Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
November 11, 1878

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D i c Tig lichc Freie Presse nichtirc tagnkv nat Ausnahme d» Eomnago und koste« 10.00 fürs w Jahr somka 50 siik o Monat-« Die Wöchentliche Freie Presse erscheint jeden Donnerstag und kostet s i

-’s.3.00 das Jahr otkk suso siu S Monat in Vorausbezaylung. L Jahrgang 13 Sau Antonio, Montag den 11. November 1878 Nummer 909 Emer sur Alle. Eteäblungvon Balduin Möllhausen in vier Blinden nnd Vier Büchern. (Fortfcenng). Mochte er die Augen schließen oder in die ihn umringende Finsterniß hineinschaui en: überall sah er Blut, entströinend dem Halssturnps des enthaupteten Gipeapollo, der geöffneten Brust der weißen Frau mit dem Goldhaar, die ihm, wie seine Hülfe erflehend, von ihrem Postament auø die Ar me entgegenstreckte. Ja, die weiße Frau mit dein goldenen Haar und der goldenen Harfe, mochte er bisher eine Weibern-indu che Scheu vor ihr gehegt haben, heute iei te sie ihm den Wen, welchen er auf seiner bevorstehenden Flucht einzuschlagen hatte. Endlich wurde er ruhiger. Das Heulen und Singen lallte ihn in den Schlaf; nach dem Klirren und Ticken der zerbrochenen Scheibe zählte er die Stunden ab, welche es noch dauerte, bis er die grausige Keller höhle aus Nimmeriviederkehr verließ, die Stunden, die ee gebrauchte, nie-einen Weg tu Fuß zurückzulegen, aus welchem er größ tentheils zu Wagen beinah einen ganzen Tag zubeachte.—— Co war um die Miitagezeit, als der Psandleihet Grissel mit den entsprechenden Anweisungen versah, um sich ani einen nnd einen halben Tag, wie er vorgab, zum Zweck einer Geschäftsrrise zu entfernen. Bei Todesstrase prägte er ihr ein, den La den nicht zu verlassen, die Thüren rechtzei tig zu schließen une vor allen Dingen Voll end im Auge »in behalten, ihn sogar in ders Kellerhöhle einiuspetren, wohin er ihn ei nen alten messingenen Kronlenchier zum Piitzen gegeben hatte. Grissei Versprach Alles es geschah ja nicht zum ersten Ma le, daß sie in Abwesenheit ihres Gebieters des Haus hemmte-. Daraus irar ee ge gar-gen, in seinem stattlichen Schanze-ein mit der warmen Pe!zmütze nnd der frisch geschivätzten Keiffeelssobne das Bild eines wahren Biedermanne-L Eine Stunde spater erschien Lsoumo im i Laden, ebenfalls zur Reise geriistet. Einen i ils-in einigermaßen passenden Rock batie ek( auze dem Kleideeyoekatb hervorgesncht nnd zum Schutz gegen die Kälte über seine kurze Jacke gezogen, einen wollenen Zeeigsteeisen jun den Hals gewunden. Jch gehe ietzt, Griseldis, sprach er leise-, eile hätte er von den iim umringendeii ten sekepeeiei Gegenständen Betrath befürchtet, wohin, pas weiß ich nur allein. Lebendig lebeeich niin hierher zueiiit Ich wert-ei dich also nicht wiedersehen. Sollte es mir I gut geben aber ich glaube nicht daran so suche ich dich anf. Denn außer ei nein alten Pein-sandten bist du die ein ige steifem weiche mich nicht geschlagen nd gestoßen bat, und wenn ich Geld verdiene, so tbeile ich es mit die-. Grissel weinte bitterlich. Rede nicht, daß wie einander nicht wie decsebeey sprech sie schluchzend, und Vollcad in einen Winkel Sieben-, lnieete sie Vor ipgn nieder-, worauf fi beide Hände ans seine Schultern legte du weißt, daß ek mich todtschlägt tu bifi solch schön-e Junge nnd kannst sprechen wie ein Mann. Jch habe dich so lieb, daß ich gern für dich sterbe mein Vollend, wenn ich dich nicht Wär seye, mag ich nicht länger leben. Ich ppi ihn segnet und reizen, daß er ein Ende wit mir macht- Und daß du gehst, ist recht-, denn du pist ein seineß vKinds du gehökst nicht bietber. Für mich ist der Lumpenie let met genug Nein, Geisen-its für dich ist ee nicht gvt genug, wars zwölsjäheige Weisheit sich zu Lebeeein des Stumpssinns aus, du bist so viel älter als ich, nnd halt du schlecht ge sandeid siz wurdeß du bale gezwungen, unv darum gebötst du nicht hierher, wo Räuber aw- ilnd eingehen. Der Male-i ist ebenfalls ein Räuber-, nnd daß wir Bei de süe ihn bettelte mußten, ist schändlich. Drum mach’s wie ich, Geiseldiet, schließe en Laden zu uns laufe, so weit en intensi. imr heb-nei- Msnschm »Man Mii Eeivz sie geben vie Arbeit, tsa du nicht zu unsern brauchst, vaenm solltest tu nicht iee bleiben, Jiede nl i fo, Vollsiad sagte Cliisseh ani iio ei Pius schluchzend, so hat noch ni e ein ensch zu mit gesprochen,ii Uns mir ist, a S niUßie ich das-is er ersticken. Und so lqu bisl UN. Wenn ich dich laufen lasse unl) leicht genug könnte ich dich einspeeem »sp, lo geschiepr weil du viel zu gut bist Ja, Vollend, siiehe nur, und wenn er nach dir fingi, will iib ihn ein-lachen, weil ich Hm lieu gen habe Ci- meins iwbl, ich sei elil sicut Zellen nd und ja, ein Kei enlmnd bin lis, aber llin will ich beißen-, Ia, Vollend, die dumme Griffel bni einen Plan gemacht, einen schönen, gioßin Plan, gis» W qkiiiiib iii- iizn nia:t, bis nie-sinkst mir s auseedmz einen Plan sog ich Ili, ei, Vollend, wie schade, daß diw nicht selien kannsil Alle Die allen Röcke und Unika uien, mich meine Geneiaio llnisoiin, will ich lebendig machen nie-Ue lag ich Dir niiisi s- und fie lachte herzlich, als hätte is- sich um ein batmloseo Kinderspiel gehandelt Bolliad satte sie hinlänglich kennen ge lernt, um bei einer derartigen Aeußeiunj Nil unbestimmter Furcht ergrifer in wer T nMeth Geisen-is, bat ei dringend, nnl um di Unglüifliche ganz für seine Ansich linll gewinnen, fieichee ihr schmeichqui die neiget-, geb dein-lich fort von hier aber richte kein Unheil an. Jch mail niclit, wag du meian Gutes iiW invkifen nicht, und wenn du dich auf schreckliche Akt iächst, kommst du in Simse, und das weit zu traurig Nein, nein, Voll-ad, ich räche mich nicht schmitztizsn Grinscn, ilnn tbne ich gewiß nichts zn Leide er ist stärker ais ird, nnd schlecht würde es mir ergeben nein, fürchte nichte, geh nur nnd schau stets nm dich, damit er oder der Andere dich nicht sehen nnd wieder hierher schiedpen. Sie lachte witd ans nnd wiederholte mit einem« Hahne, daß Vollrad sich vor ihr entsetzte: hierher schleppen? Laß sie nur schleppen-— aber nein, Schatz, es ist besser, du triffst nicht mit ihnen zusammen nnd bier eo sind zwar nnr ein paar Pfennige, aber sie sind nicht gestohlen. Mitleidige Men schen gaben sie mir ganz besonders. Die stecke in deine Tasche nnd kan dir Brod vieileicht geben die Leute es dir umsonst, denn du bist solch schöner, kleiner Mann. Nein Griseldicz, ich tiehni’ez nicht, ant wortete Vollrad, ato sie- ihm die wenigen Münzen mit Gewalt in die Hände drückte Dn mußt, Vollend, siel Grissel dringend ein, nnd eine wahre Tbriinenflut ergoß sieh über ihre Wangen, denn nur für dich hab ich’ø gespart, und wenn dn ein großer Herr bist, kannst du niir’s heimlich wieder znstes elen Vollrad gab nach. Er gedachte des Vor ihm liegenden weiten Weges nnd seiner gänzlichen Mittellosigkeit. Dir zu Liebe will ich’a nehmen, sprach» er trübseli3, während seine Hand wieder-i schmeichelnd über das breite isiksicht glitt,; nnd weil dn so gnt gegen mich bist. Tot-b nnn laß mich gehen. Jch denke, Vor ihm sind wir sicher. Er wird ja nicbt heimkeh ren oder gar mir begegnen. Und so lebe dann wohl, Geiseldi6, bin ich erst ganz in Sicherheit, vielleicht ist’ei mir dann mögtich, s mich nach dir nniznsehen. Stube ich nnd eg fragt Jemand nach mir, Vielleicht ein Mann Namens, Thoma, so sage ihn-, ich sei ehrlich geblieben nnd hätte nie anderer Menschen Eigenthum angerührt. tFortsehung folgt.) Düftcee Stimmung in Deutsch land. Cet ist nicht so sehr das ,,Soiiz alistens Gesetz« selbst, weiches daci deutsetie Volk erbittert nnd mit schweren Sorgen fiir die ,31.innfi erfüllt, als vielmeer der Umstand. dass der Polizei die Auesührung dieses Gesenea übertragen ist Die Berliner «Volkezzeitung,« das Or gan der Fortsiinsittsparteh sieht trüben Konsequenzen entgegen« die sie dir Pflicht und der moralischen Verantwortlichkeit seir Aste-H was die intuinenden Zeiten bringen, übel-beben. Siesagte »Die berechtigte Ausgabe der Polizei ist es. die öffentliche Ordnung und Sicherheit aufrecht zn erhalten aber es ist nicht ihre Aufgabe und kann ee in einein Rechtsstaat nicht sein, die geiskige Regt-MS und Be wegung zu leiten nder zu beschränken. Selbst wenn wir annehmen wollen« daß die Polizei die Organe dazu hat, um rich tig entscheiden zu können, wo in Vereinen oder in der Presse eine Ueberschreitung deb Gesetzes sintisindet, so ist doch diese Be hökde eine so abbängige non Verfügungen ihres norgesetztenBebnrde, daß init diesem Gesetz, trotz all seiner KiauseinJ die ganze Presse-Weit uns dae Vereine- und Ver sammlungsrecht zum Spielball in der Hand der höheren Verwaltung wird. »Wir müssen unter solchen Umständen daran erinnern( daß åiecgogenannie Ber seisqu den Deutschen ei eei schon an sich der rundeechie deet Poliee entbehrt, wie sie jede nur eini erweisen- guse Verfassung entböls. Sein die preußische Verfassung dies doch kümmerlich gering in dieser Be ziehung ausgestattet ist, isr immerhin ein wahrer Schatz von Feeiheiten nnd Rechten deg Volkes gegenüber der Neichsversassung, die hiervon ganzeniblöet daszeht. War es dieser Mangel exiGruntkechtem wes halb bereits bei Beratbung der Reiche-ver sassnng die Fortschritte Partei gegen die Annahme derselben stimmte, so ist es nur eine natürliche Folge, daß sie auch jetzt gegen das Sortalistengeseth austrat, das ssiiistb die teilten Spuren der Grundrcnp te, die Preßsreiheii«rind das Vers-unin iungerechL gefährdet.—«—Wie sich die natio naliiberale Partei zur Anngzxnne dieses-; Gesetzes bewegen ließ, trotz ein« sie bei Herabgn text Reiche-Verfassung in feier lichstek Weise die Pessschsrnng gab, daß sse dem Mangel an Grund-echten durch Förderung von Seeziatgeseizen sue ten Rechte-staat abbelfkn weide-if das isi ein Isiiiiltseh wsiches feine Dialektik jemals wird lösen können.« o»s»--. l Zwei enssiscbe Offiz«ere, Alexandross iund Chtaoks, sollen die Antliter des bekl s gqrifchegt Jsetfuegeijtexflet·Ma«cedonjen fem. l Das vom Aufstated ergeslfetje Gebiet dehnt I sich vgn den Athimgm des Valsqsilsie nahe ivok die Thore Von Sachqu guts-. Eine s koßp spitz verhungern-Der mobamedani Hechte Flüchtlinge tu Den NOofstebisrgen ,suchten wieder nach Ost Rumelten tut-Zuku kehren, wurden als-r bei Zumuldschina von Zten Rufs-sei zueitcigetvixsem 250 gcieelnsdw xEiningteufamilimc tveLchx bis Pfeife ew I sen-listing Connmfsiieo anstetztem wurden Ioon tm Tttusscn aus dem Baihndistnft L VetbaiinL L Zur Behandlung pohtsfctsei Mkfans Iqener in» Tauschqu the-geis- zeqsi inteerj "ante Beispiete wr. Diesozial demokrati öche’»Westvb. Fette Presse« (Oortmund) schreibt: »Unsere Genusses-, die Redaktcme thermatm Und Kabi. sind vet theem Transpoxte nach Hamm, bez. Münster intt anderen Gefangenen wie gemeine Verbre chee mtt Ketten aneinander ges-Messen wor« den.«—- Wir lesen ferner im ,,Vonvärtd«: «Paeteigcnosse Grünewatd zu Alte-Murg ist am 12. Oktober-, zusanmkengkschlossen »lmitetnem Beträgen-, lnvie Strafanstalt

Texas. l f In Kendall County wurden die fol .genden Beamten erwählt: P. D. Sauer, Countyrtcbterz H. Tl)eis, Conntys und Osstriitcleck5 Win. Knl)fnß, Schatz-tiefster; TO. W. Graty, Ver-messen Dr. JIcoli West, Assesforz John Reinhard, Sheriff und Kollektorz J. M. Bose-c, Anwalt; Aug. Knibbe, Häntestispeltorz G. D. Dnveneck, G. Wenzel, W. G. Gourly und J. B. Haddon, Friedensetchter und Conn ty Cotnmissärez Emannel Wessely und Saite Patten, Constabler. Jn Gilleeple County wurden dte Herren Wm. Wahrmnnd als Countyrichs ter; Joltn Walter als Sheriff und H. Blecschkvale als Connty·Clet·k mit großer Majorität wiedererwählt. Jn Grimm County wurde das ganze republtkantsche Countyttcket erwählt, aus genommen der Sheriff nnd ein Commtfsios tier. Der erwählte Sheeiff ist ein Unab tyängiger nnd der Commisstoner an Stelle Idee Nepubtikanew ist etn Demokrat. Das ’republiknnische Staatezttcket erhielt eine Majorität Von über 300 Stimmen. Für ten Gottvernenrekandidaten der Greenback Partei fielen nur 74 Stimmen. Die folgenden Beamten wurden in Medan Connty erwählt: Paul» Col-Ny rtchterz Jotm Sulltvan, Distrilt6-Aiewalt; Scheidewantel, Countys und Dtstrittss Cletkz thgli, Sheriff; Perrrernot, As sessor Mangold, Schatzmeister; Lin-Eh Häutetntpektorz Staton, Frieden-seichter und T. Wtke, Connty Commtfsioner. Die Repablikaner in Marien Conn ty haben ihr ganze-I Countyttcket erwählt nnd die republikanischen Kandidnten für Staateäinter erhalten eine Majorität von äber 600 Stimmen ;)n oem O nongrekz Enteilt tit Jenes mit einer kleinen Majorität iibee seinen isiegenianditsaten Haneeck erwählt worden. An einem LZtimmplatz in Giddingo, wurde ein Negee mit einein Messer gesto chen. Sein Angteifer sitzt im Gefängniß. Der Name des jungen Mannes, der ane( dem Nestaurant in Denison, in wel chem er krank lag, verschwand, ist Cbarlee «·iullck. Den Bankebcck, der Unter seinen Sachen gefunden wurde-, hatte er von ieii nein früheren Arbeitgeber, einem Fanner nabe Stier-man wohnhnfh gellahiem Von Müller ist« noch keine Spur aufgefunden worden —Am s. wurde in Fort Worth ein gewisser Th. Love Culberth vet«baftet, der lni Jahre "1875 in Milam Couniy einen Mann Namens T. T. Houstvn ermordete Culbertd giebt nn« damals in Selbstver theidignng gehandelt zu haben. Er hat sich in Milam Countp eine Bewachnng des Gefängnisses ausgedeteey da er fürchtet, geiyneht zu werden. Jn Dallas Counly wurde einem Farmer von seiner ersten Frau, von der er geschieden wurde, ebe er von Massachusetts nach Texas-; über-Fiedelnt ein Mädchen ge stohlen, Kiekland« to beißt der Fakmer hat sich zur Verfolgung der Frau aufge macht die in Begleitung eines Mannes in sein Haus drang nnd das Kind entführte. Man berechnet, daß die demokratische Majorität bei der Staatswohl diesmal kaum 40,,000. Stimmen betragen dürfte. Mr. L. E. Cuetio, der Konteaitor für den elektrischen FeuersAlarm Telegms phen in Galvesion hat die Drähte durch gefciznitten und den Telegeaphen außer Operation gesetzt, da die Stadt ihre Ver bindlichkeiten ihm gegenüber nicht pünktlich erfüllt. Die Strecke von Fort World nach Weatbeeioed füe den Weiterbau der Texas und Pueiße Bahn wird jetzt abgesteckt. Die Eisenbahn von Round Rock nach Georgetown wird am 12. November vol lendet fein. An jenem Tage begleitet die Auestellnng in letzterem Platze. Oe- Bundeogeijnifs Mit-shall W. H. Aitgerfon hatte mit dem Eisenbahn kiiuber W. Colline, der bei dem Uebersall des Zuges auf der Stall-m Meeqnite be ineiiigt mar, einen Kampf en bestehn-, als ek ihn in Yembinm Dakota Territoeinnh verhaften month Beide fchossen m giei eher »He-is und beide Schiisse trafen tödtlich. —s———-.-.— Postpartassen werden nunmehr, wie ans den neuesten deutschen Zeitungen zu entnehmen ist, binnen Knrzein im gnmcn deutschen Reich eingcsiihkt werden. Nur »liber- Einzclhcilen soll nnn noclt nicht Hchliisfig sein, wie; B. darüber, eb« cmf Poslsparkasicnbilcker spie dar-ans eingenhl sen Gelder einfach bei jeder keliebigcn Postkasse crhpbcn loeslcn tiinnen, oder ob man wohl bestimmen splt·. US kzg Post, ssparknssenlnicller immer nnr in rein Re reich desjenigen Poftliciirkix in Iveiilicsn sic· ausgestellt sind, Gültigkeit beliqu Ei lkebikng von Geldern lyalicn sollen. Sie würden alsdann, wenn audl in einem an dern Bezirk Geld erhoben werden bann, von der Pest-behörde dec- Ulnzahlungsbw iirlcö zn überweian sein. Lied neue Ein riilllnng wird lval)i«sil)cinlicl) schon in der ersten Hälfte des neuen Jahre-s in’s Le ben treten. »Wir lvollcn bosfcn,« Ilse merkt die »Fikf. Hin-C ioelchci wir Vor« geheimes cninirlyinenl »daß tiefe Spaikns jen sich nnzh bei uns segeln-reich erweisen, F usian jedoch til-meckern Daß zu ein« poli flänrigen Entwicklung dieser Einrichtun gen nolywcndig ist, baß der bnkcankrali fche Geist sich in ihnen nicht allzu bemerk bar macht-« WCMH Galgenhnnioiz Die social demokra ’tiichc Berliner »Im-Te Presse« klindigtc kürzlich an, daß ihre Partei, wenn sickdic schriftslcllcrischcn Produkte der Sozialde mokratie nicht mehr vertreiben tönnc, die zwar durch Verbreitung der Klassiker und der Bibel, welche gleichfalls social demo kratische Jdcen enthielten. Sie zitirt ein zelne Stellen ans den Räubern, Wilhelm Teil und Jesus Sirach. Taschen-Uhren, Diamanten, Juwelen, Silberwaarem Wanduhren ec- &c. Ich bin in den Stand gesetzt, die größte Auswahl von Nv i s Gold und Silber Waaren in jedem Departement aufweist-n zu sinnt-in Lic jk in Sau Antonio ausges cllt wurden nnd zu Prei ien, die noch nie von den bcftanievetieren im Staate eingeführt worden. Das Departement der Uhren Xäkparatur stebt unter der Aufsicht des Herrn L. N o u v a n t eines vsattischen Gcnfrr Ubrmachch, der seine Kenntniss-e in Paris und London gesammelt hat. Alle Arten von feiner Arbeit werden unternom men urd Garai tie difür geleistet Jch bin der alleinige Achtt fckr Julius Rings Cvmbinations Brillen. Tät-etc Bzillcri verbessern, stärkt-n und consirviren die XII-Umir. B. E n g c l-Jk c, Juwelier und Optikuö, Nr. 19 Commercc Straße, Sau Antonio Texas. Ein tsrndnttaiisknd Don-ins. Unser Lager repräsentirt einen Werth von über ein hnndert tausend Dollars an Kleidern für Herren und Knaben, Stiefeln u. Schuhen, Dsy Goods, Putz- und Inncnmnnrktn Blankets, Flanellen und Shawls. 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Grgthaus, Rechtsaiixvaky Dfncc Com—nerccstr.rße, in Rices neuem Gebäude Sake Antoniu, Texas 15,6,70,t Säcke-i 82 Dämon Rechts-Anwei« e, No. 9. Counneteestraßr. Sau Antoniu, Texas. 1,7,mwlm.s Edwakd Mem-, Oeffentticher Notar, Bexar Co» Sau Antonio, Tex» Ofsire in Soledad-Streße, der Postofstre gegenüber. Besondere Aufmerksam-en wird allen Pensionen und Forderungen Yon Verekancn des Staates oder der Vereinigten geschenkt. Abschriften von Paten ten besorgt untz Steuern auf Land in allen Theilen des Staates- oeeayth Wohnort in der unteren Gartenstkaye 30,6,tlj Geo. W. Caldwell, Oeffentlicher Notar, Ofsice bei den Herren Adams u. Wick0, Alterns YOU-m 2s,6,7o,ttj Küfer-Geschäft Ein großer Vorrath der besten und billigsten mit der Hand verfertizten Brmmeneimer und Fässer, letztere von Z, 5 und 10 Gnllonen groß,stets an Hand. Alles auf die folideste nnd beste Akt ange fertigt nnh garantirt. 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Aus Schwarzwäsder Fichtennadeln gewonnen G e g e n Nhenmatismus, geb«rauche Gegen alle Schmerz ev, gveche ein außerliches Mittel benöthigem Gegen äußerlichc Verletzung. Brandwunden, Frostbeulen, Brühungen, Schnittwundcn, aufgesprungene Hände, geschwollene Brüste. Gegen innerliche Verletzungen. Betst-mehrmqu Onctfchungem Verrenkmtgen und Hexenfchuß. Gegen Neuralgia und alle damit Verbundencn Leiden, Reisen im Gesichte, Glieder reißen, Kreuzweh, Rück-en schmerzen, Zah,uweh, Ohren weh, Gelenkfclnuerzcn,s Kopfweh, gegen GYL Wunderbare- Kurerr. Pastor F. W. Buchholz, Wasica, Min. nesota, wandte das St. Jakobs Oel bei einer Frau seiner Gemeinde an, welche schonseit 17 Jahren an Rhea nt at is in n s litt nnd bettlägerig war. Nachdem sie drei Tage lang das Oel ge brauchte, konnte sie wieder ausstehen. Herr R. Schäfer, 31 Brownstr., Alleg. heny City, Pa» war über S Jahre ui it R h e u m a t i e m u s behaftet und halte schon alle Medizinen ohne Erfolg gebranchl. Eine einzige Flasche St. Jakobs Oel enrirte ihn vollständig. Herr Gustav A. Heilnlami, Redakteur des Pitlsbnrgh »Repnblikaner«, litt zwei Jahre lang an rhenmatischen S ch m e r z e n nnd brachte manche Nacht unter Qualen schlaslos zu. Zwei Flaschen St. Jakobs Oel knrirten ihn. Frau Vrena Engelmann, 59 Jahrealh aus der Schweiz. Canton Argau, jetzt aber in Rochester, N. Y., ansäßig, hatte solche rhenuiatische Schmerzen in d en B einen, daß sie nicht gehen konnte. Nach dem Gebrauche einerFlai sche St. Jakobs Oel fühlte sie wie nenge boren nnd konnte wieder slott laufen. Herr A. B. Bark, Whilewater, Wisc. Das St. Jakobs Oel knrirt Alle. Einer meiner Fknnden behanptet. es seieine Got tessenbnng. Herr J. Kisthart, Mahko City, Pa.,’«s litt furchtbar an Rü ckenschm erzeu. Eine Flasche cnrirte ihn. Frau Katharine Zimmermann, Lancas ster, N. Y wandte das St. Jakobs Oel mlt Erfolg gegen B ein gesch w nlst und Gesichterose an. Herr B. Seiin, South Adams, Mass» schreibt Das St. Jakobs Oel lhnt hier Wunder. He. Henry Lear, Patrlol, Ohio, halte solchen S ch ni e rz in der linken Schulter-, daß n- sich nicht rühren konnte. Das St. Jakobs Oel kneirte tbn nach zwei Tagen. Pr. Franz Wille, LaFayctte, Irrt-» berichte von einem Falle, roo ein Mann so stan an N b e n rn a t i s in n s litt. baß er sich nicht be wegen konnte. Seine Beinr waren geschwollen nnd er litt unsägliche Schmerzen. Zwölf Stunden nach Gebrauch bes St. Jakobs Oel waren alle Schmerzen nnd Geschwulst ver chrvunden. He. Henry Schäfer, Millersbnrg, Ohio, Rhenmatls nins in den Hüllen. He. Henry Slonck, Mead oille, Pa.,bösarti nei- Rbeumatisnnis. His. Fr. Witt, Cleveland, Ohio, R b e n mal i omno tm Beine: nach dreimal-gern Einreiben vollständig kurirt. He. F. Rudrer-, Cleveland, Ohio, große nnd anhaltende Schmerzen ausbem Ballen des rech ten Inßesx nach zweimaligern Gebrauche sofort alle Schmerzen verschwunden. Fernervgegen alle Gebrechen welchen unsere Hausthüre alse Pfade, Kühe n. s. w. unterworer find-vie Verstopfung und schweres Uriniren, Colic, Beinspath, Klauenfäule bei Schaafuh Nicremvürmcr bei Schweinen, Schwielige Flechten, (Sweeney,) Warzcn, Cpizootiq Stauchungety Quetschungen,Ossene Wun den, Lahmheit, Hufgcfchwulst Wink-galter Kronen Geschwüre, Aufbtuch, und Genick-Fisteln, Ftsteln, Salenders und Malettdecs, Rande und Beulcn, Schwimmen u. s. w. u. f. w. EmeFlssche St. Jakobs-Oel ko «siet60 Cent6-(funfßtaschm für 82.00) m en jeder Ave-these zu baden oder wird bei Bestellun en von nicht weniger als säJjo frei nach allen heil-u der Ver Staaten versenkt. Man adeessike HE. Zagt-lex 80 Sa» Damms-re- WEL Alleinige Niederlage-« für Amezikm

O est Eies-D Messe Eier Gerne Ti. Senat-. Y. Birne-time H Schatz s City Herausgeber-. Montag den 11. Rot-einlie- 1878. Die Zukunft der farbigen Rasse Das Schicksal der farbigen Rasse in den Südstaaten gibt zu ernstlichen Beden ken Veranlassung Die Bundesbehörden haben gegen diese Klasse der Bevölkerung, welche nicht mit Unrecht das Pslegekind der Nation genannt wurde, auf eine un verantwortliche Meise gehandelt. In zweihundert Jahre langer Sciaverei ver-— kommen, ans ein e Stufe mit dem Thiere gestellt, vor jeder geistigen Entwiiilnng sorgfältig bewahrt, von jedem Schnlunter richt ausgeschlossen, ohne Begriffe vou Recht und Gesetz, von Moral nnd Reli gion, ohne Familienleben, ohne Ehrgeiz, die Peitsche als das höchste Gesetz aner kennend und durch die Furcht vor schwerer körperlicher Züchtigung allein zur Thä tigkeit getrieben, und doch mit gewissen menschlichen Eigenschaften und Gefühlen ausgestattet, gab man den Farbigen mehr aus politischen Rücksichten, denn aus hu nianen Gründen, die Freiheit nnd stieß sie von der Schelle, an der sie in der Regel für ihre ganze Lebenszeit gebunden wa ren, und aus der gewohnten Lebensweise wo sie niemals für den nächsten Tag zu sorgen hatten, in die kalte, mitleidslose Welt hinaus und wies sie an, hinfort für sich selbst zu sorgen. Sie waren wie Kin der, die man aus dem Elternhause hin ausgejagt. Sie hatten sich ein seltsames Bild von der Freiheit entworfen; sie ver banden damit Wohlleben, wenig Arbeit, Besitz von Reichthiiniern n. dergl. mehr. Sie glaubten, wenigstens, daß ein Stück Land, cin Pferd und ein Paar Ochsen ihr Erbtheil sein würden. Sie machten bald genug die Erfahrung, das; sie arbeiten mußten, wie zuvor, wenn sie nicht hungern wollten, urd daß die Freiheit ihnen auch dieMSorge gebracht. es war ein nat-les Not-, das iynen an fänglich bereitet war. Die Sorge um die Existenz war nicht ihre alleinige Be gleiterinn in die ihnen jetzt osfen stehende Welt, es gesellte sich dazu auch noch der Haß der weißen Bevölkerung gegen sie, der ihnen anf Schritt und Tritt hinderlich in den Weg trat. Unbekannt mit den geschäftlichen Verhältnissen, ohne jede Schulkenntniß, waren sie für ihren Lebens unterhalt zunächst auf ihre alte Beschäfti gung angewiesen und arbeiteten meistens für das liebe Brod. Die Schulen blieben ihren Kindern nach wie vor verschlossen und vor dem Gesetz blieben sie Neger, ohne Rechte, der Willkür der Weißen un terworfen. So waren alle Bedingungen gegeben, um sie fiir ewige Zeiten zu einer Pariathoste zu verdammen. Da nahmen sich die Ver. Staaten ihrer an und gaben ihnen alle Rechte eines freien Bürgers,.anch das Stimmrecht. Mittels dieses, so calculirte man, müßte es ihnen, falls sie überhaupt Stoff znrn bürgerlichen Leben in sich hätten, auf die Dauer gelingen, sich eine gewisse Stel lung ini gesellschaftlichen nnd politischen Leben der Republik zu erringen. Diese Calculation hatte nur einen Fehler, sie zog einen sehr wichtigen Factor nicht in Betracht, sie ließ das Verhältniß des Far bigen zum Weißen außer Acht, sie gab den Farbigen dem Haß und der Verfol gung der weiße Rasse preis. Was nützte denn ihm das kostbare Gut des Stimm rechtes, wenn der Bund nicht die Absicht hatte, ihn in der Ausübung desselben zu beschützen? Und so erwieß es sich ihm ein werthloses Geschenk, ein glänzendes Füt tergold ohne Gehalt. So lange die Bun desregiernng ihn mit Bayonetten umgab, so lange war er ein freier Mann, so lange konnte er Schnlhänser bauen und seinen Kindern einen guten Unterricht geben, nnd er hätte darin manchem Weißen als Vor bild dienen können; er erwarb Grund eigenthum, schwang sich seinen Fähigkeiten entsprechend zu höheren gesellschaftlichen Stellungen empor, gründete Familien und ganze Gemeinden und lieferte den Beweis, daß er eine Zukunft vor sich habe, die ihn, wenn man ihn nur gewähren ließ, zu einein guten und nützlichen Bürger ma chen mußte· Dann kam plötzlich die unglückselige Zeit, wo man im Versöhnungsransch und in Unkenntniß der wahren Lage der Dinge den Farbigen den Schutz entzog, dessen sie zu ihrer Entwicklnng noch lange Jahre bedurst hätten. Unter dem Vorgehen, daß dieser Schutz eine Bedrückung der Rechte der Weißen sci, wnrde das Miti tär aus den Südstaaten hinausbesohleik Die Geschichte wird es einst verzeichnen, daß dies Militär nicht die Aufgabe hatte, die weiße Bevölkerung in irgend einer Weise zu bedrücken, und es ist niemandem ein Leid zugefügt worden, der sich inner halb der Gesetze der Ver. Staaten be wegthat. Wohl ader hat das Mtlitär oft Gelegenheit gesunden, die Farbigen gegen die Verfolgungen der Weißen zu schützen. Die Folgen der traurigen Versöhnrtngs politik tauchen jetzt überall in grellen Far ben auf. Daß die Farbigen die freie Ausübung dee Stimmrechtes genommen worden, werden selbst seine Feinde nicht mehr bestreiten. Er darf in den Srib staaten stimmen, so lange er nach den Dic taten der Weißen stimmt. Lehnt er sich dagegen auf, so droht ihm Vertreibung oder Tod« Aber nicht blos seine Bürger rechte werden mit Füßen getreten, anrb seiner materiellen Existenz nnd seiner gei stigen Entwicklung droht der Untergang. Aus Tennessee und Kentucky sind ganze Gemeinden Farbiger, die sich schönes Grundeigenthum erworben nnd Kirchen und Schulhöuser erworben hatten, nIit Gewalt vertrieben worden. Man zün »dete ihre Schulen nnd Kirchen an nnd schoß alle diejenigen nieder, welche dein Feuer Einhalt zn thun versuchten; man kniluxte einzelne Familien nnd erließ schließlich einen Aueweisunge-Besehl, dem die nnglücklichen Verfolgten Folge leisten mußten. Jm CumbertandThale in Ten nessee wird mit der Brandfackel gegen je den Versuch dee Negere gewiithet, sich durch Schulbildung über die Rohheit und Unwissenheit der Masse der dortigen Wei ßen zu erheben. Es ist ein barbarisches Schauspiel, und was am meisten zu della gen, von Seiten des Bandes wird tein Versuch gemacht, dem Unwesen zu steuern l— ——-l nnd die Unschuldigen zuschiitzem Man scheint in Washington von der Idee ans zugehcn, daß die farbige Rasse so oder so dem Untergang geweiht sei. llnd wenn man liest, wie in Louisiana Neger zu Hun derten niedergeschossen werden, wie man in Süd Carolina die Bevölkerung ganzer Dörser ahschlachtet und von öffentlicher Trilnine herab den politischen Tod der Negertasse verkündet und wie man in Mis sisfippi eine repnblikanische Majorität von ;30,000 durch Menchelmord und Massen-. met-d in eine demokratische verwandelt, ohne daß die Bundesregiernng den Finger znm Schutz der Bürger rührt, da darf man wohl fragen, man soll ans den Mai bigen im Süden werdens Wäre es nicht besser, man nähme ihm dies gefährliche Stinnnreith wieder, das ihre gaan Exi stenz bedroht nnd heute nur dazu dient, Um die siidliche Demokratie allmächtig ;n machen! Es ist das eine Frage, welche die Beachtung der weisesten Z- änner der Union wohl verdiente. Die englische Bann-wollen Jn dnftrie. Es geht der englischen Bannen-allen Jndusirie, wie der dortigen Eisen Jndns strie: sie erlahmt immer mehr. Wenn erst in den Ver. Staaten mehr Baum wollen Spinnereien eingerichtet sein wer den, so daß das Rot-product gleich an Ort und Stelle verarbeitet werden kann, ohne daß die Kosten des Transportes über’s Wasser ans dem Fabrieate liegen, so ist England mit seiner Concnrrenz aus diesem Felde gänzlich geschlagen, und zwar so, daß es sich nie mehr erholen kann; es müßte denn bei uns abermals ein Bürger krleg oder ein Krieg mit einem auswärti gen Staate entstehen, der den Feind ins Land brächte. Da in Graßbritannien selbst nach Kn ma nnd Bodenbeschaffenheit keine Baum wolle angebaut werden kann, so wird dasselbe stets in der Lage sein, dieselbe hin nnd bertransportiren zu müssen. Anstatt das aber zn berücksichtigen und sich einen möglichst ausgedehnten Arbeitsmarkt zn sichern, Verderben die Arbeiter in diesem Geschäftszweige ihn durch under-ständige Ansstiinde. Der Hanptsitz der englischen Baumwol lenandnstrie ist Lancasiiire, und gerade dort bat eine neunwiichentlirbe Arbeit-Seins stellerng stattgefunden, die den Fabrikanten beider Kitapvbeit des Geldmarltes und dem Herabgange derPreise eine willkomme ne Gelegenheit bot, ibre Etablissemenis ans gute Manier zn schließen. Einer der größ ten Svinner erklärte öffentlich, er bedanke, daß der «Striie« anstatt neun nicht zwan zig Wochen gedauert dabe. In dies-r Zeit würde mit den Vor-rathen soweit aufge rännit worden sein, daß ans ein Wieder anzieljen der Preise zu rechnen gewesen wäre. »Die Lage des Marktes« srbreibt die London «Times« «ist schlimmer als je nnd die Aussicht trostlos. Die Waaren eliiiri mrn sich nicht nnr in den Auefnbrliäfen auf, sondern auch in den Fabr-ihm Kieine Fabrikanten mit beschränkten Mitteln sehen sich genöthigt, fast um jeden Preis zn ver kaufen, und man fürchtet, daß diesem lim slande immer enelir Firmen zum Opfer fallen werden. Man spricht von weiterer Ermäßiaung der Löhne. Das wird jedoch neuen Widerstand der Arbeiter hervorru sen. Eine desinitive Besserung ist wobl nur von einer Verminderung der Produk tion, zn erwarten, da die gegenwärtige Zahl der Spindeln in England bereits den Bedarf des Weltknarttes übersteigt.« Tages-Neuigkeiten. J n l a n d. Was die Ner Orleanser Zeituzjgen längst behaupteten, nämlich daß viel mehr Erkrankungesälle vorkamen, wie vom Ge sundheitorath angegeben; das wird anrh Von den Aerzten ietzt ossiziell zugestanden. Man berechnet die Erkrankungefälleaus 40,000; die Zeitungen behaupten jedoch daß mehr denn 5(),000 Personen am gel ben Fieber erkrankten.——Jn Vickeburg ist kein Gelbsiebeksall mehr vorhanden. Jn Memphis hat es am 9. heftig gefroren. Es starben acht Personen.—— Jn New Orleans ereigneten sich vier To desfälle. Das Weiter ist klar und kalt. Jn Cape May, N. Y. brach unt Morgen deo 9. Feuer aus, das ein ganzes Straßengeviert und eine Anzahl Häuser in angrenzenden Straßen in Asche legte. Die beiden Hauptgebände der Braue rei von Bergner Fr- Elsner in While-del phia wurden am 9. durch Feuer zerstört; 1(),000 Faß Bier gingen dabei verloren. Verlust 8500,000, durch Versicherung ge deckt. 200 Arbeiter verlieren vorläufig Beschäftigung. —Jn Tonawanda, N. Y., hätte es beinahe einen Eisenbahnkrteg gegeben. Die Bussalo und Lockport Bahn wollte nämlich ihre Geleise über den Schienen« strang der New York Central Bahn legen, wogegen die Angestellten der letzteren Bahn alles ausboten und die Arbeiter der Lock port Bahn gewaltsam vertrieben. Der Sheriff bot eine Posse aus und ließ die Miltz in Dienst stellen, um den Arbeitern der Lockport Bahn beizustehen. Eine Lokomotioe, die an der Stelle stand, wo die Schienen durchschnitten werden sollten, wurde fortgeschafft und die Lockport Bahn konnte ihr Vorhaben ohne weitere Schwie rigkeit ausführen Co ist bestimmt worden, daß die regulären Miiitärstationen als Forts und die Plätze, welche nur temporär vom Miit litiir besetzt werden, alo Feldlager ange- J sehen werden sollen. Von gestern (10.) ab laufen diei Züge der Chicago, St. Lonio und New« Orieans Bahn wieder regelmäßig mit T Schlaf-vagen Der unlängst in Pisa tagendc Con gieß itaiieniischer Aerzte hat beschlossen, rie ZZcitringen zu ersircben, nicht mehr iiber s Scibstmorde zu berichtet-, weil solche Be Zrichte zur Verirrt-hurtig Der Selbstmorde I beitragen, und zwar dadurch, daß sie die i dabei zu Tage tretendeu Detaiis schildern, weiche meistens Diejenigen, die sich schon i mit Selbstmordgedanken tragen, zur That drängen. Die Telegraphenlinien in einein Umkreis von nahezu 100 Meilen um Wien sind durch einen Schneesturm zerstört wor den«-Das ungarischc Parlament hat den Antrag auf Anklageerhebung gegen das Ministerium mit 170 zu 60 Stimmen ab gelehnt.—Der Schneesturm,der amSonn tag in und·um«Wien rviithete, war ein sehr schweren Alle Eifenbnynen und Telegras phenlinien sind Unterbrocliein Die Paris nnd Bäume in der Stadt wurden schwer beschädigt. Der Schnee liegt mehrere Fuß hoch. Der Sturm hat sich faft über das ganze österreichische Reich erstreckt. Die Geistlichen der deutschen Altlas tlzoliken haben sich fast alle verheirathen nachdem ihre in Bonn abgehaltene Synode die Erlaubniß dazn gegeben hat. A n s l a n d Von Confiantinopel wird gemeldet daß in der Straße der Dardanelten ein griechischeø Schiff Von Piraten getapert nnd die Seliiffeniannfclkaftniedergemetzelt wurde. Das Schiff wurde von englischen Schiffen gerettet, die Piraten entkamen jedoch neit der Beute. Hnltsoffiiirlle Wiener Zeitungen be stätigen, daß zzvifclien Ocstreich nnd Eng land ein Sepemtvektrag bezüglich der strikten Ansstitnnng des Berliner Ver trags besteigt Tie giesse bat am Donnerstag zwei scharfe Not-n cis ten rnfsifchen Gesandten in Confia:.ti:iopci, Fürst Labadoff, gerich tet. Ja der einen trieb seinen Angaben begegnet, daß die russischen Trnppen nnd Befelkslølmber Nichts mit der Jnfurtektton in Bulgarien zn thun haben nnd in der andern wird für dan Aufgeben des türki fchcn Territoriume die Sevarcition der muhamedanischen Flüchtlinge Verlangt. Der Kaiser von Oestreich hat für Boenten nnd Herzegowina eine allgemeine Amnestie erlassen. Von der Kapitadt wird berichtet, daß der Koffernkrieg wieder ausgebrochen ist und die Kaffem soweit gegen die Englän der erfolgreich waren. Die London Times erinnertdaran, daß die Halifar Entfchädigungssumme, welche die Ver. Staaten noch in diesem Monat an England zu zahlen haben, mit den neu auftauchenden Streitfragen be treffs der Fischerei an der Küste von Neu Fonnbland Nichts zu thun habe. Die Ver. Staaten könnten versichert sein, daß England keinen Krieg beginnen würde, im Falle sie nicht zahlen sollten sie haben durchaus Nichts zu befürchten, ausgenom men den Verlust ihrer nationalen Ehre nnd das befremdende Erstarren der Natio nen der allen Welt. Eine glückliche Theaterprinzefsin. Jn den aristokratischen Kreisen eben fo wie in der Theaterwelt Berlina erregt eine arisioiratifihe Verlobung gegenwärtig nicht aeringee Interesse. Es ift die der Gräsin Lonise Wilhelmine Christiane Sienard, der Gattin des feiner Liebenewiirdigkeitund feiner Körperiüile wegen berühmten, vor etwa vier Jahren Verstorbenen Reichs tagosAbgeoidneten Johannes Renaro, mit dem Grafen Feodor Heinrich Joseph SolinssSotinertwalde-Röfa. Die Gräsin ist über die ersten Bliithejahre hinaus, und ider Graf ists auch. Der Bräutigam war bereits einmal verheirathet, die Gräfin tritt schon in die dritte Ehe. Das Alles aber würde das große Publicum nicht so sehr interessieer als der Umstand, daß die Griisin Renard eine der reichsten Witwen der preußischen Monarchie, eine-s der reich sten Mitglieder der Aristolratie, viel be kannter war uriter ihrem früheren Namen Fräulein Edel, als eine der Zierdeudeg Ballets im berliner Opernhaufe. Die Gräfin heirathete zum erstenmal 1858 den damals bereits neunundsechszigjährigen Geh. Justizrath und Kammergerichtsrath a. D. Grafen Schwert-r. Graf Schwe rin starb bald daran und hinterließ feiner Wittwe und feinen Kindern ein kolossale Vermögen. Die Gräfin Schwerin hei rathete dann den ebenfalls verwittweten Grafen Johannes Renard, der tin Jahre 1874 in Wien starb und der ihr und fei ner jetzt achtjährigen Tochter von Neuem ein fürstlicheö Vermögen hinterließ. Der neige Verlobte der Gräfin Nenard zählt gegenwärtig achtundfünfzig Jahre. Er ist Erbherr des Gutes Lubslo in Ober fchlesien. Ein Consui, der leicht zufrieden zu stellen ist, scheint E. H. Pinmacher zu sei n, welchen der Präsident nach Maraeaibo in Südanierika geschickt hat. Er schreibt ei nem Freunde in Washington: »Ich bin bier seit Anfang August, habe aber die Of fire erst am 20. angetreten, da ich gleich am zweiten Tage meiner Ankunft krak wur de und zwar mit gelbem Fieber-. Jch hat te den Tenfelskrarn sehr stark nnd wurde von den Aerzten aufgegeben, habe aber dem alten Nick ein Schnippchen geschlagen und bin jetzt wohl nnd gesund. Was es heißt, in einem fremden tropifchen Lande, ganz ohne Bekannte und Freunde, ohne Kennt niß der Landeasprache in einem venezueli schen Schweinestall, Hotell genannt, schwer krank zu werden, habe ich gründlich erfah ren. Gottloh,ea ist Alles überstanden, und ich bin ietzt aeelitnatisirt. Jch bin über häuft mit Arbeit, ich habe den Sohn des früheren Consuls als Clerk bei mir wir arbeiten tüchtig darauf los. Um 5 Uhr aufstehen, baden iin See, dann Choeolade mit Brödchen ais erstes Frühstück, eine Ci garre nnd eine Promenade am Ufer und aus der Werste. Um 7 Uhr auf der Offiee bis Il Uhr. Von 11 bis 12 Uhr Früh stück im HoteL Von 12 5 Uhr Osfiee stunde. 6 Uhr Mittagessen ein guter Kaffee und obiigate Cigarre. Der Rest des Abends zur Erholung, um sich den Schweiß abzutrocknen. Vergnügnngen gibW nicht, kein Coneert, kein Theater, kein Case, kein Bierbaua. Das ist Leben in Maraeaibo. Meine Abende bringe ich, wenn ich nicht Anstandsbesuche machen muß bis 11 Uhr auf der Office zu und stndire nnd schreibe. Maraeaibo war wegen der Revolution ein geschlossener Hafen, ist jetzt wieder ossen und der Handel beginnt sich zn beleben. Schade, daß der ganze Handel in Händen der Auoländer, meistenø Deut schen, liegt, welche geringe englische Waa ren und Butter-, Mehl nnd Schmalz von New York importiren» Kein amerikani sches Haus. Es ifi wirklich schade-; ich bin überzeugt, der Handel resp. Jinport Von Amerika könnte sehr bedeutend werden. Ich wollte, einige junae sperulaiioe Ameri ianer kämen biet bitt. Maraeaibo bat .»),0().') Einwohner-, liegt am See nnd hat slachea sandigeh Land, die Häuser alisuai nifch gebaut, Straßen enge, schmutzig und ohne Musik-, g- Fnß Sand durch den man marschirt. Es ist verd heisz hier, doch nicht eigentlich ungkaUV- UND sollte man ein stens von biet zul· Hölle fahren, müßte man dort Pelzmützt, Ueberzieher, nnd Sbawl tragen, um nicht zu frieren. Mus iiten und Tausendsußlee sind hier rech amiifanh Ich wohne noch im Hotel CO 75 Dollare per Monat. Es ist das g—V—«e—ste, schmutzigsie, stinkendfie Rän bernesi das es gibts-but it is the iirse ho tcl here. Sobald ich ein passendecz Hans finde-, werde ich selbst Hans- Vaiten, ed kommt mich billiger ini Verhältniss und J zum wenigsten habe ich Conisort nnd Rein 3 lichkkit Anzeiggeees Leser Dieses! Meine Jniportcitionen fiir diesen Winter S p i c z c u g Wei hnachtsgeschenken nnd Festgabe-m direkt von Europa und ans dem Norden bezogen, sind angelangt und erfuche ich das Publi kum ergebenfi, mein Lager reichhaltiger denn je-— zu befichiigen. Mein Weihnachts- Bazar ivird Anfang December eröffnet werden. Kaufleute vom Lande werden wohl thun, meine Preise zu erfahren, da meine direc I ten Beziehungen von Europa mich in den Stand setzen, irgend einer Concurrenz dle Spitze zu bieten. Achtungsvoll H. Barbeck. Täglich empfangen die Eigenthümer von,,«cim mono- Liver Regula tor« jAnerleniinngen äiis allen Theilen des Landes von Personen von Erziehun nnd ho Per gelemgasi ichs-ists niig in ezug an ie J wunderbaren beilleiisie Rcou ATOR dieser großen Medizin Kein anderes Brövarai T als der ..Regulator« ist jemals entdeckt worden, das so erfolgte-ich Dysdepsie nnd bei-wandte Leiden geheim nnd dein Kranken einen in jeder öiiisick i gesunden Zustand des Körpers nnd Geiste wiedetgegeben hätte Der sich tasib vermehrende Begehr nach dieser Medizin, und in Folge dessen uiiser bedeuten der Absatz derselben, sind hinreichender Beweis ilirer großen Popularitär. Völlig s-«:2D8.rxg:g.. harmloss Er kann zu irgend einer Zeit gebraucht werden, ohne katlhkklkssifiir die scirieste Consiiintiom Gleichailtig siegen welches Linsen laiiii er seivst Kindern niitiiollituns diger Sicherheit gegeben werden« da seinem Gebrauch keine üblen Wirkungen folgen iiiidniniider aller-geringste Schadei daraus erwächst Als ein niildes Tonicnin,»als sunstegAbfiiljrniigss nnd keinlirloses Siärlniigsmiitel ist er Mit erhaben über alle bekannten Heilmittel gegen Maiarischc Fieber-, Leiden der Steige-seide, Eritis-ahe- Cviik, Unruhe Riedergefchl.1geeihett, ReevösesKopfiveb, Vers-»Nimm Ereigeföbh Gent-Mr UneeedanlichUt u. s. w Man lese die folgenden Namen von gut und vielsciisg bekannten Qersönlichieiieii, welche fiir die werthvollen Millian von Siniinonk Einer Regulator vde Medizin Zennniß abicgeii hoin Alex. sb. Siedet-B: Joliii W. Beckwiih, Bischof von Mein-Hinz GenerallJohn B. worin-m Ver. St.· Se nkiioezhoit July-i Gill Sbotiey der ehrw. Bischof Meere; J. Edgak Thoniissoiiz bon. B. bill; bon. John c. Bisninridgei Prof. David Wills, Doetot der Theo logie; hirain Warum oberste-: Richter von Georgia; Leu-is Wunder-, AssiiL Post-Masken Wind-india, und viele Andere, von denen wir Brief- besiseiy welche M diese Meduin und iizreii Werth ais ein Ioertdvolle Hansiniml Bean nehmen. Sie ist ohne Ausnahme Die billlgste, reinste und beste Inmitten-Medizi( s n der Welt leglnal nnd ächi nur- alleiii zubereitet von J. H. Zeitl- Fe Co., Philadelphith Preis thos. Bei alle-i Apis-ebenen zu haben. A. Morris. Um unser beträchtliches Lager von sucucu Wintcrwaarcn zu reduzircn, offer-wen wir Herren: und Knabenkleider, Schuhe Und Stiefel, Damcwsdleiderstoffe aller Qualxtäthy Kamme, Domeftics, im Katzen. All(ss was in einem Drv Goobs Gr schctfte erst-r Klasse zu finden ist, zu nicdrigcrcn Preis-en, als wie sie hier nsch verkauft wurden. A. M o r ri s 24 c? entwercestraßk GIBBIIIARTIA Lebens- Versicherungs Gesellschaft in New-Bot k. Ageut fürZWesttcxas C. 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Grenct außerordentlich dankbar fiir die Bekannt machnng dieses CertisikateW Er erklärt und beweist dadurch, daß sein sogenanntes Astralöl nicht, wie er seither irrtyümlich behauptet und angegeben hat, 134 Grad hält, sondern nur 123, Xaß also unser Sternol das seinige ums Grad an Güte übertrifft, wie nachsteheuies Eertificat beweist: Herren Wagner Fx Nnmmel, Stadt. Meine Herren. s— Jrh bescheinige hiermit, daß ich feit dem 1. Oktober 1878 von zwei hundert und fünfzig Kisten Kohlen-II mit dem Brand S t c r n O e l Proben genommen und dies-Wen einer Untersuchung unterworfen, und daß ich den Entziindungspunkt dessel ben als 131 Grad Fahr-eith. betragend gefunden habe. Sau Antonio, 26. Oktober 1878. Geo. H. Kaltcyer, stiidtifcher Oel-Jnspektor. Nachstehendes Certifiknt beweist, duß Astralöi nie von gleicher Güte ist »Ich bescheinige hiermit, daß ich einiges Astmlöl geprüft habe. Probe Von Herren Hugo Cz Schmeltzer hat einen Entzün dungspuukt von«120 Grad, Probe Von H, Gresiet hat einen Entzündungopunkt von 116 Grad. San Antonio, 30. April 1878. G.o. H. Kalteyer, Cheiniker. Aus letzter-m Certifikat ist ersichtlich, daß das Gtsenet’sche Asteal Oel, welches nur eine Giite Von 116 Grad hat, also als höchst gefährlich und sehr leicht erplodirend bezeichnet werden musi, ans dem Spiilfafz in Kannen geschöpft sein muss. Zur weiteren Aufklärung theilen wie mit, daß wir mit staltee Pieire Oel Contpany einen Conteakt abgeschlofo hatten, wonach wir die ganze Contwlle über Kohlenöl fin- Sau Antonio h.1tten, Pratts Astralöl mit einbegriffen Da wir aber Pratts Listisalöl seines zwei felhaften Wertbes wegen nicht gern halten wollten, so beauftragten wir Walter Pieree Oel Company, diesen Brand H. (851«enetzviiber geben mit der ausdrücklichen Bedingung, daß Astralöl nie von gleicher Güte mit Steniiil sein dürfe» Magnet Ja- aninei. 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ein Zweiggefchäft auf dem Alamoplaza, gegenübcrjem Men gerhotel etablikt haben, in weichem wir benfalls eine große Auswahl von »Esiseuwaaten acer gut, Acketbauguäthfchaftenxc. zu Hm billigsteirsl Preisen stets an Hand haben. 5,14,t7 MON Abgang und Ankuisft der Eifenbabnzüge. Die Passagikkzügc verlassen, Sonntags ausge hemmer Sau Antonip um 6x 20 Uhr Vormittags chuin Columbus 12 10 and kommen in honston um 4:50 Uhr Man und in Galvefion Im 12 Uhr 30 Minuten Abends an. Sie gehen ab von Hvuston s: So Vormittags Coltntzibw 2.8 Nachmittags Segum aus Abend-. und: kommen in Sau Atti-nie jum 8:30 Uhr Abends an. 0 Post- Stunden. Die hiesige Post-office ist täglich von s Ubk Brit nittagö b-: S v Uhr Abends geöffnet. Die Offic für Registraiion von Brieer bis 5 libr Somttags find beide Ofsicen von S bis GL- Uhr Vormittags offen. -.·I)—.-—— Ankunft und Abgang der Posten. Banden-. Ankimft, Dienstag, Donner stag und Sonnabend, 9 Uhr Abends. Abgang, Montag, Mittwoch und Frei tag 6 Uhr Morgens. Corpus Chrifti. —Ar-lunft täglich 10 Uhr -At)euds ausgenommen Montag. Ab gang täglich 6 Uhr Morgens-, ausge nowmeu Sonnabend Die Post nimmt Poftfachen nach Fort Brown und San Diego mit. Helena ——Anlunft Mittwoch nnd Samstag 1 Uhr Nachmittags. Abgau g Montag und Tonnerstag 6 Uhr Morgens. Frio Cith.——«2lnlunft, Dienstag und Frei tag 12 Uhr Mittags-. Abgang, Dien stag und Freitag, 1 Uhr Nachiiiittags. Eagle Paß. -Aulunft, täglich um 12 Uhr Mitternacht, auggenommem Montag. Abgang, täglich 6 UtJr Morgens, aug genommen Sonntags. Fort Concho. —Anttmft, täglich t) Uhr, Abends, ausgenommen Sonntags. Ab gang, täglich 8 Uhr Morgens-, ausge nommen Sonntags Laredo. —Anlkmft, Mittwoch, Freitag und Sonntag, 6 Uhr Abends. Abgang Montag, Mittwoch und Freitag, 6 Uhr Morgens. StcckvalT --Ankunft, Dienstag, Donner stag nnd Samstag, 6 Uhr Abends. Ab gang, Montag, Mittwoch und Freitag, 7 Uhr Morgens Eisenbahn Postzüge—-Ankukift tä lich halb I Hm chndsiauesenommcn sonntag. Bokagcs. AM’ S a n A n t o n i o, U. Nonen-Tom Smeittagsbctrachtnngcn. Dir Wettern-sicher, in seiner besonderen III-aliu- nni den icxanisiiden EIN-ers Dzier, ipni unsteeiiig wieder einma! dic- Aisisirixt ge habt, nnd den gescrigen Sonntag zn ver derben, obwohl die Zeit verstrriscbt, wo wir noch auf angenehme Tage zu rechnen lia iien. Er hat ecz die Nacht vorher wacker regnen lassen und auch einen recht gründ lichen Norder ans seinem Windsack gelas sen, er ninß sich ais-er dabei ver-rechnet haben, denn besagter Nord-r kam 24 Stunden zu spät, und so gestalte-te sich der gestrige Sonntag trotz der stimmt-eigen Straßen-doch zn einem ganz erträglich-en Crholnngotag. Wo soll ais-er tie reiste Beizaglichkeit herkommen, wenn man über all den tranrigen Gesichtern drr durchge faiienen Candidaten begegnen die Vor acht Tagen noch in Hoffnung des kommenden Giiicked strahlten! Tief zehrend mus; bei einigen, namentlich unserem freundlichen Nachbar jenseits der Guadaiupe, der Schmerz nnd die Reue sein über das schö ne, sortgeworsene Geld und den erbar— nmngesiosen Spott, die ihrer noch obenein für all’ das Gute, ichcheö sie dem stets will-Ich Stimmgekser engethnm wartet! Und dann ten Sein-tm über die Selbst-se niedrignng, der sie sich Unterziehcn mußten! Der bösartigste Niggcrbasser mnsfte Fays ette Walter die Hand drücken nnd wohl gar eins mit ihm trinken Der wüthendste Knownothing mußte den Deutschen und Jelandern sreundlich entgegenlacden nnd iiire mannicbfaltigen Tstgenden loben! Und wie Viel CliiliConcarne nnd FrijoleeK In denen Schwaden nnd Wannn herunt schwammen, mußten liinnntergeschlncktJus-r den, nm dein grinsenden mexikaniseden Mitbüeger, den edlen Sprößiing Monter mas, ja keine Veranlassung zum Mißtraw en zu geben« lind aelii Die schönen ZwanzigdollarsiiickiI Wie Viele Prozesse müssen da wieder gewonnen, wie viele streitstiebtige Nacker geschunden, wie viele glänzende Reden gehalten werden. um nur die Zinsen von dem verschlendeeten Kapital wieder aufzubringen! Und das ist noch nicht dao Schlinnnsiel Jedermann weiß jetzt, was hinter den großen John steckt! Der Nimm-T der ihn so lange Jahre um lenchtet, ist fortgelslasen nnd ec« ist nichts übrig geblieben, als ein kleiner, gedanken armee Advokat, wie sie zu Tausenden in diesem Lande berumlansenl O John, mein Sohn, warum basi Du Dir dag: gethan! Wenn doch jeder Aemterjäger sich vorher klar machen wollte, daß von zweien immer einer durchfallen muß, nnd daß er der Eine grade so gut sein kann wie der andere! Und wenn er das Geld nnd die Zeit und Arbeit, die ilnn eine Wahl kosten, doch ans etwas Anderes, auf ein industriellee Unternehmen, ans sein Geschäft oder auf sonst etwas Nützliches Verwenden wollte, wie würde sich das loh nen, während es hier rettungslos verloren isil Wird denn nicht bei jeder Wahl mehr verschwendet, ais die Aemler um die man sich schlägt, wektb sind? Und wird die meist-« Mühe nnd Arbeit nnd das gieeisie Geld nicht immer an die werttzloseste Klasse der Bevölkerung vergentei2 Es ist dao ein Schauspiel zum Erbarmen! Wo bleibt da die vielgepriesene Bilrgertngend nnd die öffentliche Moral Es iit nun einmal ein Jammertdni, T diese Welt, und eine Wahl ist ein so schö neg Thema für eine Sonntagepredigt, wie der dunkelste Bibelsprnchi Die Leiden und Freuden eine-z Candidaien sind wie« die Leiden nnd Freuden im Menschenleben! Alles hofft, und nnr ein klein Theil sieht seine Hoffnung in Erfüllung gehen, und» anch dem kleinen Theil ist nur eine Spanne Z Glück bescheerti Wohin man sich wendet, hat man mit der Mntier Name zn käm- pfen im Norden erstarrt man vor Kälte, im Süden wird man von der Sonne vers senkt oder von deniiiihem Wechsel dee Wit terung gequält. Die schönsten Orte der Welt werden beständig von Vulkanen be droht. Erdbeben Verschlingen Tausende »von Menschen, heftige Stürme nnd Wie belwinde nnd schreckliche Wirbeltvinde und .schreckiiche Regen-messen vermiisten ganze i Gegenden sieißende und giftige Thiere, denen man nie ein Leid angewan, drohen uns zu verschlingen oder wenigstens zu todten! Die Luft ist mit lästigen Insec ten gefüllt, die unser Blut fangen; Ta ranteln, Spinnen, Tansendfiiße, Schlan gen und anderes giftiger- Gezücht laneri ans Wegen nnd Siegen, um unseren Da sein ein Ende zu machen! Dazu kommt das Heer der Krankheiter das oon seithester Jugend die zum spätesien Alter auf uns lauert! Die Natur hat eine tiefe und unersätt liche Begierde nach Genuß in uns gelegt, ohne welche das Leben ganz freudloö wäre, und doch schadet dieser Genuß der körper lichen Kraft und Gesundheit am meisten; er hat für jeden die nnheilvollsten Folgen und verkürzt das Leben! Und wenn man sich auch dieses Genusses einschlagen woll te, würde man damit von Krankheiten frei oder vom Tode erlöst werden? Mit nich ten! Jeder kalte Windhauch trägt den Keim der Krankheit und des Todes in sich, nnd nicht genug mit der endlosen Zahl der gewöhnlichen Krankheiten, müssen auch noch Epideniien die Menschheit heimfuchen »und Tausende ahnungsloser Wesen hin rasfen! Wer zählt die Plagen und Schiner zen, mit denen unser Leben ausgestattet ist! Wer kann sagen, das; er nur einen einzigen Tag seines Lebens ohne Ungemach zuge bracht, und wie zahllos sind die Tage, an denen man nicht einen Schatten des Ne nusses gehabt! Und dabei haben wir noch nicht einmal an die bittere und traurige Zeit des Greisenalters gedacht, dieses wahrhaften und unleuglsaren Uebel-J, in welchem alte anderen Uebel und schweren Leiden gipseln; jene Zeit der Rnhetesigtcsit und Hütflosigkeit, da uns Rhenmatiginno und Gicht, Asthina und Lähmung, Blind heit nnd Taubheit plagen! Wer sin) je ;eingebildet, daß die Welt sum scinetwiuen geschaffen worden, der wird dann erfahren, Hdasz die Natur ganz andere Zwecke ver-· ’folgt, als das thuek oder llngtiiik der Menschen. Aber, se fragen wir, haisen wir Jemand gebeten, uns in dies Univer suni hineinzusetzen, oder haben wir uns gewaltsam, gegen den Willen der Neun-, hineingedrängt? Gewiß nicht! Die große W,k« aber die N atur niit freiem Willen und ohne Unser Wissen m die Welt gesel5,t so wäre es auch ihreT flicht unis, wenn riirlt grade fröhlich und: ufrieden zu 1nacher, so doch wenigstens davrr Zu sihiiiz e,u das; wir Init Draugsaleu nnd Plagen iiberhiiuft werden nnd ein Leben der Eutlsehrnug und des Elends führen müssen! Freilich sagt die Tihil osophie, daszr das Le eeu dieses J llniv errsuius in einem beständigen Prozeß des Schaffens nnd Zerstdreus besteht, die beide untereinander so verbunden sind, das; jeder beständig dein andern nnd der Erhaltung der Welt dienen 1uus3; denn sobald eins von ihnen aufhörte, würde auch die Welt sich auflösen- Da aber das, was zerstört wird, leidet, nnd das, was zerstört, keine Freude daran haben kann und bald ebenfalls zerstört werden 1nns;, so möchten wir wohl die Frage rich ten an: Ellle,die es angeht: Wein gefällt oder wein nützt dieses hdchft traurige Le b u,dc13 nur durch Leiden und den Tod aller Tiuge, aus denen es besteht, erhal ten werden kann? Man frage doch ein maldie Menschen, wie Viele von ihnen, wenn sie das frühere Leben mit all’ seinem Glück nnd Unglück noch einmal durchleben müßten, zum zweiten Mal auf die Welt kommen möchten? Jst das nicht der wahre Werthmesser des Lebens? Da hauen wir auo eine richtige Vorm tagspredigt in gutem, altem Styl gehalten nnd den Beweis geliefert das- die Welt ein Zaninierthau Aber wer keimt nicht die Geschichte von dein Armen, der sich den Tod gewünscht, nnd nicht wenig eischrack, als sich der Tod wirklich meldete! Die tranrigste Gewißheit ist immer noch schö- net-, als die nnergründliche Ungewißheit« das winzigste Etwas besser-, als das nn endliche Nichts! Mit all’ seinem Jannncri ist das Leben immer noch schön, aber nicht« d a s Leben, das inan kennt, sondern jenes das man noch nicht kennt; nicht das ver gangene Leben, sondern das zukünftige. Es ist die Hossnnng, daß das Schicksal nna endlich eininal gnt behandeln werde, welche nnd aufrecht erhält. Und es giebt ein (23ewäi:l)e, das eine wunderbare Macht über den Menschen ausübt und seine Seele über die Sorgen des Mittags lebens emporschwingen läßt. »Wi) widriges Geschick des Lebendinnih gebrochen, Wo kühnes Traumgebild der wilde Sturm zertrat, Wo bittre Sorge haust, wo Herzen angst voll pochen, Dem starken Geist Verzweislnng drohend naht, Da trinket, nnd frischer-, lebendiger Geist, Der Sorge, Verzweiflung und Noth Each entreißt. ——-————.00——-- Das Resultat der Wahl im sechsten Kongreß-Distrikt ist letzten Nachrichten znssslgkfolgendelmake-i Schleicher vzrel. Aranfas 1 l Atnsseoso 1 1 l Bexac 1,58:3 Bee 81 Caldwell Ist-l Calhoun 211 Entneron HW Lomal 821 Ditval 139 DcWitt.................23;") ElPaso-......«........:«)·.)9 Frio 250 Goliad 13 Gnadalnpe 420 Gonzales 1,400 Gillespie 760 Hidalgo 226 Hahes 275 stinney 250 Flendall ..........25-5 Scarnes 7 Kerr 62 Live Onk, 35 Maverick».............142 Medium ....50() Menard 50 McMullen 5553 Nueces 680 Pecos 150 Presidio ...............250 Refugio 1 17 Starr ’"t San Patrieio 40 Ubalde 60 Bictoria 8 Wilson 580 Webb 370 8,-n;5 :3,883 Schleick)er’s Majorität 4,582. Fortiehitie der populären Medizin mit ihren iiberraschenden Umwälzungen haben auch auf die veterinäte Arzneilnade ihn en wohlthuenden Einfluß ausgeübt Die Tage, in welchen die Hansthiere durch allerhand Mittel zu Tode geboctert wur den, liegen hinter nne nnd heute wird bei Behandlung der kranken Hanslhiere, wenn ein lotaleg Mittel nothwendig ist, dasselbe angewandt, was bei Menschen bei ähnli chen Krankheits Symptomen Lindernng brachte. St. Jakobs Oel hatseit Jahrhun derten einen Ruf als ein reterinärca Heil mittel und ist beider Bielfeitigteit feiner Anwendung für jeden Landmann ein nn entbehrlichei Beistand geworden Mäfzigkcih Enkhaltsamkeit und Un maßigkcit, l Die Fragt-, ob der Genuß anrcgudck kund berauschenrer Iliittcl schädliche oder I heiisame Wirkungen auf den wuschlicivcn i Körper music-h ist bmits vielfach Erbat stitt werdet-. Tie Meinungsockschicdms jbeiteu darüber gehen weit auseinander. HCH wurde friiiter von Cdcmikcm wie von EAkrzten Die Beimnsjstimg aufgestellt, daß SAikohol nicht in tie- irmcmk Organe des DER-Ich übergeht, sondern mir so lange," I- aiis er sich im Häuser aufdäit, berausitkczid -wikkt. Ticsc Annahme ist wrch neukkez Experimente reilstäxidiq ais uxzissgriändcsts svenvoksm Werks-, Professor Binz run« Bonn izat nachgewiesen, isaß Hine- Hilf-: sos in gskinxscr Qxaxiiiksit grnrxsiuim ANer cxydikt und tat-unis- dao angeneh me Wele krr Wärme und Brimglisbkcit must wird, das visit Personen vix-ans laßL geiszize Getränke zu sich zu nehmen Ju diesem Grade mag ex ais Nahrungs mittel betrachtet werden, tm er eine gewisse bestimmhs Kräftigung und Betst-sung vir urs:1cht. Auch cum-re Autoritäten bestäti gen, daß Alcohol mäßig grnossem ten (k-Zei:«irn bernbigend wirkt. Wodlthätig Zeigt sich der Vetteln-l auch eile Unterdrü ckcr ron Gäbrnngennnd Bläbnngen Und Bekämpft-r vonmalnriselnn .ii’rnrrklieitert, wenn solche im Entstean sind. Es ist eiae Tliatsarlke, Deren Wahrheit nnd Wirb tigkeit sich nielrt verlängnen läßt,daß der ....ßige Genuß Von gniein Bier, reinem Wein nnd selbst stark attodolbaltigen Ge tränken dein Körper dienlich ist nnd viele Krankheiten verhindert. Andererseits läßt es stell nicht längeren, daß die llnmäßigteit irn Trinken die traiirigsien Folgen nach sich rieb-L Jn großen Mengen sregelmäßig nennssen, treibt Lllkobol das Blut an die Oberfläche des Körpers, entzielit so den edlen inneren Organen die nöthig-e Menge Blut nnd ruft Störungen des Organis xnnsJ hervor, die bei fortgesetztem nnmäßis gern Trinken das Leben beriiirzern Des balb aber gänzliche Entbaltiankeit verlan gen wollen ist unlozrisch nnd unsinnig. Ebenso ges-«s«·r·1sertia,t wäre eil, die An wendnng r s CHlogoforin zn verl)indern, weil es, w.k..e loc.,los damit umgegangen, den Tod be beisiilsrcn kann; oder Jeman eien verbinrern in einem Flusse zn baden nnd schwimmen zu lernen, weil er vielleicht einmal ertrinkcn könnte. Die allgemeine Erfahrung zeigt durch Inbrbunierte, daß der Mensch unter allen Umständen anregende Getränke gebrauchte nnd Die geistreiebsien nnd berühmtesten Männer aller Nationen "l)aben lich stets des mäßigen Genusses »etler Göttergai ben« erfreut. »Was der Mensch braucht, muß er liaben.« Er verlangt Wasser-, aber nur bis zu einem gewissen Grade; er verlangt Fleisch, Gemiise u.s. ern-alles biez zu einem gewissen Grade. Wer im Essen übermäßig ist, bat anch davon die traurigen Folgen zu tragen. Es wäre aber unsin nig, ihm deshalb den Genuß von Fleisch Brod, Gemüse u. s. w, überhaupt zu nn tersagen. Das wäre eine Logik, wie sie unsere Teinperenzfanatiker nnd Wasser arscsstel anwenden. Das richtige Mittel, dem unverständigen Gebrauch von geistigen Getränken, der Unmäßigkeit im Trinken und Essen, ein Ziel zn setzen ist kein Ver botgesctz nnd der Entbaltsamkeitozwang, sondern eine verbesserte Erziehung, die die nöthige Jntelligenk und Energie jedem sJJtenseben giebt, selbst zu benrtheilen wag ihm gest thut und wie weit er gehen darf. Wir können aus eigener Erfahrung sagen, daß Dr. A n gn si K ö n i g ’s Hamburger Brustthee das beste Mittel ist gegen Hnsten nnd Erkältung, rathen daher Jedermann, denselben im Hause zn haben. Herr Hemy Geweer ir New Alsae, Ind» schreibt darüber: Wir verdanken Dr. Aug n st K ö ni g’s Brustthce riet, denn er hat unsere Kinder von einein hartnäckigen Hiisten ge heilt s ——---0.-s- Allerlci. J Samstag Nachmittag erlitt eine Tdentsche Frau Namens Schuh, im nord östlicben Theile der Stadt wohnhast, ge fährliche Brandwunden. Sie gebranchte Kohlenöl zum Anmachen des Feuers, das Oel erplodirte nnd die Frau wurde in iFlammen gehüllt. Ehe Hilfe herbeieiite, waren ihr die Kleider vom Leibe gebrannt. Sntherland Springs, Wilson Conn sty, hat eine Sensation. Die Frau des i allgemein geachteten Bürgers A. J. Lewio von Floresville ist mit einem Manne Na jmens Matthewg durchgebrannt. Die Frau entfernte sich vom Hause, indem sie vorgab, Bekannte, die im Connty wohnen, besuchen zu wollen. Jn Sntherland Springst traf sie mit ihrem Liebhaber zu sammelt. Ein junger Engländer Namen Fred Winter, der im Binden Holel wohn te, lieh vor einigen Tagen ein Pferd, um in’s Land zu reiten und ist seitdem noch nicht wieder gesehen worden. Man glaubt, daß dem jungen Manne ein Unglück zu gestoßen ist, da der Gedanke gar nicht ge hegt werden kann, daß er mit dem Pferde durchgebrannt sei. Winter hat noch zwei Freunde in der Stadt, die mit ihm hier herkamen nnd die seinetwegen in großen Aengsten sind. Während der vergangenen Woche wurden siir folgende Paare Heirathslizens sen ansgestellh Mannel C. Garza nnd Mariana Gareia; Pio Santa Crnz und Soledad Vatanconr5 Jesus Sanceka und Antonia Segnin; Liieiano Gomez nnd Torotea Montona; Henry White nnd Ellen Sprhe; R. A. Washington nnd Mai-h Johnson· Der Eisenbahnzug Samstag Abend brachte ungewöhnlich oiel Passagiere. Mr. Jerry Ellis hat mit dem Post departement den Kontrast fiir den Trans« port der Postsachen von hier nach Cerpns Christi auf die Dauer von vier Jahren abgeschlossen Die Fahrt nimmt 36 Stun den in Anspruch. Herr Etlis wird jedoch versuchen, die Zeit aus«-sit Stunden zn rednztren. Heute nahmen die öffentlichen Frei schulen von dem Eehnibano in der Drit ten Ward Besitz nnd wurde zum ersten Male Sehr-le in dem neuen Gebande abge halten. Jch bin da, nni alle an Rheiinkatis knirs, Gicht oder Identralgie Leidende zn enriren. Tausende stehen nnbejchreiblichej Qualen ans flir welche sie Abhilfe durch versrhicdcne mehr oder weniger l)ocl)ange priesen-e Mittel suchten und die endlich durch 3 Flafdien von Jenlinö A u n i h i lator vollständig von allen Bette-ie- b freit wurden. Schickt Ente Aufträge nnd schreibt um Circulare an R. J c nk in o n. C o., Eigenthümer- New Orte-Ins La. B- --—.0 Man biite lich vor billigen Resi mitteln nnd gebrauche O o it r t t e rs M a g e n bitters ivknn man einer-tonlichen Stininltmz nnd ein« Alterns-ins bedarf. Tic im Handel Mitein mcntenSeiisllnefcn erzeugen, selbst wenn fic unverfälscht find, ltdclpstcnss eine temporäre Anf lnitmnm, in ver Regel von einer niederschlu gkndkn Reaktion gkselkqh die einer schwächlb ilken Osnstiution nichts weniger als zntsiinlich ist« Die kräftigen llvktltltschm Jngredienzien ragt-any vie mit den allohotjfchen in H o it e t te k«3 M a g en b tt te r S vereinigt sind- verlei hen Tsenenj die dasselbe gebrauchen,(85csuutt)eit nnt straft, und selbst die Basis reiner lev Rvp der seinste und gesandt-sie Liqitökn der tsc Be mndkhcilc und erhöht unzweifelhaft dir Heilkraft der letzteren. Wrnigc Patenhncdisp neu haben sich je die Gunst m Acrzte in zuri chknt Maße mvorbcm AGRng MWW NAVx äsahlanzeigc Wir sind au1«)risi1·t, Hkrm P h i t ip p S b a r dein als Kandidateu für dw Amtsch Midn schcn Markle bei der nächTcn Mnniciksalwahl m Januar anzuzeigcm Wir sind autorisirt her-n J- u l in S H o v e r als Kanhibat zur Wiederum nq fLir das Amt des städuschen Collektors am« Jn. o-—

Anzcige für Its racrzah cr. Ofsice des chjtstSscksm Ckkhktnrd 1 San Anmut-, LI.No-sember 1878.I Die äregcrlistm zum Eollektiren derSnucm auf Grund- und persönlichka Eis-ruhmv, sowie disk Pouftcmr fin das Fiskaljabr 1878 sind in dieser Ofsice ium Collektinn eis:ge-eicht worden Der unerzeikvnctc ersucht daher alle st nckpflidstigen Personen, ihre Steuern zu sahst-ji« Um künftjsr Kosca zu vermeiden. Julius Hoyer, 11,1t,t— siådxischek Cum-on S. Menge-c s Söhnp, Sau Beim-tm sOAP PACTIIORY, ctablirt1850. EIN Bestellungeu aus der Stadt und a»uö dem Lande nsekdm prompt a:16gcfuhrt. Fur Tglg werden die yöjdsccn Preise bezwi. :-.,10tl1 Für die Herbst- u. Wintersaison empfehle ich dem Publikqu der Stadt u. 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XII Es I- RZZZEEITHER-« J ,««w—»sp«»«7»-PT« F RAE- ZZ III-SI» Js ssme Daiiipf-J);i1scl)ine von H Pfchrsekraft billig zu verkaufen bei Wagner 85 RmmneL Bauplätze, an der Zitgiilnstisafie zwischen der Qitch u»nd Dig iioivit vs Wohnung billig sit seikauren bei P. Wagimz Eiitschisidet Euch für das Beste. Echtes Tlludweixser Lager Bier i n F l a I ch e n. erhielt auf dei- Parisei Ausstellung tie erste Preis Medaille gegen alle Konkurrenz von Europa nnd Auiekika Das Bin- nimmt in allen bedeutenden handels vlätzen der Ver. Sianen den ersten Platz ein, ob gleich ed erst seii sechs Mohaten im Markt ist Zii haben bei allen Wholesale Groeers l und Liquor Händleni iii 5 an A n t o ii i o, TesaC W Da sekon ln Anbetracht des Erfolges den das Bier ek(ielte, ei :e Nachahmung vnsucht war de, fv machen wir aufunfeie Handel-warte »BBI auf Etifekten unl- Klikleii aufmettsam. 26,10,iuw2M Neue ki- II sont-eit- u. Waaren soeben frisch eingetroffen bei I. A. want 20 Commercestmße, Zorhs Gebärde. 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