Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
October 25, 1878
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O i e Tägliäoe Frei- Presse kkfchmsx Fing-Im unt Ausnahme dko ZMMAHIØ und fast-· HJI für diö Jahr Tode ZEIT-U sitt d Monat-. Wöchentliche Freie Presse erscheint jeden Donnerstag und kvstkt .«.3 00 das Jahr oder st. 50 sur S Monats in Vorausbezahjunm i f i l Die I I I Jahrgang 13 UT san Amoaio Freitag dea 25 October IS ?8 M Nummer 897. Ein-er für Alle-. Eszsiblrnsg von V ald n in M isllb a n se n in vier Wänden nnd vxer Bri«.i:i-rn. Entsetzen-Eh Was trat-en alle gleirbsain oerkiirpertrn Crinncrungem weiche iVn umgaben Eitel Spielerei, nur so lange wirkend, wie er siebi mit ihnen beschäftigte-, im Verkehr mit ib- i nen die leicht znm Dukcbbrusb gelang-zieren schwerntiithigen Betrachte-engen zn übertiins ben suchte. Kaum iebn Minuten nur dek Fremde sort nnd Schafe hatte sich ans der» Landseite in die Kiirbe begeben, nnd tabin sank die Lan-te. in welche ibn die lebitaste Unterhaltung versetzt baut-. Mit erböbteri Wehmuth blickte er zuni« Monde hinauf Waa hätte er darum gegeben, Von ldort oben i aus die Erde zu betrachten, sich zu weideni am Anblick aller Meere nnd aller dieselben belebenden Schiffen i Der zugetnöpste Fremde mit der Kreise-e- bobne war unterdessen riistig in die Stadt bineingeschritten, Jn der Nähe der Later ne, an welcher Tbiimo sein Abendroerk zu beginnen pflegte-, traf er tuit einem andern Herrn zusammen· Derselbe, obwohl gnt’ gekleidet, offenbarte in Haltung und Wesen eine gewisse-, den untersten Volksschichten; eigentbiimtiche Unbebolfenbeit. Währendi sie, in ein eifrigeo Gespräch vertieft, neben i einander einberwandeiten, zog der Mann mit der Kasseebobne einen kleinen sormiosen»« tzdegenftand ano der Tasche nnd reichte ibn «I seinem Gefährten dar Jch hatte meine liebe Noth, bemerkte er dabei, wie sich entschuldigend, trotzdem ich das Wache kaum einen Augenblick ans der, warmen Hand ließ, wirkte dao vom Frost durchdrungene Eisen so erkaltend auf die Masse ein« daß sie knnm den Abdruck anneh men wollte. Sein Gesädrte betrachtete den Wachs-i klnmyen aufmerksam. Nach einem Weils i i i chen antwortete er zuversichtlich Es wird sich machen lassen, sogar sebr leicht im Vers gleich mit einem wirklichen Schlüssel, nnd behutsam schob er den Abdruck in eine Ta- i sche, in welcher er nicht von der Körper I märine beeinflußt wurde; dann fragte er 7 lebhastrr: Wie stebW mit den andern Ver hältnissen Der Junge sagte nicht zu viel, ertlärtei der Kasseebobnemnann, er besitzt überhaupt i eine ungewöhnliche Beobachtnnaogabe. i Leider gelang eo mir nicht, die .i?ellerräumr, E also den eigentlichen Weg. in Augenschein zu nebmen. I Jch denke, der Bursche war drinnen 3 So viel ich ans ian berausbetommens konnte, ja. Nun, er ist ja noch nicht aus der Welt. I Sie traten in eine Anospannnng ein« i Eine batbe Stunde später verließ sie die- selbe in einem leichten, Von einem einzelnen E Pferde gezogenen Strobschlitten. Obwohl I nur Mindest-bewert, trnbte der Klepper doch munter von dannen. me schienen die glatte Bahn und der helle Mondschein zn gefallen. Als die deeden geheimnisvouen Reisen- den tin dein bekannten Schweizerhanse vor-« überfahren, waren die Fenster des Capitänd noch dunkel. Aus der Landseite brannte T dagegen Licht. Dichte Vorhänge dämpften den in’o Freie dringenden Schein. Mit einem scheuen Seitenhiick aus die mondhe leuchte e Lorelei trieben die in ihre Decken gehüllnn Retsenden das Pferd an. Bald dhratts verhallte in der Ferne dad etntöni ge Lauten der Kuhglocke, welche Vom Hal ded rauhhaarigen Schlittengnuld nieder hing. 10.Kapitel-—Jugendfrettnd t ch a f t. Während Cnpitän Rüster, wie ein nach langem Schmachten ans einer Sandscholle law heimische Element Wsetztee Fisch, sich munter drehte und wendete, met die ver nünftigen Pläne seines Gasteo noch besten Kräften zu unterstützen, während er bald daraus, sich doppelt ties von seiner Höhe herunter-gestürzt sühiend, träumerisch den Mond betrachtete, hatte Aeqninoctia eine Unterhaltung gesunde-, die, märe er Zeuge gewesen, sich schwerlich seines ganzen Bei falls zn ersrenen gehabt hätte. Von dem Besen-most in«a Hatte zurücktehrend, traf sie gerade früh genug ein, um den Assessor Herbert willkommen zu heißen. Der Herr Capitän sind in Hän7xen, wel chen man ihn nicht entziehen dars, begrüßte sie ihn heiter, meine verehrte Tnntt weilt zur Zeit noch in der Stadt; mag tttttt Ihr Besuch der Landsette oder der Seeseite gel ten r vorläusizstoenigsteno sind Sie gezevnn gen, mit meiner Gesellschaft vol-lieh zu neh men. Fin mich gibt es tetne Landfeite« teinei Seeseite, sondern nur ein Schweine-»mus, l unter dessen Dach ich mich wobser für-le als i an irgend einem anderen Orte der Weit, l antwortete Herbert, indem er Acqninoctia I in das Zimmer folgte, nnd Ihren Herrn Onkel in einem ihm zafagenden Beil-in- l stören, ich würde es als eine Entweihung z d:tcnchten. s Ein wunderlicher Gast ist es, ver ihm Gesellschaft leistet, erwiderte Aeqninoctia, Herber« Compiiinent unbeachtet lassend, häßlich wie vie Nacht, steif wie eine Vogel schenche, und ein Bäuchen unter der lan gen spitzen Nase, weiches einer ais-gestopf ten Hummel vergleichbar Nur einen Vorzug besitzt er, wie ich flüchtig erlauschte er findet Alles schön und geistvoll, was wir aus der Landseite vxrachtsm bewundert die furchtbaren Breitseiten, welche der guten Tante Gnrteanecalum bedräncth und schließlich scheint er nicht übel Last zu in dem pas ganze Grundstück täuslich zu er werden« Das nie gebuldet werden darf, führte Herbert das Gespreizt ges-zier, indem er ans ein einladendeo Zeiss-en des lieblichen Mad chens Vor dein Soohatifche Platz nnhtn, nein, nimtnermetsrl Eint-Seit Sie dem Herrn Caottän das mit seinen Neigungen so innig vertvachsene Hei-te, und Sie tren nen ein Stück von seinem Herzen. Seien Sie unbesorgt, lprarh Arqninoei tin zuvrrsiiiitliiii, bei-or er das kleinste Tau ettdelten cui-Jemand abirätc, ließe er sich auch an das andere Knie noch einen Stut fuß erlischt-Mien- Lebt er do hiir tvIe einst ans seinem Schiff; er eontntandirt nach Herrenslnst durch fein Sprachrohr, th:rt, kalt-isten streicht an, wo nur immer ein Tröpfchen Farbe haftet, und schließlich mitsz ich site ihn a teilen nnd mit-it quälen, wie schwerlich zuvor einer feintr Zsbiffsjungen, wofür tnir von det- guten Tante selbstver fttindlitli jede Spur edler sätteibliilzkelt abge spioehen wird. Sie leichte herzlich, nnd mnthiviliig klagend fiiztte sie hinzu Es ist zum Verzweifeln und ich wiederhole einen früheren Ausspruch Keinem von ihnen le be ich zn Danke. Hingerifsett tton der natürlichen Attniuih mit melcher Aeqninoetia sprach, Verntoehie Herbert sich eines Lächeln-Z nicht zu eriveh ren. Auch ich wiederhole einen früheren Attri sprurh, betnetkte er tnit eint-e Jnnigteit, wel che Arqttinoctin das regsame Bluts in die Wangen trieb, Sie schweben zwischen Bei den wie ein freundlicher Hausgeist stets vermittelnd nnd versöhnend, Von Beiden gleich geliebt und lFortsetzung folgt.)
Das gelbe Fieber. von Dr. H. Th. Schuld, Quaranttinearzt in Jndianola Schluß. Ferner darf es nicht ttntttvähnt bleiben, daß mehreren Gesundheitsbehörden (lioat«tlsul·tttsa1tit) bei der Ausführung ihrer Quaratttattenmßregeln doch auch Parteilichtkiten zugeschrieben werden, selin dem Gesundheitsratb von Galoeston wer den von einigen Seiten Jnkonsequenzen znr Last gelegt, als ob er gegen gewisse Schiffe oder vielmehr Gesellschaften, denen dies-. Schiffe gehören, milder verfahren hat-e, als gegen andere unter denselben Verhältnissen stehende; doch sind solche Handlungen, obwohl möglich, bis jetzt doch noch lange nicht bewiesen, und daher nur erst G e r ü ch te, deren Entstehung unter den obtvaltenden Umständen noch Viel leichter möglich ist, ais die Handlungen selbst. Nun wollen wir auch einiges über die Art nnd Weise sagen, wie das gelbe Fieber in Amerika behandelt wird. Gegen das gelbe Fieber selbst kennt die Wissenschaft allerdings noch kein spezifischeo Mittel« keine der empfohlenen Methoden hat sich« blo ietzt als besonders mirtsam gezeigt und s blos die sotnptontntische Kur ist noch Votts guten Erfolgen begleitet gewesen, d. h.l man kämpft blos gegen die bei den einzelnen Patienten oft sehr verschiedenartigen Krankheitserscheinnngen, und die meisten der geretteten Kranken haben dieser Kneartä ibre Heilung zu verdanken. Es sind daher s alle die großartigen Anzeigen von Patent- J tnedizinen, wie «Keln gelbes Fieber inedr«, i »Sie-here Kur vom gelben Fieber«, »Poli kommener Schutz Vor getbern F eiser« nnd wie sie alle beißen ins-ein Nielito ais der reiner Hirmbug. Doch inan weiß, daß der dein Ertrinken nalxe noch nach einem Strohhalm greift, um sirb zu retten, so greift öfters auch der dem Sterben nahe nach solchen Mitteln, zu denen er vorher nicht dao geringste Zutrauen hatte. Stektt man nun aber vom rein wissenschaftlichen Standpunkte ans Vergleiche-eigen an zwi schen dem gelben Fieber nnd solchen ähnli chen Krankheiten, die auch in unseren Brei tengraden ursprünglich entstehen können, so lassen sich daraus Folgerungen ableiten, die snr die Behandlung deo gelben Fiebers von großer Wichtigkeit sein mögen. Neh "men wir zunächst den Tvpbiio, von dein wir wissen, daß er in unseren Breitengra iden von selbst entstehen kann und tm Stande ist, in ebenso schrecklicher nnd ver beerender Weise epidemisch austntretern s wie das gelbe Fieber, so finden wir, wenn l wir ihn mit dem letzteren vergleichen, daß I beide Krankheiten kontagiöser Natur, d. h. ansteckend sind, daß bei beiden der Anste ckungostosf in einem, seder Krankheit eigen ithümlicheih besondern Fieber Miasma i besteht, welches ln der For-n eines mikros lopisch kleinen piltartlgen Pflanze-Körper cheno erscheint nnd einmal in den menschli chen Organismus gebracht, tn demselben ntcht nur die betreffende Kranlbelt hervor rust, sondern auch darin durch den Krank oeitapcozesz en großer Menge verwendenng durch die Auetiinstuna ter Last wieder mitsetbeilt wiev, und so durch wiederholkes Eines-innen in anderen Individuen Die Anstecknng und Liseilmseebreikung ksex .lkmnkt.seitveenesmäk. Obalelele nun das Miasma Les Typhus von dem des gelben Fiebeeg selbst verschieden ist, nnd jedes auch immer blos die ihm eigenibümliche Kranldeil hervorknsen kann, so ist roch im Entwickelnngevkozeß Iee Krankheiten eine merkwürdige Aehnlichkeit Vorhanden. B:i ve Miaemen kommen nämlich durch die Einaibsnung in die Lungen nnd werden rnkch Diese dem Blut-kenne zugeführt In dem letzteren angelaan verursachen sie »in nächst eine eigenthümlechr. jedes aber eines besondere Umsetzung oder Beeänvetnna im Blute; beim gelben Fieber z. B. entdälts dann das Vluk sebe viel Gallensaebestosfl und Hatnslofs. Diese Veränderung im Blute belngt durch Rückevlekung ans die verschiedenen Organe die jeder Krankheit eigentbümlichen Symptome hervoez das Hauptsvenptoen aber, das beiden Krankhels ten gleich elgentdiienllch ist; lß Vie Wirkung auf das Nervensystem Bei beiden wird nämlich ein trerviises Fieber beobachtet« das bis ans 120 Teiles-Einige in der THE-lernte steigen kann, nnd nach dessen Steizen nnd Fallen allein die Höhe der Krankheit be rechnet wird. Die übrigen Symptome, nnd soSten sie bei aiinstiqerein Pulsssrblag anch im starkerem Maßstabe austreten, kom mcn doch bei dieser Berechnung weniger in Betracht. Der einzige Unterschied, den diese beiden Fieberarten zeigen, ist der viel i sehnellere Verlan dea gelben Fieberek Das liegtaber schon in der Natur ihrer Entstehung, denn das geibe Fieber ist ein Kind der heißen Zone, bat aifo axxch ein viel hihiarres Temperament als fein th ter, der TyPhnTU der in der gewälzt-Inn Zone geboren worden. Was nein die Be handlung des Typhus betrisst, so kennen; tvir gegen ihn, wie gegen das get-be Fieberl bis jetzt noch kein spezifisches Mittel, nnd« wir sind daber auch bei ihm blos auf die. symptoniatisrhe Karart angewiesen, die da rin besteht, das Fieber so viel ais möglich herab-zustimmen gisag man am leichtesten durch öftere-J Ilbwasrhen Init kaltem Wasser oder nich besser durch Einwickrln des gan zen Körpers in nasse Lappen erreicht. Jch hab: selbst mehrere Fälle des heftigsten Typhus aus diese Art behandelt nnd stets mit Erfolg, und darum stell-.- irh die Frage: sollte bei so Viel Aehnlichkeit der beiden Krankheiten, des Typhus nnd dea gelben Firbers, bei letztere-n eine ähnliche »be bandlnna nicht auch von demselben Erfolge sein? Man mag mir Vielleicht den Vor· wurf machen, daß ich jetzt erst, wo es zu spät ist,und wir beinahe schon am Ende der Epidemie angelangt sind, mit solchen Ideen austrete, allein man würde mir da rin Unrecht thun, denn ich habe mich nicht unr schon lange mitdiesen Gedanken be schäftigt, sondern dieselben vor mehreren Jahren schon sogar in englischen Blättern veröffentlicht; sie wurden aber großartta übersehen und ignorirt, einfach blos weil sie von einem De u t s ch e n kamen. Was kann Von Nazareth Gutes kommen So heißta auch bei den Amerikanern, waa kann ein Deutscher Von unsern rinheimi sehen Krankheiten verstehen? Jch habe mich bemüht« alle Behandlung-Harten aus zuforschen, die die amerikanischen Aerzte beim gelben Fieber in Anwendung bringen, nnd blos von zweien habe ich gehört, daß sie eine ähnliche, wie die von mir vorge schlagene angewendet haben, und sollen dieselben auch wirklich von Erfolg begleitet gewesen sein. Man müßte aber bei dieser Behandlung natürlich gegen einzelne Symptom nach besondere- Vertahren, so z. B. gegen die Schmerzen im Magen Eta iibcrschläge aus die Magengegend, gegen das Kopfweh Eieiiberfebläze auf den Kopf, gegen das Erbrechen miißte man Eiestiicki eben verschlucken lassen und innerlich blos etwas Salzsäure in einer schleimigen Lö sung geben. Gegen die Verstopsnna dürf te man durchaus keine innerlichen Mittel, sondern blos Klystire von Oel und Salz liisungen anwenden. Jm zweiten Stadi um der Krankheit würde man neben dem haungen Bei-schlucken von Eiestückchen den Klystieren noch Moschus zuzusetzen haben, nln Schweiß und Erregung hervorznrnsen, auch wäre dann Champagner nnd kaltes Sodatvasser am Platze. Doch Versteht ea sich von selbst, daß bei dieser ganzen Be handlnng die Sorge für die größte Nein lichkeit nicht fehlen barf, ohne welche jede Behandlung erfolglos sein würde. Das Zimmer-, in dem sich der Kranke befindet, muß stets in fortwährender Ventilation erhalten, alle Ausleerungen sosort entfernt und Iesinsizirt worden, und im entleerten Nachttopfe muß stets eine gewisse Quanti tät Carbolsänre enthalten sein, auch das Wasser-, mit dem ber Kranke mehrmals des Tage- am ganzen Leibe abgetvaschen wird, muß mit etwas Karbolsäure versetzt sein. Nun endlich noch Einiges über die Vor sichttmaßregelm die Diejenigen ergreifen mögen, die in einer Gegend wohnen, wo schon gelbe- Fieber ausgebrochen ist. Jn Ner Orleans hatte man sich in dieser Hin ficht lediglich sit-f vie narbotsäum als eines der stärksten bis ietzt bekannten Deoinfeki tionomittel verlassen aber leider täuschte man sich darin nur zu sehr. Die Karbol saure verlor deßhalb nicht nur in ihrem Werthe ais Deoinfertionantittei sehr be deutend, sondern sie wurde sogar ala sehr gesundheitsschätlich anegeschrieem Jn betten Vettehungcn bat man ihr gewiß sehr Unrecht gethan. Denn, was ihre Schädlichkeit, abgesehen von innerem Ge brauch, der bler gar nicht in Betracht kommt, betrifft, so ist zu bedenken, daß Alter-, was tm lieber-naß angewandt wird, nur schädliche Wirkungen hervorxsringen Itanm Selbst das aesunbeste Nahrung-J mittel kann, un Uebel-maß genossen, sehst liäl werden. So isi es auch in New Oe ieane mit dei- Kakbolfäute gegangenz man hatte iie im Uebmnaß angewandt, nnd schädliche Wirkungen konnten alsdann nichtauobleiben. Was aber ihee Wic hng als Teøinfeltionsmiiiel betrifft, so läßt sich wohl denken, dnß in einer Stadi die so wenig für ihre Reinhaiiuna gethan hak, febsi ein Goltvemebens läiiipfen mnß, »Viel-weise denn die .ltarboisäuee. Man muß W Allem gegen die Bildung der schädlichen faulen Dünste mit allen mögli chen Hüifsmitteln einschreitem Und die ge ikingen Antdeile, die sich immerhin bilden innb deren Entstehung iiisekhanpt nirgends ’Vc-Jsiändig net-knicken weiten kann, diese sollen und können dann noch durch die Kubolfäuee vollends Zeniöei werden. Auf diese Weise wird vie Verbreitung einer ansteckenden Krankheit schon in hohem Gräbe medifiiikl werden. Aber jeder Einzeer kann zu seine-n besonderen Schn tze noch Vieleo beitragen. Man weiß lnämlielh baß die Salicylfäuke im freien Zustande alle Keime irarudioselilier Gäh rung oder Jiiulniß vollkommen zerstört, man weiß ferner-, daß sie, dein Organis mus in mäßigan Gaben belgebraiht, in keiner Weise nachtheilig wirkt, rasz sie un zersetzt in den Blutstrom übergeht und zum großen Tlieil ebenso auo descm wieder durch den Harn ausgeschieden wird; ist da nicht mit vollem Nichte anzunclimrn, daß sie auch die Getbsieocrmiaomem wenn sol che zufällig dein Blutftroin beigemischt wert-en sollten, ebenfalls augenblicklich zer stören werde? Zu dirs-un Zweck darf man aber nicht abmsartrii, bis man vom gelben Fieer befatlisn wird, denn dann ist eo zu spät; man muß o o r der Zeit, ja sobald unr ein Fall Von zscl brm Fieber in der T·åiegekid, wo man sich aufhalt, coustatirt ist, täglich rine gewiss-.- Pprtton Salicylsaurc occschitnkem bis dir III-sahst gänzlich vor über ist. Ich iviirdc Fu dies-ein Zweck-: folgende Vorschrift vorschlagen: Man lösc eine Drachme vollkommen reiner Saiicchlsäu re in einer Unze Alcohol auf und gießc diese Lösung in drei Unzen heißen Glhcei ritte. Von dieser Mischung, in der dic Salichlstiurc über 8 Tage lang, ohne herauszutrystallisireiy gelöst bleibt, nehme man dreimal täglich zu bestimmten Zeiten einen Threlösfel voll und trinke einige Eßlössel voll Wein nach. Jn dieser Gabe kann rnan die Salicylsäuae sehr la n g e fortgebranchen, ohne auch nur die gering ste Veränderung des Gesundheitszustanch wahrzunehmen. Bloo hat man zu beach ten, daß, wenn man einmal mit der Sa lichlsäure aufhören will, man nicht auf einmal mit derselben aussetzen dars,son Idern schrittweise, d. h.man nimmt dann :znerst eine Zeitlang bloß szwei Theelössel voll täglich, dann blos einen, dann einen halben, bis man sie dann ganz aussetzt. Jch habe allerdings noch keine Gelegenheit gehabt, mit der Salicytsäure in Bezug auf das gelbe Fieber Versuche zu machen, weil in der Zeit, seit dem ihre Wirkung bekannt ist, kein Gelbsiebcrfall hier vorgekommen, allein sie muß auch in allen andern Krank heiten, deren Ansteckung auf dieselbe Wei« se erfolgt, natürlich dieselbe Wirkung äußern und es wäre daher ivohl der Miihe werth, Versuche damit anzustellen. Jch habe z. B. immer denen diese Anwen dungsroeise der Salichlsäure gerathen, die nicht von den sogenannten Malariasiebern angesteckt zu weiden wünschen und es ist mir bis jetzt noch kein Fall bekannt gewor den, daß Solche, die sie gebraucht haben, doch von den betreffenden Fiebern befallen worden find. Schließlich habe ich noch hinzuzufügen, daß die Veröffentlichung dieser Zeilen dem Wunsche, etwas Gutes zu leisten, entsprun gen ist und daß denselben durchaus keine anderen Motiue unterlegt werden mögen. 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Wu- sind Tigenxen der allgsmm anerkannten f(«,.,4.,-.’sg".« Haku-am Uzc Chcmeoich AS: diese Jitjriuyenp crkiieuen guf der jiings«::n Zxaatsatwsteizung m Texas Preise. bestehend »in ».-tplo::c:;, Oudk »mi- Silbesmkdakb lcn nnd ausczdcsn exe höchst Anerkennung der Preisriiseck aus Wer- Ixxtöstcshxngen seit den ledtcn 40 Jahr-Eh INistsksiegg n Verbrgspkeifen L ocals und keifcnde Agenten werden vkriangL Vaäeutme Co. GcnsmiiAgenten des Staates-. Haupmaartier No 60 Tokmnekccstkaße, San An tonio. Tean Man adtessire: Lockbot 275. Riss- GalVHT onst A gentut: damit ton skizze Gchåftsfuhkm No. 1231 Postofsicp Straße. 4,3,78 tawli L. C. Grotkzans, Rechtsanwaid Ofäce Coxnmexcestraße, in Ricez neuem Gebäude San Ante-Um Texas 15,8,76,t z
D. Y. Porti6. D. E. Robinson. l TH- Portis Fc Robinson, Rechts-Anwälltc, San guter-IV Texas-. O ffi c e Ueber Joch-r Eckfotds Landofsice, Nr. 19, Hauptstraße. 1,7 t Shimf Cz DTTTIML Rechts-Anwält e, No. 9. Commercestraße. Sau Aiktoxtio, Texas. 1,7,tuivlm.; Palm- W Den-v. Sino. Rosenhcime Bcrry öx Rufens-einset Advoeateu,s und OefenHiche Notar-. Han gutonio. Fug-. Offic; lUIeber.GambleO Buchstom Zimmer Ri-. 4 Edward Mit-es, Oeffentlicher Notar-, Berar Co» San Antonio, Teig Ofsice in sSoled.1d-Sts«eäe, der Postofsice gegenübe Besondere Aufmerkfansteitwikd hllen Pensionen und Forderungen von Bekennen des Staates oder der Veteinigtcn atfchenkt. Abscheifkm von Paten ken besorgt und Steuern auf Land in allen Theilen des-Staates bezahw Wohnort in der untern Gartenstmßr. 30,6,t1j Geo. W. Caldwell, Oeffentlicher Notar Ofsice bei den Herren Adams a. Wick6, Alnmo But-m 28,6,76,:1j Dr. I. B. Chess, Zahnarzt Machst-Fersen Dr. W. G. Kingsbuwi Offiee: Quitastmße neben ernchd Gebäude San Antoniv. Alle sadniiztiichen Jverationem fAve-den aufs Beste und ohne Schmerzen ausgeführ Sprach Lehrer. Klassen- und Privat-Unterricht in spanischek nnd deutscher Sprache ertheilt Otto Iowa Näheres u erfragen bei-i Buchbänblet Gan-die ni! Küfer-Geschäft Ein gxoßet Vorrath bei- bestcn und billigsten mit der Pand versettigten Brut-neueser und Fässer, leeren von Z, ä und tu Gallonen groß, stets an Hund« Alle-z auf die soiideitc und beste Akt ange fektlgt und gam:-.tirt. Auf Bestellung werde-u C i st e r tt e n YUIV ALTMka tikmachi Und, wie alle von States pock dem Publikum besicxten Ak-:kel, mit den mäßigsien Preisen dem-Init. Urstamm-ern alter Hirt weicht squ beste und hitzig besorgt. Georq Mandry, Aoctme E» nördlich von der 4. Straße Satt Antonio. Pkcstovsimßs Haus«-m LTcx asU Das Hotel isi in tset Miitte det- Stadtgelegev und ist den Neifenden ald Absicigequaktiek bestens zu empfehle-is IV Mut. Bisse-, lsno ve- LT tin-»Akk. L tDifseispHauQ J. F. W r a d y, Versicherung-s Agent. Derselbe repräsentirt nur Gefellschafien erster Klasse, sowohl auswärnige wie amerikanische Feuer-, See· und Lebensversicherungem O ffite: 19 commcrce Straße, »Sie-: Satt-usw N Man ve: sichere lsci J. F. B r a v v, wenn man irr einer guten Gescus.isrft versichert sein will. 14,10,:uw1i AIfrrd Eises, A r eh ä t c k t, neben dem «'( durchaus, »Im- Antonim »GWH»: 14.3,tuW-.· Jphn Twohigi Commerceixraßy Bankicr —MID— T H ändler l in aus-kindischen n. einheimifchcn Wechselst, Gold, Bullion ec. Kollektionen werden in Ae- erreichbaren Plätzen gemacht; Wechsel auf Neirs York« New Ortener Galvestorr, St. Louis- uw Californien ausgestellt und Wechselgeschäfte mit den bauvtfächlichsten Städte-n Englands, Jrlansw Frankreichs und Mc :ikos besorgt. 8,10,11j W. A. Binnen. J. S. Lockwood. I Bennett, Thore- wn ö: Lockwood, Bankiers und Händler in chchseln und :"Netallbarren. Telegravbifche Anweis! «..sm n werde n euøgestellr. Wechsel auf alle Länder Europas. Collekciouen ckwunfchc m allen Theilen von Texas K- Laad-Wanams gekaufkund ver-XVIII s it James Callaghaiy Commissiozgs Kaufmann, No. 97 CH. :rcestkaße,: Sau Antonio, Texas. Es- Um Consignacioqen wird ersucht. I,7t R. Wülsing. J E. Labatt. ävnelting Balsam Speditions- u Kommissions K a n f e u t e. Hänbler in Produkten, Znn Yatønia,........«. TM Io,o,91.» 1 Z. Maul-, Amme-MAY San Antoniu, Wein- nich jet- Salou. Lemvs St. Los-is Lagerbier. eiskalt vom Faß tu 5 Cö. das Glas. We besten Meine-, Marter-, qugräen
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F I l Nachahmuugen betrogen werdet. I. Zog-let sc Coo W Id. Yregse ists fes-extre V. Sehnt-. Z. Zinnertiize H. Schutz s So. Herausgehen Freitag den 25. Ectoiicr IRS-. Repnblikanisches Staats Ticket. Für Erinneruqu A. V. Norton von Dallas. Für Lieutimnt-Gouverueur Rsichard Allen von Harris. Für General-Anwalt F. W.3 Miner von Lamar. Für Comptwllcr A. Siemering von Betrat-. Für Schatzmciftcr S. Wood von Smith. Für das General Landsmtz Jacob Küchler von Trnvis. Für Chief Instice des Ober Gctichts J. H. Bell von Travis. Für Beisitzer des Obekgerichto: L. W. Cooper von Hat-ris Für Saugt-eß Gustav Schleicher. Annahme des Soziatifteiigesetzes. »Die Regierung wird, mit dieser Maß regel bewaffnet, eine entschlossene Anstren gung machen, die herrschende Krankheit zu heilen. Sollte ihr dieses im Laufe von zwei und einem halben Jahre nicht gelin gen, so hofft fie, weitere Eoneessioncn zu erhalten« Mit diesen Morten schloß Bismarck, nachdem das Socialistengesetz angenom men war, den Reichstag des deutschen Volkes. Hier haben wir also den Weg Verzeich net, welchen die Reaction unter der Lei tung Bismarcks wandern wird. Mit dem Socialistengesetz bewaffnet hat die Regierung alle Gewalt in Händen, um die Presse unter die schärfste Consnr zu stellen, das Bereinsrecht zu erdriicken, jede freie Meinungsäußerung unmöglich zn machen und unsägliches Elend über einen Z großen Theil des deutschen Volkes zu sbringem Ein solches Gesetz ist bis jetzt sunerhört gewesen. Es zielt darauf hin, s eine große politische Partei, die dem Hause i Hohenzollern unangenehm zu werden droht, ihre Propaganda aber in friedlicher, gesetzlicher Weise betreibt, zu kncbeln und womöglich aus der Welt zu schaffen. Ein deutscher Bürger, der da glaubt, daß die social-demokratische Partei eine historische Aufgabe zu lösen hat, und sich entschließt, an der Lösung dieser Aufgabe mit zu ar beiten, hat unter diesem Gesetze keine Rechte, welche ein preußischer oder deut scher Polizist« zn achten braucht. So weit ist es mit der inneren Reaction gekommen; so wird das Volk auf den Weg nach Ca nossa und den triumphirenden Einzug des Jesuitenthnms in das deutsche Reich vor bereitet f Und damit gar kein Zweifel an der Absicht des Reichskanzler in der Brust der Reichstagsabgeordneten aufkommen kann, deutet er schon auf die Schritte hin, welche die Regierung in der Zukunft zu thun ge denkt. Sollte das gegenwärtige Gesetz nicht genügen, die Soccaldemokratie mit Stumpfund Stiel auszurotten, so wird die Regierung so frei sein, sich andere Machtvollkommenheiten auszubitten, nnd nach zwei und einem halben Jahre-— so lange soll das Gesetz in Kraft bleiben-— wird das Volk, so denkt wenigstens Bis niarck, so unter der Knute sein und vor dem bloßen Stirnrunzeln des Reichskanz lers so erzittern, daß es gar nicht mehr wagt, den Maßregeln der Regierung Wi derstand zu leisten. Von der liberalen Partei, welche die Verantwortlichkeit für dies Gesetz mit zu tragen hat, wird kaum noch ein Schatten übrig sein, denn Bis marck hat sie, und das Gesetz ist auf sie so ut anwendbar, wie auf die Socialisten. er erste Paragraph desselben verbietet Vereine, Verbindungen und genossenschaft liche Cassen, die aus Untergrabung der bestehenden Staats- oder Gesellschafts Ordnung gerichtet sind. Alles was Fort schritt heißt und liberal ist, ist selbstver verständlich mehr oder weniger auf Unter grabung, das heißt Aenderung der beste henden Staats- nnd Gesellschaftsordnung gerichtet. Die Kautschuk-Natur dieses Paragraphen leuchtet auf den ersten Blick ein. Wer die Steuergesetze— ungerecht fin det, untergräbt die Staats-ordnung, wer sich über zu hohes Budget aufhält, thut ein Gleiches, wer sichder Unverschämtheit des Osfizierstandes widersetzt, untergrabt die gesellschaftliche Ordnung und so fort bis ins Hundertste nnd Tausendste. J Auf dem politischen Gebiete gibt es so T wenig einen Stillstand, wie im Leben überhaupt. Hat die Reaction einmal eingesetzt, so muß sie weiter; in zwei und einein halben Jahre wird die Lage der Dinge eine solche sein, daß nur die äußer sten Gewaltmaßregeln die bestehende Ord nung aufrecht erhalten können. Wenn der deutsche Constitutionalisnius schon jetzt nur ein Schein Constitutionalismnn bis das Volk entweder in einem Zustand ist, so wird er nach zwei und einem halben Jahre das efügige Werkzeug der Regie rung sein. nd dann geht es weiter bergab, der Apathie und des geistigen Stillstandes geräch, wie das spanische Volk nach der Regierung Philipps des Zweiten, oder seine ganze Energie zusammenrafft und zu den Waffen greift und seine Unter drücker zum Teufel jagt, wie die Franzo sen im Jahre 178«.). Eins oder das An dere wird eintreten, und bei der geistigen Spannung, die immer noch in der großen Mehrheit des deutschen Volkes lebt, dür fen wir hoffen, daß es nicht, wie die Spanier, in politische Stumpfheit versin len wird. Of— Die Schand-that in «Williö Cum-ty Jn unserer gestrigen Ausgabe theilten wir die Ereignisse mit, welche die Gran back Candidaten verhinderten, in Mont gomery, Willis Connty, öffentlich zu re den. Eine bewaffnete Bande drohte, die Candidaten niedersuschießen, falls sie es wagen würden, die Redner-Tribune zu besteigen. Hier haben wir also eine Nachahmung der Politik, welche vor zwei Jahren in åDiississippi nnd Louisiana verfolgt wurde und augenblicklich unter den Anspieien Wade Haniptonö in Süd-Carolina prac tizirt wird. Jn Wickis COUUW haben die Farbigen die Mehrzahl der Stimmen und bekennen sich zu den Greenbacklern. Frü her pflegten die Repnbiikaner daselhs zu siegen. Jetzt haben die Demokraten ge lernt, wie man es macht, um ein repub1i tanisches Counth in ein demokratisches zn verwandeln nnd handeln ganz- nach dem Vorbilde ihrer Brüder in Mississippi und Süd-Carolina· Vielleicht haben sie auch etwas von Bismarck nnd seinem Soda listengesetz gelernt. Kurz und gut, sie scheinen entschlossen zu sein, keine andere Partei, als die demokratische, zu respec tiren. Sie bedrohen die Führer der Green backler, sie niederzuschießen, sobald sie die Grenze betreten. »Willis Countts mus;«, so sagen sie, wie die Demokraten in Süd Carolina, »demokratisch stimmen trotz Welt, Fleisch nnd Teufel-« Dkes ist in diesem Lande seit langen Jahren der erste Fall ossener Gewaltthä tigleit ans politischen Gründen. Bei der nngehenren Viajorität, welcher sich die Demokraten bisher erfreuten, war es nicht nöthig, zu Gewaltmaszregeln zn schreiten: man konnte den Liberalen spielen. sinr in einigen östlichen Eonnties übte man einen Druck anf die farbigen Repnhlikaner ans und hielt sie vom Stimmen ab. Es scheint aber, als drohe der demokra tischen Partei in Tean von irgend einer Seite Gefahr. An Spaltnngen und Rei bnngen aller Art fehlt es nicht. Wie weit dieselben die Majorität der Partei redu zirt haben, mus; die nächste Wahl ergeben. Daß man schon jetzt zu Gewaltmaszregeln gegen die Gegenpartei greift, ist aller-« dings verdächtig. Es zeigt uns. was wir zu erwarten haben, wenn wir dem Thnn und Treiben der mörderischen Bande in Montgomery nicht auf energische Weise entgegentreten. Was hat unser Gouver nenr über das barbarische Verfahren die ser Bande zu sagen? Wird er es öffent lich Verdammen und den beleidigten und bedrohten Rednern Schutz gewähren? Oder wird er, wie er sonst zu thun pflegte, die Sache todt zn schweigen suchen? Da er am nächsten Sonnabend hier-selbst reden wird, so hat er eine Gelegenheit, sich über die Anarchie in Willis County auszuspre chen. Wenn er nichts thut, wird hossent lich der Präsident einschreiten und sich der Pflicht erinnern, die er den Bürgern der Ver. Staaten schuldig ist« Vor allen Dingen aber sollten die Stimrngeber ihre Verwahrung gegen die Schandthat von Montgomery einlegen, indem sie das republikanische Ticket stim men. Wer kann einer Partei länger an gehören, die zu den verwerslichsten Mit teln greift, um ihre Herrschaft aufrecht zu erhalten. Schlimmer kann es in China und unter den Kannibalen nicht hergehen, als in diesem freien Lande. Helsen wir, daß diesem Zustande ein Ende bereitet werde. Tage s- Neuigkeiten J n la rr d. Der Präsident wohnte mit mehreren Kabinetsmitgliedern der Eröffnung der Auestellung in Cumherland, Md., bei und hielt n:türlich auch eine Rede. Sekretär Sherman sprach ebenfalls und beschäftigte sich beinahe ausschließlich mit der Finanz frage. Jm Verlauf seiner Rede wies er aus unsere günstige Handelohiianz hin und führte folgende Zahlen an: Während der letzten zwölf Monate führten wir aus fremden Ländern für 8430,855,007 Waa ren ein, während wir während derselben Periode für s720.493,171 rxportirten. Unsere Auefuhr von Baumwollwaaren stieg von 82,947,526 in dem am 30. Ju ni 1873 endenden Jahre auf811,435,628 im Jahre 1878. Unsere Auofuhr an Eisen und Eisenwaaren, Stahl eingeschlos sen, stieg von 810,000,000 in 1873 auf 812,000,000 im Jahre 1878. Unsere Ausfuhr an Leder und Lederwaaren stieg von 85,305,000 im Jahre 1873 auf 88,077,00 im Jahre 1878und unser Erport von Kupfer und Zinn und den daraus fabrizirten Artikeln ist von 8753, 000 im Jahre 1873 auf 83,078,000 im 1878 gestiegen. Die Depeschen bringen eine Nachlese des durch den großen Sturm am 22. an der atiantischen Küste angerichteten Scha den-t. Mehrere Seeunsälle werden ge meldet und von Philadelphia wird berich tet, daß der Orkan daselbst kolossalen Schaden anrichtete. Das große Depot der Philadeiphia und Wilmington Bahn wurde total zerstört, viele Häuser wurden eingerissen, die Wherften beschädigt und Brücken aufgehoben. Der Wind erreichte eine Schnelligkeit von 72 Meilen die Stunde. Jn Harrioburg, Wilkeobare, Obdeecon, New Jersev und Ali-any mach te sich der Sturm ebenfalls auf das Ern pssndlichste bemerkbar-. Jn Philadelvhia wurden während des Sturmes stehen Personen getödtet und 72 mehr oder minder gefährlich verletzt-Der Dampfer Erpreß ist auf der höhe von Baroen Jeland verloren gegangen und von den Passagieren und der aus 21 Leuten be stehenden Bemannung wurden nur neun Personen gerettet. Beinahe alle Küsten Dampfer die während deo Sturmes unter wegs waren, erlitten Schaden, strandeten oder gingen unter. Das gelbe Fieber scheint endlich nach und nach verschwinden zu wollen. Von den in New Orleano am 24. bekannt ge wordenen 69 Erlrankungofällen können eigentlich nur zehn als neue Fälle bezeich Inet werden. Es starben am selben Tage ilii Personen. Von Baton Rot-gewer iden 4 Todes· und 6 Ersrankungsfälle ge meldet und in Memphie wurden 13 Per sonen beerdigt Das Bürger UnterstützungeiKosnite für die Notbleidenden in den Gelt-siebet städten in New York bat seine Sammlun gen an Gelb, Kleidern, Provisicnenec. eingestellt. A u ei l a n d Der Fluß Ligue stieg bei Largeniiere in Frankreich am 28. innerhalb einer Stunde um 20 Meter undsetzte einen großen Theil der Stadt unter Wasser. Zwei Brücken. mehrere Häuser und ande res Eigenthum wurde spiegeln-weinend Verlust an Menschenleben ist nicht zu be- klagen. Einer der Direktoren der Bank oon Glas-roth J. Nieoll Fleming,istspurloi verfchwnuden.f El Die Albanesen verwahren sich dage gen, etwas mit der Ermordung Mehr-net Alles zu thun gehabt zu fiaben nnd erklä ren, daß die That von Briganten verübt wurde. Der Wiener Korrespondent der Timeo ist der Ansicht, daß diese Erklärung von der Pforte angenommen werden wird, uxn nicht in die Nothwendigkeit versetzt zu werdenL Truppen nach Albanien schicken zu magern —Die Gazeite in Bombay berichtet, daß der Vormarsch und Angriss von Cabul bis zum nächsten Jahre verschoben wurde, um Zeit zu gewinnen eine unüberwindliche Herreamacht zu sammeln. Die verschiedenen deutschen Soziali sten-Organe sind der Regierung zuvorge kommen und haben ihr Erscheineneinge stellt. »Vorwärts« kündigt jedoch an, daß binnen Kurzem ein Blatt unter dem Titel« Reform Journal« erscheinen wer de, das strb den Interessen deo Voler widmen w« Jn i. Prieroburg werden äußerst scharfe Ef· »«s.-:»sss’in gegen die Sozialisten ergrifer Des-.- Straßenverkvus des Golog ist ver-Dom worden, weil das Blatt das deutsche Sozialisten- Gesetz angegriffen hatte. Die Aktionäre der Bank von Glas »go:v werden aufgefordert werden,83000 Iper Mein einzubezadlen. Die auswärti gen Htorreopondenten der Bank hatte ioie nachträglich ermittelt wurde, offenen Kredit zum Betrage von 8850,000, wo von daa Meiste verloren ist. —Jn der versischen Provinz Leistan ist eine Jnsurrektion ausgebrochen. Per siiche Truppen ziehen den Ausständischen entgegen. Alexandiie 20. Okt. Ein Damm an dem Damiette-Arm des Nilstromes ist gebrochen. Da eine Reparatur unmöglich ist, sind 10,000 Menschen mit Errichtung eines neuen Dammes beschäftigt. Wie groß der angerichtete Schaden ist, kann noch nicht ermittelt werden Bei der am 20· erfolgten Wieder eröfsnuug des uugarischen Landtages wur de durch deu radikalen Abgeordneten Jranv eine große Aufregung hervorgeru fen. Er protestirte gegen die Entfaltung ver schwarzgelben Fahne, welche dae Symbol der Einheit mit Oesterreich sei, welche von der ungarischen Verfassung nich tanertannt werde. Ferner verlangte er, da die Mitglieder des Landtags gezwun gen seien, die Thronrede stehend anzuhö ren, derKaiier dieselbe auch stehend ver-lesen müsse, da Krone nnd Landtag gleiche Rech te besäßen. Die Thronrede war gänzlich fort-coe, da das jetzige Ministerium nur ein provisorisches ist« Die Reife des Kaisers von Oester reich nach Tirol gewinnt durch die dabei zu Tage tretenden Umstände ein weitrei chendeo Interesse. Wir haben bereite darauf hingewiesen, daß diese Reife mehr sei, alo ein Aueslug, um die Tiroler Schützen zu inspizirem daß sie vielmehr als ein Protest gegen die Bestrebungen der »Jtalia irredenta« zu betrachten sei. Als solche ist sie nicht nur seitens der Be völkerung des allezeit treuen Tiroler-lan de-, sondern auch vom Kaiser selber auf gefaßt worden. Der Empfang war, be sondere in der Hauptstadt Jnnobruch ein überaus enthusiastischer. Der Kaiser zeig te sich über die ihm dargebrachten Huldi gungen sehr erfreut und ließ es an Dan kesäußerungen gegenüber den zur Audienz erschienenen Gemeindevertretungen nicht fehlen. ttnter den Antworten deo Kaisers ist insbesondere jene an die Deputation der Stadtvertretung von Briren gerichtete sehr bemet«lenowertb. Der Kaiser versi cherte die Deputation, wie der amtliche «Bote für Tirol« berichtet, «er werde es nicht dulden, daß auch nur eine Handbreit vom Lande Tiroi lot-gerissen werde.«-— Dieser direkt an die Adresse der ,,Jtalia« nissimi« gerichtete Ausspruch kommt gerade deshalb so ganz zur rechten Zeit, weil die Anhänger der »Jtalia irredenta« in der gut österreichischen Stadt Triest eine De monstration unternommen haben. Einer Mittheilung der »Grazer Tageepost··· zu folge wurde nämlich in Triest die erste Nummer eineo neuen, zwar iin Geheimen, aber in Tausenden Von Eremplaren ver breiteten Journale: ,,Giovine Trieste.« Organ eines gleichnamigen neugegriinde ten revolutionären Gebeimbundee-—von der Behörde mit Beschlag belegt. Jn Triesi ist ferner das Gerücht verbreitet, dieser Gebeimbund babe einen eigenen Ab gesandten zu den bosnischen Jnsurgenten entsendet, um eine Cooveration der ,,Gio vine Trieste« mit den Boeniaken herbeizu führen, und sei außerdem dafür thätig, daß die Theater in Triest geschlossen wer den und dao Publikum die Konzerte der MilitärsMufiklapellen meide.-—Von gro ßer Bedeutung wird das Vorgehen der; italienischen Minorität in Triest nicht sein; jedenfalls war es aber sebr angebracht, daß Kaiser Franz Joseph in Tirol sehr energischer Weise erklärte, den Besitzstand seiner Länder wahren zu wolle n. Der Vesuoist in voller Thätigkeit. iDie Lava ergießt sich aus einer Spalte deYI Kraters von 1872, genannt Fineftra. Sie nimmt die Richtung nach der Om lcchkeit, welche Atrio del Cavallo genannt wird. Das Feuer ist nicht überall in Neapel sichtbar, weil ein Bergvorsprung die Aussicht versperrt. Vom Obserdato rium selbst ist der Anblick niajestcitifch. Prof. Palmieri läßt um das Obfcrvatoi rtum und Haus der Carabinieri einen Damm aufwerfen, um den ersten Stoß auszuhalten und die Flucht rechtzeitig zu ermöglichen. Das Feuer hat den Kram kegel bereits ganz geöffnet, so daß jeden Augenblick der Einsturz und die Bildung eines neuen Abgrundes erwartet wird. Zur Linken dcö Kegels entwickelt sich in einerneuen Oeffnung eine ewaltige Thä tigkect. Ein neuer Kegel ifzt in der Bil dung begriffen. Ein zweitciaiaer Lavas Ansbruch genügte, um den Kfater von 1872 vollständig zu füllen. Es ist durch aus unmöglich geworden, in den Krater hinabzusteigen. Der Aufenthalt am Rank de des alten Kegels ist unerträglich. Bei Monte Folco in Umbrien sind durch 4 Etdstöße 16 Häuser eingestürzt nnd 132 Häuser unbewohanr geworden. Jn der Umgegend von Rom und Bitcrbo haben wolkenbruchartige Regengüsse großen Scha den angerichtet Brücken und Häuser sind weggeschwemmt in Canepina sind mehrere Menschen ertrunken. Nach neueren Nach richten hat die Heftigkeit des Ausbruchs wieder nachgelassen U GekräftigteSysteme. Srstemh die niit H o st e t i er’x3 M a g e n bitte r s gekräftigt und verjüngt weiden- sind auf das Wirtfamste gegen Krankheiten geschützt. Jenes unverglei liche Wirkungsinittel über tveiltint in kurzer Zeit die beanrnhigendc Schwäche, die ini Gefolge non Krankheiten kommt, welche dan Blut Verschlechtrrn nnd die Muskeln erschlaffen machen. Durch den wohl thnenden Einflnsv dieser Medizin findet der zer riittete Körper wieder Kraft, Appetit nnd Schlaf nnd alle physischen Funktionen werden zu grö ßerer Thätegkcit angeregt. Dies ist indessen noch nicht Alles, denn das Villers iitt auch einen hebenden nnd erheiternden Einfluß auf das Gemiith des niedergeschlaqenen Pqtientcn ans, und dies ist natürliche Wirkung der gestei gerten körperlichen Lebenskraft- die es veran laßt. Die newösen Symptome verschwinden beidem Gebrauch dieser Mrdiiin nnd die im Gefolge eines Dahinschtvindcnö Ist-r plwsichen Energie kommenden Uebel werden dadurch fern gehnltem Dyspeksicy Leberiehaecn, rlrenrnas tifchc Anfalle, Harnbescbwcrdcm Gebiirsunitep ciden, ntalattsche Krankheiten nnd viel andere Störnnacn des Systems werden durchdas Bit terö geheilt Wiezeigeek -x Prof. E. L. Zawadiis Orchester I erbietet sich die beste Musik eu liefern für i Conzertc, Bälle, Picnics, Parties, Sei-e natgen n. f. w. nnd kann nach Wunsch von 2—1si Musiker stellen sowotl fiir Streich- Je Vleebxnnsit Gefälline Beftellnngen werden erbeten in Herrn Barbecks Steig an Commcrccstraße oder beim lin terzeichnelem Vierte L. Zawadilx P. O. Bot 64. Leiter. ns,k3M S. Mengek sc Söhne, »Im- gntouim sOÄP FACTOKY, ctablirt1850· IF Bestellungen aus der Stadt nnd aus dem Lande werden owva ausgefabkr. Für Talg werden die höchsten Preise bethm 3,10tlj Alamo Murg-· Stark Adolph Dreiß Apoihkkcr u. 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P. j. MOSS l
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Sie gehen ab von Houston s::«,0 Von-ietng Columb« 2:s Nachmittags Seguiu 6.45 Abends nnds kommen in San Antonio :um s:30 Uhr Abends an. U Post Stunden Die die e Yvo stce ist tä lich von Z Uhr Bot nimgö bestes 9 Uhrf Abends sgeössned Die Ossice fäe Resistmion von Wiesen des 5 Uhu-. Sonntags sind beide Dfsieen von s bis sz Uhr Vormittags essen. Ankunft und Abgang der Posten. Bandera. Ankunft, Dienstag, Donner stag und Sonnabend, 9 Uhr Abends. Abgang, Montag, Mittwoch und Frei tag 6 Uhr Morgens. Cotpns Christi.—Ankunft, täglich 10 Uhr Ade-tw, ausgenommen Montag. Ab gang täglich 6 Uhr Morgens, ausge nommen Sonnabend. Die Postnimmt Postiachen nach Fort Brown und Scm Diego mit. Helena.——An!nnft, Mittwoch und Samstag 1 Uhr Nachmittag-. Abgang Montag und Donnerstag 6 Uhr Morgens. Frio City.——-Anlunft, Dienstag und Frei tag 12 Uhr Mittage. Abgang, Dien stag nnd Freitag, 1 Uhr Nachmittag-. Engle Paß. —Ankunft, täglich um 12 Uhr Mitternacht, ausgenommcm Montag. Abgang, täglich 6 Uhr Morgens-, aus genommen Sonntags. Fort Concho.—Anlunft, täglich 9 Uhr, Abend-, ausgenommen Sonntags. Ab gang, täglich 8 Uhr Morgens, ausge nommen Sonntags. Laredo.—Anlunft, Mittwoch, Freitag und Sonntag, 6 Uhr Abends. Abgang, Montag, Mittwoch und Freitag, 6 Uhr Morgen-. Stockdale.-Antnnft, Dienstag, Donner stag nnd Samstag, 6 Uhr Abends. Ab gang, Montag, Mittwoch und Freitag, 7 Uhr Morgens. Eisenbahn Postziigc—Anlunft täglich halb 9 Uhr Abends, ausgenommen Sonntag. Abgang, täglich 6 Uhr Morgens, aus genommen Sonntag. Alle Posten werer 30 Minuten vor dem Abgang geichlossem Volks-Tickct. Für Repräsentant: John H. Copcland. Für Couujythtdgex .W. H. Husion. Für Distrithlerk heodor Bald-us. Für Shcjiff: John Dobbin. Für Assessor: H u g o K l o ck e. Für Collcktor: Leonardo Garza. Für CountysAnwalt: M. G. Anderfom Für Schatz-meisten August Biefeuba ch. Für CountyVeuuessen W. M. L erke Für Häuteanspektor: soe. Caffianv. Für Constablen F r ed. B a d e r. Für Friedenerichten Georgc Paschai. S. W. McAllist er. Für Couuty Commissärc: Prekinct No. 1. L. W. Afh l e y. 2. Jamcö David. Z· F. W. P ü tz. »t. Martin Münch. Wir sind aatboriüry Herrn A. Biefenbach alk Caudidat für das Counsy-Schadmcisieiamt anzu. zugun. »Es-Of- Wir sind ermächtigt Hmn J. B. L ncostc als Candidat zu Wiederwahl für das Amt les County-Schatzmeister6 nnzuzeigem —-——---··0-.——«— Wir sind ermächtigt Herrn M. J. C otton als Candidat zur Wiedetwahk fur das Friedknmchter arm anzukåndtgen. Wir send ermächti-.t, Herrn. F. G. S m th als Candid,ten sür das Amt des Counturichtero von Berar Co anzueeigrm vorbehaltlich der Ge nehmigung der demotratisehcn Countli-6rnoentiott, welche sich am 12. September versammelt Für Assessor. Jch lündige mich hiermit zur hervorstehend en Wahl als Candioat fur dao Amt des Assesfore von Berar Counto an. H. K l o ck e. W— Redakteur der »Freien Drei-fisc Jch bin ein Candidat zur Wirdererroahlang für das Amt oes Mund-Anwalt von Bei-at Centrum Wean das Volk es für geeignet hält mich in unter stützen, lo werde ich mein Brstes versuchen, demsel hin in der Zukunft so treu zu dienen, als ich ee die jetzt rthan habe. Achtungsvoll M.G. Andersom —-q-00«f—-—««—— Jch lünd:gx mich hierdurch als ein Candidatsiir dae Amt des Counin-Aslessoro von Berar Lo. an und unterwerfe mich der Volsowabl. Henry L. Dignotvitv. ’Wit sind umsichtig-, Herrn Frev. Cockc als einen Candidaten für Manto-Anwalt siir die nach sten Wahl aneuzeiaem Lokalcs. San Antonio,25.0ktoder. Unsere Candidaten. Für das Amt des Distriltclerks haben wir auf dein Volksticket Theodor Baldus »und auf dem demokratischen George Da shiell als Candidatcn. Theodor Balduo, ein in jeder Bezie hung ehrenwerther Mann, ist seit mehre ren Jahren städtischer Seit-etär und hat dieses Amt mit größter Sorgfalt und unermüdlichent Fleiße geführt, was uns eine Garantie giebt, daß, sollte er ge wählt werden, er auch in dem neuen Am te ruit Gewissenhaftigkeit verfahren wird. Wir glauben nicht, daß irgend ein Bürger ,von Sau Antonio, der je mit Theodor lBaldus in seiner Eigenschaftals städti scher Clert etwao zu thun gehabt, Grund gesunden, sich über ihn zu beklagen. Er ist ein gesälliger, zavorkommender, srennd licher Mann, der bereitwillig jede Aus kunft, die gewünscht wird, ertheilt. An seiner Fähigkeit fiir das Amt, das Amt, das ihm dont Volke angeboten, ist nicht zu zweifelt-. Und so vereinigt er denn alle Eigenschaften in sich, die ihn zu einem tüchtigen DistriktClerk machen würden. Wir haben keinen Zweifel darüber, daß unsere Landsleute ihm ihre Stimmen in Masse geben wer-en. Was seinen Gegner, George Dashiell, anbetrifst, so soll derselbe das Amt, wel ches er seit mehreren Jahren iiu Besitz hat, zur Zufriedenheit des Advokatenstan des, ver am besten Darm-er urtheilen kann, geführt haben. Auch sonst ist er als ein rechtschaffener Mann bekannt. Unsere 2Opposition gegen ihn basirt slch zunächst darauf, daß er das Amt lange genug ver waltet und jemand anders die Wohlthaten desselben zukommen latten sollt, und zwei tens daß er auf den demokratischen Ttcket steht und ein in ver Wolle gefärbter De mokratist. Wir-find zu der lieberzeip gnng get-unnen, daß der alte Grundsatz »Beste-Honig Ossico is tlte bost guard ir gniast carruption seine volle Berechti gnug bat. Wir wollen damit nicht sagen, daß jeder Beamte, der ein Amt mehrere Termine hindurch hätt, nothwendiger Weise corrupt sein müß; sicher aber ist, daß in einen: Lande wo fast alle und jede Cen trolle über einen Beamten fehlt und nie mand ihn überwachen kann, der Wechsel der Person der beste Schutz ist. Wie schwer ea schließlich wird, einen Beam ten aus seiner Stellung in verdrängen, wenn er dieselbe lange Jahre hindurch festgehalten, beweist uns das Beispiel Saat Sntith’s. Wir glauben nicht, daß es bei Lebzeiten Sam Smitho ge lingen wird, ihm einen Nachfolger zu ge ben« Niemand weiß, wie seine Ossice geflihrt wird, und jeder-man weiß, mit welchen Mitteln er sich in derselben zu er halten weiß. Das Voll ist gänzlich von ihm abhängig. Das Amt gehört ihm fiir seine Lebensdauer. lind damit ed mit anderen Aenitern nicht ebenso gehe nnd wir einen Beatntenstand nach entspin schent Muster heranziehen, sind wir ftir den Wechsel iiu Amte. Ja, Bauer-, das ist ganz was Anderes! Unsere Nachbarinu, die Exprefz, hat in der Campagne gegen Jrelanb so mancherlei Erfahrungen gemacht, von deren sie hätte prositiren sollen, dasz ihre Politik nach anderen Seiten hin zuweilen etwas un verständlichtvird. Sie hat esehen, wie bequem es sich Jreland bei ssiverlegung der gegen ihn erhobene-n Anklagen macht. Er leugnet sie einfach ab und über-schüttet den Ankliiger noch oben ein mit einer Eiindfluth von Gemeinheiten. Das; mit solchem Verfahren nichts bewiesen wird liegt anf der Hand, nnd die Erpreß hat dasselbe verschiedene Male streng geriigt. Jetzt aber fängt fie an, ganz dieselbe Politit zn verfolgen. Wo ans Texas «oder irgend einem anderen Südftaate ein Vorkommnis berichtet wird, daf; jedem Volke zur Unehre gereichen würde-, ist sie sofort fertig. die Wahrheit desselben in Abrede zn stellen, ohne irgend einen an deren Grund dafiir anzugeben, als ihr eigenes Belieben, nnd diejenigen, welche solche Vorlonnnnisfe publik machen, wer den obenein mit den gewähltesten Epithe ten bedacht,—ganz nach dem Vorbilde Jrelands. Woher weiß denn die Expreß, das; die ans Montgomerh gemeldeten Schandthaten sich nicht Wort für Wort so zugetragen haben, wie sie von den Hon stouer Zeitungen erzählt werden? Jst die Sprengung der repnbtikanischen Versamm lungen nnd die Mißhandlnng angesehener Repulllikaner in Süd Carolina vielleicht auch eine nördliche Erfindung? Wir mei nen, es sollte die Aufgabe einer ehren werthen Presse sein, solche Ereignisse in den schärfsten Ausdrücken zn verdammen. Es wird nachzerade Zeit, dass auch in Texas die Rechte jedes Bürgers geachtet werden und das; Civilifation zur Herr schaft gelangt. Bezüglich der Anklagen gegen Robert-S braucht die Expreß gar nicht unt den heißen Brei zu gehen. W i r haben die Worte, welche Roberts gebraucht haben soll, auf die Verantwortlichkeit eines ehrenwerthen Mannes hin publizirt, nicht um der nördlichen Presse Stoff zn feind lichen Artikeln, sondern um Robert-s Ge legenheit zu geben, die Anklage entweder als gerecht anzuerkennen oder sie zu leug nen, in welchem letzteren Falle wir ihm volle Gerechtigkeit widerfahren lassen wer den. Ob die Expreß die Angelegenheit als eine Verlänmdnng erklärt, ändert gar nichts an der Sache. Wir wollen aus dem Munde Roberts hören, ob man ihn verlänmdet hat oder nicht. Möglich ist bekanntlich sehr Vieles in diesem Lande. Danksagung. Die Damen, welche an dein Zustande kommen und an der Führung der jüngst zum Benefiz des Tarni-Vereins veranstal teten Fair Antheil nahmen, beabsichtigen hierdurch allen Denen ihren besten Dank auszusprechen, welche sie durch liberale Beiträge und in anderer Weise unterstütz ten, so daß die Fair ein Erfolg wurde und selbst die höchsten Erwartungen über traf Kranzchcn im Cafino. Das Bei-gniignngö-Kott1ite der Casino Gesellschaft hat aus Samstag Abend ein Kränzchcn anberanmt, wovon die Mit glieder der Casino Gesellschaft hierdurch in Kenntniß gesetzt werden. 21nt. Gcfncht wird ein Knabe von 15 bis 17 Jahren. Mus; englisch lesen und schreiben können. Ed. Rische so Sohn gegenüber der P. O. Wer einmal Gelegenheit hatte, das berühmte St. Jalobs Oel zn gebrauchen, wird stets eine Flasche beider Hand haben, s denn ein einziger Versuch mit diesem wundersamen Mittel ist hinreichend, Um seine Heilkraft zu entdecken. Es empfiehlt sich von selbst. w Allerlei. Die Benesizvorstellung siir den Turn Veeein soll morgen über acht Tagen in der Alamo Literary Hakl stattfinden. —Die Stadtbehörde hat bei den Conntiy Commissioners nm Uebetlassung der alten Couniy Jail nachgesncht. Da noch ein Streit darüber besteht, wem das Eigenthum eigentlich gehört, der Stadt oder dem Conn ty, so wird die Stadt vorläusig als Mie ther angesehen werden und eine nominelle Summe bezahlen müssen. Herr Leo N Levt von Galveston wikd Freitag den l. November hier elntresf.u nnd zu Gunsten Schleiche« Sache eine öffentliche Rede halten Gouveeneur Hnbhard kommt heute Abend hier an nnd wird morgen Abend 723 Uhr aus dem Alamo Plaza eine Rete hatten. Für Joseph Pierdella und Juiia Ploch wurde gestern eine Heiratheljzene ausgestellt Jndianerbanven haben sich am invit chen Llano gezeigt nnd in der Gegend ever den viele Pferde vermißt. Auch ist man über das Schicksal von sünf Männern tin Unklaren, die am Is. sich von Kickapno Springs, Concho County, zur Verfolgung der Notbbäute auf-trachten und bis jeßt noch nicht wieder zurückgelehrt sind. Jm Reloedergericht kamen heute nur zwei Fälle zur Verhandlung. Die wegen kleinen Vergehen Vernrtheilten mußten ei ne Strafe von 810. binteelegen. Der «Centralgesundheltgbeamte« Nuthetsord ist mit· den Behörden von ;Richmond in einen Quarantänekeieg ver wickelt. Nichmond hatte gegen Houston Quaeanläne erklärt, da in letzterer Stadt inne in Niebniond gemeldet wurde, das gel be Fieber ausgebrochen sein sollte. Hier s aus erwidert Rutherford wenn Richmoud sdie Quarantäne aufrecht erhält, so niirde fee ebenfalls gegen Richmond Quarantäne erklären-Houston könne ohne Nichcnund fertig werden ic. er. Major Joneez von den Grenzen-t gern begiebt sich nach Kimble nnd Keke County, um den raubenden nnd morden sden Jndianern auf die Spur zu kommen. Er hat Lieuts Neynoids Kompagnie der f Die Farnter von Hamtlton Cvunty l haben ein eigene-«- Couniy Ticket ausgestellt s Txer Distrittrichter Paschnl ln Ban dera bat entschieden, daß Eorniyrichter nicht die gesetziiche Befugniß l)alen, Leute in trauen. Berichte von til Couniyrichiern nn die Staateschnlbehörve zeigen, daß der durchschnittliche Schulbesuch 65 pCt. der schulpslxchtigen Jugend betrug und daß sin diesen Cvuntien die Schuien durch ischnittiich wahrend 4l Monat im Jahre ioffen gehalten wurden. -—-B(ownsville bat wieder gegen Ma inneoroz Quaeantäne erklärt, da es be ftannt wurde, daß letztere Stadt die Qua rantane gegen Bagdad aufgehoben bat. Jin Gefängniß zu Belton ereignete sich folgende Schießaffaiee Die Gebt-iso i Sberisss Frank Rather und Feanl Bena ble brachten einen Ost angenen in seine ";"3ell-: zeitlich dein Die Erlaubniß gegeben worden war, seine Frau zu sehen. Als i tie Beamten an der Zelle eines Thoma i Nichattson voräbeikamem der an dem selben Tage wegen Pserdediebstahlö zn fünfjähriger Zuchtbausstrafe verurtheilt worden war, griff dieser durch die Eisen state und entwand Venablc den Nevolvee I woraus er auf Venable schoß und ihn tödtlich verirnndete. Nun legte er auf Ratt-er an, der ihm aber zuvoilam nnd ihm ebenfalls eine tödtliche Wunde beibrachti. —Die Republilaner— von Robektson County haben ihr eigenes CountyiTicket aufgestellt. In Ovirton bat ein junger Bengel seinen Spieitameraden mit dem Messer angegriffen und ihm mehrere Schnittwtin den am Kopf beigcbracht, weil dieser den Vorzug hatte, ein Backsiscbchen nach Hause bringen zu -’L·"—n:ien, in weiches er selbst ver liebt war. I- -i«r,O-ieane Bahn bat mäh rend ti: Hexe Tixtonata 704 Wageuladuns gen Sie ..ideln nach Houston gebracht V.u Cdrsicana aus werden während dieser Sakson an 30,000 Ballen Baum wolle vet schifft werden. In Yorktown bat sich der alte-Ge sanaveirin unter folgenden Beamten repr 1 ganisiit und den Namen Männerchor an genommen: F. B. Gobmect, Präsident; R. W. Godmeet«, Schatzineisier; W. T. Eichholz, Sckretär und A. Heuchling, Di rigent. W Lehrersentinar. Zur Aufnahme in das deutsch amerikanische Lehrerseniinar in Milivaukee hatten sich bis letzten i Samstag 12 Seniinaristen, resp. Semi naristinnen angemeldet i Es ist nur wenigen Medizinen be schieden, schreibt die »D. Ahendpost,« eine so anerkanut vertrauensvolle Stellung einzunehmen, wie die H a m b u r g e r iFaniilien-Med«izin end es Dr. IAngnstKönig. i »So-— I Wahlen. Jn nicht weniger alg 28 l Staaten Finden am Dienstag, den ö. No veinber, Wahlen ina National Abgeordne ten Haus und mehr oder minder wichtige Staat-Strahlen statt. Diese Staaten sind: Alabama, Arkansas, Connecticut, Dela ware, Florida, Georgia, Jllinoio, Kansas, Kentucky, Louisiana, Marhland, Massa chusetts, Michigan, Minnefota, Miffifslppl, Missouri, Nebraska, Nevada, New Hamp shire, New Jersey, Nord Carolina, Penn fylvanien, Rhode Island, Siid Carolina, Tennessee, Terae, Virginten und Wiscon fin. Californifches Bier, das, wie die Sau Franciecoer Zeitungen behaupten, in Calisornien selber verschmäht wird, findet dagegen auf den Jnselu der Süd lsee Liebhaber, wahrscheinleich weil man dort nichts Besseres hat. »Es find zwar berichtet der Calisornia Demokrat,·« vor erst ganz bescheidene Anfänge, versprechen aber bei sorgfältiger Pflege recht gute Resultate. Der Schooner »Aha Mah« nahm auf seiner letzten Reife nach Samoa einige kleine Fässer californisches Lager bier aus Spekulation mit, um es dort einzuführen,1 und nicht nur die sachver ständigen Europäer und Ameriianer auf den Inseln und die noch fachverftändigeren Ossiziere des dort befindlichen deutschen, sowie des ameritanischen Kriegeschiffee, sondern auch die Eingeborenen waren des Lobes vol-l über den töftlichen Gerftensast. Die natur-gemäße Folge davon war eine Ordre für eine zweite Sendung, diesmal aber große Fässer, die bereits verladen find und demnächst nach dem neuen Lande durftiger Seelen abgehen werden. Es ist zweifellos, daß auch auf Tahit, sowie auf den Sandwiehanseln dieselben Resultate erzielt werden könnten, wenn die erforder lichen Schritte zur Gewinnung dieser Märkte gethan würden ———-—OOO— Zum Oberbürgermeister von Berlin J ist vom Stadtrathe mit der großen Mehr heit von 85 unter 93 abgegebenen Stim inen Herr von Fortenbeck, Präsident des ideutfehen Reichstages und bisher Ober bürgermeister von Breslau, erwählt wor ,den. Friiher war derselbe ein gesuchter H Rechtsanwalt in Elbing, Westpreußen, s und als langjähriger Volksvertreter stets I Mitglied der Fortschrittspartei. Als Prä k sident ist er vorzüglich; nie die Ruhe ver lierend, ftets fchlagfertig und doch dabei versöhnlich, sieht er Anträge nnd Einwen dungen voraus und trifft feine Vorberei I tnngen wie ein genialer Feldherr, der die feindlichen Bewegungen erräth. ———-.0...——-—-———— Berichte aus verschiedenen Quellen stimmen dahin überein, daß die jährliche Retrutenaushebnng in Deutschland um 20,000 Mann erhöht werden soll. Die se Maßregel soll jedoch keinerlei politische l Bedeutung haben, sondern nur eine Folge der Bevölkerungszunahme sein« Die ssozialistischen Abgeordneten verließen am sSnmstsjg den Reichstag in coisporo vor l Schluß desselben, um nicht wärend des üblichen Lebehochs auf den Kaiser anwe isend zu sein.—Ein Berliner Cum-pou ident beharrt dabei, daß Gras Beust’e Ernennung zum österreidischen Gesandten in Paris ein gegen Deutschland gerichteter Schachzug set und fügt hinzu, daß Gras Andrassy, dessen Stellung erschüttert set, durch den Einfluß des Hofes zur Erthet lun g seiner Elnwiliigung bewogen wurde. Dürsen Schausprieler Lustfahrten unternehmen? Der Pariser »Gesinde« bringt eine recht launige Notiz, daß dem nächst ein interessanter Prozeß bevorstehe, indem der Direktor des Theatre srangaie, Herr Perriu, Fräulein Sarah Bernhardt gerichtlichbclangen wolle, weil sie eine Lustfaht unternommen habe. Nach ihrem Contract durfte sich Fil. Beruhardt nicht weiter als 2 Kilometer vom Theatre frank-ais entfertieii.oh11e ihren Aufenthalts j ort anzuzeigcu, uni sie siir den Fall, als I eine Aeuderung in der Ausführung statt »siuden sollte, rechtzeitig verständigen zu jtönneru Hätte nun der-Z Unwohlsein ir i gcnd einer Schanspieleun an dem Tage, an dem sie ihre Luftsahrt angetreten, die Gegenwart Fel. Bernhardts nothwendig sgesnczcht, so wäre es absolut unmöglich »gewesen, Jenianden in die Wollean J senden und die Kiiustlerin davon in Kennt i niß zu setzen. Anzcigcm Farm zu virreu ten. Meine im Ouihi Summan Medium To» ke legeneFanninzu viere-mein Auf deksciben sind 75 Acker Land is Culmy Wobngebäube. Stamm nen u. vorhanden nnd Nckerbaugeratbfchaftem Vieh nnd Aued was zur B arbeitung der Form gehört, wi.d auf Verlangen geliefert Nocbzufca- gen bei LonisBöhle, New-Foumain P. 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