Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
October 15, 1878

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D i e Tägliche Freie Presse ekscheiai täglich um Ausnahme vw Sonntags und koste« 100 00 für das Jahr-oder M .50 für d Monat-. Tagliche Ausgabe. yzm«; Eis-— Die Wüchentliche Freie Presse erscheint jeden Donnerstag und kostet 83.00 das Jahr Mist für 6 Monats in Vorausbezaylunq. -J"ashrgang 13 Sau Antonio, Dienstag den 15. October 1878 v Nummer 888 Einer für Alle. Erzählung von Baldnin M öllhaufen in viee Banden und vier Büchern (Forifehnng). vIlL Cap. —Die erste A rbeit. Als Bellt-ad, wie ein Schlaftrunkener mehr gefchoben als den eigenen Beweaun gen nachgebend, den mit verfallenen Pfän dern angefüllten Laden veiließ, vermochte te er nicht, über die nächsten Minuten hin ansznhenkem Eine gewisse Tode-verach tnng war über ihn gekommen, Unemvfind iichkeit und Gieichgülligieit, wie fie bei ganz jungen Gemüthein nur durch den höchsten Grad bee Entfetzens nnd ver Ver zweiflung eezengt werden iönnen. Er foll te der Hansgenosse des schrecklichen Ge schöpfes bleiben, welches ihm lachend nnd plaudeend auf dein Fuße nachfolgte: hie fer Gedanke duldete keinen anderen mehr neben sich Jetzt rechts, Kobe, lenkte die stumpfsin« nige Geissei ihn in dem düsteken, mehrfach abbiegenden, schmalen Fluegange, gerade ans ietzt, Katze, nun wieder linke-, nnd dicht an ihn heranfchintfetih, riß sie ihn fo hef iig am linken Ohr, daß er mit Mühe einen Schmerzenhenf unterdrückte. Vorwärts! befahl Griffel wieder, als der Weg vor Vollend durch eine rnßige Mauer veefpeert war Ich lann nicht weiter, erwiderte der Kna be rnit einer gleichfam krampfhaften An wandlnng von Trotz, oder foll ichdurch die Mauer hindurch gehen Cr lehrte fich Griffel zu. Dieselbe ftand da, wie ein Gebilde auii Holz. Die eine hand auf die breite hüfte geftennnt, rnit der andern daa Licht rveit von ftch haltend nnd den Mund geöffnet, ftarrte sie mit ih ren großen letzangen auf ihn, als wäre in feiner Frage der Stein der Weier ver borgen gewefen. Katze, hob sie endlich an, wie die Worte aus der tiefsten Tiefe ihrer Brufi herauf rdindend, ich möchte dich durch die Wand hindurch fahren fehent Nein, nein! Jch folt dich bewachen gebst du aber durch Mauern, fo kann ich’a nicht und ihren breiten Mund feinem Antlitz nähernd, flü fterte fie geheimnißvoll wenn du rnir ent fliehst, loftet’e mich dae Leben. Bitte, geh nicht durch die Mauern mach mich nicht unglücklich. Auf andern Stellen bewache ich dich gnt genug, denn ich bin furchtbar start und habe einen leifen Schlaf Was Vvllrad die Erfahrung nicht lehrte. verrieth ihm der Jnftlnet. Er begriff, daß weder durch Bitten noch durch Trotz bei feiner Kerkermeisterin etwas auszurichten fei, dagegen ihr Glaube an die nnfinnigfien und unnatürlichsien Dinge gn feinen Gun ften ausgebeutet werden könne. Wenn Sie mich nicht schlagen, bleibe ich, antwortete er daher fc entschlossen, wie ee lhnr möglich. Nein« ich fchlage dich nicht, versprach die mißgestaltete Verfom zugleich ergriff fie ihn wieder ern Ohr, ihn nach der anderen Sei te hinübergiehend, roo eine niedri ge Thier vor ihrn lag, nein, fchlagen nicht« aber an den Ohren zapfen, io machte ich es bei mei ner Rahe. Sie-Ließ die Mr auf, nnd feine Blicke verloren ftiir ineiner drei Stufen tiefer ge legenen Kellerböhle, in welcher außer et wae zerbrochenes- Dauegeräthe Berge Von alten Kleidungeftücken und Lumpen erkenn bar. Jn dem einen Winkel itand ein ge bprftener eiferner Kochofern umringt von einigen nnianberen Fesseln, Pfannen, Tellern nnd gefprungenen irdenen Sitz-few Eine feuchte, dicke Athrnofpäre ftrötnte Voll· E rad entgegen und raubte ihm fast den Atbeuh Da iineln foll ich i fragte er, von nen rm Entfeßen ergriffen. Da hinein, lachte Griffel weinerlich, ee ift der wärmfte Ort im ganzen Haufe, eine s- Prachtivohnung, und fo viele Kleider, daß »wir uns hundert Mal mastiren können. Jch nraetire mich gern am liebsten als General. Auch für dich find bunte Röcke da. Und tanzen follit du. Beide wollen wir tanzen, nnd die drei Stufen hinunter polternd, zog fie den fast beflnnnngelofen Knaben-— nach sitt» woraus sie ihm einen Schw ers jah, daß er teilten in eine Lum penangäusung hineinstürzte. Da sannst du bleiben, fuhr das elende Geschöpf triumphirend fort, und damit tu nicht erfrierg nnd einen Arm voll Klei dunaistückr aufrassmd, wars sie dieselben über ihn hin, daß nIr sein Gesicht srei blieb. Eine Weile betrachtete sie ihn mit komisch sinnendecn Ernst Es war der Ausdruck ei ner sangen Bulldogge, welche täusisch mit ein-ne in ihrer Gen-alt gerathenen Canarien vogel spielt. Da liege du, hoh sie nach einer Pause an, hu, es ist rechttühl hier schlafen mag ich nicht sehr-. aber auch nicht frieren sie stöherte zwischen den Kleidern und zog nach längere-n Suchen eine alte Generals Unisorm hervor, von welcher die Goldtink reien abgetrennt waren. Nicht ohne Mii he streifte sie dieselbe aus ihren Körper. Iuo einem anderen Winkel holte sie den Galahut eines Ministero, welchem eben falls Betten und Agrasse fehlten. Diesen stülpte sie quer aus ihr haupt, woraus sie ein Stück Spiegelglas nahm und, in der anderen hand das Licht, sich ansänglich mit große-n Wohlgefallen betrachtete, dann aber ihr rinsäliizeo Gesicht in lindischer Weise verzerrte. Bollrad lag so still, als hätte das arme geänssliflte Leben ihn hereita verlassen ge habt. Er besaß nicht tse Kraft, sich zu fragen, war-In gerade er dazu anserluren sei, von seiner frühesten Kindheit an alle nur denkbar-en Qualen auszustehem ·Sei netn Denken und Sinnen hatte sich die Jdee einverleibt, daß er als elternlose Wai se keine Ansprüche an das Mitleid der Men schen habe, nnrdazu da sei, erbarmungeslos hernmgestoßen zu werdenr. So allein er klärte es sich, daß er sich allmählich an den Anblick des stumpfsinnigen Mädchens ge wohnte nnd endlich mit mehr Neugierde alo wirklicher Furcht dessen seltsames Treiben beobachtete. Je länger er aber aus das bedauernezwerthe Geschöpf in dem tollen Anspuh hinschaute, um so- mehr fühlte er sich beruhigt, bis er endlich nicht nmhim konnte, über die närrischen Verzerrnngen ihres Gesichte zu lächeln. Da kehrte Grissel sich ihm wieder zu. Du lachst? redete si? ihn vorwnrfsvoll an, aber Vor Entzücken schob sie die Mund wintcl weit nach den Vollen Wangen hin auf. Warnen lachst du? Katzen dürfen nicht lachen sie müssen spinnen und schnurren. Nun sage, warum lachst du? Weil Sie mir so gut gefallen, antwortete Vollrad ängstlich. Du gefällst mir gar nicht, versetzte Grif sel, nnd mit lächerlicher Gebet-de schob sie den Hut nach dein Hinterkops hinaus; aber ei soll nicht lange dauern, nnd du bist eine Augenweide, daß dn dich selber nicht wiedererkennst. Steh auf, Katze! Jch möchte liegen bleiben, bitte, verzei hen Sie mir ee ist so kalt, wagte Voll rad zu flehen. Grissel kehrte sich uni, schritt nach einem anderen Winkel hinüber·und zog unter ei nem Lumpenberge einen aiten Cnirnssieri palasch hervor denselben schreitet-nd, kehrte sie zu Vollead zurück. tFortsetznng folgt.) —-———---k—-s T e x a s. starre-vornen Friedricheburg, 1:3. Oct. 1878. Wenn man jetzt biet Jemand fragt »Was giebt es Neues so kann man stch er sein, entweder den Namen eines neuen Candidaten, oder irgend einen neuen Wahl-Trick zu hören. Man-hört beinahe nichts als Politik. Die häufigste Frage, die von Jedermann hier gestellt wird, ist: »Dann kommt Schleicher?« Leider ist Niemand im Stande diese Frage zu beant worten, da keine Anzeige darüber hierher gelangt ist, zum großen Leidwesen seiner zahlreichen Verehrer. Trotzdem sind die Freunde des Herrn Schleicher, und er bat warme und thätige Freunde hier, nicht müisig. So sprach Herr Fr. London gestern vor einer Versammlung der Bür ger des Spring Creei Settlements, Herrn Schleichers Wiederwahl aus’s Drin gendste empfehlend, und vor Jreland war nend, indem er die Heldenthaten des Letzte ren in der Legislatur, der Reihe nach durchnahm, und einer strengen Critril unterzog. Jn der ganzen Versammlung, die ausschließlich aus Amerika-derer bestand, war blos ein Mann für Jreland,und selbst Der erilärte nach der Rede, daß ihm jedes Wort leid thue, das er zu Gunsten Jrelands gesprochen habe, und daß er jetzt unbedingt »Er-Schleicher geben würde; die angeführten Thatsacben über Jreland wären ibne bisher unbekannt gewesen-— Nach Herrn London sprach Maj. J. F. Estell, unser allgemein beliebtek undaeachtes ter Candidat für das Amt eines Distriit Inn-altes, und bestigte seine Zubörer durch seine hübsche und gewandte Rede nur noch mehr in dem Entschluß, ein stimmig sür ibn zu gehen. Jn der nächsten Zeit wird here London noch an mehreren Plätzen zu Gunsten Schleicher-s sprechen. Gillespie County wird ungefähr 850 Stimmen sür Schlei cher abgeben, nnd höchstens 25 sür Jreiand. Unsere BaumwollsErnte ist über Er warten gut ausgesalien, und alle Gins stnd mit Arbeit überhäuft. Porläusig verkau fen aber die meisten Farmer noch nicht, ste sind eben sin der glücklichen Lage ab warten zu könne-, bis bessere Preise gebo ten werden. F Aus dem Texas Volksblatt. Am 27. d. M. wird der hiesige Tnenveeeln den fünften Iebtest-g seines Bestehens festlich begeben. Ein ans den Turneen L. F. Bobny, R. F. Eisenlobr, Frei-. Forster, C. F. Alten-sann und F. Simon bestehen des Comites ist bereite ernannt, tun die »etnlettenden Arrangemente en tee en. sDer Gesangvekein »Frohstnn« hielt ne stern Abend in der Turnhalle seine halb Jjährlicbe General-Versammlung ab, nnd leimählte bei dieser Gelegenheit folgende iBennitn Geo. C. Spiegel, Präsident; iWni. soll, Bin-Präsident; S. Glück, Seeretär; Henrn Sn1·beck, l. Schatzmeii ster; Ferd. Müller, 2. Sclmtznieistek; C. iF. Stüssy, Wänden-Letztere Freitag starb im hiesigen Consmeeeial Hotel ein Mann Namens White ans Pistan Connty, Tenn» welcher eeft etwa seit 4 Tagen in Lallas war. Sosoktverbteiteten gewissenlofe Personen das Gerücht, daß While am gelbe Fieber gestorben sei nnd daß mehrere Fälle in der citat-l vorhan den seien. Obgleich die .Aetzte, welche White behandelt hatten, das lengnetem so gewann das Gerücht doch immer mehr Verbreitung nnd waren es besonders nn sere ,,Vettei«n voin Lande« welche sich diee zu Herzen nahmen nnd sich schleunigst ans dem Staube machten. Daß dadurch bat Gerücht im Lande verbreitet wurde, ist selbstverständlich Auch nach unseremNachs barstädtchen Denton, im Hintenvalde, ge langte das Gerücht nnd hatten die dortiger Bewohner nichts Eiligereö m thun,ale Quarantcine gegen Dallns zu eitlären nnt nnc dieselbe noch wirlsnmer zn wachem-nnd den an allen nach Dallnb siihrender Straßen betonssnete Wachen ausgestellt unt etwaige Anlezmniende vor der Miin dnng des Gewebree zurückzutkeibem Ja man ging noch weiter. Herr W. P Partei-, dessen Familie in Denton Conn ty wohnt, nnd der am Sonntag von hier dorthin ging, wurde aufgefordert die Stadt zu verlassen. Als er sich weigerte, wurde er ohne Umstände verhaftet und in den Brummstall gesteckt, wo er mehrereTa ge Zeit und Muße hatte, über die Herr lichkeiten unserer Quaratcine-Einrichtun gen nachzudenken Arn Dienstag wurde ein Comite nach Dallas geschickt, um ans zufinden, ob das Fieber wirklich hier herr sche, und auf dessen Bericht hin wurde die Quatantäne aufgehoben. Der in Houston erscheinendenDeut schen Zeitung entnehmen wir Folgendes: Eine drollige Debatte entspann ksich in »Es Ucll OUUUUIZ Illgtyullclchl Obliclul Versammlung des Turnvereiiis. Es ist nämlich ein öffentliches Geheiinniß, daß es mit den Finanzen des Vereine nicht ge rade brilliant bestellt ist, woran, nach den Ansichten Einzelner die Unsitte des Trak tirens die Schuld tragen soll. Die Argu mente dieser Herren gingen dahin, daß die. Unsitte des Traliirens viele Mitglie der veranlasse, von der Halle fernznbleis ben um sich der »Gefahr-« nicht ansznsetz en. Eine lange Debatte entstand iiber einen Antrag, daß das Traktiren in der Halle verboten werden solle, doch kam der Verein in der Sache zn keinem Entschluß nndso bleibt einstweilen Alles deiin At ten. Jn etwa drei Wochen wird der Terminus von Bretnond’s Cnggeleifebahn bis an den Trinity bot-geschoben werden und wird dann die Bahn dieEotton-Re gion im Nordosten des Staates berüh ren. Die öffentlichen Freifchulen in Hon ston werden von 591 weißen nnd 450 farbigen Kindern befnchi.—Ein Fremder ging am Abend des Il. in den Bayon dicht neben der Lonisianabriicke und rtranl. Kurze Zeit vorher hatte er in einem Trinkfalon die Aenßernng gethan, daß er in zwanzig Minuten entweder im Himmel oder in der Hölle sein werde. -1- Frau Felix Bau der Stuckcn -1· T Starb hierselbst am Sonntag, den 13 October, nach einem mehr als fünfjähri gen Leiden an den Folgen einer Opera tion, die ihr im glücklichen Falle noch lan ges Leben und Gesundheit gegeben haben würde. Es war aber anders beschlossen im Rathe der Unerfokschlichleit, und so hauchte sie ihr junges Leben ans. Sie war 35 Jahr alt geworden und als kleines Kind nach Texas gekommen Sie hinter lößt einen Gatten und mehrere Kinder, die ihren Tod auf das Tiefste betranern. Den Hinterbliebenen und sonstigen Vers wandten der Gefchiedenen unfer herzliches nnd aufrichtiges Beileid. Möge ihr die Erde leicht werden! Wie oft fachen wir im Leben das Rechte zu finden nnd anerkennen zuletzt, daß wir nur Trugbildern nacl)jagten. Dassel be ifi auch in der medizinischen Welt der Fall. Herr Christ. Schuldt, Ogden, lis» liefert folgenden Beitrag hierzu: Nachdem ieb zwei Jahre lang allerhand Fieber-Medizinen gebraucht und nicht besser wurde, probirte ich Dr. A u g u st Köiiig’shamburger Tropfen nnd wurde durch dieselben vom Schüttel fteber erlöst. Herr Nie Tengg hatte die Freundlich keit, uns Ereatplaee deo lustigen Bilder Kalendets site das Jahr 1879, herausge geben in Würzburg nnd des htnckenden Boten in Amerika, Verlag von M. ri- B. Burgheim, Cincinnati, zu übersenden. Die Kalender sind recht hübsch ausgestattet und namentlich enthält der Letztgenannt,e über aus reichen sLesestoss. Jch bin det, um alle an Rhenniatis mus, Gicht oder Neuralgie Leidende zu curiren. Tausende stehen unbeschreibliche Qualen aus siir welche sie Abhilfe durch verschiedene mehr oder weniger hochange priesene Mittel suchten und die endlich durch 2 Flaschen von Jenkins A n n i h i lator vollständig von aiicn Leidene- b sreit wurden. Schickt Eure Aufträge-und schreibt um Circulare an N. J e nl in o u. C o., Eigenthümer, New Oele-aus La.

Ein Wort der Warnung an F ei l ich e r. Der Weitoerbrritete Ruf dan osie t t er «s M a g e n bitte r s erleat uns die Nisthweni diateit auf, von Zeitzn Zeit daran zu erinnern daß die Nachahmung gesagten Artikelø ein tirafsiilliges Vergehen ist, nnd wir lassen hiermit die Warnung ergehen, daß wir Alle, die unsere gebrauchten Fiaschen niit irgend ei tlem Artikel tiilleih denselben für unser Pra pamt ausgeben und solchen bei der Galone, bei dem Fuße oder aufirgend eine Weise vertan-« sen-»auf das Bestimmteste der vulien durch das Gesetz vorgesehene-n Straseiülsekiicsem werten. Einem tiirzlieh vom Eougreß erlassenen Miene gemäß besteht die Strafe sur Jiiisehiitia- oder siie den Verlauf gestiiiehter Waaren die durch »Traue- tnnrk« geschützt sind« aus einer Geld hieße von nicht iihet 81000 oder aus ein r Ge sangnißlzait von nicht mehr als zwei Jahren, oder ans Geidbuße nnd lsiesiingnisjhast-« Wil verfehlen nie- die itebettreter der Strafe tu überliefern. Rutizfiir Kaufe-rund Vertau fer——postett e e’s Bittees wird unter keinen Umständen beider Galione oder beini Faß verlauf« sondern stets in Fila seh e n mit eine hübsch aravirteu V. St Inter nni Revenene Marte Iunser sueeietleö Einen thum1 als Bedeckung des Flotte-o einer jeden Flasche nnd an beiden Zeitendeo Halseo besestiat· Lille Bitters, die siir H o it e t i e r ’s ausgege ben werden und bei denen diese Markte fehlt. sind Fälschungen. Host e tt ers u. S in i th —A—, Deutsche Briefc welchebtszum15.0c-c. 1878 auf des Pojtofme k San Amonlp verblieben fu«-. Pein-ich Irr-nett G. W. Geclach. Logi Gros.«—Jacob bossmann.-—Engen band »Wie liaa meoff.—J. R. Jakob-L —An’mas Lange.— N· «:I. Basis- Iloqkado Maytkö. Hemmn Ochse.—J-li-O Schrauben-Entm) Schmidd B. Engel ke, Händler in Uhren, Diamnnteiy nnd Gogdsaelien aller Art. i Eine große Auswbe von Gold« ni) Silberbe chen wiid zu noch nie bagewesenenjbilligen Preisen i offecirt unt- bei qriissirren Einlliufen ein libeknl Rabait brwiiligi. 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Nosendeinre Berry Ft Rosenheimer, Advveaten, nnd Oefentliche Notare. gnm Dator-M Texas-. Ofsir; lFelder Gombles Bock-store, Zlvmee M.

Edward Miles, Oeffentlicher Notar, Bexar Co» San Antonio, Ter» Ofsiee in Soledad-Streße, der Postofsice gegenüber. Besondere Aufnrerksam’eit wird allen Pensionen und Forderungen von Bekennen des Staates oder der Bereinigten geschenkt Abschrifken von Mien ten besorgt und Steuern auf Land in allen Theilen des Staates bezadxr. Wohnort in der unteren Gartenstrasr. 30,6,t1j Geo. W. Caldwell, Oeffentlicher Notar, Ofsice bei den Herren Adams u. Wirks, Blum-o Flor-w 28,s,7o,in Dr. J. B. Chess, Zahnarzt. (Nachfolker von Dr. W. G. Kingsbuwi Offi ce: Quikasitaße neben ernchd Gebäude Sau Antoniu. Akte zabnäkzklichen -)vekakionen, Iwerden aan Beste und ohne Sdmemu ansgefühk«. v Sprach Lehrer. Klassen- und Privat«llnkerkicht in spanischek nnd deutscher Sprache ertheilt Otto Sohns Näher-ed u erfragen beim Buchbündlet Gast-le Unis Dissen-Haus, Pkestonstkaße, Honsiom :Texas.l Das Holel ist in der IsWne du- Stadt gelegen Und ist den Reise-eben alsI Absteigsquartlek bestens zu empfehlen-: Zwei-. s« Men 15novi igcntbicmen Küfer-Geschäft Ein afvßct Von-ach der besten nnd billigsten milder Pand versenuten Bistmnencimer nnd Fässer 1eeme von si, 5 nnd n- m.:uonciiqkosi. stets an hast-L Alle-S auf die solideste und beste Art ange fertigt unh gut-anein- Auf Bestellung werden Cisternen und dergleichen gemacht und, wie alle von States oder-»dem Publikuku bestellten Anstel, mit den Msivtgstm Preisen berechnet. 2-keparatctken aller Art werden aufs beste und billig besorgt· Georg Mandry, Ave-sue E» nördlich von der 4. Straße J. F. V r a d y, Vessicherungs Agent. Derselbe repräsentirt ntte Gesellschaften erste Klasse, sowohl auöwåtnige wie amerikanische Feuer-, Sees und Lebensversicherung en O ffi e e: 19 commerce.- Straße, Seen Intonim B- Man vtcsicheke eet J. F. V r a d v, wem man in einer guten Gesellschaft versichert sein wle 14,!0,tutv11 Alfred Giles, A r ch i t e k t, neben dem Couethau6, Sau Immer-, Gram-. 14.3,taw— John Twohi.g. Commekeesteaße, B a n ke e r UUD H ä n d l e r in ausländischen u. einheimifchen Wechselt-, Gold, Balle-m ec. Kollektionen werden in stuet ekeelchbaeen Plätzen gemacht; Wechsel auf New York. Nen- Ocleand, Galveston, St. Louis und Calisoknien aussettellt und Wechselgeschäfte mit den bauvtsachlichflen Städten England-s, Jrlait:c?, Frankreichs und Me rikos besorgt. 8,10,t1j W. A« Bennett. J. S. Lockwood. Brunett Thornton öx Locktvood, Bankiers und Händlek in Wechseln und Metallbarren. Telegeavhifche Anweisungen werden ausgestellt Wechsel auf alle Länder Empan Cvlletttonen erwünscht in allen Theilen von Texas-. BI- Land-Waktants gekauftund vekktztäfäP 1 James Callaghan, Commissions s-Kaufmann, No. 97 Tot-ish ercestraßk,:« Sau Ratt-nich Texas. Ps- Um Conslgnatiomn wird etfuch I,7I R. Wülsing. J. E. Laden Ewnelting E Zimm, Speditions- u. Kommissions K a u f l e u t e. Händler in Produkten, Sau Satans-V Gm 30,6,t1; Y. Schatz Blume-Maga, Sau Amt-näh Wein- und Bier- Satan. Lemvs St. Lunis Lage-sieh eiskalt vom saß in 5 Es. das Glas. gir- veøten Meine, Wurm-, Mng U. (l Defch s Nische, Bier- und Wein-Satori, comment-Straße, Sau Aatvnim Texas. Eiskaltes St. Laufs Faßt-im die feinsten Liquike stets an Hand Morgens famofet Land. l,7 Atem-g Kommt-, Bartoom, Bier- u. Wein S a l v n, Sau Antonio, Der-T bat stets an band alle gan dam- B·eke, impoktftte und einheimifche, franzö sch- nnd Rheinwein-h Champagner-, Wbisko und Btaadp der feisstex Bkände und alle anderen be annteu Liqnruke, sowie die feinsten Tigamm For promvte undlibenls Bedienung ist bestens gesorgt. 5,1,70,t1j Y, Yjesenbary WHA» Ecke von Alamo- u. Alamedastraße, Empor-Leute von Weinen-, Liqnören u. Bier, H ä n b l e r i n G t- 0 c t- i e s Eisen- und Blechwaareu, Ackekbaugeräthen, Watte uml Gigarrem Landesprodueten u. f. w. ts,4,75 Isme wljann drangen- u. Lebetfalh No. 814 Herr Pfarrer Häscher von Walsboille, ko Montqomerv Cassius schreibt An die deutsche Heilanstalt in St. Louis, V Fünf Amte baue ich gebraucht obue Erfolg. Mein Soka hatte einen flink-even Auovukf und jedc maß ich mit Dank,bneugen,daß die Heilan Tstalt ibn völlig hergcäetlt hal. Hunderte ähnli Ichet Danks·qgunatn liegkn vor-. Das Lungen öncd wird für 25 Tuns in Geld oder Postulat len ocksandt von on Deutschkn Heisa-Malt, 521 Oiue Stroh-, St. Louid, Mo. s?

P I ANHANG KIND Archiv-cis anå sauerjnlenåents, Ofsicee Zimmer Nr· 19 Frevel-B Bnildiug. to ,5 Mr-. E. Grund-w Gepriiftc chammy Hauptstraye, zkvischen Tenggs Buchstpre und Durlers Cvndnorei. Frau Grander hat ihre Ausbildung als Heb amme in Straßburg erhalten und besipt das er forderliche Diplom. Sie wird ed arr treuer Pflichterfüllung nnd Pünlttichkeit nicht fehlen las sen und rmvneblt sich deshalb den Frauen Sau Autonivs zum geneigren Wohlwollen· 16,5t B. EsHadraF A. E. Tat-others. Drs. Carothcrg FRer Commercesttaße 9,I nahe dem Main Plan. Fru- guts-vio Dk. imer Wohnung: Blvomstcaße im dritte Block rechte-. FAMva F. Groos s Eo» Banquierd und Commissions Kaufleute, abernebnren Eineassirnngen und Aus-eaqu en von Geldern in den Bereit-isten Staaten und uropa Ziehen Wechsel ans Galvestun New -Orleans Reis-Oper und au größere Pläne in Deutschlant und der Schwein Sau Antoniu, Ip. Oktober Urt. 14,lc,tpussss Ludwig Lieb-, Herrenkleidermacher und Inentiler in teriigen Wein-tm CommencesStraße, Sau Antonio, Texas —c—-. Das Kleider-keins eu, sowie das Aue bessern und Renar ren von Kleidern wird nronrvt und billig besorgt 11,i0,tnrd Rafael Diaz, Dändler in keinen importirten unti rinneiminkiten Ctgarrem Hat außerdem eine schöne Auswabl un Juwelen, Silber- und Goldene-arer zum Verkauf int Enge-es und Detail norratbiq. Ennemereesiraße, Ecke von Mann-str. Es George White siebet krieg Init dene Decken von Dächern. f»Derselbe ist inr Stande das Decken von Dächern nr Si Dpllar pro Squate u besdrg en. Da derselbe eine neue Sendung Material direct ppn den Fabriienerbalten bat, se ist er besser den n 1emalo, vorbereitet, alle ibne anvertrautete Arbeit pro-not auszuführen-. rz,9,3w A. FahrtnbetY Portråtmaler Garantirt treffenbe Iebnltebkeit,resp. künstlerische Ausführung aller Irren Pvrtraitd in Ori, Pastetc Aquaren u. s. in. nttt besonders enger-andrer Sees falr bee Bilderlversiorbener Perser-M weiche nnd Photographien vergrößert, renne-it größter Benan kgkeit zur eilt-gen Zufriedenheit eingearbeitet ser en. Auen-artigen Interessenten diene zur qesälisen Beachtung, das extra Sinn-gen nicht unbedingt notbwendiq, neun nur das Original Biid getrnssen und die Beschreibung der Gesichtssarbe, Inse Daare u. s. to. genau angegeben. Probe-Bilder sind bestandis zur Ansicht in cis nseeee Str. dei den Herren Nie Trugg- Prater-rie der und To.Sueeess-r (d. sarbeeh und Dverr und Jakobs-Im Preise sind mäßig, nach den verschiebe neu Größen uud dein Oenre gerichtet.: Atelier Südwefllicbe Ecke von Alann Str. direkt ober balb der Deutsch-Englischen Schule. C. F. Klejnh praktischer Uhrmathm und Inn-May Händler in Uhren-, Juwelen u. s. w. Commncesieuße, Sau Summa Tun-. Uhren und Schmucksachen werden reimt-tun die Arbeit gar-mitt. 5,0, tZM C·. H. Müller, Händler In xnrbrm lekn uml grinst-zwing. Allen Sekten von Pinsels-« Drum, Blatt old, Fit nissen, Glasetkim Tischler-Hm Goldlel eu, Las-I und Maleksacbeu. überhaupt alle in dicke-Mach ris fchlagenve Artikel. Auch ist derselbe jeder-you ev bötig alle Farben nach Wunsch fertig zu mischen und Wams fung zum Gebrauch zu tribejlxtr. Firmafchilder sauber u. billig ausgeführt ’.Mainstraße, gegenüber Seh-ins ds el. 14,5.77,tli Umringt-z Hovss ö- sxex PAINTING

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Gegen thumatisinus, gebrauche Aus schwarzwälcker F nahten nadeln gewonnen Gegen alle Schmerzen, weche ein äußerliches Mittel benöthigen. Gegen äußerliche Verletzung. Brandwunden, Frostbeulen, Brühnngen, Schnittwunven, aufgesprungcne Hände, geschwollen-e Brüste. Gegen innerliche Verletzungen. Verstanchuugem Ouetfchmtgem Verrmkmtgen mw Hexenfchuß. Gegen Neuralgia und alle damit verbundenen Leiden, Reißcn im Gesichte, Glieder keißen, Kreuzweh, Rücken schmerzen, Zahnweh, Ohren weh,Gelenkschmerzen, Kopfweh, gegen ijch t. Wunderbare Knren. Pastor F. W. Buchholz, Wasica, Min. nesota, wandte das St. JacobS’ Oel bei einer Frau feiner Gemeinde an, welche fchonseit 17 Jahren an Rheu m at is m u s litt und bettlägerig war Nachdern sie drei Tage lang das Oel ge brauchte, konnte sie wieder aufstehen Herr R. Schäfer, 31 Brownsir., Alleg. henh City, Pa» war über 8 J a h re mit N h e u m a t i s mu s behaftet und hatte schon alle Medizineu ohne Erfolg gebraucht. Eine einzige Flasche St. Jakobs Oel eurtrte ihn vollständig. Herr Gustav A. Heilmanu, Redakteur des Pittsburgh ,,Republikaner«, litt zwei Jahre lang an rheuntatifchen S ch m e r z e n und brachte manche Nacht unter Qualen schlaflos zu. Zwei Flaschen St. Jakobs Oel kurirten ihn. Frau Vrena Gugelrnann, 59 Jahre alt, ans der Schweiz, Canton Aigau, jetzt aber in Rochester, N. Y., anfäßig, hatte solche rheutnatische Schmerzen in d en B einen, daß sie nicht gehen konnte. Nach dem Gebrauche einer Fla sche St. Jakobs Oel fühlte sie wie neuge boten und konnte wieder flott laufen. Herr A. B. Burk, Whiteroater, Wisc. Das St. Jakobs Oel kurirt.Alle. Einer meiner Kunden behauptet. es sei eine Got tesfendnng. Herr J. Kisthart, Mahon City, Pa. litt furchtbar an Rückenschmerzen. Eine Flasche curirte ihn. Frau Katharine Zimmermann, Lancas ster, N. Y» wandte das St. Jakobs Oel mtt Erfolg gegen Beingeschw ulst und Gesichtsrose an. Herr B. Seini, South Adams, Mass., schreibt Das St. Jakobs Oel thut hier Wunder. »dr. Hean Lear, Patrtot, Ohio, hatte solchen S ch m erz in der linken Schulter-, daß er sich nicht rühren konnte. Das St. Jakobs Oel iurirte ihn nach zwei Ta en. dr. Frau Wille, La aoeite, Jud» berichtet von einem alle, wo ein Mann so stark an Rheumatistnue litt, daß er sich nicht be toegen konnte. Seine Beine waren geschwollen und er litt unlösliche Schmerzen. Zwölf Stunden nach Gebrauch des St. Jakobs Oel waren alle Schmerzen und Geschwulst ver schwanden. pr. Hean Schäfer-, Millersburg, Ohio, Rh eurn a tie uns in den Hütten. pr. Hean Streich Mead oille, Pa.-bb·sarti qer Altersrentean br. Fr. Witt, Elevelaud, Ohio- R h e u s mal i s inns ins Beine: nach dreimaligem Einreiben vollstänri turirt. br. F. Radste, leveland, Ohio, große nnd anhaltende Schmerzen aus dein Ballen see rech ten Fußesg nach zweimaliaem Gebrauche sofort alte Schmerzen verschwunden. Ferner gegen alle Gebrechen welchen unsere sonstigen alsx Pferde, Kühe u. s. w. unterworer siav,vie: Betstopfung und schweres Urinircn, Colic, Beinspath, Klauenfåule bei Schaasem Nierenwütmer bei Schweinen, Schwielige Flechten, (sweeney,) Warzen, Cpizootic, Stauchungen, QuetschnngenOssene Wun den, Lahmheit, Hufgefchwulst Windgallen, Kronen Geschwüre, Anspruch, und Genick-Fistelu, Fisteln, Salenders und« Malendees, Raube und Bc1i1e11, Schrammen, u. i. w. u. f. w. EmeFlasche St. riecht-Oel ko stetdc Etuis,(füufs afches für 82.00) ist in jeder Apotheke tu beben oder wird bei Bestellun eu von nim weniger als 85.0o frei nach allen heil-n der Bet Staaten versandr. Man adtesstke CZ. Fug-Ihr se Bu» Baltiuiprq KL Alleiuige Niederlage; für Musik«-. Freie Presse M Geom Y. Samt-. B. Bau-seith H. Schutz s Eo. herausgeben Dienstag den 15. October 1878. Republikanifches Staats Ticket. Für Gouvernem- A. B. Norton von Dallas. Für Licntnant-Gmwerneur Richard Allen von Hart-tö. Für General-Anwalt F. W. Miner von Lamon Für Comptroller: A. Siemering von Bexar. Für Schatz-tiefster S. Wood von Smith. Für das General Lande-vix Jacob Küchler von Travio. Für Chief Justice des Ober Gerichtö J. H. Bell von Travis. Für Beisitzer des Obergerichts: L. W. Coopck von spanis. Volks-Tickct, Für Ewigker Gustav Schleicher. County-Beamte. Für Assessor. H. Kl o ck e. Für Stier-M. J o h n D o b b i n Für CountysAns walt. M. G. Anderfvn. Für Schatzmeister A.Biefenbach. Für Cvuntys Vetmesser W. M. L o cke. L Für Constablåtu Precinct I. F red. B ad er. Für Evmmissios net. Z. Ward. L. W. Pütts. 4. Ward. »Martin Münch Uuser Formerstand. Es ist eine gewöhnliche Annahme, daß der anglo-amerikanische Farmer der ge bildetste und intelligentste seiner Klasse un ter allen Nationen der Erde ist. Machen seine Selbstständigkeit und sein sicheres Auftreten diese Intelligenz und Bildung aus, so sind ihm diese Eigenschaften nicht abzusprcchen, im übrigen beruht aber das obige Lob auf keiner soliden Grundlage und es dürfte nicht schwer fallen, den Be weis dafür zu liefern. Ja, zwischen dem deutsch-amerikanischen und dem anglo amerikanischen Fariner niacht sich schon ein Unterschied bemerklich, der in vielen Fällen zu Gunsten des erstern ausschlägt. Wäre die Intelligenz des amerikanischen Farmerstandes wirklich so hoch zu veran schlagen, so müßte es wohl vor allen Din gen urn unser politisches Leben besser be stellt sein, denn die Farmerbevölkerung bildet unbedingt die Majoritätt in der Union und sie würde sich dann nicht von politischen Schwindlern und Drahtziehern ausbeuten lassen. Es würde nicht dem ersten besten grundfatzlosen Demagogen möglichsein, eine ganze Bevölkerung in der Jrre herumzuführen. Wir verdanken hauptsächlich der ameri kanischen Farrnerbevölkerung die Tempe renzbewegung, den Sonntagszwang, die Granger-Agitation, die vielleicht hier und da Gutes gestiftet, im Allgemeinen aber nur schädlich war, ferner den Silberschwin del und die Greenback-Bewegung. Das ist sicherlich ein schweres Sündenregister, denn aus allen diesen Befcheerungen ist dem Lande, theils schon Unheil genug erwach sen, theils gefährden sie seine Zukunft in bedenklicher Weise. Wir brauchen, um den Beweis dafür zu sinden, gar nicht au ßerhalb unseres Staates zu suchen und» erinnern nur an unsere letzte Legislatur. Es war seit Jahren die erste, in der sich der Advokatenstaud, ans dessen Mitglie dern bis jetzt die Majorität der Legisla turen zusammengesetzt war, in der Min derheit befand; seine Stelle hatten die Farmer eingenommen, sie bildeten die Mehrheit. Und was für Resultate lik serte dieses Experiment? Zum Lobe der Farmer sei es gesagt, es hatte sich viel leicht noch nie eine ehrlichere Legislatur im Kapitol zufammengefunden, aber man muß sich auch die Schattenseite betrachten und diese bestand in der totalen Un ähig keit der die Legislatur bildenden eprä sentanten, etwas Gutes fiir den Staat zu schaffen. Die letzte Legislatur war die unfähigste, die je im Staate etagt und die Verantwortlichkeit dafür laftet auf den Schultern der Farmerbevbllerung Der anglo-amerikanische Farmer ist lei der nur zu sehr geneigt, sich von jedem Fanatiker ins Schlepptau nehmen zu las sen, was unmöglich wäre, wenn er wirk lich die Intelligenz besäße, die man ihm nachrühmt. Wie ist es sonst zu erklären, daß die Bland’sche Silberbill ihre meisten Anhän er und fanatischen Befürworter in den westlichen Ackerbaustaaten fand? Be darf es einer besondern Intelligenz, um« einzusehen, daß 98 Cents kein Dollar sind nnd daß die Erklärung dieses unehrlichen Dollars zum Le al Tender ihm im Aus lande keinen erth verschafft und ihm schließlich auch im Jnlande nichts helfen wird. Aber trotzdem zeigte sich die west liche Farmerbevölkerung wahrhaft begei stert für diesen Schwindel. Und wie es damals mit der Silberbewegung ging, so ergeht es heute mit der Greenback Agita tion. Jn großer Masse hat sich die Far merbeoölkerung den Nationalen zuge wandt und läßt sich von ihren Führern dupiren. Es ist eine geradezu kindische Auffassung, daß die Ausgabe von mehr Geld die Zu stände des Landes verbessern soll; gerade so müßte eine reiche Meisernte den Preis des Meis in die Höhe treiben· Aber den noch ist es einem John Inland-möglich m Lande herumzuziehen und durch das Geschrei nach mehr Geld seine Zuhbrer zu Ilectrisiren. Haben sich Jrelands Anhän zer wohl je klar gemacht, auf welche Weise man eigentlich das »Mehr« des Geldes unter die Leute bringen will? Soll es nach Verhältniß vertheilt werden, )der wie will man es einrichten, um Je dermann gerecht zu werden. Wahrlich, die Sache ist denn doch zu dumm, nnk nä her darauf einzugehen und die Anhänger Jreleuds, die sich durch sein Geschrei nach mehr Geld zu seiner Unterstützung verlei ten ließen, legen eben kein günstiges Zeug niß für ihre Intelligenz ab. Zur Ehre des deutsch-a1nerikanischen Farniers sei es gesagt, daß er sich weit weniger durch die Greenback-Agitation in seinen Ansichten beeinflussen läßt; er weißt es, daß das Geschrei nach mehr Geld,i sollte es je Erfolg haben, nur zum Scha den des Landes ausschlagen muß, und op ponirt daher in seiner großen Mehrheit gegen die neue Doctrin. Jn dieser Hin sicht steht seine Intelligenz über der des; auglo-atnerikanischen Farmers. l i Ein Bild unserer Zeit. Johannes Scheer in Zürich entwirst in der Vorrede zur zweiten Auslage seiner »Dämonen« ein Bild unserer Zeit, das» zwar mit etwas starken Farben ausgetra gen ist, aber dennoch nicht der Wahrheit entbehrt und zu leich zeigt, daß dies Menschheit im aten Europa durchaus; nicht besser ist, als im neuen AmerilaJ Der Verfasser schreibt: »Ja, ja, wohin wir blicken, allenthalben T wird lustig drauf los dämonisirt. Das Geschäftsleben eine wilde Jagd der Ueber- vortheilung und des Betrügs, zwischen den zwei Polen Schwindel und Krach hin-« und herrafend:—tolle Ueberreizung der. Produktionsgierde und sichtbare Erschlaf sung der Consumptionskraft;-.Schafsuug künstlicher Bedürfnisse, wie einer künstli chen Uebervölkerung durch einen verrückt in’s Blaue schweifenden Industrialismus und eine in die Zukunft frevelhaft vor wegstehlenden Papierwirthschaft, Schul denmacherei und Gründerei; Arbeit und Kapital wie zwei wüthende Bestien einan der ansietschendz die stumpfsinnigste, ge meinste Selbstsucht als alleinseligmachendes Dogma ausgerufenz die Religion zum großen Theil in der Form des stupidesten Asterglaubens wirksam; die Philosophie gegenüber der triumphirenden Assologie und Unzuchtwahl völlig rathlos; die Na turwissenschaften dienstwillige Handlun gerinnen einer ungeheuerlichen Lebens mittel- und Waarenfälschnng, einer sünd haften Sudel- und Gistkocheteix erschre ckende Minderung des Rechtes und Pflichtbewußtseins, sowie Abschwächung desEhrgefühls unten,mitten nud oben; Lo ckerung aller die Gesellschaft zusammen haltenden Bande, das redliche und ehrbare Nachderdeckesichstrecken als Thorheit ver lacht; die Luxusnarrethei grenzenlos; die Genußsuchtunersättlich; die Prostitution in riesiger Zunahme; die Verrohung der Massen augenscheinlich; die Verbrecher brutalität in demselben Verhältniß inls Grauenhafte wachsend, in welchem eine feige Humanitärsduselei in’s Gehirn weicbliche absinkt; der Parteikampf aller Grundsätzlichleitbar, zum elenden Per sönlichkeitenzanke verschrmnpft, kleinlich, armselig, in unserem Lande noch dazu das häßliche Geklapper der Kulturlampfrnüth welche schlechterdinga lein Mehl liefert; die gistige Nörgelei der Neichsfeinde und» die bauchrutschende Knechlschassenheit derj patentirten Reichsfrennde5 bittere Entläu- schungen nach überstiegenen Hoffnungen; die Reichsblüthenfreunde bielang nur zu Früchten von zweifelhafter Güte verwirk licht; der Narrenglaube an das Evange lium von Manchester ist bei uns zu einer solchen Erhitzung und Schamloslgkeit gediehen, daß man mit einer Stirne von Erz unserem Volke verkündigen durfte Ein weites Gewissen hilft manche Siege erringen; allzu große Scrupulosität ist verdientermaßen im Handel ein Nachtheil; überall Berlogenheit, Scheinwesen, Ver lumpung, Mißmuth, Unzufriedenheit, Unbehagen und hinwiederum auch an allen Ecken und Enden die Pestilenz des Größentoabne, so den Protz von Millio när stachelt, sich zum Milliarder aufzu schwindeln, nnd den armen Dorfschulmei ster aneisert sich als Hochschulmeifter auf zuipielen. Summa: Der richtige Hexen sabbathl Das volle Pandämonium. -————(.-Is——— Tages- Neuigkeiteti. Inland Dae gelbe Fieber forderte in New Orleans, am 14. 29 Opfer und183 Erkrankungsfälle wurden angemeldet. Jn den Landdistricten nimmt die Epidemie einen gefährlicheren Karakter an. Auch in -·-den kleineren Städten des Staates Mississippi ist eine Abnahme der Todes und Erkrankungsfälle nicht zu bemerken gewesen. Schatzamtssekretär Sherman ist nach New York abgereist, um mit dortigen Bankiers und Geschäftsleuten überFinanzs angelegenheiten zu wachem-Alle ans stebenden Bonds werden anch vor ibrem jFälligkeitstermin bei erfolgender Präsens tation mit Zinsen einschließlich des Tages an welchem Einlösung verlangt wird, be zahlt. Der Zollbeamte Wooduck schreibt s vou Nasbville, daß im Staate 9 Whiskeys brennereien zerstört wurden, wobei es bäu fig zwischen den Zollbeamten und Mond scheinbrennern zum Kampfe kam. Mehrere der Leszteren wurden getödtet. Jn den Hafenplöhen von Massachu ssetts wüthete am 14. ein sürchterlicher Sturm, der großen Schaden anrichtete. Die Demokraten und Greenbäekier haben stch in einigen Distrikten von Jowa verbunden und werden Kandidaten für die Kongreßwahl im November ausstellen. Sie erklären die stattgehabte Wahl für nngültig nnd berufen sich dabei auf ein Kongreßgesetz vorn letzten Jahre, wonach die Kongreßwahl am ersten Dienstag nach dem ersten Montag im November stattfin den soll. Die Zustände in New Orleans scheinen sich zu bessern. Wenigstens schreibt die dortige deutsche Zeitung: »Dem Himmel sei Dank Es geht wieder ab wärts! Wenn wir auch noch lange nicht über Alles hinaus sind, so baben wir doch das Schlimmste hinter uns liegen und können das Ende der Calamität mit ziem- lichee Sicherheit voraussehen. Das Hin« 1 terbein spukt-ones des Fiebers ist offenbar gebrochen. Mit dem Nachlaß der Seuche beginnen stch auch die Geschäfte zu heben Cotton nnd Reis kommen schon in Masse herein, die erste Sendung neuen Syrups ist auch schon da; mit nächster Woche nimmt die Zuckerernte ihren Anfang, und es wird binnen kurzer Zeit ein so geschäf ttges Leben und Treiben hier beginnen, e daß die letzten Zuckungen des gelben Hal innken gar keine Beachtung mehr finden werden« Ausland. Die östreichische Befatzungsarmee in Bosnien soll nach und nach vermindert werden. Andrassy wird das Circular der Pforte beantworten und beweisen, daß vie Anklagen gezen die östreichischen Trup pen wegen begangene-r Grausamkeiten nn begeündet sind. Jn den Straßen von St Peieeabnrg findet man noch immer täglich Anschlag zettel, die zu revolutionären Plänen auf fordern nnd trotz der Wachsamkeitder Polizei und Gendannecie werden Yam pblete vertheilt, die gleichfalls einen Auf stand befürworten. Die Minister und andere hohe Regierungsbeamte erhalten täglich« Dropbeiefm Auf Empfehlung dea Kardinale Mc Closly wird der Vatikan Schritte thun zur größerm Ausbreitung und Befestigung des Kaido Heer in den Ver. Staaten. Dii englischen Armee-Offiziere er halten t«i..e.i Urlaub mehr um in’a Aus land reisen zu können. Jn militärischen Kreisen Conftans tinopele glaubt man daran, daß die Rassen ihre Stellung verändern, jedenfalls aber Adrianopel unter irgend einem Vorwand besetzt halten werden. Die Neger Revolte auf Santa Cruz entstand, weil die Neger nicht prom pt bezahlt wurden und die Behörden sich wei gerte-r, ihnen Passe auszustellen. 900 Neger nahmen an dem Ausstand Theil. Die Anstifter sitzen hinter Schloß nnd Riegel und sollen prozessirt werden. Die Kaufleute in St Thomas erleiden großen Verlust durch die Jnsurrettion. 67 Plan tagen sind total zerstört worden« Das türkifche Rundfchreiben, wel ches diejMächte erfucht, Oesterereich zur Erfüllung der auf dem Berliner Eongreß abgegebenen Versprechungen zu zwingen, hat Bestürzung im Andrassytfchen Lager und beträchtliche Eutrüstung der öffent lichen Meinung verursacht. Graf An drassh hatte dem ungarischen Premiertuins ster erst letztezllvoche die Versicherung ge geben, daß der Abschluß eines Vertrags mit der Türkei eine moralische Gewiß heit fei. Tser Fehlschlag dieser Hoffnung wird höchst wahrscheinlich einen großen Einfluß auf die ungarische Krisis aus üben. Ein mächtiges Salzlager soll laut dem »Lib.-Bot.«" in der Lüneburger Hai de sich uuter der Elbe hinweg bis zur Oft feeküste erstreckend und mit einer Abzwei gung nach Holstein entdeckt worden fein. Mit den in dieser Beziehung angestellten Bohrnngen ist man bis jetzt zu einer Tie fe von 450 Meter und einer Stärke der Salzfchicht von 130 Meter vorgeschritten. Eine Berliner Depesche des ,,Mor ningiAdvertiser« bringt die Kunde, daß Feldmarschall Moltte seine Resignation eingereicht hat. Die Angelegenheit foll entschieden werden, sobald der Kaiser wie der die Regierung übernimmt. Kürzlich ist in Leipzig ein mit aller lei Jllustrationen ansgefiattetes Büchel chen erschienen, das sich durchweg mit dem «Circus« Renz« befaßt. Es befinden sich viele höchst interessante Angaben in diesem Büchelchen— interessant zumal, wenn man an das Elend der Gauklerbui den und der Jahrmarlts Kunstreitergesell schasten von ehedem denkt. Jn der neuren Zeit hat sich unter dem ,,fahrenden Voll« jedoch eine Elite herangebildet, deren Verhältnisse wesentlich andere geworden sind, als sich dieselben früher darstellten. Zu dieser Elite gehört in erster Reihe der Direktor Renz und feine Truppr. Die mittlere Gage eines guten «Künstlers« im Eircns Renz beträgt monatlich 8150 bis 8225. HervorragendeMitglieder erhal ten monatlich 8300 bis 8375 und haben fo mit ein größeres Einkommen als mancher Generat. Noch ganz anders stellt sich die Gage-Norm bei Künstlern, welche soge nannte ,,Sterne ersten Ranges« sind. Der Amerilaner Machllom erhielt bei Renz bereits vor ca. 16 Jahren eine Monatstage von 8675 und freie Verpfiei J gung für seine beiden Pferde,fivobei erfnoch, z da die eigentliche Gage Jst-E betrug, aan 895 monatlich verzichtet hatte für das s Vorrecht, Abends während der «Vorstell·’ ung nicht in Stallmeister-Untform unter den anderen Mitgliedern erscheinen zu müssen. f Alter schützt vok Thorheit· nicht, und gerade imzAlter innß man sich doppelt vor Schaden hüten, Wenn nicht sallein ist dann der Körper einpfänglicher für viele Kiankheiten, sondern ee ist auch viel schwerer, dieselben wieder los zn werden. Wie viele alte Leute haben sich durch Nachlässigkeit Rhenmatisntue, Gicht nnd andere schmerzhafte Krankheiten zugezogen nnd müssen in ihren alten Tagen die größten Schmerzen ertragen. Allen sol chen rathen wir, daß Sc. Jakobs Oel zu gebrauchen, welches in letzterer Zeit wun derbare sinken erzielt hat« «Anzeigcn. Casino Halle. Nur für vier aufeinander folgende Abende, anfangend atn Donnerstag den 17. Okt. Matinee für Damen am Sonnabend, Nachmittags 2 Ube ximeritias Günstkingm Barlow, Wilfon, Primroie Cz Wests M i n ft r e c s in ibken neuen und anziebenden Vorstellungen, rote sie noch-nie oon einek Minsinl-Truope gegeben wur den. Auf den fivgmnmö sind die Namen der Mitglieder, sowie das Nähere tu finden. Etatritteoreiex Warten-e il, Gallerie 50 Eo. Sitze können in Baebecks Stole belegt werden Ohne Eytkaoergütung vom Mittwoch den tö. Octo bekan. J.D.Laine, Generalagent. Bauplätze, m der Segninstmße zwischen der Ditch nnd Dig towittvs Wohnung billig zu verlaufen bei P. Wagner-. 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Sollte die Waare nicht so sein. wie repräsentirt, werde ich nicht nur den Kauspreis zurückerstatten, sondern ich mache dem Käufer ein Geschenk damit, ganz gleich was der Werth sein mig. 1s10,t2w,w2m Wolsinscro Anzeige für Contmctoren. Vom Unterzeichneten werden Angebote bis Dienstag den s. October 1878 Mitlng 12 Uhr angenommen zur Lesung von Rinnsteinen in dee Hanplsteaße gemäß den Speclflealivnem welche m der Offtee des städtischen Jngenieurs zur Ansicht bereit liegen. Das Recht, ein over alle Angepole zu ver werfen, wird vorbehalten San Antonio, 25. Seplegbezlsw ccU 26,9,10m V Pia-Vot Prof. E. L. Zawadils Orchester ekbietet sich die beste Musik sn liefern für Conzekte, Bälle, Picnics, Parties, Seres nnven u. f. w. nnd lann nach Wunsch von 2—14 Musiker stellen spon für Streich- elo Blechmnsik· Gefållig Bestellungen werden erbeten ln den-n t Bakbecks ote an Tommereestraße pdck bei-n Un terzeichnetem Encike »S. Zutritt-ils P. O. Box 64. Leiter 1gs,t-M Alamo Mag-« Stare. 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Sie gehen ab von Sonst-M 8:30 Vormittags ColmnM 2:8 Nachmittags Seguin 6.45 Abends· Ind: wenn-en in Sen Antonio um 8:30 Uhr Abends en. 0 Post Stunden-« Die biesi e Oostofsiee ist ei lich von ts- Ubk Bot nitta d bisS 9 Uhr Abends gqeöffnen Die Offic siek Seegistmiomvoq Briefes des 5 Ube. Sonntags sind beide Ossieen von s bis IX Uhr Vormittags offen. l Ankunft und Abgang der Posten. Bank-era- Ankunft, Dienstag, Donner stag nnd Sonnabend, 9 Uhr Abends. Abgang, Montag, Mittwoch nnd Frei tag 6 Uhr Morgens. Corpus Christi.—Antnnst, täglich 10 Uhr Abendssansgenommen Montag. Ab gang täglich 6 Uhr Morgens, ausge nommen Sonnabend. Die Post nimmt Postsachen nach Fort Brown nnd San Diego mit Helena.—2lnlunft, Mittwoch und Samstag 1 Uhr Nachmittags. Abgang Montag nnd Donnerstag 6 Uhr Morgens. Frio City.—2lnlunst, Dienstag nnd Frei tag 12 Uhr Mittags. Abgang, Dien stag nnd Freitag. l Uhr Nachmittage Eagle Paß. -Anlunft, täglich um 12 Uhr Mitternacht, ansgenommem Montag. 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L o cis ats Candibatfük das Amt dcö Counky-Bt1111es1·kkg nutuzcigem -.«...»—-sp— Wir sind ermächtigt, Herrn J o h n D o b bin atö Kantsidat für das Amt des Svcriffs von Betrat County cmzukündigen. —-—-·—O-D———— Wir sind ermächtigt Denn J. B. L acoste als Ccndidat zu Wiedekwahl für das Amt des County-Scl)atzn1eistch anzuzeigcm ———————·oo·-—— Wir sind ermächtigt Hmn M. J· C ot t on als Candidat zur Wiedetwahl fitr das Friedensndttm amt anzufündtgen. Für Consisle Wir sind ermächtigt Den-n Frei-. Badct als Candidat zur Wirderetwåhlung für das Amt des Constable vom I. Pkccinct von Berar Cvunty m Meigen. A— Wir find ermächtikt, Herrn F. G. S m tb als Cardidgten für das Amt des Countvrichters von Berar Es. anzuzeigery vorbehaltlich derGei nehmigung der demokratischen Couniy-Eonveiiiion. welche sich am 12. September versammelt W Wir sind bevollmächtigt, Herrn F. W. Mit-. rvn der Z. Ward uls Candidat für des Amt eines Counwscvmmifstrners von Verar Crunty anzu zeigen. W Für Asscssor. Ich kündigt mich bierrnit zur bevor-siebenten Waisl als Candioat für das Amt des Assessors von Berar Counw an. H. K l o ck e. W Redakteur der ,,Freien Presse««— Ich bin ein Candidat zur Wiedererwäbiung für das Amt Des Conntv-Anrva!t von Berar Counw. Wenn das Volk ed fiir geeignet hält mich zu unter stützen, so werde ich mein Bestes versuchen, demsel ben in der Zukuan so treu zu dienen, a16«1chesbis jeyt etyan les-im Achtungsvoll M. G. Anders-un -ss——(0.o.——--—»«s— Ich künvgr mich hierdurch als ein Candidnt für das Arm des CouniviAssessorö von Berge ;Lo. an und unterwerfe mich der BvlfswabL Henry L. Dignowiry. ——.—(.D—O—— Wir sind ermächtigs, Herrn Fred. Cocke ale1 einen Candivaten für Nimm-Anwalt für die näch sten Wahl einer-zeigen. Sau Antonio, 15. Oktober-. Die Woche. Der Redekampf im deutschen Reichs tage über das Socialistengesetz hat die Aufmerksamkeit von ganz Europa in An spruch genommen. Es ist ein Kampf der grossen Masse des Volkes gegen die Will kürherrfchaft einer winzigen Minorität, ein Kampf der arbeitenden Klasse gegen die genießende, und die Geister platzen da bei auf einander wie zur Zeit der großen Refortnation. Es handelt sich bei diesem Kampfe nicht nm die Socialdeniokratie, sondern um alle freiheitlichen Errungen schaften der letzten dreizehn Jahre —und sie sind wahrlich noch bescheiden genug! Deutschland stand noch lange nicht anf dem constitutionellen Boden, dessen sich Frankreich, England nnd jetzt selbst Jta-! lien und Spanien erfreuen. Deutsch-« lands Minister sind keine dem Volke ver antwortliche Personen, sie sind nur ihrem Kaiser und Könige verantwortlich und ihre ganze Aufgabe besteht darin, das Volk s scheinbar mit seiner eigenen Zustimmung l in die spanischen Stiefel einzuschntiren, die T Sr. Majestät siir dasselbe haben zustutzen lassen. Und wenn es je den Versuch macht, sich dieser Stiefel zu entledigen oder seinen Fuß nicht hineinzustecken, so ist Hdie parlamentarische Revolution vor der Thür,das heißt, der Reichskanzler thut was ihm beliebt, das Volk fügt sich schließ lich in das Unvcrmeidliche nnd ertheilt ihm später-sobald seine Politik Erfolg gehabt-—die Absolution, denn der Zweck heiligt die Mittel. Wenn also das Socialistengesetz nicht in der Form angenommen wird, in welcher die Regierung es in Anwendung zu wün schen bringt, wenn es die Preßfrciheit und das Versammlungsrecht nicht absolut in die-Hände der Polizeimacht legt nnd da mit illusorisch macht, wenn es mit einem .Wort dem Reichskanzler nicht volle abso lute Macht gibt, zu thun nnd zu lassen, was er will, damit er die jetzt begonnene innere Politik weiter versolgcn und das Volk wieder in die Arme der Kirche über liefern, damit er seinen Weg nach Canasso fortsetzen und das große, einige, deutsche Reich an Rom verkaufen kann-—dann wird der deutsche Reichstag abermals auf gelöst, dann vergißt man, ihn wieder ein zuberuseu, und octroyirt dem Volke ein So eialistengesetz ganz nach dem Gefchmacke des Heldenkaisers und seines Reichskanz vlet-s, und wenn dies Gesetz seine Schuldig keit gethan und der freie Sinn des nach Freiheit ringenden Volkes gebrochen ist, dann tritt man wieder vor die sogenannte gesetzgebende Versammlung und bittet um nagträgliche Genehmigung, und erhält sie an So ist es immer gewesen, so war es 1850 und 1866; der Erfolg hat die Sünden der Vergangenheit immer ver deckt. Die letzte große Rede hat der Socialist Hasselmann un Reichstag gehalten. Er hatan die Redolution hingewiesen, die leicht das Ende der jetzigen Politik des Reichskanzler-s werden könnte. Die Rede soll ungeheures Aussehen gemacht haben Auch in St. Petersburg herrscht die Panie vor der Socialdemokratie, oder dem Nihilistnus, wie man sie dort nennt. Dort ist sie in der That eine revolutionäre Verbindung, welche dem Absolutismus mit Revolver und Dolch zu Leibe geht Dort gehört ihr die reiche und intelligente Klasse der Bürger, was sie um so gefähr licher macht, da eö ihr nie an Mitteln fehlt, ihre Pläne auszuführen. Oeftreich hat jetzt alle Hände voll zu thun, ntn sich aus der unangenehmen Sr tuation herauszuarbeiten, in die eo durch den Berliner Frieden hineingerannt wur de. Das ungarische Ministerium, das dem Kaiser keine«Gelder für seinen booIni sehen Krieg geben wollte, hat resignirt nnd der Finanzminister von Oeftreicti, Baron Cognada, ist mit der Zusammenstellung eines neuen beauftragt worden anwischen soll die bosnisehc Strapa tionssArmee um 8(1,0()t) Mann reduzikt und der Restder Armee, ungefähr 1t)(), 000 Mann, soll auf den Friedenofusz ze setztwerden. Die Pforte hat in einem Circular an die Großmächte gegen den Bot-anmarsch der Oesireicher gegen Novi Bazaar feier lichen Protest erhoben und einen Angriff auf diese Stadt, welche im Berliner Frie den den Türken ausdrücklich reservirt wurde, als einen casns betti erklärt. Es scheint eine Bewegung im Gange zu sein, den Fürsten von Jkentenegro zum Fürsten von Boönien zn machen; doch wäre eine solche-Wahl gegen die Bestim mung des Berliner Friedens, welche alle Mitglieder regierender Thnastien ans schließt. Die Rassen haben keine große Eile, ihre Trnppen ans Rumelien zurückzuziehen Jhre Hauptmacht liegt noch immer südlich von AdrianopeL Man sieht ans all’ die sen Miiiheilnngen, wie viel noch fehlt, um den Berliner Frieden zu einer Wahrheit zu machen. Jn Fiankreich hat die Agitation für die Wahl begonnen nnd wiid mit großer Bitterkeit gesiihrt. Gainlsetta kämpft of fen gegen die siirche an. Die große Be deutung dieser Wahl liegt darin, daß sie endgültig entseh eiden wird, ob Frankreich eine Repnblik bleiben oder zur Monarchie znizictsteiiern wir-d. Ue Weltangiteunng geht ihrem Ende entgegen. Amerika hat sich in Paris ei nen hohen Ehrenplatz unter den industri ellen Völkern der Welt erobert. England bereitet sich alles Ernste-J anf einen Krieg mit Afghanistan vor. Die letzten Nachrichten darüber sind sehr dürf tig; namentlich erfährt man-nichts von dem, was Rußland bei dieser Asfairc zu thun gedenkt. Jn Jtalien und Spanien nichts Neues Die Dänen wollen einmal wieder ihrem Könige keine Steuern bewilligen. Schon oft dagewesen. Jn den Ber. Staaten klingt das alte Lied rnhig weiter: Gelbes Fieber-, Wahl agitation, Nominationen, Wahlen, Re den Ic· Das gelbe Fieber wüthet leider noch immer in bekannter Weise fort, und es scheint fast, als solle dies-Jahr kein kaltes Wetter einsetzen. Die Luft bleibt warm und feucht. Die Sterblichkeit hat an ei nigen Plätzen abgenommen, dafür an an deren aber zugenommen; die Krankheit beschränkt sich immer noch auf das östliche Thal des Mississippi nnd breitet sich über Land und Stadt aus. Am s. October haben die Staats- nnd Congreßwahlen in Ohio, Indiana, Jowa nnd Westvirginien stattgefunden. Jn al len diesen Staaten haben die Repnblita ncr entschiedene Fortschritte gemacht; selbst Westvirginien hat diesmal einen Rettu blitaner in den Congreß gewählt. Die nächsten Wahlen Von Wichtigkeit finden am 5. November statt, und bis da hin wird noch viel geredet und gewählt werden. In Tean verlnntt der Wahlkampsziem lich ruhig. Von den Candidaten für Staatasämter scheint augenblicklich nnr Ro beete im Felde zu sein. Gouv. David hat sich gegen die Dallass Convention ausgesprochen und damit den Republikas nern grade keinen großen Dienst erwiesen. Es liegt etwas Naives in der Zumuthung, die Nepnblikanek an den Rockschioanz der Greenbackier heften zu wollen. Es geht halt nicht. Wir haben nicht gegen diese Zumuthung protestirt, sondern gehandelt; das Protestiren überlassen wir den Freun den der Greenbäckler. Die beiden Kämpfer um den eongkessios nellen Sitz des sechsten Distrietes von Tean haben sich bis jetzt persönlich nickt gemessen. ijeland hat so ziemlich sein ganzes Gas Verbraucht und ist jetzt ermü det nnd erschöpft, während Schleicher den Kampserst vor einigen Tagen ausgenin men hat und jetzt die Früchte von allen Dummheiten, die Jreland und feine Freunde begangen, erndtet. Es scheint, daß Jreland, der, so lange Schleicher krank darniederlag, ängstlich besorgt war, seinen Stahl an seines Gegner-z Schwert zu wetzen, jetzt gar keine Lust mehr bat, mit Schleicher zusammenzutresfen nnd ihm anszuweichen sucht. Sollte Jreland nicht baid die Hoffnungslosigkeit seines Bemü hens einsehen? Wenn sein Anhang über all von derselben Sorte ist, wie in San Antonio, dann wollen wir ibm unser ttesi sie-Mitleid nicht versagen. Es giebt nichts Komischeeea als eine Versammlung dieser gesetzvesiissenen Grnnichnavei, untermischt j mit einigen rabenschwagzen Vögeln Von der Rasse der farbigen Brüder, nnd angeführt von den altem zahnlosen Papagei Graves Dies Bildniß ist bezaubernd schön! Wenn dann Fayette Waiker, oder Montgomery, oder Tarleton oder Mason der Eine ist so gut wie der Andere ·sich zum Reden anschickt nnd mit seinem Bischen Gehirn über die Intelligenz Schleicher-J zu kritisi ren beginnt, so meint man immer, man höre eine Laus sich über einen Eiephanten moquireni Nun, jedes Thier, auch dek Elephant, hat seine Parasiten, warum sollte Schleicher nicht einige Thierchen a la Walier, Graveg, Tarieton haben, die an ihm hernmkeabbeln. Jn Böcne hat am letzten Sonnabend nnd Sonntag ein kleines Sängerfest zur Erinnerung an das vor 25 Jahren in Neu Braunsels abgehaltene erste denkschsiexanii sche Gesangsest stattgefunden. Vom Rio Grande kommen Nachrichten blutigen Character-L Mexikaner und Jn dianer sollen wieder über den Fluß gekom men sein und einen Amerikaner nnd zwei Mexikaner ermordet haben. Einzelnheiten darüber sind noch nicht bekannt. Bei Ketrville wurden vier Kinder der Fa milie Dowdy von Jndianern getödtet. Jn San Antonio ist Alles still hie aus die Musikanten Und andere Ceitiiiitzlige, nnd auch diese werten micder ruhig werden. W-« sc »sEineSåuge1-fahrt. c 25jährigeJubiliium der eucsch-teranischen Sän g e r feste Wie bereits in einem früheren Artikel erwähnt, hatte sich der Beethoven Männer rhor erlaubt-, sich,beim Gesungen-rein von Börne einzuladen, um gemeinschaftlich mit diesem und anderen Vereinen aus den Nachbar-tödten das fünfundzwanzigiahrifle Jubiläum der denkschiteranischm Säuzw feste in würdiger Weise zu feiern. Die Ankündigung des Besuch-s war von den lustigen Gebtrgösängern mit Freuden aufgenommen worden und so trafen denn die aktiven Mitglieder vom Beethoven Männerchor ihre Vorbereitungen zur Reise in die texanischr Schweiz. Am Samstag den te. Morgens 7 Uhr setzten sich dir Ambulanzen, Buggies und anderen Gefährte vom Alamo Plaza aus in Bewegung und die Sänger verließen in der heitersteu Stimmung die Stadt. Die iReife war vom vorzüglichsten Wetter be günstigt; es war einer jener angenehmen Heebsttage, mit seinem azurblauen Himmel, der reinen und leichten Luft, der gerade angenehm erwärmenden Sonne, wir il Da d i nur der Westen Von Texas kennt. Am Achtnreilenberge wurde zuerst Halt gemacht und der erste Morgenimblß mit entspre chender Beilage von Getränken eingenom men. Dabei wurde Von dem Bergvlaieau, über welche-n die prächtigste und erquickend ste Luft wehte, llmsrhau gehalten. Ein Rückblick ließ die Stadt Von goldenen Sonnenstrahlen beleuchtet erscheinen, wäh rend die vor denSängern ausgebreiteteLand schast wohl das herrlichste Panorama war-, welches die ganze Reise bot. Ein liebliches von Bergen verschiedener Höhe umrahmteg Thal, hinter welchem dieszLeonaberge ihre grauen Köpfe erhoben, lag in der denkbar schönsten Schaitirung vor den Reisenden ausgebreitet. Wie wurde da die Brust so weit nnd wie leicht und frei fühlte der Mensch, der die Ailtagssorgen abgeschüttelt und nur dem augenblicklichen Vergnügen lebte. Neu gestärkt ging es nach kurzem Auf enthalt weiter über Berge hinweg, durch reizende «T«.·ilke, an hohen Felsivänden vorüber, lso etwa zwei Meilen diesseits Leon Sp« «ng an der Leone abermals Halt gemacht Ho auch den Pferden eine Rast gegbnut wurde. Bald waren aus Decken mehrere Tische inrprovistrt, die mit den mannigfaltigsten Speisen reich be laden lvaren. Auch die Auswahl der stärkenden nnd Durst stillenden Getränke ivar nicht minder groß, so daß in der That jedem Geschmack Genüge geleistet werden konnte. Als Jeder stch wieder sattel- (oder sitz-) fest fühlte, ein Lied durch sdie Baum wipsel,welche dieSan AntonierSängerfchon oft über sich tauschen gehört,gedrurigen war, dachte man auch an die Weiterreise. Von den Eßivaaten blieb, bei dem fabelhaften Appetit, der sich entwickelte, selbstverständ lich wenig übrig, dafür wurden in der Ge stalt der verschiedenen leeren Fiaschen spre chentere Zeugen hinterlassen dafür, daß hier eine Gesellschaft geiagert, die auch in Sachen des Trinkens genügende Erfahrung gesammelt, um ohne Vormund in die Welt hinaus gehen zu können. Die Prozession der Wagen ordnete sich wieder nnd fort ging es in lustigem Trabe, bis Herrn Aui’s Haus erreicht war. Hier wurde noch ein Kleiner zum ,,3uspitzen« genommen und nun wurde die Reise ohne besonderen Aufenthalt nach Börne fortge setzt. Etwa drei Meilen vor der Stadt stießen die Reifenden auf eisie Kavalcade der Ko mitemitgliedir, die gekommen waren, um die Gäste zu begrüßen. Nachdem wieder ein kräftiger Schluck die trockenen Kehlen angefeuchtet, eilte der Zug, die Reiter Vor an, der Stadt zu. Sobald die Wagen Vom Berge herab ins Thal einlenkten, er tönten Böllerschüsse zur Begrüßuug und bald ließen sich auch die Klänge des ausge zeichneten städtischen Orchesters, das den Sängern während ihrer Anwesenheit man chen Genuß gewährte, vernehmen. Herrn Philipp’s Halle war als Festhalle ausersehen und daher mit Guirlanden und Flaggen geschmückt. Die Sänger entstie gen unter lautem Hurrahruf ihren Wagen und nun ging es ans Umarmen, Hände schütteln und Begrüßen auf jedem Ge sicht erglänzte die Freude des fröhlichen Wiederseheuo und im Nu bildeten sich hie nnd da Gruppen und war eine lebhafte Unterhaltung ini Gange. Jn der Halle stand neben einer langen Batterie von ausgezeichnetem St. Louis Faßbier eine reichbesetzte, mit prächtigen Bouquets verzierte Tafel, welche die Sän j ger jedoch in Erwartung der baldigen Ankunft der Comforter Kollegen vorläufig unberührt ließen. Dafür wurde inzwi schen dem Vier umso fleißiger zugesprochen, während die Musik mehrere gewählte Wei sen zum Besten und dadurch dem Ganzen den festlichen Anstrich gab. Die Mitglieder der Liedertafel hatten um 12 Uhr Mittags Conifort verlassen und um 4 Uhr präzis trafen sie unter Füh rung des Empfangekomites und einer Ka valeave, in deren Mitte dte Vereins-Fahne lustig im Winde flatterte, in Börne ein. Die Cornsorter wurden mit der unter Sängern vor-herrschenden Aufrichtigkeit und Herzlichkeit begrüßt und wenige Augenblicke später hatten die Versammelten am Tisch Platz genommen. Mehrere Herren beach ten Toaste aus-, und so verstrich die Zeit im angenehmen Beisammensein. Plötzlich erschien eine aus vier Herren (Herr E. Braun an der Spitze) bestehende Delegation aus Neu Braunsels, die mit lautem Hurrah empfangen wurde. Nach dem die Herren dae Versäucnte nachgeholt, wurden den Sängern die Quartiere ange wiesen und so trennten sie sich, um Abends 8 Uhr in der geräumigen Halle des Herrn Lamothe wieder zum Commers zusammen zu kommen. Der Commers wurde durch eine Musik piece eröffnet, woraus der Gefangner-ein von Börne, das ansprechende Jsemaun’sche Lied »Ich liebe Dich«, recht gesitblvoll vortrug ihm folgten der Beethoven Män nerchor undIdie Comsorter Liedertafel mit einigen Vorträgen. Von Letzteren waren ein «Bundeslied« recht brav von dem Comsorter Verein gesungen, nnd »Die Muttersprache«, vorgetragen vom Beetho ven Männerchor, nebst dem erwähnten Liede des Börner Gesangvereine, die Per len des Abend-. Auch mehrere Chorlieder wurden den sehr zahlreich Versammeiten Gästen zum Bisten gegeben, bis sich Herr A. Siemering erhob, um den Zweck des Zusammenseins nnd Festes in längerer Rede zu erklären. Herr Siemering sprach sehr gut; ergab in kurzen Worten eine Geschichte der teranischen Sängerseste und indem er einen Toast auf die erste vor sünsundzwanzig Jahren stattgefundene Ver einigung der teranischen Sänger vorschlug vergaß er nicht zu erwähnen, daß drei An wesende, die Herren H. Großmann, E. Rische und Redner selbst (A. Siemering) dem ersten teranischen Gesangfest in Neu Braunseie beiwohnten. Auch diesen Bete ranen galt das Hoch der Versammlung. Der Abend und ein Theil der Nacht; verflossen in höchst angenehmer Weise, indem Gesang mit den ausgezeichneten Leistungen dee Börner Musitcorps abwech seiie und erst nach Mitternacht mußte auch der Vergnügungelustigste, d. h. Dersenige, dem es nie daraus ankommt, eine Festlich tteit hie zum frühen Morgen auszudehnem "seiner Begeisternng wegen Mangel eines Qnorums Halt gebieten. Für den Sonntag war von den Gastge been leider tein Programm entworfen worden; sie glaubten, daß die »Städter« von dcu Strapazen ermüdet, froh sein würden, sich selbst überlassen zn bleiben, während das gerade Gegentheil der Fall war. Früh am Morgen konnte man die San Autonioek schon auf den Beinen se hen, wie sie die an den verschiedenen Gro eerien anfgehängten Tafeln ablasen, die ein Berzeichniß der »f o e b e n« ungelern menen Waaren enthielten, von welchen letzteren die fauren Häringe nicht die ge ringste Rolle spielten. »Leider« mußte man sich damit begnügen, den Appetit fiir dieses wohlschmeckende AntisKatzenjammer mittel geweckt zn haben und den Regeln der gewöhnlichen Natnrlehre folgend, Gleiches durch Gleiches zu vertreiben oder int Knnstausdrncke zu heben, wurde der gerade Weg zum Bier wieder einge schlagen. Um zehn Uhr wurde ein Aneflug nach dem CibolosVerfchwind nnd anderen Se henswiirdigkeiten im Gebirge unternom men, von welchem die Sänger um 1 Uhr Mittags zurückkehrten. Den Nachmittag benutzten Viele um auszuruhen und sich für den Abend, an welchem der Festball stattfinden sollte, zu stärken, Andere mach ten Besuche, bis es gegen Abend anfing in dem Städtchen recht lebhaft zu werden« Als wir um 8 Uhr den Ballsaal betraten war derselbe bereits von einem glänzen den Dantenlreise augefiilltund bald for derten die herrlichen Klänge deeOrchestero zum Tanze auf. Der Ball war in jeder Beziehung ein Erfolg; die Musik sehr gut; die Damen zahlreich vertreten und auch an Tänzern fehlte es nicht. Von Zeit zu Zeit ließen die Sänger ein Lied erschallen und so verstrich die Zeit in der angenehmsten Weise, bis die Versammel ten zu einem famosen Souper eingeladen wurden. Später wurde der Tanz wieder fortgesetzt und erst gegen Morgen packten die Herren Musiker ermüdet von den An- i strengnngen der Nacht, ihre Instrumente zusammen. Am Montag Morgen erfolgte die Rück reise der Comforter Sänger und auch die Mitglieder des Beethoven Männer chor machten sich reisefertig. Nach einem herzlichen Abschied von den freundlichen Wirthen setzten sich die Wagen in Bewe gung und nun ging es derHeiriiath zu. Die Riickfahrt war abermals vom besten Reise wetter begünstigt und Jeder kehrte mit dem Bewußtsein heim, einige recht ange nehmen Tage im Gebirge verlebt zu haben. In unserer nächsten Wochenblattnnm mer werden wir die Namen derjenigen Sänger nnd passiven Mitglieder der Ge ssang-Bereine geben, die an dem Feste Itheilnahmem -Jn weiteren fünfnndzwani zig Jahren hoffen wir dann wieder mit ihnen zum fiinlegjährigen Jubiliturn der dentscb tcxanischen Sängerfeste zusammen zu treffen. Allerlei. Die Straßenbahn hat während der ersten drei Monate ihrer Existenz 69,382 Passagiere befördert. Gestern stellte der Mayor der Frau Theresa Mencha, Herrn L. Huth sr., und der Frau Maric Farinand Bauerlaubniß scheine aus. ·Anzeigen. Gesucht. Sofprt ein geschickter Müller Und Steinschcltser ans J. candac- Mühle, Neu-Brann·feld. 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Tit-lis- euns siqmsihquWFFsi second-Ilse- Oel-B ÄTAH sfsvTMoNF N-- to, III-exten nk allen Theilen Landes iäon Der onkn non un n o Fee geie Maftftæeeskele uns in Weins auf die Rulndeebatäenn tätige f kk III c Kein anderes Madam als der Reaulatoe« I jemals entdeckt worden, da Ia erfolgt-Its Dust-kit- un yet-wandte Leiden gebeut, und been runten enen in jeder htnsicktgefanden Zustand bei K eher- nnd Weines tvledee eaeben hätte Der fah rasch vermehrende Begeh nach d eIek Medizin, nnd in III-te dessen nnlee bedeuten dee Idsatk vetIelpem sind iseetchender Beweis ihm ykoßen Populatitah Völlks k.--T’s’8-JIZLL.. hskmlvss Ce rann zu irgend etnee Kett gebraucht werdet-. ohne scheuen-Hü- die akiqte etc-stumme Gleich-nn gkgen welches Leiden ann er ieldft Kindern mttvollftäns dintk Stchekheit gegeben werden« da einem Gebraus ten-e llblen Wirkungen eigen anInlOt er allekqektaaste Schatzes daraus erwacht III etnmjldestomcuwals Zanftes Ibfllhtungis nnd gefalle-latet Stllkknnqttnlttec si er weit erhaben über alle belauntenbetlmittel gegen Pallas-ist- Medee, Helden der sinke-eise, Gelt-fache, colle- Unruhe Mtdskatschlaaendetr. Ieeosses soff-eh Vetsiopfuaq, cum-seht- sanken-. Unserdaallchtitt a. f. w Man lete die folqenden Namen von gut und vielseitig bekannten Meisnltchkeitem wende site die werthvollen Okllkkstte vsn cimmonk Live- Ripnlawe vm Weithin sen nis ablegen bon. Rek. Z. Stmnssdohn W. Jedem-, Bischof vsn Georgia; Oeneeallsohn V. worden« Ver. St Se natonbon Sohn Qtll Shorteez der ehrw- Bllcho Qukeez I. Edgae Thonwianx hat-. B. bill; son. Sohn c- B.eainkidge; Prof. David Wills, Doktor der Theo lvnse; Ottern War-nee, obeMe Mauer von Georgia; Leu-is Wandel-. Amst. Qofts aster, Philadeldhtm und Ist-e Andere, von denen Ivtr Brit e denken, welche auf diese Mehl-in und ihren Wert all tin werthvolle baulntictel Bezug nehmen. Sie ist ohne Ausnahme Die Itlltßith reinste nnd beste Iatntltenspkescstx in see Welt Otiginal nnd licht nnr allein zubereitet non J. H. Zaun a Co» Winden-hin Rats NOT Bei allen Apotheke-n in W. s Eine gute Getegenhew sein Glück zu machen. 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