Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
October 5, 1878

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D i e Tägtiche Freie Presse etfchmsc nmtuv nur Ausnahme dko Sonntags nnd koste« l».(« für das Jahr wher, W »Hu für d Monate Die Wöchcntliche Freie Presse erscheint jede-n Donnerstag nnd kostet M. Ou das Jahr oder Fl. .-0 fin- 6 Monat in Vorausbczahlung. Jahrgang 13 Sau Antonio. Sonnabend den 5. October IRS Nummer 880 Este-Er für »Alle. Erzählung von Baldnin M öllbansen in v ier Banden und vier Büchern. (Joktsctznng). Mit derselben gleichsam böhntfchen Er babenheit begab der Fremde nach seinem Eintritt sich sofort zu Bollrad hinüber-, der kraftlos in sich zusaminenschauerte, wie um einen ihn von feinem Entsetzen erlösenden Todegsteetch tn Empfang zu nehmen. Es freut mich, daß da mich hier ekw ze tetest, redete»er den fast betnnßtlosen Kna ben an, und ihn durchdringend ansehend, eetchte er ian die Hand, auf dem ganzen Wege spähte ich nach dik. Aber du bist elu kluger Kopf; ein Anderer an detnee Stelle wäre nicht auf den Gedanken gera then, seinen Namen in den Schnee zu schrei ben. Vollrad tau zu ldm einvor, wie ein Von dem sagenhaften Zauber einer Schlange uinftrickteg Opfer zu seinem Witwen Auch er meinte, von seinem Verfolger umschlun gen und vernichtet zu werden. Seine letzte Widerstandakraft erlabmte. Nicht ahnend, daß er in seinem Vertedr mit Tbömo be lauscht worden, hielt er es für eine geheim nisvolle Wirkung des geschlossenen dritten Auges, daß er sich verleiten ließ, durch das» Niederschreiben des Namens seinem Verfol ger den Weg zu zeigen. Er fühlte, daß er ibin mit Leib und Seele angebörte,· und wagte nicht, seine Hand ans der ihn halten den kräftigen Faust zurückzuziehen. Jch wußte nicht, daß Sie mir folgten flüsteete er kaum verständlich, der Schnee war so glatt, in der Hand hielt ich den Stock ich meinte nichts Böses zu thun. Nein, nichts Böses, aber weise handel tefi du du bist also deinen Pflegern ent laufen Jch konnte es nicht länger ertragen, ent schuldigte sich Vollrad ossenderzig, fie Bärbchens Mutter schlug mich zu sehr Tbömc weiß um meine Flucht Auch darin handeltest du weise, fiel der Fremde sorglos ein, o, ich erfuhr Alle-z, und nie wieder sollst du zu deiner Tante zurückkehren. Denn seht gehörst du mir nierte dir das, Bollrad Buchbain, und Vollrad meinte, daß das dritte Auge blin zelte, um einen Feuerstrahl in seine Brust zu senken, ja, nur mir, und du wirst fortan thun, was ich dir befeble. Du halt ia be wiesen, daß du gesunden Menschenverstand besitzesy indem du mir das Papier verschasf test So war es das richtige suchte Vollrad feinen neuen Gebieter milder zu stimmen Ja das richtige, gab dieser zu, nnd dein Tod wär’e gewesen, hättest du dich vergrif fen Herr Wirth, rief er nach dem Schanttisch hinüber-, zwei Gläser Geog ein großes und ein ileinekeoi Dann wie der zu dein Knabe-se Du wirst mich jetzt in den Wagen begieiteu. Wohin du woll test, ist mir nicht fremd, allein damit isPs nichts. Mir gehörst du, und wae ich über dich bestimme, geschieht. Verstanden Jch will Alles thun, lispelte Vollrad furchtsam, und mit Mühe drängte er feine Thränen zurück. Der Abstand zwischen der Begegnung der Wirthe-leerte und seiner jetzigen Lage war zu groß, um sich schnell hineinfiuden zu können. Wir werden also durch die Stadi, welche du bisher als dein Ziel betrachtetest, hin durchreifen, fuhr der Fremde wieder mit unrrbittlicher Strenge fort, wohin wir ge hen, kümmert dich nicht weiter-. Es ist ge nug, wenn du weißt, daß du da bleibst, wo hin ich dich stelle. Der Wirth brachte das heiße Getränk, für welches der Fremde sofort bezahlte. Dann prüfte er dasselbe. Ei macht sich, sprach er, mit der Zunge die Tropfen aus feinem Schnurrbart entfer nend, nicht zu heiß, nicht zu kalt. Trinke, Voller das Glas mußt du leeren, denn fu« Erste gib« nichts mehr, und es ver spricht eine lalie Nacht zu werden. Bollrad führte das Glas an die Lippen, flellte es aber sogleich wieder hin. Der starle Duft dee Rume wirite betäubend auf ihn ein. Trinke, befahl der Fremde wiederum streng, solcher Stoff ifi besser, als eiu bal bee Dupend wollener Decken und Pelzr. Und Vollrad trank mit dem Muthe der Verzweiflung das Glao bis zur häifte leer. Wie Feuer fühlte er es durch feine Adern riefeln, während durch den scharfen Ge schmack hervor-gerufen die hellen Thränen über feine Wangen rollten. Der Fremde fehle fich an feine Seite, augenscheinlich, um ins Gespräch mit ihm nicht von den andern geräufchooll plan dernden Reifenden belaufcht zu werden. Nun sage mir, Vollend, hod er an, aber hüte dich, die Wahrheit zu entstelle-h hat Jemand gemerkt, daß du dae Papier fiahisti lind gestohlen haft du’o, das läßt sich nicht leugnen oder liegt die Gefahr nahe, daß man es später entdeckt und die Polizei auf deine Spuren lenkt Bollrad zitterte. Von dem Standpunei aus, weichen der Dreiäugige mit listige Berechnung hervorheb, hatte er feine Hand lung bisher nicht betrachtet. Yttkmaud du« gemerkt, antwortete Ia bet mtt wachsendem Schnldbewaßtsetn, und einein natürlichen Selbstecbattungotetebe Folge gebend, fügte ek, fetnm ganzen Schakfflna aufbtetend, hinzu Und tch glaube nicht, daß es jemals entdeckt konde wird. Unter einer Anhäufung von Brie feu sogtchs bervokz dann legte ich Altes wieder to bit-, wie ich es gefunden hatte. Gut, btlltflte der Dkktäthge, du bist etn tatentvollek Junge und kannst es auf ble fem Felde Ittt bringen. Ein böswtlltges Lächeln ettte über setn finster-i Gesicht, dann traut ec fein Glas tur, Voll-ad auf fuhr-V fctakm Betspltte zu folgen. Vollrad trank mit den Bewegungen eines Schlaftrnnkenen. Wäre der Inhalt ice Glases Gift gewesen, er hätte nicht gezös gert, den an ihn gerichteten Befehl zu er füllen. Von jetzt ab schwieg der Fremde, doch wich er nicht von seiner Seite. Die Nase des Ofens verfchmähte et; er schien un empfindlich gegen alle Witterungseinfliisse zu fein; vielleicht lviderte eet ihn auch an, sich unter die andern gekäuschvoll verkeh renden Fahrgäste zu mischen. Aber ein zweites Glas Grog verlangte er, dasselbe mit mehr Muße als dae erste leerend. Eine Stunde ver-rann und bleicher wur de der Schein der sich westlich senkenden Sonne. Vollend, von der Wirkung des scharfen Getränteo i«;hertnannt, hatte den Kon auf den Tisch gelegt. Er schlief nicht, dazu hämmerte das erhitzte Blut zu heftig in seinen Schläer, und doch gehörte er der Wirklichkeit nicht an. Alles drehte sich mit ihm im Kreise. Er meinte zn schweben, unermeßliche Raume zu durchfliegen, sich fortgesetzt auf der Flucht vor einer weißen, goldhaarigen Frau zu befinden. Um die selben herum aber scharten sich andere Schreckgestalten verwittekte knorriae Wei« den mit greisenhaften dortigen Gesichtern, großen Schneeperriicken und Schneebäkten; ferner dünnleibige, langbeinige Straßen laternen, die gewaltige Schritte nahmen und dabei ihre gläsernen Köpfe bedenklich wiegten. likorlietzung folgt.) ———--.—I—,—s—— Garrksvamieun Sau Marcoa ist elu Städtchen, das an der Straße von Austiu nach Sau Autonio liegt, indem lich eine Poststatlou besindet, woselbst man die Pferde wechselt, und ein HoteL in dem die Passagiere der Positutsche zu Mittag speisen. Das wird wobl ungefähr Alles sein, was daa größere Publikum von Sau Mareoa weiß. Und doch verdiente daa Städtchen mit vollem Recht eine größere Beachtung, als ro bis jetzt gefunden bat, denn seine Lage ist eine relzeude und über trifft in dieser Beziehung gar viele andere teraulsche Städte. Freilich wird man aus der Postlutsche heraus kaum etwas davon erkennen; man muß einen Tag daselbst verweilen und der nähern Umgebung einen Besuch abstatten, und dann wird der Rei sende, dessen Geschäfte ibm Zell genug übrig lassen, um die Aufmerksamkeit auch den Naturschönhelten zuwenden zu kön nen, in obigea Urtheil einstimmen. Sau Marcoa liegt in einem mäßig großen Thale, tiugo umgeben von bewal Jketen Bergen, die sich nach Norden zu ’ziemlich hoch erbeben· An dieser Stelle, kaum eine Meile von der Stadt, entspringt der Sau Marmo, dem die Stadt ihren Namen verdankt. Aebullch wie der Co mal und Sau Antouio bricht auch der Sau Marcoo alo fertiger Fluß am Fuße des Berges aus der Erde hervor und seine Wassermasse übertrifft noch an Quantität die der beiden erstgenannten Flüsse. Gleich zu Anfang beschreibt der Fluß einen gro ßen Bogen und bildet auf diese Weise eine halbinsel, ähnlich dem früheren Central garten in Sau Antonlo Vorläufig hat mau· diese Jnsel mit Baumwolle und Malo bei-flunle aber elu aünstigerer Platz zu Yarb und- sonstigen Anlagen ist kaum zu nnoen. Leider hat Sau Marcos das Beispiel von Neu-Braunfela und San Antonio nach geahmt und die Quellen des s Flusses mit den sie unigebenden Ländern-n für einen Spottoreio verkauft und sie so in die Hände eines Privatmannes gege ben. Der Berg, der sich über den Quel len des Flusses erhebt, gewährt von seiner lSpitze aus eine allerliebste Aussicht aus das unten liegende Thal mit der Stadt; eine reine, frische Lust weht hier oben, der Weg binaufist nicht beschwerlich, da man nicht über Steine hinweg zu klimmen braucht, wie gewöhnlich im Gebirge und diese Bergkuppe würde sich daher vortreff lich zur Anlage eineg Holels sür Som mergäste eignen. Der Fluß selbst hat keine stellen Ufer und wäre daher mit Leichtigkeit zum Bewäisern der umliegen den Felder zn verwendenz bereit o hat man den« Anfang dazu aeneachtund das Wasser in einen unterhalb der SDt gelegenen Garten geleitet, doch ist die Anlage sehr primitiver Art. Als Geschäft-plus scheint Sau Marroa hedeutender zu sein, als man heiin ersten gAniellck glauben sollte. Die Stadt ent I hält 22 Storeo, meistens Von nicht unbe 3 nächtlicher Größe, 5 Mühlen, 3 Hoteia, l, eine Zeitungodruckerei und auch sogar eine E Theaterhalle. An Leben fehlt es ans den ;Straßen und in den Storea nicht und Zdie Geschäfte scheinen gar nicht so iibel Izu gehen. Während des Krieges war ZSan Mareoa ein ganz unbedeutender zPiaH und schien vollig dem Untergange igeweibh seit dein Ende desselben hat sich ldie Stadt aber stetig gehoben und ver zgrößert und ist trotz des Mangels einer I Eisenbahn immerhin en einer gewissen Be Ideutung gelingt. Hans Counlp ist be H lanntlich ein reichte County, das nament lich isn letzten Jahre einen nichiunbedeu tenden Zuwachs an Einwanderung erhal ten bat; es erfreute sich seither einer ökonomischen Verwaltung seiner Finanzen nnd bat daher keine Schulden, sondern besitzt sogar Capitalien, von denen es Zinsen zieht. Es bietet daher dem Han del von San Mareoa eine sichere Grund lage. Einsichtsvolle Ameriizrner wün schen eine deutsche Einwanderung nach hayi Connty, nnd sie würde sicherlich dem Conniv nur zum Voftdeil gereichen, denn ein Vergleich der gut bearbeiteten Felder in Comal Connty mit denen sehr ost von Unkraut starr-enden in Hans, spricht doch allzudentiich süe den Werth derselben. Die Baumwolle in Hays Connty scheint kaum alle einqeheiessi werden zu können da es an Arbeiters-« febit und mithin das zpsliicken derselben dem Farmer bei dem niedrigen Preise des Produktes zu hoch kommt. Viele Former bieten die Hälfte der gerflückten Baumwolle als Lohn an, finden aber trotzdem keine Arbeiter nnd so wird dennwohl ein Theil der in den Feldern befindlichen Baumwolle zu Grunde gehen. Die Zahl der deutschen Farmer in Haus Eonnty, ist schon ietzt nicht mehr so unansebnlich, während in der S.adt selbst nur wenige Deutsche wohnen; mehrere dieser letzterer sind von Neu-Brannfels hierhergezogen, unter ibnen Herr W. Giese, der eines der bedeutendsten Gebre eiei und DrygoodiGeschäfte führt, Here Otto Gramm, der eine Apotheke eröffnet hat, Herr A. Stein, der jetzige Postmeister, und Herr D. Hoslseinz, der ein neue-S Hotel erbaut bat. Dies letztere können wir Reisenden nicht warne genug empfeh len, sie sinden daselbst lustige Zimmer, einen ausgezeichneten Tisch nnd überhaupt jede Bequemlichkeit, die man nur wünschen kann, Vor allen Dingen aber eine Wirtbin, die es versteht, Gästen den Aufenthalt im Hutel so angenehm als möglich zu machen. Hays County ist ein County, in dem das Local Option Laiv besteht, aber man nimmt die Ausführung desselben nicht so genan, und bat der Neisende Appetit zu einem Glase Bier, so findet er dasselbe in dem Lokalc des Herrn Bock, er braucht nicht besorgt zu sein, daß irgend ein ra biater Temperenzler seine Schritte bewacht, Zdenn eo kann pussieen, daß der Sberiff oder irgend ein anderer Beamter der Stadt selbst öffentlich gegen das Gesetz sündigt, nnd wenn dao am grünen Holz passiet, was soll erst nett dem trockenen ge schebem stos T e x as.

Unter der schulpflichilgen Jugend von Ellio Conntp befinden sich 19 Zwillings paare. Am Sonntag und Montag wurden von Denison 1000 Posisäcke vollgepfropft mit Posisachen aller Art mit der Central babn südlich geschickt. Die Ausübung von Gesetz nnd Recht befindet sich in Richtnond augenscheinlich in den schlechtesten Händen. Vor einiger Zeit wurde Herr E Baumgart von einem gewis sen Joneo geschossen, nur weil er sich wei gerte, ihm ein Glas Wbiokey umsonst zu geben« Joneo ist abersimmer noch auf frei en Füßen und ist jeden Tag auf der Stra, ße in Richmond tu seben. Die Beamten haben entweder keine Lust oder niebt iden Muth, den Mordbnben fest unebnien nnd zu prozesslrem Jn dem zu Auderson, Griineo Conn ty, erscheinenden Sentinal ist eine junge Dame angestellt, welche die Sache oer Tem perenz zu vertbeldigen bat. Der GebülfsiSberiff E D Nosseenr in Austin wollte am 4 einen Neger Namens Alex Dickinson verhaften. Der Neger pro· testirte gegen die Verbaftung und gab an, daß keine Ursache dazu vorliege, ebenso be l zweifelte er die Autorität des Beamten. Nossean zog hierauf obne Weitere-s- seineni Nevolvek sund schlug Dickinson mit den« i Kolben desselben zu Boden, woraus er ihm, i als Dickinson sich vertheidigte, noch drei Schüsse beide-achte und ibn tödtete. Ros« seau ist verbastet worden. Salzregen. Der Direktor des Ob servatorinmo zn Mantua, Professur Agosti ni, bat den Blättern dieser Stadt folgende seltsame Mittheilnng gemacht: »Am 25. Juli, während eines Piaizregenz, glaubten einige auf der Piazqa Virgiltana befindli chen Kinder Hagelkörnee fallen zu iehen. Sie hoben einige derselben ans und führten sie zum Munde. Wie groß war ihre Ue Hberraichung als sie fanden, daß sie Salt zverschluckt hatten. Jcb besitze einigen dieser i Salzlörner Sie sind so groß wie gewöhn licht Hageikokner, nnd ich werde sie genau i untersuchen. Mittlertveile erwähne ich der i Thatsache, welche ihre Bedeutung hat —-—·O.OE i Ankunft nnd Abgang dcfe Pofictr. i Bandera. Ankunft, Dienstag, Donner stag und Sonnabend, 9 Uhr Abends. Abgang, Montag, Mittwoch nnd Frei tag 6 Uhr Morgens. Corpns Christi.—Anknnft, täglich 10 Uhr Abends, ausgenommen Montag. Ab gang täglich 6 Uhr Morgens, ausge nommen Sonnabend. Die Post nimmt Postsachen noch Fort Brotvn nnd San Diego mit. Helena —Anlnnft, Mittwoch nnd Samstag 1 Uhr Nachnrittago. Ammg Montag nnd 1.- onnerstag 6 Uhr Morgens. Frio City.-—Ankunft, Dienstag nnd Frei tag 12 Uhr Mittags-. Abgang, Dien stag nnd Freitag. l Uhr Nachmittage-. Esgle Paß. i-Anlnnft, täglich nm 12 Uhr Mitternacht, ansgenonunem Montag. Abgang, täglich 6 Uhr Morgens, ano aenonnnen Sonntags. IFort Concho.—2lnkunft, täglich 9 Uhr» Abend-, ausgenommen Sonntags-. Ah gang, täglich 8 Uhr Morgens, ausge nommen Sonntag-L Lands-. —-Ankunft, Mittwoch, Freitag und Sonntag, 6 Uhr Aman Abgang, Montag, Mittwoch und Freitag, 6 Uhr Morgen-. Stockdale.—-Ankunft, Dienstag, Donner stag nnd Samstag, 6 Uhr Abends. Ab gang, Montag, Mittwoch und Freitag, 7 Uhr Morgens. Eisenbahn Postzüge—Anlunft täglich halb f) Uhr Abends, ausgenommen Sonntag. Abgang, täglich u Uhr Morgens-, aus genommen Sonntag· Alle Posten werden tm Minuten vor dem Abgang geschlossen. B. Engelkx Händlcr in Uhren, Dianmnten, und Go is. fachen aller Akt. Eine grosse Ausnuhl von Gold- itzt) JSildersp chen wixd m noch nie dagcwcscncn bälligen Preier offcsirt uns bei gessen-m Einkäufen ein libekal Rabatt brwilligt. Nin Wurm ersck Klasse und bejce Qnuitxi werden vekkqufc und jeder Artikel gcirantim Man spreche vor und Prüf: das reichdaltige und gefchmackvolle Lager, das nnüderteoffen dasteht Nr. 19 Commereestmfze, (Jobn Eckfokds früheres Lokal). 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W.«Cald!vell, Oeffentlicher Notar, Offlce bei den Heeren Adame u. Wie-'s, Stigma Bin-m 28,e3,76,nj Dr. J. B. Chef-T Zahnarth (Nachfolkee von De. W. G. singst-new Officee Quitasteaße neben Frenchs Gebäude San Antonio. Alle iiivnjektiichen )peea!ione:1,·-Tweeden aufs Vesic- und odne Schmerzen ausgefübe Sprach Lehrer. Klassen- nnd Privat-Unterricht in spanischek nnd deutscher Sprache ertheilt Otto FAMI. lNäiheeeds n erfragen beic- Buchbckndlek Gan-die i, m Bissen-Haus, Preswnstraße, Hvustøm Texas.’ Das Hotel ist in der sMitte der Stadtgeiegen und ist den Reise-wen als Absteigequariier bestens zu empfehlen. Wut. Yksscw lönoos Eigenthümer-. Küfer-WHAT Ein qxoßet Vorrath der besten und billigsten mit der Hand vers-reizten Brunttcttcitner und Fässer lcvtere von H, 5 und 10 unonen groß. stets an Hmsz Alles aufdie Milde-je und beste Art angr fnttgk und gakantikt. 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Gegen Maus, i thmimt I

raud geb Aug Schwarzwälder Fichiennadeln gewonnen Gegen alle Schmerzen, ivokbe einl außerliches Mittel benüthigea. Gegen ågrßerliche Verletzung Brandwuudeu, Frosibeulen, Brühnngcn, Schnittwunoeu, aufgesprnngeue Hände, igcfchwollene Brüste. Gegen innerliche Verletzungen. Verstamhtmgem Qnetfchmrgeiy Verrenktmgen und Oexenfchttß. Gegen Neuralgia und alle damit verbundenen Leiden, Reisen inthsichte, Glieder reißcn, Kreuzweh, Rücken filnuerzeu, Zahuwch, Ohren weh, Gelenkfchmerzeu, Kopfweh gegen Gicht. Wunde-share Kaiser-. Pastor F. W. Buchholz, Wasica, Min. riefen, wankte das St. Jakobs Oel bei einer Frau seiner Gemeinde au, welche schon seit 1 7 Jahren an Rhea m a t i S in u s litt und bettlägerig war. Nachdem sie drei Tage lang das Oel ge brauchte, konnte sie wieder aufstehen. Herr R. Schäfer, 81 Browusir.-, Alleg. heuy City, Pa» war iiber s J a h re mit R h e uiu at i a tu u s behaftet und hatte schon alle Medizin-en ohne Erfolg gebraucht Eine einzige Flasche St. Jakobs Oel eurirte ihn vollständig. Herr Gustav A. Heilniauu, Redakteur des Pittsburgh »Republikaner«, litt zwei Jahrelang an rheumatischeu S ch m e r ze n-und brachte manche Nacht unter Qualen fchlaflos zu. Zwei Flafcheu St. Jakobs Oel lurirteu ihn. Frau Vreua Gagelmaun, 59 Jahre alt, aus der Schweiz. Eaniou Argau, jetzt aber in Rochester, N. Y.,- anfäßig, hatte solche rheumatische Schmerzen in den Beinen, daß sie nicht gehen konnte. Nach dem Gebrauche einer Fla sche St. Jakobs Oel fühlte sie wie neuge boreu nnd konnte wieder flott laufen. Herr A. B. Burl, Whitewaler, Wisc. Das St. Jakobs Oel lutirt Alle. Einer meiner Kunden behauptet, es seieiue Got teslenduua. Herr J. Kisthart, Mahony City, Pa., litt furchtbar an R ü ck c n s cb m e r z en. Eine Flasche curirte ihn. Frau Katharine Zimmermann, Bauen ster, N. Y wandte das St. Jakobs Oel mit Erfolg gegen B ein gesch w ulst und Gesichtsrose an. Herr B. Seim, South Adams, Mass., schreibt Das St. Jakobs Oel thut hier Wunden He. Hean Lear, Patrtot, Ohio, hatte solchen S eb rn erx in der linken Swulteh daß er sich nicht riibren lonntk. Das St. Jatobs Oel kurirte ibn nach zwei Ta en. He· Franz Witte, La ayette, Ind» berichtet von einem eFalle, wo ein Mann so stark an Rbeum atisrnus litt-daß erfrch nicht be wegen konnte. Seine Beine waren geschwollen und er litt nnsågliche Schmerzen. Zwölf Stunden nacb Gebrauch des St. Jakobs Oel waren alle Schmerzen und Geschwulst ver schwunbem dr. Henrv Schäfer, Milleroburg, Ohio, Nbenntatlo mus in den Hintern Dr. Henry Stpnch Mead ville, Pa« bösarti ger Rbeumntismus. br. Fr. Witt, Cleveland, Ohio- R b e u m at t S m us im Beine: nach vrelmaligem Elnreibcn vollständig lurirt. He. F. Racdm Clevelanb, Ohio, große unt anhaltende Schmerzen ausdem Ballen des rech« ten Fußes: nach zweimallgern Gebrauche sofotl alle Schmerzen verschwunden. Ferner gegen alle Gebrechen welchen unsere Hausthüre als: Pferde, Kühe n. s. w. unterworfen sind-»vie Verstopsung und schweres Urinircn, Colic, Beinspath, Klauenfäule bei Schaasen, Nierenwürmer bei Schweinen, Schwielige Flechteu, (sweenc-F,J Warzen, Cpizootic, Stauchungen, Quetschungen,Ossene Wun den, Lahmheit, Hufgeschwulst Windgallen, Kronen Geschwürc, Aufl-ruch, und Genick-Fisteln, Fisteln, Salenders und Malendecg, Rande und Beute n, Schrammen, IV Eme Flasche St. aeobs- qut ko stet 50 Ents, sfsmfß ascheu fåe 82. 00) m iu jeder Ivnbeke z- hslseu oder wird bei Bestellun gen von nicht weniger als sä. 00 frei nach allen Theilen der see Staaten versantt Man aveessiee D. klugem 80 Bo» Dammer Wh Alleiuige Niederlage für Ameiilm Ie-: Presse tät Texas s is A. Sei ask-. B. detkåckhhe H. Dei-»Es s So. Hex-ausgeben Dank-« Assy Hamthg am ö. October 1878. chublikanisches Staats Ticket. Für Gouvernem: A. B. Norton von Dallaö. Für Licntnanthwcchr Richard Allen von Hart-is. Für General-Anwalt: F. W. Miner von Lamar. Für Comptroller A. Siemering von Bexarj Für Schatz-tiefster S. Wood von Smith. Für das General Landamtz Jakob Küchler von Travis. Für Chief Justice des Ober Gcrichts J. H. BeU von Travis. Für Beisitzcsr des Obergekichtst L. W. Cooper von Hat-riss. Volks-Ticket Für Congrcfzx Gustav Schleicher. Connty-Beamtc. Für Afscssor. H. Kl o ck e. Für Syst-äff. John Dobbin Für Comm) An wach M.G.Anderson« Für Coufmblcr.« Prchnct I. Fi«eb.Bade1-· Für Ema-missio net-. Z. Ward. L. W. Pütts. Die Gräuel in Numeliekr. Es steht unzweifelhaft sest,dasz die Bril garen furchtbare Schandthaten an den EUiuselinännern in Rumelien verübt haben nnd das; die Rassen, wenn sie nicht der Theilnahme oder der Aushetzung schuldig gewesen sind, doch nichts gethan haben, nm denselben ein Ende zu machen. Die Comniission, welche nach Rumelien ge sandt wurde, um die Sache zu untersuchen, nnd welche ans den Repräsentanten der verschiedenen Großmächte bestand, hat eine Menge schrecklicher Thatsachen ans Tages j licht gebracht; sie kann sich indes; nicht auf einen gemeinschaftlichen Bericht einigen i nnd so wird jeder der Repräsentanten i einen eigenen Bericht erstatten. Der Grund dieser Uneinigkeit ist, daß sie Capital da j raus zu wachen suchen, und besonders gilt s das von den Cngländern, welche, von Sir F Austin Layard geführt, von den Massacres i der Bnlgaren durch die Türken im Jahre j 1876 höchst unangenehm berührt worden isind und schon lange den Wunsch gehegt haben, zu zeigen, daß die Bulgaren grade i so schlecht sind, wie die Türken, und viel ileicht Alles verdient haben, was sie er s duldet. I- Die traurige Wahrheit ist, Daß die Bulgaren grade so handeln, wie der Na j tnrmensch und der Mann ohne Erziehung J, nnd Civilisation überall handelt, wenn isichthi die Gelegenheit dazu dar-bietet, i und genau so, wie die Griechen den Tür iken gegenüber handelten, als sie sieh im IJahre 1821 gegen letztere erhoben. Jin i April jenes Jahres wurde der größte I Theil von 20,000 Männern, Weibern und j Kindern, die friedlich in Griechenland leb ten, ohne Gnade und Barmherzigkeit von den »edlen Hellenen« ermordet, und trotz dem jauchzte ganz Europa den »sich be sreienden Hellenen« zu. Die Balgaren haben indeß viel mehr ertragen, als die Griechen. Nach dem schauderhaften Massaere von Batak und an anderen Plätzen im Jahre 1876 schie nen die türkischen Militärbehörden zudem Schluß gekommen zu sein, daß sie» den Vorwärtsmarsch der Rassen durch das Hängen einer genügenden Zahl von Vul gareu in etwas verzögern könnten. Ihr Held, Suleiman Pascha, der jetzt wegen Verrath und Unsähigkeit vor einem Kriegs gericht steht, soll drei Tausend Bulgaren gehängt haben, als er vor dem Valkan lag, nnd die Cireassier und Baschi-Bazuks, die einfach türkische Bauern nnd Händler sind, welche als Freiwillige dienen, halfen nach jeder Richtung hin an dem großen Werke der Schändnng, des Massaeres nnd der Plünderung Jetzt kommt die Reihe an die Bnlga ren, und es ist nur natürlich, das; andert halb Jahre der Schändung, des Massa cres und der Plünderung ihr Gemüth verwildert und erbittert hat. Sir Austin Lahard und Hobart Pascha sind der Ansicht, daß die Bulgaren sich der Gelegenheit freuen sollten, die ihnen jetzt geboten wird, sich als Nachbarn und Freunde neben ihre alten Feinde niederzu lassen. Das würden sie auch thun, wenn sie so edelmüthig, freundlich und verträg -lich wären, wie hochcivilisirte Menschen gewöhnlich sind. Da sie nun aber einmal anderer Natur sind, so handeln sie gegen die Türken grade, wie die Engländer in Indien gegen die Unglücklichen handelten, Edie der Theilnahme am Massacre von H Cawnpore oder anderswo verdächtig wa ren—sie schießen sie nieder, verjagen nnd plündern sie und versuchen, ihnen das Land zu heiß zu machen. Es ist traurig, aber wahr-, daß es keine Rasse und kein Volk gibt, welche nnter den Türken gelebt haben, mit Ausnahme der Juden, die den Türken nicht wie einen tollen Hund betrachten, der ohne Gnade »massaerirt werden muß, sobald sich die J Gele cnheit dazu bietet, solches ohne Furcht j vor -trasc thun zu können. 1 Y Eine außerordentliche und un erwartete Veränderung ist mit der Regie i rang Egyptcns vor sich gegangen, indem der Khedive sein ungeheures Grundeigen thum, welches sich auf eine Million Acker oder ein Fünftel des ganzen cultivirbaren Bodens des Landes beläuft, durch Zwangs arbeit bebaut wird und zum großen Theil durch schandbare Erpressung erworben wor den, ohne Bedingung dem Staate liber- i tragen hat. Er trieb Acker-hart in großem. Maßstabe nnd unterhielt in noch Viel grö- i sZercni Maßstabe Fabriken aller Art, wie Zuckersiedereien, Vanierelleanannfactw i ren nnd Tabacksfabrilen. Er begann iin Jahre 1863 mit einer Schnldenlast von Z 20 Millionen, nnd hat in diesem Genrc so vortrefflich gearbeitet, daß er ietzt Jst Z Millionen schuldet, nnd das lsei einer Be völkerung Von nnr fünf Millionen. i Es ist kanni nöthig, hinzuzufügen, daß er bei allen seinen industriellen Unterneh innngen Geld verloren hat, so daß er mit Uebergalie seines Privateigenthumö nnd der Ernennung eines eonstitutionellen Ministeriunis mit Litibar Pascha an der Spitze nnd Herrn Ritters Wilson, dems englischen Finaneier, als Finanzminister," thatsächlich seinen Bankerott erklärt. Jn der Sprache unserer Zeit hat er enornie Verluste erlitten nnd schließlich liquidirt. Er begleitete den Wechsel des System-S mit einer kleinen Rede, in welcher er sagte, dass Eghpten aufgehört habe, ein asrita nischer Staat zu sein, und das; er von nnn an als ein enropäischer Staat regiert wer den würde. Wir wollen hoffen, das; er die Wahrheit gesagt hat. Auf die Rede Vieh-te im deut-; schen Reichstage erwiderte Graf Bie niarck schon am nächsten Tage, und zwar «n Ausdrücken, die nichts weniger als par lamentarisch waren und ihm in jedem an deren civilisirten Lande einen energischen Ordnunggruf zugezogen haben würden. Bebel verlangte auch einen solchen Ord nnngsruf, welcher deutsche Unterthan aber, und wenn er Präsident des Reichs tagee wäre, würde es wagen, den Grafen Bismarck zur Ordnung zu rufen. Nun, was heute den Soeialisten passirt, kann morgen auch den Liberalen passireu. Bismarck bestritt die am letzten Mon« tage gemachten Angaben Bebepö über die früheren Unterhandlungen der Regierung mit den Sozialistenführern Punkt fiir Punkt und lengnete, jemals in Verbindung mit Lassalle oder Fritzfche gestanden zu ha beu· Er hätte Unterredungen mit Hrn. Fritzsche gehabt und er mittelt, daß-dersel be kein Repnblikaner, sondern vielmehr ein Monarchist war. Fürst Bisntarck forderte PM. Fritzsche auf, anzugeben, zu welcher Zeit er (Bismsarck) Auskunft von ihm-wie behauptet wurde-empfan gen habe? Fiirst Biemarck legte besonderes Ge wicht auf den Umstand, daß die sozialisti schen Journale die Ermordung des Gene rals Mezentzotv in Rnßtand als einen Akt der Gerechtigkeit priesen. Er sagte, die Gefellschaft sei jetzt gegen den Tolch des tcchelmörders nnd die Fliute Noti lingls gewarnt. Es sei unerträglich, un, ter der Lenrannei einer solchen Banditeni baude zu leben. Er forderte den Reichs tag auf, die Regierung zum Schutze des Kaisers nnd feiner Unterthanen zu unter stützen. Etliche weitere Opfer auf Seite der Ordnung mischten fallen, allein es sei zu bedenken, daß dieselben auf dein Felde der Ehre und fiir die Wohlfahrt ihres Va terlandes fielen. Bebel gab, nachdem er vergeblich einen Ordnung-ruf für Bisntarck verlangt, etue persönliche Erklärung ab, in welcher er auf der Richtigkeit feiner gestern gemachten Angaben bezüglich der Unterhandlungen Bittmarcks mit den Sozialisten bestand Das Sozialisten-Gesetz wurde einein Ausschuß von 21 Mitgliedern überwiesen. Tages- Neuiskeiteip Inland. Der Epidemie in New Orleano wird sich binnen Kurzem, wenn nicht Abhiilfe geschafft wird, noch die Hungersnoth hinzu gesellen. Alle Geschäfte ruhen, die armen Leute haben keinen Verdienst und das Elend ist in Folge dessen groß. Die Prä sidenten von dreißig Wohlthätigkeitegesell schaften der Stadt haben sich daher in ei nein Aufruf an dan Voikder Ver. Staaten gewandt und um Sammlung von Lebens mitteln für die Hiiifsbedürftigen gebeten. Der Aufruf schließt mit -den Worten Die Kranken erhalten Medizin und die Todten werden begraben und wir wenden uns an das ganze Land, diejenigen dem Tode zu entreißen, die noch gesund sind Acn 4. ereigneten sich 54 Todes· und 202 neue Erkrankungåfällr. Jn Gretna liegen 280 Personen an der Krankheit darnieder und nur drei Aerzte sind da zur Behand lung derselben. Die Epidemie bat sich über ganz New Oeleane mit gleicher straft ausgebreitet und greift in den Landdistriks ten rasend schnell um sich. Von überall her kommen Anfragen um Aerzte, Wärter und Medi,iinen. —Jn Meniphie hat sich unter dem Namen »He-ward Medieal Faeulty os Manule eine Gesellschaft von Aerzten gebildet, welche über die Einschleppung des gelben Fiebere in Memphle etc. Untersu chungen anstellen will. An der Spitze der Gesellschaft steht Dr. G. Dowell von Gal stan. Der Setretär des Jnnern bat fol genden Bericht über die jüngsten Unruhen in Hot Springe, Art-, erhalten Eine der Heilquellen war geöffnet und dem allge meinen Publikum gratiei zur Verfügung gestellt worden. Diese Quelle wurde je doch bald ausschließlich von Leuten, die mit widerlichen Krankheiten behaftet sind, be nutzt. Da diese Quelle von anderen nicht weit entfernt ist, so hielt es der Steuerm teudent für rathsain, das Wasser derselben weit ab zu führen, um alle Elnmände ge gen das Baden der bewußten Kranken von vornherein zu beseitigen. Dieser Versuch fand jedoch Anstoß bei den alten An siedlern, die Versammlungen abbielien und gegen die Wegführung des Wasser-S droteitirten. Wiederum sind neue Jndianemnf stände zu meiden Die ösilich von Denver nnd nöediich von ver Kansas Paeisic Bahn bausenden Jnvianer begehen schreckliche Schaut-thaten Jn der Station Buffaio sollen sie 17 Personen getödtet baden. Von Ogallalla wird beeichtei, daß vie Rothbäuteam 4 den Fluß überschritten haben nnd man befürchtet einen Angciss avsdie Stadt. An beiden Ufern des Hudson zwischen West-Beim und Peeksville wurde ein Erd stoß verspürt. Das Ver. Staaten Kriegsschiff PlyJ month ist nach Santa Cruz abgesegett, um die aus der Jnsei wohnenden nmekikani t schen Bürger gegen die Ausständis schen zu i schützen. A u s l n n v. Die politische Krisis in Besten-eith Ungnrn nimmt einen ernsten Kaeaiter an. Es heißt, daß die beiden Ministerien nur unter der Bedingung im Amte bleiben wollen, daß Anerassy zurücktritt. Das österreichische Ministerium betrachtet seine finanziellen Forderungen als durchaus nn günstig. —Die LondonerFirmaFlcming e Co» die bedeutende Geschaste mit Ostindien machte, hat nsit 1,00i),000 Pf. St- falliet. Die Kommanditen Nicöll öc- Eo. in Bombap nnd Fleining eLs Co. in Kumchee haben ebenfalls ihre Thüren schließen niüssen.— Jn Glasgow soll eine große Schiff-wankt Firma solltet haben Die Jnsurrkktion auf Santa Cruz ist iin schönsten Gange. Piantagen nnd ganze Niederlassungen weiden demollct oder dnrch Feuer zerstört uns zahlreiche Motdthaten werden begangen. Bei einem kiileich stattgehabten Kainpse sollen 200 Neger getödtet worden sein. Eine praktische Lehre für unseres amerikanischen Sozialdemokraten, welche die Forderung st«:ltcn, daß die Union den Betrieb der Eisenbahnen, Transpörtan staltcn, Telegraphcnlinien nnd der indu smeuen wahrttetavuncmente uvermnnnt, enthalten die prenjiischen Finanzverhiilt nisse. Jn dein Ordinarinui des Staats hanshatts fiir 1877——’78 ergibt sich ein Desieit von 20,000,000 Mark. Dieser Ausfall in den Einnahmen rührt aus den sogenannten Betriebsvoerattungeu her, das heißt aus der Eisenbahn-, Berg- und Hütten- und Forstverwaltung. Auf den Ertrag der Staatseisenbahnen drückt die ganze wirthschastliche Krisis, auf den Er trag der Bergverwaltung der Rückgang der Kohlenpreise, aus den Ertrag der Forstverwaltung das Sinken der Holz preise. Die Staatsindustrie ist, wie man sieht, denselben Schwankungen unterwor fen wie die Privatindustrie. Kein einzel ner Staat ist iiu Stande die Preise zu sixiren oder sich für seine industriellen Un ternehmungen einen festen, keine Schwan kungen unterworfenen Absatz zu sichern. Die Unsitte, Schirme und Stöcke wagerecht unter dem Arm zu tragen, hat, wie die »Voss. Zig.« erzählt, dieser Tage in Berlin wieder einen bedauerlichen Un fall zur Folge gehabt. Die Gattin eines dortigen Rechtsanwalts, welche in Beglei tung ihrer kleinen Tochter die Thiergar teustraße entlang ging, während zwei im eifrigen Gespräch begriffene Herren, die Spazierstöcke unter dem Arm tragend, eine kurze Strecke vor ihnen einherschrit ten, lief, als »die Herren plötzlich stehen blieben, so unglücklich mit dem Auge gegen das untere Ende eines Stockes, daß sie niit lautem Schmerzensschrei zu Boden stel. Die Herren requirirten eine Droschke und brachten die besinnungslose Dame! nach ihrer Wohnung. Der eiligst hinzu-s gezogene Arzt giebt leider wenig Hoff-s nung, dasz die Sehkraft des Auges erhal ten werde. Der Franksurter »Volksfreund« schreibt: Einige Handwerker, darunter auch ein Berheiratheter, österreichische und schwcizerische Staatsbiirger, wurden dieser Tage ans’s Polizei-Präsidium beschieden, woselbst man ihnen eröffnete, daß sie bin nen zehn Tagen bei Vermeidung der Jn hastirung nnd zwangsweisen Trausportes s den preußischen Staat zu verlassen haben. sDiese Ausländer sollen nur an der ge Hiverkschaftlicheu Bewegung sich betheiligt s haben, und der Sozial-Demokratie freund F lich gesinnt sein. Keinem der Ausgewie s senen ist die geringste ehrenriihrige Hand lung nachzuweisen.» c Jn Berlin findet das wctrropyon E des englischen Professors Hnghes großen t Beifall. Solvohl wissenschaftliche als tech nische Kreise versprechen sich von ihm reiche l Ausbeute. S. Menger s Söhne, Satt Zukunft-, sOÄP Dido-DREI ctabtirt 1850. M Bestellungen aus der Stadt und aus dem Lande werden promvt ausgestier Für Talg werden die höchsten Preise bezahlt. 3,lot11 Clg m renmaeher verlangt. Verlangt werden fofortö sis S gute Eigarren machet-. Gute Preise werden bezwu. F. A. Tiemann us Finkenstein, 2,101o2m,t3m Flalonia, Fayette Eo. t jener Goldsakyenl zum Kostpreise. i Für die nächsten zwei Wochen, vom 4. d. M. ab, offerire ich zum-Verkauf in Herrn Monterthspt welier-Gesel-aft, nächste Tbür zum Mandat-W in herrn Lacostss Backfteinaebände an Soledadstraße, lein gutes Assoriment von nussioen Gold- (18 ;Carato) nnd vlatirten Waaren, Goldfedern, Gold- und Silber- Blei-Werth sitt-erbla l tirten Waaren unt die Hälfte niedrig-»r, wie diese J Sachen anderswo gekauft werden können. Die l Waaren werden getreu nach ihrem Werth angege ben, garantirt. und können irgend einem Goldar bester zur Adschätzuna übergeben werden. Sollte vie Wurm nicht so seit-. wie kepkasemikn werde I ich nicht nur ten Kaufpreis zurückerstattem sondern ich mache dem Kanser ein Geschenk damit, ganz gleich was der Werth sein mag. 1.1(),t2w,w2m S Wolsirrger. s N Texamfches Sängerfeft Jn Anbetracht der großen Calamitctr. unter wel cher der Sudeu der Ber. Staaten augenblicklich letdet,da’lt es der Vorstand des teranischen Sämm bundes auf Antrag des Vororto ,.Anstin,« für angemessen, das S anaerfest, welches für die Tage No l7· and 18. Oktober angesetzt: war auf April deo Jaqres 1879311 verschieden, wonach sich alledem Bunde angzhörigen Vereine richten möge-. A. Stcmertng, Präsident des ter. Sätrgerbundes. J B o ßd a r d, Setrctär. Die Austinek »Vol«'01eitung«, das Pallas «Volksblan«, die Honstonek Klaus deutsche Zei tung«, der Brendam ,,Volk6bote« und die »Nat Bmunfecsek Zeitung-· werden ersucht bis zum 12. Ost-Eber zu soviken und dem Sekketäk des Bandes, J. Boßhakd Rechnung ein«-senden. A. S Icmercng, Präsident des ter· Sängekbuadm 25,9,:-.1w!6m Anzeige fäk Contkactoken. Vom Unterzeichneten werden Angebote biet Dienstag VM S- October 1878 Mittags 12 Uhr angenommen ur Lesung von Rinnsteinm in der Hauptsikaåt gemäß den Specificationem welche in dtr Office des stävtischm Jugenieuts zur Ansicht bektii likgm. Tag Recht, ein ohn- alle Angepote zu ver tvekfen, wird vorbehalten. Sau Antoniu, LI. Zeptkmbek 1378. Z. H. Zwist 26,9,10m appr G e s u ch t wird ein gutes Dienstmädchen in einem rivats Boakdingshuus. Nachznfkageg bei get VI Xj eilen Süd-Fiore5sikaße, in der Nähe des Schulhaufes. Affessmeut Notiz. Mayors Ofsiee, Sept. 11. ’78. Die Revisions«11nd Appellationsbehörde wire sich in dieser Office znm Zweck der Revision de Sieneelifien wie sie vom Assessor eingereicht, für das am Lö. Februar 1879 endende Munizipali Jahr an den folgenden Tagen einfinden, näm lich: Am 18,19,20, 21. nnd 23. d. M« vor welcher Personen, welche sich geschädigt glauben fch r i ft l i ch appelliren können- indem sie ih ren Schaden angeben, wie es in Section 194 dee siadtischen Ordonnanz vorgesehen ist, sie wird ferner den Werth alles nicht vermischte-gern Eigenthums in Uebereinstimmnng mit Section 450 des Oigest der revidirten Statuten veran schlagen nnd feststellen. Versantmlungssiunden werden von 8 Uhr Morgens bis 12 Uhr Mittag-J und von 2 Uhr bis .3 Uhr Nachmittags stattfinden. J H. Freud-, Mai-on Aktksiim Theo· Bau-us, City-Cum 12,9,:10m Zeichn,n—-Schule. Prof. M. Grebneci wird in Meyer-s Halle jeden Sonntag von 8 bis 12 Uhr Unterricht in allenTheilen deSZeichens crthrilem Junge Leute vom Bau- und Maschinenfache wer ben besonders aufmerksam gemacht Monatlich SZ im Voraus. Einzelne Leltion st. 10,9,tlw Prof. E. L. Zawadils Orchester erbittet sich die beste Musik zu liefern für Conzerte, Bälle, Picnics, Parties, Serc naden u. f. w. and kann nach Wunsch von 2-—14 Musiker stellen sowo l fcik Streich- sla Mechanle Gefällige Bestellungen werden erbeten in Herrn Batbcckz Scoke an Evmmkrcrstmße vdcr beim Un terzeichneten. Cmtke L. Zawadth P. O. Bot 64. Leim-. Mst Lllamo Wulst Stark. Adolph Dreiß. Apotheker u. Drogucnhåndler, am Alamo Plaza, gegeniäb er dct Post- Osslcel hält ausser einem nichhaltigen Lager von Droguen, Chemikalicn, Patent-Mcdizinen, Bruchbändem, Schwämmen, Parfümerien nnd Teiletten Artikel. ein vollständiges Sortimem von Ienstergka5, Farben und Gelen, Firnissen und Pinseln und empfiehlt dieselben sowohl im Groß- alsim Kleinoeksaus zu den möglichst niedrilgkn Käsern Für Cousuznenten von Ets. Von nnd noch beutigem« Datum wird das Eis in der Fa rik an den Quellen des Sau Antonio Flusses zu folgenden Preisen vix-kauft Jn Quantitäten über 100, 000 Pfund i Cent pr Pfund. 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Schickcein;addkefstkieo Cvuven ou Rev. Joseph IT· Jamm, Statius D, Bible dense, New soricim so Mai-ist s--«——(- k--—-- Erd-g so Wøxkt Gtigross nnd Detailhändler in Ryc n. Bonrvou Whtgky, quckxbcrry, Cyerty Ging-r, Peackh Apple und Cognac Brandiee, Holländischem n. englisch-m Gin, Rum, Bitters, Lümmel, Pottwkin Shemh Rhein- und Etat-meinen Jluma Hirn-sk 2 gägztxübet ver PostiOfsir. —;' no Monkgomuv co« Jus schreibt Au dty deutsche Heiianstalt in St. Vom-, o. Fünf Amte satte ich gebraucht ohne Erfolg Mein Sol-a vom einen stinksrdm Nunukf und jetzt Muß ich mit Dank bmuqkmbaß die Heilan stalt ihn pölliz hergestellt hat. Hunderte ähnli cher Dauksagunain liean vor. Das Lrngen ist-O wird für 25 ceath in Oeld oder Postknec fen verfandt von ver Demschen he ilanstalk, 521 Yine Straße, St. Louis. Mo. das-gern u. 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Ward Js Candivax für das Amt eines CountosEommifsirners von Bexar Tour-w ener zetgm -—-.—'-.——— Für Assefsotu Jch kündigt mich hiermit zur bevorstehenden Wahl als Candioat für das Amt dts Affe-sorg von Bem- County an. H. K l o ck c. W—— Rest-altem- der »Er-eint Prcffwck Jch bin ern Candidat zur Wirdercrmählrmg iür das Amt des Nimm-Anwalt von char Coxmnk Wenn das Volk es für geeignet hält mich zu unter stugerh lo wer-de ich mein Bcstcss versuchen, temskls lmr Tn der Zukuan so treu zu dienen, als ich eø bis Jekt schen habt Achtungevoll MHG Andersvw Jch liznd gss mich hierdurch als ein Candipnt für dap Amt des Couniprssessokcs von Benk -!.o. on a:d unter-reife mich der Volsowabi. Henker L. Dignowiio. —O—(O Wir sind ermächtigt, Herrn Frev. Cockc als einen Candidaten für Manto-Anwalt fin die näch sten Wahl anznzeigem Los-ries. San A ntonio, 5. Oktober. Die Turner«Fair. Der zweite Tag der Turner Damen Fair ist erfolgreicher gewesen, als der er ste, so weit die Einnahme in Betracht kommt. Von 8 Uhr bis gegen 11 Uhr Abends waren sämmtliche Räumlichkeiten voller Menschen und war Zeitweise ein Gedränge wie auf einem Jahrmarkt. Ue berall herrschte eine heitere Stimmung; es war als hätte sich eine große Familie zu sammengefnnden, um sich einmal von Grund der Seele aus zu amüsiren. Gn teö, kaltes Bier, frische Austern, Häringö salat, Tomales, Encheladas, Chili con Carne, Eiscreme, Kuchen, eFrüchte, siaffee, Limonade—was will der Mensch mehr, um zufrieden zu sein! Ein geheimes Ca binet, in welchem die größte Schönheit der Welt zu sehen, steht jedem Neugierigen für zehn Cents zur Verfügung nnd hat den Unternehmern schon viel Vergnügen bereitet. Die schönste Decoration des Saales ist der von Herrn Lacoste aufgestellte nnd mit Treibhanspslanzen unigebene Spring brunnen, dessen Wasser in den mannich faltigsien Formen emporschieszt und eine angenehme Kühle in dem überhitzten Rau me schafft. Das Stückchen Garten wurde gestern durch eine große Loconiotiven-La terne brillant erleuchtet und bot mit seinen Lichtessecten ein zaiiberisel)es Bild dar. Die Hinter-wand des einen Saales war durch eine Buhne abgeschlossen, auf wel cher die kleinen Verlosungen stattfanden und hin und wider lebende Bilder gezeigt wurden, während im zweiten Saale der Grund in einen Cedernwald verwandelt war, aus dessem Dunkel Jsegriuim, der Bär, herausschreitetz ein langbeiniger Kranich überschaut von einem Felsen aus die Scene vor ihm. Unermiidlich, fast bis zum Verzweifeln, arbeitet die Orgel. Man gewöhnt sich an das ewige Einerlei der Melodien, die sie sich abdrehen läßt, so vollständig, daß Ei nem dieselben Melodien die ganze Nacht im Kon herumsunnnen und man sich am Morgen«untvillkiirlich nach der »Musik box« umschaut, und sich erst ver-gegenwär tigen muß, daß man nur geträumt. Ein klein wenig weniger Orgel und ein klein wenig mehr gute Musik würde von allen Besuchern der Fair mit Dank acceptirt werden. Die Beleuchtung war eine bessere wie vorgestern und ließ den Farbenreichthum nnd die kunstvolle Arbeit der Ausstellnngs gegenstände besser erkennen. Heute ist der letzte Tag der Fair. Der Nachmittag ist besonders für die Kinder bestimmt und wird eine Verlosung kleiner Gegenstände, als Spielsachen, Nippsachen, Vasen u. dergl. veranstaltet werden. Die große Ziehung aber findet den Abend statt, und kommen daselbst mehr alö 500 Gewinne zur Berlosung· Wir fürchten, daß die Localitäten für den heutigen Andrang zu klein sein wer den. Jndeß laßt sich daran nichts ändern nnd die Unternehmer müssen sehen, wie sie fertig werden. Die gestrige Einnahme betrug 8425, was mit der vorgestrigen eine Total-Ein nahme von 8791.35 ausmacht. j Unsere Candidaten. Der zweite Canvidat aus unserem Ticket ist van Dobbin. Er isi Candivat sür das SherisseamL Jobn Dobbtn ist ein sehr alter Bürger ver Stadt, man möchte sast sagen, er set mit derselben ausgewachsen. Er hat tag; Umt eines Shetiffs schon vor dem Kriege innegebabt nnd zwar zu einer Zeit, wo; ganz San Antsnio unter dem Regimente i einer verwegenen Räuber nnd Mörder bande zitterte. Es war damals John Dobbin, der den Deepetados offen in Leibe ging und in einem Kampf mit ihnen in der Alamo Straße einen Deputy ver lor, der etschossen wurde-. Den alten Bürgern San Antonioo ist diese Schre ckenszeit noch sehr wohl in der Erinnerung. Und ein Mann, der damals seine Pflicht zn thun verstand, ist nna heute gut genug, nnd wir haben nicht nöthig, nach dem i demokratischen Ticket je gehen nnd nnzj einen Schützling ver aiten Couktbausclis qne beten-einholen, mag er sonst noch so gute Eigenschaften haben. I Yoro-n ist Immer nm dem Volke ge« sangen, er bat sich lelt dem Kriege nle elner demokratischen Convention unterworfen. Er hat den Deutschen ln der gefährlichen Knownolblngzelk so weseulllche Dienstef lgelelstel, daß diese lllm noch heute dafür s dankbar seln sollten, wenn dle Dankbarkeit lm politischen Leben überhaupt elne Rolle f spielt. McCall mag eln recht braver Mannl ;nnd guter Beete-les feln5 bat er darlnl etwas vor Dobbin voraus? HatDobs bin nicht einen tüchtigen Sheriff gemacht? Kann sitz-m Jemand etwas Unrechtess nach fasien Wir können uns nicht erinnern, daß McCall etwas fo Außerordentlichee geleistet hätte, daß tism die Bürgerschaft ron San Antonio besondere dafür ver pflichtet wäre. Wir wissen nicht, welchen Antheil er an der Gerichispflege gehabt, aber wir wissen, daß dieselbe um nichtsi besser ist, aer sie früher war. Er bat tin-si streitig feine Pflicht und Schuldigkeit ge than, nnd so hat Dobbin. Jn dieser Be ziehung sieben beide auf gleicher Stufe. Was bei une den Ausschlag für Deb bin gibt, ist erstens sein langjähriges Bür gertttnm, zweitens feine Anhänglichkeit an die Deutscher-, drittens der Umstand, daß er feine Chancen in die Hände der Volls partei gelegt hat. Wenn wir unter fol chen Umständen zur demokratischen Partei zurückgreifen sollen, so sehen wir den Zweck einer Vottenomination nicht ein. Ein solches Zurückgreifen muß auf gute und gesunde Argumente basirt sein, nnd wir werden an einzelnen Beifpielen zeigen, wo ca gerathen ist,denVolk-candidaten fallen zu lassen uer den demokratischen aufzunehmen. Wir folgen in dieser Beziehung ganz unserem vorher verklindeten Programm. Wir binden uns ntsr fo weit an die Con ventions Nominationen, als sie sich mit der Gerechtigkeitund Billigleit, dem öf fentlichen Wohlergehen und unseren Art sichten von der besonderen Qualificatian derselben vertragen. Andr Glover, New Britain, Conn· dessen Frau längere Zeit leidend war und viele Aerzte zn Rathe zog, ohne Linde ruug zu erhalten, wurde nach kurzem Gebrauche von Dr. A u gu st K ö n i g’ö pHamburger B rustthee wieder ganz gefund. Herr Andr. Glover be i merkt am Schlusse seines Schreibens: »Wenn sie nicht an die Hamburger Fa milien Medizinen gekommen, wäre sie wahrscheinlich heute nicht mehr da. Das Elend in Vkemphis. Der New Yorker Arzt Dr Pease, wel cher vor einigen Tagen aus Meniphiss zu riicktehrte, giebt eine iebbafte Schilderung des Elends m der vorn Unglücke so schwer heitngesnchten Stadt. Vier Gelbfieher Epidemie-m erklärt der genannte Arzt, habe er während der langen Jahre feiner Bernssthäthigkeit mit durchgemacht, eine zu Bornbay, zwei zu New-Odems und eine zu Key West Nichts was er je ge i sehen, sei aber nnt den Zuständen in Mem yphis irn gegenwärtigen Augenblicke ver gleicht-an Die wohlhabenden Leute sind nach dein Norden gestehen, und die ärme« ren Leute müssen sür sich selbst sorgen, so »gut sie können. Zu dem Schrecken der Seuche können sich somit in Bälve die Schrecken der Hungersnoth gesellen Die istanfläden sind größtentheils geschlossen, nnd in vielen Fallen sind Lebensmittel nnr s dadurch zu erhalten daß man dieLädcnanf jbricht. Alle Apotheken niit anenahrne Z von dreien find gefchioiieu, und so ist es häufig noch schwer, Arzeneien zu betont ’aren, wenn man fo glücklich gewesen ist, ärztliche Hiilfe zu erhalten. Die Bauten find täglich nur eine Stunde gebffnet. Die von der »Hon)ard-Affoeiation« eröffnetcn .Cornnrissariaie-Aemier find den ganzen Tag lang von Schaaren von Negern tim i drängt, welche ans der Umgegend herein strömen und die Gefahr der Ansiecknng nicht scheuen, um nnentgeltlich Lebensmit tel zu erhalten. Die Straßen sind fas todtensiill. Kein Fuhrwerk ifi sichtbar mit Ausnahme der i leichten Gefährte der Aerzte, der Karren, welche die der ärmsten Klasse angehökigen Todten nach ihrer Nuhestätte befördert, nnd die Leichenwagen, welche bemittelten Opfer der Seuche in sich bergen. Hier nnd dort erhellt am Abend ein vor dem Hause eines Gestorbenen brennendes-· Todtenfeuer die Straßen, wiewohl nicht vor jedem Hause, in welchem eine Leiche liegt, ein Feuer brennt, denn Viele ster ben, ohne daß ihnen in ihren letzten Stun den ein Helfer zur Seite sieht. Manche Leute werden auf der Straße krank, schlep pen sirb in ein unbewohntee Haue nnd sterben dort. Erst durch den Geruch ent deckt man ihre Leichen. Viele werden in den öffentlichen Parien oder unter Ein friedigungen nnd Hecken todt gefunden. So sammeln sich, da es an Leichenbestats tern fehlt, oft große Haufen von Leichen an und man gräbt alsdann lange Gruben, in denen dann lange Reihen von Stiege Seite an Seite und aufeinander beigefeht werden. Nach Angabe des Arztes dat die Krankheit einen eigenthiirniichen Geruch, den man schon in einer Entfernung von drei Meilen von der Stadt wahrnehmen kann. Co herrscht großer Mangel an tüchtigen Wärtern. Nach den Angaben eines der hervortagendsten Aerzte find nnter den 1100 von den Wohlthätigsges fellschafte Wärtern laum fünfnndfiebenzig, die recht eigentlich brauchbar genannt werden können. Jrn Meint-dich sowie allen vom Fieber heimgefnchienfüvlichen Städte-r bedarf man anf’e Dringtndfte peknniärer Unterstützung, die von allen Städten des Nordens nach Mögiichteit geleistet werden f-illte. Unser Handel mit Mexico. Je naber unsere Eifenbabnverbindnngen der teranischen Grenze rücken, schreibt der «Anzeiger des Westens« in St. Louis, von desto größerer Bedeutung werden nn sere Handeiobeziehnngen zu Mexico. Na mentlich giltdies von St. Lonis,s welch-o vermöge feiner Lage und ale Ausgangs punkt der Eifer-bahnen die in südwestiicher Richtung der meyilaniichen Geenie zustrei ben, zu dem Löwenantbeil an dem Ueber landbandel nach Mexico berechtigt zu sein scheint. Von Sau Antonio, bis wohin jetzt un sere direkte Eisenbabnverbindnng in Texas reicht, bia zum Nio Grande sind nicht viel über 150 Meilen, deren Bau von der Galvesions nnd Santa-FesCisenbahngeiell schaft wahrscheinlich schon nachsteøFiiibjahr in Angriff genommen werden wird. Vom Iliio Grande bis zur Stadt Mexico sind 900 Meilen nnd bis tut Hafenstadt Ma zatlan am pacisifchen Orkan nicht viel über 600 Meilen. Es ist kein Zweifel, daß auch diese Strecken bald in Angriss kommen werden, sobald das Dampfeon nur erst den Mo Grande erreicht bat. Dann aber wird sich ein großer-, wo nicht der größte Theil des Handels der jetzt über Pera Cruz geht, nordrvrsilich den Ver· Staaten za wenden. Bisher war allgemein die Meinung ver breitet, daß die Einsicht amerikanischer Waaren inMexiro unbedeutend sei nnd Von der England-L Frankreichs und Deutsch lande bedeutend übertroffen werde« Diese Meinung ist offenbar daraus entstanden, daß der Handel Mexicoe sich allerdings größtentheilsin den Händen enropäischer Häuser befindet. Aber diese Häuser tau fen ihren Waarenbedaef, den sie siir den meritantschen Handel bedürfen, dennoch größtentheils in den Ver. Staaten ein. In Wirklichkeit ist die Einsubr in Mexico ans den Ver· Staaten gegenwärtig stärker als die aus irgend einem andern Lande und übertrifft selbst die aus England tun 25 Prozent. Der Anssubrhandel Frank reichs nach Mexico ist nicht( halb so groß, wie der der Ver. Staaten, und der Deutschlands ist noch geringes-. Ein Blick auf die ossicieilen Berichte, die sich in Washington befinden, beweist die-S. Nach diesen Berichten stellte sich für den Handel der Ver. Staaten mit Mexico in det; letzten sccbo Jabren folgende Tabelle au i l) Gesammtbandel der Ber. Staaten i mit Mer«co,« einschließlich des ein- und aus ’gesübrteit baaren Geldes Jahr endend mit dem ums-u Aus· Ein- Zusam fube subr men 1273 nimm-es 816,4:«-,225 322,850,Zss 1874 ei«001,370 1:5,239,u»5 19,«-44.275 1875 k-,.770,783 1i,734,983 i7,400,7ee 1376 7,208,472 12,595,793 18,713,925 1877 5,898,733 15,44i,51:. 22,343,3ie ier 7,492,88-e 13,e45,e348 21,138,522 2) Aus- und Einsuhrhandel der Ver. Staaten mit Mexico abzüglich der Baar geldsendungen. Waaren- Waaren Ausfuhr Einfubr Zusammen 1873 86,264,901 34,276.1i35 sio,541,o 6 1874 5,946,s:»9 4,340,364 1o,203,203 1875 5,737,282 5,174,594 10,on,876 1875 6,2oo,572 5,150,572 11,351,144 1877 5,ses,494 5,2e4,264 11,097,758 1878 7,460,«-04 5,251,501 12,712,296 s) Aus und Einsuhrbandei Englands mit Mexico, bezüglich der Baargeldsendun gen nach den dem Parlament vorgelegten Berichten Waaren- Waare·s Austldr Einfubr Zusammen 1873 85,899,365 Izu-Leim S-,-97,025 1874 6,6«,380 2,733,25- 9,347,635 1875 4,90.2,580 Moos-is s·51.e,115 rsrs 2,884,070 3,:rus,eou a,ige,730 1877 5,358,575 3,99i,«.85 e,352,860 Der Werth des Handels der Ver. Staa ten mit Mexico in den Jahren 1878 bis 1877 ist mithin Bis-t, 195,047, der Eng lands nur sitz 805,365 gewesen ein Unterschied zu Gunsten der Ver. Staaten von 811,389,682. Daß dies Verhältnis sieb, sobald unsereEisenbahnen erst die meet kanische Grenze erreichen, noch bedeutend zu unsern Gunsten ändern wird, ist nicht zu bezweifeln. Es wäre wünschenswerth, daß die Kaus leute von St. Lonis nicht warteten, bis ib re ,,Drummers« von hier per Dampf nach der Stadt Mexico fahren können. Sie sollten Vielmehr das Feld bei Zeiten zu er kunden suchen, damit sie weisn die Eisen bahnverbindung mit Mexico zur Toatsache wird wie sie es in nicht serner Zeit werden muß, die ersten ans dem Plan sein können. Das beste Mittel wäre, wenn sich eine An zahl Firmen zusammen thäten und einen oder mehrere competente Neisende nach Mexico schickten, deren Ausgabe, neben der Anknüpfung von Geschäftsverbindungen, die sofort Früchte tragen würden, es sein müßte, eine genaue Kenntniß der Bedürf nisse dks Landes zu erwerben. Allerlei. Der ehemalige Pfarrer Goßsoeiler, der von biet plöylich verdnftete, ist in New Orkan-Mit seiner ganzen Familie dem gelben Fieber erlegen. Gestern fand in Krifch’s Halle eine Orchesterprobe unter Leitung des Herrn Zaoatil statt. Die nächste Probe des gro ßen Orchesters wird am Mittwoch den 9. abgehalten. Der mexikanische Konsuh Dr. Orm as erklärt auf das Entschiedenste, daß er keine Leitaktitel für El Tiempo geschrieben und ebeiifale, daß die merikanische Regie rnng das Blatt in keiner Weise unterstützt. Der ,,Heeald« hat auf seinem Ticket, welches er in den editortellen Spalten pub lizirt, den Namen des Jobn Jreland als Repräsentant des sechsten Kongeeß·Distrikts gestrichen. Das Blatt wird mutbmaßlich nun eine Schleicher-freundliche Politik be folgen. Recht fol Bei einer Versammlung, welche 14 mexikanische Volksführer gestern hielten, um zu entscheiden, welchem der beiden Congreßcandidaten das mexikanische Bo tum zufallen sollte, Schleicher oder Jre land, erhielt Schleicher 10 und Jreland 4 Stimmen. Schleicher ist somit der Can didat der Mexikaner. Adieu Jrelandt Die israelitische Bevölkerung unse rer Stadt feiert am Montag ihr Versöh nnngsfest (Yom Kipur.) Das Fest beginnt Sonntag Abend, und dauert bis Montag Abend. Die Geschäftslokale der Israe liten bleiben an diesem Tage geschlossen. Jm Rekordergericht waren heute fünf neue Fälle eingetragen. Ein Ange s klagter wurde um 810 bestraft Große Eröffnung. Die Heeren Schreien öd Co. werden am ’Dienstag den 8. Oktober die Saison siir Herbst-und Winterwaaren durch eine Aus stellung der neuesten Artikel im Modefach eröffnen. Die Herren haben während der letzten Wochen ganze Wagenladungen neu ec Waaren erhalten und ihr Etablissement ist thatsächlich von unten bit- oben ntit dem elegantesten Waarenvorrath angefüllt, der je hierher gelegt wurde. Die Damen soll ten nicht verfehlen, die Auestellung zu be suchen, da dieselbe viele Anziehunggpunlte haben wird. Das neueste in der Mode wird unslreitig bei den Herren Schram F Co zu finden sein. Ueber Prof. C. Not-Es Abschied von den Schülernund Lehrern der Frei schnlen in Brcnham schreibt der »Volks bote:« Letzten Freitag Mittag fand in unserer Schule eine besondere Feierlichkeit statt. Professor Rote, welcher seit drei Jahren als Prinzipal und Lehrer an derselben ge wirkt hat, und, wie schon berichtet. einem Rufe als Superintendent der Schulen in San Antonio folgt, legte an diesem Tage sein Amt nieder. Nachdem sämmtliche Klassen unter ihren respektiven Lehrern im Freien versammelt waren und Prof. Rote sich von den kleineren Schiileru durch Hän dedruck verabschiedet hatte, berief er die Sch iiler der Hochschule, sowie sämmtliche Lehrer in’s Schutzinnner nnd dankte den tsehrern und Schülern für die Liebe und Freundschaft, die ihm während seines Hier eine bewiesen sei. Zugleich schenkte er der Schule sein Bild in großem Format, mit der Bitte, eo»in dem Schulzimmer, in dein er so lange gewirkt, aufzuhängen. Herr C. C. Garrat nahm dann im Na mendes Schulvorstandes das Wort und zollte den Verdiensten Professor Rote’s die wärmste Anerkennung nnd betonte in sein-er Rede, daß der Schule kein besseres Geschenk gemacht werden könne, als das Bildniß des Gründers derselben und er klärte, indem er die Geschichte der Schule von ihrem Anbeginn schilderte nnd die vielen Anseindungen gegen dieselbe hervor heb, daß Professor Rote der Dank der ganzen Stadt gebühre, fiir seine Ausdau s er, Energie und Tüchtigkeit. die er in der Organisation der Schule bewiesen habe. Nachdem Herr Garrett geendigt, erhob sich Herr Prof. Jessen, und sprach seinem Col legen im Namen aller Lehrer seinen Dank ans fiir das freundliche Entgegenkommen und collegialische Verhalten, welches der selbe stetö seinen Collegen bewiesen, nnd erklärte-, daß während die Schule ihn un gern scheiden sehe, die besten Wünsche siir sein Wohlergehen ihn nach Sau Antonio begleiteten. Nachdem Herr Robert Tarver dem Professor dann noch eine von sämmtlichen Lehrern nnterzeichnete Resolution vorge lesen, worin feineVerdienste unt die Schn« le anerkannt und er der höchsten Achtung seiner Collegen versichert war, ergriff Prof. Rote nochmals das Wort und er mahnte die Schüler, dasselbe Vertrauen und die Liebe, die ihns ihrerseits bewiesen worden, auch anf seinen Nachfolger, Prof. Estill zu übertragen und mit Fleiß nnd Auedauer die begonnenen Studien fortzu setzen. Nachdem Prof. Rote dann noch jedem der Lehrer die Hand gefchüttelt, verabschie dete er slch von der Schule, nm selbigen Tages noch nach seinem neuen Bestint munggort abzureisen. Wöchentlichcr Todtenbericht. Während der vergangenen Woche ereig neten sich fünf Todesfälle. Es starben Jofe M. Gusnlann, 7 Tage alt; E. Elife Corfeh, 30 Jahre alt; D. O’Leary, 2 Monate alt; J. annington, 6 Monate alt und Wut. Vance 65, Jahre alt. Die Vereitelte Reclame· Ein genia ler Schneider in San Francisco steckte in eine Anzahl leerer Flaschen feine Ge schäftskarten, verkorkte die Flaschen her metisch,un1wickelte jede derselben mit je einer Lage vergifteten Rindfleisches nnd warf sie dann vom Bord eines Fährbootes in die Bai. Sein Plan war einfach der, daß die betreffenden Fleischklumpen von Haisischen verschlungen, diese vergiftet und verreckt an’s Ufer getrieben, anfgefangen, secirt, die Flaschen entdeckt, erbrochen und seine Adreßkarten mit allen Details in den Zeitungen veröffentlicht würden-Die ca pitale Jdee bewährte sich-bis zu einem gewissen verhängnißvollen Punkte. So genial der Schneider auch zu Werke ging, die Malefistditoren waren ihm doch z ,,libcr«. Es wurden bei Alcatraz ec. sol j che sleischflafchenvergiftete Haififche gefun den und alles Andere traf ein bis zu der Stelle, wo es an die Geschäftskarte gin da schrieben die Zeitungen: »Die Flas )e enthielt .tvas der betr. Herr gegen Er lag der Jnfertionskosten in diesen Spalten veröffentlicht haben kann.«. .Armer, um feine Mühe und Kosten geprellter Re clameheld ——-·«0--—— Morgen, morgen, nur nicht heute, sprechen alle faulen Leute, und auch Viele, l welche ein leichtes Umoohlsein nnbeachtet lassen und dabei denken, es ist nichts. Unser Rath fiir die letzteren ist jedoch, gleich zu handeln, besonders, wenn es sich um Schmerzen handelt denn nur zu leicht kann es ein böser Fall von Rhenmatie mus werden und obgleich das St. Jakobs Oel auch die schlimmsten Fälle dieser schmerzhaften Krankheit bewältigt, so thut man doch besser, dasselbe gleich zu ge brauchen. Meine Ossice befindet sicb Commerce straße neben Beile Juweliergeschäft und bin ich daselbst von 11 bie 12z Uhr Vor mittags und 3 bis 5 Uhr Nachmittage anzutreffen· Dr. B. E. H a d r w 19,9,T1M. Ich bin da, um alle an Rheumatiss mus, Gicht oder Nenralgie Leidende zu cnriren. Tausende stehen unbeschreibliche Qualen aus fiir welche sie Abhilfe durch verschiedene mehr oder weniger hochange priesene Mittel suchten und die endlich durch 2 Flaschen von Jenlins A n n i h i la t or vollständig von allen Leidene- b freit wurden. Schickt Eure Aufträge und schreibt um Circulare an N. J e nk in e u. C o» Eigenthümer, New Orleans La. Diejenigen die sich bleibend oder temporä in nrnlariichen Fiebergegtnden aufhalten, sind s von Gefahren umringt; denn nicht nur athnien sie mit jedem Zug eine mit ansteckendem Gift geschwängerte Atmosphäre ein, sondern trinken auch Wasser-, das in den meisten Fällen eben falls mit fieberzengenden Miasmen geschwän gert ist. Bei biliiisen Personen von schmäch lichem Körperbau nnd mit gestörter Verdauung steinert sich die Gefahr noch bedeutend, da diese l abnormen Zustände rer Anstccknng durch ma larische Krankheiten außerordentlich günstig sind. Mit Hülfe von Hoste tters Magenbitl l I VonGefabrumringt. l ter s kann man indessen der Gefahr kühn trotzen, da dasselbe das atmosphärische Gift völlig un schädlich macht und dte Bestandtheile des mias matifchen Wassers neutralisirt. Dieses wohl thiitige Gegen-Hist vertreibt und verhindert das kalte und das Wechselsieben wie ev auch eine ariindliche und permanente Kur bei Denjenigen bilvikkh MM gefchtvcichte oder gestörte Körper ustiinbe nicht nur zu Malaria- sondern auchzu andern nicht minder gefährlichen Krankheiten geneigt machen. Anzctgcie. Fr. Matth. Halbedl ertheilt Privatuntirkicht im Deutschen, Englischen, Latetnifchcn und Griechischem in Mathematek und Wettgeschichte. Nähekes zu erfragen heiHmtt Nic.«lengg. 8,— China-Halt ETUIMMM Yvr cha n, Yampem Stringut Wyotesale u tst b Rctail. Vollständige D innet -Setø, 103 Stücke 835. Weiße, goldgerändete und dekorikte T h c e S e t s. Jm port«irte Glas-Waaren Gregory sc go., EvmmercezSttaßh Ecke Pay-. 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