Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
August 16, 1878

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O i c Tqigliche Freie Presse erschmrx manch mit Aus-nahm« du« Sonntags und kosts «).01Isi'n d.w Jahr oder II 50 für d Monat-. sz d U J- W ZW« X» O Täglichc Ausgabe. Die Iöchentliche Freie Presse erscheint jedtn Donnerstag uns kostet in Bomusbezahlanm k W«—— M »Jahrgaag 13 Sau Antonio, Freitag den 16 August 1878 NUmmeYZZZ Sitten-en ice-i Yes-Herrn Norelle oon Levin Schiiriing. (Fortse9ung.) Sagen Siecnir, Heer Armut-, wag ist lenn eigentlich nnd in Wirklichkeit an dem Gerücht, dao mir in Gesellschaften in unfe rer Provineialstadi mehrmals zu Ohren gekommen ist, der Anstarlchter Luuckhard verle hre aus dem Hause Notwtth nnd mit dem Fräulein von Not-rieb in einer Weise, daß man annehmen müsse, nach dem Tode der alten Baronin, die wobl in die Held-at ihres Tochter mit einem Bürgerlichen nie mals willige, werden sich die beiden jungen Leute vermählen Das, here Obergeriititsratti, hat tnan früher ziemlich allgemein hier unter den Honoratioeen unseres Städtchens ange. nommrn, nnd so mag es auch bio in Jhee Kreise gedrungen sein. Der Herr Antio rlchter verkehrte so häufig auf dem Schloß oben, machte einsame Spazier-Sage mit dem Fräulein, erhielt sogar mehrmals ih ren Besuch hier in seinem Amtoloeal, daß man zu diesen Annahme·ioinnien mußte. Seit einiger Zeit jedoch ist da eine Elende rung eingetreten, so dase die Leute sehen, sie hat-en sich doch wohl geirrt. Eine Aendetnngii Und welches Der Herr Amtorichter hat seine Besuche da oben gänzlich eingestellt; statt dessen ist ein rnlt dem Fräulein nahe verwandter Of fieier Ossieiee hieher in holländisaen Diensten oh noch im Dienst oder uns diesem geschiedenen, das weiß man nicht auf Hans Norwich eingetroff.-n und scheint sich der Znneignng der jungen Da nte so zu erfreuen, daß uran allgemein sagt, er ioetde wohi alo here und Grbieter auf has-o Norwlch für immer bleiben. So so, versetzte der Ohrrgerichtorath aen Ende zieht sie also doch das adelige Blut oor Vielleichi, ever weiß, erfreut sieh auch das bürgerliche ihrer Jutlruiiät nur so ans fallend, weil es für ungefährlich gehalten wurde! Dann thut nein aber dieser arme Lauckhard leid, setzte er im Stillen fiir sich hinzu renn er, wao ihn angeht, scheint er nicht so aufgefaßt zu haben: er muß doch sehr zu ihrem Sklaven geworden sein« wenn et auo Nachglehigteit gehen sie bis zur Pflichtverlehung gelangte! Sonst ein io musterhaster Mensch Schade um ihn l Aber ach la ihm-ne, wie der· Kadi sag te Ter Odergeelehtgrath wurdd urch diese Nesterion und durch den Ausschl-If, den ihm eben der Artuar gegeben, nicht günsti ger gegen Theodora von Norwich gestimmt, und so wurde er auch nicht milder gegen sie durch ihr Auftreten als sie endlich inne sie fuhr vor dem Gerichtigehände in ihrem Wagen vor, und als ihr Begleiter trat Rudolf von Nur-ich mit ihr ein. Jhr Auftreten war in der That ziemlich herrisch, und doch verhar sich darunter nur die gro e Gespannthei ihrea Wesen-, die innere ·rreaung, die für sie mit diesem Betreten der Raume Lauekhardo verbunden sein muß te. Darum waren ihre Brauen so gerun zelt. ihre Mundwiniel so her-abgezogen, ihre Sizii-e so barsch, als sie ans den Oherges cichtarath iutrat nnd sagte Heer Bergsee-ins Jch bin, glaubt ich, re einer verarrtrvprtiichen Vernehmung von deren yorgeiaderh ch weiß nicht« was s ree Rasen-et bei-gen soll anch bemühen sich sonst die beeren vorn Gericht wohl zu uns nach Haus Norwich hinaus. Der Lbergerirttgraih sicirte Er fand sie nicht so schön wie-re erwart atte, nar- ihre Gestalt in hohem Grade imporri- i read und tsdeiivs i Ich bin allerdings ver Qbergerichtzrath j Bergen-nn, mein gnädig-s Fräulein, ant« i wprtete er snit einer kurzen Becher-Jung, und gezwungen gewesen« mir hier Jhre An- wesenheit zn erbittern Dieser Herr( Ia Er blickte frageer auf Rudolf. I Mein Vetter Rai-cis von Rorwicb, den ich bat, mich zu begleiten. i cer Obergeriidtkraw fah arrch ihn ichquj passierer an und winkte Idee-vorn mit r» Hand eine Einladung ru, auf dem Ses sei Plos zu nehmen, den ver Aetuar heiveii i geschoben baiie. Ich habe mir die Freiheit genommen, brib i» er cann, sich ebenfalls niederlassen-, wieder an, Sie unter der Zorniei zu ärrantrppräii J Her Zier ei- ers ygt Hur-en e ach Ha llit sei-, nie-get g stirquqse en, sei riefe For rnet Auerdingo eine Bedeutung bat baß e Sie der Notwendigkeit überdebi, die; Finder-nqu nrp die iztr Sie ers-heiser- i spoiim Ia Zesåwsrem III bei einer Vers l ruhenan Its Zeuge weisend aufeeiegt wird und riß Sie Ihre Aatrvotten also so ein« richten können, Irse sie ei am wenigsten evmproniiitirend fri- stch errichten Compromittirend siel Tdeptora ihm bei-rate entris- et ins Wim- —.ich i ii ir icht, »eiche rrigen man an ersieh e en nun-Fern avtwvrtuirg muss- ronr promittieen Mmöchtei Der Obergerichmsth aniwortete rann-[ nrir durch ein eigenihirriiieheo, vornean nachgiedigez Perseus-n des Kppsig Und sichs kann fort T je Genereifragen können Mk Tiber-ge hen nnd zin- Seeide frommem Sie hatten das Unglück, vor einigen Wochen ihre Frau Mutter-. ge verlieren Vor-Mc Wochen fo ist ea. nd gnp die Jniessqteriiiy perfeliem ge rp »die viggefihr Ende die Ruhme ßerin Jst-es Imiiiengtrtes Lthan i So wird e sei-; antwortete sie geiaffem Sd iii esjfste ver Rath Jsrer Frau Muster gehörte die Häiftkdes Gute-' und se hatte Ost-en von mir eingesehenen Ors« often Nieidrattcb des Ganzen. Das ist aneus zugefallen, weil sich kein Te ament vorgefunden vat, weichee i diesen Erbgang mooiificirt hätte. Nicht wahr, ein Testament nat sich nicht voege i funden i Theodoea erbleichte bei dieser Frage. i Jhee Augen richteten sich groß, beinahe starr anfden Obeegeeichtsrath. Jch bitte um eine Antwort, sagte dieser, da sie schwieg. Wegen des Testamento verbören Sie mich! rief sie jistwie im Tone der iinßn sien Enteiistung ans. Allerdings wegen des Te sinntentø, mein gnädigeo Fräulein, yet-setzte der Nati) kühl, fast schneide-id, denn nach Aiiseoeis des Gerichisjoiirnaieg hier hat sich dee Amte richtet Lauckitaed am 15 Januar d. J, Vormittags 11 Ube, mit einem Protokoll fützm ans Haus Rom-ich eingefunden nnd dort das Testament Jizrek Mutter zue ge richtlichen Anfbewatteung entgegen genom men. Theoeora sprang wie tin-er nicht mehr mächtig, von ihrem Stuhle aus. O, das ist abscheulich das ist infasn rief sie ans. Jnfam? Was ist infam? Er Lasckitakd bat mich dennnciii, ais die Räubeein, die Unterschiagerin dieses Te stament. Sie räumen also die Thatsache, daß Sie dies Testament beseitigten, ein Fortsetzung fvigi.) Bisniaeck nnd die Liberalen. Liberale Zeitungen in Deutschland be ieichnen das Verhältuiß Bliinarcke zu feinen srüheien Bundesgenossen, den NationaliLiberalen in folgender Weise: »Die bevorstehenden Wahlen sind nichts mehr und nichts weniger als ein politischer Ebeschelduugeprozeßs Jni Jahre 1866 ging die liberale Volleoertretung mit dein Ministerium Biernarck eine sogenannte Vernunftehe ein. Es war keine himmel siürmende Liebe, die das Paar zusammen sührte, sondern die Erienntniß, daß die Verbindung im eigenen Interesse Beider geboten erscheine und die Annahme, daß gegenseitige Achtung das Schifflein der Ehe wohl durch die drohenden Klippen hindurch biigsieen werde. Es ging auch· Jahre lang ganz guiz die liberale Voll vertretung, welche inan sich in der Rolle der Frau denken muß, unterstützte den Mann (das Ministerium Biemarch bei rissen schwierigen Geschäften mit großer Umsicht und Aufopferung, sie sagte kein unnützen Wort, wenn große Summen fiir absolut nothwendige Zwecke verwandt wurden, bieit aber ini übrigen niit peinli cher Sorgfalt auf die größte Sparsamkeit im Haushaltr. Es war diese Sparsamkeit dein Deren Ehegespcns manchmal etwas unbiqueiii, es iain deswegen auch ab und zu du kleinen Reihereien ivie zwischen allen Ebeleuten, siete aber wurde bisher nach den kleinen Plänteliien baldigst wieder Friede geschlossen. Wie daeia leider so häufig tin Leben der Fall tit. das Glück auch dik ser Ehe wurde plötzlich ganz und gar in Frage gestellt. Der Mann (Ministeriuui Biemaich trug sich mit großen Plänen, weichen die Frau (die nationailiherale Variet) nicht zustim nien kannte, mai siir ersteren uni so ärger licher war· als ohne die Frau kein Geld für die Autführung seiner hochfliegenden Pläne zu erlangen war. Die Spannung wurde, da leiei Theil nachgab, täglich gkö ßer, sadaß der Herr Gemahl sich die Fra zr vertrauka es matt heiser set, sich schel· l den zu lassen nnd eine Veshindnng mit ei- ner adeligen Dante (dee lonsernativen Par- 1 tei) einzugehen, welche er allerdings tin-« her einmal hatte sitzen lassen, trotzeem das Verhältnis zwiichen innen ein sehr its-innen gewesen spar« war, von der er aber wußte, daß sie mit beiden Händen zugrlsfe, sobald er von seiner jetzigen Fean geschieden isi nnd sie zur Ehe begehren sollt-; auch dao wuß- s te er mit Bestimmtheit, dass ihn pas ndelige l l Fräulein, brstzttpers tun-i teil rtekvns remns anbelangt, sehe srei schalten und walten lssslen würd-, wen-i tt litt uui Wien ver sknheren Familien-Verblndnnq anch eini ge llelne herze-imstande erfüllte. Der Herr Gemahl entschied sich nachj kurzem Besinnen sür Scheidung, nnd es galt nnr noch, einen anständigen Grund sür dieselbe zn sinken. Ali-s dkr fand sich chnessee nie er zi- hossen gewagt italie. in ninter seiner häterlieben Gewalt stehen« der junger Bursche (die Sozialdemokratie) Inachte plilsllch so benicrle Streich-, baß sieh die Htssqe Welt qunb entseste nnd orriunn dertisrusp wer an dieser Sittenvoeenslde rann schuld ei, kee llebenowtiedege Ehe nie-an tdie knieen-g) erklärte daraus laut und ossen, daß nur seine Frau ldie natio nnllibetnle PaiteO die Schuld treffe, da sie ihm die Mittel verweigert dabe, den wilden Jungen zu tåndigenz tie Frau sagte oder-; Mass- dazl Gegenst-sit set’«eer still, ihr Juln habe en non Anfang an an der nä tliigenSlrenge setzten lassen, sie sei sehr damit einer-ständen, den Verwlldecten Bur schen zur Ordnung zu bringen« per lljr schon llingsi Knnziner emacht habe. Der here Genuzdl will a ern-Inn drnr allen nichts hören nnd bat gegen den Wissen M i Irnn Antrag aus Sein-traun gestellt, nm slch nnch derselben mit seiner früheren Liebe« dein adeligen Fräulein, zu vermeinte-h Termin ist ans den Zo, Juli angesetzt unt jeder Miit-let ninnnt an dein Pllichtersnrnex I hin« L His«ennich keimt-en nie Richter ange j sichts er von dein Klazer nnd der Beilag 3 ten begangene-n Fehler deren Scheidung zu Tisch und Bett, unt-ringen alter tatgleiei dem Mann seine Vermittlung mit den Fräulein, erllaren den Jungen mündig I» indem sie ihn der väterlichen Gewalt ent ziehen, nnd verurtheilen Mann und Frei l gemeinsam in die Tragung del-sämmtli chen erwachsenen Kosten. ———---——.—.——s—«-——— Feuersbrunst auf hoher See-. Der Allan«sche Dainpser »Moravian,« welcher kürzlich von Europa in Queoee ankam, hätte auf hoher See beinahe das gräßliche Schicksal der ,,Austria«gehnbi. Am 29. Juli Morgens zwischen Z und il Uhr bemeilien der Obeebooitmann Sinclait nnd der Segelmachee Morde-, daß Rauch auo dem Schifforaum drang: Wollenioaaren, vie im nniern Raume in Ballen oerpacki waren, brannten. Man öffnete sogleich die Laien, um Wasser llin einzuschleudeen. Da fuhren zlalmnecs unl gewaleigeRauchiuolken empor, die einen beinahe etsiicienden Geruch oeioreiieien Der Hochbooiscnann Sinclalr stieg deu noch muibig hinab, um «ble Schlöuche zu handhaben, alsee bald sank er in Ohnmacht und mußte rasch emporgezogen werden. Halb erstickt lara er wieder an’s Tageslicht Der eisie Ofsicier Thotnpson nahm nun» Sinclairg Platz unten ein, aber die sichs eniwickelnden Gase bedrohten schnell auch sein Leben, und er music because-geschafft werten. Die unterdessen herbeigekusene Schiffsmannschaft aabelieie jedoch in so ausgezeichneter Ordnung und mit solcher Kraft, daß man des Feuers im Schiffs-arm allmälig Herr wurde. Ein großer Theil ver brennenden Waa ren wurde berausgezetri und über Bord geworfen; die im Schissaraum zurückblei benden Waaren liiien schwer durch die binabgeschleuderien Wasseraüsse: als time Feuer gelöscht war, stand dao Wasser volle sechs Fuß hoch in dem unteren Raume der von der Feuersohn-il betroffenen Schiffsabtheiltkng (compnriment), so ge waltige Massen Wasser hatte man hinab gespeist Dabei bedenke man, daß fünfhundert Menschen an Bord des brennenden Schif fes waren Die Zwischendecko Passagiere weckte man, da der brennende Raum in ihrer Nähe war. Manche von ihnen wurden angesichts der schrecklichen Gefahr von wilder Verzweiflung ergriffen, andere waren oom Schrecken wie gelähmt. Die Cajüttenoassagiere merkten gar nichts von der Gefahr-, sondern schliefen ruhig weiter. Eine Wache war vor den Cajüten Räu men ausgesiellt und ließ Niemand hinein. Die Gefahr war auch deshalb so eni setzlirh, weil die Flammen ganz in der Nähe deo Oelramnes waren, in welchem sich eine Menge Oel befand; schon war die Wand, welche diesen Raum vorn Waa renraume trennte, beinahe ganz verbrannt, alo das Feuer bewältigt wurde. Hatten die Flammen den Oelraatn selbst ergriffen, so wäre das Schiff inii Mann nnd Maus verdranni. Man vermeinen daß ein Teufel in Menschengessali das Jener anlegte. An dere vermuthen Selbsienizündungz doch wird gegen letztere Leaart geltend gemacht, daß um diese Jahreszeit viele Dampser Wollen-Waaren an Bord haben, ohne daß je ein Feuer dabei Modena-. CJkL Sisztg.) ———-O.os————s— Die Gebietoverändeknngen im Ori ent. Die »Slidd. Presse« stellt in Fol gendem die dnrch den Vertrag von Bek lin geschaffenen Gebietsverändernngen znsi sammeln Die europäifche Türkei hat gro ße Verluste-erlitten nnd ist von ihren 0517 Qiiadrat-Meilen ans Itsle von 10 Mil lionen Eintnohnern ans tiäIMillionen her abgesunken. Dabei istdas künftig unter einem christlichen Statthalter antonome Oft-Runtelien mit 030 Q-M. und 1 Million Einwohnern der Türkei zugerech net, der Verldst der Oberhohcit iider Ru niänien nnd Serbien nicht in Anschlag gebracht worden. Das nene Fiirsienthnm Bitlgnrien darf trotz der tinierstellnng Unter den Sultan der eigentlichen Türkei nicht mehr zugerechnet werden; es umfaßt llöli Q.-M. mit l,7tiii,000 Einwohner-u Unter den letzteren befinden sich nicht weniger ate l;3t),000, also 40 pCL Maha inedaner. Geringcr ist die niohnmedanische Minderheit indem l Million zählenden Ost Nnmelien mit etwa 270,0cni Glan beneangehökigen. Nitatänien ist souverän geworden wiss-Stil QxM mit 5,073,000 Eianhnern auf etwa 2290 Q.-M. niitx 5;110,00«0 Einwohnern oergrößerttoorden Es hat Bessarabien mit lsztt Q.-M. nnd etwa lsiVWq Einwohner-n abgegeben nnd dafür die Dabrndictta mit ein« itle Li M. nnd 175«000 Einwohner-i detointnen. Besser- ift Scrbien davongetomnten; ees hatte bis zslll Kriege 873 O. Pi. niii 1,360,00- Einwohner-n nnd kommt sitzt auf 993 Q.-M. mit l,6-lu·0tm Einnmds new, hat also 56 U. M. nnd .-"-"-.1.»,( cis Einwohner txt-ihr bekommen. als ihm der Frieden von Oan Stefano zuwies. Eno lich Montenegro ist von 78 Q.- M. auf 158 Q. M. und von 170,000 Einwoh ner auf 220,000 Einwohner gekommen. Oefterreich occnyict in dein nicht an Mon lenegw abgetretenen Theile von Botinien nnd der Veriegotoina usi) Q. M. mit 1-250,000 Cinwohtternz unter vers Be voll-ertrag find 750,00(t griechische, etwa 120,(t«)0 ritmische Kaihotiten nnd der Rest Mohmedaner. Griechenland hätte nach den Bestimmungen des Berliner Col-greises etwa 200 O M. ntit etwa :»;00,000 Einwohner-I in Thessalien nnd Epikns bekommen sollen; die Angelegen heit befindet sich jedoch bekanntlichnoch in der Schwebe. Ru lanv erhält in Listen etwa 600 Li. i. nnd 8t)0.00t) Einwohner, außerdem in Europa Beisa rabien mit den bekannten geographiittten nnd Bevölkernngezisserm Endlich Etu limd bekommt Cl·;peklt lilit Usj L» Oc nnd 15(I«,t)(n) Einwohnem.’ Ihnle WJJM le VMVUHHHW wowzechendes JOZQDONT reinigt; verschönert nnåspkfljälisdiex ZÅEKIEK M Ei Kräftigt nnd bät-tät das ZahnfleifchL Es giebt dem Munde einen wonnig erfrischenvm Geschmackund Wo Aschin entferniailecc Z a M Weiniicin unt irr-e Krusteubild un von den Zähnen nnd hindert erfolgecichw Verfal? dem-dem ja es gkkbi den Theiien vergilber mi .te durch Abiinduiig missen-bis Iewor m, ihre ur fvrüngiite Weiße wichen Unreiuer Athemz neu-ficht durch Wechs- Zcibne, Gebraus von Ta back over spirituösm Getränken, oder viszi Tat-UT wird beseitigt durch dzsn täglichen Gebrauch von chllllllIT. Es ist so harmlos wie Wasser-.

Bei allen Draus-isten und Faucys Goodsyäudleru zu habet-. Eine Finschexeriifist 6 Monate Aufzckotdentlicher Verkauf vvll Sommer-Waarcn, chicerstoffen, leinenen Kleidern Putzwaaren ir. Scheu-n di Co., Dollar Stare, an der Nordfeite des Main-Plaza, haben sich entichlossen, ihr ganzes Lager von Sommer Mauren auszuweriaufem um für ein reichbaltiges und gut assvrtiiteo Lager Von Herbst- u. Winter Waaren Mag zu machen. Sie haben deshalb jeden Artikel weit im Preise beruntcrgssehe, daß Jeder kausiaftig wird, wenn dar das Gclo vorhanden ist. M Kommt und iiperzengtEach daß die fol genden Waaren we it u. ice r ihrem Werth verkaqu werden Sonmierkleiderstoffe, Weißwaarrn, Sons mericide, Grenadine, leiacne Ta schen-Tücher, Tisch-Leinwand, Strümpfe, geputzte und mi gepnizte Hüte« ec. ec. Herrn- und Knaben-Kleider, Schuh und Stiefel, Hüte u. s. w. Es ist u« ein Dokllar Store a okk Stark imv Ersatz-km Akiohäskgsschuk den goldenen Dollar.x KLEMM-deshalb nicht«-Ö Ihr im Dol .ar Stock few, wenn der goloeue Douai nicht vor der Thiir hängt. Schram u. Co., Dollac Stiere-« on der Nordkcite bei Mai-I Plazm Dom usHIngewesene Omrth Wir bitten Duwwsrfvnen erste Klasse Pianos aus den den-hassen Fabrik-n der Hecken Ho r krec Aha ters G Sond und szäussen Schumann se Wagner-, km ebenso die bekannten Orgeln aus des Fabrika dum an te rF m Fabrik vcitfekk, a zuqluch des den Wisderonkaufem erlaub mc Vmonwe an Wkk sind Agemen der allgemein ankkkanmm Cenntemal Prrze Chuneorch Alle diese Instrument erhielten auf des ismqstkn Smawauemlluv j- Tmö Dreisc. bestehend in Dust-»Hm Fuh- und Silber nur-au len und außerdem tie höchste« Wettkaan der Preigkichtek auf alskn Namen-sich seit dein Wic 40 Jahreni Rduttfsatien zuPerlassMcifen xk Hal- und reisenve Ase-Un werden verlangt. Vatentine Co. General-Aasnken des Staat-T vauvtqcuttier No. ou Cummmestxaßh Sau Aa sul180, THOS Mim adnsmn Boahok 275. Fi, Galoestonek Ageknun damit ton Bngw Gef.t);iscoj«udkcr, No. lkkl EIN-stofflic Smfc. 4,3,'«'S impli S Meyer-, 30 Coinmercestraße. 39 Schnitt Xvirnren,» Gute Waaren, Billige Waarjeiu Jch bei-hie mich biekmii, dem Publikum die An zeige zu machen, daß ich auf alleinige Rechnung ein Geschäft kkiisnet ins- and stets eiis außeror dentlich gespäht-es und keiches Lager von scimittwiarcm EntscxisZriiikcm uml Dutzwanrru H den riso ukskistu Pke iim an Pand halt-, wel cheih den Pikiiikxm aufö aaqeleqeaclichste em ifebir. Sprecht vor, ehe Jhr anderswo kaqu uud überzeugt Euch von des Preiswärdigkeit und Votzüslschkkki aller in meinem Siöre besinvlicher Artikel.» H« IMM H. sit-sechs i gegenubek «vvn 31,2mwksM F. G Sams- L. T. Groll-auf Gro thaus 82 Sittiih,j Nechtäauwåkte, Ofsice Eom «nescestkaße. in Rices neuem Gebäude Sau Antouish Texas 15,s,7o,t D Y.kpp-eis. D.C.Rooinsoa. f Portis Fs Robinson, R c ch t s-Anwälte, Sau gut-mid, Texas-. Offitex Ueber Jodn Eckfokds Landofsict, It 19-H.mpisimße.1,7i Shook öz Dittmac. Nechts-Auwåtkk, No. 9. Commercestkaße. Sau Ante-üp- Texas 1,7 mal-n ip. Leigh. Pssfney Jenes Leigh s Its-fes Rechts- Anwälte, Sau Ydttsnia,..k Gem Officec Oberhand Bennen Lockwvodo ank. 28, s ,tlj Walcek W- Bettv. Smo. Rosendkisie Betky Be Rosenheimek, Advveatety und Oefentliche Notar-. Hatt Hatt-nic. Sein-. Oft-cui Biber Genile suchst-w Zismk Ir. Edward Miies, Oeffentlicher Notar, Berar Co., Satt Antonio, Ter» Ofstee in Solchem-Straße bek Postofsite gegenüber Besondere Aufmerksamkeit with allen Pensionen und Forderungen von Bekennen beo Staates over ver Vereinigten geschenkt« Abschkixtea von Paten ten besorgt und Steuern auf Land a allen Tbetlen deo Staates beeadlh Wohnort in ber unter-. Gnnenstrafze. 30,6,t1j Geo. W. Caldwell, Qeffentlicher Notar, Ofsice bei den Herren Adams te. Wicko, Dtitmo Este-to 28,0,76,etj Dr. J. B. 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Ulmn und Schmncksachen werden regelttuad die Aibeil gen-entity -5,0, tZM Stelle gesucht. Ein junges Mädchen aus der Schweinh deutsch und französisch, adek nicht englisch spricht, sucht eine Stelle in einer Familie als Ceplebkkiu von Kindern. Das Nähere in tec Offlee ver Freien Presse. 5,7,t1y

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Nänigi das E Biiif durch den Gebrauch Von ÆKuguglNoenigg L HAM BU Rc EH TRoprEN dasszaltedeutscheMinel gegen alle Krankheiten des M a g e n s der Leber und» des Unterleibes. Un-Verbaulichkeiten. Gegen alle Leiden des weib-, lichen Geschlechtes. G e g e n Voubliikigkeitz Bleichsucht, Aengstlichkeit, Schweimiithigkeih Uebelkeiten, Ohnmackteu, Kopf- und« Glieder Schmerzen-, Herzklopfen, Gelbsucht, Gegen Katarrh n. Stockschpupfem Rhemimtismus »und Gicht, zellige, remsetirende Und intermittvirendev «"F:ieber Gegen: Krankheiten des Blutes, der Nieren und der Blase. Gegen Dyspepsia oder Verdg sbeichwetdm Kopfschmekz, Schultekfchm z, Beklemmung der Brust, Dusten, sank-es Aufstehen aus dein Magen, .Wndel,.fihlecheen Gesell-stack im »Man de« Schmexzen ins per Nieren Gegend, Herzscpsewk Gallenleiven» Hund hnndert andere NK,essendersil,·e"itn1ngen, Welche Ean Unvewånlichkeit efzenzt werden« Gegen Haut- Krankheite n, Aus s eh l ä g e, Schwären,» Salzflüsse, Fieckeu, Mi"tess"er, :Gefchwüre, Carl-unsel, Ring-voran Grinvkopf, schlimme Angen, Rothlnuf, lskröhe Scherf, Mißstlie und anderes Krankheiten der Haut ist der Ge brauch der Tropfeuunvergleichlicher Wir kung. Eine einzige Flasche wird in fast allen Fällen den Unqlänbigsten von ver Wirkung dieses Heilmittels überzeugen. IS- Haltet Euer Blut rein und die Gesundheit Eures Organismus wird die Folge fein. M Die Flasche Hamburger Tropfen kostet 50 Centis oder fü n f Flafchen zwei Dollar, find bei allen Apothekein und Häuptern-in Medizinen zu haben. Warnung Ehe ihr Dr. Königs· Hamburger ger Tropfen lauft, laßt euch von eureml Apotheler oder Hänvler die Namens Untetfchrift von A. Vogeler 85 Co. zeigen, damit ihr nicht durch schlechte Nachahmungen betrogen werdet. Dr. August Königs Hamburger ränterpflafter» ein alt besät-riet Mittel gegen Cefchwüth vssene Wunden-. Sahst-M Bein-fraß. Fkvsi Vers len Gegen loialen Rikumatigmncs Von trefflicher Wirkung bei Tumors, Fisteln, inneren Verletzungen, Verstauchungen. Ein Partei des Kräuterpfiafters kostet 25 Gent-, fünf Packete filr zhiftin jedes Ipothcke zu haben over wird nach Eisi iang des Geldes kostenfcei nach allen Theilen der Ber. Staaten vtrfaadt durch. U. Logeler sc Co» paltimre, Ad. FZEFYIW Z. Instit-. Es. Yanntmeei H Schutz sc Co. .c3etai.tsgedet.l LIEW LETT Fviag oeu 16. Eine-offen Frage an Herin John Inland »von Seguith Aus den Berichten, welche uns über die Reden-zugehen,die"«John Jreland in den letzten Tagen in den deutschen Connties gehalten hat, ersehen wir, daß er mit einer bewundernngswürdigen Hartnäckigkeit sei nen Gegner Schleicher als einen intimen Freund und Bundesgenossen der Ban qniers nnd Bondinhaber darstellt, nnd zwar in einer so gehässigen Weise, daß es fast aussieht, als wolle er den Verdacht ans ihn werfen, er sei von den Geldmän nern der Wallstraszc in New York nnd anderen Geldbrotzen gekauft worden· Er legt z. B. besonderen Nachdruck darauf, daß die Pierce’sche Eisenbahngesellschast, die er haßt wie die Sünde, Schleicher ei nen Extrazng entgegengeschickt nnd daß der Präsident der hiesigen Nationalbank ihm als Reisegefährte gedient habe. Daß Extrazng und Begleitung ein Theil des Programmeö waren, welches für den fei erlichen Empfang des verdiente-i Reprä fentauten entworfen worden, verfchweigt er wohlweislich. Und was war die Tod fiinde gewesen, die Schleicher begangen, um in den Verdacht zu kommen, ein wil liges Werkzeug iu den Händen der großen Kapitalisten zu sein? Er hat ein ehrliches Geld, einen vollwichtigen Dollar, und statt des uneinlösbaren Papiergeldes ent weder Papiergeld, das jeden Augenblick in Münze umgesetzt werden kann oder eine vollständige Rückkehr zur Goldmünze ver langt. Das war-en Schleicher-s Finanz ansichten, als er zum ersten Male in den Congreß trat« und das waren seine An sichten, als er vor zwei Jahren wieder er wählt wurde. Und nun eine Frage au« Herrn John Jreland von Seguin, deren Beantwortung wir mit nicht geringem Interesse entgegen sehen, die, wie immer sie ausfallen möge, nicht blos alle seine Entschuldigungen für sein Auftreten als· Congreßcandidat über den Haufen werfen muß, sondern auch seine jetzige Position in der Geldfrage als erst neuerdings erfunden erscheinen läßt, nachdem er entdeckt, daß der Papierschwin del in anderen Staaten das Volk zu fa natisiren im Staate war. Herr Johu Jreland rühmt sich in seinen .Reden, Schleicher durch seine Bemühungen zudem Amte eines Congreß-Repräsentan ten erhoben zu haben. Er will es fertig gebracht haben, daß Schleicher in Goliad nominirt wurde und -er«behauptet, daß Schleichers zweite Nominatiou auf der Convention von Sau Antonio im Septem tember 1876 sein Werk gewesen sei. Wir nehmen sein Wort für baare Mün ze. Wir erkennen au, daß Schleicher ihm für diese Nomination zn Dank verpflichtet ist. Wir setzen indeß voraus, daß Herr Jreland ganz genau wußte, was er that, als er die Nomination Schleichers zu Stande brachte. Die Geldfrage datirt nicht von heute; sie ist seit 1873ssder bren nende.Punkt, um den sich alle oßen Jn teressen des Landes drehen. er Papier schwindel hatte schon 1875 seine höchste Höhe erreicht und die Wiederaufnahme der Baarzahlung war eine län st vom Con greß beschlossene Sache. Es war daher von großer Wichtigkeit bei der letzten Congreßwahl, zu wissen, wie Schleicher zu den bewegenden Fragen des Tages stand. Die Thatsache, daß er 1876 gewählt wur de, beweist, daß die Stimmgeber mit den Ansichten des Herrn Schleicher zufrieden gewesen sein mußten, und wir müssen na türlich als selbstverständlich annehmen, daß derjenige, welcher sich für seine Wahl be sonders interessirte—Herr John Jreland von Seguin—erst recht damit zufrieden war. Und nun, Herr John Jreland, die offene Frage: Haben Sie die Finanzansichten Tes gerrn Schleicher vom Jahre 1876 ge ann Sie werden sich nicht die Blösze geben« zu behaupten, daß die Kunde von den An trägen nnd Reden, die Schleichers Ruf als den eines tüchtigen Finanzmannes schon bei seinem ersten Auftreten über die anze Union hin feststellen, nicht bis zu Ihrer einsamen Klause nach Segnin ge drungen sei! Sie haben Zeitungen gele sen nnd mit Politikern von Profession verkehrt! Sie waren alo über Alles un terrichtet, ganz besonders über die Stel lnng, die der Mann im Congreß einge nommen, sllr dessen Wiedertwmcnation Sie gearbeitet· Sie haben also gewußt, daß Schleicher schon im Januar 1876 eine Fi nanzbill im Repräsentantenhause einbrach te, die damals viel Aufsehen erregte und von demgrößten Theil der Presse der Ver. Staaten, auch von unserer Urani fchen, sehr günstig benrtheilt wurde. Diese inanzbill hatte die sofortige Wiederauf nahme der Baarzahlungznm Zwecke, die Einlbsnng des Papiergeldes durch Gold nnd Silber, also auch die Einführung der Silberwährnng. Herr Schleicher wollte mit dem im Schatzatnte vorhandenen Gol de erstens die Zinsen der öffent lichen Schuld bezahlen, zweitens die Kosten für den diplontatischen Dienst decken, und drittens d i e a u S stehe n d e »Greenback-Circnlation« ein lösen. Der zweite Abschnitt der Bill schreibt vor, daß künftig Silbergeld zum vollen Goldwerthe sür Zöllc genommen werden soll« nnd daß alles in den Bundesschatz sließende Silber in Dollarstilcke von sol cher Feinheit und Gewicht umgepriigt wer den soll, daß sie mit den Dollarstücken von Gold gleichen Werth haben. Der dritte Abschnitt weist den Schatz atutsserretcir an, atn l. Juni 187ti, also schon vor Schleichers zweiter Nonsination, eine Million des kleinsten Papiergeldes und an jedem folgenden Ersten eine wei tere Million einznlösen. Nach dem vierten Abschnitt sollen vom 1. November 1876 an jeden Monat für 10 Millionen Dollar Gold und Silber ,,Greenback eingelöst werden. l Wenn es also nach lHerrn Schleichersj Wunsch gegangen wäre, so hätten wir schon vor seiner zweiten Wahl Nesntnption und Silber-dollar gehabt, aber Silberdol— lar von vollem Dollarwerth lind alles Das, Herr John Jreland von Segnin, haben Sie ewußt, und Ae ha ben doch sitt Herrn chleicher gearbeitet? Wie konnten Sie eine solche Handlungs weise mit Jhren ausgesprochenen Ansichten vereinbaren? Oder hatten Sie damals; noch nicht iiber die Finanzsrage nachge dacht? Dann erlauben Sie mis, zu be-- J merken, das; Sie der nntauglichste Mensch sind, den wir für den Congreß wählen könnten. Oder waren Sie damals der ,Ansicht SchleichersTP Dann erlauben Sie uns zu bencer·ken,dasz ein Mann, der in so wichtigen Angelegenheiten seine Grund sätze so leicht wechselt, wie ein Paar alte Stiefel, erst recht nicht in den Rath der Nation taugt· Die Thatsache aber ist dic, daß Sie ein Argument gegen Schlei cher brauchten, und daß Sie deßhalb seine Finanzansichten angriffen, während Sie 1870, wo nochder Senat lockte, keine Ar gumente gegen Schleicher brauchten. Also noch einmal die Frage: Haben Sie die Finanzansichten des Herrn Schlei cher vom Jahre 1876 gekannt? Und wenn so, warum haben Sie ihn dann nominirt? Und warum opponiren Sie ihm jetzt, wo er dieselben Ansichten hegt? U. A. w. g. —--—«—(-O-—·-—— Tages-Neuigkeiten· J n l a n d. Jn New Orleanø wurden am 1.s'). 98 neue Fieberfälle und 17 Todesfälle ge meldet. Die Times sagt über die Epide mie, daß 60 Prozent der Gestorbenen Fremde und unarclimatisirte Personen waren, während sich unter dein Rest volle 75 Prozent Kinder befanden. Es ist sel ten, daß ein Eingeborener oter eine in New Orieane lange wobnende Person der Krankheit erliegt, sogar die Anfälleders selben sind bei ihnen leicht I —Jn Port Fado ereigneten sichs neue Fieberfälle und kein Todesfall. —Jn Vickoburg erkrankten anc 15. zwei Personen am gelben Fieber. In Mempbio gewinnt die Krankheit Grund, in den beidjn letzten Tagen kamen 6 Todes-und 27 Krankheitofälle vor. Von Memphie aus wandte man sich nach Washington um Ueberlafsung von 1000 Zeiten und Nationen, damit man die Armen auo Memphio entfernen könnte. —Jn Grenada wüthet die Seuche am ärgsten, in den letzten 24 Stunden wurden 9 Todes- und 12 Erkrankungo fälle gomeldei. Die weiße Bevölkerung ist bis auf 700 Seelen reducirt. Von New Orleans wurden 2 Aerzte und 16 Arankenmärter nach Grenada geschickt. Jn Wilmington,- N. C» tief fozgende Drpesche von Grenada ein: »Helft uns Krankenwärter zu bezahlen und unsere Todten zu begraben« Unsere Stadt isi ein Friedhof und nie brauchen Hülfe. Der Mayor liegte aut Sterben und ich bin der einzige Beamte, der übrig blieb. E. A. Welton, City Mar shal.« Der Kriegotninisier hat die lieber iassung vofr Zeiten und anderen Artikeln an die Stadt Metnphie bewilligt. —Jn Cincinnati kam ein Boot mit mehreren Fieberkranken von Niw Orleano an.Es wurdedemselben nicht erlaubt tu lan den, doch sorgte man für zweiAerztr, welche das Boot blo nach seinem Bestim mungeorie, «Pittoburg, begleiten. Der Agitator Coben in Washington bat dieser Tage dem Präsidenten Hayes eine Eingabe der Wotkiagmens Reises Association« etngehändigt, worin um die Abschaffung des ConiraiiiSvsiems nachge sucht wird. Die Bittsteller verlangen, daß die Regierung die Arbeiter selbst zu 81.50 per Tag beschäftigt. Der »Jnter Orkan« in Chieago er hält auo Bimarch Docota, die Nachricht, daß die «Graghoppers« in großen Schwarm-n über jene Regionen hereinge brochen sind. Von ganz drastischer Komik, schreibt das ,,P.ttgburger Volksblatt,« ist eine Ebescheidungkiage, welche der Organist Nicholl angestrengt hat. Derselbe ist ein guter Organist, bat sich auf dem Felde musikalischer Dichtung, ais Componist« nicht obne Glück versucht. Aber auf dems Felde der Liebe in ungebundener und ge J bnndener Form·scheint er so ungeschickts zu sein« wie ein Kind. Heiratbetderi Mann vor vier Jahren ein Frauenzimmer-, s von dem er glaubte, daß sie dreißig Jahre alt sei, und entdeckt später, daß sie sich mit allerlei tosmetischen Mitteln ein viel jün gereg Aussehen gegeben habe, als ihr eigent lich zukam, daß sie nicht dreißig, sondern-— srdrecklich zu melden!——sechezig alt sei. Und zu dieser Entdeckung bat der Scharf sinndeo Nachfolgero von Beethoven volle vier Jahre gebraucht-! Kein Wunder, saß die ganze Stadt darüber in die größte Heiterkeit gerath. Das gebt noch über die Kot-! im Sack. Ueber den Direktor der Münchener Akademik, Piloiy der bekanntlich einen seiner Colle-sen wegen Majesiäiabeleidigung denuneiet hat« wird von München geschrie ben »Wv flOYilotv seit der letzten Ge richtsverbandlung sehen läßt, tönen ihm psnirsse entgegen; allein das Schlimm ste, steht ihm noch herver. Nach dem Mkwchener ««Jremdenblatt" hielten die Schüler der Kunstaladenrie am Montag eine Versammlung ab und beschlossen mit großer Majorität, wenn Piloiy Direktor bleibe, die Academie mit Ostentation zu verlassen. such etliche Professoren sollen das betreffende Schriftstück unterzeichnet haben. Ebenso haben über hundert selbst ständige Künstler bereits die Erklärung abgegeben, daß sie jede Berührung mit denr Direktor Piloty vermeiden werden, und praktisch wurde diese Erklärung am ’Montag, tvo Piiotv und sein Antrages-, .Peosessor Seel-reger, in das Lokal-des Vereine »An-England« kamen,daduech, daß sämmtliche daselbst bereit-— anwesenden Mitglieder aufstanden und slch entfernten. fv daß Ue Beiden allein mit einander blieben.« Ausland. Jnr hause der Gemeinen in London machte Northcote die Mittbtilung, daß zwischen dem Vatikan und der enzlischen Regierung keinerlei Verhandlungen zur Wiederanlniipsung der divlomatischm Be ziehrrngen stattgefunden habe-r. Admiral hornbv hat die Order er halten, sich au« der Marmora See nach Gallipoli zurückzuziehen, sobald die Ein sch:ssung der russischen Trupprn beendet ist. Dort bat er so lange zu bleiben, bis sich alle Rassen ienseite des Ballen befinden. Die spanische Regierung ltat mit einem Bankier in Paris eine Anleihe im Betrage von 25 Millionen Dollar abge schlossen und die Zölle von Enda dafür oervsandet. Der österreichische General Phillivo wich wurde von einer Devutation aue Se raiavo ausgesucht, welche ihn bat, in sei nem Vordringen inne zu halten, was er natürlich verweigerte. an Konstantinopel iornrnt die Nach richt, daß die Oesterreicher bei Tudia ani 11 August nach einem "12stürrdigen Ge fecht eine Niederlage erlitten. Jn Sachen Hödels meidet die Mat tlag’sche Deutsche Reiche- Korrespondenz Folgendes »Ja gut unterrichteten Krei sen war arn 29. Juli die Nachricht verbrei tet, daß der Kronprinz ans Grund des Be- richtes des Staatsministeriums in Bezug aus das Erkenntnlß des Staatsgerichtdho sei wider Hödei dem Gesetz freien Laus gelassen und das Todesnrtheil nnteczeichnet habe.« Aud Karlsruhe sind zwei Artilleris sten vorn 1. badischen FeldArtikierie Regi ment No. 14 rnit einer Kasse von «10,000 Mars durchgebrannt. Der eine der Durchgiinger ist Ostpreuße Namens Ernst Zirnmerz 28 Jahre alt, schlank gewachsen, bartloøgschwarzes Haar. Er spricht sean zösisch und englisch, deutsch rnit-vsipreußi schern Dialekt. Der andere Flüchtling Ibeißt Alois Kerner, spricht den badischen Dialekt, ist 29 Jahre alt, schlank gewach sen, groß und dunkelviond. Der vielgenannte Pastor an der Vetblebrnekirche:zu Berlin, Gustav Knat, der ,,Svnnenschieber«, ist am 27. Juli zu Dünnorv bei Stolpmünde, rvv er bei seiner ältesten-. Tochter eu- Besuch were, plötzlich arn Herzschlage im Alter von 72 Jahren gestorben. Seinen Benarnen der »Spie nenschieber« bat er bekanntlich daher, daß er, auf die bekannten Bibelstellen gestützt, mit großem Eifer gegen das ropernicanische Weltsystem weon WOQRÄIIIZEEZHM Wirthichastsckkrösfnung Der Unter-zeichnete wird ern Sonnabend Ibend im Alameda hause einen Bieesalcn eröffnen wo selbst etc-kaltes Bier-, gute Lin-Ö. desgleichen »Ti garren und überhaupt Alles. web man von einen Bier-seien erwarten kann, stets zu haben sind. Der es an «—ausurerisernee Bedienung nicht fehlen wird. so ersuche ich ureine Freunde und Bekannten urech zu besuchen Heinrich Kassenberger. A Ine« kafIrpEugeische Schnee. Die deutsch-englische Schule wird am Montag den 2. September wieder eröffnet. Neue Ansstel dungen Irerden dei Herrn Nie. Tengg, Sektetår des Vereins entgegengenommem C. Griefenlreck, 14,s— Präs. des deutsch-engl. Schuldtteitl3· Sonntag den 18. August Theaterg im Casino. Ein moderrter Rat-bar, z Lustspiel in 2 Alten von Mofer. I H i e r a u f: Er soll dein Herr sein, Lustspiel in einem site von Rosen Nur Mitgliedern und deren Gästen (Ireurden) ist der Zutritt gestattet. Metziit-Mrtterrirltt. Beine Beginn des neuen Schulialrres erlaude ich mir alle Denen r- n meinen deutschen Lrndoletp ten ureine Dienste »als Musikledrer anzubieten, die ernstlich Music studiren wollen. Referenten Frnu Dr.»F. Ortss, Maj. Wälder, Maj. Winter, here Sternering, Dr. J. Her-ff, Mnoor Fremd. Das Nähere zu erfragen der Herrn N. tengg. s Jof. Kreuttner. 12,s tlto Santtäts-Unzeige Di: Bürger hiesiger Stadt werden hierdurch angewiesen, ihre pofräutne ·vor oder bis zum lä. d. M. sorgfältig so reinigen oder tu dedinfieieeeh in Ue bereinftinnnung rnit Section 409 der revidirten Ordinauzem Personen, toelche versäumen, dieser Aufforderung recht-kommen seyen sich der durch die Ordinnnz vor efchriedenen Strafe aus. Ferse-nein welche nicht im Stande sind, die nö tlrisen Deöinfeetionereeittel zu kaufen lönnen die let n in den thbefen don S. Kalteder ei- Sod und A.-Dteiß umsonst erhalten. Dr.R.Mercger. i 19«2 Stüdtischer Art u. Gefunddeitsbeomter. r Eine Orden-enz, welche das Aufstapeln und den Verkauf catziindbarer Flüssigkeiten regulirt. Sei es oerordnet durch den Stadtrath der Stadt San Antonio: Settion 1. Daß von einer Firma nie medr als 100 Gatlonen enzklindbarer Flüssig keiten auf einmal in einem nume oder benach barten Räumen innerhalb der äußeren Feuer grenzen der Stadt gehalten werden toller-, aus genommen in einem feuerfeften Gelaß, welches sich getrennt von anderen Gebäuden befindet. Sektion 2. Daß keine entzündbaren Flüs sigkeitem Petreolenm eingeschlossen, von irgend Jemand in der Stadt verkauft werded dürfen, ohne vorher von einem epmvetenten Ebentiter untersucht worden tu fein· Wenn sich der Gag enttoietlungs Punkt unter 120 Grad Fuhren heit befindet- foll der Beeläufer gehalten fein, jeder Flasche, Kanne oder jedem Gefesse, in welchem sich sdas Oel besindet, einen Zettel in sichtbarer Weite deizufiigem auf dem die Worte tilgt-J uxplemävs in englischer Sprache ge druckt oder deutlich geschrieben sind. Ferner soll sich ter Name des Verteiufers nnd sein Ge schäftsp!ap autdiefeut Zettel drsinden. Settion Z. Daß vom Moder ein kommt-ki rer upknuren der eine Otsice in der Stadt be itsh als städtifchrr Oetinspektor ernannt uns vom Stadtrath bestätigt werden fol. dessen Pflicht es ist, auf Verlangen alle Orte. welche unter diese Ordinaus kommen, zu untersuchen. Für seine Mühe tnnn sich derselbe v n dem Eigenthümer see Oets für die ersten t Gat lonen oder weniger, die er zu gietcherZeit prüft, bis zu 83 zahlen lassen nnd für alle weiteren 100 Gsllvnen oder weniger si. Er hat eocreite Beglandiqnngen über die Höhe des Gasentwicklungspunttes auszustellen. Der Abs-Hang durch ten Stadtmth bleibt der Orl inspetter ttntertvprfei1. Sektion 4. Der Ottrnfpcktpr soll entzünd bare Jlüsstgteiten untersuchen, welche egenl die Bestimmungen dieser» Ordinanzzarnqserss iauf bestimmt sind, darüber an den Neiordekt berichtenund nachlleiseriittyrung des Schuh-i- i gen ieinx Gebühren sur dir Untersuchung ers! alten. Sektton 5. Eine jede Person, weit-be irgend eine der Bestimmungen dieser Ordinanzperlryt, soll nach ihrer Ueberfühtung durch den Retor« der um nicht weniger als 10 und nicht mehr als 100 qunk gestraft werden. Sen Falte sie versäumt, oder M wtissk»i- ditce Strafe zu ruhten, tptt sie eine Gricnqnishaft vpn nicht weniger als 1 nnd nicht mehr niOIO Tagen rrriatterh Pqssm Und angenommen am 6. Aug» 1878. J. Hi Ftench, Meyer. Immu- Thtv Bald no. E its-Eint l!i,8,tl0m Für Confumenten von Von und noch heutigem· Datum wird das Eis in der Izu-it im den Quellen des SanAmonio Flusses zu folgenden Preisen verkauft Jn Quantitäten über 100,000 Pfund Z, Cent pr Pfund. Beim Carload IZ Ccnt Pr Pfund. Bei der Tonne 1 Centpr Pfund. Jn Ouantitäten von weniger als einer Tonne und mehr als 500 Pfund H Ccnt pr Pfund. AND-« Js. B. Las-one. XIV W. S. Dahinin —von Austin wird sich etwa sechs Wochen in Neu-Braunfels aufhalten nndjann dort von Augenleibcnden col sulein werden. Reu-Bkaunfelo, Is. Juli 1878. 16,7,mw6w Au das deutsche Publikum-. i Jch mache ein geebxtes deutschcs Publikum hier« I durch darauf aufmerksam, daß ich mich bin-z dauernd niedergelassen habe uns meint Dienstes vorkommenden Falles als I Hebamme empfehle. Jch habe in Königöbcrg meine Sm- Z vien geknacht und stehen mir die besten Zeugnisse i zur Seite. Jch bitte, sich meiner zu erinnern. Frau Z. Ziffern, Blumstrnße, hinter dem Mengeripoteh in Frau; l Schröders baue-. i Ch. Fickeiscn, Deutsche Bäckerei, erlaubt sich oem Publikum im Allgemeinen anzu seigen, baß er Schwarz- a« Weißbrod jeden Morgen frisch ins Haus liefert and außerdem Kuchen, Wecken, Semmeln 2c. stets vorräthig bat. Yretzeku und Zäikchweckke jeden Sonntag. L1,7,78,t o B 11 e r in Fässern aus der rühmlichst bekannten Brauerei Von Anheuser u. Eo« in zi. Honi haben soeben die erste Sendung erhalten und in unserm Eishaus gelogen, von wo es nach irgend einem Hanseder Stadt ge liefert wird. Wagner G Nun-met GEBMAUIA Lebens- Versicherungs Gesellschaft i n N e w W o r k. Agent fiir Westteras C. iGrlefenbeek, Sau Amme-' kerni s,s,7svnvv1 Biaigk Billig Accokdeoics, Accordeons, Motiven Motiven Saiten, Saiten, Saiten, Guitarren, Flöten, Zithern, und alle Ersatztheile für musikalische Jn strvmente, eben direkt von Europa empfangen nnd billig zum Verkauf bei s H. Barbeck. Dissen-Haus, Pkestonsttaße, Haus«-m Texas. Das Heu-l ist in der ZMiite det- Stsdt get-gen nah ist den Reise-Ihm als Absteigeqnaktiek bestens zu einrichten Wuy ist-es lönovi igentiümer. YVTVM Honruiug Haus«-; Manto-Straße, i Zwei Block vom Mengesppotek both-, geräumige, lustige Zimmer; guter Tisch Auch Boakdkks ohne Loatø werden angenom men. 9,4 tZM Theo. Schleuning, crablikt issz 1 Whole sale- 11 Netailhändleth G r o c c r i c s Liqucuten, Toback Cigarren 2c. Sau Ante-Ho, GuitbeowGebüudr. Akaxno Wing Stark. Adolph Dreiß. Apothckcr u. 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REI, As. 814 km Ost-me Dis-Im vos Walsbville, Momenter Co» JIO.· schreibt In die Unsich- heimsgalt ia St. Sprich Mo siaxseme hatt ich »ja-nackt esse Erfolg I Its hatte i sinds-den Ins-M II jth sit-H so siit Denk bem- m.doß die helleu mli ih- rilii Dem-fest da dank-me ähnli Gethsfsu uns-I Ema spr· Dao Lunge ist-c Ititk ist 25 cims is Wild odek Postknec Z ten veciotm vos du- Dsa schen dnlanstalh 521 lPine Straße, St Louis, Is W Redakteur der »Irei en Presse«.— ich bin ern Candidat zur Wiedererwählurg für as Amt des Erneust-Anwalt von Bei-at Centrum Denn das Volk ed für geeignet hält mich zu unter innen, so werde ich mein Bestev versuchen, demsel« sen in der Zukunft so treu zu dienen, als ich ed bio :tzt guts-in but-in Achtungsvoll M.G. Anderson. L dräckieex SanAntonio,16-Angnst. Die deutsch-englische Schule. Der Wintercursus der Deutsch-englischen Schule wird, wie and unseren Anzeigrspali ten zu ersehen, am 2. September eröffnet werden. Wir nehmen hierbei Gelegen« heit. unsere deutschen Miibürger noch ein mal aus dieses Jnftitut aufmerksam zu machen. Es gibt wenige Städte in Te rud, weiche sich rühmen können, eine Schn le zu besitzen, die so zufriedenstellende Re sultaie erzeugt hat, ais die unsrige. Ziehen wir die Schwierigkeiten in Betracht, mit denen das Schuttvesen im Allgemeinen in diesem Lande zu kämpfen hat, so müssen wir gestehen, daß unsere Schule geleistet sat, was man unter den obwaitenden Um ständen gerechter Weise von ihr verlangen konnte. Es leben bereite eine Anzahl tüchtigen junger Leute unter une, die für I den Werth des Institute-z redendes Zeu«., llls Colesckl loslllkll, Stall Ilk haben lIM ihre Erziehung zu. danken, und wenn auch einige dieselbe im Norden over in Dei-tschi z land vervollständigt haben, so war es doch unmee die treffliche Grunklage, die hier gelegt mindern welche ihnen kie weitere Tiuebiidang ermöglichte Für die Deutschen San Anionioe ist. die Deutsch englische Schule das— stolzesik Monument, das sie sich an diesem Orte erbaut. Wir beabsichtigen nicht« auf un sere amerikanifchm Mitvürkeee zu reflecii ken, aber die Thatfache kann nicht geleug nei werdet-, daß sie nach dieser Richtung hin so gut ais nichts gethan haben. und daß fe, wenn die Feeiichuien seicht wären, von fahrenven Schnimeisiem, über deren Character und Kenntnisse gewöhnlich ein Kunkel liegt, gänzlich abhängig sein wiies M Wenn wir uns nun auch mit einein ge wissen Stolze sagen können, daß wir mehr-, als irgend eine andere Nationsitüt in olesem Lande für die Erziehung unserer Kinder gethan haben, so soll damit nicht gesagt sein, daß wir schon »enug gethan hätten. Niemand fühlt brach als wir selbst, daß noch manche Mängel erisiiken, oie beseitigt werden müssen, daß noch viel Raum süe Reform und Verbesserung übrig ist und daß wir den Höhepunkt der Lei stungen, den wir für unsere Schule gesteckt haben, noch nicht erreicht haben. Aber wie wir schon oben gesagt, ist Alles das erreicht worden, was unter den gegebenen Verhältnissen erreicht werden konnte, und wenn wir aus den Entwicklungsgang der Schule zurückblicken und uns erinnern, wie auo kleinen Anfängen nach und nach sich das Besser-e entfaltet hat, so tönnen wir getrost nnd guten Muthes in die Zukunft ilchauem Unser Lehrerpersonal verdient spiele Anerkennung für seinen bewiesenen Dienstelfer und s.ine Leistungen und der Schnioorstand hat sich durch die treffliche Leitung der Schulaugelegenheiten den Dank alter Schulpaironeerworben. Wir dürfen nun wohl erwarten, daß auch die Schutpatrone Alles thun werden, was in ihren Kräften fleht, die Interessen der deutsch-englischen Schule zu fördern. Der Schulbesuch hat sich in den letzten Jahren bedeutend gehoben, trotzdem er die Con enrreng der Freischnien anoznhaiten gehabt hatte. Wir schliefen daraus, daß sich die Zahl der Züglinge von Jahr zu Jahr ver mehren wird und hoffen, daß auf diese Weise die Mittel gewonnen werden mog.n, die Wirksamkeit der Schule stetig zu erhö heu. Mögen diese Worte dazu dienen, das Interesse für die deutsch englische Schule aufs Neue anzuregen. -————-——000-—- Das Lehkekperfvtral der Fee schreien Jn kurzer Zeit wird vom Stadtrath die Auswahl der Lehrer sür die Freiscbulrn genossen werden. Co versteht sich wohl von selbst, dase diejenigen Lehrer undLelre rinnen, welche sich ale tüchtig erwiesen und ;ihre Pflicht nnd Swuidigieit gethan ha »den, in ihrem Amte beibehalten rot-den ZEbenfp versieht ro sich wohl von selbst, daß Deutenigen, weiche sich der in den Schulen eingeführte-r Diaeipiin nicht sit zgen wollten, welche ten Anordnungen ih rer Vorgesetzten Widerstand ietsteteu, wet· ehe sich aio unfähig erwiesen oder ihre Pflicht nicht gethan haben, ohne Este-ro ntell der Lauspaß gegeben werde. Von selbst versteht ro sich auch, daß man bei den nöthig gewordenen Neuwahlen denje nigen Candidaten den Vorzug gibt, welebe das beste Zeugnis auszuwerfen haben. Troheem sich nun Altes dies von selbst versteht, fs wird en leider nicht immer durchgeführt, und zwar uue dem einfachen Grunde, weil einige hochgtittiitx und ein flußreiche Herren die Fretschuie als eine Versorgnngsanstalt für ihre Hülfebedürstii gen und zarortten betrachten. Weine jun-, der tratze ficht Das in dieser Beziehung Unfug getrieben wie sehnen re mit Fug und Recht Unfug ist leider nitbt wegzuleugnenz da unsere Collegen rugli scher Sprache sieh in letzter zeit so ausle lend mit den Freischulen befchastigt, die ih nen sonst so gleichgültig gewesen, so werden Iwir denselben von seht ab unsere ganz sbesondere Aufmerksamkeit schenken uno Iiicksebtelos diejenigen Fälle zur »öffentli chen Kenntniß bringen, wo nitbt das In teresse für die Sehnt-, sondern irgend ein Einfiuß von außen maßgebend gewesen ist. Die bewußten Herren wogen »sich dg- asl -n»i-.-n- nehmen und bedenken, baß oie -Wahi Vor det Thür ist. M Bos- Nio Orande. Eine heute Vormittag hier angelangte Depcfche von Eggi.e Paß lautet «Esgle- POS- M» Aug-nd Ek; uht B,-2-Dq Wixbeln der Trommel rief gestern die Besatzung des Fort-i Tnncan zusammen nnd nachdem sie sich geordnet, wurde sofort abernxaschic Eben so ging es in Fotl Clack und die Truppen von i beiden Mötzen besian Wo Leg-I in T Mexico. Die Bewegungen der niexika niichen Trupp-en auf der anchen Sitte deuten daran hin, daß es los-gehef Die Depesche hat etwat Aufregung ans den Straßen verursacht, wahrscheinlich aber ohne allen Grund, denn im Haupt qnattiek weiß man von dieser ,,Crösinnns des Krieges-« nicht-. Noch einmal der Stiperintendent der Freifchulem Da wir nun einmal unternommen ha ben, den jetzigen Schulsnperintendenten gegen die theils gemeinen, theils unwah ken Antchnldignngen anonymer Anl.äger znvertheidigen, so weit eine solche Ver theidigung in unserer Macht liegt, so wol len wir auch auch dem Anonymuö dienen, der sein ungewaschen Zeug in der heutigen Expreß andhängt. Da werden zwei Befchuldignngen erhoben, natürlich nicht direct, denn das ist nicht die Art nnd Weise der Banditekydie den ahnungölofen Wanderer auf der Landstraße anfatten, sondern hinter-rückr, durch Jnsinuation u. f. w. Die eine sagt in diirren Worten daß der Schulsupertntendent nicht im Stande sei,correct englisch zu sprechen und zu schreiben. Wer immer der Einsender in der Expreß ist, wir erdreisten uns, ihm zu sagen, daß er entweder absichtlich eine Unwahrheit spricht, oder daß er sich von irgend Jemand einen Floh hat ins Ohr ietzen lassen. Er ist auch noch die dritte Möglichkeit vorhanden, daß er selbst gar nicht weiß, was ein correctes Engliich ist. Haben wir es doch erlebt, daß der ehema lige demokratische Staate Schulsnpeiini lendent nnd Director einer Academie in San Marcos, Pollingsivorth, seine Mut tersprache nicht orthographifch schreiben konnte. Herr Plagge ist in der englischen Sprache, Orthographie und Grammatik, so wohl bewandert, daß er manchem der weißeravatiigen Geatlemen, die schon mit einer Grammatik unter dem Arm auf die Welt gekommen zu sein scheinen, eine zu knacken geben kann. Nuß Die Expreß ano- s tirt in einer ihrer editoriellen Notizen, in s welchen sie Anklagen durch JnstnuatiooH nen verIainnIt, Folgendes ans dem ,,Vic- toria Advecate« »Ein Person, weiche den Character ei- nec anderen aus diese Weise angreäft, thut ee aus einem von zwei Gründen-entwe der hat sie nichtden Beweis, die Anklage aufrecht zu erhalten, oder sie weiß, daß diese eine wohlüberlegte Lüge ift und wagt es nicht, öffentlich die Verantwortung sur die Erhebung derselben zu übernehnien.« Dae paßt merkwürdig gnt auf die Art und Weise, wie Herr Plagge in der letzten EZeit angegriffen worden ist« Bringt uns Thatsachen gegen ihn und beweist sie, und wir werden unti auf Eure Seite stellen; wenn Jhr das nicht könnt, so hört mit Euren elenden Berdächtignngen anf. Ein einziger Patron, der vielleicht selbst auf das Amt speculirt, kann die anonhmen Anklagen von Tag zu Tag, wiederholen und dadurch den Character eines Men schen in den Angen seiner Mitmenschen ruiniren. Sollen wir eine solche Praxis unterstützen, indem wir den Anklagen ir gend welches Gewicht beilegen? Kann der Verläumder und Ehrabschneider sich morgen nicht grade so gut gegen jemand Anderes wenden, der ihm im Wege sieht, z z. B. gegen den Mahor2 Wer ist denn vor den Stichen der Genieinheit sicher, die aus dem Verborgenen angreist? J Es wird nne in dem Expreß Cingesnndt auch wieder der Peabodh Fond vorgerits ten! Wir haben uns über diese albernei und beleidigende Drohung schon gestern ausgesprochen. Zur Hölle mit dem Pea- bodh Fond, wenn er dazu dienen soll, nns in unseren freien Entschließungen zu been tkächtigen Lö ist die Schule, um die sich der Peabodv«Fond zu kümmern hat und nicht der Lehrer. nnd wenn er eine Schule in Tean findet, die unseren Freischnlenl den Rang abzrilaufen vermag, dann möge z er uns Solches sagen. Auch die angedrohte Petition an den Stadtrath um Abdanlung desselben bat teine Schrecken siir uns. Fiir solche Din- ge sind «pigeon unles« nnd Papierkörhe H da Wenn es zu so einfältigen Drohun gen kommt, dann wandelt uns ein Schauer des Mitleids an. -——«—--«—O.-.-- Gehei- uach dem Dollar Gift-Stute. 3500 werden in Gold, Silber und Gretnbacke im Dollar Gift Store gezogen. lWr Etwas nber das gelbe Fieber-. Das »Gelbc Fieber« stammt bekannt lich aus Afrika. Nach dem ainerikanischen Festlande kam es 1699 mit einem Elia venschiff aus (Siuinea. Von Veracrnz ausgehend überzog die Pest zunächst Mexiko. Von da kam sie in späteren Jahren nach den spanischen Colo men am Mississippi. Zn seinen Hanptheerden erwählte sie sich indess die großen Verkehrsmittelpuntte Süd-Ameriln’s. So litt 1849 und 1851 Rio Janeiro in Brasilien und zu wieder-—- Westen Malen Bucnos Ahres und Walda raise. Was die Union aubetrisst, so wurden« die am meritanischen Golf liegenden Staaten am häufigsten von dem Wuche rich asrikauischer Abkunft heimgesucht Philadelphia und die uord -atlantische; Küste setzte er nur ausnahmsweise in« Schrecken. Innerhalb dieses Jahrhunderts tvgx hier die heftigfte Gelbetitber-Epipemie- die vor 5 Jahren Shrepeport und Memphixs ver-wüstem Meinphis hatte tut Jahrg 18733 HEXE-M Einwohner. Davon ist die Hälfte por dem unheimlichen Gaste gestilchtet· Von Den zurückgebliebenen 21,t)0t) wurde etwa »der fäns Theil von der Krankheit ergrif Tsen. Mehr als zwölfhundert Personen; starben. J J Von alten Seiten wurde damals en sp schwer heiysgesuchten Leuten Untersuchung gesendet Jm Jahre 1876 itbxrsiej »das Leibe vFie- T ber mit lsriwhe gleicher Häng-fest Vixiå Stadt Savannah. Unk- hter waren es namentlich die Deutschen unk- J.;rtiinxser, pig- hemselbeu das Hauptcontingeut stell-( ten, wäheeup die Neger, trotz ihrer sprich tvörtlichen iimkiiilichkcit meist verschont1 zbslielsen s Zur Spätsommer 9877 zeigte sich dip Epidemie, wenn auch nicht so verheerend, in Florida. Die Hälseruse aus Themis-ni ville und Fernandina sind gewiß noch in E Aller Erinnerung. I Dieses Jahr hat sich dieselbe nun die Metropoiedes unteren MississsipH das« arme New Lrleaus aiisgesunyx. Hm es ist keineswegs von guter Vorher-entnan daß die Exstliu ssälle sich bereits im Juli ereigneten. etc-; e der erste Frost; kommt, hat ,,Yell.otv ti« nicht pie- Ge- wehnheit hinwe zusichean Jm hohen t-— rede erschwerend sitr die von der Krankheit betrosseuen Orte wirken I in der Regel noch die Quarautänemaszkes gelu, die von den Nachbarstädten verhängt werden- Dr. Jakob Meyer in St. Louiö, Mo.,schreibt;D1-. August K ö ni 976 Hamburg er Tro pfen werden von mir bei Leber und Gasenkrankheit mit Er folg angewendet. Dieselben sind auch bei Magenleidcu zu empfehlen. Allerlei. Der gestrige katholische Festtag, Ma rlä Himmelsahrt, wurde von einem Theile der Bevölkerung zu Ausslügen ino Freie be nutzt und namentlich war eo am SanPedro Spring, woselbst sich mehrere Gesellschaf ten eingefunden hatten, die daselbst ein Pilnik abhielten, recht lebhaft. Man nennt solche Auoslüge ,,Mondschein Piti nits,« und sie sind in letzter Zeit recht in Aufnahme genommen. Co läßt sich zn jetziger Zeit auch kaum etwas Angenehme res denken, alo einen herrlichen Mond silkeinabend in froher Gesellschaft in jenem Park zuznbringenz leider sind dadurch aber schon Mißhelligleiten zwischen dem Pächter der- Pnrke und den Besuchern ausz grbrochen, da ersterer die Beleuchtung, Ti sche nnd Bäuke u. s. w. stellt, ohne eine Compensation dafür zu erhalten. Wenn sich übrigens beide Theile mit gutem Wil lem entgegenkommen, so müßte die Sache wohl in sreundschastticher Weise arrangirt werden können· Die Order betreffs der Verlegung des Haeptquartleee ist wieder einmal zu rückgenocnmen worden; es soll im jetzigen Gebäude verbleiben, bis das Fiekaliahk abgelansen ist« Die Alamo Risies scheinen eo müde geworden zu sein,· sich dem öffentlichen Wohle zu opfern, sie haben ihre Compos nie ausgelöst. «Nicht länger mehr werden sie an Mondscheinabenden die iraßrn mit »Trommeln nnd Pseifen undtriege eisehenr.klangsti. durchziehen, sondern hübsch zu Hause bei Martern bleiben, wenn nicht der eine oder andere eine Partie Sechsund sechzig in einem Blerloknle vorsieht. Ue brigens war der Zeitpunkt der Auflösung schlecht gewählt; gerade jetzt, wo die be sten Aussichten sür einen Krieg mit Mexi co vorhanden sind, der Gelegenheit zn Auszeichnungen bietet, die affe .in die Ecke zu stellen, das spricht nicht sehr fiir lriegerische Eigenschaften. Uebrigens ist schon wieder eine andere Militar Com pagnie in der Bildung. begriffen, die sich den Namen Light Guarda beilegen wird. —Jm Aianreda Hause ist von Herrn »D. araffenverger eine Bierwirthschaft er össnet worden. Man sehe die Anzeigr. Gesiern wurde folgenden Personen Erlaubniß zum Bauen ertheilt: F. Gast ring für eine Küche in der dritten Ward, Georg Chabot für ein Waschhaus in der 4. Ward, B. O. King für eine Käche in der zweiten Ward. HeirathaLieensen wurden gestern zwei ausgestellt: A. C. Brown und Ma tilea Hutson und J. P. Henninger und Minna P Küns. Ja vorvoriger Nacht wurde ein Far biger, S. Broots, verhaftet, der feine Frau erfchießen wollte. Er war aber von den Nachbarn so duechgkbiiiut worden, daß man genöthigt war, ihn in das Ar menhauo zu bringen —Jm Reiordersgericht gab es heute viel zu thun. Fiiuf Anklagen wegen Schlägerei wurden eingebracht, zwei we gen Bagabondiren, zwei wegen Trunken heit und eine wegen insultirender Reden. Eine Klage wurde abgewiesen, die übrigen alle verhandelt und iin Ganzen 72 Dol lar Strafe auferlegt. Wie wäre es, wenn man die Kantpfhähne nach Mexiko schickte und in Unele Sains Armee steckte Der Beethoven Männerchor stattet hierdurch denDamen, welche das kürzlich abgehaltene Somnternachtsfest so bereit willig unterstützteu nnd durch ihre Theil nahme zu dessen Erfolge beitragen, so wie den Turnern und allen denjenigen, welche sich unt dasselbe verdient machten, seinen sreundlichsten Dank ab. Einer unserer deutschen Mitbiirger, Herrn C. G. Artzt und seine Gattin feier en am vergangenen Mittwoch ihre sil berne Hochzeit. Auch unserer Office wur de durch die Freigebigkeit des H:rrn Artkt Gelegenheit gegeben, die Gesundheit des Paares in einem Glase des so wohl be kannten Artztschen Weines zu trinken, und statten wir dafür unsern Dank, sowie den Wunsch Midas fernere Wohlergehn des werthen tikaares ab, In harrisou Counih vergiftete sich W. B. Coot aus Unvorsichtigkeih Statt Chinln nahm er Strychnin uuo starb da rau· Tayior Nevada-, der im vorigen Jah re die Stadt Paris anziindete, ist zu 4 Jahren Zuchthaue verurtheilt worden. isCorpus Christi hat eine zwanzgtägige Quarantäne gegen Jndignhia errichtet. Jn Galveston wurde einem alten Franzosen von einem Gesundheitebeamien eine Partie Copperae überreicht mit der Anweisung dasselbe zum Desittfiziren zu perwekdefp Der Franzose, welcher nichts vom eiinfizireu wußte, löste etwas da-I ven auf und trank ea und glaubte dadurch gegen das gele Fieber gefeit zu sein. Die FFigeu blieben nicht aus und er war ge nöthigt, einen Dotter zur Hülfe zu rufen, der ihn wieder versteht-L Ja Madison Counih wurde Wut, Mason durch ein Gewehr, welches an einem Nagel hing und herunterfiel, wobei es sich entiudzgetödten "a veteg oxjncpen Commeo herr schen word-He Jst-bef -—Nach Huytovklle wurde kükzuch etc Hjährlge Knape ins Zuchthaieo gebracht, per eine yhr geßohlen hatte nnp deßhalb zu zweläähriger Verse verurthjijx wurde. Ja Or mes Co. sielen zwei Bis-bekn nnngeu dass Kohlxyös vor. Elå junges Mädchen, welches dasselbe zum Besfyachen des Feuers verwendete, wurdefürchierlich verbrannt und einem Knaben, der eine Lampe vpyx Tische warf, erglng es ebenso. Im lebkers gge verbrgxxgseg sich noch mehrere Wie-z eder der Franks-, zhet J e des Feuer MOM wpsteu.-—Sm selben äuan warten s Ochs-a, set-de während eines Gewitters unter einem Baum tue-ven, Ju Jan-ein Col-W wurde ein farbi ger Pferdedted etschvssem der sich der Ver breitung widerfekte gyp dem Sheriff die Pistole zu entretjeu1uste, web-e Ich pre felbe enelud und den Sperikf an ver Hand vextpugedeee Jst Hoka Counfy fuhren kürzlich eine Yes ahl Leute übe-« they Reh »Hm-, alp das rahfseil ver steka zerbroch, Epo durch Mehrere Personen schwere Verlepfms sen erhielte-. H Am letzt-n Sonnabend wurde die Postkntsche von Fort Wokttz nach Caddo von zwei tnaekitten Männern angenalten und dle beiden in derselben befindlichen Passagiere, der eine nin SO, ker andere nm 45 Dollar beraubt. Die Postsachen blie ben nnbelästigt. Nach gethaner Plünde rung senerten die Passagiere ans die Räu ber, ohne Erfolg. Jn Tarrant County sicl ein Knabe, der elnen Drachen steigen llcß, während er rückwärts ging in einen Brunnen, der 12 Fuß Wasser enthielt. Durch mehrere in der Nähe befindliche Frauen wurde ter Knabe aber noch lebend herausgezogen —————·s..d— Eine galante Antwort galt der tür kische Gesandte in Wien einer Dame, wel che ihn gefragt hatte: »Warum eigentlich erlaubt die mnharnedanische Religion, mehr als eine Frau zu nehmen?« »Unsere Religion«, bemerkte der Gesandte, »er lanbt uns die Viclwciberei deßhalb, weil wir bei den verschiedenen Frauen, die tvir haben können, zusammen kaum diejenigen Eigenschaften antreffen, die in Ihrer Per son, Madame, allein sich vereinigt sindenl« -.-s0-—O——-— Ee bereitet uns großes Vergnügen, die Aufmerksamkeit unserer Leser ans ri nen Artikel zu lenken, welcher in leincnt Hause fehlen sollte, denn inr alltäglichen Leben lonnnen so ost,«ja fast täglich Ver stanchnngen, Qnetschnngen oder Verwun dnngen aller Art vor nnd dann gibt es kein wirksamer-es Silnnerz linderndeel Mittel, ala das St. Jacolss Oel. Das selbe ist in den Apothekeu fiir 50 Cento die Flasche zn haben. Ich bin da, nni alle an Rheninatis inne-, Gicht oder Neiiralgie Yeldentse zn cnriren. Tausende stehen unbeschreibliche Qualen ans fiir welche sie Abhilfe durch verschiedene inehr oder weniger hochange Riefene Mittel suchten nnd die endlich durch J Flafctien von Jeiikins A n n i h i lator vollständig von alien Leiderie- b freit winden. Schickt Ente Aufträge nnd schreibt nm Circulare an N. J e nk in e n. C o» Eigenthümer, Neiv Oileans La O-— Man gebiete ver strantheit Ein-, h al t· Wi: tlint man dass Mam kräftige die schwache Consiitntioii, stelle die physische Kraft wieder her nnd bereiwere das drinne nnd sit-strebt genaht-te Blut mit H o ft e t t er’s M a ge n bitte r s, dein vorziiglichstein erprobtesten nnd populärsten Stärtnngsi und Schuhmitteh das es giebt. Dasselbe ftiirtt den Magen, beseitigt die Erfchlassnng der Leber nnd der ttteeiiime nnd verleiht den secretioiiciren und entleerendrn Funk tienen der Nie-en und dei- Blase einen gesunden Impuls Nicht nnr hemmt nnd verhindert es das Auftreten malarifcher Fieber, feind rn Ver leiht aiich Dreien, die nie mit tiefen Krankheiten behaftet waren- aber ohne meaizinische Vorbeu geinittel den Angriffen derselben einen-setzt wa ren, den einzigen zulafsiaen Schutz wider diese schleichende-n Feinde. Es vertreibt ans dem l Blute gewisse Unreinigkeiten, wilche von ten vorzüglichsien Pathologen als die Ursachen jener l bezeichnet werden; außerdem ist- es ein vorzüg- i liches Mittel für gefehmäcbte oder übermaßigi angesteengte Nerven nnd fiir Niedergeschlagen- J hkito l s Notiz fü- Meutrer u-: d Bsmk nbauer. Angebotezur Erbauung zweier eiserne r Brü cken iibtr den Sein Antonio Fluß werden bis Montag 2. September Mittags 12 llhr entge gengenotnmem nämlich: Ja Groos Allen- Spannnng 120 Fuß Fahrweg 20 Fuß nnd Settentoeqe ii Fuß breit Bei Lewio Mühle, znsei Spannnngen, jcd 110 Fuß, Fahr- nnd Seite-morgen wie oben an« geben. Eifernes Geländer nnd hölzerner Fuß boden von Lebenoeichrn- oder bestem Florid( hartem Fichtenholz, 3 en 6 Zoll. Das Mauer roerk nnd das Auftüllen muß in tlebereinstinti mnng tnit den Vorschriften gescheiter-, welche an dieser Offrce angesehen werden tönnen. l Es werden Angebote für eine oder für beib Brücken angenommen. Die Manernrbeit nncl lder Perch- das Anffüllen nachher Cubikvnrd Contraitoren fönnen inoeß auch ihren eigenen Plan nnterbreiten nnd das Angebot für dieser tige Brücke einreichin. L Das Recht, irgend eins oder alle Angebot zu veneriert, bleittdem Stnvtrnth vorbehalten J. H. F r e n ch, Mnoon 8,9110 Former! C oriander Sam cu wird znnr höchsten Preise gekauft. ginge-ji stellen i l

i l s l Lin-Mit 10 Dollgr Belohnung. Dem Unterzeichneten wurde in der Freitag Ngchl ein branneö Ykerd gestotleru Dasselbe ist 5 Salt-( alt, ttk band hoch nnd nnf der linken Schulter m»ir einem Strich ued doppelte-n B etrannt. lohnt-eh 18)3 Wer mir drsselbe zsetückkringt oder zur Wiedererhngtnz hilft, erhå«t obin Be lohnnng. F. Anmer, Cvnvetfe Staiion. kzsarm zu verkaufen-. Ae; per M-1rtnter, renne bei St. indin 16 Mei len löst-Iei- vvxi Sgn Amome- Dicselbe enthält ji« Acker Land. wovon N in Tanne sind knd tust ln Fent -n: Bisher-oh nebst den kolbig-n Gebäu lntskeitn O e Lichtnnnjen sind günstig «E..n «’n·cn:n IsZ Juli ists-: »Dein-spin Peter Schiffers. sen-ein Täglich empfangen die Fistthäzsiek Don-, Tj s most-« Eva- III-km wr? Adresse-nun sn keins allen Thtiäckdr es Landes svoa Pupae-« l·on Erzieher tm MI her geseuuliaiklicheksieks lin- in Bezug» qnste Jena« »Form«- Ajkkäste I. dEeTeZVxxßky Mkvtsnp Mist ander-O LIMIqu LL an km- Jstmulafor« isd jemals entdeckt werde-I das In ersehn-ich Dgspipste un venomkdle Exid n gr·e1!t, und dm Neunten euren In kdsk bis sit West-um« Einst-r d des Ubert-S nnd Geistes xoiederqckkebssr hie te D.1·ii.h »j- www-n eBeaehk sysqu diese-« Medizin, Inn-i Eulen dessen unser bebe-Hien s» v" ijpif z:,«» J’ D wriicheudns Wem-IS meet skelzenlxiskanminc z tvk W nicht Bvllig Wch harmles Rs kann s- im Ivd einerZeit gebraucht werden ohne Irfcthrwlsn Nr isie sue-ekle Tons-hemm- Gleichqu amtl- ws löst Jesus knuz t; icldit indem nein-Immu d gn- x ichecl).-L. Uebel-en ’1rzs den· a dein-II Os« M. j- c isbley Uci kunheit jolsgm unbitichtdek aäetgetslth Höchhdks dqzuns xnuäjdcke Als tief müde-J Semiram- als d XII-»o- Acisanssgs i« resuthoies Smwdgthkt s- ec mit erhub-n Ist-« also ANYquPsilssimetgxgxu Malskcfchk Flehn-, Leiden On- TMSNIHJLH Getos-un- Cocir. Unruhe :’Hrd.;«gsfchlEtat-ein Ren-obs BEFORE-sb Ysu si« pfm q« E klasfihh GMUHIIIQ wzoxzdksctsscht it a- s« w. Mpn Mc okz okk »Es-« »Hu-»Im ims- d Mkkfsmil nklgmkIM'«Ilszsr«jönlis..,keiikie, Presche zllc spckkchwcksp »Hm-; zum c« du«-dag- chk di »als-or k wish 7 Ekq Mime Voll. VIII D. icvwvz SUCH- M OFCWZIhs UIHW wn Woran-; General Judas-T FükdquÆtp i-« Ek siaimqbon Johl Wll choktey der ehklv."IK"II(Ibk Mem-; ;Z. thun- Tts«ms«i.a; fu«-. B. bill: hon. Jshll u. V c.n««c--oz;e; spe. i. Doka Wink-· Doktor der Theo loa e; Ostens Music-, clseislek Richter voll Geht-IN (J-J., ZEIT-Fuhr Abs-it XII-il Oft-steh Phlludkclhlsh Und FA- AMICI-, W, :«-9».»·1«(--· Mr iie l;kjitzea, wths III-f Hei- ARE-irrt its-d "i fes- kasuy zu tit. Yes-Umwe uuusnn M bequ weh-new Sie may-u- Wildnis-mir i. du« Fie, ask-a »st- ven-an-«-imspt.vc;iu i:1d,-·WJ.. c :e»;««-nl und Kichl ken- nllsh Fuhr-Hei von z· gi. sxjtgu C- so., Wissen-hie T"-re:!s1.0ss. HEFT »He M’okl«sikkk1: zu hilIML j f E A. N III-s HLZ Sohn,

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