Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
May 14, 1878

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D i k Teigliche Freie Presse ekfchem manch nur Ausnahme d« Sonntage und koste« IO.00 fürs das Jahr sodtr 50 für der Monat-. Tagltche Ausgabe. Die Söchentliche Freie Presse h erscheint jeden Donnerstag s nnd kostet s3.00 das Jahr oder VII-o für 6 Monats in Vopausbezahluaw San Antonio, Dienstag den 14. Mai 1878. n Nummer 758. Jahrgang 13 -L.1ndolin von Reutershijsen Rom-n von Berthoid Au erbach. (Fortsevnng.) Jetzt standen sie aber bald vor einem Dritten, der Jedem von ihnen Ehre zu ge beu hatte. Der Kreiegerichtorath, mit Namen Pfann, ein Mann feinen Antlitzes mit einer goldenen Brille, ging mit seiner Frau am Arm durch das Marktgemähl, bald da, bald dort grüßend, jetzt trat er auf die Beiden zu und sagte ihnen, daß sie morgen Beide das Anschreiben erhalten würden, das sie zu Geschworenen berufe. Es läßt sich leider nicht anders machen, fügte er hinzu, die nächste Schwurgerichta Sitzung fällt in die Erntezeit. Es ist einmal so, rief Landolin, dafür, daß man hohe Steuern bezahlt, darf man auch Wochen lang wie angenagelt sitzen. Er glaubte so stolz als allgemein wohlge söilig gesprochen zu haben und schaute- bei sallsammelnd um, aber Niemand nickte ihm zu. Titus dagegen schwieg und sein Schweigen sagte mehr und Besseres als alle tie Worte Lande-liess Euch darf man ia gratuliren, sagte die Kreiigerichtsräihin zu Landolin, wie ich bö re, ivitd Eure Tochter Braut mit des Säg müciers Anton Sohn von Nothenkirchen. Taa ist ein prächtiger junger Mann,sohei1 sxrs nnd so gut geschuit und tapfer. Laukolin schien an diesem Lobe nicht ge setzt —.-s D-fl.- kJ..-i klug ll saurer aus Iris-I- uus qwlua pas-· künstigen Schwiegersohnes konnte er es nicht lassen. rnlnnredig zu erwidern; Die jungen Leute haben einander sp arg gern, daß ich die Einnillignng gegeben hab’i Jch imm nich Gottlob schon erlauben, einen Minder-en zum Schwiegerspbn zu nehmen« Jch thn’ mir einen Menschen ein, der Offi eier hätte werden können. Abes ich muß ient Ade sagen. Jch hab’ mich versäumt. Sie warten iin Schwert ans mich. Er ging rasch davon nnd ais der mela gerichtoratbsich durch daa Gewühl in eine stille Ecke gesunden hatte, sagte er Da bap tu nun wieder Deine gerad stnnigen Boikosignren i Gedankenioslgieit oder psissige Rohheit ist ihr Entweder Oder. Die Robbeit schlägt daraus los, ohne sich ie zu besinnen, wie der Getrpssene den Schlag empsindeL sie-schmäht ea der Landolin nicht, seinen broven künftigen chiegersphn llein zu machet-, nur nm sel ber is größer daneben gn erscheinen Und din halte ich seli, entgegnete die Fran, das Vers dieser Menschen ist unver fälscht und ist auch ost besser als ihr Reden nnd Thron Der Landolin wollte eigentlich nichts gegen Anton sagen; er wollte nur seine-n alten Widerpam dem Titno, eins versehen, denn Titna hätte den Anton auch gern zum Schwiegersohn gehabt. Der Freisgerichtzarath siaunie über die neue Kunde seiner Franz daß sie sich in ib rer Wohllaeinenheit durch Nichts erschüt tern ließ, darüber stannte er nicht mehr Die beiden gingen weiter-, nnd saft noch ehrerbietiger als der Kreiagerichtarath selber wurde die Frau begrüßt; sie nickte Diesem nnd Jenein besonders freundlich en lind für Manchen hatte sie auch ein flüchti ge·, gutes Wort. Achles Caplteh Jenseits des Flusses brauste und tobte das Marltgetoübl und hier unter den Wei den nnd Erlen saßen Anton und Thoma wie vor aller Welt verborgen auf einer Bank nnd herzten und küßten einander. sent sei gescheit und red’ auch was, sagte endlich Thoma Jch, nein, ich kann gar nichts mehr reden und branch gar nichts mehr reden, Alles, irae tch sagen will, weißt Du schon, ent gegnete Anton, nnd doch erzählte er seht von seinem Erwachen vor Tag nnd von sei nein Morgengang und wie er Thema ins Weite hinein gegrüßt habe. ' Sie lächelte glückselig und gwinlerte mit den Augen sie hatte Anton gewiß auch von herger- gern, aber solche tiesquellende Liebe, wie sie jeyt aus ihm sprudelte hatte sie doch laum geahnt. Da drüben ist der Markt, nahm er wie der aus, da kann man Alles haben, ich möchi’ Dir auch was kaufen, aber ich mein’ Dir-kann man gar nichts tausen, die Welt, die ganze sselt ist Dein. Just doch nicht Alles, lächelte sie, aber Du hast recht,kans’ mir nichtsz ich will nichts als Dein gutes her-, nnd ich bab’ Alles, und so eins kann man nicht kaufen sür alles Geld in der Welt. Und weißt Du, was das Beste ist von Allem, was Du isgstk Was Jch glaub’ Dir jedes Wort. Jch glaub nicht, dass ans Deinem guten Mund her aus te ein nnwabres Wort kommen kann. Sie saßen wieder still, Hand in hand, ein wonniges Lächeln zog über das Antlitz Intons und Thema sagte Worüber lachst Du jetzt? Deine Seele lacht ans Dir, sag’ was ist’s Ja, lieber Schan, mir ist’s wie wenn un ser Strom da beut besonders lustig wäre« Schar-, an dem bin ich ausgewachsen und wie ich tmRrieg war, hab ich ost in dee Nacht gemeint, ich hör’ ibn tauschen und hab’ heim-seh gehabt. Und sent dent’ ich, lieber Schap, es wird auch sischieswohi sein da am Wasser-. Nein, Inton, ich würde mich schioer d’tan gesöbnen, ich hab’ eigentlich Angst var dein Wasser. Wie ich ein ganz klein’ Kind genesen bin, ist ein Knecht von uns ertrun ken, nnd da hab’ tch gehört, der Strom muß iedes Jabe sein Opser haben nnd nach drei Tagen speit er den Todten ans. Jch hab' einen has ans den Strom gehabt. Ich was Was reden Ioir sür närrische Zeugt Schau i Da drüben kommt dai Fleher vorn Titus mit dem Sohn unt der Tochter, der Sobn bat mich haben wol len und die Tochter Dich. Sie stand aus nnd grüßte die Ankoms menden mit der Hand winkend, and sie rief in die Ferne, wo sie uscht gehört werden konnte Kaust Euch Puppen auf dem «Meirtt. Anton aber blieb sitzen, eine ra sche Verdüsterung iog über sein Antlitz, ee that ihm webe, daß Tboma die Ver-schmäh ten so schadenfroh grüßte. Ein Bote tatn aus dem Schwert-Wirths haus, die Beiden sollten hinauf kommen, der Altschultbeiß Landolin sei da Untek dein Hostbor kam ibnen die Schwertwtrtbin entgegen nnd sagte: Die Eurigen sind alte droben in der Clterstube. Giückaus Neun tesCapi tel. Die Schwert zirtbin es ist einmal so, man redet nicht von ibm, sondern von ihr, und er läßt sich das auch ganz gern gesal len die kluge Frau bat den guten Plan gehabt, das alte Tisirtbebauo zu einem fast neuen zu machen, ja eEgentiich zu einem dop pelten, denn alsbald, nachdem der Platz für den Bahnhos bestmtnt war, wurde aus der flutjmärto getehrten Seite des Hauses ein neues Gebäude aufgeführt mit einer weiten Sommer-halte und bedeckte Söllern, io daß tie bonoratioren des Städtchens ibr Cast no im Sommer ins Freie verlegen tonnten. Daneben hatte sie das Erterzimmer des Hauses nach der Stadtsette eigene site Ver labungeseieriichkeiten hergerichtet. Entsetzung folgt.) —-———·0.0-———-— l Tcxcss Leon Springe. Unaufhaltsant ösf »neten sich gestern die Schleusen des Him mels und die durstige Mutter Erde sog mit Wollust den langenthehrten Segen ein. Hier, in Leon Springa beabsichtigte man sogar die durstigen Kehlen der Kinder Jder Erde mit nasser, jedoch nicht zu ’wässeriger Substanz zu laben, Herr Max iAue, dessen, seit mehreren Monaten irn Bau hegeignea Hotel jetzt vollendet ist, hatte den anrsiag zur festlichen Einwei hung deo neuen, geräumigen Hauses ange seyt, und die umsassendsten Voriehrungen getroffen, um die zahlreichen Freunde aus San Ante-nie und Umgegend würdig zu empfangen. Aber siehe dai die Herrn Sau Antonier ließen sich durch die Unbil den des Wettera inW Bockohorn jagen, oder oielmehr, blieben in ihrer Klause Nichtsdestoweniger ließ etz sich der zwar minder zahlreiche aher gemiithliche Kreis der mehr in der Nähe wohnenden Bekann ten und Verwandten irn neuen hause wohl sein. Der Uebersluß der reich besehten und geschmackvoll decorirten Tafel mundete vortrefflich und die ungetrübteste Heiterkeit schwang ihr freundliches Same-. Nach Tische bereitete uns Herr H. Töpperivein darchtein eitquisitea Zitherspiei eine seen dlge Ueberraschung. Als er sich nachher in die höhern Regionen zurückzog, und die schmelzenden Töne, durch die Entfernung gedämpst uno geheimnißooll umsäuselte, wie Aeolaharse, da war der Eindruck bei nahe zu sublim, um lange anhalten zu dürfen. Aber hier mischte sich der Thateni drang der ungestümen Jugend gebieterisch ein und brachte Terpsichore der göttlichen Muße ihre unauageseiztesien Huldigungen dar. Fast graueie der junge Tag bevor die fröhliche Versammlung sich endlich trennte. Beirn Turnen aus dem Maifestplatze zu Börne ist ein Sohn des Herrn C. A dam gefallen und hat den Arm gebrochen. scLouis Kunkel und Frl. Mathilde Lu ckenhach haben sich eine Heirathelizeno ausstellen lassen. —Am 12. wurde in Krauiw Thal am Panther Creet, ein Polisiest gefeiert, dem der Börne Gefang Schützeni nnd TurnVerein bewohnten. Der Schützen-Verein von Sisterdale trifft Vorbereitungen für das demnächst zu seiernde Schiltzenfest. Ja Erath County fwurde bereite am 27. April der erlte Weizen geschnitten. aniichen Corfiinna und Meria wur de die Leiche des farbigen Lehrers A. J. While gefunden. White wohnte noch nicht lange in der Gegend, war aber allge mein bei Weißen und Schwarzen beliebi Die Mordthat, denn eine solche liegt vor« hat große Entriisiung hervorgerufen. In der Näbe von Luling wurde nn längst ein großer merilnnischer Löwe gese hen. Jäger machten sich zur Verfolgung des nnliebfatnen Besuch-re auf. Der Sheriff von Smith Couniy bat einen gewissen W. Day verbaftet, der im Verdacht sieht, an den kärglichen Eisen bahnbernubungen ibeilgenornmen zu haben. Der Prozeß des Abe Rotbsrbild wird nach Entscheidung des Richter-l nach Caß County verlegi werden. Der Gerichts terrnin ryird im September in Linden eröff net und muß der Gefangene aiio wieder auf solange in feine Zelle zurückkehren. H» Alp ein erfreuliches Zeichen ist un steeitig die Tbaisache anrief-den« daß unsere handelabilanr nicht allein günstig bleibt« sondern lich noch fast mit jedem Monat ver bessert. So haben die Ver. Staaten wäh rend der ersten neun Monate des gegenwär iigen Finanginbree, d. i· vorn l. Juli 1877 bis Bl. Mir-; 1878 für 8206 5—i0,00c niebr ausgeführt, als der Werth ibker Ein fulir in derselben Periode betragen bat. Während derselben Periode im voluerge benden Linnaei-rer d. b. vom i. Jnl 1876 bis si. März 1877 betrug die Mehr auofubr blos 0149,513,000, und wenr das Verhältnis in den nachfolgenden drei Monaten des gegenwärtigen Finanziabree, d. i. bis zurn l. Juli 1878 dasselbe bleibt, so wird der Ueberschus des Wertbeo unse rer Ausiube über die Eininbr sich auf enebi aie 8250,000,000 missen-. Eine Petition an den deutschen Reichstag in Versen mag wohl einzig in ihrer Art darstehen. Eine solche ist in der That am letzten Tage vor den Ferien vom Fleischermeister Frommelt in sauer beim Reichetagsbiirean eingegangen· Der Sänger der Jaucrschen beginnt sein Poem mit folgenden hochtlingenden Versen »Viel Tausend Männer nahen Dir heut,’ Du hohes Haus nnd sprechen mahnend, bittend, Dir ihre Wunsche ans. Berziehe nicht zum Lächeln Dein national Gesicht, uns tonimt’s aus tiefster Seele, wir la chen wahrlich:nicht«. Jn diesemTon gehtes weiter. Zunächst wird ans die unwan delbare Treue sür Kaiser nnd Reich hin gedeutet, nIit welcher die Fleischer in der Geschichte verzeichnet stehen. Dann folgt ein Klagelied über die eiserne Gesetzge bnng,den Verkaufvon verdorbenen Waaren betreffend, »der Arme nennt es stintig, der Reiche nennps traut gour«, singt Herr Fromnielt. Freilich meint der Sänger iveiter:,, Es sitzt kein Fleischer ini deut schen Parlament, vom Sehen und vonc Schmecken dies das Geschäft nur kennt.« Jn den folgenden Versen sucht der Fleischer Meistersänger einerseits nachzuweisen, mit welchen Feinden die Fleischer zu täm psen haben-—Trichinen, Moden und an dere Raritäten—-antererseits macht er geltend, wie unzutrefsend es sei, wenn das als nöthiges Bindeauttel zur Wurst vers wendete Mehl, oder Sennnel, eine Fässchung genannt würde. »Ich ließ der Menschheit Zunge endgiiltIgen Nich ter sein« nnd dächt-; Der liebt die Mut ter nnd der das Töchterlein.« Mir die senrchezeichnenden Rath geht der Sänng zum Schluß über. Wir fürchten, daß diese Petition dem hohen Hanse—-Wuist sein wird. i —Die Aussichten auf ein gesegnetea Obstjahr sind, wie die Köinische Zeitung unterm Lä. April schreibt, Dank der herr lichen Witterung, Vorzüglich. »Steinobst blüht sehr reichlich, Apritosen und Psirsiche haben am Hochstasnm und Spaller große Mengen kräftiger Früchte angesetzt, Psilau men und Neineclauden sind mit Blüten überladen. Das Jahr 1878 kann unter gün igen Umständen die Mißernten an Sie nobst der letzten fünf Jahre volltonp men ausgleichen« Die Apfelbaum ent wickeln gleichfalls reichen Blüteuschmuck, da gegen haben manche Birnsorten geringen oder gar feinen Flor-, während andere nichts zu wünschen übrig lassen. Der Weinstock zeigt am Spalier und im Wein berge schönen Schein. Erdbeeren stehen sehr gut. Wenn uns nur die drei schlim men Heiligen verschonen Die Fürstin von Thnrn und Taria Can deren Gatten neulich in Wien ein Mordanfall gemacht wurde) wirkt in Rom ais ,,Ktrchenmutter«. Nachdem sie letzten Winter von Rom aus in ähnlichen Zwecken von Wien nach Berlin nie Agentin der Jesuiten gesandt worden, bringt sie augen blicklich bei Francht ihre Ansichten über den preußischen Culturtarnps vor. Die Fruchternte der Ver. Staaten shatte irn vorigen Jahre einen Werth von 8140, 000,000, war also ungefähr fo viel werth, wie die Hälfte der gesanrmten Ge treideernte. Die Orangen von Florida nnd Californien sind besser, als die von Italien und Spanien k——·———« Bretter und Schürt-ein« W. H. Harris u. Co. haben eine große Auswahl vgn Brettern in C o n v e r s e sehr billig zu verkaufen. —————·—O-—«s-—-——— G e s n ch t. Tausende, welche an Rhea tnatizmns, Glcht oder Nenralgla leiden, um sich Circulare senden zu lassen, welche Bescheinignngen einer glücklichen Kur ent halten. Man adressire: N. Je r-. kin s cis C o. Eigenthümer von Jenkins’ Rhea matismuo, Gichi nnd Neuralgia »Annil)l lator«, New Odean La. N. J e nkin ø.-—Jch habe 5 Flaschen des Annlhilalor gebraucht und bin vom Rheumatiemus geheilt. U. D. Terrebonne, 11 Contisireet, New Orleath W Bretter zu 822,50 das Tausend Fuß, Schindeln zu 85,50 das Tansead find zu haben in E o n v e r f e. U,5w4w w-— BruttnerrsBohkirngem auch durch Felsen, werden von K arl E. K r e i s ch e hierfelbst ausgeführt 4,4,tnw28Ui O—- Man gehe nach C o n o c rse wenn man billige Bretter wünscht, nur 22.s)0 dat- Tausend Fuß Nr Dergenteinsant cckeinkk Um in dem Kampfe mit dem gemeinsamen Feind- der Krankheit, Sieger zu t-leilsen, must man ihm mit Vehacrlichkeit Widerstand leisten· Es kommt sehr häufig vor- daß ein Heilmittel, welches- wenn mit B e l1 n rrl i chte i tges le r an ch t, allen Ericrdernissen des Falles vol tsg entspricht, für nuylos erklärt nnd bel Seite geworfen wird, weit ein paar Dosen davon die Krankheit nicht tnrlren. Wie nnvernilnftis nnd unbiliq wäre ein solches Verfahren in Bezug-ins Positurer Mo nenbitt ers» eine der populårften nnd beliebtesten Medizinen unserer Zeit, ein außerordentlich stärkendeg nnr stets erfolqreiches Heilmittel siir Hortleilrtgkeit Mommtm Leberbeichwertsem eingehenden Rhenmntiemno und Gicht, llnthiitigteit unt Schwäche der Nerven nnd Blase, sowie fnl die Unpäßlichkettem die der Lebensabend rni sich zu bringen pflegt. Keine Thatsache ist klar er emiexen als obige, allein um die Wahrheil der tel en an sich selbst In erfahren« soll· ten diejenigen, welche mit hartrtiickigrn Krani belten behaftet sind« dieses wohlttsäiige Mitte einer geduldigen Prove unterworfen. In die sem Falle darf man rnitBestlmrnthelt eine Knl erspartes-. Umziiw Schram St Eo’s. Dollar Stute ist jem nach ihrem neuen Lokal an der Nordseite des Mainplaza verlcgt worden. 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Generals219etiten des Staates bauvsquanier No. 69 Cvmnnkcestmbe, San An toniu« Texas-. Man adressikex Lockbor 275. W Oalvefsvtlkk R gentutts Damit tzn Magge, Gefchafkssphksb Ro. 131 Postofsices Vimßd 4,.·3,78 mij S. Mayer, i 30 Commercestraße. 39 Schnitt Mauren Gute Waaren, Billige Waaresm Jch beehre mich hiermit, dem pubiiinm die An zeige zu machen, daß ich auf alleinige Rechnung ein Geschäft erökfnct habe und stets ein außeror dentlich gewählte-Z und nichts Lager von Zrlmittwnetrem gnuchrtiizelu muI Yatzwnnren zu den risonsikseisten Preisen an Hand halte-I wel chcich den Pnbkiknm auf-s angelegentlichste em tfthic Sprecht vor, ehe Jhr anderswo kaqu und überzeugt Euch von des Prekswürdigkeit Und Vorzüqcichkeit aller in meinem Store besinblicher Artikel gi. Reiner, gegenüber von H. Bari-eck. :it,2tuwiM F. G. Sankt-. L. C. Groll-aus Grothaus 82 S mith Nechtsaecwåäte, Ofsice Commeecestkaße, in Rices nenent Gebäude Sau Antonio, Texas 15,o,70,t D Y. Pol-ris. D. C. Robinfon. 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Erwiguäjkoenigs HAM ZU Rc EH Indes-Ell Der Magen und seine Unregelmäßigkeit Eine gesunde regelmäßige Verdauung ist der Grundstein der Gesundheit des menschlichen Kör ers. Die meisten Krankheit-m denen der unter d orseu ist, entspringen gestörten Beiden-rags wermögen nnd dadurch einneiretener Verstopsan Be canäle des Körpers. Diese zu heben werden o r deisende Nedlginen angewendet. welche nicht selten eete Entzündet-g der Darmlräme hervorrusen und rien Körper schwache-. Kraft-aß in die Organe gebracht nnd deren Funktionen regnlire werden. Ils ein orgetadili cher Regulator sieden Dr Iugust Königs hanc arger Tropfen unüberrroffen da. Dieselben reinigen den Magen, starren der Leder nnd stellen das gestörte BerdauungdsBermä gen wieder der. ' Leberleidens Die Leder ist eines der vichti sten Organe des Körpers nod sollte man daher a en Unregelmäßig leiren«dieses Or ans Infmerksernkeie schenken, Le derleiden müf entweder einen gewissen Grad von Trä deit des OrganM der ed nndesabigr die nd dige nge Galle abgnsondern oder eine Versto Ifsng l- den Gnlleugesäfen, reiche die Galle din dertm den Darmkanal zu gelangen. Die Hain erhält eine gelbliche Farbe« es sind Schmerzen in der rechten Seite und rechten Schulter vorhande med der Idoetit nimmt ab. Dr· August Königs Hamburger Tropfen stärken nnd regulirea die Leder, reinigen den Magen nnd entfernen and den Gedärmen die darin angehn-s« ten Traume-. Scropheln und andere Krank heilen des Blutes. Serpddeln Ochs-s Elle sind eine Berderdniß der Säfte des Kerker-, welche denselben mit lästi kn Und bösartigen Unreinigleieen übe-laden Die Institution NO Körpers wird geschwächt, selbst Denn die äußeren Anzeichen mal fehlen, welche dIrch knischlöge auf dem Kopfe oder anderen Idelles des Korperi die Anwesenheit von, Scro vdelu sur-ists Dle Kinnkdeirsist im so gefährlicher nnd ernstli cher. da deefellse in vielen Fällen erblich von Ge schlecht ans Geschlecht fortgep flenee wird und schreck lich sind die Folgen- pelche Zinsnehmen-, Ber sxdegärnts der Leder and endlich den Tod nach sich s i sur vegetabilische Medizinem welche die Säfte des Körpers reinigen und den Giscslosf entfernen, sind drer von wirklichen Wende. Dr. Irr-Ist Königs önrndnrser Familien Me dizltes u unter diesen Dr. sannst Königs been dnr »Tropfen rein eI das System, erneuern die Sei te nnd entfernen as Leiden, indem ;sie ed mir der Wurzel entreißen. Nervöse Kopsfchmerzen seiden durch Bemeran oder Dahinaus-Sri rnn en deswegen-fern Diejeniqu Personen, welche an iesene Uedel leiden, missen Kassee, M, Vier nnd Tadel vermeiden nnd den Leid durch Dr. In Stsl Königs Hamburger Tropfen osfen deinen. Ins-new welche einer sitzenden Lebensweise nn leworfen sind- sollten flch fräd Rot-read Bewe gens-rie- OIMO meistens-»gesc- es e kleinen Massedrnncheh s Geschwulsth Geschwü te- Flechten, Salzfluß entspinnt alt unreine- Hlnu und ist daher durch den mit-um sitan r Dr. staff Königs ihn-Inse- cmäs d« If III Oe- Körper II rufen-m W Jst ei jedoch nöthig, un «die della-s In mitgen, sahe-licht loiale Insel umso-wem l· ein soll-bis ist Dr. August Kö nigs pas-samt Kråulecpflastet sombl als Zag pkllpflamr m guter Wirkung und leistet be finde-· flugmdeIIlümm welche In geschlossenen skipeu leide-. Indes-Man Dienste. Gelbsucht. Oellfncht Ist ein schilt-s der Leber val- dadurch krocscsmchte schetfüInag des Bluts O mit Gang tut-aus der sm- lI Folge von tüchtig-m sh sthmtpsms Dr. August Aulis pambutget tro Ifesh full laut-onst Ost-m nnd Bewegung ir: kriet Last nd die bestes satte-ca eine male Hel s it brumm Die Flasche Yamlmrget Tropfen kostet öd keins, ode- f ins Ilascheu III-ei Dsl CI fieitleustotpetem nah bät-html in säkamwm J z. vagstpzzo SC, »O am salutiere- Us Freie Presse Gräbern igx sonnt-. Ye. grau-teure H Schutz s Ev. Herausgeber-. Dienstag den 1:-. Rai 1878. »Ernst oder Scher Jn der Norddeutschen Allgemeinen Zei tung erscheinen seit längerer Zeit Briefe, welche diese Unterschrift tragen nnd angeb lich an eine Dante gerichtet sind. Sie be handeln die inneren Verhältnisse Deutsch land’6 in scherzhaster Form, hinter der aber stets ein ernster Sinn verborgen liegt. lLiser der Urheber der Briefe ist, darüber ruht ein tiefes Geheititniß· Seit einiger Zeit aber ist in der deutschen Pres se der Verdacht aufgestiegen, daß Fürst Bieniarik selber der Schreiber der Briefe sein könne, wodurch sie erhöhte Beachtung gewonnen haben. Daß Bisntarck selber wirklich der Urheber jener Briefc sein soll te, ist natürlich sehr nntvnhrscheinlich; doch mag der Verfasser ihm immerhin nahe stehen. Aar 11. April ist nach längerer Pause- der achte Brief von »Scherz und Ernst« erschienen. Seine Ausführungen gelten diesmal dem Gefühl der Unsicher heit, der Berstintniung und der üblen Lan ne, welches sich über die linfertigteit der innern Zustände Dentschlandw überall benrcrklich macht. Es ist nach dem Schrei den gor nicht so schlimm. Alle Befiirch tungen über die drohende Reattien sind eitel Dunst. Man ärgert sich blos, daß, trotz des beträchtlichen Aufwandes deutscher Lungen- und Handniuskelkraft, vor der Hand anscheinend so wenig erreicht wordensist, in Bezug ans Steuer und Wirthschastereformen. Zu wenig prak tische Potititer, zu viel jugendliche Sehn-ärmer seid Ihr, ruft er den Unzusrie- denen zu,«abcr er kleidet diesen Vorwnrsz in folgende liebenswürdige Form: s »WuUI-lvss(i olIU, Wsc VIII-II UIV jcpl jedenfalls geglaubt, daß es ein Vorzug shres Geschlechts sei, ewig jung zu blei ben, doch Sie irren, ich kann Jhnen auf Grund meiner neuesten Erfahrungen ver sichern, daß dieMännertvelt ebenfalls hinter dieses Geheimniß gekommen fei, allerdings nur soweit dies den innern Menschen be trifft. Es gibt in unserem lieben Deutsch land eine Legion von Männern, welche längst das Schwabenalter überschritten nnd sich dennoch bis heute die Denk- und Gefühlen-eile ihrer Studentenjahre in ei ner Frische erhalten haben, die von jeder Conservenfabril als mustergiltig aner kannt werden würde. Wenn der freilich etwas grausame Wunsch Göthe’ e: ,,jegli chen cchwiirnier schlagt mir ans Kreuz im dreißigsten Jahre, erfüllt werden soll te, so dürften die höhern Altersklassen nn jerer gebildeten männlichen Bevölkerung beinahe dezimirt werden. Gnädige Frau, ich möchte gerade von Ihnen nicht miß verstanden werden ich denke keineswegs klein von dieser johannistriebkräftigen Schwärmerei des reiferen Alters, dieser deutschen Gefühlscontiuuität, »aber Al les an seinem Platze. Als derjenige Platz, an weichen letztere aber meiner Ansicht nach am wenigsten hingehört, erscheint mir die politische Arena. Ach, und wie vielfach haben wir diese in jüngster Zeit gerade in der Beziehung mißbrauchen se enn Diese Jdealisten sind dem Fürsten Bis marck, sofern er der Urheber des Briefes, noch die annehmbarsten Gegner. Denn, wie er sagt,-den Fehler der allzugroßed Jugend legt man von Tag zu Tag mehr ab. Schlimnter kommen die Realisten davon »Da sind erstlich die Scharfschützen, denen an der Sache, um die getämpst wird, herzlich wenig gelegen, die aber eine per sönliche Matiee auf Personen haben. Diesen Leuten ist es nun einmal nicht bei zubringen, daß die Wahl der Minister bei uns zur Zeit und hoffentlich «alle Zeit unumschränktes Vorrecht der Krone ist und bleibt. möchten gar tu gern dabei anch ein Wörtchen niitzureden haben. Da sind ferner die Atquebusiere, die Alles gehen lassen möchten, wie’s Gott gefällt, nur unt nicht die Unruhe des -Wechsels und· ihr Theil Verantwortung auf sich nehmen zu müssen, oder die nichts gewähren wollen, ohne sofort mit der Linien doch wieder zurück zu nehmen, wao die Rechte gab. Schade um die Leute! Sind sonst wackre Brüder. Aber das denkt wie ein Seifen siederl Da sind endlich aber auch die Pan duren und Kroaten, verbissene Gesellen, Feinde der Personen wie der Sache. Sa gen Sie mir nicht meine Gniidigste: »Du hast nun die Upathie!« Glauben Sie mir, ich kenne meine Pappenheimerl Leute, die nicht die Weisheit, sondern die Bos heit von der Gasse in die parlamentarische Redefreiheit hineinschmuggeln, die da glauben, daß wenn sie nur mit der ihnen angeborenen Unverfrorenheit das nöthige Quantuin Gift nnd Galle nach oben aus spritzen, das Mandat eines Parlanteuta riers ihnen schon von selber zuwachsen wird,Geister, vie Alles verneinen nnd de ren Schtboleth der Spruch bildet: »Was besteht, ist werth, daß es zu Grunde geht-« Jch lenne sie. Glücklicherweise ist ihre Zahl gering nnd ihr unheilvoller Einfluß un Abnehmen. Sprechen wir nicht mehr von ihnen Nicht eine Reaktion ist es, die uns be vorsteht, wird in dem Briefe weiter aus gesiihrt, sondern Reform nnd Revision. Wenn man das Reaktion nennen wolle, so sei es eben eine Reaktion, mit der jeder Patriot zufrieden sein lbnnte. Und er fährt fort: Zunächst freilich wird ja die geplan te Reform nnr in langsamem Schritt vor sich gehen können. da das eine der unsern Staatswesen ziehenden Rosse eben noch ein junges Pferd ist, das mitnnter seine launischen Seitenspriinge macht; indessen stehtzu hoffen,daß es sich ntit der Zeit einfahren und hübsch bei der Stangh bleiben wird. Wir haben in den letzten H Jahren überdies mit der Schnellsa brikation so trübselige Erfahrungen ge macht, daß wir es vielleicht filr eine dank Fbar hinzunehmende Schicksalssiisung an sehen milssen, wenn sich der in Aussicht genommenen grundlegenden Reform an fange Hindernisse entgegenstellen, die zur nochmaligen eingehendsten Prüfung der Spezialitäten Zeit und Gelegenheit ge währen. Um bei dem vorstehenden Bilde zu blei ben: Das junge Pferd sdie Volksverm tu g] und das alte Pferd sdie Regierung] sing einmal zusammen in den Wagen ge spannt, und es wird sicherlich für Beide am zuträglichslen sein, wenn sie sich ernst lich bemühen zusammen zu gehen. Jnt Uebrigen aber pflegen bekanntlich junge Pferde eine größere Ausdauer zu haben, als ante. Und damit wild sich auch das deutsche Parlament trösten lönnen! Das Reich der Mißstimmqu Das Reich der Mißstimmung nennt der berühmte russische Journalist Kathoff Russland in seiner Zeitung Moskau Ga zette. Der Proces; Sassulitsch hat merk würdige Enthüllnngen darüber gebracht, wie weit diese Mißstimmung geht. Die Geschworenen bei diesem Prozeß waren auserwählte conservative lohake Männer-, wie man annahm. Es waret neun Be amte, ein Adeliger, ein Künstler und ein Ehreiibåirger von Petersburg. Und diese Auserwählten sprachen die Sassulitsch frei. Jetzt heißt es nun, der Kaiser selbst habe diese Freisprechung gewünscht, um dem Ereigniß die oppositionelle, ja revolutio näre Spitze abzubrechen. Man sa t, General Trcyoss, auf wel chen jenes ZJZädchen geschossen hat, sei bei dem Kaiserin Ungnade gefallen. Warum? Weil er gegen kaiserliche Order Gefangenc habe peitschen lassen, saaen die Freunde des Kaisers. Die böse Welt aber sagt, weil man fand, daß dieser Polizeidirektor, der erst einige Jahre die gebietende Stel lung in Petersburg bekleidete, ein Testa ment abfassen ließ, als er an seiner Wunde daniederlag, worin er über vier Millionen Rubel verfiigte. Woher sollten die koni men, wenn sie nicht gestohlen sind Des halb habe der General seine Entlassung erhalten und die Freisprcchnng der Sassn litsch sei der Wunsch von Oben gewesen. Das Reich der Mißstimmung des Herrn Kathoss ist bekanntlich auch das Reich der ossiziellen Lügen. Man weiß also, was man von Obigent zu halten hat. Das Publikum, welches man zu jenem Prozeß zugelassen hatte, war ebenfalls ein aus gesuchtes. Der Gerichts-Präsident selbst hatte die Zulassungskarten nur an Beam te und andere angesehene Personen ausge geben. U dennoch begrüßte es das sreisprechende Urtheil mit stürmischem Bei fall. War dieser etwa auch von Oben befohlen Es war im Gegentheil eine Demonstration der russischen gebildeten Klasse gegen das ganze alte Willkür-Re giment der Polizei, das trotz allen kaiser lichen liberalen Befehlen und Verordnun gen noch immer fortexistirt. Das spurlose Verschwinden der Wjera Sassulitsch nach ihrem Prozeß wird von der Opposition als e n Regierungs-Comp! betrachtet, um diese Person für immer zn beseitigen. Es erschien jedoch nach einigen Tagen in den Zeitungen ein Brief der Wjera, worin sie sagt, daß die Polizei sie suche der Kronanwalt will gegen das freisprechende Urtheil appelliren—und daß sie sich verborgen habe bis zu dem Tage, an welchem keine Gefahr mehr für sie exi stiren werde, von Polizei Willkür verhaftet zu werden. Manche glaubst jedoch, daß dieses Schreiben von der Polizei erfunden sei, nachdem die Wjera von ihr für immer beseitigt wurde. Der Prozeß hat Veranlassung für die Presse gegeben, sich in der bittersten nnd heftigsten Weise über die herrschende Po lizeiwillkür auszusprechen, worin sie sich durch keine Verwarnung und Beschlag nahme irre machen ließ. Rußkh Mir (Russische Welt) sagte Es ist klar, daß in unserem Vaterland persönliche Freiheit und Sicherheit nur leere Worte sind; alle Regeln eines civilisirten Criminal-Prozes fes, die durch das Gesetz von 1804 einge führt wurden, sind durch die im Dunkeln arbeiteude Polizeigewalt gelähmt, deren abscheuliche Geheimnisse durch den Sassu litsch Fall so rücksichtslos enthüllt wurden. Die Freisprechung der Gefangenen und die ihr von allen Gesellschaftsklassen be wiesene Sympathie ist eine ernste War nung für die Regierung: Der Despo tismus und die Corruption unseres Ber waltungsshstems schändet unsere Natio nalchre, jetzt mehr als jemals, während wir auswärts als Befreier aufzutreten be haupten. Wie lange sollen wir noch die se Schmach ertragen. Der Golos, tas verbreitetste Blatt in St. Petersburg, sagt Wir haben Ge setze, Richter und Gerichtshöfe aber all das ist nur Spiegelfechterei. Die Gesetze werden nicht ausgeführt die-Richter fiiid ohnmächtig vor der ge eimen Polizei; wir haben keine Rechte, keine persönliche Frei heit. Warnni spricht die Presse nicht kühn ihr Urtheil den Censoren, dein Poli zeiminister und allen seinen Agsenten ins Gesicht? Die Novoie Vremia (die Neue Zeit)j: ein radikales Blatt, sagt: Sie ioollten dieses arme junge Mädchen nach Sibirien senden! Die Nation antwortete durch eine Freisprechung, »welche indem ganzen Lande mit Freuden be riißt wurde se Freisprechung ist eine furchtbare War nung für die Regierung. Wenn die Ver hältnisse sich nicht ändern, so wird bald die Zeit kommen, wo derselbe Ruf-Nach Sibirien gegen die Männer erhoben werden wird, welche unser Voll so lange beraubt n id entehrt haben. -————.-s00—.—————— Die Gesamt-itzabi der siaviscben Völker belaust sich aus 90,365,600 See len. Darunter sind 61,190,600 Rassen, 9,492,160 Polen, 5,940,200 Serbkn und Kroaten, 5,123,950 Butgaien, 4,815,150 Czechen, 2,213,850 Siovalen, 136,000 Wenden und 11,41(3 Kassuben (letzieke mit eigener Schriftsprache und Literatue). Unter den Rassen sind 13,168,288 Klein russen und 3,488,600 Weißkussen. Die Balgaren bekennen sich meist zur griechi schen (oitbodoren) Religion, :30,000 sind uniet, 500,00() katholisch und 400,000 Mobamedaner. Unter den Serben sind 3,023,130 oeibodor leigentliche Seide-is 2,407,890 katholisch (Kkvaien), 500,000 Mohamedanet, der Nest nah-L Ja Nuß land selbst gibt es im Ganzen 59,0(10,000 Orthodoxe und 23x Millionen Anderegläui bige. Oribodoise Kirchen und Kapellkn iäblt man 50,834, die Zabl der Weltgeist lichen beträgt 107,72-i. Außerdem gibt ee 5689 Mönche und 3587 Nonnen in 493 Klöstern. Jm Jahre 1876 traten 259,t)68 Pers-Sen zur oeihodoxen Kirche übe-.

Von 8—10jiidischen Eher die wö chentlich in Berlin geschlossen weiden, sind nach der dortigen »Jud. Presse» ZWE Mischehen u. z. durchgehends katholische Männer mit jüdischen Frauen. Die- Sächsische Blätter erzählen: Der Oberbürgermeister der guten Stadt Leipzig, Herr Dr. Georgi, erhielt vor Kurzem ein in Dresden aufgegebelies, vom preußischen Gesandten unterzeichnetes Telegramm: »Eurepäifcher Congreß gesichert. Leipzig als Congreßort bestimmt. Sofortige Be spreshung mit Jhnen bezüglich Localfragen und der Unterbringung der Botschafter nothwendig. Womöglich schleunigst hier heriommen.« Mit denr nächsten Zuge danipfte Herr Georgi nach Dresden, eilte nach der Wohnung des preußischen Ge sandten und erklärte die Vereitschaft der Gemeinde Leipzig, die Vertreter der Groß mächte würdig und gasilich zu empfangen. Mit wachsendem Erstaunen hörte Graf Solme zu, er wußte nicht, wovon Herr Georgi sprach, endlich siel sein Blick aus den Wandialender. »Welches Datum ha ben wir denn heute, mein wertber Herr Oberbürgeriiieister?« —»Den erstere April!« ——s2lugenbliellich ist man bemüht, dem lic heberdee Schabernacke auf die Spur in kommen· Man bat ermittelt, daß das Te legratnm nicht am Schulter des Telegra phsnbureaus aufgegeben worden ist, wo man dasselbe ohne Begiariiigung durch dan Siegel des Gesandten nicht angenommen haben würde, sondern daß der Aufgeber sich der neuen Bequemlichkeit bedient bat, dael Telegramm franlirt in einen Briestaslen zu werfen, Von wo es aus dem gewöhnlichen Wege an den Apparat zum Telegraphiren gelangte. Mit Freuden werden jene, welche durch Fälschungen von Dr. Ang. König’s Hain burgcr Tropfen betrogen wurden, die Nachricht begrüßen, daß diesem Unwesen ein Ende gemacht wurde und jene Fäl scher der gerechten Strafe nicht entgangen sind. Dem Maler Hans Matart ist feine Berühmtheit fo zu Kopfe gestiegen, daß er glaubt, ungestraft grob fein zu dürfen. Manchmal kommt er aber dabei schlecht an. So neulich, als sich in feineiu Atelier draußen in der Vorstadt Wiens eine glänzende Soiree zahlreicher Vertreter der Aristotratie und der Kunst vereinigte. Unter den Letzteren befand sich auch die Lucca. Mitten in der Unterhaltung, nachdem eine Reihe erlefeuer Geuiiffe die Gäste ergötzt hatte, bemerkte plötzlich Ma knrt sang sag-on zu der Gefellfchaftx »Nun wird uns auch die Lucca etwas fingen-« Da dieser Aeußerung eine Bitte nicht voran-gegangen war, so ließ die erstaunte Klinstlerin, die mit ihrem Talent fonst nicht zu geizen pflegt, erst ihre glänzenden Augen verwundert im Kreise herumgehen, um endlich die spitze Antwort zu ertheilem »Wisfen Sie was, lieber Professor, wir wollen tauschen-Sie werden uns etwas fingen, und ich werde Ihnen et was malen!« Große Heiterkeit der Anwefenden, große Verlegenheitdes Meisters. Die Lucca fang wirklich nicht« Ale einen Gradmesfer fiir den Werth eines Artikels möchten wir den mehr oder minder großen Verbrauch desselben aufstei len. Herr Apotheker Babcock in New Hamptan, Jowa, liefert folgendes Com ,mentar zu Obigent; Dr. A u g u st K ö knigw Hamburger-Tropfen ver taufen sich sehr gut und nimmt die Nach frage nach diefer Medizin täglich zu. (Eingesandt.) s Austin, 10. Mai 1878. i Ein ewisser Max Fehrmann hatte nach seinem erstiindniß die Schule des Herrn sJasob Bickler in der »Tean Post« aus ;gepufst, was dem efriiheren Lehrer Herrn Rumpel nicht richtig schien nnd weswegen er seine Reclame sachgemäß widerlegen wollte. Diese Mittheilnug macht mir s Herr Rumpel ob er etwas in der Sache that, wußte ich nicht, weil ich mich als ak Ttiver Lehrer vollständig indifferent Tverhield Als Herr Rumpel den bespro cheneu und später in zwei deutschen Zei tungen veröffentlichten Brief der Gebrüder Dietzel erhalten hattOzeigte und übergab er mir denselben allerdings mit dem Be merken, keinen s ch l e ch t e n Gebrauch davon zu machen. Von einer Jndisere tion oder Ausführung des Briefes ist also, wie Herr Rumpel behauptet, durchaus nicht die Rede. Diesen Brief zeigte ich einem anderen Lehrer als Curiosnm, wel cher nach dessen Durchsicht äußerte: Das ist ein Prachtexemplar von einer-i Briefe! Jch machte ihn auf die Bedingung auf-i merksatn, unter welcher der Brief mir be- händigt worden, als er daran ging den selben zus piren für seinen zu entwerfens den Brie eller, wie er sich ausdrückte Erst später hörte ich, der Brief sei an die ,,San Antouio Freie Presse« abgeschickt ich habe daher mit dessen öffentlicher Ver breitung nicht das Geringste zu thun, was die »Freie Presse« gefälligst bestätigen wolle. Was nun Herrn Rumpel betrifft, so muß ich vorausschicken, das; derselbe zwar ein sehr achtungsvoller Mann ist, er seinen besrenndeten Schulmännerns aber durchaus keinen Gefallen mit seiner an die Texas Post gesandten Rec lam e ge- I macht hat. Reklame ist Marktschreierei.i die ich wie jeder wahre Schulmann sich verbitten müssen. Die Herausgeber der »Post« wissen bei ihrer sehr mangelhasten Bildung, die kaum für eine Sexta ausreicht, daher nicht, wel che Beleidigung sie mir als Lehrer und der Schule selbst darthun, wenn sie mit der frechen Lüge vor die Oeffentlichkeit treten und behaupten, ich wollte ausgepnsft sein. Die Gebrüder Dietzel sind ebenso unfä hig eine Schule zu beurtheilen, als nn sernpulös, was sie bei mehreren Gelegen heiten bewiesen haben. Mit dieser Ent- gegnung fertige ich die unbegriindete und ungerechtfertigte Verdächtigung ein fiir alle Mal ab denn sich mit einem mora- lisch so ties gesunkeneu Blatte wie dieI »Texas Post« in Controverseueinzulas sen, kann keinem anständigen Manne an- genehm sein. Dieses diene der Texas Post als Ant wort auf ihre Jusinnation und Denn-triu ieu. Karl ane. Anzeigem I P i c n i e gegeben von der Luthcrischen Kirchen Genusude bei Gäathers Mühle. Für Unterhaltungen aller An ist hinreichend zesocah Da- Publikum ist used-tut Hagel-sen, Der Kinde-verstand XII-Po «r·"g ei P ein is- H Zahn Arzt Fre11ch’s Building, Main Plazmi Schmerzlose Goldfiillnngen von..81,00,s Reinigen der Zähne nur 1,()(), Ausziehen 75. Roseneiö wird beim schmmioscn Ausziehen an gewandt n1d vie schönste uns durabkiste Arbeit guamntitt Deutsch, Französisch nnd Hpaiiisch gesprochen Freie Behandlung für Arme Geer-ge PearL m,5 tnvlj Die Linnber-Yard Von W. H Harris E Co» Gaswerk-e »Steine-m verkauft das 1000 Fuß Bretter vesn 22 Doller bis 32250 ZW- Besiellnngcn werden rasch und pünktlich ansgefuhrt. 6,5,t4m Dentsches Fliegen- u. Flohpnlver das beste und alleinige Mittel, um alle Auen von Insekten nnd Ungezsefer in Zeit von einer Stunde zu vertilgen. —O-.O-0— o o Eine Messerspitzc voll des Pulvers todtet ohne Ausnahme alle Fliegen, Wanzen, Flöhe, Coackroachcs, Mosqnitos und anderes Un geziefer, das sich in einem Zimmer befinden mag, sowie Ameisen Das Mittel ist untrüglich undI patentirt. Man wende sich an Dr. Harrasz 17,4, tmv Euno. G. W. WWER Händlekin Häuteu, Wolle, Baumwolle und Pelzen, Weslseile des Münze-Blase Um neuen Gebäude, San Antoniu, Texas. Preis-Courant. für die am S. Mai endcnde Woche. b ä n l e.' Mexikanische« ausgesuchle 20 Psd. u. mehr 14 Ets, CC -s 7—20 10 No. 2, leichl7—20 6 Vollen, reschävigt, 6 Fleischer, gewählte 20 Pfund nnd mehr IZF 7— 20 Pfund il) No. 2, leicht do. 6 Ballen, beschädigt 6 Land, gewählte 20 Pfund und mehr IZF 7—20 J 9 No. 2 leicht do. 6 Ballen, beschädth 6 Ziegen, gewählt, Iz- Psnnd und mehr 16 volle baut 10 Hjtsch, gewählt, Abzug fäk Sand) 12 bit ch Schnshänte, je nach Wolle. W- Liesentngen von Häuten werden zu Markt preisen angenommen Der Erlös ist nach Wunsch zuei. den. Auf Verlangen werd-n Waarenlxese rungen dafür gemacht Kommission Wollt. Wollhändlekn oder Betten-seen katb ich, meinen unter zn besichtigen, ehe sie ihre Wolle anderswo Zelle-bringen. Genannte Artikel nnd Andere nchtne ich in Ausbrlvabrun;. lssztuw Bier in Fiisfern ans der riihlnlichft bekannten Brauerei Voll Anheuser u. Eo. in Hi. 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Um sich von dieser Thatsache zn überzeugen, erknndige man sich an andern Orten nach den Preisen nnd komme dann zu mir« Man wird dann sinden, daß ich billiger verkanfe als irgend Jemand anders. L. Wolffon, 3,3«iniv3M nordwestliche Ecke des Main Plaza. Aufmerlismnlicii. U m R an m für unsere Sommecwaaren zu gewinnen, offeriren wird unser großes und gut cissortirxes Lager VVU SchnittQaamy Fertigcu Kleidern Schuhen u. Stiefeln Ic. zu sehr hetabgesetztk n P r e i se n. Z gztorrixtz A. Rette ir. A p o t h c k e t- gegenüber von H. Grotten 5.1 tsM L. Briam, Händlekin Gr ocerie-Waaren, ?(lan«1o-Plaza. Ductus-get gzsgknt sdks berühmter Winkelmeyers St. Louis Bier. Das Bier wird inIFässern und Flasckåen ver-sauft. 0,11,:j Madame Remmger, Geprüfte Hebamme, Nord- u. Alamostxaße, Major Howardö Gebäude. 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Gicht nnd Neuralaia, bis fest schetnvar undeilbar, halten in Wirklichkeit ihren Mersler in Jenkins’ Annthilator gesunden. Wir deslden Zeugnlsse Ion dochstehenden Männern in Louisiana und andern Staaten, welche Jahrelang unerträglrche Schmerzen litten und vergeblich Lin derung in den beißen und warmen Bsdern von Arkansas und Virginåcn suchten, und nschdetn sie Dutzende von mehr oder weniger anseprlesrnen Heilmitteln erfolglos versuchten und iede Hoffnung det idnen erstorben wor, Erlösung von ihre Leiden durch den Gebrauch des Anntdilators san den, ja sie wurden durch den für eine kartepselt fortgesetzten Gebrauch des Mittels vollkommen lu rirt. Der Innldilator ist ein rein vegetabilisedcs Pråvarsrt nnd kann odnr Furcht vor schädlichen Fol gen von zarten und robusten Constitutionen einge nommen werden W- Zprtis sl,00 die Flasche. Wesen Tireui laren, selche Zeugnlsse enthalten, wende man slch an Truggiflen oder an N. Jenllns ck co» Eigenthümer-, New Orleans. La. Ftnlap st- Tdornton, Wdoltsale Deus isten« New Orleans, La» Generalagenten für Lonl ana, ceras, Mississippi, Alabama, Irlnnsas nnd Flo rida. 4,3 tuwli f

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J- P. MOSS J. F. ROUNTREB MOss —UN"D RouNTREE Grund Eigenthum nnti LBBBNDES leH. Daaendatterd Gebilxsdq eine Trense hoch, Zimtter No. Z, Sktt Antoniv, Tera6. Farmcu zu verkaufen. 1000 Acker an der Medina, 70 ia Kultur und eingesenkt, Haus mit Zinrmern,Bt-uunen, 600 stucdtdäume, 5 Joch Ochsen 25 Pferde, Wagen, piiåae Ic- Rancho von 2720 Ickern. 550 emgefenry 70 in Keim-, toao Schafk, 20 Böcke, gis Stück May sied, 1200 Ziegen, 100 Ifeedy 50 Schweine,»ztvu eöckigei Steingedtiude (20 dei 45 Ins-A steinerne isterne, mer Gatten, Obstgartert, Rauchhaus, Stall, 2 written, Windmühlenvumre, Wen-up Nebengedäadee alles in guter. Ordnung. Prete 816.500, die Hälfte hatt-, derRrsi meinem und Dei Jahren. I840 Acker Land, nahe der Fricdrtcheburget Straße, Haus mit Z Linnaei-m 0 Acker in Kalt-m eiI viertel des Ganrett Farmland. Bier gute de mässerdare Jan-ten titmett daraus gemacht wer den« Preis 85.500, ein Drittel haar, der Rest in s Jahren zu 8 Prozent Zinsen. 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Gutes neues han« und Lot, Eistekne u. s. w 1000 Dollor 250 Dollak been-, der Rest Imm lich in Rates you 25 Douai-. Schönes baue sit 8 Zimmer-, veöchthek Hof, Blume-, Itnchts und Schatte-bäumt auf I Los-, alles in guter Ort-miss, 4000 Douai-. bew- kuit 5 Zimmekm fast neu, im besten Theil der Senkt m Ins-, 3500 Douai-. Dreißig Varus Heut as der Süd-Flptedstmße, läqu bis um Fluß, nahe dem sei-. Staaten Itfenah 2000 Dol lae, Denn das Land bald verkauft werden kann. Russell vaard, Icethtis-2!uivast und Landagenh bef Die-- c Zaum-n o Abgang und Ankunft der Eisenbahnzäga Die petitesses-siege verlassen, Sonntage entge Ins-en Sei Imqu s- Mo ne- vormittag-, Ho s Mit 1210 III les-en in sonsten um 4:50 Use Ismds Ind in selten-n no II Uhr 30 sinnre- Ibendd nn. Sie gehen nb von holst-n Qle Vormittags. Este-m sxs Nunme sestln tu IIends« III los-sen ln Snn Inn-nie nat 8280 Uhr Abends an. c Most Stunden. Die biestee pellofstee til täglich von L Use Bot nmsz M 0 Uds Ihendi geössner. 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Die enropäische Politik beginnt entsetz lich langweilig zu werden und die orienta lische Frage verwickelt sich immer mebr zu einem gordischen Knoten dessen Lösung selbst den hervorragendsten Divlomaten schwer zu werden scheint. Ueber Schuma iosse Mission befindet man sich noch voll ständig im llnkiaren, trotz der Andeutun gen, die hie nnd da von verschiedenen Kor respondenten gemacht wurden. Die ,,Aganee Rasse« wenigstens bezeichnet alle Zeiinngs entbüllungen über Schuwaloffe Reise ale reine Hypothesen. Die Regierung wisse selbst nicht, welche Vorschläge er überbringe. Wenn dieselben der Art seien, daß sie per Telegrapb oder Conrier übermittelt werden konnten, so wäre Schuwaloffe Neise nn nöihig gewesen. Schnwaloff ist nun, nach dein er Bismarck in Friedrichs-ruhe besucht und mit dein Minister des Auen-artiger Gras Bülow, in Berlin eine Unterredung gehabt bat, am 12. in Si. Peteeeburg eingetroffen nnd wir werden also bald er fahren, was er zu berichten bat. Mit Bezug darauf meidet bereits der Wiener Korrespondent der Timee, daß Nußland seine Opposition vermindern und vielleicht einwilligen wied, feine Forderungen einem Kongreß zu nnterbreiten, wenn Schnioa loff nachweisen sollte, daß die zwischen England und Nußland bestehenden Schwie rigkeiien nicht umgangen werden können. Mittierrveile erleiden die minrarnchen Operationen in der Türkei keine Unterbre— chang. Die Dematkationelinie der Heere ist schon längst vermischt und Gen. Tod leben tbut wag ihm gefällt. Endlich hqk er auch durch. die Androhung, Unsinn-ti nopel ohne Weitere-z besetzen zu wollen, die Türken gern-ungen, die drei Festungen Schumla, Varna und Batoum zu räumen, wogegen er das Versprechen gab, seine Truppen aus Adrianapet und Dagotoch zurückzuzieben und Erzeroum auszuaeben. Eine erläuternde Depesche meldet jedoch, dnß der russische Oberbeseblsbaber noch eine andere Bedingung in petto babe. Er verlangt ein Zurückweichen der brittiichen Flotte, widrigensalle er nur die Stellun gen in unmittelbarer Näbe von Constantis nopel verlassen wird. Die Kriegevorbereitungen nehmen in England und Russland ungestörten Fort gang. Das ossizielle Journal Von St. Peiereburg bringt eine Proklamntion, wel che Geldsubscrivtionen zur Bildung einer Voluntäiflotte autorisirt. Der Czaro· wiich bat sich selbst an die Spitze des Sammlungelomite’s gestellt; in allen be deutendeten Städten liegen Listen auf und wird zur Zeichnung von Beiträsen einge laden. Während so die Rassen sich immer mebr ichlagsertig machen, nehmen isie in aller Stille von den ibnen bestrittenen Ge bieten Besitz und sind beispielsweise ietzt faktisch die Herren von Bessarabien. Wie der Timee aus Bucharest berichtet wird, bat die Landbevölkerung Bessarabiene schon aufgehört oder ausbörem müssen, an die rumänische Regierung Steuern abzufübi ten-das Kollektionsgeschäst wir-d von den russischen Beamten besorgt. Ueber das am 11. auf den greisen deut schen Kaiser gemachte Attentat, ala er mit der Großherzogin Von Baden Von einer Ausfahrt zurückkehrte, geben wir in unseren enropäischen Nachrichten die näheren Ein zelheitem Die That hat mit Recht in al len Schichten der Bevölkerung der Haupt stadt die größte Erbitterung gegen den Attentäter hervorgerufene und in ganz Deutschland wird man den glücklichen Zu fall preisen, der den Landeaherrn vor der Kugel des Meuchelmörderg bewahrte. Fürst Bismarck weilt noch immer in Friedrichgruhe wird fich jedoch gegen Ende des Monats nach Aachen begeben, da er daselbst fchon Quartiere bestellen ließ. Die deutsche Regierung hat sich entschie den, die Einladung der Ver. Staaten zum internationalen Münztongkeß abzulehnen. Die Anleibegesetze zur Erhebung des außerordentlichen Credito von 60 Millio nen Gulden wurden am 9. in beiden Par lamenten Oestreichs eingebracht. Wenn der Speziaisxorreepondent de London Standard richtig informirt ist, fo ist der Papst in dem Kampfe mit der Jesui tenyartei unterlegen und damit der alte Haß der tatholifchen Kirche gegen alles bestehende Weltliche, das sich ihren Sa. Hungen nicht unterordnet, wieder aufs Neue angefacht. Es muß recht fchwer fein in alt hergebeachte Gewohnheiten nnd Leh ren kräftig eingreifen und fie nmmedeln zu wollen. Daß Papst Leo XIIl. Anstalten dazu traf, daß er geradezu die anstößigften Dogmen aufheben wollte, darf nicht bestrit ten rveeden, ebenfowenlg, wie ea ihm da ran gelegen war, mit den mit dem Vatikan verfeindeten Regierungen wieder ein besse res Verrat-ni- anzuoaonen. er zahlte nicht zu den Rückschritt-männern, die im mer neue bis inW Undegreifliche gehende Lehren aufsteilten, um das Volk im blinden Glauben zu erhalten, in ihm jeden Wis sensdrang und jede Regung nach Austlä rung zu ersticken und es zum gesitgigen Werkzeug der Leiter der heiligen Kirche zu machen. Die Ausgabe, die er sich g-siellt, war eine zu große-der moderne Reformer mußte erkennen, daß die Camarllla im Vatikan mächtiger ist ala der Papst und daß der Einzelne gegen ein Heer von Fein den Nichts auszurichten vermag. Die machtlose Stellung des Papstes muß den Großmächtem mit welchen er die diploma tischen Verhandlungen wieder anknüpfen wollte, schon bekannt gewesen sein oder der Einfluß der, Jesuiten war zur Zeit der Unterhandlungen schon so stark, daß die ge stesten Forderungen und Bedingungen nicht angenommen werden tonnten und deßhalb jede Annäherung unterbleiben mußte. So scheiterten die Verhandlungen mit England, Rußland und Deutschland und gegen letzteres ist der ostene Krieg be reits wieder durch den Kardinal Catterni, Präsekt der Kongregatiory proklamirt wor den« indem er die deutschen Bischöse an weist, sich gegen die Maigesetze auszulehnen und das von der deutschen Regierung ge währte Stipendium zueückzuweisen.—Al-er nicht nur werden die Pläne und Absichten dea Papstes ausdiese Weise vereitelt nnd unwirksam gemacht, auch seine persönliche Freiheit ist dem Willen des Jesuitenheerea untergeordnetz wird ea ihm doch nicht er laubt, den Vatikan zu verlassen, als wenn Inan durch seine Anwesenheit bekunden wollte, daß Alles mit seiner ausdrücklichen Einwiiligung und Genehmigung geschieht. Diese neueste Wendung der Dinge wird bewirken, daß Deutschland nun erst recht arti genaue Besolgnng der Maigeseße hal ten nnd vielleicht eine noch schärfere Politik gegen die Kirche inauguriren wird. Die Pariser Weitanssiellung ist von einem ungeabnten Erfolg begleitet. Auf fällig ist die Tbatsache, daß der Kabeljunge, der doch sonst sich stets Franzosen freund äich zeigte, darüber so wrnig zu berichten at. Die spanische Regierung bat den Gene ral Martinez Eampos veranlaßt, auf Cnba zu bleiben und eine neue Campagne gegen die Jnsurgenten Unter Macev und Vincento Gareia zu führen. Es sind ihm hierzu 25 Millionen Dollars, 10,000 Mann Ver stärkungen und die Vollmachten, Reformen einzuführen. bewilligt worden. Präsident Diaz hat kürzlich einen gelun genen Schachzng gethan, unt seinem Geg ner im nächsten Präsidentenwabikampfe, den Ober-richtet Senor Vallarte, der gleich zeitig Pretnierminister ist, zu schaden. Diaz berief drei Mitglieder des Nationalen Obergerichts in das Kabinet und diese Er nennungen gaben zu einer Kontroverse zwischen der Executive nnd dem Obergericht Veranlassung. Letzteres verlangte nämlich, daß die drei Herren, da sie gleichzeitig zwei Aernter bekleiden, entweder als Minister oder Richter resignlren und sie babtn sich entschieden, aus dern Obergericht auszu treten. Selbstverständlich mußte dadurch Vallarte’s Stellung berührt werden und befindet er sich nun in einem argen Di lemma. Als Oberrichtek ist er der Nach folger des Präsidenten im Falle einer Va kanz, das Amt möchte er also nicht gern niederiegenz seine einflußreiche Stellung als Ministervräsident möchte er aber auch nicht gern artigeer und der einzige ano weg der angedeutet wird, ist der, daß das Obergericht in feinem Falle eine Ausnahme macht, da ein Wechsel im Siaatedeparte ment, bevor die amerikanischen Fragen er ledigt sind, alo unpoiitisch angesehen wied. Die Geaner Vallarte’o werden aber fra gen, weßhalb er durchaus Oberrichter blei ben muß, wenn er als Minister im Amte belassen werden soll. Jm Nepräsentantenbause des Kongresses hat Potter von New York am 13 Namens seiner demokvtischen Kollegen den Beschluß eingebracht, die Wahibetriigereien in Flo rida durch ein SoeziaLKomite untersuchen und darüber Bericht erstatten zu lassen. Der Antrag stieß auf hefiae Oppositkon der erubliianer, die verschiedene parla mentarische Gründe anführten, weßhalb die Einbeingung dieses Beschlusses und Verhandlung darüber unzulässig. Die Demokraten setzten jedochfmit Hilfe des Sprechero, der gegen die vor-gebrachten Gründe entschied, ihren Plan durch und der Beschluß kam zur Verlesuna. Nun schlugen die Republilauer eine andere Tal tit ein, indem sie als Amendement bean tragten, die Untersuchung auf Süd Caro lina und Mississippi auszudehnem Das Amendement wurde verworfen und die Re publiianer enthielten sich des Stimmeng, oder verließen den Saal, so daß kein Quo rum vorhanden war. Das Haue ver-tagte sich hierauf. Die Demokraten wollen jedoch aufEinbringung des Beschlusses bestehen, bis es ihnen gelingt, aus ihren eigenen Reihen ein Quornm zu finden-Im Se nat wurde eine Bill eingebracht, das Kneipi glöckiein auch im Distritt Columbia einzu führen. Die permanente Ausstelluna zu Phila delphia, welche voreunehmender Reparatus ren wegen eine Zeit lang geschlossen war, wurde am Is. mit angemessenen Feieriichs leiten wieder eröffnet. Senator Biaine hielt die Festrede. Jn unserem Staate schweigt die Politik und nur Gouv.»Hul-bard versucht durch eine geiegentliche Voikofestrede seine Per son und seinen Namen wieder vor die Oef sentlichleit zu bringen, damit man die Dienste nicht vergißt, die er in seiner an derthalbiährigen Amtoverwaltung dem Staate geleistet und seine Ansprüche auf eine Wiederwahl nicht unterschätzt. Die Mai- und Volksfeste finden mit dem Volle- und Turnfest in Houston ihren Ab schluß, aber Picnies, Schulfesie und Som mernachtosesie werden noch auf Lange ihr Recht behaupten. Von allen war viel leicht das Gaivestoner das glänzendsie, das zu Waco dae besuchteste und das Housto ner gestaltet sich mathmaßlich unter Bei hülse der vielen Turner auo allen Theilen des Staates zum gemütbiichsten Feste. Austins ersterAnfang berechtigt zu den besten hoffnungen für die Zukunft, umsomehr, als das Sängerfest die Deutschen unserer Staatohauptstadt vereinigen und drn Kitt bildete wird für fernere gemeinschaftliche Bestrebungen. Das wir Teraner uns gu amuttren ver sten, muß uns der blasse Neid lassen, und ei giebt nicht Wenige unter uns, die sich durch mehrere Volkefeste bindurchgearbeitet haben und trotz der festlichen Strapazen wobl und munter in ihre Heimatd zurück gekebrt sind, um von den Lokaifestiichkeiten noch Alles miteumachem was geboten wird. Jn Bezug darauf sind die Teranee unver wüstlich. Aber wir haben auch vollständi geo Recht fröhlich zu set-i, denn wir geben allem Anschein nach, einer guten Zukunft entgegen. Der Stand der Saaten ist vor züglich und läßt die größte Ernte erwar ten, die Texas je gemacht bat. An der Grenze berrscht vollkommene Nabe; der Friedens-störet Egeobedo soll seine Mannen, die er in den blutigen Kampf gegen Die-z zu führen beabsichtigte, verlassen haben und in New Orieana an gekommen sein. Was unsere Stadt anbetrifft, so ist äu ßerst wenig zu berichten. Die städtischen Beamten baben ibre neuen Quartiere be zogen und sind in denselben sebr wohl un ter-gebracht. Eine Senndaigeschichte, in welcher ein Geistlicher die bauptperson, macht die Runde und wird auf ibrer Reise entsprechend autgefchmüekt und immer län ger ausgesoonnem Der betreffende Herr wird Samstag hier von der iutberischen Synode zurückerwartet, von dem Kirchen vorftand ins Verbör genommen, von den Zettungoberichterstattern aber behufs Er-; langung der näheren Einzelbeiteninter- viewed werden. Die aefallene Magdalena i aber bat sich vorlausig in ein ländliches; Stillleben zurückgezogen-in wie weit das s selbe erforderlich, ist noch nicht festgestellt. I Einige zweifeln noch mneer an einer Wie— derbolung des von Beecher gegebenen Bei Mel-, während Andere wieder, wie immer in solchem Falle, schon lange darum ge wußt haben. Die Frage ist also, werden wir den Seandal baben, oder werden die gewöbniichen, trockenen und langweiligen Lokalereigntsse keine Unterbrechung erlei den? Der Regen am Samstag bat Fluren und Felder erfrischt—sllee prangt l im schönsten Grün nnd die am Sonntag verregneten Picntcs können nun ungestört abgehalten werden. Ein Ätährchcn und feine Anwendung. Die Geschichte von dem Fischer und fei nem Weibe, die in einer kleinen Hütte am See wohnten und von dem wunderbaren «Tümpe, Tümpe in de See« mit Reich thümern überschüttet, zum Grafenstand er hoben, zu König, Kaiser nnd Papst gemacht worden waren und sich nicht zufrieden fühl ten und endlich sein wollten wie der liebe Gott, bis der ,,Tümpe in de See« sie wie der in ihr ,,iütte Hüttchen« am See« hin einsetzte und ihnen Zeit gab, über ihre Thorheit und ihre rastlose Gier noch im mer mehr nachzudenken, ist der Typus für eine ganze Reihe von Lebenserfrheinungem die sich zn allen Zeiten ereignet haben und noch heute ereigneu. Es giebt Menschen, welche die Grenze ihrer erfolgreichen Jhä tigkeit nie sehen wollen, welche blindlingo Voransiiirnten und meinen, das Glück, welche-Z sich so lange an ihre Fußsohlen ge heftet, müsse ihnen folgert wohin sie auch ftüisnetn Ob das Glück ein verdientes, ob es eine reelle Grundlage hat oder nur einer jener Zufälle ist, die dein Drnnmen im Schlaf kommen, wird Von solchen Meu schen nicht in Betracht gezogen. Aus ihrer anfänglichen Vescheidenheit treten sie zum übermüthigsien Gebahren heraus u. gipfeln schließlich in einer Unoerichämtheit, die für jeteo normal gebildete Menschenhirn wahr haft erfrischend ist. Solche Menichentinder find die Beruber der »Posi«. Wir hoffen, fie werden uns, indem wir die letzte Pbafe des umsponn chen Unternehnmngsgeisies einer freien Be fprechung unterziehen, nicht wieder, ihrer schlechten Gewohnheit gemäß, gehäffige Motive unterlegen. Wir haben keinen Grund neidifch zu fein, denn wir publici ren die Anzeigen der städtifchen Admini ftration zu einein ungefähr drei mal höhe ren Preise, als die »Pot dafür bean fprucht, aber in deutscher Sprache Wir könnten die Aufopferung der ,,Poft« sogar lobenswerth finden, wenn wir eben nicht das ganze Manövre derselben durch schant hätten, und da dies Manövre ge wissermaßen das ganze Dentfchthum von Texas berührt, fo wird es unfere Pflicht, uns gegen die Jnfinnationem welche die Amerikaner daraus ableiten, zu verwahren. So lange fich die »Mit« als die »Wen Verbreitetfte« geberdet und sie that dies vom Tage ihrer Geburt an und dem anzeigenden Publikum den Beweis zu lie fern ,fuchte, daß eine Anzeige in ihren Spalten mehr werth sei, als in den Spal ten fämmtiicher Zeitungen des Landes zu sammengenommen, ließ man sie gewähren. Jeder verständige Gefchäftsmann weiß, daß Cigeniob stinkt. Nur Charlatane und Humbugger puffen fich selbst. Hier aber tritt der eigenthiimliche Fall ein, daß die .,Teras Post-O noch nicht zu frieden mit Allem, was man ihr bereitwil lig zugestanden, über die Stränge schlägt und sieh in Zukunft ais das offieielle Or gan der Stadt Gaioeston zu geriren ge dentt, und da der Stadirath es unterlas sen, die Angebote mer von englischen Zei tungen einzufordern, und da die »Teras Post« das niedrigfie Gebot eingereicht, fo wurde ihr der Contract zugesprochen. Wir sagen, daß dies Maniivee der »Post« eine elende Renomage und eine Herausforderung gegen das ganze anglo ameritanifche Element des Landes ist. Und so wird es von jedem verständigen Deut schen aufgefaßt und Von jedem Amerikaner betrachtet. Die englische,Sprache ist nun einmal die Sprache des Landes und wird bei allen officiellen Verhandlungen ge braucht. Es ist nicht mehr als in der Ordnung, daß die officieilen Anzeigen in einer in englischer Sprache geschriebenen Zeitung erscheinen, und von Rechtswegen tn Derjenigen, welche die meisten Abou nenten hat, denn damit wird den Jnterefi fen des Volkes am meisten gedient. Man glaube ja nicht, daß essder »Tean .I Post« daraus ankommt, der Stadt en einer I Ersparniß zu verhelfen. Jhre SpeculaJ tion liegt nach einer ganz andere Seite hin. Jn der Galveston Newe wur e neu lich gesagt, daß sie nur 200 Abonnenten für da- tägliche Blatt in der Stadt habe. IWir wissen aus sicherer Quelle· daß die Zahl ihrer täglichen Abonnrnten in Galre f sion kaum mehr als 100 beträgt, während die News an 2000 Abonnenten zählt. i Die »Posl« will nun alle Diejenigen, wel l che sich für städtische Angelegenheiten inte ressiren und es ist das die große Majo« i rität der Bärger zwingen, ihr Blatt zu 2 lesen; die siädtischen Angelgen dienen hier i also lediglich als ein Mittel sür die Pri vatspeculation der Eigenthümer der Post. Das Jnteresse der Bürger ist schamloo bei leite gesetzt, und die Deutschen sind in den Verdacht gebracht, daß sie überall da, wo sie die Macht dazu haben, als deutsche Natioisten austreten werden. s Dabei ersahren wir denn auch, welche Stellung die »Posi« eigentlich unter deni Deutschen Galvesions einnimmt. Sie hat sich so ost als die Repräsentantin des i Deutschthums von Tera- und speciell von F Gaiveston ausposaunt, dase so ziemlich alle i Welt daran geglaubt hat. Jetzt erhebt j sich eine strenge Opposition gegen die z ,,Post« unter den Deutschen Gaivestons selbst. Jn einer Einienduna an die Newo s heißt es von einem Deutschen, daß er die Handlungeweise des Stadtrathes bedauere, i weil die »Post« tein Blatt sei,z welche-die Deutschen reprä-’ sentire oder als solches oonT der besseren Klasse derDent-· schen der Stadt anerkannt» to e r d e. Jn einer anderen Communieation von einem Deutschen heißt ev: i Erlauben Sie mir zuerst, festzustellen, I daß die Dietzeld, undJlse der; Doetor, der Filoruso, ders Svürhund, der Anditor derk König-start dee Geifer-acht Mein herz ist mit den Sieben von dem Nath, und ich muß warten. bis es sich zu- z rückgesunden bat! Daß diese Her-; ren vom Stab der «Post« dass deutsche Element oonGalve ston niemals vertreten Its-z b e n i Es braust ein Sturm, nnd die Nimmer- j satte von der ,,Post« mögen sich wohl in E Acht nehmen« daß sie nicht eines Tages wieder im ,,liitte Hüttchen« am See sitzen und dem ,,Tümpe, Tümpe in de See« lau schen und über die Thorhetten des Lebens nachdenken. Wohl bekomme Allerlei. Pastor Goßweiler ist nicht zurückge kehrt, wie wir gestern irrthümlich melde ten; er wird jedoch spätestens Samstag Abend hier erwartet. Bemerken möchten wir dabei, daß Herr Goszweiler bereits I vor zwei Wochen beim Kirchenvorstand um Urlaub zum Besuch der Synodenachsnchte, ehe die Skandalgeschichte über ihn in die Oeffentlichkeit gedrungen war. Von ei nem Durchbrennem wie es allgemein heißt, kann also nicht gut die Rede sein« I Der Prozeß gegen Marnoch, der l Herrn Chais. Müller an der Helotes er- schoß, wurde gestern im Disiriktgericht aus gerufcn und bis zum IS· Juni verschoben. Die Eriminalfälle kommen im Di striftgericht erst nächsten Pioutag zur Ver handlung. Jm Rekordersgericht war es heute verl)-Iilt11is;1näs:ig still. Nur eine neue Klage war eingetragen nnd zwei schon länger vorliegende Fälle kamen zur Ver handlung. Die Augeklagten wurden um Wo gestraft. Heute Morgen reisten die Delega ten und Turner znm Turnfeste nach Hon ston ab, das morgen seinen Anfang nimmt. W Deutsche Briefe wklche bis zum 14. Mai, 1878 auf der Postofsiu zu Sau Antonio verblieben sind Cbao. Brobaåla.—S. Bkemer.—Salomon Ebner G. W. Gelleubeck. L. Kulbert. Eda6. Hoff mann.—W J. leimen-Terami! Klemme.— Au guLe Linnarp.—Bai-bara Mandat-L W Piepkr. Anzeich. HI——Z -4- x T

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Das Gesetz verlangt eine vollständige Aus sührung des Jnventars unter Eid und alles Eigenthnnts (Grnnd- oder Persönliches Eigen ti)nuit, welches in besagter Stadt vou einer Person geeignet oder verwaltet wird und das für das laufende Jahr von der Besteuerung nicht ausgeschlossen ist. Die Aufmerksamkeit der steuerpflichtigen Bürger wird ans Stetiou 18 des Gesetzes ge lenkt, welches die Pflichten, Machtvotlkonnnens heiten, Qualifikatiouen, Verantwortlichkeit-u n. s. w. des Stenerassessors bestimmt- von der 15. Legislatnr am 21. August 1876 angenom nien wurde mid- wie folgt- lautet ,,Ter Stenerassrssor soll am ersten Montag im Juni eines jeden Jahres oder so bald als thunliein ders Revisiongtsehörde eine beglauhigte Namensliste aller solcher Personen einreichem welche sich weigerteu, den in diesem Gesetze vor geschriebenen Eid zur Bestätigung ihrer Anga beu zu leisten, eine Liste ihres Eigenthvms einzu reichen oder unter Eid- wie in diesem Gesetze bestimmt, die Angaben iiber ihe Eigenthum zu machen, oder die ea verabsiiumeu, ihre Gründe sür eine Nichtbefolgung dieser Forderungen an zugeben. Nachdem diese Liste der Revision-Ide hörde einen Monat vorgelegen hat, soll dieselbe dem Steuerassessor wiederum eine Namensliste aller derjenigen Personen aussertigen, die es verabsiinint haben, genannter Behörde ihre Gründe anzugeben, weshalb sie ihr Eigenthum nicht einberichteten, oder den vorgeschriebenen Eid leisteten. wie eben der Fall sein mag. Der Steuer-Assessor hat sodann diese Liste der nn rnittelbar nachher tagenden Graud Jury seines Connties zu übergeben. Jeder Steuer-Assessor, welcher es vernachlässigt, oder sich weigert, den Bestimmungen dieser Section nachzukommen soll einer Gesetzesiibertretung schuldig ersanut, in Autlagezustaud versetzt nnd nach erfolgter Uebersiihrung zn eitler Geldstrase von nicht we. niger als iüuszigund nicht mehr als zweihun dert Tollars verurtheilt werden. G. Frasch, 1;4- Zorn stsidtrscher Assessor. Eine gute Gelegenheit, fein Glück zu machen. Große monatliche Zikhnng 1878 in New Okleans am Dienstag den 11. Juni. Louisiana Statc Lottery Co. ziebnnzzsi und Wohlshätigkeits-Zwecke von der Staotolkgidlatne gesetzlich inconocict mit eine-n Kapiml von Il,s-(;0.000. zu welchem str scithee einen Reservefond von JZIMW hinzugefügt bat. kaegrokåen Zieh ungen von ein« ene n N u m m c r n sintjen monatliiö stim. 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