Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
May 13, 1878

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T« i e Tägliäze Freie Presse erscheint tagnw nuc Ausnahme dw Sonntags und koste« i(1.00fükv M Jahr wdek W 50 für der Monat-. E Ausgabe. D c e W Uöchetttliche Freie Presse erscheint H jeden Donnerstag J und kostet s; s3.00 das Jahr oder shbo füt«6 Monait H in Votausbtzahlnns. Jahrgang 13 Sau Antonio, Montag den 13. Mai 1878 e f f Nummer 757. sieiiähiisvdii Riniefskjdfcu New-in von Bertbelb Auerbach. (Jertfedung.) Als die drei Burschen weggegangen wa ren, sagte die Bäuerin Der Anton ist ein Prachtbursch, der ge fällt mir doch am besten. Dir auch wollte ver Bauer seine Tech ter fragen, aber er hielt an sich und sagte nur Er hat ein Maniweek wie ·ein Adeoeat, ein echter bestandener Bauer ist doch nur der Hoferbe vom. Titus da drüben. Thema verließ ohne ein Wert zu sag-n die Stube, und was Lanvelin mit Schreck geahnt hatte, traf ein. Thema und An ton sahen sich von da an beimlichcind essen, am hellen Tage unb in stiller Nacht, und als endlich Thema denr Vater ihre Liebe gestanden, hielt ihr dieser ruhig vor, daß ba- keine kbenbürtige Ehe sei, nnd er habe zu ihr vae Vertrauen gehabt, sie sei zu stolz, »un- herunter zu steigen. Alc er aber merkte, daß der Entschluß- in Thema fest stanb, war er klug genug, seine Cimrillti gung zu geben, wobei er Dank erntete, statt daß er dankte- hätte nachgeben müssen; denn bie Liebe und Ehre, die ibrn Thema widmete, ging ihm doch über Alles. So kam re, baß nun heute vie Verle bung ree stolzen Tochter bei bechmütbigen Lanvelin mit dem ehrenhaften aber, wie ge sagt, nicht eigentlich ebenbürtigen Anton stattfinden sollte. Sechsten Capitei. Mutter, sagte Thema im Weitersabren, der Vater muß doch auch als junger Bur sche der prächtigste gewesen sein. Freilich, aber wild und unbändig, gar teile Du kriegst einen yici sanfte-en Mann, bei Euch isi’e umgekehrt wie bei Mic Thema sitH Nimrod aus die Mutter, sie war’s nicht gewöhnt, daß vie Mutter so etel dachte unb« so viel sprach ihr Staunen wuchs aber noch, alo vie Mutter hinzusäg te Wenn Dein Vater auch Salt-at gewesen när’, wie ver Anton, sum biW er even anei- geieens, sich in andere Menschen zu schiefen und nizht immer meinen, er sei ai lein aus per Weit. Unser Herrgott soll mitsc verzeihen, ich bab’ eigentlich nicht von Deinem Vater reden, ich hab’ nur Dir sagen wollen, Du mußt eben ietzt auch iet nen, Dich in andeee Menschen zu schicken wenn man verbeieaeet ist, ist’sz aus nnd vorbei wie den- Eigeniyillen. Die Don-»Musik« sie Thon-a bei «oec ersten Rede der Mutter empfand, ver sehn-and jetzi wieder-, da der Schluß Mah nung und Tadel für sie enthielt; sie beweg te trotzig die Lippen, sprach aber nicht-. Poe-i Ida-e des-Mk permis-n man per-ie den sann des Jahrmarkt-, die Trommeln nnd Trompeten der Musikbanven aus den Schand-idem das Brüllen der Kühe und Ochsen und das Wieheen der Pferde von der stoßen Wiese am Fluß. Am Fuße des Berge-, wo der Rai-schul kugaepenlt wiev, winkte Png eigene Beet ee, der gm Wege saß nnd seinen Ann sinmps, an den die hand fehlte» aussieecker. choma gab ihm ein nagelneues Marksiücr. Das see-et mich, sagte die Mann-, als man weiter sah-, und Tbotna eniaegnete, ibte Simme war hell wie der Morgen Ja, Mutter-, heute bei meinem eendentag paes ikh nnckeen eeLen Beiiiee cht gabioo not-üben nd sch net, tief sie ch zurück wenvend, schaust, wie er uns nachwinckt; ek sieht setzt erst, «was et bekommen hat« nnd zeigt ea dem anderer-. wenn w ngc die ganze III it all-glich Welten leinene, s glüetiich wie ich bin. O Utierl Es neu doch fchreclich sein! Da sipi tin Mensch am Weg und schickt seinen erbarmte-gerol len Blick ane, die Menschen gehen vorü ber, der gibt nicht-, nnd der auch nichte, ee ist ibnen zu viel, in die Tasche zu langen nndden Bentei anfintnacheen nnd des Ar jne iatmneet nett trockene-n Munde. Die Mutter nickte mit glückseli ein Ant litze, ste hätte gern geiagtx Du ait doch nicht Alles non Deinem Vater, Du baft toch auch yet-von mie. Aber sie unter-I drücktedlexwortq ile ärgerte sich noch über sich selben-daf- sie ganz stem- ngiidk W Gespahnheit etwas gegen den Bann ge sagt hatt-. i Grüß Dich Gatt, Thoma, uiid geiiß Gott« Mutter tönte plötzlich die helle Stimme Anton-. Er reichte die Hand nnd fuhr fort: Komm, klebt« Dich anf, steig ab. Nein, siy’ Du herauf Jch gehe schon nebenbei-, entgegnete An ton nnd schritt, die band auf das Gelän ee gebietet-, neben dem Wagen. Die uttet entschuldigte, daß man habe warten lassen nnd der Bauer käme zu Fuß nach. Siebentea Capitei. Als Landvlin auf die Martin-lese lnm, wurde ex zuerst von dein Grpßbauer Titus, des-n sogenannten Göutbnig von der jensei ttgen Hochebene, begrüßt. Der Gänlöniz bot eine namhaite Summe für dle Preis lnd, Landolin lebnte fcheltnifch ab. Bald war er von einer großen Schaut Bauern umringt, die theils im Ernst, theils im Scherz ihn schalten, daß er durch Aufstel Ignfl dee Pkeijelub den Markt Verderbe, denn neben dieser erschienen alle anderen gest-selig. Landolin lächelte, er baue ei gentliw nur«er lich selber stolz fein wollen, adek daß er den Anderen den Markt ver darb, das schneeckte ibm wie der beste Seh-sp en,"und bespndeea bebagte ihm noch dek »ewi- des Gänljjnlgt Denn Landolin nnd der Gäntönig standen im Wettbewerb nen die oberste Geltung im Bestel. Die anderen Oeofbsnem hatten eigentlich lei r— neu Ehrgeiz, ihr Sinnen nnd Treiben war aus Erwerb gerichtet; das war bei den Wettbewerbern nnn wohl auch der Fall, aber sie wollten dazu noch besonderes Anse hen haben. Der Gänkönig Titus war da besser dran, er verachtete die Welt nnd gab das überall zu verstehen, und wer das thut, dem läusi die Welt nach. Er that so, als ob er von Niemand ans der Welt etwas verlange nnd vielleicht war’s auch so er hatte eine bäuerische vornehme Gleichgiltigteit, er konnte siebenmal seinen Namen hinter sich nennen hören, er wendete den Kopf nicht, um zusehen und zu hören, wer nnd wass man von ihm spreche. Er sprach selten i mit Jemand, aber wenn eris that, war der i Angeredete glücklich der Gäutönig hat eben mit cnir gesprochen und so lang und so manierlichz wer das erzählen konnte, war stolz nnd bevorzugt. Landolin dage gen verachtete die Welt nicht minder wie der Gäukönig, aber er war gierig nach Lob nnd Anerkennung und suchte sie aus den Menschen heraus zu hören, wenn sie ihen nicht entgegen gebracht wurde er war prahlerisch nnd zeigte sich gern herabiassend oder auch, daß ihm an der Gunneinenheit Dieses oder Jenes gelegen sei, und damit eben verscherzte cr- die erwünschte Geltung. I Landoliu nnd der Gäukönig thaten bie- dreherzig mit einander während sie sich tief haßt-n. (Fortsei(nng folgm --—·«...«--s Texas. i Gcn. Ord und Tochter und Col. Lindrewet und Frau iamen am 10. in ei nein Schlafwagen der Sau Antonio Bahn in Austin an. Gen. Ord unierhandelt mit den Staatsbehörden bezüglich bessern Grenzschuhes. Die ihm zur Verfügung stehenden Frupyen sind ungenügend und er arbeitet daher für Vermehrung der Staats ranger. Jn Kirnble Counih sind wieder räu berische Jndianerhanden bemerkt worden Die Schar von 10,000 Schafe-n des Herrn Carlin nahe Mason ergab 50,000 Pfund Weile« tsie hhn einein Mr. Sah bard getauft wurde. Auch das Volkefesi in Buntan tu welche-n von den deutschen Bürgern vie usnsnssendsien Vorbereitungen getroffen wa ren, ist nun vorüber-. Es wurde am 10. nnd 11. gefeiert. Die große Prozession, an welcher die Schützentompagnie, die Tur nsr und Feuerleuie und 200 Wagen, da runter viele geschinückte unp, hie Maiionb nie-, Fräulein Augnsie Mintwih, mit ihren Ehreudamen, sowie die siädiifijoen Beam ten unv die Zöglinge der öffentlichen Schu len theiinnhmen, hatte eine Länge von einer Meile und bot einen Mächtigen Ani blick har. Die hengchharten Countiei waren zahlreich vertreten nnd auf dem Fesiplah fanden sich an 7000 Personen ein. Capt. R. Schmerbeck hielt eine treff liche deutsche Rede und der County An walt, Herr Carl Schätze, bediente sich der englischen Sprache. Beide Reden wurden mit wehltzerdieniem Avplaue traf-genom men. Das Fest· ortiief ohne die geringste Störung in heiterster Weisez vie Deutschen beben einen glänzenden Triumph gefeiert und ihren amerikanischen MitbürgerQ die sich in großer Zahl am Feste betheiligten, einige angenehme und srohe Stunyen he- reitet. i Vle Unlvalte vee Ave motonvnv, dessen Prozeß gegenwärtig in Jeffeefon wieder verhandelt wird, haben um eine Verlegung desselben nachgeinchl, Dae Lamar Hotel in Dame-, das größte der drei befien Hotels der Stadt, bat wegen nngeniigenden Befucha geschlos fen werden müssen. Die belien Geschäfte macht das Windior Heule, dessen Eigen ibüener Alles aufbieten, die Gäste in jeder Hinint zufriedenznflellem Jn Cnlveet ist J. W. Neu-know Eis Gebüliq Distriklelees wegen Fallchung von County Sckiv verbaftet worden. Jn Cueko giebt se en- nalv mit zwei vollständig ausgewachsenen Köpfen. Am 9. gab es in Galveflon schon reife Feigen. —Ain 10 trat das Quarans länegefetz in Kraft Die deutsche Frauen Wthtbaligieltsgefelslsfchafl veranstaltet gen Lä. ein Yienik Joim ist-im Sardin, der im Au fiiner Gefängniß sitzt, bat einen farbigen Gefängniß-Meter lnit einer Flasche zu Bo den gefieecil, weil er ihm das Essen niebt zeitig genug brachte. Der Neger blieb längere Zeit bewizßtloo liegen nnd trägt i arge Verletzungen davon. Man lint mit der Vetmeinns der Strecke von Coesikana nach Paleiine zum Zwecke der Erbauung eineø Zweiges der Centraliiabm begonnen. Die Staatsionoention der Arbeiter gefellfchaften hat in idrer Sitzung zu Hon· ston beschlossen· auf eine Asändernnz des Systems zur Verwendung der Sträflingtis arveit zu dringen-. Jln Houlioner Hoepiial giebt ro 150 Krankenbetteer. Gegenwärtig bat die An finlt 35 Jnfnsfen Der Ansiin Zuleesnin msebi fiel folgendermaßen über Gouv. Hiebbarte Reden-nur lustig: Man ers-Urtei, daf Geno. Hut-linke on die Singichnle in Ho Ese bei Gelegenheit einen von derselbe ani lechten Arrne les Turlesy Creek in oee anitaltenden Pleniez eine Ansprache ball» wird. Wenn er gebt, wird seine Abreis von der Hauptstadt beij zeiten ntukliindlg werden, damit man weis, rpo Sc. Excel lenz zu jinden ifi Gouv. Hubbard bat feinen Befun des chfloner Do lo- nnd Turnerfefles an geliindlgt. hier bat er wieder Gelegenbel l eine Rede vom Stapel zu lassen. Ein Tramp machte am Samstag den Versuch, die Frau eines Aufseher-Z des Sektionshauseg an der Eisenbahn, 7 Mei len von der Stadt, zu schänden, nachdem er um ein Frühstück gebettelt hatte, welches ihm bereitwilligst verabreicht worden war. Die Frau wehrte sich mit einer Doppel flinte, bis Jemand durch ihre Hüiierufe herbeigelockt wurde nnd der Trame die Flucht ergriff. —-—---0«o«-———ss«—— Dein allgemeinen Postcongres5, wel cher gegenwärtig in Paris tagt, liegen wich tige Gegenstände zur Berathung vor. Na mentlich hofft man, daß eine Vereinbarung der Verfchiedenen Länder zu erzielen ist, nach welcher fortan Geldbriefe,; unter Versiche rung des in demselben enthaltenen Wertbes durch die Posiverwaltung bis zur Höhe von 932000 für einen einzelnen Brief zur Ver sendung nach allen Staaten des Post-per eins anzunehmen sind, eine Bestimmung, welche die Verschickung von baarem Gelde durch die Post sehr erleichtern würde, die bei uns in den Ver. Staaten ja bekannt-» lich beinahe lediglich den ErpreßsCompag nien zufällt, während sie der Bundeøpost eine ganz anständige Einnahme gewährenj könnte.

Großsürst Nikolaus hat kurz vor sei ner Abreise an eines der Garderegimenier eine Ansprache gehalten, in welcher er Fol-« gendee sagte: »Habt noch einige Tage Geduld Kinder Jhr werdet bestimmt nach Hause zurückkehren; selbst wenn es mit veni Englandern Krieg geben sollte, wird diei Garde nach St. Petersburg dirigirts wir liaben hier genug Sokdatem um mit den Ecgliindern fertig zn werden. Wir suchen nicht den Krieg; wenn ihn aber die Eng länder wollen, se sind wir dan bereit, wir haben unsere Vorkehrungen getroffen Die neueste Mode der Dacnenhiite macht ein englisches Blatt durch nachste hende Geschichte lächerlich: »EinHerr-ka1n eines Abends nach Hause und sah in sei nein Enipfangszimmer cinf einem Stuhle i ein prachtvolles Blumen Bonquet liegen. s »Schade« dachte er »daß so schöne: Blumen verwelten,«- nabrn das anscheinen de Bininenbonqnet und stellte es sorgfältig m eine mit Wasser gefiittte Schale. Zn fällig kam seine Frau herein nnd fiel mit einem lauten Schrei ohnniächtig zn Bo den, denn ihr Mann hatte kein Bin-nen- bouqnet, sondern-ihren neuen Sommer-: but ins Wasser gestellt Hy. »Er-O-— Der Sommer mit seinen Früchten nnd Geniiisen bringt ais Begleiter oft Colik und Leibschmerzen mit strit. Ein gutes Mit-l tel gegen diese Uebel sind Dr. Ang. Kö riig’s Hamburger Tropfen, denn dieselben helfen augenblicklich, schreibt Herr Michael Weil« Wischnwnka, Jud.

Ein srivoler Zieriß-Greiz-Schleiz-Los bensieinrr schreibt den Berliner Wespen Die reußische Zeitung vorn 20. März brachte die Kunde »Heute früh urn 8 libr wutde in der Residenz Greis unserem Lande ein Eebprinz get-»arm« Der Jubel war eilig-meins unmittelbar nach dem Bekannt werden des großen Ereignisses entstand vor dem Palais ein Anfiazi f non über zwei Personen, welche Hart-ab schrieen und eine Mütze, einen Cyiinderhnt nnd einen alten Kaiabreser schwenkten, Bald daran er folgte die Lösung von hundertundein Kanti erbsen. Um zwölf Ubr wurde der Gret zer Ortoarme aus Renßkosten gespeist und am Nachmittag fand Parfnreejagd auf den fürstlichen Lands-Gebet statt. Am Abend ringen die sämmtlichen ersten Kräfte des gern und Domsångrrnersonais im Schloßhofe ein Solo, nnd noch tief in die Nacht hinein wogte, eine nach Paaren zäh lenve Menge durch die von dem im letzten Viertel stehenden Monde festlich erleuchte ten Straßen. Hekm- und Knabenanzüge für die Sgntmecsalfom Steohhiite nnd andere iTOlletteartitel lauft man am Billigsien im HDollarStokn i Ein Kalsueia Aus Altenburg wird folgender Kalaner erzäheh Ver einigen Tagen ist hier ein Brin mit eigenthiim ilichet Adresse angetonmien; sie lautete: »denn Ganz leise tkäht der Hahn Alten burg. »Die Entzifferung war schwer-; aber l sicher: »Herrn Kanzleifecretär INan Bretter nnd Schindcln. W. H. Harris U. Co. haben eine große Auswahl vgn Brettern in C o n v e, r f e i i sehr billig zu verkaufen. l so—«-«-- l Brannenssltohrmmem l auch durch Fclfett,tverdc11 von ic« a r l E l K r c i f ch e hterfelbtt ausgeführt l —i,-l»,tiitv-.):llc M Of- Dergemeinsam eliein t-· lini in· dem Kampfe mit dem gemeinsamen lFeiitd- bei- Mantbeih Sieger zu bleiben, inufi ntanihtn mit Bclmsrlicbteit Widkritniikslcistcn· Es lotntnt seht häufig vor, daß ein Heilmittel, End-Wes- wenn mit V ebaitlichteitge i b e n n ch t, allen Erfordernisse-i des Falles vol lig entfreiet-h fiie nnkiloix erklärt nnd bei Eeiti gewotfsn wird, weil cin paar Desin tinvon tsit Krankheit nicht kurimk Wie niwcrniinfiix »und unt-ist« lockte ein iulchis Verfahren in ,Be«zuqauf Hostettetlij Mn qenbitt ers eine der poviilätften nnd beliebtesten Altwizinen unserer Zeit, ein außerordentlich stiirteiites unt stets etfolchicheg Heilmittel file Hartleibtszkeit Lspspeplim Lehkkhefchwerbem eingehende Rbenmntisniuo nnd wicht, tlnthiitigteit unt Schwäche der Nerven nnd Blut-, sowie siis die Uiiptißlichteitecy die yet Lebensabend ml s I sich zu bringen pflegt. Keine Thatfmäe ist klar si er emie en als obige, allein um die Walnhei m sei en qa sich selbst zu e»kf.1»l)ren- toll teu diejenigen, welche mit hartnaetiqkn Kennt heiten behaftet sind, dieses wohllhäiigc Mitte einer geduldig-n Prove unterwerfen. In die sein Falle baif cnsn niit Bestimmtheit eine tkn erwarten. THEng Schram Fx Co’s. Dollar Store Hist ietzt nach ihrem neuen LokalaadkrNokdseike des Mainplaza verlegt worden. W Die Somit-ermannt fmd jem alle angelangt und werden äußerst billig verkauft. "Dan"1eu-chiderftoffc, Kleiderleiucu, Lajvns, Pique, Sommerseide nnd Alles, was ins Ellenwaaren-Gefchäft schlägt, ist hier in größter Auswahl zu finden nnd die Preise sind billiger ais irgendwo. Wir machen cinc Spezialität aus leinrncn Damcnkieidern. Weiß waaren, Stickcrcien, Da menhiiteii nnd son stigen Putz tvaaren. Ente Yntzmatijerinnen sind lie ständig im zokac Wir bitten unsere Waaren nnd Preise zu prüfen, ehe man kauft. Schrarn se Co B. 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F. G. Samt-. L. E. Gkktdallt Gran-aus Fz S mith Nechtsamvääte, Ofsice Commenestrask, in Rieeø neuem Gebäude Sau Antouio, Texas 15,.-,7a,t D Y. Portis. D. E. Robinfon. Portis sc Robinson, R e ch t s-Anwälte, Sau Untonicy Texas-. Offi c e: Ueber Jovn Eckfords Lan7dofsice, Nr 19,Hauvtsiraße. Shook Fx Ditmmn NechtssAnwält e, No. 9. Commercestkaße. San Antvnio- Texas. 1,7. tat-Im l W. Lelgh. Picknev Jenes l Leigh s Jenes l R e ch ts- A n wä l te Sau Sutanixy Amt-. BOnfficex Oberhalv Brunett Lockwoods 28,o,t1j Berry sc Rosenheimcr, Abt-verwen nnd Oefpntliche Notar-. Hatt YntoniV Sein-. Offleei lHeisa Gambles Buchstom Zivmer RI.

II Dauer W. Bettv. Juc. Rosendeime l i I Edward Miles, Oeffentlicher Notar, Berar Co» ·San Antonio. Tex» Ofsice m Soledadsstkaße, der Postvfsice gegenüber-. Besondere Aufmerksam eicwitd allen Pensionen und Forderuner von Vetekanm des Staates oder der Bereiniqkm geschenkt« Abschrifken von Paten ten besorgt und Steuern auf Land in allen Theilen des Staates bezahlt. Wohnort in der unterm Gartenstkaße. Zo,6,tlj Geo. W. Caldwell, Oeffentlicher Notar, Ofsice bei den denen Adams n. Winke, Blum-a EIN-m 28,6,7-3,nj Dr. J. B. Chess, Zahnarzt. WMchfVlFer von Dr. W. G. Kingdbawi foice: Quimsikasze neben Jkenchø Gebäude 5a11,-2(ntonio. »Alle uvaämlichcn Jokkalionkmkwckden aqu Besten-w ohne Schmerzen ausgekübk C-. T Kleine, praktischer Uhrmacherx und Inwekietg Händler in Uhren, Juwelen u. s. w. Commetkesieaße, Sau Yutouia Mka Uhr-zu und thncudsachen werden kevarikt nnd bis Arbeit Stimmer 5,(), tIiM Sprach Lehrer. Masse-z Und Privat-Unterricht in spanischek nnd deutscher Sprache ertheilt Otto SoltM I NITIVMO U erfragen bei-I Bachbändlek Gast-le Jus Raka Dei-ils W) auf v» Om» Itt Amen Pres- sa Disse Mir-d Gites, A r eh i t e k t, neben dem Cvutthauö, »Im-« Intentio, Gram-« 14.3,tuw— John Twohig, Commercestmße, Bankier —und-— Händler in ausländischen n. einbeimifcheu Wechselt-, Gold, Bullion ze. Kollektionen werden in alles erreichbar-en Plätzen gemacht; Wechsel auf New Bock-, New Orlea116, Salve-Tom St Lisuiö und Califomien ausgestellt und Wochselgeschäfte mit den hauptsächlichsten Städten Englands, Jetandö, Frankreichs und Me xikos besorgt. 8,10,11j W. A. Bennett. J. S. Lockwvov. Brunett Lockwood se Thornton,« B a n IX i B r s und Hönblee in Wechseln und Metallbanen.’ Telegkavhische Anweisungen werden ausgestellt Wechsel auf alle Länder Empan Colleknonen erwünscht in allen Theilen von Fern-. 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Dr Aug uslikoenigg HAM gBURG ER TROPFEN Der Magen Und seine Unregelmäßigkeit. Eine gesunde regelmäßige Verdauung ist der Grundstein der Gesundheit deo menschlichen Kör kets. Die meisten Krankheiten, denen der unter worfen ist. entspringen gestörtern Berdnnungds Vermögen nnd dadurchv einmretener Veriivpfnng der Tnnäle des Körpers. Diese zu heben werden oft reizendc Medizinen angewendet, welche nicht selten eine Entzündnng der Daniel-kirrte hervorrufen nnd len Körner schwächer-. Kraft muß in die Organe bebt-acht nnd deren Funktionen regnlirt werden. Ild ein degetnbilifcher Regulator fieden Dr. Ingnst Könige Hamburger Tropfen nnnbertroffxn da. Dieselben reinigen den Magen, stärken die Leber nnd stellen das gestörte VerdauungC-Verniö gen wixder ber. Leber-leiden Die Leder in eines der wichtigsten Organe des Körpers nnd soll-e rnan daher allen Unregelmäßig keiten dieses Orest-s Aufmerksamkeit schenken, Le berleiden ninfa t entweder einen gewissen Grad Von Trä heil des Organe0, der es nnbefnhigt die nö dige nge Gnlle adznsondern oder eine Berlio vfung in den Gallengefäßen, nelche die Geile din derrtn den Darmkanal zu gelangen. Die Haut erhält eine gelbliche Farbe, ed sind Schmerzen in der rechten Seite nnd rechten Schulter vorhanden nnd der Appetit nimmt ab. Dr. Angnst Königs Hamburger Tropfen stärken nnd iesnltren die Leder, reinigen den Magen nnd entfernen ans den Gedärmen die darin angehäuf ten Erndieiieen. Scropheln und andere Krank heiten des Blutes. Servphelt Ging-« Bril) sind eine Verderbniß der Sier des Kot-erö, welche denselben ntit lästi äen nnd bösartigen Unreinigleiten überladen Die onstinrtion des Körpers wird geschwächt. selbst seine die äußeren Anzeichen total fehlen, weiche durch Insel-läge auf dein Kopfe oder anderen theilen des Körpero die Anwesenheit bon« Scro pbeln uneigen Die Krankheit ist Im so gefährlicher und ernstli Ier, da dieselbe in vielen Fällen erblich von Ge schlecht auf Geschlecht soetgebslaieit wird lind schreck lich find die Folgen, Ieiche Auezebrnw Ver schöviirsng der Leder und endlich den Tod nach sich see en. Stier vegetabilische Medizinrrn weiche die Säfte des Kbrperd reinisee nnd den Giststosf entfernen, sind beer von ioieilichern Wettbe. »Dr. sagtest Könige Hamburger Familien- Me duiteeu und neuer diesen Dr. sagtest Königs bau bnxqer Tropfen reinigen des System, erneuern die Safte nnd entfernen das Leiden, indem «sle es mit der Wurzel ausreißem Nervöse Kopfschmerzen seiden durch Verslobfang oder Verboten-Mes rnngen Verborgenes-in Diejenigen Persoue1, selche an diesem Uebel leiden, missen Laffen Rut, siee nnd Fabel vermeiden nnd den Leib durch De. In kitß Königs hemburger Tropfen offen halten. personen, welche einer siveieden Lebensweise nn terioorsen sind, sollten sich früh Mornenb Bewe gnns iee freier Luft machen nnd Dr. August Kö nige dambierger Troper mehrmals dee Tages in kleinen Dosen gebrauche-. Geschwulstg Geschwü e, Flechten, Salzfluß emfpeimen alle nnreineuslme und ist daher durch den tue-langten Bluteeiulcee De. August Königs Dasbiikgee Tropfen« der Cis-liess aus dein Körper zu entferne-I- Oft ist es jedoch nöthig, um die heil-eng w beschleunigen, link-etliche Male Mittel antun-enden- Ild ein solches ist Di-. August Kö Iisi bambnksei Keämexvflastek spie-di als Zug sie heil after von guter Wirkung und leistet be sonders sit-enden Mütter-u welche an geschwellmen stiften leisem nasezahlbake Dienste. Gelbsucht. selbst-u ist eine Störng ver Leber nnd dadurch grinsest-ihn Uebel-füllen- des Blut-O mit Gslle. einigt-g dei- Söfce in Fp ge vcn niedrigem Id ffehkeu den« Dr. August Königs Hamburger Tro ifeihuislich laws-ne Böse-, nah Bewegt-im in Lqu sind die bestes Faktoren eine male Hei z- beweise-. Die Flasche Ymnbnrger Troper isstel.50 sent-, oder f ünf Flasche-i slvei Dei m sind beiallen loothelem und Häuptern in schlurfst bat-m HEL. Vogelin sc Sa» Halm-pre- Ich e,4,78 Yes Freie Presse für Gerne Is«5etm1-. P. Weinernte-. Hi Schutz s Ev. herausgeben Montag den 13. Mai 1878. Das mexikanische Silbergeld. Nachdem sich die Aufregung über die Entwerthnng des mexikanischen Kleingeb des einigermaßen gelegt hat nnd nachdem sich dke verschiedensten Ansichten iiber die Motive und Endzwecke des Beschtieidtings manenvres kundgegeben, wobei neben ei nem großen Wust von Unsinn und unver dauten Finanztheorien auch hier und da ein Körnchen gesunden Menschenverstandes zum Vorschein kommt, darf die ruhige Ueberlegung, gestützt anf unbestreitbare Thatsache, wohl auch ein Wörtchen mitre- T den und indem sie das Schlachtfeld überschaut, aus dem der Kampf gegen die vermeintlichen Feinde der Gesellschaft, die Banken, getobt hat, den Nachweis führen, daß das, was gekommen ist, ein so noth wendiges Glied in der Entwicklungsge schichte unserer Geldverhältnisse war nnd so eng mit den uns umgebenden nnd beein flussenden Verhältnissen in Verbindung stand, wie zu seiner Zeit das Erscheinen, die Herrschaft und der Fall des conföde ritten Papiergcldes. Keine Bank unserer Stadt konnte uns damals vor der Ueber slnthung mit dieser imaginären Größe schützen und noch weniger konnten sie es trotz aller Gesetze und aller Drohungen vor dem Untergange erretten, als seine Hcll lllu trut. Geld ist die Seele des Handels nnd nimmt als solche die verschiedenartigstcn nnd wunderlichsten Formen an, je nachdem die Verhältnisse es bedingen. Heute mag es den vollen Werth repräsentiren, den es beansprucht, morgen mag es ein bloßer Fetzen Papier sein und doch lieber gesehen werden, als das blinkende Geldgepräge. Heute mag es, wie der neue mexikanische Dollar, als schwindelhaster Geselle er scheinen, der den Stempel des Betruges an der Stirne trägt nnd der doch von aller Welt als vollwichtig entgegengenom men wird nnd morgen mag er in seinem feinsten Kleide, wie der mexikanische Dol lar erscheinen, an wesentlichem inneren Gehalt so hoch über seinen amerikanischen Nachbar stehend, wie etwa ein deutscher Professor der Medicin über einem ameri kanischen Qnask der wahrsagenden Klasse und doch geht ihm jeder Finanzmanm wo immer er kann, ans dem Wege. Nicht der Stoff, aus dem das Geld geprägt ist, giebt ihm seinen Werth im Handel, son dern die Macht, die hinter ihm steht nnd es schützt nnd die Verhältnisse, unter denen es sich bewegt. So lange San Antonio eine Oase in der Wüste war nnd von dein, was in der Welt vor sich ging, so gut als garnicht inslnencirt wurde, entstanden die Gesetze, Ywelche seinen Handel und seine Geldver hältnisse regulirten, innerhalb seiner Gren zen. Es kümmerte sich nicht im mindesten um die Ereignisse in Wallstreet; es erhielt seinen größten Zufluß an Geld ans Mexi ko nnd der inexilanische Dollar mit seinen Halben nnd Vierteln nnd Realen führte die Herrschaft und stand dem amerikani schen Dollar ebenbürtig, während er von Kennern nnd Speinlanten seines feineren Silbergehaltes wegen gesucht wurde. Jetzt haben sich die Verhältnisse wesent lich verändert. San Antonio ist durch die Eisenbahn zn einem Theil der kivilisirten Welt geworden nnd muß sich den Gesetzen derselben unterwerfen, wenn es nicht be ständigen Nachth77len ausgesetzt sein will. Jeder Fehler, den San Antonio macht, wTrd von Anßenstehenden zu ihrem Vor theil ausgebeutet. Der Mittelpunkt des Welthandels liegt in London nnd New York; dort wtro oer Werth oeo wen-ev festgestellt und von dem was dort geschieht, sollten wir uns leiten lassen. Daß wir es in mehreren Fällen nicht gethan und uns auf unsere eigenthiimlichen Verhält nisse verlassen haben, hat uns schon öfters commercielle Störungen sehr unangeneh mer Art bereitet, die letzte mit eingerechnet. Es war kein Geheimniß, daß außerhalb San Antonios mexikanisches Kleingeld nur zu einem Disconto von 20 Prozent angenommen wurde· Wäre San Anto nio hierin sofort gefolgt, so hätte es alle jene Spekulationen verhindert, welche die Stadt mit dem entwertheten Gelde über sgwemtnt haben und schließlich zu energi s en- Maßregeln zwingen mußten. Jeder Reisende der von Galveston, Houston oder Austin kam, brachte mexikanisches Geld in Menge mit er konnte es ja in den ge nannten Plätzen billig kaufen und hier mit einem Profit von 10 Cents auf den Dol lar ausgeben· Dazu kam, vesanlaszt durch unsere Handelsbeziehung der bestäti di e Zufluß mexikanischen Silbers aus N exiko selbst, so« daß sich alles in Texas befindliche merikanische Geld nach Sau Antonio hinzog und das amerikanische Silber verdrängte. Zunächst ging es in den Besitz der Kaufleute über und diese deponirten es in den Banken. Die Ban ken suchten es dann so gut als möglich an den Mann zu bringen. So lange noch amerikanisches Geld genug vorhanden war, um die Forderungen von außen zu befrie digen, war Alles gut aber die Zeit rück te mit Rieseusehritten heran, wo man selbst für Zahlungen nach außen hin auf mexi kanisches Silber angewiesen trar und dann aller Berechnung nach solches mit Verlust verkaufen mußte. Das konnte so nicht länger fortgehen. Den Ausschlag gab eine bedeutende Sendung mexikanischen Klein eldes »von Austin an die hiesige Na tiona bank. Es sollten abermals SUWM dieses Geldes in den hiesigen Markt ge worfen werden und die Nationalbank selbst sträubte fich, dies zu thun. Da ka nten drei unserer Banka zu dem lieber einkommen, das merikanische Kleingeld nur zu dem an anderen Orten üblichen Diseonto anzunehmen nnd auszugeben und so wurden die Bürger Sau Autouios eines schönen Tages durch eine kleine No »tiz der Bankiers aus ihrem nierikanischeu Silberhimmel erissen nnd der e»Fall, den sie erlitten, mu nach den vielen Schmipfe reien und Anschuldigungen, dieihsn un mittelbar fol ten, ein ziemlich harter ge wesen sein. FOie Thatfache aber ficht fest, daß die Bauten und unter ihnen nament- lich die von Groos ör ist-»ein meisten da bei gelitten haben, denn sie M haben ei nen großen Vorrath merikani chen Geldes an Hand, den sie mit Berl losschlagen Æ I müssen. Es war die höchste Zeit, daß man den Spekulanten von außerhalb die Thore San Antonios verschloß, denn kein Drummer kaut hierher-, der nichtdie7 a-— schen voll mexikanischcn Geldes gehabt hätte was wir uns vorzuwcrsen haben, ist, daf; wir nicht schon vor einem Jahre gethan, was erst heute geschehen. -·O-—. Tages-Neuigkeiten. Inland. Die Untersuchungen wegen Beschiag nat-me der von den Regierungolandereien in Louisiana entsührten Baumstämme neh men in Lake Chatim La» ihren Fortgang Jm Criminalgericht zu Memphis wurde ein gewisser Man Williamo zu zweijähriger Zuchthauestrafe verurtheilt, weil er sich dao Vergnügen gemacht hatte, ausNeger zu schießen. Als dass Urtheil gesprochen war lief der Bursche zur Thür, erreichte daeFreie und eilte die Poplarstra ße hinunter, gefolgt von drei berittenen Gewiss-Spatfo die ihn bald einholten. Als Williamo Halt machen mußte, wendete er sich um und schoß die Läufe von zwei Revolvern auf seine Verfolger ab, ohne je doch einen von ihnen zu treffen. Der Deoperado wnrde dann festgenommen und ins Gefängniß gebracht. Er steht noch unter der Anklage des Mord-es und sagte, daß wenn er wegen diefee Verbrecheno ver irr-heilt werden sollte, er den Nichter, iSltenff und General -»Anwalt tödten würde. Nach den neuen H prozentige-It Bands ist vermehrte Nawfkage Dao Svndieat hat von den abgeschlossenen Böo» s 000,0l)0 bereite 830,000,000 entnom men. I In Ytew ensur, Oel» wurden eint Il. fecho Männer im Gefängniß öffentlich durchgepeiischt. H Ein wohlbekannter Kohlenhändler Chicagoa Namens A. Waldron, der Schatzmeifter des Städtchens Hyde Pakt ifi, hat an 870,000 der ihm andertranten siädtischen Gelder unterschlagen. Die National-Greenbackier von Maine werden am 15. Juni zu Lewistou eine Staatskonoention abhalten. Die Tochter des General J. S. Morrie in New Oelenns erlag am 11. den Brandwunden, die fie in Folge der Erplosion einer Kohlenöllampe erhielt. Ausland. Ueber Wien wird der London Tinieet berichtet, Lord Beaconefield habe in der letzten Unterredung mit dem Grafen Schn ivaloff die Interessen speziell angeführt und erläutert, die England unter allen Umständen beschützen werde.—Die Kriegs partei in Nußland gewinnt täglich neue Anhänger. Schuwaioff ist nach der An sicht derselben zu sehr geneigt, den brill fchen Wünschen Rechnung zu tragen und deßhalb wird seiner Aufgabe stark entgegen gearbeitet. Auch in Oefterreich regt sich der Kriegegeifi wieder, da es durch die ob waitenden Unterhandlungen zwischen Nuß land und England Nichte gewinnen kann Die Unterhandlungen wegen Aufgabe der Festungen und Zurückziehung der rus fifchen Truppen von Constantinopel neh men günstigen Fortgang-Die Jninrrees tion in Boonien nimmt immer größere Dimensionen an; die Auffiändifchen zwin gen alle Christen, sichlhnen anzuschließen Bei Aden find bis zum 11.feehozehn Transportfchiffe mit indischen Truppen nach Malta bestimmt, vorbeipaffirt Als Kaiser Wilhelm am 11. Nach-eit tags fünf Uhr mit der Großherzogin Von Baden von einer Spazierfahrt zurückkehrte und der Wagen fieh Unter den Linden be. fand, wurden mehrere Schüsse auf ihn ah gefeuert, aber ohne Erfolg. Ueberhaupt ist Niemand von den Kugeln getroffen wor den. Der Attentäter flüchtete sih Vom Trottoir aus in die mittlere Allee, um sich in der Menge zu verlieren er wurde ver folgt und ale man ihn feftnehmen wollte, feuerte er noch drei Mai, worauf er feinen Revoloer fortwarf. Der Name deo At tentätero ist Emil Heinrich Max Hedel, er ifi ein Blechfchmied und soll in Leipzig zu hause sein. Er wurde in die Iüchfte Yoiizeifiation gebracht und ins Verhör ge notnrnen. Bald nach feiner Cinsperrung wurde auch noch ein Komplicy ein gewisser Krügen verhaftet.-——Kurz nach Bekannt tverdung der Affaire fammelten fich große Menschenruafsen vor dem "Kaiferlichen Pa laie um dem Kaiser ihre Looalität zu be weisen. Am Abend erschien der Kaiser in der Oper und im Königlichen Theater und wurde mit großen Ovaiionen empfangen Die Zollbeamten in Haore erlauben nicht« daß Güter, die von den Ver. Staa ten für die rnfsifche Regierung bestimmt sind, gelandet werden. Der Spezial Korrespondent dea Standard meidet aus Rom, daß die Partei der Jesuiten und Unversöbniichen allem Anschein nach schließlich doch iiber den Papst gesiegt habe und ietzt die Angelegen heiten inr Vatikan leite. Der leidende Papst möchte gern zur seiner Erholung nach Peruggia geben, doch ist der auf ihn ausgeübte Einfluß so groß, daß er dem Willen der Jesuiten folgt und im Vatikan verbleibt.—-Cardinal Cottern batden deut schen Priestern, welche die Regierungs Un terstützung angenommen baten mit Abse yung gedroht, wenn sie sich nicht gegen die Maigesede erklären und die Stipende zu rückgebem Jn Folge dieses Briefes sind alle Unterhandlungen zwischen Berlin und dem Vatikan abgebrochen. Der Vatikan scheint entschlossen zu sein, ietzt eine Wi derstandapolitik zu besolgeu. General Grant besuchte am il. die Pariser Weltauasteltung. Pferde-Antäufe für England. Man schreibt ans Paris. Aus den jüngsten Pfer. deniärlien in Caen und den anderen Städ ten der Normandie wurden seit längerer Zeitunerhörie Preise erzieblt, was siii leicht genug erklärt, wenn nmn hinzufiigt daß in wenigen Tagen mehr als 10 i)0i) i französische Pferde über den Canal nach England gegangen sind. ———Wiirzburg, s. April. Wie dem Schw. M. von vier geschrieben wird, ist in der hiesigen Jnfanteriecaserne eine Ty phusepideneie ausgebrochen, die in kurzer Zeit derart um sich griff, daß nahezu 100 Mann in· Militärspital gebracht werden mußten. Die Truppen wurden sofortdis locirt und umsassende saniiäiliche Necheri chen vorgenommen, um ein weiteree Um sichgreifen der Epidemie entsprechend einzu dämmen. Zu spät. Ein Kassenbote in einem Berliner Erportgeichiifte hatte vor etwa fr» .—.—..-I zwei Jahren bei einem Gefchäftswege ei ne Ledertasche mit mehreren Rechnungen nnd einem Paar-Inhalte von 2000 Mark verloren. Tasche und Geld wurden nicht wieder aufgegeben, dagegen die Rechnun gennnd Wechsel dem Chefder Firma einige Tage später von unbekannter Hand zuge sandt. Da ein eingenthiimliches Dunkel über der ganzen Sache lag und auch nicht das Geringste ermittelt werden konnte, so tauchte der Verdacht auf, daß der Kassen bole das Geld unterfchlagen habe. Es wurden nach dieser Richtung hsin auch Recherchen angestellt doch konnten keine Beweise fiir die Untrene des Voten ge funden werden. Trotzdem wurde der Mann von seinem Chef entlassen. Der Bote gerieth durch den Verlust der Stel luug in eine bedrängte Lage, denn er kenn te anderweit kein Engagenient finden, anch zogen sich Bekannte und Freunde von ihm und seiner Familie zurück, Da er allgemein, obgleich er seine Unschuld auch Nachdrück lichste betheuert hatte, fiir einen nnehrli chen Menschenjgehalten wurde. Der Mann gerieth in die größte Noth, und hinzu kam noch, daß er Ende vergangenen Jahres von der Schwindfucht befallen wurde Mitte vergangener Woche erhielt nun der ehemalige Chef des Boten ans Köln ein reeommandirtee Schreiben, in welchem sich zwei Eintausend Mark-Scheine be fanden. Jn dem Briefe lag außerdem ein mit Namensunterschrift nicht verse hener Zettel, auf welchem stand: »Ich habe Ende März 1876 auf dem Flur der Hanptbank eine lBrieftasche mit 2000 M. Inhalt, außerdemWechsel und Rechnun gen gefunden. Jni Augenblick dem Ban terolt nahe, habe ich, um mich zu retten die 2000M. an mich genommen, die Rech nungen und Wechsel Jhnen aber zurückge sandt. Jch that ee mit dem festen Vorsatz, Jhnen die unterschlagene Summe einst zus rückzuzahlen. Jetzt bin ich in bessere Ver hältnisse gekommen und-in der Lage, die Summe, welche anbei folgt, an Sie abzu fiibren.« Kaum hatte der Kaufmann dass Geld in Händen, als er auch sofort zu sei nem früheren Kassenboten eilte. Er fand denselben auch in der Wohnung vor, aber als-Leiche. Die unglückliche Wittwe hatte dem Manne soeben den letzten Liebesdienst erwiesen, fie hatte ihm die Augen zugedrückt· Der Kaufmann war edel genug, nicht nur fiir ein anständiges Begräbntß Sorge zu tragen, sondern überwies auch der Wittwe und deren Kin dern die 2000 Mark. Der Raubmörder Arnoid, welcher sich lange Zeit namentlich die Cantone, Bern, Freiburg, Waadt und Genf zum Schauplatz seiner Theilen ausersehen und allen Anstrengung-en der hiesigen Polizei spottete, ist endlich in Amieno festgenom men worden. Daß der Verhaftete wirklich Arnold ist, bestätigt seine hierhergelandte Photographie, weiche auch von einem seiner Nanbgenossen, Nameno Schenkel-, der in Lanianne sestsitzt, als die seinige anerkannt jivnede. Ein hiesigeo Blatt bringt über sArrsold’s Familienverhöltnisse folgende lDeiailo: »Die heimathlose, später der Gemeinde St. Anbin zugetheilte Familie Arnoeld wurde 1850 auf Gemeindekosten nach Amerika spedirt, wo sie eieca 12 Jah re blieb nnd, wie man später vernahm von Diebstahl und Rauh lebte. Hier auf tam die Familie wieder nach St. An bin zurück. Der Vater Arnold ließ ein baue bauen, versicherte ea, und überliefer tees hieraus den Flammen. Die Assisen sprachen ihn der Brandstiftang nicht schul dig, man sagt, aus Furcht vor dem gefähr lichen Manne. Von dieser Zeit ah, d. h. seit dem Jahre 1863, beginnen die Wandl tenstretche Arnold’a. Er organisirte eine Bande nnd machte die dortige Gegend nn sicher. Man erinnert sich noch des Mor dee, begangen an Metzger Len von Nidau in Brügg. Arnold war unzweifelhaft der Thaler. Es gelang ihm nach Frankreich zu entkommen. Dort wurde er, scheint es, wegen neuen Verbrechen zn 12 Jahren Galeeren verurtheilt. Die Mutter Ar nold ist vor einigen Monaten gesiorlsenz iie hatte in den letzten Momenien einen Geistlichen verlangt, um zu beichten. Er erschien zu spät und die Alte nahm die lGeheimnisse mitine Grab. Die Schwe i siee Arnolds, hübsch von Gestalt, doch von s schlechtem Nase, mußte aus dem Bezirkeges sangnisse entlassen werden, da nicht genü i gende Beweise von ihrer Milschuld an den von der Bande Arnole vekühten Verbre chen vorhanden waren. W Ein Wunder der Buchdrnckerknnst. Ein Buchdrncker aus Padua will in Paris ein Buch ausstellen, welches wohl einzig in seiner Art dasteht. Dasselbe besteht in einer Miniaturausgabe von Dante, fo klein, daß die einzelnen Blätter kaum die Ordsze eine-S Dauinenuagels erreichen nnd das ganze Buch als Anhangsel einer Uhr-« kette getragen werden kann Die Tpri sollen so klein sein, daß sie init Sandkörnerri grosse Tilehnlichkeit haben und das Werk selbst natürlich mir mit Hilfe eines Ver größerungsglasesleshar sein. Trotz sei ner sileiuheit ist das Buch in rothen Zainint gebunden nnd mit silbernen Schließen versehen. Anzeigen. George Pearh Zahn Arzt, Fre11ch’6 Building,Main Plaza. Schmerzlose Goldfiillungen von. .81,00, Reinigen der Zähne nur 1,00, Ausziehen 75. Roseneis wird sehn schmeckt-sen Inszitbm ak gecpandc und die schönste uuo dnkabelstc Arbeit gusraniikt Deutsch, Französisch und Hpanisch gesprochen. Fkkie Behandlung für Arme Georgcv Pean 13,5 trwlj Die Lumber-Yard l I Von W. H. Harris G Co» Gaum-e statt-Im l verkauft das 1000 Fuß Bretter von 22 Dplltr bis 822 50 Fi- Bestellangea werden rasch nah6 vöünkmch ausgeführt W KsörbeL Körbc« Lustckp und Markt-Körbe für s— Yikmitis und ansgelsrauch in allen Gräsern, ferner andere Weidengcflechtsc als Näh Tlschchcn ec. für Damen, gerade empfangen nnd billig zum Verkauf tm H. Barbcck. Windsor-Hotel, guxlaxsz Qqu Whitla Fx Pcppcr, Eigenthümer. J. J. thadon u. J. Healcy, Clerid Clapitol shoul, Marsham Texas. Whitla, Pepper n. 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Wir desiyen Zeugnisse eon dochstedenden Männern in Louisiana nnd andern Staaten, welche Jadre lang unerträgliche Schmerzen litten nnd der edlich Lin dertmgin den beißen nnd warmen albern von Erlaube und Virginien suchten, und ICchdetn sie IDttyendt von mehr oder weniger angewiesenen hetlmltteln erfolglos versuchten nnd jebe Hoffnung »bet idnen erstorben war, Erlösung ron ldres Leiden durch den Gebrauch des Innrdilators san-, den, ja sie tonrden durch den für eine wurzelt fortgesetzten Gebrauch des Mittels vollkommen kn rirt. Der Annldilator ill ein reln otgeladillsches spravarat nnd lann odne Frucht vor schädlichen Fol gen von zarten nnd rodnsten Tonstitntlotten einse norntnen werden W- Prcia il,00 die Flasche. Wegen clear laren, selche Zeugnlsse enthalten, wende man slch an Truggiflen oder an» N. Senltns il- Co., Eigenthümer F O U c Neto Orleatyss Lied m tniao ern on We n e rnsg en« New Orleans, La» Oeneralnsenten für Lonlslanq, ferns, Mississippi, Ilerda-ta, Irtgtäsxsmnnkjßlw W O rtda.

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Besondere Aufmerksamkeitwird dem Landgeschä f und L: nd- Litigativnen gewidmet. Wu- baben bedeutende Summen zum Anfanfe von Fand unbekannter Eigenthümer an Hand. WI! Oft derlfklch lJLLqul El joIL nicht VanBuskth323 w nhlrzechendes SOZODOUT reinigt, verschönert nMNeTJFllYöiJ Kräftigt and hättet das Zahnfleischl Es giebt dem Munde einen wonnig etfkischenven Geschmack und Woslgefiibh entfernt allen «Z a hu Weinstein unt jede Krusteabild ung von-den Zähnen und hindert eifolgreich den Verfall ver-erben; ja es giebt den Theilen derselben, wel che··dnrch Abnutzung mißfatbig geworden, ihre ur- sontnglide Weiße wieder. Unreiner Athenr, verurfgchtbukch schlechte Zähne, Gebrauch von Ta back oder spiriknösen Getränken. oder v n Camil« wird beseitigt durch den täglichen Gebrauch von sczllllllIT. Es ist so harmlos wie Wasser-. Bei allen Drougisten und Famu Goodshändlern zu haben. »s Gine Flasche genügt 62 Monate 0 Ec s J s Crtstadisw I äiaaefarve ist die sicherm l nd lwi «c ist migisnlslikllieis llsätig, be wirkt die natüjxillkswk Unsinn-I non braun oder-schwarz nnd fleckt die Axnnt I nn Neri sten. Die Anwendung dericlbcnisi sent l Eil-sc .1«l-c ist eine bekannte Pkiiparation nnd s: inq all-se Dann-n nnd Herren. Zn verkaufen befallen Zion-Einen nnd HannFrifclttSL Fixst- Crisindp.11-o, Eines-kindisch P· O.ifI-.j-1 New Zion-. »Was-il nie nageivesenelxdllerte ' Eine gute Uhr fär tsä Ein siebeiilciiifigcr, silberplattirter Revolvcr fiir nur Mk« Oibge Artikel, sowie eine große Auswahl andere braucht-are Gegenstände offerirt die til-Julius Etwaka 00-.,I ll n- 13 South Clark streck, Miit-eigen Ill. Man sende für Cataloge.« Agenteir werden in allen Theilen des Land-W 10,l,iv3xlll Preston III-»Ura 178 Markt Straße, Galvefton, Texas. Galcston, 20. März 1878. Giehrter Herr. Da die Jahreszeit herannabt. in welcher der Baumwolleniviirni fein Etsch en in den Baumwollenfeldein macht nnd da eol Zis fani für Fariner ist, sich bei Zeiten niit Mitteln iii versehen, um das gefährliche snfeli erfolireieds zu tekainvfen, so lentisii wir Jdre Aufmirisainleit aiif den can-on Wonne Drssknorisn (Banmivo!iwnrm Zcriiöier), oer feit den leyten drei Jahren rnit Er roli in Alabama. Louisiara und Ieras in Anwen dung gebracht worden ist, und empfehlen iitiseien Kunden die Nusanwendnng für dieses Jahr. Dein Gesiirh oieler unserer Kunden iiin Reduk tion deo Preifee, Gehör schenkend, haben nir und entschlossen, den »Stil«-r- Worm Desttoysk« qgf die Haifiedco Preises vom leyten Jahre herabsti fetzem nämlich ans 50 Cenid ver Pfund. wodurch tür 122 Cents Gift genügend fur ein Faß Wasser ist, nnd hoffen, das durch diese« Preisverniinderiing der Conlinni ein um so starkerer sein wird. Der Man der Verfendiing Von größeren Yastien aits Confignment ina Innere, bat sich niir in einzelnen Jsllen aioiiifiiedensiellend irwiefin5 wir werden« demnach in diesem Jahre diesen Plan aufgeben nnd nur direkte Order-l sie ermaßigien Preisen, je nach der Größe der Ordens, füllen. Zu diesem Zwecke vfferiren wir einen Abzug vin 10 Prozent an Be stellung-n von iiu cis 100 Pfand. Die erste Auflage unseres Panirbletd, bet telt: Der Banmtooll-Wurm-Zerstörer, seine Geschichte dessen Anwendung, u. f. w.,« welches vor drei Jahren zuerst erschien« und allgemein verbreitet wurde, ist erschöpft. Wir werden de dhald in Kitt zim eine zweite verbesserte Auflage sur Bersendung bereit halten« die neue Winke für den Gebrauch des Gifies, neue Bestaiigungen von einflußreichen Jur inern, u. s. n-» enthält nnd die wir gratis aiif Verlangen senden werden. Vor dir Hand einpf h len wir die sofortige Anwendung unseres Mittel-, noch ehe der Wurm auftritt, und eine vermehrte Anwendung unseres Mitteln, sobald sich der selbe zeigl. Fariner sollten and den letzten Hab-» ren.eine Lehre ziehen, wodael Gift in vielen Fallen zu spat in Anwendung gebracht wurde, iiin eine Wirkung zu uben Jndein wir den Erfolg. der init Paris Grün und Arsenil erzielt wird, durchaus nicht in in Frage stellen wollen, beanspruchen wir dennoch für unsern »Gut-los Woan Daimyo-« den Vorzug vor jenen Mitteln and folgenden Grün den: Erstens: Es bildet eine vollständige Löluss von bestimmter Stark und-arm durch genaiie Lie felgnng der einfach n Anweisungson dein unterf fmdsten Feidsirdeitey ohne die geringste Gefahr fiir idn nnd sein Pferd, gebraucht werden« Zweitens Es vesanlaßt nicht dad Abfallen der Blätter von dein »Don-U wodiirch das Reisen dir Basininolle ve« später-oder gehindert wird, ioie dies bei den beiden oben angeführten Gifien der Fall ist. Drit tens: Durch die Herabsetzung den Preises ill ed im Stande, eefolgreich init denselben zu Ionsiirrireih mit einein Worte, Um mit einem Herrn ans Weil ierad zu sprechen, »e« ist thatsächlicd frei von allen Rivalen.« Zii Jbren Befehlen stehend, zeichnet sich achtungs voll Preston Cz Robira, General- Ageniein k. S. Wir sind nach wie vor General-saurem für Teras für die »Ihr-reinli- Pnirrp«, nnd sind bereit, Aufträge aiif dieselbe sn billigsten preisen entgegenzunebtneir. 9,5,iv4in Alamo Dry Goods State. i J JOHN empfiehlt hiermit dem werthen Publikum hiesiger Stadt und Umge sein gut assortirtes Lager von Frühling- u. Sommermsiimy Herren- und Knaben-Anzüsgeu Uchön und passend.). Sprich uua Stiefel für Herren, Damen u. Kinder, Handtücher, Tischtiicher, Betttiicher, Calicv, Weißzeug und Hosenzeug, Band, Hüte, sowie alle Akten von Dry- Goods in großer Auswahl nnd zu den billigsten Preisen. J. give-he New-York, 340 Canalsiraße. 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Eine große sit-geleitete helle, kann in Zisme eingetheilt und ais Bocidinklzatis einigerichle werdet-. Ein han« mit 5 Zimmer-t, Stall, guter öof an der Nord-Flore«ikaße, 825. Ein dass mit 7 Zimmer-. Still n.«s. w» Store in ntek Lage, Mictde siti. in baue rnit s Zimmern, am Fluß, großer '0ef, s20 ver Monat. Zpet Häuser mit Z Zimmem sit-. Gchnfe zu verkaufen-. 2000 Hammel. lom Reuters-dafe, gaben ins netgangenen Jah Zen- Pfunp Wolle, baden Lin-net von besten Bö Ilåo Schafe, ein V ertel ver Heerde ,flnd Wid der-« die Inder-n Mattetschase, InitLänimetn von den hellen Böcken. 1000 ansgesuchte metiknnische Musterschafe mit guten Lämmer-n 2000 nusgefnchte meiiknnifche Mutterschan ba den jetzt Lämmer von den besten Böcken Ciseuthmn in Sau Ante-nie zu ver kaufm. Neues Dems- viek große Zimmer. gtrßee Hof 1260 Dolln 250 Dollak bank. der Rest in Ra ten von 25 Dosen mnmltch zn zahm-. Gutes neues hanc nnd Lec, Cistekne n. f.w. 1000 Dvllak 250 Donat bin-, der Rest wonni tich in Nnten von 25 Dvllar. 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Die gegenwärtige Beschaffenheit der Straßen könnte uns wieder Gelegen heit bieten, von der dringenden Nothwen digkeit der Herstellung der Seitenwege in der Alamoftadt zu sprechen nnd andere Städte anzuführen, in welchen Fnßgänger Dank einer nmsichtigen Stadtverwaltung und der Liberalität der Haus- und Grund cigcntlntmsbesitzcr bequem nach allen Ge genden hin gelangen könnn, oZne durch knietiefen Schmutz waten zu mii en. Wir wsllen aber hierbei auch einmal Etwas zum Lobe Sau Antonios sagen. Gerade bei solchem Schmntzwetter, wie wir es jetzt haben, fällt die Vollkommen heit anf, bis zn welcher sich hier das Lohn kutschengefchäft entwickelt hat. Einmal ist es schon festgestellt, daß wir von allen Städten im Staate die schönsten Lohnkut schen zuit den besten ferdegespannen ha ben und zweitens hrt man in keiner Stadt so billig wie hier. Während in Galveston, Honston, Anstin, Dallasund anderen größeren Plätzen es sich nur die wehlhabenderen Bewohner erlauben dür fen, in einer Kutsche zu fahren, kann hier Jeder sich deren bedienen. Die Preise fiir den Gebrauch der öffentlichen Wagen betragen hier gerade etwa ein Viertel von dem, was in anderen Städten berechnet wird· Dabei kommt es noch häufig ge nug vor, daß Fremde, die mit den Ber hältnisseu einer Stadt nicht bekannt find, übermäßig geprellt werden, worüber hier unseres Wissens nach, noch nie Klage ge führt wuide. Die Erleichterung un Bertehr laßt denn auch über manche Uebelstände hinwegse hen, aber dennoch ist es hoch an der Zeit, daß der Stadtrath energisch ans Werk geht, und die Grundbesitzer zw i n g t, Seitenwege zu errichten oder dieselben auf ihre Unkosten herstellen zu lassen· Die sogenannten Plank-Road6, sind als Sei tenwege in vielen größeren Städten cingc führt worden und haben sich vollständig bewährt. Sie sind nicht nur außerordent lich billig, sondern auch dauerhaft das selbe läßt sich von den hölzernen Straßen übergängeu sagen, die in den außerhalb dem Centrum gelegenen Stadttheileu ge legt wurden. Hoffentlich werden die släd Fischen Behörden bald Ernst in der Sache machen und beweisen, daß sie auf der Hö he der Zeit stehen nnd die Bedürfnisse der Stadt erkannt haben. Mit der Herstellung der Seitcnwege geht aber die Straßenpslasterung Hand in Hand und auch daran müssen wir über kurz oder lang denken. Sind wir einmal auf dem Punkte angekommen, so werden selbstverständlich verschiedene Vor schläge über das zu verwendende Material gemacht werden· Wir wollen nur die in anderen Städten gemachten Erfahrungen anführen, die vielleicht auch jetzt schon in einzelnen Fällen der Verbesserung der Straßen benutzt werden können. Steinpflasterungen sind zwar ökonomisch, da es wenig kostet, sie zu repariren, allein zieht man in Erwägung, daß sie Pferde, Geschirre und Wagen schnell abnmzen und unbrauchbar machen, so sind sie es nicht Sie verursachen ferner großen Lärm, sind unbequem zu befahren nnd irritiren die Nerven von lräullichen Personen. Der Sand, welcher zur Füllung zwischen den Steinen verwendet wird, wird leicht von Schmutz aller Art derartig durchdrungen, daß er irn trockenen Wetter die Luft mit mephitischen Dünsten schwängert; die be sten Grauit-Pflasterungeu haben denselben Fehler als die von weicheren Steinarten erbauten. Werden die Steine zu nahe an einander gelegt, so werden sie bald glatt nnd gefährlich für Pferde, und läßt man zuviel Raum zwischen den Steinen, so bröckeln die Seiten der Steine ab, wo durch die Zwischenraum fortwährend vergrößert und das Pflaster holpetig und use-den wird. wer yaupqehler von Volzpslasterungen besteht darin, daß sie eine ungeheure Mas se Schmutz und Koth einsaugen und so der Gesundheit nachtheilig werden. Die Lö cher und Spalten in der Holzpslasterung können nie von diesem Koth, der iu sie eindringt, gereinigt werden, und die Son— ne und der Regen entwickeln giftige Gase von deni oerwesten Materiale, welche die Luft erfüllen und aus die Gesundheit der Einwohner nachtheilig wirken. Außerdem sind sie kostspielig und bedürfen fort währender Neparatur, und erhalten sie dieselbe nicht, so gehen sie in kurzer Zeit völlig zu Grunde. Alsdhalt-Pflasterung ist jetzt zu hoher Vollkommenheit gediehen. Es ist fest und zugleich elaslisch, geräuschlos, reinlich und trocken, eben und doch nicht glatt, unver wüstlich und leicht auszunehmen; sie bren nen nicht, sind wohlfeil und können ohne große Mühe und Zeitverlust gelegt wer den. Dazu kommt noch, daß sie gesund sind, daß kein Wasser oder Schmutz in dieselben dringen kann, und daß sie endi lich ohne große Miihe und Kosten rein ge halten werden können. AsphaltiPslaskerung ist namentlich un serem wechselnden Klirna angepaßt, ee ver ändert sich nie und bleibt stets eben und undurchdringlich. Die Bericht über die selbe von Brooklhn, wo sie seit neun Jah ren eingeführt, so wie von Washington und Columan Ohio, sind überaus gün stige. Damenkleiderslosse für die Sommer saison sind im D o ll a r S to re täglich neu angekommen. Die Damen sind gebe ten, das außerordentlich geschsn ackoolle La ger zu insplzirem Man gehe nachC onoerse wenn man billige Bretter wünscht, nur 22.50 das Tausend Fuß. Aus einen Bericht des Herrn Hein. Lulay, Scheffield, Ohio, sußend, und wenn wir unsere eigene Erfahrung in Betracht ziehen, so können wir mit Recht behaup ten, daß Dr. AugustKönigDSVanr bur ger Tropfen bis ietzt unüberU trossen in der medizinischen Welt dastehen. Bretter zu 822,50 das Tausend Fuß, Schindeln zu 85,50 das Tausend sind zu hoben in Converse. 9,5w4w Wenn die Katz’ nicht zu Haus ist. Unter diesem Vielversprechenden Titel er scheint in den editoriellen Spalten der Te xas Posi, wo sonst nnr von welterschütterns den Ereignissen die Rede ist, ein Artikel, welcher sich mit dem von uns kürzlich pu blizirten Brief der Herren O. 83 H. Dietzel beschäftigt. Es srbeint also, ais ob dieses verhängnißvolte Schreiben von dem Post Redacieur, Chef oder Snb ist uns nicht bekannt, auch vollständig gleichgültig, als ebenbürtig mit den welterschiitternden Er- i eignissen der Gegenwart erachtete wird. i Schon die Einleitung zu dem Artikel weist I daraus hin, daß man diesmal den ganzen Geistesapparat der Post in Bewegung ge isetzt, nm mit dem nöthigen Eclat die Are i ua zu betreten; denn kaum hat der Leser die Ueberschrist gesehen, die ihn an das alte: »Wenn der Hund mit derWurst iiber’n Rinnstein springt« erinnert, so will er auch den Nachsatz kennen lernen und erfahren, was denn da geschieht, wenn die Katz nicht zn Haus ist? Cigentlich lautet der zweite Theil des Gleichnissee: »Dann springen die Mäuse über Tisch und Bänke«, wae natürlich etwas sehr Gefcheutes und Ver ständigee von den Mäusen ist« da sie sicher sind, nicht gefressen zu werden. Aber der Post-Redakteur will ganz etwas anderes, grade das Gegentheil sagen, und läßt da her die Mäuse in Ruhe und nachdem er die Katz aus den Sack gelassen, kümmert er sich mit keiner Zeile weiter um sie, sondern bemüht sieh, dem Publikum auseinanderzui sehen, daß es in der Freien Presse fo et was wie einen Chef und einen Sub gebe, und daß, wenn der Chef nicht zu Hause ist« der Sub etwas thue« was dem Chef nicht recht sei, und es trifft sich dann alle-nd daß dies auch der Katz oon der Posi nicht recht ist, und auf diese subponirte Mei nnngsgleichheit der Chefs begründet der »oostale« Suh das Recht, den Sah der Freien zpresse in die Enge zu treiben. Wir müssen nothgerrnngen annehmen, daß die Post sich der Ansicht hingibt, das von ihr beliebte System zur Verstellung der Zeitung sei maßgebend für alle andern Zeitungen, und da sie von einem edlen Katzenpaar geleitet wird, das eine Anzahl kleiner Mäuolein (die Subs) zwar nicht gleich anfsrißt, sondern nur gelegentlich dls aufs Blut aussaugt, so müsse ein ähn liches Verhältniss auch in der Freien Presse bestehen. Jn der Post müssen die Mäus lein freilich tanzen, wie die Katzen pfeifen und wehe ihnen, wenn sie je über die Stränge hauen und auch einmal ihre eige neeAnsicht zum Besten geben, dann kriegt die Katz die Kränk! Jn der Freien Presse ist jeder Mitarbei ter Chef nnd Sub in einer Person, und es wird daher nie, weder am Inhalt, noch am Ton nnd der Schreibweise Von den Le sern derselben bemerkt werden, welche Kraft zufälliger Weise die Controllekiiber die Zeitung ausübt. Es ist hier weder eine Ray nöthig, noch sind tanzende Mäus lein vorhanden Was den bewußten Schreibebrief anbe trifft, so haben wir denselben ersiens als eine Curiosität (nachdem die orthographii schen Schnitzer ausgewetzt waret-) und zweitens anf dringendes Verlangen des Addressanten publizirr. Wenn die Post jetzt behauptet, daß der Chef der betreffen den Schule weder Ahonnent sei, noch an gezeigt habe und drgl., so steht das im di rektem Widerspruch mit dem Wortlaut des Briefes. Einer hat gelogen. Mögen die edlen Kämpfer unter sich ausmachen, wer der Uebelthäter war. Uebrigens hat die ganze Geschichte, wie schon gesagt, nur als Carlosität Werth; der Brief zeichnet den Geist, der in der Post waltet, mit so tref fenden Farben, daß es selbst der sub mus schwer werden wird, ihm dies Verdienst abzusprechen, und doch lage grade darin idie einzige Vertheidignng, die auf Erfolg l rechnen dürfte. Incieiit in Scylinm qui anlt vitnro Ohne-) Mien i -———OOO-—-— Allerlei. Also doch! Wie ein Ungliick selten allein kommt, so ist es mit den Fehltritten der Menschen; bei der Enthüllung eines einzigen bleibt es gewöhnlich nicht, es ist als ob die Zeitperiode auch alle andern uns Licht bringen müßte. Und·so folgt dem farbigen Beecher von der Methodistew kirche ein weißer der lutheriichen Kirche, der sein Dienstmädchen mit allzu günstigen Augen betrachtete. Die Folgen konnten nicht ausbleiben und das Mädchen sah sich gezwungen, ihren Eltern, braven und arbeitfakuen Deutschen, ein Geständnis abzulegen. Der Verfiihrer des Mäd chens war von der Stadt abwesend und wohnte einer Konserenz der lutherischen Geistlichen bei, ist jedoch gestern Nachmit s tag zurückgekehrt und wird nun wahrschein slich die andere Seite der Geschichte er izählem Von Guloeston ans wurden am 10. Hutit dem Morgan Dampfer Norfolt via Jndianola 6 Pferde und Z Kutschen nach hier verschisst. Jm Staate find 2002 Meilen Eisen bahnen inc Betrieb. Die Grundeigenthums-liebertragnn— gen während der letzten Woche repräsen tiren einen Werth von 820,484. Die Zöglinge der deutsch-englischen Schule halten am Donnerstag unter der Aufsicht und Leitung der Lehrer und der Patrone der Anstalt an den San Pedro Sprinas ein Pienie ab. Vergangenen Samstag Abend wur den im Hause der Mutter der Braut Herr herniann Bauer und Fräulein Cum-a Eule ehelich verbunden. Unsere Gram lation. Wiibrend der vergangene-c Woche wurden im Ganzen neun Baueriaubcriß scheine ausgestellt. Strohhüte neuester Mode mit elegan tem Ausputz findet man in retchbaitigster Auswahl und zu billigen Preisen tin D o l l a r S t o r e. i T e k n s. f Die Ermordung des Matthias «Malsch durch Erntl Houillion." Verschiedene Personen und auch eine deutsche Zeitung des Staates haben sich in lebterer Zeit bemüht, die mit der Ermor dung des Herrn Malsch dukch E- Hvuillivn zusammenhängenden Thatiachen zu entstel len—obgleich der Mörder bereits schuldig befunden und zum TM verurtheilt wurde —nur zu dem Zwecke, einen Aufschub der Executton des Urtbeils zu erlangen, was ihnen auch gelungen ist, und uen wahr scheinlich später eine Abänderung desselben zu bewirken. Zur sitchtigstellung der Einzelheiten un um dem Publikum im Allgemeinen zu zei- J gen, wie gerecht das Urtheil gegen Houils i lion ist, ersucht und der Schwiegersohn des Herrn Malsch, die folgenden Angaben zuj publiziren i Arn Morgen des 25. Februar 1876 fand eine Coronersjuro, daß Matthias Malfch in Folge von drei Stichwnnden die ihm mit einein Messer beigebracht.· worden waren und zwei Szchußwunden zn seinem Tode kam; die Stichivnnden befanden fich in der linken Seitennd in der Brust; eine Schußwunde in der rechten Hüfte nnd die zweite im Hinterkopf; daß die Wunden an genblicklicben Tod herbeigeführt hatten nnd daß dieselben durch einen E. Houillion bei gebracht wurden. Dass Verdiit war von den Mitgliedern der Jury und dem Co roner unterzeichneL Jede der drei Stich« wunden würde den Tod verursacht haben, Die Zeugen bei der Leichenfchau, zwei an gesehene Aerzte, fanden ieine andere Todes ursache. Arn Morgen-des 25. Februar erschien E. Houillion in der Stadt Coiunrbua und sagte ana, daß er einen Streit mit M. Maisch gehabt habe; daß die Läufe seines sievolvers sich nicht drehten und er von seinem Messer habe Gebrauch machen müs sen. Dabei zeigte er ein Messer von der unter dem Namen «Congreß-Knife« be kannten Sorte, großes Format, nnd gab an, daß er dasselbe gebraucht habe. Das DistriktsGericht befand sich in Sitzung und der Coroner und die Jnry begaben sich an Ort und Stelle, wo der Körper Malfch’s gefunden wurde. Das Resultat der Un tersuchung ist oben mitgetheilt. Houillion wurde arretirt und obue Bürgichnft dem Gefängniß überwiesen. Er versuchte einen Habeas corpus Befehl zu erlangen, aber Richter Everett Lewis verweigerte, Bürg schaft anzunehmen. Er appellirte gegen Richter Leu-W Entfcheidungz dieselbe wur de jedoch bestätigt. Eine Antrage auf Mord wurde einge reicbt im District-Gericht von Colorado County am ö. September 1876. Bei-n damaligen Termin des Gerichte wurde der Fall auf Antrag des Angeklagten verscho ben· Während ded Frühjahr-Termins 1877 kam Honillion’a Prozeß vor-; er wurde des Morden im ersten Grade schul dig befunden und das Todeeurtheii über iihn gefällt· Houillion appellirte wieder; das AdpellationOGericht in Gatveston hielt in seinem Termin Anfangs 1878 das Ur theil jedoch aufrecht. Zur Zeit als Herr Maisch ermordet wurde, herrschte die größte Aufregung über den Fall. Sein Körper wurde nahe der öffentlichen Fabrstrase von Columbue nach Frelgburg gesunden, ungefähr drei Meilen nördlirh von erstgenannter Stadt. Seit den oben mitgetheilten Verhandlun gen nnd Erledigung des Falles so weit, sind in den Zeitungen verschiedene Mit theilnngen erschienen, in welchen die Ge richtshöse und der Karatter des Herrn M. Malsch,dessen Lippen seit zwei Jahren geschlossen waren, angegriffen wurden. Die Sache der Gerechtigkeit verlangt es zu sagen, daß vor dem Tode des Herrn Maiseb zwischen ihm und E. Honillion eine bittere Feindschaft bestand und daß beinahe Jeder in der Gegend davon unter richtet war; daß beide Parteien tein Ge heimntß ans ihrer Abneigung gegeneinans der machten und saß Houillion den Malsch offen dennnztrth Die Angelegenheit endete, was Malsch; anhekrifft, wie oben angeführt; Honillion j hat das Ende noch abzuwarten. ’.-M. Malsrb war ein alter Bürger von Colorado County, bet den Deutschen des I Staates wohlbekannt—energifch, fleißig »und vorwärtesteetsend. Houillion war ver z hkltnißenäßig ein Fremdling, hatte in Jack .son nnd Caldwell Contin gewohnt und kam nach Colorado, vorgebend, daß er bis dahin in Louisiana gewohnt und in den söderalen Gerichtehösen viel praktizirt habe. Jn der Tera- Post erschienen mehrere sMiitheilungen berügtich des Falles nnd eine von Frau Belle· M. Honilltom in wel cher sie angiebt, daf sies von Malsch ver führt worden sei' nnd daß Houiilion in Folge dessen Rache übte. Bei dem Inter t j view in Galveston zwischen Frau Houillion i und Malsch, war eine dritte Person gegen :n-ätiig, die hörte, was vorging nnd so ifällt die Erzählung darüber als Unwahr i heit zusammen. Unter den aus den Fall Bezug habenden 1 Papieren befindet sich das folgende, dao am St. Mai 1876 den Dotunienten einver leibt wurde. Columbia 22. Oct. 1875. Mr. Malsch. Wertber herr! »Ich möch te Sie gern einmal privatim sprechen Jch giaube, daß Sie morgen Nacht in Sieb-r beit bietberiornmen können, irgend wanrn ’nach dern Abendessen, da mein Mann, E. Houillion, aus’a Land gebt. Seien Sie s nicht erstaunt hierüber. Sie lönnen aus« finden, ob er fortgegangen ist, ehe Sie bei mir vorsprechen. Ich habe anen etwas s von Wichtigkeit mitzuibeilem s Beile M. houillion Jtn Live Oak house, Court Square. I Später Mk. Manch. Ich habe diese Note Hi gangene Nacht abgeschickt, aber Sie waren s schon fort. Emile gebt erst morgen. Jch glaube nicht, daß er rnich mitgeben heißest wird. Sie können bei erfragen» ob ich hier bin. Sprechen Sie nicht. von i diesem Briefe, da ich sonst verloren bin. N. M. H. 23. October. Unter den Dokunienten befinden sich noch andere Briese verschiedener Daten der l Frau Houiliion an M. Malsch, einige von Columbuo, andere von Galveston daiirt undi blozusn 13 Januar 1876 reichend Am Tage aio der leiste Brtesgeschriebetii wurde, war houillion vollstandig über die I Ausführung seiner Frau ausgetliirt, denn er sprach selbst öffentlich darüber. M. Malsb war ein Deutscher, in Des-; sen Lasset geboren; Houilliono Nationali tät ist dein Schreiber unbekannt. i Jch gebe diese Aufklärung, weil ich, so wie die Wittwe deo Herrn Malsch und die binterbliebenen sieben Kinder-, nicht zulas· sen, daß die Versäumdungen gegen den tbeuren Todten unwiderlegt bleiben. Die Erzählung der Frau Houtlllon in der Post und Ntws ist dieselbe, die sie der Jury bei Verhandlung deo Mordfaileo vortrug. Welchen Werth die Jurp daraus legte, ist auo dem Resultat deo Prozessed ersichtlich DIE Santk Angelegenheit wurde übrigen auch von dem deutschen Gesandten zu Wa shington und dem deutschen Konful tu Galveiton untersucht und die Tbatsschm sind von ibnen der deutschen Regierung mitgetbetlt worden. Jst .Rubnraun. »s-—W- Wes-s— »s- -—---—-..z— c CHcrskch Mka Gaste-S- and Detaillzändler in Rye u. Bonrlion Whisky, Ykatsiberry, Chem) Ginger. Prach- Apple und Cognac Brandies, Holländischcm 1·t. englifchem Gin, Rum, Bitters, Kümnch Portchn Sbcrm Rhein- und ckxasetwcinkm Ylitmeawstrwxig gegenüber der deutschen katholischen Kirche« 25,7 tuwTZM Nein vegetabilisch. Ein wirlsnines Mittel gegen sumpfsiebcin Leibschmekzqm Schlechte Vervmuuw Niedergeschlageuäielh Schlastosigkcit, Gel facht net-eiteln Colic, Clitoncfchen Kopffchmeez, Be kstovinng und Gattenleldew F r a g t die vosi Sci)w::·nki-daitlichkeit Wieder-herges iiellien, die nm Omnenleidcn dientest-in die Fiel-erkenn ken,die Patienten-in Folge von Werkmeistern wie fce hee Gesinidihkic, heim-es Gemiiih nnd guten Appetit niederer-langten —iie werden Euch antworten, durch im Gebrauch von Siman Lebte-Nenn!atox Dieses mit Recht bcenhinte heilmiiicl regnliri die Le-« ber, befördert die Verdauung nnd schilt-J den« Organis mus gegen durch Suis.spflnitcrzei1gic Krankheiten. Auszug eines Briefes von bon Alexander b. Sieht-ni- »Wenn mein Zustand es erfordert, ge hrunche ich gelegentlich Dr. Sim Inonäi Leber-Regulator. und zwar mit gutem Erfolge Es isi ein mil deo Mittelundziche ich dirs einein siiirieren nor. Verstoprag Zengniß des Ohcr Richter von O e o r g i n Ich« hnbc Sinon-Ins- »cher-Uiegulntok gegen Dnminetjiovfnng, in Folge einer tenipotaien Störung der Funktionen der Leder-, während der letzten dreibis mer Jahre mit entschieden gnnsiigein Vesuijat gebraucht, sobald ich· es den Bursche-isten gen-ag» em nashnn Jch halte es fett ein gute-J Miitei gegen Stornns gen der Leber wenigstens jowcit ich aus meiner eige nen Erfahrung sprechen kann. Oimm Warum Ober Richter von Georgia. Original und einzig iichi, nur fabriziri von J. H. Zeiliu F- Co» Philadelphia, Pa. steidx SI.00. Zu haben In alle Apotheke-v »W, Deutfches Gasthaus, Ecke von Alamo- und Bcllnasiraße, Sau Yutonicg Gent-. Hostgangie weiden beim Tag. bei dei- Woche oder beim Monat« angenommen. Die Zimmer sind hubjch angerichtet und kühl und lustig. Ein ausgezeichneter Tisch, der Alles bietet, was die Smson liefert, wird geführt. Gäste werden aufmerksam und freundlich bedient. eian K« 11-7«,78,tuw1j H ch sscnbergek Der berühmte Whitcltitatk Magen aus der Fabrik von L. Espenschseid ist wieder bei uns zum Vertaus. Vor etwa 10 JJabren haben wir diesen Wagen in sen hiesigen Markt eingeführt; derselbe bat sich poruiglich bewährt und ist als einer der besten tm eihnnt worden. Die einzelnen Stü te dessngens sind nicht mit der Mzschine gemacht, sondernden-d arbeit; das dazu verwandte Eisen ist Schmiede eisen und das Holz ist gehörig getrocknet. Wir können diese Wagen, die alle im Markt übertreffen, billiger verkauer als zuvor, da wir eine große Anzahl derselben gegen baar gekauft haben. Nur gegen Bank tann man billigtausen und verkaufen-. Wir führen außerdem bete Kansas-Wagen, Milburn-Wagen, Mitchell-Wagen, Fish å Bro. Wagen, ebenso-den Star Wagen von G est r ing e B e es er- den wir vollständig soniplet sin den geringen Preis von verkaufen. Briggieo, Fepequgem Ambittanzen, Kutschen u. GeschirreE bat-en wir fortwahrend an Hund« Sprecht bei uns vor und tnspizirt unser Lager. F rost öx Bro. s,4,78,tmon Fr-— —--W A. G ü l d nqf e r, annclwr Uan thwelicxz H ä n dl c r in Uhren aller Att, Brjoutericwaarem silberplattirten Waaren &c Commktcestkaße San Antonio. Uhren, Schzvucksachm u. s. w. wurden vtompt zu mäßigen czweiten revakin. 3,10uj China -Hall. RIEMANN-, XII arm-m LIMka Stemgm Wyoxcpalc u d Retail. Vollständige D in ne k S e ts, 103 Stücke 835. Weis-e, goibgcrändetc und dekorirte T h e e S e t s. Jm portirte Glas-Waaren Gregory X Co» Erwmekchnaßq Ecke Waso. N Waaren werden vermietdet. 12,1,t1j Auzcige für Steuerzahler. Osffee des städtischeu Assessorss Sau Antouio, den t. April 1878 Die Steuerzahler werden hierdurch benach richtigt, daß die städtischen Assesfrnentbiicher jetzt fiir die Aufgabe des Cigenthnmstvertheet für das Jahr 1878 tunt l· Miirz beginnend) in meiner Ofsice ausliegen und bis zum Zo. Juni 1878 Angaben entgegen genommen werden. Das Gesetz verlangt eine vollständige Aqu siihrung des Inventars unter Eid und alles Eigenthnmct (Gruud- oder persönliches Eigen thnnm welches in besagter Stadt von einer Person geeignet oder verwaltet wird nnd das für das laufende Jahr von der Besteuerung nicht ausgeschlossen ist. Die Aufmerksamkeit der steuerpflichtigen Bürger wird ans Section 18 des Gesetzes ge lenkt, welches die Päichterh Machtdollkomtneus heitem Qualifikationem Beranttvorttichkeiten u. s. to. des Steuernssessors bestimmt, von der 15. Legidlatnr am 2t. August 1876 angenom nten wurde nnd, wie folgt« lautet: »Der Steuerassessor soll am ersten Montag im Juni eines jeden Jahres oder sobald als thunlich, ders Revisionedehiirde eine beglaubigte Nnnrensliste aller solcher Personen einreichen welche sich weigertem den in diesem Gesetze vor geschriebenen Eid enr Bestätigung ihrer Anga ben zu leisten, eineListe ihres Eigenthuan einzu reichen oder unter Eid, toie in diesem Gesetze bestimmt, die Angaben iiber ihr Eigenthum zu machen, oder die re derabsiiunren, ihre. Gründe für eine Nichtbefolgung dieser Forderungen an zngeben. Nachdem diese Liste der Revisionobes hbrde einen Monat dorgelegeu hat, soll dieselbe dein Steneresseffor wiederum eine Namensliste aller derjenigen Personen aussertigem die es verabsiinrnt haben, genemnter Behörde ihre Gründe anzugeben, weshalb sie ihr Eigenthum nicht einberichteten, oder den vorgeschriebenen Eid irisieten, wie eben der Fall sein mag. Der Steuer-Assessor hat sodann diese Liste der un mittelbar nnchher togenden Grand Jnro seines Conntieo zu übergeben. Jeder StenersAssesTon welcher eet vernachlässigt, oder lich weigert, den Bestimmungen dieser Section nachzukommen soll einer lsJesetzesiibertretung schuldig erkannt, in Anklagezustand versetzt und nach erfolgter Ueberfiihrung zu einer Geldstrafe von nicht we. niger als fünfzignud nicht mehr als zweihun dert Dolturs verurtheilt werden. G. Frosch 1,4- 30m stiidttscher Assessok. Eine gute Gelegenheit, sein Glück zu macheu.s Große wesentliche Ziehtnig 1878 in New Orleonet one Dienstag den U. Mei. Louisiana Staie Lottery Co. Dieses Jnltitut wurde im Jahr-· lslis fiir Er ziehungöi und Wodlthätigteits-Ztvecke von der Staatsiegislatnr gefertich irreortorlrt mit einen Kapital von e1,6t.set.e)00, in welchem sie set-her einen Neservefond von 8350,000 hinzugefügt bot. Jrregrofken Ziehungen von einzelnen Nummern finden ruonettlieb statt Niemals wird eine Ziehung verschoben Man tese nachfolgende Preisoeetherlunge Haupts-reis- 830,000. 100,000 Tickets zu 2 Dollar jedes. Halbe Tickcts Bl. Liste der Pr,eise: l Haupägewinn 830,000 l o. 10,ooo 1 do- 5.000 ZPrelfeeu 2.t-00 o.ooo 5 o. L,0 see-o 20 do. 500 10,000 too pp Ioo 10,0oo 200 do. se 10,000 500 do. 20 IMM 1000 do. to nunm Approrirn otions Gesinne 9 Arvrorintations-Getvinne zu 8300 2,700 9 do. 2o0 Inst-o e pp, roe ooo 1857 Gen-inne tnr Betrage von SIIMM Wegen Tireularen od. Bettellnngen schreibe neun an M. A. Dauphen, P. O. Bot 692, New Orleans, La Alle unsere großen enßergeeröhnlichsn Zishungen H siuden statt unter Aufsicht und Direktion oen Gen, Li. To, Yo erkenner umt Ertr. Yodul »F. Gierig. ErsterGetvinn 100,0007doll. Gan-net Loos lbDoll. 15,2 nile l Die besten PunnvngrgeIln v billigsten Preisen zjtnsa liberalsten Bedin- gungen in dem größten Musikgeschäst des Südcns, L. 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