Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
March 2, 1878
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D it Täglicke Frcic Presse l »Hm-!- tagnch am Ausnahme I-- Sonntags und cost-« iS »Hm-fis m Jahr oder sg so fiik mi II Monat-. El I
x Die Wöchentliche Freie Presse erscheint jeden Donnerstag und kostet sszmo das Jahr ptek 81.50 fli- 6 Monate in Votausbezahlwis· C-« Jahrgang 13tM Sau Autonio SonnabenddentZMä1z2878 Nummet696. Yns Zinn- Hengste-jin Roman oon Fk iedkieli llhl. czoetfesungJ Wollbergee wollte ten Tag, an welchem der Akt kee Gründung ter- Baugesellschafi abgeschlossen wetten sollte, mit einem Feste feiern. Und zweie sollte kao Fest große Dimensionen annehmen· Wollbekgee ver sandte Einindnngen an. alle Feennte unl Belnmeten Daß die Mitglieder vsr Bau gesellfchaft såtnniilich geladen crnedin, war selbstverständlich· Aber auch höher binan flogen die Einladungeiciten nnd ekgebcnen Briefe Wollt-eigens. Männer Von Rang und Stellung, mit der-en er hie nnd Ia in Berti-main gestanden oder ab und zu ge· sprechen, wurden gebeten, dem Feste beizu wobnem Nie-Halt es, eine Dame g- fisden, wel -che geeignet wäre,sdiehonneuks des hat-fes zu machen, nnd es blieb nichts übrig, als MUSW kiffen-; Pa ionin des Genndnngofestes samseedem Heut-: n vo( Qastisg beredet, efe sl it nüksen an nnd stand Wesllbefgee bei tee Ausschmückung fännnt lieber Röte-ne seines Hauses nnd dem Ac anement des Festes liebenswürdig bei. n el, Jettz seinen-, Eintritt in dei- Fneccfågxlbeeseee zoni Ante-eigen von Geichiifiebtiefen und Rechnungen ver wendet wende-, war siiedie Zeit ter Vor bereitungen zu dem Feste von seinen lau senden Geschäften viepenstet unk- Frau Blume sur Vetfäpung gestellt worden. Er fübiie stch in dein Geschäftehaufe ziem lich wohl, denn er verstandes, seine Oe schäftegänge durch Eintehr in wovithuenp schnitige nnd Ecqnickungen aller Akt »da: bietenxe Lunte see unterbrechen-. Wenn er des Ident- nacv hause ins-, uzäbiie ee keiner Familie in allen Deidle die Wun dee, wei eiin bisvia-se des BuqsknnW befiieiiz deh Jedoch MM des-Zeile Wehet reitet ern-den Dies keizie Neugierd dee Fee Wanschel Je anseszeeedentiid Als dieJkuIthM nn Yes enüiszef die Frei-· qe auf-entf, ob ee nicht mogiich nosiedf,«·; ein-ne von dem Feste sehen en net ds erglänzien auch die Augen Annae need sie meinte, der Baiek solle doch anfeagen, viev die Mullee nnd fie nicht die-eh irgend eine Dienstleistung sich bei dein Feste nüiziich innele iönnlenY Dndnkiii wütde sie itesnj des fe see schwierig, ssfi end gewesen, nnffelbeiid fast, sifeO ei nndsörper Der größte Theil die- Since dee Gener Wein leg in Unser-, znsieenl in den großen sinßgebielen und Gebirgszügen dieses wweebnkeeesiandw Mehrere ske Meinigen Hefnnlsen lich in Siebenbüegen, einige wenige in Nie-erfieneich. beeg heiie diese Länder nach den denken Richtungen dass-ziehen b keim. eitles ich in d Greer Zacken-, nßle je« enegefnbten spat-, einige JI weeien. Das harren wurde-« sue Pein. f Endlich war der Geafgekvmsnen. E ee Frieden-ge ansichtig wurde-gab eridne sogleich-is feine- deines-dem stesiedlichen See nnd Geißel-e Vergnügen In erkennen, welches ihm das Wiedeefeben des jungen III-se bereitete· Er bnlihm Ich einen Augenblick z- geduiden, bis ee in den Stand gesehm-sey tnil ihm m spreche-, und nachdem et N teil dein Knunnekdiener is sei-e Iwane-eine begeben nnd neuge kleidet deme, ließ et Feiedbeeg etfachesy einzutreten. Stets di s, pm Feiedveez tief Graf Fraßsieiee been its-gen Manne entgegen. W- wie ist es Ihnen eegangeuk Jch hoffe gut, Sie sehen frisch und blähend aus« Nun, beeichtue Sie. Was haben Sie geieleeeei Wie beides Sie Me- efa Haben vie triebe I M Thesen sie mich verletzen habet-, neue si- nnig erhal ten otee flud sie einer günstiges-en Auf fossnng der Dinge gewichen? Es freut imich S u. here Jeiedbeeg Es ÆIVÆU Uncksg bisthtseø begess net, gis haben soci- wobl keine Entsetzun geee gelitten, baden es sich an nichts fehlen lassen? Jet- tanle Euer Excellcnz für Jine gü tige Theilnahme« Es ist mit wohlgegan gen, denn ich bade mich wobigefüblt. Was ich Vol-gesundem ints kicht beiläusig dem ARL Psdwcherweischtaktfkcgkuzkiekz die Htssnang, die ich mitgenommen, besiä tigt, daß siHi mit gutem Willen von der einen, Vekaün fligek Arbeit von der andren Seite rasch und sicher Vieles Kggtgachen läßt II FRE- Das ist gut das ist vortrei lieb, Here Heini-»O besser, als ich gedacht habe Meer Sie lich aber nicht c Nein,C1·eelienz. Argngenuglnt eg die WMW Maus WAUM getrie Iipgetö te; betrogen und beitobletr. Die Niebrzahl oee Güter Euer Element-trägt so wenig, daßee l— kaum eine Besitzung in unserem Damian de geben dürste, die ein geringer-es Ertrag niß abwirft. Es wird schlecht gewirths schastet auf den Gütern Euer Ereellenz, es issi seit einer Neide von Jahr-n schlecht getoietdsedastet worden; Nun, was machen Sie für Folgerungen-, Herr Friedbergsptvaa schiaqen Sie mir vor? Vergessen Sie nicht, daß ich ein Feind bin von übertriebener Strenge-, nnd daß ich vor Allem die Rücksicht beobachtet wissen möchte, Leute, kie nrir jahrelang gedient-— wie sie mir auch gedient haben mögen-— nicht durch ein Wort siir alle Zeit zu Grund-e tu richten. Bernhigen Sie sich, Euer Crcellenz. Sie werden Niemand zu Grunde richten. Jbre Beamten haben von vorne herein ge wußt, daß endlich doch einmal dieses Ge bahren erkannt nnd das-ihm ein Ende ge macht wert-sen wird. Alle sint sie varan vorbereitet, Alle haben sie siir sich gesorgt und sind reckt ant versagt Darüber später. Was also würden Sie vorschlagen Exeellenz. Der Zustand, inne-eignen sich Jbre Güter« besindensistdares Ihre eigenen Mittel, sticht wesentlich Fieber bessetn. Euer Ereellenz müssen also die Güter« verpachten, entweder einzeln, oder-, irae noch rationeller nnd einfacher wäre, an ehren,»Gkner«alpächter, welchersodann tu der Miit-verpachteter an einzelne ver trauenswürdige Männer schreiten könnte. Das ist in kurzenWorten mein Plan. Gräser-uns folgt-) Der Wunderfchwiadel in Frank reich. Ein Spezialbericht der Verl. »Nationa! Zeitung-· ans Paris vom 26 Januar schil dert folgendermaßen die G schichte einer der zahlreichen Wuiideierscheiinmgen in Frankreich: »Im Mai 1871 erschien an eblich in Cepph, einem kleinen Dorfe des Alleuffh Depart-mute, die Mnttergvttes zwei Bauernmädchen in den Westen eines spielt-anme- Ter Fall erregte unter der stund-katholischen Landireeöltesuns der Segel-d einiges Aussehen ian der Sohn einer Millierim Joseph Colin, der sich »ich-n als Abenteurer in Paris herum-getrie den hatte, verfiel ans den Gedanken, dag wunderbare Ereigniß zu verwerthen. Da er selbst keine Geldmittel besaß, suchte nnd fand er in Paris lzwei Konnnanditäre in der Ase-» ei es BankierspG rec» disk en »das eschäft therdenr Feier-Hi wirtscht nbel. Col-n ver-kaute list es WMW REALIST-IRS l von Photographien ohne vergEin4ige Er-E lanbniß zu 50 Fres. Strafe verurtheilt wurde. war es um die ziehnngökrast »un-: serer lieben Fran von Cheprh« geschehen I Die Zahl der Wallfahrer nahm rasch ab nnd Heilungen geschahen nicht inehi. Als der Bankier Gorce die Wendnng sah, wcl i che das Unternehmen genommen, sm-«·-deitel serv- Joseph Colin die ihm geliehenen W im Betrage von 12 000 Frei-. Its Iolin wollte sich filr diese Rücki f UT sceiiriilien nnd bereitete ecneFlng- Oder in welcher er Gotee durch Ent see das ganze Wunderqeschäst Mchte Dagrin seinerseits er s Tages eine Vorladung vor den ØHYT ungerichtcr Faholle, welche von· eamten des Jnstizpalastes als ge fälschi erkannt wurde. Ein Zufall silgte es, daß vierzehn Tage später der Urheber entdeckt wurde, welcher kein anderer war, als Cecin, der die Nanienennkerschrist dee l Herrn Fahelle für seinen Gebrauch hatte stechen lassen in der anvertennbaren Ab sicht, seine Gläubiger einzuschiichtern und. ihnen seine Vermittelung gegen Erlassnng der Schuld anzubieten. Gestern erschien er vor deni Pariser Zuchtpolizeigerirht und wurde wegen Fälschnng nnd Schwinden zu drei Jahren Gefangniß verurthei. t. s l «O- HTageSs Neutgkeithks A u Si a n d Berlin. Man berichtet der Mageeh »Zw. II- IU Vetpeexnier Lieutenant aT D. Karl Engen V. Alveus leben, eint Herr, der nicht zum ersten »Man an Ge-! richtostelle erscheint, da gegen ihn bereit-i -etn Proeeßjnpritter Instanz fchwebi, ins weichgn er wegen Beter-ges durch die bei den vorinstanziichen Erkenntnisse zu einer» nicht unerheblichen Gefängnißstmfe vxrnrs theilt nur, stund net Freitag abermals vor I der dritten Crit-rinaioepnt.1tion des- Sindt J gerieth unter der Anklage der llnterschlI-" Hung. Auch in diesem Full- handelte es" sich, wie in früheren, nin eine Prellereh derer Opskfr»n)1e’derirttt,ein Offieiee’ wie-us Im lnzeinentbeile des Klassderakalfch eri scheinen nämlich von Zeit zn Zeit Anzeiss gen, in weichen Disicieren nnd Beamten Dariehen nnter Verschwiegst-ein« nuneboten werten. solche An qe erregte ankh VI Itsefåksa ists-sind svulteetek Offi cters, dem gerade ein Zuflnß zn seiner Kasse nicht unangenean gewesen wäre, nnd derseike schickte ohne Weitereo einen Wec sel über 2000 Mart nnd einen Ehrensiiiein An die qnzseebme Adresse neit dem Ers« suchen,iden"meavier möalickst bakd zsr bonorirkn. Nach einiger Zeit erhielt ers denn auch von dein Angeklagten die Snmil ad-— me von 1500 Mark zugesandt mit dem Bsnmtem daß es nicht möglich gewesen sei, auf den iibersandten Wechsel mehr an— zuschaffem Ein Abzug vecr 500 Mark auf wenige Wochen war dem Ofsieier aber doch etwasle viel,-und kurz entschlossen packte er das Geld wieder ein, tatickte dasselbe zns riick und forderte gleichzeitig die uingehende Niicksenduug feines Wechsels und feine-I Ehr-enscheina. Allein vergeblich harrte er auf die Ankunft dieser Papiere, und auf cie wiederholten Schreiben, welche er an den ehemaligen ,«Herrn Kanieraden«—alg solch-erhalte sich v. Aloensiehen in seinem Briqfe n türiich beerichnepqichtetg erhielt et einfa Keine Antwort. So nahte der Verfalltag des Wechsels; derselbe wurde dem Lieutenant präsentirt und diesem blieb »in Hinsicht auf seiukn nebenheilaufenden Ebrensehein nicht-s iibria, alo zu zahlen. Unterdeß waren dein so Georellten aber auf nähere Erinndigungen allerlei Gerüchte über den »Herrn Kameraden« bekannt ge worden« die ihn veranlaßten, die Sache nicht stecken zu lassen. Der Angeklagte versuchte nun zwar den Einwand, daß er selbst gar nichts von dem Wechsel gehabt sie-be- da er lediglich der Vermittler des ,,Gefchäfts«, natürlich nur ans »pnrer Gefälljgskeit,«« gewesen fei, fand sedoch mit dieser Behauptung wenig Glauben, wurde pielmehr der Unterschiaanng fiir schuldig befunden nnd zu einer achtinonatlichen Ge sängnißftrafe und Ehrenveiluft auf die Dauer eine-o Jahres verurtheilt. Die Staatsmäwalfschaft hatte zwar nur vier iMonate Gefängniß beantragt; allein der I«Gerlchtsbof sah fieh veranlaßt, tie Strafe auf das Doppelte zu erhöhen, da, wie im Erkenntniß bervorgehoben wurde, es gerade für einen ehemaligen Osficier von besonde rer Ehrloftgieit zeuge, seine früheren Ka meraden in solcher Weise zu prellen oder auch nur prellen zu helfen. Der königl. Staatsanwalt zu Dan .zig hat nnIter dem 28. Jan. folgende Be tanntniachnng erlassen: »Am SO. Januar d. J. Morgens-ist die Betenfran Wittwe Rasch ans Pranst auf dem Wege zwischen Artschau und Pranst, Kreis Danzig, be raubt nnd erntest-eh nnd zwar durch Mes serstiche verletzt, dann bei lebendigenrsseibe gep tund an Den Kteideru tu Brand gesetz prdeup ipskas sie eiges;qualyollc«n TodchSstWistF Die Thiiter Esei die sein Verbrechen sind: der bereits in Hast befindliche Arbeiter Karl August Klein nnd der gleich nach der That sliichtigeworbene Arbeiter- ngiusIstgekaus Pra1y.; Gar-ibaldi liegt schwer ertrantt dar nieder. Ein merkwiirbiges Zusammen treffen wiirde es sein, kennst der sitt-« von Caprera Bitt-or Entannel und dein Papste in kurzer Zeit nachfolacn setzte. Italien würde sodannin der kurzen Spanne eines Monats seine drei bedeutend-sie Männer verloren haben Ju Muster-walte Mark Branden burg, ist neulich eine Frau Johanne Wil- helmine Scydel, geb. Bauer, verstorben, welche nicht nur die älteste Frau der Stadt (sie war 88 Jahre 7.!z Monat alt, als sie start-) sondern auch die Stamm Mutter einer so zahlreichen Familie mar, daß ähn liche Fälle wohl zn den Seltenheiten ge hören. An ihr-ern Sarge tranerten 128 Faniilenntitglieder und zwar-: 5 Töchter, Z Schwiegersöhue, 1 Schwiegertocher," 14 Enkel und Entetinnen, 64 Urentel beider lei Geschlechts und 1 Urnrenkelim Jm Tode vor-ausgegangen waren ihr bereits: rer Gatte, 4 Kinder, 3 Schwiegeksöl)ae, 15 Enkel nnd 53 Urenkel, zusammen 76 Personen Blondin der im Palais de PJndustri seine halsbrechenden Künste producin, er zählte kürzlich, daß er die Strecke, die er ansveni gespannten Seile im Lanse von 40 Jahren-zurückgelegt hat, ans 1200 Meilen schätze nnd daß er über —(3««)()0 Ver stellnngen gegeben habe. Es ist bctsnns, daß Bis-san imp- ck M Sen beschrei tet, einen Mann aus dem Rücken trägt. Bevor Blondin Jemanden gefunden, der sichelxe Tage zn diesem gisährlichen Spa zirganse hergibt, hat er verschiedene Juni vhdncn im Anfange siir schweres Geld sich dazu ringen müssen- Jn Anicrica aber bot sich einmal ein Mann ihm von selbst an, doch Blendin gedenkt noch bente mit Schrecken dieser Vorstellung. Es war zu Ihn-go- als ein Mann »in Blondin mit dem Ersnchrn kann er möge mit ihm seine Vorstellung machen. Bienen willigte ein nnd bestieg das Seil Alt-I sie nnzzefålir in ver Mitte angelangt war-In, sing dcr Mann lant zn lachen ..:n. »7zx";;«1,«xs, H. eben denn Sie so?« fing iisn Blonriin »Mir kömmt eben etwas sehr no michs-J in ten Sinn, antwortete der Mann, »ich dente daran, was stir ein Gesicht Sie in I einer halben Minute machen werden, wenn Sie mit mir ans die versammeltcn Man schen hernnterfallen werden« »Wir mer den aber nicht fallen,« erwiderte Biondiik »O to.ii, denn wissen Eie, ich habe mir bin-genommen, mir ans diese Weise das Leben zn nehmen«, nnd im selben Athen« blick begann der Mann sich anf kein Rit ctcn so zn geberdem daß Blond-in batd das txtjteichzeivicht veriinen hätte. Doch dieser faTe sich schneih ließjeine Balancirstange fat n, ergriffden Misxtzi mit beiden Höh den nnd uiethn so sesi, daß er sit) nicht riihrcn konnte-, nnd setzte so, den Tores s.i1weißansder Stirn, seinen Lqu fier miiicktich langte et mit seiner Last anf der Piattserm an, setzte den Mann niekcr, dann gab er ihm zwei so tiicistige Oistsi,seii, d si deiselbe bcwnsitLpH zusammsnsani. HIsfviesentsTage an Fragt Blondin bei allen Vorstellungen immer denselben Mann, der anch zugleich sein treuer Die nek ist« Biuiges Eis-. Allen Denjenigen, weich- Eis zri ZKUijgczi mecken und zur Transporfatcon von- Wchcm Fleisch u. s. w. Hishi-; haben, dxcne bteymt zur Nachricht, das- vssm nächsten l. Juni ab Eis ans der Eisfabrik i: den Wassmverken nibc UND-zel chn des Sau Antonio FlirsseøznpcmPresseyon einem Cent das Pfund in Quaiimmen von einer Tonne und zum Preise von Fk Essig das Pfund, wenn bci der WIgeJladnng csmxmmlmz »gel(efck: weiden wird. 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Ursiigugtikoenigg IAMBU RSEH Ren-ist« siubjseitsabreu Iris Erfle bei folge-den Krank heilen angewandt worden Colik.. Lorenz kecker, Newton, Kansas. »Ehe-Or del obigen Leiden die Hamburger Irorfeu mit Erfolg.« Frauen-Krankheiten. Dr« P. W. Reuter Ouandago, New-York, empsiebltsdy Iugust Köni s Hamburger Tropfen allen seinen weibll m Yatientern Flechten und Haut Krankheiten. U· Streif, Ouandago Vill, N. Y. wurdevou einer bösartigen Flechte von Ziäbrigem bestehen durch den Gebrauch von Dr. August Kö uigi bamburser Tropfen geheilt. Offene Wunden. Ich-N Entfloh Pecawnica, JAC. heilte mit Dr. August Königs Hamburger Kräuter Vstasterseru offenes Geschevür an seinem Beine. Lebcrlciden. Ernst Dahlfuß New-York wurde durch Dr. August Königs Hamburger :Tro per von Leberleideu geheim iHerzklopfew Frei-. Schmalz-, Dsytoty O» get-tauchte mit Erfolg Dr. Au ust Königs Hambur ger Tropfeh,qegen obige Kran heit. Unverdaulichkeit. H. Stim« South Adams, Mass» var grpeitsnafähig und spukte durch die Iro vfenmeder sang hergestellt Magenleiden. Uri«·Jix-U. stock-umset El Pafo, Jus-, wart-essen eines Itckgwirriges If enübel durch Pius-Arm Kvnigp Hamburgerjrocsien geheilt. Blutgefchwür. Robert P. kaeuz,:Grrmaaia,:Pc-., geben-her u «a Blt würdekf t Ki uisi Rasse-Eisder TM vaasteksJFiMekfpcq Gelbsucht. Jakob Hei, Normanviai, Kansas, stellten Orschqu html-arger: Iropses sit-Odem extra-ge II obiger trank-seit sitt, wieder: er Fieber. ebrmtmi Schwitm Osten, Nieley Co» Kaufe-, sehn-stor. It s Lan-Hi Varus-er et trpp en als re- Imel gesteuadai Freier« f Lebens-Elixir. Ins. Crassu, WMPDVIIS N- Y» .·Dr. IIqIst Wiss paart-arger frever sich die einzige sehisimdie mir noch gut ihm-. Jch bin Les-s hoch is Scheinst-d frisiru Ittt dieselben vao e ein« Dr.kAugust Königs Hamburger Tropferi kosten 50 Cents die Flasche sind in jeder Inthrkr babeer oder tervesjbel Be ellsu en von 5 Voller versaadt um allen theilen mer« as von »l. Vogeler ö- Co., isslttspm Uh. »re e ur Y. grinst-. Y. Ynnnritim l H Schsrlz s co. herausgeben Sonnabend den 2. Zälårz 1878 l Das silberne Kalb. Als, nach der Erzählung der Bibel, die Juden am Berg Sinai alle ihre Schätze ’zusamntenthaten, unt das goldene Kalb herzustellen und als sie nach den »Fieifchs· töper idrer Väter«, die sie in Aegypten zurückgelassen, schrien, konnte der Jiibel beim Anblick deo goldenen Kalbea unmög ttch größer gewesen fein, als ietzt der anel der Silbermänner ist« Sie haben ibr sil bernes Kalb gesichert nnd tanzen in madn sinniger Freude darum ber; die Legiolatnr von Ohio hat sogar beschlossen, am 4. März zu Ehren des silbernen Kalbee hun dert Salutichüsse zu feuern. So haben also die Fürsten von Nevada trinmpdirt, und sie werden es auch noch durchsehen, daß man ihnen ihr Silber auf Rechnung der Ver. Staaten umsonst prägt. Präsident Hayea hat sein Wort eingelösi und trotz der Gewißheit einer Niederlage dem Congreß sein Veto der Silberbiil za gesandt. Das war redlich und männlich, aber auch politisch klug gehandelt. Er bat die Verantwortlichkeit für die Silberbill gänzlich von seinen Schnldern gewälzt und sie dem Congreß zugefchoben. Die Zeit wird bald genug kommen, wo das erregte und betrogene Volk die Urheber und Helfer und Helfeohelfer dieser Bill kennen. lernen will, und dann kann Hayeo ruhig vor das Volk treten und sagen: Jch habe keinen Theil daran gehabt! unserem enepraientanten Schleicher san-« ten wir für die Stellung, welches er zur Silberfrage eingenommen. Er ist vielleicht überhaupt einer-der Wenigen irn Congreß, die ein richtiges Verständnis der- eieeulis renten Geldmasse, ihrem Werth Inhalte sowohl, als der Leichtigkeit des Transportes desselben gemäß, zum Wohisiande des Vol kes haben. Es hat uno besonders gefreut, daß er die kindischen Angriffe eines Theils ver anglo-amerikanischen Presse in würdi· get Weise abgewiesen und sich in keiner Weise dureb dieselben hat beeinflussen lassen. Es ist eine Thorheit, von einein Repräsen tanten zu verlangen, er solle dem Wunsche seiner Consiiiuenten gemäß stimmen, ihn also zu einem bloßen Autornaten zu rna eben, dem man mit einem Draht leiten kann. Wir meinen, es sei die Pflicht eines Repräsentanten, den Gegenstand, um wel chen es sich handelt, genau zu prüfen, und dann nach sei n e r Uebeezeugung zu siim-i men; denn wie wenige seiner Constiiuentenj sind überhaupt in der Lanze, sich ein klares z Bild ber Wirkungen der Silberbill zu ent- werfen. Wenn ein Winielblättehen bie» Abberufung Schleichers verlangt, weiter nach seiner besseren Ueberzeugung und nicht naeh dein Willen eines unwissenden Stri- H bifar gehandelt, so sollte ichteree nur auch gleich an den Präsidenten geben, der saj auch gegen den Willen der Nation dies Silberbiil neit dene Veto belegt. Dann müßte der Präsident nach dene Veto sosort abdanieui Dies zur Illustration dir Thor heii der Consiituenten eines Repräsentan ten, denselben in wichtigen Fragen controli lieen zu wollen. --.-—A«.—--— Die Lage Englands i England sieht augenblicklich ans dein i Wendepuntt seiner Geschichte. Es ist al k ler Welt klar geworden, daß die Zeit ge J kommen, wo ei den Beweis liefern muß, daß ed noch auf der Macht siebe, welche es sich in allen Welttheilen erobert, oder ob es abwärts init ihm geht, od es aufgehört hat, die erste Geige int Völketconeert Eu ropas zu spielen. Kein Volk tritt friedlich von der Bühne ah, auf welcher ee Jahre I und Jahrhunderte die Gefchichte der Menschheit geleitet, und kein Volk hat das in so umfassendene Maße gethan, als Eng land. Wie wissen auo der Geschichte, un ter welchen gewaltigen Zuckungen die römi sche Welthertschast zusammenbrach, wie viel Blut von den hohenstaufen vergossen wurde, unt das große, heilige, römilche Reich zusammenzuhaitem und wie mit dem letzten hohenstaufen Deutschland als welt gebietende Macht doch zu Grunde ging und l das selhsi Karl der Fünfte, der alte Bar barossa, nicht wieder zu erwecken vermochte Wir wissen, daß Napaleon der Dritte ein Kaiserreich aussISpiel sehie,uni seine alte Macht, die herrlchaft über Europa, wie derzugewinnen Auch England wird sich die Hegeenonien über Europa nnd Asien nicht ohne einen Riesenkampf, nicht ohne den Aufwand aller seiner Kräfte entreißen lassen; eva- ihin die fest schon Schmachvollee angethan, ge nügt vollkommen, den Ausdruch deo Krie gez Init Rußland als unzweifel haft und durchaus nothwendig erscheinen zn lassen. Ohne einen solchen .Krieg,v und ohne eine sofortige Demüihisung Nuß-? lande ist fee um Englands Macht Fu Lande» niederer-See zeitig-dens l VII Ipaksssc UIIIIIICIIIIIII Vcc Kclllls schen Zeitung giebt lebendiges Bild der jehigen Stimmung in Ende-nd und wirst vie Schuld seiner kritischen Lage grade da hin, wohin sie gehöri. Er sagt: Seht erst besindet sich England ln der Gemütheversassnng, die ihm in seine-n nnd Europas Interesse schon vor Monaten zu wünschen gewesen wäre, ietzt erst ist re zur vollen Erlenniniß seiner Lage gelangt. Denn es lann sich der lieberzenznng nicht« länger Verschließen. daß es mit seiner I schwachenüthigen Neutralitätepvlitil die Türkei an händen nnd Füßen gesesselt der I Gnade Raßlande überliefert and statt seit Eineni Feinde seht tnii deren zweien zu rech .nen hat. Alles dies und nsch manches i Andere, was von wohlmeinender Seite den T Engländern längst vorhergesagt worden« war, ist ihnen leider erst seit dem Angen blieie klar geworden, wo ihre ehemalige; Jtrene Bunde-genossin, die Pforte, ihnen» die Durchsahrt durch die Dardanellen vers »,seegte nnd dadurch ihrer Flotte eine Ernie- I drignng bereitete, wie sie der englischen? i Flaage sonst nngestrast nie geboten werben i i durfte. Allerdings sieht die Pforte mit» I ihrer Weigeumg ans dem Boden ver Ver träge nnd wohl sehlt noch der Beweis, daß sie der englischen Flotte die Durchsahri ans Geheiß Nnßlande verweigert habe. Ihrr trr Ietdnchl, daß Lehteree der Fall gewesen, ist darne- dpch nicht minder all gemein nnd hat tie Stirn-eines gegen stieß land snehr verbittert alt alle-»was diese seit Jahr und cr- seihaen Die Erkennt WWW einer militärischen und die Hinterlist sei-. ier diplomatischen Bewegungen aufalten puncten geschlagen zu sein, ist heute eine tllgemeine, aus alle Gemüther drückende. Sie hat datt eine Gute, daß nachgerade die sieherigen armseligen Parteifehden in den Dintergrund treten und daß fortan selbst Iie verblendetsten Russenfrenude im Lande so nicht mebr wagen werden« unbedingtes Vertrauen zu ten christlichfrommen Abslch ten Rußlando zu predigen und den ferneren Entschließungen der Regierung hindernd in den Weg zu treten. Jetzt, wo die Kei sis vor der Thür steht, zeigt sich das ruhige Temperamet Englands wieder im guten alten Lichte, mit den Pbrasen ist man so liemlich fertig. an ihre Stelle ilnd umfas- il sende Riistungen getreten, nnd in wenigen z Tagen wird es sich entscheiden müssen, ob i die bisherige bedingte Neutralität noch län i get aufrechterbalten werden kann oder nicht Die Lage, in dcr sich England jetzo befindet, ist nach dein Eingeständniß seiner,f eigenen gefannnten Presse eine traurige, würdelose und überaus kritische. Sie läßt sich in wenigen Worten dahin zusam menfassen, daß es ihm verwehrt ist, seinen bed:ohten Landesangehörigen in Konstan tinopel ein par Schiffe zur Rettung zuzu senden, daß, wenn es dies mit Gewalt versuchen wollte, es damit selber eine Satz ung des Pariser Vertrages brechen würde, dessen Aufrechthaltung ihm an Herzen lie gen muß, und daß, selbst wenn es sich darü ber hinwegsetzen wollte, es mit allen seinen furchtbaren Panzerfchissen vielleicht gar nicht die Macht besäße, sich die Durchfahrt durch die Dardanellen mit Gewalt zu er zwingen. Jedenfalls wäre ein solches Un ternehmen mit ungeheuren Opfern ver bunden, und wofern es nicht gleichzeitig gelänge, sich Gallipolis zu bemächtigen, könnte es der Flotte leicht geschehen, daß sie nie wieder den Rückweg fände. Es ist dies fiir die erste Seemacht der Welt eine Lage, wie ne pemncher raum gedacht werden kann, und die nahezu un erträglich gemacht wird durch den Gedan ken, daß sie durch eigene Kurzsichtigteit, Schwäche und Unentschlossenheit berbeige führt worden ist. Wie viel von der gro ßen begangenen Schuld der Uneinigteit im Cabinet und der kopfiosem nahezu verbrecherischen Tattitder Opposition zur Last fällt, soll hier nicht erörtert werden. Ueber beide wird die Geschichte zu Gericht sitzen. Einstweilen richtet das Verdam mungsurtheil des Landes sich hauptsäch lich gegen zwei Personen, nämlich gegen Gladstone und Der-by. Ersterer lönntc nicht mehr wagen, vor eine große Versammlung in der Hauptstadt hinzutreten, ohne sich den gröbsten Beleidigungen auezusetzen, und Letzerer dürfte, wofern nicht eine überra schend befriedigende Wendung einn«·a’te, am längsten Minister des Ausioärtigcn ge wesen sein, diirste ehestens durch Lord Salisbury ersetzt werden, der mehr als alle Anderen jetzt gegen Rußland erbittert ist und sich mit Leib unt-Seele zu den An sichten des Premiers bekannt haben soll. Tages-Neuigkeiten. Inland. Das Schatzamta Departement hat an die Jnsprctoren von Dampffchiffen Jn firuitionen ergehen lassen, wonach es ihnen verboten ift, entweder fiir oder ohne Be zahlung irgend ein anderes Nebengeschäft zu betreiben. Diese Order bezieht sich je ;docb nur auf diejenigen Jnspeetoren, deren Gehalt über 81000 jährlich beträgt. Das Eifenbahn Konnte wird den Bau der Tera- und PaeificsBahn entfchies den besät-verteu Die Nationalfchuld wurde irn ver gangenenMonat um 82,250,0inj vermin deri. Jn Verbindung mit dern Wholesalc Give-eh Haus J. J. Adams se- Co. in New Orleana bat die Firma J. J. Adams öd Co. in Ner York ebenfalls falliet. Präsident hohes hat die Silberbill rnit seinem Veto belegt und sagt in dem Schreiben welches die Bill begleiten Es war meine ernste Absicht, einer Maßregel des Kongressea beizuftimmen, die eine Ver mehrung der Silberprägung anstrebt, aber ohne dadurch die Verbindlichkeiten die uns entweder durch öffentliche oder private Kontrarte auferlegt find, vdee gar den öf fentlichen Kredit zu verlehen. Die vorlie gende Bill kvcnmtdiefen wesentlichen Er fordernissen nicht nach und deßhalb kann ich ihr rneine Genehmigung nicht ertheilen. Die Bill enthält außerdem keine Bestim mungen, um in ihrer Anwendung nicht auf früher gemachte Schulden zurückzurvip len, im Falle das Geld, welches durch ihreJn« traf tfehung inUnrlauf gebracht wird,tpeniger Werth erhält, als das, welches die alleini ge Münze war, ais diese Schulden contra hlrt wurden- Es fei daher ein unbilliger Zitt- und ein gefährlichei Feherinzenh den Geroroerry zu ver-anvertr, von- Hajime-nun beider rontrahirenden Parteien. Die Versprechen, welche die Nation gegeben, sollten rnit unverhriichlicher Treue gehal ten werde-. ch lann die Bill, welche die Verlegung hei iger Verpflichtungen anwei sirt, nett meiner Unterschrift nicht versehen. Die Verbindlichkeiten. welche das Sssentlii che Iohl betreffen, schließen alle Fragen auf Nutzen oder Vortheil auc. Die Auf rechterhaltung derselben wird uns sowohl durch die Ehrlichkeit alo durch die Pflicht vorgeschrieben und die Executive, der Kon- greß und das Voll sollten treu dazu stehen« i Als die Botschaft im hause verlesen wor, i eerftieg sich Cor von New York zu der Be· i enerlungc Die Botschaft sei eine Anklage deo Benqu von einem Betrüger erhoben; wodurch er sich den Ordnunggras dee Sprecher-o guzog. Die Bill wurde darin nett i 196 gegen 73 Stimmen passtrt, also trotz i deoVeto’a inne Gesev erboben.—Jcn Senat passtrte Bill mitdie 413 gegen 19 Stimmen. i Der Schnhatntoseeretär trift nun be reit-s Vorbereitungen, um die Bestimmun gen der Bill ausführen und Silberdollars bei den Millionen prägen und in den Markt 1 bringen zu lassen. Die »Engelmacherin« Madame Blei l steue in New York ist zunächst unter der Z Anklage, Medicinen zu Abortionozroecken verlaust zu haben unter sio,000 Bürg schaft sür ihr Erscheinen vor Gericht gestellt und in Ermangelung der Leistung derselben ine Gefängnis gebracht worden« Die Legieiatur von Ohio bot in ib rer Freude über Yassirung der Silberbiie angeordnet, daß ane 4. März Salutschüsse zu Ehren des Ereignissee abgeseuert roers den sollen. —;D«te Yeseufabriten in Schmntith U. Dxe Geschäft begehn sich nicht mer-. A u Sl a n d. Jnr Widerspruch mit den Erklärun- H gen des Lord Drrby im Oberbause deså Parlamer daß die Unterzeichnung des Friedengoertrageo nahe bevorstebe und Rußlaud feine Pläne zur Erlangung der tiirkischen Flotte aufgegeben habe, betrach tet die Garette de St. Petersbourg den Ausbruch eines Krieges mit England als gewiß. Der Golos verlangt die unver züglichc Beietzung der Dardaneilen durch Nußland. Der London Timea wird aus Belgrad geschrieben, daß die russifche Re giernug in Anbetracht der Möglichkeitei nes Krieges mit Oesierreich Serbien das Versprechen gegeben bat-ilsm"ein größere-Oe l bietalein denFriedenstedingungen fiipnlirt abzutreten. Dafür verlangt es, daß Ser bien das zweite Aufgebot seinerArmee un ter Waffen bält und das dritte einber--st.! Nußland hat angekündigt, daß es beimi Ausbruch der Feindfeligkeiten rth Oester reich die Hauptstadt Belgrad sofort bese tzen werde. Die serbifche Regierung ist im Zweifel, wne1 zu thun und erwartet ängst lich die Rückkunft des Fürsten Milan.—E· heißt wiederholt, daß Rußiand einen Tag bestimmen werde, bis zu welchem der Frie den-vertrag unterzeichnet sein muß, wenn der Krieg nicht wieder beginnen foll. Der Golos meldet, daß unter den raffi schen Truppen in Numänien das Typhus fieber in einer Weise wüthet, daß es abso lut nothwendig wird, die Armee nicht durch Numänien. sondern auf dem Seewege zu rückzuschicken.—Die mobamedanischen Ein wohner von Boonieu haben eine Deputa tion nach Wien geschickt und um Arme-ea tiou des Landes seitens Oesierreiche petitio nitt. Die Londouer Morgenzeitungen vom l. enthalten spaltenlange Mitweilungen über die Ausdehnung der Kriegevorbereis tungen. Die Commandeure der Mitiz Regimenter haben Notiz erhalten, daß ihre Truppen für pernranenten Dienst gebraucht werden konnten. Die Miliz wird mit MartiniiHenry Gen-ehren bewaffnetwer den. Ver Jmanzrmnqrer uno wire-Pran dent dee preußischen Ministerrathee, Herr Camphaufen, hat feine Deniifsion einge reicht. Die Bill zur Ertheiluug einer allge meineinen Amnestie und zur Aufhebung des Belagerungszustandes haben Aussicht in der französischen Affemblh angenommen i zu werden, seitdem der Herzog T-’Audif J fret-2Paequter und ein halbes Dutzend Se i nator en von der orteanistischen Gruppe zu rückgetreten sind. Die eubautfchen Jnsurgenten des Central Departements haben sich am I. i bei Puerto Prineipe dem General Marti nez ergeben. Zur selben Zeit sollen die an i der Tkocha aufgestellten Jnsurgenten die I Waffen gestreckt haben. Von der ,,europäifchen Conferenz,« j die bekanntlich demnächst in Baden Ba den zusammentreten soll, verspricht fich i nicht einmal die friededursiende Kölnerinn s besondere Resultate. Sie schreibt nämlich: »Die Großmächte, die es unterlassen ha dem-die Eigenthümlichkeiten der orientalis i schen Frage nnd die Geschichte der rufsifchen i Politik gründlich zu stndiren nud gegen i einen unwisiommeneu Ausgang rechtzeitig ihre Vorkehrungen zu nehmen, mögen es sich selbst zuschreiben, wenn sie in ihren Jn I tcrefsen sich nun tief getroffen fühlen und« H nachträglich mit schweren Opfern die hier H drohende Verfchiebnng der Kräftevertheis Z luug tn Europa, die heute bereits alle Großmächte, wenn auch in verschiedenem Grade, beriihrt, bekämpfen müssen. Einer i nnter solchen Aufpieien zusammentretenden Conferenz wird selbst ein eingesleischter Op s timist nur wenig Hoffnung entgegeuznbrin Z gen im Stande sein. Wollte Fürst Bie f marck persönlich erscheinen, so würden wir 1 der Ueberzeugung, daß die Conferenz zum Frieden führe, allerdings entschieden Raum gebeu. Schützt aber fchon des Reichs kanzlers Gesundheit ihn vor jener Zumu i thung, wird der deutsche Bevollmächtigte I wieder angewiesen, eine nach allen Seiten verbindliche, doch völlige Zurückhaltung bei den Verhandlungen zu beweisen, so wird die Zukunft wahrscheinlich lehren, daß, wie die Conferenz zu Constantinopel den ersten, die Conferenz zu Wien, oder wo die Herren Nussen sie fonft abhalten lassen wollen, den zweiten Art des orientalifchen Dramaz ein geleitet haben wird-« si Anzeigcm All-m D eis. stplph Dreis« Edtvakd Dreiß Der Unter-zeichnete macht feinen Ge fchäftssteuttdeu die ergehe-e Anseige, das et vom heutigen Tage an feinen Bruder C D II f D D c c i ß als Theilbabee in sein Geschäft aufgenommen bat. i Die Firma bleibt Invetäadetr. Sen Intentio, 28. Jeden-te 1878. Rslptc Weis-. Wohnung gesucht. 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J P· MOSS WÄLTBK A. BLNNBT Mcss cxrs BENNET. Grund Eigenthum nntl LBBENDBS VlBkL haben eine große Auswahl von Stadiwohnnngen, Bauplähem Ranchoo, plantagen,· Mühlen, Storett, zarmen und brnchliegenden Liindereien In verkaufen. Beschreib-unger- und Jnfornurionen darüber werden egeben. Fremden geben wir Iostenfrei Information uber den Wer-b deo Grandeigcntburuo und die Anlage von ital-italien s— ---.-..-——-s- FFarmen zn verkaufen-. 1000 Acker an der Medium 70 irr Kultur und eingefentt, Haus mit 4 Zimmerry Brunnen. 600 graiächtbäumh 5 Joch Ochsen 25 Pferde, Wagen, ge oc, Rancho von 2720 Ickern. 550 eingefenet, 75 -n JKIllluy 1000 Schafe, 20 Böcke, Tun Stück Rind Viebi IMI Ziegen, 100 Iferde, 50 Schweine, zwei stsstgei Seersgeböude (20 bei 45 Jus-L steinerne Eisterne, auter Garten, Obst arten, Voraus-rud Stall, 2 Brunnen, Wind-rieb ern-umne, Purnem Nebengebändcz alles in guter Ortnnna. Preis sechs-O dte Hälfte bera-, der Restin einem und toei Jahren. Ists Acker Land, nabe der Friedrich-dorsa Straßn hu mit 3 Zimmern, s0 Acker in Kultur, ein viertclidec Ganzen Meerwund- Vier gute be roasserbaie Firmen können daraus gemacht erer den- Preis Sonn-« ein Drittel haar, ter Rest in z Jabren ou s Prozent Zinsen. Eine,Lea ue Latr, das beste iot Staate für Schafe nnd jede ein Floß durchläuft dao Ganze. Die Beweiser- fcmcm dies iei das beste Lacd for alle widerlichen Zwecke los Meilen im Umkreise von Sty- Inmih rooo Acker Land, alles eingefasst, Haus« Cistenre er.l s Meilen von der Stadt. Vortreffliche-s Weide rrnd Fern-land. 8,064 Acker bestes mit Mesquitgrao bewach«eneö offenes Prairieland, 50 Meile- von San Intonio QUZ ver Acker, Holz sinng, um Alleo einfenzrn zu können. 50 Acker Land, fort-nährend btwnsserbar, 6 Mei len von der Stadt, neues Haus-, 40 Acker einge fenzn 20 Acker in Kultur. Wird wenn bald, firr den Werth der Gebckulichfeiten serkaufn Form zu verruchtem 800 Acker guteozLauh in Fens, 300 in Cultue hancv Ist f ins-neun Kornbauo er; neic fortwäh rendem W r. Wird unter günstigen Bedingun qen an zuverlässige Verse-nur vers-achten Man rage ungesäumt nach. Zu vermuthen-. Haus wirst-Zinnen s2o. -50 scker Land. 6 Meilen von der Stadt, Ein potel neir U Zimmerri in einer von vielen Invaliden besuchten Stadt. ists pro Monat. Ein Store rnit Wohnt-un an Aeeqniastraße, wird auf Jahrescontralt zu 840 hro Monat oerrnietbet Kann am 1. März bezogen wirden.: Gchale zu verkaufen. Eine heeede von s 5 Scha·en, sue-. 2000 nie-ge Maseefchafy II. 2100 Hammel. 2200 fange MuttnschafH sl ös. 500 in eine h: erbe, Il. 25 Schwein-. tIaej Berksdim Iso see Osaar. Esset und Berti-sieh 815 das Paa. W— Geld anspielen-est auf 30 und 50 Te e irr Beträgen von 850 und 8500 auf gute Sicherheit. ————·.———-s Bezahlt keer Miethe. Ein neues Duca mit 4 Zimmer-, Galleeie auf gutem bemässeriaren Grundstock soll für 81000 verkauft werden. 8250 baae und 820 pep Monat bis Alles bezahlt ist.
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Sie gehe-s ab von sonsten s Vormittags Coueathess Nachteian Seguia s 30 Abends. sahjomsseu in Sen Antoni- um 8 UbtAbenw an. 0 Post DIE-siebten Die hiesige Itstvfsittf ist täglich von Z Use Bee- sei-sage bso s- Uve Ihnen geöffnet Die Ossiee sue Region-eine von stean its b Ube. Sonntags sind beide Ofsieeitj von s bis U Uhe I Beweises-»New WCflritstncndorf ö: Co. Dem-Publikum hiermit zte Kenntniß ussmz des-I wie neben unserem alten Ge schäftjaa dem Mainplqza ein Zweiggefchäft aus dem Alamoplazey gegenüber dem Meu gethoeel elablikt haben, in welchem wie ebenfalls eine große Auswahl von Eisesmassen alter get Ackeebaeegekäthsehaften ec. zu due billigsteu Preises-. stets an band haben. 5,14,t7i i--———--—--O-——-» Eine Karte» An Alle welche u eseee Folgen von Jnsendsüss tm, Ren-Nu Schn äch« Entkecsfeigaag. Beet-II die Kennst-erst n I. ep. Leids-. iende ich cost ea ieei us Ist-It di- «si.e tmiem Diese-O wie denkst-U stehe me uan Mission-« i- id Itum entdecke. Schtcteiaiaddeessittee Ema-e ' sue-, M d Sitte Me- ·ce«». :e.o,m·-isc Es. Sau Antonio, 2. März. Die Woche. Tie Lage der Dinge in Europa wird mit jedem neuen Tage kritischer und dies EHosfnungen auf einen baldigcn Frieden schwinden mehr nnd mehr. Wer da ge glaubt hat, daß England dem Czaren freies Spiel in der Türkei lassen würde, hat sich gewaltig geirrt und wer seine Be rechnnngen auf die militärische Schwäche Englands gebaut hat, wird bald eines Besseren belehrt werden. Jeder Tag kann uns die Nachricht bringen, das Eng land losgeschlagen hat nnd wenn England den Kampf mit Ruszland aufnimmt, kann Oesterreich nicht anders, als ihm folgen, denn für Ocsterreich wird die nächste Zu knnst eine Frage der Existenz. Die letzte Hoffnung auf Erhaltung des Friedens beruht auf die Nachgiebigkcit Rußlands und es ist sehr wenig Aussicht vorhanden, daß Nußland von den der Türkei gestell ten Friedensbedingungen abgehen wird. Jn richtiger Erkenntnisz dieser Lage der Dinge hat England die umfassendsten Kriegsrüstungen be onnen und wird inwe nig Wochen schlagiertig sein. Jn den meisten Köpfen der Bierhauspolitikcr spukt immer noch die Jdee, daß das Eng land von heute auf demselben Standpunkt stehe, wie das England Von 1857. Da mals konnte es kaum 70,()00 Mann ins Feld stellen, heute find 400,000 Kerntrup pen marschsertig nnd eine gleiche Zahl kann in kurzer Zeit aufgebracht werden. Jn Osiindien werden bereits 45,000 Mann eingeschifst, um durch den Suezkanal nach der Türkei zu dampfen. Die ganze Flot te ist gerüstet und bereit, aktiv einzugrei fen. Und durch seineundankbare Politik hat es Russlandfertig gebracht ans seinen ffeomke s Bundesgenossen anamen und-Vermei! seine bittersten Feinde zu machen. Tie Türkei, welche anf dem Sprunge stand, sich ganz in die-Arme der Rassen zu wer fen, hat Kehrt gemacht und kann mit Oesterreich und England als Bundesge nossen, noch immer eine sormidable Macht entfalten. Die Wahrscheinlichkeit ist vor handen, daß Italien und Frankreich sich. ebenfalls dem Kriege gegen Rnßland an schließen werden nnd dann möchte die Zeit gekommen sein, wo Russland ebenso ge demüthigt wird, wie im Jahre 1857. Deutschland wird sich in jedem Falle neutral verhalten und spielt heute die Rol le des Friedensstifters. Es hat dem Cza ren empfohlen, die Jnteressen Oesterreichs zu berücksichtiger aber bis jetzt wenig Glück damit gehabt. Es scheint, daß der Siegestaumel den Czaren vollständig ge blendet hat und daß er glaubt, es mit der ganzen Welt aufnehmen zu können· So viel ist sicher, daß die Gesinnungen des deutschen Volkes als Ganzes durchaus rnssenseindlich sind und daß es selbst den Kaiser von Deutschland schwer werden wird, gegen den Strom anzuschwimmem Es giebt eine Linie, wo selbst die Macht des populärsten Fürsten seine Grenze hat. Und das wird Bismarck dem Kaiser schon beizubringen wissen Jn Rom ist der Cardinal Peeei znm Papst gewählt worden und die Wahl wird von allen Seiten günstig aufgenommen. Man hält Pecci oder Leo X TU» wie er jetzt heißt, für den populärsten Geistlichen, der auf der Höhe der Civilisation der Jetztzeit steht. Seine Order an alle diejenigen, die bei ihm eine Audienz nachsuchen, bei ihren Ansprachen jede politische Anspielung zu unterlassen; weist darauf hin, daß er es mit der weltlichen Macht nicht verderben und sich, vorläufig wenigstens nicht in po litische Angelegenheiten mischen will. Die Wahl Simeoms zum Sekretär; die durch J den Einfluß der Jesuiten erfolgt ist, läßt: allerdings auch eine andere Deutung zu man muß aber bedenken, daß man mit ei- s nein so wohlorganisirten Regierungssystem, H wie es das Papstthum bis jetzt war, nicht auf einmal brechen kann und hier nnd da nachgeben muß· Hoffen wir, daß die Zeit alle die schönen Hoffnungen, welche sich an den neuen Papst knüpfen, zur Wahrheit machen wird. Jn sFrankreich und Spanien hat sichi nichts von Interesse ereignet. Griechenland soll mit der Türkei einen Waffenstillstand abgeschlossen haben, dochl sind vie Berichte darüber nicht zuverlässig. E Jus Repräsentantenhause des CongresU ske- ver Ver. Staaten ist vie Sicoektim wie sie vom Senat gekommen, mit mehr-« als Zweidrittel Majorität angenommenj kworven uno an ven prasidenten gegangen, der sie mit feinem Veto an den Congreß zurückgesandt hat. So hat also Hanea diesmal sein Wort doch gehalten. Die Aussicht, dasz dies Veto irgend welchen Erfolg haben werde, ist zwar eine sehr ge ringe, doch sind Fälle genug vorhanden, «daß eine Veto-Botschaft die Ansichten von Legislatoren völlig umgewandelt hat nnd es wäre nicht so unmöglich, dasz die Sil berbill schließlich doch n Grabe getragen würde. Aber wie gesagt, viel Aussicht ist dazu nicht vorhanden und wir können uns immerdaran gefaßt nuchen, den Dollar unserer Väter m wenigen Ta en zum ge setzlichen Angebot gemacht zu sichern Ueber die nächsten Folgen dieses Ereignisses ha ben wir uns bereits ausführlich ausge sprochen. Die nächste wichtige Angelegen heit, mit welcher sich der Congreß in den nächsten Tagen beschäftigen wird, ist die Tean Paeisie Bill, bei welcher wir in so weit ftark tnteressirt sind, als die Frage, ob San Antonio die viel besprochen-en Bahnen nach Engle Paß und El Paso erhalten wird oder nicht, gelöst wird. Der Andersonsche Prozeß in New Tr leans hat viel Staub anfgewirbelt und int Congresz Veranlassung zu scharfen Debat ten gegeben. Man ist in den höchsten Kreisen Washingtons, den Präsidenten mit eingeschlossen, der Ansicht, daß das Verfahren gegen Anderson, Welle nnd Genossen ein heimtiickischer Vertrauens brnch des Staates Louisiana ist nnd in die Kathegorie der politischen Verfolgun gen gehört, deren Einstellung bei der Ver- I einbarnng zwischen Hayeo und Nichts-des als erste Bedingung selbst oon der Legiib latur anerkannt worden. Wir anerkennen darin nnr die nothwendige Folge und ge rechte Strafe des Verlassen-J des Rechte- L bodens seitens Hahes und der Jnaugnrb s rang seiner Versöhnungspelitit Die Ber. Staaten hatten nichts zu versöhnen nnd l Erben durch ihre lnabeuhaste Nachsicht der ji eniokratie das Zugeständniß geniacht,) daß der Secessionskrieg ein ungerechter! Krieg gewesen und daß die Rebellen ims Recht waren. i ZU Texas beschäftigt Ndie Presse noch immer mit den Gouoernem·c3ccindidaten, die wie Pilse über Nacht aus-tauchen. Die Verbrecherstatistik nimmt inzwischen eine fortnidable und bedenkliche Ausdehnung nicht weniger als 6000 fliichtige Verbre cher, darunter 1000 Mörder, machen das Land unsicher nnd die Gerichte sprechen dabei fast jeden Mörder frei. Die Stim muug der sriedliebende Bürger fängt lie reits an, sich drohend zu gestalten; wir werden uiöglicher Weise bald wieder zu den Zeiten der Regulatoren zurückkehren müssen. Am Rio Grunde ist Alles ruhig. Die Baulust in Sau Antonio hat ihren Höhenpnnkt erreicht. Die Stadt entwi ckelt sich mit Riesenschritten. Leider haben wir wieder von einem, an einein alten Manne begangenen und von einem stin desmord zu berichten. Jm ersteren Falle ist der Thätcr entdeckt worden. Der Neubau der Herren Schram 85 Co. stürzte in Folge leichtsinniger Zimmerucanusar beit theilweise zusammen. Der Schaden wird bald curirt sein« Der blinde Toni, der vorzügliche Pianospieler, hat hier Sen sation erregt und mit Recht. Wir haben noch keinen so ausgezeichneten Pianisten in unserer Mitte gehabt. Prin; Carueval wird nun doch feinen Einzng halten, Dien stag Mittag auf dem Alamoplaza eintref fen und an der Spitze seiner Getrenen durch die Straßen der’Stadt ziehen Dnrch die Unregelmäßigkeit in der Tele graphenleitnng während der letzten Tage ist nämlich auch die Kabeldepesche, die den Besuch des Narrenkönigs meldet, etwas verfpätet hier eingetroffen und deshalb müssen nun noch schnell Vorbereitungen fiir den würdigen Empfang Sr. närrischen Majestät getroffen werden. Durch ein königliches Dekret ist Herr Kliefoth nun Finanzniinifter ernannt worden. Jn die fer Eigenschaft nnd Kraft feines Amtes wird er von jedem guten, loyalen Bürger eine freiwillige Zwangsanleihe erheben und Niemand wird sich sträuben, dieselbe zu bezahlen. Wie wir hören, ist er in der Erhebung der uenen Steuer schon ziemlich erfolgreich gewesen und steht daher ei ne große nnd glanzvolle Prozes sion zu erwarten· Von den Einzelnheiten des Progrannnes werden wir in unserer Montagsnmntner sprechen. Nrcordergcrichts-Starit’tik. Während des Monats Februar kamen in obigem Gericht im Ganzen 162 Fälle zur Verhandlung. Der Betrag der ein gegangenen Strafgelder belänft »sich ans 81207. Von den Vernrrheilten waren 107 Amerilaner, 20 Deutsche, 20 Mexi kaner, 12 Farbige und Z Franzosen. Da heute ein gesetzlicher Feiertag- der Jahreetag der Unabhängigieitaerkliirung des Staates Trrasz ist, fand keine Gerichts flßung statt. Würhentlichcr Todtenbcricht. Ja verflossener Woche starben nur drei Personen: Thomas Solon, Alter unbe kannt; J. Bradh im Alter Von 40 Jahren nnd Santingo Devon 1 Jahr l; Monate alt. W—-q—. Allctlri. Der Districtrirbter Noonan hat ei nen Mandamus an Connihrirbter Dwyer erlassen, damit er feine Gründe angebe, weßhalb er in dem Falle des Knrbem drr seiner Mutter weggenommen und den barmherzigen Schwestern zur Pflege über geben wurde, keinen nenrn Prozeß bewilli gen will und weßhalb er nicht den Betrag der zu leistenden Bürgfchaft feststellte. Ganz bedeutende Quantitäten von Frachtgiitern aller Art liegen zum Weiter- transport nach Neu Mexico am Eisen-i bahnrrpot bereit. l Gestern ist ein Mann Namens Hirn i ter and dem Armenbause entsprungen. Da er eine ihm vom Counthrichtee anfer legte Geldstrafe im Betrage von 8100 nicht bezahlen konnte, rvar ihm der Aufenthalts in jener Anstalt angewiesen worden. Mit dem Zuge trafen gestern Abends fo biete Neisendeein, daß die meisten im Mengershctel keine llntertnnft finden tout-· ten und andere Quartiere suchen mußten. Die Fremden werden gewöhnlich nach die sem Hotel gefahren und dort abgeladen oder sie haben vorher schon befchlckssenJ dort abzusteigem Häufig tritt nnnterk Fall ein« daß das Hotel vollständig besetzt l til nnd so müssen die Neulingelommenenj weitergehen. Unter den Reife-iden, dies gestern Abend ankamen, befinden sich drei s herren and Copenhagen, die im Westens von Tean Ländereien für eine deutschet Kolonle soeben. —.perr I. hernczra nverwntte nnd eint ge Proben feines selbstfabrizirten Texas Weins nnd wir rniissen gestehen, daß der selbe ein sehr einpfehlenscverthes Getränk ist. Der Wein zeichnet sich ans durch sei nen mildenGefchniack ans, ist dennoch feurig nnd deinninitausgezeichnet Der Cham pagner des Heu-n Kriiczka schmeckt auch nicht übel und ist außerordentlich,besonders die schöne Granatfarbe zu loben Heute Abend findet der große Mas kendall im Casinv itali. Wer seine Vor bereitnngen zum Besuch desselben noch nicht getroffen hat, der möge sich noch schnell entschließen, denn die Affaire wird eine geoßartige nnd glänzende werden. Zun vesten Erfolg des Balles wird dae enga giete ausgezeichnete Orchester nicht wenig beitragen. Heer Franc Schutz lieb vorgestern an einen Fremden ein Pferd ane, welches er gern wieder haben möchte. Gesiern ist die Leiche des ermordeten alten Maddnx zum dritten Male nnd zwar behqu ärztlichie Unierfuchnni zur Erinitt lang der Todegnrfachen ausgegraben wor den. Die Herren Hrrff, heeff jr., Gras-M Cnpriles nnd Geo. Kalteyer nahmen die« Untersuchung vor nnd stellten nnzireie haft fest, daß Maddnr mit einer Art lidtzes schlagen wurde, da de Schädel an ver schiedenen Stellen eingeschlagen ist. Dies Grand Jnrp wird nun das Nähere in reeE Sake-e thun. Die Jan hat in dem Falle der Er; i moran des Herrn Fuchs in Beenhainj das Verdikt abgegeben: Getödtet dnech Personen, die der July unbekannt sind. Die Personen, die auf den Verdacht hin, esie That begangen zu haben, eingezogen wurden, sind wieder in Freiheit gewion den nnd ter Nenn-, dessen Anesagen ins Verbreitung der Männer führten, hat sich Jetzt wegen Meineido zn verantworten. Die Bemühungen-, den Schnidiqen auf die Spur In leinenes-, werden fortsefepr. IA Texas-. Die Leser werden sich noch der am 25. Februar 1876 stattgehabten Tödtung Idee Herrn M. Malirb von Frelebnrg durch I den Anwalt M. Honillion von Colnmbue zerlnnem Malsch befand sich damals auf idem Wege nach Galoesion, um ken Car nevalafeietlicbkeiten beimrvohn n, sollte je doch das Ziel seiner Reise nie erreichen llnterwegs traf ek mit teinesn Gegner, mit welchem er seit Jahren ausgespanntem Fuß gelebt und mit dem er schon früher einmal ein Nenrontre gehabt, zusammen; die bei den Männer müssen einen Wortivechlel mit einander gehabt haben-vielleicht auch daß Houillion Malsch aufgelaaert unt ihn m ekst angegriffen hatte-nnd Alles was man über das erfuhr-, wag zwischen Beiden vor ging, ist, daß Malsch mit seinem Pferd. von Honillion verfolgt, davon sprenqte, oon ihm ein-geholt, geschossen, vom Pferde gerissen nnd durch mehrere Messekftirbe Vol lends getödtet wurde. Houillion stellte sich den Gerichten, bekannte sich des Morde schulbig, erklärte jedoch in Selbstvertheidi gung gehandelt zu haben. Die Entschul digung wurde nicht angenommen unl- Don illion erhielt einen Urtheileipknch, gegen welchen er jedoch später Betafunq einlegte nnd um einen neuen Prozeß bat. Das gezcn ihn anggefprochene Tobeauktheil ist nun aber vom Obergericht bestätigt worden und soll an einem noch naher zu destimmendrn Tage vollzogen werden. Jn dieser letzten Stunde der Gefahr, tritt nun die Frau des Todeskandidaten mit merkwürdigen Enthüllungen an’o Tageslicht Sie ver öffentlicht in der Gaiveston Nerv- einen Brief, in welchem sie unter Anderm Fol gendes angiebt: Maisch versuchte schon im Oktober des Jahres 1875 mit ihr eine Bekanntschaft anzuiniipfen, was ihm auch gelang. Er Verdächtiate ihren Mann und heschuldigte ihn, die eheliche- Treue zu bre chen. Hierauf hatte sie mit Malsch öfter Zusammentiinste, sie schenite seinen Ansa ben schließlich Glauben und hielt ihren Mann für treulos. Ans Muer Be treiben entwendete sie ihrem Manne einiae deutsche Briefe, deren Inhalt, wie sie spä ter ausfindig machte-, Maisch in einer Kiagesache wenn Landereien die Honiliion gegen ihn fiihrtez benutzen wollte. Maisch theilte ihr dann mit, dies seien Liebes-briefe, die Houillion von seiner Geliebten erhalte. Sie habe nun von ihrem Mann ein offenes Gesiändniß seines Betragen-J veriangiz er habe sieh iiber ihren falschen Verdacht sehr entrüstet gezeigt und sie gebeten zur Arn dernug ihres Sinnes eine Reise zu ihrer Schwester nach New Orirane zu machen. Nach langem Zureden entschlosi sie sich zur Reise und erhielt von Maisch unter der Hand die Mittheiiung, daß sie in Golde ston auf ihn warten solle, da er ihr folgen und dort mit ihr zusammentreffen würde Mittierweile erfuhr Houitiiom daß sie nicht« nach New Orieana gegangen sei und er hat 3 sie, zurückzukehren Sie schenkte seinr n Bitten jedoch keine Beachtu119. Arn 17 s Februar 1876 erhielt sie einen Brief von Malsch, worin er ihr mittheilte, daß baldi Alles vorüber und sie Wittwe sein werde. Nun entschloß sie sich, da sie inzwischen Malsth durchschaut und erkannt dass er sie i mit einem Lügengewebe umstrickt hatte, zu Z ihrem Mann zierliche-kehren und ihn zu s warnen. Bei ihrer Ankunft in Coinmhne i drang sie in Houillivn, mit ihr die Gegend zu verlassen, wag er zu thun versprach, so-; bald der Prozeß geizen Malseh zu Ende sei. Am 27. Februar tündiqte er ihr au, daß er nach Frei-barg zu gehen habe und unter allerlei Vorn-Linden versuchte sie ihn davon i ahzubringen. Er bestand rarauf, am 25.j zu reisen. Sie entdeckte ihm nun, wie Maisch ihm nach dem Leben trachte und er gesagt habe, daß er das nächste Mal besser l zielen würde. iMalseh und Houillion hat« i i i
ren namuar revon ein-nat eine Sternwarte gehabt Als anch dies seinen Zweck vers i fehlte, zeigte fie ihm einen Brief Malfch’a, l worauf sie nach und nach alle feine Briefes Votlegte nnd ein volles Gesiandniß ihre-; Umganga mit ihm. ablegte. Houlllion z war trotzdem nicht zum Bleibenzu bewegen und ala sie die ganze Nacht hindurch im! Gespräch geblieben waren, ging er um 43 Uhr ln den Hof, sattelte fein Pferd nndi ritt davon, —um znr Frühstückszeit zurück zukehrt-n, wo er ihr mittheilte, daß er von s Malfch angegriffen wurde und ihn ver-Z wun dete. Dann ging er nach dein Conrt- hau- und lieferte sich den Beamten ane.— s, Dies der Jnlkalt des rffenen Briefes der; Frau Houilllon. Arn Schlusse desselben bittet sie noch Diejenigen, die ihren Mann während feines Prozesses so hart beurtheil- z ten und verfolgten, in sichng geben und ihre Schritte zu bereuen, ehe es zu spät see und zu gestatten. daß die ganze Wahrheit über den Fall an’a Tageslicht komme. Es tft gelungen in Pilct Point, Denton County, einen Mann Namens Tom Spotwood zu verhaften, der von dem l Crpreß Agrnten Thomas als der Anführer E der Bande wiedererkannt wird, die den Zug auf tser Station Allen beraubte. Die Frachtraten von New York nach i Austin find niedriger, als die von Gam ston nach Austim Jn Ciay Counly haben sich in letzsil irrer Zelt viele deutsche Faimer niederge s lassen. Die Aussichten auf eine vorzügliche Weisenernte in Coryell County find vor banden Die Salonbesihek in Dallas sinds wegen Verletzung des Sonntagdgeseheö I angeklagt worden. Jn Waeo besteht eine geheime reli- giöse Gesellschaft, die Denjenigen, welchek keine Mitglieder find, Gelegenheit zu aller teilb Betrachtungen und Muthmaßuneen g e t. Berlin,7. Febr. Die Socialdemoi traten setzen ihr aufregendes Treiben j fort. Gestern wurde eine socialdemolralische Frauen- und Mädchenversammlung abge halten, die sehr stürmifch verlief. Most forderte die Frauen zum Messenaustritt aus der Landeskirche auf. Die Vorsitzen De, Frau Hahn, bemerkte, daß die Pfaffen sich ungebührlich benommen hätten. Nur im Socialismuö sei Gerechtigkeit, Sitt lichkeit und Menschenliebe enthalten. Eine v Unzahl von Frauen und Mädchen erzählte, welche Erfahrung sie mit den Geistlichen gemacht hätten. Frau Hahn erklärte un-. ter stürmifchen Jubel, alle Kirchen müßten n billige und gesunde Arbeiterwohnungen migewandelt werden. Missionsdirectorz Wangemann hält es ftlr unbegreiflich-, daß ' ich christliche Frauen gegen das Christen- hum erheben. Mostertbeilte den Mis-. ionaren den Rath, ihre Predi ten bei den benannten anzubringen, Mr bitte Men- I fcben aber damit zn verschonen. Um halb s 1 Uhr Nachts verließen die Versammeiten »das Locnl unter Absingen der Arbeiter l Marfeiiiaife. Ein billiger Drv Goods Storc. Wer es non nicht aus eigener Erfah rung weiß, daß cnan im Sinn des Herrn L. Wolfson am Mai-I Piaza febr billig kauft, dem rathen wir, jenem Geschäfte einen Besuch oben-innen nnd er wird sich von dem oben Gesagten überzeugen. Die z Frühlingzwaarenbeginnen bereits anzu skonnnen und es muß Mag für dieselben "gentacht werden, dies ist der Grund, der Herrn Wolfan zwingt, billig zn verkaufen. Diese Aniiindigung wird gewiß nicht ver febien, feinen Laden Von Früh bis Abends inne Kunden zu füllen. Jeder kann ver siibert fein, freundiieb nnd zavoriommend empfangen nnd bedient zu weiden. 23,2iw3M an t G Brotber in der Nähe tcö Men·.;,er Hotel führen die besten int portirtcn nnd cinhcimifcben Cignrren «s —..O— Centruniat Austern Depot, No. 4, Soledadftraße. Jedermnnnjsi dieser beliebte Erholung-per beianrcgvosiibft jeden Vormittag loz Uhr ein vvri giicher Lunch fervtrt wird und angge ichnete Getränke von erfahreneu Burkeepern präpartrt werden. Und um Allein die Krone auszufegen, dazu dienen rir köftiii en Berwick Austern, welche durch Mr. H. Chandoo, eine-n Professor seiner Geschäfte-Lanfgetrugen werden. Sie werden Alle veranlassen, die zuvoriornmenden Ei genthümer des Saionø, die Herren Kinn han u. Littell aufzufinden, welche stets ge genwärtig sind, usn Jedermann zufriedenzw stellen nrit ihrer Speisekarte: Ein Dutzend rohe Austern (Berwick Bay) 50 Erntes. Ein Dutzend in Milch gebackene 50 Ets. Ein Dutzend trocken gebackene 50 Ein Dutzend in Korn-nein, Crackers oder Butter gebratene 50 Cents. Ein Dutzend gekochte 50 Cis. Austern Loave6, 1 Dutzend, 50 Cts. 2 J 1.00 sc is F sc 30 I Eiu Dutzend in Büchsen ausgewähite, 60 Cenis. Ein Dutzend Fulton Markt, 50 Cis. Ein Auster Fritterø 60 Ein (esc«.olloperl) 60 Französischen siiirirten Rassen Kinneban u. Littell; H, i 1 M. Eigenthümer Qualen- die inanI sich ersparen tauc. Die Leute leiden nnniithiger Weise viele Schirmen- Unter reu Qualen, die mattsich ersparen kann, sixxd diejenigen, welche durch Rheuniatismus und Gicht verurfacht werden denn der scharfe Bestandtheil im Blute-, welcher sie lsriVerütJrnnq mit der empfindlichen Decke der Muskel Gelete hervorbringt, kann mittelst jenes nnvergteichiichen Blutreignnggmittelb Hostetter G Mag ee nbitt.ers, ans geftoßrn werden, ehe sich die Entzünduvsss Symptom bitrcichsiich entwickeln. Wenn rann erwägt welche Folterqunleu Nun-matte enus verursacht und wie leichter, wenn zur rollen Entwickelung gelangt- dirs Herz angrsls frn innen so wird die Rathsninieit zeitiger An wenrnng eian so zirvertåssigen Gegenmitels so fort einr. Das rheumatische Gift wird durch mittelst oeø Bittern anneregte vermevte tlhiitiss tri, der Niren die als Reiniger wirken, vertrie ben- nnd weitre der Patient tiefes vorzügliche Bertheilungeniittel gebraucht, so wird er fknetn daß er gegen eine Wiederkehr des foiiernden Leidens gefchiipt sein wird. Unverdaulichteit, Schiitteliiebn Leber- und andere Krankheiten werden ebenfalls dnrch dieses wunderbare Heil mittel iurirt. Eine fguiquxleJeeilseT« sein Glück zu machen. Große monatlikhe Ziehuug I 8 7 s in New Oclcane am 12. März Louisiana State Lottery Co. Ticscs Jnshnt wurde im Jede-Wiss für Ek ziehsngös und Wohlshäligkeits-Zwecke von see Staatölegiolntue gesetilich ineotrokiet mit eine-l Kapitel von Il.000.000. w welchem sie seithe etmn Refemfond von two-wo hinzugefügt pet. Jheegwßen Ziehnngen von einzelnen N a m m er n sinden monaelich statt. Niemals wird esneZsehung verschoben. san lese nachfolgende Preisvetthetlunw Haue-inwi- 330,000. 100,()00 Tickcts zu 2 Dollar jedes. 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