Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
December 21, 1877

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Die T.igiickk Freie Presse erscheint tåguep nat Ausnahme dkp Sonntagskg und kosts« 10.00 für das Jahr oder 82 50 für frei Monate Die Wöchentliche Freiesspreffe erscheint jeden Donnerstag unb Mut 83.00 das Jahr oder 81.50 siit S Monate in VorausbezahlungJ Sau Antonio, Freitag den 21. December 1877 Nummer1637. Jahrgang 13 You-Yean stieg-nein Roman von Friedrich Uhl. Zur Zeit als man begann, Wien zu er weitern nnd zu verschönerm gab es noch in den entlegenereu Vorstädim hie und da al te, kleine, palasiartige Häuser mitten in grünen Gärten, welche den Blick unwillkür lich auf sich zogen. Sie stachen von den benachbarten meisi niederen und ärmlichen Wobngebäuden prunkend ab; sie glichen Wohnsitzen großer Herren nnd die Häuser rechte und linke nebenan jenen von Unter thanen. Große Herren hatten sie allerdings ge baut, aber znmeisi nicht für sich, sondern für schöne Frauen, von welchen sie selbst bederrscht wurden, wenigsteno einige Zeit hindurch. Diese kleinen Palais stammten aus der Romeo-sein Der hohe, reiche Adel von Oesterreich lebte damals in der Hauptstadt Wien einen großen Theil des Jahres hindurch uud seine Einkünfte waren damals eben so groß als die Lusiund Freu de am Leben. Die Paläste in der Stadt, in denen die großen Herren fürstlich residir ten, waren nicht geeignet zn Schar-Waisen verborgener Freuden. Die Cavaliereer richteten diesen, fern von dem Geräusche sowohl als der Neugierde des öffentlichen Lebens, Herbergem die sie mit nicht minde rern Glanze und Geschmacke auesiatteten als-ihre ererbtenjamilien-Wohnsitz-e. Diese likilltll Warum spuken pur-murme tig erbaut: ein Mitteltrakt mit emporric gendem Dache, ztvei kleine sich ablehnende Flügel, ein Hochparterre, zu welchem Frei treppen emporführten, die Wirthschafts nnd Dienerschaftsräume halb nnter der Erde. Sie standen mitten in schaiiigrn, varkartigen Gärten, welche von hohen, ihre Aeste weit streckenden Bäumen abgeschlossen wurden, während Gesträuche. mit Tat-its hecken eingefaßte Blumenheeie, Kieswege und aus Bosqnets hervorleuchtende weiß steinerne Götterhiider sich rings um das Hans ausbreiteten. Eine ziemlich hohe Mauer, in welcher sich eine stets geschlosse ne Thür befand, durch die man nur Ein tritt erlangte, wenn nian an der Klingel zog, umgab den Garten. Der Vorüheewandelnde gewahrte von dem ziemlich entfreiet stehenden Haufe höch stens die geschwungenen Dächer, die gelo tvriß angestrickenen, tnit Schnecken- und Muscheizier bedrckten Wände und die grü nen, geschlossenen Jaloussen. Seiten ge schah es, daß der Blick auf der fTeeasse, zu welcher die freie Treppe führte, ein mensch liches Wesen traf. War dies aber der Fall, so konnte sich das Auge schwer tren nen, denn man erblickte da fast immer eine schöne, reich gekleidete Frau ir schweren fei denen Gewändern, die ein hündcheu auf dem Arme trug. Jhe Antlitz blühte wie ein Pfirfich unter dem gebadet-ten haare hervor nnd mit leuchtenden Blicken sah sie in das schöne, von dem blauen Himmel überspannte Stück Welt hinaus, das sie hehrerschte, ja oft ihr Eigen nannte. Das Haus Fragstein oder das «F ra g st ein H a n s« wie die Nachbar schaft nnd besonders das Volk den Paviilon nannte, war ein derlei kleines, schönes Pa iais, das heißt, es war reich, frisch, hlnmia, sonntg und heiter gewesen zu jener Zeit, ais es von einem Grasen Fiagftein, dessen Namen es noch führte, erbaut wurde. Zur Zeit aber, als die Ereignisse eintraten, weiche inrz vor der Demolirnng des Palais spielten, befand es sich tin Zustande des Verfalles. Es war ait geworden vor der Zeit. Wenn Menschenhande es gepflegt, sich seiner angenommen, es mit stets neuer Sorgfalt ers-tschi hätten, so hätte es, wie manche Greise, noch rosige Wangen behal ten; allein es war lange Jahre hindurch vernachlässigt worden und in der letzten Zeit fast verlassen. Seinem Ende nahei Das tvar der Eindruck, den man empfing, Denn man das hat-s betrachtete. Seinem Stirne-nah seinet- Untergange! Is ins Iinen tret-ers an me aue dau etdlietdeten Ingen. Die Nisse in den vom siegen ndgespiiiten Mann-n glichen Furche-r ans einein til-gehörnten Antiihr. Von den Anschein, den Schnecken waren Theile herabgesallen nnd der Kalischntt lag hoch nrn das hans vern-. Jn den Jalousien fehlten nicht nur einzelne Sprossen, son dern ganze Flügel. Die Steine der Frei treppe waren getsvenngen nnd mit jenem Grün bedeckt, vtlchts nicht dem neuen Le ben glich, das ans den Rninen blüht. Die eingelnen Eisenstäbe desGitters hingen ber ad tvie leblose Gliedmaßen. Wenn ein Windstoß das hans anstel, so llapverten Thüren nnd Fenster wie ein vorn Froste geschütielter Beitler. Dem Dache war dmch die Stürme manche Wunde geiebla gen worden, die zerstückelten Zienel laqen in den Rinnen und hemmten den Abflnß des Nesennsassers, sodaß dieses übertre tend und die Mauern senchtend herntstoß. Vlie Wasserröixren selbst hingen geborsten wie Adern herab und längst schon war das erste Zeichm des Versalles eines hanses eingetreten, die sindj«älzne ans dein Dache bitt-M Kopf· Und FODEIschmuck verloren, die Fangspihen der Blihableiter waren er blindei nnd dle berableitenden Drähte gis tet«ten in der Lust wie entzweigerissene Gio. eiengügr. Jn einem ähnlichen Zustande der Ber nachlässtgnng und Verwüstung befand sich der Garten. Die großen mächtigen nnd doch immer zitterndem ileinblätterigen Weißpapneln, welche den der Stadt zuge lebrten Theil des Garten- ais Schutz ge gen Nord-« und Westwlnde til-schlossen, wa ren·zerspiittert, ties verwundet nnd die mächtigen Aeste des leicht brüchigern holges hingen wie sen-stumpfe eines Invaliden herab. Gesallene Blätter nnd vergilbte Wollblüthen der Bäume deckten weithin den Boden und lagen aus den Gesträuchen Diese selbst hielten sich, verwildert und ver wachsen, wie miteinander greifenden Ar men fest, Schlinavflanzen verbanden sie überdies, so daß alle die schönen, einst in Farbe nnd Blattaestalt abwechs lungsvollen Gruppen ein fast unreinli dringllches Dickicht bildeten. Die Bin Menpflege hatte längst aufgehört. mit ihr Blüthenpracbt Und Viüthendust. Was ehedem des Gärtners Hand sorgsam gezo gen, war abgekühlt für alle Zeiten. Der Boden trieb nur noch, gleichsam sein altes Hausrecht ausübend, wilde Pflanzen und Blumen in Füllebervor. Jn die Tarnehecken hatte die Zeit Lücken gebrochen nnd gefressen. Die kleinen Krüppel glichen garstig verwachsenen Zwer gen in ihrer grotesken Gestalt. Die ehe dem sorgfältig gehaltenen Kieewege waren förmlich versteint, übergrünt, übe-deckt. Zur Zeit der Blüthe des Cvuvolvolu6, der sie überzogm und übe-rauft hatte wie mit einem grünen Fadennetze, glichen sie, glück chenbedeckt, dem Blumenwege eines Nar ren. Um die weißen Sandsteinbiidcr hatte sich die unschöne Patan des fressenden Grüne gelegt.. Man mußte die verwach jenen Zweigeder Blattnischen von ehedem andeinanderreißem wollte man den ganzen Umfang der Zerstörung wahrnehmen, wel che die Verwabrlosnng an den mageren, spindelbeinigen, kurzleibigcn Götterbild-ern mit ihren Stumpfnäschery den nnausgiebis gen Füllhökneen, der eckig dünnen Gewan dung, der maniekirten Hunden nnd Amo retten, die zu den Füßen von Diana nnd Venue lagerten, angerichtet hatte. Goetsevung folgt.) Ein Opfer des Pariser Lebens. Auf Khalil Pascha, der als türkischer Botschafter in Paris die Franzosen ale Lebemann zu überbieten suchte und zuletzt seinen Posten verlassen mußte, senkt sich die Nacht immer tiefer herab. Zu der früheren Gedächtnißlosigielt sind Stumm beit und seit einigen Tagen, wie man aue Constantinkpel, seinem gegenwärtigen Auf enthalte-drin schreibt, Anfälle von Raserei hinzugetreten. Das Leben dieses Mannes ist bis jetzt das eines beillosen Verschwender-z gewesen. Seine nicht unbedeutenden Geisteogaben gingen in dem Strudel, den sein wahn witzigrs Wirtbschaften in Paris erzeugte, unter; das Einiigey was sich zu seinen Gunsten sagen läßt, ist, daß sein Vater schon in halbe-n Wahnsinn starb nnd dem Sohne außer dem nraßlosen Reichthnm den Keim zu seinem jetzigen Zustande ais Erbe ibermachte. Und das letztere Vzrmächtniß oerschlang das erstere. Von den 25 Mii. iionen Franken,die Kbalii Sberif bei dem Tode seines Vaters besaß, ist nicht ein Para übrig geblieben; dazu gekommen ist aber eine unsinnige Schuldenlast, die er wohl nie wird tilgen können, freilich auch nicht tilgen müssen. Denn es ist leicht nachzuweisen, daß er schon unzurechnungos fähig war, als er sie lontrahirtez und im Interesse der »Prasfer« in Paris, welche aus seiner Vergeudungssucht gewissenloe Nutzen zogen, ist dirs auch.kaum zu be dauern. Ein großer Tbeil seiner Schuld sini Spielschulden. Zerstreut wie er war, ver lor er leicht; als aber sein Vermögen ge schwunden, fiel ihm das Zahlen schwer, unt am folgenden Tage hatte er schon der Verlust vergessen, die Gewinner aber na tiirlich nicht. Als er sich daher stcto wiedei im OrientaLKlub e"infand, ohne seiner Verpflichtungen nachzukommen, hielt mai sich für beleidigt und schloß ibn aus; abet Khalii vergaß auch dies und lehrte ruhte wieder-. Den Juwelenhändlern wurde e: nachgerade eine gefährliche Person. Er kaufte Gold und tostbare Schmuckiachen ließ sie nach Hause bringen und vergai Zurückgeben und Bezahlen. Die Prach der Gast-nichten die er schon in Wien sei nen Zeitgenossen und dee DemtiMondi gab, spottet jeder Beschreibung. Jed Schcne fand untre ibrenr Teller Banlbil leite nnd daneben ein Irmband oder eit sonstige« Pruntstieck. Eines dieser Gelag tostete nachgewiesenerrnaßen 815,000 Gut den. Tragischee nnd romaniischer wird sei ieniges Schicksal durch ben Umstand, das er mit Nafstl Hannnh der geistreichen Toch ler Mnstapha Faspl Pascha«s, verheiraihe isi. Der Miigeünder des Jnngiürken lbnrne ließ ihr eine ausgezeichnete Eriie »dring geben, verbeiraibeie sie aber vor siin Jahren an diesen Mann, der schwerlie »ibre Liebe jemals erivieeerie. Sie aeba zian einen Sohn, der aber bald an Mikro Jepbaliezn Grunde ging. Jhre Lage is jetzt eine sehr schlimme, iner isi der Bru der ihres Mannes reich genug, um sie vo Elend zu schützen. Khalsl Sheris ist sen 43 Jahre ali nnd immer noch von- robnsie KörpeebeschaffenheiL Er Vertanki die wohl dein Umstande, daß er nie ein Trinie me, wenngleich er allen anderen Leiden schasien sröbnie. Sein Wunsch gebt jep dahin, den Suiian zu sehen und ihm ei großes Finanzproieli aueeinanderzusrtzn durch welches er ksie Türkei retten will. E bezieht sich aus die Minen und Wäidei Gibt man ibm dieselben zur Bewiribscha lang, so will er in einigen Jabren übera Golkquellen bervorzaubem Der Sulia aber fürchtet sich vor ihm nnd hat ihn zu Stunde noch nichi vor-gelassen. ——··o·-— s Bonn- l«’iiia. Wir publiziren keine ge smachien Zengnisseiiber die Wirkung vo sDn August KönigUS H ambni ;ger Familien Medizinem son idem wahre und ächie Beglanbigmrgen de J vorzüglichen Wirkungslrast dieser alibe Iwährtee beliebten Heilmittel. A u s l a n d. Sterblicl)teits- und Gesundheitss Verhältriisse. Laut den Veröffentlichun gen des deutschen Gesnndl)eits-Amtes sind in der 46· Jahresrvoche von je 1000 Be wohnern aus den Jahresdurchschnilt be- rechnet als gestorben gemeldet in: Berlin 22,l), Breslau 24,3, Königsberg 18,7, Köln 21,9, Franlfnrt a. M. 17,—t, Han nover 12,8, Kassel 23,7, Magdebnrg 23,2, Stettin 23,1, Altona 20,1, Straß burg 18,6, München 28,8, Nürnberg 16,8 Augsburg 41,9 Dreden 20,6, Leip zig 16,8, Stuttgart 20,2, Brannschweig 24,5, Karlsruhe 18, Hambng 24,8, Wien 24,6, Pesth 30,6, Prag 34,3, Triest 24,7, Basel 18, Brüssel 23,7, Paris 21,9, Amsterdam 20,5, Kopcnhagen 18,7, Stockholm 31,2 Christiania 11,9, Peters bnrg 31,8, War-schau 26,3, Odessa 23,1, BUcharest 30, Turin 25,2, Athen 32, Lissabon 32,4, London 21,2 Glasgow 22, Liverpool 22,7, Dublin 28,2, Edinburg 16,9, Alexandricn (Aegypten) 35,6, New York 20,8, Phitadelphia 16,3, Bostou 20,5, Chieago 12, San Franciseo 17,7, Icalkutta 37, Bombah 51,6, Madras 96,5. Unter den Todesnrsachen zeigen die Jn fektionskrankheiten meist das gleiche Ver halten wie in der vorhergegangenen Woche. Nur Masern kamen etwas häufiger vor, vorzugsweise in Celle nnd London; in Krakau und Cheiiinitz- hat die Epidemie jetzt einen mildeten Character angenommen. Scharlach und Diphtherie zeigt sich in den Tages- Neuigkeitcn.» I Hlsvcll OIUUIKII VII IUWslIW-IUUIUIWKU Tieflandes, Berlin, Leipzig, Magdeburg, so wie die letzteren namentlich in Danzig, Halle, München, Wien, Pest häufig. Un terleibstyphen zeigten überall Nachlässe, besonderem Berlin, in Bucharest ist die Zahl der Todesfälle wieder vermehrt. Ein Todesfall an Flecktyphue kam in Benthen, zweiTodeofälle an Trichinofis in Leipzig vor. Dartnkatarrhe und Brechdnrchsalle der Kinder zeigten fich im Ganzen wie in der vorangegangenen Woche, und erschie nen in den Städten des füddentfchen Hoch landes, in Berlin, Hamburg. Straßburg noch immer verhältntßmäßtg häufig. Ruhr todesfälle mehren sich in But-harrst und Alexandriem Die Pocken haben in Lon don und Wien wieder etwas nachgelassen, veranlaßten aber in Triesi, Kcaian, Pe terebnrg noch immer zahlreiche Todeofaile. Jn Nefchtlamen noch bis Ende October täglich 4 bis 5 Todesfälle an Pest vor. Jst Yokohama ist die Cholera ausgebrochen, und waren bio 17.·Scptember von den 16 davon Erkraniten Japanen t; gestor ben; die Behörden haben Maßregeln ge gen die Weiterverbreitung der Seuche er griffen. Die Tieferlegung des Bodensees. Tie Tiefcrlegnng des Bedenk-es ein Pro jekt, dessen Nützlichkeit anfänglich unbe stritten war, scheint nach gründlicher Prit fung der Frage auf Schwierigkeit zn sto ßen. Fachmänner behaupten nämlich, die Tieferlegung des Bodenfees sei den Inte ressen fäinnttlicher Rheinländer zuwider, hauptsächlich des Großherzogthums Ba den, des Elsaß nnd der Pfalz, nnd zwar ans folgendem Grunde: Der Bodensee bildet ein ungeheures Refevoir, das die Hochwasser etwas reguiirt und langsamer abfließenläßt. Wenn man den Hochtvaf ferfpiegel des Bodensee-s nn160 bis 70 i Centimcter tiefer legen will, so wird dieje mge Wasser-wasse, welche sich bisher im See aufstauen nnd nach und nach abfiießen konnte, leichter abfiießen nnd dein Rhein eine Wassermasse übergeben, zn deren fo fortigem Abflnß die vorhandenen Hochtvas serddimnre in ihrer jetzigen Höhe und ' Stärke nicht mehr ausreichen. Die Ue berfchwenunnngen dürften dann Dimensio ncn annehmen, die alles bisher dagewese ne weit hinter sich lassen. Streich Vergiftung. Eine Dame lll Berlin hatte ein Stück Nindfleifch gekauft und davon Bouillon gekocht. Diese, sowie das Fleisch, schmeckten so taten-, daß die Dame glaubte, es sei and Versehen irgend wie Essig hineingekommen; trotzdem ver zehrte sie Beides und war infolge dessen mehrere Tage ernstlich unwohl. Etwa 14 Tage darauf holte sie von demselben Schlacht-r Fleisch, welches sic, in Erinne rung an jenen Vergang, die-mal btsondero sorgsam abrvusch, einmässerte und eian händig in ihrem Ofen kochte. Als sie die Brühe kostete, schmeckte dieselbe wieder wie scharfer Effla. Nunmehr faßte sie den Verdacht, daß dem Fleisch, welche-J ein bee sonderø schönes Ansehen hatte, irgend eine Substanz zugesetzt worden sei, um dasselb Fu eonserviren, und machte Anzeiaebeim Polizeipeäsidiutm Die auf Veranlassung desselben angestellte chemische Untersuchung ergab in dem Fleische, wie in der Brühe einen noch immer bedeutenden Gehalt von .iileesäure, einem an sieh in der Verbindung als Kleesalz scharfgifrigem Stoffe. Durch eine sofort angestellte Lokalrecherche wurde hierauf ermittelt, dnsz der betreffende Schlöchter wenige Tage vorher sein Ge schäft verkauft hatte und in einen Ort der Nachbarschaft gezogen mai-; es fanden sich jedoch in einem Eiekasien, der im Laden stand, noch einige Stückchen Fleisch, die von dem früheren Besitzer zurückgelassen worden waren. Dieselben wurden consta eirt, chemisch untersucht nnd zeigten sich ileesäurehaltig. Der Schlächter scheint somit statt des nicht selten zum Abreiben des rohen Fleisches benutxten Saloetera, der demselben eine schöne, frischrothe Farbe verleiht, das giftige Kleesalz benutzt zu ba ben. Nach deutschen Strafgesetzen kann, wenn solche wisse-etliche Vergiftung den Tod zur Folge bat, bis zu 10 Jahren Zucht hauo erkannt werden. Koiaken Vor der Himmel-Schön Ein iirkisches Blatt parodirt dle amtlichen Krieggbulletino aus dein rnssischen Haupt snaetier mit folgender hübschen Parabel: Zwei Kofnken stellen sich eines Tages bei dem Himmels-Zwar eln nnd begehren Eeniaß. Der heilige Petrus fragt: »Wer seid Ihr, md woher kommt Ihr? »Wir sind zwei Tosalen«, antworteten sie, die ain 13. An tust in der Schlacht gefallen sind« Das st eine Lüge, poltert der alte Himmels ichiießer, indem er ihnen den Rücken kehrt, denn das amtliche Vuiletin über die Schlacht am Is. August weiß nur von ei tem gefallenen Kosaken. N c U c deutfckj englische Schale-. Zum Besuche dies:r Schule ladet der Unterzeich iete treundlichst ein Eltern, welche geneigt sind, ihre Kinder dahin zu senden, werten gebeten, Na nen und Alter der Schüler in eine Liste ein-entra zen, welche zn diesem Zve ke in dem Geschäftsh ale der »Freien Presse« aufliegt. Lehrvlan, Bedingungen n s. w sind ebendaselbst sinzulehem A gewinselt Wolke Hnntn Glanz bei Hainiscäz Cä- III-in Unser Lager von: Consitüren aller Art ist in die "em Jahres aufs Reiz-sie ausgestattet. Wir em )fel)len besonders unsere selbstsabrizirtens Figuren für den Zseisnachtsöauml Alle in unser Fach schiagenden B:stellungen werden zn den billigsien Preisen noinpt ausgeführt. Allerlei Gebackenee, Consekt, Bonbons re. in reichhaltigster Auswahl stets an Hand. Man Tom-ne und besijnigeIunsere Weiyurechts-Ansstellung. Doxllsae Sww Beltram ä« Go» Main Plaza, Oie Pioniere von billigen Waaren. Yas- vtyt nggorkirte Berg-er in net Zweit EDie billigsteu Preise und die beste Bedienung. Die folgenden Waaren sindIJSpezialitäten und können nirgend-Z zu solch billigen Preisen zi» gutek:Qu:1it.it:gekausiiwudan Putz Waaren allerEArt, wies Damen-Etro!)- »F Filzhiite, Seiden- u. Sammetband, Pliifch,I«Ba:1mwollen u. 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X- o Dis-« Freie Free-reine Gerne Zi. Sehnt-. V. Linn-armen H. Schutz Z Co. Herausgehen Freitag den 21. Yesemti. 1877. Ueber Einwanderung in den Westen. Es ist jetzt ungefähr die Zeit, wo die Einwanderung in Texas ihren Höhesjunkt erreicht hat. Die von Osten kommenden Eisenlsahnziige sind mit Einwandercrn überladen nnd aus den Landstraßen, die von Arkansas nnd Louisiana aus über den Ned-River führen, sieht man lange Kara wanen von Wagen aller Art einher-ziehen, ans jedem von welchen sich eine Familie eingenistclt hat. Friiher blieb diese wan dernde Menschenmasse fast ganz im Osten hängen jetzt wo eine Eisenbahn glücklich bis San Antonio in den Westen einge drungen ist, kommt auch ein Theil davon bis zu uns. Wer Westtexas einmal gesehen und eine kurze Zeit in ihm gelebt hat, dem wird die Wahl nicht schwer, wo er sich niederlassen soll. Es ist erst ein Jahr verflossen, seit das Land dem Verkehr geöffnet wurde nnd doch sind schon hier und da ganz neue Ansiedlnngen entstanden und anf unseren Straßen begegnen uns fortwähre id frem de Gesichter, ein Beweis-, daß der anug noch immer zunimmt. Viele dieser Frem den statten uns nur einen Besuch ab, um in ihrer Heimath über das, was sie gesc hen, zu berichten, nnd wir sind überzeugt, daß die meisten dieser Berichte zu Gunsten unseres Landes ausfallen wir sagen die meisten, denn es ist uns auch begegnet, das; man in Versammlungen, die zu Colonisa tionszwecken in den grossen Städten des Westens abgehalten wurden, ein nichts weniger als anziehendes Bild von Tean entwars und die Staaten Kansas, Arkan sas, Weississtppt und ruaoauia vorzug. wie Leute, welche sich gegen Texas aussprec chen, waren gewöhnlich nicht aus der Re gion der Fichtenwälder herausgekommen oder waren von Landspekulanten nach se nen Gegenden im Osten nnd Norden des Staates g ·hrt worden, die man recht gut als Wüsteneien bezeichnen kann und wo man, wie ein alter, längst verstorbener Texaner zu sagen pflegte, nichts als ·Ge gendssiehn Andere waren wieder zu einer ungünstigen Jahreszeit gekommen, im August, wo Alles von der Sonne gelb ge brannt ist oder um die Jetzt;eit, wo es nun schon seit Wochen jeden Tag geregnet hat. Wir erinnern uns eines Mannes, eines Deutschen, Steinert mit Namen, wenn unser Gedächtniß uns nicht verlassen hat, der in der Absicht von Deutschland nach Texas kam, um eine Beschreibung von Land und Leuten in Texas zu liefern. Es war im Jahre 1846, wo ein fürchterli ches Regenwetter eintrat und die Prärien des Landes vollständig unter Wasser setzte. Er machte sich von Galveston zu Pferde auf den Weg ins Jnnere des Landes hin ein und fand natürlich alle Landstraßen überschwemmt und Wasser so weit das Auge reichte. Jn S an Felipe de Austin am Brazos angekommen, entschloß er sich, dieses Sumpsland zu verlassen und wieder nach Deutschland zurückzukehren- Das war nun Alles recht gut; er publizirte aber auch eine Beschreibung von Texas, wie er es esehen hatte und man kann sich wohl den en, daß sie niemand zum Ans wandern nach Texas veranlaßt hat. Solcher Art sind die Beobachtungen, welche noch heute von Answanderungs commissären und Anderen gemacht werden und es ist eine alte Ersahrung, daß ein Unglücksrabe zehnmal mehr Eindruck macht und Glauben findet, als die nächtig sten, vrakischsten und ersahrensten Män net-. Diesen falfchen Propheten aber muss man entgegeuwirken und wäre es Sache der Bürger von Westtexas, dies zu thun und da kämen wir auf ein Thema, welches wir schon so oft, als das über die Seiten wege, behandelt haben nnd zwar immer irnit demselben Erfolg. Wir meinen die Einrichtungs von Einwandcwngsbureans in den größeren Städten des Westens-, fdie den doppelten Zweck verfolgen sollen, wichtige Kenntniß über Land nnd Leute zu verbreiten nnd den Einwanderern mit Rath und That zu Hülfe zu kommen. Wir haben früher nachgewiesen, wie ge ringfügig die Kosten für ein solches Bureau sein würden, wenn nur diejenigen Bürger, welche ein wirkliches Jnteresse an der Ci oilisirung des Westens nehmen, sich daran betheiligen würden. Bisher aber sind alle Vorschläge nach dieser Richtung hin mit der größten Apathie und Jndifferenz ent egengenommen worden. Fremde, die sierhergekommem um sich mit den hiesigen Verhältnissen bekannt zu machen, standen zuweilen ganz hülf- und rathloö da und wanderten sich über die Gleichgültigkeit, mit der man über Einwanderung und Be siedlung deö Landes spricht. Glücklich war derjenige,trelcher einen Mann fand,der sich hier nicder·elassen hatte, um seinen Kindern und stundeskindern durch seiner und ihrer Hände eine sogenannte Zukunft zu schaffen und nicht durch den beständigen Wunsch, recht viel Geld zu verdienten und dann nach Deutschland zurückzukehren und sich mit den Chinesen anf gleiche Stufe stellen. Landmänner, Handwerker und der wahrhaft gebildete Mann in den Städten, nicht der Gelehrte und Halbton ser, gehören zur ersten silasse, die meisten übrigen Stadtbewohner zur zweiten. Man wende sich also an die richtige Quel le nnd man wird selten fehlgehen. Viel sicherer und erfolgreicher aber wür den die Bureaus wirken, von denen man von Anfang an jeden Verdacht, daß sie zu selbstsüchtigen Zwecken gebraucht werden könnten, fern halten ntus:. Es würde uns zu weit führen, das Projekt in allen seinen Einzelnhcitcn hier auszuführen und wir behalten uns daher diese Arbeit auf ein ander Mal vor Ein Sieg der cubnnisebcu Jn surgenten Wären tie rubaniscben Pairioim den Spaniern nur annähernd an Zahl gewach sen, so würden die Angelegenheiten auf der Jus-l gewiß In ihrem Vortbeil sieben, denn an Umsicht nnd Tapferkeit übertreffen sie ibre Gegner bei Weite-n. Das bewiesen sie wieder in der vorigen Woche. Der spanische Brigadegeneral Balera brach in Begleitung von 800 Mann von neue Munition, "Li’assen nnd 8500,000 just-führen Die Exped tion war den Cu ianern verrathen worden Und sie beschlossen dieselbe aufzuheben, koste es, was es wolle. Marirno Gomez wählte die Tapfersten ski 1er Freiwilligen aus nnd stellte sich selbst In ihre Spitze. Die Spanier waren ungehindert hie auf einige Meilen von Guayaranart gekommen. Dort erhebt sich an einer Stelle, wo zwei Wege sich lreuien, das Terrain zu Hügelm die mit Gebüsch bedeckt sind. Als die Ochsenkarren den Berg langsam hinaus gingen, fielen plötzlich aus dem Dickicht oiele wohlgezielte Schüsse. Einige der Zugthiere wurden getödtet, andere wurden wild nnd bogen mit ihrer Last auei dem Wege aus, kurz. es entstand eine allgemeine Verwirrung. Jn diesem Momente sprengte auch schon Marimo Goneez mit seinen Getrenen her vor und hieb ans die überraschten Spanier ein. Die Fuhrleute wandten sieh zuerst zur Flucht, die Reihen der Soldaten, welche die Zahl des Feindeo viel höher schätzten, als sie in Wirklichkeit war, hielten einige Minuten stand, aber ihre Colonne war, schon vorher wegen der Schwierigkeit dee Marsches getrennt, theils vor, theils hinter dem Zuge. Che sie sich vereinigen konn ten, waren die Cnbaner mitten unter ihnen und auch sie gaben Fersengeld, trotz aller Bemühungen ihrer Osfiiiere, von denen sich die meisten nur mit Mühe retteien, mäh rend der Commandeur Valera in Gefan genschaft gerieth Dieser hübsche Erfolg hat nicht nur den Muth der Jnsurgenten wieder sehr geho ben, sondern es wird dadurch auch manchem Mangel abgeholfen. Der Werth drei er öenieien Zuges wird ans st,000,.000 ge schätzt. ——-·-0--——.—. Tages-Neuigkeiten. Ausland. General Todtleben leitet die Ope rationen gegen Rustschuk. Sonst nichts Neues vom Kriegssrhaiiplatz. Die Gräsin Mirafire, Gemahlin des Königs Viktor Emanuel, ist am 20. zu Turin gestorben. Der König ist sofort oon Rom dahin gereist Die London Daily News bringt ei nen längeren Leitartikel über die Lage und erklärt, daß das Parlament nnr einberu fen worden sei, um Kriegsvorbereitnngen zu gei.ehmigen. Es verlautet, das; die Regierung beabsichtige entweder die türki sche Flotte, das tiirkische Interesse am Snezkanal oder fiir die Türken das Pro tektorat über Egypten anznkaufen. Ueber die Weinernte in leiadeira er fahren wir Folgendes Dieselbe ist so wohl was Qualität als Quantität anbe trifst, hinter der der Vorfahre Zurückge blieben wozu einerseits das während des oergangenen Sommers herrschende feuchte Wetter, andererseits die leider fortdauern de Phylloxera beigetragcn· Glücklicher Weise hat die Pbyllorera jedoch wenig Fortschritte gemacht und den Norden der Jnsel so gut wie unberührt gelassen, wäh rend im Süden der Distrilt von Camara de Lobos stark mitgenommen ist, die Weingelände von Canipanario, Estreito, Sau Rogue, Sau Martinho, Sant An tonio ic. dagegen haben wenig gelitten Trotz dieser Verhältnisse sind die Most preise etwas gefallen, was sich durch die allgemeine Geschäftsstille und die sich mehr und mehr anhäusenden Lager auf der Jn sel erklären läßt« Gläserne Typen. Eine Pariser Fabrik, welche das Patent zur Erzeugung des uuzerbrechlichen Glases erworben hat, erzeugt seit einiger Zeit versuchsweise Ty oen aus gehärtetem Glase. Diese Ver suche sollen ausgezeichnet gelungen sein nnd wenn sich dies bewahrheitet, so hätten wir es mit einem großartigeuErfolg aus dem Gebiete des Buchdrucks zu thun. Nach der Versicherung des Fabrikanten sind die gläsernen Typen ganz ebenso scharf wie die metallenenz sie werden in denselben Gußsormen erzeugt wIe diese, außerdem aber haben sie den Vortbeil, daß sie durch die Walze nicht zerquetscht werden können, daß sie sich überhaupt nicht abniitzen, daß sie bei unbegrenzter Dauerhaftigkeit weni ger kosten als Metalltypen, das; sie durch die plötzliche Abkiihlung, der sie beim Stereotyphirungs Verfahren ausgesetzt sind, nicht im Geringsten leiden und das; sie den Seher keinerlei gesundheitsschädli chen Einflüssen aussetzen. Diese letztere Rücksicht ist eine kapitale. Das Typo-« graphensGewerbe ist bekanntlich ein sehr i ungesundes wegen der fortwährenden Be rührung mit Blei, welcher die Sei-ser nu terworsen sind. Die Atmosphären in Druckereien ist durch Bleipartikelchen ge schwängert nnd chrouische Blcivergiftung ist eine Berusskrankheit der Seher. Die ser Uebelstaud fällt natürlich völlig weg,! wenn die Blei- durch Glaslettern ersenr werden. Die neue Erfindung verdienti jedenfalls die Beachtung der Fachkreise. J ll I U lc l-·« Jn New-York ereignete sich aut ZU. eine schreckliche Katastrophe, bei welcher nahezu 200 Personen verwundet uud über 100 getödtet wurden. Zehn Minuten nach 5 Uhr Nachmittags erplodirten die in einein Raum unter dem Straßentrottoir liegenden Dampfkessel der Candyfabrik von Greensield F- Straufz No. 6530 Bar (lahstrasze. Das Pslaster wurde in die Luft geschleudert uud die ganze Front des fünfstöeligen Gebäudes fiel auf die Pasfan ten herab. Wie viel Boiibergehende ge tödtet oder verwundet worden sind, kann erst gesagt werten, wenn die Trjiutnur weggeräumt werden. Jn der Fabrik wa ren zur Zeit ·275 Personen, meistens Mädchen und junge Männer iiu Alter 12 bis 20 Jahren beschäftigt die genaue Zahl läßt sich jedoch nicht angeben, da in der Fabrik Tag und Nacht gearbeitet wur de nnd die Arbeiter gerade unt 5 Uhr wechselten. Wie viele von denen, deren Arbeitszeit nm 5 Uhr zu End-e ging zur Zeit der Explosien noch in der Fabrik wa ren, ist nicht zu bestimmen. Tie der Ex plosiou und der Zertriiuunerung des Ge bäudes folgenden Seeuen spetten jeder Beschreibung Mädchen und junge Män ner sprangen aus den verschiedenen Steck tverlen hinab ins Feuer oder auf die Trümmer andere kletterten aus den obersten Stockwerlen auf die Dächer der Nebenhäuser und entkamen unverletzt, Von den Mädchen, die im zweiten Stock werl mit dem Sortiren und Packeu des Candh beschäftigt waren, wird wohl keins Ierettet lein. Der Buchhalter, der sein durchs Fenster auf die Straße geschleudert nnd erlitt eine gefährliche Berirundnng am Kopf» Das Feuer war gegen 7 Uhr un ter Centrolle und dass Ganze nnr noch ein rauchender Trümmerhaufen. Ter To talverlnst fiir die Fabrikbesitzer beträgt 8250,000 der Jerlnst an Menschenleben ist noch nicht in ermitteln. Der zwischen Sadannah und Pens York fahrendc Dampfe-r Hnntsville itt anf hoher See verbrannt. Menschenleben gingen dabei nicht Verloren. Liebe brachen am 20. in die Osstce des Eonntyschatnneistcrs zu Laterenceville, Jll—3· ein nnd stahlen 830,000. Ter Generalanwalt Von Pennsyl vanien hat gegen die Western Union Tele graphensKompagnie die Entscheidung ab gegeben,das-: sie kein anderes Recht hat,al6 nvischen Philadelphia nnd Pittsbnrg eine Telegrapbcnlinie zn unterhalten nnd das: die Gesellschaft durch ihre nngeseljliche Confolidation mit der Atlantie nnd Pari sic-Cempagnic alle ihr vom Staate Penn sylvanien übertragenen Rechte verwirkt hat. Sitting Bull befindet sich wieder ans dem Kriegss11si. Er hat die Reservatiens linie überschritten und bei dcn Bearpaw Bergen sein Lager aufgeschlagen südlich davon haben die Rothhäute die Prarien in Brand gesteckt. Laute Deer hat sich mit feinen Kriegern Sitting Bull angeschlos en. s Am 2(). Morgens brannte das Eith-Hotel in Portsmonth, N. H., ab. Der Verlust ist bedeutend, da nur wenig gerettet werden kennte. Die Gäste verlo ren alle ihre Sachen. Die Kohlenhäudler Fiellh, Mordh F Co. in Chicago haben mit 830,000fallirt; H. W· Witheral ist Co. daselbst haben sich bankerott erklärt nnd der Vankier Geo. Baker in Chester, Pa» hat seine Zahlun gen eingestellt. lieber die Affaire Conllina-Gordon wird nachträglich aus der Bundeshaupt fiadt berichtet: Wie ein Lauffeuer verbrei tete sich das Gerücht durch die Straßen der Stadt, daß viwischen den Senatoren Cont ling von New York nnd Gordon von Georgia ein Duell bevorstehe. Die beiden geriethen während der ErecntiosSitzung des Senats so scharf aneinander. daß sie sich gegenseitig das Compliment ,,Lii,zner« an den Kopf warfen. Senator Gordon hatte das Wort und verlangte, daß der Cornithericht über die Nornination des Herrn Smith zum ZollhausiColleetor in Mobile zur Verhandlung kommen solle. Senalor Conkling bemerkte dazu: ,,Laßt nns lieber zur regelmäßigen Geschäftsord nnng übergehen.« Dieses beachte das Blut des Südländers in Wallnng und er er widerte, daß der Senatoe von New IYork kein Recht habe, dem Senalspräsidenten Vorschriften zu machen. Conkling entgeg nete auf diese Worte in höchster Aufregung, wer behaupte, daß er dem Viceoräsidenlen befehlen wolle, sei ein Lügner. General Gordon wir-erholte seine Behauptung und Conlllng gab in erhöhtem Tone dieselbe Antwort zurück. Unterdessen waren die gegenseitigen Freunde der beiden Streit hähne ausgesprungen nnd versuchten Ruhe in stiften. Senalor Gotdon drehte endlich sein-sen Gegner mit den Worten der Rücken «Wir werden diese Angelegenheit ans einem anderen Platze ins Reine bringen.« Die Auesöhnung der Beiden ist bekanntlich schon am nächsten Tage nach dem Vorfall durch Freunde vermittelt worden —-----—--—«-k Geo. White, Coinntcreestraße verkauft chen unter Kostpreis, um mit dem großen Vorrath aufzuräumen. —-(-.-—s--— Niid rnng des Blutes. Das Blut verleiht dem Körper die ru seinem Leben wesentlichen Bestandtheile. Wenn diese n saeniigend geliefert werden,l21iien Kräfte nach; das Fleisch nimmt ab die, Meisteln werden schlaff. die reflektioen Kräfte verlieren an Ener aie, iede Fähigkeit ist zerstört- jedes Organge schmächt. Unter diesen Umständen muß offenbar der Organismus sogleich nachgrben, wenn nicht die Lebenssliissigkeit bereichert wird. Diesen Zweck zn erreichen, sollte man ohne Berng feine Zuflucht zu jenem großen Besrnchtnngsntittel des Blutes, Hostetter«s M a g e n di tte r e in, nehmen, welches den Stoffwechsel beför dert nnd den Blutnmlanf reichlich und tbätig macht Die atrten Wirkungen dea großen Stiirinssgsmittel zeigen sich bald in einer Zu nalsme körperlicher Kraft und geistiger Energie. Auch bewirkt sein Gebrauch eine regelmäßige Tbåtiakeit der verschiedenen Organe, das gute Werk körperlicher Frischbildung geht schnell vor wärts, und in der Folge wird die Gesnnrheit aus eine sichere Grundlage gebracht. I Its-. Anzeiqcm H. B a r b e ck macht dem Nu’l·kutn biennit bekannt, toß et seinen Stoie am Sonntag von 9 bis l? Ub- Vonnistags und von 3 bis loUhk Abinds offen halten wir-. .·-·-«-s----. Große Fest- Vorstellung, Mittwoch den 26. Dezember in i C A S 1 N O Veranstalset vom Beethoven Männekchor nistet freundlicher Mit-viktn.1;ntibnm Tiiettantctk Erster Theil: K o n ze r t. Zweiter Theil ntusikalisch dramatifche Vorstellung; l. Ein gebildeter Hausknecht, Posse mit Gefang. 2. Gräfin Juste, Opetette in einem Akte. oss Einttiitskatien St. Kinder die Hälfte Anfang präciö 8 Uhr. Wutsiugkr, Gewor beitek Ihi Uhu-m L eher. WI stets vorkächig eine vollstäsvige AND-U von Schmnklsnchen aller Art allcs neue Waaren. TM Nov-kamen von Uhren wetpm aufs sorg falltgste auoskfühn zu mäßigen stehen« sU 119 Commcrcestraße, nahe der Bräckc, B. Eugelke,s In w c l i c r nnd Händler in Dimnauteu, Uhren-, Juwelen :c., bat sein neues Gesetsäst in Nr. le Commereesimße mit einem auserwählten Vorrath der besten Gelei- ums Silbrrwnnrcn eröffnen. Tas Lager ist ein rollstiindiges und wird Alles zu den mässigsien Preisen angebo ten. Das Departement der Uhrenrevasalur sieht unser Leitung des von unserem Geschäfigbauz in Gaun sion ber eiihmlichst bekannten llhrmachcr Herrn L. Rom-sind der als Bester in seinem Facke im ganzen Staat bekannt ist. 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Städt-isct)e·Wnbn-ptiz.l

Pi otlamaton. Jn tietstrkinstiintnnng mit dem Freibrief nnd den Ordinanzen der Stadt ortnc ich- Innre-s H. Juni-h, Maoor der Stadt Snn Antonio, hier mit in den verschiedenen Wnrw drr Stadt auf ten zweiten Montag im Januar 1878, ten Vier zehnten Tag des Monats, eine Wahl iiir einen Aldernran in jeder Ward an, der fiir einen Ter niin von Z Jahren zu dienen hat, nämlich ,Ward No. 1 ein Aldermnn für T. T. Teil Jobn Monier. s k- 3 H OF- Holla 4 Martin Man Tie Stinnnpläisk werden von s WI· MU gens lis 6 Uhr Abends an folgenden Plätzen offen fein Wnrd1,Citv Hall, Gro. R. Dust-sich vor sitzentier Wahlbramte. Ward 2. Veranrcndi Hans N. Wiilsirig, norsitzenter INDEMNI sqs Ward Z, fiidwcstlichk Ecke vom Amme-Ge bäntm H. Karl-en vorntzendcr Wahlbennite. Ward 4- Villita Hans, C. J. Hirppkktz, norsitzcnder Wahlbenmte. Die Wulst wird abgehalten nnd die Berichte darüber ansgefertigt in Ueberrinstimmnng mit einer O«rd111anz, betitelt »Es-tue Ordinanz! zur Bestimmung iiber städtiiche Wahlen und; zur»Vcstrafung ringesktzlichen nnd betrügerifcbcn Stimmen-IX- pnfiirt nnd genehmigt arn 5. De- zember 1876. Zum Zeugniß hierfür habe ich dies mit mei ner Namensunterschrift eigenhändig versehen und das Siegel der Statt San Antonio nn diesem vierzehnten Tage des Dezember 1877 darunter sitzen lassen. Passitt und genehmigt am n. November 1877. H F k en O, May-n Atkknim T h sp· V Ei v ric-, städlischer Erm. 18,12 25nt Y. Ycorrig Y. Ytorris u Epmmmestmße, Ecke Anmistt Für die Herbst- und Wintckfaison 1876—77 offe tirm wie das nichhaltigste Lager von Herren- und Knabenkleiderm Hüte-n, Hemden, f Schuhen nnd Htiefefn u. s. w. Ferner eine reiche Auswahl ExKleIderstosse für Damen, von allen Qualitäten u. in den met-ernsten Farben, Flaum-, Leinwand, Tifchi und Handtüchet, Schwarze Seide und Alles, was in Geschäften erster Klasse gesun den wird in größter Auswahl und· zu billiger-n Brei-en als-« jc zuvor. Wie-laben dabek Jedermann ein« unser Lager zu bestchtigen und unsere Preise mit denen Andern zu vergleichen. A. Mut-ris, 1:3,10tuw3M 24 commereestreet. Achtungll L. Huth G Sohn baden dad Geschäfte-total, Ecke Ton-Imme- nnd Sk. Narrn-use mater L. Mote er Bro. dessh gemiethet und werdet am 1 ö· N o v e m b e rie Zweig-Geschäft dort eröffnen. Bis Weihnachten Perden wir das große und geräumiqe Lokal, ausschlreßlich für arr sere große Ansstellung ZSpiclwaakerr benutzen nrrd laden use-se Kunden Und das Publi fgrrr im Allgemeinen ein unser Leger und Auswahl zu desichriaen nnd Preise vergleichen, elte sie an derswo kaufen. Kommt und sehet den ,,Tallv No«« die merikanrschen Vorm Nadmarchinery Scheere-n schlcifer, a-te Takt-e und tausend andere Neudeitrn. Unser altes Ge fchre werden wir fortsetzen im alten Lokale in der Motirstraße, gegenüber Gold frarrks neuem Gebäude Seel-ne ers-alten eiue große Auswahl vrtt Cnen-,.Holz- u. Korbwaaren, Farben, Oele-r, Prnseln ek. 250 Vrlnly-Pstäge, 1000 Gallonen Harrisorr Bro. sum sosostigen Gebrauch zubereiteten Farben. kLandrety Filtrum-few Y Yutlr ö: Falken N i e. T e n g g, Nachfolger von Julius Berendd, Buch-, Schreibmatetialieu, u n d Musikalien Handlung, Zeitschriften u. Hatanteriewaateu, halt siets elrre reiche Auswahl a ter Akten Bücher, schuld-jeden Rom-re, wissemtchamiche Wert Zeitschriften ln deutscher nnd englischer praku der sowie ern volles Assortesnene vo Sedeeilt- nnd Zeichenmateeialiea, costs-sichme, Bilder-redeten nnd Glas nnd allen tn das M etrrschlaaesden Ie sxtleer mittels. sstchm seiest-isten ad Insttattere Im derr ans settellrurgerr erkennest besorgt. ermessen-km Gelt-g Zc Wulst Cum-os- und Detailhåndler in Ryc n. Bonrbon Whisly, Rtmuemz Chem) Einger. Pkäckh Apple and Cognak Brandko, Holländisch-m I. englischen Gip, Rum, Bitters, Himmel, Poren-ein Eben-v- Rheim sub Clatetweinem YlumrAu-,Stru--k, gegenüber der deutschen katholischen Kirche. 25,71uw3M Tremont Honfc. Ecke von treuem- nnd Chukchstraße. Gnlvmmh Texas-. Alle Bequemlichkeites, die ein Hotel erster Klasse beben soll.—clevatok,elek1rische Glocken und alle modernen Neuerunge- stnv vorhabe-. Sblsa 8 Dtsilm Mietbey frühere Eigenthümer m »Genos- Svmhem potelx 17,9,t Buch hinder, »H gcgknüber von Wagners tx.57jk!-nn«(ls c der Paupmrth kmvsiebit sich Tut IVcsurmna akler in tcm sc ils G ssml Vksige uni- pmnvtc BI skovgsM sjslagrnden Arbeiten. tienung wird zugesichert. F. Kalteyer, Dmguifl und Sputhclikr an der Nordscite des Main Plazas, hält stets zum Groß- und Kleinvcrkauf Droguen, Chemikalien, Patent-Wkedizinkn. Parfiimericn, Haatölc, Pomadci, Toklkttkngkifru u. I. w. Bruehbänder werden aufdas scrgfdkiizrste angepaßt Für Photogravhm eine schöne Auswahl von Materialien und Utenfilicu. 28,9,-uw3M Lerouru.C9sgrovi —00 s—

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Aufgabe der Anstalt ist« vollständige, den Anfor derungen des Lebens entsprechende Ausbildung der ihr anvertraut-n Zögtinge. Dieselben werden von fünf Lehrerinnkn m bcn Elem(ntar- utd höheren I Ein-deren sowie den neuern Sprachen, Musik, Z-ich- nen nnd Handarbeit gründlich unterrichtet DJS Institut liegt auf einem hügeh südöstlich von ttc s Stadt und ist von schönen, schattigen Spielvlätzen i umgeben. Dasselbe bestebt schon seit Jahren und stehen ibnt die besten Referenzen zur Seite. Um nähere Auskunft wende man sich an die Vorsteher-innen Natalie v. Schenck und Alice Nohl. o,10— F. E. Beitcl Fr Bro., L u m b er- Fa rd H ei n d l e r i n Muskeln-, Bank-Zimm- u. Getrag Bolz, Thüren, Fetistcrladen, Thür- und Fen -fter-Füllungen, Schindeln, Fenzcn, CederiPosten u. s. w. Ferttge Sarge sind stets vorräcbig. O ffice un d Y arb: Flokeöstraße, Sai Antonio nnd Kingdburv, dem Endvunkt der Gal veston, barrisburg und Sau Antonio Eisenan 4,3,w3 Ncucfte Erfindung in der Phwtogtsnphie. 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Germania Blechmusik und O r eh e ft e r Der obige Verein empsieblt sich dem Publikum und bittet um Patrpnage. Bestellungen für Bällez Partien, Picnies, Begräbnisses u. f w lönnen bei Frau Wetter-sen an Alawostraße oder bei Geo. Hil åers an der Haupistraße net-tacht werden« Mein orvø ist aus den besten Musikern der Stadt zu- fammengesiixt und seine Reine Anzahl befähigt uns, I bei guten Leistungen-, billige Contrakte abzuschlie- i ßcn. Achtungevoll Ex. M. Zeugin-; 5,1l,t3M Dirigent des GermnniwCorypZ Haus zu vermiethen. Ein Haus in derGartenstraße, kntbaltend drei Zimmer und Küche, Holefchupvem Hof und dewäs sIerbaren Garten. Nachzufragen bei, L. Huth u. Sohn, Marktstraße. ji. Zeiger emvsiehlt fein reichhaltigeOLager der neuesten Herbst- und Ttherwccaren,ä und ganz besonders Fertige Anzügc. Unsere Amüge haben den schönsten und kleid samsten Schnitt nnd passen Vortrefflich. 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USE MHSS l’xlt Jivntxrtilc n. uns-mer 1 BENNET. Grund Eigenthum —imel LBBBNDBS leH. Jeden eine große Auswahl von Stadkwobnnngen, Bauplätzrn, Rauche-, Olantagem Mühlen,« Stett-, Formen und brachliegenden Ländereien II verkaufen. Beschreibungen und Jnsvrmationen darüber roerden ergeben. Fremden geben wir lonrnftei Information uber den Werth des Grundeigentbumo und die Anlage von Kavitalien. M Zu vermieehem 160 Icker Land, C Meilen von der Stadt, Ein h n« mit 4Zimmern, Ug. 2 Eine große Camb Ward. Ein großes Gebäude, rassend fin Einrichtung eines beerdintzbensei, 1000 Icker Land. eingezännh 30 Acker in Kultur. ein kleines Haus te. Inn scker Lend, kleines dauMC Acker eingezännt, c Meilen von der Stadt. Schafe zu verkaufen» Ists merikenifche Mutterschm 1500 fange Sänfte werden C Pfund Wolle geben. 700 Mutterfchsh werden b Ist-nd Wolle geben. 120 Schafe I. Widder werden 6 Pfadd geben. 1000 etnischte Schafe, junge nnd alte. werden 4 Ifnnd olle geben. Nov ansgesuchte merikenische Mutterschafq vrn s-—Z Jahre alt soc 2—Z Jahre alte Mutterfchafe besserer Zucht, werden 4—5 Z- fund Wolle geden Gute Gelegenheit Ein brosiuble0, gut flehendes Geschäft, M kein Kapital erfordest, wird entn Verkauf für 500 Dasse- angebotem Des Geschäft bringt einen Ge winn von tuoo bis 1500 Dsllar pro Jahr. Verschiedene-. Ein bedecktes Nation lin Bellen sein-schn, bil lig für still-. Ein bebeck es staat-, in gute-n Stande, weerb 250 Voller, für 150 Deklar. Ein amerikanifster Poet-Tisch. beinahe net, mit 11 nettes Hölle-. Kost-weis 275 Voller fü: Zisc. Keine Meethe verlangt. Wir werden anf fünfGtundstickm däufer bau en und von den Masern mcnttiiche Zahl-engen an nehmen. M it B e n n e t, Grundeigen Wams-Ismen Zmeg s- Demut, ine Dauenbsnersches Gedanke, Zimmer Nr. Z, eine Treppe hoch. Rassen "Howakd, Rechts-Auwe!t s- nnd Las-dasjeni bei-— th se Beim-L Abgang und Ankunft der Eifeababnzüge. Die passagiktküge verlassen, Sonntags ausge Iowa-eu, Sau Inwi- sm Uhr Vormittags, St ni- us To und-O 1142 III los-en in sonsten um 4.45 Nachmittags nnd is Mal-eilen Im 11 Uhr 20 Nimm- Iseuvs a-. Sie gebe-II ab :von sahest-I n s ss Institut hast-I Mo Ton-In mo Nacht-mast Segnla 7.21 IIIIU ad los-n in Sau Inmi- II I Uhr Ade-di as· 0 Post s Stunden Dik hiesige Ypstoffm ist täglich von U Uhr Bot MCCO bis V m- Ibesss »Man- Dik Dfstct für Rezitativ- us stufe- M s Up. South sind beide Officin von s bis Vz Uhr soc-sinnst esse-.

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Cis-endva sc Co. Dem Publilaai bit-mit zur Kenntniß uahsm daß wir mbes unsere- Isltku Ot schäft ou dem Mainplasa ki- Zsesgqefchäfi auf Um Flaman gegenüber dem Muts gabst-l ktablikt habe-, tu Ieicht-I wis ebenfalls eine große Ins-obs von E is f e n I a t i n aller Urt, Ackermsckäthi schalten x. zu km billisstnc pntstu steil an band haben. 5,14,t71’ Es Die Auswahl in Schuhen ist nir gends o gut,wieim D ollsrsStorq die Preise sind billigerswie Zucker. Bcechwaaten aller Art und Blechge chirk in reicher Auswahl bei- G eo. hin. --·-.-k———.-—— HHHHHHWWHHH Jm many-krank J 25,000'zD-lisr Eise-ill- IIHMeiItmsv Statiu. Für diesnächsten 30 Tage zu En-; gross-Preisen. a. sau- sep. j ONPHHOOIHHHHWHHHHH ;2,Is,imste Täglicher Mutter-Bericht Freitag, 21.«-,Tec., Nachmittags 2 Uhr; Barometer 29.599 Thermometer 65 Feuchtigkeit der Luft 68.0 Höchste Temperatur 68 Richtigste Temperatur. .;')l Wetter wolkig Wind West Geschwindigkeit per Stunde 1 M. Nesenfall susuii thtc ji« Beobachter. Eine Korn-. II Isc, sticht as m Fetzen von Just-Ma sti, IWM Scsåchy Emktäitiguys. Beil-il m Its-Mus- t. I. I. leih-, sum up the s itti its senkt In jle umn- Diescs ch Onistinel Isid- vos eine-«- Niiflotu in II Isnils tust-« soc-m- ust-if tm cvupm III-v- Soseps t. Its-m cis s THIle M Ists MIs-: JEAN-soc Lokalcs. San Antonio, 21. December-. Von der Grenze. Ja El Paso Comny ist Alles ruhig ge worden. Nachdem die Range-r sich ergeben hatten nnd Howard getödtet war, ist der Mob augeinandergenangen und für die von Neu-Mexico eintreffenden Bundestruppen bleibt Nichts zu thun über. Der Galvrsion New-z wird gemeldet, daß der Kommandant von Neu-Laredo, als er hörte, daß mehrere Strolche in fei nem Bezirk Gewaiitbaien begeben, sofort eine Abtheilung Kavallerie abschickie nnd die Verhaftung der Gefetzesübcrirrter an ordnete. Die Bande wurde gerade dabei überrascht, wie sie einen Wagentrain plün derte. Jbr Anführer-, unter dem Namen Ei Tigre bekannt, wurde gefangen genom men und sofort aufgekniroft· Manuei Ve navides, ein anderer von der Bande, der bei der Ermordung der Brüder Fiy betheii ligt war, ist schwer verwundet worden, entlam aber über ten Nio Grauen Capr. Nogers von unseren Nangern ließ nach ihm suchen, er wurde auf einer Rancho entdeckt und dein Sberiff von Laredo über geben. Jofepb Mngassin teiegraphirt an den lGonvrrnenr von El Paso neu-, daß die Nanger dort angekommen sind. Getödtet wurden Moriimore, Mcsziridh Dickinfom Ellis,Horvard und Migel Garcia. Drei werden vermißt Ale die Führer des Mobs in San Eli zario werden die Merikanrr Cisio Salcido, Leon Granillo, Chiro Basillo nnd Juarcg htssitlnrsk Mittwoch Abend irn Gast-ro Der Beethoven Männerchor veranstaltet ,Mittwoch Abend, als ain zweiten Weib nachtsfeierlag im Casino eine große musi kalisch drarnatlsche F.st Vorstellung, bei welcher einige unserer bekanntesten Dilet tanten freundliche Mitwirkung zugesagt haben. Den ersten Theil des Abends bil Tdetdad Konten, rae neben einigen Or chesterpieeen uns mehrere neue Chorlleder bringen wird. Davon nennen wir »Poe ten aus der Alm«, eine der prächtigslen Kompositionen von Engelsberg ein Mat lied und das Jsenenaun’sche »Ich liebe Dieb« Zur Ausführung gelangt dann »Ein gebildeter Hausknecht«, Passe mit Gesang in eineni Akt von Kalisch nnd die Operette ,,Gräsin Jaste« in trefflicher Besedung durch Frau Karber und Herren Kinder, Müller und Schunkc. Wie glau ben allen Besuchern der Vorstellung einen recht vergnügten Abend versprechen zu dür fen, da das Konzert Nichte zu wünschen übrig lassen und der draenatische Theil des Progranrmea in jeder Beziehung zufrieden stellend durchgeführt werden wird. Alles in Allem genommen wird die Abend-Unter baltung auf die Vexeichnung Fest-Vorstel lung Anspruch machen-können, denn die Herren vorn Beethoven Männeechor, sowie die mitwirkenden Damen haben ed sich eine besondere Anstrengung kosten lassen, um bei dieser Gelegenheit zu glänzen. Hoffentlich werden wir nun aber auch am Mittwoch Abend dle Casino Halle in allen ihren Räumen gefüllt sehen. Eintritt-kauert G si. sind jetzt schon bei Herren Karber, Müller und H. Barbeek tu haben; dieselben können ebenfalls als Weibnaebtegeschenke Verwendung finden und werden gewiß von Jedem gern angenommen werden. Weihnachts Notizem Ter bekannte höndier in seinen impor· i ten und einheiuiischen Cigarren, Herr R a sa el D i a z darf bei einem Rundgang durch die Stadt nicht übersehen werden. Eine Kiste bester Havanna-Cigarren, eine Meeeschaumpseise oder Spitze, ein seines Cigarrenetui oder abee etwas aua dem Ju welen-, Gold- nnd Sitberwaarenlager des Herrnniid immer ala ein hübsches Weih nachtegesebenl willlommen sein. Herr Diaz hat eine samose Auswahl von Cigarren und da er selbst und in großen Quantitäten im portirt, kann er dieselben zu mäßigen Prei sen verlaufen Wer sur die Feiertage ein ilebriges thun und sich selbst, sowie seine Besucher mit einer seinen Havanna trakti ren will, der laute bei herrn Diaz. Bei dieser Gelegenheit werden wir an den alten Spruch erinnert: »Und sie tran ten dabei Jawohl muß getrunken werden und zwar etwas Gutes und dies bekommt man bei unserem Freunde in der Markt iteaße, heren C. G. Artzt, der einen ausgezeichneten, selbst gemachten T e r a S tve i n bei der Gallone und bei der Flasche verkauft, und der Vorbereitungen getroffen bat, die ganze Stadt mit Wein zu versehen. here Arpt bittet, die Bestellungen recht gei tig einzugehen und nicht Alles aus den letz ten Tag zu Verschieben, da es sonst unmög lich mirs, alle Aufträge prompt auszufüh ren. Herr Acht ist immer in seinem Keller zu sinken und wer daher den Wein vorher einer Probe unterwerfen will, um eine Aus wahl zu treffen, der isi sieta willkommen. Nicht zu vergessen sind tie Deutschlander Deliiatessen, die Herr T h e o. S ch le u niag besonders für die Feiertage impor tirt hat, ala da sind Alle möglichen Sor ten von Garten, Sardinen, Sardellcu,- Ca oiar, die verschiedenen Muaarten, Ebrin then uud Rosineu guni Kucheiibackem und Viele andere Sachen. die man wohl an Fest tagen in jeder Haushaltung baden kann. Von des anderen Art-lein, die Herr Schien ning führt, wie Giaeivaaien, Groeerie6, Whialeh und seine Liauöre, Rheinwein nnd Eigarren brauchen wir unseren Lesern iei nen detaiilirten Bericht zu erstatten, man weist, daß here Schieuning ein großes Lagert-on Allein hat, billig veriaust und Alles srei ins Haue al liefert Da wir seiten noch von sicirienten Flüs sigleiten gesprochen haben, wollen wir auch aus das Geschäft der Herren Ecke y öt W o isf, an Alamedastraße, aufmerksam machen. Die Herren haben ed verstanden, sich in unserer Stadt, sowie im Lande, schnell eine Kundschast zu erwerben, da sie gute Whieieysx ausgezeichnete Brande seinen Cognae, echten Num, importirten Lümmel, sehr guten Port-rein und über hauht Alles in vorziigiichei Qiaiitat ver-i laufen. Auch Champagner und Wein ge hören zu ihren Handeieartiiein und sind alle diese Sachen bei der Flasche, beim Dut zend und b-i der Kiste zu haben« Die Her ren Eckey se Wolff iönnen einen »Nun« vertragen, ohne rote die Sparbanien tm Norden zu brechen; ihre Waarenvorräthe erlauben ihnen daa. Also den Ver such gemacht! here L. Bria m der alleinige Agent dea Ginkeimeyertheree hat einige Wagen ladungen kleiner Fäßchen an Hand, speciell für Familiengebrauebz Bier beim Dutzend Flaschen zu 82.25 wird frei sing Hauc- ges liefert. Außerdem empfehlen wir das La eer Von Geoceriewaaren des Herrn Briam der Beachtung des Publikums. Nach der Coinmerasteaße zuritik’el)rend, machen wir Vor dem Putzgeschäft der Ma dame A. Greise n Halt. Hier finden die Damen Alle-, wao zur Festtoilette ge hörtund besonders eine vorzügliche Aus wahl Von Hüien neuester Fugan nnd neues stern Aufputz. Bänder-, Spitzen Stiele reien und was sonst in einem Putzwaaren geschäft gesucht wird, ist in Fülle Vor handen. Und nun wollen wir noch kurz bekannt machen, daß Herr H. J u l i e n den ,,eltern lasen-« Waisen, jungen und alten Jungge sellen für weniges Geld ein famoserz Fest tageessen liefert; die Herren Frank Schutz Und Ed. Braden, die Kutschen iu den Besuch-L nnd Spazierfahrten stellen die Herren A. Scholz, H. Kaeber, Doseh Fr Rische, Georg Hörner nnd Jakob Körbel gar reichte dagegen haben, wenn man wäh rend der Feiertage mehrere Male bei ihnen einkehrt und Herr C. Hummel die Kanonen, Gewehre und Pistolen liefert zum Atfeuern der Freudenfchüsse. Wenn nun noch der Wetterclerk ein Einsehen hat, die Straßen trocknet und den Norder gehörig blasen läßt, so kann76 an dein nöthigen Festjnbel gar nicht sei-ten, wir werden frohe, vergniigte Weihnachieseiertage verleben iönneu. H. Grenet’ss Spieltvaarcnlager ist eines der bedeutendsten der Stadt. Die Ansstellung ist prächtig und so überaus reichhaltig, daß man Stundenlang in dem Store verweilen kann, um alle die herrli chen Sachen in Augenschein zu nehmen. Von dem kleinsten Puppen Balsy hie zur größten Puppe sind alle Farben und Schat tiruugen vorhanden, dann kommen die vie len Spielsachen an die Reihe, die Solda ten, Kegel, Wagen, Helene, Säbel; die Schachtelwaaren, wie Skyäfeniein Städte, Dörfey Baukästen und was der Dinge mehr sind. Es würde uns zu weit führen, wollten wir den Versuch machen, nur einen kleinen Theil von Dem anzuführen, was alles bei Herrn Grenei eingetroffen ist und zum Verkauf speziell für die Weib achtszeii seitgeboten wird. Wir rathen Allen, deen Geschäft einen Besuch abznftutten und sieh nicht nur von der Reichvaltigteit des La gers, sondern auch von der geschinackoollen Auswahl aller möglichen, nützlichen und brauchbaren und hübschen Weihnachtages schenke für Jung und Alt zu überzeugen. Zur Ksarnuug. Die in Amerika allgemein eingerissene Unsitte, daß halberIVaEbsme Knaben alle möglichen Gattungen Schießsvasfsn nnd Mordinsirumente mit sich bernmtruen, ist schon so oft gerügt werden und hat bereite zu so vielen Unsällen und Verbrechen An laß gegeben, daß es eigentlich ganz über flüssig erscheint, noch einmal aus ibre Nach tbeile aufmerksam zu machen. Und doch ist ersk vorgestern Abend wieder ein Menschen leben diesem Mißbrauche zum Opfer gefal len und ein junger Mann zu einem, wenn auch unsreievilligen Mörder geworden. So schwierig ea nun auch seist mag, die sen allgemeinen und in den meisten Fällen ganz zwecklosen Gebrauch von Schießwas« sen zu beseitigen, so sollte doch etwas ge schehen, um lbn wenistene einigermaßen einzuschränken und solche traurige Vorsiille zu vermeiden. So gut, als ca durch dae Gesetz verboten ist, an neindeejäbrigr Per sonen geistige Getränke auszuschenkem könnte man auch eine gesetzliche Bestimmung an nebmen, daß es allen zum Verkaufen von Pulver berechtigten Personen verboten sei, Pulver an Minder-jährige zu verlaufen. Ein solches Verbot möchte wohl das ilebel nicht ganz besetigen. aber jedenfalls stark einschränken. Auch Eltern, Lehrer und Arbeitsgebee könnten viel thun. wenn sie daraus sehen würden, daß ihre Kinder und die ihrer Obbut anoertrauten Personen keine Schiesnvassen mit sich berumscbleppen Alter-lei. General Ord ist wieder hier einge trossen. Die Arbeiter halten morgen Abend in MeyerW Halle eine Versammlung ab, um eine Hilfs· und gegenseitige Unter stützungagesellschast zu gesunden Das 20. Jnsanterie-Regirnent wird unsere Statt aus seiner Reise nach der Grenze nicht berühren, sondern von Gnl veston aus direkt nach Fort Broevn und den Riuggold Barrackz abgeben. Die Ereursionisten von bicr nach New Orieans mußten in Galoesion med rere Tage überliegen, da sie mit den Mor gandampsern nicht alle zu gleicher Zeit be fördert werden konnten und kein Ertra lDampser sür sie eingestellt war. Außer ,dem waren sie gezwungen, auf dem Dam .pser ihre Mahlzeiten zu bezahlen Der Fluß ist noch immer hoch. Die Mühlbrücke ist fortgeschrvctnmt und alle auf jener Seite des«Flusie-s tdointendenBiirger, miissen einen großen Utuweg machen, nm in die Hauptstraße der Stadt zu gelangen. C. H u m m e PS großer Wasser-laden an Cont rnercestraße ist dass reichste und bestcnnsgh stattetste Etablisseinent dieser Art in der Stadt. Da Herr Hunnnel alle Einsäufe in großen Quantitätrn und g e g e n b a a r rnacht, so ist er im Stande, billiger als irgend jemand anders zu verkener nnd die verschiedenen Artikel beinahe zn Fabrikpreisen abzugeben. Das Lager nrnfaßt alle Waf fen, wie Vorder- nnd Hinterlader, Doppelflintcn, Büchsen, Pistolen, Patron-en aller Art, Mnnition nnd Jagdgeriith. Es liegt iin Interesse eines Jeden, seine Waffen bei Herrn Hunnnel zu tausen, da er nicht nnr die neuesten Patente sortsväh rend an Hand hat, sondern auf Wunsch irgend ein Gewehr oder eine Pistole koni rncn läßt. Jäger sinven Alles, was zn ihrer Ans stattung nnd zn ihrem Gebrauch gehört. Aufträge aus dein Lande werden erbeten unter der Versicherung, daß dieselben pronipte Berücksichtigung finden nnd schnell ausgeführt werden« T exas Ju Bell Eounty soll demnächst noch einmal iiber das LocaliOptiongeietz nbge stimmt werden. Bon Heaine nach Belton selleine Eisenbahn gebaut werden. Die Be wohner der letzteren Stadt bringen das Geld dafür auf. Von Fricdiichsburg wird berichtet Die Frau des Farniers Martin Heinr mann wurde nnlängst wegen eines Streites mit Nachbarn zur Zahlung einer Geld strafe oder wie das üblich zu einer entspre chenden Gefängnißhaft verurtheilt. Heine mann bezahlte die Strafe nicht und so wurde die Frau eingesperrt. Nachdem sie drei Stunden im Gefängniß zugebracht, hinteriegte ihre Mutter die Geldstrafe und die Frau wurde entlassen. Ein junger Mann Namens Eichart war ausgegangen, sein Pferd zu suchen, das ihm abhanden gekommen war. Er bemerkte ein Pferd, welches dem feinen ganz ähnlich fah und von einem Manne geritten wurde. Ohne Weitere-J schoß er auf den Fremden und oerwnndcte ihn. Mehrere Stunden ipä ter ritten fiinf Männer vor das Hans des Mr. Marichaii iu Cheirh Sp.·mgs und fingen nach Eichart, indem sie erklärten, daß er einen von ihrerPartie geschossen nnd verwundet habe und daß er auf feiner Hut sein könnte. Dasä Pferd, welches der Fremde ritt, war nämlich desfen Eigen thum und hatte nur dieselbe Farbe wie das, welche-I Eichart entlaufen war. Die mit dem Brrnier Dampser »Niiinberg« in NewOrleans angekomme ncn Einwanderer trafen am 19. in Gal vcston ein und sind nach dem Innern des Staates abgereist. Wäbrend dieses Jahres sind in Lock hart nur drei Personen gestorben Jn Camp Couniy wird Schweine fleisch mit vier Cents per Pfund verkauft. In Forth Worth werden seit den letzten Wochen durchschnittlich tägiicb 800 Ballen Baumwolle zum Markt gebracht. Die Banken zahlten dafür an einein Tage 880,000 aus. Das heißt Geschäftt Auf den Frachtziigen der Central bahn verschwanden während der Fakrt häu fig mehrere Ballen Baumwolle, ohne daß Jemand im Stande gewesen wäre, anzuge ben, wo dieselben geblieben sind und aus welche Weise sie verschwinden. Das Rath iei wurde gelöst, durch einen Nrgerjungeu, der dem Konducteur eian Frachtzugee für die Fahrt von Naoasota nach Brhan einen Ballen Baumwolle anbot. Zwiscer Na vasota und Waikers Tinktur-, wo die Züge Wasser einnehmen, wurde der Raub von einigen in der Nähe der Bahn wohnenden Negern in folgender Weise ausgeführt: Sie jhatten starke Seite, an deren Ende ein drei Zoll langer eiserner Haken befestigt war. Dieser Haken wurde auf die mit Banmwoilenballen beladenen Wagen ge worfen; er klammerte sich in einen Ballen ein und derselbe wurde heruntergezogenz da dao andere Ende des Seite- an einen Baumstamcn gebunden war. Auf dem so erbruteten Ballen wurden dann die Signa turen ausgrwischt und die Ballen wieder verkauft. Ein in izlatonca am U. ausser-roche nee Feuer zerstörte die Geschäitobäuser von Pinter II MeGiniy, Geo. Baucrschlag und N. F· Briekoe Von hier aus wer den durchschnittlich von 80—90 Ballen Baumwolle verschisst. sei Sauta Claus wird scin Hauptquar tier iin D o l l a r St o r c aufschlagen. Die bestpassenden Weihnachtsgeschcnke sind dort zu finden. Diplomatische Rechtschreibung. Wir erinnern uns nicht genas-, ob es Stiche-lieu oder irgend ein anderer großer Staate mann gewesen ist, der die Bemerkung ge macht dat, ein Diploniat, oder wer es wer den wolle, solle möglichst viele Liebe-wer häitnisse anknüpfen, aber sich so wenig wie möglich verlieben. Wahr ist sie, wenig stens was den leplen Punkt anbetrifft das bat einer der Candidaten für den Gesandt schastdposten der Ver. Staaten in Belnien kürzlich erfahren müssen. Herr E. P. Beauchanip, ein Adootivbiirger sranzöstschek Abkunft so erzählt die Chieago »Tri bune« ist seit Jahren amerikanisch.·r Consul in Böln nnd hat sich unter den auterlranlschen Neisendcn durch seinen gu ten und gastfreien Tisch, sowie alo gefälli ger Wegioeiser zu den Metkwürdigleiten der »in-liegen Stadt Kölien«, die viele han« dert Kapellen und Kirchen bat, zahlreiche Freunde gemacht. Bei einer der Gelegen. heilen, die er halte, um Fremdensiibrer zu spielen, so erzählt man, verliebte er sich sterblich in eine schöne Amerika-neun nnd gestand derselben seine Leidenschaft in einem Briefe, der zwar sebr zärtlich, aber eben so unorthographtsch wie zartneo war. krr bot der Dame sein ,,l10le hart« (fein ganz un orthogeapbischeo Herz) an. amüfirte sich sehr über die consularisebe Liebe und noch mehr über die eonsularisehe Orthograpbir. steeitbareø Recht Aber sie zeigte den Brief auch ihren Freundinnen und dazu hatte sie, nach den unter Liebenden geltenden Regeln, freilich kein Recht. Eine dieser Freundin nen nahm eine Abschrift des Briefes, nnd als nun kürzlich Herr Beanchamp in einer Cabinelesitzung als das neneste Muster Hayesscher Cloildlensieeform für den va tanten Posten in Briiffel in Vorschlag ge bracht wurde, legte plötzlich der dicke Gene ralposimeisier Keo jene Abschrift als Beleg vor, daß der ,,Consul in Köln« snit der englischen Sprache und Oribagrapbie auf sehr gespanntern Fuße liebe und sich da her für den Gesandtenposien in Brüssei doch nicht besonders eignen dürfte. Das ganze Cabtnet lachte; Evarto versuchte vergeblich sein Gesicht in diplomatische, Schutz dao seinige in philosophische Falten zu werfen. Um Herrn Beauchamps ebrgeizige Pläne auf den Posten in Brüssel aber war es ge l than. Der Richelieusche Sah über die Liebschafteu der Tiplosnaten und Derer, die es werden wollen, hat hiermit eine neue Bestätigung gesunden. Man vergesse nicht inr D o l l a r O t o r e vorznfprcchem um passende Fec frtagögeschente zu billigen Preisen zu kan en. -—..O— TDck Dollar-Store hat eine große Auswahl von Feiertagögeschenken. «-—..Of

.-j— Herren- und Knabentleider von der blUIgskM bcö zur besten Qualität sind irn Donat-Brote zu finden, die Pfeife find äußerst billig· Die Dame Dazn hatte sie ein unbe i sitzen-» skksd Fig-ins Yikssx skik Texas. Anstiu A. Wcilbachkf Arneckeville Bontcn« »Was Beselek BAstkDP Tlp A Haßlcr Btownsville Brenham.. H Fisch-r Böme A Sk« Bellvillc W. E. Luhu BlUff is-- ---·Dk. Hnmkss Bkyan Bad-ten F» kakwkhm Blackiack Spring C. Luck Bee Caveg C Bcck Catspring Th Meyer Collcttoville Corsicana Conifokt H. Bömek Clinton Castcovjne Vol. Hans Colnmblls L. Mendel Cranes Mill A Engel Culmi Cleak Springs C. H. Holtzsp Cucw M. Johannes Eheka Springs Cüstkll C. Lehmbktg Cibolo Vallq .............H Betgftsp Ccdar -..C Böckltr Cistem J. Marburgek Corpus Christi Dallas H. Bolle Denison C. Hoffmann Dhanisj John Fohn Danville».. ...-C. H. Holtz Engle Paß Schuchatdt n Co Flatonia...-..................H Jlato FortClmk.................. Fort Stcckton Fayettevillc....-......-. .....HZ.1pp Ftklsburg G. O. Schrödek Fort Mast-n Fr. Keim-r Fort Werth ...-Ang. Jörß. Friedrichs-barg Gebt Brockmann Galvcston H. Gtksscr Giddingsz Gonzalcs Steirek u.Forcke Hemästend Hedwigshill Sohn Keller Houston H. Kam-kann Hallttsvitle M. Lindenbefg High Hill Fr. Stvvler Helotes W. Müller HawsCreek J. Marburg-c vulmj.... w. Denkungs Jndianola J. Wagner Killgsbnw Kenville H. Bömek Long Pkäkie A. Boseamp Llano. Leou Springs M Aue Luling La Grause De. Hermes Ledbettek Lavemia d. Suhmt McDade Millheim Th. Meyer Meyctsville......-.»»»»·»·J« Eos Marien Neu-Uh- F« W. Dckbfip Nechanitz W. Matafdwsky Neu-Beaunfels.... .E. Q. Holtz New For-main R. Göhting New Pkague Navafota E. A. Milleeu. Bro. Oakland Nvund Top.......·-..........N. Zapp Rutetsville.. -..-.......-E. Ambkrg Richmond.. WH. Adlers Sau Maeeog Stein u. Gieer Seguin J. Ditksm Schulenburg F- Istka Shelby Eh.Lavs Spring Branch.... .Ed. Krieg-ne Smithfoas Vallev E. Ohlkich Selma3....................E. HHVW Sistekkmle »F Ebtll Sherman South Geape Ekeek F. Döbblef Seebin.... ..........E Das-wann Shtevepott.. A. Engel. Twin Sistefs ....A. Jenas Uvalve Viktoria H Spottet Valley P. Bergfeld Ware-. Weimar Max Konz Mammon L. E. Schwarzbühler Yotktown I. B. Geh-nett. DW eilrnitklxt s Yall in der l ArbeitersBereinssHalle zum Besten des Vereins-Musik-Corps am Dienstag den 25.Desembek1877. Eintritt für Herren 81.00. .Damen frei TUUtcr StuntsÆerwnltungZ Und seit mehr als 37 Jahren tn täglichem Betriebe. 350 ,0008 j für 8154900H nu 8 103 Jau.28, Fohezwkah 1878. s 1 I Jan,l4,Pcb.lä,Din-oh 17. ’78. Statius- Untat-gnug Vpll 3367925 Gratian-ten l Gewinn von 850,000 l Gewinn von 13«450 1 Gewinn von 30,0u) 5877 andeceGew 226 5504 in Summa 8300 oooI Ganze Lvofe 810;h«lhk Loosc 85 ,vieml sk, so; achtet 81,25 1 Gewinn Don itMoo l Gen-Tun von 8,000 fl Gen-um von 5,ooo Flssl andgke Gew. 39,925 I in Sud-m schw Gsnze Los-feil; Fünf sig same Loosc Us; hsgidzn ganze Loose sw. Privilegien fåe Ersiednngsssnsianew Unter dem Ehanee kdnnen keine Beezögetuagen ein trete-L Die Werth eines jeden Gewinns wied voll in Bee ejn. Staaten-Geld augenbli Die amtliche Lille dek gez-messen Nummern Iikd jedem Käufer eines Lsofed zugeben-» Die Liste wird im New-soe- hemld, N. A. Sun und Lomsville ContienIemnal veröffentlicht Diese Verlust-engen sinden Hlexchmäßiq in dee zweiten und in dee festen Woche jedes Mo nats während des sangen Jedmä stan. Loose siee du erste Verloofang in jedem Monat werden stets In E i a ein D o l l a e, füe jedes, verkaufe. Dauptgewinn l 5,0 0 0 Dol la Is. Für die lepte Verwesung werden Lopfe stets en Ze d a D o l l e e s, für jedes, verkauft. halde, Viertel and Achtel im Beet-unis. Haar-gewinn 850,000. Teecnmee mit vollständigen Einqelbenes geati0. Man wende sich an slMMONs E .DICK1NSON, Range-O Offlce, H Thied Ste» :Loni0ville, Av. IselmsW Großer Ausverkauf! leystiods —und— l Janch goods s zu Kikftpreism Wegen der am 1. Januar nächsthiu stattsindenden Auflösung unserer Firma offerirea wir ganzes Lager H50.000wecih zu Kosteupreifem Unsere Waaren sind in dieser Saison i

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