Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
October 20, 1877

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Moss B E N N ET Grund Eigenthum —um1 LEBBNDES VIERT. haben eine große Auswahl von Stadtwohnungem Bauplätzcm Ranchos, Plantagen, Mühlen, Stoch minnen und brachliegcndm Ländercien zu verkaufen. Befchkkibunzen und Jnformatiouen darüber werden (egkben. Fremden geben wir sostcnfset Information aber den Wer-b des Grundeigenihums und die Anxage von Kapitaliem W— Zu vermietbem Haus mit 5 Zimmern« 825, Ein H US mit 5 möblikten Zimmmy groker Platz am Sau Antonio Fluß, 820., Zwei thtmek an Avenue E, zu 58. Oach m1»t zwei Zimmern an Avenue C. 2Fano unt 4 Zimmean Küche und Gesindestube, Haus an Hoostonstraße, 5 Zimmer-, 825. Lots am Fluß. Um Geld aufmbringem bieten wie wiederbon einige von jenen schönen am Fluß beleacncn Ban aknnbstücken zur Hälfte des wnklickvn Wknch enin Vergan an. Sie müssen mit Schaden verkauft wer en. Schafe zu verkaufen. 1000 feinc.Schafe 2400 Mantiss-ask 200 Ziegen mit 5 Angoraböckem iVermont Böcke Auster Nacc). Wir haben jetzt in Sau Amonio zum Verkan 165 feine Empor-tiefe Vermont Böcke, W feine importiete Böcke besser Rase 20 feine importikte Wunschan Die oben angeführten Bö ke sind mit derer-eitel len Absicht ausgewählt worden, um sie an die besten Schaf-richtet verkaufen zu können «sie sind akku matistet. Wir werben Böcke für die ganze »Sa1fon bis zum l. Oktober an band baben. Diejenigen welche biet und gleich kaufen, haben die Auswahl. Unsere Preise sind niedrig. Mess- ecs Brunet, KommifstonS-Kaufleute für lebenbes Viel-, Sau Antoniv. i Russell Howard, Nechts-Aniant Und Landagent, —bei— PM- öe Bein-et Abgang und Ankunft der Eisenbahnzüae. Die Passagierzüge verlassen, Sonntags ausge nommen, Sau Antonio um 5 Uhr Vormittags, Seguin 6.42 Columbus 11.42 nnd konnten in bonston inn 4.45 Nachmittags nnd in Galveston nin 11 Ube 20 Minuten Abends an Sie gehen ab von Galvesian unt s.80 Bormittage. Houston 9.20 Columbos »so Nachmitiaksk Segnis 7.21 Abends. nnd kommen ia Sau Antonio tun 9 Use-Abends an· 0 Vogt- Stnndenk«» Die hiesige ostossiee isit lich sincwr Bot-« nittags bis 9 Ube Abendsäsaeössneh Die Osstrt sür Registraiion von stiesen bis 5 Ube. Sonntags sinb beide Dfsteen von s btskz Use Vormittags offen. Täglicher vLisetttersVeriehb s Z l l G l Relative Datum. g E Wind Nachtig 3 Z L z keåixdek V t. l l c- l 10.0et.i I nur«-N man 7o l SJF 7 I 44 1 I U. Ibenv ZMJI 52 l no 1 IoOIFJU ZMZZI 49 R I e i 78 1 l sibsteTemperatur 72 initnnm es siegenfail .3.73 August Nette fr» Beobachter. Glmendvrf 85 Co. Dem Publikum hiermit zur Kenntniß nahme, daß wir neben unserem alten Ge schäft an dem Mainpiaza ein Zweiggefchäst ans dem Alamopia3a, gegenüber dem Men gerbotei, etabiiet haben, in welchem wir ebenfalls eine große Auswahl Von Ei s e n to a a r e n aller Art, Ackerbangerätbi schastenec. zn den billigsien Preisen stets an Hand haben. 5,14,t7j herr John H. Ecpelanb, 45 Com mercesitaße, zwischen der NationalsBank nnd Nette’s Apotheke, hat soeben eine schöne Auswahl von Schreibmatetiaien und Nippsachen 2c. erhalten. Sprecht bei ihm vor und priist Waaren nnd Preise. 10 5m Damenschnbe und Stieseieiten, gute Fualitäh ausgezeichnete Facon bei Gebt-. r Zeite, Wagens-lauern Decken nnd an dere Sachen znr Reise bei Gebr. Frost. Die achte große Ansstellung vetanstiilket durch den Verein m- Fitvernng des Mahoms det iehzucht und der Industrie in W e st te r a s beginnt ani Dienstag den 23. Oktober 1877 gabst-nett bis zum Ende bee Woche. Thon. Sol-n Jeelanv wird am Is. Oktober Nach mittags 2 Ub- vie Fest-ehe halten. Lilien-le Its-nun werden auf alle pksbulie des Lanrpanee nnd der Industrie vertheilt. Die Damen werden besonders ersucht, um die preist in den Departements für weibliche handar beicen and sue Kochlunsi zu wetteifern. Die Wetteennen besinnen jeden Nachmittag Z bke I. Tas, Preis notd, eine Weile Teab für s Jahre alte Pferde. I« soc-, eine Meile Taktik-e füe 2 Jahre alte Pferde. s Iow, eine Meile Imb fü1 Z unter 5 Pferden jeden Alters Moo, Dei Meilen Itailv si- jedes ter. Gaumens-Zielen auf det’»G. h. nnd S. Y. Eisenbahn,« din- and Heu-eise, kosten ein und ein Hinsieldes Reises. Jlesen Lokal-sen wende Im Ich an G. Y. TM Seltetähl S an Ä n t o n i o, 20. Orte-been Die Wochen vaebl diesseits als jenseits- des ailan tischen Oceans ist die vergangene Woche ereignißreich gewesen nnd hat Von il)rem! ersten Augenblicke an das Interesse der Völker beider Erdtheile wachgerufen· j Jn Frankreich ist die Etitscheidungs- schleicht geschlagen worden und die Schwarz röcke laufen seitdem in purer Verzweiflung umder und jammern das Blaue vom Hirn mel herunter. Hatten sie doch geglaubt, ib ren Fuß sicher aus den Nacken des Volkes i setzen zu können, hatte doch ibr gefügiges Werkzeug McMahon kein noch so verächt- liches Mittel unversuckkt gelassen, dem Volk feine osficiellen Candidaten aufzubringen; hatte er doch zu Maßregeln gegriffen, deren sich seltst ein absoluter Herrscher in unseren Tagen schämen würde; war es ihm doch i gelungen, selbst Napolcon den Dritten hinsichtlich williiirlichen Regiments iu den Schatten in stellen; es gab in Frankreich» Vor den Wahlen keine Freiheit der Presse nnd Rede, kein freies nnd unabltiingiges Gerichtsverfahren, keine Freiheit der Per son, überhaupt keine Freiheit enelirz wie eine schwarze Wolke lag der Bann der Ul tramontanen über dem Volke, die Lust selbst schien vom Despotismus geschwänqert zu sein! lind Alles das bat das Volk der Franzosen mit Ruhe ertragen, bis der Tag kaen, an dem es seinen Wille-n an der Wahlurne verkünden konnte. Und dieser Wille hieß Nieder mit dein Pfaffe-Rhein es lebe die Freiheit, es lebe die Nepublik Der Sieg der Republilaner bei der am 15. October stattgefundenen Wahl ist ein ganz entschiedener-; bestimmt läßt sich noch nicht angeben, wie Viel Neprasentanten ne ge wonnen haben; gewonnen haben sie aber unzweifelhaft, nnd alle Mühe und Arbeit der ewigen Feinde der menschlichen Freiheit und Glückseligkeit war vergebens. Jetzt flachen sie wie ein Papst aus das gotilose radikale Gesindel nnd rathen McMabon ern, dieKaininern noeb einmal aufzulösen Das «·Vvlk habe lei TO-: i.j:t.sn Wahl sein wahres Wohl nicht verstanden! Man denke sich, ein Volk, das nach Freiheit ringt, versteht sein wahres Wohl nicht, wenn es nicht die Candidaien wählt, die ein iibermüihiger Soldat und ein unheil brütendes Psasfentbmn ihm vor die Nase setzt! Wenn es Männer Vorzieht, deren Freiheitsliehe sieh bewährt hat nnd die durch ihre Thaten bewiesen haben, daß sie ihr Vaterland lieben während jene schwarze Heerde gar kein Vaterland kennt und seine Jnstrnetionen znr Verdrinemungi der Völker Von Rom erhält. Also die Kammern sollen noch einmal; ausgelöst werden, nnd wenn dann, wie zu i erwarien sieht, das Resultat der Wahl kein i anderes oder vielleicht ein noch schlechteres s für die Schergen des Despoiismng wied, —dann soll McMahon erklären, daß er allein das wahre Wohl Von Frankreich kennt und versteht nnd überhaupt keine Kammer-e zum Regieren gebraucht. Ob er sich wirklich bis dahin treiben lassen wird, bleibt abzuwarten. Wenn ihm sein Kopf lieb ist, so läßt er seine Hand aus dem gefährlichen Spiele. Auf dem Kriegeschauplatz haben sich die Dinge etwas zu Gunsten der Nussen geän dert. Mukbiar Pascha ist in Kleinasien von den Rassen geschlagenworden nnd hat i sich ans Kaki zuriickziehen müssen. Seine Linie ist durchbrechen, und es wird gewal «.tigek Anstrengungen seinerseits bedürfen, unt sie erhalten« Schatte wieder auszu mserh Die Rissen werden jetzt wahr scheinlich ans Erzerenm losmarschiren nnd ·nur ein Beobachtungscorps bei Karg zusj rückinlien. Bei Pletvna bereitet sich Alles trotz der l vorgerückten Jahreszeit und dem anstüril menden Winter aus einen großen Entschei- dungskampf vor Die Rossen häufen Truppen aus Trupuen; sie sind endlich zu dem Verständniß gekommen, daßi sie die furchtbaren Vertheidigungscoerie der Tür ken nicht mit 40,000 Mann nehmen kön nen, und daß 100,000 aus dem Pariere den Türken -gar keinen Respect einflößem Einige Fortschritte haben die Russen ge macht; die Eroberuug von Plecona aber wird noch viel Pulver und Menschenblut kosten, wenn sie überhaupt zu bewerlsteliii gen. Von Suleiinan Pascha, der den Oberbesehl über die Armee der Donau übernommen, hört man gar nichts mehr. Das Unglück der Türken ist, grade wie das der Rassen, daß es ihnen an einer ein beitlichen Heerealeitung fehlt und jeder Feidherr auf seine eigene Faust operirt, ohne zu fragen, wie viel oder wie wenig er dem Ganzen damit nützt. Jm übrigen Europa ist nicht viel von Interesse vor sich gegangen. Auf dieser Seite des Oeeans war das Ereigniß der Woche der Zusammentrittdes Congresseo zu einer Ertrasitzuna. Derselbe fand am 15. October statt. Das Haus organisirte sich durch die Wahl Randallz zum Sprecher. Die Botschaft des Prä sidenten haben wir unsern Lesern in aller Ausführlichkeit mitgetheilt. Das Merk würdigste daran ist das Versuchte Todt schweigen der Grenzwirreu am Rio Grunde. Jm Senat wird um die Zulassung der Se natoren Von Louisiana getämpst Da durch die endgültige Abstimmung hierüber auch die Frage entschieden wird, ob der Senat die von Hayes begünstigte oder die vertrie bene republitanische Aoministration von Louisiana anerkennt, so lann man sich wohl denken, mit welchem Interesse den hieraus bezüglichen Verhandlungen gefolgt wird Die Liste der Ernentmngen für södemle Aemter weist nur eine Amtebechnng in Texas aus. N. T. Pkouiy ist zum Col-sic lor von Salueia wieder ernannt work-en Die Wahl in Ohio ist gegen die Elle-pu blilanek ausgesallecy wogcgen dieF Nepublis lanee von Iowa wie gewöhnlich essen gro ßen Sieg ecsochlen haben. Jn Tera- hettscht äußerste Ruh-. Die Krieg-wollen am siio Grandc haben sich nach El Pnso hinausgezogen und daselbst ein kleines Ungewitter losgelassen, das mit i der Ermordung des Senators Cardiö sei-H lenø seines ehemaligen Freundes Howardz geendet hat. Uebrigens geben wir süe das i Leben Howaedo auch keine zehn Cent. Wie man sich bettet, so liegt man, und wer tas Lebkn seines Mitmenschen nicht achtet, veei i dient keine Schonung seines eigenen Lebens. l Leider leben wir inslner Zell, wo das Menschenleben lauen höher wie das Leben I elnek Fliege geschätzt wird. Selbst in uns seeem Sau Aal-alo, das sich so hoher Jn telligenz und Gerechtigkeit-liebe küpmt, ist der Mord an der Tagesordnung und wird Bürger grade-zu ermritbigt. Kein Mo·i nat vergeht, wo nicht ein feiger Mord begangen wird, und noch ist keiner der Mörder mit der ganzen Strenge den Gese tzes gestraft word-en doib hait den Neger nicht zn vergessen, der den Deut seben Sein-öder in der Werth über eine ver tneintlitike Beleidigung erschoß. Er mußte b.·.:1neln, weil er kein Geld hatte, nm Ad vokaten zu bezahlen, nnd keine einflußrei chen Freunde. Wer aber beides hat, kann schon einmal gelegentlich einen tleinen Mord begehen. V.re«.«tl)eilt man ihn wirklich zum Zuchthans, so gibt es der Mittel und Wege viele, die um Hunisviite führen. Das ist ein traeerigeo, aber wah res Bild. Der Mörder Coibaith, für des sen blutige That es absolut keine Entschul digung gibt, ist dem Galgen entgangen. Dein Mörder Wasson wird auch nicht viel geschehen. Er ist ein Gentleman, nnd die Vertheidigung hat es schön verstanden, Zeugen anstreibeu, die den Mord zu einer That der Selbstvertheidigung zu stempeln trachten. Und gestern ist wieder ein feiger Mord an einem Wehrlosen begangen wese den, weil er das Recht in Anspruch nahm, seine ihn zukommenden Ansstäudeeinzus fordern. Einen armen Neger darf man» schon seine Schulden mit einer Kugel in den Leib bezahlen. Es ist dieselbe Geschich te, wie mit Colbaith. Und schon deutet unsere Presse an, daß auch hier ein Art der Selbstvertheidigung vorliegen möchte. Der Neger soll ein Rasirneefser in der Hand ge« habt haben! Merkst dn was, lieber Leser? Nur immer zni Es gab eine Zeit in San Antonio, welche der Jetztzeit auf ein Haar ähnelte. Die Bürger ertragen eine Zeitlang Alles mit Geduld. Dann lief der Topf über und es gab einen Krach! Man nehme sich vor einer ähnlichen Wende-as der Dinge in Acht. —Gebk. Frost haben Hüte fiir alle Männer nnd Knaben in Westtexas. NecorderssGericht. Es wurden heute grade ein halbes Dutzend neuer Klagen im Recordersgericlit anhängig gemacht, von denen. vier zum endgültigen Abschluß kamen und eine Straffnmme von sZO ergaben. Von dreien der Trunkenheit-Elngellagten wurden zwei jeder zu SI-, der dritte, der sich neben bei eines nngezogcnen Vetragens schuldig gemacht, zu 810 verurtheilt. Vertagt wurden eine Klage wegen Ue bertretung der Ordonnanz bezüglich des Ueberfließens der Straßen durch die Be wässerungen, und die beiden stereotypen Klagen gegen Jack Hart-is nnd Kinehan 83 Littell wegen Weigerung der Zahlung der Licenzstener. Der Kansas Wagen übertrifft alle an Danerhaftigkeit, Stärke und Bemerkt Elegante Coksete bei Gebr. Frost.

Ein gro ßer Vorrath von Alpacns bei Gebr. Frost. Das Verhör Waffe-nei. UinZUhr gestern Nachmittag gelang es dein Distriktrichter, 12 Geschivorene zusammenzubringein die den Anforderun gen des Gesetzes entsprachen. Für den Staat plädirte der Countyaiiwalt McAns derson für die Vertheidigiwsg die-Herren M. G. Anderson von hier und Hntchinson von Houston. Die Staatszengen stellten die Thatsache fest, daß der Angeklagte sein Opfer Poes sen erschossen und gab die Vertheidignng schließlich die Thatsache 3n. Die Zeugen des Angeklagten gaben demselben znnächst ein gutes Lenmundzeiigniß. Der wichtigste Zeuge war W. T. Vincent, ein Schwager Wassons, der gesehen haben will, dasz Woodson mit einem erhobenen Beil aus Wasson losgegangen sei, um ihn niederzie schlagen, worauf Wasson geschossen habe. Besragt, warum er dies Zeuguiß nicht vor dem Ceroner abgegeben, sagte er, daß er gefürchtet habe, ein Mob werde ihn hän gen. Seltsamer Weise hat niemand et was von einem Mob gesehen und gehört, nnd hat dies Zeugnis; wohl keinen guten Eindruck auf die Geschworenen gemacht. Man merkt die Absicht nnd wird ver stimmt. Ein kleines Mädchen, Namens Lizzie Jackson, die indeß noch unter zeugnngasiihis gem Alter war, sagte ebenfalls, daß sie ge sehen, wie Woodson ein Beil vom Wagen genommen und aus den Angeklagte-n wege gangen sei. Der Fall wurde gestern Abend geschlos sen und seitdem sisen die Geschworenen beisammen und hatten sich noch nicht geei nigt, ala wir zur Presse gingen. Dem Vernehmen nach sind elf Geschwvrene für ein Verdiktaus Mord im zweiten Grade nnd einer sür Freisprechnng. Auggezeichnete Beüsselee Teppiche bei Gebe. FrostdLA Texas-Landschwindcl. Auf eine Requisition des Gent-erneut Hnbbard sind in Kansas City, Mo am 19. J. R. Ham, Ed. L. Stevens und Geo. W. Miller wegen Fälschnna von Landtiteln und Ausgabe falscher Besitztitel site Ländereien in Tean verhaftet worden; die Schwindler befinden sich bereits auf der Reise nach Austin, wo ihnen der Pro- i zeß gemacht werden wird. Um die Trans altionen ausführen zn können, operirtcn sie I gemeinschaftlich mit einein gewissen Thos. Tullis in Anstinz sie verschassten sich die Unterschriften verschiedener Bundeai nndi Staatsbeamten und tauchten bieten-en, ebenso wie das Bundes- nnd Staatssiegel. Ferner ließen sie genau nach Vorschriftf Scheittata’s, Landtitel nnd Patente bru cken, die nöthig waren, das Schwindelge schäft en betreiben. Dann begannen sie ihre Operationen nnd sie sollen Tean Staateländereien nnd Bundesländereicn in Unmasse an den Mann gebracht haben. Vor einein Jahre etwa erhielt Gouv. Hubbard die ersten Mittheilungen übers den gegen die Ver-. Staaten nnd den; Staat Texas in’6 Werk gesetzten eotossalen Schwindel. Er benachrichtigte die betref- senden Behörden in Washington davons und der SpeziatiAgent Foster wurde aut geschickt, den Urhebern des Betrags nach- znspiiren. Es gelang ihm, die Schwindler zn entdecken und an einem Tage wurden in verschiedenen Theilen des Staates 60 Berhaftnngen vorgenommen. Die Be trüger hatten sich überall hin vertheilt, um die Entdeckung eomplicirt zu machen nnd als schon im Laufe des Jahres einzelnes Spuren ihrer Helferihelfer aufgefunden» waren und die Beamten gegen sie ein-i chreiten wollten, grissen sie zu dem Mit- j die Beweise gegen sich zn zerstören.«Nicht weniger denn 6 Courthlinser sollen durch die Landschwindler in Asche gelegt worden sein-Die Bett-eigenen werden natürlich ihr Geld verlieren müssen; die Schwindler aber können sich anf eine erentplarische Bestrafung gefaßt machen. Wie trieng phisch gemeldet wird, sind die Complieen der Laiidschiviiedler, der Land-Agent Dr. T. E. Tullis und der Advetat Jameö Mcläullongh in Anstin am 19. verhaftet worden. Wtr wollen nur, daß Ihr unsere Preise fiir Schuhe und Stiefel kennen lernt. Gebr. Frost. Salamander-S Sangerfahrt. (Korresvondenz.) Obwohl es meine Absicht gewesen schon früher, d. i. gleich nach unserer Rückkehr in die Stadt der Austern und Häringe, meinen Festgefüblcn Ausdruck zu verleihen, so ist dae doch biol)er nlcbt möglich gewesen, nnd zwar aus einem sebr einfachen Grunde Dag Fest wirkte noch nach -Jn ver That, wer hätte auch das San gersest mitgemacht, das nach jeder Richtung so sein durchdacht, vorbereitet und so bar inonisch verlaufen, ebne nur schwer an die Routine des täglichen Lebens sich wieder zu gewöhnen. Sau Antonio bildet noch tm mer das Thema fast sämmtlicher Unterhal tungen, und nicht nur bei Denku, die erzieh len können von der wohlthuenden Gast frenndschast, die sie genossen, von der präch tigen Feier, die noch lange bei ihnen nach kiingen wird, sondern ebensosehr und Viel leicht noch mehr bei den Vielen, die so gern gegangen wären.——Doch, die müssen sich trösten, so gut sie können. Manche konn ten wegen der eben begonnenen Saison nicht abkommrn und zürnen daher, der Zeitpunkt zum Feste sei schlecht gewählt ge wesen Andere litten an zu viel Raum in ihren Taschen-s:iies, Druck der schlechten Seiten; Einige gar haben geschwom Verdauungsschwäche—kurz, der Gründe waren Verschieden. Die Bedeutung solcher Feste aber, wie eben Von Jhnen in Szene gefest, ist doch einem größeren Kreise klar geworden. uno so hoffe ich denn Von ganzem Herzen, daß das nächste Bundesfest unsere Jnselstadt auch quantitativ besser vertreten sehen wird. Fatal bleibt ea, in soicher Stimmung Von dem Gequake der Frösche und anderer Sumpsthiere, wenn auch noch so vorüber gehend, gestört zu werden. Jhre aktiven Gäste haben und dem lHimmel sei Dank dafür— gar manchen heimlichen Neider. Einen großen Theil davon haben sie mit jedem anständigen Menschen gemeint man lese nur die »Teva Post,« die sich so gern zur Ablagerrenass stätte aller Gemeinheiten gebrauchen läßt Eingesandt.) San Antouio an Galveston. Mit vollen Kräften folgten wir dem Rufe-, Den Jhr an uns ergehen ließ’t; wir fangen; Das Lied hat Euch gefallen, Jhr kriintet ems Mit Gleiche-n Gleiches haben wir ver golten; US muß eine Hund doch stets die andre waschen. S. Brav geguatt, tief empfunden i Andere, wiederum, begreifen in ihrem Größendusel nicht, wie man überhaupt ohne ste fertig werden kann n. f. w. Ein Kläffer, der überall störte Und bellte voll Neid und Hohn, Der kriegte den Tritt, der ihm g«hörte, Da lief er denn heulend davonl Das hörten die größeren Köter Und haben nnn mitgebellt, Sie schrieen ihr giftig Gezeter Hinein in die weite Welti Die Großen, das find die Gesellen Der täglichen »Tean Post.« Den Kleinen, den lassen wir helleu, Und freuen une, weil er erbost Doch, zurück zu Menschen, zum goldenen Licht! Der Ankunft der Salamander Ritter war eine später wunderbar entstellte Depefche vorangeeiit. Jn Folge davon wartete die Kafino·Gefellfchaft, deren Sek tion die Sänger, in festlichem Aufmarfch auf dem Perron, unter Fackeln und mit Musik, von wo der Zug nach dem Vereine-« loiaie sich in Bewegung setzte. Hier wurde noch eine allerliebste Nachfeier gehalten. Der müden Neifenden harrte eine wohlbe setzte Tafel und ein fchäutnendes Glas. Der Jubel unserer Passioen war· groß und sprach sieh in den herzlichsten Begriißunaen und Toasien aus« Dem Zeichen des Sa latnandero wurde gewissenhaft gehuldigt T und die Flagge sowohl wie der uns anver traute Ehrenpokal dein Präsidiuin feierlich zur Aufbewahrung überreicht. Die Ehrengabe San Antonioo uns beim Wettstreit in Austin zu erhalten ist unser fester Vorsatz! Heraus also, ibr Sänger von Ost und West, von Nord und Süd und bereitet euch aufdao nächste fröhliche Turnier i Zum Schluß noch einmal und auo oollein Herzen ein »Hoch Sau Linionio« und nach Hause zog Alles, in Morphruo Armen fich zu erholen und all die Luft nnd Herrlichkeit noch einmal durchzuträumen. S. Matien:f;7angemavttei;e. bei Gebt-. Frost. W Der IKansas Wagen ifi der befie. Tranriger Vorfall« Gerade alo wir zur Presse gehen, wer-. den wir durch die Einzelheiten eines traut-l- gen Vorfall-o erschüttert, der ohne Zweifel s die Stadt mit Trauer erfüllen wird. Aus i i i Jiüdsichtrn für die betrübten Eltern wol-i len wir einstweilen die Namen der Betipeis T iigten Verfchweiaern Seit vielen Jahren wohnt hier eine sehr angesehene Familie, deren höchster Stolz eine sblahende Tochter von 17 Jahren gewe sen ir. Sie war hübsch genug, um das Jdeal eines Poeten zu sein, und sowohl bemer- f i i s kenowerth wegen ihrer Intelligenz alo ihrer ausgezeichneten Liebenowiirdigieit. Augen waren wie Sterne in der So Jbrc mmer- nacht, ihre Gestalt graziiio wie die einer griechischen Göttin. lenken Locken auf tb und ihre Wangen blühten wie die Rosen. Jhr Haar fiel in ioals re Atabasterschuiterwv Natürlich wird man glauben, daß soich’ ein Wesen, begabt mit solchen Reisen, die Liebe eines Jüngling fachen würde. lind man tii nicht. Seit einigen Monaten war ein bekannter junger Mann in Liebe zu ihr o zur Leidenschaft ans j uscht sich darin i i Nur-sung- ss fass-, via sssussuvsssp Jhre Freundinnen singen an, sie init dein jungen Manne zu necken, nnd der Ver fchämtheit Crröthen deckte selbst schon bei Nennung seines Namens ihre jungfräuli chen Wangen mit seinem PurpnrinantcL Alles ging kurze Zeit nach Wunsch, bis auf einmal das Mädchen still nnd nielaneholiseh wurde. Jbr glockenhelleez Lachen, wie der Klang der Thautrepfen ans Silberbicittem anzuhören, war Verstnnnnt, nnd sie schien wie eine ron den Sonnenstrahlen sengender Glnth geknickte Lilie. Die Eltern wurden ihretwegen sehr besorgt. Des Oefteren wegen ihrem Trübsinne befragt, gab sie stets ausweichende Antworten, die ihre Ange hörigen nur mehr beängstigen konnten. Gestern Abend zwischen 8 und 9 Uhr wurde die linglückliche im Elternhause ver mißt. Die Eltern befürchteten sofort das Schlimmste nnd ihre Angst war grenzenlos. Das ganze Haus, vom Keller bis ziem Dacht-, wurde erfolglos durchsucht. Da auf einmal erinnerte sich der Vater, daß sie in letzter Zeit bei milder Witterung häufig in einer Lanbe, welche sich in dem an das Wohnhanö angrenzenden Garten befindet, aufgehalten habe, um ihrem stillen Kummer in Tbränen Ausdruck zn geben. Jn flie gender Hast eilte er nach der Laube, und das Bild, welches sich feinen entsetzten Bli cken bot, machte dao Blut in seinen Adern erstarren. Dort, vor seinen Augen, hing sein ge liebtes Kind, die blühende Jungfrau, die Hoffnung seiner Greisetage, ihre schlanke nnd graziöse Gestalt in ein helles Kleid ge hüllt, ihr langes, herrlicheiz Haar wie ein Schleier herniedersallend—dort hing sie O Entsetzen ani Halse ihres Geliebten und weinte bittere Thränen der Glückselig keit an seinem treuen Herzen. Es sind einfache Thatsachen und sprech en filr sich selbst, daß Dr. Au gnst Königs Hamburger Tropfen von mehr Personen mit Erfolg gegen Magenleiden angewandt wurden, als ir gend sein Handeres Heilmittel im Markte Zengnisse, welche täglich einlaufcn, geben Garantie für obige Behauptung

Das neue Von-ten Corset ist lei l Gebr. Frost zu haben. Agenten der Freien Presse für Texas. Austin A. Weilbacher Arneckcville Bonton.---.......--. ..Cl)as Beselcr Vastwp Th. A Haßler Brinvnsville Brcnl)an1...-..............-.H. Fischer Vöme A. Staffel Belloille..-------.... W. Exthn Bluff -------.----"-Lk. Hernies Bkycm Burton F. Windwehen Blackjack Spring C. Luck Bce Ende-I C Bcck yCatspring ....-.......Tl) Meyer Collcttoville Cersieana Comsort -..7’ Borner Ciinten Castrorjlle. .....-.......V.-l Hans Columbns L Mende Tranks Mill A Engel Ealvert Clear Springs C. H. Holtz Cuero Pi. Johannes Ehe-w Springs Castrll...........·......-.C. Lehmberg Eibolo Ballen .·.·«.H. Bergseld Cedar C. Böckltr Cistkrn J. Marburger CokpusChrifti. Dallas H. Boll Teuispn. -........·.-..C. Hoffmann Dhanis Jvhy thn Danville C. H. Holz-« Engle Paß-........... Schuchnrtstu Co Flatonia....-........... ..»...H Flato FortClakk.............·.... FottStockton...-........... Favcttevillc....»........ H. 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