Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
October 12, 1877
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W Freie Free-e sur Themis Y. sehnt-. Y. Zins-seiten H. Schucz s co. Herausgeber Freitag den 12. Ocioser 1877. Der berüchtigte Gauner Paul Seh-RGO Ueber das Treiben des Dr. Paul Schöp pe entnehmen wir Nachstehendes verschie denen Wechselblättern: Wen die Götter verderben wollen, den schlagen sie hierzulande mit einer solchen Blindheit, daß sie, wie Motten die Flam men die Zeitungspresse, einem unwider steälichen Drange folgend umkreisen müs sen, bis sie geblendet, vom Feuer verzehrt, oder doch sür eine längere oder kürzere Spanne Zeit flügellahm, unschädlich ges macht werden. Dr. Paul Schöppe, der durch alle Jn stanzen zum Tode verurtheilte angebliche Giftmörder des alten Fri. Steinecke in Carlisle, Pennsylvanien, der nachher auf Grund einer von der Supreme Court ie neö Staates vorgenommenen Revision des Prozeßversabrens von der Instanz wieder entbunden und ans der Hast entlassen wurde, weil die gegen ihn vor-gebrachten lückenhasten Jndizien das Todesurtheil nicht gerechtfertigt hatten; Dr. Paul Schöpr der zur Zeit dieser cause cclobro von Deutsch-Amerika als ein Märtyrer und unschuldiges Opferlanun des Yanfee Nativismus betrachtet und bemitleidet wurde, bis die »N. Y. Staatszeitnng« durch Vermittelung des Professors Dr. Rud. Gneist in Berlin den attenknäßigen Beweis erbrachte, daß der Märtyrer »der deutschen Sache« schon in Spandau nebst seinem Vater wegen eines gemeinsam mit diesem begangenen Verbrechens Bewohner des Zuchthauses daselbst gewesen sei: Dr. Paul Schöppe, der nach seiner Entlassung aus dem Gefängnisse in Pennsylvanien den Schauplatz seiner Thätigkeit nach dem Westen der Union verlegte, zunächst in St. Louis als «Schulenburg« in die Redaction einer deutschen Zeitung eintrat und einige Zeit darauf wegen einer im Staate Illinois, wo er als Graf Schu lenbnrg auftrat, verübten Gaunerei in die Strafanstalt zu Joliet eingeliefert und längere Zeit dort auf Staat-kosten ver pflegt wurde-dieser nämliche Dr. Paul Schöppe, alias »Graf Schulenburg ist soeben wiederum unter einem dritten Na men als Schwindler und Jndustrieritter entlarft worden. Vor längeren Monaten tauchte in New York plötzlich ein junger Mann auf, der sich P. G. Schmettow nannte und wenn er irgendwo eingeführt und vorgestellt ward, erkennen ließ, daß er ein Sproß des deutschen Grafengeschlechtes dieses Namens sei. Mit Land und Leuten so iemlich bekannt, fand Schmettow Be schäftigung als Mitarbeiter an einer kleinen deutschen Zeitung hierselbst, wurde aber vor etlichen Wochen plötzlich, d. h. ohnef vorhergegangene Kündigung wieder ent« lassen, weil er angeblich eine geheime Cor respondenz mit dem Herrn Minister Carl Schutz in Washington über die Tages fragen überhaupt und die Stellung jenes Blättchens zur Administration besonders und zwar in einer Weise geführt hatte, welche für die an die Spitze jenes Blätt chens gestellten politischen Geister nichts weniger als fchmeichelhaft gewesen sein soll. Ueber die wirklichen Beziehungen »Schmettow9s« zu Schutz hat man Be stinimtes nicht in Erfahrung bringen kön nen, ebenso wenig, ob Schmettow’s Briefe einer Antwort von Seite des Ministers überhaupt gewürdigt wurden; genug, Schmettow ward aus seiner bisherigen Stellung entlassen und ebenfalls höflich abgewiesen, als er wiederholt der New Porket »Staatszeitung« feine Dienste an ot. Eines guten Tages verschwand »Schmet tow« aus hiesiger Stadt und man hörte nichts wieder von ihm, bis er vor etlichen f Tagen Von Cincinnati aus Corresponden- i zen anbot, die nicht erwünscht kamen, weil, i wie bemerkt, seine Dienste schon früher auf das Unzweideutigste refiisirt worden« waren. Um Sonntag brachte der »Eincinnati! Volksfrennd« in seinen Lokalspalten fol-; aende Notiz: l Berüchtigter Besuch. Gestern besuchte der s. Z. vielgenannte Doetor Paul Schöppe, der bekanntlich wegen Ermordung seiner Geliebten zweii Mal zum Tode verurtheilt war, die hie- i sige Stadt. Nachdem er einige Zeit unter i dem Namen ,,Schulenburg« in St. Louis an dem dortigen »Courier« beschäftigts gewesen, wurde er dort unmöglich gemacht nnd tauchte dann in New York unter dem z Namen P. G. Schutettow in der dortigen ,,Allgeateinen Zeitung-« auf. Auch aus dieser Stellung entlassen, machte er den Versuch, unter demselben Namen bei der hiesigen Presse Beschäftigung zn finden· Unsere Leser werden sich erinnern, daß die ser »Graf Schulenburg«, alias Schöppe, unter einein anderen Namen, der uns wieder entfallen ist, vor mehreren Jahren hier in einer VerlobungsConiödie mit einer bekannten deutschen Schauspieieiin die erste Rolle spielte. Er ging bekanntlich von hier nach Chieago, wo er sich der Fälschnng schuldig machte und nach dem Zuchthaus in Ueliet gesandt wurde. Nach dem er seine Straszeit abgesessen, reiste er nach St. Louie, wo er aber bald entlarvt wurde. Das zufällige Begegnen mit einem Herrn, der ihn von «Friiher her« kannte. veranlaßte ihn, schleunigst den Staub der Perlopolis von den Füßen zu schütteln. Die obige Notiz war nicht ganz richtig der Here Gras Schmettow hatte den Staub ver Porkopolie nicht so bald von seinen Schuhen geschüttelt. Ale »Neisender ohne Gepäck und Geld« war er in einem hotel abgestiegen, dessen Besitzer-, ein Here Gib son, gegen den nicht zahlenden Gast mit lablgeschorenetn und mit einer Perrücke be reckten Kopfe gleich Ansaexge ein gewisses Mißtrauen gezeigt hatte. nich die obige Notiz wurde jenes Mißtraueu im Busen des Wirtbee nun natürlich nicht gehoben im Gegenideilk er rückte dem verdächtig-n Neisenden aus den Leib und verlangte Er klärungen. Der ,,Graf« leugnete entschie den seine Jdentität mit dem ,,Grasen Schu lendurg« und »Dr. Paul Schurke-· und stattete am Sonntag Abend in Begleitung des ängltlichen Gastgebere der Redaetion des»Wlatt« einen Besuch ab. Da· rude- beeichtete due genannte Blatt am W sorgen Graf Schwerte-en Graf Schmettin stattetc gestern Abend der Volksblatt-Visite einen Besuch ab, um zu erklären, daß er nicht mit Dr. Paul Schöppe identisch sei. Die Carriere degs Schöppe dürfte unseren Lesern nicht imbes j kannt sein. Anfangs der seitezigke Jahre i entwenden derselbe dem Graer Wanken i fee in Berlin, dessen Privatfirkretär er ta- i mais war, die Summe von 90«000 Tim- Jk lern. Des Virbrechenz überfüi):t, Verbirgt-.- i ei- eine längere Zuchthaugsxkasc und wandte l sich dann nach Amerika, wo er zunächst in I Carlisle, Penn» aufmachte und durch die I Rolle-, welche er in dem Steinkcke’schen Giftmordprozessc spielte, fchkiell eine trau rige Berühmtheit erlangte. Mit genauer Noth Vom Galgen entron- nen, wandte sich Schbppe 1873 nach dem Westen, und trat in Cbicago und später in l St. Louis als Graf Schulenburg anf. Am ersteren Orte kam er durch bedeutende Wechselfäischungen abermals mit den Cri minalgesetzen in Ccllision nnd wurde zu dreijähriger Zuchtbanostrafe Veritrtbeilt. Auf Verwenden einfinßreieber Gönner und auf fein Besserungsgsiöbnrß ward daa Ur tbeil indessen suependtrt, nnd erst nach der ein Jahr später erfolgten Jdentität des Grafen Schulenburg mtt Paul Schöppe Vollstkeckt. Mehrere Herren, die in St. Lonis die Bekanntschaft des Grafen Schn lenbnrg gemacht hatten, glaubten in einem Vor einigen Tagen bier angetonimenen Gea fen Schmettow den Genannten zn erkennen. Graf Schmettow weist die Behauptung ie dpch entschieden zart-et Er überdrachte Herrn Hassaurek ge stern Abend ein Ein ofeblnnggichreiben des Gouvernean von Ohio und erklärt im Auftraae der »New Yorker Staa Haltung-« den Staat Obio tu !bereisen, um ein Bild der noli sit firen Sa« «l) ilaaezn entwerfem Die genannten Her-e behaupten aber trotz der Eekiärnnq de s Grafen, daß sie ibrer Dache gewiß find Ein Neportee des ,,(sineinnati Volks freund«, der den Grafen auf seinem Gange begleitet hatte, seist obigem Berichte noch die Worte binzn. »Er sah ein, dtst alles Lenqnen Verae bens sei und Brit-»- indem er groß-nie tbig auf den treue-Une- z »Widrrrnf« Ver zichtete.« Die«»New-Yorker Stantszciiuna« ist »durch einen Zufall in den Stand gesetzt, die Jdentität des Schmettow mit Sei-Lippe über allen Zweifel festzustellen. Tsaß die Be hauptung, er reife im Anftmge diese-s Blat tes, eine freche Liiae, ist schon weiter oben bemerkt worden. Aber das schriftliche An ierbieten, Eorrefpondenzen aus Cincinngti zn liefern, ist doch von großem Wer-tin da »dieser Brief eine Vergleichnna der Hand fchrift des Schmettow mit den Scheiftziiaen des Schöpve zuläßt. Der Redaktion lie ljaen nun aber zwei Privatbriefe vor, welche Dr. Schöppe unter dem 9. August nnd Il. Oktober 1870 aus Carlisle, Pa» geschrie ben und ein Blick auf die Schriftziige and jener Zeit, resp. eine Veraleichuna dersel ben mit den Buchstaben, wie fte Schmettow in seinem Schreiben aus Cincinnati tu zie hen versteht, muß die letzten Zweifel sit-win den lasfen, daß Schmettow nnd Schöppe ein und dieselbe Person sind. Tagesz HNeerigkciterh A u t; l n n d. Die Kanzlerzufammeniunft in Salz burg. Aue Wien Vom 21. Sept. schreibt man »Das offiziöfe Lofungewort betreffs der Salzburger Entrevue lautet, daß Alles sehr gut abgelauer ist und nichts ,,abge macht« wurde. was jedenfalls fiir die nächste Zukunft richtig scheint. Aber auch nur für diese. Man darf nicht vergessen, das- diefe Konterenz unter anderen Bei-hält nisfen geplant wurde, ach sie hinterher zu Stande kam. Nun ist die Lage Europas denn doch einigermaßen verändert: Deutsch land hatvorläufig kein rufsisch-französifchee, Oefterreich kein rusfischdeutfchee Bündnis zu fürchten: die leitenden Staate-wärmet I müssen also die ganze Situation unter einem anderen Gesichtswinkel betrachten Wenn man meint, die Richtung der österreichischen Politik sei durch Salz burg nicht geändert worden, so ist das in so fern richtig, daß die österreichische Politik ein für alle Fälle festgesetzieö Ziel überhaupt nicht hatte, sondern von Fall zu I Fall zwischen den Hindernisse-n nnd Gefah- i ten durchzulaviren bestrebt war. Das wird sie auch ferner thun. Andrasslye Po— J litik ift trotz des «Tfchok iascha !«-Gkschrriee nicht erschüttert und Oesterreich wird im; Verein mit Deutschland den Rassen dies ofterwährste goldene Brücke bauen, wenn Gortfchalow fich bereit erklärt, die Brücke f zn betreten.«-—Nachrichien, die aus Len- z don eingehen, sprechen dafür, daß das eng i lifche Kabinet aus feiner til-wartenden l Stellung gegenüber dem rufsifch tii:l:s.l)en l iirieg zunächst noch nicht heranözntreten ge denkt. Nach den anscheinend dort normal tenden Abfchätzungen der Kräer der beiden sich bekäinpfenden Staaten unterstellt umn, daßdael Bediirfniß nach einer Beendigung des Krieges sich beiden Theilen in siiikzc in gebietertfcher Weise von selbst auflegen würde. Ein Gegensatz zu der angeblich in Sulzban verwaltenden Lilnfilmnnni würde foniit englischerfcits nicht hervor-ie treten fein. Auch die englische oliixt ist wie die des Grafen Andrnssn ein-: von Fell zu Fall und erwartet eben den ,,F.7.!.l den« Viele-X —«c"lus dem Großsetsski sit-; Dessen, s IR. Sept. Seit vierzem Degen itzt-redet spkochen (well eben untvtdeeleglickq haben fraitkfurter Blätter folgende Ansime irr shetsifchm Buteaukralie veröffentlicht mit ket Mabtmng: Die Reiche-scheue mögst Diesen Isopsmdlich abschneideul Das Bellt-: km der Gleichstellung der deutschen Versiche rungsgesellschasten im Geschäftsbetrieb in ttekhalb des Großherzogthums (:vo sie ins ldessen ttccb als ,,auczlänkstsche« gelten) ist, sbekamttlich sehr lange im Ständesaai wie Iderbolt, endlich gewährt worden. Einer leipzigek Vetsichmmgggesellsch.:ft etglng es nun folgenkermaßcm Sie begehrte die Zulassungzum Betriebe mit Eingalse am 17. October 1J1«t;—- sein Lebenszeichen. Ertnnekungeskbrkiben am -7. März ls77, also nach sans Monate-is Am JO. April Rückäugerimg der bessisxlsen Bett-Liede in elnek Weise, daß dass(1chsis.l«ic Ministerium um Jntervention ersucht wurde; Antwort darauf-mild Darmstatt am 18. Mal daeaus Stille, und am 28. August war die Zulassung noch nlcht genebmlgt und telne Antwort ecsolgtl Dieselbe Gesellschaft bat s das preußische Mtnisteklum mit Einst-bei vom 9. Februar und 10. März d. J. um l Zulasssth zum Betriebe, erhielt am 17. März Mltthetlnng, gab am 23. März tslev nöthigen Anekünstc nnd wurde am ill. i April concessionirt. Ja Preußen drei Y Monate Geschästognn,3 für gen-In dasselbe i, Geschäft, welches in Hesscn nach zehn Mo« E naten noch der Erledigung lmrrrel Z Mninz, 20. Sept. Es hat nor-Hi des ganzen Sommers bednrft, Um uixicie I neuen Festungswerie vollständiger Fertig- Z stellnng cntgegenznfiihrm Jn den Haupt- 1 gräben vorn Fuße des Hanptroalles unt-i Von den inneren Esplanaden waren noch J Unmassen von Erde auf die zn erhöhenden Wälle der Nordfronte zn transportirenJ von denen namentlich der ternssenförrnig von der Höhe des »Hartenbergs« auf ei nem schroff abfallenden Prosil von nahezu 50 Meter Höhe anfgethiirmten Wälle nnd Traversen einen imponirenden Eindruck machen. Die sich hier anschließenden gro ßen Verschanznngen nrit direct mit dein Rhein in Verbindung stehenden sehr breiten Wassergräben und dem hoben, gleichfalls mit Geschütz- nnd Mannschafre Casematten unterbanten Wäile müssen mit Rheinkieo ausgehöht werden, da die land roärtö gewonnene Erde trotz aller Massen haftigkeit nicht ausreichte- Maschinenkröfte verschiedenster Art sind zu diesem Zwecke auf dem Strome und den Wällen in Be wegung. Die fertig gestezlte neue West fronte ist dagegen in diesen Tagen vorerst nur mit dem leichteren Caliber Wallgeschütz armiet worden. Vor derselben, im näheren nnd entfernteren Anßenterrain, werden interessante artilleristiiche Uebungen nnd hieran bezügliche Terrain-Studien vor bereitet, welche mit den bevorstehenden Reisen des Armee Corps wie des großen Generalstabs im Zusannnenhang stehen. Traben an der Mosel, 18. Sept. Man blickt mit Bedauern aus die Fülle der Trauben, die einen Vollen Herbst verspre chen, aber bei der Fortdauer der kalten, schlechten Witterung uns nur einen ganz geringen schlechten Wein in Aussicht stellen. Ob bei einein totalen Umschwung des Wit terungogangeel noch eine mittlere Qualität erreicht werden könnte, muß nach dem ge genwärtigen Standpunkt der Trauben Vor erst noch bezweifelt werden. Dass 0nlium, das wir hier nur aie einen sporadisch anf tretenden seltenen Gast kennen gelernt, nur an einzelnen Stöcken an Felsen und hoben Mauern gesellen haben, ist dieses Iebt- weit stärker znr Erscheinung gekommen, so daß in einigen wenigen Loealitaten sogar mit der Schweselnng der Trauben, die biet-er nur hin Und wieder an Hauswänden An remde sand, Vor-gegangen wurde. Jen rner aber ist der Schaden, den dasselbe ver übt, so überaus geringfügig, kaum nen neuen-erth, daß das Auftreten desselben nur als Vorgang hier ausgeführt werden edit. Aber weit bedenklicher sind Sanerivnrm une Fäule in der letzten Zeit hinznxtetrct u ner werden vorandsichtiiny unter den gegen-var tigen Witterungoverhäitnrssen wetten-, o· ßere Fortschritte machen· Es konnt-: auebierbem daß die Frage nach Wem .r diesen Umständen, die diesen Sommer nder ganz schlies, in den letzten Wochen mutet heroortrat. Wenn auch diese Frage zur Stunde-noch als keine lebdaste bezeichnet werden werden kann, so treten dont senon jetzt als Folge derselben hövere For-erran gen nnd auch Bewilligungen ans. Jnlnnb. Percy Freiligratlt, der jäingsie c des bekannten deutschen Dichten-, h; i sich in San Francisco niedergelassen und wird dort mit seinem älteren Bruder-, der ihm demnächst aus England nailifolgeu soli, ein Geschäft etaslirem Ein frecher Betrag. Her r Johnion, ein wohlbekannter Viehhändler aus Ma comb, Sile-» berührte auf feinere Geschäfte reisen auch öfter die Stadt Qui-try. Von dort aus zog er zuweilen per Teiegmph Geld von seiner Bank in Macomb. Letztere Samstag erhielt die Bank eine Depefche von Johnson mit dein Auftrag, VIOOO durch die »Ameriean Erpreß« nach La Prairie, Jll» zu schicken. Schon am Sonn tag sprach dvrt in dem Expreßburean ein Mann, der sich Jvhnson nannte, vor und verlangte das Werthpacket. Da derselbe Summe und Absender des Geldes wußte, sowie alle Fragen genügend beantrvortete, eihieltek die 83000. Jetzt var es sich heran-gestellt, daß Johnion die fragliche Depesche nicht geschickt und daß dieselbe obwohl von Quincy datirt, niemals von dort abgesandt worden ist Bis jetzt schwebt noch ein Geheimnis darüber, wer die Tei graphendrähie so mißbraucht hat und wie diee geschehen konnte. Die Expreßi Gesell schnfk und der Bankier in Miieomh vereini· gen ihre Anstrengungen, um den oder die Gauner zu entdecken Jetzt kommt selost die New Vertei »World« gegen einen »fünften« temokra eilst-en Präfioentschafte Enniidaien aus dem Staate New York beraus. Die Vier anderen warm ter Reihe nach McCle lian imelslier n: a New Eli eile-e- geiä lilt wird, ob iiiion er zur Zeit der Präsidentenwadl jenseits der Etiatsgrenze in New Jersey woimtei Simon-n Greeley Und Tillus-L Die »Wald-« meint, es sei an vier (gesclila· Jener-) »Ein-ein State« Candidateu nach einantrr vollständig genug gewesen. --—--,.-s—«-L—Ä Wic das Vertrauen in Dr. A u gnstsk ö11ig’s Hamburger Brust the c täglich in allen Gegenden zunimmt, Zeigt fOYgendcr Auszug aus einem Bkicfe Don Herrn Jacob HartItcs, Semtchen Ni ver, P. O Manitvbm «GerhardtKo-nel sen litt seit 1876 an einem hartnäckigcn Hasses-, wurde aber durch den Gebrauch von Dr. Au g u ft K ö n i ·q’s H a m b n r g e r B r u st t h e c wieder ganz her gestellt.«, Bier meins Eises-rauh Es war ein schwül-r Abend. Sie saßen auf einer Bank im Port tsk hatte feinen Arm sanft um ihre Taiåxe ge lrgL Piötzlich wandte sie ihr lirisliijsirs VII-ist ihm zu und sagte »Eø ist schrecklich warm »Ja-« Pause von drei Minuten. Der junge Mann war in tiife Gedanan versunken, über tie Strllunix tie ein Mann, der nur 10 Eenks und einen mes singenen Hosensnopf in der Tasche lut, lwi einem warmherzignh impuisiosn Mädchen eintritan Da—tvie diejposaune des jüngstenGekich tes tönten die Worte ver Geliebten aber mals an fein Ohr «E6 ist schrecklich warm. «J«- td Ist se br warm«, man-ein er in stiller Berzthsiung. »Mein Gaumen ist Rocken Mit Perga ment. i« c·,.TD-as thut Mir Leib, inen Tinni Wafier bote »O. nein, Das Wassei ist ebenfalls warm. Lisii i: tot-si- ikiiii us VAJ lishlt UND »Nein, o m Fchuiig haben, esprnngenm Zunge fühlt »Da rief er wie zum Tode erschro cken —,,gefpinnqene Lippen, vertrocknete Zuniic, mein Gott, mein Gott, das beden tei Eichen hohes Fieber. Eine Krankheiti im Anznge, meine Einsiqu O, Gott, sei mir qkiädiq, lasse dieses theuie Mädcheni nicht sterben, sonst verschlingen mich die Woge 1 des Passair. Komm, Geliebte, komm, armes Kind, iaikc dich von mir nach Hause dringen, jetzt kannst du noch gehen, später-, vielleicht in zehn Minuten fchon,. möchte dieses unmöglich frin.«-— Zehn Minuten später stand er an derl Var eines Lageriiieriaions ein Glas Bier vor sich, und wischte sich den Schweiß von l der Stirne und gratuiirte sich, ais er seine iitztcn 10 Centg auf die Var legte, einem Mädcbety das in Eiscream ipeculire, eine so schöne Niederlage in diesem Artikel berei- E tet zu Mein i Sie aber saß zu Haufe auf der Treppe und innrmeite zivischenden Zähnen. Viel leicht des »Sängers Fluch i ««cben, soll ich dir sr v-: ins-sit ein «.nasseo Ta L- iivai.ieti;akö legen, iiscisst tv:in?.etbs.1:.« ich sollte etwas Erfri :i—: cis itt, ein«-n das nici ne vor Hitze L:p meine vertrocknete Nerven- und Hinabzu- xenzüg e ini Puchtvoller Auswahl zu feer maßigen Frei cn kci J- Jos ke, Alamo-Plaza. —-—--—Oo.— Herren-. Finaicsiv Und auch sin der-Aniirac in aefchnuckVVJer Auswahl zu scvr billigen Prezer bei J Jo s ke, Alamopiaza. -————-—.OO—-———— Wie man sich Appetit verschaffen Für Personen obre Art-Hi hu das »Beste, was der x arit diarisictci«, keinen Reis. Je ever foich em un lzckx s-ich d ndividuum das Verdamingsors san in einen derar igen Zs1ftand verschr, dass so die ißbaren guten Dinge, weiche die Natur bis-»Hm erfreuen kann, desto mshrhruvd zvr Danilsa kec wird is fiir den guten Rath hoben Zu d c ern Be hufs störte man den Magen mir Hostetters M a g e n b iii e r m welcher icnes Organ in Stand setzen wirk- sinds-ca zu v rda en, und da gute Verdauung die Mutter des Qipvetr.6, in den von tm- Ninus kesisnnnth Z-: iisch nriiumrn ein Verlavgen nai) Nabrung erzeugt M tchronifcisem Man-ei an Apvesit sind gis ö niich Nirvösiräy ihaiiigfcit und Be stvvfiicii Urkunden-, lkii Uebri, die schleunig dirrw pas Mc se b. roäisig i rrerderr Allem s- Post-. u von UNin Weber oder ca. iqkr NU xazk sollten diese. S är ngsm t: ci taqiich ob r ach drei bis ierwai s- öjmt l ch krumm-ten Eine fort «qeseue Ku« wi d b« id e ne radik. ie Kur m Zu stmdr «c(i »Denan und der mittbm verbundenen br H« -.-——-—-—---,——J. Jäxgzcågcid Gæofzcr Ball an den zsim Zieht-o Springg I am Soxinkazx den H. Okioksch Issnfang 5 Uhr Ader-ds. Essen 11 Ukr Nachts Eins-M 8150 Essen kingksrlxiogsm Damen frei E Tut-is siixdzsiz ien bei G Zi. Dür! er Einfa i ionär :i-. J sper. Alamo Plaza und bei J H X Schäfe» A cquiatirasc Iszcm Antomo Arbeiterverem I Alle Mitglieder dickes Vereins, aktiv nnd passiv, z werd-n höflicher ersucht, Sonntag den H. Oktober Vormittags 8 Uhr in der Bereinsballe zu erschei nen, nm an dem Festzuge des Sängerfestes Theil zu nehmen· Im Auftrag-: des Vereins. D e r V o r sta n d lex-Zum Ep. Höfgem C. Degen und DIE-Lange »p Oan Pedro springä Beim Pienic nächsten Sonntag ist am obigen Platze alles für mäßige Preise zu haben Ein ge sendeete Stank-, on welchem das Glas Bier m 5 Cent verkauft wied, ist errichtet worden. Es ist für Hungrige und Durstige gesorgt und eine Mahizeit ist auf rein Plane zum fexben Preise zu bade s., wie in der Stadt. Mir dem Eigenthümer der Dami busse ist ein Vertrag abgeschlossen worden, nach wel chem Passagiere z-( halben Preisen befördert wer den 10,mn Herr J. F. Meyer ist von mirs autorisirt worden. OmdibugCntew zu verkaufen und wieder einsa loyIn J.N.Lerich, Pächter des Sau Yedro Patro An das Publikum! Das unterzeichnete Crmite des sv G Sauger-Feucs macht hiermit bekannt. daß dass Pienie ane? Sonntag den M. Oktober an den San Pedkoi stringø gefeiert werden wird und in Anbetrachti der mit dem Feste verbundenen Unkosten die Theil- net-mer ersucht werden Eintritrshrken en 50 Cents I H lciscn, dic am Ein-Zank Linden sind Yurj Zweit-Gaume Säingerfe51- Tiriietei. an Eli-In Tägkeis für dass sie-Hekt, gültig für 4 Personen,s zu zxsz dac- ckxickiind i Samm- Tügkcis gültig fiir eine Person, für ConnneIT Siener Ver-me nnd Bau, en 813 das Etnckp nnd zu luden bei »Es n- b. B a r b e ek, Nie-. Z- e n g g, H sinrbey W W. Gamble nnd in est Oft-Je d.r" R- re i e n Pre sfe. Das Komike. J «!,M,s«’nx sI ngkrfkcitsiZalL Ball sind bcf den Ist-sen Lksn-:11,:’!k W.Gambic k r sonle bei dem unxskicich in Dahn-. LL ntmwkaktcn W I »mi-« :i,.-«,-:1:- Baum HUU incl. Abendefsen. s Das Bau Komm. A. Habt-, F. LE. Haucifcm ·-"-1"13"111 E. Dreiß. l I- f zseutfitjsthxtetilåanisrijco J «1,"4(-nfimi.1t u. Mädchcuinstituts German Amekjoau Ladies college), Justin. Texas. 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Wolffoni Barllell Er Hemdmy General Versicherungs Agentlen, Sau Antonio, Texas sicllcn Polirsn zu den niedrigstm Raten aus für Waarenlager, Gebäude nnd Wohnungen in den folgenden guten nnd zuvxrlässigcn Compagnien Liverpool nnd London Globe of England Kapital 27,799,812 17 Jnfnrance Company of North America 6,601,883 00 Roynl Jnfnrnnce Company of England London Afsurance Co!·poration of England (Feuek) Franklin Jnsurnnce Company of Pl)ilndelphir. 19,555,071 16 5,568,742 Eo 3,:352,86.5 00 Phönix of Yrooklyn 2,792,902 00 Phönix of partford 2,407,531 39 2,226,552 00 l,200,000 00 74 7,467 00 1,000,000 00 c German American Jnsnrance Co. of New York Royal Ennadian Jnsnrance Company of Canada American Central Co. of St Louis. Mobilc Undmvriteris Jnfnr. Co. of Mobite. Texas Banking nnd Just-kaute Co. of Galveston 450,000 00 Honstsn Jnsnrance Cocnpcmy ofvhonston 425,000 00 Travelerö Life and Acctvent of dgartford 3,6()0,000 00 ekd m Hex-en sie ossenk Mariae Policen in der Teva Banking- und ka munpr n« in heilt-Exilterckngo-Gefclls'chaft von Amerlika ans. s v s Mk Wik bi ten um das Wohlw llen und die Kundfchaft der Bewohner der Stadt and des West-km Aq, stckxjfke werben vronkrt be»«orgt. O f fi re oberhalb Rtschks Ctgakkeniotom HERR M. Hainfo u. BWL machen das Publikum im Allgemeinen und ihre alten Kunden und Freunde im chondern daraufaufmetksam, daß sie ihr Geschxiftstpkat von ihmn alt-m Platze nach ihrem neuen Gebäude i« k» Commcrsessstmggg Eck. 70 M 72, neben Echmidts Hctcl verlegt haben. Ihr Waarcnyorrath ist bed«utend vsrqrößert worden und wird jedem Geschmack und jedem Anspruchgcniigkxk Sie crsuchen ihre alten Kunden, sowohl, als alle d:cjen.-gen,wrlchc in ibr Fach einfchlagendcn Artikel bedürfen, und das Publikum im Allgeitmi, bei ihka vol-zusprechen und ihr großes und ausgedehntes Waaren-tappt in Augenschein zusuebmew M. H a l ff å B ro. 27, mng Erstes deutsch-texanischtzä Bundes Sængkrkest JSIan Antonio akn 12., 13. u. 14. Oktober. Programm: l 11. Oktober. Empfang der Sänger, welche mlt der Galveston, Haut-barg und San Antonio Eisenbahn ankommen. Marsch nach dem Festplaps 12. Oktober. Empfang ver Gäste, welche während des Tages ankommen. Für die vom Nordosten kommenden Sänger sind dle San Pedro Speingo Sammelplatz. Marsch nach dem Festplatz. Abends 8 Uhr Versammlung auf dein Alamo·Plaza. Fa ckelzug nach ver Festhallr. Großer Commers Anfang s Uhr, Ende 12 Uhr. Eintritt M. 13. Oktober. Morgens 10 Uhr Generalprobr. Nach der Probe Tagsatzung der Delegaten des Sängerbundes. Nach dkk Sipuug Tagsatzung der Delegaten der Turnvereine. Abends Gras-es Cankktt Anfang 8 Uhr. Eintritt 81. 14. Oktober. Morgens 8 Uhr Versammlung der Sän ger fämmtlicher Verein-, Mtlttäts und Feu ercompagnten und Gäste. Große Prozession nach den Sau Pedro Springs. Empfangs rede. Frühstück für alle an der Prozession Betbetltgtem Concert. Festspiel-. Mit tagessen. Pretssingem Fest-de tu deutsch und englisch. Unterhaltungen aller Akt. Eintritt für Herren 50 Ernte Mena- 5 Mr Rückmarsch nach der Stadt. A b e n d s Großer Festball. Anfang 8 Uhr. Um 12 Uhr gugenuinos Stroms-form Eintritt für Herren 81.60. Dmeu.»....l.00. 250 Sänger! Volles Orchester Der Vorstand AO Sinn-rings FO Groos, Bitt-Präsident Ftstptäfldmh Do B- THAde Wo Ssuwirthk S e txt i ä r ei
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