Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
October 10, 1877

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greie Yes-see kgn Der-es zifxåxiiiiiäs xs åiiiixsxiiisi H. Schutz sc Co. Heranegeier Mittwoch den 10. Octoiier 1877. Ein SitthIbUd aus dem Ehr-d dyleben. Die letzten Monate sind reich an Ent larvung von Schwindler-n und Betrügern aus den ersten Gesellschaftsklassen Ameri kas gewesen. Wir haben Vor einiger Zeit über die systematische Bestehlung der Spar bank in Chicago durch den allbelielsten und einflußreichen Präsidenten derselben berichtet. Kurz nachher traf die Nachricht von dem colossalen Betrug des Präsiden ten der Ansstellun in Philadelphia und Bankpräsidenten shfiorton die finanzielle Welt dieses Lande-I, wie ein Donnerschlag aus heiterem Himmel, denn man hätte an alles Andere eher geglaubt, als an das Bekenntnis; des Betrügers dieses fast ver-s götterten Mannes, dem Palläste und zau berhafte Villen zur Verfügung standen auf dessen bloßes Wort hin jede Bank in Amerika Tausende von Dollars ausge zahlt hätte. Damit nicht genug, wird auch der bekannte Finanzmann Gilman in New-York als ein großartiger Fälscher entpuppt. Diese drei Persönlichkeiten gehörten zu den Fürsten der Geldaristokratie nm sie herum siel der kleine Adel zu Dutzenden. Wohin man die Hand legte, traf man aus einen Schwindler und je höher seine Stel lung in der Gesellschaft war, desto kolos saler entfaltete sich der Betrug, den er be gangen. Wie diese drei die Fürsten der Aristokratie spielten, so cutpuppten sie sich schließlich auch als Fürsten der Gauner-. Und alle diese Ehrenmänner, mit einer einzigen Ausnahme, waren eifrige Kirchen gänger, wahre Musterchristen, die nie ei nen Gottesdienst schwenzten, die im Au genverdrehen das Menschenmiigliche leiste ten und so eifrig zu beten pflegten, als wäre es ihnen wirklich darum zu thnn ge wesen, ihrem Herrgott eine hohe Meinung von sich beizubringen Und dabei wären sie im Stande gewesen, ihre Mitmenschen um die ewiae Seligkeit zu betrügen Eine Ausnahme 'von diesem gleiszneri schen Henchlerpack hat der Präsident der Ansstellung, Morton, in Philadelphia ge macht. Er war stets ein sreisinniger Mann und hat es schließlich durchgesetzt, daß die Ansstellnng auch an Sonnta gen geöffnet wird. Dafür ist denn nun auch das ganze Pfaffenthum über ihn her gefallen und hat das Unglück, das ihn zu einem Betrüger gemacht, als die gerechte Strafe des Himmels fiir seine Freisinnig keit bezeichnet. Was aber sagen sie zu den Dutzenden scheinheiliger Kirchenbriider, die, während sie in ihren Kirchenpalästen auf den Knieen lagen und winselten, die Hand in der Ho sentasche des armen Mannes stecken hatten, der nicht im Stande war, Tausende für einen Kirchenstnhl zu bezahlen und daher mitleidslos von den Stufen ihres Gottes-, hauses abgewiesen wurde. Kann man sich eine größere Verworfenheit denken, als je ne, welche den Armen bestiehlt, um mit dem geraubten Gelde in frömmelnder Hossahrt zn prunken Was sagen die Herren Geistlichen zu diesen elenden Crea tuten Sie schütteln ungläubig den Kopf. Es ist ja nicht möglich, daß Gilman z. B. ein so großartiger Fälscher sein kann. Er war ja ein außerordentlich eifri er Kirchenmannz er bewegte sich xa in der bgesten Gesellschaft —und tran! me·ei«nen Troper L a g e r b i er Diese Tugenden, ftp-sprechen sie es öffentlich aus, müssen dereinst hoch an erechnet werden seine Sünden ver schwinden gleichsam vor ihnen Das ist die Moral, die in der guten» Gesellschaft gepredigt wird, das ist ein« Sittenbild aus dem Shoddyleben des Nordens. Die Hungers-roth in Ostindien, iiber welche wir schon verschiedene Male ausführlich berichtet haben, nimmt sowohl an räumiicher Ausdehnung, als an ver nichtender Kraft in einem Maße zu, welche aller früheren Berechnung nnd der in Er sindnng von Schreckensscenen fruchtbarsten Phantasie spottet. Wer noch den gering sten Glauben an eine weise und allgiitige Welt-ordnung gehabt hat, mnß beim An hören der entsetzlichen Nachrichten, die jede ostindische Post bringt, nnd die leider nur zu wahr sind, allen Glauben verlieren. Die Einzelheiten, welche berichtet werden, sind tief erfchiitternd. Man hat die Zahl der Personen, die bereits im wörtlichen Sinne vor Hunger umgekommen sind, auf eine nnd eine halbe Million berechnet, also anf mehr Menschen, als im ganzen Staate Texas wohnen. Unberückslchtigt sind bei dieser Berechnung diejenigen geblieben, deren Gesundheit fiir immer nntergra ben ist. Seit dem Anfange dieses Jahres verhält sich in einem Districte die Zahl der Ge storbenen zu derjenigen der in demselben Abschnitte des vorigen Jahres Abgeschie denen wie 11 zu l. Aue einer andere-il Berechnung ergiebt sich, daß in einem Monate zehntausend Menschen vom Hun ger hingerafft sind. Es klingt wie ein grausiger Scherz, wenn es in einem amt lichen Berichte heißt: »Ist den am meisten heimgesuchten Landschaften sind nur noch sehr wenig Arme zu sehen.« Es ist be greiflich; denn die Armen sind todt. Be trachten wir einen einzelnen District, den von Salem, in welchem sich elf sogenannte Unterstützungslager befinden. Im Mai betrug die Lagerhevölkerung im Durch schnitt 7000; der monatlichen Sterbefälle waren 746; das jährliche Verhältniss war 1388311 100(). Also in Jahresfrist wäre die Bevölkerung aufgerieben. Ein anderes Beispiel bietet der Bezirk von Nord-Arten Jm Mai war die Durchschnittszahl der in unterstupnnggtagern Bekpjlegien Uns-H der monatlichen Todesfälle waren «171; dasjähklicbe Verhältnis der Sterbefälle zur Bevölkerung war 1457 zn 1()()0. Hex-richte das gleiche Verhältnis in der ganzen Welt, fo wäre das Ende der Menschheitnach Monaten zu berechnen. Der hungertod aber ist nicht der einzige oder der furchtbarste Schrecken des unge heneken Elend-, welches gegenwärtig Jn« i dien herein-im Man muß sich eine zahl-( reiche Bevölleruns vorstellen, n Gerippen ausgedörrt, die sich in fleischlofen Knochen nnd Klassen Gelenken Ansichten-h mit Internet Stint-se jeder Willen-kraft be M I- sts in sehst sei nackten Lebens. Das ist das Bild der greßeni Masse des indischen Volke-J, wie es non-» Angenzengen gezeichnet wird. Ader nnchc im nördlichen nnd in Centralindien ist der Mangel trotz jüngst eingetretener Regens noch innner iin Wachsthum Deus Elend i der Einen lscriihrt Alle. Handel nnd! Verkehr haben aufgehört. Texas. Geeresnoniienz. La Grange, Oct. 7. 1877. Endlich baben wir einmal wieder einen einigermaßen durchdringenden Regen ge habt, und gute Aussichten auf mehr· Es war aber auch, die lsöchiie Zeit Die Far mer sind mit dem Cinsammeln der Baum wolle bald fertig; an manchen Stellen ist nur ein Viertel- Ernte erzielt worden an andern noch bedeutend weniger. Die Kornernte ist durchweg sehr ergiebig gewe ;sen. Die »Jaiil)irde« welche akn l. vori gen Monate ans dem hiesigen Gefäng niß entsprangen, sind alle bis auf zwei Weiße wieder eingefangen. Unsere Sänger üben fieißig, zwei Mal wöchentlich, es werten jedoch nicht viele Von ihnen zum Sängersest nach San Antonio gehen, da ibe Dirigent, Herr Mölier,· nichtabkommen kann nm mitzngehen. Durch einen Ge sangverein wird also La Grange nicht ver treten sein, wohl aber durch Privatperso nen von hier nnd Umgegend, Blnff n. s. w. Unter Turnverein, zu dein leider Jhe Correspondent auch gehört, hat in sei ner Versammlung im September beschlos sen, sich nicht dem Texanischen Turneri Bund anzuschließen, weil höre o Menschheit, staune und nimm dir ein Exem -pel dran l-—weil das Ding den ehrenwer then Turnern keinen materiellen Nutzen bringt i ii Das sind wohl Ansichten Von Krämern denen der Dollnr, Abgott ist, aber nicht die Von e ch t e n, r e eh te n Tur inertt!-—Jeh möchte nun der Tagsatznng irathety falls sie der Ehre tbeiihaftig zu werden wünscht, den hochlöblichen La Grange ann Verein dereinst zu den ihri gen zählen zu ti«7'... »—zu beschließen: »Daß jedem Mitglieke des Turnerbundes zmonailich mindestens ein Thaler (mehr wird auch mit dem größten Vergnügen ge inommen) ausbezahlt werde Der L. G. IT. V. wird dann sogleich seinen Bei teitt erklären, denn dann ist ja der m a t e IkielleNutzen ta,ans den die Herrn T u r n e,r so veepicht sind I Dies ist kein Scherz, sondern leider bitte »rer, bitt’rer Ernst, und beweist, daß die Turnerei, so lange sonst verständige nnd gebildete Männer so l ch e Prineipien ver treten, hier in Texas keinen festen Fuß fas— sen kann.——Trosz alledem wünsche ich, nnd mit mir unsere e eh te n Turner, die noch Sinn nnd Interesse für die Tuenerei ha ben, der Tagsatzung in San Antonio und dem künftigen Texanischen Tnknerbunde vom Herzen den besten Erfolg und rufen ihm aus der Ferne ein herzlicheö »Gut Heil« zu. Zwischen Schulenbneg und Blnff P. O ist eine neue PoftOssice eingerichtet, die den Namen »Sei-weiser Alve« führt nnd zu deren Postmeisier der in La Grange und Umgegend wohlbekannte schweizer Sänger H. Seebeeger ernannt wurde. G Einer Correapondenz nnfeeee Ausiiner Berichterstatters, die für die letzte Wochen blattnuunner leider zu spät eintraf, entleh- nen wir den Schlußsatz, der immer noch» am Platze fein dürfte. Unser Correøpons dent schreibt. Daa sociale Leben entwickelt sich hier auf eine sehr angenehme Weise und können wir, trotz der Ebbe in unseren Finanzen, auf einen sebr angenehmen Winter rechnen Die Turndaile feierte am Sonnabend den 29· ihr 7jäbriged Stiftungefeft durch einen solennen Ball, der sebr besucht war und von welchem alle Anwesenden mit sichtiicher Befriedigung beimtehrten. Am Sonntag wurde in der Germaniahalle konzeriiri und schle fich daran ein Tanzirünzchen, welches durch ipecielle Einladungen der achtungs wertbesten Familien unserer Stadt noch bedeutend an Interesse gewann. Der Abend verlief aber auch fo angenehm, wie sich Jbr Korrespondent dessen biet in Au stin nicht erinnern kann. Schließlich isi·der Berichterstatter in der I angenehmen Lage, den Mitgliedern des I Germania feinen besten Dank für die Ein- ladung auszusprechen, durch welche die das Deutschtbuin in Texas so würdig vertre tende Freie Presse jedenfalls geehrt werden 1 sollte. Am 29. Oktober wird der Verein sein ljährigea Stiftungsfesi feierlich bege ben und wird bei dieser Gelegenheit daa Stück ,,Jeremiag Grille« zur Auffiibrungl kommen; ein angenehmes Fest steht ern-l zweifelhaft in Aussicht und wird feiner Zeit über den Verlauf desselben ausführlich berichtet werden. Ja Plain-, Gravnm und Wtua spornt s wüthete am Morgen des 7. ein fürchterli- cher Orkan, der großen Schaden anrichtete. Jn ersterer Stadt wurden beinahe alle klei neren häufer umgeworfen. Während der Neger Ned Pashal auf« der May-Faun am Yegua Creek, Wash ington Coun2y, in einem Brunnen beschäf tigt war, wurde ein mit Sand gefüllter Eimer aufgezogen. Der Strick riß nnd ’der Eimer stürzte dem Negkr auf den Hin terlvpf,wod11rch er augenblicklich getödtet wurde. Der AnslieferungsiAgent J. C. Ruf fei telegraphirt an den Gouvernem, daß die fünf Gefangenen in Matatnoros, deren Auslieferung Verlangt wurde, in Freiheit gesetzt worden sind. Daraufhin hat Gouv- Hubhard dcn Agenten instkuiet, keine For derung mehr zu stellen unv theilt ihm gleichzeitig mit, daß er sich nun an die Bee. Staaten Regierung um Hilfe nnd Abstels lang der an der Grenze vekühien Unthaten wenden wem, da die tnexikanischen Behör- den augenscheinlich nicht Willens sind, ten Auelieferungsveetkag zu esspettirem f Dcm »Woci)enblan« entnehmen Irr-ir, daß am 1. Januar 1877 in Gillespie Coumy i1ti;-((’3 Personen ansäffig waren: 4598 Weiße und 88 Farbige.—Jn der Nähe der Stadt hat am letzten Mittwoch ein nicht unbedeutender Waldbmnd statt- gesundem-Der Turn- Verein erwählte die Herren A· Lungkwitz, F. v. d. Stucken f und Ch. Weyrich als Delegaten zur Tur- nettagfatzung in Sau Amt-nie s Jn Wissen Connty giebt es 9,495 s Pferde, 16,721 Kopf Mut-vieh, 9927 Schafe, 589 Gänse, 9658 Schweine. Das t MÆMYFXCEMMWM im Comm Tages-Nea«igkcite n.· A u s l a n d. Die russtschen Unterhandlungen mit Serbien find immer noch im Gange, ein Beweis, wie gern Rußland in dem Kriege einen Alilirten haben möchte. Ein Wiener Correfpondent deutet an, daß die Unter handlungen abgeschlossen seien. Dieser Nachricht ist die Bemerkung hinzugefügt, daß alle die widersprechenden Gerüchte da her kommen, weil Serbien wartet, bis es mit der geringsten Gefahr für sich nnd nn ter den größten Vortheiien am Kriege theilnehmen kaum-Ein Theil der Pontons beücke bei Nikopolis wurde durch einen hef tigen Sturm zerstört. Die Brücke ist jedoch wieder eeparirt worden. Die französifche Regierung hat alle am "Montag Morgen von England und Belgien in Paris angelangte Zeitungspas ckete zurückhalten lassen. In Genua wurde am Montag Mor H gen ein heftiger Erdstoß Verspürt. Meh rere Gebäude wurden beschädigt. i Die fkanzösifchm miuistekieum Ok lgane berechnen, daß die Negierungepartei F in der nächsten Deputirteniammer eine sMajoritätvon 20«Scimmen haben wied. l s—-Am Abend des 9. sollte eine große öffent liebe Versammlung stattfinden, bei welcher ’Gambetta eine längere Rede hält. Die jMiiitärbehötden haben besondere Maßre J geln getroffen, um den Ausbrueh von Feie j densstörungen zu verhüten. Priuz Jerome Napoleon ist am 5). Oktober in Ajaceio angekounnen, um als republikanischer Caudidat fiir die Des-»nur teukammer aufzutreteu. Es fanden einige feindselige Demonsirationeu und lluruhen statt. Der Prin; hat sich in einem an den Minister des Innern gerichteten-Schrei ben iiber das Verhalten der Behörden und der Polizei beschwert, und erklärt, das; Blutvergießen nur durch die Beiiiiibuugen seiner Freunde verhiitet wurde. —Ue"ber ein Attentat auf den Kaiser Von Rnßlaud berichtet ein Peterslnirger Correspondent das Folgende Der Zar war nahe daran, im russischen Hauptwe «tier, mitten unter seinen Soldaten, das Opfer eines Attentates Zu werden Urhe ber des Verwegeuen Planes waren die nim mer ruhenden Nilnlisiexn welche gerade aus »denU1nstand, das; der Zar im Schatten der Tausende oon Bahouetteu von der ei «,1,entlicheui),ioli:,ei weniger scbarf bewacht und beschützt werde, als in Petersbnrg, das Gelingen ihres Komplots bauten, Die Verschwörer hatten Folgendes ausge lundschastet Der Zar bewohnte in Gor ui Studen ein einstöckiges Häuschen, das Zur Herrichtuug eines Speisesalous nicht den genügenden Raum bot. Aus diesem Grunde wurde ein bequemes Zelt in eini ger Entfernung von der kaiserlichen Web nniåg aufgeschlagen, wo Kaiser Alexander in d esellschaft seines aus 50 Personen be steuden Gefolge-s seine Pcahlzeiteu einzu nehmen pslegte. chters verlies; der Rai ser erst spät Abends, nach servirtem Thee, das Zelt. Das wußten die Verschwörer und hatten Alles vorbereitet, um auf den Kaiser Alexander gerade zu der Zeit, wo derselbe zur Nachtruhe sich in seine Woh nung zurückzuziehen pflegte, loszustiirzcn Der Plan war bereits weit gediehen· Zwei Nihilisteu, welche mit der Vollzie hung des Attentats beauftragt wurden, waren bereits in dem Hanptquartier ein etroffen, wo sie sich unter verschiedenen iasken zu verbergen wußten Aus eine jetzt noch unbekannte Weise kam aber die Geheimpolizei aus die Spuren des ge planten Eomplottes. Man glaubt, daß aus einem nihilistischen Kreise in Peters burg selber der Verrath ausgegangen sei, Die Polizei avisirte ohne Zeitverlust den Zaren von der ihm drohenden Gefahr und von diesem Tage an speiste der Zar nicht: mehr im Zelte, sondern in seinen Zimmern und» im engsten Cirkel. Die Agenten der Nihilisten konnten im Hauptquartiere trotz aller Nachforschungen nicht ausgefunden werden. Der Zar, welcher noch immer unter dem tiefen Eindrucke des vereitelten Attentats lebt, berief zu sich den General Adjutanten Potapoff, den ewesenen Chef der berüchtigten dritten Abtgeilung welcher von seiner Gemütl;strantheit völli gene sen ist. Potaposf wird nun einen pezial sicherheitsdienst im Hauptquartiere des Zareu organisiren Inland. s Die am 9. in Ohio stattgehabte Wahl war vom schönsten Wetter begün stigt. Die Demokraten sind gewiß, daß ihr Ticket siegreich sein wird, da sie eine beträchtliche Stiuunenzahl der ehemals repnblitanischen Arbeiterpartei erhielten. Jn vielen Distrikten hat das demokratische Votum gegen früher zugenommen. Das Resultat der Wahl tann noch nicht gemel det werden. txs wird berichtet, daß eine Kombi nation mehrerer hervorragender demokra tischer Kongreßmitglieder zuwege gebracht wurde, um Randall einen Kandidaten fin das Sprecheramt entgegenzustellcn. An der atlantischen Kiiste wiitheie abermals ein heftiger Hagelstnrni. Beden tcnde Seeunfälle werden nicht gemeldet.! Erzbischof Bain von Baltimore ists gestorben und am 9. unter großen Feier liciyteiten beerdigt worden. Der Maher von Port Rohal wen det sich an andere Städte um Hilfe-Das gelbe Fieber hat bedeutend an Ausdehnung gewonnen Es sehit an Lebensmitteln nnd Geld um Krankentvärtcr anzustellen Jn Fernandina sieht es nicht besser aus nnd die Beviöllernng wartet ängstlich nuf das Eintresseu von Provisionen. Die Minenarbeiter der »Zukan hnnua Kohlen-Kompagnie in Pennsle nien haben beschlossen, die Arbeiten wieder aufzunehmen. Zwei Beamte-der «Safe Deposit Conipaut)« in Sau Franeitzeo sind unter aniiitlassung eines nicht unbedeutenden Defizits, verschwunden Ihre Beträge reieu beweitstelligten sie durch Ausgabe falscher Aktien. Aus dem Yoseinite Thale wird be richtet, daß die dortigen Wasserfälle roll ständig ausgetrocknet sind. Der »An-tut schleier«, ,,Nevada und Berual-Fail« exi stiren kaum mehr und die Schönheit des ganzen Thales ist vorläufiiz vergangen. Bewunderer von Naturschönheiteu sollten sich also gegenwärtig zweimal besinnen, ehe sie ihren »Scalp« im Yosemite Thale zu Markte tragen Ehescheiduusm tu Utah. Eine Geandim tn Um hat heimische-Oh das das Mormoncherkitorinm nicht nur im S ch l i e ß e n von Etten, sondern auch im T r en n e n derselben Eigenthiirnlichkeiten hat, die es von alien andern Gemeinwesen der Ver-. Staaten unterscheiden. Nach einer oberflächlisizen Untersuchung hat sie nämlich erlniliei1, du«-Z nein September 1876 bis zum September 1877 im Nachlasserrsclraftg« gericht von Salt Lake Connty nicht weniger als 300 Ehescheidnngen ausgesprochen wor den sind. Die Geichiedenen waren aber nicht etioa der Vielweiberei iiberdtiissige Motiven-eh sondern in wenigstens 8 Von je 10 Fällen hatten beide Ehegatten Utah nie zn sehen bekommen. Alles was ein Scheidungsbedürftiger oder eine Schei dungezbediirstige ——wie es eben sein mochte zu thun hatte, war, daß er schwur, des an deren Theile-I überdrüssig zu sein, nnd daß ein brennender Wunsch ihn verzehre, seinen Wohnsitz in Utah aufzuschlagen; es fehle ihm aber gerade das nöthige Reisegeld. Das genügte nach Ansicht des Richters, um ihm Juriodiction zn geben. Der ver «klagte Theil wurde sofort feierlich Vorgelas »den und die Vorladuna an seine letzte Adresse geschickt, mit der Aufforderung, sich Hbinnen 12 bis 16 Tagen zu stellen. Die i Adressen lauten manchmal so »in Frank reich,« »in Ansimlien,«. »zur See.« Na t tin-lich stellten sich die so Vorgeladenen nicht und dann wurde mit feierlichem Ernste die Ehescheidung anegesprochem Nach dem Berichte der Grandjnry datirt das Schei dungodecret in dreizehn Von ten Fällen, die sie untersucht hat, vom gleichen Tage, wie die Klageschriflen, welche doch manchmal in Chicagv, New-York, Boston nnterzeichnet und beschworen waren. Die Jnry schreibt einen großen Theil der Schuld an diesen scandalösen Mißbränchen Dei-n zu, Laß E Smiih, er Nachlassenschafisrichter, zu gleicher Zeit vor seinem eigenen Gericht-. hofe als Adooiat Prattiziet nnd dort ma chen kann, wag ee will. Früh-er war Jn dlana das Meiia der Scheidungolustigen Jetzt scheint es Utah geworden xn sein, und idieses neue Meiia hat noch den Vorzug, idaß man nicht hin zu roallsnbrien braucht, sondern die Angelegenheit ans der Ferne i abmachen kann. ZHegzcåetzcia. fww MvM Satz Antonio Arbeitervereiw Alle Mitglieder dir-es Bereit-T after Und passiv, werden höfiujsit icr geht« n H d n ’-.4. Ostober Vernmtars s Uhr m der Baues-Ia 's izi erschei nen, um an d.m sicstzugc des Egnzxetscstcs Theil xu nehm-re Jin Aufrrzzre Dis Herein4 D c r Y« Eisfgem C. Degen und Z. W. Lange. A- -s san Pcdro springt-. Be;m Picnic »sich-sen Spinne-I ist am obiger-. Platze alle-J für wdsixe Preise zu baden Ein ge fondeetc Stand, en welch m daø Glao Bier zu 5 Etat verkauft wird, ist errichtet worden. Te ist für Hung1geujw Durfåäge gesorgt und eine Mahkzeit ist auf km Piave zum selben Preise zu habe r, wie in der Siadt Mit rein Eigenthümer dcr Domi buzie ist ein Bertug abgeichsoffen worden« nach wel cheni Pgssagi re halben Preisen tefredirt tret z mi Iognu M Gesucht i vrn tüchtigen nnd zuverlässizen Letzte-: ,ei.1-c Jan-m 10.9:4·m f auf qureo, in der Näire von Szn Antonio. Nä bereit bei Jenas, gegenuber dem Dei-tot Zm Hur Notiz Das Musik-Komite vom Sängeefest bringt hier durch zur Anzeige, daß ksci den noch statrfiudenden Musik- und Gesangsproben in der Sängerdalle vo sitip nu r M itwirkende zugelsssen werden. H. Karben J. H. Boßhardd H, Bart-eck. An das Publikum Das unter eichnete Cvmite des Sänger-Festes macht hiermit bekannt. daß day Wie nie am Sonntag den M. Oktober an den Sau Wedro Springs gefeiert werden wird und in Anbetracht ber mit dkm Feste verbundenen Unkosten die Theil nehmer ersucht werden Eintrittøkarten»zn 50 Centö zu tösrn, die am Eingang zu haben sind. YM Yicnir-Gamkte. Sängerer Titleth Familien Tickeis für dass Konzert, gültig für 4 Personen, zu 83 das Stück und Saifou- Tickets gültig für eine Person, für Sommers-, Koirtzert, Picuic und Ball, zu 83 das Stück,sind zuhgbeu bei Herrn H. Bari-ers Nic. Tengg, H. Karber, und in der Ofsice bcrH Das Komike. 4,10,f7ni tII Saugeifkstxiali. Eintrirwkarten zum Ball sind bei den Herren H« Barbeck, Nic.T'cn-qa, W W.Gamble W.W. Gamble« Freien Presse-; f -.p- u. C o·, D. K a r b er soin bei dem unterzeich( niten Ball-Fiomäte zu haben. Herren 81,50,fiik Damen suso incl. Abeizdcskem Das Ball-sinnreic. A ber, F HtrxtcifeiL 9,10tåm Etntrittsiamn für Anzeikze.. Jch ekhmbe mit Inn-mit c nnn rkbktm Publikum anzusehen, kaßich mein Heut-makes Geschaftøloi kal cmger um und b W n hab und Indem ich meinen Freunden fiit r o mir b eher geschenkte Za traucn bestens- tsa kr, tite ich auch dasselbe fuk die Zukunft sondsssem m lass-n. s F- Zältrgcy Apotheker.« 28,9,mw1»113 IEWLTaitcy Dukun und Apotheker an dec Nokdseite des Mam- -PIazac(, bäxt stets zum Groß- und Mai-merkan Droguen, Chemikalien, PatentsMedtzinem Parfümerien, Haaröle, Pomadeti,« Toilettknseisen u. u·· 3 BknchbändckI Decken auf das forgsälcisste angtdaßt. Für Worts-tappen eine schöne Auwabt von Materialien und UtensilimI LIM- I Yeatsiljsgmeriläanifihes p- o Peimonat u. 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Commercestuße, Fast Yntonio Treus-. Uhren und Schmuckfachen werden teparlet und die Arbeit garantikr. 5,0, tZM H. Karlsrle zeigt Hiermit seinen Freian en und dem Publikum an, daß er seinen vollenB Wrtath an Winter-Waaren, bestehend aus Spielzeug- Glaswaarem Lampen« Phantasieaktikeln Ic. ic. nnd ch l)nachts- Geschenken empfangsn ba-, nnd ladet rur gefälligen Befichtii gungein Csreiseniekriger denn je. WiedekvM käuferimLaside wollen acfälligst Notiz nehmen« Ferner vorrätbig alle Größen von deutsche-! 2:. amerikanifckxen Zikaggen für Dekorationszwecke. THEagsinlsarkciL Zsic perform und wieder gewonnen. Eine thmblunq über die radikaZe HAan von J Onanie un d celbstbesicckunq. Soeben herausge eben, eine neue Ausgabe von Dr. Tulvenvelks Vor lesung über die radikale Heilung von Pellnlionen oder Samenjchwäche, geistige und körperliche Schwäche, Hinternjsse zum Heirathekh Fe» hu Friscnuwtuth Cxlclwklikcuml uns selllplcwlucjc Utic kchmeifungem Die schrecklichen Folgen dieses Lasters sind ln dieser berühmten Brochüre sur Warnung der Jugend mit Meisterjchafl geschildert, und der einzige sichere Weg an gegeben, auf welchem eine vollständige Heilung, ohne den klebt-euch gefährliche- ltmcxlicher Medizin-Im erzielt werten ann. Alle, alt und jung, welche an Nervenfchwäche, Niederge schlagenheit, Jmpoicnz etet Pollnuonen, und ten tausend trautigen Folgen gesciIlechllicher Ausschweifungen beiden, soll-en Diese Schrift nn- Sorgfalt ital-tren. Um ihr liie weitmöglichsle Verbreitung zu verschaffen, wir-d dieselbe belcsmpfang von S Ernte la Poststamvs post Irel nach allen Theilen der Verelnrgten Staaten ver-sandt Msn akrefsire: Poe sahe-well Helle-il sankerl 41 Um st» Nov York« Post Bo: USE Prof. Ek. Katzenberger. —«-.-0— ooo der seine Studien im Konservatorium zu München machte, bat sich hier niedergelassen und ertheilt Un tmicht im Klavier-, Viclin Biolin-Cello-, Gui tars Flömp und Lkgctspiel. Gesang und Generat Lsafx. Anmeldu Arn wollt man gefällsgst bei Hm: H. B a r d e ck Inn-MU. Mr Eise die Tut-n Vereine von Texas. Diejenigen Tin«:1:scrcir.c, weiche Delkgalcn zu der am H. Oktober btirfclbsf akzubakcudkn Tagfatzung sum Zw.ck tin Mund-um c n s ummfwen Tut-. tietbundeszu sknden beabsicknguy nett-m ersucht, dem Unmcichmtcn sobald als möglsch die Namen der Dklkgath zu qötnnittelm damit für deren Ein qturtænnz rechts-träg gesorgt werden kann. Sau Anton-b Fen 20. Septcmkek id77. D. »Steine-rqu Vorsäscr des Ergeutivromites für die 20,9,mwbd Tazyadunxp An die texan. Gesaugvereine. Die Grfanavrtcink-·welche sich an dem Cpncert am Sänger-fest betbeklkgm wollen, werden hierdurch ersucht, dem Unterzekchnetm v o ll e n T e xt dxk zu singend-en Lieder etnzuienden. B. Bemerkt-W l Deutsch englische Schule an Avenue G. dritte Ward. Am Z. September witdidet Unterzeichnete, ein» erfabmek Lehrer, seineSchule wieder eröffnen,die er an oben benannter Avenuc c, zwischen der 6. und 7. Straße, etablikt hat. Schulgeld sehr mäßig. 21,8tuw,3M II Jekstug, Soebeti ieiipfingen BLINDE K i st e n S t e r ei O e l u nd 5 0 0 K k- sk e Ei Peeeze Oel, Wagner C thmmcb Etat-litt 1853. N" o ceh. Schien-ung, Wholefale und Retailhändlet in Gisokerieei, Yäqtiiuw Mein-w Rheinwein, Bockbier, Ale und Pomp Cäzzarresy Toback u. Pfeffer-, Pericllazsp und Glaöwaaren, erenen und Holzwaarem Ccsmiuifiiongs u. gapgcitionsgefchåft Ecke rom Milstäkolaza, 6,xi kgw Sau Antoniiy Tem. 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Wzk biiten um das Wohl-v llen und die Kundschaft der Bewohner der Stadt und des Westens. Alle stchzskc nscrdkn nromks help-Un O f fi ec oberksalb Buches Ctgarreniotore. s,10,t(3M M. Heriin u. Ben. machen das Publikum im Allgemeinen und ihre alten Kunden und Freunde im Besonderer daraufaufmerksam, daß sie ihr Geschäftslokal von ihrem alten Platze Ucch ihrem neuen Gebäude in der Evmmereesslrergra Pr. 70 uncl 72, neben Schneide-·- Hotel verlegt haben. Ihr Weeareirvorrath ist bedeutend vergrößert worden und wird jedem Geschmack und jedem Anspruch geniigen. Sie ersuchen ihre alten Kunden, sowohl, als alle diejenigen, welche in ihr Fach einschlagende-n Artikel bedürfen, and das Publikum im Allgeinen, bei ihnen vorzuspreehen und ihr großes und ausgedehntes Waarenlager in Augenschein susnebmew M. H a l ff ä Bro» n, ins-pl Elftes deutsch-ieW Bundes Sasngerkest in Skan Antonio am 12., 13. u. 14. Oktober. Programm: 11. Oktober. Empfang der Sänger-, welche mä ve Galveston, Hartisburs und Sau Antouio Eisenbahn ankommen. Marsch nach dem Festplah. 12. Oktober. Empfang der Gäste, welche während des Tages ankommen. Für die vom Nordosten kommenden Sänger sind die can Pedeo Springo Sammelplatz. Marsch nach dem Festplatz Abends 8 Uhr Versammlung auf dem Alamo-Maza. Fa ckelzug nach der Festpallr. Großer Commers Anfang 8 Uhr, Ende 1211he. Eintritt M. 13. Oktober. Morgens 10 Uhr Generalprobr. Nach der Probe Tagsatzung der Delegaten des Sängerbundes. Nach der Sitzung Tagfatzung der Delegaten der Turnvereine. Abends Gras-ice Conter Anfang 8 Uhr, Eintritt FI, R 14. Oktober. Morgens s Uhr Ansammlung der Säu. get sämmtliche- Vereine, Militärs nnd Feu ercompagnieu und Gäste. Große Prozession nach den Sau Pedko Springs. Empfangs rkde. Frühstück für alle an der Prozession Betheiligten. Comm. Festspiel-. Mit-· tagessen. Preissiugem Feste-de in deutsch und englisch. Unterhaltungen aller Akt. Eintritt für Herren 50 Etat-. sma- 5 Mir Riickmarsch nach der Stadt. A b e n d s kGroßer FesthalL Anfang 8 Uhr. Um 12 Uhr Zug-meines Zwang-M Eintritt für Herren 81.50. Damen» t.00. 250 Sänger Volles Orchestxx g Der Vorstand A. Sinn-ring, F. Groos, Pia-Präsident Fsstptåsideud H. Bofhardt, W. Schwind Sirt-tän.

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P. J. bloss. WALTBR A. liBNNlCT Moss l’N1) BENNET. Grund Eigenthum nnd LEBENDES vIBEL I«baben eine grosse Auswahl von Stadtwohnungen, Bauplätzcn, Nanchod, Plantagem Mühlen, Stores, Formen nnd brachliegenden Ländereien en verkaufen. Veschreibungen und Jnforrnationrn darüber werden egeben. Fremden geben wir fernfrei Information über den Werth des Grundeigrntbumo und die Anlage von Kapitalien.

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HöchsteTemperatur 90 Minimum 70 Regenfall-......... August Neue jr., Deobachter. Abgang und Ankunft der Eisenbahnzügr. Die ruYassagietsüge verlassen, Sonntags ausge aom mSaa Anwaio um 5 Uhr Vormittags, Seq uin 6.4 Columbnc II 42 tud tot-sum in sonsten um 4.45 Nachmittage und in Galvestoa am Il Uhr 20 Amtes Ihmbd an. Sie geben ab von Galvestpu um o 80 Vormittags Houstoa Columb« äu Nach-ma- s. Segaia 7. It spendi. nnd kommen in Sau Inn-ais us O Uhr Ihmds au. 0 Po st·· Stunden Die hiesige Yostofsiee ist täglich von 8 Ubt Bot tictaqs bis 9 Ub- sbenss sgeössuen Die Ossiu für Registkativn von Brieer bis 5 Uhr Sonntags sind beide Ofsikm von s bis DE Uhr Vormittags offen. Glutendorf s Co· Dein Publikum hiermit zur Kenntniß nabine, daß wir neben unsere-n alten Ge schäft an dein Mainplaza ein Zweiggeschäst aus dem Man-epian gegenüber dem Men geehotel, etubliet haben, in welchem wie ebenfalls eine große Auswahl von E i se n w a a r e n aller Aet, Adel-angestim schasten ec. zu den hilligsien Preisen stete an Hand haben. 5,14,t7j Wie rathen unseren Leseen und Le seeinnen sich die hübsche Anestellung von Chronik-O in heeen Bnelseelg Gelchiisi kn zusedem 19,5,1M i-« Die achte große Ansstellung, veranstaltet durch den Verein ne Förderung des Altes-duns dee iehzucht und der Industrie in W e sl i e 1 a u beginnt am Dienstag den LI. Oktober 1877 —und dauert bis zum Ente tet Woche. :bon. Sohn Inland wird am 2;--. Oktober Nach mittags 2 Uhr die Fest-en hakt n Lilien-le Prämien werden aus alle Produkte des Lands-auc- unt der Industrie vie Miit Izie Die-en weiden besondere ersucht, um die Preise in den Devonements seit we bliche Handar beites und sitt trachtet-til zki nseteisnw Die Wer-kennen beginnen jeden Nachmittag 3 t. l. Tag, Preis Muthes-se Meile Ttab siir 3 Jahre alte Ofetkr. Lust-, eine Me.le Tatriete süe 2 Jahre alte Pferde. z« ins-meine Meile Tkab sitt Z unter 5 Pferden jeden Alter-. toominlpei Meilen Ital- fst jedes .ce. Eteurstousscicketö auf dei·..G. d, Und S, A« Eisenbahn-« Zin- und Heereife, kosten ein und ein Fünftel deq Preises Wegen Katalogea winde man sich an II. Y. Yettich, Sekten-m Wein ·Wein Ich habe einen Wem-d vm süns Fässeen selbst gemenein Missouri Wein an Hand, den ich ver kaufen miychte und in beliebig-enOuantitötentsu il,75 die Gase-en abgebe. Dee Wein liegtini Kelter des beten Akt-i in der Wakitsteaßeund kann dort vepbiet und getauft werten. C. Rief. .e,1 tue Sogleich verlangte Eise mittle Köchin und ein dauemädchen is stie. Tinte-'s Ost-die enean sann-c its-« IM- RW e). eno— Lokakcs2 WW Sau Antonio, 10. October-. i Das Programm des Sängerfestch Um unseren Lesern einen Ueberblick über die Feier des am 12. 13. und M. Oktober stattfindendcn Sängerfestes zu geben, stel len wir Nachstehendes, wie wir es aus den Verhandlungen der Festversannnlungcn »und den verschiedenen Anzeigen ersehen, zusammen. Das Fest beginnt mit der Cinholnng der fremden Gäste, welche mit der Bahn hier eintreffen, am D onn er ft a g den 11. Abends. Die Mitglieder des Bee thoven Männerchor und Bürger, die am Empfang theilzuuehnien wünschen, versam meln sich um 7.I, Uhr präzis aus dem Alamo Plain, ein Fackelzug organisiit sich nnd marschirt mit Musik nach dein Bahn hof, unt die Festbesucher einzuholen. Letz teren wird bereits Nachmittags das Em pfangs- und EinquartierungsiKomite ent gegensahren, um die Abzeicheu nnd Quar tiere an die Sänger zu vertheilen nnd die Gäste im Allgemeinen zu begriißeu. Die Prozession bewegt sich nachdem der Zug eingetroffen zunächst nach dein Alaino Plaza, wo die Sänger abbiegeu nnd in Begleitung ihrer Quartiergeber und der hiesigen Kollegen nach der Festhalle mar schiren, in welcher die erste ofsizielle Be griißung stattfindet und ein meiß bereit stehen wird. Am F r e i ta g Vormittags ziehen die Sänger, stomitemitgiieder nnd Bürger, die sich dem Zug anschließen wollen, mit fliegenden Fahnen und klingendem Spiel hinaus nach den San Pedro Springs, um die Eäste vom Gebirge zu empfangen und sie in die Stadt zu begleiten. Jn der Sängerfesthalle wird dann die Bewill tommnng ersotgen und die Quartiere ver theilt werden-Abends 7 Uhr versank nieln sich die Theiinehmer am Commers aus der Alamo Plaza, von wo aus der Fackelzug sich präzis 8 Uhr in Bewegung setzt und ans der noch näher zu bezeichnen den Marschronte in die Festhalle zieht. Der Commers wird durch eine Orchester pieee eröffnet wie-kris, Nr eine Ansprache des Vorsitzeres sctgi uni- nun wird sich das Programm durch Vortrag der von allen Anwesenden gesungenen Comiuerslieder, der Einzelvorträge der Vereine, durch Ausbringung von Toasien ec. weiter ent wickeln. Der Conmiers schließt um Mit ternacht präzis. m-- »O- n -.I.«:«« h--.. SIILCIL i OYI V U lsl sä U vvvslt Ists Konnte Dasselbe hat bestimmt, dasz der Verkauf der Konzerttickete an den Ein gängen zum Fesiplatze bereits am Morgen beginnt, d. h. Alle, die den Garten betre ten, gehalten seinsollcn, ein Konzertticket zu lösen, daö fiir den ganzen Tag und für dae Konzert am Abend gültig ist. Vor mittags findet die Generalprobe zum Kon zert in der Festhellc statt. Nur aktive Sänger und Musiker haben in der Halle Zutritt. Der Probe folgt Mittags die Tagsatzung der Sänger-Delegaten. Nach Beendigung der Arbeiten nehmen die De legaten der Gesang- und Tuns-Vereine gemeinschaftlich ein Dincr ein und die Tagsatzung der Lein-nor beginnt. Abends 8 Uhr Konzert unter Leitung des Fest Dirigenten Herrn E. ZawadiL Der Sonntag wird durch Picnic und Ball gefeiert und damit dae elste texa nische Sängerfest zum Abschluß gebracht. Morgen-: Versammlung der Sänger-, säntmtlieher Vereine, Gesellschaften, Mi litär- und Feuers Kontpagnien nnd der Festbcsucher auf dem Alamo Plaza und unter Führung des Großmgrschalls der Prozession Herrn H. Karber und feiner Adjutanten, Ausntarsch nach den San Pedro Springs. Das Pic-Nie Komite hat für Belustigungen aller Art, Volks spiele ic. Sorge getragen. Auf dem Pro gramm finden wir ferner Festreden in deutscher nnd englischer Sprache und Preissingen verzeichnen Der Rückmarsch in die Stadt geschieht zwischen 5 und 6 Uhr Abends und die Eröffnung des großen Festballes findet um sz Uhr statt. Das ist in kurzen Umrissen das Fest programni wie es lIiG jetzt ausgearbeitet und uns bekannt ist« »-—-.0.-—— Rudolph« Fischer-. Das »Friedrichsbnrger Wochenblatt« schreibt: Herr G. Fischer traf cnn letzten Donnerstag mit seinem nun endlich wieder gefundenen Sohne Rudolph gesund nnd wohlbehalten hier ein. Zur Fürsorge daß der »weiße Judianer« auch sicher hier ankomme, begleitete ihn eine Militiir-Es dorte, welche sich- von Fort Sill aus, von Fort zu Fort ablöste. Rudolph, welcher sent über 13 Jahre von hier abwesend war, ist etwa 26 Jahre alt; seine srische Hautfarbe läßt noch immer ans den ersten Blick den Weißen erkennen, dagegen das lange Haar-, die Haltnng, der Gang, der stets lauernde Blick verrathen sofort, iu welcher Gesellschaft er die Zeit seiner Ab wesenheit zugebracht Trotz seines jungen Alter-, ale er gestohlen wurde, und der langen Zeit, welche er abwesend war, war Rudolph doch im Stande, einige der ihni aus seiner Knabenzeit noch bekannten Per sonen wiederzuerieuueu. Die deutsche Sprache ist ihm aber ganz gewaltig abhaus den gekommen. Bei seinen Unterhaltungen pflegt er sich einiger Brocken der deutschen und englischen, hauptsächlich aber der Eomauche Judiauet«-Sprache, sowie vieler Gestikulaiionen zu bedienen. Wie er und Andere erzählen, soll er schon zweimal, gelegentlich einiger nach hiesing Gegend i unternommenen Rattenng zur Nachtzeit Ian das Gehöft seines Vaters gekommen ssein,doch cr war scheu zu sehr mit den s Freuden nnd Leiden, welche das Judianers T leben bietet, bekannt geworden, als daß er ihm entsagen konnte. Daß ihn seine wilden Briircr nicht gern missen weiden, ist leicht denkbar-, um so mehr, da er von ihnen als der »besie« Schütze der Couran clscs aucrlnnnt war. Nun wünschen wir unr, dass es Herrn Fischer gelingen möge, seinen »Wiedergefuudenen« an sein neues Heini zu fesseln, damit er unter Mitwir kung der Zeit sein bisherigle freies nnd nngebnndenes Leben vergesse ——900——«-——— Die zahlreiche und täglich wachsende Kundschast des here-n L. W o l sso us spricht am Besten dafür, daß er seine Waa- ren billig verkauft, daß dieselben ausgezeich« neter Qualität und die Bedienung zuvor kommend und aufmerksam ist. l i i i I s s

n- Kissen- nnd an Fein erdresesii iiåske tn geschmackvollek Awnesahl in seht billigen reisen del J. J o I t e, Materials-. Sängerfevaotizcen Morgen Abend also wird das elfte ist-a nisel e Gesangscst durch Cinhotnng der mit der Eisenbahn eintreffenken Gäste eröffnet werden. Die Mitglieder des "Beethoven Männerchor, sowie diejenige-n Bittqu welche sich der Prozession anschließen wollen Versainxneln sich anfdeni Alamo Ylaza und inakschiren unter Vorantritt eines Musik korpo hinaus zum Bahnhof. Der offizielle Empfang der Gäste findet dann in der Festhalle statt. Damit sind die Feieritil) ketten des Festes eingeleitet. Und nun ein Wort an unsere Mithin ger. Es ist bekannt genug und Jeder hat Gelegenheit gehabt, sich davon zu überzeu gen, daß riestge Anstrengungen gemacht wurden, das Fest zum großartigsten zu er heben, das je hier gefeiert wurde. Alle Vorbereitungen sind ans breitester Basis getroffen worden nnd weder Mühe noch Unkosten wurden geschent, zu zeigen, daß die Bevölkerung San Antontoö eo in der Feier imposanter Feste jeder anderen Stadt des Staates gleich thun kann. Die Feier ist denn auch der ganzen Anlage nnd Aug sührung nach eine allgemeine alle Vereine und Gesellschaften wurden herangezogen, unt an deu Festberathungen theilzunehmen und sie sind in den Verschiedenen Konnte dnrch Mitglieder vertreten. Das- Fest wird also nicht sowohl ein Fest der Sänger nnd Gesang-Vereine sein, sondern sieh zu einein Volkssest gestalten, dao die ganze Bevölke rnng nmgretst und dessen Erfolg zum gro ßen Theil von dein Interesse abhängig ist, welches ihm die Bewohner entgegenbringen. i Soweit wir gesehen, ist der Wunsch allge mein, die Gelegenheit zn einer glänzenden H Demonstration zu benutzen nnd den Beweis j zn geben, daß San Antonio im Festtage i schmnek wohl eines Besuches werth ist. Von i Seiten des Dekorations-Komtteo sind nun c nach Möglichkeit Vorkehrungen getroffen l worden, den Festplatz nnd besonders die Festhalle brillant anoznstattem Was noch fehlt, das ist eine entsprechende Dekoration i der Häuser und es ergeht daher die Bitte l i an Alle, namentlich aber an die Annaohnerl i der Hauptstraßen, ihren Häuser-n einen i i Schmuck zu verleihen, der die vorherrschende I I Feststimmnng kennzeichnet und der Stadt i überhaupt ein festliches Anesehen verleiht. Mit geringen Mitteln können irgendwelchei Verzierungen, Gntrlanden, Kränze nndi i Fahnen, (rvel«;b.’ letztere bei Herrn H. Var-I z beck billig zu haben sind) angebracht werden. s Jeder sollte nach besten Kräften nitthelien, die Stadt in ein sesttieheec Gewand zu biillen. i Wir haben so lange aller großen Feitlichs leiten entbehrt, daß wir für das bevorste hende Sänger-fest wohl ein Uebriges thun können. Gäste kommen aus allen Theilen deo Staates herbei und die Stadt iollte sich i die Gelegenheit nicht entgehen lassen, sich iim vortheilhastesten Lichte zn veäseniiren nnd bei allen Besuchern den Wunsch anzu tregen, Sau Antonio recht bald nnd reibt lost wieder zu besuchen. Wir liessen nnd erwarten ernstlich, daß es die Bürger an dein nöthigen Gemeinsinn nicht fehlen lass-en werden, um dem hier ausgesprochenen Wunsche nachzukommen. Die Dekoration der zFeithalle schreitet in erfreulicher Weise voran und wird Unter der Leitung der Herren Moye und Miiller ausgeführt Jm Hintergrunde des Po dinmg wird das Bild Beethovens zwischen zwei von der Decke herabhängenden Her. Staaten Flaggen ausgestellt werden. Die sämmtlichen Säulen der Halle werden mit Gairlanden umwickelt, die sirb oben zum Kranz vereinigen. Jn der Mitte der Sän i len sind Wappen, verschiedene Städtenamen E tragend, angebracht und die Strebebalken dee Gebäudes sind abwechselnd mit den Sternen der Bundeeflagge ans blaue-n Grunde nnd den roth und weißen Streifen derselben delorirt. Der Anblick der inneren; Auestattung der Halle ist prächtig nnd macht das Arrangement dem Geschmack des De- korationssKomites alle Ehre. Die Ehren- psoete vor der Festballe ist ausgestellt. Sie besteht aus 6 Pseileen, die ein riesiges Trandparent mit dem Worte »Willtom men!« tragen. Ueber demselben erheben 's, slrh die Flagge stangen. Der Festvlatz wird überall in Stand gesetzt. Das Car l rousel ist bereits aufgeschlagen, ein Bar roorn errichtet, ein Cigarren« und ein Fruchtstand werden noch erbaut werden und Iso entsteht in dem hübschen Garten eine kleine Stadt, die bald durch heitere Men schengruvpen bevölkert werden wird. i Heute Abend findet in der Festhalle eine Probe der Massenchöre, des gemischten Chores und des Orchesters statt, die letzte vor dem Feste. Vorher versammeln sich im Garten norb einmal die Delegnten de Sängersesiea, um über die leisten Anord nungen zu beschließen. Wir hegen gar keinen Zweifel mehr, daß das Fest ein äu ßerst gelungenee sein und gewiß recht lange in der Erinnerung aller Theilnehmer fort leben wird. Mit einem vollständig neuen Und geschmactvollen Vorrath Von Herbst- und Winter-muntern hat Herr L. Wolsson die Saison eröffnet. Neues vom Nio Grande. Speziaidepeschen von Fort Stockion mel den, daß Richter Howard gegen Bürgschsast und unter dem Versprechen freigelassen wurde-, nicht.nach El Paso zurückzukehren Truppen von NeitsMexiko sind unterwegs nach El Paso und man befürchtet, daß es zwischen diesen nnd der mexikanischen Be vöiiernng zu einem Zusancmensioß kommen wied. Der Conntyrieizter und ein Fried-weich ter sind ebenfalls in Freiheit gesetzt worden, jedoch mußten sie versprechen ihre SteiInns gen nieder-Wegen Nachdem sie resignirt, ernannie dee Mob Andere an ihrer Stelle. Der Mob plündern dann die Läden, nahm Waffen und Munition und bedeohte das Leben aller Gringoo. Die Merikaner von beiden Seiten des Flusses bilden den Mob. Die Amerikaner haben sich an den Gouver neur um Schutz gewandt. C. Schaffe. Die Apotheke des Herrn Schasse in sei nene neuen Sieingebäude in der Cotnmers straße ist eines der schönsten Crablissementz dieser Ari. Here Schasse hat seine Haupt anfmerksamkeit den Minnen-Bedürfnissen der Damen zugewandt und sür eine reiche Auswahl der iöstiichsien Parsüms, der sein sten Teilettenseifen, aller Art von Schwin ken, Puder, Kämmen in allen Formen und Größen, Haar- nnd Zahnbüesien und ei ne Menge anderer, nüplichee Dinge ge sorgt, die ee nehöchsi iiberaien Preisen and bietet. Man gehe und sehe sich den Bor raih an. Wie zieht man das Corfctt an? Es war eine Coreiier Untersuchung in einein Städtchen Sinon Ein weiblichen Wesen hatte durch eine Knael seinen Tod gesunden und es handelte sieh darum, fest zustellen, wie die Sache zugegangen war· inst wiiasstte rsr Coroner der Jan zu sage-n welch-en Weg die Kugel genommen hatte, nnd holte zu diesem Zwecke das Cor sett, welche-I Frau Bnrihart zur Zeit ihres tragischen Ende-I getragen hatte, hervor. »Seit-m Sie.« sagte er, nnd dabei legte er das Corsett mit den Schnüren vorn nm seine schlanke Tailie, »die Kugel muß hier von hinten hineingegangen sein. Nein, unterbrach er sich, das kann aber doch nicht sein, denn der Doktor sagt, Idie Kugel ist vorn hineingegangen. Na, das ist nicht schlecht! Jetzt habe ich das Ding falsch angezogen. Warten Sie einmal, ich glaube, so muß es sein.« Netzt zog der Coroner das Corsett so an, daß das, was oben sein soll, Unten war.) Jetzt sehen Sie,« und damit zeigte er auf das Loch, welches die Kugel gemacht hatte nnd das sich gerade iiber seine Hüfte befand, »die Kugel muß hier hineingegangen sei. Ten sel, auch das kann doch nicht sein, denn der Doktor sagt-« Herr Mathcr, ein hübscher junger Mann, der Mitglied der Jury war, unterbrach den Coroner hier: »Bei-Ritzen Sie, Corn ner, Sie haben ja das Corsett ganz falsch an.« Der Coroner wurde über nnd über roth. ,,E-lanben Sie,« sagte er, »ich bin zweimal verheiratbet gewesen, nnd da sollte ich denn doch wissen, wie man ein Corsett anzieht.« »Sie sollten,« sagte Herr Mather, »aber Sie wissen ca nicht Vorhin war es richtig, die Schniire müsan vorn sein, nnd hinten wird es zugehalL Jch weist Bescheid. Jch bin auch verheira thet. Sehen Sie hier die Höhlungen oben: wie wollen Sie diese ausfüllen, wenn Sie es nicht machen-, wie ich sage »Die Htihlnngen, meinen Sie«, erwiderte der Coroner. ,,nnn, da gehören die Hüften hinein« »Ach nein«, lachte Herr Mather, »in die Höhlung gehört etwas ganz An deres-sol« Und dabei zeigte Herr Ma ther. wo die Höhlungen hingehören. Jetzt erhob sich ein blasser junger Mann, den ein Notizhuch von ungewöhnlich er Größe als Reporter kennzeichnete, und stellte die Behauptung aus, daß die Damen ihre Eorsettss ans der Seite zuzuhaien pflegten. Er sagte das so unschuldig, als ob er noch nie eine Dame im bloßen Cor sett gesehen hatte Die Jnrh glaubte ihm indessen nicht nnd lachte ihn and. »So grün wäre er der-h wohl nicht«, meinte ein Geschivorener. Je tzt entdeckte aber ein anderer Ge schworener, daß der Coroner das Corsetl verkehrt anhatte, nnd sagte: Doktor-, den andern Wegl« Der Coroner folgte dem Rath, brachte aber dabei die Schniire Vorn, so. daß die Kngellöcher gerade über seinem Nockschoß waren. lHerr Mather, der vorerwähnte schöne Mann, saqte nun wieder-: »Deinen glan ben Sie, daß die Kugeln da hinein gegan gZix sink- 7« »Sie sind ein impertinenter MenschC sagte der Coronei, »aber Recht haben Sie, ich glaube es selbst nicht. Uebri sen-J, how der Tenf el, hier haben wir sechs rerhe i rathete Männer, und keiner weis; mit dem Corsett Bescheid. Herr H. K. Reichert, Athen, Ohio, schreibt uns, daß Dr. Aug u st KB nig’s Hamburger Tropfen das beste Mittel gegen die verschiedenen Un regelinäßigteiten des Magens sind und immer den erwünschten Erfolg hatten, ja sogar in wunderbar kurzer Zeit die gewlischs te Erleichterung brachten. Wir Vertretan unsere Leser nnd Le ser-innen aus die an anderer Stelle dieser Nummer publlzirte neue Anzeige des Herrn L. W o l sso n und empfehlen sie denselben znr geneigten Durchsicht Seele-non Deutsch. Dieser tüchtige Geschäfttmnnn bat seinen alten Vertausöplatz an ver Ecke des Haupt vlatzes und der Commersstrafze in dem prächtlgen Danenhauer’sck,en Gebäude wie ver eingenommen und wird in wenigen Tagen Ins elegante, geräumige Geschäfts local, unstreitig das schönste, welches Sau Antouio aufznweisen hat, mit einer Aus nsabl der gesuchtesten und schönsten Drys Mode-Waaren ausfüllen, wie sie irgend wo in den Ver. Staaten zu sinden sind Schon jetzt sind die Fachwerte Init Gütern der Verschiedensten Ari, Calicos, MerinoD Gingdakns, Flanell3, Kleidungsstücken für Herren nnd Damen, Tollettengegeufiiinden ec. angeheian Herr Deutsch erwartet aber jeden Tag neue Zufnhren nnd wird nicht verfehlen, das Puls-innen rechtzeitig davon zu renachrirlptigeih wenn dieselben angekom. enen sind Allerlci. Die Vorbereitungen zur Ausstel lnug, die mu 23. eröffnet werben wird-, sind iin besten Gange. Der Verkauf von Familienticketö hat begonnen Hetr L. W o lfso n hat soeben seine Herbst- und Winter-Waren erlsxlicn und ersucht die Damen sein Wann-unser zu in spiziren. Eiue ganze Anzahl von Eisenbahn bcamten des Staat-es wird zum Sänger-fest sich hier einfinden Au der Spitze der Erenrsiou steht Herr Horn-, General-Su periutendent der Juteruatieual Bahn. Die »Expreß« macht mit Recht da rauf aufsucrtfaui, daß die Fußbriicke über den Fluß bei Lewis’ Miit-le für Das Säu gerfest in Stand gesetzt werden sollte. Für das bezeistchende Sänqerfcst empfehlen wir allen Denjenigen, die m Bedürfuiß haben, einen neuen Anzug an wfchassen, das elegante Lager des Herrn YOde o i fso n in fertigen Herrentieidern, Huten etc. —Jrr dem Recorkrrsgericht war heute Todtenstillr. Nicht ein einziger Fall kam zur Verhandlung. Eine Kniin wegen be leidigender Redeweise wurde veria,ir. —Die geheimnisvolle Geschichte von kein Fuhrmann mit dcni Heuivagkn hat sich Dahin aufgckiäri, Daß besagter Fuhrmann von Dem Wagen gefallen and überfahren wurde, worauf er sich bis zur nächsten Form fortschirppie. Von da wurde er nach s’ dem Hofptml in der Starr gebracht. Also kein Verbrechen. T Damenbüte für Herbst iran Winteriaison neuester Ideen sind bei Herrn L.Wolifouzuhsben. i Die Sänger ver Mir-Brauner und i I Galveston werden morgen Abend um neun Uhr mit Dem regulärm Zug hinsile an kommen. Irgend ein böswillige-S Subjekt hat die Schleusen der Wasserleitung an der Landstraße nach den Sau Pedro Springst heumtergelassem so daß das Wasser den ganzen Weg überschwemmte. Die Polizei ist dem Missethäter auf der Spur. Die Plazas werden heute und wahr— «scheinlich auch morgen Von den Dampf sprihen bewässekt werden, um den Sean niederzulegen. Tierreic- md Fenaliens Imzüge in puchtvollxe Auswahl zu febr maßigen Preisen bei JJoo ke, Alanw -Ylaza. Zusammenstellung der Einnahmen und Ausgaben der Stadt Sau Antonio vom 1. März bis St. Au gust 1877. Einnahmen: Ab valorem Steuer 8522939 25 Spezialstmer 10,964 30 Licenssieuer 6,631 21 Ditchsteuer 1,352 90 Für den Verkauf Von 10 vom Staat für Antegung ver Alazan und U. L. Ditch erhaltenen Landcertificate 1,510 00 Alazan DitchSteuer 104 50; Marttrente 7,519 20 Schulsteuer 624 85 Peabody Fond (Betrag für das am st. August ekevende Schut jabr 2,005 60 Nückständige Steuern 599 66 Strafen in der Necorders Eourt 3,078 25 Verkauf von Begräbniszptätzen 50 00 Intereser auf Stadttäudereim 96 64 Stsinbruchrente 190 00 Hundesteuer 519 00 Oeffentiiche Wangen 47 65 Betrag eines dem County ver kauften Tischee 60 00 Rest der temporären Anleihe am 1. September 2,148 19 860,440 69 A u o g a b c n Betrag ser temporären Anleihe vom 1. Max-z 1877 810, 358 49 Beamtengehalte 5, 507 48 Gebüäkren der Aldermen 755 00 Lörsmmg der Polizei .10, 075 50 Fürs Maßen und Brücken. 6, 460 28 Rest auf vie eisernen Brücken. 1, 455 00 Für die alten Ditches 1,171 00 Für die Valley Ditch 336 55 Für das Markthaus 700 00 Für die Feuercomvagnien 2,342 41 Für abgelanfcne Verpflichtungen 2,76! 33 Für Arme 1,138 78 Für die Jnix 611 65 Für Druckfachen 192 35 Für Interessen 6,214 20 Für den Pfandstall 254 32 ,ür Gag 2,165 99 Für Einfangen Von Hund-en 105 61 Für Wal blen 60 00 Für die öffentlichen Schulen. 1,184 90 Für den öffentlichen Friedhof. 50 00 Für öffeniiichc Waaqm 498 74 I Commifsion tes Collkctvrs». 1,471 50 Commifsion des SchatzmristerL 745 17 J Unvorhergefehene Ausgaben. 2,797 57 860440 69 chrüft, Verglichen und richtig befunden W. Preecvth Vorsitzender des Finanzkomktk Nachweis der Verpflichtungen der Stadt San Antonio am 1. September 1877. Gold-. Tun-km Abgelaufene Rosen. .89,500 82, 200 00 1877 fällige Noten. 3,455 75 1878 föllige Noten» 7,101 53 1884 iällige Oitchbonds 15,000 00 10jäbrige Bonds, fällig 1885 35,500 00 goiährige fundikteBonds fällig 1895 49,300 oo Zoiäbkigk fundikteBondg fällig 1904 1.,200 00 i

Z Summa so 500 8113, 757 28 Jch befcheinige, daß die obige Aufstel lung nach den Büchern der Stadt richtig ist J H. Frevel-, Mayor. Anestitt T b ev. B al du ö, Stadt-Eint -——————.00———-—— Getrimmte »Hüte für junge Mäd chen und Kind-r sehr schön und zu billigen Preisen bei III-sie, Aianxo-Piaza. -——-—O-O-o— kais-or Iowa Ums the ktolc Presse. Tho Freie Presse of yestortlay contains rhh following Pathe-r Folilin has consideretl it uecxsssxnsy to Ida-fest- it»1 the fiktive-grau News against our version of the so-(:allcd, well-known «Cast1«0viiie Scandai," and lio did so in tho most oxupimtic nnd ill-11:1t1u-e(1 mauuoxy c(;mp.1sing 11 uiiy with tlto humility and Ein-« tinn Forhoukanco he and his ilk are ;CU mtiy 1)1-eacixing. Those are vix-tue good main-sit for the cummon people, but in Im way iniixptcd tu tiio ('ierg.xy. Pok our uews wo are in a great man-sure depenclzmts I upon the cmnmuuicatjons of out fellovs citizts118, and the version of the Castkovilio scmsciidh as given by ils, has bei-n obtaiuetl from u must- respcctubko and wiiable gen tiemim ot· (1:istrovilio. As soon as Faun-t 1.·’c’-(iiu informeil ns oftlw mistnkos aucl nu founilctl citat-ges containei in Suiti statu miinh We hin-c stimost verbxxtim pul- ishe l its-z nwn gute-mont, together with the tieri siun At· the com-r anil tllo keianS of the End-» i?n«»1s:ih’.e to Noth-er Feuiiuscs caus(s, :-.’.-l Of vsltinit angin- to hun- ideon satiskixctury t-) hin-. Iiui it- nppekussluz Mike-il thu christ ixxn fi-- be:1r:1.11c-.- mi i welk-d not usw-it cito Jjnw M-- m m cuu J du justico to 11-m. W e ihn-e nnd-Zug t»tpx,onii1i this matten-, Jmi ji« Atti-irr 1«’-)’(iin is- in ijko positimk W slmil he Carl of it. i Wie iiian sich Appetit verschaffen a n n Fiie Pers-seien ohne Appetit bit dass »Beste, was l dir arti darbietei«, keinen Reit. Je eher solch ei:i Ungisirlxichst zsndiviziiiiiki due Vervaiitingeop i san in ciiiin Dergritsn Zustand versiche, daß ks die l kiibtircri »in-it Dinge, welche die Natur besorgt« creieteii tun, desto itteiir Grund zisr Dantbarleit I wird ec« fix- d:ii guten Rath luden. Tit d escni Be- diiyc starke man rkii Magen mit Hosteiterox M a g e u bitte r m rrelicer jetzo Organ ins Sirni- ieetn wird, pctsörig zit v idaiici und ca i gute Verm-sang die Mauer des Appetit-D in ten »i von dir Naiitr bestimmten· Zwischenraum-it ein Berlin-gen nati- Nalirung irteiizit Mitchrcniichem s Mangel an Appetit sind gea-i-:-it!ich Nervösittjt, z Galligleit iind Veiitotfilseit verbunden, drei Uebel. die schleunig durch rao Bitieie bewältigt werden. Alle Pirsoniir von drehenischer oder stilliger An lage sollten dieses Stärkungoinittel täglich oder doch drei bisrieririal Esset-lich anwenden. Eine fort eseete Kur Dieb bald eine radikale Kur tin Zei ande tes We eno nnd der aiit ldiu verbundenen Organe herbei übern LHerostsaison 1877. Neue Waaren Neue Preise! erlauben sich ihren Kunden und dein Publikum an zuzeigem daß ihre neuen Waaren eingetroffen sind Dukch längeren Au enthalc in den nördlichen Märkten. wurde uns vielseitia Geleuenbeit geboten unsere Einkciufe ausnahmsweise billig zu machen und biiten Jeden und Allen uns mit ihrem Besuch zu beehren. Wir zeigen unsere Waaren gerne Kommt sehet und überzeugt Euch! Wiäligkc als je zuvor. Halbwollene Kleiderstoffe schön und haltbar für 10, 15 u. 18 Ets. Große Auswahl besserer Kleider Stoffe, Brei-jion, Ye?:s«;;.1». (IT.«-a.simirs, Silk Pongecs Hin allen Farben und Gattungcnszn den i billigsten Preisen. i 250 Stück schwarze Zwar-as n. Wolgairg, jedes Stück garantirt für Qualität, Farbe und Haltbarkeit. 25 pCt. billiger als regulärer Im portatiottspreis. 240 Stück schwarze franz. Merinos u. Cafl)1neres. M Hört! 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Die meisten Krankheiten, denen der unter worfen ist, entspringen gestörtem Verdauungss Vermuan und dadurch einnetretener Versiopfun der Canale de»s»Körders. Diese zu heben werden o t reizendc Mediztnen angewendet, welche nicht selten eine E»ntzundung»der Darinbäute hervor-rufen und den Korver schwachen. Etrasttnuß in die Organe gebracht und keren Funktionen regulirt werden« Als ein vegetabilischer Regulator sieben Dr. August Königs Hamburger Tropfen uniibertrossen da. Dieselben reinigen den Magen, stärken die Leber und stellen das gestörte Verdauung-Vermö gen wieder ber Leber-leiden Die Leber ist eines der wichtiqslen Organe des Ksreers nnd sollte man daher allen Unregelmäßig ieiren dieses Organs Aufmerksamkeit schenken, Le berleiden umfaßt entweder einen gewissen Grad von Trägheit des Organes, der es undesälpigt die nö hige M nge Galle abzusondern oder eine Versp nsung in den Gallengesäßen, trelche die Oalle din dert in den Darmkanal zu gelangen. Die betet erhält eine gelbliche Farbe, es sind Schmerzen i der rechten Seite und rechten Schulter vorhande und der Appetit nimmt ab Tr August Königs Hamburger Tropfen stärken und regulirea die Leber, reinigen den Magen und entfernen aus den Gedärinen die darin angeschaf ten Cruditätem Scropheln und andere Krank heiten des Blutes. Scrovbeln Mir-gis Eij sind eine Verderbnis der Säfte des Kote-erö, welche denselben mil lå gen und bösartigen Unreinigkeiten überladen- ie Confiitution des Ksroers wird geschwächt, list wenn vie äußeren Anzeichen total fehlen, welche durch Ausschläge auf dein Kopfe oder anderes Theilen des Körpern die Anwesenheit von« Scro pheln onreigem Die Krankheit ist um so gefährlicher und ernstli eder, da diesellse in vielen Fällen ehrlich von Ge schlecht auf Geschlecht fortgepsinnzt wird und schreck lich sind die Folgen, welche Auszedrnns, Ber fchtbchärung der Leber und endlich den Tod näch« fich gre,en. Nur vegetabilifche Medizinem welche die Säfte ees Körpers reinigen und den Giftstof entfernen· sind hier von wirkliche-n Wirths Dr. Anzust Königs Hamburser Familien-Me dizrnen und unter diesen Dr. Ingust Königs der-« bnrrrer Tropfen reini en das System, erneuern dre Säfte nnd entfernen as Leiden, indem sit es Mk der Wurzel ausreißem Nervöfe Kopffchmerzen werden durch Verstopfnng ever Verdauunqssstö rungen hervorgerufen. Diejenigen Personen« welche an diefem Uebel leiden, müssen Kaffm Bis-, slfe und Tal-at vermeiden und den Leid durch r. An anfl Königs Hamburger Tropfen offen hätten. Personen, welche einer siscnden Lebensreise un terworfen sind, sollten sich früh Mor end Bese gnng in freier Luft machen nnd Dr. regtest Kö nig-z Hamburger Tropfen mehrmals des Tages in kleinere Dosen gebrauche-. Geschwulste, Geschwü re,nglechten, Salzfluß ntspeingen alle unt-einem Blute und ist daher http-eh den anerkannten Blnceeinigek Dr. August Königs Hamburger Troper der Giftstvff ans »dem Körper zu entfernen. Oft ist es jedoch« nöthig, um die Heilung zu beschleunigen, äußerliche lvkale Mittel anzuwenden. Als ein solches ist De. August sh nssgo Hamburge! Kräutctpsiaßee som l at Zuz wie Heilvflastek von gut-e Wirkung un lei ex se sonders fängenden Miit-ern. welche an geschwollenen Brüsten leiden, unbrzahlbate Dienste. Gelbsucht. Gelbsuche ist eine Störung der Lehre nnd dgdyech heevorgcbrachke Uebekfüllung des Blut mit Galle· Reinigung der Säer in Folge von iücktigem Ub füdken due-s De. August Königs Hamburger Tep kfen, täglich lautem-e Beides-, und Bewegung in freier Lqu sind die besten Faktoren eine ma e Dei lnng zu bezwecken. Die qufchc Ymnbnrger Tropfen kostet 60 tratst, pdek fünf Flatschen swei Dol «ar0, sind bei allen Ikptpskem qnd öcksdkkm II Medizincu zu bgikm z. Vogel-U FAM ZSSJZMM Hammer- Mds