Freie Presse Für Texas (San Antonio, Tex.)
October 2, 1877
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D i e Täglichc Freie Presse erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags nnd kostet 810.00 für das Jahr oder 82·50 für drei Monate DER-M TMME F W MWYH Täglichc Ausgabe Die Wöchentliche Freie Presse erscheint jeden Donnerstag und kostet 83.00 das Jahr vvkr sum für S Monate in Vorausbezablmig. Jahrgang 13 Sau Antonio, Dienstag den 2. Oktober 1877. Nummer 578 «·"«E-iäe"Wanf-ihkt. Roman in zwei Büchern von Bertba Augusti(B· SchölerJ (Fortsepung.) Wir haben ihn er lebt sagte er end lich leise mit unterdrücktem Jubel nnd rich tete sich empor. Glück aus, Mutter! Aber ein ander Mal hütet mir Euren Wild sang besser und nun hübsch stille sonst dürft ihr nicht den Buben pflegen. Rasch trat er zurück, mn den Frauen Platzzn machen. Sein Blick tras dabei gerade auf Jenny, die schüchtern nach sci nen Händen haschie. Ein nnsagbarer Ausdruck verklärte ihr holdes Angesicht, wie sie die stillen Augen so frei mit stummem Dank zu ihrn erhob beredter, als prei sende Worte es vermocht. Sanst nahm er ihre behenden Hände und führte sie schweigend aus dem Zimmer. Egon solgtesiillz aber kaum im Garten saal, brach er in laute Bewunderung über Hermann’s »fabeihaftes Schwimmknnsts stück« und die dabei bewiesene Kaltblütigs keit aus; zugleich war er um Jenny ängst lich gemüht und meinte sorglich, sie habe sich bei dieser ausregenden Geschichte zu sehr ervonict. Nichts von mir, mein Freund, wehrte sie demiäthtg, und eine seine Rötbe stieg in ih re Wangen; ich habe nur durch meine Un tbätigkeit geglänzt, wo so viel rührtge hülse Noth that! Sorgen wir jetzt rasch, daß Hermnnn etwas Heißes zu trinken bekommt und sich pflegen läßt. Bitte legen Sie sich. sofort zu Bett, ich sürchte obnedies, Sie haben sich in diesem nassen Zeug schon eine Krankheit zugezo gen, redete sie den Betreffenden an. Meinetbaiben nnr ietnespSorgem lachte hermann dein jungen Mädchen heiter zu. Jch habe so eine Art von Fischnntnr nnd fühle mich ganz bebaglichim nassen Ele ment, besonders wenn mir die Aussicht blüht, etn gutes Glas Punsch brauen-in dürfen nnd es aus das Wohl dieses gastlis chen hansee zu leeren, sobald ich keine Am phibinm mebr bin. Damit schoß er lachend aus den Saal nnd liesz die Verlobten ansgeränmt zurück. Jch werde mich natürlich opfern und im Namen des Hauses diesen Philantbeohen ebensnllö in Pnnsch leben lassen müssen, meinte Egvn mit totniicheen Ernst, wie denkst du darüber Schatz Jch denke, nickte sie mit reisender Schel merei, daß Maina nnd ich euch darin tapfer Bescheid tbun werden. Und er, bezaubert von ibrem plötzlichen Uebermuthe, verschloß ihr rostgeis Wünschen nett leidenschaftlichen Küssen. Eine Stunde später etwa saß die kleine Gesellschaft denn wirklich dein warmen Herbstabend zum Spott im Salon der hanssran tun eine dampfende tieine Vanschbowle gruppirt. Die Zwillings bkigdez weseisefroten in launigen Einsällen, UII Um e eins rate etw iindliche AIMUSUL und Jersgkejogteekk mung ihres fontl to sinnigen Töchteinzgkki zu dämpten suchte, Nenn getr Jkuuy schekzmd am Rande lbres sitt-stell glasee, ais ob sie weiterer Ausschreitungen säbig wäre. Und man baite allen Grund, vergnügt znsseiin denn unter diesem Dache schlug ein dankbares Mutterbeez am Lager seines geretteten Lieblings sollte dieses beslickende Ereisniß nicht« ob eseiert wer dens Daß dabei die tät che e Aehnlich teit der Brüder wieder einmal Anlaß zu Berwechslnngen gab und unter Andere-n die Haussta- ibren lünstigen Schwieger sobn wegen seinen ausopserndenTbat beglück wünschte, die einer armen Wittwe den ein zigen Sobn erhalten, nnd daraus über sein amerikanisches Leben belehrt sein woll te, von weichem Eson dann mit ernsthaf tenr Schelenengeschi silche Aufschneidereien betichtete, daß her-nann, dadurch in seinem Gespräch mit Jenny irritirt, dazwischen siehe dieses Alles erhöhte nnr die allge meine heiteeteii. Aber seltsam tepj all des Komischen dieser Situation M beurtle UYM vdeiiheit www Mittbetinngen erwå ten weder Jennp noch her-neun ibrg qesteigen Stuban mir einerSilbr. »Win- Machtweet der han«-seen seäeind begab man sich endlich zne Rades Jenny, ans ibrein weichen Lager ausgestreckt« konnte sie nicht studen Oie Mutter tut nptd einmal ans leisen Sesse- berelngesidliiben nnd iegie besorgt ihres-reiche has-v cui Jenas-e W- Stim. Isrckih Kindchm wir sind heute »z; s. gilt deiner Oel-Ideen vertab-’ is se seines-s- at se Jem» M Mdn wußt diese kühle Lunens de We beruhigt deine Nerven. Es gibibohe Festtage der« Seele, Müt mchem Weite Jem- Ueipit sei-Mis neen Glocenkiängen du« dil- Zwingm ben brausen. Laß fle verhallen. Jch lie ge im Dunkeln Und Jnsche den leise ver ichwimmenden Klängen sie wiegen mich ein Ouie N Die Mutter kußir sie auf dir Stirn und Instit-at i- ies eng-inm- Schwar m draußen beorderie sie das Kam-; MAX-Hm sux Mache its Zimmer des Fräulein-. adkk as dan- vkk Ruder-dürfti gen DMM MIsnDienstemiefem Schwef bsfh Mk W IIe Kammer-onn, glaubte auch stei- stch verraten-h vie Schien-passen VI- IlM VMII sit den Neuigkeiten tri- id wesen in russen, H- mk isle Fug-z Zusätze brangieizm ' C VIII UW nbare Zbeiinadenirflskrit irritiren zu III-m pp MU- fls Me- mi·t. reines-» Ins-me me sen Vorgängen i 'Un1redeuie. s »Ich sen-Fu eben vo- Leser see iieinea Eine-!- easlein, wieperir fle, er fah sie-J stell sen sich sie-in Eis-hien seey nach dein iefinh erquickenden Schlaf, aus dem er kurz vorher erwacht war. Er spielte mit ein paar blinkend-In Goldstücken aus der Bettdecke, und die Mutter, wie verklärt, schwamm in Freudenthränen. Sie erzählte, von Schluchzen unterbrochen, eben sei der Retter ihres Clemens dagewe sen und habe zuerst sorglich den Puls des Knaben befühlt, sich um seine Pflege be müht wie ein Arzt, und als der Kleine da .rüber erwacht sei, habe er ihn herzhaft auf den Mund geküßt, ihm eine kurze Ermah nung gehalten und daraufdaa reiche Ge schenk dein Buben wie zum Spielen hinge legt. Er habe sie theilnehmend über ihre Verhältnisse befragt und im Fortgehen ihr ans die Schulter ilopsend leise gesprochen Haltet Euren Knaben in strenger Zucht, gute Frau, dann werde ich für Eure Zus« iunst sorgen und ihn ein tüchtigea Hand werk lernen lassen jetzt laßt ihn wieder ruhig schlafen. Jst das nicht schön, mein gnädiges Fräuleins Jch habe weinen müssen mit der Frau. Und dann die wun derbare Aehnlichkeit mit dem Herrn Baron Egon Nein so was ist noch kaum da gewesen es ist sein« Doppelgänger, wirk lich! Nur etwas ernster, strenger schaut er, alt der Herr Lieutenant, so daß man uhnwilltürlich scheu und respeetvoil vor r m Geb ietzt schlafen, Therese, winkte Jenny, das Mädchen unterbrechend, ich bin nun doch müde geworden nnd möchte allein sein; überdies ist ja Mama bei der Hand. Das Mädchen gehorchte zögernd. Es war ibk unbegreiflich, daß die junge Herrin so durchaus kein Interesse an ihrem Ge plauder bezeigte, gar schläfrig darüber ge worden sein sollte. Am Ende halte ste doch den Pnnsch versucht! Entsetzung folgtJ p Tages-Neuigkeiten. Ausland. Ein Correspondent telegraphirt aus dem russischen Hauptqnartier vor Plevna: Die russische Armee ist vollständig hilflos. Sie hat keinen Plan, keine Jdee nnd kei nen Kopf. Sie wartet ans Vetstärtungen, die aber nnr langsam eintreffen und wenn angeriickt kaum genügen werden, um die Lücken auszufüllen, die durch die« Schar miitzel nnd Gefechte und Krankheiten aller Art entstehen. Wieineni Wissen nach lie fert die Geschichte nicht ein einziges Bei spiel, daß eine so gute Armee sich in einer so vollständig hisloscn Lage befinden Suleiman Pascha befestigt seine Stellung vor dem Shipka Paß, hat also die Absicht, dort zu überwintern. Der Londoner Standard bringt sotgende aus Sosta vom 30. Sept. datitte Depesche: Osman Pa scha hat den Angriss der tussischsruniänii schen Belagerungsarmee aus sein Centrum nnd den linken Flügel abgeschlagen, dem Feinde große Verluste beigebracht nnd mehrere Positionen an der nach· Lovatz führenden Heerstraße genommen. Diese Nachricht wird in Zweifel gezogen, da die kaiserliche Garde,«56,000 Mann stark, am IF c Sud- Wo nichtamkehsen zn können-a nahtsdsf Sie Rassen einen neuen Angriss gewagt haben würden, ehe diese Trappen eingetroffen sinds-Die russische Telegraphenssgentnr perhreitet eine ans Bncharest eingelanfene Depesche, worin es heißt, daß Unterhand lungen unmöglich sind und die Sache der Rassen nnd Türken ans dem Schlachtfelde entschieden werden muß. Die Diplomatie kdnne später intcrveniren.—- Gen. Tod leben hat den Gen. Zotoss als General stahschef des Prinzen von anänien vor Plewna abgelösLMeneral Klapka ver wahrt sich dagegen an der Spitze einer nngarischen Legion zn stehen, die in Ra knänien einsallen und die Eisenbahn-en zer stören will. Seit mehreren Tagen schneit es im Schiplapasse und der Schnee liegt jetzt am Fuße des Vallans zehn Cuni meter hoch. Der deutsche und der öster reichische Gesandte haben, ans den Genser Vertrag gestützt, im Namen Nnßlands das Gesnch an die Pforte gerichtet, den Transpprt von Pelz um Bau von Hütten siir die verwundeten nssen über die Do nan n gestatten. Die Pforte hat sich ihre ntwort vorbehalten, bis sie sich ver Itvissert hat, daß diese Hütten nur sitr die ern-anderen verwandt werden sollen. Jn Aslen, so schreibt die sehr türleni freundliche Wiener »Nein Freie Preises-« hat Rnßland die Partie für dieses Jahr definitiv verloren. Das rnMsche Inva sionsheer wurde auf allen Punkten vom türlischen Gebiete verdrängt nnd sieht sich nun genöthigt, auf rnssischem Boden Be festigungen anzulegen und diese mit Post itionssGeschützen zu armiren, um sich dem Isiegreichen Bordrinaen Achnied Mntbtaki Wchas und Jst-mit Kurs Busch-e Hut erwehren-. Sowohl bei Alexandropol als-« auch bei Jgpyr sind die tussifchen Streit kräfte auf vie vollste Defensive verwiesen. Wie schlecht muß es um viernssische Sache in Asien bestellt sein, wenn das Armee Couunandp em- Karajal vom 9. d. M. einen Ueber-tell als Sieg meldetund es für eine besondere That anrechnet, daß 60 Türken von rnsslichen Soldaten «nieder gewesen« wurden. Jn aller Stille ist das vatikqnische Dogma von der päpsilichen Unfehlbarleit in dem katholischen Diözeianlatechismus für Würtemberg einqeführt typrdeg. Bi chof Heiele hat an sie latholtiche Dutze Isuseiiiltchleit ein Vrdisanzdelret ergehen essen, wonach das Seite 41 und 42 ent haltenpe Blatt des Diözefanlatechismus mit Rücksichten-f das (dem Triventinum einverleibteJ vatieanifche Betrat neu ge druckt worden ist unp die da angeht-achten Veränderungen fokthin itn katechetischen Unterricht zu berücksichtigen sind. Dieser Erlaß findet sich diesmal nicht im Staats anz.« abgedruckt, ohne deswegen an Be deutung zu verlieren. Natürlich hat Ro thenburg hinter dieser »Verbessernng« des katholischen Kathechismns nicht zurückblei ben können Ein seltsame-J Agitationsmittel läßt die repnblilanische Parthei in Frankreich gegenwärtig in Dresden vorbereiten. Es ist dies ein photographisches Bild, welches durch Schnellpressendruck in einigen hun derttausend Exemplar-en hergestellt wird; dasselbe ist nicht viel größer als ein Quart- blatt und enthält die Miniaturportraits der 363 Abgeordneten der republikanischen Parthei. Den Mittelpunkt der großen Gruppe bilden die Köpfe von Thiere und Gambetta. Bei Gelegenheit der Wahlen sollen diese Bilder in den Departements vertheilt werden. Die Russen wollen sich auf einem nicht mehr ungewöhnlichen Wege aus aller finanziellen Klemme helfen· Sie beab sichtigen nämlich eine Lotterie zu veran stalten, die ihnen 50 Millionen Rubel einbringen soll. Straßburg, 12. Sept. Nachdem die Bestätigung der Contracte für die Bau geisllschast erfolgt ist, haben in der ver flossenen Woche die Arbeiten zum Bau des zweiten Abschnittes der Stadterweiterung begonnen; dieselben erstrecken sich zunächst auf die Erdarbeiten zur Herstellung der Baugruben und Forniirung des neuen Festungsgrabene. Die Arbeiten an der Erweiterung des Metzgerthores sind Sei tens der Baubehörde dergestalt beschleunigt worden, daß die Passage fiir Wagen be reits seit 14 Tagen wieder freigegeben ist. Nach dem neuen Projeete wird au Stelle der früheren gewölbten Thordurchsahrt ein sogenanntes offenes Thor hergestellt, in dem nur die einzelnen Thorpfeiler aufge baut und die Oeffnungen durch eiserne Thore geschlossen werden. Bis zum Ein tritt des Winters hofft man den ganzen. Erweiterungebau fertiggestellt zu haben und wird dann einem lange gesiihlten Be dürfnisse abgeholsen sein. Jn Zweit-rücken hat rohe Gemein heit in der den-. Sedanstage vorhergehen den Nacht die aus Anlaß des Franksurter Friedens gepflanzten beiden Friedenslinden abgeschnitten. Der römische Correspondent de "Journal des Debats erzählt in seinem letz ten Briefe folgende hübsche Geschichte Eine Dame-aue irgend einem katholischen Lande-haite seit langer Zeit ein schlimme Beln, dg- piöplich gesund wurde, nachdem ne eine Weite ans Empfehlung einer fro-- z Inen Freundin einen Strumpf des heiligen i Vaters getragen hatte. Jn ihrer Dank-i barkeit wallfabrtete sie nach Rom nnd er zählte dem Papste das Wunder. Da ha ben Sie webt Glück als ich, meine Tochter, antwortete ihr Pia noaox einer meiner Strümpfe hat Ihnen zum Geben geholfen; ich trage deren zwei und kann kaum auf beiden Füßen stehen. Ratibor, s. Sept. Der Ob. Ani. bringt folgende Miitbeilnng: Ein tragischer Fall ereigneäfich ask 4.Gd. iin der zweiten Mit Cses g e. it qtt a ämtbsEontevlenrs Z. sapde ALLE-g nung den HanptsteneramtS-Assistenten S., einen Verwandten ihres Mannes, mit ei nem Revoivee in die linke Schläfe. Der in einer Nebenstube anwesende Gatte der Dame will auf den vrrnocnmenen Schuß in das Zimmer der unseligen That dringen findet daiselbe aber verschlossen und dringt in demselben Augenblicke durch eine andere Thür ein, als seine Gattin sich den Revol ver an die rechte Schläfe ansetzt und todt niedersinkt. Herr S. lebt zur Stunde 4z Uhr-noch, ei ist aber wenig Hoffnung für die Erhaltung seines Lebens vorhan den. Die Motive zn der entsetzlichen That entziehen sich vor der Hand der Oessentlichs teit. Die Dame, welche sich selbst den Tod gegeben, war eine schöne, stattliche Erschei nung; leider hinterliißt fle der Sorge des gepküsten Mannes drei Kinder-. Posen, 5. Sept. Der Propsi Breni in Kosten verössentlicht in der Pos. Zig. Folgenden »Ich bin ermächtigt worden, öffentlich bekannt zu geben, daß sich im April d. J. der emeritirte Pfarrer Herr Johann Neumann ans Obra den Staats aesetzen begingungolos unterworfen hat. Jndem ich mich hiermit dieses Auftrages entledige« bitte ich zugleich-alle staate- nnd kircheniteuen herren Pröpsie und Bieare der Provinz, die bisher es nicht sür ange ,zeigi hielten, ihre· Unterweisung zu veröf fentlichen, dies nunmehr selbstzu thun, oder aber mich mit entsprechender Vollmacht zu i versehen.« Stettin, 5. Sept. Der hiesige Ge neralanzeiger schreibt: »Nein-dem am 16. August der größte Theil unserer Haue schwalben (enit weißem Streif über den RückenundSchivanz ohne Gabel) wegge zogen waren, sind dieselben in großen Mas .sen.qs.3. d. hier wieder erschienen, wol-ei ina- fie ihre verlassenen Nester umfliegen inh. Es ist dies jedenfalls eine auffallende Erscheinung; wo mögen die Thierchen sich während der Zeit aufgehalten haben Karl v. Holtei, der sich zur Zeit im Kloster der Barmherzigen Bruder in Bres lau als Pensioniir befindet, fchreibt in ei nem Briefe an einen Freund Nachstehendes über seinen Gefundheitszustandx »Seit einem Jahre vollkommen unfähig zu 1efen, zu schreiben, mich irgendwie geistig zu be schäftigen, muss ich gütige Hülfe in An spruch nehmen, wenn mein Herz mich an treibt, irgend eine schriftliche Mittheilung zu machen. Ein solcher Fall ist jetzt ein getreten und ich fühle das Bediirfniß, Ih nen Dank gu sagen fiir die Theilnahme, die Sie meinen poetiicheu Bestrebungen vergönnen wollten. Nehmen Sie den Dank des lehensmatten Greife- nachstchtig hin und gönnen Sie seinem Bilde gütige Aufnahme, der ich hochachtungsvoll beharre Deko ganz geharsamster Holtei.« Poseu, 4. Sept. Dem Kuryer Pozu. zufolge hat der Papst aus Anlaß der im Juni d. J. Statt gehabten polni schen Pilgerfahrt nach Nom dem Ritter gutsbesitzer Franz v. Zollowsli auf Riecki anowo die römische Grafenwiirde verliehen und den Rittergutsbesitzer Paul v. sakr zewski aus Golina zum Commandeur des Großlreuzes des heiligen Gregor ernannt. Die genannten Herren gehören beide zu den eifrigsten Anhängern der ultramonta uen Partei unserer Provinz und haben sich sum das Zustandekommen der polnischen Rvmfahrt ganz besonders verdient gemacht. I— Heute hat der verantwortliche RedaeH teur des Ruryer Pozu., Ludwig Gayzler, eine viermonatliche Gesängnißstrafe ange treten, zu der er wegen mittels der Presse begangener Beleidigung des Fürsten Reichskanzlers rechtskräftig verurtheilt worden ist. W —Jene Wundbett an Deiner Stirn, das ist Katarrh Dr. J. H. MeLeans Katarrh Schnuff wird entschieden allen Schmerz heben und jede Rauhettinder Nase, im Halse oder auf der Haut kurieen Blätter-schen ebenfalls. Proheschachteln 50 Cents per Post. Dr. J. H. MeLeanw Ossice. 314 ChestnutStr. St. Louis. T e x a s. Während des vergangenen Monats wurden von Texarkana aus 1000 Wa genladnngen Rindvieh nach dem Norden verschifft. Morgan läßt einen neuen Dampsen ;banen, der den Verkehr zwischen Galvestoni nnd der Aransaö Bay vermitteln sollJ Das Schiff wird den Namen Arcinsccs4 führen. Die kleine Tochter des Farmers Merle, nahe Bellville, Austin Connty wohnhast, wurde von einem Esel ers chlagen. Von Waco wurden während dieser Saison bereits 100 Wagenladungen Kör nersrüchte verschifst. Die in Paris, Lamar County, ein gelausenen Beiträge zur Lindernng der Noth der Abgebrannten bezissern sich auf nicht mehr denn höchstens 82000. Jn Marlin müssen die Geschäfts leute nun auch an Sonntagen während der Stunden von 9 Uhr Vormittags bis 4 Uhr Nachmittags ihre Lotale schließen. Der Assessor von Anderfon Counth giebt den Werth dee stepbaren Eigen thunis auf s2,607,147 an; im Connth giebt es 4722 Pferde nnd Esel, 18,540 Kon Rindvieh, 944 Schafe und 16,014 Schweine. Ein Jäger in Clay County hat an einem Tage 68 Hiriche und Antilopen er legt. Kein Schuß ging fehl. Jst das nicht eine Jagdgeschichte Aus Houston wird folgende Ge schichte gemeldet: Zwei notoriiche Spieler brachten zwei Mulatten-Mädchen in ein’ Assignationshaus und nachdem sie dieselben mit Champagner regalirt, bis sie betrunken i wstem schlossen sich die Kerle mit den atmen Opfern ein und schändeten sie. Das eine Mädchen ist gefährlich erkrankt nnd mußte vier Tage das Bett hüten. Eine Klage gegen die Unmenschcn steht zu er warten. John Neelh Brhan, der Gründer der Stadt Dallas ist vor Kurzem in der Jrrenanstalt zu Anstin gestorben. Mit der Jnternationalbahn wurden bis jetzt von Austin aus 654 Ballen Baum wolle verschifft. Die Tean Wolle bringt in den großen Märkten bessere Preise, denn die aus Californien. Von Denison ans wird eine neue Bahn in füdizstlicher Richtung erbaut, die an die Pacisic-Bahn anschließen soll. Cin Viehhändler ist auf der Straße von Austin nach Friedrich-barg nahe Rockh, 25 Meilen von letzterer Stadt von zwei Straßenräubern angehalten und um 8300 beraubt worden. Eine Frau in Fort Griffin kam am 13. Sept. mit einem gesunden nnd träf tigeu Jungen nieder und am darauffolgen den Samstag brachte sich noch ztyei lebende Kinder zur Welt.. Die beiden Männer Carters und Haut, die anI Wege nach Libertyrdilszrei Meilen von Nonnd Rock cainpitienz wur den während der Nacht von unbekannten Personen angegriffen, die Schüsse auf sie abseuerten nnd sie mit Messern fürchterlich bearbeiteten. Ersterer wurde getödtet, Letzterer-trägt schwere Berwundnngen da von. Ein anr- 1..Oktober in Corfieana nusgebrochenes Feuer hat ein ganzes Sink ßengeviett von Holzhäiisern zerstört. Die Abgebrcmnien sind nicht versichert. Von Nounv Rock ans sind vom 1. bis Lä· September 27 Wagenladungen Vieh verschisst worden und bis zum S. Oktober werden 50 weitere spWagenladuns gen per Jnternationalbshnnqch dem Nor den abgehen. Nie-nie machtlos-gesucht Dem stcheriie stinkt sindnmische Dünste- MI che Schimmers- uuv Zuver- marapi che neu-wer ten erzeugen. nachrief sie mache-, bt in ver Je fiisnrig des Spiiess qesen dieselben mit jener an derglerchlichen Vorbeugungsmittel gegen periodische Fieber- pv geteert Magen bitterer-« Die deilvirknng des Bitteerui nicht sinkst st ivi als ferne versenge-ide, und man kann dar-ins re nen, dsi es Schmieliiebeh welches dem Chi nin und den nimmt-schen heil-mein der Redi mtliiie Widerstand leistet. überwindet wird- Dos msir- Beriipvfibeiy Gallenbefchrverbe, eben-ari sche Leiden Und allgemeine Schwäche weiden in Reiches Weise feinen regelnde-i und wirkende UIIL TO ist ein Inberechenbmr Stär- fsr die Schm und Nervdfen beider Oesch hier« ein Urmi Mc den«-ital nnd die Ieise Schuppen Reise-de oder Ins-indem Zins eine-i im Iirnedm set-. T. F. B r a d y Allgemeine Versicherungs Agentur, Sau Antonio, Texas. Lebens-, Feuer- und Seererfikhmtng. Derselbe repräsentirt die nachfolgenden Gesell schaften erster Klaffez Jana Lebensversicherung. Haktfotb; Feuer-As sociation, Ybiladelvbicq Britifch Amerika, Totvnm Amazone, Cincinnati; La Caisse Gesetale, Parisz Atlas-, Herford5 SaintLouiö, St.: Louis, Mo.; Citizen6, St. Louis. R e f e r e n z e n I Wüste-Gesellschaft F.Groos u. Ev. B. Op Ipenheimer u. Ev. L. Huth u. Son. page n. Schneiden-Nonen u. Deutz.—-S. Deutsch u. Co. Sohn Twohig. Ofsice in der Bank von John Twothlw t J. G. Smith. L. E. Grktpauh Grothaus 82 S mith, Nechtsamveith Ofsiee Commercestraie, in Räkes neuem Gebäude Sau Antonio, Texas 15,s,76,t D. Y. Porti8. D. C. vaiuspn. Portis F- Robinson, Re ch t s-Anwälte, Sau gntonicg Texas-. Of f ice: Ueber Jobn Eckfvrbö Lausofsice, Nr. 19, Hauptstraße. 1,7 t Shook 82 Dittmar. NechtwAnwålteJ No. 9. Commercestraße. Sau Ante-üp- Texas. 1,.7 tun-lut Thos. J. Devine, Advokat u. Rechtsanwth Hirn gut-vix Gram-. Offtee über Brunett u. Lockwoods Bank. -s,c,«.t11 Weslev qunr. Thad. W. OHM Ogden ö- Ogden, Rechts Nun-älte me Satans-h Tom-. Werden alle ihnen gegebenen Aufträge 2pro-km Leser-gen ö- Mli W. Leigh. Oickuey Somi. Leigh s Jenes Rechts- Anwälte, Sau gutoniasp »Aera-. Dfsiktt Ober alb Bennett Lacheva Bank. h s, s,k11 Simpsvn sc James, Advokaten u. Rechtsanwälte, über Bennett s- Lockwoods Ofsiee, Hatt guts-nich Dosen-. Zo,o,uj Walter W. Dem-« Inv. Rose-beim Berty 82 Roseuheimer, Abt-versteu nnd Oefentliche Notar-. grau Yakuniy Jota-. Dssisex l11»,el-er Gambleo Buchsta, Zinnen Ist-. i i Edqud Mass, Oeffentlicher Notar, Bexar Eo» San.Antonio, Tex» Ofsice m Soledad-Sttaße, der Yostossiee gegenüber. Besondere Aufmerksamkeit lot-F allen Pensionen and Forderungen »von set-tatest NO Staates oder der Bereinigtme zschettstz ritessoon Paten ten besorgt und teuern Ists-Ins jllen Theilen des Staates; bezahlt. Wohnort in der Junkerttt Gatteasttttße 30,6,t11 Geöx W. Caldweu, Oeffentliche-r Notar, Ofsicebei den denen Obst-o u. Wiss, ZU in Zins-. 28,o,7o,nj Sims. If. smitlx. J Land-Vermess er u. Ingenieur. Vermessnngen und Land-Theilung werben in der Stadt, wie auf dem Lande schnell nnd ges-n and erm-n Das Aufflnden alter Grenzen wird M efondmn Aufgabe gemacht. Berechn- eu Und Skiuen wetde entworfen, Straßen, assetleb tanzer Mühlenpläpe weiden abgesteckt und alk. Irren det- CMLJI cui-mischen sah-. SM Ikbeit satt-mich IF ein Zöslins der Bek. Sm ten Ikademie In West-Imm, N. Y» nnd hat cis Bemessn im westlichen ten-O eine ausgedehnt ckfabmng. O ffice wie frühe-, bei Sohn sEcksokb Evi. altem GrundeigemdnmsGeschäfr. No. 19 CommercesStraße, Sau Antvuio. so,0,n Dr. J. B. Che56, ZabnarszL Wachs-Im us DI. s. O. singst-um Offiue Otlmstnüe sehe- ßnnchs Mist-by Sau Ammo. Ille ausmachen Opmmtm mise- aus« Dem-II Im schimm- use-führ Jas. T. Thomton, B a n k i e r Serv- gntaniky Texas-. Allgemeineö Bau-geschäft. 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Answättigen Interessenten diene zut« se älligen Beachtmth das extra Sidungen nicht edfnqt notdwen Ost, W nur das Original Bild getrofer nnd die eschteibnng der Zestchtsfatbe,« Auge-, Mu: .I. en ege k. s Viola-bildet III bestes-Mut Inst-di in cont Inetee Ste. bei den betten TMO M gss see wenns-MERMI aep on. pl m e uen Größen und bet- Gente gerichtet. v A t e l i e r Sühne-liebe Ecke von Am Ste. direkt-bee pnlb der Deutsch-Englischen Schule. G etwa-sites Lebens- Versichernngsi Gesellschaft in N e we A o r k. Agent füxxsesttexas C. Griesenlsetb Sen Antoniw Texas. Z,3,73m11w1 IF. Greise 8 Co» Banquiers nd v Commcfsions Kaufleute, ils Ein a wage-· und Uns Oieelßuezxäøkeitcsskxkisgitsststntäsww an a ve ou, iw Zetxzpetenuk auf geöfeee Nähe MW und der Schweiz. Si- Intouio, U. Oktobe- this-. u,1-0,ssusvs,s Gevkge White führt Krieg mit dem Decken von Dächern. f»Das-th- ist im Staude m Decken m Dache-u Uk G Dollar pro Square n des-r eu. 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Freie Presse für Tieres U. sonnt-. Y. Yansentka H. Schutz s Eo. heran-geber Dienstag den 2. October 1877. Jedes-passen Der Congreßttritt in vierzehn Tagen zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen. Es steht fest, daß diese Sitzung eine der interessantesten sein wird, von denen die Geschichtsblätter der Ver. Staaten erzäh len. Schon die Sprecherwahl wird bei der geringen Majorität, welche die Demo kraten diesmal im Repräsentantenhanse des Nordens und Südens, des Ostens und Westens vertreten werden, böses Blut ma chen. Dann aber tritt die mexikanische Angelegenheit vor die Schranken der Ge setzgeber und verlangt eine schleimige und bündige Lösung. So viel wir wissen, wird der Präsident energische Maßregeln gegen Mexiko empfehlen. Die grosse Majorität der Repräsentan ten der Südstaaten verlangt Subsidirnng der Texas Pacisicbahn nnd Erbauung von Deichen am Mississippi zum Schutz des Tieflandes ankleiden Seiten des Flusses, natürlich anf .iosten der Bundesregierung. Eine der beiden Forderungen wird man fallen lassen müssen, um die andere durch zusetzen und es frägt sieh unr, welche die» meiste Aussicht ans Erfolg hat. Die Ei-; senbahn würde sich mit IU bis 15 Millio-; nen begnügen nnd dabei ihren ganzen Ein fluß in die Wagschale werfen die Missis sippi-Dämme würden wenigstens 30 Mil lionen erfordern, dafür aber beinahe den ganzen Süden für sich haben, weil sie thatsächlich für den Süden von unberechen barem Vortheile sind, was von der südli chen Pacisicbahn nicht gesagt werden kann Beide Projekte aber finden an den Re präsentanten der Nord- uund —Weststaaten entschiedene und unerbittliche Gegner nnd so wird es denn einen heißen Kampf geben, bei dem die Geister, um in der Sprache Luthers zu reden, aufeinander platzen wer-» den. Von Seiten der Bundesregierung, das ist des exeentiven Theils derselben, wird eine Vergrößerung der Armee, eine aus reichende Geldbewillignng für dieselbe und Deckung der in den verschiedenen Departe ments entstandenen Disizits verlangt wer den· Hitzige Debatten aber werden die Fi nanzangelegenheiten, die südliche Politik des Präsidenten, die noch immer im Em bryo liegende Civildienstreform, die be rüchtigte Order des Präsidenten an die Beamten nnd noch eine ganze Reihe von Handlungen des Präsidenten, die als ei enmächtig betrachtet werden, hervorrufern m Senate wird die Frage, wer von den Senatoren von Louisiana und Süd-Caro lina zugelässenwerden soll, zu bitteren Kämpfen säh-sent Bekanntlich haben in! den genannten Staaten eine Zeitlang weij Legislaturen getagt,. eine republikamsches nnd eine demokratische und beide habens Senatpten gewählt. Diese Angelegen heit bringt dee südliche Politik des Präsi denten direkt vor den Senat, welcher ent-; scheiden muß, ob er die jetzt in LonisianaT nnd Süd-Carolina bestehenden oder die1 von Hohes beseitigten aber als recht mäßig und gesetzlich erwählt erklärten Re gierungen anerkennen »wic« Es könnte Mit seschtbtus daß dre- Senatorew der Ir,nngestürxzten Regierungen zugelassen wer-. en. Man sieht aus alle dcmj daß eine in teressatetesCongyßsitxung bevorsteht »Du Cnrrionjum vitae ein-s Cou gresz Repräsentanten-. Typ- xnerz seltsamsten Pflanzen, welche aus dem Boden Amerika-s ,zu politischer Bedeutung heranwachsen, ist der bekann te Klopssechter John Morrissey in New York. Von seinen irischen Landsleuten vergöttert, wurde er erst in die .Legislatur von New- ork erwählt, bekleidete mehrere städtische emter und errang) sogar eins der höchsten Ehrenämter der skation, nach dem jeder strebsame sich über die Unbedeu tendheit erhebende Bürger sich sehnt. Er wurde von, em New-York Distrikt zum Con äsentattten erwählt und nahm seines- Sih im» Congreß ein. Daß ein Manu, der Jahre lang das brutale Haud werl eines Faustkämpsers betrieben,,den Gesetzen getrost-und sich mit der Wutly ei nes Stieres ans seinen Gc ner gestürzt nnd ihn entweder niedergefchla en hat oder selbst den gewichti en Fan schlägen erliegen mußte, daß ein solcher Mann, der» später nur Schnappsbuden der enteinsten Sorte als Mittel zu seiner Exi tenz hielt; ils Gesetzgeber der großen amerikanischenj Nation nach Washington gesandt wrrden konnte, ist specifisch und könnte wohl in keinem andereu Lande der Welt vorkom men. Seltsamer Weise ist von seiner Vorvergangenhcit, von jener Zeit, die vor seinem öffentlichen Auftreten liegt, weni bekannt gewesen, sonst wäre er— so wo len wir wenigstens zur Ehre seiner eigenen Landsleute annehmen— doch wohl nicht zu den Wedenen Ehrenposten gelan mit dene- ecssick jetzt noch brüstet. A er:i es ist ein-u s fein gespean endlich-s kommt es tm die Sonnen. Mortissenl hatte sich nämlich in leiste- Zcit est-meist eine Menge chleehtcr Streiche von seineni ehemaligen pießgefellen Böß Tweed zu erzählen. Das des ys ges-Herr und Im letzten Ver Zre schildert er einige interessante Epifoden ans dem Leben Motsrisseys. Vom Jahre 1848 bis zur Zeit, wo die intelligenten und ehrenhaften Bitt er New-Yorks ihn in den Congreß ivähten, stand Morkisseh 16 Mal vor dein Criminalgerichte we en Mord-versu ches, Einbruches und ähn «cher Kleinigkei-« teu; alt saß er einmal 9 Monate im Zuchthau e zu Albany. Später war Mor risscy das Alles erzählt-Papa Tweed—» Eigenthümer der gemeinsteu Diebsspelum ten und Spielhöllen und mit seist-nir schung fügt Tweed hinzu »Das ist einer der größten Sünden meines Lebens, daß ich diese Sxelunken Morrisseys durch met nePolizei esehützeu ließ Die Geschichte wird nachgerade doch et was saftig Tom Scottsi »Ter« Vaelsie Lebst-« hat in Iashiugton bereits ihr hanptqnari tier- aafgeschlageiy von wo an des Con oref In Leise seeückt Ieise-got Got esmos m cis-eis- p da- Leib Eine schwarze Corrcfpondenz. Jede Heerde hat wohl ein schwarzes Schaf aufzuweisen, und so darf man sich nicht wundern, wenn unter den Correspondenten, die über Texas nnd was daselbst vorgeht berichten, hin und wieder sich Einer besin tei, der Schwarz auf Schwarz malt, im wahren Sinne des Wortes. Die »Chieago Times« enthält eine Correspondenz aus San Antonio, welche die Negertruppen am Mo Grande in einer Weise schildert, die jedem normal gebildeten Menschen die Rö the des Zornes in die Wangen nnd die Haare perpendicuiar.auf seinem Schädel in die Höhe treiben muß. Wer lann es mit ruhigem Blute ansehen, wie ein Paar Ne ginienter ,,schwarzer Bestien,« die auf nichts weiter sinnen, als wie sie an das weibliche Geschlecht kommen können, auf unsere Wei ber und Töchter losgelassen werden und nun wilde Jagd auf Alles machen, was eine Schürze trägt. Und das ist es, was der gewissenhafte Corresoondent erzählt. Jn deß wollen wir bemerken, daf- die ,,Chicago Times« eine bitterböse demokratische Zei tung ist und von jeher eine Todfeindin der schwarzen Rasse war, und da der Apfel ge wöhnlich nicht weit oom Stamm fällt, so kann man schon annehmen. daß der Cor respondent auf derselben Fiöie, wie die ,,Timts,«bläst. Unsere Leser werden am besten beurtheilen können, wie Viel Wahres an der Correspondenz ist, die wir hier in der Uebersetzung folgen lassen T »Unsere Vier Regimenter von Negern, sagt der Correspondent, nämlich das neunte und zehnte Cavnlleriei und das 27. und 25. Jnfanterieregiment, sind so zu sagen ganz nutzloh Das neunte Cavalleeieregiment dient jetzt in einem niederen Departement. Die drei andern stehen dem General Ord zur Verfügung. Der Neqer, wie sehr man ihm auch Freiheit und Gleichberechtigung Init dem Weißen wünschen mag, paßt nicht in die Armee. Als Soldatist er, um einen milden Ausdruck zu gebrauchen, sehr wenig kriegerisch, äußerst lorrupt und unwissend und der ehrloseste Vaterlandsvektheidiger, der je die Uniform eines Volkes entebrte. Dieses gilt durchschnittlich von den meisten Negern, welche zer- vier Negirnentern dienen, die ausdrücklich für die Farbigcn errichtet worden sind. Der Negersoidat begebtstetz Unterschieife· Seine Ossiziere können ihm iein Bundeseigenthum anver trauen. Er verkauft nicht nur seine Essai pirung, sondern auch oft seine Moniur, um Whioley zu bekommen. Jn der Trunken -beit ist er ein Vieh. Keine Frau, weder eine weiße, noch eine schwarze-, braune oder gelbe ist in seiner Nachbarschaft sicher-. Er izieht die weißen Frauen vor und wenn er jdurch Whiokey animirt ist nnd die Gelegen heit sich dazu bieten würde, so würde er kaum die Gattinnen seiner Offiziere verscho nen. Nur stete Wachsamkeit von Seiten der Bedrohten und deren Männern haben bisher Collissioneu in dieser Beziehung Ver hindert. Kein Offizier würde seine Frau? auf einem Posten unbeschüst lassen, der nur von farbigen Soldaten besetzt ist. Schickt man farbige Soldaten zum Kund schaften aue oder ertheilt ihnen den Auftrag, in der- Nähe von Ranchoo auf Viebdiebe anfzupassem so ist sein erster Zweck, wenn er sich in der« Trunkenheit befindet, irgend eine Frau, die so unglücklich ist, in seine Hände zu fallen, zu schänden. Ein natür liches Resultat davon ist« daß er erst-hoffen oder erstochen wird oder sonst beiilose Ver wirfungen anstistet, die es nöthig machten, ein Kriegsgeticht einzuberufem Einige der Offiziere fürchten sich vor ihren Negersoli date-. Jm bereuschten Zustande werden sie oft rebellisch, und es sind Fälle bekannt, wo Kommendeure gezwungen waren, farbi ge Setgennten wie Hunde niederznschießem um ein Exempel zu statuiren. Der Neqcr bringt es dahin, daß seinetwegen mehr Kriegeseeichte gehalten werden müssen, als wegen irgend eines anderen Elemente in der Armee. Der Genecaitnspector des Depar tements Tean stuttete dem Kriegerntnister den Bericht nis, daß die farbigen Regimenter ist Verhältnis zu ihrer Anzahl dreimal so viele Verbrechen begehen, al- die weißen. Unter solchen Verhältnissen ist ee kein Wunder-, wenn zu den Negerregtmentern Versetzte Osfiziete sich für halb degradirt betrachten. Natürlich müssen sie ihre Stelle tret-alledem so gut ausfüllen, ioie es eben gebt. Jn der übrigen Armee sprechen die Ossizieee nur mit einem Lächeln von den unglücklichen »Negerofsizier«en,« Cis--- Dgä Begräbnis- von Thier-T Der Pariser Correfpondent der ,,.5i·i·)"lni fchen Zeitung« schreibt nnteem s. Septem ber: »Der heutige Tag ist sehr ruhig Vor übergegangen. Die, welche das Begräbniß des. errn Thiere dazu benutzen wollten, mn en Belagerungsgnstnnd nnd vergl. herbeizuführen, drangen mit ihren Nath fchiägen nicht durch und die Vom Kaiser thunr ber bersichiigien weisen Blonfcn zeigten sich nicht. Der Mai-schalt blieb ge gen die Raihfchläge seiner gefährlichen Feinde fest. Die Menge, die sich nach dem Regen an sammelt hatte, war eine ganz außergewö lieh große, und wer nni IF Uhr das Mensch-merk fah, welches von dein Boulevard des Italiens an bis- zuml Eli-L- «d’Eau und non dort den Beine-; W aiee entlang bis zum Kirchhofe: M mußte- stch sagen, daß, wenn! Esqu ieiveiien Blpnfen ermächtigt bätte," ihre Manbver auszusühreny nnd man banni »die M, die kampfbereitdafiand-man! bäiie M sicher fein müssen« daß sie fchiei eulsskdehlosgelassm hatte-, es zu einem Miene Blutbad gekommen sein würde. J Jedenfall- benabm sich die pariser Bevölke rung benie bewusidernngiwürdig. Sie war sich fast selbst überlassen, und vle Ak- j beim-Viertel betrogen sich ital-dieser Gele- l genheit beinahe noch besser-, als die elegan teren Stadtiheile. Dort wurden lie sterb lichen lieben-eile des herrn Thiere ohne Aufhören mit Hbchs ans die Republil be grüßt, während man von Chaiean dOEaa an, wo die Arbeiterver beginnen, viek ruhiger war nnd sich damit begnügte, den fiel-blieben Uebereesen des sahen Staats mannee stillschweigend de- lehten Gruß zu senden. An einigen Stellen iain ee aller dings zu Unsednunsen, weil die Polizei ersi den Weg feei machte, nachdem der Lei chenzng bereite in nächsterNäbe war-. Jn den ofsiciellen Kreisen war man auf Seklimmes vorbereitet. Das man die ganze Garnifou dvnParis evnfignirt,dieTruppen außerhalb Paris und die derSeinesOrfe in der nächsten Nähe von is herangezogen hatte, be seistvxer eniige, daß man geglaubt dane, III Pariser-, welche nach dein Willen ds- Iiseleme senkten-nippe wem sollten, sich nicht beherrschen könnten. Wie dein nun auch-sein niag.jede11failø ist der heutige Tag voiiibergegangen, ohne daß die Befürchtungen sich erfüllten, welche die ossiciösen Blätter-, nnd sogar der Soleil, seit drei Tagen so wohlgesäilig hatten laut werden lassen. Der heutige Tag hat je doch-NesteI weiß ich aus bester Quelle-— oie, weiche die einzige Rettung des 1G. Mai in der Anwendung don Gewalt-naß rcgcln erblicken, nicht abgeschreckt, nnd man muß erwarten, daß Herr de Formeln welcher morgen mit dein Marschall nach der Gironde abreist, Alles anfbieten wird, um endlich init seinen Ideen durchzudrin gen.« --s-C Tages-Neuigkeiten. Inland. Dag Kriegsdepartement hat Nach richt erhalten, daß die Apachen, die ihre Reservationen verließen und sich nach Ari zona begaben, gezwungen sein werden, sich zu ergeben, Zwei Häuptlinge dieses Stam mes haben ihre linterwerfnng bereits an gezeigt. Senator Wallace von Pennsylvanien hat sich gegen Randall als Sprecher des« Hauses erklärt; die Repräsentanten von Pennsylvanien sollen Letzteeen jedoch, mit einer Ausnahme, unterstützen. ES heißt, der Kriegssekretär werde in seinem jährlichen Bericht eine Vermehrung der Armee nneh dem Ermessen des Präsi denken emv.sel)len. Die Stärke soll jedoch 40,000 Mann nicht überschreiten. Während dei- verflossenen Monate wnrde die Bundesschnld um 83,882,524 verriiiaert. Der Senat zählt 40 repnbllkanifche nnd 33 demokratische Mitgliedern Der Ertrafefsion werden aber die Repnbliianer Shavon und Morton nicht beiwohnen- und so fchrumpfi die repuhlifanifche Majorität auf fünf Stimmen zufammen. Die Arbeiter der Kansas Central Enggeleifebahn find ausgestanden, weil ih nen die Löhne nicht bezahlt wurden. 25 Bürger von Leavenworth machten sich mit idem Sheriff von Jackfon Connto anf, um ;mit den Arbeitern zu nnterhandeln und sie Joon Gewaltthaten abzuhalten. Als sie den Ort der Scene nahe Circleville erreichten, wurden sie von den Strikern mit Hohn em pfangen, namentlich machte sich als Führer derselben ein gewisser Hartmann bemerkbar-. Als der frühere Bundesmarfchall Capt. Tongh ihm befahl, sich zu ergeben, antwor tete er mit einem Pistolettfchuß; die Posse jerhielt hierauf Befehl, über feinen Kopf hinweg zu schießen nnd als er dann wieder zum zwei Schüsse abfeuerte, wurde er ge ifchoffen nnd erlag feitteannden gegen TAbend. Die Aufregung der Striier ließ »das Schlimmste befürchten. Capt. Tongh wurde Verhaftet, aber wieder freigelassen und nun versuchten vie Arbeiter sich seiner mit Gewalt zu bemächtigen- Die Per wollte mit dem Zug nach Leavenworth zi riicktehren, die Weichen wurden aber Ver siellt nnd fo mußte sie nach Holton mar fchiren nnd qaartierte sich in einem Hotel ein. Bald hatten bewaffnete Arbeiter dao Hans nmzingelt, sie wagten aber keinen Angriff, da die Passe gnt bewaffnet war. Capt. Tongh wurde hierauf wieder Verhaf tet nnd gegen 810,000 Bürgschafk kaigp lassen. —Jn Folge der Zahlungseiniiellung der Barnftable Sparbani von Bosion hat die Spavbant in Hyacnne, Mass» ebenfalls fallirt. Das gelbe Fieber wüthet noch immer in Fernandino, Fla» nnd fordert täglich feine Opfer. z Ausitanv ver Eigarrenmacher in Ha vana. Der Ausstand der Cigarremnacher in den gröseeen Fabrilen nimmt an Ane debnung zu. Die Cigarrenmacher veriangen in einzelnen Fällen eine Erhöhung ihren Lohnes um 25 Prozent Die Regierung scheint sehe darauf bedacht zu sein, den Ausstand geheim zu halten. Die Folgen icon-net Besteuerung machen sich fühl-Um Wie ed heißt« bat die Regierung etwa 300 Werkstätten nnd kleine Gefchszk kkmpmäk mit Befchlag belegt, um dieselben zur zah lnng von Steuern zu zwingen. Ein Herr Jones aus Michigan, wel cher gerne ein Amt haben möchte, lag dem General-Lier:tenaut Sberidan unaufhörlich s in den Ohren wegen einer Empfehlung an i einen höheren Wen-isten. lim den lieber-! Jlästigen los zu werden, verstand sich ver ’General endlich hegt-, ihm einen Empfeh- lungsbrieizu schreiben, welchen er been Ue berglückiichen in einem wohlverschlossenen Couvert übergab. Aber das Glück war von kurzer Dauer-. Aio dce Beamte, an welchen Here Jones ,,rmpfol;len« war, den Brief iissneie, lae re: Der Name beo Uebeebringero lautet Some-Jenes von Michigan. Ergebensi P. H. Sbrriban. Das Beispiel des Gen. Sheriban em pfiehlt sich Mien, welche viel von empfeh lnngzgierigen Aemxeriiebhabern zu leiden haben. Ja Boston haben 23 junge Frauen sich mit groketn Erfolg dem Diamanten schleifen gek time ·.ei,t·rezns.Er1verbseweige, welcher dicker fn sschiießiich in Amster dam betrieben wurde. Here Feinrich Copdier, einer der iiichs tigstenQenifchiAmeriianer nnd eine Auto rität inejØeföngnißkvefen, früher Director des Znchibansee von Wisconsin nnd seit Jhbxm Dir-Flor Dei Unter-J isne zur Muster-s Anstait gewordenen Arbeitebauiee in Alle gheny Sonate-, Yas, ist in Folge von gei stiger Uebeeansteeeigana geistig erkrankt und befindet sich in einer Phiiadelpbicr Heilan stalt für derartige Kranke. Man hofft auf feine baldige Genesung, und vie Countty Commissäre von Allegbenv werden daher »den Direktoeelap im Arbeits-hause fiie ihn J offen halten. Jn New York erließ kürzlich ein Richter ein writ- ot habe-is corpus, wonach E ver VII-tin des dortigen Eonvents der Do« T minikaneeiunen befohlen wurde, ein Mäd- s chen Nat-jene Maky Fingerald, welche an get-lich gegen ihren Willen im Kloster ge-; halten wurde, dem Richter vorznfübren. Die Oberin erklärte darauf, daß Mars-) das Kloster bereits verlassen habe. A n s l a n d. i Die französische Regierung bat eines Nevolvctkanone adoplirt, welche in einer J Minute M Bomben abschießt, von denen jede in 2-i Stücke Zerspringt Sie kann mit großer Geschwindigkeit zum Dienste aufgestellt werden nnd nnr zwei Leute sind zn ihrer Yedienun nöthig. i Jn der zu icn am 27· September s abgehaltenen Sitzung des Reichsraths er- Z klärte der Conseilspräsident i Hka VOU Auersperg, dass die Regierung e site voll kommene neutrale Politik bewahi «t habe Was für ein Verfahren die Regieru US für den Fali einschlagen werde, wen.’1e Serbien ani Kriege betheiligen 1 V te, könne nicht vorher gesagt werden. Pesth, 27. September. Brenner Iniuister Tisia sagte heute inc nngarischen Landtage, das; es heute noch wie früher-· die Politik der fjcegierung sei die Interessen des Landes wenn möglich ohne Krieg, Je doch in jedem Falle zu schützen, außerdem daraus zu sehen, das inc Orient nichts oh ne Zustimmung Oesterreichs-Ungarns ge schehe. Wenn Serbiexi den Frieden bre che, würde Oesterreich-Ungarn dem Vorges hen der Türkei gegen dasselbe keine Hin dernisse in den Weg legen. Was die Dreikaiser-Allia11ee betreffe, so sei diese nicht indem Sinne zu verstehen, daß Die drei Kaiser und drei Mächte Verpflichtungen gegen einander in Bezug auf die orintali sche oder andere eoncrete Fragen eingegan gen scien. Die drei Kaiser und die drei Mächte sind nur iibereingekommen überein stimmend im Interesse des enropäischeni Friedens, jedoch nicht gemeinsam in irgend einer entstehendcn Frage zn handeln. Sie s seien mehrere Jahre hindurch hierin erfolg j reich gewesen und selbst jetzt ist die That l sache, daß der Krieg kein europäischer wür de, ihren sreundschaftlichen Beziehungen zuzuschreiben Die Dreikaiser- Allianee könne nach Beendigung des gegenwärtigen Krieges wieder zur Erhaltung des Frie dens beitragen. Der Umstand, daß eine der an der Alliance betheiligten Mächte i
den Ansichten der beiden anderen entgegen einen Krieg begonnen, lade diesen keine Verantwortung anf, namentlich Oesterreich nicht. Er stellte in Abrede, daß die Re gierung die Zerstiickelung der Türkei wün sche· Auf eine Frage in Bezug auf die Zufammenkrmft in Salzburg sagte der Premier, die Beziehungen Oesterreichs zu Deutschland seien so gut geblieben, als sie seit langer Zeit waren. Der London Times wird ans Ma dras ielegraphirt, daß bis zu Ende Juni 370,000 der Bevölkerung dein Hunger tode erlagen. Bis jetzt mag die Zahl auf 750,000 gestiegen fein und ehe die Hun gcrsnoth beseitigt, werden ihr noch vielmehr Menschenleben zum Opfer fallen. Jtalien und Frankreich Rom, 15. September· Das Turiner »Risorgiinen to« erhält einen Brief aus Bardonnecchia, der geradezu Aufsehen in Italien machen muß. Der Correspondent meldet, daß seit drei Monaten ungeheuer-e Viehtrans porte aus Italien nach Frankreich durch den Mont Cennis Tunnel gehen daß das französische Fort Braumnt in kriegs inäfzigen Vertheidignngsznstand gesetzt nnd auf drei Jahre verproviantirt werden sei daß in Modane und Umgebung Quartiere für ein Observationskorps be f stellt seien und das; den ganzen Sommer über französische Genieoffiziere die Grenz gebirge durchstreit haben, um Pläne zu zeichnen. Der Lorrcspondent fügt hinzu, er habe sich von alledem durch den Angen schein überzeugt. Die Nachrichten sind in der That mepwiirdig und anz geei net, das Mißtrauen u verrnåyren, we ches man ohnedies in alien gegen die Ne giernng MacMahons empfindet Das Bestreben der Neuzeit, die Ge- wässer zu beleben und dadurch deren Be- wohner zu vermehren und als Nahrun« s- I mittel billiger herzustellen, hat die Fisch-E nicht-Anstalt zu fS werin zn dem Versuche veranlaßt, Kreb e in der Gefan genschaft anziichten. Diese Versuche dür fen, wie man berichtet, als gelungen be trachtet werden. In zwei runde Teiche von je sechs Fuß Durchmesser wurden im Früh J jahre vorigen Jahres Mutterkrebse mit Ei ern eingesetzt und für jeden Krebs eine Wohnung eingerichtet. Ende November wurden die Teiche ab elassen, um die jun gen Krebse von den a ten Zu trennen. Es zeigte sich bei diesem Abla sen, daß non den 700 Krebsen nur 3 oder 4 auf dem Boden herumspazierten, you den übrigen aber jeder sein Haus bewoznte Die kleinen Direb e waren den der röße einer Biene und ewegten sich munter im Wasser um her. Die aus dem Bassin genonimenen kleinen Krebse nahmen bereits am anderen Tage das ihnen vor elegte,:aus Fleisch und Möhren bestehende «utter an· Diese ge lungenen Versuche werden Manchen ver anlassen, sich der hochinteressanten nnd nebenbei ergiebigen künstlichen Krehszncht zu widmen. So viel Land- nnd Garten besitzer hätten hierin Gelegenheit oder könnten sie sich durch sehr geringe Ausga ben verschaffen. Man bedenke nur, wel cher gesuchte Artikel Krebse namentlich zur Ausfnhr nach Frankreich sind. ·--v Rüdesheini, 12. Sept. Das große Kaiserfest am Niederrhein neigt sich jetzt dem Ende zu. Ausdeni Wege nach dein Süden wird Se. Majestät den Grundstein legen zn dem schönen Denkntale auf dem Niederwald und zugleich unsere Stadt be suchen, die sich aufs beste dazu rüstet. Trinmphbogen werden errichtet. Flaaaen c t beschafft, Kränze gewunden; Alleänrbeitet mit Lustnnd Liebe, tun-sei es auch nur siir eine Stunde sich würdig auszu schtniieten siirden großen Triuniphzug»deii unser Kaiser durch seine westlichen Länder hält. »Am Verabeiid des Festtages wird eine allgemeine Beleuchtung derjenigen Höhen stattfinden, von denen der Denk .nialsplntz MS zu schen ist- Dikikk selbst soll durch drei Feuer in seiner nächsten Nähe bezeichnet werden. Riidesheim wird icn hellsten Glanze strahlen und ebenso das gegenüberliegende Bis-gen mit seiner wirklich mächtigen Wassersronte, von der Van Braun bis nach Bingerbrück, mehr als eine Viertelineile lang. Auch Geisen heint und Keuipten werden durch Jllumi nation nnd Fenertvert ein hübsches Bild hietcnz in Rüåeæeim soll ein Fackelzug nnd ans dem ine eine Festsahrt mit Lanipions nnd Feuern-erk, mit Gesan und Musik stattfinden. Als Abschluß des erleuchteten»seeartigen Bocke-ne wird Burg Ehrensels im bengalischen Lichte erglänzen. Am Festtage selbst vollzieht sich die Haupt seier der Ginndsieinlegung auf dem Nie- deiwald· Um 123 Uer wird der Kaiser I mit seiner Gemahlin nnd den FürstlichJ kciten in Rüdesheim eintreffen, nnier dem E großen Tkiiimphbogen halten nnd den I Ehrentrnnl annehmen, den ihm die Stadt 1 angeboten hat. Die Fahrt gebt dann noch S durch tun-Ich anderen Trinmphbogen, welche die Zunste errichten-eine jede nach ihrer Süd-und durch die festlich gefchmücktm1 Straßen zur Rheinhalle, wo Se. Majestät F dss Frühstükt einnehmen wird, um g-: en i IF Uhr weiter-zufahren Um diese eiti wird eine Danipferflotillp ,Rhein beleben mit Hccußkosnggkasåspgx Um ZH Uhr spll ZU Hotel Jung ein Fest «esscU«ka das Am He Comite nnd die ein SEFMM GEM stattfinden die Nüch hPWek CUEVUverden auf den Niederwalo ziehen« woselbst-nach einer Anspxsache cm die JEng nd anf dem Festplatzc-——eiir Volks festan dem Jagdfchlofse stattfinden foll. Sahst-jede Krieger-, Gesang- und Turn VCMY .1e haben sich bereits angemeldet. London, 13. Sept· Vor-gestern; Akkend fpät stießen ans dem Canal in deri )egend von Portland die beiden Schiffe slealanche und Forest auf einander, nnd zwar mit solcher Gewalt, daß ersteres, welches 63 Passagiere fiir Australien Und eine Bemannung von 31 Mann an Bord hatte, sofort unter-ging Auch der Forest war so stark beschädigt, daß er sofort seine drei Boote aussetzen mußte, um seine 21 Mann Befatznng (Pasfagiere waren nicht an Vord) zu retten. Der tiefen Dunkel heit der Nacht wegen konnten sie nur drei Personen von der Avalanche, und zwar deren dritten Ofsicier und zwei Matrofen, auffinden. Soviel bis jetzt bekannt, gingen die übrige Mannschaft der Avalancbe und deren sämmtliche Passagiere zu Grunde. Von den Bootendes For-est ist auch nur eines mit 12 Mann an Bord, darunter die drei Geretteten von der Avnlanche, mit Beihülfe Von Fifciiern in der West-Pay von Porttand glücklich ans Ufer gelangt. Von den beiden anderen Booten muß an äenonnnen werden, daß sie untergegangen nd. F— sache berichtet: ,,Eine militärische Persön ;derte der Fürst, »daß jede Armee genau die Schläge erhält, die sie verdient. Ueber den Fürsten Biamarck in Ga siein wird der Wiener Presse aus diesem Badeorte Folgendes geschrieben: «Fürst Bismarck scheint sich nichtdea besten Ge sundheitsznstandes zu erfreuen; vor eini gen Tagen erkrankte er spät in der Nacht an einer so heftigen Kolik, daß der behan delnde Badearzt um 2 Uhr Morgens ge weckt und zu dem Kranken geholt wurde.» Wie in Kissingen ist der Fürst auch hier. nirgends sichtbar, man sieht ihn weder auf’ der Pronienade noch beim Streubinger, noch auf den Waldwegen, die alle Welti einschlägt—wie man versichert, ist Fürst Bieinarck tagüber mit Arbeiten beschäftigt und gönnt sich nur kurze Zeit der Erho lung, die er im Gärtchen seines Hauses zu hkingt.·-—Dieser Mittheilnng des Wiener Biattes wollen wir eine kleine Aneidote beifügen, welche der Pester Lloyd als That lichieit, welche gleichzeitig mit dem Fürsten Bietnaeck in Gastein die Kur gebraucht, hatte ihn längere Zeit mit tiefen Betrach tungen über die Thaten und Aussichten der käme-senden Armeen unterhalten nnd end lich, ais der Fürst gar keine Miene machte, ans das Thema einzugehen, ohne Weiteree gefragt: »Und Sie, Durchlauii)t, wie den len Sie darüber ?«--,,Jch denke,« erwi Mexikamfche Keiegs-Vetemnen sind eingeladen sich am Sonnabend den s. Oktober Mittagdlzlinr im Consibanse einzufindcm um Delegatin tu der am 17. Oktober in Anstin statt iindenden Reunionzu erwählen und anden Ge schäfte zu erledigen S. Milcs, R. L. G1«aves, Seil-näh Borsipcr. f r,lo.nw Tanz Schulte. Dem Publikum zeige ich biet-mit ergebenst an. daß ich am Mittwoch den s. Oktober Abends in Herrn Münchs Halle, ge endee von MeAllister, den Wintereursus eine Tanz chuie erössnen werde. An meldungen bitte ich bei Herren W. W, Gamdie E Co. oder am Eröfnungsadend in dir Balle zu ma then Tanzabendei Miirwoch und Sonnabend. Ovid sz pro Monat. Dauer des Cursus 2 Monate. 1,10,i3m G. «Ym:n jin l L Madame Reininger,., Geprüfte Hebamme, Nord« n. Alamostraße, Maxor Howards: Gebäude. 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Oktober hietselbst abzubalienden Tagsapung sum Zweck ver Gründung ums texanischen Tur neebundes zu senden beabsichtigen, werben etsuchi,. dem U nierseichneten sobald als möglich die Namen der Delegaien zu übermittelm damit für deren Ein quarttenmg rechte-illa gesorgt werden-kann. San Aatonio den Su. September 1877. ge. »New-ersah Votsiksek des Exieuiiveomised für die 20,9,mwbd Tagsapung. An die texan. Gefangvereine. Die Gifangvereine, welche sich an dem Conceti am Sänger-fest beideiligen wollen, werden hierdurch ersucht, dem Unterzeichneten v s lle n T e et de zn steigenden Lieder einznienden. i g» Firmen-Lan Soeben empfingen 1000 K i st e n S t e r n O e l u n d 5 0 0 K i ft e n Pecrless Oel, Wagner G Rammel. Deutsch englische Schule im Avenne C. dritte Ward. Am Z. Sevjembek wird bct Unterzeichnete, ein erfahrun- Lebrek, scineSchule wieder eköffnen,die et an oben benanneet Ave-tue C, zwischen der s. nnd 7. Straße, eint-litt hat. Schulgeld sehr mäßig. 21«8,tuw,3M EI. Jckflnss ooedea yetanogeäebm eine M I Ausgabe vpu Dr. ulverwell's Vor leiuas übu die raditale heilt-as vo Pollntionen oder Samen wä e, eisttge und töwekciche Iä k lgjtzdgmjsse sum Depart-m oc» bek pag-»r- xo Oetdptoeaecuu nnd e cas lchweixunzcnkmwie igncllichea THIS-te stets sind u Ue er ekühanen feke sur Ins use-d mit Meisters-haft llde Inbbekeiszlgesdchea u segebety Ia we chess eiae oosstäudige hat-tug, ohne den t eben-ich s Mith- haetiichee WI, equtt werden Um slle- alt sub jin welche an Pape-Miche, Rlede e- schlage-Mk III-gest oder und den konfessi tkauti es o e Wand u u- leide fsllleagdteg Ins-its um Sorgfalt studiretk in O a« Us- l I Ue Deitmä ste Verbreitun zu vekf en wird d bei calpfsEvon S Tenn- in Some-uswwa frei nach allen Ihel ea ver Vereins-te- Smten versank-D Man spreffau The calmsll Instit-II com-sank 41 Am- st» Nov York. Post Zo- Esc. Frachtbriefc agaieinnsptdeesske Fasseme n. Leu-e der Elftes deutsch-texanisches Bundes- Skrngerfest Sau Antonio am 12., 13. U. 14. Oktober. M-— Programm: 11. Oktober-. Empfang der Sänger, welche mit ver iGalvestom Harrisburg und San Antonio IEismbahn ankommen. Marsch nach dem Festplas. —-s «12. Oktober. Empfang der Gäste, welche während des Tages ankommen. Für die vom Nordosten kommenden Sänger sind die Sau Antonio Springo Sammelplak3. Marsch nach dem Ftstplspo Abends 8 Uhr Versammlung auf dtm Atome-Moza. Fa ckeizug nach der Festhallr. Großer· Commers Anfang 8 Uhr, Ende 12 Uhr. Eintrittsh 13. Oktobe·r. Morgens 10 Uhr Grundprva Nach der Probe yTagsatzung der Delegaten des I Sängerbundes. Nach der Sigm-g iTagsatzuYg der Delegaten der Tumvereine. Abends Gut-m Tausen. Anfang 8 Uhr. Eintritt Il. 14.«.«»H"Oktober. Morgens s Uhr Versammlung der Säu-« ger. Großev Mozefsion nach den Sau Pest-Springs. Empfangs teve. Frühstück für alle an ver Prozession Betheiligten. Concert. Festspiel-. Mit tagessen. Preis-fingen. Jestkebe deutfch und englisch Untkrhaltungen Allsk Art. 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Um Raum sür vie zu erwarten ben herbst- und Winters-paaren zu gewinnen, wurden die Preise sämmtlicher Artikel noch neebr ernäsigi und werden name-Und Meiversiosse, Damenbüie, Sonnenschirkne u. zu erstaunlich billigen Preisen verkauft. Gluenbstf si Co. Dein Publikum hiermit sur Kenntniß nahm, daß wie neben imserern alten Ge schäft an dein Mainplaza ein Zweiggeschäsi aus dem Newpin gegenüber dem Men gerboiel, eiabiirt haben, in weiche-u wir ebenfalls eine große Auswahl von E i s e I w n a r e n nller Ari, Ackerbaugeeäib sobastenpzp den billigslen Preisen stets an hanf haben. 5,14,i711: —-—....—s—— Wir raiben unseren Lesern und Le ierinnen sich die hübsche Aussielluuq von Ebromos in Deren Barbecks Geschäft bu zuseben.« 19,5,1N’ Die achte große Ansstellung vecanstaltet durch den Imiuduk Ists-kenn sei Ackerbaueh der iehpncht und et Industrie in Weinens beginnt am Dienstag den 23. Oktober 1877 und dauert bis Im Ende bei Hose. do-. Sohn Inland wird is Sz. Oktober Rach stinasi 2 use vie Seit-ehe haltet. Liberale stät-im werben auf alle privat-e des Landbaues nnd die Industrie vertheilt Die Deu- vnm Mond-ersv drin-D m- vie kreist hde VII-it V für we llche sandte eiteu ab für echtem zu verreiste-. Die Wem-erme- desiaaen jeden Rachwiuas Z b t. Tag, Preis Rechts-se Ieile tret site s Sahn alte pfekbr. I 500, eisc Meile can-im für T Feste ils-. i. loos, useste ab sit-net s Versen jedes leer-. usw«-e Weilen tkab sie jedes M Inasmckisaiufw»0. o. m s. I. stimmt-« sub-nd per-eise, kostet ein nnd ein es Das-« does-s s. s. IM, seines-. Lokales. M San Antonio, 2. Oktober-. Die Nachrichten vom Nio Grunde. Die Senfationsnachrichten, welche ge stern Nachmittag die Stadt durchliefen, haben sich zwar nicht als ganz unbegrün det erwiesen, sind aber durch noch gestern Abend eingetroffene Depeschen so stark beschnittcn worden, daß der Enthusiasmus der Kriegsluftigen, welche bereits die Sä bel schliffen und die Kugeln in den Lan rollen ließen, bedeutend gedämpft wurde. Der Bericht, welchen Col. Shafter vom Rio Grande ans an das hiesige Haupt qnarticr gesandt hat, lautet im Wesentli tchen wie folgt i Lieutnant Bullis war znit einer Abwei lung der Cavalleric unter Lientnant Phelps und der 10. Cavallerie unter Meut nant Sehborn nnd einem Seminoleu Scont.int Ganzen 91 Mann, über den Rio Grunde gegangen, nm ein ripanlagcrz dessen Oertlichkeit man auf-gespürt, aufzu nehmen. Am Donnerstag in der Nähe des Remolino angekommen, warteten sie auf einen Jndianer-Händlcr, einen Mexi kaner, der versprochen, sie in das Lager der Jndianer zu führen. Er kam aber nicht Da macht sich Lieutnant Bullis mit seinen Scouts anf, und diesem gelang es, das La ger aufzufinden Es war aber verlassen, denn der JudianerHändler hatte den Jn dianern die Absicht des Lieutnant Bullis mitgetheilt. Sie waren nach dem 5 Mei len entfernt liegenden Saragossa geflohen und hatten Alles, was sie nicht mitnehmen konnten, zerstört. Vier Frauen und ein i Knabe, die zurückgeblieben waren, so ivie’ 12 Pferde nnd ein Manlthier wurden von Lieutnant Bnllis mitgenonnnen· Col. Shafter, der am Rio Grande tie gen geblieben war, hörte, daß die Zahl der Jndianer im Lager bei Saragossa sich auf 40 belief und daß die Stadt eine Garnison von 200 mcxikanischen Truppen hatte. Da es also nicht unmöglich war, daß Lieut. Bullis in eine schwierige Lage gerieth, so ließ er ihm wissen, das; er Ihn ani Oan Diego finden könne und ging in der Nacht des 28. September mit 7 Eonipagnien über den Rio Grunde Am Diego ange kommen, blieb er einen Tag nnd eine Nacht nnd hörte de11—,tiäc"l)sten Morgen» daß Bnllis zwei Meilen oberhalb am Flus selagere. Da er einen Trupp niexika nischer Cavallerie von 50 bis 75 Mann auf dem Wege nach Bnllis Lager entdeckte, so ließ er seine Leute zusamntenblasen, sah aber auch schon das Connnando des Meut Bullis erscheinen, der ohne große Eile dem Rio Grande zu marschirte. Die Wettka ncr folgten ihm nach, ohne indes; einen Versuch zum Angrifs zu machen nnd da sie an Zahl seht gering waren, so glaubte auch Col. Shafter nichtberechtigt zu sein, siezanzugreifem Sie verschwanden denn anch bald. Mitternacht 1 Uhr am 1. Oktober kamen die Ver. Staaten Truppen über den Rio Grande zurück. Die einge fangenen :Pferde gehören meistens Far mern in der Nähe Von Fort Clark und wur den int vorigen Winter gestohlen. O-————s—— Ein Molesalc Groeerie Geschäft. Wir werden tagtäglich durch die ankom Mnden und abgebenden Waaren-nassen auf die fTbätigkeit eines Geschäfte gelenkt, das schon seit Jahren unter unseren Wholesale Häuser-I mit den erstensz Rang einnimmt Obst Ausdehnung immer mehr gewinnt. Hatt-, wir meinen unser vis u-vis, die Firma Hugo u. Schmeltzer, bat es erst uniängsi fiir nöthig gefunden, hinter desztoee eine große Niederlage zu errich tete nnd schon ietzt erweisen sich die geschaf fenen neuen Räumlichkeiten ais viel zu klein, neu den Anforderungen des Geschäfte zu entsprechen und alle die Waaren, die für die belebtere Saison eingetroffen und nochs fortwährend ankommen, auszunehmen. Als Händler in den StnpelsArtikeln des Gross eeriesGeschäfts bieten diese Herren Fami täten, die von keinem anderen hause über troffen werden. Mehl, Kaffee, Zucker-, Whiokey re« sind in ganzen Bergen von Vorrätben vorbanden, während die bun derteriei anderen Artikel. die in dieses Fach schlagen, durch den riesigen Absatzv immer frisch an Hand sind. Kaufleuten im Lande ist das Haus als Bezugeauelle auf das Beste zu empfehlen und wie wir mit Ge nugtbunng vernehmen und jeden Tag Ge legenbeit baben zu seben, bat gerade das auswärtige Geschäft der Herren Hugo u. Schmeitzer bedeutend zugenommen. Neben vielen Agenturen für sperielie Artikel bat die Firma die alleinige Agentur von dem berühmten Ubrig’fchen Flaschenbier, das bei Wageniadungen nach den fernsten Städten des Westens entsendet wird. Das Retails Departement des Hauses isi bei allen Fa milien und besonders bei den Hausfrauen so bekannt, daß es unnötbig ist, darauf be sonders zu verweisen. Gute Waaren wer den billig verkauft und frei ins Haus gelte fert. Nach Allem zu urtheilen, was wir Gelegenheit haben zu selten, ist das Herbst Geschäft der herren Hugo u. Schmeltzer ein brillantes. W Ein neues Hofe-ital. Herr Dr. B. E. Hadra in Austin hat den an ihn eraangenen mehrfachen Ansta srnz ed er im Stande ist, Kranke von aus wärts in Behandlung und Pflege zu neh men, dadurch entsprechen, dasr er ein Hoepii tak eingerichtet bat, weiches am 1. Oktober ssr die Aufnahme von Kranken aller Art erössnet wurde. Die gesunde Lage Ansiirre läßt dieie Stadt für die Etabiirung eines Heer-tieri- besonders geeignet erscheinen und es ist keinem Zweifel unterworfen, daß der bekannte Arzt das Richtige getroffen nnd einem Bedürfnisse abgeboksen bat. Herr Dr. Hadka erfreut sich als tüchtigee Arzt eines Rufe-, der weit über die Grenzen Ansiina hinausgeht nnd in nicht seltenen Fällen wurde er ichon an Krankenbettem weit eniieent von seinem Wohnort, gerufen. Wir können allen Leidenden nur rathen, Ich der Geschicklichkeit des Dr. hadra an zuvertranen und zwarjehtumsomeby nie fie in dem neuen hospiiaie, das ichön gele gen, bequem nnd praktisch eingerichtet ist, die anfinerksatne Pflege erhalten, die ihre resp. Krankheiten verlangen. Die Tit-neige an anderer Stelle unseres Blatiea besagt das Nähere. Gesellschaft «Casino.« Ja der estern Abend abgehauenen kegel mäilgen ersammlung ver Casinogesell schaff mit-den vie Angel-vie für den An- und Ausbau der halle nach den von dan Archi tekt-I hem- Zreisleben angefertigten Plä sm M Mist-ausne- etössnet und ver-: les-so cs Amen nur drei Dssemn fükj H Uebernahme des Kontrakteo eingelan eig, s eine von Herrn Conrtnay, der P10,5 Mk Veriangte, eine zweite Von Herrn J. DU Kampmann, der sich ei«bietet, den Bau für z die Summe von 810,900 auszuführen nnd T die dritte von den Hrn. Peraer äWeinholåQ Z die die Unkosten ans 813,300 angeben. Inn-. s Ed. Steves, als Vorsitzer des Baukoinite’«:s,. theilte mit, daß der Mindestfordernde fein Angebot zuriickgezogen, Herr Kampnsann dagegen sich Verpflichtet habe, den Bau sofort in Angriff zu nehmen und so schnell wie möglich auszuführen, den Saal aber Jedenfalls soweit fertig zu halen, daß der Nenjabrobalt in demselben abgehalten wer den kann. Die Casinogesellschaft hatte ursprünglich für Bauzwecke 89,000 bewil— ligt nnd es war daher nöthig, daß, Um den Baukontrakt mit Herrn Kampmann ab schließen zn können, eine Nachbeioillignng von 82000 gemacht wurde. Ein diesbe züglicher Antrag wurde gestellt und die Be willtauna mit großer Stimmemnehrheit ge- s macht· Das Bankomtte ernten vieran Autorisation, den Kontrakt sofort einzu gehen, damit die Arbeiten unverzüglich aufgenommen werden können. Auf Antrag des Herrn F. Groos beschloß die Versamm lung, zwei Piatformen und 50 Stühie für die Dauer vom S. bis 15. Oktober znr Be nntznng in der Sängerfesihalle zu leihen. F. Kalteyer. Eine der elegantesten Apotheke-r nnd Droguengeschäfte dieser Stadt ist das neue Etabltffernent des Herrn F. K al te y e r iim westlichen Theile der Commersstraße nrn Military Plaza, dem alten Courthaus ge genüber. Tag schöne zweistöckige Gebäude mit dem riesigen Mörser auf der Giebelspitze und den zwei kleineren vergoldetem Mörser-i zu beiden Seiten des Valcons, mit den gro ßen Fliigeithüren und Fenstern nnd den kolossalen Spiegelscheiben zieht die Aufmerk samkeit jedes Fremden auf sich. Die innere Ansstattnng der Apotheke harmonirt voll ständig mit dein geschmackvollen Aenßern des Gebäudes und erinnert an die liber rafchende Eleganz der Apotheien in den großen Städten der Nord- nnd Westftaaten. Was Natur nnd Wissenschaft an tproguen liefert, ist bei Herrn Kaitcyer in vollster Reinheit und zn billigen Preisen zn haben, nnd werden Nerepie ans das prompiefte nnd liberalsie angefertigt. Einen specififchen Zweig dieses Geschäftes bildet das Depar tement fiir die Analyfe von allen möglichen Dingen, deren Zusammensetzung irgend ein Jnteresse für die Wissenschaft oder das praktische Leben- hat, als Erdarten,«Metal« le, Flüssigkeiten, Weine ic. Solche Ana lyfen werden von Herrn Kalteyer mit größ ter Sorgfalt nnd nach streng wissenschaftli chen Grundsätzen ausgeführt nnd zwar ge gen-ein höchst liberales Honoraxx Wir machen alle diejenigen, welche mit einein Drognengeschäft in irgend einer Be ziehung stehen; und namentlich die Gäste znm Sängerfefi, welche sich Von dem lim fange der hiesigen Geschäfte überzeugen wollen, auf das Geschäft des Herrn F. K alte n e r aufmerksam nnd empfehlen ihnen, ihm einen Besuch abzustatten, der jedenfalls befriedigend ausfallen wird. Ein kleiner Scandai. Heu e Vormittag wurden wir durch die Rufe: solizeii Polizei! aufgeschreckt, die der Schneider Lorra Notzt beno- unser Nachbar eriiinen ließ. Die Veranlas sung zu seiner Aufregung gab folgender Vorfall Lorra war Noiiz gegeben worden, ausznzlehety wenn er nicht bis zum 1. Ot tober die rückständige Miethe bezahlt habe. Das war nun nicht geschehen und Herr White, der die von ihm benutzen Räumlich keiten gemiethet hatte, ließ mehrere Oeer in das Hinterzimtner bringen, wogegen Lorra protesiirtr. Dabei soll ee zwischen Beiden zum Handgemenge gekommen fein und ale später der Schneidertünstiee einen Ofen auf die Straße hinan-warf, schritt Herr White energisch gegen ihn ein. Lor ra rief nun die Polizei zur Hülfe. Die: Angelegenheit wurde vor dem Reiorder ge bracht und wie wiespäter sahen, muß Lok raindem kleinen Seandal gesiegt haben denn Mittags 12 Uhr standen die sämmtli chen Oefen des Herrn White vor der Thür des Hauses zu seiner ferneren Verfügung. Lorra stützt sich daraus, daß ihm von dem Agenten dee hauses nur der mündliche Bescheid gegeben wurde, auszuziehen, daß er aber vergebens auf eine schriftliche An kiindignng, das hau- zu verlassen, wartete. Der Buchstabe dee Gesetzes wurde also nicht befolgt. —————-OOO Augeuleidendcn möchten wir empfehlenp sich an den berühm ten Augenarzt, Dr. W. A. Dohmen in Austin zu wenden. Der Doktor hat Au genleiden zn seiner Spezialität gemacht und durch feine Kunst bereits große Triumphe gefeiert. Wir behaupten mit gutem Ge wissen, daß der Doktor der geschickteste Au genarzt im ganzen Süden ist und daß er, wenn auch nur schwache Möglichkeitvors banden, Abhülse schafft und das bedrohte Augenlicht wiederherstellt. Er verdient, daß man ihm unbedingtes Vertrauen ent gegenbringt. Man wende sich daher recht zeitig an ihn und warte nicht, bis die Krankheit zu weit vorgerückt ist; langwie s rige Euren werden dadurch vermied rn. Unserer Kollegin der ,,Erpreß« find wir für die freundliche Notiz in ihrer heutigen Ausgabe betreffs der ,,Freieu Presse« fehr verbunden. Wie tlnd der Ansicht, daß gute Zeitungen eine Stadt nach außen bin am besten repräsenti ren nnd empfehlen nnd daß vou tüchtigen, fortschreitenden und sich immer mehr ent wickelnden Zeitungen auf den Unterneh mungsgeist, und das stete Vor-angeben der Bürger einer Stadt geschlossen wird. San Antonio hat gewiß Ursache, mit feiner Ta gespeeffe zufrieden zu fein und baß die herunsgeber der ,,Erpreß« nicht hinter den Anforderungen der Zeit zurückstehen, beweist der Umstand, daß sie der Stadt ein empfeh len-werthe« Morgenislait gegeben haben, das stets darauf bedacht ist, reichen Nefeftoff und von dem Neuesieu das Neuefte zu bie ten Einem Wechselblaite der ,,St)racnfe Union« entnehmen wir Folgendes: »Frau Wilhelmine Käser, welche in Staie Bridge Oneida Co., Mi« wohnt, fchteibt uns, baß sie feit zwei Jahren immer trank war, aber durch den Gebrauch von Dr. A u gtrftKönig’shanrbiri-ger Trop f e n wieder gänzlich hergestellt wurde, was roir zum Besten der Leidenben zu publici ren nicht unterlassen tönnen.« Die rauhe Wirklichkeit. Sie saß auf der eisernen Pforte des Ge län«dero, das die Vorderfeite des Hauses abschließt. Leise qnielend schwang die Pforte fich in ihren Angeln, denn fte saß (dic Jungfrau nämlich) leicht und graziög darauf wie ans einem Damensattel. Er hatte seine Hand leicht auf das eiser ne Geländer gelegt, feine Fingerspitzen ruhten nachlässig in der Spalte der Pforte. Und der Mond lächelte wohlgefällig he rab auf die beiden Liebenden. »Hulda,« sagte er, ,,süße Hulda,« und er sah die himmlische Röthe jungfräulicher Scham in ihren zarten Wangen aufstetgzn »Hulda, mein Engel,« fuhr er fort. »Wenn heute Abend jeder Stern, loer da oben winkt, jeder vorbeiziehende Ln.sthauch, der Deine Wange küßt, jedes raschelnde Laub, dae zu Deinen Füßen fällt, Dol metscher meiner Liebe wären, Himmel herrgoiisatramenti Au, an, Himmel-trillio nen Au, hu, hu, hu, rrrrrr Kreuz sterndonner Hi ho hu ha, Da stand sie auf von der schwingenden Pforte und Tbriinen der Erleichterung ka men in seine Augen, während er den zwi schen der eisernen Pfortangel gequetschten Daumen in seine Hand nahm und ihn saugie, wie ein Bahn die Milchflache. Sie aber Vergoß Thrtinen der Entrüstung nnd eilte mit den Worten ins Hans ,,Ein Mann, der sich in Gegenwart einer Dame einer solchen Sprache bedienen kann und sei sie auch durch die heißeste Liebes gluih hervorgepreßt, verdient nicht, daß ein ordentliches Mädchen überhaupt auch fein gedenke.« Er und sie werden sich keinesfalls heira then Erstaunlichcr Erfolg. Es ist Pflicht einer jeden Person, welche Boschees German Syrup gebraucht hat, ihren Freunden die wunderbaren Erfolge milzutheilen,. welche man durch dieses Mittel gegen Auszehrung, Husten, Bräune, Aslhma, Prienmonia und alle Hals- uud Luugcnkrankheiteu erreicht. Jedermann, der es gebraucht, wird sogleich Lindernng finden. Drei Dosen werden jede Krank heit heben nnd wir betrachten es ais eine Pflicht aller Druggisien, dieses Mittel al len dahin siechenben Auszehrenden zu em pfehlen. Jm letzten Jahre wurden 40,000 jDutzend Flaschen verkauft und nicht ein s einziger Fall wurde berichtet, in dem es seine Wirkung versagte. Eine solche Me dizin als der German Syrup kann nicht weit genug bekannt sein. «Probeflaichen zu 10 Cents. Gewöhnliche Größe 75 Cents. Zu verkauer in Schasses Apotheke, Markttages-tach Allerlei. Absolut nichto in dem Verordnng richt zu thun. Ein der Schlägerei Auge klagter wurde unter Bond gestellt, morgen früh vor dem Recorder zu erscheinen nnd sich zu verantworten. Das war das ganze Geschäft, welches heute vorlag. Jetzt wird das Grundstück, auf dem die deutsch-englische Schule steht, auf Grund eines alten, kürzlich aufgefundenen meritas nischen Titels mit einem ,,Claim.« belegt. Wir möchten wissen, welches Eigenthum noch vor. den Landhaifischen von Tean sicher ist! Die Grandjurv ist gestern eingeschivoi ren worden und hat ihre Arbeiten begonnen. Gestern sind zum ersten Male die neuen Passagier Waggono der San Anto nio Bahn zu den regelmäßigen Fahrten be nutzt worden. Die Wollveriäufe gestern beliefen sich· auf 40.000 Pfund. Der bezahlte Preis rangirte von 13—20 Cento ver Pfund. Die noch unverlauften Borräthe betragen etwa 80,000 Pfund. Der Fall deo Jelden wurde gestern wiederum verschoben und wird nun muths maßiich morgen zur Verhandlung kommen. Fortschritt. Seit der Anstellung weihlicher Posimeister hat die Bestimmtheit der Auskünste, um die man die Postheamten ersucht, sehr zugenommen. Fragte s. B. früher eine Dame: »Ist kein Brief für Mist Margaret Robinson da so erhielt s fie nur die Antwort: »Ja, hier ist einer.« Heute erhält sie auf dieselbe Frage die viel bestimmtere Antwoktt »Ja, hier ist einer von-Mister John MeJoneo.« Jn St. Louio ist eine Versammlung berufen worden, um die Einführung des Turnens in den öffentlichen Schulen zu he ztvecken. Die herren Sommer, Rosenstens gel und Dreifuß dienen als Agitations-» Commiitee. Ein Schneider in London hat über seinem Schaufenster ein Schild mit der Jn schrift «Ameritanische Aufträge werden ohne Pfandeinlage nicht angenommen.« Dagegen ist in Chirngo über einemWirtho hauotisch folgende Inschrift angebracht: ,,2lngeblich·en Edelleuten aus England wird nicht gepumpt.« Ein neuer Weltheglücker. Jetzt hat nun gar, so schreibt die Chieago »N. fr. Presse,« ein Herr erth eine Maschine erfunden, weiche das Schnarchen im Schlafe verhindert, ohne den Schläfer zu belästigen. Der Wohlthäter der Menschheit hat um ein Patent nachgesucht, —EinSch1-ecken aller Schrecken sind die vielen Pianoklimperer nnd Stümper für ihre Hausgenossen. Ein gutes Pia-» nospiel Izu hören, ist immer .ein Gennßi vorausgesetzt, daß es Einen nicht in gei stiger Arbeit stört; aber das manotone Ueben von jungen Anfängern, das stun denlange Abteiern der Tonleiter, kann selbst Polzfägey die von Nerven keine Ah nung haben, znr Verzweiflung bringen. Wer vor Attentaten auf fein Trommelfell geschützt fein will, dein können wir die hochenittvrte Stadt Weimar zum Aufent halt anrathem dort hat die hochwohliöbi iiche Polizei, jedes Musiküben in dieser das Publikum und die Nachbarschaft be lästigeuden Weise bei L Mart Strafe in jedem einzelnen Contraveniionifalle unter sagt. i Auch«tn Quebee in Canada passiete neulich eine Wunde-geschichte: Eine lahme Frau, die nur auf Krücken geben konnte, wurde nach genossener Kommunion in der Kirche wieder »gesundbeinig.« —Ein Geistlicher in Satz Franeiaeo stellt die Behauptung anf, nur dee sehnte Theil der Bevölkerung dee Stadt bettete jemals eine Kirche. Die Leute in San Francisco spüren wahrscheinlich dazu kein dringendes Bedürfnis. Cbkssui Von 25 Tenti bis zu 86300 findet man ta deren satbecki Ge schaftiloiaL 19,6,1Ii LHerbstsaison F1877. Neue Waaren Neue Preise! erlauben sich ihren Kunden und dem Publikum an zuzeigem daß ihre neuen Waaren eingetroffen sind. 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