Der Deutsche Correspondent (Baltimore, Md.)
October 27, 1908

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ll I I". I-'I-!--!--!—I T s! Heute 4 klarrc Wetter, frische siidwestiickn' Winde. Z cr, 10, l N.'khriiig, :st!'.o'A Robert Liinar. L>.lNc.ai Cpliman, U. Hrarb Echafrr, ?oo Laoar, vbrisl. Hrinnirirr. Harr V cüiwrman, arl Lirbcrlnrcht, tlaitt.ll) 4k 1 Tst-Baltimvrc-Ttrasic. cur iiiana, vo 10 bis Übr. eainsioas von >0 bis nur. Avci> uc Po >NviZlr st Zvanioni. 4>>ro. I. Tbaicr, Präs.. garob PrN, Picc Prs. Nouras v. Nabbc, Schabmrislcr. Srarn drs srilbr SSittröcnS drr MrlbäsiSbou- ILVBI H.LV Tas Spnr-Trpartemriit -wn'-s Kunlmer ch Becker,! Teutsches Bank- und Wechselgcschaft, vo nrv Dcuitchiulid. (?lvril27—) Htrmn Milln Firc Jnjuraore Co. 417 Ost-Baltimore-Strasse. Pr.ilidrn:. cslar Pittrr, Srlriiär. Ingigt Neinie, Vulcrb Di NNrraio. eharlrs L. HNgarlncr, i'co. A. Ainch. Henri, G Puinielfe, p. WasoN-jcz. kllbrrt W. Sldt. Br.ini Slo-Ivain. im. Schliiderbera. N„w. A. DonncUH. Hermann Niiollrnbcrg, 2>!ebrei.ers. Aov Sause. V. Echleuues, >r„ LouiS Birk, lieher, T. Tilclioii. li!,. DepNn. !w. >i. Aowier, E. M. Smitb. Rbl. Prvuinaion Üredk. A. Tolsirld, Char. pieS. Job H. Hull, LUm. HosmeNler. (IniB-) Kotec^Hakeigh. neue Sendung importirtrr deutscher und französischer Weine Poh Tjarks ch Eo.

iLonretd Euricb s H' iktonoo und K kc> st orbrEu jcbt anf drm Markt. v. P. releplio: ranerel: iarvland Irlrpbon: Souib 1.V411. Nldgrn,- NN Scoll-eir. HrnrtrN 14.

Baltimore ch Ohio olkurstoi,r-'oiillrli. I W., B. nd A. E. V. Eo „Die elektrische Linie^ Mmaeu I--.- Meudv ttud B.NO, 0.48 und >1.48 NKchiS. H IVIIL LLII?? ö! I. H. Reitze tü-Ssh i: L Olli West Baltimvrc-Strasie, 8 8 e-äiNcr wksNi-b uo Slrib-Str. v j 8 K'iNirr Nr. aan, Ärsi Paliimore-Tirasje. 8 X cch'b>2.li!vo Schrvtslintcii, Buchsen, Revolver, Munition. s>aliwle Vieiveliie. ?U> iind^wbrr. Zl. "Zllford (er selbst), Chronische /rankheiten! I Ire"!" I Geschenke jeder Art in Tcdmulksachen. W. I. Miller, Juwelier, 2K Tst-Beltimorc-Ttrabe. c..) Schumacher äc Foreman, Tptikrr, Schttmachrr ch Porrmnn, lhre Begutacht!,. Spezielles Dinner 20c. Po II Nl,r NloraciiS bis 4 Nbr NaaimMan gbr rrardrncr Joknnie Hopwoob. 420 Lst-Bnltiinvrc-Strnsic. (S-vlB.iw!lcl Tie Untersuchung B. Blayer DtNlMtisllit Distrikts MasstnM'snmmilllllltll in dcr Stadt Pattimore. Tiriistng C 7. Tktobcr, Prunsiilimiiin- iid Mittwoch C>K. Tktobrr, Vrvndwah Piistitiilt. Miltwvcki C.K. Tktobrr, Holl ins Markthalle. Tvniierstng C!>. Tktobrr, k M,r Äbriidii. Vriic Völimcii-Hnlle. Pi-'-iN-i-r !-.-S dk!-wst. ZKU-i Si.-luiN'v.'MNl'SS ttN —Ii Maryland lockey v'snv. Herbstreniieil in Piinlieo. ?ini,llN!i. dr N. VNl>.-r, biö riiischliclilich I! 01cr lü>Nich, cNNiHltrsiNoi SiudrriNs-rrnnr. ctt-INc. li.---,.-- e i'W-Nichm. SS-WIN illiN, Tun. noiöo Nur plk'errässtge Arveit. 001? ch Ulli. 00 Nr. 117, Hic Llrasic. c?. O P. exoi u. cÄlö") chtt>oc. ...c. e. on>. Kauft direkt voin Fabrikanten. Ke>dsstvi-LMe Laden: (ecke Baiiiniurc- und Nntain Zlr. ZZabrN: Nr. NN, Nord Paca Tlr. ILcoiei.i 0!I>> Tnck>- lind fcnckitr Wand-Aiistrrichr. ""Veüikwe.-n und trinkt 'zz7 tWlstskru E. E. Vvrdrnholz, Grosiliiliidirr, Nr. .'Na, Wcsl'Viddie.Slrasic. rae- Mabllr >BB.l. OrSLB 70? ?TOE befriedigend. erlauf in drn I. W.". Tit. Präsident Raosevell wird morgen ö Palire alt. Er wird sich indessen hei der Gelegenheit keinen freien Tag nehmen, sondern wie gewöhnlich an der Arbeit bleiben. Keine P-amstie seier ist. soweit man weist, arrangirt worden, allein es gilt sür möglich, dast ihm irgend eine Heine Ueberra jchimg, vielleicht eine durch Prai Raosevelt veranstaltete Tinergejell schast, zu Theil werden wird. Ter „Ungarische Republikanische Eliib" von Vew.Perl wird, wie er es seit etlichen Pahren gethan hat, eine Delegation in s Weist? HauS schicken, Inn dem Geburtstagskind zu gratulire. Glückwinisch Votschas ten stehen ans allen Theilen des Pa des zu erwarte und gewöhnlich lan gen an diejew Tage auch viele Ge schenke an. Mnssenvrrwnltcr für Egg-T-Tcr. Tiiiiirv. Pll C. Lltober. Richter Albert Aters von liier hat Hrn. Pah E. Cinehan, Sekretär und ttteneral Geschäftsführer der „Vattle Ereek Vreatsast Pood Eo., Cimited," deren Haiiptgnailier sich in Chicago he>ludet, zum Maveverwalter sür die Eampagiiie ernannt. Tie Cehtere stellt de unter dem Vaiiie Egg T- See bekannten Aahrnngssiosf her. Tie Ermimvn t ->bS Masseverwal ters erfolgte ant Perniilassiing des Hrn. V. S. McCo von Vnsfalo, V.- V., Geichäslssülners der Vuffalv Fi liale der Gesellichait. Cinehan hat ijZCttO.Otttt Vürgichast gestellt. Tie Eomvagiiie wurde am M. Pebruar I!>lC unter den "'-eschen von Mich! Gan organijirt und verfügte über ei Aktientapital von AI .Olli >,lii li. Zje soll letzthin .belräcl lliche Verluste er litten haben und beträchtliche Sinn inen schulden. Gut erfunden, wenn nicht wnhr. T n l u t h, M'iun., Cl>. Lktober. Tas heute hier erwlgte Ableben des Er-Gauverneni Miller von Vord Dakota erinnert >m den berühmte Kampf gegen die Conisiana-Cotterie in Vord Tatola. ''viiveriienr Miller war einer der Pobrer in diei'em Kam pse, mid man e, .ilstl sich, wie ein Vertreter der C- n rie in Miller's Vn renn kam und ei Aeisetasche, welche PCttO.lNiO in Pavo rzeld enthielt, ans sei Pult stellte. „Tiests ist das Plirige," fall der M'aan gesagt baben, „wenn der Cotlerie gestatten, in l s Vord Talota zu verrichten." „Mein Preis ist bälnr, als das," antwortete Miller und warf den Ve siecher vor die Tbiire. Vian annlc itn daraus „Hauest Palm" Miller Vord Takola und er setzte den Uamvi gegen die Catterie bib znm Cnde sei es Amtstermiiis fort. Ein greiser Sünder. Santa P e, V. V,.. rb!. Tttober. V. H. Pierce, ein jähriger rei cher Vantier aus Alama liiarda. V'.- M.. hat die Pliicht ergrisfen und wird von der Polizei i allen Theilen des Südwestens gesucht. Cr ist beschul digt. Sitllicksteils Verbrechen an zwei blinden Mädchen im Aller von l l, rech. l Pabren, Pniasinnen einer Vliiidriiaiislait i Aianio ver iibt z liabeu. Pierre ivar einer der Tirettoren der Anstalt. Tie Est-and Purp zu Albuaueraue bat eine An klage gegen ihn aufgestellt und HasE beseble sind erlasse worden. Tas Verbreche sall vor zwei Väocheu i Albugiiergue begangen worden sein, wolün der Aügetlagte die beiden Mädchen iiiitnalmi, um einem dort, tagenden Prrigatians Congrest zu zri gen. wie prächtig blinde Mädchen in der Anstalt erzogen werden. Clus der Mädchen machte ach ihrer Vücktebr nach Alama Ewrdo dem Superinle deuten Mittheilung, und der Parsal! wurde dem Estmveriieur Ciirrn ge meldet, welcher alsdann dein lVmeral Anwalt Harvep Vesebl ertheilte, eine icharfe Untersuchung einzuleiten. Zwci Tvppelgängcr. S a >i P o i e, Cal., sti!. Tttober. William Halsield. welcher aus Sber man, Ter., hierher ausgelieier! wurde und mit Charles Timbani, dem Ver über eines halbe Tiivends brutaler Mordtbalen identisch sein soll, wurde heute mit verschiedenen Personen eon srontirt, welche Timbani taimlen, als derselbe var zlvölf Pahren hier weilte. Tie Tpser desselben waren Mitglie der der Painilie MeEstince und die Tienilhoten derielben. .Zugleich ist ein gewisser Pames Crill hier ange tonimen, welcher ebenfalls viel Aehn lichtest mit Timbani hat und von vielen Personen für denselben gehal ten wird. Dieser Crilt wurde aus ei iiem Staate des Millelwestens liier her ausgeliefert. Tie heutige Ca srontirimg ergab kein besriedigeiides Vesiiltat, denn viele Personen ertlär ten sich iiberzeugt, dast weder Hat sied, noch Crill mit Tmibam identisch ist. während andere glaubte, dast der eine oder der andere der Gesuchte sei. Angebliche Pnlschmiiiizer entsprungen. M adis v li, Wisc., Ali. Tttober. Tie Vrüder Hugo, Albert und Ru dolph Toimeistag, angebliche Palsch iiiünz,'r, welche in der Vacht vani leh ten Samstag ans dem hiesigen Ge sänguist entspränge, werden Pom Scherifs Kittleson mit einem Ansge bot in Dane Conntv verfolgt. Man glaubt, dast ihnen Hülse von aus j würts bei ihrer Piucht zu Tlieil wur j dc. Sie durchsägten das Gilter am z Peuster ihrer .stelle mit einer von ibneu selbst verfertigten TtabUäge und liesten sich a einem Seil, welches sie aus zerichmtleueu Vettdecteu her stellten, aus den Vade hinab. Tie Vrüder wurden am IC. August i ihrer Wohnung. I Meilen von Nhiuelander. verhaltet. Tie Pertre ter der Vebärde fände Pwlliii in ge sälschteu Münzen in dem Hanie vor. Grrichtoeiltscheidniig gegen Strikr z!u n u g. V osi o li. C!. Tktober. Das Staats Tbergerichl van Massachu setts machte beute einen leiuparare Ciubaltsheiehl gegen verjchiedeüe Ar heiter lluiouen zum permanente, i dem es entschied, dast die Unionen kein Recht haben, stiren Mitgliedern Geldstrafen anfziierlege, um sie zum Strite zu zwingen. Vniikrniibrr in Wcrk.

dein .übnig Altonio und seine Genial! l lin meilenweit vom Tchanplatze der Erplosion eiitiernt waren. Tie Po lrv'i glaubt, dast ei dummer Tcher,; vorliegt, jedoch ist es ilir nicht gelmi gen. de rbeber der Tbat eist decke. /Prüller am Tage batte das >toigs paar dem im Hasen liegenden fran stisstcheu t>teichivader einen Vejuch ao gestattet, lluterwegs coliidirte ibre Varlasse so bestig mit einer Tainpi sübre, dast die ans dem Verdeck sieben den Personen umgeworien wurden. Einen Augenblick lang berrsckue gre ster schrecke, allein nachdem eine lin trrsllchimg ergeben balle, dast lein groster Schaden entstanden war. sev ten beide Voote ibre ,Pabrt sei r. Holland und Veneziiela. E a r a e a s, Veveuiela Ttlo ber. via Willemstad. Enraeaa. Vl. Tltober. PLlsideni E>iiiro bat sich in einer Antwort am die zweite Vote der Viederlandl' geiveigert sein ?e -tret vaiu 11, M'ai m aniiulliren. weickie die Ilmicknstimg von V.laa- I ren. welche nach Venezuela bestimvit sind, verbietet. Tas Telrel bat be l tannllicki groszen Anstost aus Euracao gegeben. Tie Antwort ist van. Ich Sevtember dalirt. Eastro änszert da ri Staunen, dast die Viederlande den Vstderrns eiger Anardmuig toi dein, nachdem sie zngestaiiden liabeii. dast Venezuela zum Erlasz derielben berechligt war. Er macht den A'iede landen den Vorschlag, einen eowi denlielle Agenten nach C uns m schicken, um eine gütliche voiiiug der zivische Holland und cheneznela ichwebeudeii Streitsragen zn baren. Tie Vorbereilnngeii stir eine evem tnelle Vertbeidignng von Ca Vw, i sind vallendel Caiiro'. l'teinndbest ist nach immer angegristen und ver nrsacht seinen Prennden Vesorguw" Vach in Plilleinstad eingetrostenen! Paslnackn ichten ist das Volk von Ve s eznela überzeugt, dast der Streit inst s Mailand güliich geschlichtet werden! wird. Castro's V.ieigermig. da. Te tret vom I I. M'ai zu ividerriiien. wird j als ein >!iss belrachtet, welcher die! Ammertsamtest der 'Vevolternng von! der znnebmendeii Agitation der Vevo lmioniste ablenken soll. Abgeor d n e t c iv ali l in der S ch iv e i z. Ver, Schiveiz, V!. Tttober. Tie geistern slaltgesimdeiie Crn'äb limg von M'itgliedrrn des Vational-s ratiis läszt die gegenivürtige politi iche .iiliaminensebniig der .Cbrper> schalt im Piesenllichei! nnveräiidert. Ter radikale linke Flügel beliauvlet eine graste Majorität. Tie deivera ten Versuche der Sozialisten, neue lZvrtsrtig siehe li. Sritr.) sfl Weitverbreitetste oeutsche z Zeitung südlich von s A NewZlork. I Nr. MN. W udmuu s M Wlen sichern Perfekte Berdauiiiig. lis? udumUL Hillen Milillllnstes !>rlittcnlcidcll, lluverdlittlillilcit, Piliosititt, Pcrstovfnnsi, Dliopcpsia sse siösliWn il?s tkbkr Preis Ä.'ie. per Zchachtel. Berkaust bei allen Aooeheke der durch die Post rrandt. x eo. sc vomc. rr. Tie Vilmkatanropke bei Rürd V C!I n. Mich. S! Tkroder Em Tvezml Telegnrmm der In l uitt" ans Rogers Eiw meld? als .'bestillvt der Unter'iickmng den ,4> der Schuldircige am lade der Eicero. eines der ILlCrr die ge tegentlich des MeherEistmd- U: glücks ihren Tod banden >"„e i ck? liche Eiit'cheidiiii.z nach der V> drin die Schuld au der eeu rr.'.a. zuziiichreiben in. An? den .er- Aussagen ging bervor d.i>. die VteHr zabl der Tt'ser die Schuld au wrem Tode leidil trafen, ind ni trotz ed liaitester Warnung iten. der Ccn- lrattorc >tmsville '.er'iichNn idre j dachen zu retten, anstatt lediglich aur j die Rettung ihre.? Ce.ens Zeucht ;u iO!N. Cebrusmndrr Anmalt. Mobile. Ala. cht. Oktober j Maior Eduard Mnrvha RodM'on. s Uli biestger praininenler Anwalt und j Politiker, beging Selbstmord, indem s er üch in ieiiier Wohnung cstne Kugel in de Kam 'ckiost. Er ivar eng 40 Satire alt. Neber das Motiv der Tlial li, I is jetzt noch Nichts dekanntt KSreym's sVier, „OLL OH.L Pn Baltimore grbrant. ZU er „ach den beste deutschen wissen schastliche Methoden. ijll.UO pro Liste, abgelieseitz. f

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i Hente Ü klares Wetter, I ii frische südwestliche Winde. Jahrgang. c> o! einbUrt tBiB. Farmers und Merchants National-Bank, Tviith- und Lombard'Ttrasic. VN! Bi!i>a.oo Ivrrdienier Uciirrsliius! 0'!. loiicitirl. 0 0 Teutsche Sparbank von Baltimore, Baltimore- nd Eutnw-Strnsir. tlnni.ll)'" ltl Ost-Balliivre-Straste. Lchl/lIORL chll SUchRchUILL 00. Tas Spar-Tepnrtcmrnt vlUn tum Kummer ch Becker Tratsches Bank- und Wcchsclgcschnft, Tt! Sonth Strastr, (gtMittl Wion Firc Injulanre Eo. W7 Ost-T Eurieb s Nit >vrron-Braukrci Witsener und Kl'osterbrciu jetzt ans dein Markt. P. rcleplion: Nraucrcl: Wl>rl,lad Tclrvlion: Svut tl>2. RtdncN,. nd Scotl-Str. Hrnrieti i! 4. a>iuae"Z.igi 2st'idc Telephone. EAlt Eolumbia Avcuue^ Baltimore Ohio (?rkurstone-Vu!lcti. IM Mlviorl.-.-, SlUttdr riNoNivs l PliiladrlMim vd niriick. W-, B. und A. E. B. Eo „Die elektrische Linie" Plivitiri' i> s s r der i'Nary land, CviiiNiiiiii 1.'.1 M. c'.'Uiril..Straste. EH..) 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Ä. N.>PovPleto An dir Dnnien. i i u r I iSiabNrt 188. NOIHLRB 50? DI.OVIt. befriedigend. ylckH vrrlanst In dcn Litdrn vo I. W. Crook. IRL 5. L. VILBSXL üb SOXB LKLIVIAV 00. unabhängige Brauerei, Vnrean: Nr. 1702, Nord-Gay-Str aliim-r, M. Baltimore, Md., Dirnstag, den 27. Dktober Sensation im Gericht. j Testament des Millionärs Bnrbnnk als Fälschung bezeichnet. Präsident Roosevelt wird heute AB Bahre alt. Keine spezielle Bei er des Tages. „Egg O-See"- Babrikatio einem Massenverwal ter nnlerstellt. Tod des frühe reu Eiouvernenrs Bolm Miller von Nord Dakota erinnert an Kampf gegen die Tonisiana Tolle rie. Betagter Bantier in Neu Merito eines schwerenßerhrecliens gegen zwei blinde Mädchen be schuldigt. New Aor k, TB. Ottober. Dr. Albert H. Hamilton, ei Hand schrist Sachverständiger aus Aubnrn, Nä sst., erregte heute grosses Aussehe im Bundesgericht, in welchem ein Prozess gegen Ealeb H. Burbanl ver handelt wurde, indem er die Unter schrist ans dem angeblichen Testament des in lttztl gestorbenen Ambrose Biirbank, Ealeb's Ontel. für eine Bälickumg erklärte. Das Testament enthält Verfügungen über einen Nach last von etwa !j!l.>Bß,>B. Ealeb ivnrde darin zum N ichlassverwallrr ernannt und erhielt ausserdem ein direktes Vermächtnis! von PBBB.BEE. Sein Anwalt legte, nachdem er durch die Aussagen eines P,engen nachge wiewn hatte, dass Ambrose Bnrbank abwechselnd mit beiden Händen zu schreiben pflegte, das Testament dem Dr. Hamilton vor und fragte ihn, ob die Unterschrist mit der linken oder der rechten Hand geschrieben worden sei? „Mit keiner Hand des Hrn. Pur bank." lautete die Antwort. „Die Un terschriil ist eine Bälschung." Dr. Hamilton igte ferner, es habe ihn einen Monat eifriger Arbeit ge tostet, etze er im Stande war. die Ei genlliüinliehteite der Handschrift Bnrbanl's zu bemeisiern. Präsident Rvojcvelt AB Botzre alt. Washington, D. E., TB. Ott. Präsident Roojevell wird morgen AB Bmbn' alt. Er wird sich indessen bei der EZelegentzeit keinen freien Tag nehmen, sondern wie gewöhnlich an der Arbeit bleiben. .Keine Bamilien seier isl, soweit man weis;, arrangirt worden, allein es gilt sür möglich, das; ihm irgend eine kleine Ueberra schling, vielleicht eine durch Brun Roosevelt veranstaltete Dinergesell schaft, ;n Theil werden wird. Der „Ungarische Republikanische Elnb" von New Port wird, wie er es seit etlichen Bohren gethan hat, eine Delegation in s Weiste Hans 'schicken, um dem EZebnrtstagskind zu gratnliren. EZlstcknuinsch Botschaf ten stehen ans allen Theilen des Tan des zu erwarten und gewöhnlich lau gen an diesem Tage auch viele EZe schenke an. Mitsseiiuernmlii! siir Egg O Sre. O. uin e u. B>l TB. Ottober. Richter Albert AlerS von hier hat Hrn. Bolm E. Tstiehan, Sekretär und EZeneral EZesthmi mbrer der „Battie Ereek Breatsaii Bood Eo., Timited," deren Hanptauaiiier sich in Ehieago beiiudet. zum B.'ossevrrivalter sür die Eompagnie ernannt. Die Tetztere stellt den unter dem Namen Egg O See bekannten AAihrnngssloff her. Die Ernennun z ines Masseverwal ters erfolgte am Beraulassnng des Hrn. B. S. RA n von Bnfsalo, N.- ;st.. tiZeschästssiiln es der Buffalo Bi liale der Est'sell's ist. Tinehan hat tslTßß.Biiit 'Bür.i'l ist gestellt. Die Eompagnie wuio am Est. Bebrnar ltißT nnter den "Motzen von Michi s gern organisirt nsS verfügte über ein Atlieutapilal n stl.Bitit.iillt. Zje soll letzthin .beie iliche Berlnsie er litten haben m,d aeträchtliche Sinn nie schulden. lijiit erfiiiideil, wenn nicht wahr. D n l n t h. Mm.. Tt!. Oktober. Das heute liier olgte Ableben des Er liZonvernem Niller von Nord Dakota erimier: m den berühmten Kamps gegen d- Tonisiana Tolterie in Nord Dalot snvernenr Miller war einer der i diestun Kam pfe, und mau mU sich, wie ein Vertreter der E st ein Miller's Bn rean kam und Reisetasche, welche !s!TBB.BBB in P geld enthielt, ans sein Pult stellte Diews ist das Übrige," soll der Mann gesagt haben, „wenn Sie der Eotlerie gestatte, (iteschäste i>> Nord Dateta z verrichten." i „Mein Preis ist lwhir, alZordo, ver übt zu haben. Pieree war einer der Direktoren der Anstalt. Die Ekraud Bni'n zu Albngnergiie hat eine An tlage gegen ihn ausgestellt und Hast befehle sind erlassen worden. Das Perbrechen soll vor zwei Wochen in Albngnergne begangen worden sein, wohin der Aügeklagtr die beiden Mädchen mitnahm, nm einem dort, tagenden B>migations Eongresz zu ,zei gen. wie prächtig blinde Mädchen in der Anstalt erzogen werden Eins der Mädchen machte nach ihrer Rückkehr nach Alamo EZordo dem Snperinle deuten Mittheilung, und der Borsall wurde dem EZonvernenr Enrrn ge meldet, welcher alsdann dem Eleueral Anwalt Harveiz Befehl erlheilte, eine icharse Untersuchung einzuleiten. Hwci Doppelgänger. S a n B o s o. Eal., T>i. Oktober. William Hatsield, welcher ans Sher maii. Ter., hierher ausgeliefert ivnrde und mit Eliarles Dnnliam, dem Per iiber eines halben Dutzends brutaler Mordthaten identisch sei soll, wurde heute mit verschiedenen Personen eon srontirl. welche Dnnham tanulen. als derselbe vor gwöli Bolwn hier weilte. Die Opfer desselben waren UNjtglje der der Bamilie MeEUince und die Diensiboten derselben. ssagleich ist ein gewisser Bowes Erill hier ange tommen. welcher ebenfalls viel Aelni lichkeit mit Dnnham hat und von vielen Personen siir denselben gehal ten wird. Dieser Erill wurde ans ei nein Staate des Mittelweslens hier her ausgeliefert. Die heutige Eon sroutirnug ergab kein befriedigendes Resultat, denn viele Personen erklär ten sich überzeugt, das; weder Hat sied, noch Erill mit Dnnham identisch ist, während andere glaubten, dass der eine oder der andere der Elesuchte sei. Angebliche Bnlschmiillzcr entsprungen. M a d i s o n, Wisc., TB. Oktober. Die Brüder Hugo, Albert und Ru dolph Donnerstag, angebliche Balsch miinzpr. welche in der Nacht vom letz ten Sanistag ans dem hiesigen Ele jänguiss entsprangen, werde vom Scherns Kittleson mit einem Ansge bot in Dane Eonntn verfolgt. Man glaubt, das; ihnen Hülse von ans wärts bei ihrer Blneht zu Theil wur de. Sie durchsägten das Elitler am Beniler ihrer Belle mit einer von iluien selbst verfertigten Stahlsäge und liessen sich an einem Seil, welches sie ans .zerschnittenen Bettdecken her stellten, ans den Bode hinab. Tie Brüder wurden am IT. Aügnst i ihrer Wohnung. IB Meilen von Rlünelauder. verhastet. Die Bertre ter der Behörde fanden tstzststttt in ge fälschten Münzen in dem Haute vor. Eirrich sriitscheidniig gcge ii St rite .zwang. B ost o n. TB. Oktober. Das Staats Obergericht von Massachu setts machte beute einen temporären Einhaltshesehl gegen verschiedene Ar heiter Unionen zum permanenten, in dem es entschied, das; die Unionen kein Recht haben, ihren Mitgliedern Eielditraien amznerlegen. nm sie zum Strike zu zwingen. Bankräuber am Werk. Ei i, l b r i e. Otlah.. TB. Oktober. Während der letzten Nacht wurden !s'.'!A>>B in Eiold und Papiergeld an der „Ersten Staatsbank" von Ballis gestohlen. Eieorge Schmake, der Bnchsiihrer, ist heute ans den Per dacht hin verhaftet worden, bei dem Diebstahl die Hand im Spiele gehabt zu haben. Iknrdinal Miuhicu todt.

Erlrankrr i Toudon imihrend des riiitia risiiscku n Eon grc sscs. Präsident Eaistro vo Beneznela ver iveigerl den vo Holland geior derlen 'Widerrni des Tetrets vom l Mai. Ei tist'genvorsclilag die Niederlande. Erwüb liiiig eine ee Nalimialialtis sür die Schweiz. England dnrib j sei Arbeiter Elend vo ernsten tgesiibre bedroht. El. kstumaid Sliaw iiber die Möglichkeit einer stsevolnlio. Celbsniiord des sriiheren ungarische Aligeordne te Tatlocz,. T o ii do TB. Okt. Kardinal svraiicois Teure Matliie, sriiberer Ersbischos von Toulouse, Brantreich. t- ist heule hier gestorben. Er inohnie j dem im letzte Sommer liier bge Z lialtenen encharistische Eongles; als! Delegat bei. Wahrend seiner Anwe senlieit erlrankle er und lichte sich einer Operation untergehe. Der Verstorbene ivnrde in lststß gebore und i lstttst siitti Kardinal ernannt. Er war Mitglied der sraiisösische Akademie und nahm auch einen Sitz im Tribunal Segnatnra in stiom ei. A lfons o's Erlebnisse in B a rcel o n a. Barcelona. TB. Oktober. Die heute Nachmittag ans einer lue gen Sl raste slatlgesnndene Erhiosio einer Bombe slöstte der Tst'liörde grosse Besorgnis! ei, jedoch wurde ach einer Untersticknmg erklärt, der Borsall jei von keiner Bedeutung, in dem.König Alsonio und seine tßmiah Ii nieilenmeit vom Schauplätze der Erplosion entirrnt waren. Die Po lizei glaubt, das; ein dummer Scherz vorliegt, jedoch ist es ihr nicht gel gen. den Urheber der That .zu ent decke. früher am Tage hatte das Königs paar dem im Hase liegende sra .sösisehe titeichmader einen Besuch ab gestattet. Unterivegs collidirte ihre Barkasse so hestig mit einer Dampf ihre, dass die ans dem Perdeck stehen den Personen nnigeivorsen wurden. Einen Augenblick lang herrschte gro per Cchrecken, allein nachdem eine Un tersnchnng ergebe hatte, dass kein grosser Cchaden rntslandeu war, setz ten beide Boote ihre chahrt fort. Holland und Ben e ii eI a. Eara c a S, Peneznela. T>. Okto ber, via Willemstad. Eurarao. Bi. Oktober. PLiiident Eailro hat sich in einer Antwort ans die zweite Aote der Niederlande geweigert sein De kret vom l I Mai zu annnlliren, welckie die Umschjssnng von Waa j reu. weiche nach Beneznela bestimmt sind, verbietet. Das Dekret hat be kanntluh grossen Anstos; ans Eurarao gegebe. Die Antwort ist vom IC September datirt. Easlro äussert da rin Stannen, dass die Niederlande den Widerruf eiizer Anordnung sor der, nachdem sie zngeslanden liaben. Dass Tleneznela zum Erlasz derselben j berechtigt war. Er macht den Nieder landen den Borschlag, einen cou'l denliellen Agenten nach Earacas zu schicken, in eine gütliche Eösnng der zioischen Holland und Beneznela 'chwebenden Ctreitichagen zu verein baren. Die Vorbereitungen siir eine eueu tnelle Vertheidigung von Ea i sind vollendet. Easlro's EZesnndheit ist noch immer angegrisfe und ver ursacht seinen Brenn den Besorgnisse'. Nach in Willemstad eingetrosienen Posluachrichten ist das Volk vo Be i l ueznela überzeugt, dass der Streit mit Botland gütlich geschlichtet werden! wird. Easlro's Weigerung, das Te j tret vom l l. Mai zu widerrufen, wir j Aals ein Kniff betrachtet, welcher die! Anfniertsamkeit der Bevölkerung von der siinelnnenden Agitation der Novo Inlionislen ablenken soll. Ab g eord neten w n l in de r S ch w e i z. Z'ern. Schweiz. TB. Oktober s Die gester statlgeinndene Erwab lmig von Mitgliedrrn de National- j raths läszt die gegenwärtige polili l srhe Bsammensetznng der Körper j schalt im Wesentlichen unverändert, z Der radikale linke Blügel behauptet, eine grosse Majorität. Die deiperi ten Versuche der Sozialisten, neue j llvrtsctiiiiig siehe T. Zritr.) l !ck !-k"t"I"I l"! I I"I^ isi Weitverbreitetste oeutsche Ü iti Zeitung südlich von ,i .ii New-Aork. s! R -I-I"!"!"!"s-I"!"!I"I"s"'"I"I"i"!"t"t"t—t—t"t't"tzt Nr. M udumlss Pillen sichern Perfekte Berdaiiiiiig. Tiiriv ihre n i, t I biliösen SiacnsAasten bis vier, renuiireu lxildigst Lebcribötigleit W AÜMAUL Killen >illillklillfteö Klilllcnltidcn, ttlllicrdMjrlitcit, Piliositat, Pclstopsuilst, Dy^pcpsia '.'.Nil M iler Mkr Preis Äse. per Schachtel. Berka ft bei allcn Apotheken odrr durch dir Post versandt. Uchl)>Vch?cheo. V0l?K. v

Tie Bahnkatastrophe bei Med. B n Eil li. Mich.. T. Oktober. Em Speziell Telegrmnm der „Tri lime" ans Rogers Eittz ineldet als Neuiltat der Unteriilchnng bezüglich der Cchiildirii.se am Tode der Brau Eieerv, eines der 1.1 Opfer, die ge legentlich de? Metzer Eisenbahn Un giücks ihren Tod fanden, eine geeicht liche Enticheidnng, ach der Nieman dem die Schuld an der Katastrophe zuzuschreiben ist. Aus de Zeugen .l-sii.se ging beroor. Dass die Mehr siibl der Opfer die Schuld o ibreni Tode seibi! iiagen. iiidei sie trotz leb baileitee Warnnng seitens der Eon irnltoi etinsville versuchte, ihre Cache zu rette, statt lediglich aus s die Retlmi; ihres Gebens bedacht zu sei. Tebcns in ä d e r Anwalt. Mobile. Sil,, TB. Oktober. j.biliser Edivard Rinivhn Robinson, i i i lüestger viominenter Anwalt iid s choliliter beging Selbstmord. indem 5 er stch in seiner Wohnung eine Kugel j i de Kovt scho. Er war erst :i.A j Bnlue It. lieber das Motiv der l Tl'iil isi bi.- jetzt och kUchts bekniintt. Wreynr's 'Misr. .ML VAchvL 0!.?.- B Baltimore gebraut.—— ZU er nch de besten demschen tvissen schgstliche Methode. ijil.tXt pro Niste, abgeliefert, f

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2 sTvrtsrbliiijZ von drr 1. Titzo zn geivinm'n, waren erfolglos und ibre Vertretung bleibt die glei che wie bisher. Eas Volt genhmigte ein Verfassungs Amendement, Ivel ches die Befugniste der Regierunng in der Entwickelung der Wasser trätte der Schiveiz erweitert. Engl a n d v o Revol u t i o n bedro li t Londo n. 21. Ekt. G. Bernard Sbaiv hat sich zum Vertheidiger de? sozialislischo Parlaiueutsinitgliede? Victor Gravson aufgeivorsen, der sür die Eauer der gegenwärtigen Ses sion des Parlaments snspendirt wurde, weil er trotz Verbots von Sei te? des Sprechers darauf bestand, sin das Elend der beschäftigungslo sen Arbeiter zn sprechen. Sliaw preist Grcihson wegen seines mannhaften Austretens nnd tadelt die Teststieit und Burzsichligkeit des Parlaments. Tiefen Tadel verallgemeinert er dann und macht denselben Vorwurf de gesamiuten sogenannten regierenden Blassen. Gravson ist jetzt bemüht, die Arbeitslosen zu organisiren, um dann durch Eemonstralionen dem englischen Parlament klar zn ma che, wie berechtigt sein Wnnjch. die Trage des Arbeitsloseuelends als erste nnd wichtigste behandelt zu se he war. Shaw thut dasselbe durch seine Veröffentlichungen. Eas allgeiniiie Publikum hat übn geus die Wichtigkeit und Notbwe digkeil schneller temporärer Abhülfe und einer Lösung der Probleme, die zu einem Zustande dauernder Veschästiguugslosigkeit für Tausende geführt haben, bereits eingesehen. Tiefe Tragen werden mehr erörtert, als die Verwickelungen, die vom Bal kau aus den Weltfrieden bedrohen. Shaw fragt in einem Artikel, ob man wohl warten wolle, bis eine englische Stadt niedergebrannt und die eine Hälfte ihrer Einwohner ge steinigt und erschlage worden ist, um die bestehende Erduung über den Hausen zu werfen ud die andere Hälfte füfilirt und niedergemetzelt worden ist, m die Erdnung wieder herzustellen. Unsere Herren und Meister," schreibt Shaw, „können selber nicht regieren, wolle aber auch Niemand anders regieren las seil und fordern dadurch die Massen unausgesetzt z Gewaltthaten her aus. Sie sind unfähig zu lernen, und mau kann sie höchstens einschlich tern, denn sie sind feige." Auch verschiedene Geistliche haben sich i ähnlichem Tone ausgesprochen und sind dafür eingetreten, daß die Birche den Ansang damit machen soll, daS jetzige Svstein, welches Reichthum aus der einen und gren zenloses Elend ans der anderen Seite im Gefolge hat, zn stürzen. Celbst inord i Heil a st al t. Bu dape st, 2l!. Ekt. Tie viel besprochenen Beslechnugs und Täl schungs-Affaire des vor einige j Tagen flüchtig gewordenen früheren Abgeordneten von Lattoczv haben ei en jähen Abschluß gesunden. Lat koczv hat seinem Leben mit eigener Hand in einer Nervenheilanstalt in Graz, in der er Unterkunft gesunden, ei Ende gemacht. Lady St ua r t Richar d s o 's W a g c st ü ck. L o II d o 11. 2>!. Ekt. Lady Eon stance Stuart Richardson. die sich durch ihre großartigen Leistungen im Schwimmen, Schießen. Reiten und Balletlanzen auszeichnet, beab sichtigt, im nächsten Trühjahr von Mombassa ans eine Reise auer durch Afrika anzutreten. Gegen Anfang des nächste Winters gedenkt sie an der Westküste von Afrika anzulangen. Tiszipliiia r v e r s a l, r e g e geliVice B ü r g e r i e i st e r von Ege r. Wien, 2>. Ekt. Wie aus Eger in Böhmen telegraphisch gemeldet wird, ist gegen den dortige Vice Bürgermeister Bernardi ein Eis ziplinarversahren eingeleitet worden. Ter Grund zu der beabsichtigten Maßregelung ist folgender: Eer Vice Bürgermeister hatte im Auftrage der Stadt Eger offiziell an der kürzlichen Aufstellung der Bis marckbüsle in der „Walhalla" bei Re gcnsbnrg theilgenoniiuen und hatte an der Büste einen Branz mit schwarz-roth goldener Schleife nie dergelegt. Tür diese Art der Betheiligung an der deutschen Trier soll Herr Berum diu jetzt aus disziplinarischem Wege aus seinem Amte entfernt werden. Ml'iiillG iier Michil ist Gesundheit. Das Geheimniß der Gesundheit besteht in dem Verdau ungs- und Assimilirunzs Vermögen einer gehörigen Quantität Nahrung. Wissen Sic das? Tutt's Leber Pillen sind ein absolutes Heilmittel für Kopfschmerzen. Dyspep sia, Malaria, Hartlcibigkeit und ähnli che Leiden. 'tvirS I.vdr Ab mich Petersburg. Serbischer Bönigsjuiige uns einige Zeit harmlos griinicht. .Bronprinz lüeorg soll den Russen die interessante Nachricht seiner Per lobiing überbringen. sM'wols tv's sortgesetzte Thätigkeit in Ber li. llnlerhaiidlnngeu über Eoiiferenz der Mächte scheinen teine soiiderlicheu Tortschritte zu machen. Wie England den Ab brnch der direkten Unterhandln gen zwischen Eestreich und der Türkei bewerkstelligte. Angeb liche Einberufung serbischer Re serven. B e l g r a d, Serbien, 2!. Ektober. Georg, .Bronprinz von Serbien, eiste heule von hier nach Petersburg ab. Eas Volk bereitete ihm eine e llmsiastische Abschiedsdemonslration. Eer Zweck seiner Reise besteht, wie man glaubt, in der Anküiidignng sei er Verlobung mit seiner Cousine Prinzessin Marina Nicholaeon. B erliner Nachrich t e il vi a Peters b n r g. Petersburg, 2>>. Ektober. Ueber das Tortjchreitrn der Unter l'andliingb zlvischen dem russischen Minister des Aenßern, Tswolst'v, und dem deutschen liieichskanzler in Ber Im ist gestern seitens des hiesigen Auswärtigen Amts Nichts verösfent licht worden. Soweit bis jetzt in Er fahrnng gebracht wurde, hat die Eon jerenz leine definitiven Resultate ge zeitigt nnd soll beute fortgesetzt wer den. Meldungen von Berlin haben je doch in keiner Weise die hier herrschen de Zuversicht vermindert, daßEeutsch land schließlich mit der geplanten Mächte Eonserenz einverstanden sein wird, wenn auch vielleicht die Per Handlungen darüber noch einige Zeit nach der Rückkehr Tswolskv's dauern können. Eenlgeinäß wird sich auch die Abseudnng der Einladungen zu der Eonserenz entsprechend verzögern. Tswolstp erklärte dem Berliner borrespondenten der „Novoje Vrein ja" in einem Tuterview, Eestreich's Vorgehen sei ein Schlag gegen die vi talsleu Tntcresse des Slaveiithuins und die Entrüstung der russischen Presse und des Publikums sei sehr wohl zu verstehen, doch bitte er das 'Volk, mit dem Urtheil über seine ei gene Thätigkeit bis z seiner Rückkehr nach Rußland zurückzuhalten. Er hoffe, dann mit des Ezare Erlaub niß vor der Euma eine Erklärung abgehe töumm. Zede verfrühte Veröffentlichung seines Programms, sagte der Minister, würde den Tort schritt der Unterhandlungen schädi gen. Eem Vernehmen nach haben die Eltobrislen in der Ennktz beschlossen, den Minister des Aeußern zu stützen, doch hal Präsident Bhoinvakosf in ei nein Interview erklärt, Rußland müsse die Anerkennung der Annekti rnng Bosnien's und der Herzegowina ablehnen, die nur ein Vorspiel zu weiteren östreichisch ungarischen An griffen sei. Bhonmatoff sprach auch gegen die Eröffnung der Eardauel ltN. mit der 'Begründung, Rnßlaud's Interessen sei besser gedient, wenn die Eurchsalirt in Händen der freund lich gesinnten Türkei bleibe. Engl a ii d's Mache n s ch asten. W i e u, 2. Ektober. Eine Eepesche an die „Eailv Bcail" meldet von Belgrad, die serbische Regierung Nabe alle Reserven erster Masse ein berufen und .Ehati für die Reiterei, dreihundert Marini Geschütze und littt Militär Automobile bestellt. Eieser Eepesche zufolge hat.Ziönig Peter dem türkischen Gesandten mit getheilt, daß' ein Bündnis', zwischen Serbien und Montenegro zwar wahrscheinlich sei, daß dies aber in keiner Weise die Trenndschaft dieser beiden Länder sür die Türkei be rühre. Wa s es to st e n wür d e. Paris, 27. Ektober. Tnles Roche, ein bekannter Parlamentarier und früherer Minifler, veröffentlicht in der „Repnbligne Trancaise" einen Artikel, worin er nachweist, daß ein cnropäischer Rrieg ein entsetzliches lln glück sein würde. Er würde sür Großbritannien nach seiner Berech nung einen täglichen Verlust von na liezn Pl7,GXl,iiii>, für Eenlschland ei en solchen von ljMl.Etttt.lli täglich und sür Trankreich von mehr als !f>,iii,ii pro Tag bedeuten. Eie Ehol e r a i n M anil a. P> anil a. 2 ain a a u f g egri f f e Toki o. 2l'>. Ett. Tokio nimmt wieder sein gewöhnliches Aussehen au, nachdem eine Woche lang fast alle Geschäfte geruht hatten, damit den Effizieren nd Mannschaften der amerikanischen Ttt'tte z Theil wer den tonnte. Eie Eekorationen sind schon an viele Stellen wieder enl fernt, aber noch spricht alles von den vergangenen Tagen. Präsident Roosevelt's Botschaft an den Baiser ist diesem durch den Mini ster des Aenßeren, Grase .Bomura, überreicht ivoiden, und morgen wird der Raiser innthinaßlich darauf ant worten, doch wird nichts weiter er wartet. als daß die Antwort eine dankende Empsangsbestätignng der warmen Worte des Präsidenten enl halte wird. T japanischen Ange kann die Bedeutung der vorigen Bot schast des .Baisers durch nichts mehr überboten werden. Eie Abfahrt der Ttt'tte gestern früh war eines der schönsten Schau spiele der Woche. Genau m >B Uhr lichtete das Schlachtschiff „Connecti cut" Anker. Eas Schiff fuhr an der „Louisiana" vorüber,gab Salut ab, und dann folgte der Rest des Ge schwaders. Nachdem die acht Schisse vorübergezogen waren, stellte sich die „Louisiana" an die Spitze der zwei ten Reihe, und die ganze Tlotle for inirte sich zur Eiuzelkolonne. Als die amerikanische Schlacht schisse die Spitze der japanischen Bo louue passirteu. brachen die beider seitigeu Mannschaften bei jedem ein zelne Schiffe in begeistertes Hnrrah aus, und die .Bapellen der Amerika ner spielten die japanische National hvmne. Bein, Salut des letzten der ll! Schisse war die „Eonnecticiit" be reits am Horizont verschwunden. !Tu genau 7 Mi unten war das ganze Manöver vorbei. Eie japanischen Marinekreise rüh nie das Auftreten der Amerikaners j böchlichst n. besonders die ganze Hal lung Admiral Sperrv's. Eie letzten Stunden des Land aufenthalts der Theerjacken waren allerdings ziemlich peinlich für et liche „Nichlbenrlaubte." Seit Sam stag Mitternachl waren 2l! Mann als vermißt gemeldet. Eie Mehrzabl ist jedoch ausgegrisie worden und die Leute werden an Bord des Breuzers „Bantton" gebracht, welcher am Eienslag abjäbrt. Eine wirkliche Ee sertion ist nicht vorgekommen. Mau glaubt, daß in allen Tüllen nur die i i Talgen zu reichlich genossener Gast freundschaft vorlagen. Alle Mitglieder der amerikanische Commission für die Weltausstellung! von Tokio erbalten Auszeichnungen vom .Baiser. Trancis B. Looiuis,! Trederick T- V. Skiff und Trancis E. Millet erhalten einen höheren, T- E. E-'Laughlin und W. A. New- comb einen weniger hohen Erden, j AlchbtUd wcljN sich. Seine Antwort uns die jüngst von Hearst verlesenen Briese. Eie Heiden Präsidentschail- Eandida ten emsig an der Arbeit in New ?)vrk. Brvan bei einem Em pfang im „Woman's Eeniocratie Elnb" mmchlings von Tranen überfallen lind abgeküßt Seine eigene Trau war dabei. Ea.- demokratische National Eomite sorgt sür Auftlärung über Tast's Arbeiter Tri'undlichleil. Eie Aussichten. New Ror k, 2!. Ellober. Tc'bii E. Archbold erließ heule Nachmittag eine Erklärung bezüglich der kürzlich von W. R. Hearst in der Earnegie Halle verlesenen Briefe, welche Arch hold im Tnteresse der Richter Morri lo und Henderson an den ivonver iicnr Stone von Pennsvlvanien I schrieb. Ebne ans den Tulwlt der 'Triefe näher einzugehen, welchen er im Allgemeinen als durchaus corretl und berechtigt erklärte, sagt Archbold, es habe sich hinsichtlich seiner an den Richter Eltiu geschickten Wechsel le diglich nni freiwillige Beiträge für das republikanische Staats Eomite gehandelt, welches damals mit den einleitenden Arbeiten iür die aberma lige Nonünation und Erwählung Bic'Zlinlev's beschäftigt war. nnd in Verbindung mit dieser Angelegenheit sollte Hearst jedenfalls etwas rück sichlsvoller austreten, denn die Wie dereizwälilnng und der tragische Tod Mc'.Ztinlev's hätten ihm iHearst) bei nahe seinen kostbaren Hals gekostet. Tode Andeutung Hearst's, das; ihm irgend eine Bol'choft Archbold'S oder eines Trennd esselben bezüglich dieser gestohlciir>i >efe zugegangen, sei eine Lüge. Tum Schlüsse sagt Archbold: „Ten einzigen Gefallen, welchen ich von Hearst verlange oder jemals vor langen werde, ist, daß er mir die von wineiu diebischc'n Trc'nnde erlangte Briefe zurückerstattet, welche von Tw pan aus bezüglich der todtlichen .Ziraulheit meiner dort verstorbenen Tochter geschrieben wurden. Bryan's Thätigkeit in New- ?1 vr k. Ne iv Ror k. 2ß. Ektober. Win. T- Brvan verbrachte heute wie der einen sehr anstrengenden Tag. Eas durchgeführte Programm war nachstehendes: Um Ii Uhr Vormittags hiolt Brvan eine Ansprache vor dem „Wonian's Eemoeratie Elnb" im Waldorf Asloria, nnd am Nachmittag besuchte er Ronkers, White Plains, Port Ehester, New Rochelle, sowie Mannt Vernou. Um ö Uhr Nachmit tags fand ihm zn Ehren ein großer Empfang im „National Eemoeratie Elnb" an der ,7. Avenue statt, und an diesen schloß sich ein Einer im Elnb. Sodann hielt er eine Rede im Pal mengarten an der 7dl. Straße und der Avenue, und von dort ans be gab er sich nach Eooper Union, wo die deutschen Eemokraten eine Versamm lung abhielten. Seine Rede im Ma diso Sgnare Garden beschloß seine Thätigkeit am Montag. Eas Programm sür Eienslag lau tet. wie folgt: Morgens 7 Mir, Rede im Eiln Hall Park. Vormittags Uhr, Rede im Aeorn Elnb, Nr. 1111, Broadwav. Mittags 12 Mir, im Wallabont Markt in Brooklv. Nachmittags Uhr, Asloria Schiit zen Park. Nachmiitags l Uhr, Tevsev Eitv. Nachmittags 7 Uvr, Eollege Men's Eemoeratie Elnb, Hossman Honse. Abends 7 Uhr, Sulzer's Hartem River Park. Abends bis li> Uhr, Prospeet Halle, Elaremont Rink, Eongreß Halle, Grand Central Halle, Palaee Halle und Eckford Halle. Eawur d e e r gek üß t. Während Brvan heute die Aiior- j Gallerie im Waldorf-Astoria Hotel be trat, nni einem Empfang deS „Wo j nian'S Eemoeratie Elnb" beiznwoli ne, wurde er von zwei Spanen am l Schopf gesaßt und geküßt. Einer Tritten, welche ebeusalls Absicht zum süssen an den Tag legte, entging er nur mit knapper Noth. Tran Brvan war zugegen, nd Herr Brvan legte einige Verlegenheit an den Tag. Eer Enthusiasmus, welcher heute Abend im Madisou Sgnare Garden herrschte, als Brvan dort eine Rede hielt, mar unbeschreiblich. Gleich bei'm Anfang brach ein Beifallssturm aus, welcher über zehn Minuten dauerte. m,d auch später wurde er häufig durch ähnliche w"ge Eemon strationen nnterbroche. Ta s t'S Stren osit ät. Re w R orl, M. Ektober. —Win. H. Taft will sich in dieser Schlnßwoche der Eampagne seinem demokratischen Gegner ebenbürtig zeigen nnd wo möglich ebenso thätig sein, wie dieser. Heute begab er sich nach Rew-Haven, Eon., und am Abend hielt er in Brootliin eine Rede. Eienslag ivird er in chonter parrntown. Peetskill, Landing. Pongbteepsie. Hud son, Scheneeiadv. Eoboes und proy sprechen. Eienilag findet die große repnblikaniicbe A>aöen Versammlung mit Herrn Taft als Hauptredner im Modison Sgnare statt. Eer Eonnerslag ist für eine Eampagne Tour nach Svraense, Lvons, Eanaii daigua, Geneva und Aiibnrn vorge I sehen. Ten Freitag ivird Herr Tat den Städten Eneida, tliome. Ulica,. Batavia und Bnfsalo widmen, ssür j Samstag stebe Elniira, Eswego.! Vinghamton, Eortland, und! Nochester auf dem Reiseprograiniii. Ter republikanische Präsident schasts Eandidat erklärte hier in einer Unterredung, er hoffe, in allen Staa ten nördlich von der Mason u. Eiron Linie und ivabrscheinlich auch in den Staaten Marvland und Missouri den Sieg davonzutragen. szragestellern gegenüber war Herr Tast sehr niittheilsam. Er erklärte, volles Vertrauen in den Ausgang der Wahl, namentlich auch nicht den leise sie Uweisel an einem repnblikani scheu Sieg zn haben. Hohes Lob spendete er dem Gouverneur Hughes, der durch seine wirksame Agitation für das Nalionalticket im Westen sich einen hervorragenden Plah in der. Eltober. Tie gewaltigen Anforderungen, welche die überaus anslrengendc Eampagne der lehten Wochen in Hunderten von Re den, sowie ans schier ununterbroche en Eiseubabnsahrteii von vielen Tausenden Meilen Länge an Hrn. Brno gestellt hat. sind an dem demo kratische Präsivenlfchafts Eandida ten ohne uachtbeilige Wirkungen vor über gegangen: ja sie haben seine kör perliche nnd geistige Spannkraft ge radezu gestärkt, so daß er mit uuge schwächter Energie bis zur Entschei dnngsschlacht am lt. November für die Sache des Voltes tbätig zn sein vermag. Tiefen vorzüglichen Ein druck machte Hr. Brvan gestern Nach mittag während eines HuervieivS.' welches er im Hause deS Hrn. Natban StraiiS. Nr. 27, West 72. Straße, den! Vertretern der hiesigen Presse in der! liebenswürdigsten Weise bewilligte. „Meine Spannkraft ist nngebro che." erklärte Hr. Brvan ans die ,T>a ge nach seinem Befinden. „Eeine frü here Eampagne habe ich bei so vor-! züglichem Befinden beendet, wie die j heurige, wenngleich ich nicht inAbrede stellen will, das; ich zuweilen das Ver langen habe, einen guten nnd langen Schlaf zu thun." Tie Trage nach seine Reo back tun gen während seiner ausgedehnten Touren beantwortete Hr. Brhau in gedrängten, aber doch lwchinterossaii ten Ausführungen. „EaS ciußerordentkiche Interesse, welches die Bewohner ailer Staaten meinen Eaiupagnereden entgegen ge bracht haben, und die mehr, als freundliche Ausnahme, welche ich überall gesunden habe, berechtigen mich zn der Hoffnung auf einen Sieg unserer Partei am November. Au s allen Elten, an denen ich Reden ge halten habe, übertraf die :Bihl meiner Zuhörer meine Erwartungen, und mit großer Genugthuung vermochte ich zn roustatiren, daß Anhänger al ler Schichten der Bevölkerung meine Earlegnngen der demokratiicheiiPriii zipie mit der gespanntesten Anfinerk samkeit folgten. Besonders gilt dies von den Arbeitern, sowie Taniierii. aber auch unter den Geschäftsleuleu. wie den Vertretern der gelehrten Be rufe habe ich eine wirkliche Strö in.; zu Gunsten der Eemokratie! wahrgenommen. „Aus welche Ursachen. Hr. Brvan, führen Sie diesen Umschwung in der Stimmung zurück?" „EaS Volk ist erwacht und wird sich immer mehr der unheilvollen Tal gen der republikanischen Mißwirtb schast bewußt. Seit zwölf Taimen in I der vollen und unbeschränkten Macht. haben die Republikaner nicht das Ge ringsle zur Erfüllung ihrer vielen I Wahlversprechen gethan, nd im Hin blick auf diese Thatsache, welche Nie wand himvegznlengnen vermag, kommt das Volk im immer höheren Grade zn der Ueberzeugung, daß es nur von der demokratischen Partei wirtliche Reformen erwarten kann." Me h r Anfkl ä r u n g üb e r „A r beit e rfre u ud" Taft. Rewßark. 2!. Ektober. EaS Pees; Bnrean des demokratischen Na tional Eoniite's veröffentlicht den Wortlaut einer Entscheidung aus der richterlichen Laufbahn Hrn. Taft'S über eine Petition von Balmarbeitern gegen die Verkürzung ibrer Löhne durch den vom Gericht eiiigcsehten Eonknrsverwalter der Bahngesell schaft. fm Gegensah zu anderen Bmidesrichtern hat es Hr. Taft da malS abgelehnt, den Einspruch der Arbeiter zn berücksichtigen und die! Lohnrednklion rückgängig zu machen,! was die seht mit so großer Entjchie denbeit betonte Arbeiterfrenndlichkeil des republikanischen Präsidentschasts- Eandidalen in einem recht eigenthüm lichen Lichte erscheinen läßt. Es handelte sich in der Angelegen heit um einen Antrag der Angestell- ten deS Eoiiknrsverwalters der Ein i cinnati, New-Erleans Ai Teras Pa eific R. R. Eo., eine Petition mit dem Ansuchen einreichen zn dürfen, daß! eine vom Eonknrsverwalter angeord nete 111 prozeinige Lohnrednktion von s dem Gericht rückgängig gemacht, I iverde. s fn einer vom stkl. April ldüll da tirten Pt'einiingSänßernng sagte der damalige Richter Tast darüber unter I Anderem: „Es ivird von Seiten der Petenten nnd von den Anwälten des Eonknrs verwalterS zugestanden, daß die Er wägiwg einer derartigen Petition der! Eiskretion des Gerichts überlassen! bleibt. Eie Angestellten haben keine legalen Rechte, welche durch die Er der deS Eoiiknrsverwalters, über die Beschwerde geführt wird, verleht wer den. Unter den Bestimmungen ihres EonlraktS muß ihnen jede Lohme dnktion ß1l Tage vor ihrem fnkraft treten angezeigt werden. Eiese An küiidignng erfolgte am 27. März, und vom streng rechtliche Standpunkte genommen, ist eS nun die Sache der Arbeiter, den Vorschlag des Eonknrs Verwalters zn kleineren Löhnen zu arbeiten, entweder anzunehmen oder zu verwerfen. Wenn sie mit den Löh nen nicht zufrieden sind, bestellt für sie keine Verpflichtung, die Löhne zn aeceptiren, und sie können ans dem Eienste scheiden. So lange sie aber in dem Eienste deS Conknrsverwal ter? bleiben, ist ihre Thätigkeit für den Betrieb der Balm sehr notliwen dig. Ter Eonknrsverwalter ist der Bevollmächtigte deS Gerichts zum Be triebe der Bahn. Eie Petenten sind die Angestellten des EonknrSverwat ter? nnd deshalb auch Angestellte des Gerichts. Wir haben eS deshalb mit. einer Petition an das Gericht als den I Arbeitgeber zu thun, für Appell im terscheidet sich nur dadurch von dem! Ansuchen jedes anderen Arbeiters an,l feinen Arbeitgeber, daß sich dieser von wohlthätigen Regungen leite lassen! darf, während daS Gericht in Ans übnng seiner Befugnisse nicht weiter gehen darf, als eS sich mit der Erhal -5 Bing des BesihtlmmS und der gerech ten Verwaltung der fnteressen Teuer, j welche einen Anspruch darauf haben, vertragt. Ea die Arbeiter ihre Wohnungen i entlang der Bahnlinie baben. ist für sie ein Grund vorbanden, im Eienste der Balm zn bleiben, weil es für sie einen Verlust bedeuten würde, ihre Stellen auszugeben und sich ander weitig nach Beschäftigung Hinzusehen. Sie würden dadurch mehr verlieren, als durch die Lohnrednktion. Sie er heben die Beschwerde, das; sie durch j die Reduktion bedrückt werden und weniger für ihre Arbeit erhalten, als deren Marktwerth beträgt. Eer Eon knrsverwalter erachtele es vor der Ansseiidnng seiner Erder als ange bracht, das Gericht über die Angele genheit zn befragen, und das Gericht war mit seinen Vorschlägen einver standen, fn Berücksichtigung der! Umstände und unter ansdrücklichcr j Hervorhebung der Auffassung, daß es I sich nur um einen Appell wegen der Befugnis; de? Gerichts handelt, nn ter bestimmten Bedingungen daS j j Balm Eigenthum zn verwalte, und nicht etwa um ein gerichtliches Verhör über das legale Recht der Leute, we! j ter im Eienste der Balm zu bleiben, erkläre ich mich bereit, eine Applika tion zur Modisizirung der Erder des! Eonknrsverwalter entgegen zn neih i inen." Roch eine arbeiterfeiudli ch e Taf t's ch e Entsch ei d n n g. an der am :>l. P,ai lßtlt ergange en Enlscheidnng lehnte es Richter Tast ab. die vom Eonknrsverwalter verfügte l> prozentige Lohnrednktion. rückgängig zn inachen. Eer Nichter j spricht sich in dem Eokument ans- sührlich über die ihm unterbreiteten i pcnforiuationen Betrefss der täglichen Arbeitszeit nnd der zu verrichtenden! Eienste auS, erwähnt den starke i Rückgang in den Einnahmen der Bahn, die im ganzen Lande herrschen- de geschäftliche Eepression. die Reduk tion der Löhne bei Eoiiknrrenz Bah- en und die Verringerung der Ar- beitSzeit vieler Angestellten, um eine Entlassung lerner vorzubeugen, de- reu Eienste unter den Verhältnissen i gar nicht benöthigt würden. Eanüt rechtfertigt er die verfügte Lohme- dnktion, die er für vollständig ange i messen erklärt. Wie man siebt, bat Hr. Taft die Re gliliruug der Lobnsragen von den! „wohlthätigen Regungen" des Ar beitgebers abhängig gemacht: er hat in seiner Entscheidung mich daraus verwiesen, das; die Arbeitn', iveil sie entlang der Bahnlinie ihre Heiinstäl teil besaßen, gezwungen sein würden. die Lohn-Rediii lion zu acceplireii. Eeu Arbeitern ivird gleichzeitig das siecht abgesprochen. sich m, das l'öo richt mit dem Ansuchen n,n Modisizi rnng der Erder de? Eoiikiiisverwal ters zn wenden, welche in, Einver ständnis; mit dein ('lericht ergnngen ist. T einein fnst gleichnrtigen Versah reu hat Binidesi'ichrcr Ealdwell, im 'legensatz zn Hrn. Tust, gl Gunsten der Ardeiter entschieden nnd den Eon kiirsverwaltern der llnion Pacific Bahn das Recht abgesprochen, ivill türlich Lvhnrediitlioiieii vorzimeh iiien. Brown's Angriff eins B r y a n. (5 d i eag v, Tll., 2tt. Ektober. Wm. E. 'Brown von 'Now tstork, wel cher sriider l. Vice-Präsidont der „N. Central Balm" war, hat ge legentlich einer Rede über die van Herrn Bryan bei seiner Riicklebr nni die Welt vargeschlagenen Berslaatli ehnng der Bahne erklärt, aus die sem Verschlag tonne man so recht die Arbeiter Feindlichkeit Biiian's erse ben, denn er müsse auf seinen Reisen doch in Erfahrung gebracht haben, das; die hiesigen Lokomotivführer lind Eisenbahnangestellten 177 Prozent mehr Lohn erbalten als ibre Eollegen aus den englischen SlaatSliahnon. Be r n niin in t Eamp a g n e to n r wieder auf. T ndia n a Poll s, Td-. 2l!. Et tober. Tu dem Befinden von Tvhn W. gern, fnn.. ist eine bedeutende Besserung eingetreten, so das; sein Bater, der demokratische Piee Prüfst dentschafts Eandidat. im Stande sein lvird, seine Eanipagiietonr fortzn sehen. ,B>ein Sohn befindet sich he deutend besser", sagte Herr gern ge sierii Abend, „wir erwarten seht das Beste für seine und ich werde morgen meine Redetonr fort sehen." Herr gern wird während sei ner Abwesenheit in enger Fühlung mit seiner Familie bleiben. Er im lerninmit die geplante Tour in T diana ans einem Spezialbahnzng. Heute früh fnbr er von Td>aapolis ab und wird seine Redetonr am Samstag zum Abschluß bringen. Flucht durch lolicnde Wälder. fünfzig Menschen in Lehensgostihr. Großes Sterben der Mische in Tolge von Waldbränden. s II tir a, R'. ch., 2. Ektober. Verschiedene Personen sind in Horse Shoe in den Adirondacks mit der Meldung eingetroffen, das; am Eon nersiag Abend Bissel's Eamp einem Waldbrande zum Epser siel, nnd das; 17 Personen, die sich dort aufhielten, durch die Wäldvr flüchten mußten, um ihr Leben zu retten. Es begebt die Hossnnng, daß Alle sichere Plähe erreichten, bevor Erschöpfung sie übermannte. Unter den in Horse Shoe Eingetroffenen befand sich eine Trau, die in Tolge der nächtlichen Flucht durch die Wälder den Verstand verloren hatte. EaS ,eht zerstörte Bissels Eamp war ein Holzlager, in dem die flüchtigen als Arbeiter be ichästigt waren. Ans Malone, R R., kommt die Meldung, das; in zahlreiche flüssen der Adirondacks todte fische in im gebenrer Anzahl anftanchen. die wahrscheinlich durch Ranch und Asche getödtet wurden, Ti Salnion River, der durch Malone fließt, waren ihrer so viele, daß die Mühlengerinne da durch verstopft wurde. Sie ans North Ereei gemeldeten Waldbrände in dortiger Gegend gewinnen troh angestrengtesterßeninhnngen z ihrer Bekämpfung nach wie vor an Uni sang. fn ldl Stunden wurden 2G> Acker Wald ein Raub der flammen. Eas ganze Land ist mit dichtrnßanch wolken bedeckt, die sich äußerst niian genehm bemerkbar machen. Verschie dene Eerer, die sich die um Bekäm pfung der Brände verdient machten, sind in folge Erkrankung an Rauch vergiftung für Tage außer Aktion gesetzt. Rauch als Schiffn!,rts Hindernis. Montreal. Eon., 211. Ektober. Während der lehten vier Tage war die Schiffahrt durch Nebel und Ranch derart lahmgelegt, daß seht dreizehn Ezeandanipfer hier liegen und ani einen günstigen Moment zum Ans-' laufen warten. Vier davon sind Pas iagierdampfer mit 12>>tt Passagieren. Eer „Virginian" und die „Marina." die am verflossenen Eonnerstag hüt teil abgehen sollen, sind noch hier. Es ist dies innerhalb der lehten sechs Wochen das dritte Mal, daß Schisse durch Ranch an der Abfahrt vorhin dert werde. Eer Schaden, den die Eampsschissahrts Gesellschaften er leiden, beträgt viele Tausende von Eollars.

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Aus Deutschland. piitercssiuiicr Bcriclp über den Werth der Berliner Riesrlgiiter. Abermalige Bertagiing des Prozesses .Kwilecka. Generalkonsul Mc parland's Telbstmord theilweise aufgeklärt. „Norddeutsche All gemeine Zeitung" gegen Hetzmel dlinge. Berliner Kunstfreunde darauf versessen, Caruso zu hören. Perthenernng der Preise durch Billetspekulanten. Brillanter Crfolg der ameritanischen Tänge rin pgiiet Tpencer. pranrn als Bertheidiger jugendlicher Verbrecher in Bayern. B erli n, ckt!. Oktober. pii der letzten Oitznng der städtische Tepu talion für die Riesrlgiiter wurde über das wirthschastlicke Crgebnis; der Berliner Rieselgüter im vergangenen Ctatsjahre eingehend berichtet. Tas pahr lüll7 zeichnete sich durch eine reiche Crnte und hohe Preise für laudwirthschaftliche Crzeugnisse, aber auch durch Unwetter aus. p polge der Beschädigung durch das andau eriide Regemvetler war die Crnte vielfach icliwer verwerthbar. Tazu lameu Hagelschläge üt ibre Tchä den. die mit ihrer Grsanimtsnnune von fast lAi>,l>>> Mark de günstigen Ciiislus; der hohen Preise wieder aus hoben. Ter Ueberschusz beträgt 171. Mark. Ter Umstand, das; in de letzten drei pahre eine jährliche re gelmäsüge Tteigerung der Ueber schüsse um sah cktttl.ttlitt Mark zu ver zeichnen ist, gab zu der peslslellung Anlas;, das; die eingeschlagene wirth schastlichen Wege als richtig anzuer kennen seien. Kivil e cl a Proz e sz w iede r v e rtag t. Tie Neiiverhandlung des Kwilecka- Prozesses bringt noch immer nicht das Cnde der Kindesnnterschiebungs Af faire. deren gerichtlicher Abschlus; end lich rwartet wurde, Cs wurden nur die Haiiptzengen vernommen, deren Aussage die Ansprüche der Gräfin .Kwilecka aus ihren angeblichen Tob erschüttern nnd die Aussagen der Babuwärterssran, die behauptet, die Mutter zu sein, bekräftigen sollten. NachPernehinnng dieser Hauptzeugeu ist die Berhandlnng auf drei Wochen vertagt worden. Kons ii l Vi c p arla n d's T c l b st in o r d. Tie Nachricht, das; der inspizirende Generalkonsul für den wcsteuropäi scheu Tistrikt, Titas C. Mcparland, sich auf der pahrt von Hamburg nach Berlin, zwischen den Ttationen Ha genow und Lndwigslnst, erschossen habe, kam wie ei Blitz ans heiterem Himmel. Mcparland hatte seiner Gattin, die in Berlin seiner harrte, geschrieben, das; er mit ihr und der Tochter zusammen zur Nacht zu spei- sen gedenke, p-ast gleichmähig mit diesem Brief kam z'in Telegramm des Ttationsvorsteliers von Ludwigslnsi, welches die Nachricht von seinem Tode enthielt, p-rau Mcp-arland fuhr so fort nach Liidwigslnsl ab. Tas Mo tiv des Telbstmordes ist trotz der hin teilassenen Briefe Mcparlaud's och immer nicht ganz Ilar; die einzige Ci klärung, die sich seine preunde den kr können, ist, das; er gerade sehr im ter den Tchmerzen, die er noch von seinen verschiedenen Beinbrüche her hatte, litt und sich der Befürchtung hingab, er werde durch sein Leiden daran behindert, seine Amtsthäligteil. zu der sehr vieles Reisen gehörte, in rechter Weise zu vollbringen. M e h r H e tzineld u n ge n zn rück gewiesen. Tie „Norddeutsche Allgemeine Zei tnng" nimmt Beranlassung, sich mit den gegen Tenlichland und Oeslreich Ungarn gerichteten Hetzmeldiingen ge wisser Anslaiidsblcfkter zu beschäiti gen. Cs heiht da: „Tie zwischen de Mächten schwebenden Verhandlungen werden durch die Machenschaften ge wisser englischer nnd französischer Blätter nicht gefördert. Tiefe Machi nationen bezwecken nur frivole Ver hetzung der Nationen." Caruso toll. Ganz Berlin ist wild darauf, Ca ruso singen zu hören. Ter berühmte j italienische Tenorist wird drei Mal im l königlichen Opernhanse singen nnd er hält. wie es heiht, für jeden Abend ijlckäOkl. Obwohl die Preise verhält nihmähig sehr hoch sind die besten Titze kosten ckä Mark war dieNach frage so gros;, dah alle Titze für alle drei Vorstellungen sehr bald nach Be ginn des Vorverkaufs weg waren. Allerdings war eine grohe Zahl der Biklete in die Hände von Billetspekn lanteu überglegange, die die Preiie verdoppelt haben und doch Abnehmer für alle ihre Billete finden. ff a et T p e n e e r's Tri m p h. Tie New-?lvrker Contra Allisün ,Trl. planet Tpenccr bat gesiern im königliche Tchanspielhaus bei einem Wohltbätigkcits Conzert zusammen mit prl. Geraldine p-arrar gesungen und einen bemerkeiiSwerthen Cin druck gemacht. Ter Kronprinz und die Kronprinzessin liehen die Tänge rin ach der königlichen Loge bitten, sprachen ihr ihre Glückwüniche aus und meinten, sie sollte zur Oper ge Heu, denn solche Ttimmen gäbe es nicht viele. fflug m aschine n p- a b r i k. Tie Tiemeus-Tchiickert'schen Clet ti izitätswerke errichten bei Nauen Negiermigsbezirk Potsdam, eine pa brik für lenkbare Lnstbatlons und CKeitflleger, Arroplcuie. Cin in den hiesigen Clablissements im Ban be grifiener lenkbarer Ballon sieht seiner drninächstigen Bollendnng entgegen. p- ra n e al s V ertlieidi ge r. pm Ttrafveriahren gegen .Tugend liche sind durch ministerielle Berord nun; in Bauer künftig praiien vis Bertheidiger zugelassen. Ttniitssekretör dem Ciesciiigiiif! über wiesen. ?env e r, Col., Äl. Oktober. Ttaatssenetär Timothh L'Counor ist im Tislriktsgericht vom Nichter Ciro. Allen demCiefängnisz überwiesen woi den, bis er den Befehl des Nichter m Bezug apf die amtlichen Ttimmzettel für dir November Wahlen befolgt. O'Connor hatte sich geweigert, das l Anti nnd das „'Busines; l Men's" Ticket ans den offiziellen Ttimmzettel zu setzen. Ans diesen Tickets stehen die regulären repnbli kanische Candidaten für Präsident und Ttcicitsbeamte und andere für Conntii-Beamte und die Legislatur. O'Connor wird gegen die Cntichei dnng Nichter Allen's appelliren. Tas Obergrricht konnte jedoch bisher die Controverse nicht entscheiden, da die vier Richter in dem palle gleichmähig in ihrer Ansicht getheilt sind. Peinlicher kzwischenfnll bei rincr Hochzeit. Pa I i v e r, Mass.. ck>. Okt. Bei der Trauung des Bankiers Chas. p. Reagan mit prl. Mar B. Chad wirk ereignete sich ein für den Bräu tigam höchst Peinlicher ;hvischensall. Ter (Geistliche hatte die kirchliche Ce lemoiüe vollzogen, als eine dicht ver jchleierte prau ans den Bräutigam zutrat und ihm mit den Worten: „Halt, Charles Reagan!" einen klei neu vierjährigen Knaben hinreichte. Reagan slies; halb athmenlo. vor Tchreck ans: „prl. prl. Tnllivan!" TieTfrau antwortete: „pa, ich bin es. Hier ist Tri .Kind; ich habe vier palire für den Knaben gesorgt, jetzt kannst Tu nnd Teine pran für ihn weiter sorgen." Mit diesen Worten schob sie ihm den Knaben zu und ver lies; das Gotteshaus, während das Kind weinend nach der Mutter rief. 'Bei dieser aufregende Teene war Reagan's junge Chesran ohnmächtig zusammen gebrochen. Als sie wieder zu sich kam. eilte sie in das elterliche Haus zurück, ohne sich um ihren Gat ten zu bekümmern. Reagan verlies: mit dem Kinde och des Abends die Tladt. Ter Kamps gegen dir Nachtrcitrr. ll ni o Ci t i>, Ten., B!. Okt. Bon Miliz, Tcherisss und Bürger Aufgebote, welche mobil gemacht wurden, um die Mörder des Capitäns Onentiii Rankin zur Ttrecke zu brin gen, sind über AI) Personen verhafte! worden, welche angeblich Mitglieder der Nachtreiter-Banden i der Neel poot Lake Region sind. Cs heiht das; sich jetzt nur noch fünf Mitglieder der maskirle Bande, weiche Capitän Rankin nnd Oberst Taylor aus dem Hotel in Walnut Log schleppte, ans, freiem pns; befinden. Vermischte telegraphische Tcpeschr. Tie amerikanische Barkentine „Arlington," die sich mit einer La dnng Tünger auf der ffalirt von Co netdale nach New Bork befand und bei Kap Hatteras mährend einer Ttnrmes verschlagen und schwer be schädigt wurde, ist i den Hafen von peniandina. pla., geschleppt worden. Auf dem Geleise der „Ncw- Bork Centralßaim" bei Amsterdam, N.-8.. hat man die Leiche eines jun gen Mannes mit abgeschnittenen Bei neu gefunden, den man für Thomas T.Flint aus Touth Braüitree. Mass.. halt. Man fand Briese von Angeho l rigen von ihm vor, worin diese ihm baldige und glückliche Rückkehr nach Hause wünsche. Ans der pagd am Wildwood Part bei Harrisbnrg, Pa.. hat der Ick pahre alte Albert Bell seinen lck pghre alten Bruder unabsichtlich er fchossen. Cin anderer Knabe hatte, heimlich eine scharfe Patrone in eine geschoben, welche Albert, der nicht muhte, das; hip plinte scharf ge laden war, auf seinen Bruder „zum Tcherz" feuerte. PaMinortsir., in, susamc Houlc-Är! Ter Teutsche vrrcspui, Baltimore, Md., Ticiisi.ig, dm ck7. Oltober IIXG. Modelle in Masse. Hiindrrttittisrndc derselben werden im Pntenliinit iinsbcwnhrt. Mögliche Bennhnng i ziikimiti gen Prozessen. Calisornier Winzer finden kein (gehör a> Waslüngton,— Berwendnng ibre verschnittene Tüszweine zu Pa tentmedizinen bleibt nach ivie vor verboten. Noosevelt's neneiier Ausfall gegen Haskell. Luit schisser Orville Wright nahezu von den folgen seines lürzlichen llnfalls hergestellt. W a s h ing t o n, T. C., HC. Okla her. Patent Comnüssär C. B. Bc'oore hat in Abrede gestellt, das; die Regierung beabsichtige, die lA7,tti>tt Modelle zu zerstören, die sich bis zum Satire IBtKt, in welchem .'Zeichnungen der z patentirende Crfindungen an die Tlelle von Modelten traten, im Palenlamle angelläuft haben. Herr Moore sagt, ans (gründ eines vom Congref; angenommenen (gesehes, wodurch eine Commissiou für den ;jweck eingesebt wurde, werden die Modelle, nachdem sie kalalogisirt, in .Kisten verpackt und mit Cliketlen ver scheu worden sind, in Bälde in dein seiner Bollendnng entgegengehenden neuen „National Museum" (gebände t.usbewalirt werden und dort wie bis her unter der Controle des Patent Comnüssärs stehen. Tie Modelle seien in zahlreichen Patenlprozesseu als Be weisslücke in solche jTällen, wo die selben s. ;Z. beigegebeuen Zeichnungen eilien ;Zweisel aiifkomuiru lasse, von grvhem Werth, nnd der Negierung seien durch de Besch solcher Beweis stücke schon grosze (geldsnumien er spart worden. (g e g e n ff- o r d e r n g Califo r n i e r W iuze r. Wie Commissär Capers in einem Tchreiben dem Bundessenator Per kins von Calisornien mittheilt, ist das .Anlaudslener Büren entschieden ge gen die iTordernng der kalifornischen Winzer, das; die Beifügung des Com inissärs-voM HA. März d. H.- zurückge omiuen wird, welche die Bemchnng von verschnittenen amerikanischen Tiit>weien zur Herstellung von soe nannten Palenimedizinen oder Misch nngen verbietet. Cm solcher Tchritt ivürde, ivie ausgeführt wird, gegen das (geseh verstehen und der Bundes rcgiernng ihre jährlichen Cinuahmen um viele Millionen verkürzen. Ties würde die icolge sein, wenn allgemein bei der Herstellung von Patentmedi zinen nichtsleuerpslichlige Tüszweine, welche zur Crhölmng ihrer Haltbar keil mit steuerfreiem Tranbenbramit ivein verschnitten sind, an Ttelle von Tpirituosen bonnht werden dürsten, auf welche eine Ttener von Pl.ttt per (gallone zu eutrichteii ist. Ter ;hveck des (gesehes ist nach der Auffassung des Comnüssärs nicht, die Ttener auf Tranbenbranutwein fallen zu lasien, l wenn er zu bestimmten ;hveckeu be mcht wird, sondern lediglich die fzör deruug der Tranben und Tüszweiu Kultur. R o o s e velt n n d H a s I e l l. .Tu einer Crtlärung, welche der Präsident durch den Commissär für die fünf civilisirten Ttänune „zur gm formation für die Osage.Tudianer" ergehen lies;, heiszt es: (goiiverneur Haskell habe sich in seiner Crwide rung an den Präsidenten, in ivelcher er behauptete, die Osage gnidianer seien bei der Crtlieilung von Verträgen für ihre Oelländereieu vom Präsidenten zu (gunsteu der „ggidiau Terrilori) .All. Til Co," benachtheiligt worden, im (ganzen wie in Cinzelhei len überlegter llnwahrheiten bedient, falsche Angaben unter absichtlich fal scher Angabe von Thatsachen gemacht. Herrn Haskell würde er keiner Ant wort würdigen, aber er wünsche, das; die „Osages" die Wahrheit erführen und durch tgoiw. Haskell's falsche An gaben nicht irre geführt würden. Cs folgt dann eine versuchte Wider legmig von Haskell behaupteter Cin zelheilen, über den .instand der Tel selber bei Abschlug der Pachtverträge nnd die Bergleiche der Nonalties, Ivel che die Osages bekommen, und die ach Haskell's Angaben niedriger sein sollten, als die. welche weihe Besitzer zu gleicher ;ieit ausbedmigen und er hielten. ff o r t s ch r e i t e n d e B esse r n n q. Lustichiiser Orville Wright, welcher vor fünf Wochen bei dem Unfall, der seiner fvlngmaschine bei ihrem Auf stieg i pjvrt Mner. Ba., ztisliesz, mit Mühe dem Tod entging, wird bald u Ttande sein, nach seiner Heimath in Temton. Ohio, abzureisen. Tie schwerste Verletzung, welche er erlit teil, war ein Schenkelbruch, und ge stern wurde der Knochensplitter ans IK Karto, t, cixk ki Vit in, Ic :cl.-c litt Bulir lint t> lii itt von szotiürzorr nick int: von un -B- mit, i' ici inor- ziei'^önl! 4Viil>ciolt li,' iroxtc tit: ->it>li. Z,:is!-t, in "Mss ist iur iur in ,!i,sl,ü io, I'i ,il, >i iiixt Kootliin? Kv> ni'K. >ViiiN!l i- unck I i I>oi i'n-itäixlo. !nKIt Z>iuinlio nnct iniilcolilr. Itü n! i-i t Ii Vtcriluuunir, i u>c!>> t t>lus- n niict >n iiint vvi lollit iix-n cct ic, i>!tluili,gx-u iSolrtut, tt>:i tsinctor I'unac-uv tKnktvi' tt'iocnxl. /teures NI ik, üer üutorscfgl lkt von vi Bokte, vis I!ik liNiisk Kslckliikl. üslit, Zst in Qeb'Ät.ic:li Seit ZVIeNr H!s 30 IaNiLN. demselben entfernt. Man fand bei einer Messung des Unten Beins, des Beins, welches verletzt wurde, das; dasselbe nur um einen Biertet Uoll lürzer ist als das rechte. Tie Unter suchiuig des Knochenbruchs durch Nöntgen Ttrablen ergab, das; die Wiederverbindnng der Knochen eine vollkommene ist. M ikad o's Tan k. Ter japanische (.gesandle halaliir' überreichte heute dem Präsidenten Noosevelt eine Botschasl des Kaisers Mulsnhito von Hvpa, su ivelcher der selbe für die ihm durch Admiral Tper rn, Besehlsliaber der Tchlachlhhsfs Glottes überbrachte freniidschchhlichehßciischiPt des Präii deuten dankt und in ausgesuchten Worten das Bergnügen beschreibt, welches ihm und dem japanischen Bolle durch den Besuch' bereitet ivur de. r erklärt, er sei fest überzeugt, das; der Besuch dazu beitragen werde, die Baude der ückeundschalt zwischen beide 'ändern zu stärken. Heiriithö Licenzen. folgende Heiraths Licenzen wm den gestern vom Clerk des Common Pleas (gerichts ausgestellt: William A. gavior. M. und Carrie L. T>eslerson, ll Satire alt: Licenz ge holt von William Psänbach, Nr. 771. Nl'eHenrhstr. uuedeiick "V glnperlns. 'HI, Nr.hll. Pineslrasze, Philadelphia, a., n. Null C. Mallers, l> .ailire alt, Philadel Phia, Pa. Tawson szorioell, Cambridge. Md, und Nora L. ür-.mnan, U! alt, Cambridge, Mo Licenz geholt von T. Adams, Cambridge. Md. Israel Tchnll M alt, g,'r. hI.A. Tüd Cdenius;e, und ö>c'mue Korhenuit, hl .Acil'.re alt. Henri Tasb. sh. und Mar O' Strien, I.K szaln alt; Licenz geholt von Albert ':!l, (guck sord Ave. tgeorge W. Hc"ner, hh, und (graee Arnold, ix alt; Liren; geholt von Thomas B Mednis, Nr. lU>. Wesl pzorl Ave. Maines (g. Pc r'a'i', jnn., Annapolis, ckb'd., und Tlella Negers, HA Talirc all; Liren; gri' lt von TK'seph W. (green, Anuapoü Clarenee W Tlckiier, hl. nnd TU lie M. Tmun i b Nähre alt; Liren; geholt von Tuisuer, hl'U, pkraneisstras;e. ,Trederick A. A ilrlmes, Witt wer, N'r. UTA Ttras;e, Nordwest, Washington, T C., und Annie M. Tlipe, H 7 laiii lt, Norfolk, Ba. fciiau ff-, (gack do, HI, Tan Porto Nico, CA' Portilka, 17 fZah re alt, Tai! ftn. Porto Nico; Li ren; geholt i Nirrison Talbott, Md. ftolm T. >gr! ill, 81. ihr. h(l!!l, Nord-Chckrlcsn und Pantine Wiggin, ll> a all, Neiv '.Hort, N.B. Tavid H. Ca a I.K, Wiltiver, ?cr. l:!l l. Niggsirw Nordivest, Wash ington. T. C n Clronora Ha)den, 17 alt. W ngtou T. C. (g au z bei r Tach e. Tienilmädchen meldend): „Herr Rath Müller im Tie ;u sprechen, Herr Profesior Professor (einen Kometen durch ferngtas beob achtend): „Kai' ich fahren iviederkommen. Tic schlaue Himmelosöhne. Nazzia ans ei als Tpielhötle ver j dächliges liinesenlians an Nia l rion Trenlndgoanzig Zlangbezopste verhastet. Tanimt liche Neiveismiltel jedoch bereits ans dem Wege geräumt. Teho seit langer 4eil hat die Po lizei des tvesllichen Tislritts ein wach s sames Auge ans mehrere Hänser an l der Marion Tlrasze, welche als hi nejen Tpielhöllen verdächtig sind. tSe stein Morgen gegen Uhr hörten unn Nnndesergeant E. Tmith, Tergeant Wortman und die Polizi sie .Nudel, Konnedn und Nahe ver dächtiges tgeränsch in dem iKmie Nr. ckint, Marion Ttras'.e. Tie versehats len sich ingang nnd landen die drei s engen .immer des Hauses vollge l propst mit langzöpsigen Hinunels s sölmenl ein paar halten ilir Heil in l der Flucht gesucht nnd waren ans das Tach Tach des Nebennanses gelletlert, aber auch sie wnrden erlvischt. To eifrig j jedoch dir Beamten im Hanse herum- juchten, sie tonnte leine Beweis!- i j tot entdecken, das; dort ein Tpielchen sun (gange gewesen war. (gleichwohl wurden alle Anwesenden im (van zen ck! nach der wesllichen Polizei slation mitgehen grheis.en. (gestern Morgen standen sie vor.Kadi ode, um sich ans die Aniclmldigung der Nuheslörnng zu verantworten. Ter Nichtrr entlies; ckl derselben gegen PA Bürgschast bis zu einem ans heule an gesevlen Berhör. Tie anderen Kei de Halle bereit:' gleich nach ibrer 1 Berhaslnng gegen legn a PI'U.IA vorliiuiig ibre sc der erlangt. Bei dem heutigen Berhor n d nach Nickller Kode'- rtlärung ein Nor lreter der Tlaal anwall'ckaii pcgegeu l sein. Tie Poli;ei liat ämlich den Berdachl. das; >einsie -c-ihe Niänner den hincjen Tpielhöllen Borsckmb j leisten. Tie Polizei hat bereits ver t schieden' Nmzias ani Plähr dienn Art unternnunen. doch regelm'mig mit negativem rsolg. Tchisssnnchrichtcii. Ne >v Bo> t. 81. Tltober. j Augetommr sind die Tampier,.l>i cago" von Havre und ..Mumetonla" von Konden. (5 h r i s> i a n 1 a n d. Bi. Tltober. Ter Tanu>>i ..Tscar der Zweite" üt von Neoc Hort angelangt, h l> e r b 0 n rg. ck>. Tttober. Ter Tamp'er „Kaiser Wilhelni der I (gos;e" traf von Nein Hort ein nnd fuhr nach Bremen weiter. Ter Tampier „Prin; Friedrich Wilhelm" von Bremen sehte seine Nci'e nach New Hort fort. B 0 nl ogn e, Oktober. Ter TampserTtalendam" ist nach New Hort aiisgelansen.

A inwg!iöc"i>icc. F !i: üb-r 00 Jaft?kn dal b-ste VftopsUWA, lwcft, Musikalien. Per Hm,? eines Kimbc-PilM ist ein Tchritt vorcvärts in mnsikalischer Ausbildung. phrc Tonstärke ist eine Cigenschast, die sich allen Muiik-Liebhabern empfiehlt. Win. Knabe Ca. Park Avenue, CKe paliette Ttrasie, Baltimore. .....u-t Mtlii MKZB" siÜTi--t-"ven. iMxHüiö I e^Wltlck^L' Hotels nnd A'rstnnrationrn. Geoige Filling, Weinen und Likören. —i!)l! ,III H"MN"N n. u ncr, Md. Phoiic ü> !.4 I. s?ivr!> l ö Toi N'!"'-! i I.'" Ä s"r e 0 sbl üti> e. Ter s geant: „Tlellen Tie 'ich nickt so dumm. Was sind Tic im ioil stände." Toldeck: ..Tchristneller." Tergeant: „?lla. nnd da denken Tie mohl. ivenn Tie siel t'o dumm bin stellen, werde ick eine Käser nehofl'lnthe machen." Versjcherungs Anzeigen. klatMrt mos. i Frankfurt u!.f!.7.md 17siN.°r....„s Spiegelglas bv Frankfiiit n. M>, Teutschland. Joyn tkcb>>>ioc kladltr. Lssrn ran' 4',," 7 >,"Ürnd'a^ Slrnilc Medizinische Anzeigen. KlTl'lüllZ LTOOV 1111 l c co. c ->>>c,c

5.5.5^ t Dv. Wm. Wecker, ß ..>,H. I? L!->l- vl?> und Mmid ck I 7 Üb," a'.,,l!an I? l-f/2 Ildr 1,.. .Ii l s d'ü^Uln -j l '.c n 7.-, .in.n c-cu!..btc,c, in 4- I Ic>!-l>>-c. 5... ist bc-llrr 15 u.tt. (In- j Z i'U'tii ll s-.,c bau I !N In .'ttn emlias!.''a'c Äi!! /z^X I der S!nmo acsr>>-l'--n ,'f dies l/^Dsl lc-inc cil. 11? 3

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4 Der Deutsche Korrespondent erscheint jede Tag im Jahre. Nr. 413, Ost-Baltimvre-Strasic. E. L P. 3173 St. Paul. Mnnstniid 17!1l> Eourtland. sitUftrrr (5. A. Hei, Wohnung: C, P. Telephon. 124 W. Walbrool. eoiinlaoS 'Auogadr. pro tzahr 4,99 laS teste und bluiftsir deuts-lie Platt in den Dienstag, de 27. -Oktober ZWB. Acht Ecitcn, Präsident Roosevelt nd die Arbeiter. Präsiden! Roosevelt bat wieder ei nen Brief geschrieben. An einen Ei senbalnicr in Binghamptvn, N, B„ der bei Hrn. Rvvsevelt angefragt bat te. wie sich die Arbeiter z Tast stel len sollten. Sielst ganz ans. wie be stellst- Arbeit, denn jeder Mensch im Lande, der etwas Fülstnng nüi dem politischen Leben bat. weiß seil letz tem Sommer, daß der Präsident Hrn Tast z seinem Nachfolger erkoren n, seitdem mit seinem ganzen Einfluß Stimmen für Takt geworben hat Natürlich auch die Stimmen der Ar bester. Wie kommt nn der Eisen bahner Graee von Binghaniplo da zu. an den Präsidenten zu schreiben: „Wir sind uns noch nicht klar darii der, was wir thun sollen. Wir ver sieben von unseren eigenen Angele geicheistn -Nichts, Sie aber. Hr. Prä sidevt. verstehe darüber Alles. Er zählen Sie uns etwas Gutes von Jh rem Freunde Tast nnd schimpfen Sie wieder einmal gehörig über den Hrn, Bran, Belehren Sie uns darüber, wie wir unsere eigenen Interessen am Besten fördern können" n, j, s. Und ans diesen Kolst, in welchem dem Ur theil der Eisenbahner ein schlechtes Zengmß ausgestellt wird, antwortet Präsident Roosevelt- mit einem sehr langen Brief, dessen Kernpnnlt lau tet: Ich geben allen -Arbeitern in ib rem eigenen Interesse und als Bür ger dieser großen Republik den Rath, für Hrn, Tast zu stimmen, Hr, Roo sevelt nennt sich selbst einen Freund der Arbeiter, der sich seil sieben Jab ren mit der Arbeiterfrage beschäftigt habe. Zugegeben: aber praktische Re snltate bat diese Beschäftigung, wenn man von der mit Ach strack? durch gebrachten Hastpslickst und dem Acht stnndengesetz für Regiernngsarbeiter absiebt, nicht gezeitigt, Tie Arbeiter wisse das am Besten, Sie wissen auch, daß ilmen ans dem repnblstani scheu National Eoiwent die von ilme geforderte Einbaltsbeselst Plante rundweg abgeschlagen wurde, llnds doch bebanpst't der Präsident, daß die -Arbeiter keinen besseren Freund im Weißen Hanse haben könnte, als! Hrn, Tast, der ans die republikanische I Plalstorm verpilichlet ist, Ter Präsi denk zälstl dann einige Fälle ans. mit denen er die Arbeiterfrenndlickikeit Tast's in's beste Licht setzen will, Fäl le ans der Zeil, da Hr, Tast bereits die Präsidentenwürde erstrebte. An ders aber waren die Entscheidungen Tast's, da er noch Richter war, nnd gerade diese sind es, die ilnn von den Arbeiter zum Vorwnri gewacht wer den. weil sie in den Entscheidungen! eine Ungerechtigkeit erblicken, Taher die Haltung von dein Führer Goin pers und der Unionen gegen Tast Ob es deniPräsidenten gelingen wir die -Arbeiter durch seinen Brief für Tast zu gewinnen, ist nicht wahr jcheinlich, denn die Arbeiter deuten im Großen doch besser von sich, als Hr, Graee. der erklärte: „Wir versle he von unseren eigene Angelegen Helten Nichts!" Hr, Roosevelt rülniit in seinem Briest- auch die Fürsorge, die Tatst t'ür die Arheiler am Pana malanal gelrosjen habe, Tiese Für sorge war eine Vorbedingung für den Kanalban, sonst märe Panama ein großes Leicheisteld geworden nnd Ar heiler nur tiir höchste Löhne oder gar i nicht zu haben gewesen, Zinn Schluß stellt Hr, Roosevelt in seinem Schrei bcn och die Behauptung onii Wenn Hr, Tait nicht erwählt wird, wird eine Periode des industriellen Ebaos nd schlechte Zeilen für die Geschäftsleute folgen. Wie weiß der Präsident das? Woher hat er diese zuversichtliche Kenntniß der ZntniiN? Haben wir nicht seit einem Jabre mit Rovsevel! an der Spitze nick mich schlechte Zei te Hat ei sie etwa norailsgeseben? Tie Roosevelt'sche Behauptung, daß Tast einzig nnd allein der Mann sei. der. wie die Oberlichter zu sagen plle gen. die in Verlust gegangene Prvspe-: riläl wieder herstellen könne, ist nichts weiter, als Wablinache und Angstma chrrei, Tie republikanische Partei ist die Partei, unter deren Regierung die Monopole, Trusts nnd Großeorpora tionen so üppig gediehen sind am j Kosten der breiten Volksschichten, nn i ter deren Regime sich nngeheiire Reichthümer in den Händen Einzelner angesammelt haben, während der ge schäftliche Wettbewerb mehr und mehr lahm gelegt nnv der Mittelstand zu rückgedrängt wnrde. Was die Arbei ter erreicht haben, das mußten sie er kämpfen, Hr, Brvan hat in seinen Reden betont, daß die Sache der Ar heiler in diesem Lande von solcher Wici'ligkeit sei, daß sich unter de Be rathern des Präsidenten auch ein Ver treter der Arbeiter befinde sollte. Im Falle seiner Erivählnng werde er den Posten eines Arbeiter-Sekretärs un ,Eahjnel beantragen, bei dem er iich Rath im Interesse der Arbeiter ho I len könne. Hr. Roosevelt aber be hanptet in seinem Schreiben an Gra ce, daß Brvan kein bestimmtes Pro grannn in der Arbeiterfrage habe, Tie Arbeiter selbst werden zu entscheiden bnbe, ans welcher Seite ihre Inte ressen am Besten ausgehoben sind, bei Tast oder bei Brvon. Ein demvkrntischcr Eviigresi. Seil l8!>7 bat die repnblikani-'che Partei im Eongreß die Majorität ge bildet. Im Senat wird die M'mori tät der Partei auch siir die zwei näch ste Jalire och fortdauern. Im Re präsentantenbanie mag sich bei den Wablen der nächsten Woche ein Wechsel vollziehe, Tie Aussichten sind nickst ungünstig, da sich schon vor zwei Jahren eine demokratische Strö mnng bei de Eongreßivahlen gel lend gemacht bat, die sich jetzt noch stärker zeigen mag. Im All, Eongreß waren die Temotraten im Repräien- Ir.ntenhanse bei einer Gesannntzah! von 38 7 Temotraten waren, ?ie republikani sche Majorität ging also im ist,, dem jetzigen Eongreß, onf k>B zurück Für eine demokratische Majorität wären mit dem Fortbestand des gegenwör ligen Besitzstandes nur noch dreißig weitere Sitze nöthig. Aber sck'v A> neue Stimmen würden für die prak tischen Zwecke geniigen. Im Falle ein demokratischer Präsident gewählt j wird, sinden sich niiler den Reviiist! kauern wohl eine -Anzahl, we'che wichtigen GesetzgebnngSsragen .ni> den Teniokrate stimmen wurden, wie ja auch in den letzten Eongreß- Sessionen Temotraten für Gmetze gestimmt und ihre Annahme M.rc! gebracht haben, bei welchen die Re publikaner uneinig waren, I i der so überaus wichtigen Tarif Gesetz gebung sind die Republikaner vn schiedener Annckst, Tie Standpolxers wollen den Hochzoll beibehalte:', alwr manche Republikaner hesürworle.i I eine Herabsetzung der .Hochzölle nnd würden mit de Teinolraten stim men, Tie republikanische Eongreß- Masoriiät hat in den fast zivöli Jan reu ihrer Herrschast den Volk-wnu sckien wenig Rechnung gelragen, l tlieilweüe in Folge der autokratiictze.i Hollnng des Sprechers und der von iinn ernannten Eomite Borsitzendt-n. welche die Interessen gewisser Jndii sirie und lsteldkreise mehr ivalntcn. als die des Volkes, lind im Senat bat die Majorität nach den Volks wnnschen überhaupt wenig gefragt. Aber etwas hat die republikanische Majorität gründlich oerstanden. Mil liarden Bewilligungen z machen. Eine fernere große republikanische Majorität im Eongreß würde den Beweis liesern. daß da- -Volt die Ar beit im Bundes Kapital billigt und j mil dem bisherigen Laust- der Tinge ziiirieden ist. Tie Bürger haben nächste Woche zu entscheide, ob die Verickvvendnng im Budesbashalt weitergeben soll oder ob ihr Hall ge boten werden nnd weise Sparsanstest an ibre Stelle trete soll: ob das Voll durch die Hochzölle, die Einzel neu zngnle tonime. weiter bedrückt werden soll: ob der freie Wettbewerb Schutz genieße oder den mächtigen Eorporalionen nnd Trusts preisgege hrn werden sali. Es liegt in den Hän de des Volkes, mit der Erwälstnng seiner Eongrejznütglieder eingrivnr zellen llebelständen ein Ende,z ina che oder dieselben fortbestehen zu lassen und zu mehren, Tas Voll ver suche es deshalb wieder einmal mit einem Eongreß. dessen Majorität eine demokratische ist. I n die se W ahlk ain ps e komme wie auch in trüberen im l I vifer allerlei Entgleisungen vor, Le sei, wir in einem Blatte: „Herr i Brvan wird als der größte lebende! j Feind der amerikanischen Industrie i anerkannt, und es ist nur natürlich, daß Kämer sich das Recht vorbebal tc. Bestellungen im Falle der Walst Brvan's widerrufen z dürfe. Vii)mi Zeilnngen. ivelche Zeit und Der Teutsche Evrrrspvudenst Baltimore, Md., Dienstag, den !Z7. Oktober l!>8. Ranin damit verschwenden, die Idee der bestehenden Prosperität lächerlich zu machen, haben die Kühnheit, die j Leute zu verspotten, welche den für Geschäftsleute einzig sicheren Weg l einschlagen." Bestehende Prosperi- tät! Aber wo ist sie zu finden? Vorne nicht nnd auch nicht hinten. Tie Feindschaft Brpan'S gegen unsere Industrie eristirt aber nur in der Einbildung seiner politischen Gegner. Tie „Northern Pacific- Bahn" meldet eine Znnahme von Pl,- Lltcht!77 in den Passagierverkehrs- Einnahinen tvährend des Jahres ge gen das Vorjahr, trotz des Zwei-Eent Gesetzes in Minnesota, Entweder hat das Gesetz den Verkehr sehr gehoben oder die Leitung der Bahn ist eine sehr wirksame und sparsame gewesen, Herr Hisgen, oder wie er in den Hearst'schen Zeitungen ge nannt wird, „Honesl Tom," der Ean didat der Jndependenee Partei, hat letzten Sonntag in New-Bork die Teutschen zu einer Massenversainm lnng geladen. In seiner Rede eitirte er auch das deutsche Liedcheu: „Jreuiid, ich lnu zusriede, Geh' es wie es will!" Herr Hisgen bat Humor. B e i'm N e l i g i o ii s U n t e r richt in einer der unteren Klassen der Volksschule eines niederbaverischei' Städtchens erklärt der Religionsleh rer eben die Verinchnng Jesu durch den Satan. lim den Knaben die Scene, in der Jesus spricht: „Hebe Tich hinweg, Satan!" verständlicher zu machen, fragt der.Katechet: „Nim. wie hätte Jesus noch sagen tonnen?" M'innlenlanges Schweigen. Plötzlich erhebt sich mit wichtiger Miene ein kleiner.Knirps und meint: „Schang. daß T' in Schwung kinnnsl!" Ter B ü rger m eiste r vo n l Eleveland. Tom Johnson, ist mit sei ner Straßenbahnpolitik in eine Sackgasse gerathen. Volte sieben Jahre hat er die Bürger mit seinen Plänen hingehalten und nun scheint ihnen endlich die Geduld ausgegan gen zu sein, Johnson ist nicht in der Lage gewesen, seine ursprüngliche großen Versprechungen zu erfüllen. Ein Erperinient nach dem anderen hat er versucht, keines mit Erfolg. Tarüber ist der Wirrwarr immer größer, der Tienst immer schlechter geworden. Jetzt bat die Bürgerschaft auch seinen Plan, den von ihm ein geleiteten halböffentlichen Betrieb ans die Taner von fiinfnndzwanzig Jahren festzulegen, verworfen, und das Ende wird wohl die Rückkehr zum Privatbetrieb sein, Verichied eu e Zeit u ge u haben die Nachricht verbreitet, daß Hr, Gvnipers, der Präsident der „American J-ederativn vs Labor," nur deshalb für Brvan eintrete, um einen .Kabinetsposlen z ergattern, im Jaile Brvan gewählt werde. Hr. Goinpcrs erwidert ans diese Preß Meldung-, „Ich habe wiederholt die Ertlärnng abgegeben, daß ich unter keinen Umständen ein össentliches Amt annehmen werde: sei es. daß ich ein solches durch Ernennung oder durch Wahl erhalten könnte. Tiefe Erklärung ist nnwiderrnslich, Ter Kamps der Arbeiter gilt dein Recht, aber nicht den Aemtern," Tie Ar heiter werden diese niaimhaste Erklä rnng zu würdigen wissen, Ter röini sch e Eorre s p o n denk der Pariser „Libre Parole" spricht die feste Ueberzeugung ans, daß die Seligsprechung Ludwig'S des Sechszelmten und Maria Stnart's ihren heftigen Gegner zum Trotz nun doch baldigst erfolgen werde. Ties ans Grund der Gewißheit, die man im Vatikan habe, daß der Tod dos Königs eine seit iTVA von den Freimaurer beschlossene Sache ge wesen. er also als Märthrer seines Glaubens und nicht de? Königthums gestorben sei, Tesgleichen habe auch Moria Stuart wegen ihres Festhal tens am katholischen Glauben und ihrer Treue zur Kirche den Tod durch den Henker erleiden müssen. In bei de Fallen sei Alles, was de wahre Märtvrer tennzeichnet, vorhanden, und es werde nicht lange danern, bis all' die ichändlichen Intriguen der Sekten nd der Feinde der Kirche besiegt nd Ludwig der Sechszehnte und Maria Stuart a den Altaren Frankreich's verehrt werden. Tie erst e Spar b ank i n den Per. Staate wnrde im Jahre UV, in Philadelphia gegründet. Etwas später im selben Jahre ist die weile in Vosion entstanden. Erst drei Jahre nachher erhielt New Bork seine erste Sparbank. Im Eensns jabre ivar die Zahl dieser Art Banken aus gestiegen. Tie Zahl ihrer Einleger wird in einem amt lichen Bericht jenes Jahres ans t-M'H, i die Summe ihrer Einlagen auf PI. Ulk..',?! angegeben, Tas war der Ansang, Zehn Jalire später (U-Ml wurden 38, WA Einleger gezählt mit Pi!,!I73,:XU Einlagen, Im Jahre 18)1 hatten die Einlagen die Summe e voll erreicht, die gleich zeitige Zahl der Einleger ivar dereits mehr als eine Bierlelinillien, Auf r Pltpl.tstXl.lAV) fliegen die Einlagen im l Jahre ls>B, ant M'MEUXI im Jahre l!!'., Tie Z.ah> der Einleger e l erreichte I.IXXi.IXX i,n Jalne ldi!E, e im Jalire iili!,lilX>,lXX> e im Jahre IMI. Am Ali l!X>t e mar die Zahl der Sparoanlen ans lllt'i nngeivachsen. die Zahl ihrer Einleger auf l l die Summe der Einlagen mit !j!N,l>!>.o!d7,lllÄ. Tas ivar der Höhepnnil, Jni seither verflossenen Berichtsjahre, alio bis l. Juli l!ll>8, hat die Summe der Ein- lagen laut eden verös'enllichtem Washingtoner Berieht eine Almahme von rund Püll.tXXHlXXl erfahren, Eond o n e r Blatt e r Me l düngen zufolge ist eine Handelskam mer siir daS britische Wellreich im Entslehen begriffen. Es wird bestä tigt, daß die neue Kannner sich in keinerlei Eiegensatz zu den schon be stehenden Organisationen sehen will, sondern im Gegentheile mit den Hau delskamniern der verschiedenen Kolo nie' Hand in Hand geben wird: sie! wird gegründet, inn eine >iörper schasl zu schassen, die die gesannnte Handelsthätigkeit alle Theile des britischen Reiches zusammen faßt. Einleitende Schritte sind bereits un ternommen. um in einem der ver kehrsreichsten Viertel Eondon'S einen Platz zur Errichtung des- Hauses für das neue Institut anzukaufen. Tas i Erdgeschoß dieses Gebäudes wird zahlreiche Läden und Ansslellnngs räume enthalten, in denen die Pro dnkle der englischen Kolonie'n gezeigt und verkauft werden fallen: jede Kolonie wird hiervei ihre eigene Ver tretung haben. Tora Wenzen. Elnrn M. Tvrmollcn. Mn r S. Kiilipp. u >Uta slalt. Rosa Tcheresn Rothcxt. CS it. 4908 Entherine Klier. Mnrin Eckhnrdt. Lvdvn-Pnrk-Ecmrtcrh. Lvrrainc. !,Union TruftÄcbbtw ud''nocl>c. Strafte, tMait.io.TSiS) i Baltimore Eemetrrh. Mt. Olinrt Eeinetcrh. H. Sander Söhne, isiZ.OO Elnt!ass.gr°K.itschen PI. ijEi-tlli sjj, Begräbnisse. ljlli.lXl Wolle (Sc'l27-) Bekanntmachungen. der''t?omral, Pcbbrde -ll>t"'r>lttmre tiir die Errichinini d. nenvnilntle,.->'n'b,ii.dee> wr da- SbdeiNnm Mnniiital v.'iinbil snr attsicl. in versieeeiien i!auverlcn. ndrestirt an den -nnd et An'nio-.' as 'Paiit more >2Ul'Ulli Ulir' oie' '.'UlNo'ilU ..Vld sor "l>miulsl:nioli ior -i oiiiluilU '..tUUici unl 'dosl'ilui so "oll!.?l'u i'.tl't uooeu ntid bei Hrn, .t, SennN Itegi. sirnlvr, it> oeiieit l'itrenn ttb uilbbanU n.n oder bar ll ilbr 2'artNillage ain r.llaber t 8 eingereicht werdet,, Zedent 'Angebet ttini', .NN n den n.ab> r und Stadtratb bat, "niiitt.aie nibibtnet eetits, >lcr, ans eine „bAenineg >.'anse" agitl gee'gct>e> ebea des Bieters liU litttsbnndcrl idnbu, Tailnrs I, Ziarr Mainiol, sHtllttt, 1V.1't,29,21,22.29,2t,2i!,27) Bcrmischte Anzeigen. t i -.eid biitll -tllls'.e, '. Hvhnian. l AN)' -kr>g>o >irasr. '(HIÄ >,22)Nc) Aran k. Tavidsan. Leringioit->r, ''A, Hlti >,1'.91t1 Parlar-Hinrichtnngcn gepvlstert Tamtn-Schneider. Paitsarle, .cringto Etwas Neues: MeMiNU Zähne ohne Platten. John (5. Schuh >.H Sohn, Lcicheubrstatt.r und Einbalsamircr. Slr, l!tl7>. Lsl-2ialtiioic.Strafte, C, S, P, Telephon alle Btillknnirur Beerdigungen vvu uuswärt. Truid Ridqe Cemetcrh. Televchne, >2tvril2B—> Eiabltr 1849, Albert Wiltiam S. Ar. Massigen Preistin Joseph I. Herr. Lcichcnbcstattrr nnd Einbaljamirrr. Nr lt'li. Lst-iialirue.Strabe, 9, S P. Plioiir Woli- lillN—F. Mitglied des „W4tte!Sbai.Beiettio." l CkristLan Miller, Lrichenhestntter und Eiubalsaniirer. Miiftlgc Preise. 9, ch P, Plioue—Wolse 2299. (Sve>22—4 L. Hilgartner ',ranit Werke 71l—7lki 2'Jest Baltimore Straszc, t Ecke Sharp- und Lstend-Stra^r. (Kranit- und Marmor-Monumenten !C, P, Sotth Mb. Hcnrictta Vt. Beiniinlninchnngen. "c,,i ,Na "o!> chl"'i,n''d, "n v" n" t oiu Juni NUIB. Barrls Malwol. getreue Zuschrift. (cj u d i e ?ltte der M Schuhe u. Stiefel liiit Holzsohlrii tzszcn. Kipp 6- San, 3Mte) (fastern Ave. Unterhaltungen. Michger Damrn-Vcrein. Großes -Aiistrrn-Soilprr Hyiiiliastischtr PMtUiliden Clnb. Ball und Pvramidcn-Bn, Großes Eoii.zcrt nnd Ball „Bndciiin Mäiinerckiors" Theater. Nixon Zimn^rmttn's Au nie Russcll „The Strviigcr Lex." Tikiisi!,, !!(I!?!Zrctt-i. Tamsiag. „Gav Newßork" Tn. Maso. F? Mi>ttcr-n: Ä MittnuiM. Kri-ttaa UN samstaa, A.c. Joseph Znntlen „blickn Jim." Mattncc'n Mittwoch U Ü. Samsinn, 25,. b>S dü.Utt. „The Birgiiiin." .29-!.'.'""° Prt dcm ivollc brlicbt. Tnniich Mattn. „Mvriiing Glvrics in Znlnlniid." Bnbctta „The Tcvil." „Eilst Lvitlie." Mnvnlund. Keith's „All Star" Vnndcville. st—Kcllinos Uew Wannmentul. „Empire Sho>v" „Easrv's -Alle" utib „An Magdalena Pay." Nüchste Woche: ..RoUicker^". Tanp'Nadcmic, V 99 IZrciol c. Schl-A,zeige. Gaton WnvNLtt Handels- und Ttciiographic-Evllcg. Baltimore Kusiness (<ollcqe. Eine Schule siir Handel, Ctcnoaraphie und Maschinenschreiben für inngc Männer und Fiancn, In, nd 'Abend.ninssen, Herbst-Se. mestcr bcainnl Montag, den 91, Augull, Man nialriculirc jcftl und sichere sich Pult, Schreibt (5. H. Nvrman, Präsident. "sbarlrs. 2ialti,ore. (tue.tS.tMte) t r c 4 ZI e r s College, adlcr's Bryant Stratton Handels College Tagschult leb ssc. Abendschule beginnt am 28, Sebtrinber, Schiitt siir i'oliege-Betanntinachnng. Telephonc. Stlittdard-Schurc -siir- Stenoislnphic u. Mnschineiischrribrn 4:17—137 A Eguitablc Building. Herbsisemesirr beginnt am 14. Tiplcmlier. i'Au2,tudt) StPul^e tl, Wcft naft? enartts-I-iraft, (^cpl27,lMl)

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Crhcbrndc Iricr. TaS Tiainaxt-Inbiläum der deutschen lutherische Treieinigkeits Ge meinde gestern durch drei ein drnckSvolle Gottesdienste began gen. Seltene Tenionstration Pentscher Vereine. Wobl selten gestaltete sich eine .Kirchenfeier zu einer imposanteren und eindrucksvollere, als die gestrige diamantene Jubiläumsfeier der alt ehrwürdigen deutschen Treieinigkeits Kirche an der Trinily Straße, wel cher Pastor A. I. Sterger seit langen lahren mit seltener Treue und Hin gebung dient. Es war eine leier, an der nicht nur die Mitglieder der Gemeinde, sondern auch ei großer Theil des Tentschthnms der Stadt theilnahm, und welche durch die An wesenheit des Gouverneurs Crothers und des Mayors Mahool, sonne zahl reicher anderer Träger öffentlicher Aemter zu einer besonders bedeu tungsvollen Affaire gestaltet ivnrde. Auch Pastor Martin Kiatt, der von 1879 bis 1872 als Seelsorger an der Treieinigkeits-Kirche wirkte, war trotz seines hohen Alters von Philadel phia hierher gereist, um an dem Ehrentage der Gemeinde unter Letz terer zu weile, und er hielt an seine ehemaligen Gemeinde Mitglieder be ziehungsweise deren Nachkommen eine Ansprache, welche denselben stets j in Erinnerung bleiben dürfte. Tas alte Gotteshans war Außen sowohl, wie im Innern festlich geschmückt, be sonders prachtvoll war das Innere mit Blumen, Palmen und lahnen tnch dekorirt, und legte diese Tekora tion von dem guten Geschmack Derer, welche dieselbe ausführten, beredtes Zeugniß ab. Ein besonders rächn ges Bild bot die Kirche am Nachmit tag. als zu der erwähnten Ausschmü ckung noch die zahlreichen Jahnen der an der leier tbeilnehnienden Ver eine kamen, sowie am Abend bei ei ner brillanten elektrischen Beleuch tung. Tie gestrige leier bestand ans drei lestgottesdiensten, welche, trotz des ungünstigen Welters, so stark be sucht waren, das; sich die Kirche als bei Weitem zu klein erwies. Te r Vo r initt ags -Ie st gottcSdien st. Ter erste lestgottesdienst nahm um INI I Ahr seinen Anfang und wurde durch eine Begrüßnngs An sprache Seitens des Pastors Sterger eingeleitet. Tann folgte: lestlied „Lobe den Herren, den mächtigen Kö nig der Ehren" mit Orgel- und Or chester Begleitung, Gebet von Pastor A. I. Sterger. Chor „lestgesang" von A. Beierly durch den „Sän gerkranz" der Kirche. lubilännisgrns; von Pastor A. I. Sterger, Sopran Solo von Irl. Martha Roiv, lestlied „WaS kann es schönstes gebe, als Iriede n. Einigkeit." lestpredigt von Pastor M. Kratt von Philadelphia. Chor „lestgesang,, von I. Jederlei durch den „Sängerlranz" und An spräche von Pastor A. I. Sterger. P a st o r K ratt' s I e st p redi g t. Pastor Martin Kratt hatte sich als Tert l. Cor.. 12., AI., gewählt. Er sagte unter Anderem: „Verehrte Gemeinde. Vor Allem gratnlire ich Euch zum 77-jälirigcn Jubiläum und wünsche von Herzen, das; diese Gemeinde bestehen und fort fahren möge, ihre Gotesdienste und die deutsche Sprache zu pflege, bis an das Ende der Zeiten. Ebenso gra tnlire ich Eurem würdigen Pastor A. ,e. sterger, daß es ihm vergönnt war. 2 Jahre in Segen unter Euch zu wirken. Seine Ingendkrast. seine im Lause der Jahre gesammelten Ersah rnngen und seine Intelligenz liegen in dieser Gemeinde und sein Erfolg ist anerkannte Thatsache in zwei Wel ten. Tas Loos eines deutsche Pa stors in einem Lande, wo der Strom der Bildung und des lortschrittS sich in der englischen Sprache bewegt, ist ein schweres, da geht's jeden Tag durch Gethsemane nach Golgatha.— lür dein Sorgen und Wirken, für deine Leiden und Kämpfe, für deine unermüdliche Arbeit zum Wohle der Menschheit nd für die Pflege und. Erhaltung der deutschen Sprache dankt dir das Tentjchtbum in zwei Weltthcilen. Aber welche Verände rnngen hat die Zeit in diesem Zeit räum angerichtet. „Tas Alte stürzt, es ändert sich die Zeit und neues Le ben blübt ans den Rinnen." Bei all den Verschiebungen und Wande rungen, bei all den Völkergeivolnihei ten. Sitten und Sprachengemisch ins ich dieser deutschen Gemeinde zu, was der Apostel sagt; „Halte, was Tu bast, das; Niemand Deine Krone zTeine Sprache) raube." Gerade vor 70 labren, 1878, trat ich als junger Pastor diese Gemeinde an, an welcher ich ll! labre, bis 1871. wirkte. Meine Generation rillst längst im Grabe, aber ich erkenne in den Zügen der hier Persammelten ihre Abstammung. Das Bild der Eltern spiegelt sich in ihren Kindern. Sie sind mir eine liebliche Erinnerung an jene Zeil meiner ersten Ingendkrast, Ivo wir in Iried' und Eintracht mit einander wirkten, kämpften und litten iür die Pflege deutschen GoltesHien sles und die Erhaltung der deutschen Sprache und der frohen, reinen väter lichen Sitten unseres allen Vaterlan des. Beim Rückblick meiner 7:! Jahre meine ich est zu träumen. Tie Geo graphie der Welt ist anders geworden, Tynastien sind ansgeslerben, zwei Ge nerationen vom Schauplatz ver schwunden. Kaiserreiche gegründet und vernichtet, und Republiken anf erslanden. Tampikrast, Telegraph, Elektrizität. Schisfahrt, Lnftschifse. populäre Erziehung, Iriedens Eon gresse und die souveräne Macht einer freien Presse sind die Wunder, welche wir anstaunen und an denen die deut sche Nation einen großen Antheil bat. „Tempora intantur et nos innta innr in illis." Alles strebt vorwärts, und wir srm gen uns gerade jetzt: Nach was stre ben eigentlich wir Ter Apostelt sagt: „Strebet aber nach den besten Gaben und ich will euch noch einen köstlicheren Weg zei gen." I Cor. 12, !U. An diesem lesltage wollen wir se hen. welches die besten Gaben sind, nach denen wir streben sollen. Tas Wesen der Religion und des religiösen Lebens der ganzen Mensch heit bestellt in den stiiis Worten: Sei gut und thue Gnies. Alle Katechis inen, Togmatiken. Honiilien und Glaubenslehren conzentriren in den fünf Worten: Sei gut und Urne Gu tes. Tie Bestimmung der Menschheit, ihr Zweck und Ziel ist: Sei gut und thue Gutes. Man kann nicht erwarten, das; alle Nationen und Rassen der Welt, Weiße, Schwarze, Rothe, Braune und Weizepgeche in Glaubenssachen je .inals einerlei Meinung werde, aber man hat ein unantastbares Recht zu erwarten und zu verlangen, das; ein jeder Mensch, reich oder arm, gros; oder klein, klug oder dnnini, gesund oder krank, Lehrer oder Schüler, Pa storen und Gemeinde, Mann, Iran und Kinder, gut wird, gut bleibt und Gutes thut. —Tas sind die „besten Gaben," das ist der „köstlichere Weg," das wäre die Höhe der Humanität, das Gottesrcich ans Erden. Zur Erreichung dieses Zieles sind drei laktoren nöthig: l. Justiz, Ge rechtigkeit im vollsten Sinne des Wortes; 2. Ireie und unabhängige Presse; 2. Tie Kirche. Gerechtjgkeit erhöhet ein Volk, aber Sünde ist der Leute lder Nation) Verderbem Tie alten Römer hatten de Grundsatz: „liat jnsticia pereat innndns.'ck Während ich der vergangenen Jah re meines Wirkens gedenke, ergreift mich liefe Wehinnth. Alle ineine Zeitgenossen, die Mitarbeiter am Werke der Menschenliebe, sind beinahe alle zur Ruhe eingegangen. Ein neues Geschlecht ist gekommen, das die Blühen und Sorgen jener Zeiten nicht kennt. Aber mit Stolz gedenke ick der braven Alten, die unenttvegt ihrer Sprache und ihrem alten Hei mathland ergeben ivaren bis in den Tod. Möge ihr Andenken immer fortleben in dieser Gemeinde und mö ge Gott Euch Alle segnen, bis an das Ende aller Tage. Tie leier ain N ach initta g. ;sti der Nachniittagsseier ivaren die deutsche Vereine und Logen einge laden. Tieselben arrangirten unter Leitung des„Gnsiav Adolph Vereins" eine Parade, welche sich an Gap- und Baltiinore-Str. formirte und Punkt 2 Uhr ihren Ansang nahm und sich durch Baltimore-Strasje. Broadway und Bank Straße nach der Kirche be wegte. Obwohl nicht sehr lang, mach te die Parade mit den viele Jahnen, welche den Vereinen vorangetragen wnrden, einen sebr guten Eindruck. An der Spitze ritt Herr John Lang in volter Uniform, dann folgte Prof. I. Lieder's Kapelle und hinker dersel ben die beiden Kriegcrvereine und die übrigen Vereine und Logen. Nach dem die Paradirenden vor der Kirche anfniarschirt waren, spielte die Ka pelle „Ich bete an die Macht der Lie be", worauf unter feierlichem Glocken gelänte der Einzug in das Gottesha. folgte. Ais Hanptniarschall bei der Parade snngirte Herr Wm. Rüber vom ..Teutschen Kwiegerbund". Tie tbeilnehmendcn Vereine und Mar schölle.derselben waren: „Teutscher Ter Tcittschc Cvrrcspmidciit, Vnltimvrc, Md., Tirnstii.;, dcn 27. Oktvbcr 1!>08. Kriegerbund", der in Uniform um BnndeSbnt und weißen Handschuhen marschirte, Eapt. Conrad Meil: „Teutscher Militär Verein", Paul Bödingen Iranz Sprenger; „Gustav Adolph-Verein", Herin. Porst und Ed. Wagner; „Schwarze Ritter"; „Hei sen Tarmstädter- Verein", George Raub und Geo. Grosser; „Canton Eonclave Nr. -118. I. O. H.", Ernst Erter. Eonrad Martin; „Badenia- Männerchor", W. Ullrich. H. Becker; „Baltimore Bayern-Verein", Peter Schneider, B. Schwarz; „Gainbri ns-lünger Verein", Wm. Weingark Inl. Meyer; „Wittelsbach-Settio.? Nr. l. B. N. V.", Otto lörster, Aug. Stranff; „Kurbessen Verein"; .Schwaben-Verein", K. Eisest', A, Rentschler; alle Distrikte des „Ten: scheu Unst'rstiitzilngs Bundes", Ehr Taub, L. E. Hanseiniann; „Eichen kränz", G, Billing. H. Herda; „Ger inania-Eonclave Nr. 202, I. O. H.", L. Sann, Inl. Wohler. In der Kirche gelangte folgendes Programm zur Tnrchfiihrmig: Be grüßung, Pastor Sterger: lestlied: „Sei getreu bis an das Ende" mit Orgel- und Cstiorbegleitnng: Gebet: Tenorsolo, Herr I. H. Weber; Gruß nn die Teutschen, Pastor Sterger; Prolog für die Nachmit t a g sfei e r. Vorgetragen von Pastor Sterger. Tie schöne Heimath ward zu enge, Zu tiein das theure Vaterhans; Es lockte wie Sirenenklänge I weite, weite Welt hinaus. Tas war ein Sehnen, war ein Tran inen Vom neuen Land, vom fernen Glück. Von Urwaldspracht, von Bliithenbän inen, Von Sternennachl und Sonnenblick. Es regten sich geschäst'ge Hände Zur Reise nach dem fremden Land; Am Meeresstrand, am Schiffsge stände, Ten letzten Blick auf's Vaterland! Tie Lippe ;nckt, die Augen nässen. Im Herzen pocht's wie Stnrmge hranS Ten theuer bleibt und inivergessen TaS Heimalhland, das Vaterhaus. Tie Segel schwell'. Tie heim'sche Küsle Verschwindet vor dem Thränenhlick; Und aus der großen Wasserwüste Noch einmol schweift das Aug' zurück. Ter letzte Grus; an all' die Lieben, Zinn letzton Male winkt die Hand All' Denen, die zurückgeblieben Im Vaterhaus, im Vaterland. Beschwerlich ist die weite Reise, Es seufzt das Alter, klagt das Kind, Und Jeder hofft in seiner Weise Ans rasche Jährt, ans guten Wind. Tie Segel bläh', die Wogen ron schc, Tie Wellen droh', daS Steuer knarrt, Unheimlich ist's und bang zu la scheu Tei Wvgenprall auf slürin'scher Fahrt. Es geht vorbei. Tie Stürme schwei !C>>- Tas Ziel der langen Jährt ist nah'. Und bald ivird sich die Küste zeige Des freien Lands Amerika, lind westwärts wenden sich die Blick-.', Torl glänzt im Morgenroth das Land, Tort wstitt dem Wanderer das Glücke. Sei uns gegrüßt,Eolninhia'sStrand! Ter erste Schritt an's Land, an's seslc. Wie freudig wird es doch gethan! Und gastlich grüßt das Land die Gäste; Es tzielet Allen freie Bahn; Nach Ost und West, nach Süd und Norden Tas große Land steht offen da; Zur Zufluchtsstätte ist's geworden, Tas Wunderland Amerika. So wuchs das Land, so wuchsen Städte, Ter Osten schwang sich rasch empor; Vor allen andern um die Wette That sich nun 'Baltimore hervor. Am Stroniesnser schön gelegen, Ein Dörfchen einst, ein stilles lort, Und hent' k welch' Schassen, Trängen, Regen! Zur Metropole wuchs der Ort. Tie Teutschen kamen, brav und bie der, Tie deutsche Zunge laut erllingt. Und Alle lassen gern sich nieder Ta, Ivo man deutsch..' wieder singt, Sie bringen Schätze mit und Güter: Tas deutsche Herz, deu deutscheu Ilc'iß: Harmonisch klingen die Gemuther. Und von der Stirne rinnt der Schweis;. Chor: „Tankgebet" von Kremser. „Mozart Männerchor", unter Leitung von Pros. Geo. W. Pöhlnian: lest hredigt über Psalm 77, Vers 7 und 11: „Ich gedenke der vorigen Jahre und rede von alt' Seinem Thun und sage: Gott, dein Weg ist heilig", Pa stor Sterger; Tenorsvlo. Herr F. H. Weber; lestlied „Sei Lob und Ehr' dem böchsien Gut"; Chor „Ter Tag des Herrn" von Kreutzer, „Mozart Männerchor", und Schlnßgebet. Tie Abendfeier. Wenn schon die Erösfnnngsfeier am s vormittag glanzvoll verlief und die Nachmittagsfeier thatsächlich über wälligend war, so überragte die leier am Abend Vieles, waS sich jemals auf j den, Gebiete deutsch-kirchlichen Lebens ereignete. Selten war es einem Pre diger vergönnt, eine solch' vornehme Teinonstralion deutsch-tirchlicben Le bens und Strebens vor die Augen der Amerikaner zu stellen, wie dies Pa Nor Sterger khat. Aber auch selten strömte eine solch' ansgewäblle, in telligente Zuhörerschaft zusammen, und noch dazu im strömenden Regen, um Zeuge einer erhebenden leier zu sein. Präzis 8 Uhr langten die hervor ragenden Gäste des Staates und der Stadt im Schulhause an, um von den beiden prominenten Ireiinanrer Lo gen „König Tavid" u. „Eorintbian", die im vollen Ordensschmnck vollzäb lig erschienen waren, unter Glockenge läute nach der Kirche eskorlirt zu wer den. Sowohl Gouverneur Erotbers als auch Bürgermeister Mahool, der mit seinem Sekretär erschien, waren sicht lich überrascht über die glänzende Veranstaltung dieses Jubiläums und besonders über das über alle Maßen schöne Gotteshaus, das seit l l 8 lab ren der Schauplatz religiöser Ver saininlungen ist und seit 71l lahren der deutschen Gemeinde zur Pflege slätte ihres Glaubens dient. Tie leie? wurde durch eine warme Be grüßnngsansprache von Seilen des Pastors eröffnet. Nach einem atlge meinen lestlied sprach Pastor Tr. Biedenkopf ein von Herzen kommen des, ergnickendes Gebet, und ganz im Sinne des Betenden tlang auch das ergreifende Bariton Solo des Herrn Angnsl Zeiß: „lürchte dich nicht, o ISrael!" 'Nun erhob sich der Gouver nenr, um in feiner einfachen und den noch schönen Weise, die den tiefen Deister erkenne läßt, die deutsche lu therische Dreieinigkeit? Gemeinde an ihrem Ehrentage zu beglückwünschen und zu grüßen. AlS'früherer Staats richter hatte er jahrelange Gelegen heit, das religiöse und gesellschaftliche Wesen der Teutschen gründlich kennen zu lernen'"'Darnnl ivaren es keine saden Schmeicheleien, spnstern tiefem psnndene Worte, Vis nochckmige in der Gemeinde sorthallen werde. Ter Rede des Staatsoberhauptes folgte das wunderschöne Trio: „Hebe deine Augen ans!" von Mendelssohn; Iran Emma Rohrer, Irls. Kath. Hei inmann, Tora Nodekurt, Irl. Lina Stiebler. --T- Bürgerineister Mahool, ein ausge sprochener .Kirchenfreund, hielt als das Oberhaupt der Moniunentenstadt eine lehrreiche Rückschau ans die ent schwundenen 77 Jahre und forderte die festgebende Gemeinde ans, auch fernerhin die schöne Kirche trotz aller Ungunst der Verhältnisse aufrecht zu erhalten, als ein Bollwerk deutsch re ligiösen Lebens und Strebens. Tie Schlnßansprache hielt Pastor Martin Krall. Nachdem das letzte Lied verhallte, dankte Pastor Sterger in beredten Worten siir die nnanssprechlich schöne Schmiictnng des Gotteshauses, das einen schönen Beweis der Anhänglich keit nn die alte Gemeinde bildet. Be sonders thätig waren die Mitglieder des Tamenvereins. Nächsten Sonntag Vormittag sin det die zweite leier zur Erinnerung an die Gründung des ersten deutschen Waisenhauses statt, das schon im Voraus ein große Ereignis; zu wer den verspricht. Abends findet allge meine Resorinalionsseier statt. Ter dritte lestng, am Sonntag, den 8. November, ist Vormittags den Grün der und Vorsiehern der Gemeinde und Abends den denischen Iranen ge widmet. U nter s ch w e e r A n schuldi gn n g. In de! ösllichen Polizc'i slation ivird der M Jahre alte John P. Godwin von Nr Ilst, Süd-High Straße, siir ein heute Nachmittag stattfindendes Vc>>ör unter der An schuldigung seslged llen, angeblich ei neu unsittlichen A "griff aus die 70 Jahre alte Iran eonise Pfidgenian von Nr. 28>7. L I unellStraße, ge macht zu habe. Inn soll gestern Mittag nach Inn Bridgeinan's Wohinuig gekomn' sein, um der Tochter derselben einen Besuch abzu statten. Ta Lenere nicht zu Hanse war, blieb Godnn bei der Mutter, um auf die Rücktebr oer Abwesenden zu warten. Nach kmzer Unterhaltung soll er Iran Brid: man beim Hnls gesagt und zu Boren geworfen haben, um dieselbe angeb ich t vergeivalti gen. Tie Hülierm er Iran brachten jedoch mehrere born herbei. >vo raus der Unholo eilncht ergriff. Cr war jedoch er einige Häujerge vierte weit gekoinn en. als ihn Poli zisl Batcman verl'.i'v-lc. Im Grobe ist Ruh'. Herr Jacob Spielinann, sen., ans dem Western Iriedhofe zur letzten Ruhe gebettet. Hr. John G. Wacker hanser an? der London-Part Ee° inetery beerdigt. Unter zahlreicher Betheiligung von Leidtragenden ivnrde gestern die ir dischen Ueberreste des am Tonnerstag im hoben Alter von 80 lahren ver siorbenen Hrn. Jacob Spielmann, ien., au? dem Western Iriedhofe zur letzten Rübe gebettet. Eine überreiche lülle der herrlichste Bliunenfpenden schmückte den Sarg, beredte .Kunde ablegend von der Achtung und Be liebtheit. deren sich der Verstorbene in weiten .Kreisen erfreute. Pastor C. W. Locher von der deutschen lnth. St. Matthäi Kirche amtirte im Tranerhause und ans dem Iriedhofe. Als Babrtnchträger erwiesen dem Todten die letzte Ehre die Herren: John Stephan, Lonis Schmidt, John Smith, Eonr. IrieS, I. Michel und I Albrecht. Hr. Spielmann wurde am 7. Jan. 1828 in Büdingen in Hessen Tarin stadl, Teutschland, geboren und 'än derte im Alter von 20 lahren ach Amerika ans, wo er sich in Baltimore niederließ. Im Jahre 1887 verheira thete er sich mit Irl. Elizabeth Weli rer, welche ihm vor!> lahren im Tode vorausging. Er führte lange Jahre hindurch eine Gefnüsehandlnng im Lerington Markt und zog sich vor fünfzehn Jahren in's Privatleben zu rück. Zu den Hinterbliebenen zählen vier Söhne, Henry, Charles, Herman und Jacob Spielmann, sonne drei zehn Enkel.Kinder und zwei Urenkel- Kinder. Tas Begräbnis; wurde von der lir ina E. Schlonian Sons geleitet Io h n G. Wackerh a n s e r. Tie Beerdigung des am Mittwoch im besten Mannesalter ans diesem Leben abberufenen Hrn. John G. Wackerhanser fand gestern Nachmit tag vom Tranerhause, Nr. I >7, Süd- Bentalon Str., ans statt. Ein nnge i'ähnlich großes Tranergesolge gab dem Verstorbenen das Geleite zu sei er letzten Ruhestätte ans dein Lon don Part Iriedhofe. Prächtige Bln inenspenden deckten den Grabeshügel, unter diesen ein Eirkel von der „Milington Loge Nr. l!!", des Or dens der Ireiinanrer, ein Kranz vom .Garsield Camp Nr. I" der Söhne der Veteranen, ein prächtiges Bln inen Arrangement von den Polizisten des südwestlichen Distrikts und ein ebensolches von dem „Irederick Ave. Verein". Sämmtliche genann ten Vereine waren durch Telegatio neu vertreten. Pastor Timotheus Lehmann von der deutschen lntheri scheu St. Johannes Kirche an West Lombardstraße sprach im Traner Hanse und am Grabe tiefempfundene Worte des Trostes zu den Hinterblie bene. Als Bahrtnchträger snngirte lechs Mitglieder der obengenannten Ireiinanrer Loge. Tie Traner Cere inonien am Grabe fanden nach dem Ritus der Ireiinanrer statt. Hr. I. B. Wippert leitete das Lei chenbegängniß. Tas Ie st de r gold en e n Hochzeit feierte gestern der 71 Jahre alte George M. Mangcr und dessen nin ein Jahr jüngere Gattin Elizabeth, geb. Beck. Tas Jubelpaar ivnrde von vielen Seiten beglück wünscht und beschenkt. Pastor Timo theus Lehmann von der deutschen lutherischen St. Johannis Kirche an der Wejl-Lombardsiraße, erneuerte das Ehegelübde. Tie Eheleute wur den am 21. Oktober >B7B vom Wa sior Brandau in der deutschen luthe rischen St. Johannis Kirche zum Bunde sür's Leben vereinigt. Hr. Manger ivnrde in Hessen-Kassel und seine Gattin in Bayern, Teutschland geboren. Sie kamen im Jahre 1810 nach Amerika. Ter Ehe entsprossen vier Söhne, George M., I. Ired., I. Adam und Wm. H. Manger, und drei Töchter, Iranen I. W. Plitt und I. H. Krans und Irl. Annie Manger. Hr. Manger führte Jahre lang eine Schweineschlächterei in Nr. 78, Garrison Laue; er zog sich vor zehn lahren vom Geschäft zurück. Hn n debi ß. Herr Irank Perry von Nr. l l'ill, Nord Collington Ave., berichtete gestern der Polizei des ord ösllichen Distrikts, daß sein vier Jahre aller Sohn Leroy von dem lorterrier der Iran Katharine Bittckrs von Nr. l 10.7, Nord Eollingtö'n Avenue, in den Mittelsinger der rechten Hand gebis sen wurde. K o in in tvordasCri in i n a l geeicht. Ter 70 jährige August Nib von Nr. 1120, West Loinbardstr., ivnrde Samstag vom Kadi Loden in der westlichen Polizcistation unter der Anschuldigung dem Gerichtsversahren überwiesen, angeblich von Hrn. Ir. I. Lnbbeinonn von Nr. 1-7, Süd-Schrö derstraße. drei Leitern im Werthe von PII gestohlen zu haben. Pnssr zur Reise ins Ausland bc sargt E. Raine, Nr. 412, Ost-Balti uivrcslraßc, nahe Custvm Hause Ave. Aus Prrcinskrrisr. Erfolgreiches Ansternrösieii des„Bsttz. ger Gesangvereins" im „Libertn- Park." Trotz Regenweiler ein guter Besuch.—„Germania Turn verein" stattet dem „Columbia- Turnverein" von Washington ei neu Besuch ab. Trotz des gestrigen Regenwetters hallen sich zu dem Ansternröslen des „Metzger Gesangvereins" ii„Liberly Park" an der Easlern Avenue Road gegen P.Uli Personen, darunter auch zahlreiche Tarnen, eingefunden und dieselben hatten es nicht zu bereuen, dem Wellergoll Trotz geboren zu ha ben, denn sie verlebten einen ans nahmsweise genußreichen Tag. Neben den saftigen 'Bisten, die servirt wnr den und zu denen Gerstensaft in Hülle und lülle vorhanden war, gab es Unterhaltung aller Art. Tie inäiui lichen Ausflügler ainüsnten sich beim Kegelspiel und das jüngere inännli che und weibliche Geschlecht bnldigle dem Tanzvergnügen. Dazwischen lw Ben die Aktiven des „Metzger Gesang vereins" frohe Lieder erschallen. Sie brachten unter Leitung ihres Tinge len Pros. H. Krüppel neben anderen die Chöre „Ter Tag des Herrn," „Wer hat Tich, Tu schöner Wald"nnd „Mädel ruck" zu Gehör. Tie Festlich feit nahm bereits in l> Uhr Vornüt tags ihren Anfang und endete erst ge gen 8 Übe Abends. Unter den Gästen des Vereins befanden sich starke Tele gationen vom „Thalia Männerchor," „Arbeiter Männerchor," „Arbeiter- Liedertafel" und „Canton Lieder kränz." Tas Arrangements Comite bestand ans den HH. Job. Lütjerath. Peter Mejserschntidt, John Müller. Eonrad Bodenbender, Henry Tingel dein, Ired. Stapf und Irederick Nor den holz. I n Wa s h ingt o n ans Be s u ch. Etwa 78 Mitglieder des „Germa nia Turnvereins," darunter .7.7 Mit glieder der Damensektion, fuhren ge stern Vormittag um 8 Übr in einem SpezialWaggon der „Elektrischen Baltimore, Annapolis und Washing ton-Bahn" nach Washington, um dem „Eoluinbi-Turnverein" einen Gegenbesuch für dessen Besuch in Bal timore abzustatten. Tie Ausflügler wnrden in Washington von einem Tcmien Comite in Empfang genom men und nach der Halle des „Co lumbia Turnvereins" an der 7. und L-Straße geleitet, wo ihnen ein Im biß servirt wurde. Nach demselbeu wurden die Sehenswürdigkeiten Washington's in Augenschein genom men. Tann ging es zurück nach der Turnhalle, wo ein gemeinschaftliches Tiner eingenommen wurde. Wäh rend desselben wurden Ansprachen ge halten von Professor Stanlioft. erster Sprecher des „Columbia Tiirnver eins," Wm. Mann, Sekretär, und Iran Regina Amberg, Präsidentin dieses Vereins, und Iran Panline Walther. Erwidert wnrden dieselben 'siir die Baltiniorer durch Iran Ca roline Lieder, Präsidentin deS Ta inenvereinS, Hrn. Henry Hosferbert und Anderen. Nack aufgehobener Tafel folgte eine Antomobilsahrt und nach der Rückkehr von derselbe ein Eonnners und Tanz. Hochbefriedigt von dem Aiisslng und dem glänzen den Empfang in Washington traten die Baltiniorer nin U> Uhr Abends die Heimfahrt an. Tie Arrangements für de Ausflug waren von den Iranen Caroline Lieder und Elisa beth Hosserbert getroffen worden. Wieder die alte Leier. Abermals verschiedene Wirthe wegen Uebertretnng der Tonntags-Ge setze verliastet. Mehrere der Ar restanten wegen Mangels an Be weismaterial sofort ans der Haft entlassen. Nachdem es beinahe den Anschein gehabt hat, das; die Sonntags-Raz zias ein Ende nehmen würden, wur den gestern abermals mehrere dersel ben vorgenommen, objchon verschie dene der Arrestanten wegen Mangels an Beweisniaterial prompt auS der Haft entlassen wnrden. Kam gut davon. Gestern Morgen gegen l Uhr er scholl ans der Wirthschaft von Jacob Sf'ringer, Nr. 0I!0, loseplnne Str., lautes dachen und Stimmengewirr, so das; sich Sergeant Ch. Warlma und die Polizisten Sgnires, Porter. Tavis und Kahler, welche nach etwai gen Gesetzes Ueberlretern auslugte, U. einem Besuche des Lokals entschlos sen. In demselben sandcn sie schließ lich in allen .Zimmern des Hauses versteckt Einer war sogar bis oben auf's Tach gestiegen acht Neger, ebensoviel Negerinnen und drei weisze Männer vor. welche sämmtlich nach der westlichen Polizeislation mitge nommen wurden. Ter Inhaber des Lokals war zur Zeit nicht anwesend. ivnrde aber gestern Morgen in seiner Wohnung, Nr. 208, West-Cämdenstr., festgenommen. Er wurde Kadi Lo den unter der Anschuldigung des Spi rituosen Verkaufs am Sonntag vor cG.art. Ta jedoch sämmtliche Gäste angaben, nach Mitternacht in der Wirthschaft keine alkoholischen Ge tränke mehr erhalten zu haben, und sonst keine Beweise vorlagen, schlug der Richter die Anschuldigung nieder. Tagegen wnrden sämmtliche im Lo tale vorgenindenen Gäste wegen Ru hestörung um PI und Kosten gestraft. Ein gestörtes Spielchen. Als ein unerwünschter Zuwachs zu einer fidele Gesellschaft, die sich am .Kartenspielen vergnügten, erwiesen sich am Samstag gegen Mitternacht Rnndesergeant lameS E. Smith, Sergeant John P. Glenn und die Polizisten Launiger, Hvbbs und Hur ley. Tiest'lben hatte beim Passiren des Hauses Nr. 107, Süd-Eutawstr., verdächtiges Geräusch gehört, was -sie zu einer näheren Untersuchung des Terrains veranlaßte. Sie drangen in das HanS ei und fanden i einem .'.immer des zweiten Stockwerkes eine ans acht Herren bestehende Gesell ichast, die einem flotten .Kartenspiel che huldigten. Alle Anwesenden wnrden zu einem Ausflug nach der westlichen Polizeisiation eingeladen. Hier ivnrde gegen Hrn. Andrew Ram ioiver, von Nr. 120. W. Eonwaystr., welcher angeblich die genannten Räumlichkeiten gemietbet bat. die?ln icknldignng erboben, einen Spieltisch zu halten, während die übrigen Theil in'hmer als StaatSzengen festgehalten ivnrde. Bei dem gestern Morgen vor Kadi Loden stattfindenden Ver bör gaben sämmtliche Zeugen an, nicht um Geld gespielt zu haben, so das; sich der Richter in die Lage ver setzt sah, die Anschuldign,; abzuwei sen.' Ta es jedoch, wie erwähnt, bei dem Spielchen etwas sehr laut herge gangen war. erhielten sowohl Herr Ramsower wie seine Ireunde wegen Ruhestörung je P 7 Geldstrafe aufge brummt. Tüchtige Strafen für R uhestörcr. Trotzdem erst vor einer Woche eine große Anzahl von Negern in Jakob Berger's Restaurant, Nr. >l2l, Cent ern Avenue, wegen Ruhestörung ver hastet worden war. ging es am Samstag Abend in dem Lokal so lär mend zu, das; Rnndesergeant Riefner eine wiederholte Säuberung desselben für angemessen erachtete. Kurz vor Mitternacht ging er mit den Ser geanten Nelson und Barry und fünf Polizisten zum Angriff über. Nicht weniger als >7 Negerinnen, 10 Neger und auch l! Weiße wurden festgenom men und nach dem östlichen Stations hans gebracht. Polizeirichtcr Gar land bestraste gestern Vormittag die drei Weißen mit je ljtll und Kosten, 10 der Neger ebenfalls mit je Pill und Kosten und einen mit P 7 und Koste, während er l l Neger ohneßestrafung entließ. Tie drei Weißen und ein Ne- ger bezahlten ihre Strafen, während die anderen nach dem Stadtgefängniß abzogen. Im Sande verlaufen. Sergeant Bosch vom östlichen Di strikt betrat gestern früh die Wirth schaft von John Hennessy, Nr. AM, Eanton-Avenue. Ta er in derselben neben dem Wirth zwei Gäste antraf, brachte er Ersteren unter der Anschul digung des angeblichen Spirituosen- Verkaufs vor Polizeirichtcr Garland. Ta die beiden Gäste aber beschworen, das; sie in der Wirthschaft nichts ge trunken, sondern sich nur dort einge funden hätten, um zusammen fischen zu gehen, entlief; der Nichter den Re staurateur wieder. Keine Beweismittel vor handen. Sergeant Joseph Griffith und die Polizisten Milligan. Story, leidt und Begnelle drangen gestern Mor gen gegen kl Uhr in die Wirthschaft des Hrn. Adam Hartman. Nr. 82. West-West Straße, ein. Sie fanden in derselben den t>7-jähngen Louis Ben nett vor, der sammt dem Eigen thümer ach der südlichen Polizeista tion mitgehen geheißen wurde. Hier wurde gegen Hartman die Ani'chuldi gnng erhoben, alkoholische Getränke am Sonntag verkauft zu haben. Bei dem Verhör sagte Beiinctt aus, daß er nichts zu trinken erhalten habe. Unter diesen Umständen schlug Kgdi Leuns die Anschuldigung nieder. A blebe Gestern starb Frau Mary S. Knapp, Wittwe deS Hrn. Lonis Knapp. Tie Beerdigung siU- det morgen Nachmittag in 2 llhr vom Tranerhause, Nr. 2728, loster- Avenne. ans statt. In der „Highland Acadeiny" veranstaltet der „Badenia Männer chor" am Tienslag Abend sein Herbst- Eon,ort. verbunden mit einem Ball. Tas Mnsik-Comite hat für dieses Eonzert ein reichhaltiges und gutes Programm aufgestellt, und das Ar rangements Comite hat für alles klebrige, was zu angenehmer Unter haltung nöthig ist, Sorge getragen. 5

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6 Mlsgingtt'tt-Zgcntltr —de— "Deutschen Korrespondent," Wm. Haiinrmlinn, 1615 Mario- Strafe, N.-W. Lotnlbrrichlc aus Washington. B alli mor e r Turner i n Wash!n g t o n. Einen sehr angenehmen Sonntag verbrachten die Mitglieder des „Ger mania Turnvereins" vvn Baltimore als Gaste des „Columbia Turnver eins" in Washington. Nachdem die Sehenswürdigteiien der Bnndes- Hanplstadt in Augenschein genommen worden waren, vereinigle ein Bantelt in der Turnhalle die Gastgeber und Gäste an fröhlicher Tafelrunde. Pro fessor Werner Spanbost, erster Spre- cher des Washingtoner 'Vereins, hicckl die Begrüssnngsansprache. Andere Redner waren Scckrelär W. C. ckk'ann, Frau Pauline Ainberg, Präsidentin des Daiiienvercins, und Frau Pan tine Waltber. Seilen-- der Baltimo rer sprachen Herr Henry Hosservert. erster Sprecher des „Germania-Turn vereins und Frau Caroline Lieder, Präsidentin des Damenvereins des Ballinwrer Turnvereins. Tie-'Bat tiNiorer Tpeilnehmer a dein Ansslng nach Wafhingtvn fvaren: Herren Hy. Ho'serperl. Edw. B. Febnert, Cdtv. H Letzer, Hv. Theis, F. W. Nüst, Mich. Bett, Fritz Fischer, Ehns. Patzschte, R. Schweinsberg, Chas. Renwann. Cbas. H. Hofserbert, Chas. Bonhage, Chas. ü. Klemm, Geo. Sennhenn, Dr. Cdtv. M. Singeivald, Wm. Mar tens, Louis Neuniann, Geo. A. Vogel, A. F. Tragesser, Chas. Senbert, Jos. H. Letzer, Frank Grau, Albert Senn hcnn, Fehn Conrad!, Hh. Nothanh, Ernst A. Bett, Fos. '.vtcKonzie, Hohn Jensen, nl. Ende; Frauen Mary List, Ecksie Singewald, Annie Patzschte, Annie Vogel, A. F. Tragesser, Lizzie Senbert, Emma .iaiss, stN'ary Kaiss, Äk'ary Ende, '.Nargaret Letzer, Marie lFehnert, M. F. Fehnert, 'Maggie Loh mann, Fohanna Lingelbach, Cinnia Fanlhäiiel, Etara Kühne, Angnste Tbnrn, Lizzie Hosjerbert, Mary A. Kempe, ?lnnie Drerler, F. C.Schnillck, S. Seyler, L. Hanfe, st. Sennhenn, Tora Bett, Annie Kant, st. W. Baby lon, Annie Klieschiel, Herr nnd Frau John F. Kreis; und Familie: FrlS. Catherine D. 'N'cckter, Katherine Vo gel, Lena Hojferbert, Anna Conrad', Ecksie Walter, AlHerta .Kimball, 'Anna E Letzer, Rita C. Leber. Zii Cbr e ii v. Ster n b n r g'S. Rächften Donnerstag lvird Pastor Paul A. Mentzel in der deutschen ev. tutb. Eoncordia Kirche in Wafhing ton eine stebächtnissseier z Ehren des verstorbenen dentscheii Botschafters Speck v. Sternbnrg halten. H a n r st r ä n b e n d e (st eschicht e. Ein ltt säliriger Füngling Namens Robert H. Bnrchell, der angiebt, in Nr. 7Vt>, Fefsersonstrasse, Brooklyn, zu wohnen, erschien gestern, von den Füssen hinauf bis zum Kops mit Mo rast Pedeckt, ini Polizeihanptgngrtier in Washington und erzählie, zwei Männer hätten ihn am hellen Tage aus seiner Vaterstadt Brootlim unter Todesdrobmigen entführt, nach Rich mond. Va., gebracht und dort zum Stehlen gezwungen. Schliesslich sei er ihnen enlnstscht, nnd den Weg nach Wailstnglo habe er zn Fuss, zuriickge legt. Tie Poli;ei brachte ihn vertäu sig in einem Kosthans unter. Bci'i srvlflichc Rcigc. Der „Blücher' Bund Nr. 2t>, D. O. d. S. R," peranslaltet in der „Higlstand Academy" einen flot ten Ball, stahlrcstcher Besuch und angenehme Unterhaltung. Fn der „Highland Academy" vec anstaltete gestern Abend der „Blü chei Bmid Nr. 2'k D. O. d S. R.," eine Ball, zn dem sich sowohl die Mitglieder der Loge, wie anch zahl reiche Vertreter anderer befreundeter Loge und Vereine einfanden. Feder Einzelne der Erschienenen aninsirte sich ganz vorzüglich, denn der Ball war ein sehr migezwmigeiier und Istieb deshalb auch die Geniiithlich keit nicht ans. Prof. Witler's Or chester ivar nnerwiilstich im Ansspie len hübscher Tanzweisen, zn denen Alt wie Fimg das Tanzbein schwang. Dabei hatte das Arrangements-Cv mite nicht vergessen, einen guten Bis sen lind eine edlen Tropfen zur Stärkung bereit zn halten. Bis in die srüben Morgenstunden wurde ge tanzt, gescherzt und gelacht. Unter den Anwesende befanden sich Tele gationen folgender Logen: ..Liipow- Bund 'Nr. 5. D. O. d. S. R.," „Prin zess Fnlianc Bund, D. O d. S. R „Hermann Loge Nr. O. d. S. d. F.." nnd „Cckisabetb Loge. O. d. S. d. F." Die Comite'n waren folgen dermassen zusamniengesetzt: Arrange menLs Comite: HH. Hermann Mein Hardt und C. Schaltner; Empfangs Comite: HH. Fritz Himmelmann n. Fritz Batz: Tcmz-Comite: Herr Aug. Mohrmami: Thür-Comite: HH. Fol,. Ermer und Peter Hetzet. Bchcrzigciisivrrtlic Worte. Staats Einlvanderinigs Setrcckär Trappe über die Wasser-Anleihe. Ein Eingewanderte sollte ans Gründen der „Federation es La bor" nicht gegen die Anleihen stimmen. Fn seiner politischen Rede, die Staats Einwanderiings Sekretär A. F. Trappe am Sonntag Abend in der „Frohsinn Halle" hielt, ermahnte r> die stuhörer anch, für die Anleihe z stimmen. Er sagte über dieses Thema: „Heute Abend bin ich zn Flmen ge kommen, um mich mit Flmen über Wasser verstehen Sie recht über Wasser zn unterhalten. Man hat mir gesagt, es gäbe unter den intel ligenten dentsthsprechendeii Amerika nern des Westendes nochSlinnngeber welche gegen die Anleihen der Stadl für össentUche Verbesserungen sunt wen wollten. Sie und ich sind weht zur Geniige mit den Bestimmungen für Hie Anleihe von Millionen Dollars siir Anlage von Saiwncck hocken siir den verwehrten Gebrauch von Trintwasser vertraut. Feder an ständige Mensch in Baltimore stimmt für die Anleihe, und schon Das allein sollte alle Bedeuten überwiege. Tie andere Anleihe jiir unterirdische Drahlleitung ist eine gute Geldanlage der Stadt, denn die Verpachtung der unterirdischen Röhren deckt alle >!o sten nnd es bleibt iogar noch etwas übrig. Fi Fahre lli7 allein balle die Stadt einen Ueberschnss von der Anlage der Snbwaas von ca. P:! 7,- Ulm. Wasscr ist ein Thema, über das man viel sagen kann. Fch selbst habe es viel lieber an der Ansscnieite mei nes .uörpers. als innen. Bis jetzt habe ich nur einen einzi gen Grund gegen die. Annahme der Anleihen gebort, und zwar sagt man, dass, keine Slinnngeber an den Arbei ten des Neubaues beschäftigt würde, sondern Eingewanderte den 'Vorzug hätten. Fjl das ein Grund, gegen das Wobt und Wehe vo ig,)! Menjchen zn stimmen? Nein, nie mals, und besonders nicht bei Stimm geliern, die fcckhst ans Europa tainen. F allererster Linie haben dieStimni geher der Stadt durch Abstimmung aus Empsehlnng der Reform Liga vor einigen Fahren verfügt, dass die städtische Arbeiten stets an den min desliordernden Eontrattor vergeben iverden müsfen. Dadurch wurde der Stadtverwaltung die Hände gebnn den nnd den Eorporationen alle Pro fite, welche die Stadt selbst wache tonnte, überantwortet. Es war die ses eine echt republikanische Mass, reget, die sich an dem .Kleinbürger bisher lütter gerächt hat. Früher tonnte die Stadt alle solche Arbeilen selbst übernehme, und Fhr Stadt rath hatte volle Eonlrote über die An stelltnig von Leuten ans der Bürger schaft. Für uns Dentsche paszt es sich aber nicht, ans diesem Grunde gegen die 'Anleihen zn stimmen. Wir iniis ien weilherziger sein, wir müssen den Neneingewanderlen Gelegenheit ge ben, ebenfalls ein Aorltonn ien zu finden. Wir müssen den Geist der Unduldsamkeit ans Miseren Herzen bannen. Fch kenne einen Mann, der kam mit 27 Cents ans Locnst- Point an und wäre unter den jetzigen Gesetzen prompt wieder aus dem Lande dcc nnbegroiizten Möglichtoi ton gesagt worden. Dieser Mann steht heule vor Flmen und ist stolz ans seine E rnngeiiichast und sei amerilaiiisches B.ngerllmm. Daher Hille ich Sie im Rainen der Toleranz, für die fckiwebenden Anlei he zn stimmen. Fch eil- oiis niei nein Bureau, dass, im lernen Fahre .:!st>,lll>lt Men'chen an Amerika answanderlen nnd nur ungefähr 25tl.tillif im selben stcülraume her iwer tainen. Also da liegt dnrckiaus leine Gcckahr vor. Andere Städte geben Millionen von Dollars, ans, um schmutziges Filifzwafier siir Hansgebramb reim gen zn lassen, und liier wollen wir engherzig reines Trinkwasser weglan sen lassen, weil vielleicht ein armer Teufel ein paar Tage Arbeit und Verdienst nnden würde. Fn der Stadt Detroit, welche tanw etwas mehr als halb so gross, wie Baitimoreist, bat man ein doppeltes Pllmpwert eingerichtet, wn >iir die stntnnst, für die Vergröss.erniig der Eiitwobner.zalfl zn sergen, und wie schnell wächst eine Stadt auch ohne Einwaiiderinig! Glauben Sie nicht, dass es auch für uns nothwendig ist, etwas für unsere Rachlonimen zn thun? Haben uns ickit unsere Vor sabron den schöne Drnid Hill Part, den Palterfon Part und die riosigru Wasserworte gegeben, aus weichen Sie jetzt Flir Wasser betonnnen, und zwar durch natinckicheii stulani? Es ist beschämend für div Fntelligeiiz der Bürger Baltimore's, wenn die slädti scheu Beamten herumgebe müssen, um die Bürger nir Perbessermigen zu betteln, deren Werth sich in unserem Der Deutsche Cvrrrspondciit, Viilliilwn', Md., Diembt!'., dcn 27. Okwbcr l!>M. lckrnndeigeuttnnn widerspiegelt. Was ist Fhr Hans wertlf, fvenn Sie nicht genügend Wasser baden? Keinen Sclmss, Pulver. .Kein Dienstmädchen ans der Stadl gebt aus das Land, weil es dort lein Wasser im Hanso bat. Sagt Euren Hausfrauen, dass, sie für die 'Annahme der Wasser An leihen mitsprechen sollen. Fn Berlin und Paris werden Mil tionen verwilligl. um die Massen der Arbeitslosen zu beichiiiligen, nnd hier will man mit.Urähwintel Weisheit: nothwendige 'Verbesserungen vertun drrn. Feder Arbeiter an städtischen i Bauten ist ein E'onsnnieiit und giebt! den Verdienst für Nahrung. .Ztleidnng und andere Sachen ans. Daher sollte j jcder E'roc-erieinann. jeder Wirth, je der Schuhmacher, jeder Schneider, mit einem Worte jeder vernünftige Mann für die Verlage summen." Zu der Schwebe. Die R'schworeneii in dem Marine Prozess, in Beralluing. Während der Nacht eingeschlossen. Staats anmalt Owens wartet mit einer! lleherraschimg ans. Strenges Strafe siir eine Wirth. Der Prozess, gegen den Er Strassen Durchbruchs Eowwiffär Faines HS Marine, welcher angeschnldigl ist, ein Bestechung im Beirage von tj!lsl> an genommen zu haben, ist beendet. N j stein Nachmittag nni 5 Uhr zogen die t'-eschworenen sich zurück, nd da sie! sich bis ll Uhr Abends noch nicht ge einigt halten, wurden sie siir die! Nacht eingeschlossen. 'Bei den Schlnss.verliandlnngen tral j eure Sensation erster Rite zn Tage. Staatsanwalt Dwens erbrachte näm lich den Beweis, dass ein Blatt Papier eines'Bantckmches, in de! ans den Na wen des Hrn. Marine Eintragungen im Fahre UM, gemacht wnrden. die Wasserzeichen IMU auswies, also das Papier im Fahre Ustlkst noch gar nicht rrislirte. Mit dieser wichtigen Ans sage beschloss, denn auch der Staats anmalt sein Plaidoher für die Schw digsprechnng de-.- Angeklagten, den er in erbarinnngstoser Weise über die Kohlen zog. Die lebten stengenanssagen ww den wn l l Übr Morgens entgegen ge nomnien. nachdem der Staatsanwalt nochmals einen vergeblichen 'Bersuch grmachl balle, Leuns stachvw nnd Fesserso -D- D. Eotwrn, die beiden „Sclirantzengen", welche aiigehlicl, Obrenzengen der Unterredung Ro berlsvn's mil Rnsl gewesen sein soll tcn, zn vernehmen. Er Manvr !bo! v. Haves Ve schloss, die Argwneist.' siir die Berti,ei dignng, indem er Fehn L. Robertson, tvelcher sich seihst als 'Beslecher schul dig bekannt hat. einer herben Urilst niitenvarf. 'Nach ihm wartete Herr Owens mit der Sensation des Zages ans, indem er die Geschichte vom Bantbuch ausbrachte. Er bezeichnete die Theile, welche die Wasferniarte von UMU auswieso nnd in welchen Eintragungen unter dein Dalum von l!>s gemacht Ivnrden, dirett als Fäl scl'nngen. Fn BbZUg ms das Alibi, durch wel ches Marine zn beweisen versuchte, dass er füll am 12. 'Dtlober ant einer Fischpartie besnnden habe und folg lich nicht in Baltimore Howesen sein tonnte, sagte der Staalsanwati: „Dieses ist die heniertenswerllieste I Fischgescliichte, iveiche jeinats in einem bericht in der Stadt 'Baltimore er zählt wurde." Fhm erscheine es be senders inertivürdig, dass Marine nicht daran gedacht habe, etwas von jener Fischgeschictfte vor Mavvr Ma hvol zn erzählen, als dieser ihn nnd Wiclhaw ihrer Aewler enlseple. Die Berlhridignng wurde von fünf Gesichtspunkten ans geführt, erstens dass Marine das Geld nicht erhalten habe: zweitens, das; weder Rnst noch Wells glaubwürdige stengen seien: drittens, das; die Ant lagen einer bös illigen Absicht gegen den Angetckag len entsprossen: viertens, das; Rover! jon als angeblicher Mitschuldiger nicht tauglich sei, als stetige anizntre ten. und schliesslich, dass 'Marine sich aw lck. Oktober nicht in hiesiger Stadt mitgehalten hibe. Es wurden im Verlaufe der Silz nlig anch eine Anzahl Lennnindszeii ge vernommen, welche über den Elia ratler Rovertlon's stengnis; ab legten, und su' Alle wussten nur Gn trs von Marine zu erzählen. Unter: ihnen befanden sich: George KeniP: von der Portland Eenient Co.; Foseph M. Hagerl. Zbierarzt: Ediv. Lipps,! Seifenfaprilant: Richard Earolhers, Pliimber: Ehrislopber R. Watten j scheidt, Advotat: Folw E. Letvis, Eon traktor: George Ullerpangb. Eontrat tor: Fehn S. '.N'ote. Eonlrattor: H. Brady, Kolflen und Holz Händler: j D. M. Lartin, Eonlrattor: E'barles j Graut, Hansnialor und Dekorateur: Ebaickes O. Unigbt. Anstreicher: Wil liain N. Hildebrandt, Eontrattor: Ar tlmr P.'ossPnrg, Versicherniigs Agent; FameS E. Montell von der „General Paving n. Eontracting Eo.'st Föhn i S. Biillock, iüi Eemenl ckc'cbäfl lhä- j

ll ne! böt ie tra s e. Fi Ernninalgerich! ttinrde gestern i der Italiener Salvaiore Eioriola um i .AiNkstl bestrast und anss.rrdew zu nenn Monaten gesängniss oernrh eilt, tveil i er in einer Wirtbscha'ck an dci Stiles- Strasse Bier verkancke. oane ini Be- i sitze einer Licenz z iein ss ieir lvar das sechste Mak, dass, er aw eine übn- liche Ansclmldignng liin im Eriminal Ekerickit vdssgßiilirt >ow de !Mas s e d e Ell' alte, 'ii r ge i he i Ni/d i e st Fir m a Perla n g t. Ebatckes Koblniann nnd Ferd. L. 'Fischer stellten gestern im >!rriscke richt N'r. 2 einen Antrag Dir die Er i nenimng von ckN'asienvenl'alleril für dio gcckleiindiensl Firma Sniitb, West n. Lvons. da dioscckbe amnckckich insol tont sei und den Vilägerii, loelche An l.esiellte sind, je Plm >iir ckehäller schulde. Der Richter setzte den Ter min für die Antwort an' den lk N'o vewver fest. !Noch in a l's de r Lel> n e Fal l. Der Lelwe Ebescheidniigs Prozess lonrde geilern aberina! anige>oärit, als Frau Siisaiitia 'B. Lelwe, welche, inn Scheidung von Föhn W. H. Lehne j tckagl, vor Richter Sanis im Stadl ckericht eine Klage einreichte, um in den 'Besitz von einem Papagei und zwei Hniiden, welche ihr gälte ihr seiner ,steil schenkte, zu gelangen. Da Herr Lelwe gegenwärtig in Denlich land ist. hesinden sich die hewnszlen ck liiere in gewavrsain von Williani Lodlen nnd Williani Broivn. Der i R'icliter lmt geslcrn in der Angelegen liest noch leino Entscheidung abgege ben. Lan g in ieri g e i cli te. Die N'enzäl'tnng der bei der lebten! Walil der 7liierschnb gesellichail ab I gegebeneil Stimmen wurde gestern! im Eonmwli Pleas gericht sorlgesepl. i Wie auch die Entscheidung in diesem gericht anmälll. wird dennoch das Pnhlilnni nicht mit dem Ende ver schont, donn jede Partei ist enlsclilos lcii. im Falle sie verliert, an das Staat Appccklations gerichl zn ap tc'llirc'n. ll in Do d nnd Le P e n. Fn Annapolis nahw gestern der 'sst azess, gegvli Frank E. M'rFnfvre sei non zoplcher anz 2. April feine Rosnoirlvill 'Anna ess- grisii, zu Enrtls Ban versucl .den siA'orde.s im ersten grade'zzi ifberiührpn, wäli rend die 'Bestheidigiillg zu beweisen versucht, das; >ier'Mann >VHgPP kenheit nnd nervöser lleverreiztheik inchl Zurechnung,sfaliig ivar. Pvislkijl gcriltlicii. Eontrvlenr Hooper warnt die Ab zngstanal Evinmissivii, nicht ans volle U> Millionen Dollars g rechnen. Ein neuer Union- Bahnhof der „Pennsvlvania Bahn" geplant. Fn der gestrige Sitzung der Eonlratlvergepnngspehörde machte Eonlrotenr Hooper die anwesenden Mitglieder der Ahzngstanal Eoni inission darauf answertsaw, dass, der niedrige .Kurs, zn dem bisher Obli galioneii der 'Ahzngstanal Anleihe verkamt worden sind, bedenkend we niger als tslltl,lk>A> für die Kana lisirnngsarbeile verfügbar lässt nnd sie hiermit bei Ausgabe künftiger Eonlratle zn rechnen haben. Wenn die ausgegebenen Eontratte daher etwa ijZtl.lllili.llim erreicht baben. sollte eine Bilanz gezogen werden, tun zn slien. wie viel noch von der Anleibe nvrig ist, ehe neue Eontratle geplant werden. Ans die Empfehlung der Ahzngstanal Evinmissivii wurden folgende Eonlratle vergeben: Für die Rieselfelder an die ~'N'ew ?)vr! Evnlinenlal Pewell Filtralivn Ev.." PllON.tiNlin .-,lK> Arheitstagen fer tig zn sielten: Anffangtanal des ivesllichen niedrigen Niveaus siir Südwest Baltimore, Sektion l, an die „Metropolitan Eontracting E0.," öl llkkßl. in ckckO Arheitstagen fertig zn steilem Drnckröhren Ahzngstanal, von der Pnmvstation >wch Ehase und Durban, Strasse, an Ryan Reilln. Pbiladelpbia, PlasssßOlDst. in 275 Arbeitstagen fertig zn Dructröbre. an 'Warren F. Benzier V- Eo., Baltimores!jl2 Arbeitswmn'fertig zn stickten. Dli B ndget fü r t j Die Bndgetbehörde hat seht alle Voran'ckckäge der Tepartenients mit Am-iialnne des Stadtiiigenienrs nnd bvr Vartbeliorde dnrchgeseben. j Stadtingenienr Fendall legte gestern seine Voranschläge vor und als lebte folgen me der Parkbeliörde am Don erst ig Tie neuen Verbesserungen, j welcke i Fondall empfielilt, Iva j reu so wn'angreich. Dass diesolben an dew'ei! es mr nochmaligen Durchsicht nnd Ansmerznng zurückverwiesen wurde:- stur die liinst'nden Ansga ben ve: lss.it Herr feudal! PIOSM. P5t!>2.52.! i„ i'fsfK Darunter besän-i den sicb süi- Strasscnreparatureii' II Ii Ii ,M1.117> in Rath sallfond in It>i>si), und Pfiaslrruiig von i zungeii niid loi siädlifchriii d igen j thun, ji!l7..l!!st> l!stl7."M in l!lV!). j Stadlregiilf.'ior TbviiuiC legte seine bereits vom „Deutschen evrrespmu deut" gel.':'.:.De bev iil gungsfouds vor. reck' uuirde das To s filiueut dem Stabil eUlrob.'r ilte. ivieseu. niu die iSeselmiäsligleil dir i Eiupselilimg ücklir m'Uem elie ii geud iveiäie Schrille a.elbmi iverdeu. i Somobi der Malier i.'ie pouiroleur i Hooper malblen aber den boriteiag. den Ausland des fleeerichmv'- d,-.- Tilgnngsselids durch eme Eoiiunissioii angesehener untersuchen lassen, damit allen ei ivaigen .siveiseln ein Ende geinacbl i lvird. bevor eine Reduktion des iäln lich in den Dilguiigslond gl gibleu i den Betrages beschlossen lvird, D i e A nlei b e n. Ter Kamps nir die .'lnleihi'n inird vom Bl'ovor und seinen Helfern. wacker sortgeieni und täglich laiuen i ernintbigende R'achrichten im VR'an orr Bureau ein. Der s>rvi>igton Verschönrrniigs Verein bat die An leihen einlNnilnig indossirt. Ter von der Freibad Eoniniission ansgestat tele V!asser>vagen wird täglich inil Reden nnd slereaglischen Bildern siir die Anieilien bis gmi Wahltag agi tiren. lß'siern Abend ivgr der Bü-, gen an Drleans. nnd Bond Strasse, i Rente lvird derselbe an Ramsav und '.viarvanna Strasse sein Erscheinen machen, om Donnerslag im Brvad inau Fnsiilnt und am Freitag in „Haiiipden Hall." Die Redi.-'r sind die Herren Eugene Leveriug, W. A, Eiienbrandt, Dr. Fasepb E. Esschner, Oregon Milton Delinis, W. H. Mor ris und Pastor Th. M. Bradentopf. Der E e n trat Ba ls ho s. Die Eentral Bahnhofs Eannnis i iian ilielt gestern Nachmittag eine Sitzung im Mavors Bnrean unter Boriip des Herrn Francis E. Earen ab. Ewnrral der „Penllivlvania Bahn" Herr ERimhle Eatrvbe legte eine Plan siir den tlmhan des llnian Bahtilioses vor, der von Marnland lns Avenue gehen wird. Die Wartesäle, Bittelsslialter elr. werden sich säumn !ich ans dem Niveau mit den Slra ssei! hesinden und die Passagiere durch Fahrstühle ans den Perrvn ge braclit iverden, von ivelckiem ihr he treffender ,'fng ahgellt. Es wird ein in jcder Begehung moderner Bahn ho' inerden, dach muss, erst das siir den Ban nothwendige Ewld beschafft werden. Slnoolil die Eonilnnsion gitckt, dass die vorgelegten Pläne eine enorme Perhessernng gegen de jelg gen Union Bahnhof zeigen, ist der Plan eines Eentral Bahnhoies durchaus nicht ausgegeben worden, i Wie die „Peniisnlvania Balm" il> reu Frachtverkelir durch Baltitiivre regeln will, darüber bat Herr La trobe noch nichts verlauten lassen. B eileid s h e s ch l ü s s e. Ehesingenienr Win. F. 801 l von Washington hat an Ehes Horton ei neu Dankeshrios für die Blumen spenden und Beileidsveschliisse des Baltimore Feiierdepartemelits. die Nun anlässlich des AVlebens seiner rau gesandt ivnrden, gesandt. F n R' oseiise s s e l n. Fräu lein ckilln Marie Sussner wurde ge steril durch Pastor tveo. Esmann von der deutschen lutherischen Eoncordia Rirckie mil .Rrn. William E. Schäfer egiin 'Bunde sür's Lehen vereilit. Die ckirannng fand im Hanse der Eltern der Braut, Hrn. Louis und Frau Marie Sussner. N'r. Llul, Fraiiris e.lr.. siatt. Als Brantsülirer siingir !e Hr. El>. Lon>fle nnd Branljungser >oar Frl. Marie Sussner, die Schive sler der Braut. Nach der Trainings Ecremonie vereinigten sich die Fami lien Mitglieder gi einer geiniilhlichen Feier. Das Brautpaar wurde mit lNückwünschen nnd kveschenten von cklal und Fern erfreut. Die NM wer inälillen traten gestern Avend ihre Hochzeitsreise nach N'orsolt, Ba., an. 'Alach ihrer Rückkehr iverden dieselben bei den Eltern der Braut residiren. Pasl v r als Erfind er. Pastor W. A. Erawsord Frost, der durch verschiedene Erfindungen so i die eines Luftschiffes, das alte Rings vorläufig noch nicht fliegen kann, und einer neuartigen Schreibmaschine schon vielfach hat von sich reden nia che, ist seht mit einer gaipz neuen Er illidniig an die Oessentlichkeit getre len. Es ist dies ein zweistöckiger Ei scmhahn SckilafwaggcNi, der in der ganzen' Eoiistrnlckio so einfach nnd praktisch sein soll, dass, dor geistliche grosse Hoffnungen ans denselben setzt. Alte r P a st o r g est orbo n. Pastor Fohn B. tgray. ein sriibercr Seelsorger der bischöflich prolestanli sck>en irche, verschied gestern Morgen nach längerem Krankenlager in der Wohnung soines Schwiegersohnes, Dr. Engene Donglas, N'r. BR. West- North Avetiiie. Der Verstorbene ivar i 72 Fabre alt und seit mehreren Fah ren theillveise gelähmt. Gcschufts-Wegweiser. Bäcker-, Cvnditor- und Hotel- Bedarfsartikel. Zeitluigen.^Zeitschriften etc. Bauuiaterilllien, Thüren, Zenster rahinen. Laden etc. ftostrr gl Co., Ilv und ll? Sll Fte. .Staats-Banken.^ Banken. nst -Col llp^agn ie Advokaten. Adolph tyutiicrlrt. Nechlotinwalt. Nr. 10, Ost P. Phone, St Puul e Llmdwirthschoftliche Geräthe und Sämereien. lstrlstlti! ch Turner Co., 21>5 Nord Pzca-Slrastc. Marnivr- und Graiilt-Werke. Plnnibing, Ranges und Seft'n. Dachdecken und Rinnen. Kupferschmiede und Plumbers. Feuer Versicherungen. B>„t. Sliachrlsor ch Co., lk und l 7 Chamber Eigenthums Agenten und -Händler. Hl'kschniied Zubehör. lk. Trott Pahoc Co.. 302 und 30 Nord-ah- Stratze Kohken und Holz. Schmncksachcii und Uhren. W >7. Z'Uller, 23 O!l I'alünwce-Slrasti. -Pfandleih Geschäfte. Pianos und Orgeln. ChaS. M. Stlrss, 0 Nord Vibertti-Straste. Wm. luabc rl Co., Pari l'lve. und Aayelle-Str. Papier Niid Papier-Diiten. Blechplatten, Metall etc. Lno, CouNi äl Co. (lncorpvrtrt), 13..15, Balderswn-Slrabe. Leichenbestatter. Friedhöfe. ,I'oudon Ztar? Ccmctcry," Office: 21 Wesl- Wrstcr Maryland Cisenbahn. l AdendS lukch A. Howrtt^ Uildillallieilunzl —der— Nervriischwächc nngsv'.slgl'ctl und schn'chlcn' Jeder sein e'.geuer Zlr>t. TiescS^aiibt^orl^nM^^ Hrivat-Ktinik, 1 Zl- h. Ave New Bori. N... In vetefe nenne man de „Eo,resvobet.- ,ledr4 DiDo.Sn Baltimore Transfer Co. Pässe gur fit eise in'S Ausland be sorgt E. Raine, Nr. 413, Ost-Balti morcstraßc, nahe Custoi Hvuse Ave 7 Norddeutscher Lloyd Damps-Schiffsahrt Nchc !7 T Baltimore d Brcmr. z k Tie solgkndcn neuen und erprobten, I! Postdampfer erster Zclaile werden, wt s 7 soig, von Baltimore elpedirt: z

weUe aiütr.Palsanc.Pret: st> von K 52.50 an. 'v Aw?lchendeirs-Paliage.Prei: o Baltimore nach Bremen L28.V0. Schamachcr L Co., 5 7. .->:.eir^. —oder— ss vNlee des ~Deutsche Correspondenten." l> HuMburg-Amerlku Plymvuth—Chrrbourg—Hamburg Doppclschraubca- Exprcß- und Passagier-Dienst. Hamburg Amcnka Linie, 41—45 Broadway, New Ärthiir W. Nobjon, 127 Ost-Bnltiniorc-Str. Merchnnts öc Miiirrs Transport. Co. T. 01. Mcst.'ci, ?>o>-l. Pier Üust Tstd tstäti-Ttr. steriuau und 1 e. BalNliiorr Daliipf '-s.'nckct^-Co. ISMWGMMw Täoltch. 7 Täglich, aufgenommen eonntall. Weltlich. Verl, Ml. oval erl. am. Chicago tvtaPiilä)..Täglich 12.10 31. 12.05 ?i. Cdiragu t>!cwurll. .Täglich >0 31. .30 N. Etiic Sl L. u. B-Hlg. .Täglich 7.S B. 8.00 Ciiic. i. Sl. lg Täglich !i.3 R. 3.00 N. Clnc. u Sl. ll Täglich 10.50 li. 11.05 Pitlslmrg Täglich 7. 5 ZI. 8.00 Zl. Pillsbucg Täglich 12.10 31. 12.25 31. Pillsli. u. Cleve! Täglich 8.00 R. Ptllsvurg Täglich 11.23 N. 11 32 R. u.^Wwft^... Tircl'r Vrrviudung" in der neue Uulo Station tu Waldinzlou mit alle silultch gehen- Waibwatun, verlosten Ml. Rohzl Slatlon: oä, 0.1.7. s?.Ui. i.-v 7t0.b0. Camden Slallvn 7500, -ti.l.ö. 70 00s 70 0, 3.00. 73 ff 74.00, .30, 75.00, 0.20, 7 00, 77.00. 8.0, 8.00, 3.0, 10.00. 711 00 Vorm.. 10 00 M.. 710.00. 10.05. 71.00. tjl.os. tot, 3.00. 7:!.'-. 71.00. .so. 70.00. V.OV, Ztechin.. 70.00. Ü.17. 0.0, 77.00. 70.00. 78.18 lv.tiä, l c.05. l 1.30 vd. chm"' Vorm., 73>U, 7.00 Nachm. nach Neuer TcriuiuiZ an der DreiundtwanglaNe Slraste, New Bvrl. bcankgi nach Hotel. The ler und Geschällod'strilt. er la ficht OcftNch. amden-El. Mtliohal. Scklastvaggons Tägl. 3., .kl. Parlor n. Diner Tägl. 7.55 ZS. 8.00. Parlor Ditwr.... Ausg. Co. l.öo B. S.S Barlorj Cvc!low. .äuSm 2m ll.stst Parlor, Speisen, Tägl. I.S3N ISSN. „Nodal limited" Tägl. 3.8 N. KS N. Coachts. Ttbila.. euög. So 5.00 N. 5.0 k N Coachev. PH lg '.'.Täg?.' 0.00 ästlk N. Tchlpäoaggru. Tagl. 1.00 V. l.lv N. Lokal-SchlaswaggruS nach New-Nort stnd da P!^Sl.^.ml 'l 50 ""der' lk'llN Mi. Rohal.Slal.on, C. 3- Wt. Bernon 3IZZ! Camden Stalion InsormatlonS-Vllreau, E. d P., El. Paul Bti, oder Md., llourtland 0720: I Nr. 520, Cüv-?raadwgv. Pt'nriilaiid Pcniisiilvaiiia Bahn. Passe zur Prise in's Ausland be sorgt T. Raine, Nr. 413, Lstßalti morcstraßc, nahe Cnstom Hense Ar.

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Verlangt Frauen und Mädchen. s" .iraiic. Verlangt Männer und Knaben. Allr drrl iiiile t.-iiipin'r ftotigc Sirlieil: ?el liam Nlibrri Hcriou, Nr. UOB, Aarl Naad, /aw kou. mso OINI Verlangt im Allgemeinen. van 4 vis 0 Mir. (1an27.111 Stellengesuche. Zn vcrmiethcn. und Zlcur. tSN> Nävi) Zu verkaufe. Ciariiivimi Vau laNii'ili' Mi

Bcsibk ein Heim. 180> Geviert Rvrd Eollüiglv Ave. Lriltftc Prdinliniiarn. (Scl'Mi.lMl) Spczial Notiz 2000 Geviert Mariiliind Ave. !u wclch-r oiriiiidvilici rasch im sÄrl!>c slrigl. oirorqe C. TliomnS. 7o.ol7 N!i>. Caiirtl. 207 V. iNvrilSli.'lMl!') M. I. Ghaptnan 08. AiilttcuiS-Alizeigcn. mn'mxi^ruN'"omi Tl!vü"8 Äib."' riiii.uilt' i umnM' Zim!-.""x'i/t'l>vli 17 iiiid k! ./'Ü kOkiei. so ei!.emS!ot''.'..7,!ii Ausnahme. „Man sagt, Herr Professor, Sie beherrschen alle sreinde .junge." „Nur zwei nicht, meine Gnädigsie die mei er Iran und meiner Schwiegernmt i ter!" AilfderSeknn d ä r h a h n. I Reisender kgeärgert über den niige 'ähnlich langen Anienthall zum Sta I tionsvorstand): „Warnni fahren Sie denn nicht?" Stationsvorstand: „Ter Tokonwtivs'llirer ist noch beim i Vespern." Reisender: So veran lassen Sie ihn doch, sofort seine Pflicht zu tliim." Stationsver- j stand: „Mit der kann man nöt so imispringe. vorgestern is er gar nöt g'fahre." Das Moticll. Skizze von E l s e B adel t. lSchlufz.) .tdalbert Büchner strich sich senf zend über das leicht ergraute Haar ein Schicksal, wie es gar Bielen be nimmt ist, nichts Besonderes und z doch wieviel blutige Thränen hol- j lcn die armen, heiszen. jungen Herzen j ircinen müssen, ehe sie lernten, sich zu j be'cheiden. ttls der Regierungspräsident im ."lrand Hotel du Ouirinal" in Rom ankam, war noch keine Nachricht von j Irn ingard eingetroffen. So begab c sich unverzüglich zu Professor >!ör j n.n fand ihn aber ausgeflogen. Er ivnrdo erst morgen von einem Besuch bei einem Ireimde in der Eampagna zmüilcr'.vartet. Wie sehr hatten die Schönheiten der ewigen Stadt Adalbert Püchner! sonsl zu fesseln gewuszt, heule trieb es! s ihn rnbeloS hin und her, ohne dasz er sie überhaiiiit sab. Seine Ungeduld wurde walirlich auf's Aenszerste ange- j spannt. Nach schlaflos verbrachter Nacht nahm er endlich das Tele gramm in Empfang, das die Nnknnst der Samen für den Mittag meldete, und so sehr die Stunden anch schli- che, der Z'lugenhlict kam. da der lug ans den Bahnsteig brauste und da waren sie. Angstvoll sprangen ihm die '.'lngen seines Tieblings entgegen und von fern schon rief sie, unfähig, sich länger zu beherrschein „WaS ist geschehen. Pälerchen O mein Gott, wie hast Tu mir Angst gemacht!" Toch er wehrte schweigend ab. küszte der Gräsin die Hand, die beiden jnn gen Mädchen auf die Stirn und ant wortete Bealrice anf ihre Irage, das; Iran und Sohn gesund feien. Tann legten sie die Jährt in daS Hotel schweigsam zurück. Aus ilmen Alten lastete das 'Ahnen von etwas Entfeh lichem. „Perzeih, Bealrice, wenn ich Tir Irmingard auf eine balhe Stunde entführe." Pater und Tochter standen einan der allein gegenüver. Stumm und schwer lattcte der Blick Büchner's anf dem schianten Mädchen, das bebend unter dem seltsam unerklärlichen Wesen des Palers wie schnldbewnszt die langen Seidenwimpern anf die rosige Wangen senkte, keine lärtlich teil wagend. Endlich vögann der Regierungspräsident: „Was bedenletöh Seine Worte: „Ich hätte Tir soviel zu erzählen, Pälerchen, abbr dabei nms; ich Tir in's Ange schauen Eine glühende Räthe ergos; sich über das Anllih des '.Mädchens, die Tider hoben sich, wie unter einem ge waltsamen Trnck und die dunklen! Augen leuchteten in einer solchen Ue bersülle selig reinen Glückes, dasz Büchner das Herz erzitterte. Und mm jubelte es von den jungen Tip Pen: „Ist es Tas, Päterchen, waS Sich Es klopfte, und dem anmeldenden ttellner auf dem Insze folgte Proses sor uönner, da der Präsident befoh- len hatte, das; man den Herrn unver- züglich zu ihm führe, wenn er käme, i Tas heisze lglückleuchten in Ir j mingard's Z'lntlih wich einer ficht lichen Perslimiming über die Stö rung, und mit einem leichten Neige des Hauptes wollte üe sich entfernen. Toch ihr Pater bestimmte kurz: i ..Bleib'!" Sie trat zurück, gerieth in eine j Tichtflnlli. die in brcckem Streif durch das Limmer schivamni, und sah j Plöhlich den Iremden dicht vor sich, staunend wie bor einer Pisiou. Er j foszte sich zweifelnd an die Stirn, s warf den scharf geschnittenen .üünst- j kerkops mit der ivallenden Mähne in j den Nacken und schaute und s j schaute „Herr Präsident mein gnädiges i Iränlein Perzeilmng. wenn aber bei'm heiligen Stpr ist s möglich. Tiefe lüge die Ha.- tung des Kopfes fein Blick wurde noch schärfer, pri'n'ender „nur die j Wölbung der Stirn und die Augen sind'S nicht: aber wnsl Er! fchüttelle das Ham l und lachte laut auf. „Und dabei babe ich Sie nie im Tebeu gesehen." Irmingnrd's sielender Blick suchte den Pater,, sie glanble sich einem Ir ren gegenüber, denn üe begriff abfo Int nichts von dem allen. Aber sie j ivagtc nicht, sich zu rühren, aus! Inrcht, den verme>ettichen Kranken! zu reizen, der noch inmier kopfschüt- teli.d, in ungläubigem Staunen sie anstarrte. Ta sragie der Präsident strenge: „Kennst Tu Hei i Proessor Kön er nicht. IrmingardN' „iß'ein, Pater, ge' en habe ich il> nie, aber in il> o :'luge stritten Mitleid und Ben'v erimg jeiiie Werke keni.e ich wm leht ging eS n ie Bersieben über die ausdrucksvoller ngo des Künst lers und hastig lc.! er ans Büchner zu. „Herr Präsidcol darum hatten Sie iolche Eile, ineinen „svrüliliug" ans der 2iiibsle>lug in N. zu entfer nen. 2lli nun begreife ich." Im pulsiv streckte er dem hochgewachsenen Manne beide Hände entgegen. Sas tlmt mir von Herzen leid, Herr Prä siden, und doch bin ich ebenso un schuldig daran, wie Sie. Tabei gleicht s das gnädige Iränlein dein icliönen l Irülilingstinde auf meinem E>eiäl sde mebr, als mein Modell. Es ist eine seltsame 2.'arrl>eit meiner Plian taiie. die dieses Unheil angerichtet. Selbstverständlich werde ich mit ein paar Pinjelftrichen die fabelhafte Relinlichleit zu verwischen wissen." Püchner drückte dem liebenswürdi gen Pümtler für seine Pereitwillig teit dankbar die Hände, dann aber schlosz er sein Eind in die 2lrme, eine Eentnerlast war ihm vom Herzen ge nominell. Wie war's aber anch mög lich. dasz er das das von seiner Irmingard hatte glauben können loseplia muszte ihm deii klaren Sinn ganz verwirrt haben. Tas „Geheimnis:" trat ibm am 2lbend schon in tiZestalt eineo jungen 2lttachee der deutschen Gesandtschaft, in Rom entgegen, und da der junge Herr eS angenehmer empfand, bei dem Pater des geliebten 22,'ädchenS, nachdem er sich ihrer .juilimmung vergewissert, mündlich um ihre Hand zu bitten, als in einem langen Ergnsz seiner Jeder, so tonnte Iran losepha bereite am folgenden Tage über ei neni mit kategorischer lckürze die Per lobnng ihrer Tochter mit einem wild fremden Manne kündenden Tele gramni in Ohnmacht fallen. E ine fun t e tel egra p h i sche Perhindnng durch den Urwald ist in Ondamerila seht hergestellt. Pon Eima in Peru ist eine Tralitleitung bi>:> nach Puerto Permudez in Pene zuela gesiiliert. Po dort nach Pgni tos, etwa>>i.oo 22,' eilen, geichielit die Perbindung, wie die „Teutsche Rund schau für Geographie und Statistik" mittheilt, mittelst Telefiuiken Sichlern. Tas frühere Projekt der Regierung einer Trahtoerhindung mit Rmütos innszte der ganz bedeutenden Schmie rigkeiten und.Posten wegen anfgege bei, werde. Ter Gesellschaft für drahtlose Telegraplche in Perlin ge lang es, die fnnkentelegraphijche Per bindnng. die nunmehr auf der gan zen Pinie eröffnet ist, innerhalb zweier Jahre herzustellen N a ch einer 2l n g a b e i m P a riser „Eclair" belaufe sich die Schul den der Hanptstaaten Europa'S zu famiiien ans 120,01iu 22>'illioen 2>,'ark s und erfordern einen lahreszins von 1800 Millionen Mark. Pen allen Tündern am stärksten verschuldet isi Irankreich mit 22,2 lii Millionen Mark, ihm folgt zunächst Rnszland mit 18, Ulli 22,'illienen. dann das deut sche Reich mit Itt.Boo Millionen Mark. leriier jchlieszen sich an Gros: britamiien mit 17>,780 Millionen, Italien mit 10,100 Millionen. Oest reich mit 8000 Millionen, Spanien mit 7200 Millionen und Ungarn mit 1800 Millionen Mark. Prrisc im Prxington Mintr. G e in ü s e. Tomaten. Peck 20—Plc. (Kurten, Tnhend 17>—20c. Popfsalad, Stück 2—uc. Möhren, Bündel 2 7>c. Sellerie, 2'. 7. -Bc. Rotlirüben, Bündel' 2 7,c. l Partoffeln, Peck 20—10 c. j Süszkartosseln, l/s Pect 8 10c. Pohl, Popf 7.—10 c. Plumentohl, Stück lä—27>c. Grüne Pfeffer, .Eorb 17, c 27>c .iwiebeln, fch Pect 8- 10c. Tauch, Tilhend 10—tüc. s Eymlings, Tuheiid 10—17>c. Eierpflanzen, Stück s—loc.5 —10c. Giüne Pohneii, Peck 2 2c. I Eiitfchälte Tiinabolmen, Quart, I Spinat, Peck 17 27c. lla. Giiinbo, Quart 10c. Romaine Salat, Stück 7 U>c. Pürbis, Stück 10—17 c. Q b st. leigen, Pfund 17—27>c. Grapefruit, Tnheiio 77>c.—PI 1 Eal. Orangen, Onhend llb 7.7 c. Eitronen, Tuhend 1> —17>c. Pananen, Tuhend B—l2c. Bananen, rothe, Tuhend 1.7—20 c. 2luanas, .S'.ück 27 27>c. .ilokosnüs'e. Stück 8- ->or. t'lepsel, Peck 27—Ic. >7 Pufchel 00 —77c. Partie Birnen, lckorb 27- 2.7 c. Md. Pfirsiche, Vlorb 27 —2.7 c. Quitten. Peck 70—OOc. Trauben, Evncoed, .ttorb 10- 1.7 c. Tranben, Niagara, .ttorb I7> 2>>c. Trauben. Eatawba, .Eorb 12 17c. 1 Tranbcn. Eal., Pfd 8 Uc. Et e f l ü g e l. Hühner, Pfund U'c. Hühner, junge. Pfund 17 lc. Perlhühner, Stück 2.7 c. Perlhühner, junge. Stück loc. Junge Taube, Stück 27c., Enten, alte, Pfund l7e. Enten. junge. Pfund lBe. Tiilkens, Pfund 2>>c. Fleisch. Pökel Rindfleisch. Pslind.. B—l2'/c, Rippenrvst (Rind. Pfund ll!—18c. Pvrterlionse. Steak. Pfund.. 22 27 c. Sirlain Steak, Pfund Ol—lBe. Suppenfleisch, Pfund >o—l2c. Schweinebraten, Pfund 17e. Schweins Eoteletten, Pfund tl!c. Schinken, Psnnd l!c. Schulter, Pfund >l l2e. .Kalbs Schnihel, Pfund 22 —27c. Kalbs Brust 1-s-Re. KalbS Brösihen, Stück 1.7—-20 c. Kalbs Eoteletten. Pfund.. >7—lBc. .Kalbs Gelier, Pfund 20 —27c. Tamm, Pfund 12c. Schmalz. Pfund 11c. Speck, Psnnd In—2oc. I i f ch. Rock, Pfund 1.7—20 c. Barsch. Pfund tBe. Buterfisch, Pfund lOc. Spots, Pfund lc. tsll.Nl>'"', PflUid ttT. Hake, Pfund !oc. Halibnt. Pfund >Bc Stör, Pfund 20c. Pi'ackerel, Pfund 20c. Barette, Psnnd >oc. Tachstarelle, Pfund I7c. Taylors. Pfund 12c. Flundern, Pfund IBe. (Gelder Peech, Psnnd >7c. Hecht. Pfund 18c. Harle Krabben, Sulzend l>"> 20c. Krabbenfleisch, Pfund 27c. Plansisch. Psnnd Inc. P ntterundCi e e. Stücklnittee. Pfund 28c. Ereamern. Rollenbittler, Pfund 27c. Eier, Tuhend 2le. Bn lti in vre Ma rktberichtc. P alti in o e e, 20. Ottaber I!>8. '.vi e Ii l. lunilir 27 I>!7 eiiischlieszlich Kaffee zu Paint und lck.'iül! Fässer zu (fliiitan. Tie Natirnngen waren lnie folgt: Winter (srtra lt.ill) Winter Clear -I.llä—-I.tk —l.tn Winter Patent l.B I.u.n Spring Clear I.lj.ö—t.li.n Spring Slraigdt l.llü 5>.W Spring Patent 5,.7>> 5.W (sitn Mills Pest Patent. >!.>>ll Higl> liZnide Patent.. 5,.W—... Higli Grade Straight l.üll lsl>oice s>anii!n I.liO Ertra lt.lt> —U.?.? Noggeninehl, mittelinäszigeS dis ausgewädltes.. 1.2ä t.ül Maisiuelzl, pro ll Pfd 1.85> —1.1>7> Piichiveizen Mepl, Pro ll> Psnnd 2.8', Weiz e n. ssnfullr l>2 l 1 Pufckiel: Persandt von den Elevatoren !8 'En schel: Elevatoren Porratli Puschel. Heutige Schluszrate: :>ir. 2 westlicher Spot U>l :>i'r. 2 rollier Spot... l>l >/s. N,!-", P'r. !t rotder Spot. lllüs. Uli' Steaiuer Nr. 2 Spot l>B>/^ Südlicher per Prove.. l>B Südlicher klasfifizirt.. Itü Tttoder MI-E Pioveinder ltn^ Tezeinder ll>2'!j lt>:! M a i 'ö. .jniiilir 2271 i Pn'chel: Persandt von den Eleonoren Ell Pu schell Elevatoren Porratli 28,,'7'> 'Bnfchel. Heutige Tchlujzratc: 2,' euer jüdlilt>er gelber.. —7E alir tlt,:^- scannar t! /z Haser .snsubr 121 Pufchel' aus den Elevatoren zurückgezogen 7,81! Pufchel: Elevatoren Porratli 218,8! I Puschel. Heutige Schluszrate: Weisser 2,' r. 2 5,2 7>2',5. Wcisier Nr. !i 7,1 7,1 E. Weiszer:>i'iz 1 7,1> 7,i!f7 l t'ienüfchter 2>r. !i l!i>/I 7>ii Puschel: Elevatoren Porratli l >2,811 Puschel. Heutige Schluszrate: Nr. 2 westlicher Roggen. 82. 8:;>N Nr. l westlicher Roggen. 80 80>/b 2tr. 2 Roggen 7!>'/2- 80 Säcke, je nach Qua lität 77. —BO Pertäuse ans der diesigen Effekten. börse. SIRSI Oäl.l. srciov CI -oiith Mcl ,/i,el. 87Zi, 520NN CiL,. .'4>4cr. !.2 I.B'z, j Ikiooii Nililcd Ciuk 20 1 tzeeoi) Tab, lla u. Ä Ver 422>^ Couf 77>,ft Ci.P.Z Prrw I. -er 42-ft, 4! 0 P Z Prciv Ciuk >4 UiZ^ G.P. Prviv 2>4> 4 viruiueS Crcck >5 n. I 71 Ncw-Aorker Aktienmarkt. '.'lis CD.ilincrS It-ii. Itftft Sliurriinu Irl 11, Irl Ca IS74§, IS7ZZ, Niiucviida Miiiiiiv l!U> 4V>^ SUlauNc Const Lilie NN/, NZZL Piilliiiwre li. Oliiv VBZZ Vft Cticlapralv u, Ohio 47 48>,j ikhica ii. NNou :!B>,Z l!8?Z LiMllrrs SrcurMr üIiZS Crte Criv I. Pld 41?, 44?, Iftrurrnl Cii'ilrlc ttZZft >44 j x.ielteru Union c>o>,z o>,z ZSeslinnboule >5l Co B?', P>iSroul> Cculral 22 SS 7

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8 NiitcrlinltiiiigS Wegweiser. "oa Clor" Vliude j AmdtV Ski Tonneiniiis iid Iliilrrgniig. Tonnenansgang U. AI M. j Tonnenniitergang 7 U. RA Mondnntergang li U. W M Abds. Hin!!, 7 U lü M. Mrgs. Hlnll, U 2'. M. AbdS. Tos Weiter. Hür Marvland und den Tislrikl! Eolninbia beute und morgen klar: srisclie südwenliche Baltimore war gestern wieder war nies Welter beschieden. Tie höchste Temperatur war 7l! Grad von 2 j bi: 7 Ulir A'achinittags und die nie j drigsie tll Grad nni Übr Ptorgens. A den anderen Bundes Weller- BeobachlnngSstationen ivnrden die solgenden niedrigsten Temperaturen verzeichnet: Eastpor. Ali, Portland Ali, Boston AI, Alban AT A'eiv Hark l! 2, Pbiladelpbia il, Atlanrie Eil l! 2, Wasbingto !2, Hat teraS 11, Ebarlotte AB. Wilniington >l, Ebarleston Abl, Tavannab llk), laelsvnville T, Hnpiter 71, Ken West j 71, Atlanta Itst Montgonier Ick. Neiv Orleans AB. Palestine 72, löal veston , Tt. Paul l>, Tt. LoniS 11, Pausas Eil Oinaba l'B, Hnron l!l, Bismarck tili. Willi slon B>. Havre Uli, Helena TA. Talt Lake Gl. Tenver 2A. North Platte! Platte UA, Todge Eiw so, Ainarillo und Oos Angeles AB Grad. „Diiriwcrri Vorwärts." Morgen, Mittwoch, de TA. Oktober, Ervssgs Bnll. tUlil i Ai Grabe ist Rnl,'. Hr. Av'ppli Tchindler ans dem „Oon don Part Ariedbos'' zur lebten Rnbe bestattet. Ter liei Aort Earroll ertrunkene löeorge W. Bkarville ans demselben Iwiedhof beerdigt. Rachdem Pastor A. A. Tterger ei ne feierlichen Tranergottesdiensl ge halten, fand gestern Rachnnttag unter großer Betheiligung von Oeidtragen den die Beerdigung des am Tt. Otto der verstorbenen Hrn. Aaiepb Tchind ler vom Tranerhanse Rr. WliA, Ost hsliajeslraße, ans ans dem „Oondon Part Ariedhos" statt. Eine Aiiüe prächtiger Bjnmenjpenden schmückte den Targ. Tie letzte Ehre als Bahr lnchlräger erwiesen dem Entschlafenen Mitglieder der „Willelsbach Tetlion Rr, l, B. R. V.." nnd des „Gering nia Eonelaves R'r. A. O. H." Hr. Tckiindler wurde am Avbrnar lAA! in Augsburg, Baer, geboren nnd kam im Aabre IA7I nach Arne rika, Teil ü7 Aaliren war er mit Aran Oonise, geb. Appel, verheira lliel. R'eben Oetzlerer hinterläßt er einen Zolin, Hrn. Hugo Tchindler, und iüns Töchter, die Armen H. Pitt und W. Garljide nnd die Arls. El srieda, R'orma und Vera Tckiindler. sowie drei Brüder in Baltimore, die HH Alois, Aranz nnd Ammannel Tchindler, einen Bruder in Teutsch land nnd einen in Elmago. Ter Ver storbene war Anschneide! von Berns, lö eor g e W. B,' arvill e. Gestern Nachmittag fand die Beer diginig des am Tonntag, den I.A. Ok teber, bei Aort Earroll ertrunkenen George W. B>arville von der Woh nnng seiner Mutter. Aran William Weaver, Nr. Ui!>, Osl-Oavaie-Ttr.. nns ans deni „Oondon Park Ariedboi' statt, nachdem Pastor Oewis A. Tbirlkeld von der biichösl. niethod. North Avenue Eirche einen ergreisen den Traiiergollesdieiin gehalten Halle. Aib e r t o. T ckz nlt e. Das Oeichenvegängniß des Hrn. Albert H. Tchnlte, ivelcher vor einige Tagen Telbnniord beging, fand ge stern Nachmittag von der Wohnung seiner Tchwester an Rose peinp-Ave nne, Tininnerville. ans statt. A> Tranerbanie amtirle Pastor E. W. 0 och er von der deutsche Tt. Mal thäi .pirche. und am Grabe hielt das „Ttar Tpangled Banner Eonneil Nr 1 l 7" eine Tranerseier. üßitglieder des letzlgenannle Eonpls snngirlen anch als Babrtnchlrager. Hr. Win Tchäjer leite'ie die Beerdigung. GmpttS' Tribut für Brünn Ertheilt Hrn. Taft schwere Hiebe. Iloosevelt's potiti!; Uvitijrvt. Unbegrenzter (sntliusiasttlns der Versnmmlnnff. Tic 'Vcrniiiiinliiiig iitrr dc Auspizic dcr „Hcdcrnliv of Labor" cinc bciiicrtcnsivcrtlir Tcincnistrntiu. Tniisciidc lucrdcii uvn dcr Ervstslrnstrii-Hallc- iucggrwirsc nd Ntrsiiiiinirl sich im Hrrir. Gvinpcrs tworlclr dri Präsidrntr Rvosrvrlt nd dri Präsidriit schnsts-Enndidntc drr Rrpiiblitniicr, Taft. Wirft dci Präsi dciitt Tciiiagvgtiitlmi vor. Brirsc als Brwcisr l>crin gcrcichl. Lobrcdc für dir Tciivcr Ccnivriitivn, wrlchr dir Hvrdcriliigcii drr Arbriler i ihrc Platsvri aiisnnhi. Hnr Hrcihcit nd glrichc Rrchte. Ei rälirriidcr Apprll dir niiabhäiigigcn Tlininigcbcr für Bra. Mit einer Anssorderung, in der toniinenden Präsidentenwahl solider rijch sür Wiliiain Apunings Bran zu stiinnien. schloß gestern Abend Herr Samuel Gompers, der Präsi dent der „American Aederation os Oabor," eine der henierkenswerlhe slen Reden, ivelche ivährend dieser Eainpagne im Anteresse des demo- j kratijchen Präsidentschafts Eandi dalen gehalten ivnrde. Tie Eroß- Ttraßen Biarktlialle, woselbst unler den Auspizien der „Aederation of Oabor" eine Versaininlnng im Ante resse Brnan's slattsand, ivar bereits eine halbe Stunde vor dem Beginn der Versammlung so voll gepackt, daß kein Mensch mehr hineingelangen konnte, und Tausende von Brvan- Enthiisiasten schaarten sich um den Markt, um verschiedenen Rednern im Aieien znpihöen. Herr Gompers erschien kurz vor 8 Uhr begleitet von einer Delegation, an deren Spitze Herr Edward Hirsch, der Präsident der hiesigen Ac'dc'i'ation, schritt. Ter Hauptredner des Abends ivnrde mit stürmischem Beifall begrüßt. Hr. Edward Hirsch, der Präsident j der „Aederation os Oabor", rief die Versaininlnng zur Ordnung: Er lest tele seine Ansprache mit den Worten i ein: „Wir sind Alle im Anteresse von j Wiüiain Hennings Bran hier ver sammelt." Stürmischer nnd langan l haltender Applaus folgte diesen Wor s ten. Nachdem Hr. Hirsch noch daraus hingewiesen halte, daß eine Versanini i lnng im Arc'stm slattsinden iverde, um j Niemand zu enttänsche, stellte er den permanenten Vorsitzer des Abends, Hrn. E. Oee, vor. welcher eine kur- ze Ansprache hielt, nnd dann den er slen Aeslredner des Abends, Hrn. A A O'Eonnell, den Präsidenten der Anternationalen Union der Maschinst slen. vorführte. Hr. O'Eomieil wies hauptsächlich ans die Thatsache hin, das: die Arbeiter diese Eainpagne zu v'nnsten B'van's entscheiden werden, ivenn sich die Tente i icht einschüchtern s laisen. Er zollte dann Hrn. Gom t crs für den von ihm eingenommenen Ttandpnnll einen hohen Tribut. Er lagte des Weiteren, daß töonipers sich nicht als Diktator auszuspielen wün übe und das: kein Mensch sich erdrei l slen würde, die Tlinime eines ande ren zu versprechen. Aber in diese. s Avlle sei es im Aniereüe der Arbeiter Organisationen, daß Brvan erwählt s iverde, da von seiner Wahl die Aoi'st besteh der Arbeileroiganisalione abhänge. Sprecher Eannon und der lepublikanische Eandidat >ür das Bice Präsidentschastsaini, Tl'erman. n iirden von dem Redner ohne Hand icknihe angefaßt, nnd jedes Mal. wenn s die Namen der Beiden genannt ivnr i den, zischle die AnHörer. Er ver sicherle die Aubörer, daß die Regie rung keiö Amt zu vergeben habe, ivel ches Hrn Gompers oder ihn selbst veranlassen könnte, von dem einge jchlagencn Pfad abznweichen. Tie Republikaner versnchten zuerst die Eliaraktere der Arbeiiersülirer zu schwärzen, und als dieses nichts nütz te. hätten sie es versucht, die Stirn inen der Arbeiter zu kamen. Sodann stellte der Borsitzer Herrn Taumel Gompers vor, welchem eine langanhaltende Ovalion dargebracht ivnrde. Herr Gompers hub also an: „Meine Al'bmide: Es giebt eine An zahl wichtige A>age. über welche ich heute Abend sprechen möchte. A er ster Linie möchte ich 'Almen empfeh len, für den Eongreß Eandidaten Tmilh zu stimmen. AG sehe an der Wand ein Bild vom vollen Eßkessel. A dieser Eainpagne sind Prinzipien involvirt, welche seltene Auslände ichmsen. Eines dieser Prinzipien be Der Dcutschc Correspoudcut, Baliimorc, Md., Dienstag, dc 27. Oktvbrr siebt darin, es verständlich zn machen, das; die Erwähnung des vollen lest tessels eine Beleidignng sür jeden in teiligenlen Lohnarbeiier isi. Henlzn tage setzen die Arbeiter den vollen Eß lessel überhanpl mir ans dein Papier. Tie Arbeiter dieses Landes sind in dessen keine Pessimisten, sondern Op liniisten. die ivisse, weslialb sie sich vrganisiren. Tie röiiiische Geschichte Übrt nns, ivie dos Patrizier- und Plebejertbinn geschassen ivnrde, da durch das römische Reich den ansivär tigen Heinde aiisgeliesert ivard, weil schließlich die Plebejer sich nicht da rnin tüininerlen, iver sie ansbenlete." Redner kritijirte daiin die Art nnd Weise, wie Gerechtsame an Corpora tioiien verlielien werden und wie ge ivisse gerichtliche Entscheidungen abgc gebe werden. „Hesserson." fuhr Redner fort, „sagte, daß Wachsamkeit der Hort der Hreihei! ist, und ich jebe, daß die Ar beiter ankgeivocht sind, inn die Hrei beit gn bemabren. Wenn jemandem die Hreiheil geraubt wird, so wird die'elbe gierst den Armen iveggenoin inen, Hn tdüii wurde das Therinan Anti Trusl-Gesetz angenomine, nm deni willkürlichen Vorgeben derTrnsls Einhalt z tbnn, nnd nun baben weise R'ichter entschiede, daß die Arbeiter Organisationen als Trusts gebano liabt iverden könne, Ha, ein tönt achte ging soweit, daß der Arbeiter pi Geldbußen nnd töesäiignißbajl vernrtbeilt werden könne, weil erzn einem Trust gebört. Tie Alle sind Trust Magnaten nnd ich bin der 80ß- Trnsi Magnat. Gelächter.) Rieine Hrau glaubt allerdings nicht daran. Hr. Tast sagt allerdings, daß wir das Recht baben, unszn organisiren. Aber wozu? Vielleicht dazu, daß wir Loblieder iür den Präsidenten singen oder nns gegenseitig bewundern? Rein, wir wollen nns nur organisi ren, inn unsere natürlichen Rechte, inisere Interessen und unser fleisch nnd Blut pi beschützen, welche von dm Oberbniidesgericht ignorirl ivnr de. Hr. Taft bat erklärt, daß er mich ignoriren und lächerlich machen wer de. Er macht mich nicht lächerlich, sondern die, welche liinter mir sieben. Hr. Tast wgte, daß ich bei Almen über ibn gelogen babe. Er sollte als ebeinaliger Richter spezifische Gründe baben. Wenn er mir Beweise er bringt, werde ich öffentlich Abbitte leisten. Erbringt er mir aber keine solche Beweise, so ist es seine Sache, sich vor mir pi entschuldigen. Hr. Tast sagt, daß er viel sür die Arbei ter getbon babe. Tie tonnen da rüber selbst nrtbeilen. Ach babe ltt ans den 7,8 Aobren meines Lehens im Anteresse der orgonisirten Arbei ter gewirkt, nm Hlne Arbeitsstunden pi kürzen und angenebine Auslände in Abren Wobnnngeii zu schassen. Was liat Hr. Tast getban? Er stellte löinballsbeieble gegen Arbeiter ans j und sandte Arbeiter, ohne daß diesel ben ein löejelz übertraten, in das Ge sängniß. Er bat einen Präeedenz sall geschaffen, welcher von anderen Richtern in allen ibren Emtachten äbnlicher Ratnr angesübrt ivird. Als Bei'piel sichre ich nur den gegen mich erlassenen Einbaltsbesehl an. Es ist nicht gerade angenebm, in das Ge sängniß gesandt pi werden. Allein Gefängniß oder kein Gefängniß. ich iverde die brennenden Hragen des Tages erörtern. Ach bin entsetzt, wenn ich daran denke, womit Richter Tast die Ursache des vergangenen Paniks niotivirt, nämlich daß derselbe die Holge allpi großer Prosperität sei. Vor etlichen Monaten sagte er. daß die Arbeiter eine privilegirte Masse von Gesetzesüberlretcrn z iverden wünschen. Ticics in eine Unwahr heit." Er ging dann am vernhiedene An griffe von Teilen gewiper Aeitmige ein, nnd die Behandlung dieser An gelegenheit hatte viel Heilerteit im Gefolge. Tann ging der Redner ans die' Hra ge der Geschivorenen Prozesse üder, indem er erklärte, daß Arbeiterfragen mir vor Geschivorenen von einem un parteiischen Richter verliandclt werden sollten und Einhaltsbeiehle nicht am Platz seien. stHaben Tie davon ge hört, daß Eintzaltsbefetzle gegen Diebe und andere Spitzbuben ausgestellt wurden? Nein! Tollte ein solcher Einbaltsbesehl aiisgcßell! iverden, würde schließlich doch de: slngellagte nicht wegen eines ihm zur Last geleg ten Pecbrecheus prvzcisiit, wildern we gen Mißachtung des Gerichts." Weiter führte Hr. Goipers ans: „Hch habe das Pergnügen gehabt, bänsig mit dem Präiidente Roose velt eine Anzabl fnndamentalcr fra gen des Rechts, der Gerechtigkeit und der moralische und sozialen Enipor bebnng zu erörtern. Bei diesen Be sprechnngen war anch von den Ein griffen in die persönlichen Rechte und die menschliche Hreiheit durch die Gc richte im Wege des Mißdranchs der Estihaltshefehle die Rede gewesen. Ter Präsident hat nicht immer inei neu Darlegungen beigestimmt, doch niemals hat er. ehe srine kürzliche Auslassung in dem Bliese an Sena tor Unor kam, auch nur angedeutet, geschweige denn die Beschuldigung er Hoden, daß irgend Etwas, das ich he fürwortete, „gesetzlos, gefühllos, des potisch, hrntal und hösartig" sei. Tie Rechte, für die unsere Arbeiter käm psen nnd die nach hcsten Mästen ver theidigt und befürwortet habe, hat er ißoosevelti ivährend der letzten Hab re ebenso gut gekannt, wie jctzt, Ivo er in ngerrchtserkigter Weise es unter nimmt. meine Arbeit, meine Motive nnd mein geitzliebendes Bürgerthinn mißzndeiilen." Hm Hebrnar dieses Hahres übber sandte Gompers, wie er weiter aus führte. an Präsident Roosevelt ein Ereinplar des „Amcriean Hederatio nist," enthaltend das Kapitel: „Ei nige nnividerrusliche Rechte des Ar beiters" ans George A. Alger's Buch „Moralische Neberaiistreiigiing" Mo rat Obslrain). Den Empfang der Heilung bescheinigte Roosevelt in est nein an ~M. Ttyr Mister Gomvers" gerichteten Schreiben, Hönes Kapitel ans dem Alger'schen.Buche /ist eine scharfe.Zlritik der.Gerichte des Landes wegen ibrer Entscheidungen in Bezug ans Rechte, Hnteressen nnd persönlich Freiheit der Arbeitnehmer, Hn sch nein Schreiben dankte Roasevelt sür Uebersendinig der Zeitung und sagte: „Es freut mich, daß sie van dein Arti kel in dem „American Hederationa tisl" Gebrauch gemacht haben: einige Eremplare des „Moral Overstrai" bade ich an die Oherlnindesrichter Mc Kenna nnd Tab gesandt." Das Aufhören der Freundschaft Rooscvelt's für Gompers wurde von Letzterem der Thatsache zngeschriehen, daß Präsident Raoscvclt. nachdem „Einlialtsbeiehl Richter" Tast ziini Präsidentschasts Eandidaten der re vnblitaniscken Partei ausgestellt war, die Beobachtung machte, daß das Ar bcil.rvc'lnin, welches oft von Potiti kern aingerant nnd abgelenkt wurde, jetzt zn dein Eiitjchliisse kam, sein Po tnni jclbsi abzuliefern. Tie Tbatsa che, daß die Arbeiter sich nicht täuschen nnd einschüchtern lassen wollten, bar den Präsidenten in verzweifelte und zvrnige Stimmung versetzt, nnd in seiner Wntb verstichte rr durch die schtiniinsle Art des Temagogenttziims den Arbeitgebern nnd den Geschäfts lenten die Hnrchi einzustoßen, daß ibr Eigenthum und ihr Geschäftsbesitz ge säbrdel sei. Es ist eine Mmdgebüiig vlniniächtiger Wnttz und Enttä schling, eine schreckliche Entwürdigung des liolien Amtes des Präsidenten der Ver. Staaten. Niemand ivird sich liinsichilicki der Zwecke des Hrn. Nvose velt lauschen lassen. Die Arbester und die freiheitslieben den Bürger sind noch nie zuvor, seit IGE, so anigebracht gewesen. Der „.Mnnvirnf sür H-reiheit" erschein ans's Nene. Damals ivar es sür die Union nnd die Abschaffung der Ne gerstlanerei, jetzt ist es für die Union, sür gleiche Hechle nnd Freiheit sür '.'Ute, löoinvers erttört, der Brief Rooscvclsts an Senator Kiior sei ein direkter nnd ipezisizirier Angriss onf die Arteiter. Nr sogt: „Ter Bor ivand. daß es gegen mich gerichtet, ist ',n dünn verschleiert, nni irgend He niond lonschen zn können. Er schlügt üder ineine Schultern gegen die Her zen der großen Mosse der Arbeiter nnd der anderen sreibeitsliebenden Bürger des Landes. Wenn die Ge richte nichi j,, die menschliche Freiheit eingrü'en ivenn sie nicht unternom men baden. Eorporations Hnteressen zum Nackilbeile des Volkes zu be> schützen, ivarnni bot denn Präsident Nooseeell die von Bnndesrichter Groß cilp verfügte Uinsioßimg der PAI.tME kXXI Geldstrafe gegen den Standard Oeltrnst als einen groben Ablstschlag der Gerechtigkeit bezeichnet?" Gompers betont, daß die Abschas fung des Einhalts Verfahrens nie nials vorgesckilagen worden sei: die Arbeiter wünschten nur, daß der Ein haltsbeselil seinen alten A>vecken zu geführt iverde, nachdem er von dem Schutze der Eigenthninsrechte zu ei nem Eüngrsts in die persönliche Frei heit entartet sei. Tie Gegner der Arbeiter Bewegung verfolgen den Aweck, die Arbeiter-Be wegimg in Verruf zu bringen, und Präsident Roosevelt schließt sich dem Geschrei an, unter dem Porivand, daß ich die Gerichte angegrissen habe. Doch bleibe ich bei meiner Behaup tniig. daß trotz großer Provokaiion ich stets meine Ansichten nnd meine Uritik vielleickit in kräftigen, jedoch in achtungsvollen Worten ausgedrückt habe." Sodann beantwortete Redner die aus ihn gemachten Angriffe, weil er nicht in Amerika geboren sei. Er sag te, daß der Geburtsort eines Mannes nichts mit seinem Ehanckter zu thun habe, daß er in ldi7:' Bürger der Ver. Staaten geworden sei und nur nach seinen Thaten beurtheilt iverden wolle. kolossaler Applaus folgte, als He. Gompers erzählte, wie die Vertreter der Arbeiter in Tenver von der demo kratischen Eonvenlion ans znvorkoni inende Weise behandelt wurden und ihre Anliegen unbeanstandet der de mokratischen Plattform eingefügt worden seien, ivährend die Republika ner den Arbeitern die kalte Schulter zeigten. „A dieser Eainpagne ist es die Pflicht des amerikanischen Arbeiters, sowie jedes Geschäftsmannes, sür William Hennings Bran zu slini inen." Vom Gefängnis! in den Tod. Ter Neger William Archer entwischt ans der Eanlon Polizeistation und springt am Hiiße der Elin ton Straße über Bord. HW nur eine dreitägige Gefängniß strafe abzusitzen. Ans Hnrcht verbrannt zu iverden. suchte nnd fand gestern der st! Halne alte Neger William Archer von Vir ginien den Tod in den Wellen. Ar Archer wurde am Samstag von dem Spezialpvlizisten Tenipse von der „Baltimore Ohio Bahn" verhaftet und in der Eanton Polizeistation ein geliefert, weil er angeblich unbefug ter Weise aus einem Hrachtzng fuhr. Richter Thompson bestrafte ihn mit P7> nnd .gasten und diktirte ihm drei Tage Gefängniß zu, weil er die Strafe nicht bezahlen tonnte. Ter Einsachheit halber ivnrde Archer nicht nach dem Eonnt Gefängniß abgeliefert, sondern kurzer Hand in einer Aelle der Polizeistation unter gebracht. Hn der Nacht von Sonntag auf Montag ivnrde der Neger von einer sonderbaren Anrchk befallen soll mehrere Male ausgerufen ha ben: „Laßt es nicht zu, daß sie mich verbrennen." Gestern Vormittag schien er jedoch wieder vernünftig ge worden 'zu sein und der Richter schenkte ihm den Rest der Strafe, falls er sich im Stationshaus nützlich mache. Er begann den Hnßboden zu waschen, als er plötzlich seine Bürste wegwarf und davonlief. Er eilte nach dem gohlenpier der „Baltimore- Ohio Balm" an der Elinton Straße und Avenue und sprang über Bord. Herr Hritz Davis von der l. Straße und Avenue machte ver geblic'.' Versuche, den Lebensmüden zu reuen, Tie Herren Harr George von Nr. :!N!l, l. Avenne, nnd Holm Hines von N. I2k l. Süd l. Straße, zogeil den Leichnam an Land, den dann der Patrolwagen des östlichen Tistritts nach der Morgne brachte. Archer war angeblich seit Ll Hahren Handlanger bei Pferderennen und wollte sich angeblich nach dem Pini lico Rennplatz begebet,. Tie Polizei von Eanton ist der Ansicht, daß der selbe irgendwo ein Verbrechen beging und fürchtete, daß dasselbe entdeckt worden sei. Hebbrk's rinzigcs Atelier. Wir habe nur ein Atelier in Balti more, nnd das befindet sich in der Etage zn ebener Erde, Nr. 321, Nord- Ga-, nahe HiglpStr. Kindcr-Pho togrnpliien eine Spezialität Keine Agenten und krineTreppcn zu steigen. Z. Hebbel. E. Erni, Geschäftsführer Theo. H. Diener K Co. 217 Lst-Baltimore-Straße. 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Von Herrn Vandiver, dein Staats Eampagne leiter, herunter bis auf die stündlich ein- nnd ausgehenden Ward- und Prezinttführer sind alle felsenfest überzeugt, daß icht allein der Staat Marvland als Ganzes, sandern auch die Ttadt 'Baltimore allein eine Mehrheit sür das demokratische Na lionalticket abgebe wird, Herr Van diver rechnet ans die normale denio lratische Mehrheit von acht bis zehn Tausend Stimmen im Staate, nnd im Halle der von dein deniotralischen National Eainpagneleiter Mack pro phezeile Laiidrutsch für Vrvan wirt lich eintreten sollte, wird die demo kralüche Mehrheit in Marvland Li!,lx> erreichen. Gewiß ist, daß die übliche republikanische Mehrheit im westlichen Marvland ganz hedentend herilntergeschnitten iverden ivird. Ter deiiiotratische Eongreß Eandi dat David H. Lewis hofft dort seinen republikanischen Gegner George A. Pearre zn besiegen. Dessen Mehrheit betrug in IGX! xx> Stimmen. Wen Herr Lewis ib thatsächlich de siegt oder mir die Mehrheit desselben ans ltXXi Stimmen hernnterschiieidet, dann ivird Das Herrn Bran auch hedentend Helsen. Tasselbe ist am Ostnser der Hall. Tort wird der de mokratische Eangreß Eandidat H. Harrv Evvington nach Ansicht des Herrn Vandiver mit einer bedeuten de Mehrheit siegen, und Herr Brvan wird fast ebensa viele Stim men erhallen, wie der demokratische Eongreß Eandidat. Herr Vandiver 'st überzeugt, daß wenigstens vier de nwkralische Eongreß Eandidaten in Marvland erwählt werden, nämlich H. Harra Eovingtan im ersten, H. Hred. E. Taltwtt im zweiten, Harr B. Wots im dritten und Hohn Gill, stin.. im vierten Distrikt. Hm fünften Distrikt ivird der unhesieghare repu blikanische 80ß des südlichen Marv land. Sdne E. Miidd. ivieder erwählt. Herr 'Vandiver sagt, es sei unmöglich, 80ß Mndd z besiegen. Hm sechste Distrikt, dein westlichen Marhland, hat der demokratische Eandidat David H. Lewis nach An sicht des Herrn Vandiver eine gute Chance, Herrn Pearre zu besiegen. Ter 'Briese des Präsidenten Rvose velt. in welchem er die Einhalts besebl Vill des Herrn Pearre nieder reißt. hat dort, besonders in Alle ganh Eonntv, Ivo die Arbeiter- Organisationen stark sind, ein ver wickeltes Verhältniß geschaffen. Er hat Tast geschadet und Pearre nicht genützt. Das demokratische H-ünfzehiier Co mite. bestehend aus den HH. Hrank A. Hülst, S. S. Hield, Edward Raine, Staatssenatvr H. Charles Linthicilin von Baltimore. Staats senator Blair Lee von Montgomerv- Eonntv, Staatssenator Artnr P. Gorma von Howard Eonntv, Dr. Bernard Mher, W. H. Ogden, Hohn Hubert, Wm. Eabell Bruce, Henr Hurst, Everard K. Pattison, Wm. A. Wheatlev, W. G. Winterhattoin und T. Herbert Tbriver, hielt gestern Nachmittag, eine Versammlung im „Eutaw Honse" nd besprach die Po litische Lage. Von allen Seiten wur de berichtet, daß die deiiiotratische Chancen in Marhland die anSge zeichnetsten seien nd sicher ans Sieg gerechnet iverden könnte. Keine Betrügereien. Wenn das republikanische Natio nal-Eoinite wirtlich ijl:',.txx>,ixx> auf gespart hat für EorrnptioiiSzwecke ani Wahltage, dann thut es wohl daran, seinen Cent von dem Gelde nach Marvland zu schicken, wenn es Marvländer Republikaner nicht in Gefahr brigen will, mit dem Zucht- Hans Bekanntschaft zn mache. Gon pernenr Erothers will nämlich das Eorruptionsgesetz mit aller Strenge durchführen nd deshalb in den letz ten Tagen vor der Wahl nnd am Wahltage überall im Staat Gebeim- Agenten anstellen, die ans etwaige Wallt Corrnptionisten fahnden sol lcn. Er hat den Generalanivalt Hsaac Lobe Strans um ein Gutach ten über die H-rage ersticht, ob das Cirkular der Papier Compagnie von Luke, Alleganv-Eonnt, Md.. an ibre Angestellten, daß die Erwüblniig Brvan's das Papiergeschäft schädigen würde, eine Verletzung des Eorrnp tionsgesetzes sei. Hällt die Antwort bejaliend aus, dann wird der Gon verneur den Staatsanwalt von Al legaii Eonntv eriiM', gegen jene Papier Eompagnie gerichtlich vor zugehen. Tistrikts Versammln!, g o n. Pier große Tistrikts Versanim lnngen iverden die Demokraten in dieser Woche in Baltimore halte, eine heute Abend, zwei morgen Abend nnd die vierte Tonnerstag Abend. Tie heutige Versainnilniiz findet im vierten Congreß Distrikt an Pennshlvania- und Älton-Ave. statt. Tie Redner iverden sein Gon vernenr Austin L. Erothers, Eon greß Eandidat Avhu Gill, jun., Ttaatsanwalt Albert T. I. Owens, R. B. Tippett nnd Er-Ttadtproiü> rator Wm. Eabell Brnee, der den Vorsitz führen wird. Tie Versammlungen morgen Abend finden statt im Broadwa Ast>tnt im dritten und in der Hollins-M'aikt halle für den 11., t. und A>. Distrikt. A der erste Versammlung iverden sprechen Eongreß Eandidt Harr B. Wolf, Er Generalanivalt Avb P- Poe, Thomas E. Weeks, A. A Allen baiigb: Herr Avbn Hubert führt den Vorsitz. Au der Versammlung in der HollinS Markthalle führt Ttaats senator A- Eharles Ointhicuin den Vorsitz und die Redner sind General anwalt Aiaae Oobe Ttraus, Eon greß Eandidat Aohn löill, jn., vom vierten, Eongreß-Eandidat Harr B. Wolf vom dritien, Eongreß-Enndidak töeorge M. Tniith vom fünften Di strikt, T. T. Aield und Howard Brant. Tie Versammlung am Tonnerstag Abend ivird in der „Böhnienhalle" an Ga nd Preston-Ztraße statt finden. Hier wird Herr B. B. ThreeveS, Vorsitzer des deniokrati scheu Ttadt Erekutiv Eomite's, präsidiren und Reden iverden gehal ten von E. E. Daniel von Nord-Ea rolina, Morrill N. Packard und deni Eongreß-Eandidateu Harr B. Wolf. Ter demokratische „Aairinonnt- Eliib" hält heute Abend anch eine Versammlung in seinem Elubhause Nr. BlTi. Aairmount Avenne. Es iverden dort sprechen Ttaatsanwalt Owens, T. T. Aield, B.B.Tbreeves, A. W. Thomas von Washington und Eongreß Eandidat Harr B. Wolf. Tie W a s s e r a P o st e l. Tie Eandidaten der Prohibitions- Partei, Eugene W. Ehasin für Prä sident und Aaron A, WatkinS sür Vice Präsident, kommen morgen nach Baltimore. Nachmittags wird den beiden Wasseraposteln im „Bel vedere-Hvtel" von de Baltiniorer Hülss Aposteln ein Empfang gegeben und Abends iverde sie im „Onceuin- Tlieaker" über die Segnungen spre chen, die dep Vereinigten Staaten durch die Verbannung aller geistigen Getränke erwachse würden. Ei n „f a l sch er" Krii p p e l. Ein pfiffiger.pnnde stand gestern vor Richter Beach in der südwestlichen Po lizeistalion in der Person des 1111-jäh rigen Eharles E. raus, ivelcher des Betlelns und Vagabnndirens ange schuldigt war. Er hatte, nm das Mit leid der Personen, welche er anbettel te, zu erregen, seinen linken Ann mit telst sechs Rards Verbandstoff so ein gewickelt, daß es aussah, als sei der selbe verkrüppelt. Polizist McElosk, dem die Erscheinung und das Gebah re des Mannes auffiel, verhaftete denselben, und als der „arme Aubv lide" in der südlichen Polizeistation ein wenig näher angesehen wurde, stellte es sich heraus, daß derselbe sich des Besitzes zweier ganz gesunder Ar me erfreute. Vor padi Beach gab er an. ein Veteran des spanisch-amerika nischen prieges zu sein, nnd erklärte emphatisch, daß man ihn nm seine Pension betrogen und er deshalb be schlossen habe, sich an der Welt zu rä chen. Da sich während des Verhörs herausstellte, daß praus erst im Juli d As. wegen einer ähnlichen Geschick, te zwei Monate im Staatsarbeits banse abgedient hatte, so glaubte Richter Beach. daß diesmal sechs Mo nate in demselben Oiiartier die rich tige Medizin sür den eigenartigen A>'- valideii sei dürste. „B r a n de ii b n rg" s ährt in v r g e n. Aür de Norddeutschen Olovd Tainpser „Brandenburg", der morgen Nachmittag die Heinireise nach Bremen antritt, sind bei der A>r uia Schnniacher u. Eo. soweit 2A, Zita jüten und etwa IG> 'Zwischendecks- Passagiere gebucht. Tpfer seines Berufs. Das Begräbnis; des am Soirntag Morgen nahe Telaware-Anction vom Auge Übersahrenen Schaffners der Baltiinore-Ohio-Bahn, William Baker, von Nr. klilü. Eovington-Str. findet morgen Nachmittag A Uhr vom Tranerhanse aus ans deni Western- Ariedhofe statt. Mitglieder der „Eok lins Division der Bahiischafsner" wer de als Bahrtuchträger snngiren. Schiffskarte von und nach Europa über Baltimore oder New-Aork, Kajüte oder Zwischen deck. Wechsel, ausländisches Geld, Creditbriese und Geldsendungen. Theo. H. Tieuer ck Co., Rr. ?17. Oft-Baltimre-Strße.