Der Deutsche Correspondent (Baltimore, Md.)
October 3, 1908

Historic newspapers carry the language, views and graphic reporting of their time, including racist content. They are shown to teen and adult profiles.

Page 1

s Heute k x klar und warmer, 7 iinispringciidc Winde. 7 I ZcS drr UcschnNslmu- LV/lAtf-lIITL 00. Tas Spar-Teparteinclit wird an Samsiagcn von 7 Mir NbciidS bis 10.IW Übends vfscn fein, (81—) -tl st-Baitilll urrSt ras, e. Teutsche Tparbaiik von Baltimore, Baltimore- und Entaw-Strasic. (?a4.l?z'"' -nvmeiflcr. Kummer Becker, Teutsches Bank- und Wcchselgeschiift, 2(i Sonth-Strasie, Teutschland. c?lvrN27—) v 0 Etadlirt l>. Farmers und Merchants National-Bank, South- nd Lombard Strasic. rrdienter ilederschusi W.NNU (sol> sollcltlrt. C i HtMlili Union Fire Insurance Co. ii. Ech^uncS.^jr.. Louis Birlmcher, T. Ttlcsinn, Lm. Deviin, W. I!. Nowier, E. M. Smith. Mol'l. Pei-ningwn, redt. A. Tolsietd. ilhur. Lies, Job H. Hüll, Wm. Holmeifter. (IlMiS—j Geschenke Art u Schmucksachen. oder Ihrem Sohne einen Ning- eine hr der e wird diesen hr? eine aagtnrhmc Er?ne rung n dieses lkreignih sein. W. I. Msser, Juwelier, 28 Oft-BeKimorc-Straße. (IS.) Conrad Curreh s Witsenerlll^mld^^KLofterbräu velier, als imporlirirs irr. gegenwärtig im Giihrungs-Prozcß begriffen. South lasz? Ridarlh. und Srott-Str. Hrnrirtt 04, csla2B.ili Beide Telephone. 859 olnmbia-Aveane. M -ch'l'lllj jv Ks hängt von Güte, Gehalt mid Reine ab. Gutes Bier kann X K nicht mit (R'winn gebraut wer- i K den. um billig verkamt werden V K zn können. Teswegen vertan- v K gen wir für V i H-B-S j

X Bestes Flaschenbier H.I.S.'Z fur 84 Flaschen V Es kostet mehr, G.-8.-S. v „Special" zn brauen, als das Tiirchschnitts-Bier, Tas Ger- X V sieimialz und der böbmische 7c Hopfen sind die besten im Markt, Außerordentliche Sorg- fält wird bei jedem Stadium X' K des Brauens und der Lagernng v K verwendet, um ihm das seine V K Aroma und milden Geschmack K zn geben, der dies Bier K überall beliebt macht. K Ccntral-Avr. und Fawn-Ttr. jßaltimore^Ohio Wir biete, Rauft direkt von, Fabrikanten. Kodshou-Mto IZabrit! Nr. >lB, Nord Para-Str. cZe'l2l.lUil!i>) Schumacher Foreman, Optiker. NN,' oll? Auswabl oplifchcr Waoren. Schumacher äc Forema, f Chronische Krankheiten! i Mernen-Krankheiten! i t l i Koter Mareigy, lluulM von !I Uhr Noiüm,, Ncdoldrr Nlohlzrlten !>oc. üa geehrte Put-'-lum wird ags die neue Sendung importirter deutscher und französischer Weine John Tjarks äc Co. r-xun, 1? Baltimore, Md., Samstag, den N. Oktober IWB. Von de kleinen Kerlen 7 von 2Tii Falire bis zu den T i X läniilichen jungen Leuten kleidc mit ciiirin V nuten X Urbtl jirhtr gnten!ttctstr-i>inck kür ciurn T „isuiizcr" Elten feine Sorte An -7 .füllt nd Nrberzieher bis I X T. H. 7 Ltnmpö Likrs, Brrivangcr ch- Co. j Rur am 11. LNodrr Ulli. Ter Laden der nmdc.!,ü.,dlcr. 7 Standard-Werthe. s.„o."awr°r. Ost-Baltimorc-Str. ft

Baltimore Ohio-I Eisenbahn. A Baltimore nach A und zurück Alik iZUllk, >rr „Nodal Simitkd-' aus- Fcdeu Tamstaq niid Zionntaq ZNile! für die Rucklabrl bis ÜTüiter- Wafdinglon, T. 0. . l'.ia. 7.1 N. B.avi i'.i.'ä i i..i sive'ndt Dr. I. W. Karttey lin.liil>iar Praxi. 1204, -ft.Aaette.!ral>r, b! 10 Aorm,, 12 bt S bd, lr!tti—) VepnbliltiUttsche Mitjsenversummlnng Achtb. Oscar L. Strans Hr. John Kronmiller, Hr. John Philip Hill —lm Mvincel; Samstag, F. Oktober, 8 I>r ?lbrndS. Achtb. Wm. F. Brüning führt den Borfth. olntr Miilik .'Nie sind cinnrladcn. orüf-cr dr Tt?a>S-iZo'inc'S. Wm, T. Plan, Pl'iig'.ci des Sladt-somlle S. (277> I-, natürlich. iinbkii sie btsleift nbcreiltl. In Npnihelcii zn ITiToTo) Wreym's -Mier. „oirr vll/ior 0,1.7." ln Baltimore gebraut. ?ll er nach den besten deutschen wissen schaftlichen Methoden. Pl.OO pro Kisir, abgeliefert. Atise Telephonk Wird Sheldon gehen Scine Nützlichkeit als Schatzmeister wahrscheinlich vorüber. j Temolrateii hängen seine Thäligteil als Mitglied von Trusts und Eor porationen an die große Glocke. Untersuchungen gegen andere republikanische Enmpagueleiteh im Gange. Hitcheock's Eonse renz mit Roosevelt hat noch nicht stattgefunden. Staatssekretär Root war im Austrage des Prä sidenten in New-Rork, Gestoh lene Roosevelt-Vriese, deren Per össentiichmig nian angeblich im Weißen Hanse fürchtet. New or k. 2. Oktober. Frank H. Hilcheock, Vorsitzer des repnhlika ischen National Comite'?', hat sich heute nicht nach Washington begeben, um den Präsidenten Roosevelt zu sehen, wie angekündigt worden war. Statt Tessen hatte er hier Eoufereu zen mit verschiedenen tonangebenden Republikaner, Später sagte er. die finanziellen Aussichten der Partei seien ermiithigend und Sb Eomite'n hätten die Aiisarheitniig eines Plans begonnen, durch dessen Anwendimg die Republikaner in verschiedenen Staaten, welche bisher pekuniäre Hülse vom National Eomile erwar teten. jetzt ihrerseits dem National- Eomite Beistand angedeiben lassen würden. Er (Hitcheock! erwarte, bin neu .Kurzem Washington zu besuchen, jedoch lediglich in persönlichen Ange legenbeilen, Wenji er seine hiesigen Geschäfte hft. morgen Abend erledigen könne, so werde er vielleicht ans sei nem Wege nach Chicago in Washing ton absteigen, anderenfalls aber müsse er seinen Besuch in der Bundeshaupt stadt bis nächste Woche verschieben, Herr Mack, Vorsitzer des demokrati scheu National Eomite's, machte heute ein Angriff ans Geo, R, Sheldon, Schatzmeister des republikanischen Nativnal-Evmile's, und erklärte, der selbe stehe zur Feit mit nicht weniger als >7 Finanz Gesellschaften in Ver bindung, Er erinnert daran, daß sich Gouverneur Odell in lll>2 anläßlich dieser Verbindungen weigerte, den Parteiführern die Nvmination Shel dvii'S zum Vice-Gonverueur z gc statten, Sheldon als Stein des A n st o ß e?>. N e w B o r k, 2. Oktober. -„Auf hohe Autorität" hin" wird heute mit getheilt, daß Präsident Roosevelt den Staatssekretär Root nach New-Bork schickte, um die (Zeitung der repiibli kanischen Eainpagne zu unlersnchen, und daß Root, als er gestern von liier in Washington anlangte, dem Präsi deuten meldete, das Hanvthinderniß, welches dem Sammeln repnhlikam scher Eaiiipagnebeiträge im Wege stehe, sei Schatzmeister Geo, R, Shel don. Ferner wird mitgetheilt, der Präsident und Hr. Taft hätten Ein wände gegen das Annehmen von Eampagnegeld seitens der Corpora tioue, mit welche Sheldon in Ver bindiing sieht, erhoben. Von anderen Eorporatioiien dagegen finde Shel don es schwer, etwas zn erlangen, Nachforschungen über die Verg a n g enheit a n d c rer E a m p a g n e l e i t e r, Neiv ork, 2. Oktober. —Heule Abend wurde in Erfahrung gebracht, daß das demokratische National Ev mite, nachdem die engen Beziehungen des republikanischen Schatzmeisters Geo. R, Sheldon zu vielen Eorpora tioiien an's (Acht gebracht hat. im Begriff ist. den Herrn William Nel svn Eromwell, Mitglied des republi kanischen Berathimgs Comite's, auf gleiche Weise blosziistelleii. Tie ge schäftlichen Beziehungen verschiedener anderer Mitglieder des republikani schen Berathung? Eomite's sollen später einer genauen Prüfung nnler morfen werden. Was über Herrn Eromwell's „Necord" als Mitglied von Eorporatioiien in Erfahrung ge bracht worden ist, wird noch ich! mit getheilt, jedoch weis; man, daß er mit einer beträchtlichen Anzalil von Com pagnien identifizirt ist. VorsitzerMack reist morgen Abend nach dem Westen ab, und bielleicht wird sich dann der geplante Angriff ans Eromwell ent wickeln. Maines Tuuca, erster Vice Präsi- deut der „American Federalwn vs! Labor," bestritt Herne in einer an H. F. Slefsingtvn, Vorsitzer des Arbei- terbiireau.' des deinotratischen Natio nal Eomite's in Ehieago, gerichtete len Tepesilie die Geriicküe. daß er sich von Samuel Gompers in seiner Ilm! te>stiitznng des demokratischen Natio ual Eomile' losgesagt habe. Geslolz l e n e R o osevel t- B rief e? Washington, T, E, 2, Ott. Man iimkett bier, daß am die gegenwärtige Eainpagne bezügiiche Briefe des Präsidenten Roosevelt ge stohlen worden sind, welche nun jeden Aiigeiidlick aus dem Stiiinp prvdnzirl werden möge, ivie die Archbold- Briese produzirt ivorden sind. Prä sident Roosevelt wümchl vor alle Tinge zu wissau, was das für Briese waren, von wem und welchen lii Halts. Es ist vielleicht wehr als eine Verimithimg, daß des Präsidenten plötzliches Schweigen Hrn. Brnan ge genüher durch den Umstand veran laßt worden ist, daß er befürchtet, izwiin er wieder loslegen sollte. läch le plötzlich jene Briese erscheinen und ihn ganz unangenehm in die Enge treiben, Teshalb soll Hilcheock zu nächst Rechenschaft ablegen. Ferner wünscht der Präsident zn wissen, wer bis jetzt Beiträge zum Eawpagne- Fvnd geliefert hat. Tas ist eine sehr titzliche Frage geworden, seitdem William F. Bi pan ja rücksichtslos ge wesen', die republikanische Heimlich keits-Praris au's Lickt zu ziehen und an den Pranger zn stellen, Obschon Präsident Roosevelt energisch genug erklärt hat, er hillige die Piiblizirimg von Eainpagne Beiträgen vor der Wahl nicht, nd Eandidat Tast ihm dies gehorsamst nachzuplappern jür gut befunden, möchte der Präsident doch gern eine Schwenkung in der Frage vornehmen, Zoen es anginge: aber ohne zn wissen, von wem die Beiträge geliefert worden, darf er es nicht riskireii, besagte Schwenkung zu machen. Fahlreiche Beschwerden sind im Weißen Hause darüber eingelau fen, daß Hitcheock so verschlossen sei, und daß eine unglaubliche Geheini nißkrämerei im republikanischen Hauptguartier herrsche. ilni sich über die Richtigkeit dieser Beschwerden zu vergewissern, sandte der Präsident in letzter Woche einen Vertrauensmann nach New Bork und dieser hat berichtet. Er hat die Per Hältnisse bei seiner Rückkehr als sehr imbrsriedigend geschildert, und dieser Bericht war die mmiittelhare Veran lassung für die Herbernfimg Hitch cock's. Fnzmischen ward der Unisland von dem Briesdiebstahl publizirt, und das hat den Präsidenten noch mehr irritirt, besonders weil ihn das da ran verhinderte, Brnan zn antwor ten. Was man Hilcheock unter Ande rem vorwirft, ist, daß er absolut im zugänglich sei, daß er so alle Ent scheidungen über die Eainpagne Poli tik iiwnopolisire, daß seine Mitarbei ter in seiner Abwesenheit völlig hüls mid rathlos seien, absolut nicht wüß ten, was sie thun sollten. Wegen ungebührlicher Po litischerThä t i g k e i t e n t lasse n. W a s h i ii g t o T, E,. 2. Okto ber. Als Resulat eine ihm von der (Zivildienst Evmmission erstatteten Berichts setzte PräsidenlNoosevelt spät heute Nachmittag Herrn Lincoln Aver als Eollektor des Hasens von Part Hiiron, Mich,, ab und delretirte auch die Entlassung Ehas. H. Taileiss als Spezialageute des Schatzamts für jenen Häsens, Tie Eivildienst Evmmission ronslatirte, daß sich beide j Herren ans iingebührliche Weise mit der Politik beschäftigt und mich die Tienstregeln in Bezug auf Auferle gung von Eampagnebeiträgen ver letzt hatten. Sollen n o ch reden hundert Fahr'. New ork, 2, Oktober. An läßlich der Eröffnung der Elektrizi täts-Ausstelluug im Madiion Sauare Garden wird die „Edison Eompaiw" mit einer originellen Idee aiifwarien, die unseren llieutelii vielleicht noch einmal großes Vergnügen bereiten wird, Tie Stimmen Edison'S, Gou vernein Hughes', Präsident Roose vclt's, Taft's, Bruau's und Anderer soll ans phvnographischc Walzen über irrigen und diese ein Jahrhundert lang in der Schatzkammer der Edisou- Gcscllschaft eingemauert werden. Tiefe „Verewigung" unserer zeitge nössischen mebr oder wenig großen Geister oder iveuigßeus ihrer Stim men wird auch ans die Sängerin Sedohr Rhades ausgedehnt werden, welche eine Arie in „Esveranto," der neuen Uuiversalsprache, singen wird. Ij' Weitverbreitetste deutsche F Zeitung südlich von 7 H Ncw-Aork. -7 I' lt ll ll l"> Nr. 277. iNo ch eine Erklärung Fvr nker' s. Einciuuati. 5)., 2, Oktober.-- Bmidesseiintor Fvraker Hot der „As- I socürie Presse" gegenüber die Erklä rnng abgegeben. dos Gesetz gegen ilni ongernfen iverde sollte, wenn er Unrecht gethon Hobe. „Tie fragen in dieser ganzen Angelegenheit, on ivelcher das Publikum betheiligt ist, sind folgende: Ob ich beschäftigt wor den bin, wo? ich nie geheim gehalten oder in Abrede gestellt habe, und, die Art der Beschäftigung, ob dieselbe ir gendwelche Beziehungen zu meinen Pflichten als Senator hotte oder mich in irgendwelcher Weise beeinflußt Hot," erklärt der Senator. „Alle diese Punkte." fährt er fort, „Hobe ich in meinen früheren Erklä rnngen vollständig beantwortet. Ich Hobe über die Bezahlung für meine Arbeil nicht geihrochen, weil es keine Vertheidigung wäre, z zeigen, daß die Summe nur klein wor, wen die Beschäftigung unpassend war. Wenn die? nicht der Fall wor, geht dieser Punkt Niemond etwas an. Wenn meine früheren Angaben wahr sind, und ich weiß, daß sie wahr sind, war diese Beschäftigung eine vollständig legitime, und deshalb fühle ich mich nicht bewogen, darüber mit Hrn. Heorst zu debattiern. Angesichts der Wichtigkeit des Tien steS jedoch, den ich der Gesellschaft er wiesen habe, deren Fähigkeit zu be zahlen und der unangenehmen Fol gen, die dieselbe für mich hotte, glaube ich, würde e? selbst Hrn. Heorst schwer iverde, nachzuweisen, daß ich zn hoch bezahlt worden bin. Aber selbst dann wäre eS höchstens Sache der Gesell schaft. sich zn beschweren, und nicht die Hrn. Hearst's." Roose v c l t' s Adjutant bc st o h l e ii. Tie Wohnung des Majors A. C. MeEaulep, eines der Adjutanten des Präsidenten Roosevelt, wurde gestern Abend von Tieben heimgesucht. Sie erbeuteten Juwelen und andere Kost barkeiten im Werthe von Pl-itXP Eoinpa g n e Beiträge de mokratischer Feitunge n. Ehic o g o. 2. Oktober. Ii de molralischeu Hauptguartier ist eine anssührliche Liste der Eampagne-Bei träge demokratischer Festungen be tonnt gegeben worden. Temnach ha ben die Beiträge aus dieser Ouelle bisher die Summe von PVl.ltKl er reicht. Eha ler für persönliche Freiheit. P o n g h ke e p s i e, N.-?)., 2. Okt. Vice Gouverneur Lewis Stnvvc sant Ehanler wurde von seiner No mination für das Gouveriieur?.amt in dein zu Nochester abgehaltenen demo kratischen Staats Eonvent offiziell tu Kenntniß gesetzt. Gleichzeitig wur den auch die anderen Noininirten auf dein demokratischen Staatsticket von iiuer A'oinination durch den ZtaatS- Eonvent offiziell inforiiiirt. Er- Niäiler Alton B. Parker, welcher per manenter Vorsitzer des Eonvents in Nochesier war, hielt die Notifikations- Nede, die kurz war und hauptsächlich von ällgemeinen Partvifragen han delte. Hr. Ehanler that in seiner Amiah merede des Cüesetzes gegen Wetten auf Rennbohnen keine besondere Erwäh nung. sprach sich ober am Ende seiner Rede über Vergnügungen und Ge bräuche des Volkes wie folgt auS: „Ich glaube in hohem Grade da ran. daß keine nnöthige Einmischung lin die persönlichen Gewohnheiten, Gebränche und Vergnügungen des Volkes stattfinden solltez ich bin für alle gesunden Erholungen, welche die Wirkung haben, den Körper zn ent wickeln und zu stärken oder die Ge müther unserer hart arbeitenden Mit bürger zu beruhigen, und ich erkläre hiermit, daß. nachdem die Grenze vernünftiger oder nothwendiger Re gelung erreicht oder sogar überschrit ten ist, je mebr wir bestrebt sind, die persönliche Freiheil zu beschränken, wir deilo weniger Aussicht hoben, die öffentliche Moralität in wirksamer dauernder Weise zu fördern. Gesetze, hinter welchen nicht die öffentliche Meinung sieht, bedeuten nichts: die öneiitliche Meinung aber, selbst wenn sie nicht in Gesetzen Ausdruck findet, vermag viel. Wir seilten dem Volke mehr vertrauen und uns weniger auf legislative Heilmittel für Alles ver lassen," I. r. L SONS co. unabhängige Brauerei, Bureau: Nr. 1702, Nord-Gay-Ttr. G<m,ZüE),

Page 2

2 Auesatz heilbar. Nachrichten übrr rinr vollrndrtc Kur anf Ncusccliind. Erfolgreiche Anwendung des Naslin- Systenis. Amerikanische Ar mada in Manila angekommen.— Eine letzte Vertheidigung des Eongoslaates gegen die in Eng land und Amerika erhobenen An klagen. England von einem großen Strike der Bahnbedienste ten bedroht. Angebliches Zer würfnis; zwischen dem östreichi schen Thronfolger und seiner Gr mahlin. W e l l i ii g t o n. Neuseeland. 2.Ok tobcr. Tie Nachricht, das; einMao ri-Patiem als gebeilt ans der ben ach harten Aussätzigen Kolonie entlassen worden ist, verursacht Interesse und einige Besorgnis?. Ter Mann war nur elf Monate lang Insasse der Sta tion. Tr. Mason, der dortige Chef arzt, erklärt, der Patient sei durch Einspritzungen der Kultur des Ans satzbazillns geheilt worden. Ticie Be handlung sei eine Entdeckung Profes sor Teycke-Pascha's, Direktors der Ka iserlichen Medizinschnle in Eonsianti nopel, und Reschad Bey's, des Se nior-Arzkes der erwähnten Anstalt. Tr. Mason berichtet, daß andere ans die nämliche Weise behandelte Patien ten der Besserung entgegen gehen. (Tie betreffende Behandlung des Aussatzes ist als das „Nasli-"Sy stem bekannt. Einer am llt). Septem ber von Honolulu abgeschickten Tepe sche zu Folge hatten die Aerzte W. P. Brinckerhoff nd I. T. Weyson die dortige Sanitätsbehörde benachrich tigt, daß sie überzeugt seien, einen Aussätzigen durch Anwendung dieser Behandlung knrirt zu haben.) Armada zu Manila. Mani l a, 2. Oktober. Tie amerikanische Schlachtschisf-Flotie Pas sirte die Insel Eorregidor nm l2.tb> Leute direkt betroffen und anderthalb Millionen andere Arbeiter in Mitlei denschaft gezogen werden. Erzherzog Franz Ferdi n a n d's a n g e li I i ch e Ehe w irre n. W i e ii, 2. Okt. Leute, die über Tinge, die sich in den dem Throne am nächsten stehenden Kreisen abspie len, im Allgemeinen giii Bescheid wis sen, munkeln davon, das; in der Ehe des Thronsolgers Franz Ferdinand elivas nicht in Trdiinng ist. Tie Ge mahlin des Tbronfolgcrs, die Für sliii Sophie von Hohenberg, soll an gcblich eifersüchtig sein, weil der Gat te einer Künstlerin zu große Anfmerk samkeit erweise. Allerlei iincontro lirbare Gerüchte sind im Umlauf. Vielfach wird in Verlniidnng mit der Angelegenheit der Name der Sänge rin Selma Kurz genannt. Tie Ehe, welche der Erzherzog Franz Ferdinand am I. Juli IlltX) mit der Gräfin Sophie Ehotek von Ehotkowa und Wogniii einging, war bekanntlich eine Liebesbeiratb: sie kannte wegen des Standesunterschie des nur als morganalische Ehe voll zogen werden, und die Gräfin erhielt also nicht den Titel einer Erzherzo gin, dafür aber von Kaiser Franz Jo seph den Namen Fürstin von Hohen berg. Ter Ehe sind drei Kinder, die jetzt siebenjährige Prinzessin Sophie und die Fürsten Maximilian n. Ernst von Hohenberg. resp. I Jahre alt, entsprossen. Fürstin Sophie ist -l Jahre alt, der Thronfolger sünflahre älter. M a r gheri' s O p posi ti o n. Land o n, 2. Okt. Trm „Glo be" wird ans Rom telegraphirt, daß die Königin Mutter Margherita von Italien ihren Sahn, den König, hat wissen lasse, daß sie die Hei rath des Herzogs der Abrnzzen. mit Frl. Katharine Elkins nicht billigt und daß sie der Hochzeit nicht beiivob neu wild, falls dieselbe in Italien stattfindet. Wird die Hochzeit in Amerika gefeiert, so wird die Köni gin die junge Gattin ihres Neffen bei der Ankunft in Italien nicht be grüße. Man glaubt aber allgemein, daß Königin Margherita. wenn sie ein sieht, daß sie die Eheschließung doch nicht verhindern kann, im letzten A genblick sich in die Sache finden wird, da sie sonst befürchte müßte, ihre Popularität einzul'nßen. Te Forest'? drahtlose Tele p h o n i e. London. 2. Oktober. Tie Ver suche, welche Tr. Lee Te Forest mit feinem Stiftern drahtloser Telephon!? für die britische Admiralität ausge führt hat. haben sich, wie es heißt, er folgreich erwiesen. Es wurden zehn Tage lang Gespräche zwischen den Bu reaux der Admiralität n. den Schif fen der Kanalflottc geführt, und die Offiziere der Admiralität haben sich sür dauernde Installirnng der Appa rate ausgesprochen. Tr. De Forest sagte in einer Unter redniig: „Gespräche werden zwischen Schiffen geführt, die mit Volldampf fuhren und fünfzig Meilen von ein ander entfernt waren. Während ich am Apparat af dem einen Schiffe war. war meine Frau am Apparat ans dem anderen Schiffe. Drahtlose Telegraphie kam uns hänsig in die Quere, aber trotzdem waren die Re sultate großartig. Eine britische Fir ma uijrd iiiisere Patentrechte überneh me. Ich werde demnächst nach Pa ris geben, um die Arrangements be züglich der drahtlosen telegraphischen Verbindung zwischen dem Eifelthnrni in Paris und dem Thurm des „Me tropolitan Life liisnrance-"Gebändcs in New?)ork mit der französischen Re gierung zu vervollständigen. In iünf lahren werden wir auch drahtlose Te lephonie zwischen Paris und New- Aork haben. Wahlrefor in i n U ngar n. B i> d a p e st, 2. Okt. Gras In lins Andrasstz, der ungarische Mini ster des Inner, hat in einer Per- l sammlung der Kofsiith Partei die jüngst von ihm fertig gestellte Wahl reform Vorlage erläutert. Tie van dem Minister bekannt gemachten Ein zelnheiten bestätigen die bisherigen Angaben, daß das Plural-Wahlrecht ach Maßgabe der Steuerzahlung n. des Bildlingsstandes gewählt werden soll. Wer Mittelschulbildung besitzt, ein Gymnasium oder eine Realschule absolvirt hat, der soll eine zweite Zliimne erhalten. Wer UnwersitätS bildnng besitzt, eine akademischen Grad hat oder eine entsprechende ho he Steuer bezahlt, erhält drei Stim men. A n fschnitt. Herr lzum För ster): „Und Sie sind ans Ihrer Nord serreise weit in die See hinausgekom men N' Förster: „Und ob. bis man schon keinen Himmel und kein Was ser mehr gesehen hat." Ter Teutsche Corrrspciiidcnt, Baltimore, Md., Samstniz, den 11. Oklvbcr IllB SUcht ernst genommen. Berlin erwartet keinen Eonflikt im Balkan. In London wird dagegen die Lage als sehr bedenklich dargestellt. Mol'ilisirimgs- und andere Ge rüchte. Oestreich und die groß serbische Agitation. Tie Ent hüllungen der „Testreichischen Rundschau über die Ermordung des Königs Alexander und seiner Gemahlin. Hnngersnoth in Indien als Folge der kürzlichen großen Ueberschmemmiing be fürchtet. Verli n, 2. Oktober. Hier ein getroffene Tepeschen aus verschiede nen Theilen des südöstlichen Europa, nach welche die türtische Armee auf dem Marsche nach der bulgarischen Grenze ist, und die bulgarische Armee sich für einen Kampf rüstet, werden liier nicht ernst genommen. Tie of sizielle Ansicht ist, daß Bulgarien die von ilnn besetzte Strecke der Orient- Halm in Ost-Rnmclieii friedlich ansge ben wird und daß es die gegenwär tige Zeit nicht als vasscnd für eine Uiinhhängigkeitserllärnng erachtet. Londoner Sc n satio n s m e l d n n g e n. L o n d o ii, 2. Oktober. —Ein durch eine Neuigkeits Agentur ans So fia übermittelte Tepesche giebt an, es sei dort offiziell angekündigt, daß Ministerpräsident Malinvff den Für sten Ferdinand, welcher ans einer Tour durch Europa begriffen ist, te legraphifch ersucht hat, nach Sofia zurückzukehren. Tie Botschaft wird als ein Beweis des Ernstes der Lage betrachtet. Es wird hinzugefügt, Fürst Ferdinand habe Malinaff's Batschaf! erhalten und seine sofortige Rückkehr erwartet. Alle Fabriken, welche im Stande sind, Kriegsmaterial zu liefern, sind, ivie es weiter in der Tepesche heißt. Tag und Nacht in Thätigkeit, und Vorbereitungen sür Mobilisirnng der Armee find offen im Gange. Lest reich's schwierige Lage W i e n. 2. Oktober. Für Oest reich-- ltngar-ii, wulches-au der,p,Em Wickelung der Tinge ans dem Balkan unmittelbar interessirt ist, häufen sich die dortigen Eonsliktskeiine in be deutlicher Weife. Zunächst bildet der bulgarisch türkische Streit, des sen Ursachen wiederholt erwähnt wurden, eine schwere Gefahr sür den Bestand des Friedens. Neuerliche Gerüchte, die sich hartnäckig behaup te. lauten dahin, daß die bulgarische Regiernng die nmfafsendsteMohilma chnng der Streitkräfte des Landes be fahlen habe zu dem Zweck, der Türkei nd den Großmächten, welche die Zu rückziehung der bulgarischen Trup pe von der ostrumelischen Strecke der Orient Balm fordern, Trotz zu bieten. Mögen diese Gerüchte nun begründet oder verfrüht fei, hier herrscht die Auffassung vor, daß die Lage ans dem Balkan sich zunehmend schwieriger gestaltet. Tiefe Aiiffassiing wird gestützt durch die Oestreich Ungarn feindselige Haltung des Belgrader Hofes, welche hiesigen Regierungskreisen seit lan ger Zeit Anlaß zu tiefer Unzufrieden heil gegeben hat. König Peter van Serbien erscheint auf das stärkste conipriinitirt. Oel in's Feuer gießt jetzt die „Oestreichische Rnndfchan." welche die sensationellsten Enthüllun gen über den serbischen Monarchen veröffentlicht. Tarnach soll Peter n. A. vorbei- der Ermordung des Kö nigs Alexander nd der Königin Traga zugestimmt und den Berschivö rer, welche die furchtbare Blutthat ausführten, dauernden Schutz ver sprochen haben. Ter Verdacht ist ja schon bänsig laut geworden, daß Pe ler als Mitschuldiger der Mörder zu gelten habe. Für Oestreich Ungarn sind aber im Augenblicke wichtiger die weiteren bestimmten Bebanptniigen der ~Rnndfchan." daß König Peter selbst die großserbifche Agitation in Kroa tien, Slavonien. Bosnien, Herzego wina und Talinalien mit allen Mit tel fördere, nicht mir finanziell, so der auch durch Lieferung von Was fen. Taß durch diese Agitation Plan mäßig ein allgemeiner Aufstand in Bosnien und der Herzegowina vorbe reitet wird, gilt hier als ausgemacht. Tiefe Treibereien erregen hier um so größere Erbitterung, als die ge meinsame Regiernng gerade Maßre geln in Erwägung ziebt, um den Ok knpations Ländern Bosnien ..Her zegowina Verfnssiings Zugeständ nisse zu machen. Tie Angaben, daß die maßgeben den Gewalten in Wien und Buda pest, angesichts der veränderten Si- j lnation, eine direkte'Anneitirnng der Okinpations Länder iiüs Auge ge faßt hätten und die Thronrede bei dem deninächstigen Wiederziisammen treten der Telegationen einen solchen Schritt ankündigen werde, ivcrden iii allen gntunterrichteten Kreisen in Zweifel gezogen. Russische Note über ostrn inelische Streitfrage. Petersburg, 2. Oktober. Rußland entwirft eine Note an die Mächte, welche von der Eisenbahn Situation im Balkan handein wird. Tie Ansicht der Regiernng ist, daß den einschlägsgöit materiellen Interes l sen vor allem Rixhiinng getragen wer den sollte, -kravins erwächst für Bnl garien diePflicht, zu einem MrOdigenden Anstsleich zu gelange.r' F Nach Auffsssnng der russischen Re giernng berühren die Proteste der Pforte cst'geijl die Besetzung der ostrn inelischen Strecke der Orientbahn sei tens Bulgarien's einen heiklen Punkt im Völkerrecht. Es handelt sich da rum, wie weit jene Paragraphen des Berliner Vertrags, welch? das Besitz recht der Türkei auf die rninelische Li nie feststellen, durch die spätere Aen derung im politischen Status der Provinz modifizirt worden sind. Bulgarien hat in einer Mittheilung an die Mächte seinen Kurs zu verthei digen gesucht. Es spricht seine Bereit willigkeit ans, die Interessen der Ak tionäre ohne Vornrthejl zu sichern, und constatirt, daß die öffentlicheMci nnng dafür ist, die Linie zu behalten. Tewfik Pascha's Ansichten. B e r l i n, 2. Oktober. Ter Con stantinopoler Correspondent des „Lo kal Anzeigers" hat mit dem türki schen Minister des Aeußern Tcwsik Pascha eine llnterrednizg über den bnlgarisch-türkjschen Streit gehabt. Tie Controverse hat nach allgemei nem Tafnrhalten eine ernsleWendung genommen infolge der Note Ruß land's, in welcher die Freigabe jenes Theiles der Orientbahn gefordert wird, den Bulgarien kürzlich in Be schlag genommen hat. Im Laufe der Unterredung erklärte der Minister: „Rußland hqti energische Schritte gegen Sofia in dieser Angelegenheit gethan. In Anbetracht der Thatsache, das; so viel fremdländisches Kapital in der Orientbahn angelegt ist, war die Beschlagnahme in Wirklichkeit Raub, aber dielWiedechei-stellnng der jiüheren Verhältnisse wird.sich als ei i e schwere Aufgabe für die Mächte, er weifen. Ich erwarte jedoch keine Ver Wickelung sür die Türkei. Was die Unabhängigkeit Bulgarien'S anbe trifft, fo bat es damit keine Eile. Tie Türkei wird diese Angelegenheit von einem gesetzlichen Standpunkt ans aufnehmen, was die Mächte gleich falls anerkennen." Frankreich nn t erst n tztßuß l a n d s Vorschlag. P a r i s, 2. Oktober. Tas Kabi et hat beschloßen, Rußland's Vor schlag, die Frage der bulgarischen Be jetznng des i Ostrunirlieii liegenden Theiles der Onenitbahn den Signa tarmächten des Berliner Vertrages z unterbreiten, zu unterstützen. Bulga rien weigert tzich. die Eaulrole über diese Theil der Bahnlinie anfzuge ben, und diese Haltung hat znSchwie ligkeiten mit der Türkei geführt. Hunger s n o t h droht in In dien. Bo m ba N. 2. Okt. In Folge der Flnth, welche das Thal des Mn siflnsses. in den Distrikte Hpderabao nd Teccan. heimgesucht hat, ist eine Bevölkerung von zwei bis drei Mit lionen von Hnngersnoth nd Pestil lenz bedroht. Tas ganze Thal ist ein Schlanimsee, ans dem die Arme. Beine und Köpfe der Ertrunkenen beransrage. Rettnngs Erpedilio neu sind anßer Stande, in das In nere dieses Gebietes einzudringen. Tntzende von kleinen Orten sind völ lig vertilgt morden. Tie Katastrophe in Htjdcrabad wai eine der plötzlich? und furchtbarsten unter den vielen Heimsuchungen In diens. In der Gegend befinde sich viele See'ti'.ttiid Teiche,öderen größ ten mit dem Min ik Verbindung steht. In Folge furchtbarer Regen güsse hatte sich der Sex' in Pen Fluß ergossen inid divser sprengte seine User. Eine Flnth von G Fuß Höhe wälzte sich über die Stadt, die Tau sende von Tonnen Wässer drückten die Hänser ein, und wie viel Men schen unter den Ruine begraben find, ist noch kaum zu schätzen. Eingeborene schätzen jetzt die Zahl der Umgekommenen so hoch, als 58.- IXXT An einem einzigen Punkt? wnr den gestern l>M Leichen ans dem Schlamm gezogen. Tie Feuer, auf welchen die Leichen verbrannt wer den. brennen Tag und- Nacht. Ter pekuniäre Verlust wird iauf 2. Tezember stattfinden, und die offizielle Ankündigung werde am ltl. November erfolgen. lßnndessenator Elkins hat von sei ner Heimath in Elkins. W.-Va., ans die obige Nachricht für eine Erfindung erklärt. A. d. N.) rankreichnn d S p a n i e n a n Rc nlai H afid. Pari s, 2. Oktober. TaS Kabi net hat sich mit der neuen französisch spanischen Note, welche die von Mn lai Hasid, dem neuen Sultan von Marokko, verlangten Garantien dar legt, einverstanden erklärt. Tie Note wird den Mächten mitgetheilt und durch den Topen des diplomatischen Corps in Tanger an Mnlai Hafid übermittelt werden. Eine Tepesche von Contre Admi ral L. I. Berrier, dein Comniandenr der französischen Ziriegsschiffe in nia tvkkanischen Gewässern, besagt, daß das Schriftstück, welches sechs Teser teuren der Fremdenlegion in Casa blanca sicheres Geleit gewährt, den Stempel des deutschen Konsulats trägt, doch seien nur drei der Teser teure Teutsche. General d'Ainade. Comniandenr der französischen Truppen in Marok ko, ist znin Tivisions General be fördert worden. Tie Cholera in Rußland. P eter s b u r g, 2. Oktober.—Tie letzten 2 t Stunden ergeben ein? be deutende Besserung der Cholera Si tuation. Von gestern bis heute Mit tag meldete die Mnnizipalhospitaler nur 171 neue Krantheits- und 85 To desfälle, gegen 221 i, resp, 1111, in den vorhergehenden 2 t Stunden. Aerzte haben die Aufmerksamkeit der städtischen Behörden auf die vor zeitige Entlassung von Cholera-Pa- j tienlen ans den Hospitälern gelenkt. Tiefe erfolgt, obgleich die Thatsache wohlbekannt ist, das; die Rückfalls nnd Anstecknngs Gefahr auf zwei Wochen nach dem Verschwinden direk ter Cholera Shinptonie fortdauert. Hier ist es der Brauch gewesen, Pa tienten ans den Hospitälern zu ent lassen, sobald sie im Stande sind, vom Bett anfznstehen. Sie werden des halb wandelnde Mittelpunkte der In fektion. Zahlreiche Fälle in Provin zialstädten sind auf diesen Ursprung zurückgeführt worden. Eine bakteriologische Untersuchung hat das Vorhandensein von Cholera keimen im städtischen Wasser ergeben, welches den Viborg Vierteln gelie fert wird, Nnholal Pap lots "SilPansUPPtd fessor der Meteorologie an der Höhe ren Lehranstalt für Frauen, starb gestern an der Cholera. Geldpreis s.ür Wilbnr W rig h t. Par i s, 2. Oktober. Wilbnr Wrigbt erhielt vom Aero-Clnb von Frankreich einen Check über GXill Francs zugesandt: es ist dies der vom Club für den längsten Aeroplan-Flug im September lll>>B ausgesetzte Preis, als er am 8. September eine Stunde 7 Minuten und Sekunden flog. Sein längerer Flug von einer Stun de lii Minuten und 27> Sekunden wurde nur zum Theil gerechnet, weil nicht der ganze Flug vor Sonnenun tergang vor sich ging. Fahrlässigkeit vernisacht Bah Kala strophe. Bowling Green, Ohio, 2. Oktober. Techs Personen wurden in der letzten Nacht nahe hier durch Eollision eines Ertrazuges der „Cen tral Ohio-Bahn" mit einem Fracht zng getödtet, und es ist festgestellt worden, das; die Hinteren Waggons des Ertrazuges, in welchem sich die getödteten Passagiere befanden, nicht mit Signallichtern versehe waren. Nachstehend folgt eine Liste derLpfer: Lester Füller. Tnnbridge, O.: Victor Stonebridge. Tnnbridge. O.: I. T. Bopd, Toledo. O.: Richard Rideont. Sngar Ridge. L.: Joe Basler, Tu gar Ridge O.: I. F. McCren. Tole do. O. Acht andere Personen wnr den verletzt. Binndkatastrophe in ?)ongsto>vn. o II II g s t o w 11. 0., 2. Oktober. Ter Zchn-Cents-Laden der Firma R. H. Knor sc C. dahier ging wäh rend der letzten Nacht in Flammen auf, und Hülfs-Fenerchef Thomas Reilln, sowie Capitän Elias. Vanghan wurden dabei durch das Einstürzen des Taches getödtet. Ein halbes Tntzend andere Löschinünner und Po lizisten erlitten Verletzungen. Man schätzt den pekuniären Verlust auf Pl7,l)Ml>. Ujl'iinilisj lies ist Gesundheit. Das Geheimniß der Gesundheit besteht in dem Verdau ungs- und Assimilirungs Vermögen einer gehörigen Quantität Nahrung. Wissen Sic das? Tutt'S Leber Pillen sind ein absolutes Heilmittel für Kopfschmerzen. Dyspep sia, Malaria, Hartleibigkeit und ähnli che Leiden. Ivirs I.sdr Nncle Sam's Säckel. Erhebliche Ziiiiahinc der Bnndcs schnld im Monat September. Ausgabe überstiegen die Einnahmen trotz höherer Revenuen. Gold und Silber-Produktion des La des. Jahresbericht des Pen sions Eonnnissärs. Zahl der Pensionäre hat nm über l7>Ml> abgenommen. Ausgaben für Pensionen waren anläßlich Er höhiiiig der einzelnen Pensions- Raten größer, als in irgend einem vorhergehenden Jahre. Panama-Kanal soll ganz gewiß in 11l 17, eröffnet werden. W a s hingto n, T. E., 2. Oft.— Nach dem soeben erschienen offiziellen Answeis betrug die Schuld der Ver. Staaten am Schluß der Geschästs stunden des Gl. September lllt)8, nach Abzug des Baarvorraths im Schatz amt, Pll>B,2>ll,ü7>tl, eine Zunahme für den Monat von P1,:!77,1X>2. TieSchnld setzt sich zusammen wie folgt: Zins tragendeSchnldHBll7,27>ll.llllt>:Schiild, deren Verzinsung wegen lälligwer dens aufgehört hat, nicht verzinsliche Schuld P:',ll!.2ll!>,l)ll7. Ter Baarvorrath im Schatzamt be stand ans: Goldreserve Pl7>n,lXX>,: Trnstfonds Pl,llll7>,l>2tl,8l!ll: (General Fund PUiO.iXIIM!: in Nationalban ken deponirt P1211,1127>,2iX> im Schatz amt der Philippinen P1,,l l l, die Ausgaben P7>2,11n1,- ,tXX> gro szer als die im Angnst und die Aus gaben in PII,7 größer als im August. Tie Einnahmen aus Zöllen betrugen im September !j!21.llU!,8ll Tage von über P2, und niir um P weniger als im Sep tember l!ll7. Tie Steuereinnahmen 'snegeu- vcm -!p8,1,8>1!.2->' ilw-'Angine auf P2i.15!i,1 18 in, September. Tie Einnahmen ans vermischten Ouellen zeigten ebenfalls eine wesentliche Zu nähme. An Gold und Silbernlünzen wa ren ach offizieller Angabe in den Ver. Staaten vorhanden: Gold Pl,- 7>1111.t>87, >7!: Silbermünzen !j!7lt,- lll,72. Ter Betrag der Goldmün zen hat seit 111. Tezember l!>l>7 um P8t1.11115.2811, der der Silbernlünzen nm P!,l>llll,B7 zngenoinnien. Münzdirektor Leach giebt bekannt, er werde diese Woche den Ankauf von Feinjilber zum Prägen von Münzen wieder aufnehmen und auf unbe stimmte Zeit wöchentlich l2s,txx> lln zen kaufen. Tie Prägung von Münzen iniSep tember lllB bezifferte sich ans P 2. tl!,7x>: es wurden für PI.DXI.tXX) Goldmünzen geprägt, für Pstlll.tXXl Silbernlünzen und für P85.01X) Schei demünzen. Außerdem 2,112, Pe so-Stücke für die Philippinen. Silber- und Goldproduk tion. Tie Gold- und Silberprodnttion in den Ver. Staaten im Jahre l!X>7 be trug nach offizieller Angabe 1,117 t llnzen Feingold im Werthe von Pllll, l:!s.7: die Silberprodnktion .'>i,sl 1,7 M Unzen im Handelswerth von P:'.7,21>11,7tX, zu durchschnittlich G> Cents per Unze. Mit der Prodnt tion von llitXi verglichen ergab sich eine Abnahme des Werths von Gold von Pll.'W.UXl. Z ahld e r P e n s i o n ä r e i in A b n e h in e n. Ter Bericht des Bnndes-Pensions- Coninüssärs für das Fiskaljahr, en dend G>. Juni Il>B, iveist nach, daß unter den Ueberlebendeu des Bürger krieges, die auf der Pensionsliste ste hen, im Laufe des Fiskaljahres llt. 11111 l Sterbefälle vorgekommen sind. Tiefes Ableben beträgt ungefähr 7, Prozent der Gesainintzahl, die sich derzeit auf 1,ti87. Im Laufe des letzten Fiskaljahres schieden insgesammt 7>t,° ll> Pensionsempfänger aller Klassen ans. hinzu kamen ll8,l!82: demnach ei ne Abnahme von l5Mt. Von dem in der vergangenen Congreßsession pas slrtcn Gesetze, welches die Pensionen der Veteranen Wittwen auf P>2 dxn Monat erhöht, haben 188,1)5 Witt wen Gebranch gemacht. Tie Gestimmt- ausgaben für Pensionen für daslabr bezifferten sich ans tftl7,ll,lX>ll,t>B>: die Ausgaben innren wegen der Erbö bung der einzelnen Pensionsraten die größten seit dein Pestehen des Pen sionsbüreauS. Am Schlüsse des Fis- Inljnhres lagen 1211, 181 l Pensivnsge snche .zur Benrlbeiluiig vor. I n llllü also. Oberstlientenant W. Göthals, Vorsitzer und Ebefingenienr der Pa namakaiial Eoiumission, sprach ge stern hei dein Präsidenten vor und theilte diesem mit, das; die Arbeiten nm Kanal befriedigende Fortschritte ninchen und bos; der Kanal n> la minr llllä, dem dafür angesetzten Ta ge, znr Eröffnnng fertig werde wür de. Herr Götlials gedenkt bis .zum November hier .;n verweilen, nm sich die Ruhe .zu gönnen, deren er sehr bedarf. Er wird in Seiten wieder nach Panama abreisen, um dort mit dem Eongres; Comite.zusammenzu treffen. I ene 5 agdtonr in Afrik a. Präsident Roosevelt wird, wie ans! dem Weißen Hanse verlautet, die sämmtlichen Trophäen, die ihm wäh rend seiner beabsichtigten lagdtour in Afrika .znsalle mögen, dem Natio nal Museum scheuten. Ebenso wird bekannt gegeben, das; an der lagd tonr sich nur vier Amerikaner bethci ligen werden, nämlich Präsident Roo jevelt, sein Sohn Kcrmit und .zwei Tariderniisten. Letztere werden vom Verwalinngsrath des National-Mn ünnis ansgesncht werden und Letzte res wird in Anbetracht der Thatsache, das; alle Trophäen dem Institut znr Verfügung gestellt werden, auch die Unkosten für deren Entsendung tra gen. Tic amtliche Bekanntmachung er klärt, das; in, Uebrigen die Pläne für die lagdtonr noch recht nnbeslinimi sind. Zuerst wird Herr Roosevelt in Britisch Ostasrika jagen. Später wird er sich dahin begeben, wo ihm die größte Jagdbeute winkt. Als fest stehend kann angenommen werden, das; er auch Teutsch Ostafrika besu chen wird. In Alerandria wird Roosevelt sich den eingeborene Trägern und Trei bern zur Verfügung stellen und er wird unter allen Umständen zu ver hindern suchen, das; sich ihm andere Üaukasier anschließen. Warnung für Wirthe. L ouisvill e, Ky., 2. Okt.— Tie „National Model License Leagne." ein von Branereibesitzern. Tejtilla seii'reu Und Engeos!''- Zsiinliwseii- Händlern gegründeter Verband, der sich dir Herbeiführung von Reformen im WirtbschaftSbetriebe znr Ausgabe gemacht hat. wird von morgen an von seinem hiesigen Hanptguartiere ans eine Flugschrift an alle Schank ivirthe in den Ver. Staaten versen den. Wenn möglich, soll diese Kund gebung. deren Verfasser T. M. Gil more, der Präsident der Liga ist, al len Wirthen im ganzen Lande zuge hen. Tie Wirthe werden darin ans gesordert, die Gesetze des Landes zu befolgen und sich dem Wille desVol kes zu beugen. Hervorgehoben wird, das Volk sei ein Gegner des ungesetz lichen „Saloon" und der Uebel, die in größerem oder kleinereinMaße mit dem Schankbetriebe verknüpst sind An die Wirthe wird warnend die Mahnung gerichtet, das; sie die öffent liche Stimmung beachten und denGe setzen gehorche müßten; andernfalls würden sie das gesetzliche Recht zum Schanlbetriebe gänzlich verlieren. Sechs Fischer umgekommen. P ortl an d, Ore.. 2. Okt. Bei einer Eollision zwischen einem mit Bansteinen beladenen Fraclitzuge und einem Personenzug der Northern Pa risic Bahn sind sechs Flößer ans der Stelle getödtet und acht andere ver letzt worden. Eon reut der Bankiers geschlossen. T e vc r, Eol.. 11. Okt. Ter 111. Jahres Eonvent der Aineriean Ban kiers Association ist gestern Nach mittag mit der Erwählung von Geo. M. Repnolds von Ehicago zum Prä sidenten und Lewis E. Pierson von New chork zum ersten Vice Präsi denten beendet worden. 118 neue Mit glieder sind angemeldet und für je den Staat, welcher Mitglieder in der Organisation bat, ist ein Vice Präsi dent ernannt worden. Ter Eonvent hat sich sowohl gegen die Garantie Banken, wie gegen die P ostipa rbanken erklärt. M ö äMImM VecksMz ite. tt, Imporksur. (Tcptlp-N>>v3o,jso,Ti,To,Za)

Page 3

Aus Deutschland. Abschiedsgesuch des Prinzen Bern hard zur Lippr gcnchmigt. Rücktritt erfolgte lediglich auf Grund von Privatangelegenheiten. Kein Zwist des Kaisers mit dem Lippe'schen Fürstenhofe. Eigen händiges kaiserliches Gratula tionsschreiben an Papst Pius. El,rung des Grafen Zeppelin. Vierzehn Arbeiter in Rendsburg. Schleswig Holstein, durch Ben sinexplosion getödtet. Paten streit zu Gunsten der Firma Krupp entschieden. Berlin, 2. Sept. Kaiser Wil helm hat selbst Veranlassung genom men. den Gerüchten über seinen an geblichen Zwist mit dem fürstlichen Hof von Lippe ein Ende zu machen. Ter Monarch hat dem Fürsten Leo pold dem Vierten zur Lippe in einein äußerst freundlich gehaltenen Hand schreiben mitgetheilt, daß er das Ge such seines Bruders, des Prinzen Bernhard zur Lippe, um Verabschie dung als Rittmeister im Kasseler 14. Husaren Regiment genehmige. Ter Hofmarschall des Fürsten Leo pold, Graf Benno v. Nittberg, veröf fentlicht eine Erklärung, in welcher er seinem Bedauern darüber Aus druck verleiht, daß an die Verabschie dung des Prinzen Bernhard Entstel lungen und Verdächtigungen ge tnüpft worden seien. Graf Rittberg versichert, daß die Gründe, welche den Prinzen zum Austritt aus dem akti ven Dienst bestimmt hätten, lediglich dessen Privatangelegenheit seien. Zeppelin geehrt. Benierkenswerthe Ehrungen sind deni Grafen Zeppelin in der Fahres- Bersammlung des Großen Ausschus ses des Teutschen Museums zu Theil geworden, welche soeben in München abgehalten würd'. Tie Tagung fand unter dem Präsidium des Prinzen Ludwig, ältesten Sohnes des Prinz- Regenten Luitpold, statt, und es wohnten ihr zahlreiche hervorragende Persönlichkeiten, bei. Gras Zeppelin wurde unter dem Fubel der Mitglieder des Ausschusses einstimmig zum Vorsitzer des Vor stands Raths des Teutschen Mu seums erwählt. Von der unerwarte ten Auszeichnung sichtlich tief bewegt, erklärte Graf Zeppelin, er nehme die Würde trotz der Ueberlastmig an, die ihn, schon aus seinen LuftschissfnhrtS- Ilnternehmungen erwachse. Er benutz te zugleich die Gelegenheit, um dem gesamiisteu deutschen Volke für das schrankenlose Vertrauen zu danken, welches ihm durch die großartige Spende, den Eifer aller.Kreise, eine imposante Summe zur Förderung seiner Bestrebungen auf dem Gebiete der Luftschiffsahrt zusammen zu brin gen, bewiesen worden. Ter Graf schil derte dann seine Erfahrungen wäh rend der letzten denkwürdigen Fahrt und deren Verlauf bis zur .Katastro phe, welche sein stolzes Luftschiff in Fetzen riß. Katastrophe in Rends burg. Eine verhängnißvolle-.Katastrophe. welche zahlreiche Opfer forderte, wird ans Rendsburg in Schleswig Hol stein gemeldet. Fi, einer dortigen Fa brik chemischer Düngemittel ereignete sich eine Benzin Erplosion. Tie Wir kung war eine derart furchtbare, daß vierzel, Arbeiter auf den- Stelle ge tödtet wurden, während viele andere mehr oder minder schwere Verletzun gen davontrugen. Fünfund s i e b eu zi g Fahre alt. General Feldniarschall Wilhelm v. Hahnke, Oberbefehlshaber in den Marken und Gouverneur von Berlin, beging gestern die Feier seines 75. Geburtstages. Besonders aus mili tärischen .Kreisen gingen dem Fcld marschall, welcher auch General-Ad jutcint des Llaisers und Chef des 12. Grenadier Regiments ist, anläßlich des Tages ungezählte Glückwünsche zu. Wilhelm v. Hahnke wurde am 1. Oktober 1K33 in Berlin geboren. Fm Kadettencorvs ausgebildet, wurde er im April !8-il Secondelieutenant im Kaiser Alexander Garde Grenadier- Regiment. Als Compagniechef im Königin Elisabeth Garde Grenadier- Reginieist nahm er 1804 an dem Kriege gegen Dänemark Theil. Im böhmischen und deutsch französischen Kriege gehörte er dem Hauptquartier des Kronprinzen als Generalstabs- Offizier an. Fn seiner weiteren glän zenden Carriere wurde er im Fahre 1888 Chef des Militärkabinets, 1800 General der Fnfanterie. 18!>5 erhielt er den Schwarzen Adlerorden. Ober- Befehlshaber in den Marken ist der vß k H oder nr n vorM s N n M "'''.^Tvv°-"" v A U W^j inzwischen durch die General Feld- Marschalls Würde ausgezeichnete Jubilar seit November des FahreS 1003.) Kaiser gratnlirtdem P c, p st. Ter Oberpräsident der Rheinpro vinz, Tr. Freiherr v. Schorlemer. welcher sich von Koblenz nach Rom begeben hat, überbringt dem Papst ein eigenhändiges Schreiben des.Kai sers. Ter Monarch gratulirt Pins dem Zehnten zur Feier des goldenen Priester Fubiläums, die bereits un gezählte Huldigungen aus der ganzen civilisirtcn Welt gezeitigt hat. l) 4 Fahre Unteroffizier. Der älteste Unteroffizier der deut- j scheu Armee ist nach 54-jähnger! Dienstzeit in den Ruhestand getreten, j Es ist der 74-jäbrige Regiments-! Handwerksmeister. Vice Feldwebel! Ttrapot von dem in Königsberg in Preußen garnisonirenden Fußartille-! rie-Regünent>,Nr. 4;,e>rchat unter, zwei j Königen und drei Kaisern gedient, l Zu Ehre des Veteranen veranstalte, teil das Offiziers- und Unterossizers- Corps des Regiments einen Ab schieds-Conimers. Zum Schluß wnr ,den dem Fubilar von dem Ofsiziers nnd Unteroffiziers-Eorps weUbvotte Gaben überreicht. Ein Eholerafall? Ein Mädchen, welches als cholera verdächtig in einem hiesigen Kranken Hause eingeliefert worden war, ist dort gestorben. Nach erstatteter An zeige hat sofort die strengste behördli che Untersuchung begonnen, um zu er mitteln. ob es sich in der That um ei neu Fall von Cholera gehandelt hat. Tie.Knude hat keinerlei Beunruhi gung hervorgerufen, da in alle.Krei sen der Bevölkerung die feste Ueber zeugung vorherrscht, daß die Behör den allen Eventualitäten gewachsen sind. F i r in a K ru Pp gewinn t. Ter langwierige Patentstreit zwi schen den Firmen Krupp und Ehr Hardt, welcher die Gerichte wiederholt beschäftigt hat, ist nunmehr von der böchsten Instanz erledigt worden. Tas Reichsgericht in Leipzig hat die den Krupps günstigen Entscheidungen bestätigt. Zn Tode grifuctscht. Poug b k ee psi e. N.-? 1-, 2. Okt. Bei Clinton Corners, ls> Meilen östlich von vier, stieß an einer Kurve em Eonstruktionozug derEentralbahii von Neu England in vollem Laufe mit einen, Frachtziige zusammen, wo bei die Wagen des Ersteren zertrüm mert und die darauf befindlichen Ar- bester in die Trümmer eingeklemmt i wurden. Drei Arbeiter wurden auf der Stelle getödtet, siebe schwer ver letzt. Tie Verunglückten waren zu- meist Ftalicner. Unerwünschtr Einwanderer. Winnipeg, Man., 2. Okt. Ter kanadische Eimvanderuugs Be amte in Emerson hat eine ganze Ge sellschaft von Maschinenbauern, Kes selmachcrn und Schreinern an der in ternationalen Grenze ausgehalten und ihnen das Betreten von Canada verweigert. Tie Leute wurden nach den Ver. Staaten zurückgewiesen, da! einige derselben Arbeitsverträge mit der Eanadian Pacific Bahn hatten, was gegen das kanadische Gesetz ge gen ausländische Arbeiter verstößt. Tie Fahrkarten der Leute waren von Chicago nach Wmnipeg gelöst wor den. Ter Tcutschr Korrespondent, Baltimore, Md., Samstag, de 3. Oktober 190 K Gesundhritslrhrc für Kinder. Tr. Koch's Empsehliingen im Tuber knlose-Eoiigreß. Ter Vorschlag zur Einsetzung eines National- Gesnndheitsamtes.— Tr. Tetre's Experiment. Washing to T. E.. 2. Okt. „Von größerer Wichtigkeit, ir gend ein anderes Mittel im Krenzzng gegen die weiße Pest ist die Cam pagne der Erziehung," erklärte der berühmte deutsche Gelehrte und Ent decker des Tuberkel-Bazillus, Tr. Ro bert Koch, im Eongreß für Tuberku lose. Es war soeben ein Bericht von i Tr. G.A. Heron. Delegat der „Royal l Society os Medicin" von London, s über „das Lehren der elementaren Hygiene in den Gewerbeschulen und, in den Elementarschule von Groß- britanmen und Frland," verlesen worden, woraus von der Sektion für „ebeinentare wid popnläreErziehnng" über den Gegenstand debattirt wurde. Tr. Koch bedauerte in seinen Be merkungen zu Tr. Heron's Bericht, daß bisher die erzieherischen Bemü hungen in dem Kampfe gegen die Tu berkulose fast nur auf Erwachsene be schränkt worden sind. Er hob die Wichtigkeit hervor, schon den Kindern die Gesundheitslehre beizubringen, weil diese empfänglicher sind und schneller lernen, wie Erwachsene. Tie stider vergessen nie, was sie in die sem Alter lernen. Er lenkte die Auf merksamkeit daraus, daß es eine Pflicht der Lehrer sei, die.Kinder nist allen sanitären Maßregel und Vor beugungsmitteln zur Bekämpfung der Tuberkulose bekannt zu machen, und fügte hinzu, daß Lehrer wie Schüler durchgreifend instenirt wer den sollten. "Ties ist eine so einfache und selbst verständliche Nothwendigkeit die wichtigste aller Anti Tuberkulose- j Maßnahmen daß ich die Worte von Tr. Heron nachdrücklichst zu in dossiren wünsche. Fch habe seit Lan gem empfunden, daß in dieser im All gemeinen ansteckenden Tnberkulose- Krankheit, wie ich in Bezug auf die vielen anderen ansteckenden .Krankhei ten, deren Studium meine Lebens arbeit gewesen ist, gefühlt habe," fuhr Tr. Koch fort, „daß alle An strengungen gemacht werden müssen, um die Verbreitung der Ansteckung zu verhindern, und was am wichtig sten vom Allein ist, der Ansteckung menschlicher Wesen unter sich selbst vorzubeugen. Von diesem Gesichts punkte aus habe ich die sehr aussühr l liche Ausstellung des Staates New -1 Pork über Tuberkulose hier betrach tet und ich empfehle Fhnen als sehr wichtig das Studium derselben, der Methoden und Mittel, die dort ge- zeigt werden zur Verhinderung der Verbreitung dieser Fnsektion. Es ge nügt aber nicht, nur die Mittel und den Apparat zu besichtigen. Man muß auch den Gebrauch derselben er lernen. Deshalb ist das Wichtigste in diesem Kreuzzug gegen die Tuberku losis diese Campagne der Erziehung." Taß große Anstrengungen geinacht werden würden, den Eongreß zu ver anlassen. sich z Gunsten der Errich tung eines nationalen Gesundheits- I Departements zu äußern, zeigte sich in der Sitzung der Sektion für „Staats- und Munizipal Controlle von Tuberknlosis," deren Vorsitzer General-Arzt Tr. Wyman ist. Bei der Eröffnung der Debatte in Bezug auf die Nothwendigkeit eines natio nalen Gesundheits Departements kündigte General-Arzt Wyman an, daß gute Aussichten zur Erreichung dieses Zieles vorhanden seien, nnd daß die Bundes Gesundheits- nnd die Marinehospital Behörde an die ser Bewegung theilnehnien würden. ?r. Liston Homer Mvntgomery von Ehicaäo hat eine Resolution vor bereitet, in welcher die Schaffung ei nes nationalen Gesuüdheits Depar tements empfohlen wird, dessen Leiter ein medizinischer Gelehrter oder ein anderes Mitglied dieses Berufes sein soll und der gleichzeitig auch Kabi netsmitglied sein soll. Dr. Mvntgo mery wird diese Resolution dem Eon greß linterbreiteli. Dr. Lazios Tetre aus Pest giebt bekannt, daß er nicht, wie die Presse berichtet, zehn Kinder in Washington Hospitälern mit Gebenden Tuberkel i Bazillen geimpft, fondern mit dem Koch'schen Tuberkulin, welchei keine lebenden Bazillen enthält und schon seit Fahren! für' Heilzwecke benutzt Einbrecher im Postamt. Bridgewater, Eon., 2. Okt. Einbrecher haben zum sechsten Male dem hiesigen Postamt ungebe tene Besuch abgestattet, den Geld schrank mit Nitroglycerin ausge sprengt, PIOO in Baargeld und sür 5200 Briefmarken'erbeutet. Bor drei Fabren erbeuteten Einbrecher im sel ben Postamte PGIM. E. N. Hatch ist j Postmeister. Von den Räubern fehlt jede Spur. Mrhr als solvrnt. Minnea P oli L, Minn., 2. Okt. Tie Erperten. welche im Auftrag der Masseverwalter der insolvent ge wordenen „Pillsbury Washburn Flour Mills" und der „Northern Elevator Co." den Stand dieser Fir men geprüft, haben die Angabe ge wacht, daß die Verbindlichkeiten der j beiden Gesellschaften zusammen §5,- 2011,ü40.!12 betragen, die unschwer flüssig zu lachenden Aktiva P2.Ü58,- lVll.G! und daß das Mühleneigen thum der beiden Gesellschaften zusam inen s'i'o!st,lnto.üll werth ist. Ties würde ein Mehr der Aktiva über die Berbindlichkeiten von ijÜ,l4ü,si ergeben. Zwei Zoll Schnee. Tilpper Lake Function, N..?).. 2. Oktober. Zwei Zoll Schnee fielen heut früh im North- Ereek-Tistrikt ans den Seward-, Am- Versand- und anderen Bergen. Um l! Uhr heute Nachmittag war das Schneegestöber im Gange, und die Mischung der Zchiieeflscken mit den Rauchwolken der noch immer hier nnd dort glimmenden Waldbrände verursachte eine eigenthümlichen atmosphärischen Estett. Alle weitere Gefahr durch Waldbrände wird jetzt als beseitigt bewachtet. Etwa Neues: WWM Zähne ohne Platte. samt und will! ilcd an wi n'alürNche'ziwne' Sinncsallene Gcsichi.r wiedtr normal aemachl ?-erdlf!>L?uN d.°nm sich nicht -u ürchirn. idrc Löhne bedandliN zu lassen. Wir lronen PNNi'en werde "ziehen, neu ""wttauücM' id.dewisttzmd" gmAm"w" durch Sfsen zum seraliaen wird. anze ZahnnedNu I rnntirt. ,ld.ronen 2.00 rit. Brücken-Ilrdeli ovo HA Hz, Siilinnnen ,n !°I >,.AAllnnn 50. Dr I. Terli. deuischergadnarzi Hr. 11, Bprechlliinde v.n Uh Bormlltaa dl S IN-r Adrnd! Tonniaa an 0 K übr M>>lie IN Inln z Pässe zur Reise m's Anstand be sorgt E. Raine. Nr. 413, Lst-Balti niorrstraKe, nahe Eustom, Honsr Ave Munizipal Aiigelegenheiteil. Borsicht bri der Lrsfnung des Strm fzenvilasters enipsohlen. Tas Wasser Teparlement. die elektri. sche ilommission, die „Ebesapeake nnd Potoinac Telephon Gesell schall." der Stadt-Fngenieur und die Gasgeselljchast gcniahilt. Tie Straßen Durchbruchs Com iilissäre, welche sonst sehr liebenswür dige, friedfertige Herren sind, haben gewissen Beamten der gegenwärtige städtischen Administration das Kriegs beil hingeworfen. Seit längerer Zeit bereits wurden Klagen darüber ge führt, dag in Fällen, wo das Stra iienpflaster für das Legen von Röh ren, Trübten etc. aufgerissen wurde, die Rrparatnr der betreffenden Stra ßen nur auf mangelhaste Weise be sorgt wurde, so daß sich in den be treffenden Straßen bald Vertiefun gen bemerkbar machten, welche eine Gefahr sür den Verkebr bilden. Nach der Warnung, welche nnmnehr die Straßendnrchbrnchs Commission an die verschiedenen Chefs erlassen hat, wird jedes Departement für die Re stauration jeder aufgerissenen Straße in ihren Normalznsland verantwort lich geinacht. Crsparniß für die Stadt. Ter Stadt-Fngrnienr Fendall hat in letzter Zeit für die Grundlage zur Pflasterung der Lightstraße anstatt der gebrochenen Steine groben Kies verwandt, welcher nicht allein den nämlichen Dienst thut, sondern zehn Cents pro Knbit-Rard billiger ist. als das andere Material. Hr. Fen dall hätte, wie er gestern erklärte, be reits vor längerer Zeit groben Kies bei der Pflasterung von Straßen in größerem Maßstabe zur Anwendung gebracht, wenn sich nicht die Contrak toren dagegen gesträubt hätten. Hier wird das Experiment auf Kosten der Stadt zum Vortheil der Letzteren er folgreich durchgeführt.' Wünschen mehr Licht. Ein Comite vom „Südwesl-Balti more Verschönerungs Verein" sprach gestern bei'm Superintendenten für Straßenbeleuchtung, Hrn. Robert McCue vor, um denselben zu veran lassen, eine bessere Beleuchtung der Careystraße, von der Columbia-Ave nue bis nach der Baltimorestraße an zubahnen. Eigenthümliche Zustände haben in jener Gegend seit langer Zeit geherrscht. Thatsächlich ist die Careystraße für ein großes Territo rium in Südwest-Baltimore die ein zig Straße, welche die Verbindung zwischen zwei dicht bevölkerten Stadt theilen herstellt lind bei der gegenwär tigen maiigelhasten Beleuchtung ge hört ganz besonders ein Gang unter der Carcystraßen-Brücke nicht zu den Annehmlichkeiten des öffentlichen Ve rkehrs nach dem Eintreten der Dun kelheit. Tie Gesellschaft wünscht auch eine Reihe von Zickzack Bogenlich tern an der Baltimorestraße, zwischen der Pacasiraße und Fulton-Avenne. Wichtige Entscheidung. Eine wichtige Entscheidung hat die Contiaktveigebungs Behörde inso fern getrosten, als daß alle Firmen, welche ans den neue Weiften An lagen errichten und dieselben durch Eisenbahnschiene ve binden wollen, für dieses Privilegium speziell bezah len müssen, ob sie nun die Schienen gebrauchen oder nicht. Tie Angele genheit wurde dadurch in den Vor dergrund gerückt, daß die Marli Waguer Co. einen Theil des Piers Nr. 2 miethete, neben welchem sich bereits Geleise befinden, die jedoch der „Baltimore und Ohio-Balm" ge hören. aber nicht ihren Theil zu den Unterhaltungskosten beitragen wollte. Quick machtlos. Eine Delegation der Backsteinlegel sprach gestern in der Office des Was jer-Fngenicnrs Quick vor nnd be schwerte sich darüber, daß bei den Ar beiten am Forrest-Park-Reservoir ein gelernter Handwerker thätig sei, wel cher nicht zu der „Federation of La bor" gehöre. Hr. Quick erklärte den Herren, daß, so leid wie es ihm auch thue, er in der Angelegenheit macht los sei, da die Arbeit contraktlich ver gebe ivnrde. Er versprach indessen, seinen Einstich bei den Eontraktoren geltend z machen, um die Wünsche der Arbeiter Organisation zu er füllen. Interessant für Annex- Bewohner. Eine Anzahl der Fälle von Annex- Bewohnern, welche gegsn die Bestene rung für die Pflasterung von Stra ßen Eimvnild erhoben haben, werden wahrscheinlich in den nächsten zehn Tagen im Stadtgericht zur Verhand lung kommen, und zwar wird die Stadt einen ernsten Kampf sichren, um ihren Standpunkt zu vertheidi gen, Tie Eontestanten behaupten, daß ihr Eigenthum unter der Annex- Anleihe-Altc nicht bis zum vollen Werth besteuert werden könne, bis die ganze verwilligte Summe im Betrage von 52,000,000 verbraucht sei. Als Präcedenzfall sür das Gegentheil führt aber die Stadt einen ähnlichen Fall an der Aord-Rond an, wo die Stadt de Sieg davon trug. Musikalien. Der Kauf eines Knabe- Piano ist ein Schritt vorwärts in nisitoliichrr Anobildnng. hre Tonstärke ist eine Eigenschaft, die sich allen Mnsik-Liebhabern einpsirhlt. Wm. Knabe H Co. Park Avriiile, Ecke Fnstettc-Straszr, Baltimore. lw„ /lull IlilillZZ" iATÄWMI Hotels uu Reuari.:ionr. Kotel Hernrann. Nordwrst-Eckr Pratt- Entaw Str. lTeplüü.lZ) rnian rner, Md. Phon W S2l!l. l!. P. Ct. Paul 212 Wm. Beck's Kühlster Plah im Millelvnnlte der Stadl. Iti McElellnn's Straße, Wanbler's Cafe uudßrftnnrnnt, 4 und t> Süd-Gay-Ttraßr. Kelnftr Krarldahnrn und Btllard-Zlmmrr. II.VNI tlwxnre. bNldlll un I' loli X 1 !bt d, 1-1 ri IX I.P V. (ScbS.lZl da, ih. Plandler, esttzer. Tas allgemeine Publikum. „The Bismarck," 4 Nord Gay nahe Baltimorc-Str. Lunch den ganzen Tag. Aug. Brrkcmtier, (Märill.TS-S.IJ) Elnrnlhilmer. (01112.1 Z, a. Schteunes, SllMilhümer. Jokn Niederkafer's Nestaurant, West-Saratoflr-Straste. Tc: tsche Kiichr. Weine Mahlzeiten zu alle Tageszeiten. Nkai!'-e ?ie,s itvlfchen 12 and 2 Uhr. lAiiüi,.—l George Filling, Weinen und Likören, 404—40 Lst-Baltiinorr-Str. Baltimore, Md. Maaren werde s>ci und prombl tu Hau! wliescri. l!l!ov20 TlS.lI> 8 S 5 dnwlbst llh.lami.le Tel.d S 8 N iieltaurnnt. 8 ucAel>ceii -v!>ce">erl>str iiialllmarr-Sir, nd Uvstomliviifr.'ilve. Martin Metierdlri. Prösidc-i. loliN S. ltlstler. Inn., Blce-Prästdeilt. t. H. Manso, Telretiir, 111, IS. Maldonald. Hlllss-Eelretör.. lugft Pfeil! Arederick Tecler.' August Wehr, loiin -ö. Lauber. kl. H. auvpelmann, LsuiS I, WiUlnger, I. G. I. I. ManSmttirr und Prnder, L. Keiileuseld, Wm. tiiiir, Henri, Hvftnan. Nordwest-Ecke Holliday- und Baltimore-Straße. Hermama Feuer Vcrsichernngs Gesellschaf von New-Aork. AuSivrl am I. lanvar ISO. Paar.Kapiinl 11.000 00 o ltiefaiiiinte Ku11iabc......... 7.. s MS.S4O.St Ueberschutz filr Policon-Inhaber.. 1,040.200.0 John G. Rolker, Geschäftsführer. T'>chao. Pfaiidleilicr Anzeigen. S. Halsbe Comp., Pfandleiher, Nr. K 75, West Baltimore Straße, Sirld vrrllrlir ans fedrn Wrrtii^raenflan. (lunliü.ll," Geld auszuleihen, Benjamin Comp. 'S Darlehen- und Bank Comtnir. c'ffrn vvn '^fwd 7 übr >s"brüds u?>" Samsin i ,0 Uhr end. Privat lliNllUlig! r. 420—24. oft., etraftr. lßxdl.ll.t) Medizinische Anzeigen. 3n iefrr .fabrrSzri Ift 1 RITTTIIS ÜI.OOV Ilkv liirr lh-r aus ttr.lutrrn her orileni und Is, ein Ilatur.Mttiel. Itr l!.i!oinachmttlaaj und von Sdt 10 Uhr l mrtrhlbar ld floh. oirfolMtw ikmd'udltu usn Tr. PvS,er 1 1. -luvst tlusleeninsen aiis den Uriii. crnen bei beiden i4eschlch,ern ir 40 stunden. SS ist besser als Cuvaida. llu. beben Uder Sinsprlyunoen II frei von allen schlechten Gerüchen und andere Unannednwchleilcn Santal-Mtdi, ill In tlavscln nldailen, auf denen der Name getcdrieden ist.ohnedies iNWfll leine echt, d e votete, V^^>l 3

Page 4

4 Der Deutsche Korrespondent erscheint jeden Tag im Jahre. Nr. 413, Ost-Baltimore-Strasze. C. 6 St. Paul. Maryland 17W Conrtland. C. P. Telci'lwii, 1500 Madilon—R. GeschiislSsüiirrr E. A. Heinz, Wohnung: C. L P. Telephon, 121 W. Walbroot. Agenlur sür Washington nd Tistrlkt crotuinbla: Win. Hannrmann, 1015 Marlon-Ztr., N.-W. Tägliche AuSgabe (durch Träger besorgt) 12>/-c. Titgliche und Sonntags Ansgabc (.>01,11311 eonutago-Ausnabc, pro Jahr 150 DaS beste nd dllllgstc deutsche Platt t de Samstag, de 3. Oktubcr ll>u. Acht Sciten. Ter Bankier Cviiinilt nd dir Depo siten-Garantie. Tie „American Bankers Associe,- tion" bat sich ans ihrer Tagung in Denver gegen die Garantie der Bank Depositen erklärt nnd sich gleichzeitig auch gegen die Post Sparkassen aus gesprochen. Präsident Powers stellt die Garantirnng der Bant-Einlagen ans dieselbe Stufe, wie die Silber- Irciprägung, Eine dreiste Behanp tung. Herr Powers sieht in der De positen KsiiranUe eine Gefahr sür die Banken, wie sür das ganze geschäst liche Leben des Landes. Eine Bc Häuptling, nichts weiter. Daß die Herren Banticrs gegen die Errichtimg der von General-Postmeister Myer befürworteten Post-Sparkassen sind, ist selbstverständlich, denn durch die Post-Sparkassen würde den Banken, insbesondere den kleineren, eine starte Eonkurrenz erstehen. Der General- Postmeister hat seinerzeit nachgewie- sen, daß alljährlich Millionen ameri kanischer Dollars in europäischen Post-Sparkassen oder anderen sicheren Geldinslitnteii angelegt werden. Wa rm? Weil viele Eingewanderte tein Vertrauen in unsere Banken haben. Wie leicht aber auch das Vertrauen der Amerikaner in die Banken erschüt tert wird, hat die Panit vom Oktober NX>7 mit ihren Bankslürmen gezeigt. Eine Depositen Garanlie würde das Vertrauen in die Banken mächtig stärken, würde die Errichtung von Post-Sparkassen mit ihrer geringen linszahlnng überflüssig machen. Diese Spartassen habe nllerdings den Bortheil, daß das darin angelegte Geld jederzeit und an jedem Ort der Vereinigte Staaten leicht und ohne viele Ilnlslände erhoben werden kann. Schließlich fällt aber ein höherer Zinsfuß, wie ihn die Banken hezab len, sür die kleinen Sparer auch in'S Gewicht, und sie vertrauen den Ban ken ihre Ersparnisse eben so gern an, wie der Post, wenn sie die Neberzen ginig haben, daß ihre schwerveroie ten Tollars in de Bauten sicherge stellt sind. Tie weitaus größte Zahl der Banken wird ja so geführt, daß die Einleger wenig oder gar kein Ri siko laufen: allein es tcxnmen jahr aus jahrein Bant-lalliniente vor. die über viele der sogenannten „kleinen Lenke" schweres Herzeleid bringen. lür die Reichen sind Bantbrüche von keiner so großen Bedeutung, wie sür den kleinen Depositor, der sich ein ge ringes Kapital mühsam erarbeitet hat. Tie lorderung einer Garantie ist berechtigt, wenn sich auch die Ban kiers in Denver dagegen ausgespro che habe. Tie erhobenen Einwände der Bantiers und anderer linan;- leute scheinen uns wenig stichhaltig zn sein. Ab? Hauptgrund wird im mer wieder geltend gemacht, daß die solidarische Haftnngspslicht der Ban ken die gntgeleiteten sür unredliche Leitung anderer mitverantwortlich halten würde, das; die Depositen Garantie eine Prämie ant leichtier tige Geschäftsführung sei. Mit dieser Behauptung wird dein ganzen Ban kicrsstaiide kein gutes Zeugnis; ans gestellt. Die Haltung für Bank De positen durch alle Banken würde je denfalls eine viel wirksamere Beani sichlignng der Banken zur lolge ha bcn, als die gegemvürtige, und zwar durch die Bantcn Bereinigung ni selbst. Die giitgeleitelen Banken be dürfen der Beaufsichtigung kanni, für die ans Spekulation erpichten aber hat sich die bisherige Eontrole als unzulänglich erwieien. Werden die Depositen solidarisch sichergestellt, so liegt es im Intnesse der Bauten selbst, dafür Sorge zu tragen, daß die itnredlichen Elemente aus dein Bank geschäfte ausgemerzt werden. Tie Haftbarkeit wird dadurch eine ge rsiige: die Banken aber haben den Vortheil, daß sie das volle Bertranen dxs Publikums erhalten, daß die An Wrnie au Banken seltener werden. Die demokratische lotdernng sür gegenseitige Garantie der Bant De positcn kommt nicht bloß den Deposi toren, sondern auch den Banken zu gute und st ein Ivrlschrilt in der Entwickelung nnseres Bankwesens. Ter Clevelaiid-Bricf. Die Präsidentschafts Campagne wird nicht schön geführt. Schön ist anders. Hearst enthüllte und wartete mit Briefen des Hrn. Archbold vom Lei-Trust aus und verspricht noch mit weiteren aufzuwarten. Hr. Archbold erklärte, daß die Briefe, welche Hearst veröffentlicht hat. ans den Archiven des Oellrusts gestohlen morden sind. Das wird Jedermann dem Oel-Mag iialeii auf's Wort glauben. Aber ge stohlene Briefe thun dieselbe Wirkung, wie andere. Man findet Nichts da rin. wie sie in die Hände Hearst's ge° tomnien sind. Das Rechtsempfinden des Volkes sieht in einem solchenTieb stahl kein Verbrechen, obgleich es heißt: Tu sollst nicht stehlen. Auch kein falsch' lengniß soll man reden gegen seinen Nächsten. Was aber i dieser Campagne wieder zusammen gelogen wird, das geht ans keine Kuh haut, wie man zu sagen pflegt, lind da in politischen Parteikänipsen alle Mittel recht sind, so greift man auch zn lälschlmgen. Am Meisten Aufse-! Heu hat der „nachgelassene Brief" des verstorbenen Er-Präüdenten Eleve land gemacht, der von einem Agenten. Namens Brandenburg, an die New- Aort'er „Times" vertäust worden ist. Eleveland sollte den Brief, in welchem er sich sür den republikanischen Ean didaten Taft und gegen Bryan er klärt, kurz vor seinem Tode geschrie ben haben, und das Schreiben wurde von den Republikanern als willkom menes Campagne-Material ausge schlachtet. Die Wittwe Eleveland'", sowie der Nachlaßverwalter bestritten i die Echtheit des Briefes, der mit der! Schreibmaschine geschrieben war und die eigenhändige Unterschrift Eleve laitd's gehabt haben soll. Nun wird ans Washington berichtet, das; der Brief ein labritat sei. das ans einem vor zwei lahren geschriebenen Briese Eleveland's an einen befreundete Regieeniigs-Beaniten in Washington geschickt hergestellt worden ist. Den Brief selbst hat der Beamte nicht her ausgegeben. und so ist denn nach Be richten aus Washington ei Brief Ele veland's geschickt prodiizirt worden, in welchem dee Styl des Er-Präsiden ten geschickt nachgeahmt wurde und in welchem Alles, was man sür die Ecum Pagne branchle, enthalten war, beson ders aber, daß Eleyeland die Erwäh litng des republikanischen Eandidaten Tast befürwortete. Ob diese neuen Meldungen den Thaisachen entspre chen, können wir nicht beurtlieile. Sie haben aber viel für sich. Die Sa che erfordert gründliche Aufklärung. Ist das Schreibe gefälscht, so ist damit ein gemeines Verbrechen be gangen worden, ein Irevel an dem Todten zum Iwecke der Täuschung des Publikums und gemeiner politi scher Spekulation. De r Eontro l e Ii r de r Um lanisiiiittet theilt in einem soeben ver öffentlichten Bericht mit, das; zn En de des listaljahres, am :!U. Juni lllu in de l l.'> 3 Sparbanken des Landes !!,I7l.l!>ch!>l Dollars depo nirt waren nnd in den 12 Leih- und Trust Gesellschailen l. Millionen, andere nnvertheilte Profite Millionen. Bei den Leib und Trust Gesellschaften beträgt das Gi'lldkapital 27>-.> Millianeu, der Ueberschuß lond U7U Millionen, die lliwertbeiUen Profile gegen l! Mil Uonen. Während des v eri l oss e en Monats September wurden in den östlichen Staaten des Landes all, ÜM.UUO Dollars in Graß-Eorporalio eii mit einer Kapitalisation van ei ner Million und darüber angelegt: gegen ll> Millionen mehr, als im Au gilst, aber I:!.AX>M> Dollars weni ger, als im September ll>t>7. In Cor porationeli mit einer Kapitalisation von IUU.UUU bis zn einer Million Dol lars wurden über t! Millionen Dol lars angelegt, so das; im September dieses Jahres gegen !N Millionen Dollars in Groß Earporalione ange legt wurden. Hr. Ehafin. der P r äs: de n t schasts Eandidat der Prohibilioiiisien. bat dieser Tage niwersroren in einer Rede behauptet, daß jeder Ainerita ner. der den Getrüntehandel in Schuh nehme, auch ein Irennd der Spielhöllen und des Mädchenhandels sei. Der Eandidat der Tiigend-Par tei sollte es mit der Wahrheit genauer nehmen. Hier hat er impertinent ge logen. wie der alte Iritz zu sagen pflegte. Die P r o h i b i k i o n i st e n ar beiten wie die Biber sür ihre heilige Sache, die Iwangs Teintierenzhewe gliiig. Iwangsmoral im Lande der Ireiheit! Sind wir soweit gesunken? Ter Teutsche Korrespondent, Baltimore, Md., Samstag, den 3. Oktober lW e Tie Eilra-S i y n 11 g der Legivlaliir von fhiidiema h Dollars gekostet. Bitte rer aber ist, das; diese Extra-Session e Indiana den Schrullen eines prohi bitionislischen Gouverneurs ausgelie sert bat. Der „Deutsch Amerikanische Staatsverband von Indiana" hat nun einen Ausruf an alle deutschen Stiniingebcr gerichtet, in dem es heisch: „Das in der Ertra Session der Legislatur passirte Eonnth „Local Dplion"-Gesctz muss widerrufen wer den. Dieses Gesetz konnte nur durch ein Vertzrechcn an der Prinzip der Volksregiening passirt werden, da durch, daß mau dem Volke die Ent scheidung aus der Hand nahm. Es giebt für uns kein anderes Mittel, als bei der nächsten Wahl, soweit die selbe unseren Staat und unsere Legis latur betrifft, demokratisch zu slim inen. Die Präsidentenwahl hat mit unserem Staate nichts zu thun, nnd in Bezug auf dieselbe können Sie un- beschadet unserer Sache nach Ihrer eigenen Anschauung stimmen. Wir Deutsche, die wir vernünftig zu leben wissen, und deshalb keine Lust haben, uns von politischen Muckern und ver mnckerten Politikern unser Glas Bier verbieten zu lassen, müssen zusammen halten, und wir hoffen, das; Sie in diesem Kampfe ans unserer Seite stehen werden, und das; Sie auch nicht verfehlen, unter Ihren Ireunden möglichst Propaganda sür unsere l Sache ;n machen." Die „Eine. Ireie Presse" schreibt: „Ans Grund des Rose'schen „Laral Option" Gesetzes haben jetzt in l Eonnties unseres Staates Abslim mimgen stattgefunden, und alle M sind der Wirthschaflssperre versallen. Da im Ganzen Wirthschaften ge schlössen werden müssen, bedeutet das 6 einen Verlust von!!!>,l>G> Dollars an Lirenzgebühren. lür diesen Verlust wird Ersatz schwer geschaffen werden können, deshalb werden die Ausgaben sür öffentliche Verbesserungen enlsvre chend eingeschränkt werden müssen. Tie geheimen Kneipen, die nach der Schließung der Wirthschaften inStadt und Land sich aiislhim werden, bezah len keine Licenzgebühren. Tie ver kaufen blos; schlechten Whiskey und fördern durch Pflege des stillen Suffs die Ilninäßigkeit. Wenn man sich dann nach ein paar Jahren den Scha den besieht, Wied man sich von dem gefährlichen Schwindel voraussichtlich wieder lossagen, aber die finanziellen und maralischen Embnßen sind Krün nicht mehr einzubringen. Ter Nationale larmers Eongreß, der in Madison tagte, hat sich sür Prohibition erklärt. Nun. Jeder nach seiner Weise. Ans den! deutschen ConntieS werden nicht viel Mitglieder dabei gewesen sein. Tie anderen richten sich wohl nach den Ansichten des prohibitionistischen Prä sidenlschafls Eandidaten, der gar nicht verlangt, das; die Parteimitglie der Abstinenzler seien. Wenn sie nur sür das Ticket stimme, genügt es den Absichten der Partei. Ali f de in sozialde in o k r a tische Parteitag in Nürnberg wurde u. a. auch der Beschluß angenommen, daß es mit den 'sielen und Bestrebun gen eines wahrhaft ansgeklnrten und redlichen Mitgliedes der sozialdemo kratischen Partei unvereinbar ist, Mit glied der deutschen Tnrnerschaft ;n sein oder diese durch Entsendung der Kinder zu deren Turnstiinden zu im terstützen. Tie deutsche Turnerschast treibe Hnrrah Patriotismus. Tie deutschen Turner müssen sich also in Intimst ohne sozialistische Mitglieder behelfen. Tie Iregneiiz der deut sche Bäder betrug Mitte September: Wiesbaden l.">. 111, Bade Baden Gi.l l!>, Bad Nauheim 'ck.!>K.">, >tis singen I7.G>, Ems Kreuznach lü.ltlch Hoinburg vor der Höhe G!l>, Wildungen lt>.:M, Langen schwalbach ,">ll, Bad Orb 1017, So den IN',. Te r rn s s ische M! ni ster rath bat beschlossen, die sür November anberaiimle Wiedereröffnung der Reichs Duma wegen der Cholera ans imbestinmite leit zu vertagen. So wirkt die Ebolera auch ans das politi i sche Leben Rußland's ein. Ein Brief nach England, Schottland. Irland oder Wales kostet vom I. Oktober an nur noch 2 Eents, wir das bei Bliesen nach Canada und Meriko schon bisher der Ja II war. Es wäre zn wünschen- daß da§ Ilvei eents-Porlo in, ganzen Wellpostver ein eingrsübrt würde. T e r P a n a in a K anal soll am l. Januar I!l.'> zur Eröfsimng fertig sein. So bat wenigstens Ehef Ingenieur Goethals. der zur leit in Washington ist, dem Präsidenten ver sichert. i Erlernen sie das Eingraviren. r Svnssrr's um"füll'nn Nr.'",'3t"''Wesl".l-ft' ettc-Ltrnftc. (S-Pt22.1M1) Harry C. Schmidt, Lvudoli-Park-Crmctery. Lorralnc. Molcris. Partartig. Friedlich. 2?esliich von Zgaivrovt eine halbe „Union Trust-GebäudeS," Eharles- und Fahetic. Strafte. Etabtirt 18>0. Albert C. Kuller, William T. ?rry. Lcichenbestattrr nd Einbalsamirrr, zu Mlisiigk Preisen. Beide Phons. Nie geschlossen. di>Bi am Sonntag, den 4. Llivver. 4 Uhr Nachmittags, Konfirmandensliiiideii: Tirnsiag und „reitag. 4.NN Anchin, im Zchiilhauw, Toiiiitugsschiile i'.in, 2-ormiNagS. 1274.7) Crntr-Taiikftst der luthcrischr Ichovah Kirchc, Hollins-Strasie, nahe lilrliiialoii-.lvenue. Sonntag, de 4. cilober, s4-8 Uhr. durch Treicinigkcits-Kirchc, Pastor Ä. Ztergei Tie Confiril.alideiisänlte wirdL'tovcr Bckltiitttiilnchuiigc. Rechtsanlvaltr. A. Ulrich, Dc >its ch er N anw t. Geld sicher angelegt. Theilen der Stadt. (Dezt2,lJ) Tran K lohannscn, Teutsche Rechtsanwälte, Trntschr trrbschastSsülic ctue Sprztalträt. lernlvrechcr: E. Sc P. St. Paul 3t 14. Marhland -P 1!) St. (SepIS.DIDoSaSo) C. k P. St. Paul 3300. Wohnung Marhland 802. Karl A. M. Scholy, RrchtSanwalt, Zlmmrr 120-12, 2alvVulldlng, Grld zu lrihc aus Hdootheken.

Kohlen und Holz. Kohlen. .Kohlen Louis I. Wiliiiiger. W. I. Ghapman Coal Co. Aohl ud Coke zum „Brennr." SN vnschel , 23t Nd 233 s 2. Stockwerk). Südoft-4ckc lantttr- und St. Paul-Str Dnrlchei, von Kl,> vis aus Miwei.^Pm- Md. Plane. Eourtland 7ZS. E K P. Phc.le, St. Paul 2050. .1? Palit sür ö AuSlnud bcsorgt Rasur, Nr. 413, Lsl-Baltimorc-Str., a-hEusl.H-s-.Ae. llntcrhnltungrn. Eanton Liederkranz. W —Grosic Mchrlsiiype nnd Ball Verein deutscher Hrrilnanrer von Baltimore. Theater. Aknd-mie. Ät ad ain N Tlrnstag. dd Ireitag. Samstag. „(Yrnilstark." -I? I Mittwoch, Freitag und l dir „The vf !s.'trw Uork", Voll voit meilschiitllt'm Thröiteil und Nächste Woche: ..Wheu Womeu liove." "und Samstag,""' V V V. h,K z i.W. Andrew Mack „Arrah Na Pognc". Abendprrüe. ...c., ..lic., ,tci dem Volle belieb. „Bolvery Burleogners". Ein Schhiibeits Elior Icl^nster HoUidnn. „The Prince of Zpendthnfts.^ Alle ilAlson Sipe 2s,c. Nächste ZLoche, „Ln Trial sor hiS Life." (2>!4 70) Warz.lt.nd. litcith's „All Ltar" Vandeville. Virginia Cade. ).elson lausilampf Wanbclb Iber. Wutkins' Vermischte Anzeigen. Um Geisha Rouge Vedingungen. Adresse, Geisha Msg. 02 East litl. Str.. New-Port. t.April2ü.jTa..) An die Damen. se'im'wohin s"ch" daMr'zn" Sie brauchen im r MS, Ar''iUi2.' Etabllr IM3. oi'llDli.B 10? DI.OIIIt iiliZstÄ befriedigend. verlaust In den Liiben von I. W. Crook. Baltimore Transfer Co. Maschinerie nnb tnde. Sc^uLe lleveriehiiiigcii. Englisch iiir o,„e.iünder. Nr. >4, ilgtil Iranltin., nahe Eharleo-Straiic. (ScpI27.IV!I> Maryland-Institut. Kunst- nnd Zeichcnschule. Tagschnlc -m Lllober critsfnet. Moni Rohnl Aucnnr. Abcnvschnlr am s>. Lttober eritlsnet. Ireihanv 01-ssrn, Mann Üloval-Avenue. Mechanik nd Architektur, r Marlet-Plarc. Rohal-Avenuc. Nur für indcr, Marlet-Place. Öttü""' Die Baltimore Acadcmy of the Visitation. i. dritten Montag In, Srptcmvtr li' null de, Grude und i!l,lerrichiszwe>e. Kiultci, nd ViidutNlnlerrlchl. Irr-ie Ve>„„i sN>„„te sür Schüier. Cirkulure nuf Ver anaeii per Poll znftesandt. (epII.I.NI) „Jricnds" Schule, wenden uns,>e,Winnie,,. 2lurl>iid„,,,t für KuUene- ENidien de, GefchäN. Pesdrdcrnnn u-Ii nidncllcr Pei-ibii,. HuchsänNe, Inlcr.. Pr„ uiür- ud Kuidernnrieii-TevurleiiiciNS ftnnzNch uclreiint 2". Lehrer Nile Spezwiiilc. Zennnilse uesinlte,, GinlrNt zu nlien cidUegien. Kxpcrtr aihlctischc -'iusbildun,,. Theo. Kinlrr, Tnrnlehrrr Irr der Aussicht eines Arzte.... Nene TluScnlcii wrrdc Ins tum It. Zeptcindcr „„sucnoininc,,. Cröisnuna dcs LchrlurleS 15. September. 2er Kindcruurlci, wird um LI Sepien,der crüssnct. 2er Priiizidul delindel sich lüalich Inn, Ulir Mor,,e„z Ins II Uhr Auch mllluhS der Schule. Für nähere Jnsornm tion schreibe in Wilson. (Sepll.lMt) Prinzipal. Grpwn^WnrnvN Handels- und Ttcnograpliic Cvllcg. 2. Schtrmbrr. Tagschule seht vor. schreibt oder lelrvbonirt sür neuen Katalog. tAugl3,4Mte) Haltimore Kusmess College. Eine Schale sür Handel, Stenoaraphie nnd Maschinenschreiben snr junge Männer m,d Iranen. Tag- nnd Abcnd-.ltiasse. inesler beginnt Montag, den 31. Angujl. Man nnilricultre seht nnd sichere sich Pull. Schreivl E. H. Norman, Präsident. '!!charlcc""nnd'saraloga-T>raftc, -Paltimorr. (Sliigl3,4SNle) Strcr y e r s Vnsinoss College, Anchhuitung n. Rech,,glüh rung für EngroS-Hünser. Englisch s. w. Tve.ziclle Ansinerlsainkcil ans Porbereilnng sür de Eivildienst verwundn hxn Taa-''d "')!dendschu'ic' daö ganze Jahr hindurch. (Augll,3Mte) adler's Bryant ck Ttratton Handels College Abendschule beginnt am 28. September. Hhe Deichmann Vorbereitnngs-Schnlc für Eolleg. 714 Nord Hvward-Strasir. 25. lahrcs-Srmritcr beginn 23. Scpembcr. (Scpü.lM) Wattimore Juristen Schule. Richter Alfred S. RileS. Det-ii. Porlesungen AbcndS. Herbst-Semester beginn an, 28. September I!>8. uataivgi bei Uamed U. Tennis, Selretär, 4tti Eguttullc 'Atillding. (Auglü.LMlc) Marland Blindtti-Tchnle.^ dcsrllem Murhinnd dem anderen crten zugelassen. Für Information wende an College of Physicians and SnrgconS ein'" s' talog Tr. Elmss A. lve (dulttt.'tMte) Calvcrt Hall Coll^^^ am Dienstag. den^i" Sepleaive" uusgenomin a (AugLS—Sevtlt) Standard-Schnle —Nir— Stenographie n. Maschincuschrribcn 437—t37 A Equitablc Building. Tag- und Abend-Klassen. McKee-Shslem. Herbslleiiieslrr beginnt am 14. Soptcmbcr. lAug.-ti 4A!tt) Wa^and^^u^ Verl-Pulling. (Ag2>!.lMl> sich an l (AuglB.lWt> PrägdeiU

Page 5

Ans de Hullen der Justiz. Fünf Cents Geldstrafe und ein Tag Gefängnisthast für 12 Schweine süße. Herr Reiter appellirt. Angebliche Bedrohung eines Ge schworenen. Letztwillige Verfü gungen. T'rnni prüfe, wer sich ewig bindet. Weil er ein Tntzcnd eingemachte Schweine-füste unter falschen Vorspie gelungen erlangt hatte, wurde der Neger Lcroy Slovall gestern im Eri minalgericht vom Richter zu fünf Cents Geldstrafe und einem Tag Gefängnisthast verurtheilt. Tie Gerichlstoslen, die Lovall auch zu tra gen hat, belaufen sich aus Pl. Er war von Pastor Inlins Gran, einem Rassengenossen, ansgesandt worden, um ein Tntzend Schweinefnste zu ho len, hatte sich aber zwei Tntzend ge ben lassen und das zweite Tntzend selbst gegessen. Herr Reiter appellirt. Herr Nikolaus Reiter von der Gro cerysirnia Nikolaus Reiler n. Eo„ der lürzlich vom Richter Totster der Uedertretiing des Nahningsiiiittelge setzes schuldig besniiden wurde, indem ei condensirte abgerahmte Milch ver kaufte, hat an die höhere Instanz ap pellirt, um endgültig festgestellt zu bekommen, ob solche condensirte Milch in dem Gesetz eingeschlossen sei. E i g e n artiger Fall. Vor Richter Sharp im Stadt Ge richt kam gestern ein eigenartiger Fall zur Sprache. Auf Aussage von W. H, Horn hin, einem der Geschwo rene de-s Gerichts, war Louis Blau stem. für den Horn als Fuhrmann l thätig ist, angeblich mit Entlassung gedroht worden, wenn er nicht recht zeitig zur Arbeit käme. Tie Trohniig i fall geäußert worden sein, als Horn l seinem Arbeitgeber über'S Telephon benachrichtigte, dast der Fall, in Ivel- chem er als Geschworener diente, viel leicht längere Zeit in Anspruch neh men würde. Ter Fall war die Kla ge vv Hyman Schneider gegen die Ver. Straßenbahn-Gesellschaft. Rich ter Sharp behielt sich die Entschei dung vor, bis er mit dem Anwalt ist'r Strastenbahngesellschaft Rücksprache genoniinen. L c tz t >v i l l i g e V e r f ü g ii n g e ii. In dem Testament des verstorbe nen Jonas Schloß, daS gestern im Waisengericht zur Bestätigung einge reicht wurde, ist die Bestimmung eist halten/bkist Tste Wittwe'des Berstor-' beiien Fra Renee H. Schloß nicht wieder heirathen darf, wenn sie Te stainentsvollstreckerin bleiben und die Hälfte deS Nachlasses behalten will. Tie andere Hälfte des Nachlasses er- halten zu gleichen Theilen die beiden Söhne Monroe H. und Julius E, Schloß, jnn. Ein Zehntel wird ih- 5 neu ausbezahlt, wenn sie das 21. Le- bensjahr erreichen, und der Rest st Jahre später. Israelitische Wohlthä tigkeitsanstalten erhalten P7G> und die Shearith Israel Gemeinde be- lomnit ijhtzXl. T'rnni prüfe, wer sich ewig bindet Charles Schmidt, der in Philadel phia ini letzten Jahre eine Ungarin nach dreitägiger Bekanntschaft gehest rathet hatte, erhielt gestern in der 2, Abtheilung des Kreisgerichts absolute Scheidung zugesprochen. Er sagte, i in kurzer Zeit habe er ansgefnnden, was er sich aufgeladen, und um sich i der Bürde zu entledigen, habe er das l Frauenzimmer ans einen Tanipfer l geladen und nach der alten Heimath zurückgeschickt. Tie Hochzeit fand gm 17. Oktober v. I. statt, und.am st. November schon entledigte er sich der i .besseren" Hälfte. Zwei Zeugen machten Aussagen bezüglich des Be- l tragenS der Frau ans dem Tanipfer. Ein anderer kurzer Estietranin ist der von Harry H. und Martha E. McEotter. Tas Paar heirathete am l 2!>. Januar dieses Jahres, trennte sich im Juli und am ttl. September reichte die Frau eine Tcheidnngskla- ge ein, wätzrend der Mann daS Glei che gestern that. Im Kreisgcricht sind beide Fälle anhängig. Ei ii „K utschen Krie g." Tie „Undertakers and Coach Owners Association" zeigt an anderer Stelle des „Teutschen Eorrespondenten" an, daß sie Kutschen für Beerdigungen nach Stadt-Friedhöfen für!ß2.stt be sorgt. Es ist dies ein lustiger Krieg zwischen Herrn Robert Kinnicr, dem Präsidenten der „Baltimore Coupe Co.", und dem oben genannten Ver ein. Herr Kinnier setzte den Preis zuerst von lp.st.sst ans lpst Pro Kutsche herab. Ableben. Frl. Rosa Schüler, jüngste Tochter der vcrwittwcten Frau Martin Schüler, von Nr. 7sts, Scott-Straße, schied am Mittwoch ans dem Leben, Tie Beerdigung fin det Sonntag Nachmittag stat. Begnadigt—Gouverneur Ero thers hat James White, der im hiesi gen Stadtgefängniß ein Jahr wegen Ticbstahls absitzt, begnadigt. White leidet an Schwindsucht. Ei Hülfs-Bischuf erwählt. Pastor Tr. Arthur Seiden Lloyd der Assistent des Bischofs Paret von der bischöflich protestantische.! Kirche. War bisher Sekretär der Missions Behörde in New- Bork. In der Tpezial Convention der Maryland Tiözese der hischöflich-pro teslantischen Kirche, die gestern in der St. Peterstirche a Trnid Hill- Avenue und Lanvalestraste tagte, wurde Pastor Tr, Arthur Seldei: Lloyd, bisher Sekretär der MissionS- Behörde der Kirche in New-Borl. zum Assistenten des 82 Fahre alten Bi schofs William Paret erwählt. Hülfs- Bischos Lloyd ist ein Virginjer von Geburt. Er wird seinen Wohnsitz je denfalls in Baltimore nehmen. Es waren anster Pastor Lloyd noch drei andere Pastoren für das Amt noini nirt worden, und zwar Pastor Tr. James Houston Eeeleston von der Emannels-Kirche in Baltimore, Pa stor Edward Fefsreys von der St. Peters Kirche in Philadelphia und Pastor Robert S. Eonpland von der „Ehnrch os the AScension" in Baliiinore. A ii g c b l i ch e r B i g a in i st verhastet, Auf Beranlassting des Herrn John FanneS von Nr, 2t7, Presidentstr,, wurde der 2t Jahre alte Achille Te Reiizi von Nr, Fawnstr., gestern Abend durch de Polizisten Fritch verhastet und in der östlichen Polizeistation unter der An schuldigung der angeblichen Bigamie eingeliefert. Te Renzie heirathete an geblich am l bestellt. Auch von Nik, Reiter u, Co. kaufte Bnrke Lebenöinittel für die Jacht ein. Auch soll Bnrke im Broadway Markt ähn liche Schwindeleien begangen haben, Ge ge die A leihe ii. Ter „Nordost Baltimore Verschönc rmigs Verein" sprach sich in seiner gestern Abend in der „Emannels- Hallc" an Eden und Hossmanstraste stattgehabten Versammlung sowohl gegen die Snbway-, wie auch Wasser- Anleihe ans. Bezüglich der Wasser- Anleihe kam es vor der Abstimmung zu einer scharfen Tebatte. Von den 2!i Abstimmenden waren t 2 gegen und l l für die Wasser-Anleihe. Ter Versammlung wohnte Stadtrathsniit glied Fsaeic Frank von der 8. Ward hei nd hielt eine Ansprache im Inte resse der Anleihen. Tas Leichenbegän g n i st von Herrn Adreiv Weber, welcher am Tienstag im Alter von Fahren in seiner letzten Wohnung Nr.llll!, Süd- Gilinor-Str., ans dem Leben schied, fand gestern Nachmittag vom Trauer hanse ans ans dem „Western Fried hofe" statt. Pastor O. B. Falls von der Fnltoii Avenue Vaptistenkirche hielt den Trauergottesdieiist ab und als Vahrtnchträger snngirten je drei Mitglieder von der „Fackson Loge Nr. K. of P„" und dem „Mary land Bäckeryerein," Ter Verstorbene erblickte in Teutschland das Licht der Welt und kam vor 7i Fahren als 7 Fahre alter Knabe nach Ame'rika, Er hinterläßt außer seiner Gattin fünf Kinder. Zahlreiche und prächtige Blu menspenden wurde an seinem Sarg niedergelegt. Nachdem Vater I, E. Mallvy unter Mitwirkung der Väter M. F. Joley nd W. A. Eahill in der kath. St. Paul's Kirche ein feierliches Requiem- Hochamt celcbrirt hatte, fand gestern Vormittag unter großer Betheiligung von Leidtragenden die Beerdigung des am letzten Sonntag im Alter von til Fahren verstorbenen Friedensrich ters Harry E. Mathieu auf dem Bonnie Brae-Friedhose statt. Un zählige kostbare Blmneiistücke schmück ten die letzte Ruhestätte des Entschla fenen. AIS Bahnnchträger sungir ten Richter William M, Tum, Geo. Manley, I. H. Smith, P. F. Eollins, H. S. Tum, James I. O'Eonner, R. B. Laroque, Theodore Mastcrson und William N. Riiiehart. Unter den Leidtragenden befanden sich vom „Avalon-Kapitel Nr. 721, Royal Ar eannni", die Herren Edward S. Ad dison, Frank M. Addison, Thomas B. McEarrier und EliaS T. Zirklcr, fer ner Telegationcn des „Columbus- Ritter-VereinL" der „Katholischen Wohlthätigkeits Legion" und de; „Spalding Bmwercins". Ter Ttntschc Gorrespv„dct, Baltimore, Md., Samstag, den .st. üktt'ber Iststtt Ans deiltschc Vereinen. r Beamten-Fiistallation bei'ni „Lützow Bund Nr. 8. T. O. d, S, R," „Mozart-Männerchor" und „Meie r die" bereiten sich für Heebst Eon zerte vor. Andere Vereins Nach richten. In der gestrigen Versammlung des „Lützow-Bundes Nr. 8" des deiilichen Ordens der „Schwarzen Ritter," wel che in Hrn. Eonrad Weber's Halle an Eastern-Avenne und Madeirastraste stattfand, führte Großerzritter Ernst Weibel folgende neuen Beamten in ihr Amt ein: Erzritter Beruh, Traut mann, Oberritter Karl Freiberg, Schriftwart Emil Kunze,-Schatzmei ster Wm. Schultz, Weibiingsritter W. Weindel, Ordensritter Leonhard Ritt I lingsbofer und Schwertritter Earl l.iTolch, Eiiiladniigen wurden entgegen genommen vom „Prinz luliana Bund Nr, 5" und „Blücher-Bund Nr. 2>, T. O, d. T. R." „Mozart M ä n n e r ch o r," In Herrn Robert Vollmer's Halle, l Orleans- und Ehapel Straße, übte gestern Abend der „Mozart-Männer chor" unter Leitung von Pros. Geo. W, Pöhlmann Ehöre für das New- Borker Sängerfest. Nach der Probe fand eine Geschästssitznng statt, in welcher Einladungen vom „Bor wärts," vom Pastor A. F. Sterger zum 77> jährigen Jubiläum der deut schen Treieiingkeils-Kirche und von Pastor E, Rath zur Wiedercinwei lnmg der renovirten Saleins-Kirche der evangelischen Geineiiischast zu zu Highlandtown entgegen genom men iviirdeii. Beschlossen wurde, En de November in der „Broadwah Electric Halle" einen Liederabend zu veranstalten, Tas Sommer-lliiter haltnngs Comite wurde mit Tank entlassen nd ein Winter-llnterhal tniigs Comite ernannt, bestehend ans den Herren Anton Kammersei, Mar Strans, Wm. Tcttmar, Charles Wakefield, Geo, I. Seiiger und Geo. Herold, Als Telegaten für die „Vcr. Sänger" wurde die Herren Geo, I, Senger und A, A, Mogge erwählt, Fnin Schluß der Persaniinlnng ge langte noch ein aktives Mitglied zur Aufnahme. „B a herischer M ä nncr ch o r." Tie Mitglieder des „Bayerischen Männerchors"slntteten gestern Abend ihrem Sangesbrndcr Thomas Bo denstciner in dessen Wirthschaft an Fayette-Straste, nahe Eentral-Ave., emen Besuch ab und verlebten Hört' bei frohen Liedern und einein edlen Tropfen vergnügte Stunden. Fra Bodensteiner liest es sich nicht neh men, den Gästen ihres Mannes einen feinen Imbiß zu serviren, „G ii st av Adolph Verei n." Ter „Gustav Adolph-Berein" hielt am Mittwoch Abend seine vierteljähr liche Generalversainmlung in Mand ler's Halle. Nr, l und Tüd-Gay- Straste, Präsident Porst führte den Vorsitz und Sekretär Lieder das Pro tokoll. Nachdem die vierteljährlichen Beiträge entgegen genommen und in mehreren Fällen wöchentliches Kran kengeld ausgezahlt worden, kam ein Schreibe von Pastor A, F. Sterger zur Verlesung, in welchem der „Gu stav Adolph-Verein" ersucht wird, an dem 7ü-jäbrigeii lubiläninsfeste der deutschen lutherischen Treieinigkeits- Kirche am Sonntag, den 25. Oktober I!X>8. Nachmittogs halb l! Uhr, nicht nur Theil zu nehmen, sondern auch wiederum wie in l!>-l mit anderen deutschen Vereinen zusammen eine gemeinschaftliche Kirchen Parade zu veranstalten, Tas Schreiben wurde angenommen und Sekretär F. Lieder aiitorisirt, ein Rundschreiben an be freundete Vereine auszusenden, diesel ben ersuchend, Telegaten in die Ver sammlungen des „Gustav Adolph- Vereins," welche jeden Mittwoch, Abends 8 Uhr, in Mandler's Hatte stattfinden, zu senden, um die Ar rangements genieinschgftlich zu tref fen. Tie Vereine werden freundlichst ersucht, dein an sie gesandten Cirku lare volle Aufmerksamkeit' zu schen ken, überhaupt sind alle Vereine, die daran Theil nehmen wollen, gebeten, ihre Telegaten nach den Versamm lungen des „Gustav Adolph-Vereins" an genannten Abenden zu entsenden. „Barbara-Log e, O. d. H. S." Heute Abend findet in Hrn. H. Heinrich's Hatte, Nr. 7 und l), Frcde rick Avenue, die Beamteninstallation der „Barbara Loge" vom „Orden der HerniannS-Söhiie" statt, bei welcher folgende Beamtinnen in ihre Aemter eingeführt werden: Präsidentin Frau Karoline Fischer, Bice-Präsidentin Frau Ida Miller, Führerin Frau Karolipe Kuntner, Sekretärin Frau Sarah Albeker, Schatzmeisterin Frau Kath, Heinrich. Innere Wache Frau Henrietta Tegler, Aciistere Wache Frau Marie Psister. ES werden zu gleich zwei neue Mitglieder aufge nommen und die Vorbereitungen für das Stiftimgsfest getroffen. „M elodi e." Für sein Mitte dieses Monats in Thiinek's Halle am Broadway statt findendes Eonzert übete der. Gesang- verein „Melodie" gestern Abend in Herrn Fatob Niest' Halle an Forresl imd Low-Straste unter Leitniig von Prof. F. Karolns sleistig Eböre ein. Fi, der ans die Singstunde folgenden Geschästssitznng, in welcher Präsident Geo. Pfeifer den Vorsitz und Sekretär Geo. Vogel das Protokoll führte, wurden ebenfalls Vorbereitung für 5 das bevorstehende Eonzert getroffen. Unfalls Ehronik. Verhängnistvolle Eollision eines Ge- sährtes mit einem Strastenbahii- Waggon. Herr und Fra H. Wbitri.dge in einen (istaben ge schlendert. Ki-nd erleidet schwere Branbwniideu. Kurz vor lt> Uhr gestern Abend eollidirte in West-Arlington ein sälirl des Hrn. H. Wlülridge von Ste vensoit. Baltimohe-Eountn, in dem sich neben Herrn Whitridge dessen Gattin befand, mit einem Strasten balmniaggepi der N'oelh Avenue Li nie. Herr und Frau Whitridge ivnr den aus der Kutsche geschlendert und stürzten i einen Graben. Hr. Whit ridge erlitt Verletzungen am rechten Vein und an der rechten Hüfte, wah rend Fra Whitridge eine erhehliche Wunde am Hinterkopf erlitt. Tie Verletzten wurden nach Eiler'S Apo theke zu Forest Part gehracht und dort von den Aerzten F. L. Ridgelev von Forest Park nd F. Lvnch von Nr. B.iB. Ost Prestonslr., verhnndeii, ivoraus sie i der Wohnung des Hrn. Fehn S. Gitlings zu West Arlington Anfiiahnie fanden. K i n d schw e r ver h r a n n t. Ter vier Fahre alte Howard Shoal spielte gestern Nachmittag im Hos raiim seiner elterlichen Wohnung mit Fündhölzerii. Plötzlich fingen seine Kleider Feuer, und ehe es seinein Va ter, Herrn Fohn Shoal, der sich in der Küche befand und af die Hülfe rnfe des Kindes hinzneilte, die Flam men ersticken konnte, hatlc der Kleine schlimme Brandwunden am Körper und rechten Arm erlitten. Nachdem Tr. EharleS T. Steenken von Nr. El!!, Gordon-Ave'niie, einen Berband angelegt hatte, wurde der Knabe von, seiner Mittler nach dem „St, Fosephs Hospital" getragen. „G e r in a nia M ä n n e r ch o r," Ter „Geiiiinniei Mättiierehor" hielt gestern Abend unter der Leitung von Pros. Thex'dvr.zFejnliergee eine gntbe suchte Siiiststitiidif'ab,-itt weichn- slei stig Lieder für däs Herbst Eonzert ge übt wurden. Fi, der Geschästssitznng, äi welcher Präsidrnt F. Hofman den Vorsitz führte und Hr. Louis Hoch als Protokollführer fnngirte, wurde ein allives Mitglied ausgenommen und ferner gelangten zwei passive Mitglie der zur Ausnahme., Bankett fnb''die Offiziere des italienische n K r e n z e r s. —Fin „Hotel Easwell" gahen gestern Abend die italienischen Vereine dei Stadt zu Ehren der Offiziere des im hiesigen Hase liegenden italienischen Kreuzers „Ettore Fieramoscn" ein Bankett, das einen glänzenden Ver lans nahm. Tas Arrangements-Eo niite bestand gs deü HH, P. Schlaf sino. S,Maggie. B. Miceli und Pros Bancia und das Empfangs Eoinile ans den HH, B, Miceli, S, Maggie, S, Verdi und Antonio de Marco, Als Toastmeisler finigirte Hr. G. T>st Gindice. E i >i P hilat e l i st e n-V erei n, Tie Briefmarkensammler Baltimo re's haben einen Verein gegründet, dem die folgenden Herren beitraten: Tr. Fakob H, Hollander, Robert S, Hart, Frau F, E, Felibagen, Rev, A, V, Leese, Prof, A. I. Pietsch, Fehn P, Baer, Lieutenant F. H.Mittendorf, Tr. W, F, Gascovne, W. Twight Vr° ronghs. Robert F. Bomig, Maurice Tchneelierger, Farnes A. Frvin, W, T, Bomig. F. F, Earroll. William Nik kiS, A, E, Meter, FnliiiS F, Fenkins, Norman E. Horn, F. Babarovick, E, Glaser, Tr, A. N, L. Tohme, Farnes A, Richardson, F, W, Schäfer, E, O'- Toiiovan, Haren M. Liiidsav, W. S, Thomsoit, EHarles,T, Eiigle, A. E. Hoffniaii, T. NiäMdson,, Nelson Lo neq, T, T. Hanleh, H. L, Stiebel, F. Milton Keinv, Wm, A. Lenz, Wil liam H. Hnsh, F. N„,Hopkins „nd L. Rosenberger, Tie Beamten des Ver eins sind: President F. W, Schäfer, Vice Präsideitt Tr. A, R, L, Tohme, Sekretär Eharles T. Eugle Schatz meister James A, Richardson. Eohen i Schwulitäten.— Alerander Eoben, Nr. Ml, St. Panl- Straste, der ein Lieutenant in der ungarischen Armee gewesen sein will, ist in der mittleren Polizeistation bei gesteckt. weil er angeblich seinem Landsmann Emil Belich, Nr. McHcnrv-Stias.e, Geld unter dem Vorwand abgeschwindelt hat. ihn vor den Verfolgungen der Polizei zu schützen. Belich hatte für die ~Basti niorc Ohio Balm" in Brunswick ge arbeitet, aber 'eine Stelle wegen vor i gekoniniener Streitigkeiten ausgege bei, Eohen, der ihn traf, sagtp, dast er die Herausnahme -der Photogra Hisenöerg's Ireitags-Margains. Eine besonders große und verführerische Liste von Bargains wird in Eisenberg's Laden jede Woche geboten. Tie angekündigten Preise sind nur für 'Bargain Freitag" bedeutend redniirt und weit unter den bemer kcnswerthen ~llnder-selling"-Preisen, die stets bei Eisenberg s vorherrschen. „Tailor-Ntadc" Franen Anzüge. Panama Röcke. Regenmäntel nd Ilcbcrzichcr. Franeu Fncket Sweaters. .nn.sckmm.n. Weisie Tüll Waists. nnl.m „Hpdegrnde" Unterröcke. "'"^hwi.r. Franc SchnHr. Mnslin°ttite?ztg^ Unterhosen für Frauen. nur lisienee" stiisch.iil" >l p 2-e. ai.-iinu sne I Rgs. Armillster Art Squares. Fiischodrn-Ocltlich. von der Nlnlie neichni'ien: sirisl swrfesi in We'ril> iiir/" iL Gnrdineii-Enden. Twis, Gardine. Krci Ina siir F S L Tnpesteric-Pvrticrc. Wern/'!?-" Kreil., siir SV. Elsenbergs Undcrkrllittg Store. .W°st-L^inat-n-^ phie von Belich ans dem Verbrecher- Albuin gegen Bezahlung von P2> veranlasst habe. Ta noch weitere engen verhört werden iollen, wurde Eohen von Nichter Graiinan festge halten. Z w ei Pser d e v e rbra n n t Ans unbekannte Weise entstand heute früh in dem Stalle von Jacob Sand ler, Nr. 51 l>, AiSgnith Str., Feuer, wobei zwei Pferde verbrannten. Automobil Licenzen. Tie vom Gouverneur Erothers er nannte Automobil Eominijsion, be stehend ans den H.H. Senator F. Charles Liiitlncnni, Senator Baker, Senator Claggett, Oberst Sherlock Sivaiin, Walter B. Brooks, Oberst John Waters und Allan F. Gird wood, hat ihre erste Sitzung zur Aus arbeitung eines Automobilgesetzes mit hoher Licenz, Strafen n. s. w. ab gehalten. Alle hierdurch einkommen den Gelder sollen für den Landstra stenbau verwendet werden. Tie „S i n c er i t y L o g e Nr. l 18, A. F. Sd A. M.", hielt gestern im provisorischen Frciiiiaurer-Teiiipcl ei ne Sitzung ab, in welcher Herr Eh. Lang den Meistergrad erhielt. Nach der Sitzung vereinigte eine frohe Stunde die Anwesenden im Hotel Naleigh, Fahestte- und Hollidaystr. Kleiderstoffe. Weilt' Seiden-Neste. Schwarze Tnffcta. Kreit M-. 43 e Flniullctcs iid Elianibratzs. Belfort Siiitings. glücke. Weriti die Ard. Einzelr Knaben-Fackets. .Kiiirhvscit. 'D!u7ii7..."" Z3c Eovert Recfcrs. Rcgeiischirine. Koffer. Schlllattsstattttiwen siir .Knbeil. Knabe Anzüge. Mäiincr-Zockrii. Miiiiiier und Fiigligs-A;ngc. Werii!"sin/ 'PI? nreii., siir Von einem .Hund gebis- I e wurde gestern Abend der 2 lah re alte Job Riley von Nr. tstlist, Elizabeth Laue, Ivährend er vor sei ner elterlichen Wohnung spielte. Er wurde von Dr. William I. Miller in Behandlung genoniinen. Feuer in gef ä hrli ckj e r N achbarschaft. Turch Funken aus einem Schornstein in der Fabrik von Hrn. Georg Esselmann. Nr. l2stl, Süd Sharpstraste, gerieth gestern ein Hansen Hol; in Brand. Mitglieder der Spritzen Eompagnie Nr. 2>i lösch, ten die Flammen im Keime. Katastrophe in Nord Carolina. Eharlotte, N, E,. l. Oktober. Ein Pulvermagazin ;n Spencer. 15 Meilen nördlich von Ebarlotte, flog heute Abend in die Lust. Zehn Personen wurden getödtet und etwa ,;wan;ig verletzt. Viele Gebäude sind gänzlich oder theilweise zertrümmert. Feucrleiite vcrngliirkt. ?1 o tl ii g s t o w n. 0,, 1. Oktober. Bei einem zur Feit herrschenden Brande, welcher bereits mehrere Ge schäfts Gevierte zeestört hat, win den drei Fenerwehl lernte getödtet. Sechs Knabe getödtet. Toledo. 0., l. Oktober. Ei. Fraiicii-Striimpfr. ea 'F d" L Scherrrii. Ee.ntiül Flancllc. Tiiicr-Scrvicttc. Handtuch-Stoffe. Silkoliiie Steppdecken.

dr.-it.ist sür iVL Weiße Wolldecken. Freitags Bargains vom >7ii -ea.re.- l-miickitl- Tl-i- i" -Nr.->->" -iöl-itti "zv.'gVn ..PerfttN- nlckelpla,lrler oelri.,r mit

Werth Ic. ?ll>slltc mil Teckel: --r!lei Uli'.' Ziheuerbilrsten: ..Mr. Rickettüntli/w Mgelelsen. mil Ziüuder und elrifs: Weiii, Zi.2l. Zneiiell Uc, Freitngs.SrifcwS^ Mnlc Ten," nrnc. I Psd. Packet lii. areiina li,. Grolle Piichse Zolarine M-tall.Politur: ilSerli, Nie. -pegeil I'Zc. ..Penriine" nlch Pulver: Werth >c. Pal tet. areilan I sin Ic. l ".euler eiiv" weihe schwimmende Toilet leickcisc: Werlh er. Zllick. Zveicll eo siir 5 Auktivns Anzeige. vsl'!nsl>u, ttlcr dieicn licfindeu d'ge Zchlnsumincr Möbel. ov>-> >Mm- ou. N->crichrluck, lvstele rl>> tt-n- Mulrliv>'il, Aederiiitiiriitzen, i-.'l'li-i >ld ft'mro Nlunino, Äiellina -roiiur tZmiwiUlilion (s>ch>- lelver iMis ."ii'l>tlielsliikiie einzelne stiib >k Eick- 2ttttNche Tt'Vvie. Rs. Eiche i'uchei '>eie Z>'ieei!b!ir Nlciderfchraick u>>d >n i>url>e im Esfellt-n, zur nsuhrun v->N>e Möbel und I, t>, Ildb.rq, Frachtzng der „Toledo und Ohio- Eentral Bahn" ramite bei Sugar Ridge in einen von der Fairzu Bow ling zurückkehre,iden, voll besetzteil Erkiiriionsziig. wobei sechs Knaben il>r Leben einbüßte. Pässe zur Reise m Auslantz be sorgt E. Raine, Rr. 413, Ost-Balti nahe Custom Hanse N. 5

Page 6

6 Alls den Hallen der Thenns. Der „Tbierschntz Verein" Prozeß noch immer im Gang. Der „Mary land Kohlen nnd Eoke Co," Ent schädigung zugesprochen. Rich !er Thomas F. Morris zum Mas senverwaltcr ernannt. Der gestrige Verhandlnngstag des „Ttnerschutz-Vercins" Prozesses, der nnninehr schon über eine Woche das Common Pleas-Gericht beschäftigt, war einer der lebhaftesten seit Beginn dieses sensationellen Persabrens. Die Znhörerzab! brach gestern den Record der frübeien Tage, natürlich war das weibliche Geschlecht wieder stark ver trete. Fast die ganze Sitzung über war Hr. Fobn E. Rose ans dem Zeu genslande, welcher betannllich bei der denkwürdigen Wabl vom M. April, deren Resnttat die Sbcarer Partei jetzt limzustosten sucht, als dritter Wabl l ichter sungirte. Er wußte durch seine schlagfertigen Antworten und seinen Witz Gerichtshof. Anwalt nnd Znbörer ständig in gnler Laune zu erhalten. Große Heiwrlcil erreichte auch das Bekanntwerden einer ano nymen Sendung, welche der Gerichts- Elerk Eleavcland erhielt. Tieselbe be stand in einer gewaltigen Wurst und entbielt die Weisung, mit ihr die ar inen, vernachlässigten Hunde zu süt-! kern. Erhielt den Profit erstatt t e t. Ter „Maryland Kohlen nnd Eoke Strafe nd HV)."> i Gerichtskosten veriirtbeilt, und außer- j dem wurde ibm die Schanklieciiz ent zogen. Es war das zweite Mal, daß er angeklagt war. Hciraths Licenzen. Pevlon B- Babylon!!, Veriiardstraste. Richard Wistner stl. Nr. t-M, Süd- Brndsordstraste, lind Emma Siegrift Fahre alt. Föhn Völker llst, Wittmer, und So phia Esler, Wiltive, ü'i Fahre all. Applikant William F. Booth, Ne. ltUst, McTonnellstiaste- Facob Preß st 7, geschieden, u. Ger lrude Hiltvwitz st-t Fahre alt: Appli tant M. E- Karn, Nr. Süd- Sharpstraste. Raymond F. Anderson I!, Eongrest Heights, D. E., und Verna M. Gos mll lbl Fahre alt, Anacostia, T. E.i Applikant Charles O. Fiaacs, N'r, tliöä, Columbia Avenue. Loring M. Falk PI. Bor Ws>, Rl>- nova, Pa.. nnd Helena E. Miller l 8 Fahre alt. Vliicenzo Valastro Ü-7, Wittwer, n. Annie Milch. Wittwe, lü Fabre alt: Applikanl Michael Deseo, Nr. llü, Süd Ereterstraste. Fobii H, Brown !t(, Nr. ststttst. Ma- Ple-Aveniie, und Margaret L. Patter son 1!> Fabre alt, Sparrows-Point, Md. Frank Doinbrowsk tksti Nr. ltsrF Thamesstraste, und Earrie Wasik Fahre alt. Schiffsnnchrichte. New vr k, st. Oktober. Der Dampfer „Moltke" ist von Ham lmrg angekommen. Ehristia ii s a n d, st. Oktober. Der Dampfer „Hallig Olav" ist von New Aol k hier eingetroffen. Liverpool, st. Oktober. Ter Dampfer „Manretanstv" ist von New- Aork liier eingelaufen^ O ii e e n s t 0 w n. St. Oktober. Der Dampfer „Eeltic" ist von New s'lork hier angelangt. Abfahrtstagc der Ozen Dampfer vu Nrw-?lvrk. Am Z. Okt. Dampjer „Waldersee" nach Hamburg. Am Okt. Dampfer „Carmania" nach Liverpool. Am Okt. Dampfer „Vaderland" nach Dover und Antwerpen. Am 3. Okt. Dampfer „Minneton ka" nach London. Am 3. Okt. Dampfer „St. Paul" nach Soutbampton. Am 3. Okt. Dampfer „Furnessia' nach Glasgow. Am 3. Okt. Dampfer „Chicago" nach Havre. Am 3. Okt. Dampfer „Algeria" nach Neapel. Am ti. Ott, Dampfer „Ttatendani" nach Rotterdam. Am 11. Okt. Dampfer „Kronprinz Wilhelm" nach Bremen. Am 7. Okt. Dampjer „Laura" ach Neapel und Trieft. Am 7. Okt. Dampfer „Lucania" nach Liverpool. Am 7. Okt. Dampfer „Roma" nach Neapel und Marseille. Am 7. Okt. Dampfer „Adriatic" nach Sontliampton. Am tt. Okt. Dampfer „Sannio" nach Neapel und Genua. Am Okt. Dampfer „Eedric" nach Liverpool. Am 8. Okt. Dampfer „Pannonia" nach Gibraltar und Neapel. Am 8. Okt. Dampfer „Blücher" ach Hamburg. Am 8. Ott, Dampfer „Moltke" nach Gibraltar und Neapel. Am 8. Okt. Dampfer „PrinzFried rich Wilhelm" ach Bremen. Am 8. Okt. Dampfer „Lorraine" nach Havre. Am ttt. Okt. Dampfer „Präsident Lincoln" nach Hainburg Am lt). Okt. aDiiipser „Finland" nach Dover und Antwerpen. Am ll>. Okt. Dampfer „Mesaba" ach London. Am Ui, Okt. Dampfer„New-?)olk" nach Soutbmapton. Am ll). Okt. Dampfer „König Al bert" ach Gibraltar und Neapel. Am 1(>. Okt. Dampfer „Ealisor-! nia" nach Glasgow. Am 13. Okt. Dampfer „Regina i d'Ftaüa" nach Neapel und Genna, j Am 13. Okt.' Dampfer „Kaiser- Wilhelm der Zweite" nach Bremen, j Dcr Deutsche Eurrespondcitt, Baltimore, Md., Sanistag, den 3. Oklvbcr IWB Vom Tode dahiiincrafft. Frl. Äiiiiiisie H. Stienikc, Tuchter des verslorveneu Pastors T. Ttiemke, ach lautem Leiden aus dem Leben geschieden. Beerdignug am Montag Nachmittag. Nicht unerwartet, aber trotzdem ols ein schwerer schlag für die Fa milie kam der Tod von Frl. Auguste H.Stiemke, Tochter des am 14. März dieses Fahr es verstorbenen Pastors T. Ztiemke von der deutschen Fm mauuels-Kirche au der Caroline-, nahe Baltimore Slrasze. welche ge i steru Abend gegen >/s>ts '.lbr nach sie benjäbrigem Leiden ans dem Leben schied. Die Entschlafene wurde am f t.Ä. April ld>7l! in Warda, Lee-Eonn- I tls, Teras. geboren. Die verlebte ibre Schliljabre i New-Lrleans, Louisiana, der zweiten Predigerstelle ibres Vaters. Hier in Baltimore j iiabm sie in früheren Fabren stets grosten Antheil an den Aüairen der Fmmantiels Gemeinde und war auch eine Zeit lang tfebeerin an der Svnnlagsschnle nnd Niitglied des Kircheilchors. Sie binlerläsch ibre Mnller, Frau Anna Sliemle, geb. Schöning, drei Brüder: Pastor Henry Stiemte, jetzigen Seelsorger der Fiiimannels Gemeinde, Hrn. Karl Sliemke in Eleoeland. Ohio, nnd Hrn. Rudolph Stiemte in Balli mvre, und zwei Schwestern: die Frls. Clara und Anna Stiemte. Fi Tode voran gingen ihr neben ihrem Vater vor fünf Fahren ein Bruder im Alter von N Fabren und vor vier Fahren eine Schwester im Aller von lä Fah ren. Die Beerdigung findet am Mon tag Nachmittag um !i Uhr von der Fmnianuels-Kirche ans statt. „Badenscr Verein." Ter „Badeiiser-Verein" hielt ge stern Abend in Wagener's Cafe, Nr. lii!, Nord-Paea-Straste. eine gntbe stichst' Sitzung ab. Präsident Carl W. Till führte den Vorsitz nnd Sekre tär Wm. H. Wicker das Protokoll. Es wurde beschlossen, im nächsten Monat ans der „Ramsn Sbore" ein Austern- Rösten abzuhalten. Bei der Pasto rius-Feier in Philadelphia wird der Verein durch die Herren E. W. Till, Wm. H. Wicker, Carl Sanier und Gn stav Klippel vertreten sein. F r e ch e r R a n b. Der !l Fahre alte Fervme Gold von Rvanvke, W.- Va..Va., ivnrde gestern in der Nähe des 'Mt. Rvlial-Balmlivses von zwei Männern, welche ihre Flucht hewerk stelligten, ausgehalten lind in Hl !>n hestohlen. Der Fnnge sollte das Geld seinem im „Föhns Hopkins Hospital" weilenden Brudee überbringe, um für eine Operation zu bezahlen. Als er bei dem Verlassen des Bahnhofes das Geld zählte, wurde ihm dasselbe von zwei Männern abgenommen, von denen der eine in südlicher und der andere in nördlicher Richtung da von lief. Versucht es von Neuem. Der Klopffechter Foe Gans hat, trotz dem er kürzlich in Ta Franciseo seine Hiebe erhielt, bis jetzt den Muth immer noch nicht verloren. Er ist ge rade im Begriff, seine vieiste Gattin heimzuführen. Die Glückliche heisst Martha Davis nd ist gleich GanS ehenholzsarbig. Von seiner ersten Frau liest Gans sich scheiden, die zweite Frau wurde ihm durch den Tod entrissen und von der dritte liest er sich ebenfalls scheiden. Ein Amt für „Foe" Ga v a ii. Hr. Foseph Gavan. welcher hier mehrere Fahre an Zeitungen an gestellt war, ist zum Generalaiuvalt der Behörde für die Verfolgung der llebertreter der Wahlgesetze ernannt worden. P crs o n a l n oti z. Dr. Na than Hermann, der bekannte Nerven- Spezialist, bat sich einen Kraftwagen (Antoniohil" „comnie il saut" ange schafft. und nun zerbrechen sich seine Freunde die Köpfe darüber, welcher zuerst die Reise nach Washington mit macht. Für Ihre Begutachtung. Ae-j,rtrlelrr Liinsch für Clrschäslsleiile 1.5 c. Spezielles Dinner 25c. V >l Ufte Mittqens bis 4 Uyr Naihmltlaa Jolmnie Hopwood, 4'2.' Ost-Baltimore-Straßc. 9O, Aafttu L. Crolders. J-lep v. Leib. 'Präsideiil des Scnals. I. Es Rast. I s Oksfriitliche Allgcmciiic Gesetze. nichts in dieler Alle als e>ne ~'!egnng BniciiS z Und et wsswb Bcsläligl am 30, März INN Joseph 'B, Seit,, JE des Nnucrsölschtc Milch-Regulation, Kapitel 195. Cine 3ol „.o Artilrts der tel ist eingeschaltet, als Astschnitt 121 A stcianiit Joseph V. Seih. I, Eiio Rao. stavttrl 408. C Cover der Oefscntiichen Allgemeinen'tstelene sttni-li, Titel ,'Verstrechen und Bcttrnsnna," ssstwttttei durch die lii lmd der wie'^foigl Astschnitt 433 A, Wenn Verbrechen. Joseph B. S-th!"""""' I, CnstS Ra. ttrtttrl „Coittrntic mit üfsrittlichr Anstalte" Ahschiiitl l, Sei es von der Legislnlnr von Mnrittand versiigt, daß der solgende Ab schnitt dem Artttrl Cover der werde, der hinter den, Abschnitt 429 unter dem neuen Unteelilei Controlle mit üffentlichen Instituten" einaeßnnttel nnd nIS Abschnitt 429 A belnnnt se,n log, nämlich, 'Abschnitt 429 A Jede Perlon, die ent weder als Beamter 'Agent, Trnstce, Direktor iml einer kleinlichen 'Anstalt oder mit einer Privat-Anstalt vi, gän-kich oder lbeiiweisc durch vom Staate Marvland bewiltiätes Geld nnter bnttcn wird, in os-iziellcr Verbindung liebt, die nach der Annahm,' dieler Alle 4n direkter oder indirelter Wette stcwiint-ili! Csntralten. einrntteiben tt's ".!der^Haft">n?"S^ Abschiittt 2, Daß diese Allc vom Datum in >iratt trete. Au, L. Crothers. Josroh B. Arth. Präsident des Senats. I.ttnos Rad, e"' Ocffcntlllhc Allgciiiriiie Gesetze. chen Corporalion NIM N U Bewohner vieles Abühniu"'"!"" e '"er verfügl, Alte Pom Dalum liirer Annahme in Aiistt ü! Crothers, Jcleph B. Seth. nadiCa!e^ ",4?brür""ange'' inin "m"w!ii!d l s "d" S t^ stal'iiei 158, des Coder der Oeiscntttchen Lolatt Ctesrhe Nber die Arbeitsstunden von Handwcr widerrufen tej "und "vm/ l"ei,'en, Abschnitt 2, Duft ackt Stunden cineS Ta linaesteüt Baltimore Abschnitt 3. Und sei es ferner verfügt aiisgenvminen ii, den" 3-äUe"/und "Bcdimtnnge!! die im Abschnitt 2 dieser Alte vorgefcben sind, Abschnitt 4, lind fei es ferner verfüat wie lindere vom tüesepe eingebogene Slrgsen Abschnitt 5, Und sei es ferner verlügt. das! sich die Vorschrttien dieser Alte nicht auf die Angesleltten des ilcner Drvnrlements, „Bali Asew -iinls,. oder das Siadtgeiängnisi beuchen Abschnitt 0, Und sei es ferner verfügt, das!^ diese Alle vom Dalum ibrer Aisnabnie in Anst! L. Crothers. Joseph B. Seth," i-precher des DciegalcnltNuscs. stavttrl 93. Eine Atte. Abschnitt i 7 des Arttlcls 53 des Codex der Oriicnlttchr Alliiciiiciiic Ctesenr. Titrl ..Miettishcrr d Miribrr." wir es dnrch dir Alle von 1904, unvilei .508. gr Wiste Artilct von der Psädg sür Miethe ans.uincl>nir„. ,„idrrrstn iind neu angeno,- Astschnit I, Sei es bin, der Legislglnr ston Mnrtttand versiigt, dost Astlchntti 17 des Artikels 53 des Cover der Oessenttichen Allge meinen Cicscvc, Titel „Miclstsbcrr nnd Mle tstcr," wie durch die Alte der Legislatur von er w'ie"sosttt" antetl" daß Astschnitt >7 Das folgende Eigentbum totl von der Pfändung lür Mietbe ansaeichtos sen sein, nämlich: Jedes Sviimrnd. Webstuhl. Nähmaschine. Schreibmaschine, Oien, Cnsb-Regt i er. 'Piano, Orgel oder andere mniUnllsche Jn slriimenie, die nicht das Eigenthum des Mie thers oder von dem Mielbcr gemietbet. -gevach- oder Abschnitt 2, Und sei es ferner "ersügl, Alte vom Dalum ibrer An,.ahme in Besläligi am 18, März 1908, Astin L, Ceotlicrs, Joseph B, Seth. I, Cnos Rad, Sprecher des Delcgalenhaiises, Pslichlc des Controleurs. stapitrl 42t>. Eine ttlbr widrrrusei, nb die! Astschnitt I, Sei es voll der Legislatur von Martttand verfügt, daß Ast'chnitt 9 des Artikels 19 des Coder der Oeffeiitlichen Allge mcttien .Aionlrolcnr," htcrmil' Okffcntlichc Allgcmciiic Gesetze. Vesläligl am 0. April 1908. Aus,in L. Cröthere-, Joseph B, Seth, I lfi des SciiaiZ. Geschafts-Wegwetser. Bäcker-. Cvnditor- und Hotel- Bedarfsartikel. The Mhcrs äc Hickd Co-, 104 Süd-Howard-Str- Zeitungen, Zeitschristen etc. „Tdr Baltimore Newa C 0.," David Abercrom bie, tiSeschüslssührcr, 318 West-Äcrir.ait.Slr. l Vauniaterialien. Thüren, Fenster rahmen, Laden etc. Zainc V. Softer 4e Co., 115 und 117 Sü.gr. 4eo, g. Sloan dl Bro.. 414 Lighlstr.-Werste. National Banken. o.i Spar-Banken. Advokaten. Adolph ntherlrt, Rechtsanwall. Nr. 10, Ost- C. äe P. Phone, St. Paul Buttding, Miilim'ore, Md, -Beide Telephone, start A, M, Schölt,, 120,, 129 Law-Biiilding, Clustavus tord, 201,.209 Calvcrt Building, F. Wm. Ortman, 111 Nocd-Charles-Strabe, Landwirthschastliche Geräthe und Sämereien. Grifsith 4l- Turner Ca.. 205 Nord-Paca-Strave. Marmor- und Granit-Werke. ä. Lehne. 714..718 Welt-Baltt- Plumbing, Fnrnaees, Ranges und Lesen, Dachdecken und Rinnen. Vciinctt Bros., 523 Nord-Frcmont-Avenue. Kupferschmiede und Plumbers. Jodn Hubert, >714 TbameS-Slrab. 5. L P. Telephon, Wolfe 1099. Feuer. Versicherungen. Wm, T, Svackelsorb . Vicc-Präs, u Gen -Maager. Gen,-P,-Agt, Radikatheitung Nervenschwäche lmd Gesichts Stuhlver stopfuna, Miidtgleil, Errälh.-N. gittern, Herzllo DieleS außerordentlich inleretsame und lehr reiche Buch treuliche „Nage 1908), welche don Jung und. Bit, Munil uno Arau, gelesen CentS n ri es marke n verft ege tt von Mvat-KNnik, 18l—.Ave de"?,." I (Sebrs.DtD-.SachMt l z Norddeutscher Lloyd Damps-Schisssahrt i K D Baltimore d Brrme. I s-lgendri eun, md errote, >ß,ueu>ltiytrl>e versehe, A i, P-ftdamysc erster lalle werde, I r> folgt. Baltimore eidedtei: H „Rhein." Mittwoch, den >4. Oktober, X 2 Uhr NdchMlttltßS, X X „Brandend?," Mittwoch, de 28, Okt., X i! r Mi b, Zweite -wte.Passagc.Pret: o 52.50 an. A kkschendeck>Pallage.Pret! ck t van alttmare nach Bremen 28.00. A. Schmache? L Co., sß r 7. .„.trahr. war Rat, Hamburg-Amerika Plymouth—Eherbonrg—Hamburg Doppclschrauben- Express- und Passagier-Dienst. '.,oi, Wlildersec" Z. Okt. „Blücher" 8. 011. „P. ttiiicvln" IN. Okt. „,tt, hl, Victoria" Ikß ONodcrr. Hamburg Amerika Linie, 41—45 Broadway, New-Aorl. Arthur W. Robson, 127 Lst-Baltimore>Str. Mrrchants Mincrs Transport. C. Sonnlaa. Nach Provtdence und dem Osten. Montag, Aretsag, Samstag, 0 Uhr Abend. TS li, nd^Storsolk. Dienstag, Donnerstag Samita?, 0,00 Sllid. D, R. MMetU, Agent, Pter Inst Süd-May.,. Laicht Viireau: Clerman. UN Light-Strassr. 9,50, 510.5. 411.53, 911.5ü Vorm,, '12,1. 412,53, 41.5 '2,43, 43,50, 4,1, 44,55, 45,55 Nachm.. 'O.OO. 4,55, 8,09 (Limited '10,50. 11,23 Abend! derlasse CaiiiSen-Stat.on 45,00, ',15, 40.20, 42,00, '3,00, 43 05, 44,0, '4,30, 45.00, t.2v, 7.00, 47,20, 'B,OO, '8,20, 9,00. 'lO,OO, 511,00 Vorm,, >2,00 M,, 512,02, 12,25, 51,00. 1,05, 52,00, '3,90. 53,95. 54 00, '4,30, 55,00, 5,05, Nachm.. 5 00, '!!,17, '0,20, 57,00, 58,00. 58,1 (Limited). 910,00. '10.05, 11,32 Atid. Frederick, Camden-Elalton, 57,30 und 99,1 arm, 51.25, 53.50 und '5.20 Nachm. Hagerown, Mt. Roval-Statlon, 57.4 or., Nachm.! Camden-Italion, 57.30, 58.00 Vorm., 53.50, 54-00 Nachm. odal lue Llne Neuer^T-rnnnu'?n der''D tem>° mrd vestll. lraiadn,.?t, echlastoaggon dgl. 3.4. 51. Parlur u. Diner Tägl. 7.55. 8.00. Parlor Diner aug. So. 9,50. V.54 Parlor, Speilew... .nur So. 9,52 A. .7. Parlor, Speisew, .aug. So. 11,50 21.. Parlor. Evetsew Zägl, 1.55 N. 1,59 „Nodal Limite," Sgl. 3.48 St. l>. Coachs, Phila., aug. So 5.00 N. 5.. NS,WI:!',3,,S it W Echlo Tägl. 1.00. 1.10. olal-Schlalwaggon nach New-Pori ftn^ lor-WaggonS. etc! werden fchnel?be sorgt ver Telefdo t„ aen folgenden Billet- Vüreaug: Chartes und Palttmore-Strah, H St. Aul 1524. oder Md.. eurtland 1501, Ml. RoNal.Stat.on, T. ü 8,, Mt. Bernon 12! Camde,'-Station Insormattons-Bürcau. S. P., Si. Paul 84, oder Md., ourtlan 272: NN Str. 52, Süd-Broadwad. Pe^^lv^anm Pässe zu? Reise iu's Ausland be sorgt F. Raine. Nr. 413. Ost-Bakti morestraßc, ahe Custom Hause Ade.

Page 7

Verlangt Frauen und Mädchen. C°rrri>"i!>ci. cs77 w" -04 4 t. Verlangt Männer und Knaben. 77','"' 20"°', Ecke 4. Sirnftc. C°n>. Verlangt im Allgemeinen. -j, Crvcdltlo dtrscs üNnttcs. Stellrngcsuchc. Zu verkaufen. Spczial-Nvti; t?tl2 Mit '.7 c. t'uildina. Ntr ?>409 uiUcr Oliuc Anzahlung. Nausprci-z 5140 U "ä EtcncniO l !>ihl. Llusniw. xi >4 Hermann Badcnhoop, Mcncral eiariil und Cirimdcmeiilluimg Makler. cmcficlM drin aecdrlcu PuliMuin deslenS Bureau: 437 aNhcr-Vldg.—l II N.-CftnrlcS. eicab. tScll.l2Mtc> Besitz) ein Heim. Hdrt ans Mictlic zu zahle. Prailiioollc ncue inodcrnc zcisiMlac Haulcr Im 1800 Geviert Nord-Eollington-Avc. Leichte Zed>nauaen. (ZcvUonMU offen. Wir haben dic folgenden guten Land- i Komplexe zum Verkauf: 5 Acker k3!>o: k Acker k'.av! 7>4, ASer ,45h. 43 Ackcr Pl.',. 13 Acker 5333; 33 Acker 51333: 48 Acker 52533: 73 Ackcr 53253. Auf etliche t i^sA Severn Realty Company, Ar. t, ort,-Charte.Strafte. (MSr424.IZ; Pässe zur Reise in's Ausland bc sorgt C. Raine, Nr. 413, Ost Balti- norcstraße, nahe Cnstom Honsc Ave. 5 Zu vcrinicthcn. Zu verkaufen. 2700 Geviert Rayner-Avenue. Niedrige Preise. Leichte Bedingungen Täglich d Sonntags offen. Naiiicy, (TcvtlS.tM!)"' Gallagher, der Banmcistrr. 9abcn IM? und csiindc Vn ici NcnlnuNaacn'im iircii, Nr. 2.707, cst.Monumrn,.Strafte. (143—) Ctavllr, W. Consolidilteb Loan Co. 1 Nord-Gay-Strasze. Vereinigte Sänger von Baltimore. Hauptyuartier: „Germania Män nerchor Halle;" Präsident Henry Thomas; correspondirender und pro tokollirender Sekretär pro tem. G. Himmelheber, Nr. 313, Nord-Eden- Straße; linanzsekrelär G. Himmel- Heber, Nr. 313, Nord-Eden-Straße; Schatzmeister H. Micklich. Nr. 718, Warner-Straße; Tingent Tb. Hern j verger. Versammlung jeden zweiten Freitag im Monat. „Arion." Singstunde Mittwoch in der „Stag Hatte," Nr. 203, Hanoverstraße. Di rigent D. Melamet. „Germania-Männerchor." Hauptquartier: Germania Män nerchor-Halle, Nr. 410 bis 412, West- Lombard-Straße. Singstunde: Ton nerstags Dirigent: Theodor Hem berger. „„Frohsinn." Hauptquartier: Frohsinn Halle, Nr. 2000, Fredcrick Avenue. Sing- Nr. 116, Nord-Paca-Straße, Sing stunde: Mittwochs Dirigent: John Ä. Klein. „Arbeiter-Männerchor." Hauptquartier: Andreas' Halle, Nr. 314, Hanaverstraße. Singstunde: 'Mittwochs Dirigent: David Me lamct. „Gcrmaiiia-Ouartett-Clnb." Hauptquartier: Wagner's Halle, stunde: Dienstags. Dirigent F. Karolus. ..Thalia-Männerchor." Hauptquartier: Voigt's Halle, Nr. 1122, Harford-Avenue. Singstunde: Dienstags Dirigent I. C. Frank.. „Locnst-Point-Männerchor." Hauptquartier: Zwicker's Halle, Ecke Euba- und Andrestraße. Sing stunde: Mittwoch Abends 8 Uhr Dirigent: Hubert Krüppel. „Arbeiter-Liedertafel." Hauptquartier: Bolz' Halle, Nr. 408, West Lexingtonstraße. Sing stunde: Dienstags—Dirigent: Huben Krüppel. „Bayerischer Männ.'rchor." Hauptquartier: Ackermann's Halle, Ecke von Caroline- und Goughstraße. Singstunde: Donnerstag Abends Dirigent: August Schneider. „Mozart-Männcrchor." Hauptquartier: Robert Vollmer's Halle. Nr. 11M— 1023, Orleans- Straße: Singstunde jeden Donner stag Abend Dirigent G. W. Pohl mann. ..Eichenkranz." Hanptqu-irlier: August Geebcl's (vormals Zorn'S) Halle, Ecke der 3. und Goughstraße, Highlandtown. Singstunde: Mittwochs Dirigent Geo. W. Pöhlmann. „Melodie." Hauptquartier: F. Nies' Halle, Ecke Lowstraße nnd Belair-Markt. Dirigent F. Karolus. „Harmonie." Hauptquartier: Nr. 414, Wesl- Fayettc Straße. Singstunde: Dien stags Dirigent: John A. M-in. „Metzger-Gesangverein." Hauptauartier: Hoffmann's Halle, Low- und Forreststraße. Singstunde: Dienstag Dirigent: Hubert Krüp pel. „Badenia-Männerchor." Hauptquartier: Pratt- und 3 Str., Highlandtown. Singstunde: Dien stags Dirigent Geo. W. Pöhl mann. „Teutsch Ungarischer Licderkranz." Hauptquartier: Ottcrbein's Halle (früher „Eintracht Halle"), Locnst- Point. Singstunde: Freitag Abends Dirigent Hubert Krüppel. Vereins Kalender. Bäckcr-Gesangverein von Baltimore. Dirigent Proi. F. Karolus. Hauptquartier John Volz' Halle. Nr. 408. West-Lexington-Straße. Je den Samstag Abend, mit Ausnahme des dritten SamstagS im Monat. Singstunde. (April?—ll) Der Deutsche Eviiespviident, Baltimore, Md., Samstag, den 3. Oktober 1008 iÄ i-ihi U Ui U isii-i A.

A ii-:'. Ui Kl K K K (Ac'lscva,) Ter P>eilcc imeuc v-.e Melodie listen Soldatenliedes: 7cc ;i>>lt Vcii WvcNc. 7cc ?s incr t-LIl dc'i w'ml: Da.? ist Nnt> inc'.'i".' "i dcc Kaiinc: Da? ill ?oll>','t>"wv!. Dic WcN ig wi"ic>' iicu I tzi'cw !>cisV> sici lün'ccii 80len Wein und Pst- an 1' Umstehenden und fachten sie zn le vv Lustigkeit an Dann spielte a ecki de Lockv ,l, ein als Civilist verkleidete-, iividcv, seine Rolle. „HO. i, Herr Korporal! Was gibt die Kaiserin Handgeld?" „Acht Gulden, mein Sohn acht Gulden in blankem Silber. Da schau her!" Ter Soldat klimpecle vcr führerisch mit den Silverstückcn. „Möchtest sie haben? Was? Und noch die Ehre, ein Soldat der's.taiserin Ma ria Theresiens zu sein!" „Her damit!" rief der Lockvogel. „So, da habt meine Hand! Hurra!" Ein zweiter, ein dritter ließen sich anwerben. „Möchtest auch Soldat werden, mein Bester?" wendete sich der Korporal zu Maria. „Ich sag' Dir, ein schöneres Leben gibt's nicht." Maria lachte hell auf, so drollig kam ihr der Gedanke vor, Soldat zu werden. Aber dann überlegte sie. Warum nicht? Da hatte sie wenigstens zu essen, und falls sie wegen des Handwerksbnrschcn zur Verantwortung gezogen werden sollte, wer würde sie unter den Solda ten suchen? „Du," lispelte ihr der Korporal heimlich zu, „Du bekommst zehn Gul den Handgeld, weil Du gar so ein tüch tiger Kerl bist!" „Aber ich hab' kein? Papiere lei mir." „Wer schaut bei uns auf Papiere!" „Und wenn ich nachher nicht geeignet zum Militär wäre?" „Red't nicht so dummes Zeug zu sammen. Tu und nicht tauglich? Trink noch eins und nimm das Handgeld!" „Na, in Gottes Namen!" sagte Ma ria. und streckte die Hand nach dem Gelde aus. Halb berauscht, wie si. war. machte ihr die Sache großes Ver gnügen. „Wie heißt Du denn eigentlich?" fragte der Korporal. „Johann Kettner aus Eichstätt!" antwortete Maria, sich den Namen ihres geistlichen Bruders beilegend. Ter Korporal setz!? ihr daS Mililär käppi auf. „Also, Johann Kettner," sprach er mit einer gewissen Feierlich keit, „Du bist nun Soldat der Kaiserin Maria Theresia. Ich habe Dich ge worden." Tann reickste er ihr die zehn Guide/, und kümmerte sich scheinbar nicht mehr um sie. Alles war lustig und fidel. Gezecht wurde bis tief in die Nacht. Als Maria am anderen Morgen aus einem bleiernen Schlafe erwachte, kanv sie sich in einer festen gemauerten Scheuer mit etwa zwanzig anderen Ge worbenen unter sicherer Bewachung. Von ihrem Handgeld halte sie keinen Kreuzer mehr, und ebenso erging es ihren Lciden .genossen: allein sie nah men es leicht und mit einem gewissen Galgenhumor fügten sie sich in ihr Loos. Von Nied ging es unter starker Es korte nach München: dort üoernahm der Werbcoffizier Hauptmann Pechmaici alle aus dem Lande kommenden Trans porte: die Geworbenen wurden beeidet und montirt, dann ging es nach Kuf- stein, dort erhielten sie Gewehr nd l Rüstung, wurden vier Monate gedrillt, und nachdem man sie als Feldsoldaten erklärt, ging es wieder auf wochcnlan gem Fußmarsch über Innsbruck, den Brenner und Riva nach Mantua, wo alle dem Wallisschen Regiment? über wiesen wurden. Kein Mensch hatte in Maria, dem! flinken, munteren Soldaten, der so! schnell begriff, so geschickt exerzierte, so sauber und adrett immer hervorstach, sich durch sein offenes und doch beschei denes Venehmen auszeichnete, ein Weib vermuthet. Sie war gerne Soldat, wünschte es sich nicht besser, als sie es hatte, und der Werbeoffizier, dcc die! Rekruten zum Regimen:? gebrecht, hatte i solchen Gefallen an dem jungen Solda ten, daß er ihn in seine Kompagnie nahm. Auch im Gefechte erwies sich Maria als guter Soldat. Sie war tapser, un erschrocken, gehorsam den Befehlen ihrer Vorgesetzten, und ihre noch vorhande nen Papiere nennen sie einen Soldaten, der allen als Muster vcrcmleuchtete. Mit Liebeleien gab sie sich nicht ab, und der Soldatenwetz nanwe sie deshalb den heiligen AioisiuS. Aber niemand ahnte es, daß der Kamerad dennoch heiße Liebe sühlle. Nur stand der Gegenstand derselben so hoch über ihm, war so sehr durch Rang, und Berhältnisse von ihm geschieden, daß dieses Gefühl sich nicht äußern konnte. In das Regiment war im Sommer 1743 ein neuer Stabsoffizier gekom men, Graf Spnar, der in mancher Be ziehung noch an den Typus der frühe ren Haudegen aus dem Dreißigjährigen N N .'A K K N N pm> zsiv o, Rvrum

ilchi iQi .Est A i-ii-i i'sii, xxrtegt gemahnte: tapfer bis zur To" tUhnheit. rücksichtslos, ein gefürchtet?' Held mit dein Degen,ein rabiater Raus- bold, ein wüthender Spieler und ein verwegener Don Juan. Mit der Ehr lichkeit nahm es Graf Spuar nicht seh, genau; das lag so im Geiste der Zci und in der Anschauung seiner Stan desgenossen. Dieser Mann wurde zum Ideal Mc>. Rias; eine heiße Liebe brachte sie ihm entgegen, ein? Liebe himmelweit ver> schieden von der Liebe und Achtung, dü der Soldat seinem Vorgesetzten schutdic ist, und in der Zeit des Haselstockes und ves Gassenlaufens schwerlich irgcndwl zu finden war. Sie konnte sich nur st stillen Seufzern äußern und in dem Bc t streben, sein? Aufmerksam lest zu erre gen. Ihr Leben galt ihr gar nichts wenn er es fordern sollte, und wenn zu irgend einem ackährüchenSireich Oberst Gras Spnar Freiwillige aufforderte, wac Johann Kettner immer der erste, der hervortrat. 2. Die österreichische Armee in Oberita- lisn hatte im Sommer 1746 einen neuen z Befehlshaber,den FürsienWenzel Liech tenstein, erhalten, de, berühmten Re organisator der kaiserlichen Artillerie. Er hatte einen schweren Stand mit der durch die Mißwirthschaft der Verwal- tung ziemlich verkommenen und verlöt- tertcn Armee. Die Montirungen wa ren zerrissen, die bunt scheckig gekleidet mit zerfetztem Schuh werk herum, den Reitern und der Ar tillerie fehllcn die Pferde, die Kanonen waren ohne Munition. Die Offiziere hatten sechs Monate leine Gagen erhal ten und beneideten ihre Soldaten, die sich ihr Essen auf den Straßen zusam menbettelten oder es stahlen. Erst als Liechetenstein durch energische Maßrc geln und größtentheils durch eigene Gelder die Armee aus dem Gröbsten gerissen, tonnten die Operationen gegen den Feind mit Aussicht auf Erfolg be gonnen werden. Ter spanische GencralEaslclar muß!? Parma eilig räumen, und die Husaren Nadasdys hieben ein Drittel seiner Leute nieder. Tie wohlgefülllen Ma gazine dieser Siadt waren eine will kommene Beule für die lange darbenden Truppen. In der Schlacht bei Piacenza am Po, 16. Juni 1746, halte daS Regi ment, in dem Maria unter dem neuen Inhaber, Jalob Janaz Freiherr v. Ha genbach, dientb, eine starke Brücken schanze zu stürmen, welche der feindliche Kommandant, Jol?ann Baptist Maille bois, mit erlesenen gascognischcn und Pyrenäenschützen besetzt hiett. Tie Dispositionen waren ausgege ben. Zuerst, als „verlorener Hansen," l kamen fünfzig Mann Freiwillige. Die ses gefährlichste aller Kommandos zu führen hatte Grast Spuar sich selbst er boten. Dann folgten vierhundert Ar beiter und Bauern vom Lande, durch hundert Grenadiere eskoriirt, denn die guten Leute, mit Heu und Strohbün de'n beladen, mit Faschinen und Sand säcken bepackt, dienten als reines Kano nenfutter. Zuletzt folgt: das Hagcn bachsche Regiment in Sturmkolenne. Nachts hatten die Vüchscnmeistcr ihre Kanonen. Faltonettc und Halbschlan gen aufgefahren, sich vor der Schanze in Stellung gesetzt, und zeitlich Morgens begannen sie den Morgengruß in Ge- stall eiserner .Kugeln den Spaniern und Franzosen hiniiderziisenden. Das ging so recht langsam und umständlich meh- rere Stunden lang. Inzwischen war Gras Spuar, in leichten Harnisch g-- i kleidet, vor das Regiment getreten und j hatte Freiwillige zu dem ehrenvollen Gang aufgefordert. Der erste, der vor- i trat, war Johann Kettner, dann scho ben sich nach und nach auf wiederholte Aufforderungen noch einige andere vor, andere wurden von den Unteroffizieren hrrausgestost^ Eine Stammmutter-! Eine Bauersfrau in der Gemeinde Ra- l benden bei Trostberg, Bayern, gebar! im Januar 1004 3, im Dezember des! gleichen Jahres abermals 3, im Ja-' nuar 1006 2. im März 1907 1. im Au- I gust heurigen Jahres wieder 2, somit! innerhalb Jahren im Ganzen 11 j Kinder. Furchtbares Ende. Bei l Bielitz, Schlesien, wurde der Heger! Ziemba auf dem Heimwege im Walde! von drei Arbeitern überfallen. Die Verbrecher steckten ihm einen Knebel in den Mund und stießen ihm eine Gabel in das Kinn, die den Knebel festhallen sollte. Hierauf erschlugen die Arbeiter ihn. Die Thäter sind verhaftet wor den. Blitzschlag in einen F es s e lb a l lo n. In Saragossa, Spanien, schlug bei einem Gewitter sturm der Blitz in einen Fesselballon, welcher explodirte. Die brennend n Trümmer des Ballons fielen auf die Holzstöße eines Sägewerkes. Die Sä gemühle wurde zerstört und drei Per sonen verwundet. Russische Räuber. In Odessa Überfielen am hellen Tag: zwei Räuber aus der Straße den Rechtsan walt Kaufmann, der sich weigerte, ihnen Geld zu geben. Sie erschossen ihn und verwundeten bei ihrer Verfol gung einen Soldaten. Ein Räuber verwundete sich selbst schwer, der andere entkam. Haus, Hof und Laud. i Die Mauser bei dem -Geflügel. Dieser allicihrlich im Spätsommer oder Herbst vorkommende j Federwechscl geht häufig nicht recht von statten. Schlcchtgenährtes und altes Geflügel mausert später u /.viel lang sanier als junges und gutgenährtes.; starke Eierlcger mausern mehr und länger als solche, welch' wenig oder gar keine Eier legen. Wc n die Mau ser aber zu lange währt und zu lang sam vor sich geht, was besonders gern eintritt, wenn die Thier: nach Quali tät und Quantität ungenügendes Fut ter erhalten, ist es nöthig, für einen möglichst warmen und trockenen, sowie recht rein gehaltenen Stall zu sorgen. Dabei ist gute Nahrung, besonders i Fleisch und Fleischabfälle, roh und ge hackt, oder wenn die Hühner es so nicht fressen wollen, gekocht und gewiegt zu geben. Knochenschrot trägt auch viel zur schnellen Neubildung Federn j bei. Sehr gutes Futter sind auch Amei seneier, Hanfsamen, Flcischkuchen und etwas Zwiebeln unter das Futter ge mischt. Eine Verabreichung von gesto ßenem Kalkmörtel oder Schlemmkreide trägt ebenfalls zur Beschleunigung der Mauser bei. Unter das Trinkwasser kann auch Weißwein, in welchem Huf nägel gelegen haben, gemischt werden; eine Zumischung von etwas Eisenvi triol thut das Gleiche. Fehler bei der Schwei nemast. In den meisten kleineren i Wirthschaften werden bei der Schwei z nemast immer noch Fehler gemacht, j Fast allgemein ist die Ansicht verbrei j tet, daß die Thiere vor dem Beginn der Mast minderwerthiges Futter er halten müssen. „Die Schweine müssen wachsen und dürfen nicht fett werden," ist eine häufige Redensart. Soll aber bei der Schweinemast etwas heraus kommen, so ist folgendes zu beachten: 1. Eine gute und sorgfältige Ernäh rung der Thiere muß schon in den er sten Lebenswochen beginnen. 2. Milch ist cin wesentliches Förderungsmittel der Edelmast. 3. Täglich einige Hände voll Gerste gereicht, befördert die Kno chenbildnng. 4. An freier Bewegung in frischer Luft darf es nicht fehlen, läßt aber die Witterung im Winker diese nicht zu, so muPman den Thie ren täglich etwas Holzkohlen in den Stall geben. 2. Die Mahlzei ten müssen strenge innegehalten wer den; auch darf den Schweinen niemals zu viel Futter auf einmal gereicht wer i den. 6. Peinlichste Reinhaltung der Tröge und Futtergefäße ist unerläß lich. Eine Krankheit gewis ser Gemüscarten ist die Wnrzelfäule. Sic stellt sich ans solchen Feldern ein, welche in jedem Jahre mit Gemüse bestellt werden. Namentlich sind Weiß- und Rothkraut dieser Krankheit unterworfen, und sie ist na mentlich in solchen Gegenden zu Hause, in denen der Gemüsebau in jeder Bau- crnwirthschaft betrieben wird. Die Krankheit zeigt sich in der Weise, daß der Stengel weich wird, wenn Kopf und Wurzel noch vollkommen gesund sind. Der Krankheitserreger ist ein Pilz, welcher Fänlniß hervorruft, und dessen Gedeihen durch die häufig statt findende Latrinendüngung befördert wird. Er findet sich noch in einer Tiefe von mehreren Fuß in der Erde vor. Mit diesen Ursachen ist die Bekämpf ung des Uebels angedeutet. Alle drei bis vier Jahre muß solcher Ackec rigolt werden, und zwar möglichst tief, um den verseuchten Boden nach unten zu bringen. Reichliches Kalken lödtet den j Pilz ebenfalls. Dem Dünger füge man i Holzasche bei, Latrinendiingcr sollte nicht gleich auf das Feld gebracht, scn dern erst zu Kompost verarbeitet wer den. Das Kartoffelkraut ist wegen seines Kaligehaltcs ein wcrth voller Wiesciidüngcr und kann, sofern man nicht einen triftigen Grund hat, es auf dem abgeernteten Kartoffelfeld selbst wieder initerzuackern, gleich nach der Ernte (aber nicht vorher) auf die Wiesen gefahren und gebrcstct werden. Das Kali wird durch die Wintcrfcuch tigkeit ausgelaugt und der Wiese zuge führt; das auf der Wiese lieaende Kraut schützt die Gräser gegen" die Winterkälte. Leiden Schafe an der Bandw u r m s e ch e, so milch: man für zehn Lämmer einen Est ö.fel voll rothen Paprika mit fünf Eßlöffel Bittersalz, gebe alles in ein Quart ge wässerte Milch und verabreiche jedem Lamm etwas davon. Dies wiederholt man zwei bis drei Tage. Ein anderes j Mittel besieht darin, daß man jedem Lamm einen Kaffeelöffelvoll Terpen tinöl in etwas Milch einige Tage gibt. Pferde bei Feuers b r ü n st c n. ren nen Pferde bei Feuersbr.Kisicn sehr leicht in die brennenden Stallungen zu rück, da sie durch den hierbei üblichen Menschenauflauf meist scheuen. Sehr beruhigend wirkt hierbei ein nasses Tuch, welches man den Thieren über den Kopf wirf! und die Augen härm t verdeckt. Alsdann läßt das Pferd sich! geduldig führen. Enorm große Blumen erzielt man bei Chrysanthemum indi cum, besonders bei den japanischen Ar ten, wenn man nicht alle Knospen zur! Entwicklung kommen läßt. Man ein-! ferne alle Knospen aus der mittelsten jeden Zweiges und gebe den Pflanzen zweimal pro Woche einen Tiinggiiß. Ein muthigca l'.cbhühn. Ein oberbayerischer Gutsbesitzer ging in der Absicht, seine Saat auf ihre Schnittreife zu untersuchen, in's Feld hinaus. Es war ein warmer Heller Sommertag. Hoch befriedigt über den Stand seiner hoffnungsreichen Ernte hatte er den Heimweg angetreten. Um den Weg zu kürzen, suchte er einen Feldweg zu gewinnen, und zu diesem Zwecke schritt er in einer Furche, die zwei Rcggcnäcker trennte, dahin, so das; die hochgewachsenen Halme ihn ganz verdeckten. Beinahe zu dem Feldwege hingekommen, hemmten die Lockrufe einer Rebhenne seine Schritte, auch ver nahm er ganz deutlich das eifrige Pie pen der Küchlein. Er stand einen Au genblick still, horchte und orientirte sich genau, wo die Töne herkamen, dann schlich er vorsichtig dem Orle zu, um diese scheue Hühnerfamilie in ihrem freien Thun zu beobachten. DaS Glück begünstigte ihn. Fünfzehn kleine, un gemein beweglich? und a'lerliebste .Küch lein umschwärmten und umtummelten die alte Henne, die gerade eifrig be schäftigt war, einen kleinen Ameisen haufen, wie man sie häusig in Roggen feldern trifft, auseinander zu scharren, wobei ihre .Kleinen die blostgc'egten Eier oder Puppen der Ameisen freudig piepend auflasen und verschlangen. Plötzlich stutzte die Alte, einen Mo ment reckte sie den Hals und äugte nach oben, dann rief sie mit dem kurzen, abcr energisch ausgestoßenen Warnungsrufe ihre Kinder zusammen. Der stille Be obachter duckle sich blitzschnell nieder, den er dachte, die alte Henne habe seine Nähe gewittert; allein dem war nicht so, denn in demselben Augenblicke stürzte ein Sperber aus der Luft und fuhr wie der Plitz unter die so glückliche Hühncrfamilic, die sich zu einem Häuf chen zusammengedrängt hatte. Die Wickung dieses Ucberfalls war entsetzlich. Schreien und Piepen, Flat tern und Flügestlatschcw, alles wild und wirr durcheinander: die Küchlein wie Spreu im Wind ause'n.'.n'cergeßo bcn, und über dem Aincisenhäufchen die alte Henne, die sich gegen den Räuber wüthend zur Wehre setzte. Mit einem Muth, den man ihr nicht zugetraut hätte, flog die Henne so wuchtig gegen den Räuber an, daß beide in einem Augenblicke einen sich mehrmals über schlagenden Knäuel bildeten. Jetzt svringt der Beobachter hinzu, der Habicht ergreift die Flucht, verfolgt von der Henne, die ihn mit Schnabel- Hieben und Flügelschlägen scharf zu setzt: der Räuber will sich wehren, da fällt etwas zur Erde, der Beobachter hebt es ans, es ist ein Küchlein. daS in den .Klauen des Räubers verendet war. Bei näherer Besichtigung der Kampf sielle findet der Gutsbesitzer noch zwei Küchlein auf dem Rücken liegen: er denkt, sie seien von Flügelschlägen be täubt und will sie mit nach Hause neh men, doch aks er sie noch einmal unler sikcht, findet er, daß auch sie todt sind. In dor Ferne hört er die lauten Lock rufe der besorgten Mutter, womit sie die zerstrcuie Familie zusammenruft, aber d ei ihrer Kinder kehren nicht wie der zu ihr zurück. A li 6 ii a h o r Z Ii k n >i f t. „Es würd dunkel, Herr Assessor, wir wol leii iii'o Eoiiversationsziiiiiiier gehen und das Licht anknipsen." „Ach, der Hotelier ist ei so netter Mensch. Fräulein wollen vir ihm nicht och ein Stündchen die theuerc Elektrizi lälssteiier sparen?" Baltimore Marktbclichte. B alti in o r e, 2. Oktober >!X>B. Mehl. .Insul' 13.3.'!! t Fäkser, einschließlich lu.lll l Fässer z Locnst- Point und A! 3 Fässer z Eanton. Tie Notirniigen waren wie folgt: Winter Eitra Winter Elstra :!.-8.83 Winter Elcar 4.K3—12kl Winter Straight 4.8 E—4.43 Winter Patent 4.811—4.!13 Spring Elear 4.4t)—4.71) Spring Straight 2.00—5.23 Spring Patent 3.73—0.00 Est Mills Best Patent. OO Pfd 1.83—1.03 Weizen. Zufuhr 28.331 Bü schel: Versandt von den Elevatoren W7.110 Büschel: Elevatoren Bor rath 000,012 Bnschel. Heutige Schlnßrate: Nr. 2 westlicher Spot. MlstS Ittlsib Nr. 2 rother Spot... IO2HP o>2>..j Nr. 8 rother Spot... lMsiji,—Null j Strainrr Nr. 2 Spvt. 00HP 00>/j Südlicher per Probe.. 03 —>oo Südlicher lstassisistrt. >OO —>oB Lklobrr 102'/—lo2>/t November o>2'' —USA, Dezember 108'/. —Utü-'/j Gestrige Schlnßrate: Nr. 2 westlicher Spot. 103-P U>3> k. Nr. 2 rother Spot... U>B>/ —108'/, Nr. 8 rother Spot.. 101'/ —U>l>/, Steanier Nr. 2 Spot. UKt'.-j,—loo>/z Südlicher per Probe.. !X> —lOl Südlicher klasiifi>irl.. Gt'/,—lo2'H. Oktober 108'/—loB'/ November 1l)8HP— Deieinber 101^ —10-3 Mais. Zw'nlir 2370 Büschel: Versandt von de Elevatoren 2784 Bnstliel: Elevatoren Vorralh 77, 241 Bnschel. Heutige Schlnßrate: südlicher weißer 8l —B4 Jahr B —68'si^- Januar 68'/, Gestrige Schlnßrate: Südlicher weißer —BO Jahr (iB-A—6o Januar 68'/^ —68^ Hufe iv Znsuhr 03lt Büschel' uiic' den Elevatoren zurückgezogen o3o Büschel: Elevatoren Vorrath V88,7ti2 Büschel. Heutige Schlnßrate: Weißer Nr. 2 33 Weist er Nr. 8 32 —32 Weißer Nr. 4 30s,t> —51 Gemischter Nr. 2 3 t —3ls^> Gemischter Nr. 8 30 —so'/, N o g g e u. Zufuhr 13.44!! Bü schel: auS den Elevatoren ziiriickgezo gen 8371 Büschel: Elevatoren Vor ratli t>B,3l>:i Büschel. Heutige Schlnßrate: Nr. 2 westlicher Roggen... 88—88'/. Nr. 2 Roggen 70'/, —811 In Säcken, je nach Qua lität 73 —8l) Verkäufe auf der hiesigen Effekten börse. k?coii 0^1,1.. 1330 CoNon Tucl !>er 74H 2.- Houston Oil 3 1333 llnitcd Railwati-Z Inc bIH 533 Cith Her, Ulla VVlj, Iva Ilultcd Railwnus Sundina vor... 78? h Baltimorer Effektenniaikt. Baltimore ZladtAllien (reg Kater 7cr. ININ Anncr -Irr. 1374 4344 s Pott 4cr. 4377...... v Exchange 1373 Sa Kundtna u>nn oa iücfuudiun t!Zc>cr. 194 a va Zour Mißton Z'.ftcr, 4347 3!4 rock Z'/.er. 4374 30 Zcwrranc 7'/fter, 4373 V27Z VZ'.j Las und ClcNrtl. Cons. was w. C. M. 7er 44 Mcrchnnt-Z' Slnlional 434'ch National Union 120 422',ft Western National Z.7 Ciscnbaftn-Ztfticn. Sratward Co. 2. vfd 12 4ZH Uid. RS. S Sleci. Co IN ln>^ Nid. 'lis. 6 Elect. (?r. CtsS).. 4 INSj Norlftcrn Central 4>ser Nortlicrn Central scr (Serie ?l> 4>lhj Storniern Central 7er lTeric N) lII>4 tttti. RUS. t CI. stiunti. .'er tttti. StS (ic E. Co l. 4er 04 844 i llld. !I,S. LC. Co. Inc. 4er.... r.t>4 747 L Consaltd. Coal lNi'/i Cotton Tucf ser 74H 74ft(, w. e. 4er 44 44 w t>. S. inc 44k l New-Porker Aktiemnarkr. Chic K Sllto öl l N 2 Cllic. wrent Western 7K 7X, Chic, wrcat Western l>ft> t I3K Cbic Milw Sc Zt. P 4IZK 4Z3K listillcrS' TecuritieS 20 23ftft llnton Pacific i-.nk T. -lcel 4^ U Z Tteel vlt> tOS Kalmsb 's ,ik znH 7

Page 8

8 Ilntcrlialtuiigs Wegweiser. Sonneiiinif- nd Nnicrgang. Sonnenaufgang 6 11. 8 M. Sonnenuntergang 5 U. 2 M. Moudmitergang.l l 11. 13 M. Nachts. Fliith 12 U. 10 M. Nachts Fliith 12 11. lO M. Nachmittags. Tas Wetter. Für Maryland und den Distrikt Columbia beute nd morgen klar und wärmer, leichte umspringende Winde. Der am Donnerilag gemeldete Tro penstiirm bat sich verzogen, das Wet tcl'ürean in Washington machte ge stern Abend bekannt, daß die Sturm warmingssigiiale sür Baltimore, Wil miiigloii, Washington. Norfolk, Phi ladelphia. Ailantic City. Cape May. Sandn-Hook, New-Aork und anderen Plätzen an der allaiitasche Küste wie der beriinterbeordert worden seien. Aeiißerst kühl war es gestern, nd c-.- war nothwendig, Feuer anzuma chen. Die Lust war jedoch klar, Tie höchste Temperatur war 60 Grad inn 3 Übr Nachmittags und die niedrigste 40 Grad um 6 Übr Morgens-, In den anderen Bundes Wctter- Beobachtiings Stationen wurden die folgenden höchsten Temperaturen ver zeichnet: Easlporl 60, Porlland 54. Boston 58, Albann 54, New Port 58, Philadelphia 60, Atlantic City 58, Cape May 58. Washington 58, Nor soll 60, Hatteras 64, Charlotte 61. Wilmington 66, Cbaeleston 74, Sa vannab 7 t. lacksonvie 74, Jupiter 84, Key West 86, Allanta 70, Montgonie in 78, New Orleans 71, Palestine 76, Galveston 74. Corpus Cbristi 80, Memphis B, Marguette 54, Green Bay 50>, Chica go 54. Duluth 60. St. Paul 61, St, Louis 66. Kansas-City 76. Omaba 76. Hurou Bi>, Bismarck 74, Wüsion 60, Havre 50, Helena 38, Salt Laie 50, Denver 78. North Platte 81, Dodge- Citn Ainarillo 7 und Los Auge Ics 64, A sche z A sche, —Ei langer Trauerzug, an der Spitze die „St. Franziskus-Ritter" mit Pros, Henry Frank'S Kapelle, bewegte sich gestern Bvrmittag nach dem Herz Jesu Fried Hose, wo die irdische Hülle des am 20, September im Alter von 67 Jahren entschlafenen Hrn. Andreas Dotter weich bon Nr. 3301. Fosrer Avenue, zur letzte Ruhe bestattet wurde, nach dem in der Herz Jesu Kirche zu Higb landtown ein feierliches Regniem Hochamt cclcbrirt worden war, bei dem Pater Jos, Slvlz als Celebrant. i Pal er. August Weiser als Diakon und Pater Bernhard Niehuus als Siib-Diakoii fnngirteii. Ehe der Lei- chcnzng sich nach der Kirche bewegte,. spielte Prof, Frank's Kapelle vor dem Tranerbansc, Den Grabeshügel! schmückten unzählige prächtige Bln mcnstücke. Als Bahrtnchträger snn girlen sechs Mitglieder des „St,Fran ziskus Ritter Vereins." die Herren Jakob Höh, Michael Miller, Wm, Kriigiiiann, Jos, Volsch, Jos, Wein berg und I, Hippler, Der Verstor bciic wurde am 20. Oktober 18 ll) in s lliiterharnsbach, Oberfranken, gebo s reu und kam vor 37 Jahren nach Amerika. Er betrieb in Nr. 3301, Foster-Aveniie, 10 Jahre lang eine i Wirtbschast nd seit der letzten 12 Inbren in demselben Gebäude einen Groceryladen. Seit 33 Jahren war er mit der jetzigen Wittwe. Frau Ma ria Kunigunde, geb. Gebhardt, ver heiratbet, Neben Letzterer hinterläßt er vier Söbnc. die HH. Peter, Jo hann. Georg und Joseph Totterweich, drei Töchter, Frau Michael NickolS i und die Frls. Barbara und Kalharine Dotterweich, acht Enkel und einen Bruder, Hrn. Peter Totterweich. Eine S t r a ß c n ke r i ch t A b lageriin g s st c 11 e. Nach reii ücher Uebcrlegnng und Berathung mit verschiedenen anderen höheren städtischen Beamten ist der Straßen- reinigungs-Eoniniissär Wickes zu dein Entschluß gekommen, eine der Abla gerimgsslellen sür Slraßcnkehricht je in der Nachbarschaft an Pennsylva nia-Avcmie und Tsiddle-Straße und der Aisguith- und Orleans-St-raße zu errichten. Schiffskanen Von und nach Europa über Baltimorc oder New-Aork, Kajüte oder Zwischen- deck. Wechsel, ausländisches Geld. Ereditbriefe und Geldsendungen. Theo. H. Diener H Co.. Rr. 217, Ost Baltimore Strße. Vom Felde der Politik. Große Vorbereitungen sür die nächste demokratische Massen Versamm lung und den Empfang des Nich ters Alton B. Parker. Ein distingnirtes Comite. Heute republikanische Massen-Veesamni lniig im „Princeß-Theater." Mit großem Eifer weroen im de mokratischen Staats Hanptanarticr im „Entnw Honse" die Vorbereitun gen sür die Massenversammlung ge troffen, die am nächsten Montag Abend in der Richmond Markthalle sialtsinden und in der Richter Alton B. Parker von New-?)ork der Haupt redner sein wird. Außer ihm spre chen auch Bnndessenator John W. Daniel von Virginien und General- Anwalt Isaac Lobe Straus von Bal timore. Bundessenator Isidor Ray ner sührt den Vorsitz. Gestern ernannte Achtb. Murray Vandiver das Comite, welches die Redner vom „Rennen Hotel" nach der Markthalle geleiten soll. Dem selben gehören an Gouverneur Austin L. Erotbers, die Er Gouverneure John Lee Earroll, Frank Brown und Edwin Warsicld, Bnndessenator John Walter Smith. Mayor I. Bar ry Mahool von Baltimore, die Staat s John S. Biddison von Baltimore-Eonnth, lolmzie E. Bras ilia von Earroll-Eonnly, I. Charles Linthieiim, Peter I. Campbell und Charles P. Eoady von Baltimore, A. P. Gorma, jun., von Howard-Eonn ty und Wm. B. Clageit von Prince George's County, Staats Contro leur Joshua W. Hering, Ex-Mayor Thomas G. HayeS, Cr Stadt-Prokn rntor William Cabell Bruce, Ex- Staatssenator Marion V. Brewing ton von Wicomico-Connty, Er-Tpre cher Carville T. Beiison. Ex-Mayor Ferdinand C. Latrobe, die Congreß- Eandidaten Harry B. Wolf vom drit ten, John Gill, juii., vom vierten und I. Harry Covington vom ersten Congreßdistrikt, Ex-Congreß-Abgc ordneter James W. Tenny, Ex- Staatsscnator Spencer C. Jones von Montgomery-Coiinty, die HH. ChaS. A. Andrews, James Bond, Dr. H. H. Biedler, Edwin H. Brown, jun., Charles F. Baughma. Wni. Colton, Staats Versichernngs Commissär B.Frank Crouse, Präsident der Wahl- Aufsichtsbehörde Charles H. Carler, Stadt-Controleur Harry F. Hooper, Dr. Charles H. Cenlen, Charles H. Tickey, W. Mitchell Tiggs, S. S. Field, Edwin I. Farber, Frank A. Fürst, Wm. S. Forwood, John I. Flynn. A. S. Goldsboroiigli, John Hlibert, I. Frank Harper, Emerson C. Harrington, I. Albert HugheS, Wm. H. Hellen, John I. Hossman, John Hannibal, Harrn S. Hurst, E. G. Hooker, Edward Hirsch. Dr. M. L. larrett, Lloyd L. Jackson, leroine Joyce, lolni Keating, Blair Lee, Harry C. Lawdcr, Rodt. F. Leach, Martin Lehmancr, Jas. I. Lacy, David I. Lewis, Stephen C. Little, Präsident des zweiten Ratbszweiges Geo: N. Nnmse, Cx-Staatssenator Thomas H. Robinson von Harsord- Counly, die Senatoren Lewis M. Millmrn vonSoiiierset-Connty. John P. Moore von Äorcester Coiinty, lesse D. Prince von Wicoinico-Coun ty. Joseph B. Seth von Talbot-Coun tn und John B. Shannon von Alle ganii Connly, Staatsanwalt A. S. I. Owens von Baltimore. Ex-Cogreß- Abgcordneter Thomas A. Smitli von Somerset-Cvmitn. Dr. Bernard Myer, I. Frank Morrison. John I. Mahon, laS. O'Connor, W. I. Ogden, W. W. Parker, Job PleasantS, John P. Poe, C. K. Paitison, Thornton Nollins, Edward Raine, DeWaare H. RemioldS, Achtb. Jas. Enos Ray, in.. laclso H.Ralston, Achtb. TlioS. H. Robin'o, Earroll W. Rasin, Sa nmel M. Shoemaker, George M. Sinitb, Wm. M. Slan. T. Herbert Shriver. Sl,erlock Swaun, Dr. Frank T. Shaw, Benj. B. Zhreeves, Achtb. I. S. E. Talbott, Walter Townsend, H. W. Talbott, Mckenny White, Dr. George Wells, John Weyler, I. B. Wbellle. Max Ways, Tlios.E. Wecks. John Waters, N. Winslow Williams. Wm. A. Wbeatley und W. Grason Wintcrbottom. j Was die Republikaner t h u n. In de republikanischen Haupt auarlieren gehl es jetzt auch recht leb haft zu. Die Führer der „Grand Old Party" sind eben zu der Einsicht gekommen, daß die Aktien ihres Prä- ndentichafts Eandidaten nicht beson ders hoch sieben, denn viele alte Par tei Anhänger sind fahnenflüchtig ge worden oder drohen wenigstens, sür Hrn. Bryan stimmen zu wollen. Eine j Vcrsanimluiig der republikanischen Exekutiven der zum dritten und vier ten Congreßdistrikt gebörendenWards fand gestern Abend im „American"- Gebäude statt zwecks Arraiigirnng! von Versammlungen in de beiden Distrikten. Außer der heute Abend i im „Princeß Theater" an der Ost Baltimorestraße stattfindenden Mas- Der Teutsche Korrespondent. Baltimore, Md., Samstag, de Z. Oktober 1908 scnvers.nnmümg, in der Handels-Tc kretär Oscar L. Straus der Haupt redner sein wird, ist für den 8. Okto ber in der „Frohsinn-Halle" eine Versammlung in Aussicht genommen, die unter den Auspizien des „Teutsch- Anierikaiiischen Lincoln-Clubs" stehen wird. Im dritten Distrikt greift Zoll- Einnehmer Wni. F. Ztone persönlich in die Campagne ein. Er hat den Plan gesaßt, dort unter den naturali sirten Bürgern Propaganda für das republikanische National Ticket und feinen Eongreß Kandidaten John Kronmiller zu machen. In der „White Eaglc-Halle" an der Canton- Avenue fand am Donnerstag Abend eine Versammlung von niedrere Hundert Ausländern verschiedener Nationalitäten statt, nd Hr. Stonc selbst bielt eine Rede. Er gros den demokratischen Eongreß Candidatcii Harry B. Wolf an, weil derselbe während der letzten anderthalb Jahre nicht immer in Washington af sei nem Posten gewesen sei. Hr. Wolf kommt un aber mit der Heraus forderung an seinen republikanischen Gegner Job Kronmiller, eine De batte mit ihm einzugehen, damit die Wähler des dritten Distrikts ans eige ner Anschauung beurtheilen könnten, wer sie am besten im Eongreß vertre ten könnte. Hr. Kronmiller wird die Herausforderung abrr wohl ablehnen müssen, denn weder als Redner, noch als Staatsmann wird er sich mit Hrn. Wolf messen können. Tie deutschen Demokra ten der 10. Ward. Ter „Teutsch-Amerikanische Bryan- Kern-Club der 10. Ward" hielt ge stern Abend in Hrn. Adam Flecken stein's Halle an Chase- und Sanier- s setsiraße eine gut besuchte Versamm lung, in welcher Eongrcsz-Eandidat Job Gill, jim., und Hr. S. S. Field Ansprachen hielten, welche mit Begei sterung aufgenommen wurden. Tie Redner wurden durch den Präsiden ten des Clubs. Hrn. Edward Wolf. vorgestellt. Politische Notizen. Gouverneur Erotbers wird jetzt auch aktiven Antheil an der Wahl- j Campagne nehmen. Er spricht am! 15. Oktober in Cambridge, am 17. Oktober in Easton, am 20. Oktober in Ehesicrtown, am 28. Oktober in Tenton und am 29. Oktober in Talisbnry. In Mannt Washington ist ei de mokratischer Elnb mit den folgenden Beamten organisirt worden: Präsi dent John M. Carter, Finanzsekretär A. C. Williams, protokollircnder Se kretär Win. Kaste und Schatzmeister James Geany. Nächsten Dienstag ist der letzte Re gistrationstag in den Connties. Auch in Baltimore ist Dienstag wieder Ne gistration. Wer noch nicht regislrirt ist, sollte sich den Tag merken und sich die Zeit nehmen, seinen Bürgerpslich ten nachzukommen. Tie Republikaner, verblüfft durch das Entstehen so vieler demokratücher Eanipagne-ElttbS in allen Gegenden des Staates, haben sich jetzt ausge rasst und entwickeln eine fieberhafte Thätigkeit in der Nachahmung ihrer Otogner. Charles R. Schirm steht an der Spitze der Clnbgründer, und er sagt, daß in wenigen Tage 125 neue Clubs gegründet sein werden. Tie Demokraten begannen schon vor ei nem Monat oder sechs Wochen mit dem Gründen von Clubs. Eine enthusiastische Versammlung des „Israelitischen demokratischen Clubs der 3. Ward," einer großen Organisation, fand am Donnerstag Abend statt. Hr. I. V. Weinberg führte den Vorsitz und Reden wurden gehalten von dem CongrZ; Candi daten Harry B. Wolf, dem Polizei richter Garland und Anderen. Zli m Bund sür' sLebc n. Durch Pastor Wni. Batz von der deut sche vereinigten Kirche zu Canton wurden am Donnerstag Abend Frl. Fannie Caroline Stöwer, Tochter von Hrn, und Frau Anton Stöwer von Nr. 3119, O'Tonnell-Straße, und Hr. John Jakob Noz gekraut. Als Tranzengeu fnngirteii Frl. Anna I. Ford und Hr. Fred. W. Strauß und als „UsherS" die Herren Wm. Stöwer und John H. Bauer, jim. Der Trauung folgte eine hübsche Hochzeitsseier in der Wohnung der Eltern der Braut. Die Neuvermähl ten werden in Nr. l 118, Süd-1. Str., Wohnung nehmen. D i e ~M oiint B e r n o n-B r a u erei" befindet sich nunmehr in vol lem Betrieb, und zwar sind am erstrii Tag, als das neue Bier ausgesandt wurde, cinl,lindert Faß des edlen Ger stensaftes, welcher von der Fähigkeit der Herren Enrich als Brauer zeugt, ans den Markt gebracht worden. Geriebener B ursche. Da durch, daß er einen Paß des Super intendenten fälschte, entkam der 16 Jahre alte Howard Mackin aus dem „Honse oi Refilgc". Er bestieg einen Frachtzug der Baltimore-Ohio-Balm und wurde auf dem Weg von Pitts burg, wo er herstammt, eingesungen. Mutter entführt ihr Kind. Ein von Edward Loomis von Fnl ford adoptirtes Mädchen von ei nem Mann und einer Fron ge raubt. Das Kind befand sich auf dem Heimwege von der Schu le—Polizei ans der Verfolgung. I Tie Behörden von Belair und Tel ta, Pa., macht die größten Anüren gungen, ein Paar zu erwischen, das am Donnerstag Annie Loomis, die 10 Jahre alte Tochter von Edward Loo- i inis entführte, als sich dieselbe auf dem Heimweg von der Greemvood Schule zu Fulford. Md., befand. Scheriff Spcpcer sagte gestern, daß j er dahingehende Informationen er halten habe, dasz das Mädchen die Tochter von Frau McCoy, die früher in Fawn Grove, Pa., ansässig war. und vor einigen lahren von Herrn Loomis von Fulford adoptirt worden sei. Es wurde ferner in Erfahrung gebracht, das; Frau McEoy von Harry Singleton, ebenfalls von Peiinsylva nien, der Hof gemacht wurde und daß diese Beiden es waren, welche das i Mädchen in einem Bnggy einführten. Frau McEoy soll angeblich während j der Schulpanse dem Mädchen gesagt Sonntllß-(solrespolldent Das Sviitttngsbliüt des „Deutschen Corrcspondcntru" wird mor gen die folgenden Artikel und Erzähniigrii enthalten: „Rothschild- Anekdote," „Die Stellung der Frnn in .Inpan," „Unredliche Mini ster," „Die Fronen in der Sommerfrische," „Allerlei Urtheile über Fronen," „Das finanzielle Ergebniß des Wiener Kaiscr-.Hnldignngs- Frstznges," „Die gelbe Gefahr als Hanrlicfcraut," „Türkische Prin zen," „Tchlrchlks Maß und die Folgen," „Wenn der Herr Präsident j zur Hofjagd fährt," „Teddy und das weiße Rhinozeros," „Berliner Brief," „Bcvvlkernngs-Zunahmc in Europa," „Der Ruhm," „Ans mciiirni luwelenkästchcii." Anßrrdrm enthält der „Svnntngo-Cvrrc spviidcnt" eine Soiintags-Plandrrei ans der Feder des Hrn. Richard Ortmnnn, Hnmoristischcs mit Illustrationen, Politisches, die neue sten Depeschen, Lvkalnachrichtcn aus Baltimore und Umgegend, Post berichtr aus deutschen Ländern, Lnndwirthschastlichrs n. s. w. haben, daß sie sein? Mutter sei, aber bei dem Versuci>,'-d Mädchen zum! Mitgehen zu bewegen, auf Widerstand gestoßen sein. Ter Mann und die Frau warteten dann bis zum Schul schlns; und sollen dann das Mädchen ohne Weiteres in ihr Gefährt gehoben und mit demselben davongefahren sein. Ter Richtung, welche das Ge fährt nahm, nach zu schließen, ver suchen die Entführer nach Pennsylva nieii zu fliehen. Polizist Marbarro van Delta, Pa., gibt an, daß dasPaar in Fawn Grove wohnte, aber vor ei niger Zeit nach Ebcster County, Pa., zog. Ter Mann und die Frau kamen am Donnerstag mit einem Frühzug i Belair an und mietheten dort das Gesälirt. mit dem sie die Entführung bewerkstelligten. Herr Loomis ist der kloinen Annie sebr zugethan und wird alle Hebel und Bewegung setzen, sie den Händen ihrer Entführer wieder zu entreißen. „Unkel Bräsig" Exkursion. Sonntng, 4. Oktober. Ter Tnmpfrr verläßt Tprddcn's Werste am Fuße des Broadway l Uhr Nachmittags. (276 —7) Von See nn d Haf e n. Ter italienische Kreuzer „Ettoro Fie raniosca," der seit einiger Zeit im hiesigen Hase vor Anker liegt, wird j voraussichtlich am Dienstag oder Mittwoch nächste, Woche nach Bridge port, Eoiin., weiterfahren. Ter Dampfer „Kcrshaw" von der „Merchants and Mincrs' Trans portation Company," Capt. Bond, welcher gestern Nachmittag von Sa- vaiinah hier anlangte, blieb gegen über dem Pier der Compagnie am Fuß der Somh Straße im Schlamm stecken, wurde jedoch später durch drei Schleppdampfer wieder siott gemacht. Infolge vergrößerten Frachtver kehrs sah sich die „Merchants and Miners' Transportation Company" veranlaßt, diese Woche einen Extra- Tampfer zwischen Baltimore und Bo ston in Betrieb ;n stellen. Trotz der angeblichen schlechten Zeiten steht der Frachtverkehr nicht hinter den Vor jähren zurück, und man glaubt, daß in einigen Wochen sämmtliche Dam pfer der Compagnie wieder bcnöthigt j werden. Theo. H. Diener B Co. 217 Lst-Baltimore-Straße. Teutsches nd anderes ausländi sches Geld gekauft und verkauft. Geldsendungen besorgt nach Deutsch land Oestreich. Rußland u. s. w. Wechsel ausgestellt auf ausländische Banken. Creostbriefe und Travelers l Cheques. War des Lebens müde. Ter Produkten Händler F. Schener mann macht in einem Anfall von Verzweiflung einen Selbstmord versuch durch Erhängen. Geld verluste angeblich das Motiv. Wird genesen. Mittelst einer Wäscheleine versuchte sich gestern gegen Mitlag der 31-jäh rige Produkten Händler Frrderick Scheuermann von Nr. 11, Nord- Schröderslraße, ans diesem Leben in's Jenseits binüber zu befördern. Als die 10 jährige Marie Bley, Tochter der Fron Margarethe E. Bleh von Nr. 3, Nord-Schrödrrstraße. den hin ter dem genannten Hanse belegenen Stall betrat, sah sie einen Mann, von einem Onerballen lierunterhängeii. Laut schreiend lies sie zu ihrer Mut ter und erzählte ihr von dem, was sie gesehen. Tiefe überzeugte sich selbst nd erkannte in dem Anfgc tnüpslen sofort Herrn Scheiiermann. dem jener Stall gehörte. Sie hatte nichts eiligeres zu thu, als nach des sen nnr wenige Häuser entfernten Wohnung zu eilen und seine Schwe- j ster, Frl. Minnie Scheiiermann. wel che bei ihrem Bruder wohnt, von dem Vorfall zu benachrichtigen. Diese begleitete Frau Bley nach dem Thatorte und schnitt ihren Bruder ab. Einer der Nachbarn, unter denen sich die Kunde von dem Selbstmordver suche mit Blitzesschnelle verbreitet hat te, benachrichtigte einen in der Nähe wohnenden Aerzte, der binnen weni gen Minuten zur Stelle war und Wi ederbelebungsversuche bei dem Lebens müden anstellte, die denn auch von Erfolg gekrönt waren. Mittelst Jo seph B. Cook's Privat Ambulanz wurde er dann zum „Franklin- Square Hospital" gebracht, wo Dr. F. S. Robertson die Behandlung des Bewußtlosen übernahm. Tie Aerzte geben Hoffnung auf seine Wiederge nesnng. Er erlangte das Bewußt sein später wieder. Herr Scheuermann ist unverheira thet und hat einen Verkaufs-Stand im Hollins Markt und einen solchen im Lexington Markt. Seine oben- erwähnte Schwester äußert sich gestern einem Berichterstatter des „Teutschen Eorrespondenteii" gegenüber, das; sie keine andere Erklärung für die unselige That ihres Bruders finden könne, als die, daß er Geldverluste, die er in der letzten Zeit erlitten und die sich auf etwa PSM belaufen sollen, sich zu sehr zu Herzen genommen ha be. Sic gab zu, daß er in den ver- I flossenen Monaten vielfach in starkem Trinken Vergessenheit gesucht habe. Was gestern Morgen den unmittel baren Anlas; zu dem bedauernswcr then Schritt gegeben, ist ihr angeblich ein vollkommenes Räthsel, da er sich, als er nach dem Frühstück von ihr Abschied nahm, in ausnehmend guter Laune befand. „Unkel Bräsig" Exkursion. Sonntag, 4. Oktober. Ter Tampfer verläßt Spedden's Werfte am Fnßc des Broadway 1 Uhr Nachmittags. (276—7) Lag bewußtlos im Walde. Ter Neger Robert Lansüi. ein an dem nach dem Back River führenden Abzngskanal beschäftigter Taglöhner, wurde gestern schwer krank und Hülf los in einem in der Nähe der North Poink-Road befindlichen Gehölz auf gefunden. Er wurde in der Canton- Polizei-Ambulanz nach der Hospital- Abtheilung des „Bayvicw-AsylS" ge bracht. HrbbeUs einziges Atelier. Wir haben nnr ein Atelier in Balti more. und das befindet sich in der Etage zu ebener Erde. Nr. 32t, Nord- Gay-, nahe High-Str. Kinder-Pho tographien eine Spezialität. Keine Agenten und keine Treppen z steigen. A. Hebbel. S. Erni, Geschäftsführer. Bessere Aussichten. Die Walzniühle der Maryland-Stahl Compagnie zu Sparrows-Point nimmt am Montag den Betrieb wieder auf. Große Aufträge von Bahngesellschaften erwartet. Nach zweiwöchentlicher Pause wird die Walzniühle der Maryland-Stahl- Conipagiiie zu Sparrows Point am Montag den Betrieb wieder aus nehmen. Die Compagnie hat genü gend Austräge an Hand, um die Mühle etwa zwei Wochen in Gang zu halten und hofft weitere Aufträge in Kürze zu erhalten. Es wird erwar tet, das; die verschiedenen Bahngesell smasten große Bestellungen machen werden. Tieselben bestellten letztes Jahr nur soviele Schienen, um den nothwendigsten Bedarf decken zu kön neu. Tie „Pennsylvania Bahn" ist eine der bedeutendsten Schienen Käu ferinnen der Welt. Sie kaufte im Jahre 1006 etwa 140.000 Tonnen. Tie Bestellung für dieses Jahr wird Wohl nicht so groß ausfallen, dürste aber immerhin 100,000 Tonnen über steigen. Tie „Baltimore Ohio- Bahn" wird ebenfalls eine Bestellung machen, jedoch ist die Höhe derselben noch nicht bekannt. Ta die „Pennsyl vania Bahn" die Controle über die Pennsylvania Stahl Compagnie hat und Letztere wieder die Controle über die Maryland Stahl Com pagnie, so ist mit Bestimmtheit anzu nehmen, daß die Maryland Stahl- Compagnie einen großen Theil des Schienen Contrakts der genannten Bahn erhalten wird. Im Marinede partement zu Sparrows Point sind die Porbereitungs Arbeiten für den Bau der drei von der Regierung be slrlltenKohleiischifse in vollem Gange. Sieht auch hier besser auS. Tie „South Baltimore Steel Car and Foimdry Company" hat äugen bücklich dreißig große Waggons in Arbeit, die für eine Firma in Brasi lien bestimmt sind. Fast täglich lau fen bei den Verwaltern der Gesell schaft Anfragen ein über Bestellungen für Frachtwaggons, von denen diesel ben einen großen Theil sich zu sichern hoffen. Es besteht die Hoffnung, das; die Werke nach der Präsidentenwahl wieder mit voller Arbeitskraft betrie ben werden können. Tamit würde etwa 15lX> Mann neu angestellt wer den. Wm. A. Snyder. Stände 757—759 Lcxingtun Markt. Ecke Paca-Ttraßr. Das Wetter wird kühl und m'it ihm kommt der Appetit für gute Würste und andere Delikatessen. We gen der vielen schmeichelhaften Kriti ken seitens unserer Kunden haben wir allen Grnnd zu sagen, daß unsere Waaren denen vieler Anderer in Ge schmack und Würze weit überlegen sind. Unser Motto war stets Tas Beste im Markt nd Reinheit bei der Herstellung. Ans unserem heutigen großen Assortiment lenken wir spe zielle Aufmerksamkeit ans die folgen den Spezialitäten Frisch gerösteten Schinken, grbackencn Schinken, Lachs schinken, frische Knackwurst, polnische Wurst, Brannschwcigcr Leberwurst, frische deutsche Wurst mit Sellerie oder Cvnrnnder, sehr fein. (277) Briefkasten. W. K. Es giebt eine Papierfa brik in Ashland, Baltimore Eounty, und eine in Elkton, Cecil-County; Letztere heißt „Elkton Pulp Mill." I. W. Citronen halten sich län gere Zeit, wenn sie in Parafin-Papier, das von den Kuchenbäckern gebraucht wird, eingewickelt werden. Ein Büschel Ofenkohle wiegt 80 Pfund. Tie Zoll auf Sauerkraut ist 4 Prozent des Werthes. E. S. Tas erste Papier können Sie zu irgend einer Zeit erhalten. Lassen Sie sich im Bundesgericht im dritten Stockwerk des Postgebäudes ein Applikationsforinnlar geben, das Sie dann ausfüllen und einreichen: das erste Papier kostet PI: Zeugen sind nicht erforderlich. Zwei Jahre später können Sie Applikation für das zweileßürgerpapier machen. Nach 110 Tagen werden Sie dann vor Ge richt geladen und vom Richter erami uirt. Sie müssen zwei Zeugen haben, die beschwören können, daß Sic 5 Jahre ununterbrochen in den Verei nigten Staaten gewohnt haben. Tas zweite Papier kostet PI. Erreicht die schwache Stelle. In den Biersorten der „American Brauerei" sind erfrischende, stärkende Eigenschaften enthalten, welche die schwache Stelle erreichen und das Sy stem neu beleben. „Solace" ist eine allenthalben beliebte Sorte. Käste mit zwei Dutzend Püitflaschen PI. Brauerei 11(14 —1128 Hillcn-Str. Tel. C. H P. Mt. Vernoii 364, Md. Courtland 1491. (277) Pässe zur Reise in s Ausland be sorgt E. Raine, Nr. 413. Ost-Balti morcstraße, nahe Custom House Ave Kirchliches. Tas Programm für dir Jahrhundert feier der Zions Gemeinde. Pastor Julius Hosmann der Fest redncr. Ter Lebenden und der Todten in würdiger Weise ge dacht. Am 8. Oktober werden es hundert Fahre sein, dasz das gegenwärtige Gotteshaus der Zions Gemeinde eingeweiht worden ist. Von der alten Kirche a der jetzigen Saratogastraste war die Gemeinde in den neuen für damalige Verhältnisse gewaltigenßaa übergezogen. Unter Tank und froher Hoffnung begann man die Gottesdienste am 8. Oktober 1808. Tie Gemeinde begeht die.Hundertjahrfeier durch einen Got tesdienst, der zugleich die Eröffnung: feier für die neuwicderhergestellte Kirche bildet, am Sonntag, den 1. Oktober, 4 Uhr Nachmittags. Sie lädt dazu alle Freunde der deutsch evangelischen Sache ein. Tas nachfolgende Programm ge langt bei dem Anlas; zur Turchfüh ruug. Chor: „Wie lieblich ist deine Woh nung o Herr." Spruch, dem der Chor antwortet mit dem Gloria: „Ehre sei dem Pater und dem Sohne und dem heiligen Geist, wie es war Im Anfang, jetzt und immerdar, und von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen." Tie Gemeinde schliesst sich an mit: ..Wunderbarer König." Spruch. Eine Stimme mit Harfe: „Es leuchtet unS ein Freudentag." Gemeinde: „AuS tiefer Noth schrei ich zu dir." Chor: „Bei dir gilt nichts denn Gnad und Gunst." Gemeinde: „Darum auf Gott will hoffen ich." Spruch, dem der Chor antwortet: „Lobsinget, Gott dem Herrn, da er so freundlich ist! Preiset laut seinen Namen, weil er heilig ist! Jegliches was seinesWillcns ist. schafft er im Himmel und auf Erden!" Gebet. Cbor: lubilate, Amen! Mar Bruch. Zum Gedächtnis; der Entschlafenen. Cbor: „Ich weis;, das; mein Erlöser lebt, und er wird mich hernach aus der Erden wieder auserweckcn, und werde in seinem Friedensreiche ewig mit ihm leben und nimmermehr von ihm gehen. Und werde den Pater ewig sehen. Denselben werde ich nur sehen, und meine Augen werden ihn schauen und kein Fremder." Aus dem Buch Hiob. Darüber derKantuS firmus: „Chri stus, der ist mein Leben." Gemeinde: „Wohl Dir du Kind der Treue." Festpredigt über den Text Matt. 7.. l. Schlustgesang de-s ChorS: „In Gottes Namen fahren wir." Die Ge iueinde schliesst mit dem Chor: „Nun bitten wir den heiligen Geist." Die Geschichte der Zioiis-Gcineinde wurde bereits aussiihrlich in der Ton nerstags Ausgabe sies „Deutschen Correspondcnten veröffentlicht. P 3.85 nach Philadelphia und zurück via Pennsylvania Bahn, 2. bis 10. Oktober-, Billete zur Rückfahrt bis einschl. 15. Oktober gültig. Consiil tire Billet-Agenten. (277) Emin e n t e Gäste ko m m en. __ Tr. Marshall L. Price von der Staats Gesundhcitsbehördc hat die t Delegaten, welche gegenwärtig in Washington dem Tuberkulosen Eon gres; beiwohnen, zu einer Porlesung nach der „McCoy-Halle" von der „Johns Hopkins' Universität" einge laden, welcher ungefähr 125 Oelcga l gaten beiwohnen werden. Hervorra gende Aerzte werden bei dem Anlasse i Borträge halten. Ex-Lieutenant im Schla m a s s e l. Alexander Cohen, wel cher seiner Zeit Kaiser Franz Joseph in der ungarischen Armee als Licute- mint gedient haben soll, wurde gestern r in der mittleren Polizeistakion deni Gerichtsverfahren überwiesen, weil er angeblich verschiedene Landsleute um kleinere Geldbeträge beschwindelt ha ben soll. i ""Ter „Canton Liederkrauz" veranstaltet am kommenden Montag 5 Abend in Hrn. E. Eyring's Halle an der Ecke der!!. Straße und Fait-Ave., Canton. eine Metzclsuppe mit darauf folgendem Ball. Die Theilnehmer an li der Peranstaltmig erwartet ein deli e kater Schmaus, bestehend aus haus e gemachten Blut- und Leberwürsten und extra zubereiteten Bratwürsten c mit Sauerkraut. Aber auch für Un e terhaltuug ist bestens gesorgt. Tie Aktiven des „Canton Liederkranz" werden ihre schönsten Lieder zu Ge bör bringen und Prof. Henry Winkler wird zum Tanz aufspielen. Das Ar rangements-Comite besteht aus den Herren Geo. Schaue, Vorsitzer, G. F. Keller. Ad. Troll. E. Eyring und S. Albrecht.