Der Deutsche Correspondent (Baltimore, Md.)
August 19, 1908

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41 I-- 'I--I—l -i—l--I- I--I -'p Hrnte schone? Wetter, veränderliche Winde. 08. Jahrgang. -Ptnnslillillnia-Giselibliijil. nach Philadelphia nach Chester 51.00 nach Wilmington und zurück Sonntag, den ZA. 'August Speziahu! Keine Hnlb-Ticket? verkauft. Vtiss.lgiew?ikcl)tH Geschttstofiilircr. (j?c„crnl- Paiiaer.cnt. iAngli l 411 Lst-Baltimure-Straßr. l." cw glich dl, I bis II Uhr. amliagS de IN VIS I Uhr. Zweige: 0 O Farmers und Userchauts Natioual-Bank, South- und Loiiihordsirnsje.

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z Sptzial-Pcrkaus 1 .-011-7 7 Soiitmer-iliölkcn l E) 7 nnd-Hosen.. s I. H. Reitze ä. Sohn. II4Z Wcst-Baltimore-Str. X Ä Tfttirc wrlillch v.n -ilrch-Str. A .z AriN>cr -Itr. lIT>, Wcsl-aNim>>rc-Siri!ßc. T jzj cSc-lir--.T>lllv-) I

Khronische Krankheiten! Merven-Krankheiten! cl,-ndlunz. cumlnn^n Imjucst l'ttsinnt. i Anstlärnng über diiiitlc Punkte der Hiilii? Tragödie criooricl. Tr. Henry Hongbton'. Andeninnge j über die lebten Worte de? Er mordeten. 'Bekannte de? Mör der? und de? Tvicr? sind über zeugt, das; die That die Tvlge ei e? verhängniswollen Tn'lhunis war. Tran Anni? glaubt nicht an die Schuld der Tran Hain?. Beide Tranen waren intime T-renndinen. Angebliche Hebe reien de? älteren Bruder-.- de? Mörder?. Rewß o r k. 13. August. Ter Tngnesl über den Tod de? vom Eapi tän Peter E. Hain? von der Bnnoe? arniee erschossenen William E. Anni? j beginnt morgen Abend im Rathhan? von Tlnshing. lind man erwartet, das; derselbe Aufklärung über verschiedene bi?her noch dunkle Punkte bringen wird. Tr. Henry Hongbton. welcher zugegen war. al? Anni? da? Bewnszt sein verlor, soll angedeutet haben, das; Anni? kurz vorher ilnn gegenüber an gedeutet habe, das; cr ein begangene? Unrecht mit dem Leben büs;e. Tr. Hnghlon würd al? .enge vor der Eo roner? Tau' vernommen werden. Er bestreitet jetzt, die obige Andeutung gemacht zu haben. Tie Ansicht eingeweihter Pireise gebt ziemlich allgemein dabin, das; Eapitän Hain? von einem verhäng nis;vollrn Tn'Uwm befallen war. al? er Anni? in dem Walme. die Ehre seiner Tauülie wahren zu müssen, niederschos;. Tasz ihr Gatte al? im schuldige? Tpfer einer begründeten Eisersnchl seinen Tod fand, ist vor Allem die feste !U.-. czcngnng der jnn gen Tra de? Ermordeten, die nach wie vor zu Trvu Hain? in den irennd schaftlichslen Beziehungen steht und an deren Untreue nicht glauben will Tran Hain? stattete vorgestern Abend Tran Anni in deren Wohnung. Rr. >7. Elareinonl Avenue, einen 'Besuch ab, und die beiden Tmnen waren bei saniinen, al? der Leichnam de? Tod ten von Tlnshing in da? Tranerhan? gebracht ivnrde. Ter Ehescheidung? Prozes;. ivelcher von Eapitän Hain? vor Woche gegen seine Gattin einge leitet wurde und in welchem Anni? al? Mitschuldiger genannt ivnrde, hat da? Vertraue von Tran Anni? in ihre Tnnudi nicht erschütter tön neu. E? kann kein Aweiiel bestehen, das; zwischen den beiden Ehepaaren noch vor recht lnrzer Avil eine warme Tl'enndfchast bestand. An? den Pro tokollen der Slieep?head Ban Revier wache und dci Tlatbnsh.Polizeigerich te? gebt hervor, das; am L!>. Mai. dem Tage, an welchem Eapitän Hai? von den Philippinen zurückkehrte, nm sei ne Galtin ans von dem Bruder erlio bene Beschuldigungen hin zur Ver antivorlnng zu ziehen, Anni? gegen Mitternacht wegen zu schnellen Auto mvbilsabrem verhaftet ivnrde. T dem Uraitivagen befanden sich zur Aeit Tra Anni?. und Eapitän Hain, und deyen Gattin. Alle? deutet da rauf hin. das; der Eapitän nach seiner nnverninlhelen Anknnst in Tort Ha milton. wo seine Gemahlin Ut den .Lindern ivolmte, dnrchan? .zufrieden stellende Erklärungen erlangle und e? zu einer Versöhnung de? Paare? kam. Tie Beiden unternahmen dann die Antoinobil'ahrt mit dem Ehepaare Anni?, und der Tssizier stellte la chend und scherzend die für seinen Trcnnd gmerderte Bürgschaft, indem er seinen vollen Rainen und seine Adresse angab. Binnen zwei Tagen scheint aber dann Eapitän Hain? von seinem Bruder in w liobein Grade gegen sei ne Gattin bccinslns;t worden zu sein, das; au? dem Zerwürfnis; der Elielen te in Tort Hamilton ein össentlicher Skandal enlüand. Ans da? Ansuchen von General Hain?, dem Vater de? Eopitän?, sali sich Tbersi Ludlow, der Besehl?habei de? Tort?, veranlas;!, am L. cine Trdre zu erlassen, durch welcbc Hrn. Anni? da? Betreten der Miliw Reservation verboten wurde. G! I zeitig wurde ein besoii derer Wacl ir "len vor dem Haine de? Eapitän? Hain? stationirt. Trau Hain? beboeolct. das; sie von ihrem Gatten und seinem Bruder durch Whi?key bei übt und zum Unterschrei ben eine? in allen Theilen unwahren Schnldbekenntiiiise? gezivniigen >vr- I de. Tann ivnrde sie von dem Eapi s tän und sc inen Angehörigen angeblich j au? dem Hanse gejagt. Tislritlcanivall Tarrin l'al in sclnsbing Aengen ge'nnden. ivelcbe be Häupten, die Brüder Hain.- schon am letzte Tonnerslag in der Rälie de? Heim? de-c- Bainide Elnl? gese Heu zu haben. Sie wurden danial? angeblich durch die vom Elnb Slew ard herbeigernsenen Polizei Reserven vertrieben. Bewahrheitet sich diese Angabe, so würde e? dem Tislriki? Anwalt kaum schwer fallen, zu bewei se, das; schon damal? Peter E. und T. Dentin? Hain.- Hrn. Anni.- ani lauerten, und der Mord ein vorbe dachter war. W. E. Peren. Anwalt der lüebrüder Hain?, bat den Wardein de? Sneen? Eonnlv lüesängnis; schriftlich ersucht, lü? auf Weitere? R'irinand mit den (befangenen verteliren zu lassen, an szer ihrem Vater und ihrer Mutier. ,Tran Hain-Z ist entschlossen, geeicht liche Schritte einzuleiten, nm die Sb hnt über ihre zur Heil in der Wob nnng des Generals Peter E. Hain? Vater? de? Eavitä?. zu ,To>l Han cock auf Sandy Hook bcfindlichen >!in der zu erlangen Amvälte ertlä icn. es sei dnrchan? nicht? Anszcrge wölniliches. das; Gerichte die Tl'hut über die Liinder der inj Scheidung verklagten Mnter übertragen. Tvrau Hain? sei übrigen? völlig im Slande. die Richtigkeit der von ihrem Gallen gegen sie erhobenen Anklagen zu be weisen. Spscr ihre? Berns?. Elles Elart de? scener Tepartemem? von Tntario und zivci seiner Leute getödtet. London, Tut.. 13. August. Trei svenerwehrleute ivurden beule Tpfer ihre? Beruf?. E? sind ,Teuer ivchr Elief Lalvrclice Elart und die Löschmänner McSninn und Eocl bnrn. Tie Leute bekämpften im Xiei ler von Westum'? Eiüml,andlnng ein dort an?gebrochene? Teuer, al? der erste nid zweite Tl>>>' .zlisamlnen brach und sie unter Trümern begrub. T-chre Leichen sind noch nicht gesunden. Ter Schaden wird ans lftöllgillli be rechnet. Zwei Todte und süiis Verlebte. P bila d e lphi a. Pa., 13. Aug. A.wei Ttalielier wurden heute an genblicklich getödtet inid süns andere schwer verlehl, al? der Enlinder der Lokomotive eine? Eilzuge? der Penn sylvania Balm" an der Stelle zer platzte. wo sie sich ausgestellt hatten, nili den .ng vorbeifahren zu lassen. Tie önaliener waren al? Strecken arbeil.r beschäftigt. Ta? Unglück er eignete fich nahe Bristol, einer Vor stadt von Philadelphia., Schlimme Tolgrii einer Gasolin Explosion. Hal>o v e r. Pa., 13. Aug. Eine Gasolin Erplosion in den hiesigen Werküätlcn der „Western Marland Balm" lödlete den All jährige Henrv Wildaiin und verlebte drei andere Männer bedenklich. Wildau war Vornianli und damit beschäftigt, dem Rad einer Lokomotive einen Reisen anzulegen. Ta? dabei .zur Generalion von Ga? verwendte Gasolin erplo dirte in Tolge allzu starten Triicle? nnd die brenende Flüssigkeit ergos; fich über die Männer. Tie Verlebten sind Bert Wildaiin, Bruder de? Vor manne?, Ta-wb Birler und William Staub. aiipnnischr „>Tvnslvii." Galveston, Ter., 13. Aug. Ein Syndikat von japanische ciapi talisten hat im Südwesten dieiu Staate? lkNi.lll! Acker Land ange kauf!, nm hier Rei?ban zu treiben. Tlillll Japaner, die zur Bestellung die je? Lande? nöthig sind, sollen an? ib rem Valeriande herübergebracht iver den. Schon vor drei Tmhren haben Javaner den Reic-bau in Tera? ein geführt und damit ei gute? Gc"'chä't gemacht. Sucrotion iiimiiit Gedächtnis). St. Louis, Mo., ve gen seiner angebliclien Misibandlnug der nnler seinem (äesolge befindlichen Eingeborene von Thibet gegen ihn .zu ergreisen. Ter Levenslans de? verstorbenen Li Hnng Ebang in zu Shanghai in chi nesischer Sprache erschienen. E-? ist eine offizielle An?gabe und nmsas;t Bände. Tc orts ch ri teder Esper a n t o B e w e g n ii g. Trc? de 13. August. Ein Be grüsmng?schreiben de? (ärasen Leo Tolstoi wurde heute den Mitgliedern de liier tagenden vierten internatio nalen Eongresse? der Esperantisten vorgelesen. Einladungen, die nächst jährige Versammlung in und den Ver. Staaten abzuhalten, sind dem Eongres; zugegangen. Von den ITA deniEongrej; angemeldeten neuen Esperanto Vereinen befinden sich lt> in den Per. Staaten und A in den Philippinen. Tie Aahl der Essperan to Vereine in de Ver. Staaten be trägt im Elanze EU. Tie japanische Telegaten berichte ten heute, die E'peranto Beivegnng liabe leptlnn in ö-apan aus'.ergewöhn liche Fortschritte gemacht, und tärat Hapastii, frülierer Mininer de? An? Ivärtigen, habe eingewilligt, den Po sie dec- Präsidenten einer der Lokal Vareine gu übernehmen, einem Schreiben an seine Land?lente nennt der türas die En-eranto Sprache da? „Evangelium der Welt." LI Tre?de er Polizeibeamle luiben Ejperandv gelernt, um den Telegaten de? Eon gresse? behül'lich zu sei. H olland ii n d V e u e z u e l a. Haag. Holland, 13. August. Tem Vernelmien nach hat die Wash ingloner Aiegiernug der holländischen Regierung kund und ,zu wissen ge llian. das; die Ver. Staaten Rieb!? da gegen habe, wenn Holland gegen Venezuela einschreitet, jedoch mit der .inzigen Bedingung, das; keine initi larische Etebietc-bejetzung stattfindet. Ter .Ureuzer ~i>rie?land" gebt er>l gegen Ende de? nächsten Monat? nach dem raraibischen Meere ab. Jungt ürk e n Evnfer e n z i n ef. London. 13 August. Einer Spezialdepeiche au? Etens in der Scliiveiz zu jTolge iverden die jcührer der Inngtürken Partei dort gegen Ende diese? Monat? eine Veriainni liiiig halten und die sTeage über die Ennernnng de Siiltanc Abdul Ha und besprechen Eventnell soll auch ein Rachsoigei iür ihn ausgewählt iverden. Tie Racliricht ist och von keiner anderen Seite her bestätigt worden. Bedeii t l i cli e r ust and der Ezari u. P e t e r b u r g, 13. August. Tie Eesnndbeit der Ezarin verursacht if.' Wcitvcrbreitctstc deutsche T ll.' Zeitung südlich von Nciv Aort. Nr. 2:^2. mn!!!iil.roszci Voctbeil geiveieu zu sein, al lein sei! ihrer Rückkebr leidet sie wie der au Hmierie und altgriueiucr Schwäche. Sie tgiiii nicht mbcrge l>en, uiauchuial kaum geben und ist offenbar schivermülbig. Heute Abend Ivar sie nicht im Staude, dein von ih rem Gcniaiü z Hdren de? Gcburt?- iage? de? Laiser? Tra; gegr beneu Bankett iui taiserlicheu Pavil lon >u Lra?uoie Seto. wo dielüarde- Manöver im (üange sind, beizuwoh nein R u s s i s ch e Tod e u rtbeil e. Peter? bürg, >3. August. Reiuizebu Todeourtlieile ivurden heu tc in verschiedenen Theilen dec- Rei clie? unterzeichnet. eine? in Lbarkofs, drei in .Liess. iiini zu Warschau und evn m Lodz. Sie Letzterwähnten sind Bauer, welche schon vor etli chen Monal.m ivegeu revolmionärer llniiriebe .um Tode vernrlveilt wur den. und welchen da. oberste Militär Bericht daraus einen neuen Prozes; benülligte. G r ii den- L a t a st r o P l> e i n E ii >i l a n d. W i a a ii. England. >3. August. T der '.Ravpole Deiche der Airnia Pearson n. Liiowle? trat beute eine Eiploiio sclilageiider Wetter ein. durch welche etwa 7 Bergleute in der Grube verschüttet wurde. Man fürch tet. das; viele Menschenleben verloren gegangen sind. E w a r Wied e r R' i ch t?. London. >3. August. W. Burges; bat ;in sechsten Male und wieder vergeblich den Persnch ge macht. den britischen Laualzu durch schwimmen. Hinecht eile von Hope Gci?ne; an der sranwsischen Lüste mns'.te er ivegen der widrigen mntehren. Pon Tovar au? vatte Burges; gestern sei tülme? Wagnis; niiternoininen. Er ivnrde von der Meeresströmung nieileinveit ane- dem Lm? verschlagen und blieb A> Stun den und >l Minuten im Wasser. Er war noch lräslig, al? er den Persuch ausgab und obne Beistand au Pord de? begleitenden Schleppdampfers flieg. Hr vätte noch sech? lü? sieben Slnnsen im Waüer bleiben müssen, nni den Wechsel der TluUi abzuwar ten, und ans Auratheii von gab er das Wagnis; ans. A bdnl A i a n geblich in di e Stadt R, a r otko eiug ez o g e n. (5 asabla ii c n. 13. August.— Unter den hiesigen Eingeborenen herrscht das Gerücht. das; Sultan Ab dul A;i; nach einem weiteren Ziege über die Anbänger de-? Gegeusultaiis Mnlai Hasid in die Stadt Marokko ciugezogeu iü. Sic Machricht eriiian gell der Peslätiguug. Tra n z Toj ep h'? Gehurt?- t a g. Wien. 13. August. Tie ge summte Bevölkerung der im Testge ivande prangeudeii Stadl niniint an der TB er de? heutigen achtundsiehzig sien <üehurt?tage? dec- in dein idplli scheu Kurort Jichl weilenden Laisers Tra; Joseph Theil Tm Prater sind die seit Langem emsig vorbereiteten Festlichkeiten im Gange. die ein rie sige? Publikum anzogen. Huudert tansende proineniren in den Anlagen, und überall kann man Tenge rau schender Svalione iür den allverehr ten Monarchen 'ein. .'licht weniger, alc- dreisüg .Capellen lieserten wäh rend de Ta u und Abend-? im Pra le-- Hon;ertmnsi!. ivelcher die festlich isvvrtsriniiig siehe L. Seite.) Anzeigen für europäische Wreynr's ?Nier, .ML t ln Bnltimorc gebraut. Aber nach den besten deutschen wissen schaitlichen Methoden. iftl.G) pro Kiste, abgeliefert. Beide Telephone.

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2 sFvrtsctning von der 1. Seite.) gekleidete nd festlich gestimmte Meu ge mit Behagen lauschte. Wie sehr der greise ckaiW die schwärmerische Niebe seiner lliilertba ue verdient, gehl aus dem Gescheut hervor, das er ans Anlaß seines Ge bnrtstageS Anderen bat zu Theil wer den lassen, eine weitgehende Aniue stie. Tie amtliche „Wiener Festung" veröffentlicht ein Handschreiben des Monarchen, worin er anordnet, daß die Majcstätsbeleidiger. sowie die mei sten Personen, ivelche sich aus Neicht sinn Vergehen haben zn Schulden kommen lassen, entlassen werden sol len. Festtasek ans Wilhelms h ö lz e. Berlin. 18. August. Tie „Norddeutsche Allgemeine Festung" gedenkt in den wärmsten Worten des Geburtstages des paisers Franz Fo seph. Tas offiziöse Organ der Regie rung betont, die Teutschen verehrten in dem paiser und pöizig Franz Fo seph den treuen Freund des deutschen Kaisers, den hohen Bundesgenosse, der in der Pflege der Bnndesbezie Hungen zn Teutschland, als- einer sicheren Bürgschaft stir de europäi scheu Frieden, stets eine seiner ersten Aufgaben erblickt habe. Ganz Teutsch land hege den herzlichen Wunsch, das; dem .paiser Franz Foseph och man ches Fahr rüstiger Gesundheit beschie den sein möge. Heute, am Geburtstage selbst, sin det aus Schloß Wilhelnishöhe. wo das deutsche.Kaiserpaar weilt, zu Eh ren des Kaisers Franz Foseph Festta fel statt, an welcher der östreichisch nu garische Botschafter in Berlin, Hr. v. Szögyeuy Marich. theiliiehiueu wird. S t o ck u n g i in britische n R h e derg e s ch ä f t. N o n d o ii, >B. Aug. Fn keinem Geschäftszweige des Britischen Kö uigsreichs macht sich die Tepression so bemerkbar, wie in der Schiffs Fud strie und dem Schiffsverkehr, nnd a türlich fallen anch hier die schwersten Nauen aus die Arbeiter. Fn erschrc ckender Weise läßt sich das durch Fab le iilnstriren. Vor einem Fahre um diese Feit waren in diesen Branchen nach offiziellen Fahle Gl Prozent Arbeiter beschäftigungslos, aber jeht beträgt die von der Handelsbehörde bekannt gemachte Fahl W Prozent, also fast sünsnial so viel. Tas Schlimmste an der Sache aber isl, daß keine Aussichten für die nächste Fukunsl vorhanden sind, das; die Na ge sich etwas bessern würde. Ein in dieser Geschäftsbräuche großgeworde er Fndnsirieller sagte aus Befragen, daß nicht zu erwarten sei, das; die Ge schäste sich vor zwölf oder vielleicht gar 18 Monaten hebe werden, und Weih nachten des nächsten Fahres dürsten vor der Tlnire stehe, ehe eine merk bare Besserung der Verhältnisse einge trete sein wird. Für diesen Mann gab es nr eins, in die verarmten Schisfsrheder vor dem Armenhaus zu Ichühe, und zwar müßten die Nölme, Ivelche die Hälfte der Ausgaben in diesem Fndnslriezwcige ausmachen, bedeutend reduzirt iverden, wen nicht bald etwas Unvorhergesehenes ein tritt, um diesen Schritt entbehrlich zu machen. „Tie Arbeitslosigkeit wird i den nächsten Monaten sehr groß sein, nd nichts kann dieses verhindern, de ein zige Trost, den wir Engländer uns gönnen dürse. ist der, das; die Ter Hältnisse in Tenljchland noch viel schlimmer sind, abgesehen davon, das; England als zollfreies Nand eine.prise in der Sckiisss Fnduiirie bester über siehe kann, als das durch Fölle ver barrikadirle Teutschland. Ter Schuh, welchen diese Fndustrie Seilens der Regierung in Teutschland erfahrt, nüht ihr in einer'solckh'ii Prise wenig, verhindert vielmehr die einzelnen Ge sellschasten, mit einander zn coulnrri reu, aber jeht werde sie hierin de noch gezwungen sein." Harren a u f A r i a d a. S h d n e y, Ansiralieii, 28. August. Mit ireudiger Spannung erwartet die Stadt die Ankunft der auierikani scheu Schlachtschiff Flotte. Für die willkommenen Gäste ist ein großarti ger Festreigen, der eine volle Woche währt, vorbereitet worden. Ans al len Theilen von New Sonth Wales strömen Festbesucher herbei. Tie Hauptstraßen der Stadt und alle ös fentlichen Gebäude haben prächtigen Flaggenschmuck augelegt. Am Fol! Haus ist ein Prunkstück angebracht, welches die „Mayslower" darstellt n. die Widmung trägt: „Ter Verwand schast der „Mayslower." Ei Trans parcnt über dem Naudanit trägt dir Worte: „Tie Meere trennen uns nicht." Für den amtlichen Enipsang der amerikanischen Ossiziere ist ein prächtiger Pavillon an Pittstraße er richtet worden. S! kl üocks, vi llic lmme, llsliM llsdt Immer noch Gülirnng. Rnhc in Springsield och nickst ganz hrigcstcllt. Peine Nacht olme Gewaltthaten. Viele weitere Bei hastungen, nlerstichnng des Aufruhrs durch eine spezielle Grand Fury begon nen. Bürger scheuen sich, als Fengen vor derselben auszutreten. Ausbruch der Volkswnth war eine Folge des schon seit Fahren zwischen beiden Rassen gehegten Grolls. Fälst der Todten ans sieben gestiegen. Springsield. Fils.. 18. Aug. Tas; die k>atelsteiische Stimmung des Mobs lrolz der Anwesenheit einer so starken Militärmacht in hiesiger Stadl noch immer nicht ganz über Wim den ist. ging ans verschiedenen, während der lebten Nacht in verfehle denen Stadltheilen verübten Gewalt lbaten hervor. Tiejelben blieben je doch sämmtlich ohne ernstere Folgen nb waren in allen Fällen das Werl kleiner, auS höchstens drei oder vier Männern bestehenden Gruppen. Fn Harvard Part z. B. ivnrde zweimal von einem Hinterhalte ans aus Pa trouillen gefeuert, und eine pugel traf die Säbelscheide des Nienteuants Nidgeway, Compagnie E, 1. Fnsan lerie Regiment. Tie Thäter entka inen. Ter Neger Tom Richardson. ein Bruder George Richardson's, welch' Nehlerer den Ausruhr durch ei neu schandbaren Angriff aus Frau Mabel Hallain herbeigesührt haben soll, wnrde heute von einem Mob auf der Straße angegriffen. Er war Fuhrmann siir eine Schlachthaus sirina und rettete sich, indem er sei neu Wagen ans der Straße stehen lies; und nach dem Bahnhos lief, wo er sich ans einem Fuge ans der Stadt flüchtete. Fanies nd William Ri chardson, zwei andere Brüder Geor ge's. sind heule verhaftet und iu's Gesängnis; gebracht worden. Tie Po lizei nahm noch eine Anzahl weiterer Verhaftungen vor. Ter Gouverneur hat eine Belohnung von HTM sür alle Beweise angeboten, welche die lieber silbrung von Personen, die an der Tödlung irgend welcher Opse,- des AnsrnbrS betheiligl waren, erinög liche. Fn einer heute in der Handelskam mer abgehaltenen Bürger Versanini lnng wurden Beschlüsse angenoni inen, welche der Behörde volle Unter slülznng in ihren Bemühungen zur Bestrafung der Aufrührer versprechen. Etliche der Anwesenden proteslirleu gegen die Beschlüsse, als dazu geeig nel, die Wnlh des Mobs auf's 'Neue zu entflamme. Es seblt nicht an Anzeiche dafür, das; viele Bürger, ivelche wichtige Mittheilungen beziig lich des prawalles und der Rädels sichrer machen könnten, sich davon durch ihm zugegangene anonmne Trolmngen abHallen lassen. Tie Be Höchen betrachten es dagegen als eine Schande, wenn die Schuldigen nnge sirail entkommen sollten, und fordern die Bürger dringend aus, inilznlhei le. was sie wissen. Wenn man alteingesessene hiesige Bürge,- hört, so war der jüngste Fu saminensloß nur der Ausfluß eines schon seil Fahren zwischen den beiden Nassen genährten Grolles. Tie weiße Bevölkerung sah nur mit Fugriiuin die .Zahl der 'Neger beständig wach sen, und im letzte Fahre soll der wachs der Negerbevölkernng von Springsield allein tausend beiragen haben, so das; ilire Gesainnitzahl ans etwa Uli heranwuchs. Mit der Fn ahme ihrer Fahl stieg anch die Trei siigteit im Austreten der Neger, und so bedurfte es nur eines geringen Anlasses, um de Eouslitt herbeizn sichren, und einen solchen bot die Vergewaltigung einer Weiße durch eine Neger. Unter den besiehenden Verhältnissen und die Aussichten nur gering, das; die Frage durch den ino nientane mikiiarjschen Schuh, Ivel chni Gouverneur Teure den Negern gewährt, wirklich zum Austrage ge bracht wird. So und ähnlich äußer ten sich gegenüber dem General Bomig viele verständige Bürger ans allen Nebensberuse. und dieser ist da durch von seiner ursprüngliche A ficht abgebracht worden, das; wenige Tage genügen würden, um normale Verhältnisse in Springsield wieder bei zustellen. Ce ist jeht nicht der An ficht, bestimmen zu rönnen, wann die militärische Besehung der Stadt auf gehoben werde kann. Tie AnSwandernng der Neger von Springsield scheint eine dauernde zu sei. Fn de wenigen von Soldaten bewachten Häusergevierten sind och einige farbige Familien zerstreut, hoch bestehen sie meist nur aus Frauen, Trr Teutsche Corrcspvildrnt, Bicktiiiivrc, Md., Mittwoch, den August 11108. pindern und alte Männern. Hier und da sieht mau drei oder vier Fai" bige in der Nähe eines abgebrannten Heims stehen, alle aber verlassen Springsield, sobald sie das nöthige Geld dazu haben. Tie Fllinois elek trischen und verschiedene andere 'Bah nen bringen keine Farbigen nach der Stadt, doch sind die abfahrenden Waggons mit Farbigen gefüllt. Gou vernenr Tenen's Proklamation, in welcher er alle Neger ersucht nach Springsield zurückzukehren, scheint wirkungslos zu sein. Fn de Hotels fehlen die farbigen Angestellten. Alle Näden iverden pünktlich bei An brach der Nacht geschlossen und der Spiriliivsenverkaiis ist vollständig lahm gelegt. Selbst in den Hotels dürfen den regulären Gästen keine geistigen Gelränke verabreich! wer den. Ebenso ist es in den Clubs. Tie Fahl der Menschen, ivelche durch den Aufruhr das Neben ein büßten, ist in Folge weiterer Todes fälle auf sieben gestiegen. Eine heute versanienilte, neue Spezial Grand Fury hat die Untersuchung über die Unruhe begonnen. Tie weißen poh lengräber der Woodside Feche. eine Meile von hiesiger Stadt, und der Turhorn Feche, vier Meilen von hier, haben sich geweigert, noch serner mit Negern ;u arbeilen. Sie erklären, die in den Feche beschäftigten Neger hät ten sich bewaffnet, und sie fühlten sich nicht sicher mit deiiselbcii i den dunklen, unterirdischen Stolle der Grube. Ungefähr üOO Männer, dar unter 1.7 Neger, arbeiteten in bei den Fechen. Abgesehen von einem An griff ans einen Neger an der Nord 8. Straße, verlies der heulige Tag ruhig. Ter Neger wurde von einem Mob angehalten und mißhandelt, je doch gelang es ihm, sich loszureißen und zu entfliehen. Als Miliz den Schauplatz erreichte, waren die Thä ler verschwunden. Tas; die Behörde trotz der forldan ernden täglichen kleinen Neibereien die Gefahr im Große und Ganzen für überstanden erachtet, geht ans dem Umstände hervor, das; Gonver neue Teuren das l. Fnsanlerieregi mein zurück nach Chicago, seiner Hei niath, beordert hat. Tas Regiment wird morgen abziehen. Gouverneur Temen hat entschie den. daß Milizsoldat Plein aus Chi cago. welcher zu Kankakee einen jnn gen' Mann mit einem Bavonnet er stach, als derselbe in de Fug ein zu dringen verjnchte, ans welchem die Miliz hierher unterwegs war, nur seine Pilicht erfüllte unh daher nicht der Eivilbebörde zur Prozessining ansgelieserl iverden soll. Anlirchir im Fcllico Griibcnrrvirr. Neger durch Bewaffnete vertrieben. Gerüchte über Morde und Ge wallthalen. pn o r vill e, Tenn.. 18. Aug. Scherifs Hndbleslon versammelte Abend hundert Bewaffnete, um Un ruhen im Fellico Grubenrevier z verhüten, und befehle das Coiuniis sariatS Gebäude, in welchem eine Anzahl Neger durch eine bewaffnete Schaar Grubenarbeiter und Bergbe wohner belagert waren. Fn den Ter gen in der Umgebung des Nagers sal lcn beständig Schüsse, allein bis jetzt isl fein Angriif ans das Scherns-:- onigebot gemachl worden. Tasselbe nimmt eine sehr starte Stellung ei. Panijcher Schrecken verricht unter den Neger der ganzen Gegend und viele sind in die Wälder enl flohen. Es ist möglich, das; etliche der Flüchtling" in den Bergen gelödlet worden sind, doch weis; man nichts Gewisses dar über. .p n o r v i l l e, Ten.. 18. Anglist. Tie 'Neger eie, Sogar die Städte Fel lice und Na Hellene werde bedrelit. Es verlantei, da eine Negerliiitte niedergebrannt werden ist und das; die sieben Tewel,er derselben um kamen. Starb im grlnvchcurin Herze. Pitt sbn r g, Pa,. 18. August. Während der Ist jährige Robert Thauten eine 18 stülidige Haftstrach abbiißte, die ilnn ivegen nnerdentli che Tetragene znditlirt werden war, starb dessen Tater. Ta sich die CT' sängniszbeailiteli iveigerte. ihn ver vollständiger Abbüßinig seiner Hast freizulassen, wnrde Thauten, aus Ncid. nicht die Terbereitnngen für die Teerdigniig 'eines Taters treffen zu kennen, plötzlich schwer kraut und verschied in wenigen Minuten. kür SknrxUllAS uaä Xinäer vis BMö, vis U IMUI- KöllZust ab! v-.tor-ck.rikt v°, Mehr Notifizirmtge. Slirriiin j„ just,, brinutstiilstigt, Chnfin in Clstcngo. Ter repnblilanische Eandid.st üir die Vice Präsidentschaft verspricht, gleich Tast, den von Roosevelt eingeschlagenen Pfad weiter zn verfolgen. Pläne de.- deinokra tischen Neonat Eomit-'s zum Aufbristen von Campagne geldery'. Bryan über seine Eontvvverse mit Van Eleave. U t i'c a.'N.FN., 18. Angnsl. Eon grcßinitglied Fanies S. Shcrman erhielt heute die stmuelle Notistzi rung. daß er zum republikanischen Eandidalcn sür die Vice Präsident schast noniinirt ist. Tie Feier in schloß einen um Tagesanbruch aoge ieuerten Artilleriesalut von l pano ncnschüssen, einen großen Fng mar fchireiidcr Clubs und anderer Verei nigungen. sowie den ossiziellen Red" aktus, welcher ans einer mit Flaggen geschmückten Tribüne vor der Sher man'schcn Wohnung slalnand. Sc nator Fulins C. Burrows von Micbi gan. Vorsitzer des Nolifizirnngs Co mite'-:-, benachrichtigte dort Hrn.Sher man in einer kurzen Ansprache, das; ihn der Chicagoer Eonvenl mit der Nominativ zum Vice Präsidenten beclirt habe, und Slierman gab sei ne,- Annahme der Ehre durch eine ebensall-S ziemlich kurze Ansprache Ausdruck. Er solgte darin dem Bei spiel Tast's, indem er die Beibehal tung und Fortsetzung der Politik Roosevelt's begünstigte. Unler An oerciu sagte er. es sei in dieser Cam pagne keine Rede davon, ob daS Volt herrsche solle. Tas Volk habe immer geherrscht und werde es immer thun. Tie übrige Redner waren Staats Sekretär Root, Präsident M. W. Stryker vom Hamilton College, Mayor Tbos. Wheeler von lltica und Elias. S. TynivndS, Vorsiher des lo taten Empfangs Comite's. Bei', Schlüsse der Ceremonie ivnr de Hrn Sheriuan ein schöner silberner Niebesbechcr überreicht. Auch Cha sin wird „n oti f i zi et"! E li i c a g o. 18. Angnsl. Tie of sistelle BenachrichUgnng seiner Nonii Nation ziiiji datcn der Pi ohibitioiiishüi ging heute Abend dem Hr. Eugene W. Ehasi in einer in der Musilhalle abgehal teneu Versammlung zu. Professor Charles Scanlon aus Pitlsburg, „General Feldsekretär des Tempe renz Comite's der Presbytrriaucr pirche von Anierit-a," lies; die Not in zirnugsrede vom Stapel, ans ivelche Eliasin dann mit seiner Annahmerede folgte. Verschiedene andere Neuchien der Prolnbilionisien ließ.' stch eben falls vernehmen. G eld regiert di e Wel t. Chicago, Fl!., 18. Anglist. Tas demokratische Natioucck Comite wird an die Heransgeber säninitlicher deinetralischer iliid unabhängiger Blätter in den Ter. Staaten oas Er suchen richten, durch die Blätter Sub skriptionen für den deniekralijchen Eampagneieiid zu eröffnen. Tieser Plan, inelcher vom Obersten 'Moses E. Wetniere. dem Persihenden des Finanz Comite'S, bekannt gegeben wnrde. ist unabhängig ve den be reits begonnenen Bemühungen des National Comite's, Geld durch Fi nanzvertreler unler der Neitnng des Mitgliedes desNalioncck Comites aus einem jeden Staate des Raubes anf ziibringen. Obers! Wetniere sagte ili Bezug ans den neuen Plan: „Wir haben es daraus abgesehen, die Mit tel zur Führung der Eaiupague ans zubringen, darüber dars man sich nicht täuschen. Tie Republikaner wissen, Ivo sie ihr Geld hernehmen werden, gleichviel, wie viele Beiträge sie zurückzuweisen haben mögen, n.n den geschlichen Bestimmungen zn enl sprechen. Fede Onelle. welche wir finden können, wird angezapft wer den und die Erfolge unserer Benin Hungen sind bis seht ziemlich erinnlhi gend gewesen. Tas Finanz Comite ist daran gegangen, sich an die Heraus geber aller demokratischen und unab hängige Blätter mit' der Bitte um die Auslegung von "Subskripliensli sie zu wenden, und Fedei. der dazu beiträgt, wird das National-Coinile eine Bescheinigung als Erinnerungs zeichen an die Eaiupague zusenden. Ter Appell ist vom Torsiheuden Mark, dem Gouverneur HaSkelt, als Schah leisler des Comite's, und mir selbst unterzeichnet." Senator TboinaS F. Gore de Oklahoma lachte dem NationalCo mite die Mittheilung, er werde die Hälfte des Ertrages einer geplante Reihe da Verträgen, welche er zu Halle sich perpflichtet, dein Eani- pagnefond überweise. Eongreß- Mitglied G. B. Tncker von Arkansas stattete heute dem Hauptquartier ei neu Besuch ab. Ti e Eontro v e r s e zw i s ck> e BryauundV a n E l e a v e. Fairvi e iv, Nincoln, Nebraska, >B. Aug. Hr. Bryan erklärte, nach dem seine Ansnierksamkeit ans die längsten Angaben von Fanies W. Van Cleave, dem Präsidenten derMa nufacturers' Association, gelenkt lvor den war. daß Hr. Va Cleave einfach neue Fragen aufrollt, anstatt das zu vertheidigen, was er vorher gesagt habe. Hr. Brvau sehte hinzu, daß er über die Tarissrage in Tos 'Meines u. über die garanlirten Bank Tepositen in Topeka in Bälde spreche werde. Auch über das Gerücht, das; die An Hänger des demokratischen National Comite 'Mitgliedes Fanies perr von Pennsylvanien dem demokratischen 'Rational Candidaten P200.>0 ver spreche hätten siir seinen Einfluß, in Oberst Fanies M. Güsten ans seiner Stellung als National Eoini te Mitglied zu verdrängen, und das; perr sein Wort nicht gehalten habe, erklärte Hr. Bryan nichts zu wissen. Er glaube die Geschichte nicht. 'Man sollte aber die Mitglieder des Eon lc's sür Beglaiibigrnngs Schreiben darüber befragen, denn diese hätten den Pennsylvania Eontest entschie den. F Bezug ans das Gerücht, das; Bant Tepositoren, die Geld in den Banken verloren habe, „Bryan und Peru Clubs" gründen wollten, habe er nichts gehört. Er sehte aber hin zu, das; es ilnn lieb wäre, wen man „Bryan nnd per Clubs" ans die Tenver Platsorin hin gründen wollte. M c G n ff e y's inte r e s s a n t e M e l d n u g. W a s h i n g t o T. E„ >B. Aug. Eandidat Taft sollte nun aber wirtlich vor Freude und Fuversicht übersprudeln. Er bat. wie die Hofbe richterstatter aus Hot Springs ine! den, eiuen Brief von einem gewissen McGussey aus Clialtanooga, Ten., erhalle, worin dieser iln schreibt: „Sie haben natürlich alle möglichen guten Wünschen von Fhren !Eaiids lenken erhalten. Es wird Sie aber inleressiren. das; solche auch von je jeits des Wassers kommen. Admiral Eervera, uns allen so theuer wegen seiner Behandlung Hobson's, schreibt mir aus Puerto Real wie solgt: „Fch bete sür die Erwähliing des Seuor Taft zum Präsidenten. Fch iveiß per sönlich sehr wenig von den Vereinig ten Staaten und kann deshalb eine eigene Ansicht über die Wahl nicht ge ben. Aber es besteht kein Fweisel hinsichtlich seiner Erwähliing. wie ich höre, weil er ein sehr distinguirter Mann ist." „Ter Admiral." so fügt McGussch hinzu, „ist ein Mann, den Sie kenne lernen sollten. Sie ivür de ihn gern haben." E r l r a z n g s ii r s o z ialistis ck> e S t n in p r e d n e r. E l> i e a g o. IG Angnsl. Tas na lionale Erekuliv Comite der soziali slijchen Partei trat hier zusammen und entwarf Pläne siir ilire Eaiupag ne. Es ivnrde beschlossen, am ül.Au gnsl von hier einen Spezialzug mit ihrem Eandidate Eugene B. Teds und mehreren anderen Rednern, da innler A. M. Simons, ach der pari istcheu püsle zu sende. Ans dieser Fahrt sollen in .">>">ii Städte von ih rem Präsidentschasts Eandidateu u. den anderen Redner Ansprache an das Volk gehalten werden. Ebenso ans der Rückfahrt zur atlantischenKü sie. Auch eine Waggouladnng soziali siischer Schriften soll unterwegs ver theilt werden. Tie.gasten diejerFahrl iverden ans PAtuuii geschäht, welche durch Beiträge von Sozialisten von einem bis zu lU Eeuts gedeckt werden solle. Ta s t's T h nii dTrei b e n. H otSp r i gs. Ta.. 18. Aug. Hr. !ast isl mit der Torbereitung söi er politischen Rede, die er am Frei tag an die Virginia Republikaner hal ten wird, beschäftigt. Er wird dann leine politische Ansprache mehr hal ten, bis er in Eineiunati, in der ersten Woche des September, seine Cam pagne eröffnet. .zwischen Fohn Hans Hauinioiid n. Herbert M. Myers von Coluinbus, 0., dem Präsidenten der Ohio Repn tlica College C'eague, fand hier eine Eonserenz statt, in der ein Plan des Fiisaimnenivirlens dieser mit der Na tional Rcpnbliean College League vereinbart ivnrde. Hr. Moers erklär te. das; man 'SmOUN junge Oeute z erreichen hofft, die zum ersten Male stimme werde. Tas Hauptquar tier der National Ceague wird in New Bork und das westliche Haupt quartier wahrscheinlich in Eiiicinnati sein. Ter Portraitmaler Antas Flies lVt die Arbeit an dem Portrait des Hrn. Tast für de ungarische Elnb i>; New :Bork. welche eine zeiilang un terbrochen waren, wieder ausgenom meu. „Taffy" sür Filipinos. Binnen zwanzig Fnhrcu sollen sie nn abhängig sei. Versicherungen, welche Präsident Roosevelt in Oysler Bay einem Filipinosührer gegeben haben soll. Gouverneur Magoou von Euba nach der Sonimerrejidenz be rufen. Ter Gesandte Neishnian in Conslanlinopel meldet über seine neuesten Errnugeuschasten. preuzer „Colorado" erheblich beschädigt. Sekretär Garsieid von seiner Fnspektioussahrt zu rück. W a sh i u g t ou, T. C„ 18. Aug. Tie Nachricht ans Oysler Ban über den gestrigen Besuch des Seuor Ma uuel Oueszan, Führers der Majori tät in der Pilipino Nationalversamm lung, bei'ni Präsidenten Roosevelt er regt hier großes Fnteresse. Ter Prä sident soll ihm versichert haben, daß die Philippinen in 20 Fahren auf völlige Freiheit nd nach zwei Fah reu schon ans eine Ansdehuung ihrer politischen Rechte rechnen könnten. Tas Fnterview war durch Hrn. Tast vermittelt worden, welchem Seuor Oueszan am Samstag in Hot Springs eine Besuch abgestattet halte. Oueszan bat den Präsidenten um seine Ansicht, welche Fngeständnisse sein Nand in Bezug aus Politik und Geschäft zu erwarten hätte, damit er die Botschaft der Assenibly nnlerbrei te könne. Er nannte Roosevelt ei neu großen Mann, der alle geschäftli chen Begünstigungen jeht schon gut beiße. Tie beste Botschaft sei jedoch die völlige Unabhängigkeit in zwan zig Fahren. Früher glaubte der Prä sident nicht au die Reise der Filipinos zur Selbstregierung. Ter Präsident wünschte keine Nage zu schasse, die einer andere Nation Gelegenheit ge be. sich in die Geschäfte der Fnseln einzumischen, und deshalb habe er keinen früheren Termin angesetzt. Aus die weitere Frage, wann die Fnseln af eine Ansdehuung ihrer Po lilischen Rechte hoffen könnten, erklär te sich Roosevelt sehr befriedigt über die jetzige Assenibly und versprach eine wesentliche Apsdehuuug der gegen wältigen Rechte, wenn sich die nächste Assenibly der gegenwärtigen als eben bürtig erweise würde.. Tie nächste Assenibly wird in zwei Fahren er wählt. Fuin Tchlnsz sprach Oueszan noch die Hesfnuug ans, Tast als Prüft deuten erwählt zu sehen, was sehr be greislich ist, da Tast mehrfach mit den Kenten in Terührung kam. Ans den Inseln herrsche Friede, und die spani sche Cinwandernng sei zwar sehr start, geben aber zu Besorgnissen noch keinen Anlaß. Mag e e n achOnste r B a n b e r n f e u. Gouverneur Mageen reist heute in Begleitung von Capt. F. A. Ryan vom Ist. .Kavallerieregiment von Ha vaua nach Neiv?)ork ab, um einer Einladung des Präsidenten Roosevelt, ihn in Oysler Bay zu besuchen, um mit ihm die enbanischen Angelegen heiten zu bespreche. Felge,;u leiste. Neis h in a n i eldet n e u e N e i st n g. Wie der Botschafter Neislnuan in Ceustantinepel dem Staats Teparte nieiit berichtet, ist eS ihm ach mehr jährige Bemiihnngen gelungen, durchzusehen, das: der Besilztitel des Grundstückes, ans welchem sich das amerikanische Eelleg siir Mädchen be findet, ans den Namen des Sekretärs Barten und der amerikanischen Mis sion gestellt wird. Tauiit ist aber noch nicht die Erlaubnis! zur Begrün dung eines amerikanischen Collegs für .Knabe in Eenslantinepel er wirkt, sondern Hr. Neishinan wird sei ne Beniühilngen in dieser Beziehung noch fortzusetzen haben. Appell an Oberbn n d e s g e r i ch t. Tie „Oceanic" nnd die „Mereanlile j Steamship Co." haben in den Fällen, ivelche in :Rew Bork von dem Buudes geeicht gegen sie entschieden werden sind, an dao Oberbuudesgericht appel lirt. Fu denselben handelt es sich die Frage. eb der tigt ist. jene Klarst,gspapiere die sich ge.veigert hall^fp,. Strafgelder zn bezahlen, Hierher bringen Cj„,v^„^.,.„ ansgesM sind, diese Fälle sell die Verfas- Anngsmäßigkcstt der darauf bezügli j che Bestimmungen des Einwände rungsgesehes festgestellt werden. „Celera de" schiver beschä digt. l Tie Reparaturen am Bord des „Colorado," ivelcher am Samstag auf Nip Nip Point im Pa get Sund ausgefahren ist, dürsten mehrere Wochen beanspruchen. Tau cher haben gestern den Tchisssbede untersucht und gefunden, das; die Ttahlplatten ans der Ttenerberdseile des Schisses nicht nur start verbogen, sondern auch viele Nieten vollständig gelockert sind. Es müssen zum Blin desten acht neue Stahlplalteu einge setzt werden. Tie gcsangc ne n japa n i schen R o b b e n s ä n g e r, Kabeldepeschen ans Balde; zu Fol ge ist der Biindeszollkulter „Bear" niit 7st japanische Arrestanten am Bord in Ilnga, Alaska, eingelrosfen. Es ist dies ein Theil der Mauuschas ten der beiden japanische Seehund fäuger. ivelche wegen verbotene Fa gens bei Seal Fsland sestgenommen lvorden sind. Bundes Coiuinijsär Triefsield hat angeordnet, das; die Gefangenen für die Bundes (Tand jlirn festgehalten iverden sollen. Obseön e P o st kart e a n d e Präsid e n t e n. Ans Befehl des Floltcndeparie nienls ist der Torprozes; gegen den jungen Matrosen Arthur Feist ins in Norsolk. Ta., der beschuldigt worden isl. eine obscöno Postkarte an Präsi dent Roosevelt geschrieben zu haben, eingestellt worden. Fi Bureau des Bundesniarschalls ivnrde erklärt, der Präsident habe angeordnet, das; die Untersuchung einstweilen ansgescho ben werde. Poslinspektor Bulla isl in Verbindung mit dem Falle hierher citirt worden. Wieder ei Erdbe b e n. Tas Küsten und geodätische Ver niessungs Observatorium in Ehel keuhain. Md.. meldet eine Erderschül lernng, ivelche um st.sti! gestern früh cinsehte und in 7.17 Morgens z Ende war. Tie Erschüternng ging von einer Stelle aus, die ungefähr t'ooo Meilen von Washington ent sernt ist. Tekr e l ä r (s arfjel d's Rii ck k e lz r. Ter Sekretär des Fiuiere. !- jährige Morris befinden sich in be denklicheui Fnslande im „Tassar Ho spital." währen die I> jährige Mat lie als außer CTsahr befindlich be trachtet wird. Frau Spooner brachte sich selbst mit einem Revolver eine Schußwunde über dem rechten Ohre bei und dürste auch Morphium ge nommen haben. Fhr Verhalten im Hospital läßt aus Geistesstörung schließen. Mehr Schaden durch Waldbrände. A l b a n y, N.-?).. lti. August. Fi Bureau der staatlichen Forst-, Fisch und Wild Commission ist die Nachricht eingetroffen, das; die ganze Eatskill Ban Sektion am ZTite George in Flammen stehe. Tas Feuer soll um lbc lmmi ksilzett IN!

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Aus Deutschland. Berliner freuen sich über Begnndi giing dcS Köpcnikcrs. Der Er Räiiberhanptmgnn ist durch sein geiunles Verbrechen aus Le benszeit versorgt. Wird sich jetzt ein Landgut kaufen und Hei rathen. Mehr Eonimentare über den angekündigten Besuch des britischen SchatzlanzlerS in Berlin. Ueber 80 Ballons zur Betheiligung an der großen Luit- Wettfahrt lim den Bennett-Pokal im Oktober angemeldet. Bü low nach Berlin berufen. Berlin, 18. August..— Kaiser Wilhelm bat seine Berlinern durch die Begnadigung des hnmorvollslen aller Verbrecher, des Hauptmann von Koepeuick," vulgo Wilbelm -Voight, eine große Ireude gemackck. Wenig siens betrugen sich die Berliner bei der Antündigung des Gnadenatls, als ivenn sie sich nichts Schöneres hat ten denken können. Voight'-? Schwe ster hat ein kleines Seiieiigeschöst. und dort hat Voight nach seiner El last'nng vorläufig Unterkommen ge funden. Das Geschäft war gestern und heute von Mensche, die den „Hauptmann" sehe wollten, bela gert. So überfüllt war die Straße, daß die Polizei einschreiten wußte. Voight war von der Polizei erstickst worden, sich keinesfalls dem Pnbli tum zu zeigen, und er erfüllte diesen obrigkeitliche Wunsch, wenn er da durch auch um die ihm bestimmten Ovationen kam. Poight bat sich schon Pläne sür sei neu Lebensabend, den er dank seines leisten Verbrechens viel angenebwee verleben wird, als er hätte hasten können, zurecht gewacht. Er bat jetzt keine Rabrungssorgen. Durch seine schriftstellerischen Arbeiten, nämlich die Ahfastiing seiner Memoiren, hat er Geld verdient, und außerdem sind ihm Vau allen Seilen Gahen zuge flossen: hat ihm ja eine reiche Dame sogar eine lehenSlängliche Rente aus gesetzt. Auch vor den früheren Vre folgungen seitens der Polizei wird er jetzt als „berühmter Mann" wohl sicher sein. Er gedenkt min ei klei ueS Landgut z erwerben und z best rathen. Die Braut bat er schon lange: sie ist kein junges Mädchen mehr, aber unter den früheren Verbälfnis seii war ja nie nd niniiner an eine Eckicschliestiing zu denken. Jetzt ist auch das anders geworden, nd in kurzer steil schon gedenkt der alte Schuhmacher die überglückliche Braut auf das Standesamt zu führe. S ch a tz I a u zler Li o y d G c orgc' s Bc f ch. Tie Ankündigung, daß David Llavd ckieorge, der britische Schatz aintssekretör. in Berlin einen Befnch abstatten werde, hat hier, wie wieder halt erwähnt. Anlaß zu mancherlei Mnlhniaßungen gegeben. Svgar in in den höheren amtlichen Kreisen, in denen man als den einzigen Imeck der Reise des beitische Ministers hierbei- de Wunsch annahm, die sei tens der deutschen Regierung bczüg lich der Altersversargiing getrvftcnen Maßnahmen kennen zu lernen, ist der bevorstehende Besuch zum Gegenstand eines Meinungsaustausches gewor den. Immei-bin sind Andentnngen sal len gelassen worden, daß Herr !Bovd- Eicoi'ge wahrscheinlich auch die Ilot tensrage zur Erörternng bringen und ein Arrangement zwischen den beiden Ländern mit Rücksicht ans eine zu künftige Heeabsebnng der Ausgaben für die .ckriegsslotteii herbeizuführen sich bemühen werde. Vorbereitungen sind getroffen ivor de, um dem britischen SchahanitS- Seleetär jede mögliche Information bezüglich der Handbabiiiig der deut schen Altersversorgung z verschossen. Offiziellen Rachrichtcn zufolge ver bindet Heer Lloyd Eieorge mit seinem Besuche keine andere Absicht. Auch die zwischen den beiden Regierungen '"pflogenen Verbandlniigen enväh- Ttndiiim des deutschen skö' Versorgimg. >veeir>.'.' hie in den Londoner fteitiingen verösfeiiriichten Berichte liier so aufgefaßt, daß dem Besuch schwenvicgende Beweggründe zu (Hrnnde liegen, so daß man ihm hier mit der größten Spannung ent gegen sieht. Anerkennung für frie de n s r e d e. Auf das dankbarste erkennen die hiesigen Blätter die Iriedeiisrede an, welche Winston Spencer Ehiirchill. der britische Haiidelsininistee, soeben gehalten hat tund deren markanteste Stellen bereits nutgetheilt wurden). Sie erklären aber, solche Anslassiu'.- Hz. gen von maßgebender Seite enthöben nicht von der Verpflichtung, ans die immer sich eriienerndeu labeleien englischer Blätter von einer drohen den deutschen Invasion hinzuweisen Ungleich wirb der Hoffnung Ausdruck verliehen, daß Elnirchill's Bewert gen der Verständigung über Iragen der Weltpolitik und dem Vertrauen uns Erhaltung des europäische Ine deiis zugute kommen. Eine Besh rnng sei ja jetzt schon unverkennbar, doch liege keine .'ftwerlässigkeit vm', daß es so bleiben werde. Einstweilen überwiege die Neigung, die Dauer hastigkeit zu bezweifeln. Vorbereitungen für große B allonwettf a b r t. Das internationale Balloinvettflie gen, welches hier in der zweiten Lk toberwoche um den Gordon Bennett- Pokal stattfindet, wird sich zweifellos zu dein größten sportliche Ereignis; ans dem Gebiet der Lnstscbiifobn ge stalten, welches bis jetzt zu verzeichnen gewesen ist. Die internationale Be theiligung wird eine ungemein große werden. Richt weniger als zebn fremde Länder werden vertreten ?ein. An den für das Wettsliegeii bestimm ten Tage, lt. und Ick. Ottvbee. werden über achtzig Ballons oilfstei gon. Das ist eine Reeordzahl, die selbst über die kühnste Erwartungen der Veranstalter biiiauSgebt. Ans dem Terrain bei Schmar gendorf, dem Vorort der Reichs banplstadt, welches der Berliner Bei ein für Luftschiffahrt gepachtet hat und von dem ans dir Ausstiege ersol gen. weiden bereits die nnifassendsien Vorkehrungen für das Ereignis; ge troffen. Eine Viertelmillion In schaner soll begiiem Platz erhallen, um lengen des interessanten Schau spiels sei z können. Die Stadt Ber lin bringt den balloiisportlichen Ver anstaltungen die grösste lörderimg enlgegeu. Das Gas für alle aufstei genden Ballons wird kostenlos gelie fert. Voranssichllich wird sich das Entgegenkomme auch lohne. Denn es kann mit Besliniiiitheit ans einen riesigen Andrang von Iremden ge rechnet werde. Die Optimisten er warten, daß. wie die Kieler Woche zur feststehenden Institution für den Segelsport geworden ist. auch eine Berliner Woche für Luftschiffahrt ach dem bevorstehenden Wettfliegen in den Gordon Boniiett-Pokal zur Thatsache werde wird. B ü lo iv kommt nach Berlin. Von gntnnterrichteter Seite verlau tet. daß Reichskanzler lürsi von Bü low seinen Knransentball in Norder ney unterbrechen wird, um ans drei Tage nach Berlin ;n kommen. Der Kanzler wünscht an Berathungen über die Reichssiimnzresorni theilzn nebine, welche einer dringenden Lö sung bedarf. G e g e n W e i n st euer. ftu .Eltville im Negieiingsbegirl Wiesbaden hat soeben ei Weiiiba- Eongees', getagt. Räch sebr lebhafte Erörterinigrii gelangte eine Resolu t/nii. i -"mischn', j welcher die -n einem centralen .'dailptamt Deiitschland ge sordrrt wird. "esi hat ein stimmig jsoe '"lmt. mia-Männern, Singftun^ Der welcher in Düsseldorf seine gen ansgenomeii hat, ist durch eim.: großartigen Arbeiter lestpig ringe leitet worden. An der Parade, welche die Haiiptslraneii der Stadt dnrchwg nnd von einer riesigen Menschen- Der Deutsche Corrrspondent, Baltimore, Md., Mittwoch, den Ist. August IstoB. menge enthusiastisch begnißlt wurde, nahmen nicht weniger als Personen theil. R ächtlich e V a I l o n f a h r t. B etl i 1b!. August. Ein lenk barer Militärballon hat gesieriiAbend lim lii Mir seinen Ausstieg in Tegel bewerkstelligt. Seitens der Militär Behörden wird zwar bezüglich der mit dem Aufstieg veibuudeiieu Absichten Stillschweigen beobachtet, ichtsdeslo weiiiger verlautet, daß die lii Heer des Ballons deg Versuch machen werden, die ganze Rachl hindurch in der Lust zu bleiben und möglicher Weise einen Absiecher nach Hamburg und zurück zu unternehmen. In der Ballonlnille kannte man nn mittel vor vor dem A usslieg eine wnn derbare Szene beobachten. DaS Pn blikiim wurde außerhalb des Parade seldes gehalten, das sich in vollständi geni Dunkel befand, und um welches ein Truppe Cordon gezogen war. Das einzige Anzeichen für den bevor stehendem Aufstieg.hären dasSchchir reu der Motore und die scharfe Eoin inaiidoworte. Schließlich sah man eine große gelbe Hülle, die jedoch an genbiicklich in dem bewölkten Hini Niel verschwand. Nur im Lichte der von einem Blitzlichte am Ende der Platsorm geworfenen Strahlen konn t man den Weg erkennen, den der Ballon geiioiiimen hatte, i Spater. Der Ballon lehrte ge gen Tagesanbruch nach seiner Ab sahrtsslelie zurück und war yicht ganz echs Stunden abwesend. Er war nach Renstadt und zurück gefahren und balle dnechschnitllich ck Meilen pro Stunde zurückgelegt. Striker au s S ch a d c n e r s a tz v eetlagt. P a e i s. Ibi. August. Obwohl doe Slrike der Elektriker, welcher bl ß gvn Sliiudeu gedauert hatte, jetzt schon eine Woche alt ist und das leicht lebige Paris diese schon längst ver gossen hatte, so scheint es dennoch, als ob er doch noch ein gerichtliches Räch ftnel haben soll, denn ein Mnsiklml len Artist. Raiuens Mansuelle, hat den Sekretär Pataud von der Elek triker Union ans Ersatz de? Vortu sies verklagt, de er dadurch erlitten haben will, daß er während der frag lichen Rächt nicht austreten tonnte. Das Beispiel ivirlle ansteckend, denn jetzt hat ein gewisser Eastel im Ra wen aller Artisten des Easino des Montmartre ebenfalls ant Schadener satz geklagt, weil Pataud damals den E>enernlstrike angeordnet Halle. Merkwürdiger Weise hat sich der Ecket trikee deS Etablissements dem lcklage veetahren angeschlossen, dessen Ab schluß mit großem Interesse abge wartet wird. Es handelt sich muulich um die Entscheidung der Rechtsfrage. ob eine solche Eiiisteliung der Arbeit ein legitimer Strike sei, denn die Le gitiniität des Strikes überhaupt wird gar nicht in Irage gestellt. Auch die Regierung hat jetzt in ihrer Weise in die Perhältiuise eingegrifsen, indem sie die Elektriker des liigeiuenrs- Eorps ach Paris versetzt hat, in in liikiiiift. wenn ein ähnlicher lall ein treten sollte, in der Stadt Licht und Urast liefern zu können. I n Eherbourg verhafte t. erb v rg. 18. August. Die Polizei verhaftete am Samsiag auf dem hier aus New ?lork angekom luenen Taiupser „St. Paul" einen italienische Zwischendecks Paüagier Raiuens (ckiovaunii loiitiuile. ivelcher von der Einwauderiings Behörde in New stark deportirt worden war. Eine tlnlersiichiiiig seines >!öepees beachte viele Kugelnarben aicks Licht, und man glaubt, daß er ein otoei scher Bandit ist. auf welchen die Poll .ei mebeeeer Länder fahndet. Er hat teinrickei Papiere und weigert sich, ir gend weiche Iragen zu beanlwvrten. Drntschcö Elirpnnr eriiwrdct. Sens.KionelleS Verbrechen in der Slaatshauplsladt Dlstccks. Ein R'achbar als der That verdöchlig in Hast. Eo l mhli s, 0.. 18. August. Der an der westlichen Stadtgrenze wohnende !il labre nlle tSrocee Ar lhne Reidländee und dessen Il> Jahre alle Gattin sind ermordet onfgestin den Meede. Die Leiche des Mannes lag mit einer Kngelwnnde in der lin len Brust und zivei Messersiichen. die sein Herz durchbohrten, in seinem Bette in stein über dem Laden bc iindlichen Tckjlaszimuietf Die Leiche der Iran tasti' uö'r steinDfaden auf der Straße, ffsuch s>b zeigte'eine Schn;;- nninde nnd einen Ä'esseestich iickS Herz. Die z)gel hatte beide Lungen durchbohrt. Augenscheinlich hatte die Iran die Schußwunde in dem Laden empfangen und ist dann kopfüber durch die Glastbüre ans die Straß" gestürzt. Ihre Leiche zeigte auch SlrangnlalionSmarken am Halse, als wenn sie gewürgt und geschüttelt wer den wäre. Rachbarn hörte gegen ck Uhr Morgens Lärm, auch das Schrei en einer Iranenstimme, hatten sich aber weiter nicht darin bekümmert. Die Polizei Hai den Anstreicher lobn Remkirk. ivelcher niil seinem Vater nickst weit von dem Rridian der'fchen Grundstück wohnt, als des Mords dringend verdächtig vor haftet. Er soll gegen die Reidländer'schen Eheleute kurz zuvor Todrsdrohunge ausgestoßen haben, weil ein denselben gehöriger Hund seine Mutter gelüsten bat. Auch wurde der Theil einer z jamnienstellharenLeiler an demßeid landecstchen Hmste lehnend gefunden, mährend der dazu pnssende Theil in seinem Besitze sich befand. Opfer des ÄiitospvrtS. San Jos e. Eal., I!. August. Isaac Upbain. ein sriiherer EngroS händler aus San Irancisco, wurde ans seinem Iweirad von einem Auto mobil des Peästdenü n S. B. Hankins von der Eity-Bank" über fahren und getödlel. Briefbrfördcriiiig muh dem Nnöliuide. Tie ausländische Post für die mit dem ckck. Aug. endende Woche schließt hier im Hauptpostamt, in allen Fäl len Pünktlich, wie folgt: Tie Packet-Pp'i ist von Uhr Vor mittags bis ö llbr Rnchiiiittags täg lich offen, aiisgenoinuicn Sonntags. Die Briesraten nach dem Auslande i aiisgeiiomiiien E'anaüa. Merico, Panama. Eirba und Shanghai die selben wie eiiiheimüche Rate) sind, wie folgt: Jims G>i Eents für die erste Unze iih drei l,t Eents für jede weitere Unze, oder ein Bruch theil, und sollte voll frankirt werden, widrigenfalls bei Antmstt der Briese der doppelte Betrag collektirt wird. Dampfer fahren von New-fstork ab, wenn nicht nnderweitg angegeben. Tra S Atlantis ch e P a ck c t P o st. Großbritannien n Irland, schlirßt Dienstag und Ireilag in tlhr Nachmittags. Teutschland, schsteßt Montag und Mittwoch um 5 Um ckc'achwittags. Irankreich. schließt Montag. Dien slag und Ireilag um Uhr A'ach niiltags. Belgien, schließt Ireilag um st Utzr RachiuittagS Norwegen. Schweden und Taue wart, schließt Mittwoch lim st Übe Nachmittags. Holland, schließt Montag um st Uhr Nachmittags Italien, schlirßt Mittwoch und Ireilag in st llbr NachmitlagS. Tra n S A tla tif ch e P o st. Mittwoch. Ist August in 7 Übr Abends nach Europa, Egypten ud Ostindien per Dampier „La Lor raino," via Havre nach Grvstbritau nie, Irland und Dentsckckand muß „per La Loeraine" adressirt sein): um llbr Abends ach Irland per Dampfer „Aeabie," via Oneenstowii liiiidlad, via Nord Sidney, und nach Miguele, via Boston, schließt hier täglich um llhr Nachmittags: ach Euba, via Tampa, täglich um I Uhr: nach Costa Rica. HondmaS, Nicaragua (Ost käste), Salvador und Guatamala, via New Orleans, täglich um 1! tlhr Abends: ach Mreico Eitv täglich um ck Uhr Nachmittags und 10 Uhr Abends. Trans Pacific P o st. Donnerstag, Ah Aug. um 7 llhr Abends mich Hawnü, via San lean eiSco. Ireitag, ckl August um 7 llbr Abends nach Japan, Evrea, China und den Philippinen, via Vaiirvu vre, B. E. Sonntag, ckt). August um 7 Ulm AbendS nach Australien. Neu See land, Ren Ealedonir und Samoa, via San Irnneiseo. Die Trans Paeisie Post wird tag lich zu, Abgaiigsheife befördert, nd der Schluß der Post ist so arrgii girt, daß eine niinterbrocheiic Ileber land Beförderung ermöglicht tvird. Medizinische Anzeige. Dr. Uim. Kecker, irgNiclrlir dkuyltirr II lalirlftk Prlt. IU >N,r 7 s 7 .V.— r. ,pe d-Ut f 7 uigebMlir Icdcn Hüft, ctonsullallon lrel. (!o!atli.TS.tZ> 7 -i-c —5- I Zu dlclrr FaftrkSiklt Ist In guter ÄIIIDKB OTOOV riiNirv- I arsmu MI Ist ei I'.'nittr-Miiirl!' z 'thetern. I -li-I!2ilgl?n ?nil>Mldii der ?!m qeliliriclie gl ,okm>-die sin keine echt -Alle ?Ivz>ie,rn. V V Musikalien. Der Kuttf eines suche-PilNio ist ei Schritt vorwärts in nuisikaliicher Ausbildung. Ihre Tonstärke ist eine Eigenschaft, die sich ollen Musik-Liebhabern empfiehlt. Wiu. .stunde H Co. Park-Aveue, Ecke Aaiiette-Straße, Baltimore. 8 L k L i lüt-'t- Hotels nnd Reitauru.toue. Kotei Lornl'nrd Rr. 11, West Lombard Str. 2 Pcck's (safe, McElelliiii's Straße, "Wandt erö Cafe uudiltrstunrünt. l und Tttd Ztruslt. i-ci i x r.n u d'uii'.l ii: vll. i. h. l uxl I' dUi l i,i v Daci nllqcnicitte Putilikum. „The Bismarck," 4 Hord Cia nahe Baltimore-Tlr.! Lnnch den giuizen Tag. Aug. Bcrkrinricr, Jokm Uiederllöfer's Restaurant, West-Taratogr trahe. Drutschr Küche. Wetttk- Mahlzeiten z allen Zages-,eile. avil'dc.i l. ,ld Uftr. Cieorge lilliiiji, Weinen und Likören, 10l llU! Ost 'Bllllorr-Str. l Dir Untersuchung Ihrer Ä ii g e n mir ttt Uiv. allold deullcher tl'lllrr, zjr Rechtsanwälte. 'Henry 'A. Ulrich, Deutickier Rechtsanwalts ttzelö sicher angelegt. Tran lohaiinscn, Rechtsanwälte, r 'i! I" TlinlÄk >-!d,>.>i>lauc eint ZkTchol^, Pfniidleiher Anzeigen. s. Snlube Comp.. Pfandleihe?, Nr. K7st, West Baltimore Straße, Geld auszuleihen, Benjamin öl Comp.'s Samt/,i's dl" w ndS.' Privat c!lng i ,'r. u—'!. Lst-Faftett. Strafte. cistovl.lfl.Tci-S) Anzeige. n>a erlnr rvkll.-ail'cr., Aochl ch. Kölker, Agent, aranNiii^nUdlna, (dniilst.laT—) j Deutsch-Amerikanische ml Ittl'l.' Deutsche Vrrsichrrungo (rsellschaft von Baltimore, Md. kcstliiani e -stllis!l, llülidenl. Ivli P. i!aer, Srlrellir. !>t. R. Häncmnnn. dnlav t. Ist, Alllutv. "aviirck, Vluilttst 'teil. !eclk>. Nordwest-Ecke Hulliday- nnd Bnltiniorr-Straßr. Kermania gelier (Gesellschaft von New Istork. John G. Roller, (tzeschästSfillmer. 2. Flur. Eingang an der Zlorll Slrabe.

A die Damen. 3

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4 Per Deutsche Korrespondent scheint jeden Tag im Jahre. Nr. 410, Lst-Baltimore-Ttrasik. C. 6 PMN7O St. Paul. Maryland 17!) l) Courtland. Eigenthümer E. taine, Wohnung: E. 4: P. Telephon. l!>üS Madtson—lt. cschliftpfllhrcr E. A. Hei,, Wohnung: E. L P. Telephon, 121 W. Waibrool. Mittitilliki, dcii 111. Ailgilst Acht Scitc. Die Protzlbltiv'iisicii mid itzr Priisi sidclllsi Fatzre liatze sich die Nrpntzlilaner und Deinokraten mit liesigste Pertzrechen. da je ein Fluch der Welt gewesen, verbündet. Sie wolle den Getränketzandel ln ausrollen, wollen kein Aniendeniem zur Persassinig inachen, welche die groszte eivilisatorische That in der Weltgeschichle sein würde. Die an deren Parteien streiten über salsctze ..Fsiiie." Der Streit in Aeniler und Pi'achl bat unsere Staatsmänner zu Feiglingen gemacht. Die Partei in. welche 25 vder 5u Fmue in Macht gewesen sind und sntz dein Fvrlschri tzeiiilnend entgegen gesielli. haben den Geist der Persassmig verletzt und die Denwlratie zum Despoiisnin mnge waiidelt. Hr. Ebasi bal die Slirne. von Despolisinn Anderer ;n spre che: er, der selbst der unentwegte Perlreler despotistk>er Aschaumigen 'sl! Hr. d liutin entrüstet sich sittlich üver die repuvsit.mische wie üder die de uvlrnlische Partei mit ilireu eriavel ten und uenul ilire oam pague die pesseuliasteste iu der Ge sclsichte de 2ande, deu iu deu vier let'.te I>ade die Prviüditivu Frage uielir ilit Pvrdergrunde geslan de, al alte andere valiii'che Fragen .'.iisainiueu geiiviniuen: sie sei auch letzt da iveilau grasge Fs'ue der aiuerilauischen Paliiil. Wa Hr.Cva siu iider andere Diiige ',u sage l,at. ist nicht viel und delaugla. Tarif, Trust und alle andere ist Nevensa che. Ader ein Triuuipli der Praliidi tioii Partei, die Einsüguug der Prechilutivu Plalfvrni iu die Per slissung. iviirde da slral'leudiie. rein sie und de sie Uapilel der beschichte sein, welche de Fortschritt der Eivili slition regislrirt liat. Unsere Plai form ist die einzige, welche deu all isiachtigeu bett auerfenut, und ich werde alle bedanken, alle >irast und meine Seele darausetzeu, damit die grohen Nesormeu i'lesetz werden mid der Sieg ist vollend. Den beiden Polilischen Neben noch etwa zum gen? Höcbnem- den alten Satz: O, beilige Einiaii! SHenna hat da Wort. Hr. Siicrv' iv. der Pice Prändent ichaiw Eandidai der Nepnblitaner, isl von dem Noii'üation Eomile in Ke inliiin giietz! ivorden. das' er no> niinirl ivorten Ei. Wo;'-' Di: Well wris; da seit 'Monaten, und Hr.Sber man erst recht. Aber eist mn! 'mal' Brauch >o. nnd dem Eandidaten ivird "lelegeiibeit gegeben, eine Nede bal len nnd da Bolk über seine polili scheu Ansichlen ansznklären Hr.Sber man erklärt, das; er die Hobe Ebre. Vn! Hrn. ToK ans demselben Ticket ;i> sieben, mit Dank annehme und mit den aus dem Eonvenc angenom menen Prin;iv>en vollsüindig einver standen sei. ebenso mit jedem Wort, l os; Hr. Tast in seiner Amiabme-Nede gesagt habe. Aber über einige wich tige Fragen legt Hr. Sberman sein Politische Glaubensbekenntnis; ab. Er erklärt: „Fck bin Schntzzöllner! Fch bin e. weil mich die Ersabrmig gelehrt bat. das; im da Prinzip der Schntz'.älle eine Prosperität gebracht bat. wie sie kein andere band aiiszn weisen bat. Hr. Sberman ist ein in der Wolle gesärbter Hochschntzzällner und daüiit Freund der Trust und Gros'.rorporalionen nv deren Prospe rilät. Ob da Pol! begaunert wird, ist ibm gleichgültig. Er will ja auch eine Hievision de Tarif, aber nur nach dem breiten Prin;ip der Protei tion aller amerikanischen Fnleressen: Protektion der Arbeit, wie de Kapi tal, deS Produzenten, wie de Eon snmenteii. Hört sich schön an. ist je doch in der PrariS nicht diirchziisüli reu. Wir baben ja diese Schutzzölle mit dem Dingten Taris. Sie haben die geschwollenen Neichtbüiiier für Wenige gebracht und die Massen des Polle schwer belastet. Hr. Sberman nennl da Prosperität. Er wirst den Demokraten vor. das; sie ein kurzes Gedächtnis; und durch die Ersabrnii gen während ibrer letzten Administra tion. welche Elend und Niiin gebracht, nichts gelernt hätten. Dieselbe hun dert nnd tausend Mal widerlegte Pe baiivtmig, das; die Deinokraten für die Panik deS FabreS 1802. verantwort lich seien. Die Nevnblilaner waren c. denn schon unter Harrison kriselle e. Ein Mann, der da zweithöchste Amt in den Bereinigten Staaten er strebt, sollte vornrlbeilssreier nd ge rechter mtbrilen. Aber Hr. Sberman ist nun einmal ans dem Schntzzollta ris ans einen hoben versessen. Der ist ibm der oberste Glaubenssatz, de er immer wieder betont. AS der Pei'gangenbeit Sberinan'S ist das erklärlich, denn er ist lange Jahre Präsident von Trust Gesellschaften n.! Gros;corpora>ione gewesen. Fi wei teren Perlans seiner Annahme Nede weist Hr. Sberman noch ans seine Berdienste bni: er habe da Achtstiin drn und da Haftpflicht Gesetz, da Gesetz gegen Kinderarbeit im Distrikt Eolmnbia und andere den Arbeitern günstige Gesetze schassen Helsen nd verspricht, die materielle bage der Ne ger nnd ibre Erziehung zu fördern. Fbre Prosperität sei unsere Prospers tät: sie seien ein Theil nnserer Eivi lisation. Dann glaubt Hr. Sberman an die Erbaltnng einer solchen Armee und den Ausbau einer solchen Flotte, das; amerikanische Bürger nnd ainerikani iche Fnlerenen überall geschützt wer de tön neu, solche Beseitigungen de bände, das; es keine Macht der Erde wagen kann, nn ;n bennrnbigen. Die amerikanische Handelslotte soll n ieder bergestellt werden durch Bn desbülie. Also Schi'i Snbjidie pure nd simpel. Fm llebrigen ivill aber Hr. Sperma keine lassen Ge setzgebung. keine Begünstigung von Blasien und Nassen. Die wichtige Ausgaben, welche der republikanischen Partei gegeben waren, sind ginn Tbeil gelöst: nur einige sind noch ;n erledi gen. Fun, Schlaf; versucht Hr. Sber man noch den Nachweis g sichre, das; die republikaniiche Partei die Parlci de Bolke sei, das; da Polt durch sie regiere. Die Annalnne Rede de Eandilalen ist stkyvach: die eines eingeileischlen Partei-Politikers nnd Schntz;öllner. Aber was kann man von einem nutzere Trust nnd Eor poralion Präsidenten anderes ver langen? De r H a ndel in it ch ine s i schein 7iiee war nach ossiziellen Be richiei, ii Falire l!>7 vedentender, n>s je zuvor seil I!">>'!, Der Deport detief si chnus 2l 1,21i.1K:! Psimd. im Wen tze von is!^.'.!!^!'!>>'!>. iva gegeil eine Znnabnie vvn 27.150. bitt Pfund, ii Werllie vvii P!.'>Bs.lttl de deutet. Die Bereinigte Staaten be zogen 2''>.801.!12 Piund vder l!.tt2!. I7>! inelir, al iu ltttti!. Unis er Franz Fos es bat gestern in Fschl seine 78. Geburts tag i bester Nüstigkeit gefeiert mit' sein Pott hat inilgeseiert. denn eS vereint seinen bochbelagten nnd im vteben sv viel nnd selnver gcprüsten Herrscher, der in der Erhaltung he Frieden eine seiner erste Ausgabe Der Teutsche Correspondkni, Baltimore, Md-, Mittwoch, den 10. Anglist 1008. sab. Auch an dem Anslande sind dem .Kaiser zahlreiche Glnciiviiiiiche zugegangen. Mögen sie alle in Er süllnng gehen! De r Naj s s e tri e g >it Springsield scheint ansteckend zu ivir ken. An Eonisiana. Florida und Kenliicko werden Mmchereien berich tri und in Arkansas drobt eine blu tige Nassensebde. A n Min eapoli kom m t i die Nachricht, das; da Mehl im Preise steigt. Da bedeutet natürlich auch eine Erhöhung der Brodpreise. I Auch da noch bei den schlechten Zei len nnd einer groszen Weizenernle. Fn zwanzig Fahren sol len die Philippinen vollslöiidige Frei heil haben nnd i zwei Fahre solle die Fiiseln größere polnische Nechte erhalten. Präsident Noosevelt bat da einem Führer der Pbilippinneii Gesetzgebung versprochen. So wird an Ovster Ban berichtet. Ob der Präsident wohl ein solche Pcrspre che gemacht bat? Nächsten März lrilt Herr Noosevelt von seinem Po sten zurück. Ans Da. Iva in zwri oder gar in zwanzig Fabren geschehen wird, bat er als Privatmann wenig Einslns;. De,- „N.Herald" bringt eine Devesche an Onsler Bau. die haarklein erzählt, das; Archie Noose velt. der Sobn de Präsidenten, letz ten Svniitag während de Gvltes dienste seine Name mit einein Messer in den Kirchenstnbl der Noose velt Familie eiiigeichniile habe. Ein Weltereignißt welche ein Weltblatt, wie der „Hrrald." gewissenhaft regt slriren ins;. Piel Andacht kau „Ar chie" übrigrn nicht gehabt baben nd sonderlich gute Manieren bat er mit seiner Holzschneidetnnst in der Kirche ebensall nicht a de Tag gelegt. Der Stalil Trn sl bat 28, in Tonnen Stablscbieiieii zu 2" Dol lar pro Tonne an eine Harrnnan'- sche Eisenbabn in Mcrico verlaust. De,- Preis für die inländischen Eisen bahnen isl -B Dollar. Die Bahnen in den Bereinigte Staaten baben also fast ein Drittel mehr siir die Tonne Schienen zu zahlen, al meri laniiche Bahnen. Nach den Anssa gen, die Ebarle M. Schwab seiner Zeit vor her Fndnslrie Eomniission machte, können bierznlande Stab! schienen mit angemessenem Prosit iiir ltt Dollar hergestellt werden. Der Stab! Trust verkamt sie an' An Land für 2'> Dollar, wnl er den Wel kbeiverb anderer Fndnstrieländer bat. Fn den Bereinigten Staaten ist er durch Hochzoll vor jedem Wettbewerb geschützt und setzröpit gründlich. Wie könnte er sonst seine start verwäjser ten Aktien verzinsen? N icht in alt b e r g e b r a ch t e r Weise, durch gnle und minderiverttzi ge !>iedner. soll die Präsidentschaft Eampagne diesen Herbst gesützrl wer den. Nepliblikaner und Demokraten werden da Grannnoptzon in Aktion treten lassen nnd das National Eo mite der So;ialislen bat beschlössen, einen Spe;ial Eisenbatzngng mit Hrn. Debs nnd anderen tüchtigen Nednern durch da band laufen zu lassen. Es sollen in etwa :>sti Släd len ;>vischeu Etzicago nnd der Paci sieküste Reden getzalten iverden nnd Eampagne biteratnr soll reichlich verttzeilt werden. Später soll dann der Osten in dem Svegialgiig durch reist iverden. Die uosten diesesEam pagnepige werden ans 2li.tXiii Dol lar veranschlagt. Sie sollen durch Beiträge der Sozialisten zusammen gebracht iverden. Nun sage noch ei ner, das; es nichts Neues unter der Sonne gibt. Aucd i Frauk r e i ch ist di e wirtliichailliche 2age dauernd iigüu slig. bin und Ausulir sind starr U iilkgegangen. Die Amsulir ist im ersten Hall'ialir gegen l!>>7 m 175 Millionen Franc uirückgegangeu, die bininl'r inu N!i! Millionen. Eng land' buiinlir au Frankreich bat am siärtsien abgenommen, um 8! Millionen Franc. Die Pereinigten Staaten liaben im ersten Halbsal' l!x>8 iiir 51 Millionen weniger an Frantieich belogen, al in lo7: Bel gien für ü2 ni'd die Schweis für l7b> Millionen weniger, als im ersten Halbjalir lüi>7. Auch bat die sran .chsische Ansinlir nach Brasilien, Spa nie. Denlichland nnd Oestreich um je einige Millionen abgenommen. Die sram,mische Seiden Fndiisnie allein ig'liesg für da abgelaufene Halbjalir mii einer llnterbila', von 55.15!igFranc, die Baninwoll Weberei um einem Minn von 2l>. Francs. An Antomodilen wurden für >2 Millionen weniger er porlirt. für ebensoviel iveniger beder Waaren. Da gange iveite bebiet der Fndnslrie ist von der Urise in Mit leidenschast gegogen ivorden. Die Folge in: verminderte.elanskrast und verminderter Bedarf für Nolistosie. Die bininbr von Nobslofsen sank in k! Monalen nin l I2M. Millionen. B altiinore tz e, l il vorg e slern eine zioeile Abc unig, den ..Ameriea Sta," r Abendan gäbe de „Ainericaii." Tic cne Zei tung führt sich durch Reichhaltigkeit ibres Nachmitlagsdienne günstig eni. Die Haltniig dee Blalte wird, wie die ihre älni.u 'Bruder, s'.rainm repnblikaiii'äi 'in. Balti inore ist gros; genug nir ein weitere Abeiidblati. A n den P l, jli opin e n k o ni men schlechte Nachrielnen. Die Eho lera rasst Tansende der Bewohner >veg. Zehn Provin;en sollen oon der Deuche heiiiigesiicht sein nnd von den etwa 12,U11i Kranlbe!!.'ällen sollen 75iG lädtlich verlanien icin. Aber die Anierilaiier ioerden 'äion nneder in Ordnung bekommen. Haben sie doch Euba und die Pananiakanalzone laiiirt. Warum sohlen sie die Sani rnng in den Pbilipvinen nicht fertig bringen? An 6 Dr e de n iv ir d ge schineben: Ein abiioiiender KnltnS ivird am k'krabe der Hingerichteten Grete Beier gelrieben. Tagtäglich sammelt sich dort eine grosze Men scheninenge, welche den t'trabbügel särinlich mit Blninen überschüttet. Wenn da sächsische 801 l nach den Periernngen der jetzigen Frau To stlli sich in einem geschmahloseiUtiilt siir diese Dame erging, so mar die bis zu eineni gewissen Grade erklär lich. da die ehemalige Kronprinzessin eine Neihe vorzüglicher Seeleiieige schaslen besas;, wie ibre ansprnch lose persönliche Wolillbäligkeit, durch die sie sich die Herzen der kleinen beute in Dresden und seiner Unige bnng gewonnen hatte. Wenn aber letzt mit einer Megäre ansgerännil ivorden ist, an der nicht als verbre iberischer Eigennnb hervortritt, die sich nebenbei ordinärem baster in die Arme geworsen hatte, nnd wenn die se Scheusal zur Märtvrerin gemacht wird, so ist da keine Perirrmig de guten Geschmacke mehr, sondern eine völlige Perirrmig de sittlichen Be wnshseinS. Eine soft noch ekelhaftere Perirrmig, als die vor Fabressrist in Karlsruhe zutage getretene Hau Be geisternng. Tvdcsfnllc. W. Ali,Nitz. Karl Hedcrlciiie. bvildvn-Pnrk-Cciiictcr. Baltimorc Cemctcry. Jllbn Herwig Sohn, Joseph I. Herr, bcicheiibrstnttrr und Cliililllsamircr. Nr >!>l4, Osi.KoiieNc Sirai'e. .e P. Piione Wise lii,—K. Miizlicp pcz ~Wlle!Sd>>ili.Perci." -pt>2?—> John ts. Schuh k Sohn, bricht,lbcstatt.'r nnd Einbnlsamircr. Nr. :1515, Lst-!il>>m>rc Sirnftr. E. 4: -p. Tciephpn Wolle 5571—F. Bollkoiiirnt Brkrdignngrn von!j!Zs kW. bcichciibrstattcr nnd Cinbalsaniircr. Ei°lirt 14I>. Albert (S. FnNer, '^er' Ilm Geisha Rongr Aiicme M,III lllireipe für Nliernlc Pepmi-iiiiiieii. Aprefse: oiristia -'Nfz ,pz Easi 151. Sir., Nr!--. iApriwd.j) Bckanntinachiingca. aewiVieiidciile 'Aiioiiiiiiiiaa de!- Ueve>eiu!oni- Alfred M. Qnia. UiMer-ttiiaeiiiciir. tkaec K- Vermischte Anzeigen. Dr. Rodert Hvssnian, ,2i!i A. Han tisch, N..PovMeiöi>'r. Etwas Neues: Zähne ohne Platten. ll iivr EviiiilaiZs von v vik- I M Uhr. Elavlirt >ä Jahre. iOlllV-> Elektrische Pelenchlniig. Wrcrtyer ck Ko. nnd Nvrd-Calvert-Ttrnhe. lTcvll.tJ) Telephone. Kagen's WrH-Wier. ni>vi>rscii sielS aus Lauer. t!. ü- V. Soulh t!>l. Md. Hciiriclla 54. 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Ans dcntschrn Vcrcinc. Tie Harmonie" übt ihren neuen Wahlspruch ein, Vorbereitun gen des „Germania Onartetc- Elnbs" für die Sängerfahrt nach Laneaster. Ter Gesangverein „Eoncordia" in Trauer. An dere Vereinsnachrichten, Zu gutem Rath, Zu froher That, Laug sei das Leben hier, Vatl sei der 'Becher, Trinkfest der Zecher, Heil, Heil, Heil! Ten obigen, von Pastor Julius Hosmann der Harmonie" gewidme len Wahlspruch hat der Tirigenr. Herr .Tobn A. Klein, in Musik um gesetzt und gestern Abend wurde der selbe zum ersten Male eingeilbt. Außerdem wurde in der Tingsliuide recht fleißig gesungen, da ja jetzt die Ferienzeit vorüber ist nd es heißt, sür das Herbst Eon zert vorzubereiten. In der Geschästssitzung. in welcher Präsident Ferd. .Kaiser den Vorsitz führte und Herr 'Bonisaeins Pwrlich als Pratokollsübrer snngirke, beschloß der Perein. an der Flaggenparade ge legentlich des Tenlschen Tages im River View Park theilzunehmen. Präsident Ferd. Kaiser verlas einen interessante 'Brief des Einen Präsi deuten Lvnis Schneider über dessen Erfahrungen gelegentlich seiner Teiilschtandreise nnd besonders len selnd war die 'Be'chreibimg eines Eonzertes der „Arianiten" van Brooküm, welchem Herr Schneider beizuwohnen Gelegenheit hatte. Ein ladnngen vom „Vorwärts" und „Eannstalter Voltssest Verein" wnr den angenommen. „G erin a n i a O artet t- E l n b." Im „Germania Onartett Elnb" herrscht zur Zeit eine fieberhafte Thätigkeit. Mit einem Eiser, der sich lam beschreiben läßt, werden Var hereitnngen sür die 'Betheiligung der Sänger am Stistungssesl des „Ger mania Männerchars" zn Laneaster, Pa,. getrasfen. Tie Theilnehmer wer den. ngesähr :(7. bis l>> an der Zahl, cm Sonntag, de lh September, t :!7, Morgens, vom Hillen 'Bahnhoi absahren nd gedenken, ani Tienslag Abend früh genug znrnckziehren. in an dem Eanslalter Volkssesl theil zum'hme. 'Bei dem Eonzert in Lan caster wird der „Onarlell Elub" die Ehore „Ahendlied"von Abt nnd „Ro sen zeit" vo Liehe singe. „E oncordi a." Tie „Eoncordia" ist in Trauer. Ei nes ihrer inchtigslen nd jüngste Mitglieder wurde vam Tnphnssieher himveggerafst. Im hossnngsvoltsten Alter von >8 lahren ist der Sänger Christian Tiehl an der tückischen Krankheit gestorben. Tie Sänger hi'üdec erhoben sich gestern Abend zimz Zeichen ihrer Traner van ihren Sitzen. In der Singsinnde übte Ti rigent Franz Koch Ehöre sür dir heute Morgen stattfindende 'Beerdigung. Alle Sänger werden, mit ihrem Tiri genten an der Spitze, dem dahinge schiedenen Sangesbriider die letzte Ehre erweisen. Nach kurzer Geschäfts sitz, mg schloß Präsident R. Klenner die Versammlung. Badi s ch e r I r a neu P e r e i n. Ter „Badische Trauen Perein" hielt gester in Willig's Halle, Rr. U! 9, Nord >Rm Straße, seine regelmäßige Persmiimlnng ab. in ivelcher die Prä sidenlin T>n Anna Hirsch den Par sit! und die Sekretärin Trm> Anna Bernhardt das Protokoll führte. Tie Beamtemvalil hatte solgeudes Res! tat: Präsidentin Trm> Anna Hirsch, l. Bice Präsidentin Ten Teaiieisca Stange, L. Pice-Präsidentin T>'mi Maggie Schiller, Sekretärin Tran Anna Bernhardt. Schahmeisterin Trau Bertha Urahmeier. Einladun gen des „Eannstädter Volksfest Per eins" und zur Tabmmpmmde des „Unabhängigen Biirger Pereins" am „Teutschen Tag" wurden angenom nie, und wird sich der Verein mit seiner Talme' an der Parade betheili gen. Beschlossen ivurde, am nächsten Montag in „Weber's Park" ein Ta iniliensest zu veranstalten und die Uo sten ans der Pereinskasse zu decken. Ter Bericht über das stattgesuudene Volkssesl lautete sehr befriedigend. „B adenia M ä n u crcho r." Ter ..Badeilia Männerchor" hielt ge stern in seinem Elub Lokale, Ecke von fünfte und Prattstraße, nnter dem Parsit; des Präsidenten I. W. llllrich seine tß'ichästssihuiig ab. Tinmizse kretär John Schneider sungirte als Protokollsübrer. In derselben wer den vornehmlich Vorbereitungen sür ein in nächster Woche stattfindendes Tmniliensest getroffen. Tie -Sing stunde fiel ans. da sich Tirigent (Wo. W. Pöhlmann aus einem zweilvöchi gen Urlaub befindet. „Thalia Männerchor." Unter Leitung von Pros. John E. Tranck übte der „Thalia Männerchor" gestern in Voigt'S Halle, Rr. l IM, Harford Avenue, Ehore sür den Teut scheu Tag ein. In der Geschäftssit znng berichtete das Comite der am letzten Sonnlag stattgehabte Erkur sion nach Pen Mar einen erfreulichen Ueberschnß. Ans diesem Anlaß fand nach Erledigung der Rontinegeschäste ein Eominers statt, welcher einen recht fröhlichen Verlans nabln. „M etzger Gesangverei n." Tie Ativen des „Metzger Gesang Vereins" übten gestern unter Leitung des Tirigenten H. Krüppel in Hass mann's Halle, Ecke von Forrest und Lotvstraße, aus dem kürzlich erhalte neu Sängerfest-Notenhnche Ebore für das Sängersest in New Bort ein. In der (beschästssitznng wurde die Einla dnng zuin Teutschen Tage angenain. inen, und ein aktives Mitglied fand Ans nahe. Fröhliche Hcsscn-Tnniisindtcr. Tas Soininernachts Fest des „Hes sen Tarnislädter Vereins" in (brieh's Part ein voller Erfolg.— (bnter Pesnch und sröhtichste Stülininiig drücken dem Fest den Stempel aus. Sein großes jährliches Svmiiier nachtssesl hielt der „Hessen Tarin slädler Verein" gestern in (brieb's Part an der Velair Road unter den dentbar günstigsten Wetterverhält uissen ah. Schau in den sriihenßach miltagsslnnden fanden sich die mei slen Mitglieder mit ihren Familien ein, und gegen Abend brachten die Waggon der Straßenbahn das Gros der Vesncher nach dein herrlich gele genen Platze. Während das Reibe tanz Orchester zum statte Tanz ans spielte, unterhielten sich die Herren hei'ni Preiskegeln und Schießen. Für das Amüsement der Jugend hatte das Arrangements Eamite in vol lem Maße Sorge getragen. Ter Knrhessen Verein mar zahlreich er schienen. Tie gestrige Festlichkeit stand in keiner Weise ihren Vorgän gern nach, übertraf dieselben sogar in mancher 'Beziehung. Ter Hessen Tarmstädter Verein wurde am 7. November tBB von vier Herren or ganisirt nnd zählt jetzt ll'H Mitglie der. Hr. Heinrich Klös ist der ein zige och lebende Mitbegründer und gehört noch wie vor dem Verein als Mitglied an. Tas Prinzip des Ver eins ist. Pflege der Geselligkeit und Unterstützung in Sterhesätlen. Tie Beamten sind: Präsident Gea. Rauh. Bice Präsident lahn Natt, Sekretär Eonrad RlUerchijch. Schatzmeister L. Voglman. Finanz 'öamite 'G. W. Gerstmener, Elias. 'Bahn und L.Matz. Tas Arrangements Eomile, Ivel ckies das Sammernachlssesi leitete, setzte sich wie folgt znscmime: HH. Elias. Tele. Ehas. Mütter. E. L.Mav, G. W. Gerslmeher, I. Kruse, H. L. Schmidt, I, H, Schmidt, F. Kerner, Gev. Schamherger. Lahn Halm, lahn Roll. A. Völker, H. A. Lange, F.'B sckier, E. Oliver, W. Schnbert, l'lea, Haimann, I, Fleiner H. Leimbach und F. 'Bnddemeier. Prriilisitc Kinder. Picht weniger als sieben minder sind bei'm Polizeimarschall als ver mißt angemeldet worden. Fünf sind Weiße und zwei Reger. Tie .fahl der täglich bei der Polizei angemeldeten vermißten Personen beträgt in einem Jahre von 1999 bis 1L99, und obwohl die Mehrzahl wie der gefunden wird, verblieben manche verschollen und jede Spur ist verlo rem. Gestein wurden wieder 7 Permißle angemeldet, und merkwürdiger Weise waren es nur Kinder im Alter von l> bis 1>! fahren und .zwar: Hermann Oberländer von Nr. 19G!, Nord Pradfvrd Straße. Jahre alt. seit dem dl. Angnst, ttxi Psund schiver, Helles Haar, blaue An gen. seng Kniehosen, iveißes gestreif tes Hemd und duntle Mühe: Eatharine Klein von Rr. L. R. Eotlinglon-Avenne, Ii! Jahre alt, seit dem >ä. Anglist, Fuß l Zoll, l>X> Pfund schiver, braunes Haar und An gen, trug grauen Nock, hellfarbige Taille, einen mit Rosen garnirten Strohhut: Maines Marsiglia, ü labre alt. und Antonio Marsiglia, ll Satire alt, von Rr. L.!.">, Pearl-Straße, seit dem 11. August: Oscar Allison, ll! Jahre alt, von der „Baltimore Manuel Labor"- Schule, seit dem Ii!. August, I Fuß 9 Zoll, ll> Pfund schwer, rothes Haar, blaue Augen, Sonuuersprossen, trug braunen Anzug und hellen wei Ben Hut. Addie Penson, 9 Satire alt, iind Earrie O. Pensa, l 2 Jahre alt. zwei in Rr. t9L:i, Tivision Straße, ivoh ilende Regerlnädchen, iverden seit dem l t. August vennißt. lii sl>st, u!S ltir IMMSlkvilSUh llÄt Ter Teutsche Korrespondent, Baltimore, Md., Mittwoch, de lk>. Angnst 1998. Tödtlichcr Sturz. Alis einer Hohe von 89 Fuß stürzt der Arbeiter Henr Moore vom Getreide-Elevator zn Eanton ab. Ans der Stelle todt. Mit Tnnamit beladener Frachtwaggon entgleist. Andere Unfälle. Ein schrecklicher Unglücksfall ereig nete sich gestern Rachmittag gegen l Uhr ans dein Elevator Rr. :i am Fuße der lck. Straße, Eanton, indem der Arbeiter Henry Moore, wohnhast an der Rord-Bradford-Straße, ans einer Höhe von 89 Fuß abstürzte und beim Ausschlagen ans den Pier seine augenblicklichen Tod fand. Moore, welcher als Arbeiter ans dein Eleva tor beschäftigt war, be'and sich in der erwähnte Höhe ani einem Aufzuge und war im 'Begriffe, das Seil des Flaschenznges, welches nichl richtig zn arbeiten schien, in Ordnung zn hriu gen. Tnrch welche Ursache er dann plötzlich den Hall verlor, hat nichl festgestellt werden tänneii. Tein Kör per schlug mit salcher Wucht ans den Pier ans. daß er nebe einem Schä delbrnch Bein Arm und Rippen bräche erlitt, dir seinen sofortigen Tod venrsachlc'n. Tie Leiche wurde später nach der Walinnng seiner schwergeprüften Familie überge führt. Eoroner W. S. Sudler gellte ei ans Unfall lautendes Eer Untat ans und erklärte die Abhal tung eines Ingnesles sür nicht noth wendig. Moore war verlieiralhel nnd hinterläßt nehsl seiner Wittwe vier nnmnndige Kinder. H ätte ei n e K a t a st r v p h e de ii töiin e n. Vier Waggons eines Frackilziiges der „Nördlichen Eentralhalm" ent gleiileii gestern Morgen >R9 Pards südlich von der Station Woodberrn. Ein Waggon war mit Tnnamit bela de, und ein anderer mit Ort. Ein schreckliches Unglück hätte entstehen könne. Zum ('Köck fuhr der Zug sehr langsam. Tas Bahnbett wurde ans eine Strecke von nielireren Pards ausgerissen, und auch ein Theil des „Truid Hill Part "Zaunes wurde zer trnmmert, Eollisio n. Ein Waggon der Willens Avenue Linie rannte gestern Morgen an der Wittens Avenue und 9. Straße gegen einen Wagen der „American lee Ev.." welcher beträchtlich beschädigt ivnrde. Ter Knlscher Alerander Wiierrn wnr de ans die Straße geschlendert und ani Kopf verletzt. In der Kir ch e ve rnngs ü ck t. Tie nenn labre alte Laura Lor ter von Rr l!LI, Wittens Ave., siel gestern Morgen, als sie in der Wil tens Avenue Baptisten Kirche versuch te, die Orgel zu spielen, so unglücklich von dem Stuhle, daß sie einen Arm brach. Uebers a h r e n. Alberl A. Shea, >9 Jahre alt. vo Rr. 8 iL. First Avenue, ivnrde gestern Pormillag an der Ecke von First Ave, nd Ehesinntstraße von einem Wagen der Gardiner Molkerei, Edw. Meners, Rr. I9L, Ost Lasayette Ave., Kutscher, überfahren. Tr. Shelley von Rr. :!Bll>, Rvlmid Avenue, verband die Verletzungen des Knaben im Gesicht und am Kopse. Sechs Jahre Hülssmar sch all. Hülss Marschall Imnes Mauning war gestern sechs Jahre Assistent deS PolizeimarschailS. Wäh rend dieser leit hat Hülssmarschall Mauning die Necords von Morden. Selbslinorden, tödtlichen und nicht östlichen Unfällen, Selbstmordvers che und plötzlichem Todesfällen zu sammen gestellt. Seit sind in Baltimore 11l Morde begangen wor den, und sucht die Polizei noch imnier vergeblich nach fünf Mördern: Etcorge Shrhsogle, der Eleorge I. EZeßwei am t!. Juli I9X! erschoß: Eharles Eüehe, der am M. Tezember l'.x>7 Al bert Rehr mit einem Bierglase er schlug: den Neger Taniel Sanders, der den Reger James Whitmore am l. August lllkl-i erschoß: Reger (George Lee. der den Neger John Eorpo.m am Ll. Tezember IüIXZ erschoß: den Re ger Abrahmn Gauiit, der am t>. Juni Idütl die Negerin Stella Harris er schoß. Andere nahe Baltimore unge sühnte Morde sind: die Ermordung Jahn Beckman's, der an der Belair- Road wohnte: Thomas M. Rinehart, der von dem Neger Al Earter in How ard Eounth erschossen wurde: Howard Bnrrell, der einen Matrose eines Austernschifses ermordete. William I. Harig, der lameS Mahon, den Bruder von I. I. Mahon am ß1. R.'ärz vor dem „Hotel Raleigh" er mordete, wird wahrscheinlich im No vember in Earroll Eoimln prozessirt iverden. „L oho l a -(5 o 11 e g e." Tas neue Semester iin „Loyola College" beginnt in 17>. September und kön nen, >vie die Anzeige im „Teutschen Eorrespondenten" besagt. vom Präji deuten Pater F. T. Vradn. T. I„ alte 'Bedingungen und Auskunft er langt werden. Aus den Halle der Justiz. Wiederaufleben Tie: „Schwarze Hand-"Prozesses. Laucha auch in Pittsburg unter Anklage ge stellt. Enldecki ein alles EZeselz, das Bigamie inil Tode- sirase be droht. Tie Emltigteit desselben bestritten. Ter sensationelle „Schwarze Hand Prozeß, der im Trnchabr dieses lab res den Eäesprächssiosf inr ganz Bal timore bildete, wird wieder neu in der Erinnerung anflehen wenn in Pittsburg im nächsten Tezember die Verhandlung gegen Anton Laucha stattfinden wird, der beschuldigt wird, auch an den Unthaten des berühmten EZeheimbundes in jener Stadt belbei ligt gewesen zu sein. Wie hier be kannt ist.ist gegen Laucha, iser im hiesigen Eriininalgericht wegen Per schwörung zur Ternörnng des Eigen llnuns deS reichen Trnchthändlers Ti (Norgio zu zehn fahren Tnchlhans vernrtheilt wurde in Piltsbnrg die Anklage erhoben worden, bei dem Bombenattental ans de Laden von Rnnzia Battaglia Bro.. welches sich am 'W. R'ovember vorigen Jahres er eignete, und bei dem Attentat ans Joseph Sunseri. welches gerade Ll Stnndeu vor dem Bombenwnrs ans Ti Eßorgio's Hau: Platz grisi. seine Hand im Spiele gebabt zn haben. Ea pitän A. I. Pninplirev, der Ebes des hiesigen Tetelliv Teparlemenis. so wie die Tetektive Armslroug und At kinson iverden sich zn dem Prozeß ge gen Laucha nach Pittsburg begeben, um dortTeugniß gegen ilm abzulegen. Auch Lupo iß in Piltsbnrg in Per Hindling mit denselben (Wschelmisien nnler Anklage geßelll ivordeii: aber es ivird verninthet. daß er auch dort als Staatszeuge gegen seine agebli chen Eomplicen anftrete wird, wie er es liier in Baltimore gethan. Tode sst r afe sü r Biga in i st e n Wer hier in Marhland etwa mit dem ltZedanken nnigebt, 'Bigamie zn begehen, der soll sich das lieber noch einmal überlegen. Hülss Staatsan walt Ranmond Williams hat nämlich bei'm Hernmschmökern in allen E vor dem zu ständigen (bericht des Ortes zur Per Handlung au dem die zweite Ehe geschlossen isl. Aktuell ivird diese ganze Trage in dem Talle von William M. Adams, gegen welche die (broßgeschworenen gestern die An klage der Bigamie erhoben. Nach der Anklageschrift heirathete Adams am -1. November IWI eine gewisse lennie I. Mcßasbi, und am M. Anglist l!>>>7 ließ er sich in EllicottEitn heimlich mit einem Tri. Annie E. Horm: tränen, obwohl seilte erste (battin noch lebte. Sollte nun die Entdeckung de:- hiesigen Hüifs-Staatsanwalles nicht eine Aenderung in der Situation schassen, so wird sein Prozeß vor dem Howard Eonntl, (bericht stattfinden. Tran Earneg's Testament a li g e focht e n. Tm Waisengerichte ivurde gestern das Testament der am Samstag ge storbenen Trau Lue Emmen, welches am Montag eingereicht worden war, durch lolni T. Emmen, de Galten der Erblasserin, und Isidore W. Soule. ihren Halbbruder, mittelst ei nes „Eaveat" angefochten. Tie vnr den gestern vom Clerk des Common Pleas Gerichts ausgestellt: Stanislaiv Winistn, LI. und Anna Baranawskn. !8 labre all: Lieenz ge bolt van Anna Baranoivstv. L>'r.l:>:!.!. Fart Avenue. Milte P. Enrrh. L 9. R'r. läl. Georgestraße, und Annabelle T. Elemsen, L labre alt. Harrn L. Wells, LL, und Kilian Evans. 18 Jahre alt: Lieenz gehalt van John Hildebrand, Rr. LLI, Nord- Mantsord Ave. Herbert M. Edward-?. l'.l, Ebieago. Ills., nnd Jane E, Harris. L!> labre alt, Baltimare, LR'd.: Lieenz gebait van Herbert :>R'. Edwards, Martins bnrg, Va. William H. Hasser, LI. und Marga ret Eiirreii. 17 labre alt: Licenz ge holt von Mitchell Enrren, Rr. II7:k, R'antieotestraße. Maltlieiv Ilebelacker. L 7. nd Io Hanna M. Bnltner, >8 Jahre alt, 'Banern, Teutschland: Lieenz geholt von John Hergenröder, Rr, I7M. Weslwood Ave. EZeorge Tischer, Nr. West Leringtonslraße, und Elara lßichner >9 Jahre alr. Louis R. Link, Ll. Rr. LIL. Süd Eollinglon Ave., nnd Lena E. Meners Lä Jahre alt: Haletborpe, Md. I in El r a b e i st R u h'. Tie Be erdigung der am Augusl im Al ler von labren aus dem Leben ge schiedenen Tron Johanna E. Wolfs fand gestern vom Tranerhause, ätr. ldiß, EZouglislraße, aus aus dem Triedhofe der ersten evang. Ele ineinde an der Ml. Earmel Road slatl. Pastor H. Sliemke von der denlschen evang. Emanuels .Eirche an der Earoline, nahe Thiltimoreslr., amlirte im Trauerhause und am Elra be. Eeine reiche Tülle schöner Bin menstücke schmückte den Sarg. Als Bahrlnchträger erlviesen der Tahin gesckliedenen die letzten Ehren die HH. Win. -Bnrke, John Torniallon, Jacob Kraft, Jacob Smith, Edlv. Thomas nnd Henr O'Reel. Trau Wolfs er blickte am 9. Juni IkZll in Buckenlios, Mitlelsranlen, das Licht der Welt und kam im Jahre 197 L ach Ameri ka. IhrEtatte, Hr. Anton Wolfs, ging ihr vor l>> Jahren im Tode voran. Sie hinterläßt die Kinder HH. I. El. Loren; Wolfs und Henri, E. Wolfs. Leichenbeslatter Ehrisliau Miller lei tele die Beerdigung. E i Manlese l ni u ß t e e r schoflen werden. Als ein Tnliriverk des Eoniraktors W. E.An derson, R'r. LtUs/,, St. Panlslraße, geilern Pormittag Schutt von dem Esrnndfiücke Rr. l!lbt, zt.'ord Ealvert Straße, holte, stürzte die Hinteruian ei de.- Hauses Nr. , Nord Eal vertslraße, ein und begrub den Maul esel des Wagens unter den Trüm mern. Ta ein Hinterbein des Thie res, welches Pll.ü werth war. gebre che ivar, mußte dasselbe von einem Agenten des Thierschutz Vereins er schössen werden. Prä de. In der Wohnung des Hrn. Richard Rorris, tvelcher im erstell Stockwerke des Badens der Fir ilia Bangert Pros., Rr. lLll, Ash laild Avenue, ivolmt, entstand ge slerli durch die Erplosiou eines .'>i> geschäht wird, ist durch Persiche rung gedeckt. Ein Heuschober auf der Farm des Hrn. Gco. (5. Dentins ',n Rogers Station ivnrde gestern Morgen ein Raub der flammen. Tie Entsle hnngsursache ist uubekaniit. Für die Rückkehr des Kardinals (iühhons, die am ltt. Oktober ersvl gen wird, sind von den katholischen Organisationen der Stadt großartige Empfangs Feierlichkeiten geplant, (sine große Straßen Parade ist als Haiiptereigniß vorgZehen, Ten ein zelnen Pereinen sollen 'Blnnienslücke vorangetragen lverden, die dann dem .Kardinal vor der Kathedrale iiberge bell iverden. Manvr Mahool ivurde ansgesordert, die Begrüßung An spräche zu halten. Lokal Notizen. Tie Mitglieder der Baltimore Bau börse reisen heule nach Plnladelvlna zum Besuch der dortigen Banbörse. Eine Bewegung ist im (Ringe, hier nach dem Porbilde New Port' eine allgemeine Organisation sür Miliz- Peteranen zu gründen. Einem EZerüchte znsolge iverden die EZrniidslücke R'r. -!.ä und !'>7. West Leringlon Straße, sür den Preis von etwa PMMXI ihren Besitzer wechseln. Hr. William A. Tlamm ist der Eigen Ummer derselben. Booter T. Washington, der ge lehrte Reger von Alabama, langte gestern liier an, um über die Eon vention der „National Regro Busi neß Leagnc" zu präsidiren. die heute Pormillag in der Richmond Markt halle eröffnet wird. Im „Marnland Theater" wird dein Baltimore,- Publikum im Lause die sei Saison der berühmte „Salome"- Tanz vorgeführt werden, und zwar eniweder von „La Snlphe" oder von La peiile Adelaide". Beide sind erst klassige .EuilsUerinnen in ihrem Tach- Tie neue elektrische Linie vom jetzi gen Endpunkte der Wittens Avenue Linie nach Halelborpe wird wahr scheinlich Ende November dem Per kehr übergeben werden können. Tie Bankoslen kommen ans ijUM.IXXI zu stehen. Tie Entfernung ist Usl Mei len. In der Monatsversammlniig der Hoplasophen," welche am Montag Abend stattfand, wurde angeregt daß der Orden in Marnland ein Ho spital siir schwindsüchtige Ordens- Mitglieder haue. In der nächsten Per sammlnng wird der Plan näher be sprochen werden. Während in Talge der höheren Kornpreise im Westen die Bäcker im Westen sich mit dem Plane trage, die Brodpreise zu erhöhen, sür ei bisheriges 7> Eents Laib i Eents z verlangen, haben die Baltimorer Bäcker sich soweit in dieser Beziehung noch rnliig verhalten. Unter den sür diese Saison in der „Musit Akademie" gebuchten Attrat tionen befinden sich nnter Anderen: Alla Razinivva. die berühmte russi sche Tragödin: Leslie Earter in einem neuen Trama: Mande Adams, Annie Russell, Wright Lorimer, Rannette Eomstoct und Lew TieidS. Baltimore s Strohhut Tabriken sind jetzt im volle Betriebe. Es werden nämlich schon die Aufträge sür näch sten Sommer gefüllt. InilU bis LX>i> Personen verdiene in dieser (W -ühäilshranche.ihren Lebensunterhalt und der Umsatz der Baltimorer Ta briken beläuft sich im Jahre ans PA, llllll.UM. Tie Leiche des am Samstag zu Enrlis' Ban erlrnnlenen Tenlschen Adolpli Wiltnss, die ans dem Armen Triedhofe beerdigt worden war. ist gestern aus Peranlassnng der Ange stellten in der Tabril von Bartlett dir Hanivard. wo Wittnss früher auch ar beitete, ivieder ansgegrabe und ans dem „London Part Tlm'dhose" beige setzt worden. Ter Held des Tages war gestern in der Handelskammer Hr. lolin M. Tl'iseh. Er hatte an einer Angelschnur mit zwei Halen drei Tische gesangen. Einem Tisch war der Haken durch die Kiemen geschlüpft und ein anderer hatte sich an dem hervorragenden Theile des Halens seslgebissen. Hr. Trisch machte den Meislersang zu Poole's Island. Alter Whiskei, isi im Preise gesal le Lä Eents pro Rillone iväb rend neuer Whislei, gesiiegen ist. Tie Spirituosenhändler schieben die Schuld sür das Tollen der Preise sür eile Schnapps aiu die Prohibitions Agitation und die schlechten Seiten, und für das Steige der Preise siir neuen Whi kei> aus die erhöhten Kornpreise. Hr. Elias A. Blackshere, Präsident der „Union Otock Lsards Evmpanh," wird im Rordweslen der Stadt moderne dreistöckige .ziegelsteinerne Wohnhäuser mit einem Gesamnit- Kastenaiiswand von Plltt.lxx errich len. Hr. I. S. Franklin von Laura vilie beabsichtigt deuPau von Ll zwei slöckigel, ziegelsteinernen Wolmhäu iern an der Ostseite der BoyceS., zivischen der Edmondson Avenue und Frantlin-Straße. Tieielben sollen PLI.'XXt kosten. Tie Taillen von „Mn Lady's Manor" iverden sich Sanisiag ili ei nelli Turnier au der Farm des Hrn. Wm. T. Curry ili der edlen Reitkunst messen, ein das Inrnler schließt sich ein Souper in dein Pfarrhaus der bischöflich protestantischen St. Maines Kirche. Tas für den Besuch der Telega teil zum Waslüngloner Internationa len Wibertiilosis Eongreß in Pal liniore eingesetzte Iliiterhaltmigs Eo mite lit deute bei Tr. F. V. Futcher, Rr. West Zranklinsiraße, eine Sitzung, in der Vorhereiliiiigen sür einen lvürdigen Empfang der be rühmten Gäste getroffen iverden. Frau Esther Lobe, Großmutter des General Anwalts Isaac Lobe von unk nach Pentschtand

Norddeutsche Lloyd Kajüte oder Zwischendeck, esir G. Waine, ..Teutscher Korrespondent," Nr. 4tZ, Lst Baltimore Strnßc. H'äkse. Misse. Msfe für illtistildc nach Teutschland:c. est Naine, Notar, „Teutscher Korrespondent." Vollmachten, Bcrzichtlristunacn, Erbschaft Angrlegenhrise,, Einzirhnng von Vermächtnisse Notar, „Correspondaut" Office. Sil ans, feierte gester ihren 88. (be hnrtstag. Sie wurde am 18. Anglist IBLI in Amsterdam, Holland, gebo ren und lam Jahre all nach diesem Lande. Abgesehen von einer leich te Schwächung des Sehvermögens isl die alte Tame noch geistig und törperlich völlig frisch und bekannt als eine vvrzügliche Rechnerin. Einer vvm Elerk der östlichen Polizeistation gefertigten Zusammen, steltulig nach wnrden in jener Sta tiv vvin LI. Tezeniher I!X>7 bis !il. Juli lillld! insgesanimt ÜEÜL Tälte verhandelt. Eapilän (bittings machte in jenem Zeiträume lk Razzias: vs erfolgten IL Pernrtheilnngen in Sonntags (besetz Uehertretungs- Tällen, in L 7 wurden von dem Poli zeirichler Strafen verhängt, >7 sind noch in der Schwebe nd die übrigen wnrden satten gelassen. Erdbeben in Ealifvrnicn. E li r e k a, Eal., 18. Angnst.—Trei heftige Erdstöße traten heute früh hier ei, der erste um :i Uhr, der zweite mn Ü. nnd der dritte um Ter erste war der stärkste und beschädigte die Mauern etlicher alter (bebände, jedach ist der Schaden kein nennenswei ther. Niemand wurde ver letzt. Enreka liegt an der Küste. Llä- Meilen nördlich von San Trancisco. Pclricbscliislcltling i Kohlcngrubc. Pitt S b n r g. Pa.. 18. Angnst.— Tast 8< Prozent aller Kohlengruben entlang des Monongahela Flusses liegen brach und Tausende von Gru benarbeitern sind zum Feiern ge zivnligen, da der Wasserstand im Ohio-Flusse ein sehr niedriger ist. Tast die jäimntliche Kohle.wird von dort mittelst Booten ans dem Ohio fortgebracht. Ter Wassersland ist aber selbst sür diese Boote zn seicht. Vrrmischtc trlegrophischr Tcpkschrn. Im Arinenhans von Bradford, Pa., ist Earlton I. Enrtis, Tistrikts amvalt von Potler Eonntn nnd einst ei reicher Mann, gestorben. EurtiS batte vor drei lahren sein ganzes Perniögen verloren. Bei einer Kessel-Erplosion in Witt iam Neid's Sägemühle nahe Traee, Ealdwelt Eountn, N.-E., sind Henr bilhert und Fred. Jackson nm-s Leben gekoniliien. Ter Mühlen bescher Rech nnd sein Sohn wurden schwer verletzt. In Lexington, Kp., wurde der -!ä Jahre alte Stephen E. Tiesback von Watsonlowii. Pa., (beschäftsfüh rer eines Eirkns, in einem Zelt er mordet ausgesnnden. Tie linke Seite des Kopses war eingeschlagen, auch zeigte der Körper eine Schußwunde. Eine Baarsmimie, die der Ermordete bei sich trug, ist von den Thätern ge raubt morde. Tie Schlachtschiffe „Alabama" und „Maine." welche ein besonderen Zwecken dienendes Geschwader der amerikanischen atlantischen Flotte bilden, sind ans ihrer Reise zur at- Imliiichen Käste in Eolombia ange komme. Tr. Joseph Eichberg aus Eincin nati ist gestern hei m Angeln im Big Tnpper Lake in den Adirondacts, N.- M. ertrunken. Sein Boot kenterte, während er einen großem Hecht in dasselbe zn ziehen versuchte. 5

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6 Stadt Baltimore. Jugendliche E i b>'ech e r. Die Polizei des südlichen Disirstls beschäftigt sich gegemvärlig mit einem Fall, welcher denn doch in seiner Art einzig dastehen dürste. Es werden nämlich in der dortigen Polizeistalion zwei „Einbrecher" 'esigeballen, von denen der jüngere sechs und der ältere acht Jabre alt ist. Lonis Lowren von Nr, Istlt. Ost Fort Avenue, und Wm. Kinlen von Nr, IG'G Bnrrongbstr.. sind die Arrestanten, Die beiden Kna ben scheine beobachtet zu haben, wie Frau L. Bown von N'r. Isttt7. Ost Fort Avenue, welche in einem Einina chegeschäst arbeitet, bei'm Berlassen des Hauses ihren Hansschlüssel am hing. Als die Frau sich ahnungslos hei der Arbeit befand, verschassten sich die hossnnngsvollen Svrößlinge Zu tritt z ihrer Wolmung nnd hansien daselbst in einer Weise, weiche Frau Brown bei ihrer Riicktehr beinahe zur Verzweiflung brachte. Zucker und Mehl lagen ans dein Boden herum zerstreut. Eine goldene Übr lag zer brochen ant dem Tische. Kurzum, es herrschte ein Wirrwarr, der darauf schließen ließ, daß die beiden Knaben den Einbruch nicht de- Raubes, so der der Neugierde halber begangen hasten. Die beide jugendliche 'Ar restanten werden beute dem Jugend richler vorgeführt. F l n ß v i r a t. Jas. Graut, ein Neger ans Westindien, wnrde gestern von Richter Grannan wegen angeb lichen Tiebstahls dem Gerichlsvei fahre überwiesen. Graut kam in früher Morgenstunde ans einer Luke des Dampfers „Amelia." als er von Job Hnnter. dem Ebestnaschiiiisten des Dampfers, festgehalten wurde. Ein Revolverschnß des erste Ossi ziers brachte de Polizisten Janieson aus den Dampfer, welcher Graut ver hastete. Das Boot, inil dem Graut zum Dampfer tarn, war am Montag vom Dampfer Eiisabelh Wesley" ge stohlen worden, und glaubt die Poll zei, den Flnßpiraten erwischl zu ha beii, der im Hafen seit längerer Zeil viele Räubereien verübt hat. War sein eigener Tet et t i v. Wm. M'nerich wnrde gestern von Richler Grannan wegen Dich srahls pon P2I nnd verschiedenen Klei dniigsstücken, Eigenthnm de-.- Hrn. Leo Rosenthal, Nr. 721. 12. Straße, Washington, T. E., an die Behörden der Bniideshanptstadt asgeliefert. Rosenthnl hatte Mnerich vor drei Monate mittel- nnd arbeitslos in den Straßen Washington's gefnllden 'und in sein Haus aufgenommen, Mnerich bewies seine Dankbarkeit da durch, daß er seinen Wohlthater be stabl. Roscnthal hörte, daß sich Mne rich in Baltimore aufhielt und ver anlaßte er in einem Theater dessen Verhaftung. Ans dem Jmirrr Mlirylaiid's und drn niigrrlizrilden Stmrtr. L e b e n s m ü d e E r d e n p i l ger. Hr, George Fred. Wni. Krause, ei er der bekanntesten Freimaurer in ganz Virginien, begilig in seiner'Woh iinng in Richinond ans Perziveiflnng über seinen leidende Znsland er war gelähmt Selbstmord durch Erschießen, Er hinterläßt seine Will we und zwei Schwestern, welche Letz tere in Deutschland wohnen. Der Verstorbene wurde im Jabre tK7l> in Deutschland geboren und tarn im Al ter von .17 Jahren nach Amerika, wo er sich zunächst in Philadelphia nie deriieß Später siedelte er nach Mo bile, Ala., über und von dort nach Richinond. Er war ein Freimanier vom Grade; außerdem geHörle er de Odd Fellows, dein Mimischen Eirkel, dem Royal Arcaimni, den Elts. den Pythias Rittern und dem Dramatischen Orden der Khorojsan Ritter an. Ans Furcht, daß er wegen Miß haiidtnng seiner Gattin nnd Schmie germntter gerichtliche Strafe zu er warten haben würde, machte John Kreitzer, ein junger, in der Nähe von Bork, Pa.. wohnender Farmer, sei nein Leben durch Einnehmen vonGist ein Ende. Sein lebloser Körper wnr de in seiner Scheune auigesniiden, als der Eonstabler gerade im Begriffe stand, ihn festzunehmen. Ans 'Betrübniß über den Tod eines Freundes, der gelegenstich einer Er plojio in einer Zorler Fahrst sein L Heu lassen mußte, macbie, Frl Lst lie Lau von Bork. Pa.. einen Selbst mordversuch, indem sie eine Unze Laudaniim tränt. Sie lieg! in Iriti schein Zustande im Bort Hostütat dar nieder. Von seiner Stiestocht e r angcsch>l l d i g t Ein in Byron's Lohgerberei in Willianisvori. Washington Eonnln. Md., angestellter Arbeiter, der 7> jährige Smith Gilt, lvnrde nnter der Anschiildigniig verhastet, einen nn sittlichen Angriff ans seine jäbrige Stieftochter, Entice Oliver, versucht zu haben. Nach den Aussagen des Mädchens befand sich dieselbe mit Zlrw Electric P:lrk. Masson-AuMiess N.ict,tlill,c cttlaiionellc schtint'e,-fe-'slunc. cht tn tm freien -etndinm. IXkn tranken ksnftschifi, !ncr! freies J-gjllf u -im). ibrein Ststivawr l i'mßeerenvflncken auf der Si.'.ke Farm nabe Williams port. als derjelbo iw angevtich zu per gewaltigen versuchte Es gelang ihr. iich loszlireißcil und nach Han'e zu laufen. Ivo ne stirer Mittler von dein Borge,allenen Mittheilung machte. Gstt wurde de ch>vorenen nherantwm-tlt. Jolm E. Fnrr und Harry Fnrr iiyeii im Gewahrsam in M'anavas. Ba.. unter der 'Anschiildigniig. einen criminellen 'Angriff auf ein nabe der Stadl wohnendes ttt jähriges M'äd che, Namen,- Mar Neftterode. ver sucht zu liaheii. Soweit bekannt, le gaben sich die Beiden am bellen Tage in die elternlose Wohnung des Mäd chens. die allein ;n Hanie war. Glücl licherweife wurden jie aber von meh reren Nachbarn gesehen, welche Frl, Nestlerode zu Hülse kenne. Vo in Zn g e ent h a npte t. Ter 21 jährige Earson Farmer von Kehser, W. Ba., wurde nahe der West Virginia Junction, eine Meile ivest lich von Piedmont, von einem Zuge der „Baltimore Sliio 'Balm" über fabren und augenblicklich getödtet. Sein Kopf wurde volltominen vvm Rninpfe abgetrennt. Wie es beißl, war er ans dem Wege nach Piedmont, wo er einen nach epser fahrenden Zug besteigen wollte. Sri Pater lebt in Winchestrr. Pa, Farmer war als 'Arbeiter in den „Ballimore-Obiv Werkstätten" jn Piedmont beschäftigt, Sir rettct de Gnttcn. Ie r s eyvill e. Jlls., IG Aug. Frau Edward B. Griggs rettete ih ren l'Nttle ans dem hreniiendeii Otter Ereel Elubhanse, während alle anderen Leute den Kops verloren hat tcn. Der Mann, der sich gerade mit einer Gesellschaft z Tische sehen wollte, ließ eine brennende Petro lernnlainpe ans den Teppich fallen nd die Flammen ergriffen dabei auch seine Kleider. So schnell griff das Feuer um sich, daß jeder nr an Flucht dachte und das Etnbhans gänzlch niederbrannte. Ohne die Hülse seiner Gatti, die ihn in's Freie schleppte und mit den Händen die Flammen löschte,, welche seine Kleider verzehrten,wäre Griggs ver brau iit. Schlfssiiiichrichici,, New Bor t, IE 'Angnsl. Der Dainpfer „Kaiser Wilhelm der Gro ße" tani hier an. O. Ii ee u s t o iv IK. tzlng. —An gekommen von New short ist heute der Dampser „Maiiretäiiia." Ant>ve r P e n, IK. 'Angnsl, Bv N'em Bort ist der Dampfer „Bader land" triigelomineif. N e >v B o r t, IK. 'Angnsl, Ein getrosten von Bremen ist der Dam pser „Bremen." Ter Dampfer „Eurvpe" tani heute von Liverpool an. Ahgefahren sind die Dampfer „Kai jer Wilhelin der Zweite nach Bremen und „New 'Ainslerdani nach Noller dam. E o pe n h g g c n, IK, 'Aug. Der Dampser ..Hellig Olav" tarn heute von New Bork an. Abstrhilstnge der Ozean Dampfer vvn Ncw ?)ork. Am Angnst Dampfer „Fran cesca" ach Neapel und Triest. z'lm l!t. August Tampser „M'aje slic" nach Sonthainpton. Am 2t>. Angnst Dampfer „Arabic" ach Liverpool. Am 2t>. 'Angnst Dampser „Kaise rin" nach Hamhnrg. Am 2. 'Angnst Tampser „Knr- fürst" nach Bremen. Am 2>i. Angnst Dampfer „Pan noiiia" naw t'Kbraltar und Neapel. Am 2>>. Angnsi Dampfer „United States" nach .Kopenhagen, i Am 2>>. 'Angnst Dampfer „Lor raine" nach Havre. Am 22. Angnst Dampser „Regina d'Jtalia" nach N'eapcl nud Genua, s Am 22. Angnst Dampjer „Wai dcrsee" nach Hamhnrg. Am 22. Angnst Dampfer „Earo nia" nach Liverpool. ?li 22. Angnst Tampser „König Louis" nach Sonthampto. Alhert" nach Gibraltar und Neapel. Am 22. Angnst Dampfer „Zee- land" nach Dover und Antwerpen. Am 22. 'Angnst Dampfer „St. Am 22. Angnsi Dampfer „Minne i l?aha" nach London. Am 22. August Dampser „Eale donia" nach Glasgow. i Ai 27. Angnst Dampfer „.Kaiser Wilhelnl der Große" nach Bremen. Am 27. Angnst Dampfer „Ryn dam" iiaw Rotteidam. Am 2!. Angnst Dampser „Euro l i pa" nach Neapel und Genna. Der Deutsche Corrrspaiident, Baltimore, Md., Min'iwch, den Ist. August IststK. Am LG August Dampfer „Liisi tania" nach Liverpool. Am Mi. Anglist Dampfer „Ger mania" nach Neapel und Marseille. Am B!. Angnsl Dampfer „Deea nie" ach Sonthampto. Am LV. August Daiiip'er „Deutsch land" nach Hamlnirg. Am L 7. Angnst Dainpier „Ham lnirg" nach Gibraltar und Neapel. Am L 7. August Dampfer „Vre ine" nach Bremen. Am LI. August Dampfer „Eellic" nach Linerpool. Am ?7. 'August Dampscr „Tou raiue" nach Havre. Am August Dampfer „Präsi dent Lincoln" nach Hamburg. 'Am M>. August Dampjer „Eaiupa ilia" nach Liverpool. Am ck!>. August Dampfer ..Phila delphia" nach Soiithamptoii. Am rü. August Dampfer „Miuue apolis" ach London. Am ckll. August Dampfer „Kroou- j land" nach Dooer und Autiverdeu. 'Am B>, August Dampfer „Colum bia" nach Glasgow, Am I, Sept. Dampfer „Potsdam" nach Rotterdam. Am 1. Sept. Dampfer „Eecilie" nach Bremen. Am L. Sept. Dampfer „Alice" nach Neapel und Triest. Am L. Sept. Dampter „Teutouic" nach Solitbamptoii. Am 2. Sept. Dampscr „Maureta- u!a" nach Liverpool. '.Am Sept. Dampfer „Savoie" nach Havre. Am. l!. Sept. Dampfer „Earpa thia" nach Gibraltar und Neapel. Am s>. Sept. Tampser „Earma- >i!a" nach Liverpool. Am Sept. Dampfer „Ostac der! Zweite" nach Kopenhagen. Am Sept. Dampjer „Estonia" nach Rolte.dam und Libau. Am Sept. Dampfer „Prinz Friedrich Wilhelm" nach Bremen. Am Sept. Dampfer „Amerika" nach Hamburg. Am ü. Sept. Dampfer „Baltic" nach Liverpool. Am 5. Sept. Dampser „Bader- land" nach Dover und Antwerpen. Am .7. Sept. Dampfer „St. Paul" nach Southamptou. Am 7. Sept. Dampser „Minne- toula" nach Lvudou Am 7. Sept. Dampser „Prinzessin j Irene" ach Gibraltar und Neapel. 'Am 7. Sept. Dampfer „Furuessia" nach Glasgow, Am 7. Tept, Dampfer „Präsident! Graut" ach Hamburg. Pitihr vliii Jlltcrcsse. Etliche der SiheuSwürdigkeileii! Baltimore's sind: Das Washington Monument am! Moullt Bei'uou- und Washington-! Place und in derselben Nachbarschaft, die Job Eager Howard-, die Roger, B. Taue Statue und andere Werke der Bildhauerkunst. Das Schlachten Monument am Monument Sgnare zwischen dem j Postamt und dem Jnstizpalast, errich- tet zur Erinnerung an die Schlacht vom 12. September tKI t. Das Watson Monument an Monnt Royal Avenue nckd Lanvale- Straße, zu Ehren von Oberstlieute nant Wm. H. Watson errichtet, der in UTK, im nierikaiiischen Kriege in der j Schlacht von Monieren siel. Das Poe Monument, vom Balti more Lehrer Bereili auf dem Kirchhos i der Westiiiinster-Presbyterianerlirche I an Fayette- und Greenestraße zu Ehre des Dichters Edgar Allen Poe z errichtet. Das neue MarvlandJnstitnt in der Nähe des Walson-Monuments. Das zu Ehren der Maryland Theilnehmer an der Revolution von der „Maryland Gesellschaft derTöhne der amerikanischen Revolution" auf der Moulit Royal Plaza errichtete Re volutioiisdenkmal. Das neue Zollgebäude an Gay-, Water, und Lombaidstraße. Das „Jolms Hopkins' Hospital" a Broadway, Monument-, Wolsc- und Jessersonslraße. das großartigste Hospital i den Per. Staaten. Die „Jolms HoptinS' Universität" an der Nord-Hoivardsiraße, die bedeu tendste Lehranstalt in diesem Lande. Das Peabody Institut mit Biblio thek. .Knnstgallerie >N>d Musik-Eon servatorinm an Monnt Vernon- und Washington Place. Die Riesenwafseiiballe des 7. Re giments an Presto und Hoffman- Straße und Park- und Linden-'Ave. Ter Schrolllmriil an Fayette- und Frontstraße. das einzige och stehende Banwerk dieser Art in den Per. Staa ten. Die Enoch Pratt Freibibliothek; daS Eentralgebände steht an der Mul berry- nd Eatliedral Straße, und Zweiggebände Uegen in allen Stadt theilen. Der Truid Hill Park, 7UU Acker groß. Das McTonogh Monument ans der Greeniiioniit Eemetery, zu Ehren des Gründers der M'cDonogh Schule l für Waisenknaben. h H.UIS, Huf UNS I'.uck Flecke von Siegellack entfernt man durch Einweüiicn der be treffenden Stelle in Weingci'! Sprit), dann nimmt man das aufgeweichte Siegellack mit einem Messer ab und reibt den letzten Rest mit demselben Spiritus aus. Ebenso macht man es mit Flecken von Schellack und Fnßbo denlack: Teppiche. Diese sollen stets zu erst auf der linken Seite geklopft wer den und hierästf etwas vorsichtiger auf der rechten. Teppiche, welche ans Trep pen liegen, dürfen nicht mit großen Teppichbesen werden, sondern mit kleinen, und der Stand muß von jeder Stufe sogleich auf eine Schaufel gebürstet werden, welche dicht an die! Stufen angehalten wird. Um Tapeten zu reini gen, muß zunächst der Schmutz durch leichtes Abbürsten mit einem Fedcrbe sen entfernt und die Tapete mit ziem lich altem Brot abgerieben werden. Die schmutzige Fläche des Brotes muß man von Zeit zu Zeit entfernen. Selbst verständlich muß darauf geachtet wer den, daß die Tapete mit der Brotrinde nicht zerkratzt und das Abreiben nur in einer Richtung vorgenommen wird. Wein-, Punsch- und E. hainpagne r f l c ck c n entfernt man aus Heller, auch dunller und schwarzer Seide sicher durch Eis. Man unterlegt den oder die Flecken mit einem mehr zusammengelegten Handtuch nachdem man etwaiges Gazefntter zu vor aufaelcknnttcn, oder durch Zertren nen der Nähte es ermöglicht, die Un terlage zwischen Futter und Oberstoff zu brin-en und reibt dann mit einem Stückchen klaren reinen Eises so lange hin und her. bis der Fleck verschwun den ist, was in kurzer Zeit der Fall sein wird. F r i scd taPezirte Zi in m e r am schnellsten und wirksamsten von dem üblen Kleistergeruch zu be freien. Den ebenso unangenehmen als ungesunden Geruch neu tapezirier Zim mer tann man auf folgende Weise ver treiben: Nachdem man die Fenster und Thüren solcher Räume geschlossen hat, bringt man glühende Kohlen hinein und streut einige Handvoll Wacholder beeren darauf. Nach etwa iL Stun den öffnet man alle Fenster und Thü ren, damit frische Luft eindringen kann, und man wird finden, daß der üble Geruch vollständig verschwunden ist. Schwarzwurzeln als Gemüse. Die fauler geputzten und in Stücke geschnittenen Wurzeln wer den in Waffer mit etwas Essig und Mehl gelegt, worauf man ein Stück frische Butter zerläßt, die Wurzeln hin einlegt, einige Minuten dmm dünstet, mit helle: Fitischbruhe und einer Prise Zucker weichkizchh und,, lieGusnimmt. Die Sauce wirk mit weißer Coulis dicklich eingekocht,.mit Salz und Eitro nensaft gewürzt und über den Wurzeln angerichtet. Oder man kocht sie mit Wasser und Salz und ein wenig But ter weich u-d vermischt sie dann mit einer holländischen Sauce. Eier zu kon s e r vir c n. Man nehme übermangansaures Kali— eine Messerspitze voll genügt für 2 Quart Wasser rührt die Mischung eine Weite durcheinander bis das Kali fast aufgelöslt ist und dem Wasser eine tiefrothe Farbe gegeben hat. Dann lege man die frischen Eier so in die Lösung, daß sie vollständig von der Flüssigkeit bedeckt sind: die Eier müssen aber ganz rein und frei von Schmutzflecken sein. Nach einer Stunde nehme man die Eier wieder aus er Lösung, trockne sie gut ab und wickelt sie sorgfältig in reines reiches Papier, lege sie dann in einen Korb oder in eine Kiste und stelle diese in einen trockenen Raum; die Eier dür sen weder der Sonne noch der Kälte ausgesetzt sein. Derart präparirtc Eier sollen sich sechs Monate und länger halten, ohne dabei an ihrem Wohlge schmack etwas zu verlieren. F u ß p f l e g c. Die Fußpflege bildet bei Wanderungen ein wichtiges Kapitel. Eine Hauptrcgcl, gegen welche oft verstoßen wird, ist: nie ganz neueF Schuhwerk tragen! Auch der bestgcar beitete Schuh ist neu für größere Wan derungen ungeeignet. Schuh und Fuß müssen sich zum Marschircn erst einan der anpassen? auch läuft neues Leder durch den Gebrauch wie durch Regen zuweilen ein und verursacht Druck. Will man möglichst neues Schuhwerk mitnehmen, so laufe man dasselbe vor her etwas ein. Am geeignetsten sind Schnürstiefel; sie sitzen fejt und lassen sich Fuß und Bein möglichst gut an- passen. Täglich nach jedem Marsche wasche man die Füße tüchtig mit küh-i j lein oder lauem Wasser. Auch bei gc- rtngerer Anlage derselben zum Schwi- tzen pudere man sie, besonders auch in den Zehcnfalten, ebenso wie die j Strümpfe mit Salizylstreupulver ein, das in der Apotheke oder Drogerie erhältlich ist. Sollte eine Stelle durch Druck schnnrzhaft geworden sein, so benutze man sofort einen Hühneraugen j ring. Auch vorgeschrittene Hühncrau gen tonnen durch diese kpnsequente An Wendung beseitigt werden. die Haut wund gerieben, so hilft Bestrei- chen mit Lanolin oder Hirschtalg, das man stets mitführen soll. Bei längeren Wanderungen trägt man am besten feinwollcne Strümpfe, in denen man; die Füße weniger leicht wundläuft als in baumwollenen. >i indlr in Ii d, Na, Frip che, wann bis Du denn geboren?" ~'n drillen Mai," „ild Ivelchc: Jahr?" „Alle Jähre!" Nachtheilige Geburts hilfe bli jt ü h e u. Wenn eine Kuh kalben will, irerdcn in mancher j Wirthschaft sl-Grt Stricke zum Heraus holen bei' Kaive I rbeigcschafst, ja man bot ci.üz-r Z:it 'l.'ar beson dere Winden inr tiefen .„ro.: in einem Blatte an- Etwas an', .-ecs s.e'.t eS bei dem Wudeüieh zu. Hier sondern sich die Kühe bei den, 'neii.nne.hen der Ge burt von der H.n.dr ab und suchen einen abgelegenen, jtibcn Ort. Richt nur Pferde, sondern an.h Rinder ver zögern die Geburt, wnin s..in.de Men schen im Stalle sind. Man sorge des halb nur für trockene und genügende Einstreu und wappne sich mit Geduld. Tie Blase sollte gar nicht gesprengt werden, dieselbe platzt schon ven selbst. Das Kalb erstickt nicht, so lange es an der Nabelschnur hängt. Ebenso ist es verwerflich, schnell zuzulangen und an! den Füßen des Kalbes zu ziehen. Man i mache doch den Versuch, den Strick fortzulassen, und man wird finden, daß s das Kalb leichter geboren wird ohne! das Ziehen an den Bcs.cn. Letzteres j hat nämlich zur Folge, daß die Beine l dem Kopfe den Platz versperren, daß. der Hals sich biegt und der Kopf auf s die Seite gedrängt wird. Im natür- liehen Zustände bildet der Kopf mit den j Füßen einen ziemlich gleichmäßigen Keil. Je mehr man an den Füßen zieht, desto stumpfer wird der Keil, weil der Kopf zurückbleibt und statt auf den Schienbeinen auf die viel dickeren Schenkel zu liegen kommt. Nicht selten biegt er sich auch noch auf die Seite. Viel zu wenig wird die Nabelschnur! beachtet. Wie schon bemerkt wurde, s erstickt ein Kalb nicht, solange es sich noch an dir Nabelschnur befindet, we nigstens solange dieselbe nicht gequetscht oder zum Theil gerissen ist. Obschon man nur von einer Nabelschnur redet, besieht dieselbe eigentlich aus mehreren Röhren, die hier und da auch nebenein ander liegen. Diese Röhren vermitteln dem Kalbe auch noch während des Ge bnrtsaktcs hie nöthige Lebensluft und vermitteln auch den Kreislauf des Blu tes. Deshalb reiße man die Nabel schnur nicht ab. Man lasse das Kalb auf auter Streu hinter der Kuh liegen, reinige dessen Maul und Nase von Schleim, damit es nicht schon mit dem ersten Athemzuge schädliche Stoffe in die noch keine Luft enthaltene Lunge ziehe, was eine Lungenentzündung und den Tod des Kalbes zur Folge hätte. Sobald Maul und Nass gereinigt sind, reibe man das Kalb mit trockenem Stroh ab, und wenn cS dann gehörig athmet, so hat die Nabelschnur ihren Dienst gethan und wird selbst abreißen und sich schließen. Grünfutter für Pferde. Als Hauptfutter kann Grünfntter für Pferde nicht in Betracht kommen, wohl aber ist es empfehlenswert!?, den Pfer den bis in den Herbst binein zeitweise nebenbei etwas Grünfuttcr, wie es die Jahreszeit gerade, bietet, zu verabrei chen. Wo bei Klce irgendwie die Ge fahr der Entstehung von Blähungen vorliegen sollte, da schneide man ihn! mit etwas Stroh zusammen. '.Mäßige Mengen Grünfntter regen die Verdau ung an, wogegen größere Mengen bei Arbeitspferden eine Herabinindernng der Arbeitsleistung hervorrufen. Daß das Grünfntter den Pferden bekomm- lich ist, sieb' man an denjenigen Thie- ren, welche dasselbe auf der Weide auf. nehmen. Wenn aber das Futter guter j Weiden den Pferden so zusagt, so ist dies auch darauf zurückzuführen, daß dabei dasselbe in frischem Zustande auf- j genvmmen wird. Daraus gehen Fin gerzeige für die Verabreichung im Stalle hervor. Man lege das Grün fntter nie in welkem Zustande vor, da es alsdann viel von seinem Werthund seiner Schmackb.aftigleit verloren hat. Grünfuttcr, welches abgewelkt ist. kann von den Thieren lange nicht ko getaut werden als frisches, saftiges Futter. Auch den Fohlen kann nebenbei Grün- futter gegeben werden, wobei aber eine übertriebene Grünfütterung auch aus dem Grunde vermieden werden muß, daß sich de? Bauch nicht in zu starler Weise entwickelt. Der Werth des Ziegen düngers wechselt, wie bei jedem andern Thiere, mit der Pfleg', welche man den Thieren widmet. Geschieht diese in der gehörigen Weise, so wird dieses Nebenerzeugniß der Ziegenwirth schaft namentlich für kleinere Wirth schaften von nicht zu unterschätzendem Werthe. Hinsichtlich seiner Wirkung zählt nämlich der Ziegendünger zum allerbesten, er wird sogar in manchen Gegenden dem der Schafe vorgezogen. Da er sich schnell zersetzt, wirkt er na mentlich bei dem Gemüseban ganz vor j züglich. Für Wiesen und Grasland ist er jedoch weniger geeignet, da er den Rasen verbrennt. Düngung derNosen. Ro- sen düngt man am besten in der Weise, daß man kurzen, gut abgelagerten, strohfreien Kuhdünger, sog. nannte j Kuhfladen, in der unmittelbaren Nähe der Stöcke untergräbt. Ebenso ist ein vollständiges Untermengen der Schei ben sowie des ganzen Bodens zwischen den Rosen mit kurzem, von Streu vollkommen gereinigtem Kuhdunger empfehlenswerth. Gutes und reines Trink wasser ist im Sommer für das Geflügel noch weit nothwendiger als im Winter, und wenn den Thieren nicht der Zugang zu einem Gewässer frei steht, so stelle man ihnen an einen ge eigneten Platz ein Gefäß mit Wasser und sorge dafür, daß es häufig er- I neuert und nicht verunreinigt werde. Pro tz „Gott, wenn Das mein Vater ivüßle, er würde sich umdrehen im Mansolum." Gcschästs-Wegwctser. Bäcker-, Cvudilor- iiud Hotcl- Bedarfsortikel. etc. Vauiiiiiterialien, Thüren, Fenster rahmen, Laden etc. aamcS o- (Zu., 115 und 117 SÜ.Fre. 'lico. fl. Sioau ch Pro., 414 Lighllir..Wersle. iiild enll >r Trust Advokaten. Landwirthschastliche Geräthe und Sämereien. iärlltitli >!b Turner 2N5 Nord Paca-Zlrolie. Marmor- und Granit-Werke. L. Hllgnrlncr 47 Solinc, 714..718 Wcsi Valli- Plumbing, Furnaces, Ranges und Sescn, Dachdecken und Rinnen. Kupferschmiede und Plumbers. il.in Hiibrr, 1714 Tliames Striche. C. tji P. Tcievboni Wolsc 1. Feuer Versicherungen. Wi T. Siiackelford 47 Eo., 15 und 17 Ehamber Eigenthums Agenten und -Händler. .Hufschmied Zubehör. Kohlen und Holz. Schmucksachen und Uhren. W.?. Miller, 22 01l Paliimore Stiasie. Psandleih Geschäfte. Pianos und Orgeln. i Elias. M. Sllcss, Nord Liberlh-Slinsie. 72.. tiunbr 47 E., 7Aat. Radilnilheilung -der— Nervenschwäche Ara.' b"Nch''i lB- K. Ai^ Die sparsame F r a u.^-Gatte: „Es war wirklich nicht cknüg. Dass Du zu Deiner Badei eis/zwei funkel neue Toiletten t'aiiftr/t!" „Zanke doch nur uicht, lieber Mann dafür hab' ich ja das Kursbuch bei'i Antiquar gekauft." t Norddeutscher Lloyd Dampf-Schiffsahrt ilchn, Baltimore d Brrmc. lolg', vo Baltimore crzedir: „Neckar," MNlaw den l!>. August, l Zweite altitr.Vallagc.Prei: 5 oo 15Ü.5 a. A. Schumacher L Co., r 7. id a.etr,e. Edward Naiae, s Hamburg-Amerika Plymouth—Cherbvurg—Hamburg Doppelschraubrn- Expreß- und Passagier-Dienst. Hamburg Amerika Linie, 41—17 Broadway, New-Aork. Arthur W. Nobson, 127 Ost-Baltimore-Str. Merchants Miiirrs Transport. Co. Dienstag, siireitag, U Mir Alien, McZ.'el. Agent Pier 7vs> Siid lUa Str. l n'i'/i.ti/"')'' gl-Strafte. Baltimore Tampf Packet Co. Nr i 7 "st -Valiimare-Sirasie: wglu Zlrnszei S, ei, e, 'Mlire, Siidus, Ecke der

Täglich, ck ausgenommen Somlta. Westlich. Verl. Ml. Zwoal Verl, ilamd. ljdjruao lNcwarl. .Taglich 4,tZI. 4,3 ZI. Eine li, u. Whig. .Taglich 7,45 8u Eine. u. St. L Taglich 2,42 ZI. ZI. iZlnc, u. Et. U Täglich t,50 N. 11 5 ZI. Pllislmrg Tüglich 7,45. 8-0 Pillsdurg Taglich 12.1 N. 12.25 N. Pttlsli. u. Cleve! Täglich 8,0 ZI. Pilldliurg Täglich 11,22 N. 11.22 ZI. Verbindung" in der neuen Uni Etalto 4U Walbinglo mit alle sitdttch gifte ilchS -f1t.52, i>11,55 Vorm., -12.1, -f12,52, 11.55. -2.42. 72.5, -4.1, f-4,55, 75 55 Siachui, -U.og, 7.55. -6. (Liniilcd. -1,5. -11.22 Abend: verlassen Eaiiideii Elatu'n 75.. -.15, 7U.S, 72.. -2., 72.05, 74.. -4.2, 75., -.2, -7.. 77 2, -8,2, -I.U, 77l 00 PoiiN., -12.00 2.'!.. 712 2. >!2.25, -flu. -11.05. 72.. -2.. 72.05, 74., -4.2. 75.0, 5.5, Nachm.. 7.. -.17, -U.2, 77. 0, 72.0, 78.1 dl. orm., 72 5, 74.0 Zlachm. Roual lue tue nach Pftlladctzftta nd !rN,i. Neuer Terminus an der Treiundzwanziaft und'lAchälldlslrltt.°' Oesillch. amdenSrlmtoftal^ Echlaswaggon Tugl. 2.4. Z.KI Piirlar u. Tiner Zägl. 7.55. B.VO. TTtatlon. a. ch P,. MI. ernon 212: Ei. Paul" B4 oder Md.. llourttand liiz! und Nr. 52. Eil ivroadwad. Maryland Pennsylvania R.^R. Pässe iur Reise in's Ausland be sorgt E. Raine, Nr. 413, Ost-Balti mrestraße, nahe Cnstow Honst Ae„

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Verlangt Franc und Mädchcn. ZU Verlangt: Sirastr. Im 2" Verlangt Männer und Knaben. Verlangt im Allgemeine. Zu miethen gesucht. Zn verkaufe oder zu vrrmiethen. Zu verkaufen. Consolidated Loan Co. 1 Nord-Gass Straße. Gallaghcr, der Baumeister. s3'Strai-c. Wir habe die folgenden guten Land- Eoiuplrxc zum Verkauf: Sevrrn Ncaltss Eompanss, 15dwl>r I, Swrck. NN Sicllr. iAu>l?.>a.Tüt NruiidmicUie 42V.1111 lcchsuttddlcibi TollurS pro Jahr. W-llcr L. Weit-!. IW,a>>B -5 Pauuntcrncbmcr. I 111 S o 111 I e r 10 >0 soll w i c der ein Kaiserpreis Wettlingen im Frankfurt a. M. stattsinden. Alle deutschen Männer Gesangvereine, die sich mit einer Mitglieder',ahl vv mindestens 100 Sängern betheiligen tonnen und wollen, sind eingeladen. Ans „B is m a rck Anekdo ten" lein Bändchen der Anekdote Bibliothek, die von N. Lnb in Tlnlt gart heranSgegeben wird geben wir folgendes Geschichtchen wieder: Sechs nndsechszig. Es wird erzählt, daß König Wilhelm de Fürstenßisinarck >v B"c>i'ni des deutsch französi 'vi habe: Was um scheitz Krieges -ig,> ogj,- che wir mit Franlri... spielen wit Ww „nircks soll die lakonische Antwort Bis.. gcwesen sein. 7>w A st r o n o in i l ch i'^ Anjnst. wat der Mond is. der is ,anz ieberslüssig. es is nän.WH brennter Planet. Nockt "lk ß Ww, kren Strauch, keene Bronchi teen Bier un nischt. alles is dod >u wenn er jm' kern n Zweck nich bat. zu was is er denn da l noch da?" „Tet Wiie ick ,a ooch. atnw wo soll cr'n hin?!" Kvhlc und Holz. Kohlen. Kohlen. Louis I. WiUiiigcr. I T.-M 15 !^-w'U'lle "tl l?''Mv'"!-urU. !iU7v. I-215-ril2N.iiMlc) W. I. Ghcrpnran . Pia '"'-vwi Plm-"C?irUnd"72r.. 15 14 P, PI,. Ct. Puul 2i!50. (N-wo.II.TIiL) Anleihe auf Möbel und andere o! n ono'l Vereinigte Silugrr von Baltimoir. Hcnipliiimrticr: „Kciincmia Man ne, chor Halle"," Präsident Henrn Thomas: correspondircnder und pro tokollirender Sekretär pro tcm. G. Hintmelheber, Nr. 317, Nord-Eden- Straße: Finanzsekretär G. Himmel- Heber, Nr. 317, Nvrd-Eden-Straße: Schatzmeister H. Micllich, Nr. 713, Warner-Straße: Dirigent Tb. Hem bergcr. Versammlung jeden zweiten Freitag im Monat. „Germania Quartett Elnb." Hauptgnarticr: Wagner's Halle, stunde: Dienstags. Dirigent F. Karows. „Germcmia-Männerchor." Hanptgnartier: Germania Mäu nerchor-Halle, Nr. HO bis -112. West- Lombard-Straße. Singstunde: Ton nerstags Dirigent: Theodor Hcm berger. „„Frohsinn." Hauptquartier: Frohsinn Halle, Nr. 20. August 1008. I'. 51 45. 54 V- P.Z- 44 M W Ulij iw Km! Bzc zai, 4,4, 4,4 4,4, 4-4, 4,4, 4, 4,4 4M 4^ (Fortsetzung.) Der Barou sich u iL gesenktem Blick und nagte an einer Schnurrbartspitze, die er mit nervöser Bewegung in den Miindwinlcl gezogen hatte. Eine Menge Fragen wollten ans seinem Herzen, das ihm sehr beklommen war, zu seinen Lippe hinauf, aber die Scheu der Eitelkeit zwang ihn, sie ge waltsam zur il..'-."-drängen. Nach einer lurz-.u Weile stillschwei genden Beobachten- so' Naumann wieder an: „Sie baden sich dock- Ihren Entschluß, auf das Hanpckrbe Ihres Qnkels zu vcrzichlcn eine gewisse Abfindungssumme blcill Janen ia im ler allen lim ständen auch reiflich und gründlich überlegt, damit Ihnen nickt etwa die Rene lammt eines Ta l gcs, wenn es z spät ist, wenn es lein Zurück mehr gibt?" Z „Das ist ganz ausgeschlossen," ver s setzte Bodo c-ck! ant. „Gewiß," fuhr der Alte fort, „ich gebe ja zu, mir würac es auch nicht l passen, mich von meinem Qnkel vor i eine verzwickt gerinne Auswahl vvn Mädchcn stellen zu lassen mit dem i peremiorischen Befehl: an eine von die sen dreien oder vieren hast Du Dein Leben zu ketten, sofern Du meinen Mammon erben willst. Aber ich bin ein alter Jnngaeselle, dessen Ideal immer die absolute ttnabbängigici! war, und auf großen Reichthum lege ich auch leinen besonderen Werth. Bes ser man verdient sich das wenige, was man zum Leben braucht, in mühsamer Arbeit, als dast man seine Freiheit und seine persönliche Ueberzeugung auch die Ehre kommt ja da ein wenig in Be tracht um noch so hohen Preis ver baust. Indessen Sic sind jung, lebenslustig, gemistsrcudig: auch den Frauen ini Prinzip nicht so abgeneigt, wie ich es von jeher gewesen bin, Sic stammen auch ans einer anderen gc sellschaftlichcn Sphäre als ich, der ich mich mühselig genug durch G Pinna sin in und Universität durchschinden mußte. Ihnen ist ein gewisser behäbiger Wohl stand Von Kindesbeinen an gleichsam zur Selbstverständlichkeit geworden und „Wie ich schon sagte, Herr Justiz ratb, mein Entschluß steht unbeugsam fest: ich verzichte ein für allemal auf Ebcrsthal und Hcrbartshöhe," unter brach der Baron mit leise aufsteigen dem Unnilith. „Na gut," entgegnete Naumann mit begütigendem Lächetn. „Da will ich also nichts gesagt haben. Als der Versucher, der Ihnen noch einmal alle Schätze der Welt zeigt, um Sie in Ihrem vornehui-mLmiüchcn Entschluß wankend zu machen, möchte ich nicht in Ihrer Erinnerung leben. Uebrigcns, da fällt mir eben noch ein, ich hab' ja noch Eigenthum von Ihnen in Händen, daS Ihnen zuzustellen ich im Drange der Geschäfte immer wieder und wieder vergessen habe. Ihre alte Briestasche mein' ich und die An ckveispapicre, die Ihnen seinerzeit in New Bork gefloh 'cn worden sind,und die ans dem eiwas weiten Umweg -über Melbourne wieder hierher gelangten." TerAltc war an seinen großen Geld schrank getreten und entnahm nach län gerem Suchen einem der besonders ver schlosscuen Fächer die Sachen, von de nen er gesprochen hatte. Während er damit an den Tisch zu rücklam, an dem er dem Baron gegen über gesessen, sagte er,wie zu sich selbst: „ES wird doch auch asiles in Ordnung sein?" warf einen Blick in die Papiere und öffncle zuletzt auch die Briefiasckie, anf deren Innenseite sich in einer Art von Rahmen Martha Fehlows Bild befand. „Ah," rief er mit einem gleichsam vertlärlcn Lächeln, „da ist ja die, von der wir uns vorhin unterhalten haben! Ja, so sah sie damals aus, damals vor nun bald vier Jahren, als Sie Knail und Fall auf und davon gingen, ohne auch nur einen von Ihren freunden zu hinterlassen, wohin des Weges und der Fahrt! Wie doch die Zeit vergeht! Mir ist's, als wär's erst gestern gewe sen." Bodo schien von der Vertraulichleit, deren sich der Justizrath befleißigte, peinlich berührt: den das „Tanle," mit dem er sein Eigenthum nun in Empfang nahm, llang merkwürdig kurz. Gleichzeitig erhob er sich auch von seinem Sessel. Naumann aber that, als wenn er das alles- gar nicht beachtete. „Sagen Sie mal." fuhr er in dem lordia! ver trauten Ton, den er angeschlagen, fort, „da Sie ja doch wohl leinen großen Werth auf Fräulein Fehlows Büd mehr legen, würden Sie's mir nicht zum Andenken verebrcn? Ich habe zwar schon eine Photographie von j Fräulein Fehlow, aler die ist nicht so gut getroffen wie diese da." „Hm Boso zog, wie nnchden- lcnd, die Stirne kraus. „Nein, ich möchte das Bild selbst behalten." ant- wortete er dann rasch mit etwas un- sicherer Betonung und ließ Portefeuille und Ausweispapiere in die Bcusitaschc seines Rockes gleiten. Wieder schmunzelte der Justizrath hinter seiner Wollenwand, die er mit schnellem Paffen zwischen sich und den Baron gelegt hatte. Daun aber trat er dicht an diesen heran, legte ihm die Hand auf die Schulter, als ob er ihn anf seinen Sitz zurück drücken wollte, und sagte in seiner g'inüthvoll satiri- >.r 4>4 5 i d er? >s4'. 44!-- FM O z I? 4 ,1 I HM Maximilittu Nöttchn' L> HZ 4,4 i, .4, 4,, 4l i? Wenn Sie nun heute gehen ich bin ein alter Mann, der wohl keine Ewigleit irdi schen Wandels mehr vor sich hat wer weist, ob wir uns wiederseben. Also bleiben Sic schon noch ein Vier te lslündchen." Bodo zögerte. „Ich will morgen mit dem Mitlagszuge reisen und habe zu Hause noch mancherlei zu erledigen ich tverd'S ohnehin laum schaffen." „Hm." In Raumanns gefurchtes Antlitz trat cinAuSdruct arotzer Weich heil. „Also dann muß ich's wohl ge rade heraus sagen, was ich noch auf dun Herzen habe." Er räusperte sich, i „Und übel nehmen werden Sic mir j wkinenlreimuth nicbt: denn ich mcin's I wahrhaftig ehrlich und gut mit Ihnen. Aber setzen Sie sich nur noch einen Au genblict. Meine Rede wird zwar nicht lang sein, aber eL macht mich unruhig, Sie auf dem Sprunge zu sehen." Bodo nahm wieder Platz und blickte gespannt zu dem Alten auf, der vor ihm stehen geblieben war und aus des sen Augen ein warmer Glanz in seine Seele hinüberstrahlte. „Also hören Sie," hub der lustiz rath von neuem an. „Dast Iräulein lehlow nach wie vor Besitzrechi über Ihr Herz ausübt, unterliegt für mich keinem Zweifel mehr. Es thäte mir auch leid, wenn's anders wäre. Weil's aber glücklicherweise so ist, rathe ich Ihnen dringend, morgen oder über morgen, wenn Sie Berlin Passiren, doch ja Unter den Linden 170 vorzu sprechen. Sie nicht die Stirn. Sie Halen nicht den geringsten Grund dazu, junger Freund. Sic sind er zürnt und erbittert auf Fräulein Feh low, weil sie Ihnen die Liebe aufge kündigt hat? Ja, ist Ihnen denn nie eingefallen, weshalb sie das that? .st,im Ihnen denn nie der Gcdantc, dast sie s nur that, i sie Ihnen zur Erlangung der Erdsicht nicht hinder lich sein wollte? Sie glaubte Ihnen zu Ihrem Glück im Wege zu stehen, des halb trat sie beiseite. Nur deshalb dafür bürge ich Ihnen 11.it allem, was mein ist! Und nun entgegnen Sic mir nicht, dast Sic ihr dem als, gleich nach der TestamenlSeröfsnung, hier nebenan gesagt Häven. Sic pfiffen ans Eber: theil und Herbartshöhe Sie sprachen in Ihrer Erregung so laut, dast ich jedes Wort verstehen innstte, ich durchaus nicht die Ja, wenn Fräulein Fchlow trotzdem ging, so hat sie's eben allzu genau gc merkt wie andere Leiste auch dast das Verlangen nach dem Erbe Ihnen Herz und Sinne umstrickt hielt. Sie machten da vorhin eine Beiner kung von einem reichen Mann, dessen Bewerbung anzunehmen Fräulem Fch low geneigt wäre. Wenn sie Ihnen wirklich dergleichen' geschrieben hat, woran ich nicht zweifle, so sollte das eben ein wohlgezielter Schreckschust sein, der seine klug berechnete Wirkung ja auch offenbar nicht verfehlt hat. Fräulein Fehlow und nach einem rei chen Mann ausschauen! Ter Ge danke ist mehr als lächerlich, lieber Freund. Ta kenne ich Fräulein Feh low besser. Ich will nicht davon spre chen, wie sie mir von jeher als Muster aller weiblichen Tugenden galt. „Nur eins noch will ich Ihnen sagen, Herr Baron," fuhr Jnstizrcsth Rau mann fort. „Ehe Fräulein Fehlow von hier fortging, hat sie bündig auf den ihr vermachten Fa milienschmuck verzichtet Guvstcu Ihrer zukünftigen Frau. Ja, es ist so. Sie brauchen mich gar nicht mit so großen Augen anzustaunen. Meinen Sie, dast sich zu solch' hochherzigem Verzicht ein Mädchcn entschliestt, das nach Reichthum und sonstigem Tand und Flitter gierig ist? Fräulein Feh low auch dafür glaube ich Ihnen einstehen zu lönnen hätte sich nie bedacht, Ihne:: in ein Leben voller Ar bett, Sorge und Entbehrungen zu fol gen. Nur das große, reiche Erbe wär es, das störend zwischen Sie. trat, nur das Erbe war es. das Sie auseinander brockte. So nun wissen Sie meine Meinung. Tl-un Sie, wie Ihnen nm's Herz ist. Wenn Tie aber morgen oder übermorgen Fräulein Fehlow sehen sollten, dann grüßen Sie sie, bitte, von mir und „Ja. das will ich!" sagte Bodo, er griff des lustizraths Hand und hielt sie lange mit feslcm Druck umschlossen. Als er sich dann nach herzlichem Abschied zum Gehen wandte, rief der Alte ihm noch nach: „Bleiben Sie, wenn ich Ihnen rathen darf, im Lande. Wer Lust hat. redlich seine Schuldig kcit zu thun, der braucht nicht nach New Uork hinüber, der findet auch in Berlin noch alle Tacze sein Brot. Und falls mir Gott de Leben schenkt, sehen wir uns hossentüch um den ersten Sep tember nächsten Fahres berum wieder. Denn wenn es .uch nicht nöthig sein wird, dast Sie zur Eröffnung des Kodizills, das Ihr Onkel im Anschlich an sein Testament errichtet hat, persön lich hierher kommen, eine gewisse Sum me Geldes kriegen Sie ja in jedem Fall noch ausgezahlt und es wird Sie ja auch intcressiren, wer nun an Ihrer Stelle Herr auf Ebersthal und Herbartshöhe werden wird." „Nur noch scbr platonisch," entgeg nete der Baron und verschwand mit einem letzten Gruß durch die Thür. (Fortsetzung folgt.) Ilet'erdac' tla>t>sche schiek eiaec. saapeii siai'stdeamlea de richtet die „Ewa,',er Ta>te->past:" A'ea lich stard im Alliteaieiaea ilraatea liaase ,511 tSteieraiarl t der siarsldeaaite Veai'ald .sertl im Alter aaa ül ,7adrea. Er mar seiaer.'.eit t särstliit, Esterdam'scher s>arsladjaatt in Tatic- des Samara, Am Te minder üderiielea dao siarstdaie in Tatie- und üder a'älliittea aa,t> dlaliiieai ampse den l ssaist Adsaatl tleapald ."jeckl. iiint,- i dem er pvei .lineaaer erschassea und niedrere verletzt datle. Hieraas wurde :jerkl, der auch einen Selms', in de >!aps erdalten datle. van den :iüten aern enllleidet: man setiuilt idm die Selaien an den smn durch und dänitte ilm an einem Painne ans. Schliestlicl, mnrden ilnn deide Ttirea t dnicl,stachen, die :i!ijte und Tdeile dee> llnterleide- deranoiteschnillen und der Priistlard ein>teschla>ten. Tiirit, da Erscheinen van II tP'ndarnie, s va denen nach destiiiem etampse mit de :ii>tennern süns tadt am Platze dlieden, ivnrde der sa euiar leite sparst Adjnnlt nach gerettet. :!eetl mar drei im Spital, ein dalde- stadr im strreaianiv n. nairde sa weit iier.testelll. das! er. wen auch land und sinmm. sein elende-:- tleden Iveiler srislen lannte. Ter einst traft siratzende summ Man erdielt vam Fürsten Eslerdam eine iäl>rlich4"t>üia deiatade van raaea, Ann iil er van seinem Elend erläst. „Aiemal:-!" AI:- sür st 'tÜe-marrl nach der Adleliniing seine:- Adschiedoitesmtie, die va Seiten Kaiser Willielm':! de Ersten mit dem delannlen Warte „Aiemal:-" enalple. Mieder Aadieii.-, des dem Kaiser datle. äns'.erle sich dieser üder da:- durch ränllichteit und Aller inativirte Ad schied:-iiesach seine:. ,s!mi',ler- märllich dadin: „stch diu viel älter al:- Sie und reite svpar nvch." Woraus Pi:-- marrl erividerte: „sta. Majestät, der A'eiter dält e:- immer läiiiter an->, al da:- Pferd." Preise im LrxinPu M'nrkt. pse ü it, t 4>. Evncvrd branden, Psmid It.7c Heideideeren, Onart t2c Eantvlvnpe-, Stürk ,7c —!>>c Prvmdeeren. Snart I'.'c Trantzi', Tntzend !!>>c —e i Eitrvnen, Tntzend lttc —H>r t ti'ananen, Tntzend ,7c —l^c l vchäpsel. Pierlelperl >7c lt>c Anan4i?, Stück 17c Wassermelvnen, Stück 2.7c —>e Ealisvrnia Pslamne. Ttzd..i!c —I7e i Pnisiche. 'Piertelpeck lue 2>te Pinien, vrd 2>>c-^2.7c Elrüne Ga>te:>, Onart c Aadiec-chen, Pündel >7c vdl, Stück !!c —U>e tlimadvlmen, Snart !!t>e —ttie i apssalal, StÜ4k !ic —>>>c Enranlen, rathe, Quart... .12c—1.7c Avtde Aiide, Piindcl ,7c Emrlcn, StÜ4k 2c —!>c Pvhne, Piertelpeck ll>c Eptzplant, Stück >7c —12e Eamlinsi:-, Tntzend ll>c—üUe Almdarder, Pündel 8c Sellerie. 'Pündel ,7c —lue Etzüne Psesser, Tntzend lue 2Ue Jamalen, Piertelpeck ,7c lllc :!ackermai:-. Tntzend 2l>c —l'-uc vdlradi. Pündel 8c .jiviedeln, Piertelpe4'k Bc—luc l Süs'.karlasseln, Piertclpeck 1.7 c M'ädren, Pündel .7c E! e llüg c l. Hühner, Psaad li!c—lBc i staape Hühner, Pfund 22c Hmm Enten, Psiuid 18e stmitze Tmlhen 2.7e Plit t e lil ndEi e r. Slückdntter, Pfund !1.7e Ereamen,. Avllenhntter, Psnnd.!!2c Eier, Tntzend tlle lisch. ald Evlletle. Psnnd 1,7 2Uc Schinten, Psnnd 18—18 c Kamill Evtlette, Pfund 20c ald: sä> nitzel, Pfund. 20c Pvrlerliause Steak, Psnnd 27e Sirlvin Tieak, Ps ild 2o radtzea, harte, Tntze'iid 27c rabbeasleisch. Pfund 27c Pluefisch. Pfand 12: Flandern, Piand 10c Elain:-, Tntzend 17c Piillimarc Marktbkrichte. P alli m v r e, >B. Anpusl 1008, Medl, .insiilm 7lot Fässer, einschliesiliäi lIM l Fässer zu 2ccnil Point und I 112 Aässcr zu Ecmtan. Tie A'oiiruiM'ii Maren wie salg!: Linter Ertra !i. t—ii.i!", dinier Islear Linter Ttrai,il>t t!tli Ä'.'inter Patent 1,7."> tslear !,li>- >,7 Tpriiut Ttrni.tlit ,">.W —7>.^,7 St">ilt Patent kiT.')-l!.>X> iziti, P.'ill Pest Patent. t!.lt> Siali t'Made Patent.. ".Oä .Sijtl, trade Ztraight. t,7."> Ctmice t.4ö—.... Eitra Ü.litl—'^.7,7 Paltsieiimetil. miltelniäs'.ittes t'iL aiiv>t4'mälilt4"'ö 4,2.ä—t.ät) P.'ai sum Pfd. I Pa e i li, Il>.>>li> Pn siliel: PersaiMt inni den Elenataren liil.üiii! Piischel- Elevatinen-Perralt, 1..7,7,1.1:ü! Paschel. Sentiite Tchlnsirale: Pr. z' westlicher Ttwl, üti litti/, A'r. ri'tlier Tt'i't. m-!>ii2-, !>c r, li rc'tlier l> l> 7 I Tteamer Ar, Tt'at, !>lt>7 'iü'st, Tädlier ;>er Prade.. d! 7 !>l Tädliir llassisizirt. An.iiisl '.'"Pt Tei'tewt'er lNi>/.. Teteaider !l> Tchlanrate: r! westlicher Tt'4't. "s !ii n A'r, r! Lalltee Tpal,,, !>i!M, '7 Ar, Ü ratlier Tpat,,. !>.7 Tteaaiee Tpat, ",il Südlicher per Pimde,. t>7 Südlicher llassisi,ürl.. lr!>/, lii>2,, Annasl Üii-P, l>7 Set'teial'er lti!-''/, !>7 Te,;enil>er P> ai 5. Dilsal,r 1 l Paschel: Persaadt vaa den Elevalaren l7i!ii Pajltiel: Elenatarea Parrall, r!!i.. t7>2 Paschel, Heatilw Schlnsirate: (""iemischler Spat Südliitier ineis'.er t!t"'/t t'teslri.ie Tchlaszrate: titeiaischler Spat Südliitier meisier diü —t/z Hafer, .iasalir P' sclfel: aac- den Eleaataiea iiirüitgeta pea Pii'chel: Elevatareavarratü l r.'ü..7 li, Piisitiel. Heutipe Schlaszrale: deiner Ar, .'aeaer, .7:! .7!!> 7 P> ei per Ar, aeaer. .71 >7 Weiszer Ar. I aeaer... lti l!> (iteauschter Ar. aeaer ,7>>/i- ,7l Aaliraiiip' siir alte Hafer: We>s;er:>,'r. sitimerer. .7t! .77 Weisier "A'r. n' leichter die- laittlerer i 7.7 ,7t! P!eis",er Ar. sitaeerer. .71 77 P.ieis'.er Ar. !t aiilllere. .7!! .71 Weiszer Ar. leichter. 7!t Ar. r! .7!! .71 Aa it e. :ifiil>r Piisitiel: aao den Eleaalaiea tarückpeza>te Pasitiel: Elenatarea Parrall, !!. rikST c^i.l. k?c0o ezi-i.. Valtinierer Esselteninarkt. idcl>. Verl. Ctals Zcknrllillc Z 45ar. 454cr >O2 Tvird ?!llional 111 ikilcnl-abnSlNicn, 111. ?iv. 11 4i, 45, lr 45N',) li>s4 II", 7 Utd. Ms, K Cl. Co. l. 4er Uld. Nw. C. Co. Inc. 4cr 5.C t New?)orker Aktienmarkt -vrlln Rp>d Tioniil !>2s 025 s 55riilml vrnllici 285 s 2855, >s>>rllil-ak!- Olli >2 42 MW o>rl jol-slc>n 5s >s Isl>lii> Virilit Wcllcxi PI 151>ir.. Vlilw. 1- ZI P 51 IVl's Milrao k ?t. A >OO 10054 15.. ZI, P, 6 I'fd 1075 s lii 15>ouid I4ucl 15 >2r 220 s 245 s 45, i i' oal H ?rn 2l's 2104 454 Pioiict? psd..., 7754 77 Tl. Z, L. 6- 7, 11, Pf '."."4 22-14 Lelnwiiik Hi Hiidw lBss IBss TliMlrr' ZccurMrS >54 20 45rc 22-k 225 L iLrie I. Sd 285 s 285 s Ifric 2, ,'sd 285 s 285 s !>cd, Zuiinr ?Irf. I 754 005 s liliriit ?!orlhrr 704 >2o>s Hircol ?!ortliern Orr 00 005 s ?IMiIÄ 15rttIrI >27-/, 527 Tlowa 15ciUml 1754 >754 Tinlcrdor ,vicl, 45 >154 >254 ?1!cl 15, psd 22,54 >4 oniii>iS 151> Zoiillirrn l'lt> 5,75, 1-754 s!>!-olllr 1c ?!li)villc o>s >lO Mi, C>. 14 T. Zlc 518-54 >lB's M, .lii,!. 14 Tc .1254 22 M. II! 14 Tr. psd 04 04 50! P>illc 2654 005 s !s!nlil vcttd 2414 4,14 ?!rw>llc 2. 14 T 4,4, 1,54 ?tvrill 1- iiielleril 7t 74 ?!vrtlirr tsiciflc lii" >4214 21, 5-lir 'vralc 71 74 i-I. 45, 14 v. 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