Der Deutsche Correspondent (Baltimore, Md.)
August 13, 1908

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t" i-i-g i- s---'"!—sa T Hrute thcilweise bewölkt, T südwestliche Winde. Jahrgang. Kummer ch Becker, Teutsches Pauk- und Wechselgcschäft, Ll South-Ttraszc, :i!vi>ttmchlcii, --chni--l>I;u con uui? noch lain>. (ArrNL?—) Teutsche Sparbank von Paltimurc. Stldwcs, ikcke— tiinvre- ud laiv-^truhk. (Kredit-Briese. Touriften-ltheifs. National Exchnngcßank Ilcdcrlchus; nd Prosit znno.MX'. (Nulii.lll,' LNchßäxixx eo. Tas Spar-Trpartcmcnt tv.oo '.'ldeiid osscn lein.

toblir Farmers und Merchants Natioual-Bank, South- und Loinbardstrasic. Perdienlrr Ucvcist'usi,.. /a-esädio von! loNclttrl. Coiicltiour cine EpegalUöt. 411 Ost-Paltim orc-Ttraßr. ivss-a tUnUch oo Iv di Ur. eamiiag von >0 i z uvr. Ale 0e Nr. Iloc,, t!iql.elraye, Zwilchen und Weli-Ltrasie, r-er n, Pouldi Ztrnke . Gco. g, Tlialcr, Präs,. Jacob Pci, PI.. Präs., Sonrad C. Radbc. Lchatcmegler. Kerum Aniliu Fire Insurance Co. 417 Ost-Paltiinvrc-Strasic. "scr">onc" uollcnbc ""^P'urmlchode. csi'r E, M, Smiib. Rollt. Prnninvlon, stredl, lii. ToNicld. i!i>ar. tzies. Jodn S, Hüll, P-m. Holmegler. ltzuniS—) Positive Kur Tr, H-rard, Spezialist, Wrtt.Zaddcue.Slraye. !>.lädriqc ikrsaiirnna. 10 Vorm. 12-S ckvcnds. (Tezeo—) ichi a A e Baltimores Ohiv (srkursioncu-Bnlletin. Ztem Electric Purk. Dcutllke Woche diele Woche! nd Ballon BCtltslic.lstil. heute Abend. I Western War mund Pulin. Tprzil Cxk rsi;> un >li Lnray Haqerstown den NC >,reise: s P „Jedes BiSclien hilft." W-. P. und A. C, P. Co. „Tie cleltrischc Linie" Toi'pelgeleise zwischen Pallimore und Washington. Notiz an unsere freunde und Pnudeu. 17,nt I IN.) Vlnschluf'.. Chronische Krankheiten! Nerven-Krankheiten! ?r VlnUian Srrma, schmcr .loic on Valtimortp Md., Tonnerstag, den IN. August Nwk. Entrevue in Ischl. Pöiiig Cdwnrd besucht de Pniscr onui; Joseph. Tesireich's greiier .R'onorch macht bei der Cielegenheit seine erste Auto niobilsohrl, Panletl zu Chre des Cordinals C-übbons in Roni. Prilische Regiernng veriveigert ihre Cininischnng in Venezuela! sche Cierichlssälle. Ciräsin Par inonth's Che'cheidnng endgültig nnd abi'olnt, .Polsche Uebertra giiiig eines Peielils vernr'achl ein Unglück ani dem deutschen ,Pren zer „Undine," g. s ch l, 12, Angnst, Pönig Cd ward von Cnglond toni heute früh von Cronberg liier an. mn dem Paiser jTranz Lvleph einen lnrzen Pesuch ab znstatten, Cr wnrde vom Paiser mit militärischen Cbren am Pabnbos ein psongen und siibr dorons mit ihm nach dein Hotel Clisobettz. wo!! .sim iner für ihn und sein Ciesolge belegt ivorden waren. Testreichüche Petero nen bildeten Spalier ans den vom Polmhos noch dem Hotel führenden Stros;;. und Polmen wehten ons ol le Tächern, Noch einem Lnncheon lochte ,(!oiser piranz Twseph beute 'R'ochinittag seine erste Antoinobilsohrl und begleitete Pönig Cdivard onf ei er langen Tour durch die Umgebung von Lsthl, Tie jz-abrt mochte ihm gro szes Pergnügen, Paron Aehrentbal. der östreichische Minister des Auswärtigen, und Sir s Charles Hordinge vom britischen Auswärtigen Amt hotten im Lause des Tages eine lange Coiiseren.z, Tie Türkei nnd die Paltanirage waren die hauptsächlichen Themata der Un terhaltung und die beiden Tiploniaten stimmten dahin überei. das; die Mächte Tenjenigen, welche zur ;',eii cin fortschrittlicheres Regime im olto niani'chen Reiche herbei zu führen suchen, hülsreich sein nnd Alles ver meiden sollten, was demeiben hinder lich sein könnte, Pönig Cdword ist speziell noch gekommen, um den Kaiser jvranz lo seph persönlich znm sechzigjährigen Regiernngsjnbilänin zu beglückivün schen. Peide Monarchen verbindet ei ne langjährige enge Paisei' svronz Leieph erfreut sich der zeit des besten Wonlseins und hat die Strapazen der vorausgegangenen jL bilämiisfestlichkeiten gm überslonden. jciir die nächste .-seit steht ihm noch ei ne Reihe königlicher Pesnche bevor, Pönig Karl von Rumänien und Köni gin Clisobeth haben ihren Pesnch an gemeldet, nnd Cnde Sepleinber tver den Pönig Alfonse von Spornen und Königin Pictorio den greisen Monor che besuchen. König Cdivard fährt von hier nach Marienbad zum Kiirgebranch, wie seit Dohren jeden Sommer, Tort wird ihm der östreichische Thronfolger. Crz Herzog szranz szerdinond, einen t'le genbesnch im Namen de? Kaisers mo che, P oiikett z n Chr e n de s Cardinal s ib b o s. Rom, 12, Anglin, Hochw, Francesco T, Hertzog, t'ieneral Pro tnrator des Tulpizioner Trdens. gab heute ein Pankett zu Cliren des Car dinals Crzbischo's von Pal limore. Unter den zivonzig anwesen den (kästen besonden sich die Cordi näle Agliardi, Totolli, Pannlelli und Martinelli, Crzbischof Marlen von New-Rorl und verschiedene andere amerikanische Prälaten, Crzbi'chof P-arlep von New Port hatte heule eine Abschieds Audienz bei dem Papst. Ter Letzlere bewil ligtc verschiedene Pitten des Pesn chers. unter Anderem Crlonbnis; zur 'Trgnnisation einer apostoli scher Mi'sionäre in New Port, Ter Papst geleitete de Crzbischo' bis an die Tliüre und äs;erte wiederholt die Hofsnng, ihn bald wieder zu sehen. Keine Cinmis ch n n g ('I r o s;- b r i t o n n i e 's, L o n d 0.. 12, Angnst, Cs ist definitiv enl'chieden worden, das; ich Groszbrilannien nicht in den Ttreit zwischen dein venezuelanischen Tai.; Monopol und dem Zündholz Mono pol. zwi englischen von dem Cihelbnr ga-Coniorliuni controlirten Corpora i tioncii. und der venrznelaniichen 2!e giernng einniischen taun. Tie Con zessionen beider Monopole iv.irden im Anfang dieses Lahres von Peneznelo onnnllirl, nnd die Compagnien op peilirten doron'hin an die britische Regierung, T Ii o iv's gräsli cki e S ch west e r l geschieden, L o n d o n, 12. Anglist, Tos am jz-ebrnor von Sir lürrell Poriies, Präsidenten des Cliesäieidnngs 'ierich tes, der Cwäsin Pormonth. geborenen Tboiv onsPitlsbnrg, bewiiligie Tebei dnngsdekret, welches ihre Cbe mit dem Cirosen Rormonth onnntlirt, ist vom Ciericht ols iimviderrniüch zu >irost bestehend bezeichnet worden, da die vorschriftliche jH-isr von sechs Monaten verstrichen ist, Ter ,L-01l ist im CP richt-.-protokoll 01-.- Rornionlb. gebo rene Tboiv. gegen Rormonth" einge trogen, und mon zieht bierons de Schlns;, dos; die C r l'iräsin wieder ili ren L-niigferniiomen Alice Thoiv o ziinehnien beabsichtigt, Pier deutsche Seele e er t r n ii t e n. Sonderb r g, Tenlschlond. >2, Anglist, Pier Seelente der de! scheu Flotte büstten gestern Abend als Resultat eines L-rrtinuns be! der Ilebertrogiiiig einei Pesebls das Le i be ein, Ter Prenzer „lindine" lebr te von einem Scheibenschießen zurück, als zu llebnngSzwecken plöhlich der Pefebl „Mann iiber Pord" gegeben wurde, Cin mit ll Mann besepter Piilter wurde von der Teile lierobge lassen nnd ruderte in's Meer, Tann befahl der cominandirende Tfsizier. Conlredanips zu geben, allein der tele graphische Ilebertrognugs Apparat re gistrirte statt dessen de Pesehl „vor wörts", der >!renzer sehte sich in Pe ivegnng lind schiiitt daS kleine Pool, welches sich vor seinem Pnge besond, in zwei Stücke, Sieben Seelente wurdeii gerettet, P otostr o p h e ans fr a n zö s i sche in Schn! s ch i ff. T ou l o ii. 12, Angnsl, Tnrch das Persten eines ons den; Schulschiss „Coiironue" nahe Les So lins d'Hiieres wurden heute sechs Per jonen getödtet und lt-t verletzt, Trei der Perletzte befinden sich in lrili schein Anstände, Tos llnglück ereignete sich, wäh rend eine Anzahl Rekruten neu in der Handhabung eines lckl Milliiueter-ttzeschützes erhiellen, To-- Perschlnststiick des (Geschützes ivnrde heronsgesprengt, Ties ist die dritte Polaslrophe, Ivel che sich innerhalb der letzten IC Mo note aus der „Couronne" ereignete, nnd olle wurden durch Herousspren gen des Perschlns;stückes verursacht, Peiin ersten Unfall, am 11, April l! 7, wurden drei Manu getödtet und mehrere verletzt, beim zweiten, am 2. Angnsl des nämlichen Lohres, drei Mann getödtet und fünf verletzt. Alle drei Unglücksfälle ereigneten sich nahe Le Solim d'Hheres, wo sich die französische Artillerieschule befindet, Tie „Conronne" ist ei alles, in IxiN gebautes Schin. wnrde jedoch in IIAH mit neuein Pessel versehen. Sie führt l!I Cieschütze verschiedener Sorten, nnd ihre Pemoniiniig bestellt ans C 22 Per sonen. 2 otschasler Hill giebt P a n l e t t. Perl in, 12 Angnst. Tr, To vid sovile Hill, der hiesige anieriloni sche Potschoiter. gab gestern Abend ein Tiner zu Ctzren der Telegaten des Lmternolionolen Hislorilertoges und einer Anzobl lnrvorinwender ter von onswäiligen Ländern, welche den Perhondliuigen beiwohnen, Un ter den tiläsien besonden sich die Pro seüoren Chart; Rockwell Lomnon, Hugo Münslerberg, Charles H, Has lins und Puuo ürancke von der Har vard Universität; Pros, Paul Honpt von der Lwluii Hoptins llniversität; Pros, jz-redericl Hirtli von der Coliun bio llniversität; Pros, Les'e P, Carter vom „American Classic! PPistitute" in Rom; Pro' .Lebn Pentland Mo Hofs von Tnblin; Tir Willioin Rain sah von Aberdeen; Professoren Poser, Prandl nnd Harnock von der Perlinei- Universität: Reo, H Tickie. Poi'tor der Amerilouisä-en ckirche in Perlin, und die '.R'itglieder des amerikanischen Potschastsnobs, Tr, Hill brachte einen Toast ans Tr, .(loser, den Präsidenten des Histo rikertoges. ans, Tr, Poser brachte in Crividernng die wesnndheit des Tr, Hill an.- nnd 'wmh vom Potschoiter ols Cinein, der wmohl 'ieschichtc ina che wie Cieschick i >chreibe. Fortschritte der ll nistn rz b c >v e g n n g i n P ortnga I, Lissabon, 12, Angnst, Tie immer wieder lmit werdenden Clerüch te, das; die Unisinrzbeivegnng in die sein Lande seit-re Pni; sasien werde und nur eines geschickten Führers be dürfe, mn eine >risk- hervorzurufen, erhalten ihre Pestoligunzz durch die Cntdeckiing, dos; in süngster Pg'it be deutende Porrälbe von Wolfen und Poniben in dos Vond eingeschinnggelt l ivorden sind, Tie seitens der Regierung gemoch le Rnstreiigiiiigen. mn dem Tchmng i gel onf den Ctrniid ;n toinmen. sind gros;entheils enolglos geivesen Cine gestern nternoiiimene Ro;;io bot in dessen in zwei Porslodthonserii von Lissobon hnndert Revolver nnd nun zig Klinten zu Toge gefördert ;'lm Pi'ontog langte on-- Poreelono eine verdächtige Pine on, die ons;er halb Lissabons geöisnet ivnrde, ivobei es sich zeigte, dos; sie mit Poniben ge füllt ivor, Cs ivnrde erklärt, dos; srü lier schon viele ähnliche Cislen liier ein getroffen seien, deren Cinschmngge lnng in die Ttodt gelang, Tos (R'rüchl sickert durch, dos; am Rngnst o einer einsamen Ttelle bei Cezinibro. Meilen südlich von Lissabon, ei Segelboot absichtlich zum Ttronde gebrocht ivorden sei, Pon dem Pool seien dann eine Anzahl Pisieii ausgeladen nnd on Land ge bracht ivorden. Tiefe Pisten ver schwanden, die Pebärde brachten je doch nachträglich in Crsohrimg, das; dos Pargo dieses Tegelbootes an? Wossen und Rkniiition bestanden ba be, die von Pelgien ans abgeschickt ivorden waren, Ter „Tncnlo" bat gros;es Ansseben durch eine R'ochricht hervorgernsen. derznsolge dreis;ig nnlängst in Por lngol verhaftete Anarchisten einer gro s;en geheimen Ciesellschoit ongehören. deren Hanptgnorlier in ;'keiv Port ist. während sich in den wichtigste Ttäd ten Cnrova's ;'>iveigniederlossnngen besiiiden. Tiefe Ciesellschost ist in Portugal unter dem Rainen der .Hie feilschest des Schwarzen Pren;es" be konnt, Tie Pönigsinörder Pnissa und Toslo, ivelche bei der Crmordnng des Pönigs Carlos und des Pronprinzen Lniz Philippe geiödtet wurden, soivie viele andere Personen, die nach der That ihre Flucht bewerkstelligten und zu deren Perliastnng Tepeschen noch Paris, London nnd Rem Port obge schickt ivorden sind, gehören der ge nannten C'wsellschoft on, Te r Rnb e n S Te st oine n t s st reit, Poris, 12, August, Tos Cw. richt Hot die Torlegiingen der Lego tore in ver Rnbens'sche Testomenls fache gntgeheis;e, nach denen nnr die onieritonische täerichte für die invol virten piragen zuständig sind, Charles Rubens war in Poris im .Lohre llitii; gestorben und hotte sein Permögen in Höhe von iD.IiIAI.CM zwei New Porler jLrennden, Henrn H, .Lckelheiiner und Lnüa Heidelbach, vermocht, Tie Resse des Perstorbe nen hotten diese Persiignng über dos Crbe mit dem Pegründen angesoch ten, dos; Rubens in Wirklichkeit szran ;ose ivor. Romens Sainiiel Woog, der als junger Mann nach Amerika ging, Tort hatte er sich notiiralisiren lassen, hotte ein Perwögen erworben nnd wor och Frankreich znrückge kehrt, Tie Nesse machten nun geltend, die Hinterlassenschaft sollte noch fron wüschem R'seb getheilt werden, Hr. .Lekelbeimer nnd Liilio Heidelbach Hot ten an-geführt, das; das Rnbens'sche Testament in Amerika abgesas;t und dober da französische nicht an wenbor sei. Wri g li t's e >-s olg r e i cli st e r l g, L e M o n s. jvrankreich, 12, Aug.— tiieslern Abend Hot der Lnftschisser Wilbnr Wright ans Tahton, Tliio, den längsien nnd erfolgreichsten jLlng in der Reihe der hier von ihm borge nominellen Aeroplo Anfsliege voll führt, Cr blieb drei Minuten II Te lniiden in der Luft, Tie 'Maschine innslihr dos jveld drei Rlol mit einer tefte dir repllblikniiische Partei. Prrnntivvrt lichkeit. derselben si>>- erislircnde Ilebelsiönde nd Mischrnnche. Vine o l n. Rebr,, l el, ÜUwnn, Tie visi;ielle Penochrichli;;;; de? Hrn. Willioin Prnon über seine Ronnnolion ;mn deniokroti schen Prösidentschoslo Viondidolen wnrde beute pro;troiill;teiiiösi voll.zo ;;en, Tonsende von Pesncher on-:- ollen Tbeilen der Per, Tlooten woren e und die Tlodt pronate im r!-eslj;eivond. Hunderte von nsloMen iveblen ons den ;lros;e und doe> Hlnbbone- der ..Elk-s" ivor in Rotb-Weis; Plön dekorirt. mit Pildern von Hrn, Prnon i den seeiister, Pcsondere- reich ivor onch dos „V'incoln-Hotel" ;ieschinüekt, wo selbst sich doe- deniolrolische Honptniiorlier befindet, lieber dein Houpt- V'in.ton,; besond sich ein Riesenportroit von Hrn, Prnon, Too NolbbonS wor ebensolle- reich geschmückt nnd in den Fenstern besonden sichPorlroitS von Hrn, Pivon, Tie Rotisi;irnngs Zeremonie ging ons einer groszen. vor dein Tloottckovilol errichteten Tribüne von slotten. ons welcher Titze iür die H indidolen, die P.'itglieder deo R'otisi;irnngs Comite's nnd des 'ckrrongenienls Coinite's. für die Perichterstolter nnd die eingelodenen ausgestellt waren, Tie HH, Prnon nnd >!ern ivnrde in einer ckntsche vom „Lincoln- Hotel" ininilten eines Ttnrmes von o,nbrlrnsen und des Tchivenkens von ons ollen Teilen durch die ooltsbelebten Ttros;en eskortirt, wo eine nnal'sebbare '.Penscheninenge vor der Tribüne versaniinelt ivor. Tie Hechrn'e ivollien lein Cnde nelnneii', ols Prvon und Peru in ckiesellschuft des >c>vnvei iieniTiieldon, des Pkonors W, Proivn nnd der Mitglie der des '.ckrrongenients Comile's die Ti ibüne betroten, Tobold die sellschost ibre eingenommen holte, eröffnete Rormon C, Mock die Perliondlnngeii, indem er den Puter öwlm k>ngent von Tes PkoineS, onssorderte. ei lPeöet ;n 'prechen R'och dem Priester tum Porsiber Clonto vom Roliiiurnngs Comite o die tiieibe nnd liielt eine kurze cknsvroche. i ivelcher er dein Hrn, Proon mittheilte, dos; er obermols v- ii seiner Porlei ;nin k'.mnerlroger onserloren se, Prnon trug dorons seine ;'liiiioliinerede vor. in ivelcher er häufig von Peisollsstnrin unterbro chen ivnrde, -,'lnch Hr, ciern hielt eie kurze einsröche, Roch beendetein Redeottiis telirle die läesellschost in dos Popitol ;nrück, und ein osseiit licher Cinpsong brochle die Rolisizirnngs Ceremonie znm ölbschlns;, Cin um Togesonbrnch obgefenerter Tolnt von l! Pononenschüssen, einer für jeden Tlool, l>otte die Cinleitnng ;n derselben gebildet. Prhau's Rede. Republitauische Heuchelei on den Prolin er gestellt, Pergleich bei der Plotttornien vom deniokroli schen Ttaudpuntl aus, Pritik l tnr'.licher Aeiiszerimgeu Tast's. Repiiblitaiiische Portei neronl Ivortlich für Rc'iszbränche i der Piiudesverwallmig, „„Herr Claylvii nnd meine Herren vom Nolisilalstms Comite: Fch tonn die mir von Firnen otiiziell angebo tene Nominolion nicht oecevtiren, vlme vorlier der denwti mischen Por lei meine gros;;' Perpslichtmig für die mir eriviejene aiistergeivohiiliche Vitire auszudrückeii, R'achdeni ich zweimal vorlier in Campagiic. ivelche mit Niederlagen endeten, Candidal für die Prosidentschon gewesen diu, konn! eine dritte Rominoiion do-> Resnltot ireiivilliner nnd iindeeislns;ter '.vlos; nolnnen der 7tinimnel'er der Portei. nnr durch ivesentlichev und mibe slreill'oree> Woch- liunn in den Prin;i vien nnd der Politik l>erl'einefült worden sein. für welche ich mit einer M'N.w onderer vlente i die Zchronten nelielen vi. To diese P' inuvien nnd diese Politik mir otle voliiiiche Ttöile. ivelche ich veiine, verlielien lioven. so erneuert die Hnt scheidiinn de Rotionol Vsonvent nicht nur meine on diesel den. sonder störkt onch meine '.'ln liönolichkeit on sie, H ine Plotlfor in ist di n d e n d, verde in der nolien ;in!miit eine formellere Antwort on' Hlire Rolinkntion vordereiten und in mei nein '.'lnnolmieschreiben die viin'.eln lieiten der PlolNorm deivrecheii, oenivortin ist e; eine Plottsorni oeilHe so bindend in Temienioen ist. woo sie oiwlösit, o!> m Tem, ivoe- sie ent bölt, Roch der deniolrotisch'n denkt doo 'Poll für sich selbst nnd er ivöblt Peoinle, nm seilte Wünsche ons,;iisiiliren, Tie sind die Tonverone. die Peoniten die Tie ck t-i-. I -I- I- t-I. b-l -I- t -l .-l- Weilverbreitetstc deutsche P Zeitung südlich von X Ncw-Zlork. Nr. ee. Tic Revieren sind Nils eine be stimmte Zeit nd für eine verein barten Loh angestellt, mn zu thun, inas tue Tonveränegethan zu haben ivüniche. iiill' es ans solche Weise zn Ihnn, wie es che Tonveräne verlan gen. Alle Plallsorincn sviegel diese deinotralüche ivider, leine Piallsorm verkündet die Stellung der Porlei in den ichivehenden jzra gen, Pein Peoniler bot das Recht, die ilnn überlragene Autorität zur Cieltendniachmig persönlicher Ansich leo, ivelche den Tliniingehern nicht zur l'ienelmiigimg nntrrbreitet wor den innren, zn nennende. Wenn ein Candidal ons einer Plottsorni nonii irl wird, ivelche ilnn nicht zusagt, so ins', er entweder die Noniinatioii ol'lelmen oder eine Ainendirnng der Plottsorni vorschlagen, steine solche Tilnation eniisrontirt iiidesien stiren Candidalen, denn die Plottsorni, ons ivelcher ich noiiiinirt wnrde, enthält Lüchte-, ivas ich niiszhillige, sondern nnisasit speziell olle gesetzliche >K'- hülse, ivelckie >nii in deii nächsten vier fahrenz sichern liosien köiinen, R e p ii l> l i l o ii i s ch e Heraus ford er n n g oec e P t irt. 7er disiingnirle Herr, ivelcher die repnl'liioni'che Präiideiilschails No ininolion erliielt. sagte in seiner Noti sikalionsrede: „Tie Ttärte der republikanische Ponei in der gegenwärtige Cam pagne begründet sich ons die Tbat ioche, das; wir die Politik vertreten, welche zur Peseitigimg bekannter ;>Hs;bränche. soivie zur Fortdauer der Fieibeit nnd wolwer Prosperität uu erlässticki ist. nnd dos; wir. wie nnsere Plottsorni uiiziveitig erklört. ent schlossen sind, diese Politik beizubc l'olten und weiter auszusühreu," Fi N'ameii der tri oeceptire ich die Herausfo und klage die republikauischrcr. on. dos; sie für olle zur rer Pimdesregieriuig z„ub-. 2R'is;bräche veronlivor sie nicht iin Ttaude i lich nothwendigen R;- setzen, ferner tonn Angabe üverriiiirinii rep>i b l i t a 111 ich e P o rtei üir die nollnvendigeii Res> llärl bat: im Clegeutbeil de! dos; sie oisen nnd notorisch umigeii nd Crivartungeu all;" IF-ortsebuiig siche L. Zeite.)

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2 (Fortsctmng von der I. Seile.) sormer enttäuscht, einerlei, ob diesel ben Temokraten oder Repnblitaner sind. Ter republikanische Eonvent versäumte in so vielen Pnnllen seine Pflicht, daß es der republikanische Eandidat nothwendig fand, seiner Plattform in mehreren wichtigen Einzelnheile Fnsätze zn machen und ans diese Weise die Führer der Par tei, ans deren Eooperation er sich Be Iniss der Eiinührimg von Abhüli? Gesetzen verlassen muß. zn rüsseln. Ta ich in separaten Rede die hanpliächlichen schwebenden Fragen besprechen werde, so werde ich mich zur Feit ans die Hauptfrage bejchrän ken und ans den weittragenden Fweck nnserer Partei, wie dieser Fweck in der Plattform dargelegt ist. Soll das Vo l l berrsch e n Unsere Plattform erklärt, das; die wichtigste aller zur Feil schwebenden Fragen diejenige ist, ob das Volk herrsche soll. Tiefe Frage eonfron tirt uns überall. Es bandelt sich da rinn, ob das Volk seine eigene Regie rung eontroliren und dieselbe zum Schutze seiner Rechte und zur vöide rnng seiner Wohlfahrt benütze, oder ob die Vertreter unrecht gewonnenen Reichthums fortfahren sollen, sich an einem wehrlosen Publikum, geschützt durch nnterlliänige Beamte, ivelche sie durch gewissenlose Methoden der Ration anshalsten, z mästen. Tas ist die Frage, welche durch die von Hrn. Tast erwähnten bekannten Mis; bränche ansgeworsen wird. Tes P r ä s i de n te n A n k l a g e g e gen die P a rt e i. In einer im letzten Januar dem- Eongres; zugeschickten Botschaft redet Präsident Roosevelt von den Angrif fen der Eorporalionen ans die Maß nahmen der Administration zur Ue berwachnng dieser Eorporatione, von ihren Versuchen zur Bekämpfung und Knebelung der Gesetze, von ihrem Bemühcii, die Annahme neuer Gesetze gegen sie zn verhüten, von ihren An feindiingeii aller Terjenigen, welche die Gesetze zn vollstrecken versuchen, von ihrem Trachten nach Abweisung aller gesetzlichen Beschränkungen, nach einer gesetzlichen Freiheit, welche sie in Stand setzen soll. Alles z Ilm, was sie wollen, wenn sie nur Geld genug haben. Welch' eine furchtbare Anklage gegen die Interessen des nn recht gewonnenen Reichthums! Ist die Anklage des Präsidenten gerechtfertigt'/ Und wenn sie es ist, gegen wen war sie gerichtet'/ Richt gegen die demokratische Partei! Herr Tast indossirt die A klag e. Herr Tast erklärt, das; sich die be treffenden Uebelstände in de letzten zehn Jahren eingeschlichen haben. Wie er sagt, „haben während dieser Feit hervorragende und einslnßreiche Mitglieder des Gemeinwesens, ange spornt cnirch finanzielle Erfolge nd darauf erpicht, mehr Reichthümer zn gewinnen, die gewöhnlichen Regeln der geschäftlichen Treue und Ehrlich keit ans de Augen verloren, und die Enthüllungen überVertranensbrüche. über grobe Verletzungen der Anti trnst-Gesetze durch Eorporalionen. über betrügerische Obligationen Einis sionen interstaatlicher Bahnen zur Bereicherung de,- Tirektoren und zur Eonzentrirmig von Eisenbahnen n ter einer einzigen Verwaltung haben das Gewissen des Volkes ansgerüt telt." Während dieser ganzen Feit haben republikanische Beamte die Eretn tivgeschäste der Regierung geleitel, im Kabinet gesessen, den Senat und das Repräsentantenhaus beherrscht und die Bundesgerichte controlirt. Vor vier lahren erklärte die repnbli kanische Partei in ihrer Plattform prahlerischer Weise, das; sie. mii Ans nalnne von zwei lahren, seil >Bi'.n theilweise oder gänzlich in der Eon trole aller Fweige der Bnndesregie rnng war. und daß sich die demvkra tische Partei mir zwei labre kang in der Lage befand, ein Gesetz einznfüh reu oder zn widerrufen. Tie repn blikanische Partei sollte, nachdem sie die Saläre gezogen, die Ehre genos sen und das Ansehen ans ihrer Seite gehabt hat, jeizl auch die Verantwort lichkeit acceptiren! Tie republikanisch e Pa r tei ist verantwortlich. Warum hat man erlaubt, daß sich diese Mißbränche entwickelte'/ Wa rmn wurden sie nicht abgestellt'/ Wenn die bestehenden Gesetze dazu ge nügen, warum sind sie nicht dnrchge >t worden'/ Tie ganze Maschine Bundesregierniig ist in den der republikanischen Partei. Ute setze nothwendig/ Wa dann nicht gemacht wor nnem republikanischen z empfehlen, einem Senat und Reprä in die Empsehlnngen warum verlangt der Eandidat für weitere er thun will, was längst n sein solle/ Kann Herr ..rechen, eifriger in der Ver der Uebelthäter zu sein, als die jetzige Erekulive'/ Kann er eine größere Majorität im Senat wün sche. als seine Partei jetzt bat'/ Braucht er niebr Republikaner im Re Präsentanleiihans oder einen Spre cher mit noch mibeschränkterer Amo ritäl'/ War n in keine Taris R e s o r in Tie intimen Freunde des Präsiden ten haben seil einigen lahren verspro che, das; er die Ungerechtigkeiten des Tarifs angreifen werde. Wir haben Andeutungen, daß Herr Taft gegen die Forderungen der hochbeschützte Industrien starrköpfig sei. Und doch ist der Einfluß der Großproduzenten, die seil M> labren zu den repnblikani scheu Eampagne Fonds beigetragen und die als Belohnung die Tarif Ra ten gemacht haben, groß genug geive sen. eine Tarif Reform zu verhindern. Als die gegenwärtige Eampagne her annahte, erklärten sich der Präsident wie Herr Tast zu Gunsten einer Ta ris Reform, aber sie setzten das Ta Imn der Revision nach der Wahl. Ter Trnck der beschützten Interessen war groß genug, irgend einen Versuch ei er Tarif Resorm vor der Wahl zu vereiteln. Tie Rednktio, die nach der Wahl versprochen wird, ist derart mit Phrasen verklansnlirt. daß Nie maiid die Summe der erwarteten Ta ins Reform im Falle eines republika nischen Erfolges bestimmen lann. Wenn die Vergangenheit ein Maßstab ist. dann wird die republikanische Par tei durch die Eampagne Beilräge der durch Fälle beschützten Interessen so verpflichtet sei, daß sie Partei macht los ist, dem Eande eine wesentliche Erleichterung von der jetzigen Tarif Bürde zu gewähren. War n m kein e Antit r n st Gesehgeb n g Vor einigen lahren wurden dir re pnblitanischeii Führer im Repräsen lantenhans durch die össenlliche Mei innig zur Unterstützung eines Anti Trust Gesetzes genöthigt, das anch die Fnslimmnng des Präsidenten halte; der Senat aber weigerte sich, die Maßregel überhaupt in Betracht zu ziehen, und seitdem ist von der Herr schenden Partei kein Versuch gemacht worden, gesetzliche Abhilfe der Uebel zu sichern. War n in kei n e Eisen b a h n G e setzg e b n n g Feh Jahre lang hat die Fwischen staatliche Handels-Eonnnission um ei ne Erweiterung ihrer Machtbefugnisse gebeten, damit mit Vorzngsratrn ans geräumt werden könnte. Aber ein re pnblikanischer Senat und ein repnbli kanisches Repräsentantenhaus hörten nicht ans das Ansuche. In lllliO wiir de der republikanische Eonvent ange gangen, die Forderung ach einer Ei senbahn Gesetzgebung gutzuheißen, aber die Platsorm enthielt kenn Wort darüber. Anch in llkUl verpflichtete sich der Eonvent nicht für eine Abstel lung der Mißbränche. Als der Präsi dent schließlich gesetzliche Maßnahmen empfahl, nahm er seine Anregung ans der demokratischen Platsorm und halte mehr Unterstützung von den Temokraten, als von den Republika nein. Tie Republikaner im Senat lehnten verschiedene Amendements des Senators Ea Follette. welche die Fwi schenstaatliche Handels Eommissioii wünschte und die von den Temokraten i unterstützt wurden, entschieden ab. Eines dieser Amendements antorisirte die Feststellung de? Werthes der Ei senbahiirii. TieseS Amendement ivnr de nicht blos durch den Senat abge lehnt, sondern wurde anch ans dem letzten republikanischen Rational Eon vent zurückgewiesen, und der repnbli kanische Eandidat hat mm versucht, seine Partei von den Folgen zu retten, indem er sich in beschränktem Maße zu (Künsten einer Feststellung der Werthe der Eisenbahnen erklärt hat. Tie Verwäss e r n ii g von Aktie ii. Herr Tast beschwert sich über die Aktien Verwässern;; der Eisenbahnen, zur ungesetzlichen Bereicherung der Tirektoren und zum Flveck. die Eon trole von Eisenbahnen unter einer Pei tum; zn conzentriren. Tie Beschwer de ist begründet. Aber mit einem Präsidenten, der das Uebel andeutet, und einem republikanischen Eongres;, es zu eorrigiren. finden wir, das; nichts zum Schutze des Publikums gethan worden ist. Warum? Mein (Kegner hat mich durch sein Geständ ruß von der Nothwendigkeit eines Be weises enthoben; er giebt die .Zustän de zu und kann nicht Verbindern, daß Schlüsse daran? gezogen werden. Kein Fweifel, daß eine große Mebr heit der Wähler der republikanischen Partei die bedauerliche 'Tage einsehen, Ivelche Herr Tast beschreibt. Sie er kennen. das; die Massen mir wenig Einslns; ans die Gesetzgebung wie am die Adininistratioii haben, und sick sangen an. die Ursache zu begreisen. Während einer Generalion hat die re publikanische Partei ihre Eampagne Fonds von den Psründnern der Spe zial Gesetzgebungen erhalten. Als Ge gengabe wurde Privilegien gewährt sür das Geld, das beigesteuert wurde, mn die Wahlen zu corrimipireii. Was kann erwartet werden, wenn die ofsi- Ter Teiitschc Eurrcspviideiit, Baltimore, Md., Tviuicrstng, den 1.ß Anglist l!X>8 zielte Autorität den Reprä'enlanten T'erer übertragen wird, die ei st die .Kriegsmiltel liefern und sich dann; ans den Taschen der Steuerzahler wieder bezahlt machen'/ Fast e n in de r Wüst e not li w eudi g. Solange die repnblit,mische Partei am Ruder bleibt, ist sie machtlos, sich zu regeneriren. Sie kann die llntba ten in hoben Krejien nicht angreifen, olme viele ihrer prominenten Milglie der zu entehren; sie braucht deshalb iFpiale statt das Tperationsmesser. Ihre Ilebeltliäter sehen jeden repnbli kanische Sieg als eine Indossirnng ihres Thun und Treibens an und dro hen der Partei mit einer Niederlage, wenn man sie nicht gewähren lassen will. Richt bis die Partei eine Feit lang in der Wüste gefaslet hat, wer den die republikanischen Führer ler neu, öffentliche Fragen vom Stand punkte der Maßen zu betrachten. Wenn die Parteiführer weil von ihrer Heimalh weg und nicht in fortwäh render Fühlung mit ihren Wählern sind, werden ihre Augen durch fort währende Partei Eriolge geblendet gegen die 'Roth des Voltes. Sie wer de taub gegen die Schreie des Elends. P üblizit ,ät i n Bez u g an s Eamp a g n e B eitr äg e. Es ist ein Versuch gemacht worden, durch Gesetzgebung die Verössentli chnng der Eampagne Beilräge zu er zwingen, aber die republikanischen Führer habe selbst Angesichts eines erzürnten Voltes sich geweigert, ihre Fnslimnnmg zu einem Gesetze zu ge ben. welches ehrliche Wahlen bezweckt. Als die Angelegenheit kürzlich in der Rational Eonvention zur Sprache kam, wurde ein Antrag, ein solches Versprechen in die Platsorm auszu nehmen. mit 88 gegen l'l Stimmen verworfen. Auch liier wurde Herr Tast gezwungen, sür seine Eonvention Abbitte zu leisten und sich zu (Knusten eines Publizität? Gesehes zu erklären, lind wenn Sie dennoch lesen, was er darüber zu sagen hat. so finden Sie, daß dasselbe der Situation bei Wei tem nicht entspricht. Er sagt; „Im Falle ich zum Präsidenten er wählt werde, so werde ich im Eongres; mit jeder Hossnnng ans Erfolg dahin Wirten, daß ei Geseh aiigenoimnen wird, daß eine Eiste der Wahl Eonlri lnitionen, welche Eomile'n und Ean didaten bei einer Wabl von Eongres; Mitgliedern erhallen, sowie bei ande ren Wahlen, ivelche inner der luris- Vitium des Eongresses stehen, in ei nem Bundes Bürean eingereicht wer den muß." Ich will ihn nicht in Verlegenheit bringen durch eine Frage, woraus er denn eigentlich seine Hossnnng ans Erfolg basirti es kann sicherlich nicht die Ernnithigmig sein, ivelche er von republikanischen Parteiführern erhal len hat. Es genügt, zu sagen, daß, äills seine Hoffnungen sich verwirtli che sollten falls er. trotz der entge gengeselzlen Handlung seiner Eonven tion, wirtlich die Annahme des von ihm befürworteten Gesehes durchsetzen sollte, die? doch nur theilweise Abhilfe schaffen würde. Er hat die demokrati sche Platsorm gelesen; nicht nur seine Sprache, sondern anch der augen scheinliche-Furcht Fnsland, in dem er sich befindet, zeigen, das; er dieselbe sehr sorgsältig sindirl hat. Er hatte sogar die Handlmigsiveise des demo kratischen Rational Eomites vor Au gen. ivelche diese Platsorm interpre lirte und anwandle, und trotzdem ver steht er sich nicht dazu, zu erklären, das; er Veröffentlichung der Eonlri bntionen vor der Wahl empsiehlt. Selbstredend, es befriedigt eine natür liche Rengierde, ansznsindeu, wie eine Wahl erkauft wurde, wenn anch die Kenntnis; zu spät kommt, um noch von Ruhen zu sei; aber warum soll te das Volk im Tnnkel gehalten wer den. bis die Wahl vorüber ist'/ Wa rinn sollte man mit dem Verschließe der Thüre so lange warten, bis das Pferd fort ist'/ E i n e W abl i st eine öfs e n t liche A n g e l e g e n h e i t. Eine Wahl ist eine Angelegenheit öffentlicher Ratnr. Tas Volk, wel ches sein Recht zur Auswahl seiner Tiener und zur Enlscheivimg über die Bahnen, ivelche eingeschlagen iverden sollen, ausübt, geht am Wahllage zu den verschiedenen Wahllokalen und giebt dort seinen Willen zu Protokoll. Welche Entschuldigung läßt sich sin de, die Ratnr der am Wert besind liche Einflüsse geheim zu halten'/ Wenn ein Mann, der pekuniär daran interessirt ist, „die Eontrole der Bali neu in einer Hand zu eonzentriren", eine große Summe snbsrribirt, mn vas Wtihl Resultat zu beeinflussen, warum sollte sein Antheil an der Eampagne solange verheimlicht wer den. bis er die Beamte sich verpslich tet gemacht hat'/ Wenn ein Trust- Magnat lj!l>>K.tXl answendet. politi sche Freunde zu einem Amte zu er wählen, zu dem .Zwecke, eine feindliche Gesetzgebung zu verhindern, warum sollte diese Thatsache solange ein Gr beimniß bleiben, bis seine Freunde ihre offiziellen Stellungen sicher in Händen haben'/ Tieses ist keine neue Frage; es ist eine Frage, weiche die revublikain scheu Parteiführer vollkommen ver stellen eine Frage, wel-.be der re pnblikanische Eandidat ündirt hat; und gleichwohl weigert ei ücb sich zu Gimpen der unumgänglich nolhwen digen Gesetzgebung zu erlläien. näm lich der, welche Tessenlli'lkeil vor der Wahl verlangt. T e in okrati s cli e 's! n ilei v e r sPricht Tessentli cli t e i t. Wie kann das Volk bonen. z re gieren, wenn es vor der Wabl nicht erfahren kann, was die lanbsüchligen Interessen ihitü'/ Tie demokratische Partei begegnet dem Problem ehrlich und nintlüg. Sie sagt; „Wir verpflichten die deinolialische Partei ans die Tnrchöringimg eines Gesehes, welches Eorporanoiien ver bietet, zu einem Eampagne Fonds bei zutragen, und Individuen verbietet, eine Summe beizusteuern, ivelche über ein angemessenes Marimni hinausgeht, und welches weiter be summt, das; alle solche Beilräge, wel che ein bestimmtes Minimum über schreiten, vor der Wahl veröffentlicht werden müssen." Tas demokratische Rational Eoinite schickte sich unverzüglich an. diese Planke zu interpretiren und in An wendung zu bringen, indem sie be kannt gab, das; keine Eontrilmlione von Eorporatione angenommen wer den würden, das; kein Individuum mehr als PlO.lllU beisteuern dürfe und das; alle Beiträge von mehr als vor der Wahl veröffentlicht wer den würden; und zwar sollten die, welche vor dem lk>. Tklober eingehen, an oder vor diesem Talinn. die später eingegangenen am Enipsangstage be kannt gegeben iverden; und keine Eontribntioiien sollen innerhalb drei Tagen vor der Wahl aiigenoimnen werden. Tie Ausgaben sind nach der Wahl zu veröffentlichen. Tas ist ein Plan, der vollkommen und wirksam ist. r w ä h l n n g der S e n a t o r e n d n r ch d a s V o l k. Rächst der korrupte Verwendung von Geld ist die gegenwärtige Me thode sür dir Erwähln,; der Bun des Senatoren sür die Behinderung von Reformen hauptsächlich vrrant wortlich zu halten. Für Hundert Jahre nach Annahme der Verfassung wurde das Verlangen nach Erwäh Inn,; der Senatoren durch das Volk, wenn dasselbe anch einen stetig stär ter werdenden Ansdincl land, denoch nicht zum herrschenden Volksgesühl. Ein Amendement zur Ecmsüunwn wurde von Feit z Feil empfohlen die Angelegenheit war in einigen Staaten mehr oder weniger distnlirt worden; aber die Bewegung war noch nicht ans einem Punkte angelangt. Ivo es in einer Masziiabme des Eon grosses seinen Ausdruck fand. Im ö>V Eongresie indessen wurde ein Be schlus; durch ein Hans Eomile ein berichtet. in welchem die nothwendige Amendirnng der Verfassung vorge schlagen wurde; und dieser Beschluß passirle das Haus mit einem Volum, welches nahezu einstimmig war. Im Gl. Eongresie wurde eine ähnliche Re solulion einberichtet und von dem Re präjenlanlenhanse angenommen. Ter k-v'. wie der Eongres; waren demo kralisch. Al ein Resultat der Wabl von GUI gewannen die Republikaner die Eonlrole über das Hans und im I. Eongrejse starb der Gesetzes Vor schlag in den Händen des Eomile's. Mit dem Fortschreiten der .Zeit jedoch wnch das Verlangen unter dem Vol ke. bis es einen republikanischen Eon gres; zwang, dem von den Temokra ten gegebenen Beispiele zu folgen, und von da an erklärte sich ein republika inscher Eongres; nach dem andern zu Günne der Maßnahme. Staat ans Staat haben diese Resorm indossirl. bis heute sich nahezu zwei Tritte! al ter Staaten sür dieselbe erklärt ha ben. Ter Bundes Senat indessen widersetzte sich in schamloser und an maßender Weise der Annahme der! Resolution, ungeachtet dessen, das; die! Slinnngeber der Per. Staaten die selbe mit überwättigender Majorität verlangen, lind diese Weigerung ist umso bezeichnender, wenn man be denkt. das; eine Anzahl vonTenaloren ihre Erwähln,; den Groß Eorpora lion-s Interessen verdanken. Tret demolratische Rational Platsormen die von IIXII und ll'lidi verlangen ausdrücklich eine Aende rung der Eonslilntioit, welche dieWabl der Senatoren in die Hände derWäh ler legt; und der Vorschlag ist von einer Anzahl der klAA'cren Parteien indosürt worden; nbc'r noch bat sich keine republikanische Rational Eon vention gesunden, welche willig ge wesen wäre, die Sache des Volkes in dieser Angelegenheit zu vertreten. Tie Frage wurde ignorirt von der re publianischen Rational Eonvenlion in l'Nlili; sie wurde ignorirt in und in IIV wurde der Vorschlag ausdrücklich zurückgewiesen, denn die lürzlich stattgehabte republikanische Rational Eonvention verwarf mit einer Slimmenzahl von 8(!(! gegen 1l l die Planke, welche die Erwäh lnng der Senatoren durch das Volk indossirl und dieses gcsMah in der Eonvenlion. ivelche Hrn. Tast nomi nirtr. wobei nur wenige Telegaten aus seinem eigenen Staate sür jene Plante stimmten. Persöiilich e R e i g n n g ii i ch t hin r e i ch e n d. In seiner Ratifikation-:' Rede sagte der republikanische Eandidat, als er von der Wahl der Senatoren durch das Volt spricht; „Ich bin persönlich geneigt, diesen Vorschlag zu begüusti gen, aber derselbe ist wohl kaum als eine Partei Frage anzusehen." Was ist nöthig, diese Angelegenheil zu ei er Partei Frage zu machen Wenn die demolratische Eonventio einen Vorschlag mit eiiislimmigem Votum indossirl und die republikanische Eon vention denselben mit einem Votum 7 zu l verwirst, wird derselbe nicht zu einem„lssne" zwischen beiden Par teien'/ Hr. Tast kann nicht diese Frage von der politischen Arena lnnwegbrin gen. indem er eine persönliche Rei gnng gegenüber der demokratischen Stellungnahme ausdrückt. Seil med reren lahren ist er mit der Verwal tung verbunden. Was hat er je ge sagt oder gethan, diese Frage vor das Publikum zu bringen'/ Welchen En thnsiasmus bat er gezeigt, in dem Versuche, den Senat zu resormiren'/ Welchen Einslns; könnte er zu (Bin sie einer Reform ausüben, welche seine Partei in ihrer Eoiwention os sen und bekanntermaßen verdammt hat und mit welcher er nur durch eine beiläufig ausgedrückte persoiilicheßei gnng verknüpst ist'/ TiePforl e z n weite re n R e f o rme n. „Soll da.- Volk Regiere'/" Jede resormirciide Masziiabme nationalen Eharakters iiins; dem Panzerhand schuh des Senats begegnen. Ter Prä sidenl mag persönlich einer Reform wohlgesinnt sein; das Unterhaus mag zu derselben seine Fusliinninng ge ben; aber solange sich der Senat der Reform widersetzt, ins; das Polt war ten. Ter Präsident mag ein Volks Verlangen beachten, das Hans mag sich der össenllichen Meinung beugen; aber solange der Senat Trvh bietet, ist die Regierung des Volkes geschla gen. Tie demokratische Platsorm bezeichnet die Erwähln,; der Sena teren durch das Volt sehr richtig als „die Pforte zu weiteren nationale Reformen." Sollen wir die Pforte offnen, oder sollen vir den wachtha benden Interesse erlauben, durch die Eontrole dieses Fweiges der Bundes Oegislatnr den Weg zu versperren'/ Tnrch einen Sieg der demokratischen Partei und nur durch einen solche lann das Voll die Wahl der Sena loren durch das Volt erreiche. Tie lleineren Parteien tönuen diese Re formen nicht erzwingen die repnbli kanische Partei ist unter ihrer gegen wärtige Teilung derselben durchaus seindlicl^gesinnt; aber die demokrali sche Partei vertritt dieselbe und bat! dieselbe offen verlangt. "Alls ich! zum Präsidenten gewählt werden soll s le, werden die. welche mit mir ans dem Ticket erwählt werden, gleich mir ans diese Resorm verpslichtet sein und ich werde gleich nach meiner Amtseinsülirnng den Eongrcß in an Berordentlicher Sitzung znsanmienbe rusen und von demselben unter An dereiii die Erfüllung dieses Platsorm Gelübdes verlangen. Ha n S Re g eln despoti s ch. Tas dritte Mittel, welches zur Un terdrüclung des Voltswillens ge braucht wird, ist in den sür das Re präsentantenhans geltenden Regeln zu finden. Unsere Platsorm sülirt ans, das; „das Repräsentantenhaus von den Vätern der Evnslitnlion da zu bestimmt war. den Voltszweig un lerer Regierung zu bilden, dem Pol teswilleii Unterthan," und fügte hin Tas Repräsentantenhaus, wie es während der lebten Jahre von der s republikanischen Partei eontrolirt wurde, hat ansgebört. eine berathen de und gesetzgeberische.Körperschaft zu sein, wie es die Mehrzahl der Mit olieder verlangt, sondern ist unter die inibedingte Herrschast des Sprechers gerathen, welcher vollkommene Eon irole über die Tebatten und die Ge selzgebnng bat. Mit Staunen haben wir wahrge ommen. das; der volksthümliche ;!>veig nnserer Bundes Regierung Imlslos geworden ist, m entweder G.'setzesiiias'.liahmrn, welche von dem Volke gewünscht werden, in Erwä gung zu ziehe oder dieselben anzn nehmen. Tie Reform Republikaner sind im lalle sie in der Minorität sind, ebenso hiilflo? eine Abstimmung über eine Maßnahme zu erlangen, als die Temokrateii. In der lebten Sitzung des Eongresses befand sich ein be trächtliches Element in der republika nische Partei, welches der Ablmlfs- Gesetzgebung günnig gesinnt war. Al lein die Führer der Partei miterdrück- len die Bestrebungen dieser seilte und zwangen eine Majorität, sich ei ner gut organisirten Minorität zu unterwerfen. Anstatt, das; der repn blilanische Rational Eonvent diesen Agriff ans die Vollsregiernng ta delte, verherrlichte er denselben und uominirte z Präsidentschaft-:'- und Vice Präsidenlschasts Eandidaten Männer, welche theilweise sür diese ,Zustände im Repräsenlanlenhanse verantwortlich sind. Unsere Partei verlangt, das; das Repräsentanten bans abermals eine berathende Kör perschaft wird, ivelche von einer Mehr heit der Repräsentanten des Voltes und nicht vom Sprecher conlrolirl wird, und ivelche sich verpslichtet, sol cheGeschästsregeln anzunehmen, durch die die Mehrzahl der Mitglieder im Stande ist, seine Berathungen nach Belieben zu führen und die Gesetzge bnng zu eontroliren. Soll das Volk regieren Es kann dieses nicht thun, ausgenommen eS eontrolirt da? Repräsentantenhaus n. das; es durch seine Vertreter im Re präseiitanlenhaus seinen Wünschen Ausdruck verleiht. Tie repnblikani sehe Partei ist den jeht im Hanse üb liehen Methoden verschrieben, die de mokratische Partei dagegen hat sich Verpflichtet, die Regeln des Reprä sentanlenhanses so umzuändern, das; der Volkszweig der Bundesregierung mit den Idee' derjenigen überein stimmt, ivelche die Eoiistitntion ab sah,ten und unsere Regierung grün deten. Ande r e Fr ag e n w erden sPä terbesp r o ch e n. „Soll das Voll regieren':"' Ich wiederhole, das; dieses in nnsererPlat form die vorherrschende Frage ist und im Verlause der Eampagne werde ich Anlas; nehmen, noch mehrmals ans dieselbe einzugehen; den wenn wir anch die Schutzzoll Frage, die Trust Frage, die Eisenbahn Frage. die Bank Frage. die Arbeiter Frage, die Frage des Imperialisinns, die Entivickelmig der Wasserwege und viele andere der wichtigen Probleme, die ihrer Kösung harren, in Erwä gung haben, finden wir. das; hinler seder derselben die Frage verborgen ist, ob die Regierung mir ein Ge schäfts Antheil von Eorpvrationen ist. die um Gefälligkeit nachsuchen, oder ob sie ein Instrument in den Händen des Voltes ist, um das Ge meinwohl zu fördern. Tie demokratische Partei hat das F n t r a u e n v c r d i en t. Wenn die Stimmgeber mit dem Hiecord der republikanischen Partei und seiuerGeschästsführung zufrieden ist, tonnen ivir nicht sür in eine Ver ändern,; der Administration iiachsn che. Wenn aber die Stimmgeber empsiiiden. das; das Volk als Ganzes zu wenig Einslns; in der Ausübung der Regiermigsgewalt hat. wen es sieht, das; gros;e Eombinatione von Kapital die Rechte der Massen beein Nächtigt haben, und die Regierung dazu mischranchtrii. um sich einen im gebührlichen Theil des prodnzirteii Reichthums anzueignen, dann haben ivir ein Recht, eine Wahrsprnch ge ge die republikanische und sür die demokratische Partei zu erwarten; denn unsere Partei hat Niederlagen gewagt, sa. Riederlagen erlitten, in dem iie versuchte, das Volksgewissen ausznrütlel und jenes Erwachen herbei zu führen, von dem Hr. Tast gesprochen hat. Rur Tiejenigen sind der Führer schast gros;en Sache würdig, ivelche willens sind, mit derselben zu sterben und die demokratische Partei hat ihre Würdigkeit bewiesen, indem sie sich weigerte, ihren Sieg dadurch zu erringen, indem sie das Voll de nen auslieferte, welche es ausbeuteten. In diesem Kampfe zwischen Temokra tie ans der einen Seite und Pluto tralie aus der anderen geht die demo tralische Partei von dem Standpunkt der Gleichberechtigung aus, und sie wünscht die Opposition derer, welche die Politik dazu benutzen, um spezielle! Privilegien nndVergünsligmigen von der Regierung zu erlangen. Tie de motratische Partei schuldigt die blilanische Partei a dem Fort schritt der Ration zu hemmen, woge gen nur die demokratische Partei als Bollwerk ausgeslellt iverden kann, nicht durch die Glückseligkeit etlicher Prwilegirter. sondern durch dasWohl ergehen und den Fortschritt des mittleren Mannes. Tie demokrat: sche Partei bestätigt, das; sie in dieser Eampagne die einzige Partei ist, Ivel che eine Aussicht ans Erfolg bat, ivel che sür eine gerechte Regierung ein sieht, sowie iür eine gleichmäszigeVer lheilnng der Frischte des Fleißes. Temokratische P a r t c i V e r theidiger von ehrliche m R eichthu in. Wir tonnen gewärtig sei, das; die lenigem, welche durch das Geseh ge stöhlen haben und sich durch politi schen Einslns; vor Strafe geschäht haben, versuchen werden, falsche Fra- neu auszuwerfen und „himmlische Gewänder" anzuthun. um ihre schlech teu Zwecke zu verbergen, allein sie können nicht länger trügen. Tie de mokratische Partei ist nicht dir Fein diu einer legitimen Industrie ader von ehrlichem Reicht!,nun Im (Ke gentheil; sie ist eine Freundin der Industrie und der strauiuie Bescknitzer jener' Reichtlnuns, welcher im Tiensle der menschlichen (Gesellschaft steht. Tie deniekratische (Gesellschaft trachtet nicht danach, alle Eorporalionen zu anihiliren; sie beharrt nur ans dein Standpunkt. das; tvenn eine Regie rung Eorporatione schasst, sie die Ge U'alt liabe ins;, dieselben zn regnli reu und zu eantraliren, und das', es nicht erlaubt sein sollte, das; eineEvr poration sich in ein Monopol ver ivandelt. sicherlich sollten ivir die Kooperation aller legitimen (ser porationen in unserem Persnche ha ben. dar (Geschäft und die Industrie vor jenem Odinni zu schützen. ivelches gesetzliche (Kombinationen von Kapi tal. wenn dieselben nicht gehemmt iverden, demselben ausladen. Nur durch Trennung des Guten von dem Posen taun das Gute geschützt iver den. ich t R e volnti o svnd e r u !li e s o r m atio n. Tie demokratische Partei wiinscht leine Revolution, sonder Resorma tion. und ich brauche die Kenner der Peellgefchühie uicl,l besonders daraus ansmerljam zu machen, das; die.(in reu am mildesten sind, wenn sie sofort angewandt werden; das; ferner sie je doch schlimmer werden, je länger mit ibrer Anwendung geivartet wird. Blntvergistnng tan heute durch die Amputation einer- Fingers gehemmt iverden, morgen tostet dieselbe einen Arm und iibermorgen ein Menschen leben. So taun anch wegen der Uebel, die dasselbe im Verlause der Feit anrichten taun, dar- (Kjst nicht rasch genug mis dem politischen .Kör per entfernt iverden. Taf; Mißbrän che lierrschen, ivelche beseitigt werden müsse, izeben selbst die Republikaner zu. das; die Partei nicht sälin; ist, die selben zu beseitigen, bat sich während der lebten zehn Satire gezecht. Ick, habe solcher- .Ziilranen sowohl in die Intelligenz, alr- in de Patriotismus der- Voller-, das; ich nicht im Zweifel bin, sallr- dasselbe die gerechten Re formen, welche nnsere Partei im An ge hat. bereitwilligst aceeptirt, ehe alr> er- dar beständige Wachsthum der be siebenden Mihbräuche duldet und da durch dar- Eüind viel radikaleren, piel draslischeren Maßnahmen zutreibt. T a s I deal u n s e r e r P a r t eß Tie Platsorm unserer Partei schließt mit einer kurzen Schilderung der- Ideals unserer Partei. Tieselbe begünstigt eine solche Verwaltung der Regierung, welche soweit sie menschli che Weisheit es ermöglicht, dafür bürgt, das; jeder Vürger von der Ge jellschaft eine Vergütung erhält, wel che seinen 'Veitrag zu der Wohlfahrt der menschlichen Gesellschaft gleich lammt. Regierungen sind in dem Maszstabe gut, in welchem sie jedem Mitgliede der menschlichen Gesellschaft, soweit es Regiernngen lon neu, eine entsprechen de Vergütung sür persönliche Ver dienste sichern. T a s göttliche G e seh der V e l o h ii (es gibt ein göttliches Geseh sür Velohnmigen. Als uns der Schöpser die Erde gab, mit ihrem fruchtbare Vöde, ihrem warmen Soiiiienschein, ihrem Regen und ihrer Feuchtigkeit, rief er. als ob seine Stimme wieTvn er aus den Wollen käme: „Gehe hin und arheite und je nach TeinemFleis; und Teiner Klugheit sollst T -be zahlt verde." Rur da, Ivo Gewalt und -Vinterlist oder eine Regierung dieses Geseh ausgehoben bat, hat ein andercs Geseh bestanden, lim die Re giernng an dieses Geseh zu hallen, sollte das Fiel der Staatsmänner sei, und leine Partei kann eine höhere Mission haben, als dasselbe zur Wir! lichleit zu gestalte, wo immer dieße giernng gesehlich vor sich geht. G e iv chtigkei ts ii r A l l e. Indem ich die Thatsache aerkene, das; ich sür meine Rvininatioii den Massen der deniol ratischen Partei ge geniiber verpslichtet bin. und das; mei ne Wahl, wem! sie überhaupt erfolgt, von den ngelausle und unkänsli che Stimmgebern des anierikani sche Voltes herrühren ms;, verspre che ich. das; im Frille ich mit den Ver antwortlichleiten dieses hohen Amtes betraut werde, meine ganze Fähigkeit dem einzigen Fiele widmen werde, einer Regierung, in welcher das Voll regiert, Regierung, welche Allen Gerechtigkeit widerfahren läs;t, und ivelche jedem einzelnen den größten Muth z gros;em und dauernden Streben verleiht, indem jedem jener Theil des Erlöses seiner Arbeit gesi chert ist. in welchem Theil des Wein beiges er anch arbeite möge, oder welcher Beschäftigung, Prosessiou oder welchem Berns er sich widmen möge.

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Ans Teutschland. Prcs,-Evimeninrc über die Znsain inenkuiist in Hrirdrichslivs. Meiniiiigen gehen weit anseinander. Ein Besuch des englischen kä nigspaares in Berlin in IIXXI. Protest gegen Vorschlag, die Zeppelin-Gelder einein Kurato rium zur Verivoltimg zu über weisen. Ein Besuch des Kron prinzen Wilhelm bei dem Erfin der. Schulschiff „Hreya's" Be such in amerikanischen Gewässern. Mehr Opfer der Katastrophe in der Tudweiler-Zeche. B erli n. 12. Angnst. Tie hiesi gen Blätter geben in herzlichem Ton gehaltene Eoinnientare der englische Prelle über die Begegnung zwischen Kaiser Wilhelm und König Edward ans Schlosz Hriedrichshof in der aus führlichsten Weise wieder. Sie fügen den freundlichen Stimmen aber die Bemerkung hinzu: trotzdem die Hni tiative zn der Ziisammenknnst vom König Edward aiisgegange sei, wür de es verfehlt sein, übertrieben ohti mistische Holgerungen sür das sernere politische Verhältnis; zwischen Teutsch land und England daraus z ziehe. Tie vvn englischer Seite ausgehenden Mahnungen, Frieden und Hrennd schast ausrecht zn erhalten, würden wahrscheinlich auch diesmal die in England herrschende antideutsche Stimmung nicht abändern. Tas „Tageblatt" erklärt, es theile die Ansicht einiger Londoner Zeitun gen, das; König Edward und Kaiser Wilhelm die Hrage der Marine Pro gramnic erörtert haben. Es habe in der That von einer „gntnnterrichteten Quelle" erfahren, dasz. dies der Hatt gewesen sei. Seit Monaten hat gerüchtweise ver lautet, das; die deutsche Regierung Grvfchritannien Vorschläge betreffs eines Nebcreinkvniinens mache diirs te, welches-die Aufrechterhaltung ei ner verbältniszinäszigen Marinestärte zum Zweck haben sollte. Toch ist eine Bestätigung ausgeblieben, und in verantwortlichen kreise wird dem Gerücht kein Glauben geschenkt. Besuch in Berlin in IIG. Ter Eronberger Eorresvondrnt des „Tageblattes" meldet, es sei zwischen dem Kaiser und dem König verein bart. das; König Edward in Bcglri tnng der Königin Alexandra Ansangs des Hahres ltttt! einen offiziellen Be such in Berlin abstattet. Ter gleiche Eorrespondent theilt fer ner mit. dasz die Souveräne die Lage in der Türkei besprochen und höchst zufriedenstellende Ergebnisse erzielt hätte. Tie R hede r E v n fer e n z in Pari s. Ter „Norddeutsche Lloyd" deinen tirt die von Paris ausgegangene Mel dung. das; die Eonferenz von Vertre tern der Schisssgesellschaiten, welche letzte Woche dort unter dem Porsitz seines Generaldirektors Wiegand tag te, wegen Meinungsverschiedenheiten über den italienischen Passagier-Ver kehr auseinander gegange sei. Ten, Teinenti wird hinzugefügt, das; die Verhandlungen ans der Eonscrenz ei nen durchaus befriedigenden Verlaus genominc hätten. Alle Vertreter seien gerade über den Punkt einig ge wesen. das; die Passagier Raten mit den italienischen Linien besprochen und eine Vereinbarung getroffen wer den sollte. Tie Vertagung bis Ende Angnst sei auf Ersuchen der italieni schen Linien beschlossen worden, in z einer angemessenen Prüfung der verschiedenen Vorschläge hinreichend i ,Zeit z gewähren. Kein Kuratorium für Zep> pe l i fon d s. Mit einmüthiger, flammender Ent rüstung wird von der gesaminten Presse der vvn dem Generaldirektor der Allgemeine Elcltrizitäts-Gesell schast. Geheiinratb Rathenaii, dem Kaiser gemachte Vorschlag zurückge wiesen. dasz die sür den Grasen Zep pelin anfgebrachte Spende durch ein .Kuratorium verwaltet uud verwendet werde. Alis das Entschiedenste wird dagegen protestirt, das; dem Graie welcher sein eigenes großes Vermögen für sein Lebenswerk ge opfert. 'eine derartige Kränkung zu gefügt werde, indem er geradezu nn tcr knratell gestellt iveroeii würde. Tie Blätter zerzausen die von Rathe naii für seine Anregung geltend ge machten Gründe, das; z. B. dem Gra fen Zeppelin etwas 'Menschliches zu stoßen könnte und durch die Einsetz nng eines Kilratorinms die Hortsetz. ung seines Werkes sicher gestellt sein würde, sowie das; andere Luftschiff Er perimente gleichfalls durch die Ratio ualspcnde gefördert werden sollten, als fadenscheinig und kleinlich und verleihen der Zuversicht Ausdruck, daß

jener Lorschlag von maspgehender Stelle auch nicht einen Augenblick ernslbast in Envägnng gezogen wer de. Rathen isl selbst Tirektoe einer Lnslschiffahrts-Gcsellschaft und Mit glied des Aero-Elnbs. Wie nicht anders zn erwarten ivar, bat die Kunde von dem Kuratoriums Plan in Hricdrichshafen tiesgehende Berstinimnng hervorgerufen. Bom Grasen Zeppelin wie von seiner Um gehung würde eine Berücksichtigung des Rathenau'schen Vorschlags als ein klares Mispraueiisvotnm ansgesaszl werden. Ans;er Geldsendungen hat übrigens Graf Zeppelin Unmengen erlesener Weine, Cigarren. Spezerei Waaren, ja sogar Krawatten und an dere schöne Tinge erhalten. Kronprinz Wilhelm, der Protektor des Reichs Eomites, welches sich die Anfhringiing eines grossen Honds snr den Grasen Zeppelin angelegen sein läs;t, hesuchte gestern den lülmen Lnftschisfer in HriedrichShnsen. Es wird gehofft, das; bei dieser Gelegen heit alle Schwierigkeiten hinwegge räumt wurden, weiche der Tispositio über die Spende seitens des Grasen iin Wege stehen wögen. M ilitäris ch e Lerwe n d n n g de r Z e ppeliic Lnst s chis le. Tas „Militär-Wochenblatt" schreibt in seiner nenesien Rümmer über die militärische Berwcndharkeit der Luft schisse vom Zeppelin Tnp. Tas fach niännische Organ erklärt, die Brnnch barkeit sei erwiesen. Luftschiff Nr. 1 habe mit einer einzigen Gasladnw.'z Bedeutendes geleistet, indem es eine Strecke von Kilometern zurückleg te. Tas entspreche einer Habet von Metz nach Paris und zurück. Ein sol cher Aktionsradius genüge den strate gischen Anforderungen. Tie bei Of senbach erfolgte Landmig des Luit schisses habe in sehr wesentlichem Ma s;e die Häbigkeit, an einer genau be stimmten Stelle eine Landung zn be wertstelligen, bewiesen. Tie Lustschis fe vom Zeppelin Typ seien snr die Hernanstlärnng am geeignetsten. Hür die Nabansklärititg seien die starren Systeme besser. Wird diplomatisch erle digt. Wie von massgebender Seile gemel det. wird der Havarie-Hall des Schul krenzers „Hrena", ivelcher den Hischer Schooner „Riaggie und Man" sechzig Meile van Halifar, N. S., bei dich lein Nebel in de Grund bohrte, ans diplonintischeni Wege erledigt werden, nachdem der amtliche Bericht des Eommandaiiten des Schisses einge gangen ist. Tie „Hreva" wird längeren Anfeilt halt in Häsen der 'Tier. Staaten neh men. wie es vani Reichs-Marineantt bereits im vergangenen Mai angeord et worden war. Hhren Verletzungen er le ck e ii. Zwei der Bergleute, welche bei der gestrigen Erplosion schlagender Wet ter in der Tudweiler Grube, Kreis Saarbrücken, schwer verbrannt wur den. sind ihren 'Verletzungen erlegen, und die Zahl der Todten ist hiermit ans lä gestiegen. Tie Tudweiler Grube ist ein Staatskohlenwerk. Ein Vertreter der Regierung hat sich da her verweilt an Ort und Stelle be geben und ist nun mit der Leitung ei er Untersuchung beschäftigt. „Weisikiivpeii" bei Ex-Pnslvr. Poughke e p s i c, N.-;)., 12. Angnst. Eine Schaar Männer, die sich die Kopse mit weihen Tücher iiinbültt hatten, zogen Nachts vor das in Pine Plains gelegene Wohnhaus der Hrau Hrauk Hvsted. Tas Haus wurde mit Eiern beworfen und die Vorhalle mit Theer übergössen und init Hedern geschmückt. Tie Hran und der Rev. Marvi Hacobs, der kürzlich sein Amt als Seelsorger einer Baptisten Genieiiide verlor, weil er als „Elk" thätig war und im Ver stcheriings-Ageitt ist, erwarteten die Männer, mit Pistolen hewosinet, aber es kam zu keinen Rencontre. Wie der Er-Paslor sagt, haben seineHeinde in Pine Plains die Teinonstratio angezettelt. Hran Hnsted's Gatte, ein Minen-Promoter, weilt zr Zeit i Mexiko. Schwarze Verbrecher mich ans frric Hnpen Norfolk. Va., 12. Angnst. Tie zwei Neger, deren Verbrechen ge stellt einen solchen Sturm von Auf regung in Portsmanth und hier er regten. befinden sich heute Vormittag noch aus freien Hüs;en. und die Be Hörde scheint ihre Spuren verloren zu haben. Einer der Neger, dessen Name nicht bekannt ist, verübte ein namenloses Verbrechen an der 72- jährige Hran Albert Powell, und der andere. Namens Strong, erschos; den Polizisten Winnindger. als ihn derselbe wegen Mrszhandliliig seiner Ehefrau zn verhaften versuchte. -Trei Eoinpagnien Miliz waren während der vergangenen Nacht im Tienst. um ein Lvnchgericht im Halle der Verhaf- tiing der Verbrecher zu verhüten und die Ruhe zu bewahren. Ter Teutsche Corrcspondeiit, Baltimore, Md., Toiinerstiig, den 13. August IIIKK Nach rassischem Master. Zilsniilmenriitt des iiencii persischen Pnrlniiicntc am 1 1. November. Abgeordneten Wahlen am 11. Sep Witwer. Hrennd'ih.ists-Temon siratiem der 'Bevölkerung von Teheran vor der russische Ew sandtschatk. Hnteressante Eni hiilliiiigen in der Untersuchung über revolutionäre Umtriehe in Kroatien, Bosnien und Süd Um gar. König Prter von Scr bien und sein Solm als Theilneh mer an einem Eomplol gegen Teslreich. P e t e r s h n r g. 12. Angnst. Ei er hier veröffentlichten Svezialdepe sehe ans Petersburg zufolge hat der Schah von Porsien drm russischen Eie sandten Härtung die Absicht augeküu digt, Abgeordueh'nwahleii am l l September abballeu zu lassru uud das neue Parlament auf deu l l. Novem ber eiuzuberuseii. Tas neue Wahl System ist mich russischem Muswr ein gerichtet und umsaszt klasseuverlre tuug. Tas Parlaiuriit soll elieusalls nach rnsstschein Muster organisirt und die Halste der Mitglieder soll rrnannt welken. Tie Bevölkerung von Teheran setzte heute zur Anerkennung des' Eintre tens des Ciesandte Hartwig für das Parlament eine srenndschaslliche Te monslration vor der russischen Ele sandtschaft in Scene. Eine B elgrad e r Bers äi w ö rii ii g ge g e n Oesl r e i ch. Wien, t 2. Angnst. Tic vor etwa Wochensrisi von der Staatsan waltschaft in der kroatüchen Haupt stadt Agram begonnene llnwi'snchnng wegen der Umtriebe der südslavischen revolntwniiren Organisation in kroa tien, Bosnien und Süd Ungarn ninmnt imgehenre Tiinensionrn an. Tie Agrawer Bebördcn haben eine weit verzweigte, vom Bolgrader Hof ansgeliendo Berschwörimg gegen Test reich-Ungarii aufgedeckt. Tie Ha'.- !nchiingen, welche in verschiedenen kroatischen Trten vorgenoimnen wor den sind, haben höchst helasiendes '.ämeriai für die Wühlarbeit des ser bischen Hofes geliefert. Es sind an verschiedenen Stätten gebcime Wassendevots ansgedeckt worden. Zugleich ergaben die behörd lichen Erntillelnngen derart gravire de Anhaltspunkte gegen eine Reibe von Personen, dasz viele Berhaslnn gen vvrgenvninw wurden. Tas Per sahreu. welches mit der wegen Hoch verraths eingeleiielen llntersitchnng gegen zivei serbische Mitgliedce des Abgeordnetenhanses des ungarische Reichstages, N'.uiiens Bttdasawlse witsch und Preditschewitsch. seinen Ansang ahm, erregt ungemeines Aussehe. Tie Beiden galten als die Hanvlrädelssührer der Berschwörimg, welche nichts Eleringcres bezweckte, als die Anstiftung einer Revolution in Kroatien. Bosnien und Süd Un garn. Ter weiteren Entwickelung wird mit gröszler Spannung entge ge gesehen. Ta der Belgrader Hos erwwscnerniaszen in die Assaire ver wickelt ist, dürste die liieiige Regie rnng init ernste Borstellnngen nicht lange an sich warten lassen, die nach allgemeinem Tasürhalte den Eon sliklskeim in sich tragen. Kön i g P eter le ngn e t. Lond o n. 12. Angnst. Naslilsch, welcher der Hantpzeuge in dein im Hnni zu Eeltinje verhandelten Bvm ben Prozesz war, durch dessen sensa lianelle Enlhüllmigen mich .Kronprinz Eieorg von Serbien in eine Bersckiwö rnng gegen Montenegro verwickelt erschien, hat ein Buch verösientlichl. Hn diese! beschuldigt er den König Peter vvn Serbien, an dem Bomben- Evmplvt zur Anstilgnng der uwnle ncgrinischen Tnnaslie belbeiligl grwe sei, zu sein. Er erklärt, das Ziel dee Berschwörimg sei gewesen. Mvnte negro und die slawischen Provinzen Oestreich Ungarn's unter das ser biiche Szepter zn bringen. Seinen Enthüllungen sind zahlreiche Berhai tniigen in Ervatien gefolgt. König Peter telegraphirte an den serbischen Brrlreter in Lvndvii. dasz alle von Nastitsch bei'in Prozesz. wie i in seinem Buche bezüglich des Königs von Serbien und Montenegro s ge machten Angaben Lügen und ebenso ab'nrd, wie lächerlich seien. Eine ans Wien hier eingetroffene Tepesche meldet, dasz NasliUcb m Agram unter der Anklage des Hoch verraths verhaftet ies und das; M'as fenverhasllingen dort und anderwärts fortdauern. Herner heiszt es in der Tepeiche. das; die gesammte Behörde einer kleinen Stadt an der bosnüchen Grenze in Gewahrsam genommen ivorden sei.. Ne u e Gewaltl l, a l e n in ;>N a e e don e n. A t h e n. 12. Augii'i Eine ofsi i ziöse Auslassung wird sei verönen! licht, laut welcher die bulgarüchen Comite' ihre aaren in Blace donien wiedir begonnen haben. Es werde Einzelheiten über verüluedene Alle des Comite's geliefert, dazu an gethan. die friedlichen Berbäliniise zu stören, welche eintraten, als die lür fischen Nevojntionäre siegreich waren, Tie Kundgebung be'agl vecb. das; bi! lere käiiipse zwischen de Türken und den christlichen Nationalitäten die z Holge sein ipürden, Heis a. juchhe i f a, did el d u in dei! Aukl a n d, Neuseeland 12, Aug. Tas Prachtwetler hüll an Tie Hesllichkeiten für die Tifiziere und Mannschasteii der aineritanische Hlotte tragen ein noch enthnsiaslüche res Clopräge. als man vor der An lnnst .rwartet hätte, Anctland ist voll von Neuseeländern, die aus den Provinzen angelangt sind, Ter Ewuvernenr von Neuseeland. Lord Pluuket, gab einen glänzenden Clalaball im Negiernngs t'lebäude zu Ehreu Admiral Sperrn's und der Tfsiziere der Hlotle. Weil über EXI tztäste waren anwesend, nnler diesen; s Bice Admiral Sir Nichard Poore, Commandant des britischen Eleschwa ü ders in Australien; die amerikanischen n l'X'schwader Commandanten Adnii rat Sperrn, Admiral Emorn und Ad s miral Wainwrighl; Sir Hoseph d Ward, der Premier von Neuseeland; t der Manor von Auctland, äix.> Kalo nialbeamle und ä>x> Bürger, e Während die amerikanischen Lisi ziere im Negierungsgebände verweil s ten, wurden die Seeleule in Nanch Conzerten in den verschiedenen Mn silballen von Anctland ittiierhalten, Arine n i e r blei be n z u H a u s e. Tisli s, >2. August. Tie ar meniiche Hiihrer im Kaukasus be mühen sich, die Hlulh der Ausivande rung miih Amerita zu hemmen, und d versnihen auch, ihre Landsleute, die, lim Bersolgungen zu entgehen, aus der Türkei ausgewandert sind, zur s Nüäkehr nach Armenien zu vcran lassen, lieber tausend Armenier, die e sich in Batntn abgesammelt hatten, j unt Tampser nach Amerika zu neh men. haben ihre Pläne ausgegeben, seit die türkische Berfasstmg prokla- mir! ist, und machen von der Erlanv liis; des SultanS. nach der Türkei zu s rückzntelirbn. ElebraNch.' Ot n ili a tu e r'k t .etwa s. To l i 0,. >2. Augpst. Hn einem im „Hochi peröfsentlichten Hnlerview schreibt tilräs Tknma die gegemvärti ge amerikanifche Erpansionspolitik zur See dem plöbticheu Aussteigen Hapan's zur Bedeiilung einer Welt macht zu. Tas Hnlerview sag: an ei er Stelle; „Wenn man nach den nach hier ge meldeten fragmentarischen Reden des Präsidenten Roosevell urtheilt, so ist der Schills; nicht schwer, das; die Ber mehrnng der Hlotte der Ber. Staa ten im Pacific gegen Hapan gerichtet s ist." Elras Tkuma ziveifelt allerdings da ran, das; Präsident Roosevelt lange noch die öffentliche Meinung in Anw rika bestimmen werde. Ans rntseblicher Lage gerettet. Stadt Meri l o. 12. Angnst.— Sechs von den achtzehn Clriihen Ar heitern, welche vor fünf Zagen durch einen Einsturz in der St. eröll liegt zwischen ihnen und dem Leben. lßirnge und Ailiiuiivbile verbrannt. Chieag o. 12. Angnst. lieber Txi Automobile und Tarieabs wurden heule bei der Einincherimg des ein siöikigen tß'bäudes Nr. 171 I7I>M Hiidiana Avenue, welches von E. A. Coeii de Eo. als th.irage eingenvniinen ivar. zerstört. Tas Heuer entstand durch eine Erplosion und verbreitete sich so rasch, das; das lhebäude bei der Ankunft der Lö'chmannschaft schon fast in Asche verwandelt war. Ter Ciesammtverlust wird ans !jlä,ixxi ge'chäht. Missiuiri's schönste. Mädchen begeht Selbstmord. Kansas Eiln. Mo., 12. Aug. Tie 17 Hahre alte M.irn Williams, die im letzten Hrühsabr bei einem von i iner St. Louiser Zeitung veranstal- teten Wettvewerb als das schönste Mädchen von Misionri preisgekrönt wurde, hat sich mit aarbolsäiire ver giftet, weil ihre Eitern die geplante Heirath der Toct i r nicht zugeben, sondern sie uacp einer Anstalt senden wollten. Es lieiszl. das; dem Mädchen in nächster Zeil eine Erbschaft von PlöMt) zufallen sollte. s Harrn Thaw bniikervit rrklürt. Piltobnrg. Pa.. 12. Angnst. Harrn ,C, 7ba,v ivnrde nenle von W. A. Blair, dem Ae'erenlen im Banlerotteersaliren, sormell Hanl' rott ertlärt. Ciin Bersammlimg der i'slänbiger nnis; innerhalb Tagen statlsinden. und man wird versuchen. Thaw zur Betiieilignng an dieser Bersammlnüg hierher ;n bringen. Alle Mahnaamen in dem Banle rotrsallo deinen aii. das; Tbaw und seine Anwälte die Absicht hege, die Anaire den Aew chorter tverichten ;n eiitgeheii und eine Berhandlnng über die vs rage der Aurechiiimgosäbigleit Tliaw'o in de Pittobnrger (herichlen ;n erzwingen. Hiesige Juristen ertlä reu, die CLänbiger hälleii oin geieh licheo A'echl. die llisies;nng der Cnt scheidnng der- Aeserenlen Blair von den Bnndeogerichl m ;n sordern. weil Tliaw wahnsinnig erklärt ivorden ist, Tie srrage über Thaw'eisle;',;n stand würde alsdann vor da>> Bundes Tisiriltsgeriibt gelangen, und dieses würde ;n entscheiden haben, ob Thaw berechtigt ist. im Bankerottversahren vorzugehen. Teutscher .zviiriialist gestorben. L ineol n, A'ebr., 12. Anglist. Cwslav Adolf Cbmener. Redakteur der „Lincoln sireie Presse." früher in Cliieago. B.ilwanlee und ilioihester. A'. ch.. thätig, ist soeben in seiner hie sigen Wohiinng gestorben. Tampfer i„ de Clruiid gebohrt. Rocheste r, R, 12. August scher ist die Nachricht eingetroffen, das; der Tampfer „Kingston" mit dem .zwischen Charlotte und Ter Breeze verkehrenden Tampfer „Tita nia" um 11l i'.li gestern Abend colli dirle. und das; der letztere Tampfer zwei Minute nach dem Zusammen stos; gesnnken ist Tie Collision ereig nete sich an der Cinsahrt zu Charlotte Harber. soweit man weis;, sind leine Menschenleben verloren gegan gen. Ter Tampser „Kingston" war mit Passagieren überfüllt, während die „Titania" nur 1ä Passagiere an Bord hatte. nsraii Webb schuldig befunden. Chicago, 12. August. Zran Alice L. Webb, geschiedene tchailin des Millionär Tabaetshändlers Bro die L. Tuke. ipiirde heute übersähet, die Eigenthümer des„e sängnisiliast. Millionär veriinglückk. P r ovid e n e e, N. 12. Aug C- Bionlgomerli Zears, ein junger Bostoner 'Millionär, welcher in der lebten Nach! durch einen Automobil Unfall zwiichen Apponaug und Nor wood schwer verlebt wurde, ist heute früh gestorben. Bland i Parkersbiirg. Par I e r bnr g. W.-Ba., 12. Angnsi. Tie Ziibrik der „West Birginia Beneer and Toor C 0.," das Etablissement der „Parkersburg Zee Co." zwölf Wohnhäuser und ein Theil der über den Ohio führende Brücke der „Baltimore und Thw Bahn" wurden heute durch ,Teuer zer stört. Man schöbt den Borlnsi ans sslAo.lUiil, Ter ganze südliche Stadt theil schwebte eine Zeit lang in Cie fahr der Birnichtung. Selbstiiivldvcrsiich in Holge von Che wirre. T e s M oine S, Ha.. 12. August. Zred. M, C. Choate New- Bark, dessen sensationelle Bersuche. die Tbbnt über seine kleine Tochter zu erwirken, gestern in, Tislriktsgericht miszlange. uiaihte heute früh eine Selbstmordversuch, indem er sich eine Ader am linke Arme durchschnitt. Er ivnrde nach dem Bureau seines Schwagers Tr. Lambert, bei welchem sich seine Hrau aushält, gebracht, und der Arzt bemühte sich, das Leben des Selbstmord Eandidaten zu retten. Mehr Waldbrände. Tand P o i t. Hdaho. 12. Aug, Tas Slädiwen Kootenai ist lebte Nacht durch einen Waldbrand zerstört worden und das benachbarte Sand t Point schwebt heute in groszer Clefahr, Kootenai hatte will Bewohner, wäh rend dießevölkernng von Sand Poin! aus KlUtl Seelen besteht. Tie grvs;e Sägemühle der „Humberd Lumber Co." bei kootenai, welche PBXt.lXltl kostete, ist ebenfalls in Hlainmen auf gegangen. 'Bei einer .Kessel Erplosion. in den Anlagen der „Breakwater Eon slrnction ilc Engineering Co." in lyuilford, Eon., ist der Italiener Cliovanni Angelino aus der Stelle ge tödtet und Marimo Belto lebensge jährlich verleht worden. Selbstmord im Gefängnis!. 'N eiv Avr k. I-, Augnst. Wii liam Schensli. Ivelcher sich unter einer Mordanllage i> Beooklvner Rav niondstraszcn Gefängnis; befand. be ging lienie früh in seiner Zelle Selbst niord. indem er sich mit seine Hose irügecn erbängle, Ee halte Anna; kockonstt erschösse, weil sie seie .Hetratitsantrag zurückwies. und er ivnndete William kusian. ivelcher il! noch dem 'Verbrechen verfolgte, so! schlver durch eine Schiis;. dos; er bin e wenigen Stunden slarb. Ter Topveimörder Inn sich da? Lebe, während die Ablösung der Wache voll zogen ivnrde, Selbstmord eines dciitsche Veteranen. St. L o n i s, IL, August. Mit einem alte, mit Silber eingelegte Revolver. den er im deulich iranzösi sehen kriege getragen, hat der 7l Halire alle Ferdinand Conrad, der seil 2st Halirev hier ansässig war. sei eni Leven ein Ende gemacht, Co rad war des Taseivs überdrüssig. weil er vei seinem Hove Alter leine Be sehäsligilng mehr jinde tonnle. Verkrachte i'lruve Gcsellicknttt. Sali s v r, N C,, IL, August Tie „Gold Hill Eopper Co," i Gold Hill, Rowav Connt, ist ant Crsliche ihrer 'New Z.'sorter Gläubi ger in die Hände von B. B. Miller voll liier als R.'asseverivalter iiverge gange. Tie Gesellsthast ist init isz.st.tttttt.lliXl tapitalisirt und Habre lalig als eine der reichste Berg van Clesellschafte im Tiiden helrachtet worden. Ter Hanvtglänviger nlid sriihere h-räsident der t'lesellschast hat eine szordernng von islAäL.tltU) an die Crsellschast. Keine L hiihcrill> seh >l g. No a ot e, Va., 12. August. Ter tniglich von der Leitung der „Norsoll und Western Vahngesell schalt" ihren Angestellten gemachte Borschlag einer allgemeine Lolniher avsehnng ans dem gan;en Balmneh ist von den Angestellten sasl stimmen einhellig niedergeslinimt ivorden. Tie Barscher der verschiedenen Arbeiter Bervindnnge kamen hierher und übergaben der Balingeseiischast die Antwort ans den Borschlag. Ter Prä sidenl der Bahn. L. C. Johnson, er llärle den Leuten, die Bahngeiell scha't werde einenßorschlag der Lohn heraubsehilng nicht wieder machen. Ali'.eigeii für eurvpiiische Tchiil Aiigeigeil. Eaton Handels-Schule, Baltimore Knoineso C. H. Aoilmiii, Präsident. Ätr on o r s College, adler'S H Ttratton Hniidrlo Collcgc Alv'ild )>risteli-s'chllli?, i l,!. ~.u>,r. 2„>>!Morr, Ittristc Schule, Marhlaud. Tailbstliluiiitil Tchulc College os Pliusieiliiw niid Ziirgev' vs Biiltiiiwir, Md. Saraiaga r, r. V. Rechtsanwälte. 'Hcnr!) A. Ulrich, Teutscher Rechtsanwalt. tvclo sicher angelegt. T>>ii> ch Hohannsen, Tcltt,ile üi cchtsanwälte, C. .1: P. Karl A M. Ocholt? ?ln gkaft. Psaiidlcihcr Anzcigcil. H. Znlubes Comp., Pfandleiher, Nr. --levlisnt tlunil.w.lall Tic Ilutcrsnchuug R KknNi>? U>liv atlolv' deutscher Opltler, Stutzer, c jloro au Sil. 3

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4 Der Deutsche Korrespondent erscheint jeden Tag im Jahre. Nr. 413, Lst-Baltimorc-Ttrasje. C. 6 P.*31?3 St. Paul. Maryland 1739 Conrtland. Eigenthümer E. Vatne, Wohnung: E. 4c P. Telephon, ISVO Madison—X. elchbttssührer lk. Hrln, Wovnung: E. P. Telephon, 121 W, Walbrool. >genlur für Washington und Distrikt a: Wm. Hannemann, It!t!> Marlo-Str., N.-W. Tügltih nvgove tdurch Trüger besorgt 12VLc. Tägltihr und eonniagi>.Vogavr lzahtvar Nmh dem uoiande pro Jahr igt onutagV-AnSgave, pro Jahr t ü Da vefte und bllllgfte veutlthe Blatt In den Ott,et- und Südstaaien. Ttinnersing, de 13. August I3UK. Acht Sriien. Herr Bnian's Nvtisilntions Rede. Tie Aineritaner find wunderliche Käuze. Fedes Kind in den Vereinig je Staaten weis;, das; die Herren Brhan und Tast die von den Eonven len der beiden grosten Parteien erto ,-enc Präsidentschafts Eandidaten sind, lind die beiden Eandidaten wisse es erst recht. Tlmt nichts. müssen durch ei Eomite noch einmal speziell von ihrer 'R'ominalioii insor mirt iverden. Tas ist allhergebrach ter Braucki und daran wird sestgehal te. fand diese Eereniome in Lincoln stall: Herr Brnan wurde os siziell in Kennlnis; geseht, das; er Präsidentschafts Eandidat der demo kralischen Parlei des Landes fei. Herr Brunn hielt bei dieser Gelegen Veit eine Rede, die an anderer Stelle dijes Blattes in ihrem Wortlaute wiedergegeben ist. Er erklärt, nach dein er der demokratische Partei sär die Ebre dankt, nach zwei Rieder lagep ein drittes Mal zum Eandida ten ertoren worden z sci, an erster Stelle sei volles Einverständnis; mit dem Geist, wie dem Buchstaben der Plattform ans und betont spe ziell. das; sie ihm im Fülle der Er wählnng bindend sein werde. Tas Voll wähle Beamte, damit sie seine Wimiche aiunibren. Herr Brnan ivill es also anders geNalten haben, ast es di' republikanische Parlei seil Fall reu gemacht bat: m Hanplpunlte der Plattform bat sie sich ach de Wahlen nicht mehr gekümmert. Selbstverständlich lässt sich Herr Brnan die GelcgenNeit nicht entgehen, der Gegenpartei und ihrem Eand! Daten einige derbe Wahrheiten zu sa gen. Er erklärt klipp und klar, das; die republikanische Partei sär dlle Miszbränche und llebelstände in der Bundesregierung veranlwortlich sei, das; sich die republitanische Plattform sür nothwendige Reformen erkläre und die Partei unvermögend sei. noth wendige Reformen durchziisiihrev Teswegen habe es der republikanische Eandidat sär nöthig geHalle, die Plaltsorin zu ergänzen. Tie demo kralische Plattform stellt obenan: Tas Volk soll seine Regierung contro lircii, soll selbst regieren, nicht aber die Vertreter des räuberischen Reich thiims, Herr Brnan citirl eine Stelle aus der Fauuar Bolscban des Präsi deute, in der aus die Gefahre auf mertsam gemacht wird, mil denen die grosze Vermögen erworben wer de. Herr Tast gesteht zn, das; sich diese Uebel über zehn Fahre hinge schleppt hätte, das; die Ueberlrel gen der Anlitrnst Gesetze, die Ver Wässerung der Aktien n. a. begangen worden sind. Tafür trägt aber die republikanische Partei die Veranlivor timg. und sie ist die ganze steit am Ruder gewesen. Sie hat die Eni Wickelung der llebelstände gewähren lassen. Warm fordert sie jetzt mehr st,est sür Elinas, >vas schon lange ge lhan sein sollte? Herr Brnan meist daraus bin, das; eine Tarif Revision versprochen worden sei, aber der Ei flus; der Fabrikanten, die seit Fab ren zu den repiihlitanischen Eaw pagne-Fonds beigesleuerl und dann ihre Tarifsätze gemacbl. habe die Re vision verhindert. Fefst wolle man nach der Wahl revidire. aber ma habe die Resorm so verllaiisiilirt. das; Niemand den Umfang einer Revision durch die Republikaner benrlbeile könne. Räch der Vergaiigenbeil zu iniheile, sei überhaupt keine mesenl liche Erleichterung von der Parlei zu erwarten. Warum keine Anlitrusi Gesetzgebung trotz der Empfehlung des Präsidenten und der stnslimmimg i>rs Repräsentantenhauses? fragt Herr Brnan: warum keine Eisenbahn Gesetzgebung, trotzdem sie der Präsi deut wünschte? Weil es der Senat nicht wollte. Und aus dem letzte republikanische Eouveut ist die For deruiig, den Werth der Eisenbahnen festzustellen, zurückgewiesen worden. Tiie Verwüsseiung von Aktien zur Ve- reichernng der Tirekloren wird von Hrn. Tast betlagl. .Grr Bryan fragt: Warm ist nichts dagegen geschehen, da die Repnl'likaner doch die geseh gehende und ansähe,ide t'stivall hal ten? Tie demvkralüche Partei ist für die Verössentlichnng der Eam pagne e'Bilräge eingelrelen. Ans dem repnhlikanischen Eonvent mar man mit gegen !t Stimmen dagegen. Tie Temokraten Häven sich aus ihren drei lebten Eonvenlen für die Ermäv liing der BnndestSenaloren o,,iK> das 801 l erklärt. Tas 801 l wünscht sie. Ter repiihlikanifche Senat hat sie verworsen, und ans dem lehten Eonvent wurde der 'Antrag mit KG! gegen 111 Stimmen verwarfen. Ter Präsident mag eineßesvrm wünschen, das Repräsentantenhaus mag ihm zustimmen. Sv lange der Senat irobt, ist die Vvlksregierimg geschla gen. Rur durch einen demvtratifchen Sieg kann das Vvlk die papilläre Er ivähimig der Senalvren erhalten. Tiefe Partei ist darauf verpslichtet. Herr Brnan lritisirt scharf die Nie Ihvden des Sprechers im Repräsen lanlrnhaus, die jetzt von dem Svre cher geübt meiden und es fertig vrin ge, das; eine Majvrität van einer gut vrganifirlen Minvrilät beherrscht wird. Soll das 801 l regieren? Tas ist für Hrn. Bryan die wichtigste Frage. Wenn die 'Bürger der An ficht sind, das; sie zu wenig Einstiis; in Tingen der Regierung haben, das; die gios;e Kapitals Eombinationen die Rechte der Massen beeinträchligen, I dann hat die Temotraste das Recht, s ein Verdikt gegen die republikanische Partei zu erwarte. Es ist ein Kampf zwischen Temokralie und Plntokratie, der ansziisechlen ist. Tie demokrati sche Parlei verlheidigt den ehrlich er ivorbenen Reichlhimi. Sie ist keine Feindin der gesetzliche Fndnslrie'n, will nicht alle Eorporalionen ansrot ten: aber sie verlangl eine Reguli rmig derselhen. will keine Vereinst gnng Ri'onopole und gesetzlosen Eorporalionen. Keine wirthjchaftliche Revolution, sondern nothwendige n. gesunde Reformen, damit jeder Bür ger den Lohn erhält, der ihm gebührt. Gerecht ig teil stst Herr Bryan hat mit klarem Blick die Schäden aufgedeckt, die unter der republikanischen Herrschaft eingerissen sind und deren Abstellung netlimen dig ist. Seine Rede sohle voll jedem Bürger nicht blos; gelesen, sondern Mich überdacht werden. Ueber andere Probleme wird sich Herr 'Brnan in seinem Annahme Schreiben ausspre che. Tns Verhältnis, England's z„ Tciilschlttiid, >inr; ehe König Edward seine Fahrt nach Marienbad angetreten und ans der Reise mit seinen! läster lichen Resse eine Aussprache auf Schlos; Friedrichshof balle, haben sich zwei englische Minister, Sir Edward Greil, der Staatssekretär des Aes;e ren. und der Schahkanzler Llopd George über das Verhältnis; Eng land's zu Teutschland ausgesprochen. Sir Edward Gre sprach im eng tische Unterlimise und fährte aus, eS sei durchaus nicht wmstchenswerth. das; gewisse Kreise des Landes di.' Meinung verbreiten, als vb das stiel der englischen Pvlitik die Fsvlinmg Tenstchkand's sei. Ebensa nnerwnnscht 'ei es. wenn man in denlschen Kreiselt glaube, das; dies der Fall sei. Tie Geiiihle zweier grvster Völler mögen ihrem Grade ach vvn Fahr z Fahr wechseln, wer aber die Geschichte der letzlen zwanzig Fahre überblickt, wird zugeben wüsten, das; die Haltung England's der Erreichung guter Be ziehungen nicht widerstrebte. Früher war eine beständige Reibung zwischen England und Frankreich oder Eng land und Riiszland vorbanden. Fn den letzten Fahre haben wir lieber einkänste mit diese beiden Mächten erreicht, durch welche Reibungen, so wie eine iär den Friedeil bestehende Gefahr befestigt wurden. Es ist kei neswegs nsere Politik, unseren Frenndschaslen eine feindliche Spitze gegen eine andere Macht zu geben. Aber wir müsse srei sein, diese Frenndjchaflen einzugehen, Rachdem wir sie abgeschlossen Häven, hin ich Will!lis, die weiteste t'taranlie zu hie ten. das; wir sie zu unserem eigene Vortheil und den, des anderen Lan des benutzen, aber wir wollen ihren Vortheil nichl dazu verwende, um Feindschaft zwischen miserew Freund und.einem andere Lande zu säen, noch ist es unser stiel, irgend eine andere Macht zu isolire. Seitdem man von Fsoliruiig gesprochen hat, ist es nur angemessen, daran zu erin ern. das; Teutschland zwei Verbnn dete hat, und das; wir weder dieses Bündnis; mit scheelen Blicken hetrach tet. noch gemeint haben, das; es ge gen uns gerichtet sei. Es erislirt also nicht der geringste Grund, anzuneh men. das; das stiel nd die Ursache dieser Al'tommeii die Fsoliruiig Teulschlaiid's gegenüber irgend einer anderen Macht wäre. Also keine Fsoliruiig Teutsch lgiid's. Tie Absicht, die össentliche Ter Teutsche Eorrespoiideiit, Baltimore, Md., Tüersng, dc >3. August 1338 Meinung in Teutschland gn dernin gen, ist ja lal'enLivei ili, allein es tomnit nicht allein ans die der Regierung an, sondern auch a> die des Voiles, lind fehlere iil nun einmal in England nicht denlsch srenndlich. Schalita',ler George sagte in einer Rede: „Während mir fried lich niil Teutschland Handel treiben und beide Länder aus der Arbeit des andere Ruhen ziehen, bauen mir in gleicher :jeit Schüfe und organischen die Armee. Es giebt Männer bei uns in bedeutender Stellung und von gros'.er Erfahrung, die völlig nn ter dein Eindrucke stehen, das: Teutsch land die Absicht habe, uns anzngrei fen. Es giebt üente in Tenüchland, welche in gleichet Weise davon über zeugt sind, das; mir im Begriffe sind, sie zu überfallen. Ans dieser Fnrchl vor einander bewaffnen wir uns und stürzen uns in eben diesen Eonslitt, vor dem wir uns Beide fürchten." Thatsache sei, das; beide Länder ein ander lürchteten und sich gegenseitig Absichten unterschieben, die grundlos sind. Tas einzig Wirkliche bei Alle dem seien die Uosien. Man frage oft, meSbalb Teutschland England siirch te. Aber man möge sich erinnern, das; es England war, das damit anfing. Ter Minister schlaf;, es sei beklagens werlh, das; zwei grosze fortschrittliche 'Tänder, wie Teutschland und Eng land, nicht im Stande sein sollten, ein gutes Einvernehmen zwischen sich herzustellen. Wenn wir es mit Frant reich, Riis'.land und den Bereinigten Staate fertig gebracht haben, wa rm fällte mir es nichl mit Tenüch land können? Tb die Reden der beiden englischen Staatsmänner wohl wirken werden? Ei n Ve r trete r des Holz Trusts, der jehl in den White Mann tains die Vernichtung der Wälder in Agriff genommen hol, erllärt eh nisch: „Unsere Eorporalion hat lein persönliches Interesse an der Wohl fahrt des Staates Rem Hampshire. Wir sehen in der Ahholznng der White Mountains eine Gelegenheit, Govinn zu ziehen. Ralnrschönheiten kümmern uns nicht. Was an Holz iverthooll ist, wird gefällt. Mit der Erhaltung unserer Wälder hapert's demnach noch sehr. Wer hat dich, du schöner Wald? heip.t's im üiede. Und die Anlworl ist: Ter Trust hat dich. st noerl ä s j! ge s wird über die Aussprache, welche Uönig Edward und Kaiser Wilhelm in Friedrichshoi hei Eronherg gepflogen, noch nicht ge meldet. Ta müssen sär manche stei timgen die hetannten „gulnnterrichte ten Tnellen" wieder herhalten für l Rachrichten, die man sich in den Re daklionszimmern ans den Fingern ge sogen hal. Tie englische Presse spricht sich scher die Monarchen Begegnung freundlich und herzlich ans n. mahnt, Frieden und Fremidschast ausrecht zu i erhallen. Wie lange, und der Wind weht in der englischen Presse wieder aus einem anderen tWche. W e n di e gestr i g e n Na ch richten ans Wien richtig sind, und es scheint so dann trägt sich König Peter von Serhirn mit dem Gedan ten, sein ständchen durch Kroatien, Bosnien, Süd Ungarn und Montrne gro zu arrondiren. 'Armer Peter! Mit den hochfliegendrn Pläne isl's nichts. Oestreich klopft ihm ans die Finger. Im „E a m p Taft" in Geor gia liegen ;nr Feit etwa Mann Bundes und Miliz Soldaten zu Ma növerzivecken. Ta wird natürlich ge trmiten, wenn auch nur alkoholfreie Getränte und „Rear Beer", aber selbst das schien dein Scheinst des Eonntlfs bedenklich stir die Moral der.Krieger, und so erschien er an der Spipe seiner Mannen und icblos', sämmtliche Trink lokale. Was dir Soldaten dazu ge sagt hahen. Lässt sich hier, nicht gut wiedergeben. e r E i se n ba h n R, a g n a t E. H. Harrnnan, der dadurch beson ders bekannt wurde, das; er im Fahre IllUl ans Ersuchen des Präsidenten Roosevelt Äiü Tausend Tollars für dessen Walilfond cmshrachte, ivodurch. wie er erklärte, im Staate Rem Borr 7>>,ol>ü Stimmen von der einen ans die andere Seite gezogen wurden, die ser selbe Harrimaii hat sich über die Stellung der Präsidentschafts Ean didaten zu den Eisrnhalm-Kapitalisten ausgelassen. Harrimcm erklärte in trockenen Worten, das; eS für die Ei jenbalmen des Landes ganz glrichgül tig sei, oh Täst oder Brnan envähst würde. Tie Stellimg der repiihlika ischen wie der demokratischen Partei zu den Eisenbahnen sei identisch. Tie General Tirettion der Badische Staats-Balmen hat dem Landtage eine endgültige Vor lage üher den llmdan der Wiesentval Balm für elektrische Betrieh zugehen lasten. Ter erforderliche Strom soll einem ;n erhaltenden Rheiiikrafimerke! zwischen Schaffhaiisen und Basel ein Nammen werden. Tas hadische Ländle hat reiche Wasserkräfte, aber verhält iiisziiiäs'.i.l Meiitacl an u.'s llinwandliing des Tamn'iiiü.e. i'tlnschi.'ii iviirdc iil der .seil gechie' Lrsitarnisse dringe. Zchmuck. Aiinir Maiglieriie Rvsenttml. Fohaiina Bittiiri. Eriiiiierniig Cenüter. Baltimore Ccuiciery. M. Ccmetrry. Lorralne. !.u!,wn Trust bicviiudcs," Eharics uns aaurtic. Ctras/t. (.ujait.lJ.TKS) Fol! Herwig cH Tvh, Joseph I. Herr, l.'cichelideslnttcr no Einbalsamirrr. Str. Ittl l, sirafte. E. P. Ptioiie Svotse !v. Truid Ridgr Ccmrtrry. Biiicaii: Str." 't N, litord bHarles-Ä l2B H. Tander Tölsiie, . Telephon üiloNe :>ä7l s Pvllkvmrne Bccrdignngr ooii isi3.ä I2'!ärl7.ll> tw"- Lrichendrsialter nd Cindalsamircr. EtabNrt 1040. Albert s ?2.50 pro Tag. Tadle Hote und a catne.^ Vniier i irqrnd riner Ziiverrtiu. uns vo>> !2 VIS Uhr Stach,., 2äc. Strqtarr Mahl,ei,en c. DS geehrte Pub'chum wird aus die neue Sendung importirtcr deutscher und franzüsischrr Weine John Tjark äc Co. IIuItI,TStS,II>) I Bckanntmachnugc. n m v' t'istvi^lcn Vlsrcd >1! Bestätign P ZI! 11, i>lg I, w r^ l "s t i si b I 1 j N a i I i m o re, lt't, Juli INNS. Stadtgericht. 'in?' Per mischte Anjcigc. Hotel Lombard Nr. 117, West-^omdiNd-Ztr. E e- SI. r.-,N!t ,N. , Wcsi.sValteitr-Strahe. Telephone: Bit. Pernva l>: Kourllaiid tlüü. Elektrische Beleuchtung. Kratyer ck Ko. 346 und 348 Nord Calvrrt-Ttrahe. (Septl.lll Telephone. AIIIDR 8 LIOOV rVRII'?. ?MMs/j'a pv'hckeeu. 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Aus den Gcrichtcii. Sechs Monate Gesängnißhaft sür Taseph Politzly wegen nngesetzli che Piaklizireiis als Arzt. —Ver mächtnisse der Tran Sarah Rein hard für israelitische Anstalten. Wieder ein Habens Eorpuzs Ver fahren. Toseph Politzky wurde geslern iw Eriiiiinalgericht wegen ungesetzlichen Praktizirens als Arzt durch Richter Harlan zu sechs Monate Gefängniß verurtheilt. Die Beweisansiialmie zeigte, daß Polilzln, der Masseur ist. nebenher angeblich auch Medizin ver abreichte. Die Hauptzeugeu gegen ilw waren die Polizisten Kahler. Da vis und Porter, die in „DrGPolitzkv's Wohnung, N'r. diix, Nord Ehester Straße, vorgesprochen ballen. Kahler sagte auS, er hahe angegeben, mit ei nein uiiheilhareii rheiiinatischen Lei den behaftet zu sei, und Politzkn ha be ihm eine Tlasche "Medizin mit der Garantie gegeben, daß dieselbe ihn sicher heilen würde. Die Polizisten Porler und Davis wachte ähnliche Aussagen. Politzlv erllärte deiiißüh ter. die Medizin, die er gebr. sei seine eigene spezielle Präparation, von wel cher eine als N'r. l und die andere als N'r. L bekannt seien: ein an Rbeuma tiSinns leidender Patient bekäme N'r. I und sür alle anderen Gebrechen ge be er "N'r, N Weitere au Palitzky ge richtete Trage ergaben, daß die zwei Sorten Medizinen seine gauzeu"Vor rath bildete. e richts o t i z e n. Aus ("Iruud angeblicher Untreue reichte Beruardina E. Rudiger ge stern iu der zweiten Abtheilung des Kreisgerichts eine Scheidungsklage ein gegen Edwin E. Rudiger. Das Paar heirathete aw M Oktober I!>ft. Die ("Iroszgeschworeueu erhoben ge stern vorläufige Anklage gegen How ard W. ibill wegen Nebertrettmg der Tahrgesetze. Eine Anschuldigung gegen Dr.Deu ton S. N'orris wegen augehlicheuAu grisss wurde von den Großgeschwore uen verworfen. T >1 winkt d i e T e b e t. T Talge eines vom Polizeirichter Gariaud fehlerhaft ausgestellteis Ileherweisnugs Dekrets hat mm auch Tvß'ph S. Beimett, der am "W. Tli vor Kadi ("larlaud wegen eines Angriffs aus Awiie M'arSky ii Pa! terson Park zu 7 Tahre i"lesäuguiß hask prrtiiNlx'iU im/iTc.'skiie .rlaugt. Außerdeni wurde Veuuett luegeu uugehührlicheu "Betragens zur Tabluug von !s!7>l> Strafe verurtheilt. T dein lleherweisimgS Dekret in dem erste Talle hatte der Polizeirich ler es unterlassen, anzugehen, wo der Angriss stattgefunden hatte. Der Tab tam gestern vor Richter Harlan zur Verhandlung, und Hülss Staatsau walt O'Dimne verzichtete auf ei langes Verhör, zugeveud, daß "Ben nett gesetzlich nicht festgehalten wer den könnte. In dem zweiten Talle war das Ueberweisnngs Dekret auch fehlerhaft, indem dasselbe nur an gab, "Beimett habe „Regel N'r, 7"über treten: es hätte heißen sollen, „Regel Nr. 7 der Park "Behörde". T die sein Talle behauptete der Hälssstaats amvalt. daß der Fehler nicht die Trei lasiuug des Vernrthcilteu rechtfertige. Richter Harlan entschied aber gegen ihn. Das Habens Corpus Verfah ren ivar von Antonia Demarcv ein geleitet worden. Koniin e n vorGroßg e s ch >v o r e n e. Tie drei Ecmdukteure Svimuers, Pierce und Tredericks der Baltimore Ohio Balm, welche kürzlich aus die Anschuldigung verhaftet wurden, cm I geblich daS iutersiaatliche Trauspon t"lesetz hinsichtlich der sreieu "lo für seine Dienste erbal ten. Ein Mann, N'aniens Tleiscb mann, babe ihm das Geld gegehe, ob aber im Austrage der Baltimore Ohio Balm oder iw Austrage Ande re.. könnte er nicht angeben. "Von dieser Trage hängt Alles ab, erklärte der Anwalt der Angeschuldigten. Hr. T- H Balslon. Wenn Tleischmann ei Agent.der "Bahn Gesellschaft sei, dann mime Tlinder als Agent der selben Gesellschaft betrachtet werden, und die Anschuldigimg würde binsäl lig, weil eine Bali Gesellschaft ibre Agenten frei befördern könnte. Aus de in Waisengericht. DaS Testament der am !Zt. Juli dS. Is. verstorbenen Tran Sarah Rein hard wurde im Waisengericht Vesta tigt. T demselben vermacht die Erb lassen Legate von je PAlft der „Heb rem Orphon Asyluni Association", der „Hebrew Hospital n. Ajnlum Assoc.", der „Hebrew Beuevolent Society oi Baltimore," dem „Tc'sU'r Heim" u. dem „Tsraelitischen Heim von Phila. delphia." Ten Rest des Nachlasses erben Sohn und Tochter zn gleichen Theilen. Nach dem Testament von Tel. Mar garet M. Vanderwort sollen Pxlitttt zu gleiche Theilen unter die beiden Nef fen und eine Nichte der Verstorbenen vertheilt werden. Ter Rest der Hin terlassenschaft fällt an die Schwester der Verstorbenen, Elara Vanderwoit sOukius. Hr. Hugh Tenkins ist als Testaments Vollstrecker eingesetzt. K a in billigt a v o n. Hr. George W. Easter, Besitzer von Easter'S Park an der Belair Road, bekannte sich am Dienstag im Kreis gericht zn Towsou der Sonulagsar Veit schuldig und wurde mit !s!7> und Kosten bestraft. Seine Verhaftung war durch den Eonslabler Mnerly aus Veranlassung des Sergeanten Meise enolgi, bei welchem Beschwerden ein gelaufen waren, daß Hr. Easter in seinem Park Sonntags alkoholfreie Getränke verkaufe. S t hlv o r derT li ür. Der Tabre alte TamesSlansield vom zweiten Distrikt. Baltimore- Eoimty. reichte bei'm Kreisgerichl z Toivzon eine Klage gegen William T> "B-ailey und dessen Trau ein. T der Klageschrift gibt Stausield au, daß die Beklagten sich verpflichtet hätten, sür ihn nach Bezahlung einer Sum nie von !j!l>ilL..N! bis an sein Lebens ende zu sorgen, das; sie ihn aber jetzt trotz der Vereinbarung aus demHaiise gejagt hätten. Hr. Stausield ersucht das Gericht, die Bet logten von der Veräußerung einer Hypothek von Pätttt abzuhalten, welche er angeblich auf sie übertragen halte, sowie nm Annuilirnug der erwähnten Verein barnug. Richter Tmieau gewährte den Emhaltsbeselil, indem er den Be klagten fteit gab. gegen diese Entschei dung zu protesliren. Will 'r e i n g elegtworde n sein. A. B. Wentworth beantragte ge sler im Kreisgericht sür Baltimore Eounty die Ernennung eine? Masse Verwalters für die Ebeslimt Hill Eo. von der Stadt Baltimore, deren T Haber Bert T. Spencer ud Tsaac S. White sind. Er gibt an, das; Hr. Spencer ihn iu l!>>>7 veranlaßte, der Eompaguie ijV.ltltt zu leihen, und ihn versicherte, dieselbe habe von Tames Hamilton den Anttrag erNatte. ttK Acker Land bei Mannt Washington zu entwickeln, und er selbst habe Päimii in die Eompaguie gesteckt und würde persönlich baftbar sein sür die islättlit, Hr. Wenkworth behauptet mm, daß die Eompaguie niemals einen Auf trag von einem smmes Hamiltcm er halten, Spencer niemals Pätttx hin eingesteckt und überhaupt außer seinen MG niemals mehr als isü'.lxxi beses seu habe, welche Summe sie durch den Verlans von Grundstücken erhielt. Konnte keine He i rath s- Licenz bekommen. Alfred Tillinghasl. 17 Tlih>e alt. nnd Mary Edwards, I l Tahre alt. die am Trei tag aus Speouk. N. T durchbrennt ten und am Dienstag hier durch De tektiv Bradley verhaftet wurde, soll- j ten gestern liier in der mittleren Po lizeisiation getraut werde, nachdem die hier ciugetrosscne Mutter des "Mädchens ihre Segen gegeben hatte, trotzdem sich herausgestellt halte, daß das Pärchen och keinen kirchlichen Segen iu Long Eity erhalten hatte. Da aber der junge Tillinghasl teine schriftliche Erlaubnis; zum Hci rathen von seinen Ellern ode,- Vor- s mund hatte, tonnte hier keine Hei raths Licenz erlangt werden, und suli ren gestern Nachmittag das Pärchen, die Mittler und Detektiv H. T. Wil lianis von New-Rork nach Hanse ab, wo die Training imnmehr vollzogen werden soll. „Tederation ofLabo r". T der gestrige Sitzung der Tedera tion of Labor" gelangte das Rund schreiben des Präsidenten der „Arne rican Tederation os Labor Gompers, in dem er die Plattform der Natio nalen demokratischen Partei lobt und der republikanischen vom Arbeiter- Slandpnntte vorzieht, verlesen und einstimmig angenommen. Ein gro Bcr Theil der Sftuing wurde durch Debatten wegen angeblicher Beschwer den gegen die Verwaltung eines Ver gniigungSllotales, in welchem der diesjährige Arbeitertag gefeiert wer den soll, ausgefüllt, ohne ein Res! tat zu erzielen. Perfekte Gesundheit. Halten Sie 'oaSSystem in vollständige! Ordnung durch gelegentlichen Gebrauch von Tutt's Leber Pillen. Dieselben re guliren die Eingeweide und verschaffen einen kräftigen Körper. Für Kopfschmerzen. Biliosität, Mala ria, Unverdaulichkeit und ähnliche Lei den, ein positives Heilmittel rm-rs I.sd°r rii.i.Lck Ter Teutsche Eorrcspondcnft Baltimore, Md., Tmiiierstiig, den 111. "August I!Il>M Ariiisiroug, Entor öl- Eo. j Herbst und Wimer Ausstellung von französischen Hüten, Puhwaaren, Ornamenten ele. Lustige Witt wen Tacous noch immer Mode. Tie diesjährige zweitägige Ausslel lung von Winter und Herbst Hüte i und dazu gehöriger Puhwaaren be j gann gesiern in Armslroug, Eator Sc i Eo., N'r. 1:1 —IA. West Ballimore Strasze, mit einem durchschlagenden Erfolge. Ter große, als „Lustige j Wittwe" bekannte Damen Hut domi i nirt noch immer, doch behauptet sich daneben das „Direcloire" Taevu, j Beide haben niedrige, aber äußerst große Kronen. Tie Modesarben sind grün, braun, Londonrauch und blau. Die Bänder haben natürlich die dazu passende Tarben. AIS Schmuckstücke j werden Stahl, Rheinsleine, goldener und Etrustauer Schmuck getragen, Tlügel. Strauszeusederu, ..Willow"-Tederu sind ebenfalls hoch modern, Tie neuen Pariser Hiitmo belle bildeten natürlich daS Haupt j interesse der die Ausstellung besuchen den Damemvelt, und dieselben mach ten bedeutende Einkäme. Es waren auch wirklich Schöpfungen der Pari ser Modistinnen darunter, die jedes weibliche Herz höher schlagen mach ten. lind nun erst die Dimensionen der Hüte! Das Beste wäre für uu sere Leserinnen, sich einmal heute j selbst mit eigenen Augen diese Herr lichkeileu anzusehen, obwohl die i Schaustellung eigentlich nur sür Händler bestimmt ist, Hciratlis Licenzen. Richard H. Doyle, tt7>, Eambridge, Mass., und Pearl Schaff, IM Alfred Savage, .'!l. N'eivport News, Va.. und rare O'N'eill. N!, Albany, N'.z'l. Ealvin N, Richardsou, LI, und Te Hanna E, Mellee, l!: Applikaul! Elias. H. Bensoii, Nr. NU. Süd Gft mor-Straße. t'ülbert V. Norris, LI. N'r, 17, Bei air Avenue, und Anna Butler. AI. Peter N Nosek, W, und Mary Eon rad. I!: Applikaul Trank Eonrad, N'r. ttltt, Nord Ebapel Straße. William T- Eurrier. A. Eounells ville, Pa.. und Edith M. Burn worlh. Markleton, Pa. K leine "M ä dch e n a l s E i n b r e ch v r i n u e n. Heute werden i voriuisjichllich zwei kleine Mädchen, die 7 Tdhtd alle Katie Teer und ihre tt Talue alte Scknvesler "Maggie Teer von der Toone Strasze, Eanton, einer Bessernugsauslall überwiesen iverde. Tieselben sind beschuldigt, in das Eodd'sche Kesselhans an der Toone Straße, in der Nähe der Standard Oel Werke, eingebrochen nnd aus demselben alle möglichen Werkzeuge. Bücher, eine Weckuhr u, dgl, gestohlen zn habe. Polizist Morelaud von der Eanton Polizei enldeckte die Schliche der beiden Mädchen. Vermißt. Tie Polizei von Eanto wurde gestern ersucht, nach dem P"> Talire alten Harry Tmk von N'r. ILIM Bouldin Strasze, Ilmschau z ballen, welcher seit Dienstag ver mißt wird, 'Als Tiuk seine Wohnung verlies; trug er einen schwarzen An zug und schwarzen Hut, Er ist 7, Tuß 7> Toll groß, wiegt lütt Pfund und hat schwarze Haare und röth licheü Schnurrbart. S ch wiege r s o h n geg e u Schwiegervater. Diesmal war eS nicht die Schwiegermutter, sondern der Schwiegervater, der dem Schwiegersohn vielleicht eine wohl j verdiente Lektion ertheilte. Ter in i Trage kommende Schwiegersohn ist der !7 Talire alte George Schlund nnd der Schwiegervater der l! 7 Tahre alte Schneider Martin Tyma, welche in Nr. Nätttt, Eanton Avenue, ivoh neu, und welche gestern Abend durch de Polizisten May verhaltet und im östlichen Stationshanse eingeliefert wurden nachdem sie sich augeblich ge geuseilig geprügelt halten. Wie Hru, Schluud's Tran behauptet, hat dersel be in letzter Teit stark getrunken, wes halb sich die Trau gestern weigerte, für ihn zu kochen und ihm sagte, wen er sich nicht bessern wolle, könne er sein Bündel packen und verschwinden. Schlund soll dann gewaltsam in das Tmmier seines Schwiegervaters ge drungen sein, wurde aber von diesem mit blutigem Kopf abgewiesen. Ehe Schlund in eine ftelle des Stations- Hauses gesteckt werden konnte, iimßtc !er erst in einem Hospital verbunden werden. Tyma wurde ans Anord nuug deS Polizeirichters Garland bis m einem heute stattfindenden Verhör wieder auf freien Tuß gesetzt. „B n dweise r" ist anerkannter maße eines der populärsten Biere in der Welt. Ter Händler macht we Niger Profit daran, weil es in der Brauerei mehr lostet und trotz dic i jes Ilinstandc's wird mehr davon ge j trunken, als von irgend einer ande ren Sorte Bier, was den Beweis lie l sert, daß seine Superiorität alterorten anerkannt wird. ftjrfahrliche Eollisionen. Bei einer Straszenbahn Eotlision zwei Personen verleht. Ein Pferd musjle erschossen werden. Ein .Tuhrwerl von einem Eiseubahnzuge gelrofsen und der Fuhrmann schwer verleht. An dere Unfälle. sc einer Eollision zwischen einem Sprengwaggcm der Vor. Strasze bahn, eitshM Waggon der Madison- Aveuue Linie nnd einem Taszivageu an der Baltimore und Harrison Strasze wurde gestern Vormittag U> Übr der Motorsührer des Sprengwa g! gons, William H. Blondell von Nr. ldilä, Harsord Avenue. und William Bi'urray von N'r. llltt. Hauover Strasze, Kutscher des M. E. Tal an Leadeuhall-Strasze gehörigen Tasz- Wagens schwer verleht, während das Pferd des Tw-wagens erschossen iver den muszte, um seinem Leiden ein Ende zu machen. Die beiden Per j lehteu besanden sich gestern Abend im Stadt Hospital auf dem Wege der l Besserung. Ter Madison Avenue- Waggon hielt au der Harrifonslrasze, um,einen Knaben an Bord zu lassen, s Der .Taszwagen folgte diesem Wag s gon, während der Motorsübrer des Sprengwaggons, de siill stehenden Waggon nicht sehend, den geringen Abstieg von der Brücke herunter fuhr. !da er den Weg frei dachte. Motor sichrer Blondell sah seinen Irrthum zu spät ein und fuhr iu den Taszwa gen hinein, denselben demolirend und Murray aus die Strasze schleudernd. Das Pferd wurde gegen den Hinter Perron des Madison-Avenue Wag gons gepreszt. das; derselbe eingedrückt wurde. Dabei erlitt das Thier einen doppellen Beinbruch und andere Ver lehmigen. Molorsührer Blondell wurde durch einen Psosien des zer irümmertei! Wagens in den Unter leib gestoßen und verlor die Besch nnng. Eine riesige Menschenmenge sammelte sich bei der Uiiglücksstälre an. Tir Verletzten wurden nach dem Stadt Hospital gebracht und der Ver lehr aus dem nördlichen E'.olrisr war über litt Minuten unterbrochen. Tnl>r w e r k vo n Bahn n g getro s s e n. Ein Eisenbahn Unfall ereignete sich gestern Abend gegen t, Uhr an der „Ballimorz; und Ohio Bpsin" Kren zung. ErzPslrasze und Ohio Avenue, indem dem alten Henry, tiUlOatssUiÄ:... M'N gltr. Pls!I. Palapseo Strasze, gelerckie Wagen, vor welchen zwei Pferde gespannt wa reu, von einem Personen.zng angesab ren wurde. Hr. .Kirchgeszner, der E' genthümer des Gefährts, erlitt schwere Verletzungen a der rechten Seite und eine Wunde über dem lin ten Auge. Ter Wagen wurde total ertrümmert und die Pferde schwer verleht. .Kirchgeszner wurde nach sei er Wohnung gebracht. Ter Balm Wächter Eonrad Smith erklärte, die Schuld au dem Unfall liege aus Sei te des Verletzten: dieser habe die Barriere passirt, als er sie öffnete, nm einige Passanten hindurch zu lm sey. Tie Warnung von ihm, mit dem Fuhrwerk ilmzntehren, da ein :>ug sich näherte, habe sft'm'r jedoch nicht beachtet. Tie Lokomotive des wenige Augenblicke darauf passiren den zsuges traf das Hintere Ende de-- Wagens. A to m obil u d Wag g o Tas Automobil des Hrn. Thomas E. Liddard von N'r. Uli, Toone-Str.. Eanton. collidirte gestern Abend au der Ecke von O'Tonnell und Elin tonslrasze inil einem Straszenbalm Waggon der Wolseslraszen Linie. Tie drei scnsbsseu des Automobils, die HH. Liddard. B. Eoleman und Ray moud Knndley. blieben iinuerleht, da gegen wurde die Maschine bis zum Betrage von etwa PBltt beschädigt. E i u K n a b e üb erfahr e n. Bei'm Ueberschreiten der Strasze an der Ecke von Laneasker und Ann Strasze wurde der ltt alte Devh Bndney. Solln von Lonis Budney von N'r. 71 ä, Süd-Regesler Strasze, gestern Vormittag von einem Tuhriverk der Mehlhandlnug von Eonrad Ruhl öc Söhne. N'r. ITA. Ost Lombard Strasze, überfahren. Tie Deichsel warf den Knaben zu Boden und dann ging eines'der Vor derräder über seinen Körper, Ter Knabe wurde in der Ah>lnüan,z des östlichen Distrikts nachs dem St. lscv sephs Hospital gebracht,'wo ansgefuu den wurde, das; ihm das linke Bein gebrochen war, Ter Fuhrmann des Mehlwageus. der lTvhre alte Wik lim E. Slater von Nr. lÄ>, Siid Regester-Strasze, wurde durch den Polizisten Dodson verhaftet und nach dem östlichen Stationshaus gebracht, jedoch geslern Nachmittag durch Po lizeirichler ih Hegeler auszuichie ben. Dieser Schritt soll dem Präü deuten die Achtung der Mitglieder des Vereins für ihn audentcii. So mit haben die Worte des Hrn. Hege ler, er bosse, den Verein nach seiner Rückkehr in gleicher Verfassung anzii treffe, welchen Wunsch er ans der vor seiner Abreise veranstalteten Ab schiedsseier äuszerte, ihre Eindruck aus die Mitglieder nicht verfehlt, Herr Hegel er wird in ein bis zwei Wochen zurückerwartet, T i e „E aton u n d Burnett H a n d e l s s ch n l e," Nr. l> und 11. West Baltimorestrasze. die Tag und AbendklaNen bat. gibt Unterricht im Buchhalten und in der Stenographie, SchiffSklirikn von und nach Europa über Baltimore oder New Bork, Kajüte oder ftwischen deck. Wechsel, ausländisches Eleld, Ereditbriese nnd (Yeldsendnnge. Theo. H. Diener Co., Nr. Lst-Baltimore-Striittk. s- sä Be>itv, ckio llii- iinnioi- unck cki veit inedr ttc .liclil M vau!'l j.cit, luet, lin Tut! cioliriLt vou zgiK uii,l ixt von zViideerinii an unsor ne-iiiiol- pvrciünlivleo, Ix'egmciloiir. nnrilon. tt tiel i Ii: loi- I! 7.1 li-iiyz Volt i in-entlt in tilucie'ior,. tUieeliu;? 1l!I,u->ll> lt vuie Ätluz;bu>isvi >ul tvineteu —IZ.viu iin ut. Wss-st ixt Ilütllioli'! k!ul>>titut Uli- CaKtnr ÜI I'ai iv, liixl !°zti>!i>xr 17? i>ct angzoiiollM. IW iitlitilt >v>tlcp Osxuin, 11l i>l>> ne>b tiil- K-i>,>n >V-i-tli. Li v>-> ti il>t, AVili ilit-i- iiixl !:-?>iliz-I i-7>l!lnlc. Lc Ililt Idiain ix iiixt IM iv l i Xulintüm, Ii- ilt i ii"l lilltliiin?!. IM Ii I7!i ->-i-I Ix, V ilailiincr, eriilivt, iiixl I>ii i iil vrl-ild >ix j-,-,!,-,,. n!,tiii lie l>!u tstilrlal. I>:r Itiueicr I'auucav— I> l Aliitttu -vku; QALI'OMA vis Ltii'sg. öl üll Imlvöi' KökUft kklbt, kl in Qsdi'Äucli Seit iVietir H!s 30 tlalirsn. T> Tilberkraiizc. Herr und Tro szolui Schümm feiern das Tesl ibrer silberne Hochzeil iu ihrer Wohnung an SüoEhe sler Straße im .ureise ihrer Per wandten und Petaunteu. Tas Paar von allen Seiten beglück wünscht und beschenkt. sc ihrer Wohnung, Nr, :>W, Süd Ehesler Str,, seierteu gestern Herr Tobn Schlimm und seine Galtin, Trau Tranziska Schlimm, geb. Sin keubriug, im .Kreise ihrer Verwandten, freunde und Betannten das Tes> ih rer silbernen Hochzeit. Tie Theitneh wer au der secier beglüclivüuschteu das scubelpaar nicht nur. sondern überreichten demselben auch hübsche E>e scheute. Nach eiugeuommeuem sceslmaül unterhielt die Auweseudeu Pros. Henry Pansch's Orchester durch Musitvorträge. Herr und Tran Schlimm wurden vor NNszahreu durch j Pastor Käsnumii, den damalcheuj Seelsorger der deutschen Treieiuig teil-, Kirche, getraut. Ter Ebe eut syrosz ei Sohn. Herr Otto Ochtum. j Herr Tobn Schlimm wurde -am U. scimi UK7>L in Balliniorr geboren. Seit vielen scabreu ist er bei der „Red E. Sil Eo." beschäftigt. Er war sru her aktives Mitglied des sznuior Pn i ramiden ElnbS." Seine ttlattin er i blickte iu Tanzig. Teulschlaud, das Licht der Welt, kam aber schon im Al ter von l szahren mit ihren Elter ach Amerika. Unter Denen, welche! an der gestrigen freier theilnahineu. s besanden sich: Herr Aug. Schlimm, Eapitän der Spritzen Eompaguie Nr. !P mit svamitie, die Herren Harry Props, Phil, Propi. seu. und jun., j Wm. Props, Henry Pansch. Henry Keilbar und Henrn Siems mit ihren Familien, die Trauen Ehristiue Schlimm und Mary Siwiuski, die Trls. R'osa >!eilbar. Auguste Bode bürg und Lizzie und Viola Miller und die Herren Ebarles Bodeiilmrg, scvlm Madison und Wm, Sintenbring. Ta s V all! Mo r e V sine s; E o l l ege erviinet Montag, den ttl. August, sein Herbst Semester, Tiese scorlbildungs Anstalt hat Tag und Abeudklasseu, Stadt scug enieur e u dall zeigt im „Teutschen Em re svondeut an. dasz er die Kosteuverth'! lung für die Pflasterung einer Allen hinter Nr. 17l I bis Monroe Strasze, und Nr. 1717 bis 17N7, Av Pleton-Strasze, fertig gesteltt hat Vo ii de r Hih e tiber w ä l t i g t. Vei'i Abladen von Kisten vor der Eonierveufabrit von sc, W. Butts am Broadway und Hz ilyr von der Hihe überwältigt. Die Anibu tanz des nordösitichen Distrikts brach te ih nach seiner Wohnung. A lter W a g g o u S ck, u v v e u w irdabgebro ch e n.— Tas letzte lleberbleibsel des alten Waggonictuiv Pens der Straszeubah tN'sellschast an svranl'is. und Retreatslrasze wird zur .seit abgebrochen. Ter alte Schur hl', der vor t!i scaliren gebaut wurde, diente in den letzten scahre als La gerbaus sür Sand. l Strafe wartet ihrer. Die Kohlenzieher vom „Neckar," die Kapellmeister Hermann Lonse liier am Tl> niedergeschlagen, müssen sich in Bremen vor dem Seeaint vernntivorten. Etliche Monate ("lesängniß in Aussicht liir sie. Ein sür die Betheiligten nange nehmes N'nchspicl wag die derzeit be richtete Seilerei einiger Angestellten des Norddeutschen Lloyd TampserS „"Neckar," welcher zur Teil um Pier N'r. l> vor Anker liegt, l,ahen. Aul Tli. Nachts 2 Uhr, wurde der Kapellmeister des Tampsers, Her man Lonse, bewußtlos von der Olraße in Locnsi Point ausgelesen. Nüliere ftntersiichnngen ergaben, das; er von den drei ebenfalls aus dem j Dampfer beschastiglen Zchisssver l siauern Paul Weant, Henry Romein und Paul Rnbitiel aiigegrisfen und niedergeschlagen worden ivar. Ter Polizei des südlichen Tistritts gelaug es, Rnbitiel zu verliafteii. welcher vom Nichter Lewis zu PL7 Strafe und Kosten verurtheilt wurde, T Erinangelung des Geldes uius; er li>> Page brunuue und sonnte die Rück iabrt nicht antreten. Weant und Ro j mein bielteu sich jedoch im Kohlen raun, des „Neckar" versteckt und wußten sich so der inesigen Polizei zu entzieben. Als das Schiss absnbr, taun sie aus ihrem Versteck hervor, wnrden aber zu ihrem Erstaunen so Sosort aus Befehl des ETipt. Traue 'estgenonunen und in Bremerhaven der Polizeibehörde ausgeliesert. steht veschättigt das Teeamt sich mit der Affaire, nnd es ist launi zweifelhaft, dasz die Roivdies" von dieser Pehörde aus einige Monate in's Gefängniß gesandt werden. folgen einer alten Feind schaf t. saliues Mulferu von Nr. tWtt, William? Str.. wurde gestern in der südlichen Polizeistation durch Rich ter Lewis dem Gerichtsversahre n- ter der Anschuldigung übenviesen, I Tennis Kelly von Nr. Uft2, Hanover- Straße. mit einem Rasirinesser eine tiese Tchuittwunde. in der Absicht, ihn zn todten, beigebracht zu haben. TaS Perbor erhellte folgendes: Kettn be fand sich gestern in der Wirthschaft von stolm MeMahon, Nr. 11, Wehler- Stc.. als Mulfern ebenfalls das Lo kal betrat. Mit den Worten: „Ich ivollte schon lange ein Wort mit Dir reden z jetzt werde ich Tich tödten!" griff er Kelln in die Haare, bog des sen Kons zurück und brachte ihm mit einem alten, verrosteten Rasiermesser eine gefährliche Wunde bei. Sclzon seit stahreu bestehende Teindseligkei ten zwischen den Beiden soll die Ur sache der ?bat gewesen sein. Mul feru. welcher bald darauf verhastet wurde, benahm sich gestern wie ein Tchwachfinuiger. s>ede an ihn gerich tete Trage muszte der Richter mehr mals wiederholen, bis Mulkern auS seinen Gedanken erwachte und ant wortete. Eine grosz e Siißkartof sei Ernte haben die Ostufer- Eounties des Staates in diesem labr zu verzeichnen, und die „Ehesapeake Atlantic Railway Eonipany" hat Ertra Tamvser in Tienst gestellt für die Beförderung dieser Ernte. 5

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6 Aus dein Fniiere Maust,md's und de aiigrciizuidr Stnnlcii. A iider s 0 n red e t. Tie „Moittgoineni Anti Saloon Liga" hielt am Tienstag zu Wash ington Grove ihre Fabres Versami Inng, welcher ungefähr I!XX> Perso neu beigewohnt hoben sollen. Nalür sich fehlte da auch der bezahlte Agent Anderson nickst, und zwar hielt der selbe einen Vortrag über das slim nuingspolle Thema „Meine Ersah riingcn in Annapvlis". Ter „Bost" der Stadt 'Baltimore (wer der Herr ist sagte Anderson nicht) nd Staats Senator Bea?maii kamen schleckst weg. Aui Schlüsse gab Anderson noch die tröstliche Versicherung, daß der letzte Kampf in Annapol!? mir ein Vorpostengesecht für Prohibition gewesen sei. Auch der Evngrest Ab geordnete Talbott erhielt seinen Senf. Allt 0 m 0 bil in Trümin e r n. Bei einem Versuche, mit seinem Automobil einem Sechsgespann aus zuweichen, gerieth Marlin Shant von 'Mepersville nahe Middletoinn von der Landstraste ab nd rollte ei nen hoben Abhang hinab, Tie Ma schine wurde total zertrümmert und Shant erlitt einen Arnibinch, „V nlb i a s Rit l e r sei er n, Tie „Emnherland Loge Rr, litt" vom „Orden der Pnlhias Ritter" fei eiste am Tienstag ihr stK Stistmigs fest, indem sie z Ebre der ans Bo ston ziirückgekelnsten miisornuisten Ab theilnng, welche den dritten Preis für da? Ererzieren errang, einen Eni Pfang gab. Au ch eine All srede. Lommie Rt'nnolds, ein >7 Fuhre al ter Neger, ivnrde gestern in Tmiville, Va„ ans die Anschiildigmig hin dem Gerichtsverfahren überwiesen, einen Versuch gemacht zn haben, einen Pas sagierzng in die Lust zu sprengen, in dem er Tvnaiiiil auf das Vahiigeleise legte. Zu seiner Entschuldigung gab der Neger an, er habe mir sehen wol len, wie stark die Erplosivn sein würde. Schli in in e k ii n d e. Tie Newport News und Old Point Railwast Ev„ die Hainptvn Nvad? Tractivn Ev. und die Eitizens Rail wast, Light and Power Eo. haben eine Reduktion der Arbeitslöhne borge iioiiimen und viele der Angestellten befürworten daher einen allgemeinen Ctrike. Reingefallen. Als Anfangs dieser Woche ein Eir ins nach Middlcstown kam, versteckte Tr. C. Slattersield ein Toiletten-Ser vice im Werthe von PK! unter einer Badewanne und vergast bald darauf, wo sich dasselbe befand. Als der Eir kii? abgezogen war, vermißte Slatler field das Service. Er erlangte einen Tlirchsilchmig? Vefehl für die Eir tnswagen, und nachdem er denselben acht Meilen weit nachgelaufen war, hielt er den Eilst? ans und verur sachte den Leuten viel llnannehmlich testen, Ta? Service aber fand er nicht. Erst als er zurückkehrte, kam ihm dann da? Versteck in den Sinn. Ein Torado. Ta? „Silberfieber" ist in Blair's Ballest in Montgomerst-Eolmtst, Md„ ausgebrochen, Ter Farmer Job Blair entdeckte vor längerer Zeit ans seiner Farm metallhaltige? Gestein, liest den Fund i Washington unter suchen und erhielt den Bescheid, dast da? Gestein einen guten Prozentsatz Silbererz enthalte. Er stand damals mit einem Farmer von Pennsnlva nieii in Unterhandlung wegen Ver kauf? der Farm; sobald er aber die Versicherung erhielt, dast sein Land möglicher Weise ein reichhaltige? Sil berlager enthalte, brach er alle Unter Handlungen ab, und um keinen Preis will er jetzt sein Land verkamen. Tie Entdeckung de? Silbererze? hat in je er Gegend von Moiitgomerst Eonntn beträchtliche Aufregung verursacht. Kreuzzug gegen Milch- Händler. Als eine Folge der kürzlich von Tr. Marshall L. Piiee, Sekretär der Ctaai n dII g. Ter I!> jäbrige Ebarles S. kline. Sohn von Hrn. und oran Marlin L. kline, nahe Rockn Spring?, orederirk Eviintn, erlag im orederirk Stadt Hospital einer Schustwunde. die er sich vor wenigen Tagen zufällig zn gezogen, Ter junge Mann hatte an einer Maschine, an welcher er arbeite te, eine pflinte aufgehangen, die er i nachher benutzen wollte, hm sstolge ei es unglücklichen .Anfalle? nel die olinte zw' Erde und die Ladung drang in den Unterleib de? llngliirtli che. Todt in derSche 1111 e a sg e fund e 11. Arau Nauen Haasler, welche in der Nähe von jiort London, Wmb inglon Eonntn, ivohnte, ivnrde in ihrer Scheune leblos anigeiiinden. Tie ormi balle sich ans den Henbo den begeben, um Eier aus einem dort befindlichen Neste heraus zu holen, und man nimmt an, das; sie insvlge eines Schwindel Anfalles ans der Vodeulnle aus die Tenne herabfiel, A>vei Vettern abberufen, HGHn Harstnnan von Mnersvill' und Samuel Harsbman von Ellcr ton, orederirt Eoiinlp, Beide woblbe kannte siarmer und Vettern im ersten Grade, starben an demselben Tage, der erste an Wassersucht im Alter von 7tt htabren und der zweite an einem Herzfehler im Aller von Labien. Vedeiit e 11 d e r Mar >1 lände Arzt gestorben, N seiner Port. Md„ starh Tr, Samuel k. Tiüvclli, einer der bedeutendsten Aerzte von Washington Eonntn, wo er l>> htahre lang die ärzlliche Pinns ansgeüht hatte. Sei Tod ist aus einen Herzschlag zurückzuführen, sz allsttä m p f e als Exlra Attraktiv n. John L. Sustiva und „htale Kit rain". die beiden ivoblbetamiten s>aiisltampser, werden, ivie es heisst, sich unter den Attraktionen befinden, welche für die vom 2,st. bis 2!?. August in Rvckville staltiindende h-mbres Aus stellmig befinden. Man Heist, die Unterhandlungen mit denselhen zu einem günstigen Abschluß zu bringen, und verspricht sich von der Affaire ei neu grasten Erfolg. Krankheit brachte ih 11 zu r Verzweifln n g. htn einem Anfalle vanVerziveiilmig über eine langanbaltende Krantbett niachle Herr S, Rosenmeper, einer der angesehensien Schuhsabrikanten von Winchester, Va,, seinem Leben durch einen Revolverschust ein Ende. Er starb wenige Stunden nach der That im Memorial Hospital. ,T>el vom Wagen. Ter tttt jübrige htoseph Smider von Windsorville. nahe Bork, Pa„ ivnrde ans der Landstraste ganz in der Nahe seiner Wohnung in leblosem Anstände gesunden. Neben ihm lag eine Oiiart slasche WbiStev, Wie angenommen wird, hatte er ein wenig zu stark in'? j Glas geschaut und war dann in an getinnteneni A.nslande vom Wage gefallen, ivobej er da? Genick brach, Tas Pferd, ein altes skiinilie Stück, sehte rnliig seinen Weg ort und blieb an dem Hoslbor stehen, Tort bemerk te man, das; der Lenker des Wagen? fehlte, A rbeite r nehin en il>l e n Herrn ges ange n. Nachrichten an? Richmond, Va„ zn- folge wurde Hr. E. E. Worsaam. Ei gentbünier einer Sägemüble in Pow j batan-Eonnln, von sechs seiner Arbei ter. säniintlich Russen, gefangen ge oimiien nd mistbandelt, Tie Ruf sen, von denen keiner Englisch ver siebt, glaubte, dasz ibr Arbeitgeber ilweii ihre Löhne vorenthalten wolle. Als sie ibn daber auf einem Straße bahn Waggon erblickten, rissen sie ihn mit Gewalt von demselben herunter j und schleppten ibn in ibre Wobnimg, wo sie ihn etwa eine halbe Stunde ge fangen hielten. Sobald 'Woribam seine Freiheit wieder gewonnen hatte, liest er die Arbeiter verhaften. Mehr Wasser für sirederick. v> einer Spezialsstziing des Manors und Etadkratke? von Frederick. Md.. l Ter Teutsche Corrcspondeiit, Baltimore, Md., Toiinnstag, den 13. August IWS atew NO man —not even George Washington—has left more fasting impression upon our higher la!s!'>i> Bürgithast iür da? lßuicktsver saliren gestellt. Ter innge Mann bal te Heist llm.zng der skau 'Berk von Nr. IEI7, zst'ord tliegesterilraste, nach ibrer jehigen Wolmimg mitgebolsen und bei dieser Gelegenheit soll er sich die genannten Gegenstände angeeig nel habe. Tereigene ,T u nge lvarder R adelst ü b r e r Vor wenigen sagen ersuchte Hr Eowa von Nr. i 2. Süd Pvvpletoiiiiraste, den Po lizisien ,Tatli des iveiilichen Tislritts, eine Anzahl Knaben von der Ecke der Popplelon- und Hollinsstraste lern zu j halten. Am Tienstag Abend Perbas tele der Blaurock einen Knabe, lvel cl-er der angevlicke An'übrer der Ban ide sein solle. T" der 'estlichen Poli zeistation nackt ieineiiiN'anieii gesragt. gab er an. Eddie Eawan zu beisze. Tie Straie von Nl, ivelche ibm Rick ter Loden ziiditlirle. mustle sein Va j ter, der 'Beschwerdeführer, zahlen. Mit Gewillt, n, '.lTsticker vstniverneur s(o.r> von New Eei'e ivill die Wirtlstchatten ui AilaniicEltv mit' Gewalt ichlie I steil, -r Eine Tchzzsti! bst-aubMurv soll zu dem .'.weck einberujen wer- j drn,

Aus Atlantte Eiln lomuil die Nach rickit, szort werde eine j j der Tupreme Evurt tliichler um Ein l'.runuig einer speziellen e.>i'N ersuchen, toelcher die Machtbefugnis', ertt'eitt werden ioll, die liier besliben den in Verbindung mit dein Bischoi Gesell zu untersuchen und. wenn nothwendig, Anklage zu erhe beip Tiefe Tpezial Grand ivird aus angesehenen Bürgern New Wer sen'?. besteben, die snr Atlaittie Eil ereptioneile Tletlniig lein Versländ nist haben. RlMior Tlo rrtlärie, wenn in A! lantieEilv die Wirthschaften am Ooiiittag geirlilei'eii würden, könnte die ganziSlabt einparken. Ein Sonn lag nach europäischer Art wäre ein stirb Lebensbedürfnis', für Attantir Eiln, Ilebrigen? würde da? Biickiv's Gest'h auch in anderen Eonntie? New Wersen'? nickt prompt befolgt. Angeblich hat der Gouverneur dm- Reckt, in Allaiiiie Eist, da? .Kriegs reecht zu proilanüreu und 2N'ililär dorthin zu sehen, m dem Bischofs Ge'feh lkelinng zu versetiassen. That sacke ist, dast der Wirlli srhalten und Vergnügiingsplälze AI I lanlie Eith's am Sonntag eine Ver lnsl bedeute ivürde. der ans Millio neu' sieh beziffern würde. Ter Sladlralh will durch Ordi nanz besthliesteii. dast alle Vergnü gnngslotale am Senitterg von Nach mittags l Nor bi? Mitternacht ge öffnet sei dürfen. sst nicht Mickaäl O'N ei l l. Ter Mann, der am sehten Montag von der Eaitten Polizei in hewusttlo st'm Anstände nach dem „lolms .Hop lins Hospital" gekrackt wurde und dort am Tienstag starb, ohne das Be. imisttiein wiedererlangt zn haben, ist nicht, wie angenommen wurde, Mi chaes OMrill, Polizist Maines O'Neill vom östlichen Tislritt besick tigte gestern den Leicknain und eon statirle, dast es ich: sein Bruder Michael sei, Ter Leichnam wurde i deshalb mich der Morgue gebracht, H a rrn St rohin a n an ch g e-! i a n g e n, Harrn Strvhman, das bisher nech gesuchte angebliche Mit-' glird bis Trios, von welchem Con ilabler Bnlliiiger Joseph Edward .Eeiisvn in der Tienstagö Nach! er scbvj'. als die Bande versuchte, in drn Obstlade von Antonio Brncatv an der Wittens und London Avenue einmvrechen, wurde gesiern durch Tergeaut stobii sv, Walter au der (5v l lumlüa Avenue verbaslet und iu die südv'esttickle Pvliu'islalivn eiugelie ierl. Richter Beach überwies ihu ge slei n der Mt 'Wiuan? Pvli'.eibeborde, s Taii,le Ii a ii sderOlra sz e,— Beisie Marlin, eine vtt verbeslrasle Perlon, und die Negerin Jeanette Ward von Nr. 22i>. Vincent Allen wurden geüern in der westlichen Pv li',eii>al!vn wegen nnvrdenttichen Be lrageii'.' zu je!sU und Kosten verur ll'eitt. 'Bilde hatten gelterü 'B'vrgen liegen 2 Übr au der Ecke von ,Tavolle und Entawliraste einen Eate Walt ge tanzt. wurden aber von Polizist Kol ler gestört, welcher sie nach dem Tla ttvnslmns lranspvrlirte, E i Wir l li inT ch w nlit ä le n. Ten, Gerichlsverialiren ge gen 'Bstrglibafl überiviejen wurde ge uern iu der nordwestliche Pvlizeista Neu durch Richter Tistem der Wirth Tamuel von Nr, ütttt, Weil Biddlesirasze, welcher ange schuldigt, angeblich Minderjährigen altvlivlische Rnränte verkauft zu ha dem Polizist sTred, Auiriele bezeug te, dasz ibm das 2st'nebmen des I!- jalirigeu Alpbvusus Hesuer von Nr. >212, svremviit Aveuue, und de? zleieballrigeu avsepb.krause von Nr. l'ltt!, zstord sireuivut Avenue, in der Tieuslag Nackit ausgefallen sei, und sie angegeben hatte, Tpirituv ien von Zanuielivn erlangt zu ha ben, der verhaftet wurde. TechsMv ii a t e ef ä gni sz erhielt gestern die 2-". Satire a. e 'Ma nne Hill von Nr. 212. Tüd Tpring- Tlrasze, durch Pvlizeirichter Garland im ösllichen Stativilshaiise ziidtttirt. weil sie ihrer Rasseiigeiivs'in Henriet la ,Tord von Nr. 2l>sttt. Alicennnastr,, während eine? Streites mehrere Tclnüttivunden am Kopie beigebracht lialte. soiilb Nvnvalk, Evnn., ist die ,Ta>ilie de? betannten Bolaniters Pros, .Tobn Aiigvarp an dem Genus', von Pilze schwer erkrankt, welche der Prvsestvr selbst gezogen hatte, Tn Pravidence ist der auch in Neiv chert bekannte Varon von See 'cid für dreiszig Tage iu das Eountti j Geiaiignis; geschickt worden, weil er 'einem Hotelier einen wertblasen Eberl ausgehängt halte. Cs svrlilsllilag. Ctipt, Baldiviii'ö Tilislschiff tonnte Flugversuch nicht beeudeu, Te sette TrÜhte die llrsnche. W u s b i >i g t o n. (5., 12, Aug, Tie erste vnizielte dco lent bare Luflschirieo deo Cupl, Baldiviu iu Bezug mif Trchnelligteit wurde deute Adeud uuteruviiiiuen, ?ie eil dele über iu deo Bruches eines elektrische!! Trndtes eines der Moto ren iu eiueiu Tie Prü iuugsdelivrde wird deute entscheiden, rd die gestrige svadrt nls einer der drei Versuche geziidlt werden soll, zu denen Cnpt, Boldwin berechtigt ist. Tr. koch's Besuch. Teutschland''? Vertretung aus dein Tuberkulose Congresz, Was d i gt o li. T, C,. 12. 2lug. Tr, Rodert koch, der bekannte Entdecker de? Tuberkel 'Bacillus und der Ebolerakeinie, wird dein im Tep tember liier stattfindenden internatio nalen Tuberkulose Congres; als amt licher Vertreter der denlschen Regie rung beiwohnen, Tr, Koch weilt zur Aeit in seaban nd wird aus der Rück reise nach Teulschland einige Tage hier verweilen. Vvr einem Jahre slndirle Tr. Koch im Austrage der denlschen Regierung in Uganda, Airita, die sagenannte Lchlaikrank beil. welche dvrt zahlreiche Tpser jvr dert, und hatte ganz hedeiitende Er ialge auszuweisen, Tie Abvrdiumg des deutschen Reiches wird etwa 2.,' Mitglieder zählen, und al? Führer derselben werden anszer Tr, Koch noch die salgenden Gelehrten dienen. Tr, Marlin Kirchner, Geheimer Tbermedizinalrath und vortragender Ratb im preusnschen, knltusminisle rinni, nd Prof. Tr. Wilhelm Oliver v, Lenbe, Prvsessor der Pathologie an der Universität Würzburg. Zchisssiinchrichtcn. R e w R o r t. 12. Augusr. Ter Taiüziier „Earonia" ist von Liverpool angekommen. Tont hamP t v n, 12. Aiignsi, Ter Tampser „Kaiser Wilhelm der n'"st> P>n>,. N.oo IstendS AllstMstdaNstii ach Union ridge. A. Robertson, 71, M, Howell, Vice Präl. u. Gen.-GeschällSs. Vlen, Pgfl.-Agt, IRL VtISBBXLII 80k?s eo. unabhängige Bierbrauerei, Bureau: Nr. 17U2, Nord-Gah-Str. Kagen's Airch-lier, RttdilnLiheUung Nervenschwäche Schwache, nervöse Personen, aestlagt von Hosl nungest'liglel! nnd schlechlen Tränmen, erschä- Psende-I Ausslstsscn, rusl-, Rucken- und Nops tiefes auherordentllch Inlercssanle und lestr rcichc Puch iTeulsche Ruslaqr l!02>, welche von NU, >lron. gelesen H>rivat-Ktinik, K. Ave In riefe nenne"ma' br ?> s i Norddeutscher Lloyd 5 i Damps-Tchiffsahrt i IWltchk Baltimore ad Bremc. Tie solacndr neuen >md rrvrdte, 5 t ue ekm>ia,eeri,e enehnee P-Ndamoter erster irlalle erde, t solgi, a alttmoee eiedtrt: Zweite palte.Palsac-Pret: 522.50 Alvllchendeifo.Pallaoe.Prell: 0 valllmore nach lvreoie 522.00. A. Schumacher k Co., 1 s R- 7. ..etra. --de— dward Rastie, Cfslce de „Tenlschen tlrtesondenten." Hamburg-Amerika Plstmouth —Ctzrrbvurg—Hamburg Topprlschraubcn- Exprejj- und Passagier-Ticnst. Hainburg Amerika Linie, 41— Ii", Broadway, New-Aork. Arthur W. Robson, 127 Lst-Baltimore-Str. Mcrchants H Minrrs Transport. Co. il ülbcntic-!' R. lÄeltt, ??däl,.Str.

Baltimore Tampf ?!r 107! ?!r. Sem---.20, Lladt-Ztrake: S. S. Vltice, der lind ..Ci'iiliuenliil z Sonntau?""" Westlich. liiert. Ml. ooul erl. amd. ?li!cuv (OiaPitlö)..Tätlich 12.12 3>. 12.22 N. 91-uuui) lüiewarl).. Zuglich 4.10. 4.30 st. Olm wt t>. u. ÄYI. .Z.äulich 7.4b. .00. Zlnc. U. St. t TS L.43 51. s.eo R. Clin. u. St. L 'täglich 10.20 51. It.vb Pitlsburg Täglich 7.4b. .00. UlSiiuig Täglich 12.1 ii!. 12.22 R. Pillsv. u. Clcvcl Täglich S.OO N. Pitlbliur Täglich 11.22 N. 11.32 Zt. libis.u. Ästig Täglich 4.10 R. 4.80 N. ltovrcstiuge „Jede Siunde aus läe lande- von Frustere elbsahrl von der Ml. stal-Slulion. tirrtle erdindung l der neue Uni ctaiiou iu Walstinglo mit alle slidll setze Walstingl, Verlanen Ml. Hostal>latton: 11.2, >0.42, 17.10. -7.42, -.22, -0.20, 110.20. 111.5. 11.55 orni.. '12.10. 112.52. 11.25, 2.42, 12.20, 4.10. 14.22, 12.22 Nachm., -0.00, 10 22, 2 00 cLimilcdi. 10.20, -11.23 Ästend: verlassen Oamden Stallau 12.00, 0.12, 10.20, 12.00, 2.00, 12.02, 14.00, 4.30, 12.00, Ri.2o, 7.00. 17.20. 2.00, 2.20, !>.OO. 10.00, 111.00 arm., 12.00 Ai.. 112.02, 12,22. 11.00, 1.05, 12.00, 3.00, 13.02, 14.00, 4.30, 12.00, 2.02. Nachm.. 10.00, '0.17, 2.20, 17.00, 12.00, IS.IO (limited), 510.00. 10.02. 11.02, -11.32 ddd. Camdeii l7 30 und 0.15 13T,?/?lachm"! OanidemSluNm!!' orw.. 13.20, 14.00 Nachm. Nodal lue Line nch diladelndl nd Re>W,r. euer Terminus an der Treiundzwanjigst Hrn°u'ibÄisäN4t>istrUE°' erlaslnt Oestlich. Uamden-St. Mtßatzolße. SchlaswagganS Tägl. 3.4. .51. Parior Tiner Tägl. 7.25. Parlor,' Cstei'.w Sa. 11 50 1. 54 Parior. Svellew Tägl. 1.5'. 1.59. Limstrd". Tägl. 3.48 52 Parior,'Sveisew'. 01)0 5.05 Üstuchrv. Pstiia Tägl. 9.00 A. 9.05. Schl.''waggstn Tägl. 1.00. 1.10. iwch stad üreau' l?star?es "und' M P.. St. Paul 1224. oder Md.. llonrtland 1501 Ml. Rostal Slnlion. s. ch P., Ml. ernon 312 i Sainden Station TinsormatlonS-l üreau, E, 4d St, Paul 240, oder Md., Sourtlan 70i U Nr. 520, Eüd Vrcadwav. t H P Päsic zur Reise iu's Ausland be sorgt C. Raine, Nr. 4IZ, Ost-Balti morestraße, ahe Custom House Aoe.

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Verlangt Frauen und Mädchen. Verlangt Männer nnd Knabe. Verlangt im Allgemeinen. Stellengesuche. Zu verkaufen oder z vcrmiethcn. Z vcrkniifcn. 4.il>nacn Ir. rai.lr vrnur. In 7!r. >n4, 7lord lo.Ztranr. 1221 II iriodllrl luv.',. Consolidated Lonn Co. 1 Nvrd-Gah-Strassc. Gallaghrr, der Baiimcisicr. Wir hnbcn dir fvlgcndr guten Land- Complrxc zn, Verkauf: ?I.wr UM: c. 'll.lcr z.-.ni,. 74-, -,-mcr xisa-, I 7IM-r 7.D. -jjss' tz jbj'st' Storni Ncaltp Compaiih, lMörwljl?!'' "°br. abe Pnllrrson-4-nch. 7!> Ii? 22. !!N cw-id Z. !r>?u Inn i eun-" >4> --"il-ch'inwkre. k?' Un rs .wlier L. Wrkthl. (Malis —1 ivauunlernebmcr. Geld zu verlcihcn. M>i Nil and Chattet Loa Associaiion Hin. PlttlU'. CouiNuild C X.' V Pllnile, St. Priul (Nbwv.lZ.TkL) Anleihen auf Möbel und andere Sicherheiten. Hohle, und Holz. Kohlen. Kohlen. Louis I. Williiigir. W. I- Ghapmml 4—ittl! Ott-Baltiiorc-Str. aclülcir" -7Wv"!l4lZ.l^)'" In ängstlich. Herr: „Käu-! c-n Sie nur diesen Brief rasch besor gen Dienstiniittii: „In. wohin Herr: „Nock Anstrolien!" Dienstamnn: „Nein, das ist mir zu! iveit!" I Der Deutsche Cvrrcspviidi-iit, Baltimore, Md., Dviiiicrstag, dc 13. Aiignst I!>tt.K I. 55 55. 55. 55 2-7! -.5 55 55 55 55 55 55 lim Mji' vis K 5 55 55 55 51, k 55 55 55 5! (Fortsetzung.) Also liess cr gegen Flora, die leider selbst im Sitzen noch einen reichlichen Kopf grösser war als cr, alle Minen seiner nicht geringen Lieecnsmürdig keit springen, iziwrirte seinen Nachbar zur Linken, den Major, nie überhaupt die übrige Tischgcßischest, fast ganz und vergewisserte sich nur ran jsseit Zeit mit einem raschen B.ick, ob seine ihm gerade gegenübersitzend' alte .Liebe auch sähe, nie sehr er siir Flora Aren ncri Feuer und Flamme wäre. „Denn. wenn sie sich auch nich!? wel r aus mir j macht," kallulirtc er, „eitel nnd cinge bildet, wie gerade die unbeständigen Weiber nun inal sind, ärgert sie sich doch, wenn sie siel t, dass ich über meine Leidenschaft für sie linwcg tun." Tic schlanke Flora schwamm in Wonne infolge der stilvollen Kompli incnte und der geradezu verliebten Aufmerksamkeiten, mi denen der med liche Assessor sie förmlich überschüttete. Und Frau Brcnnert. die aus Gründen der Platzersparmss an der BreiUcite des Tisches sass, vcrgass den bitteren Groll, den sie auf Finchen und den Hungerleider Bramel hakte, und rciunle ihrem Ehegemahl zu: „Gib acht, Manne, mit Flora nnd Bogenschütz das wird loa Der Fabrikbesitzer hob sofort sein Glas und rief mit seiner dröhnenden Stimme über den Tisch hinüber: „Ich gestatte mir, auf Ihr ganz Spezielles, verehrter Herr Assessor!" Einmal sing Bogenscbütz ans Frau Ilses Augen einen verwunderten Blick auf, der ihm natürlich neidvoll nnd bitter vorkam, und er acdacbte, der hübschen Millionärin, für die cr in der Tiefe seines Herzens immer noch schwärmte, einen ganz besonders wohl gezielten Hieb z versetzen. Obwohl man erst beim Nheinlacbs war, nahm cc von dem Tafelaufsatz eine grosse Knackmandel und fragte seine Dame: „Wollen wir ein Viclliebchen essen, gnädiges Fräulein?" Ob Flora wollte! „Aber woraus?" fragte sie mit verschämtem Errathen zurück. „Was soll der, der verliert, dem Gewinner scheuten? Und bis wann g'lt's? Bis wir uns gelegent lich wiedersehen? Das kann am Ende lange dauern." Sic scufzie verstohlen. „Ich meine, wenn der Bratcn und mit ihm der Sekt aufgetragen wird, soll es sich entscheiden," erwiderte Bo gcnschiitz, beugte sich weit zu Flora hinüber und flüsterte so leise, dass Nie wand sonst am Tisch ihn verstehen konnte: „Und dann nicht die alberne Schenken. Das ist zu oft dagewesen, veraltet." Er dachte dabei au die un nöthige Ausgabe, die ihm möglicher weise erwachsen könnte. „Es gibt da eine viel hübschere Viclliebcheuvaria tion, eine, die ich ganz besonders nett finde. Wer verliert, muss für die Dauer des Festes.Du' zu dem Gewin ner sagen." „tzlch ja das ist reizend!" stimm!: Flora begeistert bei. Der Assessor öffnete die Knackman dcl, als es sich erwies-, dass die gelbbraune Schale trotz ihrer Grösse nur eine Frucht enthielt, bat cr: „Bei ssen Sie die Mandel durch, gnädiges Fräulein sie wird mir dann ganz besonders schmecken." Und also geschah es. Bis der Set kam, halt: Va euschütz nicht nur ctwaS tief in's GW:., sondern auch in Frau Ilses he„w s träume risch selig blickende Augen gegiicki; und cr wusste zuerst gar nicht, um wa.> cS sich eigentlich handelte, als seine schlanke Nachbarin ihren schä-un-nden Kelch gegen ihn hob nnd ihm lächelnd zurief: „Prosit, Vielliclcheni" Aber rasch besann er sich. „Ihr Wol'l, anädigcs Fräulein! Also doch 'reingefallen. Aber ich loffe, S!: ver de nur Revanche gß.cn?" „Bitte....Du' Heisst'S!" f.ölete Flo-m. „Pardon. Also ic.s hoffe, Du wirst niir Ncvanch-: gßcu?" „Gern. Wieder um deute" cu z Preis?" „Natürlich. Wenn Sie Pardon: Tu verlierst, dann musst Du zu mir ebenfalls,Tn' sagen."' „Wenn ich aber zum zweiten Male gewinne?" lachte Flora übermüthw. Vogcu.schütz ward nachdenklich. „Ein doppeltes Du gibt's leider übt. Also i wenn ich wicd'r verliere, dann iw-ss l ich Ihnen pardon, Dir natürlich i etwas schenken." „Und bis wann gilt's?" „Sagen wir: bis zum Eis." „Abge—acht!" Die übrigen Herrschaften an der kleinen Tafel waren auch schon sämmt- lich in freudig gehobener Stimmung. Brennert, der einen Eimer voll ver- traaen konnte, hatte mächtig animirt, und der Kronenwirth lieh eine Batterie nach de: anderen auffahren. Alle loa- ren so sehr mit sich und ihren eigenen Angelegenheiten beschäftigt, dass Nie- j maiid, ausser allenfalls Frau Brennert, z auf das Gespräch der beiden Viellieb- chenesser acht gab. So erregte es all- gemeine Sensation, als Bogenschütz in dem erwartungsvollen Moment, in dem jeder danach verlangte, den erhitz- l i ten Gammen mit einem Löffel Eis tüh- I len zu können, sein Sektglcis erhob und l triumphirend rief: „Ich trinke auf i Dein Wohl, Vielliebchen!" und als ibm j Flora darauf mit beglücktem Lächeln erwiderte: „Und ich auf das Deine!" I 05-7 i. vi l vi, .o? 4- cz, 9 5 I F o n n,, von Masimilintt L'vttchrr 6—— ZZ 55 55 55 55 55 55 55 55 55 55 55 55 55 55 „Nanu," polterte dir Major, der schon einen kleinen Spitz weghatte, mit seiner seit einem Jahrzehnt geschonten lüeinmandostimme los, „wir haben wohl hier ein Brautpaar am Tisch.'" Mit dem Tesscrtmcsscr tlopslc er an sein Gla? und fragte, im Begriff, sich zn erheben: „Ich darf doch prokla mircn?" „Um Kottes willen, nein!" rief Flora und hob abwehrenden- Hände. „Na, denn nicht," anl,77rtctc Mo senthin und setzte sich wieder richtig auf seinem Stuhl zurccht. „Di: Sache soll wohl vorläufig noch geheim gehalten werden?" wandte er sich an Vrcnncrt. „Ich habe leine Ahnung, Hefter Ma jor," versetzte der achsetzuckcnd. „Natürlich." lachte Moscnthin, „die Väter haben immer lein? Ahnung." „Los. Herr Major!"—„Na, warum reden Sie denn nicht „Silentium, Major v. Moscntlün will eine Nede hallen." —„Machen Sie doch vorwärts, Major!" So tönt: es ringsumher an allen Nebentischcn bunt durchein ander. Moscnthin in seiner Venebelung stand auf. trotzdem ihn Bogcnschütz am Arm festzuhalten suchte und Flora immerzu „Um UtolUs wi-!en, um Got tcS willen!" rief. „Ja, ich wollte eine Rede hallen, meine Herrschaften,- aber ich soll nicht," begann er. „Wir haben hier nämlich ein Branlpaar am Tisch, Fräulein Fora Brcnnert und Assessor v. Bogen schütz. Aber die Beiden wolle ihre Verbindung noch geheim gchallcn wis scn, weil sie auf dem Standpnnlt stehen: Weshalb ich mich wieder niedersetzen muss, ohne das beabsichtigt? Hoch auf die beide verliebten Leutchen ausge bracht zu haben!" „Hurrah hurrah hurrah hoch hoch hoch!" tönte es nalär lich von alien Seilen. Flora Brenner! sah krampfhast in ihren Schoos:: ugd Bogenlibütz wär? am liebsten sielen .kilafier tief unter dir Erd: gcsnntcn. 12. Kapitel, ans Fltidncr war am nächsten Wormlttag noch nicht lange aus den Armen, siwe Schwerer Bei-tri-de bei ihm eintrat und ihm ein zierliches, einen fügen Vciichmdnft ausströmendes rosafarbenes Billcttchcn brachte, dessen Adresse er sofort als von der Hand Elfriede Frankes geschrieben erkannte, „Das hat mir Fräulein Baden eben heimlich zugesteckt. Sie kam unier dem Lorwand, mir den Kopf waschen zu wollen. Ich glaube aber, der Kopf müsste einem anderen gewaschen wer den," sagte Gertrud?, der die schnüf fclnde Neugierde auS den Augen blitzte, mit schelmischem Fingcrdrohcn. „Ach, ich kann mir schon denken," versetzte Hans mit der blasirten Miene des hciss umschwärmten Dichters ans dem Witzblatt, und warf den Brief scheinbar achtlos in seinen Schreib tischkasten. „Die kleine Franke erin nert mich sicher noch mal an die Ab schrift meines Gedichtes .Herbst akkorde,' die ich ihr gestern Abend vcr sprachen habe." Erst nachdem seine Schwester ge gangen war, wagte er zu lesen, was daSPostmeisterStöchteclcin ihm schrieb: „Mein über alles geliebter Hans! Ich habe in der Nacht beim Nachhausc kommen cinen furchtbaren Auftritt mit meiner Mutter gehabt, weil ich auf dem Fest so freundlich zu Dir und so hässlich zu dem Baron gewesen sei. Meine Mutter will durchaus, ich soll den Baron hcirathen. Die hundert tausend Mark Mitgift will meine Tante, die Frau Oberst v. Vollart- Schwarzenberg, Vorschüssen. Schliesslich, in meiner Seelenangst, hab? ich gestanden, dass ich Dich über alle Massen liebe, und dass Tu mich ebenso wiederliebst. (Fortsetzung folgt.) Briesbrförderiliig nach drin Anslandc. Tie ausländische Post für die mit dein 15. Aug. endende Woche schliesst hier im .Hanplpvstaint, in allen Fäl len pünktlich, nie folgt: Tie Packet Pollist Pon !t Uhr Bor mittags bis 5 llbr Nachmittags täg> lich osse, ansgenoinniin Sonntag-?. Tie Packet Post nach Giossbritan nie und Irland schliesst Dienstags und Freitag? um 5 Uhr Nachmittags, nach Teutschland mn 5 Uhr Nachiiiiß tags am 11. Augn'l. Tainpwe fahren von Neiv-sssork ab, venu nicht andenueilg angegeben. Seit dem l. Ollobc? des BvrjahEs sind die Briefralen nach dem Aus lande (aiisgeiivnilnen Eanada, Me nke, Panama und Euba) wie folgt: Fünf (5) Cents für die erste Unze und drei (.tz) Cents für jede weitere Unze, oder ei Binchtheil, und sollte voll fraiikirl werden, widrigenfalls bei Ankunft der Bliese der doppelte Betrag eollektirt wird. Trans- A tlantische P o st Freilag, 11. Aug tt Ulm Abends, nach Irland per Dampfer „Umbria," via Sneeiiicknivii t in 7 Uhr t'ldend?, nach Eurnpn. Afrika und Ostindien per Sninpfcr N'ew Bert, ein P!u innnth und h'herheni'si. Pe st nn ch Sn d und Ce n trnl Ain e r i t n, West indien et c. Tnnnerstnlt. lü.'.'lllg. lllir '.'ldde-., nach Bardade?, St. nnd Nerd- Briisilien per Tninpser „Sergipi"," nach vwnti per Sninpier „Prins I. .-dendrik." Ireilnn. lt. Ann.— lllir Adendc, nach Pertn Rice. Benepieln und (5n rncao per Tainpser „p-arnca-o!" nach Parte Nice, Pia Pnnce, per Sninpser „Pence:" nach Bnrdndne. St. nnd Nerd Brasilien per Tninpfer ~lsearensct" nach lertnne loland, lainaica nnd Celnindia per Dampfer „Prinz A. Wilhelm lPanama nnd .I!anal-,nne müssen „per Prinz A. Beil Helm" adressirt sein): TnrkS' Irland Teminiea Per Dam pser „Seminelel" nach den Va Plata Ländern per Dampfer „Sparta Princr." Die Pest nach NeN'lmidland, Pia Nerd-Sidneh, nnd nach '.Nianeloii, via Besten, schlicht hier täalich >r, lt lllir Nachmitlaas! nach lsnha, via Tampa, täalich nm l lihr: nach Cesta Nien, vendnias, Nicaraana (Ost küstc), Salvader nnd Giiatamala, via New-SrleanS, täalich mn ll> Uhr Avendö: nach B.'eeiee teil täalich nm 2 Uhr NachinillaaS nnd l Uhr Avendd. Drans-Paci f i c P e st. Dennerstaa, l i.Ana. 7 lllir Avdc-., nach Hawaii. Japan, teerea, teliina nnd den Philippine via Seattle. Samstaa, >5. Ana 7 lllir Avd-ö.. nach Japan, Cerea, V-Hina nnd den Pliilippinen via Seattle. Die Pest nach Hawaii, via San Iranzwee. schlicht hier täalich vis zum 2l>. Ananst mn 7 Uhr Avends: nach lapaii, lderea, tevina nnd deii Philip pinen, via Bancenver, B. !5., täalich vi-ö zniii 21. Ananst nm 7 Uhr Avd-ö.i siir Australien, Neu Seeland, Neu tealedenien nnd Samea, via San Iraiizi'öce, täalich vi-ö zmn 22. Ana. Hin 7 lllir Avi'iidö. Die Tranö Pacifie Pest tvird täa lich zum Avaanaöhafen veferdert, nnd der Schlnh der Pest ist se arran airt, dah eine nnnntervrechene llehcr land Beferdernna ermöglicht tvird. Inreiviar Ruhe. Das Leichenveaänanih de-? am Ten tag Nachinittaa zn Laie tileerae, N.-B-, Plehlich verstiwvenen Hrn. .ttarl Lee peld liiiia. Snperilitendeiiten de-? Ilaschensüll Departement, der Ired. Baiiernsciiinidt'scheil Brauerei, fand gestern Nachniillag vem Tranerhanse Nr. liilil, Ost Nertv Avenue, an? ans dem Lenden Park Iriedhese statt, nachdem Paster Juli,,-? Hes man ven der dentichen Uienc-kirche einen seierlichen Trancrgetteödienil gehalten hatte. Unter de Leidtra genden vesanden sich die HH. Win. Banernschnlidl. Dr. I.hi. Brack. Phil. Schäfer und I. H. Wätünann. h-ine liille kestvarer Blmnenspenden schmückte den Die letzte Ulne alö Bahrlncliträger eriviesen dem h iilfchlasenen die HH. P. lehler, P. lenl. läHarle? Beneiss nnd A'ndelpli Ale und zwei Bertre ter der Ired. Banerilschmjdt'schei. Brauerei, die HH. .itarl Schröder nnd I. B. Snnnvall. Die lirma Steivarl d? ?.>eiuen leitete die Beerdigung. Wied e r ein l> vheL St ra s urtheil. In zwei lahren Ute sängnih vernrtheilte Nichter Laden in der westlichen Pelizeislatie gc slern den lii jährigen Neger Jahn L'eplniö ven Nr. 2t l, Nerd Bruce Slrahe. welcher veschnldigt war, den l l jährigen Edward Mincher ven j Nr. 11l l. Weil Leringtenstrahe. ei er mijitllichen Handlnng verleitet zn Häven. Eephn-ö lengnete die khat, gav aver gi. vereils ver süns lahren wegen eine? gleiche Pervrechenö zu 1.--t -.Nenaten tN-sängnih vernrtheill werden zu sein und diese Strafe av gevüht -,n Häven. Bever Nichter Le> den das Urtheil verkiindete. sehte er sich mit Staatsanwalt Owens telephe nisch in Bervindnng. Ordn nn g mn h sei n. Weil er sich am Dienstag Avend angevlich im Patlrrsen Park nnerdenllich ve Irng. wurde gestern der lt! Jahre alte Jahn Leng ven Nr. l!ll>, Neid Perlstrahe. durch Uadi in der estlichen Pelneistatie mit P 5 nnd .Leslen vestra't. Der Lnabe war durch den Pelizisten ging verhastet werden, nachdem Lehterer ihm meh rere Male vesehlen hatte, sich ven einem Springhrmmcn ,n entsernen. ehne ven dem jungen Main, beachtet werden zn sein. Preise im Lexiiigton-Markt. Ir ü ch t e. Cencerd Dranven, Pfund 25c Heidelveeren, Ouart s2c Eantelenpes, Stück 5c —ltc Breniveeren, Onart l 2 Orangen, Dnhend !',tc —t!c (sulii4'eiiiu Piluiliiien, I-'>c Piiijiäie, Nieitelpei'k 15-c —L7>c irllell. 4' i >c e i ü s e. Uullosselii, Pieilelpeck -I>>e N,Wiebche. Dirndel üe Stück Inc —t-'Uc Uulil. Stück 5c lue Inline -jiviet'elli, Bündel 2c Sinnt !tUc >c Uupfsulut. Stück !!c —1 c p-ncinite, i4'tl>e, 0>nnt....12c —lsc Ni'tlie Niideii, Biindel 5c (kneten, Stiick 2c—!tc Bulnieii. Bieilelpeck It>c p-NNPün>ls. Stück 5c I2c ()intilins. Snüend I>c l'.l>c Nlnwnl'dee. 'Bündel 5c Selleiie. Bündel >c l'üliiie Piessee. Snyeud >l>e Isc Tenniten. >/z Peck Isc Spnrnel, Bündel >c .Ünleilinnv. Slidend 2l>c —'>>c Süs'cknctessel, Biertelpeck Isc e s l ü n e l. .lülwee, Psnnd ll!c—lttc Innne.viilluec. Psnnd 2!tc Innne Ciiten, Psnud lkc Innne Zlunden 25c B ntte r n u d C i e r. Stückl ittel, Pl d !!5 c deeinnei, tliullenlnittec, Psnnd.s2c (sier, Tilgend 2lc fleisch. .ktiill'v p-4'tlet'te. Pfund lsc 2>>c Schiuleii. Psnnd lßc Finnin lwtletten, Psnnd 2it; el, Psnnd 2l >c Puctecln'nse Stenk, Psnnd..2sc 2Bc Sieleiii-Stenl, Psimd 2c 22c Nunnd Stent. Psnud lt!c >tnldo ledec, Psnnd 2t >c .Unll'-ölnü-öchen, Stück. 25c i 5 i cl> e. (sntsiscl>, Psnnd Isc Peich, Psnnd I2c liisckie '.Nntcele, Psnnd 2l>c Bienne Inielle, Psnud l2c Nnck, Psnnd 25c Irischer Psnud !ic Hnnilneri!, Psnnd 25c >!rndlie, tveichsch.. Ttzd.. .!isc tsll.till .-.irnddeii, hnrte, Duhrnd 25c rnPl> e sleisch, Psnnd 25 c Blnesisch. Psnnd I2c Ilnnderu. Psnnd l>c p-lnnic>, Pnhend lsc B-'rtnnsc ans der hiesigen tksseklrn' Hörle. c^i.l. k-rcivitli, Valtinierer Efsekteinilarkt. jiletlcrn Mlirlilund 7-/, Tlrns.!cnbnhn?Nllrn Ulli lii.o 4K.1k.150 11.-lk 11-/, Illd "s. 4K Ik. I>n iTr II lis l-I>k '.-llNonli 4K 7iorll.ee l. 7er n.'U 71l 11. 11. l Ire lii >.444. M. 41- Elccl. l ür ll>. I' ZI. PI. 6 6, I. lo'/. Nelv Jorter Atticnmortt -.-nkllcnn Tel 4K Tel. l!o 12.1 V, I24st It.. T ?K Znnln c gl, 7. r> tllanlic 1! L.. 2 n 151>!i>i,io. 77!iln>. 4K -l P I4'N:, 144^ 1! I!.. It. 4K ZI. i! 7,1>4, 7,, li, 1!.. 1-.. 11. 4K ZI. 11. pst> IM 4 I vol. Zonlb >l!> o'Z a2IL TlstlllrrS' TccurlUcS !!7?K U7V, vilr -2USK 2:04, vilr l. vld :i'4> ll', Eile -2. >ill> LN-X. U ,Tel>. Ml. s- S Pill S 7 7 eleiiernl lZlcclrlc II" ri'^ el 7!oillcrn I I4i Illinois venlral I"! 111 Ziileelwe Met. 1! ld :i:>sk Iloniovlllc 4K 7!nN>l>iNe IM"/. >ll?I, 77Iniln>. I! "l> Nt^ M.inlinllan MN's. lU>XK Mlnn 6 ZI Lonlü UN 77!nn. -ZI P 4K z Zlc NU-/, lINV, Mlnn. ZI P 4K z. 2le pld. 14 14 Mo. llonl 41 Ter l-l "I-, MlNonrt Piicislc 4,7 A I>n'4 lilllvnul 4">l! psd II II -7iiillon.il llr.it> >,4 U7V, Ncwttoule M. 4K 2 14, 7 S! I? H. K lIMV, innkk 7i. I! ZI. L U UN4, 7! Snl. 4K IHM 47-1. 4.1Z -7! 7 .V. I Hart 14.M 11.1-Si P.icllli vonll iko 7V, 7k 21 11u.7 Z. lii. pld z,/, z^ Teruo 4K tlacisic -.-IIK Tlol lIIN, 71. T >„>44 ,mv. Third>7loc. -Unllway 45! 4!^ Ten. Copoer I! s^, Toi ZI x. NU 27 Union liuiisic ,7,4.^ U. Z. Tlrnll K 7!mv 4, 7. 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8 Stlldt Altttimvre. N>!le>lilti:iigs Wegweiser. Baltimorer, welche die Sommer. Monate ansierhalb der Stadt verbrin gen, können den„Evrrcspvndcnt" ach irgend einer Adresse in den Pereinig ten Staaten, Europa, Mexiko nd Eanndn zugeschickt erhalten. Tic Adresse mag so oft als gewünscht ge ändert werden. Soiuielmns und Untergang. Sonnemmfgaiig 7> 11. Ll TN. j Sonm'imiilc'i'gang 7 11. I. TN. Mondansgang I!. W; TN. Tliill 7 U. LA Morgons Tlnlh 7 kl. l.v TN'. Abends. Tas Wetter. Tür Marnland nd den TislriklEo lunibia lienle lheiliveise bemölkl, am! Abend oder Treilag Regenschauer, südmeslliche Winde, Heis; nd schivül mar rs geslern wie der in Baltimore, und wer sich von! seiner Arbeit losmachen konnte, suln ans etliche Stunde mit den E rkur s sions Tampser die lai biuuuter j oder ach Tolchestrr. Tie stündliche! Temperalur tvar wie folgt; llbr Morgens 7>> (Trad 7 llbr Morgens 7L (Trad llbr Morgens 7l (Tead l lllir Morgens 7l? (Trad 11l lllir Pormillags >l> (Trad l l llbr Pormitlags Mi Grad IL llbr M'illags Gnad l lllir Nacbuültags tz!l> G,mtz L lllir Tiachiniltags hl Grad I! llbr Nachmittags h'n Grad I lllu 'Nachmittags HH Grad ,v lllir Nachmittags H 7 Grad lllir Adeiids h> (Trad l 7 lllir Adeuds h> Grad h lllir Abends 7L Grad den andere Bundes Wetter l Beobacktlungs Stalioueu tourden s die solgeudeu böchstru Temperaturei! verzeichnet; Easlport >!l. Porllaud 7L, Boitou Alban HL. New B' 'M. Pbiladelpbia hh, Allanlie Eilv Eape MV 7h, Wailüuglvu HL. T.'vi j ioll !>L. Halteras HH. Ebarlolle AL. Wiliniuglini HH. Ebarlesiou hh. Sa vmiuah!>, Tackioiiville!>>, hh. Key West AN, Atlanta Mou! gviueru AL. New Orleans AL, Pale stine Atz Galvenon HA Eorpus Elun stie hh. Memvln l'N, Pütsblirg IU. Osivegv hn. 'Bnilalo AL, Eleyeland hh, Tetroil H'L, Altena 7L Marauetle 71, Green Bay h>. Elucago 7H. Tu lulit 7l>. Tl. Paul 7H. Ol Lc-ui; A-- Kansas Eiw 7N Omaba r 'Bi.-marcl 7n. Kuro 7h. Williuglc'n 1. Havre i Tenver H'L. North Platte htz Todge tz il'y .hl. Ainarillo hh. Lo. Angelo hl. Tie T cli ie s; erei >v a r ein A n i a I l Tiicholas Sausaste, der Tlaiieuec Ivelcher vor mehrere ge von seinem Landsmann Audreiv Tioiumio in die Bruü geschossen wur j de, befindet iich im Maryland Gene- ral Hospilal an' der Brneruiig. Ter Perletzle sclhst giebt a, das; die s Waise, ivelche sich zur PK des lln sattes in Romano's Händen befand sich durch eine imglücklicbe Pifall! einlud. ll in ein reiches Erbe. Owen T- M'urvln von Tir. l 11.',. j Pallev Tlraize. welcker bel'auplet. ein Nesic de in Neiv Bork geiiei tzeve ercenlriichen Tuugäßelleii „iid sri.b-' reu Baltimorer Patrick Wbile zn sein begiebt iich beule in Begleitung sei es Anwaltes Wim H. Lawrence nach New Bork, mu seine Anspräche an Ott iiud Stelle geltend zu machen. Ter Nachlas; beläuii iich aus HIEA. l>l>. Woll eii Tr. Greu s e l l be such Tr. H. M Tlrvensou vom Houiöopalliiickn'ii BoipUal und mrb rcre Arouiide baben eine Reise ach. Labrador angetrelru. wo sie den Arzt und Missionär Tr. W. T. (Treufell s bcsucheu wolle. i Ans dcn Tlinil., Bnrenilx. Wittere Eouseren zen des Gouverneurs nüt Staai. Eonnnissionen. Per sichernngswesen und die Gesetze zur Perhninng der Perfälschnng von Ti'ahrnng;Nutteln besprochen, Gouverneur Ansiin L. Erotbers hielt gestern Evnierenzeil mit den von ihm ernannten Eonmiisiionen sür Persiclterniigsivrsen und sür mwer iälickile Ti'alirnngsmittel. Staats Se nalor Tvlm P. T. Matthias von Tre l derick Eonnly ist der Porsitzer der erst genatinle Eommission, aher nnr Staats Persicherniigs Eommissär P. Traut Eronfe, E. O. Richardion und Tain es L. TN'cEleltan, die auch der Eommisüo angehören, ivaren erschie neu. Ter Gouverneur sagte, die Per sicherimgsgesetze Marylands wären j zwar nicht volltvmim'u zu uemie,' Z aher es iei doch ei wahres Wunder, z dasz die Ge'Ttzgelnmg hei der Erlas s suug von Perüitzerungsgesetzeu nicht melir Teliler Hegauge, da diese Auge legeuheit nur von M'äuueru wit lech nische .Keiintumeu gründlich oerstan den würde, Tie Arbeil, welche der l Gouverneur der Eommission zmim thel, besiebt in der Ausarbeiliiiig ei nes vollkommeiiereu Persichernng Eoder, in dem alle Gesetze bezüglich s des Persicherimgswesrn.- zusammen gestellt iverden svllen, Hr, Eronse machte darani an'mertsam, wie wiclr s tig sein Bürean geivvrden sei; als e gegründet nnirde sagtr er, tzölle die Eiiinalmieii nnr ÜMTlllll pro Tvi' be tragen, jetzt aber beliefeii iich die Ein imlmien im Tnbre ani M>,>!! t ent s ch iede n. Herr Roger BT. Enll, der von e signirt hat. Hai sich noch mctz! enlichlvs >en. oh er die Ernennung annehmen wird oder nicht. Herr Enll lml lnsher tri; politische Aemter ausgeschlagen. Ter Gouverneur für's S P a r e n. Tlm nächslen Mvulag Hai Gouver nenr Ervtliers eine Eonirren; eüwe rnicn von Prrlreterii aller Anstallen. die vom Staat erhallen werden, i ziveci; Beivrechiing von Plänen iür den gemeinsamen Antam der By da;i i'iikel der sämnillickten Austal ten. Er in der lleher;e>igiig. das; wurctz gros;e Smiuiien gespart und dw Tin. !;vern'iiligimgen demrntipre clzend r.dnzirl ivrrde köniien. 'Bei dem Aniwn von Kolilen allein lömite s viel geipaü iverden, weuu die Eo lrakte im alle Staalsausialleu als (Tanzes vergebe würden, sagte der Gouverneur gestern. Pbili p p O>vi n g s gest v r !be u. T Reislerslowii slarb am Tieiiilag Hr. Ptnlipp Tiviiig-. Riil glied einer der ällesirn und betaun teile Tamilieii von Baltiinore Eon tn. iui Aller von dil Tnbreu. Tie 'Be eidigimg findet heute Nachmittag iialt. Otviugs Mills erhielt seiueu N'ameii nach eiueiu Oheim des Per siordeneii und Rrislersloivu ivurde nacli der Tamilie der ersieu Trau des Hrn. Oivings gelaust. LI7 Qst-Biilliiiivrc Strasjc. Tino. H. Tirinr Zö En. Teutsck'es und anderes ausländi sche-? Geld gekaiin und verkauft. Gi'ldsendmigen besorgt nach Teutsck s land Oenreicb. Riitzland u. s. io. Wechsel ausgestellt ans ausländische Banken. Ercditbricfc und Travclcrs I Cheques. Ter Teutsche Eorrespondenk, Bnlkitiivrr, Md., Toniierstag, dcn 111. Anglist lllM Herr Lnng bedankt sah. Ter Marschall der Talmemvrihe des „Teutschen Militär Percins" schrciht an den Manor. Tie Amosteag Spritze acceptiri. Acht Häuser mit El 'llriziläl ge füllt. Ter TN'arschail des Arrangements Eomite's der Bannerweilie dm,.Tent scheu Militär Pereins" am a An gnsi. Hr. Tvh R. Lang, tiat an den Mayor folgendes Sitzreihen gerichtet, welches gestern im Manors Bürean ei in ras: „Tch wünsche, Thy'b de Eomi te's und ineinein Tiameii iiir Tlre Anwesenheit hei dem Teste der Ban nerweihe des „Teutschen Militär Per eins" im Westend Pari zn danken nnd unserer Würdigung TMer nli gen Worte sür den sesigebeiiden Per ein und die Teutsch Amerikaner im Allgemeinen in .Tlner Rede Ausdruck zu verleihen. Tie Tenlich Amerila ner in Biiltinwre sind ilets berril, iiir den Tortschritl und die Perschönernng nnserer geliehteii Stadt zu arheitcn l nn'o sür Pei l eisernngen, wenn nöthig, l Opfer zu hringen." T e r TN' a n v r n a cki Ti e w B o r t 'tl.'aoor TN'.Niool reine geilern nach Ti'ew Bork in Begleining des Stra s.en Ti'einignngs Eommiitnrs Wi aes. um die dorligenApladeswilen sür Aich.' und Siraszc'nichmm! zu sludi len, da Hr, Wirtes, wie vom „Teilt jcheli Eorrespondenten" schon verjchie dene TTi'ale tzcrictztet. tnahsiclitigl, die lüeiigen Abladestelieii. die iich al;- ein t'R'meinjchaden eriviesen, avziischaj Icn. T i e Tl m o teag Spritz e. Tie Amosteag Svritze, ivelche in den letzten Tagen geprüil worden ist. wurde gestern von der Teiiertzehörde ani Empseiilimg des Evei Twwnwm'-s Horton angenonunen. Ehej Horton j sagte, daiz die Spritze die schwerste Prüfling für irgend eine Spritze seil 2.N Taliren ersolg'eictz Heilanden hahe. Eommisjär Eatlieart fummle gegen die Annahme, da die Spritze nicht rechtzeitig ahgetieserl worden sei. TNilElellrizi t ä t g e f ü l l t. Ter Pauinspetlor rnldectle gejiern. aas; acht Hänjrr an der Wesl Batli nwre'lrasze, ziviiThen dem Waggon Schnppei! all Smallwooditrasze und der Bentalonslrasze, mit kikil Polten Elektrizität non dem Schuppen ge füllt sind. Tas Waiier mnrde am Ticnilag im Ecklumje an Baltimore und Bentalonüras'.e angedreht und dadurch der elektrische Strom ge schlössen. Ties Halle zur Tolge, das; der Melallahgusz in der Küctze des Eck Hauses schmolz und die Tücher rni nirt mnrde. Hr. Preslon sagt, dasz, falls die Hänser schon hewohnt wor den wären, der Berlnst all TTkenschen lehr grosz gewesen sein würde. Hr. Preslon wird versuchen, de Herd der Elellrizität, der im Waggonschnppen lirgen muiz. anizuiinden, mn ein ivei leres Unglück zu verhüten. T a h r s chnelli g i eiti m H a s e n. Tie Haienheliärde hatte gestern Ti'achn'.illag eine äsienlliche Persamm lnng im Empfangszimmer des Ma ors, an welcher sich Eigenthümer von Werilen und Pertreler von Tampser (Tesellichaiten hetlieiligten. Es hau Helte zich m die Schnelligkeit der Tampser im Hafen, sür die jetzt im otzeren Theile Seemeilen und im im imteren Tlieile TN'eilen helragen darf, Zahlreiche Beschlverden Maren in den letzten Monaten bei der Hasen 'Beliörde eingcü c-sjen.das; dieseSchnel ligkeit überschritten nnd dadurch nicht nnr die Wersten beschädigt, sondern mich das Ladegeicnäfl durch die per nrsaihlen hohen Weilen der schnell fahrenden Tampser ost unterhrochen wird, HH E. B. Wheltle, von T- Over ii. Tolme. Hr. (Tusiaviis Over jiin., Hr. H H, Head von der Ameri ran Tee Eo.. Hr. Proctor Bradv von der Balümore Tidrtitv WarehonseEo. sprachen üver dieietTeiebeS llebertre lliiigen, die iich besonders in den letz len drei vi-; vier Moiialen sühltzar machten. Tngenieur O. T. Lackev machte diese Herren darani ausmertsam, das; sie Perhaslsveselile iür die Eigenthümer solcher Tampser erlangen sollten, Ivo zu sie da; volltommene Recht haheu. Hr. Laclev wird empfehle, das Gesetz auf eine Turchschiiitls Geschwiudig I.it von 7w TTi'oileii ahzuäuderu und aus strenge Tnrck'sühi'nng deskckesetzes zu achleu, Stra sz e u p f l a st e r u u g s- A getzo t e. Tür dir Pilasteruug der 7., kMElis ton- und Walhroot Aveuue wurde gestern van der Eonlrakt Berge hiings Beliörde die Angevote geön et und der Sti gszendlirchtzruckts Be Hörde mr Tabiilii'ung übenvieien. ET boten an alle Strafzeit die Tilbert Pap. n. Eonstr. Eo. lAspliall. War reu 'Brottiers tßitulilbic, ('eueral Pavinz u Eeulractiug Eo. IA-evbalt. Aspbalt 'Btöcle iiud vitrisiziete Tie gelsteiue, T. E. Schneider u. Eo. Tz Aspball, Aspbalt Blöckb ud vitri ii.irte Ziegelsteine. Patin! Redding. ton bot nur für die 7 T'.caye ans vi trijizirte .Ziegelsteine. E o n traktj ii r P i e r s. Ten Eontrakl für die beiden Holz Piers, welche südlich von Lancaster- Strohe, östlich von Eeji Talts Ave., errichtet werden sollie um Pierranm während des Bam von Pier Nr. I, A nnd l! zu jchmien. erhielt gestern -Zanjord n. Broots. Tie Piers, wel che Nr. 7 und li genannt werden, ko slen enva MPtiixi und '..'erden bis l. Tevrnar llu>!> fertig iverden. Nr. 7 wird bei l>X Tns; gros; nnd Nr. d! öl bei lt'.l Tili;. S t a li l z e l I e n. Obtvohl Baninstieklor Prenon seine Spezifikationen sür den Anbau des Stadl Gesängnijies noch nicht fertig gestellt hat, erschien geiler Hr. Lip peneott von der „Powlen Steel Eell Eonstrnctivn Eo." in New Bork vor dir Eontrakl Pergebnng Behörde l nnd erösinete eine Ti.tni'ion ülier j Stabl nnd Eoncrele T.etlen, die über eine Stunde dauerte. Tie Behörde brichlos; ichlies;lich. d.r Tiaal Ar öeiishans zu besuchen, in welchem bei de Aellensorten angebracht iind. Leb e n s rette r ain Slrit e. Sechs Angestellte der Treibad Eom minion im Patterso Park. H. Ray nor, Walter Malone. R'oberl Powell, W. Tooley, T. Laivion nnd G. Gra ltam zogen gestern ihre Uniformen ans, gründeten eine Union nnd sand ten ein Ultimatum an die Treibad Eomminion sür acht Ttnnden Arbcit und A> Eents pro S'nnde. Sekretär Beadenkops sagt zwar, das; die To' dernngen der Striker nicht bewilligt iverden können, da eriten.- kcin vorlianden ist. und IL Stunden Ar beilszeit sür die leichte Arbeit eine Spielerei seiM doch werden vielleicht die Steiler die Eonimisjion zwingen, das Achlülindeii Gesetz inne zu Hai l ten. OPPo n i r e ;i e nnivelli r n n g. Eine Telegation o>>ponirte gestern bei der Strahendnrchbrnchs Behörde gegen die Nennivellirnng der tior inch Avenue, zwischen Hariord nd Bork Road. Tie Beliörde zeigte der Telegation, dasz die N'ivellirnng nnr geringfügige Perändernngen machen wird. Nur an einer einzigen Stelle wird die Striche 801 l höher gelegt werden. Pe r sch m e l z n n g sch eint That s a ch e z n >v e r d e n. Tas Projekt, den Perein der Geschästsrei senden und Uaiislente mit dem alten Permi der Kainlente nnd Tabrikan len z verschmelzen, ist schon soweit gediehen, das; die Präsidenten der bei den Pereine Eonierenz Eomile'n er nannt haben, welche mit einander be züglich de- Planes eonseriren sotten. S ü s; e s G e li e i in n i s; p r e i s g e g e b e n. Tas; Tri. Louise Biel! von Nr. ILM'. Lanvalestr., und Herr Tames P. lyill von Nr. NM, Süd- Entawjlr.. am 11. Mai in Waslnng ton durch Paler Gavan von der dort! gen St. Patricks Kirche getraut wnr den, ist soeben von Treniidinnen der jungen Tran Gill aufgedeckt worden, die. eine heimliche Training almend, die junge Tran durch Tragen in die Enge trieben nnd das siche Geheim nij; ablockten. H e trat Ii e t e z w e i T a g e na >l; d e r E li e i ch e i d n n g. Am Mon tag erhielt Tran Pirginia Aldrich von N'r l!>N, z>N'cEnllvhstras;e, eine abjo lute Tckieidnng und gestern Morgen bereit wurde sie mit Hrn. Ervinßnr karl von Nr. liöd, West N'orlh Ave., einem Pertänjer, durch dessen Onkel, Pastor Nil. Bnrkart, zum Bund für's Leben vereint. Ter erste Watte von Tran Bnrkart war Ralph Aldrich, den sie im Tezember heiralliele. Nach inelirinonallicher Ehe verlies; Aldrich seine Tran nnd kurze Peit daraus lernte Hr. Bnrkart die T'on kennen. Tas Paar hat eine Hochzeitsreise nach Atlantic Eily angetreten und wird nach seiner Rückkehr in Nr. LllL. Eal low Avenue, wohnen. E r Se n ator TN' ills op e ri r t Er Bnndessenator Roger Ebarles NUlls von Texas, einer der rciitziien Männer des Südweitens. liegt an eineniUnterleibsleiden schwer trank im Tolms Hopkins' Hospitale darnieder. Gestern wurde eine Ope ration an ihm vorgenommen. Tr. Bomig, welcher die Operation vor nahm, in mit dem Perlani derselben ehr zn'ricde und hat Hoiinnng ans die Genejnng des Patienten. Herr TN'ills hat sein Perinögen seit lül!> erworben. Er bcsas; damals nnr eine mit Hnpotbeken belastete Tarm; die Entdeckung von Oelguetten ani der Iben machte ilm in kurzer ch'it aher ni einem der reichsten Männer des Staates. Hcbbrl's ciuzigrs Atelier. Wir lmben nur ein Atelier in Balti more und das befindet sich in der Etage z ebener Erde. Nr. k!LI, Nord- Gay nahe High Str. Kinder-Pyo tographie eine Spezialität. Keine Agenten nd kcineTreppcn zn steigen. Hebbel. E. Erni, Geschäftsführer, Ehristia Schmuck's Ableben. Tas Leichenbegängnis! des bekannten Rcslanratenrs ans morgen Nach mittag anberaumt. TerLebens lans des Perblichene. Gehörte zahlreichen Organisationen an. Tas Leichenbegängnis; von Herrn Ehristia Schmuck, welcher, wie be reits geilern kurz im „Teutschen Eor reipondenlen" berichtet, am Tienstag um Mitternacht starb, findet morgen Nachmittag i> Uhr vom Traner banse. Nordost Ecke von Lombard- n. Enlaw Stras;e, ans ans dem Moimt Earmel Tl'wdbofe statt. Pastor A. T- Slerger wird den Tranergottesdienst abhalten, und als Babrtnchträger werden Mitglieder der zahlreichen Lo gen snngiren, welchen der Perblichene bei Lebzeiten angehörte. Herr Schmuck erblickte vor ."i T-vb ren in Eisenach das Licht der Welt und kam. nachdem er dras;en das Schreinerliandwerk Schreinerliandwerk erlernt hatte, vor !Wl Taluen nach Amerika. Hier ver richtete er zuerst allerlei Schreinerar beitcn, nahm dann später eine Stel lnng bei der Tirma Ailliam Knabe n. Eo. an nd war hier ld! Tvbee lang thätig. Bor I Tvbren übernahm er die Wirthschaft Nr. IIN. Süd Entaiv- Stras;e, ivelche er drei T>ü>re lang be trieb, bis er die Restanration an der Nordost Ecke von Lombard- und En tawstrasze übernahm. Tiefe betrieb er bis zum Tezember MN, machte dann eine Reise nach Teutschland nnd nach seiner Rückkehr führte er an der Eal Hann nnd Mosheriti as;e nnd in Nr. U'-lt, Wyomingstr.. Wirthschaften. Letz ten Tebrnar kehrte er jedoch nach dem allen Lokal an der Lombard- nnd En lawstras'.e zurück. .Kur; nach seiner Ankunft in Balti more führte Hr. Schmuck Tel. Annie E. Min er als Lebensgefährtin heim, welche ihn mit fünf Kindern überlebt, nämlich Tran MarySeiler. Tran Em ma Bürgermeister, Tnin Louise Wein berger und die Ted-'. Bertha und Ma thilda Schmuck. Hr. Schmuck war Mitglied der „Te Kalb Loge" vom Orden der „PylhiaS- Ritter", des „Ludwig Tittrikts" vom „Teutschen Unterstützmigs Bund", des „Allgemeinen Arbeiter Krankrn liiilerstiitznngS-Bereins", der „Tede ral Loge Nr. M>, Sbield of Honor", des „Unkel Bräsig Pereens", des „Arion" und de? „Germania Turn- PereinS". Er war einer der Mitbe gründer und erster Präsident vom „Wirthe Schntzverein". Hr. Schmuck ertränkte vor iinge sälir vier Wochen am Nervensieber. „Unkel Brnsig Prrren." Sviiiirrnchts-Tcst Tviiiieestag l!t. August. Geo. Kahl's Terry Bar. C-'LI,l!) Sein e n !l5!. G e b n r t s t a g be ging gestern im besten Wohlergehen Herr Ebarles liebele in Hrn. Trede ricl Tepkin's Restanration, Ecke von Barre nd Eliarlesstr.. im Kreise sei ner Treniide. Piele hübsche Blume stücke und andere Geschenke gingen dem lebenssrohen Schwaben zu, und wenn Hr. liebele sonst von Natur ans immer bei froher Laune ist, so hatte er gestern alle Ursache, es ganz besonders zu sein, denn eS ist nicht je dem Sterblichen beschieden, das; ihm ein Orchester eine Serenade bei Hellem Tag darbringt, wie dies Prosessor Mark's Orchester es gestern Herrn liebele gegenüber that. Erhielt ei ne n Tenk ze t lel. Seit einiger -seit beschwerten sich Bootfahrer bei dem Polizisten Qtevens über die Rüpelhaftigkeiten mehrerer Knaben, welche von der Monroeslrai'.en Brücke ans Steine nach den Booten warfen. Polizist Ttevens gelang es gestern. Ebarles Ties;, N! T-ütre alt. von Nr. Hollinsstras;e. abzufassen, als dieser von der Brücke ans nach einer Planke einen Stein warf, welcher in iinniit telbarer Nähe einiger Arbeiter nieder fiel. Richter Beach in der südwest lichen Polizeistation ertheilte dem Burschen einen Tenkzettel in Gestalt einer Strafe von !j!l nebst Kosten. Maisp r e i s e geh e n li in a n f. T der Paltimorer Handels kammer wurde gestern sür Mai nd Eents pro Büschel bezahlt, und man glaubt, das; der Preis bald ans!stl steigen wird. Mais ist augen blicklich im ganzen Lande rar. Es sind nur ai,,schel vorhanden, während im vorigen Tubre inn diese Aeit 7,.'i.lx>> Bnjckiel in den Ge treidespeichern lagerten. Tie neue Ernte wird ans L,7M.l>tx.i>t>t> Büschel veranschlagt, die letztjäbrige betrug L.lXtO.ttltO Büschel weniger. Eardinal Gibb o n s con dvli r t. Hr. Riichael Tcnkins, der bekannte Baltimorer Bankier, er hielt gestern vom Eardinal Gibbons eine Eondoleiiz Tepeiche anläs;lich des Ablebens seiner Schwester. Tri. Ellen N. Tenkins. Tie Todte wird morgen unter dem Altar der Eocpns Ehristi- Kirckie beigesetzt werden; daS feierliche Rrgiiiem wird jedoch in der Kathe drale von Bischof Tonohne celebrirt. Tic Snbwuy Anleihe. Tgenieur Phelps spricht sich über die Portheile der Ausdehnung des Subway Systems ans. Tu dreiszig fahren würde die Stadt dasselbe schuldenfrei besitzen. lieber die !j!l.lltl>,luu Subway- Anleihe, welche den Wählern im No vember zur Bestätigung unterbreitet werden sott, iagte gestern Subway- Tngenienr Phelps Tolgendes: „Tie geplante Tnbwaps. deren Koslei: durch die neue isll.>>tz>t>. Anleihe gedeckt werden sollen, sind zu einei weitere Ansdehnmig des jetzigen Tnslems bestimmt. Tnrch dieselbe werden Gegenden erreicht, welche noch keine Subways besitzen, oder Sub- Ivans ausgebaut werden tonnen, um dem stets wachsenden Eleklrizitäts- Bedars gerecht zu werden. Tie Nie derlage der Anleihe wird einfach der Entwickelung des Tnslems ein Halt gebieten und die bereits vollendeten Arbeiten sür die Ansdehnmig nnpro dnltiv machen. Tnrch diese Nieder lage würde die Stadt gezwungen, um dem Berlangeii der Pächter der jetzi gen Tnbwans gerecht z werden, jährlich eine grosze Summe durch direkte Bestenernng für die Tort setzmig dieser Arbeite zu bewilligen. Wie allgemein bekannt ist, haben die „Eonsolidaled Gas, Electric Ligbt sc Power Eo." und die „Per. Ttras;rn balm" Eontrakle mit der „MeEalts Terr Power Eo." am Tnsgnehamia- River sür einen groszen Theil der von denselben gebrauchten Elektrizität ab geschlossen. An der Tladtgkenze wird den beiden Eompagnien die Elektrizität in der Stärke von Ick,litt Polten abgeliefert werden. Tiefe Poltage kann unmöglich in oberirdi- j scheu Trähten durch die Stadt gelei let werden. Hätte nun die Stadt die nothwendigen Tonds, würde ein Sub wai, bis zur Tladlgrenze gebant wer den, in diese Elektrizität nach den gewünschten Stellen im Mittelpunkte der Stadt zu leiten, nachdem sich die betreffenden Gesellschaft conlraktlich verpflichtet haben, die geforderte Pachtsnmme an die Stadl zu bezah len. Tst öie Anleihe niedergestimmt, weiden diese Gesellschaften Eoneessio ne sür den Ban ihrer eigenen Snb wavs verlangen, nnd das würde der Ansang vom Ende der städtischen Snbwavs sei. TR kann aber wirk lich nicht einsehen, das; eine Möglich keil vorliegt, die Snbwav Anleihe nieder zu stimmen. Tas System deck! jetzt nicht mir alle Unkosten, sondern tiihrte l!>7 !s!;!>. in den Stadt iäckel ab. Tas Snbwaysysiem ist ein gutes Geschäft für die Stadt und dasselbe in solchem blühenden .Zu stände, das; mehr Kapital nothwendig geworden ist. Talls die Stadt das Znbwaysyslem den Anforderungen gemäs; ausdehnen kann, wird dasselbe in dreiszig Tahren der Stadt schulden frei gehören." Hund beiszt trotz Maul k o r b. Hr. Tab Eorrall von Nr. 7G!, Thamesslras;e. berichtete gestern der Polizei des östlichen Tisirikts, das; sein zwölf Tahre alter Sohn Raymond am Tienslag Abend a Broadway nnd Thamrsstras;e von dem Hund des Hr. Sani. B. Ward von Nr. h> l. Süd Broadway in den linken Arm gebissen wurde. Ter Hund trug eine ledernen Maulkorb und war auch mit einer Licenz ver sehen. B a s ebal l. Tie Qrioles haben jetzt wirkliches Glück. Auch das letzte Spiel mit ibren Gegnern von Mon treal haben sie gewonnen, während ihre hauptsächlichsten Rivalen, der Elnb von Providence, daS letzte Spiel mit dem Elnb von Rochesler verloren. Tie Qrioles sind den Providencern jetzt I.A Punkte voraus. Heute werden die Bnsfaloer hier ihre Gegner sein. Tieselben stehen an dritter Stelle und nahmen längere Teil die erste Stelle ein. Tie Newarker nnd die Toron toer spielten gestern nicht. Tie Spiele der anderen sechs Elnbs der östlichen Liga verliefen wie folgt; I Vallliniirr. 2'nlNmorc.... n 2 n u n i 1 Niicnlrcnl c> u U v II I N I I Pi'i'vidcncc... I UNI) Ii >1 I >i 2 Rochctlir >1 n v 4 li II 0-4 I ktersci,- IlirstcS Spiel.) dcrscucülli 2. viilwlo .ll>> Ii "2ii i! cittgeller Stand der aiud Gew. Zlcil. Proi. vultliw .',2 4V .121 WenigHofs n n g ist vorhan den ans die Wicdergcnesnng des in einem Philadelphier Hospital an der Bright'schen Nierenkrcmkhcit darnie derliegenden Hrn. Eharles K. Lord. „Ercsccnt Elnb." Vesser Tngeiiieur Alfred Ouick bält vor demselben einen Portrag im Tuteresse der Wasserauleibe.—Tas Geueral-Eoiuite iudossirt dieselbe. Hr. Pbelps soll über die Sub tvay Pläne sprechen. T> „Eresceut-Elub" fand gestern Abend eine Spezial Persauuulimg des Geueral Eomiles stall. in velcher der Wasser-Tugeuieur Alfred Quick einen Portrag im Interesse der WasierAn leibe bielt. To überzeugend sprach Hr. Ouick zu den zahlreich erschiene neu Herren, dos; dieselben einstimmig beschlossen, der Geueralversaumiluug die Tudossiruug der belressende An leihe zu empfeblen. Mit der Sub way Anleihe ging es indessen nicht so glatt ab. Perschiedene der Herren wa ren der Ansicht, das; die Mitglieder vom Eomite noch nicht genügend über diese Trage iiisormirt seien, mn der Geueialversaimulimg so wichtige Eni pfeblnngen zu inachen. Es wurde in Aiiregiiiig gebracht, den Tubwan T genienr Phelps zu ersuchen, eiiien Portrag über diesen Theil der geplan len Anleiben zu balten. To getheilt waren die Meinungen bei der erste Abstimmung über den Antrag, die Angelegenheit bis zur nächsten Sitz nng aiisgischieben, das; die Ttimmen zalil eine gleichmäs;ige war. Herr Trank Morrison, der Porp her, ent schied, das; die Angelegenheit überlie gen bleibe, liegen diese Entscheidung wurde Eimvand erHobe, und eo er solgte nun eine,zweite Tebatte, nach ivelcher die Entscheidung des Por sitzers mit beträchtlicher Mehrheit aus recht erhalten wurde. Tii r Brn a n. Toiveit man im „Eresceut Elub" allerorts wahrnehme kann, ist da selbst die Ttinnnnng sür Prpan, doch hat der Elnb als solcher noch leine Tchrilte gethan. T" nächster .Teil ivird jedoch das (ckeueral Eoiuile eine Persatiimliing abhalte, um die Tei che ossi,zielt i Erivägting .zu ziehen und dem Elnb Empsehlnngen zu ma chen. Ti e Mnck er rii h ren sich. Abgesehen von Audersou's Kreuz zug gegen die Wirthschasteu, ist jetzt noch eine andere Prohibitionsbewe gnng im Gange. Tieselbe geht von den Methodisten allein aus, welche ja auch Anderson'o Hanptstärke bilden. Ter -hveck derselben ist, den Persandt von geistige Getränken von einem Ttaat in den anderen verhindern, nnd erst kürzlich wurde eine Prokla mation erlassen, in ivelcher den Eon gres.abgeordneten, welche gegen ein solcbeo Gesetz sind, der Krieg bis ans das Messer erklärt wird. Tie Metho disten behaupte, das; sie bereits ein Mitglied vom TmtitzEoiuite des letz ten Eongresses. welches gegen ihre An schläge war, kaltgestellt haben. Tpre cher Eannon kommt auch mit einer Rüge weg. und eine Peivegnng ist im Gange sür die Wahl eines Tprechers, der den Wünschen der Methodisten mehr gesügig ist. als Lnkel TM' Ean non. Eonferenz erfolglos. Tie Eonseren.z, die gestern zwischen Herr Tvlm Hannibal. Porsitzer der Paltimorer Mitglieder des demokrati schen Ttaats Eentral EomiteS, nnd Hrn. Gm. T. Platt, Porsiher des re- Pnblikanischeit Ttadt-Eomiles, statt fand. mn sich bezüglich eines TatuuiS für die Abhaltung der gemeinsamen Primärwahlen im nnd ck. Eongrcs;- Tistritt zu einigen, verlief resnltatlos. Herr Hannibal bestand ans ein Ta tnm zwischen dem li. und tä. Septem ber, Herr Platt wünschte die Wahl ans den L 7. Anglist festgesetzt zu haben. II nt e r sch w erer A schu ld i g n n g. T>" östlichen Ttations Hanse wird der lik Tahre alte Pole Henrn Tmikeski von Nr. IOL, Tiid- Anstras;e. unter der Anschuldigung für ein heute stattfindendes Perhör festgehalten, angeblich die >!7 Tahre alte Tran Rosa Tjcikoski. welche im selbe Hanse wohnt, in criminelter Weise angegrifsen ,zu haben. Wie angegeben wird, soll Tmikeski die Trau am letzten Tonntag in ihrem .Zimmer überfallen nnd vergewaltigt haben. Trotzdem die Tran seitdem krank darnieder lag, soll Tmikeski ge stern versucht haben, seine schändliche That zu wiederholen. Tie Hülseruse der Tran wurden jedoch von Nach baren vernommen, welche den Ter geanten Pojch nnd den Polizisten Taner herbeiriefen, die den Unhold verhastete. Exe ni plarische Strafe für Raufbold. Polizcirich ter Garland verdonnerte gestern im östlichen Ttatioiisbanse den ;iA Talus alten Neger Taws Brown von Nr. l>u>7. Salisbury-Alley zu zwei fah ren Gcfängnijz. weil er seinen Rassen genossen Tain. Barnes angeblich ohne jegliche Peranlassnng verprügelt und demselben den Kinnbacken gebrochen hatte. Ter „Tresh Air Tun d" be trägt jetzt MM. Kinder tragen noch immer jeden Tag durch das Abhalten von Tairs zu dem Tand bei.