Der Deutsche Correspondent (Baltimore, Md.)
March 24, 1908
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z Heute klares Wetter, ii sriichr westliche Winde. P D Vk. Jahrgang. O c> Etabltr, IBVB. Farmers und Merchaitts National-Bauk, Dvnth- und Lvinbnrdstrnsik. Knvltal vcbcrschust I!2t>,eoll O 0 (Kredit-Briefe. ToNristen-(slierks. National Erchllttgeßank (Jultt.llN.l vlir-IS, (u>. mci ler. Deutsckcr Polsterer und Mödelschrcincr. F. rs. in, eilbweN Sike Sirlckrr- nb Mothrr-Etrift. iIuIIII.Täi-.IIIdI veide Teleph e, Q 0 Freude nin ,'jichen von (Ge müse für eitfenen Tisch. scldc (grissilh Tiliiur Ev,, o o lilljn Nitsch Eeq. -l ch Preis pro Er.cnivttir riii Dollar. P -teppco, D /cz- .-roumn.. Kuuuner Becker, Dcuttchrs Bank- und Wechsrlgcschäst, H(i Donth Dtrasir, Middendorf, willim.'i Lo., Wclnttiers, North und Ailyette-Sir. srknritcitrn für Kapitalanlagen. VMniO,lZ.I Schumacher k ?orematt, Optiker, Cchili'.inchcr äe Forcnian, Hochleitci Dinclair's Baumschule, Wm I. üorlr, Ele„lhümcr. Slorb.aalvrrl Siriisjr. ivallimorr, Mb. Grussamnett ttunltdiingcr/ I " dcls beste Wier Is'cl scbengesül' st tl? Tlnschr abgeliefert, Kl.H.'. vt>oln Sic a. P., Woltc isna- MV., Indsvr U! 9. G.-K.-S. HrewinflCo. (sentral-Arciiur und siniun-trasie. Ralph Vcerman, e-Mle. Haben Sie Katarrh einen welidcr alarrh- W Nraiilheilen der Nase, de Hal -U -te. der Lunge unv der Obren l-r länger, al 28 Uabr m M s- dnler Tladt debnnc.l! bult reich w.o. le.rd ?b 8 Uh/lbcnds!' Wir sind über Attgcnlcidru flut unterrichtet Noller Optica! (so. tltä, Nord lsharlrS-Ttraßc. .V, eiornd. 4 Z Wir sind nach uiiicrei iicne iK M' Habe, Nr. li-tl!, West Valti- l liiorestrasic, iiigczogrii, wo H wir ein vollständig ciies As- svrtiinriit von Wollstoffen vor- G legen, Anzüge von Ptü.Zl) nn. Hosen von PH.sXt an. X 1 I H Reihe 6 Sohn. Tast redet wieder. Trentan, März. Kricussekretär Tast war heute in Treiita imd hielt eine lange Nede vor den Mitgliedern der Handels kammer. Hauptsächlich besprach er darin unsere Veuehuiigen pi Hmpaii und die V.'rliältnisse ans den Philip pinen. Wahrend er Alles im gim i sligslen L.'ichte darstellte, betonte er dcnnvch die Nolhivendigkeit der Er Haltung einer starken Armee und j Zlotte, damit die seht in die Neihe der Weltmächte eingetretenen Per. Ltaaten im stalle eines Krieges nicht wehrlos sein würden. Attentat in Aristo. Mordaiigriss ans eiiun amrrikniiischrn Agintrii Zavnibs. D. W. Dievens von einein Eoreaner durch Dchiisse lebenSgesähi liih verwundet. Dievens war in Eorea thätig gewesen und zog sich dort den Has; der Eimzeberenen !>i. Nene 'Erderschiitlermigen iu Ealifornien. Dchaden durch Negcnslürine und Tornados in verschiedenen Diidsiaaten, D a n Z ranci s e o, HIZ. Mär',. D. W. Dievens,' Mitglied des eoreanischen DlaalsratliS zu Devnl. Nuirde gestern Ahend im hiesigen „Zairmont Motel" von vier iäorea eril angefallen, entkam jedoch ohne erivälinensiverihe Perlehnng. Heute sriili. als er im Pegrisse ivar, nach Washingtv abzureisen, wurde er bon einem Eoreaner. N'amens N, W. Ehuü. durch zwei Dchiisse lebensge sälulich verlebt. Eine Ungel durch bvbrte seinen linken Hiiiigensliigel, die zweite drang ihm in die Weiche. Eine drille Dingel traf Z. W. Ehing, einen des Attentäters. Der Hebtere ivurde, als er m enliliehen versiichte, durch einen Mod von äl> Animiern verfolgt und schlies'.lich von H. Deitoii, einem Angeslellten im Assah Anil, eingesangen. Hr. Dievens und der verwundete Eoreaner wurden in's „Eentral Ho spilal" gebracht. Dievens war gerade in tMsellschast des sapanischen Z!v snls ans dein Hvlel-Dinnilui-.' gestie gen. als mehrere Eoraner ihm entge gen traten. Einer derselben sagte, er habe ein Wv>t niil Dievens m reden, und verfehle ihm einen Zaust schlag in's ttiesichl. (bleich daraus zog er einen mit einem Taschentuch bedeck te Nevolver und gab Teuer, Der zufällig verwundete Eoreaner ist ebenfalls Hurch die Hlinge geschossen' Dtevens isl ein gesunder, lrästiger Mann und wird vielleicht davon kom men, obwohl seine Wunden sehr be deutlich sind. Der geilern Abend im „Hotel Zair niont" ans Dtevens gemachte Angriss war die Zeige einer Masseiwersainin liing der hiesigen eoreanischen (gesell I schatte, ivelche ein aus vier jungen Männern bestehendes Evmite abschict ten, um ihn über gewisse, in einem Interview geänderte Ansichten zur Nede zu stellen. Die Erklärungen des Hrn. Dievens gefielen de Evrea nerii nicht, und als er sie dem Eoinile gegenüber wiederholte, wurde er von den Mitgliedern desselben angefallen. Bedienstete kamen ihm zu Hülie und vertrieben die Angreiser. Die Eo reaner erklären, Dtevens werde von der cvreanischen Negierniig hepihll, sei jedoch in Wirklichkeit ein gednn gener Agenl Zapan's und verleumde und schmähe die Eoreaner bei allen lgelegenheiten. Dtevens beiludet sich ans dem Wege nach Washington, um dort seine srii here Dielte als Anwalt und Nath geber der japanischen Botschaft wie der aii'gilrelen. Zu einer heute Nachmittag im Ho spital siallgesiindenen llnterredniig äns'.erte Dievens die Ansicht, das; die hier aus ihn verübten Angrine das Werk einer lleiner Anzahl coreani scher Dttideiilen und Agitatoren in Dan Zrancisco sind, welche mit der japanischen Dchubherrschait iiber Ev rea uiiznsriedeii sind und ihn theil weise dafür verantwortlich halten, Enlisoriiien wnckrlt wirdcr. Z m Perial. Eal,, Hl!. P.'äl Drei Erderschütternnge wurden heute iriih im Imperial Thale ivahr geikomme, allein abgesehen von dem Zerbrechen einer Quantität (geichirr z Brawleh und El Eentro lvird nii geuds Dchaden gemeldet. Ter erste D'tosz ereigncle sich drei Minuten vor t, Uhr und war der heftigste von allen. Der pveite, weniger heftige, folgte siinf Minilten darauf, uud lä Minute später kam noch ein dritter, schwächerer Dtcch. Zu Brawlep ent flohen die Heute i groszem Dchrecken auL ihren Wohnungen. Ehiiln wiiiischt Zlvticnbcsuch. W ashi gto ii, D. E., Hl!. März. Ehiun hat durch seinen hiesigen (gesandten Wn Ting Zang den Per. Dlaateu eine Einladung zu einem Besuche der amerikanischen Dchlacht schils-fTlotte in chinesischen Häsen übeiiuillelt. Dieselbe wird ohne Zweifel acceptirt werden. grauer in Brnan. Das srühzeitigo Ableben des „Babu'i des Driials" erregt allgeiaeiw Tbeilnalmie. Aniiiianler >jriea zwüchen den Nepräsentaulen Duizer und Mann. a s l> ing t o n, D.E., H,!. Mm-,. Der Denat vertagte sich beul gleich nach seinem .'gi'ammeiiirill. als das gestern erivlgle Ableben de. Hrn. William James Bruan neu sein rida. des „Babn's des Denal an geliindigk ivurde. Die Tranerbot schalt, d'e sietiente derartige, .velcl'c dein Denat binnen eine lalirr-- zu ging. verur'acbte allgenwine Tbeil n chnie, Vieine (Se schütte wurde er ledi.it, ans'.er der Annahme van Bei leidsbeichliisien und der (.srnennmig eines tsonute's zur Betbeiligmig an dein HAchenbegängnis',. Im Nepräsenlantenbame vernr sachte Mann (Ills. beträchtliche? Anssehen durch Erbebnng der Be schwerde, das; Dnlzer iN'. Z.i im „Eongrehivual Neeord" eine angrb iich van ihm am letzten Damstag im Hanse g"f>illene Nede veräisemliäite, die er tliatsüichlich nicht gehalten alie. Diese angebliclx' Nede handelte van der 'Pebaiiptimg Dnlzer's, das; er. und nicht Mann, der llrheher der Bill gewesen sei, ivelche die Einsehnng des Departements für Handel und Arbeit zur Folge halte. Man he emiragte Ausmerznng der angeblichen Nede ans d-'n „Nervrd," und der '.'ln trag wiiide nach einer hitzigen De hatte mit einem stritten Parleivotmu migenoiiiiiien. Dulzer bezeichnete während der Dehatte seinen Wider sacher Mann als einen kleinlichen und veräichtliehen Winkel Advokaten und wurde deswegen vam Dprecher zur Ordnung gerufen. Zur Nache siir seinen Aerger betrug sich Dnlzer während hsH Nestes des Ta,ies als Dhsirutlianisl und erhah Eimvand gegen alle Borschläge, welche einsiini miae Mrnehmigmig erheischen. Med rere Male erhah er .uich den Einwand „kein Onormu." Nach Annahme vernhiedener Bills in che',.! aus den Disuitl Eoinmlna, deren eii e die Ausdehnung der Ige sehe gegen aas Hazardspiel aus dem Nennplah van Bennings Dtatiou ausdehnt, verlaute sich das Hans turz nach l Uhr Nachmittags als Beweis der Achtung tt">r den dalungeichiede ne Denator Brhan van Florida. Nach ei kraiitir Bnndrssriintvr. P l> j l a d e l p h i a, Hl'. März. Bnndessenatvr Peurose liegt in sei er hiesigen Wohimng an der Ew sichtsrase und anderen Eomplizirnii gen darnieder. Heute Ni'ittag war seine .Eörperlemperalnr hedenllich hach und sein Zustand wurde van sei neu Aerzte iiir erusi erllärt. Tornados ii Tiidcii. B a t a n N a n g e, Ha., HA. Alärz. Hier eingetrossenen Nachrichten zufolge fegte heute srüli ein Tarnada durch Easl Fcliciana Parisli. Ha. In dem Dlädlchen Narwaad, Meilen nördlich van hier an der „Aazoo und Mississippi-Babn." salleu ein Mann, Namens Nullius, getödtel und viele andere Personen verletit marden sein, (prvszer Dchaden wurde durcli chtind und Neuen auuerichtel, und der Tele graphen und Telephauvertehr mit der heiinuesiichten theueud iii sasl uänzlich uiilerhrMeii. Nach aus Mihissiphi lammen N'achrichten iilnu Dtiiriuverheeriinuen. tDhäter. chns Hattiesluiru. Miss., wird uemeldet, das! ein Ter uada heute die Drtschasten Dilver Hreek, Nein Hehrau und Dranue, Miss., eines Ilmtreü van äii Meilen i .1- SN... New ZN'rl. seli.cii nlclch IN. HisMiiNsS Pjlltll iudw .s c.. .'>r. s. easnimic Tlmli. (!>t. ücvilurb üNiv (N) Drpariiiimu iierwüiischter Nus läiidcr. Pitt s h u r u. tlii. Män. Die van den Ziiudeshehärdeii eilige leitete llnteisuchuuu wird hier zu ei uer Maiieuan'weiiuuu van vielen Tarnend läsiiuen Ausländern fiihieil. (Miuralauenl-.'ä n'per dam Ttuudcs hiiuvandrinnu hnrean saiiiinelt zur zur Zeil da. nöllnue statistische Ma terial nie die umlaute Departatiau. -N'ac!' seinen Nnuaben werden ans dem chillshiiiuer Distrikt allein viele Tmuina Ausländer zur Niiekkehr nach dem Stande ihrer Herkunft ge 'Uviiuueu iverden. Das Naruelieu er salul ant Wei'nnu der Muiidesreuie runu, ivelche eine Nm-memmu lästi ger '.'lusläuder iiir das wirksamste Mittel hält, um anarchistische Um lriehe u> uul.idrü.keii >uid das der diueleudeu Hau des Unterhalts eriverh uniälnuer Ausländer zu ent hehcii. !'IN Wreym's Wier, Zu Baltiiilvre gebraut. Aber nach den beste deutschen wissen schastlichen Methoden, pro Kiste, abgeliefert. Beide Telephon.
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2 Cnminlil-Gtschichjctt. Filtere sie ni es ans der Eiirrirrc ciner Pseildvgrnfl. Perinciiiltich steinreiche nd vornehme Tanie als Hoteldielün entlarvt. Ein Pari'c'r Gründnngsschwind ter und seine Unternehmungen. Per, Staaten ersuchen Frank reich in die Ansliesermig Paul Roh'S. Heute tritt das dem sche K.stierpaar seine oft erwähnte Fahrt noch Eorfn an, Forde rungen der illegitimen Rachkoin inen Alsonso's des Zwölfte, P a r i s. 2st. Mörz, Eine Reibe gelieininißvotter Holcldiehstälite in der Riviera, ioelckie sicki über mehrere lah re erstrecken, ist durch die Perliaslnng der reizenden Gräfin von Monstül aiisgeklärt ivorden. Tiefe Taine spiel te seit lobreii eine Rolle in den (He setlschaslskreisen von Paris und der Riviera, ilir Reichlhnin und ihre In welen ivare das Tagesgespräch, Seit ihrer kürzlich in Nizza ersvlgten Fest ahme hat sich herausgestellt, daß ihr stihelliaster Reichthum ans dein Er trage ihrer Holetdiehslähle bestand, und daß sie beständig eine ganze An zabl vorzüglich gearbeiteter Eiiibre wer Werkzriige unter ihren sashionah len Gewändern verborgen trug, nm leine Gelegenheit zur Anssnhrnng eines Einbruchs zu versäumen. Kein Schloß vermochte ihren geschickten Fingern Widersland zu leisten, und wenn immer sie in einem Hotel er schien. folgten regelmäßig einer oder mehrere sensationelle Tiehstühle, de reu viele in den Zimmern reicher Ainerikoner verübt wurden. Nach dem schließlich Perdacht gegen sie ent 'stand, wurde durch Nachforschungen über ihr Porleben festgestellt, daß die angebliche Grasin früher Amalie Eon deinine hieß, daß sie einen gewissen Portal heiratbele, mit ihm nach Pa vis zog, sich dort von ihm trennte und nach den Per. Staaten ging, von wo ans sie zwei Jahre später als die Gra sin Monteil zurückkehrte, Ihre Per Haftung rrsolgte ii Zimmer eines ainerilanischen Tonristen, welches sie „n plündern im Begriffe war, nd ihr Handwerkszeug wurde hei ibr vorge funden. Es stellt sich heraus, daß sie auch das Haupt einer Bande mann licher Hotelränber war, deren etliche sich bereits in Hast befinden, und de reu Beute zusammengenommen eine i'iigehenere Snninie repräsenlirt. Ein französischer Grün d ii n g s s ch w i n d l e r. Pa r i:-, 2!!, März, (Hroße Sen satio wurde hier heute Rachmittag durch die Prrhaftnng eines Mannes, Ramens Henri Röchelte, wegen einer Reihe von großartige und gelnnge neu Schwindeleien verursacht. Sei er Zeit war Röchelte als Kellner in einer kleinen französische Provinzial sladt thätig, Bon dort ans kam er nach Paris, in hier sein ('stück zu sn che, und er war darin äußerst er folgreich, bis rr mit dem (Hejetz in Eonslikl gerieth. Er gründete die französisch Spanische Bank, sowie lindesten:, ein Tutzend Bergwert Unternehmungen, deren Tireklor er war und deren Aktien reißenden Ab satz am dem jranzösischen Markte sein den. Jetzt stellt sich heraus, daß er betrügerische Methoden anwendete, und in der gegen ihn erhobenen An klage wird behauptet, er habe nicht weniger als !s!l2,tt>x>.(tttt durch seine verschiedene (Hründungen zusammen geschwindelt. Man vergleicht ihn mit der berüchtigten Madame Hninbert, allein während diese immer neues (Held pumpte, um die Zinsen ihrer früheren Anleihe zu decken, hals sich Rochetle, indem er beständig neue Eonipagnie'n gründete und neue AI tien einittirte, Ten wirklichen Zu stand seiner (Hründnngen verdeckte er .du Prrössentlichiing gewischter Auswem, Tie Perhasinng Rochette's hatte einen scharfen Rückgang der At tien aller Eoinpagnie'. in welchen er interessirt war, aus der heutigen Börse zur folge. Pa n l Rov s An s lieser nn g gefordert. Pari s, 2ü, März. Ein sorinel les (Hesuch um die Anslieieinng Paul Ron's, eines Franzosen, langte heule aus Washington in der hiesigen aine rikanischen Botschaft an und wurde von ihr dem französischen Auswärti gen Amt übermittelt, Ron erschoß bekanntlich am 2. Januar d, I, zu Newington, R. H„ Geo, A, Earkins. den Bruder seiner Kattin, der be kannten Sängerin Glacia Ealla. in einem Streit und flüchtete dann nach Frankreich. Was Frankreich ans das A?o!bktcr GNi> juruck wi-n sie ich! virle ik W. iziriiic s Unlcrichwl ans ieder echachtel. Sc. lLlUckTikA) (Hesuch antworten ivird, ist Zweifel hast. Bisher war es hier Prinzip, teiiien Franzose wegen eines im Anstand verübten Verbrechens ans ziliieserii, svndern ihn im eigenen Lande zu prozessiren. Jene Evrfii Fahrt, B e r l i n. 2ü, März. Kaiser Wil Helm, seine Gemahlin, sein vierter Sohn Prinz August und seine Toch ter Prinzessin Pitloria reisen morgen nach Penedig ab, um dort die Kaiser sacht „Hohenzotlerii" zu besteigen nno nach Eorsil zu sahre. Ei großes Gefolge begleitet sie, S a l in e r o n's G a n n e r e i, adri d, 2Ü, üßürz ?ie Üticli ter in dem Elena Sanz Rechtssalle erschienen gestern im Palast, nm die Aiissagen der Königsmiwtler zu Pro tokoll zu nehmen, Elena Sanz war eine spanische Schauspielerin, welche dein .König Alsonso dem Zwölften zwei illegitime Söhne gebar, Ticse Kinder baben die Erben Alionso des Zwölften inn labresgelder verllagt, weiche der König, wie sie behaupte, sür ihre Mutter aussetzte und welch, nach dein Tode der Letzteren den Kin der ziisolte sollten. Wie die Königinmutter aussagte, tarn Seiior Salmeroii eiliche Tage nach dein Tode Alionso':. des Zwöli te zu Senor Atzella, damaligem Mi nisier des lönigliche Haushalts, und sagte ihm, Elena Sanz habe gewisse Briese des verstorbenen Königs, de ren Berössentlichniig großen Siondal veranlassen würden. Für PlA.iXist werden sie die Briese ausliefern, und er (Salnieroni beanspruche Plixiii für seine Tienste in der Affaire, Ans Saliiteroii's Ehrlichkeit vertrauend, hezalilt.' die vernüttwetr Königin Heide Summen und erhielt später vvn dein Manne die BerMierinig, dnß alle dir hetrefienden Schreiven vernickjtet werden seien, Ter gegen würlige Prozeß der Sanz'schen Erven ist oder lediglich ans diese Briese km sirl, für ivelche die Königin hezalilt und welche Salinen, wie es sich her ausstellt, nicht zerstört Halle. Tie Angelegenheit wird vor das Overgericht loinnien, welches sich coinvetent erklärt hat, den Fall zu ristscheide, K ö n i g Mann e l' s nstali d, L i s s a b o n. 2Ü, ÜR'ärz. Tas ge sler von der Zeitung „El Rinndo" in Madrid verössrnttichtr Gerüchß daß die Wunde, welche der snngc Kö ig Mannet gelegentlich der Ernwr düng seines Baters und älteren Bru der:- a> Arm erlitt, nicht heilen wolle und doß 'Ainpiitation des ('stie des von den Aerzten detrelirt ivorden sei, wird hier offiziell in Abrede ge stellt. Total insolvent, KoPeiili a g r n, 2!!, 'März, Tas 'Bant Eonilte, welches am st, Fehriiw' dir Leitung der Assairen der „Tetai! Händlers Bank" übernahm, ist zu dem Schlnsse gelangt, daß die Anstalt tv tat insolvent ist, und daß ihr nichts Anderes übrig bleibt, als Ligiiidi riing, Tas in ibr angelegte.Kapital gilt als total verloren. Aniangs Fe binar wurde bekannt, daß sich die 'Bank in Perlegenbeil befand, >st> ani nächsten Tage begann ein An sliirni der Glänhiger, G lad S tv ird v o r g e sl e l l t, L o ii d o n, 2Ü, Mörz,- (Hros Sze ckiem und seine Gattin, geb, Gtadn. Bandertüll, werden gelegenttich der Hosronr im Inns am englischrn Hose vorgestellt werden. Während seines Aiisenllmltes in England wird das gräsliche Paar die Gaslsreiindickmst des äineritanischen Botschafter.- Wliitelaw Reid in Anspriich elmien, E r p losi o n nii d P anit in d e r H a n p t sl adl Ehil i's. S a II I i a g o, Ehili. LA, März. Tas zu Balnco. 'ckst'eilen nördlich von liier, gelegene Regierung:- Pul verinagazin flog heute in die Luit, Sechs furchtbare Erplosionen folgten lasch auseinander und verursachten einen Panik in der Stadt, Alle (He bände wurden in ihren Fnndamenlen erschüttert, und die Bewohner, welche eine Wiederholung des kürzlichen gro Ben Erdbebens fürchteten, flüchtete sich auf die Straßen, Ter Berlusl ist enorm. Ob auch Menschenleben per leren ginge, ist noch nicht bekannt, P räsident No r d über die Lage ans Hahti. Pv r I au> P r i ce, I.'!',. Blärz. In einem Interview im Regie inngsvalasi ei llmie Präsident Aleris Nord, daß i der Republik abioluie Ruhe herrsche. Wie er sagle, zweifelt er nicht an seiner Macht und Fähig keit. die Ordnung liier ausrecht zu erhalten und die fremden Interessen zu schützen, bellte die Rlächte trotz dem daraus beharren, die Kriegs schisse im Hasen zu delassen, so wurde er einer solchen st nlicheidnng zwar keinen Widersland entgegen setzen, ader nothwendig sei eine solche Maß regel ans leinen Fall, da nicht einmal die Möglichkeit eine-:. Pottsainrnies gegen die fremden Bewohner der Stadt vorhanden sei. Der Teutsche Elirrcfpcmdeiit, Baltimore, Md., Dicilsmg, drii 21. März Isttt-K. Ter Persichernng des Präsidenten zufolge liegt seitens der Regierung keinerlei Absicht vor, die Theilnehiner an der kürzlichen Revolution zu ver folgen, es sei denn, daß es sich m Angehörige der Armee handele, wel che der kriegsgerichtlichen Bestrafung iitrrliej>en. Tie Regierung habe, nütz der Prä sident weiter bemerkte, ihre gute Ge sinnung dadurch bewiesen, daß sie die Einschiffung d'es Generals Firini nd seiner Mitvenchworene im Ha sen von Gonaives gestaltet habe, ohne von ihnen irgend welche Perivrechen zu verlange. Seiner Ansicht nach sollten die Ftnchllinge i'n den sreinden Konsulaten und Gesandischasls Ge bänden in ihre Wobniingen zurück kehren und ihre Beschäftigungen wie der ausnehmen. Fr an zu Tode gefoli er t Po r t a n Prin c e, Hatzti, 2!!, März, Ein Gerücht ist hier im Um lauf, daß eine Frau, Ramens Mine, Galetle, welche am tü, März nister der Anklage der Berleitnng von Sol daten zur Fllovatiläl verhoslel wor den war, im Gefängniß zu Tode gesotter! worden sei, Tie Beani len der Regierung denmiziren die An gave als eine avsolnte Ersiiidnng, Kci cktz' s Tabackskricg. Sachlage gestaltet sich immer uner träglicher, Ein Erodns der Farmer ans den hennrnhigten Gegenden. L e r ing t o n, Kn,, 2l>. März, In Folge der Trolivriese mid nn heinitichen Besuche der Rachtreiter vernichten viele Farmer in säumst tichen 12 Eemities, ivelche zu der Rr gion des White Bnrletz Tahacks ge hören, ihre Saatheetztz, so daß die Ge ianinitzaht ans weniger als ein Tril te! des lieblichen rednzirt jsi. In vielen Eonnlies baben die Farmer durch Schilder, welche an den Gebä den mid an hochgelegenen Stellen angrhracht sind, die Absicht erttärt. in diesem Fahre keinen Taback zu bauen. Biete Pächter wissen nicht, wie sie ihre Familien dnrchbringen sollen, wenn es bei dem Perbote des Tabacksbanes bleibt, und wessen An stalten, nach anderen Staaten zu zie ben, und viele Eigenthümer bieten ihre Farmen zum Berkanse ans, inn Kentncktz verlassen zu tömien. Durch die vorgestrige Erniordnng des Farmers Hedges in Ricbolas Eonnltz und in Folge der Rachezüge von voriger Woclie in Woodford und anderen Eonnlies ist die allgemeine Bennriihignng noch gestiegen und die Pächter erklären, es sei für sie einfach innnöglich, von dem Ertrage von Hans, Weizen und Mais zu leben, Fn der (Hegend von Monnt Sterling haben viele Farmer Trolstkriefe rr halten, welchen Zündhölzer, Pulver und Estst beigelegt war und bewgss nete Wächter sind an den bedrohten Punkten ansgrstelli, Tie Lage im Staate wird jür weit schlimmer er klärl, als- sie je seil dem Beginn des Tabackskrieges gewesen ist. Empfiiilg i Los Angeles. 'Tos Angeles, -TN. März. Tie Einzelheiten für den Empfang des Admiral-.. Evans und seiner Ossi ziere sind jetzt arrangirt. Ter Admi ral wird mit der Flotte zwischen dem t-K, und in San Tiego er wartet, Tas Fesi Eoinite wird sich zu dieser .'seit dorthin begeben, um dem Admiral die Einladung i aller Form zu überreichen. An der Spitze des Eomile's steht General Adna R', Eliasfee. Es werden eine Automobil. Parade und ein großes Bankell statt finden. Tie Flotte ist mittlerweile in der Magdalena Bai mit ihren Schieß Übungen beschäftigt, Schiffe d Mannschafle befinden sich in der besten Persassnng, Ans der Besserung. Eolnin b i a, S. E,. 2.'!. März, Tas Befinden des Bnndessenators B, R, Tiltnian. welcher am letzte Tonnerstag Abend in feinem hiesigen Heim ernstlich erkrankte, wurde ge jlern Abend als bedeutend besser be trachtet, Ter ihn behandelnde Arzt hat erklärt, der Patient habe eine ante Nachl gehabt und sein Befinden während des Tages sei den Uinsiän den nach günstig gewesen. Man er wartet, daß er in wenigen Tagen wie der ausgehen kann, Frau Tillnian und des Senators Sohn, B. R, Till nian, jnn„ wachen am Bette des Kranke. stulker Schützen Sie den Körper gegen Krank heit durch Tutt's-Pillen, ein absolutes Heilmittel für Kopfschmerzen, Th-pep sia. Malaria. Harileibigteit und ähnli che Leiden. „Das Triebrad VeS Leben Dr. Tutt: Ihre Leber Pillen sind daS Triebrad de- Lebens. Ich werde stets dem Zufall dankbar sein, welcher wir dieselben zu meiner Kenntniß brachte I, Fairleigh, Platte Ecimion, Col, dsbei Viele enrünlen. Schreckliche Katastrophe an der Küslr vc> Japan. Ein Küstendampfer durch Eollision in den (Hrnnd gebohrt und nur wenige der an Bord befindlichen Meiijchen gerettet, Zebu Ans slügler fhiden ihren Tod im Rirtzeburger See bei Lübeck. Periuählnng des Prinzen Wil Helm von Schweden Mit der (Hroßsürslin Marie Panlowna auf den Mai sestgesttzt. Kein Abkommen zwischen Japan und Spanien. Tokio, 2st, März, Ter „Mnlsn Mar," ein der Anst' Kaisha Linie gehöriger Küslrndanipser von ,H>(> Tonnei!, wurde inn 2 llbr hentp früh zwei Meilen von Todohotke. nahe Hakodate, durch Eollision mit dem „Hidetzosho Märn," einem Tampser von st!! Tonnen, in den (Hrnnd ge bohrt, Sein Eapitän, die meisten seiner 21 l Passagiere und ß! Mitglie der der Mannschaft ertranken, Ter „Hidetzosbo Maru" und etliche andere Tampser retteten die Ueberlebenden, Ze h Aiisf l ii g ler ert rn n t e ii. L ü b eck, Teutschland, 2st, März, Zehn Ausflügler ertranken gester Abend in Folge des Umkippen: eines Motor FahrbooteS im Ratzebnrgcr See, Bier andere Passagiere wurden gerettet. A in M a i, P e t e r S b n r g, 2't, März, Tie Perinählnng des Prinzen Wilhelm von Schwede mit der (Hroßsürslin Marie Panlowna ist ani den Mai festgesetzt worden. Prinz Wilhelm ist der zweite Sohn des Königs (Hnstav von Schweden und besuchte im letzten Sommer die Per, Staate, Seine 'Braut ist eine Tochter des (Hroßfürsten Paul Aler androwitsch, Prinz Wilheltn von Schweden, Her zog von Sövettiianlcwd, der im ver gangenen Sommer die Bebeinigten Staaten besucht hak, ist der zweite Sohn des Königs (Hnstav des Fünf ten und der Königin Bittoria, gebore neu Prinzessin von Baden, Am 17, Juni geboren, ist er 2! Fahre alt. Er steht "als Lieutenant in der schwedischen Marine und wird auch a la Suite des preußischen st, Trago ner Regiments Kmiig Fnedrich der Tritte in Ocls geführt, Tie (Hroßsürstin Maria Panlowna ist eine Eonsine des Ezare. die ei zige, am (l, April lstl! geborene, also 17 jährige Tochter des (Hroßfürsten Paul ans dessen erster Ehe mit der Prinzessin Marie von (Hriechenland, Seit seiner zweiten, morganatischen Ehe mit der geschiedenen Frau Olga v, PistohlkorS, geb. Karnowilsch. lebt der (Hroßfnrsl ständig in Paris, wo sein und seiner (vom Prinzregen ten von Batzorn zur „Gräfin von Ho henselsen" erhobenen (Heniahlin Hans zu den gesuchtesten der elegan ten internationalen (Hesellschaft der Seine-Stadt gebort, R n ß l a n d'S Fiua n z in i s e r e, P e t e r S b n r g. 2Ü, März, In einer Rede vor der Budget Eoinniis sion der Tinna erklärte Finanz minister Kokowtzoss. daß trotz- Ruß lcnid's schiverer Perschiildnng neue Anleihen unumgänglich nöthig seien. Er wies darauf bin, daß die Anlage von Toppelgeleiscn ans der sibirischen Balm, der Ban der Amur Strecke und die Bedürfnisse siir Rationalvertheidi gnng und zur AbHülse für die Hnn gerSnoth allein eine außerordentliche Ausgabe von P7-">,lK>, jährlich für eine Reihe von Fahren bedeuten, Ke i n spa n i s cl> jaPani s ch e s A b k o in nie n, Madrid. 211, März. Premier Maina bestritt heute das in der letz te Woche hier eolportirte Gerücht, daß Prinz Kinivoschi Kuni nach Spa nien gekommen sei, in ein spanisch japanisches Abkommen zu Stande zu bringen. Eliin es e n i n Har n i s ch. E a n t o n. 2st, März. Gegen die Regierung wird hier wegen ihres Rachgebens gegen Japan in der „Tatsn" Affaire der heftigste Unwil len ausgesprochen. Mau findet die Provinz Eanton durch die schwächliche Haltung der Regierung entehrt, Tie „SelbsiregiernngS Gesellschaft" von Eanton organisirte mehrere Eni riisllings Persamnstiingen, bei de nen beschlossen wurde, den Tag der Freigabe der „Tatsn" als einen Tag der ailgeinetnen Trauer zu begehen. Gleichzeitig wurde ein Boncotl japa nischer Waaren ausgesprochen, Ten am Sanisiag abgehaltenen Massen Perfaninstiingen wohnten über Personen best Tie Hän ser ivnrden mit Traner Eiiibleinen detorirt und einige zwanzig Redner hielten stammende Ansprachen, Unter den Rednern befand sich ein zwölfjäh riger Knabe, der durch eine anti japa nische Tetlaniation lebhafte Begeiste rung hervorrief. Nach seinem Porlrag zogen die Bersaimnellen alle Klei dung, soweit sie japanischer Herkunft war, ans, anch Mützennnd Taschen tücher wurden fortgeworfen, alles auf eine Hansen, ans dein bald ein riesi ges Feuer emporloderte. Ein Händ ler japanischer Waaren erklärte sich bereit, sei ganzes Lager zu opfern, Tie Bersannnlnng cnipsabl, 'chnaii Shi Kai, als verantwortliche Persön licbkeit im Auswärtigen Anst, wegen der nochgiehsgen Schwäche gegen Ja pan in Anklageziistand zu versetzen. E i n K r i e g g a n z Ii n in ögti ch, Par i s. 2st, März, Tas „Iviir nal des Tebats" desinirt in einem Leitartikel die javanische Einladung a die anierilanische Flotte als siche reu Beweis dafür, daß für einen -Krieg zwischen den beiden Ländern keine Möglichkeit vorliegt, '.stach der Ansicht drS Blattes ist Japan sich darüber klar gewvrden. daß sür seine Auswanderer Platz genug in Eorea und der Maiidschiirri ist. Tie „Temps" bringt ein längeres Fnterview seines Aaslands-Redat tenrS Andre Tardien mit dem Reprä sentantcn Inlins Kahn von San Francisco. In diesem Interview er klärt das Mitglied des amerikanischen Eongreves.die japanische Frage könne einzig durch Annahme eines Gesetzes für Ausschluß der Japaner gelöst werden, Fii r Her st elln n g de r Nn h e i n K roatic n, n d a p e st, 2!>. HR'ärz, Wegen der turbulenten Scenen im kroati ichen Landtag, der Androhung deS Boveotts seitens der Eoalition und der wilden Ereesse in Agrani haben zwischen dem ungarischen Premier Minister Tr, Weierle und dein Ba uns von Kroatien, Baron von Rauch, wichtige Eonserenze stattgefunden, Baron von Ranch, der wiederholt ans das Schmählichste versönlich an gegriffen worden ist, hat den Pre mier Minis'er um dessen Zustim mung zur Tiirchführnng der schärf sten. außerordentlichen administrati ven und polizeilichen Maßregeln zur Herstellung der Ruhe in Kroatien er sucht. '.st'aclideni der 'Borschlag de? BanüS, die Titserenzen durch eine ans Kroa ten und Ungarn bestehende Eoinniis sion zu schlichten, erfolglos gewesen, siebt er die einzige Möglichkeit, Ord niing zu schaifen, mir in schönstem Porgelien, wozu er der ausdrücklichen (Henehniigiing der Regierung bedarf, Baron von Ranch bat dem Minister Präsidenten die Einleitung eines völ lig neue Aktionsprogramms vorge schlagen. Helene Odillon nicht ge'f sl e kr a k, 'W ie n. 2'!. März. Helene Odil ia. die von den Wiener (Herichte al:> geistig niiznrc'chniingssähig erklärte, einslmal-.- glänzende Sehanspieterin. ist jetzt nenn Monate lang unter der Beobachtung von Psvchiaten gewesen, die nach sorgfältigsten Untersuchn gen zu einem, dem Wiener Urtheil vollkommen entgegengesetzten Schluß gekommen sind, Tie sachverständi gen erklären die, Künstlerin nicht nur für geistig normal, sondern sogar siir hervorragend intelligent, st inöst r e i cl> isch e Arbeite r M i ii i st e r i n m, W i e n. 2-!, Märe. .Kaiser Franz Joseph hat nnnniehr die stinrichtiiii-z eine:. Arbritsniinisteriimi-?, wegen der schon seit gerainner zst'it Berbandlnn gen slnltgefiniden, genehmigt, Zinn uusler diese:- nengeschafieneii Te parleinent:- ist, >vie nach dem (Hange der Verhandlungen zu erwarte wa-, der sttnüstlich Soziale Tr, Geßnian ernannt nwrden. Stellt Barl esn n g e ei n, Wien, 2-'!. '.kstärz, Tie vieltze sprochene Affaire de:- Insbrncker To e,eisten de:. Kirchc rechts, Professor L, WahrmnndS, hat eine überraschen de Wendung genommen, Professor Wahrminid hat auf den Wunsch der Professoren freiwillig die Fortsetzung seiner Eollegien eingestellt. Tie Pro sessoretz hatten dem stollegen nahege legt. auf diese Weise vi der Beilegung des Konflikte:, sein Theil beizutragen, und Professor Wahrmnnd hat diesem Hinwei:. prompt Rechnung getragen. Tie allgeineinenSimipathie'n stau den bei der Eonf-iszirnng jener dem päpstlichen Nnnliiis anstößig erschei enden Broschüre, ebenso wie in der Weitcienlwiclelnng 'der Sache ans Seiten Wahrmnnd's und haben sich nach seiner freiwilligen Aufgabe de: Lehrstuhle:- nur noch verstärkt. Ter Beweis dafür ist bereit:- prompt gelio sert, Tie dentschen Wähler lnrol's haben ihn einstimmig al:- ihren Ea'n didalen siir die demnächst stattfinden-, de Reichstags Ersatzwahl für In: bruek aufgestellt. „Baltic Pool" flcgl. Klage der „Eosiiivpcilitaii Shipping Ec>." abgewiesen. V Wichtige Entscheidung der interstaat tichen Berkehrs Eonnnission, Letztere erklärt sich nicht kompe tent. über transatlantifchc See- Frachtraten zu entscheiden. Ein Trininpb für „Hapag" und „Norddeutschen Llond." Eon servative Repnblikaner nnterwer fen sich mehr und mehr der Roosevelt Tast Fuchtel. Besserung der Aussichten der Präsidenlichasts Eandidatnr de-? Kriegssekretärs. W a s h ing t o ii. T, E,, 2st, März. Tie Klage der „Eosnwpolitan Ship ping Eo.", einer der unter den Ge setzen des Staates Rew-lerse con .essioiiirten Philadelphier Eorpora iion, gegen die Hanihnrg Anieritani sche Packetsabrt Gesellschaft, die Nord denlsche Packettahrt Aktien Gesell schaft. die Norddeutsche Llond Tainpf schissahrts Gesellschost. die Wilson (Hiill t und die Skandinavisch Ame ritanische Tamtüschisfahrt:- Gesell schaften ist von der interstaatlichen Bertelirs Eominission abgewiesen wor den, Tie Beschwerdeschrist der Klä gerin wlirde vor einem Jahre bei der Eomniission eingereicht. Einige Zeit danach reichten die Beklagten einen Einwand ein, worin sie die Zustän digkeit der zwischenstaatlichen Ha dcls Eoininission in dein Falle in Ab rede stellte, Tie Eomniission nahm mündliche Argumente in dein Falle entgegen, wobei W, W. Pierson die „Eosinopolitaii Eo," vertrat, wäh rend die Beklagten durch Er Senator I, E, Svooiier. W. G, Eboate und H, Piitnain vertreten waren. Ans die mündlichen Argumentationen folgten eingehende schriftliche Torlegnngen, ivelche die Eomimssioii mehrere Wo che unter Erwägung gehalst hat, Tie in dem Falle abgegebene Ent scheidung. ivelche eine sehr nmfangrei che ist, wurde von Eominiisär F, K, Laue ansgeorbeitet, Sie ist eine er ichöpsende Tisknssion de:- ons den Fall bezüglichen Gesetzes nd eine lichtvolle Torlegnng der Schlüsse, zu welchen die Eoinniission gelangt ist, Tie Entscheidung ist von besonderer Wichtigkeit, nicht mir weil sie große Interessen ossizirt, über ivelche bis her kein richterliche:. Tribzpial der Ber, Stoaten abgeurtheilt hat. so der tveil sie anch die 'Befugnisse der zwischenstaatlichen Handel:. Eonnnis ßon wesentlich afsizirt. Thatsächlich entscheidet die Eoniniiision gegen sich selbst, indem sie erttärt. sie habe keine Autorität über Transportation ons dein Ozean, womit sie den Fall zu Ungunsten des klagenden Theils ent scheidet. Beschwerde der Kläger. In diesem Fall halte die als Kläge rin austretende Eoinpagnie angesührt. die beklagten Tampser Gesellschaften übernähme Waarentransporte ant (Hrnnd von Ladescheinen für durch gehenden Perkehr zwischen Punkten im liitande der Per, Staaten und ausländischen Häfen, und sie seien da her der Jurisdiktion der Eoniinission unterworfen, Tie Perklagten Hütten ein Arrangement bezüglich der ge meinsamen Beförderung tPool) von Ansfilhrwaaren nach dem Osten Per Bahn ach atlantischen Häsen und von dort per Tampser nach Punkten in Täneinark, Schweden, Rorwegen, Zustand und Teutschland an der Kü ste der Ostsee abgeschlossen. Der söge nannte Baltic Pool bestimme nach ei genein (Hntdünken die thatsächlich zu berechnenden Frachtsätze für die Be förderung von Punkten im Innern der Per, Staaten nach den erwähnten ausländischen Häfen über die nord atlantischen Häfen nd die Hamburg- Amerikanische (Hesellschaft übe ein Monopol bezüglich des nach Westen und nach 'Osten gehenden Waarenver tebrs auf (Hrnnd lokaler und durch gehender Ladescheine zwischen Teutsch land und andere rontinentalen Län dern und inländischen Städten der Per, Staaten, Ter Klageantrag ging dabin, die Eonnnission solle den „Bal tic Pool" siir einen auf (Hrund des zwischenstaatlichen Handelsgesetzes irchtswidrigen Pool bezüglich des Frachtverkehrs erklären, das Mono pol der Hamburg Amerikanischen Tampfergesellschaft siir ungesetzlich erklären und der welche gleichfalls eine transatlantische Tain pfergesellschaft ist, welche dep Fracht transport zwischen amerikanischen und conlinentale Häfen übernimmt, zu ihrem Rechte verhelfen, Taft's Aktie steigen. Tie Anzeichen mehren sich, daß die sogenannten „Eonservatwen" der re vnkstikanischeii Parket Willens sind, sreundschaslliche Annähernng an Tast zu suchen. Es ist begreiflich, daß die recht unverhohlene Trohnng. die Partei werde Roosevelt zu acceptiren Hobe, wenn Tast nicht noniinirt wer den sollte, an vielen Stelle nachhalli gen Eindruck gemacht hat. Ferner mag die Erwägung geholfen habe, daß in tzianchen, mit Lietstiiigssöhnen versehenen Staaten die Roosevelt- Stimmung'' that'ächlich die Stim nniug sür die bezüglichen Liebling-, söhne überschattet, und all' den Eon servativen dürste schließlich doch Tast ganz wesentlich lieber sein, als eine Fortsetzung der Roosevelt Trangsat ans weitere vier Jahre. Unter den Umständen gewinnt da her die von Tast's Ober-Eampagiie Leiter, Frank H, Hitchecvk. vom Sta pel gelassene offizielle Kmidgekmiig, der zufolge dem rundliche Kriegs- Setretär von Ohio die Nominativ hei der ersten Abstimmung mit mehr als Stimmen gesichert sei, einen Anschein substantieller Berechtigung. Es kann als zweifellos gelten, daß in den Reihen der Eonservativen eine arge Tenioralisation Platz gegriffen Hätz als Bestätigung dafür braucht man sich mir einmal den Strom von Besuchern anzuschauen, welcher täg lich in das privaie Biireanziimner des Sekretär hinein rauscht, wenn Hr. Tast gerade in Washington cm wesend ist und nicht gerade mit Rede Resten und Reise-Reden seine Zeit anssüllt, Einre d e ii der Perklagte n st i ch haltig h e fund e n. (Hegen die Klage hatten die Per klagten Einwand erhoben und zwar in erster Linie, weit die Eonnnission weder die erforderliche Jurisdiktion in der Sache, noch die Möcht besitze, die Beklagten einznzschreitei!, und zweitc'ns, weil die Klägerin nichts vorbringe, wovon die Eonnnission Kenntniß zu nehmen habe, oder wo gegen sie Abhülfe zu schössen ennäch tigt sei, Tie Eonnnission erklärt den Ein wand sür stichhaltig und beschließt demgemäß die Abweisung der Klage. Tie Eeimnission tritt Her Ansicht bei, daß sie nicht die Macht besitzt, die Ge bränche der transatlantischen Tain psergesellschaften, gegen welche die Klage gerichtet ist, zu beschränken, zu controliren oder zu regiilcreii. Wie Eoniinissär Laue erklärt, erhellt ans dein einfachen Wortlaut des zwischen staatlichen Handelsgesetzes, daß die 'Behauptung der Grundlage entbehrt, die Eonmiission besitze Jurisdiktion über den Frachtverkehr von Häfen der Ber. Staaten ach einem fremden Lande, welches mit ihnen nicht grenzt, wenn die Beförderung nicht per Bahn, oder per Bahn und zu Wasser vom inländischen Ursprnngsort nach einem Uniladeplatz erfolgt. Der Hau delsverkehr von der anierikanischeii Küste och der europäischen Küste, welcher sich vollständig zu Wasser voll seht, kann einen niibegrenztczji Uni fang annehmen, aber die Eonnnission lesitzt über diesen Handelsverkehr und die damit beschäftigten Frachtführer keine RegnlirmigSniacht, so lange die 'Beförderung an der Küste ihren An sang iiiniint und leine Uinladnng ans die Fahrzeuge der Ozean-Fracht sichrer stattfindet. flüchtige Räuber ringrfangrn. Helena. Mont,, 2-'!, März. Tie Pahnräuber McTonald und Drankhausen, welche sich wegen eines Neberfalles auf einen Zug der „(Hreat Aorthern Bahn" hier in Haft befan den und ans dem Gefängniß zu eist springen wußten, sind in Bozeniaii von dem Scheriff Retinoids dingfest gemacht worden. Sie hatten die Rie gel an de Thüren ihrer Zelle mid des Eorridors durchgesägt, sowie die vor einem Fenster, er klommen dann von einem Wirth schaslsgebäiide aus eine hohe Mauer und waren von dieser ans eine Höhe von mindestens 1ö Fuß in eine Hin terstraße hinunter gesprungen. Man vermuthet, daß'ihnen bei der Flucht ein Mitverschworener im (Hefängniß behülflich gewesen ist, Tie beiden Ausreißer hatten am 12, September vorigen Jahres den (Hreat Northern Overland Zug Pr, 1 anderthalb Mei len von Raudalk, Mont., überfallen und beraubt und in dem Postwaggon eine Beizte von !jil(>,<ßA gemacht. Vergiftete seine HHclirbtc und sich selbst. M i l zv a ii k e e. Wisc„ 2.'!. März. Fr!, Rettie Plaschek, 17 Jahre alt, starb beute früh in der Wohnung ihrer Mutter, Rr, 7t! 1, 1. Avenue, an den Wirkungen von Strnchnin, welches ihr gestern Abend von Leo Wojeinski, ihrem Liebhaber, in Eis creme eingegeben worden war. Als Leo den Tod des Mädchens erfuhr, nahm er selbst eine Tosis (Hisl und war eine Stunde später eine Leiche, Seine Eltern hatten ihm verboten, noch fernerhin mit dem Mädchen zu verkehren.
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Aus Deutschland. Eharlcmagnc über die Nothwendigkeit amerikanischer Botschaftsgebäude. Amerikanischer Nationalstolz erheischt Erhöhung der Repräsentations kostea. Gehälter unserer Tl plomaten sollten verdoppelt wer den. Zwei interessante Gene rals-Ibiläen. Noch ein Ver such zur Verhütung eines Strikes in der Holzindustrie. Akade mische Organisation der deutschen Journalistik vorgeschlagen. lorldauer des Strikes der Reichs tags Berichterstatter. B erli n, 211. März, Tieser Ta ge wurde der aiiieritanische Botschaf ter Eharlemagne Tower von dem Berliner Vertreter der „Asiociirten Presse" gefragt, ob es Thatsache sei, daß die amerikanische Regierung de (ibsichtige, Gebäude für ihre Bolschaf ten in Europa z kaufen. Tes Bot schafters Antwort war, er wisse offi ziell bis jetzt nichts davon, habe aber gehört, das; der Eongres; die Thim lichkeit des Ankaufs solcher Gebäude tveiiigstens in London, Paris mid Berlin erwäge. Ueber die Bedeutung eines derar tigen Schrittes befragt, meinte der Botschafter: „Ja, wir brauchen solche Gebäude für unsere diplomatischen Missionen in Europa, und gerade der Umstand, das; vir sie sehr nöthig brauchen, ist der Grund, das; wir uns in der Ent scheidung nicht überstürzen, sondern sorgfältig auswählen sollen. Ei Botschaftsgebäude, das vor zwanzig Jahren angemessen und völlig aus reichend gewesen wäre, würde heute absolut unzulänglich sein, weil die Ver. Staaten heute eine ganz andere Rolle in der Meli spielen, als vor zwanzig lahrew. Und ihre Beden timg und Macht mns; in den nächsten zwanzig lahren noch weiter wachsen. Nach meiner Meinung ms; bei der Entscheidung über Lage und Bau ei ner amerikainschen Botschaft in Lon don. Paris odA Bertin dieselbe Sorg fält äbälten,' Me sie etwa eine grosse BalyigesellschM bei Anlage eines nenen Eeiitralahnhofes in Wasbing ton oder Ehü-Uio ansüben würde. Tie Kostenslsi' ist natürlich auch sehr wichtig: deilnHvenn man das Hans bat, so ist mail damit noch nicht fer tig, sondern hat im Gegentheil erst angefangen. Ta kommen die In standhaltung mid die Reparaturen, Beleuchtung und Heizung mid die Uiiterhaltskosten für den Botschafter nnd seine lamilie. Hier musz ich die Irage des Gebalts streifen, das im Tieiiste der Ver. Staaten völlig nn znreichend ist. Thatsache, wenn auch nicht allgemein bekannt, ist, das; es ter allen Regierungen der Welt für einen Botschafter der Per. Staaten am schwierigste ist. seinem Lande an gemessen zu dienen, denn mit siebzehn tausend Tollars jährlich mus; er ein Hans mietben, seine persönlichen nd Haiishaltskosten bestreiten, und sei ner Stellung in dem Lande, wo er akkreditirt ist, entsprechend repräsen tiren. Ties ist unmöglich und hat zu der Ansicht gejährt, das; mir ein rei cher Mann eine Botschasterslelle an nehmen kann. Tiese Ausfasstmg ist einmal schädlich sür das Land, das andere Mal aber total imamerika nisch und durchaus falsch im Prinzip. Es ist Thatsache, das; viele der fähig sten und geeignetsten Männer, die wir in Amerika haben, keine reichen Leute sind,,nnd von diesem Gesichts punkt aus sollte die Irage zu Hause sehr ernst erwogen werden. Bei der- Behandlung der Irage der Errich timg und Unterballung einer Bot schaft im Ausland mns; man daran denken, das; es sich nicht darum Harn delt, Herrn So-nnd-So mit seiner lamilie z einem gemüthliche Le ben nach Europa zu schicken. Im Gr gentheil der abgeschickte Mann selbst als Individuum zählt verhältiiistmä sstg wenig mit, jedoch der Botschafter der Ver. Staaten ist eine Persönlich keit. die die ganze ZBation vertritt: in dem Sinne wird er empfangen und in dem Sinne behandelt. Ter National stol; jeden Amerikaners verlangt, das; der Botschafter entsprechend repräsen tirt und standesgemäsz lebt. Er wird zum Gegenstand vieler gesellschaftli chen Aufmerksamkeiten nnd Höflich teitsbezengnngen, die er natürlich in gleicher Weise erwidern ins;. Seine Eollegen, der deiitsche, englische oder französische Botschafter, tlnin dies in Häuser, die ihren Regierungen ge hören, nd nrit Gehältern, die dop pelt so groß sind, als das seinige, oder noch größer. Ein Weg, die richtige Art von Ge bäude in Berlin zn erwerben, wäre. wenn man zwei oder drei aiiierikani sche Genie-Offiziere hierher schickte, die mit dein zur Zeit akkreditirtcn Botschafter in Verbindung gesetzt wer den und ebenso mit den Militär- und Marine-Attaches der Botschaft. Tiese E'oiiimissioii sollte die Irage gründlich und sorgfältig studiren, nnd nach ih rem Bericht sollte dann die Regierung das Grundstück kaufen, auf dem sie die Botschaft in Teutschland ansässig mache will." Seit ll> lahren Generäle. Zwei seltene Militär Jubiläen fei erten gestern Herzog Georg der Zweite von Sachsen-Me'.iiiiigen und General der Infanterie a Ei Suite des Eadetten-Eorps in Berlin, von Slrnbberg. Tie beiden Jubilare sind IU lalire Generäle in der deiilschen Armee. Herzog Georg ist Ebef des 2. Tbä i ingische liisanlerie RegimenU: Nr !t2 nnd des Thüriiigi'cheii Instante rie-Regiiets Nr. W. Sein lubi lälim wurde in seiner Residenz Mei iiingen festlich begangen. Von demselben Tage wie das Ge iieralspatent des Herzogs, dem 22, März 18118, datirt das Patent d.? Generals b. Stubberg, Etzels des Rtzeiuischeit liisauterie Regiments Nr, ('traf Werder, welcher eben falls drei Kaisern als General ge dient bat. Von Striibberg bat sich besonders hervorragend im deutsch sraiizösifchei, Krieg ausgezeichnet, wie auch schon vorher im Kriege gegen Oestreich IB'.N, Am 22. Mär; lxtt erhielt er unter Beförderung zum General Major das Eommaiido der tiU. In fanterie-Brigade, die er mit großer Auszeichnung bei Gravelotte, St. Privat, Amiens, an der Hallue. bei Sapignies nd St. Oiienti fübile. IB7A wurde General v. Slrnbberg zum Geiierallieiiteiiant und Eem inandenr der l!>. Tivision, IBM zum General liisvelkor des Militär Erste hiings- und BildmigswesenS, IBM zum General der Infanterie ernannt 18. Januar 1888 a la Suite des Ka deilencorps gestellt. IBM zum Ehef oc-5 Infanterie Regiments Nr. M er nannt nnd am 2l>. März 1B!X> j Ge ibiiiigiiiig seines Abschiedsgesuches zur Tisposition gestellt. In seiner letzten Tienststclliiiig hat der General v. Strnl'bei'g sich besondere Verdienste erworben um die Hebung der wissen schasllichen Bildung des preußischen Offizierstandes. So ist z. B. die Um wandlung des Unterrichts am Kadet tencorps ans dem frühere Lehrgang i den eines Real-Gymiiasiums sei eigenstes Werk. An Kriegsorden be sitzt der greise Held: den Rothen Adler-Orden l. Klasse, den Kronen Orden !i. Klasse, das Ritterkreuz des HauSordeiiS von Hohenzollei, alle drei mit Schwertern, das Eiserne Kreuz erster Klasse und den Orden „Pour le Merite". Ein letzter Einign n g s v e r s u ch. Tie Laste in der Holz Industrie hat sich in den legten Wochen immer mehr verschärft. Ein letzter Eini stimstsvcrsuch soll in einer Persaimm Imist von Vertretern der lliiterneh iner und der Arbeiterschaft stemache werden, die N.iilivoch, den 25. März, in Lcipzist stattfindet. Vorsitzender der Versammlniist ist der fri'chere prensfische Haiidelsmiiii ster H. v. Berlepsch, der bei dem stro sjeii Verstarbeiter Strile im rbeinisch tvestphälischen Koblenstebiet, i versölmriidem Sinne ersolstreich lbä tist war und als Autorität auf dein Gebiete des Arbeiterschutzes bervor rastt. Soll akademisch orgaiii sirt werden. AnstesichtS dieses stestenwärtisten Kampfes der Journalisten um ihr Ansehen ist der Plan der prensfischeii Nestiermist, in allernächster Zeit den Journalismus vollstiiltist akademisch z. Organisiren, von doppeltem Inte resse. Nach dem Muster von ähnlichen in der Schweiz nd in Irankreich bereits bestehendeiiEinrichtliiisten sollen mm mehr auch a den prensfischeii Hoch schulen H'brstiible für lournnlislik, und zwar ordentliche Professuren, er richtet werden. TerStrike d e r R e i ch s t a st s 1,0 riiali st en. Tie von dem Eeiitrilms-Absttordne ten Landsterichtsdirektor Gröber ans Heilbroiin im Reistast stesten die aus der Preßtribiine versanmielteii lonr nalisten kürzlich steschlenderte Bsleidi stiinst bat bis jetzt noch keine Sühne gefunden. Ter Conflikt .zwischen Presse und Parlament dauert weiter, die Zeitungen stehen, mit Ausnahm.' der Eenlrmnsblätter, geschlossen zu sammen. Als einziger Erfolg der gestrigen Mission eines Vertrauensmannes des Reichskanzlers an den Neichstngsprä sidenten Grafen zu Stolberg Werni gerode wird gemeldet, das; die Regie rung beabsichtigt, die für heute ge plante Tebatte über die Auswärtig.' Politik zu verschieben. Sil str lau tlorai Rin. R. IZ. Lft-valllmore 5,.. uahe v,uie A. Der Deutsche Currespondent, Baltliiwre, Md„ Diensuig, de 24. Mär; Illtlß. Helle ist da. Hält sich iiicognilo in New Nork aus. Sein Werben um die Hand der geschiedenen Gräfin Eastellane. N e w N o r k, 2kZ. März. Prinz Helie de Sagau iveilt miter angenom menem Namen in New Nork, ver muthlich um ilin die Hand der von dem Grafen Boi de Eastellane ge schiedenen Mine. Anna Gonld anzu halten. Er ist in dem Prince George- Hotel, Nr. l l, West W. Str., unter dem Incognito eines „W. H. Thom son" regislrirt und macht alle An strengungen, das; sein Verweilen in der Stadt nicht verrathen werde. Schon wenige Stmideii ach seiner Antmist befand er sich in telephoni scher Verbindung mit Mine. Gonld, die bei ibrer Schwester, Irl. Helen Gonld, in Nr. 7>7!1, s>. Ave., zu Gasle iveilt. An demielbe Tage war er Gast bei einem Tiner im Hanse Tvler Vl'orses, in den Wyoming Apart ments, ä. Str. nd 7. Ave. Wie ver lautet, war auch Mine. Gonld bei dem Tiner anwesend. Der Prinz läsfl keine Mittel aicher Acht, m seine Bewegungen gebeini zu halten. Nachdem er sich nach er solgter Abreise Mine. Gould's ein ein zig es Mal in Paris gezeigt halte, fuhr er nach Ebeibonrg, nahm dort eine Tampfer nach Liverpool nd dampfte nach Halisar ab. Von dort ging er nach Montreal und traf mit dem Montreal Erpresfzuge der New Nork-Eeiitral Balm hier ein. Im Hotel gab er keine Adresse an. Jeder Versuch, mit ibm zu sprechen, wurde sorgfältig vereitelt. Er wurde in der Lobby gesehen und nicht er kannt. Olme die geringste Aiiimert samkeit zu schenken, als er „Mr. Tbvinson" angesprochen wurde, eilte er fort, sprang in eine Kutsche und fuhr davon. Im Hanse Morse's >vr de er ach dem Elevator geleitet und vorgelassen, obne überhaupt seine Karte abzugeben oder seinen Namen zu nennen. Als ein Berichterstatter eine Note binsandte, um mit dem Prinzen zu sprechen, erwiderte Morsei „Ter Prinz wolmt nicht in meinem Aparteinent." Tie vorberrscheiide Ansicht ist, das; trotz allem Längiie eine Heiralb zwi scheu Helle und Madame Gonld im Werke ist. (Später.) Ter Mann, welche man für den Prinzen Helie hält, reiste beute yach Washington ab. Virlr Schisfbrüche. .Zwischen ütx „nd llxi Mensche bäh ten seit letztem Herbst an imserer Nordosttiiste das Leben ein. B c> st o n, Mass., 2,!. März. Eine Revue der Unfälle zur See an de Küste von Neneiigland und Britijch- Nordanierika wäbrend der eben been deten Herbst und Winter-Saison lässt einen Verlust von stäti Menschenleben ersehe. Von diesen ginge 27>l Per sonen im Herbst beim Untergang von zehn labrzeugen. welche der französi schen lischerei-Ilotte von St. Pierre, Miguelo, angehörte, verloren. Tiese zehn Ighrzenge scheiterte während der Orkane, welche an den Grand Panks tobte. Während dieser Or kane kamen auch 25, neusmidländische lischer um. Unter den Schissen, welche in der genannten Zeit Schiffbruch litten, be fanden sich die englische Tampfer „St. Enthberl" nd „Tolesby", der Eanadian Paeisic-Tampser „Momit Temple", der Tampfer „Thomson" von der Thomson Linie, der Tampfer „Sylvia,, von der Red-Eros;-Linie und der Tampfer „Narmouth" von der Tvminioii-Liiiie, bei dessenStran düng aber keine Menscheiilebeii verlo reu gingen und der später wieder slotl gemacht wurde. Am fürchterlichsten war die Katastropbe, welche den „St. Eiithbert" ans der Höhe von Nova Scotia am 2. lebrnar befiel. Ter Tampfer war auf der Jährt von Ant werpen nach New f'lork in Brand ge rathen, und bei den Versuchen, sich von dem brennenden Schiff zu rettey, biissten ll Personen ihr Leben ein. Tie Ueberlebenden wurden, wie erin nerlich, von dem Tampfer „Eymric" von der White Star Linie gerettet. Ein Muttkniivrd? Anderso n, Ind., 2st. März. Als der bekannte Pferdehändler und Sportsmann William H. Blake ge stern von Wabash heimkehrte, fand er seine Gattin Louise ermordet vor. Ter Mörder hatte ihr mit einem Hannner, den er in der Küche gefun den hatte, den Schädel eingeschlagen. Tas mörderische Instrmiieiit wurde ans einem Tische in der.Küche vorge funden. Sonderbar ist, das; kein Raub im Hause begangen wurde und dah alle Thüren im Hause fest ver schlossen waren. Verdacht richtet sich gegen den einzige Sohn des Paares, Grover Blake, der vermisst wird. Er steht wegen lälschung unter Anklage. Pässe zur Reise in's Ausland be sorgt E. Raine. Nr. 4U!, Ost Balti morestraße, nahe Enstom House Ave. Di, Hart, Ii- llii- iittiuvr s? k i>tiitt voi i?tlNixon iintl it vi nu ilutor nolnor poi",i'ii>i Ix k.niit t.iicli II Wss isi Dniitari! i?t >in rinBolll Kntbjstitut Uir t'nut- IZi iilli.klt Oiiiiiiii, yitiiii ix Ii i>ixl ixntiotl. lx, Z!!.!tnixltlx>ili,. kkoiii kiiiiz't tiir t iix i >V-rtlc. Di vertroilit 4Viii nx xnck lx i'itiyit k-'ii lixiviiKtnixki,. IZi IxKlt Ikini i lxio iiixk >V iixllixtill. k> x lex litxi t li, Ikv!,t liv?rl kx-U'ii'- t li V>>! l,'Nlltil t biliar'! xixl h tni 'ii xixl vi i-llulit iixu s?!!,iiix! ii. ,i!ititrlil!U Lolilnt. Il' Alllttor k l-!!. Die Sorte, vis Ilir Imoier Kel(l(i>st KM, Ist In QekrÄucli Seit ZVleii;- 3O laliren. Pastor Stieiiike hier. Solm des veislorbeneii Pastors Stiemte von Brasilien liier ange langl. nI New chork von dem Ableben seines Vaters benachrich tigt. Wird voraussichtlich dessen Nachfolger. Gestern Abend um B Uhr langte Pastor Henry Stiemte. Solm des lürzlich verstorbenen Pastors A. L. T. Sliemte> gewesene Seelsorgers der deutschen ebangelisch liilberischcn Im mamiels-Kirche an EaroUne. mibe Baltimore Strohe, nach siebejäbri gem Anseiitball in Süd Brasiiie bieran. Sein 'Bruder, Herr Paul Stirmke, war ihm nach New chork eiilgegengereist, wo er mit dem Tain pser „Temmson" antani, mid über brachte ibm die Trauerbotschaft von drm Ableben des Vaters. Am Momit Ropal Balinbof hier ivui'de Pastor Stiemke von den Pastoren Oskar Kaiser und George Spilman nd den Kircheiivorsiebern der Immanuels Gemeinde in Empfang genommen. Wie verlautet, soll Pastor Slirmke der Nachfolger seiiies dabingeschiede neu Paters werden. Er wurde bereits im lebrnar l!X seine Prinmig abgelegt halte, kam er nach Baltimore und mmde im Sep tember ltxil durch seinen Vater ordi nirt. Er hielt sich dann kurze Zeit im Elternbanse ans, worauf er eine Teutschlaiidreise antrat und von Vre men aus seinem Wirkungskreis als Missionär in Süd Brasilien entgegen ging. Wäbrend seines dortigen Ans eiitbalts gründete er mehrere Gemein den mid Schulen. „Am er icu s" als Hacken sch m i t' s Traini r e r. Tchönleiii, in Baltimore iiiiter d'm Namen „Ainrrieus" bekannt, ivelchee am Samstag den Sieg bei dem Nina kämpf mit dem Meisterschastsriiiger der' Welt George Hackeiischmidt, dem „russischen Löwcu," dano triia. iuso fern er in der festgesetzten .seit von Miuiiteu von Hackeiischmidt nicht geworfen wnrdee, ist von letzterem ausgeforderl iroedc, mit ihm für den Meisterschaftslaiiipf zivischen ..Hack' und rlant 1!, Ost Hoffmaiistraße, bei dessen Operation Tr. Isaac N. Trinible sich die Ver letznng an der >Had zuzog. die in seinem Tode resnltirte, jsi als geheilt ans dem „St. Josephs Hospital" entlassen worden. A'n.cr's 1 !j;75 Bequiliiiissc M sind die lirstkn. I dem Zeitalter dcr Vernunft IM Ii liis lii s i d S s> t I LcichcnUcrsiiiidt Püst. Bioadiuny und Llitier-Strasie. a'iVtrt-iklnl'ylliimirer. cid Pyoiik. (Tr.il' !S.Sa Geld zu lierlrihrn. Anleihen auf Möbel und andere Sicherheiten Maryland Ehattel Loa Association 'Bliirrt P>ik. in.. lns H'iio Pia- MS. Pl, nur yvinlluno 7ZK. (5 i> Plion St. Paul 25,!>. cNov.II.TS-Z> —der— Nervenschwache H'rivat-Atinik, 1>!1 s. Ane lirinnng in der l 1 hl. N' ot helser -Kirche. Ear dinal Gibbons tirmte am Sonntag Nachmitt.ig i der l I hl. Notlibelser Kirche 17.7 Knabe mid Mädchen. Hotels und Nestaurationen. Jedermann trinkt gcrii Avil: Knffnci' cL LLTLIAI, XXX TIIItT XDT kVNISXTD !jt2.2.'> die Gulloiie. Inchshöhl'e. Tenlschts Cafe und Restaiilaut, 4( >Z NX' st sori g to n tr. Münchner Löweiibräu und Pilsner Bier am Zapf. liiiportirte Rhein und Mosel Weine Spezialitäten. Md. Telephon, >2-U> ConrNand. C. 0c P. Telephon. Tl. Priui vuu.TZ-S.lÄ^ Wandler s Cnsc nnd Restnnrnnt. 4 nnd li Süd-Gav-Straßk. G. Frank Vnn Sant. lsafc nd Pool-Parlor. Beide Telephone. IVIPrU2N.I?I 8 Mniid TeeMonirts Bnu t!e>h. 8 8 -ehcuunole V 8 Henry 8 w" y.'schilsiolenle yon II „'IN Borimiinu Q H In? ü Nor -,'nNxinllanS. c P, Tele- o Ä yhon Ml. Pcrnon NNNB pt. Y 8 ah"sa,ri>ee 8 Po! C. ko. Phone: SiiNnor lni!4. Q s NoP2!t.IIl s Rechtsanwälte. 'Henry A. 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C 7',, West Baltimore Straße Geld auszuleihen, Benjamin K Eomp.'S Darlehen- und Bank Comtoir, "Zeilen V"kA'7'Üyr"i Samiian w l Uhrden. Pridat Ituigang: A>—!d, ctt.HddM tr,. lßovt.rZLi, 3
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4 Der Deutsche Korrespondent erscheint jeden Zag im Jahre. Nr. 4lst, Ost Paliimorc Straße. C. P. 4171 i St. Paul. Mari,land 17l>!> Cvurtlaud. Tienstag, dc 24. März l!>B. Acht Seiten, Präsident Raasevelt und die Präsi deiitschnst? Campagne. Pon einem dritten Termin de, Präsidenten Roosevelt ist in letzter steil tonin nielir die Rede gewesen Roch der wirderbollen Absoge de? Präsidenten ist do? selbstverständlich Toinil ist ober nicht gesogt, dost Herr Roosevell nicht grvsten und schivei in'? Gewicht sollenden Antbeil on der tominenden Eonipogne nebnien wär de, Im „Weisten Hon?" loiisen die pstominen. ivelche die repnbli konische Präsidenljcbosl? Eonipogne dirigiren iollen, Tori finde Evnse rcnzen zivischen dem Präsidenten und Polilitern und Pcrtrelern der 'Jndn strie, der Hochlinonz nnd der Hon delrivell stoll. So ivoren letzten Jrei log solche Interessenten ous dein inillleren Westen im „Weisten Hon?," dornnler viele posttische streun de de? Präsidenten, E? wurde in dieser Eon serenz onch die stroge beliondelt, wie die Geschäsl?loge des Eon de? ivieder so schnell, wie möglich, zu einer nor niolen gebrocht werden könnte, lieber do? Ergebnist der Eoiisereii', tbeilt der Herold" mit, dost ein groste? Gesetzgebung? Progroinm enlivor sen morden sei, und dost der Präsi deut dem Eongrest in den näclstten Togen eine Polschost pisenden iverde. in ivelcher er sich pi Gnnsien einer! Rcviswn de? Toris? in einer Ertro Session de? Eongresse? noch dem l, I März ll!P o?spricht. Weiter ein psieblt er ein Amendement zu dem! Sbernion'schen Anlilrnsl !opilolislen wichtige stn geständnisse gemocht iverden. Tonn! soll die Mochlbesngiiist geivisser Ge richte, Einbolt?beseble in Arbeiter Streitigkeiten on?znslellen. einge schränkt iverdrn, lind schliestlich wird ein Hoslpslicht Gesetz für Arbeitgeber und die Annolnne der Aldrich'jchen stinonz-Pill enipfoblen iverden. Eine Revision de? Toris? könnte unter Umständen dozii beitrogen, die Rück kebr zur norinolen Geschost?tbätigkeil de? Eonde? zu verzöger, denn ein Uebergong?periode in Torissochen ivird immer Unsicherbeit imGeichäil? leben mil sich bringen. Allein Präsi deiil Roosevell möchte sie bis U>E!> biiion?geschoben boben und versicher:, dost do? stinonz Eoinile de? Senotr-? mit einem Rückbolt von zwei Tritlel! Mojoritöt der Seiiotoren, schon dosür sorgen iverde, dost kein llnbeil ge schiebt, Tie Pezielmngen zivischen dem Präsidenten und dein Eongrest, die in letzter steit bin und ivieder ge sponnl ivoren, sind ivieder bessere ge worden, do befürchtet ivnrde, dost Po lilische Reibungen zwischen dem Prä sidenten und den repnblisonischeil Eongrestmilglirdern einen schlimmen Einsliist ons die Porte! on?üben könnten, stwischeii dem „Weisten Hon?" nd dein Kopilot soll olso! wieder Eintrocht berrschen, Tie To rissroge ivird schon in der lominen den Eonipogne eine? der Honpt „stssiie?" sein, stn den steilen der vielgerübinle Prosperitäl dnriie der Toris nicht ongerübrt iverden, stetzl! soll er onch nicht ongetostet werden, i soiidern erst noch dem I, März Altein donnist Herr Roosevelt nicht! nielir Präsident nnd könn seinen Ein l slnst zu einer grüiidstckn'n: Revision nicht inebr geltend inochen, j Tie repiiblikonische Portes bol solche Erklärungen in Plollsorinen und sonst oft gegeben, ober ibr Perspre che nie gebolten, Tie wird e? onch in stutnnst so bolten, Ter weitere Punkt de? nrnen Pro groinine?, die Anieiidiriing de? Sber nion'schen Aiititrnsl Gesetze?, isl von i vielen Seiten befürwortet worden, da e? viele Härten liobe, onch für dü Arbeiser-Orgniiisotioiie. Poi iiebinlicki wor der Porogropb, dost dreifocher! Schodenersotz zu leisten sei. den Ar beitern b.'sondep? anstößig. Tie „No lionobßsivir stederoiion" bot dcßiolb ibre Wünsche tnrz gesostl, Präsident s Reosevelt empsielilt eine Ainendirnng rcr Sbermon Akte, und nion ivird wobl nickst seblgeben, wenn mon on nimmt, dost die Empseblnng nebenbei onch dorons berechnet ist, die Arbeiter- Pereinignngen für die repnblitonische Porlei günslig zu sliminen. Ebenso j die Empselslnng eine? Hostpslichl Ge setze? und do? Gesetz über die Pe 'chröntnng de? Mistbronche?, der von Richtern ini! drin Erlöst von Ein boll?beseblen getrieben wirb, strog lich ober bleibt, ob bei der verbällnisz j möstig tnr.zen Arbeit?zeit dieser Tel üon diese gewünschten Gesetze unter Hochdruck so oii?follen ivrrden, dost sie vor dem Ober Piinde?gericbl die Probe besteben. Aber wenn diese Ge sctz Porschlüge vorerst übt olle ver ivirklicht werden, so bot Prösideni I Roosevell dml> seinen guten Willen gezeigt. Auch do? nützt schon. Wozu der Lärm? stsl'? Renroslbenie oder Htzsterie, on ivelcher ein Tbeil der oinerikonischen Presse leidet? Toglüg-lüb setzt sie il> ren Lesern spollenlongen Kolli vor über die stroge, ob der Herzog der Abrilzzen strünlein Köllichen Elim? ol? Pronl lieimsübren ivrrde, Wöre cine solche Heirolb denn eine solche Wellbegebenlieit, 'Pi? zur Würde von svrzogiinien boben es iinsere Tollor Prinzessinnen jo schon srüber gebrocht. Und ineiter ivürde e? onch do? Töch lerlein des Pnndes Senotors von Wesl Pirginien vorerst nicht bringen, Ter Herzog der Abrnzzen ist oller ding? töniglichen 'leblül?, ist ein Perivondler de? König? von sttolien nnd lönnle sogor einmol König wer den. wenn olle die, welche obere An sprüche ons den ilolienischen Tbron boben. vor ibin sterben sollten. To? iit ober gor nicht wobrscheinlich. lind selbst, wenn der stoll eintreten sollt", so bol die Presse eine? repnblitoni scheu Londe? leine Peronlossiing, die Perlobnng ol? ein wellgeschichtliche? Ereignis', z verbiinmeln. Wo? sogte Linroln einem enropöischen 'Adeligen, der sich in ein Offizier? Potent be ivorb und dobei seinen Adel beson der? bervorbob? Linroln sogte trol ten: To? soll stbnen gerode nicht scho den. stn einem Londe, in dem mon teinen Gebnrt?odel onertennt, bot die Presse teinen Anlost, on? dem Hön? che zu gerotlien, wenn ein itolieni scher Herzog in eine omerikonische '.>R'illionär?tochter ivirbt. Umsoniebr, ol? die gonze Werbnng?gescliickite bi? jetzt nur ons Permutlninge bericht. Weder der Herzog, der bereit? wieder ons dm' Heimsobrt isl, noch die sto inilie Eltin?, noch die Z'R'iiglieder der ilolienischen 'Polschost in Wosbingloii rücken mit der Spruche lieron?. Wo z olso do? t'lesolboder über Perm tbnngen nnd Möglichteiten? Ter Herzog der Abrnzzeii ist ein ivogemn tbiger, tülmer 'Monn. Er ist beinobe zum 'R'ordpol vorgedrungen, bot in Asriko Pergspitzen erklettert, die vor ilnn noch 'nicht bestiegen worden, bot Elepbonte erjogt, nnd wenn er jetzt ons der stogd noch dein Glück eine onieritonische Tollor Prinzessin oni'? Korn grnoininen und diese willig isl. so wog e? dobei sein Peivenden ho ben. Wenn sich'? die oinerikonischen Erbinnen in de Kops gesetzt boben. in bessere Grsellschost zu kommen, so ist do? ibre Suche. Eine repnblitoni sche Presse ober bot leinen 'Anlost, in trontbosler Sensolion?sncht spulten und seitenlong zu tlotschen. To? ist iinrepiiblilonisch. Tic gnstände in >irvntien. roolien gebt e? drnntor und driibor. Ter Ende geiväblte Eondlng drobt mil Poncott. Ter Po nn? von Uroolie, Poron von Nonch. ivird insnllirt und bot de nngori scheu Premier Minister Tr. Welerle um .4nslinininng grbete. schorse od ininislrotive und polizeiliche Mos', regeln zur Herstellung von Ordnung und Nnbe in rootien onwendeii z dürfe. Tie lebten Woblen siir den trootischen Sobor oder Eondlog bo bei teinen ein gen Negiernng? Eon didoten in do? Oonde? Porloment ge brorbt. Mo botte diese blos; in sol chen Pezirten onsgestellt, Ivo die Pe oniten Sliminen bi?ber inosigebend Ivoren. Aber onch die Peoniten bo ben sich pini Tbeil der Wobl entbol ten, zum Tbeil sogor gegen die Regie rnng geivöblt. Tos Resnltot der Woblen wor denn onch eine vollstön dige A'iederloge der Regierung. Pon Abgeordneten gebören etivo iE der trootisch serbischen Porte! on und 28 Mondote vertbeilen sich oni die übri gen Opposition? Porieien. -sivei Mondote in Winnie blieben unbesetzt, do der Mogistrot leine Woblen vor nebnien liest. Und worinn diese Nie derloge der Regierung'!' Erooiien ge bört zu Tronsleitbonien. in dem die Ilngorn die erste Geige spielen. Tie Ilngorn sind schon seit doroni on?. ibre Genieinschost mit Oestreich lösen und selbstständig pi iverden. Sie wollen, ober de Krooten ibre stultiir und ibre Spruche onidrängen. Tovon wollen die letzteren nicht? wis- Ter Teutsche Eorrcspondenl, Baltimore, Md., Tienstag, de 24. März 1008. sen, do ibre Kultur ebenso bocb stehe, wie die der Mognoren, und von der nngorischen Spruche wollen sie erst recht nicht? wissen. Ter Komps der Kroolen gegen die nngorische Gewolt berrichost bot sich schon Jobrzebnte bingezogen, jetzt ist er mit neuer Hes tigkeit on?gebrochen. Wie gros; der .Hos; der Krootcn gegen die nngorische Regierung nnd den von dieser er onnten Ponn? von Ronch ist, löst! sich dorou? erseben, dos; der Ponn? bei seinem Einzüge in stogrob im sto nor d. St. mit foulen Eiern und Steiinvürsrn begrüszt ivnrde, E: ivvllte e? mit Geivolt versnchen und die Pevölkernng Krootien's ontwor tete bei den Woblen mit der Eriväb liing eine? Londtoges, in ivelchein die Regierung onch nicht einen einzigen An bänger ol? Vertreter bot. stede soll? ein Unikum in der Geschichte de? Porlomentarismns. U nsereong lo o in erit o n i sche Presse ist über die Annohine der Hochlicenz Pill entpickt. Tie „Sun" sübrt on?: „Tie Pürger Poltiniore's können sich zu diesem Gesetz grotuli ren, denn e? sei von gröstter Wichtig keit für die Tie stövtischen >vie die Stool? Einnobinen würden lw ber, die Stenerrote niedriger wer den. Tie bötzere Pestenernng sei durch Erivögiiligen erleuchteter öffentlicher Politik gerecbtfertigt. E? ivürde für die stnteressen Poltimvre'? nnbeilvoll sein, wenn die Pesitzer vvn Eigen tlmin vernichtende Stenerlosten pi zoblen bätten. E? sei möglich, dos; dos Gesetz einiges Ungemoch für kleine und ebrbore Wirtbe zur steige boben möge, nllein dos iverde melir ol? wetlgei:atil durch die An?mer znng der nnonstüiidigen Wirtlischoi ten nnd durch die höheren Einnoh inen. Ro, wollen obworten. RePr ä s e tont riz e l l von der Obioer Oegi?lotnr bot dieser Toge die Uotze on? dem Sock gelöste und erklärt, die Protzibition merde die Teutschen veronlossen. ibr onieritoni jche? Piirgc riecht oistzngebe, ni sich unter dem deutschen Eoiser der per, sönlichen Trc'iltz'it erfreuen z töniien. In unserer Moriiländer mochte ein Solo eine. äbnliche dnniindreisle Penierknng. Tie Probst bstionisteii-Sippe möchte die Tciit scheu, welche ilmen ein Tor im Auge sind, gern on? dem Oonde hinon? rkein, denn die Tenlsch Aineriloner sind die energischsten Gegner der Pro bibilioiwbrivegnng. Ten Gesotten, den Stonb der Pereiniglen Stooten von drn Güsten pi schülteln, iverden die Tenlschen diesen gesetzgebenden 'üiledel? nicht Ilm. TerEor o II e r von Colli II ivood bot leinen Anboltt-pnnlt siir die Erbebnng einer Antloge gesnn den. iven die Schuld bei dein groneii liosten Schnlbrond trifft. Ter Stoot? oinvolt erklärt, dost er keine Anktoge erbeben könne, so longo ibni nicht soi che Anbolt?pnntle geliefert iverden, ivelche noch dem Gesetze eine Anflöge rechtfertigen. To? groste Opfer o >!inde?leben scheint olso nngesübnt zu bleiben. Pi i z st ooch i in Alb r e ck> von Prensten will seine olle stloinm.' Ii doch beirotben. wenn sie geschie de ist. Ter „R. P. Herald" bemerkt vozii: „stederinonn i Tenlschloiw frugt i Wo? ivird der koiser tlniii?" Lederin i Teutschland bot An dereo zu tli. ol?zu trage, >vo? der koiser i dem stocke Um wird. Wen die stvurnolisten im deutsche Reicb?toge „bolmgelocht" loben, Ivo? sie übrigen? i Abrede stelle, sa ivor do? grad', der sie aber dasiir ol? „Schweinebnnde" titulirle, ivar (tzroeber. „Westl. Post." E o grestini t g l i e d L i tck l e sield von Maine lial dem de? Sioole-:- seine Resignotio einge sandt und will vom 30. September a seine Advototen Prori? ivieder eiisiielmie. To? Reprösentontenbou? ivird initLiUlesield eine in der Wolle gefärbten Probibitioiiisteii lo?. Ob aber on? Maine elioo? Pejsere? ach toiiiiiie ivird, ist recht sraglich, Ter Tod bält rei ch e E r te im Pnndecheiial. Seil dem Schills', de? 5,!. Eongresse? sind siebe Mit glieder durch de Tod abgernse ivor den: Morgan, Petln?. Mailar, Lot linier. Praetor, Wbple und vorgestern Priia bau Florida. Tie Herren Se natore sind allerdings lanler alte Prno war mit IT Labien do? jiingne Mitglied im Ratbe der '.'llten. Au s R> ü n el> e n wird fol gende ergötzliche Provoiirleistniig ei nee- östreichische,, Postamt-? gemeldet: piner Pronerirettion in Tvrol, nalie der baverischen t>lrenzc. wnrdrii iiingsl von dem Postamt niebrere Priese zurückgeichickl, iveil auf den Priesen die Freimarke, die da/ Pild de? östreichischen koiser? trägt ver telirt ansgetlebt war. Tie Poslverwal tung sühlte sich durch diese Bethäti- giing ninsiürzlerischer stdeen in ibre potriolischen Ge>ühlon derorl verletzt, dost sie sich iveigerte, die Priese z be fördern. Giebt e? einen st o brnor? Tiefe soft nnglonbliche stro ge iit ons einem Schiff durch folgen den selljoinen Sochverholl zur Thut suche geworden: Vor einiger steil wurde bei einer omeritonischen stei tnng eine Menükorte vom 30. ste brnor obgebildet. Mon ivor notür lick' zuerst geneigt, on einen stehler zu glonben: ober schliestlich über zeugte mon sich, dost diese nngewölm- eigentlich gonz und gor richtig ivor. To? Essen, um des sen Speisetorle e? sich bündelte, fund ons einem Ozeondoinpser „Sibirio" stott, der von Vokvhonio noch St. stronei?ro inbr: uns diese Weise wird durch die stohrt noch Osten ein Tog gewonnen, und do.dieser Tog noch dein 20. stebrnor IOOt siel, trotzdem ober der l. Mörz noch nicht do ivor, so mnszie er nothivrndigeriveise der 30. stebrnor sein, wogegen sich nicht? sogen lästt. P o p o !8 stotzre olt geivorde. stosl s> stolire bot er mit seinem goldene Hnnior Hnnderttousende erfrenl, kei neu verletzt. Er bot den Mnüchener Humor dnrcli gonz Tenischlond ge trogen, und der norddenlsche Prüder isl ebenso gern „noch stei? jegongen," wie der Rlünchener zum Popo Elei? in den roncbigen Overvollinger. Ei neu grosten Tbeil seine? Rochlosse? l>ol er leider verbronnt. in e N eibe inte re s son ler Erperiiiienle bot der sronzösische Professor Stepbone Lednr von der medizinischen Schule wis den Schlochlliösen von Nnnle? zum Ab schlns; gebrocht. E? bündelt sich um die Amvendnng der Elektrizität bei'' Schluchten von Tbieren. Tie ob schliestenden Persuche erstrecklen sich ons ein Pferd, einen Ochse, ein kolb nnd ein Schwein. Tos Pserd broch bei einem Strom von l l> Polt zu soinmen. bei'm Ochsen erzielte mon mit Polt do? gleiche Ergebnist, ivöbrend bei'm kolb schon ein sebr schivocher Strom von 2> Poll genüg te. Tie Erperimente brochlen einen volle Erfolg nnd zeigen einen Weg, den Schlochltbieren jeden Schmerz zu ersporrn. Sebr inleressonte Peoboch- Inngen ergoben die Erperimente, die im Loborotoriinn vorliergegongen woren. „Tnrch einen schivochen Strom," so änsterte sich der Gelebrie, „der in kürzesten stntervolten. Im dertinol in der Sekunde, unterbro chen ivird, lossrn die Tbiere sich ons Minuten oder Slnnden in einen Schlofziistond bringen, der die Ge lnrnlbäligleit nnd die Nervencenlren vvlltommen liännlegt nnd einer voll kommene Anästbesie gleichkommt. To? An?scholten de? Strome? be ivirtt sofortige? Erivochen. Perslär kling der elektrischen Kräfte bringt Stillstund der Herztbätigteit. ivobri die Atbemorgone jedoch fortorbeiten: weitere Perstmliing unterbricht onch die Liliigentbätigkeit. stn diesem stn stund befindet sich dos Tbier i ei nein Studium, do? der Wissenschost fremd ist. Es isl todt, obne es zu sein. Lös;: mon den Strom forüvir ten, so tritt innerbolb von zwei Mi unten der Tod ein: ivird der Strvin geschwächt, sv kebrt dos Leben zu rück." Nvwlnnd's türkische Bäder >e,S Nix Kagen s Airch-Aier. >. F. Surften. Sinciilpiiincr. Frfthcr Tbounis Vineen. cilalilirt 581. Ü Phvne Giimor >v. c?anl,:!Mlei Pll "Btlttimore Kity Directory" für I!X)8. R. L. Polk Co. von Baltimore. V. L-ranaer, GckchältiNNPrer. 95,7—V5i) Eolvert Building. lT3—l Tadcofälle. Schmidt. Lvnisn 'Anna Torotyi, Sribvld. Heinrich .gerynsc. am .ftlän Uhr^R>> °uflrts. Stewart äe Mowcn Co. Lrichenbrstatlcr und Cinbalsamirer, vlm Herwig äi- Sohn, Joseph I. Herr, Lrichcnbcslatler und Cinbalsamirer. Nr, Wl4, ?sl>Fäcl>llc-?lraije. j P. Plwne Walte IVt3 F. tJuniSS.TS-S.tS)" Lcichcnbrstnttcr nnd Cinbalsamirer. Albert C. Kuller, William S. Mäßige Preise. H. Sander Saline, Nr. 7N5 „nd I7W. t>i>nlv.-Svrnur, dalcnl La.'NtS. Ckristia, WiUrr. Lcichrnbcstnttcr und Einbnlstnnirer, Mäiäae Preise. 0. P. 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I der 4atin lechnlt: pädnc odnr Plaitcn Ha., Di 85>M und answärtv. .ftttnw auank-.aaen uaäi ims"'^dmeiwäsen Tr!' reeNn,' Ne. Bl>, Nord Howard Strafte. N Varinltlnas N. Hanillch, vopl?än.t. Irntläie Vtichee und .Zeltschrtttrn. väedslt.r>Nen, Märchen und Nalsiler. M.-dichlc, Nvinane etc. M. I. Ghapman Coal Co. Koble und Coke zum „Brennen." KU Vnlchel einellMe 7.0 SS Valchel aeSvUte t3.7S Sharp- und Lombard-Straße. Velde Telephone. .lF> Kohlen. Kohlen. l Nr? 7^Svndurd .^.7 iso N. S parle., .87 .SS Ne 2 Suadnrt, 7.50 Nr. 3 parte.. .k 2 Nr. 2 iilptrils VI. 5a.M NS 57.2 S Nr. 3 LPlen .10 ftetäate etipendolr, 4P 54.50. rsilate tchtenpvl. 4P aar t.SO. Millinger L Hebrank. Ä <nea., uape ftUch-Gtea -"U-.
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Tritiiler nd driibrr. Eine aipregeude Aazzia im westlichen Tistrikt. Tas Erscheinen der Polizei verursacht unter den Ae gern in der Wirthschaft von Elias. Allen einen Panik. Tas Tach brach ein. Andere Razzias. Fn der Neger-Wirthschaft von Charles Allen, Ar. 121, Aord Aniitv' Strasze. ging es gestern morgen früh hoch her, so hoch, dasz die Polizei sich veranlasst sah, dem frohen' Treiben von ungefähr 26 Negern ein Ende zu bereiten. Es war kurz vor 2 Uhr Morgens, als Runde Sergeant Smith mit einer Anzahl seiner Ge treuen auf der Bildflöche erschien und, wie gestern bei dem Verhör einer der Feugep, aussagte, das Ge witter einschlug. Tas Erscheinen der Polizei verursachte unier den Negern einen Panik im vollen Sinne desWor tes. Alles suchte irgend einen Aus weg. und zwar flüchtete die grosze Mehrzahl auf das Tach. so das; dieses unter der Wucht des Gewichtes ein brach und eine Anzahl der AHliw der Polizei buchstäblich in die Arme siel. Etliche derselben bewerkstelligten ihre Flucht ehe das Tach einbrach, wäli rend andere sich alle möglichen Ecken als Schlupfwinkel aussuchten. Fn jedem Schrank des Gebäudes wurden Aeger gefunden, und auch im Kelter hatten sich noch mehrere versteckt. Fm Ganzen wurden I.'. Mann einge heimst, denen Polizei! ichler Loden ge stern Geldbnszen im Betrage von PI und Kosten bis P 6 und Kosten anser legte. TeS Wirthes konnte bis ge stern die Polizei nicht habhaft wer den. Fm Osten. Ein Besuch des Sergeanten Min tiens und der Polizisten Blonie und Bateinan in der Wirthschaft von Fda L. Horner, Ar. 2.6 >l, Eantou Avenue gestern früh gegen F62 Uhr hatte zur Folge, dasz Frau Horner durch Poli zei richt er McAallh im östlichen Sta tionshause wegen angeblichen Spin tuoseiwerkaufs am Sonntag unter P'xx Bürgschaft für das Gerichtsver zaliren gestellt wurde. Chas. M. Creamer, der hinter dem Schanktisw angetroffen wurde, hatte vor dem Po lizeirichter wegen angeblicher Sonn tagSarbeit zu erscheinen und wurde unter P2>x> Bürgschaft gestellt. Tie Blauröcke erbeuteten ein Glas Bier, das einzige,,das bei noch ans depi Schanktisch vor mehre ren Gasten stand. Aundesergeant Aiefuer hatte am Samstag Abend einen .Kreuzzug ge gen Anhestörung unternommen und in Begleitung der Sergeante Tav und sechs Polizisten vier Wirthschai ten gesäubert. Fm Ganzen wurden K>2 Personen, Aeger, Acgerinnen und Weis;e, verhaftet und in der öst lichen Polizeistation eingeliefert, wo dieselben gestern von Aichter McNal lp fast ohne Unterschied mit se PI und Kosten bestraft wurden. Verhaftet wurden in Frau Mary Fisher's Haus, Ar. 1622, Eanton-Avennc, II -weihe Männer und 12 weihe Fraueii'xin Pauli? Howard's Haus, Ar. 200, Süd-Boudstrahe. 12 Aeger, 16 A'e grriunen und ein Weiher: in Frau F. Vernik'S Haus, Ar. l I I I, Easteru Avenue, 1! Neger, und in der Wirth schalt von H. Berkenseld, Ar. 1608, Caiiton-Avenue, 21 Aeger und Aege rinnen. Fm Nordosten. Ohne Schwierigkeit gelaugten ge slcrn Vormittag gegen II Übr Ser geant Earev und drei Polizisten durch eine Hinterthür in die Wirthschaft von Frau Aegina Kroll, Ar. 1618, Nord-Gahslrahe, und fanden in der selben sechs Gäste vor. Bier oder Whiskcv war nicht zu sehen, dagegen behauptete Sergeant Earev. das; der Schanktisch noch zahlreiche nasse Stel len ausgewiesen habe, welche aus das Vorhandensein von Gläsern habe schlichen lassen. Frau Kroll wird sich heute vor Polizejrichler Keplinger im nordöstlichen StationShause wegen, angeblichen Spfrituosenverkanis auK Sonntag zu verantworten haben. Auf ein Klopsen an der Thüre ivnr de gestern Abend dem Sergeanten Gatch und fünf Polizisten Einlas; in die Wirthschaft von Win. Schwarz au der Ecke von Fairniouut Avenue und Eliapel-Strasze gewährt. Tie uner warteten Ankömmlinge traten sieben Gäste in dem Lokal und erbeuteten ciuherdeiu ein GlaS Bier. Wirth und Gäste muhte die Fahrt nach der nordöstlichen Polizeistation antreten, wo gegen Ersteren die Anschuldigung des angeblichen Verkaufs von Spiri tuosen am Sonntag erhoben wurde. Tie Wirthschaft des Herrn Schwarz wurde erst vor drei Wochen nach fiins stündiger Belagerung von der Polizei des nordöstlichen Tislrikts eingenom men. Schwarz wurde aber damals wieder entlassen, da sämmtliche Feu gen beschworen, nur der Versamm lung eines Bauvereins beigeniohnt zu haben. 'Fu Flagranti. W?x gestern Abend die südljche Po- liwislation betrat, konnte leicht in Versuchung geratheu, zu glauben, das; er sich in einer Wirthschaft befinde. Hinter dem Pult der Slations Offi ziere standen nämlich 16 Glas Bier, welche beinahe alle über die Hälfte gefüllt waren. Tas Bier entstammte der Wirthschaft von Hrn. Fulins Loose, Ar. 1100, Towson Strasze, die gestern Abend von vier Sergeanten und einem halben Tubend Polizisten überrumpelt wurde. Tas Geschäft ging, als die Polizei das Haus betrat, ganz flott, llnter den Gästen befan den sich fünf '.Rann von der Besatz ung der „Frankfurt" und fünf Mann von der Besatzung des Tauipfers „American", welche nist döm Wirth und dessen Schwiegersohn Bernard Schwanewedel, der wegen Sonntags arbeil verhaftet wurde, unfreiwillig die Aeise nach der südlichen Polizei Station uülniachen mussten. Tas Verhör in dem Falle sindet heule statt. F n E an t o n. Tie Polizei von Caulou halte ge stern Wind bekommen, das; es in ei nein Hause an der 2„ nahe Tillen Strafte, unordentlich zuginge. Tie Polizisten Movlan. Parker und Schiriner betraten in Folge denen ge gen 8 Übr gestern Abend das Haus und verhafteten in demselben zwölf junge Männer und zivei Mädchen, Lillv Vogel. 16 Fahre alt, a der 2. Strafte wonhast, und Edna Winkel mann. 16 Fahre alt. von Ar. 2011, Clliott Strafte. Tie Verhafteten wur den nach der Canlon Polizcislalion gebracht und dort wegen angeblichen unordentlichen Betragens für ein beute stattfindendes Verhör seslgehal ten. Gegen den Besitzer des Hauses wird voraussichtlich heule ein Hastbe selst erwirkt werden. Ei ii uen e S Versteck e P l ä h ch e u. Nicht mit dem Tolch im Ge wände, aber mit zlvei halben Hüb nern in den Strümpfen und einem Kaisonenrausch landete gestern früh gegen halb I Uhr die Negerin Louüa Fackson von Ar. 81'. Ost Baltimore Strohe, in der uordöstliwen Polizei station. Louisa halte sich am Sani stag einen Schwips angetriinken und führte sich in einem Strahenbalm ivaggon der Aork Aoad-Linie so im gebührlich ans. das; sie an Port Aoad und 26. Strasze dem Polizisten Keck übergeben ivnrde. Bei ihrer Unters chuug im Stationshause durch die 'Viatrvne'f'cmden sich in ihren 'Strüm pien zivei halbe robe Hülmer. ivelche Louisa angeblich in einer Wirthschaft, in der sie arbeitete, für ein Sonn tagsdiner mitgehen Ines;. Aichter Kep linger bestrafte die Negerin.wegen unordentlichen Betragens mit P2l> n. Kosten. Sie tonnte natürlich nicht bezahlen und wanderte atme Hühner nach dem Gesängnih. Feuersicher e W a g g o n s. Ter erste der von der „Pennsvlvania Eisenbahn Compagnie" bestellten 200 StahkwaggonS ist seit gestern auf der Strecke New Port Philadel phia in Betrieb. Er ist I Fns; lang und besteht auher den Fensterrahmen und Sihe nur ans Stahl. Ter Wag gon hat 88 Sitze und wiegt 116,000 Psuud. Tie Gefahr bei Eollijioncn wird noch insbesondere durch einen 21 bei 10 Foll starken Stahl Tragbalken abgewendet, welcher unter dem Wag gon angebracht ist. Ter Waggon wurde in den Werkstätten der„Penn svlvania-Ba.hn" in.Altoona erbaut. „U nd das Ungl ü ck schr e i tet schnell." Als der Aeger George Stewart, welcher bei Tr. F. A. Keilip, Ar. 8, West-26. Strohe, als Eausfeur angestellt ist, gestern Morgen die Tochter von Tr. Komp nach der Kirche gebracht halte, trat rr aus eigene Rechnung eine Spazier fahrt an und lud seinen Aassengenos sei, Fohn Holl ein, mit ihm zu fah ren. Wo die Beiden überall waren, konnte gestern Abend nicht festgestellt werden. Thatsache in. das; sie eine Quelle gesunden hatten, wo es Stör keres als Wasser gab. Stewart schien den Erfrischungen auch ganz gehörig zngwprochen zu haben, den er verlor die Eontrole über sein Automobil und dasselbe rannte an der Camdenslrafte, zwischen Sharp- und Howardsirafte, zuerst gegen den Pfosten des Som ineida'ckics vor. dem Hause Ar. 21 l. Camdenstrasze, woraus es einen Ab s.echer in saö Schaufenster des Hau ies Ar. 221. Camdenslrafte, machte. Tabei wurde die Maschine auszer 'Eommi'sion >zesetzt, während die bei den Aeger ohne Perlebungen davon kamen. Sie wurden wegen Trun kenheit verhaftet und Polizeirichtee Cor strafte Stewart um PK und Kosten, während er Holly laufen lies:. Fnguest. Fi der südwestli che Polizeistation fand gestern Abend ein Fnguest über den Tod des Aegers George A. Thomas statt, wel cher am Freitag von seinem Schwa ger Albert Mathews, von Ar. 1002, Wagon-Allep, in her Wohnung des Letzteren erwürgt wurde, statt, und zwar beschuldigte die Coroners-Furu nach kurzer Berathung Mathews der chzrrnvrdung von Thomas^ Ter Teutsche Korrespondent, Baltimore, Md., Montag, den 22. März l! 08. „Stiiiüin schläft der Säuger." Tie irdischen Ueherresle von Herrn Fohn F. Hoffiueisier auf dem „Baltimore Friedhofe" dem Schoos;e der Erde übergeben. Tie „Vereinigten Säuger" und Gesaiigssektion des „Germania- Männerchors" sangen am Grabe. Ann sind auch dem am Mittwoch in seiner lebten Wohnung, Ar. 028. Nord Gilinor Strasze, aus dem Leben geschiedenen Ebren Präsidenten der „Vereinigten Sänger von Balti inore," Herrn Folm F. Hofsmeifler, die lebten Ehren erwiesen, (gestern Aachmittag wurde seine sterbliche Hülle unter ungemein zahlreicher Be theiligung von Leidtragenden vom T ranerhanse ans aus dem „Baltimore Friedhose" zur ewigen Aulie bestattet. Pastor Fnlius Hosmann van der Fionstirche, welcher der Entschlafene seit seiner Fugend angehörte, hielt zu erst im Tranerhanse einen kurze Trauergoltesdicnst ab und dann rr folgte die Ileberführung der Leiche nach dem Friedhofe, woselbst die Haupltrauerfeier stattfand. Pastor Hosmann richtete auch liier Worte oe Trostes an die.Hinterbliebenen, mäh rend die Sänger dem todten Sangce bruder die letzten Scheidrgrüs;e am Grabe sangen. Tie Gesaiigssektion des „Germania Männerchors" sang „Ave Verum" von Mozart und die „Vereinigten Sänger," ivelche gleich dem „Germania Mäunel-chor" in sebr starker Fälst erschienen waren, saugen de Chor „Stumm schläft der Sän ger." Beide Lieder wurden unter der Tirektion des Herrn Theodor Hei berger gespiigeii. Vice Präsiden! Henrv Kettler von den „Vereinigten Sängern" hielt eine Ansprache, in welcher er nulcr Anderem sagte: „Mit bewegten und trauernden Herzen stehen wir heute an dem (Krabe unseres io hochgeachteten Sän gers und Ehren Präsidenten Folm F. Hossnieisier. Tie Lücke, die der uner bittliche Tod gerissen, sie wird nie wieder ansgesüill werden. O wie öft werden wir Tich vermissen. Tu, der doch Alles so gut mit uns geineint, Teine Aathschläge, die immer so tret send waren, sie werden uns nicht mehr ersrenen können. Von jedem von uns geachtet und geliebt, so ha ben wir Tich gekannt: furchtlos und treu, das war Tein Motto. Chara! .terstark und edel waren Teine Gesin nungen. Tu hast als Pionier für das hiesige Sängerivesen Grohes geleistet, und mögest Tu uns allen als Vor bild gelten, auch für koninieude'Gciie rationen. Mr zollen Tir nun den Tribut, unseren letzten Tribut, de nur der Sänger dem Sanger kann geben, das Lied, für das Tu fünfzig Fahre gelebt und gestrebt. Mögest Tu dieses Lied „Stumm schläft der Sänger" im Geiste mitsingen, um alsdann in den seligen Gefilden von Cngelgesang begrüszt zu werden, lind nun im Namen der „Vereinigten Sänger" lege ich ckneses Blumenstück als Achtung aus Tein und rufe Tir zu: Fahr wähl! Möge Tir die Erde leicht werden!" Als aktive Bahrtnchträger snngir len die HH. EdwGd .Küiine, Charles Zimmermann, F. H. Wöhuiann, W. Aodeniann, George Ahrling, Fohn A. Becker. Carl Auppel und '.'Aar Gieis; von der Gcsaugsseklioe des „Germa nia Männerchors." Ehrenbahrtuch träger waren die HH. Aobert M. Ao ther, Fakob Klein, Folm G. Aolter, Otto L. Schilling, Geo. Geiwiv. Henrv Am, jun., B. Monienthv, L. Hoch. Pb. Schlarb, Folm F. Hoii mann, Henrv S. Aippet und Gust. Honsf vom Tirektoriuin des „Germa nia MännerchorS" und die HH. H. Kelller, Fred. Hendricks. Geo. Hiin i nielheber und Geo. Billing von den „Vereinigten Sängern." llnter den Blniueiispendeii, ivelche am Sarge niedergelegt waren, Hefa den sich solche von der Gattin und den Kindern, der GesaiiFssektion des „Germania Männerchors." den „Ver. Säugern," dem Tirektoriuni des „Germania Männerchors." Herrn A. Pfeil, den Angestellten von Peter Schmidt's Bäckerei, Herrn Geo. Bim necke, den Frls. Marp und Maggie Sanerbach, Herrn George Hocheder. Herrn William Laiitenberger, Herrn F. W. Oelini und Familie, Herrn F. Hoffmann und Gattin, Herr F. H. Lauten. Frau Annie Bieinilter und Frau Portner. Fulia Redemanu. Nachdem Pastor Fohn E. Sominer latte von der deutschen res. Fions- Kircbe einen feierlichen Trauergottes diensl gehalten, fand gestern Aachiuit tag die Beerdigung der am 10. März im Alter von 61 Fahren verstorbenen Frau Fulia Redeinanii, geb. Leh mann, vom Trauerhause, Nr. 1126, Aord-Portstras;e, aus aus dem Balti more-Friedhofe statt. Am Grabe wur den hübsche Blunieustiicke von Freun den und Bekannten der Entschlafenen niedergelegt. Als Bahrtnchträger sungirten die Herren Henrv Göller, Thomms Campbell, Archie Martin, Win. Adams, Audr. Fächer und Har r>> Aulh. Frau Aedemänu wurde am 26. Tezember 1862 in Oldenburg ge boren und kam im Alter von 16 Fair ren nach Amerika. Vor 26 Fahren verheirathete sie sich mit Herrn Wil liaiu Aedeuian, der ihr vor drei Fah ren im Tode voranging. -Sie hinter lässt nur eine Schwester in New Borr. Stmnshülfe. Fährliche Verwilligungen der Legis f latnr für Wohltnäligkeils Ansial ten. Schulen etc. in Stadt und Staat. Teutsche: Waisenhaus und Greisenheim mit bescheidenen Summen bedacht. Tas FinanzEomile des Senats und das Mittel und Wege Comite des Hauses haben ihre Riesenarbeit, die Ausarbeitung der allgemeinen Ver willigungsbills für 1000 und 1010, nahezu vollendet. Senator Gorma, Vorüber des Finanz Coinile's, hat faktisch Tag und Nackt gearbeitet. Es werden zwei Tülls eingereicht werden. Eine derselben macht die Verwilligun gen für Neubauten und Verbessern gen. die andere dagegen die Verwilli gnngeu für den Uulernait der ver schicdenen Wohllliatigte,ls Anstalten. Tie Vermilligungeu iür diese sind: A bleb en. Fm hohen Alter von 81 Fahren ist im „Allgemeinen Teutschen Greäenheim" -Hr. Fohann Schmidt aus dem Leben geschieden. Tie Beerdigung findet morgen, Vor mittags K Uhr, auf der „Mt. Olivel- Eenieterv" stall. W olle n P riuc e o f Wal e s einladen. Tie „Canadier-Ge sellschast von Marvland" hielt Saim tag im Eguitable (Kebäude eine Ver sanmiluug ab, in welcher entschieden wurde, dasz ein Comite der Gesell schuft der im Fuli in Quebec stattsin denden Trciiahrhunderlseicr beiivoh i.en und den Prinzen von Wales nach Baltimore einladen soll. Ter Prinz wird am 22. Fuli in Quebec einlies sc und dort eine Woche bleiben. A lter Pre i S ua ch Pe u M a r. Tie Western Marvland Ci senbahn Gesellschaft hat angekündigt, das; für den kommenden Sommer die alte Ante von PI für Erlursionen von den Fulton- und Walbrook Bahnhö seit nach Pen Mar und zurück wieder eingeführt werden wird, und das; der Breis von den Hillen, Union- und Pennsvlvania Avenue Bahnhöfe aus PI .II reduzirl wird. Weiter wird be tannt gemacht, dasz der Pen Mar C'-- preftzng in diesem Fahre die Haupt strecke benutzen wird, anstatt, wie im vorigen Fahr, via Geltusburg zu ah reu. Ter Sommer Fahrplan wiro um ungefähr Mitte Funi in Kraft treten. A ugeb ch e Sch in ggl e r verhaftet. Auf Veranlassung des V.oltFnfpetlors Fohn M Gostau ivnrdeii gestern Henrv Aeeves und Maines Scott, zlvei Heizer ans dein Tainpfer „Marvland" van der „Al lantic Transport Ca.," durch den Po lizisten Psisterer uerliastet und in der Canton Polizeistation unter der An schuldigung eingeliefert. angeblich versucht zu Häven, seidene Tücher ein zufchniuggcln. Inspektor Lvston sand die Tücher ans dein Tainpier vor, und da dieselven auf dein Schiffs- Manifest nicht verzeichnet lvarev, nahm er die Genannten iu's Gebet, rva dieselben eingestanden habe sal len, die Tücher zum Persans hierher siebracht zu haben. Tie Arrestanten müssen sich heute vor Palizeirichter Thompson verantworten. VÜN'6 ANiittd brtorn otaiiii-, Rr. ZIZ, Ost-valUmorr-Str., nahc Nusiom Houtc Avc Von Sce iiud Hase. Ter Baltinwrer Ochooner „Tlinner" ivährend eines Sturmes auf ho her See verlassen. Tie Schiff brüchigen gerettet. Passagiere der „Frankfurt" gelandet. An Bord des gestern von Liverpool in New,'jorl angekommenen Tain Piers „Etruria" von der „Cnnard Linie" befanden sich Capilän Grissi.- und die aus süus Personen beiiehend Bemannung des Baltiiuorer Schoo ner- „William H. Stinner," welcher ans bober See Schiffbruch erlitten und nur mit knapper Noth dem Tode entrannen. Ter Schoauer fuhr am l l. Februar von Georgetown, Süd Carolina, mit einer Ladung Holz nach New Hoven, Conu., ab. Schon am nächsten Tage gcrieth er in einen schweren Sturm und begann bald Wasser über Bord zu nehmen. Turch das beständige Hin und Herwersen wurden schliehlich die Fugen des Schooners auseinander gerissen. Tie Mannschaft arbeitete nach Kräslen an den Pumpen, trotzdem füllte sich dci Schooner rasch mit Walser und legte sich zur Seite. Capt. Grissis 5 die Matrosen banden sich aus eine Take loge fest, als sich der Schoauer Plötz lich wieder ausrichtete. Tie Schiff brüchigen hielten sich dann eine Woche laug auf dem Verdeck ans und bereits versiegten Wasser und Pro vianl, als am 22. Februar der brili sche Tainpser „Bravtiead," der sich ans der Fahrt von Galveston nach Belfast besand. die Bemannung des Schooners an Bord ahm. Ter „Slinner" wurde im Fahre 1802 in Baltimore erbaut. Passagiere der „Frank surt" gelandet. Gestern Vormittag wurden die Passagiere des am Samstag Abend angekommenen Norddeutschen Llovd Tanipiers „Frontsurt" unter Leitung des C inwanderungs ConunissärS L. T. Weis gelandet. Nur etwa sechs der Einwanderer wurden vorläufig festgehalten und nach dem Tetentious Hans gebracht. Ein kleines Mädchen, das während der Aeise einen Bein lrnch erlitt, wurde nach dem Stadt Hospital überführt. Wie bereits be richtet, fährt der Tainpser mit dem Aesl der Passagiere am Tienslag Vor mittag ach Galveston. Teras, weiter. Tie meisten der für letzteren Ort be s mimten Kajütenpassagiere besichtig teil gestern die Stadt der Monmneitte. Goethe als Freimaurer. Tlo Versammlung des „Vereins deutscher Freimaurer" fand gestern in Ar. 112, Qs> Favetteslrasze, statt, in welcher Präsident Mar Honig den Vorsitz und Sekretär George Hü meUieber das Protokollführer führte. Tie zahlreiche Betheiligung der Mit glieder war ein Beweis dafür, dasz sedcs derselben bestrebt ist, sein Besie.- für das Wohl des Vereins und das Tontschthnm zu thun. Grosze Anzie hungskrast üble allerdings die An kündigiing eines Vortrages des in der deutschen Literatur wohl beivan derten Prof. Henrv Wood von der „Föhns Hopkins' Universität" aus. Tas Thema seines Vortrages lautete: „Goethe als Freimaurer." Turch seine hochinteressanten Aussührnngen ivuszte er seine Hörer zu fesseln, und sie statteten ihm für den bereiteten Genus; warme Tank ab. Ei lehr i eicher Brief des Vereinsbrnders Aichard Lesser in Eharlotlenburg kam zur Veblesung und der Sekretär wur de beaustragt, ihm im Auftrage des Vereins zu danken. Tie Einladung des „Bürger Vereins" zur Fichte Feier wurde angenommen. Te r „B a dens e r P erei n" veranslaltetete am liier des „Aainsan Tating Club" in Weslport ein Au siernrösten, das sich eines ausgezeich neten Besuchs erfreute. Ter „Baden ser -und der „Germania Quartett Elub" klugen durch den Portrag mehrerer Chöre sehr zur llnterhal tnng bei. llnter den durch Telega tionen vertretenen Bereiuen befanden sich der „Earrollton Arbeiter Män nerchor." „Germania Quartett Elub," „Schwaben Verein," „Eann slatter Volksfest Verein" und die „Wiltelsbach Sektion Ar. l." Tas Arrangements Comite bestand auS folgenden Herren: Karl Lang, Tr. Franz Foseph Sebald, Wilh. Frei und Fohn Fluni. Tas Auge des Gesetzes >v a ch t. Fn der westlichen Polizei slation ivurden gestern der II Fahre alle Faines Tola und der >8 Fahre alle Foseph Strubin auf die Anschul digung hin dem Gerichtsverfahren überwiesen, am vorige Samstag Frau Alice Bangs von Ar. II!, Co luinbia Avenue, auf der Striche an gefallen und derselben eine Hand lasche mit P 2 gestohlen zu haben. Tie Beiden wurden am Samstag Abend verhaftet. Rott. Lebemann (zum ande ren): „Also seit Tu verladt bist, hast Tu vor den Gläubigern Ruhe?" „Fa! Wer van den Gläubigern niei ne Braut sieht, ist schon getröstet!" Gliiiidsliicks Ncbcrtnigiiiigcn. Frank Posavat und Gallin an Flaut Marousek und Gattin, West seile der Madeira, nahe Monuinent- Slrahe, 12 bei 18, Grundzins P2I, Pl.',t Aiiuie Preisinger an Charles F. Stein, Ar. IBK, Nord Colliugton Avenue, Grundzins PN, P.6. Henrv Preisinger, Aachlahverwal ter, au Fannie Preisinger, West seile der.Ebovlant nahe Wnvnsend Slr, 12. bei 10, Grundzins Pll, lo Cents. Charles F. Stein an Annie Prei singer und Westseite der Chov tank nalie !o>vniend Strohe. 12.!' bei 10, Grundzins Pll, P.6. Harra A. Hart an Thomas C. Mctihüre und Galtin, 2 Grnndslücke, P 6. Martha B. Fringer an Ella S. Teal, Oslseite des Gilford Place, I>.B bei 61, P'>. Christian Aan an die „Fidelitv Aeal Estate C 0.," Aordivestieite der 'McMechen nahe Tivision Strohe, 12 bei 62. Grundzins P 62, P 6. William F. Sielberger, juu., an Grundstück. P 6. Albert Günther und Gattin an Farnes A. Broda, ein Grundstück, P 1622.22. „Luzerne Land Co." an William H. Allen und Frau, Oslseite der Lake wood Avenue, nahe Fesserson Strohe, >2.0 bei I>, Grundüns Pl 2: P 1660. William H. Grauer Kaufinan Kellner und Fron, Westseite der Ann nahe Federal Strohe, 12 bei 66, Grundzins P 26; P 6. Ephraim Macht an Charles S. MeCnbbin. 6 Grundslücke, P 6. Moses Moses au Taniel M. Moses und Frau, Aachlas;, P 6. Facob Fanopskv an Louis Sachs, Oslseite der Haubert nahe Marriott Strohe, II bei 62.6, Grundzins P2l; P 6. Samuel F. Harnian an Charles Crlanger, Ostseile der Greene, nahe Prall Otrahe, 1.6 hei 81, OZrundzinS P21.6t: P 6. Lucv Walker und Gatte an Adam Aöder und Frau. Südseile der West ivood Avenue, nahe 11. .Strasze, 10.6 bei 128.1, Grundzins Pll: P 6. Samuel A. Bersterinau und Frau a Bertha W.Cruse, Oslseite der Elia pel Strohe, nahe Lasavette Avenue, 12.8 hei 60, Grundzins P 26: P6'X>. Charles Bender an „St. Weuze. laus B. A.," Westseite der Barter, nahe Fesserson Strohe, 12.! bei 66, Grundzins P 26; P 6, Win. H. McAbee. Testaments Voll strecker. an Lneiuda Fleet, Ostseile der Carev Strohe, mibe Pattersou Ave., KZ bei lx, Grundzins P66>: P 6. Godsrev Fisher an t'leo.Fihberger, Westseite Broadwav, nahe Ttrahe, l l bei I K>, P 6, Tavid H. Martin und Gattin an Win. T. Baker und Gattin, Südseite der Federal Strohe, nahe Milton Avenue, l l bei 81, Grundzins PI6, P 6. Fos. F. Hirt an Aobert Q. Wolf und Gallin, Aordseile der Fesserson Strafte, nahe Kenwood Avenue, l 1.- ll'- hei li, Grundzins Pl 6, P.6. Michael F. Marc und Gattin an Benzion Mirvis, Westseite der Lake wood, nahe Fairuionnt Avenue, II bei 16, ('lriiudzins P 28.6, P2lx, Foliauna l>! e s ler. A a cl> l a szv erwalte ritt, an Folm H. Happel, Westseile der Bond, nahe Hvifnian Str., 12.8 hei Ich Grundzins PN!, PI KU, Foseph Krmuel und Gattin an Fannie A. Beckwilli, Westseite der Aose, nahe Fahette Strasze, 12 bei Z>.l, Grundzins P.!, PI. Elarence W. Brannaii und Frau au Fohn H. l'iriber, Westseite der Washington ualie Chaseslrafte, 11 be I'!. Grdz. PI2, PI.. Heurv Tussv, Trnstee, an T. G. Hart, 2 Lots, PNI Ich Charles V. Aose au Tavid L. Maulsbh, Südlvestseite der Penusvl vauia Ave., 21.1 bei I6.6. Grdz. .'.2, P2IIX, Andrew Eisenhhardt und thattin an Henrv Stuinp und Gattin, Ar. II!, Blooiuiugdale Aoad, 2 bei 2:'.>, lihundzins PK, Pch William E. Aboot und Gattin an Telpbv F. Fahrnian und liiattin. A'ordseite der Morling Avenue, nahe Falls Turnpile Aoad, 2'. bei IX, P.'>. Margaret E. Birety und an William Gabau, A'ordseite der Lanvale, nahe Monroe-Strasze, I.'. bei 81. Pch Virginia T. Bishop au Folm E. lchuiz, Westseile der Bethel, nahe Fe deral Strasze, 12 bei li, Grundzins P 29, PK. Foseph Q. Shiple an George E. Thomas, I Grundstück. Pch Bridget M. Qniiin, Ertrr., u. A., an Bridget M. Quinn u. A., Süd Foeii Ecke Peabodv- und Prestonslr., I 1.2 bei 61, Grundzins Pl 2; PI. Samuel A. Smith u. A.> Trustees, an Fas. M. tiiallagher, A'ordseite der Heathstr., nahe Goodnian-Alley, 12 bei lt, Grundzins P66z PliEch Fin letzten Heft des „Quarterlv Fournal oi Eeonoinics" wird klargestellt: Eine in Pittsburg abgeladene Tonne Eisenerz kostet drei Tollars. .Koks und Kalk zur Verar beitung der Erze tosten weniger als drei Tollars die Tonne. Tie Arbeits lasten und die Unterhaltungskosten der Schinelzlmtte betragen einen Teck lar pro Tonne. Tie Kapitalsverzin snng wird mit einem Tollar gut an gesetzt. Tas macht zusammen acht Tollars, der Eisentrust berechnet da für zwanzig Tollars. Tie Verarbei tung einer Tonne Roheisen zu Stahl kostet in altmodischen Betrieben sieben Tollars, in den Trustiverten zu Pikts bnrg nur vier Tollars. Tas Walzen der Skahlbarren zu Schienen stellt sich aus zivei Tollars. Gesainintkosten vierzehn Tollars. Ter Trust aber verlangt achlundzwanzig Tollars die Tonne. Wie Feder sieht, ist das ein Preis, der aus;er allem Verhältnis; zu den Herstellnngstostcii steht. Fu die ser Erpressung wird der Trust durch einen Schutzzoll von drei Fehntel Cents pro Pfund Stahl befähigt, was für die gros;e Tonne von 2210 Pfund sich auf P 6.12 beläuft. Fn Folge der befonders günstigen Pro duktionsverhältnisse in diesem Lande grosze Erz und Kohlenlager und Wassertrausport vermag die ameri kanische Eisen und Stallt Fndustrie sich gegen jedwede Conkurrenz zu be haupten, ohne das; sie durch Fälle ge schäht würde. Will das amerikanische Volt aber durchaus generös sein und bewilligt einen Fol! von P 1.12 die Tonne, so könnte >die Aation, wen die übrigen fünf TollarS gestrichen werden, an den 1 l Millionen Ton nen Stahl, die jährlich produzirt wer den, die Aiesensninine von Il> Millio nen Tollars sparen, und dabei wür de der Stahltrusi noch einen Gewinn von 106 Millionen Tollars einheim sen. Fst's da ein Wunder, das; der Staliltrust von einem guten Ge schäftsjahr berichtet? Tas; er erklärt, das; selbst das Fahr 1001 mit seinem Panil das zufriedenstellendste in der Geschichte dieses Trusts gewesen sei? An das Ausland verkauft der Stahl- Trust billig, unterbietet sogar den ausländischen Wettbewerb. Erst kürz lich hat er seine europäischen Eonkur renlen bei der Bewerbung um eine grop.e Stallt Lieferung für Süd-Afri ka geschlagen, obgleich sich die Trans portkosten für den Stahltrust höher stellen, als für europäische Fabrikan ten. Eine Aevision des Tarifs ist aber trotzdem von den Hochzöllneru nicht zu erwarten. Ter greise polnische Fürs Aadziivill hat kürzlich im pren s ischen Herrenhanse die deutschseind lichen Absichten der Polen bestritten und dabei den Glauben geälchert, dasz seine Laudslente die Treue gegen daS prenszi'ch deutsche Paterland bewah ren würden. Aieinaiid wird die lovale Gesinnung des Fürsten bezwei feln. Aber der Kattowitzer „Polak" beantwortet die Frage des Fürsten Aadziivill ganz anders. Er schreibt: „Aach dem natürlichen Verlauf der Tinge kann der Pole nur e i u Vater land. das polnische, besitzen, und nur dieses ist er zu lieben verpflichtet. Er tan nicht das deutsche Vaterland lie ben, denn dadurch könnte in seinem Herzen die Liebe zum polnischen Va tcrlande vernichtet werden. Tas würde der natürlichen Ordnung wi derspreche, schlecht und unmoralisch sein. Tie Preuszen wünschen aber zur Feit, das; wir nicht unser polnisches, sondern irgend ein prenszisches Vater land lieben und dadurch entgleiste, verdrehte Menschen werden. Kein Polen, der ein ordentlicher Meusch ist, kein ei patriotischer Preusze sein! Beschmutzen vir nicht mit dem Preu szischen Patriotismus unsere natio nale Ehre, die Ehre einer Aation mit freiheitlichen Begriffen!" T e r Enteig n n II st s P a r a grapli der Prenftischen Ostmarken- Vorlage bat folgenden Wortlaut: Tem Staate wird das Aecht verlie hen, in den Bezirken, in denen die Sicherheit des gefährdeten Teutsch tbiinis nicht anders als durch Stär kung und blbrundung deutscher Nie derlassungen mittels Ansiedelungen Paragraph 1 möglich erscheint, die hierzu erforderlichen Grundstücke in einer Gesaninitfläche von nicht mehr als li. Hcsttar öthüzenfallS im Wege der Enteignung zu erwerben. Ausgeschlossen ist die Enteignung: a) von Gebäuden, die dem öffentlichen Gottesdienst gewidmet sind, und von Begräbniftstätten, b) von (Grund stücke, die im Eigeiithnin von Kir chen- und Aeligions Gesellschaften, denen Eorporationsrechte verliehen sind, stehen, sosern der Eigenthuins erwerb vor dem 26. Februar 1908 vollendet war c) von Grundstücken, die im Eigenthum von Stiftungen, die als milde ausdrücklich anerkannt sind, stehen, sofern der Eigenthums erwerb vor dem 26. Februar 1908 vollendet war." PiUlr Ilms uSlaud dklor! E. Rte, 4UI. itze li, 5
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6 Ter Marylond-Tog. Patriotische Feier dellelben in ollen öffentlichen Schulen im Staate. Historische Reden in den Hochsciw len. Tos vom Superintenden ten Tr, Stephens vorgeschlagene Programm, Ter Maryland Tag. eines der gros; ten Feste, welche in de öfteilllicheii Schulen neben dem Geburtstage Washingtan's und dem Banmpflan zungslag im Staate gefeiert weiden, wird morgen nach der Anordnung der Stoats Erftewingsbehörde be gangen. Slaats-Schiillliperiillendem Tr. M. Bates Stephcns b den Sil perintendenten der s:chnlen des ge sammlen Staates Pragramnie ;ge- j sandt. und Tr. Stepbens ist eifrig! hcmüht, den Tag mit den schönsten Feiern ansziisüllen und das Fell so zu gestalten, das; es die in den bar hergehenden Fahren abgehaltenen Festlichkeiten an Schönheil nach über trifft. Aus Wunsch der Staats Erzie hnngsbehörde hat Tr. Stephens Red er engagirt, welche über historische Themen sprechen werden. Fn Bezug ans die Feier änszerte sich Tr. Sie phcns. das; Eltern und Freunde ans gefordert werden sollen, den Festlich leiten in den Schulen beiziwpohnen. .Lassen Sie nns diese Feier zu einem der grösften patriotischen Feste gest ten", sagte er weiter: „denn der Tag ist ein Erinneningslag und geeignet, einen Rückblick zu halten über das. was sich im verflossenen Fahre in un serem guten alten Staate ereignet hat, und mit ein historisches Thema zu besprechen," Tie Staats Erziehnngsbehörde hat das Thema: „Marvland's Beitrag zur Gewinnung unserer Unabhängig keit" gewählt, Tr, Stephens hat eine Anzahl wohlbekannter Forscher der Geschichte M'aryland's gebeten, in den ersten Hochschulen des Staates An sprachen zu halten, und hat von den folgenden die Einwilligung erhallen: Pastor Tr, Henry Brauch, Höhere Knabenschule in Baltimore, Herr F. Harry Lee, Westliche höhere Töchterschule. Herr Fohn Pbilip Hill, Leslliche höhere Töchterschule, Herr Fames McE, Trippe, Staats Normal-Schule. Tr. Edward H. Grifft, Hochschule in Towson. Herr Fohn Wilber Fenkins, Hoch schule in Eatonsville. Herr Williani S. Powell, Hoch schule in Reisterstown. Herr Allen S. Will, Hochschule in SparrowS-Pvint. Herr McL. Soinerville, Hochschule in Lonaconing. Herr F. Gjhson Hochschule in ar land". Auserlesene Vorlesungen Erste Entscheidungen über das Steuer-Ge seh, Nnklns der Provinzialregierung, die neue Verfassung, Literarische Abhandlung „Wasb inglon legt seine Eommission nieder," Vorlesung—Zerstörung von „Peg gy Steivart" und Skizze über Gene ral Smallwood, Vorführung des Bildes „Ilnter- Seichnung der llnabhängigleitserklä rung". Schlnftgesang, Ter Tag wird in sämmtlichen öf fentlichen Schulen der Stadt und des Staates ans einheitliche Weise began gen werden, Fn den Schulen, in wel chen keine speziell engagirten Redner sprechen werden, werden die Prinzi pale oder Lehrer die Ansprachen pal ten, Fn den meisten Eollegs und Privatschulen wird der Tag in faft gleicher Weise wie in den össentlichen Schulen begangen werden. Tie „Maryland Pilgrim's Associa tion" wird ihre jährliche Beamten ivahl ebenfalls Margen abhalten, lln° ter Leitung van Hrn. Folm Hart wird eine literarische und historische Unter Haltung stattfinden und ein besande res musikalisches Programm zur Tnrchsührilng gelangen. Ans den Gerichten. Gedachtnis'.seier iin Superiar Gericht zu Ehren des verstorbenen Bn dessenators Whyte. Traner Beschlüsse des Parrean Vereins. Eva Greeberg erbebt neue Klage gegen Benjamin Weinstein. Mitglieder des Tbergericllts der Stadt Baltimore:. des Appellations-- nd des Bundesgerichts, sonne pro minente Mitglieder des Baltimore Barreau Vereins versammelten sich gestern Nachmittag im Superiar Ge richtssaal und ehrten das Andenken des verstorbenen Bundessenatars William Plntney Wbyte, Eine Ge dächtniszseier wurde unter Leitung des Lberrichters Harlan van der oberslen Stadtgerichlsbant abgebal ten. Unter den anwesenden Richter befanden sich: Richter Schmucker vom Appell iansgerichl, Bnndesrichler Thomas F, Morris nlid Richter Wrigbl, Phelps, Tobler. Stockbridge. Sharp, Niles, Elliatt, lilartrr und der irübere lliichter des Lbergericht.- Wickes, Ansprachen wurden gehalten vom General Anwalt Fsaac Labe Strans, Bundes General Anwalt Charles F, Bonaparte, HH, Bernard Carter, Folm P. Poe. Ex Mayor Thomas G. Hayes, Hrn. Geo. White lock, Mos. Fames W, Telwy nd Staatsanwalt Twens, ,Fn der Er ösfniings Ansprache verlas General- Anwalt Slrans eilien Tranerbeschlnsz, Nl e in orial B eschl ü s s e. Tie- vom General Anwalt Fsaac Labe Strans verlesenen Memarial Beschlüsse des Marnland Barreau Vereins lauten, wie salgE „William Pintney Whnte ist am 17, Mär; im Alter van .llt! Fabre in seiner Wohnung in Baltimore ans dem Leben geschieden. Zur Zeit seines Todes mar er Bun dessenatar, eine Stellung, welche er auch schau von ltll>B bis lt' Gelegenheit, sich unter Tone und neben seinen College Nelson, Mc M'ahon, Richardson, Fohnson nd Schleyas weiter auszubilden. Unter dem Einflüsse dieser groszen Meiner der Wissenschast und der Politik Vit dete sich sein Können nd sein Eha ratler. Schon bald erkannte das Volt seinen Werth und schenkte ihm sein Vertrauen: eben II Fahre alt. wurde er bereits Mitglied der Legislatur, Und dann pausten in sleter Folge seine Mitlmrger ans ipn alle Epren, Periesen sie Um zu allen Stellungen, die sie nur ;n vergeden Patten, Von 1K">I pis ltv.'t Pesand er sich, fast mit Einsetzung seines eigenen Letzens, im Vordertressen des Kampfes gegen die Uebergrisse der Knownotping Heri schalt. Was er als Bnndessenator ge Ipan, ist kaum mit tnrzen Worten wiederzligepen: die Unterstützung, welche er der niaszvollen Politik Fack son's gewäprte, seine Lpposition ge gen die extremen Marime der radika len Majorität im Eongres; wäprend der Reeonstrnklions Aera, seine Per tpeidignng der Grenzen der Bundes Constitution, die wertpvolle Hülse, welche er den bedränglen Beivoliner de? Südens leistete, sein Eintreten für die Sache gesunder Geldwäprnng und die Unverletzlichteit der ftnanzie! len Verpflichtungen des Landes, sein Entwurf für eine passende Regie riingssorin lür den Tistritt Eolnm Via. die glorreiche parlamentarische Schlacht, in der er das Roach Subii dien System ans dem Felde schlug, sind einige Marksteine ans seiner Tpäligteit im Senat, Als Gönner nenr von Marnland, als Mayor von Baltimore soivopl wie als Gener anlvalt zeigte er sich in gleicher Weise als ein sähiger Beamter wie als treuer Tiener seiiies-Vöftes. Nr kurz möchte ich auf seine Lei stnngen als Furist zurückkommen; in den Recorden des Appellationsge richts finde Sie zahlreiche Pcweise seiner Triiimpbe, Als Redner vor Gericht stand er meines Erachtens nach olme Rivale da. Sein liessen der Witz, sein nie versagender H mar, die Gewalt seines Patpos, seine reiche Menschenkenntnis;, die Fällig feit sich zu entrüsten, seine gründliche und liefe AnffossnngsgaPe. seine mächtige Stimme, seine glänzende Tiktion lnachlen ihm einen Rns. der auch in späterer Zeit nicht verblassen wird. Wenn man ipn sah in slani inender Erregung, so glich er dem Fnpfter, der seine Blitze schlenderte, Lbivopl an Fabre alt. war er jung in Geist und Her;, Alle M'isjia neu seines Erdenlebens hat er treu lich und mit seltenem Ei saige erfüllt. Und als die Stunde tani, die seinem irdischen Tasein ein Ziel setzte, da schlaf; er die Augen, seine Lieben a seiner Seite, vollbewnszt der Ach Inng und Liebe, die man ibm entge genbrachte, in den Armen der Kirche, die er liebte olme einen Feind in der ganzen Welt, Wessen Herz sollte nicht van Traner überflies'.en bei dem Tode eines solchen Mannes's" T e r We i nst ein Gr e e be r g Fol l. Nachdem Frl, Eva Greenberg von der Süd Bondstrap.e erst kürzlich im SnPerior Gericht eine Klage gegen Hrn. Benjamin Weinstein von Nr, l litl. Lst Favettestrafte, ans Zah lung van ts!ält> Schadenersatz wegen angebliclien Bruchs des Ebeveripre ckieils anbängig gemacht hatte, reichte sie gellern im Kreisgericht eine Klage ans Rückerstattung der dem Beklagten geliehenen Summe von sowie Aushändigung eines Banktmches ein, Tie Klägerin behauptet, das; sich Weinstein iin Besitz des ihr gehörigen Bantbnches der „Pravident Spar Bank" mit einem Gntbaben von!f!l!-G hesindet, welches ihm die Klägerin nebst tsZllll ausgehändigt balle, als das Paar sich entschied, die Ebe ein.; geben. Letztwillige Verfügn g. Tos Testament der am U>, März verstorbenen Frau Arminta E, Green wurde gestern nebst einer Klausel dem Waiseugericht zur Bestätigung einge reicht, Fn der Letztereu wird erklärt, das; ibr Bruder, Hr Richard T, Fisbcr, welcher zu ihren Lebzeiten für sie L.'a Aktien der „Eagle sc Ppoenir Mamiiactiiring Ea.," Eolnmbns.Ga., verwaltete, von den Verbindlichkeiten befreit wird, welche durch die Verrin gerung des Werthes der Attien ent standen änd. Fhrem Sowie, Hrn. Stanley K. Green, pinterläszt die Erblasserin nebe allen Haushalts- Gegensländen, Wagen und Pferde, in Ausnahme des Fnventars ihrer Wohnung in Lid Lrchard. Maine, die Summe von PWWtit, Ter „Hi storischen Gesellschaft" vermacht sie eine Eavie van M'orutlo's „Asninp lian" und eine Marmorgruppe „La Piela." Frau Lue T, Washington in Greenwich, Va,, lllld Salty G, Perryman von N'r, 1111111, Eathedral- Slrasze, erhalten je 8111 l ans deni Nachlas;,' Tie Erblasserin hinterläszl ferner an Frau Amiilla E. Veeter Und tßlnii an Frau Fsabel Erampton von Nr. li'LL, Eathedral- Slrafte. Ter Rest des Nachlasses satt in zwei gleiche Theile geweilt werden. Tie eine Hälfte soll den drei Töchtern ihres Galten zufallen: die andere Hälfte sällt den fünf Gebrüdern Green in St. Fascvw M'a.. anheim. AW Nachlas;verwaltenn ivnrde die „Safe Deposit sc Trust Eo." von Baltiinvre genannt. Ter Nachlas; wird auf !H2t!l>,Wil> geschätzt. Ans dem Inneren Mortzland's und de angrenzenden Staaten. II n te r schwe r e r A nsch u l d i g n g- Howard Waters, ein junger verhei lalheter Man von Piliesburg, Wash iligto Eounty. Md.. sitzt in Hagers tow unter der schiveren Anschuldi gnng im tN'sängnis;. angeblich ein unnennbares Verbrechen an der lä>- jährigen Martha Hosfnian, Tochter des Farmers Foseph Hossman, be gangen zu haben. Tos Verbrechen fall am März im elterlichen Hanse des Mädchens begangen worden sein, ols dasselbe mit seiner Zwillings schwesler allein war. Waters leugnet das ihm zur Last gelegte Verbrechen. Richter Revell beerdigt, F Annapolis wurde gestern der am Samstag ans dem Lebe gescbie dene Richter Famcs Revell ans dem St, M'arn's Friedhofe beerdigt, Va ter Hanley van der tawvliichen St. Riarien.Kirche amlirte, Tie Eliren Babrliichträger waren: sanveciieiir Erowers, tltichter !iioinas und Fvr snlho, Ee-Richler T, R- Mögender, Senator Fames R lt'raitiears, Maar Gaidaii Claude, Tr, llcharge Wells, läeeuhlselert, Richier Hpnry A. T dings, William M. Abholt und Fas, Ensachs v;>ni Wapeugericht. Tr. Wil tlaw H. Hllpkino-pem .>Wvwn'c- Eol lege,'.' uiii-tßgltimori'-p-Pichtev- Fames P. 't>riseol,',Fiolll Appeligtionsgerichl: siH. Fotlzr.Wirt R'audalli Fames Vi. Ri'linrae, Fame W. Lipens. Robert Mos;, Nicholas H. Greeii, E. S. lliilev. F. H, Stocket!. Fames Williams, Ten lIIV Clauhe, Ridoul, Taniel vi. PftUiam A'. tp.ioodmard, P. R. Tapidson, ckg. K.. Staude. Alton R. Arnold, V. T. Luther H. t>tadd. Föhn P. Flood und Tennis m.nllan. Temot r o t e n schei n h a r er folg r e i ch. Fii der gestern in Hagerslotnn, ttgajliington p'onnln, Md., stattgesnu denen Mnnicipalwahl scheinen die Temolraten gesiegt zu Imden. Herr chäm. L. Haminond ist der deinotrati sihe Mapois Kandidat und Hr. Ernst V. Miller der lepnptitanijche. Alfred Henne derger todt. Räch tarier rankpeit au Etrippe ist Hr. .Alfred Hennederger, ein promi nenter Pärger in Hagerstown. Md.. im Alter von 7>> Faliren ans dem Ee Pen geschieden. Ter Versiorpene liin terläs'.l acht.Uinder, von denen Frau Luta Smilp und Ella Munday in Paltlmore molmpast sind. Plipsch l ä g e in ?l lleg a n n E o n n t p. Ein heftiges Etewitter hat in der Rahe von Frostdurg in Aliegann Eoniitn, Ri'd., gros'.en Schaden ange richtet. Eine Hr. Ealvin Hau ge hörige Scheune ivnrde vom tftlitz ge trosten und zerstört, und nenn Stück Pieh kamen in de Flammen um. Ter Schaden helrägt ungefälir Pü!>>i>, wovon tsi'öixl versichert sind. Ei Plitz schlug in die Kraftanlage der Penn svlvania und Marpland Straszen halm Evmvagiiie in Popnton ein. Ter Stras'.enPalmveikehr mar Stunden ausser Petriev. Ter Easfeliiian-Ftiis!, ivelcher durch eine Theil von Klar rett Eounln flieht, ist üder die User getreleri'Mid die Stroauing hat die 'ftrücte nape Romeiia -der Paltimöre n. Ohio Palm iveggerifsen. l! MllM Wg. !l VI?,
Päsic gnr Reise in s Anstand Pc svrgt E. Rninc, Nr. 413, Lst-Palti niarcstraslr, nahe Enstoin Haust Avc. Wasyington-Agentur. -des— "Petttschen Korrespondent," Wm. Haniicmaun, Kitli Marion- Strasir, N.-W. Lokalberichte aus Washington. Vortrag über Fernsalem. Pastor Schneller von Köln a. Rh,, ivelcher gegenwärtig die Vereinigten Staaten im Fnteresse der Mission im peiftgen Lande bereist, wird nächsten Tonnerstag Abend in der Eoneordia- Kirche, Ecke JE, und G Str., N.-W., liiien illnslrirte'n Voelrag über „Fern feilem und das peilige Land" palle. Herr Pastor Schneller ist in Ferusa lein als der Sohn des Begründers des dortigen deutschen Waisenhauses Ludwig Schneller geboren und folgte seinem Vater in der Leitung dieser Anstalt, Unter Mithülfe des Fern jaleni Vereins, der seinen Sitz in Ver lin llat, und d'-r es sich zur Ausgabe wacht, die evangelischen Schweizer und Teutschen in Palästina ;n Ge nieinden zu sammeln und mit Geist lichen zu versorgen, gelang es ipni, eine evangelische Kirche in Betplehem zu erbauen, init welcher vor l>> Fap reu ein stattliches Waisenpans für et Iva 7U Kinder verbunden wurde, Tie i eichen Erfapruiigm, die Pastor Schneller durch seinen langjäprigeu Aufentpolt und eigene Wirksamkeit im Pciligen Lande gesammelt Pak, so wie seine tiefe Kenntnis: des Landes bestimmten den deutschen Kaiser, ihn bei seiner vor etlichen Jahre aus geführten Palästinareise zu seinem Führer und. Begleiter zu ernennen. Uelierall.lwo Pastor Schneller seine Vorträge gehalten hat, sind dieselben mit groszem Fnteresse ausgenommen worden, und läs;t sich mit Recht er warten, das; er Pier soivopl, wie in Baltimore, wo er nächsten Mittwoch und Freitag sprechen wird, dasselbe Entgegentoinnien finden möge. Hiiirich t n n g i n Wash i n g t o n. Foseph Paolncci, ein Ftaliener, ivnrde gestern wegen der Ermordung seiner Geliebten Elisabeth V, Todge in Washington durch den Strang bin gerichtet. Ter Mord ereignete sich im September II!. Ter italienische Votschafler war hei'in Präsidenten ans den Etriind hin zu Gunsten Pao lncci's vorstellig geworden, das; dessen Prozesz nicht i unparteiischer Weiie geführt worden war. Präsident Roosevelt weigerte sich jedoch, den Mörder zu begnadigen. Tödll i ch e r Stn r Fn Folge eines Sturzes von, Pser de. wobei er einen Schädelbruch er litt, ist Herr Wm. F. Gasch. ei jun ger und Tobn des Herrn Richard Gasch, von Nr, l>l I, l>. Str.. Nordwest. Wallung ton. am Sonntag gestorben, Ter Uns! trug sich in der Näpe von La mond's Station. T, E., zu. Er ver lvr die E'ontrole über sein Pserd. Tie Beerdigung indet Pente 'N'achmittag von der Wobnnng des Herrn Ebri slian Artp, eines Schwagers des Per glückten, 'Nr, ülit, I, Str., Nord west, stall. Er pinterläsll seine Gat tin, eine geborene Artp. seine Eltern, zwei Brüder und zwei Schwestern, Ein Pferd verbrannt. Feuer äscherte gestern' Margen zwei hinter Nrn. All! und 111111. GiZtrasze. Südwest, gelegene Ställe ein, und ein Pserd tam dabei in. während ei anderes schwere Brandwunden er litt. Ter Geianmllschadcii beträgt tsUIilU. Ein Stall war Eigentpiini des Herrn Pa.t'icl Franneln und der andere geborte Herrn Fames Fran nein, Hrirnths Licenzen. Frederick Pslueger, Wittwer, Houston, Texas; Lonisa Raible, Wittwe, Houston, Texas. Fobn P, Nasan, 11, geschieden. Nr, Ii!, Powel Avenue. Newvvrt, R. F.: Elizabetp T, M'ortlnip, lü, geschieden, Newport, R, F. Tennis Teniivson, I!>, Nr, Friendsbnry Place: Madalene Shel ling. 11, Elarence M. Seibert, ttl, Nr, 71',. N'ord Str., Pbiladelpbia, Pa.i Mgrie Bnpner, lä, Pbiladelpbia, Pa. Benjamin F. Sandmv, In, Nr. li!I, Nord-Gaystr,: Mand F, Fenkins, Franz F, H. Röszler, lln, Bremer Häven, Teutschland: Lonisa Fäger, 17, Applitant, Henry Riehesehl, Nr, 11. Süd Gaystr. ß M Wm.Kecker Z reoislrirler deutscher Arjt.
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Frauen nd Mädchen verlangt. Verlangt Männer und Kuabc. Verlangt im Allgemeinen. u A m 1I StcUrgcsuchc: 1., „.coii-ocr e'orrcwo.n>c>, Zn kaufen gesucht: Zu verkaufen: Scverna Park.' Mörz -V l Str. Nor Moun, Str. Nur—PU>. Block dcr^Nord.Nlloucr.-trollc, swckwc o Äm^ lohr, odiacr Huuscr mid Nwlulroco Im viircau, Nr. '2227, Oft- Vlonumrot-Strasir, tln l'lcker in Sinne Arillldcl-Couott) ls,i,nn ÜNN ?lckcr in 1?l,or!eS Nouoio 50 NN 72 '.'lcker i I!roiiiie-iioootl' tI.NNU 28N '.'lcker in '.'iiloe Slrlliidei-15oow tö.nnn 271 Acker in St, Mory's llomil 52,"NN IN2 Acker in Priliee Georoe's Cooil,, ,s>,nna 'Bollslöodioc deolickie lormiilie bei v, Badcn (Scvll'lZ) Etldlirt Iki22. Csnsstidllttd Loa Co., t Nord-Gay-strasic. seoeol.oodc, ellco-lrmaoog ,u„. Pr.bol-Zu. Gib mir die Hand st.-.. v..' Rudolph Sir„t>. (Fortsetzung.) 17. Kapitel. '"1 en ganzen Tag nach der Ab fahrt dcr „Russalka" wehte der Wind und nahm noch an Hef tigkeit zu. Schneidend heiß pfiff er vom Norde, auS dem Bereich der weit-m russisch n Binnensteppen, und hüllte, während die Sonne nach wie vor glühend vom Himmel herunter flammte und die läpinenle Schwüle eher noch stieg, alles am Land in Staubmasscn, daß man am hellen Mittag die nächsten Tinge nur durch einen trüben, grau wirbelnden Schleier sah, und ließ das Meer bis Konstant! nopel hin l'isiig schäumen und loche und die größten Fahrzeuge wie Nuß schalen im weißen Gischt? tanz n. Aber doch war es lein eigentlicher Sturm und jetzt in der fri dliehcu Sommers zeit für die Schifffahrt leine Gefahr. Tie „Russalla" mvehie etwas mehr noch rollen als sonst ein eiserner Last dampfcr bei grober See. Tc-wegen fand sie doch den Weg nach der S> linamündung und hinauf ach Galatz, soweit es der Wasserstand des Stromes erlaubte. Lisa kannte dicse Wildniß des Do naudcltas. Im ersten Jahr ihrer Ehe hatte sie ihren Mann einmal auf einer GcschästSre'se derthin bealkitet, wo er mit Hilfe der rumänsich n Polizei einen mit Gekreidet erschuf; durchg-gan genen Makler gesucht, aber nirgends gefunden hatte. Den ganzen Tag saß sie jetzt, wenn die Hitze nur irgend erträglich war, unten am Meer, wo um sie die Möwen als einzige Gesellschaft schreiend über den nassen Tang und glitzernden Kie selgeröll der zurückgetretenen Bran dung flatterten, und schaute nach der Nichtung hinaus, die die „Russalka" xenommcn hatte, und verfolgte im Geist ihre Einfahrt in den Sulina kanal. Sie sah wieder, wenn auch in dcr Erinnerung schon verblaßt, das gewaltige. meÜcnbrcite, letzte Sumpf gcbiet der Dona vor sich. Viele Stunden waren Nikolai und sie da mals flußaufwärts gFahren, durch eine Urwelt von Röhricht und Morast, die Hunoerte und aber Hunderte in einander verschlungcne Wasseradern in ein Gewirr unzähliger Schüfinscln, langsam strömender, scheinbarer Bin nenseen, todter, in undurchdringlichem Buschwerk verlorener Arme von fau liger Brake schieden. Und über all diesen Sch'.amiubäukcn, di sen tiefen Flüssen und seichten Teichen halte ein urwaldähnliches Vinscndiclicht ge wuchert. DaS. hatte sich tausendfach, als ihr Schiff vorübergliit, von wil dem Wasscrgssüigel belebt. Das war ein Geflatter und ein Gekreisch in den Nestern der Silbcrreiher gewesen, abenteuerliche Pelikane waren mit schwerem Schwingenschlag dahingeru dcrt, ganze Entenschwärme brausend aufgesloben und mit ihnen die Rohr dommeln nd die Regenpfeifer, die Strandlänfer und die Wachtelkönige, nd hoch oben in den Lüften hatten die Adler gekreist. Und dann war man wieder durch dicse Einsam! it zwischen Wänden von Schilf gedampft, und ein mitfahrender Herr hatte erzählt, so sehe es in den indischen Dschungeln aus. Er sei einmal dort gewesen. Seltsam farbenbunt und düster dräuend zualeich stand das Bild die ser unheimlichen Landschaft vor ihr. Eine bittere Erinnerung haftete ihr daran. Dort eben war ihr, zum ersten mal in ihrer jungen Ehe, vas Grauen dcr Entfremdung Nilolai gegenüber gekommen, das sie seitdem nie wieder verlassen hatte... Seitdem war für sie dcr Name „Ga latz" mit dem Gedanken an Unglück verknüpft. Und jetzt mehr denn je! Das war nicht mehr das unbestimmte, widerwillig: Grau n wie früher. Sie wußt: jetzt, waS sie befürchtete... Sie selbst hatte die großen Pcftaus brllche, die bis in di: si.bziger Jahre des neunzehnten Jahrhunderts hin ihre Vaterstadt verheerten, nicht mehr er lebt. Aber in ihre Kindheit ragte noch die dunkle Sage von jenem furchtbaren Seucheniahr hinein, wo in ganz Odessa Handel und Wandel stockt?, wo im Hafen die Schisse l-er lagen, weil die Matrosen entliefen, wo man des Mor gens die Leichen in Haufen an Haken aus den Häusern zog und auf Karren wegführte. Und am meisten hatte es damals auf ihre Einbildungskraft Eindruck gemacht, was ihr die alte Amme von den Verkaufsgewölbcn er zählte. Da trugen die Ladcndiener Tücher vor dem Mund und schoben die Waaren an langen Stangen dem Kun den zu, und der warf das Geld dafür in eine mit Essig gefüllte Schale. So scheute damals, in der Angst um's Le ben, ein Mensch den andern. Diese Zeiten, wo auf allen Straßen, sobald die Würgerin aus dem Orienl wieder auftrat, große Feuer angezün det wurden, um die Luft zu reinigen, wo man die Aerzte nur mit Mühe vor dem rasenden russischen Pöbel schützen konnte und fast jede Epiocm'e mit einer mörderischen Judenschlacht endete diese düsteren Zeilen waren ja nun vorbei. Man hatte Mittel gegen die Ausbreitung der Pest gefunden, man hatte sich an dies? Landplage wie an viele andere gewöhnt, die man, des Geschäftes wegen, in Odessa mit in Kauf nahm aber furchtbar klang das Wort Quarantäne doch nach wie vor in den Ohren eines jeden Handels herrn, der sein Hab und Gut von der schleichenden finsteren Macht bedroht sah, so wie sie noch Rnlofss Warnung jetzt in der „Russalka" tief untcn im Dc Tcnlsche Cvrrcspvndcnt, Valtimvrc, Md., Dicusmg, drn 21. März 1008. dunkelsten Schisfsronin lauerte und plötzlich als ein Schre'lgespeiist durch die geösfn.ten Luken an das Berdecl und Tageslicht stieg... Schon neigte sich der zweite Abend nach der Abfahrt der „Russalka" der Nacht zu. Das Schiff hätte jetzt schon lange in Sulina sein müssen, und noch fehlte jede Nachricht. Eospodin Kaas, der in der Villa vorsprach, versuchte seine Schwägerin zu b"ruhigcn. Das sei nichts Ungewöhnliches... die be wegte See... vielleicht ciaer der ver wünschten fliegenden Nebel... da müssi man eben vor der Dcnamniindung lie gen bleiben, bis das Welter sich lichte. So sprach er. Alcr sie glau !e doch deutlich unter den wirren Varunassen seiner Züge eine verstohlene Besorgnis; zu erkennen. Und als er wieder am nächsten Mitlag mit leeren Händen kam, verhehlte er sein Unbehagen kaum mehr. Nur schob er es nicht anf die „Nnssalka" waS die betraf, that er geflissentlich, wie um sich selbst etwas vorzuspiegeln, als wäre di alles in Ordnung nein, er begann wcitläu fig über seine Jnteriwsherrschast im Kontor äzu klagen, die sich als weil schwieriger erwies, als er gedacht hatte „Der Herr erbarme sich meiner!' sagt? er zu Lisa durch eine Wolke bläu liehen EigarettcnrauchS. „Ich trag, bei Euch mein Kreuz. Die junger Leute haben keine Achtung vor mir Ich habe vor ihnen den den siebiri sehen Blick voraus... das Große... aber in allen Einzelheiten wissen sie besser Bescheid! Sie kennen die Mar ler... die Firmen... die Gutsbe sitzer sie reden in meiner Gegen wart französisch oder englisch, weil ich das nicht verstehe! Aber die Korrespon dcntinnen verstehen es und lochen in ihr Schreibmaschinengeilapper hinein ...über mich lachen sie, diese Nattern ich merke eS schon Er drehte sich eine neue Papiros Mischen seinen Bärentatzen. „Wie sollten sie auch nicht? Sieh mich an: bin ich ein Mensch von Einsicht? Bin ich ein Mensch von Bildung? Nein ich habe mich überschätzt: ich tauge nur für Sibirien. Dort vermag ich mit den Heiden Schnaps zu trinken... ich mache mich mit diesen Vierfüßlern ge mein ich spiele mit ihnen Gerolasch und lobe ihre Windhunde, und erzähle ihnen meine Schnurren, bis sie vor Lachen wiehern; aber hier, so ganz ein sam in Sruhl Frcidkinds geheiligtem Drahtverschlag zu sitzen und feierlich auszuschauen, wie der Löwe im Käfig ich krieg' es nicht fertig!" „Geht eS Freidkind denn immer noch nicht besser?" „Freidkind?" Gospodin Gaas seufzte düster. „Freidkind ist fort! Auf Nimmerwiedersehen! Erschrick nicht: die Kasse hat er dagelassen., alles abgeschlossen und ordnungsge mäß übergeben und auf fem ausstehen des Salär verzichtet. Gerade wie Ro loff! Dem zuliebe, sagte er, sei er ge blieben, trotz seiner Sehnsucht nach Hause. Jetzt, wo man dm so schnöde behandelt und entlassen habe, ginge auch er! Er wolle nichts mehr von der Welt wissen. TaS zeiolles eitel Tand! Sein Koffer war gepackt... Paß hatte er...Nun ist er schon über die gali zische Grenze... nach seinem Heimath ncst. Da bleibt er. Ten schaut keiner mehr von uns wieder. Ter sitzt jetzt über dem Talmud bis zum Tode, und die Kille, die Gemeinde, wird ihn schließlich noch für einen Heiligen hal ten, der grauße Wunder thut...wie seinen Bater und Großvater..." „Er hat recht!" sagte Lisa müde. Sie sah die riesenlange, vornüberge krümmte Ahasvcrgestalt des Buchhal ters vor sich, seine grotesken Bewegun gen und seine schwcrmüthig schönen Augen, und gönnte ihnp seine Ruhe im Frieden des auserwähltcn Volkes. Es wurde still zwischen ihnen; die selbe Befürchtung verdüsterte sie beide. Endlich gab der Sibirier ihr Aus druck, indem er sie zu verleugnen suchte, aber lange nicht mehr so höhnend zu versichtlich, in lärmender Heiterkeit, wie neulich Morgens bei der Ausfahrt der „Russalka." „Ach... das ist ja Unsinn..." brummte er, sich zum Gehen rüstend, in den Bart. „Das hat der Roloff sich wieder ausgeheckt ...das mit den Ratten man... man muß doch kühn im Leben sein... Eine Ratte!... man kann sich doch nicht von solch' einem langgeschwänz ten Vieh das beste Geschäft verderben lassen! Eine todte Ratte macht noch keine Pest!" Er las das Bangen auf ihrem blei chen Gesicht. Und auch ihm war gar nicht wohl zumuthe. „Ich wollte ja auch, die Sache wäre zu Ende!" mur melte er. das...das wäre jaeine so verteufelte Geschichte... nicht zum Ausdenken niederträchtig aber was hilft's, wenn man das Herz in die Ho sen fallen läßt? Damit kommt man nicht hoeiter. Ich fahre jetzt in's Kon tor. Hoffentlich finde ich da endlich Nachricht von Nikolai... nun ich lasse es Dich dann gleich wissen! Und inzwischen Muth, Lisa! Man muß sich nie vor dem großen Unglück fürchten! Das kommt selten. Nur das kleine Unglück ist gefährlich. Mit einem Drcierlicht ward Moskau angezündet! ...Also da swidanje, Schwägerin... wir wollen tapfer sein..." (Fortsetzung folgt.) Schiffskarten von lind nach Europa über Baltimore oder New-Nork, Kajüte oder Zivische' deck. Wechsel, ausländisches Geld. Ereditbriefe nd Geldsendungen. Theo. H. Diener k Co., Nr. 217, Lst-Baltimorc-Strasse. (4-) Hinter Einbrechern her. Polizist Saudler vom östliche Di stritt schießt aus cum Einbrecher. Hotte deuseibe im .Keiler vo George Schneiders Restaurant entdeckt. Andere Einbrüche. Eine ansiegende Jagd hinter einem Eiill'reckier her halte der Polizist An drem E. Sandler vom östlichem Di stritt z heriehle. Eo gab ans dem Fliehenden mehrere Schüsse ah und glanht, denselhe verleumdet z ha he, tonnte ilm atme ichl einhole. Als Sandler gester früh gegen halh 0 Ulm die Wirlhschast vo George Schneider, Nr. l, Süd Enrlev Str., passirte, hemertte er, dastHie Hofthür osse stand. Er weckte Herr Schnei der nd bei einer llntrosnchimg so de die Beide, daß die Kelleilliür ansgetuoche mar. Während sie im Keller Umschau hielte, sprang Plötz lieh ei Neger ans einer dnntle Ecke hervor, eille die .Kellertreppe hinauf und stichle das Weite.. !ootzdei der Blanrock sofort die Beriolgnng ans ahm. war es ihm ickil möglich, de Ausreißende einzuholen. In der Eile ließ der Neger Rock und Schnlie. die er adgezoge Halle, im .Keller zu rück. Sämmlliche Polizeislalione wimde in .Kenntniß gesetzt, ehenso die Hospitäler, falls der Neger vo einer Kugel getroffen sei und sich in btnem Hospilal verbinde lasse sollte. öl de r e E i b r ch sve r s ich e. Einbrecher, welche am Sonntag Abend der Wolmung des Herr A tboim Trool a der Garrison nd Bell Aveime eine Besuch abstatte wollte, wurde durch drei Schüsse aus Herr Trool's Revolver ver scheucht. Auch der Wohnniig von Fron Kote Wo, Nr, ll>l7, binden Avenue, ver suchte om Sonntog Abend ei Ei brecher eine Besuch obmslotle, doch wurde derselbe verscheucht. Prrdes s e r i> g e im ,i r io l l P>ii' k. lliili'i- der slillMii de>? Silt'eriiilliideiite. Hrii, Senbeld, lverdeii jlidr die Arbeite Aii'öbmi de? P.n'k-e iviederui i siri's'.erei M.is; slabe vv sllitte gebe, Hvtslich lich Ivird das Tbl im nördliche Tbeile des Purts, nielches Mische dem Pnrf und dem Cisebnlmd.mim liegt, nilsgesiiltt. werde i ieiier Wege,„it Nlise ngelegt/'nud bald wird bier Stelle einer Wüstenei ei w.ibrer tis.irte i sebe sei, .idr. Segbold kmimie Aiivsülle deo Tbleo Anogr.ibmige für de neue litetreicheicher der „Bnllinwre iid Sblo-Valm" -gl l'üite, d er ve dort givische 7ö-, und s.'- dttiige mid Erde erbiill, Doch sind immer och ngesöbr 1.",1>,1> Wogenlodiiiige notbwendig. i do? Wert z volleiide. Die Treibböuser im Port befinde sich gbermolo, wie mo dos bei Hr, Seybold slels ge wobiit wor, i oilsgezeichneter Ver fossnng und bniiderttonseiide Pslo ze borre doselbst ibrerPeslimmmig. Von de r r ö chend e ein e j i >Z ereil t. Der Wirtb Eborles Alle von A'r, Ztord Amily Stroste, i dessen Wirtyjchost om Sonntog drei;e!m Neger erbostet wurde, wurde gesier verboslet d in der westliche Poli.;eislotio wegen Perkonss geistiger lyetrönle om Sviintog mid Holtens eineo Spiel tisches dem Gerichtoversohren über wiese. Auch ei goldenes g. bi l ö i. Dr. Ä'ottbew Whildi Dosier, Deko des Vollimore gib üritliche Eollegs, feiert Tomslog sei jöbriges ols .job or',t. mid im „Neimert Hotel" ürd ibi g Ebre ei slottünde, o dein Etrodiiirte des Eollegs ons olle Theile der Per. Stoote Theil nehme werde, Ei silberner besbecher wird dem überreicht werden. Dr. Zoster wurde ldil!7 i Pbilodelpbio geboren. Er kom l>>>!l noch Poltimore und nohin sührenden Antheil o der Gründung des ;oh örtlichen Eollegs. Er ist Prosident des Notionol Pereins der gohör;t licheu ,Tatltöt. Prrisc im Lriringtou-Markt. Früchte. Preiselbeere, Qiort I.">c Viriien, Vicrtelpeck -2l)c—2sc Lrongen, Tutjend Lsc—llllt Eitronen, Dutzend 12c—2>>c Ponopen, Dutzend Bc—tsc Aepsel, Peek Ic G eniüs e. Süßkartoffeln. Piertelpcck. .10c—15c .startosfel, Viertelpcck l-c—loc Nadieschen, Büiidel 5c —Lc 11inenkobl. Stück 15c—l!5c Kohl, Stück Bc—l2c Junge Zwiebeln, Bündel 5c Spinat, Peck 52c MGGOGOGGOGOOSGSSSGVOOOOOGW G Die Folge einer Schlimmen oerkältung ist M gewöhnlich ein Böser Husten M W und die Folge einer Anwendung von V s Mmnburger Wrusttdee W ist eine prompte Heilung beider und vollständige Befreiung M von diesen tciden. T
Kopfsalat, Stück 5c —IG Rothe Rühe. Bündel 8e —I2c Gurte, Stück 10c—12e Bohne, Piertelpeek 25c El'hse, Piertelpeek 25c Eggplallts, Stück 15e —25c Linmhohiieii, Pinte 2G Rhahai'her, Bündel IG —12c, Seltene. Bunde! 8c —12c; Rosenkohl, Onact 20c—50c! Parseiiate, Piectelpeck t!c —8c Tomate, Fla,, Dutzend... ,50c —(>oc s Grüne Pfeffer, Dutzend t>c Pilze, Psnnd 75c Nene.Karlossel, Bierlelpeck, 20c 25c Neuer Kohl, Kops l 2 i Spargel, Bündel 55c. F i s ch e. Haddorf, Pfund 7c! Frischer Eod, Pfund 8c —Ulc Großer gelber Perch, Pfd... Isc—lG j Kleiner gelher Perch, Psnnd. 12c —15c SmeltS, Pfund täc Hecht, Psnnd 18c —20c Frische Makrele, Pfund 18c —20c Grane Forelle, Psnnd 12c Baß. Psnnd 12c Rock, Pfund 15c —!8c Karpsen, Pfund 10c—12c Sliad, Stück 50c H 1.25 ShliniP, Psnnd 25c Frischer Lachs, Psnnd 18c Frischer Halilmt, Psnnd .lBc Hnnimer, Pfund 25c .Krahhenslcisch, Psnnd 50c Schildkröten 5.0e—P1.00 Fleisch. KalöS Entleiten, Pfund U>c —21c Schinken, Pfund 18c —I!>c. Lainni Eoteletten, Pfund... 18c-20c .Kalhs-Schnitzel, Pfund 22c—25c Pocterhonse Steak, Psnnd..22c —25c Sirloin Steak, Psnnd 2>>c —25c .Kalösleher, Pfund 25c Kalhsbröschen, Dutzend P 2.00 Butter und Eier. Slücktmiter, Psnnd 10c Ereaniery Rollenhntter, Psnnd..sBc Eicr, Dutzend .---cl Gest ü g e l. Hühner, Pfund 10c —17c Junge Tauben, Stück 25c Enten, Pfund 18c Junge Hühner. Pfund 18c —20c Tiirkey, Pfund 18c —20c Gänse, Pfund 20c Perlhühner 55c Ballimvrc Mnrktbcnchtc. M' o n t a g. 25. Mär; >OOB. Mehl. Znsnlm 8251 Fässer, ein schließlich 2550 Fässer zu Locnsi Point und 1705 Fässer zn Eanion. Die Nolirnngen waren wie folgt: Winler Eitra...,. 5.00—1.10 Winter Elear 1.15 1.50 Winter Slraight 1.55 1.50 Winler Patent 1.70—1.85 Spring Elear 1.15 —1.75 Spring Slraight 5.05 —5.55 Spring Patent 5.10—5.70 Eiln Mills Best Patent.. 0,15 High Grade Patent.. 5.:',5 HighGrade Ttraight.. 5.05 Ehoice Family 1.75 Ertra 1.10—1.20 Roggenmchl, mittelmäßiges bis ausgewähltes 1.50 —5.M Maismöhl, 100 Psnnd.. 1.15—1.55 Weizen Zufuhr 2l> Büschel; Versandt von den Elevatoren 7001 Büschel; Elevatoren Verrath 515, 250 Büschel. Heutige Schlnßraie: Nr. 2 weillicher Spot.. 00'/—00(5 Nr. 2 rother Spot 05-stj—oo Nr. 5 rother Spot o!üst—ol Steanier Nr. 2 Spot.. 02'/ —02>/G Südlicher per Probe.... 01 —ol-'/, 00>/ j März 05"/—M j April 00'/.' Mai 07>/t—o7'/.! Mais. Zufuhr 10,101 Versandt von den Elevatoren t55,!80 Bnschel; Elevatoren Vorrath 1,705, i 217 Bnschel. Heulige Schlnßrnte: Gemüchlcr Spot 00 —oo'/, Nr. 2 rother Spot 07'/.—07"/j! Steanier gewischter.... 02 —o2^l Südlicher weißer 01 —OB Südlicher gelber 01 —OB s März 00 —oo'/ April Gl'/ —00H5 Mai 07'/—0B Bnschel; ans den Elevatoren zurückgezogen 5555 Bnschel; Elevatoren Vorrath I l 1.000 Bnschel. Heutige Tchlnßrate: Weißer Nr. 2 schwerer.. 50 —50(5 Weißer Nr. 2 leichter bis mittlerer 58 —sB>/> Weißer Nr. 5 schwerer.. 58 —sB's. Weißer Nr, littlerer. 57 —s7sß Weißer Nr. 5 leichter.... 50 —57 Weißer 'Nr. l leichter las schwerer 5 l E—ss 5 Gemiscküer Nr. 2 5l! —5U>/^ Gemischter Nr. !i. 51 —5t(R Gemischter Nr. 1 52 52sä Rog g e Znsnhi 125 Büschel; I ans de Elevatoren zurückgezogen .V!> BuirheE Elevatoreiworrath l lt, lUti Büschel. Heutige Schlnß'hale': l Ausgewählter Roggen.. 8! —l> Nr. 2 westlicher Roggen. 88 —Bl> l Nr. !i westlicher Roggen. 85 —Bi 07'/ lO '.'llloolic C. I!. R. l om.z lo Uoioo Trott I> Baltiinorer Esfekteimiartt. rii. lvcrl. z. l!or. I'/,cr I 2 P. 2.2cr, eicolorli '.'o 2r>cc> Milnod 214 2?, Rorso öe Ligl 17? lis S- i!. tl ll>?4 12'4 li. li. k 15. 110. tTro l?i j Troll'Vlkllcii. ikowolol Trott Ii? i Mcr. I. I T. Co >'.l4 1117 oioo Trott Co 70 '.'liiollc eioolt Line l. Icr 80 Clxir.. Cot. 6 ?l. 15rt. e.cr 102 l Ol Cor. Sc North I licr l 01-K, 010.,T1h. lla. I. .'.er 9814 W. k Hcl. Olold Orr 102 AnocosN K Potooioc Oer 98 00 Pallo. CiN> T-ofs. I, 5er... INN ?I. T., w. Tiv. I. kicr IN C. i Z. (Wolv I- ,'er 97 .Miorville Trnclioo I. Nee Inn Laie Kol. I. öcr „ld INN Metro'. tWash. I. .',c> 19814 MS. Ik. Co. I. Icr 8.?',4 Ilm .s C. C" loc Icr... In'/ in?, Nld. MS. Kundinn ?cr 70 77 'Ulloolir C. L. vi Cooo INI INI'/, ?IN C. L. R. 11. N, Irr Clsö.l 87 ?11l (5. L, >i. O. Icr ICIsS.I NI Colloo ?rl .'er NN 7N 18. P, T. Co. 9. Inc. >?cr lii 11. C. v. cr I!. C. l. c. I>,4er. 89 NcwZ?lorkcr Aktiriimnrkt. '.'ll> Mini,! 15,' 07'4 .lIA, T 4 Cdclol'colc Olli !4 Chic. N. SN I in-K 118 Chic. M, St. Pool >lo'4 l>7>4 Tcovcr ö- -lii Olroodc vfd NN NN TifliNcrS' SerorlllcS !I!I 91 15, ic 1.?>4 l.'U4 Crie I. :>l 91 >4 Ick. Mio, k S. >'fk 7N 714 Olcoerol Clectric 129 12984 s'ikr >1: veolker 25>> Illinois Ceiilrol >2l'/, 121 lolcro. Slcooi Po>. 'fd 71-K> 7l?i, lolerl'. Met. 1! 7'/, 7>/. lolerk >.>>!rl. l'fd IB>4 ln?j vool-KNIc IK NollwNle 90>/4 08>4 Mo Nolls, r Ter 22-lt 211 M„ N, i T, Psd Nil NN Mino, ch Zt. NvlliS 2214 22'/, 2'!,. Ct P Tool Sic 19?4 N>l>4 Miiloilri Poeifle 99 NN-K, üicwlioolc, .-i, Zoo 754 8 N. I 1! Si Zl I! 22 22 N. C S- H, illivee 98>4 loo>4 N IN, O, 6 SN 2215 22-lj Norfolk ki,- Wellcro.. N2>/, N2K, ?!orll>cro -Porilic >2X l2n>4 Nei'oiliic Iroo S.- Zlcrl >'st> 72 72'/, El, I.', Zoo I, l N NN Tl Loiii Si Z, 2l> 1254 12 Zol„ Tl 2, li, W 1,'.>4 1N54 Zol. Tl, L W Vld 27 27,5 ZcroS Sc Pocilic I'.ri, l-i>s U, 2, (losl Iroo Pipe 2114 2115 II 11, I Pioc pfft NNIS Nl5 l' Noiomioo?wc,iiic. IN ,?IMliier und rooeo Nr C. i P, Zcllphoii. (ijv^i) 7
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8 Wegweiser. Zur Belichtung. Sviiuciilius und Iliitcrgniig. Sonnenansgong 0 U. lo Sonnenuntergang 0 U. >K M. Mondausgoug.. IL 11. II M. Nachts. Zlnth ll 11. 15 M. Vorm. Zlnth 10 11. 5L M. Abends. Dns Welter. Zür Maryland und den Distrikt Eolnmbio heute und morgen klar, frische wenliche Winde. Baltimore war gestern regnerisches Welter bescheert, es war aber nicht kalt dabei. Die niedrigste Temperatur betrug >7 Grad um i Uhr Morgens und die höchste 50 Grad um 0 Uhr Abends. Zn den anderen Bundes Weller Beobochtungsslalionen wurden die folgenden niedrigsten Temperoluren verzeichnet: Eoslport !)L. Porllaud :K. Boston IL, Albami 10, New;')ork l l. Philadelphia 10. Atlonlie Pilo IL. Washington >K, Norsolt SL. Hatlero: SL. Charlotte 11. Wilmington 50, Charlestou 50, Savaunab SK. Zock sonville 00, Znpiter 70. (ien West 7>. Atlanta K>. Montgomery 50. 'New Orleans OL, Polesliue 50. Golveston 00, EorpusChrisli OL. Memplns IN Eiueinnoli l l. Piltsbnrg 10. Osivego 10. Bnsfolo .10, Elevelond l l. Detroit l. Alpeuo IL, Margnette 10, Green Boy 11. Elneago 11. Tnlutl 11. St. Paul 10. St. Louis 10, (lousoS Eily 10, Omaha IN Huron IL. Bismarck IL, Willislou LN Hovre IL. Helena ."N Salt Lake IN Teuver I>. North Platte LN Todge Eiln LO. Amarillo LI und Los Angeles 5L Grad. „Turnverein Vorwärts." Eiemüthliche Abeiidiiiiterhaltuiig mit darauf folgendem Tanz. Mittwoch Punkt di.ls. (Kl ö) Ä ird d e s V ater s N a ch f o l ge r. Hr. Williom Woodlond Elond wurde gestern einstimmig zum Präsidenten der „Maryland Spar Bant" erwählt. Sein vor Ulichen Tagen verstorbener Vater. Hr. Daniel Elond, hielt das Amt 'TS Zahre iuue. Der neue Präsident ist U Zahre alt und seil 20 Zahre Angestellter der Bank. Di e (i r ebse Sai so n be gonnen. Weiche (irebse erschienen gestern zum erste Male aus dem Markt, und der Preis war PI pro Dutzend. Sie kamen von Nord Eo lolina. Vor dem l. Mai wird es ober keine Weichkrebse ans 'Mary der Gewässer geben und der Preis wird bis dahin hoch bleiben. Schw e r on w e dbor i n B olli m o r e. Präsident Wm. A. House von der Ver. Slrastenbalm R'iellichosl verfolgt mit grostem Zn teresse die in anderen Städten ge machlen Versuche mit den Waggons, ans welchen die Zabrgäsle das Zahr geld bezahlen müssen, ehe sie von der Plallsorm in den Waggon treten. Er befürchtet, dast in Baltimore das Sy stein nicht gut einsübrbor ist, weil hier zwei verschiedene Preise erislire 5> Eents für Erwachsene und l! Eents für inder. Es vird zur .seil auf einer Linie in New-?)ork der Ver such mit den Waggons gemocht, und Hr. Howe wird nächstens nach Nein Bork gehen und den Betrieb in Au genschein nehmen. Zwei neue Seelöwe. Zür Besucher des Druidlnll Paris lohnt es sich jetzt nieder, nach dem Heine Seelöweu-Teich zu gehen. Zwei Eremplare dieser rastlosen Rob benart langten am Sonntag Morgen von Eolisornien an und wurden in den lleinen Teich gethan. Sie hei stcn „Znpiter" und „Znno." Erste rer ist l Zust lang und Letztere^ Zst. Theo.H. Diener ä: Co, Teutsches und anderes ausländ!. scheS Geld gekauft und verkauft. Geldsendungen besorgt nach Teutsch land, Oestreich, Rustland u. s. w Wechsel ausgestellt auf ausländische Banken. Ereditbriefe und Travelcrs Cheques. 2j70.-Baltimore-Str. „Harmonie Cafe," Nr. 414, Wrst-Zayrttr-Strnstr, Karl Schmidt, Znhabcr. Würzburger Hof bräu frisch am Zapf. Tinrrs, Soupers a la carte. Jeden Samstag Abend Frei-Conzeet. (Aprill,ll) Hcllte B iidcssc aior W 11. Die demokrolifchen Gesetzgebuugsmil glieder stellen in Eoucns Er 0)ou vernenr Zohn Walter Tmilh als 'N'ochfolger des verstorbenen Bun des-Senalors Whyte onf. Bun dessenotor Royner hält die heulige Wohl für gesetzlich, A n u o Poli s, LI. März. Tie demokrolischenMitglieder der Slaols- Gesetzgebung hielten heute Abend ei neu Eoucns und nominirten Er Gou verueur Zohn Wolter Smilh für den 'N'ochfolger des am Dienstag letzter Woche verstorbeneu Bundes Senators William Pinkney Wlwle. Tie beiden Hänser der Legislatur werden morgen separat zur Wohl des Buudesseuolors schreiten und am Mittwoch in gemeinsamer Sitzung die Wahl bestätigen. Gouverneur Ero Ibers wird dann sofort die Eonunis ston des neuen Bundessenolors aus stelle, und am Donnerstag schon lonn Senolor Smilh seinen Sitz ein nehmen. Bundesseiiolor Zsidor Royner glaubt nicht, dos; der Senat gerech len Eunvond erlieben kaun, denn es liege kein Grund vor, die Wobl für ungesetzlich zn erklären, und er be weisest, dos; der Senat die conslilu lwnelle Gewalt dazu Hobe. Seiner Anficht noch könnte die Legislatur zu irgend einer Zeil, nachdem sie in ir gend einer Weife von der eingelrete neu Voconz benochrichligl worden, zur Wollt eines Nachfolgers schreiten. Sollte aber der Senat die Wohl doch für ungültig erklären, dann wird Gouverneur Erothers den Achtb.Zohn Woller Smilh zum Bundes-Senotor einenuen. Er hofft, dos; ein coiisti tulioneller Weg zur Neubesetzung der Voconz gesunden werden tonn, ohne dos; es nothwendig ist, eine Ertrositz ung der Legislatur einzuberufen. Er wird sich dazu mir im äustersten Nollisolle enlschliesten. Die Republikaner werden morgen früh ihren Eoncns holten und wahr fcheinlich Generol Zetir Agnus auf stellen. Wichtige Bills ongcnom m e. Der Senat possirte heute Abend endgültig die folgenden Hans Bills: Boltimore zu erlonben. eine Anleihe von Pö.ixtO.tXX zn erheben für die Vergrösternng der Wasserwerke; der Stadt Baltimore zu verbieten, inner halb Meilen vom Lozoretlo Leucht tlmrui eine Anlage zur Vernichtung von (iüchenobsällen zu errichten; fünf tighiii onch olle Lokal Bills zn drucken. Zerner possirlen den Senat die sol genden Senat Bills: die Gehälter der Staats Appellolionsrichler von tjtläoi auf Kl7i! zu erhöhen; die Hochlicen; Bill siir Baltimore Eounlii. die die Spirituosen Licenz von KLOO aus Kloo erholn; Senator Sbounon's Bill, ivelche die Gründung eines Unterstütz ugnssouds für die Willwen und Woi sen in den Bergiverken von Allegoui und (Norrett Eounly verunglückter Bergleute vorsieht; Senator '.Nil buru's Bill, die Käoou jährlich ver willigt siir dos Ausstreuen von Au sleruschoolen aus nprodulliv gewor denen nolürlichen Auslernbänteu. H otel b e s i tz e r o p p o n i r e Nachdem nun die Hochlicenz Bill ongenonnnen.ist. ivenden die Spiri lnoien Znleressen ihre Anfi(ierksam leit den beiden Bills zu, von welchen eine den Elubs das Recht giebt, o Sonntogen und bis l llbr Morgens ihren Mitgliedern geistige Getränke zu verlaufen, und die andere verfügt, dast an Sonnlagen und während der Polizeihunden die Vorbänge vor den Zensiern der Gasiwirlhschasten auf gezogen oder zur Seile geschoben werden müssen. Ersterer Bill oppo niren sasl alle Wirthe und Hole! Be sitzer, letzlerer Bill aber nur die Ho telbentzer. Der kleine Wirlh ist da für. dast die Hotelbesitzer in ebenso effektvoller Weise am Verkauf von geistigen Getränken über den Sckiank lisch gebindert werden sollen, als der gewöhnliche Goslwirth und zur Znne hallung des Gesetzes gezwungen wer den, welches verfügt, dos; nur that sächlichen Hotelgästen bei den Mahl Zeiten Spirituosen gereicht werden dürfen. Soll schädlich sei n. Die Baltimore Handelskammer ist gegen die Annahme der im Ilnlerhanse eingereichten Gelseide Znspeklion? Bill. Die Bill schafft ein staatliches Getreide Znspellions Departement mit einemOber-Znspeklor. der KL 100. fünf Unter Znspcktoren, die je Kl.') Gehalt, vier Buchhaltern nd einem Eollektor, die je KILOO Gehalt be kommen sollen, sowie eine Steno graphisien mit KIOOO Gehalt. Die Handelskammer, die ibre eigenen er sahrenen Znspektoren hat, hält die Neuerung für schädlich, indem zu leicht nneriabreiie Männer als Zn spektoren ernannt iverden könnten. Pässe zur Reise in's Ausland be sorgt E. Raine, Nr. 41.1, Ost-Balti morrstrasie, nahe Custvm Hause Avc. Ter Teutsche Corlcsjivudent, Vtiltimore, Md., Diciislug, de 24. Mcirz l!) 08. Tic Riissciifrngc im Stndtrnth. Hr. Hosfnion bringt den Besuch Mei ster und schwarzer Lehrer bei von der Schulbehörde arrangiiten Vorträgen zur Sprache. Die Abstimmung über den betreffen den Befchlus; verjchoben. Wenn der Blitz gestern i dos Rathhaus eingeschlagen oder ein Anarchist eine Bombe geworfen hätte, würde dadurch leine gröszere Senso tion verursacht worden sein, als durch die Einbringung des solgenden Be schlusses des Hrn. Hoffmou, welcher der sonst so osieubaren Harmonie im Sl.idtratli einen gewaltigen Ruck gab und die Porleileidensthoften in uuge zügelter Weise enlilomisteu lies;. Nicht nur wurde die Rassenirage aus gerollt, sondern platzten auch die HH. McEnrdy lßep., 10. Word und Heitmann (Dem., IN Ward in einer Weise ans einander, das; der Hammer des Präfidenten in eine ungewohnte Tbätigkeit gesetzt wurde, um dieie beiden Herren fchliestlich zum Schwei gen zn bringen, da deren persönliches Wortgefecht sich onf ein gefährliches Gebiet zu begeben drolite. Noch der Sitzung schüttelten sich die beiden Gegner indessen wieder freundschost lich die Hand, und der Zriede war wenigstens bis zur nächsten Sitzung wieder geschlossen, wenn dasselbe Thema den Stadtrat! nochniols be flhäftigeu wird. Der Beichlns; des Hrn. Hoifm.m lonlete: „Da es behauptet wird, dos; wehste und Neger Lehrer der städti schen Schulen durch Zwaug oder on derweilig Vorträgen beiwohnen, wel che unter den Auspizien der Schulde Hörde geHallen werden, und da solche Mischung der Rassen dem Sinne der Bevölkerung widerspricht und dies gegen dos gelrennte Schul silslem der Stadt ist, und dg die Steuerzahler der Stadt den von der Schulbebörde für solche .'.wecke angestellten Vortragenden be zahlen, Sei es beschlossen durch den ersten Rothszweig, dos; ein Speziol Eomile vom Präsidenten ernannt wird, um Nachforschungen über die im Vorher gehenden erwähnten augeblichen Thatsachen zn machen und festzustel len. ob diese angebliche Mischung der Rassen mit dem Wissen und der Ein willignng der Schulbehörde vor sich geht, und Sei es serner beschlossen, das; der erste Rathszweig jeder Politik seitens der Schulbehörde entschieden oppo nirt, die nicht die vollständige Treu nnng der wehsten und schwarzen Ras sen sowohl siir Schüler wie Lehrer mit sich bringt." Dieser Beschlns; schien den sieben Republikanern im ersten Ralhszweig neues Leben zn geben, nachdem sie sich von ihrem Schrecken erholt hat ten. Hr. McEnrdy stellte den An trog, diestm Beichlns; dem stehenden Eomite siir Erziehung zu überweisen. „Wir können der Schulbehörde keine Vorschriften macheu," sagte Hr. Mc Eurdy. „Auch Hot der Lehrer Verein keine Beschwerde über diese Sache bei uns eingereicht. Zch ton nicht ein sehen, warum in dieser Hinsicht ein schwarzer Lehrer nicht dieselben Rechte habe sollte, wie ein wehster. Wenn Sie ober die Parteilinien in dieser Zrage ziehen wolle, kann es mir recht sein. Zch weis; zwar nicht, wer hinter diesem Beschlns; steht, denn ich möchte behaupten, das; Hr. Hosfma den Beschlns; nicht ausgearbeilel bat. welcher nur dazu ongethan ist. den Stadtralh in de Augen des Volles herabzusetzen." Tann sprach der Neger Ennunings (Rep., 17. Ward und sagte, das; es iln onirichlig leid thäte, das; die Zrage ons's Tapet gekommen sei. Tie Slenerzohler gäben jährlich Tan sende von Tollors ans, um schwarze (tinder zu erziehen, die schwarzen Lehrer und Lehrerinnen seien durch ihre Tüchtigkeit ans ihre verantwort lichen Posten gesebt worden, und de reu Wisse sollte noch durch Besuch dieser Vorlesungen erhöht und er gänzt werden. Hr. Sprösser (Rep., NT -Ward) bedauerte die Debatte, da während der ganzen Sitzung des Stadtroths noch keine politische Zrage die Har monie gestört hätte. Er unterslübte den Antrag, den Beschlns; dem stehen den Eomite zu überweisen. Herr Beb (Teni., Word) war der nächste Redner. Auch er bedauerte die Ausbringung dieser Zrage. doch besürworteie er die lleberweisung der selben on das Spezial-Eomite. da die Schulbehorde sich bisher nicht geneigt gesunden hätte, vom Stadtrat! an dieselbe gerichtete fragen zu beant worten. „Wir repräsentiren dos Volk, die Schulkinder ober nicht", sagte Hr. Beh. Er wies dann speziell aus die von Hrn. Ulrich an die Behörde ge füllte Anfrage über das vertikale Schreiben Inn, die unbeantivortet ge llieben sei. und sagte, dost je schneller der Stadtrath und die Schulbehörde harmvnijch mit einander arbeiten würden, es um so besser für beide Theile sei. Nun erhob sich Hr. Heit mann (Ten,., 18. Word), und sich direkt an Hrn. MeEurdy wendend, forderte er denselben auf, seine Be banptung zu beweisen, dast Hr. Hoff mou den eingebrachten Befchlus; nicht selbst ausgearbeitet Nabe. Auch zog er Herrn MeEnrdi dafür durch die Hechel, dost er die Zrage zn einer Porteisoche gestempelt habe. Als Hr. McEnrdy Hrn. Hellmonn verschiedene Male unterbrochen holte, wandte sich Herr Hellmonn zornig on Hrn. Mc- Enrdy und rief ans: „Sie werden von mir noch in einer ganz anderen Weife etwas zn hören bekommen, falls Sie nicht aufhören, mich zu uu Erbrechen." Ter Hammer des Präsi denten versuchte Ordnung und Ruhe zn schassen, da Herr McEnrdy und onch Hr. Ulrich versuchten, Hrn. Hell monn zu berichtigen. Endlich gelaug es dem Präsidenten, Rulie zu schaf fen, und erhielt Hr. Hosfman dos Wort, der unii von Hrn. McEnrdy verlangte, seine Behauptung zn be weisen, dos; er den Beschlns; nicht aus gearbeitet Hobe. Herr McEnrdy kam ober dieser Aufforderung nicht noch, und setzte dann Herr Binswonger die Redeschlacht gegen den Befchlus; fort. Hieraus wurde über den MeEnrdy'- schru Antrag abgestimmt, doch wurde derselbe mit ll gegen lo Stimmen abgelehnt. Auster den Republikanern >ileiu. Mullikin. Ulrich, MeEurdn, Enmmings, Sproefier und Binswon ger stimmten die Demokroteu Heller, Zockfon und Präsiden! Eherrn für den Antrag. Nun beonlrogte Herr Hosf mon, die Geschäfl.regeln zu suspen direu und die erste Lesung des Be schlusses ohne Ueberweifung on ein bomite vorzunehmen. Herr McEnrdy bellte dagegen den Antrag, den Be schliis; aus den Tisch zu legen. Ter McEurdy'sche Anlrog wurde mit 7 gegen l! Stimmen abgelehnt. Zür denselben stimmte nur die Republi lauer. Nun wurde die Abstimmung über den Antrag des Hrn Hofimon vorgenommen, die >5 Stimme da für und 8 Stimmen dagegen ergab. Sofort nach Bekanntmachung dieses Resnllotes erhob sich Herr Sproesser und mochte darauf aufmerksam, dos; die Aufhebung der Geschästsregelu nur mit einer Treivierlel-Majorilät der abgegebenen Simulien beschlossen werden tau. Präsident Ehern, der mit der Minorität gestimmt hatte, er llärle den Antrag abgelehnt und überwies den Befchlus; dem stehende (.'oinile für Erzielmng. Tie demokra lijcheu Mitglieder des Zweiges hiel ten daraus eine kurze Berollning und beschlossen, die weitere Berathung die ses Beschlusses zu sorciren. Zufolge dessen stellte Herr Betz den Antrag, den Beschius; Nr. ILI ans dem Eo mile vor das Plenum zu bringen. Norath witternd, sprang Hr. Eni mings auf und rief: „Was ist das siir ein Beschlns;'-'" Als Herr Betz er klärt holte, dos; es für das Beste ge holten würde, den Hosfinan'schen Be sthlns; sofort zu erledigen, wies Herr MeEurdn und dann Herr Sproesser dorons bin, dos; die Geschäftsordnung es ausdrücklich verbiete, das; eine ei nein stehenden Eomite überwiesene Verordnung oder Beschlns; noch an demselben Tage wieder vor dos- Ple num gebracht werden tonn. Trotz dem Herr Betz sagte, dast der vorlie gende Befchlus; nur den ersten Roths zweig anginge, und daher diese Ge schästsordnimg nicht daraus Bezug lioben könne, entschied Präsident Eherry gegen Herrn Betz und erklärte, dos; der Beschius; im Eomite bleiben müsse. Tr. Heller beantragte noch, dos; das Eomile einen Bericht über den Beschlns; bis zur nächsten Sitz i.ng einreichen müsse, und low vier mit die Debatte über diesen Gegen stand zum Abschlust. T r a u e r b e s ch lüsse s ü r B u n de s s e n o t o r W l, y le. Beide Ralliszweige pojsirte einen von Hrn. Beiz eingereichten Beschlns; für die Ernennung eines Eomile's. aus je drei Mitgliedern beider Raths zweige bestehend, ivelckies Trauerbe scklüs>e über dos Ableben desßnndes- Senators Wbyte ausarbeiten soll. Dieses Eomite besteht aus den HH. Beb. Heotwole und Mnllikin vom er sten Rathszweig und Woriield, Bond und Heiiilzemon vom zlveiten Raths ziveig. T i e H de Verordn n n g. Herr Betz reichte gester auf Ver langen dir vom Pkoyor ausgeorbei tete Hunde Verordnimg im ersten Rathszweig ein. ivelche unter Ande rem bestimmt, dast der Eigenthümer eines die N'achbarschost durch bellen. Wstiseln oder Heulen störenden Hnn des mit einer Strafe von K 5 bis Ks>) belegt und serner noch der Hund ge tödtel iverden konn. Etwa 150 bis LOO Hnndesrennde hotten sich in Er mortnng dieser Verordnung in den Sitzungssälen des Stadtralbes einge sunden und benutzte diese (Gelegen heit, do die Verordnung erst gestern dem Eomite iiir Polizei und (esäng nis; überwiesen wurde, im Sitzungs soole des zweiten Rathszweigcs eine Berein zum Schübe der Hunde zu or gonisiren, der es sich zur Ausgabe nio che wird, diese Verordnung mit oller Möcht zn bekämpfen. Tie Anwesen den, unter denen sich onch viele To men befonden. erwählten dorons die solgenden Beanilen: Zos. Z. (inapp Präsident und die solgenden Assisten ten desselben! Tr. Z. E. Willing, Z. Bonistor Holl, jnn., Edw. Z. Mörder, Tr. Henrn Wood, Z. E. (Lirwon und T. W. Turner. Z n dritter Lesung eilige n o in m e n. folgende Verordnungen ivnrden im .zweiten Nothszweige in dritter Lesung ongenommen: Erlonbnis; für die „Munizipale ttunst Gesellschaft." die „Broadwoy- Holle" zu benüben i Erlonbnis; siir die „Eitn Eob E0.," o ihrem Gebäude, 'Nr. I. Siid En low Strohe, ein elektrisches-Schild on.znbringen; Erlonbnis; iiir die EroneEompag nie, ihre Gebäude, N'r. OLI l>:!0 West Prott Stroste. mit ihrem Ge schäflshous on der(ling-Slraste durch eine Briieke zu verbinden; Turchbrnch einer Allen, von der Wlutelock Stroste bis zum Port Ter roee. Zm ersten Zweig: 'Nennung der Direktoren siir die „Maryland Schule siir .(inobeii"; Nennung der Tirettoren siir die „Besserungsanstalt siir Negerl iuder"' Zivoug siir olle Eigenthümer von Tbeolern. Hotels. Aporlemenlhän sein, Pläne milAusgängen von ihren Gebäuden im Bon Teporlement zu deponiren. N' e n e V e rord n n n g e n. Zm ziveiten Rothsziveige wurden gestern folgende Verordnungen ein gereicht: von Hrn. Bond Annolnne des Tenkmols von Eeeil Eolvert von dem „Verein der (toloniol (lriege" un-> 'Beivilljgnug von KLttx für einen Piedeslol, oui welchem dos Tenkino! onf der Treppe der Westseite des Ge richlsgebäudes onsgestellt iverden soll; Zw ersten Rothsziveige: von Hrn. Etchison Ernennmig von Williom Sigum zum Eonstobler der 11. Word; von Hrn. Wlntesord Widerruf der Verordnung für die Verbreite rung von Monlebello-Avenue, zwi schen der Tld Bort Road und dem Bolmbelt der „Boltimore Ohio Bob"; von Hrn. Zockson—Pflasterung de. Lokewood Avenue, zwischen der Mo nninenl- und Madijon Stroste, mit vilrisizirleu Ziegelsteinen onf .(losten der Honsbesiber; von Präsident Eherrp Zuschnst von KIL.IXXI jährlich siir dos „Mary land Zustilut" von Hrn. Greene Anfrage on den Gebäude-Znspeklor, was die (to sten siir Umwandlung des (Gebäudes der alte millleren Polizeistotion in ein Moschinenhons siir dos Rathhans und Gerichtsgebäude betrogen wür den (angenommen. von Hrn. Belz Bestimmung, dos; olle neue Trottoirs und solche, die über die Hälfte reporirt iverden müs sen. ans Granit, Eoneret oder As pholl hergestellt iverden müssen; Erlaubnis; siir die Porkbebörde, während der Bildhauer Ausstellung in der Wofsenliolle des 5. Regiments ei.' Blumen Aiisstellnng zu voran stalten (von beiden Zweigen ange nommen). E o m ite B e richte. Tos Hosen Eomite berichtete die Verordnung, durch welche an die Philadelphia Tompsschisss EZesell sehnst I l Zu st vom „Bnlkheod" an der Proltsirosze. östlich von Light Stroste. siir Klo.o jährlich verpach tet iverden. günslig ein. Tie Bahnkreuzungen. Tos Stroste Eomite hatte ge stern die Verordnung in Berathung, durch welche die Schliestnng der Bor! Slroste, zwischen Sharp n. Howard- Stroste, und anderer Strasten be summt wird. Hr. Tobbin Pennimaii, Ann!l der „Baltimore und Ohio- Bahn." sagte, dost die Bahngesell schalt einen Gemiiseschnppen für K 17.000. einen Woarenschnppen siir KOl.OOO und andere Bauten aus dem Terrain errichten wird, durch welchen diese Strasten lausen, die zusammen einen Werth von KL50.000 haben werden. Hr. G. Stewart Brown, der den Süd-Baltimore GeschäftS lente-Verein vertrat, bestand auf ei nem Zusah, das; bei der Schliestnng dieser Strasten und dem Ban der ge nannten Verbesserungen der Plan der Balmkrru.zimgs Eommission zu Grunde liegen soll, doch erhob Hr. Peniiiman dagegen Einsprache, und wird die Verordnung vom Eomite erst nächsten Montag im Stadtrath eingebracht werden. Ter Stadlrath vertagte sich bis nächstcn Montag. Würzburger Saiider-Brän —im— Hrnkrltöpfchrn, Nr. 51 l, West-Lexingtou-Ttraßt. (AprNN.EsMvLo.IZ) Beginn der Strnsicn-Reptirntiircn Etwa 150 Arbeiter finden Beschästi-! gung bei städtischen Pflasterun gen. Dem Stadtingenieur ste hen K 100.000 für diesen Zweck zur Verfügung. Schlechte Aussich ten für die Milch-Verordnung. Stadtingeuienr Zendall bat mit der Neupflasierung und Reparatur der Strasten begonnen, und sind dreiszig! verschiedene Arbeiterobtheilungeu von je l bis L Mann, durchschnittlich von j etwa IL Manu, bei diesen Arbeiten j beschäftigt. Dem Stodtingenieur ste hen für diesen Zweck Kloo,lx> zur Verfügung, doch sind hierbei die be reits vergebenen Eontrakte nicht ein begriffen. Zn dieser Woche wird Herr i Zendall mit der Pflasterung des! Market Ploee, zwischen Prall und I Lombaro-Stroste.beginnen, und hofft! derselbe, die Strasten der Stadt bis! zum Herbst in eine so ausgezeichnete Verfassung zu bringen, wie dieselben seit Zohren nicht gewesen sind. Bank i e r s Protest i r e Tie HH. Douglas H. Thomas, Zas. Elort und Zolin Ramsey protestirten gestern vor der Ziiianzbebörde gegen die Bill, durch welche die Stadtver woltung ermächtigt wird, städtische Gelder nicht nur in allen Nationol bonken. sondern auch in Banken und Trust Eompagnien zu deponiren, welche einen Zreibrief vom Staate Maryland hoben. Tie Ziuonz Eom miliäre haben mit der betreffenden Bill nichts zu thun und hielte es da her nicht für nothwendig, irgend Ivel che Beschlüsse zn fassen. Z n m Mitglied e r n a n n t. Ter Manor empfing gestern Noch richt, das; er zum Mitglied der „No tionolen Gesollschoit für gute Lond slrasten" ernannt worden ist. Gleich zeitig wird er zu den Eoiwentionen der Gesellschaft am 15. Zuni in Ehi cago und am 0. Znli in Teuver ein geladen. Obwohl der Mayor mit den Zielen der Gesellschaft von Herzen stimpotlnsirt. wird es ihm kaum mög lich sein, diesen Eoiwentionen wolmen. da er mit Arbeiten zu sehr überhäuft ist. Zohren n a ch A n opol i S. Heute werden der Vorsitzende der Abzngskanol Eommission General Peter Leory. jun., und Ehes Znge nienr Hendrick noch Annopolis fah ren. um gegen die Bill zu protesliren, durch ivelche die Anschluströhren o die (lonolisirnng nur bis zu den Nondsteiuen der Trottoirs gelegt werden sollen. Obwohl dadurch ans den ZondS der Abzngskonol-Anleihe eine beträchtliche Summe gespart werden könnte, ist Manor Mohool entschieden gegen die Bill, da bei der Wohlcampague für diest' Anleihe dem Volke von allen Rednern versprochen wurde, das; diese Anschluströhren bis zur Bausluchtlinie gelegt werden, und die Stadt ihr damals gegebenes Versprechen, welches viel zur Possi rüng der Anleihe beitrug, nicht bre chen sollte. Tie neue elektrisch e Le i tnli g im Nathhanse. Tie Vorbereitungen siir die neue elektrische Leitung im Rothhanse ha ben begonnen und nalnnen gestern Arbeiter der,Zinna Zolin How Eo. bereits Vermessungen vor. Tiefe neue Einrichtung wird die elektrische Be lenchtnng. die ganz noch den Plänen des BoninspektorS Preston vorge nomine wird, ans eine moderne Höhe bringen, die in Baltimore ihres Gleichen suchen wird. Ter Haupt- Einschaltnngsopporol wird im zwei ten Stockwerl beim Eingang von der Zreitreppe angebracht werden und ans italienischem meisten zwei Zoll dicken Marmor mit Eichenholz Einfas sung und Glasthüren bestehen und nenn Zust bock und vier Zus; breit sein. Ans diesem Brett giebt es l!ö Einscholtestelleii. welche jedes Tepor temenl mit dem elektrischen Strom verbinde. Zerner werden in jedem Departement Einscholleapporote an gebrocht und ansterbem noch, Ivo es nothwendig sein sollte, bessere elektri sche Beleuchtung vorgesehen. Tiefe Einschalteapparate sind so eingerich tet. dost der Positive elektrische Strom gänzlich von dem negativen getrennt ist. so das; ein (kiirzschlus; unmöglich ist. Tie (kosten der neuen Einrichtung iverden etwa IfiKIXX betragen. Suchen Verwandte. ivran Z. E. Salleon. Nr. l I, Ma gazine Stroste. New Orleans, (ka.. er suchte gestern den Mahor brieflich, ihr Auskiinst über die Verwandten ihres Voters Eeonord Whcatley Howard, der in )Kt> in Baltimore geboren wurde, zu geben. Herr A. Sage in Philadelphia wünscht Auskunft über seine Zron und 1.1-jäbrige Tochter, die ihn am t>>. Mär, mit fünf (lindern zurückge lassen hat. TieMilch-Ve r o r d n u n g. Tie Zrennde der neuen Milch°Ver> ordiinng, welche ans Veranlassung des Gbsundheits Eommissärs Tr. Boslev ausgearbeitet worden ist. um das Leben vieler Säuglinge zu ret ten, welche jetzt jährlich durch schlechte Milch zn Grunde gehen, halten ge stern bei dem Gehör vor dem Gesnnd beits-Eomile des Stadtraths das Wort. Es sprachen zu Gunsten der Verordnung Tr. Zohn H. Ruhroh, Asa Gardiner. Z. W. Magrnder, Sc kretär der Zöderirten Wohlthätig keits Gesellschaft. Lewis H. Lewine von der Zsraelitifchen Zöderirten Wohltbätigkeits Gefellschalt. HH. H. Worth Steele, O. B. Scheie und Hülfs Stadtprokurotor Snlvan H. Loilchheimer. Alle Redner erklärten es für lächerlich, das; der kleine Händler dadurch geschädigt iverden würde, da nur Reinlichkeit von dem selben verlangt wird. Es fei nur die Zrage zn lösen, ob eine Handelsbräu che bevorzugt oder das Leben der Säuglinge geschützt werden sollte. Trotzdem die vorgebrachten Argu mente onf gutem und solidem Znnda uieut standen, scheint das Schicksal der Verordnung doch besiegelt zu sein, da sich nicht nur verschied-.ne Mitglie der des Eomite's, sondern viele Mit glieder des ersten Rathszweiges noch dem Gehör ganz offen gegen die Ver ordnung aussprachen. Am nächsten Montag wird das Eomile in einer Erekiitivsitzung das Schicksal der Ver ordnung berathen und dem Stadt rath Bericht darüber erstatten. Zn's Jenseits. William G. Zwicker begeht in seiner Wirthschaft an Süd-Milton Ave nue Selbstmord durch Einotlimen von Gas. War Mitglied meh rerer deutscher Vereine. Turch Einathincn von Leuchtgas bereitete gestern Hr. Wm. G. Zwicker, der zuletzt in Nr. 7LI, Süd-Milton- Avenue, eine Wirtlischast betrieb, sei nem Leben ein gewaltsames Ende. Was den Grund zu der Thal bildete, ist nicht bekannt, jedoch wird vermn lhet. dost unglückliche Zomilienver hällnisse ihn zn diesem unseligen Schrille veronlastten. Als der Bier ausfahrer gestern Vormittag von Zwicker's Wirthschast anhielt, um Bier abzuliefern, fand er die Thüre verschlossen. Er schöpfte sofort Ver dacht, das; etwas nicht in Ordnung sein würde, weshalb er den Polizisten HigginS vom östlichen Distrikt Herbei ries. Letzterer holte eine Leiter herbei und stieg nach dem zweiten Stock werk. Als er dort ein 'Zensier öffnete, kam ihm ein so starker Gasgeruch ent gegen. dast er beinahe betäubt wurde. Er öffnete sofort sämmtliche Zensier und setzte dann seine Nachforschungen fort. Zu einem Hinlerziinmer fand er Zwicker mit den Armen über der Brust gekreuzt todt in seinem Bett vor. Auf einer (iommode in demsel ben Zimmer log ein geladener Revol ver. Offenbar hatte Zwicker zuerst beabsichtigt, sich zu erschiesten, em schlost sich aber dann doch für den Tod durch Gas. Eoroner Sudler vom östlichen Distrikt stellte ach vor genommener Untersuchung einen auf Selbstmord lautenden Todesschein ans. Herr Zwicker wurde am lt. Mai ld!!!'> in Engelbcrg, Oberomt Schorn dorf, Württemberg, geboren und kam vor Zahren nach Amerika. Zm Zahre ldldU lierheirathctc er sich nur Zrl. Marie, geb. Zwicker, welche Ehe kinderlos blieb. Vor etwa zwei Zäh ren trennte sich das Ehepaar, und Zran Zwicker eröffnete in Nr. l>ll, Harford-Avenne, einen Groceriiladen. den sie gegenwärtig noch betreibt. Vor drei Wochen soll Herr Zwicker seine Zron besucht und ihr den Vorschlag gemocht haben, wieder mit ihr zu leben. Zran Zwicker willigte in den Vorschlag ein. derselbe wurde ober och nicht ansgesührt. Herr Zwicker betrieb lange Zahre an der Ecke von Andre und Euba Stroste eine Wirth schaft unter dem Namen „Württem berger Hos". Vor etwa einem Zahre verkaufte er dieselbe an Hrn. Richard Zeder und betrieb seitdem die Wirlh schast on der Süd-Milton Avenue. Er war aktives Mitglied des „Baheri scheu Männerchors," ferner Mitglied des „Schwaben Vereins," der „Zells Point-Loge Nr. l. (t. Os P," der „Aerie Nr. 5!" der „Eagles" und des „Distrikts Nr. lü. D. lb-B."; auch war er früher mehrere Zahre lang Präsident des „Locnst-Point-Män norchors". Die Beerdigung findet morgen Nachmittag statt. Hebbcl's einziges Atelier. Wir haben nur ein Atelier in Balti more, und das befindet sich in der Etage zn ebener Erde, Nr. 321, Nord- Gah-, nahe High-Str. Kinder-Pho tographien eine Spezialität. Keine Agenten und keine Treppen zu steigen. I. Hebbel. E. Erni, Geschäftsführer. (315-) Jede Rede ist überflüssig, wenn es sich darum handelt, dast eine Thatsache klar zu Tage gefördert wird. Die chemische Analyse lästt sich ebenko wenig trügen, als die Natur mit sich spotten lästt. Untersucht Zrank Steil's Bier und Zhr findet, dast dasselbe rein und voll von Nah rungsgehalt ist. .(iviSijlZiSrZji—)