Der Deutsche Correspondent (Baltimore, Md.)
March 10, 1908

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Hcntc klares Wetter, -h frische nördliche Winde. 08. Jahrgang. o criabllrt l! 8. Farmers und Merchants National-Balik, South- und Lvinbardstrasii. Verdienter Ueberichusi L-sa.oo Vlm iiiiiliiier. v j 411 Lst-Battiiiivrc-Strasir. Deutfchesvardlluk vonvaltlmore Sndwcst-Eckc Baltimorc- nd Entaw-Strasic. i SSni. SvUnian. Hü!,o SchnoiiieiNer. t clan4.lA> Commereial Farmers i National-Bank. Hviunrd- und Grrinnn Strasir. iun/ für' vröint'le i -.4esel>'>sle. James M. lkasiee, Priisident. Harr M. Masan, Piee Priis., F. V. Vaidwi, lufstrer. MiaS. E. i?. Smil. (ZIS—; Hüiss-tinssirer. Kredit-Briefe. Touristen-Checks. National ErchlMgeßililk! lIuIit.IIII.) onrck'. Kummer Becker,! TcutschrS Bank- nd Wechsclgrschäst, 20 Tvnth-Straße, Mdtndors, VilliaiN'i ic Co., Wan Kiers, Xrth und Fayrttc-Slr. Srkuritäte für Kapitalautaqen.! cMani.l.-z) Haben Tie Katarrh WeSbalb consultiren Sie nicht einen Arzt, welcher alarrh- i Sie wird Jb le', Stunden don 8 bi lv Übr Moeaen und von 12 Uhr NNtiags bis 8 Uhr Ai'endS. ces—; Beide Telephone. 859 Eolumbia-Ave. Der Deutsche Comßonöent. Staats Arbeitsnachweis Agentur. Mariilaiid Statistiken Bnrea. Wir haben eine Anzahl Ap- Plikanteii für Slellmigen als Elerts. Handwerker und Hand langer nd würden bereitwilligst Arbeitsgebern solche Hülse i kostenfrei vermitteln. Bolle Zn sormalion in dieseni Bureau. lttil Eyiiitable Gebäude. tt'm 71. lWi Elias. Z. Zvx. Ehef. Wir sind über Ansirnlndril sink untcrrichtct j ßollet Opticgl (50. 105 Nord E'harlcS-Strasic.

Nene S.'aviing iiiipor.'irter deutscher ad sinnzösischer Weine Zolin Tjarks äi- Ev. c.-tiiiil?^s.iaii'i i Sll)umnci,er !c Ontiker, Schumacher Zoremnn, l u.Strlisjc. Hochtje'itc' Wni. I. Mitter, Ost-Baltiinorc-Strasic. ciZ-) tt-sirn.' Meyer, tn ?>td-oaltimore. vnaric. trotz-Ttr!. TAitsr zuw es Tas Spar Tcpartement 10.00 LlbcndS vffcii sein. cm—) Ktman Union Zier Znsiirancc Eo. 117 Ost Bnltiinvrc-Strnstc. Vcisiit'eri qce.cii accr iiui, ZiiirnUltiadr. Henri)""" itt"cke""iiee'z.l''isis!,N. Lslar Zelxliir. I s. e.'i. SinNl' öiul.i. Peiiieiinlon, !?redl. -.1 TnMeld, obnS. NieS. Aol)u S Sersl. Sem. Hnsmeifler. cäui—> Baltimore, Md., Dienstag, den 10. Mar; 1008. A mir böte süv KS.oo,o Sehul'dsctzeine der Stadt Saltnnave. Wir sind ach nserei neuen A Laden, Nr. tittt, West Bnlti-. j lorcsttnsie, ningezogc, wo F j wir ein vollständig neues As- P j sortiinciit von Wollstoffen vor- G legen. H Anziigr von PlZ.'ill an. H Hvscn vvn PH.tttt an. 1 I. H. Reihe H Tohn. tti West Baltiinorc-Str.

Polsterer mm?is>>.l"' lltttrrsuchniig Augen von mir ist Icilir ZZufallSArbtit. gch ll,er. ZI l'tt z'luncn^ lla n tv clttnti? Ulv. adllilu dtulichtr LpNtrr, ck). j. ÜN-.-, !rd.cii,.Strebt. czebr^o—l a Ton"nens">e n im! Nil'/ StniiNrt I', aulire. Tamcnschncidcr. Lob und Tndel. Senator Bailrn über die Zinniizbilt nd den Präsidenten. Vielleicht eine Abstimmung über die Aldrich Eom-antrefoi-iwßiU am nächsten Samslag. lliiter silchiiiig des äillen'jclien Untersee boot-Skandals eröffnet. Rech eine Entscheid!,.; zu Gunsten der Er Mapors Schmitz. Baldige Eröffnung des Prozesses gegen Harry Lrchard Wege der Ermor dung Stelinenberg'S. Vernr theilte EiShändler in Teledo aus der Hatt befreit. W a s.h Hit g t v T. E., März. Senatoi! Zoseph Baitey von Terar redete heutr i> Senat mehr als zwei Stunden !lang gegen die Aldricb- Zinanzhill und erhielt, als er seine Ansprache beendet hatte, einen Sturm von Applaus von den Besuchern, so wie herzliche Gratulationen von Se natoren ans beiden Seiten der Hau ses. Er lobte in der Rede den Prä sidenten Roosevelt in gewissen Punk ten. tadelte ihn in anderen, bestritt jedoch im Allgemeinen die Angabe, das; derselbe für den kürzlichen Rück schlag iiiiscrer Geschäfte verantwort Uch sei. Ter Senat verbrachte etwa eine Stunde mit Besprechimg der Zrye- Bill, laut welcher die vvn de Ver. Staaten aus verschifsten Vvrräthe und Materialien für den Panama ttanal mir durch amerikanische Schiffe lraiirportirt werden sollen. Nachdem der Senat alsdann Vei leidrbeichlnsse in Bezug ans das ge ster in New Orleans eingetretene Ableben des Revtäsentanten Adolph Meyer von. angenommen Halle, vertagte er sich mn I.tZt) bis morgen. Senatr Aldrich bemüht sich, eine Abstimmung über seine Zinanzbill auf nächsten Zreitag oder Samslag zu bewerksielli;en. Tie Senatoren Mc Eimke und Ea Zottelte ivün 'che noch über dieselbe z reden, und aus'.eidem sind so viele Anienkw inente zu der Vorlage in der Schwe be, das; es zwei Tage erfordern dürf te, dieselbe ;n erledigen, nachdem die Tebatte geschlossen ist. Tas Repräsentantenhalis war nur wenige Minuten in Sitzung und ver tagte sich sogleich nach der Ankündi gmig des Todes des Hrn. Meyer. Tie tzilley Untersuchung. W ashi g t o n, T. E., lt. März. Tas Evinite, welches letzte Woche vom Revi-äseiitaiiteittiame ernannt wurde, um deu vom Repräsentanten T'illey tEonn.) angeregten Untersee boot Skandal zu iinterinchen, hielt heute seine erste Sitzung, erledigte je doch nnr einleitende Geschäfte. Ter Bericht des Eoinite'S für Regeln, welcher die Ernennung des Unter snchmigs Eomite's zur Zolge hatte, wurde verlesen und Lille; unterbrei tete verschiedene Tvkumeiite. Er er suchte um einige Zrist für sein Ver hör, da er noch keine Anwalt ge sichert habe, und beschwerte sich auch darüber, das; er letzthin durch Ge hennpolizisieii überwacht werde. Her ner unterbreitete er eine Liste der Zeugen, deren Vorladung er wünscht. Tas Evmile ging daraus in Ereku tivsitziing, mn die verschiedenen Wün sche des Hrn. Lilley in Erwägung zu 'iehen. Tas Eomite beschlvs;, seine nächste Sitzung am Toiinerstag abzu halten und Lilley als ersten Zeugen zu vernehmen. Z Gniisie des Ex Mnnurs Schmitz. San Zranziscv. lt. März. Tas Obergericht hat heute die vom Appellationsgericht abgegebene Ent Scheidung zu Gunsten des Er Mayors Schmitz genehmigt. Tieselbe geht be kanntlich dabin, das; Schinitz in ge setzwidrige!- Weise der Gelderpressuug iibltrsühlt und zu fünf Zabren Zucht Hau-Z vernrtheilt worden sei. Schmitz habe zwar Geld von den tranzösische Restaurationen angenommen, dasselbe jedoch nicht durch Trohnngen er zwungen, und von Gelderpi-essnng könne däher keine Rede sein. Schmitz befindet sich seit seiner Vernrtbeiliing im Gefängnis;, wird jedoch, wie man glaubt, in Zolge der heutigen Entscheidung Schritte er greisen, um seine Befreiung gegen Bürgschaft durchzusetzen. Andere An- klagen sind indessen noch gegen ihn in der Schwebe und die Staatsanwalt schaft wird die baldniöglichsle Ver handlung derselben in den Berichten fordern. Hrrtcr alr Zruge. Scblicszer der Schule von Eollinwood wird bei dem Zngueit verhört. War in der Schule, bis ihn die Zlanmien daraus vertrieben. Ese ve>a n d, T., März. Zu dein Znanest über die Schul bans Brandtätastrvpbe in der Vorstadt Eollinwovd bezeugte Schiieher Zred. Herter beute, das; er am Mvrge der Unglücks i der Schule war, bis ihn die Zlainme daraus vertrieben. Tas Zener brach gegen !>,B> ans. TaS Erste, was er iiber dasselbe vernahm, kam von drei tleinen Mädchen, welche im Souterrain gewesen innren nd ihm ans dem Rückwege von dort nach oben sagten, sie hätten nnten Ranch gesehen. Herter lief die Treppe hin auf nd öffnete die Thüre. Er sah um diese Zeit schon Ranch von der Zoitteriain Treppe emporsteigen. Er eilte zunächst nach Zrl. Zrvin'L Zun wer im ersten Stockwerk, dann nach dem Hinteren Eingang und öffnete dort die inneren und äuszeren Thü ren. Tie Flügel an der rechten Hand befestigte er durch Haken, diejenigen zur linken blieben von selbst offen. Taranf lies- er nach Zrl. Rose'S ttlas senzinnner Rr. 2, öffnete die Zensier und hob zivek.ttinder hinaus. Eins derselben fiel und er sprang hinaus, tun er auszuheben. Bezüglich anderer Punkte sagte Heiter: Er mar de ganzen Vormit tag nicht anszerhalb der Schulgebän? des, anher einmal auf die Taner von zwei oder drei Minuten. Räch seiner Wohnung hatte er sich nicht begeben. Ee hat keine Eieenz als Maschinist und braucht keine. Tie Heizung der Schnlhanser wurde durch einen Tampf Apparat vermittelt, jedvch war derselbe vhne ttessel. Trei der ttinder Herler'? kamen in de Zlain inen mit. Er Halle etwas klein ge backteS Holz zum Zeneranzi'mden hinter dem Zurnace liegen. Zuwei le verwendele er etwas Petroleum, und er bewahrle dasselbe i einem Schrank auf. Zeuge sah die Eehre rinnen Zrl. Weiler, Zrl. Lmin und Zrl. Rose ans der Zliicht mit ihren ttlassen. Zrl. :>!o,'e war beinülit, die ttliitte der lsnten Zlügelr der inne ren Thüre zu össnen. Zeuge ris; den Zlügel offen und gleich daraus iamen der Panil und dar Eledrönge. Vcriirthrilte Eirhnndlcr befreit. Toled o, T.. März. R. E. Lemnian, R. A. Beard und Zoseph Miller, die drei hiesige Eishändler, ivelche wegen lleheittelmig der Anti- Trusl-izeiehe zu sechs Mvnaten Hast veriirtheilt wurden nd thatsächlich t! 7 Tage in Hast verbrachten, wurde heute ans Beseht des Evimnvii Plear Richters Brough ans freie Zns; ge seht. Ein Antrag ans Suspension des Urtheils war i der letzten Woche gestellt worden, und eine Unmenge von Bürgern hatte eine Petition in Begnadigimg der ttlefaiigeiien unter zeichnet. Tie Prvzessirniig der Män ner fand schon vor einem Zahre statt, und sie hatten seitdem vergeblich den Kampf in den Berichten fortgesetzt, um womöglich dein Gefängnis; zu entgehen. Lrchard's Prozeß. Bvi s e. Zdahv, 0. Riärz. Harn; Lrchard, welcher der Mitschuld an der Ermordung des Er Gouver neurs Stemienberg angeklagt ist: wird morgen ans dem Staatrzncht hauie nach Ealdwell gebracht und dort dein Gericht vorgeführt werden. Man erwartet, das; dasselbe ein defi nitives Tatiliii für den Anfang seiner Prozesser feststellen wird. Wartete nicht af „Zrnrr Trill." E e e'r S u in in i t, Mo., l>. Rahezii lou Kinder liefen heute i tollem Schrecken aus einer hiesigen Schule, alr ein Zeneralarm gegeben wurde. Tie Lehrer waren im Be griff, den „Zener-Trill., z veriven de, allein die Schüler wnrdeii durch die anszerhalb des Gebäudes anrge sroszeneii Rnw „Zeuer!" dermalen geängstigt, das; sie nicht zu bändigen wären. Riemaiid wnrde' verletzt, nd es gelang, das Zener rasch zu löschen. talmiilki k>zcn 'vi. S s Äiederlkdr''' doli t>, de Zo., vor S4W, rioll. frei oerfundl. zDtToku.Tt.te; Abfuhr der ~Times."

Affaire Tweedinoutti darf als nbge-. schlössen betrachtet ivrrdcu. kurze und bündige teeUm-nngen da rüber im Herren und llnterh.uise der britischen P.iel.nnentr. Gescknei über Kaiserschl-eiven ein Erzeugnis; der gelben Zenrnalir mnr. Nur Verrückten konnte es einfallen, ein solcher Schrei ben alr Vonv.md sü>' Heveeeien zu bemihen. keine iilefahe einer Störung der freiindschast lichen Veziehnngen. Ein Be such des Prinzen und der Prin zessin von Wales in Berlin. .going Alfonso's Reise nach Bar celona. L o n d o n, März. Tie Hoff nung, das; der im lebten Monat vom Kaiser Wilhelm an Lord Tweed inonlh. den erste Lord der britischen Admiralität, gchhriebene Brief, in welchem englische Zingoblätter einen Versuch zur Beeinflussung der briti sche Zlotten Politik sehe wolle, zusammen mik Lord Tweedmonlh's Antwort zur Belelienng der wiszbe gierigen britischen Polles veröjient licht werden würde, ist heute Aach mittag im llnterhanse vom Schab tänzler Asgmth in alle Winde zer slrent worden. Zu zwei kurzen Säben antwortete Asauitb, welcher als Pre mier snngirt, dem Hrn. A. Z. Bal sonr und anderen Interpellanten, er habe Niehls zu seiner Erklärung vom lebte Zreitag binznznfügen, anszer der Mittheilung, das; Lord !>veed month dar Schreiben gleich nach sei nem Empfang dem Minister der Aus wärtigen Sir Zolin Grey zeigte, und das; Letzterer mit dem Adressaten da hin übereinstimmte, das; der Brief keinen offiziellen Eharakter besitze und daher als Privat und per'öniiche Mittheilung zu behandeln sei. „Er kann sicherlich nicht die Rede davvn sein," sagte Argnith weiter, „nnS znziminthen, Privat Evrre spondenzen auf den Tisch z legen." Tie vvn Amelinr R. M. Locktvood lEonservativen) gestellte Zrage, vb er möglich sei. eine Znschrist über eine so hvchivichtige Zeage überhaupt als Privat Aiigelrgenhe'it zu behau dein, wurde vvm Schabkanzler mit einem schroffen „Za" beaiiltvorlet. Zw Herrenhanse war Loed Tweed month lzc'ute Nachmittag etwas init theilsamcw, verbreitete jedoch lein Licht iiber den Zuhält des Brieses. Er sagte, derselbe sei einfach ein srenndschastticher Privatschreiben ge wesen, und er sei ihm ein Räthsel, warum derselbe so viel Lärm erregle. Ter deutsche Kaiser habe ihm schvn früher Briefe geschrieben und seinem Wunsche zur Erhaltung nd Zörde des guten Einvernebmenr ;wi scheu Teutschland und Groszbritan ien Ausdruck verlieben. Lord Lansdoiviie, Zührer der Op positiv, und Lord Rosebery bielten ebenfalls Reden. Lord Ansehen;, neben welchem der Prinz von Wales jas;, dennnzirte das Gescheei über das kaiserschreiben als ei Erzeugnis; der „gelben Zournalirmur" und erllärw, es könne nur einem Perrückten eiinal len, zu glauben, das; sich kaiier Wil Helm ant einen Benuch einlassen wer de, die britische Zlvttenpolitik ;n be einslnsseii. Tie von der „Tinler" be gonneno Agitation habe die britische Aegierung in eine peinliche iSage ge bracht und der Xüicherlichteil preisge geben. Zm Weiteten sagte Eorü Aoseberh: „Ein Theil unserer Presse scheint speziell daraus ans zu sein, tAchässig teil ztvischen beiden ittindernl Teutsch land und vay's Ready R'eties: befolgt die ans der Zlasche be jilidliche GebranchSamveismig, und Zbr werdet sofortige Liiidermig von Schmerz bekoiimicii ein Necord von mehr als s?llenszsiA Inlrrtz als sicheres Mittel gegen wunde Kehle, Rheumatismus, Ncurnlgir, Bräune, Erkältung, Hexenschuß, Grippe und Liingencittziiildniig. positives Heilmittel ich HieN'ieeiel der aii'schc vo 'divi iiieut ilindwa iliead Dielies lfl sicher, uderliilsi Radways Relief 'Aabrvay k Ko., Lafahrttc-, Lconardpr. Rrw-?)ork. lL> Panik in Kirche. Neun Menschen todt getreten. Ein Irrsinniger verursachte die .Kata strophe. Stadt Mexico. 0. März. Zu ciiier übersüllten Kirche zu Trit tau verursachte ein anscheinend gei stesgestörter' Ziidividiium einen Pa i,ik. bei dem im tvilden bedränge!> seilte zu Tode getrampelt wurden. Tie Kirchs war dicht mit Andächtigen be'etzl, ivelche der Eonsirmation einer grohen Anzahl von ,mindern durch den Bischof Planceneia heiivolnilen. Wäh rend der feierlichen Eeremonie betrat der verrückte Kerl die Kirche und schlaf; die Thore von innen ab und erklärte mit lauter Stimmet „Ter Tewel bat mir befoblen, Euch einzuschliesien. bleich wird er hier sc in und allen (Gottlosen den kragen umdrehen!" Er mühten sich wohl Viele getrof fen fühlen, denn es entstand ein furchtbarer Trängen nach den Zeil stern. Tabei wurden nenn Personen todtgelramvetl und viele verlebt. Wreym's Kier, ..0r om.?.- Z Baltimore gebraut. Aber nach den besten deutschen wissen schaftlichen Methoden. §l.OO pro Kiste, abgeliefert. Beide Telephon,

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2 llvrtsrtznng tum dcr 1. Scitc.) l,ooXeo Mann vertreie das gang deutsche Volk, allein keine Regierung, so mächtig sie auch sei, könne zum Krieg schreiten, ohne die Unterstützung des Volkes hinler sich zu haben, nnd die deutsche Regierung' werde nur dann von der deutschen Nation in einem Kriege gegen England unter stützt werden, wenn sich die Zustände so unerträglich gestalteten, daß die lortdaner des Friedens einfach un mößlich sei. Mit den heute im Herreu nnd llu terhause abgegebenen Erklärungen ist die Tiveednioutli Affaire abgeschlossen, solvent die britische Regierung in Be tracht toinnit, und im An-wärtigeu Amt wird erklärt, es eriüire kein Cü danke einer Störung der reundjckia!t liehen Beziehungen mit Teutschland In Verbindung datpit ist die heute Abend gemachte, osAijielle Antündi gnng von Inteinnsr, daß'sich der Prinz und die Prinzessin von Wales gegen Ende dieses Monats nach Teutschland begeben werden, um dem Kaiser Wil Helm nnd seiner Geniahlin einen Be such abzustatten. Eine andere, amüsante Entwicklung der Affaire ist, daß alle Londoner „gelben" Blätter jetzt über die „Times" herfallen und sie wegen ih rer Neigung zum „Sensationalis iniis" dennnziren. K eine Störung der gnt e n Bezieh n n g e n. Berlin, 0. März. Im deut scheu Auswärtigen Amt wurde dem hiesigen Vertr.eter der „Asiociirien Presse" heute die formelle Versiebe rung gegeben, daß die „Tweednioulh Affaire" die guten Beziehungen znsi scheu Teutschland und Großbritan nie nicht im Mindesten störe. Tie hier vorherr'chende Anficht ist, das; sich das Geschrei f„ xwndon rasch legen wird, nnd daß dic Londoner „Times" nur Spott und Schaden durch eine Veröffentlichung des Kai serbriefes ernten werde. Tie „Times" handelt, wie man in Berlin glaubt, hauptsächlich aus Notorietätssncht und unter den Einflüssen des Wim fches, das britische Kabinet zu stürzen und Teutschland in Verlegenheil zu bringen. AI f 0 s o's Reise nach Barce l 0 n a. M a d r i d, l. März. —'Heute wnr de hier bekannt, das; etliche der spani scheu Minister dcr Reise des Königs Alsonso nach Barcelona, welches sie als Wespennest bezeichnen, biller op poniren, daß der König jedoch mit ächter Bonrbonen Hartnäckigkeit auf seinem Plane besteht.' Er erachtet eS als seine Pflicht. Barcelona zu besu che, und glaubt anderentheils, das; man es als Feigheit auslegen werde, wenn er jetzt seine Absicht ausgäbe. Eine soeben hier eingetrossene Te pesche des spanischen Gesandten an die Schweiz meldet, die Anarchisten z (Kens hätten den König Alsonso und Premier Maura zum Tode ver urtheilt. General Linares, Generalcapitän von Eatalonien, welcher das Com inando in Barcelona führt, ertlärl sich überzeugt, daß der Besuch des Kö nigs ohne Störung verstreichen wird, indem die Majorität der Bevölkerung der Stadt sehnlich eine Gelegenheit wünscht, ihrer Lonalität Ausdruck zu geben. Trotzdem wird natürlich keine Vorsichtsmaßregel vernachlässigt. Al sonso wird morgen früh in Barcelona erwartet. Ein ans den Schlachtschiffen „Erz Herzog Karl", „Erzherzog Friedrich" nnd „Erzherzog Ferdinand Mar" be stehendes östreichisches Geschwader u ter dem Admiral Ziegler lies heute in den Hasen von Barcelona ein und tauschte Salute mit den Forts aus. König Alsonso beabsichtigt, dem Ge schwader am Mittwoch einen Besuch abzustatten. General Linares hat eine Offerte der Rvhaliilen Studenten von Barce tonn, welche sich als Leibwache für den König anboten. abgelehnt. Tie Studenten erkläre sich entschlossen, ihre Wenning vom letzten Jahre, als Alsonso Barcelona bejnckne, zu wie derholen. nämlich die Pferde o 5 der königlichen .Rutsche zu spönnen nnd das Fuhrwerk selbst zu ziehen. (Später.) Alionso reiste kurz nach Uhr heute 'Abend nach Barcelona ab nnd wird zwei Zage dortselbst verbringe. ,>lll letzte An genblicke ivnrde beschlossen, das; er um 7>.!iO am Mittwoch Nachmittag die Rückreise antreten soll, anstatt am Tonnerslag früh. Tie Anlunft des K Königs in Barcelona erfolgt morgen Bormittag. Teilt König droht zwar keine Ge fahr von den Republikanern, deren Organisation sich gestern formell ge gen eine feindliche Kundgebung er klärt hat; vielmehr sind seine gefähr lichsten Feinde die Mitglieder des anarchistischen Flügels der Carlißen, die eine Campagne des Bonibenwer fens führen als Vergeltung für die angebliche Mißhandkling ihrer Genos sen, die in dem Mont Inich Gefäng niß untergebracht sind. Stösse! begnadigt Alle Strafe seil ihm niigclilich er lassen wcrdril. Gerücht über eine Italien Reise der Czarin in Abrede gestellt. Nachricht über China'S Abbitte bezüglich der „Tatsn Marn"- Affaire bestätigt. Aber ganz im Reinen ist die Streitfrage noch nicht. Pariser Belehrungen säe die Japaner. Allzu brüske Behandlung China's nicht statt hast. Große Fenersbrunsi in der japanischen Stadt Niigata. Petersburg, 0. März. Cs verlautet, das; der Ezar der Empseh lnng des .Kriegsgerichts stattgegeben und die über General Stösse! ver ltätigte Todesstmse in zehnjährige Fe stnngshaft nnigeivandelt hat. In Kürze soll dann der (General auf 'Knud seines schtvachen Gesnndhcils -nslandes völlig begnadigt werdeti. C z a rin bleibt i n R n ß l a n d. Petersburg, März. In Erwiderung auf die gestern gebrachte Meldung einer römischen Zeitung, das; die Ezarin in einem italienischen Winterkiuoit angekonitnen sei, hat ibr Sekretär offiziell erklärt, das; sie das Schlaf; von Ezarstoje Selo nicht ver lassen habe und auch keine Reise in's Ausland beabsichtige. Chi Ii a's Abbi t t e. L 0 n d 0 n. lt. März. Tie'hiesige japanische Botschaft bestätigt die ge slern durch eine Spezialdepesche liier her übermittelte Nachricht, das; China seinem tiefsten Bedanern wegen der Niederholnng der japanischen Flagge auf ein r.Zmls" Marli" Ausdruck ge geben und die Bestrafung der für diesen Akt verantwortlichen Beamten zugesichert hat. Tie Tepesche benagt des Weiteren, das; China später der japanischen Regierung ans deren Joe dernngen betreffs der Beschlagnahme des Tainpsers nnd dessen Ladung baldigst anlivorten werde. C inve rst ä ndni s; 11 oeh nicht voll st ä n d i g. P e k i n g, Rl'ärz. Tie chinesi sehe nnd die japanische Regierung sind in der Frage der Beschlagnahme des japanischen Tainpsers „Zatsu" noch nicht gan; zu einem Einverständnis; gekommen. Tas chinesische Auswär tige Amt hält den Anspruch aufrecht, das; der Fall nicht ohne eingehende Untersuchung der ihm zu Grnnde lie geiide Zlialjachen entschieden werden könne. Soweit Ast China erfolgreich gewesen, als eS zwei Zage Aufschub erhalten hat, und gestern fand zwi scheu dein Auswärtigen Amt und dem japanischen Gesandten Baron Hana sbi eine-längere Unlerrednng statt, in welcher die Frage ventiliit wurde, was mit der Ladung geschehen sollte, falls sie freigegeben werden würde. China bat den Porschlag gemacht, das; die ans Waffen und Munition bestehende Ladung des „Zatsu" zu rückgezogen und der betreffende Code bricf kanzellirt werde. Außerdem ver langt China von Japan Garantie' für die Unterdrückung des Kandels mit Waffe und Munition nach dem chinesischen lestlaud durch japanische Vermittelung. Tie japanische Regierung hat ibre Bereilwillüzkeit, diese Angelegenheit in Erwägung zu ziehen zu verstehen gegeben. Japan als strenger Par in u 11 d. P a r i s, März. Tie sranzösi sche Presse vertritt, trotz der franzö sisch japanischen Cntente, den Stand punkt, das; die japanische Regierung in ihrem Porgehen gegen China be trefss der Beschlagnahme des Tain Psers „Zatsu" brüsk, ja eigenmächtig vorgehe. Ter >,Teinps" weist in ei nein Leitartikel darauf hin, das; die Cinschninggelttng von Waffen in Süd-China in ansgedebntein Schwün ge sei. Tort werde eine weitverbrei tcte revolutionäre Propaganda unter der Leünng von Studenten, die aus Japan zurückgekehrt, betrieben, unk unter solchen. Uniständen müsse man die Uebervvrsicht Seitens China's ent schuldige. „Japan", so heis;t es da, „spielt die Rolle des Pormunds Cbina's, diese aber mit gräszerer Strenge, als Wohl wollen. Augenscheinlich ist Japan anszer Stande, eine uninteressirte Po litik zu verfolgen. Sollte es im Ernst den Wunsch hege, die Erziehung Chi na's beleben, so thut es auch dies nur zu seinem eigenen Portheü. Ter Pekinger Regierung kann dies nicht verborgen bleiben, nnd die da raus rrsnllirenden Reibungen werden die chinesisch-japanischen Beziehungen nicht bessern. Japan riskirl mit einer Beibehiütiing einer zu selbstsüchtige Ter Teutsche Corrrspoiident, Bnltiinvrr, Md., Ticnslag, den 10. März lOOst. und schroffen Politik die Gefahr, En ropa zu beiinrnhigei! nnd Seilens China's mehr Haß als Taiikbackeit zu ernten. Port u g a l's Obe r h 0 heit nicht verletzk. Ciss ck b 0 11. März. Bon der poitngiesischen Regierung betreffs der Beschlagnahme des Tainpsers „Zat su" an China gerichtete Anfragen nnd von der chinesischen Regierung mit der striktesten zsnsichernng beantwor let worden, daß die Beschlagnahme des japanischen Tainpsers ans hoher See erfolgt ist. also keine Verletzung der Oberhoheit Portugal's in por lugiesischen Gewässern vorliege. N 0 ch e i n e g r 0 ß e I e n e r s b r u n st in Japan. T 0 ti oz-O. März. Ein in sechs llhr gestern hier ansgebrochenesleiier in Niigata wurde erst nni 2 llhr Heu le früh gelöscht, nachdem es 1.700 Hän ser in 2l der Hauptstraßen der Stadt zerstört hatte. Eine Anzahl Menschen leben ging verloren, allein die .Zahl der Opfer ist noch nicht genau be kaniit. Ain erik an e p auf de m Pe s Ii v. N e a P e l. Bkärz. 7 1!",0 ameri kanische Touristen bestiegen in der letzte Nacht den Vesuv bei Jackett ich. Einer derselbe erplorirte dabei in Gesellschaft dreier jungen Tainen ei nen der neuen großen Risse, welche zur .seit in Eruption begriffen sind. Bisher hatten sich sogar die lii lirer nicht ans diesen Theil des Vulkans gewagt. A n n a G 0 n l d komin t. P a r i s, l. März. Madame An na Gonld wird sich am Mittwoch mit ihren Kindern in Cherbonrg auf dem Tainpfer „Kronprinz Wilhelm" nach New-Aork zwei '.>N'o nate dort bleiben. Es verlautet, das; Prinz Helie de Sagau ebenfalls im Begriff ist, nach den Per. Staaten ab zureisen. Bekanntlich hieß es vor Kurzem, Prinz Helie bewerbe sich um Anna's Hand, und nach einer Version sollte das Paar sogar schon getraut sein. Madame Ganld stellte indessen diese Angabe entschieden in Abrede. Balk a Ii Wol k c n verzi e h e n s ch- W i e n, l. März. Tie Politischen Beziehungen Oestreich's zu Rußland, die ans dem Balkan zeitweise eine so gespannte Form angenommen hatten, haben sich neuerdings wesentlich ge bessert. Nicht zum wenigsten dürfte dazu das persönliche Eingreifen Kaj ser Franz losepli's beigetrage ba ben, der sich in der schwebende Frage mit einem eigenhändigen Schreiben an de Czaren ivendele. Im direkten Zusammenhang damit mag der a/igelniidigle Besuch des Graßfürsten Sergius eines Großonketzs des Ezaren. stehe. Ter Cüoßfüesi wird am Samstag in 'Lien einlressen nd einen Zag lang Gast.Kaiser Fron; Joseph's sein. 'Be reits am Sonntag wird seine Abfahrt erfolgen. In Kreisen, die über die politische Lage gut inforinirt sind, rechnet man damit, das; der Großfürst bei seinem Besuch lheilweise eine di ploinatisehe Mission als persönlicher Pertreter des Czaren zu erfnllenchat,, und das; eine baldige Lösung der Tis ferenzen ans dem Balkan bevorsteht. Es liegt die Möglichkeit nahe, das; Rnszland seine Widerstand gegen Baron Aehrenlhal's Balmprojekt aui giebt und die Erweiterung des öftren ehischen Balmnetzes durch den Ban der Saudschat Linie zur Ansführung kommt, wogegen Oestreich auch einer Erweiterung der russische Interessen dienende Eisenbahnlinien zustimmen dürfte. Oestreich hatte schon bei Be ginn der Tisferenzen eine dahinge henden Porschlag gemacht, der aber damals von Rußland abgewiesen wurde, weil die Regierung des Cza ren bei diesem Handel sich benachlhei ligt glaubte, insofern als die unter russischem Einfluß stehende C'inie die östreichische kreuzen müßte, so das; ihr gewissermaßen der Weg verlegt ist. Indessen deuten alle Anzeichen da raus bin, daß sich jetzt, nachdem der Conslilt seine irritirende Jon be reits verloren bat und die Meinnngs verschiedenheiten in ruhigere Bahnen geteiltl worden sind, eine Lösung der Irage und ein neues Zusaiiimenge Heu der beiden Mächte im Sinne des Mürzsleger Programms erwarten läßt. A ufst a n d i m srauzös i s ch e 11 E v n g 0 Gebiet. A 11 t w e r p e n. '.lNärz. Post- Berichte ans dem Eongo-Staate er geben, das; sich die Issages- und Te chares-Neger im französischen Congo- Gebiet erhoben und den französischen Tirektor des letzteren gefangen ge nommen haben. Mehrere Z reffen mit den Rebellen haben stattgefun den. Ab nach Eallao. L i in a. Peru. 0. März. —Tie ame rikanische Torpedojlotille ging um 2 llhr heute Nmknnitlag von Eallao nach Panama "äb. Aus Deutschland, Hctz.iicldiiiigcn Londoner lingobliit krr zurück gcwicscu. Tie angeblich von Marim erfundene, nicht knallende Kanonen Gegen stand einer Untersuchung. Skeptizismus über ihren Werth. Weitere Wirkungen der ame ri konischen Geschästskrisis. Auswanderung auf den vierten Theil Ihres vorjährigen Umfangs zusammen geschrumpft. Reichs- Vereinsgesetz wird aufgeschoben. Neubau des Meininger Hof- Theaters beschlossen. B erli n, 0. März. Beträcht liches Interesse richtet sich hier aus dic offiziösen Auslassungen der „Kölni schen Zeitung" über den Brief.Kaiser Wilhelm's an den ersten Lord der b-i tischen Admiralität Lord Tweed month, sowieZiber die daran geknüpf ten Auslassungen eines Theiles dl-r englischen Presse. Tie„Kö>ni'che"slell! nicht nur, wie bereits gestern gemeu det. die Richtigkeit der Londoner Meldungen in Abrede, daß zwischen Teutschland und England Verband, luiigen zum Zwecke gegenseitiger Be schränkn;) im Ban von Kriegsschif fen in der Schwebe seien, sie erklärt es vielmehr ebenso bestimmt für un wahr, daß man sich in Teniichlano zu gewissen Zugeständnissen bereit er klärt habe, wenn England unter An de rem davon absehe, den Kriegs Hafen Roshlh in der Nordsee auszubauen. Maxim's neue Erfindung. Ter Tirektor einer leitende Ge schütz Zinna, welche in enger Verbi dnng mit dem denl'chen Kriegsniini sierinm steht, wird nnzweiselhast die Marini'sche Erfindung der knalloseu lenerwassen ausnehmen, wenn sie das ist, was man sich von ihr ver spricht. Man ist aber zu gleicher Zeit sehr skeptisch, doch giebt man,zn. daß, wenn sich dic Erfindung bewähren sollte, sie jedem Kriege ei Ende ina che würde; keilte Truppe' ibiirde ei nein knallosen Ck'sehim. das außer ih rem Gesichtskreisb wäre, widerstehen können. Cs wird augenöinme. das; die Erfindung an das Marini'sche Geschütz, das OOÖSchuß in der Mi nute feuert, nicht angebracht werden kann, aber möglicher Weise an einem langsam feuernden Geschütz, doch würden >0 lautlose Schuß einhundert knallende werth sein. Ein Versuch, den das deutsche Kriegsininisleriuin mit einem elektrischen knallosen Ge schütz machte, war ergebnißlos. Großerß ü et g a n g der A s wa n d e r u n g. Tie immer noch anhaltende Wir kung der aineiikanischen Geldkrise und allgemeinen Tepression auf En ropa sindet eine charakteristische Illu stralion in dem ganz enormen Rück gang der Auswanderung ans deut scheu Häsen. lür den A-uswanderer verkehr über Bremerhaven sind die Zahlen für den lebruar d. I. bereits znsaiuuiengeslellt. Tie Auswanderer zifser betrug diesmal noch nicht den vierten Theil der Auswanderung in der gleiche Periode des Vorjahres. Während im lebruar v. I. 17,00 Personen den Weg über Breiner bavc einschlugen, waren es jetzt nicht mehr als 1000. Tas Vertraue aus bessere Zeiten in Amerika, die Hoffnung, dort Ar beitsgelegenheii nnd Aussicht auf Gründung einer Existenz zu finden, scheinen sich noch immer nicht zu he be. trotz der Versicherungen amerika nischer Zeitungen, daß die Krise über standen sei und trotz der Meldungen von Wiederaufnahme eingestellter Betriebe. Tisserenzen über das Ver c i n s gese tz. Tie „Kölnische Zeitung" meldet in einem offizösen Artikel, daß die Ver schiebung der Reichstags 'Berathung über das Reichsvereiusgesetz nnnniehi beschlossene Sache sei. Es werde ge bosst, daß außerhalb der Commission eine Verständigung über die vielbe kämpfte Vorlage möglich sei. Tie Re giernng sei jetzt entschlossen, da.- ganze Gefetz zurückzuziehen, wenn der Sprachenparagraph nicht mit einein der Regierung angenehmen Inhalt angenommen werde. Tic Erzielnug eines Cviiiproinisse--. durch Ueberlassnng der Vorschriften über Versaiiiinliiiigssprache an die Einzelslaalen erscheint hiernach, im Gegensatz zu früheren Meldungen, durchaus unwahrscheinlich. Neubau des Metningcr T l, e ater s. Herzog Georg voit Sachsen Mei ningen bat einen Beitrag von 20,000 Mark aus seiner Privatichatnlle zum Wiederausbau des in vergangener -Woche niedergebraii'titeii Meininger bewilligt. Ter alte Bau, desscn Anpassung an die modernen Anforderungen bei dem hohen künst lerischen Standpunkt der Bühne ohnehin die größten Schwierigkeiten machte, soll durch ein modernes Thea ter ersetzt werden, in dem auch der Bau mit den.Knnstleistnngen im Ein tlange steht, lieber die Aufbringung weilerer Gelder für die Errichtung des 'Neubaues sind die Verhandlun gen noch in der Schwebe. N 0 ch 11 i cl>t erledig t. Tas militärische Ehrengericht über den General Lieutenant z. Gra fen Kuno v. Moltke wegen der ihm pon Maximilian Harden vorgeworfe ne Verfehlungen tritt zusammen, so bald die Rövision über den zweiten Harden Prozeß, der mit Harden's Vcrnrtheilnng endete, erledigt ist. Mit dem Spruch des Reichsgerichts, als der obersten Eivilbehörde, ist, wenn auch das Revisionsgesnch Har den's abgelehnt werden sollte, die Angelegenheit für den Grasen von Moltke noch nicht erledigt. G e i st eskr a nker B r a n d st i f t e r. Tie Berliner Polizei glaubt, end lich den Brandstifter festgenommen zu haben, der in den letzten Woche in allen Theilen der Stadt eine Menge von Bränden angelegt hat. Wie ge stern gemeldet, waren es drei Jener in einer Nacht und vielleicht dreißig innerhalb zweier Wochen, die alle auf dieselbe Art entstanden waren. Ein geisteskranker Tekoratenr, Namens Bauer, wurde auf frischer That er tappt, wie er'versuchte, von einem so eben angelegten Jener davon zu lau fen. Er wurde vorläufig zu ärzt licher Untersuchung festgehalten. Wechsel in Com man do st elle Ter Commandeur der zweiten Garde Tivisio. Berlin, General- Lientenant Freiherr v. Schesser- Bonadel, ist zum coniinandirenden General des l l. Armeecorps, Cassel, ernannt worden. General Lieutenant Freiherr von Gaul, Coniniandenr der 21. Zivision, Frankfurt a. M., ist verabschiedet, Zu 'einem Nachfolger ist Generalmajor Scholh, bisher im unter Ernennung zum General-Lientenaiit ernannt. Ain 22. B, ärz. Tie neue Felddienslordniing, an deren Ausarbeitung nnd Prüfung Kaiser Wilhelm selbst sich in lebhaf lesler Weise, betheiligt hat. soll am 111. eGhnrtstag seines Großvaters, Kaiier Wilhelm's des Ersten, am BS März d. 1., den Zrilppeii übergeben tverden. Orden zum Geburtstags g e j ch e. >1 k. Tein beliebten Lnslspieldichter Adolf C'Arronge sind zur Jener sei nes 70. (Geburtstages von Nah' und Fern Ovationen und Ebrenbezengnn gen und künstlerische nnd praktische Gaben in zahlloser Menge zugegan gen. Eine bewndere Auszeichnung wurde dem Jubilar durch.König Wil helm von Württemberg zu Theil, der ihm das Großkren; des württeinber gischen .Kronen Ordens verlieh. Spannung zwischen Oest reich und Montenegro. W i e n, März. Zwischen Oest reich und Montenegro ist eine Span nung eingetreten, glaubt, das; dies der Grund der plötzlichen Abreise des Fürsten Nikolaus und seiner (Gemahlin von Wien am 27. Februar war. Tas Fürstenpaar hat te sich vier Zage in Wien ausgehalten und war an dem erwähnten Tatuni vom Kaiser Franz Joseph zur Tafel geladen, verlies; Wien jedoch plötzlich uuter dem Vorwand, das; cs sich zu einem kranken Perwandlen, Prinzen Stephan, nach Eaniies begeben müsse. Es heiszt jetzt, das; sich Fürst Niko laus, vermuthlich in Folge des russi schen Einslnsses. gegen den Bau der projeklirte östreichischen Novi Bazar Bahn durch montenegrinisches Gebiet sträubt. Oestreich hatte daraus ge rechnet, das; Montenegro keine Ein wände gegen den Plan erbeben werde. (King gefaßt in den Tod. O i s i II i II g. N.-8., 0. März. Antonio Strollo, ei Italiener, wel cher im lebten August einen Raub mord an Antonio Torseilla im Ban Eortlandt Park zu New-Aork verübte, heute im Znchtbanse von Sing Sing im elektrischen Stuhle, nach dem er freundlich und heiter Abschied von alle AnnWsenden genommen hatte. Tie Hinrichtung verlief ohne Störung. Unter den Augenzeugen derselben befanden sich drei Mitglie der der Ciesefzgebung, welche angeb lich mit der Absicht umgehen, eine Bill zur Abschaffung der Todesstrafe einzubringen. Ein in Kansas Euy, Mo., im dortigen „General Hospital" gestor bener und als Unbekannter begrabe er junger Mann soll Francis Patrick Elements, Bruder und Erbe von Charles Elements, Earl of Leitrim. Tonegal. Irland, gewesen sein. Tie Leiche ist behufs Agnoszirnng ausge graben worden. Versteckenspiclcn. Täglich wcchscliidc Angabrn über dic Armada Jährt. Zweck der Bewegung noch nicht ganz aufgeklärt. Tie Verstimmung zwischen den Ver. Staaten und Japan, und zwischen China und Japan bietet Stoff zu Vetrach tunge. Wie es jetzt heißt. werden die Schlachtschiffe längere Zeit in Manila bleiben. Ihre Ankunft in der Magdalena Bai ungefähr am Tonnerstag zu erwarten. Irisch Amerikaner opponiren dem TchiedSgerichts- Vertrage mit England. W a s h i n g t 0 li, T. C., 0. März. Bezüglich der Armada-lahrt und was d'rum und d'ranhängt, scheint die Administration Verstecken zu spie len. Man vernimmt jetzt täglich wechselnde Meldungen darüber, ob die Ilotte zurückkehren werde, oder nicht, und wann, wie, oder wenn nicht, warum nicht. Voriges Jahr ward erst gerüchtweise gemeldet, die Ilotte solle fahren; dann ward dies offiziell dementirt, später mit Modifi kationen zugegeben. Schließlich segelte eine weit größere Ilotte, als zuerst angegeben worden war, mehr Pan zerschiffe, mehr Torpedoboote. Kurz nachdem die Jährt im Tezcmber be gonnen hatte, ward ganz ernsthaft versichert, sie werde auf demselben Wege zurückkehren, wie sie hingefah ren sei. Ein wenig später hieß es, ein Theil werde durch die Magellan- Straße zurück komme, während ei Tetachement im Stillen Ozean z verbleiben bestimmt sei. Nach einer Weile kam eine neue Variation. Tie Ilotte werde durch den Pacific Ozean nnd via Sneztanal zurück beordert werden, aber ei Theil solle sich kurze Zeit in Manila aufhalten. Ties ward conslatirt, um die enormen Koh len Verschiffungen nach Manila zu bemänteln. Jetzt wird unter der Hand bekannt, daß die Panzerschiffe, nachdem sie im nächsten September in Manila angellangt sind, wahrschcim lich nächsten Winter, ober überhaupt auf ganz unbestimmte Zeit, daselbst stationirt bleiben dürften. Es ist nun natürlich möglich, daß die jeipei ligen Meldungen wirklich auf die je weiligen Pläne der Administration basirt gewesen sind, aber als wahr scheinlicher wird gelten, daß die ver wirrenden Nachrichten planmäßig verbreitet worden sind, nni die eigent lichen Absichten der Administration zu verschleiern. Ostasiatische Verstim m u n g e n. Letztere Ansicht findet i dem Um stände eine Stütze, daß die Verstim mung zwischen den Ver. Staate und Japan bis zum vorigen Winter zu rück dalirt und nicht erst im Laufe des Sommers und Herbstes l!>07 sich entwickelt hat; daß die drei irritiren de Noten Japan's an die Ver. Staaten, deren letzte fast die eines Ultimatums annahm, schon vor einem Jahre übermittelt worden wa ren, und zwar anläßlich der Zchul srage; das; die diplomatischen Mit theilungen aus Tokio im Sommer und Herbst anläßlich der Kuli-Ein Wanderung, vermuthlich weil man so erfolgreich in der Schulsragc gewe sen. wieder einigermaßen impertinent wurde nnd erst eine Milderung er fuhren. als die I'lotte wirklich abfuhr. Tann dic japanisch chinesische Irage. Tieselbe ist auch keineswegs ganz neuen Tatnms, obschon sie erst vor kurzer Zeit an die Oesfcntlichkeit getreten ist. Schon seit Langeitt wußte man in Administrationskreiscn ganz genau, welche Haltung man in dic'er Irage einzunehmen wünsche. Tie delikate Situation, welche durch die immer stärker hervortretenden Zwistigkeiten zwischen jenen beiden Regierungen geschaffen ist, konnte seit geraumer Zeit als fast unvermeidlich vorausgesehen werden, und man- ist hier nicht blind gewesen. Tie osten tatiös beruhigenden Aeußerungen, welche von allen interessirten Parteien jüngst verzapft worden sind, bestäti gen lediglich, daß diese delikate Si tuation sich ganz wesentlich zugespitzt hat, und die Information, daß man hiesigerseits in Aussicht genommen hat, die Panzerflotte auf unbestimmte Zeit hin in den Plnlippincn-Geiväs sei n zu belassen, nachdem sie dort an gelangt, bietet eine weitere Bestäti gung. Armada nördlich vom Eguator. Tein Ilotten-Teparteinent sind von der Schlachtschiffslotte, seitdem diese am 20. Icbruar von Eallao, Peru, nach Magdalena-Bai abgefahren ist, keine offiziellen Nachrichten zugcgan- gen. Während Marineoffiziere den genauen Ort. wo sich die Ilotte in diesem Augenblick befindet, nicht an zugeben vermögen, glaube sie. das; sie sich nahe dem Eguator, südwestlich vom Isthmus von Panama, befindet, etwa k lt>o bis läiio Meilen von Mag dalena-Bai. Unter gewöhnlichen Ilm ständen legt die Ilolte 210 Meilen pro Tag zurück, so das; man ihrer An kunft in Magdalenaßai ungefähr am l t. März entgegensehen kann. (Später.) Heute ivnrde eine von ß llhr gestern Abend dalirle drahtlose Tcpesche des Schlachtschiffes „Geor gia" aufgefangen und chierbcr über inittelt. Tie Ilotte befand sich beim Absenden der Tepesche unter dem nördlichen Breitengrade l 1.t!7 und westlichen lelängengrade t 02.01. Sie ist heute also nicht viel mehr als 000 Meilen von der Magdalena Bai ent sernt und dürfte dieselbe früher er reichen, als man erwartet hatte, wahr scheinlich schon am nächsten Tonners tag. G e g e n S ch i e d s g e r i ch t s v e r trag mit England. Tie irländische Opposition, welche, wie behauptet wird, den Schiedsver trag vereitelt hat. welcher vor zwölf lahren zwischen dem Staatssekretär Olneif und dem !2ord Pauncesote ne gotiirt wurde, droht auch jetzt wieder das Zustandekommen eines neuen Schiedsgcrichtsvcrtrages zu verhin der, mit dessen Vereinbarung der Staatssekretär Root und Botschafter Bruce beschäftigt sind. Tas Staats Teparteiuent wird bereits mit Vor stellungen und Protesten von Seiten irischer patriotischer Vereinigungen überhäuft, welche sich sämmtlich gegen das neue Abkommen richten. Tiefe Opposition hat sich soger schon ent wickelt, ehe auch nur etwas über Na tur und licle des neuen Vertrages amtlich bekannt gegeben worden ist. Bis jetzt liegt darüber nichts vor, als eine Anspielung darauf im britischen Parlament und einige erklärende Aeußerungen, welche sich in den ame litauischen Blättern befinden. Tie Protestler befinden sich somit in der etwas absonderlichen Lage, daß sie ihren Einspruch erheben, ohne daß sie auch nur wissen, das; ihnen überhaupt ein leind gegenüber steht, denn es ist möglich, daß der neue Vertrag auf Grundlagen beruht, welche die Ein sendungen gegen den Olneu Paunce sote Vertrag gegenstandslos machen, m welchem lalle. geltend gemacht wurde, die Per. Staaten setzten sich der Gefahr aus, in lolge eines ihnen ungünstigen Schiedsspruches Gebiet zu verlieren. E 0 gre ß der M ütte r. Morgen, am 10. März, tritt hier unter den Auspizien des „National Mothers' Eongreß" ein internationa ler Eongreß zusammen, der sich mit der Wohlfahrt der Kinder beschäftigen nnd bis zum 17. März dauern wird. Alle die Irage betreffenden Gegen stände werden auf demselben einge hend erörtert werden. Tie Telegaten des Eongresses werden am Tienstag von Präsident Roosevclt im Weißen Hause empfangen. Es werden Tele gaten aus Großbritannien, Teutsch Tand, Holland, Japan, Griechenland. Frankreich, Schweiz, Südafrika, kurz aus allen Wcltthcilen zugegen sein. Tie Gouverneure aller Staate der Union sind ersucht worden, Telegaten ,zn ernennen, und alle in den einzcl neu Staaten bestehenden „Congresse der Mütter" werden vertreten sein. Emma'S Colporteur verhaftet. Chicago, k). März. Tic Po lizei verhaftete hier gestern den !!ä Jahre alten Kleiderbiigler Emannel Löbcl, der an der Ecke von l t. nnd Halstead-Straße anarchistische Ilng schristcn, verfaßt von Emma Gold mann, vertheilte. In diesen Ilug schriste wird Polizcichef Shippen auf's Heftigste angegriffen, weil er de Attentäter Lazarus Äverbuch er schössen hat; ferner wird das Recht der Redefreiheit auch für die „Ro then" verlangt. Tie Polizei confis zirte mehrere Hundert Exemplare dieser Flugschrift. In Löbcl's Zim mer wurde noch eine Menge anderer anarchistischer Schriften vorgefunden. Proben der Handichrift des todten Anarchisten, die man mit der Adresse auf dem Briese, den Averbuch bei sei nem Mordangriff dem Polizeichef Shippey überreicht hatte, verglich, lassen erkennen, daß Averbuch selbst diesen Brief geschrieben hat. Grmrinsam in's Jenseits. Chicago, kl. März^ Ter 7V Jahre alte Theodor Engelbrccht und seine Ehefrau Anna, 75 Jahre alt, wurden heute Morgen in ihrem Schlafzimmer im Hause ihrer verhei ratheten Tochter, Iran Emma Best reun. Nr. -170. Racine-Avenue, ent scelt ausgesunden. Beide hatten sich durch Einathmen von Leuchtgas den Tod gegeben. etnrm z urlre UnttUchUfi" tzder ällc NU' tlry v. kawt. 410, Lft-B-let... na Nüst, Hans.,.

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Die Legislatur. Tic drittletzte Woche der Session gestern Abend angcbrvchc. Noch sehr viele wichtige Vorlagen harren der Erledigung. Gou verneur Crothers spricht sich in unzweideutiger Weise zu Gunsten der Venson Landstraszenbau-Bill aus. Verspricht dem Volke eine gute Commission zur Aus führung des großen Werkes. Heute Gehör bezüglich der Hoch licenz Bill und der Local-Optiou- Bitt. Annapolis, st. März. Tie drittletzte Woche der Session von 1!>1i8 der Maryland Staats-Geseyge hung hat heute Abend begonnen: Montag Abend, den 80. März, mus; die Legislatur sich endgültig ver tagen. Bis dabin sind noch sehr viele wickstige Geschäfte zu erledigen, und cS werde von jetzt an täglich zwei und drei Sitzungen gehalten werden müssen. Unglücklicher Weise ist eine scheinbare Spaltung unter den De mokraten eingetreten bezüglich der Landstraszenbau-Vorlage, die, wenn sie nicht schnell geheilt wird, leicht un günstig ans andere wichtige Bills, wie z. B. die Primärwahl Bill, die Korrupt Practices Bill, die noch richt passirt sind, wirken kaun. Beide Bills sind Parteimaßiiahmen und Partei- Ver'prechung. Aiideie wichtige Vorlage, die sich in den zuständigen Coniite'n befinden oder im Senat oder Haus der end gültigen Erledigung harren, sind die Local Option-Vill, die Mittwoch vom Temperenz-Comite des Hauses wahr scheinlich ungünstig einberichtet wer den wird: die Hochlicenz-Bill, die das Hans bereits passirt hat nd vom Finanz-Comite des Senats be rathen wird, das morgen den Befür wortern derselben, darunter Mayor Mahool und dessen Steuer-Coiiilnis sion, und den Gegner, sowie den Vertretern der Clubs, die Clubs von der Liceiizerböhnng asgenomme>i haben wollen, Gehör schenken wird: -die czroßt! -Corpooatioiiscßill, die seit Wochen im Finanz-Comite des Se nats ruht: der Beschluß des Sena tors Gormaii, der den General-An walt anweist, gerichtlich gegen die „Baltüüore und Ohio Bahngesell jchast" vorzugehen, in festzustellen, ob die Bahn nicht zur Zahlung der volle Brutto Einnahme Steuer von 2>/L Prozent verpflichtet ist, nd der im Hans der endgültigen Annah me wartet: der Beschluß des Sena tors Shannon, der den General-An walt anweist, die Hülfe der zwischen staatliche Handels Commisiioii an zurufen, um die „Baltimore und Ohio-" und die „Western Maryland Bahn" zu zwinge, ihre Frachtraten für Kohlen ans der Climberland Koh lenregio im Verhältniß zu den Frachtraten von anderen Kohlenfel dern herabzusetzen, und die ebenfalls dem Hanse zur letzten Lesung vor liegt: die Bitt zur Schaffung einer Utilstäten Coinmiision. die die Af sickst über die dem Publikum dienen den Korporationen führen soll: die Bill, die das Wahlgesetz ameiidirt, so daß ein Stinnnzettel nicht mehr für ungültig erklärt werden kann, wenn die Enden eines Krenzzeichens über die Linien des Vierecks hinaus rei chen, und die das Hans Passirt hat: die Anti Christian Science-Bilt, die auch im Hause angenommen worden ist und dem Senat vorliegt; die Wassor>Aleihc-Bill, durch die Bal timore in den Stand gesetzt wird, im Thal des 'Gunpowder einen großen See aiiznlegciii die Annexstener-Bill: die Bill für die Anlage eines Ver waltung!. Ceiitrmns in Baltimore, und andere mehr oder weniger wich tige Bills für Baltimore. Crothers spricht deutlich. Gouverneur Austin L. Crothers sprach sich heutv in unzweideutiger Weise zu Gunsten der Benson-Land straßenbau-Bill aus. Eine bezahlte Commission für die Leitung eines so großen Werkes sei nothwendig, und daß politische Einflüsse nicht die Oberhand gewinnen würden, dafür werde er schon sorgen. Tas Ge schrei. eine politische Maschine könnte unter den Bestimmungen der Ben son-Bill organisirt werden, nehme ihn lvnnder. denn die HH. Biddisvn, Tabott, Gornian und Smith, die die Biddison-BiU befürworteten, seien ge rade die, von welchen bei jeder Gele genheit gesagt würde, daß sie Politik mit Vorlagen trieben. Herr W. W. Crosby, der Ingenieur der geologi schen Vermessn,,gS Commission, der so sehr für die Biddison-Bill agitire, erklärte der Gouverneur, könnte dem Staat und sich selbst keinen besseren Dienst thun, als wenn er sich aus der Lobbn in Aiinapolis fern halte und es der Gesetzgebung überlasse, die Sache zn entscheiden. „Tie Com mission, die ich ernennen werde, muß die volle Controle über die Arbeiten haben, und wenn sie glaubt, daß Herr Crosby der rechte Mann für die Leitung des Werkes ist, dann kann sie ihn ja ernennen. Tie Commission aber ist die Hauptsache, und ich kann dem Volke versichern, daß ich eine gute Commission auswählen werde. Mir scheint, die Musik hat zn spielen angefangen in dieser Landstraßen ban-Frage: wir alle find eingeladen, einzusteigen. Ich habe mich früher schon in ähnlichen Lagen befunden. CS ist Thorheit, zn behaupte, das; trine andere Commission, als die geo logische Vermessmlgs Commission, bestehend aus dem Gouverneur, Controleur, Präsidenten der„Johiis Hopkins Universität" und Präsiden ten des landwirthfchastlicheii CvllegS, die Arbeiten leiten könnte; alle Mit glicder der Coniinissivn find jetzt schon mit Arbeiten überhäuft." Ei n letztes G e h ö r. Tas Tcmperenz-Coniite des Hauses wird der „Föderation of Labor" inor gen ein letztes Gebär gestatten bezüg lich der Local Option-Bill. Tie Föde ration ist gegen die Bill und iviro eine Delegation von ungefähr 1511 Mann nach AnnapoliS senden, Amendements zur Hoch licenz V i l l. Unter den Amendements, die zur Hochlicenz Bitt vorgeschlagen worden sind, ist eins, das den Clubs erlaubt, ihren Mitgliedern am Sonntag Spi rilnosen zu reichen, und ein anderes, das die Licenzgchilhr auf ihrer jehi gen Höhe, !f!27t>, beläsit. Cin anderes Amendement streicht die Klausel, die für IKG> die Licenz ans P 770 n. von IKttl an ans PltXXl anseht. Notize n. Tas Finanz-Comite des Senats und das Haus-Comite für Mittel und Wege revidirten heute im Gewölbe der „Safe Teposjt and Trust Co." in Baltimore die Sekmitäten des Tilgungsfonds des Staates. In der Kammer des Unterhauses hielten die Prohihilionisten gestern Abend eine Versammlung, in der das Wirken des Ober Prohibitions-Pa schas Anderson indossirt wurde. An derson und Pastor Arters vom Ost ilfer waren die Redner, Gouverneur Crothers wohnte der Versammlung bei. Aus de, Innerei, Maryland' und de angrenzenden Staaten. Lotvndes für Co gres;. Wieder steht ei erbitterter Kampf uni die republikanische Nomination für Congresj im sechsten Congresz-Ti strikte Maryland's in Aussicht, Herr Lloyd Lotvndes, der vor zwei Jahren Herrn Geo. A. Pearre's Gegner war und unterlag, aber seitdem in Alle gany-Coimty die Controle über dir Parteiinaschine erlangt hat. macht be kannt. das; er dieses Jahr wieder sein Glück versuchen will. Es stehen nun drei Kandidaten im Felde: Geo, A, Pearre von Cumberland, der jehige Congreszabgeordnete vom 1!. Tistrikt, Alerander R. Hagner von Hagers tem, Washington-Connty, und Lloyd Lotvndes von Cnniherland. Während vor zwei Jahre Cr-Gonvernenr Geo. L Wellington seinen Cinftnsj zu Gun sten der Nomination des Hrn. Low des geltend machte, wird er diesmal ans der Seite seines Jahre langen Gegners Geo, A, Pearre stehen: die beiden republikanische Führer haben kürzlich Frieden geschlossen. Herr Lloyd Lowndes, der Vice-Präsident der Zweiten National-Bank von Cum Herland war, hat seinen Antheil an der Bank an seinen Bruder W, Bla den Lowndes verkauft, der an seiner Stelle Vice-Präsident geworden ist; er ist seht aber Präsident der Cumber land Sparbank in Süd Cumberland geworden, Cin lustiger Kamps. In Worcester-Connty hat ein lusti ger Kampf zwischen den Prohibitions fanatikern und den Freunden der per sönlichen Freiheit begonnen. Ani 2t, März wird dort nämlich über die Sa loon-Frage abgestimmt werden. Soll ten die Fanatiker siegen, dann wird der Badeort Ocean-City auch „trok ken". Tas Local-Option-Geseh wur de in dieser Session der Staats-Geseh gi bmig passirt. War ein echter Deutscher. Mit Herrn Mar Gottlieb, der am Sonntag auf dem jüdischen Friedhofe zu Cumherlaiid begraben wurde, ist einer der bestbekaiinten Teutschen Cumbcrland's, Md., ans dem Leben geschieden. Herr Gottlieb war ein echter Teutscher. Cr war 71 Jahre alt. kam in seinen jungen Jahren nack) Amerika und betrieb lange Zeit an der Nord-Ceutre-Ttrasie, Cumber land, eine Gastwirthschaft. Cr hin terlässt zwei Söhne: Jakob Gottlieb in Cumberland nd Moses Gottlieb in Morgantown, W.-Va. Katholische Pfarrschule in M a r t i ii s b u r g. Tie Mitglieder der katholischen St. Ter Teutsche Korrespondent, Baltimore, Md., Dienstag, den 10. Marz 1108. Josephs-Kirche in Marlinsburg. West- Virginien, haben beschlossen, eine Psarrschule zn erbauen, worin 500 Schüler Aufnahme finden tönne. Tas Gebäude soll drei Stockwerke hoch und ans Ziegelsteinen erbaut werden. Ter Ban soll noch in die sem Jahre beendet werden. Erhält PlOtX C Ii t s ch ä d i g u n g. In Somerset Coiity. Pa., sind dem Frl. Millie Barlick von Coimellsville HIOM Schadenersatz zngesproche worden, welche die „Battimore-Ohio- Vahngesellschast" bezahlen muß, für Verletzungen, welche die Dame am 18. September letzten Jahres erlitt, als ans einem vorbeifahrenden Per sonenzug eine Bierslasche geworfen wurde, deren zerspringender Hals sie a dem Kopf traf und erheblich ver letzte. Theater für G e t t y s b n r g. Ter Cigeiithümer des Kolonial- Theaters in Aniiapoli!', Md., W. A. Hollebangh, hat den Plan entworfen zur Errichtung eines Theaters in Get tysbnrg, Pa., und Organisirung ei er Compagnie mit einem Aktienka pital von P 50.000. Gegenwärtig be sitzt Gettysbnrg kein Theater. Opfer des Vahnmolochs. A. P. Tehart ans Norfolk. Va., wurde dort an der Water Straße von einem Zuge der „Norfolk n. Western- Bahn" überfahren. Cr erlitt so schwere Verletzungen, daß sein Tod erwarte, wird. Cr wnrde nach dem St. Vi cent's Hospital transportirl, woselbst ein Bein und ein Theil jeder Hand nmpntirt werde miißten. Das Zug personal wurde verhastet, jedoch spä ter gegen Bürgschaft wieder entlassen. N eue K ohlen -Co in pagn i e. Tie „Western Maryland Coal Mining Company", welche im Po tomac Thal, in Garrett Counly, nahe Westernport, 750 Acker Land besitzt, ist in Allegan Connty incorporirt worden. Tie Compagnie hat die fol genden Direktoren erwählt: William E. Tevecinon, Llond Lowndes, I. S. Tevecmon. Cnmberland: Michael P. Gnnnon, Westernport; John K. Wim brough, Neiv-Rork. Znm Präsiden ten ivnrde John K. Wimhroiigh und zum Sekretär nd Schatzmeister M. P. Ofannon erwählt. Herr Nirdorsf todt. Im hohen Alter von Bl> Jahren ist Herr Lonis M. Nirdorsf, ein wohlbe kannter Cinwohner von Frederick, Md., plöhiich an einem Herzschlage gestorben. Ter Dahingeschiedene vgr aus Frederick gebürtig. Zwölf Jahre lang war er Stadt-Registrator und Steuer Cotleklor. Ferner war er Di rektor des „Loats Waisenheims", Schatzmeister der „Frederick und Ca toctiii Compagnie", Direktor der „Ml. Olivet Cemetery Comp.", Mit glied der Geschäftsbehörde der „Höhe ren Töchterschule": auch gehörte er zu einer Zeit dem Kirchenrath der ev. lnth. Kirche an. Cr hinterlässt seine Wittwe Frau Cliza P. Nirdorsf, einen Sohn Lonis M. Nirdorsf, jr., eine Schwester, die Wittwe des Cr-Mayors Hints, in Baltimore nd einen Br der. Folge einer „Schwarze H and" Troh u n g. Als die Gattin des Cx°Scherisfs Robert P.Casey, eine der wohlbekann testen Personen in Allegany-Connty und bisheriger Eigenthümer des „Senate Hotels" in Cmnherland, Md., einen an sie adressirten Brief öffnete nd die Zeichen der „Schwar zen Hand" entdeckte, wurde sie von einem Nervenschlag befallen nd ist von der Aufregung schwer erkrankr. Herr Casey kann sich nicht vorstellen, wer den Brief gesandt hat, zumal er glaubte, keine Feinde zu haben. Masern -Epidemie. Eine Masern Epidemie ist in Cum beiland, Md., ausgebrochen, und Viele, welche schon einmal von dieser Krankheit befallen waren, sind wie derum an Maser erkrankt. Davis will mehr Bahnen bauen. Wie aus Cumberland, Md., gemel det wird, hat die „Kohlen u. Cokes- Cisenbahn", deren Präsident Cr-Se nator Henry G. Davis ist, beschlossen, diesen Frühling mit der Construktion einer Ciseiibahiistrccke von Gassaway, W.-Va„ nach Webster-Spring, via Sutton und Mannt Holly, zu begin nen, Tie Strecke wird -tl) Meile lang werden. Schiffsnachrichten. New Vork, März.— Angekom men: die Dampfer „Florida" von Havre und „Columbia" von Glas gow. Plymonth. 11. März. Ange kommen: der Tampfer Kaiser Wil helm der Zweite" (von New Rork) nach Bremen. Antwerpen, 8, März.— Ange kommen: der Tampfer „Samland" von Ncw-Vork. Rotterdam, 7. März, Abge fahren: der Tampscr „Saratov"tvon Libau) nach New Bremen, 7. März. —Abgefahren: der Tampfer„Main" nach New-?)ork, Cherbourg, 7. März. Abge- ?io Sarto, riir liuini-l- lut>t, u:,ck ckio uvit luvlii ülü lt cklulu ,u ttvdi-iuul Ist, liub iln Viitc isi liiilt von pzotiukew nil ist Vi nu unter einer liersünlieltvn Xntsielit Inn iresteNt: v.orclc n. I,nsst t.iic li n IleNer IZe/ielninz; von Xieinnnckein tns len. 1 !Us, dlnelnln>nii!-t>n nnck IZl,ei>-nl?nt" inck nnr IZxiei innnite NN! ein pelUll, 11, In s 6>i!el init tleresnnn-it vnn lüicknglinken uinl lillnlei ii-I>ntli-Nl>is Isxier>nn-iit. Was Ist OKS7OM/V tlnstnrln Ist ein unselilUNielie kKilstltnt tili- Cnstnr iil. I'nretrnrie, 'lst >>t'ei uinl Bs. lis Ist lis ntliltlt 4v,-,ter t>iinn, dlni lliin in, K i.inlere uni wotisi Ii jt'.stinltl>eile. Beii ,VU-r tttr s-s, itizrt Ist Ixn lis InKlt I>inrrln,o nnil lis e> lelitei t lie lies li4Vn iei les Sinliiiens, InKlt V erstol'l?? u>"l lis li, l,r l>rt Ii V-riln>iuzr, rez-iilirt un'l IK>> >n nint verleilit eiii zresnnl-n, linttli lielt>u 8 lilut. Ister Klinler I'uuueuv Altltter I'renn!. mit äer Hnterseftrikt von vis Sorte, vis Ikr Imnier Kewkt Hobt, IK In Qebfclucli Beit IVlelir Als 30 Pallien. II!!> !!tl!! MM fahren: der Tampfer „New Aork" (von Sonthampton) mich New s)ort. Plymouth. 0. Vkälzz. Abge sichren: der Tanipfer„Pennsylvania" von Hamburg) nach New?>ort. C l> er d oil rn. 0. März. Ter Tpsr. „Kaiser Wilbelni der Zivuite" ist hier angekoinmen nd nach Vre inen weitergefahren. L o n d o n, März. Angekom wen: der Tampfer „Miniwtonka"vo!i New?)vrk. AbsahrtStage der Ozeandampfer von New s)vrk. Am 17. März Tampfer „Ceeilie" nach Preinen. Azii 18. März Tamhser „Tento nic" nach Sonthampton. Aitt 18. März Tampfer „State dam" nach Rotterdam. Am 1!>. März Tampfer „Baltic" nach Liverpool. Am I!. März Tampfer „OSear der Zweite" nach Kopenhagen. Am März Tampser„Bretagne" nach Havre. Am 21. März Tampfer „Walder sce" nach Hamburg. Am 21. März Tampfer „Neckar" nach Gibraltar und Neapel. Am 21. März Tampfer „Vader land" nach Tover und Antwerpen. Am 21. März Tampfer „Miiine haha" ach London. Am 21. März Tampfer „New ?lork" nach Southamptoii. Am 21. März Tampfer „Lnsita n!a" nach New-Rork. Am 21. Mäez Tampfer „Perugia" nach Neapel. Am 21. März Tampfer „Furnes sia" nach (Glasgow. Am 21. März Tampfer „Ctrnria" nach Liverpool. Am 21. März Tampfer „Kron prinz" nach Bremen. Am 25. März Tampfer „Laura" nach Neapel imd Trieft. Am 25. März Tampfer „Tannio" nach Neapel und Genna. Am 27. März Tampfer „Adria tic" nach Sonthanipton. Am 2l!. März Tampfer „Main" nach Bremen. Am 2. Mäez Tampfer „Cedric" nach Liverpool. Am 2!. März Tampfer „Panno nia" nach Gibraltar und Neapel. Am 21!. März Tampfer „Ton raine" nach Havre. Am 28. März Tampier „Cretic" nach Gibraltar und Neapel. Am 28. März Tampfer „Roma" nach Neapel nd Marseille. Am 28. März Tampfer „St. Louis" nach Sonthanipton. Am 28. März Tampfer „leeland" nach Tover und Antwerpen. Am 28. März Tampfer „Kampa nia" nach Liverpool. Am 28. März Tampfer „König Albert" nach Gibraltar und Neapel. Am 28. März Tampfer „Pennsyl vania" nach Hamburg. Am 28. März Tampfer „Regina de Jtalia" nach Neapel und Genua. Am 28. März Tampfer „Califor nia" nach Glasgow. Am 81. März Tampfer „Ham burg" nach Gibraltar und Neapel. Am 81. März Tampfer „Kaiser Wilhelm der Zweite" nach Bremen. Am 81. März Tampfer „Ryadam" nach Rotterdam. Pi! Btstnibnissc Hi (^v>N sind die liestril. s„ I dem Zeitalter der Vernunft Leichenversandt P5O. Turncr's Broadway und Oliver-Straße. ffcdcr tkiiidaNämlrer. vridc PH?, lV4 und West-Vattlnlore-Ltrale. Gr, F. llurlsr. >s>c>cnlhl>mcr. früher (5 S?lmor'ro. iJoni.llMle) Baltimore Transfer Co. Ralph Bcerman, Nullt.Specialist. lvallimorc, Md. Kagen s Airch-Aier. R^dikaiheilung —der— Nervenschwäche livvniutt. d irch t il l Arivat-Kkinlk, 1 Zl—l. Ave Ntw.?-el. N-7. izkdrl.TiTu.TuScU) Hotels und Rcstauralivncu. Jedermann trinkt gern Hntz MLffncr LTTOIHI. XXX 82.25 die Gallone. Juchshöble. Tciitschtif Cnse iind Restaurant, 4( >ö IN est serington 5 tr. Münchncr Löiucnbriiu und PilSnrr Bier am Zapf. egiilcire rtiirrS von >2 bl >4? Udr Ziachm. Zmportirte Rhci und Mosel Weine Spezialitäten. Md. Telephon. 124 N SourNand, C. 4c P. Telephon. El. Pnl 4547 AprNLa.tai Tas allgemeiac Publikum „The Bismarck," 4 Nord-lytj-,nohe Baltimore-Str. Lunch den ganzen Tag. Anq, Berkeuitirr, (MarU4.T6T.i> Elgenthlimer. John Diederljöfer's Restaurant, Nr. Wcst-Taratosta-Ttr. Teutsche Küche. Weine. Mahlzeiten zn alle Tageszeiten. G. Frank Van Saat. Cafe nd Povl-Parlur. 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4 Der Deutsche Korrespondent erscheint jcdcn Tag im Jahre. >lUc>iu mid RedalNon. Nr. tl.'k, Sst-Baltimore-S'rasik. E. 6 P. St. Paul. Maryland 179!) Courtland. S. t P. Ttltvhon: Madil —N. eschSflMbrtr Hktn, Wohnun: C. P. 121 W aN>r->ol. >HNUr sür vatlilnglou nd Itsirtkt 0libla: üsm Hiic>, 4015, Marion-S R -W. lrültchr aadr vermehrt worden. Alle übrigen Gesetzgebung Varichlä ge sind noch im Stadinm der Voitze rallning in den Hände der znstäncsi gen Eoniiles, oder sie sind in einem der beiden Hänser angenommen wor den und müssen die Instimmnng des anderen haben. Es sind dabei einige Gesetzvorlagen von gröszter Wichtig ieit. So die, welche sich mit dem Ausbau unserer Landstrasien befassi. Tas; Marvland bessere Landstrasien nothwendig hat, weis: Jeder, der nur etwas im Staate heriinigrtommen ist. pwr die Verbesserung der Landstrasien sind in den letzten acht lahren von den Eouuties etwa .7 Millionen Tol lars ausgegeben worden: allein es wäre schwer nachzuweisen, was eigent sich sür das schwere Geld am Ansban der Strasien geleistet worden ist. Es ist Planlos gearbeitet worden, nnd inanche Leute mögen gute Politiker sein, sie sind aber schlechte Strasien bauer. Auch jetzt sollen wieder Mil lionen zur Verbesserung der Strasien verwandt werden, und der Staat will die Sache in die Hand nehmen. Ta gegen wird lanm etwas einzuwenden sein: nur inus; für die Millionen nicht nur etwas, sondern viel geleistet wer den. Ter Strasienbau mns; in die Hände competenter Männer gelegt werden, die svstematisch vorgehen, nicht planlos, wie bisher. Tie Poli tiker sollten hier beiseite stehen und die Leitung verantwortlichen nd sachverständigen Leuten überlassen werden. Tie vom Ilnterhguse passirte Bill entspricht diesen lordernngen nicht, nnd es ist fraglich, ob der Se nat der Haus Bill zustimme wird. Taniit wäre denn das Strasien Gesetz für diese Session inanselodt. An den Gesetzen zur Erhaltung nd Hebung unserer Anslernhänke ist schon seit lahren herumgedoktert worden. Tie gesetzliche Masinahmen haben bis jctzt den Erwartungen nicht entspro chen. So liegt denn auch jetzt wieder eine Bill zur HcßllngMr Ansternzncht vor, allein sie scheint im Schranke eines Eoniile liinmers verbleiben zu sollen, denn es ist wenig leit mehr zur Berathung übrig. Gerade hei der Berathung dieser Bill pflegt es aber lange und Heisie Tebailen zu geben, lind so ivird die Austern Bill am Ende gar nicht erledigt werden. Tie demokratische Plattform versprach ein Primärwahl Gesetz sür den Staat, durch welches alle Bewerber für staat liche Aemter ihre Eandidatnr dem di rekten Votum der Bürger zu unter stellen habe. Taniit scheint es och uute Weile haben zu solle, denn so weit ist noch keine daraus berechnete Bill eingereicht. Tas soll allerdings inAueser Woche noch geichehen. Inr Berathung bleibt aber dann wenig Jett: die Bill mus: durchgepeitscht werden, wie man zu sagen pflegt Tas versprochene Gesetz zur Vertun deruiig der Wahl -Eorrnptionen ist im demokratischen „Eaukns" aniendirt hmd vom Senat bereits angenommen Worden. Ter Annahme des Gesetzes im Unterhause steht nichts entgegen: e. Ivird also raich erledigt sein. Tas wäre der Stand der Tinge in den Pnnllen. ans welche sich die deinokra tische Plattform verpflichtet bat. Tas nach zu erledigende Material läszt sich s in de nach übrigen lk Sitzniigstagen der Legislatur bewältigen: allein es sind auch noch eine Brenge anderer gesetzgeberischer "Arbeiten zu thun. Tas Budget nnisi ausgestellt und die Bewilligungen dafür gemacht wer den. Gerade diese Arbeit verlangt aber leit und ernste Erwägung. Wenn die Legislatur ihr Pensum er s ledigen will, um Ehre damit einzn legen, wird sie sich sleiszig an der Ar s beii halten müssen, saust giebt es vor Tborschlnsi Ileherstürznnge, nnd die taugen nichts, am wenigsten in einer Gesetzgebung. In den ersten Wochen wird in den Gesetzgebungen gewöhn lich viel leit vertrödelt, die sich gegen Schlnsi der Session tanni wieder ei bringen läszt. Ein „Tnlovn Kntrchismns." Ein Reverend Tr. W. A. Barllett Hai in Ehicago eine „Saloan kale chismns" verösseiitlicht. in dem in Irage und Antwort dargelegt wird, welches Unheil der Saloon in der Welt anrichtet. Es heisst da sin dem scher llebersetznng: Was ist der Iluch des nengebore neu Kindes? Ter „Saloon." Was raubt dem kleine Kind Klei dnng. Nahrung und Liebe? Ter„Sa loa." Was hemirtt daS Abbrecl>ea de Schnlbc'snchs in jungen lahren und sendet das Kind zur Arbeit? Tee „Saloon." Was veranlasst den mannbaren Knaben, seines Paters wegen zu er rötlien? Ter „Salami." Was lockt junge Mädchen zu nn sittlichen Iwecken in seine Höhlen Ter „Saloon." Was siir ei Tieh niniint dem Heim Bilder, MöM'l nnd Eoinfort? Ter „Saloon." Was sendet eine Mutter zum Scheuern ans? Ter „Saloon." Was macht das Tbr lanb gegen die Bitten der Gattin? Ter „Sa loon." Was macht arm, aber Hilst nie nials? Ter „Saloon." Was giebt „Iree Lunches" nd ja genannle „Ebarith," nm bessere Ge schäsle zu machen? Ter „Salami." Was ist das einzige Geschäft, da:- sich ans Völlerei anfbanl Ter „Sa loon." Was füllt die Gefängnisse, Reform Anslallen und luclsthäiiser? Ter „Saloon." Was bietet beständig dem Gesetze Trotz? Ter „Saloon." Was tosiel dem Eonnth, der Stad: und dem Staale mehr als alles An dere? Ter „Saloon." WaS unterstützt Tanzlokale und verriisene Häuser? Ter „Saloon." Was bestickst Legislaturen, Slädle und Eorporationen? Ter „Saloon." Was verschasst der Polizei sreie Ge l tränte? Ter „Saloon." Was füllt die Gerichte mit alten und jungen Verbrechern? Ter „Sa loon." WaS rninirt Geist, Leib nd Seele? Ter „Saloon." Was macht einen Mann zum Sa tan daheim? Ter „Saloan." Wer besitzt die ineiste „Salami" Aktien? Ter Tensel. Wer narrt die Bürger mit dem Geschwätz von bohen Abgaben? Ter „Saloon." Was würde unsere Abgaben herab setzen und Geldbeutel und bauten wieder füllen? Tie Abschaffung des „Saloons." So viel Blödsinn sollte man von einem Manne, der einen Tr. vor sei nen Namen setzt, nicht erwarten: bei einem „Reverend" aber eine solche Verlogenbeit z finden, eine solche Entstellung der Thatsachen, das ist fast unglaublich. Tie Herren Geist lichen sind doch am eisten berufen, bei der Wahrheit zu bleiben,dieser Re verend Tr, lügt aber in seinem ka techisiims ruppig, slrnppig, hnndsge mein. Te r B iindessenat ve r trödelt viel leit mit der AldrichEnr renchßill, obgleich der gröhle Theil der Preise, die Bauten und die Ge schästsivelt von der Bill nichts wissen wollen, und das Hans ist ihr nicht srenndlich gesinnt. I> Repräsentan lenhanse hat nämlich lowler von Neiv-lerse eine linanzßill eingc reictit und es ivird slark bezweifelt, das: die Aldrich Bill im Hanse durch zubringen. inen sie im Senat an genommen werden sollte, In linanz treijen ist man der Ansicht, das; die Aldrich Bill viel Schaden anrichten töiine und im besten stalle keinen Nutzen bringe, Tie Bill sei ein Mon slriiin. Wie die Sache seistliegt. sieht es ganz danach ans, als ob in dieseli Session überhan PI leine ..Enrrencn-l Bist" Aussicht hat, durchzugehen. wäre schade, aber immer noch als wenn ein Ulesetz gemacht.tlmirde. das nichts taugt und im Gefolge hat. Ter Teutsche Eorrrspondenk, Baltimore, Md., Tienstng, den IU. März 19U8. Ter deiit s ch e Botsch a f t e r in London, Gras Wolfs Meisirnich bat unlängst in der Londoner Handeis tammer eine Ansprache geHallen, der er die guten Beziehungen zwischen Tcnlschland und England hervorhebt. Tainr gnittirt jctzt die englische Hetz- Presie niit der „Times" an der Spitze durch masilose Angriffe ans Teutsch land wegen des Kaiser Briefes an Lord Tweedmvnlh. Seit der berühm te Kaiser-Tepesche an Tom Paul Krüger ist die englische Hetz Presse nicht so ans dem Hänschcn gewesen, wie jetzt. ~W as kraucht dort in de in Busch herum?" An dieses bis '7l so populäre Lied ivird man durch eine Notiz des „Reichsanzeigcrs" erin ncrt. nach der dem Eisenbahn Sia tions-Assislenten Gotthels Hosniann kntschke in Breslau, der in den Ruhe stand übergetreten ist, der kronenor den vierter Klasse verlieben ist. Ter Tichter der Lieder des lüsiliers Kutschte erhielt vor einigen labren die Erlanbnisz, seinem Name denje igen des durch ibn so betannt gewor denen lüsiliers kutschte anzufügen. Ter G esetz bn ng des Sta a tes N'eiv Bart siegen drei Bills vor, durch weiche den Wahlschlvindeleicii ein Ende gemacht werden soll. Tie eine Bill schreibt vor. dasi jeder Wäh ler bei der Registrirnng seinen Nawcn in die Liste einznlragen bat nnd seine Nawensnnterschrist vor der Wahl zu geben hat. dansit eine Verglrichnng der Schrift siattsinden statt. Tie zwei te Bill giebt den, Wahl Superinten denten Vollmacht, von jedem Hausbe sitzer die Namen der Wahlberechtigten z erlangen, die in seinem Eigenthum wohne. Ja Ische Angabe sollen be slrast werden. Tie drille Bill will die laht der Wähler für einen Wahl Be zirk in den grösicn Städten von 7>UU ans lUU herabgesetzt haben. Tadnrch würden die Kosten jeder Wahl be trächtlich erhöbt. Es wird behauptet, dasi in der Stadt Ncw Bort bei jeder Wahl mehr, als :'.u.lxi ungesetzliche Stinimen abgegeben werden. Tnrch die drei eingereichten Bills wird das Uebel nicht ansgeraltet werden. In dieser Woche soll die Lieenz Bill sür Wirthe im Senat der Gesetzgebung erledigt werden. Sie sollte ohne Amendement angenoni men werden, schreibt eine leitniig. Amendirniig ist allerdings überslüs sig, ader sie sohle iiberbanpt nicht an genommen werden, weil die höhere Licenz eine oisenhare Ungerechtigkeit ist. ein Stück.Ulassengesetzgebnng, nn ter der die weniger Beniittellen am Schiversten z leiden habe. Ter Vor wand, dasi durch höhere Lieenz die Slenerrate niedriger werden würde, rechtfertigt das Gesetz nicht. Als kürz sich dir Rede davon war. dir Grosz schlachtliänser zu besteuern, da wurde viel Lärm gemacht, und die Angele genheit wurde von der Tagesordnung abgesetzt. Im Spirituosen Geschäft nimmt man solche Rücksichtcn nicht. Tie meisten Lenke in diesem Geschäft sind wenig hemitlelt, oder es sind Ge sang Turn- nnd andere Vereine oder gesellige Elnbs, denen die höhere Li cenz eine schwere Vnrde sein würde. Tasi durch die höhere Licenz all' die Nebel ausgerottet werden, die man dem Wirthsgeschäft in die Schuhe schiebt, ist eine Behauptung, nichts weiter. Tiese liebet lassen sich durch die städtischen Behörden Niel grnndsi cher beseitigen. E s s i n d i m a m erkani s ch e n Braugewerbe allein über P.7UU.UIX>. NM Kapital angelegt, also etwa die Hälfte !>e .kapitalisirnng des Stab! Trusts, der eliva drei Viertel die Ei sen und Stahl-Erzeugung der Ber. Staaten beherrscht. Tas Brauge werbe beschäftigt in runder Summe etwa ÜM.im Arbeiter, welche zu den bestbezahlten Handwerkern im Land>- gerechnet werden. Nach lässiger Schätzung verwenden die Brauer. Malzfabrik ante und Testillatenre jährlich folgende Produkte: !lU Mil lionen Büschel .Lora, werth Pst 7 nnn: Millionen Büschel Gersie. werth Pust.liuu.uuu: .7 Millionen Bn sctiel Roggen, werth P7.UM.OM: :',nckerprodnkle. Hopsen und andere Getreidejorlen im Werthe von Pili. iuu.lxu. lü>- Arbeiter bezahlen sie P.7 l.uuu.txxi: fü>- kohlen und anderes Brennmaterial PIä.UM.GIU: für Holz und Gnmmiartikcl, Geschirre, Ma schinerie n. s. >v. Plsill.lXlU.UtlU: süi Prämien für Jene Versicherung etivi Pl.i.txiu.txx': sü>- Bahn, Iracht- und Erpresz Unkosten PM.MU.UM Insge sammt geben sie etwa P:!!:l,um.UM ans. Hierzu kommen noch städtische Licenzgebühre und Stenern für Gi'mid nnd persönliches Eigenthum im Betrage von mindestens P7U.UUU UM. Wie gros; der Prozentsatz der in diesem Lande eristirenden U> Mil lionen larmer, Pflanzer und land wirlbschaitlichen Arbeiter ist, der an diesen Industrien inleressirt ist, kam: mir gemntbmatzl werden. lerner sind interessirl: Bk.lXX> Bartender. .71 UUU Hotelbesitzer, B:'., Wirthe, l:!, Uill) Spirituosen- unö Weinhändler, stn.txx, Ilaschensülier und über M.'M Rtälzer. Te r M a n, de r glan b t e. sich damit ans kosten seines > Pennies sind, d. h. das; Jemand nur gehalten ist, diesen Betrag in Pennies anzuneh men, und so machte c'r sich eine grosze Menge Arbeit umsonst, denn er mutzte die Ladung knpser wieder mit nach Hanse nehmen. Ein heiteres Bor kam inen Ivird ans Hochheim in Nassau Herich tet. Saszen da einige Entlegen bei'in .Kartenspiel und klopften und diskn tirten, das; es eine Lust war; keiner gedachte des Abendessens. Auf ein mal erscheint die Iran des einen Spi elers mit einem korb. deckt sein sän terlich den Tisch und richtet ihrem Ebegesponst das Abendessen an, das sie von zu Hause mitgebracht hat. Erst allgemeine Verblüffung der Tischrnnde dann schallendes Ge lächter, in welches altes miteinstimmt. Ter so aufmerksam bediente Ehemann' lies: sich das Essen ganz vortresslich munden, wobei ihm ein Mitspieler se lundirte. Nach beendeter Mahlzeit wurde wieder ruhig weiter gekartet!! Währ e n d des verfl ms s e neu Jahres führte das kleine Täne inart von landwirthschastlichen Er Zeugnissen die folgenden Mengen aus: lHlst..7x> lässer Butter im Gewichte von etwa UU.I7-7 Tonnen, LIU.Bxi Kisten Butter, theils srisch, theils in hermetisch verschlossenen Gesäsien. 8:i. lsiU Ballen Speck ini tseivicht von etwa Ult.lUU Tonne. A>. lix lässer Pökel Schweinesleisch im von etwa ÜtiUU Tonnen, II.UUU lässer ge salzenes Rindfleisch im Geivicht von etwa l7!>> Tonnen, WltHlX .Oiste Eier mit l l7,:ilst,xx> Stück. 7UKU Tonnen frisches Schweinesleisch, etiva stU.Usil Tonnen frische nnd gepökelte Schweineprodukte, Schmalz, Talg, Häute n. s. w., 7UUU Tonnen Rahm, ll.ui l Tonnen Milch. UX.UstK Stück Rindvieh, 17,1!U5 Stiick Pferde, lul. uuu .Kilogramm käse nnd stti.Utx ki logramm Wiirste. Ter fnhrwerth dieser Erzengnisse stellt sich i ans :!:t!,luu.uuu Kronen. P räsident Eli dt vvn de r Harvard Universität bat sich kiirzlicli,! über die Probibilionszwangs gebung ansgesprochen. Er sagt: „Tie Prohibitionsbewc'gung hat sort lansend nur Uebel zu Tage gefördert. Tie Versnche. sie durchzuführen, ha bei, während der letzten vierzig Jahre unerwartete Resultate, Maugel au Achtung vor den Gesetzen, den Ge richtsverhandlungen, der Heiligkeit! des Eides, den Gesetzen im Allgemei ne, den Beamten des Gesetzes, den Gesetzgebern nnd den össcntlichen Tie nern gezeitigt. Man hat gesehen, wie dem Gesetz Trotz geboten, wie eine ganze Generation von gewolmheits mässigen Gesetzverletzern in der llmge hang der Gesetze nnd in Schamlosig teit geschult, wie die Gerichte durch schwankende Taktik ohmnächtig ge macht, wie Verzögerungen, Meineide, Vernachlässigungen und andere Verei lelnngen der Justiz möglich gemacht, wie Beamte doppelzüngig nnd tauf- sich. Gesetzgeber furchtsam nnd nntns richtig, Eandidaten für öffentliche Aemter heuchlerisch und nachgiebig n. Beamte treulos wurden und den öf fentlichen Erwartungen nicht entspra chen." Tib Ne >v -Nock Wort d" bringt das Facsimile eines Briefes ans dem deutschen Marineamt an ei nen Hrn. Karl Kaller in New-Rork. Terselbe lautet: „Aus Ihr Schreibe an die kaiserliche Marineverwaltnng in Wilhelmshaven Betreffs Blis; Tor pedo ivird Ihnen erwidert, das; von Ihrem Anerbieten kein Gebranch ge macht werden lau. Im Auftrage Riem." Tie „World" säht natürlich auch eine llebersetznng deS Schreibens bei. nämlich so: „To honr writing to the Imperial Ravy Tepartmcnt in Wilhelmshaven regarding the Blis; torpedo, ive beg to inform von, that we ca not aceept onr Präposition nnder the conditions named." Tie „World" macht da einen Ansatz, der den Sinn des Schreibens vollständig fälscht. Tas; das mit Absicht geschehen ist. liegt ans der Hand. Ter weitaus grös;te Tlnil der „World-"Leser ver steht kein Teutsch, hält sich also an die englische llebersetznng und mns; deshalb einen total falschen Eindruck bei den Lesern hervorrufen. Ein grv s;er Unterschied, ob es heisst: „Es wird Ihnen erwidert, das; von Ihrem Anerbieten kein Gebranch gemacht werden kann." oder :„Wir theilen Ih neu mit. das; wir Ihr Anerbieten nn ter den genannten Bedingungen nicht annehmen können. Tie llebersetznng ist also eine böswillige lülschniig der „World," die begangen worden ist, um Teutschland zu verdächtigen. I Minna Geyer. Wilhcluiina Schafer. William Giltinaii. John L. Schwarz. Noch ruf. Zsolm 2 ss. Milivic dco „Winrlsvach Vcrclnö." Lrichrnbestistter und Eiiibalsamirrr. im. Albert Kuller, Mäsiigc Preise. /ssi Sander öe Söhne, p Phon,-. Nr. 74. esudc Nvciiuc. cSIPritIS.IZ) Lorrninr. Malkrlsäi.- PlircarNii.—Aricdlich. Slrahk. .-!(>>4.11,5^?1 Lvndlln-Pnrk-Eeinetcr. Mt. Eemrtery. L. HilMtner ä: Söhne, Marmor- und Oranit-Werke Nr. 711 —718, West Bnltimorcstr., Ecke Sharp- nd Lsteiid Strnsze. Granit- und Marmor-Monumenten C. 6-P. Coiitb HcnrieNa V 4. Ein Mannvr-Moninent, i 7 ho>4>. ausitt-sleNt für 507 werth ss Sohn, Sir. 102-2, Weft -Panimorc-Str. Sedr 12-1 Rowland's türkische Bädrr, cr,t>adie .t:v!l> PaMnwrc, Md. Das Stadtgespräch. 512 nnd nusivärts knnfcn einen Hennigyanseil ä: Stein, Rechtsanwälte, Und wn SN. 2 07. PiiurZlr., —ricr: "Naltimore Kity Directory" für 1!1U8. R. L. Polt je Eo. von Baltimore. !>ä7—9.7!) Ealvrrt Building.. Sinclnir's Banmschiile, w valtiniorc, Md. (puNW.Uz'l s .s -r, Plwiu-. nndNS Diener's Tnfftes, Stand 9.71 Lrxingtoil-Markt. Henry E. Ticiier,,. ,2>n,°^nio.-,rasit. c?icl>r22.lMl) R StNNiy, Nord MonroeNr. Ercnmery Bnttrr und Eiern. Geprüfte Hebamme, seit 1892 aus Enropa. Marie Schubz. Str. 172.7, Ll>-Ikaarr.Ztrste. rrucn!"' cchcul.ll Elektrifchc Beleuchtung. H'ratyer ck Ko. Z4t! und 348 Nord-Calvcrt-StraHr. leNrllche ud oamlatia.Nndelrr. cid Tele Gnte Neuigkeiten. p'.il 7222 M, V wir Sniaiiic,. rruNO, und atssroqr. ?vcinc Kutschen mit Gummirädera Baltimore Eonpc Evmpauy, Str. 21.7, V>r 7lnr:tcZraüe. Telephone: MI. Bcriion üv! ciourllnnd 4450. Unterhaltungen. Bcethoveil'ö Messe in T-Dr HaN Neue Thier- Isj CtlltS l "'s NIcO. Theater. Akd-i-. WA.-. Madame Nazimvva. „A Tvlt's Hvnsr". Hedda Gabler. Evnwt^ I l. MaNnrc'ii: Al uzu gl) s. ...d laiiicr Mrrrdith". Auditorium. „The lonr Hlliitings" in „The 100 l Honsr"/ 0i Miaivm, KrrNan d Samsian, 2sc. „Happv Hooligan's Trip aroniid Ihe Ford's. Leo Titrichstrin —in —„Bluffs".— Ganrtn. „Bachellrr's Boston Belles". „The Eight Tnlieiinco". Edgar Bixlrh. „Kate Bnrtvn'o Temptation". ?ckl?n>? ckjucsisllit- R?N,iran. ti-> rsillsli ..--.t'i?, Nie .vowin-k. Maryland. Keith'S „Alt Star" Bandeville. „Rain —Tcars". (!—74lt>) Uem Monnmentul. „The Rialto Ronnders". laabwigaieK. Rechtsanwälte. Henry A. Ulrich, Teutscher Rechtsanwalt. Gelder sicher angelegt. Tl>?Mi"di-r cU>>'u^a>^allcn Tran öe lohannsen, Deutsche Rechtsanwälte, Zimmrr W7—lo!>. GaNbci ir. l, Nxrli.oiiiirno.Ztrasit. Tculschc krvschngsfa, Svc.oaNiit. kkniv'rcoikr- s. S- P. S. Paul :UI4. Ma rlNand V. I!>!>I. SepllZ/viDaTaTo—) C. .s P. St. Paul aA>O. Wolinunn —Marlilaiid 02. Karl A. M. Scholtz, RcchlSiinwnll. ANnmrr t raw -pulldlna. 'r N t No>>ra!> Str. We I. 3s. Wkießner ä? Sons Wrewing Ko., unabhängige Bierbrauerei, Bureau: Nr. 17U2, Nord-Gay-Str IJan.TSI n> Kein Keim ist stcher oyne Fumily VhysLrLan Alle Apotheker, 27>c. nnd 50c.

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Gut Heil! Das 11. Teutsche Turnfest. Findet vom 18. bis 23. Juli in Fraukfurl a. M. statt. ItlMt Turner ans Teutschland, Oestreich nnd den Vereinigten Staaten erwartet. Vom 18. bis 23. Juli d. I. findet in Frankfurt a. M. das 11. Teutsche Turnfest statt, z dem über 43,G8 Turner aus Teutschland, Oestreich, den Ver. Staaten nnd anderen Län dern erwartet werden. In dankeuS werther Weise leihen neben der ge sammlen Bürgerschaft die städtischen Behörden dem Feste ihre Unter stütznng. So wird vor Allem die im Bau begriffene städtische Festhalle in ihrer Ausführung derart beschleunigt, dass der grosse, I7,likili Personen fast sende Saal zu den Veranstaltungen des TnrnsesteS bereits benutzt werden kann. Auch der unmittelbar um die Festhalle sich erstreckende Feslplatz mit seiner monumentalen Eingangshalle wird zweckentsprechend hergerichtet, io dass die turnerischen Vorführungen von den Trichinen unbehindert ver folgt werden können. Ein Festbuch, das allen Theiluehmern überreicht wird, giebt die wünschenswerllie An: künste über die Stadt, Verkehrsmittel, Sehenswürdigkeiten u. s. w.: ein bei gefügter guter Slrassenplan erleich tert die Orieutirnng. Auch das Fest Programm steht in grosse Zügen be reits fest. Vom 11. bis 17. Juli wird die Turnerschast Frankfurt ans dem Feslplatz turnerische Vorführungen veranstalten. Am 18. findet dann die Begrüssiliig der von auswärts einge trosfenen Gäste und eine Jahn Gr denkfeier in der Paulskirche, dem SitziingSranme der 'Nationalver sammlung von 1848, statt. Am ll>. Juli (Sonntag) bewegt sich der Fest zng durch die Strassen der Stadt. An diesem Tage, wie an den drei folgen den, wechseln auf dem Festplatze die Hebungen der Kreise, Weltkämpfe, Spiele n. s. w. in bunter Reihe. Mit einer Tnrnfahrt nach dem Feldberg und der Verkündigung der Sieger in der Festhalle findet die Feier ibren Abschluss. Bemerkt sei och. das; an drei Abenden im Schauspielhans das vo W. Henzeu gedichtete eindrncks. volle Jahn-Festspiel zur Ausführung kommt. Diejenigen Vereine, die znm„Nord amerikanischen Tnrnerbund" gebö ren, erhalten Anmelde Formulare von dem Wolmnngs Ausschm; der Festbchörde. Auch vermittelt dieser AnSschuss Ouartiere unter Berückjich tigung der Wünsche der Vereine. Tie Preise bewegen sich zwischen 2E> bis 8 Mark Pro Bett und Nacht, je nach der Lage und Güte des betreffenden Ho tels. Ter Ansschns; ist unter Umsrän den auch in der Lage, Korporationen, die dem Turnfest beiwohnen wollen, jedoch der Teutschen Turnerschast oder dem „Nordamerikanischen Turner bnnd" nicht angehören, Gasthosguar tiere zu vermitteln, wenn solche sich geschlossen anmelden. Tie „Spielplatz Gesell schaft" plant kommenden Sommer eine allgemeine Ausbesse rung, sowie Nenaniegnng von Spiel plätzen. Sie gedenkt insbesondere anj den vo der Pratt-, Lombard-, Eden- und Springstrasze umrahmten Cith Springs einen Modell-Spiel platz einzurichten, der von ungefähr 7W bis Bl> Kindern benutzt werden lann. Tie Parkbehörde ist bereit, z diesem Zwecke !j!7l> zu bewilligen. Tas genannte Grundstück sott in zwei Theile getheilt werden: die eine Hälfte soll mit einem Güte umgeben und die andere Hälfte, in welcher der Brunnen steht, als öffentlicher Park benutzt und nicht eingefriedrgt wer den. Ter Spielplatz wird mit Turu nnd Spielgeräthen versehen werden. Ungefähr Nick junge Tame sollen augestellt werden und die Aufsicht über die 31 Spielplätze führen. Sie werden die Leitung der Spiele und turnerischen Uebungen übernehmen und die Obhut über die kleinen füh ren. Da für Mädchen rnthmiiche Uebungen mehr empfohlen werden, als das zur körperlichen Ausbildung für Knaben gesunde Turnen, sollen Klassen gebildet werden, um solche Uebungen unter Leitung einer Auf sehen abhalten zu können. Sollte diescrPlan ausgeführt werden, dürfte Baltimore au der Spitze der Städte stehen, welche in Bezug auf die kör perliche Erziehung auf öffentlichen Spielplätze für.Kinder sorgt. Von einem Unbekannten g e s ch o f scn. Ter 14 Jahre alte Oliver Rnrton. von Nr. 71!. Wyeth Strasse, wurde gestern von einem Un bekannten auf der Brücke am Fusse der Nidgelustr. zufällig in das linke Knie geschossen. Cr wurde von zwei Kameraden nach seiner Wohnung ge bracht. Seinen Verletzungen er legen ist im Marvländer Hospital für Irrsinnige am Samslag Lee Tish droon, ein Wärter, welcher am Ton nerstag eine Treppe hinabstürzte und einen Schädelbruch erlitt. Kirchcn-Fcier. Ter Jngendverein der St. Johannis- Kirche 2l Jahre alt. Begeht den Tag in festlicher Weise. Ein rei ches musikalisches Programm zur Durchführung gebracht. Eckstein in Highlandtown gelegt. Eine erhebende Feier fand gestern in der I. deutschen reforinirten St. Johannis-kirche an der Calvert, na he Saratogastrasse, ans Anlas; des vor 21 Jahren gegründeten Jngend- Vereins dieser Kirche statt. Tie Kan zel ivar mit Palmen dekorirt, nnd eine grosse Anzahl Gemeindemitglie der und Freunde der Kirche und des Vereins hatten sich eingefunden, um der Feier beizuwohnen. Eingeleitet ivurde sie durch das Lied „Gesegnet sei der Bund", welches der ans nge säbr 7> Mitgliedern bestehende In gendverein während des Einmarsches in die Kirche sang. Daraus sprach der Pastor der Gemeinde, Hugo CiKel berg. das Gebet, ivorauf der Chor das Lied „Lobet den Herrn" vor!eng. Frl. Elizabeth Warehans sang darauf das Sopransolo „Ich schäme mich nicht meines Herrn" von Tanke. Pa stor Cickelberg hielt eine Ansprache, worin er mit kurzen Worten den Werdegang des Vereins und den ho Heu Werth desselben darlegte. Fils. Margaret Volker! und Rom Gunder mann folgten mit dem Tnett „Tas Blümchen", worauf Pastor H. R. Kreider, Vice Präsident der Milton- Akademie, die Festrede: „Ter junge Mann und sein Erfolg" in englischer Sprache hielt. Ten Schluss der schö nen Feier bildete das vom Cbvr ge snngeue Lied: „Singt dem Herrn". Die Begleitung ivurde von dem Or ganisten Karl Schlicker nnd den Cor neusten Wm. Dankmeiier und H. Till mann geliefert. Ter bei der Feier mitwirkende Clior bestand aus den Frls. Mumie Bachman, Lena Bla caoivski, 'Maggie Volker, Lizzie Wehr- Halm, Nora Heinzerling, Julie Hucke, Martha Cickelberg und Kathie Bohne, Sopran: Fils. Mollie Bohn, Louise Bohne, Anna Gurterman, Rosie Gnr-. terman, Anna Thielemaii nnd Helene Cickelberg, Alt: Hrn. August Bedger und George Stenner, Tenor: Herrn Harrn George nnd Ferdinand Wich, Bas;: Firmung in der St. Leo's k i r ch e. In der italienischen kath. St. Leo's Kirche an Stiles- nnd Creterstrasze nalmi Cardinal Gibbons gestern die Firmung von I7U Knaben und Mäd che nnd 7u Erwachsenen vor. 'Mit olieder des „St. Alonsius-Vereins" bildeten die Ehrenwache für den Car dinal bei seiner Ankunft und Abfahrt. Cck st ciuleg nn g fü r ne n e k i r ch e. In Gegenwart von etwa 2G> Perso neu fand gestern Nachmittag die Cck steinlegnng zu der neuen Highland town bischöflichen Methodisten-Kirche an der Ecke von Highland Avenue und Pratt Strasse statt. Tie Feier ivurde durch Pastor Andrew B. Wood, den Seelsorger der Gemeinde, nnter Mitwirkung von Pastor G. 11. Heave uer von der Montsord Avenue bijchöfl. Methodisten Kirche geleitet. Bis die neue Kirche erbant ist, finden die Got tesdienste in einer an den Banplatz angrenzenden Kapelle statt, welche später von der Gemeinde für gesell schastliche Fwecke benutzt werden wird. Schli m in e Eifa hru n g e machte am Samstag Abend William kell, von Nr. 7lst. Mosberstrasse, als er sich aus dem' Heimweg vo Bla i.ey's Theater befand. Während er nämlich an der Wohnung von Geor geauna Priee, einer Negerin, vorbei ging, lud ihn die schwarze „Tame" ein, Einkehr zu hallen. Cr leistete der Einladung Folge, und kaum hat te er das Hans betreten, als ein banmstarker Neger Namens John Carter ans der Bildfläche erschien, ihn nach allen Regeln der Knust vermö Helte, ihn angeblich seiner goldenen '.lhr und seiner Baarfchaft im Betra ge von Pl.li! entledigte, kelln wur de hierauf ans dem Hause geworfen, und er begab sich spornstreichs nach der westlichen Polizeisiation, um da selbst gegen das Paar Anklage zu er l eben. Tie Beiden wurden dann auch verhaftet und gestern vom Polizeilich ter Packard dem Gerichtsverfahren überwiesen. .Kardinal G i h b o u >5 lvird an der Feier zur Gründung der Diözese von 'New-Bork. welche am 2st. Avri! beginnt. theiluehmen. Am folgenden Dienstag wird er daselhst gelegentlich der vom Kardinal Logue Km, bisch es von Armagh, celebrirteu Pontisita! messe die Predigt halten. Zurück i n's a l t c O n a rt i e r. Morrison Fernand, welcher am 7. Fe bruar aus der Irrenanstalt des Ban View Asyls entsprungen war und nach seiner Verhaftung in Richmond, Va., nach der Central Polizeistalion überführt wurde, ist gestern Morgen nach dem Bayview Asyl zurücktranS portirt worden. Ter Teutsche Evrrcspondeni, Baltimore, Md., Montag, den B. März 1!R>8. Ter nciic Seelsorger. Pastor L. T. Bemier von Cleveland hält in der reforinirten Jninia nuels Kirche, Ecke von Schroeder imd Saraloga Strasse, seine An tritts Predigt. Ter Lebenslans des Geistlichen. In der reforinirten Jmnianncls- Kirche, Ecke von Schroeder- und Sa ratoga Strasse, hielt Pastor L. T. Benner gestern Morgen seine An trilts Predigt. Ter neue Prediger nnd seine Familie langten am letzten Mittwoch hier an. Pastor L. T. Benner erblickte am 11. August 187! in Homberg an der Olnn. Hessen, das Licbt der Welt. Cr kam als l Monate altes Kind mit seinen Eltern nach Toledo, Olno. wo selbst sein Vater heute als Kaufmann thätig ist. Seine theologischen Sln dien machte Pastor Benner in dem Missionshaus zit Franklin, Wiscon sin, und auf dem „Heidelberg-Senn nar" zu Tisson. O. Cr wurde 18l>! ordinirt und versah dann die ersten zwei Jabre die deut sehe Gemeinde zu Tefianee, Ohio. Von dort begab er sich nach Norwood, Ohio, einer Vorstadt von Cincinuali. woselbst er an der dortigen Mission acht Jahre wirkte. Cr erhob die 'Mis siou durch seine Thätigkeit zur regn lären Gemeinde. Von Norwood begab sich Pastor 'Benner nach Cleveland, Ohio, Ivo selbst er die I. reformirte Kirche be diente, bis er den Ruf an die hiesige Immanuels Kirche Folge leistete. In Cleveland baute die Gemeinde wäh rend seiner Amtszeil ein neues Psarr Hans und erwarb sich eine Bauplatz für eine neue Kirche. Am 31. Juli 1811 l führte Pastor Benner Frl. Emma Schulte zum Traualtar und der glücklichen Cbe entsprossen fünf Kinder, mm denen noch vier am Leben sind. Ablebe n. Herr William Gut man ist gestern im Alter von 37 Jab reu aus dem Leben geschieden. Cr war der Sohn des verstorbenen Herrn Pins Gntman nnd hinterlässt seine Mutter, Frau Therese Gntman. Tie Beerdigung findet am 'Mittwoch, Morgens 8 Ilbr, vom Tranerhaine Nr. 2127, Jefferson Strasse, aus ant dem „Hl. Erlöser Friedhofe" statt. Ilm 8 lllir wird, in der St. Michaels Kirche ein Regniem Hochamt celebrirt werden. Für ewigen Ruhe gebet tet. Vom Tranerhans, Nr. 1713, Fairmonnl Avenue, aus fand gestern Nachmittag unter grosser Betheiligung von Leidtragenden die Beerdigung der am Tonnerstag Abend im hoben Alter von 87 Jahren entschlafenen Frau Maria Krüger, Wittwe des Hrn. Daniel Krüger, aus dem Baltimore Friedhofe statt, nachdem Pastor Jnl. Hosmann von der deutschen Fions kirche einen eindrucksvollen Trauer Gottesdienst gehalten hatte. Tie letzte Ruhestätte der Tahingeschiedrueii nnnde mit herrlichen Blmnenstücken geschmückt. Unter denselben befan den sich von den Töchtern ein Kissen, tum Herrn Richard Ortmann und Sohn ein grosses Bouguet, Kränze von F.rl. Francis Sanders nnd Frl. Pauline Wittich, Garben von Frl. C. W. Kemper, Frau J.Holtzmann, Frau Weis, Frau W. H. Evans und Frau A. M. Briel und ein Bouguet von Herrn nnd Frau G. P. zjeul. Als Bahrtuchträger sungirten die Herren: Herrn. Vonderbeide, Frank Drechsler, John Wahl. Fred. Müsse, John Sims nnd Gerhard Fenl. Tie irdischen lleberreslo von Frau Elisabeth Krans;, geb. Schnei der, welche am I. März in ihrer letz ten Wohnung, Nr. 117, West Hani lnrgstrasze, ans dem Leben schied, wurden gestern Nachmittag unter zahlreicher Betheiligung von Leidtra grnden vom Trauerhausc ans ans dem London Park Friedhose zur ewi gen Ruhe gebettet. Pastor Julius Hosmanu von der Zions Kirche nd Pastor Hugo Cckelberger von der 1. res. St. Johannis-Kirche, an der Cal vertstrasze, hielten den Trauergottes dienst, und als Bahrtnchträger fnn girten die H.H. C. George, John Geo. Walter. Chas. Rosendale. A. Schwell, A. Schluck und Henry Schmidt. Tie Verblichene ist in Baltimore geboren und vermählte sich vor 2> fahren mit Hrn. H. Kranfz, welcher ihr bereits vor 8 Jahren im Tod voranging. Sie hinterlässt sechs Kinder. Gertrude C., Edward A., Catherine, John L„ Tina nnd Marie Krans;. Ein Alarm von Kasten Nr. 433 rief die Feuerwehr gesiern Abend ach der Wohnung von John H. Keim, Nr. 817, Bvudstras;e, woselbst in Folge eines überheizten Ofens Feuer ent standen war. Tie Flammen wurden im Keime gelöscht. Tix. Generalversammlung und Beamteuivahl der Abtheilung Nr. l 17 der „Prudential Leagne" findet heute in dem Hause au der Züdost-Ccke van Hanovcr- und Hamburg-Strasse, statt. Ans Vcrciliskrcisen. Ter „Blücherßnnd Nr. 2>" der ~Schwarzen Riller" veranstallel ein Austernrösien in Canton. Gegen 4>>l> Penoneii amüsiren sich am Shore des „Solare Pleasnre Clubs". Sehr gut besucht war ein Austern rösten, das der „Blücher Tch'md Nr. 2>f" des „Ordens der Schwarzen Ril ter" gestern auf dem Anwesen des Hrn. John Lang an der Ecke der 2 und O'Touuell-Strasse Canton, ver anstaltete. Tie Tbeilnelmier an dem selben fanden nickn nur Tclilalessen aller Art. sondern auch angenehme Unterhaltung. Ncknn roben nnd ge dämpften Austern hatten Herr und Frau John Lang und Frl. Louise Lang für Sanertrant mit Würsien und Schweiuejchwänzerl'ii gesorgt. Tas; es dabei am edle N'as; nicht mangelte, lässt sich denken. Prof. Ad. Janke's Kapelle lies; zu demSchmanfe fröhliche Weisen erklingen. Unter den Güsten des Vereins befanden sich Ver treter sotgender Vereine: „Lützoiv Bnnd" der „Schwarzen Ritter,' „Baltimore Bauern Verein," „Cau lon Liederkranz," „Deutscher Krieger bnnd," „Stenden Loge, k. of P.. und „Canton „Central „Cedar und „Germania Conllav, I. O. H." Das Arrangements Comite bestand ans den Herren George Himmel mann. Fred. Betz, Aug. Mohrmann, Job Crmer, Jak. 'Miller, Jolm Boelnn. Fred Mnfch und Win. Sliore. A m Sola ceP I e inreS li o r e tßgen hx> Personen verlebten ge stein einen vergnügte Tag am Sbore des „Solace Pleasnre Clubs," wo letzterer Verein fein jährliches Aiisternrösten veranstaltete. Tiefe Festlichkeit, welche die Pensels von Ost Baltimore als eine Familien Reimion belkachlen, war stets eine von Vielen ersehnte. Auch gestern ging es wieder so gemüthlich und im lerbaltend zu, das; sich sämmtliche Theilnelnner an derselben sicher mich stes Jahr wieder einfinden werden. Tie Beamten des Clubs, ivelche zu gleich auch die Arrangements trafen, find: Präsident, William P. Pensel. 'Vice Präsident George Fehls, Sekre tär und Schatzmeister William Pen sel. „G e r in ania M ä n n e r ch o r." In der „Gernimiia Mäniierchoi Haell" fand gestern 'Nachmittag eine Probe für die demnächst stattfindende Mislrel Voislallllllg statt. I n ein e m A fall v o n 'M e lanch o ie versuchte gestern Frau Main T. Marlin, von Nr. 23, Nord- Freniont-Aveniie. Selbsimord zu be gehen, indem sie einen Gasfchlanch zum Munde führte lind das Gas an drehte. Sie ivurde von ihrer Nack, barin, Frau Emma Wagner, rechtzei tig aufgefunden und befindet sich an s;er Lebensgesahr. Probefahrten von Unter Tas Unterseeboot .Cnttlefish" wird heute von Anuapo lis ans eine ausgedehnte Probefahrt antreten, um feine Leistungsfähigkeit zu zeigen, ehe es vom Marine De partement acceptirt wird. Tie „Vi per" kehrte am Samslag von einer Fahrt von I7i> Meilen zurück, auf -elcher sie einen halben knoten Pro Stunde mehr machte, als bei ihrer Probefahrt, und mir einen Heden teuden Unfall zu verzeichnen hatte. Sobald das Unterseeboot „Cnttlefish" zurückkehrt, wird die „Tarantnla" ebenfalls ihre Probefahrt machen. Tas Marine Departement muss sich bis zum 12. dieses Monats entschlü sselt, ob es die Boote annehmen oder zurückweisen will. Hand e l s Musen m un 5 Bör s e. Ein Comite des „Vereins der Kauflenle und Fabrikanten" wird den Plan zur Errichtung einer Jndu strie-Börse und eines Handel Mu seums in Baltimore erörtern und die Vortheile eine, solchen Unternehmens studiren. Es wird beabsichtigt, i Bal timore einen grossen Raum zu mie then,in welchem Muster sämmtlicher Handelsprodnkle der Stadt ausge stellt werden sollen. Dadurch wird den Besuchern von Baltimore Gele genheit gegeben werden, sich mit den hiesigen Fabrikaten vertraut zu ma che: ausserdem gedenkt man, diesen Ausslellnugsplatz zu einer Handels börse zu machen und so Käufern und Verkäufern Gelegenheit zu geben, ihre Geschäfte nach den ausgestellten Mu stern abzuschlieszen. Ob ein solcher Plan Praktisch ist oder nicht, soll vas Comite cutscheiden. Collision. Ein Waggon der Careysirassen Linie rannte gestern an der Fort Avenue und Burrough Str. gegen ein Bnggn, in welchem Herr Georg Stallknecht mit seiner Frau und Tochter lass. Tie Insassen des Gefährts wurden auf die Strasse ge schleudert, und Frl. Mary Stallknecht trug erhebliche Verletzungen an einem Bein davon. Sie wnrde nach ihrer Wohnung, Nr. 23.7, Grindallstrasze. gebracht. In Schnnilitiitcn. George Truog in Haft. .kann eine Bürgschast von is27ui> nicht stellen. Ist Präsident der „Maryland Glas; Works" in Cumberland. Ter Prändenl der „'Maryland Glas; Ctching Works" in Cumberland, Md., George Truog, ist aus einen vor Rich ter Marlin von William C. Teveman beschworenen Haftbefehl hin festge nommen und dem Gefängnis; über wiesen worden. Tie Anschuldigung gegen ihn lautet aus Betrug, indem behauptet würd, Truog habe persön liches Eigenthum verborgen gehalten, um seine Gläubiger zu schädigen, Vor nngefälir einer Woche übertrug die „M'arvland Glas; Clclnng Works' und George Truog und dessen Gallin sämmtliches Eirund- und persönliches Eigenthum in Allegan Counlh ans ,krn. James A. McHenrn als Trustee. Eingeschlossen ist ein Grundstück des Hrn. Truog an der Baltimore Ave., nebst Haus und Mobiliar im Werthe von ist i i.i Es wird un behanp tet, das', Hr. Truog ans der Wohnung Gegenstände entfernt bat, ans Tevemon eine Hnpolhek im Betrage von P2>lG> hat. Nach der Festnahme des Angeschuldigten schwor Hr. Geo. Glick einen zweiten Haftbefehl gegen ihn ans und beschuldigt ilm der Un terfchlagnng. Es wird behauptet, das; Truog seil dem l. Juni in dem Geschäfte thätig war nnd Urkunden vernichtet hat, so das; die Aktionäre nicht im Stande sind, den finanziellen Stand des Geschäfts festzustellen. Cs gelang Truog nicht, die geforderte Vürgsthask von !51271> zu stellen. Cr ist ans der Schweiz gebürtig, nnd er bat sich durch seine hervorragenden Radierarlniten einen Ruf erworben. Verwe g e u e r II e bersal l. Ter Neger Harrn Reale, von Nr. 711. West Presstmanstrasse. überfiel am Samslag Abend Frau Annie Reteine, von Nr. >l7B, West Saratogastrasse, in dem Vestibül ihrer Wohnung und versuchte ihr das Portemonnaie zu entreissen. Dabei schlug er die Frau nieder und versetzte sie in solchen Schrecken, das; sie in kritischem Zu stände darnieder liegt. Ter Fall ist um so ernslhafier, als die Frau Mut tcrirenden entgegensieht. Ter 'Neger William A. Jentins, von Nr. 872, Peircesirasse, welcher Augenzenge des Vorfalls war. veranlasste die Verbat lnng des brutalen Patrons durch den Rundefergeanten Smith. Anss e r Le b e sgef a h r. Tie am Samslag in dem Tnniiel der Prnnfnlvania Balm verunglückten U> Neger, Ivelche während der Arbeit von .kohlengas betäubt und nach dem Stadt Hospital überführt wurden, be finden sich ausser Gefahr nnd ans dem Wege der 'Besserung. V erkaufte a ngebli ch o h e Lice u z. Nachdem erst am Sani stag durch Polizeiiiclüer Thompson in Canton zwei Italiener wegen angeb lichen Spirituosenverkaufs ohne Li cenz dem Gerichtsverfahren übernüe seu wurden, ahmen die Polizisten Tchirmer. Cotter, Moore und Partr wegen desselben Vergehens schon wie der eine Verhaftung vor. Ter Arre staut, der heute vor den Polizeirichter geführt lvird, ist Albert Fleckenslein, der am Bear Creek eine Shore führt. Fleckenslein iil im 'Besitze einer Regie rninPS'Licenz, soll aber keine Counlh Licenz haben. K n a b e v e r n n g l ü ck t. Ter II Jalire alle August Flagg, von Nr. 2M l. Ramfanslrasse, siel gestern nahe der Torsei, Laue von einem Waggon der Frederick Avenue Linie und lrng eine schwere Kopfwunde davon. Tr. I. Halm legte ihm einen Verband an, worauf er nach seiner Wohnung ge bracht wurde. Ter „Linden Jnimerwährende Leih- und Spar Verein" hält morgen in dem Lokal von Herrn Adam C. Smith. Nr. li 3. Nord Wolfe Strasse, seine Generalversammlung Zur Nomi nation des Direktoriums ab. Ans dem Inneren Maryland's und de aiigrciizriidrii Staaten. Ein Gal g e u -Cand i d a t. Ter Neger Henry Brown ist in Mar tinsbnrg, W. Va., ans Ersuche der Polizei von Page Coimty, Va., durch die Polizisten Blake und Wild verbai tet worden. Cr steht unter der An schuldigmig. einen criminelle An griff auf Frau William Shisfer, eine junge Weisze, in der Näbe von She nandoah Cilp, Va.. verübt zu haben. Tas Verbrechen ivurde am 28. F-e bi nar in der Wohnung einer Negerin begange. Frau Shisfer war ach dem Hanse der Letzteren gegangen, um Sauerkraut zu kamen. Während diese im Keiler war, versuchte Brown, das schändliche Verbrechen zu begehen. Auf die Hülserufe der Angegriffenen erschien die Negerin, und mit ihrer Hülse gelang es ihr. sich von dem Lüstling zu befreien. Brown entfloh nach Jefferson Conntii und kam am Tonuernag nach Martinsbhrg. Ter Scherns von Page-Countü hat ihn nach dem Ort des VcrbreÄjelks zurück transportirt. Wie verlautet, soll Brown bereits einmal wegen eines gleichen Vergehens vier Jahre im Virginia FuchlhanS zugebracht ha ben: auch soll er nach Entlassung ans dem .jnchlbanse einen unsittlicheii An griff auf eine andere weisse Frau ver übt haben. Eine alte d e n t s ch e F a m i l i e. Gelegentlich der Beerdigung von Frau Thomas Mc.kee in Hagerslown, Md., hielten die Verwandten der Ver storbenen in San Mar eine Versamm lung ab und beschlossen, eine Organi sution zu gründen, deren Fwect in ei ner jährlichen Reimion der Familie Fahimen besteht. Pastor Josiah Fahimen ans Wannesboro ist Vor sitzer. Ein Comite wnrde ernannt, welches die erste Reimion znsammen berufen soll, und dessen Vorsitzer Tr. Welt Fahrneh iip Frederick, 'Md., ist. Tie Familie wanderte vor vielen Jah ren ans Teutschland ein, und eines im er Mitglieder erwarb sich einen be deutenden Ruf als kräuterarzt. An n a polis 2 l lali re alt. Ein Comite von ll> Bürgern und Geschäftsleuten von Annapolis. Md., geführt von Manor Claude und 'Mit gliedern des Stadtratbs, stalteten dem Gouverneur am Freitag Abend in seiner Wohnung einen 'Besuch ab und besprachen mit ihm die Pläne der im kommenden August stattfin denden Feier zur 2>> jährigen Wie derkehr der Crtheilmig des Stadt Freibrieses für Annapolis. Gouver neur Crotbers zeigte sich für die ge plante Feier sehr interejsirl und ver sprach, dem Comite in jeder Weise zur Ausführung der Pläne bclmlflich zu sein. Ans Anlas; der Feier ge denkt das Comite, ein Washington Monument zu errichten. Histori s ch e r B a m nieder g e s ch l a g e. Ter grosse Eichham, der in West minsler. Md., stand nnd einen Durch schnilt von ungefähr 7 Fuss hat und unter welchem der Gründer des nie thodislischen Glaubens in Amerika, Roberl Strawbridge, seine eisten Predigten hielt, ist niedergeschlagen und an Holzhändler verkauft worden. Tie „Methodist Hislorical Socielp" bat eine Theil des Stammes ange kaust und lässt Saimnelplatten und andere Crinnerungs Gegenstände da raus anfertigen. C r lag i b r e u B r a u d w n n d e n Frau Mar Fröhlich, welche am Tonnersmg in ihßr WohnmP zu Cumberland, Md., schwere Brand wunden erlitt, ist ihren Verletzungen erlegen. Sie war im Begriff geive sen, einen Ofen auznzündeii, als das brennende Ende des Fündholzes ab sprang nnd ihr .Kopftuch in Brand fetzte. Ihr Galle starb erst vor meh reren Monaten: sie hinterlässt ihren Sohn, Hrn. George Fröhlich. Fand den Tod in der F e r u e. Jesse B. Price, welcher im Staate Washington erschossen Ivurde, war ans Cumbeiland, Md., gebürtig und Halle dort l! Jahre lang gewohnt. Cr war ein Neffe des Richters Heurn 'VE Blockier und hinterlässt in Cum berlaud viele Verwandte. Während des spanisch amei itanisthen krieges diente er im Bundes Jngenieurs- Corps in Havana. Jeremiah S. Tetrich todt. Im hohen Aller von Bst Jahren ist Herr Jeremiah S. Tetrich in Green caslle, nahe Hagerstown, Md., aus 'dem Leben geschieden. Cr war der älteste Leichenbeslaller und Tischler im Cumberland Thal und 7k Jahre in demselben Geschäft thätig. Cr ge hörte der lutherischen Kirche au und war Mitglied der „Odd Fellows". Seine Wittwe und drei Kinder über leben ihn. Januar Termin beendet. Tas Appellatious Gericht in An napolis, Md., hat seine Verhandlun gen bis zum dieses Monats ver tagt. Ter April Termin nimmt am N. April seinen Anfang. Des Mordes schuld! g. Im Corporations-Gericht in Tan ville, Va., wurde der 22-jährige Ne ger Richard Frrrell des am 21. De zember Iltl)7 begangene Mordes an Hapwood Garland schuldig befunden und zu 12 Jahren Zuchthaus verur theilt. Tie eigene Mutler des Vor urtheilten trat als Hauptzengin gegen ihr Kind auf und erklärte die That als einen wohlüberlegte Mord. Ter Ermordete hatte im Hause der Mut ter des Angeklagten gelebt, und der Sohn hatte Garland während eines Streites erschossen. Mord lind versuchter Selb st in o r d. Ter 2'7.jährige Neger Charles Mitchell begab sich in der Freitag Nacht nach der Wohnung seiner frühe ren Geliebten, der 18 jährigen Ellie Hicks, welche erst kürzlich James Clin stia, einen Rivalen des Mitchell, hei rathete und in Reid's Ferra, nahe Suffolk, Va., lebte. Cr ivurde in der Wohnung des Christian mit einer gefährlichen Schuszivunde neben der Leiche der Cllie Christian aufgefun- Tie Coronersgeschworeuen hal ten Mitchell für den Mord des H'äkke. H'Ckie. -Ucisfe für Neisende nach Teutschland!t. betörst (s'd. Naine, Notar, Korrespondent." Pollmachten, Vcrzichtleistnngcn, Erbschafts Angelegenheiten, Einziehnng von Vermächtnisse Notar, „Corrrspo.idnlt" Offiee. von yttd nach Peutschland —vi— Norddeutsche Lloud Rajüte oder Zwischendeck, G. 'Flaine, „Teutscher Korrespondent," dir. 413, Ost Baltimore Straße. Frauenzimmers verantwortlich. Mit chell jedoch erklart, das-, er selbst hin terrücks geschossen worden sei ud den auf Cllie abgefeuerten Schuf; nicht ge bärt hat und der in seiner Tasche aus gefundene Revolver von dem Mörder dorthin placirt nnnde. Seiner Ge schichte wird jedoch wenig Glauben beigelegt.. Ans dem Wagen geschleu dert. Ter Leichenbeslatter Edward Stein ans Cumberland, Md., wurde am Tonnerstag Abend an der Central- Aveuue und Baltimore Chaussee aus dem Wagen geschleudert, als die Pferde in schneller Fahrt um die Ecke bogen. Hr. Stein erlitt einen gefähr lichen Schädelbruch und wurde nach dem Western Maniland Hospital überführt. Ter Verletzte, dessen Ge nesung erwartet wird, ist 44 Jahre alt, verheirathet und hat 7 Kinder. Von schweren Schicksalsschlägen ge troffen ist Hr. Charles H. Gleich man in Cumberland, Md. Am Ton nerslag wurde seine Mutter beerdigt, und am Tage darauf starb seine Gat tin, welche sich einer Operation unter zogen hatte. Tie Verstorbene hinter lässt neben ihrem Gatten mehrere in Cumberland lebende Geschwister. Schisssinlchrichtcn. O. eensto w n, 8. März. Der Tampfer „Lnsitania" ist nach New- Bort abgefahren. F i u in e, 7. März. Nach New- Bork abgefahren ist heute der Dam pfer „Carpathia". Neapel. 7. März. Abgefah ren: Tampfer „Cedric" nach New- Nork. M o v i l l e, 7. März. Dampfer „Furuessia" fuhr heute nach New- Bvrk ab. N e w o r k. 8. März. Dam pfer „Miuneapotiö" traf heute von Kondon hier ein. Abfahrtstngc der Ozeandampfer von New'Zftork. Am l l. März, Dampfer „Oceanic" nach Southampton. Am 11. Marz Tampfer Novr dam" ach Rotterdam. Am 12. März Tampfer „C. F. Tietgen" nach Kopenhagen. Am 12. März Tampfer „Seydlitz" nach Bremen. Am 12. März Tampfer „Pro vence" nach Havre. Am 12. März Dampfer „Eugenia" nach Neapel und Trieft. Am 12. März Dampfer „Slavo nia" nach Gibraltar und Neapel. Am 1 1. März Tampfer „Lucania" nach Liverpool. Am I l, März Tampfer „St.Paul" ach Southampton. Am 11. März Tampfer „Minne apolis" nach London. Am I 1. März Tampfer „Finland" nach Tovcr nd Antwerpen. Am 11. März Tampfer „Louise" nach Gibraltar und Neapel. Am 11. März Tampfer „Colum bia" ach Glasgow. Am t 7. März Tampfer „Madon na" nach Neapel und Marseille. 5

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6 Tie TkrzM.- Madame Nazimova gastirt in der Musik Akademie, „Fanice Meredith" in Albangh's Thealer die Attraktion. Tie neueste Komödie „Blnsss" in Ford's Opernhaus. Madame Nazimova, die grösste rns fische Schauspielerin, gaslirt diese Woche in der „Musik Akademie. Ma dame Nazimova ist vielleicht die be nierkenswertheite Schaiisvielcrin ans der am er kanitchen Bnbne. Sie bat nämlich, nachdem sie zn demCnlschlns; kam, in Amerika zn gasliren, die eng tische Sprache in sechs Monaleu er lernt. Hier tritt Madame Nazimova in der Rokls' s." Fn diesem beliebten Theater nstrd diese Woche die neueste Comödie von Leo Tietrichstein, betitelt „BlnsjsZgc geben. Schon ans dein Titel ist er sichtlich, das; es sich um eine Komödie vom reinsten Wasser handelt. Wer die Kelegenbeil hatte, frühere Schö psmigen des bekannten Tramatiters ans einer erstklassigen Bnlme zn se Heu, der wird sich geivist diese Woche die Kelegenbeil nicht entgehen lassen, nn der neuen Ticlstnng sich zn ergö Heu. Sie ist die Opfer, welche man dasür darbringt, wobt werth. Eines der drolligsten Borkonnnnisse im Per laufe der Handlung ist dasjenige, dast man persiicht, einen Schauspieler zn zwinge, genau daS zn Um, was ein phrasenreicher Prestagent Pon ihm in die Welt hinaus posaunt hat, Hr. Fred. Bond, ein Künstler von Rs, tritt in der Hauptrolle aus. Er strd von einer ganz vorzüglichen Kesell schaft nnterstnht. „H o l I i d a h st r. Theatc r." Eine der wichtigsten Produktion ans dem Gebiete des Melodramas „Kate Barton's Bersiichnngen", wird diese Woche in dem „Hollidanslr. Thea ter" gegeben. Tas Stück entstammt der Feder von T. H. Sewell und da mit ist allein die Bükgschast gelei stet, dast dasselbe, was Fascination cmbelangt, nichts zn wünschen übrig lässt. Ter Handlung sind die Erfah rungen eines Witlwers zn Krunde gelegt, der sich ob den Seitensprün gen einer seiner Töchter, die ob eines ihr gemachten Borivurjs das eigene Heim verlässt nd einen notorischen Hallimken hewcstbet, zn Tode grämt. ES sind Gelegenheiten für änstersl fesselnde Scenen geschstsfen nnd dabei konunen zuweilen auch hmnorislische Borgänge vor. „B lallc y'S Tl> eate r," „Hat't'v Hooligan s Nene ,nn die Welt" ist der Titel eine neuen Stiik kes-, welches diese Woche in Planen o Theater aufgesührt wird. Tie Per sönlichkeit von „Happn Hooligan" ist unseren Lesern durch die vielen von ihm geinachten Zerrbilder bekannt Bekommt man dann aber erst den „Hooligan" zu sehen, wie er diese Wo che in Blauen's Theater auftritt, so kann man nicht umhin, in beitere Stimmung zu gerathen. Hr. Manriee Magium tritt in der Titelrolle ant, und wolil selten zuvor hat ein Schau spieler es verstanden, eine ähnliche Rolle zu dem zu machen, was Plag man wirklich fertig bringt. Eine ganz vorzügliche Gesellschaft unter sticht Hrn. Maguian, kurzum. es sind i alle.Vorbedingungen zu. einer geunst reichen Tbeaterwoche in Blaneh's Theater vorhanden. „M ar hland Thcatc r." Geschäftsführer Kenia vom „Bio stand Theater" bat den Besuchern dieses Tbeaters siir die lanfende Wo che abermals ein Programm gesichert, welches die kühnsten Crlvartnngen feiner allen Gönner übertreffen dürs te. Tie innsitalische Phantasie„Com menceinent Tan at West Point"wird zur Cinleitnng gegeben. Fn dem Stück bekommen die Theaterbesucher einen ansgezeichneten Begriff, wie es in der bernlnnten Militär Lebranstalt zugebt. George Felix nd Teliaßar n> sind zwei Künstler, welche über all, wo sie austraten, die schönsten Erfolge zn erzielen hatten, und Ben Welch, welcher die verschiedenen Na liomstitäten in komischer Weise ver zerrt, lässt die Lochmi'skeln der Be sncher nicht rasten, und Bestie Mc- Kenzie und Walker Shannon haben mit ihrem Einakter „A Shine Flir tation" überall, wo sie austraten, die grössten Erfolge erzielt. „A nditoriii in." Fm „Anditorinni" wird diese Woche „The Fools Honse," eine ganz neue Komödie aufgeführt. Tieselbe zerfällt in drei Akte und bietet so reichlichen Stoff znr Erheiterung .das; selbst ein eingefleischter Krisgram sich dabei amnsiren mns;. Scenerie und atlge meine Ausstattung sind über jeden Tadel erhaben, und da eine ganz vor treffliche Truppe bei der Ausführung mitwirkt, werden sich die Besucher des Anditoistnms diese Wache gensts; recht gut aniiisireii. „K aheth Thcate r." Fi „tstaheth Theater" treten diese Woche K. H. Batcheller's „Boston Beiles" in zwei Burlesgnen Akten ans, nste sie nnseren Theaterbesuchern selten zuvor dargeboten worden sind. Znr Einleitung wird „The Wände rer from nowhere" gespielt. Wie all gemein anerkannt, werden in diesem Stück von den mitwirkenden Ehor- Mädchen, die übrigens an Erschei nung nichts zu wünschen übrig las sen, die schönsten Kostüme tragen, die jemals ans einer Bandeville Buhne gesehen murdep. In, Olio treten lauter neue Spezialitäten ans der Bandeville Bühne ans, von denen besonders Moiitgonierv nnd Moore, Rice und Walters, die drei Morin Schwestern, Madison und Bnrt, F. Lee Allen und Andere zn verzeichnen sind. „N e u e s Bs o n n m enta l- Fm „Neuen Monumental Tbeater" treten in dieser Woche die „Rialto Ro>mders" ans. Zur Einleitung wird die nnnhertrosfene BnrleSane „A Tg gt the Niagara Falls" gegeben, und beschlossen wird. das Programm durch de Einakter „A Tan at Sbepards Bah." Tie Bande ville Borslellmig. welche in der Zivi schenzeit stattfindet, sucht ihresglei che. Unter den Milivirtenden de sinden sich Sam Hoiv und seine Ke lellschast, welche den Cinatler „A bro ten Heart" zur Anfsührung bringe: die Keschwisler UUadslone sind eben falls eine ennenswerlhe Attrakiion zu nennen. „L ll b i n'S T h e a t e r." F Lnbin's Theater wird den Be snchern in dieser Woche ein vorzüg liches Programm dargeboten. Also ist ein Besuch von Llitstn's Thea ter diese Woche ein Kennst, welcher den geringen Eintritts preis wohl werth ist. Frank M, Print. der beistihinte Komiker, ist nn ter den neuen Kräften in erster Linie m erwähnen. Harr und Sadie Tai l. welche dem hiesigen Theater Pn tstitmn von Alters her vortheilhaft bekannt sind, haben das Zeug in sich, in wahre Lachsalven nnler den Zu schauern hervarzniscn. Auch Lew Hofsnian, der komische Fongleur, slat let Baltimore eine seiner willkoimne neu Bisiten ab, während die vier Kv iniker vm Enreka Ein das Pro gramm ergänzen. Ei klarcr Kopf, gute Verdauung und ein hohes Altei sind einige der Resultate infolge dcS Gebrauchs von Tutt s Leber-Pillen. Äste Mliche WAM Eine absolute Heilung für Kopfschmer ze, Malaria, Magensäure, Harllei biglcit. Th-pcpsia, Biliosität und ähn liche Leiden. IWl'r'S l,eder?!l.l.xi7 ii D? Wnr.Kockicv i l'v. Anc-lchloo Hol-'" UN'MÜn! M 'u r'"n r''!! >ccr AU Zliil. n Zmoolci'.,. Ncccii und oiolc nronl, hcttcn eNicc in ?r cclc, onl.'„ u iinlclNGic icbcn Aslinli 4c,„,„n„,w L, Ter Teutsche Corrrspondent, Baltimore, Md., Ticnstag, dc !k). Marz Hvchschild, Kvlm ch- Co. Graste Frnhjahrs-Crössnnng der alt hernhmien Firma in deren Han dels Palast. Ccke von Howard- und Lerington Straste. Graste Auswahl von Modewaaren nnd Allem, was sonst das Menschen- Herz erfreut. Obschan gestern das Mailüsterl noch nicht wehte nnd die Ratnr noch mit leinen änsteren Anzeichen darlhat, dast wir recht bald im Lenz stehen, waren doch in der Gestalt van Früh jahrseröfsmingen in verschiedenen La den der Stadt die sicheren Barboten des Frühlings zn erkennen, und Wie dieses alljährlich der Fall ist. war die rühmlichst hetannie Firma von Hoch schild, Kohn ch Co. eine der ersten, welche dieses Fahr ihre Frühjahrs Crössnnng abhielt. Tas war die llr fache, weshalb gestern so zahlreiche Tamen ach dem Handelspalast an der Nordwest Ccke von Howard und Lerington Straste pilgerten. Fn keiner der früheren Saisons war die Firma Hochschild, .Kohn ch Co. so wobt für die Frühjahrseröss nnng vorbereitet, wie gerade gester, und das will viel eisten. Tie Moden sind verführerischer, als je zuvor, nnd dennoch die Kosten der Waaren, die da ausgestellt sind, verhällniszniästig bedeutend niedriger als im vorher gehenden Fahre, was allerdings zum Theile der geschäftlichen Tepression zuzuschreiben sein mag. Wer aber gestern Gelegenheit hatte, dem Laden von Hochschild ch Kohn einen Besuch abzustatten, der bemerkte nichts von geschäftlicher Tepression. Cs war da ein Gedränge, als wollte Federniann sich den erslen Frühjahrs!, das erste Frühjahrstleid kaufen, Tas Arrangement in den Schau sc nslern lenkt die allgemeine Ausinert samkeit aus sich, und doch sind die Nie len schönen, geschmockvoll arrangirten Sachen nur ein Widerschein von Tem, was der Laden selbst bietet. Ans dem Gebiete von Pnhwaaren. Franenanzügen n. Kostümen, Waists, Kleiderstoffen und Schuhen, Sticke reie, Spihen kurzum in Allem, was zur Frmienlleidnng gehört, steht dieser Laden mit verschiedenen ähn lichen Clablissements obenan. Natürlich galt gestern der erste Be such der Tamen dem im zweiten Stockwert befindlichen Pnhwaaren- Tepartement, wo die schönsten Schöps nngen der Pariser Mode nebe dem eigenen Fabrikat der Firma Hoch schild, Kvlm ds Eo. zn sehen sind. Seit ihrem 'Bestellen hat es sich die Firma zur Ausgabe gemacht, die hei mische Zndnslrie z fördern und Pnh- Waaren herzustellen, welche jedem Pa riser Modealelier znr Ehre gereichen würden. So ist es bereits soweit ge komnien. dast verschiedenen, in dem genannten Keschäsl hergestellten Hü ten der Borzng vor Pariser nnd Lo doner Mustern gegeben wurde. Es hesinden sich wahre Prachtexemplare darunter, und das Beste, was die Le serinnen. welche eineS Frühjahrslinles bedürfen nnd welche hat kein so! ches Bedürfnis;! thun können, he steht darin, das; sie sich die schönen Modeprodntle einmal selber in An genschein nehmen. Auch die fertigen Franenanznge. Fackets nd Waists, welche sich an der Lexinglonslrasten-Seite des nämlichen Stockwerks befinden, erwiesen sich als eine Attratlion ersten Ranges, und es ging daselbst den ganzen Tag wie in einem Bienenkorb ans und ein. Tie Ladentische im erslen Stock wert, ans welchen, geschmackvoll ge ordnet, Spitzen und Kleiderstoffe In gen, waren vom frühen Morgen an von Tamen belagert. Hier lvurden thatsächlich die meisten Käufe abge schlössen. Tas Neueste, was in Be zng ans Schattirmig und Musterck dieses Fahr ans den Markt kommt, ist hier erhältlich. Es geziemt sich auch noch der Herr lichen Tekoratio. der man in den Heiden'nnterslen Stockwerken begeg net, Erwähnung zu thun. Es würde zu weit führen, auf die anderen Sta pelarlitel, welche in den verschiedenen TeparlemeiAs erhältlich sind, näher einmgeben. Tie Eröffnung bezog sich ja hauptsächlich aus die angesührte Tepartemeiits. St n r z a n S s ch windelnder Höbe. Ter 12 Fahre alte Law rence Kill, ein Zögling der McTo nogh Sclmle, fiel am Sonntag aus einer Höhe von 2.7 Fils; in den Trep pengang hinab und erlitt lebensge fäbrtiche Berlehmigen. Er wurde nach dem Union Proteslantischen Ho spital gebracht. Il n verb e sserli ch. Ost Bal timore bat vor Frl. Lottie Barter von Nr. l 127. Hammoiid Allen, sechs Mo nate lang Ruhe, da dieselbe diesen Zeitraum im Staats-Arbeitshause zubringen wird, wobin sie gestern Bormittag durch Polizeirichtcr Mc- Nalln im östlichen Stalionsbanse we gen Ruhestörung gesandt wurde, P4ltk tlir bcsvra l. Ralnt, Nr. 41! l. c a Ha-' Bcriihcuncr'o eiln Hniidelspnlast. Ter Prachtbau an der Favettesiraste, Zwischen Enlaiv und Hoivard- Straste, gestern iormell erössnet. Tausende und Abertausende strömen dahin. Theatervorstel lungen das Neueste. Ter neue Handelspalast der Gebrü der Bernheinier an der Fahette Str., zwischen Eiltaw- und Hoivard-Str.. lvnrde gestern formest xrössnet. Tas nenp Kebönde ist sechs Stock wert hücki sind war urssiriinglich als Annex aasten alten Laden bestimmt. Wer aber -gestern Gelegenheit hatte, dem Kolossalbau einen Besuch abzn stalten, märe leicht in Bersnchnng ge rathen, anzunehmen, das; das alte Gebäude der Anner sei, so imposant erschien die Eräfsnnngsansstellmig tu dem NenblNi. Tas alle Gebäude ist in ser Leringtoii Straste für einen Laden eingerichtet worden und dasselbe wird durch Gänge mit dem neuen Gebäude verbunden. Ter Neubau, welcher von dem Ar chitekten Eharles C. Cassel! entworfen wurde, hat ein sehr imposantes nnd gefälliges Aussehen. Tie grasten Säulen an der Fanetlestrastcn-Seite verleihen ihm das Ansehen ansterge möhnlicher Solidität. Terra Cotta- und Ztntkatm' Arbeilen sind bei der Berzierimg der Front zur Berwen dmrg gekommen, lieber dem Ganzen ragt ein riesiges Schild, welches bei Nacht elektrisch illnniinirt wird und beinahe über die ganze Stadt sichtbai ist. Tie kolossalen Fenster reichen in jedem Stockwerk von der Tecke bis zum Filstboden und die TagesheUe dringt düster überall hin. Eine der Attraktionen des neuen Gebäudes ist das Theater, welches sich an der Südseit des zweiten Stock Werkes befindet und Sitzplätze für Personen aufweist. Tiefes Thea ter that bereits gestern glänzende Ge schäfte. Es sinden in demselben täg lich mehrmals Bandeville Borstelinn gen sststt, und das Programm wird jede Woche verändert. Ter Eintritts preis ist 7 EentS. Tie Geschästslei Inng hat das Thealer nicht als spei latives Unternehmen in Betrieb ge seht, sondern vielmehr nm den Ta rnen Gelegenheil sn geben, sich hei ih reu Einlmisen auszuruhen. Fi nämkichen Stockwerk besiiidel sich das Restaurant nnd die Condito r-ei. Gestern wurden ist dem Restan rant wohl ststelirüre Tausend Perso nen gesheist-stiiid -der Z.ickistlt zur Co ditvrci, ivo sttie 'ZiickiNniaaren direkt bereitet Ivetten'waV znineilen ei Ting der ttmnöglichkcil Beim Ein tritt der warmen Witterung wird den bisherige nüch eine neue Attraktion in der Form eines Tnchgarteus bei gesellt: Man bat' nämlich von dem Tache ans eine herrliche Aussicht über die Stadl nnd Bai nnd während der Sommermonate werden ans diesem Garten, welcher gegen stiegen und Sonnenschein geschäht sein wird, Er snschimgrn verabfolgt. .Kegelbahnen nnd Earonssels sind andere- in Aussicht genommene Ber bcssernngen ans dem Tachgarten, nnd sogar eine Kinderbewahranslalt wird daselbst eingerichtet, nm Müttern, welche ihre Kinder zn den Cintänsen mitnehmen istüjsen, die Kleinen sicher auszuheben. Tiese .Kinderbeivahr anslalt wird im Winter in eines der unteren Stockwerke verlegt. Geschulte Wärterinnen haben über diese Theil des Etahliisements die Eontrvle. Trei Tampskessel von zusammen Plerdekränen liefern die Kraft für den Betrieb der Fahrstühle n.s.w. Tie Fahrsinhe sind von moderner Eonstrnltion nnd mit Sicher Heils Borrichlungen versehen. Auch eine eigene Eismaschine ist in dem Souterrain des Gebäudes nnlerge bracht. Als eine graste Attraktion ernstes sich gestern ein aus lauter Zwanzig Tollar-Banknoteu hergestellter Ta .lnenhut, welcher cinen Werth von mehreren Tausend Tollars repräsen tirt. Mancher Ehemann mag bei die sein Anblick erleichtert ansgeathmel haben in dem Bewusttsein, dast diese Hiite noch nicht Mode sind. Tie gegenwärtigen Firmamitglie der sind! H.H. Ferdinand und Her um Bernbeimer. Charles M. Falk pev und seiadore I. Wolf. Hcirnths Lircnzrn. Wilbnr L. Ritey,-ä!>. und Lnla Arrington, -17. Leonidgs C. Dorrest. 27, Zt. Lonis. Mo., und Clara M. Warring, 27, Atlanta. Ga. Win. C. StubbS, in., 27, Glon cesler-Countl,, Ba., und Margnerite Pearson. lA. llpper Fairmonl, Md. Ein Wagen die i>i Haft. Tie Polizei des westlichen Tistrikts glaubt in der Berhastung von Frank Franklin. eiiieiii sezier, einen guten Fang gemacht zu hallen. Terselbe soll augctstich mit dem Kanner identisch sein, welcher in verschiedenen Stadt theilen Wagen stall! und dieselben für Schleuderpreise verkaufte. Er wurde in der westliche Polizeistation auf die Anschuldigung hin dem Gerichts verfahren überwiesen, Frank F, Trnx ton, von Nr. 222, Nord-Ainith Str.. aus diese Weise einen Wagen gesloh len zu haben, Brirfbrfördriniig nach dem Auslande. Tie ausländische Post für die mit dem 11. März endende Woche schliefst vier im Hnnptpostamt, in allen Fäl len pünktlich, wie folgt: Tie Packet-Post ist Po K Uhr Vor mittags bis 5 Uhr Nachmittags täg lich offen, ausgenommen Sonntags. Tie Packet-Post nach Krostbritan nien und Frlcmd schliesst TienstagS und Freitags um 7 Uhr Nachmittags, nach Teutschland am IG März'um 7 Uhr Nachmittags, Tampser verlassen New-Po ist bis anderwelüa angegeben. Seit dem 1. Oktober des Borjahres siiid die Briesraten ach dem Auslan de (ausgenommen Canada, Mexiko, Panama nnd Cnba), wie folgt: Fünf Cents für die erste Unze nnd drei Cents für jede weitere Unze, oder ei Brnchtheil, und sollte voll srankirt werden, widrigenfalls bei Ankunft der Briefe der doppelte Betrag col lektirt wird. Trans Atlantische Post. Tienstag, den U>. März um ll Uhr Abends nach Europa per Tam pser „Leeanic" bia Plymoiith nnd Eherbourg. Mittwoch, den 11. März um l> Ul'r Abends ach Europa, Egypten und Britisch Zndien per Tampser „La Provence," via Havce lPvst nach Krvstbrilannien und Frland innst „per La Provence" adressirt feint. Tonnerstag. den 12. März um ll Uhr Abends nach den Azoren P"r Tampser von Boston. Freitag, den Ut. März um 7 Uhr Abends nach Europa per Taiiipsrr „Zt. Paul," via Plhmoiith und Elierlmnrg) lPost nach Liverpool. Schottland und Frland mst „per St. Paul" adressirt seiul: uni Uiir Abends nach Europa per Tampser „Liicaiiia," via Oueenstowu. P o st Ii a ch S ü d- u ii d C e n t r a l- A in e r i t a. W estiudi e >i etc. Ticnstag, den U>. März >u ll Uhr Abends nach Famaica per Tampser „Admiral Sampsoii": nach Barbados, St. Luein und Nord Bra jilieii per Tampser „Madeirense". Mittwoch, den tl. März um I Uhr Nachnntlags ach de Balm mas per Tampser von Äiami: mm l> Uhr AbeudS nach Euba, Pncatan nh Eampeche per Tampser „Meri ca": ach den Leeivard und Wind ward änwln. per Tampser „lstnianid": nach Eenlral Amerika. Eolomlsta, Panama, der Kanalzone und den südlichen Paeijie Häsen per Tampser via Evlon. Tonnersiag, deck 12. März nm II Übr Abends nach Fnagua, Hauli nd Eolomlsta Per Tampser „Altai"' nach den Bahamas per Tampser „Moria Easlle". Freitag, den Ist. März um ll Uhr nach Bermuda per Tampsef' „Ber nmdiau": nach Porto Rico. Euracao und Beiieziiela per Tampser „Phila delphia": nach Manague; mid Police per Tampser „Seueca": nach tstre nada, Trinidad und Kuiaiia per Tampser „Savau": nach Fortune Fsland, Panama und der Kmialzone per Tampser „Prinz Fvachim": ach Barbados, St. Lucia, Kuiaiia und Süd Brasilien per Tai pser „Kutrmie": nach Tnrks-Fsland nnd Zt. Toniingo per Tampser „Eberotce": nach den La Plata Ke genden per Tampser „Spanish Prince". Samstag, den 11. März um l Uhr Rachmitlags nach den Baha mas per Tampser von Miami. Post für Neufundland, via North- Sidneh, und für Mianelon, via Bo ston, schlief',t hier täglich um !Z Uhr Nachm. i für Euba, via Tampa, täg lich lim 1 Uhr Nachm.: für Eosta Ri co, Honduras, Nicaragua - Stmlic. Kohlen und Holz. Schmucksachen ich Uhren. W. A. MllN-,'2? 01l bllMmort-Zlrabe. Pfm dle ih (sseschä fte. PianoS und Orgeln. (slns. M. Stiess, Lii'ertv -strttste. Win. >!tnbe Mt. Rk'hal Papier und Papier-Tüten. Blechplatten, Metall etc. Ldan. (ZaiikNo 41 Na., l 2 >0 Voldrrllon-Tlr. n>!!> Leichenbestatter. Friedhöfe. MINMMMW -7m? 17. >5. 111.52. j-> >.55 .Vorm.. '12.15, 112.-52, 11.55, -2 12. 122,. 4.10. 11.55. 15,55 Nachm., 'O.OO, 10.551 'B.OO LlMilOd, -102.0, '11,25 AlttUdol üorm.. 22.0, 'l42l'oN Rom Vlur Llnr nach Pl>iladrll,la und Rtw-Vork. lern und Grschüslsdipritt, "v' OcsNich. Caindri, ZI. MtßovolSt. Tchloslvoooons Tu,li, 2,40 V. ?,51 V. Vorlor u, Tiiicr Ts,il, 7,55 V. 800 Vi Vutlcl. Vlirlor,. ,au>?,r, Zo. 0,50 V. V.54 V, Vorlor ZvcNriv, Zö7>l. >55 25 1.50 2t, „Otoiial Limite" Z,II. 2.48 N. 5.52 R. Loochoo. Villi ans,!. Zo. 5,00 2!. 5,05 2!. Vorlor. Zpeisew Tool. 0,00 21. 0.05 A. Zchlnlwoooo--. Tiiol. 12,25 ?i. Lolol Zchwswnooons noch Ncw-?wrl sind lv -Viiicoiir: iNnnM? nd L, P. Z> Vonl >521. odcr 2.'td, Conrlland >5Ol Ml. VoNooZlolio 'Vcriwn 2IMi Mrs. Winoloiv's Soothing Shrnp Nu.: ,--az il Z g Norddeutscher Lloyd Z z Dumps-Schiffsahrt ii Baltimore und Bremen. 's. Tie solzriidrii kuc nd krro>en, D ~j ml, anen eqiicmNchlrtttn versel,een A tt Pas,datt>ser ersier Illallc werden, wie Li 2 Bbr 2.ochmttlugs. l! iZ „CoIIel." Frettag. den 17. April, lz 2 Uhr Nachmillags. 4 „Vrcslou," Mittwoch, de 20. SlprN, 4 2 Uhr NochniiNogs. t> !A .Zweite Naiiile-Paslage-Preio: ns van 852.50 an. H KwNchrndcckS-Paliaae-Prel,: rh Von Vnlllniare nach Vrenir BM.OO u A. Schumacher 6 Co., Nr. 7, Sd-ola.St,-t. j —ober— I Edward Raine, n vlNee des „LeuNchcn Eorrelpondenien". A Hamburg-Amerika Plhiiiouth —Chcrbonrg—Hainburg Tvppclchranbe- Cxprcs,- und Passagicr-Tienst. '.Woldersec' 21. März. Hainbnrg-Amerika-Linie, !i7 Broadway, New-Zlvrk. Arthur W. Robson, !27 Lst-Baltiniore-Str. Mrrchnnts öe Mincrs Transport. Co. Z 0 Uh> Vl'. .00 loch Sanpi Vlireaui German- nn itilUN-S,raste. 1112.T4-Z—) Chrsaprnke Tampfcr-Compagnir. oiirsapralrLinte. Cleaonle Possoolri lomvscr „Eol imbla' und „2l,iguslo." eid Point Sonisvri und Rorsoik, Va.^ River-Lliitr. Tie Touivler leoru Potnt, Cle- Milci Vii"cou'r 'om'l io/ V 24. 2iol>io, tiarnil 2!r 127, Lsl-VaMmore- Rendrn Tostrr, EdiSm, Ken. oieschösissüorer. Gen.Pols.-'Ähenl. T. H. MrTaiincl, Hülss-Geii.-Poss.-Agent. Baltimore Tampf Packet Co. nnd oiocriiilftae Vai Lwle.l Poinl ikomloil mil 4. S- IT 2!och mi> der ..Vtimttir Line," Nvrsoii ni!d 2!r. 107. Lil PoNimorc Zlroste. 2!r. 500-508. Lindl Ztrosie. rl. L. ONlrc. Tildosl-Ecke der Vollimore- nnd Colvert-c-lrnhe. ..Eonlincnlol Trnsl lONldinn" und Alvoittly's. Nr. 100. Ziord goli 21 Sstrrwood, l. Vrown, Blee Piös. u. Gen..Momnsrr.''aNcii.-Poll >2laent. Manstand- nnd Prnnshlvnnia-Bahn. Zliqe vrrlallrn Norili.Vvrnue.Station: 7.20 1.20 2tochmiltoos -Veioir Accum., nur Tomslag. 2.25 Verl Post. lii,ich, OUSe -4.45 'Velalr Accom., lögNch. ouS -0.00 ?ll>codS TcNo Accum., liloNch. ouSsienoni 11.00 2ii>cnd!> TeUo 2lccom., nur Zoiintno. 11.20 Avcnd? 2'eloir Accum.. IstaNch. ousgenom mcn Tonnion, Western Maryland Eisenbahn. Veninncnd 15. Aonuor, veriästt Hillen-Station. 4 McwgciiS^- N. 0.20 Vorm, und nicht an Pennshldanla-Nvenue latton. A Robertson, K. Howen. ic-.Prlls. u, .-elchsil,. enVaN.ch>M.

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Verlangt Frauen und Mädchen.

Verlangt Männer und Knaben. Verlangt im Allgemeinen. Utmnicr >7. Vr. 21 :>--31 'l!ur all dS^raftc', StcUegrsuchc: Zu verkaufen: ls( l !too.o—-?! r—P l 300. X ir. 20!/ SUd l?asl'.lociiiir. Highiaiidlolv. (M1!r.44.1!1) (iiio.'l Coiilh Hoi> Ackcr lii Ch.ll ico Coimui HU iun. tit"Citel>iit.'! 27 Acker in ZI. Man' Couiiw 52>1111 I',I! '.'lcker i 'llciiicc oicarc'S CoiiniU. .PI uml 7loliil.iiihi.ir .ml.' 3annioic 1..7 S Vadcn. (Scpll'.l?) ich und xgcstvha, Vaiimeistcr. y/Tvlinr.' (".Pira)^ "znu24— Al'ill" Gallaghrr, der Baumeister. Halt! Sehen Sic! Lesen Sic diese Annonce! >Zu vrrlauscn sai.lcr im Vlock der (Held z verleihen. Mrld aus Mhbclii aiiSarlicdrn. Nostcu 2.1 c. Ins ölic dir ?!ciic Mescin schasl. Ilnicrichrisl. „Paca Loa N 0.," Nr. Nord Paca-Ztrasir. l!Zohr2',.lMtl Anleihe auf Möbel und andere Sicherheiten mn prwaltm. htri, Nr. 2tv, ivft.iirlin. Wu-Strahe, „Baulau vulldla". Zu r Qssirr wir leuisch aeshrochr. (luniNi-i lt. rttrOr ladim.mrni. lIS. Maryland Chattet Loan Association lbrrt Blum, sun., McschSstSsührer. Valocn.Mrd-iudr. 22 2"? eN.2N. ~?r,.rar m Umkreis des Tem pelS, ud er ein Weiser im Tempel, eine Leuchte der Gemeinde, der die Toire, das ewige Cesetz, tonnte und lehrte und lebte... Kolja Gaas wußte, daß der philo sophische Buchholtcr nur nach Roloff zuliebe in der W.'ltlichkcit, in Odessa und bei Sandbauer Sohn blieb, und so werkte er ihn schonend, in einem ge dämpft vertraulich.n Ton aus seinem Brüten. „Nun. was halten Sie denn von der ganzen Sache, lieber Freidlind?" fragte er. Sruhl neigte scincn melancholischen Ahasvcrkopf mit den schönen großen Augen zu ihm hinunter. „Wenn der Nolofs zu dem Geschäft Omen sagt, sagt g.rm Herr Furtwang Omen!" ver setzte er langsam und sprach damit das entscheidende Wort aus. Sein Chef konnte nicht an sich bell ten. Cr fuhr zu ihm herum. Seine Stimme bebte, während er heiser, die zitternde Cigaeeeit- zwischen den Lip pen, fragte: „Sie meinen, Fr idtind, mein Ontcl würde nur Herrn Noloffs wegen für uns eintreten?" „Ja, Herr Sandbauer! Achcrs nicht. Er hat es dem Roloff versprochen bei dem Leichmbegängiiiß vüm alte H'rrn. Zu ihm hat er Vertrauen im Eszek, im Geschäft..." „Wer hat Fdncn denn das erzählt?" „Der Roloff selbst! Glc ch nachher!" Und bekräftigend wiederholte er: „Wenn der Roloff das Geschäft kennt und meint, es is toiwc, es ist gut und sicher, dann soll er hölch'n n zum Harrn Furtwang! Cr belümmt das Geld! Ein anderer kümmt mit leeren Händen zurück..." Nikolai lächelte höhnisch und sah auf die Uhr. „Schade! Herr Roloff tritt eben eine S creise nach der Krim an!" „Der Roloff is awecl?" forschte der Buchhalter erschrocken. Cr begriff das gar nicht. „Ja. In Geschälten. Also müssen S i c sich schon auf den Weg zu mei nem Onlcl Furtwang machen!" Srusil Frcidkir.d trat dicht vor sei nen Chef, der jetzt nicht mehr wie sonst eher an einen vom Dasein gelangweil tcn Aristolraten a!S an einen mitten im kaufmännischen Lebcn sichenden GctrcidehLndler e ivnmte. Nein jetzt wuchs auch ihn, der Drang der Spekulationen übe- den Kopf. Cr zit terte unter ihrer Wucht wie im Fieber und hört mit seltsam starren Augen und einem bösen Zug um die Mund winket die Mahnung seines Angestell ten an. „Cch w-rd' g h n, Herr Sand bauer, und cch werd in ein paar Ta gen wieder da stehen und ech werd' Ihnen sagen müßen: Cs war nix! Wann der Roloff ihm das Geschäft nicht empfiehlt, so glaubt der Harr Furtwang, der Jowon, der Grieche, der Nannopoulo st-ckt allein dahinter und loßt mich l'daiß vor der Thür stehen. Schreiben Sc Ihrem Onkel, wann Se können: Der Roloff sagt Omen! Und wann Sc ihm das nix schreiben können, weil der Roloff nix davon weiß oder nix wissen will, dann geben S: das Geschäft auf." Als Sruhl Frcidkind so immer wie der den Namen des Prokuristen nannte, konnte Nikolai seine Nervosi tät nicht mehr beherrschen. „Verscho nen Sie mich endlich mit Roloff!" brauste er auf. „Wo ich geh' und steh' Roloff! Wer ist denn Herr der Firma cr oder ich? Ich denke, ich habe zu befehlen..." „Und was werd:n S? fragte der Buchhakt-r unerschüttert. Cr war wieder ganz schwermüthig ge worden. Nikolai ging im Zimmer mit schnel le Schritten ein paarmal aus und nie der. Tann warf cr die Papiros in die Elle, blieb stehen und schloß halb lächelnd, halb blinzelnd di: Augen. So kannte ihn Lisa nur am Kartentisch, bei einer besonders hohen Pokecparti, wo er all ftine kahenschlcm: Verschla genheit und List zusammennahm, uin die Gegner zu verblüffen. Cr hatte auf einmal völlig seine Ruhe und sein sonstiges, lässiges Wesen wiedergewon nen. Dcr Deutsche Cvrrcspvndriit, Balliinorr, Md., Diciislng dc 10. März 1008. „Ich werde Ihnen einen Brief on meinen Onkel miigedrn, lieber Freid- i kind!" sagt? cr rasch und leutselig zu dem Buchhakt-r. -Ich schreibe ihn jetzt gleich. Ich schildere Furtwang darin alles so, wie cs ist. Vielleicht läßt cr sich dann doch erweichen. Und dann legen Sie ihm nur sofort die Wechsel zur Unterschrift hin...Warum seuf zen Sie d-nn so?" Sruhl Fceidkind?. Blick musterte die Weißen Strcifcn auf dem Schreibtisch. „Mir is lang -umuthe, Herr Sand bauer!" sagte cr. „Wieso? Sind das die ersten Wech sel, die Sic in Ihrem Leben in der Hand haben?" „Die ersten nicht, aber bte höchsten! Mir fällt da unser Sprichwort ein: ,A Chiles iS a Cballef! A Wechsel is a Messer...a scharfes Messer...'" „Kindern gibt man's ja auch nicht in die Hand!" sagle Nikolai zwischen den Zähnen, während er schon am Tisch Pkatz nahm und den Brief an Kaspar Furtwang zu entwerfen be gann. CS wurde still in dem Zim mer. Nur die Feder knirschte in ra schen, flüchtigen Zügen auf dem Pa pier, und Sruhl Freidthnd, der Ahas ver der Firma, wiederholte noch einmal kopfschüttelnd, kaum hörbar: „A Chillef is c Challcf..." 13. Kapitel, ährcud Nilola! an Kaspar Furtwang schrieb und die beiden andern, der Sibirier und der Hebräer, ihn schwei gend iimftandcn, verließ Lisa leise das Gemach. Ihr Gehen blieb so unbe achtet, wie es ihre Anivescnhcit gewe sen war. Die Männer sahen sie wohl mit den Augen, aber nicht mit den Gedanken. Tie waren jetzt anderswo beim finstersten Ernst des Geschäftes, statt bei den Regeln d?r Höflichkeit. Was that auch eine Frau in ihrer Mitte? Es wurde Lisa klar, daß sie nur deswegen mit so ängstlicher Span nung den Auseinandersetzungen über Wechsclgiro und Rohzuckcrausfuhr ge folgt war. weil dabei Noloffs Name immer wieder als der entscheidende Falter genannt wurde. Im übrigen war ihr das alles glcichgiltig. Sie hatte innerlich keinen Antheil mehr daran, was in diesem Hause geschah, und bald auch äußerlich nicht. Sowie ihr Schwager und Sruhl Frcidkind gegangen waren, wollte sie mit Nilo lai sprechen. Das war dann die Abendstunde kurz vor Tisch. Da störte nieinand mehr die letzten Worte, die sie ihm zu sagen hatte, die wichtigsten und entscheidendsten ihres Lebens seit jenem Augenblick vor sieben Jahren, da sie im Foyer des großen Opernhau ses, mitten im elektrischen Glanz und Menschengewühl, dem Seidengeknistcr und Parfümgcruch, dem Stimmenge wirr aller Sprachen ganz unvermuthet war es doch erst ihre dritte Begeg nung seine leise Frage an ihrein Ohr gehört hatte, od sie seine Frau werden wolle. Damals war ihr „Ja" kaum hörbar gewesen, heute das wußte sie hatte sie die Kraft, das „Nein" laut und hart genug auszu sprechen, wenn er noch einmal mit Bit ten, Vorstellungen, Drohungen in sie drang. Und zwischen diesen beiden „Ja" und „Nein" lag ihr ganzes bis heriges Dasein eigentlich alles, was sie auf der Welt an Wünschen gehegt und an Weh erfahren hatte, wie von zwei Marlsteinen eingeschlossen. Sie schritt abschiednchmend durch ihr ganzes Haus, und alle Ding: darin sagten ihr Lebewohl, auf die ihr Auge traf, und scüwanden hinter ihr schon scheinbar in s Wesenlose. Sie frö stelte in ihrem eignen Zimmer schon wie in der Fremde. Was sie bisher umgcbcn hatte, was ihr gewohnt und durch täglichen Anblick vertraut war, erschien ihr jetzt i die Ferne gerückt, gar nicht mehr ihr gehörig prunk volle, reiche Sachen, die man eine Zeit lang benutzt hat und nun dem Eigen thümer wieder zurückstellt. Und dock hingen an ihnen allen die Erinnerun gen langer Jahre, aus jedem Raum, den sie langsam, in Gedantcn verloren, durchwandelt:, tauchten verblaßte Bil der vor ihren Augen auf, Hoffnungen von einst, die längst der Wind ver weht, Erwartungen, die das Schicksal ihr versagt hatte Leidenschaften, in deren Asch: nun kein Fcu wsiinlchcn von früher mehr glomm alllS war todt. Alles war vorbei und gewesen. Sie konnte jetzt ganz ruhig an ihre Ehe denken, ganz ohne die Bitterniß von früher, eben weit ihr Herz sich nun völlig von dem, was ihr so lang? Haus und Heimath geheißen, loSoelöst hatte. Die hier Jahr um Jahr umsonst gelebt und umsonst geliebt und gelitten, das war nicht mehr si c. Mit leisem, trübem Lächeln dachte sie an die junge Frau, die einst glückstrahlend in wei ßem Brautschleier ain Arm ihres Gat ten durch di: Reihen der tief sich ver beugenden, ihr die Hände und den At lassaum der Schleppe küssend.-n Die nerschaft wie eine Königin in ihr Kei nes Reich eingezogen war, in letztem, schauerndem Schmerz sah sie die schwarzgekleidete junge Mutter, die. von der Hand eines Mannes gestützt, der si: längst nicht mehr liebte, hinter ihrem Liebsten her über di: ächzende Treppe, durch daS todtcnstille Haus in den Magen gestiegen unv zum Kirchhof gefahren war, um ihr Kind zu be graben, und ganz klar und still stand das Bild der Zukunft vor ihr. wie sie. die das alles hier in Leid und Lust durchaelebt hatte, wohl beute schvn zum letztenmal das eiserne Gitterthor der Villa Sandbauer hinter sich in's Schloß fallen lassen und, ohne den Kops zu wenden, in ein neues Dasein hinausgehen würde. Zunächst wohl zu ihrem Vater und zu ihrer Schwe ster. Irgendwie mußte sie in deren zerrütteter Häuslichkeit ein Unterkom- NN'N finden. Das weitere gat> siel! baun von selbst. Dann, sorgte sie si7 jetzt nickt und wollt' sich nicht di schtvermiithige Weih: verberben, dieß' der Abschiedssiimmung lag und sie bei ihxem Gang durch die liebgewordenen! Gemächer umgab. Nur in den Pa villon unten am Strand setzt? si: den Fuß. nicht. Vor dem ekelte ihr. seit die Nannopoulo darin gesessen hatte. (Fortsetzung folgt.) llm Recht d Geld. Einspruch gegen Joseph G. Johnson's Testament. Fälschung von sei ner Tochter angegeben. Erkennt Susan Snter nicht als Galtin ib res Balers an. Win. Whalen erhält zehn Jabre Znchlbans. (Segen das Testament des am 20. Februar verstorbene trüberen Stadl ralbsinitgliedes Joseph G. Johnson hat Frau Lady I. Tnrretl im Wai sengericht Einspruch erhoben. Es wird darin erklärt, daß Frau Dnrrett eine Tochter des Verstorbenen ist. und daß Letzterer außerdem eine Sab, Walter W. Johnson, hatte, von dein jedoch nicht bekannt ist, od er au Leben ist. Nach dem Testament ist der größte Theil des Nachlasses an Fran Susan Snter vermacht, welche die Wittwe des Erblassers zu sein de hanptet. Dies würd in der Einspruchs schritt destritten. Es wird behauptet, daß das Testament, welches dem Waisengericht zur Bestätigung eilige reicht ist, nicht der lebte Wille des Erblassers ist, und daß es überhaupt nicht von ihm unterschriebe ist: daß vielmehr eine Urlniidenfälschung vor liegt. Joseph G. Johnson war der Bater von I. M'orlimer Johnson, dessen tragischer Tod in Juni 1003 in mysteriöses Dunkel gehüllt und des sen Ursache die Polizei niemals ansz klären im Stande war. Der junge Johnson wurde in seinem Zimmer mit zwei Kugeln im Kops ansgesn den. Die Pplizei glaubte, daß ein Mord vorliege, da die Leichenobdnk tion ergab, das; jeder Schuß angen dlicklich tödtlich wirken mußte. Vier Wochen arbeiteten die Detektivs an dein Fall, waren aber unfähig, Licht in die Sache zu bringen. Zur Zeit dieser Affaire war Fran Snter bei Hrn. Joseph G. Johnson als Hans hätten beschäftigt. H alle t>>o lahrean s g e r e ch Ii e t. William Whalen. der Logirhans schwiudlex, wurde geilern durch Rick ler Wrigtst in, Criiizinalgericht wegen mehrerer Diebstähle zu einer (se sammtstrafe von zehn Jahren Zucht Haus venirtheilt. Whalen. welcher auch unter dem Namen George Hart love und George Edwards anitrak, war wegen zwölf Diebstählen ange klagt und schuldig befunden, zehn de gangen zu haben. Der Angeklagte war nicht wenig von der Höhe der Strafe überrascht. Erst, als man ihm erklärte, daß er nicht zu l 0 Jahren Znchthans, wie er sich ansgerechmt hatte, sondern nur zu zehn Jahren venirtheilt sei, lächelte er zufrieden. UnglückticheEh e. Eine absolute Ehescheidung von ih rem Gatten George B. Smith wurde Fran Marie S. Smith von Nr. 180, Trnid Hill Avenue, gestern im Kreis gericht Nr. 2 wegen grausamer Be Handlung von Seiten ihres (hatten hewilligt. Der Beklagte lel't in Port. Pa., jedoch hatte das Paar lange Zeit im IndianerTerritorium gewohnt, n. während ihres dortigen Zusammenle Heus soll der Beklagte seine Gattin mehrmals dedroht habe, sie zu lös teil. Auch soll er ihr Hefohle hatien, für ihn, eine Indianer und zwanzig Hunde zu kochen. Die Klägerin he hanptete ferner, daß er fast stets he trunken gewesen sei. Das Paar ging am 18. Juni >OOl die Ehe ein. Im selben Gericht klagte Fran Ln cille H. Armstrong gegen ihren Gat teil Edward Armstrong ans perma nente Zahlung von Unterhaltskosten. Sie heschnldigt ihn, nicht für sie und ihr Kind zu sorgen. Das Paar wnr de im Jahre tl getraut. Ans absolute Scheidung von ihrem Gatten Harry Loraine klagte Fran Fannie V. Loraine durch de Rechts anmalt Francis I. Mooney. Eine Klage ans absolute Eheschei dnng von John E. Tolson reichte Lilliam M. Tolson dem .Kreisgericht Nr. rin. Das Paar ging am i. Juni 1000 die Ehe ein. F r a n F r i ck's T e st a in e n t. Das Testament der Frau Mary Frick wurde dem Waisengericht gestern eingereicht. Sie vermacht ihren ge samniteii Nachlaß ihren freunden, Hrn. John Cichler und Frau Anna M. Cichler. Hr. Henry Cichler und C. Frank wurden zu Testanientsvoslrek kcrn ernannt. Wein das Geschäft gehört. Das Verhör in dein Antrage, zu entscheiden, wer der Eigenthümer der Agentur-Firma Charte? W. Lord dc Co. ist, nahm gestern im .Preisgericht vor Richter Pbelps seinen Ansang.— Sowohl der Kläger, Charles W. Lord, als anch der Beklagte. Harry W. Smith, hehanpten. Eigenthümer des Geschäfts zu sein. Die Zeugen erklär ten, daß Checks und andere Urkunden oft von Lord und auch von Smith NN tcrzeichnet waren. Ein I ü n g e r B a t c r I a h n's. Der anch in Baltiinorer Turnerkrei sen hestdetannte alte Philadelphier Turner Herr John Weber, der zweiter Sprecher der „Philadelphia Tnrnge meinde" war, ist Sonntag Morgen einem Schlagansall erlegen, von wel chem er wenige Tage vorher betroffen worden war. Herr Weber war 72 Jahre all! Die Halle der „Philadel phia ünrngenieinde" war seine zweite Heiinatb: an allen Versammlungen und Veranstaltungen nahm er trotz seines hohen Atters regen Antheil. Früher war er erster Sprecher. Er betrieb ein Danieiischiieider Geschäft. T n b e r t n l 0 s e A n s st eiln n g. Die Gesellschaft zur Bekämpfung der Tuberkulose wird am 10.. 12. und 13. d, Mts. im„Girls Christian Gnild Honse" a der I. Straße und Ean lon Avenue, Highlaiidtoivn. eine Ausstellung abhalten. An jedem der drei Tage werden Nachmittags und Abends erläuternde Ansprachen ge halten. und zwar Nachmittags m halb I Uhr durch Herrn William T. Rennolds, Hütsssetretär der Gesell schaft, und Abends durch nachsiehende Aerzte: Dienstag Abend Dr. Jose L. Hirsch. Donnerstag Abend Dr.Alerins M. Förster von Endowood und Frei tag Abend Dr. Gordon Wilson von der Universität von Marvland. Ja. di e Geldbeutel! Mitglieder des Towson Verschöne rnngs Vereins pratesiiren dagegen, daß das Endowood Sanitariinn bei Towson. das bekannte Hospital für Schwindsüchtige, vergrößert wird, weil dadurch das benachbarte Grnnd eigenllnnn enlwerthet werden würde. Bekanntlich hat Herr Victor G. Bloe de P27>,100 geschenkt sür die Vergröße rnng des Hospitals, und die Staats- Gesetzgebnng ist ersucht worden, jähr Uch !j!t7>,ooo sür den' Unterhalt des Theiles, der sür die Ausnahme von Kranken, bei denen die Seuche schon weil vorgeschritten ist, bestimmt ist, zu verwilligen. Preise im Lrrington Markt. F r ii ch t e. Preiselbeeren, Quart 12c —Isic Birnen. Vicrtelpeck 20c —2sic Orangen, Dutzend 27>c —00c Citronen, Dutzend 12c—2tc Bananen, Dutzend l(c —20c Aepsel, Peck 10c—80c Kochäpfel, Viertelpeck sic—loc Liiiwneii, Dutzend 20c Trauben, Pfund 12c—Isic Ananas, Stück t 2 Grapefruit, Stück sic—loc Erdbeere, Quart 10c—si0c G e m ü s c. Süßkartoffel, Viertclpcck. .10c—Isic Kartosfeln, Viertelpcck 0c 10c Radieschen, Bündel sic—Bc Blumenkohl, Stück Isic —3sic Kehl, Stück. 10c —Isic Junge Zwiebeln, Bündel sic Spinat.'vPeck 32c Kopssalat, Stück sic—loc Rothe Rüben, Biindcl 7>c —8c Gurken, Stück 10c —12r Bohnen, Viertelpcck 2sic Erbsen, Viertelpeck 27>c EggPlantS, Stück Isic —27>c Liinabo hiieii, Pinte 20c Rhabarber, Bündel 10c —I2e Sellerie, Bündel 8c —12c Rosenkohl, Quart 20c —30c Parsenatcn, Bicrtelpcck oc—Bc Tomaten, Fla., Dutzend 10c —(iOc Grüne Pfeffer, Dutzend 10c Pilze, Pfund 7sic Fische. Haddock, Psnnd 7c Frischer Eod, Pfund Bc—lc Großer gelber Perch, Psd.. .Isic—loc Kleiner gelber Perch, Psnnd. 12c —17c Smelts, Pfund Isic Hecht, Pfund 18c—2s ganz System würd 0 -i dadurch geschwächt werden. Gebrauche prompt Dr. August Äiocnlg's IVsmburger j Z I Sie werden den Magen reinigen, stärken nnd den Appel, wiederherstellen. L Preis. Soc. die glas che. Bnltimvrr Marktberichte. M 0 n t a g. März I!Xd. M v h l. —Ziifiitw 7L!ik> Fässer, ein schließlich Gll Fässer zu Locus Point und Ltvß Fässer zu Cautou: Küste versandt 37.i Fässer. Die Notii uugeii waren wie folgt: Winter Extra 3.7, 1.17> Winter Clear I.Ltt—l,:',7> Winter Straight l l>> >."l Winter Patent. >.7k —I.'>x> Spring Clear >7il> t.!t> Spring Straight 7>.l Spring Patent 7.17 i 7i.77 City Mills Best Patent.. !.t7i High Grade Patent.. 7i.37>—.... HighGrade Slraiglit.. 7,.>7> Choire Family t.77i—..... Extra t.t—l.W Roggeninehl, initlelinäßiges bis ausgewähltes 1.7> —7>.M Maisnielil. IG Pfund.. 1.17> 1.7>7i Weizen. Zufuhr l!!,7B3 Bn schel: Versandt von den Elevatoren Büschels Elevatoren Porrath !!71!,717> Büschel. Heutige Schlnßrate: Nr. L westlicher Spot... K lüs'/z skr. L rot der Spot ü7hä l 7chp Nr. rollwr Spot —Gitzj Sleanier Nr. L Spot... !>3-'>, !>I Südlicher tlassisizirt.... l>t —IV M'ärz !>7>ch l 7-hj April l>?/—'Zd'P, Mai W Mais. Znfnyr >.l7l Büschel: Versandt von den Elevatoren 13.7,12 Büschel: Elevatoren Vorrath 2,7,3!, 2G> Bnjcüel. Heutige Schlußrate: tß'inischter Spot Nüsts!,—i!3>/>. Nr. 2 weißer Spot !>3?ch l!t Steainer gemischter.... 7>!^ —.st!)/. Südlicher weißer M'ärz Nüsts, i!3>/7 April ll!ch->Ist.', Mai N7ÜH7 NN Hafer. Znsiilir 37,1 l Büschel: ans den Elevatoren zurückgezogen Nlll Bnschel: Etcumtoren Vorrath 128,321 Bnschel. He itigi' Schlnßrate: Weißer Nr. 2 jchwerer.. n'.th? —NN Weißer Nr. 2 leichler bis mittlerer —si! Weißer Nr. 3 schwerer.. 7,8 N 7,l Weißer Nr. 3 inilllerer.. 7,8 —7>B>/ Weißer Nr. 3 leichter... si7 si7tzs. Weißer Nr. I leichter bis schwerer silt —siNtzl. Geinischter Nr. 2 5,7 77n> Geinischter Nr. 3 siN sitp/t. Grniischter Nr. t sil —sisi Roggen Zufuhr 1721 Bnschel: ans den Elevatoren zurückgezogen 27>Nl Bnschel: Elevatoren Bvrraty 132.N3 Bnschel. Heutige Schlnßrate: Ausgewählter Roggen.. lO —lt Nr. 2 westlicher Roggen. 8l —W Nr. 3 westlicher Roggen. Bsi —8! Nr. l westlicher Roggen. 83 —Bt In Säcken, je nach Qua "lität 80 —Bsi Verkäufe auf der hiesigen Effekten- Börse, riksr vAI.I. PIUW eniniilic C L Colli 4er I .',IIW I.V'S Cnil 1.-,>4 PI.'.W NiiiiiNc C L 2 >i iiciic trr iCIIsI. 58 sreoiw vAi.l.. Iu Wtiicrii '.Marliland 3P4 lu ZseNern Mmvlaiid 4 NIIXI '.'NlailUc C 2 Coiif 4cr Bz.) 2IMII AUaiiltc C Coli 4cr 82' Z, Pull TNiniiiic Cell iiciie 4er iCN-.-i !>8 PI7MI riNantlc l! U H 7! neue 4cr >CIII SS 7NII iNliaiilic C e V 1 neue Irr CH) 111 P2IN> Uiiilrd aiiw.il, l. 4er 3'^ PNBIS Zcabouid er 4'S SNX! Marviaiib 11. Pennn ciinl 3HOII G.P.Z l!int I Baltimore,- Eüektenmarkt. ev. erl. C i> Riilioiuil l'olne> NM Etsciilmhii ANlrn. M V Z :>4er Vi il M V-2 2. Einl s.cr 17.'/, NIH II l! L 11. P I. Cmis 4>ser IN I New Yorker Aktien markt. Cliimii. Milw 11. TI ,,ia l n.Zi I C. C, C 11. ZI L 4XZ4 4K^, Eric Nitz 13>'. üric I. Pf .>7',) Missouri Pacific 32Zj, 33>k 7! jf>. Cinc li. Tt LouiS 33 I N IN. N H u. 0 I!,z N yi elilnrio 11. Ws>crii 3'3>, Pacilic viuil 2X' 27Z^ Pcnna 1 R IN l7'^ Pcapie s Chicago H7>/. Ms PreNcd Tlecl Car 2IV. 2l>, Ii L 11. Z iZrnn 2 22 22'5 los. ZI v. W Pl> 34>4 33-tz Uiiitcd Ztale Ztccl Psh SZ4 ,x> 7r!.il.asb Psd ,5 ,5 7

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8 Untcrhaltnngs Wegweiser. Zur Beachtung. Svnncnans und Untergang. Somirnausgang Morgens. Sonnenuntergang ..tt.ttl Abends. Moiidimtergang ....ISA Nachts. Fluth lll.llä Nachts. Fluth l. Nachm. Tas Wetter. Für Marnland und den Tislrilt Eoluinbia beule und morgen klar, wenig Unterschied in der Tempera tur. leichte bis frische nördliche Winde. Baltimore war gestern schönes Wetter beschieden. Tie niedrigste Temperatur war !i7 Grad um l, Facksoiiville i, Fupiter 7>. .Ney West 7, Atlanta ,">. Pitlsbnrg SB, Oswego Bus falo BT Eleveland 22, Tetroit 18, Alpena 2. Margnette l, Green Bat; U>. Elneago 2. Tnlnth k>. St. Paul U. St. Louis 28, Eausas Eity 22. Omaha 20, Huro 2, Bismarck 10. Willisto 22. Havre 21, Helena 2!, Salt Lake 2l!, Tenver 11. North Platte 18. Todge Eity Amarillo 20, Los Angeles 11. Groftes Auster Souper. „Arion-Taiiien Verein." Tiesuig und Mittwoch, I d 11. März. „Germania Männeichvr Halle." (08—70) Fst der Pe r h astete Ha li Wie berichtet, wurde in Philadel pbia (George Eonnellio verhastet, von dem angenommen wird, das; er.Keiiiil nisz von der Entführung des I.7 Fahre älten Fanies Maekessy bat. welcher vor zwei Wochen von der Wohnung seines Oheims. Thomas F. Keimn. Nr. 82>, verl. EaslernAvenue, an geblich mit Friedrich Hab, einem Prosestionellen Tätowircr nud Zan bertiinsller, verschwand. Wie Poli zeichef Gorsuch von Baltimore- Eonntn gestern erklärte, erfolgte die Verhaftung Eonnellio'S nicht auf seine Veranlassung, möglicher Weise aber ans Grund der Photographie Hab'., welche er nach alle große reu Slädien sandte. Es ist also nicht ansgeichlosien. das; Eonnellio nd Hahn eine und dieselbe Person ist. Hab iii ferner beschuldigt, angeblich von Hrn. .gennn Pstitt gestohlen zu haben. Hr. Kenny glaubt zwar, das; der junge MacKess,, das Geld aus seinem Ztassenschfanl nabm. das; das selbe aber dann in die Hände Habn's wanderte. Tie Polizei ift nickn der Ansickit. das; der gnabe geivalliam enlnihn wurde, ift aber der Ueber zeugung. das; er von Hahn durch falsche Verftwechungen iort gelockt wurde. M.icKessy hat inzwischen ei nem Freunde einen Vnei geschrieben, in welchem er demselben mittheilte, das; er sich mit Halm in Martinsbnrg, W.-Va., anshalte. Tie dortige Po lizei konnte jedoch das Paar nickn ans finden. Unter B ü r g s ch a s t g e ft e l l f. PolizeirichterKeplinger stellte geftern im nordöstlichen Slationsbans den Restaurateur Francis Sweeney. von Nr. 840. Harsord Avenue, denen Wirthschaft am Sonntag Nachmittag von der Polizei ausgehoben ivnrde. wegen angebliche Spiritnoienver kaufs ani Sonntag unter P.',lx schnkt fiir das Gerichtsverfahren. Tie weitere Anschuldigung der angebli che Benützung ungesetzlicher Ein gängc zu Swecney's Wirthschaft wnr de niedergeschlagen. Sitzung des Stndtrnlhs. Tie Verausgabung der Pl,ooo,G>o Schulanleihe soll berathen wer den.—Stadtralhsmitglied Heintze man möchte das Geld zuerst für kleinere Schulen verwenden. Sonstige Geschäfte. Ter Bericht des Bauinspektors über die Feuersicherheit unserer Schulen, der besagt, das; viele der älteren i Schulen durch Neubauten ersetzt wer j den jollleiz, diente dem SladirathS Mitglied Heintzeinan als Grundlage für eine Einberufung des Stadt ralbs Eomite's iiir össentliche Fnsti tute auf nächsten Montag, um die Verausgabung der Pl.ooo.iiix Schul anleihe zu berathen. „Fch bin dafür," sagte Herr Heintzeinan in der Sitzung des zweiten Rathszweiges, das; die Anleihe zuerst iiir Neubauten an Stelle der jetzigen kleinen, altmod-- scheu und schlecht ventilirten Gebäude für Primär und Granimärschulen Verwendung findet, ehe wir einen grofte !beil der Pl.i>:x>,ixx Anleihe in ein großes Schulgebäude stecken, wodurch für jene Gebäude wenig oder gar nichts übrig bleiben würde." Herr Heintzeinan kündigte fernee au, das; dasselbe Eomile am Freitag Nachmittag das Bayvieiv Asnl einer eingebenden Fnspeklion nnterzieben würde. F n dritte r Les u n g an g e n o in in e Folgende Veroronungen wurden gester im ersten Ratbszweige in dritter Lesung angenommen: Turchbrnch einer Allen Nordwest lich von Wbitelocl Strafte. Erlaubnis; sür dir „Eitn Eab E0.," an ihrem Hause Nr. l. Süd-Entaw Strafte, ein elektrisches Schild anzu bringen. Erlaubnis; sür die Erane E0.," ihr Geschäft Alans Nr. 021 000. West j Pralt Strafte, mit ihrem Hanse an iug Strafte durch eine Brücke zu verbinden. Fm zweiten Rathszweizz: Bestätigung der Ernennung von städtischen Tirekloren für die Mar land Schule sür Knaben. Bestätigung der Ernennung von städtischen Tirekloren sür die Besse rungsanstalt sür Nrgerkmder. Ersuchen an die Partbehörde, die Obhut über O.uick Park in Hampdeu als ein athletisches Feld zu übcrneh inen. N e u e V e rord u u u g e. Fm ersten Ratbsziveige ivurden gestern folgende Verordnungen ein gereicht Von Tr. Heatwole. Turchbrnch der 00. Strafte, von Bort Road bis Ealverl Strafte. Von Herrn Binsivanger. Ersu che an den Stadtprokurator, ein Gutachten abzugeben, ob Privat straften und Alleys nach den bestehen den Gesetzen besteuert werden tonnen oder weitere Gesetze hierfür ange nommen werden mimen. Von Herrn Greene. Erlaubnis; sür die „Edison Phonograph Re cordS," ein elektrisches Schild an dem Hauie Nr. I Ich Nord Liberty Strafte, an zubringe. Erlaubnis; sür die Homöopathische Apolhele. ein elektrisches Schild am Hause Nr. 2>, Nord Liberty Strafte, anzubringen. Von Tr. Eherry. Verpflichtung sür alle Eigenthümer und Päch irr von Schulhäuseru, Thealern. Fabriken, Hotels, Apeirtinentbäusern. Tenement und Koslbänsern, Pläne dieser Gebäude mit allen Ein- und Ausgängen innerhalb 0> Tage nach Annahme dieser Verordnung dem Bauinspektor vorzulegen. Eine Nicht achtung der Verordnung wird mit Ploo und P 27 sür jeden folgenden Tag bestrast. Von Herrn Hosfman. Autorisa tion sür den Superintendenten der össenllichen Gebäude. Hausmeister und Heizer in allen Schulgebäuden zu ernennen. Vorschrift, das; bei jeder Abend Un terhaltung, bei welcher stereoptische Bilder oder bewegliche Photogra pliien gezeigt werden, in der betre*- sendeu Halle Hydranten und Scistäil che angebracht und nicht weniger als zwei Männer angestellt sein müssen, welche praktische Kennnift dieser Hn danten haben müssen. Tiefe Anord nungen müssen die Sanktion des Ehefingcnieiirs des Feuerdeparte ments haben. Fm zweiten Rathszweige: Von Herrn Towucs. Neupflastc rung und Nenittvelliruiig der North- Avenue, zwischen TruidliillAveniie und Panson-Strafte. Ter Statdtrath vertagte sich bis nächsten Montag. Helibel's einziges Atelier. Wir habe nur ein Atelier in Balti more, und das befindet sich in der Eiagr zn ebener Erde, Nr. 021, Nord- Gau-, nahe High-Str. Liinder-Pho ivgrnphirn eine Spezialität. —Keine i Agenten und keine Treppen zn steigen. ,F. Hebbel. E. Erni, Geschäftsführer. I Trr Teutsche ssorrespondcnt, Baltimore, Md., Ticnstag, den 10. Mälz 1008. Tie städtische Fiiuinzen. Tie siindirte Netto Schuld der Stadt beträgt nur!s 10,881,020.00. Tie Hochlicenz-Vill soll gerettet werden. Tie Anner-Bill wird heute nach AnnapoliS gebracht. Stadtregistrator Thomas hat seinen Bericht für >OO7 vollendet und wird denselhrn am nächsten Montag dem Stadtrath iinterhreiten. Ter Bericht enthält eine Anzahl Eiiivsehlniigen, doch will Hr. Thomas dieselben ans Höflichkeit für den Skadtrath nicht vorher bekannt machen. Hr. Thomas giebt in seinem Bericht einen interej sauten Ausschluß über die siindirte Schuld der Stadt, und zwar ist diese Schuld in Ioi>7 um P2,201,0ix durch die VeraiiSgahniig von P 1,270,000 Obligationen der Abzngskanal Anlei he. von P 780.000 der Tock Anleihe, von POl.iiiiO der Wasseranleihe von lOl:; und PlBB,oiXi der Eoiidiiilen An leihe von 1028 vermehrt worden. Au ßerdem wurde eine schwebende Schuld durch das Borgen von Pl.lZl 1,070 aus 0 prozentige Wechsel Emde des Fahres geschaffen, und beträgt daher die ge stimmte siindirte Schuld PlB,i>70,002, 07. Tie Stadt hatte aber am 01. Te U'inher 1007 einen Tilgnngsfond von P 17,710,,180.80. Hierzu komme noch P 10.000,710,10 für geiviniihringeiide Kapital Anlage, wie das Wasserlei tiings und Siibwav System, Aktien der Baltimore und Reisterstown und der Baltimore und Frederick Znrnpi ke Eo,. so daß sich die fnndirte Netto- Schuld aus mir PIO.-881,02!>,00 stellt, Nenpflastcr ng der Ca l- Pert- nd Fayettc st r a ß e. Stadtingeiiienr Fendall trifft Bor kehrnngeii für die theilweise Ilmpsla sternng von Faycttestroße, zwischen Calvert- und St, Panlstraße, und Calvertstraße. zwischen Fanette und Leringtonstraße, mit Medina Sand steinen, anstatt der zn schlüpfrigen Holzblöcke, Hr, Fendall hat im eine Offerte sür einen Marnland Sand stein erhalten, der 07 Meilen von Bal liniorc gesunden wird und dem Me dina-Stein in jeder Hinsicht gleich sein soll, Tie Maryländer Blöcke würden sich bedeutend billiger stellen, und bat Hr. Fendall die Firma ersucht, welche ihm die Offerte gemacht hat, ihm Pro hen dieser Steine vorzulegen, damit er durch eine genaue Uiitersnchung beider Blöcke entscheiden kann, welcher von Beiden der dauerhafteste und ge eignetste ist. Sn cht seine B r ü d e r. Hr. August Heinecke von Nr. 1121. Prairie-Avenue, Ehicagv, Fils., schrieb gestern einen Brief an Mayor Ma hnest, in welcheni er nm Auskunft über seine Brüder Earl Hcinecke, 10 Fahre alt. und Friedrich Heinecke, >2 Fahre alt. Beide aus Westereelle, Teutsch land, ersucht, die in 1801 mit dem Bruder von Bremen nach Baltimore kamen. Tie beiden gesuchten Brüder blieben in Baltimore, während der Briefschreiber erst nach New Park, so dann nach Elneago und 18! I nach St. Louis fuhr, wo er seine Brieftasche mit ihre Adressen verlor, und er seit dem seine Brüser nicht wieder ansfin den konnte. Hr. Hcinecke such! niiii seine Brüder, da es sich nm die Ber theilnng des Nachlasses ihres VaterS handelt. Nach dem hiesigen Adreß buche wolmen ein Earl nd Friedrich Hcinecke in Ne. 20,0. London Park- Avenne Nr. 2. Tie Hochlice n z 2 i 11. Für die im Finanz-Eoinite des Se nats befindliche Hochlicenz Bill wer den heule 'Mayor Mahool, 'Mitglieder der Stener-Eominission und andere städtische Beamte eine Lanze zn bre chen suchen. Tie Bill steht nämlich in Gefahr, dahin aineiidirt zu werden, das; die P 770 Licenz siir das zweite Fahr und Plooo sür das dritte und die folgende Fahre gestrichen wird 1 nd nnr die Erhöhung der Licenz von P 270 aus P7OO stehen bleibt. Mayor Mabool ist aber au das von der Steuer-Eommissioii empfohlene Ge setz gebunden, welches die graduelle Erhöhung der Licenz in drei Fahren bis ani PI! vorschreibt, Folgende Herren werden heule den Mayor nach Annavolis begleiten, iini dem Gehör vor dem Finauz-Eomite um 10 Uhr Vormittags heiziiivobnen: Mavor F. 'Barry Mahool. Tr. Facob H. Hol länder, Stadlproknrator W. E. Bruce, Frank N. Hoeu, Richard Beriiard, William B. Hurst, Eharles E. Homer/ Thos. F. E. Williams, George N. Nuiusen, Frank Brown. Harry F. Hooper, Eonway W. Sams, Oscar Leser, S. H. Freburger. F. Sewell Tbomas und A. S. Goldsborough. Auf dieser Fahrt werden 'Mayor Mahool, Stadkproknrator 'Bruce und die Richter des Steuer-AvpellatioiiS- Gerichtes die vom Tr. Robert E. Lee Hall im Namen des EomitcS der 14 Verschönerungs-Bereine im Aniicr dem Mayor gestern Abend zugesandte Aniicr Besteuerungs 'Bill berathe. Tie Bedingungen dieser Bill wurden gestern in einer Sitzung dieses Eo mites iik der Baubörse berathen, und die von Stadtprokurator Bruce eiuge- fügte Rate von 2so der vollen Steuec Rate auf vorslädtisches Eigenthum verworfen. An deren Stelle wurde G der vollen Stenerrate. aber wenig slens PI, gesetzt, und sind nunmehr die drei Raten: Volle Stenerrate für städtisches Eigentbnin im Anner, sT der vollen Stenerrate für vorstädti sches Eigenthum, aber wenigstens PI, und IsO der vollen Stenerrate siir ländliches Eigenthum, aber wenig stens 07 EentS. Außerdem wurde eine Bestimmung eingefügt, daß Grundstücke an Turnpikes mir die niedrigste Stenerrate zn bezahlen ha ben, so lange diese Turnpikes ich: Eigenthum der Stadt geworden sind. 'Wahrscheinlich wird diese 'Bill in die ser Form der Slnats-Gesetzgehnng nnterhreitet werden. Ein sehr ein sliißreicher 'Beamter sagte gestern iiber diese Bill: „Es ist am Besten, wenn nur in den sauren Apfel beißen und die Bill annehmen, wenn wir da durch den ewigen Tiiferenzeii im An ner über die Besteuerung ein Ende machen können." Außerdem würden aber dadurch zweifellos die Steuer- Einnahmen erhöhl werden, ha etwa Plo,x>z>ii> Gnimdeigentlmm von der oo Eents Rate in die PI Klasse, und etwa P 20.000.000 von der 00 Eents Rate i die 07 Eents Rate kom inen würde, eine Mehreinnahme von zusammen P7IHOO hervorbrin gend. Straße n n mme r n. Superintendent der Straßenbe leuchtmig Roberl F. MeEnen braut wertete gestern ein Schreiben des Mauers dahin, daß er bereits Ar rangemeiits getrosten habe, im Ge schäftsviertel die Blocknmnmer an den Pfosten der 'Vogenlampen anzu bringen. Fn den andere Stadtthei len werden diese Nummern ebenfalls an (Kas- oder elektrischen Laternen angebracht meiden. K ein Seel ö w e. Tie Parkbehörde ist benachrichtigt worden, das; der Eontraktor, der den Auftrag erhalten hat, zwei Seelöwen sür den Truid Hill Park zn liefern, den Auslrag abgelehnt bat, und wer de Fung und Alt in diesem Som nier diese Attraktion im Park vermiß sen müssen. Tie Nive l l i r ii ge n i m Branddi st r i k t. Tic Zurückerstatliing der etwa P 2.7,- 000 betragenden Kosten, welche Grnndeigenthümern im 'Brand?i strikt wegen her Nivellivuiigsarbeiten zurückerstattet' werden sollen, verzö gert sich ditrch die Krankheit des Ttadtgeometers Raleigh E. Thomas, der sich im Hospital befindet und wohl vor einigen 'Wochen seine Amtspflich ten nicht wieder übernehmen wird. N vtizc n. Ter Straßenkehrer W. F. Haley. der wegen angeblichen Todtschlags seines Mitarbeiters John Burlo dem Gerichtsversabren überwiesen worden ist, ist aus dem Tienst des Straßen reinigungs Tepartements entlassen worden. Tie Subwan Eominission gab ge stern die Erlaubnis; zur Aufstellung von It> Telegraphenpfosten durch die „Eonsvlidated GaS, Electric Light de Power Eo." in Kingstraße. Tas Gesnndheits Eomite des Stadl rothes lüelt gestern eine Sitzung iiber das neue Milchgesetz. welches Rechts anwalt Maines Fluegel bekämpfte. TaS öffentliche Olehör über die Ver ordnung wird nächsten Montag Uhr Nachmittags fortgesetzt werden. Würzburger Sandcr-Brä —im— Hciikrltöpfchrn, Nr. 5k l, West-Lrxingtvn Strafte. Für Locol Option. Tie „Society of Friends" an Parl Avv nne, /bestehend aus Repräsentanten von Montgomery-, Earroll-, Har sord, Baltimorc-Eounly und der Stadt Baltimore, hat Beschliisse an genoinmen. de Senat und das Un terhaus ersuchend, die Local-Optivn- Bilt in unveränderter Form anzu nehmen. In guten Händen. Ter t l Fahre alte Otto Szech, von Nr. 1720, Nord'Turhamstrasze, der ani Samstag von Herrn Harry Andrews. Nr. 1800. Nord-Eastlestr.. dabei er wischt wurde, als er in; Begriff war. den Taubenschlag des Hrn. Andrews plündern, ist gestern durch Fu gendrichter Heuislcr der Maryland- Schule für Knaben überwiesen wor den und sein Bruder, der ll Fahre alte Paul Szech, der Pflegeschule. Zur Erinnerung an Na sin. Gestern am ersten Fahres tage des Todes des Herrn F. Frec man Nasin wurde in der katholischen St. Martins-Kirche von Vater Broyd rick eine Neguieiu-Messe für das See lenheil des Verstorbenen celebrirt. Ter „A l i c e a n n a st r. L e i h- und Spar-Verein von Bal timore" hält am U>. dieses Mo nats. Abends 8 Uhr, in der Eongreß- Halte, Südwest-Ecke von Baltimore- und Bondstr., seine Fahrcsversannn lung. Stunden Ehor und kein Ende. Nun Protestiern auch die „Vereinig ten Sänger von Newark" gegen den von den BiindeS-Tirettoren gefaßten Beschluß. New-Hork will Einstimmigkeit oder Wider ruf des Beschlusses. Wo Alles spricht, können Newark's Sänger nicht schweigen, und so kam es. das; in der Telegateu Sitzung der Newarker Sängervereinignng eben falls die Verhandlungen der Eonse renz der Bnndesdirektorc in Wilkes barre ausgerollt wurden und in dem Beschluß cnliiiinirten. das; die Bun desdircktoren der Newarker Vereini gung in der nächsten Tirekloren Sitzung gegen die vorherige Veraus gahiliig des Terles zum Stiindenchor stimmen sollen, und daß, wenn Slnndenchore überhaupt beim näch sten Sängeriesl zur Tnrchführnng ge langen sollen, sie in der Weise, wie vom Vorstand der New-Aorker Ver einigung beantragt, angewendet wer den sollen, nämlich in Verbindung mit den Preis-Massenchören und nicht mit dem Kaiserpreisliede. Tie Tebatte, die diesem Beschluft, voranging, war sehr animirt. Man schien der Ueberzeugung zu sein, das; dem Plnladelphier„Fungen Männer chor," einem bewahrten deutschen Verein, im Fntcresse der „Eoncordia" von Wilkesbarre großer Schaden zu gefügt würde. Präsident Heitmann äußerte die Ansicht, der „Fnnge Män nerchor" habe berechtigte Anwart schafl aus den Kaiserpreis, weil er ihn schon zwei Mal erworben habe. Es sei ungerecht, in der Zeitperiode, in der dieser Preis dem Verein dauernv zufallen könnte, neue, erschwerende Bedingungen zu schassen. Auf einen Einwand hin, den ein Telegat erhob, das; man sich freuen sollte, das; die Wilkesbarre „Eoncor dia" trotz ihres nicht völligen Teutsch tlnims deutsche Kultur fördere, indem sie den deutschen Gesang pflege, meinte Telegat Titller, die Herren von Wilkesbarre hätten in Krüger' Auditorium, nachdem ihnen der Kai serpreis zugefallen war, sehr wenig von deutscher Kultur merken lassen. Herr Tittler hob ferner hervor, ihr Tirigeut. Herr Hainen, habe Herrn Lorenz erklärt, das; seine Sänger, auch ohne den Liedertert vorher zu erhalten, im Slundenchor mit Erfolg singe würden. New Bo r k's Ents ch l u ft. Tie am Sonntag stattgesundrne Telegateu Versainniluug der „Ver. Sänger von New Bork" beschloft, da gegen den amo. Februar in Wilkes barre in Bezug auf den Stundenchor gesaftte Beschluft, den Tert desselben eine Monat vorher zu veröffentli chen, von verschiedenen Seiten oppo nirt wird, um die Harmonie unter den Vereinigungen und Vereinen des „Nordöstlichen Sängerbundes" auch sbrnerhiu ausrecht zu erhalten, den Präsidenten des Bundes zu ersuchen, sobald wie tlnmlich eine neue Bnu Sitzung cinzuberufcii, um diese Angelegenheit zu regeln, ferner wurde beschlossen, die New- Bvrker Telegateu dahin zu instruiern, das; sie in der neue Tirektorensitzung den Versuch machen sollen, in Bezug ans die Gestaltung des Stnndenchors für das New Bvrker Sängeriesl Ein sliinmigkeit unter den Tirektoren zu erzielen, und falls Letzteres nicht möglich ist, darauf zu dringen, das; der Stundenchor ganz fallen gelassen wird. Ta s kan n gut werden! Eine Spezialdepesche ans New- Uork an den „Teulschen Eorrespon denten" sagt: „Am Sonnlag. de 22. März, wird voraussichtlich eine aus Antrag der das nächstjährige Sängerfest veran staltendeu New Porker Sänger Ver einigiing vom BundeS-Präsidenten Earl Lentz anberaumte auszerordent liche Versammlung der Tirekloren des „Nordöstlichen Sängerbünde.' stattfinden, in welcher eben einer Regelung der Stundenchorfrage auch noch eine andere Angelegenheit Erle digung finden soll, die bereits sehr viel Staub aufgewirbelt hat. Es han delt sich um eine Aiifseben erregende Behauptung des Präsidenten Arno Leonhard vom„Fungen Männerchor" in Philadelphia, welcher Verein aus dem Sängerseste in Newark den Kai serpreiS an die „Eoncordia" von Wilkesbarre verlor. Herr Leonbard bat nämlich öffent lich behauptet, das; die Preisrichter auf dem Sängcrfeste in Newark sich haben bestechen lassen, Ta Herr Leonhard Bundcsdirektor ist, und da durch derartige Behauptungen Miß trauen unter die Sänger des Bundes gesäct und der Erfolg des nächsten Sängerfestes gefährdet werden kann, hat das Tirektorium die Sache auf genommen. Bundcs-Präsident Earl Lentz bat in Uebereinstimmung mit den anderen Tircktorcn den Biindrs- Setretär Ebarlrs O. Korth angewie sen, ein Schreiben an Herrn Leon hard zu richten und diesen aufzufor dern, für seine Behauptung in der am 22. März in Philadelphia statt findenden Spezial Tirektoreusitzimg Beweise zu erbringen oder seine An schuldigung zurückzuziehen. R Ii h i g Blut, bitte! Ter Vorstand des „Nordöstlichen Sängerbundes" hofft, das; es in der Sprzial-Tircktorensitzung etwas ver nünftiger zugchen wird, als kürzlich in Wilkesbarre. Trotzdem die Tirek loren dort bei der „Eoncordia" und in deren Halle zu Gast waren, er klärte Telegal Eaiser von Philadel phia ganz offen: „Wir sind hierher gekommen, um der Eoncordia das Genick z brechen." Bundes Präsident Earl Lentz rief Herrn Kaiser ganz energisch zur Ordnung er würde so fort resigniren, wenn Terariiges der Fall sei. Flnn sei jeder Verein im „Nordöstlichen Sängerbund" gleich lieb und er werde es nicht dulde, das; gegen irgend einen Verein Unge rechtigkeiten begangen würden." Brand zur rechten Zeit entdeckt. Noch zur rechten Zeit wurde gestern früh ein Brand ent deckt, der in einem Frontzimuier des zweite Stockwerkes der Wohnung von H. S. Rawleigh, Nr. li! 7, Nord Washingtonslrafte, kurz ach l Uhr auf unbekannte Weise ausbrach. Po lizist Elms. F. Eneavel vom nordöst lichen Tislrikt, der die Flammen sah, weckte Herrn Rawleigh und denen Sohn, welche in einem Hinterziiiimer desselben Stockwerkes schliefen, und löschte den Brand dann, ohne einen Alarm einzusenden. Ter Schaden ist unbedeutend. Fast e ii Attratt i o n e ii iin „Zoo". Auch diese Woche bietet der „Zoo" seinen vielen Gönnern wie der ein erguisiteS Programm, das von den vierbeinigen Künstlern be stritten wird. Ta finden wir dressirte Tiger, Löwen, Kamele, Bären, Assen. Gänse, Schweine, Leoparden, Hunde und andere mehr; und alle lösen ihre Ausgabe mit größtem Oleschick. Für Freitag Abend ist etwas ganz 'Neues in Aussicht genommen, eine „Aber glaubens"-Parlie, und am Samstag findet eine Wiederholung des so be liebten Kinder Earnevals statt; auch wird demnächst jedenfalls eine Trau ung aus Rollschuhen im Löweukäsig stattfinden. Für dir, welche die Kunft des Rollschuhlauiens noch nicht er lernt haben, ist eine neue Lehrkraft von der Leitung hinzu engagirt wor den: solchen Neulingen sind die Mor genstunden ganz besonders zu eui fehlen, weil während derselben Roll schuhe gratis geliefert werden und auch der Andrang noch nicht so gros; ist. Tie MeistcrschaftS-Wettläufe an den Montagen ziehen nach wie vor tolossale Menschenmenge, und die famose ungarische Kapelle und die stets aktuellen Waudelbildrr tragen das Flirige zur Unterhaltung des Publikums bei. Zur letzten Ruhe. Unter großer Betheiligung von Leidtragen den fand geilern Nachnüttag die Be erdigung der am 0. März versterbe neu Frau Katharine Hildebrandt vom Tranerlianse Nr. 10, Süd Enr lev Strafte, aus aus dem „Mt. Ear mel Friedhofe" statt. Pastor Georg Esuianu von der deutschen Eoueor dia Kirche zu Walbrook anitirte im Trauerhause und am Grabe. Eine Fülle prächtiger Blnnienspendcn schmückte den Sarg. Als Bahrtuch träger sungirten die HH. W. H. MyerL, Phil. Weidmann. Molsenter, Eourad Kobrick, Alfred Fackson und Folni Henkel. Tie Verstorbene wurde am 20. Tezeinber 18Ii! in Baden ge boren und kam im Alter von 10 Fah ren nach Amerika. Sie war mit Hrn. Matthäus Hildebrandt verheirathet, welcher ihr bereits vor !!2 Fahren ini Tode voranging. Fran Hildebrandt hinterläßt einen Sohn, Herrn W. Hildebrandt, und einen' Bruder. Hrn. William Walleniniur. Tie Beisetzung des am Blärz verstorbenen Herrn Wilhelm Kelch fand gestern vom Trauerhause, Ecke von Garrison-Lane und Fraiiklinstr., ans ans der „Western Eenietery" statt. Pastor Th. Lehmann von der deut schen cv. luth. St. Fohannis-Ztirche, an der Verl. Lombardstras;e, anitirte im Trauerhause und am Grabe. Hr. Kelch wurde am 20. Tezeinber UM in Ostpreufzeu geboren und kam vor 22 Fahren nach Amerika. Er hinter läfzt auszer seiner Wittwe, Frau Wil belinine Kelch, geb. Schumacher, die Kinder: Hrn. August Kelch, Frau Wilhelmine Hube, Frau Auguste Heil und Fran Caroline Lcnholdt, sowie ll Enkelkinder. Unterzog sich cincrLPe ration. Herr Fohn M. Littig, Präsident der „National Marine Bant," wurde am Sonntag Abend im „St. FosephS-Hospital" wegen Blinddarmentzündung operirt und befand sich gestern den Ilmständen entsprechend wobl. Er wurde am Sonntag Abend auf Anordnung sei nes Schwiegersohnes, Tr. L. Ernest Neale, und von Tr. Henrn M. Tho mas nacki dem genannten Hospital gebracht, wo er sofort durch Tr. F. Martin operirt wurde. ?StlWlgton-Agettur. —deS— "Z)eutschcn Korrespondent," Wni. Hnnneniliiln, tlliö Marion Strafte, N.-W. Lokalberichte ans Washington. Erfolgreiches Stiftungs f e st. Tas erste Stiftungsfest der Tamcii- Scktion des„Eolumbia-T nriwereins," das gestern Abend in der Halle des Vereins stattfand, war ein Erfolg, der den Tauien von Herzen zu gönnen war. Tie Arrangements waren gut getroffen, und folgendes war das Programm: Ouvertüre, Marine Band; „Sri nicht bös," Mrzzo Sopran Solo, Frau Louise Weber: Komischer Vortrag, Hr. Siegfried Scharben; Violin-Solo. Frl. Marg. Hanf: „Still, wie die Nacht" und „Bvu," Alt Solo, Frl. Bertha Auiberg. Fn den Zwischenpansen gratulirte der erste Sprecher des Eoluinbia Vereins" in ivohgesetzten Worten den Tamen. Er bedankte sich fiir die Opscrwilligkeit und so werthvolleHül seleistuug bei allen bis jetzt abgehalte nen Festlichkeiten. Ob nun die Vor kehrungen für festgesetzte oder ganz unerwartete Gelegenheiten zu treffen waren, stets waren die Tamen bereit und leisteten Großartiges. Mit dem Wunsche, daß da? zweite Fahr weitere Erfolge bringe möge, forderte der Redner die Anwcseuden aus, in ein kräftiges „Oftit Heil!" einzustimmen. Tie Tainen-Sektion des „Eolnmbia- Turnvereius" möge blühen und gedei hen. „Gut Heil!" Hierauf anwortetc die Präsidentin, Frau Karoline Mann, in Worten der Anerkennung für das gezeigte Entge genkommen der Turner. Wir werden Euch in Euerem Bestreben mit allen unseren schwachen Kräften auch ferner unterstützen. Was wir gethan, war unsere Pflicht. Wir hätten mehr ge than, wenn es uns besser gelungen wäre." Tie Reduenn lies; in kurzen Worten die Ereignisse Revue Passiren und endete mit einem warmen Appell an die Anwesenden Tcmien der Mit glieder. sich der Tamcn-Sektion anzu schließen. Nach dem Eonzert amüsirte sich Alt und Fimg bci'm Tanz und sprachen den gebotenen Erfrischungen kräftig zu. Tas ArraiigemcntS-Eomite bildeten die Tamen Fda Hölsker, Minnie Tau ber, Karoline Fink und Karoline Mann. Tie Beamtinnen der Tanien- Tcltion sind: Frau Karoline Mann, Präsidentin: Frau Louise Beck, Vice- Präsidentin; Frau Panline Walther, Sekretärin: Frau Regina Arnberg, Finanz-Sekretärin; Frau Fda Half ter, Schatzmeisteriii. Erreichte ein hohes Alter. Frl. Mary Fosepha Nonrse ist am Sonntag im Alter von 00 Fahren in ihrer Wohnung, die „Highlands," an Wisconsin-Avenue gestorben. Major Eharles F. Nonrse war ihr Vater; er machte den Krieg von 1812 mit, und ihr Großvater Foseph Nonrse war ein intimer Freund des Präsidenten Fohu Adams und der erste Registratur des Schatzamtes. Frl. Nonrse wohnte seit ihrem fünften Lebensjahre in der Bundeshauptstadt. Sie war in Penn- Nllvanieu geboren. Baltimore das beste Feld. Tie „Hannis Tistilling EoniP." von Martinsburg. W.-Va„ wird, wie es beißt. Ende dieses Fahres ihre dortige Braiiiitweiu-Brrunerei schließen und sich mit dem Betrieb des in Baltimore gelegenen Zweiggeschäfts, der„Mvunt Vernon Tistillery", an Ostend- und Russell Str., begnügen. Tie Ursache fiir den Schritt ist eine Entscheidung des Staats AppellationsgerichtS von West Virginie, die eine so hohe Steuer von der Eoiupagnie auf Braunlweiii in Fässern verlangt, daß das Geschäft in Martinsbnrg nicht mehr mit Profit betrieben werden kann. „Harmonie Cafe," Nr. 414, Wcst-Faycttc-Ttrnfte, Karl Schmidt, Inhaber. Würzburger Hof bräu frisch am Zapf. TinrrS, Soupers a la carte. Jeden Samstag Abend Frci-Conzert. (Aprill,lJ) The. H. Diener ck C. Teutsches und anderes ausländi sches Geld gekauft und verkauft. Geldsendungen besorgt nach Teutsch land, Oestreich, Nußland u. f. w. Wechsel ausgestellt auf ausländische Banken. Creditbriefe und TravelerS Cheques. 2170.-Baltimre-Str. Schiffskarten von und nach Europa über Baltimore oder Ncw-Dork, Kajüte oder Zwischen deck. Wechsel, ausländisches Geld, Creditbriese und Geldsendungen. Tbro. H- Tirner 6 Co., Nr. 217, Ost-Baltimorc-Straffe.