Der Deutsche Correspondent (Baltimore, Md.)
January 13, 1908

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Heute Negc oder Schnee, r ltvhr östliche Winde. p IZB. ZahrWNA. o tabllrt 80. Farmers und Merchants National-Bank, Souih nd Lombardstrasje. erdieater Uebcrtult tiS.'wo Sontt tollcNlr. °CotteNanen ein SvrtlolNit. d c Deutschesparbank vonßalttmore Südwest Ecke Baltimore- und Eutaw-Ttraßc. L-nru D. Treuer, dvhli Medrtng. Henri? Heriel. TvUman, W-u. lan.Z) Ver. SmlNen- RegLerungs-Aujslcht. Wenn Sic dxhrr dlir Nlrld In ele, Noiional -pail hinlrrlearu. Ul r absoln rsichcr und durch die Äuliicht der !>!r. j Wir sind rtnc t-Nvnal.Van und nn- serri, Tepositorrn wird dcrsrlbe Schu l Wir zalile Ainien au Sdar-ConU. Cantou National Bank, Elliott-Strasze nnd East-Avenue. > Mdtndors, Wiäivms k La., Wcrnlners, North und Fllyette-Str. Sckuritäten sür ttapitalanlaken. 11w.1SU e-a dr frhhrn echllehrn der rlchNdal>r i Sdrend der eommcr Monate Wied die TAPS? PPAAAZt??.?. 00 Halver, und m und naS Monta. den Van? Departement taqltch um 3 Uhr Nach. Das Spar-Ttpartement trd an SamNaaen von 1 Übr AbendS bis t-.sv Adrud °!te lein. 41l Lst-Baltimvre-Ttraße. Oben SiNtch von 0 dt Uhr. Samsiage von Udt Uhr. Zweige: Se Sage und Soinerlet-Strake. Rr. US, Ltghl-Si'age, Iwiichc Crod- West, j Strasie.i ae Kait-Avenur tionidin-Sirasie Manton.t e. ',b Apr^U! r. Wir sind über Anqenleidr stnt unterrichtet Rollet Optica! En. 105 Nord-Eln,rlcS-Straszk. ( l Gesellschaft von Fraukstirt a. M., Tciitschlnild. John Polster, Aqent, (gkNllllll ttlltllll Fire Fnsnrance Co. S! I Tlio. Francis i Polsterer Südwkli ?!r! Uhr Morgens an war die ganze Polizeiinannschaft im Tienst. Fn jeder Fenerstativi! waren 200 Schutzleute, mit ihren Of fizieren an der Spitzzp versteckt, und aufterdem standen 'grofte Schaaren Schutzleute in den verschiedeneil Poli zeistationen und den öffentlichen Ge bänden zum Einschreite in Bereit schuft. Slraftenbalmwage und an dere Fuhrwerke durften a dem Eaud tags-Gebäude vorbeifahren, allein kei ne Gruppe von mehr als zwei Fusz gängern wurde vorbei gelassen. Fürst Vülom's Palast an der Wilhelm- Strafte, sowie auch die Umgebung des lästerlichen Schlosses waren durch Po st zei-Eordous gänzlich abgesperrt, und Abtheilungen Polizei zu Pferde und zu Fusz Palrouillirten die Hauptstra sst. Eange vor Mittag waren die acht Hallen, trotz aller Versuche der Post izei. die Versammlungen zu verhi der, mit Menschen gefüllt, und Schptzleute fassten an den Thüren Posta, nm die 'Menge im Schach zu hallen. Tiejenigen, ivelche nicht in's Funere gelangen konnten, wurden durch die Polizei in die Nebenstraften getrieben. Fm Fnneren der Hallen herrschte der grösste Enthusiasmus, und lauter Beifall erschallte jedesmal, wenn einer der Nedner den Neichs kanzler auf's Korn nalnn. Tie Ned j er empfahlen keine Gewaltthätig j teil, erklärten jedoeb. ivenn es zu Ge waltthätigkeiten komme, so werde es die Schuld der Polizei und der privi legirten Klassen sein, welche dein Volke seine Nechle verweigere. Be schlüsse zu Gunsten des allgemeinen Stimmrechts und geheimer Abslim mung ivurden in allen acht Versamm lungen angenommei! lvorauf sich die Anwesenden ans die Straften be.ga ben. Tie Polizei versuchte dann so fort die Menge, ivelche die Neigung an den Tag legte, vor das kaiserliche Schlaf; zu rücken, zu zerstreue. Tie Schutzleute gingen mit der grössten Energie vor und waren in den mei sie Fällen erfolgreich. Fivei Kolonnen marschirten jedoch bis nach dem-Alerander Platze, eine kurze Strecke von dem Schlosse, Ivo die Schutzleute zum Angriff vorgin gen und rücksichtslos mit dem flachen Säbel losschlugen. Viele der Temon slraiilen wurde blutrünstig geschla gen oder erlitten Kopfwunden. Es ge lang ver Polizei schlieszlich. die Menge zu zerstreuen,welche sich unter Schmä hungen oder ironischen Hochrufen in der Nichtnng von linier den Emde zurückzog. Tausende von Neugierigen hatten sich dort versammelt. Tie Po lizei verfolgte die anigelöste Neiheu der Sozialisten nnd säuberte die Strafte bis an das Brandenburger Thor. Tie Menge entsloh über die Pfade des Thiergartens oder i die Friedrich- unv in die Wilhelm-Str. Später rotteten sich mehrere Tau send 'Menschen in der 'Nähe des Bü low'schen Palastes zusammen nnd er gingen sich in lauten Verwünschungen gegen den Kanzler, bis auch dort Schutzleute -zu Pferde und zu Fils; einschritten und die Tmnultiianten durch flache Säbelhiebe vertrieben. Tutzende von Mensche wurden dort über den Hansen gerannt nnd unter Fiiften getreten. Aelmliche Vorgänge ereigneten sich bei der Fungsernbrücke imv am dem Moritz Platze. Tauseude von Personen vernichte auch von den Vm'städlen au.-, nachdem dort Per sammlungen gehalten ivorden waren, in die eigenMcle Stadt zu gelangen, fanden jedoch alle Fugänge gesperrt. Es war ihnen unmöglich, die Polizei Eordons zn durchbrechen nnd sie kehr ten schlieftlich in ihre Wohnungen zu rück. Gegen Abend wurde es allmäb lieh wieder ruhig im Eentrnm der Stadt, obgleich hier unv da in abge legeneren Stadttheilen noch Gruppen, ivelche die 'Marseillaise sangen, ans- und abgingen. Am Abend wurde der grösste !heil der Polizei zurückgezo gen, allein Patrouillen fuhren fort, das Ansammeln von Volkshanse zu verhüten. Fn den Vorstädten wurden während des Tages vierzehn Sozialisten Per sammlungen abgehalten, ivelche eben salls grofte Menscheumassen anlockten nnd grofteu Enthusiasmus unter den Theilnehmern erweckten. Tie Marseil laise sowohl, wie andere revolutionäre Eieder wnroen dort nach bekannten Melodien gesungen. E in deut ch e s ll rlheil ü b e r die a in e r i t a n i sch e A r m ee. B erli n, 12. Fannar. Oberst Eieutenanl Ee Fuge, ein pensionirtei deutscher Offizier, erklärt i einer so eben erichienenen Broschüre über die Eandarmee der Ver. Staaten, eine Mobilifirung derselben würde unter gegemvärtigen llmitänden kein gutes Ne'ultat liefern, ivcnn sich auch das traurige Sch.m'piel des Fahres IklOdt lbei'm Ausbruch des Krieges mit Spanien nicht wiederhole würde. Ter Verfasser bat nur Eob sür die Offiziere, welche er als verständige, gewissenhafte und gebildete Männer beschreibt, tadelt jedoch de Mangel an Tiszipli unter den Maunichaften. Auch an der allgemeinen Organiia tion der Armee nd dem Milizsnstem der Per. Staaten findet er viel aus zusetzen. Tie Nationalgarde wird, wie er erklärt, von allen auswärtigen Fachleuten als eine Streitmacht von geringem Werthe erklärt, und von den 100,000 sogenannten Soldaten derselben würden im Nothsalle höch stens 25,000 Mann diensitüchlig iein. Fm Gros;.' und Ganzen würde die amerikanische Armee in einem Kriege mit einer modernen Groszmacht 'chlechte Aussichten haben. Gene r a l K e i m in uft geh e n. B erli n. >2. Fannar. Grofther zog Friedrich August von Oldenburg hat sich in einem Schreiben an den Präsidenten de- „Teutschen Flotten Vereins", den Fürsten zu Salm Horstmar, mit dem Vorgehen des Prinzen Heinrich von Prenften iden fAortsrtiiiiig siehe 2. Seite.) (sook klagt an. Beschwerden über Noosevelt s Vor gehen in Enndschtvüidel Prozesse. Oisenes Schreiben eitles repiiblitani scheu Eongreszmitgliedes. Maszregeln der Administration, durch welche viele achtbare Bär ger als Berbrecher gebrandmarll wurden. Tas Oberbnndesge richi gegen Anmasznng der Ere kittive zu Hülfe geruien. Tun tiels der Penushlvauia Balm in New Bort der Pollendung nahe. Strike in Geldüeld scheint zu zerbröckeln. Negiernngs-Bag gerschisf bei Memphis verbratint. Was hi gto ,T. E.. 12. Fan. Geo. W. Eook, republikanisches Eongreszmitglied „allarge" für Eolo rado, tadelt in einem persönliche an den Präsidenten nnd Pice Präsiden ten, Sprecher Eannon, das Oberbu desgericht, die Kabiiietsmitglieder und die Washingtoner Feitungs Eor respondenten gerichteten Schreiben das Porgehen der Administration ge gen die angeblichen Eandschwinde leien in Eolorado und behauptet, eine Anzahl der ehrlichsten und gewissen haiteste Geschäftsleute des betreffen den Staates seien durch den lieber eiser der Bnnoesregiernng, welche Anklagen ausstelle lies;, ohne genü gende Beweise zu besitzen, als Perbre cher gebrandmartt worden. Herr Eook eitirt die türzlichen Entscheidungen des Nichters Nobert E. Eewis zu Ten ver, um zu beweisen, das; die Pertre ter der Negierung in ihren Beinühun gen, vermeintliche Eandbetrügereien zu bestrafen, zu weit gingen. Tnrch die Entscheidungen des Nichters Eewis ipurden Anklagen gegen Bürger nmgesioszeu. Tom Schreiben des Nepräsentanlen Eook sind viele Eitale aus Feilungsartikeln beige fügt, welche beweisen sollen, das; die Negiernng in der betreffenden Auge iegenbeit voreilig und ungerecht ge handelt hat. Ter Schreiber erklärt u. A., die arbiträren und diktatorischen Eingriffe der Erekntive i die Eegis lativ und Fnsliz-Tepartements ge stalteten sich nachgerade zu einer (be fahl' gegen den Frieden nnd das Ge deihen der Nepublik, und das Ober Bundesgericht der Pereiuigten Stria ten sollte ihnen durch eine conslitutio eile Entscheidniig ein Ende machen. Tie Tunnels der Prnnstflvnnin Bahn in Neiu-Aork. New Bork, 12. Fannar. Tie Tunnels der Pennchlvania Balm uuter Manhattan sind jetzt nach drei jähriger, anhaltender Arbeit vollen det. Ter letzte Sprengschns; wurde um 5 Uhr gestern Nachmittag, Gl Fusz unter der Avenue nnd U 2. Straste, gefeuert und beseitigte das letzte Hindernis; in der dortigen Nähre, worauf die von zwei Seiten her vordringenden Arbeiter Mann schatten im Stande waren, sich durch die entstandenen Oefsnnngen zu be grüszen. Tie Nöhre an der ltü. Strasze wurde ichon vor etlichen Wo chen vollendet. Fu de Tunnels un ter dem Easi-Niver nd an de Fer ineh'er Fngängen der Hudson Tun nels ist noch viel Arbeit zu verrichten. Trr Strike zu Gvldfirld. G o l d f i e l d, Nev., 12. Fan. Nahezu 200 weitere Männer, grös; tentheils frühere Mitglieder der „We slern Federation of Miners," ginge gestern in den hiesigen Grubemver ten an die Arbeit. Tie ganze llmge bung ist durch Vorposten der Striker besetzt, ivelche die Hügel durchstreifen und sich bemühen, die Arbeiter zur Einfielllmg ihrer Thätigkeit zu über reden. Tie Arbeiter müsien eine halbe 'Meile weit so zu sagen Spieszrnthen laufen, ehe sie die von den Eonipagnien für sie eingerichle te Onartiere erreichen, allein soweit habe sich nur wenige bewegen lassen, den Forderungen der Striker Gehör zu scheuten. Aufklärung über ein Mordgeheimimi i Kansas. M i n n eapoli s, Ks., 12. Fan. Man glaubt, das; die gestern Abend vollzogene Verhaftung von George Tennnson nnd die heutige Festnahme Horaee Trosper's zu Marusville, Ks., das Geheimnis; der Ermordung von Tav'd Teimnsou, eines reichen Far l iners nahe Franksort. Ks., auiklären tverden. Ter anige Temupon hat ein j Gesländnüg abgelegt und der Behörde einen Feitel gegeben, welchen Schweiler Flora auf ihrem Sterbe belti- voi' zu! Falue drei Wochen! nach den Morde, an ihn schrieb. Tas! Schreibe lautete! „Eieher (George! Fch ,ar die Ilr fache des Todes unieees Paters. Sage keinem Menschen ein Wort, wenn Tu nicht musst. >(bezeichnet> Flora." Augenscheinlich machte das sier bende Pstidchen diese Psttlheilung. >nn i Trosper, ihren Eiebhaber. zu schuhen. Flire Heirath niit demselben war durch die Ovposilion der Elter ver lfinderl worden. Ein blutdürstiger Mime. O i a h a. N'ehr., 12. Fanuar. Oberst William Eighttoot Pisicher ein bekannter Schauspieler und Tich ler ans Elneago, feuerte gestern j Abend, als er wegen ordnnngsividrj s gen Betragens verhaftet ivorden war j und in einem Patrolwagen abgesührl werden sollte, auf den Polizisten P. H. Tillen und brachte ibtii eine schmerzhaste Wunde bei. Tillen ist der Fuhrmann des Patrolwagen und die Kugel traf ihn im Gesicht. Sie durchbohrte die Wange nnd sehte sich >m Nacken fest. Pjsscher hatte sich auf den Union.Balmhof begeben und dorr einen Fug. welchen er besteigen woll le. verfehlt. Als er fand, das; der Fug bereits abgegangen war, fing er Krakehl an, und seine Festnahme war die Folge. Brntnlcr Miittrrmord. Toledo, 0., >2. Fanuar. Harveif Hazel, Sohn eines bekannte hiesigen Bahnbediensleten, Namens Folm Hazel, wurde heute früh als Muttermörder verhaftet und gestand seine Schuld ein. Er erklärt, er habe die That begangen, weil sich die Mut ter weigerte, ihm Geld z geben. Ter Mord war ein äuszersl brutaler. Man iand die Fra gestern Abend in einer Blutlache aus dem Boden der Küche. und ihr Kopf war zu Brei verschla gen. Blau verdächtigte zu erst den (ballen des Perbrechens, allem es tamen bald Unislände an's Eicht, wel che den Perdacht ans den Sohn lenk te. Agent der Schwarze Hand abgethan. Pnn r s tnin n e Va.. 12. Fa nunr. Frank Eeo, ein Italiener, ivelchen man für einen Agenten der Schwarze Hand hielt und welcher seit mehreren Monaten viele auslän dische Gnibenarbeirer gebrandschabt haben ioll, wurde beute bei der Flo rence-Feche der „Nochester and Pitts burg Eoal E0.," sechs Meilen von bier. erschossvn, während er Pso von Tominico Provineo nnd je 520 von zwei Kostgängern desselben zu collek tiren versuchte. Provineo streckte ihn durch drei Schüsse mit einem Schrot geivehr nieder, während er an der Thüre mit der Fron Provineo über seine schon gestern Abend gestellten Forderungen verhandelte. Eeo hatte angeblich früher bei verschiedenen Ge legenbeiten Provineo und Kostgänger desselben durch Trohnngen gezivun gen, ihm Geld zu geben. Nrgirnings Bnggerschiss verbrannt. Memphis, Ten., >2. Fannar. Tas der Negiernng gehörige Bag gerschiff „Henrn Fladd," welches 5175,000 kostete, verbraiinle wäh rend der letzten Nacht ini Fluftuser in West-Memphis bis ans den Wasser spiegel. dasselbe war verbältniszinä stig neu und liatte das Fahrwasser des Mississippi in der Nähe von Mem Plus ausgebaggert Tie Enlstehungs Ursache des Brandes üi nicht bekannt. Fm Nnuschc. ?l lb a u. N' .'I 12. Fannar. Nach einem Streite mit seiner (Nu tin Elizabeth, lii Fahre alt, sliesz ihr ihr Gatte Frank Eontzeck in deren Heim. Nr. 522. I. Strasze, ein Me> ser in den Eeib und jagte sich hierauf eine Kugel m die Schläfe, die seinen sofortigen Tod herbeiführte. Ter Mann soll stark getrunken haben. Tas Paar war erst vor neun Monaten von- New-Park hierher gekommen. -er Si Co vor >2lO. ielv-Aort. Ire! 'er lundl. >.b!o.v!iSr, '"t Ml"!-! !-l-!-ich.P.!-!-!-bch4P4"l-^-4-4-' P Weitverbreitetste deutsche P Zcitnng südlich von .'il Ncw-Uork. s-t-b-l-I-I-b II I I"! I tl!! I dl' Nr. Et. Vergebt nicht nn Hnnd _ zu halten

cic Flazche von Halc's Honet; of Horrhoniid and Tar. Ter srühzci tige Gebrauch kann Sie vor Krank heii behüte, den Aerzte führen inanchc ernstliche Erkrankung niif Er kältung zurück. Hnleh'ö Hone vf Horchvniid nnd Tnr hat seit Generationen Husten nd Erknltnngc kurirt. Tie That snche, dnsj es Fahre lang ein belieb tes Hausmittel gewesen, zeugt für seinen Werth und seine Kruft. HM sjniil'ij gs Hliichiiiiiilchllir bringt schnelle Erleichterung in Fäl le von wehem Halö, Bronchitis nd Kruchhnstc. Es ist leicht zu nehmen und stört die Berdnuung nicht, llebrrnll von Apothekern verknust; 25 Eents, 50 Ernts oder !s!t pro Flusche, je ach der Grösse. Nehmt kein Substitut. Lcrgcwis sert Euch, daß Zhr Halc's Honch of Horchvnnd nnd Tar bekommt. Nichts kommt demselben gleich für Husten, Erkältungen und Heiserkeit. Pike'S Znhschmrrzctropscii kuri er in einer Minute. Haben Tie Katarrh 7 WeShalb consulNren Sie nicht scs drr Lunge und der Ohren V iiir Inger als 28 gahre in dieser ladt dehandelt hat? reich Und. wird ?ber Fvreman, Hve Wiehner S? Sons Ärewing Eo., nnabhängigc Bierbrauerei. Biireau: Nr. 1702, Nord-Tay-Str. Wreym's ?Kier, „0S Fn Baltimore gebraut. Aber .ich den besten deutschen wissen schaftlichen Methoden. 51.00 pro Kiste, abgeliefert, l Beide Telephone.

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2 (Fortsetzung von der 1. Seite.) tisch erklärt. Auch der Großherzog giebt bekannt, er werde vom Prolek torat über den oldenburgischen Zweig des Pereins zurücktreten, falls Gene ralmajor Keim weiter geschäilsnib render Porsitzender bliebe. Tie brandenburgiiche Gruppe des „Teutschen Flotten Vereins" bat ge stern Abend liier eine sehr gm besuch le Versammlung abgehalten und in dieser Resolutionen gefaßt, in welchen Generalmajor Keim aufgefordert wird, zurückzutreten, um dadurch den Wirren im Schoos? des Vereins ein Ende zu machen. Setzmaschinen in der Vati k a n Truck'erei. Rom, 12. Fan. Nach der Fn stallirmig elektrischer Beleuchtungs und Heizapparate hat der Vatikan jetzt Linotyp-Maschinen in der päpst lichen Truckerei angeschafft. Kardinal Staatssekretär Merrv del Val war bei der Aufstellung der neuen Maschi neu behülslich und führt jetzh dort persönlich die Oberaussicht. Ter Papst, welcher den Wunsch ausgespro chen hat. die Arbeit der Linotyp Ma schinen selbst zu beobachten, wird morgen der Truckerei einen Besuch abstatten. Passagiere de s „M ouut Royal" weiter besördert. Oueenstown. 12. Fan. —Ter Tampser „Montrose" vom atlanti schen Tienst der „Eanadian Pacisie Bahn" legte aus der Fahrt von Ant werpen nach St. Föhns, N. 8., hier an. nahm die Passagiere des dersel ben Gesellschaft gehörenden Tam pfers „Mount Royal" an Bord und fuhr um 2 lllir Nachmittags weiter. Ter „Mount Royal" war Anfangs Tczember von Antwerpen abgesah re, mußte aber wegen schlimmen Wetters aus dem nördlichen atlanti schen Oeean hierher zurückkehren. Tie transferirten Passagiere sind wohl auf. Segenbri n g e n d e r R ege n. La höre, Fndien, 12. Fan.—Tic seit sechs Monaten im Punjab herr schende Trockenheit ist durch einen Re gen unterbrochen worden, wodurch einer Wiederholung der in den letzten Fahren mit großer Sterblichkeit ver bunden gewesenen Hungersnoth vor gebeugt iü. Eonk rrenz lam p s ent s v seit. Liverpool, >2. Fan. Tie „Ennard-Liiiie" hat ihre Zwischen decksrate um weitere Pll.ätt reduzirt, um der von der „White Star-Linie" vorgenommenen zweiten Ratenermä Bigling nachzukoinmen. Auch die Raten für Passagiere der zweiten Kajüte sind von der „En nard-Lüiie" entsprechend der von der „White Star Linie" angeordnete Reduktion herabgesetzt worden. New-A) o r k, 12. Fan. Fn den New-Ajorker Bureaiir der Übersee ische Tampserlinieil herrscht die An sicht vor. daß das gestern gemeldete lleberciiikommeii der beiden deutschen Linie ein Triitz-Bündniß gegen die englischen Linien bedeute. Zwischen den englischen Gesellschaften, der „En nard" und den zur „Fnternational Merkantile Marine"gehörigen Linien bestehen seit längerer Zeit Meinmigs- Verschiedenheiten: man erwartet des halb einen Treikamps um die Eon trole des atlantischen Geschäfts, wenn nicht irgend ein llebereinkoimnen er zielt werden kann. Bekanntlich findet am 18. Fanuar in London eine Eon ferenz statt, in der die Vertreter der großen Tampserlinieil die Raten frage vornehmen werden, und man erwartet, daß es dabei zu einer Eini gung kommen wird.. Herr Hermann Winter vom New-Ajorter Bureau des „Norddeutschen Lloyd" und Herr Fnl. Meyer von der New-A>orker Agentur der „Hamburg Amerika Linie" sind aus dem Tampser „Lmitania" zu der Evnserenz abgereist. Em nachdem diese stattgefunden hat, wird man wissen, wie sich die Sache geüalie wird: und man wartet dabei in den New-Alorker Agenturen mit Span nung auf das Resultat. Gegenwar tig ist das Geschäft gänzlich demorali sirt. Gesuch um Eoukiirsrrkläruiig. Hoston. Tex.. 12. Fanuar. —Tie Gläubiger der „Farmers Sc Banters Warehouse Building Association" stellten gestern bei'm hiesigen Bim dcsgerichl den Antrag, über die Ge selli'chaft den Eonkurs zu verhängen. Fn Abwesenheit des Präsidenten Ta vid H. Shapiro übernahm der stell vertretende Betriebsleiter F. O. Brown die Klagebeantwortung. Tie Verbindlichkeiten übersteigen H7W. WO, mährend die Aktiva sich nicht ge nau feststellen lassen. Wechsel im Ge sammtbrtrage von mehr als Pttm- WO. welche Shapiro auf den in Ban kcrott verfallenen T. W. Hvuse über tragen hat, sind zur Zeit Gegenstand der Nnterüichung seitens der Grand Jury. In Rio angelangt. Amerikanische Armada im Hafen der brasilianische Hauptstadt. Italienische Tchlappen in Afrika. Capilän Bongiovanni zu im Tomalilande, im Kampfe fe tten die Abpssinier gefallen. Marokkanische cktegierungslrup pen zu lez zu dein Gegensultan Mulai Hasid übergegangen. Franzosen ans dem Marsche nach Rabat. schwerer Perlnsl für den ehemaligen Tuma Präsiden ten Golowin. Ria I a neir o, 12. Januar. Tie amerikanische Tchlachtschisf-Ilotte unter dein Befehl des Adiiiirals Evans lief beute Vormittag in deii hiesigen Hasen ein und Ivird zehn Tage bier bleiben. Tas für den Empfang der Armada pprbereiteke Programm wurde ohne Störung durchgeführt. Nicht der ge ringsle Ilufall ereignete sich während der über :jMi Meilen lange Jährt pon Port of Tpain. Trinidad, bier her. Im Ganzen hat seht die Flotte etiva ÜBAt Meile, oder ein Tritte! des ganzen Weges ach Tan Iran cisco, zurückgelegt. Tännntliche l>! Tchlachtschisfe sind hier, allein die Porrathsschisse „Eulgoa" und „Gla cier," welche weniger schnell fahren, werden noch erwartet. Ter Hafen von Rio wimmelt beute de ganzen Tag von Menschen und Booten, und an üO.tülo Menschen waren bei'm Einlaufen der Flotte am User ver sammelt. Bei'm ureinen des Aeguators stat tete Neptun den Tchlachtschissen einen Besuch ab. und der dabei übliche Ulk, dessen Opfer die „Grünhörner" wa ren, wurden durchgeführt. Trei Kreuzer der brasilianischen Ilotte fuhren den Tchlachtschissen entgegen und estortirten sie in deii Hafen. Tie hiesigen Blätter veröffentlichen heute Ertra-Ausgaben, in welchen sie die Amerikaner bewillkommnen. Ti e W irren iin Toina l i land e. Rom, 12. Jan. Hier ans Ita lienisch Tonialiland eingetroffene Meldungen geben kurze Einzelnbeilen über den Angriff der Abnssiuier auf den Ort Ougb. Taruach ist Eapitän Bougiovauni. der Befeblsbaber der dortigen Einge borenen Garnison, iiach tängerem, tapferem ampfe im entscheidenden Gefecht gefallen. Ein anderer italieni scher Offizier bat sich mit einer An zahl Eingeboreuen-Toldaten aus der Ttadt zurückgezogen, doch ist mau noch im Unklaren darüber, z wel chem chveck dies geschehen und was ans dee ist, Nach dem die Ablissinier in nördli eher Richtung abgezogen, tebrten nur lü eingeborene Toldaten nach Cugh zurück. In r ag e i n M arokk o. P a r i s, 12. Januar. Eine Tpe zialdepesche von Tanger meldet, daß die Regiernngstrnppen in Je; zu Malai Hafid übergegangen sehen. Ha fid's Anbänger sollen, um eineußrucb mit den Mächten zu vermeide, ibr leslbalten an der Akte von Algeeiras, wen auch mit gewissen Reservatio neu. erklärt baben. Easabl a n c a, 12. Januar. Als ersten Tchrilt zu einer Politik energischeren Porgebens bat General T'Armade. der Nachfolger General, Trnde's im Eominando über die fran zösischen Truppen in Marokko, die Ttadt lidala, t.ä Meilen südwestlich von Rabat, beseht. und marschirt jetzt ans Rabat los. Auf dem Wege dort bi will er noch eine oder zwei an dere Ttädte besetzen. U'-olowin'S Oandsih einge äschert. Petersburg. Ich Januar Tas Hei reubans aui dem Gute leo dar A. (bolowin's. des Präsidenten der vorigenTnina. tst iedergebrannt. Golowin batle eine sebr wertbvolle politische Bibliothek und eine Tamm lang von Tokninenten zur jetzigen ppoche der russische beschichte. Al les das ist bon den Ilammen verzehrt worden und kann nie erseht werden. Takahira rede t. o m, 12. Januar. Ter japa nische (besandle in Italien. Baron Takabira. bat von Tokio die amtliche Benachrichtigung von seiner Ernen nung zum Botschafter in den Per. Ttaaten bekommen. Er sagte darü ber zu einem Pertreler der „Aslorür ten Presse": „Ich verschließe mich nickn der Er tennlnisz der Berantwortlichkeit mei per neuen Mission durch die zuneh inende Bedeutung der Beziehungen zwischen Japan und de Per. Ttaa- Ter Teutsche (forrespoudent, Baltimore, Md., Montag, den 13. Fanuar IloB^ ten, freue mich aber außerordentlich, nach Washington znriickkelnen zu to nen, wo ich eine große Zahl von Freunden zu besitzen glaube, deren Sympathien ich stets sehr hoch schätzte. Was dort meine Ausgabe sein wird, darüber bin ich zwar schon oft gefragt worden, glaube aber, daß ich ans keine Antwort vorbereitet bin und auch nicht spin werde, ehe ich in Wajhing ton angelangt bin. Was die beun riihigenden und besorgnißerregenden Berichte anlangt, die so oft in den Blättern über die japanisch amerika nifche Stimmung erschienen, so bin ich überzeugt, daß gar kein Grund für sie vorliegt. Fch habe ihnen nie Bedeutung beigelegt, denn ich glaube an die nntrügbare Ausrichtigkeit der Freundschaft zwischen de beiden Län dern. wie sie schon vor dem Entstehen dieses Geredes von Antagonismus beüand. Schon jetzt wird klar, was für ein Unsinn all' diese düsteren Prophezeiungen über die Fahrt der amerikanischen Flotte nach der Paci sicküste sind, die so kritiklos als eine Trohung gegen Fapan betrachtet wird." „Merken Sie aus ineine Worte," snbr Baron Takahira sort. „der Himmel wird sich in kurzer Zeit klären." Barm, Takahira fährt Ende Fa nuar oder Anfangs Februar nach London ab und von dort sofort nach den Ver. Staaten weiter. Baron Kogoro Takahira. bis vor .Kurzem japanischer Botschafter in Ftalien, war während des russisch lapanischen Krieges Gesandter in Amerika. Vorher war er General Konsul in New-A)ort. Takahira war einer der Bevollmächtigten Fapan's bei der Portsinonth Friedens Eon serenz im Fahre lütt.7. Er steht seit seinem Abgang von der 'kaiserlichen Hochschule in Tokio im Tiensie seines Vaterlandes und spricht Englisch. Teutsch und Französisch. Seit seinem letzten Aufenthalt i Washington ist Baron Takahira vom Gesandten zum Botschafter befördert worden. Ter zurücktretende Botschafter Vis coimt Toki ist von seiner Regierung ach Tokio berufen worden, um per sönlich und bis in die Einzelheiten genau eine Schilderung des japani scheu Einwandermigs-Problenis und anderer Erscheinungen zu geben, an denen Fapan gemeinsam mit Ame rika interessirt isi. Er ist am l. Fa miar von Tan Francisco abgereist. K r e u zer j ü r F i s ch e r e i s ch u tz. V ictori a. B. E., 12. Fan. Tie Einslelliing eines modernen Kreuzers von großer Geschwindigkeit zum Schutze der Fischgründe an der Küste von Britisch Eolimibia wird in einem der canadischeu Regierung von Eapt. Newcomb, dem Befehlshaber des Kreuzers „Keslral," eingereichten Be richt empfohlen. Ter Bericht wein daraus hin, daß die Gewässer von amerikanischen Fischerbooten förmlich geplündert werden und daß ans diese Weise im letzten Fahre fast ll> Millio neu Halibut verloren gingen. Opfer vo Raubmörder. P eabod y, Mass., l 2. Fanuar. Zwei Knaben fanden aus eineni'Felde die schrecklich zugerichtete Leiche des wohlhabenden Russisch Pole Lud ivyck Knbals, eines Angestellten in der Bleiche in Tanvers. Tie Leiche war in schrecklicher Weise mit Messern zu gerichtet worden. Eine polizeiliche Untersuchung ergab, daß Knbals fem Heim in Tanvers am Tonnerstag Abend mit Plüti in seine Taschen verlasse hatte. Aber weder das Geld, noch die goldene Uhr des Todten sind an seiner Leiche gefunden wvrdeii. .Knbals war erst 22 Fahre alt. Heute Nachmittag verhastete die Polizei drei junge Polen, bekannt als die Gebrü der Gerr. Sinithfi el d, R. F., 12. Fan. Ter .vorgestrigen Ermordung vo Frl, Mary Eddy in Greenville ist ein neues Verbrechen auf dem Fuße ge folgt. A der Farmim Turnpike ist Win. H. Talnen. ein Weber i den Vernon Mills in Georgeville, von Räubern in mörderischer Weise über falle worden, NM ihn seines Wochen, lolnirs zu berauben. Talnen erhielt einen furchtbaren Schlag über den Kops. Tie Räuber erbeuteten jedoch nur einen Tollar, da Talnen das Geld in seinen Schuhen verborge hakte. Sein Zusiand isl bedenklich. Earric Nation wird klug. A b i leii e. Ks., 12. Fanuar. Freunde der bekannten Earrie Nation haben in Erfahrung gebracht, daß die Letztere ihren Windiiiühlenkanips ge gen die Wirthschasten als undankba res Geschäft ausgegeben hat. Sie soll ihre Gesundheit und viel Geld dabei eingebüßt haben und will nun de Res, ihrer Tage jn Zurückgezogenheit verbringen. Ter gute Ruf von Brown' Bronchial TrocheS als Heil- WtMMv mittel gegen Huste, Hei serkeit, Bronchitis und Asthma hat viele Rachahni ungen derselben veranlaßt. Weist die „ebenso gute" Art zurück. Vom Congreß. Bill zur Cvdifszirnng der (kriminal t>lesctie im Haust verlnuidelt. Ainendemente zu Gunsten der Arbei ter Srganisalionen abgelehnt. Repräsentant lSill'S Beschluß bezüglich einer Untersuchung der Assaire Brownson angenommen. Ein Verbot gegen zweiten Präsidentschasistermin vorgeschla gen. Wichtige, vom Schatzamt in Aufsicht gestellte Neuerung. Uinü'n ans Regiermigsgelder i Banken. Demokraten gegen Midlich und Bowler-BillS. W asbi g t o n. D. C., Der Senat war gestern nicht in Dil) nng. da er sich am legten Freitag bis auf morgen vertagte. Dan Repräsen tantenhaus setzte die Besprechung der Berlage zur Codisizirung und Revi diriing der Buudesstrasgesetze fort. Die Borlage bezieht sich besonders auf Abschnitt I'l, ivelcher von Berschwö rung gegen die Zivilrechte der Bürger bandelt, Smith von Rlissouri und Hughes von Neiv Wersen boten Urnen demente an. um die Arbeiter tlnions, ivenn sie Ulrikes oder Boveotls er tlären. von diesem Übschnitl aus .iischlieszen. sobald sie in sriedsertiger Weise vorgeben, wenn auch durch sol che Strikes oder Boveotls die Unteres sen einer Corporation geschädigt wer den. Als bemerkt wurde, dasz das Uniendeinent Smillss, welches alle diese Punkte entlüelt. versassimgsivid rig sein ivürde, iinterbreilele Hngbes einen Bnsah zu dem Sniith'schen Uniendenient, ivorin es heiszt: „Cs soll jedoch nicht ungesetzlich sein, wenn zwei oder uiebr Personen ein Ueber einkommen treffen, eine Urbeitsstelle zu verlassen, oder sich weigern, bei ir gend einer Person. Theilliaberschast oder Corporation Urbeit zu ebinen, oder Underen zu rathen oder sie zu be reden, das (bleiche zu tbun." Sherlen von entiukv opponirte liettig den beiden Unträgen, und nach längerer Debatte wnrdbn beide, das erstere mit' litt jzn KU. das letztere mit llu Stimmen zu 7! Stimmen abgelehnt. Uuch De Urmond's Un trag. Abschnitt zu streichen, ging verloren. Dagegen wurde das Uinen dement von Clark von BUitouri, die Bestimmung des Übschnitt IN zu sirei wen. das; Berurlheille zu keinem Cb lenaint. Perlraiiensposien oder Pro sil unter der Regierung wäbtbar sind, angenommen. Die republikaniswen BUtglieder batten sich in voller Stär ke eingefunden. Die Debatte über die Berlage dürste sich noch niedrere Wochen lang lstiiziebe. Die Resolution des Repräsentanten Cstll. durch welche der aufgefordert wird, Abschritten der Correspondenz, Befehle und Berichte in Bezug auf die Crnennnng von Blotienarzt Charles Stokes zum Commandanten des Hvspitalschifses „Relief", sowie über die Resignation von Udniiral Brownson dem Hause unterbreitet werden sollen, wurde an genommen. Cine gemeinsame Resolution, durch welche der Präsidentschatls-Zeriniii aus vier sichre beschränkt und eine Wiederivabl verboten wird, ist voiu Repräsentanten s/assiter von Birginia unterbreitet ivorden. Das Haus ver tagte sich um balb vier llbr Rachiml tags. Binse n aus deponirl e R e gier u n g s geld e r. Das Schabamts Departement be absichtigt, ivie der Cntwurs eines Rundschreibens an die Depositen- Banken ersebeu läfzt. eine wichtige Bi'aszregel zu ergreisen. Der Cntivurs lautet: „Das Schatzanitsdepartenieilt süblt sich berechtigt zur Annahme vo Bin stn von Bnndes-Depositoren auf Grund des (Hesepes, tvelches vor schreibt, dasz die Disposition vo Bun desgeldern so weit wie möglich eine üleichmäszige unter de verschiedenen Staaten und Candestheilen sein soll, teine oder sebr geringe Depositen in Staate und Gegenden z machen. Mo die Banken bereit sind. B>"stn zu zahlen, und grosze Depositen in Slaa teu und Gegenden zu bewilligen, wo die Banken nicht gewillt sind. Binse zu entrichten, ivürde offenbar unge recht sei. Alle Depositen-Banken werden daber lsternikt Ersucht, daS Schatzamts Departement davon zu verständigen, welche Interessen aus Depositen sie willens sind zu bezah len, um diese Depositen bebalten zu tönnen, und zivar vom l. Februar llkß ab. oder ob sie nicht willens sind. Interessen z bezahlen. Der Binsfusz wird vom Schahamt von Beit zu Beil festgesetzt werden, und die Depositen werden von jenen Ban- kcn gezogen werden, die nicht willens lind, die Inleressen zn bezahlen, Tie Schahointslnkeressen mögen so nied rig wie ein Viertel von einein Pro zent sein ;u Seiten einer Tepression, ivenn die Cleldcirknlotion gefördert iverde soll, oder sie mögen zu irgend einer Höbe gesteigert werden. ninHalt zu gebieten. ivenn die Industrie zur Spekulation dt'generirt und der Werth des Tollors sich ändert. Tie Aenderung des linsfnszes ton olme vorherige 2lotiz vorgenommen wer de dnrch Ordre des Zchatzamtssekre tärs iii Woslnngton, linier gewöhn lichen Perbällnissen ivird dies ichl ösler ivie ivöchenllich geschehen und der Tag ivird jener sein, o tvelchein die Aenderung der Tiscontrnte der Bank von Cnglond erfolgt, In der ;!nkuntt iverde bei keinen Banken Tevosilen gemocht werde, welche die Interesse nichl bezahlen wollen, und dos Polinnen der Tepositen wird nicht willkürlich erhöht oder erniedrigt loerden, sondern in, Wege der Aende rnng des Schatzamt linsflches," C'-egen AI deich n, lowler- Bill s, Tie deniokrokischen Mitglieder des Haus Comites für Banken und Wol,, rnng liielten gestern eine Personini liing od. in welcher die lowler und Aldrich Porlagen zur Besprechung ko >e und einiliiniliig deschloisen wnr de. jeden Anlrog zu nterslützen, Ivel cher einen Termin in der Angelegen deil vor dein vollen Comite fordert, Tie Minoriläts Mitglieder sind gegen die Aldrich Porloge, und die von lowler ivird ols zn revolntionör an gesellen, Pension siir Hosleu'S I o in i l i e, freunde des om Montog in New flork plötzlich gestordenen Common ders H, P, Hasloh ivollen den Co gres; ersuchen, iiir dessen Wittwe nd Tochter eine Spezial Pension onszn Ntzen, do Hosten sie vollstöndig mit tellos gli iiNgelosseii liot. Hosten wor ein verdienler Morine-Osfigier, Cr liotte den groszen schiviininenden Trok tendock „Tewen" von Amerika noch der Subig-Bai, Philippinen, ol,ne linsoll gebrocht, Sten er n znrii ck zn er st o t t e ii. Inlandstener Cornmissär Copers l>ol deute ongeordnel, dos; Pl,'>2'>. Ivel che der Staat Nord-Carolina unter Protest ons gegolirene Blalzgetränke bezahlt bot, demselben zurückerstattet werden. Iliibcgrrifliche Inlirlässigkcit eines Cliirnrgkn, Teer V o d g e. Mont,. 12, lon, An einem junge Ii neu Nomens Charles lookinen nobm hier der Tr, blnst, Pitkoner eine Oessining der Brusthöhle vor. iveil derselbe über de siöndige heftige Schmerzen klagte. Cs stellte sich dobei lierons, dosz sich in der Prnstböble des Potienten zwei bolbzöllige Stiickchen litnininiröbre befanden, nnd on einem derselben >vor eine schon srork verrostete Sicher beitsnodel befestigt, Pon den Gum iniröliren ivor dos eine Stück vier Job lochg nnd dos ondere noch etwos lünger. Tie Irenidkörper scheine bei einer Operation zurückgelassen worden zn sein, ivelcher sich lookinen vor nahezu sechs Ploiiaten in New Aort nnterzogen bot, Ter Patient befindet sich jetzt wohl und sieht einer vollständigen Wiederherstellung ent gegen. Wieder im Betrieb. N e w c o st I e. Po„ 12. lanuor, Cs wird offiziell bekannt, dos; die „Ainericon Tin Ca Co." den Be trieb ihrer hiesigen Anlage om :i. Je binar beginnen ivird, Tie lobrik wird Nlltl Mann im Ansang beschäf tigen und die lolil der Arbeiter spä ter erhöben. Tie ttesellickoft Hot üti.Olil .giften Blech zu sofortiger Lie ferung bei der ..American Sheet k Tin Platel, d, M, wieder onf nehinen. Pittsburg. Pa„ 12. Januar. Nr, l, 2, !t und I der „Attegheiih Steel Co." in Torcntuiu. Po„ welche seit dein 21. Tezeinber geschlossen sind, werde morgen den Betrieb bei voller Ar beitszeit wieder ausnehmen, so das; in jedem Werk drei Schichten Be schäftigung finden. Wrgr Weinverkaufrs an Iranen gr schloffen. Colu m b u s, Ohio. 12, Jan. Ans Anordnung des Movers Bond bat der hiesige Polizeichef O'Connor die Schließung von sechs Schonk wirthschoften vorgenommen, weil sie sich den gesetzlichen Bestimmungen entgegen den Verkauf von Wein an Iraueii hotten zu Schulde kommen lassen, rnlxtcki I Racheakt der Hunchakistrn? Vrandschaden im Rew-zhorker „feuer festen" Wolkenkratzer Pl.'Siv.lXXl, Verkehr ans der Tiesbah unter brochen. zß' ew -Ao rl. Tannar, Ter gewaltige Vrand, ivelcher in der vom letzten Treilag R'achl das als „feuer sicher" betrachtete lü stöckige Parker (Gebäude an der l, Avenue und ll>, Straße verzehrte, erwies sich als eine der schwersten Ztalaslrophen., mit de neu die Feuerwehr unserer Stadt in den letzten fahren zu käinvsen hatte. Trei ihrer Mitglieder hlieveit als Opfer ihres gefährlichen Veruses auf der Vrandstätle, und nnr der Leich i.ani des einen der Unglückliche lonnle hisher erlangt werden, Seine Heiden Kameraden liege noch unter den Ruinen begraben, Ter Material schaden wird von Hülfs-Ehes Vinns auf Pl,2üb,ttM veranschlagt. Wie bei jedem großen Vrande, hat te die Feuerwehr ancki diesmal unter starkem Wassermangel z leiden, Ivel a>er ihre Thätigkeit bedeutend er schwerte, Aber auch über die Onali tät der Schläuche der Wehr, die zu Tutzenden barste, ivird Ztlage ge siihrt, Ter Tiesbahnverkehr war durch den Vrand und die drohende Eiilslurzgefahr der Ruinen des von den flammen zerstörten Gebäudes empfindlich gestört. Cr lag stunden lang vollständig brach, und eine Rie senblockade und zahlreiche Veschwer de über die Vahngesellschast war die Talge, Tie Straße vor der Vrand slätte wurde von der Polizei für den Verkehr abgesperrt, Hülis-Ebes Vinns hatte ernste Ve siirchtungen, das; nach dem Erkalten der glühend beiß geivordenen Stabl träger, welche das (Gerippe des tele bäudes bilden, ein vollständiger Ei stürz desselben erfolgen iverde, Hwei mal gab er deshalb Vesehl, den Ties bahn-Verkehr einzustellen. Terselbe ivar durch das Eindringen großer Waüermassen in den Tunnel ohne dies bereits start gestört worden, Tie Einstellung des Vetriebes in den Stunde des großen Morgenandran ges hatte für die zahlreichen Passa i giere große Unzukömmlichkeiten zur Talge und führte zu mannigfache Veschwerden, Tie Hochbahnzüge wa reu ivegen der Stockung im Tunnel bis zur vollen Fassungskraft besetzt, und in den Stationen der Ticsbahn, welche die schlimmste Vlockade seil ih rer Eröffnung zu bestehen hatte, herrschte ein menschengesährliches Ge dränge, Tie Straßenbahnwagen der Madison-Ave, Linie wurden zwischen der l I, und 2!'., Str. über die Vroad ivan und ti, Ave, Strecke geleitet. Unter den Polizisten aus derVrand stätte verbreitete sich gestern Abend izps Gerücht, daß das .Teuer ans eine Rachethal der unter dem Rainen Hunchakislen bekannte armenischen Verschwörer zurückzuführen sei. Es hieß, daß die Geheimbündler an dem Teppich vmiporlenr A, Ztaragheusian. dessen Geschäftsräume sich im werten Stockwerk des Parker-Gebäudes be fanden, Vergeltung üben wollten, weil er in Verbindung mit der Er mordung des TeppichhändlerS Tav jhanjian und der Verhaftung des Priesters Martoogesian der Polizei Angaben über ihr dunkles Treiben machte, Ti>s Gerücht fand wenig Glauben, Tas Teuer kam in den Räumen der „Tetmer Wvole Eo," im fünften Stockwerk, gerade über dem Geschäfts lokale .ckaragheusian's, zum Ausbruch, Vktricbsrinstlllungk. Vost o n. l ik, Tie United Eompaim", welche U> Ar beiter beschästigt. hat wegen der schlechte Seiten de Tabrikbetrieb bis zum Trühjahr eingestellt, Tie .Fa brikanlagen der „Loivnev Ebocolate Eo." wurde auf eine Woche geschlos sen und darauf wird der Vetricb be trächtlich eingeschränkt werden, Eollingwoo d, Lnt,, l'ck Jan. Tie „Eollingwood Shipbnilding Eo," bat ibre hiesigen T"dnstrieanlagen ge schlössen, wodurch Arbeiter be schäftigungslos werden, von denen 77, Prozent hier angesessen sind, Tie Leute verlangten eine Lobnzulage von 1,-> Prozent, und da sie die Arbeit trotz einer Tarlegung der Geschäftslage nicht wieder aufnahmen, so beschloß das Tirektorium. den Vetrieb voll ständig ruhen zu lassen. Ohne Vnrgschaft dem Gericht über wiesen. R ewar k. R.-T-. 12, lauuar. Theodore St. Whitmore wurde ge stern in Harrison vom Richter Vrane gan nter der Anklage, seine Gattin Helena ermordet zu haben, ohne Hu lassung von Vürgschast für das Ver-, fahren der Großgeschworenen festge halten und nach dem Gefängniß von Hudson Eount, in TwrseN'Eiw ge sandt, Ties ist das vorläufige Resnl tat der Untersuchungen über den sen sationellen Mord in den Hackensack- Meadows. welche die Vehörden in den letzten Wochen beschäftigten. Schoß Gattin d sich sklbst. Tie Frau wollte zu ibren Eltern zu rückkehren. Tragödie in einem New Alvrkrr Hotel. As e w AI v r k, 12. Mannen'. —Fin Zorn darüber, das; seine Gattin am lebten Freitag von Nichter Maddor im Spezialternüii des Brooklyner Obergerichts eine gesetzliche Trennung von ihm erwirkt hatte, um zu ihren Angehörige in Ebarlolteiiville. Vir ginien. znrückzukebreii. machte gestern Nachmittag Arthur (5, Martin, ein 20-jähriger Geschäftsreisender, in sei ner Wohnung im Hotel St. George an Elart Str., zwischen Henry-Str. und HickS-Str., Brooklyn, einen Mordangrisf auf die Gattin, indem er ihr eine Kugel in die linke Seite der Brust jagte. F dem Glauben, das Gebell der Gallin geendet zu ha ben. richtete der Rasende dann die Mordwaffe gegen sich und schosz sick in die rechte Schlafe, seinen auge k'licklichen Tod herbeiführend. Frau Martin wurde unmittelbar nach dem Mordangriffe in das Brook lyn Hospital gebracht, dessen Aerzte die Befürchtung aussprachen, das; die .Kugel die Lunge und vielleicht auch einen Theil der Leber der Patientin durchbohrt habe. Obwohl vom Blut Verlust und dem ausgestandenen Schrecken sehr geschwächt, war die Schwerverletzte bei Vewußtsei und im Stande, vor Eoroner Bremer, den man eiligst in das Hospital gerufen hatte, eine Antemortem Aussage zu machen. Fhr Gatte, erzählte sie dem Eoroner, sei im höchsten Grade eifer süchtig aus sie gewesen, ohne irgend welchen Grund dafür gehabt zu ha ben. Er habe sie außerdem grausam behandelt, und ans Grund dieser Be Handlung habe sie am Tage zuvor eine gerichtliche Trennung von ihm erwirkt. Nach der gerichtlichen Per Handlung sei Martin zu ihr gekom inen und habe sie inständigst gebeten, die 21 Stunden, die sie noch in Brook lyu zu verweilen gedachte, bei ihm zu verleben. Schließlich habe sie einge willigt und ihn nach seiner Wohnung im Hotel St. George begleitet, wo er im Lause der Nacht zum Revolver iZnfs. Gin- und Rückwanderung. New AI or k, 12. Fanuar. Gustav H. Schwab vom „Norddeut schen Lloyd" lies; sich hier aus Be fragen über die augenblicklichen Eiu- und Rückivandernngsoerhältnisse mW. Er sagte: „Tie Fahlen für die erüen lt> Tage des neuen FahreS lassen er kennen, das; die Rückwanderung von Arbeitskrästen aus den Per. Staaten nach Europa och nicht nachgelassen hat. Fm Zwischendeck verließen wäh rend dieses Zeitraumes lä.li>7 Per sonen gegen nur i>l2l im gleichen Feitraume des Vorjahres die Per. Staaten. Fn gleichem Maße hat sich der Verkehr in der 2. Kajüte gehoben, indem >-1 Personen mehr als in den ersten 11l Tagen des Vorjahre-? von hier abfuhren. Viele Personen, wel che im Zwischendeck hierher kommen, verlassen das Land als Passagiere der 2. Kajüte. „Tie Abnahme des aus Einwande rern sich zusammensetzende Arbeiter- Elements geht auch weiter hervor aus der merkbaren Abnahme der Einwan dererziffer. F den ersten 11l Tagen des Fahres sind nur 21.72 im Zwi schendeck eingewandert, gegen 1218 im gleichen Zeiträume des Vorsah res." Seinen Verletzungen erlegen. R a v e n n a. 0.. 12. Fannar. Edward F. Eollier von Eleveland, der gestern aus dem Grabe seiner Gattin hier seinen blinden Sohn er schoß und sich selbst eine schwere Ver letzung' beibrachte, ist im Hospital ge slorben. Offiziere verlangt. Alba n y, N.-A)., 12. Fannar. Generaladjutant Henry gab vorge stern bekannt, daß-Gouv. Hughes ein Rundschreiben des .Kriegssekretärs Tast erhalten habe, in welchem er er sucht wird, von den Mitgliedern der Staatsmiliz einen Candidaten zu er nennen. welcher nächsten Fuli um die Ernennung zum llnterlieutenant in der Bnlidesarniee in Wettbewerb tre teil solle. Feder Gouverneur soll ei nen solchen Eandidaten ernennen, der jedoch von 'einen vorgesetzten Offizie ren indossirt sein soll. Tie Eandida ten müssen zwischen 21 und 27 Fahre alt und ledig sein. Zwei Fahre Zuchthaus. Spring sield. Fll.. 12. Fan. Rev. Fames Kaye von Oak Park. Fll.. ist schuldig befunden worden, Falichgeldüempel in seinem Besitz ge habt zu haben. Er wurde vom Bun desrichter Humphrey zu zwei Fahren Zuchthaus verurthcilt. vis Sösts, vis liis läa

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AS Deutschland. Glänzendr Eröffnung des neue Hos- Theaters in Weimar. Kaiser Wilhelm war zugegen,—Nach klänge zum rothen Freilag. kleinmüthiger Ton der freismni geil Blätter. Nur die Eonser vativen sind zufrieden, keine Gefahr für die „Block"-Politik, Ans Sonntag beabsichtigte Te j nionstrationen verboten, Inte resse an den Beziehungen zwischen Japan und den Ver, Staaten, Preußen's Finanzen, Erniä Bjgttng des Reichsbank Tis contos. Ver Ii n. >2. Januar, Tie ge-1 strige Eröffnung des neuen Großher j zoglichen Hofthealers in Weimar ge staltete sich zu einem äußerst glänzen den Ereignis;, Tem festlichen Akte wurde dadurch noch besondere Bedeu tung verliehen, daß Kaiser Wilhelm der Fmiktivn beiwohnte, Tes Ferne ren gab die Eröffnung Anlaß zur Ziisammenkniift fast sämmtlicher deutscher Hvftheatvr Intendanten, sonstiger Theaterleiter, zahlreicher Bühnenschriststeller und knnslsreunde Tenlschland's und Oeslreich's, Tie Stadt war zu Ehren des Tages reich geschmückt, Tie Hauptstraßen waren in ein künstlerisch vollendetes Festge wand gekleidet, Ter Kaiser traf um die Mittagszeit von Berlin ein und wurde jubelnd begrüßt. Am Nach mittag brachten verschiedene Bahn züge noch viele hervorragende Gäste, zum Theil aus weiter Ferne, Allen! wurde ein enthusiastisches Willkom men bereitet, Tie Feststimmilng schlug schon lange vor dem Beginn der Ans sührnng im Neuen Hoftheater bolse Wellen, Tie am Mittag abgehaltene letzte Akustik-Probe hatte ein vorzüg liches Ergebnis; geliefert, 'Neben dem Kaiser mar Grgßherzog Wilhelm Ernst von Sachsen Weimar-! Eisenach der Gegenstand der allgemei- nen Aufmerksamkeit. Tem junge Fürsten gebührt ja auch die volsste! Anerkz'nmmg für das Gelingen 'des Werkes, dessen Krömmg sich heute! vollziehen tonnte, Mit seltener Frei-! giehigkeit hat der Graßherzog die rei- che Mittel z dcm glänzenden Neu- j bau und der stilvollen inneren Ans statlnng geliefert, 1 Tie Festauffühniiig selbst verlies im Beisein dcs Kaisers, des Grvßher zogs, zahlreicher anderer Fürstlichkei ten. der Spitzen der Behörden und eines erlesenen Kreises vvnEorpphäeii der Kunst und Wissenschaft dem Pro gramme gemäß und gab z rauschen den, denkwürdigen Ovatianc Anlaß Zuerst gelangte das Friihlings-Fest spiel von deni Tichter nd Bibliathe-' kar der Wartburg, Richard Voß, zur l Anfsiihrnng, Felir Weingartner hat zu diesem die begleitende Mnsit ge schrieben, Tas Festspiel behandeit in äußerst origineller Aiissnhrimg die „alte" und die „junge" Kunst in Wei mar, Tem Festspiele schloß sich Goethe'S Vorspiel ans dem Theater ans dem Prolog zum „Faust" au, j Nach einer Pause kam „WaUenstein's! Lager" an die Reihe, und die Fest miese ans den „Meistersingern" bil dete den Schluß des Programmes, dessen tadellose Ausführung uuge meinen Enthusiasmus entfesselte nd tiefsten Eindruck machte, Eomme u t a r e der Presse über den rothen Freitag. Tie Vorgänge am „rothen Freitag," welcher die bereits! geschilderten sozial demokratischen I Straßendenwitstralionen und die ebensnlls eingehend berichtete Wahl rechts-Tebatte im preußischen Abge ordnetenhause brachte, iverden in der j gesamiiiten Presse auf das Eifrigste erörtert und bilden auch bei der gro ßen Masse des Publikums den baupt jächlichen Gcsprächsgegenstand. Was den Eindruck der gestrigen Begebeu beitcii anbelangt, so ist die Enttäu schung ziemlich allgemein, und sie wird auch rückhaltslos geäußerk. Die Tebatle im Landtag selbst hätte kaum zahmer ausfallen kpnnen, und die Massenkundgebungen der Sozialde mokraten, die in geräuschvoller Stille allerdings sehr geschickt inscenirt wo? re, sind soweit ohne jegliche Wirkung geblieben, ivie aus der vom Fürsten Bülow im Abgeorduetenhause abge gebenen Erklärung, deren Ouim essenz schon mitgetheilt wurde, erhellt, Tie Blätter der freisinnigen Grup peil, aus deren Mitte der Wahlrechts- Antrag hervorging, des'e bei de Theile die Einführung -des Reichstags- Wahlrdchts m Preußen an Stelle des rücksländigimDrßiklassek-WalksnslMis und die Neueiiithcilling der Wahl,, kreise nach Schluß der Debatte^! jedermann weist, G ?e dß e fllr tne sichere Heilung von "Ba v G Verrenkungen, P V Äerkehungen, ch Äeisüeit ch Sicht bessere giebt wie ch L W St. Jacobs Oell Preis, 25, c. und 5,0 c. ch wie gemeldet, abgelehnt wnrden, schlagen einen sehr tleinmüthigen Ton an, Sie gestehen ein. daß Nie mand die Annahme dcs WablVechts- Antrags und ein sofortiges, gänzliches Einschivenken der Regierung hätte er warten können. Immerhin sei ein gewisser Fortschntt zu erkennen, in dem die Regierung, laut ihrer Erklä riing. eine tiefgehende Aenderung des bestehenden Wahlsvstems in Erwä gnng ziehe, Tie llntei lneitmig einer 'einschlägiizen Vortage im jetzigen An genblick, so nnmittelhar vor den ge setzlich vorgeschriebenen Nemvablen zum Abgeordneteiiliaiise, sei ansge schlössen geivcscn, Für den Beginn der nächsten Legislatur Periode des Landtags aber lasse sich eine Vorlage erhoffen, dessen Grundlage freilich, wie mit Bestimmthl>tt vorauszusehen, das Plural-Wahlrecht Hilden werde. Nur die E o n s e rv a l i v e n sind zufrieden. Tie liberalen Blätter aller Schatti nmgen bedanern es. daß sich die Re gierimg über die vorgeschlagene Neu eintheiliing der Wahlkreise ansge schwiegen habe, indem sich ihre pro grammatische Erklärung einzig und allein über das Wahlrecht selbst und Hessen wün'chniswerthe Reform ver breite. Tie Gegner der Neneinthei lung führen aus, daß der von den Freisinnigen auf's Tapet gebrachte, diesbezügliche Plan zu einschneidend sei. weil eine Neneintheilimg des Reiches die nächste Folge sein müßte, Tie bisherige Eintheiliing in Preu ßen habe sich bewährt, indem sie das Land vor dem lleherwnchern des släd tischen Eleniciits sichere, Tie fkeiconsi'rvätim'n Blätter Be mängetn ebenfalls die Türitigkeil der Erklärung, welche Fürst Bülow in seiner Eigenschaft als vrenßi'cher Ministerpräsident im Name der Re gierimg abgegeben. Mit der Ableh nimg der Uebertragnng des Reichs tags Wahlrechts auf Preußen sind sie aber, gleich den Organen der Na twnälliheralen. einverstanden. Vollkommene Zufriedenheit bekn den allein die conservaliven Zeitun gen, Sie ignoriren es, daß die Re gierimg thatsächlich eine Reform des zum reinen Holm gewogenen Wahl Smlems. wenn auch erst für eine sgä tere Sitzung, angekündigt hat. nd losen aus dem Totiiment, das Fürst Bülow zur Kenntniß brachte, aus schließlich eine Ablehnung heraus, „B lock" Politik nicht b e r ü h r t. Tas „Berliner Tageblatt," die „Volkszeitnng" und die „Morgen post" schlagen in ihren Eoimnentareii über die gestrigen Vorgänge im Land tag einen zeternden !on an, Sie er tlären. daß eine Fortführimg der „Block" Politik, zü der sich auch die Freisinnigen verpflichtet gehabt bät len. nnninehr unmöglich geworden sei, Tiese drei hiesigen Blätter siehe aber mit ihrem absprechenden Urtheil allein, Tas Gros der freisinnigen Organe zeigt sich gemäßigt und be trachtet die „Block" Politik nicht mir j als nothwendig, 'ondern auch als I durch die Erklärung der Regierung! nicht tangirt, T i e. N e >i >v ahlen. Anläßlich der vorgestrigen Vor gänge hat der Erekutiv Ausschuß der! lintsliberalen Parteien den Beschluß gefaßt, die Abkzaltnng einer gemein- samcn Sitzung des drei sreisinnigen i Fraktionem zu empfehlen, sowie in! dieser die Einsetzpng eines gemein- samen Ausschusses zu befürworten, j Tesscn Ausgabe soll es sein, eine rege j uiid planmäßige Agitation zur Be- kämpfung des geltenden preußüchen i Landtags Wablrechts und der be stehenden Eintheiliing der Wahlkreise j einzuleiten und durchzuführen, Tie Wahlrcchtssrage wird nnzweifelhaft! öcr Angelpunkt der bevorstehenden! Neuwahlen zum preußischen Abgeord- netcnhause sein, „V orivärt s" schini ps t. Teinonslr a l i o n c n verboten, Ter „Vorwärts," das i'ozialdemo-1 rratiiche Hgiivtorgan. dessen Eztra- Mfter bei den gestrigen Straßen-Te monsirationen so große Rolle spielten und "Hz'rittenen Polizei von der Menge entgegen geschwungen wurden, ergeht sich in den bissigsten Bemerktingen und wirft den Behör- Der Dentschc Corrrspondcnt, Valttmore, Md., Montag, den 13. Januar IWB. den ein ganzes Leritou ausgesuchtesler i Schiinpf-Cpbiteta an die köpfe, Cme Wiederboluug von Straßen Temoiislratioiien. falls solche auf dem Programm der sozialdemotratischeii j Parteileitung sieben willen, dürste übrigens ausgeschlossen sein. Der Polizeipräsjdeut giebt bekannt, daß anläßlich der für heute in allen Thei len der Stadt angesagten sozialdemo kratische Massenversammlungen Te uwiistratwueii auf der Straße verbv teil find, Tie Polizei ist angewiesen worden, streng einzuschreiten, wenn und wo immer der Versuch gemacht werden wllte. die kuiidgebuuge des „Rotben Freitags" von Neuem am zuführen, Tie japani f ch am e r i t ti li i sche ii Bezi e h n n ge n. Auf dem Gelnet der interuatioiia len Politik hat in der -angelaufenen Woche lediglich die Cntwickelung der Tinge zwischen Zapan und den Ver, Staaten allgemeines Znteresse er weckt. Tiefes wird ersichtlich inten sioer. je weiter die ach dem Stillen Ozean gesandte nnieritaniiche Armada ihre Fahrt fortsetzt, TC Blätter ver. wlgen auf das Aufmei ksanisie jede Pbafe in der Geilaltmig der Bezie Hungen zwischen den Per, Staaten und Japan und widmen den eventnel len weitere Ereignissen eingsliende l Besprechungen, Sie verwahren sich zwar gegen die Annahme, als ivallten sie i der japanisch ameritaiiischen Cvntroverfe Partei ergreife, aber der llnterton ist meist ja entschieden amerikafreimdlich, daß üher ihre Zvmpathien ei Zweite! nicht vlnval te kann, Tie epochemachende Pacisic-Fahrt der amerikanische Schlachtschissflotte j mid der ührigen Kriegsfahrzeuge lne let natürlich de zahlreichen iiiattiveu Offiziere der Marine und des Hee res, welche schriftstellerisch thätig sind, eine unerschöpfliche Fundgrnhe zu Cr örterungen, Tie Stärke der Armee' und Flotten der beiden Mächte, so wie ihre Stützpunkte im Pacific wer den eingehend besprochen. Allen jenen Militär- und Marine Sachverständigen gilt der Ausbruch eines Krieges zwischen Japan und den Ver, Staaten als unwahrscheinlich, Bemerkenswerther Weise fügen sie aber nahezu einmüthig dieser Ansicht die Cmschränkimg bin;, das; Feind seligkeiten keinesfalls sofort entstehen würden. Spar s a m teit die P ar v l e, Tie Rede, welche der preußische Finanzminisler Freiherr v, Rheinba Heu bei lliiterbreiluug des Etats im l Abgeorduetenhause gehalten hat und deren iiiaikantesie Stellen bereits ge j tabell wurden, ivird in der Presse noch vielfach diskutirt, Tie Mahnung des j Ministers an die Mitglieder des Par laments, Einkehr ;n halten midSpar iamkeit z üben, wird von der Presse weitergegeben. Einige Ausführn gen Rheinbaben's habe besondere Ansinerksainkcit erregt und werden wiederholt scharf betont, Beifall hat namentlich die Erklärung des Mini siers gesunden, daß die Regierung selbst ein Vorbild der Sparfamkeil gebe nd mit gutem Beispiel voran gehe. Tie Forderungen der verschie denen Ressorts hätten ungedeckte Ausgaben in der Höhe von l l 2 Mit lwiien Mark ergeben, Tiese seien um l Millionen beschnitten worden. Geborgt werden sollen zum letzten Male 212 Millionen Mark, Ter Rest von 1 Millionen Mark soll durch Cr höbung der Einkommensteuer ausge bracht werden, Ermäßigung des Ti s c o n t o s. Tas Tirektorium der Reichsbank hat den Central-Aiisschnß für Mon tag einberufen, um ihm den Vor schlag zu macheu. den Tiscont um ein Prozent, also aus s/ Prozent, zu ermäßigen, Mpn ziveüelk nicht, daß der Eentral-Ansschuß die Herab setzung des Zinsfußes genehmige wird, da sich die Lage des internatio nalen Geldmarkts wesentlich gebessert hat und der Privatdiscont nunmehr nur Eins Prozent beträgt, Ter erwartete Schritt der Reichs- Hank wird sich aus einem Grunde zeitgemäß erweiien; denn ini Reichstag wird am Tienilag Fürst Bülow die Interpellation des conser- vativen Führers Gran- v, anitz be antworten, welche lamet- „Was ge denkt der Reichskanzler ;n thnn. um den Uuzulräglichkeilen tzegegnen. welche sich aus der jetzigen Höhe des Bankdisconls ergebend Bei dieser Gelegenheit wird auch der neue Prä sident der Neichsbant, Geh, Ober- Finanzrath Nudols H.werslein. den der ,Kanzler vorstellen wird, sein Te but machen, Silber hochz e l j Ha u s e Balli n. Laut Meldung aus Hamburg Hat Generaldirektor Alberl Ballin von der „Hamburg-Amerika Cinie" mit seiner Gattin das Zeil der silbernen Hochzeit begangen, Tie Feier vollzog sich im engsten Familieiitrelse aus dem unweit der Hansestadt gelegenen Landsitz des Jubelpaares. C h a m is s o'S Tochter todt, Tie letzte Tochter des am 21, Aug, 1822 gestorbenen deutschen Lmiters Adelbert von Chamisso, Frau Schnei der Friedenau, ist aus dem Leben ge schieden, Sie erreichte ein Alter von achtundsiebzig Jabre, In t'ireisswald ist die älteste deut sche Tichterin und Freundin Zeitz Neuter's, Frau Alwine Wutlienon-, geborene Balthasar, gestorben, Frau Alivine (Pseudomnn Annmariek Sckmltenl ivar am IC September 182 gebore, Ihre in Plattdeutsch geschriebenen Werke sind vor Jatzr zehnte viel gelesen worden. Zu nen nen sind besonders t „En por Blomeii ut Annmariek Schulte ehren Go re"z „Nige Bloinen nt Annmnriet Schulten ehren Goren," Im Jabre 1802 erschienen auch hochdeutsche Ge dichte von ihr. Vom Gebiete der lg u n st. Cniii, Testinn hat ihren Contrakt mit der Berliner Hosoper verlängert Zu de von der amhasteu Sängerin gestellten und von der Leitung er süllten Bedingungen gehört, das; sie in NeivGjork ein Gastspiel absolviren darf, Zm Thalia-Theater hat Girardi von Wien ein Gastspiel in höchst er folgreicher Weise begonnen, Tie längst mit Spannung erivar tele Promiere von Gerhart Haupt mann's Schauspiel „Kaiser Karl's Geisel" fand gestern im.Lessing-!hea ter statt, Tas Lustspielhaus ggb Skoivron uek's.gpeugip Schwank „Panne", der sich als ein unte;batlgndcs Stuck er -ivie-p.ti. „I> Lmrt.Mildung aus Wien hat die giseierrp, künilierrn und Freundin dcs Kaisers Franz Joseph, Katharina Schratt, welche mit den Güter die ser Welt reichlich gesegnet ist.das lgö mgswarter Palais um den Preis von 720,000 Kronen angetanst. Allerlei ans Deutschland, Tie badijche Regierung hat soeben mit einem Conjortim eine Anleihe von lt l Millionen Mark abgeschlossen, Tie Anleihe lautet ans zehn Jahre und wirft vier Prozent ab, Ter Be gebungskurs ist !>BsG, Cardinal Georg v. Kopp, Fürst bischos von Breslau, wird demnächst nach Ron, abreise, Cs verlautet, das; der Cardinal mit dem Vatikan über dir Cneptlita des Papsles gegen den Modernismus Rücksprache nehmen wird, Ter Reichsauzeiger vrröfsrnt licht heute eine vom Kaiser soeben ge währte Auszeichnn,;, Franz von Veltheim. Crbmarschall im Herzog thum Magdeburg, ist die Würde des Zürsteu und Herrn zu Putbus verlie hen worden, Cr jsi mit Haria Herrin zu Putbus, der ältesten Tochter des am 18. April l 7 gestorbenen Zür nen Wilhelm zu Putbns, vermählt, Tirektr männliche Nachkommen der Zainilie Putbns sind nicht vorhanden, Kaiser Wilhelm hat den Hinterblir bcnen des gm Zanuar, wie gemel det. in Mechtshausen gestorbenen Meisters Wilhelm Busch ein Beileids- Telegramm gesandt, welches in be sonders herzliche Worte gekleidet ist, Ter Monarch lobt in der Depesche das köstliche Schaffen des großen Humo risten und Zeichners Villige CcinentltUklle. B u ff i n g t o n. Znd„ 12, Zan.- Zohn Kelln, welcher bis vor Kurzem zwei Häusergeuierte von der großen Cementfabrik der „Illinois Steel Co." eine Gkmiisefarm betrieb, ver fertigt jetzt Cementblocls aus billigem Cement. So on nämlich der Wind von der Zabrit gegen seine Zarin weht, kommen ganze Wolken Cepient staub dahin, Cr ließ also zum Schutz der Gemüsebeete eine Bretterwand aufführen, nd am Zuße derselben lagert sich dieser Cement massenhaft ab. Anstatt Gemüie zu bauen, mach; Kelln jetzt Cementblocks, die reißen den Absatz linden,, OKSI'oMH kär küiuZurx uuck Xiuär. Vis Bols, vis liis I!NM vellsust liM P 75 Begräbnisse M sind die besten. In dcm Zeitalter der Vernunft gc'geiiMu-r reget, 'während Sie d> Todten die schuldige Ehrung erweisen surv lu> ein 2'cgräviull Leichenversandt ijüti. stillt 11 Broadway nd Oliver-Straße. V>>r, Ei tyenrer Grabe, Tie Baukosten des Panama Kanals jetzt aus 200,1x10,000 Tollars ver anschlagt. Washington, 12, Januar. In Folge veränderter Verbältnisse von jenen, die im Jabre l!>s vor herrschten, als die Mehrheit des Board of Consulting Cngiueero des Pana matanals seinen Bericht erstattete, wird jetzt von den verantwortlichen Parteien zugegeben, dag jene Schäl zniig der Baukosten für den Kanal viel zu niedrig angeschlagen worden ist nd die letzteren annähernd die Höhe von erreiche wer de, In diese Summe sind auch die indirekten Auflagen für Berivaltung, Sanirung und Pervesserungen in Pa nama und Colon mit einvegrissen, od schon dieselben von der Negierung von Panama später ziirückbezabll werden, Tie Abschätzung der kosten durch die berathenden Ingenieure in I!X>5, belief sich aus 705,200, doch Iva reu darin die Nebenaiisgahen nicht eingeschlossen, Im letzten ,Frülijahre veranschlagte die gegenwärtige Com Mission die Gesammtkoslen ans !5!200,- lxxi.lxxi bis !sZ2so,o. Seitdem haben aber die Commissäre gesunden, das; verschiedene beträchtliche Erspar j uisse gemacht werden, so das; die Ge sammtkosle jetzt aus P2x>,xx>.lxx veranschlagt iverden. Als Grund für die größeren Auslagen iverden unter Anderem die breiteren und längeren Schiensen, größere Ausgrabungs Ar beiten und höhere Löhne angeführt, als in den Berechnungen der Inge teure geschehe war. So haben die se die kosten der Schleichen ans we niger. wie PKI.IXXi.IXXi veranschlagt, während die Commission dieselben aus P 52. XXI.OOO bis !jA!,>) srstsrtzt. mit einer zehnprozcntigen Bertheue ruiig, wenn die Schlenßen noch brej. ter gemacht iverden sollten, Eonrant Cvntrvlenr Ridgelii'o Lptiinismiis. Chie a g o, Jlls., 12, Januar, th'ationalbank Controleur W, B, Nidgelv, welcher hier etliche Stunden aus der Fahrt nach seinem früheren Wohnsitz in Springsield. Jlls, ver iveilte, erklärte, soweit die Banken! des Landes in Betracht kämen, sei die! Lage nahe,; wieder'normal, „Tic- Finanzkrisis," Bigte er. „ist glücklich! überstanden n, hat nur dazu gedient, zu zeigen, das; die Bankinstitute im Allgemeinen stark nd gesund sind, Tie Situation hat sich geklärt und die Geschäfte müssen sich wieder heben.! wenn wir ihnen auch Zeit lassen iiiii' sen, im natürlichen Berlaus der Tinge ihre frühere Hochwassermarke wieder ;u erklimmen." Sa v a n na h. Ga.. 12, Januar In einer Versammlung der hieß- gen „Clearing House 'Association" wurde gestern beschlossen, alle Clear ig Honse Certisikate am nächsten! Montag einzuziehen, da sich die Fi nanzlage im südlichen Georgia be deutend gebessert hat. Weg mit den Dispensaries, M o tgoin e r v. Ala.. 12, Ja- nuar. In GreenviUe. Ala,. ent schied Kreisrichtcr I, E, Richardwn, daß alle Gesetze bezüglich der staatli chen Schankwirthschaften iti Alabama und verfassungswidrig sind, weil dadurch ein Monopol iür das Whisker, Geschäft geschaffen würde. Hotels und Restaurationen. Lunches für Geschäftsleute. Schvtt's Cafe, Nr. Ii!, MeElcllan's Alley. I t2ct7--> Frit; Knffner ä: Eohn. Händler mit Weinen nd Lianörcn. Friti kiisfncr öl Sohn, rddlt strafte. Inchsyc'bl'e. Teutsches Cafe lind Restgurgiit, st erillgloit tr. Münchner Löwrnbrä und Pilsner Bier am Zapf. j Jmpurtirtc Rhein nnd Mosel Weine Spezialitäten. Md, Telephon, 1243 aourlland, a, P. Telephon, EI. Paul 4947 tAprU2l,lm Pelde Telephone. Adnm Nohlbach's (Nclse. jZO7 West-Baltiinorc-Ttraßr. lMaitt.ll) 0 V Tas allgeuiriiir Publikum „The Bismarck," l Nord-Kay-, nahe Boltimore-Str. Lunch den ganzen Tag. Aug, Berkemeier, John Dicderhöfer's Restaurant, Nr. Wrst-Taratoqa-Ttr. Dentschc Küche. Mahlzeiten zu allen Tageszeiten. G. Frank Van Sank. Ense und Pool-Parlvr. Rlte Sorte,i Whtt>r, Reneoer und Sherry, (VrU2ft,lm 1 Johniiic Hopwood's Speise Lokcrk'. eilen on s Uhr Mornrn dl 9 Uhr Rbcnd Speziell Sirloin Tteak Ä.?c., Nr. 425, Lst-Baltimorc-Straße. (Sept2s,4S) George Filling, Weinen und Likören, 4llt—4W Ost-Baltimore-Ttr. Palttmore, Md, eNeter"" Minorer s Case und Restaurant, 4 und 6 Süd Gati-Tlrayt. KeLtey's Koter, Nr. 9, Nord-Entaw-Ttraßr. Nahe und gedämpfte Austern. Tiner 25c. Selten t Loudcnslogei, Eigenlhamer, tclt.3Mle) Steerlircenfs Restaurant, 263 Nord-Schröder-Straße, Poltimor, Md, N, tk P Telephon SUlmor 1993 S aaicvtl-Cllh- und 39Ulen-?tvenueanrt pasH ren dl Tbllre, Trandtertr Eck Wm. Stkftr. Hear Hasman, Nordwest Ecke Holliday- und Baltimore Straße. Germania Feuer Versicherung Gesellschaft von Ncw-?)ork. aar-Ua,!?MO,OOO.M tztllmien-chkscrfte ti.784,349,49 Reserve siir noch cbiuwickelnde Retw-Utberschusi Z,BBvjZSajsZ Sesammte iXulbauen t0,ft35,784,'.S John G. Nolkrr, Geschäftsführer. Kohlen. Kohlen. Rr 2 dar,e ,57,-32 Rr, 2 Suadar,. .7 29 Rr 9 ftarie ,57 35 Rr 3 LdtrnS 4>al, 59,19 ,!uft 57 -35 Ar, 3 eilten t>at. 5,10 Slesäiltc v-ichendotz, 45 tiar 55.59. Paaie j4>chicadalj, 4ch Sord 54310. Willinger Hebraok. Rai,.Strafte, iweia-l'ii-ea,u „cid z Uaal tpril2V,Mt> M. I. Cisvpman l<onl Lso. Koblc und Coke zum „Brennen." 59 Paschel NanaeNSdlll 5?,00 35 Palchel SonaevSoNle tS.? Sharp- und Lombard-Straße. Eide TeledSona- 3

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4 Der Z>cutschc Korrespondent erscheint jeden Tag im Jahre. Nr. 113, Osl-Baltimorc-Straße. C. öl- P.1j173 St. Paul. Maryland 1799 Eourtland. Eigenthümer E, Raine, Wohnung: ' P'i'iuigteu StUiiten 'tivu lK> Million' Dollars. Zausend' Ouadratuu'il' wertlivol l'u Laubes köiui' nicht bebaut wer dr. viel gl'ös;'l'' Strock' lioforu i Folge bor Waüorschädeu geringer' Er träge uud überdies zerstören die Flu tben jedes Fabr enorme Verluste au Grund und Bode, Fabraus jabreiu iviederpolru sich diese Perwüstuugeu, und es kostet gros;' Summe Geldes, um wieder berzustelleu. was die lle berschweimuuugeu vernichtet babeu. Das Waber. das zu Zeiten der lleber schivemmuugeii Perbeeruugeu anrich tet, könnte aber in Zeile der Trockeu peit ud Dürre von gröpteiu Nutze für weile Laudstreckeu sei. Wen das lleberschivenimiuigs Wasser für te dcr Dürre ausgespart würde, könnte es dein Lande alljäbrlich einen Nutze von s>ii Millionen Dollars bringen. Die meisten lleberschweiu luungeu lassen sich nach Ansicht der Ingenieure des Geologischen Bu reaus verbiuderu. Obenan stebt dab'i die Awsorsluug geivisier Laudstreckeu, Dadurch ivird das Waiser der schmel zenden Schueemassen zum Ibeil vom! Boden ausgesogen und zum Ibeil den Flüssen uud Strömen langsame zu- gesübrt. Gerade Wälder sind es, die den raschen Abslus; des Regen und Schueewassers in die Flüsse uud Ströme verlaugsaiue. Dazu tragen die Wurzeln der Bäum', Sträucher uud anderer Pflanzen, sowie die Laubdecke des Bodens iebr viel bei. Die Oberfläche des Bodens wird überdies durch das Laub der Bäume gegen die Svimcustrableu geschützt, so das; sie nicht so bart wird, wie Bo den. der den direkte Souuenstrableu ausgesetzt ist. Neben der Auisarsluug groszor Laudstreckeu käme in zweiter Linie der Bau von gros;' Reservoirs in Betracht, in welche das Waiier zu Ileberschwemiuuugszeiieu augejaiu melt wird, ui zu Zeitru der Trocken beit und des niedrigen Wasserstandes wieder nutzbringend Perweuduug zu finden. Die Ingenieure sind der Au ficht, das; durch Errichtung von joi che Reservoirs nnd Stauwerken nabezu alle Flüüe in ibren Oberläu seu so coutralirt werden können, das; die Niedruugen nicht überschwemmt werden. Die Koslep solcher Reservoirs oder Stauwert' würden gegenüber dein gros;' Nutzen, den sie bringen, nur uouiiueUe iein. zumal das auige staute Waüer auch als Wasserkraft oder zur Irrigation Berwei'duug sin den kann. Die Finanz nd Geschäftslage. Die Finanzlage des Landes bat such besser gestaltet, als man vor vier oder sechs Wochen zu boneu wagte. Prä neu aus Baargeld sind endlich ver schwuuden und die Raten iiir Geld sinken, schreibt Heurv Eleivs m sei nein letzten Wachenberichtc, Tie Schwierigkeiten in der Eredilgewäb rnng ichwinden nach und nach, Gro ss Summen Geldes, die im Innern des Landes sestgeballen ivnrden. toin inen wieder zum Pvrichein. da da Pertrancn wiedertebrl. Das in den letzten Monat' dem Perkebr entzo genc nnd in den Schränken verwabrte Geld wird ani über 279 Millionen Dollars geschätzt. Je ebee dieses Geld wieder in Eirknlation tonmil, dena raich'r wird sich das Land von seiner Finanzkrius erbolen. Allerdings iiiw noch viel' Millionen von „Elearing- Hous'"-Eertilikat'n einzulösen, die Blindesregierung in; ibre enormen Depositen, mit denen sie den Banken zu Hilfe gekommen ist. bei der ersten günstigen Gelegenbeit wieder verrin gern. Die Trust Gesellschaften, wel che Bankgtschäfl' betreiben, minien sich ähnlichen Regulationen niilerwer sm. wie die Bänke, und sind genö- tbigt. ibre Reserven zu verincbren, Eiienbalmen brauche Geld, um iwtb tvendige Berbenernngen durchzusüb ren. Die Lage de Geldmarktes wird also für die Znlniist nvch innner eine mebr odee minder verivickelte sein. Trotzdem die Geldtmappbeit natchge lassen bat. ist die Gesannntlage des t'ieschäsis noch nicht besser geworden. Im Gegentbeil, der Rückgang der Ge schatte bat Fortschritte gemacht, die Zabl der Arbeitslosen wächst in sait allen Indnslrie-Eentren, Das Waa rengeschäil liegt in verschiedenenTbei le des Landes, besonders in, Süden, darnieder. Die Anszensiände tonnnen nur langsam ein, und in verschiede nen Industriezweigen sieben die Ge schäste fast still, Iv in der Eisen- und Slabl-Indnslrie, wie in der Ban lbätigkeit. In Folge des geringere Waarenvertebrs sind die Eisenbalm Einnabinen im Rückgang begriffen. In der Tertil Industrie sind viele Be stellnngen rückgängig geinacht ivor den. Die Folge war, das; Spinne reien nnd Webereien ibre Betriebe eingeschränkt baben, Mit der Besse rnng des Geldinarlles wird sich anch die Geschäftslage wieder bessern. Unsere Mincrnl Ansbcnte in 1906. Das theologische Büreau bal seinen labresbericht liber die Mineral Ans beute in den Pereinigten Staaten im labre 1996 vollendet, einen stallliche Band von >.399 Seiten, der ans Wunsch versandt wird. Das Werk, an welchein 27 Sachversländige mit gearbeitet baben. gibt eine erichä sende Uebersicht der Ausbeute nnse rer Minerale mit Beschreibungen nnd Erklärungen übe,- die Erdschichten, von denen die Minerale gewann.' werden, über AuS- nnd Einsnpr von Mineralen, die Preise, sowie über die Technologie mancher Produkte, Seit das Bürean seine Arbeiten über die Statistik der Minerale in den Pereinigten Staaten vor 27 lab ren begonnen bat. ist die Mineral Ansbcnte um mebr als das sünsfachc gestiegen. Im labre >BB9 Patte sie einen Werlb van rund 1',65 Millionen Dollars, Im labre IW6 war sie ans 1992>/ä Millionen Dollars ge stiegen, Pon dieser gewaltigen Total Ausbeute: entfiele ans den Staat Pennsvlvanicn 30 Prozent, ans Obio l l Prozent, ans Illinois 6, ans New- Bort nnd West Pirginien je l Pro zent, Moniana, Colorado nnd Michi gan lieferten je 3,5 und Arizona nd Missouri je 3 Prozent, Alabama nnd Etilisornien je 2,5 Prozent, Der Werth der Mineral-Produktion in je dem dieser zwölf Staaten betrug über 59 Millionen Dollars und der Ge iainintwrrtb über l 188 Millionen Tollars, Der Wertb der Metall Pro dntle stieg von Millionen Dol lars in >905 aus üb' 88! Millionen in 1996: der Wertb der nicht inetalli schrn Mineral von 92l Millionen Dollars ans 1916 Millionen, An der Spitze sieben natürlich Koble nnd Ei sen. Der Wertb der geförderten Uoble belies sich i 1!96 ans über 513, Millionen Dollars, der Wertb des zn Tage geförderten Eisens ans nnbe zn 59! Millianen. An dritter Stelle siebt Kupfer, von welchein in 1!k>! ür 177.596.999 Dollars prodnzirs wurde, Tpan Produktion stand mit rund l!l Millionen Dollars an vier ter und Gvld mit 9l l>3 Millionen an sünsler Stelle, Das in 199! ge wannene Petroleum batte einen Werth von 92>5 Millionen Dollars, Bemertensivertb ist, das; der Wertb des- ;n Tage geförderten Bleies den des Silbers überstieg. Ersteres batte einen Wertb von l> Milliomn Dol lars. Letzteres eine solchen von 38>?x Millionen, Die gröszte Znnabnie war letztes labr in der Produktion von Koble, Knpser und Cement ;n ver zeichnen. Das Wert de-? Geologischen Büreans über „Mineral Prodnclian oi tbe United States in 19!" ist von Direktor George Otis Smitb, „United States Gcological Snrvep," Waip ington, D, E,. zn bt'zieben. ll se r e Dipl oina t e n i n Wasbington stecke die >!öple znsain nie und beralben über die „gelbe t',esabr". die noch iinmer ie ei Ge willerwöUchen am voliiiichen Hori et siede soll, Man liesst aber. ds; es sich ivieder verziehen werde. Die Japaner seie nicht mehr se bachiab rend d sell'stbewnszt i der Ei leandcinngsirage, wie trüber, Man urbrichl sich der i Washington de >iop darüber. Ivo die japanische Fiat le i'i, rechnet mit der Möglichkeit, dost die japanische Flotte die sere an greise könnte, elie diese die Mngd Icna-Bai erreicht babc, Parsictit ist Japan gegenüder innner geralbe. Das dal die llederriiinvelnng Rns; land's dnrch die Javaner vor vier labrrn gezeigt, An eine irieg mit Japan braucht in der deslialb och nicht zu glmide, Es iedlt Ja pan ui Geld. i 'inen grieg gegen die bereinigte Staaten z iiidrc, Ueberdies dcit Ighan in ,goren und der Mandschurei die Hände voll zu Ilm, Canada. das an der Einivan dererfrage von Japanern ebenso start Ter Deutsche Korrespondent, Baltimore, Md., Montag, den 13. Januar 1908. inleressirt ist. wie die Per, Staaten, würde aus nnsererSeite sieben, wenn gleich England Alliirter Japan's ist. Eine Kriegswabrscheinlichkeit, wie sie in der sranzösische Pres' hartnäckig behauptet wird, besteht zur Zeil nicht, anszer in de Köpfen von manchen Zeitungsschreibern, In Teutschland halten militärische Sachversländige einen Krieg zwischen Japan nnd Amerika für unwahrscheinlich. In vielen G r ö sz b e t r i c b e n sind die Löhne der Arbeiter bereits niedriger geworden, in anderen solten sie berabgesetzt werden. Wird an' diese Reduktion anch eine Besch'! dnng der Saläre der gntbezablten böberen Beamten folgen, etwa zur selb' Rate, wie sie bei den Arbei kern eingesübrt ist? Davon bort man nichts. Die bochsalarirten Beamten tonnten aber eine Reduktion ibrer Gebäller besser vertragen als die Ar beiler eine.Herabsetzung ibrer Löbne, Die>vürtteinb e r g i s ch e I n siizverwaltnng bat am Amtsgericht in Stuttgart eine besvndere Instanz für die Prozessirnng jugendlicher An g'klagter eingerichtet, Tie gerichtli che Strafsachen gegen jugendliche Personen unter 18 Jahren sind in die Hände des Richters gelegt, dem die Behandlung ber Fürsorge-Erzie inmgssachen nnd die sonstigen in die elterliche Erziehung eingreifenden Funktionen des Porinnndschafts-Ge richts übertragen sind. Der Perb rauch von denn lnrirtein Spiritus bat in Deutsch land im abgelaufenen labre beden lend zugenommen, ist von 91 Millio neu Liter auf 195 Millionen Liter ge stiegen. Ueber 2l Millionen Liter da von wurden ansgesübrt, Ein Liter 1 Onart.) In den Pereinigten Staa ten will es mit dem denalnrirlen Spiritus nicht recht vorwärts, weil die Produzenten schnell reich werden wollen und zn hohe Preise berechne. In das prenszische Drei klassenwabl Sbstein, das Bismarck schon als das schlechteste aller Wabl systeme charattrrisirl bat, soll jetzt von den Sozialisten Bresche gelegt wer den Schon in !89! fanden Demo strationen in verschiedeiien prenszi scheu Städten statt. Es wird einr 'Reiwintbeilnug der Wahlkreise und das allgemeine, direkte Stimmrecht gefordert, und die Regierung und der prenszische Landlag werden die Forde rung schwerlich ani die lange Bant schieben können. Die Wahlrechts Re form inns; kommen, nnd je eher sie kommt, desto besser. Der R ies e n br a ii d in dem 13 stockige „senersestcn" Wolken tratzer zn New Tlort, der drei Fener ivvbrlenten das Leben gekostet und einen Schade van 5 Millionen Dol lars angerichtet bat, zeigt, das; diese „seiierscsten" Gebäude gar nicht fener siclM sind, wenn ein Fener in den ober' Stockwerken ausbricht. Der Brand des Parter Gebäudes mag da zu führen, das; mit dein Ban von „Wolkenkratzern" nicht sortgesahren wird, wie bisher. Löschen nnd Le bensrettnng sind schwer, wenn in Ge bänden von zcbn nnd mehr Stvckwer ken ein Fener ausbricht. Da? deutsche Kol o n i-a l Aint arbeitet einer gänzlichen Perboe rnng des Bezirks Kectinanslioop in Südwest Afrika entgegen. Der Osten des Bezirks, welcher ansgezeichnetrs Weideland bietet und sich zur Schaf-, Angoraziegen nnd Stranszen Zucht sebr eignet, ist bon Boeren bereits start bevölkert. Das Reichs-Kolonia! aint beabsichtigt, einen DistriktSchef anzustellen. Demselben soll es oblie gen. dafür zn sorgen, das; einer gänz lichen Berboernng dieses ivertlwollen Lande? vorgebeugt wird nd das noch zur freien Persügnng stehende Land in deutsche Hände übergebt. D i e „N, B S taats zei t u n g" schreibt: „Uns isl Das nichts Neners, lins war es langst bekannt, das; bin ter der ;'lti Salvon Liga und ibrem notorischen „Dr," Russell der sromnie Trnstknabe Rockeseller und die über die Gesetze sich erbebenden Corpora tionen stellen. Das „Abendblatt" sprach stets von dieser als der „Rvcke seller'schen Eign." ivi'es immer wieder und wieder daraus bin, das; diese Eorporatione derartige Mucker O" ganisalione nnlcrsiüven. damit sie von de wichtigen Lebensfragen das Poll ans Seitenwege ablenken. Die „Reverends" sind nns stets die willi gen bbi kee>ige derartiger Eorparativ neu und Trusts gewesen. Umsonst preist ein MaeArtbnr nicht den Rvcke feller," Ei n Edj c a g o'e r Nichte r bat zwei Wirllie ;n Dollars Scha denersatz vernrtbeilt. iveil sie einen sechsjäbrige Hungen seiner Eristenz mittel beraubt Patten, und zwar da durch, das; sie dem Pater des gnaben Spirituosen verkauft palten. Dein Pater geschap natürlich nichts, Rawlnnd's türkisch Bäder, EaUU-ese. P,n, ,c,c ttt ste. I Coln m bn s. D,. iv n rd n sechs Wirtbschasten geschlossen, iveil ibie Besitz- Wein an Jeanen veekansr ballen! Das „schwache Eteschlecht" daes sich dort nicht stärken, Na ch d' n nen' st e n B c eechnnngen werden sich die goiten des Panama ganals ans mebr als 20t> Millionen Dollars belaufen. Ob sie ipn damit ivopl fertig stellen werden? Ein Börse niv i tz, InW a l l Streek nennt nian die „Missouri Pa ciiic Balm," nachdem sie in die Odände von Masseverwaltern übergegangen ist, „Miser>i"-Pacisic Bahn. Ein Bör senwib, Ei n s chönes Wei b ach t S beschenk bat die Eeitnng der Färb werke in Höchst a, M, ibren Arbeitern und Beamten gemacht, deren labreS Einkommen bis zn 3>o Marl be trägt, Die Fabrik-Leitung stellte LM.OtX Mark zur Pernignng, die als Tbenernngsznlage unter die Arbeiter und Beamten vertbeilt wlirden, F n den er st e zebnT a g e i dieses Fapres ist die Näckwandernng ans ameritanischen Häsen stärker ge wesen. als die Einwanderimg. Es sichren 15,1>!7 .jwischendeckler ach Europa zurück nnd 159! Personen reisten in der zweiten Masse. Dage gen betrug die Fabl der vom l, bis Januar eingewanderten Fwischew decks Passagiere nur 5!152. Die alte Stadt Nl ain z. die ach der lebten PolkSzäblnng !'l. 179 Einwalnicr batte, rückt jetzt in die Reiche der ans. Durch die Eingemeindung von Mombalb ist die Eimvobnerzabl ant rund lM.titX stiegen und durch die bereits beschlos sene Eingemeindung von Kastel-Kost beiin-Aniönebnrg steigt die Einwob nerzabl ans llo,ltoo, M lai Haf i d, der Bruder des SnltanS von Marokko, bat den beilige Krieg geizen die Franzosen erklärt. Die La!rieg gegen die Wirtbschasten einge büszt baben und will nun den Rest ibrer Tage in Inrückgezogenbeit ver leben, Also doch schlieszlich zur Per imnst gekomine. F n Warschau drange n b ivassnete Polen in die Räume des „Oentschen Facht-ElubS" nd zerstör ten die dort nnfgcslellten Büsten der dentschen Kaiser. Der General Kon vernenr beanstragte alle ibin nnter stellenden Belwrden, Maszregeln znin Schutze der dentschen Reichs Angel,ö rigen zn treffen. Das deutsche Kon snlat wird militärisch bewacht, Tie russischen Polen pabe allen dentschen Waaren in i „Bopcot" erklärt, Tie schädlich st e n Pr o dickte des Tabakranches sind das Ri koli, das bis ;n 75 Prozent in de Ranch übergebt, und das Koblen- Onid, bon den, ein Rancher in einer balben Stunde etwa ein Onart Pro dnzirt, llin die Schädlichkeiten des Tabatrnnches anfznbebe. bat man versucht, daS Ritotin ans dem Tabak zn entferne nnd die sogenannte nitvtinsrcicn, aligS. „Strop Eigar ren," berznslellen. Bei der Entzielnmg des wurden dein Dabal auch die das Aroma bedingenden Substanzen entzogen, nd die eigen! liche Gennspvirtnng blieb bei', Ran che solcher „Stroh".Eigarren ans. Fetzt ist es gelungen, wenn auch nicht alle schädlichen Stosse des Tabakran ches abzuschneiden. wenigsienS einen groszen Tbeil derselben zn absorbiren. obne das; der Genus; 'beeinträchtigt wird. Da-? geschicbt durch Watte, die mit Eisenchlorid-Lösung getränkt ist. Das Wattebänschchen wird zwischen Eigarre nnd Eigarrenspitze eingescho ben und dient so als Filter, der den gröszten Tbeil der giftigen Gase in sich ausnimmt, llntcrsiichnnge crga ben, das; die Eisenchlorid-Watle von den Gesannntmengen der Basen des Tabaksranches ,78 Prozent Nikotin absorbirt. Es ivipd also durch dieses Berfabreii die Gistwirknng des Tabakranches ganz bedeutend abge schwächt, Mt. Llivet Cemeterp. ltelS zu verti?ute?i unter leichlen Pevinnuniicn. NcrliiulS Ngcnt S (Fan3—) llvü American -Pldz, Todesfälle. Plnlip Gnttschnlk. Dorn Birkefrld. Elinrles Lluniidt. Etznrles Rnnbc. Hrrman Fehler. George Wvrlfcl. Frrdttrick Eberl. Lena .^rrmilii. John Herwig K Sohn, Leichen^bcsnilicr Lcicheiibcstattcr nnd Einbalsamircr. ClabNrl 840. Albert (K. Kuller, i.' Mäpige Preise. Tag und Nacht ossen, Bride Phonr. nd compelenler l!iiidals>imirer^ Jseph I. Herr. Leichenbestattrr und Einbalsamircr. r. IS4. ctl Krc.St,e. C, P, Phonc Wolle 813 F, Milglied des „WillelSba Verein'. wnni2v,TckS.lF) Ekristian Miller, Leilhcnbcstatter nnd Einbalsamircr, Nordwest lkcke Fcstrrso.lr. d Nlontsard-. -jwelg: Nr. 224. Hiahland-Ave,. Highla-dl,-. Nl-ihlne Prelle. P. Phoue Wlte 2200. lSept23—) Wilbnr W. Shrivcr. Nachsoliicr uo frührr mit Louis F, Schaejer. Lricheubelialicr und einlwisamircr, 0 K '23k>: -Md, Itonrttaud Vlü tturtchrn für aür üelrncuheitrn. Dczl4.,>Mtel William H. Higdva. 8!>I>, "cI-I,e!Pcrsandl, modernsten goranlirt, ÄctS ölten, I! P, Pvone. Nr. BÜI. Lmden-Avcmie, llvrlI8.I) C, 4- P, und Md. Telephone. H. Sander Söhne,^ nd hon Paleiit-CnSIelS. (Sedrlo—) '"etc Lorrainc. InnMn Trusl"lebl/ud",s Vd-Nech Strafte, lMai4,tl,TälS> Baltiinore Cemetery. miN!ne mhN'fcttc^nbac^ ren!l Trnueriotleiiote'nt.'e° "(Funtta.tF) L. Hilstartuer Sphne, Marmor- und Kranit-Merke Nr. 711—718, West-Baltimorrstr., Ecke Sharp- und Ostend Straße. War xroftr Awal Kranit- nnd Marmor Monnmcntrn na de raestrn Entwürfe ste as La,er. T, P. Eouth VI Md. Henklet 0. Versainmliings Anzeigen. „uunu. Mcnce. „Indcpcndcnl Paurrsvn Park Prrmancn Loa an Pui>o>>! Nslociaiicu, Faheesveesammi und T>leUc>cnwnhl am Älaninn, de 13, oauuar, >wchen i Tic Fakres-Äi': ">:edl vritew!>l sindcl Tteila, de I palmar, un Vereins Lolaic Nr, 2227, railci vvenuc. all, „Marhland tsaiall va," Tie rrliriiniiijillr lrlla>c Versammln der Alitciiinhadcr cnnnnlcr Ncinpannie sindcl am Ticnslna. den 11, paiuiar, WS Voriiiiiings, li, dcr -.sstce dcr o'ompngnic u, .las, F. Milchrll, ciw rnu zcni crklärl, zadibnc IN lind nach Monlaii, den Tic Ucdcrlrugung' Biichcr bleidcn bis dahin Ernst F, Aich,. UOB, in dem Pnrca dcr >Bc,rJ) Baninsiltnlc, UZuNWU?) Kunlldiinacr. ".PloriN und Ttlorateur, Früher Tliomas Äinccnt, Slablirt 188 t, Kagens Airch-Aier. -Unit—. Grippe ist epidemisch. Fümily Vstysician In allen Avotlirken 25 nnd 50 CtS.

tvaa Zlraü?, vor,ulprcchen, ihren Namen als -löglina emlraaen und sie lerne die un na der torlaeichrilteiiilen Methode, Sie erhalten ausjerdcm arnndlichen Unlsrrichl im Lutchnciden, Sehr liberale Z'edinaunaeii, Frl. M, Hdcr, Nr, 32. Wesi-Saraloga-Ltrahe. 37—) edhose Sonnt> Person, Fest Nufführunn: „Tie Weider von Schorndorf". tU—B,l2—t,'t> Internationaler Genfer Verband dcr Hotel- nnd RestlUirations- Aiigestellten, Eonzrrt für das Holpilal für Schwindsüchtige in Lchmann's Halle, Billeie zinn Verknus heiNwaugh's, 112,, 3, 15) Nink nd TVaii- ck P t-co>-z est est detdtlder: extra läk ckinirio Tüll II ilitrakttouen: 111 i" Neo> V aros-c ncu. k uwulc,,- Ttltrr-Schail. l.c Musik von dcr iviiialtch UuoiirNchc apellc, Wriirrnne Montags. Souvcnirs Samstags, tl3 18) Theater. Akademie. Julia Marlowe. „Gloria." „Whcn Knighthvvd wns in Flowcr". Romeo nnd Inliet". Anditorinm. „In New Bork Town". jh Gayetn. Mattme. Bei drm Bottc dclicdt, ~Thc Bower Burlcsgucrs". Bnrns-Moir Faustknmpf-Bilder. S-MdL. MM-. „The Phantom Detective". Ältr Ballon.Stör 25c, i'l2 >7 Warylilnd ML-, Keith' „All Star" Vaudcville. Steden grolle Nile un der Utnrtogroph, ErlruP'tltrnklion: „The Empire Eity Quartette". 2 >Bl Ralph Beer,na, Nr, Tie Untersuchung an Ich unters che Ihre ngc nach natamtschcn Prtnzlte Mein on dentschen tritn er sadrizirte ngenwalier ist da Beste rae schwache der entzündete N.nqe. Graftes Lager on INnstttchen Augen, l MI,. Univ. nbsoiv, deutsche Ovttker. t.^Nord.,S^>>>^d.Siralle^ Holzsohlen-.-'^.,., für nasse Etablissement. Hso.KippchSon /1605 d ISO 7 Sastern-Ave?.

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Er Gouverneur Smith ein Tirektor. Eine Depesche aus Philadelphia meldet, das; die Direktoren der „Philadelphia, Balti more und Washington Bahn" in ihrer gestrigen Sitzung den früheren Gou verneur von Maryland John Walter Smith als Direktor an Stelle des verstorbenen Hrn. Edward Lloyd, und Hrn. Vlanchard Randall, Präsi dent der Baltimore Handelskammer, an Stelle von G. H. Hunt in gleicher Eigenschaft erwählten. Aus dcu Hallen dcr Justiz. Verfließen gegen das Oleoniargarin- Gesetz. Ein Rattenkönig von Prozessen. Wer bezahlte für die Möbei. Veansprllcht ihren Lohn. Das Eheivehe. Testamentari sches. Frederick W. Barrett von Rr. !7LI. Lainont Avenue, wurde gestern durch Richter Morris im Bundesdistrikts. Gericht zu 3 Monate Gefängniß und 55,> Strafe vernrtheilt. Barrett wnr de schuldig befunden, die Inland- Sleuermarkeii. welche ans acht in sei nein Besitz gesnndenen .Bnien inil Oleoniargarin geklebt waren, nach dcr Entleerung der.giften, nicht ver nichtet zu haben. Wegen desselben Vergehens wurde Harry F. Gnggs, von Rr. KL, Moni sord Avenue, durch Richter Morris P-i> Strafe und einen Tag Geiängniß vernrtheilt. Ein Rattenkönig von Pro zessen. Eine dritte Klage gegen Rcchtsan wall Adolph Decker reichle Rechts anwalt Tboinas N. Elendenin gestern im Snpcriorgericht Tboinas F. Ma so ein. Ter Kläger beansprucht no hc'iii Beklagten für erlheil ten Rechlsbeisland und gegebenen Rath. Beaii s P r ch liliren L o h n. Dem Stadtgericht wurde geilern eine klage ans Zahlung von P277i) von Frl. Kate Franklin durch Recht: anmalt I. I. Fenton gegen H>. Jas. H. Evvlcy, von Nr. t7L.">, Edinondson ?lveiiiie, eingereicht. Klägerin be hanptet, vom l V.'ärz l!>7 bis zum :U. Oktober IW7 hei dem Beklagten als Haushälterin gegen einen ivö chenllicheii Lohn von !sE> beschäftigt ge ivescii zu sein. Dieser Lohn ist ihr ongeblich nicht gezahlt worden. W r b ezahlt e sü r die M öbel Im Eonimon Pleas Gericht machte Frau Mary Grcen gestern eine klage ans Zahlung von PG gegen ihren Gatten, den Lokomotivführer Zachary Green, anhängig. Die klä gerin behauptet, daß der Beklagte sämmtliche Möbel ckns der gemcin schaftlichpn Wohnung. ?kr. R>, Ost- Fort Avenue. entfernt habe, während Klägerin sich ans einer Reise befand. Tie. beanspruchte Summe ist angeb lich der Theil, welchen die Klägerin zu den Möbel beigetragen Hai. Eine Klage auf tbetlweise Scheidung und Alinientenzahlnng ist bereits früher eingereicht worden. Das Ehewehz?. Frau Eatbarine Shore machte ge stern im Kreisgericht durch Rechtscin walt O'Mara eine Klage ans absolute Lcherdnng gegen ihren Gatten Edward Shore anhängig. Die Klä gerin behauptet, ihr Gatte habe sie böswillig erlassen. Das Paar, wel ches am 11. Februar ItAll getraut wurde, leht seit Dezember ILM ge trennt. Richter Elliott setzte die Ver handlung ans den V!. Februar fest. Im Kreisgericht Rr. L klagte ge stern Frau Waneta S. Elliott gegen ihren Ehegatten. Benjamin R. Elliott. ans absolute Scheidung mit dcrsclbeii Begründung. Das Paar wurde am lE. August IM ehelich verbunden. Absolute Scheidung von seiner Gat tin Blanche Knell wurde gestern Hrn. Ebarlcs Knell von Rr. l ll>7, Eolnm- Hja-Avenne, im Kreisgericht Nr. L be willigt. Der Kläger bezeugte, daß seine Gattin ihn trotz guter Behand lung unter Mitnahme des Mobiliars verlassen habe, und daß er die Be klagte im „Hollidanstraßcn Theater" mit zwei Männern gesehen habe, T e st a in cntari s ch e s. Das Testament des Hrn. lolm Red ding, welches am R Januar ge macht morden ist. wurde gestern im Waisengericht bestätigt. Dcr gestimmte Nachlaß ist der Wittwe des Berstorbe nen, Frau Eatlicriiic Redding, ver macht. Das Erbe besteht banvtsächlich ans den Grundstücken Nr. ILOL. GrcennioiintAveniie. Nr. 15>!tü und Holbrook Straße. Nr. Hilft. Aisgiiith Strasss. Nr. ftii!, Ost-Ehase Straße, und Nr. ftllst Nord-Front Straße. Tic Tochter des Erblassers, Frau Mary E. keacney, und Hr. Pe ter I. Eampbell sind zu Testanients Bollstreckern ernannt worden. j Persoiial ii o t i z e ii. Frau Wni. Sandlaß und ihr Sohn. ?l. Johnson Sandlaß, Nr. 12E2, Ensor- Straße, haben sich zu mehriiioiiat lichem ?lufenthalf nach Florida be geben. Hr. Hermann ?l. Tubner, Ei genthümer des „Hotel Hermann" an der Prntt- und Entaivstraße, und sein Sohn, Hr. Harry O. Dublier, reisten gestern nach New-?1ork. woselbst sich Hr. Dublier ans dem Dampfer „Lusitania" nach Liverpool einschiffte, um an London mit seiner Schwester zusammen zu trefsev. Hr. Dublier ist erst kürzlich aus Mrvpa zurückge kehrt. Er gedenkt, in sechs Wochen jurüHM sein. Ter Teutsche Eorrespvndrnt, Baltimore, Md., Samstag, den ti. Januar Istttft. Postan>v e i s u ngs -Forin n l a r e g e st oble n. Von den am NR Deg'inber von einem Postamt in Ehicago gestohlenen Ift."> Poslamvei snngs Forninlaren sind bereits nahe zu ILO in Ohio eingelöst worden, .kürst ich empfing PI arschall Farna die Nachricht von Major Hooton, daß eine dei' gestohlenen Anweisungen in Baltimore ansgetancht ist, für welche ons dem hiesigen Postamt die ans der selben angegebcn Summe ausbezahlt worden ist. Die Polizei macht alle möglichen Anstrengungen, die Gan ner zu sangen. Die gestohlenen An weisungen tragen die Nummer lft, ftlt! bis l!>M>. Mord -Statistik. Mar schall' Farna veröffentlichte gestern die Mord Statistik für IL>>7. Dem nach ivnrden im letzten Jahre Al Per soncnMW Ll in ILtX! ermordet, und zwar im Januar l, März !t. v'lpril l, '.Rai L, Juni st, Juli st. August l. September st. Otlobcr !k, R'ovcnibcr ü nnd st. Von den Morde wurden begangen: st im östlichen, st im nordöstliche. im nördlichen, i im mittleren, st im westlichen, st im nordwestlichen, im südlichen, st im südwestliche Dislritt und st, im Massen, st durch Fanstschläge. l durch Rasirmesser. st durch Lampen, l durch einen Knüppel, st durch Mesierstichc. st durch Steinwüisc, st durch Erivüc gen. Von den Mördern ivnrden .7 freigesprochen, erhielten Zuchthaus strafen, t Gesängiiißstrafen. I in eine Vessernngsansialt, I in eine Irren anstalt gesandt, st beginge Selbst mord, 7 Fälle sind noch nicht enlsckiic den, k in das Eonnty verlegt, ei Mörder entkam nnd l Mord ist noch nicht ansgeklärt. Der älteste Mörder war 7L Jahre n. der jüngste l> Jahre alt. Tie Mordnrsachen waren Eifer sucht, Irrsinn nnd Streit, Das z weite „I n n ior -R e c i t a l" wird heute Nachmittag in dcr „Pcabody Eonzert Halle" stattfinden. Dasselbe wird besonders Kindern un ter I I Jahren empfohlen, wird jedoch auch für Aeltcre von hohem Interesse sein, da neben einer Serie leichter Stücke, schwere Werke zum Vortrag gelangen. Das folgende Programm gelangt zur Durchführung: I. S. Vach Vonrree von einer Sonate für Violine, bearbeitet für Piano von loseffn: T. Scarlatti Sonate in A-dnri W. A. Mozart Sonate in A-dnr; Frederic Ebopin- „Bergense," Walzer in ?ls: I. P, Rameau „La Ponte"; Edward Grieg „Vöglein" und „Schmetterling": Ole Otsseii „Schmetterlinge": Franz Schubert „Horch, horch, die Lerche." bearbeitet für Piano von Liszt: Militär-Marsch, bearbeitet für Piano von Tansig. Unvermeidlicher Unfall, Eoroner Liiitlucniii von der nörd lichen Polizeistation hat gestern fest gestellt. daß der am Donnerstag er folgte Tod des bei 'der „Baltimore und Ohio Bahn" angestellt gewesenen Tischlers James A. Collen von Nr. LI I, Süd-Gilmorstraße. ans eine unvermeidlichen Unglücksfall zurück zuführen ist. nd hat die Abhaltung eines Ingnesis für nmiötbig erklärt. Ter Tz'd Eolley's erfolgte auf der. „Baltimore und Ohio Bah"-Strecke, nahe der Glen Edward Avenue. Col len trug ei Brett ans der Schulter, gegen welches die elektrische Lokomo tive Nr.st rannte. Turch den Stoß wurde er ans die Schienen geschlen dert und vom Zuge überfahren. Wird wegen llnterschl a-' gn ii g gewüii s ch t. George A. Ainniant. astas tileorge Pindle, alias George Brämer, ivelcher von der New-?)orker Polizei ivegen Unter schlagung gewünscht wird, wurde ge stern im westlichen Tislrikt von dem Polizisten Enllison und dem Sergean ten Leverton verhaftet. Er erzählte den Beamten, daß er in letzter .Zeit in Philadelphia als Polizei Bericht erstatter thätig und selbst in einer Polizeistation zugegen war. als seine Personalbeschreibung verlesen wurde. Tie Ausrede half ich AI sord P. Meaken von Forrest- Park wurde gestern in der westlichen Polizeistation wegen ungebührlichen Betragens eingeliefert und vom Po lizest-jchter um P 2,17 bestraft. Als man ihn in der Polizeistation durch suchte, halte er einen Revolver bei sich und zu seiner Entschuldigung gab er an, daß er nach Virginien reist wolle und den Revolver zu seinem Selbstschutz brauche. Mit dieser Er klärung war der gestrenge Richter nicht zufrieden und er strafte den Ar restanten wegen Tragens verborgener Waffen noch um P 7 und Kosten. Tasßefindcn von Anton Schmitz von Nr. fttttt. West-Loin bardstraße, welcher am Tonnerslag Abend in dem Fleischerladen von Benjamin Ainkelic, Nr. 122, Süd- Greenstraße, einen Selbstmordversuch machte, indem er sich mit einem Flcischmesser eine gefährliche Schnitt wunde am Halst beibrachte, -hat sich bis gestern nicht wesentlich verändert, nnd der Lebensmüde schwebt noch mi nier im „Maryland Unioersitäts-Ho spital" in Lebensgefahr. Drittes Kuciscl En ,crt. Das dritte kneisel Eonzert sand gestern Nachmittag im Peabody In stitut statt, und schade ewig schade ist es, daß sich so viele lcere Sitze im Saole befunden, wo doch die herrli che Leistungen des O.nartetts die Herzen der anwesenden Zuhörer öff neten. Das Kneisel Onorlett, beste hend aus HH. Franz kneisel. erste Violin. Inlins Roringen, zweite Bio tin. Louis Svecenski Viola und Wil lem Willecke. Eello. scheint in diesem Jahre sasl noch besser ;n sein, wie in früheren Jahren. Dos Zusamnien- Ivicl der .Künstler, ihre Eraklheit und das Schöne der .Kammermusik ina chen diese Eonzerte für alle Mnsiklieb baber zu einem wahren Genuß. E, ösfnet wurde das Eonierl dnrchFranz Schnberl's liebliches Sireiclignai tett in E Dur. welches den Künstlern rei che Beifall brachte. Die Sonate.in E Dur von Johanne. Browns wnr de von Prosessor Harold Raiidotph (Piano und Willem Will ecke Eello meisterhaft wiedergegeben. Der Ei sekt des Spieles steigerte sich in den drei Sätze, bis im Allegro der Hö hepnnkt erreicht lvurde. lieber die Meisterschaft des Herrn Randolbpb ans dem Piano etwas sagen zu wol ten, bieße Wasser in den Ozean zu tragen. Herr Willecke verstand eS ebenfalls seinem Instrument prächli ge Töne zu entlocken nnd brachte des sen Virtuosität, verbunden mit der großartigen Leistung de- Professors Randolph ein Tonbild zu Stande, das einen wahren Beifallssturm ynt fesselte. Die dritte und letzte R'iim wer ans dem Programm war F. Sinetanci's Eoinposilion Slreichguar lett „Ans meinem Lcben." dessen gro ße Schwierig leiten und Schönheiten den .Künstler wieder volle Gelegcii lfrit gab. ihre Talente zu entfalten. Das vierte Kneisel-Evnzert findet am IN Februar statt. Einbrecher an der Ar beit. Ein verwegener Einbruch wurde in der Nacht von Mittwoch ans Donnerstag zu Sbipley's Station, Anne Arnndel Eonnty, verübt. Die Einbrecher drangen daselbst in den Laden von Hrn. Frank F. Stockett und stahlen Warnen im Werthe von lstloo, woraus sie versuchten, auch in die Wohnung des Hrn. Stockett zu gelangen. Dabei setzten sie den Ein bibcher Awini in Bewognng und Hr. Stocken tilte mit einer dovpel läufigen Fllstitv lfc'rtchf.' Er feuerte zwei Schusse 'in dhi Kstchtitttzg der Flje heiiden ab, düch Wüest dieselben fehl gegangewZu seih. lil-der Tunkelheit gelang es de Einbrechern, im Schnl hause Unterkunft zu finden, woselbst sie eine Ente brieten und sich über haupt häuslich eiiuüchleten. Verschie dene der gestohlenen Gegenstände lie Ben sie im Tchnlbause zurück. Priidc n t i n l Leag n e. Die Delegaten der verschiedenen Ab theilungen der ..Prudential Leagne" versammelten sich in Herrn Altpe tcr's Restaurant zur vierteljährlichen Geschäftsordnung. Präsident des Staats Eonzils von Maryland, Hr. Ernst Meiiiselder, führte den Vorsitz, während Herr Hans Geiwitz das Pro lokoll führte. Als Nachfolger für den verstorbenen Sekretär des National- EonzilS, Geo. H. Günther, wurde Herr I. Varlsch von NewZßork er wählt. Nach den Berichten der Ab theilungen, ist di lt h n ihr Z weck. Die „Vereinigte Deutsche Gesellschaft" hielt ibre Jahresversammlung in ih rem Vereiiislokale Nr. lftA, Ost Prattsträße, nnd envähsth für das taufende Jahr folgende Beamte: Prä sident Eonrad Sühle, Vicc-Präjideiu Augnst Wilhelm. Sekretär Friedrich Lieder, Schatzmeister August Busch mann: Direktoren Abe Wilhelm, Fritz Köhler und Edward Sühle. Als Eol lektor der Jahreskarten wurde Herr F. W. Lieder, jiin., ernannt. Ter jährliche Beilrag wurde wie früher auf PI festgesetzt und sindet eine Ver sammlung der Gesellschaft an jedem zweiten Donnerstag im Monat in obengenanntem statt. Tie lahres-Versaiiuiilniig des „Unabhängige Pattsrson-Park Leiy iind Ban-Vereins" findet Montag Abend, zwischen 7 und U Uhr, statt. u f jre i e m Fuß. Joseph D. Eooper von Petersburg, Va.. wel cher am Mittwoch aus die Anschuldi gung bin verhaslet wurde, eine An griss aus Frl. ?.>,'ildred Grissith von Eatonsville geuiacht zu haben, wurde gestern in der westlichen Polizeislalion aus der Hast entlassen, da Frl. Gris sith die Anschuldigung zurückzog. Die promiueuteu Verwandten des Arre stanten schritten in dem stalle ein lind der Eongreß Abgeordnete Lassiter lam speziell von Petersdurg nach Baltimore, um sich Eooper's anzii nehme. He r r oldin a u, Er. Hr. Jacob Epstein, der des „Valliiuore Vargaiu House." hat helauut gemacht, das; Hr. Ralph Goldman, welcher mehrere Ge schäftsführer des sUeidersahritalions- Departemeufs au der Rord Howard- Slrahe ivar. keine Verhifidnng mit seinem Geschäft mehr hat. lieher die Gründe weigert sich Herr Epstein uä here Millheiluugeu zu machen. Predigt i u ?eivca st l e. Detektiv Todd Hall ivird am Sonn lag im „Ehrisllicheu Verein junger Männer" in Reivcastle, Pa., einen religiösen Vortrag halten. II e h e r f a h r e n. Lokomotive ?c'r. der „Rerblichen Eenlral- Valm." Lokomotivführer H. E. Red miles und Eondnkteur Adam Wise, eollidirte gestern ch'lhend um llhr mit einem Dovvelgespann an der .Urenznng von Eentre- und ?c'orth- Strasze. Der .zintscher Eharles .Ha milton wi>rde vom Wagen geschleu dert und erlitt Snelschnngen heider vi lisch. Der '.A'eger Ssear Johnson wurde ehenfalls am rechten lenk verletzt. Beide Verletzte ivnrden in's Stadt Hospital gebracht. Die der ?Itlionäre der „Denlschen llnion sgeuerversichernngs Gesellschaft von Baltimore" findet am Samstag, den Januar, Mittags Uhr. statt. Fursttii im Doktorhut. Der deutsche .Uaiser Wilhelm der Zweite kehrt ans England um eine EMinde reicher.zurück. Er ist Dr. of civil law der Universität Srfvrd ge worden und hat damit einen zweite akademischen Rang erworben, denn vorher war er schon Dr. der Rechte der Universität Pennsvlvania. Ganzen ist die Uabl go,- ?.>Utglieder regierender Hänser, der Sotiveräne und ihrer ?lnver>vandteick die vinDot, tor Diplom besitzen, nicht sehr groß. Die Erziehung der svürsteiisölnie ist ja überall, nach alter Tradition, vor zugsweise eine militärische und dem missenschaNlichen Studium wird nicht soviel fjeil gewidmet, wie zur Vorbe reitnng znr Dottorprüfnng nothwen dig wäre. Die Monarchen und Prin zen. die sich Doktoren irgend einer sz-akultät nennen dürfen, haben die sen Rang denn auch meist ehrenhal ber, „honoris causa" erworben. eiii Herrscher erfreute sich so vie ler akodeinischrr Anszeichnnnge wie Oskar der .Zweite, Schwedens ehr würdiger Herrscher, der jetzt in's Grab gesnnle ist. Er Ivar Ehren- Doktor aller svaknltäten Wiens, der Universität Bologna und der Uni versität Lende, Dr. Phil, der Uni versität Erlangen und Dr. inr. No Orsord und Enmbridge. Als Dr. of civil law der Universität Orsord befindet sich fgaiser Wilhelm der Zweite in der Gesellschaft des Kö nigs Friedrich des Achten von Däne mark und des Uöiiigs Piktor Erna Miel von Ztolien, der übrigens an szerdem Ehrendoktor des Rechtes der Universität Philadelphia ist. Der neue Groszherzog Friedrich der Zweite von Bade wurde von den Universi täten Bonn und Heidelberg zum Dr. jnr. honoris causa gemacht, Grosz Herzog Ernst Ludwig von Hessen er hielt bei'! Fnhilänm der Universität Gießen die Würde eines Ehrendok ters der Philosophie, der bayerische Thronfolger, Prinz Ludwig, ist Dr. oecon, Puhl, der Universität Mün chen, Dr. der Universität Erlangen und Dr. ing. hon. c. der technischen Hochschule in München. Tic technische Hochschule Berlins zählt zu ihren Ehre Doktoren der juristischen Wissenschaft den Prinzen Heinrich von Preußen, der auch Eh rendoktor snr. der Universität Har vard ist. Der Herzog der Abrnzzen, der kühne Fvrschniigsrcisende, ein Better des.ttönig? von Italien, hat eheniatts von der Harvard Univer sität das Ehrendiploni eines Dr. jnr. erhallen. Dam iziären noch zu er wähnen: der greise Erzherzog Rai ner von Lesircich. der Verständniß volle Schirmherr so mancher künstle rischer Bestrebungen, der Ehrendoktor Phil, der Universität Wien und Eh rendoktor der technischen Wissenschaf ten. der Regent von Brannschiveig, Herzog Johann Albrecht zu Mecklen burg, der Ehrendoktor aller vier Fa lnltäten zu Rostock ist, der Herzog Georg von Meßlingen als Ehren- Toklor der Philosophie von Jena, und sein Sohn, Erbprinz Bernhard, der der griechischen Sprachforschung sein Inleresst' zuwendet, als Ehren Dotlor der Philosophie der Universi tät Breslon, mit der er als coniman dirender General des schlesischen ?lr meecorvs rege Fühlung unterhielt. Nun kommen wir zu den Frauen. Da ist die önigiii Elisabeth von Rn mäuien zu nennen, als „Earnieii Sylva" den deutschen Leserinnen be kannt: sie ist Ebrendokloriii der Uni versitäten von Budapest und Peters burg. Ihr stellt sich die Prinzessin Therese von Banern, die Tochter des Regenten Luitpold, zur Seite: sie hat sich als Erforscherin Siidainerika'S einen geachteten Namen erworben u. ist zum Lohne dafür von der Univer sität München zur Ehrendoktorin der Philosophie befördert worden. Die Zahl der Fürsten und Prinzen regierender Familien, die den Tot torgrad als Abschluß ibres ivissen schasllichen Berufs erwerben, in Nein: noch kleiner ist die Zahl derer, die dann einen wissenschastlichen Berns erwählten, in die erste .Kategorie ge höre der Prinz Marimilian von Baden, der Thronfolger nach dem Großherzog Friedrich, als Dr. jnr. von Heidelberg: Prinz Julius Ernst zur Lippe gleichfalls als Dr. jnr., der Herzog Georg zu Mecklenburg-Stre litz ans der russischen Linie als Dr. Phil., der Prinz Heinrich der Dreinnddreißigste Renß, ein ange hender Diplomat als Dr. Phil, und der Fürst Heinrich der Bieinndzwan zigste zu Renß Köstritz, der künftige Schivager des Fubsien von Bulga rien, als Dr. jnr. In der zweiten Kategorie, in der der Fürsten, die sich einer gelehrten Prosession ver schrieben haben, finden wir nnrPrin; Ludwig Ferdinand von Bayern, der als Dr. med. eine chirurgische Klinik in München bat, seinen Better Her zog korl Theodor i Bayern, den verdienstvolle Augenarzt, der auch Ehrendoktor der Universität Löwen ist, und schließlich Prinz May von Sachsen, des Königs Friedrich An glist Bruder, der als Dr. jnr. et theol. an dcr schweizerischen Universität Freibnrg über kanonisches Recht Bor lesnngen hält. König Osknr nd die Dnmenmvdc. Darüber schreibt eine Frankfurte rn!: ES war vor einigen Jahren ans dem Kurplätze in Wiesbaden, als ich eine aiüsanle Begegnung mit dem .König Oskar von Schweden hatte. Es war ein R'achmittag von Licht und Sonne und'natürlich wären äin Kur platz alle Stühle besetzt. Ich fand endlich eine freie Bank, ans der ich es mir gerade begnein machen wollte, als auch schon ein älterer Herr in Be gleitung von zwei stingeren sich ne den mich setzte, während diePvei sün gercn bei ihm stehe blieben. Es wa ren durchaus keine sreniidlichen Blicke, die mich ans den Augen der jungen Männer irasen. Mich ver droß das, denn ich dachte natürlich, es ärgere sie, daß sie nicht auch noch Platz ans der Bant gesunden hätten. Und so blieb ich. im schönen Bewnßi sein des „Wer zncrst kommt, mahlt '.erst." doppelt seil sitzen. Als aber viele Pornbergchende den alten Herrn mit tiefe Bücklingen grüßte, ward mir die Geschichte peinlich und ich stand ans. Ich holte wunderschöne neiieSliesel an und einen sehr elegan ten seidene Unterrock. „Worte" phi tosophirte ich im Geiste kleinlicher Ei telkeit „wenn du mich wunder was siir ein großer Hert hqt sehen sollst Du doch, daß man auch znr Hesseren Gesellschaft gehört." Und dabei rasfte ich mit einem, wie der Frantsnrter sagt, stolzen Wuppdich mein kleid und wollte so rechl hochnäsig an den Herren vorüberranschen. Da hörte ich eine srenndliche Männerstimme sa gen: „Begreisen Sie jetzt, meine Her ren, zu was die verpönte Damen schleppe gut ist? Die Damen müssen ihre Kleider hoclirasfen und wir ha ben dadurch den Vortheil, auch zuwei len etwas Schönes sehen!" „Zehr richtig, Majestät" echote die Begleiter, indem sie dem Beispiel ih res Königs, denn der alte Herr ivar der von mir nicht gekannte König Oskar von Schwede, folgten und artig grüßte. Voller Verlegenheit, mit rothem Kopie, eilte ich weiter. Das Kleid hatte ich natürlich freige lassen, wofür ein „Schade" aS des liebenswürdigen Fürsten Mund mei nen schleimigen Abmarsch begleitete. Ich bin dem Könige später noch mehrmals in Wiesbaden begegnet und immer grüßte er mich mit einem pfi'sigen Lächeln, das meist meinen Piedestalen und meiner Schleppe galt. G e d a ii k e ii s p ä h ii e. Wir sind nie in größerer Eile, als wenn wir eine kolossale Thorheit be geben wollen. Nichts ist so verrückt, als Manches, was für normal gilt. Schüttelreim eine S hei in kehrenden Zech bruder s. Wie kann ich nur di'e Sache drehen, Arg wird'S, wird mich mein Drache sehen! Brnndkatastrophe in New Bork. 'New ?lork. M. Januar. Durch den Brand des Parker Ge bäudes, welches sich von lft. bis zur IL. Slraße an der l. Avenue erstreck:, wurden beute Abend vier Feuerwehr leute gctödtet und etwa dreißig oer- Ictzt. Das Gebäude wurde vollstän dig zerstört. Deutsche Kirchen in Maryland. Sirüie im!> tzatll-rion Purk Puftor 2vn>. -vkisfer, r. lc.Uü. cil-Malfoi,üStratz Züd Sisi-ciii- zii isic. NuNimvi,-" >Keite irche. ncke Maditon-Ztraße uns üftMmmüünm.-- 9.ni 2'ettfeler. 2!r. nahe High. ü-'u'i- .^'^"Z"j'^ir>be.^^'i,e'-zr9ie^Ssllich Auidt-rliu.n-" lüiiiimore. Ww -Irune Yliilor Hans iün^ücu Hcri>-No -irnfie. -oi>iNimire. UNS üivldvii C>n- I-i Zirulio uns Cennni 2N'e9,m. Binwl>- irirsic. -YulN'ille ii der Har- CnM Vaiier C. Zt. MiiiNiui.-üytNans-Memeind. Hometleat -vüiNnwrc twiim S Crnit. 'jicreiiiime ed9N9riiis> iuiderische .Niredc vol Caulmn Cdil'.'lüeuue und Tiiidu-Zlrosir. Pu Ilor -'uNdeini -o,!. Nr. 92.!. Cil Aveuue 9!re. Imiudnii-n -N.isiur tu- Zuiem- 9ir.de u, Cuit 2.ewmarlei. Tvrche yer uunulu. 1.19.9 ->9,, Z.dnud. 9MIUUUU.-1- 9!>.de m Cambridge. TZarche sier Cauiiili. Nafiar .'9ui Zchmidi 2Nle,,aiiv-Co.. Cvueardia,lindes '.'rüiidiiiaiau, T!. C.. Pa slar Paul Sl .Nca;ei. Züasliiualuli. zimacie...9,>me Car.'Nne südlich von üon ii2ü>lliu,ore Zlraüe Paslor T U L. !9!arv 21 n>l Zlrafte. Riltur Seiir oiuckender iord Avenue. Pnslor ciovn C Pässe zur Reise iu'S Ausland be sorgt E. Raine, Nr. 413, Ost-Balti morestrahe, nahe Custom House Atze. 5 5

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6 Philadrlphia-Orchestr im „Lric." Tas „Philadelphia-Orchester" giebt heute Abend unter Leitung von Carl Pohlig in der „Lyric"-Hatle das dritte Con.zerr. Ter Ruf. welchen sich das Orchester in Baltimore durch sei ne früheren Cbnzerte erworben bat, ist ein so vorzüglicher, daß der Besuch des Conzertes gewiß ein äußerst gu ter werden wird, giimal ein Pro gramm zur Turchfübrung gelangt, welches in den weitesten Kreise Nu leresse hervorrufen dürste. Cs wer den dieses Mal ausschließlich Compa sitoiien von Wagner zum Vortrag ge bracht; das folgende Programm würd durchgeführt werde: Ouvertüre aus „Fliegender Holländer", „Tiegfried Fdnlle", Trauermarsch aus „Götter däminerimg", Vorspiel und Schluß sah ans „Tristan und Fsolde" und Vorspiel zu „Meistersinger". Tirett o r e ii nominirt. Für die am 27. Nanuar stattfindende Tirektorcinvabl sür die Handelskam wcr sind folgende iiiiii Herreu nomi uirt worden: Fames C. Gormau, George S. Fackson, Charles C. Biac gill. Rober! McLean und Richard Wells. Ihre Wahl scheint gesichert, da bisher keine Opposition sich gegen sie geltend gemacht hat. Ter Termin des Präsidenten Blanchard Raiidall geht zu Cnde, und der Wahl seines Nachfolgers wird großes Interesse entgegengebracht. Tie übrigen Be amten der Handelskammer sind: Biee-Präjident Charles P. Blackbnrn, Sekretär Henry A. Wrotb, Hülfs Sc kretär und Schahmeister James B. Hessong: Crekutjb Coinite: Job H Gildea,'jun., Vorsiher: Charles S. Schermcrhorn, Hülfsvorsiher: A. F. Sidebotham, Thomas C. Crast, jn.. C. F. Richards; Finaiiz-Comite: Ch. P. Blackbnrn. William H. Hanivard und A. W. Mears. N.'it Ausnahme der HH. Randall, Schermerhor nnd Hanward könne diese wiedererivählt werden. A l -8 B n n d e s G r o ß g e s ch w o iene sind die folgenden Herren ge zogen und für morgen citirt worden: Theodore S. GroomS, Nr. 170l>, Ost-Fayette Straße; John W. Bowen. Nr. 2120. Lin den Avenue; Edward C. Geyer, Nr. 2101, Liu den-Avcnue; John W. Mealn. Nr. 18. West- Lcriiigton-Straße; Joseph Schamberger. Nr. 2122, Ost-Battinwre-Straste; Hcnrn B. Schutte, Nr. 128, Nord- Washington Straße; John Hood, Nr. 10, Nord High> Straße; P. Macanlay Birckhead, Nr. 7>tt, Park Avenue; Thomas Charshee, Nr. 718, Süd- Caroline-Straße; Job I. Kelly, Broadway nnd Fe deral-Strasze; Charles C. Sloiiaker, Nr. 1828. Nord-Gilmor-Straße; Henrn B. Gilpin, Nr. 1280, St. Paul-Straße; William W. Lawrence, Nr. 8818. Ost-Baltimore Straße; Henry Cne, Nr. 22. Süd-Paturent Straße; Allston Allen Perrn, Nr. 170!), Mt Ronal-A penne; 'C. Clan Timanus, Nr. 781. Ro land Avenue; Lewis W. Cadivnllader, Nr. 018. Brune Straße; John F. Sipplc, „American" (He bände; Frank C. Bolton, Nr. ll I, Ost Prntt Straße; John W. High, Nr. 822, Nord Carey-Straße; Joseph L. Lippie, N'r. 207, Nord Fulton-Avenne; William G. Ray, Nr. >Ol2, Mc Culloh-Straße; E. Edmunds Foster. Nr. 28. Ost -22. Straße. „Tie W eiber von Schor dor f." Tas vom „Schwaben Per ein" ernannte Comite stir das 20. Stiftungsfest, welches beute Abend in der „Germama-Männerchor Halle" in großartiger Weise gefeiert werden wird, bat folgende Unter Comite' er nannt: Cmpsangs-Comite Kilian Fär ber, Karl Ostcrmaier, Karl Samer und.Heinrich Schräder; Saal-Comite Cd. Albers, F. Al bers, August Mattes und Wilhelm Fischer; Bar-Comite H. Klein, Thomas Bodensteincr, B. Stollcnmaier, Jakob Ruß. John Müller und A. Rentschier; Preß-Comite— Franz Tanter und Arthur Bömmel. Pastor Sterger ivird die Festrede halten, der „Arbeiter Männerchor" und der „Arme Mandolin Club" wer den die Feier durch Gesangs und Musik-Vorträge verschönern. Herr Franz Sauter hat seine Truppen i voller Kriegsbereitschaft, um die Stadt Schorndorf wirkungsvoll zu vertheidigen und die Herren Franzo sey tüchtig zum Laufen zu bringen. In Rücksicht auf das umfangreiche Programm wird pünktlich um 8 Übr mit dem Feste begonnen. Waskinaton-Agentur —deO— "Deutschen Eorrespondeut," Wm. Hannrmaun, Itils Marion- Straße, N.-W. wo zeige, BN'Btunge entgcge, e,o Lokalberichte ans Washington. Schoß sich zutälll g. Frau Frank P. Gibbs von Warren ton. Va. die sich bei der Rückkehr von einer Spazierfahrt in ihrer Wohnung doielbst zufällig i den linterleib schoß, in geilern in kritischem Zustand noch dem „Providence-Hospital" ge bracht worden. Man bat schwache Hoffnung, sie oni Leben erhalten zu können. „S ä n g e r b n n d." Tie gestrige Abendnnterballnug des „Sängerbundes" gestaltete sich unter Leitung des Tirigenten Henrn Ton der zu einem großen Erfolg. Ein ge wähltes Programm tai zur Tnrch sübriing, wobei die Aktiven wie du Solisten reichen Bestall erndteten Unter Letzteren beianden ich Fränlein Kalbarine MeNeal. Frau Blanche Mnir Talgleiib. Herr Job H. No lau, Frau Fannie At Lee Gage, Herr Charles C. Mners nnd das Solo- Onartett: Frau Gage, Frau Talg leisb. Herr Myers und Herr Nolan. Ter „Sängerbiwd" gebärt z den 8 ans 18 Clubs, denen sür dies labr eine Schanklieeii.z gewährt wurde. Tie „Onkelß rä si g." Ter „Ontel Bräsig Vergnügnngs- Bereiii" veraistlattet beute im ..Frei iiianrer Teinpel* einen Ball, an dem sich eilte größere Anzahl Ontel und Tante ans Baltimore betheiligen werden. Schon dadurch wird der Erfolg dieses Bergnügens so gut wie gesichert. Tießierbr a u e r. Mit einem großen Ball feiert der „Columbia Brauer Kranken-Unter slühnngsvcrein" am nächsten Milt woch Abend im „Freiinanrer-Tenipel" sein 20 jähriges Ststtniigssest. Wlishiiigtvli'ö deutsche Vereine. „Teutscher Central-Vcrein" Versammslbkal: Geo. F. Beßler's Hotel, Nr. tt22, Pennsylvailia-Avemie, N.-W.—Versammlung jeden -1. Tien stag im Monat, Abends 8 Uhr. Präsident Kurt Volckner, 'Nr. 118, C- Straße, N.-O.; 1. Viee-Präsident F. A. Nockar, Nr. 712. 12. Str., N.-W.; 2. Vice Präsident Tr. S. A. Czarra, Nr. -102, Str., N.-W.; Schatzmeister Chas. C. (Hernest, Nr. 22tt, 7. Str.. N.-O.; Sekretär F. C. Mann, Nr. 2281, 17. Str.. N.-W. „Teutscher Waisenhaus Berein" Sekretär W. F. Meyers, Nr. 18ltt, Irving Str., t>(. W. Versammlung jeden 2. Sonntag im Waisenhaus zu Anacostta, T. C. „Veteranen-Verein vom 8. Bataillon" Sekretär Chr. Tietrich, Nr. 112, 1. Str., N.-W. Versavimlnng je den l. und 8. Montag bei Henry Waß iiiann, Nr. 787, 7. Str., N.-W. „Gesangverein Arion" Sekretär F. W. Bnetc, Hyattspille. Md. Versammlung jeden 1. Sonn tag im Monat; Singstunde jeden Mittwoch in der .Arion-Halle," Ccke 8. und T-Str., N.-W. „Gesangverein Germania-Männer chor" Sekretär Franz Genth. hinter Nr. 227, B Str., N.-W. Versammlung jeden l. Sonntag im Monat; Sing stunde jeden Toilnerstag in George Veßler's, Nr. 022, Pennsylvania Ave., N.-W. „Verein Baden" Sekretär Carl Hammel. Nr. 2700, G-Str., N.-W. „Verein Banern, Columbia-Sektion, B. N.-V. v. N.-A." Sekretär Theo. A. Lockert, N'r. 1210, Florida-Ave., N.-O. Versammlilitg jeden 1. Sonntag im Monat bei Geo. Beßler, Nr. 022, Pennsylvania-Ave., N.-W. „Hessen-Tarmstädter Unterstützung?- Verein" Sekretär John Meininger, Nr. 2018, tt. Str., N. W. Versammlung jeden 11. Mittwoch he! Aug. Schwarz, N'r. 827. 7. Str.. N.-W. „Schwäbischer Krauten Unlerstüt ziingö-Verein" Sekretär Michael Tieh. Nr. l>2tt, H-Str., N.-O. Versammlung jeden 1. Tonnerstng bei Henrn Waßman. N'r. 737. 7. Str.. N.-W. „Occassia-Loge Nr. 1, V. O. d. P.-R." Sekretär I. A. Schüiger. Congreß Heights, T. C. Versammlung je den 2. und 4. Tonnerstag bei Henry Waszmonn, Nr. 787, 7. Str.. N.-W. „Teutscher UnterstühiiiigS-Bnnd, Tistrikt Nr. 100" Sekretär Michael Tieh. Nr. (>2lj, H-Str., N.-O. Versammlung jeden 1. Mittwoch im Monat in August Schwarz's „Columbia Männerchor- Halle," Nr. 827. 7. Str.. N.-W. „Plattdeutscher Verein" Sekretär Wm. Haiinemaim, Nr. 1017, Marion-Str., N.-W. Ver sammlung jeden 2. Tonnerstag im Monat in Nr. 4M, 8 Str.. N.-W. „Columbia Brauer Unterstüyuugs- Verein" Sekretär Franz Rom, Nr. 2318, Der Dentschc Corvspondcnt, Baltimore, Md., Montag, Haimar IttON L-Str„ N.-W. Versaimnlung jed-.',i 7. Tienstag im Monat in August Sckiwnr.z's „Colniiibia Männerchor- Halle," Nr: 827. 7. Str., N. W. „Columbia-Viind Nr. 81. D. O. d. S. N." Sekretär John Mciniiiger, Nr. 22B, Lonisiana-Ave., "N. W. „Colilntbia-Tnrnvcrein" Schriftwart TT C. Mann, Nr. 228 t. 17. Str., N. W. Versamiiiliing je den 2. Sonntag im Monat in der Turnhalle, Ccke 7. und L Str., N.-W. Turnstunden jeden Tienstag, Mitt woch nnd jz-reitag. „Ontel Bräsig-Vergiingnngs-Verein" Sekretär Geo. Meir, tllr. 1211. C- Str., S.-O. Versaniiiilnng jeden 2. Sonntag im Monat in Nr. ILO, 8. Str.. N.-W. „Historische Gesellschaft" Sekretär Gustav Bender. Congreß Heights. Versammlungen werden angekündigt. Znr Geschichte der strnivntte. C gibt wobl heutzutage keinen Mann, „der nicht eine Krawatte (Habsbinde) trüge, aber es gibt wahrscheinlich nicht einen intter tau send, der etwas über de Ursprung dieses niientbebrlich ge>vordenen„Aii bängsels" der Niännertlerdiiiig zu sagen wüßte. Tie ersten Krawatten scheinen vor 108! von der ostreichi schen Artillerie getragen worden zu sein. Tie kroatiichen Husaren tru gen dänials nnler ibreni tnrzen Tol inaii nm den Hals geschlungen eine lange und sehr breite Binde von ro hem Leinen. Tiefe Binde bieß „cra ivat" in kroatischer Sprache „hrvat"! von der Halsbinde ging der Name dann aus die Soldaten über, die die „cravati" trugen. Als inäli i Frankreich etivas später eine ähnliche Reitertrnpve organisirte, gab inan ihr den Namen „Cravates." Tan kani der 'Name „rravnt" nach Ciigland und wurde bier schon altge niein zur Bezeichnung gewisser Hals tücher gebraucht. Nach der Schlacht bei Steenterke, einein Torfe in der belgischen Provinz Henregon bier schlugen die Tvraii.zosen am 8. August ltt>2 luiter dem Marschall von Ln renibiirg eiii spanisch holländisch dentsches Heerl brachte ein englischer Offizier die „steenkerk" nach Hanse-, das war eine lange, mit Spitzen be sehte Schärpe, die man sich nm den Hals legte, woraus man die Cnden durch ein großes Knopfloch des Ro ckes zog. „Tos." schreibt „Tbe Rea der." „war der Ursprung der Kra watte." Schiffsilllchrichtrn. 7> -s leos Wig b t, 12. 7>n Pas sirti der Tampser „Barbarossa" von New M'i'l noch Bremen. G ibralt ar, 12. 7>a. Pasürt: der Tampser „Moltke" von Neapels nach New s'jork. Plyiiioiitb, 12. Januar.— Ter Tampser..Kaiserii> Augusta Viktoria" ist von New-zllork hier augckomiuen uud nach Hamburg weitergefahren. Abfahrtskäge der Ozeandampfer von New'sstvrk. Am 17. Tian. Tampfer „Vader land" nach Antwerpen. Am 17. Dia. Tampfer „Oceanic" nach Scmthampton. Am Kl. 7>an. Tainpser „Scidlih" nach Bremen. Am 7>an. Tampser „Carma uia" nach Gibraltar und Neapel. Am 10. Jan. Tampfer „Lorraine" nach Havre. Am 10. Tstni. Tampfer „Gerty" nach Neapel und Trieft. Am 17. Jan. TalÜPstl ckißenezia" nach Neapel und Marseille. Am 18. Jan. Tampfer „St. Paul" nach Soukhampton. Ani 18. Zan, Tampser „Nord- Amerifa" nach Neapel nnd (Henna. Am 18. Jan. Tampser „Blücher" nach Hamburg. Am 21. Jan. Tampser „Cecilie" nach Bremen. Am 22. Tampser „Tainland" nach Antwerpen, Am 22. san. Dampfer Nyndani" nach Rotterdam. Am 22. Tampser „Baldivia" nach Homburg. Am 22. 7i.au. Tampser „Majeslie" nach Toiitbamptoil. Ani 2ch Jan. Tginpser „Bretagne" nach Home. Arn 22. 7>an. Tampser „Ballic" Nack? Cioerpool. Am '2l!. 7>aü. Tampser „Roon" 'nach Bremen. Am 2.7. 7>>a>i. Tampser „Minne lonta" nacki London. Am 27. Tzlm. Tampser „7tl Pie liionte" nach stleapel und (Henna. Am 27. ,7an. Tampser „Rer d',7ta lia" nach Neapel nnd (Henna. Am 27. ,7an. Tampser „Neiv- Rork" nach Tontbamptoii. Am 27. ,7a. Tainpser „Friedrich" nach Neapel und (Henna. Am 27. 77an. TaMpfer „Maureta iüa" nach Liverpool. Am 27. 77an. Tampser „Republie" nach (Gibraltar nnd Neapel. Am 27. Jan. Tampser „Panra" mach Neapel nnd (Henna. Am 27. ,7mi. TaMpfer „Areonia" ach Rotterdam nnd Piban. Am 27. ,7an. Taiiipser „Astoria" nach (Hlasgoiv. Am 28. ,7an. Tampser „Mendoza" n.icki N'eapel und (Henua. ..Am ilB. .Imi, Tampser „Walder iee" nach Hamburg. Am 2!>. ,7an. Tampser „sjeeland" nach Antwerpen. Am 2!>. Tzcm. Tampser „Adriatie" nach Tontbamptoii. Am 2l>. Jan. Tampser „Mottle" nach (Henua. Am 21. Tzaii. Tampser „Potsdam" nach Rotterdam. Am 2!>. Jan. Tampser „Abrnzzi" nach Neapel und (Henna. Am ,7an. Tampser „Toiiraine" nach Am i?>l. Tgmpser „Amerika" nach Hamburg, Am :p>. Tampser „C. ,7. Tie! gen" nach ttopdiibageu Am Toan. Tampser „Bübow" nach Br>,'!Ne„. p- n n i Arm 11. zsxobr.i TaivM ittwiitiwc Ali, 'N",7M't-DM'siV'?.'St. Collis" nach Ani T^tiM'/„Präsideiit 2 ine öl i7"iA> äZh H an> b> rg. Am 'jb'TuPw „Canipa nia" nach Briefbcfördcrnng noch dem Anc-Imide. Tie ans ländliche Post sür die mit dem 18. 7annar 1178 endende Woche schließt l?ier im Hauptpostamt, in al ten Fällen prompt, wie solgt: Tie Packet-Post ist von tt Uhr Vor mittags bis 7 Übr Nachmittags täg lich ofsen. ausgenommen TonntagS. Tie Packetposl nach (Hroßbritannien nnd Irland schließt Tienstag n. 7l'A tag nm 7 Übr Abends. Tampser fahren vpn Nciv Rork ab. lvenn nicht anders angegeben. An nd pach. dcnr Tltober lttU7 sind die Briefrateii nach dem Auslan de l ansgenomlmm Canada. Meriko. Panama und Cnba). wie folgt, FinC Cents sür die erste Unze und drei Cents für jede weitere Unze, oder bin Vrnchtbril, und sollte voll frankirt werden, ibidrigenfalls bei Ankunft der Briefe der doppelte. Betrag collet tirt wird. Tr n §-atlalit i s ch e P o st. Tienstag. l!. lim Übr Abends nach Curopa per Tamwer „Tceanie." via Pliimontb und Cberbonrg. ,'iitivocki. 17. Um 7 Übr Abends nach Curopa. Cgbpteii nnd Ostindien per Tampser „Pa Oorraine," via Havre (Post nach (Hroßbritannien und ,7rland muß „per Oa 2orraie" bezeichnet sein s. Freitag. 17. Um 7 Übr Abends nach Europa. Afrika und Ostindien per Tampser „Tt. Paul," via Ptti mvutb und Cberbourg. P o st nach Süd- und Central A ui e r i.k a, Westindien etr. Montag. U',.—Uin Übr Abends nach Centralamerika, Panama. >O CVtoinbia nnd Züd-Pacitic- Häsen pbr Tampst'r via Colon. Tienstag. il. lkm !i Übr Nach mittags nach ,7aiiinika per Tampser vo>,i Boston-, nm 7.Ubr Abends nach deii i.'a Plata-Tiaaten per Tampser „Renal Prinre:" nm tt Übr Abends nach (Hrenada. Trinidad nd (Huinnia per Tampser „Maraval," nach Bar bados. Tl Oiicia nnd Tüd-Brasilien per Tampser „Tiegmimd." Mittivoch. 17. Um tt Übr Abends nach Euba. Nneatan und Campecke per Tampser „Mericoi" nach masta per Tampser von Philadel pbia. Tonnerstag.' Ist-s-UIN tt Übr Abds. nach Havti per Tampser „Prins Wil lem der iZiveitei" nach ,7nagna nd Colonibia ;>er Tainpser „Altai." Amtliche Bricfliste. Tolme„s.-I Deuuluxol"? RlulSuücÜ ic. Arm mm, Mar 4i.!4c> Rosalia csi Diule Mar Rosoncra ooem (tl'iuiiaei uliiulicll R.'leusluck ((.Illuc Epslcii, Ali jNciuc Zuurelu M-flun

Zridue Alsts, Loaisa Vliuis Hrok 0 Tel P, Zlienmin vb'rnlsni Siuodm oiuuk Z!uieu>ici>'wo Mai vs Mi Aua!! iielpernuviu MaallUZ Son'l"m' s- 'il I vuslwalil a! Äiali! Mist ?>>inn v'-"'!"' l ulu 0, 'P lv^Clustch'Elrrcl. urlis Vau Freitag, >7. lii Uli,- 'Abends nach Berinnda per Tampser ..Bermu dian;" nach Porte Piro, Cnroeao, Venezueln lind Colombia per Tain pser „Pijiiodelpl'ia/' noch Niayagnez per Tauipscr „Tonerni" nach Pen La Plata-Staaten per Tampser-.-.Hör tensius;" nach Fortune Island und Jamaika per Tampser ..Prinz loa chiin" ebenso nach Panama lind die Koiiolzonc. wenn ..per Prinz loa chiin" bezeichnet nach Pernanchiiro "ptch' "T nach Türks npd St. Toininpo per, Tampfer „Seiniiiple." Tie Post nach Neufundland, via Nord T ibiien, npö nack, Mignelon. Pia Posion. schliesst bier täglich nm Übr N'achmittags! nach Ciibo. Pia Tampa. täglich' inn l Übr Nächm,. l nach Costa Rico/ Hondiiras, gna t Osiküslet. Guatemala iind Tal vador, via New Orleans. lasilich lihr t'lbends; nach Mexiko täglich nm 2 Übr Nachm. nnd l> Übr Abends: nach den Babanios, via Miami, am l I, und-17.Januar um 1 Übr Nachm. Tran s P a cisi e- P o sl. '.lst'ontag. 18. Um 7 Übr Abend nach Hawaii, via Tan Francisco., Mittwoch, I7>. Um 7 Uhr Abend nach Fapan. Coreo. China und de Pbiljppinen via Vaiirpilvest,B, C. Tonncrstog. l!. Hin 7 Übr Abb. Hawaii. Japan. Corea. Cbina nnd den Pbiljppinen via Tan Fräilciseo. Freitag, 17. Uni 7 Übr Abende nach Fapan. Corca. Cbina nbd Pen Philippinen via Tacoiiia. Tie Post nach Hawaii, Fopan. Co rea, Cbina nnd den Philippinen, via Tan Francisco, schliesst bier täglich nm 7 Übr Abend bis zum 27. Ja nnars nach Australien, Noii-Caledo nien. Neu Teeland, Tamoa und Fiji. via Pancoiiver, B. C.. täglich m 7 Übr Abende bis nm 20. Januar. Tie Tran Parisir Post wird tgg stich nach dem Abgangshafen besärdert nd die Zeit des Schlusses ist arran girt mit Rücksicht ans deren nnuntcr br oche n e Ueberland-Peiordernng. P.t, H a l I H a r r i s. Postmeislei. Pfandleihe. Consolidated Loan Co., Lewyt äe Talabes, Rord-G^y-T^ra^r.^-— Geld auszuleihen, Benjamin L Comp.'s Tarlehen und Bank Comtoir, 'cÄ Samft-st Is t UlirAbt, Pridal-itiigang: !r. 420—>2!, cft-Nalietlr. ei raste, S. SAlsbes 6 Gomp., Pfandleiher, Nr. K 75, West Baltimore Ätraße, aast Vle.rst. ei erliesten aas >de ertstaeieaftaa. ertrn.(sngang zum Privai-Ällreau. (JunitSb" ..„NM Gcschüsts-Wegwetser. Heilungen, Zeitschristen etc. „Zye Baltimore vo g Dauid Aberrrom vie, Munager, öw Äst-eruign-rstruße. Baumaterialien, Thüren, leuster rahmen, Laden etc. gamr Aoiirr vs., llb und IN. svd

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Maryland- und Pcnasylvaa'a-Baha. .läge vrrsiiirn No-rist.euue-a-tn'. 7.20 Morgens Bork Post. iSKich, ausgsiroin- i O5 Nwrgen "Dkttn meem„ Nl--TdNMag„. V.20 Morgen Bete r ilccom., tägilch. aaeg> I SN Nachmn'lag Belast A/com. nur 2.22 NachmiltajZL Post, täglich, auSge -4 N.-> NnlbniMagd Te tcom.. nur Sonntag. 4.42 Naamillags Belnir ilecom., täglich, aus- S.OO Necom., täglich, ausge nommen Sän ..c >!M 11.00 Abend Deila ifcom.. nur Sonntag.. 11.20 bends -VeNtie -reom., tägllch. ausge-

Mit der Liebelst es wie mit eim-r Kiiidertrankheit: je später sie kommt,-! um siegeiäbiMerfst's.el' j z Nordlicutschcr Lloyd s Damyf-Schissskhrt ä u' zwiichrn Biiltimvrc nnd Breinru. H snit, von -v-wm-rc ervrxin. 7!7>"n!l>N.>ä" W !ir V -i I j- H

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Verlangt Franc und Mädchen. Verlangt Männer und Knaben. >.e, de, 2! n 233 ,2. Srwer>. uoh ic.Zbne eriiung derselben. Gesetzllch Nallä.- ?tue Wucheret. Md. Bvoue Souriland 7Z!i. C 44 V Phon St. Vau! taSV. (Nod9,IJ,IS) Ne seiche et eruchn, lrre die Mlilethen aus Ealür. Mtliei unv Brnnd t.NN>UM. Am Perlrauen. UeilE viAMs. „Lalitmere Anefte, l,.4l) K 8 Niel' eftaarant, 2 2 dir. 24, ahe Haward-Ltrass. 2 H Por,altche Wctne, Sptrtwosen u. Union- O H ttigatren. Bestes Blee am -taps. Luits Q 2 Ige BekchSs.Slente von 44.30 VormtttaaS ch S M 2 Uhr NaSmtttag. lvo niit man sich in der Jugend den Kopf vollpfropft. Wer das hofft, kann leicht unglücklich werden, in der Einbildung wenigstens. Aber mein praktischer Sinn hat verhütet, daß die Ehe zu einer unglücklichen wurde, wozu eine Zeitlang alle Aussichten vorhanden waren. Ich kann mich nicht rühmen, ein Kenner der Frauen zu sein, aber ich habe Augen im Kopfe, und da be merkte ich bald, daß Konstanz/ eine etwas übertriebene Ansicht von dein Segen hatte, der durch ihre Schönheit über mein Haus gekommen sei. In faet sie glaubte, es genügte für sie, da zu sein und schön zu sein, um alle meine Ansprüche zu erfüllen. Da war keine Rede von Entgegenkommen gegen meine Wünsche, keine Rede von dem Bestreben, inir das Haus behaglich zu machen— —doch was soll ich es Ihnen beschreiben? Ging es so weiter, so hätte ich bald bitter bereuen müssen, Konstanze heimgeführt zu haben. Aber als praktischer Mensch liest ich es so weit nicht kommen. Nachdem ich lange genug Nachsicht geübt, trat ich anders auf; ich machte zwar leine Szene, aber ich nahm die erste Gelegenheit wahr, um Mrs. Gouldstone in aller Güte begreiflich ZU machen, daß sie zwar mit Recht ihr schöncs Gesicht als genügendes Aequivalent für meinen Reichthum betrachte, daß ich aber au ßerdem meine Liebe und Hingabe für sie mit in die Ehe gebracht habe, wo für sie es an Vergeltung fehlen lasse. Ich betrachte die Ehe zwar bei weitem höher als ein Geschäft, aber selbst wenn sie sich auf einen niedrigeren Standpunkt stellen wollte, sei es nicht fair, alle Vortheile auf ihrer Seite zu haben und mir dagegen leinen einzu räumen. Mrs. Gouldstone konnte die ser Darlegung nicht viel entgegenhal ten, und ich muß ihr die Gerechtigkeit widerfahren lassen, anzuerkennen, daß sie sich seitdem geändert hat und eine ausmertsamc und liebevolle Gattin ge worden ist. Sie mag wohl früher in mir nur den Geschäftsmann gesehen haben, und als sie ihren Irrthum ein sah. handelte sie danach. Und so. my dear Mrs. Wehlau, sind wir jetzt ein ganz zufriedenes Ehepaar." „Das freut mich von ganzem Her zen." sagte Elisabeth, die sich immer niehr zu dem eigenthümlichen Manne hingezogen fühlte. „Haben Sie Kin der?" „O. glücklicherweise ja—zwei. Einen Knaben und ein Mädchen. Hoffe, Sie werden sie noch einmal kennen lernen. Doch nun good bye morgen sol len Sie mehr von mir hören." Mr. Gouldstone war so gut wie sein Wort; er brachte Abends bei einem gemüthlichen Glase Punsch den für ge wöhnlich ziemlich schweigsamen Nor mann zum Reden und erfuhr von ihm. wie es mit der schönen Waini zusam menhing. Als Normann so weit gekommen war, wie die Häuptlingstochter Nachts nach der absegelnden „Amphitrite" ge schwommen und von dieser aufgenom men worden ivar, und damit seine Er zählung schloß, fragte Gouldstone: „Glauben Sit. daß Wainii Leben auf Ter Teutsche Correspondeut, Baltimore, Md., Montag, den 13. Januar 1908. Roman A. I. Mordtmann. V ver Insel ernstlich dcdroht gewesen sein kann?" „Sicherlich sonst hätte sie die Flucht nicht gewagt." „Hm hm ja ja," sagte Gouldstone, und seine schlauen Augen ruhten forschend auf NormannS Ge sicht. „Sie glauben also wirklich, daß das der einzige Grund war? Ich nicht. Ich glaube, es wäre für das Mädchen mit einer gelinden Strafpre digt des alten gentlcman wie nann ten Sie ihn doch gleich? abgethan gewesen." „Warum sollte sie denn entflohen sein?" fragte Normann mit etwas un sicherer Stimme. „Ja das weiß ich nicht. Indes sen wenn die Leute da drüben auch wenig von der Bibel wissen mögen ich kalkulire dock, daß es auch bei ihnen heißt: Sie wird Bater und Mutler verlassen und dem Manne folgen." Eine leichte Wolke verdüsterte Nor manns Stirn. „Arme Waini!" sagte er. „Mitunter habe ich schon ähnliche Gedanken gehabt aber wäre es auch so, was ist mir das, solange ich eine andere im Herzen trage?" Gouldstone legte die Hand auf sei nen Arm und sprach: „Sie haben recht, of course, aber Mr. Normann, es steht geschrieben, Du sollst in Deinem Her zen nicht der begehren, die einem ande ren gehört. Und Mrs. Wehlau. die einem anderen gehört, ist ja doch für Si? verloren. Bitte, fahren Sie nichi auf, sondern lassen Sie uns einmal als zwei praktische und welterfahrene Männer die Sache besprechen." Eine Stunde lang währte diese Un terredung und als sie zu Ende war, hatte Gouldstones praktischer und men schenfreundlicher Acrstand wieder ein mal einen Sieg errungen. Am näch sten Morgen trat Normann in Wainis Zimmer; die junge Insulanerin saß am Fenster und blickte, die Hände mü ßig in den Schooß gelegt, mit sehn süchtigem Gesichtsausdruck nach dem Himmel, der zum ersten Male nach längeren Regentagen hier und da ein Flecken heiterer Bläue zwischen den Wolken durchschimmern ließ. Sie sprang auf, als ihr Freund hereintral und reichte ihm mit kindlichem Zu trauen und heiterem Lächeln die Hand; aber er hatte doch den sehnsüchtigen Blick bemerkt, und das Herz that ihm weh wegen des nach dem trüben Nor den verschlagenen Kindes des heiteren Südens. Er setzte sich zu ihr und sprach über gleichgiltige Tinge, während er ver stohlen ihr Aeußeres musterte. Es kam ihm vor, als sei sie gegen früher schmächtiger, ihr sonst rundes Gesicht schmäler und länger geworden; aber ihre eigenartige Schönheit hatte darun ter nicht gelitten. Sie trug sich euro päisch. aber uicht ganz modegerecht; der Kleidung nach hätte man sie für einen Backfisch halten können, wenn nicht ihre körperliche Entwicklung dem widersprochen hätte; von dem weißen Kleide, das nicht ganz über die Füße reichte und oben nur tnapp die Schul tern bedeckte, hob sich die dreifache Ko rallenschnur. die sie um den Hals trug, leuchtend ab; in das Haar hatte sie sich eine Rose gesteckt und es hinten mit rothen Bändern zusammengebunden; die weiten Aermel ließen die Border arme zur Hälfte frei, Korallenarm bänder umschlossen das Handgelenk. Halb Kind, halb Jungfrau war sie von einem keuschen Liebreiz, der Nor mann nie so aufgefallen ivar wie heute. „Du sehnst Dich wohl nach blauem Himmel?" fragte er plötzlich, ihre Hand ergreifend, die sie ihm ohne Sträuben überließ. „O sehr!" antwortete sie aufrichtig. „Die letzten Tage war ich traurig über den grauen Himmel, und dann „Und dann?" wiederholte Normann fragend, als sie stockte. „Und dann fehlt mir etwas, ich wußte immer nicht was, heute aber, indem ich das Wasser draußen ansah, das so still und eben ist, fiel es mir ein ich möchte wieder Meer und Wellen sehen." „Armcs Kind!" sagte Normann leise. „Vielleicht war es doch nicht gut für Dich, daß wir Dich mitgenommen haben. Tu wirst Dich ferne von Dei ner sonnigen Heimath niemals wohl fühlen." Sie senlte betrübt den Kopf und flüsterte: „Nein aber sei mir nicht böse." „Kind Kind, ich Dir böse sein?" fragte Normann bewegt. „Soll ich Dir böse sein, weil Du an den tief blauen Himmel Deiner Insel denkst? Und an die Palmen, die sich in den blauen Fluthen spiegeln? An die Brandung, wie sie rauschend an die Felsen schlägt, und an die braunen Kinder, die mit den Fischen um die Wette in den Wogen plätschern?" Und er fuhr fort, die Reize ihrer paradiesischen Heimath zu schildern, während Waini mit glänzenden Augen und fliegendem Athem, ab und zu ein Wort dazwischen werfend, zuhörte. Er sah es nur zu sehr, wie ihr Herz vor Sehnsucht nach der schönen Jnselhes! Math krank war. In selbstsüchtige Grübeleien versenkt, hatte er es bis da hin nicht beachtet; aber es war ja Gott sei dank! noch Zeit, es wieder gut zu mackcn ,e Ute' ei,r> V. Ine, N. U OL.VUI! tze Ii H,!., Ausland Gesunder Magen. Aus Anlast einer Wette vertilgte ein Arbei ter in Provinz Sach sen, binnen einer Stunde 2H Pfund frische Bratwurst, ein Pfund rohen Sauerkohl und 80 Würstchen, dazu ein stattliches Quantum Schnaps und Bier. Dem Manne bekam die Ricsen mahlzeit ganz vortrefflich. Vor Schreck gestorben. Als in dem Dorfe Särla bei Weisten berg, Sachsen, neulich die Kinder aus der Schule tamen, mußten sie an meh reren Zigeunerwagen vorüber, deren Insassen im GafthofSzimmcr saßen. Als plötzlich der Ruf ertönte „Die Zi geuner kommen!" und die Schulkinder davonrannten, stürzte ein kleines Schulmädchen vor Schreck zu Boden und war schon nach kurzer Zeit eine Leiche. Von zwölf Wilderern wurde kürzlich längere Zeit die Woh nung des Försters in Hochstadt, Rheinpfalz, beschossen. Dann begaben sich die Rowdies vor das Haus des Altbiirgermeisters Riedinger und be schössen es ebenfalls. Sie zertrüm merten die Scheiben und spickten die Möbel mit Kugeln. Wie durch ein Wunder blieben der Bürgermeister und sein Sohn, ein Referendar, unverletzt. Mehrere Verhaftungen fanden statt. Kampf mit Räubern. Das bei Pleskau, Rußland, belegene Krypotzti-Männertloster wurde jüngst von 20 lettischen und esthnischen Räu bern überfallen, wobei sechs Mönche fielen und drei verwundet wurden. Bei der Verfolgung der Räuber durch die Polizei retteten sich diese in ein Haus und verschanzten sich. Nach Anrücken einer Kompagnie Militär wurde das Haus in Brand gesteckt, wobei vier Räuber verbrannten und drei erschossen wurden; die übrigen entflohen. Aufhebung einer Räu berhöhle. In einer Kiesgrube bei Kiel. Schleswig, wurden letzthin zwei 20jährige Burschen aufgehoben. Der unterirdische Raum war mit Schrank und anderem Hausgeräth, Kochapparaten, wollenen Decken ri. s. w. wohnlich eingerichtet: außerdem fand sich darin neben reichlichen Speise vorräthen auch eine ganze Sammlung von Einbrecherwertztugen. Die beiden Bewohner, deren einer außer dem Messer mit Schußwaffe und Patronen ausgerüstet war, wurden bei ihrer Heimkehr von einem Raubzuge verhaf tet. Für einen Rubel zum Muttermörder geworden. In dem polnischen Grenzdörfchen Kew ban beredeten Verwandte den 20jäh rigen Besitzerssohn Szturlata. seine eigene Mutter zu todten und verspra chen ihm hierfür eine Belohnung von einem Rubel. Tarauf erschlug der mißrathme Sohn seine Mutter mit einem Holztnüttel und verscharrte die Leiche am Straßengraben, wo sie von eiittr Bäuerin gefunden wurde. Der Verdacht lenkte sich sofort aus den un natürlichen Sohn, der auch nach seiner Festnahme die furchtbare That einge stand. Seltsamer Nosenbusch. In der Gastwirthschast in Eszoehn, Schleswig, befindet sich ein Rosen strauch. von dessem träftig entwickeltem Rosenstamm Ausläufer unter der Mauer hindurch zwischen Innenwand und Fußboden herausgewachsen sind und sich hier seit mehreren Jahren zu einem Busch entwickelt haben. Er be ginnt zu blühen, wenn der im Freien befindliche Stock ausgeblüht hat, und beginnt letzterer zu treiben, so wellen an dem Strauch im Zimmer Blüthen und Knospen. Dabei entwickelt der im Freien befindliche Stock duntel rothe Blüthen, während der Stuben hocker solche von violetter Farbe trägt. Bahnzug Überfährt eine S ch a f h e e r de. In der Nähe von Neuses, Bayern, wurde eine auf das Geleise gerathene Schaf heerde von einem Bedarfsgüterzug überfahren, 18 Thiere getödtet, 3 schwer verletzt. Eines der Thiere wurde bei Ankunft des Zuges in Lehr berg todt aus dem Aschenkasten der Zugsmaschine gezogen. Eule als Hochzeitsgast. Bei einer Hochzeitsfeier beim Hofbe sitzer Horstmann in Uepsen bei Asen dorf, Provinz Sachsen, flog plötzlich eine große Eule in das Tanzzelt und ließ sich in der Nähe der Musiler auf einen Tisch nieder. Ter Musiker Loge mann aus Ohlendorf packte das und beförderte es in seinen Rucksack, uch es mit nach Hause zu nehmen. Ballontaufe mit flüs siger Luft. Es ist wohl das erste Mal, daß man bei der Taufe eines Luftballons nicht den herkömmt lichen Sekt, sondern die modernste aller Flüssigkeiten, die flüssige Luft, verwandte. Diese eigenartige Cere monie wurde in Siraßburg, Elsaß, bei der Taufe eines Ballons des oberrhei nischen Bcreins für Luftschifffahrt vollzogen. Im Tode vereint. Der bejahrte Schmiedemeister Peizelmann aus Untergneus, Thüringen, stürzte beim Holzabladen rücklings vom Wa gen. Peizelmänn wurde in schwerver letztem Zustande in seine Wohnung ge bracht, wo er nach kurzer Zeit an den Verletzungen starb. Als die seit Jah ren kranke Ehefrau des Verunglückten von dem Tode ihres Mannes erfuhr, verschied sie infolge der hochgradigen Aufregting turz darauf. Nr Nr lax rix? t. tue. r. 443, cft-vitm-re>Str, nutze Sft> Vse.>>e, ;!i Haus, H'.'f und Laut 5 Alau n. Bei noch nicht aufgebro chenen Frostbeulen wird er bisweilen mit gutem Erfolge angewcnde!. I n g b e r. Die Wurzel wird in Zucker eingesotten und ist in dieser Zu bereitung ein magenstärtcnbeS ange vehmes Mittel. Gegen Brandwunden halte man stets eine Flasche Leinöl und eine Flasche Kalkwasser vorräthig. Beides zu gleichen Theilen durch tiich tiges Schütteln frisch gemischt und mit einigen Tropfen Bleiessig versetzt, ist eines der besten Mittel gegen Brand wunden. Es wird auf Verbandwatte gegossen und damit ein Umschlag ge macht. Das Alpdrücken tritt bei Kindern vielfach auf, wenn sie auf dem Rücken liegend schlafen und es ist eine mit großer Beängstigung, Schwerath migkeit und schweren Träumen ver- bundenes Gefühl eines schwerlastenden Druckes in der Herzgegend. Als Ge- genmittcl wende man das Abwaschen des Oberkörpers bis zum Gesäß mit kaltem Wasser und Vermeidung der Rückenlage an. Um den Essig v o r in B e r derben zu bewahren. Man gieße ihn in Glasflaschen, aber nur bis zum Halse. Diese stelle man in einen mit Wasser gefüllten Kessel, und zwar so, daß das Wasser von außen nicht höher reiche, als der Essig in den Flaschen. Dann koche man das Was ser Stund: und lühle es wieder aus. Sodann nehme man die Flaschen her aus, füllt sie ganz an, vertorte sie und stelle sie in den Keller. Dieser Essig wird täglich besser. Die Ku n st, Milch zu trinke, lvill auch in der Hygiene wohl beachtet sein. Wenn die Milch zu rasch hinunter gestürzt, wird, so soll dies sehr ungesund sein. Denn wenn eine solche Quantität auf einmal in den Magen eintritt, wird sie von der Magensäure sofort in einen harten, kräftigen Quark verwandelt, durch den die Magensäfte nicht dringen tonnen, und äußerst langsam verdaut, indem sie immer wieder im Magen herumge i warfen wird. Dies ist besonders schwa chen Magen schädlich. Daher sollte man Milch immer nur langsam neh men, am besten it etwas Brot und dergleichen oder wffelweise schlürfen. W e i ß b r o t k l ö ß e. In fast jedem Haushalte bleiben Brötchen übrig und werden hast. Von solchen Brötchen reibt man die braune Kruste ab, dann läßt man die Brötchen so lange in kaltem Wasser weichen, bis man sie ausdrücken kann. Nun zer rührt man ein Stückchen Butter mit etwas Muskat und Salz, thut das ausgedrückte Weißbrot und auf sechs Brötchen zwei Eier hinzu und soviel von der abgeriebenen Kruste der Bröt chen, daß sich der ausstechen läßt. Mit einem Eßlöffel formt man nun längliche Klöße und legt diese unge fähr fünf Minuten in kochendes Was ser. Etwas braune Butter und geloch tes Obst schmecken sehr gut dazu. Die Fenster auf. Eine zu machen, ist leichter, als sie warm zu halten. Da sei denn be tont, was eigentlich ein jeder wissen sollte, daß reine Luft sechsmal so schnell, also sechsmal so billig zu er wärmen ist, als verdorbene, und daß sich reine Luft auch viel länger warm hält. Aber fort mit der Äugst, daß ein einmal erwärmtes Zimmer ge schlossen bleiben müsse, wenn auch Ta batsqualm oder sonstige Berderbniß der Luft taum mehr das Athem ge stattet! Die Fenster auf! Ein bis zwei Minuten frischwinterlicher Zug hin durch. der alle schlechte Luft hinaus fegt, und dann wird man sehen, wie angenehm sich die Luft wieder er wärmt. Moorig schmeckende Karpfen zu verbessern. Ein moorig schmeckender Karpfen be reitet alles andere als Genuß, und die Enttäuschung für den Hausherrn ist eine sehr schmerzliche. Die Hausfrau kann es den Fischen vorher nicht an sehen, aber immerhin thut sie auf alle Fälle gut, vorsichtig vorzubeugen, wenn sie nicht genau weiß, woher die Fische kommen. Moorig schmeckende Karpfen verlieren ihren häßlichen Geschmack, wenn man ihnen beim Putzen und Schuppen die Kiemen völlig ausschnei det und die leeren Höhlungen wieder holt mit klarem kalten Wasser aus wäscht, dem man so viel übermangan saures Kali zugesetzt hat, daß das Wasser eine dunkelrosa Färbung be kommt. Kalbskeule mit Nahm sau c e. Eine mür6e Kalbskeule wird abgehäutet, gespickt und zwei bis drei Tage in Elsig gelegt. Dann gesalzen, in eine gut schließende Kasserolle ge 'legt, mit Zwiebel, gelber Rübe, Pcter silienwurzel, einem Stückchen Citro nenschale, zwei Nelken, einigen Pfeffer körnern, mit fetter Fleischbrühe, etwas von der Beize langsam unter öfterein Begießen gevämpft, mit einer Ober tasse voll fettem saurem Rahm Über gossen, ein Eßlöffel Mehl daran ge than, und wenn nöthig, immer etwas Fleischbrühe oder heißes Wasser zuge gossen, bis es eine schön dickfließende gelbe Sauce ist. Ist die Keule weich, wird sie geschnitten, die Hälfte der pas sirten Sauce über das Fleisch, gegossen und die andere Hälfte in der Sauciere dazu servirt. liio Vib silit, V liis IiIWU bsiUillt ÜZdt. Wie kann man die Pferde schonen? Bei dem Fahren auf der Straße wird oft dadurch gefehlt, daß der Lenker die Pferde nicht fest in der Hand hat, wodurch sie leicht auf das Vordertnie fallen. Die Pferde wer den auch nicht geschont, wenn ihr Len ker Steine, schlechte Wege, Löcher, Sümpfe und tiefe Geleise auch da nicht umgeht, wo es geschehen könnte. Oft werden die Pferde auch nicht durch Hemmen des Wagens, wenn es bergab geht, geschont, und bergauf wird nicht selten zu schnell gefahren. Man ver stoßt also gegen die Regel: „Bergauf führe mich, bergab Halle mich, und in der Ebene gebrauche mich." Bei dem Anspännen wird von Knechten nicht immer darauf geachtet, daß alles in der schönsten Ordnung ist, daß die Ge schirre gut passen und nicht zu hart sind. Durch rohe Behandlung werden die Pferde oft unfolgsam, gehen durch, scheuen und verderben sich auf diese Weise nicht selten die Gliedmaßen. Nach der Arbeit werden geschwitzte Pferde nicht immer gehörig abgetrock net und zugedeckt. Auch dadurch wer den die Gliedmaßen geschädigt und in nere Krankheiten gefördert. Schont darum die Pferde! Geflügel zu säubern. Wenn man das Gefieder von Hühnern auch bei anderen Geflügelarten an zuwenden säubern will, vielleicht, um es auf eine Ausstellung zu schicken, wäscht man es folgendermaßen: In eine Wanne oder einen Kübel gießt man lauwarmes Wasser, in welchem man etwas Soda, sowie milde Toilet tenscife aufgelöst hat. Dann steckt man das Hilhn hinein, so daß nur der Kopf heraussieht. Man läßt das Thier von einer zweiten Person halten und streicht mit einer weichen Bürste die Federn der Länge nach, wobei Seife nicht ge spart werde darf. Man muß auch sorgfältig achtgeben, daß nicht Federn gebrochen werden. Sodann wird das Thier in einem zweiten Gefäß mit rei nem Wasser nachgespült, das Gefieder ausgedrückt und mit feinen fichtenen Sägespänen oder noch besser mit rei nem weißen Reismehl trocken abgerie ben, wobei auch das Reismehl nicht ge spart werden darf. Das Trockenwer den beschleunigt man, indem man die Thiere in einem weitgeflochtenen Korb an den Ofen oder bei warmem Wetter an die Sonne stellt. Laufhof der Füllen. Die Anlage eines Laufhofes ist für je den PfcrdezUchter ein dringendes Be dürfniß. Ein großer Platz ist für den Laufhof durchaus nicht immer erfor derlich; es genügt auch schon, falls die Räumlichkeiten beschränkt sind, ein kleinerer Raum. Der Zweck eines Laufhofes ist nämlich nicht der, daß die Füllen darin in stärkerem Tempo laufen sollen, sondern er soll denselben Gelegenheit geben, in ruhiger Weise sich ganz nach Belieben und bei jedem Wetter zu bewegen und die frische Luft zu genießen, weil dadurch ein wohl thuender Einfluß auf die Entwickelung der Füllen ausgeübt wird. Am zweck mäßigsten ist es, wenn der Laufhof mit dem Stall in Verbindung steht, da mit die Thiere Gelegenheit haben, ihren Stall ganz nach Belieben zu wählen. Die Einfriedigung eines sol chen Platzes kann auf verschiedene Weise geschehen, am besten dürften sich Latten eignen. Zu vermeiden sind zu hohe Schwellen an den Thüren der Ställe und die scharfen Kanten an den Thürrändern. E u t e r g e s ch w u l st bei Erst lingskühen. Diese Geschwulst ist eine natürliche Folge der starken Spannung, welche der plötzliche und starte Milch- und Blutandrang im Eu ter verursacht. Zur Behandlung ist nothwendig: 1. häufiges und sauberes Ausmelken; 2. gutes Einfetten der Hände vor dem Melken und sanftes Drücken der Striche beim Ausziehen der Milch, um dem Thiere möglichst wenig Schmerzen zu bereiten; 3. tüch tiges Einreiben und Bearbeiten des Euters, soweit die Geschwulst reicht, durch die von der zuletzt ausgezogenen, fettreichen Milch feucht gemachten Hände; 4. gutes Abtrocknen des Eu ters nach dem Melken mit einem wol lenen Lappen. Dies? BeHandlungs weise ist unerläßlich, weil man sonst Gefahr läuft, daß die Geschwulst ver härtet. Schutzmittel gegen Ha senverbiß. Ein Mittel, um die Hasen u. s. w. von Obstbäumen fern zuhalten, ist der Ofenruß. Sein widri ger Geruch und die ihm anhaftende Holzsäure (das Netzende im Rauche) bewirken, daß tein Thier Bäume, welche mit einem aus Ruß und Milch bereiteten Brei bis zur nöthigen Höhe bestrichen sind, benagt. Auch Insekten und anderes Ungeziefer werden hurch dieses Mittel abgehalten. Räumt man die Erde etwas weg und streut )ann Ruß um den Stamm, so werden da durch auch die Wurzehn gegen alle Be schädigung geschützt. Bei Garten pflanzen ist dasselbe Mittel anwendbar. Wie schafft in an Enten im Winter offenes Was ser? Enten gehen auch im Winter bei größter Kälte auf's Wasser; die ses ist für ihr Gedeihen unentbehrlich. Man muß deshalb Sorge tragen, daß, falls die Gewässer zufrieren, zuqän gigc, eisfreie Stellen bleiben. Bei ge ringem Froste ist ein vorzügliches Mit tel hierzu das Einlegen von Reisigbün deln in's Wasser vom Ufcrrande aus. Durch Zurückziehen derselben am Mor gen oder auch während des Tages wild eine dünne Eisdecke leicht entfernt. Pcter V- Haut, einer der alte sie und betaiintesleii Xanileute von Poiigkeepjie, N, iit im 73. Lebens jahre gestorben. 7 stlizabetb Vrvwn's (Ermordung. C a t o li. 0., 12. Fuiiuur. —Ter Lchüdel Elizubetli Broivn's. des am Moiilug Abend hier ermordete Mi -seil '.viödcheiis. ist gestern Albert lins, welcher auf Verdacht des Mor des bier verlitiilet worden ist. gezeigt worden. Ter Mmui wickelte de )t.M.ms dem Pocket dermis, s.ih ilm eine Minute long o und gab ilm dmiu dem Polizeiches zurück olme dos oeriiigsie .Zeiche o Aufregung. Er erklärte ur. dos; er dos Antlitz uichi leime. Favnii's Friedfertigkeit. Lt t o iv o, Lnt., 12. Fonuor. Rodolvbe xlemieur. lvel che Eonodo och Fopo geschickt hot te. trof hier Freitog init deni Eilzuge ous Vni'.conver ei. ?em Vertreter der ..Associirte Presse" erklärte Hr. Eemieur. er sei mit dem Aesultot sei er Mission zusriede. Veriiiischte telegraphische Tepeschr. EliorleS Ziroll. welcher letztes Fohr o der Hochschule in Eleueloud, Ohio, groduirte. Hot selbslmvr?> be gougeiis er befürchtete, irrsinnig ;u werden. Fu einem Elehötz nahe Von Wuck. S. E.. sind süus Monn sestge uommeu worden, die mau im Per dacht bat. eine ganze Anzahl Eiubrü che in Süd-Eorolia begangen zu ha den. Mau fand in ihrem Besitze Ein brecher Werkzeuge und AitroßUgee ri. Föhn Eimch, .Eausmauu aus Phillipsburg, >iausaS, meldete der Polizei in Foirburg. Mebr., dos; er aus dem dortigen Balmhos um !DtU in Baargeld und !s!l>. in Noten beraubt worden isl. Tiebe sind in Bridgeport. Eoun., in die Wohnung des Senators Archibold MiPkeil in Fairsield Ave., während die Familie beiän Tiner sas;, eingedrungen und haben Fmvelen und Schmucksachen im Werthe von !p2>KX> tteswblen. Fm östlichen Oklahoma setzte am Freitag um Millernacht ein schwe rer Schneesturm ei, der bis in's süd liche Teras reichte. Fu MeAlester ist der erste Schnee seit zwei Fahren ge fallen. Ter Landbriesträger Roderick O. Burt ist bei Batavia. N.°?).. von ei nein Passagierzng der „iltew Bork Eentralbalm" getroffen und sofort ge tödtet worden. Ter l>! jährige Walter Fönes von Fellier, Tenn., stürzte von einem Elektrischlicht Snsteni. blieb an einem eisernen Fnszlritt im Fallen, Kopf ab wärts, hängen und erstickte, da man sich fürchtete, ihn zu befreien. (George F. Evans. Viee Präsi dent und (tzenerol-Geschästsleiter der ./Maine Eentralbalm". ist in Vom boro. Me.. während er sich aus einer Fnspektionsfohrt befand, vom Tode ereilt worden. Er wurde in seinem Privatwaggon, während er eine Fei tung los. vom Herzschlag getroffen. Preise im Lexington-Markt. Früchte. Preiselbeeren, Quart Ie Orangen, Tntzend lüc —se G e in ü s e. Süsikortoffeln. Viertelpeck.. It>c—l uc .Kartoffeln. Viertelpeck tic —8c Radieschen. Bündel itc —uc Blunienkohl. Stiick lüc —l!.'c Kohl, Stück 8c —l.üc Fmige Fwiebeln, Bündel ltc Spinat. Peck title Kopfsalat, Stück sc—-8c Rothe Rüben. Bündel >c—Bc (Gurken. Stuck l!c —üc Bohnen, Viertelpeck lüc Erbsen, Viertelpeck 2' Florida TomatenTntzend.. .'>t>c B>>.- Eggplants, Stück Itic—l>">e Ehnilings, Stück sc—Bc (tzriine Pfeffer. Tntzend ltKc Liinabohnen, Pmte 15c Sellerie. Bünde! 7c —I Rosenkohl.-' Oman 25c Parfenate, Pieirelpeck 6c —ltlc Fisch e. Frischer Eod, Pfund Bc—ll>c gelber Perch, Pfd.. .l 5 Kleiner gelber Perch. Pfd.. 12c —11c Snielts. Pfund 15c Hecht. Psnnd 15c Frische Makrele. Pfund.........2tc ltlrane Forelle, Pfund.... 12c Bas;. Pfund 15c—18c Fleisch. Kalbs-Eotletten. Pfund.... 15c—25c Schinken. Pfund 18c Lamm Eoteletten. Pfund... !8c —2t>c Kalbc- Schnitzel, Pfund 22c —25c Porterkiouse Steak. Pfund..22c —25c Sirloin Steak. Pfund I!)c—22c 'Butter und Eier. Stiickbutter. Pfund 16c Ereamern Rollenbutter, Pfund, ..!iBc Eier, Tntzend ...>sBc Geflügel. Hühner, Pfund 16c—17c Funge Hühner, Stück 25c Enten. Pfund 18c Flinge Hülmer, Pfund 18c—2>>e

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8 NntrrhaltungS Wegweiser. >,ad d llicciial "r dki- I' Zur Beachtung. Tas R'othe Buch des "Deutschen Korrespondent" siir l!t(>8 ist in Vorbereitung. Feder regelmäßige Abonnent des Blatte?, ob sür die tägliche, wöchent liche oder Sonntags AnSgabe, wird ein Ezemplar unentgeltlich erhalten: dasselbe ist nicht z verkaufen und nur Snbscribentrn werden es erhalten. Ei passendes Neujahrs Geschenk für Freunde und Verwandte im Alt heimathlande ist der wöchentliche „Eorrespondent. Wenn jetzt bestellt, wird an die Adresse auch das Rothe Buch befördert werden. Svnnrnanf- und Untergang. Sonnen-Ausgang ....7.17 Morgen?. Sonnennnlergang.... 2 22 Abend?. Tas Wetter. „Ein' Kuß in Ehren kann Niemand wehren", sagt ein alle? Sprüchwort, da? unser Olesundheils Eommissär Tr. Fame? Boslev jäh zu Schanden machen will. Er warnt nämlich bei der gegenwärtigen Grippe-Epidemie allen Ernste? gegen da? Küssen. Und j wenn da? Wetter noch lange so an dauert, so muß man ans Küsse och ans längere Zeil verzichten. Kaum haben wir etliche kalte Tage gehabt, welche die Hossnnng auskommen lie ßen, daß nn? der nnwillkommenei Gast verlassen würde, da werde wir wiederum von einer Witterung heim gesucht, welche viele Rückschläge zur i Folge haben dürste. Ta? gestrige! Wetter war nicht das eine? der Win termonate e? gemalmte vielmehr! an eine Frühlingstag. Ueberzieber! erwiesen sich al? eine Last, Vagegen waren Regenröcke und Schirme mibe dingt nöthig. Ter Regen, der spät Samstag Abend einsetzte, dauerte bis in die Frühe an und sing am Nach j mittag, begleitet vo einem Gewitier l und kurzem Hagelschlag, wieder an. Tabei sam'te ein scharfer Wind, der I um 2 Uhr Nachm. mit lO Meilen Ge schwindigkeit pro Stunde an? dem! Nordosten pfiss, den Passanten um i die Obre. Fiir Marvland und den Distrikt Eolnmbia heute Regen oder Schnee und kälter. Tienstag klar, scharte ivrstliche Winde. Gestern betrug die Marimal Tem peralnr 5,5, Grad um 5, Uhr Nachmil tag? und der niedrigste Thermometer stand war 2.1 Grad um 5, Uhr Mor gens. Fn den übrige Bunde? Wetter beobachtnngs Stationen wurde der folgende niedrigste Thermometersland verzeichnet: Eastport 20. Portland 28. Boston 22. Albann 20. New-Aork >O. Philadelphia 28. Allantie Eiln I>. Washington 22. Norfolk tB. Ebarle? ton 5,0. Savannab 5,0. Facksonville 5>2, Fupitei oi>, Ken West 00. Atlama 22, Montgomern 28. New-Orlean? 28. Palenine 20. Galveston 10. Mein phi? 22. Einrinnati 28. Pitlsbnrg 28, Oswcgo 28. Bnsfalo 22. Eleveland 22, Tetroil 22. Alpena 20, Maronen.' 28. Green Ban 20. Chicago 22. Tu luth l(>, St. Paul 12. St. Louis 20. Kansas Eitn 28. Omaba 20. Huron 111. Willislon 18. Havre 18. Helena 20. Salt Lake Eitn 22. Tenvrr 22. N. Platte 20. Todge Eitn 2(1, Anw rillo 28. Los Angeles >lB. Adam Obst, Nr. 511, West Lrxington Straße, empfiehlt sein Lager in Rhcin- und Moselweinen für die Feiertage. c>)rill7,e!v!or,lZ) „Corriivtr Praktiken" Bill. Alle Wahlen iür irgend welches poli tische? Amt nnler Staatscmssicht gestellt. Was unter dem ge planten Geü'tz erlaubt und verba ten in. Tie persönlichen Aus gaben von Eandidalen beschränkt. Tie Legislatur tritt heute Abend wieder zusammen, und es wird er wartet, daß der Sprecher des Unter baun'? und der Präsident des Senat? die Eainite'n sür ihre resp. Zweige verkünde werden, um für sie eine urbeilssähige Basis zu schaffen. Mar i gen wird mit der Erwählnng der Vundessenataren begonnen, die ach dem Ergebniß der sür diese? Amt ge baltenen Primärwabl nnr eine For mel ist. Senator Whyte wird sür de unerfüllten Termin des verstvr benen Senators Artbnr P. Oöorman und Er-Go>werner Smith für den am 2. März l!>00 beginnenden 11-jäh rigen Termin erwählt werden. „E a r r n p t e P raktike n." Gemäß der Planke der demokrati schen Plattform und dem Verlangen des Gouverneurs, die von demokrali scher Seite während der Wahl-Emn pagne gegebenen Versprechungen ein zulösen, wird sich die Legislatur bal digst mit einer Bill zu beschäftigen haben, durch welche Wahlbetrügereien in Zukunft nmnöglich gemacht wer- den. Ein solches Gesetz ist vom Gene- I ralanwalt Strans entworfen worden und ist vom Gouverneur Erathers gutgeheißen worden. Ein Eancns der! demokratischen Mitglieder wird je denfallS berufe werde, um die An nahme der Bill i beiden Zweigen zu sichern. Ter Enlwnrs des Herrn StrauS enthält einige Bestimmun gen ähnlicher, in England, in New jhark und Evnnecticnt zu Krast be stehender Gesetze. Tie Barschristen der Bill erstrecken sich aus alle Wall ten des Volkes sür alle legislativen Aemter, ans alle Primärwahlen, ei schließlich solcher, bei denen Eandida ten für irgend ei öffentliches Amt oder Telegaten zu einerNominaticms- Evnvenlian erwählt werden, ebensalls ans die Ncmilnations.Eoiwentivn sür solche Telegaten und alle Eandidaten sür solche Wablen oder Eankuse. Sie bestimmt die Einsetzung eines Schatz meisters, durch dessen Hände alle siir irgend einen Zweck van politischen Eoinite'n beigesteuerten oder veraus- gable Gelder, etc., gehen müssen, und der genane Abrechnung über sol- che Summen ablegen muß. Es wird den genau angegeben, sür welche ./wecke Geld verausgabt werden soll. Niemandem ist es erlaubt, Geld bei! einer politischen Wahleampagne zu! verausgaben, außer dem Eandidaten selbst, dessen Ausgaben ans P 2.1 sür ledesTaiisend der registrilteii Stimm geber bei der vorbeigehenden Wob! für das betreffende Amt beschränkt sind, Eonta-Bücher, in die das Pub likum Einsicht nehmen kann, müssen geführt und deren Richtigkeit beschwa ren werden. Falsche Angaben i die sen Büchern sollen al? Meineid be straft werden. Strikte Borschristen über die Verausgabung der Eam pagnebeiträge Seitens de? Schatzmei sters werden gestellt. Er darf z. B, Halle für Versammlungen, etc., mie lben, Trncksachen aussenden, Clerks, clc.. anstellen. Was verbaten ist: Ge schenke in Geld, oder Versprechungen für Aemter. Bevorzugungen, etc.. ma chen. direkt oder indirekt Speise und Trank zu verabreichen, nm Wähler zu veranlassen, sür gewisse Eandida- te zu stimmen. Alle solche Hand Imigen werden als „corrnpte Prak liken" hezcichnet und schwer bestrast. Tie Gerichte sollen über selche Fälle mlbeilen und gemäß der Bestimmn ge der Eanstitiition ibre Besnnd an den Gouverneur, die Zweige der Le gislatur oder dem Staatssekretär mittheilen. Wenn das Gericht findet, daß das Olesetz verletzt oder „coirnvte Prakti ten" ausgeübt wurde, soll die Wabl als nngültig erklärt werden und die Eandidaten oder deren Agenten, die als corrnpt übersübrt wurden, sollen sür vier Fahre vom Tonnn der Wahl an nicht wählbar sein. Zu Staatsdiensten bereit. Unter Tenen, die sich bereit erklärt baben, ibre Tienste den, Staate zu widmen, befindet sich Hr. Leigb Bon sal, der jetzige Präsident der Gesäng- nißbebörde. der Mitglied der Polizei- Bebörde werden möchte. Einen glei- cben Wunsch äußerten die HH. Fohn T. Morris. Elarencc Womsley und l William Gaban. Herr Edward W. Tndor, das republikanische Mitglied der Potizei'Prüsnngsbebörde, will sein eigener Nachfolger werden. An dere Applikanten sind: George Stewart Brown, als Wahl ansseher. Heiirv A. Bosse, als Eommissär der Schaiiklicenz-Behörde. Tr. E. E. Ferguson und Tr. Fames G. Wiltshire, als Eoroner. Auch iür andere Aemter steht dem Gouverneur gutes Material zur Aus- Wahl zur Verfügung. Ter Deutsche Korrespondent, Baltimore, Md., Montag, den 13. Fannar 1908. Gegen die weiße Plage. Vorbereitungen iür den Fnternatio nalen Eongreß für Tuberkulose. Findet im September in Wash ington, T. E.. statt. Ter erste in Amerika. 20 ausländische Staaten vertreten. Tem Fnternationalen Eongreß für Tnberknlosi?. welcher im kommenden September in Washington. T. E.. un ter den Auspizien des „Nationalen Vereins für das Studium und die Verbütiing der Tuberkulosis" stattfin det. wirb in weitgehenden Kreisen, so wohl in Amerika als auch im Ans lande, großes Fnteresse entgegen ge bracht. Tiefer Eongreß wird der erste in diesem Lande sein, welcher diesem Zwecke dient. Er unterscheidet sich von früheren dadurch, daß die Campagne gegen die weiße Plage seitens der Laie wehr in den Pordergrmiv tritt. Ein Eentral Eowite ivurde für jeden Staat und sür jedes ans dein Eon gieß vertretene Land ernannt. Eine Anzahl derselben haben desini live Pläne über die Repräsentation! und die Art der zu gleicher Zeit mit dein Eongreß stattfindenden Ausstel lmig bereits getroffen. Tie Gouver neure von 20 Staaten haben schon! Verfügungen über die Weise der Theilnalmie an dem Eongreß gerrvk- ien, ehe sich das resp. Lokal Eomite! I mit der Sache befaßte. Auch die: Bundesregierung wird sich betbeili l gen, und sieben der neun Tepmle i ments haben in Vertretung achge sucht. Eine Fdee von dem großen Fnte resse, das im ganzen Lande für den Eongreß rege ist. ergiebt sich an? der Thatsache, daß über 000 Personen in den Vereinigten Staaten al? Mitalie- der der Staals-Eomite'n tbätig'sind. Tie Mitglieder desMaryland Staals- Eomite? sind: Tr. W. S. Thayer, Nr. 200, Eathedral-Straße. Vorsitzer. Tr. Marshyll L. Priee, Sekretär der Staat? Gesniidbeitsbehörde, Sekre tär, Tr. B. Howell Griswold, Schatz meister, Prof. F. S. Aines, Tr. L. F. Barker. Herr Victor Floede, Tr. Wm. T. Booker, Tr. Fames Bosley, Tr. H. Warren Buckler, Tr. Fohn M. T. Finnen, Tr. W. S. Halsted. Tr. L. Hamman, Herr Tcwid Hutzler, Tr.! Henry B. Facobs, Tr. E. Hampson! Fönes, Tr. H. A. Kelln, Tr. F. H. M. Knor. Frl. M. E. Lenk. Tr. W. 01. McEallNm. Tr. E. W. Mitchell, Tr. Charles O'Tonovan. Rev. A. E. Powell, Tr. Fohn Ruhrah. Herr H. i Wirt Steele. Tr. William Royal' Stotes, Tr. William H. Welch. Tr. Hiram Woods, Tr. Hngh Ronng von Baltimore, Tr, Charles M. Ellis von Elktvn, Achtb. Fohn Walter Smith vo Snow Hill. Tas Ausland ist durch >0 Staaten vertreten, Teutschland van Männern großen Rufes. Ter Sekretär der deut scheu Telegatioii, Tr. FohainieS Rie ter, war General-Sekretär des kür; lich gehaltenen EangresseS sür Hy giene und Teniagraphw. Tr.Gatthald Pannwitz von Berlin, Tr. Ernst von Leydcn und Tr. Fohannes Orth von i der Berliner Universität sind andere! amhaste Männer, die nach Amerika! zum Evngreß komme werden. Oestreich sendet als seine Vertreter Prof. Leopold v. Schrotter von dem! medizinischen. Tr. Anton Weichsel-> bamn und Tr. Richard Paltanf vo dem pathologischen Tepartement der! Wiener Universität. Tie Sekretäre! sind: Tr. H. v. Schrotter. Tr. L. !e -leky und Tr. F. T. Bartel. Seit der vor 17 Fahren erfolgten Prgaiiisatio des Evngresses sür Tu berkulosis bat sich derselbe jedes dritte Fahr versammelt. Teutschland, Frankreich. Rußland. Oestreich. Fta lien und England sind der Schauplatz seiner Thätigkeit gewesen. Bei dein diesjährigen Eongreß werden sich die i spanischiprechendi'n Länder zum er sten Mal in größerem Maßstabe be theilige und die spanische Sprache wird zum erste Mal eine der affiziel len Sprachen sein—die anderen sind: Teutsch, Französisch und Englisch. Ter Eangreß wird seine Arbeiten in sieben Abibeilungen erledigen, de ren jede nnler Leitung eines in dem betr. Fache bervarragenden 'Mannes steben wird. Tie Barsitzer derselben stpd: Pathologie und Bakteriologie, Win. H. Welch von ber „Föhns Hopkins Universität." Baltimore: Klinische Studien über Tuberku lose. Tr. Vincenl R. Bowditch vo Boston: Chirurgie und Orthopädie. Tr. Eli. i H. Mavo vo Rochester, Minn.: !nhcrklose hei .Kindern. Tr. Adra liam Facobi von New-Aork; Hygienische, soziale, industrielle und ökonomische Wirkungen der Tiiherkn lose, Edivord 7. Tevine von New ?)ork: Staats- und Mnnizipal-Eantrole j der Tliberknlose. Generalarzt Walter! Wyinan: Tuberknlase bei Thieren. Tr. Leo nard Peari'on van Philadelphia. Bi jetzt haben sich die folgenden i eminenten Aerzte als Spreckicr ange melvet: Tr. Theodore William? vo Lon- da. i Tr. ?Irthnr Neiosbolme von Brigh ton. England. Tr. ,ar bnrg. Tr.Ealmefte. Direktor de? Pastcnr- Fnslitnts zu Lisle, Frankreicki. Tr. Letulle von Pari?. Tr. T. Kitasatv von Tokio. Fapa. „Baltimore Balicrii-Verei". (Großer Masken-Ball, Montag, 27. Januar I!>B, in drr Grrmnnia-Mäiiiicrchur-Hallc. großes Tableau: „Bill, Tedd und Eddy". 12 wrrthvollr Prnsc. Eintritt 25c. (12.12.1i1.25,21!,27) „E >v ir d er>va r t e t", sagen die Beamten der Washington, Balti inore und Annapalis elektrischen Bali, „das; die Linie Washington— Annapalis in etwa 11l Tage und die Mischen Baltimore und Washington etwa 20 vi? 20 Tage später fiir die Beförderung von Passagieren in Be trieb gesetzt werden kann." Tie ersten Pläne sahen die? ursprünglich für den 2. Fnli i'ux! vor: der sür alle be theiligten Städte so wichtige Tag der Orossnnng der Strecke ivurde aber mehrere Male verschoben, und auch die letzte Perkündung desselben ge schieht unter Vorbehalt. Branntwein 15,(1 Fahre alt. Herr R. W. Tryden in Nelv shork sand vor etlichen Tagen, al? er in eiiiemTachzimmer seine? schon von seinen Vorsahren lange bewohnten Hause? unter allem Gerüinpel nm berslöberte. einen tasten mit der Aus schrist „Lewis M. Eowles, Esgn.. Bal timore" und in diesem eine Flasche Branntwein, welche die Etikette mit diesen Worten trug: „Alier sranzösi scher Branntwein von 175,7. Von H. F. Pehster dem 01esundheit?-Bazar dedizirt." Eine Zeitung vom Fe bruar l8(!l war um die Flasche ge hüllt. Ein Verwandter de? Herrn Traden hatte die Flasche ans einem Bazac gekaust, der zu Gunsten der Venvundeteii de? Bürgerkrieges ge halten wurde. ES sollen ihm P 250 sür diesen alten Branntwein geboten worden sein. Zur Vergrös; e r Ii n g ihrer Fab rcht oi> t a Ke. n ihat die Lipps rbach Elwrolädrn-Eoinpagnie, de ren Etablissement sich an der Hvllins- Str. und Ealverton-Road befindet, zivei Grundstücke an der Hollins-Str., neben der Fabrik vo Hrn. Frederick Stnmps. gekaust. E? soll af dem (Grundstück ein siiiisstvckige (Gebäude errichtet werden. Fi r m n g in de r St.M i chael s K irche. Nachdet Pa ter Joseph Weber die hl. Vesper cele brirt und Kardinal Gibbon? eine An spräche gehalten hatte, wurde gestern Nachmittag durch Letztere in der ka tholischen St. MichaelS-Kirche an der Ecke von Wolfe- und Lombard-Straße die Firmung von 220 Kindern und 7 Erwachsenen vorgenommen. Ten Schluß der Feier bildete der vom Kardinal ertheilte feierliche Segen. Bei Eelebrirung der Vesper snngirten al? Tiakon Pater Fohn Tenges, al? Snbdiakon Pater Phil. Roßbach und als Eeremonienmeister Pater Peter Burke. Bei der nm halb 8 Uhr Bor mittag? stattgehabten Messe nahmen die Kinder an der Eommmiion Theil. E h ren i h r e n Ehren- P rä si de nie n. Tem srüberen Prä sidenten de? Marhland Vereins der Flaschenfüller, Hrn. George Schlaf ser, wurde gestern in seiner Woh nung, 'Nr. 2!. Verl. Easlern-Avenue, vo den Mitgliedern de? Verein? sür die außerordentliche Verdienste um den Verein kalligraphisch ausgeführte Beschlüsse überreicht. Ter Anwalt des Vereins, Hr. Ed. F. Farber. hielt eine Ansprache, und Hr. Schlaffer, welcher drei Fahre lang dem Verein vorgestanden hatte und nicht wenig über die ihm miderfahrene Ehre über rascht war. bedankte sich in herzliche Worten. Ein Gabelfrühstück, zu wel chem er die Erschienenen einlud, nahm einen fröhlichen Verlaus. Tie folgenden Mitglieder waren gegen wärtig: Folm L. Sander?. Ehris. Rnmeiiap. Fohn A. Blondelt. E. E. Mah, W. G. Tietrich, L. H. Phillip?, F. B. Earv. Fr. Phillip?. Fred. G. Gable. W. T. Facobso, Paul Gold berg. Fritz von Kriegsbeil. Charles Ball. Folm Baling. W. F. B. Sliank?, Ebarle? schlaffer. Ed. F. Farber. Elm?. Schlaffer und Geo. von Här tung. Hebbel' einzige Atelier. Wir haben nur ein Atelier in Balti more, und da befindet sich in der Etage zu ebener Erde, Nr. 321, Nord- Gay-, nahe High-Str. Kinder-Pho tographirn eine Spezialität.—Keine Agenten und keine Kreppen zu steige. I.Hebbel. E.Erni, Geschäftsführer. (L 75-.) Tic „Schwarze Hand." Zwei angebliche Verschwörer gegen Foieph Ti Giorgio unter Plsl.OOO Bürgschaft entlassen. Sind beide reiche Leute und Geschästs- Eonkurrenlen Ti Giorgio's. Geschäslsneid der Grund? Nach Stellung von je !s!lO.Os>o Bürgschast entließ Richter Grannan von der mittleren Polizcistation Hrn. Antonio Lauasa und Albert Eonstan tine Gosse, welche unter der Anschul digung. an der Verschwörung gegen Foseph Ti Giorgio vetbeiligt gewesen zu sein, zu später Nachtstunde verhas tet worden waren. Tie Festnahme der beiden Verdächtige geschah auf Grund eines von Polizei-Marschall Farna beschworenen Hastbesehl? durch die Tetektivs O'Tvnnell, Wea ver, Burns nnd Tick. Marschall Fan iian hatte an Eapitän Pninphrey ein Telegramm mit dein Ersuchen erhal ten, Lauasa und Gaffe umgehend fest znnelmien, da sie im Verdacht ständen, Mitglieder der „Schwarzen Hand" zu sein. Tie Verhastiing Lanasa's er folgte in der Hanover-Straße, und Gasse wurde in dein Hanse des Hrn. Martin H. Panlso. Nr. 022, Eolnm bia Avenue, arretirt. Letzterer ist ein Angestellter der „Ti Giorgio Frucht Compagnie" und ist mit Hr. Gasse seit Kindheit befreundet. Hr. Panl so, wie auch Hr. Gosse waren nicht wenig überrascht, als die Telektivs inmitten einer gemüthlichen Unter Haltung erschienen und Gasse seslnah- men. F der Palizeistatiaii bestritten die beiden Angeschuldigten aus da-? Energischste. Mitglieder der Mörder bände zu sein. Herr Lauasa, ein pro minenter italienischer Frnchthändler. welcher seine Geschäfte vor dein Hanse Nr. 111. Hanaver-Straße, betreibt, erklärte Richter Grannan gegenüber, daß er selber Briese von der „Schwor zeit Hand" erhalten und sie den Te tektivs ausgehändigt habe. Gosse, ein aus Famaica Gebürtiger, soll in seinem Baterlande einer der ange scheusten Bürger sein und behaup tete, britischer Unterthan zu sein. Beide sind Tbeilhaber der Fmport firma Lauasa sc Gasse, und der Ver dacht gegen sie basirt sich aus der Eon knrrenz zwischen der Firma und eini gen daraus entstandene Streitigkei ten mit der „Ti Giorgio Frucht-Eoin pagnie". Beide Angeschuldigte sind in Baltimore wahlbekannt: ihre Ber hastnng erregte allgemeines Ant sehen. Fn Verbindung mit dem Anschlag aus Hrn. Ti Giargia's Hans sind setzt im Ganze in Baltimore fünf Ver haftungen vorgenommen worden. Trei der Verdächtigen sitzen im Ge fängniß, da sie nicht im Stande sind, die geforderte Bürgschast zu stellen: es sind dies Baltislano und Monteleane, während Eapt. Pinn Phren und Anwalt Fechtig sich jetzt in Eleveland bemühen, die Auslieferung von zwei verdächtigenFtalienern, Na mens Lnpo nnd Schlatta, nach Balti mare zu erzielen. Ein anderer Ftaliener, Fgnatia Eastalana, sitzt jetzt im Zuchthaus ei nen 7-jährigen Termin ab, weil er es verstichle. Geld nach der „Schwarze Hand" Methode van Hrn. und Fron Michael Lauasa. Nr. 1010, Liglst-Str.. den Eltern de? Hr. Antonio Lauasa. zu erpressen. F st es der Richtige? Mik der Berbastniig des 22 Fahre alten Casimir Stainewski. alias Fames Mitchell, van Nr. >127. Binney-Str., glaubt die Polizei des östlichen Di strikts einen der Einbrecher erwischt zu yäbe, welche in letzter Zeit meh rere Wirthschaften in Ost-Baltimore beraubten. Bei seiner Verhaftung lcng Mitchell einen Revolver bei sich und hielt ihn Polizeirichter Packard wegen dieses Vergehens bis zu einem weiteren, Margen stattfindenden Ver hör fest. Ein wunderbares Ent kommen von schwere Verletzun gen, oder ivomöglich einem jähe Tode batte gestern Nachmittag Stadt rathsmitglied Tr. Foseph Muse, der Vertreter der 21. Ward im ersten Zweige des Stadtratbes. Während Tr. Muse nämlich versuchte, mit sei nem Vnggy nn der Schroederstraß" die Valtimarestraße zu kreuzen, wur de dasselbe von einem Straßenbahn- Waggon getroste nnd weithin zur Seite geschlendert. Wunderbarer Weise wurde keiner der beide Fnsas sen in dein Bnggy verletzt. „Harmonie Cafc," Nr. 414, West-Favette-Strasie, Karl Schmidt, Inhaber. Würzburger Hof bräu frisch am Zapf. Diner, Souper a la carte. Jeden Samstag Abend Frei-Couzert. (Aprill.lJ) Ter „Kiirhessen-Perein" hält am Dienstag Abend in seinem Ver einslokal, Nr. 2227, Eastern Avenue, seine Fahrcsverscnnmlung mit da rauffolgender Beamtenwahl. PSstt fir' Inn csrgt r. 4t?. cn-villlm,-.. Hzc Nr. Zur ewigen Ruhe. Tie irdischen lleberreste von Herrn Hermann Emrich ans dem Lou don-Park-Friedhose dem Schavße der Erde übergehen. Tie Eere nivnieii der „Freimaurer" am Grabe. Unter ungewöbiilich zahlreicher Be theiligung von Leidtragenden wur de gestern Nachmitlag die irdischen lleberreste van Hrn. Hermann Em rich, welcher am Tvnnerstag im Alter von .12 Fahren in seiner letzten Woh nung, Nr. 1122. West-Fayettestraße, aus dem Leben schied, ans dem Lau dvii-Park-Friedboie zur ewigen Rnbe gebettet. Pastor Fnlius Hofmann von der Zionskirche bielt de Trauer gotteshienst ab. und als Bahrtnchlrä ger snngirten die HH. F. H. Garner, Gevrg R. Fanslmaini, William Korb, Fred. W. Seim, F, E, Kölmleiii und Foseph Lppermann von der „König Tavid-Loge Nr. V." vom Orden der Freimaurer. Tie Beisetzung erfolgte ebensalls unter dem enidrncksvallen Eeremaniell dieser Loge, und zwar amtirten am Grabe Hr. Moritz Leitz, Würdiger Meisler, Charles Leitz, Se nior-Wardein, Charles Tiede mann, Funiar Wardein, Fvbn H. Neu, Sekretär, Edward Lantz, Se niar-Tiac-aii, M. Koch. Fnnior-Tia eon, und die HH. Charles Revial und Lester T. Fairhanks als Stewarts. Fi Ganzen wäre 5/1 Man van der „König Tavid-Lage" zugegen. Ter „Unkel Bräsig-Vereen" war durch die HH. F. W. Wehrenberg. H. 01. Ban Heine, William Roßkamp, Hermann Tenker, se.. Charles Mandler und F. Bartels vertreten, der „Pocahaii tas-Slamm Nr. 212", vom „Orden der Rothmäiiner", durch die HH. A, Budecker, Obcr-Elnef. Anton Baader. Unler-Ehies, H. E. Kast'akatis. Bei- Chief, H. Heinrich. Priester, Hermann Kast'akatis. Schriftführer, PH. Steng ler, Schatzverwahrer. A, Meyer, Krie ger, und Fohn Fanßen, Grenzwache, vertreten, während vom „Goethe- Bund" die HH. F. E. Weber, Charles Kamm, Henry Schultz und Facab Frey anwesend waren. Zahlreiche und prachtvolle Blumenspenden schmückten den Sarg. Herr Fahn W. Teusel leitete die Beerdigung. William C. Gerhardt. Tas Leichenhegängniß van Herrn William E. Gerhardt, welcher am Tonnerstng im Alter von 5)7 Fahren in seiner letzten Wohnung, Nr. (1211, Smith-Straße, ans dem Leben schied, sand gestern Nachmittag vom Traner- Hanse auS auf der „Western-Eeme terv" statt. Pastor Paul Heilmann von der res. St. Pauls-Kirche an der Trnid-Hill-Avenue und McMecheiistr. hielt den Tranergotlesdienst ab, und als Bahrtnchlräger snngirten die HH. Charles Machen. Georg Rnvv, Ehas. Toenges, Edward Toenges, Samuel Klein und Michael Holl. Ter Ver blichene stammle ans Landt, Groß berzagthnm Hessen. Er war ein Schneider va Berus und kam vor 2l t, Nard-Miltail-Avenue, iinßeisein zahl reicher Leidtragenden ans dem St. Malthäi-Friedhose zur letzten Ruhe bestattet. Eine Fülle kostbarer Bln menslücke schmückte den Sarg. Tie Herren Fohn Wießner. Fos. Klecka. Folm Krast. Foseph Aannemaker. Fos. Bowman und Ang. Runge sun girten als Bahrtuchträger. Ter Ver storbenc wurde am 20. September 1810 in Knrbessen gebaren nnd kam im Alter von 15 Fahren nach Ameri ka. Er betrieb in Baltimore ein Schiicidergeschäst, von dem er sich je doch vor einem Fahre zurückzog Hr. Blum war zweimal verheiralhct. das erste Mal mit Marie, geb. Fischer, welche Ebe findcrlas blieb. Zum zweiten Mal war er mit der jetzigen Wittwe. Fane, geb. Kraft. verbeirathet. Neben Letzterer hinterläßt er süns Kinder ans dieser Ehe. nämlich drei Sölme. HH. Kaspar. Fohn und Wil lim Blum, nnd zwei Töchter, die Frauen Katharine Hartman und An drew Steinmetz, sowie l 2 Enkelkin der und eine Schwester, Frau Gret che Munderloh in Baltimore. Kann'S noch weit bringen. Fn der Person des Negers Walter Tavis. von Nr. 582. Bakerstraße. be herbergt die nordwestliche Polizei- Station einen Bruder der Langfin gerznnft. ddr. wenn er auf der einge schlagenen Bahn weiter geht, es noch zu 'was bringen kann, und selbst wenn es mehrere Fahre Zuchthaus sind. Tavis wurde gestern Morgen verhaktet, als er in da? leerstehende HanS. Nr. 1722, Friendsburn-Place. einbrach. Wahrscheinlich hatte er es ans Gas- und Bleiröhren abgesehen. Als man ihn in der nordwestlichen Polizeistation durchsuchte, fand man bei ihm eine jener gußeisernen War nungstafeln vor, welche dem Publi lmn andeuten, daß es sich in össent lichen Anlagen vom Gras fern halten soll. Er gestand ein. dir Tafel von einem der Sguares in Nordwest-Bal timore gestohlen zu haben. Polizei richter Goldman überwies ihn dem Gerichtsverfahren. Hat eine schlagfertige F r a n. Unter der Anschuldigung, Martin Smith von Nr. 1002, Ean ton-Avenne, thätlich angegrissen zu haben, sitzen Smith's Frau und Schwager, die 22 Fahre alte Marga rethe Smith und der lft Fahre alte Fames Eoiironäm östlichen Stations Hause, um ein heute Vormittag statt findende? Verhör abzuwarten. Wie die Frau angab, kam Smith nach län gerer Abwesenheit nach Hause und verlangte von ihr Geld. Anstatt Letz terem versetzte sie ihm mit einem Ei mer einen Schlag auf den Kops. Ihr Bruder stand ihr angeblich bei der Züchtigung ihres Mannes bei. Pol! zist Gordon trennte die Kämpfenden und verhaftete die angeblichen An greifer. Zahlreiche Einbr ü ch e wur den in letzterZeit im westlichen Stadt tbeil gemeldet, und die Polizei glaubt, gestern zwei gute Fänge gemacht zu haben. Tie Neger Walter E. Nolan und Samuel Sninii wurde verhas tet, als sie in den Laden von Abra ham Levh. Nr. 2.122. Pennshlvania- Avenne, einbrachen und mehrere Paar Schuhe stahlen. Sie wurden deni Gerichtsverfahren überwiesen. Fn Südwest-Baltimore verhak teten die Polizisten Sedicum und Ta vis die Neger Elijah Blacks, Rich. Eorbett und Fohn Baker, als diesel ben dem Laden von Benjamin Gold man. Nr. 1220, West-Baltimorestr., einen Besuch abstatteten. Auch sie wurden dem Gerichtsverfahren über wiesen. Ties m a l half der Ge saii g nicht. Ter Neger Vance Fame? von Nr. 2111. Ztateslraße, welcher, als er kürzlich verhaftet wur de. mit seinem Gesang die Sympathie des Richter? dermaßen erregte, daß der'elbe ihn laufen ließ, versuchte, sich gestern mit dem nämlichen Knnslslück los zu eise, doch war die Natur der ihm zu Last gelegten Vergehen eine ie ernste, daß die Macht de? Gelan ge? versagte und der schwarze Sänger nach dem Stadtgefängniß gesandt wurde, nm seine Prozeß wegen drei Tioöstählen abzuwarten. Fn zwei Fällen war Taniel Wright, ein Ras 'engenosse, des nämlichen Vergehens angeschuldigt. Tie Beiden sollen Hrn. Robert Cherry von Nr. l 118. Leadenhatl-Straße, eine Quantität Gin und Whiskey und Hrn. E. F. Ballard von Nr. 2(12, West-Eamden- Straße, Cigarren im Werthe vo istl.äo gestohlen haben, und dann wird der Sänger och angeschuldigt. Hrn. Fohn Kelly von Nr. !122, Sharpstraße, einen Ueberzieber ent wendet zu haben. Billy, Teddy und Eddy sind keine Mucker. Sie trinken, was Fhnen am besten schmeckt, einerlei, was ihre Unterthanen, resp, freien Bürgen- dazu sagen. Billy wird bei'm bayerischen Maskenball das ganze „Kraut" ein mal traktiren und Teddy und Eddy werden jjch wobl auch nicht lumpen lassen, nin so weniger, da sie von der Geldklemme nicht betroffen wurden. Siehe Anzeige! The. H. Diener <K C. Teutsches und anderes ausländi sches Geld gekauft und verkauft. Geldsendungen besorgt nach Teiztsch land, Oestreich, Rußland n. s. w. Wechsel ausgestellt auf ausländische Banken. Ereditbriefe und Travelers Eheqnes. 2!70.-Baltimore-Str. (4-) Schiffskarten von lind nach Europa über Baltimore oder New-Nork, Kajüte oder Zwischen deck. Wechsel, ausländisches Geld. Ereditbriefe und Geldsendungen. Theo. H. Liener H Co., Nr. 217, Lst-Baltimore-Stratze. (4-) Wendeler's Hotel, 450 Calvert-, Ecke Mulberry-Str. Elegante Schlaf zimmer, mäßige Preise. Mahlzeiten zu jeder Tageszeit. Reguläre Diner. Feinste Getränke und Cigarre. Eigenthümer Walter A. 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