Der Deutsche Correspondent (Baltimore, Md.)
August 20, 1900

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ZI Heule T j v lm Allgemeinen klares Wetter, 5 leichte, veränderliche Winde. -t 60. Jahrgang. Schul-Anzeiqen. Baltimore Leliool vergrößerte Zsaculeät. Ter Herbst-Kursu beginnt am l. Oktober iÜUIe Vorlesungen Abend-, Wegen Ali?kuust und Katalog wende man sich an Howard B r v a n t, Cekretär. Nr. HZ, Oit-Leringtoii-Ztr,. Baltimore, Md. (Auglö,lMr> Trhnle für Tanbe. Diese Schule siir taube und solche Kinder, deren Gehör so inangelhast ist, daft sie dein Unterricht in den öffentlichen Schulen nicht beiwobnen kön nen, ist unabhängig von jeder religiösen Sekte. Unter dein Lehrer-Personal besinden sich drei er fahrene Lehrer für den Unterricht im Sprechen nd Lippen-Lesen. Tie Schule bat ein Gymna sium und Kindergarten für kleine Kinder, Die Lage ist eine Hobe und gesunde Beköstigung und Unterricht srei für in Maryland ansäsfige Schüler. Wegen Aufnabme oder Anskunst schreibe man an C h as. W, El V, Prinzipal, isrederick, Ms. (Augll,Di,To.Sa—2ZSept) neues Gebäude, ssalvert- und Madison-Strave, unter Leitung der Bäter der .Gesellschaft Jesu," Das Schuljahr be ginnt am zweiten Dienstag des W ist-Baltimore-Straße. llAug.A',,lMl> Fran Bell's monatlicher Regulator hat Hunderten von geängstigten Frauen Glückselig keit gebracht. Hat auch nicht ein einzige- Mal fehl geschlagen, Spätesten? nach zwei biZ füns Tagen wurvt stets Adbülfe geschaffen, ein Schmerz. Keine Gesahr, Keine Unicrbrechiin, der Arbeit. Per Post oder im Büreau >2. Privat-Unterkommen für Damen, wenn gewünscht. Geschulte Wärterinnen, Aerztliche Bebandlung IS-jibrige rf-drung ia Londoner Hospitälern. Rarbertheilung gratis. Sprechstungen von 10 Uhr B-rmltt, it S Uhr denos! Sonntags geschlossen, Kran Bell's Skr. West-Sranklin nahe Pineftrae. tUug,I3.IZ.TSSt B-ltim-r. Beste sachkundige Augen tostenfrei. Schlimme jüi Schüttelfrost, Sumpssieber und Ma laria lurirt durch Llane?'s ZS'S'.uch in Pillensorm prZparirt. 2Z und SV Cent veberL o h. 11u,17.1Zi tablirt I K3ii. .H. Reinhardt, t, ord.Goy.Straße, nahe BaUimoreyk. New-Hork etastische Bruchbänder, obne Aeder, konneo Ta> und Nacht getragen werden. Much Hart Gum,ni-ruchvSnder, eiche nie roste, selbst bei'm Baden nicht, die selben sind von allen Aeijten bestens empsovlen, S? verfertigt auch aus Bestellung, wie auf Lager Echulterbänder, Uterieibblnd t 'veictie und Holjkissen-Bruchdänder, so daß seine geehrten jiunden besten zufrie den gestellt sind Alle Bruchbänder, Bandagen und Instrumente wer den garantir, daß sie passen, und auj's Sauberste nd iveste angefertigt. isur Damrii te Aufsicht von Mab. Nlmdaidt vorhanden. ltll 11l !I!!l Il I I 11111 >II !11l I Ii: zlzll I!' ÄHIü! Schmucksachen, Taschenuhren, öMerwaaren 5' —LI 7 Atanduhrtli, 5 —t größter Auswahl.— —.-Etttaw Ttratze. Baltimore-Qhio-Bahn-Bulleti. SR.VU von Baltimore nacb Harper' errv und zurück ain Sonnig, Sie SI.N von Baltimore nack, Winchester und zurück am Sonnlag, den 26, August. Der Spe zialiirg verläßt Ven Caniden-Bahnhof um 7 Uhr Vormittags. 5tS>U von Baltimore nack Tblcaqo und zurück bei Kcleaenbeil d?s Aaihres-Felslagers der G. A, R." Billcte find am 25.. U. unv 27. August verkäuflich und sür die Rückfahrt bis jum 31 August gültig, mit Ausnahm?, wenn 'da- Billet in Chioago depo längert weri>e kanin 514-Z5 von Baltimore nack, Detroit und zurück vei Gelegenheit des rweijährlichen Conclaves 'der „Pythia°--Ritter. Billetc werben am 25., 26. und 27. August verkauft und sind für die Rück fabrt bis zum 5. 'September gültig, ausgenom men, wenn das Billet bei dem loint-Agenten in Tetroit gegen Nachzahlung von 60 Cents de ponirt wir, worauf ver Rückfahrts-Termin bis zum 14. September verlängert Zoerden kann. Elektrische Köcher im Baltimore New-Zorker Schlafwaggon am Mount Royal-Bahnhos. Pas sagiere können sich um 10 Ukr Abends znrückzie ohne von 'der vitze belästigt zu werden. Em gutes in Baltimore gebautes Piano für nur KZS. In tadellosem Zustande, seiner Ton, Stubk und Decke, sür süns Jabre garantirt. Alle, welche ein billiges Piano wünschen, sollten dasselbe besichtigen. George Willig ?o, ,t bis Udr. I sait Avenue und Bouldin- BUrkllUr, I Str.. (Danton. Offen Ittin' tags Abeuds von dtS Ubr- Deutsche Aparlmnk von Baltimore, Offen täglich von S bis 2 Nhr. Donnerstag Abend von 6 bis Uhr. Auf Devositen werden Zinsen bejablt. Die Gelder werden nur in soliden Stocks und Vou6 und ausgesuchten Hypotheken angelegt. Ehaö. Tvilman. Präsident: Jodn Brun, Bce-Präsldeilt. Direktoren. Zhn Bruns. H. Leutner. EhaS. LvUmoa brist. Hcmmetn. Zehn Mehrina, arl Lteberknecht. Zohn Bldauzh, ShaS. A. S ingewai. Bett Lange, H. T>. Dreyer, g. H. Schäjer. Henry Hertel. tiiebertuecht. Schatzmeister. Win. Siln>u, HaljS-G. eo. aitl 1.a00.00, Ueders-du, ..0. Ecke Salvert- und Fayette-Strafte, Nimmt Neider als Dezositum entlegen, die SheckS us Sicht unterworfen sind u?d bezahlt Zinsen aus äzlrchr Bilanzen Tritt al TestsmentSv-llstrecker, Nachlaßverwalter, Trustee. ly-rmund u.s. w. auf. ebenso al Verwalter ur.tcr ovpotdek. UebertraglinzS Agenten und tlegistratareu oo Effekten und Obli,aiion?n. Ueberinmmt die Einkaisirung von Einkommen, Di idenden, Miethen u. s. w. und sorgt sür pünktliche kuKzahlung derselben. Robert in-Tasfetas, gedruckte -Foulards, ge druckte Zndias und 27 Zoll breit), schlicht schwarze Hn'dia-Fancyi Vordelle, Corde) Atlas, Atlas-Fou larss, schlicht farbige Tassetas. schwarze und weifte Check-TassetaZ lind D-zöllige Broca>des; werth 50c>. tiOc.l. Pars- gebleichter 454 Parvbreiter Muslin in Längen von 2 bis 10 Pards, in den Staiisario -2500 Parids 454 gebleichter Muslin, >er beste Standard 7c,-Muslin. k. 3000 Pars- ungebleichter Canton-Flanel. Werth Be, S, 5000 Parl>z Linnen- und Union-Crashes; werth Bc. 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Nur ein Theil der Amerikaner riilkte in Peking ein Bombardement der inneren tadt. Zweifel an der Richtigkeit der Mitthei lungen des Admirals Remey. Der Gesandte Wu besteht darauf, daß der Kaiser, die Kaiserinwittwe und der chinesisch; Hof Peking ver lassen haben. Allerlei Muthma ßungen. —Die zukünftige Haltung der Ver. Staaten in der China- Frage. Berathungen über die Vorgänge in Shanghai. Washington, D. C., 19. Aug. Das Flotten Departement erhielt heut folgende Depesche: „Taku. 18. August, via Chefoo. Der telegraphische Verkehr mit Peking ist wieder unterbrochen. Nachrichten aus japanesischen Quellen zufolge wird di Kaiserin Wittwe vom Prin zen Uungedo in der inneren Stadt zu rück gehalten, welche jetzt von den Al liirten bombardirt wird. 'Chafsee be richtet, daß er am 14. August di Lega tions Anlagen besetzte. Acht Mann wurden in dem Kampfe verwundet. Sonst Alles wohl. (Gez.) Remey." Das Kriegs Departement erhielt Nachstehendes: „Pöting, 15. August, via Chefoo, 19. August. Wir rückten um 5 Uhr gestrn Abend mit dem 14. Regiment unv der leichten Batterie in die Leaa tions Anlagen ein. Acht Mann im Kampfe verwundet. Sonst Alles wohl. (Gezeichnet) Chaffee." Man glaubt hier, daß das Datum 15. August im Obigen auf einem in der Uebermittelung eingeschlagenen Fehle? beruht, und daß es 16. August heißen sollt. Alle früheren Berichte stimmen'dahin überein, daß Peking am 15. August ingenommen wurde, und nicht am 14., wie die Depesche angiebt. Die in General CHaffe's Depesche enthaltene Mittheilung, daß er mit dem 14. Regiment und der leichten Batterie einrückte, wird hier dahin ausgelegt, baß das 9. Regiment und die Marinesoldatcn. welche, zusammen mit den ersterwähnten Truppen, das amerikanisch Contingent der Peking- Entsatzkolonne bildeten, als Nachhut fungirten und vor den Wällen der Stadt glassen wurden, um das Ent kommen der Chinesen zu verhüten. Nur znxi Bataillon des 14. Regiments, in einer Stärke von etwa 800 Mann, ste hen unter Chasfee's Befehl, und es scheint demnach, daß nur etwa der dritte Theil des amerikanischen Con tingent in Peking einrückte. Nicht geringes Auffehen verursacht die Meldung des Aomi'-als Remey, daß di Kaiserin Wittwe vom Prinzn Aungdo zum Bliben in der Stadt g zwungen wurde, und daß die innere Stadt von den Alliirten bombardirt wurde. Dies 'innere, auch die verbo tene Stadt genannt, ist demnach noch nicht eingenommen. Sie ist von einer massiven, über 20 Fuß hohen Stein mauer umgeben, und ihre Eroberung könnte, wenn sie die Chinesen ernstlich vertheidigen, den Verbündeten noch ein gutes Stück Arbeit geben. Zuerst hieß 'es bekanntlich, die Kaiserin Wittwe si mit dem Kaisr und dm Hosstaat aus Peking entflohen. Während der Kaiser in Remey's Depesche nicht er wähnt ist. hält man es für kaum mög lich, daß er ohne di Kaiserin die Stadt verlassen hat. Einigr Zweifel wird über die Richtigkeit der Meldung Re mey's geäußert, namentlich seitens des chinesischen Gesandten Wu, welcher sich fest überzeugt erklärt, daß der ganze chinsisch Hof Peking vor Ankunft der Alliirten verließ. Er bat offiziell: De psschen, laut welcher die Kaiserin-Witt we, der Kaiser uno der Hofstaat nach der Provinz Shn-S5 übersiedelten. Wie er ferner mittheilt, kennt er über haupt keinen Prinzen Aungeido. Der Name Dungedo jst chinesisch und hat hr einen japanischn Klang. Auch in der japanischen Gesandt schaft kennt man keinen Prinzen Uun gedo. Man glaubt dort, daß General Pung Lu, dr Obrbefehlshaber der chinesischen Armee, ein wüthndr Frmdenhassr, gemeint ist. Welchen Grund derselbe haben sollte, die Kaise rin-Wittwe zum Bleiben in der Stadt zu zwingen, läßt sich schwer sagen. Die innere Sta-bt bildet die kaiserlich Re sidenz, unv Niemand darf sie ohne spe zielle Erlaubniß der Kaiserin-Wittwe betreten. Nur Mitglieder des Hofes und die höchsten chinesischen Beamten wohnen darin. Weitere Mittheilungen über das angebliche Bombardement werden daher mit Spannung erwartet. Der hiesige japanische Gesandte er hielt spät in dr vergangenen Nacht cine Depesche vom Auswärtigen Amt in Tokio, welche die Nachricht über die Ankunft der Alliirten in Peking bestä tigt. Die Chinesen leisteten, dieser De pesche zufolge, hartnäckigen Wider stand, als die Verbündeten letzten Mittwoch früh die S.'adt vom Osten her angriffen. Es gelang jedoch den Japanern, das Chiao Aang Thor und das Tung Chih Thor der Tar tarenstadt in die Luft zu> sprengen und einzudringen. Mittlerweile hatten die anderen Verbündtn das Tung Pien- Thor erWrmt und waren in die Cht nsnstadt ingzogen. Truppen-Ab theilungen wurden sofort nach den Le gationen geschickt und stellten den Ver kehr mit den Gesandtn her. Die Letz teren und all anderen Mitglisder der Legationen wurden sicher und wohlbe halten vorgefunven. Die Japaner ver loren in dem Kampfe cirka 100 und die Chinesen 400 Mann. Uncle Sa m's weiteres Programm. Jetzt, oa Peking gefallen, wird sich die amerikanische Regierung wahr scheinlich daraus beschränken, Das in Der Note Sekretär Hay's oom 3. Juli 'dargelegte Programm in die Wirklich keit umzusetzen. Der erste Theil die ses Programms, die Rettung der in Peking eingeschlossenen amerikanischen Gs'andtschafts Beamten und Mis sionäre, 'ist ja bereits in Erfüllung ge j gingen, unv das Bestreben der Re gierung wird es jetzt sein, auch di drei anderen Punkte zur Ausführung zu j bringen. In denselben wir'd Schutz des Lebens und Eigenthums all-er in China befindlichen Amerikaner, sowie l Schutz für alle amerikanischen Inte ressen gefordert un'd Garantien dafür oerlangt, daß die Revolte sich nicht auch auf andere chinesische Provinzen au?dchnt, sowie Garantie'n für Ver hütung ähnlicher Katastrophen in der Zukunft. Ob die Regierung jetzt die amerika nischen Truppen aus China zurückzie hen wivd öder nicht, darüber herrschen selbst in eingeweihten Kreisen die weit gehendsten Zweifel und Meinungsdif ferenzen. Die Mehrzahl ist 'dr An sicht, daß an eine sofortig Abberu fung der amerikanischen Streitkräfte gar nicht zu denken ist. Jedenfalls wird die Regierung die Depeschen von Conger und Genera! Ehaffee abwar ten, ehe sie in ihrer China Politik ir grend welche entschei'den'dcn Schritte untrnimrnt. In hiesigen militärischen Kreisen ist bereits die Frage aufgeworfen wor den, welche Le.ohnung Chaffee für sein braoes Verhalten erwartet. Wahrscheinlich wird er die erste Va kanz als Brigade General erhalten; Andere meinen sogar, daß er über die Köpfe sämmtlicher Brigade-Generäle zum Generalmajor ernannt werden wird. Die augenblickliche Stellung Chasfee's auf der Rangliste ist die ei nes Obersten des 8. Kavallerie Regi ments uno Generalmajors im Frei willigen Corps. Das Quartiermeister Departement hat. in Anbetracht des Zustandes, daß der Golf von Petschili im Winter zu friert und Taku dann ganz abge schnitten wäre, alle Borbereitungen getroffen, Proviant und Kriegsmate rial etc. während des Winters in dem eisfreien Hafn Sha>n Hai Kuan, dicht bei Liu Au. zu landen. Von dort können dann die Waaren mittelst Eisenbahn nach Taku gesandt werden. Conferenzen über die Shanghai- Frage. Präsident McKinley hielt gestern Nachmittag mi: Hütss Staats-Se kretär A'dee, Hülfs Flotten Sekre tär Hackett u-nd anderen hochgestellten Beamten eine Conferenz ab, bei wel cher es sich gutem Vernehmen zu folge um die Aangtfe Lage ge handelt haben soll. Es machte den Eindruck, als wenn die hiesige Regie rung der weiteren Entwickelung der Dinge in Shanghai mit einem gewis sen Mißtrauen entgegensehe. Der deutsche, russische und franzö sische Geschäftsträger sprachen gestern im Büreau des Staatssekretärs vor. Man glaubt hier, daß im Falle einer Landung von englischen, deutschen und französischen Truppn auch die russischen Schiffe eil, russisches Con tigent bei 'Shanghai landen werden. Zwischen den Mächten soll es bezüg lich der Lage in Shanghai zu einem Einverständniß gekommen sein, wel chem zufolge di Machtstellung, wel che sich der englische Admiral in Shanghai angemaßt hat, von den Ad mirälen sämmtticher Flotten getheilt werden soll. Bis jetzt hat die engli sche Zlotte den Schutz der fremden Transportschiffe gegenüber der chine sischen Flotte allein besorgt; unter dem neuen Arrangement werden sich alle Flotten in diese Pflicht theilen. Die Ankunft des Ver. Staaten-Kreuzers „New Orleans" in Shanghai dürfte heute erfolgen. ExcellenzWu erholen sich. Der chinesische Gesandte Wu ist ge stern Vormittag 10 Uhr mit zwe Mit gliedern seines Gcsandtschafts Per sonals nach Chesapeake Bay abge dampft, um sich von den Anstrengun gen der letzten Tage zu erholen. Er erklärte, daß er keine offiziellen Depe schen über den Hall Peking's erhalten, bezweifelte aber picht länger die Wah rheit der vvn allen Seiten diesbezüglich einlaufenden Nachrichten. Dr Be such in Echefapeake Bay war nur auf wenige Stunden bemessen und Excel lenz Wu kehrt bereite am Abend zu rück. (Später.) Gestern Aben'd tras ei ne offizielle Depesche mit der Nach richt, daß die alliirten Truppen in der Nacht des 16. August in Peking ein rückten, für Hrn. Wu hier ein. Die -Depesche kam von Li Hung Chang und wurde dem Gesandten Wu von dem chinesischen Gesandten in London übermittelt. Der Inhalt der Depesche wurde nicht veröffentlicht, jedoch an gegeben. 'daß die Depesche die Bestäti gung der Nachricht Seitens der chine sischen Regierung über den Fall von Peking enthielt. Ei n R ü s f el fü r Kvnfu! F o w l e r. Das Staats Departement hat dem Konsul Fowler in Chefoo den Para graphen 1751 der Reoidirten Statu ten in's Gedächtniß zurückgerufen, welcher jedem Aonsular Beamten oerbietet, an Zeitungen über dasLand, in welchem er akkreditirt ist, Berichte, zu liefern. Zu gleicher Zeit hat das Departement erklärt, daß di von ei nem ShanKair Blatte gegen den amerikanischen Generalkonsul Good ncw geschleuderten Anklagen, mit der chinesischen Regierung unter einer De cke gesteckt zu haben, keinen Glauben verdienen. Nichtsdestoweniger wird aber doch wahrscheinlich, wenn erst die Ziten ein wenig ruhiger geworden sind, die Anklage des Weiteren unter sucht werden. Cvndvlenz für Ketteler's Schwiegervater. De trvit, Mich.. 19. August. Präsident Henry B. Ledyarv von der „Michigan Central Bahn" hat un zählige Telegramme erhalten, weiche ihm zur Rettung seiner Tochter, der Gattin des in Peking ermordeten deut schen Gesandten Frhrn. o. Ketteler, herzlich gratuliren. In Portageville, Mo., soll der berüchtigte Räuber Thomas Cook mit zwei Spießgesellen von den entrüsteten Landbewohnern imMississippi ertränkt worden sein. t) äiorr h o i v c leivcn, Ks in cine der sc gcnßreichstcn tzrfiiidungeii des lakrbmivi'Ns, wie danldare Patienten bezeu gen tonnen, Proben aus Verlangen an ircieiid eine Adreffe k o st e ii s r e i esanvi durch P, Neu städier L Co.. Bor Ncw Aork. vütel kuch vor Rackavuiungen Achtel daraus, dak die Nn terschrijt von L, Silsdee, M. T.> sich auf jcoer Eeite der schachte! beiludet. (Ar.Mo.Mi.TKW) Lairgesrt; Circulation J of any German Dailj' J South of Philadelphia, t Nr. Ä Rudolph P. Tchnllse. starb dlötUich am >9. August Rudolph I EchnlUe uii ist! v-sensiadre T:e?.'?rdizoni> kaZtt morgen, Tirnsia.,, von Nr. l'l7, vla.r, .>u; i,a>> ,sV tfrzbischof b'haptllc'S Mission. Im nächsten Monat begibt sich der Prälat nach Rom. um Bericht zu erstatten. Washington, D. C., 19. Aug. Erzb'.schvs Chapelle, der als aposto lischer Delegat nach den Philippinen geschickt wurde, um über die Kirchen- Verhältnisse und die Mönchsorden Er hebungen anzustellen, schreibt in einem Briefe an einen hiesigen Geistlichen, daß er seine Ausgabe nahezu vollendet hat uno sich Anfangs September zu mündlicher Berichterstattung nach Rom begeben wird. Erzbisckof Dr. Noza leda von Manila steht in der Frage, ob die Mönchsorden aus den Philippinen fortbestehen sollen, entschieden aus Sei ten der angefeindeten Ordensbrüder, und gerüchtweis verlautet, daß auch Erzbischof Chapelle gleicher Meinung ist. Gewisses weiß man nicht, und erst nach Unterbreirungl des Situationsbe richts in Rom werden bestimmte Nach richten erfolgen. Erzbischof Chapelle gedenkt, den Winter in Frankreich zu zubringen und im nächsten Frühjahr nach New-Orleans zurückzukehren. Bahnfrevler am Werke. Atlantic City, N. 1., 19. August. Ein teuflicher, aber glück licher Weise zur rechten Zeit entdeckter Anchlag, den Expreßzug nach Philadel phia zum Entgleisen zu bringen, wurde vorletzt Nacht in dr Nähe von hier gemacht. Als der 10.30 Expreßzug. der gegen 200 Passagiere führte, über die aufgefüllt Sumpfgegend dahin rast, bemerkte Lokomotivführer Wil lets ein Hinderniß auf der Strecke. Mit allen Mitteln versuchte er. den Zug zum Halten zu bringen, doch gelang ihm dies erst, nachdem die Lokomotive in Anzahl Bahnschwellen zur 'Seite geschleudert hatte, wobei sie beinahe entgleist wäre. Eine der herumfliegen den Schwellen schlug ihren Schornstein herunter, während eine ander: einen Signalpfosten umschlug. Eine sofort angestellte Untersuchungeraab, daß sür die Barrikade alte Schienen unv Schwellen benutzt worden waren. De tektivs bemühen sich jetzt, die Thäter ausfindig zu machen, die es jedenfalls auf eine Beraubung der Passagiere ab gesehen hatten. Ter Rassenkampf in Georgia. Atlanta, Ga., 19. August. Gouverneur Canvler empfing ein Tele gramm vom Scheriss Brwcr aus Li berty des Inhalts, daß die Negcrban den sich zerstreut hätten, und daß die Anwesenheit ver Libe-rty-Milizen nicht länger nothwendig se>. Der Vorsicht halber wird nur ine Kavallerie Ab theilung an dem Schauplatze der Un ruhen behalten. seilen Tie Haut- Z durch Z Z denGebrauch von Glenn s Schwefel- sieist ausdm s!lMn z mW remsleil blossen. Z Z welche der medizini- Z scheu Mssenschafl sie- 8 A kmml lmd, herqestetlt. Z ß Die hernorralMil- 8 5 sleu Merzte ilieses z L tie schreiben s A Glenn'sTchwefelseife A sür Hautkrankheiten A K und sie berichten, das; z angezeichnete Ilesus- 8 T täte durch den He- Z A brauch dersetlien er- Z K ziett werden. 15er- 8 sucheusie dieselbe uud o überzemieu sie sich, ß tzeieu sie qemik. das; Z A sie die echte ersannen. Z Rehmen tzie keine all- 8 8 8 8 X Dci Apothkktrn haben. F valtimorer Dampf Teppich. Netui, gnngS Compagnie, Zl, Skord rerne Tv>ch -ufsensmm?,,, g-rnntgl ud ieSer,e l>t Sinrlchiunztn sür ie ufdkwibruu, n lrvruchrri, Ä?zrn Millen zesicher, MSd-l ii, Adlhtilungt hrl. Telephon Wt.

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Aer Deutsche Korrespondent, erscheint jeden Tag im Jahre. E. Raine, Eigentbüm-r und Redltkur tNachfc ger von F. Noine), cott.Ln äuo er Telephone: Chesapeak? und Petomac-Telephsn-Z0,.. Nr. 1224 Home-Teiephon-To Nr. KS Vreit det täglichen BlatteS, duil, Trüge? de sorgt TZgliiche nd eonntagt-Autgade (ahl bar an die das vlett besorgenden TrZger RSc. Täglich nebg Sontttag-Aunad uater Po:to'To7au?detahlniig pr Jahr .P? Sitz. e?öchrntliche Autzad (poriokrei mit Ad?.z fü, Clubs): Stach dem pro Jahr SZ.a Nach dem Lullende pre Zahl 84,0tt- Eonnigt-I!ugade vr lad Kt 50 M D-c est, und dlNlgste dri,sche Blatt in des Mittel vnd Südilaaien Montag, den August DicWeis he i t ist dertheu rsie Artikel im Leben; weil man ihn mit 'der Jugen'd bezahlen muß. (Fl. Bl.) In New Nork ist ein Mann wegen Diebstahls eines Regen schirmes oerurtheilt worden. Und das nennt man ein freies Land! EinPrediger >i n O h i o b er schwert sich darüber, daß einige seiner so gemein sind. Campag uetnöpfe in den Klingelbeutel zu wer fen. Ja, in Ohio! Da dringt 'die Po litik in alle Spalten und Ritzen, also ciuch in die Klingelbeutel. Der in vorigerWoche in Washington verstorbene deutsche Ich thyologe Dr. R. Hessel Hot dist ein Glück für Den chinesischen Hof. Haß die vom Kaiser insiruirten Truppen noch nicht 'dort sind, sonst würde es Köpfe unv Zöpfe tosten. Die Bau-Gewerkschaft von New Uork ha! die „Walking D elegates" abgeschafft. Darunter oer stattd man 'die Exekutiv Behörde, welche über Krieg und Frieden ent schied. Di Erfahrung hat gezeigt, 'daß diese Behörde häufiger das Schwert, als Ken Oelzweig in der Hanv hielt, was den Arbeitern sehr große Verluste zufügte. Fortan wird die Frage, ob ein Sinke stattfinden soll, von der gesammicn Mitglied schaft der Union entschieden werden, nnd es unterliegt keinem Zweifel, baß hierdurch vie Zahl der Strikes sich be deutend oermindern wird. Ein Blatt ist vom Bau me der republikanischen Eampagne- Literatur bereits abgefallen. Es war ein recht grünes, obgleich durch viMo tiz „5. Jahrgang" der falsche Ein druck erweckt werben solle, es habe McKinley und der Partei schon lang jährige Dienste geleistet. Der Sche risf hat vom Büreau dieses Blattes, das sich „Nationale Prosperität"nann te, un'd in deutscher und englischer Sprache McKinley un'd Roosevelt pre digte, Besitz ergriffen. Ein bekann ter 'deutscher Anwalt sollte helfen. Er nahm Einblick in 'die Sachlage und erklärte dann, das Unternehmen habe einen Bankier nöthig, statt eines An waltes. Das war Das Enve dieser „Prosperität." Sie war „von denen, die am Wege sterben." Ein dunkler Punkt. Seit letztem Fre'itag wurde in ver schiedenen Variationen die Thatsache von der Einnahme Peking's und der Befreiung del Gesandten berichtet, aber es muß uns doch stutzig machen, daß seit letztem Mittwoch bis gestern Mittag noch kein'einziger der befreiten Gesandten das geringste Lebenszeichen von sich gegeben hat. Möglicher Weise, daß die Nacht Depeschen diese sehn lichst erwarteten 'Berichte gebracht ha ben, aber gestern Nachmittag mußte das gänzliche Fehlen derselben doch je den stutzig machen, besonders wenn man bedenkt, mit welch'großen, faust ticken Lügen unsere Ncugieroe seit dem 2. Juni von Tag zu Tag gesüttert worden ist. Die Gesandten sollten es voch für ihre erste Pflicht gehalten haben, recht ausführlich zu berichten, und wenn ir gendwo lange, sensationelle Preßbe 'richte zulässig sind, hier wären sie am Platze. Dieses gänzliche Schweigen, über ein so großes Ereign'iß aus vier lange Tage ist sehr räthselhaft, wenn nicht verdächtig. Partikularismus im Geistesleben. Wir glaubten, die barocke Id?e. nationale europäische Universitäten vuf amerikanischen Boden zu ver pflanzen, sei längst in's alte Eisen geworfen, wo alles Unpraktische hin gehört, aber es ist nicht so, sie lebt noch. In einem Wechselblatte aus dem Westen lesen wir: „Eine dänisch? Universität in Nord amerika ist der Gegenstand der Be strebungen unter der dänischen Be völkerung der Ver. Staaten, die sich auf etwa eine halbe Million Menschen beläuft. Als Sitz des Instituts ist Des Moines, die Hauptstadt des Staates lowa, in Aussicht genoin inen worden. An der Spitze der Agi tation steht der Pastor H. L. Grundt vig in Clinton. Ja." Bald werden auch die Italiener, Polen. Böhmen. Ungarn und Slova len und vevwandte Karyatidenvölker mit ihren Universitätenträumen kom men. Die Deutsch Amerikaner ha ben den ihrigen glücklicherweise längst ausgeträumt. Die Sache führt uns schon in die Zeiten, vor dem Bürger- Zriege zurück. Es war um die Zeit des berühmten Wheelinger Kongresses. Anfangs der fünfziger Jahre, als man zuerst dar n dachte, ine deutsche Universität in t>en Ver. Staaten zu errichten. Der Gedanke hatte damals wenigstens eine Berechtigung. Zu jener Zeit waren die besten amerikanischen Hochschulen wie „Harvard." „Aale," „Wash ington und Mary" höchstens „Colle ges" nach englischem Muster; die meisten heute berühmten Universitäten, tvie„Johns Hopkins." „Cornell." „Le ?and Stanford." „Columbia." „Penn sylvania." „Brown" bestanden noch gar nicht, oder hatten doch nichts zu bedeuten. Seit 25 Jahren hat sich aber das sehr geändert, in die amerika nischen Bildungsstätten ist ein Zug ge kommen. der wenigstens ein halbes Dutzend der besten europäischen Uni versitäten gleichstellt. Was bedarf es noch einer deutschen Universität hier zu Lande, wo der deutsche Geist, deut sche Methoden in den besten Hochschu len walten und wo fast jeder Profes sor von Namen und Ruf deutsch ver steht. Glücklicherweise denkt auch t:in ver ständiger Deutscher mehr dararn, hier eine deutsche Universität zu gründen, das haben weitblickende Amerikaner, wie Gilman. Seth Low. Harper u. A. bestens besorgt. Allerdings hat man den Bier- und Paul Comment weg gelassen. doch darum ist es auch nicht schade; was in der deutschen Universi tät Gutes ist. haben wir heute hier reichlich, dagegen wird di Gründung des Pastors Grundtvig auch im gün stigsten Falle nicht aufkommen. Aber "was wir dem Herrn Pfarrer rathen möchten, wäre das: er soll un ter den Skandinaviern einen genügen den Fond aufbringen und Lehrstühle sür skandinavische Sprachen und Ed dasorschung dotiren. Das wäre ein dankbares Unternehmen. Ter Vormarsch nach Peking. Wern man die Geschichte des vor etwa 40 J-ahren geschlagenen Krieges in China liest, so muß man, wenn man die damaligen VerhäUniisse mit den heutigen vergleicht, unwillkürlich sa gen: Alles schon dagewesen? Eine kurze Skizze jenes Krieges, die wir im We sentlichen dem lesenswerthen, von uns schon angezeigten Buche: „China's Kviege seit 1840" (Mittler, Berlin) entnehmen, möge Dieses erhärten. England und Frankreich hatten ein gesehen, daß mit Diplomatie Nichts zu e eichen sei, fuhren am 21. Mai 1858 die Peiho Mündung, nahmen die Taku-Forts und gingen'den Fluß bis h'inauf, vie Chinesen da durch zum Nachgeben zwingend. D'.e Zahlung von 12 Millionen Dollars u. erleichterter Handelsverkehr waren d:e Bedingungen, die China eingegangen war. Wer nicht zahlte, waren d'.e Chi nesen. Statt Dessen hatten, sie die Zeit des Wartens benutzt, dir Taku-Uvrts so gründlich auszubessern, daß die An greifer bei'm zweiten Angriff sich blu tige Köpfe holten. 3 Kanonenboote ver loren und, ohne das Geringste erreicht zu haben, abziehen mußten; dagegen schwoll vurch'diescn Erfolg den Chine sen der 'Kamm immer mehr. Eine neue Expedition wurde kaher ausgerüstet. Obgleich man bereits im November 1859 mit der Zurüstung be gonnen hatte, landeten die Verbündeten erst Ansan'g Juli 1860. Bei dem Transport der Truppen waren übri gens Berluste bis zu 5 Prozent zu be tlagen, weil der lange Seetransport die an die tropische Hitze nicht gewöhnten Mannschaften stark mitnahm! Da der Peiho gesperrt war. beschloß mvin, den Angriff auf die Foris von Pe'itang löftlich von Taku) zu unter nahmen. Am 12. August, also etwa um die jetzige J-ahreszeit, wurde der Vor marsch angetreten. Die Marschschwie rigkeitcn waren gewaltige. Vorsichtig mußte auf den unter Wasser stehenden Nebenwegen, da der Hauptweg vielfach gesperrt war. vorgegangen werden, um nicht in inen die Straße durchschnei denden Kanal zu stürzen, dessen Brük ter niftrnt waren. In dem aufge weichten Lehm blieben die Geschütze stecken; nur mit Hülfe der Langtau konnten Geschütz und Protz getrennt bwegt weriden. Munitions Hinter wagen mußten sogar zum Theil zurück gelassen werden. Die Chinesen leisteten nur in der Ferne Widerstand, sobald der Nahangriff begann, flohen sie fast ohne Kampf. So wurde Hsin-Ho am Pihv erreicht, und damit waren die Forts Im Rücken umgangen. Die Operationen in dem Peiho- Thale waren auch wegen der Bodenbe stellung schwierig. Der Boden war tief umgegraben und dann mit Hülse 'der zahlreichen Kanäle überfluthet; da durch wird das ganz Gelände in einen schwer zu durchwatenden Sumpf ver wandlt, bis der meist gegen Ende No vember eintretende Frost auch Bewe gungen seitwärts der Straße gestattet. Nach mancherlei weiteren Vorbereitun gen gelang der Sturm auf die Taku- Forts am 21. August mit inem,Ver lust von 400 Mann. Tien-Tsin wurde nun, ohne daß man auf Widerstand stieß, in Besitz genommen und dort die Truppen am 27. gesammelt. Aus zweiräderigen Karren wurde ein Train für den weiteren Bormarsch zusam mengesetzt. Die Chinesen knüpften, nur um Zeit zu gewinnen, jetzt Verhandlungen an. die in Tungt-shou (östlich von Peking) gepflogen wurden. Die Zeit benutzten aber die verschmitzten Söhne des Him mels nur. um bei Peking heimlich in Heer zu sammeln. Am 9. September begann der Vor marsch der Verbündeten mit 6000 Mann in drei Staffeln und ebenso viel Truppen in Reserve. Große Hitze, feindliche 'Bevölkerung und Mangel an Trinkwasser erschwerten die Bewegung. Lebensmittel waren nicht zu finden, u. di Verpflegung wurde noch schwieri ger, als eines Tages die sämmtlichen chinesischen Fuhrleute verschwunden waren. Bis zum 16. September ver blieb die Arme an dm zuletzt gnann tn Orte, um das Ergebniß der Ver handlungen abzuwarten! Es schien, als sollten solche zu inem Schlüsse kommen, denn die chinesischen Behörden erklärten sich plötzlich bereit, di Ver pflegung zu sichern. Allin bald stellt es sich heraus, daß Alles nur Hinterlist und Betrug sei. Statt des erwarteten Proviants fanden die zum Empfange vorgehenden Abtheilungen ine stark befestigte Stellung vor, die von 25,000 bis 30,000 Mann mit 80 bis 90 Ge schützen besetzt, und deren Flügel von Reiterei gedeckt waren. Die im Ver trauen auf die im Gange befindlichen Unterhandlungen zu den Chinesen sich begebenden Offizier wunden, soweit sie nicht rchtzitig entkamen. gfangen, mißhandelt und in Ketten gelegt. Nachdem es der britischen Kavallerie gelungen war, die feindliche Reiterei zu zerstreuen, wurde nach kurzem Gefechte die Stellung genommen. Nachdem man noch bis zum 21. auf die Ankunft der chinesischen Gesandten —natürlich ver geblich gewartet hatte, ging man bei Pali--Kiau von Neuem zum Angriffe vor und es gelang nach hartem Kam pfe. die Feinde zu überwinden. 'Da Peking swrk befestigt war (und noch ist), auch die Chinesen, um Zeit zu gewinnen, wieder Verhandlungen an knüpften, blieb man vor Peking wieder bis zum 5. Oktober stehen. Die Ver bündeten zogen inzwischen die Geschütze heran und beschlossen, die Stadt von der Noroseite aus anzugreifen, weil das Gelände hier günstiger war. Am 6. früh begann der Vormarsch, den die Franzosen benutzten, um den großar tig Schätz bergenden kaiserlichen Sommerpalast gründlich auszuplün dern, wobei sich auch General Montau ban, der spätere Graf Palikao. nichl unwesentlich bereicherte. Die Mauern von Pking, durch zahl reiche Illustrationen weit bekannt, sind so stark, daß es unmöglich ist, mit Feldgeschützen ein Bresche zu schießen, und so hoch, daß eine Lerknrsteigung ausgeschlossen ist. Man begann des halb, mit Laufgräben unv Batterie' vorzugehen, vie bis zum 13. armirt worden waren, ohne daß die Gegner di Arbeit gestört hätten. Allin schon bei de? Drohung der Beschießung öffneten die Chinesen das Thor und ließen die Vnbüliixten in die Stadt. Auch hier wollten die Verhandlungen nicht in Fluß kommen, bis man mit der Ein äscherung auch des. kaiserlichen Pala stes in Peking droht, woraufhin die Verhandlungen inn schnellen Verlauf nahmen. Zu bemerken ist noch, daß schon am 16. November der Peiho zu fror. Damals war übrigens Wolseley Stabschef des britischen Expeditions corps, und auch in preußischer Offi zier, Graf Waldersee, der jetzige Vice- Admiral z. D., Hai als Zuschauer jenen Feldzug mitgemacht. Wie Li-Hung-stsjling berühmt ge worden. Der alte Li Hung Chang ist von je her ein großer Schlauberger gewesen. Durch Schlauheit und nicht durch ei gene Leistungen Hai er den Ruhm er worben, der ihm heute noch anhastet u. der von Rechtswegen einem Anderen gebührt. Es war vor nun nahezu vierzig Jeihren, während des großen Taip'.ng- Aufstandes, als Li zuerst in den Vor dergrund trat. Im Auslande weiß man, daß das Verdienst, den Aufstand niedergeworfen zu haben, dem engli schen Offizier Charles George Gordon gebührt (auch „der chinesisch: Gordon" oder „Gordon Pascha" genannt), der später in Kharlum gefallen ist. In China wird Li bis auf den heutigen Tag für den Besieger des Aufstandes gehalten. Und das kam so. Li war damals Gouverneur der Kiang Provinzen. Als solchem lag ihm die Besoldung der Truppen ob, die unter Gordon's Füh rung gegen die Rebellen kämpften. Während Gordon unbewaffnet, nur mit dem berühmten Slock in der Hand, den die Chinesen für einen Zauberstab hielten, an der Spitze seines Heeres sein Leben insetzte und Sieg auf Sieg er rang. ist Li, umgeben von allem orien talischen Luxus, gemüthlich zu Hause gesessen. Als Gordon schließlich Sutschou ge nommen und dadurch dem Aufstand das Rückgrat gebrochen yatt, erstattete Li nach Peking über das erfreuliche Ereigniß Bericht. Wie der Bericht ge lautet haben muß, läßt sich daraus ersehen, daß daraufhin der Kaiser dem schlauen Li die berühmte gelbe Jacke u. den höchsten militärischen Rang im Reiche verlieh, zugleich ihm durch einen feierlichen Erlaß für den bewiesenen Heldenmuth und die errungenen Siege öffentlich Dank aussprach. Der tapfere Gordon wurde erst in zweiter Reihe bedacht. Es wurde ihm gnädig ein Rang verliehen, entspre chend dem eines europäischen Brigade- Generals. Und zwar ward ihm diese Anerkennung zu Theil als einem Man ne, der unter Li's Oberleitung „Li's Hilfstruppen (l) befehligt und dabei strategische Kunst und Geschick erwie sen, auch durch höchst hervorragende Anstrengungen sich ausgezeichnet." Li wurde außerdem angewiesen, seinem wackeren Untergebenen eine Medaille zu verehren und einen Ehrensold (etwa §16,500 in amerikanischem Gelde) ihm auszubezahlen. So war Li ein berühmter Held, Ge neral und Feldherr geworden, ohne je mals ein Heer befehligt, eine Schlacht geordnet oder auch nur feindliches Pul ver gerochen zu haben. Deutschland's Haushalt. Im Anschluß an eine vom reichssta tistischen Amte herausgegebene Zusam menstellung über die „deutsche Volks wirthschaft am Ende des neunzehnten Jahrhunderts" veröffentlicht die „Na tionallibciakCorrefpondenz" eine über das letzte Vierteljahrhundert sich erstre ckende Begleichung des Ausgabebe darfs im deutschen Reich. Die Er gebnisse dieser vergleichenden Uebersicht find ungemein lehrreich. Damals vor 25 Jähren waren die Abrechnungen über den Krieg und die französische Kriegs Entschädigung abgeschlossen. Das Reich begann seine Staatswirth schaft ohne weitere Zuschüsse, auf eige ne .Kosten und Gefahr sozusagen. Es befand sich in jungfräulicher Schuld losigkeit. coer doch beinah in diesem glücklichen Zustande. Die Verzinsung der Reichsschuld erforderte damals 700,000 M.; sie beträgt in diesem Jahre 56,900,000 Mark. Sie Hai sich also in dieser Zeitspanne veracht zigfacht. Die Ausgaben für die in nere Verwaltung sind von 5,400,000 Mark auf 56,900,000, also um das Zehnfache gestiegen. Von entscheiden dem Einfluß auf diese Ausgabesteige rung waren die Kosten für die Durch führung der sozialpolitischen Gesetze, vornehmlich für das Reichsversiche rungsamt und für den Reichszuschuß zur Jnvaliditätsversicherung. Aber auch die Aufsicht über di Seeschiff fahrt und die Dampfer Subventio nen haben dazu beigetragen, die Aus gaben im Reichsamt des Innern erheb lich zu beeinflussen. Die nächstgrößte Ausgabesteigerung weist das Auswär tige Amt, oas 1875 für den Gesammt dienst 6,600,000 Mark, dagegen ein später 42,600,- 000 Mark, also mehr als das Sechs fach, beanfpruchte. Die Ausgaben für die Flotte sind von 49,200,000 M. auf 115,100.000 Mark, die für das Heer von Mark auf 693,- 800,000 Mark gestiegen. Während sich di Ausgaben für di Flotte um et wa das Zweieinhalbfache vermehrt ha ken, hat die Zunahme für die Heeres vedürfnisse nicht ganz das Doppelte von der vcr 25 Jahren benöchigten Summe erreicht. Tie Pcrlcnsischcrcicu des Rothen Meeres dehnen sich über die ganz Fläche jenes Meeres aus. Un gesähr RX) Boote werden von den arabischen Stäm men benutzt, welche sich mit dieser Arbeit beschäf tigen: dieselben haben Besatzungen von fünf bis zwöls Mann und je eine Anzahl kleiner Nachen. giebt im laKre zwei Ta'isonz zum Fischen, vnd Hlibrer zur Aesiinddcit iit Öostctter'z Magenbit die in den letzten fünfzig Jahren von den besten Aerzten empfohlen wird. Es sollte gegen Versto schwerden. Nierenschwäche der irgend eine Slörung, welche von unreinem Blut oder Ileberanftrengung des Magens kommt, angewandt werden. Es ist das beltbckannte Mittel, verstopfte Tärme ,u regu- Nren. indem es einen Zustand gesunder Thätigkeit schasst. 6s ist von einem Ende bis zum anderen Nndolpli (5. Nigcy. lfls starb am 18. August, 2 Uhr Nachmittags, in seiner Wobnuna, Nr. Silk-Zmalliivoas-Straße. 'Rudolph E. Nigey. geUebler von Maria N>g im Alter von 44 Satiren. Die ser Beer- Ni>. im Alter von Ii ,>ai>ren. Tie Beerdigung flnvet morgen. Tienft-zg. den 21 Ananil. Nach mittag- Ildr. vom Ilailerdaust aus auf ser l!.'rn- Margaretha Ritz. Es starb am I!. August. i!> Uhr Morgens. Mar garetha Ritz. Haiti noii Sbristiaii Ritz, im Aller von 75 )adreii un Manan. Tie Bkkl'digung Hinsel morgen. Tienstag. oen >l. August. Nach, mittags 4 Uhr. von Nr. ZZö. Rose-Stra. aus statt. Beerdigung privatim Die trauern dn Hinterblithene. i!Ä2-3' Batharine Tienstbach. Hospital" ?ollltrine 'Dienftbach. geliedtc Gattin von Venr DiensN'ach von To>on, Ms. Tie B.'crÄigung sintset am Mi t 0 ch, Nachniittags 2 Uvr. von der 'Wohnung ihres OnB, Qrlcanö-Str. Zweiggeschäfte 4,6 t Verl. staslern-Avenue vigh landtowii. Baltimore, Md. Telephon Nr Kutschen werden geliefert für Hochzeiten, Unter haltungen und andere Gelegenheiten. (Augl4,6Mte,TuSj E. P. 4VV-S ——Trlerdooe E. P. Sv-Z H. Sander 6 Söhne, Leichenbeftatter vnd Cinbalsamirer. IVB und I? 0 Santo,, Ae von iiiebrll-) lelepyon Nr. 345?. Lenry Köck, sen., Leichenbeftatter und Einbalsamiler. Nr. 1013, Nord Central Avenue, s. D. '257 relevhoi, P IN7 Josepk loerdens öoljn, Leichenbeftatter nnd (sinbalsamirer, Südoft-Neke Samdcn und Pcca L. Zweig Büreao: 2lv Nord Zt jur B-lichtrgnng herge richtet. viele ausgewählte Kots, Der Superinten dent p-, Alun'des und Bodens wirv t/de gewünschte Auskunft ertheilen. Das Er e m tor u m steht täglich tue Jnsp?tkn offen. Wegen Näherem ende man sch an deirSuperintenidentni er an di Büreau in Nr Nor I>C h arl -H t r Bekanntmachungen. Separate, versiegelte Angebote, au die .Board os Awards," per Adresse Stadt-Regiftrator gerichiet, werden bis zum 29. August I!M. Mittags ,2 Ukr, entgegen genoininen für die Pflasterung der Vank- Laue, von ?harles-Strave bis zur 9'alvert Str., mit Asphalt-Blöcken, gemäß der am 9. ,999 unterzeichneten Verordnung Nr. 7,, und sür die Pflasterung des Initaw-Place, von Norlh-Avenue bis zur Whitelock-Straße, mil Asphalt-Blöcken, gc niäb der am 7. ,999 unterzeichnete Verord nung Nr. 79. Spezisikationeu und Vlanco-Foruiulare für An gebole können auf Verlangen in diesem Biireau entgegen genommen werden. esirln'enl" versehen, werden b>S -vcltt w o ch. den 22 Auaust 1999. Mittag- 12 Uhr. 'in Bureau es Stast-R-gistrators. Rathbau-, cnlgegeu geiiommen für die uns das AnNreichcn eines First Zize >aves Aer.vl vaken- uns Wagens. tnn beglaubigter lsheck in er j)ohe von I2ll>V zahlbar au den „Mayor und jcid.'m Angebote beigefügt Tepartcm->nts geliefert. Tos Recht bleibt vorbe halten, irgend welche oder alle Angebote zu verwer- Pinkiicv W. AZilkinson. 5Aug.9,19.„,13.14.,5.16,17,18,M Sekretär. Departement für Sffentlicve Sielierbelt Sub.Departeinen sür tHesundbellvk>ege. Baltimore, Augnst 1999. Versiegelte Angebote werden bis zum 22. August, Mittags 12 Uhr, im Büren des vtilZt-R^gistratoes sämmen mil der Benutzung des Geschirrs, zum lag lichen Gebrauch in dem Leichenwagen dieses Depar tements sür zwei Jahre bis zum 28. August I!X>2. Angebote werden in der Gegenwart der Angebot fteller geöfsiiel wenden. 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Donnnftag, Samstaa. S!lni 4 Udr. .-"ach .'iewvort.Nen' und ?lor,'olk: tagllcd. c!!isHknomnien ?>acdn:, t Übr. ll'.!Ut>er!re!?Uii.'r und Äe:,ang und schnellc Beforseruii,. E. R. Agent, D.Stedbtn. .T. W. P. Turner, G >P 'A.: 2. V. Whitnel. T.-ü)i. Str. o>crm->n.2trafte. TngDoot nach P i l a d e l p l, i a. Beginnend m I. Juni, wird die Lrl e i- i e Tag Da ni fe r durch den Kanal in Diknst flcll'n, welch? von B ltim o r am 7 !50 Morgen, tig I ch. ToniitagS auizenemmen. alijabren. mit Ankunft in i.l l, 11-delpht l-delpht- am end desselben lä se. Passagiere können auf Wunsch für die Riicki-itirl irn Aanal auf den vn Philadelphia kommenden Tag-D-lNpfer tran-feriren. wodurch di,selbln am selben ?a,e ungefähr u.n Uhr AbnidS wieder in Baltimore eintreffen. Prächtige Fahrt Surch de Kanal Einfache ssatirr nur PI.OO. Nach New-Perk per Bahn von Philadelphia ?4 NO Nach New-Hork und zurück Billet? sind im BUreau und det Nkdert'?. Nr. 15, Nord-Charles-Elrake, zu baden, nach ANanlie City. Cape May. Asdurv-Park, Long-Branch Al ban. Trov. Saratoga-EsringZ Fall-River. New prt. Ne,haen tTt Portland sMainel un'd Pamphlet und irgend welche Auskunft schreite Eiarrnce Sdriver. Agent, (Ä-iV-t Nr. 204. Ligdt-Strite. Chesapmke Dampfer Co. Eliesapeake-^sinie. Vcr. >S:aten-Post>gmpjer Augusta und ,At- Point omfort ">id Norfolk, Vci. Dampfe? erlaffkn Baltimore tSgUch um 5 Uhr NichmiNagZ und kommen um 7 Uhr Morgknl in WcstPoint un um 9,15 Morgens zu Nichmond an. Dampfer, welch? Baltimore Montazi. Mittwoch? uns und Wrft-Point Dienftig-, Donner- Point nd AllmoTi'd'i Werfte an. und Dampskr. stags und Montags. Mittwoch- und ffrkilagZ verkfsen, l.'gen ju Porklown un Elay- Bank an. Vier r. >8 und Iv. Igkrstr-Werfte. Reuben Zoster. I. ln>, Gcner-il-Gcfchäft?sü!>rcr. Meneral-Billet-A^ent. I. Ä. McDannei, liiseuder Billet Azeiit. (Aug3lt^S-> Norddeutscher ro yd. Regelmäßige Schlfffahrt wischen Baltimore und Bremen d,irch die neuen unv erprobten, mit al len Bequemlichteiics versehenen Postdampfer 1. Klasse: „Hannover." „München," „Darmstadt." „Rhein." „Köln," Coblen-z," „Frankfurt," „Mainz." „Roland." Die Expeditivlisiacjc sind, wie solgt: von Baltimore: „Mainz," 5. Sept., 2 Uhr Nachm. Sept., 2 Uhr Nüchm. Zwischendeck Passage P r e i g Bon Bremen nach Baltimore Rul.dreli-Bivete vn Baltt-nore nach Bremen nnd zurück 50 Ä. Schumacher 6 Comp., Rc. Sltd-Tav-Ttrai>e. H ambm g Amerika Liuie. Toppklschrauben-schilclldampfer- Dienst nack Hlnmontl, Lonvo,>. Straii. Atlantic Transport Linie. Von Baltimore nach London. Lo r d Linie. Vol? Baltimore nach Belfast, Dublin und Cardiff. Nach Belfcist. Tamvfer „Lo>"Z Roberls" 1^ Tampjcr Lord Townshlre" August. Nach Dublin. Tampfer August. Brittol.,n -rauSaedl nach tzäien IN Grosdr tannien, nach vea. eZn-.nenl. der Lftiee. dem !..l, .au,:,che Meer und dem Llten. ii?'or.,lLS) Alte Zeitungen lCorresvondkiNen), lyc pro Kundert, zu haben in der Lfiice deS Deut jchen A er.>! e S I ti r Mge ge',eu ad au Wochentagen „ich iz'.i.'liff m und t S R benl. Sin Au g.ht t im Eamftag ach Belcir um N. eral.tich!i!l,siisct^ u tts ls lllZllttlk!- Eisenbahn. nach und 8.4 Morgen! ,Uin-Stail>n Mr-..„-, Wochenlagen, >'inciniiaü. i/mitt-vill. u>>z l! 5' kNni->i-S?a!:n I' I .4'' U.-r!!?-!". U Toled. Cinttnaati. uns Li. v>.i t!!!-!,,r.'n~r.'n, ,r.'n der U N?). .ich Vit?drg ..thieag-. Na- r::ie .4 'd"il^.''l>'.-:''.!i' A WiUia-?o.'r vi, in .>uüc'. uns .Wrst'rn Ni'w-ijiork- Ulis I>eniiiv.?aiiia 'i "11"/' Ad nd,. Nia?ara und Lriei i>'let.-e!an?. auzzezo.ii ? Rachminägz Nach Ann-N'oliS. 7,31 V-rmiilag'. -I Nachmit tags an Wochentagen. LsnütalZ. Poiinit ?!ach Pepe't Krcet-Li' Morgen! u>s '.7 Morgen?. rÜracn na-h P u-'d 7-4'. Mrs„!, SonntagZ. P.-rrpvill-AN:nda. Port Tcp-nt.Ai,,mmsativ^ N a ch' Pi,ilad e l p h a uns N e oe k. I (L. >N f?ptisew.l,igo!!>, 8/23. ii. w.i>!. (öpeise-Waggoni. 10'.. (Lp-ijewaggoni P^r 146, i 2. . uiü 11,1 i.' i?lbendö an Wochenlagen. Soniiiagii. I>, 8.0.1 1 Speis.--Alaggonj, k--.li. WPor go 7 i und 11.-!.', Abends. Nur nach VHUci'S!lv.>,a, 4.!. 6,25, ft.d, 9.N Mar. '"S. 1.18. Z W Nachmittag? und 6t'> Adends an Wochenlagen. OnlagZ, S2s Morgens, Z>.d! und Abend". Nach Boston ohne Wechsel. 8,4J Morgen- an Wo- D°n ?kv"su "kkoü'ii ion'?2.l^' Nachmi.' Alloniuiodaiw, !4,2.'. j.s Na^n,. 5.34 7° I I'l 2,! ,i l". 4 20. ü.lii. .V'i>) Nachni,, S,>>,'> 7 I ij und Adrnds, Olt.'üi.. gkiis, 124,'> und '>2l Nachmillas- ConniagZ. Nach AiinapoU. 7 Vormittag. 12 1 -.m t 2>> Nachmittags an Wochtnia.ilu, Sonntag-, i-V> Atlantic >?oast Line Ordres! nach Florida nnd dem 9,1 K Abends läglich, und !>.Ä> Ät'ends tög ich, EeaborS Air nach Florida unv Vo>. drr Pknnsylvaui-Avenue- Nllch Ptiiladklpdia und Nr>v-'1!orl. Moraen-. 5.51. .V 42 Nachmittag,. 7.47. U.19 bcno-- s 12.5 S Nachis. tagüch Nur ach Pdilcil>c!l'!n.i. I 11, 3,>^ Nach Washington, rrxrcb. 6 27. 9 Moiv.?,!?, 2,29. 4,25 Nachmittags und 6,99 ill>cndS l' 741 Maigktls au Wochrntagtu und nur Sonntags. Vllkonimodation Nach Annapi>lis. 741 Vormittag? 4 2'. Nach Pcpt'Z Frttk Line. 7.41 Margrns und -I 17 Morgans. II n i"-> .'s t a":"i?> n>, NaÄ) Ntlintic-Cily (via Delaware Nivkr-Vriiitc. Vakn-Rdutk,, 12,9', tätlich !I! 14>i NachniittagZ an Wochentagen. I iruii'tag- Csk.'iZ!.' Nachm. SliSr Ve Nach t>ave N!a? 19 Vormittag?. 12 95. 146 Nach A-bury-Park, i7ctiii-Äroi>! und friil,'. 12 IV 12,4'. 14.99 Uni tirtt. 4,29. 4,Z1. 4,',9. 54V Nachmittag 6.15, 6.59. 7.45. 19 99. ,9.49. I! 35 uns I! Abends. Conntags. 7.99, 7'29. 8 15. 9 99. 9 ,959. ,1.99 Morgen?. ,2 15. 115. 29! !I !>.3S. 14 99 limitirti. 4.29, 4 sv. 5 4.'ouisv. k St. L. Vvrm. '9 90 9,3l^Vorm"" V.' Vüidurg t (5Uv-laus 6,42 N->. 2'. N. Wa'hiugioil Lokal .VW V. 45 !11.99 V. ,"rvre! Vi' II Nchm. !1'.',5 It. > '11,46 Nachm. 'l2 N- Nach' Äii>!-V°'u?. Ml. Royal-C:aiioii. !7 9,.. Vorm., !12,1, Nachm, 6amden 17.29, .'9.99 Vorm., !12,59 14.15 Nachm. vorm '9.45 Vorm.. 11-29. 39 und 19 Nach Wiiichefter. 17-29 Vorm.. 12.49. !4 uns 14.30 Nachm. Nach oagcrston-n !9.w Vorm.. 4,1>. 4-' Nach M. -r Vorm,, !I lUI. ZI Ki, 14 'ld,A Nach Mt" Royal-Sta"in. 1226 Nach. Tamven-Station. >9 Nachm. „Nonal Bluc "Linie na i Ptilladelphia und Sie, Nor?. Vcrl.Camden. Verl.Mt.Rotz,l. 3,2.' Ä, 3,32 V. W Ul?! Ti...r 7.55 V. B. W.r Na/lor '952 v. 9.57 V. W>s Diner. Case !I9 >V. 119,5 t N W Diner 'l9 N 10. N W C Parlor. V' 6 >'N. 9?, N ö? ?oaches nach Phila. '9.>ON. !'.95 N. A!. Lch!a-Was!i- "12.3- V, '12.41 V. W Besehen in Ml, Noyal-Stalion um 1999 Ade'dZ, Mge mit .W" und ,C" marlirl, halten in Wl und Ehester, alle andcren nicht Verl Camoen. Verl-Mt.Z!-' al. Phila. Akkom c'. Vorm. Phil. ANam ?510 Vorm, und N D I, ud e r w 00 d. 2. V.-P u Aen,-Mgr, Mgr, Pass -Ac-it. Western Marvland-Valn. TratinKraflamLt Zunil tttt'. Lüge verlaflen die Hillkn Ctati-n. wie loig 4Zy früd -echnklljug ?avi!:.,'.t. N K ya?!i und dem Süden und ,'!i?gen!>mmcr. Sonntag? P V Bahn, LtzamberZb--rz. Winchester. V I.', Vorm.—Pca-Mar ExSre. nach Pk t -19.55 Vorm. Aklo.um. nach Täglich, ausg'niiünien ?>-n tS 1 7.22 Vorm. Vork, B, Tio,, ösllick? von Emocy-Arove, Csrl> sb 8 Vorm. vanvtlinie. Khispc is!-z. .ick. Emmitsburg und N Ä. nach shc uandoah, und ,2 26 Nachm.—'lltlomm. nach Emsry 2,25 Nachm.—al!°uim. >.,ch 3,22 N-chni,- V>ue Mountain vxlr-d v>van Avenue, gultin- und Walbrook- (North-Uvcuu- Etattoi,. „„I^rer I. M. L 0 0 d, Genera.-GcutnslsUid. er. v. IS rtt>d G-u.-^an

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Sechs Seiten. LO. Jahrgang. chi 5 55 >p 5 555.. Ze> Misch llomlsmilM IM V 1841-1900. Täglich x Sonntags x Wöchentlich x s Größte, dilligste, bollständigste deutsche Zeitung südlich von New-Aort. Eis Deutschen Eorrespolwenlen scheint jeden Freitag Morgen Nd V sntlMt die ausführlichsten Serirhte aus der alten und nenen Wett. Außerdem enthält daS Wochenblatt Kabel- und Inland Depeschen, dit enesten Novellen, Berichte ans jedem Zweige des Wissens, voll ständige Nachrichten über die Ankunft und Abfahrt der europäischen Dampfschiffe und die hauptsächlichste Lokal'Eretguifse Baltimore'S, Maryland s Washiugtou'S s. w.; vollständige Berichte über den Staud der Märkte, Börse ?e., ;e. Das Bloche iltital! geht nach Washington. D. C.. Aimapolis. Md.. Charleston. S.-E., Hagerstown. M>.. Savannah. G-.. Parkersburg. W.-Da.. Jacksonville, Fla.. Mart'msburg. W.'Va Mobile. Ala.. Staunton. Va., New Orleans. Richmond. Va., Memphis. Petersburg. Va^ Louisville. Ky.. Alexandria. Va Frvdevick. Md., Wilmington. N.-C Frostburg. Md.. Norfolk. Va.. Cumberlank. Hanoder. Pa.. Lonacorring, Md Shrewsbury. Pcu. Westmmst-r. Md., Vor!. Pa.. Williamsport. Md Havre de Gra, Md. sowie ach allen Theile der B er. Staaten und Europa'S. Aaten sür den Wöchentlichen Korrespondenten, I Portofrei—im Boraus zahlbar. 1 Exemplar aus Mouate S.S3 S Exemplar auf 12 Monate VS.7S 1 Exemplar aus BS Monate KS.SV 4 Exemplare auf 12 Monate KB.SOII ll I: l!!::! lI::! l >!"tl: I t Rate und Prämien für Clubs und Gesellschaften, Portifrei in den Ver. Staate. S Exemplare auf KS Monate HlO und RS Exemplare auf 12 Mouate K2V mit einem Extra-Exemplar des Wo chenblattes frei auf 12 Monate. t Exemplare auf IS Msuat HSV mit emnn Slka-Exnnplqr des Tagt hattet kt 'U Monate. so Exemplare auf 12 Monate S4V uvd ZV Exemplare auf IS Monate SSV mit einem Exemplar des Wochen- und Tageblattes frei auf 12 Monat. 40 Exemplare auf S Mouate VSV mit zwei Exemplaren des Wochenblat Ks und einem ditto des Tage blatks auf 12 Monate. Aus Deutschland. Mardersee's Warschasssstab. Feierliche Ueberreichung desselben aus Schlaft WilhelmShöhe durch den Kaiser Wilheln^ Wieder ine Kaiserrede. Galadiner zu Ehren des Geburtstages des Kaisers Franz Joseph. Glossen über die Einnahme von Peking. In Berlin 'wollte man zuerst nicht 'daran glauben. Die Bchwierig leiten des Vormarfchs waren über schätzt worden. Teutschland und Rußland einig in der Shanghai- Trage. Der Reichstag wird vor Oktober nicht einberufen. Berlin. 19. August. Kaiser Wilhelm überreichte gestern im Thron saal auf Schloß Wilhelmshöhe dem leldmarschall Graf Wal'oersee in Ge genwart feines Stabes mit einer pas senden Ansprache einen Marschallstab. Der Kaiser begann seine Anrede mit einer Beglückwünschung der Offiziere, daß sie als Stab auserfehen wurden, unter der Leitung ..unseres erprobten und treuen "Feldmarfchalls an der Campagne in China Theil zu nehmen." Der Kaiser fuhr in seiner Rede fort: „Mein lieber Graf Waldersee! Ich gratulire Ihnen, daß ich heute wieder im Stande bin. Sie als Feldherr der Truppen der cwilifirten Welt zu be grüßen. Es ist sehr bezeichnend, daß Ihre Ernennung von Anfang an die Unterstützung und den Beifall des Cza ren aller Reußen, des mächtigen Herr schers. fand, der seinenEinfluß in ganz Asien fühlbar macht. Dieses zeigt wie der, wie einig die beiden Kaiserreiche siad. Ich begrüßte die Thatsache mit Freude, daß auf des Czaren Vorschlag die ganz cidilisirte Welt Eure Excel lenz. mit dem Commando ihrer Trup pen betraut hat. Als preußischer Of fizier tonnen wir mit Dankbarkeit und Stolz erfüllt sein über die Aufgabe, die Ihnen zufällt, da dies die einstimmige Anerkennung unserer militärischen Thätigkeit, des Systems und der Fä higkeit unserer Generäle einschließt." Darauf überreichte der Kaiser dem Feldmarschall den Marschallstab drückte di Hoffnung aus. daß Graf Waldersee die ihm zugetheilte Aufgabe zu Aller Befriedigung löfen würde. Der Kaiser sagte zum Schluß: „Im Interesse unseres Volkes wünsche ich, daß unsere gemeinschaftliche Expedi tron sich in eine sichere Garantie ge meinschaftlicher Anerkennung und ge meinschaftlichen Friedens für die euro päischen Mächte oerwandeln möge, so daß. was der Czar letztes Jahr auf anderem Felde oersuchte und was wir im Guten nicht zu thun vermochten, ietzt mit Waffengewalt erreicht Verden kann." Graf Waldersee sagte in seiner Ant wort aus die Anrede Kaiser Wilhelm's, daß. solange seine Kraft ausreiche, den Marschallsstab zu halten, so lange solle das Wort „Rückzug" seinen Lippen nicht entfliehen. Bei dem Gala-Diner, welches nach der Ueberreichungs Ceremonie zu Eh ren des 70. Geburtstages des Kaisers Franz Joseph von Oestreich stattfand, brachte Kaiser Wilhelm folgenden Toast auf Franz Joseph aus: „Die Ge sundheit unseres erlauchten Bundesge nossen vnd des treuen Freundes unse res Landes, den wir Alle vom Grunde unseres Herzens verehren." Die Nachricht über die Ei nnahme von Peking. Während man die Nachricht über die Einnahme von Peking zuerst bezwei felte, wird 'sie jetzt als bestätigt accep tirt. In maßgebenden Kreisen ist man zwar etwas enttäuscht, daß man hier die Lage vor Peking als ernsthaf ter auffaßte und die Schwierigkeiten des Vormarsches auf Peking über schätzte, aber man sieht gerade aus die sen Gründen den Vormarsch der Alliir ten und die Einnahme Peking's als eine glänzende Heldenthat an. die durch den erreichten Erfolg zugleich glänzend gerechtfertigt ist. Man hatte hier Admiral Seymour's Rückzug von dem nur noch einen Taae marsch entfernten Peking seinerzeit entschieden verurtheilt und denselben in höheren militärischen Kreisen sehr scharf kritisirt. Als dann von den fremden Regierungen die näheren Be richte eintrafen, welche die Meldungen deutscher Offizier über die Möglichkeit iner Einnahme Peking's optimistisch gefärbt erscheinen ließen, schlug im Ge neralstab die Meinung um. Man glaubte, es bedürft zur Einnahme Pe king's stärkrer Truppentheile und ei ner starken, gut organifirten Armee. 'Der Erfolg der Alliirten hat hier 'Genugthuung erregt, und man freut sich aufrichtig, daß der größte Theil derselben der amerikanischen Initiative zu danken ist. Man bejubelt die kühne Besreiungsthat, welche die höchstge spanniesten Erwartungen übertraf. Fast sämmtliche Blätter votiren den Helden des 'Vormarsches dn Völker bank und hoffen, daß das Gelingen desselben eine gute Vorbedeutung sür die Durchführung ds Gesammtwerkes sein werde. Freilich ist man hier dr Ansicht, daß die schwierigere Arbeit der Einsetzung einer festen Regierung, die Bestrafung der an allen Freveln Schuldigen, von denen leider ein großer Theil, beson ders der hohen Würdenträger, entkom men ist, werde noch weitere militärisch Maßregeln nothwendig machen, aber man hofft, daß das dauernde Einiref fn von Vrstärkungn schon jetzt eine dauernde Besetzung Peking's und der Eisenbahn dorthin ermöglichen werde. Man hält di Besetzung der Hauptstadt für die unerläßliche Vorbedingung zur Lösung aller politischen Fragen. Zur Aangtsekiang-Frag. Ein hochstehender Beamter des Aus wärtigen Amtes betonte in iner Un terredung ausdrücklich, daß di Rut sche Regierung nicht englandftindlich sei und Nichts dagegen habe, daß die Engländer als erste in Shanghai lan den. Keine Macht denkt daran. Eng land an der Wahrnehmung seiner 'ln teressen im Uantsekiang-Thal 'zu hin dern, vorausgesetzt, daß England Baltimore, Md., Montag, den ZO. Angnst 1990. Nichts einwenden werde, wenn auch anor Mächte dort ihre Flagge zu Land un'd zu Wasser zeigen werden. Deutschland ist überzeugt, daß sich überhaupt kein Gegensätze entwickeln tverden. Wenn England sieh!, daß den Mächten jeder Hintergedanke fern liegt, wird auch die englische Politik das Prinzip des gemeinsamen Schutzes der gemeinsamen Jntressn im Aangtse kiang-Thal. das sich am Peiho so be währte, annehmen. Deutschland hat kein Jnteress über die Politik des „of fnen Thores" hinaus zu gehen, eine Politik, für welche die 'Ver. Staaten mit ihrer bekannten Rundfrage an die Mächt so erfolgreich cmtratn. Eine Sprngung ds Conzerts der Mächte jtzt nach Befriung 'der Fremden ist unwahrscheinlich, handelt s sich doch jetzt darum, Garantie'n sür di Zu kunft, Reformen und die Erfüllung dr Vrtragspflichten zu erzwingen. Wenn jetzt irgend eine interessirte Macht bei dem chinesischen Reform iConvivium unoertreten ist, so hat sie jetzt noch Ge legenheit. den Anschluß daran zu su chen. Wir würden sie nicht daran hin dern. Außerdem erklärte der Diplomat noch. Deutschland behandle China trotz allem Vorgefallenn ganz vertragsmä ßig, und nicht wi die Sozialisten be haupten, als Seeräuber. Rußland ist ähnlicher Ansi cht. Daß Rußland ähnlicher Ansicht ist, geht daraus hervor, daß sowohl die russische, als auch die deutsche Regie rung Li Hung Chang bedeuteten, Ver handlungen mit China se'ien so lange unmöglich, als sämmtlich Fremden in China nicht außer Gefahr seien. Auch die vilsach ausgesprochen Hoffnung, Graf Waldersee tverd den Oberbefehl in China nur „honoris causa" übernehmen, dürst sich schwer lich ersülln. Vorläufig deutet Alles darauf hin, daß r programmmäßig nach Ch'ina geht. Seitens Rußland's sind dem Stabe des Felvmarschalls der hiesige russische Militär Attache. Oberst Prinz Engalitscheff. und die Lieutenants Krickmeyer und Rohn dorfs vom Wiborger Infanterie Re giment attachirt. Man hört aus Pe tersburg, daß fast das ganze dortige Offiziercorps diese beiden letzteren Of fiziere nach dem Bahnhofe begleitet, als die Beiden von dort abreisten, um zum Stabe Graf Waldersee's zu sto ßen. Nur di Sozialisten verlangen, Graf Watderfee solle daheim bleiben. Alle anderen Blätter erklären das für ganz verfehlt, da die chinesischen Verhältnisse einfach unberechenbar seien. Wohl sei es möglich, daß die Nachricht von den Einnahme der Hauptstadt aus die Chi nesen einen so gewaltigen Eindruck macht, daß deren Widerstandskraft vielleicht völlig gebrochen ist, anderer seits dag aber auch gerade hierdurch das chinesische Volk angereizt werden, den Kamps bis zum Aeußersten fortzu setzen. Vorläufig kein Einberu fung ds Reichstages. In der Presse macht sich gegenüber der offiziellen China Begeisterung vielfach das Verlangen nach einer Ein berufung des Reichstages geltend, weil man wissen möchte, wohin die Welt'po litik der Regierung führen könnte, da man vielfach das China Programm der Regierung als extravagant hält und fürchtet, es könne zu bedenklichen Abenteuern führen. In diesm Pessi mismus zeichnen sich besonders die so zialistischen Blätter aus, indem sie für die Weltpolitik in „Weltfiasko" vor aussagen. Die „Germania." „Deut scht Tageszeitung," „National Zei tung" und die „Post" glauben, daß der Reichstag'im Lauf des September ein berufen werde. Wie aus guter Quelle verlautet, dürfte der Reichstag, wenn nicht uner wartete Verwickelungen eintreten soll ten. schwerlich vor Oktober einberufen werden. Motivirt wurde das damit, daß es der Regierung zwar völlig fern liege, die Rechte des Reichstages im Geringsten schmälern zu wollen, daß s aber vorläufig für die Regierung unmöglich sei, die Aufwendungen für die Expedition nach China annähernd tatisiren zu können. Andererseils hät ten der Kaiser in seinen Reden und Staa ssekretär Graf v. Bülow in sei nem oerössentl'ichten Rundschreiben das China Programm der Regierung mehrfach so klargelegt, daß Graf Bü low bei inr Einberufung des Reichs tages dort lediglich fe'n Rundschreiben, das übrigens bei der großen Mehrheit der Nation völlige Billigung gefunden habe. 5n anderer Form vortragen müßte. Die „Leipziger Neuesten Nach richten" sagen dazu: „Laßt doch den Reichstag ruhig weiter schlafen." Di neun Kan z l e rk r :se n- Gerücht. Die Gerüchte, Fürst Hohenlohe be absichtige, als Reichskanzler zurückzu treten, in die Presse lancirt zu haben, bestreitet die „Kreuz Ze'itung," da die Konservativen weder Antheil an sol cher Intrigue, nochAnlaß'hätten, Fürst Hohenlohes Rücktritt zu wünschen. Di „Kölnische Zitung" meint, dies G rücht könnten doch immerhin inig Bgründung haben, denn da der Reichskanzler nach der Verfassung des Reiches allein verantwortlich ist und es nicht Jedermann's Sache sei, eine Art Sitzrdakteur für die deutsche Au ßenpolitik zu sein, so könnte auch der Reichskanzler ungeduldig werden. Es entspricht, sagt die „Kölnische" bei spielsweise, wenig der Würde des Reichskanzlers, wenn er auf Vorstel lungen über Kaiserreden mit dem be kannten Volkswort antworten muß: „Mein Nam ist Has, ich weiß in die ser Sache von gar nichts." Nur deutscher Religions- Unterricht in Posen. Der preußische Kultusminister Dr. Studt wird von der Centrums- und der polnischen Presse heftig angegrif fen wegen seiner Verordnung, daß der Religionsunterricht in der Provinz Posen in Zukunft nur in Deutsch zu rthiln si. Die „Kölnische Volks- Ze'itung" droht mit einem erneuerten Kulturkampf, wenn Dr. Studt die Verordnung nicht widerruft. Kin Nörgeln gestattet. In Altona wollte der Redakteur Fi scher Dom „Echo" die bekannte Aeuße rung des Kaisers über die „vakrlands losen Geslln," welche in Hamburg den Nieter Strik inscenirten, in eir.r Versammlung kritisiren. Als er aber kaum e'in paar Wort in dieser Bezie hung gesprochen, löste die Polizei die Versammlung auf. DerSchach-Congreß in München. In der vierten Parti des Stich kampes zu München machten P'.llsbury und Schlechter gestern wiederum remis. Die beiden Spieler kamen nun überein, di Preise folgendermaßen zu theilen: Pillsbury 1000 Mark in Baar, Schlechter 800 Mark in Baar und den vom Prinzregenten Luitpols von Bayern gestifteten Preis. Allerlei aus Deutschland. Gestern, am 30-jährigen Jahrestag dr Schlacht bei Gravelotte, hatten alle Kaernen geflaggt. In Aachen sind 50 Füsiliere des dort garnionirenden Füsil'ier Regiments Fürst Anton von Hohenzollern wegen Typhus Symptom in ärztliche Be obachtung übernommen. >Jn Köln würd der Mörder Wie gan d im vortigen Gefängniß mit dem Beil hingerichtet. Nahezu Millionen. Die Bevölkerung von Groß New- Aork. Brooklyn's enormes Wachsthum. New -Z)o r k, 19. Aug. Der Bekanntgabe des Zählungs Resul tats sürAlt New Dort hat Cmsus- Direktor Merriam in Washington ge stern auch die Veröffentlichung des Census für die übrigen Boroughs von Groß New York folgn lassen und es ergibt sich daraus, daß Groß-New- Jork am 1. Juni 1900 'ine Gesammt bevölkerung von 3,437,202 Seelen hatte. Vergleiche mit dem 11. Census von 1890 sind unmöglich, da das jetzt zu New Aork gehörige Territorium östlich vom East 'River, namentlich der zur Stadt geschlagene Theil von Queens County willkürlich begrenzt wurde, und es ist ebenso nur Schä tzung, wnn für das Groß New- Uorker Gebiet für das Jähr 1890 eine Einwohnerzahl von 2,492,591 ange nommen wird. Unter Zugrundele gung dieser Zahl würde di Rate der Bevölkerungszunahme für 'vi letzten zehn Jahre sich auf 37.90 Prozent stel len, für Ouee-ns auf 75.76 und für Richmond, das am langsamsten wach sende Borough. aus 29.65 Prozent. Nach Boroughs geordnet, stellte sich am 1. Juni die Bevölkerungszahl von Groß New Aork folgendermaßen: Manhattan'. 1,850,093. Bronx 200,507. Brooklyn 1,166,582. Richmcmd 67,021. Queens 152,999. Zusammen 3,437,202. Die größte Zunahme hat Brooklyn auszuweisen, denn seine Bevölkerung stieg infolge numerischer Zunahme u. territorialer Expansion im Laufe der letzten zehn Jahre von 838,547 auf 1,166,582, einer Zunahmrate von 39.12 Prozent entsprechend, gegen 35.5 Prozent für Alt-New-Uork. Wirkung des Gold-Exports. Di Surplus Resero der New-Uor kr Banken zeigt ein 'Abnahme um Millionen Dollars. N w Nork, 19. August. Wie nach dem großen Goldxport der letzten Woche allgemein erwartet wurde, haben di Baar bestände der hiesigen Banken während der Woche einen erheblichn Rückgang erlitten und gleichzeitig das Darlehen Conto ein empfindliche Zunahm erfahren. Wie aus dem Wochenausweis der hiesigen associirten Banken ersichtlich ist, stellt sich diese Ab nahme in Hartgeld auf §8,106,900, in Papiergeld auf H 234.000. Gleichzeitig weist das Darlehen 'Contv eine Zu nahme von auf. Di Sur plus Reserve ist wä'hrenv der Woche um §7,568,900 zurückgegangen und beträgt jetzt §20,557,050 bei einer To talreferve von §244,136,500. Depo siten haben ein Abnahm von §3,091,- 601 erfahren und die Banknoten Cir kulation eine Zunahme von §672,300. Das Darlehen Conto stellt sich jetzt auf §814.883,600 gegen 900 in der entsprechenden Woche des Vorjahres und §666.743.400 im Jahr 1898. Dieses Conto ist jetzt größer, als j vorher. In den Baarbestän'den dürft'im Lauf dr Wock>eein wesent liche Zunahme vor sich gehen, da seitens des Bundes Schatzamts für etwa §17,000,000 alte 2er Bvnds eingelöst werden, wovon ver größte Betrag hier zur Auszahlung kommen dürfte. Auf den Effektenmarkt hatte der Bankausweis wenig Einfluß. Das Geschäft an der Aktienkurse blieb wei ter hinter dem regulären Geschäfts oolumen und beschränk! 'sich auf ca. 72.000 Stück. Etwa der vierte Theil hiervon, ca. 16,500 Stück, entfielen auf Brooklyn Rapid Transit, das unter den Nachwirkungen des am Fre'itag zur Veröffentlichung gelangten indiffe renten Jahresbetriebs Ausweises um 1H Point zurückging und zum Schluß nur notirte. Di Abrechnungen des hiesigen „Clearing House" stellen sich sin. dies Woch auf §736,760,297 gegen §667,- 786,105 in der vorhergehenden Woche. Der Export in Gold stellte sich für die Woche auf §8,787,279, in Silber auf §751,355. Jmportirt wurden während der Woche an Silber §9319, an Gold §21,359. K Ol,: z Ich bin so schrecklich j hungrig, daß ich rasch zu i Hause muß, für eine große Schnitte von Whije's t t Motker's Krod. Mama sagt, daß ei da? avrrbkft 4 Srod ift>. welches sie jemals Steffen ha!, et ist so unverfSlicht, zcsunl, 4 trcAljch^ K Allenthalben verkauft

Aus Rom. Erzbischof Zreland im Vatikan. Rede über kirchliche Angelegen heitcn in Amerika Lob sür die Treue amerikanischer Katholiken. Der Prinz von Wales in Homburg von englischen Detektivs umgeben. Popularität des Schahs von Persicn in Belgien. —Das Gerücht über ein Altentat in Ostends war unbegründet. General De Wet hat den britischen General Baden- Powell zur Kapitulation aufge fordert. Lord Roberts erläßt eine neue Proklamation. R o m. 19. August. Heute war das -Fest des hl. Joachim, des Schutz heiligen des Papstes, und viele Cardi näle. Bischöfe und Präsidenten von Gesellschaften waren bei der Gelegen heit im Vatikan versammell. Der Papst, welcher sich bei guter Gesund heit und in ausgezeichneter Stimmung befand, redete längere Zeit über kirch liche Angelegenheiten und ersuchte dann den Erzbischof Jreland, welchen er der Versammlung mit einigen Compli menten vorstellte, eine Ansprache über die Sachlage in Amerika und Sie Be ziehungen der äußerenWelt zu dem hei ligen Stuhle zu halten. Monsrgnor Jreland, welcher häufig durch Applaus unterbrochen wurde, lobte in einer etwa 20 Minuten dau ernden Rede die Treue und Anhäng lichkeit der amerikanischen Katholiken für die Kirche und das Papstthum. Er beschrieb die Freiheit unter dem Ster nenbanner und betonte die Nothwen digkeit, daß der Papst als Haupt der Christenheit von aller Cioilgewalt frei und unabhängig und in der That der souveräne Lehrer uno Herrscher aller Nationen und Völker sein sollte, an statt von irgend einer speziellen Nation abhängig zu sein. Die Rde wurde sehr beifällig auf genommen. Erzbischof Jreland hatte am Freitag eine letzte Audienz bei'm Papste und reiste heute Abend von Rom ab. Zum Schutze des Prinzen von Wales. Berlin. 19. August. Für die persönliche Sicherheit des Prinzen von Wales während seines Aufenthaltes in> Homburg sind außerordentliche Maßregeln getroffen worden. Bereits eine Woche vor dem Eintreffen des Prinzen langten vierzehn Detektivs in Homburg an. je einer von den verschie denen europäischen Detektiv -Bureaus, der mit den Persönlichkeiten der ge fährlichsten Anarchisten seines Landes vertraut ist. Außerdem begleiten den Prinzen sechs Beamte der Londoner Scotland Dard. ähnlicher Weise wird Lord Salisbury in Schlucht be schützt. Der Schah gefällt den Belgiern. Antwerpen, 19. August. Der Schah von Persien hat sich die Gunst und Zuneigung der Belgier in hohem Grade erworben. Seine au ßerordentliche Generosiiät erregt Auf seben und Genugthuung. Am Stran de zu Ostende beobachtete gestern der Monarch ein große Kinder Gesell schaft aus einem der benachbarten Waisenhäuser. Er begab sich unter sie. interessirt sich für ihre Spiele und be bändigt bei'm Abschied dem Direkior 40 Pfd. Sterl. (.P96) mit dem Wun sche, das Geld zum Besten der Kinder zu verwenden. Die belgische Gast freundschaft hat a'uf den Schah einen tiefen Eindruck gemacht und er äußerte sich hoch befriedigt von der ihm hier ge wordenen Aufnahme. Ein A t t c n t a t s G e r ü ch t d e m e n t i r t. Paris, 19. August. Mit Aus nahme von „Siecle" und „Echo de Pa ris" erwähnt keinParifer Morgenblatt das Gerücht aus Ostende, daß dort ein Attentat auf den Schah von Persien verübt worden fei. Auch die Hawas- Neuigkeits Agentur hat keine Nach richt über ein solches Attentat, und das Gerüchlist ohne Zweifel unbegründet. General Baden Powell zur Kapitulation aufgefordert. Pretoria, 18. August. Ge neral De Wet erschien gestern vor North Ecmlnando Nek, welcher Ort vom General Baven Powell besetzt ist. schickte einen Parlamentär ab un) forderte die Kapitulation der briti sch? Streitmacht. Baden Powell fragte in feiner Antwort, welche Be dingungen De Wet ihm bewilligen wolle. De 'Wet bewegt sich augenscheinlich in östlicher Richtung. Lord Roberts hat neue, schärfere Befehle ertheilt, welche se-ine früheren Anordnungen widerrufen. „Bobs" der Unfähigkeit beschuldigt. London. 19. August. Die Samstags „Review", schon lange aus Roberts nickt gut zu sprechen, geräth ob der neuesten britischen Niederlage in Süd Afrika durch De Wet rein aus dem Häuschen. Sie beschuldigt Ro berts der Jncompeienz und meint, wenn er noch eine Weile so fort mache, dann werde von seinen Lorbeeren we nig übrig bleiben, gar nicht zu reden von dem immer in weiter Ferne gerück ten Ende des Krieges. Dr betreffen de Artikel führt den Titel „Sind wir eine Nation oder Narren?" Roberts' neue Proklama tion. Pretoria. 19. August. Lord Roberts erklärt in einer Proklamation, viele Boeren hätten ihren Neutrali tät Eid gebrochen, und die Milde der Briten werde offenbar von den Trans valern und Freistaatlern nicht gewür digt. Er sehe sich daher gezwungen, die Burghers zu warnen, daß in der Zukunft Alle, welche ihren Eid nicht halten, durch Geldbußen. Gefängniß- Hast oder dn Tod bestraft werden sol len. Alle Boeren in den von den Bri ten besetzten Distrikten, welche dnNu- tralitäts Kid nich? ablegen, werden künftighin als Kriegsgefangen.' behan delt und transportirt, und die de auf allen Fartnen, auf welchen der Feind oder dessen Kundschafter Zu flucht finden, sollen zerstört werden. Unfall auf der Meltaus stllung. Paris, 19. August. 'Auf der Weltausstellung ereignete sich wieder ein Unfall. Di Brücke über den '-Bou levard la tour Maubourg, welch.' eine.i Theil der Ausstellung mit einem ande ren Theile verbindet, stürzte in. Die ersten Nachrichten melden. daß 30 Per- Ex-Präsident Andrade todt. Caracas. Venezuela, 19.August. —Der frühere Präsident Jgnacio An drade ist gestorben. Er war im Jahre 1839 geboren und wurde 1897 zu n Präsidenten erwählt. Nachdem er zwei Revolutionen niedergeworfen, wurde er im Herbste vorigen Jahres durch General Cipriano Crespo zur Flucht gezwungen. Crespo wu:de A.'- drade's Nachfolger. Gu t e Nachri ch t e n in Paris. Paris. 19. August. Die fran zösische Regierung hat -aus verschiede nen Quellen Bestätigung der Nachricht über die Einnahm von Pekin und die Rettung der Legationcn erhalten. Der Orden der Ehren Legion ist dein Hrn. Pichon, französischen Gesandten in China, verliehen worden. Hr. Del casse, Minister des Auswärtigen, be suchte heute die Mutter des Gesandten in Paris, benachrichtigte sie über die Sicherheit ihres Sohnes uno überreich te ihr den verliehenen Orden. Der Untergang des Torpe dobootes „F rame e." Pari, 19. August. Die Com mission, welche den Untergang des Torpedobootes „Framee" untersuchte, hat constatirt, baß die Katastrophe durch einen Irrthum des Seemanns verursacht wurde, welcher zur Zeit am Steuer des Torpedobootes stand. Der selbe hatte einen ihm ertheilten Befehl falsch verstanden und das Steuer nach der unrechten Richtung gewendet. Das betreffende Fahrzeug wurde be kanntlich in der Nacht des 11. August, gelegentlich der französischen Fiotien Manöver auf der Höhe von Kap St. Vincent durch eine Collision mit dem Schlachtschiff „Brennus" in denÄrund gebohrt. Straßenkämpfe in Peking. R o m, 19. August. Eine Depe sche aus Talu. via Chefoo. 18. August, meldet: „Kämpfe sind noch in den Straßen von Peking im Gange und die Alliirten bombardiren den Stadt theil. in tvelchem der Widerstand gelei stet wird. Prinz Jung verhinderte die Kaiserinwittwe, die Stadt zu verlas- Ein politischer Lump. Ex-Gouverneur Moses von Süd-Ca rolina wieder einmal 'im Eonflikt imt der Polizei. Boston, Mass., 19. August. Franklin I. Moses, vordem Gouver neur von Süd-Carolina unv gewesener Spr-eä)r des Repräsentantenhauses von Massachusetts, befindet sich wieder in Schwulitäten. Er wurde hier auf die Anklage verhaftet, einen hiesigen Geschäftsmann, John D. Hardy, um P 5 „gemacht" zu haben. Moses gab eine Zeit lang in Rcoere ein Wochen blatt heraus und soll, nachdem er nicht mehr Eigenthümer os Blattes war, noch eine Anzeige sür das Blatt uno die Jnsertionsgebühr von P 5 dafür von John D. Hardy angenommen haben, ohne daß die Anzeige in dem Blatt erschien. Bekanntlich kam Moses im Jahr 18W ebenfalls mit der Justiz in Boston in Confl'ikt. Damals wurde er überführt, untr falschen Vorspiege lungen Fred. Ämes, Oberst Th. W. Higginson unv Andere um Geld betro gen zu haben. Er wurde schuldig be funden und zu drei Jahren Zuchthaus verurtheild. Zwei Arbeiter verunglückt. N w Uork, 19. August. An den Apartementhäusern, die der Bau- Unternehmer Taylor von 157. Straße und Mlrofe Avenue zur Zeit an der IM. Straße und Melrose Avenue er richten läßt, arbeiteten gestern auf ei nem Gerüst im fünften Stockwerk der Zimmermann Anton Reitz, 24 Jahre alt von Nr. 312. Oft-107. Straße, und 'die Maurer John Costello, 45 Jähre alt. von 186. Straße und Je rome Avenue, unv George Shannon. 18 Jahre alt, von Jerome Avenue, als plötzl'ich die Planken brachen und die beiden Erstgenannten nach unten sausten, während Shannon im letzten Moment in ein offenes Fenster springen konnten. Die beiden Abgestürzten fie len auf einen Haufen Baumaterial und waren sofort todt. Ihre Leichen wur den nach Herlich's Bestattung-geschüst in Nr. 2305, dritte Avenue, gebracht. Die Polizei fahndet jetzt auf Taylor, ver zur Zeit des Unfalles auf dem Bau war. aber gleich darauf spurlos ver schwand. Au Ntlautir-My ertrunken. Philadel ph i a. 19. August. In Atlantic City ertrank gestern William M. Bruner, jun., 18 Jahre alt, von Nr. 215, Nord 20. Straße. Philadelphia, bei'm Baden im Ozean vor dem „Haddon Hall Hotel." Se'ine Kräfte hatten ihn verlassen, er sank unter und ertrank. Seine Leiche wurvc bald darauf au dem Wasser ge zogen. Anfänglich glaubte man, an ihm Lebenszeichen wahrzunehmen unv Dr. I. W. Haßler von Nr. 1503, Pop larstraße. welcher Augenzeug..' des Un falls war. versuchte alles Möglich, den jungen Mann in's Leben zurückzuru fen, jedoch ohn Erfolg. William Bruner war der zweite Sohn eines frü heren Beamten der „Pennsylvania- Bahn" und befand sich seit einiger Zeit mit se'inen Eltern und 'Brüdern in Atlantic-City. Die Familie bewohnte ein Villa, Nr. 22. Connecticut-Ave nue, wohin auch die Leiche gebracht wurde. Der Schmerz der Angehörigen ist grenzenlos. sür ks.uxlinAS uuä Xi^üsr. MM, li!S im KstzM IM Schs Trilrn. Ar. Ä.'LÄ. Zuchthaus auf Lebenszeit. Ex Staatssekretär Calev PowerS der an der Ermordung 'des Gouverneurs Goebel über führt. Die Jury war nur 45 M.nuten in Beratung. ?)out-- sey kommt zunächsl an die Reih. Georgetown. Kn., 19. Aua. Der Prozeß gegen Ex Staats Se kretär Caleb Powers w.gen Mitschuld an der Eunorvung des Gouverneurs Goebel endete (wie leereiis im gestr>en „Sonntags Correspcndanlen" ae mel'cet), mit der des Angeklagten. Eine enorme Meu schenmenge dränge sich nach dem Ge r'.chtssaale, um den Schlusir-erhai d lungon in 'dem ae.'e.'. Caleb Powers wegen ErmortlU'a des Gou verneurs Goebei beizuwohnen. siun verte konnten keinen Zutritt mehr"'in-- den. Um zio Uhr b"'s,ann. v-erSeaats- Anwalt Franklin seine 'Sch.uß Ar gumentation. Während er saß Powers, ,vie gewöhnlich, neoen 'einem Vertheidiger. Er folgte jedem Worte des Seaaisanwalts sehr auimerk''am. Frankun sagt, Powers habe Dinge zugegeben, welche deiviesen, Daß er gar schon vor 'der Ermordu: a Goe bel's des Verrathe schuldeg gewesen sei. er bei semer Beeidigung als Staatssekretär geschworen habe, er werlee die Versassung und die Gesetze des Staates aufrecht erhalten, habe er auf dem Zeugenstande eingestanden, daß er und seine Miloersch.rorenen Di- Absicht hatten, mindestens einen, Dxx Staatsgesetze Trotz zu bieten, nd ba de in Verfolgung dieser Absicht eine Bande Desperados zum Zweck derEin schüchterung und des Mordes oraan!- firt. Als sowohl der Mord, wie die Einschüchterung ihren Zweck verfebl: hätten Powere un'd seine Spießgesel len.oersucht. ldie Staats Regierung zu stürzen. Das Schauspiel, daß ein früherer Gouverneur Des Staates (Brown war gemeint) einen Mann vertheidige, der Dinge eingestanden habe, toi Powers, sei überraschend u. vemüthigeind zugleich. Alis die Behauptung der Vertheidi gung antwortend, die Anklage habe oerfehlt, Powers in criminelle Schuld verbin'dung mit Louisen zu bringen, trat Franklin an den Angeklagten her an und rief mit großem Pathos aus: „Das Verbrechen, das Sie gegen Uoutsey begangen, sieht den? an Goe bel begangenen 'würdig zur Seite. Sie haben ihm dm Sch.üsset gegeben. Un tr Ihrem Einfluß ging Nouiiey an's Werk. Während der ganzen Zeit, in welcher Sie mit Uoutsey conspirirten, um Goebel zu ermorden, conspirirten Sie gleichzeitig zu dein Zweck, um Ihre 'Schul'd zu verdecken und auf Uoutsey abzuschieben!" Um Hl 2 Uhr war di Staatsan waltschaft zu Ende. Das Gericht machte ine Mittagspause bis um I Uhr und dann ging ver Fall an die Jury. Die Berathung der Letzteren dauerte nur 45 Minuteen uno es fand nur eine Abstimmung statt. Der Wahrspruch lautete stimmen einhellig auf lebenslängliches Gesäng niß. Powers kam einer Ohnmacht nahe, als der Wahlspruch verkündigt wur de. Er war wie betäubt, vom Don ner gerührt. Der Schweiß trat ihm auf die Stirne. Nachdem er wieder halbwegs zu sich gekommen, stieß er, zu dem Gefängniß Direktor Neid gewendet, die Worte aus: „Es ist ein ungerechter Wahrspruch!" Einige sei ner Freunde drängten sich um ihn und sprachen ihm Trost zu. Die Jury war zusammengesetzt ge wesen aus acht Goebel Demokraten, drei Anti Goebel Demokraten und einem Republikaner. Eine Demonstration fand bei der Verkündigung des Wahrsprnches nicht statt. Die Menge der Zuhörer entfernte sich schweigend aus dem Gerichtssaale. Powers blieb noch kurze Zeit dort zu rück i-n Berathung mit seinen Anwäl ten. die sofort inen neuen Prozeß be antragten und eventuell an ein höhe res Gericht appelliren wollen. Es wird erzählt, daß, als die Ge schworenen in ihrem Berathungszim mer angekommen waren, der Geschwo ren Porter, der einzige Republikaner in der Jury, zuerst das Wort ergriff und sagte: „Meine Herren, ich bin ein Republikaner und ich habe mich geäu ßert, ich glaubte nicht, daß Goebel's Ermordung das Resultat eines Com plottes gewesen sei. „Ich konnte nicht glauben, daß Ca leb Powers schuldig sein könnte, aber ich habe die Beweisführung gehört n. ich bin jetzt überzeugt, daß er schuldig ist." Andere Geschworene äußerten sich auch, und einer davon soll ge.'agt ha ben, er glaube, die Todesstrafe sollte gegen Powers ausgesprochen werden. Als es jed-ch zu? A'.'stimmu7g kam, stimmten alle zwölf Geschworene sür lebenslängliche Zuchthausstrafe. Mäbrend die Jury in Lerathu.-z war, wurde der Fall von Henrn?)out sey aufgerufen, der ebenfalls der Mit schuld an der Ermordung Goebel's angeschuldigt ist. Eine lange Liste von Zeugen wurde ausgerufen, doch ant worteten nur wenige auf den Ausruf. Barbourville. Ky>. 19. Aug. findung von Powers wirkte h er, in Powere' Geburtsort, wie in Donner schlag. Da- unerwartet rasae Zu standekommen eines war eine allgemeine große Ueberra'chuing. Man hatte geglaubt, die Geschworenen würden sich nicht einigen. äio 8or!?, ÜZlil Trganisirt demokratijchk (slubs? Chicago, 19. August. Ein von Wm. I. Bryan, Adlai E. Steven son und verschiedenen Mitgliedern des demokratischen National Comite's unterzeichneter Aufruf an die Wähler wurde gestern Abend hier bekannt ge macht. In demselben werden alle de mokratischen Wähler, lvelch sich zur Kansas-City Plattform bek.inen, aufgefordert, sich am Nachmittag oder Abend des 1. September d. I. mit Ge sinnungsgenossen zu demokratischen Stadt- oder Prezink; Clubs zusam men zu finden, wo solche nicht schon existiren. Solche Clubs sollten dann ihre Adresse nebst Beamten- und Mit gliederliste an die „National Associa tion demokratischer Clubs," Nr. 1370, Broadway. New-Aork. senden.

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Aer AeuMe Korrespondent Samstag, den 18. August Erschoß sich ans dem Grabe seiner Frau. Woodstock. Oni., 17. Aug. Ulrick Ruppvccht. ein Deutscher aus Norwich. hat sich gestern am Grabe semer vor Kurzem verstorbenen Frau erschossen. Die Letztere starb oor drei Wochen, ulnd da das Ehepaar unglück lich lebte, entstand 'der Verdacht, sie se> vergiftet worden. In 'der That wurde auch bei einer chemischen Analyse Gift im Magen der Frau gesunden. Waldbrände. Crestone. Col., 17. August. Im Erestone Eannon wütbet em gro ßer Waldbrand, der 'sich unter der Ei nwirkung eines starken Windes rasch verbreitet. Millionen Fuß wertvol len Nutzholzes werden wahrscheinlich der Zerstörung versallen. Das San Luis Thal war die ganze Woche mit dichtem Rauch gefüllt. Lovelan'd. Col.. 17. August. Auf dem Flat Top Mountain, nord westlich von Long's Peak, sind Wald brände im Gange. Es wird berichtet, daß viel werthoollesHolz zerstört wor den ist. Gütlich geschlichtet. Eleveland, 0., 17. August. Durch die Bemühungen des Präsiden ten der„Jniernational Longshoremens Union" ist der Strike 'der FrachLver lader 'dahier gestern Abend beigelegt worden. Die Leute kehren zu densel ben Löhnen, die sie erhieNen, ehe sie an den 'Strike gingen, zur Arbeit zurück. Präsident Reese fand, daß der Strike durch die Vereinbarung mit den Dock- Compagnie'n nicht gerechtfertigt war. un'd theilte den Leuten mit, an die A rbeit zurückzukehren. Ebenso wur'de mit dem Agenten 'der Carnegie Co. ein Arrangement getroffen, wonach die Schaufler, welche ei-ner Auflade- oder Ablade Maschine aus den Docks in Conneaut folgen, fechszig Cts. pro Stunde erhalten werden. Schrecklicher Tod eines Radfahrers. N e w V o r k. 17. August. An der Ecke der 120. Straße und Lexing ton Avenue kam heute Vormittag ein Rabfahrer auf gräßliche Weise um's Leben. Der Aermsle, welcher in schnelle-m Tempo fuhr, hatie, da er vornüber gebeugt aus 'dem Rade saß, einen in entgegengesetzter Richtung daherkommenden Bäckerwagen nicht bemerkt. Er vermochte demselben nicht mehr auszuweichen und fuhr, mit sol cher Heftigkeit aus denselben los, daß ihm die Wagendeichsel bis an's Herz in die Brusi drang. Man mußte den Unglücklichen mit Gewalt von der Deichsel trennen. Es wurde eine Ambulanz vom „Harlem- Hospital" requirirt, doch verstarb der Mann, ehe Dieselbe eintraf. Die Leiche vurde nach dem Staiionshause inOst -126. Straße transportirt. Der Vä ckerwagen wurde von Frederick Lela von Nr. 16. Ost 109. Straße, ge fahren. In eine elektrische Bahn umgewan delt. Hudson, N.-N>, 17. August. Die „Albany u. Hudson Nail,way u. Power Eo." hat elektrische Triebkraft auf ihrer neuen Bahnlinie zwischenAl bany und Hudson eingeführt. Nach vielfachen Experimenten entschied sich die Bahn Gesellschaft für eine Elek trizität Leitung mittelst der dritten Schiene. Dieses System ist in solcher Ausdehnung die Entfernung von Ulbany bis Hudson beträgt 38 Mei len noch nicht angewendet worden. Die erforderliche elektrische Triebkraft wird aus der Naturkraft der Stuyve l'ant Fälle erzeugt. Der Präsident der Compagnie ist A. M. Aoung New Aork. Verdächtige Todesfälle. Chicago, 17. August. Edw. P.Herrick, ein bejahrter Commissions händler. starb letzte Woche plötzlich unter verdächtigen Umständen, und die ärztliche Untersuchung ergab, daß 'der To'd durch Arsenik Vergiftung verursacht worden war. In der Fa milie des reichen alten Mannes sind schon mehrere solche plötzlichen Todes fälle vorgekommen, die jedoch keinen Verdacht erregt hatten. Im vergan genen Jahre starb plötzlich Herrick's erste Frau und bald darauf heirathete der bejahrte Wntwer seine jetzig Gat tin, eine Frau Lymburner, 'die früher in seinem Haushalte als Dienstmäd chen angestellt war. Der erste Mann 'der Frau ist auch ganz plötzlich ge storben. Die 'Coroners Untersu chung hat bis jetzt nur festgestellt, daß Herricks durch Arsenik Vergiftung um's Leben gekommen ist. Seine Wittwe ist zum Verhör vorgeladen worden. McKinley'S Slnuahmeschrciben. Washington, D. C.. 17. Aug. Da Präsident McKinley mit chine sischen Angelegenheiten stark beschäf tigt ist. hat er bisher sehr wenig Zeit gefunden, sich mit seinem Annähme schrciben zu beschäftigen und damit kaum noch angefangen. Doch von jetzt an hofft er. mehr Muße dafür zu ha ben. Der Brief wird abe-r erst einige Zeit nach der Rückkehr des Präsidenten von seiner Chicagoer Reift beendet werden. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird der Bries von Canton aus publi zirt wenden. Richter Lynch war hinter ihm her. Chicago, 17. August. Wm. Fikua. ein Neger aus Rashville. Tenn. der einer Frau das Portemonnaie ent rissen hat. entging mit knapper Noth der Volksrache. Hunderte von Män nern umringten ihn und machten den Versuch, ihn zu lynchen. Die Polizei verhinderte jedoch die Absicht des Volkes. Neue Diamantenfelder. W a s h i n g t o n, D. C.. 17. Aug. Der Ver. Staaten Konsul Moul ion in Demarara. 'Südamerika, hat Dem 'Staatsdepartement brieflich be richtet. daß am Mazaruni Fluß in Britisch Guiana Diamanten gesun den wurden, die an Werth all bisheri gen Funde in jner Region um 25 bis 50 Prozent übertreffen. Vermischte telegraphische Depeschen. Das Städtchen Smithfield, Jll., wurde in der vorletzten Nacht von Brandstiftern zu Plünderungszwecken angezün'oet. Die Brandstifter wur den bei'm Stehlen ertappt und aus >dem Orte vertrieben. Der angerichtete -Schaden beträgt etwa Die Jacht „St. Francois" ken terte vorgestern auf der Fahrt vonTa doufac nach Rioiere du Loup. Oue.. nahe White Island. Von den fünf an Bovd befindlichen Personen wur den Adelard Saoavo und P. Boucher gerettet. Capitän Foster. CousineMo rin und P. Morin ertranken. Erschossen hat sich in Rotterdam Junction. N.-N-. Maurice Gary, em Angestellter der 'West Shore Bahn. Kritische Perioden Im Frauenlebtn werdcu gefährlich durch Pelvic Katarrh. Frau Mathilde Richter, Domphan, Neb., sagt: „Ich litt viele Jahre lang am Katarrh, aber seitdem ich Pe-ru-na genommen, bin ich kräftig und gesund geworden. Ich rathe allen Leuten, Pe-ru-na zu versuchen. Da ich Pe-ru-na und Man-a-lin ge brauchte, während ich die Lebensänderung durchmachte, so bin ich positiv überzeugt, daß Ihre nützlichen Mittel mich von allen meinen Leiden befreiten. Pe-ru-na hat mehr Frauen von dem Krankenlager gehoben und sie wieder dienstbar gemacht, als irgend ein anderes Mittel. Pelvic-Katarrh ist das Verder ben des weiblichen Geschlechts. Pe-ru-na ist das Verderben für Katarrh in allen Formen und Stadien. Frau Col. Ha milton. Columbus, 0., sagt: „Ich em pfehle den Frauen Pe-:u-na. da ich glau be, daß es besonders nutzbringend für sie ist." Schickt nach einem freien Buch, geschrie ben von Dr. Hartman, betitelt: „Health and Beauty." Adresse: Dr. Hartman. Columbus, O. Er hatte vor einigen Tagheik Nr. 40 siir Waaren, die Sie hier am Tonnersia lauf ten, und empfanden Sie dasiir als Gratifikation siir jeden so zuriickoesebenen ts,btlk yratis Tnt zend rein weiftcr hohljäuniigcr Taschentücher, gra tis siir den lzheck Nr, 40. Wenn es recht iit, an sonntaoen an,u,eigen. wtZlialb sollte da das zausircrgcschäst au Sonn tagen unrecht sein, denn was iit das Sonntags- Anzeigen anders, als vausireu! Ter Kausmann tdnt Ties naiiirlich nicht selbst, sondern er enga girt Anocre dasiir, Iva- ebenso unrecht, wenn nicht schlimmer ist, da er sich selbst schuht, indem er das Uebel von seinen eigenen Schultern abwälzt und Zie dazu vcraulakt, Ihren Ruhetag durch Lesen von Tingcn zu unterbrechen was aus alle Gemeinwesen ausgeuierN werden sollte Sonutags-fteschaslsnotizkn, Wir zeigen nie an Teutschen Correspondenten," die und de .Aincrican" ani Montag. l? Barqain für Montag. ?c, Bon Barry Talcum-Pulver, ?c. 2->e, türkischrothe? Tafellinncn, 1!e. Gclwillter baumwollener zandtnchftosf, I^c. ZIU Mäiincr-Aniügt für 8Ä i^. .1 Tenket nur! Absolut ganz wolleneMän X. ner-Anzuge sur K?,W, Wer anders, als .'i iX Bcrnheiiiier, bietet Ihnen jemals solch' günstige Gelegenheiten? Tie Anzüge sind ans ganz wollenen importirten ober hie :i sigen tsbeviots, Worsteds, o .i!>> mespuns oder Thibets angesertigt, hübsch >'i iX gewiirselte, larrirte. Lverplaid oder ge i streifte Muster, in der besten Weise ge lt schneidert, mit der besten italienischcilScr- ge gefüttert und so gut gearbeitet, all Ii irgend ein Anzug, welcher kostet, und U das Beste von Allen, Sie können unter .1 diesen Anzügen Ihre Auswahl sür HZ.llä k2t> Männer Anzüge sür S 8 t Irgend einer unserer melirten sarbigen iB Männer-Anzüge, di wir bis zn ver kausteu, für heute aus herabgesei;!. KIX Dieselben find nur aus den sciusten im i. te zur AuZwabl sür Zur Befichti- Der großartigste Oose Dertaus. tl'>o Männer-Hosen, für heute 89c. Männer-Hosen, für heute 98c. 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Wir sind ungefähr der einzige Lwden in dieser Stadt, welcher neue Waaren sür die Sommer- Tracht vorzeigt? die Partie von Thee-Gowns, wel ch? wir heute osseriren, besteht aus ganz srischen, neuen Waaren, die hier in dieser Woche ankamen! keine sortirlen Stosse, sondern sämmtlich frische Vorräthc und jeder davon siir weniger, als die Halste des Werthes: eine Besichtigung derselbe regt den Wunsch des Besitzes an. t 1.25 Thee-Gowns gehen fort sür 51,5) und Hl.7> Thee-Gowns siir 7ie. 52 und 52,50 Thee-Gowns für Crash-Kleidrocke, sämmtlich srische Waaren, ka men hier am Tonnerstag an; wurden nie zuvor Waaren: jeder Rock tadellos und rein, doch wir in jedem Falle der Preis sür weniger, als die Hülste besunden werden. Zur Auswahl für je Viele davon sind bis zu 54 werth. Zur Auswahl i!,. 53 Tamen-Kltidröcke aus Cicilianischer 1 >ii Serge und geblümter Brilliantine ange- I si. ted Rückseite: kleidsam, dauerhaft, sür 15!,59i werth jc;, angesertigt und mir Stickereien besetzt, z. B. 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Waizen 6l) Mais-Körner 56 Mais-Kolben 70 Erbsen (Staat 56 Pfd.) 60 Reis 56 Haser.... (Staat 26 Psd.) 32 Gerste 48 ttariosseln (Staat 56 Psd.) 60 Süße Kcrlosseln (in Maryland) 56 Ofen-Kohlen 80 M.'lz 24 Kleie 20 Rüben 56 Bohnen (weiße und Castvr (Staat 60 Psd.) 62 Kleesaamen 60 Timotheus Grassaamen 45 Grassaamen 45 Fiachssaamen 53 Hanfsaamen 44 Blauer Grassaamen, Obstbaum 15 Buchwaizen 18 Pfirsiche, geschält 40 Pfirsiche, ungeschält 32 Getrocknete Aepsel 28 Zwiebeln 56 Mais-Mehl 48 Mais-Mehl... pro Zaß) 200 Mehl (pro Faß) 236 Erdnüsse, afrikanische 32 Erdnüsse, Wilmingtoner 28 Erdnüsse, Virginier 22 Ungarischer Gra-saamen 48 5O 1 Kuoiksuß hat 1728 Kubikzoll. 1 Ale-Gallone hat 282 Kubitzoll. 1 Cord Holz hat 128 Kubiksuß. 1 Trocken Gallone hat 268 6slo Kubikzoll. Amtliche Bricilistc Adler, K. Birtenfcld, Abrauu Bcnjmain, R. I. Biner, N. Mijl Aarva, Fritsche, Henri, Nowal-ti, ntoni. Pasta, touia, Piszoto, Andrews. .f!,ii-k, M. Santan-tite-, Wilona, Sandell, Albert Siniercrat, Flcrvan. Smolinsty, )an. Stantewicz. Kazemier. Tbiftel, Mrs. Brurth, Luo. Weininan, M. E. D a v i e Z W a r jte l d, PK.

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Verlangt.-Frauen nnd Mädchen. Verlangt: MSschkn ,gr Kinder. ,'owie in Mädchen zum si.r zwei 'chwesiern Mxttcr und Zochier. rsregen in "Nr. 2KZI. T>. Paiil-Strahe. M—t) Berlangt: ötutsch.'Z U'.n Ul ciner arbeiten. N,ich,zirsrag>n in Nr llbl, V zd>--ir. ?L— Nerlanzt: v>nr einsaeii Köchi in eiutr Kamill? von rei Personen; ns t>u!- s.vinuil!>, Ncim>u >>agen 77, Newni>zioii-.'lveiiiil. l von ser Part-Äveuuc, Verla ii gi: Manchen sür alliieuicilic Hausarbeit, Nach sragen in Vir, 15ZZ, (iouioiidioii-Avcnuc. ;irai>k>i zwiillxii l- L Udr in der ilrllügtoii.Bäckerei," gegenüber dein .Zchliliiiiae>!er: Nötige Arbeit, ,in er logen in Nr, ualie stZc-Äveuue, Verlangt: in Bäcker als zwei,..' Nachzu-rai>cn L!r. MO, SiiS-Vu>erilc Straße. ol Verlangt^ Hin guter Bäcker. Nzchzuiragen ui Nr, ?harlez>Ztras,e. Bäckg" ui'Nr, Sii9 Barre lo 'Freinoiii-Istraßc, Verlangt: tili starker Junge, um BSck.'rei zu Nachzusragcn bei ser „Ba'.iiuiorc B.iluii! ?lir. Penusylvauia-Äoeiiue. Verlangt: Einigt Nichtige Schreiner. Nachfragen dn uiilZ Slockholm slralie. 2> u, u de schäftigen wünschen, wollen üch persönlich oder ta frankirten B'iesen an den Agenten der Gesellschaft, Johann D, M eve r, Nr, SI?, Süd-Sbarp theilen wird >Zan26,lJ)^ Slelten-Gcinlilc. Klocke, Tarley-Park, sM—Z> ?!r ,Arii!Sl>nrv-Plarc.' i^l—li Dentsch-Ämerikanische Fener- Versichernngs Gesellschaft von Baltimore, Nr. 41 l. Ost-Baltimore Straße Euft Merl. John Brun. August Wehr. Frederick Detter, ffbarles Kalbfleisch, I. K. ente L. Fhseusld. der Wm. Stuhr, l GejeUjchajt. kt Hoffmamn. 1

Zermaina- Feuer verjichtrnngs Gesellschaft von New-Dork. Statu am t. Aauuar tLS Eingezahlte Aavitai ZI,tXX),VOO.O(i Vieserse ervk sur alle andere? Verdinoltch kett.n 55.823.11 etts-UeterschuS 2.03.713.3 S Vesamtßermi?eo Z4,71!t,v45.V1 Nr. 407, Ost-Baltimyre-Stratze t. Litti. W. I. Dinnelly. Viobert Ennert, ü^nlon rr ,a. Sek. Pie Peadody Fevrr V rlichtrnngs- Gesellschaft von Baltimore. Nr. 4tl, W der Pvs!sficeA7e. gegenüber. SU ist jetzt bereit,^alle^ Anen Gebäude, Möbeln üni Srf, Tyson. xervinand katrobt. Frac:s Whit, William Harvev. Richard Aiidieiv D- Z. Ulman. J >meS W Batez. Slha H-rved. A. W, James iichard B. Post, Präsident! tUD7NIUIÄ> Srilfttd Keeleinver. elretär. Tcö Lesens werth. An den Herausgeber! Ich halte es für meine Pflicht. Ihre Leser auf ein Heilmittel aufmerksam zu machen, das in keinem H.iuse feh len sollte. Ich war ein Märtyrer der Dys pepsie und Hartleibigkeit und versuchte Alles vergeblich. In der Verzweiflung kaufte ich ein zehn (sent-Paäet der „U. S. 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Odgloieti il ü? lleiluQß von L.oxtsctilQsr2 Sio^UK kdrll Nkuptzveclc rklUlsva, ivi Vielen sll, seine lisi. lunff nn? gr Der Autor von „A Ward of France," welches in dieser Woche im „Holliday straßen Theater" zur Ausführung kommt, hat ein romantisches Schau spiel amerikanischen Lebens in New- Orleans in jener Zeit geschrieben, in welcher die Provinz aus dem spani schen wieder in den französischen Besitz überging, um schließlich von letzterer Nation an die Ver. Staaten abgetreten zu werden. Dieses Begebniß ist von Franklin Fyles als der Hintergrund für sein Drama gewählt worden. Die Geschichte beginnt in Frankreich und sindec ihr End? im Hause ves spani schen Gouverneurs in New-Uork. Der sensationelle Akt des Stückes, in wel chem der Bühnen-Zimmermann und der Maschinenmeister oersucht haben. Alles bisher Gebotene zu übertreffen, ist der vierte, in dem ein Piratenschiff durch eine erfolgreiche Beschießung von einem Fort aus in den Grund gebohrt wird. Die Truppe ist eine sehr gute, unter ihren Mitgliedern befinden sich: Maurice 'Drew, Paul Scott. Walter Wilson, Geo. Rareside, Frederick Guest, Delancey Barclay, George Murphy, I. W. Rose, die Frls. Affie Warner, Mau'de Atkinson, Edith Warde, Alice Scott. Mauoe Rogers und Andere. „E l e c t r i c P a r k." Die Unterhaltungen im „Eleciric- sind in letzter Zeit mit jeder Woche interessanter geworden, und zwar konnten sich dieselben mit den Darbietungen in den Vergnügungs plätzen ersten Ranges in New-Uork messen. Auch für diese Woche ist aber mals ein hochinteressantes Programm aufgestellt worden. Dasselbe umfaßt unter Anderem mehrere Nummern von dem Banjo-Komiker Ed. Latell. Herr Latell ist nickt allein ein talentvoller Darsteller, sondern er hat auch selbst mehrere Lieder componirt. worunter besonders „Pliny," welches in den be kanntesten Vergnügungslokalen gesun gen wird, zu erwähnen ist. Latell. welcher in Folge seiner früheren Er folge im zum zweiten Mal während dieser Saison daselbst auftritt, ist ein von Natur aus begab ter Komiker, und dabei erobert er sich mit seinem einnehmenden Wesen stets gleich bei'm ersten Auftreten das Wohl wollen des Publikums. Farrell und Sbarr führen ferner ihre tollkühnen Kunststücke auf dem Zweirad auf. und ferner ist auch das Wiederauftreten von Frl. Carus be sonders erwähnenswerth. Die Sänge rin ist ihrer wohlklingenden Stimmc halber hier vortheilhaft bekannt, und bi ihrem dieswöchigen Engagement wird sie lauter neue Lieder singen. Rizaros wird das Publikum durch Kunststücke allerhand, wie z. B. den fliegenden Ringen, unterhalten. Kurz-- um, es bietet 'sich den Besuchern des „Elctric-Parks" eine solche Fülle der Unterhaltung, baß man auch diese Woche täglich auf volle Häuser rechnen darf. „Monumental Theate r." „T. W. Dinkin's Vagabunden Bur lesker" treten Diese Woche im „Monu mental-Theater" auf. Unter den Dar stellern befinden sich: Lillian Wash burn, die nette Flo Jansen; Familie Mignani. musikalische Barbiere; To pack und Steel, die Nudos; Barrett und Larned. „River-View-Par k." Vom amerikanischen Vitograph wer den im Laufe dieser Woche viele neue Bilder in dem „River-View-Par!" ausgestellt. Jeden Sonntag fin'det im Casino die Vorstellung des „Passions spieles" statt. Warner's „Maryland- Kapelle" conzertirt. „Hollywood-Park." Vorzügliche Vaudeville Vorstellun gen sind sür diese Woche in Kernan's „Hollywood-Park" angesagt. Unter den Darstellern sind zu erwähnen: Frl. Tot Davenport, Frl. May Howard, Ramsey, die Geschwister Rooney, Billy Watson und Louis Pistel. Eick's P a b st G a r te n. Als kommende Attraktion in Eick's Pabst-Garten ist Frl. Fanny Warren. der „weibliche Bariton," angekündigt. In New-Dork, woselbst Frl. Warren zuletzt auftrat, ergehen sich die Conzeri- Kritiker in überschwenglichem Lob über die Leistungen der jungen Dame, welche besonders das schwierige Bari ton-Solo „Rocked in the cradle of the deep" mit einer Bollentxtheit u. Kraft singt, wie wenige ihrer männlichen Col segen. Hr. Holstein, der Violinist, ist für zwei weitere Wochen engagirt wor den. ,/C a n nst at te rVo li sf e st." Zu den beliebtesten deutschen Ver ein in der Stadt Balti more gehört unstreitig das alljährlich vom „Schwaben-Birem" veranstaltete „Cannstattcr Bolksfest." Schon s?it Wochen ist das tüchtig Comit msrg an der Arbeit, um das diesjährige, am 3. Sep!mber im stattfindende Fest sei nen Vorgängern würdig an die Eeii? stellen zu können, und den guten Ruf. den sich er Verein erworben, hoch zu erhalten. Ein inienssanies Programm ist zusammen gestellt worden, dessen Ausführung die Besucher in heiterster Laune erhalten wir'd. Eine hervorra gende Nummer bilde: das große Eierwerscn zwischen „Hans und Gr?- thel"; ferner der in schwäbischer Tracht ausgeführte Hahnentanz, bei welchem die Sieger ebenfalls mit Preisen be dacht werden. Ein Preisschießen, ein Herren- und Damen-Preiskegeln, so wie zahlreiche Kinderspiele und zum Schluß ein flotter Ball sind oorge> sehen. Auch die schwäbischen Lecker-- bissen: Knöchla, Kraut, Bluat- ond Leaberwursch:, derzua Moscht ond Neckarwei" werden in erster Güte zu haben sein. „A r i o n." Unter den „Arioniten" herrscht zur Zeit fieberhafte Thätigkeit; gilt s dock, für die am Sonntag, den 26. August, stattfindende Exkursion Vorbereuungen zu treffen. Die Abfahrt finder um 20 Minuten nach 9 Uhr Vormittags von der Hillenstraßen-Station aus statt. Der Zug hält auch an der Union-, Pennsylvania Avenue- und Fulton- Avenue-Station. Während der Fahrt Wirdes sicherlich Niemandem langweilig tverden. Das Hauplvergnügen geht natürlich in Pen-Mar an. Winter's Kapelle wir'kz seine schönen Weisen er tönen lassen, und der „Arion" gibt ein Conzert im Freien unter der Leitung des Prof. John E. Frank. An sonsti ger Unterhaltung wird ebenfalls kein Mangel sein. Erfrischungen substan tieller und flüssiger Art werden reich lich vorhanden sein. Erwähnenswerih ist besonders die Thatsache, daß an die Damen und Kinder hübsch Souvenirs vertheilt werden. „F rohsin n." iDer Gesangverein „Frohsinn" wird am Sonntag, den 26. August, einen großen Familien-Ausflug nach „Avon. Beach" veranstalten. Ein erfahrenes Comite hat hierfür seit Wochen fleißig vorbereitet, und es werden dieses Mal den Ausflüglern auf dem Festplatze seltene Überraschungen dargeboten werden. Es ist daher zu erwarten, daß sich sämmtliche Aktiven und Passi ven des „Frohsinn" am Sonntag, den 26. Äugust. zu „Avon Beach" einfin den. „Hl. Kreuz-Gemeinde. Die hl. Kreuz-Gemeinde veranstalte: morgen. Monlag. den 20. August, im „Westend-Park," am Endpunkte der rothen Straßenbahn-Linie, ein großes Volksfest. Jedes Billet ist mit fünf Coupons versehen, welche zu Erfri schungen etc. berechtigen, und kostet nur 25 Cents. Das Fest findet unter den Auspizien des „Hl. Kreuz-Plaisir- Club" statt, und Hr. Joseph Stuntebeck ist der, Vorsitzer des Arrangements-Co mite's. Bisher sind folgende Beiträge zu lxm Picnic beigesteuert worden: I. Allert Joseph Siuntebeck HZ, I. Schickner 100 Cigarren. And. Lauer ein Paar Schuhe, Joseph Vogel ein halbes Dutzend Fkaschen Wein. Fred. Obrecht 6 Peitschen, F. Schedenberg hübsche Standuhr, Moylen und Luken James Cummings große Gummi- Pflanze, Henry Mayer seidener Regen schirm und Geo. Plitt HZ. „H a r m o n i e." Heute veranstaltet der „Island- Club" unter den Auspizien der „Har monie" aus Island-Point am Back- River ein „Barbecue." für welches die umsichtigsten Vorbereitungen getroffen worden sind. Sanitäts-Bericht. fAu- gestrigen .'Toiintaz?-CorrtsPvNvtnltn.-> 'Der 'Sterblichkeits Bericht des Ge sundhe'its Commissärs Dr. James Bosley für die letzte Woche zeigt das höchst seltene Vorkommen, daß nur zwei Todesfälle in Folge von Lungen entzündung und Bronchitis vorkamen. Dagegen war die Sterblichkeit infolge der Hitze eine unheimlich hohe; es erla gen nicht weniger als 43 Personen dem heißen Wetter. Aber trotzdem 'das Nervens'ieber eine beträchtliche Ausdehnung erreicht, s murven 50 Fälle im Sanitätsamt angemeldet, und wenigstens eben so viele Erkrank ten sind nicht gemeldet worden, star ben doch nur 9 Personen am Neroen fieber. Die Sterblichkeitsrate war in der letzten Woche eine sehr hohe; es star ben 261 Personen, 87 mehr als in 'der gleichlaufenden Woche des Vorjahres und 64 mehr wie in der Woche vorher. Besonders zahlreich war die Sterb lichkeit unter der weißen Bevölkerung, es starben 213 Weiße, gegen nur 48 Neger; 124 der Verstorbenen waren männlichen und 137 weiblichen Ge schlechts. Die Sterblichkeitsrate sür die Gesammtbeoölkerung betrug 25.- 08, für die Weißen 23.81 und für die Neger 32.66 pro 1000. Elf Balti more! starben außerhalb der Stadt und 6 Kinoer wurden todt geboren. Es starben an epidemischen Seuchen Neroenfieber 9, Diphtheritis 1, Masern 1, Croup 2; allgemeine Lei 'den Lungenschwindsucht 16, Schwindsucht anderer Organ 4, Fie ber 2, Krbsleiden 7, rheumatischeLei den 6; Nervenleiden Hirnschlag 9, anvert Neroenleiden 18; Seuchen des Cirkuiations Systems Herzleiden 12, andere Leiden 1; Seuchen vesße spirations Systems Lungenent zündung 1, anvere Lei'den der Ath mungs Organe 1; Seuchen derVer dauungs Organe Kinder Cho lera 38. andere Leiden der Verdau ungs Organe 26; Seuchen des Uri nir Systems Bright'sches Nie renleiden 9, ander Leiden 4; Todes fälle von Wöchnerinnen 4; Haut krankheiten 1; Todesfälle von neuge borenen Kindern 23; Alterssckwäche 7, gewaltsame Todesfälle 13; Todes fälle in Folge der Hitze 43; allgeme ne Leiden 1. Von den Gestorbenen wa ren 62 unter 1 Jahr alt, 17 zwischen 1 und 2 Jahre alt, 6 zwischen 2 und 5 Jahre, 4 zwischen 5 und 10 Jahre, 2 zwischen 10 und 15 Jahre, 10 zwi schen 15 und 20 Jahre, 20 zwischen 20 und 30 Jahre, 20 zwischen 30 u. 40 Jabre, 25 zwischen 40 und 50 Jahre, 30 zwischen 50 un'V 60 Jahre, 22 zwischen 60 und 70 Jahre, 23 zwi schen 70 und 80 Jahre, 20 zwischen 80 und 90 Jahre. In Hospitälern starben 21. 33 Jnqueste wurden ge halten. Als geboren wurden 93 weiße und 13 Negerkinder angemeldet. Ferner wurden 11 Diphtheritis-, 2 Scharlachfieber-, 50 Neroenfieber-, 1 geschwollener Mandeln-, 16 Keuchhu sten-, 1 Croup- und 3 Tubercuicsis- Pulmonalis Fälle angemeldet. Ter Provulten-Markt. (Die unten stehenden Preise beziehen sich auf das Engros Geschäft; im Endetail Handel ist ein entspre chender Aufschlag zu berechnen.) Wassermelonen sind reichlich vorhanden und billiger. Dam- fons kommen jetzi m größeren Quan titäten zum Markt und sinken im Preise. Pfirsiche sind fortgesetzt in grohcn Vorräihen >)uf dem Markft im Allgemeinen sind die Preise niedrig, doch werden für feine gelbe Früchte von Markteten 7vc. bis Bvc. pro Kiste bezahlt. Cantaloupes sind bei großen Offelten billig. Birnen aus der Umgegend kommen in großen S2.o0 —14.00 Kartoffeln, p-ro Faß 60c. Kopfsalat, pro Buschelkiste 20c. —7 öusch., Serlandt non den Aevalarck Luschel. Berkauft wur de und und den iedljjhriqen Frard oer Äeit:nr:ije i -:r >ieiazenerUederiicht: dentiie Gestrige Si-r-v- S4Ui?rlc Schiuraie letztes lah: 7l?t-72 72X- 72,^ SteamÄ... -70'. t? 3 —72 —73 7tt ?ulchel. Verlauft wurden 2i),t)vil Biiilbel und 1 ZvazsonS. Tabelle eiqt den beutiqeii, den gestri?en und den le?tiätirZn Ktan der Weizensreise in °er gieickenver lleerii^—4 uaust 43 3z.'-3S? Ecvt -41. .irij.-UZ>. OK —J't'. Neri oder alt, ?lov. oder Tet 38^—38' 38^,— —32 Jan I -38"! -.3^ "Hai e e-peutige Suschet! 8.4,^ eusitiel iurack,egen! Llelrenv,rralli 47tj.i,UK uschel. Weißer Nr. 2 26 3 24 -2S 4 2?'^-25!^ nicht klssifiitrt 22^,—?Z7 Gemischt Str. 2 24 —24^ z U 3 -23^ 4 22 —2.'5. nilbtklasstfiirl 22 —24 X (berichtet siir den .veulsiden ;,rr-sonent!- Sur!> ÄNdde-idori, Oliscr >!a. v lt SN Taze. i)leit>Smir! 4 rjlb, Gulden Eteriina BankttiS sür ti'i Tage 4.L4—aus Lickt 4,^?!>.—)t> lausmännische 4. —4,84. Verkäufe aus der lilesiaen tk-ffekteu-Vörse k-'lü^n 2,VN >Zo. 6cr 2S Siördl, Centralbabn 87 Bj^ ö Eotton Duck 31 V 0 Marvland Lrewing So. Psd !2 IVU Seavoard Com üv. Z 8^ ?rotirliZe i> mor. Staats-Sekritteii: Ta 3er.neue. va.Senturo 2-3. VO iiZani-Aktien: Natisnal Exchange 15s> S!alionalvoi?ar 2.National L>aunÄkilrn: United Sisenbadn öd Zlectnc To BeriiwerungS-Atlien: Dtarviand 3 Saon-^dliqatlonen' Sa öar Nirlverii ser IS2S 103^ Ga Soutvern 2d Kiirida Ser 1 ir> jöa. i-aciftc. 1. vd 1-- !2Z PcterSduri,Allste B>ier 125 Daito. 4.racr.>sv.,Ät.-A.DI r.,Ser 11^>, Eitu ck Ludurban ser tWash) IVS) Knoxoille Traction Ser Unueo Sisentahn Zncome BerschiedeaeS. eanton-So krn>-Z>arter ?n>n>ikee St. Uicago.St Z liaiistc ieveland, i! T St LuiSa- 2^ Delaware -ctat!l >4l. Gestern 2t v. 13V> SioituÄmcrican tirlüe 4>aci>sc ö>)j 129/^ Pc>w.^ost- OamsijchifsiaiirtSLo... I puumaa ät't ili 7l ,U

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U. S. Lcal.>er, Vto 7.

Ulcaa eircide u„ V.'sdukte,,.Markt. Weij-n. HS t)st. Schluß.

NtaiÄ. 3B' 38 Ltt'".V..V.""27/i 37 37* 2l'. 21'. 21,'. 21^ Lkl 22>-. 22'.' 22 22 Scktreinesleisch. Skvt UVV II I 10.'i5 ii.i?; Ltt 11.v2 11, ZU Il.ov 11.^0 chmal. Oki vo c! 7 -S7 U7 Rtvpeastückc. Sevt 7.05 ti.22 7.0^ Ott V.SO V.2 77 V.VO Liltimorer Vustaml. Dsvi Warfield, Fvederick Leist. Hülfö-Postmeister. Die Post ist Tog und Nacht offen. Das Departement für Geld-Anwei suvdg.'n ist geöffnet von 9 Uhr Mor gens bis 5 Uhr Abends; an Festtagen ist es geschlossen. Das Departement für registrirte Briefe ist geöffnet von 9 Uhr Mor gen- bis 6 Uhr Abends. Die Briefträger liesern an Festigen nur cmmLl Morg-ms ab. Nachfolgend ist ein Verzeichniß der verschiedenen Zweig-Büreaux und ih rer Lage. In jedem dieser Bureaux werden täglich Sonntags ausgenom men, von 8 Uh'' Morgens bis 6 Uhr Abends Gcld-Anweisungeii auLg.'st:llt und registrirte Briefe c.Ugegen genom men. Zweig-Büreaux. Ltstian A, Towson Z, W, Lee. Snperinten. Jos Akket, Superinten dent. Ctation E, Nrlinztzn V, Russell, Eiiz>er Station F, lt>, Strohe und Aortd-Avenue, Walbrook V fl„rrc,N. küp-rintendent. Station S. ?alonS"!lle Varren k, Gsrmcn. Siiperinteiident, Station v, So>v>; A, W, Dkc. Kiiderin '"Siat'ion I. basiern- i. P-ttkrioii'Vark-Aveni Loni Fe>>!k>i>cld, Si'-d-^ntendeut. Station K, Sparrow s Poi,?t I!iu! Mere ditd. Superintendent, Statten Roland-'Lor? Nr°r Irene L. Gi. Station M, lskdar-7lvkvue I- Allen, Superintendent, Station N, Waverl-B'.'knne nnd A°"-°ad a und IM, N, Wolf, Superintendent, ir Nr, Z L>rodwav und Chase-Straze Srantz, Superintendent, Nr 4 s?lliott- nnd Nuiuy S und Moslier-Strahe Harr P, Superintendent, Nr 7 Oarleni- und Fremont-At'time— Zb, Nnane, Suverintendkiit, Ne, ft Baltimore- nnd Ann-Strade Wm. F. Sdin-rtii, Superintendent, Nr 9 Nr 214, 3 Avenue, Wooddury Jal t?. Pardwell. Superintendent, Nr Ii) ?ike Sutaw- und Prefton-Stra? Kasten, Superintendent. Nr, II Silinor-Stratze und Frederick-Avenue Herbert S Wilson Lnperintendeni, Nr, 14 Tlzarles-Stratze und W M Fonch, Siiperintendent. Nr, 15 ,e n Hunting^-n.Ave, N T, Petzold, Superintendent, Nr 18 Vreston-Strake und Greenmvunt-Ave, R?,' u. Penasvlva'iia-Avk. lolin Herr, Superintendent, Nr 2V North- und Liuden-Avenue Edwiu R, Towne!, Superintendent, ,r ZI Pattersn.Pr,U Aae!te Vtraiie H Moor, Superinlen!,,, Nr W Paltimore-Straßt un gren>nt-e. m Stuart. Superintendent Nr, 2S Sutaw- >id Baltimore-Strad bert S L Williamsou. Superintendent, Nr 4 N-rdwest.S-ie Nilnior-Slrahe und La f-pette-, I Wc?>cy White, Superintendent. Nr 25 Nordii>.'st6Se Freuiont- und Patter s.n.Ave... Frank ?l Meikie. Superintendent. Nr W Z Strake und verlänerte tjailern- Bvenne Aul>s A Wayer. Suverintendent. Nr 2S Nordwest-Ecke Franees- und etreal, Strafe Freüerick L. Kramer. Superintendeiit. Nr Zy Caroline- und SrleanS Strv lobn I, Gros,, Superintendeiit. Nr, ZI North-Avenue und Z. S>rave R Vohn, Superintendent, Nr A Bloominadale, und Rayner-eie Win, Brown, Superintendent, Nr N LaroNne- und Fedtra>-Stradt--Zh>> °>>hn d Hancock Superintendent. Nr ?l! Driild-Vill-Aveniie und MeMechen Strake W, Taspari, jnn,, Superintendent, yir I 7 Nr, S, Wcsl-Nrth-Acnue Oikae Ns>. Eupcriutendent, Nortli-Aven? nd McTulloh^traTe ?aid Me(? Shipley Herm Klemper, Superintendent. Nr 40 Nr 12Vl, Wes>-i?oinbarStratze John H Zwainoer, Superintendent Nr 41 Nr. 408, Nord-Gas-Strabe Jdn H. Blat. Superintendent. Nr 42 Clinton- und Boston-Stri W Febsenseld, Superintendent Nr 4Z Hanover- und Hill-EtrHe Zame W FoNer, sun., Superlutendent 44 Earey und H, Ksdernazkl. Superintendent Nr 45 -Bond- und Than,ci-Strae Henr Wittlee. Superintendent, .i'.r. 4S Gay- nnd NiSaii>tbStrae Z, y. Framei, Superintendent, Nr 47 Carey- unv Mulberry-Stritze Zon P Sukiven. Superintendent, Nr, 46 Nr, Isioo, Cha D, Fairdank, Superintendent, 49 Nr 2408, Pennsylvania-Avenue Frau Sv Skriner, Cuperintendentin. Nr Carey-Strnsie und Harlem-Avenue lo>> A, DaviS Superintendent. Nr, 51 Nr 704, Rvlaud-Avenue Frank kV Ellievtt, Superitendent Nr Knrrisvn-Avenue und Liderty-Road Nr 5? Columbia-Arenue und Sett-Stes>e Waller Ä Smltd, Superintendent, Nr 54 Charles- nd Rairdall-Straße Wm B, Tickinso. SupeeintenZ.'Nt, Nr s°> Lombard- und Freberick-Strabe Henry Toulong, Superinteridenl, Nr s'. Nr. IZOi, Peiinsyli-nia-Slven-, Henry S. Furlin, Superintendent, Nr 57 yonway- nd Warner-Strohe Wm, H, Lötz, Superintendent, Nr 58 Carrollton-Aveniie und Fayette-Str. Geor,e H Stuart, Superintendent, Nr üg Greene- und Frankliu-Strake Sa muel S N, Robinson. Ettperintendrnt, Nr W Pork-Road u Strafe szei?r? S Read, Superintendent, Avenu- Meo yx, Suverintendent Mnre Str M Nord-Ckarle-Strad' Edmnlid O. Streett. Superintendent. Re 4 ?ldle. and ?en.teat M Aumbleson, Superintendent Ar N _ Nr, 1Z25, Hull-Strahe Ott v. Hein,e, Superintendent Nr M k'lilmor- und Lorman>Strae John F. Loidra. Superintendent, Nr 67 Wilkins-Avenue und Piyson-Straße I, H Semindiver, Superintendent, Nr S 8 Norih-Avenue und Pulaiki-Etrade Wm, H Stewart, Superintendent, Nr, Miltin- und Fairmvunt-Avenue Louil M. A Becker, kuverintendeiit Nr. 70 Baltimore-Strafe und ssovinyton As,,- David R Millard Suverintendent sr,igateStation 14 Strohe und 5, Avenue— Nvb-rt Maee. Superintendent, Prooklvn Dr, Robinson, Superintendent South-Baltimore TliomaZ B, Horton, S",per viulton W Hamin'tt, Superintendent. PikeZviller Station Henry A, Davis, Super intendent, Mount Wasbingtn-Station lame Hamil ton.Superintendent, St, Dei,i'Etati°n John W howser, Super- Weftport-Station John H ramer, Superin '"klkridse'Staton Daniel Laksy Superinten dent E et S perinten dent, Dickeyvile Station W A, Dickey, Superin tendent, Wll ttiith S perintendent >Ännt Winan!-Sttin William A, Gibsvn, ?verintendent H,rsenvii!e Station Robert I, Oyeman, Su tendent Farldille Statsvn Mary M, Rvdham, Luper Arblitu Station Samuel L Sewell, Super perintendent Fairfield Station Bernard Miller, Superin tendent, Las!-Brooilyn Station Frederick A, Royer, Suverintendent, St Helena Statiin Frl, Zsabella Spencer, Postinarken-Slgenturen ??erschiedme in welchen Psst-Werthsach.'n verkauft werden. Melvzle, lk. !c> ?cott P.r.'-Aoad Hi!>.6 StiinX. 5k,. 5,.. I !nw. S >7 Uincid>. khi, N) LonneX'Vliiff. A>r, l, T tvncord, N,-H. stn>-d. Tenser, Tolorad, Tge. Detroit, Ml-i, 1 Indiai-av-I!?- Zag. la>?? I, Süin.'kn Raleiq'd. N,-> 7 Kt„„i>e, e Louis, Misioini l a Paul, ?I!innesl'ei, I Tai Stnndei i Topefz, K-inia, Tc.ie, Votto, Mass N Sinnben. ?l II s l a N d. Vrnneii Deutschland s> lag? I Vnenos Avres ?'.:aennni'n 7te. Kalkutta, British-Indien, ?a?e. j in/ston°''°?a.!.ieo, 5 Liverpool, Zag. ?>ner?', !aae Merlko ?>lerikv ?o?e. Mölkau NiifUanv Tage Vanein, Her Staaten von ?ellnbia. Paris Frai kreich 8 Tage Qitel".', ?anad,i, ltalien, I ose, Ver. Staaten Geldanwei sungen. Anwkiseng-en bis zur Höh: von ?2.50 tosten 3 C. Briefen in Post Stationen, wo- die Postsachen nickt ausgetragen wer'>>en. 1 Cent pro Unze. Post Karten, Cent. Zweiter Klasse-Postsachen Zei tungen. vierteljährlich oder öfter er scheinende Zeitschriften, velche nicht gratis vertheilt werben. Das allür meine Publikum bezahlt dafür mit Eisenbahn Marken zu der Rate von je 1 Cent für 4 Urnen oder Theile da>,- von. wenn nicht versiegelt. Dritter Klasse (gedruckte, kein? Blanco-Bücher). Cirkulare, ander ge druckte Sachen. Correktur-Bogen und beifolgendes Manuscript, Valentinas. Musik Notenblätter. Heliotypes, Chromos, Plakate. Lithographie'n u. gedruckte Anzeigen im Allgemkin, sämmtlich, wenn nicht versiegelt, Cent für 2 Unzen oder weniger. Vierter Klasse —Waaren und Mu ster, Blanco-Bücher u. Papiere, alle Sachen, welche nicht in irgenv ei ner der anderen Klassen eingeschlossen und ihrer Natur nach nicht gefährlich oder verderblich für den Inhalt dee anderen Postsachen sind. (Ein spe zielles Gesetz setzt das Porto für Sä mereien. Ableaer. Wurzeln. Spröß linge und Pslanz-en auf die Rate von einem Cent für je 2 Unzen fest.) Falls vorgenannte Artikel nicht mehr, als 4 Pfund betragen. 1 Cent pro Unze oder für jede 2 Unzen oder deren Bruch theil. Waarenproben Packete bis zu 4 Unzen 2 Cents; Packete über 4 Unzen schwer, 1 Cent für jeoe 2 Unzen od unv von Vurova Sber Vremn ode Ha durg besorgt die Sfpeditia de ?>eusli Korrespondenten, BttUniore! un iLoU^iiiceM.

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Der Deutsche Korrespondent. Montag den 20. August ISVV. Nnterhaltnugö-Wcywciser. Hnllidaysir.-Theater.—Diese Wvche A ?s Zrinck. „Pabst Garten." Jeden Abend „Clectric-Par!." Täglich Vaude- Diese Woche: Hredc ?::lral!ionen. Nach Pen-Mar täglich um 9.10 Rehodoth-Beach. Jeden Sonn foz UN! 6 U!>r Vormittags, Abfahrt vom Pitt Nr. 10, Ligbt-Ctr. Nachmittags-Ausfluz nach Dampfer „Emma Giles," Dien nur Tamstazs, 7 Uhr Vrm,, 150 Meilen Nach Annapolis und West-River Dampfer Emma Giles,' Montags, Mittwochs u. Friitags, L Ukr Borm-, Sonntag- 9 Uhr Vorm. Nach Claiborne Dampfer„Cam bridse,' Pier Nr. 4, Lisht-Straße, tä-zlich mit Vlu!n2hi!ie Camstags und Sonntags, 4.10 Nach mittags: Samstags nur 3 Uhr Nachm. Nach Betterton mit der „Erics son-Linie, jeden Sonntag, j? Uhr Vorm. Nach Totchester DaPfr.„Louise," Vier Nr. IL, täglich j9 Uhr Vorm. und j3 Uhr Nachm., Sonntags Uhr Vorm. unv j3 Uhr Nachm. An die Personen, welche die Stadt während der Sommermonate verlassen, können den „Deutschen Corcespondenten" (täglich und Sonntags) für 65 Cents pro Monat per Post zugeschickt erhal ten. Rechtzeitige Anmeldung der Adresse für den Sommer, ebenso des etwaigen Wechsels derselben, sind im Interesse der Leser erwünscht, um Un terbrechung in der Zusendung des Blattes- zu verhüten. IMPORTANT TO ADVER TISERS. There Is no German paper In Maryland, except ing ttie German Correspondent, 15at ha iiiXdclent press capacity to print the usual edition of Der JJeutsche Correspondent In less that FIVE HOUKS. The press of the "Correspondent" wlli prlui fold and count the entire edltlou of any other dally German paper In Maryland !n FIVE MINUTES. Wichtig für Anzeigende. In Maryland erscheint auver dem Deutsche Correspondenlen' keine einiqe deutsche Kcililna, welche eine Druck-Presse besitt. die i'.n Stande M, die Auslage des .Teutschen Corresvondcnten' i weniger, alz fünf Stunden ,u drucken. Die Presse des Corrcsvrr.d-nten t die Auslage irgend einer andere tägliche C vom westlichen Polizeiviftrikt wunden gestern zu früher Morgenstunde sieben Personen vom qualvollen Flammentode gerettet. Die Geretteten sind Hr. Jacob Rosenswig von Nr. 300, Nord-Pinestraße. sowie seine Gattin Sarah und süns Kinder im Alter von zwei bis acht Jahren. Rosenswig und seine Gattin erlitten erhebliche Brandwunden und mußten nach dem Maryländer Unioersitäts- Hvspital" gebrach: werben, woselbst ge stern Aben'd die Aerzte erklärten, daß die Frau kaum welche Hoffnung auf Genesung hat, da sie zur Zeit m ge segneten Umständen ist. Das Feuer in dem Rosenswig'schen Haus entstand gestern Morgen unge fähr um 4 Uhr auf unbekannte Wise in dem Laden. Um Uhr wurden Rosenswig und seine Gattin oomßauch ausgeweckt. Die Beiden standen so gleich auf. um nachzuforschen, wo der Rauch herkam. Frau Rosenswig eilte ihrem Gatten voran d'.e Treppe hinun ter und als sie die Ladenthüre aus machte. schlugen ihr die Flammen ent gegen. Ihr Nachtkleid fing Feuer und nun eilte die Frau, um Hülfe rufend, nach oben. Rosenswig versuchte sein Bestes, die Flammen an dem Kleide der Frau zu löschen, wobei auch er peinliche Brandwunden davon trug. Das Ehepaar eilte nun nach dem drit ten Stockwerk, um daselbst nach den Kindern zu sehen. Da der Familie de? Ausweg durch das dritte Stockwerk ab geschnitten war. so rief Rosenswig aus den Fenstern des dritten Stockioerkes aus Leibeskräften um Hülfe. Die Rufe wurden oom Polizisten Smeak. welcher auf der Treppe der westlichen Polizei- Station stand, vernommen und diefer machte Lieutenant Kalbfleisch Mitthei lung davon. Der Lieutenant eilte so gleich mit der ganzen Reserve nach der Brandstätte, und in wenigen Minuten war Dank des umsicht'gen. plangemä ßen Vorgehens der Polizisten die ganze Familie gerettet. In der Zwischenzeit war auch ein Alarm oom Kasten Nr. 421 eingesandt worden, und die Feuer wehr war nicht wenig überrascht, als sie bei ihrer Ankunft von dem Ret tungswerk hörte. Da die Flammen sich über den ganzen Laden ausg-sdehnt hatten, so dauerte es geraume Zeit, ehe die Feuerwehr die Flammen unter Controle hatte. Rosenswig un'd i>ine Gattin wurden gleich, nachdem sie in Sicherheit waren, nach dem „Maryländer Universitäts- Hospital" gebracht, während die fünf Kinder in der Wohnung des Hrn. Jo seph L. Butler. Nr. 302. Pinestraße, untergebracht wurden. Der pekuniäre Schaden beträgt'un gefähr SlOOO. Abermalige Neberrafctinnq I Direkt vom New-Yorker Casino. Aannv Warren, Damen Bariton Eick'S Pabst-Garten, W.Biddle FrauLangham im Bcl air Markt bestoh l e n. James Lane, ein junger Neger, ward gestern vom Polizeirichter Ogdcn m mittleren Stationshause wegen an geblichen Taschendiebstahls dem Ge richtsverfahren überwiesen. Der Neger soll der Frau Anna M. Langham von Perry Hall, Baltimore County, am Samstag Abend im Belair-Markt deren H 6.49 enthaltende Geldbörse aus ver Tasche gezogen haben. Ein Mann, Namens Joseph Logue von Nr. 806. West Willowstr.. bemerkte den angeblichen Diebstahl, rannte hin ter dem fliehenden Neger her u. nahm denselben fest. Wetterbericht. !v al tim ore, den 1, Zugust IV. -Kit Tb-r '6"""! W-tt. s.vo M. 7S 73 N.-W. 1 .mclcrü Höchst.^drrmonietert!... Bl Ntedriqüir delrnli I Meilen so Norden. rot j,er,gc ZVilirr—Die höchste Temperatur dt gkftriqen iages aui nadenanin Stailvncu ivau Ä I SlaUone Z Siationea. L

Atlanta. NemvhiS Mirena Aloillaomer! ..tdany 76 ittew-OrleaitS. uo Bismarck— KU j vo,-.n 7 trsll j Bunato 7-t Plärre tt Lievciand sj Omaha Shicag, b !siniacoi 4 PhUalv?ta 6 Detroit. 8 Piti-ourz Salvciioa tt El Pui u,j Savannaz Iltlt Wetter-Aussichten. Für Maryland und den Distrikt Columbia im Allgemeinen klar am Montag und Dienstag, leichte veränderliche Winde. Lrz l äi vi ZüN, vi illt >MMKt Kkli-M ttM Der letzte Schritt. Der englisch „Orh>en der Rothmän ner" verkauft sein Hall der „La bor Lyceum Gesellschaft." Der Kaufpreis §12.000. Ge plante Umänderungen des„Labor- Lyceums." Vis zum 1. Oktober wird das neu He-im bezogen. Nachdem erst unlängst, wie ausführ, lich im „Deutschen Cvrrespondenten" berichtet, sich der deutsche Orden der „Rothmännr" aufgelöst hat, scheint das nämliche Geschick auch den engli schen 'Orden der „Rothmänner" zu er eilen. Die Nachricht von der geplan ten Auflösung des Ordens ist für die Deutschen Baltimore's von besonde rem Interesse, da die prachtvolle „Rochmänner Halle", Nr. 110 und 112, Nord Pacastraße. in ein deut sches Clu.bhaus umgewandelt wird. Die „Labor Lyceum Gesellschaft" ist 'die Käuferin 'der Halle, und zwar wird heute 'der schriftlich Kauf-Con trakt ausgefertigt, nachdem man sich bereits am Samstag auf die Kauf summe, welche 512.000 beträgt, geei nigt hat. Auf 'der Halle steht eine Grundrente im Betrage von §3OO pro Jahr. Sobald dr schriftlicheVertrag abgeschlossen ist, wird die „Labor- Lyceum Gesellschaft" Besitz oon der Halle ergreifen und dieselbe zweckent sprechend einrichten. Wenn kein un vorhergesehenen Hindernisse dazwi schen treten, werden die dem „Labor- Lyceum" angehörigen Organisationen bis zum 1. Oktober in das neue Prachtheim inziehen. Im ersten Stockwerke, woselbst sich zur Zeit zweiGeschäftslokale befinden, wird ein geräumiges Schankzimmer mit Billiard- und Toilettenzimmern eingerichtet. Das zweite Stockwerk wird in eine große Versammlungs- Halle umgewandelt, in welcher 1000 Personen bequem Platz finden werden, und im 'dritten Stockwerk werden Lo genzimmer eingerichtet. Gegenwärtig versammeln sich außer dem Großstam me des Ordens sünf Stämme der „Rothmänner" und acht andere Orga nifat-ionen 'in der Halle. Drei der letztgenannten Organisationen sind die „Franklin-," „Allen Bennett-" und „Brantly Concils" vom „Junior- Orden der Ver. Amerikanischen Han dwerker." Die „Rolhmänner-"Stäm me sittd: „St. Tamina Nr. 56." „Pa tapsco Nr. 53," „Potomac Nr. 51." „Pawnee Nr. 22" und „Ottawa Nr. 11." Da in den letzten zehn Jahren der Orden der „Rothmänner" in Folge des Emporblühens jüngerer Orden bedenk lich zurückging, so trugen sich die Gro ßbeamten seit längerer Zeit mit der Ab sicht, die Halle, welche das Haupt vermögen des Ordens ausmacht, zu verkaufen und bann den Erlös, sowie das übrige Baar Vermögen unter die Mitglieder zu vertheilen. Als vor ei nem Jahre der „Junior Orden der Ve reinigten Amerikanischen Handwerker" sich nach einer Halle umsah, wurden mit diesem Orden Unterhandlungen angebahnt, doch konnten sich die Be vollmächtigten auf keinen Kaufpreis einigen und die Unterhandlungen wur den abgebrochen. Bekanntlich Hai nun das „Labor Ly ceum", welches in den letzten Jahren in jeder Hinsicht phänomenale Fortschrit te machte und heute zu einer der stärk sten und bestorganisirtesten deutschen Gesellschaften zählt, sich seit einem Jahr vergeblich bemüht, ein geräumi ges, zweckentsprechendes zu erwerben. Zuerst schien es eine Zeit lang, als ob die Gesellschaft die „Ha rugari Halle" erwerben wolle. Dann wurden Unterhandlungen für den An kauf von Schlegel's Halle angebahnt, allein es ward kein Kaufvertrag abge schlossen. Zuletzt wurde der Verwal jungsrath auf die„Rothmänner-H.ille" aufmerksam gemacht und in allerStille wurden seit Wochen mit einem Agen ten der „Rothmänner" Unterhandlun gen gepflogen, bis man am Samstag sich au- den Kaufpreis einigte. Da der Verkauf der Halle ganz im Süllen vor sich ging, wird die Bekanntma chung desselben allgemeines Aussehen ciregen. Der Orden der „Rothmänner" be steht annähernd seit 75 Jahren und ei ne Zeit lang zählte derselbe zu den blü hendsten Orden des Landes, bis das junge Element begann, wegzubleiben, um jüngeren Orden beizutreten. Ver muthlich wird die offizielle Auflösung in der unmittelbaren Zukunft erfolgen und das Geld unter die Mitglieder ver theilt werden. Die „Pe nnsy loani a-B a hn" macht bekannt, daß sie am Sonntag, den 26. August, eine weitere Exkursion nach veranstaltet. Spe zialzug oerläßt Baltimore (Union- Station) 8.00 Morgens un'd für die Rückfahrt Philadelphia (Broadstr.- Station) 7.00 Abends. Die für die Rundfahrt angesetzte niedrige Rate 'von §1.50 giebt Jeder mann Gelegenheit, Philadelphia zu be suchen und sich der vielen Attraktionen in jener Stadt für den Tag zu er freuen. (232 —5) Vergnüg ungs r e i s ende aus Brooklyn. Der „Drama tische Club Ulk" von Brooklyn, N.- welcher sich auf einer Vergnü gungsreise nach Baltimore, Washing ton, FortreßMonroe. Old PoimCom fort und Norfolk etc. befindet, traf gestern Abend hier ein un'd stieg im „Hotel Lexingion," nahe dem Rath- Hause, ab. Unter den Teilnehmern sind die Herren E. Lichtenstein, A. Moritz, H. Gold, W. Saht, H. Häus ler, A. von Hasseln. H. Loose, M. Haesloop, M. Koeppe, I. Juchly, C. Miller, I. Tiede, E. Pfretschner. H. Seidel, F. Schalk, I. Steckert, A. Mattes, F. Fransen, A. Meyer, P. Ayen, H. Thies, H. Kraus, F. Herbst, W. Hoffaaard. W. Giesler, C. Ho horst, I. Brobst, A. Eckel. H. Roh:fs. C. Schact, A. Schact, G. derbst, C. Herbst. T. Kelly, T. Burke. W. Mey er und I. Eberle. Heute besehen sich die Gäste die Stiadt und reisen Nach mittags nach Washington. Wünscht den Besuch der „B alti m o r e." Mayor Hayes wünscht, daß der Kreuzer „Baltimo re," welcher sich auf derHeimsahrt von Manila befindet und in Bälde in New N'ork erwartet wird, nach Bal timore kommt, sobald die nöthigenße paraturen an dem Kriegsschiff vol lendet sind. Er wird 'deshalb heute oder morgen ein Schreiben an den Flottensekretär Long richten, densel ben ersuchend, den Kreuzer nach Bal timore zu schicken und dem Publikum zu erlauben, Das Fahrzeug zu infpizi ren. Contre Admiral John C.Wat son, welcher an Bord des Kreuzers nach Amerika zurückkehrt, würde dann auch eingeladen werden, und die Stadt würde ihm zu Ehren ein glänzendes Bankett äis Low, llik >tis ImmetlZekM >!sk! Vergnügungen am Sonntag. „Ulk" von Brooklyn. N.-N-, in Balti more. Barbecue der „Harmo nie." —„Thalia" am Stoney Creek. „Metzger Gesangverein" in Lauraville. Unter den Auspizien der„Harmonie" veranstaltete gestern der „Island Point Club" ein Barbecue auf Island-Point am Back-River. Ungefähr 200 Per sonen begaben sich früh Morgens nach dem Festplatze hinaus, woselbst zwi- schen 9 und 12 Uhr jedem Ankömm ling ein feines Fischsrühstück servirt wurde. Das Hauptereigniß des Ta ges bildete jedoch das Rösten eines hal ben Ochsen am Spieß und die Vertil gung des schmackhaften Bratens mit obligatem Naß. Selbstverständlich wurden auch allerhand Volksspiele ar rangirt und die Aktiven der „Harmo nie" erfreuten im Verlaufe des Tages durch den Vortrag mehrerer Lieder. Die Arrangements zu dem gelungenen Feste hatten die HH. John Balling, Emil Knoche und Wm. Stuehr ge troffen. „T h a l i a M ä n n e r ch o r." Der „Thatta Männerchor" und der Damen Verein desselben machten ge stern einen Ausflug nach Summit- Grove am Stoney Creek, der sich zahl reicher Betheiligung Seitens der Mit glieder erf re u te. Alle rhandSp ie le und Unterhaltungen verkürzten den Theil nehmeim an dem Aussluge die Zeit und der Verein sang einige seiner schönsten Chöre unter Leitung seines tüchtigen Dirigenten Prof. H. Krüppel. Am Fest-Comite waren thätig die HH. Louis Abresch, Mich. Schäfer. A. Knaup, W. Limroth und Theo.Gorsch both. „Baltimorer Metzger-Ge sa n g v e r e i n." Willax's Park an der Harford- Road, nahe Lauraville. war gestern der Schauplatz einer gemüthlichenFest lichkeit. Der „Baltimorer Metzger- Gesangverein" veranstaltete einen Ausslug dorthin, und bis spätAbends war der große Park fast überfüllt; die wackeren deutschem Metzger hatten sich „mit Kind un'd Kegel" eingefunden, u. bei Unterhaltungen aller Art, sowie Spielen für die Jugend amüsirte man sich nach Herzenslust. Der Verein selbst brachte unter Leitung des Prof. I. C. Frank mehrere höchst beifällig aufgenommene Chöre zu Gehör. Am Fest Comite waren thätig die HH. Conrad Bodenbinder. Theo. Messer fchmidt, Ehas. Pfannmüllcr, J.Desch, H. Bischer und H. Miller. Unter'm blau-weißen Panier. Hr. August Strauff als Bayer gerecht fertigt. Bericht der Delegaten zur National Convention. Versammlung der „Wittelsbach- Sektion." Die „Wittelsbach Sektion Nr. 1" des „Bayerischen National Verban des" hielt gestern Abend in der „Ger mania Turnhalle" ihre regelmäßige Versammlung ab. in welcher die drei von Cincinnati zurückgelehrten Dele gaten zur National Convention, Hermann Kümmer, I. D. Geiß und Georg Nitzel, einen theilweisen Bericht über die Thätigkeit der Convention abstatteten. Der vollkommene Bericht wird aber erst in der nächsten Ver sammlung erstattet werden. Der gestern Abend abgestattete Be richt bestätigte die in dem „Deutschen Korrespondenten" schon veröffentlich ten Berichte, daß Hr. August Strauff. der Präsident der „Wiltelsbach Sek tion" und Vice Präsident des Natio nal Verbandes, gegen den Opposition erhoben ward, weil er kein geborener Bayer ist, in der Versammlung der Convention als Bayer wegen seiner Verdienste um die Förderung desßun des anerkannt ward, da Herr Strauff als einer der Haupt Förderer des Bundes betrachtet wird. Herr Strauff lehnte die Wiederer wählung als Vice Präsident des Ver bandes ab, nahm aber die Erwählung als Mitglied der neugeschaffenen Ver waltungs Behörde an. ivelche die höchste Instanz des Bundes ist. Die selbe besteht aus sechs Mitgliedern des Verbandes aus New Uork und drei Mitgliedern von Sektionen in anderen Staaten. Von diesen Drei ist Herr Strauff einer der Ausgewählten. Die auch schon unter den Depeschen erwähnte neue Constitution tritt in Kraft, sobald der Bund unter doll vor er Mebljclt. Hütet Euch or gisngcn hiesig Nachahmungen. Die neue Linie nach (sapc Mah. Eine Tour über die Queen Anne's Route nach dem Ocean. Ein aufblühender Ver kehrszweig. Schnelle und bil lige Fahrt. Einer Einladung des Präsidenten Wm. H. Bosley oon der „Queen An ne's Bahn" folgend, begaben sich am Samstag ungefähr 100 Herren und Damen mit dem Direktorium der Bahn auf eine Inspektionsreise der neuen Linie von Baltimore nach Cape May. Die Gesellschaft verließ die Werfte Nr. 10 an 'der Lightstraße um 7.15 früh und traf nach einer höchst angenehmen Fahrt über die Chesa peake Bai, dann per Lahn durch ei nen der fruchtbarsten Theile der öst lichen Halbinsel und schließlich einer Oceansahrt von Lewes aus um 1.30 Nachm. in Cape May in. Bei der Fahrt von Baltimore nach Queenstown aus dem Dampser „Queen Anne" wurde den Gästen ein ausgezeichnetes Frühstück seroiri. In Queenstown stand ein Ertrazug be reit. der die Reisenden innerhalb einer Slun'de unv 10 Minuten über die 60 Meilen lange Strecke nach Lewes brachte. Die Tour über die Geleise der „Queen Anne's Bahn" wurde mit bemerlenswertber Schnelligkeit zurück gelegt. Der Zug machte zeitweilig 60 Meilen die Stunde. Die Bahn befin det sich für solchen Schnellverkehr in ausgezeichnetem Zustande. Für Viele war die Fahrt über das fruchtbare Land ein wahres Wunder, denn jene Gegend befindet sich in wundervoller Entwickelung, was am Besten aus Dem gewaltigen Verkehrsausschwunge der Bahn im Lause dieses Jahres be merkt werden kann. Bei der Landung in Queenstown wurde die Aufmerksamkeit der Reisen den aus die günstige Lage von Looe- Point auf dem Nordende oon Kent- Jsland gelenkt, wo die Bahn-Gesell schaft einen großen Lan'd Complex erworben hat, um dort den westlichen Terminus ihrer Bahn anzulegen, wel ches die Fahrt oon Baltimore nachße hoboth bedeutend verkürzen wird. Die Gesellschaft will ein großes Hotel da selbst bauen unv einen hübschen Som mer Resort anlegen. Der Zug brachte die Gesellschaft nach Rehoboth und oon dort zurück nach Lewes, roo der Dampser „I. S. Warden" die Ausflügler ausnahm urd über Die 12 Meilen lange Oceanstrecke nach Cape May brachte. Die Ocean sahrt war für die Meisten eine ange nehme Abwechslung. Nach kurzem Ausenthalt in Cape May ward die Rückreise angetreten. Unier den ein geladenen Gästen waren: Hr. William H. Bosley, jun., Hr. und Frau Oliver I. Matthews. Hr. und Frau Edward Stabler. jun.. Hr. und Frau I. C. Rogers, Hr. John Gibbs und Damen, Hr. und Frau George M. Lamb. Hr. und Frau P. K. Cannon, Hr. und Frau W. F. Over holt und Tochter, Hr.Merton L. Ooer holt. Hr. und Frau Arihur H. Jackson und Sohn. Hr. Allen R. Carter und Gesellschaft. Dr. H. R. Burton. Hr. u. Frau Theodore Krug, Hr. und Frau I. E. Taylor, Hr. Edwin H. Brown, Hr. und Frau Jakob M. Pearce. Hr. Gustavus Ober, Hr. Reueben Foster. Fran Edmund Foster, Hr. und Frau Wesley M. Oler, Hr. Robert W. Smith. Hr. D. C. Ammiden. Hr. und 'Frau George B. Baker, Hr. I. S. Zeaton. Hr. Frank G. Turner, Oberst 'D. G. McJntosh, Hr. H. A. Lederer. Hr. W. D. Levy. Hr. L. L. Layton. Hr. Charles T. Matthews, Hr. D. C. Jones, Hr. und Frau C. H. Jones. Hr. I. S. MacDonald. Hr. Jesse Slingluss. Hr. Jesferson D. Norris, Maj. N. S. Hill. Hr. E. H. Thomson, jun., Hr. Jokm C. Legg. Frl. Eoi.h Walbridge. Hr. Jackson Holland. Frl. Jennie Gray, Hr. und Frau Douglas Gordon. Hr. A. H. Taylor, Hr. E. L. Bash. Thomas I. Keating, Hr. und Frau William H. Bosley. F7l. Bos ley, Dr. und Frau Cochran und W. H. Gibson. Die Beamten der „Queen Anne's Road sind: W. H. Bosley, Präsident; Dr. Charles H. Tilghman, Vice Präsident; Robert W. Smith. Sekretär und Schatzmeister; Archibald H. Taylor. General Anwalt; I. W. Troxel, General Geschäftsführer; W. D. Uhler. General Passagier-Agent. Die Direktoren sind: Wesley M. Oler, John S. Gibbs. Jobn S. Git tings. Harry C. Matthews. Jordan Stadler, Frank Ehlen, David Ambach und Dr. Charles H. Tilghman. Unter den Besuchern in dem See baoe Rehoboth sind folgende Baltimo rer: „Hotel Henlopen" Charles F. Schurger. I. W. Spanner. L. C. Smith, Thomas F. O'Neil. Thomas W. Jentins, Kemp Hcnnii gham, Hr. und Fran Edward Lipps, Frl. S.illie I. Torsch, Frl. Grace Walters. Frl. Mollie V. Hollifred, W. M. Siebert, Frl. Gooer. Louis Wetherill. Dr. Jas. Bosley. Frl. Lillian Patterson, Chas. E. Wilson, Frl. Ethel Wikson, Frau John S. Wilson. Charles H. Jones, jun.. Hr. und Frau I. Stuart Mc- Donald. John F. Dillchunt. John R. Dorscy. Spencer Wnght, Hr. und Frau Charles T. Westcott. Frau An drew R. Lawler, Frl. Nan K. Lawlcr, T. Howard Smith, Olin Wetzet, Hr. und Frau R. T. Dawson. Frl. L. M. Brown. Frl. A. V. Brown, Dr. I. George Schmetzer. „The Douglaß" Hr. und Frau George S. Monroe, Hr. und F.au G. 21. Monroe, Albert Rosenheit, Frau B. W. Swaine, Frl. E. W. Trifsenberg. I. Gadsbiy Coomoes, Frau W. F. Tr..'ffenberg. John A. Davis. W. S. Duncan. R. F. Guy. Frl. I. F. An derson. Frau H. R. Rutter. Frl. Ma mie F. Parks, I. W. Anderson. F. L. LeZomple. Frau Jean Fenwick, H. Redden, Hr. und Frau R. D. Sheetz, E. A. Brice. John I. Timanus, Hr. und Frau H. M. Wilson. William P. Gallaway, Glen Bryan, A. Pagcßoyd, Dr. und Frau W. A. Montell, H. B. Whitely, George A. Mills, Hr. und Frau Hr. und Frau Edward Alaine, T. W. Street. L. E. Timanus, T. Emery Cox. Mollie E. Timanus. W. H. Bright. „Baltimore House" Howaro Brown. Hr. und Frau William Bos ley, W. A. Leach, H. Lamb, Emma Alberger, Mary S. Ewey, Katharme Kavanaugh, Hr. und Frau M. A. Vlunkett, W. L. Sappingion, I. E. W:lch. T. H. Reese, Dora M. Harris. „Atlantic Hotel" I. D. Hos kins. Frl. Margaret Koyne, Jas. Ber ryman, Frl. Juliet L. Brown, James S. Willelt. James Chandler. E. A. Tücke.. Martha Lusk. Ella Oster. Hr. und Frau Otto Rose. G. W. Philips, Frl. Elsie Erdman, S. I. George, W. R. Tresfenberry. „Townsend House" Frederick von Behren, John Sherble. G. M. Green. E. Miller. Percy T. Blogg. Hr. und Frau C. A. Fount/.n. Die 'Exkursionstouren nach Rcho both Veack und Cape May sind wie folg:: nach Rehoboth Jeven Sonn tag um 8 Vormittags. IMn Dienstag und Donnerstag um 7 Uhr Vormittags. Rundreise 11.50. Frei tag uttd Samstag, bis Montag, 12.25. Mahlzeiten im Casino sür 50 Cents. Nach Cape May Saison-Villet P 3.25. Freitags und Samstags, bis Dienstag, Dienstags und Don nerstags. nur sür einen Tag, P 1.75. Pcftcht die Prüfung. Der „Nanonal-Äerein für reine -Nahrungsmittel" bemüht sich, in Ge setz durchzubringen, welches Bier einer offiziellen Inspektion unterwirf:. Et liche auswärtige Brauer, deren Bier notorisch schlecht ist. bekämpfen diesen Schritt. Solche Baltimorer Braue reien. wie 'die „Globe." Georg Bau ernlchmidt's, Brehm's. die „National" und 'Eigen'brot's. haben keine Ein wände gegen ein solches Gesetz. Ihre Produkte bestehen die Untersuchung, da sie zuträgliche, unverfälfchie Malz und Hopfen-Getränke sind. Keine Gefahr von Traubenzucker oder anderer billi ger Substitute in diesen Bieren, und sie enthalten keine Salicysäure. um das System zu ruiniren. Trinkt lttimi''ches Bier und bewahrt Eure Gesundheit. (232) (Eingesandt.) Tiefe Trauer des St. Marien-Ke nieinde ;u Washington, T. (5. Welch' ein Unterschied im Gefühle, wenn w!r Mitglieder der St. Marien- Gemeinde heute an den großen Freu dentag zurückdenken, an dem tvir den hochw. Vater Geo. Glaab. einen jun gen Priester, nur 26 Jahre alt, als unseren Pfarrer begrüßen durften, nicht ahnend, baß dieses Glück, unter seiner väterlichen Obhut und Wach samkeit zu stehen, nur ungefähr 11 Jahre dauern sollte. Kaum in unserer Gemeinde, sah er die Nothwendigkeit eines neuen Gotteshauses und mit ei nem heiligen Feuereifer begann er se:n unermüdliches Schaffen und ruhte nicht mit der Verschönerung nach Vollendung der Kirche, bis er aus das Tootenbett hingestreckt Alles, was unser theure? Dahingeschiedener angefangen, gelang ihm vortrefflich. Warum auch nicht? Die Liebe des Pfarrers und der Gemeinde war eine gegenseitige. In Trauer gehüllt steht nun heute unser herrliches Gotteshaus als ruhmvolles Monument, das unser treuer Hirte für 'sich fo selbstlos ge schaffen. Das Streben des Verblichenen war nicht, weltliches Lob. Ehre und Ruhm zu erwerben, nein, denn das können wir, seine Kinder, bestätigen und auch solche, die das Vergnügen hatten, Vater Dr. Glaab persönlich zu kennen. Sein Prinzip war: „Alles zur Ehre Got tes!" Für die Kirche und den Altar war nichts zu kostbar. Er selbst lebte sehr einfach, hatte aber eine übergroße Liebe zum Studium. Nur dieses Stre ben nach Wissenschast trennte ihn im Jahre 1897 aus sieben Monate von seine Gemeinde. Er studirte damals in Rom Kirchen rechte. Diese Tren nung war eine schmerzliche sür seine ihn innig liebenden Psarrkinder. Doch wie viel größer war die Freude, als er ge krönt mit den höchsten Ehren als Dr. Glaab wieder zurückkehrte. Bei seiner ersten Begrüßung von der Kanzel aus machte er die Bemerkung, daß es einer seiner glücklichsten Tag seins Lebens gewesen, als er oon der Eisenbabn aus wieder die Zinnen Washington's er blickte und nun wieder mit seiner Ge meinde vereinigt sei. Die St. Marien Gemeinde ist die einzige deutsch in Walhington. und wem wäre es besser gelungen, sie auf recht zu erhalten, als Vater Dr. Glaab. Er, obwohl in Baltimore oon deutschen Eltern geboren, war. wie man sagt, ein Deutscher oon echtem Schrot und Korn. Er liebte seine Muttersprache, den deutschen Sinn, Sitten und Ge bräuche. Er bewies es stets in seinem Leben. Eben dieses deutsche Gefühl, abgesehen von seinem Hirtenamte, machte ihn seiner Gemeinde noch weit mehr werth, lieb und theuer. Nun möchte ich fragen, wo Derjenige ist. der staunen konnte, wenn wir am 16. August. Abends 17 Minuten nach 7 Uhr, bei dem wehmüthigen Anschla gen der St. Marien Thurmglocke in Kummer versenkt ausriefen: „Wo ist der Schmerz, der unserem Schmerze gleicht!?" „Trauert nur und weinet, aber klaget nicht." Diese Worte, entnommen aus dem Texte ei ner Predigt des hochw. Monsignor Dr. Schroeder sein Freund unseres' lieben Dahingeschiedenen), als er noch in Washington weilte. Ja. es ist uns Katholiken erlaubt, zu trauern. Wie könnten wir auch an ders, als die Pfarrkinder eines solch' treuen und liebenden Vaters, oon Schmerz und Wehe erfüllt, feiner ge denken, der ja sein Lben gänzlich für die Seinen gopfert und nicht rastete, bis der Todesschweiß auf feiner Stirne perlte. Gebrochenen Herzens stehen wir nun an seiner Bahre und lassen unseren Thränen freien Lauf. Wir be weinen einen Freund, einen theuren Freund! Wer wäre zu ihm. um Rath zu holen, geflohen und hätte keinen er halten? Wer hat bei ihm Trost ge sucht und keinen gefunden? Wer von ihm abgewiesen, wenn er in der Noth um etwas gebeten? War Jemand krank unter uns, kein Weg war zu weit, keine Stunde, weder bei Tag. noch Nacht, nicht angemessen. Die Pflicht eines Priesters, wird Mancher über den soeben ausgesproche nen Satz bemerken. Wohl ist es so; aber un'ser unvergeßlich dahingeschie dener Freund erfüllte in dieser Hinsicht weit mehr als seine Pf.icht, und eben deshalb, voll oon Eifer, vergaß er sei nen eigenen todtschwachen Körper und gab seine Thätigkeit erst dann auf, als schon der Todesengel seine Fittige über ihn ausgebreitet. „Ich sterbe als Priester." „Mein Leben habe ich geopsert für die St. Marien Gemeinde." Diese noch kurz vor seinem Hinscheiden gesprochenen Worte waren aber schon bevor oon sei nen Gemeindekinbern besiegelt und der EröUerung nicht nöthig. Niemand würde sich vermessen, nur anders zu denken. Vater Dr. Glaab war ein Priester. Er war stets eingedenk der Worle, die Christus zu seinen Aposteln gesprochen: „Wie mich der Vater gesendet hat, so sende ich Euch." (Joh. 20. 21.) Was das Opfer seiner selbst uns, seinen verlassenen Kindern, gegenüber anbelangt, so erheben wir bittend Herz und Auge himmelwärts, um den Lohn für unseren heiß geliebten Vater und Freund zu erflehen, und hoffend, ohne Klage über den Willen Gottes, spre chen wir die Worte mit gramersülliem Herzen und!hrännovllen Augen: „Dort in jenen lichten Höh'n Werden wir uns w:ederseh'n!" iu jmee." Samstags- und Sonntags Exkursionn nach Washington, nur §1.25 aus der „Pennsylvanier Ei senbahn. Am nächsten Samstag und Sonn tag; gültig für die Rückfahrt bis zum folgenden Montag. Alle Züge, den li initirten Congreßzug ausgenommen. Kirchliches. Pastor Jakob Burkart resignirte. Prooepre'digt ds Pastors I. Con rad Twele in der Frievenskirch'. In der deutschen eoang.-luih. Frie denskirche an der Ecke von Madison- Straße unv Duncan Alley hielt ge stern Abend Pastor I. Conr. Twele eine Probepredigt und zoar vor zahlreichen Gemeindeversammlung. Die Probepredigt ward 'durch die Resignation des seitherigen Seelsor gers der Gemeinde, Pastor Jakobßur kart, verursacht. Diese war mich An gabe der Mitglieder des KirchenratheS der Gemeinde die Folge eines Sttene darüber, wer als Organist der Ge meinde sungiren solle, Hr. Otto Bur kart, Sohn des Pastors, oder ein an derer Herr. Hr. Otto Burkart ward in der Wahl geschlagen und bald 'da raus folgte 'die Rosignation des Seel sorgers. Die neue Kirche der Gemeinde ward erst am letzten 29. April feierlich ein geweiht. Dieselbe ist zweistöckig un'd solid gebaut. Der untere Tbeil ist aus Stein und der obere au- Ziegeln her gestellt. Sie kostete nebst den Möbeln §6500. Die Beamten der Gemeinde, welche 40 Familien zählt, sii'o:Präsi dent Aug. Ebert. Sekretär Karl Waß mann, jun.. Wm. Rede mann; Vorsteher: Leonard Rittlina höser, Henry Zattermeister und Henry Franz. 10 Kinder besuchen die Son ntagsschule, und di? Beamtinnen 'de „Damenoereins" sind: Präsidentin MarieWiheiberger. Vice Präsidentin Frau Müller, Sekretärin Frau H. Franz und Schatzmeisterin Frau Aug. Ebert. Antritts p r e d i g t. In 'der eoang.-luth. 'St. Johannis- Kirche, an der 'verl. West Loinbaro- Straße, hielt Pastor Richard S:aoe, der neuerwählt gestern sei ne Antrittspredigt. Da Hr. Sta'ae jedoch erst nächste Woche endgültig nach Baltimore übersiedeln wird, so wird er seine Hauptpredigt erst am nächsten 'Sonntag abhalten. Hvllins- K a p e l l e. In der Hollins Kapelle, Nr. 1032 und 1034, Hollinsstraße, hielt gestern Pastor Droß vor einer zahlreichenZu- Hörerschaft eine Predigt über 'das Th ema Lokalberichte aus Washington. Deutsches Waisenhaus. Unier dem Vorsitze des Präsidenten I. Jose fand die regelmäßige Monats- Versammlung der Direktoren und De legaten des „Deutschen Waisenhauses" statt. Sekretär Ed. W. Koch verlas das Protokoll der vorhergehenden Ver sammlung. welches ebenso, wie der m?- natliche Finanzbericht unbeanstandet angenommen wurde. Ein Kind der Frau Mary McClosly und eines von Dieterich Hesterberg wurden aufge nommen. Ein Gesuch von August F. Barghausen, der seine Kinder unter die Obhut des Waisenhauses gestellt sehen möchte, wurde an das Aufnahme Co mite verwiesen. Als neues Vereins- Milglied wurde .Hr. Martin Weigand aufgenommen. Für das Picnic, wel ches der „Frauen Hilfs Verein" am Montag, den 3. September, in den Ab lagen desWaisenhauses abzuhalten be schlossen hat. wurde ein Comite einge setzt, bestehend aus den Herren F. Im hof, L. Kcttler. Geo. Breitbarth. L. Pohlmann, W. Kettler, John L. Schneider und O. Wehner, um den Veranstalterinnen dieses Picnics bei ihrer Arbeit behilflich zu sein. Wohlthätige Vermächt nisse. Die im Alter von 67 Jahren und 3 Tagen verstorbene Frau Mary Eva Dries, Wittwe des verstorbenen John Dries. hat in ihrem Testament, wel ches gerichtlich eröffne! und eingetragen wurde, die Aloysius Kirche mit §5OO, das „Gonzaga Colleg" mit §lOOO und die „Katholische Universi tät" behufs Errichtung eines deutschen Lehrstuhls, hauptsächlich zur wissen schaftlichen Ausbildung von Knaben, die auf der Pfarrschule der deutschen katholischen St. Marien Kirche vor gebildet sind, ebenfalls mit §lOOO be dacht. Zu Ehren des ermordeten Königs H u m b e r t. In der katholischen St. Kirche fand heute früh ein Memorial- Gottesdienst für den ermordeten König Humbert von Italien statt. Die Feier nahm dadurch, daß Baron Fava, de? italienische Gesandte, den Präsidenten, das Kabinet und das diplomatische Corps eingeladen hatte, einen naiiona len Charakter an. Unter den Anwe senden befanden sich Präsident Mm. McKinley, die Mitglieder des Kabi nets, die Offiziere der Armee und Flot te, die Botschafter und Gesandten, alle in voller Uniform, ebenso die Militär- Attaches; desgleichen der chinesische Ge sandte Wu Ting Fang mit seinem Ge folge und der japanische Gesandt? Ta kahira mit Gefolge. Die iialienischen Organisationen hatten um den Kata falk Platz genommen. Vater Barth celebrirte die Messe. Vater Lee war Diakon und Vater Keroick Sub-Dia kon. Personal Notizen. Hr. Dan. A. Klein von hier ist einstimmig zum Vice Präsidenten der „Bigelvw- Varnish Cd." zu Newark. N. 1.. er wählt worden. Hr Paul Gonnsen und Toch-er, Frl. Anita Gonnsen, von Sykesoille, Harroll County, sind bei Hrn. Find cisen. Nr. 1038.' Nord Gaystraße, zum Besuch. Im K.eis? zahlreicher Freunde am Samstag Abend Hr. W. C. Feige seinen Geburtstag in Nr. ILOI, Hopkins Avenue. Hr. Heinrich Oldewürtel ist von einer längeren Erholungsreise in Eu ropa nach Baltimore zurückgekehrt. Phil. Steinmüller von Nr. 600. Nord Careystr.-Be, ist von sei nem Besuche im alten Vaterland heimgekehrt. Pastor Hugo Brown von der evang.-lmh. Frirdcn-gemcinde an der Gcugh-, nahe Washington Straße, beqieb: sich dieser Tage zu längerem Ferien Auftnthalte nach Pen-Mar. Skelett gesunden. Bei den Ausgrabungen für das Fundament der neuen Schulhalle der St. Michaels- Kirche. an der Ecke von Wolfe-, nahe Baltimore-Straße, haben die Arbeiter eine Anzahl Skelette gesunden. Der Gründ und Boden, auf welchem d< Halle erbaut werden soll, war ehemals ein Theil des Friedhofes der St. Pa tricks-Kirche Hierselbst. Tie Ueberrest werden demnächst auf dem hl. Eclöser- Friedhose wieder beerdigt. Man gebe nicht nur der Hitze die Schuld. Verlorener Appetit kann nur wieder gewonnen werden, wenn d.'r Magen in Ordnung gebracht wird, welches a.n besten durch Z König's Hamburger Tropfe