Der Deutsche Correspondent (Baltimore, Md.)
February 21, 1900
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Heute wärmeres, trübes Wetter und '5 Regen; östliche Wiude. 6N. Jahrgang. Bankiers und Matter. Kummer deutsches Bank-ndWechsel-Geschäst, Nr. 23, South-Ttraße. Middendorf, Olivers Co., Bankiers und Makler, l?erGebSuve), Rr. 2!S, OstTerilanTtraße, Baltimore, Md. dcr Baltimnrer Eficktenßörse."^A Händlr mit Mnizi:>al- nnd anveren Kavt tal-'Aiilagen eriter Klasse, sowie ausläudlschca Wechsel. Sevtv.lJD lleberraschendc Ttatisnk Sparen auf fünf Jahre. Zinsfuß auf 3z Prozent berechnet. IS Art>ltlage in einen, Jahre gercelinet. Zinsfuß auf 3z Prozent berechnet. 10 Cts. pro Tag in 5 Jahren H 169.47 25 Cts. pro Tag in 5 lahren 423.68 50 Cts. pro Tag in 5 Jahren 847.33 1 Dollar pro Tag in 5 Jahren 1694.70 Somit wirft der Mann, welcher täg lich 25 Cents ausgiebi, zwecklos in fünfundzwanzig lahrcn ein Vermögen von 52500.00 weg. Wie viele Tausende von Leuten thun dasselbe Ding und nennen es „kein Glück." Wenden Tie fiel an den Bt. 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Einkommen während des Jahres Gnammte Ausgaben während des Jahres 7A,!57.R Krilnd Eigenthum Aktien und Sublimationen, welche im dcr Compagnie sind Baar im Biirean un"d in der Bank.. Ncllo-Bctrag von nicht collekririen Prämien, nichl mehr, als drei Mo nate jällig Knthabeu Bcsiij derselben^MM Im Ganzen GesanunlcS Guthaben zahlten Berlusicn Gcslüninte nichl eingelau lauf.'nc Prämien 33,11)1,öZ Von den Versicherten ans Versicherung? Police n rcklainirender Betrag, dend, Z,912,N6 71,818.01 kcilcn 5515,223,92 Eingezahltes Aktien-Kapita1........ Beirag ser in den Ver. Staaten am !il, Dcz-niber 18!>9 in Kraft befind lichen Policen 7,ö7i),1jö3.k)0 Jahres I8! ansgcslclltcn Policen 3,?1Z,2Z4,() Auf da- Maryländer Geschäft in IM z Verluste 10,974,31 In Marylauv während 1899 einge tretene Verlufte 12,612,01 taat Maryland, Versich e r ng s scs bis znm N, Tezembcr 18?19 ist, welcher'jetzt in F. Albert Kurl;, r. 4VS und 4VS, Oft-Baltimorr'2tra?i. Axminster, Sammet, Brüsseler, Tapisserie, Jngrains, Rugs, Matten, hergerichtete Teppiche usw., usw. kaust. (Fkbrl4,lWt.) D-. schmerzlose H-imw- Zahnheilkunde. volle Gebt s o MUU Goldkronen 22 kar.. SS.VS GolsüNun> LlüSdmtdr. Eilberfüllung SVe. Keine Berechnung sür schiner- loseS Hahniiuiiiehen in Verbin TaS Geheimnis unseres li:sl e! ist schmerzlose und g e schi gesprochen. Größte! in der Welt. EHahrene Zahnärzte. Keine Studenten. EmPsangidamen. linuokl.k'm vciml. KOO5. Güdoft.Ecke Baltimore und EbarletStr. Intritt r. 1. eUd-SharleZ-Straile. bendklaffn om Oktober bl l. Avril. In Betress der Vorüglichkeit. Leitung, Lehr kräfte, EchulrSumllchkeiten und UnterrichtZ-Kursn steht dieselbe denan. Richt in Cinkurren, mit anderen. Wir haben die Aithrung. Persön licher Unterricht in allen Zweig en. Buchhalter Echöschreil>en, Arithmetik, Stenogra Phire nd Maschinenschreiben, Vcdiazunqell: Tagschult SIV ro j Abendschule? Mona, alle Departe- Monat. Beschränk ent einschließend. Anzahl von Schülern. 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Seu'.e zulünftige Operationen.—lmmer mehr Ver slärlunaen für die Briten in Süd afrika. London 21. Februar, 4.13 Mor gens Die boeren geben alle ihre Stellungen auf britischem Gebiete auf und conzentriren sich zur Vertheidi gung des eigenen Landes. General Vullcr glaubt, daß sie im Begriffe sine>. die Belagerung von Laoyfmilh aufzuheben, und dies ist augenscheinlich die „gute Nachricht," von welcher seit zwe'i Tagen beständig die Rede gewe sen ist. Genera! Clements meldet, daß die ihm gegenüber stehende feindliche Streitmacht beträchtlich zusammenge schmolzen ist. Man schätzt, saß die Boeren aus dem Distrikt Colesburg allein 10.000 Mann Truppen zurück gezogen haben. Auch die im Zululan de befindlichen Boeren kehren zurück. Der Feind läßt überall seinen Halt fahren, um dem General Roberts ent gegen zu treten. Der dringt weiter gegen Bloemfontein vor. Er be findet sich bereits zu Paardeberg, 50 bis 60 Meilen von Bloemfontein. und die Spitze seiner Armee ist wahrschein lich der Hauptstadt des Oranje Frei staates schon bedeutend näber. Die Einnahm? von Bloemfontein dürfte demnach binrden Kurzem gemeldet 'wer den. Borr CronjvereG°schüg ~Lady Ran dolph" auf einem Panzerzuge aus Co lenso n, M M'lautÄ. Mübn M Nvre. Md.. Mittwlch, den öl. Februar Balt Boeren gefangen genommen wurden. Ein an dem Bombardement betheiligtes Motten Geschütz demontirte bei'm er sten Schuß den „Long Tom" der Boe ren auf Hlangwane und die Bedienung wurde daher oon General Luller be complimentirt. Hlangwane liegt Zwi lchen zwei Krümmungen des Tugela. Die Boeren haben ein? Brück von Hiangwane aus nach dem nördlichen User des Flusses geschlagen. Hlangwane und Colenso iin Besitze der Briten London, M. Das Kriegsministerium veröffentlicht fol gende Depesche des Generals Buller: „Blows fsarm. Dienstag, 20. Febr., 4.10 Nachmittags. Die Füsilier- Brigade nabm gestern ven Hlangwane- Hügel, auf dem äußerst rechten Flügel der feindlichen Stellung, welcher Co lenso beherrscht, ein. Der Rest meiner Truppen rückte gegen den Tugela vor. Heute früb hatte der Feind seine ganze Streitmacht über den Fluß zurückgezo gen und Colenso damit so gut wie auf gegeben. Heute früh besetzte General Hart Colenso nach kurzem Gefecht mit einer schwachen Nachhut der Boeren. Wir haben jetzt die ganze Linie am südlichen Ufer des Tugela von Colenso bis nach Eagles Nest in unserem Be sitze. Der Feind scheint in vollem Rückzüge und behauptet offenbar die noch oon ihm besetzte Stellung jenseits der Colenso Ladysmilh Bahn, wo er sich nahe dem vom Tugela gebildeten Winkel befindet, mit einer schwachen Arricregarde. Hart's Vorhut kreuzt den Fluh bei Colenso. Unsere gestrigen und heutigen Ver luste waren, wie ich hoffe, nur gering." London, 20. Febr. Buller's Verluste in den Kämpfen zu Hussar Hill. Monte Cristo Hill und an ande ren Punkten vom 16. bis zum 18. Fe bruar waren: Getödtet Capt. T. H. Burney u. 13 'Soldaten. Verwundet Sechs Offiziere und 154 Soldaten. Nachmittags Resume der Situation. London, 20. Februar. Was immer für günstige Nachrichten vom Kriegsschauplatze eingetroffen sein mö gen, so werden sie heule Nachmittag ge heim gehalten. Trotz der diesbezügli chen Mittheilung der Königin an das erste Bataillon der Lincolnshire Miliz vor ihrer heute erfolgten Abreise oon Osborne House nach Winvsor, daß gute Nachrichten vom Kriegsschauplatze eingelaufen seien, oersichern die Beam ten im Kriegsministerium feierlich, daß sie bis heute Mittag 1 Uhr nichts Neues erhalten hätten. 'Unoffrziell verlautet, General Kit chener habe General Cronje zum Ste hen gebracht und ihn zum Kampfe ge zwungen, und, so wird angedeutet, man wartet jetzt im Kriegsimnisteriurn auf Nachrichten über das Resultat die ser Schlacht. Diese Annahme mag je doch, obwohl plausibel, voreilig sein. Jedenfalls erhält sich in London die frobe Hoffnung, daß General Cronje vonßloemfontein abgeschnitien ist; na mentlich im Hinblick aus detaillirte De peschen, welche melden, daß die Frei staater. als sie sahen, mit welch' über mächtigem Feinde sie es zu thun haben. Neigung an den Tag gelegt hoben sol len, die Waffen zu strecken. Der erste Zug nach Kimberley ging gegen Abend von der Kapstadt ab. Die Umgebung der belagert gewesenen Plätze scheint gänizlich von Boeren ge säubert zu sein. General Buller begnügt sich augen scheinlich damit, von seiner neu errun genen Position auf Monte Cristo. die wahrscheinlich seine Operalionsbasis für einen neuen Versuch zum Entsatz von Ladysmith bilden wird, die Boe ren-Positionen zu beschießen. Der militärische Kritiker der „West minster Gerzette" sagt, er glaube, die Boercn seien aus dem nördlichen Natal aufgebrochen, um General Cronje zu verstärken. Aber das muß als eine op timistische Ansicht betrachtet werden, je denfalls so lange, bis Generail Buller vie zweite Vertheidigungslinie der Boe ren entwickelt haben wird, welche bis jetzt jeden Versuch zum Entsatz von Ladysmith vereitelt hat, indem sie den Briten unnahbar blieb. Eine vom 19. Februar datirte De pesche as Pietermaritzburg sagt, in Zu lu-Land sei Alles ruhig, die dort be merkte Hauptmacht der Boeren ziehe sich auf Dun See und Heymokaar zurück, lasse jedoch in jedem Magistratsbezirk eine kleine Garnison mit je zwei Ge schützen zurück. Einer Spezialdepesche aus Tarkas tar zufolge sagt ein dort eingetroffener Flüchtling, die Boeren ständen 6000 Mann stark zu Stormberg; zu Bnr geöweg hätten sie dagegen nur eine klei ne Stadtwache. Zum Entsatz von Kimber- London, 20. Febr. Das Kriegs Ministerium meldet, daß Lieutenant A. B. Hesketh, vom 18. Lanciers Regiment, und Lieutenant W. McElintock Sunbury, oom2. Dra goner Regiment, während des Ent satzes von Kimberley getödtet wurden. Folgende Offiziere wurden verwun det: Capt. E. R. Gorvon und Lieute nant P. F. Brassey, 9. Lanciers, Capt. G. B. Tuson, 16. Lanciers- Lieute nants R. I. Forbyce und W. Long, 2. Dragoner; Lieutenant H. M. Du rand, 9. Lanciers Regiment. Durandist Erbe des gegenwärtigen britischen Gesandten in Persien. Mc- Clintock-Sunbury war ältester Sohn des Lord Rathdonnell und nur 22 Jahre alt. Kimberley. 18. Febr. (per He liograph nach Modder River, 19. Fe bruar). Die Boeren haben Brom field, Saltpan, und Scholtz Neck geräumt. Einer ihrer Zwölfpfünder. nebst Munition, wurde erbeutet und ihr in der Freitag Nacht geräumtes Lager zu Bronfield einge nommen. Eisenbahnschienen werben jetzt wieder nach dem Modder Rioer gelegt. Mehrere Heerden Vieh sind weggenommen worden (von wem?). Cecil Rhodes befindet sich in ausge zeichneter Stimmung. Kapstadt, 19. Febr. Die Ei senbahn ist jetzt wieder so weit repa rirt, daß heute Abend der erste Koh lenzua nach Kimberley abgehen wird. Zunächst werden militärische Vorräthe und Lebensmittel abgeschickt werden, und man glaubt, daß auch die Beför derung von Passagieren am Mittwoch oder Donnerstag wieder eröffnet rver deoMiick, French's Einrücken in die belagerte Stadt. Modder River, 19. Februar. Obwohl der Geschwindmarsch von Division oon einer Anzahl kleinerer Engagements begleitet war, stieß ber eigentliche Entsatz oon Kim berley aus keinen Widerstand. Als die Briten noch acht Meilen von der Sta tion des Signalcorps entfernt waren, fingen sie eine heliographische Botschaft von der belagerten Garnison nach Modder River auf. Dieselbe lautet: „Die Boeren bvmbardiren bie Stadt." French antwortete: „Dies istFrench; ich komme zum Entsatz von Kimber ley." Die Garnison war jedoch ungläu big und vermuthete, die Botschaft sei eine Boerenlist. Sie sign alerte die Frage: „Welches Regiment sind Sie?" Die Antwort lautete zufriedenstel lend für vie Vertheidiger von Kimber ley, daß die lange erwarteten Erlöser aus der Noth im Anzüge seien. We nige Stunden später hielt French sei nen triumphirenben Einmarsch in die Stadt, wo die einziehenden Truppen mit Jubel bewillkommnet würben. Es war aber auch die höchste Zeit. Die Bewohner oon Kimberley waren seit einiger Zeit aus halbe Rationen gesetzt; sie lebten von Pferdefleisch, in Höhlen und Gruben unter zerschossenen Ge bäuden. Jeden Tag, Vormittags 11 Uhr, wurden ihnen aus bem Markt- Platze die täglich kleiner werdenden Ra tionen verabreicht, unter dem Granat seuer des Feinbes. dessen Geschütze stets um diese Stunde aus den Markt- Platz spielten. Pserbefutter war über haupt nicht mehr vorhanden. Wäh rend der Belagerung versorgte Cecil Rhodes die Gingeborenen mit Arbeit und Lebensmitteln und erhielt sie da durch ruhig. Meilenlange Wagenzüge mit Munition und Proviant für Kim berley winden sich jetzt langsam über die Ebene gegen die Stadt zu; der will kommenste Anblick, ben bie Bewohner der ausgehungerten Stadt seit Mona ten gehabt haben. General French's Marsch war so schnell und die Hitze so intensiv, daß viele seiner Pferde an Erschöpfung zu Grunde gingen. Bei der Kreuzung des Modderflus ses wurden die Boeren störrisch; sie ließen ihre Zelte. Geschütze. Ochsen, Wagen und eine Quantität Munition in den Händen der Briten. Nördlich vordringend, .versuchten sie nochmals, French's Kolonne sich entgegen zu stel len, aber French umging ihre Flanke und erreichte mit geringfügigen Ver lusten sein Ziel; auf dem dreitägigen Marsch verlor er 7 Todte und 37 Ver wundete. Nachdem sich seine Leute eine Nacht in Kimberley ausgeruht hatten, setzte die Kolonne am folgen den Tage den Boeren nach Drapveld nach, umzingelte die Kopjes, auf denen die Boeren sich festgefetzt hatten, und bewarfen sie bis zum Einbruch der Nacht mit Granaten. In ber Nacht flohen die Boeren mit Zurücklassung vieler Todten. General Cronje ließ ein Geschütz, so wie Zelte. Proviant und seine persön lichen Effekten in Magersfontein zu rück. Majestät geruhte zu lächeln. L 0 n d 0 n. 20. Februar. Köm gin Viktoria infpizirte heute Vormit tag, ehe sie die Rückreise von Osborne- House nach der 'ln'sel Wight antrat, das 4. Bataillon der Lincolnshire-Mi liz. Sie kündigte mit einem befriedig ten Lächeln an, daß heute früh gute Nachrichten vom Kriegsschauplatze ein getroffen seien. Ein anderer Benicht über die hoch wichtige Angelegenheit fügt hinzu, Ma jestät habe erklärt, die gute Nachricht komm aus Ladyismith. Der Major wich zurück. Buluwayo, 12. Februar. Oberst Plumer schickte den Major Bird mit 200 Mann Kolonialtruppen ab, um einen Zwölfpsünder der Boeren auf einem Kopje nahe Crocodile Pools zu nehmen. Der Mchor wurde durch ein so schweres Artillerie- und Kleirige wehrftuer empfangen, doß ihm die Stellung zu stark vorkam und er einen Rückzug für rathsam hielt. Zwei briti sche Offiziere und 19 Mann wurden verwundet und Capitän Samson French. sowie neun Soldaten werden vermißt. Kritik der Leistungen Buller's. London, 20. Februar. Es giebt hier wirklich Leute, die Butler nicht mehr ernst nehmen können und so weit gehen, seine Heldenthaten auf Monte Ehvtsto als Spiegelfechtereien zu bezeichnen, die nur dazu dienen sol len, die Boeren bei Eolenso festzuhal ten. um nicht General E-ronje Hülfe leisten zu können. Wieder Andere oer gleichen seinen jüngsten Zug zum Ent satz von Ladysmith über Monte Ehristo und Hlangwane mit einer Reise von London nach dem Noropol, die über den Aequator führt. Aber die Lon doner Zeiiungs-Strategen rufen diese profanen. Zwerfler. denen Nichts heilig ist, zur Ordnung und erklären seinen vierten Angriff auf die Boeren mit gen'ven tief durchdachten. Worten: „'Es ist sehr schwer, die volle Bedeu tung von General Buller's Operatio nen, abzumessen. Wenn es ihm gelingt, sich des Hlangwana-Hügels zu bemäch tigen, so mag damit der Weg für einen abermaliger Versuch zum Entsatz oon La'oysmith mag unternommen werden, und zwar aüf dem oon Eolenso direkt nördlich führenden Wege." „Nach aus Lorenzo Marques einge troffenen Nachrichten erwarten die Boeren eine große Schlacht am Tu gela," berichtet die Londoner „Daily Mail." und fügt weiter hinzu, daß sie Nachrichten aus Pietermacitzburg vom 20. besitze, nach welchen Sir Redvers Buller den Hlangwane-Hüael besetzt habe, die Boeren sich ober vorher mit Geschützen und Gepäck in größter Ord nung zurückgezogen hätten. Daß die Boeren eine Schlacht erwar teten. war klar, als sie vor Wochenfrist über den Tugela schritten und den Monte Ehristo-Berg und andere Posi tionen südlich von Eolenso besetzten, die früher als britisches Territorium galten. Die Boevenführung beabsich tigte offenbar, einen Kanal zur Ablei tung nach etwa vorhandener Kampfes lust in Buller's Armee zu schaffen. Wus taktischen Gründen war der Angriff auf das Buller noch unbekannte Ter rain des seit Langem von den Boeren besetzte HMaweMbirgeS ztvWm dem Blaukranz und Tugela-Fluß am wünschenswerthesten. Mi: der Beset zung dcr südlich davon liegenden Hü gel von Monte Christo, Hlangwane etc. war der Anlaß für Buller zum Angriff gegeben. Er hat MonteChnsto, Hlangwane und andere Positionen ge nommen. Weshalb die Boeren den Angriff auf dieser Stelle herbeizufüh ren wünschten, werben bie weiteren Er eignisse lehren. Treue Bundesgenossen. New-Uork, 20. Februar.— Der Schatzmeister bes in ben Ver. Staaten gesammelten Fonds für die Unterstüt zung der Wittwen und Waisen der im Kriege gefallenen Boeren hat von D. Hendrick Miller, dem außerordentli chen Gesandten des Oranje-Freistaates im Haag, einen Brief erhalten, in wel chem derselbe mittheilt, die Gerüchte, die genannte Republik sei in ihrer Bundesfreundschaft schwankend gewor den und beabsichtige, das Transvaal allein den Kampf aus'fechten zu lassen, entbehre der Begründung. Seit dem Jameson Aschen Einfall, ber die Erobe rungsgelüste Großbritannien's klar habe erkennen lassen, habe sich der Oranje-Freistaat fest an das Trans vaal angeschlossen. Die Bewohner bei der Republiken seien ein Volk von Brü dern und würden für ihre Unabhän gigkeit sterben, wenn es nöthig sei. Die Fesseln, welch die beiden Republiken aneinander binden, feien unzerreißlich. Der beschlagnahmte Dam- pfer „Sabina." Lvnd o n. 20. Febr. Die briti sche Regierung hat keine näheren In formationen über die Beschlagnahme des am 4. Januar oon New Dork abgegangenen britischen Dampfers „Sabine" durch das britische Kanonen boot „Thrush" und bie Einbringung desselben nach der 'Delagoa Bai er halten. Offiziell wird erklärt, daß der Dampfer sich derselben Prozedur vor einem Prisengericht wirb unterziehen müssen, wie seiner Zeit der Dampser „Masbona." der die amerikanische Mehlladung an Bord hatte. Befindet sich keine Contrebande an Bord, so wirb Schiff und Ladung sofort freige geben werben. Im Auswärtigen Amt wird erklärt, die amerikanischen In teressen würden nach Möglichkeit re spektirt werden. Allerdings sehr befrem dend. London, 21. Februar. Der Wiener Correspondent des„Standard" telegraphirt: „Befremdende Gerüchte sind in Wien im Umlauf und noch befremdendere Dinge sind in der Schwebe. Alle Um stände deuten auf einen nahen Con flikt zwischen Bulgarien und Serbien. Außer allem Zweifel ziehen beide Staaten Truppen an ihren Grenzen zusammen. Krieg scheint jedoch un möglich, weil keiner von beiden Staa ten die nöthigen finanziellen Mittel dazu besitzt, und weil weder Rußland, noch Oestreich einen derartigen Con flikt billigen würde." Tic Neger-Krccfsr zu El Paso. General McKibbin's Bericht. Die Rädelsführer in Haft. Keine weiteren Unruhen erwartet. Washington. D. C.. 20. Febr. In Verbindung mit den von Ne ger-Soldaten begangenen Ecxessen in Cl Paso, die einen Angriff auf die Po lizeistation machten, um zwei Neger- Arrestanten zu be'freien, sind zwei Te legramme von General McKibdin, Commandeur des Departements Tex as an den Generlädjutanten eingelau fen. worin gemeldet wird: Alles sei ruhig uns man glaube, den Rädels führer in Händen zu haben. Cs ge schehe Alles, um die arrderen schuldi gen Personen unter Mitwirkung der C'.lv'.lbehördc ausfindig ziu machen. Wahrscheinlich sei einer der Unterof fiziere, welcher die Obhut über die Ka serne gehabt, mitschuldig. Die Schlüs sel zu den Gewchrschränken. die aus gebrochen wurden, habe man bei dem Soldaten gefunden, welcher bei der Affaire erschossen! wurde. 'ln einem früheren Telegramm wurde aus 'Grund der Angaben des Capitäns Longborough, Commanders der Truppen in Fort Bliß, Texas!, ge meldet: „Infolge der Nachlässigkeit Mitschuld 'des Unteroffiziers, der die Obhut über die Kaserne hatte, wurden die Gewehrschränke ausgebrochen und eine Anzahl Gewehre herausgenom men. Gin Soldat wurde erschossen, und, wie ich höre, auch ein Wächter des städtischen Gefängnisses, wo zwei Sol daten wegn Betrunkenseins und Ru hestörung festgehalten wurden. Die Gewehrschränke sind jettz verschlossen und die Schlüssel sind in meinem Be sitze. Alle Munition befindet sich un ter Schloß und Riegel. Keinem Sol daten wird gestattet, das Fort zu ver lassen." Mehr Opfer des kürzlichcn Sturms. >N e w-N ort. 20. Febr. —Die mit 1800 TonnettKohlen im Schlepptau des Remorqueurs „Nathan Hale" befindli che Barge „Oakdale," Eigenthum der „Pomeroy Coal E0.," wurde letzten Sonntag früh an der Küste von New- Jersey attf ihrem Wege von Norfolk. Va., nach Prooidence, R.-1., durch den zur Zeit wüthenden Sturm von dem Schleppdampfer losgerissen und wird seitdem vermißt. Ohne Zweifel ist sie mit ihrer aus vier Personen bestehen den Mannschaft untergegangen. Ihr C-apitän war A. B. Erooker aus Bo ston. Schwindler verurtheilt. Rochester, N.-1.. 20. Februar. Ter Grundeigenthums Makler Samuel I. Warner wurde heute wegen Unterschlagung ihm anvertraute? Gel der zu Jahren Gefängniß verur theilt. Er hatte das Geld, tvelches ihm Kunden übergeben hatten, in Winkel- Börsen verspekulirt. Unter seinen Opfern befindet sich auch ein alter Deutscher, John Fellmann, der War ner sein ganzen Ersparnisse in der Höhe von HlOB7 übergeben hatte. Ge gen die Winkelbörsen soll jetzt ein ener gischer Kreuzzug unternommen wer den. Warner's Veruntreuungen haben eine Höhe von HIO,(XX) erreicht. Samuel Gompers, Präsident der „American Föderation of Labor," wel cher sich längere Zeit in Havana aufge halten hat, kehrte gestern nach New- Aork zurück. lichtscheues Gesindel! Chamberlllin's neuckt NttMrtiMg. Antrag auf Erneuerung der Unter suchung deSlameson Putsches vom britischen Unterbaust verworfen. Chamberlain und feine spitzbübischen Verbündeten hatten indessen dabei Gelegenheit, einmal gründlich die Meinung anderer Leute zu hören Viktoria appellirt an d'.e brit: scheu Veteranen iin Interesse der Landesverihe'idigung. Vermit telüngsgerüchte wollen nicht zur Rühe. Marcel Habert vor dem französischen Senatstribunal. London, 20. Febr. Kolonial- Minister Chamberlain antwortete heute im Unterhause auf eine Frage bezüg lich des britischen Pacific Kabels, das Comite, welchem diese Angelegen heit überwiesen wurde, werde seme Ar beiten demnächst vollendet haben und Bericht darüber erstatten. David Alfred Thomas, liberales Mitglied für Marthyr Tydoil, bean tragte eine Wiedereröffnung der Un tersuchung über den Ursprung und die näheren Umstände des Jameson-Put sches. Er sagte, er werbe dabei nicht durch persönliclx Ammosität gegen Ko lonial Minister Chamberlain bewegt, allein die erste Untersuchung sei so we nig befriedigend ausgefallen, daß sie die Unparteilichkeit des Comites star ken Zweifel aussetzte. Das Interesse der Nation und die Ehre des Parla ments erheische eine strenge und ge naue Untersuchung, und Hr. Cham berlain solle der Letzte sein, Einwände gegen dieselbe zu erheben. Thomas erklärte zum Schlüsse, die erste Unter suchung sei nichts weiter gewesen, als eine Farce, und seitdem seien neue Um stände an'sLicht gekommen, welche neue Schritte erforderten. Saml. Thomas Evans (Liberaler), Vertreter für Glamorganshire, unter stützte den Antrag, und sagte, es exi stire starker Grund für den Verbacht, daß das Kolonial Ministerium und Herr Chamberlain mehr über den Jameson Putsch wissen, als sie vor die große Glocke gehängt haben möch ten. Eoans erregte hitzigeP rote sie auf Seiten bcrConservativen durch bie An deutung, daß es leiber bem offiziellen Einfluß auch diesmal gelingen werbe, die Ergründung des schmählichen Skandals zu hintertreiben. Chamberlain sagte, er verstehe nicht recht, was Hr. Evans mit der letzteren Aeußerung meine. Der Minister ver theidigte sich mit der ihm eigenthümli chen Zungenfertigkeit, und behauptete, es habe sich seit 1897 absolut Nichts ereignet, was ine Erneuerung der Un tersuchung nothwendig mache. Cham berlain besprach alsdann die Affaire oon seinem Standpunkte aus, und be hauptete, der einzige Zweä der häufi gen persönlichen Angriffe auf ihn sei, Ihn oon der Betheiligung an der Lö sung der Transvaal Frage auszu schließen. Sir William Vernon Harcourt, der liberale Führer, war der nächste Red ner und sagte dem Hrn. Chamberlain sehr offen die Meinung. Er erklärte, die erste Untersuchung habe, so sehr auch der Kolonial Minister die Sache zu beschönigen versuche, den Verdacht gegen ihn und seine Bundesgenossen nicht beseitigt. Dieser Verdacht sei nicht das Werk politischer Feinde des Kolonialministers, sondern von Leu ten. welche sich nicht scheuten. Lügen. Betrug und Fälschung zur Förderung ihrer Zwecke anzuwenden, nämlich von Agenten des Hrn. Cecil Rhodes. Um ihre eigene Schuld zu bemänteln, hät ten dieselben angegeben, daß das Kolo nial Ministerium hinter ihnen stehe. „Dr. Jameson," fuhr Redner fort, sagte dem Sir John Willoughby, ei nem Mann von makelloser Ehre, daß die Regierung bei dem Putsch die Hand im Spiele habe, und Dr. Jameson hat dies nie geleugnet." „Ja, er hat," rief Chamberlain aus. Sir William erklärte zum Schlüsse, die Jameson Insurrektion sei ine Schmach und eine Schande für Eng land, und es sei Zeit, baß Licht in die Affaire gebracht werde. Cecil Rhodes habe Jedermann getäuscht. Der Putsch sei durch G-ld und Lügen herbeige führt worden. Das Ende vom Liede war, daß das Haus den schwebenden Antrag mit 286 gegen 152 Stimmen oerwarf. Im britischen Herrenhause verur sachte heute ein Antrag des Earl oon W-emyß auf Amendirung des „Miü tia Ballot Act" eine lange TXbatte und wurde mit 60 gegen 42 Stimmen verworfen. Viktoria wünscht Ver trauen für die Lan des Vertheidigung. London, 20. Febr. Königin Viktoria hat durch ilxcn Privat Se kretär Sir Arthur John Bigge dem Oberbefehlshaber der britischen Armee, Feldmarfchall Lord Wolfeley, folgen des Schreiben geschickt: „Osborne, 17. Febr. Mein theu rer Lord Wolseley! Da sich zur Zeit ein so großer Theil der Armee in Süd afrika befindet, so sieht vieKönigin ein, baß geeignete Maßregeln sür die Lan desoertheidigung ergriffen tverden müssen. Ihre Majestät ist benachrich tigt, daß es möglich sein wird, eine ge nügende Streitmacht unter ihren alten Soldaten, welche bereits als Offiziere, Unteroffiziere ober Gemeine gevient haben, auf ein Jahr aufzubringen. Im festen Vertrauen auf die Anhänglichkeit des Landes und auf die Loyalität für ihren Thron, appclliri die Königin an diese Veteranen, ihr noch einm.il als Ersatz für diejenigen zu dienen, welcke gegenwärtig Schulter an Schulter mit den Bewohnern ihrer Kolonien der In vasion ihrer südafrikanischen Besitzun gen solch' namhaften Widerstand lei sten. Ihre Majestät hat geruht, daß diese Bataillone als die „königlichen Reserve Bataillone" ihrer Armee be kannt sein sollen. (Gezeichnet) Arthur Bigge.) Noch einmal in Abrede g er stell t. London, 20. Fibr. Die Er klärung der britischen Botschaft in WalhiMton. dak die Wrilex Meldung v Largest Circulation i of any German Daily J t South of Philadelphia, t v I I I' I'*fj Nr. SÄ. unwahr sei, wonach Präsident McKin ley den britischen Botschafter Lord Paunccfote fondirl habe, wie ein Aner bieten ber Ver. Staaten, in Südafrika zu vermitteln, seitens England's auf genommen werben würde, wirb hier amtlich bestätigt. In den hiesigen of fiziellen Kreisen herrscht die Ansicht, Staais-Sekretär Hay wisse fehr wohl, daß England einen solchen Vorschlag nicht einen Augenblick in Erwägung ziehen würde und daß seine Bemübun gen daher oon vornherein vergeblich sein würden. Dem „Leader" wird aus Washing ton daß die einer Vermittelung in Südafrika von den. Vcr. Staaten England gegen über nicht angeregt wurde. Indessen hättcnz Staats ockretär Hay und der deut sche Botschafter d e Frage erörtert, wer Vermittelngsversuclie anrieten solle, wenn bie Zeit dazu gekommen sei. und seien zu dem Schlussegekommen, der beste Plan sei, daß Deutschiano und die Ver. Staaten gemeinsam ihre Ver mittelung auf Grund des Haages Vertrages anbieten sollten. Wann das geschehen soll, sei aber nicht bespro chen worden, doch habe man in Lon don deshalb sonoirt. Lord Paunce sote und das britische Auswärtige Amt seien doch darüber, was vorgegangen, informirt worden. Mar c e l H a ber t' s Prozeß. Pari s, 20. Februar. Der als Hochtribunal tagende setzte h?u!e den Prozeß gegen den D.'putirkn Marcel Halxrt, weicher bekanntlich eines Versuchs zur Aufwiegelung des Militärs angeklagt ist, fori. Der An geklagte fordene die Vorladung Paul Deroulede's als Zeuge, allein der Vor sitzer entschied, daß Deroulede, welcher wcgen des nämlichen Vrgehens wie dasjenige, dessen Marcel Hadert be schuldigt ist, zur Verbannung verur theilt wurde, durch dieses Urtheil bür gerlich entrechtet sei und sein Zeugeneid Nichts gelten würde. Wenn er ver nommen würde, so würde sein Zeug niß keinen gesetzlichen Status haben. Der 'Angeklagte wendete alsdann ein, daß er schon einmal unter der nämlichen Anklage prozessirt und frei gesprochen worden sei. Er bestritt, ge gen die Republik conspirirt zu haben, und hielt eine Rede zu Gunsten „der er habenen Prinzipien des Nationalis mus." Das Plebiscit, sagte er. wel ches die Grundlage des Nationalismus sei, habe die Ver. Staaten in Stand gesetzt, ihre Flagge auf Euba und den Philippinen aufzupflanzen, und babe Transvaal bie Stärke gegeben, der Aggression England's Widerstand zu, leisten. „Mit einem Plebiscit Präsi denten." rief Marcel Habert aus. „würden vir der Demüthigung von Fashvoa entgangen sein!" Frankreich's neues Mili tär ge w hr. Paris. 20. Febr. Gelegentlich der heutigen Debatte in der Deputir-- tenkammer über das Militär Budget machte eine Erklärung bes Kriegsmi nisters Generals Gallifet über bie Ver besserung des Militärgewehrs großen Einbruck. Gallifet sagte, nachdem er dem General Deloye, Direktor der Ar tillerie. weicher diese Waffe auf eins Hobe Siufe gebracht hat, warmes Lob gezollt: „Dank den Bemühungen des Direk tors der Infanterie (General C. Mallet) wird Frankreich binnen f-echs Monaten das bcfte Gewehr der Welt besitzen, und nur ein? geringe Verände rung der gegenwärtigen Waffe wird dazu nothwendig sein." China's Kaiser empfängt die Diplomaten. Peking, 20. Der Kai ser von China empfing beute die Ver treter der auswärtigen Mächte. (5v sab krank und angegriffen aus. Die Kaiserin Wittwe war nicht zugegen. Von Mördern oerfolgt. Sing a p 0 re, 20. Hebr. Kanz Uu Wei. ver chinesische Reformator, ver von Hongkong hierher flüchtete, um den oon der Kaisern Regentin ge sandten Mörd-ern zu entgehen, und auf dessen Kopf ein Preis oon .P 50.000 von Li Hung Chang gesetzt ist. hält sich im hiesigen Chinesen Quartier auf. In dische Polizisten bewachen das Haus u. lassen keinen Verdächtigen hinein. Zum Dank dafür hat Kang U" Wei ver sprochen. hier keine Complotte anzuzet teln. Jene spanischen Granaten. London, 20. Febr. In seinem schon gestern erwähnten Dementi der Madrider Meldung, Premier Silocla habe kürzlich im Senat erkiärt, dah kurz vor Aufbruch des spanisch ame rikanischen Krieges die britische Regie rung einwilligte, daß Spanien 85ür d?n besten Arzneien Proben voü Aiizk?- koilcnsrei vevsanol von P Ä
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Z>er Deutsche Borrelpoudmt, erscheint jede Tag im Zahre. E Naie, Eigenthümer und Redaktem, (Nachfc ger von y. Raine), ovrsW? vI>LN AND Pi ST OFFICE AVENUE. lelevhone: khesapeake und PotomacTelephaT Kr. 1224 Hoe-Telepholl-So R. rei de täsitche Blatte, durch T,S,er desorgt !>X i>O. Wöbnitche ilugab portofrei mit Zldi>i.g ?2r Eludt)! Nach dem Znlande vro Jahr .KO. Nach dem Auslande rro Jahr L 4 vk- Gintg-Autgabe pro Jahr Al-ÄG. -TaS beste und biNigste utsche Blatt i Mittel nnd Südsiaate. Mittwoch, den 21. Februar Dasßepräsentantenhaus hat den Brauern den Willen gethan, die Achtel- und Sechstel-Fässer abzuschaf fen, eine Abschaffung der Kriegssteuer wäre ihnen wahrscheinlich lieber gewe sen. Werkann überKarlWil helm Weyel von Schönbach bei Her born im Regierungsbezirk Wiesbaden Auskunft geben? Weye'l wanderte 1848 nach Ameriba aus und ist seit 1862 ver schollen. Das „N. Wiener Tagebl." bringt folgenden Scherz: Telegramm der Engländer am 25. Januar: „Warren auf dem Spionkop?" Tele gramm am 26.: „Waren auf dem Spionkop!" Die Hamburg-Amerika- Linie hat für die Dauer der Pariser Ausstellung in Paris die beiden Hotels „du Palais" und „Columbia" gepach tet. /Die Zimmer dieser Hotels werden den Passagieren dieser Linie ohne Preisabschlag zur Verfügung gestellt. Der Großschlächter Ar mciur hat fein Riesengeschäft an eine Aktiengesellschaft für zwanzig Millio nen Dollars verkauft. Armvur schlach tete bisher Vieh sür den Wl>markt, baute EiAwag'gons. betrieb Leimsicterei und Haarezubereitung. Alles im Gro ßen. In Paris fand die Liga für öffentliche Sittlichkeit F. de Crois set's „L'hon?me a l'oreille coupee" so unanständig, daß Beschwerde bei der Regierung geführt wurde. 'Tiefe lt das Stück verbeten und den Censor, der öie Erlaubniß zur Aufführung er theilt starke Würzen schließen; die Pariser sind ganz und gar nicht ngherz'ig. Baltimore dieMo nument-enstadt; dber wir sind, seit uns dieser Ehrenname gegeben wurde, arg im Rückstände geblieben. Berlin z. B. hat ungefähr 70 Derikmüler, und da runter großartige Schöpfungen. Mit Frühlingsanfang erhält es in der Sie gesallee fünf neue dazu, dann das Bismarck- und ein R. Wagner-Denk mal. Letzteres kommt nach Entschei dung des Kaifers nicht, wie man .er wartet, vor die neu zu erbauende Wag ner Oper, sondern an den Rand des Thiergartens ein der Thiergarten- Straße, in Gesellschaft Göthe's, Les sing's und der Königin Luis-.. Das Wagner Denkmol soll die genannten Denkmäler nicht überragen. Kriegsflotten -Epidemie überall! Auch die Franzosen haben ine neue Marine Vorlage, oder viel mehr fünf einander ergänzende Vorla gen, an die Kammer gebracht. In sieben Jahren soll die Seemacht der Republik um sechs Linien Panzer schiffe. fünf gepanzerte Kreuzer. 28 Torpedojäger, 112 Torpedoboote und 26 llntersee Torpedoboote also um 177 neue Fahrzeuge vermehrt werden. Dann hat Frankreich vier Panzergeschwader zu je sechs Schlacht schiffen und einem Ersatzschiff. Die Zahl der gepanzerten Kreuzer beträgt dann 24. Mit den im Bau begriffe nen Kriegsschiffen wird diese Marine- Vorlage über 900 Millionen Francs kosten. Auchin Deutschland wackit man zu der Erkenntniß auf, daß die Koloniabpolitik völlig werthlos ist. Auch dort macht man .die Wahrneh mung. daß man für jede Mark Waare, die verkauft wird, zwei Mark aus dein öffentlichen Schatz zulegen muß. Selbst die besten und ältesten Kolonien weisen die nämliche Erfahrung auf. Der Bo den ist ohne Zweifel sehr üppig und er zeugt Vieles, was sich 'in Deutschland vorteilhaft verwenden läßt, allein es fehlen die Arbeiter. Die Eingeborenen wollen reicht arbeiten, und die Weißen können unter einem solch' mörderischen Himmelsstrich nicht arbeiten. In den Philippinen walten genau die nämli chen Verhältnisse vor. Allein wir wer den offenbar noch eine Anzahl von Hunderten von Millionen Dollars an die Expansionspolitik vergeuden müs sen. bis dem amerikanischen Volke ein Seifensieder ausgeht. (C. Volksbl.) Die russische Presse spricht sich ganz ungenirt über die Auftheilung China's aus. China sei jetzt mehr denn je als geographischer Begriff zu be trafen; der unvermeidliche Akt der Aufteilung Werve sich auf friedlichem Wege vollziehen; in welcher Form, sei ine Frage der vielleicht nicht fernen Zukunft. Das russisch japanisch: Bündniß sei nur eine Frage der Zeit. Wichtig sei, daß die Kräfte des Staa tes sich nicht in den Händen der Eng länder, Deutschen oder Nordamerika ner befinden. So ganz friedlich wird sich die Theilung China's denn doch nicht vollziehen. Zu gleicher Zeit tritt Rußland aus der bisher beobachteten Reserve heraus und bringt den Kampf um die Vorherrschaft in Persien zum Austrug: eine ftiedlicheErvberung Per sien's nennen die russischen Zeitungen das von Rußland übernommene Eisen bahn Projekt, das Eisenbahnen bis zum persischen Goff ausbauen soll. Ist keine amerikanische Millionären besser noch Milliardä rin da? Die römische Fürstenfami lie Vorghefe besitzt einen Reichthum an 'Kunstschätzen in ihren Gvllerien und Museen, welcher aus wenigstens 7.200,- 000 Lire geschätzt wird, dabei aber so arm geworden, daß, wie eine Corre spondenz aus Rom belichtet Metz ger, Schnöder und Schuster nicht be friedigt werden können. Da ist z. B. das Trzianifche Gemälde „heilige und profane Liebe," für welches 4 Millio nen Lire geboten wurde; eine Anzahl weiterer haben einen Werth von 200,- 000 bis Millionen; aber die reich arme Familie darf nichts von diesen Schätzen verkaufen. Der Staat Par 4izipirt an den Sammlungen mit den gleichen Rechten wie die Familie Bor ghes. Der Staat möchte die Familie Borghest gern auskaufen aber es fehlt auch dem Staat an Gold. Eine gMchwere Amerikanerin könnte sich ja auch einmal für die Kunst opfern. Der Mainzer Au?st e l lungs Ausschuß für die Guknberg- Feier theilt mit, daß fast alle bedeuten deren Firmen, selbstverständlich auch vie Reichsdruckerei, die Ausstellung be schicken. Äuch aus dem Auslande eine Reihe Aussteller zugesagt. Es wird besonders darauf aufmerksam gemacht, daß Miethe von den Aus st ellern nicht erhoben wird. Die Ausstellungs Gegen stände sollten gegen Mitte Mai bei der S'tadibibliotbek in Mainz eintreffen. Die historische Ausstellung wird von besonderem Interesse fein und die For tschritte im Buchdruck Gewerbe von der ältesten bis in die Neuzeit zeigen. Als Ausstellungsräume werden benutzt für die Maschinen (historische und neuere), ebenso für schwer Gegenstän de die Parterreräume; der Akadem'e- Saal, die StadtbiblioM im ersten und zweiten Stock nimmt die Bücher schätze etc. auf. Von Nebengewerben werden zugelassen: Buchbindereien, Schriftgießereien, Farben Fabriken. Stereotypien etc. Aus letzterer Klasse hat die erste östreichische Trocken-Ste reotypie Gesellschaft ine Ausstellung ihrer Erzeugnisse (twas Neues auf diesem Gebiete) zugesagt. Für das Gutenberg Museum hat ein Ameri kaner Photographien aller existirenden Maschinen und zahlreiche Modelle zum Geschenk gemacht. Eine Harlemer Firma stellt alte Buchblätter und dazu gehörige Typen aus. Virginien'S Wunderstädte Der Staat Virginien war vor 124 Jahren das beveui-endste und angese henste Gemeinwesen des jungen Staa tenbundes und hat dem Lande mehr Präsidenten gegeben, als irgend ein anderer. Mit'der Ausbreitung der Sklaverei zu Anfang dieses Jahrhun derts begann der Rückgang, die weiße Einwanderung hört fast ganz auf und da der Staat im Hauptstape! Pro dukt nicht mit den Golfstaaten wett eifern konnte, so fügte er sich still schweigend in die ihm zufallende Rolle, den Letzteren das geeignete Sklaven material zu liefern. Der große Bürgerkrieg, durch wel chen die Sklaven! 'hinw-Mfegt wurde, wa?d hauptsächlich auf virginischem Boden ausgsfochten u. vernichtete den Wohlstand des Staates aus viele Jah re, außerdem wurde der alte Staat auch noch durch die Abtrennung seiner Westbälfte in zwei Theile geschnitten. Seit dem letzten Menschenalter hat sick der Staat nur langsam erholt und seine Zunahme hielt nnt den rasch wack-sen'den Gemeinwesen des Wöstens und Nordwestens nichtSchritt, im Ge gentheil, Vieles deutete auf einen fast chronisch gewordenen Verfall. In diesem nicht sehr erfreulichen Z ustande machen wir eine merkwürdige Wahrnehmung. Während der letzten fünfzehn Jahre sind in Virginien zwei Städte emporgewachsen, die in ihrem ras'chenEmporblühen höchstens mit der 'Wunderstadt des Westens San Fran zisco verglichen werden können, Roa noke un'd Newport News. Roanoke war noch vor sechsze'hn Jahren ein unscheinlickier Ort von we nig Häusern, als ein spekulirender Städtegründer seine wichtige Lage u. seine infolge reicher Eisengruben mäch tigen Hülfsquellen erkannte. In kur zer Zeit batte es Stahlwerke und Ma schinen Fabriken, war der Knoten punkt mehrerer Eisenbahnen und strebt mit aller Macht nach der dritten Rang stellung im Staate. Wunderbar, wie das Wachsthum Roanoke's war, so wird es doch noch von einem anderen Orte in Virginien übertroffen. Zu Anfang de? Bürgerkrieges er hielt die Landzunge an der Mündung des James River als Verpflegungs- Basis der Halbinsel Armee unter McClellan großeßedeutung und New port News wurde täglich in den Kriegsnachrichten genannt. Nach dem Kriege verschwand das dort rasch em porgewachsene Pilzstädtchen wieder rasch, aber die günstige Lage war un terdessen erkannt worden, u. wäbrend der letzten Jahre ist Newport News wunderbar emporgewachsen, so daß man es bereits das „Liverpool Ameri ka's" nennt und sein Hafen dem von Baltimore fühlbareEonkurrenz macbt. Der ErPort von Newport-Ncws wird durch zwei große leistungsfäbigeßabn- Svsteme, die in die Baumwollenstaa ten des Südens und an die Getreide speicher des Nordwestens reichen, ge speist. Die zunehmend? Schisssahrt und die günstige Lage des Ortes brachte zahlreiche Industrien dorthin, darunter einen Schiffsbauhof, welcher 7000 Arbeiter beschäftigt. Dazu kom men täglich neue Projekte und der Zu zug von Geschäftsleuten un'd Arbeit suchenden ist beständig. Leiber kann man nicht dasselbe vom ganzen Staate sagen, der noch nicht aus dem Schlafe, in den ihn der Bür gerkrieg versetzt hatte, aufgewacht ist. Streit um den Tichterruhm. Als vor dreißig Jahren das Lied von der „Wacht am Rhein" in der deutschen Welt über Nycht berühmt wurde, wußte man den Namen ds Dichters nicht gleich, was zur Folge hatte, daß sich sofort drei oder vier bisher ziemlich unbekannte Reim schmiede meldeten, welche sich mit lie benswürdiger Bescheidenheit als die Verfasser des gewaltigen Schlachtge sanges bekannten. Unter diesen war auch Wolfgang Müller von Königs winter, dessen Name gerade damals anfing, bekannt zu werden. Plötzlich wurde nun dos Autorrecht des längst verstorbenen und vergessenen Schnecken-- burger festgestellt, und Müller zog mit langer Nase ab. Ein ähnliches Schicksal hat das Kaiserlied des „Nordöstlichen Sänger bundes," welches jetzt auf Kosten des Bundes componirt worden ist. Plötz lich siel es Jemandem ein, nach dem Dichter zu fragen, und da machte man denn die Entdeckung, daß der Dichter, wie jeder echte Volksdichkr. namenlos war. Der Zustand dauert aber nicht lan ge. Venn die Gelegenheit, auf billige Weise einen Dichterruhm zu erwerben, war zu verlockend. Zuerst trat der Sänger-Veteran Karl Sänger mit seinem Anspruch auf die Autorschaft hervor, und die hocherfreuten Sanges brüder waren bereits dabei, ihre Bat- zum Preise des Apollo-Jüngers vorfahren zu lassen, als in einer Sit zung der Festbehörde folgender Protest von d?m angeblich wirklichen Dichter Hachivnann verlesen wurde: „Dieses Gedicht erschen,. ohne mein Vorwissen, zum ersten Male in der vom „Zöll'ner-Männerchor" vor einem Dezennium bei Eröffnung der inzwi schen abgebrannten „Zöllner Halle" „Fair-Zei!un,g." Mein Freund, der jetzt in Raoenswoov woh nende Dr. Reimer, hatte es unter mei nen Manuskripten aufgestöbert und in der „Fair-Zeitung" veröffentlicht, ohne mich vorher um Evlaubmß zu fragen. Hier sehen Sie den betreffenden Aus- schnitt aus der Zeitung. Vor etwa sechs Jahren hab? ich s dann, m:t sammt ver Geschichte seines Entstehens, in ver „Plaltdeutjchen Post" verösfent licht. Mulich bekam ich von meiner in Cuxhaven lebenden Tochter einen Brief, worin folgende Spelle enthalten i'st: Den jungen Rauschenblatt (Sohn des Herausgeben- des „Cuxhavener Tage blattes") Hot? ich vor ein paar Tagen gesprochen. Ein Herr in San Fran zisco hat seinsm Vater geschrieben, er habe vor Jähren in dem „Euxhavener Tageblatt" einig-? Gedichte von Hacht mann gelesen, die ihm so gut gefielen, daß er sie in Musik setzte. Dieser Hen verlangte die Adresse 'des Dichters, um mit ihm in Eorrespondenz zu tr-ten Wer dieser Herr in 'Kalifornien ist, weiß ich noch nicht. Wie Sil? sich wohl 'denken können. Hai es mich sehr unangenehm berührt, daß man mein Lied ohne Namensnen nung des Verfassers und noch dazu verstümmelt als Preislied auserkoren hat. Ich richtete also an die Sän-ger sest-Behörd am 1. Januar ein Protest- Schreiben, auf welches solgende Post karte die bishev einzige Antwort war: „Geehrter Herr Hachtmann! Ich habe Ihren Brief vom 17. d. Mts. er halten und werde Ihr Anliegen an maßgebender Stelle bekannt geben. Nur möchte ich Sie bitten, Nichts :n irgend einer Zeitung zu veröffentlichen, bis Sie von uns Nachricht bekommen haben. AchtungHaoll Aug. H. Tie mann, Vorsitzender des Musik Co mite's." Daß ich in meinem Schreiben sagte: Wäre es recht und billig, vem Compo nisten "Ehre und Geld (H 125) zukom men un'o den Dichter leer ausgehen zu lassen? wird mir wohl Niemand verarge, der weiß, wie schwer ich kran kev un'd alter Mann gegen oie Wider wärtigkeiten des Lebens ankämpfen muß. Aber ich hoffe, oaß die „Ver. Sänger" verständig genug sein und'oen Dichter des Preisliedes nich: über dem Componisten vergessen lverden." lUm aber den Spaß vollständig zu machen, erhielt die „N.-A. Stsztg." folgendes Schreiben aus San Fran zi sco, C-al.: „Am 16. Januar erschien in dem „Californier Demokrat" ein Preis ausschreiben für die Composilion emes Gedichtes, betitelt: „Das d?u!,che Lieo," für das 19. 'Naiional-Sänger fest zur Feier des 50-jährigen Jubi läums des „N.-0.-Sängerbun'des." Der von dem 'Comite als „Kaiferlied" ausgeschriebene Text ist eine Verstüm melung des Dr.ginal-Gedichtes, wel ches ich für Männerchor componirte und einige Jahre zurück bei dem letzten Sängerfest als nach Brooklyn sandte. Man hielt derzeit ungewöhnlich lange meine Komposition dort zurück, bis ich gezwungen wurde, sür die Wiedererlangung derselben zu schreiben. Man hat sich folgl.ch den Text meiner Composition derzeit ange eignet und nun mit Auslassung des Refrains un'd mit Verunstaltung un'o Verschiebung der Reime als Kaiserlied ausgeschrieben. Ich hatte mich bereits an den 'Vorsitzenden des Mustk-Oomi le's, Hrn. Aug. H. Tiemann, Nr. 5?, Boerum-Straße, Brookltui. in dieser Angelegenheit gewandt, doch erhielt ich keine Antwort, obwohl derselbe mein Schreiben erhalten hat. Ich möchte Sie freundlichst bitten, mir einen Rath zu ertheilen, was man in dieser Sache ibun könnte, oder ob es vielleicht durch einen Reparier Ihres Blattes möglich wäre, zu erfahren, wo her dem Comite dieses Gedicht wurde und wen sie als Dichter desselben an geben. In der Erwartung, etwas Nä heres hierüber von Ihnen zu erfahren, zeichnet 'achtungsvoll P. Engels, Nr. 837, San Fran zisco." Der verehrte Leser mag sich nmi selbst einen Vevs aus der Geschichte machen. Uiitern?lncnZ. Amerika scheint entschlossen zu sein, soZ Grösjle iu Kaden, sei es in Tampsschinen, der Kunst, CesinZiiiigen oder der Mesizin. Nehmt Hs-
Todesfälle. Äl I!. Februar M i Ii II i e M e ie r, II Mo nate all. Am Februar Franklin Schmelz, II Monat alt Henry Kraust. Vamdurg-.lraße. au. stall, -peerd.zuiig privat... Barbara Körbrr. im Aller n?n >,lir?n, Tie findet li e u t e> Mittwoch. Nachmittags um Übr. vom Tranerbaust, Nr. 215, Norv-Madeira-Ttraße, au! statt. Sie ist nicht melir, Uii's blicken loekmurti-voll unilier. >O Gott! wie hast Tu uns beiriibt, Tu, der doch sonst uns herzlich liebt. t-'.I-Z Rosa Mahn starb am 2V. Februar IM> Rosa Mahn, Wittwe deß verstorbenen ssliarle- F, Maiin, lA Znr Erinnerung an meine geliebte Gattin Louisa L. Tewes, welche beute vor einem Jahre, am 21. Februar IM, gestorben, aber nicht verzessen ist. Rosen ivclken und verschwinden, Manch siillt als Knospe ab! Kaum. dab sich noch Freunde finden. Trennen sie schon Tod und Grab. Ach, so ist Z! Ter Plai, ist leer, Meine liebt Gattin ist nicht mehr! Telephon Nr. AN. Aenry Köck, len., Leichenbestatter und Einbalsamirer, Kutschen jur Verfügung für Hochzeiten, Nezröbüisse Nr. 1013, Nord Central Avenue, zivilchen Eager- und Ehase-Etraße. cFebIV.IZ.TKS) S. v I!L7 rlkphn T. D 1557 Josepk loeroens L Sohn, Leichenbestter und Einbalsamirer, uost-Si Sim den un Vaca t. Zweigßür,,''.: ZA NordGedebder-Stea. lehnte Kutichen slit Beerdigungen a. s. v-llun,en vom La erden rmt und sIH siiltig jLkt,ll,ltO) V. S-8 leleph, C. v. 4^Z H. Sander 6 Söhne, Leichenbestatter und Einbalsamirer, nd Eontsn-U sern>eiiue, Highlanvttwn. tleh?.n Ztr. INS. utschen werden gelieseet siir Heieath, Unter hiitvngen und -ndr Gcleienheite. l?e,2S.ls.Ttei Versamm!ungs-An;ell!en. xZff" Abtheilung Nr. 147" versammelt sich heute. Mittwoeii, den LI. Februar. Abends Uhr. in dein Lokale deS orn. Gottschalk. lscke Hanover- v„d Lrod-Slrahe. zur lal,re:-Per,'auiinlnna un-d Pe aintcnivahl. Tie Mitglioocr find ersucht, pünktlich zu erscheinen. 152> Hugo Lossau, Präs des St. Councils. Bekanntmachungen. Personell, welci,e Bci'ci>?av>- Bürrau der Bedow?. .Piaiterson-Parl," ewjr.-ichen. ihre Nikmeii resistrireu zu liaffen. ihre Reieeenzcu anzugeben uns anSeriveitig-e Au-kunft z lieiern. wi-e solche von Sem oser Lansichajls-i!lrchitektm gewünscht erden niö'cn. In Uebereinsliuimung mir ?'r-?,partemeiir. R a t h h a n den IZ. Februar Iggy, Zur Rackricilt lue liiliabcr vlli dritter Hnvl'tiiet de ..Westlicl,cn Marulän dcr Msendalin Tenliihabernvon 6 P r e n t i g e n lichen 'lllaryländcr Eisenbakn." vom Maiior uns Sladtrath von Baltimore garautirt >iiio sällig am 1. Januar I9C>> wird hierdurch Nachricht gegeben, das der Negisiraior der Stadt Baltimore darauf vorbereitet sein wird, am I. März dn> rt-jvek tiven Inhabern derselben die desagten Obligatio nen, mit lnnzttgcsiigteu zweiinonatlichen Ziiiscii, ge gen Vorzeigung und Abgabe derselben in diesem Tie Zinsenzabluiig sür besagte Lbligationeu wir mit dem 1. März IIM aufhören. biigariorn. Forderung?-Angebote werden bis i° g, den 26. Februar l!0y, Mittags 12 Uhr. im M a vors Biireau, Rathhaus, Baltimore, eni gegen genommen sür den Wilkaus als Ganzem oder eines Theile- von L- b g der Stadt Baltimore, bekannt liche Marvländer tnscnbahii Resilndiruiigs- Anleihe. Minsen tragend zu der Rate von Pro zent vro Jahr, zahlbar halbjährlich am criten Zage Zinsen werden beginnen am l. März Ii""!, an welchem Tage die Litigationen zur Diese Obligationen we'dc vcrau-Zgabt krast der Verordnung Nr. 18. bestätigt am !t. März 1898 lamendirt durch Verordnung Nr. ii-, beNätigt am 8. Februar U'M, die Ausgabe von an Obligationen autorisirend zum Zwecke der Bezah lung der Inhaber aller Obligationen dritter Hy pothek der „Westlichen Maryiänder Eiseiibabn-Com pagnie." im Betrag- von garantirt vom Mayor und Stadtrath von Baltimore, fällig am 1. Januar IstW. Angebote müssen versiegelt und an den Mavor als Vorsilzer der Finanz-Conimissäre adressirt. so wie mit der Aufschrift „Proposal for W. M. R. R. 1950 Nefunding Loan" versehen sein. Das Recht bleibt vorbebalten, irgend welche und alle Angebote zu verwerfen. Tdoma K- Haves. Malzor. Vorsitzer der Finanz-Commissäre. Nene Anzeiqe. Nach Deutschland MorddeuMen Der billige K-ajütcn-P>iffagc-'PreiS von G 4 und Kriegsdare von Baliimore nach Brnaeii bleibt nur noch für jolgcndc Adjahrten in Kraft: .Köln." papt. Brnns, 21. F-bruar. Cavt. Zranc, lj. März. .Hannover." Vapt. .)anizen. 21. I>!ärz. „Rolans." Capt. Albrecht. 28. Mär?. Rundreise-Billet zu iliäkiqru Preisen Weitere Auskimst ertheilen die General-Agenten A. Schumacher (50., rma und Nr. ju achten iStl'tiZVtckl-^ An die Damen. In Folge der groben Hab! von Damen, Sie in Bezug ain unsere Lfjcrtc von tli) rätirenv des ver gossen!' n Monat Februar Schüler für ense.vrn Preis von LIO zu unterrichten. Nähere Au-luns' ercheilt bereitwilligst M. Hulier, Nr. 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Vst.offic.-A.nue. t de Gebäude de .Deutschen Korrespondenten t> met: Voranschläge für Liczschaffen. Austiehen u. Ber it von lt>cri-.ea Schränken u. schwerer Maschiner, valbt. Fran Bell's monatlicher Regulator geschlafn. Späieftens nach zwei wurde stet! Abhiilfe -schaffen. Kein Schmerz, pe-- Poft o?r im Büeeau >2 Rll!herth?iluii/ Sorechftllnsen von 10 Uhr Vormittags dis Udr en! Sonnt r,n 2 di! 5 Uhr Nachmitltgi. Kran Vell'S >r. 7, est-Srantiiu-. uahe Pi,Or>. Geld anSznleihcn. Nd zu verleiden: von auswärts. Ankauf von Häusern, lvrnns jiusen, vyrwibeken, Baupiätzen etc. gez-n t?eine T auf Möbeln werden Ihnen alle Vortheile geboten, welche Andere osseriren. Nachzufragen im Bureau der Potemae Lan Guarantee Tomvany,- Zininier Nr. 5, Bank von ?altimore--Ekbäudt. ikcke Balti more- und Et. Baul-Etrai!. Gebranchen Tie Geld? Wegen Anleiben auf Möbeln. Piniio, Pferd u. s. >v. zu den iiicdngslen Mten und auf die längste .-'eil wen.- man Zolin ^Wilson. 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Sechs Seiten. Jahrgang. Der ,S,nnky Tvrnspnident* Der .EsmtkH, E-rrchmiwlt Der „Sonntags Corrvspontnt- Der .Sonntag Corvespondent" Der „SonntaqS Co-rrespondent* Der .Sonnwgs Conrsponknt' Der „Sonntags Co-r-respondent" Der „Sonntags Co-rvesp-mdent" Der „Sonnwgs Co?respondnt" Der „Sonntagk Cnrespondent" Der ..Sonntags Cmrspondent" Der ..Sonntags Korrespondent" Der „Sonntags Co?respondent" Der „Sonntags Korrespondent" Der „Sonntags Correspvndent" Der „Sonntags Korrespondent Der „Sonnwgs Correspondent" Der „Sonntags Korrespondent' Der „Sonntags Korrespondent" Der „Sonntags Correspon^nt" Der „Sonnwgs Korrespondent" Der „Sonntags Korrespondent" Der „Sonntags Korrespondent" Der „Sonntags Korrespondent" Der „Sonntags Korrespondent" Der „Sonntags Korrespondent" Der „Sonntags Korrespondent" Der „Sonntags Korrespondent" Der „Sonntags Korrespondent" Der „Sonntags Korrespondent" Der „Sonntags Korrespondent" Der „Sonntags Korrespondent" Der „Sonntags Korrespondent" Der „Sonntags Korrespondent'' Der „Sonntags Korrespondent" Der „Sonntags Korrespondent" Der „Sonntags Korrespondent" Der „Sonntags Korrespondent" Der „Sonntags Korrespondent* Der „Sonntags Korrespondent" Der „Sonntags Korrespondent" Der „Sonntags Korrespondent" Der „Sonntags Korrespondent" Der „Sonntagi Korrespondent" GW in jeder Familie gern gesehener Gsst. 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Buntes u. s. w. sswzetne Kummer 3 Zents; von assen Trägern des "Deutschen Korrespondenten" und in der Expedition d. It. z beziehen. 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Aus der Bundeshauptstadt. Die Hammi-ZM im Senat. Moch 52 Privatpensionsbills. Im Hause bekundet sich große Oppo sition gegen den Portoßico Tarif. Krigssekretär Root's Vorschlag zur Reorganisation der Armee. Ci vilisten für Offiziersstellen. Konsul Goodnow's Bericht über chinesischen Geschäftsbetrieb. Zwei demokratische Beschlüsse, de ren Spitze sich gegen den Zucker- Trust richten. Lucey's neuer Civildienstreform Vorschlag W a f hington, D. C.. 20. Febr. Im Senat unterbreitete Perkins fCal.) das Mandat des Hrn. Thos. R. Bard als Bundessenator für Kali fornien für den am 4. März 1899 be ginnenden sechsjährigen Termin, und dasselbe wurde entgegen genommen. Der Senat passirte einen Beschluß, welcher den Druck einer speziellen aus 5000 Exemplaren bestehenden Auslage des Jahrbuches des Ackerbau Depar tements zur Vertheikung auf der Pari ser Weltausstellung autorisirt. Nach beendeten Noutinegeschäslen hielt Kenny (Del.) eine Rede, in wel cher er der Annexion der Philippinen- Inseln opponirte und auseinandersetz te, daß es für die Ver. Staaten, wie für die Filipinos vortheilhafter fein werde, den Letzteren ihre Unabhängig keit unter amerikanischem Schutze zu geben. 52 und etliche andere Vorlagen von geringerer Wich tigkeit wurden erledigt, und der Rest der Sitzung verstrich unier weiterer Diskussion der Hawaki Bill. Um 5.20 vertagte sich der Seriat bis mor gen. Jin Repräsentanten Hause ersuchte Hepburn (Ja.) um einstimmige Genehmigung, daß die Erörterung sei ner Nicaraguakanal Bill heute über zwei Wochen beginnen solle. C'annon (Jlls.), Vorsitzer desCormte's für Ver willigungen, erho>b indessen Einwand und erklärte, er könne in Anbetracht der geringen Fortschritte, welche soweit in der Erledigung der Verwilligungs- Bills gemacht worden sind, vorläufig in kein derarliges Arrangement einwil ligen. Das Hclus setzte die Erwägung der Porio Rico Tarifbill in Plenar sitzung fort und Newlands lNev.) vom 'Comite für Mittel und Wege trug ein langes Argument dagegen vor. Hop kins (Jlls.) redete zu Gunsten der Bill und Swanson (Va.) folgte mit einem weiteren geharnischten Argumente da gegen. Um 5 Uhr Nachmittags er folgte Vertagung. Reorganisation der A rm e. Kriegssekretär Root hat den Vor sitzenden der Militär Comite'n des Senats und des Hauses den Entwurf einer Bill zur vollständigen Reorga nisation unserer Armee und Abstellung aller in derselben beobachteten Miß stände zugehen lassen. Die Bill würd vom Vorsitzenden des.Haus Comite's, Hüll (Rep., Ja.), bereits eingebracht. Eine ihrer Hauptbestirnmungen ist, daß der Präsident bei Beförderungen nicht mehr strikt die Anciennität zu be rücksichtigen haben, sondern ein Drittel aller Beförderungen aus Grund ausge zeichneter Dienste vornehmen soll. Auf solche Weise soll die spezielle Befähi gung von Offizieren anerkannt wer den, und im Kriegsdepartement wird behauptet, die Bill sei so abgefaßt, daß persönliche oder politische Begünsti gung bei den Beförderungen kein.eßolle spielen können. Die Bill giebt serner dein Präsidenten die Möglichkeit, un fähige Chefs der Stabsbüreaus in den Ruhestand zu oersetzen und Nachfolger für sie zu ernennen, wodurch die Chess der Stabsbüreaus der Arme etwa denselben Status erhalten würden, wie die Chess der Marine Stabsbüreaus. Das erste Ergebniß ver Annahme die ser Bestimmung würde die P-ensioni rung des suspendirten General In tendanten Eagan sein. Die wichtigste Bestimmung ist aber, daß zum Dienst in den Bureaus des General Adjutanten und General- Inspekteurs Offiziere aus dem nächst unteren Rang in der Linie zugewiesen werden sollen, um erfahrene Stabs- Offiziere heranzubilden. Diese Offi ziere sollen auf Grund des Befunds einer aus höheren Offizieren bestehen den Prüsungs Commission ausge wählt werden. In ähnlick)er Weise werden auch Vakanzen imOuartiermei ster- und Intendantur Büreau, so wie im Sianaleorps künftig ausge füllt. Der Beförderung der gegen wärtigen Stabsoffiziere soll diese Be stimmung zwar nicht im Wege stchen, aber sie sollen angehalten sein, ein Jahr binnen fünf lahren in irgend ei nem Regiment zu dienen. Ferne soll die Artillerie entspre chend den Anforderungen der Beman nung der Küstenforis nach der Bill reorganisirt werden, durch Versetzung von Infanteristen und Kavalleristen ?ur Artillerie, ohne daß die Präsenz stärke der Armee erhöht wird. An O ff i z i e r s A s p i r a n t e n kein Mangel Root hat mit Gene ral Ludlow einen Plan besprochen, lassen Zweck es ist, eine permanente Liste solcher jungen Civilisten zu füh ren, d?e auf den von ihnen besuchten Schulen und Hochschulen militärischen Unterricht durch Osfiziere erhalten ha ben und die im Kriegsfalle sofort in die Bundesarmee eingereiht werden könn ten, so daß die Letztere in kürzester Frist um Tausende von Mann ver mehrt werden könnte. Der Plan wur de gestern auch von Hrn. Root mit dem hier weilenden Präsidenten der Uni versität von Kalifornien, Hrn. Whee ler, besprochen. Es sollen über die jungen Leute, nachdem sie aus den Schulen in's bürgerliche Leben einge treten. fortlaufende. Auszeichnungen gemacht werden, so daß ihre Spur nicht verlor.n gehen kann. Wenn sie in die Staalsmiliz eintreten, so soll ihnen durch spezielle militärische Un terrichtskurse Gelegenheit gegeben wer den. sich werter auszubilden, um sie als Offiziere verwendbar zu machen. Ge- Baltimore, Md., Miltwoss de Zl. Februar 19(W. Wissermaßen svlln alle Schulen dr er wähnen Art im Lande in enge Verbin dung mit der regulären Armee gebracht werden, doch bedarf das Projekt der bezüglichen Gesetzgebung durch den Kongreß. China's Bank- und Wäh- rungswesen Auf Verlangen des Bureaus für auswärtigen Handel hat der amerika nische Konsul Goodnow in Shanghai einen Bericht über das Bank- und Währungssystem von China mit ein gehenden Details über dn Gesckäfts dtrib der großen „Hong Kong ck Shanghai Company" zum Besten der amerikanischen Financiers, welche auf diesem Felde thätig zu sein beabsichti gen, ausgearbeitet. Gegen den Zucker-Trust. Minoritätssührer Richardson brachte im Hause nach Rücksprache mit seinen demokratischen Parteigenossen zwei Resolutionen ein. welch ihre Spitze ge gen den Zucker Trust richten. In der einen wird die Verkehrs Commis sion angewiesen, die Beförderung von Zucker von einem Staat zum anderen zu verbieten, bis sie sich vergewissert! hat, daß der Trust nicht mehr als vier Prozent Profit erzielt. Richardson behauptet, daß ein solches Verbot nach einer jüngst erflossenen Entscheidung des Oberbundesgerichts gegen mono polistische Eontrole eines Handels zweiges statthaft sei. Die zweite Re solution verfügt, daß Zucker, Rafsi niade und Melasse etc. aus Porto Nico, Kuba und Hawaii zollfrei in ghn soll. Mehr C i v i l d i e n st Reform. Lacey (Rp.. Ja.) bracht im Haus ein Bill in, w-elch das Cioildienstge stz dahin amendirt, daß die Civil dienstbeamkcn künftig nur für einen Amtstermin, von fünf Jahren rnannt und dann eventuell für wiir fünf Jahr wiederernannt werden sollen. Die jetzigen Civildienst Beamten sol len sünf Jahre im Amte bleiben, und diejenigen, rvelche es schon länger sind, in zwei Klassen ingetheilt werden, de ren Amtstermin allmälig zu Ende ge hen soll. Die Porlo Rico-Bill noch la n ge nichtim Trockenen. Das Schicksal der Porto Rico-Bill. in deren Berathung das Haus jetzt in getreten, scheint sehr in der Luft zu schweben, und es ist keineswegs sicher, daß Repräsentant Payne seine Bill ohne Gefährde durchbringen wird, trotzdem er die Parteifuchtel mit aller Gewalt zu schwingen gedenkt. Unter den Republikanern giebt es eine nicht geringe Anzahl, welche das Vorgehen des Comites verurtheilen, und dem Vernehmen nach haben außer Mc'Cull iMass.). auch Lorimer sJll.), Litile field (Me.) .Weeks lM ch.) und meh rere Andere rklärt. sie würden nicht für di Bill stimmen. Es würde ge nügen. wenn twa in Dutzend Re publikaner mit den Demokraten für ein Substitut stimmten, und da es zweifelhaft erscheint, ob Payne und Genossen ihre Parieicolleaen alle unter einen Hut bringen können, so ist das Resultat vorab noch ungewiß. Es wird erwarttet. da>ß Littelfield in längerer Rede den „Verfassungs- Standpunkt" des Ccmites angreisen wird. Geschieht dies, dann mögen später noch mehr Abtrünnige unter den Republikanern zu zählen sein. Nach Omaha spedirt. Der in St. Louis verhaftete Rechts anwalt Buettner und seine Car- St. Lo ni s, Mo., 20. Februar. Der am Sonntag in St. Louis ver hafte! Rechtsanwalt Wm. A. Bueli ner ist am Montag nach Omaha abge holt worden und dort heute eingetrof fen. Sind Buettner's Angaben über sein Vorleben wahr, so ist dieses ein recht abentuerliches gewesen, und die N.'w-Norker dürften in ihm inen alten Bekannten wieder erkennen. Buettner wurde in Cinoinnati geboren, mit 22 Jahren dort zur Rechtspraxis zuge lassen. siedelte aber Anfangs der acht ziger Jahre nach New-Uork über, wo er sich Tammann anschloß und in die Staatslegislatur gewählt, jedoch, da erst els Monale im Staate ansässig, nicht zugelassen wurde. Er bethätigte sich auch fernerbin lebhaft politisch, sein Unstern machte ihn aber zum As socie des Advokaten W. D. Hugbes. Er übernahm es im Jahre 1889. gegen Zahlung von §5OO sine Scheidung zu besorgen, vergaß dies aber, fälsch! schließlich ein Scheidungsdekre: und kam auf mehrere Jahre genauere Angaben lehnt er bescheiden ab nach Sing Sing, wo er als Lchrcr beschäf tigt wurde. Nach seiner Freilassung wählte er Philadelphia zum Wohnsitz, und dort war er einer der Vertheidiger desGift- Massenmörders Holmes. Dann kam er abermals, aber unschuldiger Weift, mit den Gerichten in Konflikt. Ein gewiffer Kassirer Goetze in dem Bleich röder'schen Bankgeschäfte in Berlin war unter Mitnahme einer größeren Geldsumme, die er unterschlagen hatte, in Gesellschaft seiner Geliebten nach Amerika geflohen. In Philadelphia erfolgte seine Verhaftung. Die Be gleiterin wandte sich an Buettner und ersuchte ihn. als Rechtsbeistand ihres Geliebten zu fungiren. Sie hat: §19.000 im Besitze und Buettner er bot sich, fiir §3OOO in Habeas Cor pus Verfahren zu Goetze's Gunsten anhängig machen zu wollen. Die übri gen §16.000 übergab das Frauenzim mer ihm angeblich ebenfalls, und er hinterlegte sie auf einer Bank. Gin Anwalt, Namens Shoemaker, der auch im Holmes Prozesse eine Rolle ge spielt, erwirkte nun gegen Buettner ei nen Haftbefehl wegen Unterschlagung, doch wurde er frei- und ihm die §3o(>o zugesprochen, während Goetze jetzt ine neunzehnjährige Zuchthausstrafe in Teutschland verbüßt. Ende 1898 kam Buettner nach Omaha, wo er die „Omaha Legat Agency" gründet? und für arm deut sche Brauarbeiter §643 Lohn von der „Nebraska Brewing Company" collek tirt und davon §523 abgeliefert haben will. Den Rest will er jetzt zahlen. Buettner will im Oberbundesgericht zur Praxis zugelassen sein und im St. Louiser Bundesgericht mehrere Banke rottfälle besorgt haben. Ehe er am Montag Abend St. Louis verließ, mußte er an eine dr ihm bethörten Frauen §5OO zurückzahlen, die er ge borgt haben will. Er sagt, r wollte im Westen ein neuen Leben anfangen. Aus Teutschland. England's dcnlschslindlicht Zlimninng Jnspirirtegobahn einlenkn werden, weil eine solche Staatskunst zum Ruin Großbritannien's führen müßte. Denn falls das seuropäische Gleichgewicht aus den Angeln gehoben werden sollte, würden nur England's Gegner den größten Vortheil haben. Dann dürfte England die ausgleichende und vermit telnde Macht Dentschland's im Ra the der Völker schmerzlich vermissen. Gegenüber der Behauptung der „Times", daß in der deutschen Poli tik das „System Bismarck" jetzt wieder zur Herrschaft gekommen sei, bemerken die „Berliner Neuesten Nachrichten", dies stimmte doch nicht so ganz, denn unter Bismarck würde der „lästige He tzer" Saunders, der Berliner Vertre ter der „Times", längst ausgewiesen worden sein. DieAusr ü st u n g der Arme. General v. Goßler, der Kriegsmini ster, gab heute vor der Büdget Com mission des Reichstages zu, daß sich Automobilen nur in geringem Grade als werthoolle Faktoren im Armee- Transportationsdienst erwiesen herben. Bezüglich der Frage über Bewaffnung der Armee sagt der General, er glaube nicht, daß eine weitere Verkleinerung des Kalibers des Miliiär Gewehres rathsam sei. Das Sieben Millimeter- Mausergewehr, welches die Boeren in Südafrika gebrauchen, habe sich als zu kleinkalibrig erwiesen. Es mach den Feind nicht hinreichend kampsunfähig und verursache Wunden, welche rasch heilen. Während des spanisch ame rikanischen Krieges seien ähnliche Be obachtungen gemacht worden. Besuch des Schahs von P e r s i e n. Muzaffer Eddin. Schah von Per sien. wird im April von Petersburg hierher kommen. Von Berlin begiebt er sich nach Haag und B.üssel und von dort nach der Pariser Weltausstellung. Er wird über Berlin und Wien nach Persien zurückkehren. Guter Rath für die Boeren. Das „Militär-Wochenblatt" bringt einen Artikel eines hohen Generalstabs- Ossiziers. welcher die Ansicht be kämpft. daß die anfänglichen Erfolge der Boeren ihrer Vertheidigungstaktik zu verdanken waren. Es heißt in dem Artikel: „Im Gegentheil haben die Boeren- Crsolge di Märigel ihrer Defensiv be wiesen, weil -eine energische Offensive unter gleichen Umstände die Boeren- Corps, welche den geschlagenen Trup pen Buller's, Methuen's und White's gegenüber standen, für einen vernich tenixn Schlag gegen die Briten freige macht haben würde. Ohne eine solche kühne Offensive werden die Boeren nie wieder einen entscheidenden Sieg ge winnn oder mehr als halbe Erfolge er ringen." Wilhelm w i r 'o ni chtdaber fein. Morgen findet im Kaiserhof das alljährlich? Festessen des Provinzial landtags der Provinz Brandenburg statt, das durch die zahlreichen mar kanten Reden des Kaisers, insbesonde re durch die sog. Zerschmetterungsrede, gewissermaßen zu e nein historischen Ereigniß geworden ist. Diesmal wird der Kaiser je'ooch an dem Diner nicht theilnehmen, was allgemein große Ent täuschung hervorgerufen hat. Zur Zeit liegt der Kaiser in Huber tusstock vem edlen Waidwerk ob und die Kaiserin Hai sich jetzt ebenfalls dorthin begeben.. Der große Kvhlengräber- Strike. In Folge ves Kohlnzräberstrikes ist jetzt die Kohlennoth in Leipzig so groß, daß die Bureaustunden in den städtischen Kanzkien gekürzt wurden. Der Slrike droht sich nun auch auf die Provinz Sachsnein britischen Kriegs schiff mit Beschlag belegten Dampfer „Sabine" anbetrifft, so ist die Natio nalität desselben hier unbekannt. Die offiziöse „Post" constatin ausdrück lich. daß die deutschen Schiffslisten kein Schiff dieses Namens enthalten. Geben nach. Es scheint jetzt, daß die Berliner Stadtverordneten Versammlung ih re Opposition gegen die Bauprojekte des Kaisers ausüben will. Man will dies daraus schließen, daß in dem neuesten städtischen Budget in Posten von 113.000 Mark für die Verschöne ru.ng der Umgebung des königlichen Schlosses ausgeworfen ist. Verwendung für czechische Rekruten. Fürstbischof Kohn in Brünn hat an Kaiser Franz Joseph ein Gesuch ge richtet, in dem er sich für die Amnesti rung der czechischen Rekruten verwen det, die aus nationaler Opposition bei der Gestellung „Zde" statt „hier" rie fen und dafür bestraft würden, weil die Armeesprache deutsch ist. Allerlei aus Deutschland. Dr. v. Miquel, der preußisch Fi nanzminister. ist von der Grippe gene sen und rschin heute im Landtag. Auch der amerikanische Gesandte An drew D. White, >velcher an der Grippe litt, ist wieder hergestellt. Das deutsche auswärtige Amt be stätigt die Angabe, daß Deutschland ein Kabel nach Kiao Chau und spä ter von dort nach den Carolinen In seln legen wird, wo es sich an das pro jektive amerikanische Philippinenkabel anschließen soll. Gelungener Schwindel. Couniy-Commissär Thorn unterzeich nete in aller Unschuld eine Bank anweisung, welch er für inen Trauschein hielt. W hee l i ng, W. V., 20. Febr. Herr A. L. Thorn, ein bekannter Deutscher. kouniy Commissär von Mason kounty, machte gestern in Moundsville, als er sich nach der Bank begab, die unangenehme Entdeckung, daß er das Opfer eines abgefeimten Schwindels geworden. Vor einigen Tagen sprach ein Frem'der, ver sich für einen wandernden Prediger ausgab, in seiner Wohnung vor und bat um ein Nachtquartier. Dies wurde ihm gewährt. Kaum hatte der 'Fremde es sich bequem gemacht, als ein elegant gekleidetes Pärchen vorfuhr und um Auskunst bat. wo es einen Prediger zur Schürzung des Eheknotens fin den könne. Herr Thorn lud das hei rathslustige Paar zum Eintritt in sein Haus ein, mit der Bemerkung, daß in Prediger anwesend fei. Letzterer vollzog die Ceremonie und ersuchte sodann Herrn Thorn. seinen Namen als Zeugen unter den Trauschein zu setzen. Dieser war jedoch, wie Herr Thorr? aus der Bank zu seinem Schre cken entdeckte, nichts anderes, als eine Bankanweisung zu dem Betrage von §4OO. Zu dem Schaden muß Herr Thorn jetzt auch noch beträchtlichen Sport ertragen, daß er als gewiegter und hochstehender Beamter derart aus den Leim gegangen. Lräzt äis vi SM. l>!slllklMMKtl-kIm Komi',? herbeigeführt habe, werde noch in ei nem weiteren Aufruf in's rechte Lichi gestellt werden. Tüchtige Parteileuie. wie Frank Buckiit von Mississippi, (5, E. McGrego und William Phillips von John Seitz und Robert MciCannon von Ohio, Paul Dixon. D.'witi Eskow unld James H. Hillis von Missouri seien ohne Weiteres von der komii->Liste gestrichen worden. Aus die Anfrage an den Vorsitzenden Butler, mit welchem Recht die Aus schließungerfolgte, babe dieser gar keine 'Erwiderung geben, sondern die Sitzung einfach vertagt. Darauf aber habe sich ein Theil des Eomiie's geweigert, die Vertagung an zuerkennen, und als Builer den Vor sitz aufgab und das Comilemiiglied W. C. Beaver von Nebraska als tem porären Vorsitzer erwählt und das Comite reorganisirt. Die andere Fak tion unter Butler, obwohl sie in dem komit'? in 'der Minderzahl war. sei dann zu Werke gegangen, um durch den von ihr controlirlen Au-schuß für Beglaubigungen die Zurückweisung ei niger Mitglieder zu veranlassen und in solcher Weise ine Mchr'lx'it im Nalio nal-komite zu erlangen. Man habe u. A. die Mitglieder, die in der letzten National-Kampagne dasT cket „Bryan und Watson" nicht unterstützt hatten, aus dem Comite ausschließen. Dann, sei die Spaltung unvermeidlich gewe sen. Der Aufruf von dem neuen Natio nal-Cvmite schließt mit der Ankündi gung, 'daß der National-Konvent der Populisten-Partei am zweiten Mitt woch im Mai in Cincinnati, 0.. staU sinden soll. Unterzeichnet ist das Schriftstück von Joseph A. Parker von Kentucky. Robert Mcßeynolds von Nebraska. R. H. H. Wheeler von Ohio. I. H. Osborne von Georgia und Al Reed von lowa. Die Fusicmsleute aber, un!er Füh rung der Buttdes-Senatoren Butler unld Allen nahmen in einer heutigen Sitzung ihres Comite's den Vorschlag an. den Nat-onal-Eonowt der Popu listen in derselben Stadt, wo der de mokratische Convent stattfindet, und zu gleicher Zeit abzuhalten. OKSI'OMH sür SäusslinFS nnä Xinäer. v!e ins ii >!MM UMI M Fortschritte des Methodismus in Italien. New-York, 20. Februar. Ueber dies Thema sprach gestern Pa stor Dr. William Burt von der Metho disten Prediger Versammlung in Nr. 150, 5. Avenue. Dr. Burt ist der präsidirende Aelteste des Rom Di strikts der Italienischen Conferenz rmd hat seit 14 lahren in Italien gewirkt. Nach den ersten drei Jahren seiner dor tigen Thätigkeit kehrte er entmu'.higi nach den Ver. Staaten zurück, doch überredete man ihn, abermals nach Italien zu gehen. Hr. Burt, der jetzt zurückgekehrt, erklärte, nun könne er berichten, daß der Methodismus dort festen Fuß gesaßt und für die Zukunft habe. sobald d:e Methodisten ihre eigene Kirche in Mai land hatten, brachten sie in zwei Wo chen mehr fertig, als in den dreizehn vorhergehenden lahren, obwohl die katholische Kirche und die Gerichte ihnen alle möglichen Hindernisse bereiteten. Jetzt haben die Methodisten dort Grundeigentum zum Werthe von §168,000. Vor zwölf Jahren betrug ihre Kollekte P 917, im vergang nen Jahre §16,345. „Was wir zu thun nöthig haben." schloß Dr. Burt seinen Vortrag, „ist. den Vatikan wissen zu lassen, daß wir in Rom sind, um dort zu bleiben, und laßt uns mehr Geld zur Gründung von Instituten ausge ben. wo die Leute in methodistischen Doktrinen unterrichtet werden können." Sechs Teile. Nr. 56. Konsul Macrum's Pcschwrrkicn. Beweise für seine Behauptungen. Seine Correspondenz wurde geöff net. Die britische Behörde besaß den Schlüssel der geheimen Chiffre- Schrift des amerikanischen Kon.su lardienstes. Washington, D. C.. M. Charles E. Macrum, der den Eng ländern zu "Gefallen vom Staatssekre tär Hay abgstzte, frühere amerikani sche Konsul in Pretoria, ist bierlvr zu rückgekehrt und wiederholt seine Erklä rung. dast offizielle Postsachcu der ame rikanischen Regierung in Südafrika vcn dem britischen Censor geössnet und zurückgehalten worden sind. Macranr 'ist im Besitze mehrerer offizieller kou vr!s ds Staats Departements, an, welchen sämmtlich sich ein britischer mit „V. R." (Victoria Regina) gestempeltes Klebestreifen befindet, mit welchem die selben, nachdem sie vom britischen Cen sor geöffnet worden waren, wieder ver der Ver. Staaten mit dem Aufdruck „U. S. Consular Service." Weiter zeigt die Vorderseite des Couverts einen Stempel „Mail suspended." Auf der Rückseite des Cou verts ist das Siegel der Ver. Staaten in roibem Siegellack aufgedrückt. Ueber dieses Siegel ist der britische Klebestrei fen, der das geössnete Couver! wieder verschließt, geklebt und ixiiunter befin det sich der Name des Clerks, der den Brief geöffnet hat. und der Name des Ortes, wo er geöffnet wurde. Dieser Brief war a.m 4. Oktober in. der Kapstadt durch den amerikanischen? Generalkonsul Stowe zur Post gegeben worden. Einen vollen Monat ist der Brief in der Kapstadt zurückgehalten worden, wie daraus hervorgeht, daß der nächste Pcstvermerk von Durban 4. November datirt ist. Von Durban ist der Brief dann schließlich nach Pretoria an Konsul Macrum befördert worden. Die vom Staats Departement an die Konsuln gerichteten Cirkulare sind niemals an Konsul Macrum gelangt. Sie wurden einfach in der Kapstadt consiszirt, ohne daß es die britische Re gierung für nöihig gehalten hätte, sich dieserhalb auch nur zu entschuldigen. Was die Privat Postsachen Konsul Macrum's anlangen, so sind diese ein fach in der Kapstadt spurlos ver schwunden, ohne doß ver Konsul auch nur etwas davon gebort bat. Daß die britischen Behörden mit dem Schlüssel für die im amerikanischen Konsularvienst benutzten geheimen Chiffren vertraut sind, beweist Folgen des: Am 8. November sandte Macrum ein chiffrirtes Kabelgramm an das Siaals Departement, in dem er drin gend ersuchte, ihm die Heimkebr nach den Ver. Staaten zu gestatten. 'Dieses Kabelaramim konnte die Zeitdiffe renz zwischen Pretoria und Washing ton in Rechnung gezogen nicht vor dem 10. November in die Hände des Staats Departements gelangt sein. Trotzdem brachten bereits am 9. No vember die britischen Zeitungen in Na tal in fettgedruckter Schrift die Mel dung, daß der amerikanische Konsul in Pretoria, Mr. Macrum, nach den Ver. Staaten zurückzukehren wünsche. Konsul Hollis in Loren;o Marques weiß ebenfalls von dieser Vertrautheit der britischen Behörden mit dem Ge heimchiffre Schlüssel des amerikani schen Kcnsulardienstes zu erzählen. Ei nem von Lorenzo Marques kürzlich nach Amerika reisenden Amerikaner sagte Konsnl Hollis: „Um Golies.vil len sagen Sie dem Staats Departe ment, es solle unseren Chiffre-Schlüs sel ändern. Sobald wir von hier aus etwas an das Staats Departement berichten, weiß sofort ganz England, was wir gesaql haben." Ex-Konsul Macrum ist nach Wash ington zurückgekommen, um Senatoren und Repräsentanten persönlich ode? :n komiteschungen alle gewünschten Mit theilungen darüber zu machen, wie Amerika und amerikanische Interessen von der britischen Regierung in Süd afrika respektirt werden. Auf Befra gen erklärte Macrum aber, tx'.ß ds Staats Departement bis jetzt noch nicht um Beweise für seine Anklager gefragt habe. ä? l>> vis >l>l!mmes llsbl voll Kampf zwischen Arbeitern zweier Kor porationen. C h i c a g o. 20. Februar. Etwa 50l> Arbeiter der „General Electric Railway Co." verteilten sich gestern Abend mit Arbeitern der „Western In diana Railroad Co." um den Besitz der Dearbornstraßen Kreuzung der letzteren Compagnie an der 15. Straße. Etwa ein Dutzend Männer wurden in der Hauerei schlimm zugerichtet, und zivei andere erlitten bei der Demoli rung von 14 mit altem Eisen u. s. w. belavenen Waggons der „Western In diana Co." an der Kreuzung lebensge fährliche Verletzungen. Die „General Electric Co." errang schließlich Zesitz von der Kreuzung und legt ihre Ge leise hinüber. Eine Abiheilung Poli zei ist dort aufgestellt, um weiiere Un ruhen zu verhüten. Lraxi äis l>ik Lvitk, vi i!>l IwUSt LeiiSUN IIZV U"
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Aer Deutsche Korrespondent. Dienstag, de 0. Februar IS. Stadt Baltimore. Der FnedenS-Congreß der Völker. Großer Maskenball der „Harmonie" in der ..Musik-Halle." Prinz Carneval empfängt die Repräsen tanten zum Frieu geblieben, Laßt un? auch hsute in fröhlicher Weis Scherzen, miz leser irich echt deutscher Weise, Frod sein vi' Sorze und Schmerzn, Glückseligkeit nur rrsiille die Herzen. Hierauf traten die verschiedenen Repräsentanten der Mächt zum Fri dens-Congreß zu Haag paarwise ein und wurden von dem Narren mit den folgenden poetischen Ergüssen dem Prinzen und dem Publikum vorge stellt: Deutschland und Frankreich Hr. Ernst Knoche und Frl. Annie Beste: O' Sg V >h' st lskt mich k?uch in's Äuge einmal ichaiien: Ist denn vem Friesen wirtlich auch zu trauen? Ungarn. Oestreich und Slavonien HH. C. Graf und F. DMehart: flran"; I'seph, Ocistreich's K-iscr, ist'-. Am Arm ie Schmenz?nssinser, Ter Eine Brüser seiniyez, Der Nn>s're 'n Rzst?l>bm'er. Horton bat alber Stroit in ?n!>e, Italien und Abyffinien HH. M. Adler und C. Ackermann: China und Japan HH. L. Roy ser und C. Schwartz: Um sein, ffriihen >ju bekunsen, Hat fich heut' eingesuMen, Uln Z)tnSkenb>all, Hreuse unis Glück sei beut' Such beschwert, Genießet das Leben, so linge eS währt. Als Prinz Carneval geendet, spann ten sich mehrere Ritter vor den Thron und zogen denselben durch den Saal. Dem Zug schlössen sich die Gruppen und Einzelmas'ken an. Nachdem Ter Prinz von der Bildflächt verschwun den, begann die eigentlich Narrckhei. Bsonders amüsirten die Gruppe der „Studentinnen" und die des „Campmeeting." Eine andere bemer kenswerte Gruppe wardie obersränki sche Hochzeit. Viele schöneEinzelmasken machten sich auch bemerkbar, unter An deren ein Tannenbaum und Dornrös chen. jedoch fehlte bei Letzterem ver Prinz. Um 11 Uhr schritt das aus den HH. Isidor Löwenthal, Franz Faltl und W. F. Bissing bstehende Preisrichter- Collegium zur Vertheilung der Preise, und die folgenden Einzel- und Grup penmasken wurden preisgekrönt: 1. Emma Baum gärtner. polnische Gräsin „Loberisba." Toilettentisch; 2. Einzelpreis Frl. Ella Leyh. „Schmetterling." Porzellanschrank; 3. Einzelpreis Otto H. Schmidt. „Schnitter Tod." Schreibtisch; 4. Einzelpreis Frau Otto H. Schmidt. „Tannenbaum," Tisch und Lampe; 5. Einzelpreis Eduard Stichtc noth. „J-chn Bull." zwei japanische Vasen; 6. Einzelpreis Frl. Fanttie Ad ler. „Eskimo." zwei Leuchter; 1. Gruppenprei „Campmeetig." John Sondermann. Pastor, HH.Louis Hempek, John H. Meyer. Carroll I. Maloney, Henry F. Eckels, Robert F. Schlör, Aug. E. Eckels. Louis H. Rei betanz. Phil. W. Eckels Fred. Ger man und die Frls. M. Schafer, C. A. Winson, Carrie Hettche. Emma Hem pel. Minnie Schubert. Mamie E. Eckels. Emma Bifhcp, Loktie Schlör, Mary Grunewald, L. H. Reibetanz und Philipp W. Eckels. 2. Gruppenpreis: „Lustige Studen ten" Frau A. Röder. Frl. A. Thie mann, Frau I. F. Baßler, Frau Aug. Plack. Frau I. F. Volker, Frl. E. Baum, Frau F. Breyer, Frau L. Wil helm, Frau PH. Jung, Frau A. Schu ster. Frau H. Heil, Frau O. Kamber ger, Frau W. Löwer, Frau Ch. Win ter, Frau C. Klemm, Frl. A. Heck, Frau H. Cook, Frau G. Homrighau sen und Frau I. A. Klein. 3. Gruppenpreis: „Oberfränkische Hochzeit" Musikanten: Adolph Wüst, Guft-av Grofche und Ferdinand Korge; Hochzeitslader: Fritz Griäel; Pastor: Rudolph Berger; Bräutigam: Johann Munder; Braut: Frau Bar bara Micklich; Brautfllhrerinnen: Frau Jul. Knauts und Anna Knauls; Gäste: Frau E. Stucker, Frau Gay, Frau Berger, Frau Ritter, Frau Gro sche, Frl. Reiser, Frau Bieroth, Frl. Bieroth, Frank Bieroth, John Scher ber, Hermann und Margarethe Ber ger. 4. Gruppenpreis, "Die Struwel peter," I. F. Baßler. Chas. H. Klamm, L. R. Wilhelm, Harry Hast, fserd. Kaiser. John G. Rolker. Andr. Funk. Wm. H. Taubert. Otto Kam öerger, Theo. Joung, H. Cook, Frank Breyer, Chas. Winter, Georg Breyer, John A. Sumler. Louis R. Retlberg, Wm. Loewr und Georg Maisch. 5. Gruppenpreis. „Alte Eheleute," Hr. und Frau I. W. Albrecht. 6. Gruppenpreis, „Die Pilgerin nen," Frl. Carrie und Sophie Adler. Nach der Preisvertheilung trat die Tanzsreiheit in ihre Rechte, und im munteren Reigen drehten sich die Paa re, bis di späte Morgenstunde di letz ten Besuche zum Aufbruch gemahnte. Jedoch dieser Bericht würde nicht vollständig sein, wenn er nicht die Na men Derer erwähnt, welche um den Erfolg des Festes sich in hervorragen der Weise verdient gemacht hatten. Es waren dies die verschiedenen Comite'n, denen der Dank sür die den Besuchern gebotnn frohen Stunden mit Recht gebührt. Die Co mit'n. Es waren Dies: Exekutiv Comite Heinrich Thomas, Vorsitzer, A. W. Mitlöhner. Sekretär, E. Graf, Schatz meister, Ferdinand Kaiser, John Böl ling, P. Müller, Dr. Max Schapiro, W. Fischer. I. Uhthoff, M. Höckel, H. Micklich, R. Berger, F. Kleinhenn, O. Dubrau und F. Schwartz; "Dekorations-Comite I. Uhthoff, Vorsitzer, P. Müller, F. Kleinhenn, O. Dubrau, W. Mischer und M. Micklich; Preß-Comit Ferdinand Kaiser, Vorsitzer, Dr. Max Schapiro, Jan de Becker, M. Häckel und M. Honig; Empsangs-Comite—Louis P. Diet rich, Vorsitzer, Heinr. Thomas, Hugo Steiner, Dr. C. Deetjen, Philipp Wey sorth, Karl Tillmann, Kar! Jung, Dr. B. Mayer, Wm. C. Smith, John A. Klein, Max Honig, P. C. Helmighau sen, F. H. Weber, Dr. Karl Kammer und Georg W. Pöhlmann; Tanz-Comite Karl Ackermann, Vorsitzer, Wilh. Taubert, Aug. Klein henn, E. Micklich, Harry Windus, E. Weinfelder, August Lange, jun., F. Kleinhenn. F. Schwant!, F. Fron haus? und Le Tumner. Verschiedenes. Unter den eingeladenen Gästen be fanden sich Hülfs Marschall Farnan und Gattin. Stadtraths Mitglied Watts und Familie, Frls. Nellie En gard und Jennie Stoch von Philadel phia, Capt. A. Tylec und Familie, Franz T. von Letten Petersen. 1. Offizier des Dampfers „Köln," und Dr. Rudolph Melzl von demselben Dampfer, Dr. Kaiser und Andere. In überaus geschmackvoller Weise war die Festhalle dekorirt. An den Gallerie'n entlang hingen weiße und gelbe Draperie'n, und dazwischen wa ren zwei Reihen großer und kleiner, buntfarbiger Schmetterlinge. Rosetten und mit Tannenzweigen umgeben ver goldete Lorbeerkränze angebracht. Die kleinen Schmetterlinge und die Roset ten waren mit allerhand farbenpräch tigen lektrischen Glühlichtern dekorirt. Die Dekoration errgte allgemeine Be wunderung. Aber genug für heut! Der dies jährige große Maskenball der „Har monie" gehört jetzt zu den entschwun denen Dingen, di auf Nimmerwieder sehen in's unbeschreiblich tief Meer der Vergessenheit versunken sind! Aber wenn auch der Ball'vorüber, des Prin getreuen Unterthanen Scherz u. Lust dahin, so wird doch jederßesucher noch lange mit Wonne und Glückseligkeit sich des Festes erinnern und sicher nächstes Jahr sich wieder einstellen. Die christlichen Glau be nsheilr von Baltimore haben eine Petition mit 250 Unterschriften nach Annapolis gesandt, worin sie r suchn, in di Bill, welch die medizini sche Praxis im Staate reguliren soll, neben dn graduirtn Aerzten auch die „christlichen Glaubensheiler" aufzuneh men. Die Petition enthält unter ihren Unterschriften die folgenden: Frau Summerfield Baldwin. Hr. und Frau Francis W. Darby. Hr. und Frau Thos. S. Waters, jun.. Hr. und Frau Edward H. Hammond, Frl. Ellen E. Eroß. Frau Gertrud L. Lawder, Frau John S. Pierce, Frl. Sophie Church Hall, Hr. und Frau John A. Earroll. Frau I. T. Pleasants, Frl. S. W. Whitelock. Hr. und Frau Frank R. Kinsley, Hr. und Frau John Gill, jun., Dr. Wm. P. Welsh. Hr. und Frau Hermann S. Hering, Hr. und Frau T. K. Bradsord, Frau H. I. McGrath, Dr. und Frau T. S. Wa ters, Dr. Edward H. Holbrook, Frau Henry Janes, Frl. Susi W. Keith, Frl. Jessie E. Rolse. Frl. Mary E. Gover, Frau Estelle Lamb, Prof. C. W. E. Miller, Hr. Robert Ai'hcraft, Hr. E. G. Baldwin. Prof. 'A. N. Ebaugh. Hr. Percy M. Reese. Hr. E. Pratt Hyde, Frau Enoch Pratt, Hr. Wm. H. Ros, Hr. und Frau W. W. Johnson. Zur Besser un g.—J'ames W->- br, ein unverbesserlicher Thunichtgut, wurde auf Ersuchen feines Vaters Jo seph Weber nach der St. Murien In dustrieschule geschickt, wo man das krumme Bäumchen im Lanife der näch sten Jahre gerade biegen soll. Hayes brach ein Bein.— Der 39 Jahre alt Ngr Eharls Hays von Nr. 1136. Warnerstraß, glitt qstrn in dem Kohlenhose des Hrn. Jrvin Hall. N.. 921 und 923. Warneestraß. aus und brach sein rch ts Bin. Er warb in der Ambulanz ixs südlichen Distrikts nach dem „Ma ryländer Universitäts-Hospital" übr>- Sführtkistraße, für 5225 an I. Rosenzweig. Grundzins 542; Nr. 2105, Christianstraße. für 5150 an I. Rosenzweig; Nr. 432, Süd-Pulaskistraß, für 5105 an I. Rosenzwerg. Grundzins 542. Folgen der Sonntagsge setze. Von den vier Wirthen, wel che am Sonntag Abend auf die An schuldigung hin verhaftet wurden, gei stige Getränke oerkauft zu haben, wur den zwei, Hr. Harry Higgins von Nr. 231, West-Prattftraße, und Milton B. Cannon von Nr. 1212, Süd- Charlesstraße, dem Gerichtsverfahren überwiesen. Die Anschuldigung gegen Hrn. Frank Völker von Nr. 413, West- Croßstraße, wurde abgewiesen, und Hr. Anton Matusewitz mußt 511-45 bezahlen, weil in seiner Wirthschaft Karten gespielt wurden, während di Anschuldigung wgen Verkaufs geisti ger Getränke gegen ihn ebenfalls abge wiesen wurde. In dr südwestlichen Polizeistation wurden H. W. Frese von Nr. 1184, Bowenstraße. und Gu stav Brimm von Nr. 1186, Nanticoke- Straße, wegen angeblicher Uebertre tung der Sonntagsgesetze bem Ge richtsverfahren überwiesen. Noch jetzt lign sich di Republikaner in den Haa ren. Das republikanische Stadt- Comite der Malster Faktion hat in einer gestern abgehaltenen Versamm lung beschlossen, dem Gouverneur die Namen der HH. W. W. Johnson und John Burrows als zwei Republikaner zu empfehlen, von welchen derselbe ei nen als Polizei Commissär ernennen kann. Auf di Vorfchläg der repu blikanischen Senatoren, welche die Na men der HH. John E. Simering und Chas. H. Linoille dem Gouverneur übrmittlten. nahm das Comit keine Rücksicht. Bränd. Ein Alarm vom Kasten Nr. 423 rief di Feuerwehr ge stern Morgen kurz vor 3 Uhr nach der Wohnung von Hrn. Jakob Lebovitch, Nr. 659, West-Baltimorestraße. wo selbst in Folg eines überhitzten Ofens Feuer entstanden war. Die Flammen wurden indessen im Keime gelöscht. Auf dem Weg nach der Brandstätte fiel Hr. Martin Lutz, ein Mitglied der Spritzen Compagnie Nr. 15, von dem Schlauchwagen und erlitt erhebliche Verletzungen, so daß er nach dem „Ma ryländer Unuxrsiiäts-Hospital" über geführt werden mußte. In der Wohnung von Hrn. Chri stian F. Schmick, Nr. 789, West-Sv ratogastraß, entstand gestern Morgen auf unbekannte Weis Feuer. Di Flammen wurden indessen von der Feuerwehr, welche durch einen Alarm vom Kasten Nr. 424 herbeigerufen wurden, im Keim gelöscht. -Ein Alarm vom Kasten Nr. 418 rief di Furrvehr gstrn nach rxr Plzwaarenhandlung des Hrn. L. Krauß, Nr. 228 und 230, Nord- Eutawstraße. woselbst di Einfassung eines lektrischen Lichtdrahts zu bren nen begann. Der angerichtet Schaden ist unbeträcktlick. Personalnotizen. Geo. A. von Lrngen und Frau. Frau Yates Stirling und Frl. Margaret Stirling sind am Samstag von New- York nach Neapel abgefahren. Die HH. Isidor Monnes u. Dr. Wm. Wolf sind zu DistriktL-Großmei stern des „Ordens B'rith Abraham" für Maryland ernannt worden. Hr. Rich. Mansfield, der gestern Abend in der „Musik-Akademie" auf trat. ist mit seinen Mitgliedern im „Hotel Stafford" abgestiegen. Hr. Gustav Gieske von Balti more fuhr gestern mit dem Dampfer „Lahn" von New-Uork nach Bremen ab. Der Dampfer „Ellen Rickmers" von Baltimore langt am Sonntag um 11 Uhr in Bremen an. Fröhlich Geburtstags feier. Hr. Joh. Geo. Lang, der im biederen Schwabenlande gerade in der Mitte des 19. Jahrhunderts das Licht der Welt erblickte, feierte gestern im Kreise seiner Familie und Geschwi ster, sowie zahlreicher Freunde seinen 50. Geburtstag in seiner Wohnung. Nr. 1810, Nord-Durhamstraße. Ein musikalisches Quartett sorgte für ei nen Ohrenschmaus, und Jrau Lang bereitete den Gästen ihres Mannes ei nen gedeckten Tisch. Die Hähne be gannen bereits den Beginn der zweiten Hälft des Jahrhunderts des Geburts tagskindes zu verkünden, als sich di fröhlich Gesellschaft trennte und im tiefen Schnee auf dem Heimwege V:e er hitzten Gemüther abgekühlt wurden. Hr. Lang ist ein Schuhmacher u. glück licher Vater von sechs Kindern. Erster Gottesdienst in der Friedenskirche. Die vangelisch lutherische Friedensge meinbe wird am nächsten Sonntag zum rsten Male Gottesdienst in ihrem neuen Seite statt, als das Fährboot, mit Passagie ren bladen, der Stadt zufuhr. Nie mand würd verletzt, obzwar durch den Plötzlichen Ruck Manchem der Schreck Minuten lang durch di Knochen fuhr. Der Verkehr wurde durch den Vorfall keineswegs gestört, da das Fährbvtt. nachdem der Schaden temporäv ausge bessert war. sein Her- und Hinfahrten fortsetzen konnt. Der „Oriental-Distrikt Nr. 158" des „Deutschen Unterstilt- veranstaltet gestern seinen ersten Aahresball in der „Res cue-Halle" in Highlandtown. Die Mitglieder und Freunde dieses streb samen Vereins hatten sich die Gelegen heit nicht entgehen lassen, um bei den Klängen von Prof. O. P. Steinwald's Orchester das von des Tages Last müde Tanzbein tüchtig zu schwingen, um demselben sein alte Elastizität wieder zu geben. Es wurde fleißig ge walzt, galoppirt, quabrillirt u. Polka getanzt, bis der Morgen des neuen Ta ges nur durch etliche Stunden getrennt war. Auf dem Glatteis tänzelten sich schließlich die Paar nach Hause. Der Gesang Verein „Eichenkranz," der „Canton Brauer-Verein." sowie meh rere andere Ve eine waren zahlreich vertreten. Das Arrangements-Comite bestand aus den Herren: Wilhelm Hup pert, Karl Monk. Geo. Ader, I. Hen dersen. A. Schmidt, L. Müller, Anna Hupka, Marie Huppert, Katharine Mang, Margarethe Martin, H. Seitz und PH. Müller. Liegt ein Ertrinkung s fallvor? Hr. M. Preston von Nr. 1241, Haubertstraße, fand gestern Abend in der Nähe von W. W. John son's Kohlenpier einen Filzhut im Wasser schwimmend vor Da kurz zu vor ein Neger in jener Nachbarschaft gesehen wurde, welcher urplötzlich ver schwand, vermuthet 'die Polizi. daß ein Ertrinkungssall vorliegt. Warzukalt. Der Rabbiner Chas. A. Rubenstein vom Har Sinai- Tempel an der Bolton- und Wilson straße berichtete gestern der Polizei, daß ein Dieb am Sonntag während des Gottesdienstes seinen Uebrzieher im Werthe von 550 aus dem Tempel stahl. Heiratht-Licenzett. Heiraths Licenzen wurden gestern vom Clerk Livingston im Common Pleas-Gericht an folgende Personen ausgestellt: Georg H. Rahl von Falston, Md., und Annie M. Codd; Applikant I. C. Colgan, Nr. 531, Oxford-Aoenue. Thomas Farrell und Mary Brady; Applikant T. Farrell, Nr. 414. Ost- Eagerstraße. Abraham Singer und Jennie Mil ler; Applikant H. Adler, Nr. 1003, Ost-Fayetlestrvße. Samuel Madgwick und Emma Lewis; Applikant S. Midgwick. Nr. 110. Pearlstraß. William M. Brittingham und Cora M. Wonder; Applikant I. P. Brittingham, Nr. 422. Sanderstraß. Frederick Rauh und Elizabeth Luers; Applikant F. Rauh, Nr. 519. Süd-Bradford Straße. John Wm. Georges und Louisa Wise; Applikant G. I. Flemington; Nr. 118. Ost-E'lementstraße. John W. Caton und Nora R. Pryor von Philadelphia; Applikant I. W. Eaton, Powhattan, Md. Wm. S. Sayers und Margaret A. Kelly von Washington, D. C.; Appli kant W. S. Sayers, Washington. Joseph Foreman und Jetta Hettle man; Applikant I. Foreman, Nr. 222. Fr-ederick Avenue. Robert McKnight und Annie M. Neun; Applikant I. Schier, Nr. 505, O st- M ontgomerystraße. 'Louis Nastal und Sophi Sherer; Applikant L. Naftal, Nr. 1114, Stilesstraße. Joseph Ghelyn und Mary M. Jor dan; Appitant H. May, Nr. 607, Süd-Dallasstraß. Louis H. Feldman und Hannah E. Davis; Applikant S. H. Feldman, Nr. 406, Forrststraß. Wm. P. Krauß und Henritta Kest ner; Applikanl H. L. Krauß. Nr. 1217. Scottstraße. Henry E. McCorker und Nellie E. Eampbell; Applikant E. A. Kerr. Nr. 827. Ost-EHosestraße. Eharles Brown und Catharine F. Strohmann; Applikant G. W. Wise mann. Nr. 1510. Ost-Chasestraße. John E. Gerber und Margaret A. Ryan; Applikant I. C. Gerber, Nr. 339. Süd-Strickerstraße. Clinton I. Formwald und Mable F. Bitner; Applikant E. I. Form wckld, Nr. Chestnutstraße, Sun bury, Pa. Harry E. Thomas und Mary S. Meyers; )kpplikant John Doms, Nr. 805, Portstraße. William Rosga und Helena Jeash ke: Applikant Mary Polein, Nr. 1423, Garrett Avenue. Frederick Kreafle und Clara Schley; Applikant F. Kreaufle, Nr. 44, Gut m.an Acenue. Briefkasten. B. B. Wer nicht Bürger des Lan des ist, braucht nicht als Geschworener zu dienen. L. M. —Wir können an dieser Stel le keinen Sprachunterricht ertheilen. Sek cken Sie uns Ihr Epitaph und wir wollen es in die richtige Form bringen. Marrum nach Washington zurück gekehrt. Pitts bürg, Pa., 19. Febr. Charles E. Macrum, der gewesene Bundeskonsul in Pretoria, ist gestern von hier nach Washington abgefahren. Er erklärte von Neuem: „Ich nehme meine Anschuldigungen gegen die bri tischen Behörden nicht zurück und bin zu jeder Zeit bereit, den Wahrheitsbe weis anzutreten." Sehr erfreut ist r, daß seine Mittheilungen überall Ein druck gemacht uttd schon zu einer In terpellation im Congreß Anlaß gege ben haben. Er beabsichtigt, in Wash ington den Congreß Repräsentanten Wbeeler von Kentucky, der die Anfrage in Bezug auf das Verhalten der bri tischer Behörden! gegenüber Konsul Macrum vor da? Haus gebracht hat. persönlich aufzusuchen und ihm weiter reinen Wein einzuschenken. Vermischte telegraphische. Depeschen. Auf dem gestern aus Santos in New Dort angekommenen Dampfer „Taormin-a" starb unterwegs der Hei zer P. F. Philippusen aus Danzig am aelben Fieber. Rudolph Schmidt. e.n anderer Heizer, erkronkte nach der An kunft an "der Seuche und wurde in das f.ospital auf Swinburne Island ge schickt. P. L. McCarty, ein nahe New- Brunswick, N.-J.. wohnhafter Far mer, blieb während des Sturmes vom letzten Samstag in einer Schneewehe stecken und erfror. Seine Leiche wurde am Sonntag aufgefunden. Das „Gallaudet Home" für Taubstumme in der Nähe von Pough keepsie ist durch Fuer zerstört worden. Der materielle Verlust beziffert sich auf §45,000. In verschiedenen Gegenden von Floriga haben starke Fröste in der Nacht vom letzten Samstag die Pfir sich-, Apfelsinen-. Ananas- und Ge müse-Ernbte schwer beschädigt. Ralpb Banks, in aus angesehe ner Familie stammender jungerMann, wurde während der vorletzten Nacht -u Zebulona, Ga., von dem Polizisten Qmncy Pyarce erschossen. Letzterer erklärt, r habe Banks bei einem Ein bruch in einer Apotheke ertappt, und derselbe habe Widerstand geleistet. Späteste Kabelberukne. Präsident McKinley's angeblich Ver- Sie war jedoch „nicht offiziell." Paris. 20. Februar. 4.30 Mor gens. Der Londoner Correspondent des „Figaro" meldet: „Ich wiederhole, daß Das, was ich über diskrete und sogar geheime, vom Präsidenten Mc- Kinley dem britischen Botschafter Lord Pauncefote gemachte Vermittelungs- Anerbietungen meldete, auf Wahrheit beruhte, und füg nur zu, daß die Offerte nicht offiziell gemacht wurde." Nur noch ein Schritt zum Kriege zwischen Eng land und Rußland. L o n d o n. 20. Februar. „Daily Chronicle" sagt heute in einem Artikel über die Anschläge Rußland's an der afghanischen Grenze: „Beide Parteien im britischen Par lament haben wiederholt erklärt, daß Rußland's allernächster Schritt der nach Herat Krieg bedeuten wird. Es ist kein Zweifel, daß sich Rußland Herat morgen nehmen kann, wenn es will. England würde einen Monat brauchen, um dorthin zu gelangen. Die einzige Grenze zwischen Rußland und seiner Beute ist eine moralische." Das Blatt ergeht sich alsdann in Betrachtungen über Mittel zur Ver theidigung Indien's und gelangt zu dem Schlüsse, daß Rußland wohl nicht versuchen werbe, sich auch Indien zu nehmen. Kardinal Ledochowski schwer krank. Rom. 19. Februar. Kardinal Ledochowski. Präsekt der Congrega tion der Propaganda Fid, liegt schwer krank darnieder. Sein Zustand er regt ernste Besorgnisse. Deutsch Nachrichten. Berlin, 19. Februar. Die deutsche Press fährt fort, die Frage übr die Kostendeckung der Flottenocr stärkung zu besprechen. Die „Kreuz- Zeitung" schlägt höhere Steuern aus Bier und Taback vor. Depeschen aus Kiel melden verschie dene Schiffbrüche in Folge des Stur mes vom letzten Freitage. Der Fischer- Dampfer „Altona" aus Hamburg, der Dampfer „Harald" aus Stettin, der Dampfer „Ferona" und zehn dänische Schiffe sind untergegangen. Di Berliner Produktenbörse soll am 1. März wieder eröffnet werden. Dr. Stuvt, der preußische Kultus- und Unterrichts Minister, stürzte heute im preußischen Landtag so un glücklich zu Boden, baß er einen Schlüsselbeinbruch erlitt. Der .s'xrzog von Sachsen-Koburg und Gorha wird am Mittwoch aus Rußland zurückkehren. Die Grippe grasirt immer schlim mer. Während der am 10. Febr. verstrichenen Woch starben in Berlin 40 Personen an der Krankheil. In der letzten Woche stieg die Zahl der Opfer auf 87, und außerdem starben 135 Personen an Complizirungen, welche direkt Folgen der Grippe waren. Kaiserin Augusta Viktoria ist jetzt, nachdem ihr jüngstes Kind genesen ist, ihrem Gemahl nach Hübertusstock ge folgt. Eine klerikaleßewegung inlta l i e n. Rom, 19. Februar. Abgeordne ter Bulle verursachte heute in der ita lienischen Kammer eine lebhafte Debat te. indem er di Aufmerksamkeit des Hauses auf die Betheiligung der Kle rikalen an der PoLitik lenkte. Er mach te einen Unterschied zwischen den Ka tholiken und Klerikale und ersuchte den Kultusminister, denjenigen Geistli chen, welche hervorragende Rollen in Wahlagitationen spielen, scharfe Ue berwachung angedeihen zu lassen. Kultusminister Graf Bonasr erwi derte, die Regierung habe den General- Prokurator instruirt, alle vier Monate einen Bericht über die klerikale Bewe gung zu erstatten. Andere Maßregeln seien getroffen, um strenge Vollstrek kung der Gesetze des Landes zu sichern. Berichte aus den Provinzen zeigten in dessen, daß die klerikale Bewegung neu erdings an Bedeutung verliere. Keine neue Revolution in Venezuela. Caracas. Venezuela, 19. Febr. Die Regierung und die Presse pro testiren energisch gegen die in den Ver. Staaten veröffentlichte Nachricht, daß eine neue Revolution in Venezuela ausgebrochen sei. Eine Jndignations- Versammlung würd gestern hir ab gehalten. Stürme, Schiffbruch und Lebensv e r l u st. S a n t a n d e r. Spanien, 19. Fe ruar. Stürm verursachen viele Schisfbrüche an der nördlichen Küste Spanien's. Drei kleine Schiffe sind in der Nähe von hier gescheitert und 24 Seeleute ertranken dabei. Acht an dere Schiffe werden vermißt. Zwei Küstenfahrzeug sollen mit ihren aus 48 Personen bestehenden Mannschaf ten unweit Gijon untergegangen sein. L o n d o n, 19. Februar. Es ist ermittelt worden, daß das dreimastige Fahrzeug, welches am 14. Februar na he Lands-End während eines heftigen Sturmes unterging, der vcn Leith nach Sevilla bestimmte britische Dampfer „Ossian" war. Tilgung einer alten Schuld. Zürich. 19. Februar. Eine 96 Jahre alte Schuld soll fetzt von Spa nien beglichen werden. Die Madrider Regierung hat beschlossen, den Sold der Schweizergarde, welche die Vour bonen während des Krieges gegen Na poleon angeworben hatten und die im Jahre 1804 aufgelöst wurde, zu bezah len. Auslieferung verweigert. S cranton, Pa.. 19. Februar. Detektiv Moir von hier und Polizei chef Dierks von Dunmore sind von Montreal zurückgekehrt, ohne die dort verhafteten Mörder Morel und Roberts mitzubringen. Dieselben hatten ein gestanden, die Polizisten Kays und Snyder erschossen zu haben, welche sich ibnen entgegenstellten, als sie dos Haus eines Grubenbesitzers in die Luft spren gen wollten. Die Behördn in Mon treal forderten zuerst P2OO für die Ver haftung und Verpflegung der beiden Mordbuben, verweigerten aber, nach dem Zahlung geleistet worden war, aus unbekannten Gründen die Ausliefe rung. Nur der Capitän gerettet. Norfolk. Va., 19. Februar. Man meldet hier, daß der Schooner „Hardcastle" am letzten Freitage nahe Roanoke Marshes unterging, und daß all an Bord befindlichen Menschen, mit Ausnahme des Capitäns, ertran ken. Der „Hardcastle" war ein kleiner Schooner und hatte nicht über sieben Personen an Bord. HI, Glaadt ans nchl—Verlacht es. A M n versu-d ürv t nicht da ertn>- H für kle Vit enten in unke. S Hrklk rtm Bureau O W-?etef>r, ttonim Unser lhekern 5 derbeNerte laNilche Brulbdn 4 5 isi dasein,ige Bruchband der Welt, wel Ii Dil de mit adioluier Bequemlichkeit bei IZ stacht und etrage wird und e halt se Bruib de, er schwersten Arbeit oder qri-tzten Anstrengung zurück und Wird eine permanente und Ichleunifte Heilung bewerkstellte. Nniere Wuarcn werden nichi von Agen ten oder polhekcrn rrtaust, Deu"e Oe'chnN. tOlabNrt 17 Spickt nach kten" die i t c 7N5 Tie Zukunft der Philippinen. Sophistische Wortklauberei der Philip pinen Commission. Der Aus druck „Kolonie" gefällt der Admi nistration nicht. Washington, D. C.. 19. Febr. Die Philippinnen-Commission hat in ihrem Bericht, dessen erste Exem plare, für dm Privat Gebrauch von Senatoren (je eins für jeden Senator), soeben im Druck erschienen sind, einem besonderen Wunsch der Administration Rechnung gelragen; es findet sich da rin ein besonderer Passus, welcher die Bezeichnung „Kolonien" sür die Phi lippinen verpönt und nachweist, daß der Archipel nicht nach Muster des engli schen Kolonralsystems regiert werden könne. Die. ist um so amüsanter, als bekanntermaßen, kaut eigenem Einge ständniß mehrer der Pariser Friedens- Commissär (darunter die Senatoren Davis und Frye) .gerade der Umstand, baß ihnen von englisch-diplomatischer Seite die Verwaltung der Straits- SetllementH (Singapore etc.) so präch tig geschildert woriden war, den Gedan ken eingegeben habe, die Philippinen permanent zu behalten. Unter dem Titel „Di Philippinen als amerikanische Kolonie" läßt sich die Philippinen-Commission folgenderma ßen über diesen Punkt vernehmen: „Das Beispiel Großbritannien's, wel ches mit so brillantem Erfolge die in einem Anhängigkeits Verhältnisse le benden Körperschaften regiert, hat den Plan einer Kdlonral-Regierung sür die Philipipnen aufkommen! lassen, und dieser Plön scheint bei dem allgemeinen Publikum größere Gu-nst gefunden zu haben, als irgend ein anderer. Es ist deshlab wohl angebracht, die verschie denen Arten britischer Kolonien und die bezüglichen Kolonialregierungen mit einiger Sorgfalt zu prüfen." Dann läßl der Bericht die britischen Kolonien Revue passiren. In Bezug auf Canada und Australien kommt die Commission zu dem Befund, daß diese sich selbst re gierende Kolonien „unabhängige Na tionen seien, bei denen die einstmals wirklichen. Formen der Abhängigkeit vom Mutterland? zum Theil ncch ver bliebne sind, so daß jetzt die Kolonien in einer freundschaftlichen Allianz mit dem Mutterlande gegen den Rest der Welt stehen." Das sei aber nur mög lich. tvenn br'itisches Blut in den Kolo nien herrschte, wie die Affairen inSüd afrika trauriger Weise zeigten, und deshalb herrsche keine Analogie zwi schen Australien und Canada einerseits und den Philippinen andererseits. Dann bleiben noch die Kron-Kolv nien (wie Hong Kong) und Kolonien mit repräsentativen Einrichtungen aber ohne verantwortliche Regierung (wie Britisch-Guiana). Die besäßen eine von dem britischen Kolv nialamte geleitete, ausgezeichnete Ver waltung, abr da die Regierung von außenher dem Volk auferlegt weroe, sei Gebrauche der Selbstregierung, und das sei ein fataler Fehler; diese Form müsse daher sür di Philippinen zurück gewiesen werden. Aus ähnlichen Grün den paßt der Commission das Guiana- System auch nicht, denn im Falle eines Eonsliktes würde auch da „der Volks wille durch das Dekret des Kolonial amtes unterdrückt werden." Was nö thig erscheine, um ein harmonisches System herzustellen, sei „die Theilung der Regierungs-iFunktionen zwischen der souveränen Macht unid'der Kolonie, und die Autonomie der Letzteren in nerhalb ber eigenen Sphäre." So kam die Commission zu dem Schluß, daß keine der Formen der bri tischen Kolonial-Regiernng direkt auf die Philippinen anzuwenden, sondern im Gegentheil, das amerikanische Ter ritor'ial-System zu empfehlen sei. „Aber selbst wenn es anders wäre," hieß es heiter, „so wünscht die Commission im Namen aller Filipinos gegen den Vor schlag, den Archipel eine Kolonie zu nennen, Protest einzulegen. Man mag fragen: was liegt an einem Namen? In diesem Falle, sicherlich, sehr viel, denn nach der Erfahrung der Filipi nos ist eine Kolocke ein abhängiges po litisches Gemeinwesen, welches die sou veräne Macht aussaugt, unterdrückt und schlecht regiert. K?in ano-eres Wort in ihrem ganzen politischen Vo kabularium ist von so übler Vorbedeu tung, so schrecklich, so vollgepropst mit UnrechtfertigkeÜen, Unglück und Lei den. Wenn man die Regierung auch nur eine Kolcn-al Regierung nennen würde, so genügte das, um selbst die freieste Neg'ierungsform. welche sür die Einwohner dieser alten spanischen Ko lonie cu,sgedackt werden könnte, von den Filipinos allgemein und höchst em phatisch verdammt zu sehen." Die Commission empfiehlt dann die Form einer Territorial-Regierung. wie schon seinerzeit berichtet, und zwar stellt sie als Muster das Gesetz von 1804 hm. nach welchem alle späteren Bllls zur Organisirung von Territorien model lirt worden seien. „Dese Rsgierungs sorm besitzt, abgesehen von ihren inne ren Vorzügen, auch das historn'cke In teresse, daß sie von dem Urheber der Unabhängigkeits Erklärung ausge dacht worden ist." sagt die Commission. Aber wie paßt zu diesen Empfehlungen der Plan der „Verfassungskenner" im Congreß? Denn Sek. 1891 der Reo. Statuten besagt, „die Verfassung und Gesetze der Ver. Staaten sollen, sowe.t dieselben nicht aus lokalen Gründen unanwendbar sind, auf alle Territorien und alle später zu bildenden Territo rien Anwendung finden." „Was liegt an einem Namen?" Die Commission will die Philippinen nicht „Kolonie" genannt wissen, weil das die Filipinos schmerzt, sondern wünscht, ein Territorium daraus ge bildet zu sehen. Der Congreß aber be handelt die Philippinen als Kolonie; warum soll man das Ding denn nicht bei'm rechten Namen nennen? Des thun die Demokraten, und das ist den Republikanern höchst fatal; die Demo kraten sind deshalb eben „Verräther". sie verrathen zu viel von den schönen Plänen der Gegenpartei. Wie ein re publikanisches Mitglied des Comites für Mittel und Wege dieser Tage bei ei ner Besprechung der Puerto Rico Bill äußerte: „Diese Zollfrage ist höchst fa tal; die Demokraten haben uns mit den Freihandels Argumenten in die Enge getrieben ulld uns schließlich an den Imperialismus festgenagelt." Tic Wirren in Kentucky. Fortdauer der Spaltung in der Legis latur, trotz Rückkehr beider Par teien nach Frankfort. —Whittaker und Sutton von Louisville nach der taatshauptstadt gebracht Frankfvrt, Ky.. 19. Februar. Der Staatsfenat, Demokraten, wie Republikaner, traten um 10.30 heute Vormittag in der Senatskammer des Kapnols zusammen. Der Demokrat Carter sowohl, wie der republikanische Vice Gouverneur Marshall bean spruchten den Vorsitz. Gleich nach dem Cröfsnungsgebet verließen die Repu blikaner mit Marshall an der Spitz? die Kammer und überließen das Feld den Demokraten. Die Letzleren beacht ten die Entfernung der Republikaner nicht, sondern blieben in Sitzung und nahmen einen Beschluß an. welcher die frühere Maßnahme des Senates, durch welche Goebel zum Gouverneur erwählt erklärt wurde, ratisizirt. Senator Triplett (Anti Goebel Demokrai) stimmte mit den Demokraten, um e:n Ouorum zu Wege zu bringen. Im Unterhause hatten sich die Re publikaner nicht ingestellt, und s wa ren nicht Demokraten genug zugegen, um ein Quorum zu bilden. Harlan Whitkaker und Jas. Sutton. welche der Betheiligung an der Ermor dung Göbel's verdächtig sind, wurden heute Abend von Louisoille hierber zu rückgebracht. Sutton oerhielt sich ruhig, allein Whittaker schien in gro ßer Angst zu schweben und zu befürch ten, daß die Polizei nicht im Stande sein werde, ihn vor der Voltswuth zu schützen. Justus und Arthur Göbel, die Brü' der des ermordeten Gouverneurs, sind hier wieder eingetrvssen. Sie geden ken, so lange hier zu bleiben, bis die Leiche des Bruders endgültig beigesetzt ist. Der Sarg befindet sich noch in der kleinen Kapelle des Friedhofes. (Später.) Jas. Sutton ist gegen Bürgschaft entlassen worden u. reiste beute Abend nach seiner Heimath ah. Whittaker befindet sich im hiesigen Ge fängniß. Wieder einmal das Schieß eise n. F r a n k f o r t, Ky.. 19. Februar. Ein politischer Streit zwischen Ex-Se nator Charles I. Bronston von Le?- ington und Claud Desha, Chef-Clert des Senats, auf dem Zuge der Chcsa peake und Ohio-Bahn, welcher mit hier her zurücklehrenden demokratischen Le gislatoren voll gefüllt war. l)ätte um ein Haar zu einem Morde geführt. Bronston sollte die Goebel-Leute Re vollitionisten genannt haben, woraus Desha antwortete, Bronston sei nur ein „Bvlter". Weitere heftige Worte folg ten und Senator Bronston zog einen RevoSver. Andere sprangen dazwi schen und trennten die Streitenden. De sha's Freunde erklären, er sei nicht be waffnet gewesen. Will nicht die Gesuchte sein. New Nvr k. 19. Februar. Wie gestern gemeldet, erwarteten die Einwanderungs Beamten mit dem Dampfer „Phönicia" der Hamburg- Amerika Linie einen alles nur nicht genehmen Gäst. Sie hatten nämlich in Erfahrung gebracht, daß sich eine Frau Katharina Hanneweber in Hamburg auf dem Dampfer unter dem Namen Wilhelmina Wells oder Sells einge schifft halte. Und Mütter Hannewe ber ist eine gar bekannte Persönlichkeit in der Hauptstadt des deutschen Rei ches; jeder Schutzmann und jeder Eri minalrichter kennt sie. Nicht weniger als 50 Mal ist sie im Laufe der Jahre da drüben abgestraft worden, ivegn aller nur möglichen Vergehen und Ver brechen, vom Mordversuch abwärts bis zur böswilligen Sachbeschädigung und zum groben Unfug. Bei Ankunft der „Phönicia" wurde nun eine Wilhel mina Sells festgenommen und in der Barge Office deternirt. Die Betref fende stellt jedoch in Abrede, die Ge> suchte zu sein. Von ihren Kindern verlassen. New Nork, 19. Februar. Gestern sind der 85-jährige Ludwig Schmidt und seine 84-jährige Gattin Louise Schmidt, die zuletzt in Nr. 506, Ost-13.Straße, wohnten, er kurz nach 3, sie kurz vor 8 Uhr, im „Bellemie- Hospita'l" gestorben. Beide wurden am 14. Februar im Hospital aufge nommen. Pastor Dr. H. Bottome von der Grace Chapel an der 13. Straße hatte die Uebersübrung au; ihrerWou nung veranlaßt. Er giebt an, daß die alten Leute seines Wissens vor etwa 50 Jahren aus Deutschland einwan derten. Er erklärte ferner, daß sie mehrere Kinder gut erzogen, aber von allen vergessen und verlassen wurden. Ein Hr. Doss von Nr. 285, 16. Str., Süd-< Brooklyn, oerpflichtete sich zur Zeit, eventuell für das Begräbniß auf zukommen. Er hat seitdem nichts von sich hören lassen. Eventuell will Dr. Bottome sür die Kosten einstehen. Gutmilthiarr Gatterich. Scran t o n. Pa.. 19. Febr. Ein guter Kerl ist der Pole Franz Kolesti von hier. Vor zwei Wochen ging ihm die theure Gattin durch in Begleitung des Hausfreundes John Marloski. Er fand die Treulose und ibren Geliebten in Hazleton und ließ Beide oerhaften, doch die Thränen sei ner Frau erweichten seinen harten Sinn. Eine Versöhnung fand statt u. sogar der Hausfreund konnte unge straft von dannen ziehen. Das falsche Weib wurde wenigeTa ge später wieder in Gesellschaft des Anderen ertappt, eine Schlägerei ent stand und alle Drei wurden eingelocht. Doch am nächsten Morgen weigerte sich der betrogene Gatte, gegen das Paar wegen Ehebruchs Strafverfol gung zu deantragen. Nun ist die Frau wieder mit dem Hausfreund heimlich davongegangen. Zu spät bedauert der biedere Gatte seine Gutmüthig keit. Hochgefühl. Fräulein Ama lie (die an einem Regentage ihre Freun din zum ersten Mate in deren neuem Heim, eüner ihr kürzlich unerwartet durch Erbschaft zugefallenen Bilk, besucht): „Über Anna, warum läufst Du bei dem Regen im Garten her um?'^ —Fräulein Anna: ..Ach. Liebst. Du hast gar keine Ahnung, wie schön es ist. im igenen Regen spazieren Fu gehen!"
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Verlangt. Frauen nnd Mädchen. Verlangt Bin Mädchen für die allgemeine Hausarbeit. Verlangt: Pin Möschen sür allgemeine Hausarbeit! kein Wasch? und Mügeln. Nachzufragen in Nr, Madisou-Avenue. (ö2 L Verlangt: W nd Bügeln. Nachjusragen in Nr. IKZ, Eutliiv- Plaee, (52> Verlangt: sche wird vorgelogen; guter Lohn. Nachzufragen in Nr. 2218, (52—tj Verlang (?ine gute Köchin in einer kleinen Familie Avenue. Verlans!: II VliNscke- Mädchen sür leichie u.ill'arbeit in Verlang: Hin Mädchen für sie allgemein vautarbeU^ :n Nachzufragen in Nr. 1521, TruiZ-M-'ilvlut. 4 Terlangt. Männer nnd Knaben. Pin Bäcker als dritte tsand. Nachzufragen in Nr. 1X22, Light-Straße. (Ä—ü> Verlangt: lin lediger Mann für eine Farm. Nachzufragen in Nr. HH, Truid-Hill-Avkiiue. (.'>2—3 Verlangt: lxin guter Zchiniedehclser. Nachzufragen in Nr. 87, Lst-Loe-slrabc. (52 —4
l!is. Stellegesuch: Ein Mann in den mittleren Jahren wünscht Ar beit im Cakebäcker-Keschäjr, um sich empor zu ar beiten: am liebsten Tagarbeit. Mau aDreffire: G. F. Reyscr, Nr. lotii, (kramby-SStrahe. (52eine Lanv; Minsion t>auS uii allgemein garm-wedäulichleUen. tine guie Gelegenheit für nneu zungen mit twas Saoital. Nachjusragen bei Wm. B. Ehlen, Nr. S. Oft-Lerington-Straße. (196^) Zu verkaufen: 17 un 4t, Acker, oMig! ein neue Vau lls eioem! billig, loa Wiche noch v-riauft. eifrigen ei Bann n, Nr. IIV, St. Paul ktrak. Blt>mre. lOktZe, nahe Lak?woo!>-Acnut. Dies zäuser haben Marmor Verzierung un -Treppen uno fino sä-one, jech Bimmer enthaltende Häuser: Preis 5850. Plan nehme die östlichen Fairmounl-Nreüue-tart. E s. Gallahr Wenn Sie aufwachen u. sind müder, als Sie waren, als Sie fich nieder legten, wenn Lie einen unangenehmen Geschmack im Munde haben, wenn Ihre Zunge belegt und trecken ist, wenn Si keinen Appetit zum Frühstück besitzen, dann leiden Sie an Tv-vcpsia. 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Carroll Park und das alte Wohn haus von Charles Carroll von Car rollton Man nehme die Columbia- Avenue Waggons. Deutsche Club Lokale. „Germania Männerchor", Lombard-, nahe Eutaw Straße. „Germania Club", Fayette-, nah- Eutaw Straße. „Harmonie Gesangverein," Fayette-, nahe Paca Straße. „Vorwärts Turnverein", Lexing ton, nahe Pine^Straße. „Germania Turnverein", Postossice- Aoenue, nahe Baltimore-Straße. „Frohsinn Gesangverein". Frederick- Avenue. Ecke Payson-Straße. T Tonne rundes Bauholz hat 50 Kubikfuß. Ver. Sänger von Baltimore. Hauptquartier: „Germania Män nerchor Halle." Präsident Franz Fält, Nr. 222, Nord Liberlystraße; Sekretär Louis Hoch, N'l. 2232. Orleans Straße; Schatzmeister C. L. Wagner; Dirigent D. Melamet. Delegaten Versamm lung jeden zweiten Freitag im Monat. „A r i o n." Hauptquartier: „Mechanics' Ha 11.," Nr. 317, West-Fal)ttestraße. Sing stunge: Mittwochs; Dirigent: I. C. Frank. „Germania Männerchor." Hauptquartier: „Germania Män nerchor Halle," Nr. —412, W.- Lombardstraße. Singstunde: Don nerstags Dirigent: Edw. Böckner. „F r o h s i n n." Hauptquartier: „Frohsinn Halle," Nr. 2(X)0, Frederick Avenue. Sing stunde: Mittwochs Dirigent H. Krüppel. „Arbeiter M ä n n e r ch o r." Hauptquartier: Andreas' Halle, Nr 314, Hanover Straße Singstunde: Mittwochs Dirigent: E. Szemele niv. „Thalia Mäu nerchor." Hauptquartier: „Thalia Hall,- Nr. 915, Ost Prattstraße. Sing stunde: Dienstags Dirigent: H. Krüppel. „Arbeiter Liedertafel." Hauptquartier: Neidhardt's Halle, Nr. 323, West Prattstraße. Sing- Stunde: Mittwochs. „Lord Baltimore-Man ne r ch o r." Hauptquartier: H. Voigt'k Halle.Nr. 1122, Harford Avenue. Singstun de: Freitags. „Metzger-Gesang-Verein." Hauptquartier: Jordan's Halle. Nr. 24, Centre Market Space. Sing stunde: Donnerstags—Dirigent I. C. Frank. „E i ch e n t r a n z." Hauptquartier: Ader's Halle, Ecke Fait- und East Avenue. Sing stunde: Dienstag—Dirigent F. Karo ws. „Mozart Männerchor." Hauptquartier: Götz' Halle, Nr. 1500, McElderrystraße, Singstunde Dienstags Dirigent: G. W. Pohl mann. „Melodie." Hauptquartier: Moravetz' Hall an Washington- und McElderry-Straße; Singstunde: Donnerstags— Dirigent: F. Karows. „S L n g e r r u n d e." Hauptquartier: Braun's Halle, Caroline- und Bank Straße. S.ng stunde: Donnerstags Dirigent Aug. Schneider. Der Deutsche Korrespondent. Mittwoch, den St. Februar ISVO. Pygmalion. Novelle von Anton Frhr. von Perfall. (Fortsetzung.) Der wurde ganlz verlegen unter dem forschenden Blick der schwarzen Augen. Er erinnerte sichplötzlich seiner Dienst pflicht und holte se'in Schreibbuch her vor. „Frau, wenn ich um Ihren Vor namen bitten darf. Es ist nur wegen der Formalität." „Theres', Resi hat der Geiger mich immer genannt." Felowebelswittwe, nicht wahr?" „Ja, grad' ein Jahr vor sein'm Tod ist er Feldwebel worden." „Herr Holaus wohnt bei Ihnen, seit „Oh, mein Gott, zwei Jahre wird's bald. Hat schon sein' Noth mit dem Menschen, aber brav ist er doch. A gut's Herz hat er, und das ist die Hauptsach'." „Makr, nicht wahr?" „Ja. das ist das Kreuz, mit der Malerei. Alles malt ja heutzutage. Ich sag' Ihnen, Herr Wachtmeister verbieten soll man's den Herren, die ewige Batzerei, mit der man sich keine Brennsuppen aufschmalzen kann." „Ganz meine Ansicht, Frau Geiger, aber wie will denn der Mensch das Kind do „Das Kilid ist vor der Hand nwin' Sach', lassen Sie's doch erst recht tro cken werden," erwiderte energisch die Frau. „Oh, wenn Sie 'sich daran machen. Frau Geiger.—Der Dienst ruft mich." „Bei dem Wetter! Na, das muß was Arges sein. Aber warten's nur ei nen Augenblick 'Sie lief eilig an Schrank und holte ein Fläschchen heraus. „Ein Glas'l voll müssen's doch noch mitnehmen Selbstangesetzter! Wär' nit übet, hat der Geiger immer g'sag!." „Wenn S:e gestatten, Frau Geiger." Opel trank ans einen Zug das Gläs chen leer. „Ausgezeichnet! Ja. das war frei lich was, wenn man sich's nicht immer in der Kneipe holen müßte. In einer so gemüthlichen Stube. Mnn Sie gestatten, so werde ich mich Morgen früh erkundigen, wie's der Kleinen geht, und dann setzt es vielleicht noch so einen ißttern. Meinen Sie nicht, Frau Geiger?" „Gerne, so ost Sie wollen. Sie ha ben mir alle Sche'u vor der Polizei ge nommen. Bei Ihnen können es die Spitzbuben selber net schlecht haben." „Oh, da irren Sie sich aber, ich kann auch streng sein, sehr streng." „A gehen's, thun's net so mit Ihren guten Äugen Opel hustete und lachte dazu verle gen. „Gute Nacht, Frau Geiger. Aus Wiedersehen!" Rasch verließ er das Zimmer, die Wohnung, ohne noch einmal nach Hol aus zu sehen. Er hatte über den schwarzen Augen ihn ganz vergessen. Dieser war unterdessen in sein Zim mer, von ihm Atelier getauft, gegan gen. hatte die Lampe angezündet, seine nassen Kleider vom Leibe gerissen und war in die blaue Uniform des Feldwe bels geschlüpft. 'Die Hose war viel zu lu7z. der Rock zu weit, und er konnte darüber so herz lich lachen, wie er noch nie gelacht. Und er lachte über Wachtmeister Opel, über die brave Frau Geiger in der weißen Nachthaube, über ihren dicken Feldwe bel, über sich selbst, über dic ganze herr liche Welt, die ibm vor wen gen Stun den noch so sch'warz und feindselig er schienen. Dann kam Frau G.iger, machte Feuer, wärmte.das Bett iil?d ließ sich die kühne That des Malers erzählen. Sie lächte unter Thränen und wein te unter Lachen: „Hab' i's ne! immer g'fagt, hab' i's net immer g'sagt. das 's a Schand is um Jhna? So a Mann! So c, Mann wird doch auch ein Bi'Ld'l Z'usamm'br'nga, das sich se hen lassen Kinn." „Wird er auch. Verlassen Sie sich d'rauf, Frau Geiger," erwiderte Hol aus, sich in der Uniform streckend. „Jetzt muß er, der Holaus. Nich! für sicb. sür sein Kinld, für seine Marie muß er. Das ist was ganz anderes. Ja, schauen Sie nur, für sein Kino. Wirw Wohl sein Kind sein, wenn er ihm das Leben geschenkt. Ist auch keiner da, der es ihm streitig macht. Mein, ganz mein!" „Ganz? Net nur für heut' Nacht? Ganz bleibt's da, da's liebe Dmg?" ju> belle Frau Geiger. „Jc>, das ist ja großärtig! Da sollend was erleben! Jessas, dk schreit's schon. Ja, schrei' nur grad', das ist ja gesund." Sie eilte hinüber. Holaus folgte ihr. Das Mariele streckte ihm die Aerni chen entgegen, wie einem alten Bekann ten. Nach ihm hatte es geschrieen, nach seinem einzigen Freund auf der wei:en Welt. Uns er konnte sich nicht satt sehen, nicht satt herzen an dem rosigen Kör-, perchen. das der Hauch des Todes schon berührt. Ein neuer, kräftiger Lebensodem ging von ihm aus, der sein ganzes Wesen durchdrang. Frau Geiger mußte gewaltsam ein Ende machen. Jetzt hatte sie zu befeh len. Holaus ging nur mit Widerstreben in se!in Atelier. In allen Ecken stan den und lagen angefangene Bilder. Skizzen. Zeichnungen. Mit nervöser Hast wühlte er darin. Dias Bl'U't schoß ihm in das Antlitz. Al les schwächlich, unfertig. Entwürfe, die mit seinem Können nicht Schritt hielten. Eine sprunghafte Entwicke lung, die tausend Lücken zeigte. Das alte Angstgefühl schlich wieder heran, die alte Mutlosigkeit. Da schrie Mariele drüben, daß die Wände gellten, für ihn war es ein schmetternder Trompetenstoß, der den wankenden Kämpfer zur Pflicht rief. Nnrr, siehst Du denn noch nicht klar? Du hast kein Recht, die Welt an zuklagen, bas Geschick, wie Du es bis her gethan. Du verdienst keinen Er folg. Die Kunst ist kein glitzerndes Stück Spielzeug; nicht geniales Getän> del, nur ernste Arbeit führt zum Ziel. Und ist Dir das höchste Ziel versagt, brauchst Du darum zu verzweifeln? Liegen aus dem Wege nücht andere, eh renvolle, die Du bisher sträflich verach tet in Deinem Hochmuth? Auf dem Tische tagen Bleistiftzeichnungen. Or namen'tstudien. Vor Wochen hatte er in der ärgsten Bedrängniß die Bestel lung einer Tapetenfabrik entgegenge nommen, jedoch als entwürdigend wie der aufgegeben. Roth vor Scham griff er jetzt danach. Es lag mchr Reife des Könnens in den paar Blättern, als in all' den Ma lereien ringsum. Es war ihm, als müsse er sich hsute noch hinsetzen und zu arbeiten beginnen. Oh. diese Wonne der Thut, die eben sein ganzes Wesen aufgerüttelt, einen MOIM AIMIMII. Osi4ei''s Mittle luver Pills. NUtten lie llntewosiM Kaden von ksactitet nacti teilend! fscsimil ies Umicklsgs: aull S S S. 50 ezozeiiS. r° Hill!. n> Ws i K/170 70k?>0 UV. Olll5 fon eonsilp/moii. fvn 54U.0R, 11. 7ccoiil.cxlo>i eumncu (Opsssettiviek?' neuen Menschen aus ihm gemacht, er wollte sie tausendfältig genießen. Und er sühlte, daß er dazu nicht ein mal eünes großen Erfolges bedürfe, auch nicht eines heldenhaften Eingrei fens wie heute, fonldern nur schlichter Arbeit, eines ehrlichen Strebens. Jetzt erst vollzog sich seine innere Umwandlung. Lange genoß er sie schweigsam, wie um die inneren Stim men nicht zu hören, bis >ihn die Mü digkeit übermannte. Ehe er zur Ru he ging, schlich er noch einmal vor die Tbiire der Hausfrau und lauschte. Durch das Schlüsselloch erblickte er gevade das schlummernde Kind. Seine Bäckchen waren vom Schlafe gerötbet. Ein seliges Lächeln verklärte das lieb liche Antlitz. issorts>'tzg sotgt.) Ein afrikanisches Echlachtenbilo. Aus einem Prioatbricf über die Schlacht bei Scholtznect (Magerson tein). Wunderbar, schrecklich, unbe greiflich! Nie werde ich entsetzli chen Vorgänge am 10., 11. und 12. De zember o-ergessen können. Ich habe mir den Krieg stets als elwas furchtbares vorgestellt, aber die glühendste Phanta sie kann diese entsetzlichen Vorgänge nicht nach Wirklichkeit schildern. Der erste Schuß rollte über die Flä che und dröhnte gegen die Felsen, auf denen wir lagen. Wie durch einen Zaubcrschlag war danach die friedliche Landschaft verändert. Man fühlte Fürchterliches nahen. Große Klumpen Bürger gallopirten nach ihren Stel lungen; Kanonen uno Munitionswa gen polterten über die Felsbrocken vor bei und schwere Granaten splitterten die Felsen um uns hin. Doch wir blie ben ruhig liegen; der Feind war zu weit entfernt. Von 3 bis 7 Uhr dauerte der Eiserihagel, dann senkte sich die Nacht mitleidig auf Freund und Feind herab. Wir legten uns neben unsere gesattelten Pferde, das Gewehr im Arm. Kurz nach zwei Uhr Morgens lagen wir wieder aus unseren Posten und nun begann der längste, fürchterlichste Tag meines Lebens. Das Dröhnen, Pfei fen, Zischen, Rasseln, Schreien, Rö cheln hemmte die Denkkraft, zwang allein zu physischem Handeln. Die Hände waren ruhig, die Augen starr auf die Linien und Haufen gerichtet, die kriechend, springend, hüpfend sich fortbewegten, überall zuckende Punkte zurücklassend. Die zurückbleibenden Punkte wurden Haufen, je näher sie kamen. Die Linien waren gebrochen, als sie sich von dem Boden erhoben und in toller Schnellheit herankamen, um ebenso schnell wieder zurück zu eilen. Merkwürdia war die Haltung der Kämpfenden um mich herum. Die Hemdärmel aufgestülpt, das Hemd auf der Brust offen, damit die schwache Bries den Schweiß aufsaugte, so stan den sie da, lauernd, zielend, Greise ne ben Jünglingen und Knaben! "Das erste Ereignis; war ein gefan genes Häufchen Hochländer, ungefähr 40 Mann, die niedergeschlagen vorbei zogen. Dann hieß es, die Skandina vier seien in einer sehr gefährlichen Lage und kämpften als Helden. Ein trauriger Zug Verwundeter kam vor bei; zuerst ein Bur mit gebrochenem Arm, danach einer mit großen Blut flecken am Schenkel. Einen gräßlichen Anblick bot ein Reiter, dem der linke Fuß von einem Granatsplitter abge schlagen war; er suchte nach der Am bulance; wankend saß er im Sattel u. ich konnte nicht begreifen, daß er nicht fiel. Schrecklich schrie ein junger star ker Bur, den eine Kugel in den Kopf oerrückt gemacht zu haben schien; er schlug um sich und rang mit seinen Trägern. Das Wasser schoß mir in die Augen bei'm Anblick eines sechs zehnjährigen Potchefstroomers, dessen linkes Bein durch eine Granate zer schmettert war Er lag ganz ruhig auf der Tragbahre und lispelte: „Dit is daran niet zoo zeer nie, maer ik is vreeselijk Vorst." ner Rede: Kaffer äußert sich über volksbewegende Fragen, damit man si beachte, erwäg unv bespreche. Diese kaiserliche Individualität muß uns anspornen, daß wir den großen Intentionen des Kaisers nach Möglich keit entgegen kommen und sie söroern. Der Kaiser hat gesagt: „Ich lebe in dverständnliß mit dem SenatS- Ccn ite erzielt werden könne. Ter Eonferenz wohnten Senator Hanna, sowie Herr Clemnt Gr.iscom von der „American Line," Herr Tho mas Clyde von der „Clyde Steamsbi'p Co." und Theodore C. Search, Präsi dent der „Nat. Manufacturers Asso ciation", bei. Herr Clyde erklärte u. A., daß er mit 'dem Vorschlage, Schif fen, die älter als 10 J'ahre (auswär tige) oder 1? Jahre (amerikanische) seien, keine Subventionen zu gewäh ren, eitu'oerstanden sei, aber dann müs se auch eine jährliche rigorose Inspek tion aller Schisfe, die Subventionen erhielten, durchgeführt werden. Hanna ließ ebenfalls eine Ansprache vcm Stapel, in welcher er auf die Nothwendigkeit der Schaffung einer amerikanischen Handelsmarine hin wies, speziell in Anbetracht der neuer worbenen J'nselbefitzungen. Daß er Willens' sei. Conzessionen zu machen, davon ließ er sich nichts merken. Schließlich einigte man sich dahin, daß drei der „Insurgenten", Miner, Jones und Stevens, als Sub-Com te abgeordnet werden sollten, um mit ei nem gleichen Sub Comite des Se natsausschusse. dessen Hauptfigur Haima sein wird, behufs Arrangirung eines Compromisses zu conferiren. Das Conferenz-Eomite soll heute zu sammentreten. Die Zustimmung zu dieser Coniserenz. be welcher dasHaus- Eomite lediglich von Mitgliedern ver republikanischen Opposition vertreten sein wird, ist in g-.'wissem Grade ein Eingeständniß der Schwäche auf Sei ten der Subventions-Grabscher; ob aber wirklich ein Nachgeben der Letz teren in wesentlichen Punkten zu er> warten ist, bleibt abzuwarten. Tie Bttnvcsgerichte romprtrnt. L o ii i sv i l l e, Ky., 20. Febr. In den Fällen mehr-rer Persomn, die lvähttnd 'der letzen Wahl in Kentucky wegen Einschüchkrung farbiger Stimmgeber verhaftet wor'c>cn waren hat Bunder 'Eoans den Namens der Angeklagten erhobenen Einwand, das Bundesgericht sei in d?m Falle nicht kompetent, umgestvßen. Unter dem hinweise, dviß der Congreß die Paragraphen 55V7 und ZZYB oer Bundesgesetzt zum Schutze farbiger Siimmgeber und gegen alle Complot te, dieselben an der Ausübung des Stimmrechts zu oerhindem, angenc-m -men hat, erklärte Rechter Evans, der Eongreh sei bkfugt, derartige Gesetze als die einzig wirklich Garantie der Freiheit der farbigen Stimmgeber an zunehmen, und es sei Pflicht des Gerichts, darüber zu wachen, daß die Bestimmungen je-ner Gesetze in Aus' führung kommen. Hätte der Congretz die Befugniß, die Farbigen gegen Ein schüchterung u. s. w. zu beschützen, nicht, so würden die Farbigen den Um trieben ver Politiker und der bruta len Gewalt vollständig preisgegeben sein. Das Faktum, daß bei der Wahl nur Staatsbeamte gewählt worden seien, thue der Kompetenz der Bun desgerichte in Fällen, wo es sich um Beschützung der farbigen St'immgeber handle, keinen Eintrag. Viehmarkte. Ehicaqo. SV. Febr. Hu fudi von Rindvieh dei:uq 3,500 Stück; Markt se't bei zivijcken und tg.oa varurenden Ereilen. Schweine: Zufuhr: Sö,k>oo: Markt stetig; die P eiie varrurlkn zivnchen s4.Ksuud 55.024. Schaafe: Zufukr 15,000; Markt flau, die Preiie varrurien zwischen 44.75 und 57.00. Diabetes. Unter allen Mitteln gegen Zuckerkrank heit ist Karlsbad das beste und bat sich in den meisten Fällen bewahrt. ?r. Secgen, Professor der Medizin an der wiener Universität, sagt in seinem de ruhinten Iverke über Diabetes Mellitus: „von allen Mitteln aegen dieses Leiden, die in meiner lanajährigen Praxis gebraucht und nach den vielen Experimenten, die,ch soolil wie Kapazitäten als Anger, Fleckles, Klawazek und Andere gemacht, verdient Aarlsdader Wasser an erster -teile genannt zu werden. Alle citirten Autoritäten stimmen mit mir darin überein, daß Karlsbader Wasser sich bei Diabetes aus das Leste bewahrt. Ich habe im taufe vieler Jahre eine Anzahl mit diesem kciden behafteter Per sonen behandelt und mit Interesse seine Wirkungen in Bezug auf Redunrung des Suckergehaltes beobachtet. Die Erfahrung lehrte mich, daß in allen Fällen ohne Aus nahme eine Lesseruna bemerkbar war, die sich auck> nach dein Gebrauch des 11. assers und selbst dann zeigte, wenn keine strenge Diät innegehalten wurde." Man hüte sich vor Nachahmungen. Das echte karlsbader Wasser trägt, den Namenszua von „Lisner L.' M end ei son Co., alleinige Agenten, New auf der Halsetikette. Pamphlete werden frei zugesandt- ErMtintgen Das beste Mittel gegen alle Hals, B r st. und Lünzen- Leiden ist der berühmte Dr Bull'S Husten Snrup. Er kurirt Husten, Heiserkeit, Erkältung, Keuchhusten, Lungensucht, Lungen- Entzündung, und Schwindsucht selbst wenn weit entwickelt. HiistenSyrup si6„r alle Erkältungen, Hals-und Viehfutter- uno strohpreise. folgende luiv die aus den siaallicheil Waagen sin Heu, Stroh u. J.w- gestern er zielten P.eiie: Nordwestliche Waage. Hen--slmothy Heu Zl6 51k.50, gem. 515.0tt bis 515.50, Klekheu Zl-t.vl bis 515.00 pro Tonne. Stroh.—Wln;enstroh sB—sS.so, Roggen siroh 514.ö0-5'.K, Haserstroh tz7.50-tzL.5O pro Tonne. Mal Z 2.25 bi tzz.3s vr- Faß. Oestliche Waage. Hen Timothy-Heu (altes) 515 5i6, neues Heu—bis—, Aleeheu 5>4,00 bi tz!s pro Tonne. Stroy-Wauenstioh 57.50 58.50, Roggen slroh u. 58.50—ant von den iKlcvntore Lusidcl. Verkauf! wur folgende Tauelle zeigt den hiiinqkn, den gestrigen und den levljähttgkn Stai'd er A>eii>i?r:ije in er gleichenderUedersicht: Seile Ve°ti,c Gcstrl! Gleiche Zeit Lchlusrait Kchtuzrati letztes Zahr eo. 7S7SZ. 75 8.. tii-'.-t!'. 73 I? Eleain -üdi.'?!aj V 7 -74 7VX-74', 7L 7 Febr 7j.-73-, 7b),- .n 76'-74 74 .-74>i 7'- 7'. ZtprU Mai Znni l I Mai?- Ztor ratk 471 74U Liiscdel. Bcrianvt oan den Elevatoren I.out Büschel. Bertas! ioursen Büschel kpot gemischter Epol !r. 4 4i, 3,^ Lteamer-gem.. l.'ttt), Eudl weiser 4u —4l 3.1 —4 l 37 —3! SUbl. zelver 4U —4l 3! 41 l 7 —3!> Aev ::v-/37?t-s Mirj 3i-,—3 3d -3x prit 3t Mai I i
Haler yentize Büschel: U,k'>'2 Bus.vclzuritckqejvqen: Eleoatoren-Borrallz Büschel. Weiser er. 2 i 3 31 ;-3l 4. nict!t ktassisizirt 3!Z GemischtNr.2 3 4 U 7 —27!^ SD.?? ;o. Baltimore. :n 2U stebruar ILO Middendors, Olwcr K d-rechnen iur ,?r.ra:Z' icl s.l'i kausniilnalsäie tili Taze. !>telchZiiiarl Ut Gill?!! 3i Sicht 4.ta-isin iilnische 4.3 iV—i-k-t. Otrtäui aui der die >ljcii Aäri'e. I Cvtton Duck 34 10 34), 3t) Bank von Baltimore. I^l IMlti Uniled-Babriii. ieclric-20. Jnc 71 4.1W 71^, 4.Uij 71. 71', 4er... 2S.U'! 7' 715 Loui 5." li^ s Diercha!itS' Bank 153 K.vyi.i Ga Soutliernck Florida Unitid Poiver 4>t t, I.UVU Sourii Bvniid Bonds i>7 !i U,t>vti Marulanb BrcwiNü Co. t! K. t>s> 2.00 V Mktrooolilan-Bahn 6er 120 lI.UUt Anacoiiia Bot. ker lUI i, IN Cotton Duck. Com 34',' 10 Alcrcantile Zruii Eomv 221 IS 2.1. .VUt! llüileo Valin und Electric So. 4er 71', 11.cw'l 7i>i 12.0i 715. 12.X10 7l^> 25,1uu 4er ii 7' 318 Tom Ii?, 3i 11. S. Fidelitv .k Guar. So 11! iuore. P., 3er, neue. 1A32 k;'? Ba.Lenturu 2-3, l SaltiNior-r siaol-^vltg.it,oil-ii. Srr.lUl! Wai'ier 1'23 ">.Kserl-Ivv..loniZ lUV .lti. 3 iieriiai iZmo. 112 IU3O, Er Zainc '1- Ha>Sr!"r>lal-!t: fii Zniondtrlc LaZ!2dllationen. '.er Siiiens' National '22 Soin. >k ,?arm. National 120 Saiiitlidte-Aali-nat 114 I.National 13 Tc-.tsche Bank Siaiii/nal-Bantoi Baltimort litt i>2l Siatlonai-Bank o> National EkAa ize I oar I>> Siatioval Marine L? j!tlio> al Uiitori Baun Aktien: Ga. Äoutliern ä-;>!-ria 1. l!s 2. Ls. 7O Western Marvland 2 Unllcv-Bal 17^ Babn-Obltoationen' Ailanta-St Eliarlotte Income er.... 6 Au.. 7cr E!. reen., 1. Ho.. ter 117 Aa Lar Ätortdern Zer N 8 lKa Southern stlorida sec in Ga. t.crn Noid Uer, IvilO. Siortvern Zentral, se: Serie Ä 11! NorloernHenirai. Se: Serie B 110 Lot. fallet! Ser an. via. ck Diestern 5 Hoo 5-r I>l', 112 ll7 Bailv.4.racl.->0..N.8. Li., 1.. 2er II! Atwnta-Sticißenbatin IS Eliarlefton-Ltraßenbakin S?r. IN3 li>.-i EhaÄ. Badn Eiec. ber. 1 1 . S.iiani. SchtüK. m lottonOil 112. --9 1.(1^ Äi.acvlida Americai Tin Plate 34^ -i-uTadat l! 0, IN'.. BtUlimore>k Dkl Ä leei.lralvon ll7, iiijai>caic Luicao. !/i l-acinc K,?, eveiand. E E>lr Kl LouiZ til Li on>. ll,^ kontinental Tabak 33 Delaware xiniernationat Paper rate lie >d Gestern tkte srie >k Weiter M xa4ie Ga5...... V,,ian>aa T. M 33iV. äi Western II4S t„rlu Am-r>can toitiern Pacitlc. taiioiial Älscuit Pcun,vlvanta-Balin >34?t i'?4^ 4,cificLoii-Dami>ijchlffiahrtZ>j... .'v 37 l^ a>:lt Untva-Pacinc. 7^)^ U.S. Leai.>cr, 7S^ Waa,q Pjd tt-elie;tt!"oa.. 8t 84' jd>cavr erid uo V.oduktcn.Maek. Seiten. Hoch!. iert,.Schiuk Ma, V7it 2u!r tj?', Kv>. SiLiS. Mai. Äult 3S-. Lt>>4 Haser. A3'. 2Z'4 23t Ä-lt 22). 225. -22 Echweillesteisch. Mai 10. 11.02 Ivvg ll.tlv Äuli ..IV.V2 11.(jö 11.02 Mat K.05 6.07 Y. 02 L.V7 Äult 6.12 tj.l7 Vl7 Rippenstücke. ia "00 OVS S.t tOO j.Oii k Bltimrer Posttmt. Stunden. Tera?, L Zage 5 Stunde Indiaiiaboli?, Indiana. I Zag. Jackson. Mississippi. 2 Tage. Jacksonville, Florida, 1 Tag. i.'tttle'R°F"'Ar?.,''l'"?ag"lB Stunden. LouiSoille, Kv, 1 Tag 2 Stiinden. Menivlns Ten.. I Tag 5 Stunden. Mobile. Alabama, I Tag Stunden. Norfolk, Pirginieu, 12 Stunden. New-s>leank.. La.. I Tag 10 Stunden. Sia?' Ne Vork. 3 Stunden Lmaha Nebraska, 2 Tage. Portland, Maine, I Tag. Portland. Oregon, Tage. Philadelphia, Pa., .1 Stunden. Pitt?burg, Pa.. 11 Stunden. Providence. N.-Z., Iü Stunden. Naleigh. I?> Stunden. Ct. Loui?. Missouri, I Tag 6 Stunden. St Panl, Minnesota, 1 Tag 12 Stunde. San fsraneiseo. ?al,. 4 Tage 14 Stunde. Topcka. Kansas, Tage. Ausland. Buenos Avres, Argentinien, 29 Tags Temerara. Pritisch-Giiiana, 16 Tag. ?kina. Tage. London, (kngland. Tage. tuzern. Schweiz, 10 Tage. Stadt Meriko. Mexiko, Tagt.. Moskau. Rußland, II Tage Nio de Janeiro, Brasilien, N Tage. St. Iobn?. Neufundland. 4 Tage. St Petersburg Rußland. 12 Tage. Svndev. Australien. !?1 Tage. Postmarken-Agenturen. Verschiedene Stadttheile, in welchen Post Werthsachen verkauft werden. Meldale E B. Scott. Pork-Road Purnell F. Sappingtvn. (Ersuch Ävcniie und Harrijon-Strad Ro bert S. L. all. 27. Strafe und Huntingdon-Avenue Louit Scheidt 3. und Gough-Straße, Highlandtown James Srangeville George Bell. Nr. R. llnion-Nvcnne (Woodberrh) Clarenee T. Williams. Broadway und Baltimore-Straße George I. D?ay. Union-Station, ,Peniisylvanier Bahn- L. H. Zweig Bureaux. Station A, Towson I. W. 2ee, Superinten- b '"t d H. (rlliott, Suveriiitendent. Station T, Carroll Jos. ÄZkeh, Su) r nten dent. Station S. Arlington W. L. Ruff.Z, Eu?>r- Staiion N. 10.-Strake und North-Avenue, Walbrook I. Zarrow, Superintendent. Staiion K, Eatontville Warren C. Garman, S, Govans A. W. Tuke, Superin tendent. Staiion I. Lastern- und Patterion-Park-Avenue Louis Fehsenseld, Superiiitendent. Station K, Sparrolv's Point ZuliuZ Mere- Nolaiid-Park Frau Irenes. Nr. AVB, (zeSar-Avenue I. R Allen, Superinteiidtiit. Station N. Waverly-Avtiiue unt Volk- ?ad Liviiiiiston. Sliperiiltendent. Slalwii Q, 'Z!vrdosl-l-?c nd svetter- Straße Charles s?. Freyer. Superintenvent. Unter-Stationen. Zhomad A. Nr. Broadway und Bi i? Strafe Sbak. A Wolf, Snpcriiitenvent. Nr. Broadwa und Khase-Strasii —I. ö lirnti, Superiiiieiident. ?tr. Sllioit- und ?urley-Ctraf>e August Schräder. Superinteudeiit. Nr. 6 John- und Äosher--trahe tzarrh Nr^7^'—'^Uem-''und ssreiuont-Avenu- Tho. Ann-Straße Wm. Bardivell, Supcrinleiident. Nr. 1V Ecke Entaw- und Preslon-Strabe Kaiteu. Tuveriiiteiident. ii Gilnior-Tirosic und isrederick-Adenne i.i'.-rbcrl Wilson. Superintendent. Nr U '''?arleS-S'r!>slk Norlh-Nvenlie S M Spkritcdet. 'iir i'> iarl-ü-S!ras',k un zuntingdon-ve- A T P-"rll>, Superintendent. und Mreenmount-Ave. (7 Garrison, Supcriutenvenl. >v Piddlk-Strahe und Peunihlvania-Ave. _ Qerr Tuperintendent m'. North- und Liiiden-Avenue dwin S ivl>est-l?ckc G>litior-L: traße und La -I. Wcklir Wbile. Su,:->"^t?ndent. Nordwcst-Scke Fremonl- und Patter Frank A Meikle. Superintendent. 3-Ztraße und verlängerte ffasteru- Julius A Wäger. Superintendent m!- Nordweü-Scke Frames- und Retreat r>?line- und Federal-Strake John S Beck. Snper>ni' 'V —Nr West-Loinbard-sltraße t?' Hancock. Sttperiiiteiident. uud MeMechen W. ?aspari. snn.. Superintendent. _ Nr. ts. W'st-North-Avenue Oskar q,- Pi wortb-Avenu nnd McTnlloh-Straße 7"- Tkipley, Superintendent. "Nr M Lroadwa nnd lefferson-Straße IM West-L-nibard-Straße Superinteudent. Nr. 41 4M, Nord-Bay-Straße Jodn Bos,n-Straße tzenr I.meZ M Zoster, jun. Siiperintendeiit. Carev- und Mosher-Straße Edward Ka''ernagel. Superintendent Nr 4' Bond- und Thamei-Siraße Henry Ni-Straße I. nnd' Miilberry-Straße J,hn V Sullivan, Superintendent. Nr 13W. Nord-Chefter-Strafe l>l>as D. FairbankS. Superintendent. Nr Nr 7/l und oarlem-Ndenue A Tavis. Suveriiitendent. Noland-Arenue Frank K. ->a?nes L Rwaely? Siiverliitendent. ?ol!inibia-Avene >iud Scott-Ttrsß Walter N. Smith. Suvcrintenz-iit. Nr 7,4 (rhirles- und Nandall-Strabe Wm. B. Tickinson. 'Superintendeiit. enr Superintendent. Nr. 1304, Pciinsv.vania-Ascnue Qenry S. Furliiiz. Super!ntedent. Nr. Conway- und Warner-Strak Wm. Q Lst!, Suverintendenl Earrollton-Aeenue und Fahette-Straße George U. Stuart, Superiutendent. 5,e Greene- uud Franklin-Straze Sa muel L. R. Nobinsou, Superintendent. Pork-Roav und 25. Straße Henry A 7-i-r..' und Monre Etr ediimnd' c. S?reett" Suverintendi-it^ Nr k>4 Biddle- und Andrew M Tumblksou. Sttp?rin!euseiil Nr. 12?',. Hull-S!raße Ltto B. Heinzc, Superintendent. Nr 6L Gilmor- und Lorman--traße John F. (rochean, Superintendent. Nr G. Riisicl. Cnscnntkndciit. Koulh-Paltiinore TbomaS P Örtn, Su- Ru/ion'— J-Hn W. Hoddinott. Superintendent. VlkeSvilllr Station Henry A. Dai?. SV'?, intendent. Moiiiit Wasliii'gtcn-Slativn lanieS damit Tt. TciilS-Stcition lolin W. Sowser, SV?r- Wkftport-Stotion ?ohn H Kramer. Superln, Klkridge-Ttation ?aniel Lassy, Cuperinten deut. Lauravllle-Statisn Willipm ?mmel, Super tntendent. .'ake Roland-Station William l?. Rizor, S>: deri>itedeiit. Tia'eNvilc-Ltotion A> ?I Ticke. Cuderin William ss. Kuetbe. Sit perlitteiident. Molint Winanß-Station William ?l. Siiverilitcudeiit. Nobert Lyeman, Sa Mar M Rodbam, Siip-r '"?-'>l'liattn Howard TiggS. Suveein flr genden Correktur Bogen, ferner alle versiegelten Sachen (siehe untenstehend) 2 Cents pro Unze, mit Ausnahme von Briefen an Post Stationen, wo d:e Postsachen nicht ausgetragen werden, 1 Cent pro Unze. Post Karten, je 1 Cent. Zweiter Klasse Postsachen Zei tungen. vierteljährlich oder öfter er scheinende Zeitschriften, welche nicht gratis vertheilt werden. Das allge meine Publikum bezahlt dafür mit Eisenbahn-Marken zu der Rate von je 1 Cent für 4 Unzen oder Theile da von. wenn nicht versiegelt. Dritter Klasse (gedruckte, keine Blanco-Bücher), Cirkulare, andere ge druckte Sachen, Correltur-Bogen und beifolgendes Manuscript, Valentines, Musik Notenblätter, Heliotypes, Chromos, Plakate, Lithographie' u. gedruckte Anzeigen im Allgemeinen, sämmtlich, wenn nicht versiegelt, 1 Cent für 2 Unzen oder weniger. Vierter Klasse Waaren und Mu ster. Blaneo Bücher u. Papiere. Erze, alle Sachen, welche nicht in irgend ei ner der and>ren Klassen eingeschlossen und ihrer Natur nach nicht gefährlich oder verderblich für den Inhalt der anderen Postsachen sind. Ein (spe zielles Gesetz setzt das Porto sür Sä mereien, Mleger, Wurzeln, Spröß linge und Pflanzen auf die Rate von einem Cent fiir je 2 Unzen fest.) Falls vorgenannte Artikel nicht mehr, als 4 Psund betragen, 1 Cent pro Unz,? oder für jede 2 Unzen oder deren Bruchteil. Waarenproben Packete bis zu 4 Unzen 2 Cents; Packete über 4 Unzen schwer, 1 Cent sür jede 2 Unze oder deren Bruchtheil. Muster ohne Werth wicht 8Z Unzen. Diese Packete dürfen nachfolgende Maaße nicht überschrei ten: 12 Zoll lang, 8 Zoll breit und 4 Zoll hoch. Wenn aufgerollt, dürfen sie 12 Zoll lang unv 6 Zoll im Um fange sein. für Briese und andere Postsendungen beträgt 8 Cts. SPezial Ablieferung. Jed? Sendung, die mit einer Spe ziallO-Cents-Marke und einer sol chen ves gewöhnlichen Portos versehen ist, wird sofort nach Ankunft durch einen Spezial-Boten ausgetragen, im Bezirk jeder freien Ablieferungsfta tion, oder aber im Umkreise von vier Meilen einer jeden anderen Postanstalt in den Ver. Staaten. Die Abliefe rungsstunden solcher Sendungen sind in den Frei' Ablieferungsstationen von 7 Uhr Morgens bis 11 Uhr Abends in allen anderen Poststationen. Spe cial Postsendungen können an allen Ver. Staaten Postämtern aufgegeben werden. Ausländische Sendungen. 1. Die Raten für alle ausländi schen Staaten und ihre Kolonie (ausgenommen Canada und Mexiko) sind die folgenden: Briese bis zu 15 Gramm (z Unze) 5 Cents. Einfach- Postkarten 2 Cents das Stück. Rück antwortkarten 4 Cents das Stück. Zeitungen und andere Drucksachen 1 Cent pro 2 Unzen. Versiegelt. Irgend eine Postsache wird als versiegelt angesehen, wenn dieselbe so verpackt ist, daß eine gründ liche Prüfung ohne Schädigung der Umhüllung oder des Inhalts ermög licht wird. Nachsendungen. Briefe und Postkarten werden frei den Empfängern oder Absendern von einer Postanstalt zur anderen nachge schickt. wenn der Wunsch auf dem Um schlag ausgedrückt ist. Postsendungen der anderen Klassen werben nur auf Verlangen nachgtLanot und wirb dann am Bestimmungsorte ein Zusatzporto von der Höhe des Originalsatzes be rechnet werden. Zweiter Klasse (Zeitungen u. Zeit schriften) 1 Cent für 4 Unzen. Dritter Klasse (Bücher, Cirkulare) 1 Cent für 2 Unzen. Vierter Klasse (Waaren) 1 Cent pro Unze. Canada. Dieselben Raten und Bedingungen, als in den Ver. Staaten, mit Ausnah me, daß gemischte Kaufmannswaaren, welche nicht als „Bona fide" Handels- Muster gesandt werden, mit der Pak ketpost versandt werden müssen. Kauf männische Schriften zu den gewöhn lichen Raten. 'Einschreibegebühr Post-Auffchlag) L Cents. Tcs Uesens werth. An den Herausgeber! Ich halte es für meine Pflicht, chhr Leser auf ein Heilmittel aufmerksam zu machen, das in keinem .Hause fehlen sollte. Ich war ein Märtyrer der Dys pepsie und Harlleiibigkeit und ersuchte Alles vergeblich. In der Verzweiflung kaufte ich ein zehn Cent-Packet der „U. S. Army ck Navy Tablels," Nr. 17. Ost- 14. Straße. New-Uork. und nach drei Tagen fühlte ich mich besser, so daß ich später ein fünfundzwanzig Cent-Packet kaufte, wonach ich jetzt vollständig geheilt bin. Ihr Apotheker kann und m u ß Ihnen dieselben be sorgen. Achtungsvoll ein Leier.
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Z>er Deutsche Korrespondent. Mittwoch, den St. Februar SVV. IlAterhaltnngs-Wegweiser. „Musit-Akademie." Dies Woche Mitnt't'ch Tht Violin- DonntrfwH Die Firil Violin' ,Dr. )tckyll in? Mr. -auistzH .Zkc First Violin" Ford's Opernhaus. Diese Woche The Greatest 1 diu? In I he Vorld. „Lyceum-Theaier." Dise Woche „Hvllidaystraßen Theater." 1 he tireat Trsiti liodlirri „Auditorium Musik Halle." Vitje Woche: Piit^tvilllnticit. Zoo," Mt. Royal-Alxnue. Von jll Uhr Vorm. bis HII Uhr Abends offen. Pro „Arion." Dienstag, den 27. Febr.. roker Maskenball in der Germania-Mknnerchor- Halle. „Arbeiter Mänuerchor." Mon tag, den 2>, Februar, zrofier Maskenball in der Germania-Mäilncrchor-alle,- „Arbeiter-Liedertaftl." Montag. IMPORTANT TO ADVER TISERS. Tbere Is no German paper in Maryland, except ing the German Correspondent, that baa anfflclMt press capacity to print ttie usual edition of Dor Deutsche Correspondent. In less than FIVE HOURS. Tlio press of the "Correspondent" will print fold and count the entire edition of tar other 4llj German paper in Maryland In FIVE MINUTES. Wichtig für Anzeigende. In Maryland erscheint auber dem .Deutsch EorresPondcnten keine einzige deutsche Zeitun. tvelche eine Druck-Prefle befitzt, die im Vtande iß, die Auslage eZ Deutschen trresondentea' t fünf Stunde die Ausläse irgend einer anderen tätlichen deut schen Zeituni in Marviand in fünf Minuten drucke, siltea und adjädle. Briefbefördrrung nach dem Auslande. Die ausländisch Post für die mit dem 24. Febr. endende Woche schließt (in allen Fällen pünktlich) im hiesigen Postamte, wie folgt: Packetpost ist offen täglich, Sonntags ausgenommen, von 9 Uhr Vormittags bis 5 Uhr Nachmit tags; die Packetpost für Deutschland schließt um 9.30 Abends Montags. Transatlantische Posten. Mittwoch, um 9 Uhr Abends, für Frankreich, Süd Europa, Egypten u. Britisch Indien, per Dampfer „La Touraine." via Havre (Briefe für an dere Theile von Europa müssen bezeich net fein „per La Touraine"). Fceitaa, um 11 Uhr Nachts, für Eu ropa, per Dampfer „Campania." via Queenstown. Posten für Süd- und Central Ame rika, Westindien etc. Mittwoch, um 9 Uhr Morgens, für Nassau, via Miami; um 1 Uhr Nach mittags für Euba, via Tampa; um 12 Uhr Nachts für Jamaika, per Dam pfer von Philadelphia; für Bermuda, per Dampfer „Orinoco." Freitag, um 1 Uhr Nachmittags, für Euba, via Tampa; um 12 Uhr Nachts für Bermuda. Porto Rico, Leeward- Tind Windward Inseln, per Dampfer „Pretoria;" für Haiti, per Dampfer „Andes;" für Jamaika und Cartha gena, per Dampfer „Adirondack;" für Brasilien und La Plata Länder, per Dampfer „Livo'no." via Pernamburo; sür Porto Rico. Curacao und Vene zuela. per Dampfer „Maracaibo;" für Nassau, per Dampfer „Aritilia." Samstag, um 9 Uhr Morgens, für Cuba und Nassau, via Miami. 'Die Post für NewfouNdland, via Nord-Sydney und für Miquelon, via Boston, schließt hier täglich um 3 Uhr Nachmittags; für Honduras und Gua temala, via New-Orleans, täglich um 8 Uhr Abends. Trans Pacific Posten. Dienstag, um 7 Uhr Abends, für China und Japan, via Bancouver. Donnerstag, um 7 Uhr Abends, für Hawaii. China. Japan und die Phi lippinen. via Sa>n Francisco. Di Post für Australien. Hawaii u. Fiji Inseln, via Vancvuver, schließt hir täglich um 7 Uhr Abends bis zum 3. März. S. Davies Warfklb. Postmeistr. Aus dem Innern Marhland'S und den angrenzenden Staaten. Zwei Männer rfroren. An der Road von Tannery-Stativn nach Westminster. Carrvll County, würd der 50 Jahre alte Gev. Ford, der in der Nähe von Shilvh wohnte, unter einem Haufen Holz todt aufge funden. Der Mann war Abends 8 Uhr von inem Bahnzug gekommen und hatte wahrscheinlich Schutz vor dem Unwetter hinter dem Holzhaufen gsucht und war eingefchlaftn. In sinen Taschen hatt er inig Dollars Geld, ine Uhr und in Retourbillet nach Carrolltvn. Er hinterläßt eine Frau und zwei Kinder. In der Nähe von Columbia. How ard County, wurde am Dienstag der Leichnam des alten Ngers Washing ton Gibbons todt im Schnee gefunden. Er war rfrvrn. Gräßlicher Tod. In Johnstown, Pa., ist George Stibich, in 30 Jahr altr Angestell ter der „Goenner Brewing C 0.," auf graunhafte Weif um.'s Lbn gekom men. Er war beauftragt, zwei mit Holzkohlen ghizt Oefen zu versor gen. um eine Waggonladung vor dem Gefrieren zu schützen: dabei ist er ver muthlich von dn Dämpfen übermannt worden und über inn der Ofen ge fallen. Sein Körper war halb ver brannt. als Passanten das Unglück entdeckten. Der Verstorbene, welcher außer der Wittw dri klin Kinder hinterläßt, war in Brudr von John nnd William Stibich. dr 'bekannten Johnstownr Brauereibesitzer. Nagendes Gewissen. Von Gewifsensbifsn gequält, ließ Leopold Rvwe, der eine Zelle im Counly Gefängniß zu Reading. Pa.. bewohnt. Beamte herbeirufen, denen er mittheilte, daß vor sechs Jahren e'i nen Mann nahe Campbellstown, Le banon County. ermordet hätt. Auf ine telegraphische Anfrage kam die Antwort, daß man thatsächlich dort 1894 einn Leichnam in einer S°troh miete gefunden.' Todt übex Nacht. Oscar Heglin, ein in ganz West- Pennsy'.vanien gut bekannter Bau- Unternehmer, der seit mehreren Jahren mit seiner Familie in Mount Jewett wohnte, ist vergangene Nacht in einer Zelle der Polizeiwache zu Bradsord, Pa., eines plötzlichen Todes gestorben. Er hatte sich Tags zuvor betrunken und war seiner eigenen Sicherheit hal ber eingesperrt worden. Gedenktafel gestiftet. In Annapolis wird an Washing ton's Geburtstag in der Kapelle der Flotten Akademie ein Tablet zu Ehren der Offiziere. Soldaten und Matrosen, die ihr Leben im Revolu tionskriege verloren, enthüllt werden. Das Tablet ist von den „Töchtern der Revolution" gestiftet, welche der Ent- hüllungs Ceremoni beiwohnen wer den. Sltnr Unglücksfall. In Hagrstown kam am Montag früh der Neger Wm. Beaner auf son derbare Weise um's Leben. Er half inm Rassngenossn in inem Stalle des Hrn. I. R. Barnum, einen Schlit ten aus dem oberen Stvcknxrke herab holen. Dabei stieß eine der Schlitten kufen bei'm Herabrutschen dem Neger so stark gegen den Leib, daß das Enve dem Manne in den Magen dring. Der Mann starb beinabe auf der Stelle. Er kam vor zwi Jahren von Shep herdstown, W.-Va., und hinterläßt eine Wittwe, aber kine Kindr. Ein Jnqueft würd nicht für nöthig räch tet. Arion." 27. Februar, grotzer Maskenball in der tÄerma nia-Männerchor Halle. Tickets sind zu haben bei Hrn. ttteorge Willing, Nr. 8, Nord Hollidavstrafie, und Hrn. George Wenforth. Nr. Z.?l, West Baltimore Ttr. (41.5..-,^.6) Munizipal-Angelegenheiten. Noch immer keine Entschei dung. Mayor Hayes erhielt gestern einen Brief von Richter Simonton ocm Bundes Appellationsgericht in Rich mond des Inhalts, daß die Entschei dung des Gerichts im Falle der Nalio nal-Banken von Baltimore gegen den Mayor und Stadirath ausgearbeitet ist, sich jetzt in den Händen des Dru ckers befindet und wahrscheinlich in wettigen Tagen veröffentlicht werden wird. Der Fall inoolvirt das Rechl Aer Stadt, das Anlagekapital der Na tivnal-B-ankn zur volln städtischen Rate zu bestemru, und wird im Falle einer der Stadt günstigen Entschei dung gegen §500,000 in laufenden und rückständigen Steuern dem Stadtsäckel zuführen. Di Büdgecbehörde verschiebt die Feststellung der Sieuerrate für das Jahr 1900. Ist die Entscheidung zu Gunsten der Stadt, so kann die Rate auf erwa §1.65 bis §1.70 bestimmt werden. Richter Simonton macht in seinem Briefe, der eine Antwort aus d:e am 17. Februar vom Mayor an :hn gerichtete Anfrage ist, keine Andeutung, was das Urlhett des 'Gerichtes ist. Früchte für Hrn. Hayes. Hr. Charles L. Seybold, Land schafts-Architekt und Superintendent des „Patterson Parks," übersandte dem Mayor einen Korb mit Bananen und Citronen, 'die im Treibhaüse des Parks gezogen worden waren. Steuerbus is erhöht. 'Das Steuer -Appellations Gericht hat die Steurbasis für Sekuritäteu durch di Heranziehung 'von etwa §700,000 Obligationen und Aktien vergrößert, di unter der Conirole der „Mercaniile Trust Company" als Truste stehen. Legten den Amtsid ab. Die Herren Paul Jglehart, Stra ßenreinigungs Commissär. Frederick T. Hellmann, Superintendent der öf fentlichen Gebäude, Carlion Shafer. Collektor der Wassermiethen und Li cenzen. un'o Edward D. Preston, Ge bäude-Inspektor, die am Montag vom Mayor Hayes zu ihren respektier, Aemtern ermannt und vom zweiten Stadtrathszweige bestätigt wurden, legten gestern ihren Amtseid ab. Nach Lakewood, N.-J., via „Pennsylvania-Bahn" und Broad- Straßen Bahnhof, Philadelphia. Abfahrt von Baltimore 12.05 Nach mittags an Wochentagen, mit Anschluß im Broad Straßen Bahnhof. Phi ladelphia, nach Lakewood, via Far mingdale. Fahrpreis für Hinreise H 4.50, Rundreisebillets §6.70, für 11 Tage gültig. (48,51,2,4,5) Der Protest hatt Erfolg. Eine für Drucker wichtige Entschei dung ist auf Veranlassung des Hrn. I. S. Bridges Seitens der Postbehörde in Washington abgegeben worden. Hr. Bridges hatte eine Correktur durch die Post versenden wollen, aus welcher die Worte „500 Copien" geschrieben stan den. Das hiesige Postamt beförderte diese Drucksachen nicht als Postsachen dritter Kkasse, angebend, es sei nur er laubt. die Anzahl der gewünschten Co pien schriftlich auf der Correktur zu vermerkn. Hr. Bridges sandte da raufhin einen Protest an den dritten Hülfs Genevalpostmeister Hrn. Mad den in Washington, welcher die Angele genheit zu Gunsten des Hrn. Bridges entschied. Hr. Madden gab die fol gende Erklärung ab: „Drucksachen kön nen als Postsachen dritter Klasse ge sandt werden, auch wenn sich auf den selben ein schriftlicher Vermerk in Be zug aus die Anzahl der gewünschten Copien. die Art des Druckens. Bestel lung einer Correktur u. s. w. befindet." Ein seltener Fall. Po lizist Hugh F. Fitzpatrick von der nord östlichen Station wurde gestern Nach mittag vom Sekretär der Polizei Be hörde, McKinsey, auf seinem Kran kenbett in seiner Wohnung, Nr. 1429, Nord-Gaystraße. auf weiter virJahre als Polizist vridigt. Es ist kaum wahrschinlick, daß Fitzpatrick sich je wieder zum Dienst melden kann, er leidet an Schwindsucht. Trotzdem wurde er durch die Stimmen der Com missäre Johnson, Heddinger und Schryoer widr rnannt und zwar auf Empfehlung des Capt. Barber. dessen Jndoffirung lautete: „Er ist ein tüch tigr, thätigr und zuverlässiger Poli zist gewesen. Er kann gegenwärtig seinen Mnst nicht vrsehen, und es ist kaum wahrscheinlich, daß er je wieder gesund wird. Ich empfehle ihn der gütigen Rücksicht dr Behörde." Sollte Fitzpatrick nun sein irdische Laufbahn schlißn, ohn wider zum Dienst zu rückzukhrn, so würd sin Famili doch zum Empfang des Sterbeglds des Polizei Versicherungs Vereins berechtigt fin. Wettervericdt. De. ,2, I, 2. Februar IVUS. 6- mner. N Ngt.tt Tch, W-tt, .VOM. IL 68 W 4 Klar. 8.00. 30.2 Ui S.-O S ViMl-Bail-meterft 30 36 MNl.Tdtrmumelerli 27 Hltdnqsttr 18 Die boäifte Schnellt'ett des Winde eliier Slunde delru 7 Meilen von Norden. Da gestrig Wetter—Die HSchste Temperatur de gestrigen auj nachvenannle.i Slauoneo war. wt sola!? S T tatl. L Lt-Nonea. S Atlanta. 44 Memphis b" .ve 2-t ivlonlgomerv SÄ "8 t-w-OrleanS 2-' VlSmarck Zu Uo,„u Nor'sp.'ljiall>?rich! des „Deutsch?-, Corr?sooirilei>.") Annapolis, 20. Februar. Die Bill, welche die Straßenbahn-Ge sellschaft in Baltimore anhalten sollte, sechs Billete für 25 Cents zu oerkaufen, starb heut eines gewaltsamen Todes; Das heißt, 20 Senatoren stimmten ge gen döe Annahm derselben und nur vi vier Senatoren Bryan. Putzl. Moses und Bakr oon Knt-County hatten Mannesmuth gnug, für die BN zu stimmen. Dasselbe Schicksal steht der §l-Gas-Bill bevor; nur will man dieselbe nicht so uncremoniell ab thun, weil es ine populäre Maßregel ist. aber man kann dieselbe nit ruhi gem Gewissen schon als ein todtgebore nes Kind ansehen. Die Lobby ist „ge fixt" worden. Morgen Nachmittag 5 Uhr erhalten die Repräsentanten der Gas-Compagnie oon Baltimor noch einmal Gelegenheit, dem Senat zu be weisen, was für ein „Unglück" s sein würde, wenn die §l-Bill angenommen werden sollte. Dann wird der Schluß akt bis zum nächsten Dienstag 'verscho ben. Senator Bryan machte energische Anstrengungen, die Straßenbahn-Bil let-Bill zu retten, und wurde von den Senatoren Putzel und Moses unter stützt, aber es half Alles Nichts. Aller guten Dinge sind drei. Im Senat wurden heute die Bills, welche darauf hinzielen, einen Theil der Licenzgebühren aus dcic Stadl Balti more dem Staate zu entziehen und der Stadt zu überlassen, ungünstig einbe ri'chte't, aber um dem Mayor Hayes und 'den Bürgern Ballitnore's, welche heute Abend wegen dieser Sache in Baltimore eine Massenversammlung abhalten, sich wenigstens gefällig zu erweisen, wurde der ungünstige Bericht für näch sten Dienstag zur Berathung auf die Tagesordnung gefetzt. Es darf aber auch vor, diesen Bills gesagt werden, daß sie schon so gur wie todt sind; mehr als vier Stimmen erhält keine im Se nat. Erfolgreiche Argumente. Die Bill zum besseren Schutze der Besitzer von Flaschengeschäften wurde heute 'Abend im Unterhause günstig einberichtet, nachdem eine Delegation, bestehend aus 'den HH. Capt. Thos. M. Dukehart, W. G. Dieterich, August Knaup, Henry L. Lemkuhl, Geo. C. Sucro, C. Ed. May, John Heinzer ling. Fritz Schaidt. W. F. Rick, Dr. E. O. Streelt, Lake Philipps und George Günther, jun., vor dem Judizial-Co mite zu Gunsten der Vorlage durch die Anwälte Farber 'und Siewart die Nothwendigkeit geeigneter Gesetzgebung demonstrirt hatte. Ernennungen. Gouverneur John Walter Smith sandte heute Abend die folgenden Er nennungen nach dem Senate, die sofort bestätigt wurden: Baltimore-County County Commissär Benj. F. Taylor, Rep., jetzl im Amte; öffent liche Notare: James Kelly, John F. Conroy, Sylvester C. Tomay, Harry L. Chase, Peier Mulcahy, Charles Field. Friedensrichter: Henry B. Whitely, William E. Nagle, Charks Welsh, James Clements, John M. Bone, I. N. Monroe, Albert Smith, William E. Fite, Oliver E. Fisher, N-cholas Hope,Charles N. Bush, Rickiard A. Beoan, Henry Davis, John H. Beck ley, I. Smilh Orrick, I. Albert Slade, Samuel H. Brown, John T. Thomp son, Thomas Alban, Abraham S. Cooper, Noah F. Jackson, William I. McCullogh, John H. Copenhaoer, W. K. Ziegler, William H. Hare, Thomas E. Ensor, James C. Bosley, Wm. Rutledge, Edwin C. Hawkins, John D. C. Duncan, Frank Emery. Wm. T. Plaoin. R. W. Gent. John W. Bull, Wm. B. Cockran, Albert W. Perrie, Gorge Seidel, Joseph P. Her bert, Thomas I. Hunter, John Bai ley, Charles C. Cugle, John F. Kel ler, John F. Heise, Thomas Kausf man, George Truet, John I. Ambros, Andrew U niversi t ä t. Die jährliche Gründungsfeier der „Johns Hopkins-Universität" fin det morgen. Donnerstag, an Washing ton's Geburtstage, in der McCoy- Halle der Universität, während der Stunden von 11 Uhr Vormittags bis 2 Uhr Nachmittags, statt. Zu der Feier sind Gouverneur Smith, MayorHayes, die Ex-Mayore der Stadt, die Richter der Supreme Benck. Mitglieder der Leg'islatur und der Schulbehörden von Baltimore und den Counties, der Vor stand des „Peabody Instituts," der Rektor der „Maryland Universität." der Präsident des „Woman's College" und die Prinzipale des „City College" und der Staats Normalschule, sowie andere hervorragendeGäste eingeladen; ferner werden die Curatoren. die Fa kultät und Studenten der Universität zugegen fein. Hauptredner bei der Fei er wird Dr. B. H. Wheeler, Präsident der Universität von Californien. sein. Präsident Gilman wird bei der Feier ebenfalls sprechen und mehrere wichtig Ankündigungen machen. 'Für musika lische Verschönerung der Feier wird ein aus 20 Musikern bestehendes Orchester unter Leitung des Hrn. E. L. Turnbull thätig sein. Beerdigun g.—Di? Beerdigung der Frau Elisabeth Schumacher, welche am 17. Februar im Alter von 89 Jah ren starb, fand gestern Nachmittag von der Wohnung ihrer Tochter. Frau M. Manning, Nr. 1765. Nord-Gaystraße, aus auf der „Loudon Park Cemeie ry" statt. Pastor Paul Wienand von der St. Johannes Kirche an der Cal vert-, nahe Saratogastraße, amtirte. Als Bvhrkuchträger fungirten die HH. Georg Schubert. John Bortell. Albert Whitley. John Jocobs, T. Salvage und Geo. Troin. Eine Tochter, sowie ein Enkel betrauern ihr Hinscheiden. Die Leichenbestatter H. Sander Söhne leiteten die Trauerfeierlichkei ten. Di Verstorbene kam aus Bremen nach Amerika. Der Nachahmung werth Die „A. S. Abell Co." hat einem al ten Brauche gemäß gestern je §l5O an die folgenden Gesellschaften senden las sen: „Verein zur Verbesserung der Lnge der Armen," ~Wohlthätigk eits Organisations Gesellschaft." „Israe litische Wohlthätigkeits Gesellschaft." „Deutsche Gesellschaft von Maryland/' „St.Vmcenl ve Paul-Verein." „Hülfs bedürftiger Kranken Verein" und „Friendly Inn." Dr, Siter,'s Ai.gostura BiUers ist der einUae l„ Süv Amerika vräparirl, und gcnoeii (zigenschajlen 'Mm'such"vor Nachahinungeut Marhliinder Staats-Gesetzgebung. Der Sta ats-S n a t. Annapolis, 20. Fbr. Im Senat beantragte Senator Moore, Dem., der Gas Compagnie von Bal timor oasselb Privilegium, wie der Straßenbahn Gesellschaft zu erlau ben, vor dem vollen Senat, und zwar am Montag Abend ihren Standpunkt zu erörtern und die Bill am folgenden Tage zu berathen. 'Senator Bryan, der Vater der Pl Bill, opponirte dem Vorschlage. Nach längerer Debatte kam man über ein, d-en Repräsentanten der Gas- Co. morgen, Mittwoch, Abends von Z bis 6 Uhr, Gelegenheit zu geben, ihre Ansichten dem Senate zu untrbreiten. Die Bill kommt am Dienstag zur drit ten Lesung. Desgleichen soll morgen, Mittwoch. Nachmittag, zwischen 4 und o Uhr, den Freunden der „Johns Hopkins-Uni versität" Gelegenheit geaben werden, zu Gunsten der gewünschten Verwilli gung von PA),000 zu argumentiren. Die Bill, wonach die „United Rail ways u. Electric Co." angehalten werven sollte, sechs Billete für 23 Cts. zu verlausen, kam im Senat zur drit ten Lesung und ging verloren. Nur vier Senatoren (Bryan, Putzel, Moses und Baker) stimmten dafür und 20 da gegen. Präsident Hübner war zum Gouverneur gerufen worden. Die Senatoren Bryan, Rohrback u. Hubner reichlen Petitionen zu Gunsten der Local Vetobill und gegen eine Aenderung der Sonntags Gesetze ein. Neue Bills reichten ein: Senator Bryan die Autorität der „Mecha nics Sparbank" oon Baltimore zu er weitern; Senator Rohrback einer Frau zu erlauben, eine Hypothek auf ihr Eigenthum aufzunehmen; Sena tor Dick das Salair des Minen- Inspektors von Garrett- undAllegany- County zu ändern. Die Bills, der Stadt Baltimore zu erlauben, alle für Licenzen bezahlten Gelder zu behalten, und dann alle Einkünfte aus den Spirituosen Li cenzaebühren in die Stadtkasse fließen zu lassen, wurden im Senate ungün stig einberichtet. Auf Antrag des Se nators Bryan wurden beide Bills zur Besprechung für nächsten Mittwoch aus die Tagesordnung gesetzt. Der Senat machte eine Pause bis 8 Uhr Abends. A b e n d s i tz u n g. In der Abend Sitzung nabm der Senat eine Reihe Haus Bills an. Eine Denkschrift des Mayors Thos. '. Dr. P. G. Dausch, F. W. Ellina baus. Wm. F. Edwards, Frank M. Ellerbrock. Wm. E'urich. Jobn H. Fr'icke, Oberst Walter S. Franklin. L. I. Fobes.Jsaac N. Filbert. Germanus France, Simon L. Felder. R. W. Finck. Fred. Faust, E. I. Gallagher, E. I. Grissin. I. L. Gilbert äc Bro.. George Günther, I. Sloan Hoskins, R. Hibden A Co.. Wm. Hartje. Chas. C. Homer,, H. H. Hobelman. Wm. A. House, Frank Helldörfer. S. H'cht, jun. 6? Sons, George C. Herfhman. Chas. Hosmeister. Polizeirichter John A. Janetzke, Frau M. Jay, Wm. Ken dall, Chas. A. Kroeber. F. W. Klip per, Louis .Kann. L. C. Koehler, M. Le mkuhler, Alex. Laus, I. Ludington A Co., Gebhard Leimbach. Robt. Lang A Son. Gn. F. C. Latrobe. George Leimback, Martin Meyerdirck, John Mahr. Wm. Mohr, Wm. A. Moor von der „National Brewing Company," I. Theo. Oster, E. L. Oster. Jos. H. Psistev, Phillips Bros.. Nelson Perin, D. Meredith Ree'/.. Harry Wells Nüst, Harry C. Roun tree, Thos.'l. Shryock. G. W. Smnb, Theo. Sumwalt, A. H. Schulze, John R. Sherwood. 'Joseph Schamberger, Struven Wacker, Arthur Schlegel. Geo. C. Sucro. George Spindler. Henry Sander. Aug. Schräder. Wm. Schwarz, Nich. M. Smith. Chas. C. Scherer. Simon Stern. Pastor A. F. Sterger. Richard C. Wells. Georg R. Willis. N. B. Woolford, Postmister S. Davies Warfield, August Wehr von der „Tunis Lumber C 0.," John Zeiler, 'Jas. S. Morrow vom „Balti more )bmerican," Isidor Noah, Wm. I. Moore. Percy Reinhart. Ernest Gleusman, Leoi A. Thompson. Dr. Fred. Felder, George W. Mecaslin. Chas. L. Seybold. Dr. Tr. Shertzer. Adam Schnell, Dr. C. Ellerbrook uns Dr. C. M. M. Sckulte. Das Arrangements Comi! be stand aus den HH. Gebhard Leimbach. Alex. Y. Dolfield, William Mohr. Si mon L. Felber und George Leimbach. Die Beamten des Vere ns sind. Präsident D. Meredith Reese. Vice Präsidenten Wm. F. Edwards. C. I. Cvd'd. Germanus France, William Mohr und Martin Meyerdirck. Sekre tär George Leimbach, Schatzmeister Jos. H. Pfister und Collektor Frank M. Ellerbrock. Prof. Dickinson's Orchester lieferte die Musik für die Gelegenheit. Eine Erkältung und ein Husten sind eine schlimme Verbindung, aber es g'.b: ein Ding, welches die schlimmste Er kältung und den Husten austreibt, und das ist Dr. August König's Hambur ger Brustthee. Ein theurer Sperling.— Der 16-jährige Chas. Switzer amii sirte sich gestern Mittag an der Patter son Avenue und Vincents-Alley da mit, die bösen deutschen Sperlinge mit einem kleinen Gewehr niederzuknallen, und wurde dabei von dem Polizisten Casey überrascht, der ihn dem Po.izei- Richter Roberts im nordivestlichen Po lizeigericht vorführte. Kad: Roberts strafte den Knaben um PI und Kosten. Der Junge halte einen Sperling ge schossen, welcher als Beweismaterial vorgezeigt ward. Irländische „Jungfrau von Orlean s." Frl. Maud Gönne, die irländische „Jean d'Arc," kam gestern Morgen hier an und hielt am Abend in der „A. M. C. A.-Halle" an Charles- und Saratoga Straße einen Vortrag zu Gunsten der Boeren. Eine große Anzahl irländischer Clubs und Vereinigungen betheiligten sich an demselben, einige derselben in voller Uniform. Für die Armen. Die Firma Joel Gutman A Co. übersandle ge stern 100 Brode für die Armen nach je dem Stationshause. In der mittleren Polizeistation liesen gestern folgende Beiträge für die Armen ein: F. G. H5O, Frl. M. PI und 150 Brode von Becker. Bros. Sequester für die „Crouch Automobile Manufaciuring 6: Transportation Company." Bürg schaft in der Höhe von §lO,OOO wurde gestellt. Schadenersatz verlangt. §5OOO Schadenersatz oerlangt W-m. A. Trea'dwell in einer im Superior- Gericht gegen die „Darley-Park-Brau-> Compagnie" anhängig gemachten Klage wegen angeblicher Verletzungen!, die er am 12. Dezember 1899 an der 'Ecke von Norlh- und Harford-U'venue durch ein der Verklagten gehörendes herabfallen des Firmenschild erlitten haben will. Wegen Kirchendieb st ahls in's Zuchthaus Der Neger Randolph Williams. Sohn des Pastors der Parkin-Square- Baptisten-Kirche sür Neger, wurde ge stern vom Richter Phelps im Crmn nal-Gcricht zu zwei Jahren Zuchthaus vekurtheilt,. wegen Diebstahls einer Bibel, eines Teppichs und einer Piano- Decke aus der Kirche. Ds Straßenraubs schul dig befunden. Der Neger Eblvard Spriggs. ivelcher wegen 'Angriffs auf Frl. Catherine Trogler von Nr. 2433. Woovbrook Avenue, und der Beraubung derselben um in Portemonnaie im Crimin>al-- Gericht prozssirt wur'd, ward von den Geschworenen schuldig befunden. Der Verlheidiger des Angeklagten stellte den Antrag auf einen neuen Prozeß, weshalb der Urth-e'ilsspruck von Nichter Phelps oerschoben wur'oe. Wegen Ha fn-Verunrini- gung Die Bun'des Großgeschworenen überwiesen gest-ern den Capitän John Mason vom Dampfer „Gaston" de>m Gerichl's'oerscchren, wegen angeblicher Übertretung der Bundc-gesetze. D?r Angeklagte soll Asche in den Hafen ge worfen haben. Im W a i s e n g e r ch t. 'Em fernerer Ausweis über den per sönlichen Nachlaß des oerstorbenen John Quinn in der Höhe oon P 18,414 wur'dl? gestern im Waisengerichte -inge reicht. Tas erste Jlroentarium über diesen Nachlaß betrug .1221,856.40, so daß das gesammte persönliche Ei genthum des Verstorbenen sich auf beläuf!. PlO.OOO für inen Rausch. Samuel R. Wilcox reichte gestern i<n Super orgeri cht eine Klage auf PlO.OOO Schadenersatz gegen 'den Wirth Henry Becker oon Nr. 1804. Pennsyloan'ia-'Alvenue, ein. In der Klagesckrist wird behauptet, daß der Verklagte am letzten Weihnachtstage dem Sohne des Klägers, Scun. R. Wilcox. einem Knaben. Whiskey 'ver kaufte', an welchem der Junge sich be trank und später erkrankte, so daß er seine Stellung verlor. Noch eilt Tachaurr New Nor k, 20. FebrUar. Wm. F. Lyons, angeblicher Präsident der „Guaratee Co." von Nr. 134, Fulton Straße, wurde gestern wegen Diebstahls und Schwindels miter H2OOO Bürgschaft gestellt. Zeugen aussagen ergaben, daß er allen Kun den. wölche Geld in seiner Compagnie deponirten. zehn Prozent Zinsen pro Woche Versprack, also für P 25 sollte der Depositor jede Woche H 2.50 uns HlO für Ploo erhalten. Die Gatlin des Angeklagten bezeugte, daß ihr Gat te H 32.000 Baar und Eigenthum im Werthe ocn H 68.000 besitze daß das Geschäft durchaus kein sei. Es werde hauptsächlich durch Wetten auf Pferderennen betrieben. Indem man immer aus die besten de wette und sich aller E:n zelnheiten immer genau au? dem Lau senden erhalte, sei es unmöglich, zu ver liren, wenn man genug Geld habe, um im Falle des Verlierens einer Weite bei'm nächsten Male immer den Euisatz zu verdoppeln, und auf dise Mize würde ihr Mann in Stand gesetzt, die enormen Zinsen auf das Geld zu be zahlen. Pon den Philippinen. M anila, 20. Februar. Mor gen tritt ine Militär Commission m CalaMba zusammen, um einen Fil: pino aus der Guerilla Schaar zu Prozessiren, welche am 2. Februar ine Abtheilung Amerikaner angriff und einen Corpora! tövtete. Der Gefan gne ist als Mörder angeklagt, und sein Fall ist bewichtigt, da r bewein, vaß die amerikanische Behörde en:- schlössen ist, von jetzt an alle Gueril las als Insurgenten zu behandeln. Bisher wurde die Behörde noch von diesem Vorgehen abgehalten, weil die Insurgenten noch cirka 50 Amerikaner als Gesangen in ihrer Gewalt haoei' und Vergeltung üben dürsten. In der Kohlenzeche Nr. 4 zu Gotven, zehn Meilen von Hazleton, Pa., wurden die Kohlengräber George Huda und Jacob Langenberger gestern durch eine Explosion schlagender Mt ter oerschüttet. I'hr Schicksal ist noch ungewiß.