Der Deutsche Correspondent (Baltimore, Md.)
June 2, 1858

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I>llZ IiMIN l!Ullli!ilV^l!^> k ?zxer, 8. L. vnr. of Naltiinftie !»"g u."". w. °und ln vollkommener Krankhitten größere Berühmtheit, als irgend ein anderer Aezt in Amerika erlangt. Er heilt da» Uebel in den schwierigsten Fallen von ««rnnd ans »nd giebt der Eo»sti> tution ibre ursprüngliche Krast wieder, iudem er nur ein fache und gelinde Mittel anwendet. Seine Medizin ist frei von Merkur und allen Mineral!- icke» (»isten. in einer begnrmen. dichten Masse znbereitet lind kann in Gast und Privathausern. oder auf der Rerse unbemerkt angewendet werden. Nur wenn befuge Eni .ündnng eingetreten ist. wird eine Einschränkung der kcbcnoweise nollMndig. Au» den K ranlhei ten de weibliche n Ge schlechtes da» Dr. Ä-B. Smith seit ein »Reihe von fahren ei»e beso»dere «»fmerlsamleil gewidmet u»dver spricht allen V> Smilh «ege» portofreie Briefe eonsnltiren nnd die Medizin nach irgend einem Theile de» üande» geschickt -rwlte». Alle Aniraaen- bleiben streng privalim. Jn her Osst-e sind separaie giinmer zur Disposition der Patienten. Offen von Udr Morgens bis Übr Abend«. Uebriaens verweis'! er a»f seine Anzeigen in den »hr gen täglichen Zeitunge». Briese deliebe man unier sol gender Ad»sie zu s.i.de» i N^Ä?ewÄraße, Pgluit- und Erackcr-Merci.

Früher Mason undßruder. lameö D. Mason « ,ial >e r Mehl Crackers, oder l>W Zässer zu Lal b Bro sind eingeladen, bei »na vorzusprechen, in dem sie die Be t. i»gu n g c n ebe n so gunst i g sin> he» werden, als bei irgend linein ander» Hanse. nV/inem^^cdei?zeigen, welcher an dem „Fori s i ritt t, s Zeital tcrS" Jnleresse ha,, nnt «rten teriier einen leren durch ihr ausgedehnte» Etadlissemenl M. k Somp. erlauben sich, da« Publlkum he Unters iaraus anfmerlja», Vlivrauch ist" Patentrechte taranfznrn Brodbacke» find zu haben, trenn man sich bei den Unterzeichneten "iN- Ein „deutscher Elerl" ist ebenfall« in ih rein Geschäfte angestellt. James Mason Comp., alte Nummer!» 6, Prattstraße. McSlure'S Dock gegenüber. »Äij. Garten- Feld-Sämereien, und Maschinerie. Der Unterzeichnete macht Aarmer uub Gärtner auf sei ne» Vorraih von 112 r i 112 ch n und ächte» ausmcrksam. Dieselderi H-Neben au- allen vorzüglichste» Sorlcn.vonde» be ste n P r od u z e u I e» und Amerika bezogen, sowie au« e.ncr allgemeinen Ülnsw-Hl von Feld-wamereien. Alle Austrag werden mit der größten Sorgfalt a»sgef»hrt. Eine groß- und allgemein- Auswahl von A ckerba n ö> erät hschaft -Ii und M e n^^'d^e^ Pretten Nr. Llgblstraße. Baltimore. u. w. „nd Vörden besten Aabrilanten Deutschland'« u»d England'«.» aufmerksam zu machen. A-ru-r halte ich stet» vorräthig: Buchsen. Revolvers. Sott'S Repeater«. Pistolen aller Sorten, Jagdlaschen, »ulversl-sch-n, Schrotbeutel, Pnlver. Schrot, Zundhut ch-nu. s-«. Joh. S. I. Meiier. lmporteur und gabrikanl, Nr.l4, Prattftraße. zlöschn' her Brücke und NB. Flinten, Büchsen u. s. w. «erben nach Austrag gemacht «nd importirt; R'p-raturen bc- Der Deutsche Correspondent. »»kl Dr. Hc»r>>Anderson, Mie> Dr. Fr. Bartscher bat seine Ofilee verlegt nach A i Sg u i thstr a ß e, Nr. iUZ, nahe Maditonstraße. Lssicc-Zimidciu

Sanitätörath vr Pape, Sprechstunden: Morgen» um 8 Ndr; Nachmittag« um 2 Übr i Abend? um Ul'r. (Dez.^UiMte) Dr. M. A. Hopkinson, s..„e Mnar,li,che Pr-r,«^^^«^ iUlki S.brifllicke Altfträzc werden pnnktiich besorgt. Preis pro Schaättel d sch ll d gr'ind- Privat-Ofilee Nr. 27., Alben,arlestrafie. Ofsice- Stnliden von >i U> >Av> i De«lt s ch e poth e k e. >.>»l"ftrst> Vtsoignng fit d»«. Dentsche Apotheke borgen unserm Deiltsche Apotheke /R Theodor Gcrok, -Nock Bro., N r. Ilili, West-Lomb^ardstrahe. und dem Publikum überdäudl die ans s Beste und BiXigK« besorgt. lMrz.ls.t>Mtej daö deutsche Publikum! Carl Chlisiiti» lirinlilird^ schmcichciyaftefte Anerlennnng zu Tbeil geworden. i. Nb a r t Deutsche und englische schule «rden Lch!r?e/in Kost und Logis genommen.

Unlerrrcht wird drrt .lbend^erthkilt. Nr. 51. N^.waostraße.. jZieffenbach'S Ziidriicildrnt Äcndcmy, Manchester. Md. Die Anstalt wird nach den desien Grundsätze» geleite« und be^mili,^lb»^g>> datischend,»^ro>^ zu werde». (Mail?-) I. Dteffenbach. Ausputz- und KurMaren Man vergesse nicht vorzusprechen de, is. M»etc»Nd., Mittwoch, de» 3. Zum ISM. l'l lt'N «Niki l.iqi!t'k.>.

Atac de Batavia, iltum, ScotchWhioley, Holl, s Gin hilligst bei Äechtc Bremer Neunauge», große, sns-e Hwetschen. grosie Vöbmisiw Tafel Kaican UN,, Nr. li». snd Howard. nal e Billige und gute Grocerieen Sniiiiirl LdiiistiidZ Ära., ,Vl.Uj lit»?! Olivenzweig chi Ie n. sehr fei» ,u ll Baltimore to. zu Porto i !>iieo Molassc 0 Cts. per Ballone; rst e r heste j P h i l a d e l p h i a P a l e A l e. V Preises w'ird kunftigdi» das von „Nobest Acchlen.hilligcßhri» icliiiZlchsliicWci.ic. M der. Ehenoweth Bvoth, ZMI t Nr. I Nord a»s!r a ß e, zwischen Ereler» ».Cdesnutstr. Importeure und Händler in Wein und /"l"?! '/i" BMQ Ircdttick !>c llmi», I !u tas'"/r e?n vorzügliches Lager von Nbein- und franzönschen Weinen, VrandicS. Wbiokcv. Schwei zer Kränter-Bitters stets vorratbig brlt und tieselben bei der Flasche und bei'm jsaß zu äußerst blluae.i 'vli iien vertäust. «Mai«.!«, LM importirte Weiue» ächtet im Aranken und franzosischen Weinen. Port Madeira und 5' ere o- W e i nc n. Ar a ede N a tavia. C o g n a e B ra n du. Old R v e und Scotch-Whislcv, Holland. G e n e v e r und S! ordhä >tser Kor Schna p ssein mi^^ll^g. wnd'garautirt mir. die Versicherung gehe» zu lönnen, stets die reinsten und lichtesten Weine zu halten, welche ich hiermit sowohl einzeln, wie bei'm Dutzend. Flasche oder Faß. hesten« empfehle. Weint-uner sind besonders Verbindung mit Lhigem rrlaute taise l bere de nfall s verool> lonunnet ha lie im Stande bin. sowohl hei Verlans, wie Repaeatnrcn tie vollste Zufriedenheit zuzusichern. lDez.l2,l>.!Mte> W e tt maei! ha use n.^ G. Fereiot» von französischen Weine» W «nd Branntweinen, fmttvävcnV die besten Sorte» von weiße» und rothen Weine», welche in Baltimo-e importirt werden, st» verstchert'sci wird, nni alle Kunden reell, hillig und punltlich znsrieteu zu st-l I,n. s«pr.«t.!U)

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I. >t> u und 2 Doll l die Alter reiner Roggen- nnt «Versten-Schnaps zu M u. 7S CIS. und I. j Ue Gallone, bei Nr N°rVÄa»strasie «wische» Baltimore- u. Aapetteffr. Nr?- Von mir stldlt sorgfältig lubereitet und frei ven allen schädlichen Ingredienzen offteire ich folgende «Brand») ,u4N St«, per Gallone. Wachpeller Schnaps Et«, to. Boston Rum jU Ct«. do. .Hummel to. Do. Berliner zu 5» Cts. to. Do. do. Deprel- (importirt> zu lit». do. jiräuler-Brller zu -lii Et«. do. Do. do. deutsche».. zu 75 zmischeii valtimore- and?-,t«testr. Dr. der einzige Arzt, welcher anzeigt, »B>iltinwrr-Lock-Hl'spital." Auge», de» Husten und die Anjeichen der Auijedrnng Schwäche der C nstittttio». Dr. I. sendet sich an iunge Äla»»cr und an 'Alle, welche sich durch ge e Ve u le. die sich durch beiniliche Vaster ge t^! sie krj An Fremde! Dr. Johnfton ist der eiNjige regelmäßig gedlldcte Ar,t. j «lch.^^'^s'"'", er dal eine auegedeliutere P«>>>». al? alle andere« Aerjte Tr!"Johnston'ö Stärknngs Mittel für aUe' hestmmg dallen. sind'scf°rl iririrr drrge- nervöse .jittern eter Schwache, «irsche-psung ter fürchterlichsten Art werte» Himlcrle solcher Misgelellete» sind tnrch diese« j Heilmittel ,n glücklichen Mensche» gemacht Urs, l «ebrchetten nnd s» ihren tt w^ie tuckilc- ii'r n "/n an/dich herstelle». «Zifiee Nr. 7, Süd-isrcderickftr.i«ie. Haut-Krankb-itcn werden sofort corirl. »ts- «eine Frauen werden behandelt, »tz« i«pr.l,lM„) der »iid sei» Hof. Friedrich der Große und seine Freunde. i^-rts.eung.l Tas grosie Boot, welches dorl vorher so dunkel und still gelegen, war jetzt von den j Fackeln der Ticner, die sich zu beibtn Sei- ten in deniselbeu aufgestellt bat-ten, bell be- leuchtet, und eine rege Bewegung herrschte jetzt in demselben. Tic zwöls'Heiducken trugen, kenchcnd unter ihrer schweren Vast, alle diese silbernen Teller und Schüsseln, diese Humpen, Kannen nnd Becher, die schmale kleine Treppe binunter in denKabn, wo sie dieselben auseinander tbürmten u. dann wieder an's User sprangen. Wir geben hinaus in die Rüstkammer, wollen Sie mit sragte Fredersdorf. Gewis! will M mit, sagte Pöllnitz, es inüiitc denn sein, das: Sie mich hier als Schildwacht bei dem Silbergeschirr verwen den wollen. Nicbt nöthig, es sind vier Soldaten mit geladenen Keivehren im Kabn. Kommen Sie. Hastigen Schrittes, vbne zn sprechen, j eilten sie Alle wieder die Treppen hinaus, die Eorridore entlang bis zu diesem grossen, weiten, von Schildwachen besetzten mach, vor dessen mit schweren jetzt geiiss nelen Niegell» und Scblössern velseheuer l Tbiir der königliche Silberverwalier mit lranrigeni, verstörtent (Besicht aus- u. nie j der ging. N»w darf ich eintreten, Melchior fragte Herr von 'Döllnitz, den langjabrigen Be kannten »lit seeundlichem lächeln begeü- sitNd. Sie baben mich gar nick't mehr danach jzn srage», sagte Vl!elchior traurig. Mein j ist, wie Sie sehen, zn Enrc, denn wenn Km Silber mehr da, wenn die Rüst- lammcr leer ist, wird man natürlich keines SilberverwalteiS mehr bedürsen, und der alte Melchior wird so gut bei Seite gelegt werben, wie Alles was aus der guten al te» Zeit des hochseligen Königs noch übrig gcblieben ist. Herr von Pöllnitz börte nicht aus ibn, er war mit Frrderödvrs in die Aüstlanimer eingetreten und weidete seine Blicke an die- I sen reichen Lcbatzcn, wclche sich da vor ibm j I austbaten, und wclche jetzt von den Hei- dmlen in grosie Sackc gepackt wurden, l Ach wenn diese Tellern und Schüsseln erzählen und sich mit mir unterbalten I tonnte» welche seltsame Tinge wir da einander anzuvertrauen baben würden sagte Döllnitz, indem er einen der Teller ans den Spitzen seiner Anger tanzen liest. Wie osc habe ich von ibncn gegessen, sowobl glänzende «ijalladiners nnter dem praehtlie bcnden Friedrich dem Ersten, als derbe Fa j milicndincrs nntcrdem bausväterlichen.vö llig Friedrich Wilbelm dem Ersten. Wie ost babe ich mei» eigenes lachendcMtsicht in j dem glänzend pvlirtc» dieser Teller j gespiegelt, und mit der silbernen nlabel die leckersteli Bissen mir von dem »tennbe die ser Schüsseln anfgefpeichcrl. Wabrbaflig, Fredersdorf, es ist im st unde eine edle Be stimmung, eine Epeiseschüsscl zu sei», es liegen aus ihrer Fläche die Genusse und die Vcbcnskrast der ganzen Menschbeit. Aber sagcn Sie mir nnr um Gottes Willen, wie tönnen Sie es nur dulden, daß diese Steele da so ungebührlich mit diesen toniglichen Geschirren nmgehcn. Seben Sie da, die ser Heiduck bat wabrhastig eine dieser wun dervollen Salaliercn ganz zusalnmengebo gen, um sie nochrin den Sack bckom incn. Vicbcr Baron, das macht, das? jenes Stück nick'! mehr nöthig bat, Salatiere j zu sei», sondern nnr »ocb Silbcr ist. Sie sprechen in Räthseln, die ich nicht verstehe. Aber wabrbaflig, diese .ueile ha j ben ihre zwölf Säcke schon gefüllt, nnd die i Rüstkammer siebt jetzt ode und leer ans, wie das Herz einer alten Znngser. Jetzt I sagcn Sie mir um ttwttes willen, wobin wollen Sie mit all' diesem Silbergeschirr, i Sie haben es also noch nicht errathen? Ich denke wohl, das? der König, welcher jetzt in Potsdam residirt, dort anch sein Silbergeschirr haben will, und er läßt das Service aus dem Berliner Schlosse dahin hringen, weil er, nun ja, wenn Sie es denn durchaus wollcn, wcil er nicht Geld l genug bat, nm sich eine eigene Rüstkammer I sur Potsdam anzulegen. Nicht wahr, ich j habe richtig gerathen? Sie werden es sogleich erfahren. Lassen Sie nns nur-jetzt den Heiducken folgen, denn Sie sehen wohl, die Rüstkammer ist jetzt so ziemlich leer. Adien, Melchior. Eie wcrbcn jetzt einen leichten Tienst baben, u. nicht mehr fürchten müssen, daß sich Diebe in die Rüstkammer eingeschlichen hahen. Kvmmcn Sie, Herr Baron. Sie gingen wieder hinab zu dem Kabn, aus welche» jetzt die Heiducken neben den bochanfgctbürmlen Schüsseln und Kannen die zwölf Säcke postirt hatten. Seben Sie da, sagte Fredersdorf trau- rig, dieses Alles könnte vermieden werden, j wenn ich schon ticses große Geheimniß ent- rälbselt hatte, welches «>>ott wie ein ewiges großes Fragezeichen über die Menschbeit ailtgehängt hat, nnd an dessen spitze» Win j trlii nnd Ecken sich schon Tausende gelebr- ter und kluger Männer ihr Gebirn ange- rannt und ihr Vebeusglückzertrümmert ba. ben. Mein Gott, und es seblt noch so l wenig, daß ich es erreicht habe; nichts wei- ter als eine verbartcnbe Substanz, und ich hab'ö erreicht, und ich habe Gvttes größtes j Geheimniß erforscht, und ich kann Gold machen Ach, Sie denken noch immer daran? Ich dcnle immer daran, und werde da l ran tilileli, fo lange ich.lebe, und dieser i Gcdanke wird bei mir alle andern verdrän gt», wie er jetzt scbo» die piebe und das Gluck nnd die Rnbe und den Schlaf mir l ertodtet bat. Warten Sie nur, warte» Sie! Eiucs Tages werde ich doch den Stein der Weisen gehoben hahen und Gold i»a-,> i chcn tonnen. An jenem Tage werden Sie mich sehr liehen Herr Baron von Döll nitz, an jenem Tage werde ich nick't mehr beweisen müssen, daß der völlig kein Geld bat, wie ich es heute babe tb»n müssen, j Sie sind mir den Beweis eigentlich noch schuldig gcblieben, sagte Pöllnitz. Sie sollen ihn jetzt haben, Herr Baron, erwiderte Fredersdorf, indem er in den stabil sprang. Jetzt vorwait), vorwärts, lhr i'cnle. Herr Baron, wollcn Eie mit Wohin geht die Reise? l Komnicii Sie bierber, ein wenig näher, daß meine Lippen Ihr Lhr erreichen lon- neu. Pollnitz näherte sich vorsichtig dem Ran- de des Kabns und neigte sein Ohr zu Ire l dersdorf nie.'er. Der iU'nljche Lollesi>onti>'ilt. tikglichc il)lv wvchcutlicht Zeikmig, Friedrich Nainc, Süd-Oft Ecke von Äaltiinore- u. Gaugraße, Baltimore, Od. laufener wird d,is Blatt für tz., »i>, im Sora»« zahlbar, kvedirt. Preis des einmal lam F,etlaae> eisch»i!!e»dcn Wochen blattes, der ilahr. im Nilmmcr INI. s In die Münze gebt die Reise, fliislerle er. All' dieses schöne Taselzcug wird aus .Mttinzl werden, denn der König wird in der nächsten Zeit keine Tiners mehr geben, sondern Schlachten liefern; der Konig ver wandelt also seine Schusseln und Teller in gute Tl'alerstücle, um seine Armee nicht jchnngmi zu lassen. Nicht wahr, jetzt sind j Sie überzeugt davon, das! der König wirt lich kein Äeld hat, um Ihre Schulden zu bezahlen? j Ich bin überzeugt davon! Nun, dann leben Sie wobl! Nebmt Eure Ruber zur Hand! Vorwärts! Vor- wärlö! Ibr sabrt in den Spreeau», der hinter der Münze sich binziebt. >i!c>ade dort ballet Ihr still! Tie Münze ist unser Ziel! Tic Münze ist das Ziel murmelte Hr. von Sollnitz verdrießlich, dem ötabne nach- schauend, der langsam aus dem Wasser da bin glitt, nnd inmitten dieser Tniilelbcit mit seinen Fackeln, welche die liwlbfnckerei aus den Livreen der Heiducken nnd die >il» j beriien Geschirre mit blitzenden Manzlich lern beleuchteten, einen ivuutcrbaren ei genihümlichcn Anblick darbot. Döllnitz schalte ibiien nach, bis die Fak kein nnr noch wie »eine Sterne imHiuler grundr slammten. Da geht, sie bin alle die Herrlichkeit und Pracht, sagte er, d>e geben sie hin, die 'Genusse des Friedens und der üppigen Ruhe. Tas Zilbcr wird ein geschmolzen, daö Eisen und der Siabl i iviid seine Stelle eiunchmen. j bastig, die eiserne Zeit beginnt! Siebe ginnt auch für mieb Ack', wanini lann. ich nicht, wie jene Teller nnd Schüsseln, ailch mich in die Münze schicken lassen uuv mich zu Thalern ausmünzen lassen! AblilltNiM'-Pillen >u.ll>.ll.u n-rtlie,»cr>- -wüsche K.nit in .italterdeü?« zudcrcnlt i r ,e »ig besannt war. i» der Äitsroltung v Wirksamkeit und .Uraft btnalu t. !.«n Ne ))>udcr ntsse der inneren Lr,?ane beseitigen und sie zu Tbatigleit reizen, erneuern sie die und Krasl von Nenem l»rch le U bervor. 1»e» »Ü die der Arz nei. ist t.»s cn.'gentl'eil t>on .Nra.ilbt't und niei k« weiter. Zarte HinUr können die Pillen ebne l^efalr l ne siel»' schone Haut/welche unter den Kundtu ge wachsen ist sieb' den edemalige» An/,ädi.,cn. er ~t rem. dle Pillen Leinienlgeii.dc'len verdrießliche s, mutbs den lil seii d mc!ze!n"auch er iaÄrch'jett ü>'!»«lel seil'.» »cr»r« ,»ii »'nlimriucn und s. eben »loch an litnlt. und g»lt er allein die Pillen dabei, ihn a.bellt, sie dein basieren, murri s.ben. abgezebrlen Maqenschwachen. de,sen nu>,ender Eta gen schoi» langst jedes kacheln von seinen» dt und lere Mliokrl von seinem.Norper verzebrt lat ule »etncn Appetit zursliikebren und mit ibm seiike neb den neuen Menschen. leb' das 'R'elb irelchea mit H.'- sundbeit und Viebenswurdiakcit prangte, wie ue verde»lt nnd aUzusrub Htansiel an ,?ei stiae oder irgend eine lauernde Uraillleit tut Uc inneren der Veidauuna und dernna in Unordnung sie ilnen >en>l !l>t verrichten. Vtbr Blnt ist v.rdord.» ibre e't ut dabin, ibr diese Pillen, um den «u nener Krast zu reizen, die i)ind, zu ci'tjltneu und nenee Veben in das etnznsil'Pen. !^ct.achte „e nun wieder che Wabrbeit in einer Lprache, welche tede Mutter ktnnl. oNeb dem .«linde die Pille n in arosen'l oft,,, um diese I schändlichen Schmarotzer vom .Noiper zu jchn-emmen. uvnde dich wieder bin und siebe die ko,i.;e flutte der I .sdindbrit. Heißt es nichts, solche l inae anzurichten 112 Ha, sind sie nicht das Wunder des ijeitaltrr? i Und doch werden sie ieden Zaq um dich berum verrichtet. 'ie ernstlicher die Symptome dieser Kraultett bei dl. sich »eigen, desto leichter sind sie zu kuriren. Gelbsucht. Verilopfunfl. Kopfschmerz. Seitenstechen. s)erzlrennen, verdorbener Maaen. llebelkril. im llnterlcibe, «ziabunfl. König,ubrl. schwache. (Vicht und alle äbnlichen entstebrn von den Unordnungen, welche diese Pillen schnell luriren. ?timm sie mit Ausdauer und unter der Vlmveisuug eines guten Ärzteö. wenn du kannst', wenn incht. dairn nunm sie vorsichtig nach der Weisung, die wir dlr geben, und die i traurigen, gefabrlichen Krankbeiten. welcbe sie bellen und I welche so viele Millionen des bnm suchen, werden ausgetrieben, wie weiland Teufel. sie ml.ssen in das Viel, und in die fiee fabren. Preis die Schachtel fünf schachteln für AI. Wahrend einer vieliävrigen Probe und bei jeder Vi.,' tion der eivilisirten Menschbeit bat man da» machUge der »u,d Kel l prankleuen zuriilkgebracht worden. Der trrckcne. la»lt.ide Husten. d>a., glaierne Au.;e bl a>ien. abtirzel> rlul^- iuÄen' Unn C ch'wVnd su ch t/' t^r'versucht Alles; aber die Krankbelt na.'t au seinen Leben,kraften und Illat ihre rerdangnihvotlen Spinplcme medr und metr an seiner ganzen Er nimmt nun ler! Krrschen Bruftb m i!> gesund"'"'"' «ode,»' Irbrt ,»rull und >n>l il'N, seine't.»le. a"nd nicht ein libendige» Eirgeiieiche» ans.un-eis.n datte, welche« nie liele« tie »'orjuxe vertün dkl die dem Kirsche» Prnftdalsam eine»»,- vtrqangliche» !>!udm erwordr» baden. Äder seiue >i»rlichteil endet nicht dicr? denn >S leiste t neck med, durch S'ervuluug. al« durch Heilung .«ranlderten. j teu»«at>lige»Erlaltungen. die e» gldetle dal. n-areu derSaaiue j» den schrerttichen Klantdelten, dre dem ?°d eine reiche Pente verschafft da»cn. Iren» sie ,ur Reise gediedennaren. 'i»!lnen,a. Hciscrlrit. ecilrnfteche». w>it' sollte es rerratdig daltrn renn iie n-ird sl»t.n. daß es ein Schub gegen den Rauder >ff. der so manche Mutter der Peerde entreißt, so maackeo liede Vamm liiurregrafft. i.ie dealaudiiten Beweise sur dieie Tdatsachen. nrdil der t«rdra»ch»an>veisung für jede .«ranldni sindct man in Auer dem mr^tret !n/dau!' T'rvgMcn '.lnd'ü'erlaus-r ve» neien ndttdanpt rertdeile» te» Kalender »nisenk und »rlanscn lt!tie m>d von von Dr. I. C. Aver, praltischer und anatytischer Sdcmiler tn i!°»ell, Mass. Tdemsen. W°°d» v lack. Vrolvn «ru der. und Sand» »thatch im >nt tl clemann M-dge r« und E. S im Kleinen und üderall von Hindler» mit M,»i,l«.

Keine ncur Perl-Gerste .mengen und »rlaufen ln '°n 2.'. Pfund u.»

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DcrCüglichc Deutscht Correlpondent. Balti mVrr, den 2. Juni 18S8. Nene st eNachri ch l e n. Zwei-nnd-dreißig amerikanische Fahr zeuge sind bis jetzt von britlischen KriegS fabrzeugen im Golfe angehalten und durch sucht worden. Weit und breit ist dadurch in den Per. St. die größte Indignation hervorgerufen worden und die Möglichkeit eines Krieges kann nicht länger abgeläugnet werden. Bereits rechnet man nach, irelche Grivinnste und welche Verluste ein Krieg unserm Lande bringen würde. Ein Blatt sagt: „Tas politische Resultat eines sol chen Krieges würde selbst noch größer sein, als die daraus der Industrie erwachsenden Bortheile. Die erste Folge wäre die Hei lung aller sekrionellen Streitigkeiten. Tau sende von Händen würden sofort sich der Erzeugung aller Erfordernisse des Lebens unter.iehen. Eine Handelsflotte von 5 Mill. Tonnen würde in eine freiwillige Ki'iegssccniacht umgewandelt wcroen. Im mexikanischen Kriege boten sich innerhalb sechs Wochen 200,000 Freiwillige an, in. einem Kriege mit England würden in we nigen Wochen 500,000 marschfertig scin und rieft von Grönland bis zur Landenge von Panama jeden Punkk besetzen. Vor dem Ende des ersten Kriegsjahres würden wir uns im Besitze von Canada, Euba, Jamaika, St. Domingo, Mexiko nndCcn tral-Amerika befinden. .Ein Krieg ist nicht unmöglich und jeder denkende Leser wird einsehen, daß ein solcher durchaus kein so wenig wnnschcnSwcrthes Ercigniß sür un ser Land ist. ES mag sein, daß die uner forschliche Fügung der Vorsehung im Spiele ist, um die große Zukunft unserer Republik zu verwirklichen." Die vom Senate passirten Beschlüsse, welche von Paraguay Genugthuung sür Insulten unserer Flagge fordern, sind j gleichbedeutend mit einer Kriegserklärung. Wie verlautet, soll Hr. Magraw von hier bie zur Abstrasuug Paraguay'S ahgebcn-! den Kriegsschiffe als Commissair begleiten, i Ueber den ungünstigen Erfolg, dem bis dabin die erwartete Ratifikation der Ver- träge mit Nicaragua uud Neu-Grauada begegnet, berrsckt in Washington erhebli- cbes Mißfallen. In Nicaragua waren die Intriguen des französischen EmissairS! Bell? gegen die Ver. Staaten erfolgreich, l Es taucht wicderbolt das Gerücht auf, Louis Napolrou gebe mit der Consolida tion der südlichen Republiken Amerika's! und der Begründung einer Monarchie um. ES zwl'ört ttn starler Magen dazu, solchen i Unfinn zu verdauen. lie Dampfer „Hammonia" und In- dian" sind mit neueren Berichten von Eu ropa angekommen. Neue Siege der Brit- teu in Jnvien und eine Niederlage der Türken in Montenegro werden gemeldet. Eine Jury in Anklagestand vcrsclit. Ter Staat Kentucko, derselbe in welchem das Weisnichtsthum sich zuerst dnrch das Röstcn von Weibern und Kindern nnd an dern Schandtbatcn Lorbccren errang, tuckv, wo uuläugst ein Richter die Frei sprcchung eines anerkannten MörterS nrit der Bcrsicheruug krönte, daß er, der hier zu Gericht fitzt, in einem ähnlichen Falle gleichfalls einen Mord hcgangcn haben i würde; dieser Staat Kentuck» steht nicht l allein da, sondern Tennessce giebt jetzt der Welt ein anderes belehrendes Beispiel, wie Gesetz, Recht und Gerichtsordnung in dem gelobten Lande der Freiheit mit Füßen ge- j treten werden können. Ein gewisser 80l- ton ermordete vor uugesäbr einem Jahre in einer der Slraßen von Memphis, Ten- nessee, einen gewissen MeMiller. Bolton war reich und seine Anwälte thätig. Zu- j erst wollte man ihn gegen Bürgschaft in Freiheit setzen was durch die "entrüstete Bürgerschaft gewaltsam verhindert wurde. Sodann wurde es durchgesetzt, daß der An geklagte nicht in Mempbis, sondern in Tip toe County verhört wurde; dies geschah, wie sich später erwies, in der Hoffnung, dort mit größerer Leichtigkeit seine Los sprechung zu erwirken. Die Geschworenen waren der Art, daß sie jeder Gerechtigkeit Hobn sprachen und das Verdict „Nicht schuldig" einbrachten. Das Volk in dem besagten County vernahm ein solches gegen alle Erwartung ausgesprochenes Verbiet mit großer Entrüstnng uud die dortige Granrjnry hat die gesammten Mitglieder der so ungemein nachsichtigen Jury in den j Anklagestand versetzt. So lauten die Zei- I tungüberichte, welche dabei das Verfahren der Grandjury-von Tiptoe County bis in Himmel heben. Was uns be- trifft, so erblicken wir in dem Schritte, eine Jikry wegen eines abgegebenen Ver dicteö in den Anklagestand zn verfitzen, eine so gefährliche Gewaltthat, daß der verübte Mord des Bolton und die Nichtswürdig keit der Jnrv, die ihn freisprach, davor zur Unbcdeursamteit herahsinken. Unserer An sicht nach kicgt unser ganzcS System des! Rechts so sehr in ber vollständigen Unab- l häiigigkeit und Unantastbarkeit des Schwnr gerichtcs begründet, daß man mit Recht den I Brauch, einen Angeklagten von zwöls sei ner Mitbürger richten zu lassen, das Pala- dium unserer Freiheit genannt bat. Man verurtheilc nur einmal eine hiesige Jury auf den Gruod hin, daß das von ihr abge- ciebene lijutachten im Widerstreite mit der öffentlichen Meinung ist und die Zeit ist eingetreten, wo man leine zwölf Männer j mehr finden kann, welche es wagen würden, gegen die öffentliche Meinung der Welt ein unabhängiges Verdict abzugeben. Wir wissen nur zu gut, daß das Gutachten der Geschworenen nicht immer mit ibrem ab gelegten Eide und der Gerechtigkeit über- einstimmt, daß manche Jurv der Bestechung zugänglich ist. daß oft politischer Fanatis mus und persönlicher Haß gegen 'den An- geklagten ihr Gutachten influencirt; wir! wollen auch zugehen, daß die jetzt angeklagte Jury ans Erzschelmen bestand, das Alles dient dessen ungeachtet dem Schritte, eine Jury wegen ihres Verdictes anzuklagen, zu keiner Entschuldigung. Die öffentliche Meinung ist nicht immer unfehlbar, oft i ist sie sogar erweislich ungerecht nnd wenn wir das System des Schwurgerichtes zum Sklaven der öffentlichen Meinung machen, dann gute Nacht der Freiheit! —Weun die Indignation der Bevölkerung von Tiptoe County sich hätte Lust mache» wollen, wa rnm brachten sie nicht den Scheriff, der die Geschworncnlistc anfertigt, vor die Grand jury und ließen ihren gerechten Unwillen auf das Haupt dieses Beamten fallen Die Scheriffs allcin sind Schuld, wcun erbärm liche Subjekte zu tzer Würde von Geschwor nen zugelassen werden und deren Bestra- fung würde eine höchst heilsame Einwir tung aus uusere Rechtspflege ausüben, in- dem sie jene Beamten veranlassen würde, in Zukunft die Namen der besten und redlich- sten Bürger auf die Geschworncnlistc zu i setzen. Das Versahrcn hingegen, eine Jury zu bestrafen, weil sie kein Verdict ab gab daß der Menge behagt, ist eben so! thöricht und gefahrbringend, als wenn ein von Wanzen geplagter Mann scin Haus in Brand stecken wollte, um die quälenden Insekten loszuwerden. Wie verlautet, ist Hrn. Robert M. Magrewvon hier die Gesandtschaft nach Paraguay angeboten. Ein tüchtigerer Mann könnte im gegenwärtigen kritischen Zeitpunkte nicht abgeschickt werden. Gotkschalk giebt Monstre Conzerte inMo d« Janeir,. Telegraphische Depesche», Ankunft Dampfers „Hammonia". New lorl, 1. Juni. Der Dam pfer „Hammonia", welcher Hamburg am 15. v. Mts. verließ, laugte heute Morgen mit Nachrichten aus Southampton bis zum 17. Mai an. Der Londoner Geldmarkt war still und die Preise hatten im Allgemeinen keine Beränderung erlitten. Brodstoffe ruhig. Zucker fest. Liverpool, 17. Mai. Baumwolle hielt nur mit Mühe die srüheren Preise. Consols 07Z. England. Die Verhandlungen im Parlamente waren unwichtig. Die De laite über die ostiudische Bill war his zum 18. verschoben worden. Es waren ncucre Nachrichten aus Ostindien eingetroffen. Azinghur war entsetzt worden und die Re- I bellen hatten beiFuttinghurcineNiederlage I erlitten. Bbeels war ebenfalls geschlagen und batte 500 Gesangcnc verloren. Tie Engländer verloren 70 Mann. Türkei. Einer anderen Version zu folge fiel das neulich gemeldete Gefecht zwi» fchen den Türken und Montenegrinern zum gänzlichen Nachtheile der Erstern aus, wel-- che ihren Anführer dabei einbüßten. Sie verloren ibrc Kanoncn, sämmtliches Ge päck und mußten sich nach einech nahen Orte flüchten, wo man sie blockirt hielt, i Das Schiff „Grand Ducheß", von New Aork nach Liverpool bestimmt, wurde auf offener See eine Beute der Flammen. Die Passagiere und Mannschaft retteten sich u. kamen glücklich iu Liverpool an. „Jndian." O.u e bec, I. Juni. Ter von Liver- pool hierher bestimmte Tampser „Jndian" passirte beute Morgen Riviere du Loup. Er überbringt Nachrichten von Liverpool bis zum 19. v. M. Marktberi ch t. Baumwolle war l um z P. gefallen. Brodstoffe.—Mehl war flau. Provisionen. —Schweinefleisch war fest. Produkte. Im Allgemeinen waren die Preise fest. Washington, 1. Juui. Verschie dene Berichte wurden dem renale vorgelegt. Sodann kam die vermischtc VerwilligungS- Bill zur Tebatte. —lm Hause wurde dem Vericbte dcs Confcrcnz-Comite's über die Zusätze zu deu erckutiven und legislativen Bills beigestimmt. Hr. M. Jones schlug cinen gemeinschastliebc» Bcschlnß vor, daß dcr Congreß am zweiten Montage im No vcm ber wieder zusammentrete. —Das Haus passirte sernwdie indianische Desizitbill und das Gesetz, welches Verwilligungen für drei Volontair Regimenter mächt. Die Ab stimmung über die letztere Bill stand 101 gegen 00. Hr. Mason, vom Comite des Auswär tige», stellte im Senate den Antrag aus die Pasfirung einer Bill, welche den Präsi denten ermächtigt, Gewalt zum Schutze der .Rechte unserer Mitbürger in Central- und Süd-Amerika anzuwenden. Hr.Seward sprach dagegen und nachdem noch Hr. Sli dell den, sogleich angenommenen Antrag eingereicht bätle, daß dcr Präsident in ge wissen Fällen ermächtigt werde, die Neu tralitätS-Gcsctze zu suspcndircn, ging Hrn. Mason's Antrag siehe oben —verloren. Tie Abstimmung ergab 1« gegen 42 Stim men. Aus Washington. Washington, 1. Juni. Ter eng lische Gesandte, Lord Napier, hat den Wunsch geäußert, daß seine gestern von Washington via Halifax nach Bermuda ge sandten Tepefchen von Halifax aus mit einem erpressen Tampfer weiter befördert werden möchten. TcSglcichen hat er dem Admiral die Wei sung zügehcu lasscn, sofort Bcsehle zur Ein stcllu»g der Turcbsuchuug amerikanischer Fahr,'enge zu gebeu. bis'weitere Jnstruk tioucu vou der englischen Regierung einge gangen sein würde». Washington, 1. J»»i. Berichte aus Arizona mcldcn, daß dcr Gouverneur des mcxik. Staates Sonora sich im Falle dcs Sieges dcr Zuloaga- oder Santa Anna- Partei von Mexiko unabhängig erklären Werde. Tie Indianer richten viel Unheil in Arizona an und man sab mit Sehnsucht dcr Errichtung der GebictSiegieruug entge gen. Tie in Arizona gefundenen Goldmi iicn führten Tanfende von Goldgräbern herbei. Ter Bericht des Comite'S des Auswärti gen im Haufe enthält einen Beschluß, wel cher den Präsidenten ersucht, von der sran zösischcn Regierung Genugthuung für ihr neulichcS unverantwortliches Verfabren ge gen die amerikanische Bargue „Adriatic" zu sordcru. Aiisalii't doS Ver. Tt. Diniipsers „Wabasli." New-Aork, 1. Juni. Ter Ver. St. Tampser „Wabash" ging heute Vor mittag nach Jamaika ah. St. Louis, I. Juni. Tie Nichts wisser-Convcntion hat Richter Gamble für den Congreß nominirt. Eine Tepcschc von Monmontb, Jll., mcldct, daß das «tädtchcn Ellison am Sonntag Abende von einem Orkane heimgesucht und total demolirr wurde. Fünfzeb» Personen wur den gctödtet und viele andere schwer ver wundet. St. LouiS, dcu ül. Mai. Al lerhand Mittbeilungen über Ruhestörungen in Kansas kommen uus zu Obren. Selbst verständlich sviclen darin die „Frcistaatler" und „Anti-Frcistaatlcr" die Hauptrollen. Marodeure durchziehen das Land und gin gen sogar mit einem Einfalle in Missouri um, zu welchem Zwecke man in den westl. ConnlieS von einer Mili',-Organisation spricht. Ob Wabres daran ist, oder nicht, muh die nächste Zukunft lehren. Eine andere Nachricht bestätigt die Nie dcrmctzelung vieler Personen iurch Mont gomery's Vande in Lvnn County. Die Know-NothingS, im Bunde mit dcr schwarz-republikanischen Opposition, sind unermüdlich, um die Erwählung des Col. Berret für das Bürgermeisteramt zu ver hindern. Schon jetzt hört man Stimmen, welche daraus hindeuten, daß die neue Par tei isiebe unsere vorgestrige Nro.j durch die Wahl in Washington die Weihe erhalten müsse. Die deutschen Adoptivbürger bähen desbalb wohl Ursache, ans ihrer Hut zu scin. Wird die Stadt Wasbington dcr Opposition übergeben, so dnrsen wir uns getrost auf dieselben Gewaltfcenen, wie in Baltimore, gcgcn die Adoptivbevölkerung gefaßt machen. Die demokratische Partei mag noch so viele Fehler begangen haben— sie hat niemals den Grundsatz religiöser u. bürgerlicher Freiheit und Gleichberechtigung angetastet! Der Stadtrath hat §30,000 zum Baue eines neuen Flügels dcr Stadtballe sür dm Zweck der Einrichtung eines Crinnnalge richtS-LokaleS votirt. j j Ter Stadtrath hat die Ernennung eines Comite's, aus einem Mitgliedc von jeder Ward bestehend, autorisirt, um die noth wendigen Maßregeln zum Schutze der Wahl ruhe am Montage zu treffen. Die Ood-Fellöws haben auf den Abend des t-l. d. MtS. abermals ein Fest veran staltet. Taqeö Neniqkrilen. NnsereSee m a cb t. Unsere ganze, zur Zeit brauchbare Seemacht, die zudem aus allen Enden der Welt zusammengezo gen werden muß, Hestedt nacb dem Gon z vcrncmcntS-Organc aus 42 Fahrzeugen mit 7B» Kanonen/ England Hatzum Ticnstc' j hereit, nachdem alle seine Stationen in bisheriger Weise besetzt bleiben, MDanipser! der Linie, 2« 4O Tanipf- i Schaluppen und 150 Dampfer kleinerer! Sorte. Auch ein Gegenstand zur Ucberle- guug. j Unser Geschwader im Golfe j wird in wenigen Tagen au? folgenden Fahr zeugen beste ben: Namen der ?al?rzcugc, Kanonen. Dampfer Colorado 40 Wabafh 40 Fulton b Water Witch 2 Arctie 2 Despatch 2 Kricgfchaluppe Savannab 24 Jamestown 22 Plvmouth ü Preble 10 Brigg Dolphin 4 Zusammen 102 z Ein zweites Telcgrapbcutau I n a ch A merik a.—Noch ist das erste Tc-! lcgraphcutau nicht gelegt und schon ist ein i Unternehmen zur Legung eines zweiten im Gange, das übrigens schon dcsbalb sehr j wünfibenswertb sein dürfte, weil ein Tau schwerlich genügen mochte für die Besörde- j rung der Depeschen, welche sich Europa u. Amerika zuzuschicken haben werden. In i London ist nämlich der Plan im Werke, ein 2. elektrisches Kabeltau nach Amerika zu legen. ZndiesemZwcckc bat sich unter dcm Namen aiul inm'ine L»mii!>iiv" eine Gesell'! I schast mit einem Capitale von I Mill. L. l und Aktien zn je 20. L. gebildet. Zum Ausgangspunkt in England ist Plvmontb j anscrscbcn. Von da soll der Telegraph über Cap Finisterre, Lissabon und die Azo ren nach Boston oder den Bermuden, und I von dort nach dem Cap Hatteras in Nord- Carolina gesübrt werden. Die Gesammt- j länge würde 4000 Seemeilen betragen. Die! Beförderer des Unternehmens sollen bereits gewisse Concessionen u. ausschließliche Pri- vilcgicu von Seiten Frankreich'S, Spa i nien's und Portugal's erlangt hahcn. Als ein Hanptvortheil dieser Linie wird ber vorgehoben, daß sie von Lissabon nach Gi- braltar sortgcführt und aus diese Weise I durch das ?)Nttelmccr eine Verbindung mit Indien hergestellt werden kann. DieM o r in o nen. Tic „Washing ton Union" meldet, daß im KricgS-Tcpar tcmente bis dahin noch keine Nachricht über die Capitulatiou der Mormonen eingegan gen ist. Man glaubt, daß Gouverneur Cuuningham sich'in Salt Lake befindet, be zweifelt abcr nicht, daß das ganze Manö ver nichts als ein geschicktes rusv clo guerro ist, um den Congreß zu hintergehen und die Passiruug der nothwendigen Berwilliguu- gen zu verbindern. Mittlerweile melden Briese aus Nebraska, daß täglich Züge vou Mormonen über den altcn nach Utah ziehen. Gewöhnlich besteht ein solcher Zug aus 10 —20 Mann, jedoch hat man auch schon Ivo gezählt. Aus Ell horn, Nebraska, meldet ein Corrcspon dent, daß diese Leute woblbewaffuet sind, weder Frauen noch Kinder bei sich haben und daß ihre Berechnung dabin gebt, bis zum Sommer Zuzüge nach Utah bewerk stelligt zu haben, die der Armee Onkel Sam's an Zahl gleich ist. Derselbe Cor- j rcspondcnt macht wiederholt auf die Noth- wendigkeit aufmerksam, durch einen Mili tair-Cordon diese Zuzüge zu verhindern. (Alles dieses sieht wahrhaftig nicht friedlich aus.j Vergiftung durch Jasiniublu men. Der „Norfolk Herald" berichtet, daß ein vierjähriges Kind in der Nähe von Norfolk sich vor einigen Tagen dadurch ver giftet hahe, daß es aus den Blumen von Jasmin den süßen Dust aussog. Das Kind kam krank nach Hause und starb eine Stunde darauf. Die Eltern erfuhren erst nach diesem plötzlichen Tode ihres Kindes die Ursache davon durch einen Schulkame raden des Kleinen. ES ist übrigens eine bekannte Sache, daß der JaSmin ein star kes Gift enthält. Die Polizei in Philadelphia. Die „freie Presse", anti demokratisches Blatt, sagt, die Polizisten, welche,den An griff aus" die deutsche Miliz-Compagnie machten, seien noch vom eben abgetretenen demokratischen Rcgimcnte im Amte geblie ben, Demokraten. Ter „Demokrat", demokratisches Blatt, dagegen bcbanptet, das Verfahren der Polizei sei im Einver ständnisse mit den Befehlen des neuen anti demokratischen Bürgermeisters Henry er folgt. Jedenfalls dceavvuircn beide die Handlungen der Polizei und die Mit glieder der Letzter«, welche der Bruta lität sich schuldig machten, gehören jeden-1 falls zu den nichtSwisserischen Raufbolden, wie man sie leider in allen großen Städten der Union antrifft. In Philadel p h ia ist die Untersu- i chuiig der Vorfälle des Pfingstmontags noch nicht beendigt. Vor der Hand hat der Bür-! germcister mehrere Polizisten fuspendirt. Bon den Verwundeten ist bis dahin keiner! gestorben. Eine Frau zum Strange ver- urtbeilt. Frau Twiggs wurde in voriger Woche zu Danville, Pa., des ab-j sichtlichen Mordes der Anna Clark über führt und durch das Gerichtvcrurtheilt, in nerhalb der Walle der Jail von Monteur hingerichtet zu werden. Nahe Cincinnati sprang der 00 Jahre alte Joh. Winter, weil er eine Schuld von nicht zahlen konnte, in's! Wasser und ertrank. Der Moro in der Penitentia-! ry in C ol umbus, Ohio. Der Te legraph brachte vor einigen Tagen die Nach richt, daß Alherr Moers von Clark County einen anderen Sträfling mit einer AN todtgeschlagen habe. Wir entnebmen über diesen Fall den Columbus- Blättern fol gende nähere Einzelnheiten: Der gcmor- j dcte Sträfling war Bartlett Neville, 27 Jahre alt, von Atbens Connty und wegen Pferdediebstahls zn 3-jährigcr Pcnitcntiary- Strafe vcrurtheilt. Neville war in der Aard beschäftigt und wurde, als er am letz-! ten Donnerstag mit einem Wasser Eimer; durch die Aard'ging, von Myers von hinten angegriffen und mit mehreren Axthiebcnzu Boden geschlagen. Der in Atome zerschnitt terte Schädel uud das auf dem Boden ber-! umgcspritztc Hirn bot einen gräßlichen An blick. Ter Gemordete und der Mörder stan-! den in keiner feindlichen Beziehung zu eiu- der und nicht der geringste Wortwechsel war vorgefallen. Moers will zwar einen Grund dazu gehabt haben, weigerte sich jedoch be harrlicb, ihn zu nennen. Moers war schon mehreremal wegen Insubordination be- straft worden und ging immer mit Mord-! gtdankcn um. Erst vor Kurzem drohte er, i den Sohn des Kaplans todten zu wollen. Er ist ein verhärteter Verbrecher der gcsähr lichen Sorte und bereut den begangenen Mord keineswegs. Das Verdikt der Jury lautete den Umständen gemäß. M. wird wegen Mords im ersten Grad bei'm näch sten GcrichtStermin zur Untersuchung kom men. Die Familie Böttner bat am 22. Mai mit dcr „Grillc" ihren Einzug iu Milwaukie gehalten. Schrecklichc r M ord undScl b st m o rd, In Glasgow, Ky., ereignete sich in dcr Nacyt vom Montag cinc schrcck lichc Begebenheit; ein Steinhauer, Ne mcns David, ermordete seine Frau und sicb dann sclbst. Dic Eltern dcr Frau, Namcns Frank, die cin Zimmer im ersten Stock be wohnten, wurden durch dcu in ihr Bett springcndcn Hund gcwcckt, hörtcn cin «'iic rausch im Zimmer ihrer Tochter und Fran j Frank hegab sich dorthin, um die Ursache dcs Geräusches zn erforschen. Welcher An dlick bot sich ibr dar: ibr Swicgersobn lag aus dcin Fnßbodcn, ihre Tochter im Bette, beide sich in ihrem Blute wälzcnd. Ter Letzteren war dic Kehle durchschnitten und bcsanden.sich Stichwunden im Unterleib, in der Hnstc und an anderen Stellen des j Körpers. Dcr Schwicgcrsobn batte sich dic Kchlcdurchschnittcn. Bcide warcn crst scit zehn Monaten vermählt und die Frau war schwanger. Er war 35, sie 20 Jahre alt. Man glauht, daß cr die That in einem Anfalle von Wahnsinn verübt hahe. Große Ge i steS-Gegcnwart ei ner Frau. Bor einigen Tagen wurde in Cambridge, Mass,, cin Hund'wütbcnd, svrang in das Haus des Hrn. Tavid ElliS und ging ans die Frau des Hauses los. I Diese' wich jedoch der Bestie aus, ergriff eine» dickeit'wollencn Teppich, wars ihn I über den Huud, wickcltc ihn in densclbc» ein nnd schlcudcrtc ihn zum Küchcnscnstcr hinaus iu den Garten, wo cin Gärtner, den die Dame von dcm unwillkommenen «Laste in Kenntniß setzte, dcm wüthenden j Thiere mit einem Spatcn ein Ende machtc. Ein Lei chen-R äu ber.-Ter „Nor wich Couricr" meldet: „Vor cincm Jahre verlor cin Mann, Namcns Hydc, seine dritte Frau. Vorige Woche ging dieser rohc Gcscll zum Grabe seiner Frau, grub j dasselbe auf, brach den Sarg auf und nahm dcr Lciche eine Reibe falficher Zäbne aus j dcm Munde, welche er, da sie in Gold cin j gefaßt waren, verlanftc. Ercrzäblle, daß I er versucht habe, dic Zähnc ans dcm Mun dc dcr Lcichc vor dcr Beerdigung zu neb inen, daß dcr Muud abcr so fest geschlossen gewesen, daß er denselbcn nicht ansznbrc-' chcn vermochtc. Er hatte deshalb die Ope- ration bis jetzt verschoben." Tic Mor monc n in Texas, wclche scit mehreren Jahren in Bandcra County sich niedergelassen hatten, sind von dort weggezogen, weil mehrere Jahre hinterein ander dic außerordentliche Trockenheit und dann auch die Heuschrecken ihnen ihre Ernte zerstörten. Sie sind 07 Köpft stark n. su chen innerhalb uuseres Staates neue Wobn plätze zu erwerben. Dic Tcxas-Mormo ncn werden auch „weiße Mormonen" ge nannt und erkennen Brigham lonng nicht als ihre» Führer an; chensowenig sind sie der Bülwciberei ergeben. zu fetzen "le vieux xersivte" Alte will nicht sterben). A rme E Hein än n er! Eine Put z-! macherin in Paris hat einen Tainen-Gi n buS-Hut olnnibus O' Tonnelt, Präs, Aufforderung. Hurrah l Hurrah! „AN 112 t>illige Schnittu>llaren. Z'ro Doilo iililM,u. M, »T? Meine cianc Protlaiilatiaii.VU»?. Ml! leset! telet! Stiesel- und Schuhmacher von Baltimore! Francis H. Grnv», Nr. Snd alvert«iraße. Für Ncisoildc. Cansield, Br. >d Comp., ckrase l i>M-) 'Mc?mans,ralie.° l >6- Nr. K!». 3» Doll. 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Sta dt-Dc richte. Tas Wetter im Mai, Aus ci ncm Tagebuche eines alten hiesigen Ein- i wobners enlnchmcn wir folgcndc Statistik über das Wetter im Mai seit den letzten drei Jabren: Mai l 85V. Regen 14 Tage. Heiter !1 Trübe 6 Mai 1857. Regen IS Tage.! Heiter lü Trübe S Mai 1858. Regen 24 Tage. Heiler 2 Trübe 4 R egen. In den letzten zwei Mona ten regncte es an sk! Tagen, indeß machte dcr Hiinmcl gcstcrn ernstliche Miene, feine Schleuftii zu schließen. Dem Stadtralhc liegt ein Antrag vor, das Amt dcs Stadt arzteS abzuschaf fen. Dcr GefundheitS-Commissair, der ein Mediziner fei, reiche für die Arbeiten des Amtes aus. Früher warcn die Gesund beitS-Commissaire Nicht-Aerzte und ein Stadtarzt wurde deshalb dcm Amte beige- j geben. Unsere Stadt-Finanzen sind un tröstlicher, als je. Hr. Dukcbart stellte den Antrag zur Automation einer Anleihe von K4NY.WO und zur Verpfändung in Hy pothek umgewandelter Balto- und Ohio- Eisenbahn-Atlien. Der Pol i z ei te leg rap von ei nem Conscrcnz-Cvmitc heider Stadtralhs zweige einer abermaligen Begutachtung un terworfen werden. Die neueste Einwen dung des zweiten Zweiges lautet dabin, daß man im Interesse unserer eigenen Me chaniker, die den Telegraphen anlegen ton nen, die Ausführung des Werkes verschie ben sollte. Die ganze Spekulation bestehe augenblicklich nur darin, einem Philadel phtacr HBV.OOO zu zahlen, wovon zudem augenblicklich noch kein Heller in dcr Stadt« lasse sei. Vom 1. bis zum 10. Mai gab der Ge richlSselretair Hamill 5924 Liecnsen aus, wofürdieEinnahmeKioi,4s7.9K be trug. In 185« betrug die Einnahme für 5797 Lizensen H 141.217 und in 1857 für t! 402 Licensen H 14«,599.22. Nicht weniger als 800 Heirat HS scheine wurden in den letzten sechs Mo naten vom Gerichte in Baltimore ausgege ben. Der Staat erzielte dadurch eine Ein nahme von si Hrn. Dunnock überreichter Comite-Bericht über die Verordnung zur Ernennung von Hafenmeistern u. Bcstimmnng ihrer Amts pflichten passirte. DeSgl. passirke dcr Bcsckluß zur Reparatur des Daches und der Tachrinnen dcr Stadthalle K5O zu be willigen. Hr, Beale überreichte den Co mite-Bericht nebst Beschluß, wodurch den HH. C. W. Need k Comp, erlaul't wird, von dcr Eisenbahn in Howard-Straße ein Zweig-Geleise »ach ihrem Waarenhause zu legen; passirte. Eine Botschaft vom Bürgermeister wurde verlesen, worin er seine Genehmigung mehrerer Verordnungen und Beschlüsse anzeigte. Die Verord nung, wodurch den Eigenthümern dcr „Ma ryland Chemical Works" die Fabrikation von Lichten und Seife erlaubt wird, pas sirte. Hr. Beale rief die Verordnung auf zum Schutze des Austernbandels in der Stadt Baltimore; wurde verworfen. Darauf Vertagung. Zweiter Zweig. In Folge des An träges des ersten Zweiges ernannte der Präsident dieses Zweiges nach Eröffnung der heutigen Sitzung ein Crnfcrcn; Co mite, um sich mit dein des ersten Zweiges über den Beschluß in Bezug auf den Po lizei- und Feuerlärm-Telegraphcn zu ver ständigen. Hr. Kiel jidcrrcubte eine Mittheilung im Betreff des Gutachtens über die den HH. Gcbrüdcrn Reynolds zu gewährende Entschädigung für den Bau dco neuen Gefängnisses: ward dem betref fenden Comite überwiesen, Ter Mayor übersandte eine Mittheilung, worin er dem Zweige die Gencbnligung des Beschlusses bezüglich der Reorganisation des Frnel- Depärtemcnts anzeigt, Tie gestrige Abstimmung über die Verordnung im Be Treff der Instandhaltung des Schlachtdenk' males N'urde auf Antrag des Hrn. SimmS nochmals in Erwägnng gezogen, woranf die Verordnung nach längerer Debatte mit v gegen 4 Stimmen passtet ward. Hr. Hinke reichte einen Beschluß ein, daß der Fcueriiispektor um Anotunft über die Thätigkeit der „United StateS-Hofe-Com pagnie" ersucht werde; wurde naeb lebhaf ter Debatte angenommen. Nach Erle digung einiger unwesentlichen Geschäfte rief Hr. Herring die revidirte Verordnung im Betreff der ttiesundheitS Eommisston auf. Derselbe osseeirte mehrere Amen dements, worunter wir die folgenden her vorheben: Anstellung eines Stadtarztes mit H«>00 jährlichen >»ebaltes Ausstrei chen der Clause!, welche den Vorständen der „DiSpenfarics" vorschreibt, die Polizeibc amten bis zum Assistent Marschalle auf wärls, wenn sie unbemittelt sind nnd im Dienste verwendet werden, uncnlgeldlich zu hehandeln; wurde» genehmigt. Tie weitere Berathung wart bis zur nächsten Sitzung verschoben, woraus sich der Zweig vertagte. gl/- Deutsetic (konsul» siebe Icl.tteScitc. 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