Der Deutsche Correspondent (Baltimore, Md.)
May 7, 1858
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?axvr, sneventel( 8. kZ. tlor. ok Sultiinoio «tr«., viv. >B. Jahrgang. .»«Melius, tj,' Biscuit, sowie alle Sorten von „Fanep-Sales" feiner Oualilät, welche alle übrigen lilabltsfement« über trifft. Der Patent-Hasptl-Nackofcn. welcher ln ihrer Bäckerei in Gebrauch ist, ist nach einer ganz neuen Konstruktion nnd fähig, täglich 125 A äffer Mehl >u C^r alt^c r«, ffe Lal h-Bro find wcnn'man stch bei den Unlerzeichnelen lkin „de u t fch e r S l e r>" ist ebenfalls ln ih rem Geschäfte angestellt- James D. Mason u. Comp., früher R. Mason u. Bruder, Alter Stand, alte Nummer!l«, Praltsteaße, (Mz.lS.e.Mte) Melilure'S D o ck ge ge n ü der. Finten, Molcn w. England's.» aufmerlsam Nr.«, Baltimore. Der Deutsche Correspondent. u»ii Dr. Hcnr» Anders«.'», Z>r. M. Wiener, Homöopathischer Arzt, Nr. Siid-Hrchei'iekstraHc, -> Ilsstliiilnüp-Nttüiidri mist. der,.deutsche» Gelellschast." Sir. l!i>. a^zu- L>r. Fr. Vartsclwr s^uit Osficc-Stmidcii: Morgens bis !I lihr. Siachiuiliags von I Uhr. SanitätSrath i>, l. Pape, Splechstnnden: Morgen« um 8 Nlir i NachmillagS um S Übr! AbentS nn, U iil r. il ez S!!«Mie> Deutscher Arzt. Nim als A r z t. W u u d'arz Geburtshelfer. Dr. M. Ä. Hopkinson, übt«?'"' iahnarzilui.e zraris^^sl^uszu^ D e eApo theke. VA Ferdinand Hassencamp, V! r. ?!t, >p alivi)crst r a 112! e. Lbtgc Vollständigste eingerichtete pnÄuichste und gewissenbafteste Besorgung finden. (Aebr.M.ll) D e u t sch e Ä p ot h e k'e Cbs. und Wm. Caspari, Mr. Ull, N o r d a I) st r n ß c. scheren» Deut fch e Apotheke Theodor da« dentfche Publikum.' Cm! Clilillilktt Unlistnrd's sch,ueichili>,>ftcste A»crlennu»g zu Tbcti geworden. Carl I! l> r. Reinhardt, Verserllgcr nnd gabrilant allee Arien Ivund- und "Deutsche und englische Schule F.
llutt'mcht derel!! A. Dicffcilbach'S L »drvrlidrnt Äradrin i), Manchester, Md. D>e Anstalt wird na» den besten Ärnndsatzen geleilel und bezweckt, ibre Zöglinge 'Wegen des Näheren beliebe man stch an den beireffen den Priniipal zu werden. (Mail?-) I. Dieff e ndach. Aufputz- undKurMiaren Man ve gss ch Kurzwaaren für Sattler Kutschcn-Auspuh, 8», Peattstrastt, Baltimore. Der Unterzeichnete wt in Nr. Prattstraße. ein Saltler-.iinrzwaareu-iLeschäft begonnen und ist in den Stand gesehl. seine Waaren zn äußerst billigen Preisen an Kutschen- und Wagen Zabrl- Sprumiset'crn Aren, Bolzen, «aneva». Sveielicii, N„l>cn, Deichsel», ««»ü rede,-, Familienblätter für die Vereinigten Staaten. hänsliches »nd öffentliches Leben. Eigenthümer und Retalteur! Dcllcr Earl Wllthe». Äeichätt« Vokale Nr. Z«. ?tord-Williamstr., New-Sor«. Agent in Ballimort- Hr.W. N. Schmidt, N.-Gaystr., Nr. 55. Die Aamilienblälter" werden den Abonnenten für den auch in Zicw Ao,k zu zablendeii Preis von Cts. jede Woche frei in'« hau» geliefert. (Dez.lB,lHlN,e> Saltimcire, Md., Freitag den 7. Ltlai »M. uuti Arac de Vatavia, billigst bei" H Aechte Bremer Neuilaluzeil, M. S ch u e i de r k C Nr. na! e'P. .ilistke,s'e. BiÜige «nd gute Grocerieen bei Surn pzu l»0 Lts. per Gallone; Geqosse neVich t e. beste Lnalitat. zn Ui tltS.; Ne' ö z»« 5, enoweth Booth, Importeure und Händler in Wein und 'n!b'' -u e i» l^d,, "et o°r^dbüu s?r Korn und Magc übl tter Merlaus im Ganze» tkinielnen. «PN >l> >-M«e> MD Ktdmck ve vtlsi», t von Weinen K Nr. SN. Pe>>n^l v^ A venu-, M erlaubt stch. seinen Brennten und dem Pnhlilnm bekannt zn machen, das» er e»n vorzügliches Vager von Rheni- und französischen Weinen. Brandie«. 'Wbiolev. Gin. Schwei zer Kränter-Bitters stels vorräthig hall und dieseiden bei der Wasche und bei'm JaS zu ciußersl billigen Preisen verlauft. iinpvrtirte SÜeiiie» g ranlen- und fra n,ö fi fche nW e uen.P o r t. Madeira- und 5 e res We» n e^n. e V '/r"°l Ur n d. a»°Hand'haben werde. Meine Verbindung in Deuisch lanb garanlirt >»ir. die Bcrsichernng geben zn tonnen, stets die rewsten und zn Hahlen, welche uh In Verbindung mi> Obigen, erlaube ich mir noch zu bemerken, daß ich in Anbetracht meines bisherigen Geschasles als Uhrmacher und Uu- dasselbe ebenfalls vervoiilemmnet i„be im Ztande bin. sowebi bei Verlans, wie Nepaeature» die vollste i>»fr!tdrnbcil zujusicher». (Dez.lS lAIIte) K. wk t Im«r «»««It». Forcid't, von französischen Weinen und BrannltM'inen, bat' f»ttvabrend die bejien Torlen'von w e f> e n nnd rothen Wehnen, welche in Biltimorc importirl fen verstchen bleiben wird. NM alle Kunden reell, billig und punltllch zufrieden znstel len. («rn'-"." Äorzugll'cheS Magen Bitterö. Wir wben nach einem neuen Nczeple iln Magen ÜBilters au» nnverfälschlenSlossen fabrizlrt.wel ches sich dnrch seinen anfiel', nen Geschniaa wie ?en Ä sich d.,von stets Verrath zu halten. Preis der Siasche EI.W, del'm Dnernd ein enl> sprechender Radatt. P. Tier>> a» S! Äol> n, Äorzüglichc Weine, Vrandieo ic. A. Clmrro» Co»is>,. «Agenten für Wei übe rg besi ve rin W Frankreich, Nr. lii», West-Lombard-, ostlich von Hanoverffr. Wir empsingen soeben und vfferiren zum Berlaus im Zollhause und in unserm Laden og na e Bra ndi e S von und belle, i^che. seinen Tognae und Brandies. auf Alaschen und In Msern vom Jahrgang lrill. von der all«, Weinlesen, in glaschen und Hassern. S«0 Biertel-Jasser mit Celte-. Port-. Madeira- u. Burg» Uder- Portweine» vo» verschiedenen Sorten. h«l ländisch en Genever, Scotch u. Jri sh Whislev! Abspnth, AII t s und Äi r sch- welche wir den Ha nde U reibe «den zu den niedrigsten Markt preisen (Mrz.ll.il) B^ohl-?, sp n von doppeltem nud ein fachen, Zlavor. soeben erhallen mil dem Schiffe „Missis fippi" von Rotterdam Seotch Wbisl«, Mamse»'», Island u»d Ja- Stewart u, Co's Paisle» yamalea R m >e. Ebenso Im Vadcn vorrälhlg verschiedene ZLradt «°n Brandys (.»in. Port-. Burgund-, Port-. M a betrag und Sherr p^^C Zum T^° °Nr. Ll.SvxthKraße. Uicht-crpllidirt'ndeFluidnm-Lumprn! Newell'S patentirte s so W U »>m A lken. M.D.. Hr. Ivb. Newel l. ien diese Empfeblung beliiffl ist dem U»terzri.t ne!r» sett b^>>l«t. ftniguug "d« Anspruch/ eine/ verdirnNvoilen Manne« hin mit abgebe. B. Slillman, sen. Den Alleln-Vertausdieser ,Slcherhells Lampe" hat im SngroS sowohl, wie im '!N>?hflittrr! Viehfuter! mu Ä!. n Qualität. und losie»>>U abgU,e>.,t Brown, Eile vonPrait- und iloneordstrasle, .il.st.ul>., >n >^n 112/» l aus uns.,. .N.»,n yy- Alle Waaren werden lostenf rel adgrlirscrl. Äillintö Dilllumiiinie M Ivle nnrn g St. Estephe zu U 5 Cls. per «lasche. M.7!>perDuhcnd! St. Julle» NCls. do., «>,U lits. do., tz's>M do. Do», Dechant 75 Ct». do., do. Zohannlsherger.KlM do., do. Tollar die Alasche. Ebamvagner zu und lt Doll. die Jlasche, oder lil. lÄ
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Dr°'lohnston'S SlälkunstS- Mittel fü> Hindernisse ,»r Verebellchung. pdpstlche oder In nere Hindernisse, nervöse Slei,barlril> Zittern oder opim'U^^e'">c^'" und treibt Ivleder ,u> uckge- Snd-?ietcri>sstrake, linker Hand Seile bei'm Herangehen der BaUimorestr.. einige Ihüren von der Ecke. Man verfehle nicht. Name und Nummer ge- Alle Vliese müssen einen Etamp enthalten, um einer Antwort sicher sein. (ir allein lann dich herstellen. «Zsstcr Nr. 7, Süd-Arcdcriekstraßt. Hau I-Kranl heilen werden soso,» e »rlrl. ZÄ" Keine Frauen werden behandelt. -WS i«pr.l,lMle> Friedlich der »>id sei» Hof. Friedrich der «»roße und seine Freunde. Dies Mal traf er eist in Potsdam ei», als die Parade schon von,der war. Vor seiner Thür aber fand er eine 57>donanz, welche ibn sosort zum König sübi lc. Friedrich war allein in seinem Eabiiiet, als der Vieulcnant von Trenck zu ibm ein geführt ward. Er bieß mit einem stummen Wink de» Adjutanten und den rdonain- Offizier sich e»lscr»e» »nd ging dann sebwei geud, obne Trenck, welcher mit bleiebem, aber entschlossenem Angesicht an der Tbür stand, anscheinend zu beachle», im Zimmer auf uud ab. Trenck folgte jeder Bewegung des Königs mit gespannten unrubige» Blickeii. Wen» der .Üöliig mich cassiit, sagte er leise z» sieb selbst, so werde ick' mich erschieße». Weil» er mich sollen, laßt, um das Gebelmiliß mcilier Viebe z» erfahre» so werde ich die Foller ertrage» und schweigen. Aber es gab noch eine drille Möglichkeit, a» welche Treiiet, i» der veizweistuilgsvol le» Spaiittttlig seines ««einütbes, nicht ge dacht batte! Was würde er tbuu, wenn der König ihn milde nnd gütevoll empsi»- ge nnd mit den Worte» eines besoegle» Freundes in ihn dringe, um von ihm sein Geheimniß zu ersahren Tas gerade wai es, was der König lbat. Er t>at dicht vor den armen, bleichen und atbcmlose» Jüngling hin nnd sab ibm lange nnd fest in die Auge», aber sein Vlick war nicht drobend nndzvrilvoll, wie Trenck es erwartet hatte, sonder» milde, fast lean rig. Warum ist Er abermals beimlich von Potsdam fort gewesen feagte der König. Woher nimmt El den stolze» Mutb sich so conse.iuettt e.cgeu meine Beseble anfzuleb nc»? TerOberstJaschiuSlvhat heftige Klage über Jb» gefülut u»d mir gesagt, das: Er scho» sehr oft beimlich ans Pvlsdam seit gtwtse» ist. Weiß Er, daß ich Ilm eassi reu muß, wenn ich der Eleeiige des Msehes folge? Ich weiß das, Majestät, aber ich weiß aucb, daß ich diese Schande nicht übe, leben würde. Jeltt schoß ein zorniger Blick aus des Königs Auge». Will Er mir elwa drobe» und mir Angst machen mit Seinen Nodo montaden? Verzeibung, Sire, ich wage es weder zn drohen, noch deute ich, daß Euere Maje stät Jemals um meiiielwege» sich ängstige» würde. Was liegt Euerer Majestät a» diesem ulibedeutcuden, unbceübmlen und unbekannten Jüngling, in diesem Atom, das »nr glänzt, wen» ein Sonnensleabl aus den Auge» des Königs ilui beiiibit. Ich bi» für Euere Majestät nichts, aber Sie sind mir Alles, und ich weide u»d mag ulchl lebe», weil» EuereMajestal mi> Ihre Made cntzieben nnd mir die Möglichkeit rauben, mich auSzuzeichiie» und mir einen Name» zu erwerbe». Las war es, was ich sage» wollte, Sire! Er ist alsv ehrgeizig u»d dürstet »ach Ruhm 112 Eueie Majestät, wenn mir der Teufel die Hälste meiner VebrnSjabre ablaufe» wollle, indem er mir dafür veifpräebe, »nr für die aiidereHälflc meines Redens N»h>», Ebre und Ansehe»,und »ach meinem Zode ein wenig Nachruhm zu gewahre», so wüi de ich diese» Handel eingehen, das ist Al les! Der König lächelte. Und wenn solcher Ebrgeiz in Ihm brennt, tan» Er doch so thöricht u»d so »»besonne» sei», sich selber zu schade» und zn degradire» indem Er nachlässig ist im Tie»st 5 Wer in den klei nen Tinge» nicht püiikllich »»d genau ist, Wirdes auch »imineimcbr in den große» sei».—Wo war er diese Nacht Sire, ich war auf der Jagd! Ter König sah ihn mit strengen und durchbobrenden Blicken a». Friedrich vo» Trenck Halle »iebt de» Muth, dieselbe» z» ertrage». Er schlug das Auge »ieder u»d Er sagt mir da eine Unwabrheit, sagte der König. Bedenke Er sich eines Bissel» Wo war er diese Nacht V Sire, ich war auf der Jagd Er bleibt also dabei k Euere Majestät, ich bleibe dabei. Und Er behauptet, daß das die Wahr heit sei? Friedrich von Trenck blieb stumm. Er behauptet, daß da? die Wahlheil sei wiederholte der König. Der junae Lfsi,ier hob den Blick em por, und dlcS hatte er di» Mlilb, lu> hellen FlammenaUjM des Königs zu be gegnen. Nein, Stic, ich behaupte das nicht. Ei gesteht alsv ein, daß Ei mir eiile Uli wahrheit gesagt hat Ja, Euere Majestät. Weiß Er, daß das ein neues und schwe reres Vergeben ist? Ich weis! das, Euere Majestät, aber ich kann und darf nicht anders Handel». Er will mir alsv nicht die Wahlheil sagen? Ich kann es nicht! Auch nicht, wenn ich Ihm mit augen blicklicher Eassation. mit Festuugsslrase drohe Auch dann nicht, Majestät, denn ich «an» nicht. Trenck, Trenck, hüte Er sich! Bedenke Er, daß Er zu Seinem ttonig »nd Herrn spricht, n'elche, ei» Recht bat, zu sordcrn, daß man ihm die Wahrheit sage. Mvge Euere Majestät mich also strafen, wie Sie als Konig und als Herr das Recbl und die Pflicht dazu baben, ich werde es erdulde» müsse»! sagte Trenck, zitternd und leichenblaß, aber ganz entschlossen seiner Selbst gewiß. Ter König ging beftig einige M»l aus und ab, dailli blieb er wieder vor sciilei» Lieutenant sieben. Er wild sich sogleich Seinein Lbersten melde» und um Leine» Abschied biltc» webe Er! Friedrich vo» Trenck riwietvrte iiichis. Vielleicht war er dessen nicht fähig. Aber zwei große Thräne» ranne» langiam »ber seine Wange» Nieder, und ei schämte sich ihrer nicht. Es war seine Jugend, sein Gluck, seine Ehre und sein Nuhm, welches Alle» er beweinte. Gehe Er! wiederholte der König. Ter junge Lfsizier verneigte sich tief. Ich daiile für gnädige Strafe, sagte er leise, dann wandle er sich um und öffnete die Thür. Tas Auge des Königs war ib>» »nt sicht licher Theilnahme gefolgt. Trenck, rief er seht, und als dieser sich umwandte und der weiter» Vesehle harrend, schweigend u. Dl'l i)eutji!)e C»lkesi>uiliit'»l, tägliche und wöchentliche Zeitung, Friedrich Raine, Süd-Lst Ecke von Baltimore- u. lyaystraße, l'us!»e'r Nummer IW. i kerzeilgerade ander Thür stehe» blieb, ging I der König hastig auf ibn zu und reichte ihm die Hand dar. Ich bin mit Jbl» zufiicdcii.jsagte er. Er bat sich vergangen, aber Er bat in der Seelenaiigst, welche Er jeztt geduldet, auch schon Seine Strase empfangen. Ich ver zeibe Ibm arfo! Trenck stieß eine» Schrei des Entzückens aus uud neigte sich über die königliche Hand, die er »>it leidenschaftlicher Innigkeit an seine tüppe» drückte. Euere Majestät schenke» mir das Lebe» wieder, icb da»le sagte e> innig. Ter läcbelte. lind dock' muß Sein wenig Wertb sür ihn baben, da Er es so leichten Kaufs bingebe» wollle. Ich j bave iln» jeht verziehe», aber ich warne l Ibn vor der .jnkuilst. Seien Sie auf Jb- I rer Hulb, Monsieur, oder der Bli» wird veriilederfallen uud Ihr Haupt 'zeeschinet le>»! Jehl war das Auge des Königs dn'bcnd illld voll stlister» .Zorns, mit sei»c me ivar wie des Loiiners »»betl verlüiideiid und schreckvoll. Sie babe» Jb> «'iehiimniß ant hewabrt, fubl der König fort Sie babe» es nicht venatbe», selbst als ich Jb»e» mit schwe rer Strase drobte. Tas erforderte ibre Eavaii.i s-E bre, u»d ich wundere mich nicht daß Sie dieselbe heilig biellen. Aber es giebt uoch eine andere Ebre, und diese ba i'ln Sie heute beflekt, tas ist d.r n gegen Jlucn König lind Kiiegsberi». In dessen veizeibe ich Jhneil, und ich will jeyt nicht als König sondern als Freund zu Jbiic» spreche» Sie sind a»f einem ge fäbilichen Weg, jnnger Man», kebieii Sie um, bevor der Abgnuid sich vor Ih nen aufthut, Sie zu velschlinge» Nie mand lau» zwei Herren diene», oder »ach zweie» Zielen streben. .Illl'iN/.lmsiti,' !»/,l'i,il». Pillen !inUbe'lln> st'in dies.,» ie'iallei de,ihl °!r!lt. sit Nm l-anreu, n.urrl ueuer -Nius« ,u rri'/dtt Hiuteiiiiie zu eutfeii.»» und ueues Vedeu »u taö itUut ltuzujleli.u. c'eüa.i.te ,ie nun wiet,r lle Nosen dlllheu auf ihre» ,e P, l le u «u grot-enlesen um tie,e schäiitli.l'eu voni zu^ ,',ut,le ui.'.u las Wuuter US Zeitalters? Uud dvä» medr rei"ruuaeutealiktetteu kurirt, als jetee au lere der Meutäche»! rekannte Mittck. stallt vo» auakn schei.iltch Echwt.'tltt.t liche Hülfe laum erreichen konnte. eil an leinen Veden»Ua>i.,> ülehr'an ii- ,u,nml nun den .1, i r scken-V r n siba Isa de,leide seinen Hu neu iteleqt uud sein '.I ttnnett ei leichtert. jein schlaf wad reut ler ist neiund; sein Appetit kedrt zurück und mit il m s.'ne ?la.ke. T.r' Pfeil welä .'r seine '--eile durchirrt. i,i Drechen, sä'uetlich i,t lr»ztud eiue v»e tieud tindtu welche nicht eiu l«bc»ttge» weisuug sur iete l>utet man ln A'.'ee S unirrilanischlM von dem ,e,r dtet Mlllleneu Eieniplare deuilei, und nber dicl)clde verlaei ten. danül überall die.straulr» die w. l o »ds t' la Brcwn Ii B> u der. und ganbv Ha Ich Im »roten, und Zt olemanu mll Mthltin^
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Stadt-Dc richte. Die Wirthe und das neue Li ze»se Gesctz. Einige Wirthe haben ibre Gewerbescheine gelös't und nach dem Betrage der Miethe ihres Sche» kloka leS iiiicht Hauses) gezahlt. Die Mehrzabl beharrt jedoch dabei, nur den alten License betrag zahlen zu wollen und gedenkt, es ans eine legale Prüfung des konstitutionellen Charakters des neuen Gesetzes ankommen zu lassen. Beide Zweige des Stadtrathes wa ren gestern nicht in Sitzung, da kein Luo runi der Mitglieder vorhanden war. Die gestrige Exkursion des stadträtb lichen Hafencomite's nach Fort Earroll, dein „City-Aard" und anderen interessanten Punkten des Hafens gab den übrigen Mit gliedern der bciden»Zweige Gelegenheit, an derselben Theil zu nehmen. Wie eifrig sich das Comite die Prüfung und Besichti gung aller Gegenstände angelegen sein ließ, geht daraus hervor, daß gestern Nachmittag kein Luorum in beiden Zweigen zusammen gebracht werden konnte. Wahlnotiz. Aus einer in einer andern Spalte unseres Blattes enthaltenen Anzeige des Scheriffs der Stadt Baltimore ersehen die stimmfähigen Bürger, daß am nächsten 20. Mai eine Wahl in Betreff der Convention für Formirung einer neuen Verfassung und RcgicrungSsorm stattfinden soll. Alle zu Gunsten der Convention Ge sinnten baben einen Zettel mit den Wor ten: „Für eine Convention" und die Geg ner einen Zettel mit den Worten: „Gegen die Convention" in die Wahlurne zu werfen. Die „Fleischer Assoeiation ?o Fuß Tiefe. Auf demselben steht ein drei stöckiges Haus mit den nöthigen Nebenge bäuden. Hr. G. Merryman kaufte es für H 4375. Die Auktionatoren Gibson Co. versteigerten gestern ebenfalls im„Erchange- Gebäüde vier uneinlösbare Annuitäten im Betrage von je HiW ans verschiedene Grund stücke. Drei von diesen kaufte Hr. Broad dent für Kloo», .i-ioso und I0N5; die vierte dagegen Hr. BurnS für Sl!80. Desgleichen versteigerten dieselben Auktio natoren 85 Aktien'des Capitals der „Far mers und Commcreial-Bank" an Hrn. W. Reese für je KLS. Ferner verkauften die nämlichen Auktionatoren vier Aktien des „MechanicS Institutes" an Hrn. CHS. Oudesluys für je S 4. Ferner verkauften die nämlichen Auk tionatoren ein a» der Nordseite von Cam denstraße, neben dem „National-Holel" be legenes Wohnhaus nebst Hintergebäuden. Der jährliche Grundzins beträgt ?9l! und wurde dasselbe von Hrn. Böhm für H 3250 erstanden. Die Flucht des ZüchtlingS W in. Herr m a n n. Wieg borst's uud des früheren ZuchtbauSaufscherS Merryman.> Die Flucht des ZüchtlingS Herrmann aus dem Zuchthause habei, wir bereits mitgetheilt. Es hiestznr Zeit, daß H. dadurch entkommen, daß er sich in einer Kiste, welche angeblich Werkzeuge eutbielt, versteckt habe und auf dem Wagen des Fuhr manns H. Morman aus dem Zuchtbaus bofe gefahren sei. Die Polizei, noch be sonders durch den Umstand stimulirt, daß der Entkommene ein „Foreigner" sei, be gann sofort ihre Nachforschungen und vor gestern wurde eine abermalige Durchsuchung der Wohnung H. Wieghorst'S, Ecke von Cantoii Avenue und Bondstr., beschlossen. Die Polizisten Marsh, Fleming u. ArniS wortby wurden demzufolge ahgeschickt und in W'S Hause bei genauerer Besichtigung der Kiste gesunden, daß dieselbe keineswegs Handwerkszeuge enthielt uud mit falschen Auszügen, wohlgeeignet, auf den ersten Blick zu täuschen, versehen war. Man öff nete die Kiste und fand, daß die Fäebcr sämmtlich bcrausgcnoinmcn waren, wäh rend man die Vorderseite ans's Genaueste wieder hineingefügt hatte. Inwendig war eine Vorrichtung getroffen, um eine Seite der Kiste mit Leichtigkeit zu öffnen und zu schließen und durch diese vermuthet man nun, daß Herrmann in das Versteck kroch, welches seine Flucht aus der Haft ermög lichte. In der Kiste fand man Pch meh rere Kleidungsstücke des Herrmann und die Hose war ausgeschnitten, wahrscheinlich, um sie schnell abstreifen zu können. Die Kiste ist grün angestrichen, 2 Fuß V Zoll lang, 2 Fuß 0 Zoll hoch und lS Z. breit. In W's Hause fand man gleichfalls eine kleine Drehbank und andere Werkzeuge, de ren sich Herrmann bei Elfenbeinaibeiten bedient batte. Die Kiste wurde nach der Polizeistation gebracht und H. Wieghorst, I. G. Schlev, einer der Gefängnißwärter, O. P- Mcrryman, der frühere Aufseher, und H. Morman, der Fubrmann, wurden unter der Anklage der Mitwiffenfchaft an der Flucht des Herrmann verkästet und Jeder in H2OOO Bürgschaft für ihr Erschei nen vor dem Crimilialgcrichte genommen. Wir erfahren nachträglich, daß Herr mann auf sein Ersuchen eine von ibm ge eignete Kiste mit Werkzeugen in'S Zucht haus geschafft erhielt; daß er aber später, nachdem er ohne Zweifel die geeigneten Ver änderungen getroffen, um sich darin ver stecken zu können, den Warden bat, sie wie der wegbringen zu lassen, da die darin ent baltenen Werkzeuge im Zuchthause der Ge fabr ausgesetzt seien, verloren zu gehen. Die Kiste würde dann nach dem Hause seines Freundes Wieghorst gebracht und bei dieser Gelegenheit gelang die Flucht. Die in der Kiste gefundenen ZüchtlingSkleider lassen keinen Zweifel aufkommen, daß Herrmann darin verborgt» gewesen ist. e. Am Dienstag Abend brachen Dieli! in die in West-Fayette-, nahe Piuestraße, belegenen Wohnungen der HH. Cb.Desbon, Sam. Potter und F.Blair und stahlen verschiedene Gegenstände, wor unter mehrere Silberwaaren. Natürlich entkamen die Diebe. AnllagewegenM i si h a n d l u n g. T'orgestcrn wurde Capitain ShearS von der Brigg „Heuwood" wegen Misibandlung ei neSMatiosen, Namens Webber, arretirt. Der Ber. Staaten Commissair Hannan lies? ibn Bürgschaft stellen für sein Er scheinen vor Gericht. Noch mcbr Rowdv st reiche. Vorgestern Abend um 7 Uhr hörten zwei I Polizeibcamtc vom iniltleren Polizeidi strikte auf ibrem Wege durch Batb-, nahe DaviSstrasie, Jemanden rufen! Schiest zu! und gleich darauf den Knall eines Pistols. Sofort liefen die Beamten die Calvertsir. entlang und fanden vor Clampitt's Äelb gicßcrei einen Menschen, der sich in seinem Blute wälzte. Ans die Frage, wer ibn ge schossen habe, antwortete er, Jam. HugbeS habe es gethan und sei dann Calvertstraße entlang gelaufen. Die Polizeibeamten ver folgten nun die angegebene Richtung und arretirten den Angeklagten in dem Augen blick, als er in die in Mulberrystraße, nahe Mavel-Alley, belegene WolMing seiner Müller treten wollte. Auf Ersuchen des Beamten Davis überlieferte er augenblick» lich einen Revolver, von welchem zwei Läufe abgeschossen waren. Ferner wurde George Oswold als sein Mitschuldiger arretirt. Der Berwundete, der H. BariieS heisit, 20 Jahre alt ist u. in Nr. 17, St. Paul'sstr., wobnt, wurde ärztlicher Behandlung über geben «nd zeigt leider wenig Hoffnung zu seiner Wiederherstellung, da die Kugel in den Unterleib gedrungen war und mebreie edle Theile verletzt batte. 89» Da» Pai»b»r>ierDa»ipssci>iff,,Bvrl>ssi>r" weg^sein^ Daltinwrc Fire Muranre-Ossicr, Südwest-Ecke von South u. Watcrstr., 3. I. N. W. Ba. R. Bds l Hi>votl, p!> 5>OW N. Central R. !>t. Bond«. ',ilj Farn,, n. Merch. Bk. Aktien. Franklin B>. Do >l lIKU Balto. O. R. R. Do s>ii—(i7Z Nrrtd. Conlr. R. R. Do ',^>"^l Schweine HK.75—7,50 per >W Pfd. netto. Schaafc .?U,7!>—5,VU per IM Pfd. Geod.iewicht. Pilse» »VN Bxltiinvrc, t>o» Mni 185,8. 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