Der Deutsche Correspondent (Baltimore, Md.)
April 23, 1858
Historic newspapers carry the language, views and graphic reporting of their time, including racist content. They are shown to teen and adult profiles.
The text was read from the page scans by machine (OCR), so it has mistakes and its columns may run together. See the pages · About this title · At the Library of Congress
Page 1
?spsr, ut 8. L. t?ai. ok Nttltimare Sic »lrs., MlO. 18. Jahrgang. .»lt'sli'.iuUlli«' Medizinisches chirurgisches M Süd-Fredcrickstraße, Beachtet Folgendes bei Zeiten! an°khe ilendeSiveiblichenGe- schlechtes hat Tr. I. B. Smith seit einer Reihe von fahren eine besondere gewidmet uud ver- Symptome des Landes geschickt erhalten. Alle Anfrage» bleibe» streng »on Morgens bi Ucbrigens verweis'» er auf in den nbri- Dr. AAAm^UH Dlscliit- und Cralkcr-Däckerri. Mr. «8, PrattstraAe.) tzrüber Mason und James D. Mason ii Co. mach" innrer s Crack e r. B äck er e i durch Einführung n e r M r Wasser-, But ter-, Zucker-, Pienic- und Edinburgh- Crackers, Soda-und Wein-BiSeuit, l «owie alle Sorten von „zaney-CakeS" feiner Qualität, welche alle übrigen Etablissement« über-! r/r"'v j rem Geschäft- angestellt. James D. Mason ri. Comp., alte Nummer 96. Prattstraße, (Mz.?s,6Mte) McCl ure' s Do ck qe qe nü be r. Finte», liltoien u. s. w. Überhaupt auf meiu aus- und von de» besten Zadrilanten Deutschland'S und aufnieili-m zu machen. Kcrner halte ich stets vorräthig: Buchsen, Revolvers, Colt's N-peater», Pistole» aller «.orten, Jagdtaschen, Pnlverslasche», Schrot^Zundhut che» u. s. w. Importeur und Aabrikant, Nr. 14, Praltstrave, zwischen der Brücke und dem Centre-Markte, Baltimore, SM Zltnten. Buchse» u. s. w. werde» nach Auftrag gemacht und importirt! Reparaturen M^est^be- Hürz-Vaaren. Mir lenken die Aufmerksamkeit unserer Areunde ???und des Publikum» im Allgemeinen auf unseren Borrath von Schneideieugen, Böttck«r Acitcn, Schiutlineüern, jiroh s u. f. w., Holzschlager schmale und breit- Ae>te. In Anbetracht der sH>"b»en Lei! werden wir genannte Artikel zu len niedrigsten Prei sen verkaufen und Brown, (Okt MSMte) Nr. IU, Pratt- u. Presidentstr. Ochn! Testn; N Setzt ist die Zeit, Eure Visen zu kaufen. «irten b-sorzt. M?. Osen-Platten. Sttine und Ksch-C^chirr- Nnt te ständig juhab->u (Olt.i»Mt.) Der Deutsche Correspondent. .Nt'l',',lt' tiliil Dl! .Henry Anderson, Nr. «5, Ost B I t I r ekraße,
Dr. M. Wiener, H o m ö o p a Nachmittags von Uhr Wl>l>»i»ist!>-l>lr,iiidttUl>a. Dr. Fr. Bartscher l'.'tiig.lS lAl!te> t>r m«>i. Pape, Sprechstunden! Morgen« .im "^,Wl!Mt^ Deutscher Arzt. Haus voll Leeslras-e. cinpfiel'lt delltsä'en Publi-
Dr. M. A. Hopkinfon, m/wi.d, seine zahnu^, -u.be Pra».s '^',^shcr^auszu D e ll t sche p o t h e k e. Deutsche Apotheke D e ii t s che Apotheke Theodor Eerok, H. .Coci, Bro., Nr. We Lomhardftr Be, zwischen Charles- und Hanoverstr. in Swfei tignng aller chirurgischen n»d zahnärztlichen In ftrnmcntc zu empfehlen! sowie allen unsern Freunden und dem Publik»»! überhaupt die verschiedenartige» Bruch-Bandagen und gute selbstverfertigte Messer. All- Arten von Schleifen und Reparalnren werden auf's Beste und Billigste besorgt. lMrz.iü,KMte> das deutsche Publikum! C„rt Ciiriliinn Uciiilmrd's machen" s>>r dieselben »nd hesorge die An leaung unenkgeldlich. Tieselben sind hier lden?. Lltcber ILSL) sowohl wie in England und Frankreich patenttrl und ist nber deren Zweckmäßigkeit dem AerferNzer dle schineichclhastci.e i^sw^e». Verfertiger und Fabrttant aller Arten wund, und Deutsche und englische Schule Äuch werte» iu Kost und Logis genommen. Borau«zahlbar. Unter,ichlwird dre a« e» Nr. 51, A.-Gaystraße, der „sjio»«kirche" gegenüber. Dr. I. Dieffenbach'ö Lndeveiident Äradcniy, M.itichestcr, Md. Die Anstalt wird nach Ken besten MundsaYen geleitet und bezweckt, idre Zöglinge nt am l^lnn^i' Wegen des Räderen beliebe man sich an den betreffen- I. Diefenbach. Aufputz- und KurMaarcn Sattler-, ttlitschcn- ii»d Geschirr-Aabrikanten, Das größte und bil««^ gegen baar machen, hesondere da wir unsere Silberplattirnnge» selber anfertigen und unsern Im- Port in großen Lnanlitaten tirelt von Europa machen. Wir haben jeden Artikel in diesem cNeschafl«,>ve>gc stet« a» Hand nnd laden jnrßeiichtignng nnserer Waaren ein. Man vergesse nicht vorzusprechen bei N .„M .icke»zie 2v Kurzwaaren für Sattler Kutschcn-Äuspuh, Str. »U, Vrattftraße, Baltimore. Der Unterzeichnete KU in Nr. Bede Woche frei in'« Ha»» gcUeferl, (De^lS^Atttc) Baltimore, Md., Freitag den 23. April 1838. t'llt'll Illlil ll,l»t>l>'. Arac do Vatapia, Jamaiea Rum, Seotch Whiskey, Holl. Ä i n billigst Deutsche rocerio!>. Vreiner Käse an Wiederverkänfer billigst bei M. n ei o., Billige «nd gute Grocericen bei Anmiirl Edmliiids k I'illi., Surnp iuMgts, rerGalione; Gc»o sse ne V ich te, beste Qualität, zu lti i>ts, I Aeis ,u ü Cts.; Werste zu «>v? I Acchteii.lMigeMei» n. sranzujischcWcmc. Ebenso «>ne große Auswahl importitter und hiestger Liaueure. red. de erß y. Nr. "ö. Pei'nsvl'.'ania Avenue. tsliriwwerl, Bootl;, Importeure und Händler in Wein und Liquor, empfehlen il>r Lager «on allen Sorten «iguor und ma che» ihre deutschen Kunden namentlich an, ihre bMlgen und ausgezeichneten Sorten ron Kümmel, Rni fette, >)!ordyäuser Korn und Magenbitter "'g!erkaufw> Manzen nnd Einzelnen. !, Vorzügliche Weine, Brandies,c. A Chiirro» ö.'CM',. WAgenten für Weinbergbe, i tzer in Frankreich, Nr. I»«. West-Lombard-, östlich von Hanoverjir. Wir empfingen soeben und osferiren zum Verlaus im Zollhaus! uud IN unserm Laden! 1.... ilog ae. Brandies von duntler und heller Aarbe, in Achtel- und Viertel-Säßchen von der S>rma Emil Cognac und Vrandie«, auf Alaschen und in Fässer» vom Jahrgang lUil, von der Zirma „Eharon,PereSöhne." Ebamva gne r- We ine und guießra u d i e «i IM!» Msten Bordeanr-, Elarct- >uN>Burgunderwein, W e E bN s und Sau «er»e Mei^n e Sherrv-, Madeira-und Port-Weine von feiner «orte und «on alten Weinlesen, iu Flaschen und Jauern. 200 Sliertel-Sässer mit Seite-, Port-, Madeira- u. Burgunder-Portweinen Ho N ä n'd e">'o! e never, Se ich Ä risb Wht«>-V! Absynth, Anis und Kirsch- Desgleichen haben wir in Commission erhalten- LNU Jasser Bourbon- und RN-Whislco, welche wir den zu den lüedr^ preisen offerieren. Im ZoU-Waareichaufc! Cognac, Rochelle und Bordeaux Bran die« bellen und dunllen von verjchierenrn Sorten und Weinbergen, in uu^-ch--l Bahlen'«°"We"e sp IKi u von doppelten, und ein fachem Davor, soeben erhalten mit dem Schiffe „Missis. sippi" von Rotterdam: o S'c o tch Whi«l«, Ramse«'«, Island und Za« Sttwart u. Co'« Paislep laniai ea Nu m >e. Ebenso im Laden vorräthig verschiedene Grade von Brand», «in, Po r t-, >v ur gU d-, P- r t-, Madeira- und Sherr E ha Bränden!' O l°d m"e iu Bou rd on- W h i«I e»'« von berühmten Destillateuren. hum Verkauf bei T h (Achl r, llicht-elplstdireiidtFllidum-Ltlliiticll! Newell's patcntirte Tichcrl>eit>?lailkpe VmiiWifiiller. l,am^, Nr Ihrige W i llia m E- ?l. ?l ike n. H e r r n A. H. N e i p. M eines verdienstvollen Mannes hiermit abgebe. ti li mau, sen. bei s»t t c rfu MeW^rngriltz^! lohnen, schioarj.iugig- «Lrdsc» ie. Ic, in s u. row n,^ Zwetschge», in großer süßer Waare, Erbsen, Li» fen, Sago, I°st nfre gf^ BWgtSMterfNMH Willkommene Nachricht. Um es auchledem möglich sn machen, trotz der nnd Vignors ju«enl^ Rothe Weine: St. Mevhe zu L 5 C««, per Alasche, ,;-2,7sperTni'end; St. Julien !i7CtS. to., do. C»ateauMargaursi>Ct«, to., H 5,»0 to. Weiße Weine; SanterneS ,u SsCts. per Jlasche, 75 per Dutzend; Haut Barsae ..N iU«. do., to„ Rbein-Weine: Wacheiiheimer NCt«. perJlasche, HiM per Dutzend; Hoiiiheimer— 5,0 Cts. do., HüM do. Dom Dechant 75 Ci«. b-„ -i« do. Johaiinisberger.Ssl,W do., Spanische'und portugiesische Weine- Port-Wein die Gallone zu 75 «!ts„ l Lollar, lj, S, 5 -I und 5; srbr alte nnd feine Port-Weine in Jlaschcn iniporlirt, besonders greifet, al«; St. loaiuio de NeSaueira ij Doli, per Ziasche, Malaga zu >5 ».'--Doll, p, Äall., 5V CI«. per Slawe. Mnscat-, t'cre«. und MadeiraWeine zu dersch, Prei ij Toll, »er Alasche. Moussircnte Rhein-Weine zn I Lollar die;; lasche, Shampagner zu Is und ij Doll. die Ziasche, oder 10, 12 und 15 Dollar« da« Dutzend. Vranntwcine (SoanalSl zu Ij, L,-I, 5, «i, uno to Lollar» die Äallone. Holland. Wach. h°lder-?ch»ap» !Gi»i zu 75. Cts., I, Ij, Ij nud 2 Doll. ljiallo'ie! he"°' N?» Von mir zubereitet von allen schädlichen Ingredienzen offerirc ich folgende sßrandv) "10 zn-iUi!is. do. zu 40 ii?«. do. Kümmel zufallt«. do. Do. do. Do. do. deutsche« zu 75 do, Magen-Bitter., zu It Toll. do. Ligueure, (llordiali,) als: Anissette, Rose, Va nille, Bitlei-Mandeln, Pftffermiinze, Maraschino, voll kommene Liede und noch andere mehr, bet B. F. «wischen Ballimrre- nnd Saycliestr. Dtiii tttjlU'r Geich. de»? Htllli '.'ldvvtiitcil Schlei» „Ein Gesetz zur NiiZiilirmig dcrAitögabc» von Licciiscu an Iviillic liikiideliiltiile." >)kach einer längeren Einleitung bemerkt Hr. Advokat Schley, dessen Meinung die Donler»' eingeholt, Folgendes-. „Meine Folgerungen geben nach einer sorgfältigen Untersuchung früberer Akte der Gesetzgebung in Bezug aus Wirtbc l>!ir> Besitzer von Austerhäuscrn, Spcischälisern u. s. w. dahin, daß das v o r liegende Gcsctz, in einigen Haupt facbcn, neue Regulationeneinfübrt; Re gulationen, die, wcnn durch ciuc besondere Akte passirt, als cine Polizci-Vcrordnung gültig sei» und als folcbe einen besondere» Gegenstand zur Legislation abgeben wür den. Uno, obgleich diese Regulationen in dieser Alte enthalten sind, so bören sie doch aus dieser Ursacbe nicht auf, einen separa ten Gegenstand zur Legislation abzugeben. Tritt diese Akte mit allcii ihre» Versügu»- gc,i iu Kraft, dann kann keine Person von jetzt ah ein WirthSbauS lOrclin-n-vl halten, es sei den», sie babe Zimmer, Betten n. s. w., ilnd sie werde von zwei Grundcigcntbü mer», wie dnrch die Alle vorgeschriebe», empfohlen. ES ist wabr, daß frühere Ge setze die Auzabl der Bette» uud der Stal lu'ng in der Ausdehnung und in den Ein zclnhciteu, wie in jenen angegeben, rcgulirteu; nber riefe :iiegulationcn sind im Wesentlichen verä d e r t und wcitcre Vorschriften dnrch diese Akte eingefübrt worden. Sic scheint mir in dieser Bczic bung bedeutend von gesetzlich entschiedenen Fällen in Georgia, A'ew-Aork nnd anderen Staate» abzuweichen, wo eonstitutionelle Verfügungen, in eiwasähnlickder besondern Verfügung, nunmcbr unter Begutachtung, bestehen. Die vorliegende hat Achn lichkeit mit dem Falle, dessen in der Mei nung des GenchlcS s 4, ttieorgia-Reports, üB,s über cin Gcfetz jenes Staates Erwäb nung geschieht, dessen Titel vorgab, das Witt thu ni zu rcguliie», das aber in seinen Bcrsüguuge» die Frau eitteS ob»e ei» Testament stcrhendcn Mannes ohne leibliche Nachkommenschaft zur Erbin fei ner ganzen Habe erklärte. Das Tribunal nahm an, dasi das Gesetz zwei Gegenstände umfasse und der Constitution von I7VB zu wider sei, welche vorschreibt, daß jedes Ge setzt nur einen Gegenstand umfassen könne, und das Gericht sagt, daß die Richtigkeit dieser Entscheidung »iemals in Frage ge stellt worden sei. Unser Appellatio»S-Äe richt bat in dein F>.äe des Davis geqen dcn Staat, 7 Maryland-Reports, Uio, stch über diese besondere, der Constitution weislich einverleibte Verfügung ausgesprochen. Ein wendung wurde in diesem Falle gegen die Alle von IBü4, Kapitel2oo, betitelt: „Ein Gesetz zur Regulirung der Inspektionen in der Stadt Baltimore", erhoben, und be hauptet, daß wen» dieselhewirklich ein frü heres Gesetz von 1821, Kap. 77, aufhebe, dieser Zweck vornehmlich in dem Titel hätte ausgesprochen werden sollen. Das Gericht entschied, daß das Gesetz sich auf Inspekti onen nnd auf solche Gegenstände und keine andere beziehe, als unzertrennbar mit dcmsclbcn verbunden seien und deshalb nur eine» ei»zi geu Puukt umfasse. Das Gesetz vo» 18!>4 hob nicht in besonderen Worten das Gesetz von IBLlnnf. es geschah dieses »ur durch stillschweigende Folgerung, als mit demselben gänzlich unverträglich. Aber das Gericht sagte nicht, daß wenn das Gesetz von 1854 mir das Amt eines In spektors rcgnlirt anstatt abgeschafft habe, so daß das Amt, wie durch die Akte vo» 1821 begründet, ein bestehendes Amt, modifieir t nnd regnlirt durch die Akte vo» 1854, geblichen sei, daß dann das Gesetz nur einen einzigen Gegenstand »»»saßt habe. I» diesem Falle sagt das Gericht ebenfalls: „Wir sind nicht vorbe reitet, zu sage», daß das ganze, sonst eon stitutionelle Gesetz, durch die Einschaltung eines einzigen ihm fremden oder nicht zur Sache gehörigen Gegenstandes, und wo solcher Gegenstand nicht in dem Titel an gegeben, ungültig sein würde. I» solchem Falle würde das Widersprechende als ungül tig verworfen, dagegen der Hauptgegenstand, wenn gehörig im Titel angeführt, aufrecht erhalten werden. Aber wenn eine Akte der Assembly aus eincr Anzahl einander widersprechender nnd nngleichartiger Gc gcnstände bcstcht, so daß kein einziger der selben klar als der maßgebende u.gleichlau tende Punkt betrachtet werden kann, sodann ist das ganzeGesetz ungültig. Und,abgesehen von der Authorität dieses hohen Tribu nals, ist dieses Resultat unvermeidlich. Wenn der Gegenstand eines Gesetzes in dem Titel beschrieben werden muß, dann ist das, was nicht in solchem Titel beschriehen, auch nicht als cin Tbeil des Gesetzes zu be traebten und wenn der Titel eines Gesetzes nicht genau nnd deutlich den wahren Zweck eincr gesetzlichen Verfügung angiebt, dann ist solche Verfügung kein gültiges Gesetz, weil der Gegenstand jeder Verfügung, um dieselbe zu einem gültigen und constitutio nellen Gesetze zu machen, in dem Titcl be schriebe» sein muß. Darum sagte dasGe richt, daß wenn der wahre Gegenstand in dem Titcl beschrieben, die Versügung gut I»ro iautu sei; und das! jeder widerspre chende Punkt, wenn deutlich trennbar von dem Uebrigen, und nicht im Titel beschrieben, als keinen Theil des Ge fetzeS bildend, verworfen werden mag. Das Supreme-Gericht des Staates Georgia, in 4 Georgia-ReporlS, 38, hat dieselbe Ansicht in Sprache von gleicher Bedeutung ausge drückt, nämlich, daß „so viel eines Ge setzes ungültig ist, als es Punkte, wider sprechend dem Titel desselben, enthält". Diese Grundsätze, im vorliegenden Falle angewendet, führen nun zu folgendem Re sultate 1> Die Halter oder Eigner von Auster häusern, von Koch Shops, ron Speise- Häusern, von LagerbicrfalonS und von an deren Plätzen, als Gasthäusern ss>r-!umrw»j sind nicht i» dem Titcl dicscs Gesetzes be sonders ausgeführt, cS sei denn, man schließe dieselben in die Bezeichnung "v r 6 u a r Koupes, oder in die Bezeichnung clvrv" ein. 2) Weder die Bezeichnung 'onlin-rrv- Keeper", noch die Bezeichnung "'l'rackcr", wie in bisheriger Gesetzgebung verstanden, schließt die Halter von Austerhäuscr», Spcisebäusern :e. in sich. S> Das Gesetz ist deshalb, in Bezug aus alle Personen, deren Betrieb in dem T itel nicht eingeschlossen, unan wendhar und ungültig. ii nmsaßt, nach mcincr An sicht, mchr als einen Gegenstand. Es ist cin Ncvenuc-Gesctz und soaar »och etwas mchr als das. Es cntbalt Polizciver ordnungen von wesentlichem und wirklichem Eharakter. Der Tiiet des GcsetzcS cnthüllt llicht dic Eristcnz dcr Polizei-Verordnun gen, in dem Haupttheile des Gesetzes cnt baltend. Liese Polizei-Verordnungen sind deshalh, als ein Theil des Gesetzes, unanwendbar, weil kein Theil einer Ver fügung als constilutioncllcs Gesetz in An Wendung gebracht wcrdcn darf, welcher nicht in dem Titel des Gesetzes beschrieben ist. 5j Und ich kann nicht ciilsehen, wie die Verfiigungen im Betreff der "Onlluiliv- "der Halter vo» Austerhäuscr» ?e. von jenem Theile des Gesetzes scparirt werden können, welcher die Ausgabe vou icenscn an solche Personen vorschreibt, selbst wenn zufriedenstellend angenommen werten kann, daß die Erlangung von R c veiiue der Hauptzweck und die Ausgabe vo» Vice »se» der vornehmliche Gegen stand des Gesetzes sei. Dcn» wäbreiid das Mfetz z. B. die Ausgabe einer Vieeiife an de» "Llrcliuili'v-lieejiei'' aulorisirt, ist es erforderlich, daß jeder Applilaiu zu wird u»d im w irklich e n Besitze von E r trn-'jlmmcl ii, Betten u. f. w., wie im Ge setze'vorgeschriebe», sei» soll. Welcher Theil des Gesetzes zu verwerfe», wenn der Gegenstand ein vielfältiger ist,kann nach Anwendung keiner bekannten Ccm strnktionsrcgel, wie solche durch die Ge richtsbvfc,' bcstimmt zur Folgerung eines gerechten UrtbeilS zu sübren, angenommc» worden, angegeben werden. Und deshalb, in der Spräche des Appellation e-GerichtS, wie oben angegeben, ist das vorlicgendc cin Gesetz, „zusammengesetzt aus widerspiccheu dcn und »ngleichartigeu Gegenständen, so daß kcin einziger derselben als der leitende nnd maßgebende Punkt betrach tet werden kann", und deshalb bin ich zu dem Schlüsse gekommen, daß das ganze Gcsctz, isowcit als sich dasselbe aus den Ver lauf spirituöfcr und aahrcndcr Getränke, in Luautitäteu geringer als einer Pintc, bczicbtj, als »nänwcndbar und ungültig und als cine Verletzung der Constitution des Staates erklärt werde» sollte. Friedrich d.r Grosse und seiil Ho,. Friedrich der 6)roße und seine Frcunde. Es war eine schwere riesenhafte Arbeit, in diesen Massen, in diesem sich drängenden, stoßenden, neugierig gaffenden 8011, un ter diesen Tausenden vornehmer geputzter, übermüthiger, der Etiquette uud dcö Hof zwangeS entfesselter Leute eine gewisse Ltd nung aufrecht zu balten, oder auch nur da für zu sorgen, das? Jedermann als Gast des Königs feiner Würde gemäß bedient u. bewirthet werde. Schaaren gvldbcdrejitcr Lakaien floqen in nie rastender Eilfertigkeit durch die auf den silbernen teauö die seltensten Früchte, die auserlesen sten Epeisen, die losibarsten Weine an die hallwerschmachteten Gäste des Königs nin herreichend. Ungeheure BüffetZ, in jedem der Säle angebracht, enthielten eine ver schwenderische Mlle der »östlichsten Speisen und Äetränle, überall hörte man Gläser llang und das geschäftige Schwirren und Krayen der Messern und Gabeln, welches andeutet, daß der Magen in feine uuab weiölicheit Rechte cinyctrctcn ist und die Huldigungen feines höher» Ich'S entge gennimmt. Der König, in dem edlen und stolzen Vertrauen eines großen Herzens, hatte es abgelehnt, die Polizei zur Ueberwachnng seiner Gäste in dem Schloß Eingang sin. den zn lassen. Einige diensthabende Offi ziere seiner Leibgarde waren beauftragt, in den Sälen gewissermaßen die Stcllvcrtcr des Königs zu sei» uud die Wirthe zu ma chen, indem sie darauf achteten, daß Je dermann gut bedient, gut unterhalten und gut gepflegt werde, während der Hof mit den Höchste» des Adels und der Behörde» i» der Bildergallcrie zur Nacbt speisete. Was war dies für ein Gelächter, welches plötzlich in den anstoßende» Säle» erschallte und wie eine Lawine sich fortwälzend, im mer lauter, immer mächtiger heranrolltc, bis es das Obr des Königs erreicht, so daß dieserscir>enL)her'Ecremonicuincistce bcaus tragte, nachzuforschen, was dieses laute Lachen, dieses nicht ettdenwollende Jauch zen zu bedeuten habe. In einigen Momenten schon lehrte Herr von Döllnitz zurücl. Neben ihm ging ein junger Lfsizier, dessen wunderbar hohe schlanke Gestalt, dessen schönes, edles, von Kraft, Jugend, Stolz und Energie strah lendes Angesicht sogar die Augen der stol zesten Damen auf sich zog und selbst der Königin-Mutter ein Lächeln des Beifalls abgewann. Sire, sagte Herr von Döllnitz, man lacht da drinnen, weil irgend ein Witzbold sich die Maske eines Diebes und Räubers vor sei» Antlitz gelegt hat. u»d in einer allzuweit getriebene» Neckerei Denjenigen gerade, welchem Euere Majestät besohle» batte, für die Ruhe uud Sicherheit in den Säle» Sorge zu trage», bestoblW bat. Sehe» Sie bier uuser» jungen Lieutenant von Trenck. Man hat ihm im Gewübl sei »e goldgestickte uud mit goldene» Franzen verzierte Schärpe entwendet, nnd er im Eifer seines Dienstes hat es nicht bcmerlt, daß diese lustigen Kobolde, welche er bän digen sollte, gerade ihn zur Zielscheibe ih res Uebermuthes gemacht hatten. Das ist es, worüber man in de» Sälen lacht, Sire. Das Auge des Königs rubte mit einem Ausdruck so innigen Wohlgefallens aus der Gestalt feines jungen LffizierS, daß Prinzessin Amalie, welche es sah, ibr Herz beben fühlte vor Areude und Entzücken. Ein böbercs Roth färbte ihre Wangen, ei ne fetige Freude durchglübte ihr ganzes Wesen, die Freude, Den, welchen sie liebte, von ihrem erhabenen und angebeteten Bru der, vor dem König anerlanttl uud geliebt zu sehe». Ich habe Ihn heute den ganzen Abend schon bewundert, sagte der König in seiner heitern scherzhafte» Weise. Gleich dein Auge der Bortebung trägt ErSeinen Blick bis in die entferntesten Winkel, und siebt Alles, was geschieht. Ueberau, wo Er sich zeigt, berrfcht Nube, Anstand und Stille. Daß Sein Blick, der Alles sieht, nur «seine eigene Person nickt überwachte, oaS daß Er nicht eitel ist. und nicht an Seine eigene Person denlt, wenn e» gilt, einen Del tteulsche Coelesiiondeitt. tilglichc und »vöchenlliche Zeitung, Friedrich Ruine, Ecke von Baltimore- u. Gaystraßc, Nummer l>7. erbaltenen Befehl auszuführen. Ich werde mich dessen erinnern nnd Ihn zu belohnen j wissen, wenn nicht hier im Ballsaal, doch vielleicht auf dem Schlachtfeld, wo Er, das weiß ich gewiß, sich Seine Shärpe nicht würde siebten lasse». Er reichte dem jungen die Hand dar, welche dicfcr innig an seine Kippen drücklc. lann wandte sich der Konig lä chelnd an die Konigin-Mutier. Ich weiß, Madame, sagte er, daß Ihnen der junge Baron schon empfohlen ist, aher ich erlaube mir, Ihnen denselben auch meinerseits zu i cmpfeblen. Mögen Sie die Gnade baben, ihn zu einem Cavalier zu bilden ich wer de ibn zu einem Krieger bilden, und dann werden wir an ibm einen Edelmann haben, wie es deren Wenige giebt. Nnd der König, indem er die Tafel auf hob und feine» Sitz verließ, legte eincn Moment seine Hand aus Trcnä's Schul ter. i'aug genug ist Er, »igle d« Konig la che lue, das bar Er der Aatnr zu danken. Strebe Er nun darnach, daß Er nicht bloß lang, sondern auch groß werde, das wird Er sich selber zn danken baben. Er nulle dem jungen Lsfizier noch ein j mal f,eundlich zu und wandte sich dann ab, j um der Königin Mutter dcn Arm zu rci cheu, und sic in den anstoßenden Saal zu I sübren, wo jetzt der Tanz begann, wah l rend die lamen sich in die Garderoben zu lückzogcn, um ibre ToiteNe zu nu.: beginnenoc» zu mache». In der Fensternische. Es war cin ungebeuercs Gewühl, wel ches jetzt in dcn Tanzsälen entstand. Jeder drängle dorlbin, Zeder wollte diesen Lna- drillen denen die Prin'essin nen, die schönsten Tamcn des Hofcs, und die schönsicn und reichsten Cavalie.e tanz len. Jeder wollte die Pracht dieser malert üben Costüme, die Grazie und Anmuth der Dame», die lecke Sicherheit und Ge i wandtheit der Cavalierc scheu und bewun dern, und diese schönen neuen Tanzmclo dien bören von denen, wie man wußte, einige von dem Könige selber comvonirl U'orden. Die eiste Luadiille, in welcher die Prin zessinnen tanzten, war jetzt unter dem lau ten. von keiner Etilette zuruckbaliendeu Beijall der Menge beendet, und naler dein Schall der Paule» und .Trompete» traten die Ränzel innen n»d Tänzer der zweite» Quadrille in den Saal. Prinzessin Amalie hatte sich aus dem bunte» Gewübl in eine ffensteinifche zu rückgezogen. Sie fiibltc sich erschöpft, ab gespannt von dem Tanz, von dcn vielen Aufregungen des Tages. Sie bedurfte ei nes Moments der Ruhe, der Erbolung u. des NachsinucnS. Sie zog die schwere» fei denen Borbänge zusammen, und fetzte sich bochatbmcnd auf das lleinegestickte Tabou ret, dao i» der Fensternische hinter der ver hüllten Gardine stand. Wie vobl tbar ibr diese Abgeschiedenheit und Stille vom bewegte» Lei'»,!, cun >a..- sehende» Feste so nabe, wie süß ließ es sich träume» bei dem Klang der Musik, dr.n Geräusch der plaudernden, lachenden, tan zenden, auf- u. abgehenden Menge,'! Prinzessin Amalie lcbnte ihr Haupt zu rück u. schloß die Augen, um nubt zu schla fen. sondern, wie gesagt, um zu träumen. Sie dachte daran, daß ibre Scdwistcr ei ne Königskrone auf ibre Stirn setze, und für dilfe Krone sich verlaufen wolle an ei nen Mann, den sie nzcmalv gefeben, von dem sie nichts weiter wußte, als daß er der Erbe eines Thrones sei. Sie schauderte bet dem Gedanken, daß ihre Schwester diesem Manne, welchen sie nicht kannte, ihre Ne iigion zum Lvser dargchracbt, nnd vor Gottes Altar gelobt hatte, ihn zu lieben und ihm treu zu fein. In der Reinheit und Unschuld ibres jungen MadchriiherzkS nannte sie dasein Verbrechen, ei» Sacrile gium gegen die Liebe, dir Treue und die Religion selber. Ich werde das niemals tbuii! flüsterte sie leise in sich bineiii. Ich werde mich nie nials verkaufen, nur meinem Herzen will ich folge», nur dem Manne will ich ange hören, dcn ich liebe. (Fortsesiingfclgl.l Gestein fand in Rew Aorl die Tod tenseier für Lisini statt. Ueber das Pro gramm der Feier sagt ein gestriges New- Llorke? Vlatt: „Ter zur Lrsini-Todtcnseier veranstal tete Fackelzug wird sich von Union-Sguare durch Broadway, und Bowcrv nach dem Part vor Citp-Hall bewegen. Ihn eröff net das Schützeneorps der Turner, dann folgt das rotde Banner der universellen Republik, zwei Transparente, das Comite, der Nctv-Aorlcr Turnverein, die Vertreter aller Nationalitäten, der Williamöburger Turnverein, mcbrcic andere deutsche Ver eine, die französische Delegation, der Ka tasall, begleitet von Frauen und Kindern in Trauer, die italienische Delegation und den Zug schließt der Alumciithal-Turiwcl ein. Capitai» Otto wird als Marschall unter Assistenz der Herren Sanges und Schaiblc die Prvnzcssio» leiten. Wie man aus dem Programme sieht, wird es ein ganz stattlicher Zug wenen." Ein seltsamer ooeöfall wird aus einem Dorfe in der Gegend von Alt bunzlau in Schlesien gcmeldei. Dort starb vor wenigen Tagen eine etwa öOjährigc Bauerinr«», die von der fixen Joee befal len wurde, Gott wolle sie für ihre in dei Jugend begangenen Sünden bier auf Er de» schon ihre zeitlichen Strafen abbüßen lassen und habe sie deSbalb in eine Gans verwandelt. Um »nn vi eine GanS zu sein, Inctctc sie sich einen aus sogenauntem Hintermehl und aus Kallsteinfand gemischten Zeig, welchen sie in teincre, längliche Stückchen getheilt trocknete, und so in einer leeren Kiste, in der Nabe des LfenS fixend, diese Nah rung zu sich nabm. Um in der Buße nicht gestört zu fein, sperrte sie sich in ihrem Stübchtii ab, nnd versuchte es Jemand, die TbürNintc zu berübren, erbob dieselbe ein das Schnattern der Gänse nachahmen des Gcträchze, was die Nachbarn für ei nen Ausdruck des Unwillens binnahmen und deßbalb sie auch weniger belästigten. Doch bald siel die bereits eine Woche lang währende Eingezvgenheit des unglückli chen Weibes sowie deren gänzliche losigleit auf. Man schritt zur gewaltfa inen Leffnung der Stube und fand das Weib als deiche, die bereits in Verwe sung überging. Die Arme starb scbon am fünften Tage nach dem Genusse der er wähnten Nahrung an Magenkrämpfen, nachdem sie, dem entstellten Gesichte nach zu schließen, einen furchtbaren Todes kampf überstanden hatte.
Page 2
DerTHliche Deutsche Correlpondent. l l i in o rc, den 23, April 18^8. N c»c >l e N aclirichtcn. Die letzten Berichte aus Mexiko geben bis zum 11. d. Mts. Keine Aenderung hatte in dcr Lage des Landes stattgefunden'. Von Venezuela gehen unsere Berichte bis zum Li. März. Man war noch unent schlossen, cd man Monages erschieße» oder verbanne» sollte. Tie provisorische Regie rung ist höchst unzusriedm über die Te monstralion des diplomatischen Corps zu »Juristen des Monages und soll sogar da mit nmgehen, an die resp- Regierung die Aufforderung zur Abberufung ihrer Vertre ter zn stellen. Die engl, und franz. Ge sandten haben in aller Eile Kriegsschiffe verschrieben. Im Congresse erhält jetzt der Plan zur Errichtung einer National Druckerei eis Uge Vefürworinng. Zn New-Jork'sollte gestern Abend die Oriiin-Temonstration stattfinden. Tie Meinungen über die Zweckmäßigkeit der Feier getheilt und die Polizei d.ilte man ersucht, ein wachsames Auge auf allenfallsige Ruhestörer zu hahm. Falsche i-zlo-Noten auf die „Marlet-- Bauk of New-Ilork" sind in Menge in Umlauf gesetzt worden. In Chicago wurde der Schweizer Staub, neulich des Mordes schuldig befunden, am Freitage hingerichtet. Tie Kansasfrage verbleibt im bisherigen Von Eurova ist dcr Tampfer „Canada", am 10. Avril von Liverpool nach Boston abgegangen, fällig. Mexikanische Zustände. von dem^bekannten Senator Hou ston im Congresse gestellte Antrag, daß die Bei. Staaten das Protektorat über die Rachbarrcpublik übernehmen und zu dcm Ende Mexiko militairisch besetzten sollen, macbt es besonders nothwendig, auf die ge genwärtigen Zustände in jenem unglückli chen Lande »aber einzugehen. Mit dem Sturze des liberale» Präsiden len Comonfoi t bat ein gewisser Zuloaga die Zügel der Regierung nhcrnominm. Er -ist ein willenloses Werkzeug in den Hän den der wieder zu Macht und Ansehen ge langten Geistlichkeit und bat, mit Villi gung der Kirche, so enorm reaktionaire Maßregeln dekretirt, daß Mexiko äugen oiicklia» wieber auf den Punkt angekommen ist, ans welchem es sich zur Zeit befand, wo eö eine fvanifche Colonie war. Durch cht Tekret ist jede Sonderregierung der ein zelne» Staaten und Territorien aufgeho ben worden. Die administrative Mcickt jetzt, wie vor dem Jahre 1816, m der (ientralregieruug, d. h. in Zuloaga. Tie alte Macht der Kirche ist in allen ih ren Branchen wieder hergestellt, ihre Güter lind steuerfrei, ihre Zehnten uud sonstigen Svortctn werde» mit Hülfe der weltlichen Macht eingetrieben, die Kirche bat die Er ziehung der Jugeud ausschließlich in ihrer Gewalt und Controlle und eine Art von Tribunal ist eingesetzt worden, das der Inquisition, wenn auch nicht vollkom men gleich ist, doch dm Weg zu Hahnen verspricht. Nachdem dergestalt für das gei stige Gedeihe» des mexikanischen Volkcs'gc sorgt ist, dienen andere in demselben Geiste mtworsme Dekrete dazu, Handel und Ver kehr zu lähmen. Ein Dekret verbietet die Einfuhr jedes Fabrikats, das, wenn auch noch so unvollkommen, in Mexiko angefer tigt werden kann, erhöbt die Eingangs- Zölle auf andere Handelsartikel und ver bietet die Ausfuhr von Silber. Es scheint, als wolle die jetzige Regierung so wenig me möglich mir der Außenwelt etwas zu thun haben. Auf den ersten Blick sollte man meinen, das Ausfuhrverbot des Silbers sei deshalb angeordnet, um dadurch den Ausfall zu decken, der durch das Verbot der Einfubr vieler Fabrikate in den Regierungstreu entstehen muß, wenn man aber du That sache erwägt, daß fast sämmtliche Silber bergwerke Eigenthum von Ausländern sind tind von Auslandern beaufsichtigt und ge leitet werden, so kann man nicht begreifen, ein solches Verbot ausgeführt werden Zann, ohne mit auswärtigen Mächten in rrnste Collisioncn zu kommen. Die Schuk denlast der merik. Republik ist, im Verhalt uißzuihrcmEinkommcn.wabrbaftschrcckcn- erregend, denn sie beträgt neun-und-zwanzig Millionen Dollars, da bei ist die schwebende Schuld, für die zabl reichen Forderungen und Ansprüche, welche der resp. Fondlrung harren, nicht mitgerechnet. Abgesehen von obigen, hoffnungslosen Zuständen, wird Mexiko durch Bürgerkrieg zerfleischt. Mit der Reaktion geben einige mächtige Familien, die das Verlangen trä gen. das Land zu plündern und die große Masse der vertbierten Indianer und Misch kinge Hand in Hand; der gebildete Theil der Bevölkerung will sich die Knechtung nicht gefallen lassen und fchaart sich unter dem Banner des konstitutionellen Präsiden im sä mtvriw, Don Banito Juarez. Im Staate Sonora, sowie in Guatemala ist ein Racenkrieg ausgebrochen, der, wie zu befürchten steht, mit der Vertilgung der Meißen durch die Indianer endigen wird. So hüben die Indianer in Aueatan die weißen Bewobner von vier Ortschaften über die Klinge springen lassen. Unter so traurigen Verhältnissen wird wohl ein Jeder leicht einsehen, daß es mit der Republik Mexiko rasch zu Ende gebt und deshalb wird man den Vorschlag eines Protektorats Seitens der Ver. St. nicht so seltsam finden. Wie aber dieses Pro tectorat auszuführen, das ist eine andere -Frage, deren Lösung nicht ganz leicht ist. Eine Schutzberrschaft olme bewaffnete Macht laßt sich, den Mexikanern gegenüber, nickt denken und ein stehendes Heer anzu werben, selbst wenn die Kosten der Erhal lung desselben von ren Merikanern getra gen würden, das ist mebr als bedenklich und ivird schwerlich die Sanction des amerika nischen Voltes erlangen. Ter Widerstand von Seiten der europäischen Mächte wäre >,egcn ein solches Protektorat nicht so groß, sobald die Ver. Staaten Garantie bieten könnten, daß die auswärtigen Gläubiger Mexiko's regelmäßig und pünktlich die Zinsen sür ihre geleisteten Darlebcn aus sezablt erhalten. Al»er was sollte eine solche Schntzherrschaft unserer Republik nutzen? Sollte sie dazu dienen, um uns vor einer ?.'es'tzcrgreifung Seitens einer eu »oväischen Macht zu schützen? Wir sollten meinen, daß ein strenges Festhalten an der Monroe-Doetrin dies eben so erfolgreich thun lonnte, ohne daß wir Meriko militai rifch besetzen. Diese Monroe-Doktrin bil det ja an und für sich das beste Protektorat der Ver. Staaten auf dem amerikanischen Festlande. Das Liquor-Gesetz. Auf der Ausseite unserer bcutigen Aui» den Hauvttbeil der Ansicht des bekannten Rechtsgekehrten W. Schlei) über die Unge setzmaßigkeit der Liauor-Bestcueruugs-Akte Ln'serei letzten nichtswisserischen StaatSge setzgebung mit. Tie Dealers' hat mit Energie die Opposi tion gegen jene unrechtmäßige Akte begon nen und die Ansicht des Hrn. Schle? ver dient besondere Beachtung, da sie die Män gel de? Gescycs blosstellt, auf welche bin die Einführung desselben bestritten werden kann. Ganz richtig bezeichnet .Hr. S. das Gesetz als eine pure Polizeimaßiegel, das keinen Anspruch tarans baben könne, Re venuc Zwecken förderlich zu sein. Tic Ans lassnngm des Titels und andere Mängel findcn ähnliche Besprechung nud es wird dcm Leser nach Turchsicht der Meinung des genannte» Herrn klar, daß die Einführung tes Lmuor-Gefetzes in seiner gegenwärtigen Fassung auf coustitutionellc Schwinigkei j lm stoßen muß. Mazzim an Louis Napoleon. sSchlul!.) Erst vor Kurzem prahlten noch vor l Europa damit, daß das Herz Frankreich's das Ihre wäre und ruhig, glücklich und j ungestört Sie als seinen Retter begrüße. Vor wenigen Monaten ist ein Krach in der Rue Lcpclietier ertönt und gleich darauf l erklären Sie durch Ihre wilden nnd er schreckten Repressivmaßregeln, durch Ihre halb drohenden, halb flehenden Verufnu gm au Enroda, durch Ihre militairifche Theilung des Landes, Sie ertlärm jetzt i nach sieben Jahren dcr unbcgränzimMacht i gewalt, mit einem Alles überwältigende» Heere und nach der Lichtnug dcr Reihen dcr Nation von allen gcfnrchtetm Man I nern, daß Sie nicht leben und berrfchm können, wpfer» nicht Frankreich in eine i große Bastille und Europa in ein weites i taiserlichesPolizeiamt umgewandcltwerde. Wie in den Staub getreten aber auch Frankreich sein mag, es läßt sich nicht in i eine Bastille sormirm, Europa will nicht um Ihretwillen inciueFiliale JhrerCor sikaiiischm Polizei umgcwandelt werden. I tahcr, Herr resigniren Sie uud sinken Sie unter! Ihr Kaiserthum hat sich als eine Lüge erwiesen und Lügen sind nur da, um vernichtet zu werden! „Ja, das Kaiserreich bat sich als eine Lüge erwiesen. Sie sonnten es, Herr, »ach Ihrem eigenen Angesichte! Kein Mann, mit Ausnahme Tallmrand's, bat in dem letzten balhm Jahrhundert in En ropa so viel gelogen, wie Sie, uud dies ist das Geheimniß Ihrer zeitweiligen Gewalt. In einem skeptischen und zerfahrenen Zeit alter wie das nnfrige, werden Lügen leicht geglaubt; nurdauem sie nicht. Im Jabre t8!!i nannten Sie in Gemeinschaft mit Ihrem Bruder die insurrctliouelle Vewe gung gegen de» Pabst eine heilige Sacbe, letzt uud'zwar seit 1849 brandmarke» Sie sicalSciitM Demagogen-Putsch. Im Jabre 1833 sagten Sie in Armiimbcrg, daß, da alle edle» Seelen in'S Exil getrieben oder vo» de» Regierungen verfolgt würden, Sie stolz waren, zur Schaar der Profcribirtm zu gehören. Sie baben seitdem eine allge meine uunachsichtliche, grausame Verfol gung gegen sie organisirt. Im Jahre 1836, als LoniS Philipp Sie nach dem Straßbur--- ger Attentate nach Amerika sandte, erklär te» Sie, daß Sie sich völlig schuldig gegen ilm fühlten, tief durch feine großmüthige Milde gerührt wären und sich verpflichteten, sich nicht mehr gegen ihn zu verschwören. Zwei Jahre später conspirirtm Sie gegen ihn von der Schweiz aus. Vier Jahre spä ter landeten Sie in Boulogne. 1848 eil ten Sie nach Paris, „um sich unter die Falnie derßepublil zu stellen und dcr Sache derselben Jbre Ergebung zu beweisen". Noch in demselben Jahre schrieben Sie: „Im Angesicht der Souvcrainität der Nation kann ich weder, noch will ich irgend Etwas außer den Rechten eines französischen Bür gers beanspruchen". 185» äußerten die feierlichen Worte: „Wenn die Consti tution aus Fehlern und Gefahren besteht, so steht es Ihnen Allen frei, dieselben zu be seitigen. Ich allein halte mich durch mei nen Eid gebunden, strikt innerhalb ihrer Grenzen zu verharren". Wenige Tage vor dem Staatsstreiche im Jahre iS5i sagte» Sie zum Heere: „Ich werde nichts von Ihnen heischen, was über mein von der Constitution anerkanntes Recht hinaus ginge". Und am L. Dezember selbst, dem endlichen Ergebniß Ihrer UsurpalivnS pläne proklamirm Sie, daß „es Ihre Pflicht wäre, die Republik zu beschützen". „Dann kam die plötzliche Verletzung al ler Eide und Bürgschaften; der Eine ehr geizige Wille, der sich an die Stelle des ge setzlich ausgesprochene»Willens der Ratio» zu drängen"vermaß, die blutgierige Beru fung an die brutale Gewalt, der unerbitt liche Befehl an Saint Arnaud, die halb zerstreute, halb in die Gefängnisse gewor fene Versammlung; die Gmcräleverhaftet; Paris einem durch Geld gewonnenen, er regten, berauschten, mitleidsvollen Solda tmpöbel preisgegeben das Feuer der Linie und der Pelotons gegen eine unbewaffnete, unschädliche Bevölkerung auf den Boule vards gerichtet, ein methodisches Gemetzel, un>die Seelen der zukünftige» Stimmge ber mit Angst uud Schrecken zu erfüllen; Weiber und Kinder iu ibren Häusern ge mordet, Gefangene erschossen 2652 Op fer acht-ünd-achtzig Repräsentanten des Volkes proseribirt; 100,000 Menschen eingekerkert oder ohne auch nur die leiseste Form eines gerichtlichen Verfahrens tranS portirt; dann endlich der Triumph und die hohle Scheinwahl! Und Sie konnten sich der Hoffnung bin geben, daß auf solch' einer svstematischen Lüge, auf solch' einem Bau ans Koth und Vlut sich eine Dynastie gründen ließe? Sie konnten glauben, daß die vorübergehende, ephemerische, götzcndicntt'ischcEhrfurcht ak ler gegenwärtig herrschenden Machte vor dem Erfolge gegen das Eain's Zeichen aus halten würde', welches Gott und die Gerech tigkeit auf Ihre Stirne geprägt bat? Herr, es giebt Etwas über dein Erfolge; Gott; Etwas, das stärker ist, als die einzelne Thatsache: das RechtEtwas, das höher steht und dauerhafter ist, als götzendieneri sche Verehrung die Zeit. Vermögen Sie Gott von seinem Thron zu stoßen? Kön nen Sie das Recht durchstreichen? Kön ncn Sie die Zeit vernichten?? Wir die Männer des Rechtes und der Freiheit, wir haben die Inquisition und das große Kaiserreich besiegt -.verlassen Sie sich darauf, Herr, daß wir auch Sie besie gm^rden!" Telegraphische Depeschen, Washington, 22. April. Die „American Telegraph Compagnie" ließ durch Hrn. Seward eine Erwiederuug auf das nculiche Memorial von Amos Kcndall und der Morse'scben „Telegraphen-Gesell schaft" einreichen.—Ter Antrag, die Land sä'enkungsbill für Agricnltur- und gewerb liche Institute auf den Tisch zu legen, siel im Hause mit gegen ilw St. durch. Äpril'.^— In der heutigen Sitzuna bestätigte Richter Grier die Entscheidung des Ver. Staaten-Kreis-- gerichts von Illinois in dem Prozesse Cv rus M. Eormick gegen Waite Talcott und Andere. Washington, den 22. April. Der Verein. St. Oberste Gerichtshof ent schied beute Morgen den Prozeß zwischen McCormick und Maurv, Erfindern von Mähmaschinen zu Gunsten des Letzter» in jeder Beziehung. Halifax, A. April, i» Uh> Abends. Bis zu dieser Stunde haben wir noch nichts von dem Dampfer „Canada" gesehen. Washington, 22. April. Tas Cvnfermz Comite hat »och immer keinm Bericht cingehracht. Man sieht indeß bis morgen einer Entscheidung entgegen. Washington, 22. April. Im Hause der Repräsentanten versuchte heute Herr Glaucv Jones, wiewohl vergeblich, die allgemeine Verwillignngs-Bill zur Debatte zu bringe», allein die Freunve vo»' Mer rill'S Land-Bill und derjenigen, welche den Soldaten, die den Krieg von 1812 mit machten. eine Pension bestimmt, widersetz ten sich seinem Antrage. Er beabsichtigt indessen, nächsten Montag einen Beschluß einzureichen, daß das Hans Abendsitzungm halte, die er für nothwendig erachtet, weil sich der Congreß am s. Juni zu vertagen beschlossen hätte. Hr. English zeigte beute dem Hause an, daß er Hoffnung habe, morgen um i Übr dem Hanse den Bericht des Eonfcrcnz- Comitc's über die Kansas-Bill vonulegm. Richard Wallach tritt als uuahhäugigcr Candidat für das Mavorsamt von Wa shington auf, in Opposition gegen den von dcn Tcmokratm »omiiiirte» Candidale». Washington, 22. April. Dr. Rhodes, dcr engl. Chirurg, welcher so edel müthig die Kranken am Bord des Dam psers „Susquehanna" behandelte, wurde heute Morgen vom Comite sür Marinewe sen höflichst in Empfang genommen nnd zu einem Sitze in dcr Halle der Senatoren ein gcladen. T prin gfield, Jll., 20. April. j Tie Tonglas u. Buchanan Staats-Con- vcnlionen trat bier beute zusammen. Erstere repräfentirt 97, Lesttere 28 Counties. Die Anhänger Vuchanan'S passirten Beschlüsse zn Gunsten der Administration, die Oppo l sition Beschlüsse zu mehr, also H2s halten sollen die Verordnung wurde dann i bis zu Ende berathen und passirt. Der Beschluß zur Anweisung für die Reparatur des Lokales des vereinigtes Feuer-Departements pafsirtc.—Hr. Hamp son rief den Beschluß aus, iu verschiedenen Ztraßen Trittsteine zu setze» uud zu legen; j derselbe erhielt eine Menge Amendements und wnrde deshalb bis zur nächsten Sikung auf den Tisch gelegt, woranf sich der Zweig I vertagte. Zweiter Zweig. Hr. Simms über reichte eine Petition des Thom. France, welcher iu derselben um Umbau seines in Howardstraße belegenen Hauses nachsucht, ward dem betreffenden Comite überwiesen. Nach Erledigung einiger unwesentlicher Geschäfte vertagte sich der Zweig. Städtisches KreiSgericht. i In der Sitzung vom Mittwoch wurde der Prozeß des „Libertv Bauvereins" gegen C. Creamer uud Jakob Buxbaum, Curatoreii und Andere verhandelt. Das Gericht theilte die nachgesuchte Jnjunktion, welche die Verklagten.am VerkausZe. der iu gewis sen Verschreihungen ihnen von Peter Rim back und Adam Stickte Übermächten Grund stücke verhindert. Ver. St. Kr ei sge richt. In der gestrigen Sitzung wurde nichts Erbeb j licbeS verhandelt. Tas Obergericht war gestern »och mit dem Prozesse Daniel Coonau gegen C. Fitzpatrick beschäftigt. Com m on P lea s--Geri ch t. Klage Jsaac Tvson, junior, gegen W. Peters wegm Zahlung einer promisorischm Note. Nicht heendigt. Dekan ntiiilllhui'.sicii. (»irosior ?kath von Maryland. V. e l-'l .tr. Freiheit! l^leicbheit! «Gerechtigkeit! Vesa!l»tmach»ii,,. fiirßlitterl^ Stadt-(. Wart Tidble». T. W. Cerroll. 13. Ward—Rich d WillinS. Tau'l McCoy. II. !vard—Maj.Heinz. H. Amey.^ Ward—A. H. Sossma»», Jos. Ziessel. Ward—B. ironisier. Jod. Lerch. Ward—Wm, Praecn, ?e>n»e!'. l!>! I o G. (5 urle t t, Advokat ein D Aeed teils, Nach Rotterdaui^ Schiff „Aodanne Wildelnune", Cavilain Apl'lWt k Wol, Ronins Wöchentliche MWlie. Der ..Deutsche Correspoildeilt" erscheint jeden Freitag Adi»i»istratioil6-A nzeiqe. Nd»iinistratioii6-A»zei>ze. Barl> ara Relberinel. Aufforderung Äaiinieister, Tischler und Andere, diUigfte» Bedingungen i St M auSiusndrcn. V'llle'.'lufli.i ir. Französische Dampf Kleiderreiniguugs- Aiistalt, lllla>lgeu^^ii>^c rGeruch cnt W. Eursch«^.^^ vv» B. Richard, Boas K! in Ncw-Nvrk. 's u ri lL s- ii r e j;. Wechsel Ä (?ommissions-Gcschäft, (?>ri 1.'.» II V s ib. W.McLains^SohnKlnW-Mühlr gedrehte, gesägte und geschnitzte Simsarbeit, ",!U> I! Nhodes^ Su per-Phosphor saurer Kalk, Doktor Jmiies Higqiiis, Preis,«'4ü für die Tonne von SM> Pfd. Address?! V> M. R h odes k T 0., Ritte) Nr. 111. Wes, Pratlstrape. Baltimore. Är Rampen und Lel sind zu verkauft» Nr. 43K. Weft-Ba!timyrd Sinn zerstören. Zunge Männer d.'sonters. welche die Ovfer >eneS unverzügii.l' Tr. lednstöu zu ?iatde zieden. Alle Ändei'nisse gegen die Ehe. pi'Mche oder geylige !Zcrri>ltnng,Rciz!'arleitderßerl'cn,!jiire>nund«chwacke. oder Erschöpfung dcr schrecklichsten Art, werden schnell lurirt. Derjenige, welcher sich dcr Behandlung und Dr. Johnston's Stärkungs Mittel für stndwr^lest^ n t)fnee Nr. Wi?" Keine Frauen werden behandelt. °Wg espond-nien. Verlangt: m.ldcn ,!r. altunorestr Stelle-Gesuch. Dcutschkö Arbeits NachweisuugS Vurcaii, unter Aufsicht dcr „deutschen Gesellschaft." Zu iiei mll'ilj,'» ch zu »l'i suiiili». Zum Aerkailf: Edward Z o u c S Zum Berlauf oder Zum Verkauf. W Zn vcrtansc» LZOder zur Hälfte unbebauter Grund gc- Nr. L.'i, Tüd-Ediustr. l!«, Lorenz rich," „iicr.esponceu,.». «°g Washington. D.C. ""'Äuirich !g» rll'ord, Werthvolle Gttiiidftllcke M perkailfen. Daniel V. Ba n k ö, Präsident. t Verkauf von Laiid. Der Unterzeichnete ist Willens, unter sede gesund Boden aut. Nile» au d Sprache an den Unl.-rzctch. 7U, Lightstr.-Werft, Baltimore. Stewart. N> Richard B. Stewart. ü N orri s, Rr. LZ, Favelt-Fraße, I Thür westlich «ev „Mansion Houfi."
Page 3
Stadt-Derichte. 17 e r Verein der Liquorbänt le r. In der am Mittwoch Abend statt gehabten Versammlung erklärte der Präsi dent, er habe mit dem Anwalte des Ver eins eine Unterredung gebabt, deren Resul rat sei, daß dieser den Rath ertheile, keinen Cent sür Licenzen zu zablen; würden sie den Gewerbeschein unter Protest bezahlen, so dürften leicht Jahre vergehen, ebe ihnen das Geld wiedererstattet würde. Deshalb fordere der Präsident sämmtliche Mitglie der auf, nichts zu zahlen, bis das Gesetz entweder aufgeboben oder als gültig erklärt worden sei. Folgender Beschluß wuroe einstimmig angenommen: Beschlossen, daß die Liquorhändler in der ganzen Stadt auf gefordert werden sollen, das neue Licenzge setz nicht zu beachten, sondern sich nnter den Schutz dieses Vereines zu stellen und sich in denselben ausnehmen zu lassen. Ferner wurde beschlossen, die Constitution zu un lerslützen und den Grundsätzen der s>pprc«üic>n treu zu bleibe». 1,i0n.„ Am nächsten Mittwoch tritt bier eine Gelehrten-Gesellschaft zusammen, zn welcher Fremde nicht nur aus den ver schiedenen Staaten Amerika's, sondern auch aus Europa erwartet werden. Von Zeit zu Zeit hielten ähnliche Gesellschaften in früberen Jabren in anderen amerikanischen Städten izuletzt in Boston) Sitzungen und die Pflege der Wissenschast hat dadurch in der neuen Welt erfreuliche Förderung nnd Aufmunterung erhalten. Solche Gelebr icn Zusammenkünftc sind erhebend für den Freund der Bildung, besonders in einem Lande, wo bisher die öffentliche Aufmerk sam teil nur zu sehr durch Conventionen von Politikern, kirchlichen Gesellschaften, geschäftlichen Spekulanten, und Anti Sklaverei Rittern ze. absorbirt wurde. Zusammenkünfte von Gclcbrtcn geben dem Geiste Nahrung und je häufiger dieselben stattfinden, je bälder wird der ver dorbene Geschmack unseres Publikums ge bellt und geläutert werden. Eine Menge ailgesebener Einwohner, oder durch ihre amtlicbe Stellung hervorragender Männer, darunter Mayor Swann, werden die Gäste empfangen und in Privatwohnungen ein quartieren. Die Sitzungen der Conven tion finden öffentlich statt und werde» am Mittwoch Morgen um 10 Uhr im „Mary land-Institute" eröffnet. Man erwartet den berübmte» Naturforscher Agassiz, den Poeten Longsellow, den Bellctristiker Wa sbingtvn Irving, den Astronomen Lieut. Maurn, den Staatsmann Everett und eine Menge anderer großer und kleiner Männer, die entweder in der Welt des stes eine hervorragende Stellung einneh men, oder sich im Nachtrabe der Männer der Bildung befinden. Am Mittwoch Abend giebt Mavor Swann auf eigene Kosten den Savanen in den „New-Assembly-RoomS" eine Fete, am Donnerstage folgt ein Fest der„bistorischen Gesellschaft" im Athenäum, am Freitage eine „Party" bei MrS. Phelps am Eutani-Place, der reichen Ex-Prinzipa lin des Damen-Znstitutcs in Ellieott's Mills, am Montage eine ähnliche Demon stration in der Wohnung des reichen W. I. Albert in der Cathedralstr. u. s. w. Am 1. Mai sind die Gäste zu einer Parade der Artillerie nach Fort MeHenry geladen. An Unterhaltung wird es also nicht fehlen. Für das große Publikum sind allerdings nur die öffentlichen Sitzungen im Institute von Wichtigkeit und auf diese machen wir vornehmlich aufmerksam. Die meisten Eisenbahn-Compagnien geben an Mitglie der der Gesellschaft zu herabgesetzten Prei sen Billette zur Her- uud Heimfahrt. Die neue Besteuerung. Die Verordnung, betreffend die neue Abschätzung und Besteuerung des Grundbesitzes in der Stadt Baltimore, war im ersten Zweige am vorgestrigen Abende Gegenstand der Be ratbung. Dieselbe bestimmt die Einthei lung der Stadt in zwanzig, Distrikte und ernennt drei Taxatoren für jeden Distrikt und eine Revisionskommission, welche aus fünf Personen besteht. Die Taratoren erbaltcn jeder H2(w Salair, der als Clerk agirende KiW mehr. Die Beamten der Revisions-Commission erkalten jeder und deren Clerk HLÜV Salair. Die Abschätzung soll bis zum I. Oktober vol lendet sein und wird der Stadt ungefähr tzN,OOO kosten. Das neue Gefängniß. Im er sten Zweige des Stadtrates reichte das Comite für Polizei- und Gefängnißwesen eine Verordnung ein, welche die Vollendung des neuen Stadtgefängnisses nach dem von dem Architekten "Diron revidirte» Plane bestimmt. Der Bau geschieht unter Aus sicht des Architekten und soll an den min dcslfvrdernden Unternehmer verdungen wer den. Die Kosten sollen jedoch KkBv,- 000 nicht überschreiten und durch Verkauf der Jail-Aktien gedeckt werden. Einschließ lich des bereits verausgabten Geldes wird demnach das neue Gefängniß ungefähr K 800,00» kosten. Dcrßau des neuen P ostgebä u des. Die Arbeiten an dem neuen Post gebäude schreiten rüstig vorwärts. Wäh rend des Umbaues wird das rair in ein anstoßendes Gebäude in Seeond straße verlegt, welches jetzt zu dem Zwecke eingerichtet wird. Die Annahme und Aus gabe von Briefen erfolgt durch das kleine Gebäude an dem Eingange von Seeondstr. der. Die sämmtlichen Materialien für die beabsichtigten Veränderungen werden jetzt vorbereitet und der Bau wird, sobald der Umzug in das temporaire Gebäude statt gefunden bat» mit einer entsprechenden An zabl Arbeiter rasch betrieben werden. Wahl. Die vorgestern Abend im „Marvland-Institute" stattgehabte Wahl der Beamten desselben lieferte folgendes Resultat: Hr. Samuel Sands, Präsident; JameS Anderson uud TbomaS Swann, Vicepräsidenten; G. H. Hunt, protok. Se lretair; Lawrence Sangston, eorresp. Se kietair; Hugh Boltou, Schatzmeister; fer ner wurden 24 Direktoren gewäblt. Der Bau des „P e a b o d y I n st i t u t e s" wird demnächst in Angriff genommen werden. Entlassung von Arbeltern.— Das Direktorium der „Baltimore-u. Obio Eisenbabn" bat beschlossen, am 1. Mai 57 biSber am Mount Cläre-Depot beschäftigte Handwerker zu entlassen. Im selben Ver hältnisse sollen auch die Handwerker in den Depots an der ganzen Bahn reduzirt wer be». Arbe itcrversammlung. Am vorgestrigen Abende fand in der an der Ecke von Broadway und Eastern Avenue be findlichen „Eastern-Halle" eine Versamm lung der unbeschäftigten Arbeiter statt. Nach vielem Hin- und Herreden kam man zur Organisation und es wurden Hr. B. -F. Gallagber zum Präsident und Hr. W. Murran zum Sekretair gewählt. Dann ernannte man ein aus einem Delegaten von jeder Ward beliebendes Comite, um eine demnächst in der „Tcmpcrenz Halle" abzuhaltende Versammlung vorzubereiten. Nach Afrik a.—Das Colonisations schiff „Mary Caroline Stevens" segelt am I. Mai mit ungefähr Ivo farbigen Aus wanderern nach Liberia. Bedeutender Schadenersatz. Im Ver. St. Kreisgerichte wurde der Pro zeß Job. S. Wrighk'S gegen die „Gun und Orient«! Insurance Companies" von Ne w zu Gunsten des Klägers entschieden, welchem die Jury K54,73v als Entfchädi gung für den Verwsi eiuer Ladung Kaffee am Bord des bei der Insel Cuba gescheiter j ten Schiffes „Mary Wngbt" zuerkannte. G rund st ü cks Verka u s. Der I Auktionator S. H. Gover verkaufte gestern ein Grundstück an der Nord West Ecke von i Pearl-und Favettestraße, welches lü Fuß Fronte und 58 Fuß Tiefe bat. Auf dem j selben stebt ein dreistöckiges WobnhanS u. der jährliche GrnndzinS ist H41,2ü. Herr j Hoffman kaufte es für H 105». Ferner verkaufte derselbe Auktionator j ein Grundstück an der Ecke von Little Paea- u. Perrystr. süe Klyüo an Hr. D. McCoy. Die Stech-Assaire in „Stag- Hal l e". Job. Pevor wurde vorgestern i auf die Anklage, bei der lebensgefährlichen Verwundung Cbristian SchweiilSberg's be-- theiligt zu sein, verhaftet und mußte K2OOV j Bürgschaft für sein Erscheinen vor Gericht i stellen. Theuere? Nachtquartier. Richard Stanley wnrde zu Hk Strafe nebst Kosten vcrurtbeill, weil er im Centremarkte sein Nachtquartier genommen batte. Verführerische Cigarren. James Brown wurde vorgestern Abend mit einer Kiste seiner Havanna Cigarren auf der Straße arretirt, die wie es sich bei'm Verbor ergab, er Hrn. Theodor Schmidt gestohlen hatte. Der Arrestant erklärte, die Cigarren seien so einladend, daß er der Lust, sie mit sich zu nehmen, nicht hätte widerstehen können. Friedensrichter Mea ris sandte den Angeklagten bis auf Weite res in'S Gefängniß. Leichtes Gewicht. DerDetectiv beamte Gorman arrctirte vorgestern Hein rich Reichhardt, weil er eine Ladnng Heu zum Verkaufe anbot, die viel weniger wog, als er angegeben batte. Strafe. —Jonathan Brown wurde arretirt nnd zu Hü Strafe nebst Kosten verurtheilt, weil er einen bissigen Hund auf der Straße umherlaufen ließ. Schlägerei. Hanna Bretthancr wurde vorgestern auf die Anklage verhaf tet, Frau Hildebrand insultirt und geschla gen zu haben. Sie innfite für ibr Erschei nen vor Gericht Bürgschaft stellen. Verhaftung. Georg Engelborst wurde arretirt, weil er sich der Polizei iu ibrem Tienste widersetzt nnd den Rock eines Beamten zerrissen batte. Friedensrichter Sbiple» sandle den Angeklagten in'S Ge fängniß. Vielleicht eine Knöw-NothingS- Antlage! H. Wagener wurde festgenommen u. zu 3,3ü CtS. Strafe uebst Kosten verur theilt, weil er am Sonntage gearbeitet batte. Eine Farbige, Namens Mar« Davis, wurde auf die Anklage verhaftet, der Far bigen Barbara Houston mebrere Stiche am Kopf versetzt 'zu haben. Die Arrestantin wurde bis aus Weiteres eingesteckt. Rowdyismus. Seit etwa fünf Monaten hat eine im nordwestlichcnStadt theile hausende Bande Taugenichtse von dem in Nr. 114, Franklinstr., wohnenden Wirth, Hrn. Carroll, .HLA» erpreßt und faßte endlich den Beschluß, ihn aus seinem Hause zu vertreiben. Demgemäß erschienen sie am Montag Morgen in seinem Lokale, forderten Anstern, Getränke, Cigarren und vertrösteten den Wirth mit der Bezablung bis auf den nächsten Tag. Bis zum Abende waren sie in Abtheilungen von fünf bis zn zwölf Personen in das Haus gekommen und endlich traten Abends nm 8 Übr vierzig ein, ließen sich traltiren, prahlten, sie seien bis an die Zähne bewaffnet und warn ten Jeden, ihnen nur den geringsten Wi derstand zu zeigen. Nachdem sie ein Dut zend Gläser zertrümiMt und die Mobilien im Zimmer beschädigt hatten, verließen sie das Lokal und feuerten zum Abschiede meh rere Schüsse in'S Haus. Nach einer Stunde kehrte die Bande zurück, pochte mit Unge stüm an die inzwischen geschlossene Tbüre und, als man ihnen nicht öffnete, belager ten sie das Haue bis fünf Uhr am nächsten Morgen, schössen und fluchten unaufhör lich, daß sie dem Wirthe doch endlich das Lebenslicht ausblasen würden. Herr C. räumte bald darauf mit Sack und Pack das Haus und suchte sich ein anderes Lo gis. Daß obige Schandthat unter den Augen der Polizei geschehen konnte, wird Keinen befremden, der die Ohnmacht der hiesigen Polizei kennt, wenn sie mit Rauf bolden in Collision kommt. Nachlässigkeit. In vorletzter Nacht fand man die Thüre zu dem Maga zin der GaSröbren-Fabriiantcn McCall k Co. in Favettc-, nahe Harrisonstraße, of fen. Desgleichen war die Thür zu der Woh nung über dem Laden nicht verschlossen. Di ebi sche Bett ler. Vorgestern Nachmittag kam ein in Lumpen gehülltes, aher reinlich gekleidetes Frauenzimmer an die Thür zu der am Broadway belegenen Wohnung eines Schiffs-Eapitaines) der sich zur Zeit auf der See befindet. Ein Dienstmädchen öffnete, nachdem die Frau die Klingel gezogen batte und fragte nach ihrem Begehr, worauf die Bettlerin eine Bittschrift hervorholte unddasDienstmäd- chen bat, dieselbe ihrer Herrin zu zeigen. Ties that sie, ließ die Frau in der Halle Platz nebmen und kehrte bald darauf mit einem Vierteldollar zurück, welchen sie der Bettlerin einhändigte. Diese dankte innigst der edlen Geberin'und entfernte sich. Erst bei'm Abendessen wurde die Hausfrau ge wabr, das» die verschmitzte Bettlerin wäh rend der Abwesenheit des Dienstmädchens in den Parlor gegangen war und einige werthvolle Gegenstände gestohlen batte. BrandstiftungS Verfu ch.—lim 8 Uhr am Dienstag Abend schleuderte ein Bösewicht einen mit Terpentin getränkten und brennenden Ballen Lumpen in einen Stall in Spui i icr'ö Eonrt in Lerington straße. Man löschte die Flammen nnd ver hütete dadurch eine FeuerSbrunst. D ieb sta hls kl age. —W. Lankford wurde vorgestern wegen Diebstahles einer doppelläufigen Flinte, die Hrn. MatbiaS Hickley gehörte, arretirt und bis aus Wei teres eingesperrt. Ass-mblv-NconiS." -La« Programm ist ein siewablle« unv entbalt die beliebtesten Pir-.-e» gefeierter sten. Ricmand, der deute Abend die „Aew-Ässenill!" N?» Tie „.ilostnlb-lloae, Nr. I, B. V.," wird aus'vfinastmonla-,, den 2-1. Mai, ein Pienic nach Wind «ari'S veranstalten. Aaberes in einer späteren Anzeige. l»7) Packetbekörderung „ach Europa. »a^>» iid v»- einerbalb.iiNnze. Dattimore Fire Inlurance-HMe, Südwest-Ecke von Sou tb- u. Wa Wm. Z. Worlbimston, R. S? Stcivarl. I. W. Alrii^, >ua,, -Mit Ikriiiiuiim !B»s-Näl>-M.,schii,c: Johnson's patentirte Hu» elastische Stepp- Maschine. erballc» und Mar loftenfrei für den Kaufer. üierkauf/ Lokal Nr. W. Laltimoreftraße. (Mrz.l6.l2Me) V. D. C l, a se, Agent. TA" Prof. Wvvd's Hmu-- Ncstoralili. Goiilty's vegetabilisches Zitters Haiidels-Nachlichteii. Verkäufe. HIWO Baltimore Sechse. .i -Kanten j j Aerrßanle/^!'!!,! j chcor^lown-Pank—! Vl.«fWasl>^>«». Andere Wasbin-Uo». Bln. j Augusta (Ma.> Banlen., Ij Pc»»s»lva»ic» ie. Louisiana O.> Bln.. j Päse» vv» Baltinivre, de» 22. 'ilpril INSX. Ciin osWash'n.v. n. Liverpool —Api il' Äsriia v.Äew-Aorlu. Liverpool Avril A. Eriesson. v. >e. Briese» Ui,,r, Nach Mecklenburg IS Silland und wachsen Schi«!»!-, S 7 Lübeck Hessen Schweden A Baden 2» Norwegen »Ml Proklamation. «Ml Äetlilliiliiinchililil.' Fnr alle Betrcsscudcu, besonders für die ch u m Francis H. virilp», John TV Hanliiloud, Dattel, Geschirr und Koffer-Fabrikant Baltimore» Md. uns daii mer,ett M' »"«ktli» lUerg». j.jrm» t.. Vli'ii! vV Aöl>»r, Handlung in bieslgen u. fremden Früchten, Produkten und Tclikatessen, BuchwaiM'lVriipt'. Vt.'ll'cerl'lattcr. Perlausv'lolnl I?! r. ll'i, Ba It im vre strafe, dem "''t«'rr.2l Huqbei!» >lo. s'K A V IN M t und s>' b l F. xV Älti., Hüt- «I»d .siappen Fabrik, i. all's'nÄr' i chiung!
»un.,.u b>> m>. A. Mthiot öc Sohn, Nr. 2Z 27, N -«!»„st>'. Möbel kann. A. Ma tbi «I u. S l>n I?.Nte) Nr«. 2.» und 27, Nord Minstrafk. i, ll gc li. Eisenbahnschienen' und Depot-, Hcu-, Kohlen-, Balken- und tragbare Waaren- Haus Platform Waagen Ladentifch (?iilc Parti,ie deutscher O'isiarrcn st-n MaVltpieisen" N'or°dUnaer (77j> Nr. M, Lomdardstr. UiiiliiiiiiM». D. C. Wa s b ing t on, D. C. Z. MIMMI, Manufaktur- uud Mode-ÜtZaaren, Pchmachcr-Irtikel 5. i>. Weiße Weine Rothe Weine Rbein^Wcine. F. Dnrrnugli, Rr. 'S» IN in »r». Md., Fil»di»g>!>, Triiilmiuqö, Leder^ ili,, /nmtti^»g.ing. i UohiZlWü- Nr. An die Schul>machcr!! (M.nW bitraße. And i Stickt- und Ichuhmachrr al »k Äu die Schuhmacher!!! UN I ,u. scher lilmrlkc! Fritst, Zchuh- und Stitfelmacher u" i'l Zoll» R. irk, Nr. 4«, Süd-Lalvcrtstrase. "Tic Geheimnisse des Gc ...u l>!o A>z?ti! l/v.^IU. dn'iu. "xri«>»-"cflilk ?!r. SZ, Albemarlestroke. Lfüc«. Ctunttn von .!—i» Übr (Apr.!.l2^)Ne) "Frische.-jusubrcn deutschem fe^. Clli'iill'i'. ClM',,'ll>' kl'. Froiit-Ktrect-Chliltcr. Heu t e, den April Fräulein Minna Vöttiirr: D»!> Aliliillil'll »Ml sil'lliNtMu, Der Stur», auf seitllilllt der Pelüiie. .r't, Alirrud'c» Ü lllllll' ll Cl> I» l' l' l '.Nalir, Ahrcnd, Tiiliilaiiii, Müidler X- Leillbechcr. Programm. t Tic Rlkittsatlt s.'ad it.'!,'. .5r10. Pialli. >e r »ialiia- Äk >i» e r-t>> l>o r Ticiistng, de» d. MtS. Moiiing Abend, den April l!>,'«>!, Der Ertrag ili zum Bcsiell der Bibliolbc! bcsiiinmt! -es N->>» Uttiuli'll Cmi^l'rl jrde» ÄNltlvolli lind TWmliciid, unterDirettion des Hrn. Ahrend, Le«tbe ch e r' s ch eil Salon, (a?- (sintritlol r.l? u> l usw TeUt's, Glaser. Mcsstr, N'. Us Etablissunent« billigst gennetl et (Ma1,1,111 „N,w-AssetNbli> UovmS" .«IllÜlllN»'». HosfmanS d! tarle»stral>e, Kat a l S-V er k a u^f.^ »litt Pallete und Partlüeen frischer, nen modischer auswärtiger uud einbcimi scher Ellenwaaren, bestellend in einer vorzüglichen Barege-RvbeS nnd Schwarzes Sammelband u. Trimmings. iserneiv Hofier» midllnterbtmden. Hutbänder und Ausputz. '^b' en Noten-Papier. Alle Serien Miml-Pap!cr iieiö vcrrathio dlt M R. Sitmlt Nr. SS, Ncrd-iKaystrair. FA A. Vennktt ,'«»» ei»ri> Tie vcdauNch» leiten beitebeii aufstr. I. ans einem «.stockigen back«..' 'Seiüitl »ni lle«t uedt» teil v»« Dr z>a«u>-der. Mliiurlv nur Ändere,i Grunrjin- Kl«« Ülerinaunqeii, (iiii lriltcl baae rcr Nest in unt lii ä>ai»iltou, Aukt., Gobnbäuser in West Saratoga unv zmii Anlliotts-Vcrtaufe. 'Ein schönes Wobnbaus,. !"i »n> °ut «M Ätjiu. lull Nr. 177, Prattstraßc. Drei kleine Häuser zum Anltions-Ver laufe. ütji». Rlikt. Saiii'l H. Govcr, Äult. ?!r. S 4, Valtimoreslrakc. Besitzlbum i» Livisionslraßc zum!ZlUll ic A eil, R it !ie li^ltt ten Saiii'l Gor-er, Aiikt. ?!r. Valllmorcstr. Werthvolles WobnbauS in Eden-, nahe Mavisonstraße, zum -Verlaufe.^ L a l >! X» Saitt'l H. «t'wvrr, Äukt. O G Lie Effekten eine? Wholesale- uno Retail-Grvcerie-Badens zum Auk tioiis Sam l H. ove r. Äu!t. Nr. 6^. Gvver» Ault., »!!l! Nr. Baüimrrestr, Trustee's Verkauf von Besitzthum ln ErcteiStraße. Das Grundstück Ä'->' lell'"tu, tanu ncrMch Aus lanii östlich Ä A»ß "l t»i!i? Käufer« «.L. L. lieary. Truste "":>»r. S arlr!>stiaße. H olz sii r^a^^t^r <7vsj Durn» »-ei-»«.
Page 4
Ui'lMisM MzeMn. William Lümlic FabrUanten u. tafel förmigen Pianon'rteS, !i.' i :e»a Ueten Künstlern wie z. B- M. Ä. ce!lä!a>Äen t.c >l>oile AuZwail in der Start °cn sc:ntn K' i-u. Sa!i,en 5^.!^ wir für die «elllommene Be r-i. ?75 »u reisii AÄ" PiauoS werden ausgetauscht, ver miclüct und gestimmt. Wm. Gähle di , Fabiilanten «örand u»d Square-Pianvfoiten, ä.ie !>.n Baltimore. Ich labe stets Pianofortes vorrathix welche, was ele- Anfertiauu- und an«med^ BedinguNtZen mäßig. Jede» Instrument wird garan lirl. seinem mit cincn Unb.ni ai!>jgc -I Ist >ocdmä> »Vl >ic ganze Tiefe iwiliben »iau. nnd »irAufSillmiil seines r.'niigl'ibr» «nt Vrrral! s von Mvteln aller Art und zu ie. ..i. ~.»f, ..»f«KMMb>» z» KUM Stühle Dr! Ist cl lcn kz?. Haar, und Dprinafeter. Makaxcn. -LS Me«t> werten sorgsam jUNi Verschiffen kingcpuill. B. Zeiden sl ritlcrü, rd siiiautirl. lAebr.».',l'»Rrc>
UOVLL. ÄcidS, darben-Stoffen, chcMscken 2c.. u'! den I'arbern benichl werden, vorrathig: yariienhölicr Calechu. Allann, Blaich?lz-Extra», Witrir!, Bitrloli-I, SnaarrsLead. Bletchrulrer. Blasen «Uru-, Binrvmaiintie Pctasche, Rrtheu Witnsteip, Berliner Blau iaure, Schocnillc, L^orlÄar?°" S c P. LZ a u ter ö rr,sc. »k-i. "Erniedrigte Preise. L 5, MardtN's Ä'A» LattNt. Waaqe weit wohlfeiler als. rofeffor Ä^ood^A bis in das späteste Alter! »cht geheilt s.'in oder dci mit Kopfschmerz geplagt itt, wren erlöst stin k Prof, Woo d S „Va>i. A-storative" wird alles dieses bewirken, und wird ebenlo »tUe Finnen anö und v.i» terentscrtttn. Maü sehe iiircula-re^ und Folgendes 'vrof. O. Ä- Wood. Theurer Herr! Zch habe sehr rtcl von den W^lungen nü "ihrem Slestoratioe in meiner Z>>- -nilie einen Versuch anstellte zuerst bei meiner guten Krau, deren k-mr ganz ditn» und weiß g-ivirke» war; bc irr sie eine Ji rer Mit» Zlaseben »-M» ««»gebrauch» »atte, hatte ihe beinahe ganz die frühere schone braune is Genlnih. Andere meiner ganiilik und Freunde «ebrauchen Ibr „Rest.'rative" »iit de» hcste» irrfo^ze»! met»i Zweifel über seinen ilharakter und s-»ien Werth siiid daher ganzlich geschwunden, und ich kann u»d will en daher mit dem größten Vertrauen Men empfehlen, die Haar von weiö oder grau (durch Alter oder Araiit iiit lerbeizesührt» die Oriainal-Zarhe und Schönheit wilder gebtil wollen, und alle» junge» Leuten, die Ihr Haar schön und glänzend zu haben lvüuschcn, Ihr sehr dankbarer S lomon Malin. Beneid sah, erblelt ich die Flasche Jbrcs „Restorative," ?ofur Sie mir eine Ordre aus Ihren 'Agenten i» Detroit «den. in.d nachdem ich sie erhielt, wurde znerst bei Ä.rs. Mann der Versuch angestellt, als die sicherste Probe der Kraft. E« hat Alles bewirkt. wir» St- mir veriiäic. teni uud And«re von meiner Familie und von meinen Freun den, nachdem sie die Wirkungen gesehen, gebrauchen es i je», und empfehlen es Ändern als d«r grißlen Achtung, die sie dafür beanspruchen, Werths Man» Carlvle, Jll„ W.Juni 1K57. S» -;ne O. Ä. W od C Prrprietrr-, Nr, ÜIS, Broatway, l>» dem großen „N.-Zj. Wlre Nailing Estabiisbe ment,") undbciJ-C.Äiven, Chinaman'o Store, Ecke ->o» Baltimore. und Srederickstraße, undzum Verlauf dei uUen -.iiten DruMen. lÄrr.l.l-Mie) Baltimore Jnfirmary, Eckt von Lombard- u. Arten strafe. Diese schon so lange und so günstig unsern Bürgern he taun»- Last«!», wel.:,e bedeutend vergroßer, und verschr ntrlwurd?, ist nu» dereil, sowohl kraule wie verwundete Pssoi.im aufzuuehm-n und zu bchandel». SS bis chl? Woche, Wundärzte: Professor 5?. Si. Professor s. W- Miltcnberger. Sr-fessor F. Professor R. H. Tbomas. K?. «eine .Nil einer-,iK-ckendtN Kraickhllldthailclen IPlrlLnen »verd«n aufgenommen. 2000 Psund Canarieu- und HaaftSaameu 'l-e.se bei Per Deutsche Corres»,ondent. ipaitimer.'' ü'-. 'Avnl 1»-"«. I» u!> lI!>' I> it>'> t o r .V;;ri>id üetnil. L. c. ?w N 7 vr. Valtimore -tr> lLStn>Mollts sLm-xicidl.> vc»löls, Aios -de. X. cinrk. US X. 6 »7 !>tr. 5), O nrrau? u>('ulvert. David L. ot l^oml)itrd oilisr .1. v ciiarrvri j- k ist V. I.vwdiu>> Ztr. l'nstilii. klcclic-il liiütitutss. ÄlL^illines. Aercautilo ?i>!ntvrs. ?siiitB, Vil. V-irvisii rtes, Vm. «»kkle s- Lo„ c', Lutnv k Str. «V 1.'0., ö. Loldvosti jcker Lo., -14 I-ixdt slr. Vlvoleer Xorris, KU V. ravetto str. liliacw»' KUjzcr-xliosxluilö ok Lruauo >dc. ars >ko. !SS V. liültlwors. v c?dass. »eont> so vkltlmoro, Bdmxl«s, I>!>tkg Lc. IZurnsk Lloaa, NU slr. VU»,k. Lilver I'littsrs. k'. gkUtsr ?ratt str. Varnsr, w>l. vü^str. Lteaiii OleauinF kor Llotuss «e. 1. x-uUwll tc».,So^'.«ova^l»tr. l'iülaäelpdii» Sloümsdip vo., S. cvllmsu, ü sv valverr ZU'.. I.ino w IZremon >dc. j- üvoUK-r, 17 c. riscdvr, so X. c»v Str. ?ailors. a. ?Isäi>-rm»n, ?.'.u!s Str. l'vkacco Lissr». >Vntc>tt>s KL, l>ivvr^?. .IllNilii'll u. /eUt'l'lU'l »UlU'l UUlft'». i Gesell scliaft
Rieman. Michael Warner. äivlc-N'.Kär'r»«. R-der, «.DoMn. Anilin IcuklNö. gegen Feiierogefahr.
alles sonstige .in» gegen die n'i edri gften Prämien Prälite«»! Felle?^liild Marinc-Äersicheru »g. V!ii>i Ivettdc sichan H' d s Vvii Last., Ecke von St. Paul- und Valtiinorcßraße, Ä>r«f>dcilt Richard B. Dvrf e y. Wm Äeorge B. Barry. Tr, Wm. S, Woodside, Clart Cottrell, Zamcs Murrav, (Äul- Roß Winand l ean Works,) E. Aeateö Reese, Veerge Nlogers. Akiles White. Robert M Proub, Lobn M.irrow, Ecerge B. Bai rq, Kirk. Jichu Miirphi,'. JnVtut Firemcii'S Insurance Compagnie. South u. o h°n°N c^sc^Präsiden".'^ Direktoren: Zolin H. Ehlen. Zames I. Euter, H^art.^ Ralda'/Äk?». Aohn M.^iatt, Calb Paris, I. V Äuwenunqen b-rkaust, ebenso auch Wechsel Nr. IW, Lombardstr. "Wechsel aus i an k fII r l «.Main, steis z« laden bei G- W, G a i I. Nr. W, Barrestraße, >7S-> zwischen Charles-undLightstr^ M>» «S chsel t beli kig J> CharleSstr, lu'l-inlschle Elc,u»iic slhrcn, Ketten, Ringe ze. :c., Reiche Auswahl von Diamanten, pttltü, Corallen- u. Camev-Juwclcrien, Borzuqliche Leuchter, Vasen, Statuetten, GriWknMn:c., Trcedener Porzellan, zur Ansicht beretr'lie- Eanficld Vro, «igcn.Ma jch inen, Sims-Maschinen, «länzendcr tkrsvl., »i>d rafelic» «i» Wiendabn von PhNadklphia «ach «nKbe« »m emrr^ mtt areSe!, »u deru u»d Heber» »»ivrU'uic« u.i» iriAenschastltchcn Anstalten, Ä-iatt- une .»len anter» lirsorderttiüc» der C'vt i- satiru N'v lil'i' s.um»:lli.l> im qi lanc d». l ll s^afl. unc »ttit Nr der u..t Ar.si. dlnna vennvllut t T».' "v- ülls.i .u't l.lut l'.d.r tauend >.l'»e auf cl'eino rielei'. tcr 5.i um tic r^l und ebenso tausend hübsche und beqmme j in der -tadt, um Ueselbeii fici uud im».last,lau dlt ttnire>b.'r far ?,ar»k>«?>..'.' vkn.« wti i> n Uder ''.'r,uni.r, ürlen Zii b >t,n dir Lt.il! als lisni krei, i »v',r ,ie Tb-Ilnewie. I der -tadt «rth>!>». Feli.re „»d .'t>> schöner«.!« »er .'trafen, weile 5» Z »tt vnie»hahnc» Sunnit, alle Pinnau.,,,! >.r Ge!el..cha,t, n.ilh der kleine!'. Vaudschnld in der l und i Ansiidlur., zun. Pen.» ».r?«»B'tcr iu.i n.cime wieder verwendet,wäbrend von Priralkeuien zulabl.»r».e I »och größere'-n.n.ne angele'.i werben wird, wie >.r b.i> spielte- schnelle >»rrtgang der Pridatbanten bewen I, ?chon ievt ist ligabarber Cit/ rm ia an«,".,«>«» und den. deutsche» so rn!,rr,chcndr> dal. die zahlrci-lnn Teutsche» daielbn nn. ihren Flauen Vereine.!, ihren mnsitalinl en .IntirbaltnngtN. ibren ini grejen ,i!ige, rar» Iliren deutschen n, s, w, und unter ee». eeuandl- gen Alange der Mntlersrrache sich so heumilh und glue!» i tich fühlen, als waren ne in ei» ve rin»a te s »nd freies deiNsehes Baterland veruhl, !..glich ke.nn.e» neue /ia.nilien, neue dent.che er an> auen Theilen des Landes, >e »terl.br ..»I »en benachbarten Weltstädten Philadelvbia nnd New ">orl ist !e leicht und i schnell, daß für den ergiehigsten Ackerba», snr nnd Geschäfte «Ar Ar, die geb »teil Mar"' melikn ver dcr i'ttl- sind. TÜS .'Unna j ist milde, a nae n el)m und se l>r ge su nd. Wasser überall so rein. klar und e r e n elma t l? ..,1 >VI Hillen ein be gl nckc »der ri ina tl' oo r l fnr die dent e>, rauen .w.lbe in Umerlla mel'r no.b als die Männer da? mutl'l'l'e nnd be.)lul!endt d.nts.i'e Belkv'ledcn entdel'reu. sie aber 'n «.er freien dents.^en'i ?i»ldt mid Ansi.tlung veredett nnd ttocb ftl.oner N'ib ter finden, al? selbu »in dvnck- und i fi.rlnbelasteten Baterla:'te. >ie B>'ti'elllini'>l lit leul't aemackt. tan »ine s> drangt. Cin «v.ent nnd bliese, nebst einem Prännengarten dervelter l'- '.el'e. od)r einem AnN eile an t nie»!i Prunii enl^ a'.>' e fo>^!e gegc Agenten!'^!'Echmid»'.^im^de,'t^ ,'l'ane i!, dcr ('ilchcnl'a»dlc?n NN. Nanürcrii anf.»eine Rechnung nichts zn Il'ün habe und j meine Waare» zu de» hilligstc» Preise» n u r IM j Uni zahlreichen Zuspruch l'Met croebenst (Zigarre»! Eigarrcnl^sigarrcn! Eine große Parlhic sehr schöner, ahgcla «er'er Nfalze» und «reiner Cigarre» wer. den, um damit ausjmäume», z» >ehr billi g-»x.e.sen Nr. 5, N.-Gavstr.> (Fcbr.lo,l!:Mtc> zwischen Baltimore, u, Faycttcstrake. (Zigarren -c. :c. Soeben erhalten u»b zu verkaufe., zu de» 5» Balle» Havanna, I,«»»».»»«! deutsche Cigarren, T-rkipan, Estrella 1i.1.0 Boren T-Pfeifen, lüll ,'rlr ISrosieS Laaer M"Ms'jsclbstfabrijirtcr li. importirter welche wir bei der Äiiie hilligst ablassen j Norblins. er o S,, Tabacks Aabrik Gcorl, will, rlm C'ail, Nr, LZ, Varrcstl'afZe', ,'i,.».i>i»»r,», John O'.Fledvcrniann, Mtt'chM-Tmkr, Whctttr Willun s neue und verbesserte Wedeschin-Nähmnschiue, Fabrikanten,' Schneider uuo zum Hut- »imvön Hüte» uubMut!» gebraucht welchem Zwecke z wir sie ganz oorlrefflich geeia»,t finde», und wegen ihrer j sollen Kaü-tlttg. Liktü xV Äuclilcy, praktische Gasrobren -^L eitung, Barret tt Debeet, Importeurs französischer und deutscher Spiegelgläser, Kupferstiche u. f. w., Ul>ren! Uhren! Josh. Marlin, F. Cooper, N. F. Eon deron, Iol,» Hutton, David Tahlor, Aoh» Har> fon, TH-s.Blandell, M. I. Tobias Co., Äosh. Johnson, Zulc« Hnrgensen, Patell Philippe »I Co., Henry Sap». Zrcnch, Moiris ö! Co. ie. -e„ importirt von (Slj> Sanftelb Brp. ä! Comp. Mr Miseiwe. Liverpool- Philadelphia- MiiM'lwl Conipililnir. Eiserne Sel) rali l> elt' D a lii P isel> i ise. City ofßaltimore,, Capt. St. Leilch, City of Washington SBaltlmore, Mai h'llroMijchcS Piisiagc- »nd Wcchsel-Geschnst. A. T. CurtiS u. Comp., N>- 177, Aroadwan, New-Aork, Perscue» Betoideiuug vra Brunen d> rett nach Baltimore! sowie auch von Hamburg. Antwerpen und W e ch's eV au, alle Hauptplätze Teutschland'S und der uach allen Theilen Deutsch. land'S, (durch Postscheine.) vi«..,. eneral Agentur der cbenstehendeu Livei veoler Tainpfstbiff Vinie. womit naw allen v.'liis^laüdschnell und billig deft'rde»-t werdeii. Tritte nach Nach Dl,i>li>lsMM)rt Bremen nnd Havre Soutbampton. Die schönen neuen Vereinigt. Staaten Pcft-Dampsschiffe „Ariel," Eapt. Ludlvw, und „Nvrtl, Star," Eapt. v'. «avendv, fahren reaelniasig alle vier Wochen wie folgt ab: Bon New xiorl NachNew-Bvel nach von Bremen «ndHavre! Bremen: North Star.... 17. April lü. Mai Mai An,., ik.Mai i».Juni i W.Juni North Star iL. Zum U>. Ä»l> Z»li „j,!.! >u. »nti 7. August li. August Ariel w'.Znli 7.August U.August Tiesc Tampsschiffc sind eigens für l>e Na«aMi.öc fordern».! «baut und mit wa»erdlchten Adweilungen verjebi». Cin erfahrener Ar,l ist auncdem Tamp,er, Die Passage-Preise sind: Erste Cajütc KM Zweite Cajüte §5O Dritte Cajüte HLY einschließlich voller nnd guter Belöstignug. Es wird nur eine geriuae Anzahl Passagiere in dritter (.aiute au genoiuine», Äegeu Aiachl oder Passage wende man st» ausschließlich an D. Tvrrance. Nr. l>, Bowling Green, nahe der Batterie, New>Äorl, NB. Es werden Passagescheiue für die Hahrt von Bre- Mfn Nlld>?a"re nacl''ülkc'N' ausgepellt. Diese >asjage scheine sind für den Zeitraum von sechs Monaten guttig! weuu sie i» dieser 6eit nicht benutzt werden, wird der Fe s!iid!Vlrste Cajüte H>m!?°Mite Cajiitc N»! dritte juie,«.»,. ,^,a,..S.lÄ»te>^ H»iiMlq-Aiilrri!iMlschc Aktien Gefellschaft. Dampfschiffsahrt Hainbulgund Newlvik via S^uthainpton li. »ild IS. jede» MvnatS Hainbund H.ivrc, London u.Southamtvn Erste Cajule Hlyy Zweite üb Zwischendeck i^'Ä'ü- di Von Hamburg nach New-Iork: I. Cajüte S. Cajüte H7S. Zwischendeck K4S. in l, und S. Cajutt und Zwischendeck wciide man sich Brl-'adivav. N.-I. W."N.Schnlidt^ der Ozean-Uacket- undTeld-Bcftrderungs- Compagnie Pa lsa ge. Vi l l e r S fiir die Bremer Segelschiffe Schmidt, .IlMmmlji»«'». Whrclcr d> Wilson, Fabrikanten Familien-Nnh-Miischintn, Nr. 120, Baltimorcstraße, Baltimore. KA- Alle Arien g-Wk—.-Hi» Niih-reic» für Familien I len Farben, Masch!» —A besten Lualität zu für die W. Merrel, w Gebäude Siiiqcr'S verbesserte IsÄ-' Nühmalchine. Diese^ Maschine wnrde lche« Vereide'auf b^r PanferAusstellunflmit Nr! WS, Baltimorestr., Baltimore, Md. Billiger Laden L o r e n; D. D i c tz, Halsbänder, Gürtel, Fächtr, Stahlfedern, Tinte, Nummern, Händler werden billig laufen bei i bUu"h/i^'Mst^ der S Ja»«ttlÜrafc, nebe» (Apr.d,bAMtc> Tho K. Tu ner. des Westens. Balto.- u. Ohio-l?isenbahn. An und nach Montag, den lk. Noocmber 1v.,7, gehen die Züge wie folgt, nämlich: Für durchgebende Passagiere. Der erste. Ter Post ug, geht 5 M. Vonnittags in Wleeling an, veibuidet si» in Benwood mit den Central Obio Zügen nach Columbus, Cineiunali, Louisvitlc. Chicago, St, Louis u. f. w., und am nämlichen Orte mit Züge» »ach Cteve land, Toledo, Tetroii u, i. w. veruiittcl!! ler Clcvcland. Bahn, und ebenso inParlersburgiUit der ?I!arietta Bahii. Ervrcßz ng geb, täglich um Uhr lii M. Nachmil taas ab. verhindet sich iu Beuword um l«t U. Bormittags niik (srpre> (jugen von >laä> (lineinnati (ennetie Waaavns« in (iolninbuS zn Wesseln) nnd kemn-.t dort m nnr Stunden vrn Baltimore an. Ferner verbindet er sich direlt. naä' bride», Richtni'gcn. in mtt den der '.rattcroburg 11. Balm nach Lhilli. eotl'e n. s. w. Diese Züge l'erbtilden sich in für Indianapolis, (It'tcago nnd Ct. und ,n Cineinnati mit dem Ql'io nne Mississippi nach Louisville. Ca'ro n»d Ct. durch nächst. L'oniei in weniger als stunden von Baltiniore. Weste» aus sind diese Berdindungeu ebenso direkt und be quem,da «e Züge um 11. MM. Vormittags i» Val Passagiere von Baltimore oder Washington können die z e^S»a^i dem Süden. Erspariilsj vvn Zeit, Geld und Entfernung Baltimore- n. Ohio-(?ise»l'ahn, nach allen Tbeilen des Westciis Meilen'Eutserniing von Laltimore nach Cineinnati Faßi-p reise. Ganz »er Eisenbahn. Per Eisenbahn und Dampf» Nach Cnmhcrland AHM fchiff. Whccltng SM NachMarictia HS.S? Clcvcla»d K.M Gm.iupsburg ü,75 Dayton 7,vl> MahSville k',so Indianapolis L,vg Madiso», Ind., 7,VN Toledo 8M Loi.isville 7,50 Cbieago S,M New-Albany, Milwaukie 11,7 S Ind., 7,M Aauevillc 11,75 Evanövile KM St, !i!ouis ILM Cairo KM Madifo.!,WtSi. 12,5« St. Louis KM B.irliuglon 15,75 Delroit 7,25 Ouinev 13,75 Nach Chicago iIM Milwaukie 1V.25 von Neiv-Nork nach Witniingto», R.-C.,— 115 50 EIS, Weldon, N.-C ILM j Norfolk und Portsmuth KM Philadelphia nach Wilmington, N.-C. KM Welte», N.-C IVM. Baltimore nach Wilmington, N.-C 12,»N Weldon, N,>C KM k^ii^Por Der neue und prachtvolle Dampfer »Louisiana^, Porlsmouth 7j Morgen» Weldo» >L Mittag« I. W. Richards^«Co^ Zerrenkleidcr-Emporiumü Tuch, Wkstcnstossc n. s. w. Tuch. (5 a si »N r stenstoffe/ N r. A«» Baltimoreftraße, riabe dem „Sun Iren Bnildinfl." L. Eckhardt LN t i m c st r a ß e, Importeurs franzosischer und deutscher Spiegelgläser, Kupferstiche u. f. w., steilsten- Tische, Dtcken-Stwse, fein.r H^-Rabmen, Marster'S Dagnerreotyp Salon, IctS, Vorsteik..adeln, Schlüssel, Siegel u. s. w verrathig, in welche Bildnisse zu billigen Preisen gescht werde».
Neiche Juwelerien, Silber-Waaren und plattirte Waaren. A. G. Warner, Fab-tkan, von ächten Gold,-I»weleric Silberrsaaren Nr. lU, Norb-Gavstraße, hat Ässe^lemen,^ .»linniillt'. Alexander Wolsf, Advokat und Rechts-Anwalt, -vfsice Nr Peter G. Sancrwein, Pttilschrr Adtiolinl, Nr. «I, Fayette-Straße, verlegt, besorgt. II II) Tyeophilus B. Horwitz, h s> O" t H. Äalkmau, Advokat, (früler zriedenSrichtc, n»d-e .elair es »rge u.i., Dentsche Cousnsil in e. Nr. Süb-Cbai lesstr^^ Oestreich Viee-Consul Z, D. Kremelberg, Nr. 11, Niederlande Consul Claas Bocke, Nr. 116, Süd- W B Dandwtiier für Reilcn. l Ankunft und Abgang Eisenbahn-Züge und Dampfboote. Baltimore- nnd -Qhio-^isenbahn. Nach Westen und Süden. UN. ll d r Bt i täglich um 5 Uhr 15 M, Nachniiitags. Südlich— Siach Washinglo» saaf der Wafl:inzt«n Von Washington nach Baltimore. 6 und K Uhr Morge'.iS, 3 Nhr,4 Uhr 20 Mi», i.nd S Uhr M Miii. Nachmittags; SvunlagS nur 4 Uhr LU^M. Philadelphia-Eisenbahn. Erpreßzug uni kU.<v M. Mo»g, IL 51l A!, MtltagS, Passagierzug II U, Morgens. !iU, 3" M. do. ll^AhiNdS. Cxprcßzug U. NackM.ttag«. 4 Übr MM. Nachtzng N U. Abends. 2 Übr 3t) M. Morgens. Passagepreise: Erste Klasse MW; zweite Klasse (für Einwanderer) HL.W. Northern Central Eisenbabn. um s Uhr 45 Min. ei»/ Uh/zil Min. Morgens. Nach dem nortlichenTheile Pennfsl- Eines der Boolc geht jeden Freitag um 7Uhr Mergc»S ab »ach Annapolis, West-River, St. Michael's und Mi let er Der Dampftr „P a t u r I gebt vom Maryland Werst jeden Dienstag und IreUag nm 7 Uhr Äi.rgens Uhr ab mich dem P-,urenl Nivtr über'Plum'Paiut"«..» Der Dampfer V rgtnka geh, vom Sightstraßen... Werf, jeden Freitag um 4 Übr Nachmiligs ab. Auf der Rückfahrt geht er von Lrtdtricksburz jeden Dienstag um 2 Uhr Nachmittags ab. Dtr „Dampfcr.Ä o lumbia" ftbrt jtben Samstag NM