Der Deutsche Correspondent (Baltimore, Md.)
April 15, 1858
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Ät'l i)l'llljchl' Cvrlt'sjiviltteill, iliglichc uns wöchentliche Zeitliilji, Friedrich liaine, Süd slst Ecke von Baltimore u. Gavstraße, Baltiiiiore, MV. iaufene, ÄUSW.IIIS wird das Blatt für H,'U!es. A!S>M» per i',ab>. im zablbar. IX. Jahrgang. .IIll'«U.',I»lll1j>' Medizinisches irnrj? i scheS Süd Frcdcrickstraße, Beachtet Folgendes hei Zeiten! s li/ Sud-Zrederickftraße, Md. Discuit- und Crlickcr-Dackcrei. Frü l> e a s o'n inl dßrude r. ter-, Zucker-, Plcnic- und Edinburgh- CrackcrS, Soda-und James D. Mason u. Comp., früher R. Mason u. Bruter, Alter Stand, alle Nummer!w, Prattkraße. An""s"w""' NB. Flinten, Buchsen u. f. w. werden »ach Auftrag gemacht und tmportirt Reparaturen werden beste»« be sorg,. (Aug.Sl.lSMte) z „de s«.. !«»ie für Holjschlager st'inale und breite Ayle. Ä» «nbelracht der schleeliten Zeit «verde» wir genannte Artikel zu den uiedrizsteu Prri sen verlaufen und tafür garantiren. B a k e l m e w n, Olsen! Otsen! Heftn! A Jehl ist die Zeit. lknre Oefcu kaufen. Und nenn Iyr weblfeile Oefen haben wolle, so nach C. Atsch er, Nr, W, Waostraße. Pi-M^M Der Deutsche Correspondent. lill>k'lu'r. Dr. HeuryÄndcrsou, Rr. Ost Batti rekrate, Office Stunde» K—!> N. Vorm. iZ- U. Nachm. (Äpe.t.i!->Älk> Dr. M. Wiener, H v o pathische r A rzt, U>li>>mllig!i-l>rlliil!il'l Hilst. .e,^^ie Dr. ,vr. Vartschor Ossicc-Zliiiidcn: Morgens bis Übr. Ztaämiittags von I !t Ulir. ll'- i:!-,)tle> SanitätiSiratl, l>, ,„>,i Pape, Sprechstnuden! Deutscher Ar;t. Dr. MeKew. Nr WS^dntle "»darzl »ud Nebur t Sse fe r. Dr. M. Ä. Hopkiusvn, .f? lk'Ut Mnarztlulr >ra>,.' aus,» D e u t s ch e ?l p o t h eke» Deut s che Apotheke scherz», »sei, besorgen wir i» unserm Labor-,orium. Deutsche Apotheke Theodor Gcrok, H. Koch bi Bro., Nr. I!l!t, W e st L o »i b a r d st r a b e. zwischen Cbarles- uud Hanoverstr. auf und billigste (Mi,.i:>.i!Ättel A« da« deutsche Publikum! Cm l ClMn» I!n»l>l>rd's Elziehiiiiii!-. Deutsche uud englische Schule F. luinpp. Üutcmcht in der englischt» Lpmche!!! D r. 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karten- d .MeN>!vcilaus»ü billige,, Preisen Feine Verttuer Werste, be'^.'"" dcr lynche »>'d sein Hof. Friedrich der >nlich und leise in ein kleines, neben dem Velsaal be findliebes (Gemach fnbrle, -das nnr dureb eine Portiere von dem Saal getrennt war, so daß man Alles seben, Alles hö i ren lonnte, was in dem Zaal gesebab. ?ie sromme al>nle nichls davoli. Sie war beiile zablreicher denn I jemals besucht. Ia wäre» Veule ans al len Stände», von dem niedern Arbeiter nnd dein geringe» Handwerker an bis zn Herren vom höchsten Adel nnd ans den« böehsten Veamtenstaiche. Jeder, weleber glaubte, sich über eine llngeeechiigleit oder ZurückfeNnng des Königs nl bellage» zn baben, Jeder welcher verincinte, daß seine hohen Eigenschaften und^aleutenicht hin länglich anerlannt nnd belohnt würden, ward zu einem Widersacher des Königs uud begab sieb unter der Fabne der Frö»i migkeit, welche damals wie jetzt das gleiß nerifche Panier aller Tmenige» war, die unter dem Schein des Rechts ibren Ei gendünkel und ibren Slolz verbergen woll ten. Sie beteten beiße nnd inbrünstige Ke bete, nnd saiigen fromme wieder ziir Ebre Gottes. ?a»l> belrat ein Geistlicher die kleine improvisirtc Kanzel nnd bielt eine jener donnernden, von Scheinbeikigkeit, Unduldsamkeit, Hochmutb und Geistesbe schräiiktbcik triefenden wie nur die Pietisten sie zu balleu vermögen, und in welcher er alle liejenigen verloren und verdammt nannte, welche nicbt glaubten, wie Er glaubte, Alle diejenigen sür ge segnet tind bernsen erklärte, welche deiii Vannsprueb und strenge» Verbot des Kö. nigs trotzten, nnd diese beiligen, von dem „frcigcistigen" König verpönten Versamm lungen besuchlen. Aber alles dieses war doch nnr die Vorbereitung, eine Einleitung zu der großen Feierlichkeit, welche beute den „Ein geweiblen" bevorstand, und welcher 'Alle mit klopfendem Herzen unv albemloser Spannung tnlgcgcnsahcn. Der Gi'M'.dicnftwiir beendigt, die srom inen Vrüder und Schwester» batte» sich elitferiit, und »ur das Tircktorinm war UtruckgeoliLbe», lim, wie es der »!eniei»re gesagt, seine Veratbuugen zu ballen und feine Beschlüsse zu fassen. Wieder bestieg ein frommer Redner die Kanzel, Nesinal aler nicht der Geistliche, welcher vorher die Versammlung mil seiner fanalischen Rede erbant batte, sonder» der Planetarier Psannensibmipi, der von «ttot! erleuchtete Propbet. Mit welcbeu a»dacht> triefenden, fiominzerliiiifchten Worten er feine -jubvrer zur Vuße nmabnte, zur dieser scheinlwiligen nnd eklen Welk, ivelel'e Gott nnr so schön vcrloetend geschasse», nm de» sündigen Menseben zn verslichen, nnd seine.Urasi des Widerstan des zn eproben Widerslebt, widersteht, beulte er mit seiner gurgelnden Äaseiislimme, gebet in Euch und verachtet die Welt, und bekelml die Menschen, aus daß sie Euch sich zuwen den, und gerettet weiden, wie wir gerettet sind, und Engel Rottes werden wie wir Engel Voiles sind! Aber nm dieses edle und erhabene Ziel zu erreichen, bedarf es großer Anstrengung, großer Mittel, bedarf es der Macht und des Ansehens, lim die Welt bekehren und beglücken zu könne», müssen wir die Welt unser Eigm ncnmn, müsse» wir sie erst dem Tensel abgelaust baben, der die Süiite oer Welt, welches das t«old ist, in seinen Krallen halt, und damil die Menschen zn sich ;iebt, und ibre Seele» sich rrkauft. Wir in der >trast u»- serer Rotteslirbe baben die Verusnng, den I Mensel n> besiegen, und ibn u> zwinge», nn? sein yi sagen, uns das Re ce)>t zu geben, wie man macht, und wie eSgebraut wild in den liefen der Er de! ?enn, die wie wir erleuchtet sind vom beiligen leiste der Erlenntniß, müsse» si>l> die Mvsterie» der llnterwelt offenbaren, n. vor uns Mllß sicl' der enfel selbst im Staube winde», de»» wir find der beiligen i'iebe voll, wir sind die Engel «Zolles, und also die mächtigen und erhabenen Wiedersaeber des Teufels, de» Kokt nur in die Welt ge sandt, damit die Kinder und Engel möt tes an ihm ibre .>irast nnd ibr Herz stah len sollen! ES ist also ein edles, ein gro ßes Werk, welches wir beute vorhaben, wir welle» ans l'iebe zur Mcnschbeit de» Teu- sel besiegen, wir wollen von ibm erzwingen, j daß er uns lebre Gold zu »lachen, damit i wir mil dem Golde alsdann der ganzen Menschheit de» Himmel erkaufen könne» Und nachdem er mit so schciiibciligcn u. l heuchlerischen Worten ihr egoistisches unv geldgieriges Vemühen beschönigt bakte, sor- derte er die Versammelle» ans, zum in-! brünstigen Gebete, zum beiligen Fleben. Sie stürzlen nieder auf ihre Kniee, sie wagte» es zu «voll zu bete», daß er ihnen die Kraft gäbe, de» Teufel zu beschwören, j sie wagten es, ihrem Aberglauben und il> j rer Heuchelei die Masle der Fröinmigkeit und de? Edelniutbes vorzuhalten und! il'rc unhcili'ien Begierten mit l luch de, beildgen Veronika z» verschleiern. Weil sie den eld, ibre Viede, ibr Vertralie», cbrten sie ibn als ibren Wobltbäter u. Beglücker der Zukunft, als den erhabenen Messias, wel cher sie einst reich und mächtig machen, die ganze Welt ihnen untcrorrncn werde. Er konnte ihnen den Teufel nicht erscheinen lassen, weil mit dem Erscheinen desselben l!lc l»lllII!!iMlIl!>I. vailzs k Vssotll/ ?spLr, ?kLvel»cli name. X. IZ. ns tti,ltil„NP«? >ltl vii). Nummer W. ihnen seine llnfäbigkeit, sie das Gebeimnisi des Goldmachen's zu lehren, klar gewor den wäre. Vergebens also waren bis dahin seine Beschwörungen gewesen, Vergehens mußten sie auch in der Zukunft fein linier heili gen Gesänge» fübtteu sie jetzt den Ziegen» boel ein, dieses schwarze Ungetbüm, dessen Herbeisebaffnng so viel Mnbe n. Anstreng ung gekostet, nnd das man beute dem Ten sel opsern wollte. Unter feierlichen Ceremonien zogen die in weiße Schleier verbüllleu „Eneugel" das unMekliebe Schlachtopfer zum Altar, wo Psaiinenschmidt, der Hobepiiester im goltgestiekte» «Gewände, bereit stand, um es mit dem silberne» Messer zu lödie» u. sein Vlnt iii silberner Sebaale zn empsan ge». Und wie er das Messer erhob, um den .iiegenboet z» todten, warsen sich die «>Uau blgen auf ihre Kiiiec nieder u»d beteten laut, u. fleheten zn Gott um seinen Vei staiid zum »klingen des erbabenen Wer kes. Der von Begeisterung,'Gluti? u. Andacht strablende Planelarier senkte den erhobe nen Arm berab der blitzende Zlahl wollte sich eben in den Hals des armen zitternden Thieres versenken, das mir dein nibigen Blick eines Weisen uinbersebaute, als sich plötzlich klwas tltterhörleS, etwas Unglaub liches begab. Einlsfäbelbafte, eiltfetzliche «Gestalt sprang plötzlich binlcr dein Altar bervor nnd bielt die Hand dew'tsel!mig folgt.! In l!eavenworih, Kansas, bielten die Einwohner znr Feier der Niederlage der Vecoinplon Eonstilntion im Eongreße eine Parade. .«lll^'M». Al.iiil>rii».'.c- 'l-illcii Präparirt Rver il o I r n, a n und Rodger und E. H. n 112 im Kleinen,
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DcrTiiglichc Deutsche Corrrspondrnt. B altimo rc, den i.'». April l,>!. N e n e st e N a ch richte n. Wie aus deu Berichten von Was hing ton zu crsehen, haben die Freunde eines K onferenz Comile's beider Häufer, um ei ncn Vergleich über die KansciSfragc zu Slande 'u bringen, im Unterbause gesiegt. Uebliqens war der Sieg nicht» weniger, at? eclatant. Wir billigen beute weitere Berichte aus Europa. Lord Lerbv bat dem Parlamente .111 znr Organisation einer neuen Regierung für Indien vorgelegt. In London fand in einem Haufe ei» Brand statt, wobei 15 Mensche» um's Leben ta rnen. Der neue Gesandte Frantreich's, Pelissicr, wurde bis Ostcr» in London er wartet. Das Gerücht eines neuen Be suches Napoleon'S bei Victoria findet kei nen Glauben. Iu Frankreich dauern die Maßregelungen uud Deportationen kort. Tie Veröffentlichung der Corre srondenz Napoleon's I. im „Monitenr" hat in Wien Mißfallen hervorgerufen. Basel hatte sick geweigert, einen frauzösi icke» Spion in der Verkleidung als Eon ,ul auftliuebmcn und die Nachricht, daß die spanischen CorteS eiiien Beschluß zur Auf bebung der Sklaverei passirt bätten, erweis't sich als unbegründet. Len wichtigsten Berichten dürfen wir näch stens ans Indien entgegensehen. Hundert »aasende von Rebellen der Kern der gan Revolution befinden sick verschanzt in Lncknow und die Engländer standen im B-'gciff, mit 00,000 Mann uud 200 Ka nonen die Stadt anzugreifen. Mit Span nang siebt man dem Resultate entgegen. Bon China vernehme» wir, daß nun mebr die Amerikaner und Russen gemein flhaftlich mit dcn Engländer» uud Fran .ose» gegen das ~bimmliscbe Reich" operi ren. Sie sorder», daß Cbina dem Welt dandel und internationale» Berkebre ge ennct werde. Wir bringen heute gleichfalls weitere Berichte aus Californien und Utah. Honolulu lauleu die Nachrichten bis zum 27. Februar, au welchem Tage der König feinen :>-t. Geburtstag feierte. LluS Nicaragua, wo Buckauau unlängst ,ur Stiftung des Friedens den Flibustier Walker auSsührte, liegen sich nunmebr die j Eingebornen unter einander in den Haaren. Ztrcz hat sich gegen die Regierung des Mar- tlncz erhoben, und Ersterer soll eine neue 6mciitanische Flibustiersendung verschrie tcn haben. In Havanna war das Pub- Ukuin mit der Feier der Cbarwoche beschäs ttat. In der Catbedrale wurde am Grün tcnnccüage der Advolat Girat von einem in Erwiederung eines Scbla- -cS niedergestochen, als der Bischof eben den «.(....n Ans Kingston, .Za inaiea, »S!,. Mär.! werden BangueroUe u. a.iö BarbadoeS März» dießerschiffung rcn 2t»» englischen Soldaten nach Indien gemeldet. Traucrfeier sür Orsini soll heute kd.r acht Tage in New-Aort stattsliiden. Unt'eie heutige Nummer enldali einige c.-ucressante Angaben über den in Paducab, Zll. cerhancten Flüchtling preuß. Justiz. „mx Gcwcrbc-Gcscti unddie Taverncii Btsittei. i.ie EngrLS- und DetaiSbändler scbarser il, Baltimore hallen in dieser Woche c>m zahliriche Bersammlung unler dcS Hrn. M. Gidelman, um legale «.stille gegen das nene un ..»leiten Wir sind über den Entschluß die !cö ack'tuugswcrtyen und industriellen Thei les unserer Bevolterung höchlichst erfreut .rnd haben das feste Berlrauen, daß den d.crck oblgeS Gefey in schändlicher Weise i Ledeückien rolle Gerechtigkeit zu Theil wer ten wird. Unsre WeißlilchtS Vegislatur scheint in .iren gesevgebenden Bestrebungen nnr ein Zrel u,i Auge gehabt zu haben, wie man aus der Bevolterung nnsereS Staates die ßtmöglicbste Geldsumme, in Form von erpresse» kann. Alle übrigen Naßregcln, welche IbeilS den Frieden uud die Freiheit iedeu Bürgers, theils das Ge-! rcihrn und den Wohlstand des Staates be zleecken, sind als 'Nebensache entweder auf! den Tisch gelegt oder verworfen worden. Unter den 'Gelderprcffuugeii siebt das Ge-" werbe-Reglement sür Scbenkwirthscbasten obenan. Dieses Reglement kommt sast ei ncm Teulperenzgesekc gleich, denn nur we lüge dergcgenioartigenSchcnklvirthe werden im Stande sein, die enorme Steuer zu zah tcn es bleibt ihnen nnr die Wabl, entwe der ibr Geschäft zu schließen oder dieCvnsti lunonalitai des fraglichen Gesetzes von dem Richler untersnck'en zu lassen. Man glaube ja nicht, daß die .Kleinhändler ftl durch das alle, bis zum l.Mai d. I. in Kraft bleibendeGewerbcgcsetz mit besonderer Borliebe berücksichtigt wurden, sie haben im Gegentheil eine so hohe Ge irerbesteuer zu euirithtcu, daß ihre Abga ten den dritten Theil der , daß derselbe zu eristiren aufhören muß? >sti einer Republik ist Jedermann Gelegen kett gegeben, sich einem ehrlichen Erwerbs zweige'zu widmen. Wenn nun eiu Gesetz in einer solchen Republik bestebt. das einem Gewerbetreibenden eine so schwere Last auf erlegt, daß dadurch das fernere Betreiben dieses Gewerbes unmöglich wird, heißt das nicht einen achtungswerthe» industriellen Tbeil der Bevölkerung zum Besten der SiacuSlasse despotisch unterdrücken? Wenn der Detailverkaus scharser Getränke von den Wellweisen zu AnnapoliS nickt für einen ehrlichen Erwerbszweig eracktet wurde, so hätte das Volk vonMarviaud an der Wahl urne darüber enisebeiden müssen, und wäre diese Entscheidung in dem Sinne jener Ge setzesfabrikanten ausgefallen, nun so wäre es anft wie den Bewobnern Maine'« ergan gen, wir hätten uns ein Temperenzgesetz gefallen lassen müssen. Aber so verfuhren unsere Weißnichtse in AnnapoliS nicht! Allerdings scheinen sie den Detailhandel mit Spirituosen nicht für anderen Geschaf fn ebenbürtig zu erachten, sonst hätten sie lte Sckenkwirtht nicht vorzugsweise schwer besteuert sie verfolgten indessen echt jesui tische Äulistariste, indem sie den Äewerbs zweig, der ihnen ein Dorn im Auge ist, als Mittel benutzte», um durch ihn die Staatskasse zu fülle», gleichviel, ob Tau sende betriebsamer Bürger tu Jotge dieser Maßregel zu Grunde geben müssen. C-ewiß noch niemals hat eine herrschende Partei in irgend einem Staate der Union r» dem Volke in eclarauterer Weise bewie jtn, wie total unfähig sie ist, auch »ur ei n ciMlne Stadt, vielwentger einen Staat «gieren. Die Leute, welche von sich be tauptey, daß sie allein nur fäbig sind, Amerika zu regieren, haben überall, wo sie «gierten, den unwiderleglicher Beweis ge liefert, daß sie keinen Hund aus dem Lfen '.s Sei, können. Die Tage des WrißnichtS tbums sind gezahlt, dem Volke sind über die Wirksamkeit des finstern Ordens die Augen wenn das Volk sich diese Despoten nicht bei der nächsten Wabl vom Halse schüttelt, so verdient es das Jocb zu tragen, das jedem freien Manne im höch ste» Grade unerträglich ist. TeleMpWie Tepeschcii, Washin gt 0 14. April.—lm Se nate wurde ein beleidigendes Memorial der Mormonen-Gesetzgebung von Utab mit 32 gegen in St. auf den Tisch gelegt. Hr. G'ree» legte einen Beschluß der Gesetzgebung vo» Calisornien zu Gunsten der Ausnahme vo» Kansas mit der Lecompton- Constitu tion vor. Sein College Broderick behaup tete, daß diese Beschlüsse nicht die An sichten des Bolkes von Californien aus sprächen. Im Hause wurde die Debatte über die Errichtung einer Schutzwache in Washing ton fortgesetzt, um t Übr aber von Hrn. Montgomcry die Kansas-Bill ausgerufen unb die um ein Conferenz-Comite iiacbfu cb.nde Botschaft des Senates vorgelesen. Hr. M. stellte sodann den Antrag, daß das Hans bei seinem «dem Moutgomery-Crit tcndeN'Amcndementl bebarre. Nach kur zer Ie batte über parlamentarische Regel» wurde vom Sprecher die Frage gestellt. Die Abstimmung ergab 108 gegen 107 St. Ter Sprecher gab nun die entscheidende Stimme gegen 'den M'scben Antrag und derselbe fiel durch. Es wird somit ein Coufcreiiz-Comite ernannt und die leidige Kansassrage end licb dennoch vom gegenwärtigen Kongresse erledigt werden. Im Senate soll man ge neigt fein, sogar auf das Amendement des HanseS in etwas einzu geben, damit die Kansas-Schreierei vor über ist. Wa sb i»g't o »/i4." April. Herr Englisb stellte im Hause de» Antrag, wel cher angenommen wurde, ein Conserenz- Comite zu ernennen. Tie Anti-Leeomp ton-Temokraten, zn denen auch Hr. E. ge hört, erklärten sick dahin, daß dieser Schritt dnrch die dem Senate gebührende Achtung gerchtsertigt sei, sprachen sich jedoch gleich zeitig dabin ans, daß sie bei dcn Grund sätzen des Montgomerv-Amcndcments be barreii würden. New-? 1 on'!"t4. April.— TaSSchiff „Sunn» Sontb" traf mil sünfPassagiercn bier ein, welche das englische Schiff „Here fvrdsbirc" voll dem Schisse „John Gilpin" rettete, als das Letztere nabe Kap Horn unterging. New -Z!I ort, >4. April. Berichte von Nicaragua melden, daß General lerez sick, gegen die Regiernng des Martinez er hoben bal und das Land sick im Anstände der Anarchie befinde!. Abintiri der „Persiii." New-Aork, den >4. April. Der Dampfer „Persia" ging beute Morgen mit 200 Passagieren und L7ooc« in Spezie nach Liverpool ab. N'/w- Lr l e ans, April. Der Deicbbruch gegenüber der Stadt ist noch nicht verstopft und richtet großen Schaden an. Cbarle st on April. Der Lainpscr „Isabel" trasmit Nackrichte» bis zum 10. d. MtS. vo» Havauna ei». In de» Marktpreisen leine erwäbnenswertbe Aenderungen. Eincinnati, lt. April. Long worlb's großes «Gebäude, von einem Äaffee banse, Wood'S Futterladcn, Fischer'S Mö belgeschäft ie. occupirt, brannte in letzter Na'cbt nieder. Beilust theil weise durch Versicherung gedectt?Viele arme Familien wurden hierdurch obdachlos. Alba u v N.-.Ä., >."April. Herr Perr», Anli-l'ecomptoii,. wurde mit 140 St. Mebrheit zum Bürgermeister erwählt. Ter Stadtrath ist getheilt. Tcillrs-Ncuillkeltcn. In Eilicott's Mills fand ein Meeting statt, aus welchem Beschlüsse her vorgingen, welche die Regierung ersuche», die beabsichtigte neue National-Armorie uud Kauoucugießcrei in Ellieott'S Mills zu errichten. Ein Comite, bei dem wir auch den Namen des Hrn. G. W. l'ürmann bemerten, soll sick zur Förderung dieser Be schlüsse nack Wasbingtoli begeben. Sebr notbwendic>. Man sagt, daß das Sencits-Comitc für öffentliche Ge bände in Washington den Ban eines Wohn bauses für den Präsidenten beabsichtige uud das gegenwärtige „Weiße Hans" dem Staatsdepartement überlassen wolle. Es ist wünschcnswertb, daß diese Absicht bald ausgeführt werde. Durcbfüdlich vom Prä sidentenbanfe liegende Niederungen und Sümpfe ist das Präsidentenbaus die unge sundeste Wohnung in Washington. Bei der gegenwärtigen Größe des Landes und den sich täglich mehrenden Besnchen, die der Präsident zu empfange» hat, sind die Räum lichkeit auch viel zu klein. Die Deutschen in Richmo'nd Ba., haben am 7. April ein Fest gegeben, dessen Ertrag der Daincngescllschast zum Antaus von Mount Bernon,! der Woh nung und der Grabstätte Wai bington's überliefert wurde. Das Fest bestand aus einer Tbeatcrvorstellnng u. hinterher Ball. ?er „Richmond Enguirer" giebt an, daß die gewählten Stücke „des alten Magi ster's Perrücke", von Goerncr, und „der Nachtwächter», von Körner, init großem Beifall gegeben wurden.—Die Summe des Ertrages ist leider nicht angegeben—Wir haben'schon bei einer frühern nklcgenhett die genieittnüt'ige und patriotische Zbatig teit der Richmonder Deutschen ehrenhaft e.wabnt. Wir können sie jetzt wieder ihren Landsleuten in den Ber. St. zur Nachahme empsehlen. Ncw-?Iorl, April. Polizei dem Absen der des Fasses aus der Spur.» Tie Poli zei ist nicht überall so schlecht, wie in New- Aort. Während hier die Mörder Samu el's unentdeclt bleiben, bat die geheime Polizei von Chicago bereits eine Spur in dem andern mysteriösen Morde entdeckt; wir meinen das mit der Ankunft einer ver stümmelten Fraiienleiche aus der Central bahn zusamenbäilgende Verbrechen. In Folge der hier vorgenommene» Leichenschau und den nach allen westlichen Städten ab gesandte» Depeschen wurde auf dem Bahn- Hofe in Detroit die Tbatfache ermittelt, das, das Faß mit der Adresse „W. I. Jen ningS, >VS, Leonardstr., Rew-Aork", am IU. März aus einem Dainpsschiffe nach Detroit tain. Weitere Nachforschungen ergaben, daß dasselbe am 16. März auf dem Michigan Central-E>se»bab».Fracht- Deppt in Chicago von eine». Manne auf gegeben wurde, der seinen Namen als J o h n M itler im Fracktscheine eintra gen ließ. Da es fel,r wahrscheinlich war. daß die dort angestellten Clerks diese» Jobn Miller je als den Ue berbringer dieses FaßeS tdentifiziren könnten, klammerte man sich nickt hartnäckig an diesen einen Umstand, wie es vielleicht in New,Aork geschehen wä re, sondern forschte weiter und kam fol genden vor einem Jahre in Chicago vor gefallenen Diebstahle auf die Spur, w» rin gleichfalls ein Job» Miller vorkömmt. Eine junge Tamc. als Lebrerin im Chi cagoei Tearborn annestellr war damals im Begriffe, ans der Centralbabn nach dem Osten abzureisen, wo sie Ber wandle oder Freunde besuchen wollte. Kurz vor Abgang des Zuges eindeckte sie, daß ibr Koffer, mit einem Inhalte im Werthe vo» K6OO, verschwiindcn war. Alle Nach forschungen nach demselben waren vergeblich und die 'Eiscnbabngesellschaft war verpflich tet, der Verlusltrageiiden dcn ganzen Scha denersatz zn leisten. Einige Monalc spa ter wurde in Chicago, an der Ecke der Lake- und Statestraße, im Laden von Sattler uud Cook, von cincin unbekannten Manne ei» Koffer abgegeben, mit der Bitte, ihn so lange da steben zu lasse». bis ib» Je mand, dessen Name auf dem Teckel des Koffers angebracht war, abholen würde. Tiefer Name lautete I 0 b u M ill er. Da sich lange Niemand sehen ließ, um dcn Koffer zu holen, schöpfte man Verdacht, »ahm die Karte, woraus der Name geschrie ben stand, herab und entdeckte unter dersel ben den Namen jener Dame, die einige Monate zuvor im Bahnhofe um ihre Ba gage bestoble» worden war. Ter Koffer würde gleichfalls geöffnet und enthielt nichts, als ein Notizenhuch. «Ueber den Inhalt desselben, sowie über de» Namcn der, seitber nirgends wieder zum Vorschein gekommenen Dame, wird zur Stunde vo» der Polizei, jedenfalls im Interesse der Un tcrsuchnng, tiefes Stillschweigen bewahrt.» Die nnn erneuerten Nachft'rschuugen erwie sen, daß dieser Koffer in Lassalle, Illinois, auf die Eifenbabn aufgegeben wurde. Eine Abtheilung geheimer Polizei wurde sofort nach Lassalle abgeschickt, und diese teitete eine ausgedlchnte Untersuchung ei», schien dieselbe erfolglos zu bleiben, als ei ner der Polizisten', der die jnnge Dame kannte, in den Straßen von Lassalle an einer Fran ein seidenes Kleid entdeckte, welches Eigenlbnni der damals bcstoblene» Dame war. Um ib» alles Zweifels zu ciitbebe», fand sich der volle Name der rechtmäßige» Eigeiilbümeri» in diesem Kleide eingezeichnet. Nnn verfolgte man die Spur weiter. Die Frau gab an, das Kleid in einem Pfaiidbaufe gekauft zu ha be». Naw dem bezeichneten Pfandhanse kommend, entdeckte man noch andere Ge genstände, die demselben Koffer enlnommcn waren, daruiuer Wasche, in welcher der selbe Name eingezeichnet war. So weit war man am vergangenen Samstag dem Job» Miller oder jenem Individuum, das sich iu Fracbtdepols und in Koffer-Angele genbeiten dieses Namens bedient, aus der Spur, und obne Zweifel werden die näch sten Tage weitere Aufschlüsse bringen. Von der telegraphischen Depesche, die neulich an geblich von den Berwandlen der Getödteten bier ankam, verlautet nichts weite, und die Vcrmiltbiiiig liegt sehr nabe, daß sie vo» betbeiligte» Personen abgeschickt wurde, um die Poiizei über die Identität der Leiche irre zu führen. Blu t igc l> n thate nin der Nähe von Fort Scot i.—Der „Leavenworth Citv Lcdger" vom l> für den Berkauf obfcö ner Bücher bestraft worden. Eine Gesellschaft Deutscher hat li0«> Mor gen Land in Cedar Ravine, El Dorado Couniv, angetanst, die sie zu einem Wein> berg anzubauen gedenkt. Ter Turnverein von Sonora trifft Bor bercitnngen zu einem großen Feste am 2t!. u. 27. Mai. Am März war der lt. Jahrestag der Landung der Rew-Aorker Bolontairs im Hasen von San Franzisco. Das Wetter ist anhaltend schön; man erfreut sich in San Franzisco der besten Aussicht auf einen reichlichen Herbst, die Hügel, welche die Stadt umgeben, fangen an, sich mit FrühlingSgrün wieder zu schmücken. Das neue französische Hospital ward am >5. März eingeweiht. Die erste deutsche Freimaurerloge auf der Pacificküste ward am L. März unter dem Namen „Hermann-Loge der Freien Aufgenommenen Freimaurer" in San Franzisco eingeweiht. Nach den Erzählungen einiger in San Bernardino vom Salzsee angekommener Reisenden, die jedoch vermuthlich selbst Mormonen sind, soll Zloung «000 Mann unter beständiger Uebung erhalten. Außer dem soll er allen Unzufriedenen erlaubt ba ben, fortzuziehen, von welcher Erlaubniß 840 Männer, Weiberund Kinder Gebrauch gemacht haben. Aus einer in den „Deseret News» ent haltenen Ode an Gen. D. H. Wells laßt sich anscheinend entnehmen, daß alle Mor moncntruppen nach Sck't Lgke Ciw zurück gekehrt sind. Ein interessanter Privatbries von einem Mormonen aus Salt Lake Ci!v geschrie ben, ist in unrechte Hände geratben und ein Auszug daraus in einem Blatte im Innern, dem „Placer Pille Inder" abge druckt worden. Es heißt darin unter An dern, ~Wir hatten zu einer Zeit MOO Mann i» de» Berge», aber jetzt sind nur 10 Maiin dagelassen worden, um die Bewegungen der Soldaten, die für den Winter im Fort Bridger gelagert sind, zu beobachten. Krankbeit und fvrtwäbrende Verwirrung herrscht in der Mitte derselben nnd zuwei len sangen sie an, sich unter einander zu zanken uilv umzubringen uud sie sind durch den Verlust ihrer Tbiere :c. so in Verle genheit, daß sie sich gar nicht bewegen tön i>cn—aber wenn das, was von ihnen übrig bleibt, im Früblinge nickt Anstalt macht, nach betreffender Aufforderung zu den Staaten zurückzukehren, so wird Bruder Brigham sie schon ganz schön in Bewegung setzen Die Brüder sind in geringen Abtheiln»- gen unter sie gegangen, haben ibr Rind vieh und ibre Maulesel fortgetrieben und 2000 Stück bierber gebracht, wofür dann den Ber. St. Credit gegeben werden wird bei der Abrechnung von wegen der aufge summten Interessen des Geldes, das die Re gierung diesem Volke schuldet; welches auch auf dem geeigneten Wege Onkel Sam er sticken wird, die Kosten des jetzigen Krieges zu bezahlen, der von einem Soldaten-Mob gegen dasselbe geführt wird, um durch De gen, Bayonnet und Kanonen ihm eine Bande von Beamten aufzuzwingen, in de ren Wabl es keine Stimme hatte uud die selbst der wahre Abschaum der Schöpfung find —Spieler, Pöbelanführer?e>, Leute, die niemals sich fclhst zu regieren wußten und deshalb die letzten sein sollten, um zur Regierung Anderer ausgeschickt zu werden, ~ain wenigsten znr Regierung des freiesten und erleuchtetsten Volkes auf der Oberfläche der Erde" Europäische Berichte. Engl all d. Tie Ernennung Gene ral Peiifsier's zum Gesandten in England hat dort allgemeine Befriedigung hervorge rufen. Die „Times" schreibt, Louis Napo leon solle ertlärl baben, er wähle diesen hervorragenden Ossizier als Tribut der Achlung sür die Allianz, sür das englische Volt und die Heiden Armeen ans. Der Corrcspondeut der ~Times" hält den Ge neral sür eine» warmen Freund der eng lisck-französischen Allianz. L o n d o n. Zwei neue Schrauben dämpfer, die in der Linie zwischen Ham burg und New-Aork laufen sollen, find vo» Cly'de aus iu Hamburg cingctrossen. Der Dienst auf dieser Linie wird ein vierzehn tägigcr sei». Fra ntrei ch. Der Pariser „Con stitutionnel" vom 25. v. Mts. Hai einen Artitel in großem Druck betreffs der Al lianz zwischen Frankreich und England, xie freundlichsten Gesinnungen werden durchweg ausgesprochen. Der Herzog vo» Malakoff, heißt es darin, personisictre die Allianz als ein lebendiges Erinnerungszei chen gemeinsamen RubmeS und gemeinsa mer Gefabren; der Kaiser könnte keine he dcutsamcre und sebmeichelbaftcrc Wabl ge troffen baben. Tie Pariser Börse vom 25. März zeigte eine seit langer Zeit uugewohnte Lebhaftig keit das Steigen der Rente nabm einen festen und entschiedenen Charakter an. Der Minister des Inner» hatte hcsvblc», das: alle Kanonen in den verschiedenen Städten Frankreich'S demontirt und nach den Arsenale» gebracht werde» sollte», un ter dem Vorwande, daß sie sich in einem solchen,'iustandc befänden, daß ihr Gebrauch gefäbrlicb wäre uud unter dem Versprechen, sie durch besseres Geschütz zu ersetzen. Im Publikum war jedoch die Ansicht vorberr scheud, die Kanone» waren entfernt worden, damit sie nicht im Falle einer Erhebung dem Volke in die Hände fielen. Paris. Mehrere Personen in Ruf fec sind zn Geldbuße und Gesängniß strase verurtheile worden, weil sie einer im Widerspruche mit dem Gesetze abgehaltenen evangelischen Bersammlung heigewohnt hatte». Die vor Kurzem verhafteten und unter dein neuen Strafcodev nach Lambessa ge sandten Personen sind, wie es heißt, in drei Klassen eingetheilt worden; jenen der drit tenKlasse soll die Rückkehr nach Frankreich nach,einer zweimonatlichen Haft in den Gefängnissen von Lambessa wieder gestattet werden. Die Handelsberichte aus den Departe ments lanten noch immer ungünstig und das SchiffSgeschäft litt sehr. Einige Auf träge waren aus den Ver.Staaten einge gangen, jedoch in weit geringerer Anzahl als früher. Der „Nord" schreibt, daß in allen großen Häfen Frankreich's KriegSrüstungen mit großem Eifer betrieben werden. Täglich wurden CabinctSconseils, denen der Kaiser präsidirte, in den Tnilcrieen abgehalten, um die herrschende Stille in den Geschäften in Erwägung zu ziehen; ein zweifelhaftes Gerücht war im Umlauf, daß sofort die nächsten Schritte zum Frei« Handel gethan werden würden. Paris, 10. März.—Man hat nnr i n seltenen Epochen und stets vor großen Er eignissen, die in der Zeitgeschichte eine be deutende Stelle eingenommen, die auswär tigen Tiplomatcn so eisrig gesehen, wie jetzt, um alle politischen Neuigkeiten, die in den Pariser Salons mitgetheilt werden, zu sammeln und die geringsten Smnptome, die sich in Frankreich's öffentlicher Meinung kundgeben, zu beobachte»; die EhesS der Gesandtschaften wollen Alles wissen; Alles wird in ibren Kanzleien aufgezeichnet und darüber den betreffenden Höfen Bericht er stattet. Die Berurtheiliingcii wegen Beleidigung des Kaisero und Apologie des Attentates dancrn noch immer fort. So wurde in Neuschateau ein 18 jähriger Bursche, Hand langer seines Standes, wegen jenes Ver gebens zu einem Jahre Gefängniß und 50» 'Franken Geldbuße verurtbeilt. In Havre wurde ei» 40 Jabre alter SchiffSzieher zu 18 Monaten Gefängniß und 112, Jahre poli zeilicher Ueberwacbung verurtheilt, weil er am 24. Januar 18ü8 auf einem öffentli chen Platze aufrührerisches Geschrei gcmacht und die Person des Kaisers öffentlich belei digt bat. Schweiz. Die Regierung von Ba sel bat sich geweigert, das neue Eonsulat zuzulassen, welches die französische Regie rung dort zu errichten gedenkt. Die Bun desregierung hat diese Weigerung in einer Depesche nach Paris gemeldet. Oestreick'. —Die frühere Feindschaft zwischen den Franzosen und Lestreichern ist wieder im Erwachen; den Oeslreichern scheint sich immer mehr die Ueberzeugung aufzudrängen, daß sie sich bald genöthigt seben werden, ibre Position in Italien mit der Spitze des Schwertes zu behaupten. Dänemark und P r euße n. Die letzten dänischen Vorschläge sollen, weil sie nichts Bestimmtes enthalten, Preußen un angenehm erschienen sein. Copenhage n.—Das dänische Mini sterium hat aus der von ihm beabsichtigten Befestigung Kopenhagens eine Cabinets frage gemacht. Der höchste Rath hat schließlich das Projekt mit einer Mehrheit von 38 Stimmen gegen lö angenommen. Rußlan d.—Große Aufregung herrscht in Rußland in Folge der Opposition des Adel« gegen die Emancipation der Leibei genen. Viele große Grundbesitzer waren in Furcht vor ihrem Leben nach St. Peters burg gestoben. Tie Bombay-Post vom ü. "März ist in Suez eingetroffen. Die Nachrichten ans Lucknow datiren bis zum 8. März. Am l. März traf Sir Colin Campbell in Allumbagb ei» uud drang mit einer starkeiiStreitmacht bis zu deu Ditloo fba Gärte» iimerbalb einer Meile von Lnct now vor. Am Mär; fetzte Lutram mit 0000 Mann und !t0 Kanonen über den Goomtee und nabm seine Opposition auf der östlichen Seite vo» Lncknow. Er ward sofort angegriffen, aber er trieb den Feind zurück. General Franks batte den Ober bcfcl'lshaher mit einer 4000 Mann statten Colonne von Goruckpore aus erreicht, James Lutram ward am Li. Febr. und wiederum am 25. Febr. von einer starken Streitmacht des Feindes angegriffen. Bei beiden Gelegenheiten wurden jedoch die Re hellen mit großem Verlust zurückgeschlagen, während die Engländer keine Verluste erlit ten. Das Heer vor Lucknow soll sich auf 50,000 Mann, nebst 10,000 Mann Ca vallerie u. 120 Kanonen belaufen. Man erwartete, daß der allgemeine Angriff am 10. März beginnen würde. Die englischen Frauen, die sich als Gefangene bei der Kö nigin von Oude befunden hatten, sollen am Leben sein u. gut behandelt werden. Die Colonnen der Generäle Rose und Wbitelock rückten gegen den Jhansi und Allahabad vor, so daß sie sich in einer Po sition befanden, um die Insurgenten in je »en Richtungen abschneiden zu können. Gen. Franks' Colonne hatte eine glänzende Schlacht mit starken Jnsurgentenmassen iii der Nähe von Shaiibina hestanden. 2,000 der Letzteren waren getödtet oder verwundet und alle ihre Kanonen genommen worden. Einige Unruben sollen im südlichen Mah ralteiilande, in Sawunt, in Waree uud Malabar stattgefunden haben. Das Pun jab war Die Rebellen in Lucknow batteu eine starke VertbeidungSlinie längs des Kanals errichtet, welche die Anwen dung von Belagerungsartillerie notbwen dig machen würde. Sie waren alarmirt, aber doch geneigt zn kämpfen, obwobl ein Tbeil Lust batte, zu unterbandet», ambu r g 21. März. Bon der bie- Ilgen commcrzielleu Lage läßt sich noch im mer nicht viel Gutes sagen. Die Schwüle in der Politit wirkte iu neuester Zeit läh mend auf alle Geschäfte, weshalb denn die Börse für gewöhnlich nur wenig animirt war. Einzelne administrirte Firmen san gen nunmehr nach und nach an, ihren Gläubigern Dividenden zu zahlen, im All gemeine» aber bleiben die Status nach wie vor ein streng bepütetes Geheimniß. Berlin, 18. März. Im Laufe der letzten Jahre ist der Zuzug von Arbeiter familien in den bei Berlin gelegenen Land gemeinden so stark geworden, daß von Seite der Letzteren zahlreiche Petitionen einge bracht worden sind, welche die Einsübruug eines EinzugSgcldes in Anspruch nehme», damit dem "Strom der Einwanderer ein Hinderniß in den Weg gelegt, und die Ge fahr gänzlicher Verarmung von den Land gemeinden abgewendet werde. Die Nie derlassung in Berlin ist durch die Polizei behörde ziemlich schwer gcmacht, und rei sende Handwerker, die 3 Tage lang obne Arbeit sind, werden obne Umstände in ihre Heimath zurückgeschickt. Dagegen wenden sich die zahlreichen Arbeiterfamilien, die entweder in der Hauptstadt unbeschäftigt sind oder auf Beschäftigung in derselben warten, den kleinen Ortschaften zu, welche in der Umgebung von Berlin liegen, und die gezwungen sind, die armen Ankömm linge nicht nur auszuncbmcn, sondern auch ibre Sehnten und Begräbiitßpläye entspre chcnd auf eigene Kosten zu erweitern, und unverhältni'ßmäßig große Summen für die so entstehende und von Jahr zu Jahr wach sende Armenpflege auszusetzen. Berlin, 22. März. Tiefer Tage wollte bier ein Besitzer von Aktien der Des saner Creditbank seine Papiere, auf die er vierhundert Zbaler ausbezablt hatte, bei dem betreffenden Bangnierbause versilbern, und es wurde» ibm, wie die „N. Preuß. Ztg." erzählt, zu seinem Erstaunen drei z e h n Thaler und einige Silbergroschen ge boten. Bon dem Unglücke, in das viele Familien durch diese Creditanstalt gekom men sind, bört man täglich die traurigsten Beispiele. Vom Neckar, den 10. März. —Daß nach und nach die dedauerlichen Folgen der GelderisiS nicht nur hei uns, sondern auch in Amerika immer mehr schwinden, glaubt man unter Andern darin einen Beweis zu finden, daß immer mehr Beftellnugeu auf Pfälzer Cigarren von dort aus eintreffen. Das Zutrauen zn uuseru Cigarrenfabrikan ten ist also nicht, wie man glaubt, in Ame rika geschwunden, und diese werden durch Lieferung von guten Waaren diesem Zu trauen zu entsprechen sich bemühen. Dekalllltmachungen. Gr^h-L^ (s', er a»> a Mänller (5h or. Dienstag, dru 27. d. Mts. Lssicc der „Bt>lti»>vrc Wasser-t!>.2mpW.,"W.> Präsident. »Ii e 1 el»er^ HlttU Belohnung. Im . ".'lrl le) Nach Rotterdam. l las schöne uud schneliseaelnde Bremer Nach Bremen lie>u in Ladung und wird prompt crpedirt. schöne segeln de ?tr. Vre S»iff Varl z itaiu an' ord. tiorn.r ufr i (77-) Ur. 17. Exchange Buildlnü«. I v l>. w> -^tral'c. UiiiW'ü Mlciit- »nd»»dmslilil»lr»'V,l, Nr. I. S üd Liber tystra He. Agenten für diese Stadt": W. k H. S v i l k e r, Nr. West-Baltimorestrajie. und l! ba Reese Co., I !>U) !>vn PniNs.n-u. Eutawstr. ,i Weines Weiße Weine j Haut Barsac .37ilt»?. do.. ch I.VU do. Rhein-Weine: ioin Dechant 7SCi.'. do.. to. lobanutsber^er .Il.vo do.. PNIM do. Spanische und portugiesische Weine Maiaga zu Ii u. VTM. v. 5» St«. licrZlasche. Ij Doli, per Nasche. Mcussireude Rbein-Weiue zu I Lollar die Flasche, z» Is mid >t Toll, die Alasche, oder 111. Nj s>. t'olrer-Lchnapo (Gin) zu 75 1.1,!. I nnd Toll. die (Äallone, dei B. tt l in a n. r Nord-Gaujirape. Kvrn-SchnapS (Wdiskey). .zu W (Ltö. do. N-muu.. uud uo^> m> Nr. 5. Nord-lÄaystrake, l! Plato. (K7-> Nr«. Süd-^ront-Straße. sH Ä0 IN 111 t und seht! F. Dittnch X' V> l>., Hut» und Kappe»-Fabrik, e^
weichen^Hütc^ i z Kr.Weft-Prattstrase. Geschäfts-Berleguug. Strohwaaren-Händler, Puhmacher, Hut macher und das Publilum überl'aupl. Mchlud Hill c', Sabril Preise» machen n-olteu. Henry L. SteiilZ Li Söhne Frische Limburger Käse. e,-' Iteben.) iu erfragen Nr. l-i. W.-Lc?ingtonstr. Gesucht: Verlangt. senr .alou unter -öaruum bei ntflich,u sun. Verlallgt: Stelle-Gesuch. Ein Gärtner, welcher sein (Geschäft gut rerftftu ~^u^ TttilschcV Bureau, un ter Mssicb tder „deu tscl'niGcscllsÄast/^ Äl>llschaft. ff. Zu ,mmit'tlu'u ti' zu »clkmisen. wtim? Spa.t Zum Verlauf. Ort und Stelle. (59-M> Zu verktil^^^ Zn verlausen. St^ i>i Pc'.lti- Nr. Vcud-^lra^. Wetthvvlte zn vettaufeu. N. Bank-.Präsident. EineFa Äerkauf von Land. B?^iu^>^ 7V, Lightllr.-Werst.^Baltimore. John Mlenu Zu verkaufen, verpachten oder vcrmicthen: sowie A«v guß iroute gemacht Ebenso drei Z-stöckige Back^etnbänse/und W. Servers <Mrz.I9.IMt.) Nr. 7». Exchange-Pla-e. Latten und Schindeln! billigsten Marktpreisen zum Vertauf anbieten. <7SH) Bu rns S: Sloan. Noch billiger! Nr. ISS. Broadwav zwischen Canl«n A« und Alice Annli».
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Stadt-Derichte. Die „Eun" saqt, daß das Trotloir in der Präsidcntstraße, nal?e dein Broadway, außer Ordnung ist. Ebenso gebt es mit den Straßen, besonders in der Baltimore sliaße, gegenüber Tripoletts' Alley. Steu e,n! Steuern! Steuern! )ebaltserbv bung, faule Contratte und eine Polizei- Aunee, aber nichts für das Gemeinwohl Tie Nord Ave uu eist jetzt zur Pfla sierung fix und fertig, aber Stadt- und Hrundcigner sind über den Kostenpunkt noch nicht einig und somit ist es Zweifel baft, wann das Werk in Angriff genommen werden wird. Die «Ärundeigner wollen, wie gewöbnlich, so wenig als "möglich zahlen und aus der Anlage der Avenue den Steuer zahlern einen allgemeinen Prosit demon strireii. Wie die Alten su ngen, so zwit schern die Jungen. Wenn große Veute sich im Congresse bis zur Spelunke im Canseway hinab/alltäglich pauken und mit Pistolen nnd Messern das Lebenslicht aus blasen, so ist es nicht zu verwundern, daß die Jugend mit diesem bencidcnswcrthcn Progresse amerikanischer und Hottentott» Civilisation Schritt zu halten sich berech tigt süblt. So wurde der I2.jährige Sobn des Deutschen Wm. Weitzel, als er am Sonntag Nachmittag von der ichulc heimkehrte, an der Ecke von Wilkstr, und Star-Alle? von einem andern, beinahe 2 Jahre älteren Knaben angegriffen und zu Boden geschlagen. Der Kleine brach den Halsknochen und'liegt nun in der Wohnung seiner Eltern in Nr. ty, Pleasant- Alley, in kritlischcm Zustande darnieder. Die Contrakte für den Bau eines neuen Gerichtshaufes in Bel Ai r sind bereits abgeschlossen. Die HH. Neilson und Barr leiten den Bau und das Werk soll KL0,00l) koste». Die Bar qu e „F a»i e" von Bal timore wurde am 2ü. Dezbr. v. I. von einem brasilianische» Kriegsfahrzeuge in den Hasen von Montevideo gebracht. Es erhellt, daß sie an der Küste der Insel Flo t iana auf den Strand lies und daß nachher eine Bande Bagabonden, mit dem Messer ,n der Hand, ans das Schiff stürmte» nnd Alles davon schleppten, was nur einiger maßen von Wertb war. Glücklicherweise naberte sich ein brasilianisches zeug, woraus die Piraten die Flucht ergrif sen. Die „Fame" war mit Mebl beladen. Der amerikanische Consul in Montevideo bat eine Untersuchung des Vorfalles einge leitet. Die A dvokatnr feierte am Montag Abende das 18. Jahresfest der Begründung rbrer Bibliothek. Die Bibliothek umfaßt 4 500 Bände. Zum Präsidenten der Bib liothek wurde Hr. I. V. L. MeMabon sür das laufende Jabr erwählt. Tie Sch warze n machen'S de» Weißen nach und halten augenblicklich in der Süd- Howardstraßen-Kapcllc ihre jährliche „afri kanische M. E. Conferenz." Eine Trauung fand gestern in der Episcovallirche, Ecke von Paea- und Sa ratogastr., statt, indem der Pastor der Ge meinde, Dr. Füller, mit der Tochter des Hrn. Tb. Kimball verebelicht wurde. Die Töchter des Commodore's Stockton waren die Brautfübrerinnen und unter den Tbeil ncbmern der Ceremonie befanden sich der Hon. L. M. Keith, Hon. C. Cushing, Hon. Howell Cobb und eine Menge anderer Ho norables und Nichtbonorables. Dr. F. D o n a l dson ist an des resig nirten Dr. Frick S Stelle zum Professor der >le6ic!e an dem „Maryland College of Pharmacy" ernannt worden. Tie „La 112a yet te Äuard s" wäblten B. R. Keene znm L. Lieutenant. Die HH. Pomplitz Nodewald, Ecke von Pratt- und Albemarlestraße, bauen augenblicklich Orgeln für die Episcopal kilche in Brownsville, Pa., und die en-z -lisch-lnthcrische Kirche des Dr. Morris in Leringtonstr. Weitere Untersuchung. —ln Sachen des Mver Wbite u»d seiner Frau, angeklagt, aus dem Lade» der Großbändler Fisher, Bovd K Bruder Modewaaren znm Werthe von.H»oo gestohlen zu haben, fand gestern Nachmittag vor Richter Sbowacre eine weitere Untersuchung statt. Hr. Bovd sagte aus, daß er, gleich nachdem die beiden Angeklagten veu Laden verlassen, die Waa ren vermißt babe. Er verfolgte Mver White und seine Frau und traf sie in How ard-, nabe Baltimorestraße. Wbite ge stand den Diebstahl und ersuchte Herrn Bovd, mit ihm nachdem „HarmanHonse", gegenüber dem „Balto.- und Ohio-Eiscnb.- zu gehe», wo er das Gestohlene n ieder auslieferte. Er bat, man möge ihn dieses Mal gehen lassen. Er habe ,ne zu vor gcstodlen und seine Frau babe ibn dazu verleitet. Er gab vor, von New-Aork zu sein und dort Nr. 2V7, Houstonstr., zu wohne». Boyd ließ Beide jedoch vor den Richter führen und dieser schickte sie in Er mangelung von Sü»0» Bürgschaft sür ibr gerichtliches Erscheinen in die Jatl. Die ereessive Bürgschaft, welche der Richter for derte, entfchnldigte er damit, daß ein Erem pel statuirt werden müsse u. dgl. in. Die Bitten der Frau, sie zu ihren beiden Kin der» »altzAew-Aork geben zu lassen, waren qleichfallUcrfolglos. Unser Berichterstat ter meint> daß Beide sehr verdächtig aus sehen. Kolzpreife: Hickory A4,f>o S,OO, Eichen :!,50, Tannen :i,50 Birken 4,Stt. Von Letzter», ist we nig, von ErMn viel im Markte. Musik Mische Soiree in den „Ncw-AssemW-RoomS" siehe Anzeige. Jalschk"H 10-Noten ans die „'southwark Bank of Phila de lpb i a" sind hier im Umlaufe. Eine solche Note wurde gestern entdeckt, leider zu spat, um den Mensche», welcher sie veraus gabt hatte, ergreifen zu können. Die Arbeiten znr Vertiefung des Schi ffs -Ca nals des Pa tapsco-Flusses sind unter der Auf ficht des Majors Brcwerton nunmehr wie der in vollem Gange. Aus dem Monatsberichte der Bal» timcre- und Ohio-Eisenbakn erhellt, daß die Einnahmen derselben im März H 441,- 640.88, oder H10U,V13.10 weniger, als innerhalb derselben Periode des letzten Jahres betrugen. Im Bergleiche zum Fe- Februar hat sich indeß die Einilabine »m H1k1.275.41 erhöht. Im Broadway Markte wurde eiu mal wieder eine Quantität zu leicht gewo gener Butter eonsiszirt. Ganz in Ord nung. Wer nicht hören will, muß fühlen! Der Stadtrath ist nicht in Sitzung. Tie meisten der Herren sind auf einen „Spree" nach Philadelphia gegangen, um sich den dortigen Polizei- und Feuertelegra xl'en, sowie die Dampffeuerspritze in der Näbe zu beschaue». Erhielte» ihre Bestallungen- H. F. Turner, Viebwaagemeister; I. F. Mitchell, Hcnwaagemcister; Joseph R. und CHS. P. Mvntague, Tabacks-, Mmd I. L. Dorfen und I. Kefauver, Mehl Das Schuldirektorium der städtischen Le br-A nst a l ten war vorgestern Nachmittag in Sitzung und be schloß, den Stadtratb zu ersuchen, den Tbeil der Schenknrkunde Peabodv's in Ausfüh rung zu bringen, welcher sür die Schüler der Hochschule, die sich auszeichnen, Medail len änweis't. Die Zeichenfchule de? Insti tutes machte ihrem Lehrer, Prof. Po well, eitz Kästchen mit wertbvollen Juw» lerien zum Geschenk, welches dieser mit Dank annabm. Eine Ball-Disfikultät. Auf einem vorgestern Abend in der „Reben- Halle" in Fayettestr. gehaltene» snicht deut scheu) Balle entstand eine Prügelei, bei wel cher Greenbury Wilson einen Stich in die Seite erhielt. Herr R. C. Wright, der srüher? de mokratische Candidat sür die Bürgermei sterei, hat sich vm Europa auf eine» ge fchäftlicheu Ausflug nacb Rio begeben, wo hin wir ihm glückliche Reife wünschen. i Trauriger Eisenbahnunfall. i Als gestern Nachmittag um halb fünf z Uhr der Zug von Philadelphia auf der' Krümmung nach der Eanton-Brücke ein- bog, stieg ein 10-jähriger Knahc, ?tamens Eduard'Stiiincr, welcher iu den Eisen bahn-Wage» Früchte'zu verkaufen pflegte, von einem Wagen zum anderen, wovei er ausglitt und zwischen de» Platsormen auf das Geleise fiel. Vier Wagen ginge» über i seine Beine uud diese waren buchstäblich! zu Brei gequetscht-, außerdem war sein! Kopf bedeutend verletzt uud ein Arm ge-! brochen. Man brachte den Unglücklichen auf dem Zuge nach der Stadt und sorgte sofort für ärztliche Hülse, doch ist es kaum möglich, daß er noch einige Stunden lebt, j Er behielt sein volles Bewußtsein und, wurde auf einer Matratze nach dem Kran kenhause in Lombardstraße geschafft, Ivo er bis gestern Abend acht Übr »och am Lebe» war. Er war mit dein Morgenzuge bis! Pcrrymansville gefahren u. dciSUngluck er-! eilte ihn auf seinem Rückwege. Beide Beine wurden vom Körper getrennt, das linke über'm Knie, das rechte an der Dünnuug, i so daß die Knoche» aus den Wunde» bcr- vordrangen. Die Mutter des Unglück».-! che» wohnt in Schröder Str., im westlichen Stadttbcile. Fiel i n'S Wasser— ein Manu am Lightstr.-Werst, als er sich eben mit einem Austerboot Manne borte. Nur mit Mühe! gelang es, ihn zn retten. B r a Ii n te d u rch.— Vorgestern Abend um 7 Übr wurde das Pferd vor dem Wagen des Herrn Dungau iu der Gaystraße scheu und riß aus. Hr. D. wurde sogleich aus dem Wage» geschleudert, indeß nichterwäb iicnswcrtb verletzt. Das Pserd stieß end lich mit dem Kopse gegen einen Baumtasten und wurde zum Stillstande gebracht. Der Wagen war total zertrümmert. Brä de.—ES brannte vorgestern Nach mittag im oberen Stockwerke des „St. Au tou's Waisen-Asvlnins" in Canal-, nahe Eagerstr. Man vermutbet, daß ei» Böse wicht das Feuer anlegte, da das obere Lo kal gar nicht in Benutzung war. Die bos bafte Absicht wurde indeß durch zeitiges Lö schen vereitelt. Wollte seine Mutter sehe n.— Ein Neger, Namens S. Rigdon, Sklave des Joh. Vrvw» in PennmanSville, ver steckte sich vorgestern Morgen auf bemFracht train bei P. und als derselbe später Mag »olia erreichte, stieg er ab, um Verdacht von sich abzulenken. Als der Zug sich auf's Neue in Bewegung fetzte, kroch Darkey wieder in fei» Versteck auf dem letzten Kar ren. Aber dieses Mal batte ibn der Eon dukteur geseben und trat auf ib» zu, wo rauf der' Schwarze absprang und auf den Kopf siel. Der Condukteur glaubte An fangs, der Neger sei todt, ließ aber den Zug anbalten, um sich Aufschluß zu verschaffen. Er steckte deSbalb den Kops des Schwarzen in'S Wasser, worausdieser uiizubezweiselnde Lebenszeichen gab und erklärte, daß er nur seine Mutter in Baltimore besuchen wolle, aber kein entlaufener Sklave sei. Der Condukteur nabm den Schwarzen mit nach der Stadt und derselbe besindet sieb nunmehr anstatt bei seiner Mutter, in der Jail. Strase. S. I. Siegiiiani: mußte vor dem Richter MeMisterHl Strafe nebst Kosten zahlen, weil er angeblich Schmutz in den Hof seines Nachbar? Cunningbam geworfen hatte. Ein Diebs besuch. —Die Wohnung des Herrn S. Lintbieum, Nr. 2u, Ham burgstraße, wurde in vorletzter Nacht von Diebe» heimgesucht und eine silberne Übr und H5O und i> Cents in baarem Gelde da raus gestohlen. Die Diebe entkamen, wie gewöhnlich. Ein A ii gris f. S. MeHornev at taguirte Joh. Lloyd mit einer Heugabel, was feine Verhaftung zur Folge hatte. Ein Raufbold. —P. Fitzpatrick attaquirte Louis Betz und Mad. Schultz in einem WirtbSbause in Alice Annstr. Betz ergriff eine Art, um den Rausbold auszu weisen, woraus dieser gegen Betz und Mad, Schultz die Anklage aüf'„Assanlt und Bat tery" anhängig machte. Die Sache wird am Samstag vor Richter Stump zur Un tersuchung kommen. Festnahme eines Mörders. Vor ungefähr drei Monaten wurde in Abingdon, Harford Co., ein Mann, Na mens' Fletcher, ermordet. Der Thäter, A. B. Thompson, entging bis jetzt der Po lizei, wurde aber gestern Morgen um Ii Uhr von der Polizei ergriffen, als er eben nach Philadelphia abzufahren im Begeiste stand. Ein Mensch endieb. —Vorgestern Abend stand ein farbiger Knabe, 0 bis 10 Jabre alt, dessen Eltern in Douglasßraßc wohnen, in Chesnut-, nahe Lowstr., als ein weißer Mann auf ihn zukam und ihm einen halben Dollar anbot, wenn er ilm nach dem Lightstr. Werft fübren wollte. Der Knabe war dazu erbotig. Unterwegs stellte der Fremde eine Reihe von Fragen an den Knaben und frug ibn zuletzt, ob er nicht mit ihm als Caiüttcnjungc die Bai hinunterfahren wolle. Der Knabe bezeugte dazu keine Lust, als, an der Ecke von Ligbt- und Prattslraße angekommen, der Fremde den Knaben gewaltsam ergriff, »in ihn wahrscheinlich auf ein nahes Fahrzeug zu schleppen. Der Junge schrie jetzt aus Lei beskräste» um Hülfe, was de» Fremden veranlaßte, seine» Halt sahren zu lassen und sein Heil in der Flucht zu suchen. Mebrere Leute verfolgte» den Menfchen räuber, konnte» ibn aber nicht cinbolen. Brandstift n g.—Vorgestern A bend um Übr entdeckte eines der Kinder des in Canal südlich von Lombardstr,, wob nenden Hrn. Uterinöhle, daß es in einem Holzbanse im Hose brenne. Man eilte so fort an Ort und Stelle und fand, daß ein Feuer angelegt war. Es wurde schnell ge löscht. Der Verdacht der Brandstistung fällt auf böse Buben, die in der Nachbar schast ihr Unwesen treiben. Diebe besuchten in der Nacht vom Mon tage auf Dienstag die Wobnungen der Mad. M. Dutrow, Nr. 51ü, und des Hrn. L. W. Günther, Nr. 527, Favcttestr. In beiden Fällen wurden Gegenstände von geringerem oder größerem Werthe ausgeführt, olnie daß die Polizei die Diebe bemerkte, welch' Letzteres nicht wenig dazu beitragen wird, auf's Neue die Sicberbeit des Eigenthums in unserer guten Stadt darzuthun. D i e b s O P e r a t i o n e n im S t a a t s T a b a l S W a a r e n b a u se. lEs wird nicht« so fein gesponnen :e.> Vorgestern kam man in dem StaatS-Ta backs-Waarenbäusc Nr. 4 Süd-CbarleS straße, zn der Ueberzeugung, daß von Zeit zu Zeit dort langfingerige Eingriffe in an derer Leute Eigenthum stattfanden. Man benachrichtigte davon die Polizei und Capt. Woods setzte die Maschinerie der Untersu chung ungesäumt in Bewegung. Das Re sultat war vor der Hand die Verhaftung von Joseph Ricker, James Gray, Chas. Osler und Robert Smilev. Ricker und Gran sind Angestellte dcs Tabacks-Maga zins und eS erhellt, daß diese von Zeit zu Zeit kleine Luantitäten dcs edlen Krautes j aus dem Magazine in die Hände von Os j ler und Smilev praktizirten, welche wieder nm das unrechtmäßig erworbene Gut nach i dem Haufe der Frau Dünn in Guilford- Alley, Föderal-Hill, brachtcu. Die Polizei fand im Haufe der Letzteren circa 25 Pfund Robtabak. Frau Dun» und deren Stief tochter wurden hieraus gleichfalls arretirt uud Zeugen traten auf, welche daetbaten, daß die erwähnte Stieftochter zu Oefterem Taback nachdemHause derTabackcsabrikan ten Job. Sharr, üls, Bondstr., und lu stuS Weaver, Ecke von Bond' und Wilkstr., brachte. Die Polizei stellte an den letzteren Plätzen sofort Nachsuchung an und fand bei S. 75 und bei W. 125 Pfd. Robtaback von der feinsten Kcntncky-Sorte, einen Tbeil des Ertrags der neuen, noch nicbt einmal inspicirten Eriidtesendungen von dort bil dend. Der letztere Umstand diente beson ders zur Begründung des Diebsverdachtes. Die Sache endigte vorläufig damit, daß Nicker, Gray, Osler und Smilev als Diebs verdächtige festgesetzt wurden; Sharr und Weaver stellten Jeder.Hlooo Bürgschaft, um sich gegeu die Anklage zu vertheidigen, wissentlich gestohlene Waare» gekauft zu haben. Frau Dunn und ihre Stieftochter wurden als Zeugen festgehalten. Eine ivei tere Untersuchung soll beute vor Richter! Bovd stattfinde». Der Haupttbeil der Diebsgeschichte folgt »och: Es ergiebt fick' nämlich die Vermuthung, daß im Laufe der letzten drei Jahre nicht weniger als 20,000 bis 25,01w Pfd. Taback aus tcm Magazine! vcrschwundcn sind. Wie solche erheblicbc Spitzbübereien Jabre laug der Ausmerk samkeit der Behörden bei so offcncr Diebs- j wirtbschaft entgebe» konnten, wird wobl vielen unserer Leser rätbselbaft erscheinen. Aber es ist eine alte Geschichte, daß gerade' in den öffentliche» Etablissements die hoch sten Salaire gezahlt werden, aber die man-1 gclbaftcste Aussicht herrscht. Im Co IN 111 vn P lkas Ge I ich t c crkannli.' die lurn in der .>Ua>v Cl'iistian Recdcr gegcn Sainuel Clavton VMcm schuldig, den Betrag cineö Echlildsä'cl»? von zu zal'ltii. In den übrigen GeiMeii tain nicht» von Belracbt zur Pcrbandlunc;. esirll sKIZ-Näh-Maschine! lolmson's patentirte HtZV elastische Ste>>p- Maschine. Volal Nr. !w. tM>j.lK,l2Mtei L. D. Sbafe, Agent. Pros. Wood'S Haal Restorativ. In Baltimore ist dasselbe zu I>abc» bei Job. l!. Daltimorc Fire Muränen CMt, Südwest-Ecke von South- u. Waterstr., I> ä u se r, Handels n l->. A iker b a u p r 0 l> u l te. Möbeln, Ha uSgeeätl>f»aften, im Bau beiirlffene oder im Hafen in Ladung be die Gesellschaft wird in der Office. S.'W.Ecke von Scutl'- (MrÜi^.lSMte) Wtlabilischts Bitterö ryvlilev »n lM».«>.lMt> Halidelö-^nchltchtni. Verkäufe. >?!IUW Baltimore LechseS. I6W l>!> Mj »71 Bali». Lbio R.R.Bd»..!««'. »-I lvon Do. IWS 77 7V»O N. O. R. R. Bond« s>!» «M'N.WÜIa. »!.t>t.«ts.. AHypotb l«.' Isst» Ordre« Balte, u. O. R. R. Er. 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Feriier sind ?iiiii,iw»,ti.i Ver- schöncrung der Straßen, welche sämmtlich mit l)eosla>lso«b.,bueii besliiimil. Uehcrlw'Pt werden alle Einnahme» der Gesellschaft, die auf -zS.WNMMM, tage i wei Alillioi> en Thale r, herechnel werden, nach Abzahlung der kleine» i'andfchulb ln der wladt »nd Ansirdlung znm Beste» der Mitglieder und Tbeilnehmer wieder verwendet, während von Privalleule» znsahlich cine »och größere Summe angelegt werden wird, wie der sviellos schnelle Fortgang der Privatbanteu bewei, t. Schon seht ist Eggbarbor City etil so angenehmer »iid bei» deutschen Gemüthe so entsprechender Wohnort, daß die zablreichen Teulscke» daselbst mit ihrcnMamier. »nd Fraueu Vereinen, ihre« musikalische» Unlerkiltungcu, ihren Sing uudTanzfesteu im große» Sangcrpark, Ihren dentschen Stadthehörden s w. und unter dem besianti ac» Klange der Mnttersprache sich so heimisch Uiid glucks lich sübleii, als wären sie in ein veriungies »nd freies delilsches Vaterland verseht. Taglich komme» »eiie Familien, nene dentsche Ansiedler aus alle» Theile» d-S Vandes. Der »erkebr mit den benachbai ten Wellstätlen Philadelphia und Ncw Zork ist so eicht »iid schnell, daß für den ergiebigsten Ackerbau, ,ur I»d»,tr>e »llb Geschäfte aller Art die größten Markte A merita s qleichsam vor der Tdnr und. Tas Kluna ist milde, angcnebm u»d sehr gesuud, Tas Wasser ist überall so rein, klar und erquick e u d, wie es selltii gesuudeu wird. Kurz, alle Bedingungen znr Verwirklichung einer großen, w o hlh abe nd e», frei »nd gl >i ckl i che» Aschen H ma I h dort gegcbei!. Dort -ntwickell sich der deutsche Volls iLlaraltcr iii seiuer Reinheit nnd Voll lommenbeit, ungestört voii entarteten ohne» am. scher Freiheit nnd mit Viebe mid Bewunderung beobachtet von den gebildeten Bürgern Amerila's. Dort ist vor Allen ein beglücke über Heiniatbsort sur die deulscheii Frauen, welche in Amenla mcbr »och als die Männer das gemüthliche Uiid bigliickeude deulsche Vollslcben entbehre», welches sie aber I» der freie» deutschen Cggbaibor Stadt undAusiidluug veredelt und »och schvlier wieder ssudeu, als selbst im drucks n»b sorinbeiasteten Vaterlande, Die Betheiligung ist so leicht gemach!, daß leliie deutsche Familie sich ausziiNl iießen hraucht. Cl» Banplat' vo» -li« Fuß Front »iid 1,, i ,i>iß Tiefe, ii,»II e>>..»> 't'iami.i-ga'.ten vi>» re?r,l!.-e >'>>o!e Ageutl», Herrn Schmitt, im teiiti»en «»lii- i sb.ine in i.i lii lilüis s Jinpor.tc»r nnd Fabrikant t Waann aller Sorten von lum im Allgemeinen mache ich hiermit die er aebenste Anzeige, daß ich mein Sttninpfwaar.»-Vager i dlirch ncU'iinvortirte und soeben erkiltene Waaren an, da- Sieichhaltigste vervollständigt »nr a>iSge,!attet kibe; vorzüglich mache ich auf mein wohlbekanntes Deutsches wollenes Strickgarn von allen Farbeir sowie alle Sorten wollener und bäum wollencrGarne, selbst sabrizirteJacken, ivolleucr u. bäum wollene Hemden, Uulrrbosen, >-tri>invse, ,'MUdschule, SbawlS nnd aller!» dieses Fach ei»lel ausmerkftim, vo,i denen ich jederzeit die reichste Auswahl bemerke ich.' daß ich mit Zwischenhändlern «nd ant meine Nechnnnfl niäus zu tl?nn l'ade nnd meine Waaren zn den billigsten Preisen n n r »m "um zahlreichen Zuspruch Mgarren! Zigarren! 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Lbige wegen ibrcr schnellen »iid gl»>lliche» Fahrte» l rühmlichst leka»»te» Dampfer werden regelmasiig am I. nnd >5. jeden Monats von New ,Aork und Hamburg, via Soutbampto», erpedirt i Hamburg, Havre, London u.^outhamtou l zu folWw, Preise»! Erste Cajüte Hl«w Zweite V 5 i Zwischendeck Die „Hainmonia" segelt am >2. April; ihr fokgt die Pon Hamburg nack i Packete für Deutschland nehmen wir am Abfahrtstage i des Dampfers nur bis »Übr Morgens au, Wegen Passage in I, und s. Cajüte »iid Zwischeiideck wende ma» sich ausschliesslich an E, B> Nichard, Boa C 0,, i» Baltimorc a» tzi^l??s:^i»k'rOfssccdeS Dniniisschlsssilhrt Bremen »nd Havre Southampton. Die schonen neuen Vereinigt, Staaten-Prst-Danipfschiffe „Ariel," «apt. Ludlow, und „Nvrth Star," Q'apt. 5, Mai lü, Mai j lii.l l«. Mai Zun« Än»i Norlb Slar IS, Zuui lii. In» >Nli»it. iscrlie Äci> rc> ul> e Dain p s sch t sfe. City of Baltimore, Capt. R. Leitch, April City vf Washington April SS. .iiangaroo, Zeffery, Mai City of Baltimore, H. C, Petrle, Mai lkl. Europäisches Passlinc- und Wcchscl-Mcschäst. E^rt^ mib billig befördert werde». Dritte Cajüte nach Liverpool H.W. Nach Hambnra. Antwerpen. Bremen, Rotterdam oder HavreNach Paris alsiäan W.gui »aberei mau aii^ > Nr, 5, Süd.Ca>vertstiaßc, Vallimore. W. St. Schmidt, der Ozean-Packet'- un'dGeld-Besörderungs- Compagnie von E. Schmidt i!i Segelschiffe W. R. Schmidt,^ Mliinnchim'tt. Zttheeler Wilson, Fabrikanten Familirii-Mh-Maschincn, Nr. 12«, Baltimorestraße, Baltimorc. '/'^r I- Sven's V kanft im Wbolesale »nd Retail ebendaselbst, Nr, Ii«!, West Balllmorcstraße, im Gebäude de« „American." ,Mai!->!,ls> Singer'S verbesserte W ""'ii Diese Maschine wurde s/ It nach einem unparthcl» »I sche» Versuche aus der Variie,Ausitelungmi« belobn.^" Es ist von Baltimorestr., Baltimore, Md. M. A. Singer ändlcr in kleinen Waaren, Ripsachcn, G.ilantcriewaarcn aNerTorten. 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Diese isüge verbinde» sich ,Ve»ia siir India»avolis, Clueago uiid St, und in Ciuciniiati mit de»i Lbio- und Mississippi Ervrek'ijuge »ach Louisvillc, Cairo »nd St, Lo»i» durch »ach Sl, Louis i» weniger als Slundeu vou Baltimore, Vom Weste» au» sind diese Perbwduugeu cbeuso direkl und q»ci«, da die Züge um lt> U, !tt> M, Vormittags in Bat Das Gepäck wird nach aste» Piinklen b»rchau» für bie ganze Enifermmg werde» zu de» rigste» Prciscii au der Caniden-Statio» Uiid i» Washing» g/» "^''/'Vb r'i"'T'a°g^s?i"ch racht e weil» sie die Morgeiijüge beiiUt'e» »nd l» C«mberla»d »bcraachte» »iid ain uächsteii Morgeii iiut dem WbttU»^- Wi>liti>, siir «iiiin>liiidercr M? »nd Reisende. Erspärniß von Zeit, Geld und Entsernung Baltimore- n. Meilen' Entfernung von Baltimore nach Cincinnati- Ueber Benwovd und Wieling N.W Fahrpreise. Ganz per Eisenbahn. Per Eisenbahn und Damp f C»»iberla»d schiff. 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W B t Sohne. zjnndmeiser für Neil ende. Ankunft und Abgang der Eisenbahn-Züge nnd Dampfboote. Baltimore- undivhio-lSisenbahn. Nach Westen und Süden. C^rp reß »g ug, nach Whccling und dem Westen, täglich »in 5 Übr ISM, Ziachmittag». Südlich- Nach Washington tauf der Wasbington Zweigbahn! um 4 Übr lü Ml»„ um d> uud l Übr Mor gens und 5 Uhr SV Ter Bon Wasbington nach Baltimorc. k und Uhr Morgens, >'l Ilhr, l Uhr Sll Min, und 5 Uhr W'Mw^NachmiltagSi Eonutags iiur M, Mittag», Passagierzug ii U. Morgens. 11. !>n M. do. Nachlzug i! N> Ss> Abends. ll». Abends, Passaglcrziig su. Margens. I Übr >5 M. NachmlttaiMW». Erpreßzug U.Nachmittags, -I Übr MM, to, Nachtziig il N, Abend», !i ilbr M M, Morgen». Passägcpreise! Erste Klasse,P>M; zweile Klasse (für Einwanderer) §SM. Northern Central Eisenbahn. Franklin- «nd C a l v e r t st r a ß e. ch Miin lO llb Abc d« ch »m'nihr°is Die nm k Übr Bo» Baltimore »ach 5!I Meile», Von Baltimore nach MeUen! Nachdem örtliche iiTbcilcPennfyl D mpfboolZ nach Norfolk. Eine» der Bvote geht i-den Freitag um 7 Übr Morgen» ab nach Amiapoli», West>River, St. Michas und Ml- e^ Der Dampfer „Pat rent" gebt vom Maryland Werft jeden Dienstag und Freitag um 7 Übr Morgen« nach Fair-H-ve» ad und fährt Mittwoch» uud Samstag« Der Dampkr.,M ar«W a sb ingt o n" geht vom Staat-Tabaa-Waarenbause Nr, I jeden Mittwoch um 7 Übr ab nach dem Paturent River über Plum Point, »nd kommt Samstag« zurück. Der Dampfer „Virginia" geht vom Aghtstraße»- Werit jeden Freitag um 4 Übr Nachmittg» ad. Auf der Ruckfabrt gebt er von Fredericksburg jeden Dienstag um 2 Uhr Nachmittag« ab. Der „Dampfer „ll olum b i a" fährt jeden SKnstaa um Ufr nach „Washington, Alerandria und Georzetonn,