Kleine Coco J8 N9

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Eriheint Peer imelsı alle 14 Tage. a: mono alle 14 Zase, 8. Zaprgang | Beriug: Der fleine Soc,” (ab) = | Rummer 0° I» AM So = & we | PineSage von Mm. yprom a Bi Na . .* le 1777 } uf einer wilder. Sebirgs= « haben,’ als feien fie einft von Riefenhänden hır höhe -zwifchen den Oxt- einer gemwiffen Ordnung aufeinandergefchichtet a ichaften Geyer, Thun und worden. Die aunze Gegend bietet einen böchit ‚Ehrenfriedersdorf im Erzgebi:ae ‘liegt der. foge- ' romantischen Anblid, und Schon feit nralter Seit narmte Sreifenftein. Sein. Yante umfchlicht-eine weiß man fich allerhand [höne Sagen von ihr Antahl eigenartiger Selfen, die das-Ausiehen zu. erzählen. Eine der finnigften ift die folgende.

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Der Fleine E90 Yummer 9 Es war in einer ftürmifchen Novembernadt der Wind jagte durch die mächtigen Wipfel der Eihen und viß heulend die dürren Blätter von den Sweigen. Schwarze Wolfen flogen am Him- mel dahin und warfen in tollem Spiel Regen und Hagel durcheinander. In diefer Wetteracht terte 'ein armer Wandersmann, namens Jahı, in der Gegend des Sreifenfteins umher und fuchte nach einem Vbdacı, wo er fich, vor Regen und Sturm gefhüßt, der Ruhe hingebenskonnte. Aberje weiter,er Fam, defto öder wurde das Berge land. Schließlich wußte er nicht mehr, wo er den Su hinfeßen follte. Als er nun in der unwegfamen Wildnis fo rate lös daftand und nach den geipenitigen Kelfen emporblidte, trat plötlich ein zwerghaftes Nlänn- chen in brauner Kutte vor ihn hin und winfte ihm, daß er, folgen möge, Jahn war nicht wenig erfchroden, denn er hielt den Eleinen Keift für einen Schelm, der nichts als Schabernad im Schilde führe ;erftnach wieder- derholter Aufforderung fchritt er ihm nach. Die beiden ‚gingen nun, ohne ein Wort zu fprechen, bald auf wärts, bald ab: wärts über Stod und Stein, &mi- {hen geljen bindurdy und duch dorniges Gebüfch, das ihnen faft bei jedem Schritte im Wege jtand. Endlih hielt der Swerg an und wies auf eine ‚Böhlune, aus welcher ein fchhwucher Kichtjchein hervorlügte. „And hier foll ich eintre- ten?“ hauchte der vor Kälte und Furcht zitterndelDanderer, Das Männchen nidte wieder und fchritt ihm voran. Sie Ffamen num durch einen engen ge= windenen Gang in eine prächtige Höhle, die wunderbar fteahlte und glänzte. Die hohen Wände waren von fpiegelblanfem Silber, der Boden glich einen Teppich ven leuchtendem Grün, aus dem zahlreiche Edelfteine wie taufrifhe Blumen her- vorblisten. Hundert Friftallene Keuchter mit langen Kerzen verbreiteten einen Zauberifhen Slanz über das ganze Gewölbe. In der Mitte des Raumes. befand fich eine Inge Tafel; daran faßen zwölf ehrwürdige Greife in ftattlichen Rittergewändern ımd fpeiften von einer Menae Boftsarer Gerichte, wie fie auf Feiner gürftentafel beifer zu finden find. Da gab es zierliche Schalen und Mufcheln, gefüllt mit den lieplichften Srüchten, hohe Pofale voll fenrigen Meins und goldene Schüffen voll der faftigften Braten. Ehe fich nod; Jah von feinem Schreden „Kieber Gait, nimmt teil an dem vittere Eichen Mahle , . ." recht erholen fonnte, trat der Swerg vor ihn hin, machte eine tiefe Derbeugung und fprad: „Sieber Gaft, nimm teil an dem ritterlihen Mable und fege dich an die Tafel. Nachdem du dich gefräftigt haft, will ich dich gern wieder auf die rechte Straße führen, damit du deine Manz derung fortfegen Fannft.“ Der junge Mann war darüber fehr erflamnt, doch da ihm die aufgetragenen Gerichte gar zu lieblich entgegendnfteten und er fchon lange nichts mehr gegefien heite, Fan er der Aufforderung nah. Er fchnallte jein Bündel ab amd ließ fich ihüchtern nieder. Die Speifen und Getränke mundeten ihm dermaßen, daß er jchlieglich alle ‚Kurt vergaß umd tüchtig zulangte. Dazwilhen erzählte er denehtwirdigen Rittern von mancher heiteren Begebenheit feiner Wanderreife. Das gefiel den Männern außerordentlich; oft mınften ‚fie übsr die gelungenen Anekdoten laut auflachen, und zuweilen gab einer oder der andere in erfren- lichen Gebärden feinen Beifall fund. — Schlieflih, als ZahnzurGenüge getafelt „ hatte, meinte diefer: „Bochmwerte Herren, es wäre wohl äeit, dagich aufbreche und meinen Weg fortiete, damit ich euch nicht allzrfehr + zur Kaft falle.” Die Ritter antworteten Re nichts, geboten NS absrdemäwerg durcheinen Wink, daß er in das Ger päd des Gaftes einige Früchte fchnüre, damit der Kremoling eine Wegzehrunghabe. Alsdies ge= tan war, reichte das Mlänns cherdem Wanderer fen Binz del und erbotfich, ihn auf den rechten Weg zu führen. Jahn erhob fich alfo, fagte den Streifen für die liebenswürdige Auf- nahme herzlichen Danf und verließ dann in Begleitung des Hwerges die prächtige Höhle, Das Unwetter hatte fich indeffen verzogen, Swifchen den Wolfen trat der Miond hervor, und mancher Stern fandte feinen Gruß hernieder. Es dauerte nicht Tange, da hatte die Wildnis ein Ende, und die Straße, welche nah Böhmen führt, war erreicht. Nun wollte der Wanders= mann auc) dem Hwerge feinen beiten Danffagen; als er fich jedoch nach feinem Begleiter umfah, war diefer entfhwunden. ur den Berahang hinauf fah er ein fladerndes Sicht wandern, "as binter den $elfen des Greifenfteins plößlich ver- fchwand. Als Jahn am nächften Morgen das Bündel aufband, fand er zu feiner großen Der» wunderuna,dah fich jede der Srüchte in puresGold verwandelt hatte. Doller Grende gelobte er, das 77. © \

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Yaınmers Der Fleine Loch Saure 155 Foftbare Metall rechtgut anzuwenden. Hahdener indem er zahlreiche Kranke uno Arme unter die Schätze verkauft hatte, baute er von dem erlö- ftüte. Später, als ich die Käufer mebhrten une ten Gelde in der Gegenddes SKreiwaldes bei Chun - ein ganzes Dorf entjtand, wurde dasjelbe zum mehrere Hänfer, die er armen Seuten olme Miet- Andenken an Jahn, den Gründer, Sahnsbach zins überließ. Auch fonft tat er allerlei Gutes, genannt. » PePFEERRERIRRRERRRERRRFREUPPEREREROERETPPTEUTEDELTELTTUTELTEITTTERTELLLELELLELRLLLELLLTKLLLITETLLTLRLLLLLELELDELLLTLELLEDTELLENDELELZISELTELEITELTELZELZESZELELZEEE R PL RREERINSERFEERORREROEOEORTERRRPOURELTERERLLRRLTELTELTRELTTLTLELECELTLLELLLRLTTERLLLLLLELELRELTTEELTELETS EDEL TEITTENELIEENELZESSTZEEEDEIT EIS TITEL ZZ PPFPETPERPEEITITPLEPTTRRPRRTELLEITETTETTERTLELLTIEEEFET ° 5 “8 2 2 ° ’ ° Bassuressntnsusnsannennsnee PREUFEIPOLPLTPPELELOELLPRT EN mein liebes Deterchen, nur weil ich es fo fehr gut mit ihr und mil dir meine, hätte ih mih in alldem Sturm und Kegen hierbingeftellt, um dich zu er- warten, Deine Mutter lebt nämlich fo zurüdgezogen, daß ich faft fürchte, fie weis noch nicht, was alle Hausfrauen wiffen, wovon fie ganz begeiftert find. Es gibt feit einiger Zeit eine Margarine, wie noch nie welche da war, vor der fich manche Natur "buiter fehämen Tann. Sie heißt „Rabma buttergleich“! Ich effe fie nur noch auf dem Brot, und efje gewiß nie etwas Ungutes, HUnd meine frau, was deine Tante Eulalia ift, die will überhaupt als Brotanfftrich, zum Kochen, Baden und Braten nichts anderes mehr im Baufe haben als diefe „Rahma“,., Und die weiß auch, was fein ift. Aljo foll deme Mutter fie fortan auch nur Faufen, Und für dich, mein Jüngsfen, gibt’s ganz umfonft eine wunderfchöne Kinderzeitung dazu, die „Der Kleine Coco” heißt, Aum richte die Beftellung gut aus, dann wills dein Onfel Balduim fchon verfenmerzen, daß ihm der Zylinder fortflog PERULFITTIELTPERPLTILEUTETELTIETTLLLLLLLELTRLSELLTEPLLERLLTPERLELTERRETERLLETTEETUITTESTELLELL Irre rT a EPPEPERTPLTUPPEPPLLTEPRPPPTLELTLELPLELTELTELLFEPPRTTLERT Ansasnanasan2an PIPPPEITOPPFEPEPFPEPPEEPOPECTPERUPTTELTTTTLERTERLLTLTTTELTTSELLUTTLRLTLIELTLELTTELLTLSSTLTETSLELTLTELELTLIITRELTELTETTELTTETLTELILEITELOTETTTEITTERLTERTLITETTON Ü ÖnaneiuseninsenntensuunsetuuunfktenrnännnucessensnentunsnansnnhnedesnsttetnasthnneseenenerneshardeTenesstenanaruennerdonaraaTEnInBt Ent rEhnnarOnnE ten ar Or As HH HH Lane Tann an

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Seite 146 Derfleine Coco Kumınerg Seins und der Hfeffernußdanm. Beibnahtserzählung von Anna Shwabanher:Bleidröder. Heinz af für fein Soeben gerne Pfeffernälfe. Absr er bfam fie fo felten. Din feine Tieb> Mut- ter, die fie meifterhaft baden konnte, war feit einem Fahre tot. Und die alte Kinderfrau Chriftine war froh, winn fie mit dem Fleinen Haushaltsgeld, das ihr Heinzens Dater nur geben, fornte, ansfaın, Binz war das einzige Kind. Sein Dater hatte ihn fehr Iteb, Eonnte ihm aber nicht viel Sit w Omen, denn er war ein junger, talentvoller Shriftit»ller, der aber trodem mit der Hot rang, fo dag Schmal= hans oft Küchenmeifter war. Heinz wfte dies, und war ein guter nge, der feinem Dater das Zeben mit unnüten Wünfchen nicht noch fchw rer machte. Absr die Wochen, die er auf dem Gute von Großvater und Hroß- mutter, den Eltern feiner lieben Mutter, zubringen durfte, galten ihm troß feiner großen Liebe zum Dater doch ft:ts wie ein Aunfenthalt im Schlaraf- enland. Ach, die herr= lihe Milch, frifch gemol- fen, und die goldgelbe Butter, die Großmutter fo reichlich aufihres Kicb- lings Brötchen fteich. Im Sommer gab es noch frifchgefchleuderten Ho- nigdazu oderÖbit. Selbft- gepflüdt, herelih! Das leßte Mal war der Knabe zur Unfernte dort ge= w>fen. Hei, wenn die Lüffe fo herunterpraffel- ten und die grünen Au Senichalen fich über den braunen öffneten, die den füßn Ken bargen. Aber Pfeffernüffe ab unfer& inzdochnochliebr, unddamittlerw ile das licb> Chwiftfi ft nahte und der Knabs feinen fchwer tingenden Daternicht um Sodireien bitten wollte, fchrieb er eines Tages mit vieler Mühe, denn er b’fuchte die Schule erft frit furzem, folgenden Brief an die Großltern: „Lieber Großvater, liche Großmutter. Ich denke oft an Euch und Euren fo furchtbar gut |hmedenden Wulmufbaum. Aber jet müffen doch eigentlich auch bald die Pf ffer= nußbäume reif fein? Es ift doch nun bald W ih: nachten? Da gab’s immer welche, als die liebe Mama noch lebte. Wo fie fie gepflüdt hat, weiß ich. nicht, denn wir hier in der Stadt hab'n keinen Pfeffernefbaum. Abse bei Euch da wächft doch einfach alles. Alfo bitte, pflüdt doch ganz fir_ein paar Pf ffernüffe ab und fchidt fie Eurem Euch fehr Tiebhabnden Binz.“ Mit vom Schreib'n glühenden Baden trug er den Brieffelbftzur Poft. Chriftine hatte die Nlarfe geftiftet. Denn Dati follte überrafcht werden, He’nz fehte fh bir und fchrieb einen Brief an die lieben Großeltern wm die Pfeffernüffe Famen. ‚Einige Tage da- nach Fam eine groß2 Kft:, an Hinz adr'ffiert. Steudeftrahlend öffnete er fie, mit Datis Erlaub- nis und in deffen Biifein felbft. Oh, was Fan da alles zum DPorfchein! Ein Schinken, MWürfte, einige Pfund Bıtter, Gemüfe, ein Häslein, aber — feine einzige Pfeffernuß! „Sollte“, fo meinte der Hnabe, „am Ende Meifter Campe die Pfeffernüffe unterw'gs auf- gefreffen haben? Aber nein, das fähe ehr Hirn Reinede Fıchs ähnlich, aufsrdem‘‘ — er b>fühlte ihn — „ft. er ja maufetot." Plößlich fchrie der B:inzelmann laut auf vor Sreude. Das Häslein trug ja einen Brief um den Bals am blauen Bande. Daranf ftand: An Binz! Und -diefer las: „Lieber Hinz, Dein Brief hat uns [hr er= freut. Saß Dir alles mit Dater zufammen recht gut fhmeden. Und wie wäre es, win D : Fänft, Dit die Dfeffernäffe f Ibit zu pflüden? Bitte Dei- nen lieben Dater, : er möge Weihnachten mit dir zu uns fommen. In Kicbe EN: Deine treuen Sroßrltern. Der Dater gab weh- mütig TächeInd die Er- lanbnis zu diefen 8 juc. $ür fih aber I. hate er ab. Das erfte Wieder- fehen mit den Angehö- tigen feiner teuren Sat» tin war ihm nodh zu fhmerliih. Auch fürd- tete er die Ausgaben der Riife. Erne b freundete Nachbarin reifte zufällta diefelbs Strede, und fo fonnte Hinz ruhig am Morgen des Weihnachts- beifigab.nds in ein Cour& gefeht w.rden, wnn auch von feiten des Daters mit jhwstem Brzen ob der Trennung grade am Chriftf ft. Absr Binz würde es bri den Großeltern fchöner haben als in dem zum erften Mal am Weihnachtsfeft mutter- lofen Heim. 2 ac) zwsiftündiger Sahrt wurde der Knabe vom Großvater. in Empfang genommen. Binter- dem Buhnhofsgebäude jtand der Schlitten, denn es gab viel Schnee. Die biiden Schimmel, Bin» zens gute Freunde, bifamen Auder mitgeb acht. Binz trank deshalb feit zwi Tagen feinen Kaffee bitter. Sie chtenen fich auch mächtig Zu freuen. Man fuhr die verfchneite Chauffee entlang dem Gutshof zn. Da find Großmutter trob der Kälte am Tor. Und auch Mimi, Hrinzens Kieb- lingstaubs, hatte fi den Dillfomm nidyt nchmen laffen und faß gurrend auf Großmutters Schulter.

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Tummer9 Hachdem der Knabe Großmutter jubelnd um den Hals gefallen war, b.fam Mimi ein paar €. bien und das blaue Band. umgrbiumden, .das das Häs- lein ehrdem getragen. Dann warden Mamfell und P ter, der K ıtfcher, begrüßt und hernad} gab es Kıffee und Chriftftollen mit viel Rofinen und Mandeln. Dann entfchuldigte fih Großmutter mit den Do:rb reitungen zum £ ft, und Heinz durfte mit Großvater in die Ställe. Suerft jägte er der fhwarzen Kuh guten Tag, von der erimmer geglaubt hatte, fie Zönne feine wiße Milch a-bn, jondern nur [hwarzen Kaffee, bis er es felbft jah beim Melfen. £ür fie hatte Hinz nichts mit- gebracht, aber fie fchliig troßdem freudig mit dem Schwanze um Tich, als fie Hinz fah. Dann wur den die braven Aderaänle ge- fteeich Itund mit Mohrrüben aus Großmutters Dorrat gefüt- tert, mit Karo ein Fräftiger Pfotenorud ge- wchfeH und mit Männe, dem Dadel, und mit Miez : die alte innige $reund- ichaft erneuert. Die Hühner waren fchon zu Btt, die. be- Famen morgen früh befch rt. Als der Jnge noch der Schw 'i- nefütterung bei- gewohnt hatte, z30g ‘es ihn, wie er fagte, „mäch- tig zum Pfeffer- e nußgbaum.“ Aber Großvater wies ihn fchmun- zelnd an, zu warten bis zur Chriftbefcherung. Der hrilige Abend zog leife heran. In der Kür Degog die wadere Mamfell, Großmutters Iangukrige Stüße, einen riefigen Schw.inebraten ynd forı te Ku 'offelflöße, fo groß wie ein Kinder- kopf. Daneben jchmorte ein großer Topf Bad: pflanmen. Dafür lic Heinz jein Ccben. Und bei- nah hätte er Mamjells Aufforderung, eine zu fosten, nicht iderftehen fönnen. Da ging es Eing- Eling durch das ganze Haus. Alles fand fich in Großnritters Wohnzimmer zur Befcherung ein. Snerftbifumen die Leute ihr T-il. Und der ‘inzel- mann durfte jedem feine füße Schüffel mit Äpfeln, Aüffen, Sebfuchen, Marzipan und feine Chrift ftolle darreichen. Und beim Weihnachtslied hatte er natürlich auch Fräftia mitaefingen, dicht neben Großvater am Harmonium fichend. Und dann bafam Heinz ganz allein einen Baum, nur mit Sroßvater und Großmutter jufammen, Derfleine Coco ‚Nlles fand fich un Großmutters Wohnumg zur Bejcherung ein, Seitet4t und darımter Tag eine herrliche Befcherung. „Da haft du deinen Pfeffemußbaum," fprach Groß- „bater, auf den Baum deutend. Heinz blicb ver= Out ftehen. Der Baum trug lauter Pfeffernüffe, freilich, aber war es nicht ein richtiger Chriftbaum, eine feine Tanne? Er trat näbr an ihn heran, und da fah er, daß “ie vielen, vilen Pfiffernüffe von den Tannennadeln durchbohrt und fo am Baume bsfeftigt waren, daß es beim erften An- bli® wirklich fo ausfah, als wären fie daranf ge= wachfen. $ öhlicy ftimmte er jett in Großvaters Sachen ein. Großniutter aber fagte: „I Bt fommt noch eine Ülberrafchung, Heinz. Weißt du, wer all diefe Pfeffernüffe ertra für dich gebaden und deinen Baum mit ihnen ge- fhmüdt hat? Bier deine Tan- te Ella, nun mehr unfere einzige Tochter, die du noch nicht fennft, da fie niehrere Jahre in der Sremde war. Deiner frligen Mutter jüngere Schwe- fter.“ Umd hin- ter dem dichten Tannenbaum bervor trat eine licbreizende Mädchengeftalt. „Ulutter, ganz wie meine Mut- ter,“ ftanımIte der Knabe ichluchgend. Und die Großeltern nterftenjobterft, wie fehr Ella der Betranerten alich. Innig drüdte Ella das. Kind der geliebten Schwefter an Abe Berz. „3 bt fehlt nur noch der Dater,“ fagte Beinzunter&ränen.” Großvaternimd Großmutter blidten fich an und verftanden fich. Und eine halbe Stunde jpätertrabte Peter, der Kuticher, bereits mit einer Depefche zur Poft. i Beinz aß derweil mit autem Appetit Abend- brot, und Tante Ella mußte ihm alles auf- legen. Beide waren unzertreinlich. nd als Keinz hernach, als er wieder mit ihr bei feinen Gefchenfen war, eine die Pfeffernuf vom Baume direkt auf fein Häslein fiel, fand er heraus, daß es eigentlich zwi zufammen- gebadene waren, und af mit Tante Ella ein „Piellichehen“. Und er nahm fich feft vor, es zu gewinnen, dennerhatteeinenrechtaroßen Punfch, den er im Botichen ganz fHIT für fich dem lieben Gott vortiun Dumm flich er mit der großen She dreimal tüchtig an den Bsttpfoften, um ja nicht zu ver zlaten, Und das kalf prompt. Als er am “

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Seite 14 2 andern Morgen zum Seühftüdstifch Fam, traf er Großvater, Großmutter und Tante Ella bsifoms- men, und laut rief er: „Öuten Morgan DisIich- chen, Tante Ella. ÜÄtjih, gewonnen.“ Und alle drei freuten fich mit ihm. Absr in der S$tende war noch. etwas, das auf eine Äbrrrafchung hin- deutete, und richtig — in diefem Montent trat der Dater in das Yimmer, der vor einer Stunde ein= getroffen war und fich fhon recht behaglich- fühlte, befonders won ihn Ella, die ein echtes Baus» nrütterchen war, wirtlich betreute. Auch ihnı war ihre Ühnlichkeit mit der lieben Derxftorbenen fo aufgefallen, daß er den Blid faum von ihr wenden Der fleine Coco. Nummer y- "Fonnte, Und, dies gewahrend, rief Ella, um feine Anfnierffamkeit von fich abzulenfen, in mädchen hafter Dorichämtheit, die fie noch fchöner machte: „um, Bınz, fage deinen Wunfh.“ Da rief Heinz: „Ich wänfche mir eine neue Mama, die ganz fo ift, wie meine war. And das fönnte nur Tante Ella fein. Ich habe geftern abend im Bett ichon den lieben Gott darum gebeten und will immer fehr brav fein, werm er. mir diefen Wunjch erfüllt.“ Und diefer Wunfch des Heinen Heinz aing recht bald in Erfüllung. Seine geliebte Tante Ella wiirde fein zw-ites Mütterlein, und von da an herrichte wieder Glüd und Stende im Daterhaus, Ein TZund aus der Sfeinzeit, Bone, be von $eipzia Mein Sreund hat in der ? einen Garten. Als er neulich ein Wafferfaß ein» jegen wollte ımd den Boden aushob, ftich er in 3, m Giefe auf ein Steimbeil. Es war wohl» erhalten und die Boh- rung für den Stiel jo slett, dag wir Sweifel an feiner Echtbeit heg- to. Um uns Gemif- beit zu verfchaffen, leg ton wir es einem Ichrten Bern vor, in folden Sacen gut Bıfherd weig. Er er Blärte fofort, daß das Beil e&t jei, und be» fiimmte fein Alter auf 4000 Jahre. Jene weit zurücliegende Seitnennt man die jüngere Steinzeit, weil den dama- ligen Menfchen der Gebrauch von metallenen Waffen und Geräten noch gänzlich unbefannt war. Der Herr Profeffor erklärte uns denn auch, wie das Bohrloch zuftande gefommen war, Ein runder Holzitab wurde auf den Stein auf- Mit Bilfe von fcharffantigem Sand als air 15 inte un, {md bet uns Adreffe:r „Der Heine zeuge und Wafen berzugellan. gegen "miendung von 10 Pig iin Stiermarfen) zu haben, münd. Bohrmittel und etwas Waffer wide das Koch in mühfeliger Arbeit heraeftellt, Den Stab hand- babte man zemächft wie einen Quirl. Eiwas bequemer ging es, wenn man die Schne eines Bogens einmal um das Bolz3 jchlang, oben dem Stab mit einem Bolgs Hot, der eine Dertie= fung hatte, eine gemwiffe Kührung gab ımd dann den Bogen einfah hin und her bewegte. Da ji} aber auch das Hol; mit der Seit abjhliff und immer dünner wur» de, jo wurde das Soc nach unten: bin etwas enger. Manchmal bobr> te man auch von zwei Stiten, und dann war das Loch in der Mitte am cenaften.. um noch ein Stiel, und fertig war die Waffe, mit der ımjere Dorfahren den Kampf mit den wilden Tieren und mit ihres- aleichen aufnahmen. Unjer Beil war jedenfalls einem Toten mit ins Grab gegeben worden. Don defjen Gebeinen war aber nichts mehr zu finden, zeit Söcher boßttern, PRTTERSLITTTLLETKITTEITTTITSRITTTZUTTLETTOITEILIETTERSEETETEITELTORLTIETETETTITETTPTETEEITTETSELETUITTITETTTTELTETEITELTLLEDTEGTELIITETELTEITIZEZTTITITZTTETEZTETERTATZEZTEETESELTELTEZEZTETELTETIDIZTETTIEZE ELITE TEILT Scehlende Klummern Coco“. Goh (Rhld.)

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Kummetr9 Der fleine Coco Seite 145 Der I: Koriar. Eine deihidte aus dem Jahre 2001. „ „Es muß ungezählte Millionen gefoftet haben. © — Sie müffen der reichte Mann der Welt fein, daß Sie fich einen folden Sport leiften Fonnten, und aewiß foftet auch jede Sahrt eine Nienge Geld." Saburo zudte verächtlich die Achfehn. „Mein Revier ift wert“, antwortete er. „Das wollen Sie mit diefem Worte fagen?" riet Nüß Ellen. „Sehen Sie auf die Jagd aus? Sühren Sie deshalb Kanonen und Torpedos an Bord? Und wo ift der eine Torpedo geblieben, der gefehlt bat?" „Treten Sie zum Pexiffop,“ antwortete Sa- buro, „Sie werden fehen. Sch habe Sie hiecher geführt, um Ilmen ein Eeines Schaufpiel zu bieten.“ Don einer furchtbaren Ahnung ergriffen, jehritt Yüs Ellen an den Tifch, über weldhem das Seh» rohr endete, und näherte das Auge dem Onlar. Sabıro Icate ihr die Hand auf die Schulter, als wollte er fie nun mit Gewalt an diefem Plage feithalten. „Das fehen Sie?“ „Die Weeresfläbe — nichts als die weite Meeresflähe — doch halt! ja, ein Schiff — !" „Sch habe einen. Apparat im Dorderteil des Bootes,“ faate Saburo, „der nach der Art eines Erdbebenmelders Fonfteniert it. Er hat mir fchon vor einer halben Stunde angezeiat, daß ein Schiff in der Mähe ift. Seitdem find wir ihm anf den ge aen: Erkennen Sie die Slagac?“ „Die Slagae?" ftammelte Mi Ellen fei Hunas=- fos. „Da, es ift die amecilanifche! Mr. Saburo !" und fie entriß fich ferner Band und richtete fich auf. „Saffen Sie mich auf diefes Schiff bringen!" Die falten Augen des Japaners flammten plötlih auf. Sein Geficht übırzoa fich mit der Bläffe eines tödlichen Haffes, und zwifchen den zudenden Lippen blihten die Sähne auf wie bei einem. Tiere, wenn es beißen will. ng Flagge Amerifas | jtief er heifer hervor. „Sbr fahrt auf diefem Meere hin und her, als wenn es euch achörte, ihr nehmt die Iteln Bi; Befchlag, die in feinem Schoß tuben, als wern fie für euch aefchaffen wären. Überall, wo mein Dolf neuen Boden für feine Kinder v Sucht, findet DRIN Saburo, (£ortfehuna.z es euch auf feinem Weae, Aber hier ift einer, der es wagt, euch entaegenzutreten! Bier ift Saburo — Saburo, der Unterfeckorfar —-" mi Ellen tanmelte aurüd, . „Das haben Sie vor?" fchrie fie laut auf. „Sie wollen diefes Schiff in an bohren?“ „Sehen Sie her!" rief er, und feine Kauft padte ihren Arm, und er riß fie an den Tifch. „Sehen Sie her!" ; „Es ift nicht möglich, Sir! Das ift ein Kauf- fahrer — ein harmlofes Paffasierfchiff! Sie fönnen nicht daran denken, all diefe Menfchen dem Tode preiszuaeben !" „Sehen Sie her!" fehrie er nur wieder und drüdte fie mit einer Kraft, gegen die fie machtlos war, zu dem Petijlop hinab. Und wis Ellen fab in das Ofular. Das Schiff war noch näher gefommen. Ganz deutlich ließen fich feine Umeifje auf der Mattalasjcheibe et- Forinen, man unterfchied fogar einzeltte ‚Seftalten, die an der Reeltiia lehnten, als aenöfjen fie das herrliche Sonnenwetter, das über der weiten, ruhigen See lachte. Saburo rief einen Befehl in das Sprachrohr, den Mig Eilen nicht verftand. Sie würde ihn in ihrer Aufreauma auch Faum gehört baben, wenn er auf enalifch abaegeben worden wäre. Sie zitterte an allen Gliedern, ihr Atem flog, ein Wimmern wie in unfagbaren Qualen entrang fih ihren Sippen. Es gab im Boote einen Furzen fcharfen Rud, fefundenlang fhwantte es, als folfte es das Gleich- gewicht verlieren, dann lag es wieder ganz unhia im Waifer, andeine Totenftille fchien zu horrfchen, als ob alles an Bord auf einen Moment den tem anbielte und wartete. Das Schiff 30g ruhig feine Bahn, doch plöflich drängte fich ein Knänel von Wenichen ander Reelina znfammen wie in groger Ahrfregung, md dann flieg an feiner Seite eine MWajferfäule aus der $lut hoch empor, hob fich, breitete lic) aus wie eine Svpteile von Schaum, febwebte einen Nios ment wallend und woaend anı Yinmelund fürzte in fich zufammen. Mif Elfen fah nichts mehr. Nit eineni Sihrei des Entjegens fiel fie bewuptlos. nieder. Gene Opfer, Don heimfehrenden Schiffen, hatte man in San Srancisfo erfahren, daß ein verheerender Sturm über jenen Meerestrich hingebrauft war in deifen Bereih Mr. £incon mit'feiner Tochter „atte zufammentreffen wollen. a wurder Gelegramnte mit Honolulu aewechfelt, und als ‚ar nun hörte, daß auch, Mir. N Dampfer nicht dorthin zuridgefehrt fei und num (aan öre Tage ins Sand gegangen waren, olme daß eine Hacıricht von ihn kam, da urhte man eumit vechnen, daß nicht nur "dem Krönlen, jondern and ihrem Dater ein Una. wi jederfahren jet Die Sabritleitumg befchlog, den. Srachtdampfer PoR !mold* mit dem Ari istage binanszufchhten, Sr

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Seite 144 Kummer 9 See nach Trümmern des Slugzengs und dem rad der „Aiymph" abzufuchen. Der „Armold“ trat die Sahıt an und — Fam nicht wieder. ' Diesmal war das Wetter ruhig -geblicben, und . man Fornte fich nicht erklären, wie auch diefem Schiffe ein, Ungliid hatte zuftogen Fönnen. Zu aleiher Seit wurden andere Dampfer, die in Häfen ‚der amerifanifchen ‚Weftfüfte zurücder- wartet wurden, als abaängig gemeldet; auch hörte man, daß einige: Sahrzeuae, die nach Oftafien unierweas waren ihr Siel nicht erreicht hätten Dicfe Nachrichten von rafch aufeinanderfolgenden Unglüdsfällen viefen allerorten große Aufregung bevor. In allen Heitungen fonnte man die Meldungen lefen: die Dreffe warf die Stage auf, wie man fich diefe Dortommnifje erklären folle: die Öffentlichkeit befchäftigte jich damit, und man fand auf die Stage Feine zufriedenftellende Antwort. Dunkle Gerüchte begannen aufzutauchen. Man iprach von Seeräubern, die fich im Stillen Orean aezeiat hätten, und wie dies in derakichen Källen immer zu gefchehen pflegt, wurden aus den Gerüchten beftimmte Behauptungen. Bier und dort wollte man Seeleute gefprochen haben, die den Piraten begegnet feien. Mus einem ein= zelnen Seeränberfchiffe wiirde eine ganze Slotte von Korfaren, und febließlich wurde gar an die Regierung das Anfinnen geftelit, diete Der- mutungen auf ihre Nichtiafeit nacdzuprüfen. Das Marineminikterium ftand jedoch -der An= gelegenheit vorläufig nochffeptiichgegenüber, und erftalsder Kapitäneines beimfehrenden -Paffaater- damipfeıs von: Sch ffstrümmern berichtste; die er auf der oftafiatifchen : Kinie gefichtet babe, be=- faßte man Sich ernftlich mit der Sache, », Q995099009659900909939 Miffionen. ın Begeifterung enfbrannt, H Die Augen fi von heißen Tränen: feuchten; Wir denken nicht des Grames, nicht der Not: Durd) die in Schmah und Du fetwir gefohritien, Heut, wo ein fieghaft Hoffnunge-Morgenrot Das tief Leid umflrahlt, das wir erditen. Geil Zeppelin dir, Heil, dir, deuffiher Held, O5 du glei Fardfi, dein Geift wird: nimmer i fehlafen, Er war's, der über Meer zur neuen Welt Getragen „Z R. III" zu Lafehurfis Haren Dein glüdhaft Siff, dem Deu:fihlands Liebe füplug In dankt und froßzerfülften Millionen, Als über des Atlantifs. IBellen trug Heut eint der Stolz ung auf das Vaterland, Die Hände finden fih, die Dlide leudien, 92. oz. > VODIGDIT Z.Rm“ 995999909 Doll Stolz aud) euch Alldeut,hlande Herzen, . Die Friesensbrüfe Übers Mecr zu. fhlagen. . Beil, Deutfihlands Jugend. dir, die heul’ erlebt, ‚ Heil.dir, wenn es zu Taten did) erhebt, Zu unentwegten, fühnen Vorwärtsfihreiten! E3 aargleic) flog nad) weltenfernen Zonen, " 290-9020.2.00.0-0-0.0.9-0-0-00-20-0.0.0.2000090-02°0.3-0-0-09-0-990700092002000 Die Meldung diefes Kanitäns gcb in der Tat den Dingen ein anderes Geficht. Ein Sahrzeug, das dur einen Sturm oder irgendeine andere Urfache JSchiffbruch gelitten hatte, würde Feine folhe Mengen von treibenden Brucftüden zu- rüdgelaffen haben. Man ftand hier. einem Rätfel gegenüber, And: während fich.die Öffentlichfeit noch in allen möglichen. Dermutungen eraing, lief ein zweites Schiff ein, das auf hoher Sce bei dichten Yıebelwetter einen Sunffpruch folgenden Wort- lauts aufgefangen hatte: s Gefangen an Bord eines Korfaren-U-Boots. Rettet mih! MiE Sincoln.“ Diefer rätfelhafte -Hilferuf- ftand noch am felben Abend in allen Seitungen. Der Ziime ME Eincolns rief fofort die Erinnerung an ihren Slug und an das Derfchwinden ihres. Daters wach. Das junge Mädchen, das auf einem neuen $lugzenge der väterlichen Sabrif den Slug über den Stillen Ozean angetreten. hatte und jeitdem verfchollen war, Iabte aljo nod} und be- fand fich an Bord eines Sahrzeugs, das jie als Korfaren-1-Boot bezeichnete! Da hatte man ja die Erklärung all der fhlsierhaften Shiffstata- ftrophen, über die man fich fo lange den Kopf zerbrochen hatte! Man hatte es aljo mit einem Seeräuber zu tun, der fein verbrecherifches Hand- wert mit einem Interjeeboot ausübte, Und nun wußte man and, welde Bewandtnis es mit den auf Sce angetroffenen Schiffstrümmern hatte. Diefer hochmoderne Korfar torpedierte jeine Opfer. Ä : ( gortfegung: folat.) 009-0.599099996590699; Danf euch, ihr Männer, die ihr es erbauf, Das floße „Z.R. III“, dag Schiff der Lüfte, Sermanieng Volk bewundernd auf euch) fehauf. Und ihmüdt im Seitt fo mancher Helden Srüffes Danf eud), ihr Tapiren, die ihr es geführt, = h : - fchlagen, Das voll Vertrauen euch hat.auserfürt, Worum did fremde Jugend mag beneiden, Dody wilfft du ruhen, gönn’ dir edle Raft, Denf ftets, und laß die deuffihen Augen blißen: Was du ererbt von deinen Bälern Haft, Erwirb es immer neu, ed zu befißen !“ { k Zohanna- MWeisfire, SO 323999-969990995995959999996996595099%

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S Mmenter 9 Der’fleine Coco dlödden. Eine Beidnadisgeihiäte von Johenna Weisfirh, lödchen. war eins von den zahllofen Kichtengelchen, die der liche Gott abends auf die unendlich wiite dumkelblane Himmelsflur ichiet, um alle die vielen, vielen Millionen goldene S:chtleir anzuzünden, die jo freundlich und troftooll auf die Erde und ihre B:wohner herabihanen, 29 die wir Menfchentinder Steme nenn a, zicächen zählte zu den Englein, w.lde die Pleineren Sterne anzuziinden huben, und tat gar eifrig und mit großer Siebe und Pünktlichkeit feinen Dienft. Es war ein Feines, ztrtlichos Gfchöpfchen mit einem füßen, zarten Srfichtchen, um das fich golden ferimmernde Södchen ringelten. Seine Flügel waren filber- weiß. Wenn es fie zum £luge weitete, jah es aus wie ein in der Sonne fchimmerndes Schnee- flödchen, und weil es fo leicht und weich wie ein folches war, wenn es dahinfchwebte, hatten ihm die anderen ihm alle fehr zugetanen Sichtengel den lamen „Slödchen“ gegebin. Als es {ich zum erften Mal jo nennen hörte, lachte es über das ganze füße Engelgefihhtchen. Und der licbz Gott fchmungzelte in feinen langen Bart hinein und meinte: „Kinderchen, da habt ihr aber mal ganz . und gar das Richtige getroffen; anders als Slöd- chen Fönnte unfer Fleines liches Kichtengelchen gar nicht heißen. Wie wirden fi da um die Wrihnachtszeit das licbe Chriftfind und der Pater Afolans freuen, w'nn fie den neuen Hamen hören. Was meinft du dazu, mem $lödchn?“ glödchen wurde vor Siende puterrot. Dann machte es einen Kir vor dem lieb'n Gott und fagte mit feinem filbsrh Ion Stimmchen: „ch, lieber Gottvater, dann darf ich alfo in dichen Sahre auch wieder bei den Englein fein, die dem lieb 'n Chriftfind helfen dürfen? Oh, wie ich mich darübsr freue! Und ich danke dir auch von gan- zem Hirzen dafür, lieber Bimmelsvater!' „ber felbftverfiändlich mußt du wieder dabe „sh heipe mänmin jest Jlodkhen”, jag.e es, und muchte wieder emien Krk, o.au

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Seite 146 fein, denn ohne dich geht’s ja doch wohl gar nicht mehr", meinte läch-nd der licbe Gott und ftrich mit gütiger Band über Slödchens Lödchen. Dann wendete er fid} zu den andern Engeln und fragte: „Das meint ihr dazu, meine Kinder, habs ich recht oder nicht?" „Sreilich, freilich, guter Gotte vater, haft du recht! Slödchen muß unbsdingt wieder bei den Weihnachts-Kichtengeln jein!“ Und fo gefchah es denn auch. Als fich das Chriftfind wie in jedem Jahre vom lieben Gott eine ganze Schar feiner Kichtengel zur Aushilfe erbat,. um die. W ihmachtslichtcehen auf die jhönen, grünen Tannenbäume zu hiften und fie gerade aufzurichten, fragte es zuerft nach der flinfen, einen Schilfin früs herer Jahre, und ob esdiezurBilfeleiftung baben fönne. „ber natürlich tanıft On das Klöd- chen haben, Ticbes | Chriftfind. Ich glaube, ' es zappelt fchon vor Ungeduld, dir dienen zu dürfen. Komm doh einmal her, slödchen!" Der licbe Gott rief es in die Schar der Kichtengelhinein, aus der fih das Tleine, zterliche Englein Föft: und vor das Chrift- Eind trat. „Sch hiiße nämlich jet gldd- chen,“ fagte es und machte wieder eirien Kir, indem es das errötende Gefichtchen zum Cheiftfind erhob. Dasftrichihm über die Bädchen und meinte: ‚Sieh mal an! Ich habe fchon öfter gedacht, welhen Ha- men man dir wohl „56, ja, dazu Tate ich au”, fagts der Yifolaus, geben förme, uno nun haft du einen, der eigens für did erfunden foheint.“ „Dasfelbe habe ich auch fchon gefagt, Tiebes Chriftfind“, Tachte der liebe Gott und übergab dem Chrifttind die erbetenen Kichtengel, Als’der heilige Abend da war, befanden fie fi in eme« fiaer Tätigkeit, um nur ja allcdie buntgefchmüdten MWeihnadyisbäume mit funfelnden Kerzen zu be- fteden, aber feiner der Engel konnte das fo flinf mie $löfchen. Kaum hatte es ein Kerzchen zum Autftoden aus des Chriftfinös Händen empfangen, tr or es Schon wieder da, um ein neues zu holen. -e werter der Mbond voranfchritt, um fo eifriger wurde es. Die zarten Bädchen alühter Ihm nur io. Das fiel dem Ehriftfind bei aller A:beit doch auf, und es meinte freundfich zu ihm: „Pörlmal, mein liebes £löcben, etwas mebr Bub« fönnteft Derfleine Coco Unmmer ©" du dir doch aönnen. Du wirft och noch vor allen Engeln zuerft fertig fen. Da braucht dich alfo gar nicht zu übermüden.“ „ich, liebes, autes Chriftlind," fagte da Slöds chen mit bittender Stimme, „ih mödte — — ach — ich möchte — — —"» „un, was möchteft du denn? Ylue immer hrrans damit, mein Slödchen," ermunterte das Chriftlind das ftodende Englein. „ch, liches Ehriftfind, ich babe vorhin bei meinem $£lug auf die Erde in eine Fleine Hütte hineingefehen, in dem eine arme Witwe mit ihrem Beinen, Bränflichen Bübchen wohnt. In der engen Kammer fteht Bein Peihnachtsbäumchen. Und da die Mutter und ihr Bübchentraus rig miteinander fpra= chen, habs ich mal ein bichen aclanfcht, was ich ja jonft nicht tue, und da hörte ich das Bübchen lagen: ‚Ich Mütterchen, wie ift das doch fo fchwer, wenn man zum heis figen Chr.fifeft nicht einmal em Bänme chen mit Kichtern hat.’ Und un mödte ich fofurchtbargerneeins binuntertragen, das mit das Bübchen au eine SKreude hat. Darf ich Das tun, wenn ich fertig bin, ficbes Cheiftfino?“ „Albert ficherlich darfft On das, Slöd- chen, "nidte dasChrift- find und meinte dann: „ber wie Fann denn das nur fommen, daß das arme Bübcher beinahe um feine Weihnacdtsfrende ge- fommen wäre? ch habe es doch meinen himmlifchen Boten fo fehr ans Herz geleat, die Hamen aller Kinder in das goldene Himmels» buch einzutragen, damit Feines vergeffen werde, und da ı. öchte ich dem faft zürnen, der fo ver» achlich war. Gut, daß es noch nicht zu fpät ift.“ „5a, ja, da ficht man mal wieder, wie es geht, wenn man die Augen nicht überall hat, wer man felbft richt hinten und vorne dabei tft,“ fehalt der Nifolans, der gerade hinzufam. „Sch glaube den nachläfligen Bimmelsboten zu fennen, aber ich will nit Mlatfchen, weil ich das auf den Tod nicht ansftchen fann. WIM aber fchneil ein Bäumen fhmüden laffen und ein Sädchen mit guten Sachen füllen, und dann fann unfer Fleines fir #os Engelchen damit auf die Erde fliegen und die arme Mutter und hr Rübchen beslüden Micht wahr, das beforgft du yon, On Feines

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NTımmers liebes Bimmelsfeelgden?" — ih jegi", Fiüirte das Enalein den Xilolaus aus ftrablenden an. „Ei, ei, was du nicht fagft", Tachte der hellauf, „Einen paffenderen Ziumen gibt es für dich aber gar nicht Wirklich nicht!" „sa, das haben der liebe Gott und ich auch fchon gemeint", rief das Chriftfind dem fich eilig entfernenden Wifolans nach. Bald darauf fam er mit einem wunderjchönen Tunnenbäumchen, das über und über gejhmiüdt war, und einem mit allerlei £ &,rbiffen gefüllten Körbeben an, deffen güildene Tragbänder er um S£lödchens Schultern hing. Das Bäunchen aab er ihm in Die Hände, und dascChrifte Eind reichte Slödichen ein Pädchen mit Kere zen und fagte: „So, num gch und mache deine Sahe aut. Stelle das Bäum« chen, wenn du die Kichtlein aufgrftedt haft, mit d>m Körb- hen auf die Schwalle der armen EÜftwe und Fomme fihie.iwieder! „Sa, ja, taz rate ich auch“, faate der ifolaus. „Nlir be= gegnete der Winter vorhin und meinte, er wolle den Mlen= fchen auch eine W:ih- nactsfreude machen und es tüchtiq fdhnei= en laffen. Und den Wind wolle er fich zur D ife rufen, damit die Sloden recht Tnftig durcheinander wirbel- „Slödchen heiße und fah Blanaugen Der fleine Coco ten. Und da wäre der Seite 14% „ach, du meine Güte!" rief nun aud) der Yis Bolaus, „Slödchen, was ift denn init Ödeiner Iufe gefchehen! Die ficht ja anf einmal aus wie eine Keine Peollfartoffel! Wie Fommt denn nur das® Das 3u erfahren bin ich aber gefpannt wie die £lißeboaen der Ervenfinder.“ Das Chriftiind nahm nun das Ängftlich das ft:bende glödchen Tieb>voll bei der Hand, führte es zu einem w.ichen Himmelsftlihlchen und jegte es hinein, Ind dann fagte es: „Tun fprich, mein Slödchen, und dann wollen auch wir Weihnacht feiern." „ich, liebes Chriftfind, wie bin ich froh, daß du mir nicht zümft, weil ich länger blicb md fo eine — fo eine —“ eine Feine Prlffartoffeinafe mir zum heiligen Abma jugelegt habe, wolls toft du wohl tagen, Slödchen,“ lachte det Uifolaus, „Sch ann aber wirflich nichts dazın, daß ich fo ausjche“ beteuerte Slödihen. „Der Wind fing fchon an zu w:hen, als ich das Iette Kerzchen auf den unterften Sweig des Tannen bäumchens feftmachte und es anftedt:. Ich mußte mich büden, und da fielen mir eie niae Gropfen glü«- henden WDacfes auf die Haferspiße. Erft tat es furchtbar m 'h; aber als mir der Win ter von feiner Fühlen Schnecwatte davanf legte, wurde es b.ffer, " imftande und Dielte dich, liches Slödchen, auch für eine Schnees flode und wirbelte di wer weiß wohin.“ „Da iwerde ich mich ganz gewiß fehr beeilen, anter Dater Nikolaus“, verfprach Slödchen und floa davon 2 OR Aber Slödchen bfich länger aus, als das Chrift- Find gedacht, Schon wollte es ihn den Mifolaus nachfenden, da Fam das Englein, und das Chrifte find rief erfreut: „Out, daß du da bift! Konm näher, fo’ dich neben mich in ein weiches Him- melsftüblchen und erzähle.“ Slödchen farm zu des Chriftfinds und des Daters itolaus großer Derwunderung nur zZögernd näner, Es tat furchtbar verlegen und drüdte fein femes Tafchentüchlein auf fein Näschen. Da fah ihm das Ch.iftfind genauer ins 6 ficht und rief: „Aber wie ji bit du denn nur aus, mein chen? Was hafdu angefteltP Bifbou gefallen? Ks ife wirklich dagsweien, das liebe Ihufitnd, ar ang-fchwollen ift meine Yaje. Aber das tut nichts, denn ih habe große Sreude gehabt.“ „Erzählen, erzählen !" riefen das Chriftfind und der Ulolans. Slödchen tupfte fic; noch einmal auf das: Mässen, ehe es bögann: „Als ich bsi der Hütte der armen Witwe anfamı und durch den Sunftsrfpalt Itate, hörte ich, wie das Franke Bübchen gerade fagte: ‚Komm, Mütterchen, laß uns zu Bitte gehen, denn uns hat das Chriftfind in diefem Saher ganz und aar vergsfien, es fommt nun nicht mehr.‘ Das tat mir fchr leid, und dopp.lt alüdlich war ich, den beiden eine MDrihnanhtsfrende boreiten zu fönnen. Ih ftrIite mein Bäumchen und das Körbhm auf die tiefe CTürfhm.lle, vochte dann ans Fuft:rlein und verftzdte mich hinter einen Manervoriprung, von dem aus ich In die Eleine Kammer feben Fonnte, Und da hörte ich auch jchon gleich, wie das

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Sette 148 Bübchen rief: pocht. “ uns fchlafen ge hen,‘ Stimme Hang, als ob fie voller Tränen wäre. ‚in, nein, Mütterchen! Schau nur.mal, durch das; Schlüffelfoh fällt ein gols dener Schein, der vorhin nicht da war,‘ rief das Bübchen und eilte, fo fchnell es fonnte, zur Tür und riß fie auf. Und da ftand es jub:md vor um= fevem Bänmchen, hob das Körbchen in die Böhe und rief alüdfelig: ‚Es ift wirf- lich daaem:fen, das liebe Chriftfind. Schau nur, Mütterchen, fchau nur, num bat.es uns doch nicht ver= gefien.‘ Da freute fich auch die atme Witwe über die Maßen mit ihrem Kin- de und trug das Bäumchen in die Kammer auf den Tich. Das Bübchen aber, das auf eirimal ganz ge= fund aeworden 8 ‚Mütterchen, ich will doch fchnell einmalfe hen, ob ich nicht draußen wwmiaft ns noch ein Sipfelcen von des. Ehrfi- ‚Mütterchen, fchien,. | | [= | Der fleine Coco ich

ein m anne nn Kunfldrnd „Der Märchenwald“ Zahlreichen Wünfhen aus unferm £eferfreife en‘fpreche d, erbieten wir ung, anf Beflellung un’er ge chzei- tiger Einfendung_bon MI. 2,50 den obe.:genannten Kunftdrud, Größe 67x 139 cm, poft« und verpadungge frei zu üvermi ten, Die Beitellung, mit genauer Adreffe des Ab enderg (Bor= und Zuname, Ort mıt Angabe des Staates, der Provinz oder des Reg.= Bez rd, Straße mit Saugnums mer) verfehen, ift zu richten an den Berlag „Der tleıne Coco“ oh (RH.) Nee re a m

berai I m nn Mütterchen, glaube, das liche Chriftfind hat bet uns ange ‚Laß nur, pi sterchen, fei ruhig und laf fagte die Mutter, und ihre nicht böfe, fehr gut. - licher Rummer9 Bimmel warft, und ich verftscdte mich ganz tief hinter den Manervorfprung,. bis das Bübchen wieder in der Hütte war, Gelacht und geweint habn die Witwe und ihr ‚Diefe Srende darin! Bübcen vor lauter Glüd, und dann fangen fie et hönes WW -ihnachtslied, Gerade, als überall auf der Erde die Weihnacts- gloden Fangen. Ad, es war fo fchön und rührend, daß ich meine Jchmerzende Iafe ganz vergaß. Bift du mir auch wirklich darum liches . Chrift- find, und weil ich fo lang bfich?“ „Die follte ich, Tieb’ Klödchen? Gut bin ich dir, Und du aud, Xifolaus, nicht wah.?" , Dorfiifolausnidte;gang gerührt von Slödchens Er= zählung. Er Ffonnte gar nichts fagen. Aber als dann die himmlifche Weihnacht arfeiert und von allen Bimmelsbewohnern ge fungen wurde, da hörte man zwei Stimmen ganz bifonders aus dem Chor 5: die Slödchens, die „wie. ein filbernes findes Grwand erbliden Fann.. Das war ja nun nicht mögli&, da du, liebes Chriftfind, bier im Glökhen Hang, und den tiefen Brummbag des Aifolaus. ©0803 IOOOO0O000000000900000000008 SOOEOOE89O00900T002C090000008 3 Jderd Sall find wir breit, 10 pf. ) en € Auf zum Mal: Vettftreifl! In Ur 6 Der Heine Coco” haben wir ein #7 nenes Preisansfdhreiben aaa und Gretels Wiihnachtstraum” (Mal-ID tifteeit) veröffentlicht. ECoco-A.mm r 6 ift eine Malworlade b ioeg:b rn worden, die nad) b ft m Können und D ımögen bunt auszı m. len oder, wie „hr es auch wohl zu nennen pfleat, zu Folorieren ift. fomm nden Malfarbriten find 5000 Pretfe ausarfı &t worden. Mancher von euch w.rd nun von den Ausfall der erften Arbeit N aleich bfrie= diat fein, fo daß fie ein zwiites Mal verfucht werden foll. auf B ftelluna bi aleichzeitiaer Nb: mittlung von , in Briefmarfen einen neuen TNALEOBEN zuzrftellen. D’rrasft aber nicht, entre vollftändige Adreffe f des Malboaens us aud) auf! den Briefum;chlaa ee Die Anfchrift auf dem Briefumfchlaa muß heiße Berl „Der Üeine Eoen“, Son (RHID.) ® Een ea a EOOOOX <SO030€ $ür die b. ften zur Ablir ferung Für’ diefen owchl auf der Rüdfeire nn 20 2222002208958 ‚ OE9ISOO0900000000009089C7O098€

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a Kummerg Des kleine Coco St te 1 49 ift in unfrer Kühetog? | >. 3 en Ä S Sm unferer Küce ij’s nicht geheuer,: ; Sogar unjerm Ofen, dem -wadelt der Bauch, Da Tachen die Töpfe, da Eichern die Eier _ u And Tiich, Stuhl und Kaften, der&imer, das Holz, Da wifpern die Pfannen Und tufcheln die Kannen, i &) Die Uhr an der Wand und das Kupfergefchirr, Die hüpfen und tanzen, es wird einen wirr, €s tft ein Gelächter, da ift etwas los, Warum diefe Sreude, was gibt es denn blog? Die Köfung des Rütfels, fie ift gar nicht fhwer: Man ijt jo vergnügt und freut fich fo fehr, | Die Gabeln, die Meifer, der eiferne Topf. a kun 3 i i Weil die Köchin, die neue, fie ift Anna getauft, €s hüpfen die Kohlen, imKamir tanztderRaud, Nur „Rahmazlliargarine buttergleich“ Fauft!

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Dertleine€&o co Garda Lı brahihen Fabendtr lb © Dresdener Weihnactsftolle 4 Pfund warme geft: It 5 Wiehl wird geficht. Don !/, des Mehles bereitet man ein Befefläd, und zwar verguirlt man 125 Gramm Befe in ®/, £iter handwarmer Milh und einem Eglöffe!l Suder und verrührt diefe mit dem Mehl vollfommen, worauf man den Dorteig zugededt an warmer Stelle eine Stunde „gehen“ läßt. Wenn diejer um Die Bälfte feiner Menge geaanaen tft, verrührt man ihn mit der übrigen Hülh (1, Kiter), ferner ı Pfund Suder, \ Pfund feingewiegten fügen und zwei Elöffel bitteren Mandeln, dem Saft und der abzericbenen Scale einer ättrone, 14 Pfund Hemwürflie acfdmittenem &itronat (SrEata), einem Elöffel Salz und 1—1%% Pfund Rahma buttergleich und verfnetet alles mit fau- beten Bänden recht tüchtia, bis der Teig Ylafen wirft and fi vom Gefäh löft. Dor dem Surtig- tneten fügt man noch ı Pfund gewafchene Ro- finen oder Sultaninen bei. Diefer gut durch inctete Teig wird nun zugededt zum Gehen (ca. 2—3 Stunden) an ebenfalls warme Stelle (ja nicht auf zn heißen Herd) geftellt, worauf er dann auf bemehltem Brett zu langen nicht zu breiten, übsrgefchlagenen Stollen geformt wird, die man fofort in den heißen Ofen biingt. Schön aoldbraun und gut durchbaden (Probe mit dem Bolaftäbchen oder Spidnadeh, überpinfelt man jie noch bei mit reichlich zerlaifener Rahmaz Märgarine und pudert fie reich mit Staubzuder. Sächfiiche Stolle mit Wlohnfülle. Der wie oben bereitete Grundteig, jedoch unter Weglaffung der Rofinen, wird mit folgender Mohnfülle ver- fehen: 1% Pfund blauer gemahlener Mohn wird mit 3 Eiern, 200 Gramm NRolenmwafler (Apothete), Danifle nah Gefhmad, 100 Gramm gehadtm Sitronat, 125 Gramm’ Sultaninen, 100 gerie- benen tüßen Mandeln, 150 Gramm zerlaflener Rahma battergleih und 175 Gramm Suder aut werijcht. Darauf wird der Teig über der gülle zu fangen Stollen geformt, die, wie oben be» ihrieben, weıter behandelt werden. ERLLITTEELEITTITTELTTETTLLTELTLSELLTETITTITTLEITTLTELLELEEE ‚Der Märhenwald" wid in die nte Rezepte für das Das Ergebnis des Kreisausfdreibens PERF PRRPRTEUTETTTTTITTLRSPRRTELTOLTERDETTRTTTELTETERTELTITETTOLTELTTTEPETTTEITTTTORTSTTISENELTELTETELETZETLEL SETS EITEETLLITEETTETTESELUTSLLZELSEEELSEELZELEEEL LIES eibnadts-Badwert. Leipziger Mandelftolfen. Der wie oben ber fehricbene Bifetetg erhält Feine Rofinen, dafür aber reichliher Mandeln, ınd zwar 2 Pfund füße und 14 Pfund bittere Mandeln, MWeihnachtliches Kleingebäd, Muzenmandeln. 50 Gramm LUfe löft man tn */, Kiterlaner Milch auf und barı tet zufannmen mit 4 Pfund Mehl einen Porteis, den man ner 10 Minuten gchen läßt. Inzwifhen rührt man 125 Gramm Rahma buttergleidh mit 250 Stamm Zuder zu Schaum, fügt 4 Eier, ı Ch Löffel Rım, 60 Gramm geriebene füße und 10 Stamm bittere Mandeln fowie ı Liförgläschen Rofenwaffer bei md verfnetet alles mit dem Dortcia zu feftem Tria, den man nochmals schen läßt. Nusgemangelt, fticht man mit Heinen Sidralas runde Pläßchen aus, die man mandel- artia formt, worauf man jie in fiedendem Sett hillbraun badt und etwas ausackühlt mit vanıile= gewürztem Puderzuder überftäubt. Spefulatius. 114 Pfund Rahma buttergleich wird mit ı Pfund Zuder, 4 Eiern und darauf mit 2 Pfund acfichtim Mehl verfnetet, woranf man den Tg, nachdem man noch 2 Pädcen Badpulver oder ı Eflöffel doppellohlenfaures Yatıon vor dem Sertigfneten unterwirkte, -mefferrüdendid ansmangelt. Mit verfcieden« artigen Pleinen Bl.chformen fiiht man mun Pleine Tiere, Sterne, Blumen, Bucftaben ufw. aus, de man auf eingefettetem Blech Ihön inufprig badt. Döllig ansactühlt, verwahrt man fie in feftverjehlojfener Blechbüche, nur jo be» balten jie ihre Knuiprigkeit. Danille:Bregeln. Aus 150 Gramm Nahma, 130 Gramm Miehl, 50 Gramm Auder und 50 Sramm feingeriebenen Mandeln bereitet man einen Münboteig, den man zZugededt in Falten Kaum eine Stunde ruhen läßt. Darauf wird er zu Beinen Bregeln geformt, die man, mitgrobem Danillezuder befiebt, bei Müttelhife baden läßt. PETETERTLELTLETTLLLTDGLPLILTETTTELERTLDELLLLIETETS SLSTTELITESLTETSTSTITETETTITTTEIETTTE Tr. 10 unferer Zeitung veröffentlicht. Ugassssgaanaz

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Dein liebes Das ut ja wunder: dir pon früheren Jahren ber tabıch viele alte Freunde Diinen Wunsch reifen Anneltefe Dinnenda Deie Briefchen hat uns viel sreude a fchön, da „Der Meine Loco" fchon betannt it, Es melden fid von ıhm, ihn freudig zu begrii wir. M se das Glüd dir hold fein. Srügel . Boritel Dochmut, Schnecbergt Sa. Kies ber einer Steund! Deine hübfche Gefchichte hut uns fo große Freude: bereitet, da wir.von ganzem Herzen würs fehen möchten, du gehörteft zu den aliuklicben Gewinnern bei unferem pPreistütizl, 3a, ja, „Der Feine Loco" verftcht es, fich die Herzen der Kinder zu erobern. MWır grüßen dich

beftens! Al „Bil Deren und <Shweiterhen" die Smpillinge inXaffel, NMombabfitr 36. wir grüßen euch recht herzlich, ihr bieben beiden, und freuen uns fehr, eure Befanntichaft zu ntachen. „Der Heine Coco" wird euch eure Sreundfchaft lohnen und eich immer $reud wnachen, Wir hoffen gerne ın euch, daß ihr mit einem Preife bedachr werdet. Bans und Bein; Diage, Effen:Borbed, Das it aber fehr ichön von euch, ‚aa6 ihr euch dem walel: nen Coco“ fo eifrig als Mit» arbeiter .anbietct Dielen Dant! Eure Zeichnungen find techt vielverfprechend. Wenn mir fie diesmal auch nicht ver: öffentlichen fönmen, weil fie noch nicht forgfält'g genug aus geführt find, fo aber ganz ar- pis, wenn ihr euch etwasnıch: Mühe gebt. Tut es recht bald und feld aegrüßt! Toni Kalweit,feip: atg. So eine alte, treue Coco" gern gefallen. Serzen wohl, das Glied eigentlich hold fein, viele, viele Grüße! Walter Hlingerhazen, Annen Jurger streund! Deine Zeilen haben uns fehr erfreut, uns: aber auch etwas nachdenflich geitinmmt. Dein Streben, dein Sinnen und Denken verdienen Anerkennung, aber auf Eindämmung Wir fchreiben dir eimmal ein Briefchen, wenn wir mehr Zeit haben. Und gelegentlich darfit du auch nutarbeiten. Gruß!

Bekannte lagt fih , ‚Der Heine And folche &ı nerfenmung” "tut feinen ‚Sür fo viel Ziebe müßte der Leipziger Terche hr und den anderen Kerihen

UnDdie vier Singvögeleinvom Nieder» rhein (Duisburg) Wer und was „Der Fleine Coco" ift, fragt ikr? Da nu gibt die ir. 1 unferer Kinder- zeitung Aufklärung. Die befchafft euch anf ie im jeder

Ausgabe angegebene Werfe, die fehr einfach it. Daß ihr euch auf Die nahjte Rumer freut, freut uns fehr. Ihr habt isbon recht, wern ihr meint, dag „Der Heine Loco" die Kinder liebbat. Und wie! Seid uns gegrüßt, ihr pier

Singvögelein pom Niederrhein. Anni Stärtländer, Sambura. Sieht Du tleine eifrige Seferin Des „Kleinen Coco“, das gefällt mir num gar fehr, da du deine Muflöfung fo tapfer ein= gefchidt hajl, Gewif, das haben viele, viele Kinder ge= tan, aber warum jollteit du nicht zu den glüdlichen Preis- trägern gehören? Ob du nah oder fern bift, das hat beim Stie nichts zu fagen. Wir wollen dir das Däumhen hal- ten. Und werm’s diesmal nichts wäre, dumt Fonmiıen noch jo oft wunderfihböne Ge- legenheiten, um etwas zır ges winmen, dak es ein anderer Mal fein kann. — Mit deines Erholung bift du alfo nicht zu=

frieden. Weißt du, da Fan man ıticht Immter nach Der Sewichtzunahme gehen, Wenn ou dich fonit wohlfühlit, das tft die Bauptiache. And das hoffen wir. Kurt Biernoth, Ofhatbi 5a. Sichft du, Heiner Sreund, wir habeit dei» nen Wunfeh nicht vergejfen, wenn wir ihr auch. nicht in Hummer 2 zu erfüllen ver mochten. &s war fehr hübfch von dir, uns deine helle Kreude Über den „Aleinen Loco" auszufprechen. Alfo bleibe ihm nur treu, dem Herzensfreund aller Kinder, und er wird es dir ficher danz fen, Deine Auflöfung zum Mäuchen« Dreisausfehteiben harıt mit vielen, vielen Taus fenden dem großen Tage ber Wir wünfben dir Glüd dazın DorhenKirih,Effen Alfo au dich haben die föftliche , "r ahna® und‘ „Der Meine Loco" zum Kleinen Dichter gem: acht Es rauf: ‚bt allm! ähfich gewaltig im Deutfehen Dichterwald, Nur immerzul Wir freuen nus am Über« ftrömen =on fo viel Kinde tfreude, für die wir uns dankbar igen werden, ‚Mögeit du Glüß haben mit deiner : lung zum Märchenwald, Einen fräftigen Bänder ru £uife Wittmann, Darmftadt.. Sich mul an, liebes tleines Bffemnädchen, mit der „Ihhwarzen Gehein« funit" beichäft: g# du dich? Wo foll das’ hinaus! Aber cs ift recht interelfant, was du uns da als Anerkerenung mitteilt, und gelegentlich werden wie s einmal ım „Kleinen Coco" verwenden Dorlinfig fehlt uns noch der Play Saaı, Schöne Srüßel Enticheiding entgegen.

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Seite (32 Der &£leine Coco Rummer9 Kurzweil Ehwungdel. Dies Spiel, lich: Kinder, erfordert Aufmerk- jamteit und Si wandtheit, und diefe zu üben ft rc immer dienlich. Ihr fönnt Schwungball an igönen Wintertagen im $treien, es it aber aud) in einem großen immer fpielen., Alle Mitfpielenden bis auf einen bilden einen Kreis, gend Abjtind voneinander haben, um nicht in ihren B wegungen gehindeit zu werden; ob fie fih an den Händen anfaffen oder frei ft‘ hen wollen, - bleibt ihnen übarlaffen. Yun ftellefich ein Kind in die Mitte des Kreifes, diefes befommt einen Ball, der aneinem Band oder einer Keine be= feftigtift. An diefer Keine nım fhwinat das Kind jie müffen genüs. „Rabma‘:Auszähleers. Eins, Zwei, drei und vier und fünf, , Ohne Schuh’ und ohne. Strümpf, Ohne Spich und Jagdgefdof Geht die w.lde Jacd jitt los.” Licht auf Wegen chief und Fiumm, Immer nur im Kreis herum Dinterm flinfen Bäslein drein, " Wer’s nicht fängt, mr Bäslein fein! Doh wer cs im Kauf 'bezwingt, “ Buefch, hufch, es zur Strede bringt, Kricat ein „Rehma"-Brot, auch Zwei, . Und den „Coco“ nod dabei! Ei, das ift ein Tcdrer Schmans, den Ball dicht über dem Erdboden im Kreife her- Eins, zwei, drei, vier — — du bift aus! um, und zwar unter den güßen der mitfp telenden Biiperrähel, Rihtige töfungen fandten Bin. Diefe aljo müffen 1 RE y- en: | gewandt ıfmerfjam I srih Henrich, Sranf- genug frin, immer zur j art a. IT; Sof. "Bene, techten Seit mit beiden # Süßen zugleich hochzu= H fpungen, fo daß der Ball # unbehelligt unter ihnen wegfarfen fann. Wer } unge Fi ipringt, fo daß | der Ball bei ihm hängen # bleibt, muß aus dem N Kreife‘ ausfcheiden. — |} Dies drollige Hüpfipiel, | ertegt meift große Heiter- feit, aber bifonders an falten Wintertagen, wenn | euch die Füße Hamm wie Eiszapfen werden, ift } es zur Unterhaltung und Erwärmung im Steien i fchr zu empfehlen und jedenfalls Hundertmal gefünder, als wenn ihr zu Mutter Iaufte und bi verfr orenen Süße hinter den Ofen ftedt.. Das Fönnt, ihr einer alten, erfahrenen T Tante glauben, x h Kuflöfung deg Enchbildes in Ar. 8 Man ftelle das Bild aufden Kopf. Den Bi fuche man zwifchen dem Geäft des Banmes. ‚Ber etwag mitzuteilen hat, fehreibe an die Adreffe: N Schade; ol Barting, N Berlin; Sotte Kohhoff, Erfurt; NRusi Herwig, B Kottb.i1;AnnaBurdzagfi, 4 Bellen uchen II; Örcte ‘I Krayla, Ge Men“ ircen; h Martha Sranfen, Denben; “ Lioschen Töpjel, Keip- ed 39; Ze Klaunig,Zeipzig; u Rich Ruzida, Sieanib; j Deronifa Se Goms h berg; Curt Großpib, Ems» merich; Ehriftel. Schnaß, Aachen; Jof-phincKönig, Bochum; „Bilde, Johan» ‚| nes, Duisburg; Emma -Bethae, Bambürg; Ma- ' | riechen Prange, Harburg; == Wälter Sicaler, Ober- Bezia,, "Obsrmerjchen; Armes ‚Beini Öipper, Mel» fungen; Maria: dor, Auch: n; Eiftede und Bebert K.ch, Srib,-Mara. u. Johanna Brrası= haufen, £ den; hard M.tılmann, Küfts ringen. Diefe Auflöfungen haben auf ein Preisausfchreiben feinen Bezuag. Pant‘ liefe Carpıs,. Rünenwalde:. elean: „Der feine Coco“, Sod (BF...