Kleine Coco J8 N7

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Erſcheint alle 14 Zage. | \\ EEE ? J ß u N ar 7 7 N Jeitfchrife jur Untehaltung und B = = i RESET TRETEN N \ 8. Jahrgang | Verlag: Der fleine Coco Goch (Rhld.) | Nummer 2 N Weihnachtszeit, du ferge Zeit, Run will es Weihnacht werden, And um eg liegt, o Wunder, O wunderfelge Zeit, Was es noch ſonſt gebracht, Das Chriftlind ſchwebt zur Erden Boll Farbenpracht, voll bunter, Im ſternengüldnen Reid. ; Das Kind der heifgen Nacht. ‘ Ein Tannenbäumchen bringt eg Kein Wünfchlein eurer Serzen Für alle Rinderlein, Ließ es euch unerfüllt, Draus funkelt es und klingt es Beim Glanz der Weihnachtskerzen Go wunderfam, fo fein. Geht ihr fie al enthüllt. Dann faltet ihr bie Hände Bol flummer Seligkeit. D Wunder ohne Ende, D heilige Weihnachtszeit.

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— Es war um die ſelige, fröhl che Weih- nachtszeit, in der alle Kinderherzen dem lieben Chrifitind voller. Sehnfucht — ſchiagen Auch Hänſel und Gretel, beiden in der Nähe des Waldes wohnenden Förſterskindern, dauerte es viel zu lange, bis der heilige Abend mit ſeinen Wundern da war „Es ind noch immer vierzehn Tage, denke dir, noch vierzehn lange Lage, Fe — ⸗t EA \; Hänfel und Gretel im Weihnachtshinmet Märchen von Johanna Weiskirch. den ſieht das ja ſchon am Himmel, der auf der einen Seite lauter Glut ift Aber fieh mal, Bänfel wie wunderbar jchön der Wald aus- flieht. Don Minute zu Minute wird er prächtiger. Wie mit lauter Engelshaai umſponnen.“ „Sa, ja," jagte Hänſel, „wie ein richtiger, wirklicher Weihnactswald Sollen wir nicht einma hineingehen, Gretel? Dielleicht begegnet uns das liebe Hänſel!“ fagte Gretel zu dem ein Jahr jün- geren Bänfel, Bänfe nidte be» trübt dazu und jenfzte: „Ach ja, das iſt ja noch eine ganze Ewig⸗ keit, die gar nicht herumge⸗ hen will.“ Die beiden ſtanden, wäh⸗ rend ſie ſich alſo unterhielten, am Fenſter der Förſters wolm⸗ ſtube und ſahen zum Wald hin⸗ Kinder. > Bon Otto Gaure, Sn der Chriffnaht am heiligen Abend Zut der firahlende- Himmel fih auf, ind die Scharen der Englein ſchweben Im Reigen hinab und hinauf. ind alle tragen ein Bäumen, Mit Sternen und Litern gefhmüdt, And jedes Hüttchen auf Erden Bird mit einem Chriſtbaum beglüdt. nd fie} aus den Gternenhimmeln Strahlt des Lichtes flutende Pracht, ind die Chöre der Engel fingen: Stiffe Naht! Heilige Nacht! Chriſtnacht. Chriſtkend oder der Weihnachts⸗ mann.“ „Was wird aber unfer Mlüt terlein jagen, wenn fie nach Haufe kommt und uns nicht findet?" „Ach, Gretel, fie wi d denken, wir wären ein bißchen zur Köhlermuinne gegangen, weil uns die Seit allein zu. lang geworden war. Und dann wer» umfpannen fi m Scheine der untergehenden Sonne mit chimmerndem NRanhreif „Sieh mal, Bretel,“ fagte Hänjel, „das 544 Chriftlindchen badt Weißt du, was ich t möchte? Und du möchtefteswohlauch, das weiß ich“ „Und was ıft das, Brüderlein, was mir veide möchten?" „Seht einmal in der ® Bimmelsbadftube jein, wo alle die jchönen, KB lederen Sachen gebaden werden, die das 3 Chriftfind bringt.‘ Grete nidte eifrig: „Ach ie, Hänfel, da wäre ıch auch gleich dabei. Was muß das da oben m Himmel für eine große, große Badftube und was tür ein mächtig großer Badofen fen! Han über. über dem den wir aud der Himmel And frühmorgens, wenn dann die Kinder gewiß wieder im purpumen Erwahen aus fellgern ‚Traun, ; da fen, che Glanz der Dann liegen des Chriftfindleing Gaben Mutter zurüd AUbendröte Unterm brennenden Weihnachtsbaum. iſt. Alſo komm, brannte. Die Öretelein Zweige der form! Bäume aber Gretel zögerte noch ein wenig, aber als Hänfel ihre Hand nah, folgte fie. Wenige Augenblide fpäter verliefen die beiden Kinder die Förſterei Gretel ver ichloß die Tür und legte den Sclüffe an einen der Mutter befannten Ort Dann jögritten beide dem nahen Walde zu Uber bald blieben fie wie gebannt von dem, was ite fahen, ftehen Grete fand zuerft Worte: „Sieh doh nu Hänſel, wie wunderbar es um uns (ft Ich glaube, wir find ganz gewiß ım Weihnacdtsmwald.“ Bänfel nidte und konnte gar nichts jagen eis nur: „Schau nur, ſchau!“ Dann fahen beide Kinder eine Meile ſtumm in die fie umgebende Pracht hinein Der Mond war a — —

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Ro ſchreckt faßten fie NE eines inzwiihen aufgegangen, und in feinem filbern fließenden Lichte fanden die Tan- nen da wie mit Suder beftrent, um die Buchen und Eichen aber fpann es wie ein hauchfeines, fchleierartiges Spitenaeriffel. Und das Laub auf dem Walöboden und das Moos auf der Scmeife jehimmerte wie mit zahllofen aoldenen und filbernen Sternen überfät, Eine geheimnisvolle Stille herrichte im Walde nur hier und da von emem feinen Klingen unterbrochen „Öretel,“ flüfterte Hänfel, „ob da wohl, das Chriftfind im Walde ft?" Ehe Öretel antworten konnte, gina über den Bäumen eine leuchten” Sterne fcnupr b nieder Die beidın Kinder dränaten lich ena anemander, als ein litzartiges, tiefgoldenes Leuch⸗ ten um fie flamm⸗ te Und dann war ein aus den Wip- feln der Wald. bäume kommen— des Kniftern um fie, das immer näher fam. Er fih- an den Bän den, als auf ein- ı mal die Geftalı Engeleins , neb>nihnen ftand Es war flein und jierlich, hatte ein soldenes Locken⸗ eöpichen, um das ; fich ein goldener Reit mit einem Stern üher der Stirne wand, trug ein mit Stemen überfätes weißes Gewand und ſchimmernde Flügel „al, ihr armen Kinderlein, ich habe euch wohl jehr m Schreden aejaat?” fragte es mit ilbern klingender Stimnte „Wie tommt ıhr denn jetzt um diefe Seit in den Wald, und wie heißt ihr?" . Die beiden Kinder hatten ıhre Angſt Ichon verloren als fie m das jüße Engelsgefichtcheniahen und Gretel fagte ganz zutraulich: „ein nein, uns ıft gar nicht mehr bange Wir wollten nur mal in den jchönen Weihnachts. wald jehen und wir heißen Hänfel und Öretel und wohnen im Söriterhaufe am Walde Wer bift du denn und wie heißtönP“ ‚ dabei ift mir mein Anzündeſternchen auf die ir en u — ————— und dann nehmen wir beide den Hänfe in die Mitte Setteirst „Das will ich euch ſagen: Ich bin eins: von deslieben Gottes Lichtengelein, die abends | die heben Sterne am Himmel anzünden, . und fie nennen mich da oben, weil ich fo klein bin, das „Slödchen" Da wit num jeht vor Weihnachten im Himmelſehr vielzu tun haben und gerade mit dem Baden, befchäftigt find, habe ich mid; allzufehr ge- eilt, um raſch wieder helfen zu können Und Erde gefallen Deshalb flog ich ſchnell her» unter, um es wieder zu bolen.“ , „ic, lte bes Lichtengelein, möchteſt du uns nicht einmal mit» nehmen?" baten Bängelund Gretel. Das Eleine, uſtige Engelein meinte nach einie gem Nachdenken: „Das wäre aller dings eine große Uberraſchung, denn ich da aut einmal zwei Er denfinderlein in die Binimelsbad- ftube mitbrächte Und ch Hätte auch große Luft dazu, wennſchon meine Ungeſchicklichkeit dann an den Tag äme Da ich für alle Fälle ein zweites Paar Slir | geiuntergebunden babe, wie alle Kichtengel, fo tan id) es auch wohl tun, und ıch will euch die Kreude machen. Dir, Gretel, binde ich die Flügel um, und dann nehmen wir beide den Häfifel in die Mitte. Und aufwärts gehi’s, wieder Wind!" Beragt, getan! Hei, war das eine wun- dervolle Reife von der Erde hinauf in den Bimmel Immer näher kamen die Sterne and immer größer, goldener wurden fie Und immer näher jeuchtete das Feuer der himmlischen Badfinbe „Sch bringe euch durch eine Himmelsbintertür gleich dort: hin,“ fagte Flöckchen, als ſie oben ange: fommen waren, öffnete einen fchmalen Eingang und fchob Hänfel und Gretel hinein,

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Seite 108 Dahinter in einem ftrahlend erhellten Raum war ein Gemwimmel von lauter fleißigen Engeln, von größeren und Heine» ten. Alle hatten lange, fchneeweiße Kittel» — an, die bis auf die kleinen, in gob enen Schuhen ftedenden Füßchen reichten, und waren an großen Tifchen emjig mit Rühren und Formen von allerlei Gebäd befhäftigt. Und es roch fo wunderbar, daß Bänfel und Gretel tiefatnend den köſtlichen Duft einfogen. Ganze Berge von Mehl, Suder, Mandeln, Rofinen und Hitronen warenaufgehäuft, m - = Und auf einer Seite waren lau- ter fchön verpadte vietedige Paket⸗ chen zufehen, und darauf ftand: „Rahma⸗ Margarine“. Aber der Paket⸗ chen waren nicht nieht allzu viele. As Slödchen mit den beiden Kindern eintrat, drehten fi faft alle Engelein um und fahen fehr er- ftaunt darein. „Guten Abend alle miteinander! tief Slödchen. „Daß ihr’s nm gleich wißt: ich war beim Stern: anzünden auf dir Erde gefallen, und da habe ich diefe beiden Kinderlein mitgebracht, die mal gerne in unfere Weihnachtsbaditube fehen, aber auch fleißig helfen möchten: Iſt's nicht fo, Bänfel und Gretel? So heißen nämlich die zwei Kinder.“ Hänfel und Gretel nidten mit ftrahlenden Gefich- tern und liefen fi} vom Flöckchen gerne näherfchteben löckchen,“ ſagte ein älterer Engel, „aber da du die Kinderlein nun einmal mitgebracht haft, jollen ſie auch zufchauen, und, wenn fie wollen, mithelfen dürfen Aber da fällt mir etwas ein, $lödchen: ıft dir dort unten auf der Erde der Knecht Ruprecht nicht be— gegnet? Er ifl dorthin, um uns von der Föftlihen Rahma⸗Marcarine eine Der !leine Coco S in AM SIITIIGC FH ‚Berzensluft ausitechen. „Da ift fie, eine ganze Kifte voll’ rief Unecht Ruprecht. „Du bit doch einmal unverbefferlic,, : Kifte voll zu holen, weil unfer Dorrat arg zufammengefchmolzen ift. Alles Gebäck, ob groß, ob Hein, fchmedt tun einmal am beften, wenn es mit „Rahma“ hergeftellt ift Genan fo gut wie mit der beiten frifchen Butter. - Und es mißrät niel Boffentlich läßt Knecht Ruprecht nicht, warten.“ Flöckchen hatte unterdeffen Gretel eine Sternform in die Band aegeben und Bänfel eine, die eine Eirfchkuh vorftellte, und jagte: „So, damit fönnt ihr nun nad Der Stern, der ftelt den von Bethlehem vor, und auf einer ſchneeweißen Hirſchkuh macht das ‚liebe Chriſt⸗ find in der heili- gen Hat, wenn elle Kinder ; be» ichert find, ‚feine Reife dahin, wo das liebe Jeſus— findlein dereinſt in feinen Windeln lag. . Das geht wie der Wind fofchnell, Ein freundlider Engel hatte unter- defjen eine jchön ausgerollte Teig» platte vor die beir- den Kinder hin selegt, in die fie um ihre Formen tachen. Ad, war das eine Freude, als fie fo ſchön ge» tieten! Flöckchen legte fie auf ein Badblech, und ein anderer Engel trug fie in die nebenanlier gende Baditube, aus der große Körbe voll töftlichen Gebäds in allen Formen und Sarben herausgebracht wurden. Hunderte von Engelein waren in Tätigfeit, und alles zing ſo friedlich und heiter vor ſich, daß es eine. wahre Luft war. Bänfel und Gretel durften dann noch llerlei ſchöne Tierfiguren und heitere Kafpetleformen ausftechen, und immer ‚länzender wurden ihre Augen, immer ılühender ihre Wangen. „Ich denfe, wır fingen ma zur Abwecf; ung ein Weihnachtslied,“ fchlua Flöckchen vor. „Kinder, was ineint ihr wohl, welches?" „Pom Bimmel hoch“ rief Hänfel, und WESEN — —— ee Nummer? * * — 3 8 NUTZER IS

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Dertle beginnen wir!" rief Slödchen „Erft das eine, dann das andere" Solch einen wun— derbaren Bejana hatten die beiden Kinder noch nie gehört Sie wagten faum einzus fallen, aber als Slöcdchen ihnen aufmun- ternd zunidte, mifchten fie ihre Stimmen in die der Engel Niemand hatte bemerkt, daß unterdeffen die Bimmelshintertür leife geöffnet worden war. Knecht Ru- precht war, eine aroße Kifte tragend, ein⸗ getreten, hatte fie hingeftellt und fich auf einen aoldenen Eimmelsftuhl gefegt Als die Lieder Zu Ende waren, klatſchte er in die Hände. Und da umtinaten ihn die Enael jubelnd: „Knecht Ruprecht, Knecdt Ruprecht willkommen, willfommen, du guter!“ Und der Gberbadengel rief: „Haft du auch die Rahma⸗Margarine mitgebracht ?" „Da. ift fie, eine ganze Kifte voll!“ tief Knecht Ruprecht. „Aber es war feine Kleinigkeit ſoviel zu tragen Und ıch mußte mich dazu tun, denn alle Welt will Rahma-Margarine haben. Ha ia, fen Wunder, wo die fo aut und beffer - als Haturbutter iſt Aber wen habt ihr denn da?" fragte Knecht Ruprecht, auf Bänfel und Gretel dentend. „Swei Erden⸗ finder, die ich mitbrachte, ‘als ich beim —— TEILT EI FETT EI — Gretel bat: „O Tannenbaum", „Alſo ine Coco s eite 109 — Ser 7 WW si lachte Slödchen. . „Ach jet wırd mir etwas klar“, meinte: % Knedt Rupreht „Das find gewiß die beiden Förſterkinder, die von ihrer Mutter gefucht werden. Flöckchen, ſowas fieht dir ähnliy Nun bring fie mal fchnell wieder dahin, wo dur fie gefunden haft, damıt die arme Mutter Ruhe hat!" Ehe Hänſel und Grete recht wußten, was ihnen gefchah, waren fie wieder anf der Erde umd im Wald Slödchen aber drüdte jedem eine zroße Tüte Gebäck in die Hand und mahı t>: „So, nun geht.fhön nad Haufe und fagt eurer Mlutter, fie möge mir nicht böfe fein. Und hr Weihnachtsgebäd folle fie nur mit Rahma-Margarine baden, dann würde es zenau jo gut, wie das, was ihr in der Tüte habt" Und nun gehabt euch wohl Seid artige, gute Kinder und betet fchön, dann bringt euch auch das lieb Chriftlind feine Baben unter den Lichterbaum“ Damit entjchwand . Slödchen den Bliden der bei- den Kinder, die ihm, wie von einem wun— derbaren Traum umfanaen, nachfchanten, Da hörten fie, wie dte Mutter ihren Uamen in den Wald hineimtief, und liefen ihr glück- und freudeftrablend ent- gegen. — ————— Gretels Weihnachtsgebetchen. Lieb Chriſtk.ndchen, Din ih nit brad geweſen? Schreioen hab’ ich gelernt und leſen, ; Kann aud), ob dich dag nun nicht wundert, Richtig zäh.en von eins big Für Mut er hab’ ich ein Staubtuch gefhict, Fur Vaꝛer jogar Pantoffel Ha. auf), war Mütterden Hübſch au gepaßt au di HA Die Eife, die immer im Wagen muß Te en, Hab’ vom Gefiht ihr gewehr: die Siegen; Nun darf id), lieb Ehrifttind, von de.nen Gaben - Auch etwas Schönes zu Weihnacht wohl haben? Sch hätte fo gern ein-n Puppenwagen Mi ner Duppe zum Fahren und zum Tragen, ; Mit richtigen Zähnchen und A So eines, wie du es brachteſt dem Klärchen; B Und dann einen fehr großen Weihnartt baum! Ach, Ch iftiind, lieb Ehriftfind, du glaubft es kaum, bunvdert, geſtickt, nicht zu Haus, eine Maus, richtigen Härchen, Sternanzünden heruntergefallen war", | 37 ee * = 8 2* = > Wie arg ih md) freue! Ich mödit aud) ein Kätzchen, ON. : Und einen Teller mit viel, vielen Plätzchen! 704 ! Gag’, Ehriftfindchen, Tiebes, Tennft du den Teig H x A Mit-mit—ah, wart mal, id; fag’ es dir gleich, 60 Mit „Rahma“! Davon muß du Plätzchen mal eſſen, E 7 Lied Enriftfind, die wirft du nie mehr vergeffen. Amen] H F JJ Ex AV K EN EEE —— RT, — — * = iR BUN 7% BIN REN DS N ne Ä 9 ISSN

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Ertterıo de Ind doch Hang ihr immer wieder diejes fcharfe, harte „Ja“ ins Öhr, mıt dem er ſich als Angehöriger eines Volkes bezeichnet hatte, das Amerikas größter Feind war. Voch mehr erfüllte die ausweichende Antwort, die er auf ihre Srage nach dem Derbleib hres Daters gegeben hatte, und die Erwähnung eines Wrads, das er uns mittelbar nach dem Sturme angetroffen, ihe Herz mit Unruhe Die Nymph! hatte jie verfehlt, und doch mußte der Dampfer um jene Zeit aanz in ihre Nähe gefommen jein. Sie konnte ich der ſchrecklichen Dermutung nicht erwehren, daß diefes Wrad das väterliche Schiff jet, und doch mochte fie nicht daran alauben, dag diejer Dampfer, der Schon oft dem fhwerften Unwetter getroßt hatte, hier auf freier offener See, wo es feine Klip- pen und Riffe gab, ın einem Sturme von verhältnismäßig Furzer Dauer gefinfen fein jollte Kurz entfchloffen drüdte fie auf den Knopf, den Saburo ihr gezeigt hatte. Ein Japaner trai herein, der fait noch Fleiner war als der Kapitän und nicht minder häßlich ausſah. Swifchen dem fchmierigen Hemd und der grauen Lederhoſe um— ichlang ein brauner Stud den hageren Leib; das Geficht hatte die erdige, glän— zende Karbe eines Mannes, der menig an die frihe Luft kommt. „Das wünfchen Sie?" fragte er. „sch möchte Kapitän Saburo ſprechen.“ „ft befhäftigt — hat jet feine Zeit." „But, dann beantworten Sie mir einige Kragen." „Sch habe den Befehl, Sie zu bedienen, nicht, mich min Ihnen zu unterhalten.“ „ber Sie werden mir doch fagen können, wohin Sie fahren?" „Das weiß ich nicht.“ „So ‚agen Sie mir wenigftens, welchen Tag wir haben und wie fpät es ift. Ich habe Seinen Kalender hier, und meine Uhr steht." ‚ Er nannte ihr Tag ımd Stunde, „Dann bin ich feit etwa zweı Taaen bei Ihnen“, ſagte Miß Ellen. „Kapitän Saburo fenn mic) und weiß, daß ich aus San Sranzisto bin. Hat er nicht ange» ordnet, dorthin Kurs zu nehmen?" Der fleine Core NEST IIE Cine Geſchlchte ans dem Jahre 2001. IV. Kapitän Saburo, NE 228 — * I — orſar. (Sortfegung .) „Es iſt nicht meines Amtes, mih um den Kurs zu befümmern.“ „Haben Ste den Dampfer gefehen, dem das U⸗Boot im Sturme beaeanet ift?“ „sch habe auf Ded nichts zu Schaffen.“ „Baben Sie das Wrad gefehen, dem Sie ausweichen mußten?" „Sch habe auch am Ausaud nichts zu tun.“ „Wie heift diefes Boot? „Harakiri.“ „Benennt man nicht mit dieſem Worte in Japan eine rt freiwilligen Selbſt— mordes, der mitunter aus religiöfen oder patriotifhen Gründen verübt wird?“ — „Das bedeutet es auf engliſch?“ „Baucanffchneiden.“ „Ein feltfamer Name "Är ein U-Boot, das zum Privatveranügen des Beſitzers pazierenfährt.“ „Es iſt nun einmal ſo getauft.“ Miß Ellen ſchwieg. Sie wußte nicht, was ſie den Mann noch fragen ſollte, der ihr nur mit offenkundigem Widerwillen Auskunft gab „Wünſchen Sie ſonſt irgend etwas?" fraate er „Warum wird die Tür verfchloffen ge— halten? Bin ich denn hier eine Ge— fanaene?" „Es tft befohlen.“ „Sagen Sie dem Kapitän, er möchte zu mir fommen oder mich rufen lafjen, fobald es ihm möglich ift“ „Er wird ſchon an Sie denken, wenn es an der Zeit if.“ Damit ging der Mann hinaus und fchloß hinter fi zn. Näch einer halben Stunde trat Kapitän Sabure ein „Sie wünſchen mich zu jprechen, Miß Sincoln,“ jagte er, „und ich alaube woht, daß Ihnen die Zeit hier unten etwas lang wird. Wenn Sie fich Fräftia genua fühlen und Intereffe dafür haben, jo würde es mir Spaß machen, Sie durch mein Boot u führen.” „sch kenne de Einrichtung von U— Booten genan, Sir, indeffen —“ „Das kann ich mir denken,“ unterbrach erfie „Ich weiß, daß in der Fabrik Ihres \ EN ESSEN N ER 8 Aummer? VAR I> En —

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x Daters Granaten, Minen, Bomben, Lot- pedos und fogar Flugzeuge gebaut wer— den; ich; weiß auch, daß dort gerade Jeht mit Bochdrud gearbeitet wird." „Das aber wifjen Sie jedenfalls noch nicht,“ antwortete Miß Ellen, „daß ich die Erfinderin des Slugzengs bin, das mit mir auf feinem erften großen Fluge im Sturme fheiterte, und daß diefes Flugzeng ein neuer Typ ift, der Amerika vor aller Welt Detlintee 00.0, oe mewWen Pan NENIN - ; © am III — Ten a@ 5; S RE RAN. 1 2 - N fi Setter] den erſten Pla im &Luftfahrwefen er- obern wird,“ Sie jagte das in ganz ruhigem und ſach⸗ lichem Cone hielt dabei aber die Augen \ ger auf das Beficht des Japaners gerichtet, enn fie verſpürte in feinen Worten wieder den bewußt zum Ausdrud gebrachten Ton der Gegnerfchaft und war entichloffen, h diefer verfiekten Feindſeligkeit die Spite a zu bieten. ' (Sortfegung folgt) 9A N N ES Fi | | | R | { | dad nun die Zeit da wäre, In ber fie dem lieben Chriſtkind bei der ! Weihnachtsbächerei helfen muß, weil ed fo arg viel zu tun hätte und ! i allein nicht fertig werden fünne. Und zeige Mutter, wo die feinen ; Rezepte zu ben Plähchen im „Keinen Coco“ flehen. Die find alle H erprobt und geraten Immer gut Ganz befonders aber die Butter ; plägchen, die aber nur dann fo vecht köſtlich ſchmecken und buften H und fo recht ſchön braun und fnufperig werden, wenn fie mit der feinen H ; „Rahma buttergleich“ gebaden werden. Darauf mache deine Mutter H H nur ja aufmerffam, i | | 8 i —R —RR—— —B ——— —R—— ———————— — SEEN — * en

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'Sette 112 Der ?leine Coco, —— Zul — man, SIR — Die Tuipendafe. WVeihnachtserzählung von Magda Trott. Machdrud verboten.) „Hurra, hurra, heut’ ift endlich Weih⸗ nachten!“ Jubelnd rief dies die kleine Wenn Beſuch fam, wurde fie ftets gezeigt. Urfel, plöglich von Heugier erfaßt, wollte fiebenjährige Nrfel, als fie am 24. Dezember jich die Tulpenvafe einmal genanerbefehen. erwachte, Wie . Stetletterte auf fehnfüchtig hatte RTOKTOHEIIKEITOHGEEHE einen Stuhl umd fie auf diefen Tag gewartet, der ihr die Er- füllung ihrer vielen Wünfche bringen follte: die fchöne Puppe das Gänfefpiel, den neuen blau⸗ en Sederhalter, die rote Strid- müßte, Apfel, Nüffe und Pfefr ferfuchen. Wie lang der Tag doch war! täulein Hoff⸗ mann, die Er- zieherin, hatte ihre liebe Not mit Urfel. Das eine Mädchen lief ungeduldia durch die Sim- XI ne > n mer, fprana wild und über: mütig umher und fragte alle halbe Stunden, ob noh nicht bald die Be— fcherung da fei. Dort im Neben⸗ “ zimmer würde, wie alljährlich, der liebe Weihr- nachts baum brennen. Sie trippelte in das Zimmer der Mutter, A hodte ſich auf die weichen X Seffel, betrach- 0 tete die Bilder an der Wand und die vielen Siguren, die auf den Bret« tern umherftanden, Dort die fchöne Dafe mit den roten Tulpen gefiel ihr vor allem, Die Mutter Itebte die Dafe ganz beſonders. Weihnachtsmann. % Der Schnee hat Flur und Weg verweht, Und jedes Häuslein weit und breit Mit einer weißen Mütze ftcht Im Traum der füßen Weihnachtszeit. Die Sternlein flimmern filberhell In fbller Nacht; ein Häslein fpringt Dem Weihnachtsmann voran gar ſchnell, Der euch die Seftgefchenfe bringt. Die Berzen auf, die Türen auf, Daß er zu jedem von euch kann. # Shr Kinder, glaubt. mir, wie.fich freut N Daranf der liebe Weihnachtsmann. nahm die Vaſe von ihrem b) Standort herab; \V aberim nächften A Augenblid ſchon entglitt dieſe : ihren ‚Bänden. Urſel erfchtaf t Beim Aufheben jah fie, daß der Y, eine Benkel ab» gebrochen war. Das war na— % \ türlich fchre lich, denn nun würde x der Weihnachts» & mann gewiß alle R Geſchenke wie- der fortholen, y.und fie würde o) nichts bekom⸗ V men. Angftvoll A ftellte das Kleine Mädchen die x Dafe wieder auf das Brett und R legte den Henfel — varauf. . Was Y würde die Mlut- ter nun wohl Y lagen, Urſel — legte. Es war X vielleicht das beſte, wenn ſie der Mutter nichts , vondemUnglüd i \ über- ‘ vorläufig erzählen würde. Morgen wollte fie alles gefte- hen. Aber das Bez war ihr dochrechtfchwer, ; voller Sorge ſah “fie. dem !bend entgegen. Schen und gedrüdt ſaß jie im Kinderzimmer, als fie plößlich heftige Worte von den Lippen der Mutter vernahm. Urſel horchte auf, Die Hlutter N * — — KR RT ec — ⸗ TE ie: —— —— TE, N ——— — Aummer? — — — A⸗

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Tummer 7 ach ſprach mit dem Kinderfräulein. „Sie allein wifchen in meinem Simmer Staub. Uur Sie fönnen mir die Foflbare Dafe zerfchlagen haben.“ Angftvoll hielt ſich Urfel die Ohren zu; fie wollte nichts mehr hören. Ihr Herz ichlug heftig Dann trat Stärlein Boff- mann ins Zimmer, fie hatte rotgeweinte Augen. Urfel hätte am liebften mitgeweint, Wäre es nicht vielleicht beffer, der Mutter alles zu fagen? Was aber würde dann wohl der Weihnachtsmann tun? Endlich war der Abend da. Die Eltern tiefen Ürfel ins Simmer. Da ftand der trablende Baum, und unter ihm lagen die beißerfehnten Gaben, aber das Fleine Mädchen vermochte fich nicht fo recht zu freuen. Scheu ſchaute fie zu Sräulein Hoffe mann hinüber, die noch immer rotgeweinte Mugen hatte, Obwohl ihr der Weihnachtsmann alle Vünſche erfüllt, Fonnte Urſel doch nicht froh und heiter ſein, und früher als fonft ver— langte fie, ins Bett gebracht zu werden; ihr war das herz gar ıchwer, Da lag fie nun in den weichen Kiffen, Drüben aber in der großen Stube faßen die Eltern noch unter dem brennenden Lichterbaum, Sie fonnte nicht fchlafen und hätte am liebfien ihr Unrecht eingeftanden. Sie hörte, wie die Tür aufging, und wie das Sränlein eintrat, um nachzufehen, ob jte auch fchliefe. Als fich dieſe dann über ihr Bett netgte, fchlang Urfel die Arme um den Bals des jungen Mädchens. ‘ Rinderlein, was foll das werden? Sagt mir mal, ihr kleinen Leute, Wenn's nun Weihnacht wird auf Erden, Wohin dann mit aller Sreude? Denn der Glanz der Tannenbäume Strahlt um all das fel’ge Geben Ind ihr eure fchönften Eräume Die Erfüllung feht erleben? Ach, im Herzen werd’ Ich denken, Kinder, mich in eure Mitte, Doch viel lieber möcht ich lenken Din zu jedem meine Schritte, Und mit euch beſchaun die Gaben, ;, Die euch wird das Chriftfind bringen, Heine Freude an euch haben, 4 Weihnachtslieder mit euch fingen, IOIOKIIOIIIOII LIVE © \ NOEGOOOEOGOOOOOIOEO00000000600008 GOEOOOO0O@B000 O& Der feine Coco ae FEB MIT ISIN ‚Run, ihre Kinder eine Srage: „Sie follen nicht wernen, ich will Ihnen auch meine — nevie Puppe fchenfen — und — den Sederhalter.” „Warum denn?" fragte das Sräulein, „Weil Sie traurig find und geweint haben.“ Und num rollten auch aus Urſels Augen bittere Tränen. Dergeblich forfchte Sräulein Hoffmann nachder Urſache. Urſel ichwieg. Dann trat die Mutter an das Bett des weinenden Kindes. „Sprich, Urfel, was fehlt dir?" „Ich bin fchlecht, Mutti, ſag' dem Weih- nachtsmann, er folle alle meine Gefchenfe wieder fortholen.“ Und dann legte das Feine Mädchen jeine Arme um den Bals der Mutter, „Mutti, liebe Mutti, der Weihnachtsmann joll die Puppe holen und dir dafür eine neue Tulpenvafe bringen — ih — ich habe fie zerbrochen.“ Urſel meinte bitterlich, aber dennoch war ihr plößlich ganz leicht ums Herz. Unter heißen Tränen erzählte fie, wie alles ge» tommen. Da füßte die Mutter ihr Feines Töchter- hen und fagte ihm, daß es zwar ein großes Unrecht getan, da es diefes aber berene, fo werde der Weihnachtsmann ganz gewiß die Gefchenfe nicht nehmen, ia, er werde jogar noch etwas dazulegen. „Und auch für Sränlein Hoffmann?“ Die Mutter nidte. Urfel iubelte auf, nun war aller Kummer von ihr. genommen, Jetzt war ihr wieder froh ums Berz, und beruhigt, mit einem alüdlichen Lächeln fehlief das Meine Mädchen ein. 300” OO0000000000000000000090I00GIO00H00009020009 Des „Kleinen Coco“ Weihnach sbrief. ® © 2. ber, ach, es muß ja bleiben Euer „Loco“ hier, der Fleine, Eure Zeitung muß ich fchreiben, Kern in Goch, nicht weit vom Kheine, Doch ich tu's von Derzen gerne, Weiß ich doch, ihr tut euch freuen, In der Nähe, in der gerne, Jedes „Cocos“ jedes neuen, Und vieltaufend liebe Grüße Will ich euch zum Sefte fenden, Möcht' die Deihnacht euch die füge, Sreude über Freude ſpenden! Schreibt ihr, wenn fie iind verfloffen, Eurer Weihnacht fehöne Tage, Auch mal, wie ihr fie genoffen, Eurem herzenstreuen „Coco“, Sin! 7 Sei te 1 SOGOOSCOOO000O092.08€EEO088 © —F — — Z ZN ZI RFTZUNSIE TEE ES

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Seite 14 — — — ⸗ — — — Bald wird der Winter wieder eingekehrt fein, Mit dem Spielen im Freien iftesdann vorbei — wenigftens bis auf das Schnee- und Eisvergnügen, folange es hell fl Uber: „Sangemeile gibt’s nicht !" hat doc, „Der Beine Coco" neulich ſchon gefagt. Wie wäre es denn, wenn ihr es mal ebenfo wmachtet wie die Mänschen? Ihr veran- ftaltet zur Kurzweil und Erhaltung troher Stimmung auch einen „Bunten Abend“ Wenn ihr mögt, fage ich euch ein anderma! noch allerlei, was ihr an folhem gemüt- lichen Abend tun könnt; heute ‚möchte ich euch erzählen, wie ihr hübfche Reigen und Tänze aufführt Mögt ihr? Dann fommt ichnell alle her und hört zul Glaubt ihr, daß es reizend ausjieht, wenn fleine Mädchen fih anmutig im eigen drehen, und alanb‘ ihre, daß das ſchwer jei? Hein, ganz und gar nicht! Ihn müßt euch nur bemühen, recht zierlich und teichtfüßig zu ein Es fommt durchaus nicht darauf an, möglichſt vie, Schrittarten anzubringen; der ganze Tanz Fann in einei einzigen Schrittarı ausgeführt werden, aber darauf form es an, durch die Körper bewegung etwas zum Ausdınd 30 bringen: duch Wiegen, Neigen, Knien, in die Hände klatſchen oder auch wie in Stau nen fie zufammenfcdlagen, Lächeln uſw Alles natürlich an rechter Stelle angebradyt Denkt euch ein einfaches Liedchen, das ihr ſingt und tanzt, 3 Doge! geflogen" Bei der erſten Reihe werdet ihr die Arme zur Seite ftreden — beileibe nicht gerade wie ein Stüd Hola, fondern in anmmtiger Rundung — und mit Armen und Bänden die Bewegung des Sliegens nahahmen Bei der zweiten niet ihr nieder, bei der dritten zierliche Bindeutung auf euer eigenes Schnäbelchen, bei der vierten Reihe wird ein tiefer Knir gemacht uſw Ihr werdet ehr bald heraus- haben, wie ihr das Singen und die paifenden Bewegungen dazu genau nad) Cakt in Einflang zu bringen habt Im diefer Art wird jedes Kied, das ıhr tanzen wollt, behandelt, und es wird euch bald Riefenjpaß machen, ganz allen das heraus zufinden, was euch ſelbſt am paffendften erſcheint, d. h. das zum Ausdruckzu bringen, was ihr beim Sıngen des Textes emp» indet Ihr fönnt natürlid auch ver ſchiedene Bangarten anbringen, wo ihr es Dertleine&oss Bon Ingeborg Schwarzenberger. B „Kommt ei: - Ze Laufen, zulegt Springen ba, wo Freude zum Ausdruck gebracht werden foll. Hübſch iſt es, verfchiedene Siguren zu tanzen, diefe aber in ihrer Schrittart Denkt euch ein Lied, das im Dreiviertel-, Sechsachtel-, alfo Walzertakt gefegt ift Ihr könnt euch dazu die verfchiedenften Figuren ausdenten, das zu die verfchiedenften Bewegungen aus» führen; aber die Schrittart wird am beiten eine fein, die wiegende. Entweder Nach⸗ ftellgang oder Hopſaſchritt die ihr ficher von der Turnſtunde her fennt Natürlich ft in diefem Kal! der Bopfafchritt ganz langſam zu tanzen, und der Körper muß lich anmutig dabei wiegen, jchon mehr ſchaukeln Denkt ma an das hübfche Meer- mädchenlied aus der Ope „Oberon“; das iſt wie gefchaffen zu einem eigen. Ihr müßt ftets von einer Grundftellung ‚ ausgehen, in die ihr am Schluß des Reigens wieder zurüdtehrt, 3. 3 zwei Keiben ein- ander gegenüber, oder ein Diered, oder ein Kreis, wie ihr es euch am beiten denkt, and dann tanzı ihr verſchiedene Sauren: einen Stern, eine Mühle, ein Rad; oder die Einjen hoden nieder, die Zweie um— tanzen fie, dann umgekehrt Swer Reihen Gegenzug, Brüde bilden (wıe bei dem be» !annten Hinderipiel: Siehet durch die goldne Brüde) Es gibt unendlich viel Abwechſlung Bei einem Eifenreigen jehen Schleier reizend aus, die die Elfen anmutig heben. Ihr könnt auc offene oder ger ſchloſſene, mit Blumen geihmüdte Reifen benugen Wo alles mit einfachtten Mitteln hergefteld werden muß, fann man die Reifen auch mis Seidenpapier ſchmücken, dann aber nur zarte Sarben nehmen und das in Streifen geichnittene Papier duftig in Tuffs oder Schleifen um die Reifen ordnen Ihr Fönnt auch Reigen tanzen, ofme dazu zu fingen Denft euch diefen Sail: In einem The— ıterftüdchen fommt eine Graumfzene vor: Dem Schlafenden erfcheinen Elfen Man hört hinter der Szene jehr zarte Mufif, nach welcher die Elfen ftumm, aber defto lieblicher und zierlicher ihren Reigentanzen Es eignen ich jehr viele Dolfs-und Wander- teder zum Neigentanz Im Sechsachtel taft das fchon erwähnte Meermäöchenlied, erner „Ein Schäfermädcen weidete” und „Ich geh? durch einen grasgrünen Wald“ Im Dreiachteltaft: „Lieshen, was fällı men Ryw END dir ein“; im Dreivierteltatt: „Der Mai if —— ge: Ze = X N N EHRE

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S glödchen, Elingelingeling“ Bei diefem Lied könntet ihr fchon die Reifen gebrauchen. kleines Glöckchen verftectt angebracht, das beim Tanzen leife klingt. Die Reifen wer⸗ Ihr kennt doch alle das Lied? Hübſch iſt es, wenn ihr paarweiſe tanzt, immer ein Bub und ein Mädel, ſonſt verkleidet ihr euch, das macht noch befonderen Spaß, Habt ihr fehr junge Tänzer unter euch), könnt ihr den Reigen zunähft im Geh— fchritt üben, und wenn ihr ihn feft im Kopf habt, im Wiegefchritt tanzen Am beften ift es bei dtefem Reigen, wenn ihr euch zu vieren abzählt, ihr alfo 4, 8 12 oder 16 Kinder fetd Nun ſtellt hreud in zwei Stirnreihen auf, immer links ein Bub und rechts ein Mädel, fo daß fich alfo immer ein Bub und ein Mädel gegenüber fiehen Und nun fingt ihr und tanzt dazu: Erxrfte Strophe: „Pöglein im hohen Baum,“ (beide Reihen gehen aufeinander zu; Mädelund Buben ahmen durch Seitwärtsfhwingen ber Arme das Fliegen nad.) „Klein ift’s, man fieht es kaum,“ (ebenfo wieder zurüd in die erfte Stellung.) „Sinat doch fo ſchön,“ (die Mädel machen einen Kniz, die Buben eine Derbeugung,) „Daß wohl von nah und fern alle die Leute gern" (die nebeneinanderftehenden. Bu- ben und Mädel geben fich die rechten Hände und tanzen rechts umeinander herum.) . „Kommen und fehn, fommen und fehn.“ Ebenſo links herum; zum Saluß erfte Aufftellung.) Bmweite Strophe: „Blümlein im Wiefengrund blühen fo lieb und bunt“, (alle Buben knien nieder, die Mädel umtanzen fie rechts herum.) ‚Taufend zugleich" (Die Buben arüfßen durch handwinken, dielflädel durchKnir.) „Denn ihr vorübergeht, wenn ihr die Farben feht,“ (die Mädel Fnien nieder, vie Buben umtanzen fie links herum.) „Sreuet- ihr euch, freuet ihr euch.” (Se vier und vier, alfo zwei Buben und zweı Mädel, faffen ich an den Bänden, bil- den zwei Kreife und tanzen herum, bei den Schlußtakten in die Grundſtellung zurüdfehrend.) Der tielne Corso $, — — i SE gefommen"; im Zweivierteltakt: „Schön ift In seiner duftigen Schleife ift ein ganz Im such ungefähr eine Anregung zu geben, werde ich euch einen ganz einfachen Eleinen Beigen bieten, der euch gewiß Freude machen wird, und den ihr fchniell lernen werdet. : Böglein im hoben Baum... Ein Reigen von Ingeborg Shwarsenberger. Dritte Stropher „Wäſſerlein fließt fo fort“ (die eine Reihe: geht an Ort, während die zweite fich ihr zur Schlange anſchließt.) „Immer von Ört zu Ort“ (dieganze Schlan⸗ ge geht nach Takt in Fragezeichenfigur.) „Nieder ins Tal“ (Die Buben machen Hüftftüg und eine Drehung rechts her um; die Mädel runden die Arme über dem Kopf, Drehung linfs herum.) „Dürftet nun Menfch und Dieh,“ (kehrt machen und die Sragezeichenfigur wie» der „glätten“.) „Kommen zum Bächlein fie," (bis Zur Grundftellung zurüdgehen; die zuerſt anfommende Reihe geht an Ort, bis auch die zweite ihre richtige Stellung innehat.) „Crinken zumal, trinken zumal.“ (Alle führen zweimal die rechte Hand zum Munde, das Trinfen nachahmend. Zus let fchnell Derbeugung und Knie.) : Dierte Strophe: .. „Habt ihr es and) bedacht,“ (vier und vier der fich gegenüberfiehenden Buben und Mädel gehen in jechs Fleinen Schritten aufeinander zu und reichen fich die rechte Hand zur Mühle.) „Der hat jo ıchön Ben (eine Mühle gebt rechts, eine links herum.) „Alle die drei?" (Alle Schlagen genau nad dern Takt viermal in die Hände.) „Bott der Herr machte fie, daß ſich nun fpät und |rüh“ (die Mühle, die vorher rechts herum ging, tut es nun nach links, die andere nach rechts.) „Jedes dran freu',“ (nach Cakt zurüdgehen in die beiden erſten Stimlinien.) Jedes dran freu’ |" (Wirbelnde Drehung, mit. einem Knig (Derbeugung) und Handklapp endend.) Das war doch leicht, Kinder? Nun önnt ihr euch noch vieles andere aus« denken und die verfchiedenften Reigen tanzen, wie ihr fie gerade zu irgendeiner Feier Braucht: Rofenreigen, Schneefloden- Beltsiie ATI MEET

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‚Seite 116 oo $ür Heute will ich euch ein fehr hübfches und eigen« artiges Weihnachtsgef, ven? für eure Mutter ſchildern. Ich will euch zeigen, wie ihr mit Gefchi@ und Ge— Ihmad und ohne oder mit ganz wenig Ausgaben ein ſehr praftifches Nählachen- behältnis arbeiten könnt. — Ihr gebraucht zu der Arbeit als Hauptiache: ein 4-41), em breites, gutes Band in der Känge von ungefähr 35 cm, — etwas chmales buntes Band, zirka 55 cm lang, — eine hübfche runde oder ovale Schachtel von Pillen, Salbe I oder dergleichen, deren Durch“ meffer die Breite des großen Bandes nicht überfchreiten darf, — 2 alte Gardinenzinge aus Porzellan (Sig. I), — meh. rere Fleine Kno⸗ chenringe von Dorhängen (Sig. 2), — einen Sins gerhut, — eine Fleme Schere, — etwas fefte, dün⸗ ne Pappe, — und vericbiedenfar- biges HNähgarn und Wolle. "Das alles werder ihr wohl zu Haute haben, und damit könnt 'hr gut eure Arbeit beginnen. Zuo⸗rſt veizueri ıhr Die Schachtel, die nachher zum Aufbewalren von Knöpren, Haken und Ofen und dergleuhen dienen fol, indem ıhr fie; B mit bun⸗ tem Papter hübſch beflebt oder wenn ihr hölzerne Salbenfhachteln gebraucht ebenfo wie neulich das kleine Körbchen bemalt und mıt Spiritusla behen delt und auf der Mitte des Dedels eine Holzperle beteftigt — Yun näht ihr auf der Mitte des breiten Bandes das ichmälere der Känge nach to feſt, daß immer Öfen nifteben, in welchen man Garnwickel und Näbnadelbriefe befeſtigen kann. Die eine Oſe macht ihr ſo groß, daß ein Fingerhut feft darin bleibt. Auf der dem Singerhut erttaegenaefekten Seite Der fleine Coco — — — —— — * 2 — * EIS Praltujches Rähſachenbehältnis. ‚den Arm hängen, daß der Kaften YUunmmer — Ze * * —T PZN EIN —— * des Bandes ſchürzt ihr eine Schluppe, durch die ihr das Scherchen hängen, könnt (Sig. 3). Nun jchneidet ihr m der Bröge der Oſen Papp«- widel für Garn (Sig 4) und bemwidel fie mit ver. fanederfarbigem Garn und Swirn, um fie in einige der Öfen zu ſtecken Zur Befchmerung der Bandenden nähı ihr m ıede Seite einen großen Porzellunting ( Sig. 5) und bejtecht dieſen mit Ları- guetrenjtich miı bunter Wolle (Sig 6) — Mutels Ichmalen Bandes befeftigt ihr an einem Ringe die Meinen Knochen einge, an welche ihr ver. ſchieden große Sicherheitsnadeln hangı (Sig. ). — Auf die Mitte Des Bandes klebt ihr. zuletzt die Schachtel Diefes Nähbe- bältms kann eure Mutter 10 über oben mf dem’ Arm ruht und die Enden, durch die Ringe beichwett, ie an einer Seite des Armes herunterbängen, überall ın dei Dohnung herumtragen oder es über eine Stubllehne bängen — Ei, was mırd das für eine Weih— nachtsfreude werden! — Drum friſch an die Arbeit! un

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Uunmmer 7 Der klei — ren % Zur Etwas von Feder, Trokdent ihr faft täglich Feder, Tinte und Papier braucht, habt ihr wohl faum nachgedacht, woher diefe Dinge ſtammen, und feit warn fie fich ei uns fo heimifch gemacht haben j Nicht immer ging man wie heutzutage in einen Laden und faufte für 5 oder AO Pfennig Stahl federn. In den älteiten Zeiten wurden die Budı Raben mit feharfen Inſtrumenten in Stein, Metall Ton oder Keder eingeritzt. Manchma wurden ft auch mit feineit Pinfeln aufgetragen, eine Schreib art, die heute noch nicht ganz nerfchmunden tft. dem die Japaner bedienen fich jetzt hoch des Pinſels ftatı der Feder, und“ es iſt zu bewundert, wie fie ihre außerordentlich funitvollen und ztetlichen Schrift: zeichen damit herzuftellen verftehen - . Später.be nugte man Sederfiele, die man den Flügel, oder Schwansfedern- einiger. Dögel:; bauptiächlich der Sänfe, entnahm "Dierelben würden fein unge: pit - Probiert einmal, wie gut man mit solkhen Sederfielen zu ſchreiben vermag Jm 16 Jahr hundert verfuchte man in Nürnberg, Federn au: Metall anzufertigen, ſie bewährten fich aber nicht Erſt ſeit ungefähr AOL Jahren werden zum Schreiben dünne Plättchen aus Stahlblech hergeitellt, Die mu: einer elaftiichen Spitze verfehen ind. Weil ihre Sorm den federhelen ähnlich war behielt man für fie Die Bezeichnung „Seder" bei. So bezeichnet diefes Wort zwer ganz verfdnedene Dinge — das eine weich und zurt das andere hart und falt Die erſten Stahlfedern kamen aus England. In Deutfch- land: gibt es Strhltederfabrifen in Berlin. Bremen, Chemmnitz, Jferlohn und Leipzig Tinte, if ichon ım 3 und 4. Jahrhundert her: geitellt worden aus Ruf, Gummi und Waffer, die aber nur geeranet war, niit Pinfeln aufgetragen zu werden. Die jegige Tinte tft eine Gallıstinte, die hauptfühlih aus Galläpfeln hergeftellt it Lin dürft hr euch unter Balläpfeln aber.feinesmegs eine der wohlfchmedenden und rotwangigen Apfel vor ttellen, in die ihr o gern und fräfttg hirteinbeißt, — Galläpfel wachfen nicht wie Fruchte fondern ent ftehen als weiche Beeren durch den Stich einige Infeften, wie der Gallwefpen, auf Blättern um Knofpen verichtedener Planzen und ficher habt ih: fie fchon im !Dalde, 3, 8 ander unteren Seite dei Eichenblütter, wie eine meiche vot oder fchön grün gefärbte Kırfche hängen Sehen. — dieſe Balläpfe' enthalten die Gerbfäure, die für die Sabrifation der Einte fehr wichtig iſt. ne Coco inte und Dapier. Mit $eder und Tinte ichreibt ihr auf einer Blatt Papier. Licht obne Grund fagt man „Biatt", troß« dem die Blätter doch eigentlich an den Bäumen wachfen. Aber nichtsdeſtoweniger flamım das „Blatt Dapier“ auch eigentlich vom Baum her, da man früher Papier aus der inneren Baumrinde verfertigte und anch die Blätter, namentlich von Palmen, als Schreibmatertal benutzte Trotzdem die Sache felbit längft durch die Sortfchritte der Seit und der Erfindungen verdrängt tft, ipricht man heute doch noch von den Blättern eines Buches, ebenfo vom ‚Uns und Ducchblättern" desfelben Der Name ‚Papier ſtamm wiederum von Papyrus, >inem Nlarerial das im alten Agypten aus den Stengeln einer Pflanze, der Papyrusftaude, her yeftellt und zum Schreiben benutzt wurde. Die Ers Anduna des Papters deren Uriprung bis im da: 2. Jahrhundert v. Chr. zurückreicht, wird dein Chineſen zugeſchrieben, die hierzu den Baſt ver⸗ hiedener Bäume oerarbeiteten, und noch heute vird in China das Papier aus den verichtedeniten verartigen Stoffen hergeftelt In Deutfchland »egann man mit der Beritellung von Papıer Ende ses 12 Jahrhunderts; nachdem Gutenberg um das jahr 1450 die Buhdrudertunit erfunden hatte, teigerte fich der Bedarf an Papier ganz bedeutend, Berade bei der Herftellung des Papieres kann man seobahten, day nichts im Welltall verlorengeht; »enn das beite Material dazu liefern — die Lumpen, He man verähtlih m den Kehricht wırft Saft yürfte es unmöglich erichemen, daß aus alten, chmugigen Reiter oon femen und Baumwoll— Hoffen das Papier autitebt, das io ſtrahlend weiß »or euch liegt Durch zZerſchneiden, Kochen Das ichen, Bleichen und Zermahlen werden die Lumpen, Yeren Nähte erſt orgfältig aufgetrennt oder «ges chnitten werden, für die Sabrifation vorbereitet, Zur Schwer kann man es glauben, daß der dide nilch arbige Brei, der dann zum Schluß heraus» tomunt, von den Cumpen herrühtt, die als ein wirrer, widerlich ſchmutziger Ballen in die Sabrif eins reliefert wurden Leim und verſchiedene mdere Stoffe werden dann diefem Brei zugefeht, Der nach ser Derarbeitung. mit Band und Maſchme als Schreib» Drud» und Prdpapter m den Bandel donmnt : So teht hr, daß Menfchengeitt und kraft :ahrhundertelang gearbeitet haben, che Feder, Tinte und Papier zu der Vollendung gefommen find, die fie in der Gegenwart haben, & is: IT RE 2 Nr Re NUN/Z Seite 117 7 8 CNN

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Serre 118 Dee fleine Coco — == — m FREI Für die futter Gefundpeitliche Ratichläge, dr Bei Unwohlſem oder kleineren Unfällen Koch und Bad Regebie. wird man in erfter Eine ſich felbft zu Helfen Wüchelchen für den Baumbekang. 508 fuchen. Wir werden deshalb ab und zu Rahma-Margarine werden ju Sahne ger das eine oder andere unjchädlihe und rührt und mit ı Pfund,Iftehl, % Pfimd einfache Bausmittel an diefer Stelle Zuder, ı &, ı Löffel Hirſchhornſalz, das befanntgeben. Dar in Waffer auf IE — SZ x mit möchten mir keineswegs der ärztlichen Pflege vorgteifen; denn wir wiffen fehr wohl, daß z B.ein Iheinbar unbe— deutendes Kopfr weh oder Bals- weh der Anfang einer ernften einer Spicknadel N Erkrankung fein m der Miite S kann. durhbohrt wer 7 Erkältung heilt man am beften durch eine Heine Schwitzkur - Ein warmes Bad, dann ins warme Bett, einelDärnie- flafhe und eine Caſſe, Sliedertee Ein fe uchtes Hand⸗ tuch wird um den Bals gelegt und diefes am beften mit darübergeleg- tem Öuttapercha- gelöſt iſt, und etwas Milch zu einen weichen Teig verarbeitet, ausgerollt und mit Heinen Blechfor- men zu beliebigen Formen ausge ſto⸗ chen, die mit dem unteren Ende den. Sie werden auf gut gefettetem Blech gebacken und erkaltet mit einem Schokola⸗ denguß überjo- gen. — Su dieſem läßt man 5 Löffel Buder und 2 Xöf⸗ fel Waſſer ſo lange kochen, bis der Zuder vom Köffel tropft, rübrt dann Löffel Kalao oder Schokolade en papier abgedihtet Das Ganze wird und etwas „Kahma buttergleich” dazu und außerdem noch mit einem wollenen ſtreicht dieſe Löſung etwas abgefühlt Schal eingehüllt Sodann foll fih der über die Küchelchen. Patient gut einpaden und in Schweiß geraten laſſen * — ————— —— Schon manche Hausfrau hat erfahren, Ey Daß „Rahma buttergleih” hilft fparen. PLTIITELLLIDEPLTTETELTELTIT 00 BDnscunee nnsonnesononnae» ELTTILIELLIDITERLLLLLTLLIITTET LEITET ET s0ssesesereono=

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Nummer®t Franz Strahlendorff, Schneidemühl. Du haſt offenbar unſ nicht ganz. aufmerkſam daß .. wüßteft du, man ihn nicht durch die Poſt beziehen kann Du kannſt ihn } nurdahaben wo du ; liebe } neues Preigausidreiben: 8 3— 5 für deine Mutter die jchöne „nehme butter⸗ gleich“ einkauf } Dazu wird dir det : „Kleine Loco“ ganz } uinfonft verabfolat. Bitte nur den Kauf- : mann darum, wern } eresvergefjen follte. ? Su deiner löſung unferes } ſchönen Dreisrätfels ; viel Glück. Kurihen Yär, } Mainz. Alto fo fleißig haft du an: der Auflöfung unferes Preisrätjels ſtudiert Solche Huss } Aufs : dauer müßte ja run } eigentlich belohnt : werden. Wir hoffen 5 e3 gerne mit dir, lieber Junge H H a 3 Dora Türke, Brock⸗ Der fletne Coco Briefkaf gelefen, DELELZPTTERUTTEITEILITET aoartsarsTnonn00 Auf zum Ma’-Wetifireit! Sn Zr. 6 „Der Heine Coco" haben wir ein „Hänfels und Gretels Weihnactstraum” Mal · Wettſtreit) veröffentlicht Jeder Zei- } tung diefer Kummer ift eine Malvorlage ! beigegeben worden, bienach beftem Können und Dermögen bunt auszumalen oder, wie ren iſt Für die beiten zur Ablieferung kom⸗ | | Theodor Derhaaren, Bamburg Lieber eren „Kleinen Coco" Junge, das ift ja fehr nett von dir, daß jonft du ums fo eifrig mit Beiträgen verſorgſt, denen wir unjere verfagen können Später bringen wir gerne mal etwasim „Kleinen Loco" Deißtdu, wennwir mal alle unfere Briefkaſten. Schuls 3 232 den beglichen haben, die jetzt fo jehr viel Raum bean» i tprudyen. Su dei— : menden Mal-Arbeitenfind 3000 Preife | ausgejeht worden. Mancher von euch wird } I nun von dem Ausfall der erſten Arbeit nicht gleich. befriedigt ein, 10 daß fie ein ! zweites Mal verfuchtwerdenfoll Fürdiefen ; Sall find wir bereit, auf Beftellung bei } fohr viel Dergnü- : gleichzeitiger fibermittelung von 10 Pfg — ! in Briefmarken einen neuen Malbogen; zuzuſtellen Vergeßt aber nicht, eure voll⸗ fändige Adreſſe nebſt Aiter auf der Rd: i H — ä ſeite des Malbogens anzugeben. io, ; ner Auflöſung recht ihres auch wohlz u nennenpflegt, zu kolorie : viel Glüd Aath Düren, geiſtertes Simons, Dein be Koblied : anf die lobenswerte „Kahma butters gleich“ machte uns i gen, Mir hören es täglich viele, viele t Male von Heinen bung macht den Meiftert! 3 3 Freunden und in mlicher Veiſe er⸗ ſchallen. Deine Auflöſung haben — saonneneo fDensenennnenune: DETLELTELLTIETTE, wir in den Sauber» ib. In fcheinft deinem lieben Briefchen nach zu urteilen, ein Fleines befcheidenes ſlädchen zu fein und verdienfi als ſolches auch eine rende Nun wir hoffen nit dir daß fie dir zuteil wird Daß dir der „Kleine Coco" fo aut gefällt und dir die feine „VRahma“ fo Föftlich ihmedt, freut uns taften gelegt. Diel Glück und freundl. Gruß Hanni Rühl aus Leipzig Dem blaffen Sroßftadttind a wir von herzen gerne eine gedeihliche Erholung im ſchönen Auerbach Wir wollen ihm bei der Der fofung gerne das. „Däumchen halten“ Diele Grüße PETTELTITTTELLITTELTDELLILLELLLLEITELETEILELLITTUITSELTTITEEDTZELLEILEELZEEE PETDELLLUTTLTLELTULTERTTTETLETTEIT DIT —R —— —B——— Wo „Rahma buttergleich“ im Haus, iſt's mit der teuren Butter aug. | A — — du 7£

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Seite'120 Nedenan, Sm Dämmerftündchen oder an den langen Abenden, wenn ihr draußen nicht mehr herumsummeln könnt, ſetzt euch in der gemütlich warmen Stube ein— mal in einen Kreis und fpielt „Nebenan.“ In der Mitte des Kreifes befindet fih der Beſucher Diefer hat feinen Stuhl, fondern wendet fi fte bend der Reihe nach an die rund- herumfigenden Mitfpieler mu der Stage: „Iſt Mutter zu Baus je?" — Die Unt- wort lautet ſtets: „Nebenan.“ Der Bejucder iragt alfo beim näd- ften weiter, wäh- renddeſſen aber mwechhen Hinter jemem Rüden die Mütipieler rort- während die Stühr le und die Haupt: autaabe des Be- fucers if, während er anſcheinend harmlos feine Sragen ftellt, doch genau lich leeren Stuhl für fich erhaichen kann Gelingt es ihm, fich hinzuſetzen, fo bleibt natürlich eim anderer Hlitfpieler übrig, und diefer muß nun Bejucher fein, Ü KILL Auszahlvers. Eins und zwer und drei, D’deldumd: mdei, Der Eleine Coco Biderrätiel, OR achtzuaeben ober nicht einen augenblicke Ber enwas mitzute len Bat, ſchreibe an die Adreſſe: „Der Heine Coco“, & Dideldumdei, Swrtfchenmus, Deine Gante ſchickt nen Gruß, Und du mödtift fie beſuchen Denn fie badte heute Kuchen Die mit „Rahma buttergleich“ Man ihn macht zum £.fttags- ſchmans; Eins, zwei, drei, vier — du bift aus | Scherzfragen. Wir haben es alle, und doch wünſcht keiner, »s zu bekom⸗ men. Was iſt Yas? Don welcen Saben kann ’ein Menſch reich werden? Wo it man, wenn man in die Schuleaeht? Welche Länder Kann fich ieder- mann faufen? Dant für geſandte Anſichts- und Künſller torten den Leſern und Yeierinnen: Adol Culzaner, Meuftadt (Orla); Wil Franke, Heuruppin; Fritz Nathofer, Dier jen; Pollert, Mühlbauſen bei Unna i. W Auflö ung betr. Suchbild in Ar. 6. Man och das Bild nach links Der S# des Sofas bildet die Friſur, der Streifen vor dem Tippid Rod und Schürze der dem Beſchauer den Rüden fchrenden & ftalt der Mutter, —— — — — ESS ZINN >> 9 * —54