Podcasts · WDR 3 Meisterstücke
Beethoven: Streichquartett a-Moll op. 132 - Hauptsache gesund!
· 13 min
Episode Beethoven: Streichquartett a-Moll op. 132 - Hauptsache gesund!
Beethoven hört nichts mehr – und schreibt Musik, die persönlicher kaum sein könnte. Sein Streichquartett op. 132 entsteht in völliger Taubheit und zeigt: Für große Ideen braucht man kein Orchester.
Das Streichquartett gilt als „Königsdisziplin der Instrumentalmusik“ – das klingt nach elitärem Ernstfall. Und ja: Beethovens spätes Streichquartett op. 132 ist sperrig und rätselhaft. Aber wer sich darauf einlässt, wird belohnt. Beethoven hört hier so intensiv in sich selbst hinein wie kaum je zuvor. Abgesehen von seiner Taubheit kämpft er immer wieder mit Krankheiten und weiß: Gesundheit ist das Wichtigste. Deshalb bildet der „Heilige Dankgesang eines Genesenen“ das Herzstück des Quartetts. Zwei Geigen, Bratsche und Cello reichen aus für eine ganze Welt – und man vergisst schnell, dass kein Orchester spielt. Es muss nicht immer die volle Beethoven-Dröhnung sein ... Wenn du mehr Lust auf Kammermusik und Streichquartette hast, solltest du unbedingt auch Beethovens Streichquartett Nr. 7 oder Janáčeks Streichquartett Nr. 1 hören. Die passenden Folgen der WDR 3 Meisterstücke findest du auch in der ARD Audiothek. In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme: Ludwig van Beethoven Streichquartett a-Moll op. 132 Artemis Quartett Virgin (Label) Höre dir hier das Album an. Mehr Meisterstücke? Entdecke unser Archiv: ARD Audiothek Fragen oder Vorschläge? Schreib uns: meisterstuecke@wdr.de Team hinter dieser Folge: Autor: Christoph Vratz Host & Redaktion: Michael Lohse Grafik: Marc Trompetter / WDR
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