# #6 | Bastian Bielendorfer und Özcan Cosar: Luxus, Scham und der Preis des Erfolgs

An episode of [Betreff: Leben](https://invisiblenetwork.ai/podcast/6809877875), 27 Oct 2026, 1 h 31 min.

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Betreff Leben – Bastian Bielendorfer und Özcan Cosar über Erfolg, Scham und Zufriedenheit Was passiert, wenn der Erfolg da ist – und man sich trotzdem fragt: War’s das jetzt? In dieser Folge von Betreff: Leben trifft Hans Sigl auf die Comedians Bastian Bielendorfer und Özcan Cosar. Die drei sprechen offen über den Druck, jeden Abend auf der Bühne abzuliefern, über schwierige Lebensphasen und darüber, warum viel Geld oder große Erfolge nicht automatisch glücklich machen. Özcan erzählt, wie Herkunft, Scham und das Gefühl, lange unsichtbar gewesen zu sein, seinen Selbstwert geprägt haben – und warum Therapie ihm hilft, sich nicht länger über Luxus und Statussymbole zu definieren. Bastian spricht über den eigenen Erfolgsdruck, seine großen und kleinen Luxusmomente und darüber, was für ihn wirklich zählt. Dabei wird klar: Humor entsteht oft nicht, obwohl etwas wehgetan hat, sondern gerade deshalb. Ein Gespräch über Comedy, Kindheit und Krisen, über Social Media und echte Gespräche – und über die Frage, wie man sich selbst treu bleibt, wenn das Leben immer noch mehr von einem verlangt. Ehrlich, überraschend und mit Momenten, die zum Lachen bringen und noch lange nachwirken. Das erwartet dich: Warum selbst große Erfolge die Sinnfrage nicht automatisch beantworten Wie Scham und Herkunft den eigenen Selbstwert beeinflussen können Weshalb Humor manchmal aus den schwierigsten Erfahrungen entsteht Was Geld, Luxus und Status wirklich mit Zufriedenheit zu tun haben Warum viele Menschen sich heute unter ständigem Druck fühlen Wie man sich mehr Leichtigkeit und echte Freizeit bewahren kann Werbung: Sichere dir jetzt deinen exklusiven Vorteil beim Testen von GUA-VITA! Mit dem Gutscheincode HANS15 erhältst du bis zum 31.12.2026 ganze 15 % Rabatt auf deine Erstbestellung. Entdecke die hochwertige Ergänzung für deinen Alltag und bestelle direkt über den Link gua-vita.com/hanssigl. Rechtlicher Hinweis: GUA-VITA ist ein Nahrungsergänzungsmittel und kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Es werden keine gesundheitsbezogenen Aussagen zu Erkrankungen getätigt. Du hast selbst eine Frage fürs Leben? Dann schick sie uns für eine der nächsten Folgen an post@betreffleben.de. Werbung: Mehr zum Hotel Kaiserlodge: https://www.kaiserlodge.at/ Werbung: Hans Sigl ist auf großer Weihnachtstour: 8.12. Grevenmach, 14.12. München, 15.12. Dresden, 16.12. Stuttgart, 17.12. Regensburg, 18.12. Zürich, 19.12. Gersthofen, 20.12. Frankfurt und 21.12. Wien. Tickets: Überall, wo es Tickets gibt. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/BetreffLeben Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio Alle Social-Media-Links findet ihr hier: www.raab-entertainment.de/bl Folgt uns auf auf eurer Podcast Plattform und Youtube, um keine Folge zu verpassen! Betreff: Leben - die Sprechstunde mit Hans Sigl ist ein Podcast von REPLAY REPLAY ist eine Marke der Raab Entertainment GmbH

## Transcript

[0:00] Speaker 2: Welches Lied hast ihr?
[0:01] Speaker 2: Könnt das aber auswendig.
[0:08] Speaker 0: Willst du mich verarschen?
[0:19] Speaker 1: Ich hasse dieses Lied!
[0:20] Speaker 1: Ich komme aus dem ärmsten Stadtteil, der ärmste Stadt in Westdeutschland.
[0:24] Speaker 1: Rothausen ist der ärmste Stadtteil Gelsenkirchens.
[0:26] Speaker 1: Gelsenkirchen ist die ärmeste Stadt in Westdeutschland.
[0:29] Speaker 1: Das heißt, ich bin wahrlich nicht in einer Umgebung aufgewachsen, wo die Leute ihren Porsche durch die Gegend fahren.
[0:34] Speaker 0: und das schlimmste man war unsichtbar Und ich war ja auch ein Kind.
[0:39] Speaker 0: Ich war ja verliebt in einem Mädchen in der Klasse.
[0:41] Speaker 0: aber wenn du halt unsicht bar bist dass es das Schlimmste
[0:56] Speaker 2: So, hallo mein Name ist Hans Siegel und das ist eine neue Folge von Betreff Leben.
[1:00] Speaker 2: Die Sprechstellung mit Hans Siegel der Podcast Bevor es losgeht, sage ich an dieser Stelle schon mal abonniert betreff leben die Spreachstellung mit Hans Siege kostenfrei auf eurer Lieblings-Podcastplattform und schreibt uns eure Fragen zum Leben zur Liebe zu Freundschaftsfamilie und allem was euch bewegt direkt in die Kommentare oder schreibt unsere Mails Und vielleicht landet eure Frage schon in einer der nächsten Folgen.
[1:23] Speaker 2: Ich bin so richtig Fanboy-mäßig hot heute, weil es wird ein glotter Dreier heut.
[1:30] Speaker 2: Ja das soll man nicht verschmehen denn heute gibt es Bratwurst und Backlava und obendrauf noch Wiener Schnitzel oder umgekehrt.
[1:38] Speaker 2: vielleicht liegt das alles auf diesem wunderschönen Präselfetz in Libyen Österreich sagen?
[1:42] Speaker 2: Und die Sagen so da einen nennt sich Die Bilderbuchkartoffeln aus dem Urpot.
[1:46] Speaker 2: der andere ist der Türken Schwabe mit großem Herz.
[1:48] Speaker 2: gemeinsam sind sie eben BratWurst und Baklava.
[1:52] Speaker 2: Heute aber vor allem zwei Menschen Superspannenden Geschichten, zwei Männer aus völlig unterschiedlichen Welten die entdeckt haben.
[2:00] Speaker 2: Das ist die wichtigsten Fragen des Lebens für uns.
[2:03] Speaker 2: letztendlich alle dieselben sind und genau deshalb sind sie heute bei Betreff Leben genau richtig!
[2:09] Speaker 2: Einen großen Applaus.
[2:10] Speaker 2: bitte erheben Sie sich sollten Sie im Auto sitzen tun Sie es nicht.
[2:13] Speaker 2: Herzlich Willkommen!
[2:14] Speaker 2: Was dir ein Bild war von Urcan Chousa?
[2:16] Speaker 2: Schön dass ihr beiden hier seid.
[2:18] Speaker 2: Herzlich willkommen, ihr seht's toll aus!
[2:20] Speaker 2: Grüß euch!
[2:21] Speaker 0: Hallo Hans,
[2:23] Speaker 1: hallo liebe Zuhörer
[2:25] Speaker 2: und zuhörerintern.
[2:26] Speaker 2: ist es eine Radio-Sendung der Bühlenläufer.
[2:28] Speaker 1: Entschuldigung
[2:29] Speaker 0: und ändern.
[2:30] Speaker 0: Bitte gerne.
[2:31] Speaker 2: also ich sehe sie auch auf YouTube zu sehen da wo die meisten Hater sind Leute.
[2:34] Speaker 2: aber da sind wir für euch in Technikolor und Schaf den Farbe.
[2:38] Speaker 2: hey wie gehts?
[2:41] Speaker 0: Ja super wir sind hier gerade in Köln.
[2:45] Speaker 0: Fernsehaufzeichnung, wir waren bei Stefan Raab zu Gast und...
[2:48] Speaker 2: Isingin raus?
[2:49] Speaker 0: Ja.
[2:49] Speaker 0: Und jetzt sind wir im wundervollen Podcast mit Hans Siegel.
[2:54] Speaker 0: umfühlen uns geerrt!
[2:55] Speaker 0: Dritter Schlag!
[2:57] Speaker 1: Endlich haben wir das erlebt und wir sehen uns ja selten persönlich.
[3:00] Speaker 1: ich meine wir machen den Quatsch seit sieben Jahren.
[3:02] Speaker 1: Bratwursten-Baklava und trotzdem er lebt in Karlsruhe, ich lebe in Köln.
[3:05] Speaker 1: meistens ist es eigentlich ein Telefonat und es freut mich einfach mal seinen feuchten Arben im Lacken zu spüren.
[3:11] Speaker 1: Das haben wir viel zu selten.
[3:13] Speaker 2: Wenn ihr jetzt rüber geht auf YouTube oder sonst irgendwo, dann werdet ihr auch sehen wie die beiden das praktiziert.
[3:17] Speaker 2: Ihr könntet die Mikros ein bisschen näher an euch rannehmen.
[3:20] Speaker 2: ich weiß wir machen selten Podcasts aber dann hört
[3:24] Speaker 0: man es
[3:25] Speaker 1: besser.
[3:26] Speaker 2: Was heißt Ehre?
[3:26] Speaker 2: Ich habe die große Ehre euch beide heute hier bequatschen zu dürfen euch ein bisschen mit Fragen bombardieren zu dürfen von der Community Die uns Dinge fragen zum Thema Leben und das Schöne ist.
[3:37] Speaker 2: Dann dachte ich mir, man ist mir heute doch mal einfacher.
[3:38] Speaker 2: So ein schönes altes Ehepaar wie ihr zwei.
[3:41] Speaker 2: Ich könnte natürlich jetzt die Bio abfragen aber... Oh, sie halten jetzt Hände, guck!
[3:47] Speaker 2: Bastian und Ödjan, wenn wer... Ihr könnt ja aus dem.
[3:50] Speaker 2: Wer fängt an?
[3:50] Speaker 2: Ihr wisst noch nicht worum es geht, aber wer fängt dann?
[3:52] Speaker 2: Ladies
[3:53] Speaker 1: first, er fängt da.
[3:54] Speaker 2: Okay, Ödjon fängt schon an.
[3:55] Speaker 2: Du hast die Möglichkeit in einem tollen Podcast zusammen mit zum Beispiel Betreff Leben deinen Lieblingsfreund und Partner im Bildendorfer kurz einen Lebenslauf zusammenzufassen sozusagen Wer ist dieser Mann?
[4:09] Speaker 0: Was hier im Biendorfer ist, geboren in dem idyllischen Rothausen.
[4:14] Speaker 0: In Gelsenkirchen.
[4:16] Speaker 0: Umgeben von der sozialen Unterschicht lebte er ins Schloss Bielendorf und war dort der Aristrokrat des Stadtviertels.
[4:28] Speaker 0: Und sein Leben war vom Bildung umgeben.
[4:33] Speaker 0: Sein Vater ober Studienrad seine Mutter Lehrerin, beide am Gymnasium an dem er selbst war.
[4:40] Speaker 0: Und sein Onkel war glaube ich dort auch nochmal Lehrer?
[4:44] Speaker 1: Direktor!
[4:44] Speaker 0: Direktor noch besser und aus diesem Grund war Bastian sehr beliebt.
[4:51] Speaker 0: Er musste, sage ich jetzt mal da körperlich nicht in der Lage war sich zu werden, sich ja rhetorisch sehr viel aneignen und das hat er mit bravur geschafft.
[5:08] Speaker 0: Bildungstechnisch, naja bei Velvet Millionär hat er mitgemacht und das war eigentlich auch sein großer Durchbruch.
[5:13] Speaker 0: Sein Vater war sein Telefon-Joker unter Erster der dann auch aufgelegt hat und gesagt hat Antwort C und von selbst aufgelegt, bevor die zwanzig Sekunden aufgelaufen sind!
[5:25] Speaker 0: Und damit ist eigentlich... Das war so der Startschuss für Bastis Karriere.
[5:28] Speaker 0: Ist eine der erfolgreichsten Comedians die wir in Deutschland haben und meine bessere Hälfte.
[5:34] Speaker 0: Danke.
[5:34] Speaker 0: Und habe ich schon erwähnt?
[5:35] Speaker 0: Er sieht verdammt gut
[5:37] Speaker 1: aus.
[5:37] Speaker 1: Also wirklich.
[5:39] Speaker 2: Ersten Willkommen, Herr Bielengorfer!
[5:41] Speaker 2: Das war doch mal so ein Kratif beim wir jetzt nicht besser machen können oder?
[5:45] Speaker 1: Das waren verbahlerrote Teppiche auf denen man fast nur ausrutschen kann, das war wunderschön.
[5:50] Speaker 2: Man muss dann ja hinterher nachfragen dass du eigentlich erst mit einer Fake News gestartet hast.
[5:55] Speaker 2: Du hättest schon Buch geschrieben, hast aber nicht.
[5:57] Speaker 2: Dann kam es alles hinterher und da hast du dich durch jahrelange harter Arbeit nach oben gearbeitet.
[6:02] Speaker 2: Und dann kannst du dich an deinen ersten Auftretern erinnern.
[6:05] Speaker 2: den Ort ist
[6:07] Speaker 1: Ja, das war ein Subroser in Dortmund vor mittlerweile sechzehn Jahren.
[6:11] Speaker 1: Ein kleiner Club im der Dortmunder Nordstadt und es war Poetry Slime.
[6:15] Speaker 1: Jeder hat so fünf Minuten lang von Zetteln abgelesen und ich hatte eine IPL-Mobilfrisur und kam damals schon erstaunlich okay an.
[6:25] Speaker 1: Und das Lustige war... Es war halt leichterlich.
[6:27] Speaker 1: der allererste Abend neben Thorsten Streeter, der dir vielleicht auch was sagt Der ein guter Kuppel von mir geworden ist Auch seinen allerersten Auftritt hatte Und er war irgendwann Anfang Fünfzig.
[6:38] Speaker 1: Ich war vierundzwanzig und das war das allererste Mal, dass ich auf einer Bühne stand und irgendwie was Lustiges erzählt habe.
[6:45] Speaker 1: Wie
[6:46] Speaker 2: viele Leute waren da?
[6:47] Speaker 1: Ich würde sagen vielleicht vierzig-fünfzig Leute aber eben nicht für uns.
[6:50] Speaker 1: also die waren für die Fahrstelle.
[6:51] Speaker 2: Wo warst du in dem Abend, weißt Du?
[6:53] Speaker 2: Also es sind zwei Granatenraketenkarrieren losgegangen.
[6:58] Speaker 0: Ich hab die Technik gemacht an dem Abend.
[7:03] Speaker 1: Er hat den Schläcker gegenüber ausgebrochen?
[7:05] Speaker 0: Genau, das war auch mein Alibi.
[7:07] Speaker 0: Ich habe gesagt ich mache die Techniker und seitdem ist Schläcke auch pleite und es ist eigentlich gut gelaufen.
[7:12] Speaker 0: Aber
[7:13] Speaker 1: hast du schon Comedy gemacht
[7:13] Speaker 0: in den letzten Jahren?
[7:15] Speaker 0: Ja!
[7:16] Speaker 0: Mein erster Auftritt war im Jahr zwei Tausend und sieben von meinem ersten Auftritt.
[7:22] Speaker 2: Da bin ich damals mit einem Werkdruck angefangen.
[7:24] Speaker 2: Das ist ja Rester.
[7:27] Speaker 2: Es ist so schnell vergeht die Zeit.
[7:28] Speaker 2: Wenn wir es umdrehen, Herr Bildorf und Sie schauen auf Ihrer Seite zur linken Seite und Sie haben diesen, sag ich mal wirklich aufgeräumten Jojo an Ihrer Seite und sie haben dasselbe zu tun nämlich seinen Lebenslauf von den Eigenheiten der Eckenokanzen, die liebevolle Zuneigung, die Ihnen entgegenbringt, zugereiztasieren zusammenzufassen.
[7:46] Speaker 2: wie würde denn Ihre Zusammenfassung des Lebenslauf
[7:50] Speaker 0: aussieht?
[7:58] Speaker 0: Richtig, mein Schatz.
[8:02] Speaker 1: Er ist nicht nur in Stuttgart aufgewachsen allerdings sehr wenig weil er jetzt nicht viel gewachsen aber er hat dort seine ersten Schritte gemacht.
[8:15] Speaker 1: der ist in einer Arbeiterfamilie hineingewachsen sein Vater war im Autowerk Seine Mama war zu Hause.
[8:22] Speaker 1: Er war in der Schule, nennen wir es mal ausbauffähig erfolgreich.
[8:26] Speaker 1: Ein Großteil der Zeit haben die Eltern ihn durch die Bude gejagt weil er immer wieder das Milchgeld geklaut hat oder eine Fünfe nachhause gebracht hat.
[8:33] Speaker 1: aber er war schon früh, zeigte er die Wurzeln eines Entertainers und hat damals schon die Klasse unterhalten.
[8:40] Speaker 1: dann hatte sie irgendwann auf die Straßenstuttgart getrieben.
[8:42] Speaker 1: dort ist er nicht nur Breakdänzer geworden, sondern auch deutscher Breakdance-Meister.
[8:47] Speaker 1: Was man sich heute kaum noch vorstellen kann.
[8:50] Speaker 1: Er hat aber immer noch diese verborgenen Fähigkeiten und von den Breakdancesbühnen der Republik während er parallel nebenbei das möchte ich sagen die einzige Zahnarzthelferin der gesamte Republik war zu der Zeit.
[9:01] Speaker 1: Der hat nämlich Zahnartshelferinnen gelernt und da es damals kein Dokument gab auf dem Zahnarzthelferstand weil es einfach niemand anderen gab hatte bis heute ein Diplom auf dem zahnarzhelfern steht Weil sie es nicht umändern
[9:14] Speaker 2: konnten.
[9:14] Speaker 2: Helferinnen
[9:15] Speaker 0: und Brief?
[9:16] Speaker 0: Frau ist
[9:17] Speaker 1: schon Kurser.
[9:18] Speaker 0: Wirklich?!
[9:19] Speaker 0: Ja!
[9:20] Speaker 2: Erwarten wir morgen einen Post, das möcht mal alle sehen.
[9:24] Speaker 0: Das habe ich echt schon gepostet Hans also...
[9:27] Speaker 2: Hast du schon gesehen?
[9:28] Speaker 2: Schon gemacht.
[9:29] Speaker 0: Es war tatsächlich so wie Baszi das gesagt hat.
[9:33] Speaker 1: Der Mann is ein Hans Dampf in allen Gassen.
[9:35] Speaker 1: er ist nicht nur körperlich und auch gesanglich musisch sehr begabt und von den Straßenkünsten Die er damals da geboten hat in Stuttgart, hatte es ihn erst auf die Kleinen und dann auf die ganz großen Halle Deutschlands gespürt.
[9:49] Speaker 1: Und nun gehört ja sicherlich zur absoluten Comedy-Elite.
[9:52] Speaker 1: Er füllt heilen.
[9:53] Speaker 1: nur andere Alvobianze sagt wie ist es überhaupt möglich dass man das vollkriegen kann?
[9:58] Speaker 1: Und er ist auch mein geheimer Lebensgefährte und der Mann mit dem ich wöchentlich löffelig entschlafen.
[10:03] Speaker 0: Deswegen kommen die Leute auch zu meiner Show weil sie wissen, dass sich mit Basti zusammen bin.
[10:06] Speaker 1: Ja
[10:07] Speaker 2: okay.
[10:07] Speaker 2: Ja,
[10:08] Speaker 0: meine Folge ist hier geschuldet!
[10:13] Speaker 1: Und äußerst unterhaltsamer Mensch, der einen wirklich unfassbaren Sinn für Morbesitz und eine Körperlichkeit in der Comedy die ich niemals haben werde.
[10:22] Speaker 0: Danke Wikipedia!
[10:23] Speaker 1: Bitte!
[10:24] Speaker 0: Sondern jetzt küssen.
[10:25] Speaker 0: ist das der Moment?
[10:26] Speaker 1: Das wäre der Moment.
[10:27] Speaker 2: Ganz schön es könnte euch küssen.
[10:28] Speaker 2: Die beiden küssen
[10:29] Speaker 0: sich.
[10:30] Speaker 2: Schauen Sie rüber auf YouTube man kann uns auch sehen.
[10:32] Speaker 2: also oh wie süß ist das denn schon mal direkt... Problem ist so
[10:35] Speaker 1: meine Küste hat mir immer die Nase im Auge.
[10:36] Speaker 1: weißt
[10:37] Speaker 2: du Ich muss jetzt aufpassen, weil ich fall so ein bisschen in den Zuhörmodus von euch beiden.
[10:44] Speaker 2: Weil eure Stimme natürlich mir ins Ohr gleiten wie die sanfte Freude, weil man natürlich euren Podcast rauf und runter hört und deswegen muss sich wach bleiben und ich bin Teil des Gesprächs.
[10:54] Speaker 2: So, sonst könnte ich heute sagen Leute betreffen leben heute ihr zwei und dann könnt ihr weitermachen.
[11:01] Speaker 2: Nein!
[11:03] Speaker 2: Ja, aber eure stehen man sich schon so vertraut durch diesen Podcast, den ihr macht.
[11:07] Speaker 2: Weißt du?
[11:08] Speaker 2: Und es kommen ja Tausende Leute, kommen euch hier besuchen!
[11:11] Speaker 2: Ich fange erst an mit meiner kleinen armen Hütte und vielleicht machen wir mal zur Dritte irgendwo, ich lade euch zu meinen.
[11:17] Speaker 2: Aber ihr erfüllt die Hallen mit tausenden von Menschen, die euch dann zuhören.
[11:20] Speaker 2: Was ist denn das schönen Gefühl wenn man denkt... Leute, wir reden doch eigentlich.
[11:25] Speaker 2: also ihr denkt euch minutiös, eure kommen die Programme aus.
[11:29] Speaker 2: Gehe ich mal davon aus Und spielt
[11:33] Speaker 1: jeden
[11:33] Speaker 2: Abend exakt das selbe Programm, die Pointen sitzen.
[11:37] Speaker 2: Es ist handwerklich vom feinsten.
[11:38] Speaker 2: Da gibt es keine Improvisation da geht nichts vorn.
[11:41] Speaker 2: rück an der Studiesclaim.
[11:42] Speaker 2: diese Sendung könnte Spuren von Ironie und Humor enthalten.
[11:47] Speaker 2: Wenn er auf die Bühne geht dann quatscht ja los drei Stunden und die Leute erheilen auch ihren Lippen.
[11:52] Speaker 0: Ja das stimmt.
[11:56] Speaker 0: allerdings also im Gegensatz zu unseren Live-Programmen sag ich jetzt mal zu ... so schon einen roten Faden haben, an dem wir uns halten und zehn Prozent organisch sind.
[12:09] Speaker 0: Was sich doch verändert ist es so dass wenn wir zusammen auf der Live-Bühne sind oder auch in unserem Podcast aufnehmen... ... keinen Millimeter Vorbereitung haben.
[12:16] Speaker 0: also wir rufen uns gegenseitig an nehmen uns dabei auf und man kann sich so vorstellen das sind dann wie so zwei Jungs die sich immer an eine Bar treffen und man sitzt daneben und hört uns einfach zu.
[12:28] Speaker 1: Und das glauben die Techniker immer nicht, wenn wir die Live-Show machen.
[12:31] Speaker 1: Wir waren letzte Woche in der Liederhalle in Stuttgart, die über zwei Tausend Menschen fasst und dann meinte der Techniker was habt ihr denn vorbereitet?
[12:38] Speaker 1: Nix!
[12:39] Speaker 1: Und er wollte uns einpegeln und er hat gesagt ja wann kommt denn das oder das in der Show?
[12:43] Speaker 1: Und ich sag ich weiß es nicht.
[12:44] Speaker 1: Wir müssen da gucken was wir erzählen.
[12:46] Speaker 1: Das klingt erstmal relativ katastrophal weil man denkt okay die haben am Ende Hänger drin oder vielleicht ist sie nicht unterhaltsam aber wir kennen uns mittlerweile sehr gut weg kennen die Knöpfe, die man drücken kann.
[12:58] Speaker 1: Wir haben unsere unterschiedlichen Stärken und das muss man aussagen und ich glaube dass es auch der langfristige Erfolg von Bratwurst & Buckler war warum wir viele andere Podcasts auch überlebt haben.
[13:09] Speaker 1: Wir habe nicht Chemie die man nicht künstlich erzeugen kann und man muss sagen wir sind ja eigentlich ein erschaffenes Geschöpf.
[13:16] Speaker 1: also eins live hat damals uns beide angerufen hat uns vorgeschlagen lasst mal einen Podcast machen.
[13:21] Speaker 1: wir kannten uns überhaupt nicht!
[13:23] Speaker 1: Wir haben uns im Podcast kennengelernt Und das hat erstaunlich gut funktioniert.
[13:29] Speaker 0: Wir sind eigentlich Backstreet Boys der Podcast-Szene, richtig!
[13:33] Speaker 2: Ja kann man sagen.
[13:34] Speaker 2: oder wie hießen diese deutschen Casting-Vents?
[13:37] Speaker 0: Overgrounds...
[13:39] Speaker 1: Wir sind die No Angels
[13:46] Speaker 2: der Podcast Szene.
[13:48] Speaker 2: Jetzt weil ihr wisst ja betreffend wie es geht um Fragen von außen an euch ich habe keine Ahnung was da rein kommt und heute zum Beispiel fragt jemand Wir kommen gleich dazu später noch zu eurer intimen Beziehung und wie das dann nach der Show in die Duschkabine aussieht.
[14:03] Speaker 2: Das werden wir später noch von euch... Da
[14:04] Speaker 0: haben wir auch Videos mitgebracht, ja!
[14:06] Speaker 0: Und das können wir danach anlenden.
[14:08] Speaker 0: Hat
[14:08] Speaker 1: ihr eigentlich mal jemand gesagt, Hans, dass du aussehst wie Carrie Grant?
[14:11] Speaker 1: Du siehst aus wie Carrie-Grant, kennst du Carrie-Grand noch einer der größten Schauspieler aller
[14:16] Speaker 1: Zeiten?!
[14:18] Speaker 0: Ja, ja.
[14:18] Speaker 0: Naja... Na
[14:19] Speaker 1: ja, der große Nachster
[14:20] Speaker 2: ist... Da sehen die Spitzräubchen
[14:22] Speaker 2: z.B.,
[14:22] Speaker 2: oder?
[14:22] Speaker 2: Der Spitzröpfchen, ja!
[14:23] Speaker 1: Oh, der hat die großen.
[14:24] Speaker 1: Er eigentlich hieß Archibald Leech.
[14:27] Speaker 1: Aber... Oh krass!
[14:28] Speaker 2: Spielnurfer, da macht es sich mal wieder bezahlt aus dem Lehrerhaushalt zu kommen und
[14:31] Speaker 1: er sieht aus wie Kerry Grant, einer des schönsten Männer aller Zeiten.
[14:35] Speaker 0: Also Hans das war jetzt
[14:37] Speaker 2: also... Ja, vielen Dank.
[14:39] Speaker 2: Ich lese gerade eine Biografie.
[14:40] Speaker 2: übrigens habe ich zu Hause liegen.
[14:41] Speaker 2: Schön dass du so ein toller Kollege, toller Schauspieler musst man sagen.
[14:46] Speaker 2: Die Fragen.
[14:46] Speaker 2: Leute, das geht um die
[14:47] Speaker 0: Frage.
[14:47] Speaker 0: Da muss man auch
[14:48] Speaker 2: noch nicht zuzuhören und ich muss
[14:49] Speaker 0: die Fragen stellen.
[14:50] Speaker 0: So,
[14:50] Speaker 2: erste Frage ist... Warum macht man den Kühlschrank auf?
[14:53] Speaker 2: Und starte hinein, obwohl man genau weiß was drin ist?
[14:56] Speaker 0: Was ist Lebenszeit?
[14:59] Speaker 2: Ja, weil man immer
[15:00] Speaker 1: die stille Hoffnung hat dass es doch eine Überraschung gibt.
[15:04] Speaker 0: Also ich glaube es hängt immer vom Menschen ab.
[15:07] Speaker 0: also die einen die reinblicken das sind erstmal die sich überlegen Wie lang dauert eine Metamorphose vom Brokkoli zum Menschen?
[15:19] Speaker 0: Nein, das ist wirklich... Also ich habe schon... Ich war ja in der WG.
[15:27] Speaker 0: Das war kein Kühlschrank, das war ne Zuchteinrichtung also was wir für Schimmelpilzvarianten da hatten.
[15:34] Speaker 0: aber ich glaube es ist auch so ein Moment der Ruhe Du machst auf Und scanns noch mal alles durch.
[15:41] Speaker 0: Was ist denn der dann Gedanken?
[15:42] Speaker 0: Aber du bist
[15:43] Speaker 1: ein Typ, bei dir ist der Kühlschrank aufgeräumt.
[15:45] Speaker 1: Bei dir stehen hier Gott immer in einer kleinen Stelle.
[15:47] Speaker 1: Auf
[15:47] Speaker 0: jeden Fall!
[15:48] Speaker 0: Die Butter
[15:48] Speaker 1: ist
[15:48] Speaker 0: organisch.
[15:48] Speaker 0: Immer!
[15:49] Speaker 1: Das ist ja der Witz, weil die Podcast damals begonnen mit der Zielsetzung... Ich bin der Bio-Deutsche, der Typ der Flohrwoche macht und der irgendwie die Nachbarn aufschreibt wenn sie falsch parken.
[15:59] Speaker 1: und er ist der in Anführungszeichen Kanacke, der im tiefergelegten Mercedes durch die Gegend fährt und der witz ist es ist genau andersherum.
[16:06] Speaker 1: also nicht der Mercedes aber Er ist wirklich der Typ, der die Flurwoche macht.
[16:11] Speaker 1: Und irgendwie er hat... das ist kein Scherf, das ist wirklich das er finde ich nicht!
[16:14] Speaker 1: Er hat von einem halben Jahr vor seinem Haus steht ein Transformator-Kasten und da war so Moos und so drauf und den hatte er mit Hochdruckreiniger sauber gemacht weil ihn das gestört
[16:24] Speaker 0: hat.
[16:24] Speaker 0: Nicht mit Hochdrückreiniga per Hand.
[16:28] Speaker 0: Ich habe dem wirklich per Hand, weil ich hab Soda in Wasser Natron genau Das ist dann schön eingebeucht und gebürtig.
[16:38] Speaker 0: Ja, aber es sieht jetzt schön aus!
[16:41] Speaker 2: Die Natron-Live-Fake hast du von Instagram gesehen?
[16:44] Speaker 0: Genau...
[16:46] Speaker 1: Wer hat denn Zeit für so einen
[16:47] Speaker 1: Scheiß?!
[16:48] Speaker 1: Der
[16:49] Speaker 2: Schwabe!
[16:51] Speaker 2: Ich
[16:52] Speaker 0: lasse dir hier den Strömkasten mit Moos zuwachsen, wenn du mich verarschst!
[16:56] Speaker 1: Das ist kein Comedy bitte oder das hätt er wirklich getan!
[17:01] Speaker 1: Und in meinem Fall, mein Kühlschrank ist sehr unsortiert.
[17:03] Speaker 1: Ich könnte ja auch nicht genau sagen was drin ist.
[17:04] Speaker 1: ich finde an den Kühl schränken kann man immer ganz gut hier ein Leben ziemlich von Leuten ablesen.
[17:07] Speaker 1: und wo du gerade WG sagst das kam mir genau der Gedanke.
[17:10] Speaker 1: Ich war auch mal bei Freunden...ich habe nie in der WG gewohnt aber ich war bei Freuden in der wg und nach einer Heimstudie dachte ich schon diese Hütte wird irgendwann vom Gesundheitsamt zugemacht.
[17:17] Speaker 1: Das war also der unsauerste Ort die ich hier gesehen habe.
[17:20] Speaker 1: dann mach' ich den Kühlschrank auf.
[17:21] Speaker 1: Da standen sechs Dosen Kapzenfutter drinnen fünf davon leer und in einer waren noch einen Löffel drin.
[17:28] Speaker 1: und die Story dahinter war diese beiden
[17:30] Speaker 0: Die hatten keine Katze.
[17:32] Speaker 1: Doch, sie hatten eine Katze immerhin.
[17:34] Speaker 1: Aber die ist ja noch geiler!
[17:36] Speaker 1: Die beiden zugekiften Dudes, die wirklich in ihrem Leben nichts mehr hingekriegt haben... ...die haben auch bei den Erstülmen dann irgendwann abgebrochen.
[17:43] Speaker 1: Katze gefüttert und weil der Weg zum Mülleimer weiter war als zum Kühlschrank zurück, haben sie die leere Dose einfach wieder in den Kühlchrank gestellt.
[17:49] Speaker 0: Widerlich!
[17:50] Speaker 1: Die haben wirklich aufgegeben gehabt.
[17:51] Speaker 1: das kann man nicht anders sagen.
[17:53] Speaker 0: Aber wenn du
[17:53] Speaker 2: dich jetzt stellst, was hast du denn da gemacht bei den zugekiften Dudes mit offenen
[17:59] Speaker 1: Katzen?
[17:59] Speaker 1: Das war ja eine ganz andere Zeit Hans-Wert noch alle mal flotte Zeiten.
[18:02] Speaker 1: Du hattest doch damals auch diesen Mini-Plee und das bestimmt auch mal Gunja zu dir genommen in deiner wilden Jugend.
[18:08] Speaker 2: Mini Plee Ja, Gunja Nein.
[18:09] Speaker 1: Nein?!
[18:10] Speaker 2: Nein, ganz nicht.
[18:11] Speaker 2: Ihr seid doch selber, ihr habt euch dort schon reproduziert?
[18:13] Speaker 2: Ihr habt ja Kinder.
[18:14] Speaker 2: Zwei sind nicht geschlechtlich.
[18:15] Speaker 2: Sind die Kinder wie angeordnet?
[18:20] Speaker 0: Nee ich habe Kinder.
[18:21] Speaker 0: Du hast keine Kinder, weißt
[18:23] Speaker 2: du
[18:23] Speaker 0: nicht?
[18:25] Speaker 0: Ich hab zwei Kinder.
[18:26] Speaker 0: Meine Tochter ist dreizehn Mann Sohnes neun wird jetzt sehen.
[18:31] Speaker 2: Da ist er eher bei dem Jungen eher die Gefahr dann in der Pubertät.
[18:34] Speaker 2: Die machen gerne das war meine Erfahrung meiner Jungs dass die stehen wie parallelisiert vor diesem Kühlschrank.
[18:41] Speaker 0: Wir haben Fotosynthese.
[18:43] Speaker 0: Das ist so ganz kurz, die sind wie eine Solar-Paneele.
[18:47] Speaker 0: Die machen das aufsehen und müssen erst mal aufladen.
[18:50] Speaker 1: Na ja, weil sie es auch nicht selber aufgefüllt haben!
[18:52] Speaker 1: Du hast es ja aufgefüllten, sie gucken dann hat Vater wieder, weiß ich nicht den Ingwer-Shot besorgt oder was Leckeres.
[18:56] Speaker 1: Verstehst du?
[18:57] Speaker 1: Also für dieses Jahr jedes Mal wenn du in den Küchern aufmachst, ist ja ein Überraschungsleistung.
[19:01] Speaker 1: Du weißt ja was drin ist... Ich gehe davon aus, die kaufen dich ein bei euch zu Hause sondern du deine Partnerin macht das.
[19:07] Speaker 1: Und dementsprechend, jedes Mal ist das Öffne des Kühlschrank als Teenager ein Weg wie ins Disneyland rein.
[19:13] Speaker 1: Du weißt ja nicht was auf dich wartet?
[19:15] Speaker 2: Ja gut man.
[19:15] Speaker 2: aber da ist es so wie bei Wösser zuhause, die Würstchen legen immer in derselben Stelle, das Joghurt steht immer
[19:21] Speaker 0: da, weil man sich auch dafür gesorgt hat.
[19:23] Speaker 2: Ja klar und die wussten ja auch von klein auf wo die Würztchen liegen und wo das Jogi ist, aber trotzdem starren sie rein und gehen in seinen kontemplativen meditativen Zustand.
[19:31] Speaker 2: also damit machen wir die Frage zu jeder Ansatznummer warum macht man eine Kühl schalte drauf genau weiß was drin ist?
[19:37] Speaker 2: Weil man eine Auszeit braucht, wenn sich selber vom Leben ein runterfährt.
[19:45] Speaker 0: Ja ich glaube das ist auch der Punkt.
[19:47] Speaker 0: Das ist der kurze Moment der Ruhe.
[19:49] Speaker 0: Du und der Kühlschrank.
[19:51] Speaker 0: Und manchmal hat man so lange offen bis deswegen piept es auch.
[19:55] Speaker 0: Was ich sogar den Kühl schrank denke macht doch einfach zu Alter.
[19:59] Speaker 0: Es reicht
[19:59] Speaker 1: doch.
[19:59] Speaker 1: Stimmt!
[20:00] Speaker 1: Ich habe auch einen piependen Kühl Schrank.
[20:01] Speaker 1: meine Frau riecht sich mal auf, dass ich ihn offen lasse
[20:04] Speaker 2: Stimmt.
[20:04] Speaker 2: Wusstet ihr an der Stelle, dass eine große Küchengeräteherstelle eine Schabbatfunktion hat in den Öven?
[20:11] Speaker 1: Eine wasfühle Funktion?
[20:12] Speaker 2: Eine Schabbatsfunktion.
[20:13] Speaker 2: Samstag geht es nicht an.
[20:15] Speaker 0: Ja, Sabatt!
[20:16] Speaker 0: Wirklich?!
[20:17] Speaker 0: Ja die Juden haben ja kein Licht also dürfen keinen Strom keine modernen Sachen benutzen und dann ist da samstags funktioniert das Licht nicht.
[20:32] Speaker 2: Das war eine tolle Frage zum Warmwerden.
[20:35] Speaker 2: Ich komme jetzt mit was anderem um die Ecke, bevor ich losgefahren bin und meine Frau vorgeschirmt haben, wenn mich jetzt mich unterhalten darf.
[20:40] Speaker 2: Hat sie gesagt ...
[20:43] Speaker 0: Nein!
[20:44] Speaker 2: Wir haben schon ... Nee, nee, nee.
[20:46] Speaker 2: Hat sich gesagt, ich lese gerade so ein tolles Buch.
[20:49] Speaker 2: Und es lässt sich mal vorlesen von einer runderbaren Kollegin Luisa Helm heißt die tolle Sprecherin und ein Buch von Evern Normandien.
[20:59] Speaker 2: Und das Buch heißt Genug für ein halbes Leben.
[21:02] Speaker 2: In diesem Buch geht es darum, dass eine Frau die Vergessenspille genommen hat.
[21:08] Speaker 2: Ab da hat sie ihr halbes leben vergessen.
[21:11] Speaker 2: Der Mann ist ratlos weil er sich fragt warum hat sie die Pille genommen?
[21:16] Speaker 2: Sie hat alles vergessen!
[21:18] Speaker 2: Jetzt eine Frage betrefft Leben.
[21:20] Speaker 2: heute zu Gastam Biedelndorfer.
[21:24] Speaker 2: Würde dir diese Pille nehmen und was müsstest du brauchen, dass ihr die Pille nehmt?
[21:30] Speaker 0: Boah ich würde diese Pile auf gar keinen Fall nehmen.
[21:33] Speaker 0: Ich habe gerade wirklich während du die Frage gestellt hast hab' ich mir Gedanken gemacht in welchem zu welcher Zeit ich diese pille nehme würde also für welchen Lebensabschnitt Und ich möchte keine Zeit missen.
[21:48] Speaker 0: Also es könnte ich nicht machen weil meine Kindheit meine Jugend die war so geil.
[21:55] Speaker 0: Ich hatte aber auch mein junges Erwachsensein.
[22:01] Speaker 0: Als auch jetzt die letzten Jahre natürlich mit meinen Kindern, ich könnte da nicht und meine Zweisamkeit mit Bastian Bihlendorfer.
[22:08] Speaker 0: Nee, aber wirklich?
[22:08] Speaker 0: Ich könnte das nicht
[22:09] Speaker 2: machen... Wir hätten es vielleicht ein Grund dafür vergessen.
[22:12] Speaker 0: Also wenn's eine Pille geben würde, die spezifisch Personen in Außenleben rausziehen kann dann könnte ich mir schon vorstellen, dass es so einige Leute gibt.
[22:22] Speaker 0: Aber ich sag's mal so, das Leben ist ne Achterbahnfahrt Es gibt Auf- und Abs.
[22:25] Speaker 0: Und letztendlich all deine schlimmen Momente, deine guten Momente... ...und natürlich auch deine Fehler die du gemacht hast haben dich ja zu dem Menschen gemacht der du heute bist.
[22:35] Speaker 0: Deswegen möchte ich eigentlich nichts löschen weil das wie bei diesem Butterfly Effect beim Film.
[22:41] Speaker 0: So eine Szene die man weglässt würde dich vielleicht zu einem ganz anderen Menschen machen weil ich glaube auch in der Kindheit die Enttäuschungen oder dass man gehänselt worden ist oder gemobbt worden ist wie man hier heutzutage sagt haben auch uns beide ja zu dem Menschen gemacht, der wir heute sind.
[22:59] Speaker 0: Weil man versucht die Aufmerksamkeit nicht durch Markenklamotten oder sonst irgendwas zu bekommen sondern durch seine Persönlichkeit oder Sinn für Humor und dadurch stattzufinden.
[23:13] Speaker 0: Und das ist ja letztendlich eine Superkraft dann von uns geworden.
[23:16] Speaker 0: Ja
[23:17] Speaker 1: Komik ist immer tragisch plus Zeit.
[23:19] Speaker 1: Wir beide haben Biografien die nicht komplett Nennen wir es mal Ereignislos, abgelaufen sind.
[23:24] Speaker 1: Sondern wir haben beide uns Herausforderungen gestellt.
[23:27] Speaker 1: Er hatte den Faktor in Anführungszeichen Armut dass er halt die Dinge nicht hatte, die die anderen Kinder hatten.
[23:34] Speaker 1: Ich hatte was er ja schon gesagt hat Die Lehrereltern.
[23:36] Speaker 1: ich war ein fettes Kind und ich war so das klassische Moringopfer.
[23:39] Speaker 1: Und trotzdem würde ich das nicht löschen weil es mich genau wie Ötze gerade richtig sagte Subzumaru zu dem gemacht hat wer ich bin Und ich hätte diese Geschwindigkeit im Kopf und diese Frechheit in meiner Sprache sonst nie entwickelt.
[23:53] Speaker 1: Dementsprechend sehe ich mich einfach aus die Summe der Teile dessen, was mir passiert ist.
[23:58] Speaker 1: Es gibt aber einen sehr schönen Film, kleiner Querverweis Der heißt vergieß mein ich im deutschen schreckliche Übersetzung.
[24:03] Speaker 1: der Original Titel ist The Eternal Sunshine on the Spotless Mind von Charlie Kaufman in den Jahr zwei tausend vier, glaube ich.
[24:10] Speaker 1: Da geht es um genau die Frage.
[24:12] Speaker 1: Jim Carrey war für einen Oscar nominiert für die Rolle weil da gibt's auch das Jim Carry von seiner Ex Freundin aus ihrer Erinnerung gelöscht wird.
[24:20] Speaker 1: und jetzt gibt ein Device mit dem man einzelne Personen aus der Erinnerungen löschen kann.
[24:25] Speaker 1: Und ich weiß nur dass ich mir damals die Frage stellte gäbe als Personen die ich lösche würde Das vielleicht schon
[24:31] Speaker 0: Um da nochmal ganz kurz anzuschließen, würdest du mir jetzt aber die Frage stellen.
[24:38] Speaker 0: Özcan ich geb dir eine Pille.
[24:41] Speaker 0: Du vergisst dein Leben
[24:43] Speaker 2: ja?
[24:44] Speaker 0: Aber du wirst es genauso erleben wie du's zuvor erlebt hast.
[24:49] Speaker 2: das
[24:49] Speaker 0: ohne zu... Da hätt' ich genug zeigen.
[24:52] Speaker 2: Du kannst mit dem Teufel nicht diskutieren weißt du genau so wenig wie mit Weizsicht.
[24:57] Speaker 2: Die andere Frage, also dann bergt man schon Sebastian.
[24:59] Speaker 2: Ich würde dir beide schon ein bisschen eingeben und sagen ich würde eine Pille nehmen wenn ich einzelne Menschen rausnehmen könnte mein Leben.
[25:05] Speaker 2: Grüße gehen raus und alle Ex-Männern und Ex-Frauen da wäre das die Welt nicht gut.
[25:09] Speaker 1: Bitte!
[25:10] Speaker 2: Daran
[25:11] Speaker 1: haben wir natürlich nicht gedacht.
[25:13] Speaker 2: Never ever eher an den Nikolaus.
[25:16] Speaker 2: Aber die andere Frage.
[25:17] Speaker 2: es gibt einen tollen Film mit Senta Berge und Gunther Maria Hallmann.
[25:20] Speaker 2: Da nehmen die, weil sie zum vierzigsten Hochzeugstag, die Erinnerungspiele.
[25:24] Speaker 2: Weil Sie ihre Ehe vergessen haben und sie dauernd zeigen... Und dann kommt der mit einer blauen Pille und sagt also nicht mit der Blaue Pille, sondern mit anderen
[25:30] Speaker 1: Blau.
[25:31] Speaker 1: Er erinnert sich an eine Sache!
[25:33] Speaker 2: Ja aber das ist der Gag, weil er kommt in den Filmen und kommt dann und sagt, wir wollen mal die blaue Pile nehmen und sagt sie... Nein nein, die ist gedauerned, dass sie ihr Leben nochmal Revue passieren lassen könnte einen nachdenken.
[25:44] Speaker 2: Da werdet ihr dabei oder?
[25:45] Speaker 0: Ja
[25:47] Speaker 2: auf
[25:47] Speaker 1: alle Fälle.
[25:50] Speaker 1: Ich kenne jetzt nur Teile, dann ja Beografie.
[25:52] Speaker 1: Aber ich weiß das deutsche Schauspielertum auch nicht.
[25:55] Speaker 1: einfach ist ein Schauspieler sich zu behaupten dass die meisten in eurer eurem Job von der Hand im Mund leben wovon ich mal ausgehe?
[26:01] Speaker 1: Dass bei dir sicherlich nicht mehr so ist.
[26:04] Speaker 2: und er schlauch mit denen
[26:05] Speaker 1: wir beide können.
[26:07] Speaker 1: Wir beide können uns glücklich schätzen dass wir in diesem riesigen Haifischpool aus Comedians unter Haltern die es gibt Es sagen wir mal wirklich oberhalb der Baumgrenze geschafft haben Und das ist ein Segen, den man nicht vergessen darf.
[26:23] Speaker 1: Weil ganz viele... Also wir haben ungefähr simultan angefangen aber wenn ich an diese Zeit denke wo ich da das erste Mal im Subroser stand oder Öze-Jahr-Jahre-Jährige das erste mal auf der Bühne stand.
[26:32] Speaker 1: Ja.
[26:33] Speaker 1: Neunund neunzig Prozent der Leute davon die wir dort getroffen haben und mit denen wir aufgetreten sind, sind heute noch da!
[26:39] Speaker 1: Auf dem Level.
[26:41] Speaker 1: Und die Dankbarkeit und Demo dafür nicht zu verlieren, dass man das so weit geschafft hat über einen so langen Zeitraum.
[26:47] Speaker 1: Das sollte glaube ich gegeben sein.
[26:48] Speaker 1: Ja
[26:48] Speaker 2: absolut!
[26:49] Speaker 0: Also auf der einen Seite waren wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort sehr oft.
[26:55] Speaker 0: Man hat natürlich alles gegeben aber da ist auch der Faktor Glück einfach sehr gut und halt auch die richtigen Leute getroffen zu haben und auf jeden Fall sind wir da dankbar und es ist nicht selbstverständlich.
[27:07] Speaker 0: Also,
[27:08] Speaker 2: das stimmt.
[27:08] Speaker 2: Das ehrt euch ja auch und ich merke zum Beispiel an der Kleinigkeit wenn sie jetzt in YouTube rüber schauen wie sanft Sebastian jetzt das Glas abgestellt hat weil er ans Profi weiß dass es ein Geräusch macht.
[27:18] Speaker 2: mit welcher liebevollen Geste das Glas abstellt um jetzt kein Geräuscht zu machen werden wird schon gesprochen hat.
[27:24] Speaker 2: allein das ist schon etwas.
[27:26] Speaker 2: mein Schauspieler hat früher als ich da in der Schauspilschule war in Innsbruck Der erste Moment hatte immer die jungen Schauspiehschüler mithinter die Bühne genommen um mal zu gucken, wie verhalten die sich da?
[27:39] Speaker 2: Und das war die erste... also bevor man die erste Stunde hat, dann standen wir hinter der Bühne und da hat man gesehen wer sie hinter der bühne verhalten kann.
[27:45] Speaker 2: Wer aufmerksam ist, wer ruhig ist, wird die Schnauze erhält und wer das Ganze mit Ehrfurcht oder einfach mit Respekt behandelt.
[27:53] Speaker 2: Da gab es andere, die haben dann irgendwie die Kippe rausgenommen.
[27:55] Speaker 2: Händes gab's noch keine sich eine gedreht oder sonst irgendwas oder Quatsch gemacht.
[27:59] Speaker 2: Das ist ja auch das wahrnehman des Berufs.
[28:01] Speaker 2: immer hier seit umfassbar erfolgreich.
[28:04] Speaker 2: Wenn man noch einen Tourkalender anschaut, denkt man ja nur wo muss ich hinfahren und Karten zu kriegen?
[28:08] Speaker 2: Ihr seid im besten Sinne seit ihr Dienstleiste der Liebe sei es mal bei den Tests.
[28:14] Speaker 0: Ja ist
[28:15] Speaker 2: das so
[28:16] Speaker 0: sein!
[28:18] Speaker 0: Also auf der einen Seite erstmal vielen Dank dass du das so sagst in der Form aber auch jetzt.
[28:25] Speaker 0: also obwohl man halt auch natürlich seinem Publikum gefunden hat und das Publikuum auch dich gefunden hat, ist halt jeder Abend eine Herausforderung für uns.
[28:35] Speaker 0: Und jeden Abend bevor man auf die Bühne geht, geht man kurz in sich und sagt sich, hoffentlich wird es ein guter Abend!
[28:43] Speaker 0: Hoffentlich schaff ich's, die Leute zum Lachen zu bringen.
[28:47] Speaker 0: Auch wenn man mit der Show fertig ist, reflektiert man noch mal... also ich weiß dass er bei Bassi so ist Und denkt sich so, das hätte ich vielleicht so machen können.
[28:58] Speaker 0: Es ist immer... Auf der einen Seite man genießt den Abend aber auch die Angst, wie man bei Goldständer sagt sein Mojo verliert.
[29:10] Speaker 1: Das ist die große Angst aller Unterhaltungskünste in unserer Branche.
[29:15] Speaker 2: Was passiert?
[29:16] Speaker 2: Was für ein Horrorszenario!
[29:18] Speaker 1: Du gehst in die Langsays Arena und keiner lacht?
[29:20] Speaker 1: Keiner, niemand.
[29:21] Speaker 1: Da träumt jeder glaube ich von... Und
[29:23] Speaker 0: wir haben Albträume!
[29:24] Speaker 0: Du hast doch auch Albtröme gehabt, das waren abkackt richtig abkACKT und dann die Leute sagen BUUU!
[29:30] Speaker 0: Aber da müsste
[29:31] Speaker 2: man ja davon ausgehen, dass ist schon eine Art Massenhypnose eigentlich.
[29:35] Speaker 2: wenn ich zu einfach nicht beide in die langsays arena gehe oder im besten Fall zu beiden von euch wieder immer Dann geh' ich schon rein, hab's ticket und weiß es wird lust, denn kommste auf die Bühne.
[29:42] Speaker 2: Ich bin schon so heißer bei euch.
[29:46] Speaker 1: Ja, das mag stimmen.
[29:47] Speaker 1: Aber du darfst nicht vergessen dass wir in unserem Job natürlich anders als bei neunzehn-neinzig Prozent anderer Darstellender Künste, ja mal als Schauspieler zum Beispiel bist du oft im Ensemble Als Musiker bist du in der Band und wir sind die klassischen Solisten Wir sind die Einfieldgeiger Und es gibt niemanden der neben uns steht.
[30:04] Speaker 1: Klar wenn wir bradlosen Backlaber live machen Gibt's immer wieder Momente wo wir uns gegenseitig dann auffangen können.
[30:09] Speaker 1: aber wenn Du an dem Abend warum auch immer?
[30:12] Speaker 1: Nicht lieferst jeder kleine Jeder kleine Mühe, zum Beispiel unsere beiden Eltern sind gestorben seit wir diesen Podcast machen.
[30:20] Speaker 1: Also ihr Vater ist gestorbt und meine Mama ist gestormt.
[30:24] Speaker 1: Und wir haben trotzdem weiter gespielt.
[30:26] Speaker 1: Wir sind trotzdem auf die Bühne gegangen und da gab es natürlich Abende individuell für jeden Beiden von uns in denen man einfach verdammt professionell sein muss weil man am Ende ja Dienstleister ist.
[30:36] Speaker 1: Man soll die Leute zwei Stunden zum Lachen bringen.
[30:38] Speaker 1: Die haben Eintritt gezahlt.
[30:39] Speaker 1: Die verdienen das auch die gleiche Leistung zu bekommen.
[30:42] Speaker 1: Aber das sind die Momente, wo sich aus meiner Sicht dann... ...die Spreu vom Weizen trennt.
[30:47] Speaker 1: Der Profi vom Amateur und das kann er gut und das konnte ich zum Glück auch in den Momenten dann.
[30:53] Speaker 0: Und wir hatten ja auch glückens, weißt du okay?
[30:56] Speaker 0: Die Shows sind super, es läuft gut aber trotzdem hast Du halt diese Angst!
[30:59] Speaker 0: Wir wissen auch nicht warum das so ist, aber... Ich hab z.B.
[31:02] Speaker 0: manchmal Albträume, ich erinnere mich an einen Albtraum da war... Da habe ich geträumt dass ich wirklich auch bei Rap bin Und das er aber damals war noch bei TV total, also so habe ich es geträumt.
[31:16] Speaker 0: Das hat gesagt, so meine Damen und Herren jetzt erst Jankosa und ich erzählen Gag und die Leute gehen Die sind aufgestanden und gegangen.
[31:23] Speaker 0: Und er kommt mich an und sagt so, hey was ist daran lustig?
[31:26] Speaker 0: Ich so warte Leute wartet jetzt kommt ein Gag der es so lustig und dann erzähle ich den und die gehen einfach weiter.
[31:32] Speaker 0: Aber
[31:32] Speaker 1: das ist relativ nahe meiner echte TV-Totalerfahrung.
[31:34] Speaker 1: Ich war nämlich damals wenn sich angefangen habe die wirklich direkt bei TV total nach glaube ich Das war mein zehnter Auftritt
[31:41] Speaker 0: viel zu früh
[31:43] Speaker 1: und Stefan Raab war auf seinem absoluten Höhepunkt.
[31:45] Speaker 1: da war wirklich so der bekannteste Mann in Deutschland und ich komme daraus und man kann es leider nicht anders sagen aber Ich habe da in einem Master reingeschissen.
[31:52] Speaker 1: Nein!
[31:53] Speaker 1: Das war wirklich gestern körperliche Schmerzen, ich versuch bis heute diesen Auftritt einfach verbrennen zu lassen der existiert bis heute im Internet und dann stehst du da einfach zehn Minuten.
[32:01] Speaker 1: neben dir steht einer der erfolgreichsten Entertainer in Deutschland und du kackst einfach hart core ab.
[32:10] Speaker 1: aber ich konnte es nicht besser, ich war halt am Anfang so Heute wir waren gerade da können wir dann ganz entspannt auf die Bühne gehen und Quatsch machen und die Leute haben Spaß.
[32:17] Speaker 1: Aber manche Dinge brauchen ihre Zeit und ihren Zeitpunkt.
[32:21] Speaker 1: Da komme ich jetzt kurz
[32:23] Speaker 2: rein, meine Herren da komme ich kurz rein mit einer Frage.
[32:26] Speaker 2: Ansgar schreibt hier Erfolg macht glücklich oder nur kompliziert?
[32:30] Speaker 2: Die Frage ist was ganz gut dazu.
[32:32] Speaker 2: wenn man endlich das erreicht hat, sagen wir seit der halben Wege weil ihr wollt ja ganz anders noch hin wovon man früher geträumt hat warum sitzt man dann manchmal trotzdem da und denkt sich war es das jetzt also nicht?
[32:45] Speaker 2: ich kann den Abend nicht stellen sondern war es überhaupt?
[32:49] Speaker 2: Habt ihr so was?
[32:51] Speaker 2: Wo soll's noch hingehen mit euch beiden?
[32:52] Speaker 2: Ich
[32:52] Speaker 0: sag es mal so herum, mein Lieber.
[32:57] Speaker 0: Unsere Touren, du spielst Natur, das sind hundertzwanzig bis hundertfünfzig Shows je nach dem Halt und wir reden jetzt nur von Tourtermin in zwei Jahren.
[33:06] Speaker 0: dann hast Du zusätzlich auch TV-Shows, Podcast live bis hier zu Gast da in der Talkrunde Und das geht jetzt bei uns Beiden also seit zweitausend fünfzehn vierzehn Also nahtlos weiter.
[33:20] Speaker 0: Und ich kann es so beschreiben, du bist in einem Hamsterrad.
[33:25] Speaker 0: Du rennst und rennt und rennzt und merkst aber nicht das während du dich während du rennest dass sich alles um dich herum ändert weißt du?
[33:35] Speaker 0: Du siehst nämlich nur das Rad und denkst so Ich mach weiter weiter weiter und es ist so schön.
[33:40] Speaker 0: und dann dass man aber kurz rausgeht aus diesem hamsterrad und sich mal denkt so wow cool weil nach der Show ist vor der show und geht weiter.
[33:51] Speaker 0: Es geht einfach weiter.
[33:55] Speaker 0: Und diese Punkt, wo man sagt das erfolgst.
[33:59] Speaker 0: jetzt bin ich aber hier angekommen.
[34:02] Speaker 0: natürlich haben wir demut.
[34:03] Speaker 0: weißt du?
[34:03] Speaker 0: du stehst manchmal bei einem soundcheck in der halle so wie basti gesagt hat bei deinen ersten auftritten waren vierzehn leute Und auf einmal stehst du in einer...
[34:15] Speaker 1: Du fährst von der Schlange draußen vorbei.
[34:17] Speaker 1: Das ist immer das Krass, wenn du vor der Show an der Schlangen vorbeifährst
[34:20] Speaker 0: und dann
[34:21] Speaker 1: realisierst die stehen da alle für dich.
[34:24] Speaker 1: Alle stehen da gerade im Regen und warten darauf dass du ihnen jetzt zwei Stunden Unterhaltung bietest.
[34:29] Speaker 1: Ja.
[34:30] Speaker 1: Und das ist demutig mittigmachend aber natürlich auch innerlich ein großer Erfolg, eine Bestätigung.
[34:37] Speaker 2: Aber es ist auch Druck oder?
[34:38] Speaker 2: Ist das nicht so?
[34:39] Speaker 0: Natürlich
[34:40] Speaker 1: ist es Druck.
[34:40] Speaker 1: Aber das ist ein Stück der Professionalisierung, dass man dann für sich selber spürt ich kann das Ich bin genauso wenig aufgeregt.
[34:47] Speaker 1: du bist auch nicht mehr aufgeregtsvoll in Auftritten und außer...
[34:51] Speaker 0: Ja doch wir sind auch... Entschuldige,
[34:54] Speaker 2: da muss ich kurz rein.
[34:54] Speaker 2: Du kannst mir nicht erzählen was war der meiste die größte Halle die du gespielt hast Sebastian?
[35:00] Speaker 2: Dank
[35:00] Speaker 1: Cesarina
[35:01] Speaker 2: Wie viel passen drei und sechzehntausend?
[35:04] Speaker 2: Fünfzehnteusend?
[35:05] Speaker 2: Du kannst noch nicht erzähln, dass du
[35:06] Speaker 1: ausgespült bist.
[35:06] Speaker 1: Ich hab in der Garderobe geschlafen.
[35:09] Speaker 1: Ja, weil das ist jetzt mir auch gegeben!
[35:11] Speaker 2: Das ist ja ein von ADHS... Beim größten Stress geht es runter dann, pennt mal rein.
[35:16] Speaker 0: Basti kann das zum Beispiel?
[35:17] Speaker 0: Basti, ich find' dass er auch so, da ist da eine ganz andere innere Ruhe.
[35:22] Speaker 0: Ich
[35:22] Speaker 0: z.B.,
[35:23] Speaker 0: ich muss würgen
[35:24] Speaker 1: für Aufregung.
[35:26] Speaker 0: Also wirklich vor manchen Shows, wo ich ne extreme Aufregungen habe, kommt mir so einen Wirkreiz und ich hab dann Angst.
[35:37] Speaker 0: Nicht zu liefern, die Leute nicht zu bekommen.
[35:39] Speaker 0: Aber das gibt mir dann aber auch ein Fokus.
[35:42] Speaker 0: Weißt du?
[35:43] Speaker 0: Dann weiß ich so okay und... Das ist aber bei jedem Menschen anders auch.
[35:46] Speaker 0: Guck mal, manche Leute schreiben ihre Programme Wort für Wort mit äh ü. Also wirklich mit... Und dann habe ich gesagt äh und eh... So bei Basti hab' ich auch mal gesehen, da schreibt auch nur Wörter auf.
[35:59] Speaker 0: Hattest du bei dir zu Hause Stichwörter?
[36:02] Speaker 0: Bei mich ist zum Beispiel auch so, dass Meister entsteht auf der Bühne Und wenn wir neue Shows kreieren.
[36:10] Speaker 0: Aber um nochmal zurückzukommen auf diese Sache, es gibt ja keinen Punkt an dem man sagt da will ich ankommen weil... Ich kann dir eine Sache sagen auch wenn wir vor fünfzig Leuten spielen.
[36:21] Speaker 2: Wacht ihr genau das gleiche?
[36:22] Speaker 0: Genau das Gleiche und du willst einfach dass dieser Saal glücklich nach Hause geht.
[36:27] Speaker 0: Dass die Leute sagen Das war ein schöner Abend.
[36:31] Speaker 2: Absolut!
[36:32] Speaker 2: Erst mal vielen Dank für die Offenheit Und das Vertrauen, dass ihr so offen über eure Situationen untersprecht.
[36:38] Speaker 2: Wenn man ist da... Ich muss kurz mal die Praska zu schön trauen, weil es geht ja weiter mit euch.
[36:42] Speaker 2: Jetzt seid ihr auch schon über dreißig nicht?
[36:44] Speaker 2: Sag ich mal an der Stelle!
[36:48] Speaker 2: Ja, ist ja so.
[36:49] Speaker 2: Leute, ich bin siebenfünfzig, fühlte mich wie zweiundzwanzig oder zweieinweihig
[36:52] Speaker 0: gut aus.
[36:52] Speaker 0: Du siehst
[36:52] Speaker 1: ja aus wie Kerry Grant, um viel zu machen.
[36:55] Speaker 2: Ja, das ist der Filter auf dem, auf der kann man den nicht haben.
[36:58] Speaker 2: Midlife Crisis der Generation W. Lahn.
[37:00] Speaker 2: Ein Christoph schreibt früher kauft immer sich ein Sportwagen Heute kauft man sich einen Höhenverstellbaren Schreibtisch und nennt das Selbstoptimierung.
[37:07] Speaker 2: Was war euer bisher absurdes Deform von Lebenskrise?
[37:11] Speaker 1: Das ist so peinlich, ich hab mir ein Höhenvorstellbareschreibtisch gemacht.
[37:14] Speaker 0: Ja oder was?
[37:14] Speaker 1: Ich hab mich gerade bisschen traurig.
[37:16] Speaker 1: Hab' ich wirklich!
[37:17] Speaker 1: Hast du das wirklich?
[37:18] Speaker 1: Ja,
[37:19] Speaker 0: es ist mega!
[37:20] Speaker 0: Was bist Du für ein kaputter
[37:21] Speaker 0: Führalter?!
[37:23] Speaker 2: Schlepper, schlepper!
[37:24] Speaker 2: Das teuerste
[37:25] Speaker 1: oder der selbstoptimierende?
[37:26] Speaker 1: Was meinst Du?
[37:28] Speaker 2: Nennt das selbstoptimiereum?
[37:29] Speaker 2: Was war die absurdeste Form vom Lebenskrisis?
[37:32] Speaker 2: Glaubt ihr seid ihr schon kurz vor der Midlife?
[37:35] Speaker 2: Kommt sie, spürt die sich schon.
[37:37] Speaker 0: Ich sag's mal so... Was ist denn eine Midlife Crisis?
[37:40] Speaker 0: Eine Midlife crisis?
[37:41] Speaker 0: ist es ein Mensch in einem gewissen Alter sich denkt ich mach jetzt das was ich auch mit zwanzig gemacht hätte etwas Neues auszuprobieren und es wird als Midlife-Crisis dargestellt.
[37:53] Speaker 0: aber ich sag´s mal so wenn einen Mann mit fünfundvierzig sagt hey ich mache jetzt nochmal Motorradführerschein dann nennt man´s Midlife Crises.
[38:01] Speaker 0: Aber wenn man das mit zwanzig macht, sagt man cool.
[38:04] Speaker 2: Ja muss man vielleicht auch neu definieren.
[38:07] Speaker 0: Ich glaube ich bin zum Beispiel ein neugieriger Mensch.
[38:14] Speaker 0: Deswegen hatte ich so viele Berufe.
[38:16] Speaker 0: Ich will wissen wie das funktioniert und wie dies funktioniert oder wie fühlt sich denn dieser Beruf an?
[38:22] Speaker 0: Und dann gibt es natürlich auch Anschaffungen die du dir machst wie du dir halt früher nicht leisten konntest.
[38:28] Speaker 0: sagen wir es auch mal so rum und dann sagst du so egal alter
[38:31] Speaker 1: krass.
[38:33] Speaker 0: ich nimm immer am liebsten des dönerbeispiel.
[38:36] Speaker 0: Auch der wert von etwas verändert sich ja früher hast du damit du dir einen dörner kaufen konntes von dem kumpel in den mark geliehen.
[38:41] Speaker 0: dann demon als gesagt kannst du mir noch fünfzig fennig geben, und also fünf mag unter so geiler durchkamen dörmer kaufen.
[38:47] Speaker 0: und dieser dünn hat sogar geschmeckt.
[38:49] Speaker 0: und das war so ein bahnhürfsdöner mit so schäferhundfleisch weil ich was gesagt habe Egal.
[38:54] Speaker 0: Also der Typ war nicht koscher, aber die war alles scheißegal.
[38:57] Speaker 0: Du sagst Hauptsache ich flexes Ding weg.
[38:59] Speaker 0: und jetzt ist so du kannst dich hier einen Tackendöner kaufen?
[39:01] Speaker 0: Aber es hat nicht mehr diesen Wert.
[39:02] Speaker 0: Diesen Geschmack diese diesen Struggle Und so ist das halt auch.
[39:07] Speaker 0: Ich glaube die Lehre auch nochmal mit der Vorfrage Du hattest doch mal das gemeint, was die mit der Leiter, die man hochgeht.
[39:15] Speaker 0: Die Tür aufmacht?
[39:16] Speaker 0: Ja,
[39:16] Speaker 1: ist nicht von mir... Das hat Luke Mockridge mal in dem Podcast gesagt und ich weiß nicht ob es von ihm ist aber ich fand den Satz ganz gut.
[39:22] Speaker 1: Wir beide haben jetzt das Glück dass wir viele Kollegen kennen Und wir kennen die, die am aller allergrößten sind noch über uns sind und so und Ich kann nicht behaupten im Zweifelsfall glücklichere Menschen sind.
[39:33] Speaker 1: Also ich kann die Korrelation zwischen Glück und Erfolg ist sehr schwach
[39:39] Speaker 1: eigentlich.".
[39:40] Speaker 1: Und Luke Mockridge hat mal in einem Podcast gesagt, als er diesen, sagen wir mal diese Probleme hatte innerhalb der Öffentlichkeit und so, dann sagt er, Ich bin die Treppe hochgelaufen oder eine Leiter hoch gelaufen immer höher und höher bis sich wirklich oben auf dem Plateaus stand wo noch niemand war.
[39:58] Speaker 1: Ich habe mehr Tickets verkauft als jeder andere in Deutschland und dann hab ich da durchs Fenster geguckt.
[40:02] Speaker 1: Und da war nix, da war ein Fenster und dahinter nur weiße Fläche nicht!
[40:07] Speaker 1: Und daran glaub' ich, deswegen ist das zum Beispiel... ...ich weiß dass ich manche Sachen nicht mehr erreichen werde oder manche Größen nicht erreichen werde, manche Dinge nicht tun werden aber ich finde mal muss mit seinem Staat...
[40:19] Speaker 2: Was glaubst du was du mich erreichen wirst?
[40:21] Speaker 1: Also ich glaube zum Beispiel, dass ich nie die Lancels Arena nicht alleine gefühlt habe.
[40:24] Speaker 1: Die größte Show die ich alleine gefüllt hab war hier in Bochum der Rohrkongress mit viertausend Menschen.
[40:29] Speaker 1: Die Lancels arena war mit eins live.
[40:31] Speaker 1: Diese Größe die Felix Lobrecht heute hat oder so, die werde ich nicht erreichen und das muss ich auch nicht.
[40:36] Speaker 1: Ja!
[40:36] Speaker 1: Ich habe für mich den Frieden gemacht, dass sich genau da...ich habe alles.
[40:40] Speaker 1: Ich habe alles was ich hier haben wollte.
[40:41] Speaker 1: Ich hab genug Geld um alles zu kaufen was ich ihr haben wollte um allen Menschen die um mich herum sind gutes zu tun.
[40:48] Speaker 1: Ich brauche nicht mehr.
[40:49] Speaker 0: Aber guck mal, eine Sache hätte man dir vor zehn Jahren gesagt, hey hör mal zu!
[40:54] Speaker 0: Viertausend Personen werden zu deiner Show kommen und du hättest gesagt halt die Fresse!
[40:59] Speaker 0: Du spinnst doch, willst du mich verarschen?
[41:01] Speaker 0: Und ich glaube das ist auch der Punkt.
[41:03] Speaker 0: ab dem Moment
[41:04] Speaker 1: wo du
[41:07] Speaker 0: dein Glück an Erfolg oder
[41:11] Speaker 2: Geld
[41:11] Speaker 0: koppelst oder deinen Selbstwert was noch viel schlimmer ist dann hast du geschissen.
[41:17] Speaker 0: Auf gut Deutsch.
[41:18] Speaker 0: Aber wenn du sagst, diese Dinge sind Nebenprodukte von dem was ich mache weil ich es liebe Dann hast Du gewonnen.
[41:28] Speaker 0: alter.
[41:29] Speaker 0: Wer reich sein will der braucht Zufriedenheit.
[41:31] Speaker 0: und Wenn Du sagst digger geil und so wie Basti vorhin auch schon gesagt hast Bro das ist hundertprozent recht.
[41:36] Speaker 0: mach Dich das glücklicher?
[41:37] Speaker 0: Mach Dich des glückliche wenn Du Dein dritten Sportwagen hast.
[41:39] Speaker 0: nein Es macht dich nicht glücklich.
[41:44] Speaker 0: Ja cool jetzt habe Ich noch den ja aber Mit dem fährst du dann auch wieder von A nach B und merkst, nach drei Monaten ist er auch noch ein Auto.
[41:52] Speaker 0: Also...
[41:52] Speaker 1: Plus das möchte ich noch hinzufügen.
[41:54] Speaker 1: Ich glaube wir beide haben den großen Segen dass wir mit dem erfolgreich sind was wir auch selber mögen.
[41:59] Speaker 1: Es gibt ja oft Menschen die ob sie wollen oder nicht mehr etwas bekannt werden, dass sie eigentlich hassen.
[42:04] Speaker 1: also Roy Black zum Beispiel.
[42:06] Speaker 1: gutes Beispiel Gerhard Höllerich, der hat in den achtziger Jahren war der erfolgreichste Schlagersänger an Deutschland.
[42:12] Speaker 1: Aber er hatte Schlagermusik eigentlich überhaupt nicht gemocht und wollte ein Rock'n
[42:15] Speaker 2: Roller
[42:17] Speaker 1: sein.
[42:18] Speaker 1: Genau am Anfang ging es noch.
[42:20] Speaker 1: Dann wurde der zu dieser riesigen Ikone.
[42:23] Speaker 1: Der konnte aber nie für seine eigene Musik stehen.
[42:25] Speaker 1: hat nicht gemocht, was er selber tun musste und ist daran zugrunde gegangen.
[42:29] Speaker 1: Und ich kann mit hundert Prozent sagen dass das, was ich da auf der Bühne mache auch etwas wäre, was sich mir selber angucken würde und lachen würde und damit kann ich gut
[42:36] Speaker 1: leben.".
[42:38] Speaker 0: Und es ist immer dieser Druckhans auch wenn du in einer größeren Halle spielst.
[42:41] Speaker 0: Du sitzt da rum und denkst dir hey krieg' ich die voll?
[42:44] Speaker 0: Wir sind die Verkaufszahlen!
[42:46] Speaker 0: Verstehst du
[42:46] Speaker 0: so?!
[42:47] Speaker 0: Also man is ja dann dankbar trotzdem, aber weißt du diese Weg dorthin um dieses Prozess?
[42:54] Speaker 0: Wir sind doch auch nur Menschen, also Menschen die Gott sei Dank das machen dürfen was sie lieben.
[42:58] Speaker 0: Und wir haben genauso diese Ängste und Gedankengänge und Angst zu versagen so wie jeder andere Mensch in der Sache.
[43:08] Speaker 0: Wenn der Herzchirurg operiert natürlich hat er das gelernt aber er denkt sich hoffentlich passiert mit nichts falsch.
[43:17] Speaker 2: Ja, der hat noch andere Parameter.
[43:19] Speaker 2: Der weiß ja was technisch geht.
[43:21] Speaker 2: wenn da so viel Blut durchgeht und die Anästhetik kann natürlich nicht mehr funktionieren dann hat er ein Problem das ist messbar.
[43:27] Speaker 2: Weiß ihr macht es ja nicht messbar?
[43:28] Speaker 2: Das passiert ja auf einer subjektiven Empfindung der Liebe euch gegenüber und dann habt ihr eine hoch und dann geht's immer weiter und gehts immer weiter... Da
[43:35] Speaker 1: würde ich dir besprechen unseres ist ja eigentlich perfekt ratifizierbar weil du halt nun mal Zahlen hast.
[43:42] Speaker 1: Du kannst an Zahlen bei uns relativ Nominell ablesen, wäre es erfolgreich.
[43:46] Speaker 1: Aber
[43:47] Speaker 0: ich glaube immer nicht von der Wahrnehmung wenn die in den Zuschauern
[43:50] Speaker 2: besitzt.
[43:50] Speaker 2: Ah
[43:50] Speaker 1: so?
[43:51] Speaker 0: Ja da ist doch von
[43:51] Speaker 2: dem was sie kriegen.
[43:53] Speaker 2: Du machst jetzt ein zehntes Programm schreibst du und dann sagt mir irgendwie, ah weiß ich nicht mehr, du biedelte aber war früher besser.
[44:01] Speaker 2: Und das ist nicht ableistbar weil's vorbei ist.
[44:03] Speaker 2: Der Segler Schauspieler jahre dem mochte ich eigentlich ganz gern.
[44:06] Speaker 2: ja als erst einmal anders und so dass man nicht mit subjektiv unter anderem kann natürlich ablese so das meint dich.
[44:12] Speaker 2: Aber ich nehme mal kurz den Arm, weil das so toll ist was ihr sagt.
[44:15] Speaker 2: Das ist wirklich... mich verrührt das sehr, was ihr sagen und man kann das jetzt mal ein bisschen mehr relayten, dass man weiß, was hier für Gedanken macht und dann werden die Leute oder Shows anders gucken.
[44:28] Speaker 2: Wenn wir mal kurz zwei Fragen.
[44:30] Speaker 2: Das eine ist, es ging um Lobrecht-Luxus.
[44:35] Speaker 2: also zum einen glaube ich war's mal ab Jetzt bist du nicht mal Fünfzig Herr Billinger, wer sind älter von euch?
[44:41] Speaker 0: Ich!
[44:43] Speaker 0: Ja
[44:43] Speaker 2: tschau, wie alt bist du?
[44:44] Speaker 0: Ich bin fünfundvierzig.
[44:45] Speaker 0: Er
[44:45] Speaker 1: wächst noch nie
[44:46] Speaker 2: und du bist ein vierzig
[44:48] Speaker 0: Aber ich bin auch in der Pubertät.
[44:53] Speaker 2: Also wenn George Carlin mit Mitte sechzig weißt Du wenn er nur unterwiede habt noch zwanzig Jahre vor euch.
[44:58] Speaker 2: da wird ihr Wird man sagen wer war Felix Wilbrecht?
[45:01] Speaker 2: und dann sagt Ihr seid immer noch auf Tour zum Beispiel also vielleicht alles noch
[45:05] Speaker 1: Vielleicht nicht Es
[45:06] Speaker 2: ist alles möglich.
[45:07] Speaker 2: das würde ich sagen.
[45:08] Speaker 2: Was war denn das absurde Step?
[45:09] Speaker 2: weil er gesagt die sei zu brav und kaufte nicht zehn Autos.
[45:12] Speaker 2: Was war denn das Absurdeste an Luxus-Sketchert?
[45:15] Speaker 2: Weißt du, wie ich vorhin gesagt habe, jetzt ist mal richtig eine Tour gut gelaufen.
[45:18] Speaker 2: Da waren wir wieder Kasse da und zu Hause den Ehrfeierster V auch hingestellt Zuhause mit dem Aburgib im Haushalt.
[45:24] Speaker 2: Es wurde alles... Ich koche zu Hause.
[45:28] Speaker 0: Also ich hab mir ein Auto jetzt bestellt.
[45:31] Speaker 0: Nein, ich rede auch ganz offen drüber Und ich sag... Was ist dein Auto?
[45:34] Speaker 0: Ich hatte vor einen halben Jahren
[45:37] Speaker 1: vierte Multipla
[45:38] Speaker 0: hatte ich einen Herzkassball, sag' ich jetzt mal Mein Herz, ich hab gedacht, ich sterbe.
[45:46] Speaker 0: Ich habe verdacht, war auf Herz im Fakt, bin zusammengebrochen zu Hause.
[45:49] Speaker 0: Krankenwagenintensivstationen und allem drüben dran.
[45:52] Speaker 0: Und das war dann auch für mich so ... Digger du lebst nur einmal.
[45:58] Speaker 0: Gönn dir einfach!
[45:59] Speaker 0: Weil letztendlich bin ich auch Schwabe ja?
[46:04] Speaker 0: Aber ich hab mir halt einen Sportwagen jetzt bestellt... Du schätzt
[46:10] Speaker 2: dich zum
[46:10] Speaker 2: Familienalter?!
[46:11] Speaker 0: Ja genau also ich ... davor auch schon richtig geiles Auto.
[46:15] Speaker 0: Nee, aber die letzten Anschaffungen der Autos sind jetzt wirklich alles seitdem passiert.
[46:19] Speaker 0: Also ich habe jetzt zwei Autos und deiner ist sehr groß, der andere ist sehr schnell und ich denke mir Alter wenn ich es nicht jetzt mache wann dann?
[46:29] Speaker 0: So weißt du ich hab mir gesagt hey welch an dem Tag gestorben.
[46:35] Speaker 0: man sagt immer bei uns das Leichentuch hat keine Tasche auf Türkisch.
[46:39] Speaker 1: In Deutschland
[46:41] Speaker 0: auch.
[46:41] Speaker 0: Was soll ich denn mitnehmen?
[46:42] Speaker 0: also
[46:43] Speaker 2: Und das Schrank hat kein Regal.
[46:49] Speaker 0: Also deswegen denke ich mir so, ja man kann sich, man kann genießen aber es sollte halt auch nicht.
[46:55] Speaker 0: also jetzt nicht so dass ich in der Dekadenz... Ich gönne mir das einfach und ich rede auch offen drüber da Basti weiß das auch.
[47:03] Speaker 0: ich mag zum Beispiel Uhren und ich kaufe mehr Uhren.
[47:07] Speaker 0: Also, weil ich die liebe und weil ich sie geil finde.
[47:10] Speaker 0: Und weil ich mir denke, ich habe hart gearbeitet Ich leiste mir das jetzt und ich trage dir auch sehr gerne.
[47:18] Speaker 2: Was ist bei dir, Basti?
[47:19] Speaker 2: Hast du so die Pleasure wo du mal zugeschlagen hast?
[47:21] Speaker 1: Aber immer das Problem dass ich gegenüber anderen Großzügger sein kann als gegenüber mir selbst.
[47:25] Speaker 1: Das ärgert meine Frau immer.
[47:26] Speaker 1: Ist wirklich bei mir so, dass ich dann sage oh das kostet aber tausend Euro, das können wir nicht machen und dann... Bei ihr wird mich das nie steuern wenn es für sie wäre.
[47:34] Speaker 1: Das größte oder sagen wir mich am glücklichsten Machende was ich mir von meinem in Anführungszeichen Erfolg gegönnt habe war dass ich zu Hause ein Kino habe Kein Kino, Kinosäulen.
[47:44] Speaker 1: Ich habe eine große Leinwand.
[47:45] Speaker 1: Ich hab einen Nahdistanzbeamer.
[47:47] Speaker 1: Ich hatte bei der Surround-Anlage ... Weil ich bin schon immer sehr ...
[47:52] Speaker 2: Ja, das stimmt.
[47:53] Speaker 2: ...
[47:53] Speaker 1: siniastisch aufgewachsen.
[47:55] Speaker 1: Mein Vater hat ne riesige Filmsammlung gehabt aber wir hatten ... Ich bin halt mit einem VS Abspielgerät aufgewachsen und dann irgendwann mal mit nem schrumpeligen alten DVD Player Und ich hab immer davon geträumt dass zu Hause haben zu können.
[48:06] Speaker 1: Jetzt hab' ich mir das Zuhause so eingerichtet.
[48:08] Speaker 1: Das ist für mich jedes Mal ein Hochgenuss wenn ich in meinen Keller gehe Und alles auf Anstach drehe und dann Filme so gucke.
[48:15] Speaker 1: Weil heute vielleicht weißt du das selber, wenn du ins Kino gehst.
[48:18] Speaker 1: Ein Freund von mir hat in dem Kino gearbeitet... ...und die Drehen in den Kinos beispielsweise den Sound nicht mehr richtig auf weil es mehr Strom verbraucht.
[48:25] Speaker 1: Nein!
[48:25] Speaker 1: Dann sitzt du ja wirklich so.
[48:27] Speaker 1: Du sitzt in einem Top produzierten zweihundert Millionen Blockbuster.. ..und der Ton klingt wirklich wie Ulle.
[48:34] Speaker 1: Das ärgert mich wahnsinnig.
[48:35] Speaker 1: Ich freue mich immer wenn ich das meinem Keller so machen kann, wie ich möchte.
[48:39] Speaker 0: Aber Hans, dass Sie sich eine Sache noch sagen?
[48:42] Speaker 0: Ich schäme mich manchmal.
[48:47] Speaker 0: Also ich hatte das jetzt auch in der Psychotherapie, also ich mache hier Therapie seit über so Therapie Coaching-mäßig sage ich mal seit über sechs, sieben Monaten und ich habe das auch meine Therapeutin erklärt.
[49:06] Speaker 0: Ich schäm' mich manchmal!
[49:07] Speaker 0: Also ich hab mir das zwar jetzt gekauft, das Auto.
[49:09] Speaker 0: aber wenn ich fahre zum Beispiel ich bin zum Familientreffen gegangen ... zu einem Geburtstagsfall von meiner Schwester und es war im Garten.
[49:17] Speaker 0: Und ich standen da alle... ...und das ist so großflächig, wenn man dahin fährt.
[49:22] Speaker 0: Ich hatte das Auto was ich mir geholt habe gerade neu geholt.
[49:25] Speaker 0: Digger!
[49:25] Speaker 0: Ich bin einfach weitergefahren.
[49:27] Speaker 0: Weil ich gesehen hab des die mich alle angeguckt haben,... ...ich bin einfach weit gefahren und wollte das Auto dort parken aber das ist ja so Gartengegen.
[49:36] Speaker 0: Und dann waren dann so wie heißt das so?
[49:38] Speaker 0: Bodenwellen.
[49:39] Speaker 0: Bodenwelln oder mach' ich's so fuck?
[49:41] Speaker 0: und dann ruf ich meinen Cousin und meinte wohin fährst du
[49:43] Speaker 0: alter?!
[49:44] Speaker 0: Und ich so,
[49:44] Speaker 1: äh ja.
[49:46] Speaker 1: Ich so helf
[49:47] Speaker 0: und es gibt nur... Es gibt dort einfach nur drei Gärten und da stehen sechzig Leute und das sind alles meine Familie.
[49:52] Speaker 0: also.. ...ich weiß ja dass die das waren und hab' ich gemerkt, ah!
[49:55] Speaker 0: Ich wollte nur wenden und dann habe ich bin ich auch umgedreht später rückwärts drin und dann hab ich dort geparkt.
[50:02] Speaker 0: Dann habe ich das später meinem Cousin gesagt, ich hab' gesagt ey Bro ganz ehrlich aber nicht später.
[50:06] Speaker 0: Also ehrlich gesagt Wochen später Vierwochen später habe ich gesagt Meli Bro, ich hab mich einfach geschehen.
[50:12] Speaker 0: Dann hat er gemeint bist du hängen geblieben?
[50:14] Speaker 0: Und er hat dann gemeint bro wir freuen uns doch für dich!
[50:17] Speaker 0: Ich hätte und dann hatte gesagt ich hätte doch das gleiche gemacht.
[50:21] Speaker 0: Aber es ist halt so... Das ist so dieses Wechselbad der Gefühle dass man irgendwie hat.
[50:25] Speaker 0: Woher
[50:26] Speaker 2: glaubst Du, dass das kommt?
[50:27] Speaker 2: Wem gegenüber schäumst Du Dich?
[50:30] Speaker 2: oder da ist jetzt zum Beispiel eine Frage in Theorie Glaubst Du du darfst nicht so glücklich sein weil die anderen dann senken?
[50:37] Speaker 0: Nein, die denken das nicht.
[50:38] Speaker 0: Weil oft denkst du ja... Das was du denkst, was andere über dich denken, denkst Du selber über Dich?
[50:43] Speaker 2: Ja
[50:45] Speaker 0: genau, ich weiß es nicht mein Lieber!
[50:48] Speaker 0: Ich bin da wirklich so... Ich weiß
[50:50] Speaker 1: nicht.
[50:51] Speaker 1: Ich bin mir bodenständig aufgewachsen.
[50:53] Speaker 0: Ja das kann auch sein, weil meine Eltern haben ja auch immer gesagt, mach was denken die Leute bei uns und das weißt Du sei vorsichtig, sei höflich, sei dies das.
[51:00] Speaker 0: aber ist es halt wirklich in mir drin dass sich trotzdem mich schäme dann so
[51:06] Speaker 2: Aber Scham heißt ja, was heißt denn Scham eigentlich?
[51:10] Speaker 2: Wenn du sagst du schämst dich.
[51:11] Speaker 2: Du sagst ich will nicht dass man das sieht aber was ist den Scham letztendlich?
[51:14] Speaker 0: Ja ich sag's ich geb dir ein Beispiel.
[51:16] Speaker 0: Ich fahre Auto Leute erkennen mich Dann gucken die mich an und sagen hey erst schon.
[51:20] Speaker 0: Und dann gucken sie runter und gucken sich das Auto so an Und da ist mir das unangenehm Weißt du?
[51:26] Speaker 0: dann bin ich so Hey und ich sage dann wirklich
[51:28] Speaker 1: Der ist nur geließt
[51:29] Speaker 2: Ja
[51:30] Speaker 1: dann sagst Du
[51:30] Speaker 0: ey der ist geließt oder ich mach es runter oder ich sag Hey ich wünsche tausendmal'n geileres Auto Weißt du?
[51:37] Speaker 0: so, ich weiß nicht.
[51:39] Speaker 0: Also das ist ja... Warum das so ist?
[51:41] Speaker 1: Also natürlich ist es auch eine kulturelle Frage.
[51:43] Speaker 1: Es gibt ja Kulturen in die Darstellung von Erfolg und Reichtum.
[51:47] Speaker 1: Die Akzentuierung oder Interpretation dessen ist unterschiedlich.
[51:52] Speaker 1: Ich war mal in Russland Und da ist zum Beispiel völlig selbstverständlich Wenn Du Geld hast zeigst Du das.
[51:57] Speaker 1: Und die Interpretation der Menschen, die dich sehen in deinem Tourensportwagen oder mit deiner Touren-Uhr oder was auch immer ist.
[52:04] Speaker 1: wow!
[52:05] Speaker 1: Der muss ja viel gemacht haben dass er sich das leisten kann.
[52:08] Speaker 1: Das ist eine rein kulturelle Frage und Deutsche sind aus meiner Sicht ganz anders gepohlt.
[52:15] Speaker 1: ich bin jemand der aus einem sehr besch... also meine Eltern hat immer sehr bescheiden gelebt, meine Großeltern waren noch bescheidender und ich habe das sehr früh beigebracht bekommen.
[52:23] Speaker 1: das wird nie gezeigt wird nie präsentiert Hat ein gutes Beamtengehalt, sind trotzdem kleines Auto gefahren und so.
[52:31] Speaker 1: Und ich bin auch so geprägt... ...und auch, ich kenne dieses Gefühl der Scham.
[52:36] Speaker 1: Auch wenn ich das jetzt nicht so ausgeprägt habe weil ich wirklich ja immer noch schlüffig rumlaufe und so.
[52:41] Speaker 1: aber trotzdem ist es so dass die also das einem irgendwie, dass man denkt so Ich will gar nicht, dass andere mich anders behandeln und das ist ja oder auch Freunde mit denen man aufgewachsen ist oder so.
[52:55] Speaker 1: natürlich bin ich jetzt realistisch gesehen aus meinem Freundeskreis, mit dem ich aufgewachsen bin wahrscheinlich rein materiell der wohlhabendste.
[53:03] Speaker 1: Ja und das ist was wenn ich dann... Ich komme aus dem ärmsten Stadtteil der Ärmstenstadt in Westdeutschland.
[53:12] Speaker 1: Rotthausen ist die ärmste Stadtteil Gelsenkirchen, Gelsenkirchen ist dieärmste Stadte in West-Deutschlands.
[53:16] Speaker 1: Das heißt ich bin wahrlich nicht in einer Umgebung aufgewachsene, wo die Leute ihren Porsche durch die Gegend fahren Und wenn ich da in meiner Heimatstadt bin, ich hab jetzt kein Porsche.
[53:24] Speaker 1: Aber trotzdem ist das so, dass mich das teilweise dann schon irgendwie unzuleibt.
[53:29] Speaker 1: Ganz kurz.
[53:30] Speaker 1: Leider kann ich da gar nicht drinnen sitzen?
[53:32] Speaker 2: Männer, lauschet!
[53:33] Speaker 2: Ich habe kurz gegoogelt weil ich wollte wissen was ist die Definition von Charme?
[53:38] Speaker 2: Charme ist eine unangenehme selbstbezogenen Emotion, die entsteht, wo man das Gefühl hat soziale Normenwerten oder eigenen Ansprüchen nicht gerecht geworden zu sein und bloßgestellt zu werden.
[53:48] Speaker 2: Das ist eins
[53:49] Speaker 2: ne?!
[53:50] Speaker 2: Scham betrifft das gesamte Selbst und das eigene Wertgefühl, während Schuld sich auf eine konkrete Tat oder einer anderen Person bezieht.
[53:59] Speaker 2: Das heißt es bezieht sich auf den eigenen Selbstwert dem man hat.
[54:04] Speaker 2: Also das haben wir wenn man jetzt bei euch beiden... Ich tue mich da dazu also ich komme auch aus der Steiermarkt aber das waren noch andere Zeit Leute neunsechzig in Österreich Aber da ist so ein Andermal.
[54:16] Speaker 1: Du bist nur auf der Kuh zur Schule geritten Quasi,
[54:22] Speaker 2: quasi.
[54:23] Speaker 2: Und so.
[54:25] Speaker 2: und die Frage ist ja das Selbstwert des eigenen Wertes?
[54:28] Speaker 2: also die Scham entsteht aus dem eigen Selbstwertgefühl.
[54:31] Speaker 2: Also wenn wir uns jetzt mal zehn Pocher spritzen als schräg jagen dann hast du kein Problem mehr dass Du mit deinem Sattelschlepper mit drei neuen Autos ankommst und sagst wie mir ist es egal da geht sich um selbst wert gefühlt.
[54:43] Speaker 2: Das meine ich.
[54:43] Speaker 2: das ist das was in dem Fall grad das Thema ist
[54:46] Speaker 0: absolut.
[54:46] Speaker 0: also Das ist eine meiner Sachen, weshalb ich auch in der Therapie bin.
[54:52] Speaker 0: Ist mein Selbstwertgefühl.
[54:54] Speaker 0: Weil... Ich habe meinen Selbstwert immer an Dinge gekoppelt.
[54:59] Speaker 0: Weil ich mir selber... Was haben wir jetzt so rausgearbeitet?
[55:03] Speaker 0: In den letzten Wochen, Monaten?
[55:05] Speaker 0: und daran arbeite ich auch selbst gerade am Meer Und man kann das nicht von heute auf morgen ausschalten Auch wenn es ein bewusstes Ja.
[55:11] Speaker 0: aber es ist tatsächlich so dass sich dann biografisch Das war der Auslöser.
[55:22] Speaker 0: Meine Mama hat mir die Haare geschnitten, in einer Einzimmerwohnung groß geworden und keine Markenklamotten.
[55:28] Speaker 0: Eigentlich bedeutungslos.
[55:30] Speaker 0: Und das Schlimmste?
[55:31] Speaker 0: Man war unsichtbar!
[55:33] Speaker 0: Ich war ja auch ein Kind.
[55:34] Speaker 0: Ich war verliebt in einem Mädchen in der Klasse.
[55:37] Speaker 0: aber wenn du halt unsichtbares bist... ...das ist das Schrimmste.
[55:43] Speaker 0: Deswegen machst Du Dich zum Klassenkass bar um zumindest irgendwie aufzufallen.
[55:49] Speaker 0: Um irgendwie stattzufinden Auch wenn du einen Eintrag bekommst oder eine Bemerkung, oder aus der Schule fliegst.
[55:55] Speaker 0: Aber das war's wert!
[55:56] Speaker 0: Diese kurze Sichtbarkeit für diese Menschen und dagegen kämpfst du an.
[56:02] Speaker 0: aber das ist ja ein Muster was du dir aneignest über Jahre vielleicht Jahrzehnte Und wenn du älter wirst Du kriegst es nicht los weil ich glaube was sie weiß es besser hat psychologisch studiert.
[56:13] Speaker 0: Ich glaube so weißt du wenn du bis zu deinem zwanzigsten, dreinzwanzigste Lebensjahr dich so programmierst dann sitzt diese Kacke erstmal und das manifestiert sich in deiner Persönlichkeit.
[56:28] Speaker 0: Und so hast du halt Dinge, die für dich nicht normal sind oder dass du sagst hey ich bin der.
[56:35] Speaker 0: also meine Freunde sagen wir manchmal so ey Osschan ey das und du hast das und ich bin so ja hier.
[56:41] Speaker 0: also so weil für mich ist es so.
[56:43] Speaker 0: manchmal schäme ich mich sogar dass sie das sagen.
[56:45] Speaker 0: Ich weiß nicht womit das zusammenhängt mit
[56:47] Speaker 2: der Schwert.
[56:48] Speaker 0: Ja es ist so Weil man denkt wenn die das Sagen Dann wirkt es so, als würde ich mich über die Leute erheben.
[56:56] Speaker 0: Weißt du?
[56:56] Speaker 0: Und dann sag' ich zu Nein!
[56:58] Speaker 0: Ich bin auch nur... Verstehst du?
[57:01] Speaker 0: So...
[57:01] Speaker 2: Ich versteh das ja jetzt.
[57:03] Speaker 0: Keine Ahnung.
[57:04] Speaker 2: Du hast gesagt, deine Kindheit war jetzt auch... Man sagt immer dann, lass sie für dich eine schwere Kindheit, da machen's Publikum immer... Aber da steckt ihr auch was dahinter und mir ging's nicht unähnlich.
[57:15] Speaker 2: Und dann entsteht hier auch diese selbe Nummer auf der man dann dieses Schamgefühl aufbaut.
[57:21] Speaker 2: so funktioniert.
[57:22] Speaker 1: Unsicherkeit war sicherlich nicht der Faktor, also ich war sichtbar aber eher als Zielscheibe.
[57:30] Speaker 1: und natürlich haben sich manche meiner Mannarisme und meine Geschwindigkeit im Denken und Reden so als Waffe herausgebildet, weil Körper nicht wirklich
[57:39] Speaker 2: mich nicht wehren.
[57:39] Speaker 2: Genau das Schutz
[57:40] Speaker 1: ja!
[57:40] Speaker 1: Und es hat ein Schutz gebildet und deswegen kann mir niemand mehr verbal irgendwie nahe treten.
[57:48] Speaker 1: Ich kann das, was als du sagst schon nachvollziehen.
[57:51] Speaker 1: Und ich glaube besonders in der Comedy gibt es sehr viele, nennen wir's mal zumindest gebrochene Charaktere oder Menschen mit einer gebrochenen Biografie.
[58:01] Speaker 1: Menschen die das offen kommunizieren wie jetzt sind sie aus Mazzan, die ja nunmal wirklich aus prekären Verhältnissen kam aus dem Plattenbau, die vom Arbeitslosengeld gelebt hat und so... ...und die Leute haben irgendwie gelernt mit ihrem Schicksal, mit Humor dann umzugehen und haben das multipliziert, und haben es immer größer gemacht.
[58:17] Speaker 1: Und mir fällt ehrlich gesagt niemand den ich kenne als erfolgreichen Komiker ein der eine gerade Biografie hat also im Sinne von glückliches Elternhaus, glückliche Schulzeit mit zwanzig Geheirate, mit fünfzwanzig Eltern, mit dreißig das Haus mit Hund.
[58:34] Speaker 1: Kenne ich keinen!
[58:35] Speaker 1: Es sind immer Risse drin Jeder Mensch hat Risse, aber du weißt was ich meine.
[58:40] Speaker 1: Es gibt so ein bisschen Bilderbuchbiografien da kennt man ja immer so ein paar Leute wo man denkt die sind irgendwie durchs Leben marschiert als wäre das eine Prüfung die man absolvieren muss.
[58:49] Speaker 1: und bei den Komikern gibt es das eigentlich.
[58:51] Speaker 0: Und eine Sache möchte ich noch hinzufügen Bei mir war es der Faktor Herkunft Dass Du Dich So Unter Der Mehrheitsgesellschaft gesehen hast.
[59:09] Speaker 0: Du warst nicht Deutsch.
[59:12] Speaker 0: Weißt du, du musst dir mal vorstellen was für ein Gefühl das sein muss wenn du als Kind an einer Wand vorbei läufst auf der steht Türken raus.
[59:22] Speaker 2: Deiner Eltern sind eingewandert?
[59:24] Speaker 2: Genau
[59:25] Speaker 0: ich bin hier geboren und hier aufgewachsen.
[59:26] Speaker 0: meine Eltern sind eingewandert.
[59:30] Speaker 0: mein Vater hat immer hier gearbeitet seitdem er da ist.
[59:33] Speaker 0: Hat nie, der hat nicht mal falsch geparkt, hat sich immer alles gehalten...
[59:37] Speaker 2: Was hatte
[59:39] Speaker 0: er gemacht?
[59:39] Speaker 0: Mein Vater war erst Vier Jahre auf einer Baustelle und dann hat er bei Porsche am Band gearbeitet in der Fabrik.
[59:46] Speaker 0: Fünf, vierzig Jahre.
[59:49] Speaker 0: Aber verstehst du?
[59:49] Speaker 0: Du denkst so ich bin nichts wert also auch da.
[59:54] Speaker 0: Und die Türken waren nicht die guten Ausländer damals Italiener Griechen Spanier.
[1:00:00] Speaker 0: Die waren viel akzeptierter.
[1:00:02] Speaker 0: und auch hier hast du dich in einer unteren Klasse gesehen Weißt du und Hast gedacht so du musst noch besser Deutsch sprechen als sie Deutschen noch mehr engagierter sein hier.
[1:00:14] Speaker 0: Du musst noch höflicher sein als die anderen, um anerkannt zu werden.
[1:00:18] Speaker 0: und das ist das Ding.
[1:00:20] Speaker 0: wenn du Liebe Respekt Und Ansehen Die erarbeiten muss und dass nicht selbstverständlich ist Dann passiert das mit deinem Selbstwert.
[1:00:35] Speaker 0: Wenn du nur ein Ich bin stolz auf dich mein so und bekommst wenn du eine eins schreibst dann sagst du ich Bin so sonst nicht genug Weißt du?
[1:00:46] Speaker 0: Machst du das dann auch später in Beziehungen zum Beispiel?
[1:00:48] Speaker 0: Also sowas bei mir, ich weiß nicht mehr.
[1:00:50] Speaker 0: Kein Psychologe ist für alle Rede aber...
[1:00:52] Speaker 2: Das ist zu erleben.
[1:00:53] Speaker 2: Beziehung,
[1:00:54] Speaker 0: dass du halt sagst Ich muss etwas geben damit Liebe ich zurückbekomme!
[1:01:00] Speaker 0: Ich muss noch mehr geben!
[1:01:02] Speaker 0: Ich musst noch mehr was machen!
[1:01:04] Speaker 2: Wenn es hier eine andere... Ja, natürlich.
[1:01:06] Speaker 0: Nee, das ist so..ich glaube man könnte so Stunden darüber reden was dich zu dem gemacht hat.
[1:01:12] Speaker 0: Aber wiederum sage ich trotzdem mit all diese Geschichte Die Superkraft Humor.
[1:01:18] Speaker 2: Genau, wenn du hättest dich auch anders in Schiffel können, dann hätte sie auch wahnsinnig wütend sein können darüber oder wütender werden können dass der Türken raus steht.
[1:01:26] Speaker 2: und du hast es umgewandt.
[1:01:27] Speaker 2: da war wahrscheinlich seitens mal eine Theorie die Mama dafür verantwortlich die dir liebe eingepflanzt hat der Papa genauso also das Eltern aus.
[1:01:35] Speaker 0: Na,
[1:01:35] Speaker 2: du hast dir ein Porsche gekauft jetzt.
[1:01:38] Speaker 0: Nein, ich habe Mercedes.
[1:01:39] Speaker 0: Ich glaube deswegen
[1:01:42] Speaker 2: schämst du dich, weil dein Vater bei Porsche gearbeitet hat.
[1:01:44] Speaker 2: Schande für
[1:01:45] Speaker 1: die Familie!
[1:01:46] Speaker 0: Schande!
[1:01:47] Speaker 0: Das wurde schon enterbt.
[1:01:49] Speaker 2: Es ist so schön mit euch hier.
[1:01:50] Speaker 2: Ich finde das ganz toll und danke fürs Vertrauen was du dazu erzählst und wo wir gerade stehen.
[1:01:55] Speaker 2: Eine Frage, die jetzt hier steht... Ihr habt einen gesellschaftlichen Impact mit eurem Podcast, mit euren Live-Schuss.
[1:02:04] Speaker 2: Mit eurer Comedy die ja auch nicht nur Platte-Comedies sondern auch Gesellschaftsbetrachtung ist.
[1:02:10] Speaker 2: und er nimmt das und baut das um.
[1:02:11] Speaker 2: eine.
[1:02:12] Speaker 2: Amelia steht hier fragt warum singt im Moment denn eigentlich immer alle so am Anschlag?
[1:02:18] Speaker 2: Was ist denn eure Beobachter in der letzten Jahre?
[1:02:20] Speaker 2: wie hat sich euer Publikum verändert?
[1:02:22] Speaker 2: Abgesehen davon dass alle Milenni drin stehen in der Halle?
[1:02:26] Speaker 2: Aber warum sind immer alle so am Anschlag, Leute?
[1:02:30] Speaker 1: Kurze
[1:02:31] Speaker 0: Zündschnur glaube ich.
[1:02:32] Speaker 2: Genau!
[1:02:33] Speaker 2: Ich glaube kurze Zünnschnur, die Empörungskultur, die Heiter... Grüße genauso an YouTube.
[1:02:38] Speaker 2: da werden wir geheitet.
[1:02:39] Speaker 2: So alles sind die Heite.
[1:02:41] Speaker 2: Weißt du so die Heidekultur?
[1:02:42] Speaker 2: Ich interpretiere das.
[1:02:44] Speaker 2: Also Amelia Warum fragt, warum sind eigentlich alle immer so am Anstatt?
[1:02:47] Speaker 1: Also ich glaube da spielen verschiedene Faktoren rein.
[1:02:49] Speaker 1: Faktor eins ist natürlich die letzten zehn Jahre das Social Media, was ja nichts anderes ist als Anti-Social Media.
[1:02:56] Speaker 1: also wir haben soziale Medien erfunden um miteinander in Kontakt zu stehen und haben uns voneinander im Sozialen entfernt.
[1:03:01] Speaker 1: Das ist ja völlig skurril und kontraintikativ aber so ist es ja.
[1:03:07] Speaker 1: dann haben wir... Dankeschön!
[1:03:08] Speaker 1: Ich krieg noch ein Wässerchen hingestellt, dass er bei lieb
[1:03:10] Speaker 2: ist.
[1:03:11] Speaker 2: Sag ja zu deutschem Chin.
[1:03:13] Speaker 1: Dann haben wir.. Ihr
[1:03:14] Speaker 2: könnt hier rüberbuchstehen
[1:03:16] Speaker 1: Wir können was einblenden, wenn du willst.
[1:03:18] Speaker 1: Dann haben wir
[1:03:20] Speaker 0: durch die Feedback-Kultur
[1:03:21] Speaker 1: des Internets... Schau mal früher, wenn man jetzt einen Schauspieler denken will Humphrey Bogart oder Heinz Rühmann oder so, die haben eine Autogrammadresse gehabt, da haben Leute hingeschrieben und das Maximum dass sie von ihrem Feedback vom Publikum bekommen haben war, dass einer auf der Straße hat Herr Rühman hier den neuen Film.
[1:03:38] Speaker 1: toll!
[1:03:39] Speaker 1: Das war's Maximum.
[1:03:41] Speaker 1: Heute ist diese Straße die ganze Welt.
[1:03:44] Speaker 1: Wir sind jederzeit zugänglich für jedes Feedback von jedem Menschen, egal wie positiv oder negativ der in unsere Richtung ist.
[1:03:50] Speaker 1: Und diese ganze Energie... Du glaubst gar nicht was für Kommentare wir über die Jahre bekommen haben!
[1:03:55] Speaker 1: Von Leuten, die uns gar nicht kennen, über unsere individuelle Kunst genauso wie Überbratwurst und Backlauern.
[1:04:00] Speaker 1: Man sitzt da immer und denkt, was ist mit euch?
[1:04:02] Speaker 1: Aber diese Feedback-Steife, die du hast, dass Leute dir die ganze Zeit ihren Will projizieren können ist toxisch.
[1:04:10] Speaker 1: Dann leben wir in einer, ich bin gleich fertig mit meinem Sermon, in einer wirtschaftlich und kulturell extrem umbrüchigen Zeit.
[1:04:16] Speaker 1: Wir haben simultane Krisen, wir haben die Klimakrise, wir sind die KI-Krise, die politische Krise inländisch mit unserer Bundespolitik genauso wie mit der externen Politik Putin Trump
[1:04:28] Speaker 1: etc.,
[1:04:29] Speaker 1: Die gesamte Welt befindet sich gerade in so eine Art Schlingerbewegung die wir uns so hätten nie vorstellen können und die Unsicherheit projiziert sich auch auf die Menschen.
[1:04:39] Speaker 1: Und das merkt man, finde ich in der Kunst, in der Kultur... Ich habe Freunde, die haben Restaurant, sie haben Einbrüche.
[1:04:45] Speaker 1: also du merkst dass die Menschen Angst haben?
[1:04:47] Speaker 1: In vielen Bereichen.
[1:04:48] Speaker 1: Die kaufen weniger Tickets, die kaufen weniger Luxusartikel, weniger Essen, weniger Trinken.
[1:04:53] Speaker 1: Diese Dinge werden zurückgefahren wenn die Kultur auf einmal Angst geprägt ist.
[1:04:58] Speaker 1: Und ich finde, das ist was, was man im Moment extrem spürt.
[1:05:03] Speaker 2: Genau!
[1:05:04] Speaker 0: Die Sachen, die Basti gesagt hat.
[1:05:05] Speaker 0: Absolut richtig!
[1:05:06] Speaker 0: Ich glaube den Menschen fehlt eine Einatmungsphase.
[1:05:13] Speaker 0: Wir sind seit fast zehn Jahren nur noch am Ausatmen Weißt du?
[1:05:18] Speaker 0: Also es hat angefangen mit Corona Dann kam der Ukraine-Krieg dann kam der mittlere Osten also wirklich Übergang in Übergung dann die Straße von Hormuz wirtschaftliche Lage in Deutschland politische Veränderungen.
[1:05:35] Speaker 0: Die Menschen hatten keine Zeit.
[1:05:37] Speaker 0: Es ging ja nahtlos ineinander über so und wir sind umgeben von negativen Nachrichten.
[1:05:45] Speaker 0: Und auf der anderen Seite ist das was du gesagt hast, dass die menschliche kürze Zündschnur haben.
[1:05:49] Speaker 0: Wir haben es verlernt glaube ich Zu reden.
[1:05:56] Speaker 0: Wir haben zu sagen da kenne ich mich nicht aus.
[1:06:01] Speaker 0: Wie oft haben wir hanz?
[1:06:02] Speaker 0: Ich meine Du hast ja vorhin auch gesagt du bist Mitte fünftig.
[1:06:06] Speaker 0: Früher saß du mit Leuten zusammen und hast gesagt, ey das sind das.
[1:06:08] Speaker 0: Und dann hat man gesagt, da kenne ich mich jetzt nicht aus.
[1:06:12] Speaker 0: Aber heutzutage kennt sich jeder aus!
[1:06:14] Speaker 0: Mit allem.
[1:06:15] Speaker 0: Und wenn man es sich nicht auskennt, vermeintlich genau geht man kurz auf ChatGBT, eignet sich was an und hat sofort eine Meinung oder guckt zwei YouTube-Videos, hat ne Meinung.
[1:06:25] Speaker 0: Schwarz weiß... und es gibt auch nichts mehr dazwischen.
[1:06:27] Speaker 0: und man hat auch nicht die Möglichkeit jemanden mal zuzuhören und so einfach nur zu sagen Boah, okay.
[1:06:37] Speaker 0: Aber ich bin eine andere Meinung und dann geht man trotzdem in den Kohler.
[1:06:39] Speaker 0: zusammentreten?
[1:06:40] Speaker 0: Das gibt's nicht mehr!
[1:06:43] Speaker 2: Ja ja das ist mit der anderen Meinung, das fällt immer wieder mit dem Diskurs nach rechts rüber und so...
[1:06:48] Speaker 0: Nein nein, ich meine auf alles bezogen also nicht nur auf Politik bezogen, sondern wirklich auf alles.
[1:06:56] Speaker 0: Und ich glaube auch diese Kommentargesellschaft was Bas die vorhin angesprochen hat Mit zerrischen Medien.
[1:07:02] Speaker 0: du kriegst für Hasskommentare mehr Likes als für gute Kommentare Wenn du unter dem Video schreibst, sag vor geil.
[1:07:07] Speaker 0: und interessanterweise hatte ich einen Typen.
[1:07:10] Speaker 0: Der hat bei jedem video von uns ist mir aufgefallen drunter geschrieben überhaupt nicht lustig.
[1:07:15] Speaker 0: was sind das für Idioten so ein scheiß was die erzählen?
[1:07:19] Speaker 0: Und du kennst ja zwei hundert kommentare aber einschlechter du liest den.
[1:07:23] Speaker 0: also so sind wir menschenjahr.
[1:07:24] Speaker 0: auch dann habe ich auf sein youtube profi geklickt.
[1:07:28] Speaker 0: Um bin dann hast du die möglichkeit zu sehen welche videos er hoch lebt und wo er auch kommentiert hat.
[1:07:34] Speaker 0: der hat überall so kommentieren.
[1:07:36] Speaker 2: Ja genau, weil es ein Spaß ist.
[1:07:38] Speaker 0: Genau!
[1:07:39] Speaker 0: Es ist einfach ein Deb und es gibt eine... Jemand hat mir das mal gesagt, dass eine Schweizer Kollegin, eine Kabarettistin, hat diesen Satz gesagt, kennen sie noch?
[1:07:49] Speaker 0: Die Menschen die früher am Straßenrand standen und gesagt haben Schilder hochgehalten haben auf den Stand, die Aliens kommen.
[1:07:56] Speaker 0: Die haben jetzt auch Twitter.
[1:07:58] Speaker 0: Das ist ihr Zitat.
[1:08:00] Speaker 0: Und wenn du diesen Menschen im normalen Leben begegnest und die kommen, dann wirst du einfach weiterlaufen denken.
[1:08:06] Speaker 0: So lass mich in Ruhe aber... ...im Deckmantel des Online-Oftritts und der Anonymität, die sie da haben trauen sich viele Leute etwas.
[1:08:16] Speaker 0: Aber wenn sie dann vor dir stehen also dann kommt das halt nicht und deswegen glaube ich die Menschen sehr einfach unzufrieden und suchen vielleicht auch im Ventil gerade
[1:08:27] Speaker 2: Was meinst du, Basche?
[1:08:28] Speaker 1: Ja also was mich immer ärgert ist das Leute unseren Job so wenig wertschätzen und dann schreiben wir einfach gar nicht lustig oder das kann ja jeder.
[1:08:37] Speaker 1: Und besonders komiker ist oft so dass nur weil man mal auf Opa Werner Geburtstag zwei Gags erzählt hat kann man die nicht in der Langsästerin erzählen.
[1:08:47] Speaker 1: Unsere Kunst wird nie als Kunst wahrgenommen.
[1:08:52] Speaker 1: Es wird als erzählter lustige Geschichten gar nicht lustig.
[1:08:57] Speaker 1: Und das ärgert mich immer, weil das was wir machen so dahinter steht hinter anderen Künsten und das finde ich immer ein bisschen schade.
[1:09:06] Speaker 2: Ich glaube liebe Freunde dass die Menschen Desperbanschlag sind Weil sie zu wenig Bratwurst oder Backlauber hören, zu wenig Betreff leben hören und zu wenig mal zur Ruhe kommen.
[1:09:14] Speaker 2: der Overload zu hoches Ausatmen und Einatmen.
[1:09:17] Speaker 2: Und die sagen man auch man soll doch sexuell aktiver werden.
[1:09:20] Speaker 2: Nichts hat ja damals schon große Traten gegeben.
[1:09:22] Speaker 2: Ich sag dann bitte mehr Sexualität die Herrschaften.
[1:09:25] Speaker 2: Es wird so wenig Schmuss, es wird zu wenig Geherz, es werden gegrüßt und geföbbelt glaube ich auch ganz ehrlich.
[1:09:30] Speaker 2: Auch innererlich, ich weiß nicht ihr seid politisch und sexuellativ.
[1:09:33] Speaker 2: Ihr muss jetzt ein bisschen Schwung reinbringen die ganze Nummer.
[1:09:35] Speaker 2: Man muss den Menschen wieder in die Aktivität bringen!
[1:09:38] Speaker 2: Das ist glaub' ich das Ding.
[1:09:39] Speaker 2: Zu Hause sitzen und per Spaß einfach reinhäuten, das ist wirklich eine Spassaktion.
[1:09:44] Speaker 2: Da haben Menschen Spaß und lehnen abends ins Bett und sagen dann habe ich ja mal wieder, ahaa... Und die Frau sagt was ist mit euch?
[1:09:50] Speaker 2: Was hast du gemacht?
[1:09:50] Speaker 2: Ich hab jetzt zwei Stunden Spaß.
[1:09:53] Speaker 2: Ich hab echt kommentare gesehen.
[1:09:54] Speaker 2: Also ich glaube so absurd ist das mittlerweile, weißt du?
[1:09:57] Speaker 2: Ja
[1:09:57] Speaker 0: aber es finde ich super!
[1:09:57] Speaker 0: Ich würde dem eine Sache noch hinzufügen, Kokain.
[1:10:00] Speaker 0: Unbedingt.
[1:10:00] Speaker 0: Wenn man das noch... Kokain also wenn sie...
[1:10:03] Speaker 2: Nein, da muss ich aus sehmemedizinischer Hinsicht sagen, dass.. ich verstehe schon.
[1:10:08] Speaker 2: Gut wer Mercedes fährt der hat was nötig
[1:10:11] Speaker 1: Aber er braucht keinen Sex mehr, der braucht nur sein Scare.
[1:10:14] Speaker 1: Nein, aber
[1:10:15] Speaker 0: ich glaube auch die Leute sind vielleicht einfach.
[1:10:17] Speaker 0: Agro Ich finde es super, du hast auf den Punkt gebracht.
[1:10:21] Speaker 0: Wir haben uns vielleicht nicht getraut zu sagen...
[1:10:24] Speaker 2: Nein ihr könnt alles sagen bei uns betreffen leben, sagt raus was ich sage.
[1:10:27] Speaker 2: Aber
[1:10:27] Speaker 0: so ein Zwingerklub
[1:10:28] Speaker 2: sieht der Alltag in Rauschen und sieht, verstehst du?
[1:10:30] Speaker 2: So jetzt wir kommen langsam mit Ziel.
[1:10:32] Speaker 2: gerade Freunde ihr müsst auch schon ins Bett, ich auch.
[1:10:34] Speaker 2: wir sind alte Männer.
[1:10:35] Speaker 2: eine Frage die jetzt momentan so gerne gestellt wird um die Roll immer so ein bisschen an den Augen.
[1:10:40] Speaker 2: aber ich stelle sie trotzdem Die letzte Mail, weil wir kommen gleich noch zu zwei Rubriken, die wir machen müssen.
[1:10:45] Speaker 2: Machen wollen, machen dürfen das Modell, wer weiß wo ich ist.
[1:10:49] Speaker 2: Was steht in der letzten Mail?
[1:10:51] Speaker 2: Stellt euch vor ihr könnt während von zwanzig Jahren eine einzige Nachricht schicken ganz kurz, ne kurze.
[1:10:57] Speaker 2: Seid ihr Team Sprachnachricht oder Schreibnachrichten WhatsApp?
[1:11:02] Speaker 0: Ich bin Sprach-Nachricht
[1:11:04] Speaker 1: Typ.
[1:11:05] Speaker 1: Ich bin Schreiber.
[1:11:06] Speaker 0: Aber bitte mal eine lustige Geschichte hören!
[1:11:11] Speaker 0: Ich habe eine Tonaufnahme.
[1:11:14] Speaker 0: Von mir selber, wo ich... also manchmal wenn mir Sachen einfallen dann spreche ich die einfach auf dem Handy und ich habe es auch früher auf den Computer gemacht.
[1:11:24] Speaker 0: Und da bin ich die letzten durchgegangen.
[1:11:25] Speaker 0: so ganz alte Sachen.
[1:11:27] Speaker 0: immer wenn man neues Programm schreibt denkt man sich vielleicht hatte ich einen Gedankengang von früher und dann erzähle ich keine Ahnung über Gott und die Welt.
[1:11:34] Speaker 0: und auf einmal so er ist John Ich bin's!
[1:11:38] Speaker 0: Und wenn du diese Nachricht hörst Und du immer noch nichts erreicht hast, dann bist du der größte Bastard auf dem Bild.
[1:11:46] Speaker 0: Hey ich hab mich kaputt gelacht!
[1:11:48] Speaker 0: Weil ich war so n Digger... Ich habe mir einfach so selber einen Nachricht geschickt.
[1:11:54] Speaker 2: Wie alt warst du da vor der Nachricht?
[1:11:56] Speaker 2: Wie lange war das hier?
[1:11:56] Speaker 0: Ich glaube fünfundzwanzig, sechsundzwanzi.
[1:11:58] Speaker 0: Also es ist fast zwanzig Jahre her mit Comedy.
[1:12:03] Speaker 0: So die
[1:12:03] Speaker 2: ersten Ideen
[1:12:04] Speaker 0: oder so Sachen hatte.
[1:12:07] Speaker 0: Es war schon lustig Alter, da hab' ich echt gelacht.
[1:12:10] Speaker 2: Ich werde drehen die Frage unglaublich, ich gehe nicht zurück.
[1:12:12] Speaker 2: Was habt ihr der einzige Nachricht jetzt?
[1:12:15] Speaker 2: WhatsApp, Sprach oder Text in zwanzig Jahren eurem euren fünfundsechzigjährigen...ich was schreibt ihr euch in die Zukunft?
[1:12:22] Speaker 2: Was schreibt euch da auch?
[1:12:24] Speaker 1: Versuch Spaß da!
[1:12:26] Speaker 1: Ich glaube das ist ganz gut.
[1:12:28] Speaker 1: Das geht den Menschen schnell verloren.
[1:12:31] Speaker 1: Ich versuche die Freizeit, die ich habe, die leider zu wenig ist.
[1:12:34] Speaker 1: Echt mit Sachen zu füllen, die mir Spaß machen.
[1:12:35] Speaker 1: und wenn es nur mein doofes Kino ist oder ich fahre mit meiner Frau ins Phantasialand.
[1:12:39] Speaker 1: Weißt du so allwährende Dinge wie einfach Zehmeister auf meine Lieblingsachterbahn fahren?
[1:12:43] Speaker 1: Ich gehe ins Phantasia Land in meiner Frau, wenn ich frei hab zum Beispiel.
[1:12:47] Speaker 1: Ist
[1:12:47] Speaker 2: ja nice!
[1:12:48] Speaker 1: Einfach...
[1:12:51] Speaker 2: Fastlane.
[1:12:53] Speaker 1: Das ist der Wohlhabenfaktor, dass ich mir Fastlane leisten kann und nicht vier Stunden stehen muss.
[1:12:59] Speaker 1: Money money
[1:13:00] Speaker 0: money.
[1:13:01] Speaker 1: Da wird repräsentiert!
[1:13:02] Speaker 0: Was die läuft dann so durch?
[1:13:03] Speaker 0: Haha Jelousa!
[1:13:05] Speaker 2: Und das schämst du dich aber nicht wenn da die Leute stundenlang anstehen... ...und dann geht der feine Herr Biel davor vorbei und sagt machen wir's halt wie ein Pferd.
[1:13:12] Speaker 1: Herr Cosa fährt mit uns nach Mercedes-Benz
[1:13:13] Speaker 2: vor.
[1:13:14] Speaker 2: Weißt
[1:13:14] Speaker 0: Du, der Bassi ist doch so'n Typ, wenn auf der Autobahn fährt und auf der anderen Seite Stau ist, dann rupt er im Ohr und zeigt Stinggefinger.
[1:13:21] Speaker 1: Das ist nicht.
[1:13:22] Speaker 1: Aber ich meine damit wirklich ganz real, dass den meisten Menschen in der Mühle des Alltags der Spaß verloren geht und das verstehe ich auch.
[1:13:30] Speaker 1: Zwei Kinder Job bei der Versicherung einmal im Jahr vier Wochen Urlaub Camping an der Ostsee oder was weiß ich.
[1:13:37] Speaker 1: da geht dir wirklich schnell flöten dein Leben zu genießen.
[1:13:41] Speaker 1: Und zum Beispiel das erste was ich bin jetzt mit meiner jetzigen Tour noch bis Anfang zwei, achtundzwanzig auf Tour Und dann ging es jetzt natürlich, das ist in unserem Job leider so der Zirkus immer weiter.
[1:13:53] Speaker 1: Jetzt gerade wird die neue Tour verhandeln und das erste was ich verhandelt habe ist dass im Moment spiele ich hundertachzig Termine von der jetzigen Tour.
[1:14:01] Speaker 1: bei der nächsten Tour werde ich sechzig Termin weniger spielen weil ich ganz bewusst für mich entschieden habe.
[1:14:06] Speaker 1: Natürlich muss man nicht sagen ist das wirtschaftlichen Faktor.
[1:14:10] Speaker 1: Sechzig Shows weniger sind einfach deutlich weniger Geld
[1:14:14] Speaker 2: Aber...
[1:14:15] Speaker 1: Es sind immer noch hundertzwanzig Shows und es ist einfach ein eklatanter Unterschied in Bezug auf die Zeit, ich habe meiner Frau.
[1:14:22] Speaker 1: Die ich seitens habe mit meinen Freunden, die für mein Leben seithalbe und die bekomme ich nun mal nicht zurück.
[1:14:29] Speaker 2: Eljam, wie viel Spielst du?
[1:14:31] Speaker 0: Auch viel.
[1:14:31] Speaker 0: Ich spiele auch ja Hundertvierzig, also nur Live-Termine.
[1:14:36] Speaker 0: Also nur Solo Show.
[1:14:38] Speaker 0: Ja!
[1:14:38] Speaker 0: Bin ich bei Hundert...
[1:14:41] Speaker 1: Ich spiel's auch Hundertach.
[1:14:42] Speaker 1: Ja.
[1:14:42] Speaker 1: Ich Spieh jetzt fünfundachtzig Shows im Jahr Plus noch mal.
[1:14:44] Speaker 1: Ne,
[1:14:45] Speaker 0: ne, hundertsiebzig Shows.
[1:14:47] Speaker 0: Nee, nee, nee.
[1:14:48] Speaker 0: Hundertsiesig?
[1:14:50] Speaker 0: Nee, hunderteinvierzig Shows!
[1:14:52] Speaker 0: Hundertdreienvierzigs Shows spiel ich jetzt
[1:14:54] Speaker 2: raus.
[1:14:55] Speaker 2: Man nannte sie auch die Arbeiter der Liebe im Comedy-Business.
[1:14:58] Speaker 2: Aber
[1:14:59] Speaker 0: was ich bei einem Ich in zwanzier Jahren schreiben würde...
[1:15:05] Speaker 2: Genau.
[1:15:05] Speaker 0: Ja, ich würd dem schreiben.
[1:15:07] Speaker 0: Danke dass du so geblieben bist wie du bist.
[1:15:12] Speaker 0: Dass du dich nicht verstellen lassen hast Das würde ich meinen, ich also... Man hört ja immer Tipps und sei so, sei das.
[1:15:23] Speaker 0: Wir wissen beide gut und ich glaube würden wir auf die Menschen hören, auf alle Menschen hören die uns etwas besseres empfehlen würden.
[1:15:32] Speaker 0: Würden wir auf Händen gehen um mit Füßen essen.
[1:15:34] Speaker 0: Also dass man sich selbst auch treu bleibt.
[1:15:37] Speaker 0: Und ich finde diese Entscheidung von dir ehrlich gesagt mega.
[1:15:41] Speaker 0: Geil Alter!
[1:15:43] Speaker 0: Mehr Zeit für
[1:15:47] Speaker 1: den Puff?
[1:15:48] Speaker 1: Wir wollen jetzt von dir auch hören, was wäre das, was du da im ich in zwanzig Jahren, wenn du dreiundsiebzig bist, siebenundsieschreiben würdest.
[1:15:55] Speaker 2: Schon dass du noch gesund bist, Tigger und brav hast auf dich geachtet hast.
[1:16:00] Speaker 2: Lass das Einzige, was Dory zählt also in meiner Welt so.
[1:16:05] Speaker 2: aber dann kommt er erst hin, wenn ihr die semi-parmiable Haut des Alters der fünftig durchschritten habt.
[1:16:10] Speaker 2: Ich hoffe wir sehen uns vorhin mal live noch, aber dann werden wir uns nochmal unterhalten.
[1:16:14] Speaker 2: Kommen wie in die Endkurve?
[1:16:17] Speaker 2: Ja ja man muss da ein bisschen... Es dauert eh noch Leute!
[1:16:20] Speaker 2: Weil ich gerade arbeite.
[1:16:21] Speaker 2: der Lieber.
[1:16:21] Speaker 2: Toller Song.
[1:16:21] Speaker 2: Ich finde den auf Spotify toll.
[1:16:23] Speaker 2: Einen kennt ihr denn?
[1:16:24] Speaker 2: Arbeiter der Liebe?
[1:16:26] Speaker 1: Nein.
[1:16:27] Speaker 2: Einmal mal eingeben.
[1:16:28] Speaker 2: Ja ich weiß es nicht von wem er ist, aber Arbeiter der Liebe ist.
[1:16:30] Speaker 2: tolle Song.
[1:16:32] Speaker 2: Lieblingssong für euch.
[1:16:33] Speaker 2: Wir haben eine Playlist-Betreff-Leben-Playliste.
[1:16:35] Speaker 2: Ein Song der euch jetzt direkt aktuell in den Kopf geht, der er rotisiert und verbalisiert.
[1:16:40] Speaker 2: Rausbringt oder abends ins Bett bringt, der euch zusammengebracht hat.
[1:16:44] Speaker 2: Oder eine Geschichte,
[1:16:46] Speaker 0: was für Eure Sohn!
[1:16:49] Speaker 2: Okay und das ist
[1:16:51] Speaker 0: so sehr motivierend auch so... Ja
[1:16:54] Speaker 2: du kannst
[1:16:58] Speaker 0: auch keine Ansänge beantworten.
[1:17:03] Speaker 0: Was für ein Video?
[1:17:04] Speaker 0: Nee aber der Satz den er am Ende sagt weißt Du?
[1:17:07] Speaker 0: Und dann schreichen die Welt hinaus.
[1:17:09] Speaker 0: Ich weiß ich bin jemand Weißt du?
[1:17:12] Speaker 0: Und ich muss mich nicht verstellen so.
[1:17:14] Speaker 0: Ich fand das so geil, weil das Lied hat mir schon immer Power gegeben.
[1:17:19] Speaker 0: aber du kennst ja bei Michael Jackson verstehst du nur neun-neinzig Prozent deiner Leibung und wenn du dann mal den Text auch wirklich mal gelesen hast irgendwo, dann hat mich das noch mehr geflasht.
[1:17:31] Speaker 0: Einfach!
[1:17:31] Speaker 0: Und dein Lieblingssong weiß ich.
[1:17:33] Speaker 1: Ja?
[1:17:34] Speaker 0: Ja, was
[1:17:34] Speaker 1: denn?
[1:17:36] Speaker 2: Wacker-Lieber
[1:17:41] Speaker 1: Lose yourself von Eminem würde ich nicht nehmen, aber das höre ich manchmal vor Shows weil es ziemlich gut beschreibt wie unser Job läuft.
[1:17:46] Speaker 1: Wir haben nämlich nur einen Versuch.
[1:17:48] Speaker 1: Ich würd jetzt wahrscheinlich sein Bittersweet Symphony von The Burf.
[1:17:51] Speaker 1: Er ist ein sehr schöner, sehr bekannter durch seine Melodie Sehr Bekannter Song der spielten neunziger Jahre vom THE BURF-Album Oben Hymns.
[1:18:05] Speaker 1: Das Leben ist eine Bittersuite Symphonie.
[1:18:07] Speaker 2: Ab jetzt auf der Playlist von Betreff Leben.
[1:18:10] Speaker 2: Vielen Dank dafür!
[1:18:11] Speaker 2: Wo kommen wir jetzt zu einer schnellen Fragerunde?
[1:18:13] Speaker 2: Ich stelle die Fragen noch nicht schnell, ihr müsst euch nicht schnell antworten aber Hauptsache ehrlich okay?
[1:18:17] Speaker 0: Ja
[1:18:18] Speaker 2: bitte es ist nie zu spät um
[1:18:22] Speaker 1: glücklich zu werden
[1:18:24] Speaker 0: um das zu machen was du machen willst deine Träume zu verwirklichen mäßig alles neu ausprobieren.
[1:18:32] Speaker 0: Es ist nie so spät etwas neues auszuprobieren.
[1:18:35] Speaker 2: Was ist das Absurdeste was ihr jemals online gekauft habt?
[1:18:42] Speaker 2: Das müsste ehrlich sein.
[1:18:43] Speaker 2: Ein
[1:18:44] Speaker 0: Messerschleifer, aber der war voll schlecht.
[1:18:48] Speaker 0: So ein, wo du durchziehst!
[1:18:50] Speaker 0: Hab ich erst vor zwei Wochen voll der Scheiß, Alter?
[1:18:54] Speaker 0: Bringt gar nichts...
[1:18:55] Speaker 2: Weil du gesagt hast, du musst sparen oder?
[1:18:58] Speaker 2: Ja!
[1:18:58] Speaker 0: Ich bin Schwabe und ich war so... weil ich bestelle jetzt kein neues Messer.
[1:19:02] Speaker 0: Das Ding kostet zwölf Euro.
[1:19:06] Speaker 2: Du hast dir überhaupt nicht den edlen gekauft wo man so japanisch das Messer so langzieht.
[1:19:11] Speaker 0: Einfach so ein Billing wo man durchzieht
[1:19:13] Speaker 1: von...
[1:19:14] Speaker 2: ja genau.
[1:19:16] Speaker 0: Da gibt es drei Mulden.
[1:19:17] Speaker 0: weißt du, das eine ist so zu... Entkehrt um die Kanten weg zu machen, dann zum Schleifen und dann nochmal zum Säubern.
[1:19:24] Speaker 0: Er hat gar nichts gebracht!
[1:19:25] Speaker 0: Mein Messer schneidet schlecht.
[1:19:26] Speaker 0: Ich benutze jetzt meine großen Messe als Buttermesser.
[1:19:30] Speaker 2: So again what learned?
[1:19:32] Speaker 2: Sebastian?
[1:19:32] Speaker 2: was war bei dir?
[1:19:35] Speaker 1: Was hab ich denn gerade gesagt?
[1:19:36] Speaker 1: ein Rudergerät.
[1:19:37] Speaker 1: Ich habe mir einen Ruder Gerät gekauft.
[1:19:39] Speaker 1: Vier Mann drauf gesessen und er hat Band gerissen.
[1:19:41] Speaker 1: Jetzt steht bei mir Zuhause in Ruder-Gerät.
[1:19:42] Speaker 1: Wenn einer eBay Kleiner zeigen kommt vorbei.
[1:19:45] Speaker 1: hol das Ruder Gered an.
[1:19:47] Speaker 0: Aber jetzt,
[1:19:48] Speaker 2: die Leute wissen ja wo du wohnst.
[1:19:50] Speaker 2: Was würdest du einen Tag lang... was würde dir ein Tag machen wenn ihr eine Frau wert?
[1:19:58] Speaker 1: Hör auf an deinen Brüsten rumzuspielen also.
[1:20:04] Speaker 0: Also ich weiß es, weißt du?
[1:20:05] Speaker 0: Ja mal
[1:20:06] Speaker 1: bitte!
[1:20:07] Speaker 0: Ich würde mich so richtig sexy anziehen und komplett durch die Stadt laufen ... alle Männer verrückt machen und dann wieder heim.
[1:20:14] Speaker 0: Und die mir sagen, hä hä, kann sich nicht!
[1:20:17] Speaker 0: Ich, dieses einfach, dieses so... ich weiß es nicht so, ich glaube einfach so mal diesen Tag als Frau.
[1:20:22] Speaker 0: Weißt du so?
[1:20:23] Speaker 0: Dass dich immer wieder Männer angucken und dass du dich dann so wegdreht.
[1:20:26] Speaker 0: Oh mein Gott, da hätte ich das so Bock drauf.
[1:20:29] Speaker 0: Weil als Mann passiert man das nie, dass mich jemanden anguckt.
[1:20:32] Speaker 1: Also ein Tag ist jetzt doof dafür aber ich würde wahrscheinlich schwanger werden sagen also ich finde den Status, dass Frauen in der Lage sind Menschen leben zu erschaffen Und wir einfach nur diesen... Wir wissen ja alle, was da unten aus der Flöte kommt.
[1:20:46] Speaker 1: Geil!
[1:20:47] Speaker 0: Okay Digger das war geil jetzt.
[1:20:49] Speaker 0: Also
[1:20:50] Speaker 1: Schwanger sein?
[1:20:51] Speaker 1: Das ist was, warum ich Frauen beneide aber auch nicht weil wir wissen beide oder wir wissen alle wie anstrengend und wie hart es ist.
[1:20:57] Speaker 1: Aber der Gedanke das ist ein
[1:20:58] Speaker 2: Kind in deinem Körper.
[1:20:59] Speaker 2: Die Frage ist ja wenn du eine Tag lang... die Frage ist also ob man muss mir spezifizieren.
[1:21:02] Speaker 2: Wenn du einen Tag lang bist du früh schwanger hast du gerade erfahren.
[1:21:05] Speaker 2: bist du mitschwanger wo du nicht mal auf der Seite liegen kannst oder bist du kurz vorm Platz in der Fruchtblase.
[1:21:11] Speaker 2: Ich
[1:21:11] Speaker 1: würde so, wo es anfängt zu treten und man spürt das da wirklich was im Körper ist.
[1:21:15] Speaker 1: Ja
[1:21:15] Speaker 0: Mann!
[1:21:15] Speaker 0: Das ist das Kratze.
[1:21:17] Speaker 1: Ich glaube am Anfang Katzen- und Gurkensalat... Das ist eine
[1:21:19] Speaker 0: wunderschöne Antwort.
[1:21:21] Speaker 2: Ganz tolle Antwort.
[1:21:23] Speaker 2: Welches Lied hast ihr?
[1:21:25] Speaker 2: Könntest aber auswendig.
[1:21:41] Speaker 0: Nein, es gibt noch ein Lied was ich hasse.
[1:21:44] Speaker 0: Du kannst nicht den Text davon.
[1:21:46] Speaker 0: Was ist das?
[1:21:47] Speaker 0: Amänisch oder was?
[1:21:53] Speaker 0: Das ist so rumänisch.
[1:21:54] Speaker 0: Aber bei Dragostrendendee, da würde ich jemanden Euro auspacken und irgendjemand in die Hand geben.
[1:21:58] Speaker 0: Ich weiß es.
[1:21:58] Speaker 0: Das ist zu rumänischer.
[1:21:59] Speaker 2: Weißt du dass die Playlist hier im Mercedes schon drin ist?
[1:22:03] Speaker 1: Ein Barbie Girl in her Barbie World!
[1:22:07] Speaker 1: It's fantastic!
[1:22:08] Speaker 1: Willst
[1:22:08] Speaker 0: du mich
[1:22:08] Speaker 0: verarschen?!
[1:22:12] Speaker 2: Du warst ja gerade, du warst wenn man singe.
[1:22:14] Speaker 1: Ja danke!
[1:22:15] Speaker 1: Respekt!
[1:22:15] Speaker 0: Man merkt das vor allem.
[1:22:17] Speaker 1: Respekt
[1:22:18] Speaker 2: da drunter und bei achtzig Grad noch zu singen.
[1:22:21] Speaker 1: Ja und man guckt ja durch so ein Mini-Loch in dieser Maske.
[1:22:23] Speaker 1: ich bin ständig die Treppe mit dem Befeißding runtergefallen weil es groovy die Pinky Disco Maus dort ist.
[1:22:28] Speaker 1: auf jeden Fall eine besondere Herausforderung.
[1:22:30] Speaker 1: nachdem ich beim letzten Endspiel wiesen habe dass sich nicht tanzen kann hab ich gedacht ich will Bundesdeutschland jetzt noch beweisen dass ich auch nicht singen kann.
[1:22:36] Speaker 0: Aber hör mal auf Digger, du warst bei Let's Dance meiner Meinung nach der krasseste Entertainer.
[1:22:42] Speaker 0: Als Maul jetzt wirklich...
[1:22:44] Speaker 2: Digger!
[1:22:44] Speaker 2: Du warst
[1:22:45] Speaker 0: bis zur
[1:22:45] Speaker 2: Führtefinale?
[1:22:47] Speaker 0: Ja aber ist so Hans, alle
[1:22:48] Speaker 2: Leute haben sich kaputt geladen.
[1:22:50] Speaker 2: Das ist scheiße nicht mehr weiter als Maule von Yo Broi.
[1:22:54] Speaker 2: Außer dem, weil es ist meine Frage und du hast die Zähne beigetragen.
[1:22:58] Speaker 2: Das bleibt drin.
[1:22:59] Speaker 2: Wer trefft Leben, der ähnliche Fortgleich.
[1:23:03] Speaker 2: Oh
[1:23:03] Speaker 1: mein Gott
[1:23:05] Speaker 2: Hast du da einen Teleprompter gehabt beim Singen oder hast du außen nicht gelernt?
[1:23:10] Speaker 2: Nee,
[1:23:10] Speaker 1: den hatte ich auswendig glaube ich.
[1:23:12] Speaker 1: Das war ja auch nicht so schwer.
[1:23:13] Speaker 1: Setzt so wie I like it.
[1:23:18] Speaker 1: Sie haben das Songs für Leute mit nur einer Hirnhilfte rausgesucht.
[1:23:20] Speaker 2: Und dann durftest du das selber aussuchen.
[1:23:23] Speaker 2: und haben sie das Kostüm vorgeschlagen?
[1:23:25] Speaker 1: Ne es war ein lustiger Prozess.
[1:23:26] Speaker 1: Ich wurde gefragt wir bestände mal das Kastüme vor.
[1:23:29] Speaker 1: Wie findest Du das?
[1:23:30] Speaker 1: Und ich sag's ist nicht so cool!
[1:23:32] Speaker 1: Ja, aber das ist das was wir haben.
[1:23:34] Speaker 1: Da hab ich gesagt ja gut.
[1:23:34] Speaker 1: Dann wäre dann gut dass wir mal drüber geredet haben.
[1:23:37] Speaker 0: Warum fragen die da?
[1:23:38] Speaker 1: Habe ich auch nicht verstanden.
[1:23:39] Speaker 1: Aber als der Anderte habe ich mich wohl gefühlt.
[1:23:42] Speaker 2: Weißt du wenn eine große Biele nach vorkommt dann sagen sie wird halt so... Deutschland, da müssen wir jetzt hinkommen!
[1:23:47] Speaker 0: Ja also...
[1:23:48] Speaker 1: Jetzt könnt ihr ja problemlos also jetzt wo Dirtzwoher rein oder als Hobbit oder so.
[1:23:52] Speaker 1: Das bling bei mir war.
[1:23:53] Speaker 1: es gab hier auch gar nicht viele Leute.
[1:23:54] Speaker 1: Guck mal ich hatte Plateausonen von twenty fünf Zentimeter an und den Helm auf.
[1:23:58] Speaker 1: Ich war als Maus Zwei Meter, siebzig groß.
[1:24:01] Speaker 1: Und dann hätten es eigentlich in Bundesdeutschland also wenn's jetzt rein um unseren Job geht, also Fernsehen und so, hätte es eigentlich nur ich oder Olivia Jones sein können?
[1:24:09] Speaker 1: Es gibt ja keinen der zwei Meter groß
[1:24:10] Speaker 2: ist.
[1:24:10] Speaker 2: Das wurde auch bei.
[1:24:11] Speaker 2: auch die Frage, das tatsächlich war sie so.
[1:24:13] Speaker 2: Weil
[1:24:14] Speaker 0: es gibt ja keine anderen Menschen, die groß sind.
[1:24:15] Speaker 1: Also Halaska, Olivia Jones und mich...
[1:24:18] Speaker 0: Daniel Boschmann ist auch groß.
[1:24:19] Speaker 0: Aber
[1:24:19] Speaker 1: nicht eins, neun, neune.
[1:24:20] Speaker 2: Nichts so groß.
[1:24:21] Speaker 2: Ja
[1:24:21] Speaker 0: Digger du hast ja auch noch Plateauschuhe.
[1:24:22] Speaker 0: Was
[1:24:23] Speaker 2: würdet
[1:24:24] Speaker 1: ihr
[1:24:24] Speaker 2: tun?
[1:24:26] Speaker 2: Was würde das tun, wenn dir ein Tag lang unsichtbar wird?
[1:24:31] Speaker 0: Ich glaube, ich würde Basti's Po immer so ganz kurz einfach nur streichen und wieder wegrennen.
[1:24:39] Speaker 0: Einfach einen Tag!
[1:24:40] Speaker 0: Das ist das... Dass er sich immer denkt, was war denn das jetzt?
[1:24:44] Speaker 1: Das ist alles
[1:24:45] Speaker 2: zu tun.
[1:24:46] Speaker 2: Was ist los?
[1:24:47] Speaker 2: Ja,
[1:24:48] Speaker 1: wir wissen alle dass du irgendwo in irgendwelchen Frauensaunen rumhängen
[1:24:51] Speaker 0: würdest.
[1:24:51] Speaker 0: Als Maul!
[1:24:52] Speaker 0: Natürlich.
[1:24:53] Speaker 0: Ja Basti, ja klar.
[1:24:56] Speaker 1: Ich weiß nicht wo würde ich Mäuschen spielen.
[1:24:59] Speaker 1: Ich glaube, ich würde gerne mal hinter den Kulissen beim Bundestag reinschauen.
[1:25:05] Speaker 1: Und mal gucken ob auf Fritzemärz und Philipp Amthor wirklich so unkule Typen sind, wenn sie miteinander privat reden oder ob dann, weißt du, Street Slang gesprochen wird?
[1:25:14] Speaker 1: Lass uns ein paar Mollys droppen und heute Abend ins Magma gehen oder so.
[1:25:18] Speaker 1: Vielleicht das wüsste ich gern!
[1:25:19] Speaker 2: Da musst du nur der SPD beitreten.
[1:25:21] Speaker 2: Ernehmen wir mal in die CDU auch.
[1:25:23] Speaker 1: Dann kommst du schon hin.
[1:25:24] Speaker 1: Da komme ich ganz schnell in die Hinterzimmer der Macht.
[1:25:26] Speaker 1: Die sind verzweifelt
[1:25:28] Speaker 2: Die steht grad weit auf den Züren, glaub ich.
[1:25:32] Speaker 2: Aber egal!
[1:25:33] Speaker 0: Ich find das ein guter Punkt... Das würd' ich auch machen.
[1:25:35] Speaker 0: also dafür muss man ja nicht unsichtbar sein sondern einfach ein gutes Mikrofon haben aber einfach irgendwo
[1:25:40] Speaker 2: dich
[1:25:42] Speaker 0: da zusetzen und mal gucken wie die Menschen wirklich reden.
[1:25:46] Speaker 1: Weißt du?
[1:25:46] Speaker 1: Wir haben hier den großen Vorteil dass wir relativ unverstellt wir sein können Und das kann man in anderen öffentlichen Funktionen ja nicht.
[1:25:53] Speaker 1: Also ich glaube nicht dass Frank Walter Steinmeier abends zu seiner Frau gesagt Dieses Eibrot ein.
[1:25:59] Speaker 1: Ich glaube, der wird dann sagen, Uschi, heute machen wir mal Roy Black an und dann knall ich dich mal über die Couch oder so.
[1:26:05] Speaker 1: Ich weiß nicht was.
[1:26:06] Speaker 1: Weil das Stein macht...
[1:26:08] Speaker 2: Ich glaube dass du jetzt sehr Rollen jemandem sagen willst.
[1:26:10] Speaker 1: Ja?
[1:26:11] Speaker 1: Glaubt ihr immer so?
[1:26:12] Speaker 2: Ich glaub ja!
[1:26:13] Speaker 2: Wie wär's wenn wir uns auch von einer kleinen Hecke gemeinsam mit Zweisamkeit reinigen?
[1:26:22] Speaker 0: So richtig mit Anzeige!
[1:26:23] Speaker 0: Koalitionsvertrag
[1:26:24] Speaker 1: in der Hose, finde ich gut.
[1:26:25] Speaker 1: Ja,
[1:26:25] Speaker 2: schön.
[1:26:25] Speaker 2: Schatz du bist
[1:26:27] Speaker 0: jetzt... Wenn's
[1:26:28] Speaker 2: so dörte wird, dann ist es ein bisschen rechtsgelagert glaube ich in der Talk.
[1:26:33] Speaker 2: Aber egal
[1:26:35] Speaker 0: Du tust jetzt so als ob du von dort mtp wisch und ich vom cdu
[1:26:40] Speaker 1: Und
[1:26:40] Speaker 0: dann werden wir uns nicht einig und dann lassen wir
[1:26:43] Speaker 2: das krachen.
[1:26:44] Speaker 2: Wir fassen uns wieder Content aus, mal nähern.
[1:26:46] Speaker 2: Die Frage ist jetzt finde ich hier eine schöne Frage wenn euer Leben ein Film wäre und da möcht ihr euch beide zusammen antworten lassen dass euer beider leben ein film wäre Wie würde der Titel lauten?
[1:26:58] Speaker 0: Bad Boys.
[1:26:59] Speaker 0: Okay,
[1:27:02] Speaker 1: okay, okay.
[1:27:03] Speaker 0: Okay!
[1:27:04] Speaker 0: Ja,
[1:27:05] Speaker 1: ja, Bad Boys ist seine Intervention.
[1:27:07] Speaker 1: Ich hätte wahrscheinlich gesagt... Das... Oh nee, befürchte ich nicht.
[1:27:12] Speaker 1: Ich glaube
[1:27:13] Speaker 0: unsere Filme wären eine Serie, eine schrecklich nette Familie und Basti wäre Albandi und ich wär da so.
[1:27:17] Speaker 1: So was.
[1:27:18] Speaker 1: Der Richter, ja.
[1:27:19] Speaker 1: Aber wahrscheinlich das Leben ist schön.
[1:27:23] Speaker 2: Das Leben ist nicht schön.
[1:27:25] Speaker 2: Oder
[1:27:25] Speaker 0: die Ritte der Kokosnuss
[1:27:26] Speaker 1: auch dass
[1:27:27] Speaker 0: Das könnte ich mir vorstellen.
[1:27:28] Speaker 2: Es waren ja wie hießene früher Elefant, da guckt das Krokodil und der Elefante die Patspenser filmen, das waren doch Wiesen hätte noch.
[1:27:35] Speaker 1: Das fährt uns ein Krokotin?
[1:27:37] Speaker 2: So was!
[1:27:39] Speaker 1: Vier Fäuste für eine Halleluja.
[1:27:43] Speaker 2: Die Comedians der Liebe so was irgendwie...
[1:27:45] Speaker 1: Wie kommt mich Jens der Liebe?
[1:27:47] Speaker 1: Du willst immer auf die Liebe raus, das gefällt mir
[1:27:48] Speaker 2: gut.
[1:27:49] Speaker 2: Was schlägt mir
[1:27:50] Speaker 1: so an?
[1:27:50] Speaker 1: Die Arbeiter in der Liebe eben vorgeschlagen.
[1:27:52] Speaker 1: Das klingt einfach als würden wir als Striche am Frankfurter Hauptbahnhof arbeiten.
[1:27:55] Speaker 2: Gut da muss ich sagen bist du jetzt wieder in seine Nummer reingekippt weil er möchte dir gerne am Bahnhoff rumlaufen und Männer verbrückt machen.
[1:28:01] Speaker 2: aber das ist jetzt wird es zu weit führen.
[1:28:03] Speaker 1: Ich
[1:28:04] Speaker 2: finde es großartig mit euch dass was ihr alles gesagt habt das ist nämlich unsere letzte Probe das heißt das letzte Wort.
[1:28:12] Speaker 2: meine Herren Wenn ihr jetzt jeder für sich auf unser Gespräch, die Themen und den Angang blickt, würde ich euch bitten jeweils einen Wort zu finden.
[1:28:23] Speaker 2: Das letzte Wort... Ich habe zwei aufgeschrieben für jeden eins.
[1:28:27] Speaker 2: Vielleicht könnt ihr das jetzt also jeder für Sie zusammenfassen?
[1:28:31] Speaker 2: Wie war diese letzte Stunde hier in Betreff-Leben für Euch?
[1:28:35] Speaker 2: Was ist euer Motto?
[1:28:36] Speaker 2: Das letzte Worts von Herrn Bielendorfer bitte
[1:28:39] Speaker 1: Glück!
[1:28:42] Speaker 2: Und das letzte Wort von Herrn Georgia.
[1:28:46] Speaker 0: Vögeln.
[1:28:47] Speaker 2: Sehr
[1:28:47] Speaker 0: schön, sehr schön.
[1:28:49] Speaker 1: Danke.
[1:28:50] Speaker 0: Wunderbar, vielen Dank!
[1:28:51] Speaker 2: Das eine für dich Herr Winner war Dankbarkeit und bei dir war es Demut.
[1:28:55] Speaker 2: Die Scham habe ich übergeordnet, über euch beide darüber geschrieben.
[1:28:58] Speaker 2: Ich bin...
[1:29:00] Speaker 1: Danke, danke Herr Doktor.
[1:29:02] Speaker 2: Herr Professor, sehr schönen, ich danke euch beiden für unfassbare Momente.
[1:29:08] Speaker 2: ein großartiges Vertrauen, eine Zuwendung, eine mir nicht bekannte Sympathie unbekannter Weise.
[1:29:15] Speaker 0: Ich
[1:29:15] Speaker 2: finde es großartig, dass ihr so offen und schön von euch untereinander sprecht.
[1:29:21] Speaker 2: Und ich sage einfach nur viel lang für diese tolle Folge Betreffleben.
[1:29:24] Speaker 2: Ihr erbildender Offer der Georgia.
[1:29:26] Speaker 0: Hans!
[1:29:27] Speaker 0: Ich wünsche
[1:29:27] Speaker 2: euch alles Gute.
[1:29:28] Speaker 2: Bratwurst um Backler war überall auf der Bühne, holt euch Tickets und macht die beiden Jungs keine Spiele zu wenig.
[1:29:34] Speaker 2: Die reduzieren ihre Shows, pusht sie nach oben mit mehr Anfragen.
[1:29:40] Speaker 2: Unterarbeitet
[1:29:41] Speaker 1: und hört unseren Podcast, wenn ihr könnt.
[1:29:42] Speaker 1: Und es gibt überall, wo man podcast
[1:29:44] Speaker 0: und hört betrefft leben.
[1:29:45] Speaker 0: Und Hans ganz kurz vielleicht von uns beiden auch noch mal das war richtig geil gutes Gespräch.
[1:29:49] Speaker 0: Ohne ein richtig geiles Gespräch wirklich so
[1:29:51] Speaker 2: schön.
[1:29:52] Speaker 0: Geile Fragen.
[1:29:53] Speaker 0: Geil durch mega Dankeschön.
[1:29:55] Speaker 2: Danke schön.
[1:29:56] Speaker 2: ich hoffe wir sehen uns irgendwann mal live auf einen Alkoholisch Antihalkoristik Gang.
[1:30:02] Speaker 2: Aber dann schluss mit anderen.
[1:30:03] Speaker 2: wenn man sagen Bratwurst Park hier war und wieder Schnitzel Sehen wir uns dann live und das wär schön.
[1:30:09] Speaker 2: Ich danke euch ganz herzlich an alle Hörnern und Hörer.
[1:30:11] Speaker 2: ihr könnt das alles natürlich auch sehen.
[1:30:13] Speaker 2: bei YouTube könntes abonnieren überall wo es Podcasts gibt dem die Boomer, der muss man sagen Man kann gratis abonnieren.
[1:30:20] Speaker 2: also abonnieren heißt nicht bezahlen Leute Ihr müsst nur auf ein Tastel drücken wenn es abonniert.
[1:30:25] Speaker 2: Dann kriegt ihr von uns Nachrichten.
[1:30:26] Speaker 2: Schreibt uns bitte eure Fragen Eure Geschichten Und wir würden auch zum Beispiel gern komplizierte Familiengeschichte hier mal haben.
[1:30:33] Speaker 2: Wenn es gibt jetzt gerade so um die Weihnachtszeit rum So, wenn der Schwage mit der Schwegerin was hatte von dem der Bruder nichts weiß.
[1:30:39] Speaker 2: Was soll ich denn?
[1:30:40] Speaker 2: Muss ich dem das sagen?
[1:30:41] Speaker 2: Solche Sachen schreibt uns und dann besprechen wir das in der nächsten Folge.
[1:30:44] Speaker 2: Betreff Leben!
[1:30:45] Speaker 2: Und jetzt wünsche ich euch eine gute Zeit, Schlachtgut steht gut auf, wo immer ihr seid.
[1:30:49] Speaker 2: alles Gute Herr Bildhofer hat's schon gemacht.
[1:30:51] Speaker 2: Dankeschön, mehr dann wagen, guten Abend,
[1:31:07] Speaker 1: Tschüss!

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