# Meistgehört: Mega-Trend Kollagen – Was wirkt wirklich? Dr. Bettina Rümmelein & Nina Ruge

An episode of [staYoung - Der Longevity-Podcast](https://invisiblenetwork.ai/podcast/1729988637), 18 Jan 2026, 46 min.

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In dieser Folge spreche ich mit Dr. med. Bettina Rümmelein, Dermatologin und ärztliche Direktorin der Hautwerk Spezialklinik für Dermatologie und Lasermedizin in Zürich, über einen der größten Trends der letzten Jahre: Kollagen. Kaum ein Wirkstoff wird so intensiv beworben – für Haut, Haare, Gelenke und Healthy Longevity. Doch was ist wissenschaftlich wirklich belegt? Wir ordnen ein, welche Rolle Kollagen im Körper spielt, wie der altersbedingte Abbau verläuft und warum UV-Schutz dabei zentral ist. Dr. Rümmelein berichtet aus laufenden Studien, erklärt Unterschiede zwischen Cremes, Nahrungsergänzung und Injektionen und zeigt, was realistisch erwartet werden kann. Eine sachliche Einordnung zwischen Hype, Evidenz und sinnvoller Prävention. In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen: • Welche Funktion erfüllt Kollagen im menschlichen Körper? • Welche Kollagentypen sind für Haut, Knochen und Knorpel entscheidend? • Ab welchem Alter nimmt die körpereigene Kollagenproduktion ab? • Wie verändert sich die Kollagenstruktur im Alter? • Welche Rolle spielt UV-Strahlung beim Kollagenabbau? • Können Kollagencremes die Kollagenbildung beeinflussen? • Was zeigen aktuelle Studien zur oralen Kollageneinnahme? • Welche Effekte wurden auf Hautfeuchtigkeit und Elastizität gemessen? • Welche Bedeutung hat Vitamin C für die Kollagensynthese? • Wo liegen die Grenzen von Kollagenprodukten aus wissenschaftlicher Sicht? Weitere Informationen zu Dr. med. Bettina Rümmelein findest du hier: https://hautwerk.ch/ Du interessierst dich für Gesunde Langlebigkeit (Longevity) und möchtest ein Leben lang gesund und fit bleiben, dann folge mir auch auf den sozialen Kanälen bei Instagram, TikTok, Facebook oder YouTube. https://www.instagram.com/nina.ruge.official https://www.tiktok.com/@nina.ruge.official https://www.facebook.com/NinaRugeOffiziell https://www.youtube.com/channel/UCOe2d1hLARB60z2hg039l9g Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin. STY-171

## Transcript

[0:00] Unser Podcast Sayyang so lange schon so viele folgen.
[0:03] Viele, die dazu gekommen sind später und vielleicht habt ihr
[0:07] ja mal ein bisschen zurückgehört, ein paar folgen
[0:08] aber. Die, die so.
[0:10] Am Anfang waren und ganz erfolgreich, die möchten wir
[0:13] euch nicht vorenthalten, deshalb wiederholen wir ein Paar davon,
[0:15] zum Beispiel mit Frau Dr. Bettina Rümmelein.
[0:18] Sie ist Dermatologin, hat ein Zentrum für Lasertherapie und
[0:23] Dermatologie in Zürich und sie erklärt uns.
[0:28] Alterungsprozesse der Haut was können wir tun, was sollten wir
[0:32] nicht tun? Willkommen bei Stay Young, seit
[0:41] Jahren ein Mega Hype, ein Mega Geschäft Kollagen, also Kollagen
[0:47] für Haut, Haare, Knochen, Knorpel, Bindegewebe, alles, was
[0:52] an Sehnen in unserem Körper vorhanden ist.
[0:55] Ja, es gibt auch Studien dazu. Es gibt jede Menge Studien, aber
[0:59] ganz wenige evidenzbasierte wissenschaftliche Studien an
[1:04] ihrem Zentrum für Lasermedizin und für Dermatologie.
[1:08] Da läuft gerade eine Studie eines
[1:11] Nahrungsergänzungsmittelherstellers über die Wirksamkeit von
[1:14] Kollagen, und ich freue mich sehr, dass sie jetzt dabei ist
[1:18] und uns erklärt, was ist Kollagen, was ist das Altern
[1:22] beim Kollagen und wie könnten eventuell Kollagene.
[1:25] Und Produkte wirken. Und das ist Frau Dr. Bettina
[1:28] Rümmelein. Sie ist die Chefin, also CEO und
[1:32] ärztliche Direktorin des Hautwerk Spezialklinik für
[1:36] Dermatologie und Lasermedizin in Zürich.
[1:39] Und das sind noch nicht alles, sie ist auch Chefin, also CEO
[1:42] der Hautwerk Akademie, in der Ärzte und Fachärzte sich
[1:46] weiterbilden können, also Frau Dr. Bettina Rümmelein, danke
[1:50] fürs Dabeisein. Willkommen Guten Morgen, Frau
[1:53] Ruge. Ich freue mich.
[1:56] Also Sie haben ja ein ganz breites Spektrum.
[1:59] Das ist eine riesen Praxis an dermatologischen Anwendungen und
[2:04] Therapien, aber sie kümmern sich auch um Lasermedizin, also um
[2:08] die Schönheit. Ich sage jetzt mal Elastizität
[2:10] und Perfektion der haut, Sie haben auch Kollagenprodukte 2 im
[2:15] Angebot für ihre Patienten, das ist aber nicht das, was jetzt
[2:18] bei Ihnen getestet wird, was haben Sie denn bisher für
[2:21] Erfahrungen gemacht mit Kollagen?
[2:23] Produkten und Ihren Patienten. Ja, ich will da noch mal kurz
[2:29] ein klein bisschen ausholen. Also ich bin immer sehr
[2:31] vorsichtig mit Versprechen zu ästhetischen Behandlung und
[2:34] Produkten. Wir bieten grundsätzlich nur an,
[2:37] was Entvidenzbasiert ist oder was Leitlinien entspricht oder
[2:41] wie, wo wir eben selbst in der Klinik Effekte gesehen haben und
[2:44] bei uns werden alle Hautprobleme.
[2:46] Egal ob es ein Ekzem ist, ein Muttermal oder eine Falte, ein
[2:50] Feuermal oder die Coporose alles wird fotografiert und der
[2:54] Vergleich, also das vorher nachher Bild, zeigt dann den
[2:57] Patienten und uns, ob wir erfolgreich waren.
[3:01] Also zu Ihrer Frage, ja, wir scheinen Effekte auf die
[3:05] Hautfeuchtigkeit und Hautelastizität und bei den
[3:08] Haaren auch auf die Haardicke und Dichte zu sehen, aber.
[3:12] Aber wir setzen in der Klinik die Kollagenprodukte nie allein
[3:15] an, sondern als Supplement begleitend zu Behandlungen mit
[3:19] Lasern und Licht. Und insofern ist das eben
[3:22] wissenschaftlich keine sichere Aussage.
[3:25] Wir können also nicht wissen, worauf jetzt sicher die
[3:29] positiven Veränderungen zurückzuführen sind, aber wir
[3:34] denken, dass das ein wichtiges Add on ist.
[3:36] Entsprechend der aktuellen Studienlage.
[3:39] Dann gucken wir uns doch erstmal so Grundkursmäßig an.
[3:43] Was ist Kollagen, wo kommt es denn genau im Körper vor 30%
[3:47] unserer gesamten Körpermasse ist Kollagen, das ist natürlich irre
[3:51] und viele Wissen das gar nicht, wo ist es denn jetzt im Körper
[3:55] ganz genau? Man könnte fast sagen, überall,
[3:58] also Kollagene sind Strukturproteine, also ein
[4:01] faserbündel bildendes Eiweiß, und sie werden in den
[4:05] Fibroblasten. Den Chondroblasten und den
[4:09] Osteoblasten gebildet, also die Fibroblasten bilden das
[4:12] Bindegewebe, die Chondroblasten, den Knorpel und die Osteoblasten
[4:16] die Knochensubstanz. Und sie sind eben ein
[4:18] Bestandteil des Bindegewebes, unter anderem in der Lederhaut,
[4:22] aber eben auch in den weißen unelastischen Fasern von Sehnen,
[4:26] Knochen und Knorpel und machen über 30% des Gesamtgewichts
[4:31] aller Proteine aus. Es gibt eine Reihe von
[4:34] genetischen Erkrankungen, bei denen die Kollagenbildung
[4:37] gestört ist. Die bekannteste ist das ELAS
[4:39] DANDOS Syndrom, eine autosomal dominant vererbte Erkrankung,
[4:44] bei der es zu einer. Also autosomal dominant.
[4:47] Autosomal dominant heißt autosomal dominant heißt dass,
[4:51] also es reicht, wenn quasi ein Elternteil dieses Gen trägt und
[4:56] dann wird es weiter vererbt und das bedeutet, dass der Patient
[5:01] die Person. Dann ein Defizit von Kollagen
[5:05] hat und es ist natürlich äußerst interessant jetzt für uns, da
[5:10] die Wirkung oder die Bedeutung von Kollagen zu verstehen, denn
[5:13] diese Patienten leiden eben an einer Überdehnbarkeit der Haut,
[5:17] also die können sich ihren ihre Halshaut zur Seite ziehen, die
[5:21] können ihre ihr Handgelenk überstrecken in einer Weise,
[5:26] wenn man das sieht, das ist, sagen wir mal, früher wurden die
[5:30] die Personen auch im im Zirkus eingesetzt.
[5:33] Das ist natürlich heute nicht mehr, weil das eben so so
[5:36] speziell ausschaut, aber es führt eben auch zu furchtbaren
[5:39] Augenveränderungen, zu einer Skoliose, einer
[5:42] Wirbelsäulenverkrümmung, die äußerst schmerzhaft ist und so
[5:46] Zerreißbarkeit von Gefäßen, und insofern sieht man, wenn man
[5:50] etwas nicht hat, was es dann im allerschlimmsten Fall für
[5:55] Auswirkungen hat und. Der der Alterungsprozess ist
[5:59] quasi eine eine eine low Version von dem, was wir bei diesen
[6:04] Extremformen den Erkrankungen sehen können.
[6:09] Sodass dann eben in diesen 30% der Fasern, die unseren gesamten
[6:14] Körper ausmachen, dass da Prozesse ablaufen, die insgesamt
[6:19] unsere Elastizität und Stabilität tatsächlich
[6:22] verschlechtern. Da kommen wir gleich dazu, ich
[6:24] glaube, wir müssten noch kurz erklären, um die.
[6:27] Die Produkte, die Kollagenprodukte, die auf dem
[6:29] Markt sind, zu verstehen. Wie ist denn jetzt so ne
[6:32] Kollagenfaser im Detail aufgebaut, als ich mir das im
[6:36] Detail eben auch angeschaut habe, war ich ja zutiefst
[6:39] beeindruckt, das ist ja ein hochkomplexes Molekül
[6:43] beziehungsweise Faser. Genau, es sind eben diese
[6:46] Kollagen Fibrillen, die dann sich, die Bestehen wiederum aus
[6:50] mehreren Peptidketten, die sich dann ineinander umschlingen und
[6:54] die sogenannte Superhelix bilden.
[6:57] Und diese Superhelix ist eben das Besondere, ist eben ihre
[7:01] extreme Zugfestigkeit, also Kollagenfasern sind eben nicht
[7:06] dehnbar, ihre Aufgabe ist die Stabilität und die
[7:09] Zugfestigkeit. Also das eben eine Achillessehne
[7:13] hält. Dass ein Gelenkknorpel hält und
[7:17] nicht durchbricht. Und deshalb sind ja zum Beispiel
[7:20] die elostanus Patienten von furchtbaren Schmerzen geplagt,
[7:24] weil eben auch Knorpel nicht stabil ist und und zerbröselt
[7:29] zerbricht und eben damit auch die nicht diese Pufferfunktion
[7:33] ausüben kann. Und das ist natürlich alles
[7:35] ganz. Ganz furchtbar nicht.
[7:37] Und das kennen natürlich auch alte Menschen, wenn das
[7:41] fortschreitet, dass dann die durch Minimaltraumata gleich
[7:45] schlimmere Verletzungen mit sich tragen.
[7:49] Also das heißt, Kollagen ist, stellen wir uns immer als so
[7:54] super elastisch vor, es ist es gar nicht, sondern es ist eher
[7:56] stabil, aber greifen wir ganz kurz schon vor, was im
[8:00] Alterungsprozess passiert. Es wird steifer und es wird
[8:04] starrer im Alter. Trotzdem noch ne, vielleicht
[8:08] müssen wir noch kurz sagen, aus welchen Aminosäuren, denn das
[8:11] ist glaube ich auch noch mal wichtig, das sind ja nur 3.
[8:14] Ist das Kollagen aufgebaut? Ja, das ist Glycinprolin und
[8:18] Hydroxyprolin sind diese 3 Aminosäuren, die dort eben
[8:23] miteinander verbunden sind, und da ist Glycin der größte Anteil.
[8:28] Und jetzt haben wir noch dazu 28 verschiedene Kollagentypen im
[8:32] Körper. Das muss man richtig auch immer
[8:34] auf der Zunge zergehen lassen. Welches sind denn die
[8:37] wichtigsten? Ja, also die wichtigsten sind
[8:39] wirklich durchdomeriert 1 bis 5, wobei 1 insbesondere in der
[8:43] Haut, in den Sehnen, Gefäßen und im Knochen vorhanden ist.
[8:47] Also ist überhaupt die Hauptkomponente des organischen
[8:50] Teils des Knochens. Typ 2 ist dann für den Knorpel
[8:53] verantwortlich. Typ 3 ist der Hauptbestandteil
[8:57] der retikulären Fasern, also die Fasern, die in der in der Haut,
[9:02] die die Stabilität bedeuten, dann Typ 4 ist, formt die
[9:07] Basallamina und die Basallamina ist ein Teil der Basalmembran,
[9:12] also der untersten Schicht der Oberhaut, die wiederum die
[9:14] Oberhaut auch bildet. Und Typ 5 ist auch an
[9:18] Zelloberflächen, aber auch für die Haare sehr wichtig.
[9:23] So. Und die haben aber alle aus
[9:24] diesen 3 Aminosäuren in ganz Grundbausteinen aufgebaut und
[9:31] dann aber in mehreren Schichten und und, und verwindungen
[9:36] sozusagen über also Helices, also schrauben und zusammen in
[9:42] wunderbaren, also wirklich, wenn man sich diese Bilder anschaut,
[9:44] in wunderbaren Mustern zusammengebaut, jetzt müssen wir
[9:48] uns überlegen, was passiert denn im Alter.
[9:51] Also die Dinger sind schon mal zwar elastisch, aber fest.
[9:57] Und was passiert dann ab welchem Alter in etwa?
[10:01] Also das ist der frustrierende Teil, wo eben auch die junge
[10:04] Generation sehr aktiv bereits dran ist.
[10:07] Das, weshalb wahrscheinlich auch dieser Boom das schon mit 20
[10:11] jährige eben viel tun für ihre Kollagenproduktion.
[10:14] Das ist in der Tat schon so, das mit mit 2025 nimmt die
[10:17] natürliche Kollagenproduktion ab und.
[10:20] Und mit 30 sieht man dann eben langsam die ersten Auswirkungen
[10:24] in Form eben auch von Falten. Aber n ganz wichtiger Punkt da
[10:29] ist, und da möchte ich jetzt als Dermatologin besonders drauf
[10:31] hinweisen, dass man zwischen der normalen biologischen und oder
[10:36] auch endogenen Alterung unterscheiden muss zur
[10:40] Extrinsischen, also der Lichtalterung.
[10:42] Also die der UV Schutz ist. Wenn wir jetzt über die Haut
[10:46] sprechen immer noch das Wichtigste, denn UV Licht ist
[10:50] ein sehr starker Promoter, auch der des Kollagen Abbaus und der
[10:56] Kollagendenaturierung. Also insofern kann man dort auch
[11:02] nur mit Sonnenschutzpräparaten schon an der Haut sehr viel
[11:06] bewirken. Also von.
[11:07] Innen wir produzieren weniger wahrscheinlich diese.
[11:12] Peptide, also das sind die Grundbausteine für das Kollagen.
[11:16] Also es wird nicht so viel nachgeliefert wie durch den
[11:20] einfach normalen Verschleiß kaputt geht.
[11:23] Es wird von außen durch UV Licht natürlich vor allem an der Haut,
[11:28] aber nicht in den Knochen und im Knorpel und in den Sehnen, da
[11:32] wird schon zerstört, aber dann passiert ja auch noch eine
[11:36] Versteifung und eine. Letztlich ein
[11:39] Durcheinanderkommen dieser hochkomplexen Fibrillen.
[11:43] Zusätzlich Mhm es. Kommt zu eben einer Zunahme von
[11:47] diesen Quervernetzungen und dadurch verdichten sich die
[11:51] Kollagenfasern und werden eben eher ungeordnete Bündel, sodass
[11:55] die Reißfestigkeit eben von Bändern und Sehnen und die
[11:59] Flexibilität von Knochen und die Druckresistenz der Gelenkknorpel
[12:04] wird. Eben nimmt dann auch ab.
[12:06] Vitamin C spielt hier übrigens eine große Rolle, da es auch für
[12:10] die Bildung von Kollagen benötigt wird, weshalb also bei
[12:15] Ernährung Long gevity Ernährung immer auf die regelmäßige
[12:19] Einnahme von Vitamin C hingewiesen wird, zum Beispiel
[12:22] in Form von kleinen Mengen an Beeren.
[12:25] Die maximale Auswirkung zum Beispiel eines Vitamin C
[12:28] Mangels, kennen wir von der Sepha Krankheitskorbut.
[12:32] Dieser ist da kommt es zu einer unzureichenden Bildung von
[12:37] Kollagien und das wiederum durch den Vitamin C Mangel.
[12:41] Und das wiederum führt dazu, dass bei körperlichen anstrengen
[12:45] strengungen es zu Blutungen in der Muskulatur kommt oder auch
[12:48] unter die Knochenhaut kommen kann.
[12:50] Die Zähne fallen aus. Also das ist dann auch wieder
[12:54] spektakulär zu sehen, wie wichtig das Kollagen ist.
[12:58] Hier also nun nichts genetisches, sondern wirklich
[13:00] eine Vitaminmangelerkrankung und der altersbedingte
[13:05] Kollagenmangel hat aber nun nicht so drastische Folgen.
[13:08] Also die Haut wird schlaffer und Knorpel und Knochen werden
[13:11] abgebaut mit den uns bekannten folgen, aber da kann man ja auch
[13:15] in vielseitiger Form Einfluss drauf nehmen.
[13:18] Aber was wäre? Denn außer wir kommen jetzt
[13:20] sofort zu den Kollagenpräparaten, aber außer
[13:23] Sonnenschutz noch ein ein zusätzlicher Impuls, um das
[13:27] Alterung um das Altern zu verlangsamen.
[13:31] Also. Ein wichtiger Punkt ist
[13:32] natürlich eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung.
[13:35] Und da muss man insbesondere nennen, Beeren, Nüsse, Fisch,
[13:40] Gemüse und Obst, denn diese enthalten viel Antioxidantien,
[13:44] Vitamine und Mineralstoffe. Die wir eben für die
[13:47] Kollagenbildung brauchen. Und da UV Licht eben die
[13:51] Kollagenbildung an der Haut beeinträchtigt, ist der tägliche
[13:55] also nicht nur wenn man in die Sommerferien geht, sondern der
[13:58] tägliche Breitband Sonnenschutzfilter wichtig und
[14:02] da sollte man eben auch an die Hände denken, das hab ich zum
[14:04] Beispiel in jungen Jahren nicht getan, bin immer furchtbar viel
[14:07] Fahrrad gefahren und sehe das jetzt auch an meinen Händen,
[14:11] aber jetzt würde ich das Haus nicht verlassen ohne noch eine
[14:14] Sonnenschutz handcreme aufzutragen.
[14:16] Und dann natürlich ebenfalls sehr wichtig ist die regelmäßige
[14:20] Aktivität, weil jegliche Art von Aktivität, das muss nicht mal
[14:24] Sport sein, also gehen, Treppensteigen, Aufrechtes
[14:29] sitzen. Also ich weiß nicht, ob man das
[14:31] jetzt sehen kann, aber ich sitze zum Beispiel immer auf einem
[14:35] Lehnenlosen Swapper, wo ich mich selber halten muss, und das tue
[14:39] ich seit vielen Jahren, ich spüre das gar nicht mehr, wenn
[14:41] ich jetzt. Ich, ich müsste wirklich
[14:43] zurücktasten, um zu gucken, ob ich überhaupt ne lehne hab, weil
[14:45] ich mich nie an Lehne auf Stühlen, also die Durchblutung
[14:50] der Haut, aber auch natürlich die Durchblutung des Knochens
[14:54] und der Knorpel ist extrem wichtig.
[14:56] Also wir kennen auch das extrem früher haben ja viele Leute die
[15:01] dritten Zähne gehabt, also keine eigentlich nicht mehr ihre
[15:04] eigenen Zähne im Kiefer und haben dann mit dem Gebiss gekaut
[15:08] und da war eben der Druck auf den Knochen nicht so gegeben.
[15:12] Eben. Und was man dann immer gesehen
[15:14] hat, ist, dass dieser ganze Kiefer so in sich zusammen
[15:18] Schrumpelte der Knochen baute sich dramatisch ab, wenn ein
[15:22] Gebiss verordnet wurde, und es war eigentlich immer so.
[15:25] Ich hab mal eine Zeit lang beim Zahnarzt gejobbt, dass die
[15:28] Patienten dann kamen und dann ihr Gebiss zeigten und sagten,
[15:31] es passt nicht mehr. Also das ist eben, wenn man die
[15:35] Knochen und die Knorpel und das alles nicht benutzt, baut es
[15:38] sich ab. Also wie alles andere auch.
[15:41] Use it or loose it. Übrigens auch auf so einem
[15:45] Swapper. Das ist.
[15:48] Ein bisschen komisch, wenn man da so so vor sich hin hüpft,
[15:50] aber ich merk auch überhaupt nicht mehr, wie ich eigentlich
[15:54] wirklich regel, ständig meine Rückenmuskulatur in ganz feinen
[15:59] einsetze und das ist auch wirklich, ich hatte mal früher
[16:01] echt Rückenprobleme, die hab ich nicht mehr, ich auch.
[16:03] Übrigens, ich hatte sogar 2 Bandscheibenvorfälle und hab
[16:06] mich deshalb eben auch nach einem solchen Stuhl dann
[16:08] umgesehen und Sitz da. Jetzt aber seit.
[16:11] Fast 25 Jahren drauf und find es eben wirklich sehr interessant,
[16:15] weil ich eigentlich meinen Mitarbeitern zur Liebe diverse
[16:19] Swapper gekauft habe. Aber es gibt immer wieder neue
[16:21] Mitarbeiter, die in die Praxis kommen und sagen, mein Gott, das
[16:24] sei ja n Arbeitsplätze, da könnt man ja nicht sitzen und da
[16:27] kriegt man Rückenschmerzen von, aber im Grunde kriegt man nicht
[16:30] durch den swapper Rückenschmerzen, sondern durch
[16:32] die einfach fehlende. Muskulatur und schlechte Haltung
[16:36] des Rückens und das heißt also, den schlechten eigenen
[16:39] Trainingszustand, der dann durch einen Swapper eben deutlich
[16:42] wird. Und da muss man dann eben auch,
[16:45] sollten wir jetzt hier irgendwelche Zuhörer motiviert
[16:47] haben, sich auch auf so einen Swapper zu setzen, muss man eben
[16:51] auch am Anfang das nur stundenweise tun und dann immer
[16:54] wieder auf einem anderen Stuhl sitzen damit oder eben sich
[16:57] bewegen, spazieren gehen und sich mal hinlegen.
[17:00] Damit der die Rückenmuskulatur sich auch wieder erholen kann,
[17:04] kommen wir. Zurück zum Kollagen.
[17:05] Da sind wir ja auch, also auch das Kollagen in meinem Rücken
[17:09] beziehungsweise in den Sehnen und Faszien meines Rückens
[17:13] werden trainiert, indem ich auf diesen Swapper sitze.
[17:19] Kleine Überraschung, nämlich eine kurze Unterbrechung in
[17:22] eigener Sache. Unser Podcast hat ja 10 Tausende
[17:26] Zuhörerinnen und Zuhörer, aber. Nur etwa 30% haben ihn
[17:31] abonniert. Mit deinem kostenlosen Abo auf
[17:34] dieser Plattform hilfst du ja mit, dass noch mehr Menschen
[17:37] unsere Experten Gespräche hören können.
[17:39] Also ich verspreche dir, alles dafür zu tun, dass dieser
[17:41] Podcast noch besser wird und die auch in Zukunft noch mehr
[17:45] Mehrwert bietet. Abonnier bitte vielen Dank für
[17:49] deine Unterstützung und jetzt weiter in der Folge.
[17:54] Aber jetzt gucken wir uns mal an, was wir tun können, um
[17:56] diesen Alterungsprozess durch Nahrungsergänzungsmittel, die
[18:00] kollagenhaltig sind, wie es so schön heißt, aufgehalten werden
[18:04] kann. Was ist denn da in denen drin,
[18:06] es können ja nicht die langen Fibrillen sein, die sich da in
[18:09] unserem Körper so wunderbar ordnen, sondern es muss ja was
[18:13] viel kleineres sein, was durch die Dünndarmschleimhaut dann
[18:17] tatsächlich ins Blut gelangen kann, Mhm.
[18:20] Das sind eben die sogenannten Kollagen Hydrolysate.
[18:23] Oder eben sogar die 3 Bausteine des Kollagens.
[18:27] Also bei der Studie, die wir jetzt hier durchführen auf
[18:32] Auftrag eines also, das ist nicht wir führen die Studie
[18:35] durch, aber es ist nicht unsere Studie, ist auch nicht unser
[18:37] Produkt, also wir sind das Prüfinstitut hier, dort werden
[18:41] eben die einzelnen Bausteine in einem ganz ausgewählten
[18:44] Verhältnis unter Zugabe auch wieder von Antioxidantien, also
[18:48] auch Vitamin C und anderen eingenommen, also.
[18:52] Für die Aufnahme des Kollagens gibt es eben verschiedene
[18:54] Faktoren, die bei der Aufnahme im Dünndarm ne Rolle spielen.
[18:58] Und einerseits ist natürlich die Moleküle Größe des Kollagens
[19:01] spielt ne entscheidende Rolle, kleine Kollagenperpide können
[19:04] leichter durch die Darmwand gelangen und in den
[19:06] Blutkreislauf kommen. Und zu den verschiedenen Organen
[19:09] transportiert werden. Und die Zusammensetzung kann
[19:12] eben die Absorption ebenfalls beeinflussen.
[19:14] Zum Beispiel kann dieses hydrolysierte Kollagen, das in
[19:17] kleine Peptide aufgespalten wurde, besser absorbiert werden
[19:20] als nicht hydrolysiertes Kollagen und Nährstoffe die
[19:23] Absorption verbessern, wäre jetzt eben wieder das Vitamin C
[19:27] insbesondere. Sagen ja die Hersteller.
[19:33] Es gibt ja unendlich viele Kollagenprodukte auf dem Markt.
[19:36] Da steht ja fast immer kollagenhydrolysat drauf.
[19:41] Das sollten wir noch mal kurz nachverfolgen.
[19:43] Wo kommt denn das her, nämlich aus dem Schlachthof.
[19:46] Ja, das ist so. Das sind Abfallprodukte von von,
[19:52] ja, von von Fleisch, Herstellung aus Tieren natürlich, das ist,
[19:56] es gibt kein veganes Kollagenprodukt meines
[19:59] Erachtens. Aber umgekehrt muss man auch
[20:02] sagen, das finde ich jetzt nichts Negatives.
[20:04] Natürlich klar, für den Vegetarier ist das natürlich was
[20:07] Negatives, aber für jemanden, der Fleisch konsumiert, ist es
[20:11] ja umso besser, wenn dann auch ein Tier vollständig verwertet
[20:14] wird. Also insofern würde ich dem
[20:16] Nichts Negatives abgewinnen können, jetzt müssten.
[20:19] Wir gucken diese Peptide, das sind ja Ketten von bis zu 100
[20:23] Aminosäuren, und wir haben gelernt, das sind die 3
[20:26] Aminosäuren, Glycinprolin und Hydroxyprolin.
[20:30] Und jetzt müsste derjenige, der sich sagt, OK, ich will das mal
[20:33] probieren, wir gucken jetzt auch gleich noch mal darüber, wie
[20:37] funktionieren die eigentlich oder wir gucken noch mal da
[20:40] drauf, jetzt müssten wir überhaupt erst mal wissen, ist
[20:44] es besser und wie kriegen wir raus, welche Peptide sind da
[20:49] drin, sind das Große, sind das kleine oder sind das die
[20:52] einzelnen Aminosäuren, das Schreiben die Hersteller nicht
[20:56] drauf. Tja, das ist nun eine schwierige
[20:59] Frage, wo ich sagen würde, da bin ich eigentlich schon
[21:02] wirklich überfragt, hier wirklich etwas vernünftig
[21:06] wissenschaftliches sagen zu können, weil ich bin ja kein
[21:08] Grundlagenforscher über Kollagen, sondern wir
[21:12] beschäftigen uns mehr hier mit der Anwendung, und bevor wir
[21:16] einem Patienten irgendetwas geben, möchte ich versuchen zu
[21:19] verstehen, wie das wirken soll und.
[21:22] Da verlasse ich mich dann auch auf eben Studien, und da gibt es
[21:26] jetzt eben aus dem Jahre 2023 ne sehr große Metaanalyse, die in
[21:29] Newtrance publiziert wurde, wo eben 26 randomisierte
[21:34] kontrollierte Studien mit 1700 Patienten analysiert wurden, und
[21:38] da konnte eben gezeigt werden, dass es einen Effekt hat auf
[21:41] Haarfeuchtigkeit und Hautelastizität.
[21:46] Und dass man das langfristig einnehmen soll und eben auch das
[21:49] Produkt, was wir hier verkaufen, hat eine solche Studie im
[21:53] Hintergrund und ich muss sagen, ich, ich möchte mich da nicht zu
[21:58] weit aus dem Fenster lehnen, weil ich, weil ich einfach da
[22:01] nicht der grundlagenwissenschaftler bin,
[22:03] dass ich dazu wirklich was Fundiertes sagen könnte.
[22:06] Also wir können. Ich habe auch viele Studien mir
[22:08] angeschaut und muss gestehen, ich hatte eigentlich ein
[22:11] Vorurteil gegenüber Kollagen, weil ich dachte, das ist so eine
[22:13] Riesenviehbrille. Wie will ich denn das wirklich
[22:16] hinkriegen, wenn die im Alter erstmal in ihrer Struktur
[22:21] verändert ist, dünner wird, weniger wird und dann auch noch
[22:24] versteift durch diese vielen zusätzlichen Brücken, die da
[22:27] entstehen, wie soll denn da so ein Peptid, das immer noch aus
[22:31] Hunderten von Aminosäuren besteht, wie sollen das da so
[22:34] richtig gut eingebaut werden? Das scheint zumindest ein
[22:38] bisschen zu funktionieren, kann man das zusammenfassen?
[22:42] Ja, also es es. Es scheint wirklich so zu sein
[22:44] und ich muss sagen, das wär ja auch, war ja auch wirklich der
[22:46] Grund, warum ich das kollagenprodukt, nachdem ich es
[22:49] lange für Unsinn gehalten hatte, auch eingeführt habe.
[22:52] Das ist jetzt ungefähr 2 Jahre und zwar war das eben damals
[22:57] eine Studie von der Uni Kiel und ich, ich, ich kenn die Uni Kiel
[23:00] eben und und hab einfach gesagt, Ich verlass mich jetzt mal auf
[23:03] das was dort gemessen wurde, weil das ist dann auch wirklich
[23:07] fundiert. Und wir sehen eben an der Haut
[23:11] jetzt ja auch in dieser, in dieser Studie, die wir jetzt
[23:15] hier messen dürfen, worüber ich ein bisschen was sagen darf,
[23:19] also wir sind ja beauftragt worden von einem
[23:22] Nahrungsergänzungsmittelhersteller hier bei uns eine Studie
[23:26] durchzuführen, und die haben uns deshalb ausgewählt, weil wir so
[23:29] und so. Weil ich eben so neugierig bin
[23:32] bei unseren Patienten. Anyway, schon immer gewisse
[23:37] Untersuchungen gemacht haben. Ich hab immer gesagt, wenn ich
[23:39] dem Patienten Pflegepräparate verkaufen möchte.
[23:44] Dann möchte ich auch, dass der Patient versteht, warum ich was
[23:48] wähle. Also ich möchte nicht, dass der
[23:50] das Gefühl hat, ich, ich wähle jetzt ein Produkt, weil ich
[23:54] jetzt die beste Marge auf dieses Kosmetikprodukt bei der und der
[23:58] kosmetikfirma hab, insofern haben wir ich immer abgelehnt,
[24:02] irgendwelche Produktlinien zu vertreiben, sondern wähle
[24:06] eigentlich die Produkte gezielt aus.
[24:09] Und immer nur dann, wenn dies für diese Produkte auch wirklich
[24:14] evidenzbasierte Angaben gibt. Und wir haben also diese
[24:18] Hautanalysegeräte, um darauf zurückzukommen, die, wobei es
[24:22] sich auch um spezielle Studiengeräte sogar handelt,
[24:25] also wir machen für den normalen Patienten eben eine generelle
[24:28] Hautanalyse, wenn er das wünscht, mit dem Hinblick auf
[24:32] die Hautqualität, und dafür benutzen wir die Visia Cam.
[24:35] Die wurde auch in der Studie jetzt hier eingesetzt.
[24:38] Mit der Visia Cam kann man falten, ebenheit, purengröße,
[24:43] Flecken, Sonnenschaden, Rötung, also auch möglicherweise
[24:48] Entzündungsgrad der Haut und bakterielle Besiedlung
[24:51] beurteilen. Und dann haben wir noch ein
[24:54] Messgerät von der Firma Courage und Kasaka, das hatten wir auch
[24:57] schon seit vielen Jahren, haben das aber jetzt Upgegradet in das
[25:01] Studientaugliche Gerät. Ein solches Gerät findet eben
[25:05] auch in allen anderen größeren Studien Einsatz und hier misst
[25:09] man die Hautfeuchtigkeit und die Hautelastizität und zusätzlich
[25:14] wird dann noch mit einem Ultraschallgerät die Haut, dicke
[25:17] und Dichte gemessen. Dieses Studiendesign Design
[25:21] wurde uns grundsätzlich von der Firma vorgegeben, orientiert
[25:26] sich an bereits durchgeführten Studien mit ähnlichem Thema.
[25:30] Die teilnehmenden Probanden haben dabei eben dieses
[25:32] Kollagen, den Kollagenaktivator, eingenommen und es handelte sich
[25:35] um eine nicht verblindete Studie.
[25:38] Das heißt, der Proband selbst diente als eigene Kontrolle,
[25:41] wobei beobachtet wird, ob er sich im Vergleich zur Baseline
[25:44] Messung zum Zeitpunkt 0 oder nach 3 Monaten eben einen
[25:47] Unterschied in den Messpunkten ergibt und das im Grunde in
[25:51] einer abgespeckten Version. Machen wir auch im täglichen
[25:54] Leben mit unserem Patienten. Das heißt, wir machen eine
[25:57] Hautanalyse, wo wir auch Feuchtigkeit und Elastizität
[26:02] messen und eben diese visia Cam Untersuchung.
[26:04] Wie gesagt, Wenn vom Patienten gewünscht und dann basierend da
[26:09] drauf verordnen wir pflegepräparate oder eben auch
[26:13] häufig Behandlungen und möchten dann eben auch zeigen, nicht nur
[26:17] mit dem Foto, sondern auch mit den Messwerten, wobei das Foto
[26:20] immer noch am allermeisten überzeugt, dass es hier auch
[26:23] einen Benefit gibt. So, und das finde ich jetzt ganz
[26:28] spannend, dass sie berichten dürfen über die laufende Studie,
[26:31] die ist jetzt, glaube ich, seit 3 Monaten am Laufen, wird noch
[26:35] weitere 3 Monate dauern. Und die 60 patienten, ich glaub
[26:39] 59 sind es, nehmen jeden Tag so ein Kollagenpulver ein und das
[26:44] Pulver ist eben jetzt nicht, besteht nicht aus Peptiden, also
[26:47] nicht aus den Ketten mit bis zu 100 oder sogar noch mehr
[26:51] Aminosäuren, sondern besteht aus den einzelnen Aminosäuren und
[26:55] noch dazu in dem Verhältnis, in dem sie in unserem Körper
[26:58] vorkommen und dann ist eben noch das Vitamin C da drin und dann
[27:02] ist noch Calcium AKG drin, also Alpha ketoglutanat, was für in
[27:05] unsere Mitochonden. So wichtig ist, da gibt Studien
[27:09] dazu, dass es tatsächlich bei der Kollagenbildung helfen
[27:12] könnte, und da ist auch noch Astaxanthin drin.
[27:15] Das ist so ein ganz starkes Antioxidans und sie haben ja
[27:18] vorhin auch schon gesagt, die Antioxidantien helfen ja
[27:22] offensichtlich bei der Kollagenbildung auch, also es
[27:24] ist schon in gewisser Weise ein etwas neueres Produkt in der
[27:28] Kollagenlandschaft. Was haben Sie denn jetzt nach 3
[27:33] Monaten? Bei ihren Patienten beobachtet
[27:36] die offensichtlich eben sehr genau mit ihren
[27:38] hochqualitätsstudien Geräten zu Beginn analysiert wurden und
[27:44] dann in regelmäßigen Abständen immer wieder und dann die
[27:47] Veränderung angeguckt wurde. Was haben Sie jetzt schon
[27:50] gesehen? Also wir konnten signifikante
[27:53] Effekte auf die sogenannte Hauttextur nachweisen und eben
[27:58] auch auf die Hautfeuchtigkeit und auf einer
[28:02] Elastizitätsverbesserung der Haut im Bereich der Wangen.
[28:07] Das ist was, aber es ist jetzt auch noch nicht fantastisch,
[28:13] also das kann man gerade. Fragen, wie stark denn also der
[28:16] Alterungsprozess ist ja wahrscheinlich relativ stark in
[28:20] den Abbauprozess und. Und kann man sagen, also so n
[28:23] bisschen Verbesserung. Es ist.
[28:26] Plump, ne, das ist unwissenschaftlich.
[28:28] Ja, ja genau. Aber so wie gesagt viel, viel
[28:32] mehr kann man ja auch noch nicht sagen, nicht also man muss, man
[28:35] muss einfach sagen, ich, ich wir, uns werden ja alle
[28:38] möglichen Produkte, auch zum Beispiel direkte Injectibles
[28:42] vorgeschlagen, die man jetzt. Was ist das?
[28:46] Ach so, Entschuldigung, ja, also Produkte, die man jetzt spritzt
[28:49] in die Haut. Damit man auch dort die
[28:52] Kollageneogenese direkt aktivieren kann.
[28:55] Also das wäre jetzt kein orales Präparat, also nicht zum
[28:58] Einnehmen, sondern etwas, was direkt mit einer Injektion
[29:02] appliziert wird, weil eben das Problem ja ist, dass
[29:05] Kollagencremes das bringt ja nichts außer Befeuchtung, das
[29:09] hat überhaupt keinen Einfluss. Ja, da möchte ich gerne.
[29:13] Einhaken, Entschuldigung, dass ich Sie.
[29:14] Unterbreche gerne. Das ist.
[29:16] Natürlich eine Aussage, ne. Kollagen, Cremes, da gibt es ja
[29:20] unglaublich viel auf dem Markt. Ja, sagen Sie, ganz klar, das
[29:24] bringt nichts, ist. Mir viel zu wenig also da man
[29:28] muss ja immer bedenken, wie oft am Tag mit wie vielen
[29:32] verschiedenen Produkten kann und will man sich eincremen und ich
[29:36] finde da muss man wirklich einfach bei den Fakten bleiben,
[29:38] wenn man jetzt denn weiß, dass das UV Licht das Wichtigste ist,
[29:42] dann ist es einfach wichtig, dass man die Sonnencreme in
[29:46] ausreichender Menge benutzt. Und ich sitze hier bei 9 von 10
[29:52] Patienten nach 4 Monaten vor dem Patienten und sage.
[29:55] Und wie fanden sie denn die Produkte, die ich Ihnen
[29:58] empfohlen habe? Hat sich denn was verbessert?
[30:01] Aus ihrer Sicht, sind sie zufrieden, dann kommt meistens
[30:04] alles fantastisch super Empfehlung, das freut mich
[30:07] natürlich, dann gucken wir mit den Bildern und in der Tat sieht
[30:11] man auch ne Verbesserung ich sag auch gleich noch mal wie ich was
[30:14] ich da so welches welches Prinzip ich da eigentlich gehe
[30:17] aber. Aber wenn ich dann frage, wie
[30:19] sieht es denn aus mit der Sonnencreme, brauchen Sie noch
[30:22] wieder, dann heißt es immer nein, nein, ich hab noch und es
[30:24] ist überhaupt nicht möglich. Also wenn man die in der
[30:27] richtigen Menge benutzt hat und selbst wenn man nur seine
[30:30] Gesicht, seinen Hals und seine Hände eingecremt hat, dann muss
[30:33] so eine Sonnencreme nach einem Monat leer sein, aber die
[30:36] Patienten haben nach 4 Monaten noch die Hälfte drin, also sieht
[30:40] man ja da dran, dass insgesamt Sonnencreme, von der wir ja
[30:44] wirklich nachgewiesenerweise den Effekt kennen und.
[30:47] Da geht es ja wirklich. No doubt about it.
[30:49] Wir wissen, dass das UV Licht den Kollagenabbau promotet,
[30:53] deshalb ist doch das wirklich das, das mit der höchsten
[30:56] Evidenz und hier wird es, das wird am wenigsten verwendet,
[31:00] insbesondere wenn man vorher unten drunter noch andere Cremes
[31:04] benutzt. Weil es gibt nicht wenig
[31:07] Menschen, die auch gern noch ein bisschen make up auflegen.
[31:09] Und jetzt überlegen Sie, sie tun als erstes ihre Kollagencreme
[31:12] drauf, vielleicht noch ein Serum, dann die Kollagencreme,
[31:15] dann soll da noch irgendwie ein bisschen UV Schutz drauf und
[31:19] dann soll da noch ein Make up drauf, das geht ja gar nicht,
[31:22] das geht nicht, deshalb machen. Öfter mich.
[31:26] Ja, aber eben dann ist es viel zu wenig Sonnencreme, viel zu
[31:29] wenig Sonnencreme und da gibt es ja sehr schöne Testgeräte.
[31:34] Das haben wir leider hier nicht, das wird mir noch wirklich Spaß
[31:36] machen. N solches Gerät wie wenn man
[31:39] sich zum Beispiel die Zähne nicht gut geputzt hat und man
[31:41] dann so ne so ne so ne Tablette in den Mund nimmt und der dann
[31:44] die die Reste vom Plaque noch anfärbt und man plötzlich
[31:46] feststellt, Oh Mist auf der Seite hab ich gar nicht geputzt
[31:49] oder hier viel zu wenig. Also das gibt es ja und es gibt
[31:52] eben auch diese speziellen Kameras, mit denen man eben
[31:56] sehen kann, wo die Sonnencreme gar nicht aufgetragen wurde und
[31:59] wo es viel zu wenig ist. Und das sieht man immer wieder.
[32:03] Es ist eigentlich, es wird eigentlich das Potenzial.
[32:06] Der Sonnenschutzcremes wird viel zu wenig genutzt.
[32:10] Jetzt haben. Wir n bisschen, ich find es
[32:12] total wichtig was sie sagen, aber jetzt wollen wir zu der
[32:15] Aussage zurückkommen, die sie getätigt haben, nämlich nicht
[32:18] nur, dass die Kollagencreme einfach zu viel ist, wenn man
[32:21] noch n Serum und. Ein make up und auf jeden Fall
[32:24] Sonnenschutz aufträgt, das wird kaum einer 44 lagen arbeiten,
[32:28] sondern sie haben auch gesagt Kollagencremes bringen nichts.
[32:31] Liegt es daran, dass die Peptide, die da drin sind, eben
[32:35] wieder, ich wiederhole noch mal, das sind bis zu 100 Aminosäuren,
[32:37] also relativ große Moleküle, dass die gar nicht in die
[32:40] Hautschichten vordringen, wo das Kollagen ist.
[32:43] Richtig also ist natürlich ist es auf der Oberhaut auch, aber
[32:46] es macht eben nur ne Hydratation der Oberhaut, also eine
[32:49] Befeuchtung. Und damit erscheint die Haut
[32:52] natürlich glatter, als wenn man jetzt eine super trockene Haut
[32:56] hat. Aber da könnte man auch
[32:57] irgendwas anderes benutzen. Und wie gesagt, heute sind gute
[33:01] Sonnenschutzpräparate ja so zusammengesetzt, dass sie die
[33:05] Tagescreme komplett ersetzen und das wäre dann ja viel
[33:09] sinnvoller, weil dann hat man eben die Pflege der Haut mit dem
[33:13] UV Schutzpräparat Plus wirklich den UV Schutz.
[33:19] In einem Produkt, und damit kann man auch sicherstellen, dass
[33:22] wirklich genügend benutzt wird und dann kann man noch ein
[33:25] bisschen make up oben drüber, wenn man möchte.
[33:28] Also tue kein Kollagen in deine Creme, sondern tue den UV Schutz
[33:32] in deine Creme. Das haben wir hier sehr
[33:34] klargestellt, jetzt gucken wir auf die Nahrungsergänzungsmittel
[33:38] bei der Studie, über die sie gerade berichtet haben, die bei
[33:42] ihnen am Institut beziehungsweise in ihrer Praxis
[33:46] in ihrer sehr großen Praxis mit sehr vielen.
[33:49] Geräten, die kaum ein Dermatologe sonst hat, läuft.
[33:53] In der wird auch untersucht. Rote Flecken, dann diese
[33:58] Altersflecken und vieles andere mehr.
[34:01] Diese Parameter, was kann man sagen, hat sich da irgendwas
[34:04] getan mit dem Kollagenprodukt, das jetzt getestet wird?
[34:09] Also meines Erachtens nicht signifikant.
[34:11] Also das ist bei den bisherigen Auswertungen, die ich bekommen
[34:15] habe, war das bislang nicht signifikant.
[34:18] Also entscheidend, wenn man Kollagen zumindest dieses
[34:23] Produkt einzelner Aminosäuren, Calcium, alphaketochrolotterat,
[34:27] Vitamin C und Asaxanthin als Drink, das ist ein Pulver, das
[34:32] in Wasser aufgelöst wird, nimmt, dann wird die Hautelastizität
[34:37] nachweislich besser und die Textur im.
[34:42] Wangenbereich. Im.
[34:44] Wangen also am. Signifikantesten waren eben die
[34:46] Textur und die Feuchtigkeit der Haut, also die
[34:51] Wasserspeicherkapazität der Haut, also die Feuchtigkeit der
[34:54] Haut. Und im Wangenbereich war auch
[34:57] noch die Elastizität signifikant kann.
[35:00] Man einfach jetzt mal so hypothetisch dann auch darauf
[35:03] schließen, dass das in meinem Kollagen, das eben in riesigen
[35:07] Mengen in meinem Körper vorhanden ist und dass man eben
[35:10] nicht so leicht testen kann wie die Haut.
[35:13] Was sich da verändert, dass das aber in meinem Körper auch
[35:17] passiert, dass in diese komplexen Fibrillen des Kollagen
[35:21] offensichtlich diese Aminosäuren oder Peptide eingelagert werden,
[35:27] sodass der Alterungsprozess ein wenig aufgehalten wird.
[35:31] Also. Man kann sich das natürlich
[35:32] vorstellen. Ja, ich finde es jetzt nicht
[35:34] nicht unwahrscheinlich, aber ich muss auch sagen, dass ich mich,
[35:36] dass ich da drauf nicht spezialisiert bin.
[35:39] Ich persönlich hab mit der Einnahme des Kollagenproduktes
[35:43] angefangen, als ich eine Frozen shoulder hatte und ich bin die
[35:47] wieder losgeworden. Also ich würde jetzt mal sagen,
[35:50] möglicherweise ja, aber ja. Sie müssen kurz.
[35:56] Erklären, was eine Frozen Shoulder Shoulder ist.
[35:58] Shoulder also ich hatte. Einen, ja, ich hatte einen
[36:01] Autounfall. Mir ist jemand von hinten in
[36:03] mein Auto reingefahren und ich hab mich abgestützt und dann hab
[36:07] ich wieder so einen starken Ruck in meine Schulter bekommen und
[36:10] konnte dann meinen Arm nicht mehr hochheben.
[36:13] Also er ging nur noch bis hier und das ist natürlich äußerst
[36:16] lästig, wenn man zum Beispiel schwimmen will und dann
[36:18] plötzlich ganz asymmetrische Arme hat.
[36:21] Und das fand ich ganz furchtbar und hab dann mit einer
[36:23] Kombination eben aus Physiotherapie und dann dem
[36:29] Kollagenprodukt, was ich glaube, was mir geholfen hat, aber ich
[36:33] meine, wie gesagt, man weiß, dass 30% des Placebo Effekt ich
[36:37] kann, man kann es sich aber vorstellen und ich hoffe mal,
[36:40] dass das auch so ist. Ja, und ich für fällt gerade
[36:44] Matt Keber Line ein. Vielleicht kennen Sie einen
[36:46] Professor von der Medical School.
[36:48] In Washington der der ne Frozen Shoulder hatte und das mit
[36:51] Rapamicin behandelt hat, das ist dieses Gehypte Long javity
[36:57] Medikament, das eigentlich n Immunsuppressor ist.
[37:00] Wenn zum Beispiel Nierentransplantationen
[37:02] stattfinden und er sagt, er hat es damit weggekriegt, aber
[37:06] beides ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen, aber beides
[37:09] hat in irgendeiner Form funktioniert, aber 1 vielleicht
[37:13] noch in in der Versuchs. Im Studiendesign, dass sie über
[37:18] Kollagen in ihrem Zentrum durchführen, steht auch, dass
[37:22] die Patienten am Ende oder die Probanden, wie man besser sagt,
[37:26] dass die am Ende einen epigenetischen Test machen, um
[37:28] zu gucken, ob ihr biologisches Alter sich zurückgedreht hat.
[37:34] Ist das zum Beispiel ein Test, um zu sagen, Hey, vielleicht
[37:38] sind doch viel mehr Kollagenfasern, nämlich die in
[37:43] deinem ganzen Körper. Dabei zu profitieren, wenn du
[37:47] Kollagenpulver in dieser Form nimmst.
[37:50] Ja, das wäre natürlich das spannendste Ergebnis, würde ich
[37:54] noch sagen, aber diese Ergebnisse haben wir ja noch
[37:56] nicht, das ist noch nicht so weit, aber das wäre natürlich
[37:58] fantastisch, wenn wenn wenn das möglich wäre, aber da, wir
[38:03] hatten ja auch vor vielen, vielen Jahren, gab es diese
[38:06] Vitamin C Hype und Vitamin C, dem wurde dann auch noch mehr
[38:11] zugesprochen. Natürlich ist das Vitamin C sehr
[38:13] wichtig, aber. Sagen wir mal so, so wie damals
[38:17] leines Pauli gedacht hat, was es alles macht, das hat sich ja
[38:20] dann doch nicht bewahrheitet. Ja, also.
[38:25] Beim Ja, beim. Kollergen ist es also auf jeden
[38:28] Fall. Und wie gesagt, die Krankheiten
[38:30] wie Skorbut zeigen das ja. Also wenn man kein Vitamin C
[38:33] hat, ist es eine Katastrophe. Und wenn man jetzt überdosiert
[38:37] Vitamin C zu sich nimmt, ist die Frage, ab wann das dann eben
[38:41] nutzlos ist. Ja.
[38:43] Und dann wieder teures PP ist beziehungsweise genau an anderen
[38:47] Stellen des Körpers entfernt. Vielleicht.
[38:49] Noch eine. Schlussfrage 2 habe ich noch die
[38:52] Qualität eines Kollagenprodukts, da es so wahnsinnig viel auf dem
[38:57] Markt gibt und es ein solcher Hype ist.
[39:00] Wie kann jetzt also ein Kunde, der sagt.
[39:04] OK, ich auch wenn es nur einen geringen Effekt macht mit großer
[39:07] Wahrscheinlichkeit. Ich möchte das nehmen, also
[39:10] Cremes kommen nicht in Frage, das haben wir von Frau Doktor
[39:14] Rümmelein gelernt, aber wenn ich so ein Nahrungsergänzungsmittel
[39:17] nehmen will, wie kriege ich denn jetzt raus, dass das eine
[39:19] wirklich gute Qualität ist? Ja, das ist ich fand das auch
[39:24] eine. Ich finde es ein ganz wichtiges
[39:26] Thema. Das ist ja bei im Grunde jedem
[39:29] zubereiteten Lebensmittel auch, was man in einem Supermarkt
[39:32] kauft, was ich meine, wenn man ein Blumenkohl kauft, dann kann
[39:35] man noch erfahren, wo kommt der her, wo ist der gewachsen und so
[39:38] weiter aber so wie alles abgepackt ist und so weiter kann
[39:41] man sich die Frage mehr bei allem was man zu sich nimmt
[39:44] stellen und ich hab dann gedacht, jetzt schau ich doch
[39:47] einfach mal, was steht denn beim Bundesamt für Gesundheit, gibt
[39:50] es da irgendwelche Warnhinweise ich ich mir.
[39:53] Kam auch wieder der Rinderwahnsinn in den Kopf oder
[39:57] irgendwelche Warnhinweise zu gefahren bei Kollageneinnahme
[40:01] oder auch etwas zum Nutzen, aber nichts.
[40:04] Auch die Swiss Medic hat dieses Stichwort gar nicht auf ihrer
[40:07] Seite und dann habe ich noch auf den deutschen Seiten geguckt und
[40:10] auch da habe ich nichts gefunden.
[40:12] Also insofern muss ich gestehen, dass ich da keine wirkliche
[40:17] Aussage zu treffen kann, weil ich müsste mir dieses Wissen
[40:19] auch von Fachquellen holen und da hab ich nicht wirklich etwas
[40:23] gefunden. Das einzige was mir noch
[40:25] aufgefallen ist, war eben, ich bin noch auf diese investigative
[40:30] Reportage aus dem Guardian gestoßen, wo eben berichtet
[40:35] wurde über das Gewinnen von Kollagenprodukten und die
[40:38] übermäßige Viehzucht in Brasilien und damit auch eine
[40:44] Promotung der Abholzung des Regenwaldes.
[40:46] Also insofern. Man muss sich immer Gedanken
[40:48] machen, für was ist das eine gut und fürs andere wieder nicht
[40:51] gut. Was macht Sinn?
[40:53] Also ich glaube immer noch sehr da dran, dass diese guten
[40:58] Binsenweisheiten wie eben ne ausgewogene Ernährung und vor
[41:01] allen Dingen auch die ausreichende Bewegung des Nutzen
[41:05] unseres Körpers, solange der noch gut funktioniert, dass das
[41:09] doch. Von größter Wichtigkeit ist und
[41:14] viel wichtiger, als dass man sich jeden morgen mit der
[41:16] Einnahme von x Produkten beschäftigen muss.
[41:20] Ja, wobei? Ich schon der Meinung bin, wenn
[41:23] im Alter so ein paar Dinge nicht mehr gut funktionieren, auch
[41:27] viele Wirkstoffe in unserem Körper nicht mehr in in der
[41:31] Menge produziert wird, wie wir sie brauchen, dass man da
[41:34] durchaus auffüllen kann und da ich Vegetarierin bin.
[41:38] Und gar keine tierischen. Doch, also Milchprodukte nehme
[41:42] ich zu mir, aber eben kein Fleisch und keine Sehnen und all
[41:45] das, woraus ja, dass die Kollagenprodukte als
[41:49] Nahrungsergänzungsmittel bestehen, zu mir nehme, da sage
[41:52] ich mir also, ich denke mal, da fülle ich mal ein bisschen auf,
[41:57] ich gucke jetzt mal, dass sie nicht aus Brasilien kommen, ich
[41:59] will diese verrückte Zucht oder oder diese Schlucht Orgien
[42:04] überhaupt gar nicht unterstützen.
[42:06] Ich gucke, dass das, dass das Produkt möglichst aus Ländern
[42:10] kommt, die zuverlässige Kontrollmechanismen haben.
[42:16] Und ich schaue auch, ob auf den Packungen sehr dezidiert
[42:20] ausgewiesen ist, was da drin ist.
[42:22] Bei vielen steht das ja noch mal gar nicht drauf so, das ist ja
[42:25] schon mal eine kleine Hilfe. Letzte Frage, nehmen Sie denn
[42:29] jetzt noch Kollagen oder haben Sie das nach ihrer Frozen
[42:33] Schulterheilung abgesetzt? Nein, ich nehme es auch wirklich
[42:37] immer noch. Also ich nehme immer noch das
[42:38] Produkt, was eben diese doppelblind Placebo
[42:41] kontrollierte Studie aus Kiel hat, das nehme ich noch weiter
[42:44] ein, ich habe auch das Gefühl, dass es mir gut tut, auch die,
[42:48] die zusätzliche, die noch drin sind, da ist auch dieses
[42:50] Accessantin mit drin, noch wahrscheinlich tut es irgendwie
[42:54] gut, also mir zumindest geht es gut, ich würde, ich dürfte würde
[42:57] gerne auch noch eine Frage stellen, und zwar an an sie, was
[43:00] würden Sie denn jetzt Vegetariern sagen?
[43:03] Weil sie sagen, ja selber, sie ernähren sich vegetarisch.
[43:06] Was was sagen Sie denn dann ja jetzt?
[43:08] Nachdem ich mich wirklich intensiv mit dem Thema
[43:11] beschäftigt habe, jetzt fange ich an, ein konagen Präparat zu
[43:15] nehmen, übrigens auch Kreatin, das ist ja wiederum ein ein
[43:22] Wirkstoff, der nur in Fleisch zum Beispiel drin ist und auch
[43:26] Taurin, auch ein Wirkstoff, den wir selber produzieren
[43:30] beziehungsweise den wir auch in großen Mengen brauchen.
[43:33] Und bei Vegetariern auch ganz klar unter Versorgung.
[43:36] Da ist. Also aber wenn.
[43:38] Man natürlich jetzt als Vegetarier gut, aber wenn man
[43:40] als Vegetarier nun extra aus Gründen des Tierschutzes kein
[43:44] Fleisch isst, dann ist das ja so ein bisschen widersinnig, wenn
[43:47] man dann doch die die Schlachtabfälle dann trotzdem zu
[43:51] sich nimmt. Hör nicht.
[43:53] Also die Tiere sind ja eh schon tot, sag ich immer, und ich für
[43:57] ich bin nicht die Kundin, die diesen diesen dieses Geschäft
[44:01] mit unterstützt, weil ich sowas alles nicht kaufe.
[44:04] Ich kaufe kein Fleisch und wenn dann die Abfälle noch genutzt
[44:08] werden, dann finde ich das OK. Ja, also das ist ja für mich
[44:13] auch so. Grundsätzlich finde ich ja, ich
[44:15] finde, Fleischkonsum muss absolut in Maßen gehalten werden
[44:19] oder eben wie gesagt, das vegetarische ist natürlich
[44:22] sicher die, die Purste und edelste Form, aber auf jeden
[44:25] Fall in in Maßen gehalten werden, weil alles andere ist
[44:28] Wahnsinn, so wie man das früher hatte, einmal in der Woche gab
[44:30] es Fleisch, es war gut und ich. Esse kein Fleisch, nicht nur aus
[44:34] Tierschutzgründen, sondern auch. Weil wir ja wissen, dass gerade
[44:37] rotes Fleisch für gesunde Langlebigkeit nicht geeignet
[44:40] ist. Also ich bedanke mich, Frau
[44:43] Doktor römelein, ich denke mal Kollagen, wer jetzt aufmerksam
[44:47] zugehört hat. Kollagen ist ein gewisses
[44:51] Mysterium und viele sind wahnsinnig verunsichert.
[44:55] Soll ich das jetzt nehmen oder nicht und was ist jetzt gut und
[44:58] was nicht und wo kann es wirken und wieviel ich?
[45:00] Ich glaube bin davon überzeugt, sie haben ganz, ganz vielen ganz
[45:04] arg weitergeholfen. Ich bedanke mich sehr Frau
[45:06] Doktor Dankeschön. Vielen Dank.
[45:08] Einen schönen Tag auf Wiederhören, danke.
[45:12] Fürs Zuhören. Ich hoffe, diese Folge hat dir
[45:14] gefallen. Weitere Informationen findest du
[45:17] wie immer in den Shownotes, wenn du etwas in dieser Folge gelernt
[45:22] hast und diesen Podcast unterstützen möchtest, würde ich
[45:25] mich über eine Bewertung freuen. Damit hilfst du mir und anderen
[45:28] Zuhörern, dass dieser Podcasts und seine Inhalte leichter
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[45:41] Ich freue mich immer über Feedback und weitere Fragen von
[45:45] dir, alles wird gut, aber nicht von alleine.

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