# Meistgehört: Der Hormon-Spezialist: Dr. med. Jörg Puchta - staYoung Podcast #1

An episode of [staYoung - Der Longevity-Podcast](https://invisiblenetwork.ai/podcast/1729988637), 22 Feb 2026, 36 min.

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## Transcript

[0:00] Willkommen zu Stellyang von Weg. Ein Dank an den Sponsor unserer
[0:04] heutigen Folge Aspriba ist ein deutscher Hersteller von
[0:07] Nahrungsergänzungsmitteln und den Geschäftsführer Antonio
[0:11] Brissa hatte ich in unserer Sonder Podcast Reihe Faktencheck
[0:15] bereits heftig befragt. Seitdem nehme ich allerdings das
[0:19] Omega 3 mit Namen Vita Q von Aspriba und dafür muss ich ja
[0:24] wohl triftige Gründe haben, sonst würde ich das hier nicht
[0:26] offen sagen. Gerade bei diesem für uns so
[0:29] wichtigen Sattelment Omega 3 gibt es ja enorme
[0:33] Qualitätsunterschiede und deshalb habe ich Antonio Brisser
[0:36] noch mal gezielt befragt und dieses kleine Interview findet
[0:39] ihr als Einschub später hier im Podcast.
[0:43] Jetzt legen wir aber erst mal los mit unserem heutigen Thema
[0:49] Stay Young. Wir haben schon über 100
[0:51] Podcasts gemacht, hast du alle gehört, nein, klar.
[0:54] Der hier ist super gut angekommen, den lege ich dir
[0:57] jetzt ganz besonders ans Herz. Dr. Jörg Puchter vom Münchner
[1:01] Hormonzentrum ist ein super erfahrener Endokrinologe, also
[1:05] Hormonspezialist unbedingt reinhören, Stay Young mit den
[1:14] Wechseljahren sinken ja unsere weiblichen Geschlechtshormone
[1:17] gegen 0. Die große Frage und die ist ja
[1:20] fast ein Glaubenskrieg bis heute entbrannt, sollen wir.
[1:25] Diese Hormone ersetzen also hormonersatztherapie oder sollen
[1:29] wir bis zum Ende unseres Lebens ohne Sexualhormone leben?
[1:34] Welche Folgen hat sowohl die Hormonersatztherapie als auch
[1:38] keine Hormone, kann die Hormonersatztherapie eventuell
[1:42] Krebs machen? Das ist die Diskussion und ich
[1:45] freue mich sehr, dass ich den Hormonspezialisten, also
[1:48] endokrinologen und erfahrenen Gynäkologen, vom Hormonzentrum
[1:52] an der Oper in München hier zu Gast habe.
[1:56] Und das ist Dr. Jörg Puchter Dankeschön.
[2:00] Ich freue mich auch. Sagen Sie, Sie sind doch ein.
[2:04] Ich meine, wir sollten das gleich zu Beginn ganz klar
[2:07] offenlegen. Ein Typ pro
[2:10] Hormonersatztherapie, ganz klar, und.
[2:15] Ja, ich bin auch da immer für klare Verhältnisse.
[2:19] Ich bin absolut pro und sie können von mir ausschließlich
[2:23] ein Plädoyer hören, weil ich der Ansicht bin, dass wir in der
[2:27] Ganzen, wie sie schon gesagt haben, in diesem ganzen
[2:29] Glaubenskrieg einfach das Problem haben, dass Menschen nur
[2:33] noch über Angst sozusagen gesteuert werden und wir bei
[2:37] Hormonen eigentlich nur noch mit dem Reflex der Angst darüber
[2:40] sprechen, und es ist völlig verkehrt, wir müssen einfach.
[2:43] Einfach sachlich und analytisch drüber sprechen und und wir
[2:47] müssen vor allem darüber sprechen, was passiert
[2:49] eigentlich, wenn wir keine Hormone geben und und da wird es
[2:53] dann richtig interessant und da gibt es eben ausreichend Daten,
[2:57] die uns zeigen, dass wir. Oder dass Frauen damit sehr,
[3:01] sehr viele Nachteile in Kauf nehmen, weil sehr viele
[3:03] Folgekrankheiten sozusagen sich einhandeln.
[3:06] Und deshalb gibt es von meiner Seite ein klares Pro für die
[3:11] Hormonisatherapie. Sie sind, wenn man sich die
[3:13] Gynäkologenwelt anschaut, da immer noch relativ allein.
[3:17] Wenn man sich die Zahlen anguckt, Frauen in den
[3:20] Wechseljahren, da bekommt nur ungefähr ein Fünftel der Frauen,
[3:24] die Beschwerden haben, in den Wechseljahren eine
[3:26] Hormonersatztherapie verschrieben, alle anderen
[3:29] sowieso nicht. In den Leitlinien der Ärzte und
[3:32] der Gynäkologen findet man sowieso Achtung, Krebsgefahr,
[3:36] seien sie vorsichtig, verschreiben sie, wenn
[3:39] überhaupt, dann nur ganz kurz, ja, wieso sind Sie sich da so
[3:44] sicher, dass sie der Frau wirklich nur Gutes tun?
[3:49] Im Grunde kann sich jeder sicher sein, wenn er sich ausreichend
[3:52] die Datenlage ansieht und sich vor allem auch mal kritisch
[3:56] ansieht, auf welcher. Basis wir diese ganzen Warnungen
[4:00] vornehmen, nämlich auf der Basis von völlig veralteten Studien,
[4:04] die mit völlig veralteten Präparaten gearbeitet haben, die
[4:10] an Frauen hormonersatztherapien gemacht haben, wo wir heute gar
[4:13] keine Hormonersatztherapie mehr machen würden, also sprich, die
[4:16] Medizin hat unglaublich viele Fehler gemacht.
[4:18] Und die viele Autoren dieser damaligen Studie, auf die sich
[4:23] immer wieder berufen wird, haben diese Fehler ja auch
[4:25] mittlerweile eingestanden. Also es gibt da auch viel, viel
[4:27] kritisches Bewusstsein. Aber das Ganze dringt nicht
[4:31] durch. Das heißt dieses Phänomen, dass
[4:34] wir irgendwo von dieser Angst paralysiert sind, betrifft
[4:37] natürlich tatsächlich nicht nur unsere, leider unsere Patienten,
[4:41] sondern das betrifft auch unsere Ärzte, und ich erleb das täglich
[4:45] in meinen Diskussionen mit Kollegen, dass einfach viele
[4:48] Kollegen mir grundsätzlich recht geben und sagen, ja, das sehen
[4:51] wir auch so, und sie haben ja recht, aber aber vielleicht ist
[4:55] ja dann doch irgendwas, und diese, diese, diese irrationale.
[4:59] Die nicht überwunden wird, ist das Problem.
[5:01] Dann beschreiben Sie uns doch als Erstes, was passiert, wenn
[5:05] eine Frau sagt, OK, ich mache das nicht, ich habe Angst, ich
[5:09] kriege Krebs, ich ich altere in würde ohne Hormone.
[5:13] Was passiert im Körper dieser Frau?
[5:17] Man muss unterscheiden zwischen Frauen vor, sagen wir, 100
[5:21] Jahren, die sehr früh gestorben sind.
[5:24] Das heißt, die nur eine sehr kurze Zeit des Hormonmangels
[5:27] durchleiden mussten. Und Frauen der heutigen Zeit,
[5:30] die natürlich eine Wahnsinns Lebenserwartung haben und
[5:33] faktisch viele, viele Jahrzehnte komplett ohne Hormone dann leben
[5:37] müssen. Das heißt, die hormonell
[5:39] sozusagen völlig ausgetrocknet sind und das über 3040 Jahre und
[5:44] manchmal auch 50 Jahre, das ist dramatisch und.
[5:48] Was passiert, ist ganz klar. Die Hormone spielen ja eine
[5:52] große Rolle, also die weiblichen Hormone spielen eine
[5:55] Riesenrolle, bei der bei der Gesunderhaltung sämtlicher
[5:58] Gewebe, bei der Gesunderhaltung unseres Herz Kreislauf Systems
[6:02] beispielsweise die, die die Sterblichkeit, die die
[6:07] kardiovaskuläre Sterblichkeit ist, bei Frauen deshalb in der
[6:11] ersten Lebenshälfte so gering, weil Frauen eben über Östrogene
[6:13] verfügen, die sie schützen vor Herz, Kreislauf, Erkrankungen.
[6:16] Und wenn die Menopause eintritt, das heißt, die Östrogene
[6:19] abfallen, dann haben sie eben keine Östrogene mehr.
[6:22] Und dann passiert genau das, dass die das Risiko für für
[6:27] Herzinfarkt, für Schlaganfall und für Alzheimer dramatisch
[6:30] zunehmen, weil sie dann quasi die Männer auf der Ebene des
[6:35] Risikos einholen und dieses. Ja.
[6:41] Und das ist das eine Herz, Kreislauf, Erkrankung, ganz
[6:44] klar. Und dann das Thema Immunsystem,
[6:46] da gab es ja in Wuhan eine wahnsinnig eigentlich
[6:49] erschütternde Studie und dann jetzt in Schweden auch, was die
[6:53] Sterblichkeitsrate an Corona betrifft, Covid mit Frauen mit
[6:59] Hormonersatztherapie und welche ohne.
[7:02] Ja, Östrogene sind einfach die großen Player, die großen
[7:06] Zytokine, die sämtliche Systeme wie gesagt beeinflussen, nicht
[7:10] nur Herz, Kreislauf, System, sondern natürlich auch
[7:12] Immunsystem, Stammzellen, das heißt die Wirkung von Östrogen
[7:16] auf das Innere des Knochens ist erheblich, nicht nur das Äußere
[7:19] des Knochens, also die Osteoporose, die immer in dem
[7:22] Kontext genannt wird. Immunsystem ist ein immenser
[7:25] Einfluss, das ist auch der Grund, warum Frauen.
[7:27] Wesentlich resistenter sind gegen bestimmte Krankheiten.
[7:30] Männer werden viel häufiger krank, erkranken schwerer,
[7:34] beispielsweise auch an der Grippe.
[7:35] Bei Covid hat man das auch gesehen, Frauen, die keine
[7:39] Hormone nahmen, also die Östrogenmangel hatten, haben
[7:42] wesentlich schwerere covid Verläufe gehabt, dramatisch im
[7:45] Vergleich zu denen, die unter Hormonersatztherapie standen,
[7:48] ein. Klinischer Beweis ein eigentlich
[7:51] ein großartiger Beweis aufgrund einer einer außergewöhnlichen
[7:54] Pandemie, wo man jetzt zum ersten Mal gesehen hat, was
[7:58] diese dieser Hormonmangel dann tatsächlich auslösen kann und
[8:04] und andere Beweise hat man natürlich auch anhand von
[8:07] Studien, aber dieses die Geschichte mit mit dem Covid war
[8:10] natürlich jetzt besonders dramatisch und hat auch sehr
[8:13] vielen Menschen, glaube ich, zu denken gegeben.
[8:16] Ja, wenn unter dem Long Javity gesunder langlebigkeits Aspekt
[8:22] gesehen, muss man vielleicht ganz klar noch mal herausheben,
[8:25] dass Östrogene unsere Stammzellen, die blutbildenden
[8:29] Stammzellen im Knochenmark schützen, vor Alterung schützen.
[8:35] Absolut. Die Stammzellen sind das A und
[8:37] O. Weltweit arbeiten unendlich
[8:40] viele Labore daran, an der Stammzellforschung nicht umsonst
[8:43] und. Und wir haben.
[8:45] Wir haben nur diese Stammzellen, und wenn wir die Stammzellen
[8:47] nicht hätten, dann würden wir sozusagen am lebendigen Leibe
[8:50] verfaulen, weil unsere Zellen sich nicht mehr erneuern könnten
[8:54] und leider altern eben auch die Stammzellen, und wenn die
[8:57] Stammzellen keine Östrogene mehr bekommen, auch das ist bewiesen
[9:01] an vielen Studien, dann altern eben auch leider diese
[9:05] Stammzellen wesentlich schneller.
[9:06] Und das Thema Demenzprophylaxe aufgrund von Beta 17 Beta ist
[9:12] das Iol auch noch. Ganz großes Thema Demenz
[9:16] Alzheimer ist ein Riesenthema, da gibt es auch viele wirklich
[9:20] hochinteressante, super neue Daten zu, warum Frauen
[9:23] wesentlich häufiger Alzheimer bekommen, warum Frauen in der
[9:27] Menopause, also ohne Östrogene sehr, sehr anfällig sind für
[9:30] Alzheimer. Es gibt sogar Studien, die
[9:32] konnten im Zusammenhang nachweisen, zwischen bestimmten
[9:35] Alzheimer Proteinen. Und bestimmten
[9:38] Wechseljahreshormonen, die dann eben in der Menopause ansteigen.
[9:41] Da gibt es Zusammenhänge, wenn Frauen Hormone bekommen, also
[9:46] Östrogene Östrogentherapie, dann sinken diese Risikofaktoren eben
[9:51] auch für Alzheimer, das ist ein ganz, ganz großes Thema, und das
[9:55] ist natürlich auch ein Thema der Long Gervity, das heißt, wie
[9:58] wollen wir altern und wenn wir. Einfach mit beim Thema Kognition
[10:05] Demenz schlecht altern. Dann haben wir ein ein
[10:08] Riesenproblem. Knochengesundheit gehört dazu,
[10:11] auch ja, durch Östrogene, viel stabilere Knochen und eben das
[10:16] Thema Beauty. Ja, die Fettröllchen am Bauch
[10:21] oder die Haut oder die Haare, was gibt es dazu zu sagen,
[10:26] Östrogen und Beauty? Ja, da gibt es viel zu sagen.
[10:30] Ich halte mich immer ein bisschen zurück, weil ich möchte
[10:32] natürlich nicht in die Ecke von Beauty Doctors gerückt werden,
[10:35] da wird man leicht verdächtigt, dass man jetzt Östrogene gibt
[10:38] wegen sozusagen nur in Anführungsstrichen kosmetischer
[10:41] Belange, was ich ja natürlich nicht so sehe, es sind eben
[10:44] nicht nur kosmetische Belange, aber tatsächlich haben Östrogene
[10:48] als die Wachstumsfaktoren der Frau, man muss sich das
[10:51] vorstellen, Frauen sozusagen strotzen nur so vor Östrogenen
[10:56] in ihrer ersten Lebenshälfte. Eine Frau, die schwanger ist,
[10:59] hat noch mal höhere Spiegel, also die, die die Östrogenen und
[11:03] Progressionsspiegel einer schwangeren Frau sind
[11:04] fantastisch im Vergleich zu dem, was dann in den Wechseljahren
[11:08] passiert, die sind Spiegel, die liegen um mit Faktor 100 höher,
[11:12] das heißt, Frauen schwimmen geradezu in diesen Hormonen und
[11:15] die machen eben was mit ihnen, und die haben einen immensen
[11:18] Effekt auf die auf den Anabolismus, auf den Aufbau, auf
[11:22] das Zellwachstum von Haaren, haut.
[11:27] Sämtliche Organsysteme unterliegen dem den Östrogenen.
[11:31] Das ist sozusagen, das ist der große The Big Master.
[11:38] Und hier ist der kleine Einschub, den ich vorhin schon
[11:40] angekündigt habe. Zum Thema Omega 3 Fettsäuren
[11:43] Nahrungsergänzungsmittel von Aspriva und hier ist der
[11:46] Geschäftsführer Antonio Brissa und meine Fragen an ihn, die
[11:52] beiden Fettsäuren EPA und DHA, also die.
[11:56] Die Omega 3 Fettsäuren, die spielen ja spielt ja das
[11:59] Verhältnis der beiden im Nahrungsergänzungsmittel eine
[12:02] Riesenrolle. Wie löst ihr dieses Thema?
[12:06] Das ist korrekt, also EPA und GA sind die einzigen beiden
[12:09] Bestandteile, um die es geht, wenn man über Omega 3 spricht
[12:12] von Relevanz, das sind essentielle Fettsäuren, das
[12:15] heißt, dann muss ich es supplementieren, wenn man nicht
[12:17] genug Fisch isst. Aber ansonsten kann der Körper
[12:19] sie nicht bilden. Und warum sind die Krebrisch EPA
[12:23] und DAA werden in die Zellmembran eingebaut, da baut
[12:26] ein Blutkörperchen und konkurrieren dort auch mit Omas
[12:31] 6 Fettsäuren, das heißt da gibt es Stoffwechsel wie pure
[12:34] Biochemie, die am Ende dazu führt, dass tatsächlich
[12:38] Installation bekämpft wird und so aufgehoben wird, das ist
[12:41] jetzt kein Wellness Marketing, sondern einfach biochemische
[12:44] Prozesse. Und wenn man sich diese Prozesse
[12:47] mal in Ruhe anschaut, stellt man fest, dass eben EPA und DHA bei
[12:52] den meisten klinischen Studien zum Thema besonders
[12:56] karpiovaskuläre Gesundheit auf eine eine Ration von EPA zu DHA
[13:02] mit einer EPA Dominanz aufbauen, das heißt 2 zu 1 und aus genau
[13:07] der Logik haben wir auch unser Omega 3 so konzipiert und.
[13:11] Und damit es eben genau dieser dominierenden Meinung im
[13:14] Hinblick auf das Mischverhältnis nachkommt.
[13:18] Aber, und das ist der entscheidende Punkt, das geht
[13:19] natürlich nur durch eine sehr sorgfältige Auswahl
[13:23] entsprechender Rohstoffe, die genau das in der Spezifikation
[13:26] abbilden, und anschließenden Labortests.
[13:29] Davon ist jetzt 1100 Milligramm pro Kapsel drin.
[13:35] Ich finde kaum ein Nahrungsergänzungsmittel, wo so
[13:37] viel drin ist. Wie beweist ihr denn, dass ihr
[13:40] diese Menge habt und in jeder Kapsel so viel isst?
[13:46] Und wieviel brauche ich eigentlich persönlich pro Tag?
[13:50] Also der. Nachweis ist tatsächlich der
[13:53] zunächst einmal, der geht nur über Labortests, denn die
[13:56] Spezifikation in dem Rohstoff ist das eine, aber in der Regel
[13:59] bei hochwertigen Rohstoffen kann man dann im Labor das auch
[14:02] nachvollziehen. Das Wichtige ist allerdings,
[14:05] dass eben dieser Labortest durchgeführt wird, und zwar an
[14:08] den abgefüllten Kapseln und nicht nur im Hinblick auf die
[14:12] Rohware. Und da gibt es ganz klar
[14:16] akquitierte Labore, die genau dieses Verfahren anwenden, um
[14:20] das sogenannte Fettsäurespektrum abzubilden.
[14:24] Und diese Laborberichte findet Philipp natürlich bei uns auch
[14:27] im Shop. Und die bestätigen, dass die
[14:30] Dosierungen eingehalten wurden, so dass das absolut im Einklang
[14:34] ist mit dem, was wir in diesem Produkt entwickelt haben.
[14:38] Im Hinblick auf die jetzt sehr wichtige Frage nach diesem
[14:41] Bedarf, das ist, glaube ich, ein Thema, was mir wirklich
[14:44] besonders am Herzen liegt, denn natürlich wird sehr viel
[14:48] gesprochen, besonders im Long Gravity Kontext über
[14:51] Dosierungen. Was wäre das ideale Protokoll?
[14:55] Aber das ist ein sehr, sehr persönlich genetisch bestimmtes
[14:57] Thema, denn der Bedarf hängt tatsächlich von der Genetik ab,
[15:01] aber auch von meinen normalen Ernährungsgewohnheiten.
[15:04] Das heißt, ich empfehle hier, sich wirklich an Biomarkern zu
[15:07] orientieren, und da ist in meinen Augen der Omega 3 Index
[15:11] prädestiniert, das heißt, es ist der Wert, der tatsächlich
[15:15] festhält, wieviel von EPA, dh in den roten Blutkörperchen
[15:20] eingebaut wurden. Dann darf ich das kritischer.
[15:22] Es muss eben eingebaut werden, damit es zirkuliert und mit dem
[15:27] Omega 3 Index kann ich diese Langzeitversorgung abbilden, das
[15:32] heißt, das ist keine Dosierung ins Gratebol hinein aufgrund von
[15:35] generischen Empfehlungen, sondern wirklich, ich kann
[15:37] meinen persönlichen Bedarf dann optimieren, gegebenenfalls eben
[15:42] bis ich den Zielwert idealerweise ab 8% erreicht habe
[15:46] und ich dann weiß, dass das, was ich da supplementiere und.
[15:49] Haben auch zielgerichtet, ist Long javity Experten an sich
[15:53] sprechen von 2 bis Diagramm, EPA und GHA pro Tag aber auch immer
[15:58] ganz explizit im Kontext eben eines solchen Messwerts.
[16:02] Ja, das ist der entscheidende Punkt, das heißt, am Ende ist
[16:05] das kein generisches Thema, sondern ein sehr, sehr
[16:08] persönliches Thema, was es sich lohnt wirklich zu bewerten im
[16:12] Hinblick auf diesen Messpunkt. Die Sache ist echt komplex mit
[16:15] Omega 3 und dem Nahrungsergänzungsmittel Omega
[16:18] 3. Wir haben noch mehr
[16:18] Informationen dazu in unseren Shownotes und jetzt gibt es zum
[16:22] Schluss noch ein kleines Angebot vom Geschäftsführer Aspriva
[16:27] bitteschön. Vielen Dank also um den Einstieg
[16:33] in unsere Welt bei Aspriva, den Hörerinnen und Hörerinnen von
[16:37] Deinem Podcast zu ermöglichen, haben wir uns überlegt, dass wir
[16:40] ein zeitlich begrenztes Angebot. Verkünden bei dem 10€ Einsparung
[16:46] ermöglicht werden im Hinblick auf unser Omega 3 Produkt und
[16:50] alle weiteren Details dazu findet man über den Code in den
[16:54] Show Notes. Das war der Geschäftsführer von
[16:57] Aspriva, Antonio Brissa. Und jetzt geht's weiter im
[17:00] Podcast. Dankeschön.
[17:04] Wie kommt es eigentlich? Dass mit den Wechseljahren so
[17:08] schnell dieser Hormonabfall stattfindet, das geht ja
[17:11] wirklich, wenn man sich die Kurven anguckt, das geht ja so
[17:16] runter, was passiert da? Also was passiert, kann man
[17:21] messen, nämlich die Hormone fallen einfach rapide ab, der
[17:25] der Eierstock ist nicht mehr in der Lage ausreichend eigene
[17:29] Hormone zu produzieren. Warum das passiert, ist
[17:32] natürlich eine ganz große Frage. Nie beantwortet,
[17:35] Evolutionsbiologisch immer wieder behauptet, ja, das hängt
[17:38] damit zusammen, dass Frauen eben dann keine Kinder mehr kriegen
[17:40] können, dass sie, ich sag mal, für die für die Reproduktion
[17:43] nicht mehr relevant sind und damit evolutionsbiologisch
[17:46] einfach jetzt uninteressant geworden sind und und man ja sie
[17:51] diese Östrogene nicht mehr brauchen, aber.
[17:54] Was da genau der molekularbiologische Schalter
[17:57] ist, das weiß niemand. Fakt ist, es kommt zu einem
[18:01] dramatischen, zu einem sehr, sehr schnellen Abfall weiblicher
[18:04] Hormone, und sie müssen sich vorstellen, eine Frau, die 3040
[18:07] 50 Jahre lang sozusagen im Saft dieser Hormone stand, trocknet
[18:13] plötzlich ganz schnell aus, und das merken diese Frauen
[18:17] natürlich anhand von verschiedensten Symptomen und.
[18:22] Davon sind Hitzewallungen und und Schweißausbrüche und
[18:26] Brainfork nur nur einige, einige wenige.
[18:31] Und das ist eben so dramatisch, dass viele Frauen dann auch
[18:36] tatsächlich zum Arzt gehen und sagen, Hey, da muss irgendwas
[18:39] passieren, ich mag so nicht, nicht nicht weiterleben, und es
[18:42] ist eben auch ein riesen Unterschied zu uns Männern, wo
[18:44] dieser Abfall zwar auch passiert, aber wesentlich ja
[18:47] besonderer. So, und jetzt haben wir
[18:49] natürlich alle Argumente für eine Hormonersatztherapie auf
[18:52] dem Tisch und jetzt müssen wir mal klarstellen, warum diese
[18:56] wirklich sehr weit verbreitete Brustkrebsangst in den meisten
[19:00] Fällen oder mit großer Wahrscheinlichkeit zu 100%
[19:04] unbegründet ist. Da müssen Sie wahrscheinlich auf
[19:07] diese Studien der 80er 90er Jahre des letzten Jahrtausends
[19:11] noch mal kurz zurückgehen. Ja, es ist diese unselige Studie
[19:16] aus dem letzten Jahrtausend. Diese berühmte WHI Studie, die
[19:19] im Grunde überhaupt keine Studie war, die dazu konzipiert war,
[19:23] Brustkrebsrisiken zu messen. Es war eine von vornherein eine
[19:27] Herz Kreislauf Studie, und dann hat man eben in den Vereinigten
[19:31] Staaten überwiegend sehr, sehr Frauen fortgeschrittenen Alters
[19:36] mit sehr vielen Erkrankungen, Herz, Kreislauf, Erkrankungen,
[19:40] Diabetes, Erkrankungen. Sich angeguckt und hat
[19:43] irgendwann dann entschieden, dass man sich jetzt noch mal als
[19:46] Nebenarm, sozusagen als noch ne kleine Zusatzstudie noch mal
[19:50] anguckt, was, wie sind diese Risiken bei diesen Frauen, wenn
[19:52] die eben hormonersatzpräparate nehmen und, und das war
[19:57] natürlich interessant, da kam was bei raus tatsächlich nämlich
[20:01] tatsächlich eine Erhöhung des ne gewisse Erhöhung, also keine
[20:05] dramatische, aber es gab ne Erhöhung des Krebsrisikos, also
[20:08] das Signal. Hat quasi geleuchtet.
[20:11] Es gab eine Erhöhung von Herz, Kreislauf, Ereignissen, also
[20:15] Thrombosen, beispielsweise auch Herzinfarktereignissen bei in
[20:19] dieser Studiengruppe hat zugenommen, was man damals nie
[20:24] diskutiert hat, war die Tatsache, dass diese Frauen
[20:28] erstens Hormonpräparate bekamen, die man heute guten Gewissens
[20:33] nie mehr verordnen würde, nämlich künstliche
[20:35] Hormonpräparate, es waren tierische Präparate aus.
[20:38] Stutenurin also aus Urin von weiblichen Pferden dem
[20:42] menschlichen Körper völlig fremd.
[20:44] Diese Präparate machen überdurchschnittlich hohe
[20:47] Hormonspiegel im Blut, und sie machen vor allem auch
[20:50] überdurchschnittlich hohe fremde Hormonspiegel.
[20:52] Das heißt, da sind bestimmte Substanzen dabei, die der Körper
[20:54] gar nicht kennt, die sozusagen fremd sind, und natürlich haben
[20:59] diese Substanzen negative Effekte.
[21:03] Das ist das eine. Dann hat man diese Präparate
[21:06] geschluckt, das heißt, man hat sie als Tablettenform gegeben,
[21:09] und das ist heutzutage ohnehin verboten, im Grunde in der
[21:13] modernen Hormonersatztherapie würde man keine Tabletten mehr
[21:16] applizieren, weil Tabletten grundsätzlich über die Leber
[21:20] verstoffwechselt werden und über die Leber passieren dann einfach
[21:22] ungünstige Dinge, es passieren, es entstehen Nebenprodukte, die
[21:27] negative Effekte haben auf die Brust beispielsweise, heute gibt
[21:30] man nur noch über die Haut sogenannte transfermale
[21:32] Präparate, also die. Diese Fehler hat man damals
[21:35] gemacht, diese beiden Fehler bereits, die ich beschrieben
[21:38] habe und da gab es noch einen großen dritten Fehler und der
[21:40] Bestand darin, dass man im Grunde Frauen, die dafür gar
[21:44] nicht geeignet waren, die Waren schon viel zu alt, die waren
[21:46] schon viel zu krank, denen hat man diese Hormonbomben gegeben,
[21:50] das war ganz ehrlich medizinische Katastrophe, man
[21:54] hat es natürlich besser gewusst, aber so war es eben, aber sich
[21:57] auch diese Studie jetzt zu immer wieder zu berufen und zu sagen,
[22:00] das ist das Argument gegen die Hormonersatztherapie.
[22:04] Entschuldigung, das ist Bullshit.
[22:06] Gut, wir haben verstanden, wir machen Hormon Erwachstherapie
[22:10] und wie geht die also bioidentische Hormone in welcher
[22:14] Dosierung, ab welchem Alter und wie lang im Lebenslauf einer
[22:18] Frau? Bioidentische Hormone heißt sie,
[22:23] sind exakt wie das natürliche Molekül.
[22:25] Sie sind vom Körper nicht unterscheidbar, sie werden nur
[22:28] über die Haut gegeben, damit wir keine negative Effekte über die
[22:31] Leber bekommen wir. Wir starten so früh wie möglich,
[22:34] weil die Negativwirkungen einer Nichthormonersatztherapie setzen
[22:38] sehr schnell ein. Das heißt, wir wollen es
[22:40] verhindern, wir wollen Präventionsmedizin machen,
[22:43] deshalb behandeln wir die Frauen, sobald die ersten
[22:46] Symptome auftreten. Das ist ganz, ganz wichtig, und
[22:51] wir messen die Spiegel, das heißt, wir gucken uns an, jeder
[22:54] hat natürlich ein anderes System, jeder hat eine andere
[22:57] Aufnahmekapazität et cetera, wir kontrollieren die.
[23:01] Östrogenspiegel im Blut und passen die entsprechend an die
[23:05] Bedürfnisse der einzelnen Person an.
[23:07] Und das sind die die entscheidenden Dinge.
[23:09] Und natürlich gehört zum Ganzen auch eine regelmäßige
[23:14] Vorsorgeuntersuchung, es gehören regelmäßige
[23:17] Krebsvorsorgeuntersuchungen, das ist eigentlich alles völlig
[23:20] selbstverständlich und wenn man sich sozusagen diese Sachen
[23:25] beherzigt, dann ist man mit Sicherheit keinem erhöhten
[23:29] Risiko ausgesetzt. 17 Beta ist Radiol ist das Sauermittel bis
[23:34] in welche Altersgruppe hinauf darf das denn verschrieben
[23:38] werden? Auch bis 90?
[23:42] Ich habe tatsächlich Patientinnen, die an die 90
[23:45] rangehen, über 80 sind und die ihre Hormonersatztherapie weiter
[23:48] nehmen, damit zufrieden sind und sagen, Sie wollen Sie auf keinen
[23:51] Fall absetzen. Der Punkt ist einfach der, man
[23:54] muss auch das Rational beantworten, je älter wir
[23:57] werden. Umso mehr werden wir sozusagen
[24:00] all diese Effekte durch Hormonmangel mit uns
[24:02] rumschleppen. Das heißt, wenn ich sage, mit 70
[24:06] setze ich ab, weil 70 ist ja schon relativ alt, aber ich
[24:09] werde dann doch irgendwie 95, dann habe ich 25 Jahre mal
[24:11] soeben in den Sand gesetzt, wo ich nichts gemacht habe, wo ich
[24:15] einfach durch meine falsche Entscheidung zugelassen habe,
[24:17] dass ich 25 Jahre. All die negative Effekte auf die
[24:23] verschiedenen Organsysteme hat wirken lassen.
[24:26] Das ist fatal. Und das ist auch völlig
[24:28] irrational. Ab dem 65 Lebensjahr oder
[24:32] vielleicht sogar schon früher sollen aber die Zahl der
[24:34] Rezeptoren auf unseren Zellen für Östrogene zurückgehen.
[24:38] Das heißt, man muss dann im zunehmenden Alter die Dosis an
[24:42] Estradiol verringern. Ja, das machen wir auch.
[24:47] Das sehen wir auch anhand unserer Blutbestimmungen.
[24:50] Das heißt, wir passen. Das tatsächlich an.
[24:53] Wir passen die Dosis nicht nur jetzt an die an, die an die
[24:58] einzelnen individuellen Bedürfnisse an, also sprich wie
[25:00] wieviel nimmt jemand auf, da gibt es Unterschiede, wir passen
[25:04] das auch an an das Alter der jeweiligen Patientinnen
[25:06] tatsächlich. Ich bekomme immer wieder Fragen
[25:09] von Frauen, die über 60, über 65 sind und sagen, kann ich denn
[25:13] noch anfangen, ich habe nichts gemacht, weil ich so eine Angst
[25:15] hatte und mein Gynäkologe hat mir auch nichts verschrieben,
[25:17] aber kann ich denn jetzt noch anfangen?
[25:22] Klares Ja. Wenn die Frauen gesund sind.
[25:25] Wir gucken uns das ja ohnehin an, wenn die Frauen zu uns
[25:27] kommen, wir checken die ja nicht nur in Bezug auf mögliche
[25:31] Krebserkrankungen, auf bestimmte Familien, Risikofaktoren in der
[25:36] Familie, wir checken, wir gehen noch viel weiter, wir checken
[25:38] die auf genetisches, ein genetisches Herz, Kreislauf,
[25:42] Risiko, wir machen bestimmte. Neue lipologischen
[25:45] Untersuchungen also. Wir gucken uns die Blutfetter
[25:47] an, beispielsweise da gibt es riesige Risikofaktoren, die
[25:53] weiterhin noch gar nicht bekannt sind, die man sich anschauen
[25:55] kann, und wenn man das macht, dann kann man ganz gute
[25:58] Einschätzung vornehmen, wie hoch ist überhaupt das die
[26:02] Risikokonstellation und bei den meisten ist es Gott sei Dank so,
[26:05] dass wir keine Risikokonstellation haben, und
[26:08] dann kann man jederzeit mit einer solchen Therapie natürlich
[26:11] starten. Dann sollten wir aber ganz genau
[26:13] mal checken, Risikokonstellation bei einer Frau, wie sieht das
[26:18] konkret aus, in welchen Fällen sagen Sie keine HRT?
[26:23] Die erste große Risikokonstellation ist
[26:26] natürlich der Zustand unter Brustkrebs.
[26:29] Das heißt, eine Patientin, die die Brustkrebs hat, steht für
[26:33] eine Hormonosartherapie natürlich nicht zur Verfügung.
[26:36] Dazu wissen wir einfach immer noch viel zu wenig, auch wenn
[26:40] es. Es zunehmend Daten gibt.
[26:42] Es gibt jetzt auch neue Studien, die haben untersucht aus
[26:44] Skandinavien, was passiert, wenn man Frauen, die Brustkrebs
[26:48] haben, die unter einer nach Brustkrebs unter einer adjuvalen
[26:52] Therapie sind, wenn man denen zum Beispiel bioidentische
[26:54] Hormone gibt, und diese Studien sind zu dem Ergebnis gekommen,
[26:58] dass diese Frauen kein erhöhtes Rückfallrisiko haben, das heißt,
[27:02] es hat keinen Einfluss, keinen negativ Einfluss, aber.
[27:05] Aber es ist viel zu früh, über diese große Risikogruppe jetzt
[27:09] sozusagen allgemein zu sprechen. Das sind einzelne Studien, die
[27:12] wir haben, da wird sicherlich noch mehr kommen in Zukunft,
[27:15] also sprich, Frauen mit Brustkrebs würden wir
[27:18] grundsätzlich ausnehmen, Frauen mit sehr schweren Herz,
[27:23] Kreislauf, Erkrankungen, da würde ich auch ein Fragezeichen
[27:26] hinter machen. Sehr schwere Herz Kreislauf
[27:28] Erkrankung bedeutet wirklich eine nachgewiesene
[27:32] Gefäßerkrankung Corona Sklerose, also mit massiven Verengungen
[27:36] der Herzkranzarterien. Das muss man sich dann wirklich
[27:40] en Detail anschauen und gut überlegen.
[27:43] Mhm, es gibt noch andere Hormone, die im Rahmen einer
[27:47] Hormonersatztherapie verordnet werden.
[27:50] Geste Progesteron zum Beispiel oder Dhea oder Prägenenolon.
[27:57] Was verordnen Sie denn so üblicherweise?
[28:01] Also der Hauptplayer ist und bleibt natürlich das Östrogen.
[28:04] Das ist sozusagen einfach das Masterhormon der Frau und die
[28:08] Substitution von Östrogen hat tatsächlich die höchsten
[28:12] positiven Gesundheitseffekte. Wir haben den höchsten Benefit
[28:16] auch für die Patientin selber durch die Verordnung von
[28:19] Östrogen, wir haben. Beim zweiten Geschlechtshormon,
[28:23] also beim zweitwichtigsten, dem Progesteron, haben wir das Thema
[28:28] schlafen. Progesteron kann Schlafstörungen
[28:32] günstig beeinflussen, weil es dockt an im Gehirn, an die an
[28:35] die Gabelrezeptoren, aber das betrifft nicht alle Frauen, also
[28:39] sprich, es gibt ein Teil Frauen, die haben durch die Menopause
[28:44] erhebliche massive Schlafstörungen, die bekommen
[28:46] tatsächlich Progesteron von uns. Die, die keine Schlafstörungen
[28:50] haben, denen geben wir kein Progestrom.
[28:52] Da bleiben wir sozusagen bei einer ganz sicheren, niedrig
[28:56] dosierten, reinen Östrogentherapie, die übrigens
[29:00] auch in den ganzen neuen Daten zeigt, dass wir einer Östrogen
[29:05] Monotherapie haben wir praktisch kein Signal in Richtung
[29:09] Brustkrebs, also wenn wir diese diese Daten dann uns anschauen,
[29:12] diese zahlen, dann flackert da nichts auf, wenn wir.
[29:17] Progesteron dazu geben, dann haben wir jetzt kein wirkliches
[29:20] Signal. Aber wir haben doch ein Leichtes
[29:22] erleuchten, das bedeutet Progesteron oder Gestagene haben
[29:27] eine gewisse Fähigkeit, bei gewissen Frauen das
[29:30] Brustkrebsrisiko minimal zu erhöhen, das muss.
[29:34] Man wissen, wobei eben Progesteron ja auch zu den
[29:37] körpereigenen Hormonen der Frau gehört und nicht ersetzt werden
[29:42] muss. Nein, es muss nicht ersetzt
[29:46] werden. Man hat früher geglaubt, man
[29:47] müsste es ersetzen vor 30 Jahren, es hat aber
[29:52] Hintergründe, die muss man verstehen, damals hat man eben
[29:55] nur diese, ich hab drüber gesprochen bei der BHI Studie
[29:57] damals hat man nur diese hochdosierten Präparate gegeben,
[30:00] also diese oralen Präparate. Und die waren so Hochdosiert,
[30:04] dass bei diesen Frauen etwas passiert ist, was wir quasi ne
[30:08] Stimulation der Gebärmutterschleimhaut nennen,
[30:10] also ne Proliferation der Gebärmutterschleimhaut, das
[30:13] heißt, die Gebärmutterschleimhaut ist durch
[30:15] die hohen Östrogene einfach immer immer weiter gewachsen,
[30:18] das heißt, die ist hat zugenommen und wenn man nichts
[30:21] gemacht hat, ist sie dann immer dicker geworden und irgendwann
[30:24] haben die Ärzte natürlich Angst bekommen, als sie diese
[30:26] Schleimhaut gesehen haben, da gab es dann auch die ersten
[30:27] Ultraschallgeräte. Und dann hat man beschlossen,
[30:30] dass man diese Frauen alle 3 Monate eine eine zyklische, eine
[30:35] intermittierende Gestagentherapie angedeihen
[30:38] lässt. Und um diese hochaufgebaute
[30:42] Schleimhaut wieder abzubluten und aus der Zeit stammt
[30:45] sozusagen dieses Konzept, dieses Narrativ, dass man östogen immer
[30:50] zusammen gestagen nehmen müsste. Aber das muss man aus dem
[30:54] Kontext heraus verstehen. Was wir heute machen, ist was
[30:57] völlig anderes. Wir geben so niedrig dosierte
[31:01] Östrogenspiegel, dass wir überhaupt keine Effekte auf der
[31:04] Gebärmutterschleimhaut haben. Jeder Gynäkologe, der sorgfältig
[31:08] seine Patienten Screent und Ultraschall macht, würden wir
[31:12] das bestätigen, durch diese Hormontherapie gibt es keine
[31:15] Stimulation der Gebärmutterschleimhaut und
[31:18] deshalb gibt es auch keine Notwendigkeit mehr, unnötige
[31:21] Destagene zu geben. Und wenn Sie den.
[31:25] Hormonspiegel Östrogen einer Frau mit 30 anschauen und die
[31:30] Dosis, die sie einer 55 jährigen verschreiben, vergleichen.
[31:33] Wieviel geringer ist denn die der 55 jährigen?
[31:40] Die Dosis, die wir bei einer 55 jährigen beispielsweise wo wir
[31:43] sie einstellen, liegt vielleicht bei 20. 25 Pitogramm pro
[31:48] Milliliter und eine Frau mit 30, die in der periovolatorischen
[31:54] Phase ist, also um den Einsprung herum, die hat Östrogenspiegel
[31:57] von 300 bis 500, das heißt, wir sprechen von einem Spiegel, der
[32:02] ist irgendwie 20 Fach niedriger als bei einer 30 jel.
[32:08] Verstanden. Und jetzt noch kurz Dhea und
[32:12] Pregnenolon was bringt das? Gute Frage, Das sind 2
[32:18] interessante Player aus der Nebennierenrinde, die uns unser
[32:22] Leben lang begleiten. Prekneolon ist biochemisch
[32:25] sozusagen ein ein ein Prohormon, das heißt, es ist eine
[32:29] Ausgangssubstanz, aus der aus dem Prekneolon macht der Körper
[32:32] ganz viele Hormone, auch natürlich Östrogen, auch
[32:36] Progesteron, auch Testosteron und so weiter auch Cortison,
[32:40] also auch immun, also Hormone, die fürs Immunsystem wichtig
[32:44] sind. Wir wissen aus Beobachtungen,
[32:48] dass dieser Hormonspiegel prägnolon und auch Dia übrigens
[32:53] ist. Genau dasselbe ist nur ein
[32:55] bisschen weiter in der biochemischen Kette, dass diese
[32:57] beiden Hormone mit dem Alter immer weiter abnehmen.
[33:00] Das heißt, wir haben einen, ich sag mal, einen physiologischen
[33:03] Altersabfall, und das hat dazu geführt, dass man vor vor vielen
[33:06] Jahrzehnten angefangen hat zu überlegen, ob dieser der
[33:11] Ausgleich dieser Hormone. Quasi etwas bringen könnte.
[33:14] Das heißt, man hat versucht, diesen Altersabfall
[33:16] auszugleichen und hat diese Hormone dann substituiert und
[33:20] jetzt gibt es unendlich viele Studien zum Thema, DAR sehr viel
[33:24] Minutes zum Pregnolon, die alle möglichen positiven Effekte
[33:28] nachweisen, von Fettstoffwechsel über Insulinstoffwechsel über
[33:33] natürlich verschiedene psychische Faktoren,
[33:36] Vitalitätsfaktoren, Libido et cetera.
[33:41] Diese Nebenhormone oder diese Pre Hormone haben tatsächlich
[33:45] Effekte. Sie gehören meines Erachtens
[33:48] nicht zu den großen Playern wie das Östrogen oder das
[33:51] Testosteron, aber sie sind nebenplayer und wir, wir setzen
[33:56] sie oder wir, wir substituieren sie teilweise, auch wenn wir
[34:01] sehen, dass der Spiegel extrem stark abgefallen ist und dass es
[34:04] eine Korrelation gibt mit bestimmten klinischen
[34:06] Beschwerden. Also Hormonersatztherapie, ein
[34:10] wirklich starker Player für gesunde Langlebigkeit, ein
[34:14] healthy lungabity Booster, das kann man wirklich sagen, der,
[34:18] wenn das richtig gemacht wird. So gut wie keine Nebenwirkungen
[34:23] hat und ich bin selber persönlich ganz, ganz glücklich,
[34:26] diese wirklich umfassenden Informationen von ihnen zu
[34:30] halten, weil ich seit 17 Jahren eine Hormonersatztherapie mache.
[34:34] Ich habe nie wechseljahr Beschwerden gehabt, ich fühle
[34:37] mich wahnsinnig fit bis heute und werde das jetzt bis ins hohe
[34:41] Alter fortführen und ich bedanke mich, dass sie mich darin
[34:44] unterstützen. Erzeugter Punkt, danke im Namen
[34:47] aller Frauen. Messi, das habe ich jetzt
[34:50] angebracht. Danke fürs Zuhören.
[34:53] Ich hoffe diese Folge hat dir gefallen.
[34:55] Weitere Informationen findest du wie immer in den Shownotes, wenn
[35:00] du etwas in dieser Folge gelernt hast und diesen Podcast
[35:03] unterstützen möchtest, würde ich mich über eine Bewertung freuen,
[35:07] damit hilfst du mir und anderen Zuhörern, dass dieser Podcast
[35:10] und seine Inhalte leichter gefunden werden, bitte.
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[35:17] tik tok, Facebook oder Youtube. Ich freu mich immer über
[35:22] Feedback und weitere Fragen von dir.
[35:26] Alles wird gut, aber nicht von alleine.

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