# Meistgehört: Hormone & Longevity – wie Hormone gesundes Altern prägen | Prof. Huber & Nina Ruge

An episode of [staYoung - Der Longevity-Podcast](https://invisiblenetwork.ai/podcast/1729988637), 1 Feb 2026, 54 min.

Audio: https://traffic.megaphone.fm/APO4156009836.mp3

In dieser Folge spreche ich mit Prof. Johannes Huber, einem der profiliertesten Endokrinologen im deutschsprachigen Raum, über Hormone als zentrale Steuerungsfaktoren des Alterns. Jenseits von Östrogen und Testosteron lenken Wachstumshormon, Melatonin, Insulin, Schilddrüsenhormone und weitere Botenstoffe entscheidend, wie schnell wir altern und wie gesund wir bleiben. Professor Huber erklärt, warum nicht Lebensverlängerung um jeden Preis das Ziel ist, sondern eine möglichst vitale zweite Lebenshälfte. Im Gespräch geht es um aktuelle Forschung, um sinnvolle Prävention und um die Frage, wie wir unseren Hormonhaushalt im Laufe des Lebens besser verstehen und begleiten können. In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen: • Welche Rolle spielen Hormone jenseits von Östrogen und Testosteron beim Altern? • Warum nimmt das Wachstumshormon ab dem 30. Lebensjahr kontinuierlich ab? • Wie beeinflusst Wachstumshormon Muskelmasse, Fettverteilung und Fragilität? • Welche Bedeutung hat Melatonin für Schlaf und mitochondriale Gesundheit? • Warum ist Insulin ein zentraler Faktor des biologischen Alterns? • Ab wann sollte der Insulinstoffwechsel regelmäßig kontrolliert werden? • Welche Rolle spielen Stresshormone wie Cortisol langfristig? • Wie beeinflussen Serotonin und Dopamin unsere Resilienz im Alter? • Was leistet Erythropoetin jenseits der Blutbildung? • Warum ist Selbstwahrnehmung ein wichtiger Teil hormoneller Prävention? Weitere Informationen zu Prof. DDr. Johannes Huber findest du hier: https://www.drhuber.at/ Du interessierst dich für Gesunde Langlebigkeit (Longevity) und möchtest ein Leben lang gesund und fit bleiben, dann folge mir auch auf den sozialen Kanälen bei Instagram, TikTok, Facebook oder YouTube. https://www.instagram.com/nina.ruge.official https://www.tiktok.com/@nina.ruge.official https://www.facebook.com/NinaRugeOffiziell https://www.youtube.com/channel/UCOe2d1hLARB60z2hg039l9g Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin. STY-168

## Transcript

[0:00] Stay Young. Der Podcast Wir haben ja schon
[0:03] über 100, vielleicht hast du den nicht gehört, der ist so gut
[0:06] auch angekommen, dass es dir mit Sicherheit auch gut tut,
[0:10] reinzuhören. Professor Johannes Huber, Uni
[0:13] Wien ein super erfahrener Endokrinologe.
[0:17] Ich habe mit ihm ja schon mehrere Podcasts gemacht.
[0:19] In diesem Fall geht es um Hormone und Altern und da nicht
[0:23] um die Hormonersatztherapie, sondern um das menschliche
[0:26] Wachstumshormon, um Melatonin und noch einige andere mehr.
[0:30] Sehr, sehr spannend, denn auch diese Hormone gehen im Alter ja
[0:34] leider den Bach runter, was er dazu sagt und was er empfiehlt
[0:38] bei Steiang Hormone und Healthy Long Javity das.
[0:47] Gesunde Langlebigkeit da denkt jeder, genauer gesagt jede
[0:52] erstmal an die Geschlechtshormone.
[0:54] Und die sind ja auch, wie wir wissen, ganz besonders starke
[0:58] Taktgeber des Alterns. Doch unser Top Experte, der uns
[1:02] genau darüber schon aufgeklärt hat.
[1:05] Der weiß natürlich, dass es da noch ganz andere Agenten des
[1:09] Alterns gibt und ich freue mich sehr, Professor Johannes Huber,
[1:13] renommierter Endokrinologe mit Karriere an der Uni in Wien,
[1:18] dass er für mich Zeit hat, ein weiteres Mal.
[1:21] Toll, dass sie dabei sind. Ja, mit großem Vergnügen.
[1:24] Danke für die Einladung und freue mich schon auf das
[1:27] Gespräch. Also die anderen Hormone
[1:29] jenseits der Geschlechtshormone. Wie stark müssen wir uns
[1:32] eigentlich den Alterungsprozess, gesteuert durch all die
[1:36] vorstellen? Unterschätzen wir die eigentlich
[1:39] bisher? Man muss sich vor Augen halten,
[1:41] dass für die Evolution die Erhaltung der Art das oberste
[1:45] gut ist. Und das erklärt auch, warum die
[1:50] Stoffe und die Hormone, die für die Erhaltung der Art notwendig
[1:54] sind, auch Mann und Frau fit halten.
[1:57] Letzten Endes mit dem Ziel, um die Art zu erhalten.
[2:01] Aller natürlich allerdings auch mit dem Nebenziel, dass man
[2:04] langsamer altert, und das erklärt den Konnex zwischen
[2:07] Langlebigkeit oder Gutlebigkeit auf der einen Seite und den
[2:12] Hormonen der Reproduktion auf der anderen Seite.
[2:16] Und wenn man dieses Gleichgewicht gut hält, dann
[2:19] kann man tatsächlich den Alterungsprozess verlangsamen
[2:23] und das Altern verbessern, wobei es ja nicht unbedingt darauf
[2:27] ankommt, dass. Dass man 150 Jahre alt wird
[2:31] nicht, sondern dass man die zweite Lebenshälfte endlich fit
[2:34] und endlich gut gestaltet, wie die Erste ohne 5
[2:37] Bypassoperationen ohne einer schweren Osteoporose und auch
[2:41] mit der Möglichkeit, noch mit 80 Kreuzworträtsel aufzulösen, wenn
[2:45] einem danach ist. Und das ist unser Ziel, und da
[2:49] können wir hoffentlich einen kleinen Beitrag dazu beitragen.
[2:53] Genau. Und heute geht es ja um die
[2:55] anderen Hormone. Wir haben ja von ihnen schon
[2:57] ganz hervorragend gelernt, welche große Rolle die
[2:59] Geschlechtshormone beim Alterungsprozess spielen.
[3:02] Wenn sie nämlich verschwinden. Im Zuge des Alterns haben wir
[3:05] aber die anderen Hormone, die wir ja auch noch haben, haben
[3:09] wir deren Rolle beim Älterwerden unterschätzt.
[3:13] Möglicherweise allerdings sind diese Hormone auch mit den
[3:17] Eierstöcken und mit den Roben konnektiert.
[3:20] Das heißt, auch die anderen Hormone, über die wir heute noch
[3:24] sprechen, haben für die Erhaltung der Art eine gewisse
[3:27] Bedeutung, jetzt nicht so sehr für die Reproduktion, sondern
[3:31] für das Wachsen, für den Schlaf, da Rhythmus, also alles, was für
[3:35] die Erhaltung der Art im weitesten Sinn notwendig ist.
[3:39] Das wird auch durch diese anderen Hormone abgedeckt und
[3:42] deswegen schützen sie uns vor einem vorzeitigen Alter.
[3:46] Und die müssen wir jetzt gleich mal Aufblättern und auch
[3:48] überhaupt mal angucken, wie viele das überhaupt sind.
[3:51] Eine Frage habe ich noch vorneweg, die hatten wir bisher
[3:54] noch nicht geklärt und das fällt mir jetzt immer wieder vor die
[3:57] Füße, das Alpha und das Betaöstradiol das Betaöstradiol,
[4:03] das ist ja das, was wir bioidentisch als
[4:06] Hormonersatztherapie. Bekommen, und das haben wir ja
[4:09] eben auch als Frauen im Körper. Was ist denn mit dem Alpha, das
[4:14] wird in letzter Zeit auch als Langlebigkeitsfaktor gesehen, wo
[4:20] kommt das vor und welche Rolle spielt das ja?
[4:22] Das ist eine interessante und wichtige Frage, denn das Alpha
[4:27] östradiol, das 17 Alpha östradiol, also wo der
[4:30] Appendings am Certum 17 in einer anderen Konfiguration ist.
[4:35] Das ist in der Vergangenheit von den Dermatologen immer gebraucht
[4:38] worden, um gegen Hirsudismus und Haarausfall etwas zu machen.
[4:43] Tatsächlich ist dieses 17 Alpha Östridiol ein sogenannter
[4:48] Reduktase Hemmersäure, also es verhindert die Aktivierung der
[4:52] männlichen Hormone und hat damit bis zu einem gewissen Grad einen
[4:56] kosmetischen Effekt. Ganz neue Untersuchungen zeigen
[4:59] aber, und das haben sie angesprochen, dass das 17 Alpha
[5:02] Östrodeol den Alterungsprozess im Gehirn verlangsamt.
[5:07] Und das ist ein hochinteressanter Aspekt, der
[5:09] momentan intensiv beforscht wird.
[5:11] Also das ist nicht ein Nebenprodukt des 17 Beta
[5:14] Östrodeols, sondern oder ein Stiefkind von ihm, sondern eine
[5:19] immer interessanter werdende Substanz, letzten Endes auch für
[5:22] das Gehirn, wobei natürlich die Frage offen ist, wie bringt man
[5:26] dieses 17 Alpha östrodeol? Durch die Hirnschranke und da
[5:30] überlegt man, ob man eine transnasale Applikation anwenden
[5:35] könnte, also über die Schleimhaut der Nase, aber es
[5:39] ist eine interessante Substanz, wird momentan intensiv
[5:41] beforscht, da haben sie völlig recht.
[5:43] Also wir stellen das auch normal her.
[5:46] Das 17 Alpha östradiol, aber auch das wäre ein Kandidat für
[5:50] eine Hormonersatztherapie über die Nase, das habe ich richtig
[5:53] verstanden, ja. Das ist richtig, das Beforscht
[5:56] momentan die Medizin nicht. Also wir sind noch nicht so
[5:59] weit, um es schon direkt im großen Stil applizieren zu
[6:02] können, aber der Zusammenhang zwischen dem 17 Alpha Estradiol
[6:06] und dem Alterung im Gehirn, das ist ein hochinteressanter
[6:09] Aspekt. Bleiben wir dran.
[6:12] So, jetzt müssen wir erstmal uns anschauen, wie viele Hormone
[6:15] haben wir eigentlich im Körper, kann man das eigentlich schon
[6:17] klar sagen? Es gibt ja viele Derivate und
[6:20] Verwandte, die da sich untereinander immer.
[6:22] Ineinander hinein entwickeln und wieder raus im Körper.
[6:25] Wie viele sind es? Jahrhunderte.
[6:27] Das Problem ist also, es ist überschaubar mit 8090, aber das
[6:32] Problem besteht darin, dass diese definierten Hormone von
[6:35] der Evolution weiter Metabolisiert, weiter
[6:38] umgewandelt werden, und das ist das faszinierende.
[6:41] Die Evolution geht extrem schnell voran und passt sich
[6:45] immer wieder neuen Situationen an und kann zum Beispiel aus
[6:49] einem Hormon kann es 5 andere machen, aber.
[6:52] Wie zum Beispiel das Östraliol nicht.
[6:54] Da gibt es das 16, das 4 das 2 Hydroxyöstron, dann gibt es die
[7:00] Sulfate also oder beim beim Polaktin einen sehr
[7:05] interessanten Aspekt. Nicht das Polaktin ist das
[7:07] Hormon für das Stillen. Dieses Polaktin kann allerdings
[7:10] auch umgewandelt werden in ein war so aktives Hormon, und das
[7:15] hat genau die gegenteilige Formen und gegenteilige
[7:17] Eigenschaften wie das Polaktin, also das.
[7:21] Deswegen ist es so schwer, die Zahl der Hormone zu benennen,
[7:24] weil hier alles im Fluss ist und die Blution und der Körper und
[7:28] die Adaptionsmöglichkeit des Körpers so gewaltig groß ist.
[7:32] Dazu kommen dann noch die epigenetischen Kodierungen, die
[7:35] auch auf diese Hormone eingreifen und in ganz neuer
[7:38] Zeit die Arena, die Mikroarena, die letzten Endes die
[7:42] Vollzugsorgane der Hormone sind. Also da tut sich eine völlig
[7:46] neue Wissenschaft auf und die Medizin und die Biologie wird
[7:50] wahrscheinlich. Sich noch Jahrhunderte forschen
[7:52] können, bis sie auf das Geheimnis der Evolution und der
[7:55] Schöpfung kommt. Also da fangen wir jetzt mal
[7:58] ganz einfach an, nämlich mit den Hormonen, die so in der
[8:02] Diskussion sind, schon seit langem.
[8:04] Ich hoffe, ich habe die wichtigsten von den 8090, die
[8:07] sie ja eben genannt haben, rausgesucht.
[8:09] Ist es richtig so, das Wachstumshormon das Groth Hormon
[8:13] gh SOMATOTROPIN, das ist so einer einer der ersten Geiger in
[8:18] dem Hormonkonzert in uns. Das ist richtig, weil das
[8:21] natürlich in der Pubertät massiv ausgeschüttet wird und
[8:26] mitverantwortlich ist, dass das junge kleine Mädchen mit 9
[8:29] Jahren plötzlich eine reife, geschlechtsreife Frau wird beim
[8:33] Poben ähnlich, dass die Muskeln zum Wachsen anfangen und dass
[8:36] dem Knaben dann ein Krieger wird unter Anführungszeichen.
[8:40] Also hier hat das somatotropi Hormon, das hier in der
[8:43] Hypophyse zwischen den Augen in der Zentrale der hormonellen
[8:47] Welt der Hypophyse gebildet wird und.
[8:50] Und das nimmt im Alterungsprozess ab.
[8:53] Nicht also die Evolution ist ja auch sehr ökonomisch
[8:56] eingestellt, wenn die Aufgabe des Homo sapiens erfüllt ist,
[9:00] nicht dann nimmt sie vieles zurück, und das erklärt auch den
[9:03] Alterungsprozess und trifft natürlich auch für das
[9:06] Wachstumshormon zu. Mit 30 Jahren beginnt die Kurve
[9:10] des Wachstumshormons zu fallen nicht, und wenn im Alter haben
[9:13] wir dann leider nur mehr einen rudimentären Teil von dem, was
[9:17] wir in der Jugend. Haben zur Folge, stimmt das mehr
[9:19] Fett? Weniger Muskeln, weniger
[9:22] Kognition Haut wird Faltiger etc.
[9:25] Was hat das denn für Folgen, wenn das Wachstumshormon ab dem
[9:28] 30 Lebensjahr leider schon deutlich absinkt?
[9:32] Es werden die aktiven Substanzen unseres Körpers, und dazu gehört
[9:36] zweifellos das Muskelgewebe, die werden weniger.
[9:39] Es kommt eine sogenannte Sarkopenie, damit hat das
[9:43] Wachstumshormon einen ähnlichen Effekt wie das Testosteron
[9:45] übrigens beim Mann und bei der Frau.
[9:48] Und das führt zu einer gewissen Fragilität, die wir ja alle
[9:51] kennen, im Alter, und da könnte man natürlich schon vorsichtig
[9:56] gegensteuern, entweder wie das in den Vereinigten Staaten
[9:59] gemacht wird, indem man das Wachstumshormon entweder
[10:01] zuführt, oder dass man den Körper auch im Alter anregt, es
[10:06] besser und mehr zu bilden, und das ist wahrscheinlich der
[10:08] Königsweg. Und das ist das Fasten am Abend.
[10:13] Richtig. So zum Beispiel zum Beispiel, da
[10:16] haben sie das auf den Punkt gebracht, weil durch das
[10:20] Absenken von Glucose und Insulin, und das ist letztens
[10:23] der Punkt durch das Absenken dieser 2 Substanzen wird um
[10:27] Mitternacht. Die Hypophyse angeregt, vermehrt
[10:31] Wachstumssormon zu bilden, und das hat ja auch in der Medizin
[10:34] einen Impact, denn man nimmt zum Beispiel einen Insulintest
[10:38] nicht, da spritzt man das Insulin und die Reserve der
[10:40] Hypophyse, was das Wachstumssormon betrifft, zu
[10:43] analysieren. Aber wenn man das durch nichts
[10:46] essen 8 Stunden vor Mitternacht macht, dann ist natürlich das
[10:49] ein wirklich probates, einfaches und billiges Mittel, und dann
[10:53] gibt es noch einen zweiten Weg, nämlich das Arginin.
[10:56] Das Arginin ist eine Aminosäure, von der man weiß, dass sich das
[10:59] Wachstumshormon massiv anregt und man kann beides kombinieren
[11:04] und dann in der Früh aufstehen. Dann stellt man sich vor den
[11:07] Spiegel, wenn man 8 Stunden vorher vor Mitternacht nichts
[11:09] gemacht hat und macht seine eigene prospektive Studie.
[11:13] Man schaut, ob es gewirkt hat. Also Arginin als
[11:17] Nahrungsergänzungsmittel. Als Nahrungsergänzungsmittel ist
[11:20] richtig, ja gut, das reicht auch.
[11:22] Nicht selbst. Entschuldigung.
[11:25] Es gibt auch diesen Aginintest nicht.
[11:27] Also man überlegt ja immer, wie kann man es am besten messen,
[11:30] wieviel Wachstumshormon die Hypophyse noch bildet, denn das
[11:34] Wachstumshormon Fluktuiert und eine einmalige Blutabnahme ist
[11:37] nicht sehr aussagekräftig, deswegen hat man diese
[11:39] Stimulationsteste verwendet, die aber natürlich auch nur
[11:43] beschränkt sind in der Aussagekraft.
[11:46] Also wenn wir ganz cool wissen, dass im Schnitt ab dem 30
[11:50] Lebensjahr rund 14% weniger. Wachstumshormone gebildet werden
[11:56] und das alle 10 Jahre 14%. Dann habe ich mit 6042% habe ich
[12:04] das richtig gerechnet, weniger reicht das da wenn ich einfach
[12:08] mal faste am Abend und ein bisschen aginin zu mir nehme
[12:12] muss ich da nicht doch growth Hormone ersetzen?
[12:14] Viele ziehen dann natürlich die Augenbrauen hoch und sagen
[12:17] Krebsgefahr. Na ja, da ist schon auch etwas
[12:21] dran, denn die Akromegalie zum Beispiel, die zwischen
[12:24] Erkrankung, wo der Körper sehr viel Wachstum so ohne bildet,
[12:28] Echnaton sagt, man hätte die Akromegalie gehabt.
[12:31] Die ist nicht mit einem längeren, sondern eher mit einem
[12:34] kürzeren Leben verbunden. Und das ich f 1, das ist das
[12:38] Nachfolgehormon, das Wachstumshormon, also ein
[12:41] insuliner Faktor, der freigesetzt wird, wenn das
[12:43] Wachstumshormon gegliedert wird, der wirkt auch eher
[12:46] lebensverkürzend nicht, und deswegen gehen manche
[12:49] Wissenschaftler dazu über, dass man das Wachstumshormon
[12:52] kombiniert mit einem Metformin, um diese ungünstige Wirkung des
[12:56] Wachstumshormons zu vermeiden oder auch mit einem Pha, was bis
[13:00] zu einem gewissen Grad. Hat auch einen Anti diabetogenen
[13:03] Effekt. Hat nicht das Problem des
[13:05] Wachstumshormons besteht darin wenn man es überdosiert, dann
[13:08] kommt man in so eine quasi diabetogene Stoffwechsellage
[13:12] hinein und das ist natürlich bekannt durch eher
[13:15] alternsfördernd. Also ich übersetze das mal.
[13:18] Es könnte durchaus sein, dass niedrige Gaben von
[13:21] Wachstumshormonen plus Metformin, also dem.
[13:24] Bekannten Diabetesmittel, dass das ein klares Auffüllen unseres
[13:29] im Alter dann doch etwas sehr niedrigen
[13:32] Wachstumshormonspiegels. Sein bedeuten könnte, das ist
[13:35] richtig, nein, nein, das haben sie sehr schön zusammengefasst.
[13:38] Wobei ich jetzt noch etwas fast unwissenschaftliches dazu sagen
[13:41] muss in der Schulmedizin und ich bin der Schulmediziner, hat man
[13:46] nicht sehr viel Freude mit dem sogenannten Bauchgefühl.
[13:49] Nur ob ein Wachstumsoron, selbst wenn es leer ist, wenn das
[13:52] Reserval leer ist, ob das hilft beim Alterungsprozess oder
[13:56] nicht, das ist nicht 1 zu 1 100% in prozentig immer zu bejahen,
[14:00] sondern hier soll man auch das Bauchgefühl fragen.
[14:03] Es muss einen Verbesserungseffekt geben, nicht
[14:05] man muss fühlen, man. Ist besser drauf, wenn man das
[14:09] Wachstumshormon appliziert nicht das ist meines Erachtens nach
[14:12] ein ganz ein wichtiger Faktor, denn mit dem bestimmen, ob man
[14:15] jetzt richtig liegt, hormonell tut man sich beim
[14:18] Wachstumshormon tatsächlich schwer, deswegen glaube ich,
[14:20] dass man hier ausnahmsweise auch das Bauchgefühl mit befragen
[14:24] soll, tut es mir gut oder merke ich gar nichts oder habe ich
[14:28] möglicherweise sogar eine Entwicklung?
[14:30] Und es gibt ja die Trim X Studie und dann die TRIM X 2 Studie von
[14:35] Greg Faye. Der nachgewiesen hat.
[14:38] Das ist natürlich noch keine klinische, kontrollierte, ganz
[14:42] tolle Studie, aber immerhin, er ist jetzt dran mit viel, viel
[14:44] mehr Probanden das Metformin Wachstumshormon dazu führen,
[14:51] dass unsere Thymusdrüse sich wieder regeneriert und damit
[14:53] unser Immunsystem viel, viel besser funktioniert.
[14:57] Das sollte man im Hinterkopf auch noch haben, ne?
[14:59] Das ist richtig. Also ich glaube auch, dass der
[15:01] Gedanke wert ist, dass er weiter untersucht und weiter überlegt
[15:05] wird, wobei hier natürlich auch die Epigenetik mit ins Spiel
[15:08] kommt, denn offensichtlich hat diese Dreifaltigkeit zwischen
[15:13] Dhia, Methamin und Somatotrophenhormon auf die
[15:17] epigenetische Kodierung einen Einfluss und verhindert die
[15:21] Appretierung, also Demethylierung jener Gene, die
[15:24] für Bethymostrüse verantwortlich sind, also es demethyliert mehr
[15:28] oder weniger und damit ist hat die Thymusdrüse wieder vermehrt
[15:31] Aktivitäten. Also hier steht die Medizin
[15:33] natürlich auch bis zu einem gewissen Grad erst am Anfang,
[15:36] das muss man sagen, denn in der Vergangenheit war es unsere
[15:38] Aufgabe zu heilen, also Krankheiten zu beseitigen, heute
[15:42] geht die Medizin eher in die Richtung, dass man präventiv
[15:46] auch etwas in der Richtung macht, dass der Alterungsprozess
[15:49] langsamer abläuft und wir länger gesund bleiben, und das sind
[15:53] diese Aspekte natürlich extrem wichtig, allerdings, man muss
[15:56] dazu sagen, wir sind hier erst am Beginn.
[15:59] Ich übersetze noch mal den Professor.
[16:01] Mit diesen Versuchen wurde auch deutlich, dass wenn Methormin
[16:05] und Wachstumshormon über ein Jahr gegeben wurde, dass die
[16:09] Probanden epigenetisch jünger wurden, also mit dieser
[16:13] epigenetischen Uhr, von der viele schon gehört haben, die
[16:15] das biologische Alter misst. Kleine Überraschung, nämlich
[16:22] eine kurze Unterbrechung in eigener Sache.
[16:25] Unser Podcast hat ja 10 Tausende Zuhörerinnen und Zuhörer und.
[16:29] Aber nur etwa 30% haben ihn abonniert.
[16:33] Mit einem kostenlosen Abo auf dieser Plattform hilft sie ja
[16:36] mit, dass noch mehr Menschen unsere Experten Gespräche hören
[16:39] können. Also ich verspreche dir, alles
[16:41] dafür zu tun, dass dieser Podcast noch besser wird und die
[16:44] auch in Zukunft noch mehr Mehrwert bietet.
[16:48] Abonnier bitte vielen Dank für deine Unterstützung und jetzt
[16:51] weiter in der Folge. Da hat man tatsächlich
[16:56] festgestellt, diese Leute wurden durchgängig alle biologisch
[17:01] jünger. Das ist schon faszinierend.
[17:03] Kommen wir zum nächsten, der 8090 Hormone in uns, ich denk
[17:08] mal das Melatonin davon hat natürlich auch jeder schon mal
[17:11] was gehört und das ist auch ein Wichtiges.
[17:13] Ist es denn eigentlich nur schlafhormon?
[17:16] Nein, es ist ja ein mitochondrales Hormon.
[17:19] Eigentlich nicht. Es regelt natürlich den
[17:21] Schlaftargrhythmus, allerdings hat es eine zusätzliche,
[17:25] wahnsinnig wichtige Aufgabe. Es geht in die Mitochondrien
[17:28] hinein und die Mitochondrien sind die Kraftwerke unserer
[17:31] Zelle. Und wo Kraft entsteht, entstehen
[17:34] auch freie Radikale verständlicherweise nicht.
[17:37] Und das Melatonin hat die Aufgabe, in den Mitochondrien
[17:41] die freien Radikale wieder etwas zu normalisieren, auszugleichen,
[17:45] abzubinden, und das ist neben dem Tag Nacht Rhythmus auch eine
[17:50] wahnsinnig faszinierende Aufgabe.
[17:52] Nicht, wenn man sich überlegt, dass mit.
[17:57] Jungen Jahren hat man in der Nacht ungefähr 15 mal mehr
[18:01] Melatonin als am Tag, wenn man älter wird, hat man nur mehr
[18:05] dreimal mehr Melatonin als am Tag, also das Melatonin ist ein
[18:09] parades Stück wie im Alterungsprozess, also die Kurve
[18:12] nach unten geht und das betrifft jetzt nicht nur den Schlaf,
[18:15] vielleicht ein nicht unwichtiger Punkt, sondern auch unsere
[18:18] mitochondrale Aktivität. Ja, und damit oxidativen Stress,
[18:22] der so wahnsinnig negativ sein kann für so vieles in unserem
[18:26] Körper reduzieren. In den USA kann man ja Melatonin
[18:29] hochdosiert in jeder Drogerie kaufen, bei uns ist das n
[18:32] bisschen anders. Was empfehlen Sie denn in
[18:35] Sachen? Ich mein, Das ist ja
[18:36] erschreckend, wir haben nur noch wir haben, wir haben so wenig
[18:40] Melatonin, wenn wir so alt sind wie ich beispielsweise, nämlich
[18:43] deutlich über. Die junge Frau.
[18:46] Sie mir empfehlen, Melatonin täglich einzunehmen.
[18:51] Naja, wir tun uns leichter. Natürlich, wenn die Patientin
[18:55] Gynäkologen, haben wir ja hauptsächlich nur Patientinnen,
[18:58] wenn sie auch an Schlafproblemen leidet und die auch mit dem
[19:02] Östrogen nicht beseitigbar sind, dann verschreiben wir 5 bis 10
[19:06] Milligramm Melatonin, also die Dosis darf nicht zu niedrig
[19:10] sein, nicht also so die herkömmlichen Präparate, dass
[19:13] man 12 oder 3 Milligramm Melatonin verschreibt, die ist
[19:16] eher unterdosiert, also wenn, dann muss man schon zwischen 5
[19:19] und 10 Milligramm. Kann man aufgehen nicht, da gibt
[19:22] es sehr bekannte Wissenschaftler, die nehmen
[19:25] sogar noch mehr und dann muss man natürlich eines auch wissen,
[19:29] das Melatonin ist das Schlafrormon, es reduziert in
[19:32] der Mitochronre die Aktivität und die Radikalbindung und es
[19:36] wird am Abend eingenommen, das heißt, der Magen und der
[19:39] Stoffwechsel darf nicht voll sein, wenn man das Melatonin
[19:43] nimmt, nicht weil dann kontaktiert man die Wirkung des
[19:46] Melatonins, denn in der Evolution hat das Melatonin auch
[19:49] eine andere Bedeutung gehabt. Es senkt die Körpertemperatur,
[19:53] ist ein hybernisation Hormon, nicht winterschlafhormon, und
[19:57] das verträgt sich nicht mit einem vollen Magen.
[19:59] Also auch wieder zu dem Anfangs von ihnen so nett gesagten 8
[20:04] Stunden vor Mitternacht mitunter Fasten und mit einem neuen
[20:08] Partner ins Bett steigen und der Name des neuen Partners heißt
[20:12] Hunger, das wäre auch in dem Fall dann sinnvoll.
[20:17] OK und für die Menschen, die sagen ja, ich hab keine
[20:19] Schlafstörungen, aber ich weiß, dass das Melatonin in meinem
[20:22] Körper durchaus deutlich abgesunken sein muss, so
[20:27] prophylaktisch, als. Also.
[20:29] Auch nach dem Herzmaßnahme. Ja, nach dem derzeitigen Wissen
[20:32] gibt es keinen Schaden von Melatonin.
[20:34] Also das könnte man im Unterschied zum Wachstumshormon,
[20:37] wo die Karten noch nicht vollzählig ausgezählt sind, also
[20:40] bei Melatonin glaube ich, kann man auch nicht weiteres
[20:43] probieren, machen aber natürlich auch bis zu einem gewissen Grad
[20:46] schon das Bauchgefühl fragen. Habe ich, merke ich, dass ich
[20:49] mich wohler fühle, habe ich einen Benefit, denn der beste
[20:52] Arzt und die beste Hormonuntersuchung sage ich
[20:55] ihnen, ist die des eigenen Körpers.
[20:59] Kommen wir zum nächsten Hormon. Ich habe jetzt gedacht das
[21:01] Schilddrüsenhormon und Healthy Long Javity darüber hören wir
[21:05] eigentlich gar nicht so viel und ich hatte so als Bild die Elfe
[21:09] die bei dem einen Mal mehr wegtanzt und bei dem anderen
[21:13] eher länger bleibt, weil dieses Hormon ist gar nicht so richtig
[21:15] einschätzbar. Im Alterungsprozess ist das
[21:18] richtig. Das ist richtig, das ist
[21:20] richtig, ist aber ein wichtiges Hormon, weil ähnlich wie der
[21:23] Diabetes auch ein Altersproblem ist.
[21:25] Nicht mit der Zeit arbeitet die Bauchspeicheldrüse weniger.
[21:30] So ist es auch nur mit der Schilddrüse.
[21:32] Die Schilddrüse unterliegt auch dem Alterungsprozess und wird
[21:35] mit dem Alter langsamer und deswegen muss man natürlich hier
[21:39] sorgsam diagnostizieren, Müdigkeitsgefühle,
[21:43] Gewichtszunahme, schlappheit und so weiter das kann schon auf.
[21:47] Der Schilddrüse hindeuten, wobei es deswegen bei der Schilddrüse
[21:50] ein bisschen diffiziler ist, weil das Schilddrüsenhormon, das
[21:54] in der Schilddrüse gebildet und übrigens auch von der Hypophyse
[21:57] gesteuert wird. Das ist nicht das aktive
[22:01] Schilddrüsenhormon, sondern das muss im Gewebe noch dejodisiert
[22:05] werden, es muss in ein Triodthyronin umgewandelt
[22:08] werden, und das ist erst aktiv und nun kann es oft sein, dass
[22:12] zum Beispiel die Schilddrüse aktiv ist, allerdings das
[22:15] Gewebe. Aktiviert nicht das in der
[22:18] Schilddrüse gebildete Petra Iod Tyramin und deswegen kommt es
[22:23] auch zu einer Müdigkeit. Also hier gibt es ja ein eigenes
[22:26] Fach in der internen Medizin, die Schilddrüsendiagnostik und
[22:29] die Schilddrüsenmedizin, und das ist nicht nur für den jungen
[22:33] Menschen wichtig, sondern vor allem natürlich auch für den
[22:35] Alten auch, also, weil hier der Alterungsprozess tatsächlich
[22:39] auch eine gewisse Rolle spielt. Also ob das Thyroxin aktiv ist
[22:43] in uns oder nicht, das kann man messen, die.
[22:45] Diese Dejodierung etc. Ab welchem Alter empfehlen Sie
[22:49] denn? Sollte man so eine
[22:50] Schilddrüsenüberwachung beginnen?
[22:53] Naja, man macht ja zur Vorsorgeuntersuchung immer
[22:57] wieder Blutuntersuchungen. Also wenn man das TSH, das t 3
[23:01] und das t 4 dann dazu macht, ab dem 5055 Lebensjahr, dann ist
[23:06] das sicher kein Fehler und vor allem dann, wenn man den
[23:08] Eindruck hat, irgendetwas im Stoffwechsel stimmt nicht, er
[23:11] wird schwächer, man nimmt zu, die Aktivität wird weniger.
[23:15] Ja, dann auf jeden Fall sofort. Gibt es noch was Wichtiges zu
[23:18] sagen? Zum.
[23:21] Naja, danke für dass ich dann noch einen Nachtrag machen darf.
[23:26] Auch hier kommt es genauso wie bei vielen anderen Hormonen auf
[23:29] das richtige Maß an, denn ein Übermaß an Schilddrüsenhormonen
[23:33] nicht zum Beispiel um besser abnehmen zu können, ist wieder
[23:36] mit einer Kurzlebigkeit verbunden.
[23:38] Und auch da gibt es gute gute Studien.
[23:40] Also zu wenig ist schlecht und zu viel ist auch nicht gut.
[23:43] Also man muss die goldene Mitte, den goldenen Schnitt finden und
[23:46] dieser goldene Schnitt ist auch in der Altersprävention ein ganz
[23:50] wichtiger Punkt. Also wenn man seinen jährlichen
[23:54] Blutcheck macht, wenn man älter ist, auf jeden Fall darum
[23:57] bitten. Schilddrüsenhormone sollte er
[24:00] auch mit angucken. So, jetzt kommt der, jetzt kommt
[24:03] der Elefant im Raum, das Hormon. Das ja überall mittanzt, denke
[24:08] ich. Das ist das Insulin und wir
[24:11] haben über so viel schon darüber gehört, was es im
[24:14] Alterungsprozess bewirken kann. Vielleicht können Sie uns
[24:17] darstellen, wie können wir unser Insulin möglichst positiv im
[24:22] Griff behalten, dass es uns nicht in den Diabetes trampelt.
[24:26] Na ja, das ist eine wichtige, aber auch schwer zu behandelnde
[24:29] Frage zu beantwortende Frage, denn das Insulin ist ein
[24:32] lebenswichtiges Hormon, weil die Kohlenhydrate für die Zelle mehr
[24:36] oder weniger die erste Nahrung sind.
[24:39] Und die Aufgabe des Insulin ist es, das aufgenommen die
[24:42] aufgenommenen Kohlenhydrate in die Zellen zu steuern und dann
[24:46] in diesen berühmten Zyklus hineinzubringen, der dann ATP
[24:50] produziert und damit die Energie zur Verfügung stellt, also
[24:54] lebenswichtig. Ohne Insulin gibt es kein Leben
[24:56] auf der anderen Seite ist natürlich die
[24:58] Überflussgesellschaft dazu neigend, dass man mehr isst und
[25:03] wenn man mehr isst, wird auch mehr Insulin produziert,
[25:05] verständlicherweise, und dieses mehr an Ernährungssteuern.
[25:09] Offenbar mehr ein Insulin. Das regt natürlich die Zelle an,
[25:12] sich schneller zu teilen, und das hat viele Risiken nicht.
[25:15] Je schneller sich eine Zelle teilt, umso schneller altert
[25:18] sie. Je schneller sie sich teilt,
[25:21] umso größer ist sie auch gefährdet, dass sie entartet,
[25:23] dass sie ein bösartiges Geschwulst entsteht, also das
[25:26] goldene Maß ist gerade auch beim Insulin von entscheidender
[25:29] Bedeutung, also zu wenig ist das Erströs, und zu viel ist genauso
[25:34] zu vermeiden, und das kann man bis zu einem gewissen Grad, aber
[25:37] nur bis zu einem gewissen Grad mit der Nahrung steuern oder mit
[25:41] einer Kontrolle des Nüchternblutzuckers und des HB 1
[25:45] CS, und das ist sicher wichtig, dass man das ab dem 50.
[25:49] Lebensjahr kontrolliert. Also ich halte das für extrem
[25:52] wichtig und hier hat auch die Medizin wahnsinnig viele
[25:55] Möglichkeiten zu intervenieren, nicht vom Metformin angefangen
[25:58] bis zu ganz neuen Medikamenten, die also die Glukose aus dem mit
[26:04] dem Harn eliminiert, aus dem Körper und damit auch das
[26:07] Natrium, also da hätte man dann 2 fliegen auf einen Streich, es
[26:11] sinkt der Blutzucker und es sinkt der Blutdruck, also die
[26:14] Medizin ist hier ganz gut unterwegs, die Diabetologie hat
[26:18] viel gemacht und. Und man kann das wirklich gut
[26:21] nützen. Allerdings, man muss es wissen,
[26:23] man muss es checken. Und beim jährlichen Check, den
[26:27] hoffentlich jeder macht, der über 50 ist.
[26:29] Genau diese Kontrolle im Blut. HB 1.
[26:35] Und nüchtern, Blutzucker nicht also, und auch natürlich die
[26:39] Glumeruläre Filtrationsrate der Niere nicht, denn die Niere ist
[26:43] ein Organ. Die Chinesen meinen das erste
[26:45] Organ, mit dem man altert, und die Niere reagiert auch auf
[26:48] diese Hyperinsulinämie, ist ja sensitiv, und wenn die
[26:52] Glumeruläre Filtrationsrate sinkt nicht, also da muss man
[26:55] aufpassen, denn das Altern der Niere merkt man, Lichter spürt
[26:59] man, Lichter gibt es kein Bauchgefühl, es ist aber
[27:01] gefährlich. Die Glomeroläre Filtrationsrate
[27:05] dieser Zungenbrecher soll man mit dem zum Arzt gehen und
[27:08] sagen, würden Sie das Bitte bei mir testen.
[27:10] Ja, das ist eine billige Untersuchung, zahlt in den
[27:13] meisten Ländern die Krankenkasse und ist meines Erachtens nach
[27:16] ein wichtiger Art Dating Parameter, vor allem wenn man
[27:19] auch etwas tun kann und weil man hier es nicht spürt, dass denn
[27:22] ihre alten. Und so ein Glukose Monitoring,
[27:27] so einen kleinen Tracker sich an den Arm.
[27:29] Das Leben für 2 Wochen und mal gucken, wie reagiere ich so auf
[27:32] bestimmte Nahrungsmittel und die Zucker da drin.
[27:35] Das ist richtig. Ja, ja.
[27:37] Machen. Ja.
[27:39] Wenn man ein bisschen älter wird, durchaus mal checken, aber
[27:42] dann. Natürlich braucht man einen
[27:43] Profi, der einem hilft, diese Daten auszuwerten und zu sagen,
[27:47] Pass auf deine Ernährung, vielleicht in die und die
[27:49] Richtung umstellen. Ja, ist richtig, ist richtig.
[27:51] Also das ist ein ganz wichtiger Punkt und da kann man sicher
[27:54] vieles verhindern. Und kommen wir zu 2 weiteren
[27:59] Hormonen, Adrenalin und nur Adrenalin, das sind ja so ein
[28:03] bisschen heimliche Captains unseres Alterns und unseres
[28:06] Lebens, die unser nicht bewusstes, unser unbewusstes
[28:11] Nervensystem steuern, ja, im Alter, was passiert mit denen?
[28:17] Ja, das ist eine. Eigentlich ist das eine
[28:20] abendfüllende Frage. Weil das Adrenalin und das
[28:24] Nordrenalin sind natürlich jene Hormone, die das Überleben auch
[28:28] ermöglichen. Kampf oder Flucht, je nachdem,
[28:31] wie in der Steinzeit wir gefordert worden sind, und das
[28:35] wird in der Nebenniere eigentlich in großen Mengen,
[28:37] aber auch in Nervenzellen freigesetzt.
[28:40] Das Problem beim Adrenalin besteht darin, dass seine
[28:43] Rezeptoren mit den Altarten, also weniger das Adrenalin
[28:46] selbst, sondern die Rezeptoren, die Beta 3 Adrenalin Rezeptoren
[28:50] und das Adrenalin ist auch dafür verantwortlich, dass zum
[28:54] Beispiel das weiße Fett in das braune Fett umgewandelt wird,
[28:59] nicht damit schützen wir uns vor dem Stress der Kälte, als der
[29:02] Neandertaler vor mehr als 100000 Jahren nach Norden zog, nicht
[29:06] war hier Eiszeit und die Evolution hat vieles
[29:09] eingerichtet, das. Damit wir hier trotzdem
[29:11] überlegen und ein Mechanismus ist, dass das Adrenalin, das
[29:15] freigesetzt wird, natürlich bei der Kälte, dass das das weiße
[29:19] Fett in das braune Fett umwandelt und mit dem braunen
[29:22] Fett können wir uns wärmen und damit erfrieren wir nicht, und
[29:25] das geht über solche sogenannte Rezeptoren Beta 3 adrenergie
[29:29] Rezeptoren und diese Rezeptoren, die nehmen im Alterungsprozess
[29:32] ab und dann merkt man plötzlich was.
[29:35] Man nimmt zu, obwohl man das Leben nicht geändert hat.
[29:38] Man merkt den Schwimmreifen nicht, viele Frauen, aber auch
[29:41] viele Männer klagen darunter nicht, und da ist einer der
[29:45] Hauptgründe zweifellos der, dass die Beta 3 adrenergen Rezeptoren
[29:49] die Botschaft des Insulins nicht mehr empfangen können nicht, und
[29:53] damit kommt es einerseits zur Müdigkeit und auf der anderen
[29:56] Seite zur Gewichtszunahme. Ja, und vielleicht muss man
[30:00] dafür im Hinterkopf noch wissen, dass.
[30:02] Braune Fett, das ist ja braun, weil es so ganz, ganz viele
[30:05] Mitochondrien enthält und deshalb das weiße Fett
[30:09] speichert, sozusagen das böse Fett, das uns die Schwimmringe
[30:12] macht und das braune Fett verbrennt eigentlich all das,
[30:16] was gespeichert wird, und das ist natürlich schick, wenn man
[30:20] das Weiße in Braunes umwandeln kann.
[30:22] Jetzt ist die Frage, was tun wir denn, wenn wir all diese
[30:24] Rezeptoren verlieren und das Adrenalin in der Form gar nicht
[30:27] mehr aktiv werden kann, können wir das irgendwie beeinflussen?
[30:31] Das kann man schon, das kann man entweder sogar medikamentös.
[30:34] Es gibt Beta 3 Beta 3 adrenerge Agonisten, allerdings die
[30:39] einfachste Möglichkeit. Die einfachste Möglichkeit ist
[30:42] natürlich nicht sehr sympathisch und ist auch nicht sehr bequem,
[30:47] aber die einfachste Methode ist, dass man dem Körper tatsächlich
[30:51] die. Angst vor dem Erfrieren
[30:54] Einflößt, denn dann fangt er an, auch im Alterungsprozess diese
[30:58] Beta Dreiatronergenrezeptoren wieder aufzubauen.
[31:01] Und wie können Sie das machen? Sie setzen sich in die kalte
[31:05] Badewanne. Aber man muss, sie muss kalt
[31:07] sein, nicht, und dann werden die Betatraiadrerezeptoren aktiviert
[31:11] und dann kommt noch etwas dazu. Dann plötzlich kommt eine
[31:15] gewisse Euphorie, wenn man aus dem Eis wieder aufsteht, nicht,
[31:19] man ist auch mental anders drauf, nicht weil das Adrenalin,
[31:23] also das Überlebenskonzept, erfolgreich präsentiert hat
[31:28] nicht und auch hier die Evolution wieder auch eine
[31:31] Befindlichkeitsverbesserung damit verbindet.
[31:35] Also die einfachste Methode, die Beta 3 trinergen Rezeptoren zu
[31:39] aktivieren, ist tatsächlich das kalte Bad in der Früh, oder?
[31:43] Natürlich, es gibt auch Medikamente, muss man auch
[31:45] sagen. Genau, Sie sagen es gerade das
[31:48] kalte Bad in der Früh, weil wenn man das am Abend macht, hat es
[31:52] eventuell doch den Nachteil, dass man nicht gut schlafen kann
[31:56] und dass eben beispielsweise auch das Wachstumshormon wieder
[31:58] nicht so toll ausgeschüttet wird.
[32:02] Richtig eiskalt duschen, das mache ich jeden morgen und ich
[32:05] sag mir auch jeden morgen ja, aber ich wusste nicht, dass dass
[32:08] meine meine Rezeptoren für das Adrenalin da auch wieder neu
[32:12] gebildet werden. Das ist wirklich eine
[32:13] Information, hilft mir jetzt noch mehr, aber ich sag mir
[32:17] jeden morgen, ja, das hilft dir in Sachen Adrenalin ja alles und
[32:24] ist wirklich ein. Ist ein ein klein wenig
[32:27] Jungbrunnen eiskalter. Junge, Es ist zwar sehr simpel,
[32:30] aber es ist wirklich ein Jungbrunnen.
[32:32] So wie von Lukas Kranach nicht also aus dem kalten Wasser
[32:36] stehen, stehen die alten Männer auf, mindestens, benehmen sich
[32:40] wieder wie junge Männer. Mir fällt es allerdings schwer.
[32:43] Wir müssen jetzt nicht über das Kaltduschen so lange reden, aber
[32:46] mir fällt es schwer 3 Minuten durchzuhalten.
[32:48] Bei uns ist das Wasser wirklich eiskalt und.
[32:51] Und 3 Minuten. Es muss nur.
[32:53] Punktuell sein. Es muss gar nicht sein, der
[32:55] Körper muss einen punktuellen Schmerz haben, aber es muss weh
[32:58] tun und dann können sie wieder raus.
[33:01] Was tut es? Ok, jetzt kommen wir zum
[33:05] Cortisol, so wie das. Ich muss auch weh tun, wenn ich
[33:08] das noch sagen. Soll ja, ich quäle mich jeden
[33:12] Tag, ich frühstücke nicht und ich weiß, es wäre viel besser,
[33:15] ich würde abends nichts essen. Gut kommen wir zum Cortisol.
[33:19] Das ist ja hat ja keinen guten Ruf, das ist das Stresshormon,
[33:23] das aber erstmal in unserem Körper natürlich eine wunderbare
[33:26] und wichtige Aufgabe hat, sonst hätten wir es ja nicht.
[33:29] Aber was ist mit dem im Alter, da haben wir ja häufig nicht das
[33:33] Problem, dass es zu wenig wird, sondern dass es chronisch zu
[33:36] viel ist, oder? Das ist richtig, das ist
[33:39] richtig, weil auch das Progesteron interessanterweise
[33:41] in Cortisol umgewandelt werden kann und weil wir dann auf der
[33:45] einen Seite natürlich über. Nervös Überaktiv sind wir sind
[33:50] Gestreist nicht. Wir sind also vom ganzen Tag und
[33:54] von seinen Eindrücken überstrapaziert, das ist
[33:57] richtig, also das ist ein Punkt, auf den man Rücksicht nehmen
[34:01] muss, auf der anderen Seite gibt es natürlich auch zunehmend, und
[34:04] ich glaube, die Zeit in dieser Woche hat sogar eine Headline
[34:08] darüber gemacht, es gibt das permanente Erschöpfungssyndrom.
[34:13] Nicht, und das ist wieder mit zu wenig Cortisol, möglicherweise
[34:17] unter anderem verbunden. Also es ist beides, ein
[34:20] Überschuss ist schlecht und ein Mann ist auch schlecht.
[34:24] Man kann es halt nicht so gut messen, man muss ja
[34:26] wahrscheinlich über den Tag mehrfach messen, um zu gucken,
[34:29] wie ist denn jetzt im Alter mein Cortisolschwankungsprozess und
[34:34] der sollte ja möglichst schwanken, früh morgens um 03:00
[34:37] Uhr ab 03:00 Uhr früh sollte es möglichst beginnen zu sprudeln
[34:41] und dann am Vormittag schon wieder sinken.
[34:45] Erstens, messen ist schwierig und zweitens in irgendeiner Form
[34:49] Steuern und ihm helfen im Alter ist auch schwierig.
[34:53] Das ist richtig, das ist richtig.
[34:54] Es ist natürlich auch, es gibt schon eine ganz einfache
[34:58] Testserie, nicht, die schon lange alt sind, sie können zum
[35:01] Beispiel den Reflex der Pupille auf Licht, den können sie selbst
[35:06] beobachten und messen, und wenn dieser Reflex zu langsam ist
[35:10] oder sich die Pupille dann wieder relativ schnell
[35:12] erweitert, nachdem sie sich. Sich zusammengezogen hat von
[35:15] einem Lichtimpuls, denn der Lichtimpuls ist ja auch im
[35:18] Prinzip für das Auge zunächst ein Stress und die Pupille zieht
[35:21] sich zusammen durch das Cortisol nicht zu wenig Cortisol, da
[35:25] nicht auch ein wichtiger Fund, dann ist dieser Reflex
[35:28] suboptimal. Das kann man einfach messen,
[35:30] oder sie können also den Thermografischen Test machen, da
[35:34] fahren Sie mit dem Nagel auf der Haut nicht und normalerweise
[35:38] wird dieser Strich auch mit. Kugelschreiber mit ohne Füller
[35:43] natürlich wird der Rot und wenn der lange nicht rot wird, wenn
[35:47] weiß bleibt nicht, also 2 Minuten nicht, dann wissen Sie,
[35:50] hoppla, ich habe zu wenig Cortison nicht und da kann man
[35:54] natürlich etwas tun. Der Joeph Kenneth zum Beispiel,
[35:57] der hat ja einen richtigen Morbus Edison gehabt, das ist
[36:00] eine wahnsinnige Unterfunktion, das Schild da neben ihre
[36:04] gewesen. Gewesen und dadurch hat er
[36:07] natürlich auch diese vielen Probleme gehabt.
[36:09] Wenn sie allerdings ein Übermaß an Kortison haben, dann kommen
[36:13] sie in Richtung Caching und da sieht man natürlich auch, das
[36:16] Gesicht wird dicker, es baut sich Wasser ein in Gewebe und
[36:22] dann, das kann man schon bis zu einem gewissen Grad gut messen
[36:25] und dann hat man natürlich auch einen Handlungsbedarf.
[36:28] Aber wenn man natürlich mit permanent müde ist, dann liegt
[36:32] auch von da der Verdacht einer Unterfunktion des Cortisols da,
[36:36] wenn man permanent überagiert ist, agitiert nicht, dann ist
[36:40] wahrscheinlich das Cortisol zu hoch.
[36:43] Ich denke mal kaum ein Arzt misst Cortisol, das ist richtig,
[36:47] gell. Das ist richtig, aber so
[36:49] schwierig ist es auch nicht. Ich bin Ansicht gegen den
[36:52] Speicheltest aus verschiedenen Gründen, aber das Cortisol ist
[36:56] das einzige Hormon, dass man relativ gut im Speichel.
[36:58] Messen kann, und zwar in der Früh und dann hat man schon
[37:02] einen Orientierungs, eine Orientierungshilfe also beim
[37:05] Kortison könnte man das schon auch.
[37:08] Machen, da müsste man auch messen, ob es am Abend schön
[37:11] runtergeht. Ne könnte es ja sein das.
[37:14] Richtig, ja. Also es ist machbar, sagen wir
[37:16] es so nicht okay. Na ja, gut, aber im Hinterkopf
[37:19] sollte man vielleicht haben. Chronische Erschöpfung kann eben
[37:23] was mit Schilddrüse auch zu tun haben oder mit.
[37:25] Anderen. Aber auch mit dem Cortisol kann
[37:28] man das eigentlich substituieren.
[37:30] Kann man das auffüllen, wenn. Man könnte man schon.
[37:34] Wir machen das bei den Kindern und Patientinnen zum Beispiel,
[37:37] weil das Cortison natürlich auch die Abstoßungsreaktion des
[37:41] Kindes verhindert oder reduziert, also man kann es
[37:44] zuführen und es ist auch nicht. Sie ist in niedriger Dosierung
[37:49] verfügbar. Es ist nicht gefährlich,
[37:51] allerdings das natürlich nur mit ärztlicher Bedauerung, also
[37:54] alleine würde das nicht machen. Aber wenn man zu viel hat, das
[37:58] runter zu kriegen, das ist wahrscheinlich auch so eine
[38:01] Sache. Naja, da ist das Progesteron ein
[38:05] interessanter Aspekt. Das Progesteron hat ein ein
[38:09] doppeltes Gesicht, auf der einen Seite kann es das Cortisol
[38:13] reduzieren, unterdrücken. Auf der anderen Seite ist es
[38:17] aber auch ein Prekeur, so für das Cortisol, also die Natur hat
[38:21] hier eine Ambivalenz eingebaut. Man könnte allerdings mit dem
[38:25] Alopreknonolon zum Beispiel nicht, das kann nicht in
[38:28] Cortisol umgerandelt werden, und das unterdrückt eher das
[38:31] Cortisol, also man hätte dann schon Möglichkeiten, wenn es too
[38:34] Much zu viel ist. Das habe ich eben nicht
[38:37] verstanden. Das letzte, welcher Wirkstoff?
[38:40] Alopreknonolon das ist ein metabolin Pregnonolon.
[38:44] Das Predonolon nehmen ja viele Frauen, auch Männer, das
[38:49] Progesteron auch im Zuge einer Hormonersatztherapie.
[38:52] Also kann man sich merken, das hilft auch das Cortisol, falls
[38:57] es zu hoch ist, ein bisschen runterzubringen.
[38:59] Das ist richtig. Auf der anderen Seite ist aber
[39:01] gerade das Progesteron auch in der Lage, das Cortison zu
[39:05] aktivieren und es gibt immer wieder Patientinnen, die dann
[39:08] nehmen, das Progesteron zum Beispiel und fühlen sich dann
[39:11] paradoxerweise nicht besser, sondern schlechter.
[39:14] Das ist diese inverse Reaktion des Progesterons und da müsste
[39:18] man auf ein Progesteron ausweichen, das nicht
[39:21] umgewandelt wird, wie zum Beispiel, oder nicht so stark
[39:23] umgewandelt wird wie zum Beispiel das Alupregmandolon,
[39:26] ähnlich wie das 17 Alpha östrodeol nicht zum 17 Beta
[39:31] Estrodeol gibt es auch das Pegnandolon und das Allopol.
[39:35] Meine Güte, ja gut, also eigentlich müsste jeder seinen
[39:38] persönlichen Hormonspezialisten haben, um sich gerade im Alter
[39:42] richtig einzustellen. Nein.
[39:44] Ja, das ist schon im ersten Moment im ersten Moment
[39:47] kompliziert aus oder so kompliziert ist auch wieder
[39:49] recht. Gut, also wir haben auf jeden
[39:52] Fall jede Menge an wichtigem Wissen jetzt schon eingesammelt.
[39:56] Es ist aber noch nicht alles, es kommt jetzt, es kommt 2
[39:59] Wirkstoffe, 2 Hormone, die eigentlich immer unter
[40:03] Neurotransmitter laufen, da habe ich auch erst gedacht, Huch.
[40:06] Sie sagen, und das wird ja auch in der Literatur so bezeichnet,
[40:10] Serotonin und Dopamin, diese auch als zum Teil Glückshormone
[40:15] gehandelten Wirkstoffe sind doch erstmal Neurotransmitter.
[40:19] Das ist richtig in erster Linie, denn das menschliche Gehirn
[40:23] erkennt nicht nur Dinge, die wir mit unseren Sinnesorganen
[40:27] wahrnehmen, sondern es bewertet auch Dinge, und das ist ganz
[40:31] wichtig. Das kann zum Beispiel die KI und
[40:33] der Computer nicht und? Man wird es auch nie können und
[40:36] die Bewertung der Dinge geht zum Beispiel über das Serotonin,
[40:39] über das Dopamin nicht, wenn es für die Erhaltung der Art, wenn
[40:42] es für die das Survival, wenn es für die Territorialität, also
[40:47] für das Gebiet, wo man wohnt, günstig ist, nicht, dann wird
[40:50] das Dopamin eher freigesetzt. Es ist einfach ausgesprochen und
[40:53] das Serotonin, also wohlfühl und nicht wohlfühlaktionen, sind
[40:58] durch Bewertungen hervorgerufen, die unser, unser Kopf, unser
[41:03] Gehirn macht und. Wenn es um Fortpflanzung und
[41:06] Erhaltung da weiterleben besitzt und so weiter geht.
[41:08] Und da haben die Serotonin am Dopamin Moleküle eine große
[41:11] Rolle. Sie werden im Gehirn gebildet
[41:14] und bewerten die Dinge, die wir jeden Tag erleben oder erleben
[41:19] müssen und etwas anderes ist allerdings das Serotonin des
[41:24] Darms. Auch der Darm ist in der Lage
[41:26] Serotonin zu bilden, denn man darf nicht vergessen, der Darm
[41:30] ist auch so quasi ein Gehirn, nicht nur.
[41:33] Der Kopf, sondern wir haben wahnsinnig viele Nervenzellen.
[41:36] Also der Darm ist ein Gehirn, könnte man fast sagen, und
[41:39] deswegen wird dort auch Serotonin in erster Linie
[41:42] produziert, nicht allerdings, das ist nicht vergleichbar mit
[41:46] den Belohnungs oder Bestrafungsmolekülen, die in
[41:49] unserem Gehirn bei der Interpretation von Zinneneis
[41:52] sind, Eindrücken stattfindet, im Darm wird eher also die Nahrung
[41:56] bewertet, würde ich das jetzt einfach sagen?
[41:58] Was heißt übersetzt Serotonin und Dopamin, die ja.
[42:03] Für uns mit positiven Gefühlen verbunden sind, die kann ich
[42:08] auch durch meine persönliche Bewertung, also durch meinen
[42:11] Lebensstil, durch meine Haltung zum Leben.
[42:14] Kann ich selber mit triggern, wenn ich ein Mensch bin, der
[42:17] sagt, Hey willkommen Tag und jeden Morgen aufsteher mit dem
[42:21] Gefühl, hey, ich freue mich total und ich bin dankbar, dann
[42:24] habe ich schon mal mehr Serotonin und auch Dopamin in
[42:28] meinem Gehirn als jemand, der sagt, um Gottes Willen, was
[42:30] kommt jetzt gerade wieder auf? Mich, das ist meine Größte, ist
[42:33] auf den Punkt gebracht. Und da gibt es ja auch die
[42:35] Mantra Studie am Lennzeit nicht also die Patientinnen nach einem
[42:39] Herzinfarkt untersucht haben und die gezeigt haben, dass also
[42:42] Menschen, die Meditieren, zum Beispiel, die zufrieden sind,
[42:45] die auch die taktilen Reize an anderen benützen, die auch
[42:50] Transzendent ausgerichtet sind, also die Beten, dass die eine
[42:54] viel geringere Rezidivrate für einen zweiten Herzinfarkt haben
[42:58] als Menschen, die das nicht tun. Also man kann sehr wohl mit
[43:02] unserem Geist hier letzten Endes auch Gutes tun.
[43:04] Und dann Schiller, Ihr großer Dichter aus Deutschland, hat sie
[43:07] nicht umsonst gesagt, es ist der Geist, der unseren Körper formt,
[43:11] und natürlich formt er das auch über das Dopamin, über das
[43:15] Serotonin. Und es ist natürlich auch die
[43:18] Evolution, die dann auch dafür sorgt, dass im Alter leider
[43:21] weniger Rezeptoren da sind für Serotonin und Dopamin.
[43:25] Und das ist wirklich blöd. Wie gehen wir denn damit um?
[43:29] Naja, darum ist es wichtig, dass man also schon das Gute Sucht,
[43:33] denn die Rezeptoren können durch die agonistischen Hormone wieder
[43:37] ein bisschen upgegradet werden. Also es ist wichtig, im Alter
[43:41] nicht mit seinem Nachbar zu streiten, zum Beispiel nicht,
[43:43] und da gibt es eine sehr gute Studie, nicht der, der mit
[43:46] seinem Nachbar streitet, lebt kürzer, eine ganz neue Studie,
[43:50] und das zeigt nur, dass die Art und Weise, wie wir mit den
[43:54] anderen Menschen kommunizieren, wie wir leben.
[43:56] Die hat es schon in sich, dass wir dadurch die eigenen
[44:00] Glückshormone steigern können. Und das kann aber auch wieder
[44:03] über ein Upgrading die Rezeptoren positiv beeinflussen.
[44:07] Ja, also da müssen wir doch ganz klar uns total drauf trainieren,
[44:13] um die Rezeptoren zu züchten. Wir sind nur noch positiv
[44:17] eingestellt, na ja, alles wird auch einen.
[44:23] Upgradeschuck weggekriegt. Ganz genau so.
[44:26] Jetzt kommen wir zu einem Hormon, das mir jetzt völlig neu
[44:29] war. Sie hatten, wir hatten ein
[44:30] kleines Vorgespräch, sie hatten gesagt, nehmen sie bitte die
[44:32] Gallensäuren dazu, die zählen sie zu Hormonen.
[44:38] Naja, die Gallensäure kommt aus dem Cholesterin nicht und das
[44:41] Cholesterin ist ja auch die Substanz für Progesteron, für
[44:44] Östrogen und so weiter und die Gallensäure haben viele Aufgaben
[44:49] nicht, sie sind also von der Struktur her sind sie so wie
[44:53] das. Progesteron nicht ähnlich es ist
[44:56] ein Steroidgerüst dabei, und das kann nicht nur die
[45:02] Nahrungsaufnahme modulieren, sondern es kann zum Beispiel
[45:06] auch die unsere Mikrobiom Situation steuern.
[45:09] Die Gallensäure steuert unsere Mitbewohner im Darm und wir
[45:13] wissen ja, dass diese Mitbewohner auch für den
[45:16] Alterungsprozess bis zu einem gewissen Grad verantwortlich
[45:19] sind, sentimärien, also Menschen, die. 100 Jahre und
[45:23] noch länger alt werden nicht haben ganz günstige
[45:26] Darmbakterien, die könnte man ja auch sogar substituieren als
[45:29] Menschen, die halt früh mit Krankheiten übersät sind, und da
[45:34] greift die Gallensäuren oder die Gallensäure greift hier
[45:37] modulierend ein, dann kann die Gallensäure um nur 2 Beispiele
[45:41] zu nennen, noch etwas anderes, es kann die Umwandlung des heute
[45:44] schon erwähnten weißen Fettes in das braune Fett aktivieren.
[45:49] Und damit kommt der Gallensäure auch hier in der Bodekomposition
[45:53] Konstitution nicht, die sich im Alter verändert.
[45:56] Auch eine große Bedeutung zu. Es gehört halt, wie sie richtig
[45:59] gesagt haben, zu den Hormonen unter Anführungszeichen, die
[46:02] erst am Beginn beforscht werden, unter diesem Aspekt, was das
[46:07] Mikrobiom betrifft, nicht das Altern des Mikrobioms, was auch
[46:10] die Bodekomposition, die Unwartung des Weißen, das
[46:13] braunen Fett anbelangt. Allerdings ist hier auch die
[46:16] Forschung gut unterwegs und es ist dann zu nehmen, dass in den
[46:19] nächsten Jahren hier neue, gute, tolle Erkenntnisse auf dem Tisch
[46:23] liegen. Das heißt, es ist gut, wenn wir
[46:26] regelmäßig relativ viel Gallensäure produzieren, was im
[46:30] Alter eben auch nicht mehr der Fall ist.
[46:32] Wie kann ich die denn wieder zum Sprudeln bringen?
[46:36] Naja, da gibt es unterschiedliche Meinungen, die
[46:39] erst evaluiert werden. Also die Omega 3 Fettsäuren sind
[46:42] sicher etwas. Was eine Möglichkeit wäre, auf
[46:45] der anderen Seite also die ungesättigten Fettsäuren auf der
[46:48] anderen Seite in China. Aber ob das wirklich der
[46:51] Königsweg ist, kann ich auch nicht beurteilen, substituiert
[46:54] man ja schon nicht die Gallensäure.
[46:56] Es gibt auch Präparate um die Gallensäure zu substituieren,
[47:00] allerdings da sind die Studien auch nicht geschlossen, ob das
[47:03] auch wirklich einen Anti Aging Effekt hat, aber es ist eine
[47:06] interessante, eine interessante Verbindung, die auch für die
[47:10] Gesundheit und auch für die Erhaltung der Gesundheit
[47:12] eigentlich noch viel mehr. Geforscht werden sollte.
[47:15] Vielleicht nur kleiner Sidestep. Viele haben ja keine Gallenblase
[47:18] mehr, aus welchen Gründen auch immer wurde die Wegoperiert sind
[47:22] diese Menschen gefährdeter. Nein, die Gallenproduktion in
[47:27] der Leber bleibt ja aufrecht nicht.
[47:28] Es fehlt praktisch nur das Reservoir, wo man es.
[47:33] Ist vielleicht die Steuerung nicht mehr ganz so schick, aber.
[47:36] Die sind nicht die Altern nicht schneller.
[47:39] Nein, nein. Nein, wir kommen zum letzten
[47:42] Hormon für heute. Das fand ich jetzt fast
[47:45] unaussprechlich. Ich hatte nämlich noch nie was
[47:48] davon gehört und darauf haben sie mich hingewiesen, dass
[47:51] Erythropoetin bitte Vorhang auf. Na, wie der Name sagt, im ersten
[48:00] Teil des Wortes stehen die Erythrozyten nicht, also die
[48:02] roten Blutkörperchen. Und der zweite Teil des Wortes
[48:06] heißt Poetin. Poetin heißt machen auf
[48:08] griechisch nicht, also es sind, es ist das Hormon, was dafür
[48:11] verantwortlich ist, dass diese vielen Narkozyten, die in
[48:15] unserem Blut, ja es sind, sehr für das Leben sind, also den
[48:18] Sauerstoff transportieren und damit auch ATP herstellen,
[48:22] Mitochondrien, dass die immer wieder jeden Tag neu gebildet
[48:26] werden und. Und dieses Erythropoetin wurde
[48:30] lange Zeit unter diesem Aspekt nur gesehen.
[48:32] Heute weiß man interessanterweise, dass dieses
[48:35] Erythropoetin aber nicht nur die Erythrozyten vermehren kann, es
[48:39] hat auch einen Einfluss auf die Durchblutung nicht es hat einen
[48:42] Einfluss auf die Organverbesserungen und bekannt
[48:47] ist das aber sehr wohl seit schon vielen Jahren, es hat
[48:50] einen Einfluss auf die Regeneration der Haut.
[48:54] Es gibt bei schweren Traumaverletzungen die
[48:58] Erythropoetinbehandlung. Es gibt bei großen Wunden die
[49:01] Erythropoetinsalbe oder Creme, den man direkt appliziert.
[49:05] Das ist in der Traumatologie Traumatologie ja jetzt schon
[49:08] facto und hier hat auch die Wissenschaft wieder Neuland
[49:12] entdeckt, nicht weil man sich überlegt, ob möglicherweise
[49:15] dieses Erythropoetin nicht nur bei schwerverletzter Haut zum
[49:18] Beispiel, sondern auch bei der alternden Haut interessant sein
[49:22] könnte. Hier sind auch die Akten noch
[49:25] nicht geschlossen, muss man sagen.
[49:26] Das Eritopeutin gibt es, das ist verfügbar, das ist in der
[49:30] Dramatologie seit Jahrzehnten eingesetzt und das erschließe
[49:35] ich jetzt einen neuen Horizont, nämlich den Horizont des des
[49:38] Antihegings. Allerdings, man muss fairerweise
[49:41] sagen, es ist erst der Beginn und man muss die Resultate
[49:45] abwarten, die aber nach den ersten Ergebnissen sehr, sehr
[49:48] interessant klingen. Also erythropoetin, diese
[49:52] Vokabel bitte auswendig lernen und im Hinterkopf behalten.
[49:55] Zum einen für Beauty Effekte, wenn ich es auf die Haut
[49:59] auftrage zum zweiten wenn ich es oral nehme als Tablette oder wie
[50:02] auch immer, dann könnte ich meinen Sauerstoffgehalt des
[50:06] Blutes erhöhen. Das ist richtig, das weiß man ja
[50:09] von den Sportlern nicht. Es gibt also Sportler, die
[50:13] Energenveränderungen haben und damit mehrere Tropetin aufgrund
[50:16] dieses Polymorphismus herstellen.
[50:18] Finnischer Sportler zum Beispiel.
[50:20] Vor Jahrzehnten allerdings, da kommt man natürlich schon in
[50:23] eine, in eine Gegend, wo man also tatsächlich mit der
[50:26] Schulmedizin kooperieren kann. Also das darf man sich nicht
[50:29] selbst applizieren, weil Sportler dadurch Gefahr laufen,
[50:35] Gedoppt zu gelten und auf der anderen Seite natürlich zu viele
[50:38] Erythrozyten auch zu Thrombosen führen können.
[50:41] Also hier muss man mit großer Vorsicht, dass.
[50:44] Herangehen allerdings, es ist eine Perspektive, die sehr
[50:47] interessant wird und die auch Interessen das Interesse weckt,
[50:52] mehr Beforscht zu werden. Herr Professor Huber, Wir haben
[50:56] jetzt richtig viel Input. Das ist gut im Thema Altern,
[51:01] gesunde Langlebigkeit und Hormone habe ich jetzt irgendwas
[51:04] ganz Wichtiges unter den 8090 Hormonen vergessen?
[51:08] Nein, ich bin so beeindruckt von Ihrem Wissen, dass ich den
[51:11] Antrag stellen werde, dass wir sie promovieren werden,
[51:14] irgendwo, weil sie sich wirklich so gut beschäftigt, also chabou,
[51:17] Chabou zu ihrem wissen. Meine Glückshormone sprudeln
[51:22] jetzt nur so. Vielleicht können sie uns, weil
[51:24] ja viele, die uns jetzt zuschauen, zuhören, sagen, Oh
[51:27] Gott, das sind ja jetzt so viele, und da muss man an so
[51:29] vieles denken, und vielleicht können sie uns einen
[51:32] zusammenfassenden Hinweis geben, abgesehen vom abendlichen
[51:36] Fasten. Wie wir, wenn wir älter werden,
[51:40] unseren Hormonhaushalt beobachten und eventuell auch
[51:44] dann betreuen sollten und könnten.
[51:47] Ja. Wichtig ist, dass man die innere
[51:49] Stimme wahrnimmt, nicht man soll in den Körper hineinhorchen.
[51:52] Ich glaube nach wie vor, dass der eigene Körper der beste Arzt
[51:55] ist, den es gibt, nicht allerdings, man muss ein
[51:58] Sensorium haben, nicht, und man muss auch ein gewisses Wissen
[52:01] mit sich bringen, denn um auch wieder einen deutschen Dichter
[52:04] zu zitieren, nämlich Goethe, man hört nur das, was man weiß
[52:08] nicht, und man sieht nur das, was man kennt, und deswegen ist
[52:11] auch das einlesen und dass sich informieren ein ganz wichtiger
[52:16] Punkt, und da lebe Frauen in der Gruppe, machen sie ihre sehr
[52:20] gute Arbeit, dass sie dieses Wissen auch weiter.
[52:22] Weitergeben und das ist Voraussetzung, dass jeder von
[52:25] uns sich selbst dann auch besser beurteilen kann.
[52:30] Wunderbar also auch das Thema Hormone und gesunde
[52:33] Langlebigkeit läuft darauf hinaus.
[52:35] Podcast hören und sehen vor allem und sehr gerne mit
[52:38] Professor Johannes Huber. Ich bedanke mich sehr.
[52:41] Ich danke auch. Danke fürs Zuhören.
[52:45] Ich hoffe diese Folge hat dir gefallen.
[52:47] Weitere Informationen findest du wie immer in den Shownotes.
[52:52] Wenn du etwas in dieser Folge gelernt hast und diesen Podcast
[52:55] unterstützen möchtest, würde ich mich über eine Bewertung freuen.
[52:59] Damit hilfst du mir und anderen Zuhörern, dass dieser Podcast
[53:02] und seine Inhalte leichter gefunden werden.
[53:05] Besuch mich auch auf meinen anderen Kanälen bei Instagram,
[53:09] tik tok, Facebook oder youtube, ich freue mich immer über
[53:14] Feedback und weitere Fragen von dir, alles wird gut, aber nicht
[53:20] von alleine.

Shows are listed from Apple Podcasts' charts and directory, and Podcast Index where it is used. Every show and episode belongs to its publisher and plays from the publisher's own feed; this site hosts none of them.
