# Darmgesundheit & Altern – Wie Bakterien uns prägen mit Prof. Anita Frauwallner & Nina Ruge

An episode of [staYoung - Der Longevity-Podcast](https://invisiblenetwork.ai/podcast/1729988637), 17 Oct 2025, 1 h 03 min.

Audio: https://traffic.megaphone.fm/APO3985227078.mp3

Heute spreche ich mit Professor Anita Frauwallner, Gründerin des Instituts für Mikrobiomforschung in Graz und Kopf hinter der international bekannten Marke Omnibiotic. Seit mehr als 30 Jahren widmet sie sich der Erforschung unseres Mikrobioms – jener faszinierenden Gemeinschaft von Bakterien, die entscheidend für unsere Gesundheit und unser Altern ist. Gemeinsam beleuchten wir, wie und warum das Mikrobiom altert, welche chronischen Erkrankungen dadurch begünstigt werden können und welche Rolle Probiotika bei der Vorbeugung spielen. Ein tiefes Gespräch über Darmgesundheit, Wissenschaft und Langlebigkeit. In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen: - Wie beeinflusst das Mikrobiom unser Altern und welche Rolle spielt es bei chronischen Krankheiten? - Warum führt der Verlust an Artenvielfalt im Mikrobiom im Alter zu gesundheitlichen Problemen? - Welche guten Bakterien sind für Immunsystem, Stoffwechsel und Herz-Kreislauf besonders wichtig? - Welche schädlichen Bakterien wie Fusobacterium nucleatum oder Clostridium difficile begünstigen Krebs und Entzündungen? - Inwiefern beeinflusst die Darm-Hirn-Achse unsere Kognition, Stimmung und Demenzrisiken? - Wie wirken Butyrat und andere Stoffwechselprodukte der Bakterien entzündungshemmend im Körper und Gehirn? - Welche Faktoren – Medikamente, Antibiotika, Stress, Ernährung – zerstören ein gesundes Mikrobiom? - Wie zuverlässig ist eine Mikrobiomanalyse aus dem Stuhl für die Beurteilung der Darmflora? - Ab welchem Alter sollte man gezielt Probiotika einsetzen, um das Mikrobiom zu stabilisieren? - Welche Stämme wie Bifidobakterien, Lactobazillen, Enterokokken sind entscheidend für die Darmgesundheit? - Können Probiotika und Ernährungsumstellungen typische Alterskrankheiten wie Diabetes, Osteoporose oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen? Weitere Informationen zu Prof. Anita Frauwallner findest du hier: https://www.allergosan.com/de-ch/mag-anita-frauwallner/ Du interessierst dich für Gesunde Langlebigkeit (Longevity) und möchtest ein Leben lang gesund und fit bleiben, dann folge mir auch auf den sozialen Kanälen bei Instagram, TikTok, Facebook oder YouTube. https://www.instagram.com/nina.ruge.official https://www.tiktok.com/@nina.ruge.official https://www.facebook.com/NinaRugeOffiziell https://www.youtube.com/channel/UCOe2d1hLARB60z2hg039l9g Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin. STY-238

## Transcript

[0:04] Willkommen bei Stay Young. Ihr wisst das natürlich.
[0:07] Billionen Bakterien tummeln sich in unserem Darm, auch Viren,
[0:11] Pilze, Parasiten, die finden es natürlich super gemütlich dort,
[0:15] so schön geschützt und die meisten von euch kennen auch den
[0:18] Fachbegriff für sie, nämlich Mikrobiom.
[0:22] Wieso ein Mikrobiom nun altert, was da genau passiert, wodurch
[0:27] das ausgelöst wird und vor allem welche Folgen, das hat für
[0:31] unsere Gesundheit. Welche chronischen
[0:33] Alterskrankheiten ein altes Mikrobiom mit auslösen kann,
[0:38] darüber spreche ich jetzt mit einer Expertin, die sich seit
[0:40] über 30 Jahren mit nichts anderem beschäftigt, mit
[0:44] Probiotika, mit Darmbakterien. Sie ist Gründerin des Instituts
[0:49] für Mikrobiomforschung Allergusan in Graz.
[0:53] Ihre weltweit bekannte Marke ist omnibiotik, die in 40 Ländern
[0:58] vertrieben wird und Marktführer ist im deutschsprachigen Raum.
[1:02] Willkommen bei Steyang Professor Anita Frau Wallner.
[1:06] Liebe Frau Roge, ich freue mich sehr, hier zu sein und damit bei
[1:11] Steyang zu sein. Das ist eine große Ehre.
[1:15] Omnibiotik entwickelte bislang 20, verschiedene
[1:18] Bakterienmischungen und wir haben bereits verabredet, zu
[1:21] diesen Mischungen. Das ist natürlich keine
[1:24] professionelle Begrifflichkeit, einen gesonderten Podcast
[1:28] aufzuzeichnen. In unserem Faktencheck
[1:32] Nahrungsergänzung und jetzt möchte ich mit Ihnen
[1:35] diskutieren, was die Wissenschaft über unser
[1:37] Mikrobiom weiß. Seine Alterung und über den
[1:41] Einsatz von Probiotika überhaupt vorneweg, sie sind Top Expertin,
[1:47] ohne Mikrobiologie studiert zu haben.
[1:49] Ursprünglich sind sie Sprachwissenschaftlerin, wie kam
[1:52] es denn, dass sie sich in die Darmbakterien verliebten und wie
[1:55] haben sie sich so tief in dieses Fachgebiet eingefuchst?
[1:57] Also ganz ehrlich, das Wort verliebt ist genau richtig, und
[2:01] zwar gleich 2 Wahlen. Ich habe vor fast 5 Jahrzehnten
[2:06] meine große Liebe kennengelernt und feststellen müssen, dass er
[2:11] unter schrecklichen Durchfällen leidet.
[2:13] Am Anfang dachte ich, klar, Stress, er studierte nämlich
[2:18] gleichzeitig Medizin und Komposition, war ein grandioser
[2:21] Musiker, aber das werden die Ärzte schon hinbekommen, war ja
[2:25] nicht meine Sache. Und irgendwann musste ich dann
[2:29] erkennen, Hoppla, es gibt kein wirkliches Medikament.
[2:33] Sie haben verschiedenste Dinge ausprobiert und dann kam bei mir
[2:39] so dieses Hirn auf, wo ich mir gedacht habe, ich schau mir das
[2:45] mal an, was man über Ernährung machen kann, und da wurde an der
[2:48] Uni von Gießen war gerade die Möglichkeit Fernstudium für
[2:51] Ernährungswissenschaften. Habe ich mir gedacht, das mache
[2:54] ich. Und tatsächlich, ich wendete
[2:57] dieses Wissen so sukzessive an und es klappte.
[3:00] Man kann sich das nicht vorstellen, was das für eine
[3:03] Erlösung ist. Es kamen 10 wirklich wundervolle
[3:07] Jahre, also wir haben, ich habe tatsächlich meine Sachen
[3:12] aufgegeben, habe mit meinem Mann gemeinsam die Praxis aufgebaut
[3:16] und es war ja einfach großartig. Und dann?
[3:21] 10 Jahre später plötzlich, da waren die Durchfälle wieder da,
[3:25] und zwar ganz stark. Dann kam die Diagnose
[3:29] Dickdarmkrebs, und jetzt ganz ehrlich, wenn ein Mann 38 Jahre
[3:34] alt ist, dann glaubst du, was soll schon sein, er ist selbst
[3:37] Arzt, alle werden helfen, ja, es war nicht so 2 Jahre später,
[3:42] furchtbare 2 Jahre später muss man jetzt ganz ehrlich sagen,
[3:45] jeder der vielleicht einen Angehörigen an Krebs verloren
[3:48] hat, der weiß das da war mein Mann tot mit 40 Jahren.
[3:51] Jahren, und das ist so etwas, wofür mich dann plötzlich die
[3:58] Frage aufkam, wenn man so jung stirbt, kann das genetisch sein,
[4:03] wie ist das? Wir haben einen Sohn, verliere
[4:05] ich den dann auch noch einmal, und ich habe mich wirklich auf
[4:08] die Suche gemacht, ich wusste einfach, irgendetwas haben all
[4:13] diese großartigen Ärzte in ganz Europa übersehen.
[4:17] Und da habe ich zum ersten Mal im Mikroskop die menschliche
[4:22] Bakterien gesehen, und das war eine Faszination.
[4:26] Ja, für mich waren es wunderbare Wesen und ich habe gehört, okay,
[4:32] das kann man studieren, also habe ich geschaut, was ist die
[4:35] tollste Uni, und die war in Vacheningen und ich habe
[4:40] wirklich. So dieses Gefühl gehabt.
[4:43] Ich bekomme diese Bakterien nicht mehr aus dem Kopf, diese
[4:46] wunderbaren Wesen in unterschiedlicher Art, wie sie
[4:50] sich bewegen. Kurz sagen, das waren also
[4:52] Darmbakterien. Sie haben sich dann auch gleich
[4:55] nur mit Darmbakterien. Beschäftigt also Nein,
[4:57] tatsächlich. Ich habe zuerst nur einfach
[4:59] einmal Bakterien gesehen, aber die Darmbakterien waren
[5:03] natürlich die, die man damals auch ganz anders schon.
[5:06] Ja, züchten konnte und so weiter man konnte nämlich alle die
[5:11] züchten, die unter Sauerstoff es verstanden haben.
[5:15] Ja, und für mich war wirklich dieses.
[5:20] Bakterien sehen und in dem Moment habe ich gewusst, das ist
[5:26] es, was zwar in der Wissenschaft gab es das schon, aber in der
[5:31] Medizin waren die Bakterien nur im Schlechten sehen angekommen,
[5:35] nämlich dass sie dich umbringen können, aber nicht, was sie für
[5:39] dein Leben tatsächlich tun können.
[5:42] Okay der Zusammenhang zwischen. Darmkrebs und Mikrobiom ist
[5:47] bisher nicht wirklich geklärt. Auf jeden Fall ist da ja n ganz
[5:49] starker genetischer Faktor. Dabei lassen uns da nicht
[5:52] einsteigen. Ich hab jetzt einfach nur
[5:54] gefragt, wo kommt ihre ihre Fachkompetenz her und Sie sagen
[5:58] Sie haben sich jetzt letztlich selbst reingeschafft in diese
[6:01] Thematik und haben ne Riesenfirma aufgebaut dazu.
[6:04] Und jetzt wollen viele natürlich wissen, okay okay sie hat sich
[6:07] da unheimlich reingeschafft. Aber wie wissenschaftlich
[6:09] arbeiten die denn? Also vielleicht können Sie uns
[6:11] sagen, wie viele wissenschaftliche Mitarbeiter
[6:13] haben sie so ein paar Fakten, mit welchen Institutionen
[6:16] arbeiten sie zusammen, wie viele Studien haben Sie durchgeführt,
[6:19] welches Studiendesign, also geben Sie uns einen Beweis für
[6:23] Ihre Tiefe, hervorragende Wissenschaftlichkeit, also der
[6:27] af r Forschung. Will ich sagen, das muss man ein
[6:30] bisschen aufteilen. Ich habe am Institut selbst 5
[6:34] und. 20 Kollegen, die ganz speziell in verschiedenen
[6:38] Bereichen ausgebildet sind, wo man vor allem auch Fragen
[6:42] stellen kann, das sind Ärzte, Apotheker, Mikrobiologen,
[6:46] Biologen, Ernährungsexperten bis hin zur Tierärztin ist bei uns
[6:50] am Institut alles vertreten. Aber da, wo tatsächlich die
[6:54] Forschung passiert, also wirklich Labor und so weiter,
[6:58] das habe ich in Amsterdam, wo auch unsere Produktion ist, die
[7:02] habe ich von Anfang an dort aufgebaut, und wo tatsächlich
[7:07] ich 50 Spezialistinnen habe, die nichts anderes tun als
[7:13] Grundlagenforschung, das heißt? Welche Bakterien arbeiten ideal
[7:18] zusammen? Wie schaut das aus, welche
[7:20] Eigenschaften haben die unterschiedlichen Familien und
[7:24] was ja brauchen sie, um tatsächlich sich raschestmöglich
[7:30] im Körper vermehren zu können, nämlich in unserem menschlichen
[7:33] Körper? Und da muss man jetzt sagen, das
[7:36] ist also Basic Research, und dann kommt der dritte Teil, ich
[7:41] glaube, das ist für mich was. Wahrscheinlich der spannendste
[7:44] Bereich, nämlich das sind die Wissenschaftler an den
[7:47] Universitäten, mit denen wir zusammenarbeiten.
[7:50] Und da ist es so, da geht es dann an den Patienten, weil wenn
[7:56] ich Arzt an einer Uni bin, dann bekomme ich oft wirklich sehr
[8:00] schwere Patienten, also Problemfälle herein, die ich mit
[8:05] normalen Medikamenten, weil sonst hätten das die Kollegen ja
[8:07] draußen gemacht und. Und da ist es so, dass ich das
[8:11] Glück hatte, zuerst wirklich hier der Chef der Grazer
[8:15] Universitätsklinik, der kam aus den USA zurück, der hat sofort
[8:20] erkannt, welche Möglichkeiten diese Mikrobiomforschung
[8:24] liefert, und heute arbeiten wir also ganz klarerweise mit vielen
[8:29] Universitäten in Deutschland wie der charité in Berlin, der Turm
[8:34] der LMU in München, dem UKE in Hamburg aber.
[8:38] Auch zum Beispiel mit also berühmtester und wichtigster
[8:42] Universität Europas, mit dem Uni Spital in Zürich.
[8:45] Weil das, da muss man sagen, da sind die Zusammenhänge, die
[8:50] haben tolle Kooperationen, und dann ich arbeite mit der Uni in
[8:56] Stanford, zum Beispiel mit der Klinika Jimeli, also der Klinik
[9:00] des Papstes in Rom, der Professorin G.
[9:03] In Hongkong und so weiter es ist ein.
[9:07] Eine grandiose Community, die ich aufbauen konnte.
[9:11] Von diesen Fachleuten lerne ich ja, aber sie bekommen auch sehr
[9:17] viel Input von mir, weil ich natürlich vielfach näher an den
[9:23] Problemen der Menschen dran bin. Also sehr viele Wissenschaftler,
[9:27] sehr enge Kooperationen mit Unikliniken etc.
[9:30] Die Studien, die sie mir geschickt haben, sind aus.
[9:34] Fachmagazinen, die sehr renommiert sind.
[9:36] Also wir können davon ausgehen, dass sie eine wissenschaftlich
[9:40] seriöse Basis haben, in jeder Hinsicht.
[9:42] So und so werden sie jetzt auch befragt, sie müssen uns jetzt
[9:45] alles erklären, zum Mikrobiom, zum alten Mikrobiom und zu
[9:48] alterskrankheiten, wie ich das eventuell verhindern kann mit
[9:51] Probiotika im Detail kommt dann im Faktencheck, das kommt dann
[9:55] später vielleicht erstmal. Wir haben ja über 1000
[9:58] verschiedene Arten im Mikrobiom. In unserem Darm jetzt erstmal.
[10:02] Wo sind die überhaupt? Weil die meisten denken, was wir
[10:06] da untersuchen und was für uns total wichtig ist.
[10:09] Das ist der Dickdarm, da sitzt ja auch das meiste im Dünndarm,
[10:14] das ist dieses ganz lange Geschlängel bei uns im Bauch, da
[10:17] sind natürlich auch welche, aber das sind ja andere Arten, so
[10:21] worum kümmern wir uns jetzt eigentlich, wenn wir mit
[10:24] Omnibiotik zum Beispiel uns. Therapieren oder wenn wir
[10:28] überhaupt das Mikrobiom analysieren?
[10:30] Dünndarm oder Dickdarm? Also beides ganz klarerweise.
[10:34] Du kannst nicht jetzt das eine oder das andere ausschließen,
[10:38] aber, und das ist, glaube ich, ein ganz wichtiger Punkt, den
[10:42] man verstehen muss, wenn man sich mit dem Darm beschäftigt.
[10:46] Es ist so, dass tatsächlich im Dünndarm, der ist nicht umsonst
[10:51] sehr viel länger, nämlich 67 Meter lang.
[10:54] Da sitzen zwar weniger Bakterien drinnen als dann im Dickdarm,
[10:59] der Dickdarm ist so eine Art Verweser, also das sozusagen
[11:02] wird alles aufgearbeitet, noch aber die für den Menschen
[11:06] wirklich essenziellen Dinge passieren schon im Dünndarm,
[11:11] hier wird die ganze Nahrung aufgeschlossen.
[11:15] Und die Substanzen, die dann sozusagen für gut befunden
[11:20] werden, die gelangen dann über die Pfortader am Ende des
[11:25] Dünndarms in die Leber. Dort wird noch einmal wirklich
[11:29] durchgereinigt und dann von der Leber aus geht das, und das ist
[11:34] besonders wichtig, ins Herz, ins Hirn, das heißt, da sollte schon
[11:38] mal alles passen, aber für. Und jetzt kommt es.
[11:42] Warum sind dann im Dickdarm so viel mehr Bakterien als im
[11:47] Dünndarm? Was ist da dahinter?
[11:50] Und hier muss man ganz klar sagen, der Dickdarm ist
[11:54] derjenige, wo sehr viele spezielle Dinge noch passieren,
[11:59] die für den Stoffwechsel zum Beispiel ganz wichtig sind, also
[12:02] ein Beispiel, was ich, weil es für mich immer ganz, ganz
[12:06] wichtig ist zu verstehen, bei. Was kann ich tun?
[12:10] Und die Substanzen, die die Bakterien bilden, da haben sie
[12:16] tatsächlich im Dickdarm Zeit dafür.
[12:21] Das heißt, viele Stoffwechselprodukte von
[12:25] Bakterien stammen dann aus dem Dickdarm, aber das ist ja kein
[12:29] abgeschlossenes System, sondern auch sozusagen der Rand des
[12:34] Dickdarms, ja, also da, wo sozusagen seine Haut drüber ist.
[12:38] Ja, und? Da ist ein ganz, ganz tolles
[12:41] System und in diesem System, da laufen Nervenleitbahnen, da
[12:47] laufen natürlich auch Blutbahnen, das heißt, hier kann
[12:51] aufgenommen werden, nämlich alles das, was die Bakterien in
[12:56] aller Ruhe im Dickdarm dann tatsächlich produzieren.
[13:00] Wobei wir eben wissen müssen, im Dünndarm haben wir richtige
[13:03] Transportmechanismen in den Darmzotten.
[13:05] Das ist ja wirklich dazu da, die der ganze Dünndarm ist dazu da,
[13:08] die Nährstoffe übertreten zu lassen ins Blut, zum Teil auch
[13:12] in die Lymphe und dann eben in die Pfautarbeit etc.
[13:15] Und vom Dickdarm haben wir ja diese ganzen
[13:17] Transportmechanismen nicht, aber trotzdem viele der positiven
[13:23] Rohstoffe, Wirkstoffe, die die. Darmbakterien des Dickdarms
[13:28] produzieren, die treten trotzdem ins Blut rüber.
[13:31] Das muss man sich im Hinterkopf. Das ist ganz, ganz nicht viel.
[13:35] Also gerade die Leute, die uns zu oh, das ist schon sehr, sehr
[13:38] viel, weil da ja Unmengen an Bakterien sind, ja, also während
[13:43] ich. Sozusagen Millionen.
[13:46] Jetzt im Dünndarm habe habe ich die Milliarden und Billionen
[13:50] dann im Dickdarm. Aber, und das ist jetzt zum
[13:52] Beispiel ganz wichtig, und das haben wir uns in Studien auch
[13:56] angeschaut, wir haben zum Beispiel eine Studie gemacht zum
[13:59] Reizdarmsyndrom, wo es natürlich ganz essentiell ist.
[14:02] Die Leute spüren die Schmerzen und so weiter ja oft schon nach
[14:07] einer Stunde, nachdem sie was gegessen haben, und.
[14:09] Und deshalb war es wichtig für uns, ganz klar, ich muss im
[14:14] Dünndarm schon aktiv sein, es genügt mir nicht, wenn ich erst
[14:18] im Dickdarm was tue, und wir haben uns dann angeschaut, also
[14:22] zuerst einmal natürlich, du überlegst dir, welche Bakterien
[14:25] kannst du hier wirklich brauchen und passen die zusammen, das
[14:31] kann man sich gar nicht vorstellen, dass wir ja oft,
[14:34] also unsere längste Vorbereitungszeit für ein
[14:38] Produkt war zum Beispiel? Beispiel 8 Jahre für Omnibiotik
[14:42] Panda, wo wir tatsächlich, wo ich gewusst habe, ich gebe das
[14:47] einer Schwangeren und ihrem Baby vom ersten Tag an.
[14:52] Sie können mir glauben, da passt man wirklich ganz genau auf, was
[14:56] verwendet man aber jetzt beim Reizamt zum Beispiel war es das,
[14:59] ich wollte wissen ob. Die Bakterien, die ich reingebe
[15:04] tatsächlich dann in dieser Darmschleimhaut sich auch
[15:08] einnisten. Und dafür muss man zum Beispiel
[15:12] Biopsien nehmen. Also ich muss sozusagen eine,
[15:16] also ich mach dir eine koloskore ich ist gut, die zuständigen
[15:19] Professoren machten am Beginn bei diesen Patienten eine
[15:23] Koloskopie, haben das untersucht.
[15:26] Also eine. Darmspiegelung und.
[15:29] Dann gingen sie dazu über, nach 4 Wochen wo das Probiotikum, das
[15:33] es erneut eingenommen wurde, dann noch einmal sich das
[15:36] anzuschauen und da hat man tatsächlich gesehen, also a
[15:40] dibakterien die da im Probiotikum drinnen sind, die
[15:44] haben sich tatsächlich angesiedelt warum?
[15:48] Weil ich und ich muss sagen, da habe ich mich von Anfang an
[15:51] darauf kapriziert. Ich verwende ausschließlich
[15:55] humane Bakterien. Also ich verwende nicht die
[15:58] Bakterien aus einer Kuh, aus einem Schaf oder aus einer
[16:02] Ziege. Ja, weil das sind andere als wir
[16:04] Menschen haben und. Dann war es ganz spannend, dass
[16:08] man sich dann angeschaut hat. Welche Wirkung hat das auf die
[16:12] Immunzellen da? Darf ich sie kurz hier
[16:15] unterbrechen, weil das gehört zu unseren nächsten Podcasts, dass
[16:18] wir uns genau anschauen. Wie entwickeln sie ihre Produkte
[16:20] und wie stellen Sie auch sicher, dass die Bakterien, die wir
[16:24] durch den Mund über den Magen dann in den Dünndarm bugsieren,
[16:28] dass sie sich dann auch im Dickdarm ansiedeln, das ist ein
[16:33] wichtiges Grundsatzthema, aber auch im Einzelnen.
[16:35] Das Wichtige ist nur, dass wir uns jetzt anschauen, wenn wir
[16:38] ein Mikrobiom messen. Jeder Mensch hat ein anderes
[16:41] Mikrobiom, man spricht ja auch vom Mikrobiom, Fingerabdruck,
[16:45] dann nutzen wir ja nur den Stuhl, das heißt, wir messen
[16:49] normalerweise nur die Bakterien aus dem Stuhl, ja, ist das
[16:53] sinnvoll, wie aussagekräftig ist denn dann überhaupt ein
[16:57] Mikrobiom, eine Mikrobiomanalyse, wenn wir den
[17:00] wichtigen Dünndarm. Außen vor lassen.
[17:02] Naja, wir lassen ihn bedingt außen vor, denn wir sehen ja
[17:07] auch sozusagen wie. Wie geht es dem Dickdarm?
[17:11] Ja, das ist schon auch ein essentieller Punkt, welche
[17:14] Bakterien sind denn da? Ja, weil zuerst müssen mal alle
[17:18] Bakterien durch den Magen. Durch den Dünndarm, wie sie im
[17:23] Dickdarm ankommen. Also man kann da schon
[17:26] Rückschlüsse ziehen, wie das aussieht, aber es ist vollkommen
[17:29] richtig. Derzeit ist nur im
[17:32] hochwissenschaftlichen Bereich es möglich, dass wir uns auch
[17:35] den Dünndarm anschauen, aber im Dickdarm auch da, das konnte man
[17:41] früher ja nicht, früher hat man einfach Stuhl auf einer Petri
[17:45] Schale ausgestrichen und hat geschaut, was wächst.
[17:49] Da sind wir, da sind wir heute schon weit drüber.
[17:53] Nämlich wir untersuchen mit diesem Next Generation DNA
[17:58] Sequencing. Was bedeutet next Generation DNA
[18:02] sequencing. Das bedeutet tatsächlich, dass
[18:05] wir. Nicht untersuchen die Bakterien
[18:09] ja, sondern wir untersuchen die Gene der Bakterien.
[18:13] Und jetzt ist genau das, warum ich weiß, was auch im Dünndarm
[18:16] los ist, weil die Bakterien sterben ja nach wenigen Tagen
[18:20] ab, also im Schnitt. Kann ein menschliches Bakterium
[18:23] lebt so ungefähr 5 Tage, das heißt, es wird ja dann mit dem
[18:27] Stuhl ausgeschieden und das heißt, wenn ich eine
[18:30] Stuhlanalyse mache, dann weiß ich auch, welche Bakterien im
[18:34] Dünndarm sind, zwar viel weniger genau und so weiter, aber ja, so
[18:40] ist es und das ist. Aber entschuldigen Sie, was ein
[18:44] ganz, ganz wichtiges Thema ist, ist natürlich, dass die
[18:46] Bakterienzusammensetzung, wir haben ja über 1000 Arten.
[18:50] Sicher, ganz schnell ändern kann.
[18:53] Und das ist ein Argument, das von von mehreren Studien Leitern
[18:57] geliefert worden ist. Wieso guckt ihr euch denn über
[19:01] Mikrobiomanalysen? Das Mikrobiom eines Menschen an,
[19:04] je nachdem, was der ist, je nachdem, ob der Riesen Sport
[19:07] getrieben hat, ob der riesen Stress hat, verändert sich die
[19:11] Zusammensetzung von Tag zu Tag, wie sehr kann man denn dann
[19:15] überhaupt mit einer Mikrobiom Analyse irgendeine Aussage über
[19:19] die Zusammensetzung, ob sie gut oder schlecht ist, ja.
[19:22] Treffen also, man kann sie treffen, das ist ganz klar.
[19:25] Also sonst würden wir, und das muss ich wirklich sagen, nicht
[19:29] auch wissenschaftlich das machen, und sie können sich.
[19:33] Sie müssen davon ausgehen, während es als ich begonnen hab,
[19:37] im Jahr 1990 so in diesen ersten Jahren, da gab es im Jahr etwa
[19:43] 20 Studien weltweit, die sich mit den Darmbakterien
[19:46] beschäftigt haben. Heute sind es im Jahr über 20000
[19:52] Studien, das heißt also, die Leute sind ja nicht alle blöd,
[19:57] es ist eine eigene Wissenschaft geworden, es ist sehr, sehr
[20:01] schwierig, es ist wirklich nicht leicht, ja, aber.
[20:05] Man muss sich das mal vorstellen.
[20:07] Es gibt mir einen momentabdruck und dieser Moment ist nicht etwa
[20:13] eine Sekunde, sondern ich sehe das, was sich in den letzten
[20:17] Tagen sozusagen in meinem Stuhl angesammelt hat, das sehe ich,
[20:22] und damit kann ich sehr gut bewerten, zum Beispiel habe ich
[20:28] sehr, sehr viele gute Bakterien und.
[20:31] Oder habe ich solche, die Giftstoffe, also Toxine,
[20:34] produzieren? Oder habe ich solche, die
[20:37] tatsächlich sehr viel Gas produzieren, dann weiß ich, das
[20:41] sind die falschen und ich muss und jetzt gehen wir wieder
[20:44] zurück, ich muss dann natürlich bei den Menschen darauf schauen,
[20:48] sie sollen ihre Ernährung umstellen, sie sollen vielleicht
[20:52] ihren Lebensstil umstellen, weil auch das hat eine Auswirkung auf
[20:56] Bakterien und. Das kann ich nach so einer
[21:00] Mikrobiomanalyse sehr, sehr gut feststellen.
[21:03] Was ich nicht kann, ist zu sagen, wie schaut es im Darm
[21:09] nach einem Monat aus, das kann ich nicht.
[21:12] Die Zusammensetzung der Bakterien, sie haben eben
[21:15] gesagt, gute und schlechte Bakterien.
[21:17] Vielleicht können Sie uns, vielleicht haben die Namen auch
[21:19] schon mal gehört, mal die. Schlimmsten Bösewichte
[21:24] Bösewichte nennen und die Superstars.
[21:28] Ja, also ich würde mal sagen, es gibt bei den wirklich ganz, ganz
[21:34] miesen, da steht bei mir an aller aller erster Stelle
[21:38] fusobacterium Nucleartum. Ja, das ist ein Bakterienstamm,
[21:43] der in kleiner Menge jetzt ehrlich gesagt einfach vorkommt
[21:49] und. Und zwar, weil er aus dem Mond
[21:51] kommt. Ja, nur der Mond ist eben was
[21:54] anderes. Normalerweise wird das ja im
[21:57] Magen abgetötet, nehmen unsere Patienten jetzt jede Menge
[22:01] Protonenpumpenhemmer zum Beispiel, dann werden diese
[22:05] Bakterien nicht mehr im Mund abgetötet, sondern sie gelangen
[22:09] in den Darm in großer Anzahl und.
[22:12] Und Protonenpumpenhemmer, muss man sagen, sind diese
[22:14] Säurekiller. Die hat zum Beispiel, wenn man
[22:18] Reflux hat. Genau.
[22:20] Und jetzt passiert das, dass sich die zum Beispiel im
[22:23] Dickdarm massiv vermehren. Und wir wissen heute kein
[22:27] Dickdarmkrebs, wo nicht eine massive Anzahl an Fusobakterien
[22:31] da ist. Ja, das muss man sagen, das
[22:34] Macht ein wirkliches Problem und.
[22:36] Und wenn ich vielleicht einen zweiten so Lieblingsmistkerl
[22:41] nehmen sollte, das wäre zum Beispiel Clostridium difficile,
[22:45] das ist ein Bakterium, das auch wird.
[22:48] Es ist immer dasselbe, in kleiner Menge, überhaupt kein
[22:52] Problem. Was passiert aber, und das ist
[22:55] richtig kritisch, wenn Menschen zum Beispiel im Krankenhaus
[23:00] sind, also schwer krank schon sind, wenn sie dann viele
[23:04] Antibiotika bekommen oder eben das heißt ja antibios, also
[23:08] gegen das Leben, ja, also Antibiotika töten nicht nur die
[23:15] bösen Keime ab, sondern auch etwa 90% aller Guten, die im
[23:20] Darm leben. Und wenn ich jetzt sage,
[23:23] Antibiotika töten böse Keime ab, leider nicht.
[23:28] Es gibt kein einziges Antibiotikum, das alle abtöten
[23:32] könnten, das heißt, man schaut sich an, was möchte ich abtöten,
[23:38] dafür gebe ich es und das bedeutet aber um vielleicht ein
[23:42] 23 Miese abzutöten werden nicht. 90% aller Guten auch abgetötet.
[23:50] Und dann gibt es solche wie Clostridiumdiffizelle, gegen das
[23:54] es bis heute kein Antibiotikum gibt, das wirklich wirksam wäre.
[23:58] Das heißt also, hier kann sich dann sehr oft können sich die
[24:02] dann richtig vermehren, weil es ist Platz da, es ist Nahrung da,
[24:05] man isst ja trotzdem, ja, das heißt, und man muss sich immer
[24:09] vorstellen, solche Keime verdoppeln sich zum Teil
[24:13] innerhalb von 15 Minuten. Das heißt 1000000 in 15 Minuten
[24:19] sind es 2000000, nach 30 Minuten sind es aber schon 4000000, nach
[24:23] einer Dreiviertelstunde 8000000 und nach einer Stunde 16000000.
[24:27] Also das muss man im Kopf behalten und hier, und das ist
[24:31] jetzt ganz entscheidend, gibt es aber gute Bakterien, die.
[24:38] Die können Clostridium diffizile umbringen.
[24:42] Und das ist. Kurz nur bei Menschen, die sehr
[24:44] krank sind. Ja, tatsächlich können die
[24:47] Durchfälle, die Clostridium diffizile macht, die können ja
[24:49] tödlich sein, und da hilft ja als eine Therapie, aber das
[24:54] werden wir jetzt hier nicht vertiefen.
[24:57] Eine Stuhltransplantation, also eine Kolioskopie also, waschen
[25:01] den ganzen Darm, alles raus und dann Stuhl von anderen
[25:05] vielleicht reintun, und zwar gesunden Stuhl, sodass sich dann
[25:08] auch die gesunden Bakterien ansiedelt.
[25:10] Aber das ist jetzt n anderes Kapitel, welche Bakterien sind
[25:13] das denn, die die, die das Clostridium killen?
[25:16] Können. Durch die Bank also ja, es ist
[25:19] so, es gibt bestimmte bestimmte Gute, ja, das sind
[25:25] Bifidobakterien dabei, das sind Laktobazillen, das sind
[25:29] Enterokokken, das sind Laktokokken, also nur.
[25:33] Nicht eben jeder von denen, sondern Spezialisten unter
[25:38] denen. Und die muss man sich suchen.
[25:39] Also das ist genau das, was zum Beispiel bei uns in den Labors
[25:43] passiert, welche Unterarten, also es ist wie in der Familie,
[25:48] du kannst in der Familie total nette haben und Mistkerle und so
[25:54] ist es bei den Bakterienfamilien auch, also wenn ich jetzt sage
[25:57] Bifidobakterien, dann haben wir hier 100 verschiedene Arten und
[26:02] jede von diesen. Diesen Arten macht etwas ganz
[26:04] besonderes und hier ist es auch wieder nicht so, dass es einer
[26:10] allein reicht nicht, sondern es müssen unterschiedliche
[26:15] Bakterien zusammenarbeiten, dann können sie tatsächlich
[26:19] Clostridium diffizille auf 0 bringen.
[26:22] Also irgendwie ist es ja so, dass unsere Besiedlung des Darms
[26:26] mit den verschiedenen Arten der Bakterien hängt ja ganz stark
[26:30] von den Menschen ab, mit denen wir zusammenleben.
[26:32] Also ein Baby bekommt, wenn es nicht über einen Kaiserschnitt
[26:36] geboren wird, bekommt ja erstmal das Starterkit von der Mutter
[26:39] und dann später entwickelt sich ja unser Mikrobiom in die
[26:43] Richtung, dass es ganz ähnlich wird wie die Menschen, mit denen
[26:47] wir zusammenleben und jetzt müssten wir mal gucken, wenn ich
[26:53] Bakterien oder da kommen wir vielleicht später drauf, wenn
[26:56] wir die also tatsächlich in Pulverform zu uns nehmen, wie
[26:59] stark die dann sich auch wirklich ansiedeln können.
[27:02] Was jetzt vielleicht erstmal wichtig ist, wenn wir jung sind,
[27:05] läuft das ja ganz gut. Dann haben wir viele junge und
[27:08] schöne und gute Bakterien, und wenn wir älter werden, werden
[27:14] die häufig überwuchert von schlechten Bakterien.
[27:18] Vielleicht beschreiben sie uns erstmal, was ein gutes
[27:21] Mikrobiom, was das für Bedingungen braucht und.
[27:25] Um dann zu erklären, wie kommt es denn dann, dass es im Alter
[27:28] von schlechten Bakterien überwuchert werden.
[27:31] Kann also hier muss man ganz klar sagen, wenn man ein junger
[27:35] Mensch ist, ja, ist einfach so wie die Muskulatur im Körper
[27:40] eines Jungen anders ist und wie die Haut zum Beispiel eine
[27:44] andere ist als bei mir, die fast 70 ist.
[27:46] Ja, das ist ein Unterschied, aber, und jetzt kommt es.
[27:51] Im Darm ist es so, dass dieser Darm eine Geschichte hat.
[27:56] Bei einem jungen Menschen ist vielleicht noch nicht viel an
[28:00] Krankheiten passiert, sind nicht viele Medikamente dazu gekommen,
[28:05] bei einem alten Menschen sehr wohl, und da kommen jetzt Dinge
[28:09] die die schlimm sind, also das erste und schlimmste ist eine
[28:14] Reduktion von Arten ein. Ja, ich würde jetzt mal sagen,
[28:19] im Alter von 3 Jahren zum Beispiel ist die Darmflora eines
[28:24] Kindes ausgewachsen. Es startet bei 0 und mit 3
[28:27] Jahren so in etwa, da hat es dann etwa 500 verschiedene
[28:32] Darmbakterien in seinem Darm. Wenn ich mir den Großvater
[28:38] dieses Kindes anschaue mit 75. Dann hat der vielleicht noch 150
[28:45] verschiedene Darmbakterienarten und jetzt muss man sich einfach
[28:49] anschauen, ob ich ein Haus baue und habe für alles tolle
[28:54] Professionisten, die das können. Oder aber es muss halt keine
[28:59] Ahnung der Maurer dann auch mal einspringen um vielleicht
[29:03] irgendwelches Holz zu polieren oder so, dass das nicht optimal
[29:07] mehr läuft, das ist einer der Gründe.
[29:10] Der zweite ja. Der Hintergrund ist viele
[29:13] Antibiosen, also viel Antibiotika genommen, krank
[29:17] gewesen, vielleicht auch leaky gut, also ein paar im Dünndarm
[29:21] Löcher, sodass Giftstoffe auch ins Blut gelangen können.
[29:25] Aber ja, das hilft ja jetzt oder betrifft den Dickdarm ja nicht.
[29:30] Welche Ursachen das jetzt wirklich hat, das müssen wir
[29:33] auch nicht. Vertiefen.
[29:34] Vieles weiß man aber nicht, warum die Artenvielfalt so
[29:36] zurück. Doch das, das kennt man sehr
[29:38] genau. Also man kennt die, die Punkte
[29:40] kennt man ganz genau, warum, es hat tatsächlich also.
[29:44] Das Schlimmste sind die Medikamente, die wir zum Teil in
[29:48] großer Zahl zu uns nehmen, weil jetzt überlegen sie mal, ein
[29:52] alter Mensch hat nicht nur, ich weiß nicht, wie viele 5000 oder
[29:57] mehr Antibiotikatherapien hinter sich, er bekommt vielleicht auch
[30:02] protonenpunkthemmer, also die PP is, er bekommt zum Beispiel
[30:06] verschiedenste Medikamente die alle ein.
[30:11] Eine Veränderung des Milieus machen, das heißt, das optimale
[30:16] Milieu ist nicht mehr vorhanden und und jetzt kommt etwas noch,
[30:21] es lagern sich dann ja zum Teil auch Dinge ab, das heißt,
[30:26] Stoffe, die von schlechten Bakterien produziert wurden,
[30:31] toxische Substanzen, die sind dann oft in der Darmschleimhaut
[30:35] vorhanden. Dass sich dort keine guten mehr
[30:38] ansiedeln können, ist vollkommen klar.
[30:40] Das heißt, wir bilden. Ja, auch so einen Film.
[30:42] Und dieser Film ist sehr, sehr schwer so abzubauen und zu
[30:46] richten. Okay also das würde aber auch
[30:50] bedeuten, dass Menschen, die in Ländern leben, wo sie ganz, ganz
[30:53] wenig medizinische Behandlung bekommen, dass die diesen
[30:56] Rückgang der Artenvielfalt im Alter gar nicht.
[30:58] Haben vielfach ja, also ich muss sagen, eines meiner großen
[31:02] Studienprojekte mit der Stanford University war genau das.
[31:07] Wir sind gemeinsam mit der Stanford University in Afrika
[31:10] gewesen und haben uns angeschaut bei einem Stamm, der heute noch
[31:16] so lebt wie wir vor 10. Ja, 100000 Jahren bei den
[31:20] sogenannten Hazza, wie Leben die wir haben die auch untersucht,
[31:26] welche Bakterienarten haben sie und wenn ich vorhin gesagt habe,
[31:30] ein gesunder, erwachsener 500 Arten bei den Hazza haben wir
[31:37] Menschen gefunden, die hatten im Schnitt. 1000 verschiedene
[31:42] Bakterienarten in ihrem Körper es ist also eine Verdoppelung
[31:47] von dem, was ein sehr gesunder Jugendlicher bei uns heute hat
[31:51] und was man aber auch gesehen hat und wir waren wirklich also
[31:55] mit denen, wir haben mit denen gelebt, wir sind mit denen am
[31:58] Lagerfeuer gesessen und haben das gegessen, was die eben jeden
[32:02] Tag selbst essen, da sind viele Unterschiede da, es ist.
[32:07] Viel variantenreicher es ist aber vor allem viel weniger von
[32:13] toxischen Substanzen kaputt gemacht, weil sie müssen sich
[32:16] überlegen, dort gibt es keine Spritzmittel für die Früchte
[32:20] oder sonst etwas, der Boden ist sauber, wo dann die Knollen
[32:24] herausgeholt werden, die haben tatsächlich.
[32:28] Nichts, was sie jetzt im wirklich so sukzessive, so immer
[32:33] so ein bisschen einfach ihnen negative Dinge zuführt, wie das
[32:39] bei uns ist, weshalb wir tatsächlich eben normalerweise
[32:44] im Alter, und das fängt ja schon, kann man sagen, mit 50 an
[32:48] halt ganz einfach diese. Bakterien diese Helfer im Darm
[32:53] nicht mehr haben, aber generell auch.
[32:56] Man sieht die Ablagerungen von Substanzen im Darm, die dort
[33:01] nicht hingehören. Jetzt müssen wir natürlich
[33:04] klären, Frau Professor, Frau Wallner, was das denn für
[33:08] negative Auswirkungen hat. Schauen wir uns erstmal an die
[33:11] positiven Aufgaben, wir sagen immer gute Bakterien, warum sind
[33:15] die denn gut, was produzieren die denn?
[33:18] Was wir unbedingt brauchen und was für unsere gesamte
[33:21] Homöostase für das gesamte Gleichgewicht unseres
[33:23] Stoffwechsels und Organfunktionen etc.
[33:26] Wichtig ist. Was was tun denn gute Bakterien?
[33:30] Ja, ganz einfach. Also sagen wir mal so eines der.
[33:35] Für uns wichtigsten Dinge im Darm ist tatsächlich, wenn
[33:39] unsere Bakterien in der Lage sind, unseren Darm sauer zu
[33:45] halten. Das heißt also, Sie müssen
[33:47] entsprechende Substanzen produzieren, mit denen, das ist
[33:51] die Milchsäure, die nichts mit Kuhmilch oder was zu tun hat,
[33:55] sondern das heißt nicht einfach so Milchsäure, und die sorgt für
[34:00] einen sauren BH Wert im Darm. Das ist wichtig, weil die.
[34:05] Die meisten Krankheitserreger fühlen sich am wohlsten in einer
[34:10] basischen Umgebung, also bei einem ph Wert von über 7,0.
[34:14] Das heißt also, das ist auch der Grund, warum das wird produziert
[34:19] von sogenannten Firmicutes, da gehören sogar viele
[34:22] Laktobazellen dazu und das ist genau das, warum die den
[34:27] höchsten Anteil zum Beispiel auch haben in einem Menschen,
[34:32] aber. Es gibt dann auch andere
[34:34] Substanzen, die ganzen Bifidobakterien zum Beispiel,
[34:38] die produzieren Substanzen, die essentiell sind für unser
[34:43] Immunsystem. Das heißt, sie Sorgen dafür,
[34:47] dass nicht nur der BH wert stimmt, sondern sie sorgen auch
[34:51] für gewisse Stoffwechselprodukte, die fürs
[34:54] Immunsystem passen. Und ja, weil sie ja auch so eine
[34:58] Begeisterte vom Dickdarm sind. Da kommt tatsächlich also mein
[35:04] absoluter, mein absolutes Lieblingsbakterium ja ein.
[35:08] Jetzt müssen Sie sich vorstellen, ein einziges oder
[35:10] ein einzelnes Bakterium, das tatsächlich bei einem Top
[35:14] gesunden Menschen 5% der Komplettbesiedlung, also von
[35:19] diesen 100 Billionen ausmachen kann, das heißt Fäkalibakterium
[35:24] Prosnizi, komplizierter Name, aber warum liebe ich das?
[35:30] Das ist eine Bakterienart, die vor allem Butyrat produzieren
[35:35] kann. Und wenn man heute weiß, was
[35:38] butyrat alles macht, er hat verschiedenste Dinge, aber die
[35:44] aller allerwichtigste Eigenschaft von f.
[35:47] Braus. Ist tatsächlich, dass es
[35:50] Entzündungen reduzieren kann? Damit und wenn ich einen
[35:56] entzündungsfreien Darm habe, dann kann dort eigentlich gar
[35:59] nichts mehr schief gehen. Und das Ganze bezieht sich eben
[36:03] nicht nur auf den Darm, sondern auf unseren gesamten Körper.
[36:06] Ja, das finde ich jetzt ganz wichtig, dass wir schauen auch
[36:09] boutyrate werden, ja gehen gehen ja ins Blut, das sind ja diese
[36:12] ganz kurzkettigen Fettsäuren, das ist offensichtlich möglich.
[36:16] Was für positive Auswirkungen und auch Steuerungsfunktionen
[36:20] haben denn die Stoffwechselprodukte von
[36:23] Bakterien für unseren ganzen Körper?
[36:24] Ich denke da nur an die sogenannte Darm Hirn Achse.
[36:27] Also ich muss sagen, das ist etwas, womit ich mich ja extrem
[36:32] viel beschäftigt habe und das hat einen ganz einfachen Grund.
[36:36] Ich habe das gesehen, bei dem Unterschied zwischen meiner
[36:41] Großmutter und meiner Mutter. Meine Großmutter hatte
[36:46] tatsächlich im Alter, sie ist 90 Jahre alt geworden und so ab 75
[36:52] ist sie in die Richtung Demenz gegangen.
[36:55] Es war so, dass sie uns zum Teil nicht mehr erkannt hat, dass
[36:59] sie, also es war wirklich ganz, ganz schlimm, aber das kennen ja
[37:03] einige und ich hatte damals keine Ahnung, was der Grund ist,
[37:07] sondern habe gedacht, das Macht das Alter und.
[37:10] Und dann habe ich mich ein bisschen gefürchtet, wie das bei
[37:13] meiner Mutter werden wird. Und ich habe meine Mutter
[37:17] tatsächlich bis nach Ihrem 98 Geburtstag begleitet und habe
[37:23] allerdings auch schon aus Angst, ohne zu wissen, was wäre, das
[37:28] richtige, aber ich habe ihr, als ich angefangen habe, mich mit
[37:32] Bakterien zu beschäftigen, habe ich sie damit versorgt und meine
[37:36] Mutter. Ist tatsächlich mit 98
[37:39] gestorben, war glücklich, zufrieden und hat mit mir also 3
[37:46] Tage vor ihrem Tod noch so gesprochen wie heute.
[37:49] Wir beide sprechen miteinander und das war jetzt der Punkt
[37:53] herauszufinden. Was tut sich da?
[37:56] Und da war das Spannende, das muss wirklich sagen, eine meiner
[38:01] größten Hilfen in diesem Bereich war ein ganz berühmter
[38:05] Neurogastroenterologe hier an der Uni in Graz, Professor
[38:08] Holzer, der mir wirklich schon vor.
[38:11] Ja, ungefähr 20 Jahren das erklärt hat, warum es so wichtig
[38:17] ist, dass tatsächlich unser Gehirn mit Substanzen versorgt
[38:22] wird von Bakterien. Ja, das hat man sehr früh
[38:25] gesehen und ich komme wieder genau auf dasselbe, was wir
[38:28] gerade vorhin vom Darm gesprochen haben, was im Darm
[38:31] mies ist, ist im Gehirn noch viel problematischer, nämlich
[38:35] die Entzündung jetzt. Wenn ich Entzündung im Gehirn
[38:39] habe, dann passiert eben genau das, dass ich mich nicht zum
[38:44] Beispiel allein bei jungen Leuten schon.
[38:47] Die haben Stress und können sich dann nicht konzentrieren oder
[38:51] sie können nicht mehr das alles aufnehmen, was ihr Lehrer ihnen
[38:55] mitteilt. Das heißt nicht nur die
[38:57] Konzentration, sondern auch die Merkfähigkeit ist oft bei jungen
[39:02] Menschen, sondern ganz schlimm beeinträchtigt.
[39:05] Je älter du wirst, umso problematischer ist das.
[39:10] Und hier wissen wir tatsächlich mittlerweile schon relativ gut,
[39:14] was können wir tun, um diese Bakterien, also erstens einmal
[39:20] am Leben zu erhalten, aber auch tatsächlich in der Produktion zu
[39:25] halten, weil das wird ja immer wieder gefragt, wenn die Leute
[39:28] sagen, Anita, sag mir, was ich tun soll damit.
[39:33] Sozusagen ich das richtige esse, damit auch die richtigen
[39:37] Substanzen dann in meinem Gehirn ankommen.
[39:40] Das ist an und für sich, glaube ich, für viele eine Frage und
[39:45] ehrlich, es ist total einfach, es ist mit wenigen Worten
[39:50] gesagt, das ist gesunde Ernährung, und da spielt es
[39:54] keine Rolle, ob ich Vegetarier oder Fleischesser bin, es muss
[39:57] gesund sein, es muss eine gute Mischung da sein.
[40:01] Es zählt die Bewegung, denn ich muss tatsächlich meinen
[40:04] Kreislauf sozusagen in Schwung bringen, um mein Blut auch durch
[40:08] den Körper gehen zu lassen, um auch Substanzen abtransportieren
[40:13] zu können. Ausreichendes Trinken ja, ganz,
[40:16] ganz wichtig und tatsächlich, wenn ich krank bin.
[40:21] Dafür sorgen, dass ich nicht nur Medikamente bekomme, sondern
[40:26] dass ich auch die richtigen Bakterien bekomme, weil nur so
[40:31] kann ich die Freunde im Darm dann auch wirklich unterstützen.
[40:35] Sind das die Butyrate, die sie jetzt meinen?
[40:38] Die, die auch im Gehirn die Funktion haben, können also nur.
[40:42] Butyrat aber das ist das, was alle mal kennen und was so ganz
[40:45] wichtig ist. Und wir müssen 1 einfach
[40:48] betonen, ich verstehe sehr, sie sind sehr verliebt in ihre
[40:51] Darmbakterien. Wir werden wahrscheinlich nicht
[40:54] jede Demenz mit butyrat Produktionen Bakterien behandeln
[40:59] können, aber eine gewisse Prophylaxe ist nicht von der
[41:02] Bettkante zu schubsen, das ist auf jeden Fall.
[41:05] Ein Thema vielleicht auch wenn wir über Gehirn sprechen, was
[41:08] mich auch sehr erstaunt hat, dass Serotonin zum Beispiel, das
[41:11] ja ein ganz, ganz wichtiger Neurotransmitter und auch
[41:14] Stimmungsprägend ist für uns, dass das Vorstufen für diesen
[41:19] Neurotransmitter zum großen Teil durch Darmbakterien produziert
[41:23] wird. Ja, also tatsächlich.
[41:25] Es ist so, dass man ganz klar sagen kann, die, also Serotonin.
[41:31] Es ist nicht so, dass wir Serotonin essen können, das geht
[41:35] nicht, das können sich die meisten gar nicht vorstellen,
[41:37] weil das ist so in Jedermanns Munde.
[41:40] Nein, da geht es tatsächlich darum, dass wir heute wissen,
[41:44] dass ihr erst im Dickdarm tatsächlich etwas ganz
[41:49] Wesentliches passiert, aber ich muss vielleicht einen Schritt
[41:53] zurückgehen, denn wenn. Wenn man von der Darm Hirn Achse
[41:58] spricht, muss uns klar sein, dass es einen Nerv gibt, den
[42:03] Vagusnerv und der läuft wirklich vom Gehirn über den Hals, den
[42:09] Brustkorb bis in den Bauch und der Vagusnerv verbindet so das
[42:15] Gehirn mit dem Darm und das ist deshalb so wichtig, weil man
[42:19] sonst nicht versteht, Blut ist eine Sache und auch Substanzen,
[42:24] die mit dem Blut ins Gehirn gehen.
[42:26] Aber der Vagusnerv ist dieser Ruhenerv, der sendet
[42:31] tatsächlich, und das kann man sich jetzt nicht vorstellen,
[42:34] aber der sendet Signale an die Darmbakterien, und das
[42:39] beeinflusst die eigene Stimmung. Das beeinflusst die
[42:42] Stressreaktionen, und dadurch wird dann von den Darmbakterien
[42:49] diese Vorstufe zum Serotonin produziert, eben das Tryptophan
[42:54] und dann das 5 htp r. Aber, und das ist jetzt ganz,
[42:57] ganz wichtig, dass das jeder versteht.
[42:59] Das wird nur dann wirklich von diesen Entrochromafinanziellen
[43:03] gebildet, wenn ich keine Entzündung im Darm habe, habe
[43:08] ich Entzündung, ja, dann funktioniert tatsächlich diese
[43:12] gesamte Darm Hirn Achse, dann verläuft das tatsächlich nicht
[43:17] mehr richtig und das muss man wissen.
[43:21] Der Tod sitzt im Darm Hippokrates.
[43:24] Also darmhirnachse total wichtig, Entzündungsthema auch,
[43:29] wiederum gesteuert durch gute Bakterien, aber leider eben auch
[43:33] durch schlechte Bakterien. Was noch gesteuert wird ist
[43:36] unsere Herz, Kreislauf Funktion, manche Bakterien können sogar
[43:38] den Cholesterinspiegel senken oder auch Blutdruck kann
[43:43] beeinflusst werden, sie können Vitamine produzieren, Vitamine
[43:47] der B Gruppe K. Also wenn sie jetzt
[43:50] zusammenfassen, was sind die wichtigsten Funktionen.
[43:54] Der positiven der guten Bakterien bei uns im Darm.
[43:58] Also ich würde mal sagen, gehen wir ganz an die Basis.
[44:02] Das Allerwichtigste ist, dass die Bakterien da sind, um unsere
[44:06] Nahrung aufzuspalten und uns so zu erlauben, wirklich, dass wir
[44:11] Substanzen aus der Nahrung herausnehmen, die.
[44:15] Die dann für den ganzen Körper von Wichtigkeit sind.
[44:18] Das ist aber die auch wichtig sind, damit sich die richtigen
[44:23] Bakterien im Darm vermehren, weil das Wissen ja die meisten
[44:27] Leute nicht viele haben, was weiß ich, den Cholesterinsenker
[44:31] wie Oszillaspiracé, das haben die noch nie gehört, oder dass
[44:35] die Leber da eine Rolle spielt, aber das heißt also erster Punkt
[44:39] einmal das aber ich glaube, dass es auch essentiell ist, dass
[44:44] dass wir tatsächlich unseren Stress reduzieren, weil
[44:49] Bakterien unter Stress tatsächlich absterben.
[44:53] Also man kennt das zum Beispiel bei Fieber, da weiß man, dass es
[44:58] den Leuten miserabel geht, jeder hat das schon erlebt, Fieber,
[45:01] ich fühle mich müde, ich fühle mich elend und so weiter das ist
[45:06] das, was wir spüren, aber. Aber Stress macht so etwas
[45:10] Ähnliches tatsächlich in unserem Darm auch und es ist dann nicht
[45:15] so, dass die Temperatur ansteigt, sondern die
[45:18] Entzündungswerte steigen an und das Macht genau das, dass
[45:22] Bakterien wirklich gekillt werden.
[45:24] Man kann sich sowas überhaupt nicht vorstellen, in welcher
[45:27] Menge das möglich ist. Also ich brauche gar nicht
[45:31] unbedingt Antibiotika nehmen, sondern es geht auch über diese
[45:36] beiden Dinge, die so. Sind essentiell für ein gesundes
[45:40] Leben. Ja, auch bei Krankheit und bei
[45:42] Stress. Ja können Entzündungswerte
[45:45] steigen, ja, natürlich, das dann sind wir beim Thema.
[45:47] Also ich wollte jetzt eigentlich von ihnen hören, welche welche
[45:50] positiven Effekte die guten Bakterien haben, also ich sag
[45:53] mal Herz, Kreislauf, Immunsystem, Kognition, ja
[45:56] Blutdruck gehört zu Herz Kreislauf.
[45:58] Ja, natürlich ganz noch was vergessen.
[46:00] Ja klar, ganz, ganz wesentlich ist zum Beispiel das Abnehmen,
[46:03] ja, das heißt also, dass nicht zu viel Fett in unserem Körper
[46:07] da. Tatsächlich gelagert wird auch
[46:09] dafür sind Bakterien zuständig, das hat man lange Zeit überhaupt
[46:13] nicht gewusst. Aber es gibt tatsächlich
[46:17] Dickmacher und schlankmacher Bakterien und jetzt gehe ich
[46:22] persönlich, es tut mir leid, aber das hat wahrscheinlich mit
[46:24] dem Alter zu tun. Ich glaube nicht, dass du
[46:27] spargeltür wie in Maneker sein musst, aber ich glaube, dass man
[46:32] tatsächlich, wenn man zu viel Übergewicht ansetzt.
[46:37] Und dann, im Alter zum Beispiel nicht mehr beweglich ist, dann
[46:41] im Alter erst so die wirklich das.
[46:43] Das macht tatsächlich etwas, wenn diese Fette, die können
[46:47] tatsächlich Synapsen zukleistern, das heißt also,
[46:51] gerade fürs Alter ist das essentiell, darauf zu schauen,
[46:56] dass man Bakterien im Darm hat, die nicht dick machen, das.
[47:01] Ist ein Punkt, können Sie die Bakterien nennen.
[47:04] Wie heißen die? Also hier muss man sagen die
[47:07] dick machen. Ja, also hier gibt es den
[47:10] Unterschied zwischen Firmikutes und Bakteritätes und die
[47:13] Bakteritätes sind die Schlimmern.
[47:14] Ja, aber ich würde das jetzt nicht so, das ist so das, was
[47:19] man in den Medien immer liest. Für mich ist es tatsächlich
[47:24] wesentlich, deswegen war das vorhin das, wo ich gesagt habe,
[47:28] er. Ernähren sie sich gut, dann
[47:30] ernähren sie auch die richtigen Bakterien gut her.
[47:34] Trotzdem kommt es im Alter zu einer Desbiose.
[47:37] So nennt man das eine Fehlbesiedlung des Darms.
[47:40] Und das passiert ganz häufig. Und was ich auch interessant
[47:42] finde, Hundertjährige, die einigermaßen gesund sind, haben
[47:46] meistens einen sehr gut besiedelten Darm, also die haben
[47:49] nicht diese Desbiose, da sieht man, welche Rolle die
[47:52] Darmbakterien spielen können. Wir haben auch schon darüber
[47:54] gesprochen, was ist, was alles Ursache sein kann für diese
[47:58] Fehlbesiedlung, also eben Medikamente.
[48:00] Viele über die Jahre hinweg, Krankheiten etc, Bewegungsmangel
[48:04] und so weiter auch Emulgatoren aus aus Fertigprodukten, viel
[48:09] Zucker, ballaststoffmangel Ballaststoffe sind ja so
[48:13] wahnsinnig wichtig. Jetzt lassen Sie uns mal
[48:15] anschauen, was macht denn ein? Ein desbiotischer Darm was
[48:20] machen die schlechten Bakterien? Welche chronischen
[48:22] Alterskrankheiten können die mit Triggern?
[48:25] Also hier muss man ganz klar sagen, Sie haben es vorhin
[48:28] vollkommen richtig gesagt. Je älter man wird, umso erstens,
[48:33] einmal reduziert sich die mikrobielle Vielfalt, das heißt?
[48:38] Nützliche Bakterien nehmen ab, während potenziell schädliche
[48:42] zunehmen. Und das kann wirklich
[48:45] weitreichende Auswirkungen haben.
[48:47] Wir sehen zum Beispiel also eben über das hatten wir ja gerade
[48:51] gesprochen, mit zunehmendem Alter die Demenz, weil ganz
[48:55] einfach mehr Entzündung im Darm da ist.
[48:59] Und da ist das, was Sie vorhin ohnedies schon vorweg genommen
[49:03] haben, der löchrige Darm, das Leaky gut, weil das.
[49:08] Da werden tatsächlich von falschen Bakterien dann
[49:13] neurotoxische Stoffwechselprodukte produziert
[49:16] und die machen systemisch im gesamten Körper entzündung, aber
[49:22] vor allem natürlich auch Schäden im neuronalen Bereich, also eher
[49:26] genau da, wo es hinkommt und deshalb wissen wir, dass viele
[49:31] dieser typischen Alterskrankheiten.
[49:34] Das fängt relativ früh an mit der Zuckerkrankheit, also mit
[49:38] dem Diabetes. Das macht aber auch vielfach zum
[49:42] Beispiel Osteoporose, da ist es so, dass wir heute noch immer
[49:46] nicht ganz genau wissen, ist es wirklich nur das Vitamin D oder
[49:51] spielt den entscheidenden Punkt vielleicht das Vitamin K, dass
[49:55] wir nicht. Essen können, sondern dass nur
[49:58] von Bakterien gebildet wird. Also hier, da sind wir auch in
[50:02] der Forschung noch mittendrin. Um zu schauen, können wir den
[50:09] Alterungsprozess verlangsamen. Ich glaube nicht, dass man ihn
[50:13] ganz ausschalten kann, das glaube ich nicht.
[50:16] Aber zum Beispiel, Wer wünscht sich denn schon kardiovaskuläre
[50:21] Erkrankungen, dass du nicht mehr auf den Berg gehen kannst, weil
[50:25] dein Herz nicht mehr mitmacht? Das heißt, und hier weiß man
[50:29] ganz genau, dass das Mikrobiom zum Beispiel eine ganz
[50:32] wesentliche Rolle spielt in der Umwandlung von manchen
[50:36] Molekülen, zum Beispiel von tmo auf Tmao, und das ist ein Stoff,
[50:42] von dem wir wissen, der der beeinflusst die Gefäßverkalkung,
[50:48] und entsprechend muss man also schauen, dass man über die
[50:52] richtigen Bakterien und das bitte auch rechtzeitig nicht
[50:56] erst mit 70 anfangen, sondern möglichst wirklich, ich sage
[50:59] immer mit 45 musst du ans Altern denken, das ist der letzte
[51:03] Zeitpunkt, wo das geht, aber diese chronischen Entzündungen,
[51:07] die jetzt zum Beispiel dann auch Gefäßverkalkung auslösen lassen,
[51:11] das ist ein wirkliches Problem. Und natürlich, wer will,
[51:15] Zuckerkrank sein im Alter, nur weil tatsächlich der eigene
[51:20] Organismus nicht mehr in der Lage ist, die optimalen
[51:25] Substanzen zu bilden, weil du nicht mehr die richtigen
[51:28] Bakterien hast oder zum Beispiel, wem ist es denn schon
[51:32] bewusst im Alter, dass tatsächlich die.
[51:36] Die Energieaufnahme aus der Nahrung durch Bakterien erhöht
[51:42] werden kann. Und wenn ich ausreichend Energie
[51:45] habe, dann habe ich Lebensqualität, dann gehe ich
[51:49] eben gerne jeden Samstag in die Stadt, um vielleicht meinen
[51:52] Prosecco zu trinken und ansonsten bleibe ich zu Hause
[51:55] sitzen. Also für unsere Zuhörerinnen und
[51:59] Zuschauer ist auf jeden Fall wichtig zu wissen, diese
[52:01] Dysbiose, die mit dem Alter und sie sagen ja ab dem 45
[52:05] Lebensjahr spätestens geht das los mit der Veränderung des
[52:08] Mikrobioms, die hat zumindest mit auslösende Funktion für
[52:12] etliche der Alterskrankheiten, ganz voran natürlich alles, was
[52:15] durch Silent Inflammation, also durch diese stille Entzündung
[52:19] passiert, und dazu gehören eben leider auch Demenz, Herz,
[52:22] Kreislauf, Erkrankungen und Diabetes.
[52:24] Also wir, wir sollten schon sehr schauen, dass wir unsere
[52:28] Darmflora gesund erhalten. Wie kriegt man jetzt raus, wenn
[52:31] man älter wird, welche der Darmbakterien sich jetzt bei mir
[52:37] ganz besonders stark zurückgebildet haben von den
[52:39] guten und welche der schlechten jetzt, ich meine, wir haben über
[52:43] 500, es gibt über 1000, welche jetzt überwuchern in negativer
[52:48] Art muss man das überhaupt analysieren oder ist das bei
[52:51] allen älteren Menschen ähnlich? Also es ist interessanterweise
[52:56] tatsächlich so, dass man sagen kann, es ist relativ gesehen
[53:01] ähnlich. Woher das kommt, weiß man auch
[53:03] nicht so genau. Man fragt sich natürlich, warum
[53:07] gehen gerade diese guten Bakterien, die wir brauchen, wie
[53:12] zum Beispiel die Entzündungshemmer, also wie das
[53:15] fäkali Bakterium Prausnizid, warum wird das kaputt, warum
[53:19] habe ich als. Dreißigjähriger 5% einer
[53:24] Gesamtbakterien davon. Warum habe ich als alten Mensch
[53:28] vielleicht wenn sie hoch kommt, noch ein halbes Prozent oder so?
[53:32] Und warum habe ich so viel weniger?
[53:35] Also ich glaube das sieht man sehr schön bei den gesunden 100
[53:40] Jährigen, die haben tatsächlich alle immer Wert gelegt auf eine.
[53:47] Gute Ernährung auf einen vernünftigen Lebensstil, ja.
[53:50] Vorsicht. Vorsicht.
[53:52] Ja, Sie haben Recht. Ich kenne die anderen.
[53:54] Ausnahmen aber lassen sie uns, weil wir die Zeit läuft uns
[53:58] davon. Ja.
[53:59] Wir haben nicht mehr so viel Zeit.
[54:01] Die Frage ist, sie sagten ja eben dieser Prozess, bei den
[54:05] meisten Menschen, auch wenn sie sich gut ernähren, wenn sie
[54:07] Sport treiben, wenn sie Stressmanagement betreiben etc.
[54:11] Trotzdem entwickelt sich bei fast allen so eine gewisse
[54:14] Disbiose und die ist wahrscheinlich bei allen
[54:19] ähnlich. Also es gibt sicherlich
[54:21] Ausreißer, macht vielleicht auch mal Sinn so ein Mikrobiomtest zu
[54:24] machen um zu gucken, ist denn da jetzt wirklich irgendein
[54:27] Bakterium ganz furchtbar entgleist?
[54:30] Sie haben ja auch gesagt, das kann man dann für einen Moment
[54:33] auch wirklich auslesen, kann dann auch wiederum anders sein.
[54:36] Das heißt aber dennoch, dass wir uns ab einem gewissen Alter um
[54:40] unser Mikrobiom ganz besonders kümmern sollten, vorher kann man
[54:43] es mit guter Ernährung, Bewegung, Schlaf,
[54:45] Stressmanagement machen, ab einem gewissen Alter könnte man
[54:50] nachhelfen, damit sind wir bei der Werbung für sie, welche
[54:54] Bakterien sind denn? Ab einem gewissen Alter von 45
[54:59] besonders empfehlenswert. Welche?
[55:02] Arten. Also ich muss jetzt 2 Dinge
[55:04] unterscheiden. Das Erste ist das wir können
[55:08] derzeit immer noch nicht im lebenden Zustand, ich würde mal
[55:14] sagen gute 8090% unserer Bakterien tatsächlich zu uns
[55:19] nehmen, wir können. Was wir sehr gut können, ist zum
[55:24] Beispiel alles das, was unser Immunsystem stabilisiert.
[55:28] Deswegen eben diese Bipherobakterien, die brauche
[55:32] ich als erstes nach der Geburt und die brauche ich als letztes
[55:36] vor dem Sterben. Das sind diejenigen, die die
[55:39] Stabilisatoren während des gesamten Lebens sind.
[55:43] Darf ich da kurz fragen wieso? Wenn ich die, also dieses
[55:46] Verfahren, wie sie das Pulverisieren und die die dann
[55:50] wieder in Wasser tun und dann kommen die wieder zum Leben
[55:52] zurück und so weiter das machen wir im nächsten Podcast.
[55:55] Aber wie kommen solche Bifidobakterien beispielsweise
[55:58] durch die Säurebarriere des Magens durch, so dass sie dann
[56:01] überhaupt im Darm ankommen? Das war für mich auch eine der
[56:05] wichtigsten Fragen, und die ist mittlerweile ganz klar klärt.
[56:09] Das hat einen genetischen Hintergrund.
[56:12] Humane Bakterienstämme also, die, die dafür vorgesehen sind,
[56:16] dass sie im menschlichen Darm ankommen, die sind genetisch
[56:21] magensäureresistent. Deswegen habe ich vorhin gesagt,
[56:25] bitte nicht die Stämme von einer Kuh, weil eine Kuh hat 4 Mägen,
[56:30] die haben wir nicht, das heißt, es ist ein ganz anderer
[56:33] Mechanismus, während unsere menschlichen Bakterienstämme
[56:37] keine. Tatsächlich, die haben damit
[56:39] überhaupt kein Problem okay sie hätten ein Problem, wenn sie 10
[56:42] Stunden in Magensäure liegen, aber so dieses normale
[56:46] aufgenommen werden und das ist auch das, warum ich immer sage,
[56:49] unsere Probiotika nach Möglichkeit bitte als erstes in
[56:54] der Früh, das heißt, wenn der Magen noch vollkommen leer ist,
[56:57] vielleicht sogar im Stehen, dann rutschen die da durch und sind
[57:00] innerhalb von Minuten im Darm angekommen.
[57:05] Das ist das ganze Geheimnis dahinter.
[57:07] Warum funktioniert das? Bifido ok, die kommen durch.
[57:11] Was noch? Was brauchen wir, was ganz, ganz
[57:14] wichtig auch ist, ist ganz klar, so wie vorhin schon gesagt,
[57:17] Lactopacil wegen des PH Werts das ist.
[57:22] Wirklich, man kann es damit gleichsetzen.
[57:25] Es gibt Umgebungen, wo wir uns wohlfühlen und es gibt die, wo
[57:29] wir uns nicht wohlfühlen. Ja, und unsere eigenen gesunden
[57:34] Bakterien sind sowohl empfindlich auf diese.
[57:39] Großen Schwankungen aber vor allem sie vertragen keinen PH
[57:44] Wert, der höher ist als 7,0. Da beginnen sie abzusterben, das
[57:48] heißt also, wenn ich die falsche Ernährung habe, wenn ich die
[57:52] falschen Bakterien habe, wenn ich zu wenige dieser
[57:56] Milchsäureproduzenten habe, dann halten sie auch die anderen
[58:00] Bakterien nicht aus, deswegen sind die so wichtig.
[58:04] Wieviel lakto? Ja, also ganz entscheidend.
[58:08] Zum Beispiel sind auch Entrokokken, und da muss man
[58:12] jetzt ein bisschen aufpassen, weil manche, die sich.
[58:16] Sie kennen das und ich bitte immer meine eigenen Leute um
[58:20] Entschuldigung für die Ärzte, die nicht Mikrobiologie studiert
[58:24] haben. Das ist nicht Teil des des
[58:28] Medizinstudiums, das heißt also, sie kennen sich da nicht aus,
[58:32] und wenn die dann was hören von Enterokokken, dann glauben sie
[58:36] sofort, oh Gott, das sind die starken Durchfallerreger, ja,
[58:41] ein Teil davon gibt. Gibt es die, die machen
[58:44] Durchfall und killen eben Bakterien.
[58:46] Aber es gibt auch die wirklich guten, diese Enterokokken zum
[58:53] Beispiel, die sind essentiell zum Beispiel für das
[58:56] Immunsystem, genauso wie Laktokokken, also diese
[59:00] Kokkenformen der Bakterien, die sind das um und auf auch dafür,
[59:06] dass sich gute Bakterien tatsächlich auch im menschlichen
[59:11] Körper auch andere Ebenen. Ansiedeln können.
[59:14] Und zwar, weil sie auch in der Lage sind, Pathogene abzutöten,
[59:20] und zwar ganz massiv. Das heißt, das sind die
[59:23] sozusagen unter den Guten, die Killer, weil die brauchst du
[59:26] auch, du musst solche haben, die, sobald das in den Darm
[59:32] reinkommt, müssen die von der ersten Batterie schon abgefangen
[59:36] werden, gute gegen Schlechte, das muss so funktionieren.
[59:40] Also bifido lactoentrokokken noch was lactokokken.
[59:43] Hatten wir noch. Ja, ja, und dann auch durchaus
[59:47] die die ersten Waren, die wir eigentlich kennengelernt haben,
[59:51] die aber heute nicht mehr diese Rolle spielen wie früher, das
[59:56] sind Escherichia coli. Ah, spielen Sie, haben wir
[59:58] dasselbe? Es gibt sehr viele, die uns
[1:00:01] umbringen können, davon ja wirklich miese, aber es gibt
[1:00:06] auch den einen oder anderen, der durchaus auch ein netter ist und
[1:00:11] der zum Beispiel selbst Feinde umbringt, also auch da sieht man
[1:00:16] wieder, es ist wirklich wie in Familien, du kannst in einer
[1:00:19] Familie die nettesten und tollsten Leute haben und.
[1:00:23] Und die Miesen, das ist bei den Bakterien genau dasselbe.
[1:00:27] Das sind die, die wir heute tatsächlich zuführen können.
[1:00:32] Und dann gibt es dann natürlich noch Unmengen anderer, aber da
[1:00:37] denke ich, das wird unsere Zuhörer vielleicht überfordern,
[1:00:41] weil sie sich dann denken okay, wenn ich sie eh nicht kriegen
[1:00:43] kann, weil sie eben bei Sauerstoff.
[1:00:47] Tatsächlich kaputt gehen, das heißt, da genügt wirklich eine
[1:00:50] Minute an Sauerstoff, die die sozusagen, wenn die da
[1:00:54] rankommen, und sie sind tot. Das war auch der Grund, warum
[1:00:58] wir sie über Jahrtausende nicht finden konnten, ja, also müssen
[1:01:03] sie vorstellen, mit Bakterien hat man sich ja schon lange
[1:01:06] beschäftigt, aber wir können tatsächlich erst seit 25 Jahren.
[1:01:12] Genetisch Bakterien untersuchen und damit auch die, die bei
[1:01:16] Sauerstoff absterben. Das ist jetzt der Cliffhanger
[1:01:21] für unseren nächsten Podcast. Genial, denn jetzt wollen
[1:01:24] natürlich alle wissen, wenn ich so ein Pulver alle haben schon
[1:01:27] mal dieses Pulver in der Hand gehabt, wo Milliarden Bakterien
[1:01:30] in einem Tütchen sind. Wenn ich das in Wasser tue, eine
[1:01:33] Minute umrühre trinke. Wie kann ich denn dann sicher
[1:01:36] sein, dass die sich da auch wirklich in meinem Darm
[1:01:38] ansiedeln, vor allem im Dickdarm, wenn da die bösen
[1:01:41] Bakterien schon alles überwuchert haben und dann
[1:01:44] vielleicht noch ein Biofilm ist, wo gar nichts mehr geht?
[1:01:47] Das klären wir in unserem nächsten Podcast.
[1:01:49] Das wird der Faktencheck, da gehen wir dann mit Doktor Brisch
[1:01:52] zusammen ran an die Sache und gucken, was ist in ihren
[1:01:57] einzelnen Produkten drin, was versprechen Sie, was da
[1:02:00] passieren kann, positiv. Und ist das auch wirklich so?
[1:02:05] Da finden wir garantiert wieder über eine Stunde Gesprächs
[1:02:09] statt. Ich bedanke mich auf jeden Fall
[1:02:11] schon mal jetzt vielen, vielen herzlichen Dank Frau Professor
[1:02:14] Anita, Frau Wallner, Gründerin und CEO des Instituts für
[1:02:18] Mikrobiomforschung Allergosan in Graz.
[1:02:21] Mit ihrer weltweit bekannten Marke Omnibiotik Danke für Ihr
[1:02:27] Wissen. Und ihr Engagement war mir ein
[1:02:29] wirkliches Vergnügen. Mit ihnen zu sprechen.
[1:02:31] Frau Ruge, danke vielmals. Alles wird gut, aber nicht von
[1:02:36] alleine. Danke fürs zuhören, ich hoffe
[1:02:40] diese Folge hat dir gefallen. Weitere Informationen findest du
[1:02:43] wie immer in den Shownotes, wenn du etwas in dieser Folge gelernt
[1:02:48] hast und. Diesen Podcast unterstützen
[1:02:50] möchtest, würde ich mich über eine Bewertung freuen.
[1:02:53] Damit hilfst du mir und anderen Zuhörern, dass dieser Podcast
[1:02:56] und seine Inhalte leichter gefunden werden.
[1:02:59] Besuch mich auch auf meinen anderen Kanälen bei Instagram,
[1:03:03] tik tok, Facebook oder youtube, ich freue mich immer über
[1:03:08] Feedback und weitere Fragen von dir, alles wird gut, aber nicht
[1:03:14] von alleine.

Shows are listed from Apple Podcasts' charts and directory, and Podcast Index where it is used. Every show and episode belongs to its publisher and plays from the publisher's own feed; this site hosts none of them.
