# Raab Vitalfood im Faktencheck: Nahrungsergänzung mit Dr. Andreas Raab & Nina Ruge

An episode of [staYoung - Der Longevity-Podcast](https://invisiblenetwork.ai/podcast/1729988637), 20 Jun 2025, 1 h 27 min.

Audio: https://traffic.megaphone.fm/APO2822097454.mp3

Heute spreche ich mit Dr. Andreas Raab, Geschäftsführer und Gesellschafter von Raab Vitalfood, einem traditionsreichen Unternehmen für Nahrungsergänzungsmittel mit Sitz bei München. Mit seinem wissenschaftlichen Background als promovierter Molekular- und Mikrobiologe steht er für eine fundierte und verantwortungsvolle Produktentwicklung. Im Gespräch mit Nina Ruge gibt er spannende Einblicke in seine Philosophie rund um Qualität, Transparenz, Bioverfügbarkeit und die Herausforderungen der Health-Claims-Verordnung. Ob Resveratrol, Omega-3 aus Algen oder pflanzliche Extrakte – Dr. Raab zeigt, wie Wissenschaft und Natürlichkeit in der Produktwelt von Raab Vitalfood zusammenfinden. In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen: · Wie stellt Raab Vitalfood sicher, dass ihre Produkte trotz regulatorischer Hürden transparent und wissenschaftlich fundiert sind? · Warum veröffentlicht das Unternehmen keine Analysezertifikate auf der Website und wie wird stattdessen Vertrauen aufgebaut? · Welche Rolle spielt die Bioverfügbarkeit bei der Produktentwicklung – und warum verzichtet Raab Vitalfood auf Technologien wie Liposomierung oder Zyklodextrine? · Inwiefern beeinflusst die Health-Claims-Verordnung die Kommunikation und Formulierung von Nahrungsergänzungsmitteln? · Warum setzt Raab Vitalfood bewusst auf pflanzliche Rohstoffe in Bioqualität, auch wenn diese nicht immer deklariert werden dürfen? · Welche Kriterien entscheiden über die Auswahl von Inhaltsstoffen wie Resveratrol, OPC oder Curcumin in den Produkten? · Wie wird bei Raab Vitalfood mit der Herausforderung umgegangen, dass viele sekundäre Pflanzenstoffe nur schlecht bioverfügbar sind? · Welche Prüf- und Qualitätssicherungsverfahren kommen bei Raab Vitalfood zum Einsatz – und welche externen Labore sind beteiligt? · Warum wählt Raab Vitalfood bei Produkten wie dem Good Aging Komplex eine moderate Dosierung statt hochdosierter „Booster“? · Wie geht das Unternehmen mit der Kritik an Mineralstoffen aus Karbonaten wie der Sango-Koralle um – insbesondere hinsichtlich Bioverfügbarkeit und Reinheit? · Wie gelingt es Raab Vitalfood, trotz gesetzlicher Einschränkungen, ein Frauenprodukt wie „Frauenmantel Plus“ sinnvoll zu positionieren? Weitere Informationen zu Dr. Andreas Raab und Raab Vitalfood findest du hier: https://www.raabvitalfood.de/ Du interessierst dich für Gesunde Langlebigkeit (Longevity) und möchtest ein Leben lang gesund und fit bleiben, dann folge mir auch auf den sozialen Kanälen bei Instagram, TikTok, Facebook oder YouTube. https://www.instagram.com/nina.ruge.official https://www.tiktok.com/@nina.ruge.official https://www.facebook.com/NinaRugeOffiziell https://www.youtube.com/channel/UCOe2d1hLARB60z2hg039l9g Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin. STY-209

## Transcript

[0:04] Willkommen bei Stay Young. Unser Faktencheck.
[0:08] Nahrungsergänzung eine neue Ausgabe dieses Mal checken wir
[0:12] Raab Vital Food, ein deutsches Unternehmen mit Sitz nicht weit
[0:16] von München, 35 Jahre auf dem Markt, 60 Mitarbeiter und 150
[0:19] Produkte in etwa vor 10 Jahren hat er die Leitung des
[0:24] Unternehmens von seinem Onkel übernommen.
[0:27] Er ist promovierter Molekular und Mikrobiologe, hat einige
[0:31] Jahre für ein Biotechnologie Unternehmen geforscht und ist
[0:35] nun also Geschäftsführer und Gesellschafter von Raab Vital
[0:40] Food und heißt auch Dr. Andreas Raab willkommen bei Stay Young.
[0:45] Grüße Sie, Frau Ruge, vielen Dank für die Einladung zu Ihrem
[0:48] Podcast. Ich freue mich, dass wir heute
[0:49] miteinander sprechen. Ich bin total gespannt.
[0:52] Ist ihr Onkel denn mit ihnen zufrieden?
[0:55] Ja, ich denke ja. Also tatsächlich sagt er das
[0:57] auch häufiger mal. Es ist ja so, dass wir jetzt
[1:00] schon 10 Jahre einen gemeinsamen Weg gehen und insbesondere auch
[1:04] in den ersten Jahren der intensiven Zusammenarbeit hat es
[1:07] zwischen uns nie ein böses Wort gegeben.
[1:09] Wir haben uns immer gut verstanden und wunderbar
[1:11] miteinander harmoniert, das ist kein Verdienst, das ist einfach
[1:14] manchmal so, und da sind wir beide sehr glücklich darüber und
[1:17] dankbar. Raab Vital Food hat sich in den
[1:19] letzten Jahren gut entwickelt und ich denke, mein Onkel ist
[1:22] einfach nur glücklich, dass sein, man kann schon sagen
[1:25] Lebenswerk weitergeht und das dann sogar in Familienhand
[1:29] langfristig. Das waren die Blümchen.
[1:31] Jetzt kommen vielleicht die Disteln, denn ich frage hart auf
[1:37] ihrer Webseite finde ich das Zitat, was für die Kunden
[1:41] bestimmt sehr wichtig ist. Unsere Arbeit ist geprägt von
[1:45] einer. Klaren Haltung, wissenschaftlich
[1:48] verantwortungsvoll, transparent und die wissenschaftliche
[1:53] Fundiertheit, aber eben auch die Reinheit dieser 150 Produkte,
[1:56] die für den Kunden jetzt transparent zu machen, das
[2:00] müssen ja die Kunden für jedes Produkt eigentlich auf der
[2:03] Webseite nachvollziehen können. Wie machen Sie das denn?
[2:07] Ich muss sagen, ich habe so nach Zertifikaten und Analyse,
[2:10] Unterlagen etc. Habe ich eigentlich vergeblich
[2:12] gesucht. Ja, das ist nicht immer ganz so
[2:16] einfach, alles so hochzuladen, wie wir gerne wollen.
[2:19] Aber da muss ich mal n bisschen weiter ausholen.
[2:21] Es ist ja so, wir sind ne wirklich sehr
[2:24] naturwissenschaftlich wissenschaftlich getriebene
[2:26] Firma, auch durch meinen Hintergrund als
[2:28] Molekularbiologe, ich hab ja viele Jahre in und außerhalb des
[2:31] Labors gearbeitet und diese Expertise dann auch hier bei
[2:34] Rapid Halfood mit eingebracht. Wir haben in den letzten Jahren
[2:37] n starkes Team aufgebaut aus Ökotrophologen,
[2:40] Ernährungswissenschaftlern, Lebensmitteltechnologen.
[2:43] Die eben nicht. Darf ich kurz fragen, wie viele
[2:45] sind das in etwa? Das sind 10 in etwa sind ja oder
[2:48] 10 ne, die eben nicht nur in der Produktentwicklung und im
[2:52] Qualitätswesen arbeiten, sondern auch in der Produktion und vor
[2:56] allem auch im Einkauf. Und das spiegelt schon ein
[2:59] bisschen wider, wie wichtig uns dieser Ansatz ist.
[3:01] Also kein Betriebswirtschaftler im Einkauf zu haben, sondern
[3:05] hier eben auch Naturwissenschaftler.
[3:08] Und wenn wir jetzt. Grunde auf die Wissenschaft in
[3:11] Bezug auf die Produkte kommen, die ist natürlich sehr wichtig
[3:13] und relevant im Bereich des Qualitätswesens, aber eben auch
[3:17] im Bereich der Produktentwicklung, wenn wir
[3:19] eben herangehen und neues Produkt entwickeln, ist es für
[3:22] uns ganz wichtig, die aktuelle Studienlage und auch die
[3:25] vergangene sehr sorgfältig zu evaluieren, mit dem Ziel, nur zu
[3:29] machen, was wirklich sinnvoll und sinnhaft ist.
[3:32] Auf Basis der aktuellen Literaturlage, die.
[3:34] Dann eben zu evaluieren, welche Dosis werden wir einsetzen, für
[3:39] wen ist das Produkt und all diese Dinge entnehmen wir dann
[3:43] der aktuellen Literatur. Und natürlich haben wir immer
[3:46] noch damit einhergehend die regulatorischen
[3:49] Rahmenbedingungen, also die healthclame Verordnung, die für
[3:52] uns immer wieder eine Herausforderung sind.
[3:55] Wir dürfen eben nur diese gesundheitsbezogenen Aussagen
[3:58] nutzen, die in der Ebene zulässig sind.
[4:00] Das sind so 200, etwas zum Beispiel Vitamin C trägt zu
[4:04] einer normalen Funktion des Immunsystems bei, klingt so ein
[4:06] bisschen sperrig, das sind diese Health Flames, darüber hinaus
[4:09] dürfen wir leider nichts sagen jetzt in Bezug auf Analysen und
[4:13] all diese Dinge, die unsere Rohstoffe durchlaufen, das sind
[4:16] ja mehrere Schritte, vielleicht kommen wir da später auch noch
[4:18] mal zu, die liegen uns natürlich vor, aber ungefiltert jetzt.
[4:23] Analysen auf unserer Webseite zum Download zur Verfügung zu
[4:28] stellen, das wollen wir nicht, weil es ist schlichtweg so, dass
[4:32] Analysen nicht immer so trivial zu lesen sind.
[4:34] Zuckerschwankungen Grenzwerte oder was liest man da
[4:38] eigentlich? Und für den weniger geschulten
[4:40] Verbraucher ist es dann schwierig zu interpretieren oder
[4:42] damit umzugehen, könnte eher Verwirrung auch stiften.
[4:45] Wir sagen, wir laden aber jeden dazu ein, dass er uns, wenn er.
[4:49] Konkrete Fragen hat jetzt zu einem bestimmten Rohstoff auch
[4:52] Herkunft, Analyse, Zertifikat. Uns jederzeit anrufen kann und
[4:56] dann bekommt der Verbraucher noch mal eingehend aus.
[4:59] Ich habe im Vorfeld mit dem Professor Schubert Zielawetz
[5:03] gesprochen. Das ist der Chef des
[5:04] Zentrallabors der deutschen Apotheker, der eben auch
[5:07] Medikamente, die vor allem Medikamente prüfen, und er ist
[5:10] ein Teil unseres Expertenteams, der hat gesagt, ja, also er hat
[5:14] sich ihre Website angeguckt und hat gesagt.
[5:16] Ja, also das klingt gut. Herkunft und Qualität der
[5:19] Rohstoffe, sie sprechen da von einem mehrstufigen
[5:22] Qualitätssicherungssystem. Man muss nur jetzt ihnen
[5:26] vertrauen, ne, weil er sagt, man könnte ja zumindest was die
[5:31] Herkunft der Wirkstoffe der Rohstoffe angeht, da könnte man
[5:35] ja zumindest die Lieferanten mal auflisten und auch die
[5:40] Markenlieferanten, es gibt ja einige, die.
[5:43] Auch von externen Labors beziehungsweise Prüfstellen
[5:47] getestet werden. Da ist im Grunde wenig
[5:51] dokumentiert, man muss sich schon auf sie verlassen und
[5:54] ihnen vertrauen und ihrem Team. Also bei den Markenrohstoffen,
[5:58] da haben wir ja relativ viele, wir sind ja auch immer bestrebt,
[6:01] ne nach nach den besten Rohstoffen und in vielen.
[6:05] Feldern gibt es ja sehr renommierte und sehr gute
[6:08] Markenrohstoffe, zum Beispiel beim Resveratrol, beim MSM, bei
[6:11] anderen Dingen mehr. Und die nutzen wir dann in der
[6:13] Regel auch und schreiben das schon auch transparent auf unser
[6:16] Etikett und auf die Webseite bezüglich der Herkunft.
[6:20] Das loben wir auch immer transparent auf dem Etikett aus,
[6:24] soweit wir das dürfen, also hier gibt es ja manchmal
[6:27] Limitierungen, deklaratorischer Natur zum Beispiel, wenn man
[6:30] mehrere Rohstoffe in einem Produkt verwendet.
[6:34] Dann darf ich nur für die primäre Substanz, die über 50%
[6:37] Anteil ausmacht, den die Herkunft angeben.
[6:40] Für die anderen Substanzen darf ich die Herkunft zum Beispiel
[6:43] nicht angeben, unsere Produkte sind auch Schweiz konform, wir
[6:46] verkaufen die ja auch in der Schweiz, Schweiz hat wieder
[6:49] andere regulatorische Rahmenbedingungen und das dann
[6:52] unter einen Hut zu bringen, ja auf der Deklaration des
[6:55] Etiketts, das ist schon ne Kunst.
[6:57] Das ist nicht so einfach, also das, was der Gesetzgeber
[7:00] zulässt, was wir zur Herkunft. Der Rohstoffe, die enthalten
[7:03] sind, sagen dürfen, das Nutzen wir immer vollumfänglich.
[7:06] Ja, Sie haben ganz viele Bio Produkte, steht ja auch dann auf
[7:10] dem Etikett drauf. Muss ja auch nicht auf dem
[7:12] Etikett stehen, kann ja auch auf der Website da nachzulesen sein,
[7:15] wo man ja mehr Platz hat und diese Bio sie haben auch Bio
[7:18] Prüfsiegel oder Bio Zertifikate, die sind dann für die einzelnen
[7:22] Produkte nur für die Rohstoffe möglich zu setzen, die mehr als
[7:28] 50% Inhaltsstoffe. Sind ja, das ist tatsächlich so,
[7:31] aber wir haben. Dort, wo entsprechend eben das
[7:34] ganze Produkt biodeklarationsfähig ist,
[7:37] deklarieren wir es natürlich Bio.
[7:39] Aber wir haben viele andere Produkte, die nicht vollständig
[7:42] bio sind, also nicht biodeklarationsfähig sind, weil
[7:45] wir zum Beispiel ein Vitamin Zusetzen oder ein Mineral
[7:48] zusetzen. Dann ist es per Definition schon
[7:50] nicht mehr möglich, aber auch diese Produkte enthalten
[7:53] pflanzliche Rohstoffe, die haben wir ja schon in Bioqualität, da
[7:56] ne, und die nutzen wir auch hierfür.
[7:59] Und trotzdem dürfen wir diese Rohstoffe dann auf dem Etikett
[8:02] nicht als Bio Kennzeichen, das sind so bisschen die
[8:05] deklaratorischen Untiefen, mit denen wir uns täglich auch.
[8:07] Sagen kann man sagen, aber kann man sagen, das ist jetzt aus der
[8:11] der Perspektive der Kunden natürlich gefragt, das kann man
[8:13] sagen, dass sämtliche ihrer pflanzlichen Rohstoffe
[8:17] Bioqualität haben. Also wo immer möglich und
[8:20] sinnvoll. Also die allermeisten unserer
[8:22] pflanzlichen roh und Inhaltsstoffe sind tatsächlich
[8:24] Bio zertifiziert. Aber nicht ganz alle.
[8:28] Das ist manchmal, liegt zum Beispiel n konkretes Beispiel
[8:31] bei pflanzlichen Extrakt, ne, da ist manchmal aus irgendwelchen
[8:35] Gründen auch immer das Extraktionsverfahren nicht
[8:38] biozertifizierbar, obwohl zum Beispiel der der
[8:41] Ausgangsrohstoff aus Bioanbau stammt, ne, und insofern haben
[8:45] wir auch einige wenige, das betrifft insbesondere die
[8:48] Extrakte, die pflanzlich, die nicht biozertifiziert sind, aber
[8:52] wo es immer möglich ist. Nehmen wir die Bio zertifizierte
[8:56] Ware. Und das ist ja etwas, was wir
[8:58] lernen müssen. Wir erkunden, dass wenn Extrakt
[9:02] drauf steht, dann sind da natürlich viele, viele, viele
[9:05] pflanzliche Wirkstoffe drin, die keine isolierten, das muss man
[9:09] natürlich wissen, aber von der Pflanze sagen sie aus der diese
[9:11] vielen, vielen, vielen Rohstoffe stammen, die ist wieder Bio,
[9:15] zertifiziert, angebaut, aber sie dürfen, weil es so viele
[9:19] Rohstoffe sind, dürfen es nicht als Bio zertifiziert drauf
[9:22] schreiben, OK. Dann hat der Herr Professor
[9:24] Schubert Zelerwetz noch die Frage, haben Sie ein eigenes
[9:26] Labor, in dem sie testen und prüfen?
[9:30] Wir hatten ein eigenes mikrobiologisches Labor, das
[9:32] haben wir aber eingestellt, weil wir arbeiten mit externen,
[9:36] wirklich sehr kompetenten Laboren zusammen.
[9:38] Kann ich ja auch mal nennen, Eurofins, Doktor Specht, die
[9:41] sitzen in Hamburg, die finden wir hervorragend, auch große
[9:43] Teile des Handels, arbeitet mit denen zusammen, auch der
[9:47] Dachverband der Reformhäuser arbeitet mit denen zusammen und
[9:50] die haben einfach. Wir haben ne enge Partnerschaft
[9:53] seit Jahren. Ich war auch schon oft oben, hab
[9:54] mir die Labors angeschaut, die haben da wirklich 100
[9:57] Gaschromatographen in einem Raum stehen und natürlich ne totale
[10:01] Kompetenz, Analytik vor allem im Spurenbereich ist ne extreme
[10:05] Herausforderung und nicht so einfach und da greifen wir
[10:08] einfach auf die Experten zurück, die tun dann jeden Tag ihre
[10:11] Kalibrier und Eichgeraden wieder neu anfertigen.
[10:14] Dass die Mengen, die man detektiert, auch wirklich die
[10:17] Realität im Produkt repräsentiert, und das kann man
[10:20] in dem eigenen Labor nicht so vollumfänglich abwesen insofern
[10:24] enge Partnerschaft mit externen Laboren, wo man sehr viele
[10:27] Analysen machen und auf deren Expertise dann zugreift.
[10:31] Wär wär doch ne Anregung, dass Sie diese Labore auf Ihrer
[10:34] Homepage nennen. Für die, die dann tiefer mal
[10:37] einsteigen wollen und sich das. Angucken.
[10:39] Ich glaube auch, dass wir das das haben im Labor, im im
[10:42] Katalog und eventuell auch auf der Webseite.
[10:45] Schauen wir mal nach, das ist ja ist sozusagen, kann man.
[10:49] Für viele nicht wichtig, aber ja mal ne Anregung.
[10:52] Haben wir verschiedene. Und wenn dann mal ne ne Charge
[10:54] kommt von der wo irgendwas drin ist, schicken sie sofort wieder
[10:57] zurück. Kompromisslos.
[10:58] Absolut kompromisslos, kommt immer mal wieder vor.
[11:02] Und ja, wir sind ja ein, wissen Sie ja, ein ein herstellender
[11:05] Betrieb. Wir sind seit 35 Jahren machen
[11:07] wir das und wir produzieren selbst, heißt auch, wir machen
[11:11] den Einkauf selbst. Und natürlich, wenn man es gibt
[11:14] ne auch Wettbewerber, die Produkte in Lohnherstellung für
[11:18] sich dann herstellen lassen noch ihr Etikettkauf kleben und es
[11:21] super vermarkten ist auch wunderbar, aber wenn man
[11:24] wirklich vom Rohstoff her denkt, sich Gedanken über die
[11:26] Spezifikation macht, die Untiefen im Ursprung des
[11:30] Rohstoffs. Wo er die Untiefen, die den
[11:32] Rohstoff selbst betrifft, wenn man das alles dann von vorne bis
[11:35] hinten selbst mitmacht, dann ist natürlich das Wissen um diese
[11:38] Dinge ein ganz anderes und insofern, ja, wir haben dann
[11:43] breites Wissen in den letzten 35 Jahren gesammelt im Bezug auf
[11:47] Rohstoffe, breites Lieferantennetzwerk und sind in
[11:50] den 35 Jahren aufgebaut, auf das wir vertrauen können.
[11:55] Ja, Sie sprechen von Untiefen. Deshalb hab ich da jetzt eben
[11:58] auch so drauf rumgebohrt, weil eben viele der pflanzlichen
[12:02] Rohstoffe kommen aus Ländern, in denen wir fürchten müssen, dass
[12:06] da so einige Verunreinigungen drin sind.
[12:09] Und sie haben auch auf Ihrer Website geschrieben, die
[12:11] pflanzlichen Rohstoffe beziehen wir bevorzugt aus den Regionen
[12:15] und Klimazonen, in denen sie heimisch sind und ihr
[12:18] natürliches Vitalstoffprofil. Optimal ausbilden können, und
[12:22] das heißt eben auch aus Indien, auch aus China und aus vielen
[12:26] Ländern, aus denen wir ziemlich viel Müll bekommen.
[12:29] Und deshalb habe ich da eben so drauf rumgehackt, dass sie mit
[12:32] Spitzenlabors checken, ob die auch wirklich rein sind, auch
[12:37] wenn da eben Bio drauf steht, ob das denn auch wirklich glaubhaft
[12:40] sind. 1 hat mich noch ein bisschen mit einem Fragezeichen
[12:44] lesen lassen, Sie sagen, dass sie nicht bei allen Produkten
[12:48] die Herkunft der Rohstoffe. Aus rechtlichen Gründen nennen
[12:52] dürften aber auf Anfrage zur Verfügung stellen würden.
[12:56] Bei welchen Rohstoffen müssen Sie denn schweigen?
[12:59] Das ist genau dieses Beispiel, über das wir gesprochen haben.
[13:02] Wenn zum Beispiel mehrere Rohstoffe drin sind, dann dürfen
[13:05] wir nur über den Rohstoff, wo 50% ausmacht, des
[13:09] Gesamtproduktes die Herkunft nennen, für die anderen nicht ne
[13:12] oder auch Innozertifizierung. Ja, also insgesamt ist es schon
[13:16] sehr sinnvoll, was der Gesetzgeber macht es.
[13:19] Es geht ja immer darum, dass Verbrauchertäuschung vorgebeugt
[13:23] wird, aber manchmal im Detail ist es dann so, dass man eben
[13:26] nicht so transparent sein darf, wie man gerne würde, das sind
[13:29] einfach die deklaratorischen Randbedingungen.
[13:31] Gut also zahlreiche Prüfphasen sagen, Sie durchlaufen alle ihre
[13:36] Rohstoffe und dafür stehen sie ein und der Kunde kann sich bei
[13:40] ihnen. Erkundigen, wenn er in
[13:43] irgendeiner Form mehr Auskunft haben möchte, als das auf ihrer
[13:47] Website zur Verfügung gestellt wird, dann gucken wir uns jetzt
[13:49] einzelne Produkte an. Lassen Sie uns kurz ein bisschen
[13:54] zurücktreten und fragen, wie gehen Sie eigentlich an die
[13:57] Produktentwicklung heran mit ihrem wissenschaftlichen Team,
[14:01] das insgesamt aus 10 Personen haben Sie ja gesagt, besteht.
[14:05] Nehmen wir den pflanzlichen Rohstoff Resferatrol das ist ja
[14:08] im Augenblick so angesagt beziehungsweise vielen Jahren
[14:11] und hat jetzt noch mal so ne Renaissance erlebt.
[14:14] Ihr Produkt Resferatrol mit OPC erstmal natürlich OPC alle
[14:20] Kriegen Kringelaugen, weil sie nicht wissen, was das ist.
[14:22] Wie entwickelt ihr Team denn so n Produkt?
[14:25] Also an allererster Stelle steht natürlich die
[14:28] Literaturrecherche. Also ich blende jetzt mal so ein
[14:31] bisschen aus, natürlich Preis Leistung ist es möglich im
[14:34] Wettbewerbsumfeld es vernünftig zu machen, unsere Absatzkanäle
[14:38] ist für die vernünftig, bleiben wir mal jetzt bei der
[14:40] wissenschaftlichen Herangehensweise und da ist es
[14:42] schlichtweg so, dass wenn wir eine neue Idee haben, die von
[14:46] überall herkommen können, unsere Mitarbeiter haben ja ein
[14:48] Interesse für diese Dinge, auch unsere Kunden kommen auf uns zu,
[14:52] fragen nach neuen Produkten. Dann evaluieren wir den
[14:56] potenziellen Hauptwirkstoff oder Inhaltsstoff unseres Produktes
[14:59] eben auf Basis der kompletten, aktuell verfügbaren
[15:03] wissenschaftlichen Literatur. Und nur wenn da rauskommt.
[15:06] Es ist sinnvoll und es bietet einen Mehrwert für unseren
[15:10] Kunden, dann machen wir es. Zweite Phase ist dann natürlich
[15:14] die Dosisfindung, das machen wir anhand der der
[15:16] wissenschaftlichen Literatur und auch hier wieder der
[15:18] regulatorischen Rahmenbedingungen.
[15:21] Wir halten uns zum Beispiel an alle Empfehlungen des
[15:24] Bundesinstituts für Risikobewertung oder der DGE,
[15:27] der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, die dann auch wieder
[15:30] Empfehlungen ausspricht in Bezug auf Grenzwerte nicht bei allen
[15:33] Komponenten, aber vielen uns geht es immer darum, ein
[15:36] sicheres und wirklich für die tägliche Einnahme geeignetes
[15:40] Produkt zu entwickeln. Also Dosisfindung ist sehr
[15:42] wichtig. Und dann kommt eben dann noch
[15:45] an, wen wollen wir eigentlich das Produkt verkaufen und ist es
[15:49] in diesem Kontext dann sinnvoll? Also am Anfang steht immer die
[15:53] Durchforstung sämtlicher zur Verfügung stehenden
[15:56] wissenschaftlichen Literatur, und gleichzeitig überlegen wir
[15:59] uns dann zu der aktiven Komponente, die in ein Produkt
[16:02] rein soll, also um das wie das Produkt gebaut wird, ist schon
[16:06] dieser alleinige Inhaltsstoff sinnvoll und vernünftig, oder
[16:10] kann man ihn noch unterstützen, indem man eben noch was anderes
[16:13] mit reinmacht, was möglicherweise synergistische
[16:16] oder andere Effekte einem aufweist?
[16:18] Ja, und beim Resferatrol haben wir ja das große Thema und sie
[16:21] sind der Fachmann, weil sie Molekularbiologe sind.
[16:24] Wir haben ja dieses große Thema, dass Resferatrol so wahnsinnig
[16:28] schlecht bioverfügbar ist unter 1%, das heißt, wir kippen oben
[16:32] eine Kapsel rein und ein Prozent davon.
[16:35] Kommt dann eventuell durch die Leberpassage dann auch als
[16:40] Molekül oder vielleicht als irgendwie wirksamen Metabolit.
[16:43] Also Spaltprodukt in unseren Zellen an.
[16:46] So da weiß man, man muss helfen, jetzt haben sie da also noch
[16:50] mehr reingetan, noch mehrere Produkte, Rohstoffe, OPC, dann
[16:54] haben Sie noch piperin aus dem Pfeffer, Vitamin B 1 und.
[16:59] Vitamin C, das müssten sie jetzt kurz erklären, wieso und ob das
[17:03] wirklich da sind. Wir, glaube ich, auch aus meinem
[17:06] Team recht gut informiert, ob das wirklich die
[17:08] Bioverfügbarkeit erhöht. Klammer auf Sie dürfen ja
[17:12] überhaupt nichts sagen über eine vermutete Wirkung ne des
[17:16] Referatrols, das ist eventuell sehr toinisch, stimuliert also
[17:19] unsere Langlebigkeitsenzyme, das ist insgesamt eine eine
[17:24] Schutzfaktor für den. Für unsere Mitochondrien
[17:27] eventuell sein könnte et cetera. Das dürfen Sie alles nicht
[17:29] sagen, aber Sie wollen das einfach sagen.
[17:31] Resferatrol kommt irgendwie an deshalb, also diese Kombination
[17:36] macht keiner in der Form. Ja, also wir verfolgen ja immer
[17:39] den Ansatz, relativ natürlich zu arbeiten, ne mit und so
[17:43] naturbelassen wie möglich und sinnvoll zu bleiben.
[17:47] Und insofern haben wir jetzt neben einem dem Resferatrol eben
[17:50] auch OPC drin, das ist ja ein Extrakt aus der Traube.
[17:54] Wo ja das Resferatrol auch nativ drin vorkommen.
[17:58] Und wir haben. Kerne ne, vor allem
[18:00] Traubenkerne. Ist das richtig?
[18:01] Genau Traubenkerne, insbesondere auch ein bisschen Schale,
[18:04] insbesondere bei den Roten, aber auch bei den Weißen etwas.
[18:07] Und dann haben wir noch das Traubenkernmehl auch drin.
[18:10] Ja, was uns hierbei wichtig war einfach, ich sag mal die native
[18:15] pflanzliche Matrix abzubilden und in dem Produkt nicht nur das
[18:19] isolierte Resferatrol rein zu tun.
[18:21] Es ist so. Natürlich gibt es da jetzt keine
[18:24] ganz konkreten, belastbaren wissenschaftlichen Studien, aber
[18:26] es ist einfach unsere Philosophie, und wir gehen davon
[18:29] aus, dass, wenn sie viele der natürlichen Moleküle, die da
[18:32] drin sind, miteinander haben, dass da möglicherweise
[18:35] synergistische Effekte auftreten, möglicherweise auch
[18:38] im Sinne der Bioverfügbarkeit, also das ist sowas, wonach wir
[18:42] immer streben, sie führen das ja übrigens selbst auch in ihrem
[18:44] neuen Buch aus, Frau Ruge, was ich total toll finde, es gibt ja
[18:47] n großes großes Kapitel zu der Bioverfügbarkeit.
[18:51] Da ist ja auch davon die Rede, also diese komplexe pflanzliche
[18:54] Matrix. Dann, was wir zusätzlich, wenn
[18:57] wir über sekundäre Pflanzenstoffe sprechen, es kann
[18:59] Resteratrol, aber auch andere Dinge mehr sein.
[19:02] Wir empfehlen grundsätzlich bei unseren Produkten die Einnahme
[19:05] immer zum Essen, warum, weil wenn ich etwas dazu esse, rege
[19:09] ich eben die Galle dazu an, die Gallensalze zu sekretieren, also
[19:13] die vielen Moleküle, die ein Wasserlösliches und ein
[19:16] fettlösliches Ende haben. Und die dann helfen, die
[19:20] Fettlöslichen sekundären Pflanzenstoffe in der
[19:22] wasserlöslichen Umgebung des Darmes zu dispergieren.
[19:26] Also dann bilden sich eben diese kleinen Fetttröpfchen, ganz
[19:29] kleine Fettmizellen mit großer Oberfläche und eben nicht mehr
[19:33] großes Fetttröpfchen mit kleiner Oberfläche, und je kleiner dann
[19:36] die, je größer die Oberfläche dann wird, weil viele, viele
[19:39] kleine Fetttröpfchen, desto besser sicherlich die Aufnahme
[19:42] über. Die Darmzotten, die ja auch ne
[19:45] relativ große Fläche bieten, ne. Das gilt aber jetzt nicht für
[19:48] Resperatrol. Ne, das ist ja wasserlöslich und
[19:51] viele der pflanzlichen Rohstoffe sind ja gerade wasserlöslich und
[19:54] werden trotzdem der wässrigen Umgebung im Dünndarm nicht so
[19:58] gut aufgenommen. Wieso haben Sie nicht
[20:00] mitzellierung oder liposomierung, was ja viele
[20:03] machen als Technologie um die Bioverfügbarkeit nachweislich
[20:07] zu. Erhöhen ja zusätzlich also
[20:09] vielleicht noch n paar Worte zum Pippery ja.
[20:12] Piperin auch im Zusammenhang mit Curcumin gibt es ja relativ
[20:17] viele wissenschaftliche Untersuchungen.
[20:18] Studien bezüglich der Bemerkbarkeit.
[20:21] Diese Studien kann man natürlich diskutieren, Frau Rugin na, dass
[20:24] das ja. Der Professor Jan Frank, der
[20:27] sich diesen Podcast auch anhören wird, ist n Spezialist für genau
[20:31] Kurkuma und piperin und er sagt, das ist Bullshit.
[20:35] Eben sozusagen. Viperin erhöht die
[20:36] Bioverfügbarkeit. Curcumin ja.
[20:38] OK, ich kann ihn nur zitieren, ne.
[20:40] Also es gibt ja jetzt auch abgesehen von Curcumin einige
[20:43] Studien zur Bioverfügbarkeit, also im Sinne der Magen Darm
[20:47] Passage, aber auch jetzt dem längeren Verbleib im Blut zum
[20:51] Viperin aus Pfeffer, die ich schon interessant finde.
[20:54] Ne jetzt, warum nutzen wir keine, wie soll ich sagen
[20:58] Mitzellierung oder Mikroverkapselung?
[21:02] Zyklodextrin Mikroverkapselung oder Liposomen oder sogar
[21:06] Nanopartikel, also im Sinne, das haben wir auch mal evaluiert, da
[21:09] geht es ja darum, dass man mit Hochdruck einen Stoff sozusagen
[21:13] soweit schert, dass sich ganz, ganz viele Nanopartikel große
[21:16] Tröpfchen bilden, also Nanopartikel, das ist einfach
[21:21] negativ assoziiert und behaftet, sowas würden wir nicht machen.
[21:25] Und eben auch die die Kundenklientel, die wir
[21:27] adressieren. Die legt sehr Wert auf
[21:29] Natürlichkeit und da auch ne Cyclodextrin verkapselung, man
[21:33] hat ja nichts andererseits cyclo, also textrine Zucker,
[21:36] auch das ist schon mal negativ assoziiert und die Cyclodextrin
[21:41] verkapselung kann man sich drüber streiten, ob da die
[21:43] Datenlage so belastbar ist, dass man sagt das das ist der
[21:47] Weisheit letzter Schluss. Insbesondere auch diese
[21:51] Liposomentechnik ist auch relativ neu, also auf eine ganz
[21:56] breite Datenlage können wir da auch nicht zurückgreifen.
[21:58] Also wir bleiben eher im natürlichen Bereich, sagen
[22:01] insbesondere für die Fettlöslichen, da ist es immer
[22:03] sinnvoll zum Essen dazu zu nehmen, andere Moleküle noch
[22:06] dazu diese natürliche Matrix um dann die Bioverfügbarkeit zu
[22:10] erhöhen, aber dass sekundäre Pflanzenstoffe im Allgemeinen
[22:14] gering ist, das ist ja nichts Neues, das wissen wir schon
[22:17] lange, ich finde es ganz spannend, wenn ich das so sagen
[22:20] darf. Gibt ja der der derzeitige
[22:22] Präsident der DGE der Deutschen Gesellschaft von Ernährung ist
[22:25] ja ein Professor Watzel, und der ist auch Fan von den sekundären
[22:28] Pflanzenstoffen und hat sein wissenschaftliches Leben diesen
[22:31] gewidmet, und der beschreibt jedes Jahr einen Artikel über
[22:33] sekundäre Pflanzenstoffe oder ein Kapitel in dem Jahresbericht
[22:37] der DGE, und da finden sie schon in 2012 in diesem Jahresbericht
[22:42] ne ganz interessante Tabelle, wo eben aufgelistet ist, wie
[22:46] schlecht die sekundären Pflanzenstoffe.
[22:48] Verfügbar sind unter 3%, Mittel wäre schon bis 3 bis 15% und
[22:54] sehr gut schon ab 15% und trotzdem kommt ja genug an oder
[22:59] kommt es zumindest an. Also wir sehen das am Beispiel
[23:02] der Carotinoide, wenn die Babys ihren ihren Karottenbrei
[23:05] kriegen, kriegen sie eine orangene Haut oder man kann sehr
[23:08] xanthin und Lutein die Carotinoide in der Netzhaut
[23:11] finden, die ja fettlöslich groß und sperrig sind.
[23:14] Also es kommt schon was an und ich bin einfach persönlich ja.
[23:19] Muss ja irgendeinen Grund haben, weshalb eine 80% gemüsebasierte
[23:22] Ernährung nachweislich positive Effekte für unsere gesunde
[23:25] Langlebigkeit haben. Und das sind ja nun mal die
[23:27] sekundären Pflanzenstoffe, die wir jetzt noch mit
[23:29] Nahrungsergänzungsmitteln ein bisschen nach oben bringen
[23:31] wollen in ihren in der Menge, die wir da aufnehmen.
[23:34] Die Strategie habe ich jetzt verstanden, aus Sicht auch für
[23:37] die Kunden, sie sagen, wir wollen lieber nichts mit
[23:41] Vokabeln, auch die negativ besetzt sind, und das ist Nano
[23:45] und das ist Dextrin, nämlich Zucker.
[23:47] Mit solchen oder auch Liposomiromycillierung sind dann
[23:50] wieder Technologien all die, die so ganz natürlich denken wollen
[23:54] das alles nicht. Deshalb nutzen wir das nicht,
[23:57] auch wenn wir vielleicht mit Zyklod extrem nachweislich
[24:00] erhöhte Bioverfügbarkeit hätten, das finde ich einen
[24:04] interessanten Gedanken jetzt aber, und sie sagen halt auch
[24:07] ganz offen, wir wissen, dass Phytokomplexe mehrere
[24:11] pflanzliche Rohstoffe zusammen meistens eine bessere.
[24:15] Bioverfügbarkeit haben, als wenn wir sie nur einzeln geben.
[24:18] Das ist auch ein wichtiger Lernprozess, denke ich, auch für
[24:21] die Kunden. Jetzt ist da noch Vitamin B 1
[24:24] drin und in vielen Produkten finden wir Vitamin C.
[24:28] Das gilt für alle Hersteller und dann wird natürlich auch immer
[24:31] der Health Claim genannt, der genannt werden darf und so, aber
[24:34] Vitamin C ist ja vor allem drin, um das haltbar zu machen, ne und
[24:37] nicht das ist nicht oxidiert das Produkt.
[24:40] Ja, also erlauben Sie mir noch komme ich gleich drauf von
[24:42] Vitamin C und B aber noch 2 Sätze.
[24:45] Eben zu mit Zellierung und und Zyklodextrin.
[24:48] Also wir nutzen es nicht nur weil es negativ behaftet ist.
[24:52] Es sind ja auch relativ neue Technologien, die so tief noch
[24:55] gar nicht erforscht sind, auch in Bezug auf Sicherheit.
[24:57] Wir wissen, dass einige Behörden danach auch schauen, ja, also
[25:01] hier hat man auch wieder regulatorische
[25:02] Rahmenbedingungen, die angegriffen werden könnten, ne
[25:05] wenn man diese neuen Technologien einsetzt, ob sie
[25:08] wirklich überlegen sind, jetzt im natürlichen Ansatz.
[25:11] Das ist dann fraglich. Ne, vielleicht wird es die Zeit
[25:13] dann noch zeigen. Es ist auch immer ganz
[25:15] interessant, wenn man jetzt Studien liest und zum Beispiel
[25:19] die Zyklodextrin Verkapselung, die Bioverfügbarkeit sich
[25:22] anschaut im Vergleich zur nicht verkapselung, dann wird es
[25:25] häufig auf nüchternen Magen gemacht, ne, da ist der
[25:28] Unterschied natürlich besonders groß, wenn ich dazu was essen
[25:31] würde ist natürlich wissenschaftlich wieder
[25:33] schwieriger, weil ich viele Einflüsse dann dazu bringe, aber
[25:35] dann sieht die Sache schon wieder ganz anders aus.
[25:38] Also wir sind einfach überzeugt von dem natürlichen Ansatz.
[25:41] So und noch mal zum Vitamin C. Wir machen das Vitamin C.
[25:46] Also das hat auch Bioverfügbarkeitsaspekte.
[25:49] Wir wissen, dass zum Beispiel vom Eisen das Vitamin C die
[25:53] Aufnahme von Eisen erhöht, ist ja auch ein zugelassener
[25:55] Healthclaim, vielleicht auch darüber hinaus Wirksamkeit
[25:59] entfaltet. Wir nutzen Vitamin C oder auch
[26:02] Vitamin B 1 tatsächlich auch oder andere Mineralien,
[26:06] Spurenelemente in manchen Produkten, um den Healthclaim
[26:08] nutzen zu können, ja. Es ist ja so, wir wir wissen,
[26:12] dass wir viele Dinge nicht sagen dürfen.
[26:15] Ne, die wir gerne wollten und manchmal helfen uns dann zum
[26:19] Beispiel Vitamin C, wo es zugelassene Health Clemes gibt,
[26:22] also gesundheitsbezogene Aussagen oder auch das Vitamin B
[26:25] 1. Das nutzen wir hier im
[26:27] Zusammenhang mit Herzfunktion, also Vitamin B 1 für eine
[26:30] normale Herzfunktion. Wir nutzen das, um sozusagen die
[26:34] Sinnhaftigkeit oder wie das Produkt gedacht ist, noch mal zu
[26:37] unterstreichen. Aber dann möchte ich noch mal
[26:41] darauf hinweisen. Wir nutzen jetzt Vitamin C nicht
[26:44] zur haltbar machen, also wir sind ja dafür verantwortlich,
[26:48] dass die Inhaltsstoffe, die wir ausloben, in der Menge, wie wir
[26:52] sie ausloben, über das gesamte Mindesthaltbarkeitsdatum in dem
[26:56] Produkt enthalten sind, ne bei der vorgeschlagenen Lagerung,
[27:00] das prüfen wir auch immer im Rahmen von unseren
[27:02] Stabilitätstests, und dafür können wir garantieren, und das
[27:05] würde auch ohne Vitamin C funktionieren, also.
[27:08] Bei uns hat das Vitamin C nicht die Bedeutung, dass es
[27:11] möglicherweise eine technische Eigenschaft aufweist.
[27:13] Zu haltbar machen. Deswegen nutzen wir es nicht,
[27:16] sondern in der Regel sinnvoll ist im Produktkontext und weil
[27:21] man natürlich auch ein Herz der Nutzen kann.
[27:23] Ja, das ist ehrlich, denn Resveratrol ist ja jetzt nicht
[27:27] unbedingt gedacht, sie dürfen das ja gar nicht schreiben.
[27:31] Aber das, was unterstellt wird und was manche Studien eben
[27:35] zeigen, dass es so vor gewissen Alterskrankheiten eventuell
[27:38] mithelfen könnte zu schützen, da gehören ja nun gerade Herz,
[27:41] Kreislauf, Erkrankungen nicht so stark dazu.
[27:43] Haben sie jetzt aber mit B 1 da drin, also machen Sie da wieder
[27:46] n neues Fass auf, aber ist verständlich wenn sie sagen, OK,
[27:49] wir können dann diese Herzclaims nutzen.
[27:52] Und dürfen da überhaupt was hinschreiben, weil wir ja sonst
[27:55] eigentlich gar nichts schreiben dürfen und das Cyclodextrin und
[27:58] Liposomierung und Nizillierung, das schließen wir jetzt mal ab,
[28:00] müssen wir wirklich sagen, es gibt viele Studien, die uns
[28:04] zeigen, dass Nizillierung, zyclodextrin und so weiter auch
[28:07] den Nanopartikel Bioverfügbarkeit erhöhen können,
[28:10] aber wir sind da tatsächlich, wie es aussieht, noch im Fluss,
[28:13] in der Forschung, und dass die meisten Untersuchungen sind noch
[28:17] nicht abgeschlossen, es gibt aber schon sehr, sehr spannende
[28:20] Hinweise. Na gut, Dosierung letzter Punkt.
[28:23] Dann sind wir beim Resveratrol und die anderen machen n
[28:25] bisschen schneller. Aber jetzt haben wir mal so
[28:26] verstanden wie sie herangehen, Sie sagen 3 Kapseln pro Tag,
[28:30] damit hat man dann 150 Milligramm Resveratrol warum
[28:34] diese Dosierung, wenn man sowieso nicht weiß wieviel da
[28:36] ankommt? Da gibt es eine einfache Antwort
[28:39] drauf. Also Resveratrol gilt ja als
[28:42] Novel Food, das heißt, es wurde nicht in signifikanten Mengen in
[28:45] der.eu vor 1997 verzehrt. Und insofern, wenn man ne solche
[28:50] Substanz in Verkehr bringen möchte, dann müssen die als
[28:53] Nobel Food angemeldet werden, was auch eine Firma in Bezug auf
[28:57] Resforatol in der Vergangenheit getan hat.
[28:59] Und diese Anmeldung bedarf es, dass dann viele Studien
[29:03] eingereicht werden und insbesondere auch die Sicherheit
[29:06] bei einer gewissen Dosierung evaluiert wird, dass es keine
[29:09] abträglichen Wirkungen gibt, und da weiß man eben 150 Milligramm
[29:13] ist ne vernünftige. Sichere Dosierung pro Tag von
[29:16] Resveratrol aus diesen Studien, die man dieser Norway Food
[29:20] Anmeldung entnehmen darf und gleichzeitig ihr habt das mal
[29:24] nachgeschaut, ist 150 Milligramm schon auch ne signifikante
[29:27] Menge. Man müsste 30 Liter Rotwein
[29:30] trinken um auf diese 150 Milligramm Resveratrol in der
[29:35] Tagesdosis zu kommen. Mhm, das ist auch immer meine
[29:39] lieblings, mein Lieblingsargument.
[29:40] Ich war immer bei 12 Flaschen Wein, wenn die Leute gesagt
[29:43] haben, wieso ist doch auch im Wein drin, damit man eventuell
[29:47] eine eine Wirkung haben könnte und sie sagen 30 Flaschen, das
[29:51] ist das. Ihr habt ja viel, das hatte ich
[29:53] gestern noch mal nachgeschaut. Es kommt halt drauf an, welche
[29:55] Rebsorte und wieviel drin ist und so weiter ne, aber viel zu
[29:59] viel müsste man trinken. Ja, weil eben das Restaurant
[30:02] hohlen Schutzstoff ist. Der von den Weinreben gebildet
[30:05] wird, also den in den Trauben drin ne Schale, um zum Beispiel
[30:10] bakterienbefall Pilzbefall zu bekämpfen.
[30:13] Und da sind die Trauben, die in wirklich schwierigen Umfeld,
[30:18] also sagen wir mal in Österreich beispielsweise wachsen, wo sie
[30:21] viel Feuchtigkeit haben und sehr gestresst sind, da.
[30:25] Ist ganz viel Resferatrol in der Schale drin und deshalb waren
[30:28] die als der der resferatrol Hype in den USA war war den
[30:32] österreichischen Wein in den USA ausverkauft.
[30:33] Das fand ich so n herrliches Ding.
[30:35] Gut also 3 Pillen 150 Milligramm sind so viel wie 30 Flaschen
[30:39] Rotweine, das kann man sich gut merken und dann auch bei einer
[30:42] Abendeinladung damit n bisschen pronzen ich brauch keinen Wein,
[30:45] ich nehm einfach das gut, damit sind wir bei ihrem referatrol
[30:48] Produkt durch nächstes. Ist ein Mineralstoff, das
[30:55] Kalzium. Und da habe ich gedacht, das
[30:57] korallenkalziumpulver ich kannte das nicht und jetzt verstehe ich
[31:02] Ihre denke, Sie sagen, wir möchten gerne den Menschen, die
[31:06] eben sehr, sehr stark, wenn sie schon Pillen einwerfen, sagen,
[31:09] es soll alles natürlich sein, sie möchten denen auch im
[31:13] Mineralstoffbereich das anbieten, jetzt haben Sie ein
[31:16] Korallenkalziumpulver aus Meereskorallenfossilien der
[31:20] Sangokoralle. Und die sei eine natürliche
[31:23] Quelle für Kalzium und Magnesium.
[31:26] Und ich hab jetzt natürlich recherchiert, die das ist ein
[31:30] Sediment, meistens eben in den aus aus Ländern, wo es schön
[31:34] warm ist, wo Korallen früher mal gewachsen sind, ist ja urlange
[31:36] her als Sediment und das Verhältnis von Kalzium und
[31:40] Magnesium ist 2 zu 1 was man da rausholt, und das wird von der
[31:44] deutschen Gesellschaft für Ernährung und auch vom NI Age in
[31:47] USA empfohlen 2 zu 1. Die sagen allerdings möglichst
[31:51] nicht in einer Kapsel, nicht Calcium und Magnesium zusammen,
[31:56] sondern möglichst zeitlich versetzt, weil wir nur einen
[31:59] Transporter sozusagen haben, um das aufzunehmen.
[32:01] Sonst konkurrieren die beiden, sagen sie ihnen.
[32:04] Da, ja, das ist immer wieder die Diskussion, ja, soll ich oder
[32:07] darf ich Calcium und Magnesium gleichzeitig einnehmen, gibt es
[32:11] unterschiedliche Ansichten also. Wir würden sagen, es geht
[32:16] gleichzeitig in physiologisch sinnvollen Mengen, und das haben
[32:19] wir in unseren Produkten drin. Wenn sie jetzt viel zu viel
[32:22] nehmen und völlig überladen, dann sind natürlich
[32:24] möglicherweise dimoleküle oder die Komplexe, die dann die Magen
[32:28] Darm Passage oder die Darm Passage Entschuldigung
[32:31] ermöglichen, einfach voll besetzt und dann geht wieder
[32:34] viel durch, aber in physiologisch sinnvollen Mengen
[32:37] dosiert kann man Karzinom und Magnesium auch gemeinsam geben
[32:41] und beides kommt dann an. Und dass die Kombination an sich
[32:44] ja sinnvoll ist, das wissen wir. Wenn man jetzt an die Knochen
[32:48] denkt, da braucht man zum Beispiel beides für die
[32:50] Knochengesundheit, also insofern ist eine Kombination da auch
[32:54] sinnvoll, wie es die DGE ja empfiehlt.
[32:57] Ja und Calcium sollte man ja auch nicht überdosieren, auf
[32:59] keinen Fall dann noch die Recherche.
[33:02] Sango Koralle habe ich hinguckt ist eben Kalkstein, Sediment
[33:07] natürlich, aber liefert ausschließlich Calcium und
[33:10] Magnesiumcarbonat und. Also ein Salz, das deutlich
[33:14] weniger Bio verfügbar ist als Calciumcitrat oder
[33:17] Magnesiumcitrat oder bisglycinat, was wir ja häufig
[33:21] eben angeboten bekommen. Außerdem sind solche Sedimente
[33:24] oft schwermetallbelastet, es braucht also ganz besonders
[33:28] strenge Kontrollen, warum dann? Sango Koralle wenn das Karbonat
[33:32] ist und dann noch sehr sehr stark kontrolliert werden muss.
[33:35] Also muss sehr stark kontrolliert werden.
[33:38] Kommt aus Japan, wobei es war noch nie was, also das ist vor
[33:40] der japanischen Küste relativ weit im Süden, da hat man noch
[33:44] nie n Befund, obwohl wir da jede Charge uns genau anschauen, also
[33:48] das ist dort nicht schwermetallbelastet, aber wie
[33:50] immer bei allen Rohstoffen. Die aus unterschiedlichen
[33:54] Ländern her herkommen, müssen wir eben ganz, ganz genau
[33:57] schauen. Aber für diese Sango Cavalle aus
[33:59] Japan kann ich schon mal sagen, war noch nie n Befund, die ist
[34:02] einwandfrei, übrigens auch in Bezug auf Radioaktivität.
[34:05] Nach Fukushima gab es da ja gewisse Ängste und und und
[34:08] Themen, aber das ist viel weiter nördlich ne wie?
[34:11] Hoch. Außerdem Fukushima hatte
[34:13] Entschuldigung, dass ich unterbreche war, da kriege ich
[34:15] immer n Föhn. Da sind waren bei uns die
[34:17] Geigerzähler ausverkauft und in in Japan gab es überhaupt gar
[34:20] keinen Ausschlag für die Bevölkerung.
[34:22] Ja OK. Also auch das ist kein Problem,
[34:25] ne jetzt sangro Coral. Natürlich ist es nicht
[34:28] ausschließlich Calcium und Magnesium, aber natürlich die
[34:32] anderen Dinge sind, wenn in einer Menge drin, dass wir es
[34:35] nicht ausruhen dürfen, braucht ja auch gewisse Mengen, aber
[34:38] natürlich ist es auch n etwas komplexeres Produkt.
[34:41] Aber. Was denn noch?
[34:43] Was ist denn noch drin? Andere Mineralien sicherlich
[34:45] auch, aber natürlich in so einer Menge, dass dass es nicht
[34:49] signifikant ist und wir es nicht ausloben durften.
[34:51] Aber prinzipiell ist es. Aber sind gut, das muss ich
[34:55] jetzt im Sinne der Zuschauer fragen, die sind Mineralstoffe,
[34:59] die wir auch brauchen für unsere Enzymaktivität et cetera, Selen
[35:02] oder was auch immer. Letztendlich brauchen wir ja ja
[35:05] so gut wie sämtliche Mineralstoffe ne und und auch
[35:08] Spurenelemente. Genau.
[35:10] Und deswegen ist es einfach eine natürliche Matrix, die wir den
[35:14] den Kunden möchten. Ach so, jetzt.
[35:17] Natürlicherweise, das ist das, was viele eben denken.
[35:21] In solchen Gesteinen, sind auch natürlicherweise eben häufig
[35:24] toxische Schwermetalle drin. Aber.
[35:27] Sie sagen ja. Aus Japan nicht nachweisbar ja,
[35:31] jetzt kommt das Karbonat. Genau karbonat, das wollte ich
[35:34] nur sagen. Also es ist ja so, dass nur das
[35:37] freie Ion das freie gelöste Ion im Darm.
[35:40] Den die Darmpassage schaffen kann.
[35:42] Ne jetzt die die organischen Mineralsalze sowas wie
[35:46] Calciumcitrat magnesiumcitrat solche Dinge die sind gut in der
[35:50] Regel gut löslich und schnell löslich, ne auch dann im im Darm
[35:54] und dann hab ich das freie Ion was gut über die Darmpassage
[35:58] übergehen kann, die Carbonate, also die anorganischen Salze
[36:02] gibt auch Sulfate noch n paar andere die sind etwas schlechter
[36:05] löslich. Auch löslich.
[36:07] Ja, aber es dauert etwas mehr Zeit und manchmal, es gibt
[36:10] mittlerweile auch Produkte, die möglicherweise auch sinnvoll
[36:14] sind, wo das kombiniert wird, organische und anorganische
[36:17] Salze, weil man sagt, man hat die organischen Salze für eine
[36:21] schnellere Verfügbarkeit, weil sich schneller löst und dann die
[36:24] anorganischen für so eine Art verlängerte Aufnahme oder oder
[36:29] Wirkung, weil die sich eben langsamerer freisetzen, und man
[36:32] sieht ja dann in vielen Produkten.
[36:35] Die es überall gibt. Dass auch Karbonate und auch die
[36:39] anorganischen Salze relativ häufig genutzt werden und
[36:42] durchaus ihre Daseinsberechtigung auch haben.
[36:45] Die Daten, die ich gefunden habe, haben nur einfach gezeigt,
[36:48] dass das Karbonat grundsätzlich deutlich weniger gut aufgenommen
[36:51] wird, wie das Bisglycinat beispielsweise oder Glycinat.
[36:54] Aber okay Sie sagen, das hat so einen Retardeffekt, deshalb
[36:59] bieten wir das an in dem Produkt, aber aus diesen
[37:02] Sangoalgen ist dann tatsächlich nur Karbonat drin und.
[37:05] Und das muss man dann halt wollen.
[37:08] Nächstes was ganz viele Leute zu sich nehmen, dass das Algenöl
[37:13] ich selber möchte es auch, weil ich weder die Rückstände aus
[37:18] Lachsproduktion, die dann auch Antibiotika oder Hormone oder
[37:21] was auch immer betreffen, aber auch Schwermetalle.
[37:24] Aufnehmen möchte und vor allem aber auch ich will keinen Grill
[37:27] wegfangen, um die Ökosysteme intakt zu halten.
[37:30] Da gibt es gibt es sehr viele, die so denken und Omega 3 ist so
[37:34] wichtig, dass ich es jeden Tag nehme, ein Gramm so, und sie
[37:38] beziehen jetzt ihr Algenöl und das ist ja gar nicht einfach zu
[37:41] kriegen, ein Algen Omega 3. Sie beziehen das aus von einem
[37:44] Lieferanten aus den USA. Und jetzt ist ne Mikroalge
[37:48] Schizochydrium heißt die und die züchten die in Tanks und
[37:53] Fermentieren die dann und das scheint Schwermetallfrei und
[37:59] eigentlich ideal zu sein. Fragezeichen.
[38:01] Ist ja unter komplett kontrollierten Bedingungen das
[38:04] Nährmedium für die Algen wird hinzugegeben, was ja dann schon
[38:08] schon sauber und kontrolliert ist.
[38:09] Der Fermente ist abgeschlossen, man setzt dann gewisse
[38:12] Bedingungen an rührgeschwindigkeit Temperatur.
[38:14] Man braucht natürlich auch die das Licht ne die UV Einschlagung
[38:18] bei den Algen, dass die wachsen können und auch dann die
[38:20] ungesättigten Fettsäuren bilden, aber ist n abgeschlossenes
[38:23] System also man grenzt schon mal potenzielle ich sag mal
[38:27] Schadstoffeinträge von außen zum Beispiel mehr komplett aus.
[38:31] Die, die in den USA, das sind wirkliche Spezialisten dafür,
[38:35] die haben ja ein unglaubliches Patentportfolio in den letzten
[38:38] Jahrzehnten für sich gemacht, weil die beschäftigen sich
[38:42] einfach schon viele Jahrzehnte mit dieser Alge, die haben
[38:44] verschiedene Stämme, die kennen die Fermentationsverfahren, also
[38:48] die sind da Weltführend auf dem Gebiet der Herstellung von EPA
[38:52] und DHA mit Hilfe der Algen, und deswegen beziehen wir es dort
[38:56] eben bei diesen Spezialisten. Und das finde ich jetzt
[38:58] interessant, weil ihre Kunden, wenn die so ganz auf natürlich
[39:02] denken, dann ist das natürlich ein sehr industrieller Prozess.
[39:06] Aber es ist der reinste, den man sich wahrscheinlich wünschen
[39:10] kann, das muss man dann halt schlucken, als als jemand, der
[39:13] vielleicht solche. Technologischen Sachen nicht
[39:14] irgendwo. Was ich ist?
[39:16] Irgendwo dazwischen also ist schon noch, wie soll ich sagen,
[39:18] in in Fermentation ein physiologischer Wachstumsprozess
[39:22] und Produktionsprozess der, der aber eben ja.
[39:26] In einer abgeschlossenen Umgebung also natürlich da, wo
[39:28] es eben immer sinnvoll ist. Wir wollen ja sinnvolle Produkte
[39:32] machen, und wenn dann das ganz natürliche weniger sinnvoll
[39:36] wäre, wie jetzt zum Beispiel in der Fermentation, dann gehen wir
[39:39] den Weg. Ja, was ich noch interessant
[39:42] fand war, ich habe gefunden, dass diese Alge, diese
[39:46] Mikroalge, die in diesen Tanks fermentiert wird.
[39:49] Dass die von der Omega 3 Fettsäure EPA, die für uns so
[39:53] wahnsinnig interessant ist, weil entzündungshemmend,
[39:55] kardioprotektiv, nur relativ wenig produziert und ganz viel
[40:00] DHA, was gut ist, Kognitionsunterstützung etc.
[40:04] Sie loben jetzt aus, dass sie immerhin 125 Milligramm EPA
[40:06] neben 250 Milligramm DHA liefern können.
[40:09] In so einer Kapsel. Das ist eigentlich von der
[40:13] Mikroalge sogar nicht zu liefern.
[40:15] Wie machen Sie das? Also das, das Macht dieser
[40:20] Spezialist zum einen über Selektion bestimmter Stämme
[40:23] dieser Eibe, dann über die Führung der Fermentation, also
[40:27] welche Bedingungen lege ich an, da kann ich auch das Verhältnis
[40:31] EPA und DHA beeinflussen und später dann über die
[40:34] Aufreinigung kann ich auch noch mal das Verhältnis EPA und DHA
[40:37] beeinflussen, und wir haben uns jetzt das Produkt gewählt, wo
[40:42] eben DHA zu EPA EPA im Verhältnis 2 zu 1 ist.
[40:47] Warum? Weil DHA ist ja der letzte
[40:50] Metabolit in diesem Biosyntheseschritt, oder in
[40:52] diesem Biosyntheseweg auch der Körper kann ja EPA aus Alpha
[40:57] Linolensäure bilden und dann aus dem EPA noch mal DHA, aber beide
[41:02] diese Umsetzungsschritte zum EPAEPA und zum DHA sind sehr
[41:06] ineffizient und schlecht, insbesondere auch der letzte
[41:09] Schritt vom EPA zum DHA und deswegen war es uns wichtig,
[41:12] dass man. DHA, was ja auch nachweislich
[41:15] durch herzclaims Unterstrichene gesundheitliche Effekte hat,
[41:18] dass das eben in höherer Menge drin ist, weil die Umsetzung
[41:23] dahin ist eben schwierig. Und EPA kann eben auch noch aus
[41:26] der Alpha Linuleinsäure gebildet werden, aber ist natürlich auch
[41:29] wichtig deswegen entsprechend. Auch, ja genau, EPA ist wichtig,
[41:33] prima. OK, und dass das Ganze dann ein
[41:35] bisschen teurer ist, muss man nachvollziehen, weil so ein
[41:38] Prozess billig, billig, billig, omega 3 dürfte.
[41:43] Da muss man wirklich sehr gut schauen, ob das ein gutes
[41:45] Produkt ist. Dann ihr good Aging komplex 10
[41:50] Rohstoffe bitte die Auswahl erläutern.
[41:53] Natürlich sagen sich alle wir sind hier Stay Young Long
[41:55] Gravity Podcast, was hat er denn da oder was hat das Team von
[42:00] Doktor Raab da zusammengestellt? Mit welcher Begründung?
[42:04] Ja, also keiner weiß es besser, was einzelne Rohstoffe
[42:09] möglicherweise machen können, als als sie, Frau Ruge, Sie
[42:12] wissen, darüber darf ich leider nichts sagen, aber natürlich
[42:15] kann ich jetzt über die weiteren Dinge drin, die drin sind, zum
[42:19] Beispiel das B 1, Vitamin B 3 und auch das Vitamin C.
[42:24] Und das Zink, das sind ja Mikronährstoffe, wo wir wieder
[42:27] Health Claims bemühen dürfen, um einfach so ein bisschen die Idee
[42:31] hinter dem Produkt auch noch mal zu unterstreichen, oder was wir
[42:34] uns dabei gedacht haben, also Vitamin C trägt zur Reduzierung
[42:39] des oxidativen Stress in der Zelle bei, so was Vitamin B 1,
[42:44] Herzfunktion, aber auch noch viele andere Health Claims oder
[42:46] B 3 Energiestoffwechsel also trägt zu einer normalen Funktion
[42:50] des Energiestoffwechsels bei, das sind.
[42:53] Die Health Lames, die man dann nutzen dürfen, wenn diese Dinge
[42:56] brennen sind. Das ist echt ein Dilemma.
[42:59] Eigentlich sehe ich jetzt ein großes Pflaster auf ihrem Mund,
[43:03] sie dürfen im Grunde das, was sie da rein getan haben, um es
[43:07] als Good Aging Produkt zu verkaufen, sie dürfen nicht
[43:11] erklären, was sie da aus welchem Grund drin haben, ich darf es
[43:14] aber machen, Klaercetin, Curcumin, Resveratrol,
[43:18] Tryptophan und Pqq. B 3 übrigens auch dieses Tiacin,
[43:23] weil das ja eben auch in dem Nad Plus Stoffwechsel drin ist.
[43:28] Das heißt, Sie haben Rohstoffe drin, die die Mitochondrien
[43:34] Gesundheit stärken könnten, nämlich das Q 10, das B 3 und
[43:40] das Tryptophan. Auch das Pqq, weil die die ATP
[43:44] Produktion eventuell stabilisieren könnten durch nad
[43:48] Plus. Erhöhung Vorstufen für Energie
[43:52] plus und dann haben sie das Quercetin und das Curcumin und
[43:57] das Resveratrol. Und da haben wir so ein bisschen
[43:59] entzündungshemmung, da haben wir Sirtuinstabilisierung oder
[44:02] Aktivierung und beim Quercetin haben wir so ein bisschen die
[44:06] Synolytische, also die Zombiezellenbekämpfung, was
[44:10] allerdings in den Dosierungen mit Sicherheit nur in Spuren
[44:13] stattfindet, das. Hab ich das so einigermaßen
[44:16] richtig formuliert? Sie dürfen es nicht sagen, ich
[44:20] sag es aber. Ja, ich darf jetzt auch nicht ja
[44:22] sagen, also wunderbar ausgeführt, natürlich insgesamt,
[44:28] und wir müssen uns einfach daran halten, was wir jetzt über die
[44:31] Vitamine und Spurenelemente, die drin sind.
[44:34] Sagen OK. Ja, aber das darf man ja zu
[44:36] jedem Vitaminkomplex, den man in der in der Drogerie kauft, auch
[44:40] sagen. Ne Vitamin CB die ganze B
[44:43] komplex und dann haben wir noch n bisschen mineralstoff.
[44:46] Zink ist ja wunderbar das das tut der Gesundheit gut, ist aber
[44:49] kein Good Aging komplex, OK sie haben da jedenfalls diese diese
[44:53] Rohstoffe drin, das Thema ist halt nur 5 von denen gelten
[44:57] wieder, aber jetzt machen wir das fast nicht noch mal auf. 5
[44:59] gelten wieder als sehr schlecht bioverfügbar und da haben wir
[45:03] das Quercetin, das Curcumin, das Resveratrol, das Q 10 und auch
[45:07] das Pqq wahrscheinlich. Da müssen wir einfach sagen,
[45:11] kommt vielleicht eben gar nicht so viel davon an von diesen
[45:14] Stoffen, von denen wir hoffen, dass sie unsere Langlebigkeit
[45:18] ein bisschen stabilisieren. Also es geht ja auch immer
[45:20] darum, längerfristig eine sichere Einnahme gewährleisten
[45:24] zu können und längerfristig auch.
[45:27] Wie soll ich sagen, Dosierungen, die sinnvoll sind, wo dann
[45:30] vielleicht auch weniger ankommt, kommt eben doch was an.
[45:33] Also das liegt einfach in der Natur der sekundären
[45:36] Pflanzenstoffe, wie man auch schon da dem dem Herrn Watzel
[45:39] und und seinen Untersuchungen entnehmen darf.
[45:41] Sekundäre Pflanzenstoffe kommt einfach nicht so viel an, wenn
[45:45] man die oben reinwirft, aber das ist ganz natürlich, aber
[45:48] scheinbar immer noch genug. Ne Wir sind ja adaptiert, auch
[45:51] die Pflanzen, wie können Sie riechen, schmecken, sie haben
[45:54] psychogene Wirkung gesundheitsförderliche Wirkung.
[45:56] Auf uns. Und sicherlich liegen diese
[45:58] Wirkungen eben auch begründet in den sekundären Pflanzenstoffe,
[46:01] die dann doch aufgenommen werden können und das Dilemma haben wir
[46:05] ja auch bei Vitamin D zum Beispiel, da sagt man dann auch
[46:08] ISS was dazu oder auch bei den ungesättigten Fettsäuren, ja
[46:12] vielleicht auch zum Essen mit dazu nehmen, weil dann sie
[46:15] besser aufgenommen werden. Und das ist natürlich ein tolles
[46:19] Verkaufsargument für Sie, das. Gilt einfach so.
[46:22] Wenn jemand nur einmal in der Woche Gemüse isst, hat er nichts
[46:24] davon, wenn er es jeden Tag tut, hat er mit einiger
[46:27] Wahrscheinlichkeit was davon und das heißt solche Produkte sind
[46:30] dann wahrscheinlich nur dann hilfreich, wenn man sie wirklich
[46:32] regelmäßig und dauerhaft nimmt. Kommen wir zu Frau durch schönes
[46:36] Verkaufsargument. Also bei unserer Philosophie ne,
[46:39] also wir, wir beteiligen uns nicht.
[46:42] An diesem Wettlauf um um die allergrößten und gigantischen
[46:45] Dosierungen, das ist regulatorisch schon schwierig,
[46:48] das ist angreifbar und vielleicht doch auch
[46:50] gewissermaßen risikobehaftet, folgt auch häufig nicht den BFR,
[46:53] also dem Bundesinstitut für Risikobewertung,
[46:56] Bewertungsempfehlungen Wir nähern uns ja immer von der
[46:59] natürlichen Seite an und gehen davon aus, ne sinnvolle
[47:02] physiologische geringere Dosis, aber vielleicht über nen
[47:05] längeren Zeitraum, ja tut dann auch entsprechend sein.
[47:09] Ich hab noch was ganz anderes. Ich glaub ich bin, wir müssen
[47:11] jetzt bald zum Schluss kommen wir wir reden schon ganz lange
[47:13] aber ich find es schön, dass wir n bisschen tiefer gehen können.
[47:16] Frauenmantel Plus das sind Extrakte, da haben wir ja vorhin
[47:19] schon mal drüber gesprochen, da sind dann ganz ganz viele
[47:22] Verbindungen drin und sie dürfen ja auch noch nicht mal da
[47:26] schreiben, dass es letztlich ein Produkt für Frauen ist.
[47:29] Nehme ich jetzt mal an, Sie haben da auch noch mönchspfeffer
[47:32] drin. Und da geht es um
[47:34] Entzündungshemmung gleich krampflösende Wirkung.
[47:36] Es geht um prämenstruelles Syndrom, um zyklusstörungen,
[47:39] Macker, Wurzelpulver haben sie da auch noch drin, dass zur
[47:42] hormonellen Regulation häufig in der Naturheilkunde eingesetzt
[47:46] wird? Also das sind eben
[47:47] Naturheilkunde, Rohstoffe, wie läuft denn das überhaupt, wenn
[47:51] sie diesen Frauenmantel Extrakt anbieten?
[47:54] Viele Frauen wissen gar nicht, dass das vielleicht eben
[47:57] Hormonen und Zyklus Unregelmäßigkeiten ausgleichen
[48:02] könnte et cetera. Sie dürfen es nicht schreiben.
[48:04] Sie sind also darauf angewiesen, dass Heilpraktiker etc.
[48:08] Dieses Produkt empfehlen. Also insgesamt, dass einfach ja
[48:13] es gut informierte Verbraucher gibt, die sich über
[48:16] verschiedenste Naturstoffe informieren und deren
[48:19] potenzielle Effekte darauf ist man angewiesen als ein
[48:22] Hausergänzungsmittelhersteller. Der Gesetzgeber hat eben ganz
[48:25] klar diesen Riegel vorgeschoben, was ja auch durchaus sinnvoll
[48:28] ist, wenn wenn jetzt zu viel erlaubt wäre über jetzt.
[48:32] Die Nennung der der knapp über 200 Health Claims, dann würde
[48:36] man sicherlich einen totalen Wildwuchs haben mit vielen
[48:39] unlauteren Behauptungen und Wettbewerb.
[48:41] Und da ist der Gesetzgeber eben sehr strikt.
[48:43] Wir halten uns sehr konsequent daran und das ist dann halt
[48:47] dieses Spannungsfeld, in dem wir uns leider bewegen, aber wenn
[48:50] man es irgendwann nach vielen Jahren akzeptiert hat, dann kann
[48:54] man einfach vernünftig damit. Also Frauenmantel plus da sind
[48:57] ganz ganz viele Rohstoffe drin, weil es ein Extrakt ist.
[49:01] Immer wenn Extrakt drauf steht ist da eben aus der Pflanze ganz
[49:05] ganz viel drin. Mönchspfeffer wahrscheinlich
[49:08] auch Maca Wurzelpulver auch wieder ganz viel, also es ist
[49:11] eine komplexe Mixtur und sie sagen, Ihr Team schaut sich aber
[49:16] trotzdem die Studienlage sehr genau an, ob das denn überhaupt
[49:20] für die Frau irgendeine Wirkung haben könnte.
[49:23] Wie sieht es denn da bei dem Produkt aus?
[49:25] Genau. Also wir haben auch hier die
[49:27] Studienlage sorgfältig sorgfältig evaluiert und schauen
[49:30] uns natürlich auch an, was ist denn zum Beispiel interessant in
[49:34] dem Frauenmantel oder in einem Münzpfeffer, und dann schauen
[49:37] wir, dass diese. Oh, ist das bei Ihnen dieses
[49:41] gebohrt? Nein, nur dass wir sie
[49:44] identifizieren können, OK, es ist nicht ihr Magen, da bohrt
[49:48] jemand. Da wird jetzt gebohrt.
[49:51] Ja, ich hoffe nicht zu lange. Nun machen Sie einfach weiter.
[49:56] Ja, also wir wissen es ja jetzt. Es ist so, dass wir auf
[50:00] bestimmte Inhaltsstoffe ja standardisieren, die Extrakte.
[50:02] Man kann Teile der Pflanze oder die ganze Pflanze mit einem
[50:06] Extraktionsmittel extrahieren, wo fettlösliche Moleküle eher
[50:09] rauskommen oder eher die wasserlöslichen übergehen, zum
[50:13] Beispiel bei Reschidipolysaccharide oder auch
[50:15] durch sogenannte amphiphile Lösungsmittel, also zum Beispiel
[50:18] Ethanol, wäre 1, wo gleichzeitig wasserlösliche und fettlösliche.
[50:23] Substanzen in den Extrakt übergehen, aber dann natürlich
[50:26] immer ganz viele, so dass man auch hier wieder eine komplexe
[50:29] Matrix hat mit vielen Molekülen. Und auch hier schauen wir uns
[50:32] an, was ist jetzt bei dem gegebenen Rohstoff sinnvoll, auf
[50:36] was wird standardisiert, auf welchen Inhaltsstoff, dass dann
[50:39] natürlich dann andere im Extrakt noch mitrutschen, das ist klar,
[50:42] aber man sucht sich immer eine Markersubstanz aus anhand der
[50:46] Konzentration, wie die drin ist, man dann evaluiert, war, die
[50:49] Extraktion erfolgreich, ist davon auszugehen, dass andere
[50:52] Dinge auch mit drin sind. Ok, und was die Wirkung angeht,
[50:56] Studienlage. Ja, also über Wirkung.
[51:00] Dürfen sie nicht reden, aber. Aber ich kann.
[51:03] Sie machen ja ein Produkt nur, wenn die Studienlage zumindest
[51:05] einen positiven Effekt für den Kunden.
[51:07] Also wenn sie, wenn die Studienlage uns überzeugt,
[51:10] interessant ist ja auch, wenn man jetzt mal bei Münchpfeffer
[51:12] bleibt, münchpfeffer ist ja ein traditionelles pflanzliches
[51:16] Arzneimittel, da gibt es ja viele Beispiele hier, sagt der
[51:19] Gesetzgeber. Dass eben die Wirksamkeit im in
[51:23] der Geschichte der Nutzung schon hinreichend bewiesen wurde,
[51:26] sodass eben jetzt, wenn ich es als pflanzliches traditionelles
[51:30] Arzneimittel in Verkehr bringe und zulasse, Wirksamkeitsstudien
[51:32] dafür gar nicht mehr nötig sind, ne nur noch sicherheitsstudien
[51:35] und so weiter das gilt natürlich auch für einige andere
[51:40] pflanzliche Komponenten, dass die eben als traditionelle
[51:43] pflanzliche Arzneimittel im Laufe der Geschichte der Nutzung
[51:46] schon ihre Wirksamkeit bewiesen haben.
[51:49] Ist das auch für Frauenmantel der Fall, dass das n
[51:52] Traditionelles das. Weiß ich jetzt nicht sicher.
[51:55] OK, nee, weil das ist ja ganz interessant, da muss man ehrlich
[51:58] einfach sagen, es ist so oft angewendet worden in der
[52:00] Naturheilkunde, dass man positive Effekte gesehen hat,
[52:03] dass man die Studienlage gar nicht mehr braucht, sondern
[52:05] sozusagen das Erfahrungswissen, das zu der Zulassung dieses
[52:10] Arzneimittels geführt hat. Aber es muss halt schon 30 Jahre
[52:12] in Gebrauch sein, was bei vielen anderen.
[52:15] Nicht der Fall ist und bei Mensch Pfeffer darf man das
[52:18] sagen. Also es ist eben ein
[52:19] Naturheilkunde. Traditionelles Arzneimittel,
[52:23] warum haben sie es dann eigentlich nicht Mensch Mensch
[52:25] Pfeffer genannt, sondern frauenmantel?
[52:26] Das hat auch den Grund, wen wen wir interessieren möchten ne und
[52:32] OK, das ist ja dann schon im Namen drin, ne und dann n.
[52:35] Bisschen bisschen Marketing. Wägt man natürlich ab, wer fühlt
[52:38] sich da davon angesprochen und könnte sich dadurch angesprochen
[52:42] fühlen und nicht. Und im Unfall erschien uns das
[52:44] so sinnvoll. Aber transparent erklärt
[52:48] nächstes Produkt als und letztes jetzt aber da muss ich einfach
[52:52] kurz drauf eingehen, weil das ist so ein Thema, bei dem es ist
[52:55] vielleicht auch ein Glaubenskrieg wieder ausgelöst
[52:58] wird, nämlich basendrink plus machen wir kurz, aber basische
[53:02] Ernährung, da sagen ganz viele Leute, ich muss jetzt mich
[53:05] basisch ernähren, damit ich meinen Entzündungswert
[53:07] runterkriege, da ist ja irgendwas dran, aber die
[53:10] Basenpulver sind umstritten. Weil da wird dann gesprochen von
[53:14] einer Übersäuerung des Blut PH durch Fleischlastige und
[53:18] hochverarbeitete Ernährung. Aber das ist bis heute nicht
[53:22] nachweisbar. Die Fleischlastige und
[53:25] hochverarbeitete Ernährung ist schädlich, das wissen wir aber,
[53:29] dass es den Blut PH wert ins Saure treibt, das ist nicht
[53:33] nachgewiesen, und dass Mineralstoffe, die eine
[53:37] Übersäuerung und dann ins ins Basische wandeln könnten und
[53:42] damit. Auch bei Gesunden das basische
[53:45] irgendwie hinkriegen könnten. Das ist bisher alles nicht nicht
[53:49] bewiesen. Wieso haben Sie denn jetzt so
[53:50] einen Basentrink mit so vielen Mineralstoffen?
[53:53] Also der Säure Basen ist tatsächlich ein umfassendes
[53:56] Thema, ne wo wo es solche und solche Ansichten gibt, definitiv
[54:00] also um das Produkt in Kürze zu erklären.
[54:04] Das Plus steht eben für die vielen Spurenelemente, die wir
[54:08] flankierend in diesem Produkt drin haben, wo es da
[54:10] entsprechende Health Themes gibt.
[54:12] Die eben die gesundheitsförderlichen Effekte
[54:15] unterstreichen. Dann.
[54:17] Also sie haben Calcium, Eisen, Kupfer, Magnesium, Mangan,
[54:19] Selen, Kalium genau hat. Man relativ viele
[54:22] Spurenelemente, auch was für Luftwurst steht dann aber auch
[54:26] tatsächliche Mineralsalze und das ist ja so das Mineral an
[54:30] sich, also das Calcium und das Magnesium alleine wirkt jetzt
[54:33] nicht basisch, aber das das Salz manche Salze, also gerade manche
[54:37] Carbonate oder Phosphate. Die, wenn man sie in Wasser
[54:40] auflöst, sind eben basisch. Und das sind auch solche Salze,
[54:43] wie wir sie in dem Produkt drin haben, ne, wenn man es in Wasser
[54:46] auflöst, ist das ganze Produkt basisch und nachgewiesenermaßen.
[54:52] Das Zink fördert ja auch einen normalen Säure Basen Haushalt
[54:56] oder trägt dazu bei hier eben nicht das.
[54:59] Einzige selbst weil ne wollte ich sagen Herzcleme zugelassen.
[55:02] Ist das einzige, wo es den Healthcleme zugelassen ist.
[55:05] Was wir hier auch in dem Fall natürlich nutzen.
[55:07] Das Zink macht es eben nicht, weil es selbst basisch ist oder
[55:10] das Mineral Salz, sondern weil es eben als Kofaktor bestimmte
[55:14] Enzyme fungiert, die eben wichtig sind für den
[55:16] Säurebasenstoffwechsel im Körper.
[55:19] Also insgesamt ist es ein basisches Produkt, Zink
[55:23] nachweislich fördert den Normalsäurebasenhaushalt und das
[55:27] Plus steht eben für die anderen Spurenelemente, die noch drin
[55:30] sind und mindestens mal im Magen kann man schon eine gewisse
[55:34] Pufferwirkung erzeugen. Darüber hinaus, da kann und wie
[55:39] ich nichts darüber sagen, weil ich es auch schlichtweg nicht
[55:42] darf. Ja, also dass da eben Basen drin
[55:45] wären. Das denken viele.
[55:47] Nein, da sind keine Basen drin, das sind Mineralstoffe und
[55:49] Spurenelemente, und man muss halt gucken, dass man das sehr
[55:53] bewusst einnimmt, wenn man gesund ist, denn die Niere
[55:55] kriegt dann auch ein bisschen was zu tun, wenn sie so so viele
[55:58] Spurenelemente und Mineralstoffe über lange Zeit hochdosiert
[56:02] kriegt. Deswegen auch hier wieder
[56:05] moderate Dosierung an alle Empfehlungen sich haltend eher
[56:09] mal n ticken weniger als zu viel.
[56:11] Das entspricht eben unserer Philosophie.
[56:13] Reshi und Pilz und Matcha Tee, das schaffe ich nicht mehr.
[56:17] Ich will mal normalen Podcast machen da, sie haben ja 150
[56:20] Produkte. Letzte Frage.
[56:21] Das muss natürlich sein, was nehmen Sie denn selber?
[56:24] Ja, also ich sag mal so, so ein bisschen das, was viele kennen
[56:27] werden, dann nehme ich Vitamin D 3 b 12 und eben auch eigenöl,
[56:31] die ungesättigten hochwertigen Marinfettsäuren EPA und DHA, das
[56:35] finde ich immer sinnvoll, dann die etwas spezielleren Dinge,
[56:39] dann nehme ich das cholicyc q 10, das Resferatrol zusammen mit
[56:44] dem OPC, dann nehme ich spermidin und Taurin und dann
[56:49] nehme ich noch. Magnesium, das stimmt, das wäre
[56:51] auch noch eher so ein bisschen was normaleres und Kokumin und l
[56:55] argenin, also einen ganzen bunten Blumenstrauß nehme ich
[56:58] jeden morgen, das sind relativ viele Kapseln, ja auch ein
[57:01] bisschen Frühstück dazu, aber da bin ich schon mal ganz gut
[57:04] gesättigt, wir haben ja auch diese pflanzliche kapselhülle
[57:08] Hpmc, das ist so ein Ballaststoff, das Sättigt mich
[57:10] dann immer ganz gut, und so ist mein Start in den Tag und am
[57:14] Abend nehme ich auch noch mal was.
[57:16] Was denn? Also diese Dinge, die ich
[57:18] genannt habe, die verteile ich ihnen auch morgen und auch.
[57:21] Alles klar, Arginin haben Sie jetzt vielleicht manche noch ein
[57:23] Fragezeichen, warum arginin? Ja, ist eine ganz interessante
[57:28] Aminosäure, eine Semit, essentielle Aminosäure und
[57:33] direkte Vorstufe von dem Stickstoffmonoxid.
[57:35] Und das ist auch eine ganz spannende Substanz.
[57:39] Also. Wir dürfen das wieder nicht
[57:42] sagen. Ich nehme es übrigens auch.
[57:47] So, und jetzt kommen wir zur abschließenden Einschätzung und
[57:52] Bewertung unserer Experten. Ich sehe zwar jetzt genauso aus
[57:55] wie eben, aber die Aufzeichnung hier ist natürlich ein paar Tage
[57:58] später als unser richtiger Nahrungsergänzungsmittelcheck
[58:02] mit Dr. Andreas Raab aufgezeichnet worden, weil sich
[58:05] natürlich die Experten erst mal angucken mussten und zuhören
[58:08] mussten, was wir besprochen haben, und ich freue mich sehr.
[58:11] Ich gehe einfach in alphabetischer Reihenfolge.
[58:14] Da ist Herr Doktor Wolfgang Brüsch, er ist Doktor der
[58:17] Medizin, ist sehr, sehr erfahren in der Entwicklung von
[58:21] pharmazeutischen Produkten und ist der wissenschaftliche
[58:25] Berater eines Nahrungsergänzungsmittelherstellers,
[58:27] also er kommt sozusagen auch aus der Produktion, hat aber einen
[58:31] sehr starken wissenschaftlichen Hintergrund, dann ist dann der
[58:34] Professor Jan Frank da, Professor für
[58:36] Ernährungswissenschaften an der Universität in Hohenheim.
[58:40] Und der Professor Schubert zielerwetz er ist nicht nur
[58:44] Professor für Pharmazeutische Chemie an der Uni in Frankfurt,
[58:47] sondern auch der wissenschaftliche Leiter des
[58:49] Zentrallaboratoriums deutscher Apotheker.
[58:52] Er prüft vor allem Medikamente und Medizinprodukte, aber kennt
[58:55] sich natürlich auch im Nahrungsergänzungsmittelmarkt
[58:58] aus, so Herr Doktor Raab, jetzt kommen die grundsätzlichen
[59:02] Bewertungen und danach gucken wir noch mal auf ein 2 weitere
[59:04] Themen. Die aufgefallen sind in unserer
[59:07] oder diskussionswürdig sind, in unserer, in unserer
[59:10] Aufzeichnung. Und ich starte mal mit dem
[59:14] Professor Jan Frank, bitteschön. Ja.
[59:18] Vielen Dank. Der Podcast.
[59:20] Wie gesagt, wie immer sehr interessant.
[59:22] Wir haben wieder einen Hersteller für
[59:24] Nahrungsergänzungsmittel mit einem breiten Portfolio, eben
[59:27] auch viele Hilfsstoffgemische, viele Gemische an verschiedenen
[59:32] Substanzen, die zusammengeführt worden sind.
[59:34] Und damit ist natürlich das Problem, dass ein jeder
[59:37] Hersteller hat, der solche Produkte auf den Markt bringt,
[59:39] dass sie eben viele verschiedene Inhaltsstoffe enthalten und man
[59:44] die einzelnen Stoffe immer unterschiedlich bewerten kann.
[59:46] Insgesamt ist sicherlich ein. Guter.
[59:48] Anspruch an auf die Wissenschaftlichkeit ein gutes
[59:51] Team, was mich sehr. Gefreut hat ist.
[59:54] Dass. Eben auch der Einkauf
[59:55] tatsächlich von. Naturwissenschaftlern gemacht
[59:57] wird und nicht BWM, das hat mich, aufbrach ich gelassen, das
[1:00:00] fand ich sehr positiv, insgesamt natürlich die bei vielen
[1:00:03] Nahrungsergänzungsmitteln die Frage, für wen sind sie gedacht
[1:00:06] neurosergänzungsmittel müssen ja per Gesetz für Gesunde sein.
[1:00:08] Natürlich haben wir auch Wirkstoffe dabei, bei denen man
[1:00:11] eigentlich gerne was tun möchte, was man aus rechtlicher Sicht
[1:00:14] natürlich wieder darf, von daher insgesamt einen einen guten
[1:00:18] Eindruck, aber das was wir bei DM anderen Gesellschaften auch
[1:00:21] so gesagt. Haben.
[1:00:22] Man muss als Verbraucher sich die Produkte anschauen.
[1:00:26] Die macht das. Ganz toll der Vogel, der da
[1:00:30] immer zwitschert, ist der bei ihnen, Herr Professor Frank,
[1:00:33] haben Sie ein Fenster rein, das hört sich wahnsinnig schön an,
[1:00:37] lassen Sie sich nicht ablenken, Herr Doktor Raab, wollen Sie
[1:00:41] kurz dazu was sagen? Ja, also tatsächlich viel
[1:00:44] Stoffgemische im Sinne von Extrakte.
[1:00:47] Das nutzen wir natürlich schon sehr häufig.
[1:00:50] Jetzt ist es aber auch bei uns so, dass wenn wir.
[1:00:53] Ein Extrakt oder eine eine Substanz daraus bewerben oder
[1:00:57] darum ein Nahrungsergänzungsmittel bauen,
[1:00:59] dass wir da häufig schon das Monoprodukt nehmen, also die
[1:01:03] Produkte, die wir jetzt thematisiert haben, wie
[1:01:06] Referatrol oder das Good Aging, sind bei uns eigentlich eher
[1:01:09] Ausnahmen. Interessanterweise präferieren
[1:01:11] auch unsere Kunden sehr häufig ein Monoprodukt und insofern,
[1:01:14] das sind bei uns die stärkeren Produkte, die wir auch deutlich
[1:01:18] mehr, die deutlich stärker in unserem Portfolio vertreten
[1:01:20] sind. Das vielleicht noch zu viel
[1:01:22] Stoff und viel Stoffprodukten. Und eben Monoprodukt wäre dann
[1:01:27] Vitamin D oder einzelne Mineralien.
[1:01:30] Ist das nicht richtig oder einzelne Pflanzen Extrakt?
[1:01:33] Ich weiß auch ein vielstoff Gemisch, aber jetzt nicht noch
[1:01:35] mit vielen anderen Dingen gemischt oder dabei, also wir
[1:01:38] sind auch eher Freund der Monoprodukte, sagen wir mal.
[1:01:43] Herr Professor Schubert, Zielerwitz.
[1:01:46] Ja, also ich habe mit großem Interesse und mit Freude zweimal
[1:01:49] den Podcast gehört. Frau Ruge, über sie muss ich
[1:01:51] nichts sagen, weil ich würde mich hier nur wiederholen.
[1:01:53] Sie sind eine Expertin und eine tolle Moderatorin, den Herrn DR.
[1:01:57] Raab habe ich wahrgenommen als sehr kompetenten Mann, der sehr
[1:02:01] genau weiß, was in seinem Unternehmen los ist.
[1:02:04] Ich habe verstanden, welche Philosophie hinter dem
[1:02:07] Unternehmen steckt, und zwar in mehreren Dimensionen.
[1:02:12] Mich interessiert natürlich vor allem das Thema
[1:02:13] Qualitätssicherung und natürlich auch die Frage rationale der
[1:02:18] Produkte. Ich hab verstanden, dass dass
[1:02:20] die inhouse Qualitätssicherung vor allem dokumentatorisch
[1:02:25] sozusagen abläuft, also weniger durch eigene Analytik, sondern
[1:02:30] die Analytik wird ausgelagert im Bedarfsfall, sie haben da 2
[1:02:34] Unternehmen genannt, die für sie Untersuchungen vornehmen.
[1:02:38] Ich kann das nachvollziehen, dass man selbst nicht so einen
[1:02:40] großen Gerätepark aufrecht erhält, der ja auch viel Geld
[1:02:44] kostet, muss man sagen, um von der Atomabsorption über
[1:02:48] Gaschromatographie bis hin zur flüssig chromatographie alles
[1:02:52] sozusagen vorzuhalten. Das ist für mich
[1:02:54] nachvollziehbar, sie haben aber glaubwürdig kommuniziert und
[1:02:58] dargelegt, dass sie. Das sehr ernst nehmen mit der
[1:03:02] Beschaffung jener Produkte, sage ich einmal, die die Grundlage
[1:03:06] bilden dann für die sogenannten rar Produkte.
[1:03:09] Das fand ich alles sehr gut. Mir hat auch imponiert, ihre
[1:03:13] Sachkenntnis, man macht ihnen da kein A für ein Ufer, sie wissen,
[1:03:17] was es bedeutet, sich auf der Grundlage der
[1:03:19] Nahrungsergänzungsmittel zu bewegen, wo es natürlich
[1:03:22] regulatorisch ganz andere Dinge zu berücksichtigen gilt als bei
[1:03:25] Arzneimitteln. Gleichwohl ist es natürlich so,
[1:03:28] dass man auch als Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln immer
[1:03:33] wieder versucht ist, ich sag es einmal vorsichtig, für seine
[1:03:37] Produkte natürlich auch Wirkungen zu kommunizieren, die
[1:03:42] für den Anwender von Interesse sind nicht.
[1:03:47] Und wir werden ja später dann ein bisschen über Pflanzen,
[1:03:50] pflanzenextrakte, Mönchspfeffer und so weiter sprechen, und da
[1:03:54] habe ich schon eine dezidierte Meinung, dass es für die.
[1:03:58] Kunden und möglicherweise Patienten schon wichtig ist,
[1:04:00] dass es eine klare Abgrenzung gibt zwischen einem rationalen
[1:04:04] Arzneimittel auf der Basis eines Phytotherapeutikums und einer
[1:04:08] Nahrungsergänzung, die ein ganz anderes Ziel verfolgt.
[1:04:12] Aber insgesamt gesehen fand ich es einen sehr spannenden
[1:04:15] Austausch, ich werfe eine erste Frage noch in den Raum, ich bin
[1:04:20] ganz. Klar, Committee, dass wir uns
[1:04:23] ausreichend mit Calcium und Magnesium versorgen müssen.
[1:04:25] Ich sehe aber in der großen Breite da kein echtes Problem
[1:04:28] und ich hab mich gefragt, müssen wir wirklich Korallenriffe
[1:04:32] abbauen? Ich sag es jetzt so deutlich um,
[1:04:35] ich sag einmal Calcium und Magnesium zu gewinnen, oder
[1:04:38] könnte man da nicht einfachere Wege gehen?
[1:04:41] Wir haben auch in Europa große Lagerstätten für Calcium, Salz
[1:04:45] und Magnetsalze. Ich will das nur einmal so ganz
[1:04:47] allgemein darstellen, aber insgesamt ein spannender
[1:04:50] Austausch und ich freue mich auf die Fortsetzung unserer
[1:04:53] Diskussion. Okay, vielen Dank.
[1:04:56] Danke. So, jetzt kommt Dr. Prüsch.
[1:04:59] Ja, ich kann mich hauptsächlich meinen beiden Vorrednern
[1:05:03] anschließen. Ich habe aus dem Podcast und
[1:05:07] natürlich auch aus der Website und den Unterlagen.
[1:05:10] Den Eindruck gewonnen, dass das Unternehmen wirklich bei der
[1:05:14] Qualität, bei der Rohstoffbeschaffung sehr viel
[1:05:18] Know How hat, sehr viel Wert auf Qualität legt, das ist
[1:05:22] überzeugend dargelegt worden. Das kann ich auch sozusagen aus
[1:05:26] dem Pharma Background sagen, das ist sehr nah an dem, was wir im
[1:05:30] Pharmabereich machen, natürlich und vieles auch geht über das
[1:05:34] hinaus, was sozusagen die Mindestanforderungen des
[1:05:38] Gesetzes sind. Also da habe ich einen sehr
[1:05:41] guten Eindruck gewonnen, muss ich ehrlich sagen, was die
[1:05:46] Produktzusammenstellung angeht. Monosubstanzen klar, das ist
[1:05:51] lässt sich einfacher definieren als Kombination, hier muss
[1:05:55] eigentlich auch bei dem Unternehmen der Verbraucher oder
[1:05:59] der Endkunde. Schon ein bisschen know How
[1:06:02] mitbringen. Was sucht er denn, was, was will
[1:06:04] er denn, für welchen Zweck will er bestimmte Nahrungsergänzungen
[1:06:08] einsetzen? Das sagen die die Website und
[1:06:14] das, was das Unternehmen veröffentlicht, hält sich sehr
[1:06:16] stark und sehr genau an die gesetzlichen Vorgaben und da ist
[1:06:19] es eben leider so, dass das kann man sich fragen, ist das
[1:06:23] unbedingt verbraucherfreundlich, was der Gesetzgeber da nur
[1:06:26] erlaubt, also vieles. Was glaube ich, dem Verbraucher
[1:06:29] auch helfen würde, ist einfach darf nicht gesagt werden,
[1:06:33] jedenfalls nicht vom Unternehmen.
[1:06:34] Also da hält sich das Unternehmen wirklich sehr sehr
[1:06:38] gut zurück und mehr ist eigentlich auch nicht wirklich
[1:06:44] erlaubt, das wäre dann schon eine Grauzone.
[1:06:46] Also insofern kann ich sagen, das ist macht einen sehr guten
[1:06:52] Eindruck und. Letztendlich muss man auch
[1:06:55] sagen, für das, was da an Analytik und an Know How
[1:06:59] dahinter steht und an Einsatz gezeigt wird, das darf man
[1:07:03] glaube ich auch sagen. Würde ich sagen, ist sagen wir
[1:07:07] mal, sind die, die sozusagen das Preis Leistungsverhältnis macht
[1:07:11] mir einen guten Eindruck. Wow, Herr Doktor Raab, wollen
[1:07:15] Sie dazu noch was sagen außer Juhu?
[1:07:17] Ja, also ganz herzlichen Dank für die sehr.
[1:07:21] Freundlichen und wohlwollenden Einschätzungen das freut mich
[1:07:23] natürlich sehr und es ist tatsächlich so, also nach bestem
[1:07:26] Wissen und Gewissen mit einem tiefen Anspruch an Qualität und
[1:07:29] auch Wissenschaftlichkeit leben wir das die Nahrungsergänzung in
[1:07:34] unserem Team. Und tatsächlich ist es so, dass
[1:07:38] wir uns eben an alle gesetzlichen Vorgaben auch sehr
[1:07:40] streng halten, auch vollumfänglich an die Health
[1:07:43] Creme Verordnung, was uns natürlich in der täglichen
[1:07:46] Arbeit immer wieder auch auch schwer fällt, aber wir haben uns
[1:07:49] einmal dafür entschieden, dass. Wir halten uns an alles Punkt
[1:07:52] und dann kommt man auch nicht mehr in Versuchung, hier
[1:07:55] vielleicht mal eine Aussage oder hier, das wollen wir einfach
[1:07:57] nicht, wir wollen uns an alle Regularien und Gesetzgebung
[1:08:00] halten, das tun wir auch, auch wenn man dann halt manche Dinge
[1:08:02] nicht kommunizieren dürfen und es dann auch nicht tun und sich
[1:08:07] eben ein gut informierter Verbraucher ein bisschen
[1:08:10] durchhangeln müssen. So, jetzt müssen wir uns
[1:08:14] überlegen, wieviel Zeit wollen wir noch investieren.
[1:08:16] Ich denke so 12. Einzelaspekte diskutieren wir
[1:08:20] jetzt noch mal kurz und vielleicht schon mal das Resümee
[1:08:24] bis jetzt für das, das hat gerade Herr Doktor Busch gesagt,
[1:08:28] für den Kunden ist es tatsächlich so.
[1:08:30] Wer auf Ihrer Webseite surft und sich überlegt, was möchte ich
[1:08:34] gerne für Nahrungsergänzungsmittel kaufen,
[1:08:36] der bekommt eben keinen Hinweis auf die Wirksamkeit.
[1:08:39] Der muss wirklich schon von vornherein sich eine Idee
[1:08:42] zusammengebaut haben. Ich möchte Vitamin D.
[1:08:45] Ich möchte omega 3, ich möchte mönchspfeffer oder was auch
[1:08:48] immer aus den und den Gründen, weil dem bestimmte Wirkungen
[1:08:51] zugeschrieben werden, aber sie dürfen es selber auf dieser
[1:08:53] Webseite nicht kommunizieren und sie tun es konsequent auch
[1:08:56] nicht. Ich glaube, das ist wichtig,
[1:08:58] noch mal sich ganz bewusst zu machen, jetzt greifen wir doch
[1:09:01] das eine Thema gleich auf, nämlich Calcium und Magnesium
[1:09:04] aus der. Alge mit dem schönen Namen.
[1:09:08] Ich habe mir es aufgeschrieben, hier sango, Sango, Koralle,
[1:09:12] Calciumcarbonat und dazu hatten wir ja im Podcast gesprochen,
[1:09:17] dass Calciumcarbonat offensichtlich nicht so gut
[1:09:21] aufgenommen wird wie bis Glycinat zum Beispiel möchte
[1:09:24] jemand von den Experten dazu jetzt kurz Stellung nehmen, kann
[1:09:33] keinen Aufrufen. Also ich will folgendes sagen,
[1:09:37] es ist tatsächlich so, dass die Calciumsalze sich natürlich in
[1:09:40] ihrer Löslichkeit unterscheiden. Ja, das ist allgemeines
[1:09:44] Grundwissen von Naturwissenschaftlerinnen und
[1:09:46] Naturwissenschaftlern, die Löslichkeit von Salzen ist eben
[1:09:49] unterschiedlich, gleichwohl muss man natürlich sagen, ist die
[1:09:53] Frage, ob die Diskussion, die wir hierfür nicht ein klein
[1:09:57] wenig akademisch ist, ja, wenn wir uns die Calciumhomöostase
[1:10:02] ansehen, dann würde ich sagen. Gilt für nahezu alle Menschen,
[1:10:07] insbesondere in der Bundesrepublik, in der Schweiz,
[1:10:10] in Österreich und wo auch immer noch, dass wir eigentlich gut
[1:10:13] mit Kalzium versorgt sind, also Kalziummangelzustände erleben
[1:10:19] wir nahezu nie. Darf ich kurz unterbrechen?
[1:10:23] Darf ich kurz, was ist denn mit Menschen, die älter werden?
[1:10:27] Wir haben doch das Thema Knochenstabilität lässt nach et
[1:10:30] cetera. Ist das nicht doch ein Thema
[1:10:33] bei. Frau Ruge, Das ist ein guter
[1:10:35] Punkt und ich will darauf auch eine klare Antwort geben.
[1:10:38] Wir waren eine Zeitlang der Auffassung, dass ältere
[1:10:42] Menschen, insbesondere auch ältere Frauen, nicht ausreichend
[1:10:45] mit Calcium versorgt sind, weshalb es in den Leitlinien und
[1:10:49] Therapieempfehlungen zur Prävention und der Therapie der
[1:10:52] Osteoporose. Auch klare Hinweise gab,
[1:10:55] ausreichend mit Calcium versorgen und gegebenenfalls
[1:10:58] Supplementieren. Heute ist die Einschätzung so,
[1:11:01] dass die eine ausreichende Calciumversorgung absolut
[1:11:04] notwendig ist und es mag im Einzelfall auch Menschen geben,
[1:11:08] bei denen eine Supplementierung notwendig ist.
[1:11:12] Ja, aber in der Regel gilt, und das ist auch festgestellt, von
[1:11:15] der deutschen Gesellschaft für Ernährung, aber auch von den
[1:11:18] Osteoporose Fachgesellschaften. Ist es nicht so sehr das Thema
[1:11:21] Calcium, sondern eher das Thema Vitamin D?
[1:11:25] Also das wollen wir mal an der Stelle festhalten.
[1:11:28] Der Kern der Frage war ja aber an dieser Stelle ist es wirklich
[1:11:33] notwendig, Korallenriffe abzubauen, um eine um Calcium zu
[1:11:37] erschließen, und ist es wirklich ganz entscheidend die Frage, ob
[1:11:42] es jetzt ein Calciumcarbonat oder ein anderes Salz ist?
[1:11:46] Also ich glaube, dass das Thema. Ein klein wenig überbewertet ist
[1:11:51] Ich habe gerade gesehen. Jan Frank nickt.
[1:11:54] Gibt es einen Kommentar von Ihnen?
[1:11:56] Als Ernährungswissenschaftler würde ich auch natürlich
[1:11:58] zustimmen, dass eine Kalziumversorgung vor allem in
[1:12:01] Entwicklungsphase als bei Kindern wahnsinnig wichtig ist.
[1:12:04] Und da sehen wir sicherlich nicht die
[1:12:06] Nahrungserklärungsmittel das entscheidende, sondern wirklich
[1:12:08] die Zufuhr über die Nahrung und über den Lebenszyklus hinweg.
[1:12:13] Sicherlich sind wir sehr gut mit Kalzium versorgt, in unserem
[1:12:16] breiten Kragen. Würde jetzt auch ein
[1:12:18] Napfsergänzungsmittel da nicht so hoch bewerten und auch die
[1:12:21] Frage der Bioverfügbarkeit in dem Fall tatsächlich nicht ganz
[1:12:24] hoch hängen, weil die glaube ich nicht so entscheidend ist.
[1:12:27] Ah, das finde ich jetzt sehr spannend, weil dieses
[1:12:29] Bisglycinat und das Citrat et cetera oder Treonat und alles
[1:12:32] mögliche wird ja jetzt in den long devity Communities ziemlich
[1:12:38] heftig diskutiert. Was ist denn jetzt das beste und
[1:12:40] nimm doch abends das Treonat, weil das lässt sich besser
[1:12:42] schlafen und so. Gibt es davon?
[1:12:44] Ich glaub das ist interessant für alle, gibt es von Doktor
[1:12:46] brüsch noch. Dazu ja, also ich glaube zu der
[1:12:48] ganzen Diskussion bei den Elektrolyten und Purenelementen
[1:12:53] muss man auch im Hinterkopf haben, dass sich heutzutage doch
[1:12:56] viele Menschen, die auch sich versuchen, sehr gesund zu
[1:12:59] ernähren, was immer man davon halten will, ich sag mal vegan
[1:13:02] et cetera, es gibt viele Menschen, die sich sehr, sagen
[1:13:05] wir mal, einseitig oder extrem ernähren, auch mit in der
[1:13:08] Hoffnung, dass das gesünder ist. Die Bewertung das ich mal dahin
[1:13:12] gestellt, aber ich glaube da haben wir Subgruppen in der
[1:13:16] Bevölkerung die durchaus in Mangelzustände oder
[1:13:21] Unterversorgungszustände kommen können, die in der normalen
[1:13:25] Mischernährung oder gesunden Ernährung eigentlich nicht
[1:13:27] vorkommen würden. Ich beträfe Veganer und
[1:13:31] bestimmte Vegetarier unter anderem.
[1:13:34] Also ich, ich spiele jetzt den Ball an Doktor Raab.
[1:13:38] Wir haben gesagt, Kalziummangel, sehr selten, vielleicht in
[1:13:41] einzelnen Subgruppen, und ob wir jetzt ein Carbonat, ein
[1:13:45] Glycinat, ein Trionat oder was auch immer nehmen, ist
[1:13:48] eigentlich zu vernachlässigen. Was sagen Sie?
[1:13:52] Also zunächst mal wollte ich zum Korallensand noch mal was sagen,
[1:13:55] das ist also man. Baut nicht wirklich jetzt
[1:13:58] bestehende Riffe ab. Das ist eben aus fossilen
[1:14:01] Korallen ein im Grunde in Sand, der da vor der Küste Okinawas
[1:14:04] ist, den man dann relativ einfach gewinnen kann.
[1:14:07] Ne, also es sind keine Korallen mehr, es sind fossiler
[1:14:10] Korallensand und man muss ja auch sehen, Magnesium ist ja
[1:14:13] immer n Element, irgendwoher muss es kommen und das Magnesium
[1:14:17] für andere Präparate wird dann zum Beispiel im im Rahmen eines
[1:14:20] Tagebaus gewonnen. Ne also denke.
[1:14:23] Das gibt sich nichts jetzt vom vom Eingriff in in die Umwelt
[1:14:26] her. Jetzt haben wir so stark übers
[1:14:28] Calcium gesprochen, aber eigentlich war ja ursprünglich
[1:14:31] über Magnesium die die Rede, ne mit Magnesiumcitrat und
[1:14:35] Glycinat, da die organischen Besserlöslichen und
[1:14:38] möglicherweise dann auch schnellere verfügbaren
[1:14:42] Verbindungen, also im Sinne von Magnesium schneller verfügbar
[1:14:45] und bei Magnesium. Kann man vielleicht ja noch mehr
[1:14:49] verargumentieren, dass es manchmal sinnvoll sein kann zu
[1:14:52] supplementieren, als das bei Calcium der Fall ist?
[1:14:56] Ne und deswegen in unserem Sortiment finden sich auch
[1:15:00] vorzugsweise die Magnesiumpräparate.
[1:15:02] Calcium ist für uns auch eher ein Randthema, wir bieten es mit
[1:15:06] an, aber nicht so umfassend wie jetzt Magnesium.
[1:15:09] Frage an die Experten Resveratrol ist, wie wir wissen
[1:15:14] sehr schlecht bioverfügbar, sonst hätten wir da vielleicht
[1:15:16] schon ein tolles Long gervity Molekül und vor allem ist es
[1:15:20] wird zwar aufgenommen durch in im Dünndarm, aber es wird halt
[1:15:24] in der Leber ganz ganz stark metabolisiert und verändert und
[1:15:27] man weiß nicht genau was in den Zellen jetzt welche Bruchstücke
[1:15:30] tatsächlich. Bewirken, das heißt nur eben,
[1:15:33] dass Referatrol über längere Zeit in bestimmter, nicht zu
[1:15:37] hoher Dosis genommen, durchaus Effekte haben könnte.
[1:15:41] Und viele versuchen nun, die Bioverfügbarkeit zu erhöhen
[1:15:44] durch Liposomierung mit Zellierung oder Piperin.
[1:15:48] So, und wir haben hier Referatrol mit Piperin bei Raab
[1:15:52] Vital Food ihre Bewertung. Dann lege ich gerne los.
[1:15:58] Tatsächlich, weil Bioverfügbarkeit natürlich so
[1:16:01] ein bisschen mein Steckenpferd ist und tatsächlich bei
[1:16:04] reservatol wir jetzt eigentlich einen klassischen sekundären
[1:16:07] Pflanzenstoff haben, sogar einen, der relativ gut
[1:16:10] resorbiert wird, also die Aufnahme im Darm ist ja gar
[1:16:12] nicht schlecht im Vergleich zu vielen anderen sekundären
[1:16:14] Pflanzenstoffen, die viel schlechter aufgenommen.
[1:16:16] Werden. Aber es ist dann das gleiche
[1:16:19] Schicksal wie bei allen anderen sekundären Pflanzenstoffen, dass
[1:16:22] unsere Enzyme des fremdstoff Metabolismus sehr effektiv
[1:16:25] umwandeln. Und damit versuchen Restaurat
[1:16:28] wohl unschädlich zu machen und wieder loszuwerden.
[1:16:31] Das ist aber für alle sekundären Pflanzenstoffe so der Fall, mit
[1:16:34] ganz wenigen Ausnahmen und eventuell ist das vielleicht
[1:16:37] sogar der positive Effekt, den viele sekundäre Pflanzenstoffe
[1:16:41] haben, also so gesehen ja, Reparatur ist schlecht
[1:16:44] bioverfügbar, weil eben wenig des unveränderten Stoffes im
[1:16:48] Blut ankommt, aber eventuell dadurch natürlich auch eine
[1:16:51] positive Wirkung. Und zu Pyperin bleibe ich bei
[1:16:54] meinem schon oft geäußerten Statement.
[1:16:56] Ich freue mich über diejenigen, die mir die Studien zeigen, dass
[1:16:58] Pyperin wirklich die Bioverfügbarkeit in einer
[1:17:01] sinnvollen Weise erhöht, denn es gibt eine Studie, die ich dazu
[1:17:04] kenne, die Marketingmäßig sehr stark ausgeschlachtet worden
[1:17:07] ist. Aber der Effekt war für eine
[1:17:08] halbe Stunde, halbe Stunde vielleicht messbar, ob das
[1:17:12] relevant ist für die Ernährung und für ein Produkt, wenn ich es
[1:17:14] nicht alle halbe Stunde einwerfen möchte, wag ich zu
[1:17:17] bezweifeln, also da freue ich mich auf die Studien, wenn mir
[1:17:19] die jemand zeigen kann, ich kenne keinen.
[1:17:22] Vielleicht gebe ich weiter an Dr. Brüsch, das werde ich jetzt
[1:17:25] spannend aus Sicht unserer Zuschauerinnen und Zuhörer.
[1:17:29] Diese Metabolisierung von sekundären Pflanzenstoffen,
[1:17:32] Polyphenolen, von Resferatrol also das wird eben in kleinere
[1:17:36] Metaboliten, kleinere Bruchstücke in unserem meistens
[1:17:39] in der Leber, denke ich mal verändert.
[1:17:42] Ist denn dann gar keine Wirkung damit verbunden?
[1:17:46] Ja, also sehr oft wird es auch gar nicht.
[1:17:49] In Bruchstücke zerlegt, sondern es wird das drangehängt.
[1:17:52] Also ne sogenannte Glukoronidierung oder
[1:17:54] Sulfatierung, das heißt, die Stoffe werden die ja sehr schwer
[1:17:57] löslich sind, werden in der Leber sehr löslich gemacht,
[1:18:00] damit sie gut über die Niere ausgeschieden werden können oder
[1:18:03] durch die über den Darm, das heißt, das ist praktisch eine
[1:18:08] sozusagen Entgiftungsfunktion der Leber könnte Ihnen jetzt,
[1:18:13] Herr Frank, die Studie nicht aus dem Kopf zitieren, aber ich habe
[1:18:17] meine, ich habe in Studie mal auch gelesen, dass Piperin diese
[1:18:20] metabolisierung metabolisierenden Enzyme hemmt.
[1:18:24] Ähnlich wie Grapefruit können Sie das auch vielleicht,
[1:18:26] vielleicht ist Grapefruit auch ein guter Enhancer, also so,
[1:18:30] dass das praktisch das nicht ganz so viel so schnell in der
[1:18:33] Leber abgebaut wird, die Bioverfügbarkeit im Darm wird
[1:18:36] nicht unbedingt verbessert, aber vielleicht der Abbau.
[1:18:39] Also insofern sehe ich da Ansätze, dass Piperin auch in
[1:18:43] der Beziehung natürlich nicht nur für Reseratol, das gelte
[1:18:47] auch für andere Stoffe. Eine gewisse Rationale hat.
[1:18:52] Und dann aber ganz kurz noch zu meiner Frage zurück.
[1:18:55] Unterstellen Sie resferatrol eine bestimmte ein bestimmtes
[1:18:59] Potenzial für unsere gesunde Langlebigkeit?
[1:19:01] Ist es bekannt, dass Resferatrol ein ein Hemmstoff ist für eine
[1:19:06] bestimmte Enzymklasse, die Genregulation eine Genregulation
[1:19:10] involviert ist? Also insofern hat das schon eine
[1:19:14] biologisch nachweisbare Wirkung. Die auch was Langlebigkeit und
[1:19:19] andere Dinge angeht durchaus ne ne rationale hat.
[1:19:22] Würde ich ganz klar bejahen. Und jetzt muss Professor Frank
[1:19:26] noch kurz dazu. Ich muss tatsächlich nur ganz
[1:19:28] kurz noch einwerfen. Die Zellkulturstudien kenne ich
[1:19:30] auch, die biologische Relevanz bei Menschen, die kenne ich
[1:19:33] nicht. Gut, jetzt kommt Doktor Raab.
[1:19:36] Es gibt ja eine zum zum Peperin, insbesondere jetzt nicht nur in
[1:19:39] Bezug auf Curcumin, das weiß ich schon dieses Diskussionsfeld,
[1:19:43] aber es gibt ja auch noch ne Handvoll weiterer Studien, ne,
[1:19:47] insofern bin ich da dankbar auch für die Einschätzung von von
[1:19:51] Herrn Brisch. Ja, das ist einfach n
[1:19:53] natürlicherer Ansatz natürlich, den man so und so bewerten kann
[1:19:58] und diskutieren kann. Ich habe aber, wenn ich darf,
[1:20:01] mal noch tatsächlich einen einen Punkt.
[1:20:03] Jetzt rein wissenschaftlich insbesondere sie adressieren,
[1:20:06] Herr Frank, Sie haben ja wunderbare arbeiten geschrieben,
[1:20:09] wir haben gestern mal durchgegangen, überall die durch
[1:20:11] all die Publikationen wirklich eine Vielzahl ganz interessant
[1:20:14] und eben auch verschiedenste Studien zum Kokumin und zur
[1:20:18] Bioverfügbarkeit mir angeschaut, jetzt im Zusammenhang mit
[1:20:21] Peperin habe ich jetzt nicht gesehen, aber eben mit Zendiert
[1:20:24] und und andere Dinge mehr, und da ist mir aufgefallen, dass
[1:20:28] Relativ häufig der Studienaufbau, dann immer so
[1:20:31] gewählt wird, dass die Präparate auf nüchternen Magen gegeben
[1:20:35] werden, ist natürlich jetzt aus wissenschaftlicher Sicht ist
[1:20:37] viel einfacher. Dann habe ich kontrolliertere,
[1:20:39] vernünftige Bedingungen und und hat auch sicherlich eine gewisse
[1:20:42] Rationale dahinter, aber wenn ich eine ernst gemeinte Frage
[1:20:46] intrinsisches Interesse, wie würden die Ergebnisse aussehen,
[1:20:50] wenn man die verschiedenen technologischen.
[1:20:54] Verkapselten Präparate zum Essen mit dazu gibt fettreiche
[1:20:58] Mahlzeit und weniger fettreiche Mahlzeit gibt es vielleicht auch
[1:21:01] schon Studien, die ich nicht kenne oder wie wie wäre da ihre
[1:21:06] Erwartung und Vermutung, wie sieht es dann aus?
[1:21:08] Also natives Curcumin zum Beispiel zu jetzt mit seliertem
[1:21:12] Curcumin zu einer Mahlzeit dazu, wie sind dann die Unterschiede?
[1:21:17] Also quantitativ kann ich das natürlich nicht sagen.
[1:21:19] Und tatsächlich ist es eine Studie, die wir mal geplant
[1:21:22] hatten, die damals Auszeit und Geldgründen aber nicht mehr
[1:21:24] stattgefunden hat, was sehr schade ist.
[1:21:27] Das ist eine Studie, die, ich muss mal schauen, vielleicht
[1:21:29] machen wir sie doch noch. Mich würde das natürlich auch
[1:21:32] sehr interessieren, weil ich dachte, irgendwie, mittlerweile
[1:21:34] hat das mal jemand gemacht, aber man findet nichts, also es ist
[1:21:39] eine total valide frage, ich würde erwarten, dass die
[1:21:43] Aufnahme ein bisschen besser ist, wenn ich eine Mahlzeit
[1:21:46] aufnehme. Wie sehr und wie stark besser?
[1:21:49] Ich würde mir da nicht zu viel erhoffen tatsächlich, ich hab
[1:21:52] mal eine Studie mein ich gesehen und ich weiß nicht mehr genau ob
[1:21:56] es so eine Konferenz in Form eines Posters war.
[1:21:58] Ich hab die Publikation nie gefunden, aber ich hab es mal
[1:22:01] gesehen, dass die Bioverfügbarkeit tatsächlich bei
[1:22:04] Kurkumin leicht verbessert werden konnte, wenn ich diese
[1:22:06] Mahlzeit einnehme. Aber eben mit einem, ich sag
[1:22:09] mal, sehr überschaubaren Maß. So wie das, wenn man ehrlich
[1:22:12] ist, wenn man mit Licosomen zum Beispiel anschaut, sind wir ja
[1:22:15] auch Größenordnung 7 bis zehnfach besser Bio verfügbar,
[1:22:19] weil es ja schon eigentlich ein ordentlicher Effekt ist.
[1:22:20] Das ist halt, wenn man es dann mit den Mizellen vergleicht,
[1:22:23] fällt es einfach wieder zurück oder auch dem Zyklus Extreme,
[1:22:25] die eben sehr viel stärker wirken.
[1:22:27] Also so gesehen, ich würde es nicht überbewerten, weil man
[1:22:30] braucht nicht viel Fett, das wird ja immer gesagt, man soll
[1:22:32] viel Fett nehmen, aber es reicht wirklich sehr wenig, wir
[1:22:34] brauchen nur ganz wenig Fett und fett löst hier Substanzen besser
[1:22:38] und. Verfügbar zu machen, aber ich
[1:22:40] würde erwarten tatsächlich, dass mehr ankommt, als wenn ich
[1:22:43] natürlich und ja, es ist eine Studie, die wir, wie hat sie
[1:22:46] geplant, und dann ist sie aus Ressourcen gründen hinten
[1:22:49] runtergefallen und das ärgert mich bis heute, dass wir uns
[1:22:51] nicht irgendwie noch aus anderen Mitteln durch.
[1:22:53] Dazu O haben. Jetzt muss ich aus der
[1:22:56] Perspektive unserer Zuschauerinnen und Zuhörer doch
[1:22:59] kurz nach Herrn Doktor brüsch Fragen.
[1:23:01] Das Thema Fett ja, also Nahrungsergänzungsmittel gerade
[1:23:05] mit pflanzlichen Rohstoffen. Zu einer Mahlzeit, die auch ein
[1:23:09] bisschen Olivenöl oder was auch immer enthält.
[1:23:12] Was was ist da Ihre Meinung dazu?
[1:23:13] Wir haben ja schließlich wasserlösliche und fettlösliche
[1:23:16] pflanzliche Wirkstoffe, helfen sie uns.
[1:23:18] Ja, also das das, das kann man einfach und kompliziert machen.
[1:23:22] Einfach heißt natürlich einfach ein bisschen, also eine
[1:23:25] Fettreihe oder Fett enthaltende Nahrung.
[1:23:27] Geb Herrn Frank recht, man braucht gar nicht so viel, das
[1:23:30] ist die einfache Antwort, wenn man es dann genauer wissen will,
[1:23:33] kommt es natürlich auf die Art der Fette an, habe ich
[1:23:36] kurzkettige, mittelkettige oder sogenannte langkettige
[1:23:38] Fettsäuren, die einen gehen in die Leber, die anderen über die
[1:23:41] Lymphe, dann wird es schon relativ komplex und solche
[1:23:45] Studien, wie sie auch angesprochen haben, Herr Frank,
[1:23:48] sind in der Tat extrem teuer, wenn man sie wirklich
[1:23:51] kontrolliert machen würde, wäre das parallel einer Phase 1
[1:23:54] Studie im Pharmabereich. Wo man wirklich die auch die
[1:23:58] Nahrung, also jeden Menschen wirklich kaserniert und das
[1:24:02] genau überprüft, ist unglaublich aufwendig, viel zu teuer für
[1:24:07] Nahrungsergänzungsmittel also, das ist leider so, dass das hier
[1:24:12] der Aufwand einfach so hoch ist, dass sich das oft kaum jemand
[1:24:15] leisten kann und wenn man ihn betreiben würde, könnte sich
[1:24:18] kaum jemand die Nahrungsergänzungsmittel mehr
[1:24:20] leisten. Ich nehme jetzt mit, wenn man
[1:24:23] ein Omega 3 Fettsäure dazu nimmt zu dem.
[1:24:26] Jetzt müssen wir natürlich wissen, Fettlöslichen
[1:24:29] pflanzlichen Wirkstoff, dann haben wir oder ein bisschen
[1:24:32] Olivenöl selbstverständlich, dann haben wir ein bisschen
[1:24:35] bessere Bioverfügbarkeit, was wir mit den wasserlöslichen
[1:24:37] machen und welche das sind, das verschieben wir jetzt.
[1:24:40] Ich bedanke mich bei Herrn Doktor Raab, dass sie auch
[1:24:42] wieder dabei waren, um die Bewertung live anzunehmen.
[1:24:48] Und bedanke mich natürlich ganz, ganz herzlich bei den Experten.
[1:24:51] Und jetzt geht es noch zurück in den Original Podcast und da
[1:24:55] verabschiede ich mich noch mal ganz richtig prima, dann bedanke
[1:25:00] ich mich erstmal. Jetzt haben wir echt viel Zeit
[1:25:02] investiert, dafür auch ein ganz besonderes Dankeschön, aber auch
[1:25:06] ein großes Spektrum diskutiert und ihre Philosophie glaube ich
[1:25:12] sehr sehr gut kennenlernen dürfen.
[1:25:14] Ich bedanke mich bei Dr. Andreas Raab.
[1:25:17] Dem Geschäftsführer und auch Gesellschafter von Raab Vital
[1:25:21] Food Grazi Infinite. Sehr gerne danke Ihnen, Frau
[1:25:24] Rubier. Danke fürs Zuhören.
[1:25:27] Ich hoffe diese Folge hat dir gefallen.
[1:25:29] Weitere Informationen findest du wie immer in den Shownotes, wenn
[1:25:34] du etwas in dieser Folge gelernt hast und diesen Podcast
[1:25:37] unterstützen möchtest, würde ich mich über eine Bewertung freuen,
[1:25:41] damit hilfst du mir und anderen Zuhörern, dass dieser Podcast
[1:25:44] und seine Inhalte. Leichter gefunden werden Besuch
[1:25:48] mich auch auf meinen anderen Kanälen bei Instagram, tik tok,
[1:25:52] Facebook oder Youtube. Ich freue mich immer über
[1:25:56] Feedback und weitere Fragen von dir, alles wird gut, aber nicht
[1:26:02] von alleine. Was?

Shows are listed from Apple Podcasts' charts and directory, and Podcast Index where it is used. Every show and episode belongs to its publisher and plays from the publisher's own feed; this site hosts none of them.
