# Was ich zur gesunden Langlebigkeit schon immer wissen wollte: Henning Strauss fragt Nina Ruge

An episode of [staYoung - Der Longevity-Podcast](https://invisiblenetwork.ai/podcast/1729988637), 3 Dec 2025, 44 min.

Audio: https://traffic.megaphone.fm/APO7515194726.mp3

Live aufgezeichnet in Bad Orb. Audio-Podcast mit Henning Strauss & Nina Ruge In dieser Folge spreche ich mit Henning Strauss über die Frage, wie Ernährung zu echter Präventionsmedizin wird und welchen Einfluss sie auf unser biologisches Alter hat. Auf Basis aktueller Forschung erläutere ich, warum epigenetische Prozesse so entscheidend sind, wie Lebensstilfaktoren Alterungsmechanismen bremsen können und weshalb eine gemüsebasierte Ernährung einen zentralen Beitrag zur Healthy Longevity leistet. Die Hörerinnen und Hörer erhalten praxisnahe Orientierung in einem unübersichtlichen Ernährungsdschungel und erfahren, welche Interventionen wirklich wirken. In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen: - Was unterscheidet biologisches vom chronologischen Alter? - Inwieweit kann Ernährung epigenetische Muster positiv beeinflussen? - Welche Lebensmittelgruppen wirken besonders verjüngend auf zellulärer Ebene? - Wie verändern Fasten und Kalorienrestriktion den Zellstoffwechsel? - Welche Bedeutung hat der Schlaf für biologische Regenerationsprozesse? - Welche Risiken entstehen durch hochverarbeitete Lebensmittel? - Wie beeinflusst die Genetik das Krankheitsrisiko im Vergleich zum Lebensstil? - Welche Rolle spielen Mikrobiom und Ballaststoffe für Healthy Longevity? - Wie wirken sich Entzündungsprozesse auf den Alterungsprozess aus? - Welche Ernährungsstrategien eignen sich für Kinder und Familien im Alltag? Du interessierst dich für Gesunde Langlebigkeit (Longevity) und möchtest ein Leben lang gesund und fit bleiben, dann folge mir auch auf den sozialen Kanälen bei Instagram, TikTok, Facebook oder YouTube. https://www.instagram.com/nina.ruge.official https://www.tiktok.com/@nina.ruge.official https://www.facebook.com/NinaRugeOffiziell https://www.youtube.com/channel/UCOe2d1hLARB60z2hg039l9g Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin. STY-251

## Transcript

[0:04] Willkommen bei Stay Young. Heute nicht im Studio, sondern
[0:09] vor Publikum in einer sehr besonderen Location.
[0:13] Es ist ein Restaurant gegenüber dem Balnova und das Balnova ist
[0:17] ein nagelneues Gesundheitszentrum in einem sehr
[0:22] besonderen, staatlich anerkannten Heilbad.
[0:26] Das heißt Bad Op und liegt im Spessart.
[0:29] Und dieses Heilbad hat sich einer vorgenommen zu
[0:32] transformieren zu einem medizinischen Spa oder einem
[0:36] medizinischen Standort beides zu verbinden.
[0:41] Sowohl die alten Heilmethoden als auch die ganz moderne
[0:46] Medizin, aber auch dazu noch die longjavity Interventionen.
[0:51] Zu integrieren im Balnova und all dem, was damit verbunden ist
[0:56] in Bad Orb. Wir haben schon einen Podcast
[0:58] aufgezeichnet von hier mit dem Ernährungswissenschaftler, einem
[1:02] Top Experten zu diesem Thema von der Uni in Gießen, das ist
[1:07] Professor Gunther Eckert und heute haben wir uns vorgenommen,
[1:11] den Spieß mal umzudrehen, dass nämlich ich.
[1:15] Bisschen was weiß ich auch über Ernährung.
[1:17] Hab 3 Bücher, davon 2 Bestseller zu dem Thema Long Javity
[1:21] Ernährung, die neuesten Erkenntnisse wissenschaftlich
[1:24] basiert garniert mit sehr guten Rezepten von einem Koch, der ein
[1:29] stern Erkocht hat mit vegetarischer Küche, also ein
[1:32] bisschen Ahnung hab ich von Ernährung durchaus.
[1:35] Und gesunder Langlebigkeit. Und so wagen wir es jetzt.
[1:38] Bin gespannt, ob er mich aus der Reserve lockt beziehungsweise ob
[1:42] er mich irgendwann mal sprachlos macht.
[1:44] Henning Strauß ganz interessiert an der Entwicklung von Bad Orb
[1:49] als Medizinstandort, der wird mich jetzt zum Thema befragen,
[1:53] Ernährung als Präventionsmedizin.
[1:57] Janina, Ich bin gespannt. Ich habe mir ein paar gute
[1:59] Fragen notiert. Ich habe mich natürlich
[2:02] auseinandergesetzt mit deinen Büchern.
[2:04] Zur Ernährung und die und der Jungbrunnen ist ja seit
[2:07] Menschengedenken immer der die große Sehnsucht, die uns alle
[2:12] verbindet, und alle sehnen uns danach.
[2:15] Da möglichst unser Leben in Gesundheit lange eben zu führen
[2:20] und zu genießen. Und du sprichst in einem
[2:23] neuesten Buch Verjüngung Iss dich gesund davon, dass man mit
[2:27] der richtigen Ernährung das biologische Alter senken kann,
[2:30] und das ist ja gewissermaßen schon so eine Verjüngung, das
[2:33] ist ja ein Stück Richtung Jungbrunnen, das hat mich
[2:37] interessiert. Ich bin immer davon ausgegangen,
[2:39] man hat sein biologisches Alter oder auch sein echtes Alter und
[2:42] da kann man natürlich seinen Lebensstil anpassen und
[2:45] entsprechend die Erfolgsaussichten für die
[2:47] nächsten Jahre verbessern. Aber dass man das biologische
[2:50] Alter wirklich durch eine andere Ernährung senken kann, das hat
[2:54] mich überrascht. Vielen Dank für die Frage.
[2:56] Dann kann ich nämlich gleich erstmal erklären, was ist
[2:58] biologisches Alter und was ist chronologisches Alter.
[3:00] Diese Unterscheidung ist ja enorm wichtig.
[3:02] Chronologisches Alter ist das was bei uns im Pass steht,
[3:05] Geburtsurkunde. Am Soundsovielten bin ich
[3:07] geboren. Ich bin jetzt 69 Jahre alt, das
[3:10] biologische Alter ist das Alter, das gemessen werden kann mit
[3:15] einer ganz neuen Messmethode, das ist das epigenetische Alter,
[3:20] und diese Messmethode gibt es seit ungefähr 1314 Jahren.
[3:24] Damals hat Steve Horbert diese wirklich bahnbrechende
[3:28] Entwicklung auf den Markt gebracht.
[3:30] Der hat nämlich Statistiker, aber auch Mediziner und hat mit
[3:34] einem unglaublichen Aufwand einen Algorithmus entwickelt,
[3:37] der zeigt, wie die Stoppschilder auf unserer DNA, in ihren
[3:43] Mustern sich verschieben, mit dem Alter also die Stoppschilder
[3:48] auf unserer DNA sind Methylierungen und warum haben
[3:51] wir stoppschilder? Weil wir in jeder unserer Zelle
[3:54] unser gesamtes genetisches Programm haben, also alle Gene,
[3:58] alle nicht kodierenden, alle kodierenden, alles ist in jeder
[4:01] Zelle drin, und es wär ja n bisschen verrückt, wenn alle
[4:04] Gene aktiv werden. Es geht natürlich überhaupt
[4:06] nicht in allein, vom Zelltypus her muss genau geguckt werden,
[4:11] ne leberzelle wird anders aktiviert, die DNA produziert
[4:14] ganz andere Proteine als zum Beispiel eine Gehirnzelle.
[4:18] Und diese epigenetischen Muster sind vom Algorithmus tatsächlich
[4:22] gelernt, sind typisch für bestimmte Jahre, die man alt
[4:27] ist. Also ein typischer
[4:28] Sechzigjähriger hat in einer Speichelzelle, die man dann
[4:31] misst, oder einer Blutzelle, die kann man auch messen, hat ein
[4:35] bestimmtes Muster, so der Durchschnitt der
[4:38] Sechzigjährigen, und daran kann man dann sich selber messen, ist
[4:43] mein. Blut oder mein Speichel ist das
[4:46] Muster, entspricht das einem Sechzigjährigen oder entspricht
[4:48] das einem Fünfzigjährigen oder entspricht das einem
[4:51] Siebzigjährigen? Und diese Aussagekraft ist nicht
[4:54] zu 100% zutreffend. Es gibt auch heute epigenetische
[4:57] Uhren der neuen Generation, die sind alle noch viel, viel
[5:00] genauer geworden und man nimmt heute auch noch andere Marker
[5:03] dazu, um das biologische Alter zu messen, dennoch ist es eine
[5:07] gewisse Aussagekraft und sie können im Internet sich so einen
[5:10] epigenetischen Test kaufen, schicken da trockenblut.
[5:13] Tropfen hin oder Speicheltest und dann kriegen Sie zurück,
[5:17] gibt unterschiedliche Qualitäten.
[5:19] Allerdings, wie ist ihr biologisches Alter, sind sie
[5:22] jünger oder älter? Und jetzt ist deine Frage, kann
[5:27] man das verjüngen durch Nahrung und dazu gibt es jede Menge
[5:32] Studien und ich muss jetzt gleich wieder warnen, es gibt
[5:35] auch wahnsinnig viel Pseudowissenschaft.
[5:37] Es sieht aber so aus, als ob tatsächlich eine sehr stark
[5:41] gemüsebasierte Ernährung, wie das genau funktioniert, weiß man
[5:46] noch gar nicht mit den Metaboliten, das heißt also mit
[5:48] den Bruchstücken der Wirkstoffe in Gemüsen und auch in Obst.
[5:52] Das sind meistens phyto Chemicals, das sind Polyphenole,
[5:57] aber auch noch andere Verbindungen, dass die
[6:00] Bruchstücke, die dann in unserem Verdauungstrakt und dann in der
[6:04] Leber et cetera entstehen. Dass sie tatsächlich zum Teil in
[6:09] der Lage sind, das epigenetische Muster in Richtung Verjüngung zu
[6:12] verschieben, das können auch andere Dinge.
[6:15] Das können auch regelmäßige Sporteinheiten, das kann auch
[6:19] sehr guter Schlaf, sehr guter Tiefschlaf, wenn man vorher
[6:24] nicht so gut geschlafen hat, also häufig ist es eben so, dass
[6:27] gerade die, die ein sehr hohes biologisches Alter haben, da
[6:31] sieht man, wenn die mit bestimmten
[6:32] Lebensstilinterventionen beginnen, mit Ernährung, mit
[6:35] Sport, mit Schlaf et cetera. Da kann man über die
[6:37] epigenetische Uhr durchaus sehen, dass es verjüngende
[6:40] Effekte gibt. Aber ist es in dem Moment eine
[6:42] Momentaufnahme? Also kann es sein, dass ich nach
[6:45] einem Langstreckenflug mit allem Stress, der das auch für den
[6:48] Organismus verursacht, das ein schlecht schlecht abschneide bei
[6:52] dem Test und dann vielleicht nach einer Woche Ruhe und
[6:56] ausreichend Schlaf dann plötzlich wieder 5 Jahre
[6:59] biologisch jünger bin? Ist das deine?
[7:01] Frage. Epigenetische Marker verschieben
[7:04] sich zum Teil tatsächlich relativ schnell, also dann, wenn
[7:08] ich zum Beispiel eine schwere Erkrankung habe, sieht man das
[7:10] relativ schnell, aber es gibt auch etliche epigenetische
[7:13] Marker, die sich nicht so schnell verschieben, und auch
[7:16] das ist noch nicht bis ins Letzte geklärt.
[7:18] Man kann zusammenfassen, dass eine epigenetische Uhr durchaus
[7:23] ein Hinweis auf das biologische Alter gibt, aber das ist.
[7:28] Durchaus durch extremen Beeinflussung, wie zum Beispiel
[7:32] ein Abend, in dem man durchgesoffen hat oder
[7:34] vielleicht ne Woche wo man durchgesoffen hat oder so etwas
[7:37] oder sehr sehr schwer krank war. Das das schlägt sich dann auch
[7:40] nieder. Und das bedeutet, wenn wenn ich
[7:44] 10 Jahre besser abschneide als mein chronologisches Alter,
[7:48] sprich mein biologisches Alter ist bei dem Test 10 Jahre
[7:51] jünger, jünger. Kann ich dann daraus folgern,
[7:54] dass meine statistische Lebenserwartung von diesem
[7:57] Zeitpunkt an betrachtet 10 Jahre höher sein dürfte?
[8:00] Das ist echt n super professioneller Interviewer.
[8:04] Die Mortalität die erwartete ist mit einer epigenetischen Uhr
[8:08] nicht auszulesen, weil es gibt so viele andere Faktoren, die
[8:12] uns krank machen können und umbringen können.
[8:14] Das beginnt bei der Genetik, da sehen wir jetzt immer mehr, es
[8:18] gibt ja verschiedene Möglichkeiten, die Genetik
[8:20] auszulesen. Man macht das nur einmal im
[8:22] Leben, weil sich die Gene verändern sich ja nicht, es sei
[8:25] denn, man hat irgendwann im Laufe des Lebens ne
[8:26] riesenmutation, was aber aber im Normalfall ist tatsächlich, dass
[8:30] die Gene ändern sich nicht und wenn man da zum Beispiel einen
[8:33] polygenetischen Risikoscore auslesen lässt, das heißt, alle
[8:38] unsere Gene haben eine Variationsbreite, sie haben
[8:41] grüne Augen, gelbe Augen, violette Augen, das sind zum zum
[8:45] Beispiel Polygenetik, das Eingehen, und das hat
[8:48] verschiedene, also wenn ich, wenn ich das auslesen lasse.
[8:51] Dann bekomme ich heute zuverlässig risikoscores für
[8:55] Herz, Kreislauf, Erkrankungen, für Darmkrebs, für Brustkrebs in
[9:00] gewisser Hinsicht. Und noch ein paar andere
[9:02] Erkrankungen. Also das Todesmortalität hängt
[9:06] unter anderem auch von der Genetik ab und dann noch von
[9:10] vielen, vielen anderen Faktoren, die uns.
[9:12] Also mit der Genetik. Dann hatte ich im Buch bemerkt
[9:15] und dann war hat war ich sehr überrascht.
[9:18] Ich bin immer so für mich davon ausgegangen, dass Genetik auch
[9:21] so ein Stück weit so die, na ja, so n bisschen wie die man, man
[9:25] muss damit leben, mit der DNA, mit der immer auf die Welt
[9:28] kommt, für mich fast so n bisschen widerspricht das den
[9:32] der Chancengleichheit des Menschen, die für mich n Stück
[9:36] weit Erziehung und DNA, aber ich hab in dem Buch bemerkt, und da
[9:39] war ich mich sehr überrascht. Dass du der Meinung bist, dass
[9:42] 90% durch Ernährung zu beeinflussen ist und dass man
[9:46] gar nicht in seiner DNA so gefangen ist in diesem
[9:50] Schicksal, was einem irgendwann mal seit der Geburt dann mit auf
[9:53] den Weg gegeben wurde. Also das ist jetzt nicht meine
[9:56] Meinung, sondern das ist tatsächlich breite Überzeugung
[9:59] in der Wissenschaft, dass der Alterungsprozess, also wie wir
[10:04] altern und jeder altert anders. Der ist zum großen Teil durch
[10:10] Lebensstilfaktoren bestimmt, nicht nur durch Ernährung.
[10:13] Das ist auch durch Sport, durch Schlaf et cetera, der
[10:15] Alterungsprozess selber aber das Risiko zu sterben durch
[10:20] genetische Vorbelastungen, das kann ich nicht beeinflussen, das
[10:23] also gut, ich kann bestimmte, heute können wir zum Beispiel
[10:27] die die APO e 4 Gene, die Demenz mit großer Wahrscheinlichkeit
[10:32] machen, wir können Demenz heute noch nicht wirklich, wenn wir
[10:35] das wissen. Vermeiden.
[10:37] Aber wir wissen heute auch schon etliche Lebensstilfaktoren, die
[10:40] uns helfen, Demenz zumindest in ihrem Fortschreiten deutlich zu
[10:43] verlangsamen. Also es gibt bestimmte
[10:46] genetische Prädispositionen gerade dieses Angelina Jolie
[10:49] Brustkrebs gehen, Eierstock, Krebs gehen, wenn man sich nicht
[10:52] die Brust, wenn Frau sich nicht die Brüste oder die Eierstöcke
[10:55] entfernen lässt, läuft sie eine 80 prozentige
[10:57] Wahrscheinlichkeit, diesen Krebs zu kriegen.
[11:00] Also das sind das sind Dinge, die sind nicht durch
[11:03] Umweltfaktoren. Aber zumindest der reguläre
[11:05] Alterungsprozess. Und.
[11:07] Vermutlich einiges darüber hinaus.
[11:09] Den kann man durchaus durch einen gesunden Lebensstil.
[11:12] Ja, das ist und Biohacker. Vielleicht haben Sie von Brian
[11:15] Johnson gehört, der erzählt, er würde sowieso nicht mehr
[11:18] sterben, Don't die heißt die Netflix Dokumentation der Macht,
[11:23] der übertreibt es natürlich in sehr Marketing.
[11:26] Getriebenerweise indem er sich in, wenn sie mal reingucken in
[11:30] diese Netflix Doku, dann dann ist das ganze.
[11:32] Sie sehen da einen also 90% im Film ist er in dem Video ist er
[11:36] nackten Oberkörper mit solchen Muskeln und ich konnte dies dann
[11:40] irgendwann nicht mehr sehen ja aber er schüttet sich mit
[11:44] Nahrungsergänzung zu, aber er macht auch viele Therapien,
[11:47] Stammzellen et cetera, die noch sehr umstritten sind.
[11:50] Aber er hat das Thema. Du hast sehr viel deines
[11:53] Alterungsprozesses in der eigenen Hand, das hat er sehr
[11:56] publik gemacht, das muss man ihm wirklich zu gut erhalten.
[11:59] Das ist ja als Marketingmensch auch n interessanter Ansatz.
[12:02] Da lässt sich ja durchaus auch ganz gutes Geld mit verdienen.
[12:05] Ja, das tut. Er da hat er ne
[12:07] Nahrungsergänzungsmittelfirma blueprint heißt die Ach die
[12:10] haben wie. Kann man dann oder wie stehst du
[12:12] überhaupt zu Nahrungsergänzungsmitteln im
[12:14] Allgemeinen? Allgemein kann man darüber
[12:17] tatsächlich nichts aussagen, finde ich.
[12:20] Definitionsgemäß sind ja Nahrungsergänzungsmittel
[12:22] Lebensmittel in konzentrierter Form, heute versteht man schon
[12:26] deutlich mehr da drunter und ich halte sehr, sehr viel davon,
[12:31] sich mit der den ganzen Klassen von Nahrungsergänzungsmitteln
[12:35] auseinanderzusetzen und das altersbedingt und
[12:38] krankheitsbedingt und also tatsächlich personalisiert,
[12:42] Frau, Mann, dreißigjähriger. Vegetarier, Veganer, Junkfood,
[12:49] Fresser, die brauchen alle. Also ein ein
[12:51] fünfundzwanzigjähriger Junkfood Fresser, der sich nicht vom Sofa
[12:55] bewegt, der braucht schon im Alter von 25 jede Menge
[12:58] Nahrungsergänzungsmittel, weil er kaum die Vitalstoffe zu sich
[13:03] nimmt, die n gesunder Körper braucht oder einen Körper
[13:05] braucht um gesund zu bleiben, aber ein Fünfundzwanzigjähriger
[13:08] der sich viel bewegt, der sich vernünftig ernährt, der braucht
[13:11] gar nichts. Das ändert sich dann mit dem 45.
[13:14] Lebensjahr. Spätestens die Alterungsprozesse
[13:17] beginnen ja so mit dem 25. Lebensjahr.
[13:20] Leider, die Evolution hat uns so ausgelegt, dass wir Frauen bis
[13:25] zum 25. Lebensjahr ja 10 Kinder haben
[13:28] können, wenn 2 davon überleben, ist die das Überleben der Art
[13:32] gesichert. Und dann muss man jetzt nicht
[13:35] unbedingt dafür sorgen, dass die Fünfundzwanzigjährige noch
[13:38] richtig lange lebt. Aber sie sollte schon noch n
[13:40] Paar der Kinder ordentlich aufziehen können, deshalb werden
[13:43] ja auch manche Menschen noch älter.
[13:45] Auch früher wurden ja schon manche älter, dass wir alle
[13:47] jetzt im Schnitt die Frauen über 80 werden, ist ja ganz neu, ja,
[13:52] und deshalb haben wir die Reparatur und
[13:55] Regenerationssysteme, die genial sind in unseren Zellen.
[14:00] Die sind so ausgelegt, dass die 25 Jahre reibungslos
[14:04] funktionieren. Und dann beginnt das so langsam
[14:06] aus dem Tritt zu kommen. Die Twelve Howmarks of Aging,
[14:11] das ist etwas, was sie in jeder Dinnerrunde ganz toll fallen
[14:15] lassen können, die 12 Merkmale des Alterns, das ist wirklich
[14:20] etwas, was sich jeder einmal angeschaut haben sollte, das ist
[14:22] sind die 12 Forschungsfelder der Zellbiologie des Alterns, da
[14:27] wird unglaublich intensiv geforscht.
[14:30] Auch in Europa, aber nicht so stark in Europa.
[14:33] Wegen der starken Regulierung. Vieles ist eben jetzt heute auch
[14:37] datenbasiert. Und wenn sie die 12 halmax of
[14:40] Aging sehen, was da alles passiert und was aber erforscht
[14:44] wird, also zum Beispiel Telomere, verkürzen sich die
[14:47] Schutzkappen am Ende der Chromosomen, oder?
[14:50] Unsere Zellen werden mehr und mehr seneszent werden
[14:53] Zombiezellen. Wir haben dann später in manchen
[14:55] Geweben bis zu 20% solcher Zellen, die sterben nicht,
[15:00] sondern die Stellen einfach ihre Tätigkeit, einnehmen natürlich
[15:03] auch Platz weg in dem Gewebe und produzieren dummerweise auch
[15:07] noch entzündungsfördernde Stoffe, von denen haben wir,
[15:09] wenn wir älter werden, immer mehr.
[15:11] Wir haben sie auch als junge Menschen da machen die ganz viel
[15:13] Sinn. Die sind nämlich Krebszellen,
[15:15] Killer und unser Immunsystem räumt die Weg, wenn sie ihre
[15:18] Arbeit getan haben, aber wenn wir älter werden, ist das
[15:20] Immunsystem nicht mehr so stark. Immunsystem One Halmark of Aging
[15:25] Das wird auch deutlich schwächer, kann nicht mehr jede
[15:29] Krebszelle wegräumen, die so kursiert, dass sie sie erreichen
[15:33] könnte oder Mikrobiom altert. Sehr schade.
[15:38] Wir haben als Mikrobiom unsere Gemeinschaft der Billionen
[15:42] Bakterien und auch Pilze und dafür so alles im Darm haben
[15:45] altert, leider in Richtung weniger Arten, viel weniger
[15:49] Artenreichtum, leider auch immer mehr Arten die nicht so gut
[15:53] sind, die auch Entzündungen machen und die guten Bakterien,
[15:57] die zum Beispiel so kurzkettige Fettsäuren produzieren, die sehr
[16:00] sehr gut sind für sehr viele Dinge herzkreislaufprophylaxe
[16:04] Demenzprophylaxe von denen haben wir dann weniger.
[16:07] Also wenn sie sich mal diese 12 Howmarks of Aging angeschaut
[16:11] haben, dann sind Sie depressiv, dann sagen Sie sich, das ist ja
[16:16] Setup for Depression, aber das Schöne ist, dass ganz, ganz
[16:19] vieles zumindest. Wir sehen es ja, wir sind, wir
[16:22] werden jetzt alle um die 78, die Männer 82 die Frauen, wir können
[16:27] ganz viel machen, die Medizin hat natürlich unglaubliche
[16:30] Fortschritte gemacht, dass wir alle so viel älter werden
[16:32] können, allein die Antibiotika, die Krebstherapien.
[16:37] Kindersterblichkeit ist ganz stark gesunken, aber jetzt geht
[16:41] es tatsächlich darum, diese 12 auf diesen 12 Feldern, diese
[16:45] Alterungsprozesse zu verlangsamen oder möglichst
[16:49] sogar zu unterbinden. Das ist, da gibt es schon
[16:52] einiges sehr, sehr spannendes. Und manche Dinge haben sich die
[16:55] letzten Jahre nicht verändert. Wenn ich mich so zurückerinnere,
[16:58] meine Kindheit, Gemüse war gewissermaßen schon immer die
[17:01] Empfehlung, Zucker, ja gerne auch mal weglassen.
[17:06] Hat sich im Grunde auch nicht wahrscheinlich nicht so
[17:08] dramatisch der Appell, aber wenn ich jetzt so zurückdenke in den
[17:12] 90er und auch auf meinen ersten Reisen in die USA und was mir da
[17:16] in den Supermärkten so an Werbebotschaften begegnet ist,
[17:19] da waren die damaligen Feinde in der Ernährung sozusagen die
[17:23] Dinge, die man vermeiden sollte, waren andere wie heute.
[17:26] Ich hab das Gefühl, dass diese Empfehlungen und auch der.
[17:31] Diese Trenddiäten sich alle 5 Jahre komplett ändern.
[17:35] In den 90er war das Fett plötzlich der der große Feind,
[17:38] da waren die Kohlenhydrate in meiner Erinnerung gar nicht so
[17:41] das Problem, ganz im Gegenteil, für den Langstreckenläufer war
[17:46] die Pasta durchaus auch am Abend vor die die Empfehlung, wie soll
[17:50] man als Konsument mit ihnen, diesem Diätendschungel, sich
[17:53] überhaupt orientieren, wem soll man überhaupt noch glauben
[17:56] gerade? So geht es mir immer als jemand,
[17:58] der selber viel vermarktet. Man blickt da sehr kritisch auf
[18:02] diese immer immer neuen Botschaften, wie wie gehst du
[18:06] denn damit um, mit diesen neuen Erkenntnissen, die man natürlich
[18:09] wahrnehmen und nutzen möchte, aber was sollen wir da tun?
[18:12] Hast schon wieder ins Schwarze getroffen.
[18:14] Fast alle Langlebigkeitstherapien oder
[18:18] Empfehlungen bringen die Menschen dazu, irgendwann mal zu
[18:21] sagen, das ist n Dschungel, ich weiß nicht mehr wo ich wem wem
[18:25] ich glauben soll. Das hat 2 Gründe.
[18:27] Das eine dieser Healthy Long javity Trend ist so ganz schnell
[18:31] zu einem Megatrend geworden. Verständlich, weil natürlich
[18:34] jeder Mensch möchte gesund lange leben und da sind unglaublich
[18:38] schnell Trittbrettfahrer und natürlich ganz halbseidene
[18:42] Geschäftemacher aufgesprungen. Das ist aber nicht nur in der
[18:44] Healthy Long Javity der Fall früher, sie erinnern sich gab es
[18:47] den Begriff Anti Aging, den benutzen wir heute auch nicht
[18:50] mehr, der ist genauso verbrannt wie wahrscheinlich bald healthy
[18:53] Long javity sein wird. Da wurden dann Frischzellen von
[18:56] Ziegen gespritzt, da sind Menschen sogar gestorben.
[18:59] Also Anti Aging ist eigentlich auch keine Vokabel mehr, die wir
[19:01] heute so richtig benutzen. Das eine ist das ja, also dass
[19:05] vieles kommerzialisiert wird und dann eben mit Versprechungen,
[19:08] und heute haben wir Social Media, es ist ja irre, was da an
[19:12] Versprechungen in 10 Sekunden bist du irgendwie weise und hast
[19:15] sixpacks und ich weiß nicht, was alles verkauft wird, das andere
[19:18] ist dass die Forschung so das kommt jeden Tag so breit und so
[19:23] schnell unterwegs ist. Kommen jeden Tag Hunderte neuer
[19:25] Studien auf den Markt und die widersprechen sich zum Teil und
[19:29] das ist auch richtig, weil ganz einfach das Setting einer Studie
[19:32] wieder ein anderes ist, weil die Kohorten, also die Menschen, die
[19:35] genutzt werden oder auch Tiere, was auch immer für die Studien
[19:39] wieder anders zusammengesetzt sind und man es immer wieder
[19:41] kritisch auch, man muss sich daran gewöhnen, dass sich die
[19:44] Forschung einfach weiterentwickelt und dass vieles
[19:47] von dem, was wir gestern richtig fanden.
[19:49] Morgen eventuell nicht mehr richtig ist oder nicht mehr ganz
[19:52] richtig ist. Also das muss man den Menschen
[19:54] zumuten, die sich diesem Thema verschreiben.
[19:58] Aber was eine ganz, ganz wichtige Entwicklung ist, es
[20:02] geht jetzt immer stärker darin die die seriösen
[20:05] Langlebigkeitsexperten. Entwickeln im Augenblick
[20:09] Zertifizierungen für Nahrungsergänzungsmittel,
[20:12] Zertifizierungen für Therapien, Zertifizierungen, aber auch für
[20:16] Ärzte und für all die, die mit Langlebigkeit oder Prävention
[20:21] sich beschäftigen und das auch anbieten wollen.
[20:23] Professionell wir haben hier einen Spezialisten, einen der
[20:27] wenigen in Deutschland, er ist hier lange ja im Home, im House
[20:32] of Medicine und hat eine präventionsmedizin
[20:36] Zusatzausbildung abgeschlossen. Gibt es ganz wenige in
[20:40] Deutschland bisher, die sich professionell mit dem Thema
[20:42] beschäftigen. Also der Dschungel ist einfach
[20:46] da und jeder, der sich mit dem Thema beschäftigt, sei es
[20:50] Ernährung, sei es Nahrungsergänzungsmittel, sei es
[20:52] auch wieviel Proteine soll ich überhaupt zu mir nehmen oder
[20:56] wieviel Sport soll ich machen und welchen in welchem Alter?
[20:59] Es gibt so vieles, da muss man tatsächlich nach den seriösen
[21:02] Quellen suchen. Wie sieht bei dir ein gelungene.
[21:05] Ernährungstag aus, bin da immer selbst manchmal unsicher.
[21:08] Man hört so viel von den eben 1618 Stunden fasten, ich wach
[21:13] dann morgens auf und frag mich, sollte ich jetzt neben dem
[21:16] Cappuccino, soll ich überhaupt n Cappuccino in Erwägung ziehen
[21:20] oder soll ich lieber mich mit dem Espresso zufrieden geben und
[21:24] vielleicht bis 14:00 Uhr dann doch irgendwie durchhalten?
[21:27] Im im Büro oder bei sonstiger Tätigkeit wie wie, wie macht man
[21:30] das am besten? Also es die verschiedenen Fasten
[21:33] Typen die du schon angesprochen hast, kann man sich ja kann man
[21:36] unter die Überschrift Callary restriction packen.
[21:40] Weniger Kalorien, das ist es wenn man sich, wenn man weniger
[21:44] Kalorien zu sich nimmt als eigentlich der Grundbedarf ist.
[21:48] Aber alle Vitalstoffe und alle Nährstoffe die man braucht dann
[21:53] das muss man ja nur phasenweise machen.
[21:56] Dann bringt man den Zellstoffwechsel in fast allen
[22:00] Zellen des Körpers dazu, umzuschalten.
[22:02] Von den aufbauenden Prozessen zu den regenerativen Prozessen.
[22:07] Natürlich muss man Muskeln aufbauen, natürlich muss man
[22:10] alles Mögliche bauen, viele, viele Enzyme braucht der Körper
[22:13] et cetera, aber solche Pausen machen schon Sinn, weil dann
[22:17] kann der Zellstoffwechsel dafür genutzt werden, dass alle
[22:22] möglichen Abfallstoffe, Zell oder Bruchstücke von.
[22:25] Enzymen et cetera in den Zellen richtig recycelt werden.
[22:29] Aber auch die Zellen teilen sich ein bisschen langsamer und wir
[22:33] haben in der DNA jeder unserer Zellen haben wir und wir haben
[22:37] ja Billionen, haben wir pro Tag um die 10000 Schäden, wir haben
[22:41] fantastische Reparaturenzyme, die die DNA immer rauf und
[22:46] runterfahren und das alles reparieren, und wenn sich die
[22:48] Zellen ein bisschen langsamer teilen, haben die ein bisschen
[22:51] länger Zeit, macht schon Sinn. Dann kommt dazu, dass
[22:55] entzündliche Prozesse durch diese regenerativen da werden,
[22:59] nämlich antientzündliche Stoffe getriggert durch diese Phasen.
[23:03] Also wenn ich antientzündlich das dann auch wieder
[23:06] Alterskrankheiten mit sich bringen kann, wenn ich das
[23:09] entzündliche ein bisschen runter kriegen kann, wenn ich die
[23:12] sogenannte Autophagie, die Selbstreinigung der Zellen,
[23:14] anschieben kann, das kann ich durch weniger Essen, am besten
[23:19] durch Intervallfasten oder Fasten.
[23:22] Und ich denke, da muss jeder seinen Weg finden.
[23:25] Manche können besser abends Fasten, sagen, also, das heißt
[23:28] abends erst mal 18:00 Uhr, das letzte Essen 1618 ist halt eine
[23:33] 16 8 ist eine gute Aufteilung während 8 Stunden essen nicht
[23:38] fressen und dann möglichst eben alles, was man an Nährstoffen
[23:42] braucht und während 16 Stunden dazu zählen, aber natürlich auch
[23:46] die Stunden die ich schlafe, nichts essen, viel trinken kann
[23:50] ich ja trotzdem. Das ist schon mal ganz gut, aber
[23:53] manche können das abends. Abends ist besser, weil wenn man
[23:56] abends nichts isst, nimmt man auch keine Kohlenhydrate zu
[23:59] sich, wenn man keine Kohlenhydrate abends zu sich
[24:00] nimmt, baut man oder produziert der Körper das menschliche
[24:04] Wachstumshormon mehr und auch früher, das nur in der Nacht
[24:08] produziert wird, und das hat sehr viele Vorteile.
[24:11] Empfiehlt sich dabei eine Regelmäßigkeit oder sollte es
[24:14] schon auf Tage geben, an denen man regulär.
[24:17] Ein Frühstück zu sich nimmt Mittagessen, also 34 Mahlzeiten,
[24:20] so wie wir das irgendwann mal gelernt haben.
[24:22] Kommt auf die Belastung an, würde ich sagen.
[24:24] Ich bin sowieso kein Freund von so One fits all, wenn jemand
[24:31] auch körperlich hart arbeitet oder wenn jemand geistig ständig
[24:36] hoch engagiert arbeitet, der wird es nicht schaffen, wenn er
[24:41] ne ganz ganz wichtige Besprechung hat.
[24:44] Nur mit einem Kaffee im Magen in einer 4 Stunden Konferenz zu
[24:47] gehen, würde ich auch nicht tun. Aber so hin und wieder mal diese
[24:51] Pausen dem Stoffwechsel diese Pausen geben und sich
[24:55] grundsätzlich nicht überfressen. Die Japaner sagen Ja, iss
[24:59] einfach so viel, bis du dich zu 80% satt fühlst und dann hör
[25:04] einfach auf und daran kannst du dich gewöhnen, dann kann man
[25:07] sich sehr gut gewöhnen, einfach aufzuhören, wenn man noch nicht
[25:09] so ganz satt ist. Und man fühlt sich viel
[25:12] leichter. Ich sage mal, auch gerade, wenn
[25:13] man noch arbeiten muss, Hauptamtliches verdauen macht
[25:17] müde, ja, das will ich auch überhaupt nicht haben, ich esse
[25:20] nie irgendwelche schweren Sachen zum Mittag ja, also erstmal das
[25:23] Fasten, leider gibt es jetzt neue Studien, die zeigen, dass
[25:26] dieses Intervallfasten beim Menschen über 60 nicht mehr so
[25:30] gut funktioniert, es sei denn, sie stimulieren Ihre
[25:35] Mitochondrien. Also die Zellkraftwerke, indem
[25:38] sie NAD Plus Vorläufer nehmen. Also das sind Nikotinamidribosid
[25:42] oder NMN, das sind 2 Vorstufen, kurze kleine Moleküle, aus denen
[25:48] der Körper das wichtige NAD Plus, das ist sozusagen die die
[25:52] zentrale, Milliardenfach gebildete Währung für unsere
[25:56] Zellenergie wenn man das noch zu sich nimmt, da gibt es jetzt
[26:00] wieder Studien, die zeigen, dann könnte das Intervallfasten doch
[26:04] funktionieren. Weil offensichtlich der
[26:07] Stoffwechsel so wieder in die Balance kommt, was ein guter
[26:11] Ernährungstag für mich ist. Er ist tatsächlich seit 20
[26:14] Jahren für mich gemüsebasiert. Ich bin seit 20 Jahren
[26:18] Vegetarierin, ich habe viele, viele Jahre gar keinen Fisch
[26:22] gegessen aus Tierschutzgründen. Fisch ist im Prinzip was gutes,
[26:28] leider eben. Wissen wir nicht, wo der
[26:30] herkommt und die Meere sind jetzt doch so mit Schwermetallen
[26:33] verseucht, dass auch ein Seefisch häufig ziemlich viel
[26:36] davon hat und nicht mehr empfohlen wird, sehr häufig
[26:39] seefisch zu essen und ich find es einfach auch aus
[26:41] Tierschutzgründen oder aus Biodiversitätsgründen und also
[26:44] ich find es einfach furchtbar so viel Fisch zu essen und die
[26:47] Fangmethoden, aber jetzt ess ich hin und wieder mal Fisch.
[26:49] Gestern Abend hab ich hier einen Lachs gegessen, ich esse kein
[26:52] Fleisch, wir haben gestern von Professor Gunther Eckert gehört,
[26:56] ein Gutes. Fleischstück dass man, von dem
[27:00] man weiß, wo es herkommt, dass es aus einer freilaufenden, dass
[27:03] man Freilauf und guten Haltung kommt, kann man sich durchaus
[27:08] mal gönnen. Auf keinen Fall irgendwelche
[27:10] Wurstarten oder Currywürste oder Wienerwürste oder sonstiges.
[27:16] Da sagt sogar die Weltgesundheitsorganisation, die
[27:18] ja sehr, sehr vorsichtig ist, das Macht Krebs, ich halte ganz
[27:23] viel von pflanzlichen Ölen. Wir produzieren selber auf
[27:26] unserem Weingut in der Toskana ein ganz tolles Olivenöl.
[27:30] Das Kipp ich mir ordentlich auf meinen Salat.
[27:33] Ich esse jeden Mittag wirklich so einen Salat, ich lebe in der
[27:36] Schweiz, bei uns gibt es Hofläden, also die Bauern haben
[27:39] Läden, da kann man, kriegt man halt das, was sie ja gerade so
[27:41] haben, im Augenblick ist es halt viel Kohl, und da, da kaufe ich
[27:45] mir auch mal was im im Bioladen, aber möglichst bunt, möglichst
[27:50] viel bitteres. Also ich liebe bitteres, also
[27:53] wie wie? Artischocken oder Kapern?
[27:57] Oh, ich liebe kapern, scharfes Meerrettich, Radieschen und und
[28:01] so solche Dinge, weil und da kommen wir jetzt zu dem, was der
[28:06] Hintergrund ist und die Frau früher hat die Oma immer gesagt,
[28:09] Kind ist mehr Gemüse, ja stimmt, wir wissen nur heute, was das
[28:13] Gemüse bei uns in den Zellen macht und ich hab ja vorhin
[28:16] schon gesagt, Epigenetisch, vielleicht sogar eine Verjüngung
[28:19] und die. Vitalstoffe, die nur in den
[28:22] Gemüsen und Obstsorten sind, die sind zu 0% im Fleisch in
[28:26] tierischen Produkten 0. Das Wichtige sind auch die
[28:30] Ballaststoffe, das sind Kohlenhydrate, aber es sind
[28:33] Langkettige, die zum Teil gar nicht verdaut werden können und
[28:36] wieder ausgeschieden werden oder zum Teil ganz ganz langsam erst
[28:39] aufgeschlossen werden und daraus werden dann kurzkettige Zucker
[28:42] gemacht, die wir ja auch unbedingt brauchen, also
[28:45] pflanzliche. Lebensmittel wenn sie frisch
[28:48] sind wenn sie möglichst nicht so weit gereist sind, wenn sie bio
[28:52] sind und möglichst viele verschiedene Farben haben, sind
[28:56] einfach eine Lebensversicherung. Man spricht ja oft von der
[28:59] Mittelmeerdiät. Olivenöl.
[29:01] Du hast angesprochen, jetzt verbindet auch der ein oder
[29:04] andere hier auch das Mittelmeer mit dem süßen Leben.
[29:06] Dolce Vita, wie es so schön heißt, wir alle sehnen uns zum
[29:11] Mittelmeer und. Kennen natürlich auch nicht nur
[29:14] die Salatblätter und die Tomaten aus Italien, sondern auch den
[29:18] guten Rotwein und schätzen auch das ein oder andere Süße.
[29:22] Das italienische Gelato ist weltberühmt sind es nicht auch
[29:26] noch andere Faktoren, die durchaus einen positiven Effekt
[29:30] auf uns in Form von Glücksgefühlen haben können?
[29:33] Ist das nicht auch? Kann das nicht auch irgendeine
[29:36] Rolle spielen bei diesen ganzen Faktoren, das wär.
[29:39] Das ist ja doch eine sehr sachliche Betrachtung und die
[29:41] ganzen Nährstoffe und ich denke immer auch in meinem
[29:44] Bekanntenkreis, ich kenne den ein oder anderen, der jahrelang
[29:48] sehr gesellig und durchaus n paar Kilo mehr hatte, und dann
[29:51] hat er irgendwann einen.in seinem Leben erreicht, an dem
[29:53] ihm das gelungen ist. Sein sein Lebensstil zu ändern
[29:57] und das ein oder andere Mal begegnet er mit mir, anders als
[30:01] ich ihn in Erinnerung hatte, also das Thema Lebensfreude in
[30:04] Verbindung mit Genuss, wir sind ja auch hier heute Abend, um zu
[30:07] genießen, und ich verstehe auch. Gemüse kann man durchaus
[30:10] genießen, das haben wir ja schon vorhin getestet, aber spielen da
[30:13] nicht diese Glückshormone hier auch noch eine große Rolle bei
[30:16] unserem Alterungsprozess? Also da könnte ich jetzt eine
[30:20] Dreiviertelstunde drüber diskutieren.
[30:22] Du hast auch zum einen nach der mediterranen Diät gefragt, du
[30:24] hast dann wieder mal total recht und das, was viele Menschen
[30:28] unter mediterraner Diät verstehen, ist absolut ungesund.
[30:34] Weil es hat was mit Weißbrot zu tun, mit vielen Nudeln,
[30:37] möglichst auch noch mit Sahnesoße, mit Tiramisu oder
[30:40] solchen Dingen. Das ist natürlich alles keine
[30:42] Mittelmeerdiät, die klassische Mittelmeerdiät ist und übrigens
[30:45] auch mit der Toskana, wo ich ganz viel bin, das ist extrem
[30:48] fleischlastig, viel Schwein und solche Sachen, hat mit gesunder
[30:51] Ernährung überhaupt nichts zu tun.
[30:53] Walter Longo, einer der Top Ernährungsexperten von der UCLA
[30:57] in Kalifornien, der stammt aus, das hört man am Namen, auch aus
[31:02] Italien. Und sagt also in meinem Dorf, in
[31:05] dem ich aufgewachsen bin, da gab es die klassische
[31:07] Mittelmeerdiät, das waren ganz arme Bauern, die haben das, was
[31:11] vom Feld kam, Gemüse, aber auch Vollkorn in die Suppe getan.
[31:15] Und dann kam noch n bisschen Pecorino, Käse oder Sonstiges
[31:18] dazu und ich hasse diese Suppe heute, weil ich hab die so oft
[31:21] gegessen, aber das ist tatsächlich langlebigkeitsdiät,
[31:25] da kommst du, kommen wir jetzt zu dem Thema, wie machen wir es
[31:27] mit dem Genuss? Es hat ganz, ganz viel mit der
[31:31] Prägung natürlich zu tun. Was ist Genuss und wenn wir uns
[31:36] anschauen, was Kinder schon im Säuglingsalter und dann später
[31:40] in welchen Mengen die Süßigkeiten essen.
[31:43] Es gibt natürlich viele Eltern, die versuchen, das zu vermeiden,
[31:45] aber das Gros der Kinder wird extrem süß ernährt, wenn man
[31:51] sieht, wieviel schlechte Wurst und vor allem das, darüber haben
[31:55] wir noch gar nicht gesprochen, USA, hast du vorhin
[31:57] angesprochen. Die hochverarbeiteten
[31:58] Lebensmittel, die ja heute keine Mineralstoffe, keine Vitamine,
[32:04] viel Zusatzstoffe enthalten und dann auch keine Ballaststoffe,
[32:08] das sind Killer, das die sind mit eine Ursache für die
[32:12] Adipositas Pandemie in den USA, aber auch bei uns und 870 bis
[32:16] 80% der Lebensmittel in unseren Supermärkten sind solche
[32:19] hochverarbeiteten Lebensmittel, das ist einfach erschütternd.
[32:24] Wenn man sich aber erst mal an so, und die sind auch häufig
[32:26] eben so Geschmacksverstärkt und haben so viel Salz auch noch,
[32:30] dass da der Geschmack über Jahre ganz stark geprägt wird durch
[32:35] diese extremen Reize und auch das Gefühl, satt zu werden,
[32:40] vielleicht auch mal langsamer zu essen, wenn ich Gemüse esse oder
[32:43] Salat, kaue ich ja auch mehr, weil da gibt es mehr zu kauen,
[32:46] wenn ich so ne fertiglasagne oder ne Dosen Ravioli esse, dann
[32:51] geht das ja weg, Hunger. Gibt auch tatsächlich neuronale
[32:55] Verschaltung, die dann mir sagen, das schmeckt.
[32:58] Ich will nur noch das und wir haben sogar eine ganz urtümliche
[33:02] Prägung. Das ist das limbische System,
[33:04] ich sage immer limbi zu ihm, der Limbi war eigentlich ein super
[33:08] tolles Teil. Ja, das Limbi sagt uns, wenn du
[33:12] was Süßes oder was fettes siehst, fress so viel du kannst.
[33:17] Klar, weil Limbi. Stammt aus der Steinzeit und
[33:21] damals gab es Hungerphasen, die waren extrem lang und wenn man
[33:25] dann mal n fettes Fleisch hatte oder irgendwas Süßes, was gab ja
[33:29] keine Kuchen, nix, es gab ja nur irgendwelche süßen Früchte rein
[33:33] damit und dann wurde fett angesetzt, wenn es irgendwie
[33:35] ging, das wurde aber dann in den Hungerzeiten natürlich wieder
[33:39] aufgebraucht und der Limbi ist aber nicht informiert, dass wir
[33:42] Kühlschränke haben. Und wir haben so n ganz tiefen
[33:46] Drang. Das ist n Impuls was fett ist
[33:49] und was Süßes will ich haben und sich da umzuprogrammieren, das
[33:53] kann man also ich bin heute Süßes, können Sie mir auf den
[33:56] Bauch binden, esse ich nicht, mein Mann liebt Eis zum
[33:59] Nachtisch ja dann nehme ich mal einen Löffel, finde ich schön,
[34:03] mag ich. Oder ich nehm mal ein Stück
[34:04] dunkle Schokolade klar, aber ne Torte oder ne eisbombe oder auch
[34:09] ich seh schon dann ich esse auch keinen Sushi, weil dieser weiße
[34:12] Reis ist so Zucker. Ich hab mir das so abgewöhnt und
[34:16] dass ich auch jetzt, also eben hab ich unsere Vorspeise, unsere
[34:19] Amis Köln, das hab ich genossen, wie kann, wie kann man nur
[34:23] Gemüse so köstlich machen ja jetzt gucken die Männer ich
[34:27] brauch aber mein Fleisch ich sag auch meinem Mann immer wenn du
[34:30] jetzt n Steak essen möchtest mach das.
[34:33] Viele sagen dann, na ja, dann nehm ich das weiße Fleisch ist n
[34:36] bisschen besser, aber hat genauso viel gesättigte
[34:39] Fettsäuren und keine Ballaststoffe und
[34:43] entzündungsfördernde, also cholesterinsteigernde
[34:46] Inhaltsstoffe sollte man versuchen nicht übermäßig zu
[34:49] essen, aber ich bin tatsächlich nicht eine, die sagt jetzt, das
[34:52] war. Uns den ganzen Tag nur von
[34:55] Rohkost ernähren und Fleisch ist überhaupt nicht erlaubt.
[34:58] Ich hab mal tatsächlich, du hast mich nach mir gefragt, ich hab
[35:01] jetzt zu lange geantwortet, ich hab auch gesagt das ist ne
[35:03] Dreiviertelstunde ich liebe Gemüsegerichte und ich liebe
[35:07] Salate und das Schönste ist wenn ich zu Hause bin und mir n ganz
[35:11] tollen Salat machen kann und dann ist aber auch Vollkornbrot
[35:13] dabei und da sind auch mal n paar Körner die verschiedensten
[35:17] auf dem Salat und dann sind eben kapern drauf und fermentierte
[35:22] Gemüse. Wahrscheinlich kommen wir jetzt
[35:24] gar nicht mehr dazu, sind auch so toll.
[35:26] Auch 25% der Gemüse, die die deutschen Essen, sind Tomaten,
[35:31] also Tomaten sind zwar ganz gut, aber wir können die tollen
[35:35] Inhaltsstoffe, die die haben, aus der rohen Tomate gar nicht
[35:38] aufnehmen, das ist Lycopin und das Lycopin knacken wir aus den
[35:42] Zellen nur für uns essbar, wenn wir sie kochen, also wenn wir
[35:46] eine Tomatensuppe essen oder wenn wir richtig doll kauen, wer
[35:49] tut das schon, also es ist tatsächlich in einem.
[35:52] Tomatenmark mehr Lycopin drin als in Tomaten frischen Tomaten,
[35:57] also mehr ganz viele verschiedene Gemüsesorten oder
[36:00] auch Obstsorten, Quatsch, Salatsorten in meinem Salat,
[36:04] weil zum Beispiel die Zwiebel hat über 1000 verschiedene
[36:07] Polyphenole und die untereinander helfen sich auch,
[36:11] man weiß noch gar nicht, wie es funktioniert, aber offen ist das
[36:14] nennt man Phytokomplex, dann sind da so viele dieser
[36:18] Polyphenole drin, die sich. Irgendwie verstärken in ihrer
[36:21] Wirkung. Keiner weiß wie, dass sie zum
[36:23] Beispiel auch, was den Brokkoli angeht, nach wie vor immer noch
[36:26] in der im im Krebszentrum in Heidelberg unter untersucht
[36:30] werden. Brokkoli hat irgendwie n Effekt,
[36:32] der kann Chemotherapien in ihrer Wirkung verbessern, warum weiß
[36:36] bis heute noch auch wiederum keiner, also möglichst bunt,
[36:40] möglichst frisch und dann so ein Salat ist für mich.
[36:42] Gesagt, ich seh schon, wir werden uns hier auf den
[36:44] Gemüseanbau konzentrieren. In Bad Orb und so unseren
[36:48] eigenen Jungbrunnen aufbauen. Aber das Thema Ernährung, gerade
[36:52] bei Kindern, ist natürlich insbesondere 1, was uns ja auch
[36:55] beschäftigt hier mit der Alea School bieten wir ja auch das
[36:58] Mittagessen an und und gerade die eben Kinder zu einem
[37:01] Gesunden, zu einem zumindest ab und zu einer gesunden
[37:05] Lebensweise oder Ernährungsweise zu zu bringen, das ist schon mit
[37:09] Glücksgefühl verbunden vor so einem cool für.
[37:12] Die Eltern Mittagstisch auf den Tisch kommt für Kinder ist zum
[37:15] Teil Grauen als Körperverletzung.
[37:19] Ja, also das ist ich glaube, das ist auch was, was einfach ganz
[37:22] früh im Leben beginnt. Denn irgendwo auch das
[37:25] Geschmacksempfinden und die Dinge, die uns dann ein Leben
[37:29] lang prägen, das ist ja vielleicht doch auch schon,
[37:31] beginnt sehr früh in der. Deine Kinder.
[37:33] In der ja, die sind natürlich während der Schule hier bestens
[37:38] versorgt. Wenn wir reisen, nehmen wir
[37:39] immer wieder wahr, dass die üblichen Menüs so in den
[37:43] Kindermenüs, in den Hotels, selbst in den guten Hotels.
[37:46] Durchgängig keine gesunde Option anzubieten haben, das ist
[37:50] wirklich. Pommes und Schnitzel.
[37:51] Es ist wirklich schwierig und dann führt man als Elternteil
[37:55] doch mit jedem, mit jeder Mahlzeit die Diskussion.
[38:00] Dürfen das wieder Pommes sein? Darf es ein Mini Burger sein,
[38:02] darf es vielleicht und dann findet man manchmal einen
[38:06] Kompromiss mit Brokkoli und Reis, weißem Reis wohlgemerkt,
[38:09] aber es ist wirklich ne Herausforderung, vielleicht
[38:12] liegt da gerade auch noch ne Chance drin, das Kindermenü der
[38:15] Zukunft neu zu denken, vielleicht können wir uns das
[38:17] hier bei der Alea School haben wir uns das vorgenommen, aber
[38:20] vielleicht müssen wir das noch stärker auch nach außen tragen,
[38:23] mit Kochworkshops und so weiter. 1 interessiert mich aber
[38:27] dennoch. Ich habe das Gefühl, so in den
[38:29] Medien, dass sehr, sehr überkritisch mit dem Thema
[38:33] Alkohol umgegangen wird. Ich erinnere mich, einige Jahre
[38:37] gab es, da wurde der Rotwein, zumindest der moderate
[38:41] Rotweinkonsum, durchaus befürwortet, im Moment sind die
[38:45] Winzer aufgebracht, weil alle Berichterstattung sich gegen den
[38:50] Alkohol, gegen den Wein und auch diese Mythen vermeintlichen
[38:53] Mythen dort wieder man mit denen aufräumen möchte.
[38:56] Wie wie jetzt, hast du vorhin angedeutet, ihr habt deinen
[38:59] eigenen Anbau in der Toskana, wie wie empfindest du das?
[39:03] Ja, hast du halt wieder ne neue Sau durchs Dorf getrieben.
[39:06] Es ist halt schon ein Trend, der einen wissenschaftlichen einen
[39:11] Hintergrund hat. Früher hieß es immer eigenglas
[39:13] Rotwein ist gut, das ist widerlegt, ein Glas Rotwein.
[39:17] OK, stecken wir mal weg. Ja, und mein also wir, wir
[39:21] produzieren tatsächlich 5 verschiedene Weine und wenn die
[39:24] Weinproduzenten keinen Wein trinken, dann wäre das ein
[39:27] bisschen kontraproduktiv und ich liebe auch Wein.
[39:29] Ich trinke sehr gerne Wein, ich versuche mich wirklich
[39:32] zurückzuhalten, weil es ist wäre schon gut, wenn wir keinen Wein
[39:36] trinken würden, das wäre gut und ich kenne auch unter den
[39:40] Langlebigkeitsexperten und Forschern, ich kenne kaum einen,
[39:44] der keinen Wein trinkt. Die trinken nämlich abends auch
[39:48] alle mal ein Glas, aber sie sind schon sehr sensibel geworden.
[39:51] Und also, dass da mal so eine ganze Flasche pro Person
[39:55] getrunken wird, das gab es ja früher viel, das ist nicht mehr
[39:57] der Fall, und das ist auch gut so, absolut gut so, und wenn ich
[40:00] nach meiner Meinung gefragt werde, sage ich ja, Alkohol ist
[40:03] nicht gut, und wenn ich nach meiner Gewohnheit gefragt werde,
[40:07] wenn ich arbeite, oft abends noch ganz, ganz lange, und dann
[40:11] steht bei mir da ein Glas Rotwein an meinem Schreibtisch,
[40:14] und das ist einfach toll. Also das erleichtert uns
[40:17] natürlich heute Abend, denn, denn wir haben durchaus den ein
[40:21] oder anderen edlen Tropfen bei uns kühl gestellt, insofern ja
[40:27] viel, vielen Dank. Darf ich noch?
[40:28] 1? Zum Schluss könnt ihr uns die
[40:31] Abbildung zeigen. Die Long Javity Pyramide.
[40:34] Das finde ich jetzt n schönes schönen Schlusspunkt, die liebe
[40:37] ich so alle die sagen ja die 12 halmarks of avim und was da
[40:41] alles so kaputt geht was können wir tun?
[40:44] Und der Sockel ist einfach der Lebensstil, Ernährung, Schlaf
[40:48] haben wir alle schon genannt, Atmung, Atmung ganz wichtig,
[40:52] Riesenthema, Hitze, Kälte, mal in den Kalten See gehen, schon
[40:55] mal probieren, gibt es ganz viele Erkenntnisse dazu, was
[40:59] dieser Stress, es geht immer um Stress, also Zellstress gewisser
[41:02] Zellstress ist gut, auch eben der Stress durch Fasten, durch
[41:06] Hitze, auch Stress, durch Kälte, Stress durch starke Bewegung,
[41:11] also richtig Ausdauersport mal richtig.
[41:14] Dass man keine Luft mehr kriegt, Kraftsport, bis es nicht mehr
[41:17] geht, aber nicht jeden Tag. Mentale Resilienz, soziale
[41:21] Kontakte, Lebenssinn, das lebt jetzt immer mehr Raum ein, auch
[41:25] in der Forschung gab es bisher nicht so viel Belastbares, dazu,
[41:29] sehr spannend und tut gut zu wissen, wenn wir wie heute Abend
[41:33] zusammensitzen und ein bisschen Wein trinken, was tolles Essen,
[41:37] uns austauschen. Ist nachweislich
[41:41] lebensverlängernd, also sagen wir mal die gesunde Lebensspanne
[41:44] verlängernd ich sag ja immer, ich will jung sterben, aber das
[41:47] möglichst spät, dann die zweite Ebene Hormonersatztherapie für
[41:51] die Frau Riesenthema Nahrungsergänzungsmittel konnten
[41:54] wir heute nur touchieren und lebenslange Impfungen, Ich krieg
[41:58] da immer n Shitstorm Impfung ist super für das Training unseres
[42:01] Immunsystems und die Zukunftstherapien das ist zwar
[42:04] die kleine Spitze. Aber das ist das riesige Feld
[42:08] der 12 Howmarks of Aging, wo Wissenschaftler weltweit
[42:13] Anlösungen suchen. All das zu verlangsamen oder zu
[42:17] unterbinden, also ein Feld, da macht es unglaublich viel Spaß,
[42:21] sich drüber zu informieren. Ich mache hier mal ne kleine
[42:23] Werbung, meine Bücher sind jetzt insgesamt 6 liegen kleine kleine
[42:27] Flyer da und wer Lust hat mal in meinen Podcast der Young
[42:30] Reinzuhören, einsegen, dass ich das noch unterbringen konnte,
[42:33] ist herzlich eingeladen. Ja, vielen, vielen Dank, Nina.
[42:36] Das war wieder eine große Freude hier mal in deine Rolle
[42:40] einzutauchen und wir haben da unglaublich viel mitgenommen und
[42:43] jetzt freuen wir uns natürlich auf das, was kommt.
[42:45] Vielen Dank. Und ja, nehmen da viele Impulse
[42:49] mit und wir in Bad Orb machen uns auf die Reise auf die
[42:52] weitere Suche nach dem Jungbrunnen.
[42:54] Mal schauen, wenn wir ihn nicht finden, wenn wir ihn selber
[42:56] bauen, so könnte ich mir das zumindest hier vorstellen bei
[42:59] unserer. Bei unserer Haltung und ja, wir
[43:03] gehen das ganze gut an und freuen uns zumindest.
[43:05] Wir sind heute Abend, wir machen was für unser Immunsystem, nicht
[43:10] nur mit dem Rotwein, sondern auch mit dem Beisammensein und
[43:13] mit dem weiteren Austausch. Vielen Dank auch allen Zuhörern.
[43:17] Alles wird gut, aber nicht von alleine.
[43:20] Danke fürs zuhören, ich hoffe diese Folge hat dir gefallen.
[43:23] Weitere Informationen findest du wie immer in den Shownotes.
[43:28] Wenn du etwas in dieser Folge gelernt hast und diesen Podcast
[43:31] unterstützen möchtest, würde ich mich über eine Bewertung freuen.
[43:35] Damit hilfst du mir und anderen Zuhörern, dass dieser Podcast
[43:38] und seine Inhalte leichter gefunden werden.
[43:41] Besuch mich auch auf meinen anderen Kanälen bei Instagram,
[43:45] tik tok, Facebook oder youtube, ich freue mich immer über
[43:50] Feedback und weitere Fragen von dir, alles wird gut, aber nicht
[43:56] von alleine.

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