# Wearables - Gesundheitstracking im Alltag mit Dr. Lutz Graumann und Nina Ruge

An episode of [staYoung - Der Longevity-Podcast](https://invisiblenetwork.ai/podcast/1729988637), 22 Aug 2025, 1 h 01 min.

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## Transcript

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[0:45] Werbepartner die Podcast Inhalte bleiben aber stets unabhängig,
[0:50] das ist mir wichtig Werbung Ende willkommen bei Stay Young.
[0:56] Du hast es doch auch schon das Device, das Tool oder auch schön
[1:02] in Denglish das Wearable das dich Achtung nochmal denglish
[1:07] Track, also Puls, Herzfrequenz, Variabilität, Atemfrequenz,
[1:11] Schrittzahl VO 2 Max, Schlafdauer, einzelne
[1:15] Schlafphasen, Erholsamkeit, Stresslevel oder Trackst du etwa
[1:20] noch nicht viele sagen, was bringt mir das denn, kann ich so
[1:24] einem Ring? Im Armband einer Smartwatch
[1:27] überhaupt trauen? Wie messen die denn?
[1:29] Kann ich den Ergebnissen trauen und was fange ich mit dem
[1:32] Messergebnis überhaupt an? Ich darf einen Top Experten
[1:36] befragen, der den Einsatz von Wearables sozusagen von deren
[1:39] Geburt an nutzt und testet, er ist Sport und
[1:42] Ernährungsmediziner und als solcher durfte er zum Beispiel
[1:45] bei der Bundeswehr alles an Wearables testen, was so auf den
[1:49] Markt kam. Mit Jetpiloten zum Beispiel
[1:52] später auch. Mit Formel 1 Piloten.
[1:55] Er hat eine Privatpraxis in Rosenheim und betreut heute
[1:59] unter anderem die Eishockey Nationalmannschaft und das
[2:03] Regenerationsmanagement beim Fußballclub Eintracht Frankfurt.
[2:07] Wow. Dr. Lutz Graumann Willkommen bei
[2:09] Stay Young. Hallo Nina, Guten Morgen.
[2:12] Wir kennen uns, arbeiten zusammen, duzen uns.
[2:14] Was trägst du denn an Wearables bitte im Augenblick?
[2:18] Also. Das, was mich ständig begleitet,
[2:20] schon seit vielen Jahren, ist ein Ring.
[2:23] Das heißt also ein ein smarter Ring, der vor allen Dingen meine
[2:28] Schritte zählt, meinen Schlafmonitor und mir auch
[2:32] meinen Biorhythmus immer mal widerspiegelt, und der ist so
[2:36] smart, dass er mich auch daran erinnert, wann es dann Zeit
[2:39] wäre, jetzt langsam herunterzufahren und ins Bett zu
[2:42] gehen, damit mein Biorhythmus optimal funktioniert.
[2:45] Und was für für viele Menschen die einfachere Variante ist als
[2:50] so n Ring sind tatsächlich diese Armbänder oder auch die smarten
[2:54] Uhren und ich trage im Alltag noch eine Uhr, weil natürlich
[2:58] auch die Funktionen, die in so einer smarten Uhr drin sind,
[3:02] natürlich den Alltag oftmals erleichtern, dass man sieht, was
[3:05] die nächsten Termine sind. Dass man theoretisch auch die
[3:08] Musik steuern kann oder auch seine Sporteinheiten darüber
[3:11] aufzeichnen kann. Also das ist das, was im Alltag
[3:14] bei mir hängen geblieben ist, weil es für mein Leben am
[3:18] wenigsten invasiv und nervend ist und mir das Maximum an
[3:22] Informationen gibt, damit mein Leben und meine Gesundheit
[3:25] besser werden. Also ich verstehe richtig, du
[3:28] hast den Ring eigentlich für die Hauptmess.
[3:30] Arbeit und die Uhr eher so für die Sportaufzeichnung
[3:34] sportbegleitung Auswertung. Genau vor allen Dingen den Ring
[3:37] auch für die Nacht, weil mich nerven Sachen am Handgelenk in
[3:41] der Nacht, sonst könnte man auch mit einem Armband auch diese
[3:44] Nachtaufzeichnung machen und es kann jeder für sich selber
[3:47] Entscheidungen was was für mich erträglich ist.
[3:51] Mhm Ring mach ich auch. Ich hab so n so n Armband zum
[3:54] Blutdruckmessen und überleg gerade ob ich mir noch n Armband
[3:58] für alles jetzt so neue Generation anschaffe, dass ich
[4:01] nur noch 1 hab, weil es geht ja dann auch immer darum, dass man
[4:03] dann je was ne App einliest ausliest und da muss man halt 2
[4:09] oder 3 sich angucken, aber lass uns jetzt mal bei 0 anfangen, du
[4:12] hast das. Erste Wearable der Welt getestet
[4:16] ist das richtig? Was war?
[4:17] Denn das, also da werden sich sicherlich Experten drüber
[4:21] streiten, was jetzt du, was Wearable dann war, weil die, man
[4:24] muss sagen, wahrscheinlich ist die erste Wearable Generation
[4:27] sind tatsächlich die Polaruhren gewesen, also die die Messung
[4:31] des Pulses EKG genau während der Belastung, und die gibt es schon
[4:37] relativ lange, die gibt es sicherlich seit Ende der 80er
[4:39] Jahre. Das war so diese, diese erste
[4:42] Geschichte, das war ja aber noch nicht wirklich smart, weil das
[4:45] war ja nur eine technische Lösung, die an eine Uhr in
[4:49] Echtzeit gefunkt wurde, und es ging dann tatsächlich los, dass
[4:54] Nike und Apple angefangen haben, so n so n Joint Venture zu
[4:57] machen und die haben dieses Nike plus System entwickelt.
[5:00] Wie man einen ganz einfachen Wearable Sensor, nämlich dass es
[5:05] war eigentlich nur wieso n Lichtschalter der gemessen hat
[5:07] an und aus, wenn da der Schuh den Boden berührt hat und es
[5:11] wurden zum ersten Mal Schritte gezählt, Distanzen gezählt und
[5:16] es wurde ein smartes Infotainment herum um diese
[5:19] sportliche Belastung aufgebaut und es war alles sehr einfach,
[5:23] sehr rudimentär, aber es war plötzlich technisch möglich.
[5:27] Und das war, glaube ich auch so der Startpunkt, dass andere
[5:29] motiviert wurden, neue Ideen anzugehen, weil es plötzlich
[5:34] einen Empfänger gab. Es gab diese I Pods, die
[5:37] plötzlich in der Lage waren, Informationen von außen
[5:41] anzunehmen via Bluetooth und es wurde plötzlich breitentauglich
[5:45] und erst dann mit der Entwicklung des Smartphones ging
[5:49] es dann wirklich weiter. Dass diese Reise dann ab 2005
[5:53] 2006 noch mal spannender wurde und dann ja plötzlich die
[5:56] Wearables überall. Steil aus der Kurve kamen.
[5:59] Nur kurz. Wie wurden denn diese Daten aus
[6:01] dem Nike Shoe dann ausgelesen im ipod, wie sahen das aus?
[6:05] Du hast tatsächlich so zum ersten Mal schon so deine
[6:09] Laufdistanzen aufgezeigt bekommen und die haben dann, als
[6:13] es dann ein bisschen besser wurde, haben sie sogar versucht,
[6:16] da so ein bisschen geotracking zu machen und das war dann
[6:19] wirklich schon unterhaltsam. Also das war so das erste Mal,
[6:23] dass. Apple artig dann wirklich das
[6:26] nett ausgesehen hat, weil vorher waren ja diese Polaruhren vom
[6:30] Entertainment Faktor her ja überschaubar und dieses
[6:35] Entertainment, was ja immer wichtiger wurde, dass es schöne
[6:37] Grafiken dazu gab, das das kam dann tatsächlich erst durch
[6:41] durch diese Apple Generation und dann mit der mit dem mit der
[6:45] Entwicklung des iphones war das dann natürlich plötzlich noch
[6:48] mal ne ganz andere Liga. Nur zur Erklärung Geotracking
[6:51] heißt dann, dass man tatsächlich den Weg, den man gelaufen ist,
[6:54] dann eigentlich per GPS Signal aufgefangen und wieder
[6:58] eingespielt und aufgezeichnet bekommt.
[7:00] Na ja, das war ja damals schon ziemlich cool, wann war das in
[7:03] welchem Jahr? Das war tatsächlich, würde ich
[7:05] sagen, Anfang Jahr 2000. Also es muss so 2003 2004 2005
[7:10] gewesen sein, so. Und wir sind jetzt, denke ich.
[7:13] Durchaus in so einer Bubble. Ne.
[7:15] Also wir für uns ist es selbstverständlich, wir kümmern
[7:17] uns sehr um Healthy Long Javity um Gesundheit und Prävention et
[7:21] cetera und wir sind ständig dabei zu gucken, was gibt es
[7:24] denn an neuen Devices und so, aber wie sieht denn das für die
[7:27] breite Bevölkerung aus deiner Sicht und deiner Einschätzung
[7:30] aus, wie sehr haben denn eigentlich Wearables dieses sich
[7:34] selbst spiegeln, die eigene Gesundheit aufzeichnen und
[7:38] spiegeln, wie sehr hat denn das schon Platz im Alltag der
[7:41] Menschen in Deutschland gefunden?
[7:43] Nein, wir sind, glaube ich, immer noch etwas hinter der
[7:45] Welle in Deutschland. Das heißt also, es sind
[7:48] wahrscheinlich weniger als die Hälfte der Bevölkerung, die
[7:50] überhaupt offen ist für sowas, aber das deckt sich
[7:53] wahrscheinlich ziemlich genau mit dem Gesundheitsinteresse der
[7:56] Bevölkerung, dass man sagt, wir haben eine relativ groß
[7:59] auseinandergehende Schere von den Menschen, die wirklich aktiv
[8:03] interessiert sind an ihrer Gesundheit und verstehen, dass
[8:05] Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Vitalität ein Asset ist, was es
[8:08] zu beschützen gilt. Und in der Regel werden die
[8:12] Wearables meistens von den Menschen getragen, die es
[8:14] eigentlich eigentlich nicht brauchen.
[8:16] Wir sehen, das ist n ist n ganz spannender, ganz spannender
[8:19] Aspekt, dass wir eigentlich in dieser ersten Phase nur Menschen
[8:23] kriegen, die eigentlich eine positive Verstärkung haben
[8:26] wollen von den Sachen, die sie eh schon richtig machen und die
[8:29] Menschen mit einem richtigen Leidensdruck, die kriegen wir
[8:32] auch, das sind aber wenige die Menschen, die es eigentlich am
[8:35] dringendsten benötigen. Die verschließen sich noch vor
[8:37] der Wahrheit, weil sie sich im Alltag regelmäßig selber
[8:40] schönreden. Kannst du irgendwie schätzen,
[8:43] wieviel Prozent der Bevölkerung jetzt mal Babys und ganz alte
[8:46] Menschen ausgenommen so ein Wearable nutzen?
[8:51] Nur eine Schätzung? Also vielleicht hast du, ich
[8:54] würde mal sagen, dadurch dass Smartwatches relativ weit
[8:57] verbreitet sind, würde ich schätzen, dass es vielleicht
[9:02] zwischen 5 und 10% in der Bevölkerung sind.
[9:05] Mhm du, da haben wir noch was vor.
[9:07] Ne, dass wir das möglichst breit in die Bevölkerung bringen, weil
[9:10] das darüber reden wir ja jetzt, weil das ja wirklich was bringen
[9:13] kann, vielleicht kurz noch, in welchen Ländern siehst du da ne
[9:16] viel weitere Verbreitung und auch.
[9:19] Ne sehr effiziente Auslesung sozusagen.
[9:22] Also bei den bei den Gesundheitsbewussten sind wir in
[9:24] den USA sicherlich deutlich vor uns.
[9:27] Aber was was die wenigsten auf dem Schirm haben, dass die das
[9:30] in Asien Länder gibt, wo es noch viel etablierter ist, auch in
[9:33] der covid Zeit noch mal n Riesenschub gekriegt hat,
[9:36] nämlich Südkorea und Singapur, also ich ich würde, ich würde
[9:39] glauben, dass die Akzeptanz dieser Wearables in in diesen
[9:43] Ländern noch mal deutlich höher ist.
[9:46] Und da wahrscheinlich Durchdringungen von knapp 50% in
[9:49] der Bevölkerung sind. Ja, also wir fangen jetzt mal
[9:52] richtig an und steigen ein. Was sind die, wie lesen die aus
[9:54] und was können wir damit anfangen?
[9:56] Wir sprechen also von Smartwatches, von Armbändern und
[9:59] Ringen, das ist schon mal geklärt, ne?
[10:02] Genau das ist so die das ist das, was im Moment die Welle
[10:04] ist, das, wo man sagt, da sind wir aus dieser Early Adopter
[10:07] Phase heraus, das ist massentauglich und was ja
[10:10] spannend wahrscheinlich auch ist.
[10:12] Was du ja selbst auch schon ausprobiert hast, sind natürlich
[10:15] auch implantables, dass man also schaut, was sind, was kriege ich
[10:18] denn Minimalinvasiv an Biomarkern unter der Haut auch
[10:22] ausgelesen. Implantables damit sind zum
[10:25] Beispiel diese Continuous Glucose Monitoring CGM Tracker
[10:31] für eben den Zuckerspiegel im Blut.
[10:33] Ja finde ich auch wahnsinnig spannend, sprechen wir auch
[10:35] gleich kurz drüber. Und noch eine Frage vorneweg,
[10:39] weil mir das ganz, ganz oft so geht, wenn ich eben mich, fragt
[10:42] jemand, was haben sie denn da für einen klobigen Ring und ich
[10:44] dachte das da sind Sensoren dran und so und dann sagen die ja,
[10:48] also was habe ich denn davon, wenn ich meinen Schlaf tracke
[10:51] und meinen meine Schrittzahl, mein Puls und all sowas, das
[10:55] macht mich ja nur verrückt, da werde ich ja abhängig davon
[10:58] außerdem ach was sagst denn du auf sowas?
[11:01] Das hören wir regelmäßig. Diese diese diese Punkte, wir,
[11:05] wir sagen immer, wenn ich eine Persönlichkeitsstruktur habe,
[11:08] die sehr analfixiert ist, dann macht das wenig Sinn.
[11:12] Analfixiert heißt das, wenn ich sehr, also das sind sehr
[11:16] pedantische Menschen, die, die sich verrückt machen lassen
[11:20] würden durch die Informationsflut, das ist etwas,
[11:24] diesen Menschen beraten wir nicht dazu, da sagen wir dann
[11:27] eher so, hör mal. Trag das mal, aber wir lesen das
[11:31] für dich aus und wir geben dir dann Feedback, wo du so stehst.
[11:35] Und das gibt es auch immer noch. Wir haben medizinische Geräte,
[11:38] die wir dann drauf kleben können, die können wir auch bis
[11:40] zu einer Woche tragen und da muss der Mensch sich nicht
[11:43] verrückt machen lassen durch die Daten, sondern wir als Experten,
[11:46] als Ärztetherapeuten übernehmen dann die Auswertung und lassen
[11:50] die Menschen nicht damit alleine, sodass also die nicht
[11:52] verrückt werden durch diese Daten.
[11:53] Und wenn ich jetzt jemanden eben motivieren möchte, von dem ich
[11:56] denke, der ist nicht. Anal fixiert wie du sagst.
[12:00] Was was für Vorteile sag was hilft er nur um uns zu
[12:04] motivieren hier wir beschäftigen uns jetzt wirklich ein bisschen
[12:06] tiefer damit, was für Vorteile hat es denn, wenn ich die Nutze?
[12:09] Genau. Also wenn wir als selbst Check
[12:13] in von uns sagen, ich bin mit meiner Gesundheit nur so unter
[12:16] 75% zufrieden. Ich stehe morgens nur mit einem
[12:19] Akku Zustand von unter 75% auf oder ich habe wirklich pain
[12:24] points in meinem Alltag. Dann versuchen wir natürlich, um
[12:29] Muster zu erkennen, um wirklich ganzheitlich den Alltag dieser
[12:33] dieser Menschen zu betrachten. Glauben wir an den Nutzen von
[12:37] diesen Wearables, dann würden wir die motivieren, wenn jemand
[12:39] sagt, Ich bin 100% fit, ich bin 100% happy mit meiner Gesundheit
[12:44] aktuell, mach einfach so weiter, bis dann irgendwann bei dir der
[12:47] Punkt kommt, dass du nicht so happy bist.
[12:49] Und dann macht es Sinn diesen Weg zu gehen.
[12:52] Aber die allermeisten Menschen über 45 sind genau da zu Hause,
[12:56] dass einfach die ersten Wehwehchen kommen.
[12:59] Der Energiemangel ist subjektiv etwas, was wir erleben im
[13:03] Alltag, und dann macht es Sinn, ob uns diese Geräte
[13:07] Hilfestellung geben können, um noch mal uns besser zu fühlen
[13:10] oder unsere Gesundheit besser zu bewahren und dann dann geht es
[13:14] los und dann versuchen wir herauszufinden, was sind denn
[13:17] die wichtigen Informationen, die mir dabei helfen, diese Reise zu
[13:20] begehen. Also tatsächlich, es ist für
[13:23] healthy Aging mit Sicherheit ne sehr sehr hilfreiche
[13:28] Technologie, vielleicht für für die, die sich damit noch nie
[13:30] beschäftigt haben. Welche Wearables sind denn am
[13:32] weitesten und am besten kundenorientiert, denn viele
[13:35] haben auch Angst. Jetzt hab ich noch ne App und
[13:37] dann muss ich das überhaupt erst mal für mich sortieren.
[13:40] Wie kriege ich denn die Daten zu mir und wie melde ich mich an,
[13:43] welche sind denn da am? Kundenorientiertesten und am
[13:46] leichtesten bedienbar. Also ich glaube, es ist
[13:49] tatsächlich in jeder Kategorie egal ob es Armbanduhr oder Ring
[13:54] ist. Ist alles so weit entwickelt,
[13:58] dass es genau das kann, was du als Endverbraucher benötigst.
[14:03] Und es ist immer so ein bisschen Bauchgefühl.
[14:05] Ich würde mir alle 3 Varianten anschauen, ich würde alles
[14:07] einmal Probe tragen und. Und würde dann mich auf 1
[14:11] einlassen, weil die können alle ziemlich genau das gleiche, weil
[14:14] wir feststellen werden, dass was passiert, denn in diesen Geräten
[14:18] innen drin und wie kommen die zu diesen Rückschlüssen, die sie
[14:21] ziehen, ist es immer die gleiche Technologie und ich glaube, das
[14:26] ist ein optisch Bauchgefühl Style Faktor, aber man kann sich
[14:31] eigentlich mit gutem Gewissen auf einem dieser Geräte
[14:33] einlassen und. Du hast jetzt den Ring und du
[14:37] hast ne Smartwatch. Den Ring nutze für vor allem
[14:39] schlaftracking Smartwatch für Sport, das machst du aber nur,
[14:43] weil es einfach nicht so bequem ist.
[14:44] Ne Uhr nachts zu tragen oder sind nicht die Ringe eventuell
[14:48] doch besser fürs Schlaftracking und die Armbänder und
[14:52] Smartwatches doch besser für die tägliche Sportliche und
[14:56] Bewegungsbeobachtung? Ja, also die, die die Ringe
[14:59] haben tatsächlich n kleinen Vorsprung was die
[15:02] Messgenauigkeit angeht, Tag und Nacht.
[15:06] Natürlich sind sie eng umschlossen um die Haut drumrum
[15:09] und wir haben hier 2 kleine Arterien die die beobachten
[15:13] können und daraus etwas höhere Datenqualitäten ableiten können
[15:18] und die haben auch noch NNN Thermometer mit eingebaut
[15:21] bekommen, sodass also theoretisch.
[15:24] Beschleunigungssensoren, die Halt über die Bewegung Aktivität
[15:27] uns Ausschlüsse geben, dann diese Fotomessung der der
[15:31] Blutgefäße und dann noch die Temperaturregulation, weil keine
[15:36] dieser Sensoren für sich 100% genau sind, aber die Genauigkeit
[15:41] und die Aussagekraft steigt dann, wenn man alle 3
[15:44] Informationen übereinander legt. Das ist dann also wieso n
[15:46] Mosaik? Und je mehr puzzlesteine ich
[15:49] habe, desto desto schöner oder desto genauer wird das Bild bei
[15:52] den Uhren und bei den Armbändern ist es auch eine ähnliche
[15:57] Vorgehensweise mit den Sensoren, die da verbaut sind, aber ganz
[16:02] ehrlich würde ich trotzdem nach meinem Bauchgefühl gehen und
[16:06] also die Messgenauigkeit hat bei beiden Geräten vor und Nachteile
[16:10] und für Datentrendanalysen und um eine grobe Richtung zu
[16:14] bekommen eignen sich alle 3. Mhm und ist es dann vielleicht
[16:19] doch besser, ein Hersteller zu nehmen, der schon lange am Markt
[16:22] ist, weil er ganz ganz viele Daten sammeln konnte und damit
[16:25] eben natürlich den Algorithmus viel besser trainieren konnte?
[16:29] Genau, also das ist wir. Wir würden immer zu einem der
[16:31] größeren 3 Hersteller empfehlen und vor allen Dingen auch
[16:36] natürlich, da sind ganz viele Startups auch im Rennen, die
[16:39] Frage ist, gibt es die nach einem Jahr noch oder gehen da
[16:41] die Lichter aus und meine Daten sind weg.
[16:43] Und die? Wir würden natürlich auf im
[16:47] Moment die die größeren Anbieter zurückgreifen, weil die
[16:50] natürlich auch große Wissenschaftspartnerschaften
[16:52] eingegangen sind, also das, das, das Macht schon Sinn, da n paar
[16:56] Euro mehr zu investieren, weil man dann einfach Sicherheit hat
[17:00] und vor allen Dingen auch das, was du am Anfang nicht
[17:02] angesprochen hast. Was ist denn, was macht denn der
[17:04] Datenschutz? Es geht ja nicht nur um die
[17:06] Genauigkeit der Daten, sondern sondern auch, was passiert
[17:09] hintenrum mit meinen Daten. Und wenn man sieht, dass jetzt
[17:12] ganz viele Start UPS aus Asien kommen und in den Markt drängen,
[17:15] die zwar wettbewerbsfähige Preise haben, aber wir wissen
[17:17] nicht, wie lange, gibt es die noch und was, was machen die mit
[17:20] meinen Daten, weil natürlich die Datenschutzrichtlinien von
[17:23] irgendwelchen Start ups in Asien ganz andere sind als in unseren
[17:25] europäischen Regionen. Wichtiger Hinweis Jetzt Let's
[17:29] Name IT. Die großen Zuverlässigen was
[17:33] Datenschutz angeht und die mit. Viel Erfahrung in der
[17:37] Datenverarbeitung, das sind Aura, das sind Garmin, das sind
[17:41] Apple, das ist Fitbit. Genau, fitbit, Google genau,
[17:45] also Fitbit ist irgendwann von Google gekauft worden und sind
[17:48] damit natürlich zu den Großen aufgeschlossen und dann aus
[17:51] Südkorea kommend ist jetzt auch Samsung mit einem Ring im Markt,
[17:55] der sehr gut ist und. Da ist kein Datenschutzthema.
[17:59] Glaube ich. Südkorea hat sicherlich andere
[18:02] Datenschutzrichtlinien als es als es China hat.
[18:05] Und auch die haben natürlich alle Niederlassungen in Europa,
[18:09] die sich auch drauf vorbereitet haben, dass sobald halt einfach
[18:12] Apps aus Deutschland heraus verkauft werden müssen, die auch
[18:15] noch mal andere Richtlinien halt einhalten.
[18:17] Also ich fass mal zusammen, es macht schon Sinn bei den Großen
[18:21] zu sein. Schade für die Startups, weil
[18:22] man halt da nicht weiß wie lange die Daten überhaupt von mir.
[18:27] Ausgewertet und dann zur Verfügung sind und auch wie
[18:30] lange die selbst am Markt sind. Und Vorsicht bei China
[18:34] Produkten, weil wir da tatsächlich nicht wissen, was
[18:37] mit unseren Daten passiert, wenn jemand sensibel ist für dieses
[18:40] Thema. So jetzt gucken wir uns genauer
[18:43] an, du hast es ja eben schon mal grob im Überblick gegeben wie
[18:48] die Uhr, Smartwatch oder der Ring oder das Armband im Detail
[18:53] messen. Sag uns erstmal welche.
[18:56] Parameter welche Biomarker sind wirklich sehr zuverlässig
[19:01] auszulesen und zu messen und welche eher nicht?
[19:04] Da sind ja eben, ich gebe es nur mal den kurzen Überblick, da
[19:07] sind ja der Ruhepuls, da ist der Echtzeitpuls, also wie geht der
[19:11] rauf und runter, wenn ich mich bewege et cetera Sport mache,
[19:14] die Herzfrequenzvariabilität tags und nachts, großer
[19:17] Unterschied dann der Blutdruck, das geht heute ja ganz bei
[19:21] einigen Devices schon die Atemfrequenz.
[19:26] Dann, was ich auch irre finde, die Sauerstoffsättigung des
[19:29] Blutes, dann auch die Schlafphasen.
[19:31] Ich mein hier im Gehirn die Schlafqualität, damit dann VO 2
[19:36] Max. Das ist ja etwas, was in meinen
[19:37] Mitochondrien und in meinen Zellen stattfindet, der
[19:40] Blutzucker mit diesen mit diesen Sensoren in der Haut unter der
[19:44] Haut, ja und dann bewegungstypen Sportarten, also welche dieser
[19:48] ganzen Parameter sind denn überhaupt heute schon wirklich
[19:52] exakt auszulesen? Also tatsächlich der Puls, wenn
[19:56] ich mich nicht bewege, können alle, das heißt also, wenn ich
[19:59] je weniger Bewegung da ist, desto höher ist die
[20:02] Datenqualität, weil man muss immer noch sagen, dass der Feind
[20:06] für die Datengenauigkeit bei der optischen Pulsabtastung ist
[20:10] tatsächlich Bewegung und Streulicht, was existieren kann,
[20:12] wenn die Armbänder so n bisschen schlackern.
[20:14] Und das wird dann mit. Licht ausgelesen.
[20:16] Entschuldige, dass ich unterbreche, aber das finde ich
[20:18] wahnsinnig spannend. Wie macht das denn so n so n
[20:21] Ding? Das wenn man sich die Geräte
[20:22] anschaut, auch wenn man so mal in diese Uhr reinschaut, dann
[20:24] sieht man ja da so 4 lichter Quellen und das können rote
[20:29] können grüne Lichter sein. Das können auch infrarote
[20:32] Lichtquellen sein, die Schießen das Licht in die Hautoberfläche
[20:36] ein und auf der anderen Seite ist ein Empfänger, also ein ein
[20:39] Photometer, ein Lichtmessgerät was misst wie dieses.
[20:43] Eingangssignal reflektiert wird in die Haut, wieder zurück in
[20:48] den in den Sensor und man weiß immer, dass wenn das Licht
[20:52] absorbiert wird, dann fließen gerade rote Blutkörperchen dran
[20:55] vorbei in der Hautoberfläche und dann erkennt die Software das
[21:01] muss jetzt ein Herzschlag gewesen sein und dadurch, dass
[21:04] da ganz viele Lichtimpulse pro Sekunde und pro Minute da rein
[21:08] und rausschießen. Deshalb kriegen die dann halt
[21:10] dieses, dieses Farbbild, was dann einer Pulskurve entspricht.
[21:15] Das ist nicht so genau wie die EKG genaue Messung, die wir in
[21:19] den Brustgurten oder in medizinischen EKGS haben, aber
[21:23] das lässt sich so gut auswerten, dass wir einen Puls ziemlich
[21:28] genau darstellen können und in Ruhe ist das wie gesagt super.
[21:34] Da reicht es auch aus, um Stress bewerten zu können, weil du hast
[21:37] ja schon diesen Begriff in den Mund genommen, der herzfaden
[21:40] Variabilität, da wird ja jeder Herzschlag mit dem vorherigen
[21:45] und dem künftigen Herzschlag verglichen, um zu sehen, ob ich
[21:49] gestresster bin oder ob ich entspannter bin.
[21:53] Sympathikus, parasympathikus, Aktivität, das heißt unser
[21:56] autonomes Nervensystem. Bedingt, wenn ich gestresst bin,
[22:00] wird der Puls ein bisschen schneller und die regelmäßigen
[22:04] Abstände sind plötzlich darstellbar.
[22:06] Wenn ich entspanne und runterfahre, wird der Puls
[22:09] langsamer und mein Herz fängt plötzlich an, nur unrund zu
[22:13] schlagen wie eine kopierte Rolex Uhr, dass also die nicht so 100%
[22:18] genau tickt, aber das ist, das ist ein Zeichen von Gesundheit
[22:23] und Erholung. Und nur, wenn wir wirklich
[22:27] gestresst sind, dann haben wir wirklich n Schweizer Uhrwerk
[22:30] eingebaut bekommen und das ist diese Herzratenvariabilität und
[22:34] das ist in Ruhe ist es sensationell gut und daher
[22:37] kommen wir dann ja auch zur Bewertung des Schlafes, dass aus
[22:40] dieser Mischung aus Atmung, die wir Rausrechnen, aus den
[22:45] Unrunden Herzschlägen, die wir haben, bei ein und Ausatmung,
[22:49] wenn wir einatmen, beschleunigt sich unser Herzschlag ein
[22:52] bisschen. Und wenn wir ausatmen, wird der
[22:55] Herzschlag langsamer und damit können diese Software kann auch
[23:00] eine Atemfrequenz berechnen, was schon auch ziemlich genau ist in
[23:04] Ruhe, das sind 3 super wichtige Kennzahlen, mit denen wir auch
[23:08] als Therapeuten unglaublich viel anfangen können.
[23:11] Also Ruhepuls, Atemfrequenz, Herzfrequenz, Variabilität.
[23:16] Was ist mit, manche sagen ja, sie könnten schon EKG.
[23:21] EKG können die tatsächlich, aber das ist eine physische
[23:25] Kontaktherstellung, das macht es ja.
[23:27] Wir müssen Ströme fließen lassen und das coole ist ja, dass
[23:32] dieses Stromfeld unseres Herzens ist so groß, dass das bis in die
[23:38] Fingerspitzen geht, das heißt, es reicht hier bei der Apple
[23:41] Watch einen mechanischen Kontakt zu schließen, dass ich mit
[23:44] meinem Finger, mit meinem Zeigefinger auf diese
[23:47] Metallfläche komme. Und es gibt eine zweite
[23:49] Metallfläche am Handgelenk, und das reicht aus, dass dieser
[23:53] Strom am Herzen so weit in die Peripherie transportiert wird,
[23:58] dass ich hier genau erkennen kann, ob mein Herz in diesen
[24:03] Sinusrhythmus schlägt. Das heißt, dass alle Teile des
[24:07] Herzens zum richtigen Zeitpunkt das machen, wofür die Mal gebaut
[24:11] wurden, oder aber das, was für viele Menschen im Alter ein
[24:16] Problem darstellen kann, dass es die.
[24:18] Arrhythmie der Herzrhythmusstörung und vor
[24:20] allen Dingen durch durch einen Vorhofflimmern bedingt.
[24:23] Das heißt, dass diese kleinen Kammern, die vor der Herzkammer
[24:27] sind, dass die plötzlich anfangen wie wild vor sich hinzu
[24:29] flattern, und das betrifft Frauen in der Menopause, das
[24:34] betrifft auch Männer über dem Alter von 50, und das wird
[24:39] oftmals gar nicht so richtig als krankhaft erkannt, sondern diese
[24:43] Menschen fühlen sich nur immer n bisschen schlapper, als sie das
[24:46] sonst so gewohnt waren. Und hier kann diese einfache
[24:50] technische Lösung unglaublich vielen Menschen Hilfestellung
[24:54] geben. Um zu erkennen, ist da irgendwas
[24:56] im Argen oder nicht und es hat relativ lange gedauert, bis es
[25:00] in Europa zugelassen wurde, die FDA in den USA hat das schon
[25:03] relativ früh zugelassen und es hat über ein Jahr oder 2 Jahre
[25:06] gedauert, bis es dann auch in der EU zugelassen war, diese
[25:09] Funktion des EKGS. Und das muss man aber dann aktiv
[25:13] proaktiv eben sagen. So, jetzt Messe ich mal wieder
[25:15] und leg dann den Finger drauf. Genau.
[25:17] Wichtig ist glaub ich, wir sollten mal nach Fehlerquellen
[25:20] gucken. Der Ring muss ja zum Beispiel so
[25:22] eingesetzt sein, dass da immer so dieser Kleine, diese
[25:25] Aussparung nach innen zur Handfläche zeigt, bei der Uhr,
[25:30] die da vielleicht nicht zu fest sitzen, aber auch nicht zu
[25:33] locker, das gilt auch fürs Armband.
[25:34] Die Männer sollten nicht so viele Haare haben, das heißt
[25:37] also, wenn da sehr viele Haare sind und was ja in der gen x und
[25:42] gen z sehr populär ist, wildeste Tattoos.
[25:46] Und auch Tattoos am Handgelenk sind kein guter Plan für
[25:50] Wearables. Dann bitte ein Handgelenk
[25:52] freilassen. Genau, immer Vorausdenken, einen
[25:56] Schritt voraus sein. Genau.
[25:58] Und ist es eigentlich wichtig, ob man links oder rechts trägt?
[26:03] Es tat sich relativ wurscht. Okay gut, also du hast jetzt
[26:06] gesagt, Ruhepuls lässt sich gut messen, warum der Bewegungspuls
[26:12] nicht so sehr? Genau, weil einfach da, sobald
[26:14] das Handgelenk schlackert und der das der Korpus der Uhr
[26:18] Schlackert oder der Ring auch sich n bisschen mikrobewegung
[26:21] dazu kommt, dann verschiebt er sich doch immer n bisschen, weil
[26:24] wie oft siehst du, dass bei dir der diese Kerbe nicht mehr
[26:28] richtig da ist wo sie hingehört? Das passiert im Alltag einfach
[26:32] und deshalb sagen wir den Sportlern die wirklich
[26:34] ambitionierte Ausdauerziele verfolgen, nimm nach wie vor
[26:38] tatsächlich für das Trainingsmonitoring den
[26:40] Brustgurte zu. Weil die Interaktion mit den
[26:43] Apps ist ja immer da. Das heißt, die sind alle
[26:45] miteinander kompatibel, weil alle Hersteller um diese
[26:48] Schwäche wissen, und die lassen das zu, dass auch noch ein
[26:50] genaueres Messinstrument damit integriert wird, und das ist
[26:54] dann einfach wirklich idiotensicher, aber.
[26:57] Da wird mit der App auch der Brustgurt.
[26:59] Angesteuert genau also die. Das ist natürlich toll, das das,
[27:02] das macht es natürlich einfach einfach besser.
[27:05] Du hast aber gerade schon angedeutet, ja, die die
[27:08] verschiedenen Wearables. Könnten unterschiedliche Daten
[27:12] liefern, ne? Also ich hab das mal probiert
[27:14] und hab festgestellt haha auch gerade bei den Werten von denen
[27:18] du sagst sie lassen sich eigentlich sehr gut auslesen wie
[27:20] eben Ruhepuls, beispielsweise Herzfrequenz, Variabilität,
[27:23] Artenfrequenz auch da gibt es unterschiedliche Werte.
[27:25] Ja, weil es so verrückt ist. Es gibt nicht mal ne Definition
[27:28] für Ruhepuls. Also es ist für uns, irgendwie
[27:31] klingt das erst mal klar, dass wenn wir über Ruhepuls reden,
[27:33] dass das für jeden irgendwie gleich sein sollte.
[27:36] Jeder Hersteller hat einen anderen Algorithmus, wie er
[27:39] diesen Ruhepuls definiert, und es gibt keinen Standard dafür.
[27:42] Das ist in der Long javity Medizin.
[27:44] Ist das tatsächlich für uns ein Riesenproblem, dass einfach
[27:47] diese fehlende Standardisierung und die fehlende Transparenz
[27:50] jeder, der Technologiehersteller versucht, irgendwie n
[27:52] Wettbewerbsvorteil zu haben, und das Macht die Vergleichbarkeit
[27:56] der Werte leider. Immens schwierig.
[27:59] Und deshalb hat jeder andere Ruhepulse, die er erkennt.
[28:03] Und wir haben uns jetzt darauf geeinigt in unserem
[28:05] Expertengremium, dass wir immer den niedrigsten gemessenen Puls
[28:10] über die 24 Stunden als Ruhepuls hernehmen, aber da ist man
[28:14] relativ schnell frustriert, wenn man Patienten betreut oder
[28:18] Klienten betreut, die unterschiedliche Produkte
[28:21] nutzen, dass da einfach tatsächlich unterschiedliche
[28:24] Zahlen rauskommen, aber geht hier nicht um diesen einzelnen
[28:26] Zahlenwert, sondern. Dann über die Datentrends.
[28:30] Um zu erkennen, funktioniert das, was wir von den Menschen
[28:35] wollen. Also a erstmal wo stehe ich im
[28:36] Vergleich mit ganz vielen anderen Menschen und b ist wenn
[28:39] wir Tipps und Tricks mit auf den Weg geben und Hausaufgaben
[28:43] definieren, führten diese Lebensstil Veränderungen auch zu
[28:46] einem messbar anderen Ergebnis und darum geht es und das können
[28:49] wir mit allen, mit allen Geräten sicherstellen.
[28:53] Also Schuster, bleib bei deinen Devices, nimm immer dasselbe.
[28:57] Immer dasselbe. Genau, tatsächlich, wenn ich
[28:59] mich auf 1 eingeschossen habe, dann ich soll am Anfang mir den
[29:03] Kopf machen, was passt zu mir und dann nehme ich immer das
[29:06] gleiche. Jetzt kommen wir zu anderen
[29:09] Biomarkern, zu anderen Werten, von denen ich wirklich mir
[29:12] schwer vorstellen kann, dass diese Devices, die gut messen
[29:15] können, nämlich zum Beispiel ich vorhin schon gesagt VO 2 Max
[29:19] oder auch Sauerstoffsättigung des Blutes.
[29:21] Wie geht denn das, also Sauerstoffsättigung des Blutes
[29:24] war? Ist es ein einfaches
[29:26] Abfallprodukt der Smartwatches, weil wenn man schon mal bei so
[29:30] einem in der Klinik war, kriegt man ja immer so n lustigen
[29:34] Sensor über den Zeigefinger gestülpt und das erste was
[29:38] irgendwie klar war ist, dass ein rotes Blutkörperchen, was
[29:42] ordentlich mit Sauerstoff gefüllt ist, hat ne anderes
[29:45] Farbspektrum als ein. Rotes Blutkörperchen was den
[29:49] Sauerstoff in der P. Fr.
[29:50] Abgegeben hat und man kann genau diese Wellenlänge des Lichtes
[29:55] kann man super einfach super billig darstellen und es war ja
[29:59] auch in der covid Zeit ein ein sehr populäres Verkaufsargument,
[30:05] aber wenn jemand lungengesund ist und nicht erkrankt ist, dann
[30:09] ist das ungefähr der langweiligste Wert überhaupt,
[30:12] weil der sehr stabil ist. Das heißt also, wenn ich nicht
[30:15] schnarche und atemaussetzer, habe ich keine chronische
[30:18] Lungenerkrankung habe, dann rate ich immer unseren Klienten,
[30:22] schaltet diesen Sensor aus, weil wir einfach da auch ein bisschen
[30:26] Akkulaufzeit sparen. Das kann man bei dem Ring
[30:30] tatsächlich ändern, diese Einstellungen, weil wenn ich
[30:33] gesund bin, nicht schnarche, nicht atemaussetzer habe, keine
[30:36] Lungenprobleme habe, dann kann ich diesen Wert ausstellen, weil
[30:40] der ist super easy machbar. Ich hab es auch ausgeschaltet,
[30:44] weil der bei mir immer 90 oder 92 zeigt.
[30:47] Ich bin lungengesund ja ich hab keine Atemaussetzer, aber
[30:50] irgendwie ist das viel zu niedrig eigentlich genau dann
[30:53] sag ich mir Nö du bist falsch, ich schalt dich aus.
[30:56] Oder aber spannend wäre herauszufinden, ob vielleicht
[30:59] den Ring n bisschen zu fest oder zu locker sitzt.
[31:01] Also das. Hab ich auch geguckt.
[31:02] Genau also würde man, würde man noch mal irgendwie Benchmark mit
[31:05] einem anderen, mit einem anderen Device.
[31:07] Genau so VO 2. Max V. 2 Max genau v 2 Max
[31:10] klingt jetzt erstmal zu gut um wahr zu sein, haben wir.
[31:12] Habe ich auch gesagt, dass es Quatsch sein muss, aber jetzt
[31:16] kommt einfach die Marktmacht der großen Hersteller mit zum
[31:19] Tragen, dass man nämlich über Riesenwertetabelle und
[31:23] riesenlernende Datenbanken im Hintergrund die Messgenauigkeit
[31:27] rauskriegt. Die sagen natürlich, dass Sie im
[31:30] Vordergrund über die Herzfrequenz und über die
[31:34] Herzratenvariabilität das schon messen können, aber die
[31:38] beobachten uns natürlich, wenn wir uns fortbewegen.
[31:42] Und immer dann, wenn wir eine Sporteinheit aufzeichnen, wird
[31:45] ja auch die Geschwindigkeit pro Kilometer ausgespuckt und es
[31:50] gibt unglaublich riesen Vergleichstabellen in der
[31:52] medizinischen und sportwissenschaftlichen
[31:54] Literatur, die natürlich feststellen, wenn jemand solche
[31:59] Geschwindigkeit laufen kann, dann wird er in diesem Bereich
[32:04] der V 2 Max liegen und über diese schnellen
[32:08] Bewegungseinheiten. Gibt es gibt es sehr, sehr gute
[32:12] Rückschlüsse. Und je mehr Menschen in diesen
[32:14] Datenbanken gemessen wurden, desto genauer wird diese
[32:17] aussagekraft und im Moment ist hier mit der Nase vorn ganz klar
[32:20] Garmin. Ich habe für die Süddeutsche
[32:22] Zeitung einmal diese ganzen Sportwatches testen können und
[32:26] mit Labortests vergleichen dürfen und wir waren
[32:30] erschrocken, wie nah die Garmin Uhren schon an unseren
[32:34] Labormessungen sind und. Und wahrscheinlich würde ich
[32:38] sogar eher auf die Garmin Uhr setzen als auf unsere
[32:42] Labormessung, weil die natürlich auch Einmaleffekte hat, weil
[32:45] viele Menschen können gar nicht so richtig natürlich laufen auf
[32:49] einem Laufband und auch das Fahren auf einem
[32:51] Fahrradergometer ist was anderes als auf meinem Rennrad oder
[32:55] Mountainbike. Wenn ich mich in der freien
[32:56] Natur bewege. Und tatsächlich ist es so, dass
[32:59] die Aussagekraft unglaublich hoch ist.
[33:02] Also wir waren erschrocken und. Und fasziniert, wie weit die,
[33:06] wie weit die gekommen sind mit ihrer Dateninterpretation.
[33:09] Ja, ist ja wahnsinnig spannend und wir müssen halt kurz noch
[33:12] für die, die sagen Herr VO 2 max kann ich nichts damit anfangen.
[33:15] Kurz erklären. Ist schon einer der Biomarker
[33:18] der am. Stärksten Aussagekraft hat in
[33:21] Sachen Gesundheit und Langlebigkeit.
[33:23] Ja, und auch mal von Infektionen ne, das heißt genau.
[33:26] Bitte mach du. Also NÖ, also es ist ja so, das
[33:29] ist, wenn man es vereinfacht sagt, ist es erst einmal banal.
[33:31] Die PS Zahl meines Herzens, wie gesund und leistungsfähig ist
[33:35] mein Herz, Kreislauf und Gefäßsystem und da spielt
[33:38] natürlich auch die Lunge mit rein, weil ich muss natürlich
[33:40] irgendwie. Um Arbeit zu produzieren, muss
[33:44] ich den Sauerstoff aus der Atmung nehmen und daraus die
[33:46] Arbeit produzieren und Kohlenhydrate verbrennen oder
[33:49] Fettsäuren verbrennen. Und dafür wird auch die
[33:52] Mitochondrienfunktion genutzt. Und wenn ich nicht fit bin und
[33:56] älter werde, dann geht auch diese Mitochondrienfunktion
[33:59] runter, bedeutet, dass ich nicht mehr so schnell mich fortbewegen
[34:02] kann und daher korrelieren alle diese 3 Aussagen
[34:06] mitochondrienfunktion, Lungenfunktion, Herzfunktion.
[34:09] Wunderbar miteinander und der V 2 Max ist so ein globaler
[34:12] Standard, der hat lange gebraucht, um im Volksmund
[34:16] anzukommen. Aber jetzt haben wir diesen
[34:18] Tipping Point erreicht und viele Menschen interessiert das jetzt
[34:22] und wir können sogar vorhersagen, wenn ich ab jetzt
[34:25] nichts mehr tue, wie der meine Lebensqualität sich langsam
[34:28] einschränkt. Also das ist ein wunderbarer
[34:31] Marker mit einer unglaublich tollen Vorhersagekraft.
[34:34] Ja, und jetzt kommt noch so eine kleine Nina Ergänzung.
[34:37] Ist eigentlich das Volumen des Sauerstoffs, den wir über die
[34:41] Lunge dann im Bluttransport in unseren Zellen und damit in den
[34:46] Zellkraftwerken verarbeiten können, zu Energie?
[34:49] Und das heißt bei Gut trainierten Mitochondrien können
[34:53] die ganz viel Sauerstoff verarbeiten und bei schlecht
[34:55] trainierten Mitochondrien nur relativ wenig, und das zeigt
[34:59] dieser Vo 2 Max Wert an. Cool.
[35:03] Also können wir messen. So, jetzt kommen wir zum
[35:05] nächsten, wie ich finde, auch ein bisschen spooky Thema
[35:07] Schlafphasen. Ich meine, die kann man doch
[35:10] eigentlich nur mit einem Elektro enzephalogramm messen, also mit
[35:13] so Elektroden am Kopf, weil es geht ja wirklich um die
[35:18] verschiedenen schlafbedingten elektrischen Schwingungen, die
[35:24] gemessen werden sollen, wie soll das mit LED Licht gehen?
[35:28] Genau. Natürlich ist das das große
[35:30] Problem, dass die die Definition für die einzelnen Schlafphasen,
[35:35] Wachsein, leichtschlaf, Tiefschlaf, traumschlaf
[35:39] natürlich anhand der Gehirnwellen definiert ist.
[35:43] So, jetzt ist es aber der Fall, wenn wir Gehirnströme ableiten
[35:48] wollen, dann schlafen wir nicht mehr, weil das so ein Kabelsalat
[35:51] ist. Und so nervig ist, dass wir nie
[35:53] die beste Nacht unseres Lebens haben werden.
[35:55] Und keiner würde das über sich ergehen lassen.
[35:58] Wir wissen aber, dass irgendwie 30% der Bevölkerung wirklich
[36:03] regelmäßig mit ihrem Schlaf hadern und 80% in der
[36:06] Bevölkerung immer mal wieder mit Schlafhadern, das heißt also,
[36:11] hier gibt es einen riesen Markt und jetzt hat man geschaut, wo
[36:16] kann man denn noch halbwegs gültige Ableitungen und
[36:19] Korrelationen erkennen und wenn man sich diese einzelnen Phasen
[36:23] anschaut. Sieht man, dass hier auch
[36:26] Wearables mit zum Einsatz kommen können, wenn die Bewegung
[36:30] analysieren können, wenn sie Herzschlag analysieren können
[36:34] und Herzphasenvariabilität und noch besser auch Temperatur,
[36:38] denn in der Wachphase sind wir immer noch mal aktiv, bewegen
[36:44] uns, zucken mal so ein bisschen vor uns hin.
[36:46] In der Leichtschlafphase wird dann der Puls niedriger und.
[36:51] Und kriegt dann in der Tiefschlafphase seinen
[36:54] niedrigsten Wert. Und wir sind wie Totgelähmt und
[36:59] bewegen uns immer weniger so in den Traumschlafphasen passiert
[37:04] jetzt was paradoxes, die Muskulatur ist gelähmt, der
[37:09] Körper bewegt sich nicht, aber wir haben eine Entkopplung von
[37:13] Atmung und Puls. Weil also hier durch diese
[37:16] Träume kriegen wir auch diese schnellen Augenbewegungen, wir
[37:19] erleben, verarbeiten Eindrücke, und da gibt es immer mal wieder
[37:23] unrhythmische Anstiege des Pulses und der Atmung, und das
[37:27] wird dann auch von diesen Wearables erkannt beim
[37:31] Tiefschlaf, den wir brauchen für die physische Regeneration, ist
[37:36] es ganz spannend, dass es ein Phänomen gibt, das arbeitet.
[37:40] Atmung und Puls sich in einem Rhythmus einfinden, nämlich auf
[37:44] jeden Atemzug, schlägt das Herz viermal.
[37:48] Und das funktioniert für einen Großteil der Bevölkerung sehr
[37:51] gut. Dass das auch die Wearables
[37:53] erkennen können, und es gibt jetzt einen großen Ausreißer in
[37:57] dieser Bevölkerung, und das sind die Athleten, wenn mein Puls
[38:01] nachts unter 4850 Schläge abrauscht, dann.
[38:07] Funktioniert diese Kopplung mit Atmung und Puls nicht mehr so
[38:10] gut, sodass tatsächlich der Tiefschlaf bei Athletinnen und
[38:15] Athleten oftmals nicht so genau ist.
[38:17] Traumschlaf besser Einordnenbar Leichtschlaf auch okay,
[38:21] einordnenbar und was sie schon sehr gut können, ist einfach
[38:25] dieses digitale einordnen. Ich bin entweder wach oder ich
[38:28] schlafe, da ist die Genauigkeit schon bei 90%.
[38:32] Für die Schlafphaseneinteilung sind wir nur bei 60%, was ein
[38:36] bisschen besser ist als Würfeln oder Kaffeesatzlesen.
[38:40] Also Schlafqualität durchaus immer mal anschauen und sagen,
[38:45] wenn sich da für mich individuell was verändert, da
[38:48] kann ich durchaus Rückschlüsse ziehen, aber Vorsicht kann gut
[38:52] sein, dass die Messgenauigkeit nicht sehr sehr hoch.
[38:55] Nicht so hoch ist, wie eigentlich uns das die
[38:58] Hersteller verkaufen wollen. Ja, gut zu wissen.
[39:02] Nächstes was ich auch total interessant finde, nämlich
[39:05] blutdruckmessung. Also wir mögen ja, dass wenn man
[39:08] so 124 Stunden Blutdruckmessgerät angelegt
[39:11] hatte, der Nerv, der weiß wie nervt, nervig das ist.
[39:13] Also geht ja ständig dann auch nach Wut, geht das auf und
[39:16] wieder runter und nach Krach und und drückt und so und jetzt gibt
[39:20] es also Armbänder die den Blutdruck messen und zwar nicht
[39:24] mehr so sondern anders, sondern auch wieder mit LED Licht, wie
[39:27] sollen das gehen? Wieder über das gleiche
[39:30] Phänomen, die die LED Dioden beobachten, die Blutungs, die
[39:35] Durchblutungssituation in der obersten Hautschicht und
[39:39] natürlich wenn der Blutdruck ansteigt.
[39:42] Man sieht das ja bei Menschen, die sehr hohen Blutdruck haben,
[39:46] die Kriegen ein eine rotes Gesicht oder eine rote Nase und
[39:49] da gibt es letztendlich auch Korrelationen mit dem Farbspiel
[39:52] der Haut und der Durchblutungssituation.
[39:55] Das ist eine Entwicklung, die entstanden ist am CSEM.
[39:58] Das ist, so die Schweizer Ressort Forschungseinrichtung
[40:01] des Äquivalent zu Deutsch, Max Planck oder Fraunhofer Institut,
[40:05] und ich hab das lange Zeit als Quatsch abgetan, weil ich selber
[40:09] einen Technologiekonzern beraten habe, was diese Hauptmodelle und
[40:15] ja, und und Auswertungen aus diesen.
[40:19] Photoplötismographen also diesem Licht in diesem Lichtspiel Licht
[40:22] rein und Licht auswerten, in dem Photometer, und ich war
[40:26] tatsächlich fasziniert von der Datengenauigkeit, die Csem
[40:31] präsentiert hat. Das sind sehr, sehr aufwändige
[40:35] Photometer, und deshalb gibt es auch bis jetzt nahezu nur dieses
[40:39] eine Gerät, über das ich nicht schlecht rede, weil die alle mal
[40:44] heute genau Hallo Aktie und. Und alle anderen, die auch das
[40:49] schon verkaufen mit Smartwatches, um rund um 30€ auf
[40:54] den Verkaufsplattformen. Da sind wir eher noch in der
[40:57] Kategorie Datenmüll zu Hause. Also es ist, es ist ein
[41:00] aufwendigeres Messsystem, als die meisten verbauen, es
[41:05] funktioniert ja auch nur mit einer regelmäßigen Kalibrierung
[41:08] mit echten Blutdruckmessungen, das heißt also, wir sind ständig
[41:12] auch immer noch gebunden, dass wir nicht.
[41:17] Nur noch auf die optische Messung setzen, sondern wir
[41:19] müssen regelmäßig auch schauen, dass die optische Messung näher
[41:23] an dem dran ist, was die, was die derzeit gängige Methode,
[41:26] nämlich Oberarm, messen, mit einem richtigen
[41:29] Blutdruckmesssystem dann einhergeht.
[41:32] Ich habe das gemacht, natürlich auch kalibriert, einmal im Monat
[41:35] mit dem Wut aufpumpen, wieder raus und habe dann festgestellt,
[41:40] dass nach jeder Kalibrierung mein Blutdruck, also das
[41:43] Messlevel niedriger oder das Ergebnislevel.
[41:46] Niedriger oder höher war. Plötzlich war ich bei 130 und
[41:49] drüber und nach der nächsten Kalibrierung war ich unter 130
[41:52] und alles war gut. Da muss man da ein bisschen
[41:54] aufpassen, aber auf der anderen Seite finden wir jetzt diese
[41:58] Armbänder zur Blutdruckmessung sogar schon Einzug in die
[42:01] kardiologischen Praxen, weil es immer noch besser ist als gar
[42:04] nicht zum Essen. Genau, und und wir haben
[42:06] tatsächlich eine sehr hohe Dunkelziffer in der Bevölkerung,
[42:09] weil hoher Blutdruck tut nicht weh, und wir wir machen.
[42:12] Auch in so Konzernen reihenmessungen in in Form von
[42:15] so Gesundheitstagen und unsere unsere Quote ist wir liegen
[42:19] ungefähr bei 15% der Menschen, die mit hohen Blutdruckwerten
[42:23] rumlaufen, ohne dass sie es wissen.
[42:25] Wow 15% weil das ist ja hochrisiko für Herz Kreislauf.
[42:29] Ja, man muss natürlich sagen, bei bei Blutdruckmessungen ist
[42:32] es auch so, dass wir sehr viel falsch positive Werte haben,
[42:35] falsch, positiv bedeutet. Eine Fehlinterpretation, denn
[42:39] der Blutdruck ist natürlich nicht den ganzen Tag über bei
[42:41] 12080, sondern das ist völlig normal, dass wenn wir uns mal
[42:46] belasten oder uns auch psychisch gestresst haben, dass der
[42:50] Blutdruck mal nach oben raus schießt, und das ist völlig OK,
[42:53] der sollte halt zu den Randzeiten morgens früh und
[42:56] abends, wenn wir dann ins Bett wollen, sollte dann wieder auf
[42:58] einem Normaldembo abgesunken sein.
[43:01] Aber natürlich, was sind noch die die Klassiker?
[43:04] Es gibt immer noch das weißkittel Syndrom, wenn ich
[43:06] weiß, dass ich jetzt gleich von einem Arzt getestet werde, dann
[43:10] geht der Puls hoch, dann geht der Blutdruck hoch und wir
[43:13] müssen dann natürlich auch im Alltag abklären, ist das ein
[43:16] Problem oder ist es nur mal ein Wert, der nach oben
[43:18] ausgeschossen ist oder wenn ich rauche oder wenn ich
[43:21] koffeinsensibel bin, dann reagiert mein Blutdruck auch da
[43:23] drauf, muss aber nicht immer einen Krankheitswert haben,
[43:26] aber. Bedeutet, wenn ich über diese
[43:29] Normgrenzen hinausgeschlossen bin, sollte man das auf jeden
[43:31] Fall abklären. Ja, und dieses Armband misst ja
[43:34] alle 2 Stunden. Das halte ich ja für wirklich
[43:36] sehr, sehr hilfreich. Auf jeden was hältst denn was
[43:38] hältst denn du von dieser neuen Huub, die das jetzt auch können
[43:41] soll? Ich habe sie leider noch nicht
[43:43] persönlich getestet, aber ne, wenn wenn man weiß diese die
[43:48] CSCM sind sehr gut in ihrer Datendokumentation.
[43:51] Die werden da jetzt auch abgeschrieben haben und die
[43:54] werden wahrscheinlich auch geschaut haben.
[43:55] Was müssen wir an Technologie verbauen, dass das einigermaßen
[43:59] darstellbar ist im im Whoop und ich glaube, dass das relativ
[44:03] zeitnah auf einem ähnlichen Niveau ist.
[44:05] Ob das jetzt schon in dieser Generation dann ankommt, oder ob
[44:07] es dann bei der nächsten Generation ankommt, und ist es
[44:11] auch die richtige Zielgruppe, also ich, ich, ich frage mich
[44:14] whoop, ist tatsächlich sehr etabliert im ambitionierten
[44:17] Ausdauersport und Teamsport und ist das jetzt.
[44:21] Nur eine Zielgruppenerweiterung und da werden die wahrscheinlich
[44:25] meines Erachtens an Grenzen stoßen, denn das Gerät ist so
[44:28] groß, dass man eigentlich auch n Display verbauen könnte, weil so
[44:31] brauch ich ja immer noch irgendwie ne Uhr und dann hab
[44:33] ich an beiden Handgelenken was und das ist wahrscheinlich auch
[44:36] für die Frauen. Wie wie siehst du das, läufst du
[44:39] freiwillig an beiden Armen irgendwie Chip drum, ja.
[44:43] Also ich hab jetzt jetzt mal probieren das das Wubband ist ja
[44:46] ziemlich breit. Ja, also es fällt wirklich auf.
[44:48] Ich hab es extra, ich hab es jetzt gerade bestellt, dieses
[44:50] mit dem Blutdruckmessen, aber ich hab es jetzt in so einem
[44:53] hellen Ton, es ist. Natürlich, es ist tatsächlich,
[44:57] es ist ja auffällig, also in die in dieser in dieser Sport
[44:59] Community ist es ja ein Statussymbol, da ist es das
[45:02] iphones am, das iphone das Handgelenk, aber für jemand der
[45:06] irgendwie Lifestyle orientiert ist oder Long Gravity orientiert
[45:09] ist, die Tragen ja du trägst ja auch ne normale Uhr, ne, das
[45:13] heißt also. Willst du an beiden Handgelenken
[45:15] weißt. Du ja, mach ich dann.
[45:17] Ich habe ja jetzt dieses Actia, das ist so schmal mit meiner Uhr
[45:20] zusammen und ach, man muss noch auf 1 achten, wenn man zum
[45:24] Beispiel nachts auf dem Arm liegt mit dem Band, dann kann es
[45:28] zu einer starken Verfälschung der Werte kommen.
[45:31] Genau wie bei allen Sachen. Das heißt also immer dann, wenn
[45:33] das, wenn die oberste Hautschicht abgequetscht wird,
[45:36] dann ist natürlich sowohl der Blutstrom da nicht so gut wie
[45:39] woanders und das haben wir ja auch bei den CGM Sensoren ist
[45:42] das genau das gleiche Problem. Da sind die Ringe in der
[45:45] Hinsicht ein bisschen besser, weil da quetscht man nicht so.
[45:47] Leicht die Wahrscheinlichkeit, aber sie können sich verdrehen.
[45:49] Sie verdrehen ja, aber das heißt, wie gesagt, muss jeder
[45:52] für sich entscheiden. Ich habe für mein Leben
[45:54] entschieden, dass ich beim Ring bleiben werde.
[45:56] Ja, jetzt noch etwas. Ich finde es wahnsinnig
[45:59] spannend, was da alles drin steckt in diesen Devices, die
[46:01] haben ja auch noch eine andere, weitere Möglichkeit zu messen,
[46:05] nämlich die Bewegungstypen. Also ich finde immer total
[46:08] erstaunt, die können erkennen. Schwimmen, radeln, joggen etc.
[46:12] Wie wird denn das gemessen? Das ist tatsächlich
[46:14] Maschinenlernen, das heißt, die die großen Hersteller.
[46:18] Normalerweise war es so am Anfang muss ich der Uhr sagen,
[46:21] jetzt beginnt mein Laufen, jetzt beginnt meine Radfahrt, jetzt
[46:25] beginnt mein Gartenarbeit oder was auch immer, und je öfter ich
[46:30] das gemacht habe und der die Muster erkennt, wie das an
[46:34] meinem Handgelenk zu Stößen und Veränderungen dieses.
[46:38] Dieses Beschleunigungssensor führt macht, der dann mit jedem
[46:41] Software Update macht, der dann jetzt Vorschläge.
[46:44] Ah, hast du gerade angefangen zu laufen, hast es aber noch gar
[46:46] nicht gestartet? Soll ich jetzt dein Training
[46:49] starten und das ist natürlich wahnsinnig cool, dass also
[46:52] dieses KI maschinenlernen auf einem Niveau angekommen ist,
[46:56] dass die mich auch mal daran erinnern, diese Trainingseinheit
[46:59] aufzuzeichnen, die ich jetzt vielleicht vergessen hätte.
[47:01] Ja, ich finde es sowieso. Ich gucke ja natürlich auch,
[47:04] wenn mein, wenn ich morgens. Auf meine App schaue, wie habe
[47:07] ich geschlafen et cetera. Dann kommt ja auch kommen ganz
[47:09] viele Empfehlungen. Also du hast diese Nacht so und
[47:12] so verbracht und diesen Tag solltest du vielleicht etwas
[47:14] entspannter angehen oder fordere dich mal körperlich ein bisschen
[47:17] mehr heraus et cetera. Was sagst denn du als Top Profi
[47:21] kann man sich auf diese Empfehlungen verlassen?
[47:23] Das ist tatsächlich super gut, also würde ich auch sagen, ist
[47:26] der größte Nutzen, den wir auch in der covid Zeit erkannt haben,
[47:29] weil die gerade in der Nacht sehen wir, wenn es mir nicht gut
[47:33] geht. Wenn ich krank werde, dann ist
[47:36] mein Ruhepuls plötzlich mal 710 15 Schläge höher. 7 Schläge wäre
[47:41] so eine leichte Überforderung, die euch durch intensives
[47:44] Training entstanden sein kann. Dann würden wir ein bisschen
[47:46] weniger trainieren oder kein hartes Training empfehlen,
[47:49] sondern lockeres Regenerationstraining bei 1015
[47:53] Schläge drüber, würden wir sagen.
[47:55] Mach mal heute gar nichts, trink einfach viel Schlaf mal, damit
[47:59] du nicht krank wirst und zur zur Belastungssteuerung und zum
[48:02] Stressmanagement ist das wirklich wahnsinnig gut, also
[48:07] würde ich auch sagen, ist der größte Mehrwert für die für die
[48:10] Gesellschaft, rechtzeitig zu erkennen, wann ich auch mal
[48:15] einen Gang zurückschalten muss und.
[48:17] Und dann sieht man aber auch schnell, wie schnell Dummheiten
[48:20] sich da auswirken können. Denn ganz viele Menschen trinken
[48:23] abends immer noch zu viel Alkohol und Alkohol ist für den
[48:27] menschlichen Körper wie krank sein in der Nacht, weil also da
[48:31] auch unter bei mir ist es 2 Gläser Rotwein reichen aus, dann
[48:35] sehe ich in der Nacht aus, digital wie mit Covid, mein
[48:39] Ruhepuls ist 14 Schläge höher mit 2 Gläsern Rotwein als bei
[48:44] einer normalen. Erholsamen Nacht und da können
[48:47] wir natürlich auch Menschen zur Seite stehen, indem wir denen
[48:50] helfen, die Dummheiten des Alltags zu identifizieren und
[48:53] dann natürlich Strategien entwickeln, wie wir trotzdem
[48:57] Lebensqualität im Alltag haben, ohne Verzicht, aber ohne unsere
[49:02] Erholung im Schlaf zu beschädigen.
[49:04] Also ich werde mir jetzt morgens immer diese Empfehlungen.
[49:07] Abfotografieren und tagsüber noch mal kurz drauf gucken, weil
[49:10] Dr. Lutz Gramann hat gesagt, das ist wirklich.
[49:13] Hilfreich? Ja.
[49:14] Ist es tatsächlich, also finde ich finde ich finde ich einen
[49:17] super Mehrwert. So, jetzt guck mal nach vorne
[49:20] und du bist ja mit Sicherheit so gut vernetzt, dass du dazu was
[49:23] sagen kannst. Was ist denn jetzt in der
[49:25] Entwicklung in Sachen Devices, Wearables, welche neuen
[49:28] Messwerte, welche neuen Tools werden kommen also.
[49:31] Also es gibt jetzt schon die erste neue Algorithmik für
[49:35] Stress und Herzgesundheit auch wieder in Finnland entwickelt
[49:39] worden ist, jetzt von Soundto gekauft worden.
[49:43] Da kriegt man ist das Aura. Nee, Soundto ist ein ist ein
[49:47] Uhrenhersteller. Aha, OK.
[49:49] Ist Soundto war lange Zeit eine der führenden Anbieter für
[49:55] Smartwatch, also für so Sportuhren.
[49:57] Haben eine Zeit lang Polar abgehängt gehabt, aber.
[50:00] Auch hier wieder sind die in der App Entwicklung, die sind
[50:03] wahnsinnig gut in der Hardware, aber die Software nicht so gut,
[50:07] aber die Algorithmik die die regelmäßig nutzen ist gut in in
[50:10] Finnland scheinen die Winter so lang zu sein, dass die Forscher
[50:14] keine Ablenkung haben und über harte mathematisch physikalische
[50:18] Prinzipien brüten können, das ist ja schon spannend, dass also
[50:22] Polar sountro Ora eigentlich ja alle finnische Wurzeln haben,
[50:26] genau. Und auch selbst die Chinesen.
[50:29] Huawei hat jetzt sein großes Entwicklungslabor für diese
[50:33] ganzen Sport Gesundheitsthemen nach nach Finnland verlagert und
[50:37] haben eine Riesen. Ich würde depressiv.
[50:40] Ja, okay also da also noch mal. Die HRV wird noch mal neue
[50:46] Facetten kriegen, wird noch mal genauer werden in der
[50:48] Aussagekraft, auch in puncto Herzgesundheit.
[50:52] Ich glaube, dass die Blutdruckmessung.
[50:54] Voranschreitet. Und irgendwann sagen ja schon
[50:57] mehrere voraus, dass die die Blutzuckermessung auch
[51:01] Kontaktfrei funktionieren soll. Sehe ich jetzt nicht in den
[51:06] nächsten 23 Jahren am Horizont, dass wir so weit sind, weil alle
[51:11] die Produkte, die wir getestet haben, optisch haben alle noch
[51:14] nicht funktioniert. Es gab jetzt ein so ein
[51:17] Miniskandal mit der Laktatmessung optisch, da wurden
[51:22] wahrscheinlich. Forschungsberichte etwas
[51:25] geschönt und aufgehübscht dass die Sensorik eigentlich doch
[51:29] noch nicht so weit ist, wie man sich das gewünscht hat.
[51:32] Ich glaube, der nächste Schritt sind mikroinvasive Smart
[51:36] patchens, dass wir mehr Biomarker in Echtzeit über
[51:41] einfach so smarte Pflaster oder kleine Sensoren, die wir knapp
[51:45] unter die Haut einbringen werden, bekommen werden, die.
[51:49] Wie diese Sensorfäden, bei der beim Glucose.
[51:53] Das also der dieser dieser Kasten ist so groß, den wir auf
[51:56] die Haut drauf kleben, dass man sicherlich Platz hat auf dem
[52:00] Chip für noch 234 weitere Biomarker und die die Gerüchte
[52:04] sind ja schon sehr weit vorangeschritten, dass Abbott
[52:06] der Hersteller des Freestyle Libres, in Zukunft auch die
[52:10] Cortisolmessung anbietet und Cortisol ist natürlich das
[52:14] Stresshormon Nummer 1 und. Und da müssen wir nicht über
[52:18] Stellvertretertests und HRV reden, wenn wir in Echtzeit eine
[52:23] Tageskurve der Stressachse darstellen können und
[52:28] Stressmanagement im Rahmen Long Gevity spielt eine Riesenrolle
[52:32] zusammen mit Schlaf und Ernährung und Bewegung, sodass
[52:35] also hier die Hersteller reagieren auf diesen Markt, und
[52:39] Cortisol ist so aufwendig. Dass das mit Labormessungen
[52:45] wirklich schmerzhaft war. Wir haben vor 15 Jahren
[52:48] angefangen, so Cortisol Tagesprofile für unsere Klienten
[52:51] anzufertigen, und wir haben unglaublich viele Daten
[52:55] produziert, weil natürlich der Biorhythmus von den Menschen
[52:58] alle unterschiedlich ist. Und wir müssten eigentlich
[53:01] erstmal genau verstehen, wie denn mein Biorhythmus ist, bevor
[53:03] ich dann die Cortisolkurve interpretieren kann.
[53:06] Wenn ich jetzt aber aus den Smart Patches echtzeitkurven
[53:11] kriege. Kriege ich natürlich, dass
[53:13] innerhalb von Tagen für einen Bruchteil der Kosten
[53:17] identifiziert. Ja, also das wird ein
[53:19] Gamechanger noch mal werden für das Stressmanagement.
[53:22] Und ich denke ja immer von unseren Zuhörerinnen und
[53:24] Zuschauern her. Freestyle ist eben das
[53:27] Unternehmen, dass diese Glukose Tracker.
[53:29] Produziert mit diesem Sensorfaden und über diesen
[53:32] Sensorfaden könnten dann eben außer Cortisol vielleicht noch
[53:36] entzündungswerte oder was meinst.
[53:37] Du also ich glaube, dass der erste der nächste Use Case wird
[53:40] noch das Lactat sein. Es gibt ganz viele Fans in der
[53:43] Wissenschaftscommunity dieses Abbauprodukts oder
[53:46] Zwischenproduktes des Energiestoffwechsel, das Lactat
[53:49] gebildet wird, was ursprünglich ja die erste Generation
[53:52] Leistungsdiagnostik war. Dass wir sehen, wie belastet
[53:56] sind wir und wie können wir unsere Trainingsprozesse noch
[53:59] genauer steuern. Und ich glaube, dass die darauf
[54:02] gehen werden und eine Sache, die auch schon immer mal wieder
[54:06] probiert war, aber zu nischig ist eigentlich die Analyse des
[54:10] Schweißes, also dass wir noch mal für die personalisierte
[54:14] Ernährungsstrategien und vor allen Dingen auch für
[54:16] personalisierte Stringstrategien das.
[54:18] Dass wir besser verstehen. Trinkstrategie, trink, trink,
[54:22] trink. Danke.
[54:25] Stinkstrategie ist auch mit Schweiß in Verbindung zu
[54:28] bringen, aber nicht so schön, sondern dass wir, dass wir noch
[54:32] besser verstehen, wieviel Mineralstoffe verliert denn
[54:35] dieser Mensch im Schweiß und wie müssen wir unsere
[54:39] Trinkstrategie, wie müssen wir die Dünnstrategie.
[54:43] Darauf kleinen Rot. Beißen.
[54:45] Genau gut. Ja, also was jetzt vielleicht
[54:49] noch an weiteren Werten ausgelesen werden könnte.
[54:52] Per Sensorfaden ist noch offen, aber das ist natürlich eine neue
[54:56] Welt, muss man sich aber dann wahrscheinlich wie jetzt auch
[54:59] alle 2 Wochen unter die Haut blicken, ist aber wie ich es
[55:03] auch selber gemerkt habe, ich mag sowas eigentlich nicht, ist
[55:06] eigentlich überhaupt nicht schmerzhaft und stört gar nicht,
[55:09] überhaupt nicht. Ja.
[55:11] So, jetzt Schlussfrage an dich und deinem persönlichen Nutzen
[55:15] dieser Devices, dieser various. Zu welchen Zwecken setzt du sie
[55:18] ein und wie nutzt du die Auswertungen?
[55:22] Aus 2 Perspektiven betrachtet. Für mich selbst ist natürlich
[55:26] herauszufinden, was funktioniert bei den Änderungen, die ich
[55:31] regelmäßig vornehme, am besten, weil wir werden ja ständig
[55:34] kontaktiert von Firmen, die uns irgendwas verkaufen wollen oder
[55:38] irgendwelche Supplements vertreiben wollen und.
[55:41] Und ich kann mit Hilfe dieser der Wearables kann ich mir
[55:45] anschauen, wenn ich jetzt etwas neu mache in meinem Alltag,
[55:50] bringt es mir irgendeinen Nutzen, weil ich weiß, wie meine
[55:53] Baseline Werte sind, also wie tickt mein Körper, wenn er
[55:56] gesund und leistungsfähig ist. Und habe ich noch etwas, was dem
[56:01] körperlichen Verfall im Alter entgegenwirken kann, und ich war
[56:06] zum Beispiel ganz überrascht und positiv eingestellt, dass eines
[56:10] dieser Long gevity Moleküle NMN bei mir messbar eine Veränderung
[56:15] hervorgerufen hat, dass meine Ausdauerleistungsfähigkeit und
[56:18] meine Kraft noch mal in den Armen nach oben gegangen ist.
[56:21] Wobei ich es mit. Das ist ja spannend.
[56:24] Hast du es mit NR auch probiert? NR mache ich gerade und das
[56:29] steht jetzt, wenn wir hier fertig sind, piekse ich mich und
[56:32] schicke meine meine Blutwerte ans Labor, um zu sehen.
[56:36] Ob mein Spiegel stabil geblieben ist oder abgefallen ist.
[56:40] Welcher Spiegel NRNRD kann ich messen?
[56:42] NR. D genau, also wir nehmen ja NMN
[56:45] und NRD, wir nehmen NMN und NR. Um theoretisch positive
[56:50] Auswirkungen auf die Mitochondrienfunktion als
[56:53] Stellvertretertest liegt hier der NRD Bluttest und jetzt bin
[56:57] ich gespannt, ob mein Spiegel genauso hoch ist mit NR wie
[57:01] vorher mit NMN. Meine Ausdauerleistungsfähigkeit
[57:04] ist nicht schlechter geworden. Beim Wechsel des Moleküls, aber
[57:08] ist auch nicht besser geworden und wenn es aber stabil ist,
[57:12] wäre es jetzt also hier wäre es eine Preisfrage, weil einfach
[57:16] ich habe vorher ein Gramm nmn mir selber eingeworfen und bin
[57:20] jetzt nur bei 300 Milligramm Nr. Und bin jetzt gespannt ob das ob
[57:26] das ob das funktioniert, weil wenn es stabil bleibt, dann kann
[57:29] man sich ein bisschen Geld sparen.
[57:30] Ja, nmn ist eben noch nicht zugelassen als ein neues
[57:35] Nahrungsergänzungsmittel und deshalb muss es noch als
[57:37] chemisches Produkt gekennzeichnet werden, ist aber
[57:40] damit sehr viel günstiger als das in der Herstellung
[57:42] patentgeschützte Nr. Ja okay ist super spannend noch
[57:47] was, was du in der Auswertung für dich nutzt.
[57:50] Ja, also vor allen Dingen auch mit mit Klienten.
[57:52] Dass ich denen am Anfang helfe, wieder n Körpergefühl zu
[57:55] entwickeln, weil wir haben ganz, ganz, ganz.
[57:57] Für dich, für dich persönlich, für.
[57:58] Mich persönlich, nee, für mich persönlich ist es tatsächlich
[58:01] ich. Ich nutze die als als
[58:03] Wissenschaftstool, um die Änderung, die ich in meinem
[58:06] Alltag zu die ich integriere, um um Änderungen darstellen zu
[58:10] können, funktioniert, funktioniert nicht besser,
[58:12] schlechter gleich. Und jetzt, weil ich dich
[58:14] unterbrochen habe, du nutzt es für deine und mit deinen
[58:17] Patienten, um ein Körpergefühl, besseres Körpergefühl zu
[58:19] entwickeln. Das ist, dass wir am Anfang
[58:21] diese Tools nutzen, dass sie zahlen, Daten, Fakten zu Ihrem
[58:25] Bauchgefühl kriegen. Und viele Menschen haben
[58:28] überhaupt gar nicht mehr so n richtiges Bauchgefühl.
[58:30] Wie belastet bin ich gerade, wie erholt bin ich gerade und da, da
[58:34] hilft das am Anfang schon und dann entwöhnen wir die immer
[58:37] mehr von der Frequenz der Betrachtung dieser Kurven.
[58:41] Sondern wenn wir dann wissen, dass wir wieder auf unser
[58:43] Bauchgefühl hören können, dass es mir gut geht und vor allen
[58:46] Dingen auch einen Biorhythmus entwickeln die allermeisten
[58:49] Menschen, wir sind ja so ganz viel mit Schlaf und
[58:52] Regenerationsstrategien die letzten Jahre beschäftigt
[58:54] gewesen, die allermeisten Menschen haben keinen Rhythmus,
[58:59] die Schwankung unter der Woche und zum Wochenende hin ist so
[59:02] immens, dass sie ständig mit Social Jetlag zu kämpfen haben,
[59:06] und das ist nicht gut für. Für unseren Körper.
[59:09] Der fühlt sich am wohlsten, wenn wir täglich grüßt das Murmeltier
[59:13] spülen. Wir nehmen unglaublich viel mit.
[59:17] Jetzt also noch mal die Erinnerung, bitte Schlafrhythmus
[59:20] einigermaßen stabil halten, aber ich glaube, wir haben ganz,
[59:22] ganz, ganz, ganz, ganz viel mehr noch mitgenommen im Verständnis
[59:26] zum Thema Wearables, was macht das für einen Sinn und was
[59:28] können die Auslesen, was nicht und wie lesen die aus super
[59:31] toll, Dankeschön in aller Form mit Schleifchen und Konfetti Dr.
[59:35] Lutz Graumann die vielen Titel und die vielen die.
[59:38] Funktionen, die du hast, werde ich jetzt nicht noch mal
[59:41] wiederholen. Wir wissen alle, du bist der Top
[59:42] Experte in diesem Bereich, danke dir sehr.
[59:44] Besten dank Nina. Danke fürs Zuhören.
[59:47] Ich hoffe diese Folge hat dir gefallen.
[59:50] Weitere Informationen findest du wie immer in den Shownotes, wenn
[59:54] du etwas in dieser Folge gelernt hast und diesen Podcast
[59:58] unterstützen möchtest, würde ich mich über eine Bewertung freuen,
[1:00:01] damit hilfst du mir und anderen Zuhörern, dass dieser Podcast
[1:00:04] und seine Inhalte leichter gefunden werden.
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[1:00:12] tik tok, Facebook oder Youtube. Ich freue mich immer über
[1:00:17] Feedback und weitere Fragen von dir.
[1:00:20] Alles wird gut, aber nicht von alleine.

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