# Sommer - Sonne - Hautkrebs: gefährliches Trio! | Nina Ruge & Prof. Dr. Steinkraus

An episode of [staYoung - Der Longevity-Podcast](https://invisiblenetwork.ai/podcast/1729988637), 1 May 2026, 1 h 26 min.

Audio: https://traffic.megaphone.fm/APO9842316765.mp3

In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Volker Steinkraus, Dermatologe, ehemaliger Professor an der Universitäts-Hautklinik Hamburg und Gründer des Dermatologikums, einem der größten ambulanten Zentren für Dermatologie in Europa. Sein neues Buch heißt „How to Look Better", und genau darum geht es heute, wie wir unsere Haut, unser größtes Organ, vor einem unterschätzten Aggressor schützen, der Sonne. Wir klären, wie UVB den Sonnenbrand und Hautkrebs initiiert, während UVA tief in die Lederhaut dringt, Kollagen abbaut und die Hautalterung beschleunigt. Wir sprechen über das Tisch-und-Tischdecke-Modell der Haut, über die individuelle Eigenschutzzeit, über das Sonnenkonto, das sich ein Leben lang füllt, und über die drei Hautkrebsarten, Basaliom, Plattenepithelkarzinom und Melanom. Außerdem klären wir, was Lichtschutzfaktor wirklich bedeutet, warum 30 in der Praxis reicht, wie viel Creme man tatsächlich braucht und wie wir die Vitamin-D-Versorgung mit dem Sonnenschutz unter einen Hut bekommen. Eine Folge mit hoher Faktendichte und konkreten Empfehlungen für jeden Hauttyp, gerade auch für die Generation 50 plus, deren Sonnenkonto schon viele Jahre läuft. In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen: • Warum Anti-Aging laut Steinkraus „wie Anti-Sonnenuntergang" ist und was wir trotzdem aktiv beeinflussen können? • Wie ist unsere Haut aufgebaut und was hat es mit dem Modell von Tisch und Tischdecke auf sich? • Was richten UVB- und UVA-Strahlen jeweils in der Haut an und warum sind beide am Hautkrebs beteiligt? • Warum bedeutet die Aussage „wenn die Haut rot wird, ist es eigentlich schon zu spät" für unseren Sonnenschutz? • Was unterscheidet weißen Hautkrebs (Basaliom, Plattenepithelkarzinom) vom schwarzen Hautkrebs (Melanom)? • Welche Risikofaktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit für ein Melanom besonders stark? • Wie funktioniert die Eigenschutzzeit der Haut und wie hängt sie mit dem Lichtschutzfaktor auf der Creme zusammen? • Warum reicht ein LSF 30 in der Praxis und wann sind 50 oder mehr wirklich sinnvoll? • Wie viel Sonnencreme braucht ein Erwachsener tatsächlich pro Anwendung und warum ist das fast immer zu wenig? • Was bedeuten mineralische, organische und kombinierte Sonnenschutzfilter und welche Cremes hält Steinkraus heute für optimal? • Wie bekommen wir genug Vitamin D, ohne die Haut unnötig zu schädigen, und was sagt der UV-Index dazu? • Welche Wirkstoffe in Pflegecremes (Vitamin A, C, E, Niacin) haben eine evidenzbasierte Wirkung gegen Hautalterung? Weitere Informationen zu Prof. Dr. Volker Steinkraus findest du hier: • https://steinkraus.com • Buch, How to Look Better, Volker Steinkraus Du interessierst dich für Gesunde Langlebigkeit (Longevity) und möchtest ein Leben lang gesund und fit bleiben, dann folge mir auch auf den sozialen Kanälen bei Instagram, TikTok, Facebook oder YouTube. https://www.instagram.com/nina.ruge.official https://www.tiktok.com/@nina.ruge.official https://www.facebook.com/NinaRugeOffiziell https://www.youtube.com/channel/UCOe2d1hLARB60z2hg039l9g Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin. STY-281

## Transcript

[0:04] Willkommen bei Stay Young. Heute kümmern wir uns um unsere
[0:08] Hülle und zugleich um unser größtes Organ, um unsere Haut.
[0:12] Und weil es so groß ist. Dieses Organ, braucht es großen
[0:15] Schutz vor Alter und Krankheit, einen Aggressor lieben und
[0:20] unterschätzen wir besonders und der ist jetzt im Sommer eine
[0:23] besondere Herausforderung. Die Sonne wieso macht
[0:26] Sonnenlicht alt und Krebs? Wer braucht welchen Sonnenschutz
[0:32] und wie schützt der überhaupt? Sollen wir für die eigene
[0:36] Vitamin D Produktion auch ungeschützt ins Freie gehen?
[0:40] Ich hab einen Experten zu Gast, der in seinem neuen Buch sehr
[0:44] viele Details sehr verständlich und sehr tiefgehend erläutert
[0:48] und ich sag dir das wird ein Wake Call für dich sein.
[0:52] Er ist Dermatologe, war Professor an der Universitäts
[0:56] Hautklinik Hamburg, und er hat eines der größten ambulanten
[0:59] Zentren für Dermatologie in Europa, das Dermatologicum,
[1:04] aufgebaut, das weitere Standorte in Berlin, Bremen, Stuttgart,
[1:08] Bonn und Zurich hat. Mit insgesamt über 70, Ärztinnen
[1:12] und Ärzten. Und sein aktuelles Buch heißt
[1:14] sinnigerweise How to Look Better Volker Steinkraus Willkommen
[1:19] Beiste Young. Herzlichen Dank für die
[1:22] Einladung. Die Frage muss ich stellen.
[1:25] Was denken Sie, wenn Sie Fotos von nackten Menschenmassen am
[1:28] Strand in der prallen Sonne sehen?
[1:30] Sehen wir jetzt wieder überall, auch in den ganzen Katalogen für
[1:34] die Reiseziele der Welt? Dann denke ich als Dermatologe
[1:38] immer daran. Hoffentlich haben die sich alle
[1:40] gut eingecremt. Und die Realität ist.
[1:44] Dass sich die meisten Menschen ungenügend eincremen.
[1:47] Und dass Sie. Nicht genügend Sorge dafür
[1:49] tragen, ob es, was sie eigentlich für einen Hauttyp
[1:51] haben, nicht jeder muss sich ja maximal eincremen, aber helle
[1:55] Hauttypen sollten sich maximal vor der Sonne schützen.
[1:58] Und ich mein ich, ich seh das ja immer wieder.
[2:01] Die Leute liegen Stunden in der prallen Sonne, egal jetzt, ob
[2:05] eingecremt oder nicht, ich fürchte das gibt ein Problem und
[2:09] darüber sprechen wir jetzt. Sie haben in Ihrem Buch.
[2:12] Geschrieben Zitat Anti Aging ist wie Anti Sonnenuntergang, muss
[2:17] man erstmal sagen. Aha das ist offensichtlich n
[2:21] bisschen verrückt Anti Aging überhaupt anzustreben, gewisse
[2:25] Alterungsprozesse gilt es zu akzeptieren, aber den altmacher
[2:29] Sonne, den müssen wir jetzt nicht akzeptieren wie
[2:32] beschleunigt Sonne den Alterungsprozess der Haut, das
[2:37] sollten wir wirklich als erstes klären und uns anschauen was
[2:40] genau geschädigt wird und sie haben.
[2:42] In dem Buch Ein wunderbares Bild, geliefert vom Aufbau der
[2:47] Haut. Und es ist ein Tisch und eine
[2:50] Tischdecke. Bitte erklären Sie uns den
[2:53] Aufbau der Haut. Ja, dieses Modell habe ich mir
[2:57] einfallen lassen auf meinen Vorträgen, um mit einfachen
[3:02] Worten jemand, der nichts mit der Haut zu tun hat, zu klären,
[3:05] was das eigentlich für ein Organ ist.
[3:07] Und. Da kommt dieses Modell,
[3:09] Tischdecke und Tisch einem sehr gelegen, weil die Tischdecke ist
[3:12] sehr dünn, im Falle der Haut ist es die Oberhaut, die Epidermis,
[3:16] die ist nur 0,1 Millimeter dick und die Tischdecke, die liegt
[3:20] auf dem Tisch und der Tisch, das ist die Lederhaut, die ist
[3:23] mehrere Millimeter dick und Tischdecke und Tisch sind 2
[3:27] völlig unterschiedliche Schichten und im Falle der Haut
[3:30] liegt die Tischdecke nicht so auf dem Tisch, dass man sie.
[3:35] Leicht abschieben kann wie jetzt meinetwegen die Haut eines
[3:38] Reifen pfirsichs sich durch Scherkräfte abledern lässt,
[3:41] sondern im Falle der Haut des Modells Haut, ist es so, dass
[3:44] die Tischdecke zapfen nach unten hat.
[3:46] Der Tisch hat zapfen nach oben und die sind sozusagen
[3:49] zapfenartig miteinander verwoben und es gibt der Haut Festigkeit,
[3:53] die Tischdecke, diese 00,1 Millimeter dünne Oberhaut wird
[3:58] ständig erneuert, alle 4 Wochen einmal komplett erneuert.
[4:02] So, wenn ich Sie jetzt anschaue, schaue ich an Ihre Tischdecke
[4:05] und ich auf Ihren Tisch und umgekehrt genauso.
[4:07] Aber die Musik in der Haut spielt natürlich nicht in der
[4:10] Tischdecke, dort spielt sie auch, aber sie spielt im
[4:12] Wesentlichen im Tisch, weil der Tisch besteht aus Kollagen und
[4:16] gibt der Haut Festigkeit und Struktur.
[4:19] Da passiert so einiges durch Sonnenlicht.
[4:23] Und was den Alterungsprozess betrifft.
[4:26] Richtig, das betrifft beide Schichten und bei bei der Sonne
[4:30] ist es ja mal immer ganz wichtig, dass man einmal sich
[4:33] überlegt, womit haben wir es physikalisch eigentlich zu tun.
[4:35] Wir haben es mit diesem riesigen Sonnenball zu tun, der in der
[4:38] inne, im inneren 15000000 Grad aufweist.
[4:41] Und es kommen unglaublich viele Sonnenstrahlen auf die
[4:45] Erdoberfläche, nicht alle haben Böses im Sinn, aber einige, und
[4:51] man muss einem sehr klar differenzieren.
[4:53] Welche Strahlen kommen überhaupt auf der Erdoberfläche an und was
[4:56] können diese Strahlen an der menschlichen Haut verursachen?
[5:01] Das ist die eine wichtige, diese physikalische Note, und dann
[5:04] muss man natürlich sofort eigentlich den Hauttyp sehen,
[5:07] denn für einen für die schwarze Haut in Afrika ist die Sonne ja
[5:10] kein Problem, also insofern muss man sehen, was für ein Hauttyp
[5:13] ist denn überhaupt sonnenexponiert und diese beiden
[5:16] Dinge, die Kraft der Sonne bei ihren unterschiedlichen
[5:18] Strahlenarten und der Hauttyp, auf den diese Strahlenarten
[5:21] treffen, das muss jetzt. Sozusagen sinnvoll miteinander
[5:24] zusammengebracht werden, um sich da die richtigen
[5:27] Schutzmechanismen für sich persönlich herauszuarbeiten.
[5:30] Und jetzt lassen Sie uns mal angucken, was kommt da von der
[5:33] Sonne. Das finde ich, war mir jetzt,
[5:35] als ich vorbereitet habe, diesen Podcast, war mir gar nicht so
[5:38] klar gewesen, wieviel Prozent welcher Wellenlängen von der
[5:41] Sonne OK sind, sichtbar sind und welche sind unsichtbar und eher
[5:48] nicht so OK. Ja, die die sichtbaren
[5:52] Wellenlängen sind sind, die ist das eigentliche Licht, das sich
[5:56] durch Prismen in Spektalfarben zerlegen lässt, wie man es auch
[6:00] beim Regenbogen sieht. Das sind Wellenlängen zwischen
[6:03] 408, 100 Nanometern, für die, die gerne wissen möchten, was
[6:06] ein Nanometer, das ist 10 hoch -9, also ein sehr, sehr kleiner
[6:10] Abschnitt. Und diese Wellenlängen von 400
[6:16] bis 800 Nanometer können wir sehen als weißes Licht.
[6:19] Und wenn wir es zerlegen, sehen wir den Regenbogen, beginnend
[6:22] mit der violetten blauen Farbe und enden mit der roten Farbe
[6:27] und unterhalb dieses sichtbaren Lichts gibt es das UV Licht,
[6:33] gibt es UVC strahlen sind irrelevant, weil sie nicht auf
[6:36] die Hautoberfläche kommen, aber ab 290 Nanometern wird es
[6:41] relevant, denn. UV strahlen von 290 bis 320
[6:46] Nanometer dringen auf die Erdoberfläche, in die Oberhaut
[6:50] und auch die etwas längerwelligen, die sich daran
[6:53] anschließen. Die UVA strahlen von 320 bis 400
[6:57] ab 400 kommt das sichtbare Licht sind ebenfalls relevant, weil
[7:00] sie auch auf die Haut auftreffen und diese UV strahlen sind zum
[7:05] Teil wichtig, Stichwort Vitamin D.
[7:07] Zum Teil richten Sie aber auch Schäden an der Haut.
[7:11] An, und da muss man natürlich wissen, was für Schäden können
[7:14] Sie machen und wie schütze ich mich, um diesen Schaden nicht zu
[7:17] erleiden. Und ich fand ganz interessant,
[7:20] dass 40% aller Strahlen, die Ankommen sind, sichtbar 50%
[7:26] sind. Oh, höre ich da ein Pferd?
[7:29] Sie hören hier tatsächlich ein Pferd.
[7:31] Ich muss mal das Fenster zumachen.
[7:33] Aber sehr sympathisch. Sie.
[7:37] Ja, sie hören hier tatsächlich ein Pferd, wann?
[7:39] Sie erwischen mich auf dem Lande, in der Lüneburger Heide,
[7:42] und jetzt hat es tatsächlich gewiehert ja, wie schön, ich hab
[7:46] noch überlegt, soll ich das Fenster auflassen oder soll ich
[7:49] es zumachen? Ich hab mich dann entschlossen
[7:50] es aufzulassen, aber vielleicht ne sympathische Unterbrechung,
[7:54] weil ich daraus hör, dass sie auch ne Affinität zu Pferden
[7:57] haben wie ich unbedingt. Also 40% des Lichts ist
[8:00] sichtbar. Regenbogen 50% ist Infrarot ja
[8:05] und nur 10% sind diese UVA und UVB strahlen und diese 10% haben
[8:11] es in sich, weil Energie und UVA hat weniger Energie als UVB, das
[8:17] muss man ja mal merken. UVR weniger Energie als B dringt
[8:21] aber tiefer, also der der weniger die Strahlung die
[8:24] weniger Energie hat dringt aber tiefer in die Haut ein.
[8:28] Das müssen Sie jetzt erklären. Was das für unsere Haut
[8:30] bedeutet. Die Eindringtiefe ist abhängig
[8:32] von der Wellenlänge und je weniger Energiestrahlen haben,
[8:36] desto länger ist die Wellenlänge.
[8:39] Die kurz welligen UVB strahlen haben eine hohe Energie und
[8:44] gehen nicht so tief in die Haut, sondern nur in die Oberhaut,
[8:47] während die Langwelligen UVA strahlen mit der ihrer
[8:50] geringeren Energie tief in die Haut dringen und.
[8:53] Deshalb machen UVB Schäden, haben die ganz andere Wirkung
[8:56] zur Folge als die UVA strahlen die UVB, strahlen andere
[9:00] Wirkungen zur Folge als die UVA strahlen, weil die Eindringen
[9:04] tiefen unterschiedlich sind. UVB geht in die Oberhaut,
[9:07] schädigt Oberhautzellen, also schädigt die Tischdecke, um
[9:11] wieder zu unserem Modell zurückzukommen und UVA strahlen
[9:16] schädigt vielleicht auch ein bisschen die Tischdecke, aber
[9:18] überwiegend den Tisch und da der Tisch aus Kollagen besteht.
[9:22] Und uva strahlenden Enzyme aktivieren, die das Kollagen
[9:26] abbauen oder Andauen. Kommt es auf Dauer zu einer
[9:31] Zerstörung des Tisches und wenn der Tisch abgebaut wird durch
[9:35] diese Uva strahlen durch die Aktivierung der abbauenden
[9:39] Enzyme, dann kann sich folglich die Tischdecke auch nicht mehr
[9:43] gerade über den Auseinanderfallenden Tisch
[9:45] legen, so dass man sich an diesem einfachen Modell immer
[9:48] wieder gut vorstellen kann. Was die unterschiedlichen
[9:52] unterschiedlichen Strahlenarten bewirken und auf welche
[9:56] unterschiedlichen Zell oder bindegewebsstrukturen sie
[9:59] einwirken. Das heißt eben UVB und
[10:03] wahrscheinlich UVA besonders machen.
[10:06] Alt ja machen, wenn wenn sich die Tischdecke nicht mehr so
[10:08] richtig schön drüberlegen kann, gibt es ne Falte, basta.
[10:11] Das ist richtig. Also, um es ganz plakativ zu
[10:13] sagen, erstens kann man natürlich nicht sagen, das MACHT
[10:15] UVB und das Macht UVA die Dinge fließen ja ineinander, aber wenn
[10:20] man es mal ganz plakativ ausdrückt, der macht UVB
[10:24] Sonnenbrand und Hautkrebs und Pigmentverschiebungen und UVA
[10:30] dringt tiefer in die Haut ein und macht Hautalterung, wobei
[10:35] UVA auch. Zum Hautkrebs, was ja primär UVB
[10:40] macht, beitragen kann, sodass beide Strahlenarten sowohl UVB
[10:43] als auch UVA kausal mit der Entstehung von Hautkrebs in
[10:48] Zusammenhang in Zusammenhang gebracht werden, in sich dann
[10:51] aber unterschiedlich wirken, weil UVB macht den
[10:53] Sofortschaden, die Rötung, den Sonnenbrand und dann den
[10:57] Spätschaden, den Hautkrebs und UVA macht den langfristigen
[11:03] Schaden. In dem die optische Haut
[11:06] Hautalterung massiv beschleunigt wird, die optische eben durch
[11:09] den Abbau von Kollagenfasern und elastischen Fasern, weil ganz
[11:14] bestimmte Enzyme in der Haut, das sind sogenannte Proteinasen.
[11:18] Das Kollagen ist ja ein großes Protein, und diese Proteine,
[11:22] diese Kollagenstrukturen werden durch Enzyme zerstört, durch
[11:26] diese Proteinasen, die werden angestoßen durch UVA strahlen
[11:31] und insofern. Ist es schwierig, die
[11:34] Strahlenarten isoliert voneinander zu betrachten?
[11:37] Denn UV strahlen haben auf jeden Fall schädliche Einflüsse auf
[11:42] die Haut und deshalb muss man sich in Abhängigkeit vom Hauttyp
[11:44] und jetzt komme ich wieder zum Hauttyp zurück.
[11:46] Machen wir gleich, machen wir gleich, ja.
[11:48] Das ist halt wahnsinnig wichtig, dass man, dass man sich nicht
[11:52] panisch immer schützt, sondern der dunkle Hauttyp.
[11:54] Der kann natürlich auch ne Stunde völlig ungeschützt in der
[11:56] Sonne sein, weil er 0 Probleme mit der Sonne hat und der helle.
[12:02] Sehr, sehr helle oder rothaarige Hauttyp, der keinen Eigenschutz
[12:05] hat, für den Können schon 3 Minuten zu viel sein.
[12:07] Genau da gehen wir gleich noch tiefer ein.
[12:09] Ich find aber erstens halten wir fest, wir wissen jetzt UVA und
[12:14] UVB machen erst mal alt und falten und sie machen auch beide
[12:17] krank, nämlich Krebs und die Krebsgefahr ist gigantisch, weil
[12:21] das ist ein Prozess, der eigentlich immer abläuft, dass
[12:24] die beiden zusammen. Diese DNA Schäden machen die
[12:29] dann zu dem Krebs führen, vielleicht noch ein kleiner
[12:32] Ausflug vorneweg. Das fand ich auch überraschend,
[12:35] als ich mich vorbereitet habe, das war mir nicht klar uva kann
[12:38] durch Fensterglas durch UVB nicht.
[12:42] Das ist richtig. Die Langwelligen strahlen können
[12:45] Fensterglas durch durchqueren. Das ist natürlich zum Beispiel,
[12:50] um ein praktisches Beispiel zu bringen, für Piloten relevant,
[12:54] die sehr dicht an der Sonne sind.
[12:56] Aber da hat man natürlich die Cockpitscheiben so bearbeitet,
[13:01] dass das UVA Licht nicht durch Cockpitscheiben geht, obwohl es
[13:04] theoretisch ja durch Fensterglas geht und noch mal ein, was sie
[13:08] eben kurz sagten, die Hautkrebs Veränderungen kommen nicht durch
[13:13] UVA direkt, sondern indirekt. Also UVB macht direkte DNA
[13:18] Schäden. Weil die einzelnen Basen in der
[13:22] DNA verkleben, Licht aufnehmen, verkleben und dann Mutationen
[13:27] entstehen. Auf eine Mutation als solche ist
[13:29] ja noch kein Krebs, sondern die muss dann promotet gefördert
[13:33] werden und das ist dann das UVA, das heißt UVA die Wellenlängen
[13:37] zwischen 320 und 400 Nanometer sind nicht mutagen, sie machen
[13:43] keine DNA Schäden, aber sie fördern den durch UVB.
[13:47] Verursachten DNA schaden, sodass dann eine komplette
[13:51] Krebsentstehung durch UV Licht zustande kommt, nämlich die, die
[13:55] der Beginn der Krebsentstehung UVB ist ein Initiator und UVA
[14:00] ist dann der Promoter der Förderer, der Funke, der
[14:04] Feuerfunke ist UVB und das Feuer am Kochen hält dann UVA durch
[14:09] Immunsuppressionen. Durch Sauerstoffradikale und
[14:14] durch entzündungsfördernde Vorgänge.
[14:18] Ist man eigentlich an welchen Chromosomen und an welchen Genen
[14:22] da Mutationen stattfinden müssen, damit die das.
[14:25] Weiß man, das ist überwiegend an einem Tumorsuppressorgen P. 53
[14:29] heißt das, das ist ein Tumorsuppressorgen, was
[14:32] sozusagen wie eine Polizei unterwegs ist und auf uns
[14:34] aufpasst auch. Geschädigte Zellen aussortiert
[14:38] durch einen ganz bestellen bestimmten Mechanismus durch ein
[14:41] Selbstmordprogramm der Zelle, das nennt man Apoptose, also
[14:46] unser Haut hat ein in sich sehr schlüssiges, sehr intelligentes
[14:50] Immunsystem, das auch unabhängig von anderen Organen funktioniert
[14:55] und ganz bestimmte Gene sind wie Polizisten unterwegs und passen
[14:59] auf die Gesundheit unseres Genoms auf und wenn da ein
[15:02] Schaden zustande kommt. Dann wird diese Zelle entweder
[15:08] beobachtet, dann kriegt sie sozusagen Handschellen angelegt,
[15:11] nach dem Motto Don't Move, du bleibst hier, darfst nichts
[15:13] machen oder sie wird repariert oder sie wird in den Zelltod, in
[15:19] die eben schon genannte Apoptose getrieben, was super ist, denn
[15:23] dann ist die geschädigte Zelle nicht mehr nicht mehr dabei.
[15:27] Oder sie wird dann eben entwickelt, sich weiter zu
[15:29] Krebs. Und wenn aber der Polizist
[15:32] selber dieses sopressor gen P 53 diesen Schaden erlangt, dann
[15:38] gibt es natürlich in der Zelle keine immunologische Überwachung
[15:40] mehr und dann ist sozusagen das Drama vorprogrammiert.
[15:44] So, wenn wir uns in die Sonne knallen.
[15:45] Ungeschützt, müssen wir uns im Hinterkopf behalten.
[15:48] Achtung, du killst deine eigene Krebspolizei.
[15:52] Richtig, vielleicht noch ausgehen.
[15:53] Sie haben sehr schön beschrieben, wie von Haut merkt
[15:59] gar nichts, ich gehe in die Sonne, Haut ist erstmal hübsch,
[16:01] dann wird sie rot, erst wird sie ja gerötet und das passiert bei
[16:06] den einen sehr früh, bei den anderen bisschen später.
[16:09] Was ist denn diese Rötung, denn das ist ja auch schon mal ein
[16:12] ziemlich unangenehmes Kennzeichen, kleine
[16:17] Überraschung, nämlich eine kurze Unterbrechung in eigener Sache
[16:21] und. Unser Podcast hat ja 10 Tausende
[16:24] Zuhörerinnen und Zuhörer, aber nur etwa 30% haben ihn
[16:29] abonniert. Mit deinem kostenlosen Abo auf
[16:32] dieser Plattform hilfst du ja mit, dass noch mehr Menschen
[16:35] unsere Expertengespräche hören können.
[16:37] Also ich verspreche dir, alles dafür zu tun, dass dieser
[16:39] Podcast noch besser wird und die auch in Zukunft noch mehr
[16:43] Mehrwert bietet. Abonnier bitte vielen Dank für
[16:47] deine Unterstützung und jetzt weiter in der Folge.
[16:53] Also es gibt für jeden Menschen individuell eine sogenannte
[16:58] Eigenschutzzeit, und die ist ganz, ganz wichtig.
[17:01] Und die Eigenschutzzeit kann bei einem hellhäutigen Menschen
[17:04] innerhalb von Sekunden und Minuten liegen und bei einem
[17:07] dunklen Menschen kann sie Stunden betragen.
[17:08] Also jeder Mensch hat individuell seine
[17:10] Eigenschutzzeit und das ist eben wichtig.
[17:13] Die Eigenschutzzeit ist die Zeit, nach der es, wenn man
[17:17] ungeschützt in der Sonne ist, zu einer Rötung kommt.
[17:21] Und wir wissen heute, dass eine Rötung kommt zustande durch eine
[17:26] Weitstellung von Gefäßen von Blutgefäßen.
[17:29] Die Haut ist ja nicht in der Tischdecke, aber in Tisch im
[17:33] oberen Tisch, also kurz unter der Tischdecke, 0 Komma ein
[17:37] Millimeter unter der Oberfläche, hat die Haut ein sehr reich
[17:40] verzweigtes Gefäßsystem, unglaublich viele Blutgefäße
[17:45] sind da aneinander getackert und.
[17:48] Sozusagen versorgen wir die Oberfläche, weil die Oberhaut,
[17:50] die Tischdecke, selbst, keine Blutgefäße hat, also die Zellen
[17:53] in der Oberhaut werden durch Blutgefäße aus der Tischdecke,
[17:56] aus der oberen Tischdecke versorgt, und wenn es jetzt zu
[17:59] einer Irritation oder zu einer Belastung der Haut in
[18:02] irgendeiner Art kommt, sei es mechanisch oder durch UV
[18:06] strahlen oder durch den falschen Stoff, den man aufgetragen hat.
[18:09] Dann ist die Reaktion der Haut in aller Regel als erstes eine
[18:14] Weidstellung von Blutgefäßen. Irgendwas ist mit mir passiert
[18:17] und ich muss jetzt reagieren, ich muss jetzt sozusagen die
[18:20] Reparatur einleiten und die Einleitung von Reparatur werden
[18:24] zunächst einmal die ganzen Straßen, über die die
[18:26] Reparaturmoleküle antransportiert werden,
[18:29] erweitert und bereitgestellt und nichts anderes ist die Rötung,
[18:32] also eine rasche Weidstellung von Äderchen in der obere im
[18:37] oberen Tisch. Als Ausdruck hier ist etwas
[18:40] passiert, was die Haut nicht toleriert.
[18:44] Da muss ich jetzt absolut Polizei hinschicken und ganz
[18:48] viel tun damit. Genau das ist nicht, da kommen
[18:50] dann die Polizisten, die die, die die Straßen werden
[18:54] bereitgestellt und dann können kann das Immunsystem und die
[18:57] Blutgeführenden die blutführenden Gefäße können dann
[19:00] die Ganzen sozusagen Abwehrzellen dorthin schicken
[19:03] und gucken, was ist hier überhaupt passiert, da wird mal
[19:05] ne Bestandsaufnahme gemacht. Und dann klingt das entweder ab
[19:09] oder es kann sich natürlich dann aus einer solchen initialen
[19:12] Rötung auch ein Folgeproblem sozusagen ergeben, sodass die
[19:15] Rötung anzeigt, die Haut ist geschädigt und wir wissen
[19:19] inzwischen, dass ein Schaden an der Haut aber nicht erst mit
[19:22] Einsetzen der Rötung zustande kommt, sondern wahrscheinlich
[19:25] schon viel früher. Es gibt neue Untersuchungen, die
[19:28] das sehr eindrucksvoll belegen, also die Rötung ist nicht der
[19:32] Heilige Gral, wo ich sage, solange ich nicht rot bin, kann
[19:34] ich in der Sonne bleiben, sondern.
[19:36] Schäden setzen schon vorher ein. Insofern ist sozusagen, wenn
[19:41] wenn die Haut rot wird, ist es eigentlich schon zu spät.
[19:44] Könnte schon ein krebsartiger Prozess initiiert worden sein.
[19:49] Das ist denkbar, also eine Rötung ist natürlich kein Krebs,
[19:52] sondern ne Rötung ist ne Entzündung ne weite, aber die
[19:55] erste Mutation, die findet natürlich im Rahmen dieser
[19:58] Rötung statt und nun ist es aber noch mal die mutierte Zelle.
[20:02] Heißt nicht gleich, dass es Krebs ist, sondern die
[20:03] motivierte Zelle hat 4 Möglichkeiten zu reagieren und
[20:06] das hängt ab von der Immun Fitness, von der immunologischen
[20:09] Stärke dieses dieser Person also, die nehmen wir an eine
[20:13] Zelle auf dem Handrücken ist geschädigt, weil da zu viel
[20:16] Sonne hingekommen ist. Dann gibt es 4 Möglichkeiten,
[20:19] die Zelle kann dort bleiben und wird durch Signale der
[20:24] umgebenden gesunden Zellen überwacht.
[20:27] Die Zelle kriegt Handschellen angelegt.
[20:29] Sie gerade schon. Gesehen die genau und dann die
[20:32] zweite Möglichkeit ist, sie wird repariert.
[20:35] Die dritte Möglichkeit, sie wird in den Tod getrieben und die
[20:38] vierte Möglichkeit es passiert gar nicht, sie entwickelt sich
[20:40] weiter zu Krebs und wenn man sich diese 4 Wege vorstellt,
[20:44] dann kann man sich schlüssig darstellen für sich.
[20:47] Wie man wie was eigentlich mit einer mutierten Zelle passiert.
[20:50] Aber die mutierte Zelle ist selbst noch kein Krebs, sondern
[20:53] da. Wozu sagen, das muss angetackert
[20:55] werden und geschoben werden. Und das fand ich so interessant.
[20:57] Weißer und schwarzer Hautkrebs, die unterscheiden sich in der im
[21:01] Entstehungsmechanismus weißer Hautkrebs braucht offensichtlich
[21:05] viel Zeit und immer wieder mal so ne Explosion und schwarzer
[21:10] Hautkrebs ist eher so durch Schockartig.
[21:12] Also ich flieg jetzt mal schnell.
[21:14] Was weiß ich auf die Malediven und Knall mich da ne Woche im
[21:17] Winter in die Sonne, da ist das schwarze Hautkrebsrisiko ganz
[21:21] besonders hoch. Ist das richtig?
[21:24] Ja, das ist genau richtig, was sie gesagt haben.
[21:26] Der weiße Hautkrebs oder der helle Hautkrebs, der entsteht
[21:31] durch eine hohe kumulative Sonnen.
[21:33] Einwirkung, also der Dachdecker, der zeitlebens ungeschützt auf
[21:37] dem Dach rumkrabbelt, oder der Landwirt oder der, der der
[21:41] Gärtner, der Golfspieler, der Tennisspieler, die Menschen, die
[21:44] sich nicht schützen, die kriegen dann ein Sonnenbrand nach dem
[21:47] anderen, manchmal auch, wie gesagt, Schäden, die gar nicht
[21:50] erst ein Sonnenbrand bringen, sondern auch schon vorher
[21:52] auftreten, und dann entsteht in Kumulo nach vielen Jahren dann.
[21:57] Mit wenn das Sonnenkonto voll ist, sag ich jetzt mal
[22:00] vereinfacht, denn entsteht der weiße Hautkrebs entweder in Form
[22:03] von Basaliomen, sogenannten Basalzellkarzinomen, oder in
[22:07] Formen von kleinen rauen Stellen an Handrücken, Stirn,
[22:12] nasenrücken oder auch im dekolleté.
[22:14] Sehr häufig sehen, dann entstehen diese Aktinischen
[22:16] Keratosen. Ja, als Vorstufen dieses hellen
[22:20] Hautkrebs. Aber beim hellen Hautkrebs
[22:21] kennen wir das Basaiom oder die Aktinische Keratose mit ihren
[22:26] Folgestufen, dem Plattendepithelkarzinom beim
[22:29] schwarzen Hautkrebs, der geht nicht aus den Oberzellen hervor,
[22:34] aus den Zellen der Tischdecke wie beim weißen Hautkrebs,
[22:38] sondern der schwarze Krebs entsteht durch Entartung von
[22:42] Zellen, die zwischen Tischdecke und Tisch liegen, und das sind
[22:45] die Melanozyten, die Pigmentzellen.
[22:47] Und wenn Pigmentzellen durch eine massive Sonneneinwirkung
[22:52] überfordert werden, und das ist das Beispiel, was sie eben
[22:55] brachten, jemand fährt eine Woche nach Korsika ungeschützt,
[22:58] hat keinen Eigenschutz aufgebaut, ist vielleicht noch n
[23:01] heller Hauttyp und holt sich da denn jedes Jahr beim Korsika
[23:05] Urlaub seinen Sonnenbrand und der ist ein.
[23:09] Hoher Risikokandidat für den schwarzen Hautkrebs also, dass
[23:13] wir heute entscheiden, unterscheiden der weiße
[23:15] Hautkrebs, die Leute, die ständig draußen sind, helle
[23:17] Hauttyp haben der Farmer in Südafrika, der vielleicht in
[23:21] England geboren wurde, rot, blond ist und sein Leben lang
[23:25] dann, weil in in Namibia farmt, das ist der hohe Risikopatient
[23:31] für den weißen Hautkrebs und Menschen wie ich, die, die wenig
[23:36] in der Sonne sind. Aber dann immer mal wieder viel
[23:39] in der Sonne sind. Das sind eigentlich
[23:41] Risikopatienten für den schwarzen Hautkrebs, das ist
[23:44] ganz wichtig, wobei es auch hier Überlagerung gibt.
[23:47] Wer also viel Sonne kriegt, hat auch n höheres Risiko für
[23:50] Melanom und wer immer wieder massiv in die Sonne geht wie der
[23:54] Schreibtisch Mensch hat auch n Risiko für den weißen Haut, die
[23:58] Dinge überlagern sich aber um es zu verstehen ist es gut es
[24:01] einmal plakativ zu trennen. Und das heißt ja, der weiße
[24:04] Hautkrebs, der entsteht ja vor allem an diesen Terrassen, ne
[24:07] hier unterhalb, also auf dem Jochbein unterhalb des Auges,
[24:10] auf der Nase oben am Ohr und auf den Handrücken et cetera.
[24:15] Ich hatte auch nur einen. Als.
[24:17] Hier? Ja, genau.
[24:18] Ja, besonders die konvexen Areale, also nasenrücken, Stirn
[24:23] und hier in den Jochbeinregionen ist es sehr, sehr typisch
[24:26] witzigerweise, ich weiß es gar nicht, warum, frage ich mich
[24:29] seit Jahrzehnten. Unterhalb dieser Linie, also man
[24:33] kann das Gesicht ja in 3 Drittel einteilen, das ist untere
[24:36] Drittel, mittlere Drittel, obere Drittel und diese der weiße
[24:39] Hautkrebs ist in dem oberen und mittleren Drittel sehr häufig in
[24:43] der Region in der Kinnpartie sehen wir es auch, aber nicht so
[24:45] häufig interessant, dekolleté und Handrücken natürlich
[24:48] eindeutig ne. Und da muss man sich halt, um
[24:51] noch mal kurz den weißen Hautkrebs abzugrenzen, der
[24:55] streut ja nicht. Der ist nicht lebensgefeierlich
[24:59] von aha, weil sonst hätte ich mich eigentlich auch gefragt,
[25:02] warum ist es eigentlich ein Krebs gehört.
[25:04] Dazu also, um um zu sagen, es handelt sich um einen Krebs bei
[25:08] Menschen, egal über welches Organ wir sprechen müssen, 2
[25:11] Dinge erfüllt sein. Einmal muss diese Zellentartung
[25:15] aggressiv und zerstörerisch weiterwachsen, das ist das
[25:19] Kriterium A. Das Kriterium B ist.
[25:23] Der Krebs kann streuen, kann Tochtergeschwüre in anderen
[25:27] Organen machen die Metastasenbildung und man
[25:30] spricht von einem Krebs, wenn beide Kriterien erfüllt sind.
[25:33] A Destruktives aggressives weiterwachsen B Streuung und
[25:38] beim Weißen Hautkrebs, dem Basarom, ist nur eines dieser
[25:43] Kriterien erfüllt, es wächst destruktiv weiter, aber es
[25:46] streut nicht, deshalb bezeichnet man das Basarom auch als halb
[25:49] bösartig oder semimaligne. Der die Aktinischen Keratosen,
[25:54] die ja auch zum weißen Hautkrebs gehören, die Vorstufen von den
[25:57] Plattenepithelkarzinomen beziehungsweise die Vorstufung
[26:00] ist eigentlich falsch, ist ja schon Krebs.
[26:01] Die frühen Formen des Plattenepithelkarzinoms, die
[26:04] können streuen, sodass man nicht sagen kann, der weiße helle
[26:08] Hautkrebs streut nicht, sondern ein Teil, der häufigste Krebs,
[26:12] sicherlich mit des Menschen ist das Basiliom neben diesen
[26:15] aktinischen Keratosen, das kann nicht streuen, aber die
[26:18] Keratosen plattenepithelkarzinomen können
[26:20] streuen. Das heißt?
[26:23] Beim schwarzen Krebs ist klar der das der.
[26:25] Und der ist ja hochgefährlich, das verstehe ich jetzt noch
[26:28] nicht ganz. Der weiße Hautkrebs kann
[26:30] streuen, würde dann aber nur an anderen Körperstellen wieder ein
[26:34] Basaliom machen. Ein Basaliom streut nie, also
[26:39] ein Basaliom kann nicht. Zell Epithel.
[26:42] Ja, genau, und man kann ein Platten, ein
[26:45] Plattenepithelkarzinom an der Haut haben und hat ein.
[26:50] Eine Metastase von diesem Plattenepithelkarzinom in einem
[26:53] anderen Organ, das ist denkbar. Und jetzt hab ich immer noch
[26:56] nicht verstanden, dieser Plattenepithelkarzinom, wie
[27:01] steht in welchem Weise steht das zum Basaliom?
[27:04] Das sind 2 völlig unterschiedliche Tumoren, haben
[27:06] nichts miteinander zu tun. Das Basaliom ist ein heller
[27:09] Hautkrebs der Oberhaut, der nicht streut, aber aggressiv
[27:14] weiter wächst. Langsam.
[27:16] Plattenzell epithelzellkarzinom. Entsteht nicht durch UV.
[27:21] Doch aha entsteht eben durch die.
[27:23] Also haben wir 3 verschiedene Selbstarten.
[27:25] Das hab ich in der Gesamtliteratur.
[27:27] Nicht gesehen. Es gibt 2 Weiße, also ganz
[27:29] einfach 2 weiße und ein schwarzer und einer.
[27:32] Die beiden Weißen sind das Basayom, was nicht streuen kann,
[27:35] aber aggressiv wächst. OK, verstehe.
[27:37] Das andere Weiße, das zweite Weiße ist das
[27:39] Plattnebithelkarzinom, was primär als Plattnebithelkarzinom
[27:43] entstehen kann. Was wir aber häufig sehen in
[27:45] seinen Frühformen, den Aktinischen Keratosen in
[27:48] Australien, haben. Hat jeder zweite ne aktinische
[27:50] keratose oder jeder Dritte? Ich kann es nicht genau sagen,
[27:53] aber aktinische Keratose sehe ich am Tag.
[27:55] Ich sehe am Tag 2030 Patienten mit aktinischen Keratosen, das
[27:58] ist so ein Everyday für einen Dermatologen, weil wir haben
[28:03] deswegen sage ich auch, der Hautkrebs ist natürlich der
[28:05] häufigste Krebs des Menschen und Statistiken, die das nicht sagen
[28:08] sind aus meiner Sicht falsch, weil diese ganzen frühen Formen
[28:12] nicht mitgerechnet werden, aber die ein frühe Form von Hautkrebs
[28:15] ist natürlich auch ein Hautkrebs.
[28:17] Dann gibt es also ne Aktinische. Keratose muss man immer sehr,
[28:21] sehr sorgfältig entfernen, denn da könnte ja n
[28:23] Plattenepithelkarzinom draus werden.
[28:26] Das ist. Richtig, die müssen entfernt
[28:28] werden, wobei man sich da auch entspannen kann.
[28:31] Wenn Sie jetzt eine Aktinische Keratose haben.
[28:33] Das sind so kleine rote raue Stellen im Gesicht, da muss man
[28:37] nicht gleich panisch werden, weil eine aktinische Keratose
[28:40] verhält sich, obwohl es ein früher Hautkrebs ist, häufig
[28:44] biologisch nicht aggressiv. Also wir sehen.
[28:47] Aktinische Keratosen bei Menschen, die das haben, das
[28:49] schon 10 Jahre. Das Interessante ist, dass in
[28:52] dem Moment, wo ein Mensch, der Aktinische Keratosen hat, aus
[28:55] irgendeinem Grunde eine körperliche Schwäche erleidet,
[28:59] nehmen wir an, er kriegt jetzt ein Organtransplantation und
[29:02] muss dann Medikamente nehmen, damit das transplantierte Organ
[29:05] nicht abgestoßen wird, dann nehmen wir an, er müsste jetzt
[29:07] sogenannte immunsuppressive Medikamente nehmen, dann nehmen
[29:11] diese aktinischen Keratosen plötzlich Fahrt auf und können
[29:14] sich sehr schnell in die. Schon erwähnten
[29:17] Plattenepithelkarzinome entwickeln also Aktinische
[29:19] Keratosen, sollten zeitnah behandelt werden, aber müssen
[29:23] nicht gleich am nächsten Tag behandelt werden.
[29:25] Das ist auch wichtig, dass man sich immer ein bisschen
[29:27] entspannt, also wir neigen ja dazu, Menschen häufig zu.
[29:32] Zu alarmieren. Und ich finde immer, ist ganz
[29:34] wichtig, dass man die Dramatik ein bisschen rausnimmt.
[29:36] Sie müssen behandelt werden, sollten behandelt werden, aber
[29:38] nicht sofort am nächsten Tag, weil sie ja nicht streuen
[29:41] können. Dasselbe gilt fürs Basalliom.
[29:43] Das eben langsam wachsen kann und dann natürlich in ist
[29:47] natürlich gruselig, wenn sie es dann auch in die tieferen
[29:49] Schichten. Das Basalliom kann sich nicht
[29:52] in. Tiefere Schichten ja, kann in
[29:53] tiefere Schichten aber nicht streuen.
[29:54] Genau doch, denn Entschuldigung kann natürlich in wächst
[29:57] destruktiv haben sie recht, wächst in tiefere Schichten,
[29:59] richtig also auch weg. Und beim Melanom ist natürlich
[30:03] sofort weg, dass das sofort weg aber auch.
[30:06] Beim Melanom muss man sagen, das frühe Form des Melanoms, die
[30:11] verhalten sich biologisch nicht aggressiv.
[30:13] Das Melanom ist ein extrem böser Tumor, wenn es fortgeschritten
[30:18] ist. Die frühen Formen des Melanoms,
[30:21] die noch auf die Tischdecke begrenzt sind, wenn das entfernt
[30:25] ist, ist der Mensch geheilt und häufig sagen.
[30:30] Patienten, die ein frühes Melanom haben.
[30:32] Oh Gott, ich hatte mal ein Melanom und haben das Gefühl,
[30:35] sie Sie sitzen auf einer sozusagen Zeitbombe.
[30:38] Es ist aber nicht der Fall, ein frühes Melanom, wenn man das
[30:41] entfernt ist man geheilt, auch da halte ich es für wichtig die
[30:45] Menschen nicht zu beunruhigen, sondern sie richtig zu
[30:48] informieren, also Lebensfreude schenken und nicht beunruhigen
[30:52] beim. Melanom gibt es auch eine
[30:54] genetische Komponente, also gucken ist in deiner Familie mal
[30:57] ein Melanom gewesen. Ganz wichtiger.
[31:00] Punkt. Die Risikofaktoren für ein
[31:02] Melanom sind erstens der Hauttyp, zweitens die
[31:06] Familienvorgeschichte wenn meine Eltern oder Geschwister Melanom
[31:09] haben, hab ich einfach ne ähnlich Genetik, drittens die
[31:13] eigene Vorgeschichte. Wer einmal schon ein Melanom
[31:15] hatte, der kriegt gerne paar Jahre später n zweites Melanom,
[31:18] dann die Anzahl der Sonnenbrände in der Jugend wissen wir heute,
[31:22] die kindliche Haut hat noch nicht die richtigen.
[31:24] Schutzvorkehrungen, die die Haut ja auch als eigene Kraft
[31:28] anwerfen kann. Die kindliche Haut gehört die
[31:31] frühkindliche Haut die ersten ein 2 Jahren gehören eigentlich
[31:34] gar nicht in die Sonne und dann, als letzter und besonders
[31:37] wichtiger Risikofaktor ist die ist die Anzahl der Muttermale zu
[31:41] nennen. Also es gibt ja Menschen, die
[31:42] haben 102, 100, Muttermale. Und ein Muttermal, also ein
[31:47] Melanom, kann sich gerne in Assoziation mit einem
[31:50] vorbestehenden Muttermal entwickeln.
[31:52] Muttermale sind ja primär gutartig, also aber Mutter eine
[31:57] hohe Anzahl von Muttermalen, die fördert die Entstehung von
[32:01] Melanomen, das ist ein Risikofaktor, kommen wir gleich.
[32:04] Zur Prävention ist es für einen Dermatologen denn so einfach,
[32:08] wenn da einer kommt, der hat Hunderte von diesen.
[32:11] Muttermalen wirklich jedes so zu zu checken?
[32:14] Oder braucht man jetzt nicht doch die AI gesteuerte
[32:17] Supertechnologie mit 120 Kameras?
[32:20] Da gibt es ja jetzt diese super teuren neuen Geräte, die da
[32:23] hervorragend diagnostizieren, solche Leute sollten lieber
[32:27] solche Analysen machen, solche Checks, ich glaube, ich glaube.
[32:31] Frau Hugo, dass die die Wahrheit liegt am Ende in einer
[32:34] Kombination. Aus dem geschulten ärztlichen
[32:38] Auge und der KI, dass die KI uns unglaubliche Vorteile bringen
[32:42] wird, steht außer Frage, weil die KI ist ja besonders
[32:45] wertvoll. Wir alle bildgebenden Verfahren
[32:47] wie die Radiologie natürlich auch für die Dermatologie, aber
[32:51] es gibt für uns natürlich einen einen, einen klaren sozusagen
[32:55] Ansatz, welches Muttermal. Rausgehört und welches Muttermal
[32:59] drin bleiben kann. Und da gibt es klare Kriterien.
[33:02] Das ist eben die Randbegrenzung, die Farbe, die Symmetrie und so
[33:06] weiter und wenn man das dann durch entsprechende KI Tools
[33:10] noch einmal objektivieren kann, finde ich es super gut.
[33:13] Also die KI, es wird ein ganz wichtiger Bestandteil unseres
[33:17] Faches sein, aber am Ende ist immer noch sozusagen das
[33:21] menschliche Auge finde ich ein nicht nicht so schnell zu
[33:25] ersetzen, weil es manchmal eben auch.
[33:27] Auch schwarze Hautkrebse gibt, die nicht schwarz sind, sondern
[33:31] die Hautfarben. Ich hab eine Patientin, die
[33:33] hatte eine Stelle am Knie, die zu mir gesendet wurde, die hatte
[33:36] oder die zu mir kam. Die hatte sah aus wie n
[33:38] ausgekratzter Mückenstich und dieser aufgekratzte Mückenstich,
[33:42] den wollten wir erst gar nichts machen, da haben wir uns halt
[33:44] doch entschlossen, weil ihr das so n bisschen unheimlich vorkam.
[33:46] Und ich konnte es auch nicht richtig einordnen, sie sagte
[33:48] sie, ich hätte definitiv keinen Mückenstich gehabt.
[33:50] Haben wir es dann doch rausgenommen und ich fiel aus
[33:52] allen Wolken. Es war ein Melanom, ein
[33:54] amelanotisches Melanom, weil es gibt Melanome, die sind nicht
[33:58] braun und schwarz, wie wir es meistens hören und sehen,
[34:02] sondern sie sind Hautfarben, also es gibt auch den Wolf im
[34:05] Schafspelz, deshalb ich bin mir sicher, dass die KI das nicht
[34:10] als Melanom gewertet hätte, es kann sie nicht, weil es gibt.
[34:13] Ist man, man ist immer wieder überrascht.
[34:14] Ich hatte neulich einen Patienten, der hatte kleine rote
[34:16] Stelle auf der Nase, ich hab an alles gedacht, aber nicht an ein
[34:19] Melanom, wir haben es entfernt, es war n Melanom ne rote n
[34:22] kleiner rote rote Stelle auf der Nase, also man kann manchmal
[34:25] nicht so verrückt denken wie es kommen kann, deshalb glaube ich,
[34:28] dass eine regelmäßige ärztliche Untersuchung dennoch sinnvoll
[34:32] ist, auch wenn wir gute KI haben.
[34:34] Sie machen jetzt natürlich. Unsere Zuschauerinnen und
[34:36] Zuhörer echt n bisschen unruhig. Huhu, alles kann ein Melanom
[34:40] werden, also da sollte man sich schon entspannen.
[34:42] Aber ja, natürlich macht man. N bisschen Spaß, ja.
[34:45] Natürlich checken. Beim.
[34:47] Hautarzt auf jeden Fall. So jetzt das Thema, Wir haben ja
[34:51] so wahnsinnig viel sagen, auch weißer schwarzer Hautkrebs ist
[34:54] die häufigste Krebsart, wenn man eben die Vorstufen dazu rechnet,
[34:57] überhaupt, die Raten steigen immer noch an.
[35:00] Woran liegt das eigentlich? Weil ich bin immer davon
[35:02] ausgegangen, dass wir meine Generation, der jetzt über 60
[35:05] jährigen, vielleicht auch der über 50 Jährigen, die haben ja
[35:08] in ihrer Jugend noch gar keine guten Hautcremes und und
[35:11] Sonnenschutzcremes gehabt und das war auch man, man war gar
[35:15] nicht so Alert, man hat gar nicht so sehr drüber
[35:18] nachgedacht, auch als Kind waren wir dann in der Sonne, waren
[35:21] nicht eingecremt. Und sie sagen ja auch, das
[35:23] stimmt, die die Haut vergisst nichts, also die Mutationen, die
[35:27] da sind, die werden natürlich auch von Zelle zu Zelle
[35:29] weitergegeben, wenn sie sich teilt und nicht vom Immunsystem
[35:33] gekillt wird, wieso kommt das eigentlich, dass immer noch die
[35:37] Raten ansteigen, aber unsere Generation ist eigentlich die
[35:39] Gefährdetste. Aus meiner Sicht.
[35:42] Gibt es meistens natürlich nicht ganz genau. 2 Ursachen die eine
[35:46] Ursache ist die, dass heute überwiegend.
[35:48] Viele Menschen kommen, die sich in ihrer Jugend gar nicht
[35:50] geschützt haben. Also ich hab mich ja auch
[35:52] früher, war undenkbar, ja man hat da ja eher noch sozusagen
[35:56] das Gegenteil gemacht, sich mit irgendwelchen Ölen eingecremt,
[35:59] aber also wir sehen natürlich jetzt die 60 plus, die häufig
[36:04] kommen und die sich vor 2030 Jahren 0,0 geschützt sind oder
[36:07] mit einem geringen Lichtschutzfaktor, der gar nicht
[36:09] relevant ist. Ja, das ist das eine, das andere
[36:12] ist meine Vermutung. Dass, wenn man jetzt sich mit
[36:17] einem hohen Lichtschutzfaktor eingräbt, nehmen wir an, ich geh
[36:20] jetzt, nehme jetzt n 50er oder n 30er ist ja auch schon hoch,
[36:23] dann kriege ich ja in aller Regel keinen Sonnenbrand mehr,
[36:27] weil dieses dieser Lichtschutzfaktor, die Zahl 30
[36:31] oder 50 bezieht sich ja auf die Rötung, ja, der wird ja an UVB.
[36:36] So, und ich kriege. Jetzt keinen Sonnenbrand mehr
[36:39] und wenn ich keinen Sonnenbrand kriege?
[36:41] Dann bleibe ich sehr lange in der Sonne und wenn ich sehr
[36:44] lange in der Sonne bleibe, kriege ich sehr viel UVA weil
[36:48] die der UVA Schutz war. In den früheren Sonnenschutz
[36:53] Cremes nicht richtig berücksichtigt, weil UVA Schutz
[36:56] ist sehr komplex, deshalb ist es wichtig, dass eine
[36:59] Sonnenschutzcreme nicht nur gegen UVB schützt und damit den
[37:02] Sonnenbrand verhindert. Sondern sie muss auch gegen UVA
[37:06] schützen. Und das macht nicht jede
[37:08] Sonnencreme, weil der UVA Bereich ist.
[37:10] Langwellig geht bis an 400 Nanometer, wo das sichtbare
[37:14] Licht kommt ran und dieser Bereich.
[37:17] Von 320, wo UVB aufhört, bis 400 Nanometer.
[37:22] Dieser UVA Bereich, der ist extrem wichtig und gerade der
[37:25] Langwellige UVA Bereich, der viel Sauerstoffradikale macht,
[37:29] der viel oxidativen Stress verursacht, der wird durch die
[37:32] meisten Sonnencremes, die den Sonnenbrand verhindert nicht
[37:37] richtig abgedeckt. Wer also jetzt lange in der
[37:39] Sonne bleibt, weil er keinen Sonnenbrand kriegt und sich gut
[37:42] fühlt, weil er gut UVB geschützt ist.
[37:45] Der kriegt wahnsinnig viel OVA, sodass der LANGWELLIGE OVA
[37:50] Bereich. Vielleicht waren wir vorhin
[37:52] schon ein Förderer der Krebsentstehung in bei diesen
[37:56] Fällen ist. Und das ist meine Theorie, denn
[37:58] ich Wunder mich selbst als Dermatologe, dass die Leute sich
[38:01] alle gut schützen, Sie kriegen keinen Sonnenbrand mehr, wir
[38:04] sehen ja kaum noch sonnenbrände, ab und zu mal, aber selten, sie
[38:08] schützen sich gut, kriegen keinen Sonne.
[38:09] Und wir sehen dennoch immer mehr Hautkrebs.
[38:11] Das ist ja eine Diskrepanz, die man gar nicht versteht.
[38:14] Also entweder sind die Alten, die sich früher nicht geschützt
[38:15] haben, die jetzt ihren Krebs kriegen, Enjoy Now pay later,
[38:20] oder es sind die Jungen, die sich schützen, die nicht mehr
[38:23] rot werden, lange in der Sonne bleiben, bei denen der UVA
[38:27] Schutz, aber nicht richtig gewährleistet ist, weil die
[38:30] Krebs, die sie verwenden, den Langwelligen UVA Bereich nicht
[38:34] gut abdecken. Wie Cremes kommen wir.
[38:36] Sofort zu sprechen. Ich glaub viele interessiert
[38:39] jetzt noch das Thema Eigenschutzzeit, das haben Sie
[38:42] ja vorhin sehr plastisch beschrieben und jeder sagt sich
[38:46] ja, wie lang ist die denn vielleicht, also bei sehr
[38:49] hellhäutigen, wieviel eigenschutzzeit hab ich denn da
[38:52] in Minuten und ein dunklerer Hauttyp, wieviel Minuten hat
[38:57] denn der maximal, sodass er halt ganz ohne Sonnenschutz in der
[39:01] Sonne sein kann, ohne dass irgendwas Schreckliches
[39:04] passiert? Ja, das ist.
[39:07] Natürlich ne individuelle Größe, also der schwarze Afrikaner in
[39:10] Kenia, der hat wahrscheinlich ne Eigenschutzzeit von vielen
[39:14] Stunden und oder Tagen, das kann ich kann ich jetzt gar nicht
[39:17] sagen und darf ich sie da unterbrechen?
[39:20] Weil es liegt ja an der Menge des Melanins, also der Pigmente,
[39:23] die wir sowieso schon in der Haut haben, ne, oder?
[39:26] Ja, es liegt an der. Menge des Melanins, die die
[39:29] Eigenschutzzeit aber das Melanin ist.
[39:31] Es gibt wahrscheinlich auch. Sozusagen immunologisch noch
[39:34] andere Mechanismen es liegt generell an der Empfindlichkeit
[39:36] der Haut, alle Menschen haben ja die gleiche Anzahl von
[39:39] Pigmentzellen, melanozyten, egal ob es n hellhäutiger und
[39:42] dunkelhäutiger ist. Aber die Menge der
[39:44] Pigmentgranula, die sogenannten Melanosomen, das sind die
[39:48] Melanin. Bestandteile in der Zelle, die
[39:53] gebildet werden, die sind bei der dunklen Haut dichter und die
[39:57] Melanosomen sind auch sehr viel größer.
[39:59] Also die Anzahl der Pigmentzellen ist bei allen
[40:02] Hauttypen gleich, egal ob hell oder dunkel, aber die Aktivität
[40:06] der Melanozyten ist nicht gleich und das sozusagen entscheidet
[40:10] natürlich über die Empfindlichkeit und dann ist
[40:13] gibt es eine zweite neben der Melaninversorgung des Melanins.
[40:17] Sortiert sich ja oberhalb der empfindlichen DNA in den Zellen
[40:21] der Tischdecke, damit deren DNA nicht geschädigt werden kann,
[40:26] insbesondere durch die UVB strahlen, die Mutagen wirken,
[40:29] die Asymmutation machen, und dann gibt es eine zweite Ebene,
[40:32] die interessant ist, aber nicht ganz so wichtig ist wie das
[40:35] Melanin, das ist eben die Haut, die Lichtschwiele unsere Haut
[40:38] kann in bescheidenem Maße die hornschicht Verdicken durch UVB
[40:43] Einfluss, und es steht an der Lichtschwiele das kann man nicht
[40:45] sehen. Die aber auch sehr interessant
[40:47] ist und die besonders am Ende des Sommers für uns wichtig ist,
[40:50] weil wir haben natürlich im Frühjahr jetzt keine
[40:52] Lichtschwiele, aber im September haben wir eine Lichtschwiele,
[40:56] das ist schon schon. Phänomenal.
[40:57] Wir haben. Muss man sich also vorstellen,
[40:59] diese Pigmente in unserer Haut, die werden aktiviert durch durch
[41:03] eben die UV strahlen und sind dann sozusagen der Sonnenschirm
[41:07] über dem Zellkern und der DNA, damit diese Strahlen dort nicht.
[41:12] Zu Mutationen führen können, das ist schon schon vielen Dank.
[41:15] Ja, das ist die das. Ist hochinteressant, wenn man
[41:17] das Mikroskop sich anguckt in in der in der sehr hohen Auflösung
[41:22] kann man sehen, wie die Zelle des Tisch der Zelle, der
[41:26] Tischdecke, ja die die Hautzelle, die die
[41:30] Oberhautzelle, wie die dieses diese Pigment granula ganz
[41:34] selektiv, die ist nicht diffus verteilt in der Zelle wie
[41:37] Puderzucker. Sondern das wird ganz selektiv
[41:39] oberhalb des Kerns, wieso n Regenschirm angeordnet sieht,
[41:43] sieht also wirklich auch sehr ästhetisch aus und die Zelle
[41:46] weiß genau, wofür sie dieses Melanin verwendet und die
[41:50] Pigmentzelle bohrt die Zelle der Tischdecke an, mit einem
[41:54] verlängerten Arm ein sogenannter Dendrit und die Oberhautzelle,
[41:58] die Tischdeckenzelle, die saugt das Pigment auf und verteilt es
[42:03] ganz gezielt oberhalb der empfindlichen DNA.
[42:07] In Zellkernen, und das ist, das ist ein sehr tolles und.
[42:11] Intelligenz und ein eine eine. Pigmentzelle versorgt etwa knapp
[42:14] 40 Zellen der Tischdecke, damit die sich schützen können, denn
[42:19] die Tischdecke ist ja wahnsinnig empfindlich, da gehen ja die UVB
[42:22] strahlen rein, die Mutagen sind, das heißt, die Entartungen
[42:25] machen nicht und deshalb brauchen wir kein Melanin in der
[42:30] Lederhaut, sondern wir brauchen das Lederhaut dort, wo Krebs
[42:33] entsteht, und das ist primär mal die Oberhaut als Initiator, als
[42:38] Förderer kommen dann auch wieder UVA ins Spiel, aber nicht für
[42:42] das Initial, für den, für den Funken, der für den Funken ist
[42:45] UVB wichtig, wenn man. Wenn wir halt dieses wunderbare
[42:48] System haben, dass wir diese Pigmentschirmchen über unseren
[42:52] Zellkern entwickeln, wenn wir langsam bräunen, dann ist ja im
[42:56] Urlaub so n bisschen Bräune schön, das mögen ja alle, man
[42:59] sieht da so gesund aus, ich hab in ihrem Buch gelesen, dass Sie
[43:03] das n bisschen anders sehen. Also Bräune finde.
[43:07] Ich auch schön. Also Bräune sieht gesund aus und
[43:11] sieht auch vital aus und ich hab auch in dem Sinne nichts gegen
[43:14] Bräune, ich bin ja ein Dermatologe, der nicht immer mit
[43:16] einem erhobenen Zeigefinger durch die Gegend läuft, es ist
[43:19] eben unglaublich wichtig sich zu überlegen, was bin ich für einen
[43:23] Hauttyp, habe ich schon vorschäden, ist mein Sonnenkotel
[43:26] schon voll. Und wie bin ich in der
[43:28] Vergangenheit mit der Sonne zurechtgekommen?
[43:30] Aus Sicht der Hautzelle zeigt die Bräune einen Schaden an, nun
[43:34] muss man natürlich nicht nicht jeder Schaden macht, es macht
[43:37] gleich n Problem ja also ich ich es gibt, ich kann mich an keinen
[43:41] Sommer erinnern wo ich nicht dunkelbraun war, besonders als
[43:45] Kind ja also. Ich hab noch nie Hautkrebs
[43:48] gehabt. Ja, es ist sehr, also die
[43:49] Individualität ist eben auch sehr hoch einzuschätzen und
[43:52] insofern Bräune ist ein Zeichen, dass die Hautzelle gestresst
[43:58] ist, sonst würde sie keine Bräune produzieren.
[44:02] Ja, das ist so ne Art Training, wenn sie trainieren, dann wächst
[44:05] der Muskel und wenn sie in die Sonne gehen, dann reagiert die
[44:08] Hautzelle ist eine Reaktion der Haut auf UV Licht.
[44:11] So, und das ist die Bräune oder die eben erwähnte Lichtspiele.
[44:14] Und jetzt ist es so, dass diese Bräune ohne Frage einen
[44:19] Hautschaden anzeigt. Die Frage ist dieser Hautschaden
[44:22] relevant für jemand wie mich oder ist sie irrelevant und für
[44:28] einen hellen, lichtempfindlichen Menschen nach Fitz Patrick, Typ
[44:31] 12 ist dieses ist das in jedem Fall relevant, weil das
[44:36] Sonnenkotto sich füllt und er nicht die.
[44:39] Kraft hat das sozusagen immer wieder zu kompensieren.
[44:42] Und dann entsteht bei dem Hellen natürlich schneller ein
[44:45] Hautkrebs als bei dem etwas dunkleren Typen, wie wie, wie
[44:49] ich es als Kind war. Helfen Sie uns doch.
[44:51] Dass sich jeder selbst sozusagen einordnen kann, bin ich jetzt
[44:55] ein sehr empfindlicher Typ mittelempfindlich oder eher
[44:57] nicht so empfindlich auch noch mal, weil die Frage haben wir
[45:00] noch nicht beantwortet, diese eigenschutzzeit
[45:02] Berücksichtigend. Ich habe bei ihnen gelesen
[45:04] zwischen 35 Minuten das 30 Minuten ist aber schon das
[45:08] Maximum offensichtlich. Wie kriege ich das jetzt raus,
[45:11] welcher Typ ich bin. Ich sehe es natürlich, ich bin
[45:14] hell, OK, aber es gibt sicherlich noch mehr
[45:16] Möglichkeiten das zu checken, also es gibt eine relativ.
[45:20] Einfache Einteilung nach Fitz Patrick, die auch beschrieben
[45:23] ist. Fitz Patrick sind ja 6
[45:24] Hauttypen. Es gibt einen eine neue
[45:27] Hautempfindlichkeitsskala, die heißt Monk, MONK, Monk.
[45:32] Skin Tones Scale ist gerade entwickelt worden von Google,
[45:35] weil man der Meinung ist, dass diese Fitz Patrick Einteilung
[45:38] diese 6 Typen, mit der wir bisher arbeiten und die ich auch
[45:41] für sinnvoller halte, weil sie am Weizen verbreitet ist.
[45:44] Man ist der Meinung, dass dunkle Hauttypen auf diesem Planeten
[45:47] nicht richtig Ecken repräsentiert werden durch Fitz
[45:50] Patrick, aber für unseren Hausgebrauch ist Fitz Patrick,
[45:53] weil es auch gängig ist, gut und Fitz Patrick gibt es eben.
[45:57] Fitz Patrick Typen 1 und 2, also der 1, der darf, darf eigentlich
[46:01] gar nicht in die Sonne, kriegt immer einen Sonnenbrand, der der
[46:04] Hauttyp 2, wenn er in die Sonne kriegt, kriegt sehr sehr schnell
[46:07] einen Sonnenbrand. Also wir reden von ungeschützt,
[46:10] der Hauttyp 3 kriegt nur einen Sonnenbrand, wenn er lange in
[46:14] der Sonne bleibt. Hauttyp 4 kriegt nur einen
[46:17] Sonnenbrand, wenn er sehr lange in der Sonnenbrand und Hauttyp 5
[46:20] ist dann der Inder und Hauttyp 6 ist der schwarze Afrikaner, die
[46:23] Kriegen quasi gar keinen, gar keinen Sonnenbrand, egal wie
[46:27] lange sie in der Sonne blind so und der Hauttyp 1 und 2 für den
[46:31] ist Sonnenschutz extrem wichtig. Der Hauttyp 3 und 4.
[46:36] Ich bin vielleicht jetzt 3 a, früher war ich 3 b ja.
[46:39] Der Hauttyp 3 und 4. Für den ist Sonnenschutz wichtig
[46:43] in Abhängigkeit von der Stärke der Sonne.
[46:45] Ich muss mir überlegen, wie lange will ich in der Sonne
[46:48] bleiben, wie gut bin ich vorgebräunt, wo befinde ich mich
[46:54] hier in Hamburg oder einem Äquator, wie hoch bin ich über
[46:57] dem Meeresspiegel. Wie gibt es reflektierende
[47:02] Gegenstände oder Medien in meinem Umfeld?
[47:05] Metallische Gegenstände oder Wasser oder heller Sand bin ich
[47:09] nicht insofern wenn ich diese Dinge gibt es Hautkrebs in
[47:12] meiner Vorgeschichte und wenn ich diese 567 Dinge beachte,
[47:16] dann weiß ich natürlich, ich bin heller Hauttyp, ich hatte schon
[47:19] mal Hautkrebs, ich bin in Äquatornähe, dann ist doch klar,
[47:23] dass Sonnenschutz maximal wichtig ist.
[47:26] Buche gerade vor allen Dingen. Wenn ich lange in der.
[47:28] Sonne bleiben will. Aber wenn ich jetzt mal hier in
[47:30] der Lüneburger Heide 10 Minuten durch den Garten laufe, dann
[47:33] dann. Dann braucht jemand wie ich sich
[47:35] nicht vor der Sonne schützen. Außerdem haben wir da das Thema
[47:37] Vitamin D, was ja auch n wichtiges Thema ist.
[47:40] Und da kommen wir auch gleich. Drauf, was Vitamin D wichtig.
[47:43] Ist ich hab find das. Ganz wichtig, als ich jetzt
[47:46] Vorbereitung gemacht hab, hab ich gesehen, dieser UV Index,
[47:49] der ist glaub ich ganz gut sich zu orientieren wie stark setz
[47:53] ich mich denn jetzt der Sonne aus und.
[47:56] Über den Tag hinweg. Ich denke mal, dass der vor
[47:59] allem für die Mittagszeit gilt und wenn man auf seinem Handy,
[48:02] also ich hab das jetzt gerade bei mir bei wetteronline
[48:05] gemacht, wenn ich da n bisschen runterscrolle, dann wird mir der
[48:08] heutige UV Index angezeigt und der ist heute bei 6 hier bei mir
[48:13] in der Schweiz hoch so. 6. Ist hoch und dann muss man sich
[48:18] schützen. Ich habe witzigerweise heute
[48:20] morgen gleich mal aufstehen, mal angeguckt, weil hier scheint
[48:23] auch die Sonne, wie ist das denn hier in der Lüneburger Heide
[48:25] hier bei mir wurde 1 angezeigt heute morgen ja oder um 9 oder
[48:29] wann es war, also insofern ist es interessant, dass wir
[48:32] natürlich uns sehr schnell informieren können, der Deutsche
[48:35] Wetterdienst und das Amt für Strahlenschutz gegeben natürlich
[48:38] aktualisiert, und das ist das Schöne, wenn sie jetzt eingeben.
[48:41] UV Index heute kriegen sie ja sehr schnell auf ihrem Handy
[48:44] innerhalb von Sekunden den UV Index angezeigt und UV Index 1
[48:47] und 2 ist eigentlich usus, dass man sich da nicht besonders
[48:51] schützen muss. 1 und 23 bis 7 müssen sich schützen, da sollte
[48:56] man sich auf jeden Fall schützen und für oberhalb von 7, also 7
[49:00] bis 12 oder so ist Sonnenschutz Pflicht und haben sie 3
[49:04] Kategorien und da möglichst dann auch.
[49:08] Nicht in der was weiß ich mittags in die Sonne gehen, der.
[49:12] Beste Sonnenschutz ist immer der textile Sonnenschutz oder der
[49:15] Sonnenschirm, das ist völlig klar.
[49:17] Sie kriegen ja auch im im Schatten noch 40% UV Licht
[49:20] überstreustrahlung gut ja, also insofern man kann ja auch im
[49:24] Schatten braun werden, dazu kommt noch wenn Schnee.
[49:26] Oder Wasser oder Sand. In meiner an meinem
[49:29] unmittelbaren Umfeld ist. Dann wird ja unglaublich viel
[49:32] reflektiert an UV. Das verstärkt.
[49:35] Die die UV Einwirkung massiv reflektierende Gegenstände.
[49:39] Deswegen hab ich in den 60er Jahren ja viele Leute auch mit
[49:43] so einem Alufilter ans Schwimmbad gelegt, das erinnern
[49:47] sie vielleicht, weil natürlich durch diese Reflexion das Ganze
[49:49] noch mal forciert werden kann. Ja auch der Krebs gut.
[49:52] Also die, die sehr empfindlichen, die vielleicht
[49:55] auch schon n Basaliom hatten. Die müssen wirklich wahnsinnig
[49:59] voll, super gut aufpassen ohne. Frage super gut, aber die die
[50:02] müssen sich schützen und insofern.
[50:05] Sage ich auch an einer Stelle, dass das Wichtigste beim
[50:08] Sonnenschutz Verrube ist der gesunde Menschenverstand.
[50:11] Ich denke Sie. Sprechen.
[50:12] Ein großes Wort gelassen aus, aber lassen sie uns die
[50:15] Sonnenschutzcremes erstmal angucken.
[50:17] Ich denke jetzt und und schau auf meine Sonnenhistorie ich bin
[50:22] zwar n heller Typ, hab blonde Haare, aber ich hab fast nie
[50:25] Sonnenbrand. Ich werd immer sehr schnell sehr
[50:28] so leicht braun, werd nie rot. Und bin eher wieso n so n
[50:32] bisschen chinesisch, also immer so n bisschen gelb also und ist
[50:37] mir bisher, aber ich hatte halt mal basalom OK hier, von daher
[50:43] natürlich auch aufpassen und was ich auch gelesen hab das da
[50:46] kommen wir gleich bei der Sonnencreme dazu, besonders auf
[50:49] der auf den Ohren auch ja wenn man keine langen Haare hat
[50:52] auftragen, auf die Hand drücken et cetera gut also
[50:56] sonnenschutzcremes. Der Lichtschutzfaktor Sun
[50:59] Protection Factor, also Wir haben LSF und SPF, das ist
[51:03] dasselbe, es gibt ja sogar welche mit 10 mit 20 in den
[51:06] normalen Hautcremes der Damen oder auch der Männer, was man
[51:10] einfach nicht als Sonnenschutz aufträgt, sondern morgens als
[51:12] Pflegecreme. Was heißt denn jetzt SSPF oder
[51:17] LSF 30, was heißt denn das? Wir hatten vorhin.
[51:24] Über die sozusagen Eigenschutzzeit gesprochen, aber
[51:27] mit der Eigenschutzzeit die Zeit, die man in der Sonne
[51:31] verbringen kann, bis man rot wird, kann man
[51:33] sonnenschutzcremes nicht testen. Also das da würde tagelang
[51:38] dauern und es hat gibt es eine zweite Größe, dass es die MED
[51:42] die minimale Erythemdosis Erythem heißt Rötung, also die
[51:46] minimale Rötungsdosis, man kann also im Labor durch eine
[51:49] künstliche Lichtquelle sehr schnell eine Rötung
[51:52] herbeiführen. Bei ihnen oder mir innerhalb von
[51:55] Sekunden oder Minuten, auch wenn die Eigenschutzzeit sehr viel
[51:58] länger ist, so, wir gehen jetzt zu dieser künstlichen
[52:00] Lichtquelle im Labor und dann cremen wir die Haut mit einem
[52:06] mit einem Lichtschutzfilter, mit einer Sonnencreme ein und
[52:09] gucken, wie lange dauert es, bis mit dieser Creme eine Rötung
[52:14] auftritt und wie lange dauert es, bis ohne diese Creme eine
[52:17] Rötung auftritt. Nehmen wir ohne Creme eine
[52:19] Minute bis zur Rötung. Mit creme 30 minuten.
[52:24] Dann haben wir einen Lichtschutzfaktor 30, weil das
[52:28] Auftragen der Creme die Zeit bis zum Auftreten einer Rötung mit
[52:34] dieser MED um den Faktor 30 verlängert.
[52:36] Und dann gibt es per definitionem den
[52:40] Lichtschutzfaktor 30 und wenn das eben 60 mal länger dauert,
[52:44] dann gibt es den Lichtschutzfaktor 60.
[52:47] Und das ist das bezieht sich aber nur auf das UVB, bisschen
[52:50] UVA, aber das lassen wir jetzt mal raus über 90% UVB und das
[52:53] ist der Faktor, der auf der Creme steht.
[52:56] Also ich nehm eine Creme Lichtschutzfaktor 30 heißt ich
[52:59] kann was die UVB strahlen, die rötungserzeugenden strahlen
[53:03] anbetrifft 30 mal länger mit der Creme bleiben als ohne die Creme
[53:08] in der Sonne, vorausgesetzt ich habe die richtige Cremenge
[53:11] genommen. Ja, da können wir gleich dazu.
[53:17] Aber darf ich jetzt sagen, wenn jemand zum Beispiel 5 Minuten
[53:20] eigenschutzzeit hat, und das ist ja nicht viel, dann kann er mit
[53:24] Lichtschutzfaktor 30, also wieviel ist das 150 Minuten kann
[53:31] er dann. Kann er dann 5 * 30 sind 150,
[53:33] kann er 150 Minuten in der Sonne bleiben.
[53:36] Das ist ja schon, aber was, das ist schon was.
[53:38] Wobei? Diese Cremes nicht mit der
[53:42] Eigenschutzzeit, die sehr individuell ist, getestet
[53:45] worden, sondern mit der Laborgröße.
[53:47] Minimale Rötungsdosis, andere Lichtquelle aber, die das
[53:51] Gedanken, der Gedankengang ist richtig, man kann 30 mal länger
[53:55] in der Sonne bleiben, so, und jetzt verhindert ja diese Creme
[53:58] primär mal UVB im UVB ausgelösten Sonnenbrand nicht
[54:01] berücksichtigt ist bei diesem Gedankengang, dass er dann
[54:06] natürlich. Lange in der Sonne bleibt sehr
[54:11] viel UVA kriegt und jetzt muss ich mir die Packung angucken und
[54:15] sagen, schützt diese Creme mich nur gegenüber UVB, gegenüber dem
[54:19] Sonnenbrand oder schützt die Creme mich auch gegen UVA was
[54:24] ich nicht bemerke gegen den Langwelligen UVA strahlen die
[54:29] energetisch nicht so hoch sind, die keine Rötung machen, die
[54:32] aber tief in die Haut gehen und die zum Hautkrebs beitragen als
[54:35] Förderer, nicht als Verursacher, aber als Förderer.
[54:40] Und da gibt es eben diese zweite wichtige Größe.
[54:43] Ab wann darf eine Sonnencreme denn ausloben, dass sie breit
[54:47] Spektrum UVA schützt? Ich möchte ja, wenn ich mir eine
[54:51] Sonnencreme kaufe im Geschäft möchte ich ja einen hohen
[54:54] Lichtschutzfaktor, also was heißt hoch, sagen wir mal 30 ja
[54:56] und ich möchte auch einen breiten Sonnenschutz haben, ich
[55:00] möchte UVA mit ab. Decken und da gibt es auch
[55:04] Unterschiede zwischen Amerikanern und uns Europäern,
[55:07] weil die Amerikaner haben eine bestimmte Größe, das ist die
[55:09] kritische Wellenlänge von 370 Nanometer.
[55:13] Dort müssen 90% der UVA strahlen abgedeckt der UV strahlen
[55:17] abgedeckt werden, dann darf ein Sonnenschutzprodukt ausloben,
[55:22] dass es Byte Spektrum schützt, dass es auch UVA schützt.
[55:26] Und wir haben neben den neben dieser Größe 300 neben dieser
[55:29] kritischen Wellenlänge 370 Nanometer haben wir noch eine
[55:32] zweite Größe, die in Deutschland wichtig ist.
[55:34] Das Sonnenschutzmittel darf nur UVA Schutz ausloben, wenn es mit
[55:39] einem Drittel des LSF, der ja UVB Schutz ist, schützt.
[55:42] Also wenn ich jetzt NLSF von 60 habe, dann muss mein UVA schutz
[55:46] 20 ein Drittel von 60 sind 20, dann muss mein UVA schutz 20
[55:50] sein heißt. Dass die UVA strahlen um den
[55:57] Faktor 20 Abgefiltert werden. Es kommen dann statt 100% UVA
[56:02] strahlen nur noch 5% Faktor 20 Nein, also wir haben die
[56:06] kritische Wellenringe von 370 plus den diese ein Drittel
[56:10] Faktorgeschichte in Europa. Die Amerikaner kennen nur die
[56:14] kritische Wellenlänge von 370 und das auch sinnvolle Größe.
[56:22] Um sich das einmal vorzustellen, UV beginnt bei 290 und endet bei
[56:26] 400. Es ist so komplex, aber.
[56:29] Vielleicht können Sie uns sagen, ich hab nämlich auf meinen Tuben
[56:31] jetzt mal nachgeschaut, auf manchen steht gar nicht drauf,
[56:34] ob SIE AUVA und UVB Schutz liefert, wenn es nicht drauf
[56:38] steht. Dann ist es wahrscheinlich so,
[56:40] dass die kritische Wellenlänge von 370 nicht erreicht wird.
[56:43] Es ist eigentlich, es klingt sehr komplex, aber ist
[56:45] eigentlich einfach, also. Die der UV beginnt bei 290 bis
[56:52] 320 ist UVB und von 320 bis 400 ist UVA so UVB ist wichtig, weil
[56:59] UVB macht Sonnenbrand und Rötung und später Hautkrebs so und wenn
[57:04] ich jetzt ein Sonnenschutzmittel habe, möchte ich aber, dass es
[57:06] auch weit in den UVA Bereich hinein schützt und da gibt hat
[57:10] man dieses kritische Wellenlänge, man möchte nicht
[57:12] dass bei 340 oder 350 Nano wieder schon 90% der ganzen UV
[57:19] schutzkraft verbraucht wurden, sondern man möchte auch ein
[57:22] bisschen UV Schutzkraft in einem Langwelligen UVA Bereich haben.
[57:25] Deshalb schiebt man den diese kritische Wellenlänge weit
[57:29] Richtung 401 Sonnenschutz je je höher die kritische Wellenlänge
[57:34] eines Sonnenschutzes desto besser schutzes gegenüber UVA ja
[57:36] es ist komplex. Ich möchte wissen, was muss auf
[57:39] der Tube drauf stehen. Damit ich weiß, ich bin auch
[57:42] gegen UVA Weitestmöglichst geschützt es.
[57:47] Muss draufstehen, dass der der UVA Schutz muss.
[57:50] Auf der Tube stehen. Die Tube ist die
[57:51] Primärverpackung, die Schachtel ist die Sekundärverpackung und
[57:55] so war sowohl auf der primär als auch auf der Sekundärverpackung
[58:00] sollte dargestellt sein, dass dieses Sonnenschutzprodukt nicht
[58:04] nur UVB schützt, sondern auch. Einen breiten UVA Schutz
[58:09] gewährleistet das steht drauf. Und wenn es draufsteht, dann
[58:12] können Sie heute davon ausgehen, dass es auch drin ist.
[58:14] Es gab gerade in Australien Skandal, da hat man mehrere
[58:18] Sonnencremes getestet und hat dann gemerkt, dass das gar nicht
[58:22] in der Form schützt, wie es deklariert wurde.
[58:24] Ich gehe mal davon aus, dass bei bei sozusagen hoher Sensitivität
[58:29] für Verbraucherschutz das bei nennenswerten deutschen
[58:32] Kosmetikherstellern korrekt ist, was da deklariert ist.
[58:35] So also wenn ihr. Wir haben jetzt noch, ich habe
[58:38] noch eine Menge Fragen. Wir sind ein bisschen länger
[58:40] heute, aber ich glaube, das ist sowas spannend, das machen wir
[58:42] einfach. Wenn ihr Fragen, Kommentare habt
[58:44] et cetera bitte in die Kommentarleiste schreiben wir
[58:47] antworten ja, also ich habe jetzt also mich eingecremt mit
[58:52] dem Lichtschutzfaktor 30 und bin fünfmal länger oder zehnmal
[58:58] länger, vielleicht sogar dreißigmal länger in der Sonne
[59:00] geblieben, danach muss ich wieder neu eincremen oder muss
[59:03] ich dann raus? Also wenn Sie sich.
[59:07] Auch hier gesunder Menschenverstand.
[59:09] Wenn sie jetzt sich morgens um 9 oder 10:00 Uhr richtig eincremen
[59:13] und dann gehen sie richtig eincremen heißt, dass sie 40
[59:17] Gramm Creme für den ganzen Körper nehmen.
[59:19] Das ist viel, wenn sie sich richtig eingecremt haben und
[59:23] nicht schwitzen und jetzt meinetwegen auf Wandertour
[59:26] gehen, dann sind sie auch 3 bis 5 Stunden später noch richtig
[59:30] geschützt. Wenn sie sich jetzt allerdings
[59:32] sportlich betätigen bei Beachvolleyball oder Sie gehen
[59:35] ins Wasser oder sie nehmen das Handtuch, um sich ihre
[59:38] Schweißperlen von der Stirn zu wischen, dann können Sie davon
[59:41] ausgehen, dass die Haut nicht mehr richtig geschützt ist.
[59:43] Dann müssen Sie nachcremen. Aber denn nicht schwitzt ihr
[59:46] nicht schwitzender Aufenthalt, den man nach eincremen sozusagen
[59:51] kann. Man ist, der ist stundenlang ist
[59:52] der Sonnenschutz gewährleistet, es sei denn ich schwitze, bin im
[59:56] Wasser, trockne mich ab oder mach Sport, dann muss ich
[59:59] nachcremen. Aber es gibt doch.
[1:00:00] Wasserfeste Sonnencremes nein, aha, ist, das ist ein.
[1:00:05] Auch so ein Marketingbegriff. Es gibt sicherlich Cremes, die
[1:00:08] besser auf der Haut schütteln haften als andere, aber mit dem
[1:00:12] mit dem Begriff Wasserfestigkeit sollte man sehr vorsichtig sein,
[1:00:16] weil jede Creme sich durch Wasserkontakt abreibt und und
[1:00:21] verschwindet. Also Wasserfestigkeit ist
[1:00:24] allenfalls ein ein Marketingbegriff und.
[1:00:28] Da gibt es sicherlich auch welche, die Wasserfester sind
[1:00:30] als andere. Aber ich würde davon ausgehen,
[1:00:32] dass es keine Creme gibt, die wasserfest ist.
[1:00:35] Und jetzt die. Menge das ist wirklich.
[1:00:36] Jetzt machen wir was für den Umsatz der Sonnencreme
[1:00:39] Hersteller, weil es ist echt beeindruckend wieviel man
[1:00:44] überhaupt auftragen muss um den auf der Packung ausgelobten
[1:00:49] Schutz überhaupt für sich selber zu erreichen. 2 Milligramm pro
[1:00:53] Quadratzentimeter oder richtig und das ist ja.
[1:00:57] Das ist natürlich ne Größe mit. Der kein Mensch was anfangen
[1:00:59] kann. Deshalb muss man 2 Milligramm
[1:01:01] pro Quadratzentimeter übersetzen.
[1:01:03] Auf was was muss denn 170 Kilogramm schwerer Mensch
[1:01:05] verwenden, um richtig gut eingecremt zu sein und da geht
[1:01:09] man davon aus, dass das 40 Gramm sind.
[1:01:11] Also wenn ich jetzt am Strand bin, mich komplett eincreme
[1:01:13] sollte ich 40 Gramm Cremenge verbraucht haben und wenn ich
[1:01:17] mir jetzt ne 200 Milliliter Tube kaufe.
[1:01:20] Dann weiß ich, dass ich nach 5 mal eincreme 5 * 40 sind 200,
[1:01:23] dass ich nach 5 mal eincreme muss die Tube eigentlich leer
[1:01:27] sein. So und jetzt sehen wir Leute die
[1:01:29] aus dem Urlaub zurückkommen, da ist die Tube noch halbvoll, da
[1:01:31] wissen sie ganz genau was für n Sonnenschutz stattgefunden hat,
[1:01:33] nämlich gar keiner, ja und? Dieser Lichtschutzfaktor, der
[1:01:38] deklariert es auf der Verpackung, der wird nur
[1:01:41] erreicht, wenn diese Menge aufgetragen wird.
[1:01:43] Wenn nur die Hälfte aufgetragen wird, sinkt der dramatisch, dann
[1:01:47] haben sie nicht mehr n 30er, sondern vielleicht nur noch n
[1:01:49] Sechser oder Achter auf der Haut, besser als gar nichts,
[1:01:52] aber deklariert sozusagen wird eben nur das erreicht, wenn ich
[1:01:57] auch richtig eincreme und das gerade Männer cremen sich ja
[1:02:00] ungern ein, diese ganze Cremengen.
[1:02:02] Ist ist wie ich, deswegen sieht man immer wieder eben auch
[1:02:06] sozusagen die Probleme bei Männern, die sich nicht richtig
[1:02:08] eingecremt haben. Also eincremen ist wahnsinnig
[1:02:10] wichtig mit der richtigen Menge, weil man sonst nicht den Schutz
[1:02:13] hat, der auf der Verpackung auf der Packung steht, aber auch
[1:02:16] hier. Ich komm wieder.
[1:02:20] Ich Stress das so n bisschen zum gesunden Menschenverstand
[1:02:22] zurück. Ja, also das ist wichtig, wenn
[1:02:24] ich ein heller Hauttyp bin, haut nach Pitts Patrick 1 und 2 wenn
[1:02:28] ich. Probleme in der Familie mit der
[1:02:30] Sonne habe, wenn mein Sonnenkonto schon voll ist, dann
[1:02:34] muss ich mich extrem gut schützen, wenn ich ein dunkler
[1:02:37] Hauttyp bin, der noch nie n Problem hat, dann kann ich es
[1:02:40] auch mal n bisschen locker angehen lassen.
[1:02:42] Ja dann kann ich mich auch am immer in Ruhe am Strand dann
[1:02:44] eincremen und ich merke Mensch jetzt bist du ja schon lange da
[1:02:47] also ich bin auf jeden Fall ein Befürworter von adäquatem
[1:02:52] Sonnenschutz, aber auch hier keine Panik, ja ich glaube, dass
[1:02:56] wir. Häufig wird das Kind mit dem
[1:02:57] Bade ausgeschüttet. Es gibt auch neue
[1:02:59] Untersuchungen. Die Sonne ist so wichtig für uns
[1:03:02] und ich seh es auch als ne gewisse Neurose an zu
[1:03:06] verhindern, dass mal irgend n Sonnenstrahl auf die Haut kommt,
[1:03:09] also Sonnenstrahl Sonnenschutz ist wichtig, aber bitte mit Maß
[1:03:13] und Mitte, kein Rötung, kein keine Alterung, alles klar, aber
[1:03:18] nicht so panisch sein mit der Sonne, Vitamin D und.
[1:03:21] Sonne können wir gleich noch und damit ungeschützt in die Sonne
[1:03:24] gehen. Vielleicht noch mal zu den
[1:03:25] Lichtschutzfaktoren selbst. Sie schreiben in Ihrem Buch,
[1:03:28] dass sie selber jetzt LSF 50 oder auch 50 plus verwenden.
[1:03:31] Das heißt also 50 mal länger in der Sonne sein können als ihre
[1:03:35] Eigenschutzzeit ist. Ist eigentlich eigentlich gesagt
[1:03:39] in. Hamburg.
[1:03:40] Ich hätte auch. 30 schreiben, ich hab da 50, weil ich
[1:03:43] tatsächlich bei mir am am Waschbecken 50er stehen habe,
[1:03:47] den ich auftrage. Aber man muss, was ganz wichtig,
[1:03:50] noch mal für für die Zuhörer mit einem Lichtschutzfaktor 30.
[1:03:56] Halte ich schon 3. Und 90% aller uvb strahlen raus.
[1:03:59] Das ist ja schon wahnsinnig viel mit einem Lichtschutzfaktor 50
[1:04:03] habe ich dann nicht 93%, sondern 95%, also noch mal 2% mehr mit
[1:04:07] einem Lichtschutzfaktor 60 und höher gehe ich dann noch mal von
[1:04:11] 95 auf 98. Wichtig ist, dass man
[1:04:13] Lichtschutz nimmt und nicht so sehr die Höhe.
[1:04:15] Wer sich mit einem 30er gut Eincremt, der ist bestens
[1:04:18] abgedeckt, das sind marketingkonzepte, 50.
[1:04:26] Nicht 100 gibt es, und das ist auch OK.
[1:04:28] Man kann ja einen Hunderter nehmen, wenn man das möchte,
[1:04:30] aber man darf sich dann nicht in die eigene Tasche lügen, man ist
[1:04:34] mit einem 30er gut aufgetragen, viel besser geschützt als einem
[1:04:38] 50er oder Hunderter schlecht aufgetragen indische Keratose.
[1:04:41] Also Freund von mir hatte ziemlich viele, nicht so viele
[1:04:45] Haare auf dem Kopf, dann also auch auf dem Kopf und jetzt sagt
[1:04:48] die Dermatologin, also jetzt musst du Lichtschutzfaktor 100
[1:04:51] immer auf den Kopf tun. Um dich vor diesem Keratosen zu
[1:04:55] schützen. Halte ich persönlich.
[1:04:57] Für Blödsinn. Der muss dich gut vor der Sonne
[1:04:59] schützen. Am besten er trägt ne Kappe, er
[1:05:01] ist viel besser als jeder Sonnenschutz, jede
[1:05:03] Sonnenschutzcreme, aber er muss ein, er muss sich tatsächlich
[1:05:08] gut eincremen und er. Den 50er ist ja schon sehr, sehr
[1:05:11] hoch. Der Unterschied zwischen 50 und
[1:05:13] 100, den den gibt es, der ist statistisch marginal 2% und ich
[1:05:17] finde es wichtig, dass man sich eincremt, dass man sich gut
[1:05:20] schützt, aber ob das so n 30er 50er oder Hunderter ist es
[1:05:23] sekundär und da man mit 50er eigentlich immer relativ gut
[1:05:25] liegt, sag ich jetzt mal n 50er und und und. 50 plus heißt ja
[1:05:29] schon 60, wenn ein sonnenschutzprodukt 50 plus.
[1:05:35] Auslobt, dann hat es schon den Lichtschutzfaktor 60.
[1:05:38] Das ist ja schon irre hoch, ja, was also insofern 100 ist
[1:05:42] Marketingkonzept und dann gibt es ja doch diese.
[1:05:44] Sunblocker, dann ist das dann wirklich 100%.
[1:05:48] Sunblocker hat man. Früher ab 30 als so in der Ära,
[1:05:51] als es noch nicht diese hohen Faktoren gab, hat man bei 30
[1:05:54] Adblocker von Blockern gesprochen.
[1:05:55] Das Wort Blocker ist heute nicht verboten, aber es ist out, das
[1:05:59] verwendet man nicht mehr, weil selbst mit 50 60er kommen ja
[1:06:03] noch 2 3% durch, es gibt also keinen Blocker und das ist ja
[1:06:07] auch wichtig für das Vitamin D. Selbst wenn wir uns gut und mit
[1:06:10] hohen Schutzfaktoren eincremen, sind wir nicht geblockt
[1:06:13] insofern. Hat.
[1:06:14] Gibt es einen Konsens darüber, dass das Wort Blogger nicht mehr
[1:06:18] verwendet werden sollte? Ja, nachvollziehbar.
[1:06:21] Jetzt sollten wir kurz, ich, wie lange sind wir denn schon?
[1:06:24] Na ja, ne Stunde kurz sollten wir unbedingt noch auf das Thema
[1:06:28] kommen, was auch ganz ganz oft diskutiert wird, nämlich was
[1:06:31] sind denn jetzt von der von den Inhaltsstoffen her die besten
[1:06:34] Sonnencremes? Da gibt es ja diese Weißelnden
[1:06:36] die da hat man ja dann so ne schöne weiße Nase, das sieht man
[1:06:39] oft im Hochgebirge. Die mineralischen.
[1:06:42] Und dann gibt es noch die organischen, und da gibt es ja
[1:06:46] jetzt auch noch die neue Generation, lösliche unlösliche
[1:06:49] Moleküle. Da drin.
[1:06:50] Können Sie uns beschreiben, was machen die einzelnen Typen von
[1:06:55] Sonnencremes und deren Zusammensetzung und welche
[1:06:58] halten Sie für die besten? Also es gibt. 3 unterschiedliche
[1:07:05] Bezeichnungen die alte war chemisch und physikalisch, die
[1:07:09] ist jetzt mal out, weil ein. Alle Sonnenschutzfaktoren
[1:07:13] chemisch sind, egal was es für welche sind.
[1:07:16] Und weil sie alle physikalisch schützen, egal was für welche
[1:07:18] sind, ist so die alte physikalisch chemisch, die
[1:07:21] schmeißen wir jetzt mal raus, die hat keine Berechtigung mehr.
[1:07:24] So dann gibt es die organisch anorganisch, Anorganisch gleich
[1:07:28] mineralisch, die ist sinnvoll und die wird sich auch halten.
[1:07:31] Diese Bezeichnung, die mineralischen anorganischen
[1:07:35] Stoffe, das sind überwiegend Titandioxid und Zinkoxid.
[1:07:40] Die Schützen sehr gut, schützen sehr breit über UVB und UVA
[1:07:46] Spektren hinaus, sind kosmetisch ein bisschen schwierig, weil sie
[1:07:50] sehr stark weißeln, aber sind ist ein guter Schutz und die
[1:07:54] ganzen Bio Sun Produkte, die arbeiten ja überwiegend mit
[1:08:01] diesen anorganischen mineralischen Filtern es.
[1:08:05] Die waren eine Zeit lang ein bisschen in Verruf geraten, weil
[1:08:08] man muss sich dieses Titandioxid, wieso kleine
[1:08:11] Minispiegel vorstellen, die sozusagen das UV Licht
[1:08:15] reflektieren. Und da gab es eben auch Sorge,
[1:08:20] dass das Bioreaktiv ist, dass diese Reflexion wieder andere
[1:08:23] biologische. Prozesse anstoßen kann.
[1:08:26] Die wurden eine Zeit lang als Bioreaktiv eingeordnet und von
[1:08:29] die wurden nicht mehr empfohlen. Nun hat die Industrie darauf
[1:08:31] reagiert und hat die verkleinert, die Partikel, die
[1:08:34] kleinen Teile sind noch mal verkleinert worden und man hat
[1:08:36] sie gecoatet man hat sie also noch mal beschichtet mit einem
[1:08:40] anderen Stoff, sodass diese Gefährlichkeit, diese sogenannte
[1:08:45] Bioreaktivität bei modernen Titandioxid.
[1:08:49] Molekülen jetzt raus. Ist man die sind also gut und
[1:08:53] verwendbar, auch für Kinder kein Problem.
[1:08:54] Neben den Anorganisch schrecklichen Moral gibt es die
[1:08:58] organischen, und das sind in aller Regel chemische Filter,
[1:09:02] die sehr hoch schützen und die, die von ihrer klassischen
[1:09:07] Struktur her die UV strahlen nicht reflektieren wie die
[1:09:10] anorganischen mineralischen, sondern absorbieren.
[1:09:14] Aber man hat diese Moleküle auch weiter bearbeitet, dass sie
[1:09:18] nicht nur absorbieren, sondern auch reflektieren.
[1:09:20] Ich frage und jetzt? Absorbieren heißt im Grunde, sie
[1:09:24] verwandeln sie in eine andere Wellenlänge und damit in Wärme.
[1:09:27] Absorbieren heißt. Sie werden in Wärme umgemallt
[1:09:30] die Energie, die auf die Haut kommt, wird in Wärme umgemallt,
[1:09:34] das heißt Absorption und Reflexion heißt die.
[1:09:37] UV strahlen werden treffen auf die Haut ein und werden wieder
[1:09:40] reflektiert zurück und die Photobiologen, die Menschen im
[1:09:45] Labor die Sonnenschutzprodukte entwickeln und sich mit UV
[1:09:49] Schutz beschäftigen, die Sprechen nicht von Anorganisch
[1:09:52] Strichmineralisch und organisch, sondern die Sprechen von
[1:09:56] Partikulär und nicht partikulär und das ist auch sinnvoll, weil
[1:09:59] man ein sonnenschutzprodukt Toxikologisch beurteilen will.
[1:10:03] Dann ist es egal, ob es anorganisch oder organisch ist.
[1:10:06] Dann muss man die Partikelgröße heranziehen und die
[1:10:09] Partikelgröße ist wichtig, weil es gibt kleine Partikel, die
[1:10:12] sich. Man sagt Molekular.
[1:10:15] Dispers in einer Sonnenschutzgrundlage verteilen,
[1:10:19] die Kriegen sie da nicht mehr raus.
[1:10:20] Das sind kleine Moleküle, Ionen, die sozusagen verteilt sind und
[1:10:24] die Partikulären, das sind größere Teile, die sozusagen
[1:10:28] abzentrifugiert können, die Schwimmen in der Sonnencreme,
[1:10:32] sodass man jetzt die. Partikulären Fragen.
[1:10:35] Nicht welche. Von beiden sind Nanopartikel
[1:10:39] Nanopartikel. Sind die Partikulären größeren,
[1:10:42] die eine Größe zwischen 100 und zwischen 1 und 100 Nanometern.
[1:10:45] Da hat man, die hat man gesagt, wenn ein eine Partikuläre, also
[1:10:49] ein nicht gelöster kleiner Bestandteil in einer Creme,
[1:10:52] wenn. Wenn der die Größe von zwischen
[1:10:55] 1 und 100 Nanometern hat, dann muss er in Klammern als Nano
[1:11:00] deklariert werden und das ist ein bisschen tragisch aus meiner
[1:11:03] Sicht, weil das die Menschen beunruhigt.
[1:11:05] Nano heißt ja nicht gleich schädlich und insofern darf ich
[1:11:10] das kurz noch mal. Sagen, denn dann sind die, die
[1:11:12] sich nicht lösen, als Partikel, als Nanopartikel, die können gar
[1:11:16] nicht in die ganz tiefen Schichten der Haut und in den
[1:11:19] Blutkreislauf gelangen, die anderen gelösten vielleicht.
[1:11:23] Aber die Nanopartikel sind, sie haben es auf.
[1:11:26] Den Punkt gebracht wenn wir diese Unterscheidung haben,
[1:11:29] Partikulär nicht löslich und nonpartikulär löslich, dann
[1:11:37] können die löslichen, die viel kleiner sind als Nano, die
[1:11:40] können natürlich theoretisch eindringen.
[1:11:42] Das ist ja, ob ein Stoff in die Haut geht ist ne sehr komplexe
[1:11:46] Fragestellung, da muss er ja wie gesagt ne Größe von 500 Dalton
[1:11:49] haben, muss er kleiner sein, sonst kommt er gar nicht durch
[1:11:52] die Hornschicht durch, denn die Haut ist ja clever, die Haut,
[1:11:54] die hat ja eine Barriere aufgebaut, die verhindern soll,
[1:11:56] dass was reingeht, die soll nicht nur verhindern, dass was
[1:11:59] rausgeht, sondern auch wenn da was reingeht und kleine Stoffe,
[1:12:03] die Fettlöslich sind, wie zum Beispiel Vitamin E oder Vitamin
[1:12:06] A, also kleine Fettlösliche Mologen gehen super gut in die
[1:12:08] Haut, alles was größer ist und nicht fettlöslich ist.
[1:12:12] Kommt, geht nicht so gut durch die Haut und da hat man die
[1:12:15] Größe von 500 Dolten genommen. Alles was kleiner ist als 500
[1:12:19] Dolten geht gut oder kann die Haut durchdringen, das mal so
[1:12:23] sagen und alles was größer ist unwahrscheinlich und die
[1:12:26] Nanopartikel sind natürlich größer als 500 Dolten.
[1:12:30] So jetzt wollen wir. Wissen welche dieser Cremes
[1:12:34] finden Sie optimal? Also, Sie sagen die
[1:12:36] mineralischen, die Spiegel. Die können schon viel, aber ich
[1:12:40] habe eben rausgehört, die mit den gelösten oder nicht gelösten
[1:12:46] Partikeln, die können noch mehr, richtig.
[1:12:49] Ein gutes Sonnenschutzprodukt heute so nach meiner, nach
[1:12:53] meiner sozusagen Erfahrung ist ein Sonnenschutzprodukt, was auf
[1:12:57] jeden Fall die organischen Filter mit drin haben muss, weil
[1:13:01] sonst können die hohen Schutzfaktoren nicht erreicht
[1:13:04] werden, also die mit den physikalischen.
[1:13:07] Strich mineralischen Strich, anorganischen Filtern,
[1:13:12] Titandioxid und Zinkoxid haben sie einen sehr schönen breiten
[1:13:16] Schutz, aber keinen sehr hohen Schutz.
[1:13:20] Nun ist bis 30 die normalerweise haben wir eben schon gehabt,
[1:13:23] sind sie auch gut geschützt. Brauchen sie vielleicht gar
[1:13:24] nicht mehr, aber wenn sie jetzt sagen, ich will jetzt wirklich
[1:13:27] in die Sonne, lange in der Sonne bleiben, weil ich bin exponiert
[1:13:30] bin am Wasser, sie machen Segeltörn auf dem Mittelmeer,
[1:13:33] dann ist vielleicht dieser anorganische Schutz nicht
[1:13:36] genügend, dann müssen Sie chemische Filter nehmen und ein
[1:13:39] modernes Sonnenschutzprodukt kombiniert heute die
[1:13:42] mineralischen anorganischen Filter.
[1:13:46] Mit chemischen Filtern, sodass ich sage, man kann jetzt nicht
[1:13:49] so eine schwarz weiß Malerei machen und sagen, organisch ist
[1:13:52] schlecht und anorganisch ist gut.
[1:13:54] Ein gutes Sonnenschutzprodukt arbeitet mit verschiedenen
[1:13:57] Filterkombinationen, weil jeder Filter hat seine Stärke, es gibt
[1:14:01] Filter, die sind ganz stark im UVB Spektrum, absorbieren die UV
[1:14:06] Strahlung, die Mutagen ist die Hautkrebs macht super gut, aber
[1:14:10] sie haben schwächen im Uva Spektrum.
[1:14:13] Angefiltert sind super gut im UVA Bereich, aber haben
[1:14:16] schwächen im UVB Bereich, da wir wenn wir in die Sonne gehen
[1:14:18] wollen umfassend geschützt sein wollen, brauchen wir eine
[1:14:22] Sonnenschutzcreme, die UVB und UVA abdeckt und das geht heute
[1:14:26] nur mit Kombination und jetzt wollen wir natürlich.
[1:14:28] Alle Wissen, steht das auf den Verpackungen drauf, ist ein
[1:14:31] Mineralischer ist ein. Organischer oder chemischer oder
[1:14:35] wie auch immer? Nee ne, steht nicht drauf,
[1:14:37] können wir gar nicht erkennen, steht in aller Regel nicht.
[1:14:39] Drauf. Aber wir müssen wegkommen von
[1:14:41] chemisch ist schlecht und physikalisch ist gut, aber wir
[1:14:43] wollen wissen was. Drin ist und wenn halt Bio
[1:14:46] draufsteht oder eben was weiß ich chemiefrei, wenn Bio drauf
[1:14:50] ist, haben sie keine. Chemischen drin.
[1:14:51] Keine organischen also. Die modernen Sonnenschutzcremes
[1:14:56] haben meistens die kombinierten Filter.
[1:14:59] Kombinierte. Filter und und dann kommt es
[1:15:02] auch auf die kosmetische Akzeptanz an, weil wenn jemand
[1:15:04] sagt, Ich hasse das Weißeln auf jeden Fall, ich will keinen
[1:15:06] Weißeln, kommt er um die um die organischen Filter gar nicht
[1:15:10] drumherum, OK, und wenn er sagt, mich stört es nicht wenn ich n
[1:15:12] bisschen weiß aussehe, dann kann er ja und und wenn die, wenn ich
[1:15:15] nicht so hochgeschützt bin mir genügt 30, dann kann er ja
[1:15:17] wunderbar mit den anorganischen mineralischen arbeiten, bevor.
[1:15:23] Wir zum Vitamin D kommen? Die eine Frage, die ich.
[1:15:26] Schon sehr wichtig finde und für viele vielleicht auch neu, wenn
[1:15:29] jemand einen Arbeitsplatz am Fenster hat und man weiß, dass
[1:15:32] dieses Fenster hat keinen UV Filter oder er sitzt halt den
[1:15:36] ganzen Tag beruflich im Auto und es scheint die Sonne, dann muss
[1:15:40] man sich ordentlich schützen. Das ist richtig.
[1:15:44] Also gegen A natürlich. A geht nicht so gut mit den.
[1:15:49] Also es. Gibt es gibt keinen reinen Uva
[1:15:52] Schutz. Es ist verboten.
[1:15:54] Ich mein, wenn man also ich könnte ja sagen, ich, ich brauch
[1:15:57] gar keinen UVB Schutz, weil ich den ganzen Tag am Fenster in
[1:16:00] geschlossenen Räumen bin, aber mein Schreibtisch ist direkt vor
[1:16:03] dem Fenster, dann wäre es ja rational zu sagen, ich will
[1:16:07] nicht so viel UVA strein haben, also ich will nicht so schnell
[1:16:10] Haut altern, also Creme ich mit mich mit einer UVA schutzcreme
[1:16:15] ein, gibt es aber nicht. Es gibt keine reine UVA
[1:16:19] schutzcreme, sondern wenn ich mich gegenüber UVA schützen
[1:16:22] möchte, muss ich den Umweg gehen, auch eine Creme zu
[1:16:26] verwenden, die GEGENÜBER UVB schützt.
[1:16:28] So, jetzt bin ich also am Schreibtisch bei mir ganzen Tag
[1:16:32] im Office mit viel. Sonnenlicht durch das Fenster
[1:16:36] Krieg also viel UVA jetzt habe ich natürlich auch einen UVB
[1:16:40] Schutz auf der Haut, weil ich geb ja keine reine UVA
[1:16:42] schutzcreme, was nicht schlimm ist, die sind ja toxikologisch
[1:16:45] unbedenklich. Also ich hab nichts dagegen,
[1:16:47] wenn jemand UVB Filter auf der Haut, der auch wenn er ihn gar
[1:16:49] nicht braucht, bloß die Frage ist.
[1:16:51] Natürlich ist das sinnvoll sich täglich mit UVB Filter
[1:16:55] Einzucremen, wenn ich den nicht brauche.
[1:16:57] Lieber ein langes Hemd. Anziehen, und das haben die
[1:16:59] meisten ja am Beispiel, aber. Eben Hände und.
[1:17:01] Gesicht und so sind natürlich der UVA Strahlung dann
[1:17:04] ausgesetzt. Verstanden so.
[1:17:08] Vitamin D und da hören wir ja in letzter Zeit und ich halte das
[1:17:11] für absolut nachvollziehbar und richtig, dass man möglichst pro
[1:17:15] Tag 20 Minuten ohne Schutz nach draußen gehen sollte, damit die
[1:17:19] Haut angeregt wird durch die UV Bestrahlung erst Vitamin D.
[1:17:24] In ordentlichen Mengen zu produzieren, so was sagen sie.
[1:17:29] Ja, also ich würde das befürworten.
[1:17:33] Man weiß, dass Vitamin D die Vitamin D Synthese nennenswert
[1:17:40] nur zustande kommt über das Sonnenlicht, also es ist
[1:17:45] wahnsinnig wichtig, dass man sich draußen an der frischen
[1:17:48] Luft aufhält, weil die Vitamin D.
[1:17:51] Substitution über die Ernährung die ist gering, also vielleicht
[1:17:55] 1020 30%, die da sozusagen über Nahrungsmittel zugeführt werden
[1:17:59] kann. Die entscheidende Größe kommt
[1:18:01] über das Sonnenlicht und da gibt es auch Untersuchungen vom
[1:18:04] Robert Koch Institut, die mal gesehen untersucht haben, dass
[1:18:07] im Sommer haben 60 bis 70% der Menschen eine ausreichende
[1:18:10] Vitamin D Versorgung und im Winter haben nur 15 oder 20% der
[1:18:15] Menschen eine ausreichende Vitamin D Versorgung, also das
[1:18:17] Sonnenlicht ist ohne Frage wichtig, wenn insbesondere.
[1:18:21] Besondere ist es wichtig für dunkelhäutige Menschen, die in
[1:18:25] sonnenarmen Regionen leben, also wenn sie als dunkelhäutiger
[1:18:29] Mensch in Hamburg leben, die Dunkelhäutigen, die bauen nicht
[1:18:33] so gut Vitamin D auf über die Haut, weil die Haut das
[1:18:37] verhindert. Die Haut ist so gut geschützt,
[1:18:40] dass die UVB Strahlen und Vitamin D kommt nur durch UVB
[1:18:44] strahlen, nicht durch UVA und es ist eben wahnsinnig wichtig, wir
[1:18:47] haben eine Vorstufe von. Vitamin D, das pro Vitamin D in
[1:18:52] der Haut und das wird in der Haut dann durch Sonnenlicht von
[1:18:55] Pro zu prä Vitamin D. Geformt und.
[1:19:00] Das baut sich dann um. Man spricht von einer
[1:19:03] Isomerisierung durch Körperwärme zum eigentlichen Vitamin D.
[1:19:06] Das wird in die Blut abgegeben, wird dann noch mal in der Leber
[1:19:10] mit einer OH Gruppe versehen, dann noch mal in der Niere mit
[1:19:13] einer zweiten OH Gruppe und dann ist es fertig, dann haben sie
[1:19:16] sozusagen Vitamin D. Und dieses Vitamin D.
[1:19:18] Das läuft eben nur über die Haut und deshalb ist es so wichtig,
[1:19:21] gerade wo wir natürlich wissen, dass Vitamin D nicht nur für
[1:19:26] unsere Knochen wichtig ist, sondern wahrscheinlich auch für
[1:19:28] die Immunabwehr, absolut, ja, ich ich.
[1:19:30] Supplementiere auch im Sommer, aber das muss man nicht.
[1:19:32] Ja im Sommer können manche genügend bekommen durch die
[1:19:35] Sonne, aber nur dann, wenn sie mit 20 Minuten ungeschützt in
[1:19:37] die Sonne gehen und auch dann ist es oft so, dass es nicht
[1:19:40] mengenmäßig nicht ganz reicht. Aber es gibt ja auch kleinere
[1:19:43] Areale. Wie Handrücken und so weiter
[1:19:46] also ich glaub ich befürworte immer mal wieder einen kurzen
[1:19:49] Aufenthalt in der Sonne ohne Lichtschutz, weil man dann
[1:19:53] wahrscheinlich mehr Vitamin D produziert.
[1:19:56] Nun muss man aber sagen, es gibt Studien, die zeigen, dass
[1:19:59] Menschen, die sich. Nur Eingecremt in die nach
[1:20:03] draußen bewegen, in die Sonne. Dass die trotzdem genügend
[1:20:06] Vitamin D haben. Es geht eben immer noch was
[1:20:08] durch und es ist interessant, denn viele haben ja Angst sich
[1:20:10] einzucremen, weil wenn ich nicht eincreme, kann ich ja kein
[1:20:13] Vitamin D mehr produzieren, diesen diese diesen Schluss kann
[1:20:17] man nicht zwingend ziehen, interessant, wahrscheinlich weiß
[1:20:20] ich nicht richtig. Eincremen.
[1:20:21] Denn dass die UV strahlen B machen das Vitamin D und die
[1:20:25] kann man ja mit dem Sonnenschutz eigentlich gut abfiltern.
[1:20:28] Aber dann haben sich meistens man vermutet.
[1:20:30] Auch dass die Menschen, die sich eincremen, auch die sind, die
[1:20:33] ständig draußen sind. Und die Leute, die ständig
[1:20:37] draußen sind, die kriegen eben immer doch irgendwie noch UV
[1:20:40] zahlen, ja. Klar, letzte Frage, Prävention
[1:20:44] also wie kann ich die Alterung meiner Haut und auch natürlich
[1:20:48] Krebs und sonstige Entgleisungen vielleicht durch ein etwas, was
[1:20:53] ich auch als Creme auftrage. Schon mal ein bisschen
[1:20:56] abschirmen? Nicht nur die
[1:20:58] Sonnenschutzprodukte. Vitamin A zum Beispiel, CE und B
[1:21:04] 3 könnte, könnte man die sozusagen zur Prävention in
[1:21:08] Cremeform nutzen. Ja, das kann.
[1:21:13] Man diese 4 angesprochenen Wirkstoffe sind in der Tat.
[1:21:16] So zu werten, weil es für alle 4 gibt es sogenannte
[1:21:20] evidenzbasierte Untersuchungen. Häufig wird, ja werden ja
[1:21:23] Wirkstoffe als Wirkstoffe deklariert und über die wissen
[1:21:25] wir mehr oder weniger gar nichts, aber bei dem Vitamin A
[1:21:29] beziehungsweise bei der Vitamin A Säure, da muss man noch mal
[1:21:32] unterscheiden. Vitamin A Gleich Retinol wird
[1:21:35] weiter verstoffwechselt, zu Retinaldehyd wird weiter
[1:21:38] verstoffwechselt, zur Vitamin A Säure zum Tretinoin und das ist
[1:21:41] der aktive Stoff. Bei der ganzen Gruppe der
[1:21:44] Vitamin A Wirkstoffe ist es tatsächlich so, dass es dort
[1:21:48] eine sehr gute Studienlage gibt. Es ist 1988 gab es die erste
[1:21:52] Studie, die ist sehr hochkarätig publiziert worden im Journal of
[1:21:56] the American Medical Association, dann wurde das im
[1:21:58] New England Journal of Medical Nature in sehr hochkarätigen
[1:22:02] wissenschaftlichen Zeitschriften immer wieder bestätigt, dass
[1:22:05] Vitamin A eine hautverjüngende Wirkung hat, steht außer Frage
[1:22:08] mit seinen. Derivaten wie kommt das
[1:22:11] zustande? Also erstmal möchte ich
[1:22:13] vorwegschicken, dass man ein altes Wir sind jetzt so über
[1:22:16] unsere. Zeit 1 20 ganz kurz.
[1:22:18] Nur noch bitte. Also ich glaube, dass alle, das
[1:22:21] ist ein gut, also Vitamin A. Hemmt Enzyme, die Kollagen
[1:22:24] abbauen, glättet darüber aber auch nur moderat.
[1:22:27] Man darf das auch nicht überschätzen, man kann ein altes
[1:22:29] Gesicht nicht umcremen jetzt zu Vitamin C.
[1:22:32] Vitamin C ist einmal eine wichtige Antioxidanz für den
[1:22:35] wasserlöslichen Bereich und ein Stabilisator von Kollagen,
[1:22:38] Vitamin A ist. Plakativ macht mehr Kollagen
[1:22:41] Vitamin C macht stabiles Kollagen, Vitamin E ist schwer
[1:22:45] zu messen, ist eine Antioxidanz für den fettlöslichen Bereich
[1:22:48] ist. Er hat auch einen leichten UVB
[1:22:51] Schutz, deshalb haben Sie Vitamin E Tocopherol auch in
[1:22:53] jeder Sonnenschutzcreme und Niacin ist so n bisschen der
[1:22:57] neue Wirkstoff der letzten Jahre, über den man auch viel
[1:22:59] weiß, ein Energizer, eine Unterstützung der DNA Reparatur
[1:23:03] man es gibt auch Menschen die hellen immer wieder hellen
[1:23:06] Hautkrebs nehmen, die die Niacin Vitamin B 3 einnehmen, also
[1:23:10] spricht ja heute eigentlich eher von Niacin und nicht von Vitamin
[1:23:13] B 3, weil es kein echtes Vitamin ist.
[1:23:15] Das hat aber auch andere interessante Wirkung, weil es
[1:23:18] die Barriere der Haut stärkt, die ceramid Konzentration in der
[1:23:22] Oberhaut stärkt und das ist natürlich interessant, weil das
[1:23:25] die wichtigste Aufgabe der Haut ist, eine Barriere herzustellen.
[1:23:28] Ich bedanke mich. Und frage gleich im Denke im im
[1:23:32] Namen auch unsere Zuschauerinnen und Zuhörer.
[1:23:35] Wäre das nicht vielleicht noch mal ein weiterer Podcast, dass
[1:23:37] sie uns aufklären über das, was man mit herkömmlich, also nicht
[1:23:42] herkömmlich, was mit Hautcremes, die ja zum Teil für Tausende von
[1:23:46] Euro verkauft werden, aber auch für 3 und 4€, ob wir da mal
[1:23:51] einen Podcast machen könnten? Was kann eine Hautcreme und was
[1:23:55] kann sie nicht? Das das ist.
[1:23:59] Ist ein tolles Thema und das würde ich sehr gerne machen.
[1:24:01] Ich habe ja jetzt wirklich unter.
[1:24:02] Beweis gestellt, dass sie ein wandelndes Lexikon sind.
[1:24:05] Wir, das war jetzt wirklich eine Druckbetankung.
[1:24:08] Ich bedanke mich in aller Form, vorneweg noch 2 kleine Hinweise,
[1:24:11] das eine wenn du Fragen oder Kommentare hast bitte in die
[1:24:14] Kommentarleiste und das zweite wenn du andere Fragen hast,
[1:24:18] nämlich zum Thema Stress, Stressmanagement und Stress und
[1:24:22] Alterung und wie kann ich mit Stress eventuell
[1:24:25] Stressmanagement, Alterung verlangsamen?
[1:24:28] Das ist nämlich das Thema, dass Professor, Nein, Professor
[1:24:32] Alfred Wolf und Florian Wolf, Vater und Sohn, für unsere Power
[1:24:37] of Prevention Edition jetzt bearbeiten.
[1:24:40] Eure Fragen mit Antworten kommen.
[1:24:43] In das Buch mit hinein. Also bitte auch in die
[1:24:46] Kommentarleiste oder natürlich auch auf die Homepage oder wo
[1:24:48] auch immerhin, er ist ein wandelndes Hautlexikon würde ich
[1:24:53] jetzt mal sagen, Herr Professor Steinkraus, das war jetzt echt
[1:24:56] eine super Leistung und eine Wahnsinns druckbetankung für
[1:24:59] uns. Wer aufmerksam zugehört hat ist
[1:25:02] total happy, weil wir haben jetzt ganz ganz viele.
[1:25:05] Profis in der Dermatologie was den Sonnenschutz angeht, die uns
[1:25:09] zugehört haben, also wirklich ne super Leistung und super
[1:25:12] Lieferung. Ganz ganz lieben dank er ist
[1:25:14] Dermatologe, war Professor an der Uniklinik, Hautklinik in
[1:25:18] Hamburg und hat 1 der größten Zentren für Dermatologie Europas
[1:25:23] aufgebaut, das Dermatologikum und sein aktuelles Buch heißt
[1:25:27] Sehnigerweise How to Look Beta, ein riesen Dankeschön an
[1:25:30] Professor Volker Steinkraus, Merci.
[1:25:34] Vielen dank, Frau Ruge. Alles wird gut.
[1:25:37] Aber nicht von alleine. Danke fürs zuhören, ich hoffe
[1:25:41] diese Folge hat dir gefallen. Weitere Informationen findest du
[1:25:44] wie immer in den Shownotes. Wenn du etwas in dieser.
[1:25:48] Folge gelernt hast und diesen Podcast unterstützen möchtest,
[1:25:52] würde ich mich über eine Bewertung freuen.
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[1:26:09] Feedback und weitere Fragen von dir.
[1:26:13] Alles wird gut, aber nicht von alleine.

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