# Moleqlar im Faktencheck: Nahrungsergänzung mit Dr. Maximilian Griessinger & Nina Ruge

An episode of [staYoung - Der Longevity-Podcast](https://invisiblenetwork.ai/podcast/1729988637), 9 May 2025, 1 h 23 min.

Audio: https://traffic.megaphone.fm/APO3622196214.mp3

Heute spreche ich mit Dr. Maximilian Griessinger, Gründer und CEO von Moleqlar – einem Unternehmen, das sich mutig an die Spitze der Longevity-Bewegung stellt. In dieser Folge der stayYoung Podcast-Reihe geht es um transparente Produkttests, innovative Wirkstoffe wie Spermidin und Resveratrol sowie um NAD-Booster und personalisierte Gesundheitsdaten. Dr. Griessinger erklärt, warum Moleqlar früh auf neue Substanzen setzt, wie wissenschaftlich fundiert gearbeitet wird und weshalb Tests wie der NAD+-Bluttest ein echter Gamechanger für bioindividualisierte Gesundheit sein können. Ein spannender Einblick in die Zukunft der Nahrungsergänzung! In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen: Warum setzt Moleqlar so stark auf Qualitätssicherung durch unabhängige Labortests jeder Charge? Inwiefern helfen Nahrungsergänzungsmittel dabei, die „Hallmarks of Aging“ zu adressieren? Warum verzichtet Moleqlar bewusst auf Bioverfügbarkeits-Optimierung bei Resveratrol? Wie transparent kann ein Hersteller bei Lieferanten, Rohstoffherkunft und Studienlage tatsächlich sein? Welche Risiken und Chancen birgt der Einsatz von NAD-Vorläuferstoffen wie NR und NMN? Was unterscheidet Moleqlars „Regenate“-Komplex von klassischen NAD+ Boostern? Wie sinnvoll sind Multipräparate bei Mikronährstoffen im Vergleich zur gezielten Ergänzung? Welche Herausforderungen gibt es bei der Stabilität und Wirkung von Spermidin-Produkten aus Soja vs. Weizenkeimen? Wie aussagekräftig sind NAD+-Tests aus Trockenblut tatsächlich im Hinblick auf den Gesamtorganismus? Welche Rolle spielen Studien und wissenschaftliche Standards bei der Entwicklung innovativer Longevity-Supplements? Weitere Informationen zu Dr. Maximilian Griessinger und Moleqlar findest du hier: https://moleqlar.com/ Du interessierst dich für Gesunde Langlebigkeit (Longevity) und möchtest ein Leben lang gesund und fit bleiben, dann folge mir auch auf den sozialen Kanälen bei Instagram, TikTok, Facebook oder Youtube. https://www.instagram.com/nina.ruge.official https://www.tiktok.com/@nina.ruge.official https://www.facebook.com/NinaRugeOffiziell https://www.youtube.com/channel/UCOe2d1hLARB60z2hg039l9g Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin. STY-182

## Transcript

[0:04] Willkommen bei Stay Young. Nahrungsergänzungsmittel der
[0:08] dichte Dschungel welche soll ich nehmen und wenn welchen
[0:11] Herstellern kann ich vertrauen? Gemeinsam mit den beiden Top
[0:14] Experten Professor Jan Frank und Professor Schubert Zilavetsch
[0:17] möchte ich euch per Faktencheck Orientierung geben.
[0:21] Mit dieser Sonder Podcast Reihe und so ganz einfach mache ich es
[0:25] euch nicht, denn ich ermögliche es 10 Herstellern aus dem
[0:28] deutschsprachigen Raum sich harten Fragen zu stellen und das
[0:31] Bild, das sie abgeben werden. Meine beiden Experten bewerten,
[0:34] doch sie werden euch die Entscheidung nicht abnehmen
[0:37] können, für oder gegen bestimmte Hersteller und ihre Produkte,
[0:40] die müsst ihr dann letztlich selber treffen, aber wenn.
[0:43] Wir werden euch eine sehr gute Grundlage liefern dafür.
[0:46] Heute stellt sich ein Unternehmen dem Faktencheck, das
[0:49] aus meiner Sicht enorm mutig ganz vorne mitspielen möchte in
[0:54] Sachen Produkte für Healthy Long Gervity und nicht nur das, man
[0:58] will auch Tests anbieten, die den Verbrauchern eine gewisse
[1:02] Sicherheit geben sollen. Woran mangelt s mir denn
[1:05] überhaupt und. Und bringt das was, was ich da
[1:08] einwerfe ich kann dann ja noch mal testen, hier ist der Gründer
[1:11] und CEO von Molle Clar Berlin, Dr. Maximilian Griesinger
[1:16] willkommen bei Stell Young. Ja danke, danke, dass ich da
[1:20] sein darf, freut mich sehr. Ich stelle mich gerne allen
[1:22] Fragen. Max, also bitte kurz zunächst
[1:26] die wichtigen Fakten zu ihrem Unternehmen, also
[1:28] Angebotspalette, Qualitätsanspruch, Philosophie.
[1:31] Total gerne. Wir sind ursprünglich
[1:33] angetreten, tatsächlich um das ganze Thema nad Stoffwechsel
[1:36] und. Anzukurbeln, das war unser
[1:38] erster wirklich großer, Ich würde sagen mal Durchbruch.
[1:41] Mittlerweile bezieht sich die Produktpalette aber wirklich
[1:44] sehr generell auf die Horn Max of Aging, das heißt, wir
[1:47] versuchen wirklich die Kennzeichen des Alterns
[1:49] aufzuhalten, mit unseren Produkten sehr gezielt, in der
[1:53] Regel monopräparate, das ist unser starker Fokus, aber
[1:57] teilweise auch auch Verbindungen, wo wir wirklich
[2:00] auf auf. Gezielte Ziele sage ich jetzt
[2:03] mal setzen, das ist so unser Fokus, wenn es um Qualität geht,
[2:07] da sind wir sehr, sehr stark investiert, gerade als wir mit
[2:11] Nrd mit dem Thema Nrd angefangen hatten, haben wir gemerkt, dass
[2:14] der Markt das auch sehr, sehr stark nachfragt und wir auch
[2:16] selber gemerkt haben, okay wir wissen gar nicht, wie können wir
[2:19] jetzt unter den Herstellern den unterschiedlichen unterscheiden,
[2:22] wer ist gut, wer ist nicht gut, das heißt, wir haben gesagt,
[2:25] Kontrolle ist besser und dementsprechend auch wirklich
[2:27] angefangen, jede Charge zu testen, so machen wir das
[2:30] mittlerweile auch bei jedem Produkt und.
[2:31] Und es wird sehr, sehr intensiv geprüft, je nach Produkt
[2:34] natürlich auch unterschiedliche Tests angewendet, die sinnvoll
[2:38] sind. Ganz kurz noch zu Ihrer
[2:40] Qualifikation. Wo kommen Sie beruflich her?
[2:43] Sehr gerne. Ja, ich, ich habe Medizin
[2:44] studiert in Innsbruck, im wunderschönen Innsbruck, habe
[2:47] dann aber quasi bin einmal falsch abgebogen und ins
[2:51] Unternehmertum gestartet, das war ja für mich ein toller
[2:55] Schritt, ich habe selbst schon beim Medizinstudium gemerkt.
[2:59] Als ich die ersten Praktiker gemacht habe, dass es mich ein
[3:01] bisschen frustriert hat, dass ich selten kausal gearbeitet
[3:04] habe, sondern viel mehr Symptome gelindert habe, und das hat
[3:08] mich, das System hat mich sehr frustriert und und entsprechend
[3:12] war dann kurz eigentlich zur Debatte, OK, ich ich wechsel
[3:14] noch ins BWL Studium, habe dann aber quasi das BWL Selbststudium
[3:18] gestartet und mit Molecular angefangen und so so ging das
[3:22] ganze los, also studierte Mediziner aber eigentlich jetzt
[3:26] Unternehmer. Und damit wir sie richtig
[3:28] verstehen in Ihrer Unternehmensphilosophie.
[3:30] Sie wollen schon einer der innovativsten Anbieter auf
[3:33] diesem extrem umkämpften Markt der Nahrungsergänzungsmittel
[3:36] sein, weil sie, das fällt sofort auf, wenn man sich die
[3:39] Produktpalette anschaut, sehr vieles im Angebot haben, was
[3:43] andere noch nicht haben, ist richtig.
[3:47] Das auf jeden Fall. Das das machen wir auf jeden
[3:50] Fall. Wir wollen, wir wollen auch,
[3:51] dass neue Substanzen, die gerade erst auf den Markt kommen, bei
[3:54] uns sehr, sehr früh im Angebot sind, wenn, wenn wir sie denn
[3:56] für sinnvoll halten, dazu gehört zum Beispiel gerade rausgekommen
[4:00] Magnesium L Treonard wurde gerade erst von der EFSA
[4:03] zugelassen, das haben wir dann wirklich Tag 1 auch gelauncht,
[4:07] weil uns wichtig ist, dass genau diese wirklich neueren
[4:09] Errungenschaften auch bei uns verfügbar sind, das macht uns
[4:12] auch aus, das. Das grenzt uns auch ab und
[4:15] gleichzeitig setzen wir natürlich stark auf auf
[4:17] Datenbasiertes arbeiten, also Daten nicht nur in Form von
[4:20] Studien, die wir selber lesen und darauf die Produkte
[4:22] erstellen, sondern eben auch auf Daten, die der Kunde selber als
[4:26] ich sag mal digitalen Zwilling perspektivisch auch anlegen
[4:28] kann. Ja, da müssen wir im Detail
[4:30] drüber sprechen, denn das ist ja natürlich, wenn sie sich so weit
[4:34] vorwagen und sagen, wir machen zum Beispiel nad Plus, da haben
[4:37] sie mehrere Produkte, wir machen noch vieles andere mehr.
[4:41] Was so gerade in der Forschung und Entwicklung eigentlich noch
[4:46] gar nicht aus den Kinderschuhen raus ist.
[4:48] Zum Teil, da brauchen Sie natürlich eine unglaubliche und
[4:51] vielleicht noch viel stärker als andere Stütze aus Wissenschaft
[4:55] und Pharmakologie und Test. Also sie müssen ja im Grunde
[4:59] denen, die Ihnen dann vertrauen, ihren Kunden.
[5:03] Sagen können, wir haben das wirklich super sicher
[5:06] entwickelt. Wer ist das bei Ihnen, der dafür
[5:09] steht, bei ihnen auf der Website steht, von Ärzten entwickelt,
[5:13] Ärzte sind da vielleicht gar nicht so die allerwichtigsten,
[5:16] auch wichtig, aber da braucht man Pharmakologen etc.
[5:20] Nee, also bei uns muss man natürlich sagen, also das mit
[5:22] den Ärzten entwickelt, das stimmt, weil wir sind im
[5:24] Gründerteam alle Ärzte, das heißt, wir kümmern uns auch
[5:28] selber um die Produktentwicklung, das ist uns
[5:29] extrem wichtig, wir sind in den Markt reingekommen und haben
[5:32] einfach gemerkt, okay, es ist tatsächlich gar nicht so leicht,
[5:35] gute Hersteller zu finden, gute Rohstoffe zu finden, man muss da
[5:38] sehr, sehr viel Zeit reinstecken und da geht es eben nicht nur
[5:41] darum, den richtigen Stoff auf pharmakologischer Ebene zu
[5:45] finden, sondern eben dann auch noch die Qualität zu schaffen.
[5:48] Und sich dann aber auch noch zu überlegen okay macht dieser
[5:51] Stoff überhaupt was sinnvolles im Körper und hat er dann
[5:53] überhaupt einen Outcome Impact für den Menschen und ich glaube,
[5:56] da ist der Arzt zumindest ein sehr, sehr gutes Berufsbild
[5:59] eigentlich für aber natürlich, klar, wir hätten natürlich gerne
[6:02] vielleicht auch einen Pharmakologen an Bord, wir haben
[6:04] aber noch keinen gefunden, der gut zu uns passt.
[6:06] Ja, und das ist, glaube ich, die ganz entscheidende Frage bei
[6:10] allen, die sich so in die Zukunftsgeroprotektoren, also
[6:15] Nahrungsergänzungsmittel, die vor.
[6:18] Nach dem Alter Schützen sollen wagen.
[6:21] Es geht ja nicht nur darum, die richtig tollen, reinen Rohstoffe
[6:25] zu finden und nach den tollsten Studienergebnissen
[6:30] zusammenzustellen. Die Studienergebnisse sind ja
[6:33] bis heute bei vielen der Wirkstoffe aus Mausversuchen,
[6:38] aus Affenversuchen, hin und wieder mal punktuell bei
[6:41] Menschen, aber es gibt eben viele.
[6:44] Für fast alles, was sie anbieten, noch keine klinischen
[6:48] Studien, sondern sie sind jetzt auf dem Markt damit und sagen,
[6:52] machen wir trotzdem, da bräuchten sie jetzt jemanden,
[6:56] Wissenschaftler, die Ihnen sagen, ja, du kannst es an
[7:00] diesem Zeitpunkt, zu diesem Zeitpunkt der Forschung und
[7:03] Entwicklung trotzdem den Kunden empfehlen, obwohl es noch keine
[7:07] klinischen Studien gibt. Habt ihr solche Leute?
[7:11] Wie gesagt, also die die Produktentwicklung liegt bei uns
[7:14] im Haus. Das das machen wir selbst, das
[7:16] entscheiden wir auch selbst. Ich würde sagen, es gibt
[7:18] eigentlich zu jedem unserer Produkte auch klinische Studien,
[7:21] da bin ich mir sehr sicher. Es gibt aber natürlich zu vielen
[7:23] nicht zu viele, da bin ich absolut bei ihnen, das das ist
[7:27] absolut richtig, und das ist auch ein Riesenproblem, das
[7:30] Problem ist aber leider auch. Was bringt es uns, immer ewig zu
[7:34] warten, bis diese Studien dann wirklich kommen?
[7:36] Wer soll diese Studien überhaupt machen?
[7:37] Viel passiert in den USA, keine Frage, bei uns fängt das jetzt
[7:41] auch an, wir sind dann immer mehr Studien in Deutschland auch
[7:43] vertreten, aber es geht sehr langsam und wir wollen den
[7:49] Leuten jetzt schon die Möglichkeit geben, damit daran
[7:51] zu partizipieren und glauben auch daran, dass wenn man sich
[7:56] selber gut kennenlernt, dass man eben dann auch sich weiter in
[7:59] dieses Gebiet wagen darf, das. Das heißt, wir glauben Vielmal
[8:02] an den Ansatz. N ist gleich 1.
[8:04] Das heißt, es gibt eigentlich einen Menschen, denn da ist man
[8:07] selbst. Man ist selber super
[8:08] individuell, man muss sich selber gut kennenlernen und
[8:11] daraufhin dann Entscheidungen treffen und da sind natürlich
[8:14] randomisierte doppelbinde Studien super, aber auch bei
[8:17] denen bringt das bei 40% mal locker nichts und das ist leider
[8:21] einfach so und und viel wichtig ist es einem selber einen Impact
[8:24] bringt und und darauf wollen wir hinarbeiten.
[8:28] So, und das ist wieder unser Faktencheck Jingle, der kennt es
[8:32] ja schon, oder? Ja, also hier ist unser Top
[8:34] Experte, das ist Professor Jan Frank und in Hohenheim.
[8:39] Ja, das ist natürlich eine Aussage, die ich als
[8:41] Wissenschaftler eher skeptisch betrachte.
[8:44] Denn. Erfahrungswerte sind schön und
[8:47] gut und jeder sollte auch in sich selbst hineinhören, aber so
[8:50] kann ich letztlich natürlich alles rechtfertigen und auch
[8:53] Wirkstoffe, die einfach nur einen Placebo Effekt erzielen,
[8:56] weil sich jemand eben etwas kauft, es nimmt und sagt, jetzt
[8:59] geht es mir besser, kann man so natürlich auch rechtfertigen.
[9:04] Also von daher wäre ich dann doch.
[9:06] Würde ich mich mehr über gut geplante Placebo kontrollierte
[9:10] Studien freuen, auf deren Basis dann eben ein Wirkstoff
[9:14] empfohlen wird und nicht auf einen Selbsterfahrungsbericht?
[9:18] Dankeschön also, wie viele Ärzte sind sie?
[9:21] 4 aktuell. Ja, genau so.
[9:24] Also das sind einfach Produkte, das muss man einfach wissen als
[9:27] Kunde. Die von 4 Ärzten auf der auf der
[9:30] Basis der Studienstudierung ja genau entwickelt werden und zu
[9:36] Bioverfügbarkeit und zu vielen anderen Dingen gibt es einfach
[9:40] noch keine abschließenden Studien.
[9:42] Also man muss eigentlich, das wäre, das habe ich auf ihrer
[9:46] Homepage gesucht, aber noch nicht so richtig gefunden, man
[9:48] müsste eigentlich sagen, das ist der Stand der Forschung, 100%
[9:52] kann man, das kann man keine Aussagen machen.
[9:55] Und wir müssten vielleicht auch sehr transparent ihnen die
[9:59] Studien zur Verfügung stellen. Etliche findet man links zu den
[10:03] Studien, findet man aber, man müsste im Grunde so eine Art,
[10:06] sag ich jetzt mal, Einschätzung, vielleicht sogar von
[10:10] unabhängiger Stelle mit integrieren, die sagt also, an
[10:14] dem Punkt sind wir bei dem Nahrungsergänzungsmittel hier
[10:18] und. An dem Punkt sind wir noch
[10:20] nicht. Das wäre, das wäre optimal,
[10:22] würde ich auch total gerne machen.
[10:24] Wir haben das eine Zeit lang auch auch ein bisschen stärker
[10:26] gemacht. Das Problem ist es leider nicht
[10:28] erlaubt, also man darf sich nicht so wirklich auf Studien
[10:30] beziehen, man wird dann schnell abgemahnt, nur weil man sich auf
[10:33] irgendeine Studie bezieht und das ist so ein bisschen das
[10:36] Problem. Also wir haben eigentlich unsere
[10:39] unsere Seite Stück für Stück auch immer wieder überarbeiten
[10:42] müssen und sagen müssen, okay eigentlich erzählen wir jetzt
[10:44] weniger über den Stoff, teilweise fast gar nichts mehr
[10:46] und die Leute müssen sich eigentlich selber eine Meinung
[10:48] bilden und. Und wir sehen das mittlerweile
[10:50] auch so. Eigentlich sind wir leider, wir
[10:52] dürfen es leider einfach nicht, wir dürfen leider nicht der
[10:54] Meinungsbildner sein, wir müssen quasi diejenigen sein, die die
[10:57] gute Produkte machen, da auch wirklich gute Arbeit leisten,
[11:00] das ist unser Part in dem Spiel der Spieleaufklärung und vor
[11:04] allem der genauen Studienüberblicke das dürfen wir
[11:09] leider nicht, ich würde es sehr gerne machen, aber wir dürfen es
[11:11] leider nicht. Ja, ein bisschen haben sie es ja
[11:13] verlinkt, okay jetzt nehmen wir uns einfach mal Beispiele und
[11:16] wichtig ist einfach, dass der Kunde weiß.
[11:18] Die Wagen sehr viel zu einem Zeitpunkt, wo andere Hersteller
[11:22] sagen mir ist das noch zu früh und das muss man sich, das muss
[11:25] man halt wollen, das sind eher biohacker oder Menschen die halt
[11:29] sagen, ja ich bin risikobereit, ich habe mir 4 Beispiele
[11:31] rausgesucht und mich noch mal mit den Wirkstoffen sehr, ich
[11:35] darf ja nicht Wirkstoffe sagen, habe ich gelernt.
[11:36] Genau, bitte nicht, ja. Ja, weil es darf ja eigentlich
[11:41] nicht wirken. Und wir reden aber über Wirkung.
[11:43] Das ist ja das Verrückte daran. Ich habe mir 4 Rohstoffe
[11:46] rausgesucht, Spermidin, Referatrol nad Booster, womit
[11:50] sie angefangen haben, und dann haben sie ja doch Multi
[11:53] Produkte, Multi Präparate, nämlich diese Allrounder One
[11:56] Geschichten, aber fangen wir mal an beim Spermidin, das haben ja
[12:01] ganz viele im Programm. Ihrer Mitbewerber ist auch ein
[12:05] Hoffnungsträger. Ich habe jetzt letztens einen
[12:07] Podcast dazu gemacht, mit dem Professor Siegrist von der FU in
[12:11] Berlin, das ist wirklich phänomenal.
[12:13] Jetzt gibt es ja auch einzeln eine Konferenz, die sich nur mit
[12:16] Spermedin jedes Jahr beschäftigt, Hoffnungsträger mit
[12:19] enormem Potenzial, ziemlich viele Studien auf dem Markt,
[12:23] immer mehr Autophagie soll es anschieben, zellreinigung
[12:26] Recycling, gerade in Zellen, die sich nicht teilen, also
[12:30] Herzmuskelzellen, Gehirn. Immunsystem, Niere und so weiter
[12:35] die meisten nutzen für die Herstellung von einem
[12:39] hochwertigen und klar definierten, in der Dosis
[12:44] Spermidin nutzen Weizenkeimextrakte sie aber
[12:48] nicht. Sie suchen sich das aus Algen
[12:51] und Soja. Warum?
[12:53] Dazu vielleicht vorher noch. Wir haben beides, wir haben
[12:55] einmal ein sehr hoch dosiertes Produkt, das ist aus
[12:57] Weizenkeimen, Wir haben einmal ein niedriger dosiertes Produkt,
[13:00] das ist aus Soja. Die Geschichte zu dem
[13:02] Sojaprodukt ist eigentlich ganz interessant.
[13:04] Also tatsächlich kam das so ein bisschen aus der Not heraus zu
[13:08] der Zeit, als wir das entwickelt haben.
[13:09] Das ist jetzt, glaube ich, schon gut 4 Jahre her, gab es auf dem
[13:12] Markt eigentlich nur einen wirklichen Anbieter und es war
[13:15] sehr, sehr stark reglementiert und es war auch sehr unklar
[13:18] okay, was es eigentlich erlaubt, was nicht und zu diesem
[13:21] Zeitpunkt haben wir es tatsächlich dann geschafft, ein
[13:24] ein wirklich rechtssicheres Produkt über Soja auf den Markt
[13:28] zu bringen. Was den Vorteil hatte, dass es
[13:30] im Vergleich zu den bestehenden Produkten deutlich höher dosiert
[13:32] war und den Vorteil hatte, dass es auch deutlich günstiger war.
[13:37] Und so sind wir tatsächlich auf dieses Soja gekommen.
[13:40] Es stimmt, theoretisch ist Soja ein bisschen niedriger, ist der
[13:44] Spermidingehalt in Soja etwas niedriger als in Weizenkeimen,
[13:48] deutlich niedriger genau, aber man kann es trotzdem
[13:50] extrahieren, es funktioniert trotzdem und war zu dem
[13:53] Zeitpunkt so eine ganz gute Lösung für uns.
[13:56] Man hat natürlich auch dieses ganze Thema Gluten nicht, obwohl
[13:58] es häufig bei den Weizenkeimextrakten auch
[14:00] mittlerweile kein Thema mehr ist.
[14:02] Okay sie sind jetzt dabei geblieben.
[14:04] Aber nehmen wir jetzt, sagen wir mal, jemand sagt, ich will das
[14:06] lieber aus Soja und Algen, trotzdem ist dieser ganze
[14:09] Herstellungsprozess sehr viel anspruchsvoller, weil man
[14:12] offensichtlich habe ich jetzt auch erst gelernt, dass
[14:14] Spermidin viel schwieriger aus dem aus dem Soja Rausbekommt,
[14:18] die Zellwände sind sehr stabil, außerdem ist.
[14:21] Ist es noch schwerer, die anderen Bestandteile, die man
[14:23] damit Rauslöst, zu trennen von dem Spermidin?
[14:27] Und dann ist so ja manchmal, vielleicht muss man sogar sagen,
[14:30] häufiger mit Pestiziden belastet.
[14:32] Wieso bleiben Sie dabei? Wir wir lassen dem Kunden
[14:36] insofern die Wahl. Wir testen natürlich auf
[14:39] Pestizide, beim beim Schwerbedienen das, das machen
[14:41] wir mit, dementsprechend machen wir uns da eigentlich keine
[14:43] Sorgen, es werden auch die Schwermetalle untersucht und wir
[14:45] lassen dem Kunden dann die Wahl, ob man sich für das etwas
[14:48] günstigere Sojaprodukt entscheidet oder ob man dann in
[14:50] die höher dosierte Richtung geht und sich für die Weizenkeime
[14:53] entscheidet. Also nur der Preis.
[14:55] Okay haben Sie eigentlich auf Ihrer Website, das ist wichtig
[14:58] zu kommunizieren, die Labortests.
[15:02] Der einzelnen Chargen haben Sie die Transparenz da.
[15:06] Ja, wir haben. Wir haben eine Seite, wo
[15:08] wirklich jedes Produkt aufgelistet ist und man kann
[15:10] dann drauf klicken. Das ist wieso ein Dropdown wie
[15:13] in einem FAQ sozusagen, und da kann man jedes Zertifikat
[15:17] einsehen, es kann sein, dass dann wirklich ältere Zertifikate
[15:19] nicht mehr gezeigt werden, weil sich das sonst ein bisschen
[15:21] überladen würde, aber so die letzten 34 Chargen sind in der
[15:24] Regel eigentlich immer vorhanden.
[15:28] Das ist sicherlich sehr positiv zu bewerten, dass hier zu allen
[15:31] Produkten eine Website existiert, wo eben die Analysen,
[15:34] Zertifikate dargestellt werden. Aber auch hier hat die Firma
[15:38] natürlich das gleiche Problem wie alle Hersteller von
[15:40] Nahrungsergänzungsmitteln. Wie kann ich transparent dem
[15:44] Verbraucher vermitteln, was drin ist und was nicht drin ist, wenn
[15:47] eben Hunderte von Pestiziden beispielsweise gemessen worden
[15:50] sind, die alle unter der Nachweisgrenze sind.
[15:53] Wie erkläre ich dem Verbraucher das, ohne dass er Angst bekommt?
[15:56] Oder sind Werte von Pestiziden drin?
[15:57] Das ist jetzt ganz schlecht, von daher positiv zu sehen
[16:01] sicherlich, dass hier die entsprechenden Analysen,
[16:03] Zertifikate. Hinterliegen und die Lieferanten
[16:06] es ist ja so wichtig, es gilt ja für alle ihre Produkte, es ist
[16:10] so wichtig, die zu prüfen, wie seriös sind die, kann man deren
[16:15] Zertifikaten glauben, dass eben zum Beispiel Bio angebaut ist
[16:19] oder was auch immer. Haben sie das transparent auf
[16:22] Ihrer Website, dass man auch die Lieferanten checken kann?
[16:25] Wir geben die Lieferanten zum aktuellen Zeitpunkt nur
[16:27] teilweise frei. Das machen wir bei den
[16:30] Markenrohstoffen natürlich schon bei anderen Rohstoffen, wo wir
[16:33] wahrscheinlich länger auf die Suche gehen mussten, geben wir
[16:35] das nicht unbedingt Preis, dafür testen wir aber natürlich dann
[16:38] ein Drittlabor in Deutschland und und haben so die Sicherheit,
[16:40] dass der Kunde auch aus unserer Sicht zumindest die relevanten
[16:43] Informationen zur Verfügung hat. Und das ist aber wieder auf der
[16:47] Website. Das ist alles einsichtig.
[16:49] Genau, man. Und letzte Frage zum Spermidin.
[16:52] Es ist nicht ganz einfach, wirklich immer.
[16:55] Sie haben ja ein Produkt mit 3 Milligramm ist nicht ganz
[16:58] einfach, das ist jetzt glaube ich das Algen.
[16:59] Das ist das Spermidin aus Soja und alles genau.
[17:03] Ja genau das da zu checken ist wirklich.
[17:06] Sind da wirklich 3 Milligramm noch aktives Spermidin drin,
[17:10] denn das oxidiert ja auch sehr leicht und das kann in normalen
[17:13] Kapseln durchaus passieren. Wie stellen Sie sicher, dass der
[17:17] Kunde tatsächlich 3 Milligramm dann.
[17:20] Zur Verfügung bekommen. Genau, ja tatsächlich für die
[17:22] Oxidation. Da hilft uns auch ein bisschen
[17:24] das das Algenpulver, das unterstützt da und macht das
[17:27] ganze Produkt insgesamt stabiler, das ist auch
[17:29] eigentlich der Hauptgrund, warum es drin ist.
[17:31] Es hat tatsächlich gar nicht so viel mit dem Spermidingehalt zu
[17:33] tun, der ist bei den Algen sehr niedrig, das kommt hauptsächlich
[17:36] aus dem Soja, und wir testen natürlich die Chargen
[17:40] tatsächlich auch wirklich dann im Labor und und da ist es dann
[17:43] nicht so, dass wir das dann unbedingt immer direkt nur nach
[17:45] der Veröffentlichung des Produkts machen, sondern auch
[17:47] auch länger hinten raus. Die wurden auch
[17:49] Stabilitätskontrollen gemacht, die können wir nicht preisgeben,
[17:53] weil die tatsächlich vom Hersteller selbst sind.
[17:55] Die haben wir selbst nur gemacht, einmal 3 Monate nach
[17:59] dem nach dem Veröffentlichen das Produkt und da hat alles
[18:03] gepasst. Also da waren wir bei
[18:04] dreieinhalb Milligramm, dann glaube ich.
[18:06] Okay manchmal ist auch ein bisschen mehr.
[18:08] Drin. Genau.
[18:09] Also es ist tendenziell eigentlich immer ein bisschen
[18:10] mehr drin. Wir haben es so standardisiert,
[18:12] dass es dann auch sicher passt. Nächster Rohstoff Resperatrol
[18:15] ist ja so. Das Langlebigkeitsmolekül von
[18:19] David Sinclair, der das ja sehr geschäftstüchtig gehypt hatte
[18:23] und gilt ja für viele immer noch als Hoffnungsträger, aber das
[18:27] hat einen furchtbaren Absturz erleben müssen, weil eben
[18:31] rausgefunden wurde, dass was in der Petrischale oder im
[18:34] Reagenzglas passiert. Nicht im Körper passiert, weil
[18:38] es so wahnsinnig schlecht bioverfügbar ist.
[18:40] Wo haben sie es jetzt erstmal her, bei Ihnen auf der Webseite
[18:43] sehe ich ganz viele Fotos von Weintrauben, wo er alle sagt, ja
[18:47] und der Pinot noir und in dem Wein ist es ja auch drin und
[18:50] mögen wir es positiv konnotiert, aber der kommt ja im Normalfall
[18:53] aus dem japanischen Stauden, Knöterich und oft aus China und
[18:57] da oft verunreinigt, wie läuft das bei ihnen?
[19:00] Genau. Ja, das ist genau richtig.
[19:02] Also erstmal die Weintrauben sind natürlich nur zur
[19:04] Veranschaulichung, also die meisten Leute kennen das was.
[19:06] Paratol halt aus diesem Grund, und das versuchen wir natürlich
[19:09] ein bisschen abzuholen. Ich denke, dass das Marketing,
[19:13] muss man uns noch lassen, aber wir sind dafür sehr, sehr
[19:16] transparent, auch auf der Seite und sagen dann, woher es
[19:18] wirklich kommt, und zwar aus Hefe, Fermentation, und das
[19:21] heißt, wir verlassen uns nicht auf den Stauden Knöterich
[19:24] Problem, bei dem eben genau, leider häufig verunreinigt,
[19:27] häufig Pestizide, Pa KS und das wollen wir verhindern.
[19:32] Pa ks sagen Sie bitte, was es heißt.
[19:34] Polyarematische Kohlenwasserstoffe?
[19:36] Genau. Die wir nicht, die wollen wir
[19:39] auf keinen Fall. Genau die entstehen häufig bei
[19:41] der also der Staublut durch wird dann häufig so ein bisschen
[19:43] verbrannt, um das eben zu um das eben zu extrahieren, und da
[19:47] entstehen die, und die wollen wir nicht, die sind nicht
[19:49] gesund, auch nachweislich nicht gesund, und die sind bei den
[19:52] meisten Produkten leider mit drin und werden aber auch gar
[19:55] nicht getestet. Ist auch auch recht mühselig die
[19:58] zu testen. Wir setzen dementsprechend auf
[20:01] Hefe Fermentation, das heißt, es wird tatsächlich eine Hefe
[20:03] genutzt, die selber Resveratrol herstellen kann.
[20:07] Ganz simpel eigentlich, und die Macht das und und dann wird am
[20:12] Ende der komplette Hefen, die komplette Hefe masse wird dann
[20:15] raus extrahiert und man hat dann eben wirklich nur noch das
[20:17] Resveratrol zu 98 bis 99 prozentiger Reinheit und da kann
[20:22] man sich eben darauf verlassen, dass nicht nur die ph KS nicht
[20:24] dabei sind und die Pestizide nicht dabei sind, sondern auch,
[20:27] dass die Schwermetallbelastung sehr niedrig ist.
[20:29] Also. Also eine sehr innovative
[20:30] Herstellungsmethode. Eine Firma, die heißt Evolva,
[20:34] die von der EFSA als Novel Food, deren Produkt als Novel Food
[20:39] zugelassen ist. Absolut.
[20:40] Okay ja, Sie schreiben auf Ihrer Webseite.
[20:44] Das Supplement setzt ebenso wie nad Booster an den Sirtuinen
[20:49] einer Familie von Langlebigkeitsgenen an.
[20:52] Ja, das tut sie, tut er, dieser Rohstoff.
[20:56] Aber nur in der Petrischale, denn niemand weiß, wie dieses
[20:59] Molekül unfallfrei an seinen Zielort kommt.
[21:04] Es ist halt extrem schlecht bioverfügbar.
[21:07] Was kommunizieren Sie dazu auf Ihrer Webseite?
[21:10] Also wir sind beim Resveratrol. Wir wissen genau, dass die
[21:14] Bioverfügbarkeit nicht gut ist. Absolut, also das ist glaube ich
[21:17] kein Geheimnis. Wir wissen beim Resveratrol aber
[21:19] auch, dass es nicht unbedingt nur über über diesen Pathway,
[21:23] sage ich mal, vielleicht positive Effekte haben könnte,
[21:25] sondern es können auch Metaboliten relevant sein und
[21:27] wir sind beim Resveratrol wiederum auch sehr vorsichtig
[21:29] bei der Bioverfügbarkeit viel rumzuspielen, weil es ja auch
[21:33] Daten gibt. Studien gab zum Beispiel bei
[21:35] Mikronisiertem Resveratrol, die auch zu Nierenproblemen geführt
[21:39] haben, das heißt zwar bei hohen Dosierungen mit Mikronisierung,
[21:42] also besserer Bioverfügbarkeit, gab es eben auch negative
[21:46] Effekte. Und das wollen wir auf keinen
[21:48] Fall. Dementsprechend spielen wir beim
[21:50] Resveratrol auch an der Bioverfügbarkeit nicht rum.
[21:52] Man könnte natürlich überlegen, aber liposomale Produkte zu
[21:56] machen oder zyklodextrin Verkapselung zu machen, das
[21:58] würde sicher die Bioverfügbarkeit verbessern,
[22:01] aber da verzichten wir insbesondere beim Resveratrol
[22:04] drauf. Als ausgewiesener
[22:09] Bioverfügbarkeitsforscher muss ich die Aussage natürlich ein
[22:13] Stück weit revidieren für viele. Wirkstoffe ist es natürlich
[22:17] besonders wichtig, dass sie aufgenommen werden und als
[22:20] Hersteller eines Nahrungsergänzungsmittels soll
[22:22] ich auch Sorgfalt tragen dafür, dass die Wirkstoffe vom Körper
[22:26] aufgenommen werden können. So gesehen würde ich immer
[22:30] empfehlen, dass man sich die Bioverfügbarkeit der enthaltenen
[22:33] Stoffe doch einmal anschaut. Und kann man bei Resveratrol die
[22:37] Bioverfügbarkeit nachweislich erhöhen?
[22:40] Das. Das geht tatsächlich.
[22:42] Sie ist nicht so schlecht wie bei vielen anderen Wirkstoffen,
[22:45] aber es wird natürlich stark verstoffwechselt, es gibt
[22:49] Möglichkeiten lebensmitteltechnologischer Art,
[22:52] die Bioverfügbarkeit durchaus zu verbessern.
[22:55] Ein Stichwort dazu. Muss hier dann mizellen sein?
[22:58] Das haben wir nämlich selber schon getestet, das hat
[23:01] tatsächlich geklappt, war aber jetzt in einer Größenordnung,
[23:04] ich sag mal 7 bis 9 Fach besser bioverfügbar.
[23:07] Also sicherlich nicht so wie bei den eher lipidlöslichen Stoffen,
[23:11] weil es eben ein wasserlöslicher Stoff ist, der schon zwar
[23:15] schlecht bioverfügbar ist, aber nicht so schlecht wie viele
[23:17] andere. Danke.
[23:19] Ja, das machen ja viele ihrer Wettbewerber, das stimmt und
[23:21] werben damit, sie sagen, aus welchem Grund machen Sie das
[23:25] nicht? Eben aus dem Grund, dass wir uns
[23:28] nicht sicher sagen können, hat das einen positiven Effekt.
[23:31] Wenn das wirklich so, so, so Bioverfügbar ist.
[23:33] Ich meine, es gibt ja einen Grund, warum der Körper das.
[23:36] Nicht zu 100% einfach aufnimmt, das hat tatsächlich ja auch
[23:40] einen evolutionären Grund und in dem Fall haben wir einfach
[23:44] Daten, die darauf hinweisen, dass es schlecht sein könnte,
[23:47] wenn zu viel davon im Organismus kommt, und deswegen verlassen
[23:51] wir uns da auf diese Daten und wollen nicht ins Risiko gehen.
[23:55] Also nicht nur die Mikronisierung, sondern auch die
[23:58] Lipomisierung und die Mizellierung und die
[24:00] Zyklodextrinummantelung. Aus diesem Grund nicht.
[24:05] Der Hintergrund ist ja offensichtlich das, aber wir
[24:08] haben so viel zu besprechen, dann gehen wir nicht zu tief
[24:11] rein, aber vielleicht nur noch nur noch dieses Thema, das das
[24:16] Reperatrol wird ja vor allem, es wird ja aufgenommen über den
[24:19] Dünndarm ins Blut, aber dann in der Leber wird es sehr sehr
[24:23] schnell verändert, also zu anderen Metaboliten umgebaut und
[24:29] von denen weiß man nicht 100% was die machen kann sogar sein,
[24:33] dass es dann. In den Zellen, zum Teil wieder
[24:35] in seine alte Form zurückgebaut wird.
[24:38] Jetzt wissen wir aus Petrischalen außerhalb des
[24:42] Körpers Studien, dass es dann eben dieser Toine, wenn es im
[24:46] ganzen Molekül ist, stimulieren könnte, das wäre doch ein Ziel,
[24:52] das ist ein kleiner Widerspruch zu dem, dass sie sagen, naja,
[24:56] ist evolutionär gesehen ist es so, dass wir das Responatrol
[25:00] nicht so gut aufnehmen können oder eben metabolisieren.
[25:03] Dann lassen wir es einfach so und dann wirkt es halt nur ganz
[25:07] wenig. Eigentlich müsste ihr Ziel doch
[25:09] sein, dass das Resveratrol die Sirtuine aktivieren.
[25:12] Kann ja ich meine Resveratrol ist ist so ein bisschen, ist
[25:15] halt ist halt kein super gezieltes Produkt, ne es wirkt
[25:18] halt nicht nur auf diese Tuine deswegen wie gesagt also aus
[25:21] unserer Sicht und ich meine wir wir machen ja unsere Produkte
[25:23] selbst, würde ich es nicht machen.
[25:26] Das ist aber nur meine Empfehlung und ich würde es auch
[25:27] selber mit mir nicht machen da. Da gehen die Meinungen aber
[25:30] auseinander und das weiß ich und ich weiß auch, dass viele sagen,
[25:32] ja, da kann man auch locker 4 Gramm nehmen, das das ist am
[25:35] Ende glaube ich, dann ein bisschen eine Philosophie, frage
[25:38] und ein bisschen auch eine Frage, wie man die Daten
[25:40] interpretiert. Es stimmt, dass man diesen
[25:42] Effekt haben wollen würde, wenn man resparatrol nehmen möchte
[25:46] und dass das sicherlich auch ein guter Grund ist.
[25:48] Aber ich glaube, man sollte dann trotzdem die anderen Risiken
[25:51] auch irgendwie betrachten und dann eine informierte
[25:54] Entscheidung treffen und. Und unsere informierte
[25:56] Entscheidung ist eben daran nicht rumzuspielen.
[25:59] OK, das heißt, ich fasse zusammen von dem, was ich da
[26:02] aufnehme, über das moleklar Produkt wird sehr viel in der
[26:08] Leber metabolisiert. Diese Metaboliten, da weiß man
[26:12] nicht genau, was die machen, ob die das tun, was wir wollen, ist
[26:16] steht dahin und ob das hinterher wieder zu einem resferatrol
[26:20] Molekül in den Zellen zusammengesetzt wird, darüber
[26:23] weiß man auch ganz wenig, aber vielleicht könnte es was
[26:27] bringen, so das ist der Stand der Dinge. 1 möchte ich noch,
[26:30] weil das so für viele Rohstoffe gilt, aber auch für viele
[26:34] Hersteller ihrer Mitbewerber. Sie haben zum Beispiel eine
[26:38] Studie auf ihrer Webseite als positiv unterstützend für
[26:43] Resveratrol aufgeführt. Das ist die vishaw Studie, die
[26:47] so tolle Wirkungen von Resveratrol bei Frauen
[26:51] nachweist. Und da habe ich gedacht,
[26:54] interessant, guck dir doch mal diese Studie an und dann habe
[26:57] ich gesehen, dass die von dem Hersteller ihres Resveratrols
[27:01] Evolva, was ich vorhin schon erwähnt habe, dass die von dem
[27:05] finanziert wurde, das. Das sollte man doch vielleicht
[27:08] dann auch schreiben. Müsste ich mal nachschauen, ob
[27:10] wir das tatsächlich nicht schreiben.
[27:11] Kann aber natürlich sein. Dann dann fühle ich mich jetzt
[27:14] ertappt, aber ich glaube, das kann man von 2 Seiten sehen,
[27:18] also einerseits natürlich richtig so was kann natürlich
[27:21] auch verfälscht sein, gerade wenn das finanziert wird von der
[27:23] Industrie, andererseits, ich persönlich möchte am liebsten
[27:26] Rohstoffe nehmen, mit dem tatsächlich schon eine Studie
[27:28] gelaufen ist. Das ist vielleicht ne ne
[27:31] persönliche Sache, aber ich weiß dann eben auch OK, das wurde
[27:33] wirklich mal getestet, das wurde wirklich im Menschen schon
[27:35] getestet, auch in einem wirklich kontrollierten Setting getestet,
[27:38] das heißt das ist für mich eigentlich n Qualitätsmerkmal
[27:40] und das ist eigentlich auch was, was sich bei uns durch die
[27:42] Produktpalette zieht, dass wir eben genau auf sowas achten,
[27:45] dass wir wenn möglich einen Markenrohstoff nutzen, mit dem
[27:47] auch schon Studien gelaufen sind und auch schon viel
[27:50] standardisierte Arbeit gemacht wurde.
[27:52] Das heißt eigentlich aus meiner Sicht was sehr positives, aber
[27:55] natürlich kann es natürlich sein, dass dass diese evolver
[27:57] Studie Effekte bereitstellt, die die, die einfach auch durch die
[28:01] Finanzierung durch Evolver selber entstanden sind, das, das
[28:04] kann ich nicht beurteilen, ich finde insgesamt, die Studie ist
[28:06] sehr gut designt, aber natürlich weiß ich nicht, was im
[28:08] Hintergrund abgegangen ist, keine Frage.
[28:10] Eine unabhängige Studie wäre schon.
[28:12] Wäre natürlich schicker. Ich wünschte ich wünschte es
[28:14] gäbe mehr. Ja, Sie wollen eben ganz vorne
[28:17] sein. Das muss halt der Kunde wissen.
[28:19] So, jetzt kommen wir zu den nad Boostern, das ist ja so ihr Ding
[28:22] von Anbeginn an gewesen und da haben sie mehrere Produkte, ich
[28:27] glaube es sind 4 Varianten was Sie haben, ich habe mir jetzt 1
[28:30] rausgesucht, das fand ich jetzt besonders mutig, sage ich jetzt
[28:34] mal. Ich weiß nicht wie es
[28:35] ausgesprochen wird, rege oder Reach oder so.
[28:38] Nad von Regeneration. Jetzt habe ich es verstanden,
[28:44] okay. Also sie wollen nicht nur eben
[28:48] dieses Vorläufermolekül Nr. Zu dem nad.
[28:52] Das müssen natürlich alle die Ohrenspitzen, die sich sowieso
[28:56] schon mit dem Thema beschäftigt haben.
[28:58] Wir können jetzt nicht den ganzen nad Stoffwechsel hier
[29:01] beschreiben, aber das Wichtige zu wissen ist nad Plus selbst
[29:05] ist so wahnsinnig wichtig für unsere Mitochondrien, nimmt mit
[29:08] zunehmendem Alter im Körper wahrscheinlich ziemlich stark
[29:11] ab, auch darüber gibt es noch keine eindeutigen Studien.
[29:16] Nad Plus ist nicht stabil und auch nicht bioverfügbar, das
[29:20] heißt, außer über eine intravenöse Injektion, die sehr
[29:24] umstritten ist und von der seriöse Wissenschaftler abraten,
[29:29] ist nicht in den Körper zu kriegen.
[29:30] Das heißt, man nimmt im Augenblick Vorstufen und diese
[29:34] eine Vorstufe, die die meisten empfehlen, das ist das Nr.
[29:39] Und. Und da gibt es nur eine Firma,
[29:42] das ist Cromadex, die ein patentiertes
[29:44] Herstellungsverfahren hat. Die sitzt in den USA und ist
[29:47] Schweineteuer und da kann man aber davon ausgehen, dass man
[29:51] ein vernünftiges Nr. Als Vorstufe zu nad Plus hat.
[29:57] So das haben Sie drin. Das ist in dem Produktstoff
[30:00] genau das ist in dem Produkt nicht drin, das ist Nikotinamid
[30:03] Ribose, das ist Ria Jeff, das ist ein anderer Markenrohstoff.
[30:07] Der eben nicht ganz so stark boostet wie Nr.
[30:10] Und das ist auch Absicht in dem Fall.
[30:12] Wir wollten da eben keinen so starken Booster bauen, wie wie
[30:16] eben Nr, sondern wir wollten was haben, was tatsächlich für die
[30:19] Regeneration gut ist, was vor allem für die Daueranwendung gut
[30:23] ist. Und ich habe gedacht, das sei
[30:26] das ist sehr nah dran. Auch Molekular sehr nah dran.
[30:30] Funktioniert auch ähnlich, aber eben nicht ganz so effizient,
[30:33] aber dafür ein bisschen günstiger und in dem Produkt
[30:35] dafür auch eben. Auch besser, weil weil wir sonst
[30:39] das Produkt sehr teuer machen müssten und wir nicht wollen,
[30:42] dass es ein so starker Booster ist.
[30:44] Also es sollte wirklich eine andere, ich sag mal Nische
[30:47] bedecken und Nr. Selber da, da verdoppelt man mal
[30:51] ganz schnell seinen Spiegel. Dann habe ich jetzt gelernt,
[30:54] Cromodex ist nicht der einzige Hersteller, der ein patentiertes
[30:57] und zugelassenes Verfahren hat. Führen vor.
[31:00] Verläufer, sondern da gibt es jetzt schon eine zweite Firma.
[31:02] Genau, also Cromadex hat das Patent auf Nikotinamid Ribosid
[31:07] und das ist auch der erste Nrd Vorläufer gewesen, der so am
[31:09] Markt erhältlich war. Dann gibt es ja daneben noch das
[31:12] Nikotinamid Ribose und das ist eben auch ein Vorläufer komplex,
[31:17] aber nicht ein ganz so direkter Vorläufer wie Nikotinamid
[31:19] Ribosid und funktioniert dementsprechend auch nicht ganz
[31:21] so stark. Aber es gibt jetzt eben einen
[31:24] Hersteller, der das auch patentiert und geprüft.
[31:28] Herstellt also im Grunde einen Wettbewerber zu protex, aber mit
[31:31] einem Wirkstoff, der nicht so der noch ein bisschen weiter weg
[31:34] ist vom NAD Plus in der Herstellungskette und damit
[31:37] eventuell nicht ganz so stark. Wird genau das ist das Readjess.
[31:40] Genau. Wir dürfen ja gar nicht von
[31:42] wirksam. Sein genau ganz gefährlich so.
[31:44] Ja, ganz gefährlich. Wir kommen ja alle in den Knast.
[31:47] Jetzt haben Sie aber in diesem Regionate, da haben sie jetzt
[31:50] noch 2 weitere Dinge drin, die ich diskutierenswürdig fand.
[31:54] Sie sagen, da sind Rohstoffe drin, die Enzyme aktivieren, die
[31:59] nad Plus herstellen. Das ist was anderes als
[32:02] Vorläufer, und sie haben noch was drin, was den nad Verbrauch
[32:08] in der Zelle hemmt und nad wird natürlich hergestellt, damit es
[32:12] verbraucht wird, unter anderem durch Parp und durch CD, 38 und
[32:18] Parp wiederum ist. Ein Molekül, das eine große
[32:21] Rolle bei der DNA Reparatur spielt.
[32:24] So, jetzt haben wir mal hin ein Stück von dem nad Stoffwechsel
[32:27] dargestellt, wer sich konzentriert hat, hat es jetzt
[32:30] auch verstanden, jetzt sind sie der erste und die erste Firma
[32:35] die also sagen wir wollen die Enzyme die NAD herstellen
[32:41] aktivieren und wir wollen den Abbau des nad Plus hemmen, das
[32:46] ist mutig. Selbst das wäre dann eigentlich
[32:49] ein Medikament. Jein.
[32:51] Also wir, wir nutzen hier natürlich ganz, ganz natürliche
[32:55] Stoffe, sind hier ganz, ganz leicht und schonend unterwegs,
[32:59] haben keine Medikamente irgendwie drin, die, die absolut
[33:04] Enzym spezifisch oder targetspezifisch wirken, sondern
[33:07] wir nutzen einfach im Grunde ganz viel, auch da eigentlich
[33:10] ein bisschen eine Mischung aus traditioneller chinesischer
[33:12] Medizin und dem, was man halt aktuell so über diese Stoffe
[33:15] weiß. Und es gibt eben 3 Wege, über
[33:18] die man nrd Spiegel theoretisch verbessern kann.
[33:20] Das ist einmal das Boosten, das ist einmal das Rate limiting n
[33:24] Sime, das ist Nmn, hat da eben anzusetzen, weil wenn das nicht
[33:28] richtig funktioniert, dann kann man gar nicht genug nrd haben
[33:32] und auf der anderen Seite wollen wir natürlich auch den Abbau,
[33:34] der im Alter eben stark ansteigt, auch irgendwie hemmen
[33:38] und. Und so haben wir gedacht, OK,
[33:40] wir versuchen ein Produkt zu entwickeln, was eben alle diese
[33:42] 3 Dinge abdecken kann. Aber hier muss man natürlich
[33:45] dazu sagen, dass es absolut keine Studie gibt zu diesem
[33:47] Produkt selbst, sondern nur zu den Stoffen, die da drin sind.
[33:50] Das heißt, wir haben einfach gesagt, OK, wir, wir schauen uns
[33:53] die Studien an. Wir sehen okay diese Stoffe
[33:55] individuell haben. Einen haben genau diesen Effekt,
[33:58] den wir wollen und haben dann diese diese Stoffe
[34:00] zusammengetragen. Und die müssen wir jetzt nennen,
[34:02] da ist Egcg drin, also das, was wir aus dem grünen Tee kennen,
[34:05] das auf keinen Fall überdosiert werden darf, weil dann kann das
[34:08] Nierenprobleme machen, dann ist Apigenin drin, luteolin Vitamin
[34:13] B 6 und Tryptophan, das sind jetzt sind für beides, sagen Sie
[34:19] einmal nad Enzym. Aktivierung und zum anderen
[34:23] Abbauhemmung. Kommt ein bisschen auf den Stoff
[34:25] an. Also ich, wie gesagt, ich muss
[34:26] jetzt ein. Bisschen.
[34:27] Wir sitzen ja schon wieder im Gefälle.
[34:28] Genau. Wir müssen jetzt hier gerade ein
[34:29] bisschen vorsichtig sein, das ist jetzt schon schon ein
[34:31] schmaler Grad, genau, aber im Grunde hat jeder, eben jeder,
[34:36] dieser dieser Greedience hat, hat da seinen seinen Stellenwert
[34:39] für einen dieser 3 Wege, wie man eben Nrd optimieren kann.
[34:43] Ja, also Vitamine und auch Polyphenole aus dem
[34:46] Pflanzenreich. Dazu, und das haben Sie
[34:48] ehrlicherweise gesagt, gibt es noch keine Studien, inwieweit
[34:51] diese Effekte, die sie natürlich nicht offiziell, sondern nur
[34:55] über die Studien vermittelt, das Zitieren, diese Effekte haben
[34:59] könnten. Genau also Wissens über die
[35:01] Stoffe. Individuell.
[35:02] Dafür gibt es Studien, aber es gibt eben nicht für diese
[35:04] Stoffkombination eine Studie. Verstanden?
[35:08] Letzte Frage zu diesem nad Komplex das Nmn das.
[35:12] Da haben wir ja ganz viele Themen.
[35:14] In den USA ist David Sinclair dabei, ein Medikament mit Nmn zu
[35:19] testen oder eine Studie für ein Medikament hat er angemeldet und
[35:24] deshalb darf das Nmn aus. Das ist einfach ein formaler
[35:27] Grund, nicht als Nahrungsergänzungsmittel
[35:30] verkauft werden, bis diese Studien abgeschlossen sind, und
[35:33] das ist hier in Europa auch so. Und sie schreiben auch auf Ihrer
[35:38] auf Ihrer Webseite. Das darf nur als Chemikalie
[35:41] zugelassen sein, nicht als Nahrungsergänzungsmittel.
[35:45] Mmn muss ich dazu sagen, ist auch ein Vorläufer Molekül zum
[35:50] nad Plus, warum habt ihr es denn dann überhaupt?
[35:54] Oder im Angebot. Ihr habt eine Tüte mit Pulver
[35:56] mmn und dann habt ihr auch noch einen Messlöffel und dann haben
[36:00] wir uns auch noch angezeigt, wieviel sollte man denn jetzt in
[36:04] den Messlöffel tun, damit man eine Dosis hat und so, warum
[36:07] macht ihr das? Also da muss man ganz klar zu
[36:09] sagen, wir geben keine Dosierungsempfehlungen, wir
[36:12] schreiben auch auf der Seite, dass man es bitte nicht
[36:14] einnehmen soll. Das ist ganz, ganz klar auf der
[36:16] Seite sichtbar sichtbar. Wir haben aber natürlich, weil
[36:19] es sehr, sehr häufig nachgefragt wird, im FAQ einen Abschnitt, wo
[36:23] man wo wir at. Erklären, wie man es theoretisch
[36:25] abmessen könnte. Und das ist auch alles, was wir
[36:27] machen bei einem n genau richtig, das ist noch nicht als
[36:30] Nahrungsergänzungsmittel zugelassen, wird voraussichtlich
[36:34] bald passieren, das kann sein, aber es ist aktuell schlichtweg
[36:37] nicht der Fall, deswegen müssen wir uns auch an die Regeln
[36:39] halten, ganz einfach und dementsprechend verkaufen wir es
[36:42] nicht als solches und sagen auch ganz klar, das ist für
[36:45] Forschungszwecke, das ist für Laborzwecke und nur wenn man das
[36:49] wirklich sich damit auskennen sollte man es auch kaufen wir.
[36:54] Wir haben in diesem Gespräch ja bereits gelernt, dass wir hier
[36:57] einen Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln haben,
[37:00] der auch sich an Early Adopter wendet, die ein gewisse
[37:05] Risikobereitschaft zeigen. Nichtsdestotrotz ist es
[37:07] natürlich ein bisschen problematisch, dass man einen
[37:09] Wirkstoff anbietet, einen Rohstoff anbietet und dann sagt,
[37:14] der soll nicht verzehrt werden, den aber in einem Webshop mit
[37:16] anderen Nahrungsergänzungsmitteln
[37:18] zusammenschatziert. Okay also der Markt will's, die
[37:23] Nachfrage ist da, und da muss man uns auf eigene Verantwortung
[37:27] bestellen okay, so nächster Punkt.
[37:30] Das fand ich jetzt auch spannend, eure Multipräparate,
[37:33] denn ihr sagt auf der Webseite, komplexe Wirkstoffkombinationen
[37:38] werden stark nachgefragt, wir setzen nur ungern darauf, lieber
[37:43] eine ultra Personalisierung, aber ihr habt halt, weil der
[37:48] Markt nachfragt. Habt ihr mehrere Multipräparate
[37:53] und das fand ich jetzt schon interessant.
[37:54] Ihr habt Essentials One 2 habe ich mir rausgegriffen, da sind
[37:58] 23 Vitamine und Mineralstoffe, Algenprotein ist auch noch drin,
[38:03] Omega 3 Fettsäure also da ist Fettlösliches drin, da ist
[38:07] Wasserlösliches drin und alles zusammen in einer Kapsel, wie
[38:12] sollen das gehen? Ja, das ist natürlich eine gute
[38:14] und berechtigte Frage. Also.
[38:16] Ich sage nicht, dass das optimal ist und das das, das haben Sie
[38:19] ja auch eben schon vorgelesen, dass wir das nicht optimal
[38:21] finden. Andererseits muss man auch
[38:23] manchmal eine Vereinfachung suchen für die Kunden und auch
[38:27] für sich selbst. Also ich zum Beispiel nehme das
[38:28] selber auch warum, weil das relativ niedrig dosiert ist in
[38:32] Toto und ich dann darauf aufbauend noch andere Vitamin
[38:37] und Spurenelemente aufbauen kann, auf denen ich tatsächlich
[38:40] im Mangel erscheint, wo ich tatsächlich einen Mangel habe,
[38:42] das heißt, es ist bei mir zum Beispiel Selen und Vitamin B 6.
[38:45] Auf denen baue ich dann noch auf und beim Rest reicht mir das und
[38:49] das ist halt relativ niedrig dosiert.
[38:51] Man kann relativ wenig falsch machen.
[38:53] Klar sollte man trotzdem nachmessen, das sage ich immer
[38:55] wieder und dann kann man eben oben aufbauen, das ist, das ist
[38:59] das schöne und charmante eigentlich an diesem Produkt.
[39:00] Bei Multivitamin wäre ich immer vorsichtig, wenn sie sehr hoch
[39:03] dosiert sind. Wenn man sich mal die
[39:06] Darstellung der Inhaltsstoffe auf der Website anschaut, dann
[39:09] sind die enthaltenen Vitamine hier natürlich in 100% der
[39:13] empfohlenen Tageszufuhr enthalten.
[39:16] Vitamin D sogar 500%. Da würde ich jetzt nicht
[39:19] unbedingt von niedrig dosiert sprechen, sondern sagen, das ist
[39:23] natürlich schon dafür da, dass der Tagesbedarf gedeckt ist.
[39:26] Aber es ist ein klassisches Multivitamin und nicht unbedingt
[39:29] ein niedrig dosiertes Multivitamin.
[39:32] Also bei Ihnen gut, also da sagt man so okay, dann habe ich so
[39:36] einen Basic und dann tue ich individualisiert noch was drauf,
[39:40] aber Vitamin B 12 haben Sie da mit Nrv, also dem täglich
[39:45] empfohlenen Dosis Level 1200% drin.
[39:50] Genau ja, also der Nrv bei Vitamin B 12 ist schon schon
[39:54] sehr niedrig angesetzt, die. Ich habe euch noch niemanden
[39:56] gesehen, der diesen Nrv, wenn er ihn genauso hat, er wirklich
[39:59] einen guten Vitamin B 12 Spiegel hat.
[40:01] Also den müsste man mir mal zeigen, diese Person, wenn man
[40:05] das jetzt mal im Marktvergleich sich anschaut, dann ist unser
[40:08] Produkt auch bei B 12 immer noch nicht hochdosiert nicht
[40:11] annähernd, da gibt es viele Produkte mit 10000% und 20000%,
[40:15] es ist also nicht ungewöhnlich warum weil viele Leute einen B
[40:18] 12 Mangel haben. Oder keinen optimalen B 12
[40:21] Spiegel haben. Ich komme mit dem Produkt nicht
[40:23] mal nur gerade so auf meinen Optimalspiegel von, ich glaube
[40:27] ungefähr 700 komme ich mit dem Produkt und das sind 1200% und
[40:32] ich esse Fleisch, das heißt für die meisten Leute wird das kein
[40:35] Problem sein, ich empfehle aber natürlich trotzdem regelmäßig
[40:37] nachzumessen, wenn man einen hohen B 12 Spiegel hat, dann
[40:41] sollte man generell nicht auf diese Multi Präparate setzen,
[40:44] sondern genau schauen okay wo habe ich meine Defizite und dann
[40:48] so arbeiten. Wenn man aber überall im Norm
[40:51] oder Optimalbereich ist, dann ist das eben ein sehr gutes,
[40:54] sehr guter Weg. Wäre eigentlich ein kleiner
[40:56] Hinweis. Ganz gut, wenn Sie das zu diesem
[40:58] Produkt auch dazu schreiben würden, dass es so eine niedrig
[41:02] dosierte Low Level Versorgung ist.
[41:05] Das ist gutes Feedback, das kann man sich ja noch.
[41:08] Da kann man sich ja noch hinzufügen.
[41:09] Ja, danke. Man hat schon den Eindruck, dass
[41:11] man, wenn man so eine Pille nimmt am Tag, dass man dann
[41:13] schon richtig gut versorgt ist. Nehmen wir das nächste One,
[41:17] heißt das auch? Nämlich Daily Long javity
[41:20] Komplex. Das fand ich jetzt besonders
[41:22] interessant, da sind 13 Wirkstoffe, Rohstoffe drin.
[41:26] Jetzt habe ich mich gefragt, nach welchen Kriterien habt ihr
[41:29] das zusammen gesammelt, ist da jetzt alles drin, was gerade
[41:32] diskutiert wird und dann sprecht ihr auch noch, wenn ihr das
[41:35] Produkt vorstellt von den 12 halmarks of aging aha 13
[41:40] wirkstoffe 12 halmarks vielleicht können die da
[41:44] irgendwo überall reinwirken positiv.
[41:48] Ich habe mir mal angeguckt, also AKG, das wird total diskutiert,
[41:53] das ist ein Rohstoff, den wir selber produzieren, der für
[41:57] unseren Citratzyklus in den Zellen und die Energieversorgung
[42:01] ganz wichtig ist. Dann habt ihr das
[42:03] Transresperatrol drin, auch wieder das Luteolin und das
[42:07] Quercetin, also wiederum eventuell für den nad
[42:12] Stoffwechsel ein Thema. Dann habt ihr Glycin drin.
[42:17] Das macht wieder was mit dem Kollagen und ist für den
[42:20] Glutation für die glutation Herstellung wichtig.
[42:24] Dann habt ihr wieder Grüntee Extrakt.
[42:26] Interessanterweise habt ihr hier nicht egcg sondern Teanin
[42:30] genannt, Hyaluronsäure, Glucas Gluck, Frau hugge, ich stottere
[42:34] heute glucosaminsulfat also das ist was für ein
[42:38] Gelenkstoffwechsel, von dem man weiß, dass es eventuell.
[42:42] Den Zuckerstoffwechsel positiv beeinflusst Innositol auch
[42:47] wieder Blutzucker, Kreatin, dann Magnesium Taurat, also Taurin.
[42:54] Dann ist noch L Arginin mit L citrulin malat, also das ist so
[43:00] schön für den Muskel und dann noch wahrscheinlich zur
[43:03] Haltbarkeit und nicht oxidierung das Vitamin C.
[43:05] Das ist jetzt eine interessante Mischung.
[43:08] Ja, also was war da unser Ziel? Wir wollten tatsächlich saubere
[43:13] Dosierungen bieten für eben diese Ingredience und trotzdem
[43:16] einen einen relativ relevanten Effekt doch auf die Homox of
[43:19] Aging haben, das ist jetzt tiefer, kann ich leider nicht
[43:22] gehen, aber diese Dosierungen sollten eben wirklich nicht
[43:26] sagen, sollten eben sauber sein, hoch genug sein und deswegen
[43:29] haben wir da auch ein Getränk gewählt, das sind teilweise dann
[43:31] wirklich pro Ingredience 2 Gramm, die da drin sind zum
[43:34] Beispiel, ich glaube beim Creatin und beim Glycin.
[43:37] Sind das so um die 2 Gramm und und diese Dosierung schafft man
[43:41] eben nur als als Getränk. Wir haben da eben dann ganz
[43:44] bewusst erstmal auf auf auf Vitamine verzichtet, weil man
[43:47] wirklich, wirklich. Praktisches, Breit anwendbares
[43:50] Produkt haben und haben da auch keine Probleme mit fehlenden
[43:56] Synergien gesehen. Das ist wirklich ein sehr, sehr
[43:58] natürliches Produkt aus unserer Sicht.
[44:00] Geschmacklich ist es natürlich nicht ganz perfekt, aber das
[44:03] lässt sich leider auch nur sehr schwierig machen, wir wollten
[44:05] halt einfach schauen okay wir haben viele Leute, die einfach
[44:08] bei uns 10 Produkte kaufen und die waren extrem unglücklich
[44:12] damit und haben gesagt, ja ach Gott, wie soll ich das denn?
[44:16] Jeden Tag hinbekommen, dann ist mir das eine leer gegangen, das
[44:18] andere nicht und so hat man eben eine deutliche Vereinfachung der
[44:21] Routine für diejenigen, die tatsächlich ein bisschen mehr
[44:25] Wert auf Vereinfachung legen. Das ist ja am Ende
[44:28] unterschiedlich und man kann eben nicht jeden Kunden damit
[44:30] erreichen, dass man sagt, Okay, du musst jetzt alles in
[44:32] Monopräparaten kaufen und alles genau nachschauen, das das
[44:36] machen leider viele nicht und und besser ist es dann, man
[44:39] fängt mal an, man hat so einen einen Basiskomplex zum Anfang
[44:42] und kann dann darauf auch noch spezifischer aufbauen.
[44:45] Ja, und man muss halt wissen, ob die auch alle wasserlöslich sind
[44:48] und ob die, wenn die zusammen in dem Wasser gelöst sind, in
[44:51] diesem Getränk, dass sie sich dann brauen und dass sie da
[44:54] nicht interagieren, aber wenn eben sie sagen, okay, das ist
[44:58] für die Leute, die das sowieso als als Kapseln permanent
[45:01] zusammen einwerfen, dann kann man es auch in eine Tüte tun,
[45:04] und ob das dann wirklich alles so gut verfügbar ist und was das
[45:10] alles jetzt wirklich für uns bewirken könnte.
[45:13] Das ist eben noch gar nicht richtig.
[45:15] Können wir noch gar nicht richtig sagen.
[45:17] Ja, also wir empfehlen natürlich schon, dass man das ganze
[45:19] erstmal erstmal einrührt. Da ist natürlich das Problem,
[45:21] keine Frage, dass die nicht wasserlöslichen Bestandteile
[45:23] sich nicht so perfekt lösen und dass sie natürlich auch nicht
[45:26] ganz so bioverfügbar sind. Denen kann man Abhilfe schaffen,
[45:28] indem man das gegebenenfalls mit einer Mahlzeit zusammen
[45:30] einnimmt. Aber ja, also das
[45:32] Bioverfügbarkeitsthema ist natürlich deutlich leichter
[45:34] anzugehen, wenn man individuelle Präparate nimmt, da, da will ich
[45:37] gar nicht drum hoch reden. Ja, ich habe ja Ihre ihre
[45:41] Produkte zum Teil auch getestet und das mit der gerade
[45:44] Löslichkeit, also auch, dass das dann wirklich eingetränkt wird,
[45:48] wo überhaupt nichts mehr. Das das geht gar.
[45:50] Nicht das schwimmt nicht, da schwimmt immer noch ein kleines
[45:53] Klümpchen. Das muss man, das muss man dann
[45:55] einfach so schlucken. Ja, das geht nicht anders.
[45:58] Okay gut, aber wir wissen transparent wo.
[46:03] Worum es geht? Jetzt kommen wir zum letzten
[46:05] Punkt und das ist für sie ja auch einer, den sie für sich als
[46:10] einen wesentlichen Firmenwettbewerbsvorteil sehen,
[46:15] nämlich die Tests, die sie anbieten, die sind ja auch nicht
[46:19] ganz günstig, zum Beispiel nehmen wir jetzt den nad plus
[46:23] Spiegel, Ich bin mir ziemlich sicher, dass es einen solchen
[46:27] Test der nad Plus innerhalb von Zellen misst.
[46:32] Dass es den weltweit so für den Konsumenten verfügbar noch gar
[46:37] nicht gibt. Sie sind der Erste, ist das
[46:39] richtig? Wir waren nicht der erste, auch
[46:41] wenn ich das gerne sagen würde. Wir waren aber der erste in
[46:43] Europa, es gibt in den USA schon auch ein ein Konkurrenzprodukt,
[46:47] ist aber glaube ich noch teurer ein. 154.
[46:50] Euro genau. Wir sind bei, ich glaube in der
[46:51] Schweiz genauso wie bei 154 Franken und und in Deutschland
[46:54] bei 149€ ungefähr. Das war nicht das Erstprodukt
[46:59] auf dem Markt, aber es ist auf jeden Fall das erste
[47:00] Europäische. Auch das erste, was in Europa
[47:03] tatsächlich zugelassen ist. Also daher haben wir tatsächlich
[47:05] gar keine Konkurrenz. Das hat bis jetzt noch niemand
[47:08] uns nachgemacht. Das ist dieser CE IVD
[47:12] zertifizierte Test darf im Europäischen Wirtschaftsraum
[47:16] kommerziell eingesetzt werden, auch in ärztlicher Praxis und
[47:20] Laboren. Was wird denn da getestet?
[47:23] Kann man da wirklich sicher sein, dass in all meinen Zellen,
[47:27] in meinem Körper der nad Plus Spiegel sich nach ihrem Test
[47:32] abbilden lässt? Oder sind es nicht doch nur die
[47:35] Blutzellen, was nämlich doch offensichtlich häufig der Fall
[47:40] ist? Es ist ein Trockenbluttest und
[47:42] dann hat man die. Den nad Spiegel aus den
[47:45] Blutzellen aber nicht unbedingt aus meiner Leber oder aus meinem
[47:48] Gehirn. Absolut genau also das.
[47:50] Das lässt sich natürlich auch schwierig abbilden, weil man
[47:52] dann Gewebe spezifische Proben bräuchte und naja, also ich
[47:57] glaube nicht jeder hat Lust hier Biopsien zu geben, das ist, das
[48:00] ist praktisch nicht möglich, zumindest nicht im At Home
[48:04] Setting und wahrscheinlich auch nicht im klassischen Praxis
[48:06] Setting, das heißt wir verlassen uns hier aufs Blut, ist aber
[48:09] wahrscheinlich auch schon der beste Indikator, den man sich
[48:11] so. Niederschwellig wie möglich auch
[48:13] holen kann. Und wir sehen eben da sehr gute
[48:16] Ergebnisse, wenn man das Intrazellulär misst, warum
[48:18] intrazellulär? Wir wollen ja sehen, ob es auch
[48:20] wirklich zumindest in den Zellen ankommt, wenn man das jetzt nur
[48:23] im Serum messen würde, dann würde das erstmal nicht so viel
[48:25] bedeuten, weil okay dann ist es offensichtlich ziemlich
[48:28] aufgenommen worden, toll, aber es ist dann wirklich auch in den
[48:31] Zellen angekommen und deswegen machen wir das Intrazellulär.
[48:34] Was vielleicht noch ein wichtiger Punkt ist.
[48:37] Und sie sind ja Mediziner. Wenn ich Sport getrieben habe
[48:40] beispielsweise, dann habe ich meine Mitochondrien aktiviert,
[48:44] dann produzieren die ganz viel nad Plus und auch ganz viel ATP.
[48:50] Also dann habe ich wahrscheinlich intrazellulär
[48:53] einen ganz hohen Spiegel. Und wenn ich gerade frisch
[48:56] aufgestanden bin, ist er vielleicht niedriger.
[48:59] Wie verlässlich ist denn da so eine Messung?
[49:02] Also was man beim NRD wissen muss, es unterliegt einem
[49:05] zirkadianen Rhythmus, das heißt, es ist morgens tendenziell am
[49:07] höchsten und es ist auch bei Menschen, die Sport machen,
[49:10] tendenziell höher. Das stimmt.
[49:12] Es ist jetzt aber nicht so, als hätte man dann danach nach dem
[49:14] Sport einen riesigen Spike. Also das haben wir zumindest so
[49:16] noch nicht gesehen in unseren in unseren Datensätzen, was wir,
[49:20] was wir aktuell machen, ist eben eine sehr große Studie, auch in
[49:22] Vilnius wieder, wo dieser Test auch mit mit unseren Partnern
[49:25] entwickelt wurde, also in Litauen, und da werden
[49:27] tatsächlich über 1000 Teilnehmer rekrutiert und wir schauen uns
[49:30] sehr genau an, okay wann ist der nrd Spiegel hoch, wann ist er
[49:33] niedrig, was sind tatsächlich Faktoren, die sich darauf
[49:35] auswirken und was passiert, wenn wir nrd Booster geben, das
[49:40] schauen wir uns gerade sehr genau an und.
[49:41] Und da sieht man eben zum Beispiel, dass bei Menschen, die
[49:44] Sport treiben, tendenziell ein höherer Nrd Spiegel ist und der
[49:46] auch gerade im Alter Standhafter ist.
[49:50] Das ist, das ist eben sehr spannend, und da ist vor allem
[49:53] scheinbar Cardio Training relevant.
[49:55] Und der schwankt nicht über den Tag so stark.
[49:59] Er schwankt schon über den. Tag morgens.
[50:01] Also man sollte immer morgens oder immer zur gleichen Zeit
[50:03] zumindest messen. Das das ist wichtig.
[50:07] Okay. Da kann ich ja gut.
[50:11] Und dann wollen Sie sagen, gut, also Miss immer morgens
[50:13] beispielsweise und dann guck, OK, dann hast du sowieso schon
[50:16] mehr NRD plus drin, da musst du vielleicht nicht so viel
[50:20] supplementieren, wenn du. Wenn du diese Differenz siehst
[50:24] zu dem, was vielleicht angegeben sein könnte als dein optimaler
[50:29] Spiegel, gibt es denn da überhaupt schon klare Messwerte?
[50:33] Also dann klare Zielwerte. Genau also wie legt man so einen
[50:36] Spiegel fest? Also erstmal hat man eine
[50:38] Studienpopulation, an der man das misst.
[50:40] Da haben wir natürlich auch darauf geachtet, dass das immer
[50:42] vormittags passiert, immer ungefähr zur gleichen Zeit.
[50:45] Das lässt sich natürlich nicht zu 100% darstellen, aber
[50:48] ungefähr zur gleichen Zeit und dann wird sich ihm angeschaut
[50:51] okay. In welchem Bereich bewegen sich
[50:53] denn diese Personen? Und dann wird erstmal werden 95%
[50:55] dieser Menschen genommen. Das ist dann so ein bisschen das
[50:57] Zentrum dieser dieser Masse und das ist dann der Normwert, der
[51:01] Normbereich und dann haben wir eben noch einen Optimalwert
[51:03] festgelegt, wie haben wir den festgelegt, den haben wir
[51:06] festgelegt, indem wir uns angeschaut haben, wie sieht es
[51:08] denn bei den 20 bis 30 jährigen aus, also bei denen wo der Nrd
[51:11] Spiegel zumindest laut Studien und auch laut unserer Studie
[51:15] noch am besten am höchsten ist, wo wir auch davon ausgehen
[51:18] können, dass am meisten Gesunde. In dieser Population sind und,
[51:24] und da haben wir eben auch noch einen optimalen Wert dann
[51:26] festgelegt, einmal für Frauen, einmal für Männer.
[51:28] Das heißt, wir haben einmal. Das haben alles Sie gemacht.
[51:31] Okay das ist, das ist tatsächlich mit der Uni in
[51:34] Vilnius sozusagen ein Pilotprozess.
[51:36] Ein gemeinsames Projekt gewesen. Genau, die Uni Vilnius hat nach
[51:39] einem Partner gesucht, der das finanziert, und wir haben
[51:42] natürlich gesagt, sehr, sehr gerne, wir wollen, wir wollen
[51:44] unbedingt den Bereich voranbringen und.
[51:46] Die Univilius hat das dann aber alles umgesetzt.
[51:48] Das heißt, es ist nicht so gewesen, dass wir etwas
[51:50] irgendwie Einfluss hatten auf die auf die Studiendesigns oder
[51:54] irgendwas, sondern es ging nur darum, dass am Ende dann ein
[51:56] Test rauskommt, der auch funktioniert und dass wir auch
[51:59] Daten sammeln, wie wir diesen Test tatsächlich anwenden
[52:02] können. Und das Tolle ist eben, dass die
[52:04] Univilius jetzt auch noch weitere Studien macht, auch ganz
[52:06] ohne unser Zutun. Wir spenden natürlich Produkte.
[52:09] Wir spenden die Tests und beteiligen uns insofern, aber
[52:12] die Univilnius macht wirklich die gesamte Abwicklung und
[52:14] kümmert sich darum, dass das Thema eben vorangebracht wird
[52:17] und das Schöne daran ist, wir bekommen halt dann auch wirklich
[52:19] europäische Zielwerte und nicht wieder auf Studien, die
[52:22] irgendwie in den USA gelaufen sind. 2 Fragen noch dazu.
[52:26] Konnten sie denn damit tatsächlich auch nachweisen,
[52:29] dass im Alter der Nr. Plus Spiegel deutlich sinkt?
[52:34] Konnten wir auch sehen, wie stark, sehr stark, sehr stark,
[52:37] aber kam extrem drauf an. Wie gesagt, also bei
[52:39] Sporttreibenden im Alter hält er sich trotzdem noch relativ gut,
[52:43] also das ist wirklich sehr stark korreliert, auch mit was wir
[52:46] jetzt so in den ersten Daten sehen, auch chronischer
[52:48] Entzündungen, das ist jetzt mal so ein bisschen aus dem
[52:50] Nähkästchen geplaudert, also wir sehen das, wir sehen das aber
[52:52] bei Männern deutlich stärker als bei Frauen und das unterscheidet
[52:55] sich ein bisschen zu den Daten, die man bis jetzt so kannte.
[52:58] Ich kann die Daten jetzt aber noch nicht irgendwie zeigen,
[53:00] weil die werden erst noch veröffentlicht.
[53:02] Aber es sieht so aus, als würde es bei Frauen nicht so stark
[53:04] sinken. Das ist natürlich total
[53:08] spannend, dass Malaxler hier einen Selbsttest anbietet, mit
[53:11] dem ich meinen eigenen Zustand quasi messen kann und das jetzt
[53:15] vor allem groß angelegt mit auch einer Universität zusammen macht
[53:18] und hier wirklich auch neue Daten generiert.
[53:21] Ich habe mir das auf der Website mal angeschaut.
[53:23] Es steht auf der Beschreibung des Tests noch gar nicht viel
[53:26] zu. Welche Werte soll ich denn
[53:28] erzielen, aber in der Auswertung, wenn ich dann die
[53:31] Beispielauswertung mir anschaue, werden durchaus referenzwerte
[53:34] angegeben, wie belastbar die sind, kann man noch nicht sagen,
[53:37] dazu müsste man erstmal die entsprechenden
[53:39] Veröffentlichungen der Daten auch abwarten, aber es ist
[53:42] zumindest ein spannender Ansatz, dass man hier.
[53:45] Einen Test anbietet, in dem ich zumindest die Möglichkeit habe
[53:48] zu überprüfen, ob mir das was gebracht hat.
[53:52] Von daher würde ich das einfach mal auf die Beobachtungsliste
[53:55] setzen und sagen interessant und wir warten mal.
[53:58] Wenn dann die belastbaren Publikationen dazu da sind, wie
[54:02] das zu bewerten ist. Und geben Sie.
[54:07] Wer einen Test von ihnen nad Plus Test kauft und Macht, geben
[54:12] Sie denen dann auch Empfehlungen, in welcher
[54:14] Dosierung sie welches Produkt. Einnehmen sollten.
[54:18] Das dürfen wir leider in dem Kontext nicht.
[54:20] Das das ist ein bisschen die Schwierigkeit, wenn man auch
[54:22] noch Supplements verkauft, das ist quasi unser Fluch, aber das
[54:25] werden wir sicherlich irgendwann anbieten können, wenn wir, wenn
[54:29] wir unsere Testplattform vielleicht auch an andere
[54:31] Anbieter anbinden und uns gegebenenfalls eben auch an an
[54:34] Professionals anbinden können aktuell.
[54:37] Für den Endverbraucher können wir das nicht anbieten, das ist
[54:39] schlichtweg nicht erlaubt. Ist das?
[54:41] Dürfen dann nur Ärzte sein? Genau das heißt, wir haben dann
[54:44] einen einen Zugang für einen Arzt und der kann das dann schon
[54:46] machen. Aha, gut so.
[54:48] Letztes der Protein Test. Da habe ich ja richtig Kringel
[54:53] vor den Augen gehabt, als ich das gesehen habe was sie machen.
[54:56] Sie haben einen Wangenabstrich, das heißt Zellen aus der
[55:01] Wangenschleimhaut untersuchen sie und.
[55:04] Und es nennt sich, dass das molekulare Profil ausgelesen
[55:08] werden kann. Für 254 weiß ich jetzt nicht,
[55:11] Euro oder Franken ist der zertifiziert wie der NAD Plus
[55:17] Test. Genau, vielleicht noch einmal
[55:18] zur Zertifizierung, also CE und IVD.
[55:20] Was bedeutet das eigentlich? Das bedeutet im Grunde wirklich
[55:23] nur, dass der Test verkehrsfähig ist.
[55:24] Also das heißt nicht irgendwie, dass der jetzt angeschaut wurde,
[55:27] was der Mist oder so genau es bedeutet einfach nur, dass das
[55:30] Test geht, selber zertifiziert ist und verkehrsfähig ist.
[55:33] Jetzt haben wir ja. Wichtig, dass Sie das, dass Sie
[55:35] das. Also also wir haben, wir haben,
[55:37] aber das ist natürlich trotzdem relevant, weil gerade wenn man,
[55:39] wenn man wie beim Nrd Test sich sticht, dann muss das auch
[55:43] zertifiziert sein. Erstens muss sich die Firma
[55:45] insofern absichern und zweitens ist es auch gut, dass es
[55:48] reguliert ist, dass man da nicht alles einfach reinwerfen kann an
[55:51] Sachen, die vielleicht auch, womit sich Leute vielleicht auch
[55:54] verletzen könnten, also das, das ist relevant und beim proteomic
[55:58] Test, da haben wir. Im Grunde ein Test, der nicht
[56:02] invasiv ist. Das heißt, man reibt ja
[56:04] eigentlich nur ein bisschen Schleimhautzellen ab.
[56:06] Das heißt, wir brauchen hier.de facto keine Zertifizierung wie
[56:09] CE oder IVD, was wir schon haben, ist natürlich, dass
[56:12] trotzdem der Swap, mit dem man das macht, das sieht so ein
[56:14] bisschen aus, wieso ein PCR Corona Swap, der ist schon
[56:19] zertifiziert, aber das Test geht insgesamt nicht, weil weil da
[56:23] ist auch nicht mehr drin, da ist einfach nur dieser Swap drin,
[56:25] das ist wirklich super basic und dann halt noch eine kleine
[56:27] Anleitung. Also dieses Tampon steht.
[56:30] Genau richtig, richtig. Und das ist schon zertifiziert.
[56:33] Aber ja wie gesagt, mehr braucht es da auch eigentlich nicht,
[56:35] weil es eben so non invasiv ist, was dann natürlich schon wieder
[56:38] zertifiziert ist. Das Labor wo das alles
[56:40] stattfindet, das ist alles wunderbar, die Abläufe sind
[56:44] genau geprüft, das das wird natürlich schon gemacht, aber.
[56:48] Darf ich kurz unterbrechen? Das ist natürlich nicht Vilnius,
[56:50] bei wohin schicken sie denn den nad Plus Test?
[56:54] Alles nach Vilnius? Genau.
[56:57] Das ist unser Trockenblutpartner, da haben wir
[56:59] dort ein Labor, mit dem wir sehr gerne zusammenarbeiten, mit dem
[57:02] es auch sehr gut funktioniert, die uns auch am Anfang sehr gut
[57:04] unterstützt haben, als als wir den Test entwickelt haben für
[57:07] den Proteomic Test hatten wir jetzt sehr lange unser eigenes
[57:09] Labor, das war auch draußen an der LMU in Martinsried, da waren
[57:13] wir sehr lange zwar quasi zu Gast und haben uns da auch sehr
[57:15] darüber gefreut, weil wir natürlich so viel mehr
[57:17] Wissenschaft machen konnten und sehr flexibel sein konnten, das
[57:20] heißt, wir hatten unser eigenes Massenspektrometer und haben
[57:23] damit das dann alles gemessen, was jetzt mittlerweile aber.
[57:26] Gerade im Moment eigentlich im Umbruch ist, weil wir gesehen
[57:28] haben, okay jetzt, jetzt brauchen wir eigentlich nur noch
[57:30] Masse. Wir haben die Abläufe, die sind
[57:32] optimiert, das funktioniert jetzt alles, wir brauchen jetzt
[57:34] vor allem Datenmasse, das heißt eigentlich, der neue Fokus der
[57:37] Firma ist jetzt Datengenerierung von proteomischen Daten, also
[57:40] von molekularen Daten, und das heißt, der neue Fokus der Firma
[57:44] ist eigentlich nicht mehr die Labordiagnostik per se, sondern
[57:48] die Analyse eben dieser Daten, das heißt, wir sind jetzt
[57:51] eigentlich ein Software unternehmen geworden und.
[57:53] Und lagern das und das Labor geradeaus und das neue Labor
[57:56] wird dann in Frankfurt sein. Und derjenige, der ihren Test
[57:59] kauft, ist sozusagen einer, der per 254€ ihre Studien
[58:05] mitfinanziert, weil er im Augenblick noch in einer
[58:09] Forschungsphase eigentlich dabei.
[58:11] Ist genau also das ist sicherlich, sicherlich kann man
[58:14] es auch so sagen, das stimmt zu einem gewissen Maße, man muss
[58:17] aber auch dazu sagen, man kriegt ja auch was dafür, also wir.
[58:21] Sie lassen die Leute nicht einfach nur zahlen.
[58:22] Wir schicken Ihnen dann auch ein ein Ergebnisreporting sprechen
[58:25] ja sehr gerne, also wie gesagt, das natürlich finanziert man das
[58:29] mit, aber anders könnten wir diese Arbeit natürlich auch
[58:31] nicht machen. Ich meine, wir haben Investoren
[58:32] an Bord, aber wir müssen auch selber schauen, dass Geld
[58:36] reinkommt, dass es auch laufend funktioniert, das das ist leider
[58:39] so. Ja, ich muss über den proteomic
[58:41] Test an den Tonyves caray denken, dessen Teal Company ja
[58:47] einen ganz großen. Proteintest anbietet, ist auch
[58:50] noch nicht so weit entwickelt, dass er für jeden verfügbar ist.
[58:53] Aber das Ding kostete, weiß ich nicht $5000 pro Test auch
[58:58] natürlich, Datengenerierung ist ein ganz, ganz entscheidendes
[59:02] Thema und es ist eben noch nicht bis ins letzte aus entwickelt
[59:06] und wenn ich dann bei ihnen lese, man kann also mit diesen
[59:10] Testzellen aus der wangenschleimhaut, ich
[59:13] wiederhole. Die ATP Produktion messen den
[59:18] Carnosinumsatz, das heißt also Muskelfunktion, den Cholesterin
[59:24] Metabolismus, gewebekollagenqualität, also wie
[59:29] toll die Haut aufgebaut ist. Aber nicht nur die
[59:33] Stickstoffbilanz, das heißt also, wie man
[59:35] Aminosäurestoffwechsel ist, niereneffizienz
[59:38] Zuckerstoffwechsel, noch mehr also, das ist schon.
[59:44] Eigentlich wäre das ja ein ein medizinisches Tool für jeden
[59:48] Arzt. Ja, aber ich denke mal, dass
[59:50] Ärzte, wenn die das hören, Sie jetzt erst mal in Senkel stellen
[59:53] und sagen, was ist denn das. Ja, also das kommt glaube ich
[59:56] ganz darauf an. Also wir haben viele Ärzte, die
[59:58] das, die das schon sehr toll finden, aber natürlich wird es
[1:00:00] auch viele geben, die sagen okay, das ist mir noch alles
[1:00:02] noch nicht validiert genug und das verstehe ich per se auch,
[1:00:05] also man muss erst mal dazu sagen, es ist ein
[1:00:07] Wangenabstrich, das heißt, wir haben nicht diese validierten
[1:00:09] Blutmarke, auf die wir uns erst mal verlassen können, man.
[1:00:12] Man kann das aber dann vergleichen.
[1:00:13] Das heißt, man kann einmal die Blutproteomik mit der
[1:00:15] Wangenproteomik vergleichen, da sehen wir schon eine sehr, sehr
[1:00:18] starke Übereinstimmung, und da waren wir selber eigentlich
[1:00:20] überrascht und deswegen fokussieren wir uns auch so
[1:00:22] stark darauf, weil wir sehen okay, wir können eigentlich mit
[1:00:24] sowas noninvasivem annähernd gleiche Qualität erreichen und
[1:00:28] das interessante war dann auch, eigentlich ist es sogar fast
[1:00:31] noch interessanter, weil im Blut wird alles sehr stark vom
[1:00:34] Albumin überlagert, Albumin ist einfach ein Protein, das kommt
[1:00:37] sehr viel im Blut vor, also wirklich sehr sehr viel, sehr
[1:00:40] abundant und. Und das überlagert die ganzen
[1:00:42] restlichen Proteine, das heißt, im Blut kriegen wir tendenziell
[1:00:45] nur um die 1000 Proteine gemessen und im Wangenabstrich
[1:00:48] 6000. Das heißt, wir haben ein viel
[1:00:49] breiteres Profil und können natürlich auch viel mehr
[1:00:52] Prozesse im Körper eingehen, und das ist, das ist für uns eben
[1:00:56] sehr spannend gewesen, wo wir gesagt haben, okay, eigentlich
[1:00:57] müssen wir uns auf die Wangenproteine fokussieren, was
[1:01:00] sind jetzt die nächsten Schritte, und sie haben jetzt
[1:01:02] die Biomarke alle angesprochen und.
[1:01:04] Und das ist auch ja. Also ich meine, wie wollen Sie,
[1:01:07] wenn ich da reingrätschen darf, wie wollen Sie über Proteine,
[1:01:10] wenn es auch 6000 sind, ist ja doll den ATP Umsatz messen.
[1:01:16] Na, es sind ja, das sind ja mit dem ATP verbunden, gibt's ja,
[1:01:21] also musst du mal dazu sagen, Proteine sind ja eigentlich
[1:01:23] alles das, was im Körper so ziemlich passiert, also der
[1:01:25] Hauptteil, die Hauptarbeit wird irgendwie über Proteine
[1:01:28] abgebildet, das sind die Messenger, das sind die Enzyme
[1:01:31] und so weiter. Das heißt, Proteine sind extrem
[1:01:34] relevant. Die meisten Blutwerte, die wir
[1:01:36] heute im Blut messen, sind ja auch Proteine, da denkt man gar
[1:01:39] nicht so drüber nach, aber es ist so CRP C reaktives Protein,
[1:01:42] das heißt, da machen wir im Grunde jetzt nicht unbedingt was
[1:01:44] Neues, wir haben auch crp, wir sehen das auch ne, das ist jetzt
[1:01:47] nicht so, als würden wir da alles neu erfinden, beim ATP
[1:01:50] können wir zum Beispiel eben jetzt mehrere Sachen sehen, wir
[1:01:52] können eben nicht nur das ATP messen, sondern wir können eben
[1:01:55] auch verschiedene Enzyme messen, die mit dem ATP zusammenhängen,
[1:01:59] und diese Enzymfunktionen sind ja alle beschrieben.
[1:02:01] Und und daraufhin können wir dann Biomarker auch bauen und
[1:02:04] und so läuft das eigentlich meistens ab.
[1:02:06] Wir haben meistens eben ein Biomarker, der besteht aber aus
[1:02:09] mehreren Proteinen und ist dadurch natürlich viel
[1:02:12] Sensitiver als Einzelwerte im Blut.
[1:02:14] Genauso haben wir im Grunde auch das das biologische Alter, was
[1:02:17] wir was wir anbieten gebaut, das besteht im Grunde aus 50
[1:02:19] verschiedenen Proteinen, die die einfach sehr gut mit dem Altern
[1:02:22] korrelieren und so kann man eben Stück für Stück Biomarker bauen,
[1:02:26] die eben zu spezifischen Use Cases passen.
[1:02:28] Und wir haben dann meistens sehr viele Biomarker, die unter
[1:02:31] diesem Biomarker stecken, sage ich jetzt mal.
[1:02:33] Ich verstehe schon richtig, dass sie da voll in der Entwicklung
[1:02:36] noch stecken, um diesen Test aussagekräftig zu machen und
[1:02:39] immer seriöser. Wie viele Leute sitzen denn da
[1:02:43] dran? Das ist ja n Megaprojekt.
[1:02:44] Aktuell sitzen da 11 Personen dran, vor allem bioinformatiker.
[1:02:47] Mittlerweile, wie gesagt, das Labor ist ist mittlerweile
[1:02:49] Outgesourced, das heißt, da konnten wir im Grunde, ich sag
[1:02:52] mal, stellen abbauen und uns wirklich jetzt auf dieses
[1:02:54] Kernthema datengenerierung und vor allem Datenverarbeitung
[1:02:59] fokussieren. Ist es da nicht ein bisschen
[1:03:00] früh, dass sie den Test verkaufen?
[1:03:02] Das das glaube ich nicht, weil weil, weil wir schon eine sehr
[1:03:05] starke Solidität in den Biomarkern haben, die wir
[1:03:07] anbieten. Es werden nur jetzt immer mehr
[1:03:09] werden, wir werden uns sehr stark darauf fokussieren, auch
[1:03:12] wirklich Biomarker, die es im Blut so schon gibt, auch
[1:03:15] wirklich ersetzen zu können, das einfach mit einem
[1:03:17] Wangenabstrich, und das glauben wir, dass das absolut möglich
[1:03:20] ist, weil wir gerade schon große Studien am Laufen haben, wo wir
[1:03:23] genau das machen, wir vergleichen im Grunde das
[1:03:25] Proteom aus der Wange mit dem Blutproteom, oder?
[1:03:28] Und mit klassischen Biomarkern und können so Patterns erkennen
[1:03:31] im Wangenproteom, die wiederum Biomarker widerspiegeln können.
[1:03:34] Das heißt, da ist extrem viel möglich und das Spannende ist es
[1:03:38] natürlich dann auch viel günstiger, weil alles mit einer
[1:03:40] Messung gemacht wird. Man muss nicht jeden Biomarker
[1:03:42] einzeln checken, und ich glaube auch, dass die Zukunft da
[1:03:44] hingehen wird, dass das viel mit mit Massenspektrometrie gemacht
[1:03:47] wird. Ja, klingt natürlich wahnsinnig
[1:03:48] toll. Es wäre doch ganz super für den
[1:03:51] Kunden. Wenn sie externe Prüfung und
[1:03:55] Kontrolle zulassen würden. Ja, ist die Frage, wer genau
[1:03:59] soll es kontrollieren? Also ich glaube, wir haben die
[1:04:01] Jungs, die sich damit am besten auskennen aus der LMU, die sind
[1:04:04] bei uns dementsprechend die, die wollen daran arbeiten, die
[1:04:08] wollen das Thema voranbringen, wir lassen uns auch gerne
[1:04:10] natürlich immer noch vom vom Axel Imhoff, Professor an der
[1:04:13] LMU beraten, der auch genau das im Grunde gerade macht,
[1:04:16] kontrollierbar ist es. Wer soll es kontrollieren und
[1:04:19] wer soll dann vor allem das Wissen haben, das zu
[1:04:23] kontrollieren? Der muss ja erstmal auch unsere
[1:04:25] Datensätze verstehen, das heißt, wir sind da eigentlich weit
[1:04:27] voraus und ich glaube, dass das jetzt lange schwierig sein wird,
[1:04:31] dass das von außen eine Kontrolle passiert, aber das
[1:04:34] Ding ist, man kann im Grunde sehr, sehr genau nachvollziehen,
[1:04:37] wie wir auf diese Biomarker kommen, also wenn wir uns einer
[1:04:39] Kontrolle stellen müssten, hätten wir da auch kein Problem
[1:04:41] mit, ich frage mich nur, wer es machen.
[1:04:43] Soll sie können sich. Sie können sich austauschen.
[1:04:45] Es gibt ja eben Biomarker. Entwicklung zum Beispiel am Bug
[1:04:50] Institut für Research on Aging und in vielen vor allem US
[1:04:53] amerikanischen Instituten sind sie mit denen im Austausch.
[1:04:56] Da wird wird häufig noch nicht so viel Proteomik gemacht, also
[1:04:59] die meisten. Ja gut, das stimmt.
[1:05:03] Das stimmt genau. Nee, also da müsste ich jetzt
[1:05:05] Moritz Fragen, wieviel er da im Austausch ist.
[1:05:07] Erkennt da viele Leute. Der Mode ist bei der, der bei
[1:05:10] uns den Test entwickelt. Das heißt, dass, das mache ich
[1:05:13] ja nicht aktiv jeden Tag, sondern ich kümmere mich ums ums
[1:05:15] Gesamtgeschäft, da ist er sicher im Austausch, man muss eben dazu
[1:05:19] sagen, dass dass wir einen sehr, sehr eigenen Ansatz gewählt
[1:05:22] haben, indem wir auf die Wangenabstriche setzen, die
[1:05:24] meisten proteomik Unternehmen, gerade, die haben eine sehr
[1:05:26] spitze Zielgruppe, die machen teilweise auch immer noch nur
[1:05:30] Science für die Pharmaindustrie, das haben wir früher auch
[1:05:32] gemacht, machen wir jetzt nicht mehr, wir fokussieren uns eben
[1:05:35] auf das D 2 C auf auf Endkunden und wollen das voranbringen und.
[1:05:39] Und da gibt es tatsächlich noch wenig vergleichbare Unternehmen
[1:05:42] da draußen. Und klar müsste sich wenn dann
[1:05:43] an die Unis wenden und da sind wir ja sehr eng verbandelt mit
[1:05:47] der LMU, die wiederum natürlich auch mit den mit den
[1:05:49] internationalen Unis spricht. So ist es nicht, aber die LMU
[1:05:52] ist da wirklich, wirklich sehr federführend, auch weltweit.
[1:05:54] Letzte Frage dazu jemand der diesen Test macht.
[1:05:57] Bei ihnen bekommt eine ziemlich umfangreiche Auswertung, was
[1:06:00] steht denn dabei, steht da mit großer Wahrscheinlichkeit oder?
[1:06:06] Ihre Daten sind zum jetzigen Zeitpunkt mit den und den
[1:06:10] Erkenntnissen verknüpft. Relativieren sie ein bisschen.
[1:06:14] Meines Wissens, es kommt ein bisschen auf den Biomarker an,
[1:06:16] würde ich sagen, aber wir versuchen natürlich schon, den
[1:06:19] Leuten klar zu machen, dass das nicht alles super
[1:06:21] festgeschrieben ist. Was was ist das eigentlich?
[1:06:24] Das ist im Grunde einfach eine Momentaufnahme und der
[1:06:26] Unterschied zu einem klassischen Blutbild, was man jetzt
[1:06:28] vielleicht als präventiv. Tief Blutbild beim beim Arzt
[1:06:32] macht was ja irgendwie keine Ahnung 30 Biomarker umfasst,
[1:06:35] ist, dass bei uns Werte auch schon früher mal ausschlagen
[1:06:37] können, weil es eben deutlich sensitiver ist.
[1:06:40] Der Ansatz über einen wenig invasiven Test das Protein zu
[1:06:45] analysieren und daraus Erkenntnisse zu ziehen, ist
[1:06:48] natürlich hochspannend. Allerdings muss man ganz ehrlich
[1:06:51] sagen, dass die Datenbasis dafür einfach noch nicht ausreichend
[1:06:54] ist. Das heißt, wir können ja
[1:06:56] sicherlich das Protein und Proteine messen.
[1:06:59] Ob wir das dann korrelieren können mit wirklichen
[1:07:01] Biomarkern, die belastbar sind, das halte ich momentan noch für
[1:07:04] eher zweifelhaft und daraus dann zufuhrempfehlungen für bestimmte
[1:07:08] Nährstoffe abzuleiten. Ich glaube, so weit sind wir
[1:07:11] leider. Noch nicht.
[1:07:12] Da muss man den Leuten aber auch eben auch sagen, okay, hey, das
[1:07:14] ist jetzt nicht unbedingt gleich schlimm, sondern das ist einfach
[1:07:18] was okay, da könnte man vielleicht an Ernährung was tun.
[1:07:22] Und so arbeiten wir, damit wir wir versuchen schon zu zeigen,
[1:07:25] okay, dass das hat eine Relevanz dieser Biomarker, und er zeigt
[1:07:28] ja auch wirklich was an, was vielleicht auch nicht so gut
[1:07:30] ist. Aber du solltest dich auch nicht
[1:07:31] verrückt machen, weil wir spielen hier wirklich im
[1:07:34] Optimisierung Optimierungslevel, das ist schon, das ist nicht
[1:07:38] unbedingt ein Krankheitswert, sondern das ist ein
[1:07:40] Optimierungswert und du bist halt noch nicht da, wo du sein
[1:07:43] könntest. Und und das versuchen wir zu
[1:07:45] kommunizieren. Also man spürt aus unserem
[1:07:47] gesamten Gespräch. Ihre Produkte sind etwas für
[1:07:50] Menschen, die Risikobereit sind, die das Allerneuste haben wollen
[1:07:53] und die sich auch mit der Thematik intensiv beschäftigen
[1:07:56] und deshalb auch relativieren können und nicht blind glauben,
[1:08:01] dass jetzt mit ihren Produkten die Langlebigkeit gekauft wird.
[1:08:04] Letzte allerletzte Frage, was nehmen sie selber?
[1:08:07] Das nehme ich selber. Ja.
[1:08:08] Ich hoffe, ich vergesse es nicht, ich habe ja schon ein
[1:08:10] paar Produkte, aber ich nehme auf jeden Fall ein Multivitamin,
[1:08:12] das habe ich ja auch schon erzählt.
[1:08:14] Ich habe auch schon erzählt, glaube ich, dass ich, dass ich
[1:08:16] Selen nehme, da, da habe ich einfach Schwierigkeiten, guten
[1:08:18] Spiegel zu halten und Vitamin B 6, da habe ich auch
[1:08:21] Schwierigkeiten, dann nehme ich Magnesium, L trionat, das teste
[1:08:24] ich im Moment noch sehr intensiv, das kam ja eben gerade
[1:08:27] erst raus, haben wir auch schon erwähnt, das nehme ich aktuell
[1:08:30] als einzige Magnesium Form ja. Ein Satz bitte dazu, was ihm
[1:08:34] zugeschrieben wird. Reonat also, es ist auf jeden
[1:08:38] Fall für die kognitive Leistung relevant und auch für den Schlaf
[1:08:41] relevant. Und genauso schaue ich es mir
[1:08:44] eben gerade an. Insbesondere schaue ich da auf
[1:08:46] den Schlaf, das kann ich am besten tracken, genau also das,
[1:08:48] das probiere ich gerade sehr gerne aus, gute Alternative dazu
[1:08:52] vielleicht als Tipp ist uns noch das Magnesium bisglycinat, das
[1:08:55] haben wir auch in unserem anderen diesem Komplex drin, was
[1:08:58] nehme ich noch, dann nehme ich noch das Ready, da haben wir
[1:09:00] auch schon drüber gesprochen, einfach für mein Nrd.
[1:09:04] Dann nehme ich noch Kurkuma. Nehme ich noch unser unser
[1:09:08] Kurkosom, das ist ein Bier verfügbarer Bier, verfügbarer
[1:09:12] gemacht, Kurkuma komplex, das nehme ich auch noch.
[1:09:18] Ja, Kurkumin ist natürlich mein meine lieblings Substanz.
[1:09:22] Da haben wir sehr viele Bioverfügbarkeitsstudien zu
[1:09:24] gemacht, deswegen schaue ich mir solche Produkte natürlich immer
[1:09:26] sehr gerne an. Liposom würde ich sagen, da gibt
[1:09:30] es liposomale Formulierungen, mit denen kann ich die
[1:09:33] Bioverfügbarkeit von Curcumin oder Größenordnung 7 bis
[1:09:36] neunfach verbessern. Andere sind leider nicht stabil,
[1:09:38] die funktionieren nicht so gut, was aber auf gar keinen Fall
[1:09:42] funktioniert, ist peperin, das ist also ein Marketing Hype, der
[1:09:45] nach wie vor im Internet kursiert, aber wir haben so
[1:09:48] viele Studien, die zeigen, dass Peperin absolut keinen Einfluss
[1:09:52] auf die Bioverfügbarkeit von Curcumin hat.
[1:09:54] Auch ungeachtet der einen Studie von 1997 mobile, die das zeigt.
[1:10:00] Aber das ist eine Studie und alle nachfolgenden Studien haben
[1:10:03] gezeigt, das funktioniert nicht und mit den besseren Methoden,
[1:10:06] die wir mittlerweile haben, können wir es genauer nachmessen
[1:10:08] und sehen. Peperin hat keinen Einfluss.
[1:10:10] Und dann teste ich gerade aber auch noch ein paar verrücktere
[1:10:12] Dinge. Da gehört auch dazu.
[1:10:15] Tonkat Ali, das ist aber tatsächlich nicht erlaubt in
[1:10:18] Europa, das heißt, das empfehle ich jetzt auch insofern nicht,
[1:10:20] das probiere ich nur selber. Das ist für Testosteron
[1:10:23] interessant. Und dann teste ich aktuell noch
[1:10:27] Alpha Gpc. Das ist auch interessant für für
[1:10:30] Kognition und ich habe sicher 23 Sachen.
[1:10:32] Ah ja genau, ich habe noch Omega 3 vergessen, das nehme ich
[1:10:34] natürlich auch, da bin ich aber ungefähr 3 bis 4 Gramm am Tag,
[1:10:37] schafft trotzdem gerade nur so einen Neuner Index als Ergebnis
[1:10:42] und Vitamin D nehme ich natürlich auch und Vitamin K 2
[1:10:45] und schaue auch da, dass ich den Spiegel gefüllt bekomme, ja.
[1:10:49] Also der Mediziner, der. Chef und Gründer von Moleklar
[1:10:54] ist fast jetzt noch mal in kurzen Frage und
[1:10:58] Antwortsequenzen das zusammen, was wir jetzt lange diskutiert
[1:11:02] haben. Aber ich kann mir vorstellen,
[1:11:03] dass viele, die sich für dieses Thema interessieren, bis jetzt
[1:11:06] dabei sind, kurze Fragen mit kurzen Antworten bitte
[1:11:10] definieren Sie bitte, was moleklar den Kunden im Bereich
[1:11:13] der Nahrungsergänzungsmittel genau anbieten möchte.
[1:11:16] Moleklar bietet im Grunde alles, was Neues auf dem Markt, was
[1:11:19] spannend ist. Und eben alles, was sich
[1:11:21] irgendwie positiv auf die Halmax of Aging, auf die Kennzeichen
[1:11:24] des Alterns auswirken kann. Außerdem noch laborgeprüfte
[1:11:27] Labortests, die eben sehr innovativ sind und vor allem
[1:11:31] auch Momentaufnahmen über über den Zustand des Körpers bieten
[1:11:35] können. Wie können Sie sicherstellen,
[1:11:37] dass die vielen, vielen Forschungsergebnisse, die
[1:11:40] täglich auf den Markt kommen, zur Zellbiologie des Alterns,
[1:11:44] dass die in bester Form für sie umgesetzt werden und für den
[1:11:47] Kunden? Naja, also wir schauen uns eben
[1:11:50] sehr genaue Studien an. Wir nutzen dafür natürlich auch
[1:11:52] KI, haben auch eine KI am laufen, die für uns Studien
[1:11:54] raussucht, konstant auch, dass wir to date bleiben, dass wir
[1:11:58] nicht irgendwie Produkte im Sortiment haben, die am Ende
[1:12:01] vielleicht sogar negative Effekte haben, weil weil eben
[1:12:04] was Neues rauskam. Was was, was das eben aussagt,
[1:12:07] das heißt, wir, wir sind da eigentlich immer am Ball, wir
[1:12:09] versuchen immer, uns weiterzuentwickeln und haben
[1:12:12] auch kein Problem damit, gegebenenfalls auch mal ein
[1:12:14] Produkt aufzuhören, wenn wenn neue Erkenntnisse auf den Markt
[1:12:17] kommen. Dann ist für sie ein Produkt
[1:12:20] marktreif. Welche Kriterien muss es
[1:12:23] erfüllen? Das muss erstmal natürlich
[1:12:25] unsere Qualitätskontrollen überstanden haben.
[1:12:28] Vorher muss es aber auch erstmal unsere Recherche nach relevant
[1:12:32] sein und einen Impact für den Kunden haben können.
[1:12:34] Das heißt erst Impact, dann Analyse der Qualität und dann
[1:12:38] ist es im Grunde marktreif, aber dann dauert sowieso noch ein
[1:12:40] paar Monate bis wir bis wir das Produkt wirklich launchen
[1:12:43] können. Eigene Studien können Sie nicht
[1:12:45] machen. Zu teuer, fragezeichen.
[1:12:47] Wie gesagt, wir machen natürlich ein paar Studien wir wir
[1:12:49] unterstützen auch viele Studien, unsere größte, wie gesagt die
[1:12:52] die nrd Studie, gerade die in Vilnius läuft, aber ganz eigene
[1:12:56] Studien machen wir in der Regel nicht.
[1:12:58] Ich glaube, wir würden dann trotzdem auch immer viel Kritik
[1:13:00] ernten, weil weil wir sie ja selber finanziert haben, das
[1:13:03] heißt, wir versuchen uns immer dran zu hängen, ich freue mich
[1:13:05] auch immer über Kontaktaufnahme, wir haben da überhaupt kein
[1:13:08] Problem, unsere Sachen zur Verfügung zu stellen und uns zu
[1:13:10] unterstützen. Sie haben Kombinationsprodukte,
[1:13:13] die sie eigentlich gar nicht so toll finden.
[1:13:15] Warum haben Sie kombinationsprodukte?
[1:13:18] Naja, weil weil viele Leute natürlich auch nach
[1:13:19] Vereinfachung suchen und es wäre schade, wenn genau diese
[1:13:22] Menschen dann nicht anfangen, die Benefits von den genau
[1:13:25] diesen Produkten zu nutzen. Das heißt, bei unseren
[1:13:29] Kombinationsprodukten achten wir trotzdem noch sehr genau darauf,
[1:13:31] was ist da drin, wie hoch sind die dosiert, das ist alles noch
[1:13:35] sehr relevant für uns, aber wir verstehen eben auch, dass das,
[1:13:37] dass das nicht ganz so. Perfekt ist, wie wenn man alles
[1:13:40] mit Mono Präparaten aufbaut und wirklich, wirklich gezielt
[1:13:43] aufbaut. Das muss man einfach wissen, es
[1:13:44] ist nicht ganz perfekt. Ihre Tests, die sie anbieten?
[1:13:49] Wie können Sie die jetzt schon bewerben, wie aussagekräftig
[1:13:54] sind sie definitiv? Also unser nrd Test extrem
[1:13:58] aussagekräftig. Ich glaube da braucht man nicht
[1:14:01] mehr, kann man nicht mehr wirklich was gegen sagen, der
[1:14:03] müsst halt einen sehr genauen, sehr akkuraten nrd Spiegel die
[1:14:06] die die Zielwerte sind da auch schon sehr gut definiert, dafür
[1:14:09] haben wir jetzt einfach auch genug Daten gesammelt, das ist
[1:14:12] also kein Problem beim Proteomik Test beim molekularen Profil, da
[1:14:15] muss man einfach wissen das ist eine Art eine Art epigenetischer
[1:14:18] Test. Das heißt es ist einfach eine
[1:14:20] Technologie die noch in den Kinderschuhen steckt.
[1:14:22] Haber natürlich den Vorteil hat, dass es sehr non invasiv ist und
[1:14:26] schon sehr sehr viel Aussagekraft über den Körper
[1:14:28] geben kann. Und perspektivisch glaube ich,
[1:14:31] dass genau solche Tests auch auch die klassische
[1:14:33] Labordiagnostik ergänzen beziehungsweise teilweise auch
[1:14:36] ersetzen werden. So, wir sind am Ende.
[1:14:41] Dieses Faktenchecks aber natürlich nicht am Ende der
[1:14:44] Bewertung, die kommt jetzt. Ich freue mich sehr auf unsere
[1:14:47] beiden Top Experten, die jetzt ihre abschließende Meinung
[1:14:51] kundtun werden. Es beginnt Herr Professor
[1:14:54] Schubert Zielerwitz, der wissenschaftliche Leiter des
[1:14:57] Zentrallaboratoriums der deutschen Apotheker, Dankeschön
[1:15:00] für ihre Bewertung. Ja, sehr gerne, liebe Frau Ruge,
[1:15:04] mache ich natürlich wirklich gerne und ich habe mit großem
[1:15:09] Interesse zugehört bei ihrem Interview mit Herrn Dr. Max
[1:15:13] Griesinger und ich stelle zunächst einmal fest, dass sie
[1:15:16] hier einen jungen, engagierten Unternehmer sozusagen in die
[1:15:21] Zange genommen haben und gut befragt haben und es ist
[1:15:25] zweifelsfrei so, dass hier dieses Unternehmen, vertreten
[1:15:28] durch Herrn Griesinger. Zweifelsfrei zeigt, dass hier
[1:15:32] etwas bemühen da ist, innovative Produkte in den Markt zu
[1:15:36] bringen. Aus dem Bereich
[1:15:37] Nahrungsergänzungsmittel. Ich möchte allerdings ein paar
[1:15:40] kritische Punkte auch ansprechen und er sagt zum Beispiel bei der
[1:15:44] Einleitung, was seinen persönlichen Weg betrifft, das
[1:15:47] ist jetzt nicht das allerwichtigste, aber doch ein
[1:15:49] klein wenig symptomatisch für das gesamte Interview, dass er
[1:15:52] sagt, er hat Medizin studiert und dazu gratuliere ich ihm nur,
[1:15:56] dass. Dass er in seinem Studium ein
[1:15:58] wenig darunter gelitten hat, dass die Dinge zu wenig kausal
[1:16:02] waren, weshalb er sozusagen einen neuen Weg beschritten hat,
[1:16:06] und das ist mir immer während des ganzen Interviews auch im
[1:16:11] Hinterkopf gewesen, weil ich mich dann gefragt habe, ist das,
[1:16:14] was er jetzt macht, auch immer in allen Belangen kausal, und
[1:16:18] ich bringe es auf den.es gibt für mich überhaupt keine Frage,
[1:16:20] dass dieses Unternehmen auch den Versuch unternimmt, den
[1:16:23] glaubwürdigen. Bei der Herstellung der Produkte
[1:16:27] hohe Qualitätsanforderungen zu stellen an die Ausgangsstoffe
[1:16:32] und am Ende natürlich auch an das Produkt, da gibt es auch
[1:16:35] zertifikatsbasierte Qualitätsbeurteilungen und das
[1:16:39] ist aus meiner Sicht auch die notwendige Grundlage, um
[1:16:42] Nahrungsergänzungsmittel zu machen.
[1:16:44] Allerdings muss man natürlich auch sagen.
[1:16:47] Bewegt er sich in einigen Bereichen mit dem
[1:16:50] Produktportfolio in Bereichen, wo ich sehr kritisch bin.
[1:16:55] Auf der einen Seite, sagt er, ist es uns sein Anliegen,
[1:16:59] ultrapersonalisiert Nahrungsergänzungsmittel zur
[1:17:03] Verfügung zu stellen. Was ich auch im Detail nicht zu
[1:17:07] hundertprozentig verstehe, aber man kann es natürlich
[1:17:10] nachvollziehen, nachvollziehen zu sagen, OK, wenn ein
[1:17:14] bestimmter Stoff im Körper fehlt, der durch Nahrung nicht
[1:17:17] ausreichend aufgenommen wird, wird das einfach supplementiert.
[1:17:20] Das kann man natürlich nachvollziehen, ob das aber dann
[1:17:23] tatsächlich resveratool sein muss, da stelle ich, habe ich
[1:17:28] meine kritischen Fragen oder Betain.
[1:17:32] Und wenn es um die Multipräparate geht, muss ich
[1:17:35] sagen, da bin ich immer ein bisschen skeptisch, weil das ist
[1:17:39] so eine Art schrotschuss Geschichte, wo ich mich frage,
[1:17:42] ist es tatsächlich gerechtfertigt, im Rahmen eines
[1:17:45] Nahrungsergänzungsmittels einfach ganz viele Produkte in
[1:17:49] ein oder viele Stoffe in ein Produkt zu mischen und damit die
[1:17:53] Menschen den Menschen vermeintlich oder tatsächlich zu
[1:17:56] helfen? Ganz abgesehen davon, dass
[1:17:59] natürlich dann immer unklar ist, ob und in welchem Ausmaß diese
[1:18:02] Stoffe sich nicht auch gegenseitig beeinflussen.
[1:18:04] Insbesondere auch bei der Aufnahme in den Körper, sag ich
[1:18:07] einmal, das ist der eine Punkt, den ich kritisch sehe und der
[1:18:11] andere Punkt ist, es ist überhaupt keine Frage, dass vor
[1:18:15] dem nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Medizinstudiums,
[1:18:18] das Herr Dr. Griesinger durchlaufen hat und
[1:18:21] augenscheinlich auch seine Partner das Interesse an
[1:18:25] wissenschaftlichen Fragestellungen sehr groß ist,
[1:18:28] das. Das ist unstrittig, und das ist
[1:18:30] im Grundsatz auch gut. Auch bei der Frage der
[1:18:32] Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln.
[1:18:34] Allerdings habe ich das Gefühl, dass die Aktivitäten dieses
[1:18:39] Unternehmens manchmal ein klein wenig schneller sind als das,
[1:18:43] was in der Wissenschaft tatsächlich auch sich plausibel
[1:18:47] abbildet, das heißt, ich finde, dass die Produkte oftmals ein
[1:18:54] wenig zu wenig auf den. Gesicherten aktuellen Stand der
[1:18:59] Wissenschaft abheben und das finde ich nicht gut.
[1:19:05] Und die Frage seiner Diagnostik, die angeboten wird im
[1:19:10] Unternehmen, die sehe ich auch ein klein wenig kritisch.
[1:19:14] Es ist überhaupt keine Frage, dass Menschen zukünftig viel
[1:19:18] mehr als bisher ein Interesse daran haben, bestimmte Parameter
[1:19:23] zu prüfen, das sehen wir in anderen Zusammenhängen auch.
[1:19:27] Aber es sollten diese Dinge, wenn sie eingesetzt werden,
[1:19:30] wissenschaftlich zweifelsfrei zu Aussagen führen, mit denen
[1:19:35] Menschen was anfangen können. Und die dürfen noch, die dürfen
[1:19:39] keine Unsicherheiten haben, und deshalb bin ich da ein bisschen
[1:19:43] skeptisch, ob jetzt die Diagnostiker, die hier nicht
[1:19:48] ganz billig verkauft werden, tatsächlich auch am Ende einen
[1:19:53] Nutzen für den Anwender haben. Insgesamt gesehen sehe ich hier
[1:19:57] aber schon auch das Bemühen, sage ich einmal, eines
[1:20:01] Unternehmens auf rationaler Basis, kluge Produkte auf den
[1:20:06] Markt zu bringen. Allerdings würde ich mir
[1:20:08] wünschen, dass das Ganze noch stärker wissenschaftsbasiert
[1:20:11] basiert, und zwar tatsächlich auf gesicherter Wissenschaft,
[1:20:16] und man kann natürlich frontrunner sein in bestimmten
[1:20:20] Bereichen, aber die Frage ist, ob man damit auch den Menschen
[1:20:23] wirklich einen Nutzen macht an der Stelle.
[1:20:28] Dem werden sogar die Jungs glaube ich kaum widersprechen.
[1:20:31] Was sie gesagt haben, denn Sie haben es im Interview ja von
[1:20:33] Herrn Dr. Grissinger fast so gehört.
[1:20:36] Also eine wohlwollende, aber sehr klare Bewertung von Herrn
[1:20:40] Professor Schubert zillawitz ich bedanke mich sehr herzlich und
[1:20:44] leite über zu unserem zweiten Faktencheck Experten Professor
[1:20:48] Jan Frank, Uni Hohenheim. Meine Schlussbewertung würde
[1:20:54] also wie folgt aussehen. Wir haben hier einen Anbieter
[1:20:58] von Nahrungsergänzungsmitteln und ähnlichem, die, ich sag mal
[1:21:03] eher für die Early Adopter sind, für also jemand der am Trend der
[1:21:07] Zeit ist und alles ausprobieren möchte was es gibt, nicht alles
[1:21:12] davon aus Sicht des Ernährungswissenschaftlers
[1:21:14] belastbar oder durch entsprechende Studien
[1:21:17] unterfüttert. Positiv sicherlich, dass
[1:21:20] Zertifikate zu laboranalysen da sind.
[1:21:23] Meiner Meinung nach könnten die gerne umfangreicher sein, aber
[1:21:27] wie gesagt, sie sind da und das sollte man positiv bewerten.
[1:21:30] Auch ein spannender Ansatz ist, dass Tests angeboten werden, mit
[1:21:33] denen ich eben auch testen kann für meinen eigenen, ich sag mal
[1:21:37] Zustand nicht alle Tests sind aber auch hier wieder belastbar,
[1:21:40] also von daher ein ein Hersteller an der Ampuls der
[1:21:44] Zeit. Mitarbeiter durchaus dem ein
[1:21:46] oder anderen Fragezeichen zu versehen.
[1:21:49] Ein herzliches Dankeschön an Sie, Herr Professor Jan Frank
[1:21:52] von der Uni Hohenheim und natürlich auch an Professor
[1:21:54] Schubert, Zielawitz. Und jetzt muss natürlich Dr. Max
[1:21:57] Grissinger sich verabschieden können.
[1:22:00] Gründer von Molle clar Ich denke.
[1:22:04] Der CEO und Gründer von Molle Clar, der Maximilian Griesinger,
[1:22:08] der sieht sich als Pionier mit seinem Team und alle, die die
[1:22:11] Pioniere sein wollen, sind bei ihm aus meiner Sicht gut
[1:22:14] aufgehoben. Ich bedanke mich Maximilian für
[1:22:17] diesen umfangreichen Ritt durch ihre ihre Forschung und ihr
[1:22:21] Produktangebot. Ja, vielen dank, Frau Ruge.
[1:22:23] Danke, dass ich auch da sein durfte, hat mir großen Spaß
[1:22:26] gemacht. Danke fürs Zuhören.
[1:22:28] Ich hoffe diese Folge hat dir gefallen.
[1:22:30] Weitere Informationen findest du wie immer in den Shownotes.
[1:22:35] Wenn du etwas in dieser Folge gelernt hast und diesen Podcast
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[1:22:57] Feedback und weitere Fragen von dir.
[1:23:01] Alles wird gut, aber nicht von alleine.

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