# Wunderstoff Urolithin A? - Neue Erkenntnisse mit Prof. Florian Greten & Nina Ruge

An episode of [staYoung - Der Longevity-Podcast](https://invisiblenetwork.ai/podcast/1729988637), 19 Dec 2025, 40 min.

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In dieser Folge spreche ich mit Prof. Florian Greten, Direktor des Georg-Speyer-Hauses und Experte für Tumorbiologie, über ein Molekül, das die Forschung derzeit besonders fasziniert: Urolithin A. Es wird nicht über Lebensmittel aufgenommen, sondern von bestimmten Darmbakterien gebildet – eine Fähigkeit, die nur etwa 40 Prozent der Menschen besitzen. Neue Studien zeigen bemerkenswerte Effekte auf Mitochondrien, Immunalterung und sogar auf das Tumorwachstum. Wir klären, wie Urolithin A wirkt, was klinisch bereits belegt ist und warum dieses Molekül ein hochspannender Baustein für Healthy Longevity sein könnte. In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen: - Wie entsteht Urolithin A und warum können es nur rund 40 Prozent der Menschen bilden? - Welche Rolle spielt das Mikrobiom bei der Umwandlung von Ellagitanninen in Urolithin A? - Wie gelangt Urolithin A aus dem Dickdarm in den Blutkreislauf? - Welche Dosierungen entsprechen den in Studien verwendeten 1000 mg täglich? - Wie verbessert Urolithin A die Mitophagie und damit die Mitochondrienfunktion? - Welche Auswirkungen auf Muskelkraft und Stoffwechsel sind beim Menschen bereits belegt? - In welcher Weise verändert Urolithin A die Funktion naiver CD8-T-Zellen? - Wie beeinflusst Urolithin A Zellen des angeborenen Immunsystems wie Monozyten und NK-Zellen? - Welche Verbesserungen der Immunfunktion wurden nach nur 28 Tagen Einnahme beobachtet? - Welche Hinweise gibt es auf eine mögliche Verjüngung des Immunsystems? - Welche Effekte zeigte Urolithin A in präklinischen Darmkrebsmodellen? - Wie kann Urolithin A die Wirksamkeit von Immuntherapien steigern? Weitere Informationen zu Prof. Florian Greten findest du hier: https://aktuelles.uni-frankfurt.de/forschung/neue-studie-zeigt-aus-granatapfel-stammende-verbindung-staerkt-immunabwehr/ Du interessierst dich für Gesunde Langlebigkeit (Longevity) und möchtest ein Leben lang gesund und fit bleiben, dann folge mir auch auf den sozialen Kanälen bei Instagram, TikTok, Facebook oder YouTube. https://www.instagram.com/nina.ruge.official https://www.tiktok.com/@nina.ruge.official https://www.facebook.com/NinaRugeOffiziell https://www.youtube.com/channel/UCOe2d1hLARB60z2hg039l9g Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin. STY-247

## Transcript

[0:04] Willkommen bei Stay Young. Wunderbar.
[0:07] Es gibt neue, sehr positive Erkenntnisse zu urolithin a.
[0:12] Ja genau, das soll ja irgendwie in Granatapfelsaft, in Himbeeren
[0:16] oder Walnüssen drin sein, ist es aber gar nicht, denn es ist ein
[0:21] Postbiotikum, wird also von unseren Darmbakterien
[0:24] produziert, wenn wir besagte Granatäpfel essen und.
[0:28] Wenn wir diese Darmbakterien überhaupt haben, was längst
[0:31] nicht für jeden von uns gilt, dieses Urolithin A fasziniert
[0:36] jedenfalls mehr und mehr die Forschung, und nun gibt es
[0:38] Spannendes zu diesem Molekül in Sachen Immunalterung und
[0:43] krebsprävention, Krebsbekämpfung zu berichten, einen führenden
[0:47] Autor dieser Studien habe ich jetzt hier, ist Direktor des
[0:50] Georg Speyer Hauses, Institut für Tumorbiologie und
[0:54] experimentelle Therapie und. Professor für Tumorbiologie an
[0:58] der Goethe Universität Frankfurt.
[1:01] Florian Grethen Willkommen bei Stay Young.
[1:03] Danke, dass Sie dabei sind. Vielen Dank für die Einladung,
[1:06] freue ich mich ja. Also bevor wir jetzt aber über
[1:09] ihre jüngsten Studienergebnisse sprechen zu urolithin a sollten
[1:13] wir diesen Kandidaten natürlich ein bisschen genauer vorstellen.
[1:16] Dieser Name allein Urolithin verweist ja direkt zurecht auf
[1:20] Uro. Also auf den Urogenitaltrakt,
[1:24] also auch auf die Blase. Vielleicht können Sie das ein
[1:27] bisschen erklären. Ja, da wurde des Charakters
[1:30] jetzt zum ersten Mal beziehungsweise gefunden und wie
[1:32] sie eben schon in der Einführung ja gesagt haben.
[1:33] Es ist jetzt kein Wirkstoff, den man, den man so in der Form
[1:37] schluckt, sondern der ist wird sozusagen aus dem Mikrobiom, dem
[1:40] den Darmbakterien im im Menschen erst hergestellt aus dem
[1:46] Vorläuferstufen, die in dem Granatapfel oder auch in
[1:48] Walnüssen zum Beispiel zu finden sind.
[1:50] Wenn Sie das richtige Mikrobiom haben, dann wird dieses, dass
[1:53] der Aktive, dieser aktive Wirkstoff, dann synthetisiert
[1:56] und kann dann auch nachgewiesen und gemessen werden.
[2:00] Und das war zum ersten Mal dann tatsächlich am Hämorrhoiden der
[2:02] Fall. Das heißt eben dieses Urolithen
[2:05] A von den Darmbakterien kommt aus dem Darm in unser Blut und
[2:10] dann irgendwann durch die Niere und.
[2:12] Dann wird es auch wieder auch wieder ausgeschieden.
[2:13] Ganz. Genau.
[2:15] Wie muss man sich das eigentlich vorstellen?
[2:16] Wir wissen ja alle, dass im Dünndarm, da läuft ganz viel an
[2:20] Übertritt von Nährstoffen, Mineralstoffen et cetera ins
[2:23] Blut, vom Dickdarm wissen wir das eigentlich nicht so genau,
[2:26] aber die sitzen ja im Dickdarm, diese tollen Bakterien, die das
[2:30] Urolithin A machen, wie kommt denn das dann eigentlich zu uns
[2:33] ins Blut? Das richtig, aber auch, da aus
[2:35] dem Dickdarm kann das tatsächlich noch mit
[2:37] transportiert werden. Es wird ja auch der Dickdarm ist
[2:39] jetzt hat auch noch mehr Funktionen als jetzt,
[2:41] ausschließlich über das Wasser wieder zurückzuholen in den in
[2:45] den Körper quasi, das kann auch dort passieren, und insofern ist
[2:49] da eigentlich gar nicht so ganz überraschend, und auch muss man
[2:53] sagen, auch der Mikrobiombesatz in den Dickdarm ist natürlich
[2:57] enorm und immens und die Funktion und die Metabolite
[2:59] wieder freigesetzt werden und uns synthetisiert werden.
[3:02] Können natürlich dann auch im Dickdarm übertreten.
[3:05] Es ist wichtig zu wissen, denn ich glaube, diese Bakterien
[3:07] sitzen ja nicht im Dünndarm, sondern eben im Dickdarm.
[3:09] Wieviel Prozent der Bevölkerung haben denn schätzungsweise die
[3:13] Bakterienart im Darm, die dieses Postbiotikum Urolithin A
[3:18] produzieren? Man geht davon aus, dass von
[3:22] einer Studie, untersucht nach einer Kohorte von Patienten oder
[3:25] von Probanden, dass das noch nicht mal jeder zweite ist.
[3:28] Also das sind circa 40%. Der Bevölkerung vorhanden sind
[3:32] diese Bakterien, die das spezifisch können, das heißt 60%
[3:35] aller können das eigentlich gar nicht, das heißt, die Können
[3:37] Granatäpfel Essen und können diesen Wirkstoff gar nicht
[3:41] synthetisieren, haben also gar nicht den positiven Effekt, das
[3:44] Urolithium herstellen zu können. Und.
[3:47] Ich befürchte, dass ein Granatapfel auch nicht reichen
[3:50] würde bei denen, die diese Darmbakterien haben, um klare
[3:54] Effekte zu haben. Sie haben ja roletin A in ihren
[3:57] Humanstudien eingesetzt, wieviel Granatäpfeln würde das denn?
[4:01] Die Dosen, die sie da gegeben haben 1000 Milligramm zum
[4:05] Beispiel in einer in dieser einen Studie, über die wir
[4:08] gleich sprechen, wieviel Granatäpfeln würde das denn pro
[4:11] Tag entsprechen? Haben Sie da eine Idee?
[4:13] Ja, das sind anderthalb Liter Granatapfelsaft.
[4:16] Das ist ja gleich relativ eindrücklich.
[4:18] Also so viel müsste man jeden Tag dann trinken und das
[4:22] entsprechende Mikrobiom haben, um dann einen vergleichbaren
[4:25] Level zu haben. Also wir haben tatsächlich eine
[4:27] hohe Dosis hohe Konzentration eingesetzt, da müssen sie schon
[4:31] tatsächlich sehr, sehr viel sagt pro Tag dann trinken.
[4:34] Man muss sagen, ich glaube, es gibt niemanden.
[4:37] Der das so locker täglich schafft.
[4:40] Wo haben sie es eigentlich her das Orlithen A ihrer Studien, da
[4:43] werden sie ja wahrscheinlich nicht Granatäpfel und Himbeeren
[4:45] und Walnüsse geschreddert haben. Nein, wir haben das in der
[4:50] Kooperation mit einer Firma aus der Schweiz gemacht.
[4:54] Wir haben tatsächlich arbeiten an dem Themengebiet schon sehr
[4:57] lange und haben jetzt über viele Jahre eine Kooperation mit der
[5:02] Firma gehabt, um zunächst tatsächlich in Mausstudien.
[5:06] Den Effekt von Urolithin zu untersuchen und dann basierend
[5:08] auf den Ergebnissen, die wir damals erhalten hatten, kamen
[5:11] wir dann überein, dass nun auch tatsächlich angetrunken
[5:14] Probanden dann zu überprüfen, weil wir damals sehr
[5:16] überraschende Ergebnisse dann gefunden hatten, die dann mit
[5:18] dem Immunsystem wie auch das Immunsystem hinwiesen, haben wir
[5:22] gesagt, das müssen wir unbedingt weiter verfolgen und daraus eine
[5:24] klinische Studie machen, um das dann auch wirklich zu validieren
[5:26] und auch diesen wirklichen positiven Effekt auf das
[5:30] Immunsystem eben auch im Menschen nachweisen zu können.
[5:33] Und da haben wir in dieser National Zusammenarbeit mit
[5:36] dieser Firma aus der Schweiz gemacht, und das ist eine Firma,
[5:40] die den, die dieses Urolithin auch auch verkauft als
[5:45] Nahrungsergänzungsmittel, und die haben das zur Verfügung
[5:47] gestellt. Und ihnen ist total wichtig.
[5:49] Haben Sie mir im Vorgespräch gesagt, dass Sie nicht als
[5:52] Werbepartner oder Werbetreibender für diese Firma
[5:55] auftreten. Aber dennoch ist natürlich für
[5:57] alle die, die uns jetzt zuhören und zuschauen, total wichtig,
[6:01] dieses Urolithin A. In Form von Kapseln.
[6:05] Ich selber hab da auch ne Riesen Recherche gemacht, weil ich
[6:07] überzeugt bin von diesem Nahrungsergänzungsmittel, das
[6:10] kann man in Europa bisher nicht kaufen, ne, das müssen wir
[6:14] irgendwie erstmal. Ja, in der also in der Schweiz
[6:17] ne, die Firma sitzt in der Schweiz und können das in der
[6:18] Schweiz tatsächlich direkt bei der Firma kaufen.
[6:21] Tatsächlich ist es mir wirklich wichtig, dass da keine Werbung
[6:24] gemacht wird in dem Sinne ich bekomm auch keine, auch keine
[6:27] finanzielle Unterstützung von der Firma, sondern das war
[6:29] wirklich ne wissenschaftliche Kooperation.
[6:31] Aber es ist eine Firma, die auch, glaube ich, als einzige
[6:35] Firma die Rechte hat, dafür dieses Ovolitin in dieser
[6:38] Reinform so zu synthetisieren. Das heißt, Sie haben die Patente
[6:41] darauf und das in dieser Form dann als hochreines
[6:44] Nahrungsergänzungsmittel zu verkaufen.
[6:46] Es gibt eine ganze Reihe von anderen Produkten, wo auch
[6:49] Ovolitin draufsteht, wo ich aber nicht sicher bin, ob das dann in
[6:53] dieser Form so auch rein oder so hochrein ist, wie das bei dieser
[6:57] Schweizer Firma der Fall ist. Finde ich wichtig diesen
[7:00] Hinweis. Ich hab das mir mal genauer
[7:01] angeschaut, da war immer das Eligatanin eligatanin ich
[7:05] vergesse immer wieder, wie es genau ausgesprochen wird, das
[7:07] ist das Molekül, das im Granatapfel drin ist.
[7:10] Das ist in den meisten Nahrungsergänzungsmitteln drin,
[7:13] die als Orletin A verkauft werden, das hilft ja ganz und
[7:18] ich hab. Ganz genau.
[7:20] Und also in Europa jedenfalls, das muss man klar sagen, ist das
[7:23] noch nicht zugelassen als Nahrung, als
[7:25] Nahrungsergänzungsmittel, obwohl es n naturstoff ist.
[7:27] Aber weil es eben von dieser Firma synthetisch hergestellt
[7:31] wird, muss es eben erstmal als neues Lebensmittel, glaube ich
[7:34] zugelassen werden, und das ist binnen 6 Jahren noch nicht
[7:38] passiert. Während die FDA in den USA das
[7:40] schon längst getan hat. Also ich bestelle meins bisher
[7:43] eigentlich über die USA. Ich hatte auch diese Schweizer
[7:45] Firma. Jetzt müssen wir nicht weiter
[7:46] über die, aber natürlich interessiert das jeden.
[7:48] Wo kriegt man das her, wenn wir jetzt die tollen Nachrichten
[7:50] hören, ich bestell es mir mit allem, mit Zoll und mit
[7:55] Transport und so, ich bestell es mir tatsächlich immer in den
[7:58] USA, ich auch in der Schweiz, ich leb in der Schweiz kriege
[8:01] ich es nicht, ist schon schon interessant, wir hoffen jetzt,
[8:03] dass die, dass die europäische Behörde, die EFSA, dass die
[8:06] jetzt möglichst bald da mal sagt ist ist OK.
[8:10] Gut, wie gut ist das denn überhaupt?
[8:12] Das Produkt, das sie jetzt verwenden von dieser Firma, das
[8:15] synthetisch hergestellt ist? Was weiß man denn über die
[8:17] Bioverfügbarkeit, wie kommt das denn, wenn ich da eine Kapsel
[8:20] reinwerfe, wie kommt das denn dann tatsächlich im Blut an?
[8:24] Und das kommt innerhalb kürzester Zeit innerhalb von
[8:26] einem Tag. Haben sie tatsächlich dann hohe,
[8:28] messbare Spiegel. Wir haben das in dieser Studie
[8:31] und auch die Verwaltung auch vorher haben wir, das gab es
[8:32] schon Studien, um das zu testen. Das heißt, die in der Regel ist
[8:37] dieser Wirkstoff das Uroletin A, sagen wir mal, immer ein
[8:40] Bruchteil der Bevölkerung überhaupt nachweisbar nehmen sie
[8:43] davon eine so eine Kapsel, dann können sie tatsächlich innerhalb
[8:46] von 24 Stunden wirklich hohen Wirkstoff, also lassen sie dann
[8:49] nachweisen, ja, das geht sehr, sehr plott.
[8:52] Ja, und jetzt sind Sie ja nicht der erste, der an Uroletin A
[8:56] forscht. Es gab ja schon eine ganze Menge
[8:59] Erkenntnisse. Zu diesem Molekül, was denn das
[9:03] dieses Urolithin A in unserem Zellstoffwechsel und dann auch
[9:07] eben in unserem Gesamtstoffwechsel bewirken
[9:10] könnte. Vielleicht können wir erst mal
[9:11] mit den Ergebnissen, die gesichert sind, aus
[9:14] Tierversuchen anfangen bei Mäusen, was macht urolithin a?
[9:20] Uvolicin a. Arbeitet an dem an den
[9:24] Zellkraftwerken in der Zelle oder in den Kraftwerken in der
[9:26] Zelle und erneuert diese und führt damit zu einer
[9:29] Verbesserung der des des Stoffwechsels der verschiedenen
[9:32] Zellen. Ursprünglich wurde das
[9:34] untersucht im Kontext von Muskelerkrankungen
[9:36] beziehungsweise Muskelverbesserungen, das heißt,
[9:39] man hatte damit sich erhofft, eine verbessere Muskelkraft her
[9:42] zwischen bessere Muskelfunktionen zu bekommen,
[9:44] das konnte gezeigt werden, das konnte im Morgen gezeigt werden,
[9:48] das konnte tatsächlich aber auch an Menschen schon.
[9:50] Nachgewiesen werden auch in klinischen Studien, dass sich da
[9:52] die Muskelkraft verbessern kann. Es wurde gezeigt, dass in den
[9:57] Mäusen wir, wie gesagt haben, es untersucht in einem Tumormodell,
[10:00] dass man damit die Tumortherapie verbessern kann, auch das war in
[10:04] den Mäusen, das ist das, was wir sicherlich dann jetzt auch bald
[10:07] noch in den Menschen nachweisen wollten und dann eben den
[10:09] Effekt, den wir zunächst in Mäusen gesehen haben, dann auch
[10:11] auf dem Immunsystem, aber es ist jetzt kein Effekt, der
[10:15] spezifisch an einer bestimmten Zellart funktioniert, sondern
[10:19] das ist ein ganz allgemeiner Effekt, der quasi alle Zellen
[10:22] betrifft, die diese Mitochondrien sind.
[10:25] Ist die Kraftwerke andere, das sind einfach alle Zellen im
[10:27] Körper und die davon profitieren können, das heißt in dem Moment,
[10:30] wo man einen es erschafft, die hinbekommt, die zu erneuern,
[10:34] bekommt man damit auch eine bessere Funktion dieser dieser
[10:37] Zellen nennt die da sehr von Abhängen, von diesen
[10:39] Kraftwerken, und das sind quasi alle Zellen im Körper.
[10:41] Ja, und da klingelt es natürlich bei uns allen, die an gesunder
[10:44] Langlebigkeit und an Präventionsmedizin interessiert
[10:47] sind und das eigentlich fast alle, alle Mitochondrien und
[10:50] gerade auch in den Zellen, die sich nicht teilen, also
[10:53] Herzmuskelzellen, unsere Neuronen, Sinneszellen et
[10:56] cetera, aber Nieren auch. Da könnten die Mitochondrien
[11:00] gestärkt werden und das läuft über die und das sollten wir
[11:02] vielleicht noch kurz erklären, über die Stärkung der
[11:05] Mitophagie, also im Grunde der Aussortierung der defekten
[11:10] Mitochondrien und der Regenerierung von nicht mehr so
[11:13] ganz tollen und auch Neubildung von Mitochondrien vielleicht.
[11:18] Ganz genau. Das ist also wieso ein
[11:19] Recycling? Kann man sich das vorstellen?
[11:20] Ja, also wie sie, genau wie Sie sagen, die alten, nicht so gut
[11:23] funktionierenden werden eliminiert werden.
[11:26] Mitophagie heißt ja aufgegessen, weil wir sozusagen der Körper,
[11:28] die eigenen Zellen essen. Oder wir eliminieren wirklich
[11:31] diese schadhaft nicht so gut funktionierende Mitochondrien
[11:34] und stößt damit automatisch den Prozess an, neue Mitochondrien,
[11:38] jüngere Mitochondrien mit einer normal verbesserten Funktion,
[11:41] dann wieder neu neu zu synthetisieren und neu
[11:44] herzustellen. Und das geht dann einher dann
[11:46] mit einer besseren Funktion dann für die Zellen, weil die dann
[11:48] eben bessere Funktion in der Mitochondrien und damit wieder
[11:51] gestärkt wird. Und das ist gesichert.
[11:53] Ne, also das wissen wir, die die Methophagie wird angeschoben
[11:56] durch urolithin a. Und was mich auch noch erstaunt
[11:59] hat ist offensichtlich so, dass diese Atmungskette, in der ja
[12:02] unsere Kleinstbatterien gibt und die ATP Moleküle.
[12:06] Gebaut werden, dass die dann mehr über den Komplex 2 läuft
[12:11] und weniger auf komplex 1, das ist jetzt im Detail nicht so
[12:15] wichtig für unsere Zuhörerinnen und Zuschauer.
[12:17] Aber dass insgesamt dann weniger freie Radikale gebildet werden,
[12:22] also insgesamt auch dieser zerstörerische Effekt von, wenn
[12:25] man zu viele freie Radikale hat, ein bisschen gesenkt wird, und
[12:29] damit hat man auch eine gewisse Entzündungshemmung.
[12:32] Richtig, damit kriegen Sie noch einen zusätzlichen protektiven
[12:34] Effekt hin. Ja, der, dass sie genau was sie
[12:37] ansprechen, dass sie weniger Radikale produzieren und auch
[12:42] dieser entzündungshemmende Effekt ist was, was wir
[12:44] tatsächlich jetzt auch in dieser klinischen Studie beobachten
[12:48] können. Wir sind ja bisher bei dem, was
[12:50] wir bisher schon wussten über urletin A vielleicht noch 2
[12:55] kleine Dinge aus den Tierstudien.
[12:57] Das eine ist, dass der Glukosestoffwechsel sogar
[13:00] verbessert werden soll und. Und insgesamt die Lebensdauer
[13:03] von Mäusen verlängert werden konnte.
[13:05] Mit moralithin a. Richtig Rufmotin ist sogar an
[13:08] auch für die Firma mit erste Studie an Fadenwürmern, also
[13:11] entwürmender Würmer zu zeigen, dass Urolithin oder die
[13:14] Induktion der Mitophagie zu einer Verlängerung des
[13:17] Überlebens dieser Fadenwürmer führt und dann eben hinterher
[13:19] dann auch in höheren Organismen wie den Mäusen.
[13:21] Das ist richtig und auch der verbesserte Zuckerstoffwechsel,
[13:25] den sie gerade angesprochen, auch der ergibt sich aus dieser
[13:27] verbesserten Funktion der Mitochondrien und diesen.
[13:30] Dieser Veränderung des Stoffwechsels in den
[13:32] Mitochondrien, dass man quasi damit besser den Zucker in der,
[13:36] in dem in den Zellen verwerten kann.
[13:38] Also ist alles, also alles folgen davon?
[13:40] Genau. Das war jetzt alles bei Mäusen
[13:43] schon auf dem Tisch. Die Effekte konnte man im Moment
[13:45] beim Menschen noch nicht ganz so klar nachweisen, aber sie haben
[13:48] ja eben auch schon gesagt, also auf jeden Fall
[13:49] muskelkrafterhöhung, damit vielleicht auch so ein bisschen
[13:52] sarkopenie. Also diesen altersbedingten
[13:54] Muskelschwund ein bisschen zu verlangsamen.
[13:58] Aber was weiß man gesichert bei Menschen, was oalitin A bewirken
[14:02] kann, bevor sie ihre Studien gestartet haben.
[14:06] Gesichert in in klinischen Studien war also zum einen, dass
[14:09] man sich eben dann, dass die Aufnahme durch das OLT durch
[14:12] diese Kapseln gesichert nachweisbar ist und dass das
[14:15] dann zu einer massiven Erhöhung in unabhängig vom Mikrobiom eben
[14:19] führen kann, dass man das tatsächlich nehmen kann, dass es
[14:21] gesichert ist. Es gibt keine Nebenwirkungen,
[14:23] das heißt, es ist sicher, ja, man hat keine keine
[14:25] unerwünschten Nebenwirkungen dann davon und was gesichert
[14:28] gezeigt werden konnte in klinischen Studien war eben auch
[14:31] diese verbesserte Muskelfunktion.
[14:33] Ja, und die Effekte auf das Immunsystem waren waren
[14:38] postuliert worden, aber waren noch nicht gesichert gezeigt
[14:41] worden. Bin mit humanen Probanden.
[14:43] Und jetzt kommen Sie, die Studie, die sie veröffentlicht
[14:47] haben, hat, glaube ich, auch ganz gut Wellen geschlagen, bis
[14:50] auch in die Newsletter zum Beispiel der Healthy Long
[14:53] Genity. Community natürlich auch in die
[14:57] der ärztlichen Welt. Vielleicht können Sie uns diese
[14:59] Studie jetzt kurz einmal vorstellen, sie hatten 50
[15:02] gesunde Probanden 4 Wochen lang 1000 Milligramm täglich, was
[15:05] haben sie gemacht? Richtig, wir haben in einer
[15:09] Standardverfahren in einer verblindeten Art und Weise haben
[15:12] wir 50 gesunde Probanden genommen, mit einem
[15:14] durchschnittlichen Alter von etwa 50, das heißt, wir durften
[15:17] keine wirklich schwerwiegenden Erkrankungen haben.
[15:20] Schauen wollen, ob und inwieweit die tägliche Einnahme von
[15:24] Proletin oder eben in einer Kontrollgruppe ein Placebo, also
[15:28] in irgendeiner Kapsel, die eben keinen nicht den Wirkstoff
[15:31] hatte, zu einer Veränderung und zu Veränderung Immunsystem führt
[15:35] uns vor allen Dingen zu einer Veränderung und der Funktion der
[15:38] Tzellen, was wir postuliert hatten aufgrund unserer
[15:41] Mausdaten, dass das der Fall sein könnte, und das ist quasi
[15:44] zu einem Shift und auch zu einer Verjüngung und verbesserten
[15:47] Funktion. Dieser bestimmten t Zellen
[15:49] kommen könnte und was wir gemacht haben.
[15:52] Wir haben sozusagen am Anfang, bevor die Probanden dieses
[15:55] Uroletin genommen haben, uns Blutentnahme gemacht, wir haben
[15:58] angeschaut, welche Zellen im Blut wirklich vorkommen und es
[16:01] dann nach 28 Tagen dann auch noch mal gemacht und dann sehen
[16:04] können, dass sich. Die Parameter, von denen wir
[16:07] geglaubt haben, dass sie sich möglicherweise verändern, in der
[16:09] Tat zugunsten positiven Effekte gedreht haben und die Patienten
[16:13] oder Probanden mit Uvolitin dann ne verbesserte t zellfunktion
[16:17] dann auch tatsächlich hatten. Was muss man sagen Ehrlichweise
[16:20] sehr, sehr erstaunlich ist in einem so kurzen Zeitraum von
[16:23] 08:28 Uhr tagen durch die Ergänzung eines Wirkstoffes.
[16:28] Da jetzt schon solche Effekte zu sehen, also da waren wir
[16:30] natürlich einerseits sehr froh, dass wir das validieren konnten,
[16:33] das, was wir vorgeschlagen hatten, auf der anderen Seite
[16:36] waren wir tatsächlich selber ein bisschen überrascht, dass das in
[16:39] der Kürze der Zeit von noch jetzt sag mal nur einen Monat
[16:42] doch schon so ausgeprägt zu erkennen war.
[16:44] Und das sind ja Menschen. Sie sind so um die 50, die haben
[16:48] natürlich schon ein etwas gealtertes Immunsystem.
[16:51] Und das ist ja dieses die Alterung des Immunsystems ist ja
[16:54] für uns ein Riesenthema, weil davon so viele, viele andere
[16:58] Alterserkrankungen auch abhängen, unter anderem auch
[17:01] Krebserkrankungen. Das finde ich jetzt total schön,
[17:04] dass sie das im Detail auch nachweisen konnten.
[17:06] Sie haben gesagt, diese. T Zellen wurden, das sind die
[17:09] sogenannten, haben sie ja alles in ihren Veröffentlichungen
[17:12] natürlich im Detail beschrieben, die naiven CD 8 plus t Zellen,
[17:15] das sind eben Immunzellen, die in unserem erworbenen
[17:19] Immunsystem eine Rolle spielen, also das sind die, die wir bei
[17:22] Impfung trainieren, die wir bei einem Infekt trainieren et
[17:26] cetera. Und was ist mit diesen
[17:28] Immunzellen passiert, mit dem Urolithin A?
[17:32] Zum einen haben wir diese Zahl dieser naiven Zellen erhöhen
[17:36] können. Und das heißt, Sie haben mehr
[17:39] von dieser, sagen wir mal, sehr positiven Zellpopulation, die
[17:42] dann, wie kann man sich das am Besten vorstellen?
[17:44] Das sind sozusagen Vorläuferzellen für die Zellen,
[17:47] die dann nachher bei einer Infektion oder beim Tumor
[17:50] wirklich die Infektion oder den Tumor bekämpfen, und wir haben
[17:53] eine Erhöhung dieser Vorläuferstufen, das heißt, sie
[17:55] erhöhen den Pool dieser Zellen, um im Falle einer Infektion oder
[17:58] im Falle einer Tumorerkrankung sozusagen gleich mit Gewehr bei
[18:01] Fuß zu stehen. Und dann zu einer verbesserten
[18:03] Abwehr dann führen können. Also nicht die eigentliche
[18:06] Effektorzelle, die diesen diese Infektion bekämpft wird erhöht.
[18:10] Die hat dann auch eine begrenzte Lebensdauer, sondern sie
[18:13] schießen das Ganze ein bisschen nach links in diese
[18:14] Vorläuferstufe und erhöhen sozusagen die aber noch
[18:18] vielleicht patrouillierenden Zellen im Körper, die, sobald
[18:21] irgendwas gemerkt wird und erkannt wird, dann sofort
[18:24] dastehen und dann in diese Effektorzellen dann geändert
[18:27] werden können. Und die Funktion also zum einen
[18:30] hat sich diese Zahl erhöht und zum anderen haben wir auch
[18:32] zeigen können, dass sich, was wir eben schon diskutiert
[18:35] hatten, eben auch diese Veränderung in der Metochondren,
[18:37] in diesen t Zellen haben nachweisen lassen und eben also
[18:40] auch zu einem verbesserten Stoffwechsel in diesen t Zellen
[18:42] angekommen ist. Aber nicht dürfte das eine
[18:45] Ursache dafür sein. Ne, dass die, dass diese Zellen
[18:47] gesünder werden, weil sie gesündere Mitochondrien haben.
[18:50] Und 1. Ist ja für uns ganz fies, wenn
[18:53] wir älter werden, dass es genau diese Zellen, die werden ja
[18:55] eigentlich gar nicht mehr neu gebildet, diese t Zellen, weil
[18:58] unsere unsere unsere Thymusdrüse gar nicht mehr so funktioniert,
[19:04] das das ist natürlich n super Effekt zur Immunstärkung und zur
[19:10] Infektabwehr, aber auch zur Tumorabwehr.
[19:13] Und dann ist noch ein weiteres Ergebnis zirkulierende Monozyten
[19:17] und Killerzellen. Die würden auch besser arbeiten,
[19:20] und die gehören ja jetzt nicht zu dem erworbenen Immunsystem,
[19:23] sondern die gehören zum angeborenen Immunsystem, dass
[19:26] wir schon als als Neugeborene haben, als als so richtig breit
[19:30] arbeitet, aber auch wenn wir älter werden, nicht mehr so gut
[19:34] funktioniert beziehungsweise auch Überschießend funktionieren
[19:37] kann, was uns dann auch nicht gut tut, was gibt es da für
[19:40] Ergebnisse? Genau.
[19:42] Und auch da, das Waren tatsächlich Ergebnisse, über die
[19:44] wir auch selber auch wiederum überrascht haben, was sie auch
[19:46] in der Form auch nicht erwartet hatten.
[19:48] Und wie kann man richtig sagen, das ist ne völlig andere Art von
[19:51] Zellen, die für andere Funktionen bei auch bei der
[19:54] Infektabwehr und auch bei der Thorabwehr auch notwendig sind,
[19:56] aber auf ne andere Art und Weise funktionieren und die zu dem
[20:00] angeborenen Immunsystem gehören. Und auch hier hat sozusagen die
[20:04] verbesserte Mittel schon reale Funktion in den Zellen dazu
[20:07] geführt, dass sie Weniger schädliche proentzündliche
[20:10] Substanzen freisetzen und dass sie wenig und und verbesserte
[20:15] Funktionen haben, das haben wir allerdings nur außerhalb des
[20:18] Körpers nachweisen können. Das ist schwierig im Körper
[20:21] wirklich zu zeigen, wo wir diese Zellen gezielt mit Bakterien
[20:25] zusammen kultiviert haben und zeigen können, dass diese diese
[20:28] Zellen unter den Uvultitinen dann vermehrt diese Bakterien
[20:32] dann auch wirklich auffressen und und und töten können.
[20:35] Und damit dann direkt zeigen können, dass sie wirklich in
[20:37] ihrer Funktion gestärkt war. Schon cool, dass die Zellen des
[20:42] angeborenen Immunsystems, die, wenn sie älter werden, durchaus
[20:45] für das Entzündungsaltern mit verantwortlich sein können.
[20:50] Dass die sozusagen in die Reihe in Senkel gestellt werden, dass
[20:53] sie wieder besser ihre Aufgabe übernehmen und das, was sie da
[20:56] im Alter an Quatsch machen, dass sie das nicht mehr tun.
[20:59] Also es ist schon beeindruckt, deshalb kann man denn jetzt
[21:03] nach. Abschluss ihrer Studie kann man
[21:05] sagen, mit Urlithin A kann die Alterung sowohl des erworbenen
[21:08] als auch des angeborenen Immunsystems verzögert werden.
[21:11] Ja und Nein. Wir können es nach 28 Tagen
[21:14] zeigen, was wir nicht gemacht haben, leider noch nicht, das
[21:17] werden wir sicherlich auch jetzt folgeuntersuchungen noch machen,
[21:20] ist wie lange anhalten ist der Effekt.
[21:23] Ja, und was passiert wenn? Ich ist ja auch die Frage, muss
[21:26] ich das Uvolitän dann quasi jetzt wirklich die ganze Zeit
[21:28] nehmen, muss ich das ja auch über einen längeren Zeitraum den
[21:30] ganzen Tag nehmen, um diese Effekte zu erhalten.
[21:32] Was passiert nach einem halben Jahr, was passiert nach einem
[21:35] Jahr, wenn sie wirklich sagen wollen Altersprävention in dem
[21:38] Sinne zu machen, ja interessiert es sich ja nicht unbedingt, was
[21:40] in einem Monat passiert, sondern was passiert im nächsten Jahr
[21:43] und da muss ich sagen, das können wir zum heutigen
[21:45] Zeitpunkt noch nicht definitiv sagen, was wir sehen können,
[21:48] ist, dass nach Einnahme nach einem Monat es in die richtige
[21:51] Richtung geht. Aber wie lange diese Effekte
[21:54] anhalten und ob das dann wirklich langfristig dazu führt,
[21:57] dass man da präventiv Effekte sehen können, muss man
[22:02] vorsichtig sein, weil wir das eben nicht in der Form
[22:04] untersucht haben. Die Daten sehen sehr, sehr
[22:06] vielversprechend aus, dass das der Fall sein könnte, man weiß,
[22:09] dass man rolithium sicher ist, keine Nebenwirkungen macht.
[22:12] Aber ob sich wirklich lange anhält und und und.
[22:14] Wie das nach ein paar Jahren ist, hat man in der Form eben
[22:17] noch nicht wirklich gesichert. Und und solche Aussagen treffen
[22:20] zu können, müssen Sie das in einer solchen kontrollierten Art
[22:23] von Studie wirklich zeigen, wie wir das eben gemacht haben?
[22:26] Absolut. Ich betone noch mal, Sie machen
[22:28] keinerlei Werbung für die einzige Firma, die dieses OLED
[22:32] in vernünftiger Form synthetisiert, aber alle, die
[22:35] uns. Zuhören, sagen sich meine Güte.
[22:38] Nach 28 Tagen haben Sie feststellen können, sowohl das
[22:41] angeborene als auch das erworbene Immunsystem ist im
[22:43] Alterungsprozess ein bisschen verzögert worden.
[22:46] Ja, ich nehme das doch, ja, das muss man einfach ihrer Studie
[22:51] zuschreiben, das finde ich auch toll, werden sie denn weiter an
[22:54] dem Molekül forschen? Wir haben jetzt noch eine zweite
[22:57] Studie, über die wir auch gleich noch sprechen werden, aber auch
[23:00] jetzt zu dem Thema Immunsystem und Alterung des Immunsystems.
[23:04] Ja, bei weniger im im Kontext jetzt des alleinigen Alterns.
[23:09] Wir arbeiten hauptsächlich an Tumorerkrankungen, unser
[23:11] Hauptschwerpunkt liegt bei Tumorerkrankungen und
[23:13] Tumortherapien und wir haben wirklich großes Interesse daran
[23:17] zu schauen, inwieweit Urolithin bestimmte Immuntherapien auch
[23:21] möglicherweise verbessern kann und bestimmte Tumorerkrankungen
[23:24] dann noch zu einem verbesserten Ansprechen von Immuntherapien
[23:27] führen kann, und das ist das, was wir, was da mal unser
[23:30] Hauptaugenmerk drauf liegt und wo wir hoffen, dass wir da mit
[23:34] den Urolithen. Und auch noch mal einen
[23:35] entscheidenden Schritt weiter kommen können. 1 möchte ich aber
[23:38] hier an dieser Stelle noch nachhaken, wenn uletin A in der
[23:43] Lage ist, sämtliche Zellen so zu entern, dass die Mitochondrien
[23:48] gestärkt werden und alte aussortiert werden etc.
[23:52] Mitophagie angeschoben wird, dann wäre doch zu erwarten, rein
[23:56] als Hypothese, dass viele der Alterungsprozesse und die damit
[24:00] verbundenen Alterskrankheiten. Die mit dysfunktionalen
[24:04] Mitochondrien verbunden sind. Dass etliche Alterskrankheiten
[24:08] mit Urolithin A vermindert werden könnten.
[24:11] Die vollkommen recht könnte aber mit dem Konjunktiv ja und noch
[24:15] mal muss halt wirklich nachgewiesen und bestätigt
[24:17] werden. Aber von der Idee her, vom
[24:19] Konzept haben wir absolut vollkommen recht und es gibt
[24:22] auch jetzt bereits Studien, die in den USA durchgeführt werden
[24:25] zu degenerativen Erkrankungen des Nervensystems, auch nah,
[24:28] aber auch bei Alzheimer. Richtung Wenn Sie Richtung
[24:31] Parkinson denken. All das sind Erkrankungen, wo wo
[24:33] diese Prozesse eine Rolle spielen und wo Modity
[24:36] tatsächlich sehr positiv wirken könnte.
[24:40] Und wenn das in den klinischen Studien untersucht wird und
[24:42] nachgewiesen wird, was, wie gesagt, es kann, ist tatsächlich
[24:45] sehr, sehr vielversprechend, dass es da eine positive
[24:47] Funktion hat und auch bei Muskelerkrankungen bestimmte
[24:50] gerade muskelerkrankungen sich positiv auswirken kann, auch
[24:54] eine Indikation, die häufig gar die häufig gar nicht gedacht
[24:57] wird, ist zum Beispiel Long Covid.
[24:59] Ja, also wenn sie in dem Kontext denken, auch da spielt
[25:03] möglicherweise eine gestörte Mitophagie eine Rolle, und auch
[25:07] da könnte, genau wie beim Konic Fatigue Syndrom, das ist ja
[25:10] relativ ähnlich, gehen wir ja im Moment davon aus, auch noch
[25:13] nicht alles verstanden, aber dass sich long Covid und konic
[25:15] Fatigue Syndrom sich da sehr ähnlich sind, ja dass auch hier
[25:18] möglicherweise urolithin vielleicht gar nicht
[25:21] uninteressant wäre, das mal im Detail zu untersuchen.
[25:25] Ist man denn da hören jetzt natürlich auch wieder viele.
[25:29] Auf die sagen, ich habe zum Beispiel Alzheimer Patienten in
[25:32] meiner Familie, probiere es doch mal mit urolithin a weiß man
[25:35] denn, ob dieses Molekül die Blut Hirn Schranke überhaupt
[25:39] durchschreiten kann und bis ins Gehirn vordrehen?
[25:41] Geht schon. Okay braucht Studien okay jetzt
[25:47] kommt es zur zweiten. Das ist keine Humanstudie, ist
[25:50] eine Studie an Mäusen, die sie gemacht haben, und das haben wir
[25:53] vorhin schon gesagt, da geht es um.
[25:55] Vor allem Darmkrebs, tumorunterdrückung,
[25:58] Verlangsamung des Wachstums, aber vielleicht sogar
[26:00] Prävention. Wie haben sie die Studie
[26:03] aufgesetzt? Wir hatten einen neuen
[26:06] Mechanismus rausfinden können, wo wir darauf schließen ließ,
[26:11] dass Mitophagie also gar nicht obulität, sondern dass
[26:14] Mitophagie. Und Induktion dieser Mitophagie
[26:17] möglicherweise vorteilhaft ist, wenn das in Tumorzellen
[26:20] passiert. Für die Erkennung dieser
[26:22] Tumorzellen, das ist ein sehr komplexer Mechanismus, der aber
[26:24] dazu geführt hat, dass dann durch diese verbesserte Funktion
[26:29] in den Tumorzellen das Immunsystem besser in der Lage
[26:31] war, diese Tumorzellen zu erkennen und damit zu
[26:33] eliminieren, und das war sozusagen der Startpunkt für
[26:35] unsere Kooperation mit mit Amazentis damals, um zu prüfen.
[26:40] Kriegen wir das, wenn wir das jetzt pharmakologisch
[26:42] Ahmundmetrophagie pharmakologisch induzieren,
[26:45] können wir damit möglicherweise auch die Tumortherapie
[26:47] verbessern, und da hat uns dann der Marmazellenzug diese
[26:50] Substanzen zur Verfügung gestellt, und wir haben Mäuse
[26:53] behandelt, haben Darmtumoren induziert und haben die mit dem
[26:55] Urolitin gefüttert und haben gesehen, ja, wir können damit
[26:58] tatsächlich das Tumorwachstum, also sehr, sehr effizient
[27:02] unterdrücken und haben dann feststellen können, es war aber
[27:05] nicht nur der Mechanismus in den Tumorzellen, sondern eben auch
[27:07] das ist eben beschrieben und diskutiert haben die.
[27:10] Dieser Effekt, in dem Immunsystem, und es war nicht
[27:13] nur die Mitophagie in den Tumorzellen, sondern auch die
[27:15] Mitophagie in den t Zellen, die zu dieser verbesserten
[27:19] Tumorabwehr dann geführt hat. Und wenn wir diese gleichen
[27:21] Experimente gemacht haben in der Abwesenheit von Immunzellen und
[27:25] in Abwesenheit von t Zellen. Was man in den Mäusen machen
[27:28] kann, dann haben wir gesehen, dass dieser protektive Effekt
[27:30] von dem Ovolitin komplett weg war.
[27:32] Das heißt, das dieser, dieser, dieser schützende Effekt ist
[27:35] abhängig davon, dass das Immunsystem da ist und und
[27:37] gestärkt werden kann, und wir haben dann zusätzlich noch
[27:40] zeigen können, dass Ovolitin nicht nur allein in der Lage
[27:42] ist. Das Tumorwachstum zu
[27:44] unterdrücken, sondern eben auch in der Lage ist, Immuntherapien
[27:48] oder die Effizienz der Immuntherapie deutlich zu
[27:51] verstärken und zu verbessern. Darmkrebs ist ein Tumor, bei dem
[27:54] Immuntherapien großen Mehrzahl nicht besonders gut
[27:57] funktionieren und deswegen auch 1 unserer zentralen Themen
[28:00] unserer Forschung, wie wir das hinbekommen, diese Tumoren oder
[28:03] diese Darmtumoren, für eine Immuntherapie empfänglich zu
[28:06] machen. Und damit zeigen können, dass
[28:07] das Urolithin genau das tut und dass Tumore, die vorher nicht
[28:11] empfänglich waren gegenüber einer Immuntherapie, allein
[28:13] durch das Füttern von dem Urolithin dann daraufhin
[28:16] komplett reagiert haben und diese Immuntherapien dann sehr,
[28:19] sehr wirksam waren. Kleine Sensation finde ich jetzt
[28:22] mal. Also das.
[28:23] Hatten wir damals auch, fanden wir damals genauso und daraus
[28:26] entwickelte sich dann zunächst diese Studie an den gesunden
[28:29] Probanden und nach Abschluss dieser Studie haben wir jetzt
[28:32] begonnen, tatsächlich diesen Monat gerade nun das Konzept mit
[28:35] den Immuntherapien auch wiederum an Tumorpatienten zu
[28:38] untersuchen. Jetzt nicht kolonkarzinomiert
[28:40] beim Dickdarmkrebs, weil da ich eben gesagt hab, die
[28:43] Immuntherapien noch keine Standardtherapie sind und
[28:46] welches Design dieser Studie brauchen wir das als als als
[28:49] Standardtherapie deswegen untersuchen.
[28:50] Wir jetzt bei Patienten mit Lungenkarzinomen und mit
[28:52] schwarzen Hautcrip beim Melanom, die schon Immuntherapien
[28:55] erhalten. Ob jetzt die Zugabe von
[28:57] Urolithin für da schauen wir jetzt nach 2 Monaten den
[29:01] gleichen positiven Effekt hat wie den, den wir bei den
[29:04] gesunden Probanden gesehen haben, natürlich erstmal schauen
[29:07] und vorsichtig sein, weil das Immunsystem bei einer
[29:09] Tumorerkrankung natürlich ein anderes ist als bei einem
[29:12] gesunden Probanden, aber auch da hoffen wir, dass wir das so
[29:15] einen ähnlichen Effekt sehen können und möglicherweise schon
[29:18] jetzt in dieser. Kann man noch recht was
[29:20] kleineren Studie aber vielleicht positiven Effekt sehen, was das
[29:23] ansprechen auch die Immuntherapie angeht.
[29:25] Super spannend. Es geht da ja um, wie sie gesagt
[29:28] haben, um 2 Dinge, zum einen wieder um diese CD 8 plus t
[29:31] Zellen, also um diese naiven t Zellen des des erworbenen
[29:36] Immunsystems, das verstehe ich ja schon mal.
[29:39] So ganz logisch, die können vielleicht Tumorzellen dann,
[29:42] wenn die in der mit der Mitophagie gesündere
[29:45] Mitochondrien haben, dann können die die Tumorzellen besser
[29:48] killen. Aber es gibt ja noch diesen
[29:50] zweiten Effekt, und das habe ich jetzt noch nicht ganz
[29:52] verstanden, die Tumorzellen selbst.
[29:55] Sie haben auch in ihrer Studie geschrieben, die
[29:56] Antigenpräsentation der Tumorzellen würde verstärkt
[30:01] durch urolithin A wie muss ich mir vorstellen, dass egal jetzt,
[30:05] ob wir nur mit den t Zellen den eigenen gegen den Tumor vorgehen
[30:09] oder auch mit einer Immuntherapie, was was heißt
[30:13] denn das, was macht das Urolithin A mit den Tumorzellen
[30:15] genau? Ja, dafür müssen Sie sich
[30:17] zunächst mal klar machen, wie die t Zellen im Körper die
[30:21] Tumorzellen erkennen. Und per se ist ja die Tumorzelle
[30:25] erstmal eigentlich eine eigene Zelle des Körpers und wird
[30:28] möglicherweise von den t Zellen nicht erkannt, weil sonst würden
[30:31] ja die t Zellen sich gegen das eigene LGW berichten und der
[30:35] Tumor schafft es tatsächlich noch mal dieser Erkennung der t
[30:39] Zellen. Zu entgehen und hat Mechanismen
[30:41] entwickelt, dass t. Zellen auch eine Tumorzelle,
[30:45] eine bösartig entartete Zelle, nicht als fremd erkennt, sondern
[30:48] meint, es wäre eine ganz normale Zelle des Körpers, sodass die t
[30:52] Zellen diese Tumorzellen nicht angreifen wie bei einer
[30:55] Infektion. Was das Urolithin schafft, ist
[30:58] in diesen Prozess einzugreifen und die t Zellen erkennen an den
[31:03] an den Tumorzellen bestimmte Antigene, heißt es.
[31:05] Das heißt, wie beim schlüsselschloss Prinzip, also
[31:08] die haben die T Zelle erkennen an der Oberfläche der
[31:11] Tumorzellen bestimmte Moleküle und erkennt die dann als fremd,
[31:16] kann sie dann so als fremd erkennen und diesen Prozess
[31:19] verstärkt das Urolithin. Das heißt, diese Präsentation,
[31:23] das ist sozusagen dieses Fremdsignal, wird verstärkt und
[31:27] die t Zellen sind dann in der Lage, den Tumor als doch als
[31:30] fremde Zelle zu erkennen und dann auch zu zu attackieren.
[31:33] Das Urletin A kann sozusagen Tumorzellen demaskieren.
[31:38] Richtig so, könnte man das ja genau.
[31:40] Und dann geht's los. Weg damit macht sowohl das
[31:43] eigene Immunsystem als auch eine Immuntherapie.
[31:45] Das könnte ja, wenn man groß denkt, für alle Immuntherapien
[31:49] zum Beispiel gelten, aber auch für.
[31:52] So unterstützend bei anderen Krebserkrankungen, wo natürlich
[31:55] auch unser eigenes Immunsystem auch noch arbeitet.
[31:59] Richtig, auch das theoretisch denkbar, ja, und also als
[32:03] Verbesserung insgesamt, Stabilisierung des Immunsystems
[32:06] und und der der ich sag mal der Abwehr der T Zell abhängigen
[32:09] Abwehre ist das durchaus durchaus denkbar, dass das
[32:11] möglich ist. Spannend.
[32:13] Und das ist ja ein Wirkstoff, der im Vergleich zu vielen
[32:16] anderen Krebstherapien unglaublich günstig ist für
[32:20] einen breiten Einsatz, auch begleitend natürlich total
[32:23] spannend. Also wir können zusammenfassen,
[32:25] Urlitin A bei Mäusen haben wir schon nachgewiesen, kann das
[32:28] Tumor das Darmtumorwachstum deutlich reduzieren, sie
[32:33] forschen jetzt an Lungenkrebs, an Hautkrebs, ob Immuntherapien
[32:38] durch urlitin a. Deutlich besser wirken könnten.
[32:42] Wie wäre es denn, wenn man Prävention, krebsprävention
[32:46] ernst nehmen möchte, was wir ja alle tun, wäre da holitin A
[32:50] nicht auch gut geeignet, grundsätzlich ganz breit.
[32:53] Da gilt wieder das Gleiche, was Sie vorhin gesagt haben.
[32:55] Theoretisch ja, aber wir haben nicht die Grundlage dafür, um da
[33:00] wirklich eine eindeutige Aussage zu machen.
[33:02] Ja, auch da müssten sie wieder eine Kohorte und da sind es dann
[33:05] nicht 50 Probanden, sondern wahrscheinlich von mehreren. 100
[33:09] bis 1000 Probanden machen über einen langen Zeitraum, um zu
[33:12] schauen, ob dann wirklich die Gabe von Urolithen sag mal das
[33:15] Auftreten von Tumorerkrankungen in einer großen Kohorte dann
[33:18] reduzieren kann. Oder ja, also ohne eine etwas
[33:21] größere oder deutlich größere epidemiologische Studie.
[33:24] Kann man da einfach keine keine wirklich valide Aussage zu
[33:27] machen das das Konzept würde das vermuten lassen, aber ob es dann
[33:30] am Ende so ist? In der Vergangenheit hat sich
[33:33] das leider bei vielen Wirkstoffen so dann am Ende
[33:35] gezeigt, dass man von der Idee her so überzeugt wird, dass
[33:37] bestimmte Sachen eintreten müssen, die man dann aber, wenn
[33:40] man sie am Menschen dann getestet hat, den Spruch in
[33:42] Studien dann auch Orgel, dann auch mal negative
[33:46] Leiterergebnisse gezeigt haben. Insofern bin ich da so
[33:48] vorsichtig was das angeht, aber von dem Konzept als Zeugnis bin
[33:52] ich natürlich sehr überzeugt und.
[33:54] Ich denke, dass es durchaus Sinn machen kann, in diese Richtung
[33:57] zu denken und auch ja so was dann mal in einer Studie zu
[34:00] überprüfen, aber dafür braucht es, wie man das macht, es
[34:02] braucht viel Geld, ist leichter gesagt als so eine Studie dann
[34:05] auch wirklich. Zu machen, also das Fragezeichen
[34:07] müssen wir einfach hier baumeln lassen, aber sind alle dafür,
[34:11] dass ganz viele Studien gemacht werden, um wirklich aufzuklären,
[34:14] er funktioniert oder funktioniert es nicht, denn die
[34:16] Idee ist ja so fernliegend wirklich nicht, wenn wenn das
[34:19] olitin A wirklich in alle Zellen.
[34:21] Leicht reinkommt. Wenn es also von der Kapsel über
[34:23] den Darm bis hin zum Blut leicht kommt und dann in die Zellen gut
[34:28] reinkommt, dann müsste man ja sagen, man kann in fast allen
[34:30] Zellen die Mitochondrienqualität verbessern, und das wäre
[34:34] wirklich von Sarkopenie über Nierenfunktion, Leberfunktion,
[34:38] vor allem Herzmuskelzellen, die sich auch überhaupt lebenslang
[34:40] nicht teilen, das wäre ja ein eine, wirklich ein toller
[34:45] Ausblick. Vielleicht noch ein Sonderfall.
[34:47] Ich hab in den Unterlagen gesehen, dass auch
[34:49] Stoffwechselverbesserungen bei Adipositaspatienten eventuell
[34:53] durch Urolithin A herbeigeführt werden könnten.
[34:56] Auch da wieder über das gleiche Prinzip.
[34:58] Auch da kann man sich eine Verbesserung vorstellen.
[35:00] Ja, und auch da wiederum durch die Verbesserung dieser
[35:03] Mitochondrien ist auch da eben diese bessere Zuckerverwertung
[35:06] und da möglicherweise auch eine verminderte Insulinresistenz zum
[35:09] Beispiel auch. Bei auch bei übergewichtigen
[35:11] Patienten denkbar. Also Hoffnungsträger mit
[35:14] Ausrufungszeichen. Ich würde schon gerne wissen,
[35:17] ich habe Granatäpfel im Garten, ich habe gestern tatsächlich 2
[35:21] große Gläser granatapfelsaft getrunken und dann habe ich
[35:24] gedacht, gibt es eigentlich einen Urintest, der uns allen
[35:28] deutlich machen kann, ob wir diese Darmbakterien haben, die
[35:32] das Uroletin A produzieren oder nicht?
[35:35] Ich glaube, die Standardtests gibt es nicht.
[35:37] Ich bin ich meine die Firma, die das verkauft, die haben, glaube
[35:40] ich einen Test. Ich glaube, man kann sich an die
[35:41] wenden und man kann natürlich nicht am Mikrobiop irgendwie
[35:43] testen, ob man fänglich ist dafür oder nicht, aber wie
[35:46] gesagt, die Mengen was wir ja ursprünglich am Anfang, am
[35:47] eingangs schon gesagt haben, die Mengen an Granatapfel, sagt
[35:50] Diese Tech Kleidung sind so im Zoo, was sich die Frage stellt
[35:53] und wie wie relevant das der dann eigentlich wirklich ist.
[35:56] Und ja, was eben auch nicht klar ist ist was auch noch fehlt in
[35:59] diesem Ganzen sagen wir mal sehr positiven ist die richtige Dosis
[36:02] zu finden ja also wir auch, wir haben mit der wir hatten
[36:05] eingangs. Ja gesagt, eine relativ hohe
[36:06] Dosis von Ovoletin jetzt eingesetzt.
[36:08] Es gibt noch keine Untersuchung dazu, wie weit man da runter
[36:11] gehen kann, wieviel man muss, wieviel muss man denn wirklich
[36:13] nehmen, um auch diese positiven Effekte in den verschiedenen
[36:16] Zelltypen zu erkennen. Ja, all das ist noch völlig
[36:18] völlig unabformt ne und da reicht es möglicherweise, wenn
[36:21] ich jetzt nur einen halben Liter Saft trinken würde, vielleicht
[36:23] am Tag und ich das richtige Mikrobiom hab, vielleicht ist
[36:26] das ja auch schon ausreichend, aber das wissen wir noch nicht.
[36:28] Sie sind die richtige Adresse, weil sie mit urletin A
[36:31] weiterarbeiten und forschen, um sie dann vielleicht in einem
[36:34] halben dreiviertel Jahr noch mal zu fragen, wieviel soll man denn
[36:37] jetzt nehmen? Sie werden uns nicht los, aber
[36:41] vielleicht die andere Seite probiotisch vielleicht n
[36:44] bisschen die Bakterien, also die richtigen Bakterien ansiedeln,
[36:47] wissen sie vielleicht, ob das geht?
[36:50] Auch da, ja kann man natürlich machen, den Stift, aber die
[36:53] Bakterien, die sie da unter die Änderungen, die sie dann da
[36:55] hervorrufen, sind natürlich deutlich vielfältiger.
[36:59] Ja, also da werde ich noch noch zurückhaltender, ja, weil die
[37:03] machen dann ja nicht nur urolithin, sondern die machen
[37:05] auch noch eine ganze Reihe anderer Sachen und was dann da
[37:07] möglicherweise auch aus dem vielleicht ja gesunden
[37:10] Gleichgewicht dann kommen kann, also da werde ich noch noch
[37:13] zurückhaltender. Ja.
[37:14] Gibt es auch noch nicht genug Forschung, also so was ein so
[37:17] spannendes Molekül und die Leute forschen nicht daran, ist klar.
[37:20] Man kann damit natürlich nicht so n Riesengeschäft machen wie
[37:23] mit einer Immuntherapie, die natürlich viel viel intensiver
[37:26] wird, muss man wirklich sagen, letzte Frage nehmen sie also wir
[37:28] machen keine Werbung, nehmen Sie urolutin A.
[37:31] Selbst. Selber noch nicht, obwohl ich
[37:34] davon überzeugt bin. Jetzt frage ich mich ganz selber
[37:36] nicht warum, ob ich mich möglicherweise auch weil es so
[37:38] schwierig ist, es zu bekommen, aber wenn es jetzt hier
[37:41] einfacher wäre und ich jetzt hier wahrscheinlich im
[37:43] Supermarkt kaufen könnte, würde ich es vielleicht selber dann
[37:45] auch nehmen. Aber nee, trotz all diesen
[37:47] Ergebnissen, die wir jetzt erhalten haben, ich denke ich
[37:50] drüber nach, aber ich habe es selber auch noch nicht jetzt
[37:52] regelmäßig genommen. Weiter Anlass, in einem Jahr mal
[37:55] wieder nachzufragen. Nehmen Sie es denn jetzt
[37:58] Fragezeichen? Vielleicht ja.
[38:00] Also, Herr Professor Florian Greten, das war keine
[38:03] Werbeveranstaltung für das Nahrungsergänzungsmittel
[38:06] Urologie A. Aber es war natürlich eine
[38:09] Werbung für dieses Molekül, das unglaublich spannend ist.
[38:12] Und es lohnt, viele Forschungsgelder zu kriegen,
[38:16] viel, viel mehr noch als bisher der Fall war aber toll, dass sie
[38:19] weiter dran bleiben. Ich bedanke mich in aller Form
[38:21] mit Schleifchen und Konfetti für diese breite Information über
[38:26] urolitin a. Wir sind jetzt alle Experten
[38:28] und. Werden uns ziemlich gut
[38:30] überlegen, wie wir das mit dem Granatapfelsaft oder eben mit
[38:33] Kapseln halten werden. Einen ganz ganz herzlichen Dank
[38:36] dem Direktor des Georg Speyer Hauses Institut für
[38:40] Tumorbiologie und experimentelle Therapie und Professor für
[38:43] Tumorbiologie an der Goethe Universität in Frankfurt
[38:46] Professor Florian Gräten Dankeschön.
[38:48] Vielen herzlichen Dank und viel Spaß gemacht Bayern zu sein.
[38:50] Vielen Dank. Alles wird gut, aber nicht von
[38:53] alleine. Danke fürs zuhören, ich hoffe
[38:56] diese Folge hat dir gefallen. Weitere Informationen findest du
[38:59] wie immer in den Show Notes. Wenn du etwas in dieser Folge
[39:04] gelernt hast und diesen Podcast unterstützen möchtest, würde ich
[39:08] mich über eine Bewertung freuen. Damit hilfst du mir und anderen
[39:11] Zuhörern, dass dieser Podcast und seine Inhalte leichter
[39:14] gefunden werden. Besuch mich auch auf meinen
[39:18] anderen Kanälen bei Instagram, tik tok, Facebook oder Youtube.
[39:23] Ich freue mich immer über Feedback und weitere Fragen von
[39:27] dir. Alles wird gut, aber nicht von
[39:31] alleine.

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