# Meistgehört: Der Fasten- & Ernährung-Experte! Prof. Andreas Michalsen im Gespräch mit Nina Ruge

An episode of [staYoung - Der Longevity-Podcast](https://invisiblenetwork.ai/podcast/1729988637), 1 Mar 2026, 59 min.

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## Transcript

[0:00] Willkommen zu Stellyang von Weg. Ein Dank an den Sponsor unserer
[0:04] heutigen Folge Aspriba ist ein deutscher Hersteller von
[0:07] Nahrungsergänzungsmitteln und den Geschäftsführer Antonio
[0:11] Brissa hatte ich in unserer Sonder Podcast Reihe Faktencheck
[0:15] bereits heftig befragt. Seitdem nehme ich allerdings das
[0:19] Omega 3 mit Namen Vita Q von Aspriba und dafür muss ich ja
[0:24] wohl triftige Gründe haben, sonst würde ich das hier nicht
[0:26] offen sagen. Gerade bei diesem für uns so
[0:29] wichtigen Sattelment Omega 3 gibt es ja enorme
[0:33] Qualitätsunterschiede und deshalb habe ich Antonio Brisser
[0:36] noch mal gezielt befragt und dieses kleine Interview findet
[0:39] ihr als Einschub später hier im Podcast.
[0:43] Jetzt legen wir aber erst mal los mit unserem heutigen Thema
[0:49] Stay Young. Unser Podcast.
[0:50] Wir haben so viele Ausgaben, wir.
[0:52] Du hast bestimmt nicht alle gehört, deshalb kann ich dir
[0:55] diese, die sehr gut ankamen, sehr ans Herz legen.
[0:58] Ihr habt von ihm bestimmt auch schon öfter mal gehört,
[1:00] Professor Andreas Michalsen von der charité, er ist ja Fasten
[1:04] und Ernährungsexperte und auch noch Professor für klinische
[1:07] Naturheilkunde, Wir haben über Ernährung gesprochen, über
[1:11] gemüsebasierte Ernährung, was ist eigentlich dahinter, warum
[1:15] sollte man so viele Gemüse essen und vieles andere möglichst
[1:18] nicht. Kann er super gut erklären,
[1:21] lohnt sich reinzuhören. Stay Young.
[1:27] Ich habe natürlich auch die Arztbrille auf, also ich denke,
[1:30] Kalorien zählen Prozentangaben macht keinen Spaß für mich vom
[1:35] Tisch aufzustehen, aber so einen leichten Hunger mitzunehmen, das
[1:38] ist die Regel Nummer 1. Wir bekommen die besten
[1:41] Informationen von Professor Andreas.
[1:43] Mich heißen, er ist nämlich fast ein Experte.
[1:46] Ist an der charité in Berlin und außerdem Chefarzt der Abteilung
[1:50] Naturheilkunde und Innere Medizin am Immanuel Krankenhaus
[1:54] in Berlin. Von ihm stammt dieses schöne
[1:56] Zitat, Die moderne Naturheilkunde ist
[1:59] wissenschaftlich fundiert, und sie ist die einzige Antwort auf
[2:04] die steigende Zahl chronischer Erkrankungen.
[2:11] Gesundes, langes Leben fängt mit der Ernährung an, das Weiß so
[2:14] gut wie jeder die. Wie diese Ernährung allerdings
[2:18] aussehen sollte, darüber streiten sich die Geister.
[2:20] Informationen, Studien, wissenschaftlich Gesichertes
[2:24] gibt es genug, aber da widerspricht sich manches und da
[2:28] hab ich mir gedacht, da frag ich doch einen, der das wirklich
[2:31] wissen muss, er ist nämlich Fastenexperte, heißt Professor
[2:34] Andreas Michalsen, und wenn der schon alles wichtige zum Thema
[2:38] Fasten weiß, dann weiß er natürlich auch, was wir in den
[2:42] Zeiten, zu denen wir essen. Auch wirklich zu uns nehmen
[2:45] sollten, damit wir optimal versorgt sind.
[2:48] Also wir bekommen die besten Informationen von Professor
[2:53] Andreas Michalsen, danke, dass sie dabei sind.
[2:55] Ja danke, Herr Kaugummi, freue mich.
[2:58] Was sind denn ihre 3 wichtigsten, also ihre 3
[3:02] goldenen Regeln für eine optimale Long javity Ernährung?
[3:06] Also das Easting ist sicherlich wenig essen.
[3:10] Also sie haben mich ja auch als Fastenarzt angekündigt und ich
[3:13] denke, wenn man etwas weiß in der Wissenschaft, dann ist
[3:16] kanorische Restriktion das Gesichertste.
[3:19] Also einfach n bisschen weniger essen macht keinen Spaß, hungrig
[3:23] vom Tisch aufzustehen, aber so n leichten Hunger mitzunehmen, das
[3:26] ist die Regel Nummer 1. Das zweite ist die Ultra
[3:29] hochverarbeitete Nahrung zu meiden, also das ist derzeit n
[3:34] ganz großes Thema, also alles was industrieessen ist.
[3:38] Es ist nicht alles ungesund, was die Industrie herstellt, aber
[3:41] vieles, wenn man das meidet, ist ne Zweitgewichtige, dann kommen
[3:44] eigentlich die 2 ja bekannten Ratschläge, wenig Zucker, wenig
[3:50] tierisches, ne, also das rundet das dann.
[3:54] Ab nun dann haben wir ja 100% identische Vorstellungen.
[3:59] Bei mir kommen noch 80% gemüsebasierte Ernährung dazu.
[4:03] Würden Sie dem zustimmen? Bei mir ist ja immer so.
[4:05] Ich hab natürlich auch die Arztbrille auf, also das heißt
[4:09] ich das, was auch oft in dieser ganzen Long gevity gemacht wird,
[4:13] da wird mit Zahlen hantiert und optimiert und so, wenn man in
[4:17] der ärztlichen Praxis unterwegs ist, dann weiß man, dass das
[4:21] Leben da draußen ein bisschen weniger präzise abläuft.
[4:25] Das, und das ist für mich sehr wichtig geworden, also ich
[4:29] denke, Kalorien zählen. Prozentangaben welches Gemüse so
[4:34] das macht alles Sinn. Hauptsache Gemüse kann ich auch
[4:38] sagen, Hauptsache. Ich sag aber viel Gemüse, so
[4:42] viel Gemüse wie es geht oder wie man es es gibt.
[4:44] Ja diese Tenarme, diese Blades, wo man dann sagt, da sollte
[4:48] einfach der größte Teil des Gemüses haben und die
[4:51] Hülsenfrüchte. Wunderbar wir.
[4:54] Wir sind total einer Meinung. Mein wichtiges Thema als Erstes
[4:58] ist der Zucker. Da sind vielleicht viele gar
[5:01] nicht so sehr drüber informiert, dass wir verschiedene
[5:03] Zuckertypen zum Teil in großen Mengen zu uns nehmen, die
[5:06] unterschiedlich ungünstig sind. Also wir haben da die Glucose,
[5:10] wir haben die Fructose, wir haben die Saccharose und wir
[5:14] haben die Isoglucose, wollen sie uns kurz mal beschreiben, was wo
[5:18] drin ist und was besonders ungünstig ist?
[5:22] Also auch da würde ich vielleicht am Anfang erst noch
[5:24] mal so das generelle sagen. Bei Zucker kommt es auf die
[5:28] Gesamtmenge an, ne. Also Zucker werden ja auch
[5:31] aufgespalten, Milchzucker ist n gutes Beispiel, der darauf in
[5:34] Glukose oder in Galaktose aufgespalten wird, also bei
[5:38] vielen Aufspaltungen kommt dann doch immer Glukose in
[5:42] irgendeiner Fraktion rein in den Körper und.
[5:46] Auch da würde ich es, würde ich einfach nur sagen.
[5:49] Generell sollte die Zuckermenge nicht hoch sein, weil am Ende
[5:53] addiert es sich zu allem und auf Stärke wird natürlich irgendwann
[5:56] Runtergebrochen auf Zucker und vielleicht muss man sich es gar
[6:00] nicht so kompliziert machen, den einzigen Zucker, den ich eine
[6:03] extra Aufmerksamkeit gönne, Fructose, der Fruchtzucker an
[6:06] ne, weil der eben nicht. Über Insulin verstoffwechselt
[6:10] wird, sondern direkt Zugang zu den Zellen hat und direkt in die
[6:14] Leber auch unglücklicherweise geht.
[6:16] Und wir wissen halt, dass die Fettleber ist ein Riesenproblem
[6:20] und da ist Fructose, also Fruchtzucker, wirklich ein
[6:23] Problem. Nicht wenn wir einen Apfel essen
[6:27] oder ein paar Beeren essen, aber er ist leider vielen industriell
[6:32] hergestellten zugesetzt, also da muss man wirklich besonders
[6:35] aufpassen. Ja, was ist denn mit besonders
[6:38] süßen Früchten, Mango, Banane, Ananas et cetera?
[6:43] Da ist schon ne Menge oder auch Datteln ne Menge Fructose drin.
[6:48] Ja, das spielt aber keine Rolle. Also das Spannende ist, dass
[6:52] man, man hat ja in der Ernährung irgendwann mal begriffen, ich
[6:56] glaub Michael Pollan, der gefeiert den New York Times
[6:59] Journalist hat das mal. Er hat ja diesen Begriff
[7:01] Lupizionismus geprägt, er hat gesagt, wir neigen dazu.
[7:06] Uns die Einzelteile anzuschauen, welcher Zucker, welche
[7:10] Fettsäure, um daraus Rückschlüsse zu ziehen und hat
[7:14] sozusagen gesagt, das ist Quatsch, wir müssen das ganze
[7:17] Betrachten und Obst ist für mich das Paradebeispiel, also wenn
[7:21] ich die, wenn ich die Coctose von einer riesen Portion Beeren
[7:25] mitnehme, dann wäre das zu viel. Wenn ich aber die Beeren esse,
[7:28] wo die Ballaststoffe noch drin sind, wo Wasser drin sind, dann
[7:32] ist es auf einmal nicht mehr ungesund.
[7:34] Es kommt auf die Matrix an, weil wir können also nicht davon
[7:38] ausgehen, dass diese Fructose oder die Glucose immer leicht in
[7:43] gleicher Schnelligkeit ins Blut übertritt.
[7:45] Das macht n riesen unterschied, ob ich n marmeladebrot esse, ne
[7:49] Aprikose oder ne Mango esse und lange Rede kurzer Sinn, Studien
[7:53] konnten durchwegs zeigen, dass der Verzehr von Obst gesund ist,
[7:58] auch viel Obst. Das ist etwas, das muss ich auch
[8:00] den Diabetes Patienten immer austauschen, so ich soll, ich
[8:03] darf nicht viel süßes Obst essen ist Quatsch, sie dürfen viel
[8:06] Obst essen bei dem Obst ist die Matrix so, dass es ihnen nutzt.
[8:10] Wenn sie jetzt aber im Supermarkt einen Sirup kaufen,
[8:14] der Fructose angereichert ist, dann ist es ungesund.
[8:21] So, und hier ist der kleine Einschub, den ich vorhin
[8:23] angekündigt habe, zu Omega 3, zum Nahrungsergänzungsmittel von
[8:28] Aspriva. Und ich hab hier den
[8:31] Geschäftsführer von Azpriva, Antonio Brissa.
[8:34] Meine beiden Fragen bei Nahrungsergänzungsmitteln gibt
[8:37] es ja keine Pflicht zur Laborkontrolle, was viele
[8:41] schmerzlich vermissen, ich ganz besonders bei Omega 3 Produkten
[8:46] ist das denke ich jetzt mal ein besonderes Problem.
[8:49] Leider ja. Das Thema Labortests oder der
[8:52] Mangel solcher ist ein sehr ausgesprochenes Problem, denn
[8:56] viele Konsumenten und Konsumentinnen gehen tatsächlich
[8:58] davon aus, dass solche Tests erforderlich sind, bevor ein
[9:03] Supplement verkauft werden darf. Das ist aber faktisch nicht der
[9:06] Fall, warum ist das jetzt besonders kritisch auch für
[9:09] Omega 3, denn am Ende geht es ja darum, auf die beiden
[9:13] Wirkstoffe, über die ich vorhin gesprochen habe, also EPA und
[9:17] DHA. Dass man diese Supplementiert,
[9:19] wenn man sie nicht über die normale Ernährung in
[9:22] ausreichendem Maß aufnehmen kann.
[9:25] Deswegen brauche ich zumindest mal einen Laborbericht, der
[9:27] bestätigt, dass diese Inhaltsstoffe vorhanden sind in
[9:30] dieser Menge. Was ich zudem brauche, und das
[9:33] ist besonders kritisch, ist auch eine Bestätigung der Frische des
[9:37] Omega 3 fischöls, denn. Die Frische ist bestimmend für
[9:42] auch die Möglichkeit der des Einbaus in die roten
[9:45] Blutkörperchen. Tatsächlich können Oxidierte
[9:48] Fischöle sogar Nachteile generieren.
[9:51] Gesundheitlicher Art deswegen ist die Frische von großer
[9:55] Bedeutung bei Omega 3. Das kann man abbilden über den
[9:58] sogenannten Potox Oxidationswert.
[10:02] Deswegen muss man oder ich kann es nur dringend empfehlen, auch
[10:05] wenn man andere Produkte kauft, bitte immer erst schauen, dass
[10:09] dieser Laborbewert der Wert der abgefüllten Kapseln tatsächlich
[10:13] zu dieser Phase veröffentlicht wird.
[10:16] Dann ist das Öl ranzig oder nicht frisch.
[10:19] Ist das am Ende nicht nur ein ein geschmackliches Problem,
[10:23] sondern tatsächlich auch ein gesundheitliches im schlimmsten
[10:26] Fall. Und man erkennt eigentlich, ob
[10:28] ein Omega 3 Nahrungsergänzungsmittel frisch
[10:32] ist oder nicht. Schon allein daran, ob das Ganze
[10:35] im Nachhinein, also wenn ich es im Magen oder im Darm habe,
[10:38] Fischig schmeckt. Oder man muss fischig aufstoßen,
[10:42] was ein bisschen unangenehm ist, stimmt das?
[10:45] Das ist schon ein Erkennungsmittel oder ein
[10:48] Erkennungszeichen. Ja, leider, leider ja.
[10:52] Das ist durch verschiedene Faktoren bestimmt.
[10:54] Es hängt einmal auch damit zusammen, dass.
[10:56] Ob man davor etwas gegessen hat, das heißt, wir sagen immer ganz
[10:59] klar bei allen Produkten nicht auf leeren Magen, das ist schon
[11:03] mal ein ganz wesentlicher Punkt, auch im Hinblick auf die
[11:05] Resorption der Omega Fettsäuren, was dazu kommt, und das ist der
[11:10] Hauptgrund für genau dieses Problem ist, dass es leider viel
[11:14] zu oft unnötige Fischfette gibt in diesen Kapseln, wir haben ja
[11:19] gerade gesagt, Ziel ist DHA und EPA, das heißt.
[11:23] Das sind die essentiellen Fettsäuren, die ich eigentlich
[11:26] konsumieren möchte, in der Realität aber habe ich, wenn ich
[11:30] mir mal so die top 10 der Produkte bei gewissen
[11:32] Plattformen anschaue, komme ich auf 50% Anteil EPADHA und 50%
[11:38] Fischfette. Das sorgt dann natürlich dafür,
[11:42] dass diese schwer verdaulichen Fischfette auch eher dazu
[11:45] sorgen, dass ich aufstoße. Und zu guter Letzt ist das Thema
[11:48] Frische wieder hier extrem wichtig.
[11:51] Das heißt ein ein, ein Ranziges oder schon älteres Fischöl hat
[11:57] einen hohen Botox wert und sorgt ganz klar für genau dieses
[12:02] Aufstoßen, das heißt, das Aufstoßen ist in der Regel kein
[12:05] Qualitätsmerkmal. Ich schließe daraus Meister
[12:08] scharf. Wir sollten
[12:10] Nahrungsergänzungsmittel mit Omega 3 Fettsäuren im
[12:12] Kühlschrank aufbewahren. Auf jeden Fall.
[12:14] Das ist ein sehr guter Tipp, Wir lagern es sogar bei uns in
[12:18] Heidelberg. Temperaturkontrolliert genau aus
[12:20] diesem Grund und Sorgen für eine sehr schnelle Zustellung, damit
[12:23] auch in der Sommerzeit möglichst nicht jetzt so ein Grilleffekt
[12:26] entsteht bei den Packungen in in der Petition.
[12:30] Wahnsinnig viel zu lernen und zu wissen über Omega 3, Fettsäure
[12:33] und Nahrungsergänzungsmittel und Bioverfügbarkeit und alles.
[12:36] Wir haben noch mehr Informationen in unseren
[12:38] Shownotes und Antonio Brissa hat noch ein kleines Angebot für
[12:42] euch. Unser Angebot an alle Hörer und
[12:46] Hörerinnen ist, um den Einstieg in die Espritba Welt zu
[12:49] ermöglichen. Unser Omega 3 Vita Q Omega 1100
[12:53] mit ein Gramm EPA DHA pro Kapsel kosten vergünstigt um 10€ bei
[12:59] uns zu bestellen und dafür gibt es einen Aktionscode, der in den
[13:02] Shownotes zu finden ist. Dankeschön.
[13:05] Und es geht weiter mit unserem Podcast Staya.
[13:11] Können sie uns, weil wir ja gerne auch mal ein bisschen
[13:14] tiefer gehen? Also mich überrascht das, was
[13:15] Sie sagen, können Sie uns erklären, wieso eine Fructose,
[13:20] also beispielsweise aus der Mango, wo ja wirklich viel drin
[13:23] ist, wieso die für unsere Leber weniger ungünstig ist, wenn sie
[13:28] mit dem Fruchtfleisch und der Schale die Schale essen, wir da
[13:31] auch nicht mit. Aufgenommen wird, das verstehe
[13:33] ich tatsächlich nicht. Das Towerboard ist sozusagen der
[13:36] Begriff Matrix. Vielleicht war auch ein anderes
[13:38] Beispiel, versuchen sie geben eine Testmahlzeit und dann essen
[13:43] sie 20 bis 30 Gramm faserige Ballaststoffe dazu, dann wird
[13:49] ein Teil der Kalorien aus Zucker oder auch aus Fett, die
[13:54] gleichzeitig rein wird, überhaupt nicht aufgenommen, das
[13:56] rückt durch und landet in der Toilettenschüssel.
[14:00] Was auch passiert ist, wenn man Ballaststoffe isst, dann wird
[14:03] die Verdauungsgeschwindigkeit heruntergesetzt, also bis das
[14:10] sozusagen vom Magen weitergeführt wird in den
[14:12] Zwölffingerdarm. Das ist
[14:15] Geschwindigkeitsgedrossen und die Geschwindigkeit ist sehr,
[14:19] sehr wichtig, das lernen wir ja auch bei diesen, gerade bei
[14:22] diesen kontinuierlichen Messungen, wir wollen nicht
[14:26] diesen Pi. Also diese diesen schnellen
[14:29] Anstieg. Und wenn sie jetzt ne ne ganze n
[14:34] ganzen Apfel essen und ne ganze orange wo diese ganzen faserigen
[14:39] Sachen dabei sind, dann ist die Geschwindigkeit dieses Anstiegs
[14:42] dämmend. Deswegen ist es nicht mehr
[14:45] ungesund. Mhm und was ist, was ist mit der
[14:49] Wassermelone zum Beispiel? Also ich ess das nicht, weil ich
[14:53] so n zuckerpeak kriege, ich merk das wirklich.
[14:56] Und der Tücher, die nicht so wahnsinnig viel Ballaststoffe.
[15:00] Also ich glaube, da greife ich vielleicht schon was vorweg.
[15:03] Ich glaube, dass wir sicherlich so weit kommen werden, dieses
[15:06] Continuous Glue Coast Monitoring, also diese
[15:09] kontinuierliche Blutzuckermessung, vielen
[15:12] Menschen einfach zu empfehlen, um zu schauen, wie es bei ihnen
[15:15] letztlich ist, weil auch diese grundsätzlich diese
[15:18] Verdauungsgeschwindigkeit, das wissen wir auch alle, die ist
[15:23] sehr variabel. Und die ist zwischen den
[15:25] Menschen auch sehr variabel. Ne, also auch auch im Darm.
[15:28] Es gibt Menschen, die haben alle 3 Tages Stuhlgang ist normal und
[15:32] es gibt Menschen, die haben viermal am Tag Stuhlgang, ist
[15:34] auch noch mal. Die Geschwindigkeit ist sehr
[15:36] variabel und es gibt Menschen die reagieren, das sehen wir
[15:39] auch bei diesen jetzt schon bei dem CGM, die einen gehen bei
[15:43] Wassermelone hoch, die anderen nicht so sehr ne die einen das
[15:47] ist sehr sehr individuell unterschiedlich, aber die
[15:50] Faustregel ist schon je mehr. Ballaststoffe je komplexer die
[15:55] Matrix ist, desto besser und die klar.
[15:58] Die Wassermelone hat nicht so viel Matrix, da ist ja auch
[16:01] nicht so viel faseriges ne, wenn sie die ganze ganze bei orange
[16:05] und Orangensaft ich finde da ist der Unterschied eigentlich am
[16:07] besten greifbar ne weil ne Orange, die hat ja dieses
[16:10] Faserige ne und da passiert nicht viel wenn sie n Glas
[16:14] Orangensaft trinken, da geht da geht das CGM meistens richtig.
[16:18] Ja, Sie sprechen jetzt von Glucose.
[16:21] Ich meinte aber die Fruktose, die ja für uns, die uns ja
[16:24] richtig auch schnell dick machen kann, nicht nur die Leber
[16:26] verfettet. Ist aber genauso.
[16:29] Auch die Fruktose wird in der Matrix sozusagen festgehalten
[16:33] und in der in der Geschwindigkeit gedrosselt, wie
[16:36] sie dann in der in der Leber anflutet, also fast schon ein
[16:40] mechanisches Prinzip, das das ist also gar nicht so
[16:43] unterschiedlich, weil da ist noch nicht das Insulin
[16:45] dazwischen geschalten. Also man muss schon n bisschen
[16:48] drüber nachdenken, wie viele Kalorien eine Banane, eine
[16:52] Ananas, eine Mango hat das schon, aber was den
[16:56] Fructosegehalt angeht und unsere Leberverfettung und auch das
[16:59] direkte Ansetzen von Fett durch Fructose, da müssen wir uns
[17:03] tatsächlich keine Sorgen machen. Absolut.
[17:06] Wie gesagt da da bin ich dann auch immer der Meinung da da
[17:09] sollten wir uns einfach die die klinischen Daten und die
[17:12] epidemiologischen Daten anschauen und da gibt es
[17:15] keinerlei Hinweis, dass. Obst in irgendeiner Form
[17:19] Metabolisch als für den Stoffwechsel ungesund wär.
[17:21] Es gab sogar mal ne verrückte Studie, die hat Michael Dregger
[17:26] hat, die hat die zitiert, da hab ich die nachgeschlagen und da
[17:28] hat man Leuten 220 Portionen Obst am Tag gegeben und hat die
[17:33] 2 Wochen über verfolgt also analysiert und es war gesund
[17:40] also ich find das fiel 20 Portionen Obst am Tag aber also
[17:44] das ganze Obst ist gesund. OK, und jetzt kommen wir noch zu
[17:48] dem Gift unter den Zuckern. Ich denke das kann man sagen,
[17:51] Isoglukose, also sie haben ihn ja vorhin schon angesprochen,
[17:54] diesen Malzsirup, der in so vielen, auch gerade
[17:56] hochverarbeiteten Lebensmitteln drin ist.
[17:59] Da müssen wir glaub ich n Wort verlieren.
[18:01] Genau. Also das sind ja künstliche,
[18:04] also nicht natürlich vorkommende Zucker, die werden, da sind dann
[18:08] Querverbindungen oder Kombinationen von Zuckern, die
[18:11] so in der Natur nicht vorkommen. Das muss nicht heißen, dass es
[18:15] deswegen. Ungesund ist, aber da gibt es
[18:17] ganz klare Evidenz und Nachweise, dass es dazu
[18:21] besonders ungünstige Stoffwechselreaktionen und Peaks
[18:25] auch von der von der Glukose kommt.
[18:28] Es ist, man beginnt das jetzt auch n bisschen zu regulieren,
[18:31] also in in verschiedenen Ländern, also diese, diese
[18:35] künstlichen Zucker, die sind wirklich schlecht.
[18:38] Ja, und das wird ja immer so schön etikettiert.
[18:41] Mit Maissirup kommt ja aus dem gesunden Mais.
[18:45] Und das scheint tatsächlich auch Volkskrankheiten triggern zu
[18:50] können, zumindest weil besonders in den USA, das ist ja
[18:53] wahnsinnig billig, ist ja noch billiger als der Zuckerrohr oder
[18:57] der Rübenzucker wird ja in ganz großen Mengen allem möglichen
[19:02] zugesetzt, von dem wir auch gar nicht vermuten, dass da dieser
[19:05] Maissirup drin ist. Genau, also man ist immer wieder
[19:09] erstaunt, wenn man Fertigprodukte in die Hand nimmt
[19:11] und dann drauf irgendwie wieviel Produkt da drin ist.
[19:14] Und das stimmt auch in den USA ist es noch völlig völlig
[19:18] irrsinnig, da ist das sehr sehr viel beigegeben und die Welle an
[19:23] Diabetes Typ 2 und an an Adipositas kann man jetzt nicht
[19:27] nicht nur darauf schieben, aber ich glaub schon, dass das n
[19:30] wichtiger n wichtiger Punkt ist, ne?
[19:33] Das ist genau wieder auch der Punkt, wo man irgendwie auch die
[19:35] Industrie mal rannehmen muss und sagen muss das das das geht
[19:40] nicht so weiter, das hat man ja auch schon mal geschafft bei den
[19:42] Transfetten. Ne das ist ja auch ein ist ne
[19:45] Analogie, das sind ja industriell hergestellte Fette
[19:49] die man früher dann in der Margarine die Margarine
[19:52] reingemacht hat, weil man dachte Butter ist ja schlecht,
[19:54] Margarine ist gesund bis man dann feststellt, dass Transfette
[19:58] eigentlich das das ungesündeste Fett sind.
[20:02] Und das wurde jetzt ja doch erfolgreich in fast allen
[20:04] Ländern der Welt gebannt oder zumindest ab einer gewissen
[20:09] Menge. Und ich denke so, so, so muss es
[20:11] bei dem Mais Sirup auch passieren.
[20:14] Ja, und vielleicht ist auch gut, wirklich nachzuschauen auf dem
[20:17] Etikett, wenn man was kauft, ist da sowas drin.
[20:19] Unter welchen Bezeichnungen läuft denn das alles, also
[20:23] isoglukose, Mais, Sirup gibt es noch mehr?
[20:28] Es gibt noch mehr. Ich hab die jetzt aber auch
[20:30] nicht alle im Kopf. Da gibt es viele
[20:32] Kunstbezeichnungen, das ist ja auch ne Taktik.
[20:35] Natürlich ne, dass man ich will jetzt keine Zahl in den Raum
[20:39] werfen, aber ich würde sowieso versuchen keine Produkte zu
[20:42] kaufen, wo ne sehr große Anzahl von Inhaltsstoffen drin ist.
[20:47] Ne also für mich ist so die Obergrenze so 8 ungefähr.
[20:51] Wir hatten es vorhin schon kurz angesprochen, dieser Glukose
[20:54] Tracker, das ist ja jetzt gerade so n bisschen angesagt, dass das
[20:58] auch viele machen, die kein Diabetes haben.
[21:00] Sondern die einfach mal gucken wollen, wie reagier ich denn
[21:03] ganz persönlich auf bestimmte Nahrungsmittel.
[21:06] Das macht doch Sinn. Ja, ich denke, das macht absolut
[21:10] Sinn. Also das ist eine wunderbare
[21:12] Neuerung und ich hatte es schon erwähnt bei den Studien, die ja
[21:18] auch jetzt mehr und mehr publiziert werden, sieht man, es
[21:20] gibt ne große Spannbreite von unterschiedlichen, individuell
[21:24] unterschiedlichen Reaktionen. Die, die auch überraschend sind,
[21:28] teilweise ne wo man sich wirklich wundert, ne, dass man
[21:32] so wussten wir schon auch, dass gerade bei Zucker
[21:36] beispielsweise, dass die Ansprechrate auf Zucker, die
[21:39] wird zum Beispiel mit ihrem Lebensalter Gründers, also da
[21:42] sind nicht mehr so viel Ressourcen da, um 2 Tafeln
[21:45] Schokolade mal so so zu verdauen, ne, ohne dass der
[21:50] Zucker raketenmäßig hochgeht. Und das kann man mit diesem CGM,
[21:54] mit den Contitius to Cose Monetoring schon sehr, sehr
[21:57] schön jetzt sehen. Also ich empfehle das auch allen
[22:00] meinen Patientinnen und Patienten das mal
[22:01] auszuprobieren, ne man kriegt wirklich sehr sehr viel mit und
[22:06] kann dann letztlich beispielsweise, das ist ja auch,
[22:09] ist ja auch sehr einfach ne, beim einen geht es zum Beispiel
[22:12] Kartoffeln oder beim anderen bei Reis, weil bei manche Essen
[22:15] riesen Teller Pasta und da passiert gar nicht viel und das
[22:18] das ist schon gut wenn man das weiß.
[22:20] Vielleicht ganz kurz noch zur Erklärung, diese Monitoring
[22:24] Instrumente, die sind ganz einfach gebaut, haben so einen
[22:27] kleinen Faden, man schießt sich den tatsächlich unter die Haut,
[22:30] das tut aber nicht weh und kann die so circa 2 Wochen lang
[22:34] tragen und hat eine App auf der man dann ablesen kann, wie die
[22:38] persönliche Glukose, also Zuckerreaktion ist.
[22:42] Jetzt noch ne kleine Fangfrage. Was ist denn so mit
[22:44] Agavendicksaft mit Ahornsirup, dattelsirup, was ja viele als n
[22:49] tollen Zuckerersatz und gesunden Zuckerersatz sehen.
[22:54] Ja, es sind halt fructosebomben ne, das ist also, da wir ja
[22:58] schon gesagt haben, Fructose ist in dieser Reinform natürlich
[23:01] nicht günstig, also begünstigt dann eben Fettleber und die
[23:05] Fettleber ist wirklich was ganz ganz zentrales, die hat ne sehr
[23:09] an. Ungünstigem Stellenwerte
[23:12] gewonnen. Ja, empfehle ich das jetzt
[23:15] zumindest nicht dauerhaft zu konsumieren.
[23:17] Ich natürlich das mal lecker, mal n dattel Parfait oder n
[23:21] Sirup irgendwo rein anzumachen, auch da muss man so wie man ja
[23:26] so n bisschen trivial sagt, die Kirche im Dorf lassen, aber das
[23:29] was ja. Gemacht wird, dass man dann oft
[23:31] sagt, mit natürlicher Süße, und das wird beworben, dass das dann
[23:36] besser wäre, und da muss man sagen, da ist der klassische
[23:39] Zucker besser ne, also da würde ich lieber Rohr Rohrzucker
[23:43] nehmen als Agavensirup. Das muss man sich auf der Zunge
[23:47] zergehen lassen. Dattelsirup, Ahornsirup,
[23:51] Agavensirup und so weiter ungünstiger als der klassische
[23:56] kristalline weiße Zucker. Bum.
[23:59] Jetzt kurz noch zu den stärkehaltigen Lebensmitteln,
[24:02] also zur Kartoffel, zur Süßkartoffel, aber eben auch
[24:06] Reis und Nudeln und all das, das ist eben, das sind auch
[24:12] Zuckerbomben. Ja, Jein.
[24:15] Also wie natürlich ist da Stärke drin und die wird dann über die
[24:19] Enzyme, die ja auch schon im Speichel sind, aber dann
[24:22] natürlich im Magen Darm trägt, wird das aufgespalten und am
[24:25] Ende Runtergebrochen in Zucker. Aber das haben wir eben schon
[24:30] bei diesem Continuous Glucose Wantoring gelernt.
[24:33] Das ist nicht ganz im Durchschnittswert vorhersehbar,
[24:37] wie der Körper reagiert, das muss also jetzt nicht eine
[24:41] Zuckerbombe sein, ne was die Matrix hab ich auch erwähnt, zum
[24:45] Beispiel Pasta sind n gutes Beispiel wenn sie Pasta sind, ja
[24:51] durch Extruder werden die ja so hergestellt, wissen wir ja alle,
[24:55] die sind ja sehr fest. Ja, also wenn wir jetzt
[24:58] beispielsweise so ne so ne rohe Pasta so n Stänkchen nehmen und
[25:03] das das zerbricht ja dann und wir versuchen das zu kauen.
[25:07] Wir kauen das mal, sagen wir mal 2 Minuten den Mund, da passiert
[25:10] nicht viel, wenn sie n Brötchen eine Minute ganz langsam kauen,
[25:15] wird das immer süßer, wenn die Amylnase im Speichel beginnt,
[25:18] die Stärke im Zucker runter zu brechen.
[25:21] Bei Hartweizenpasta hat man also in der Regel keinen sehr hohen
[25:26] Blutzuckeranstieg. Bei Eiernudeln.
[25:30] Wenn sie schön hart sind, also das Ei ist so so so ne Unsitte,
[25:35] dass da ei beigegeben wird. Ne das ist sieht dann schön gelb
[25:38] aus, aber es ist von vielen Salmonellen Risiken und das
[25:47] braucht man eigentlich nicht, es kann nicht sein, dass es.
[25:50] Genauso günstig ist wie bei den Pasta das bei den Italienischen.
[25:54] Das ist nicht untersucht ne, aber auf jeden Fall gibt es da
[25:58] große Unterschiede, da haben wir die resistente Stärke, das heißt
[26:02] wenn Nudeln oder Kartoffeln erhitzt werden, dann abkühlen,
[26:05] dann kristallisiert die Stärke, dann ist sie auch nicht mehr so
[26:09] leicht aufspaltbar deswegen Nudelsalat oder ein
[26:13] Kartoffelsalat oder aufgewärmte Nudeln zu einem geringeren.
[26:17] Blutzuckeranstieg führt, das heißt, da ist auch ne große
[26:20] Spannbreite drin und jetzt geh ich aber mal wieder in das große
[26:24] Ganze, es ist ja, es gab ja eine vehemente Low Carb Welle, wo man
[26:30] versucht hat die Kohlenhydrate zu verteufeln und alle seriösen
[26:36] großen epidemiologischen Studien zeigen, dass Kohlenhydrate, wenn
[26:39] sie eben in der richtigen Matrix und auch mehr auf Vollkorn.
[26:44] Basis gegessen werden sind die sehr gesund.
[26:48] Wollte gerade sagen Vollkornnudeln oder Vollkornreis
[26:51] oder Kartoffel mit Schale, die haben ja ne andere Matrix als
[26:55] diese. Dieser weiße Reis der komplett
[26:57] gepleached ist und was weiß ich kartoffelstärke die man sich da
[27:03] ja in in den Kuchen. Also bei dem Pasta, wie gesagt,
[27:07] da ist das Besondere, dass weil die eben so die hartweizenkäse
[27:10] Pasta, die so hart sind, das spielt nicht mal so ne große
[27:13] Rolle beim Blutzuckerspiegel, auch foltern oder oder Reis beim
[27:18] Reis schon beim Reis ist. Hat der Vollkornreis nur leider
[27:21] ein ganz anderes Problem. Er ist stärker Arsen belastet
[27:24] als der geplitschte Reis und insofern empfehle ich
[27:30] tatsächlich leider. Kein Vollkornreis zu essen,
[27:35] sondern dann lieber weißen und Basmatireis.
[27:38] Aber der ist Deutschland. Der Blutzuckerspiegel bei den
[27:41] meisten schon. In der ganzen Welt müssen wir
[27:45] mit Arsen im Vollkornreis rechnen, egal wo der Reis
[27:49] herkommt. Also Basmatireis ist der am
[27:51] wenigsten belastete Reis in der Hinsicht.
[27:53] Deswegen empfehle ich immer den und aber es es trifft generell
[27:57] auf jede Reissorte zu. Die bislang untersucht worden
[28:00] ist. Man müsste es vielleicht noch
[28:02] mal aktualisieren. Ich hab gehört, dass in
[28:03] Österreich jetzt Reis angebaut wird, was ich erst mal gut
[28:06] finde. Vielleicht haben die
[28:07] Österreicher den ersten, da sind freie Reis, ich weiß es aber
[28:10] nicht nicht. Sie wirklich enttäuschen mich.
[28:14] Ich liebe Vollkornreis und denk ich tu was gutes, man muss ja
[28:18] viele Ballaststoffe zu sich nehmen und die 30 Gramm Minimum
[28:22] Minimum am Tag, die schaffen wir ja gar nicht so leicht und jetzt
[28:25] soll ich basmatireis essen, also das.
[28:28] Finde ich jetzt ziemlich schrecklich.
[28:29] Ja, sie legen natürlich aber auch den Fingern die Wunde mein.
[28:32] Wir wissen am Ende alle nicht, wie sich das Aufrechnet.
[28:35] Ne natürlich ist sind die Ballaststoffe in vollkommen
[28:38] recht gut, aber ich muss eben aufgewahr werden, dass dass asin
[28:45] nicht so gut ist. Jetzt wissen wir beide nicht am
[28:48] Ende von mehreren Jahrzehnten erhöht das das Risiko für die
[28:53] neurodegenerative Erkrankung oder nicht?
[28:56] Ja, und jetzt protze ich mal mit meinem Wissen auch in der
[29:01] Reisschale sind ja phytate, zumindest wenn wir den Keimling
[29:05] dann auch mit drin haben und das ist ja im vollen Korn der Fall
[29:08] und die Phytate binden ja genau solche Mineralstoffe wie Arsen
[29:13] und man scheidet die dann, was für viele Mineralstoffe, die wir
[29:17] brauchen, ungünstig ist. Man scheidet die doch dann
[29:20] einfach wieder aus. Das genau das kann auch sein,
[29:24] wir wissen es beide nicht. Was sehen gut, was am Ende
[29:29] individuell da rauskommt, aber das stimmt, das ist, das zeigt
[29:32] einfach auch mal wieder das das Ganze ist sehr komplex.
[29:36] Na gut, also ich brauche keine Angst vor Hartweizenpasta zu
[29:40] haben, nicht zu viele Kartoffeln, denke ich.
[29:44] Süßkartoffel hat ja noch viel mehr an Zuckern.
[29:48] Vielleicht damit zurückhaltend sein, aber diese totale Low
[29:51] Carb? Nein, bloß keine Kartoffel ist
[29:53] übertrieben und beim Reis ja auf die Phytate hoffen, sie mögen ja
[30:00] keine Zahlen, haben Sie mir vorhin deutlich gemacht, aber
[30:03] vielleicht können Sie überschlagsmäßig schon mal an
[30:06] diesem Punkt unseres Gesprächs sagen, was würden Sie denn
[30:10] empfehlen, wieviel Prozent Kohlenhydrate, wieviel Prozent
[30:14] Proteine, Aminosäuren? Und wieviel Prozent fette jetzt
[30:18] gewichtsmäßig ja, also vom Volumen her ist es ja ganz
[30:22] schwierig, beim beim Gemüse zum Beispiel zu werten, also oder
[30:27] beziehen wir es auf Kalorien, vielleicht unseren, und wenn
[30:31] wir, was weiß ich, 1008 102000 Kalorien pro Tag aufnehmen,
[30:36] wieviel Prozent der Kalorien sollten aus den verschiedenen
[30:39] Makronährstoffen bestehen? Glaub ich bleib meiner Linie
[30:43] treu und weigere mich zahlen anzugeben.
[30:47] Na ja, aber es sind ja die spannendsten Fragen, die sie da
[30:51] ja auch verarschen, ne also es gibt ne ne ne ne sehr schöne
[30:55] Publikation in Lancet 2018 da hat man man Low Carb und low
[31:01] Fett aufgetragen und sieht das geht halt so als an beiden Enden
[31:04] geht die Sterblichkeit und die Krankheitshäufigkeit hoch, also
[31:08] wenn ich einfach sehr viel carbs esse.
[31:12] Geht es hoch, weil dann natürlich auch sehr viel Zucker
[31:15] dabei ist. Wenn ich sehr high Protein High
[31:20] Fett esse, was leider in Amerika sehr im ist, dann geht das
[31:25] Risiko auch hoch, dann verhungern meine Darmbakterien,
[31:29] dann hab ich wenig Ballaststoffe, das Ganze kommt
[31:34] aber immer sehr drauf. An auf die Gesamtnahrung Okinara
[31:38] ist zum Beispiel ist ja eine der Blue Sounds ne wo also zu zu der
[31:42] Zeit wo die Forscher das diese Bevölkerung untersucht und
[31:46] merken, da gibt es so viele Supercentenariens, die hatten
[31:49] unwahrscheinlich geringen Proteinanteil in der in der in
[31:53] der Naso. Das Warlow low Protein, wo alle
[31:57] Geriate, also die Altersforscher, jetzt die Hände
[31:59] und Ernährungsberater über den Kopf zusammenschlagen würde.
[32:02] Och Gott, dort gibt es ja eine saukopenine Muskelfarm liegt es
[32:06] da, die hatten keine Muskelfarm, die haben 80% Kohlenhydrate
[32:09] gegessen. Jetzt empfehle ich natürlich
[32:11] nicht 80% Kohlenhydrate, aber ich will nur sagen, am Ende
[32:14] kommt es drauf an ob das gesund ist.
[32:17] Das gesunde Kohlenhydrate sind die auch das Mikrobiom ernähren
[32:21] und Fett. Wenn es gesund ist, wenn es
[32:23] Olivenöl ist, wenn es, wenn es Leinöl ist, ja her damit,
[32:28] sondern dann kann der Fettanteil hochgehen, so sag ich es auch
[32:32] wenn das Fett aus Bauchspeck, Schweinebraten besteht, dann
[32:37] würde ich sagen, da sollte nicht so viel rein, bei bei Protein
[32:40] auch wir wissen, dass zu viel tierisches Protein ist, ist
[32:43] schlecht für die Langlebigkeit, ne natürlich muss ich ab dem 60.
[32:47] Lebensjahr n bisschen mehr Protein zu mir nehmen um die um
[32:50] die Muskeln zu stärken. Also ist man kann die nicht in
[32:53] einen Topf werfen, sondern es kommt immer drauf an welches,
[32:57] welches Protein, welche Kohlenhydrate alt bin ich, was
[33:00] will ich. Können wir uns darauf einigen,
[33:03] Herr Professor Michalsen, was die Kohlenhydrate angeht, die
[33:07] Langkettigen, das sind ja die pflanzlichen, die die Pflanzen
[33:10] stabilisieren et cetera, das sind auch zum großen Teil
[33:13] unlösliche Ballaststoffe, die sind im Vollkorn zum Beispiel,
[33:17] die sind in den Gemüsen. Die kann man ganz, ganz viel
[33:20] Essen und das haben ja auch die sogenannten Sentinariance, also
[33:24] die hundertjährigen und älter in Okinawa in Massen gemacht.
[33:27] Die sind toll, aber den Zucker, das sind die Kurzkettigen, das
[33:31] ist eben die Glucose, Fructose und die Saccharose und die
[33:34] Isomaltose das alles möglichst sparsam.
[33:38] Und jetzt kommen wir vielleicht. Da bin ich dabei.
[33:41] Super. Wir haben gemeinsamen Nenner.
[33:44] Jetzt haben wir natürlich noch die Fette, da haben sie schon
[33:46] was dazu gesagt. Die Proteine haben sie auch
[33:47] schon was dazu gesagt, wollen wir ganz kurzen Ausflug machen
[33:50] zum Gemüse überhaupt, warum das so wahnsinnig gesund ist, da
[33:53] haben wir ja die pflanzlichen Wirkstoffe über 100000
[33:57] verschiedene gibt es 8000 sind für den Menschen offensichtlich
[34:00] wahrscheinlich relevant, da sind ganz viele Polyphenole darunter.
[34:06] Was sind denn so ihre Lieblingspolyphenole und
[34:09] Wirkstoffe aus Pflanzen und welche Gemüse finden Sie denn am
[34:13] wertvollsten? Also bei den genau.
[34:16] Also ich mein die Polyphenole, das ist ja so ne Wundertüte, ne
[34:19] je mehr man also man, man kann das ja auch so durchdeklinieren
[34:22] kann, so kann viele Aspekte finden, weshalb die gesund sind.
[34:26] Das beginnt damit, dass sie eben die die
[34:28] Verdauungsgeschwindigkeit schon mal reduzieren, also das ist so
[34:32] n Effekt, der ist so ähnlich wie bei Ocempic, das läuft über GLP
[34:36] 1, das ist dieses neue abnehmen, Spritze innerhalb ocempic.
[34:41] Also so, da geht es schon mal los, ne, dann sind die
[34:44] Polyphenole auch für das Mikrobiom ja sehr wichtig.
[34:47] Also man weiß, dass die kurzkettigen Fettsäuren, die
[34:51] sind wirklich sehr gesund für uns, die werden von den
[34:54] Bakterien im Darm produziert, die werden mehr produziert, wenn
[34:59] wir mehr Polyphenole essen, da am Ende ist die Frage natürlich
[35:03] von den Polyphenolen, was kommt denn aber in der in der Zelle
[35:06] an, da muss man es fairerweise sagen, das weiß keiner.
[35:10] Also wir wir, was wir ja gerne immer machen wir es denken, wir
[35:13] sagen ja, das Antioxidativ, und das hat so ne antioxidative
[35:19] Kraft. Am Ende weiß keiner, ob diese
[35:21] Polyphenole überhaupt in die Zelle so reinkommen, aber es
[35:25] gibt Studie und Studie, die zeigt, dass die Menge an
[35:28] Polyphenolen, also je mehr wir davon essen, desto gesünder für
[35:34] Gewichtsregulierung, für Diabetes, für die Vermeidung von
[35:37] Herzerkrankungen und. Ich sag meinen Patient oder
[35:40] Patienten einfach immer, man soll möglich.
[35:42] Also meine Favoriten sind all das, was dunkelviolett, schwarz,
[35:47] dunkelblau ist. Also sind wir natürlich bei
[35:51] Beeren, ne wie wie Brombeeren oder die wilden Blaubeeren.
[35:57] Aber da gibt es ja auch den den roten Chicorée oder Rote Salate.
[36:01] Oder es gibt den Rotkohl. Genau, alle ich.
[36:04] Ich schaue auch immer in den Supermarkt, gerne, was ist, was
[36:07] ist schön so violett ne es gibt ja auch viele Züchtungen oder es
[36:11] gibt jetzt die gibt die Möhren ne die auch so dunkel und
[36:16] dunkelrot fast purpur sind, also man kann da einfach mit dem Auge
[36:20] einkaufen weil es gibt ja auch eben verschiedene Sorten, also
[36:24] wenn da jetzt 3 Paprika sind, dann würde ich die die rote
[36:28] Paprika wählen ne und? Ein violettes Blattgemüse also
[36:33] oder wunderbar ne. Also ich würde nach der Farbe
[36:37] letztlich gehen und natürlich auch nach der Inhaltsdichte ne
[36:40] Blaubeeren zum Beispiel, da haben die Kulturblaubeeren nur
[36:44] ein Siebtel, ein Achtel der Polyphenodichte wie die wilden
[36:48] Blaubeeren, das sieht man ja aber auch, wenn man die
[36:51] Durchschnitte aufpasst, dann ist das Fleisch bei den
[36:53] Kulturblaubeeren hell und bei den wilden dunkel ne, also auf
[36:57] die Menge kommt es letztlich an. Und Bitterstoffe sind ja auch
[37:01] gut. Beginnt ja bei der Artischocke,
[37:03] geht über Rucola zu Meerrettich und ich weiß nicht was alles und
[37:07] da ja die meisten Menschen bitteres nicht mögen würden,
[37:10] werden ja die Bitterstoffe aus den Gemüsen rausgezüchtet, das
[37:13] ist ein bisschen schade, ne. Das ist extrem schade.
[37:16] Ja, also. Genau, Bitterstoffe.
[37:19] Die stimulieren auch dieses GLP 1.
[37:22] Also was was Patientin macht das das, das sollten die Menschen
[37:25] eigentlich mögen, ne ja genauso ich glaub die Firma Bayer hat ja
[37:28] Zwiebeln produziert wo man nicht mehr weinen muss ne das ist
[37:32] natürlich auch Quatsch, weil dass diese Scharfstoffe die uns
[37:34] da zum Weinen bringen wenn wir die Zwiebeln schneiden, genau
[37:38] das ist es was wir haben wollen ich ich ich ich kütere meine
[37:44] Patientinnen und Patienten immer dass ich sage es gibt einen
[37:46] Bitterstoff. Der ist alle auch sehr gut
[37:50] untersucht wissenschaftlich. Das ist Bier, wo bitter haben
[37:55] und damit versuche ich sie immer anzuködern was sie sich n
[37:58] bisschen an Bitteres gewöhnt und.
[38:00] Es ist ja auch wichtig zu wissen, dass diese Stoffe 0 in
[38:04] tierischen Produkten drin sind. Sind wirklich nur in Pflanzen
[38:07] und die werden in Pflanzen nur gebildet in größeren Mengen,
[38:10] wenn die unter leichtem Stress stehen, also.
[38:12] Wenn der Wind sehr stark ist, wenn mal Wasser fehlt, wenn es
[38:15] mal zu heiß ist oder wenn sie Attacken von irgendwelchen
[38:18] Bakterien oder Viren haben, sprich die haben mehr die
[38:22] Gemüse, wenn sie bio aufgezogen werden.
[38:26] Genau, wenn es die Pflanze schwer hat, wie sie schon gesagt
[38:31] haben, ne, dann dann ist mehr drin.
[38:32] Ne, das gibt ja diesen Spuck auch bei den Weinkennern der der
[38:38] Rebstock muss leiden ne dann ist der Wein.
[38:41] Besonders inhaltsreich ne warum genau wenn er leidet, also da
[38:46] die Sonne reinknallt und das ist noch trocken und so muss die
[38:50] Pflanze selber mehr Schutzstoffe produzieren, das sind die
[38:52] Polyphenole und das ist für mich auch der neben natürlich der
[38:57] geringeren Pestizidbelastung das Argument für Bio, dass ich sag,
[39:01] also das da sind jetzt. Da sind jetzt nicht, da ist
[39:06] nicht mehr Vitamin C drin, weil das, das hängt jetzt nur von der
[39:09] von der Sonne, aber es sind mehr Prodigonole dran und die sind
[39:12] sehr wichtig. Ja, und 1 sollte man sich
[39:15] vielleicht auch nicht. So vorstellen, dass diese
[39:18] Polyphenole, das sind ja nicht sehr kleine Moleküle, dass die
[39:21] einfach mal als große Moleküle so durch den Dünndarm gehen ins
[39:25] Blut und dann durch die Leber und dann in der Zelle
[39:28] unverändert ankommen. Nee, das sind ja die
[39:29] Metaboliten, das sind ja die kleinen Spaltprodukte, die da
[39:32] ankommen und offensichtlich tolle Wirkungen haben, die bis
[39:34] heute bis ins Detail noch gar nicht erforscht sind.
[39:37] Viele wirken ganz toll zusammen, nennt man Phytokomplex, also
[39:41] wenn man die vielen verschiedenen Polyphenole aus
[39:43] einem. Gemüse ist ist es viel besser,
[39:45] als wenn man Tabletten einwirft mit jeweils nur einem
[39:48] Polyphenol. Jetzt würde ich gerne von ihnen
[39:51] wissen, das Fermentieren, das tut ja so n bisschen das was in
[39:56] unserem Verdauungstrakt auch schon mal passiert, da werden
[39:59] nämlich die Polyphenole schon mal so n bisschen kleiner
[40:01] gemacht. Was halten Sie denn davon?
[40:04] Ja, ist natürlich total ovok und da das Mikrobiom als Thema auch
[40:09] Ovok ist. Ja, ist schon.
[40:11] Klar, man weiß letztlich wissenschaftlich noch nicht so
[40:14] viel darüber. Also was schon auffällt, ist
[40:17] beispielsweise bei den bei den Milchprodukten, wenn man die
[40:21] klassifiziert, in den epidemiologischen Studien wird
[40:24] klar, dass Joghurt und Kefir positiv herausstechen, ja, also
[40:30] Milch persönlich ist neutral, manchmal sogar eher als Getränk
[40:33] ungesund, aber sobald es fermentiert wird, wird es
[40:36] gesund. Bei Sauerkraut gibt es auch so
[40:39] epidemiologische Daten bei Kimchi und so weiter also so das
[40:44] Mikrobiom fermentiert ja selber auch, also man triggert das
[40:47] schon mal vor und wie sie sagen das das wird ja dann lange
[40:51] Moleküle werden dann schon mal kleiner gemacht, es wird
[40:55] diverser, es wird vielseitiger und insofern halt ich da schon
[41:00] sehr viel davon ich ich glaub. Aber vielleicht noch wichtiger
[41:04] ist da, da geh ich ein einher mit Tim Spectre, dem der der die
[41:08] das Zoe Projekt da am Kings College in London macht, dass
[41:13] ich glaube neben der der Tatsache wir sollten viel Gemüse
[41:16] essen und viel Obst. Ich glaub er sagt immer wir
[41:19] sollten 30 verschiedene Gemüse und Obstsorten pro Woche Essen.
[41:24] Um da diese Diversität in das Mikrobiom und in die
[41:27] Fermentierungsprodukte reinzugehen, hört sich nach
[41:29] fürchterlich viel an. Aber wenn man da die Gewürze
[41:32] noch, also wenn man da jetzt Petersilie und Basilikum,
[41:34] Blätter und Kaffee und alles und so also ich hab das meistens
[41:37] schon am Dienstagabend eigentlich abgearbeitet, das
[41:40] geht eigentlich ganz gut. Ja, und man muss halt einfach im
[41:43] Hinterkopf wissen, das sind Bakterien, die dieses
[41:45] Fermentieren machen und damit unterstützen wir die Bakterien
[41:48] in unserem Darm et cetera. Das ist ja irgendwie auch ganz
[41:50] schön. Aktivierung von verschiedensten
[41:53] Wirkstoffen aus der Pflanze noch ganz kurz durch den Prozess des
[41:57] Keimens ist es gut, wenn man sich selbst eben Keimlinge
[42:01] züchtet. Der verschiedensten Sorten kann
[42:02] man jetzt alles machen, mach ich auch und sich das dann auf den
[42:06] Salat streut et cetera, da hab ich ganz viel aktivierte
[42:10] Wirkstoffe drin. Es es ist natürlich ehrenvoll,
[42:12] wenn man es selber macht. Ne, das ist ist halt ist in der
[42:16] Zeit ist auf jeden Fall gesund. Klar also Keimlinge im.
[42:19] Im Getreide, weizenkeime, Brokkoli, Sprossen und so.
[42:24] Ja, im Keime ist die Essenz, da ist die Intensivierung der der
[42:29] der Nährstoffe, die ist super, ja.
[42:32] Ich glaube, deshalb soll man auch ein bisschen aufpassen mit
[42:35] Vollkorn, dass man zum Beispiel ins Müsli tut.
[42:37] Da ist eben noch nicht gekeimt, und wenn man das nicht
[42:40] einweicht, dann hat man genau diesen phytate Effekt, das
[42:43] heißt, all die tollen Wirkstoffe, die für den Keimling
[42:46] aufgehoben sind. Die können nicht aktiviert
[42:48] werden, weil die von den Phytaten festgehalten werden und
[42:51] dann, wenn wir die Essen auch wieder durch den Darm und so
[42:54] weiter ausgeschieden werden. Frage schaffen sie es, ich sag
[42:59] jetzt nicht 80% aber schaffen sie es überwiegend gemüsebasiert
[43:04] sich zu ernähren. Geht so.
[43:06] Also ich bin natürlich völlig dafür und strebe es an, aber
[43:10] Gemüse braucht Halbzeit. Ja, das wissen wir beide das das
[43:13] muss man zubereiten, das muss vorbereitet werden.
[43:16] Ich hab nicht immer die Zeit dafür, leider ne.
[43:19] Aber ich behelf mir dann halt damit, dass ich versuche, bei
[43:22] den Dingen, die ich im in meinem getränkten Tag vielleicht doch n
[43:26] bisschen plot zu mir nehmen kann, also sprich
[43:29] vollkorngetreide, Vollkornbrot oder Vollkornnudeln, von von der
[43:33] letzten Mahlzeit und hülsenkrüchte hülsenkrüchte da,
[43:37] da bin ich da kein Feinschmecker, da nehm ich mir
[43:39] einfach kichererbsen oder weiße Bohnen aus dem Glas und mach die
[43:43] dazu. Das ist so die die praktische
[43:45] Art und Weise, die ich verfahre, ne.
[43:47] Aber Gemüse ist also ich hab es schon überall stehen, ich dachte
[43:52] jetzt nicht, dass ich mich hier in schlechtes Licht rücken, aber
[43:54] genau man muss immer gucken wie man es hinkriegt.
[43:56] Ich mach es immer mittags so. Ich hab immer ne ne verschiedene
[44:00] Variations ich ich bin ja nicht im Krankenhaus wie sie, sondern
[44:02] ich arbeite fast immer zu Hause, ich mach dann ganz viele
[44:05] unterschiedliche. Salatsorten zusammen oder Tomate
[44:08] und Sprossen und so, das geht ziemlich schnell.
[44:10] Also ich brauch für die Vorbereitung eines Salats
[44:11] inklusive Kichererbsen brauch ich maximal 8 Minuten und dann
[44:17] liebe ich tiefkühlgemüse. Abends mag ich nicht so gern roh
[44:21] essen und dann mach ich mir aus den Tiefkühlgemüsen immer
[44:24] irgendwie so was zusammen ah das ist.
[44:25] Super, dass die das natürlich erwähnen.
[44:27] Genau das ist. Und denn komischerweise denken
[44:29] viele Menschen, dass tiefkühlen Gemüse oder auch Tiefkühlobst
[44:33] wäre nicht mehr gesund. Und das ist Quatsch.
[44:35] Da ist n Wirkungsverlust von unter 10% und genau das ist ne
[44:40] super Idee, einfach aus der Tiefkühltruhe übrigens auch das
[44:44] Thema hat man zwar schon auch Polyphenole, es ist viel besser
[44:47] sich tiefkühlen, Heidelbeeren wilde Heidelbeeren zu zubereiten
[44:52] als frische Kultur Heidelbeeren zu verzehren, ne also da ist der
[44:56] Polyphenol geeignet der TK ware. Viel höher.
[44:59] Ja, das ist natürlich interessant.
[45:01] Also da muss man n bisschen gucken, dass da nicht zu viele
[45:03] Geschmacksverstärker und sonstiges drin ist.
[45:04] Wenn die Menschen sagen wuch, ich mag keine Erbsen ohne
[45:07] irgendeinen Zusatzgeschmack, man kann das dann immer noch mit
[45:10] Kräutern verfeinern, aber bitte nicht mit diesen, mit diesen
[45:13] super Kunststoffsaucen, die da manchmal beigefügt sind.
[45:19] Letztes zu dem Thema, manche denken ja so, diese veganen
[45:22] Ersatzprodukte, die gibt es ja, dann kann man ja auch einfach so
[45:25] reinbeißen. Als als schnellen mittags Snack.
[45:30] Was halten Sie denn davon? Also ich hab da 2 Meinungen.
[45:33] Also die Erste ist natürlich, dass ich im im ersten Impuls
[45:36] sagen würde, das ist schlecht und ungesund, weil es ist ja
[45:40] hochverarbeitet und ich und so hört man derzeit auch viele
[45:44] Kolleginnen und Kollegen, dass das so einzuordnen.
[45:48] Interessanterweise gibt es noch nicht viel Studiendaten und mich
[45:50] hat es so ein bisschen nachdenklich gemacht.
[45:52] Es gibt 2 Studien, die Swag meet Studien von Christoph Garner aus
[45:57] Kalifornien, das ist wirklich ein sehr renovierter
[46:00] Ernährungsforscher, also fast schon ein Papst.
[46:02] Und der hat, der hat mit Beyond Meet 2 Studien gemacht, einmal
[46:05] für Athleten und einmal für Normalbevölkerung und hat es
[46:08] dann also er hat die einfach auf mehr pflanzlich getrimmt und
[46:12] indem er diese Produkte sehr stark eingesetzt hat.
[46:16] Und das waren lauter günstige Wirkungen auf Cholesterin,
[46:22] Gewicht, blutzuckerregulation. Das hat mich so n bisschen jetzt
[46:26] vorsichtiger werden lassen als Geister zu viel Salz drin und da
[46:30] ist. Aber das wird besser und ich
[46:32] glaube, letztlich ist für mich so ne Brückentechnologie.
[46:35] Also wenn jetzt jemand wie Currywurst ist.
[46:38] Hier in Berlin oder oder anderes komisches Fleisch, dann glaub
[46:41] ich, dass das schon eher n Vorteil hat, wenn ein veganes
[46:44] Ersatzprodukt sich angewöhnt, wenn natürlich jemand
[46:48] Auberginen, Zucchini und Möhren isst und der isst stattdessen n
[46:51] Beyond Meat Burger, dann wird das nicht besonders gut sein.
[46:55] Also 1 kann man sagen, Cholesterinspiegel geht hoch,
[46:58] vor allem durch tierische Produkte und wenn ich da
[47:00] ersatzstoffe habe, veganer Natur, das ist schon mal nicht
[47:04] so verkehrt, aber die Emulgatoren und der Salzgehalt
[47:06] und so weiter. Ja, wenn man es nicht unbedingt
[47:08] braucht, wäre es gut, die Finger davon zu lassen, denke ich jetzt
[47:11] mal. Genau, die Emulgatoren.
[47:13] Ja, ich wollte genau die Emulgatoren, ist ja das gleiche
[47:16] auch wie bei den Süßstoffen und so, das ist halt alles nicht gut
[47:19] fürs Mikrobiom und das das muss man einfach immer mitdenken das
[47:22] das das wird immer deutlicher, dass das eine ganz große Rolle
[47:26] spielt. Ja, jetzt haben Sie mir
[47:28] natürlich n Stichwort gegeben. Süßstoffe.
[47:31] Ganz kurz gab es ja in letzter Zeit unglaublich viele
[47:36] Veröffentlichungen dazu, wie krebserregend und ungünstig
[47:40] diese Süßstoffe sind und jetzt abgeschätzt und verglichen.
[47:44] Wenn ich jetzt wahnsinnig gewöhnt bin, wahnsinnig viel
[47:47] Zucker zu essen und einen großen Teil davon durch Süßstoffe
[47:50] ersetze, fahre ich dann schlechter oder besser?
[47:54] Vermutlich schlechter. Also mit der mit dem
[47:57] Krebsrisiko. Ich denke, das muss man auch n
[47:59] bisschen in Relation setzen, das das sind epidemiologische Daten,
[48:03] wenn man sich dann die absoluten Zahlen anschaut, also es ist ja
[48:07] nicht so, dass man da irgendwie gleich Krebs kriegt, wenn man da
[48:10] Süßstoffe verwendet oder Aspartam verwendet, aber was was
[48:15] klar ist, das gibt es für viele, es sind einfach so viele
[48:18] ungünstige Wirkungen für die Gruppe insgesamt beschrieben,
[48:21] Succarnose beispielsweise. Verpflichtet die Insulin
[48:26] Funktion oder Erythrit was ich bis vor 2 Jahren noch empfohlen
[48:31] habe, weil ich dachte Ach das ist da neben Stevia der einzig
[48:34] gute erhöhtes Herz, Kreislauf, Risiko Herzinfarkt Risiko Studie
[48:38] von der charité ja mit mit relativ beeindruckenden oder
[48:41] sagen wir mal fürchterlichen Zahlen und.
[48:46] Das das kommt immer mehr zusammen, dass man sagt,
[48:48] Mikrobiom, Herz, Kreislauf, Gesundheit, das das ist nicht
[48:52] gut und selbst das, was man dachte, dass die Leute eher
[48:55] abnehmen, das passiert ja auch nicht, sie haben es ja vorhin
[48:57] gesagt, man gewöhnt sich dann dran an ne Geschmack, an an
[49:01] übertriebene Geschmacksintensität und das
[49:03] führt zu schlechten Ernährungsgewohnheiten, also am
[49:07] am Ende des Tages. Stevia hat für mich so ne ist
[49:11] für für mich die einzige Ausnahme, aber das hat ja auch
[49:14] so n leicht metallischen. Nebengeschmack dann neigen die
[49:18] meisten Menschen auch dazu zu sagen, hm, so viel mag ich davon
[49:22] gar nicht ne aber interessanterweise, Stevia ist,
[49:25] das ist noch gut für mich. OK, wichtig zu wissen.
[49:29] So, jetzt kommen wir ganz kurz noch mal zu den Proteinen von
[49:32] ihnen möchte ich die klare Aussage tierische Proteine eher
[49:38] wenig und pflanzliche. Aus Bohnen, weißen Bohnen, aus
[49:42] Kichererbsen, aus Soja et cetera, möglichst fermentiertem
[49:46] Soja, natomiso und so weiter ja. Ja, bin ich dabei.
[49:51] Also es ist ganz klar, ich würde nur noch ein ein, eine
[49:54] Alterszahl reinbringen, also ganz klar ist das für mich, da
[49:59] gibt es auch viel Streit, aber wenn ich mir die ganzen Daten
[50:02] anschaue, dann denk ich tierisches.
[50:05] Eiweiß das, was wir lange Zeit als den Vorteil gesehen haben,
[50:09] dass es ne besondere Wertigkeit hat, biologisch, wenn es
[50:13] komplett in Aminosäuren, in der Zusammensetzung, und das ist vor
[50:17] allem die verzweigtkettigen Aminosäuren und Methionin als
[50:21] schwieglautige Aminosäuren, das wissen wir halt, das ist n
[50:24] alterungsfaktor, wenn man zu viel davon verzehrt, gerade die
[50:27] Verzweigtkettigen, und aber es ist eben so, deswegen steht es
[50:32] ja in den ganzen Bodybuilder Studios rum, diese diese.
[50:36] Und die Pulver mit sehr viel verzweigt, Kritiken auch auch so
[50:39] bei in die Drogeriemärkte ist alles voll damit, ne wo wo dann
[50:43] extra Metunan und BCAA drauf steht.
[50:45] Ja und da der Muskel wächst oder es gibt Leute wie in den USA
[50:50] Peter Attia die die sagen ja jeder der ab ab 60 muss man
[50:53] unbedingt die verzweigt Kritiken zu sich nehmen und dann haben
[50:58] die auch selber immer die Massenshirts an und.
[51:02] Die Balance wird da auch geht da auch wieder verloren.
[51:05] Mir ist es schon klar, wenn man ungefähr 60 plus ins braucht man
[51:11] eine höhere Proteinmenge, weil die Adsorption im im Magen nicht
[51:15] mehr so gut, aber man kann ja nicht komplett über Bord
[51:19] schmeißen, das wird das ganze klar ist das verzweigt Kritiker
[51:22] wie nur so Ambitionin sind Alterungsfaktoren und das wird
[51:25] da gemacht, das macht mich ganz wild wenn ich das mal lese ne
[51:28] und insofern. Denke ich.
[51:30] Wir müssen das zusammenbringen. Pflanzliche Eiweiße sind besser
[51:36] in der in der Regel als tierische.
[51:38] Wenn ich jetzt Schwierigkeiten habe, diese Proteinmenge
[51:42] angenommen, ich bin jetzt fünfundsiebzigjähriger Mensch
[51:45] und ich brauch 80 Gramm Protein bei einer gewissen Körpergröße,
[51:49] ich sag mal 1,2 pro Kilogramm Körpergewicht, dann kann es
[51:54] schon schwierig sein das alles mit Bohnen und mit
[51:56] Vollkorngetreide zu machen, ja dann ja gut dann.
[52:00] Dann muss da molkenprotein oder oder Quark oder irgendwas dazu.
[52:03] Das ist schon klar, aber ich würde grundsätzlich schon sagen,
[52:07] erstmal mit pflanzlichem Protein auffüllen und das wenn das nicht
[52:12] gut geht, dann kann das tierische in gewisser Menge
[52:15] seinen Platz finden. Na so ungefähr.
[52:18] Und da haben Sie ja auch Joghurt schon erwähnt.
[52:20] Sie haben Kefir erwähnt, was ist mit Skill?
[52:25] Ja, Skier ist ja irgendwie so zwischen Joghurt und Quark.
[52:27] Ne bisschen, ist ja auch gut ne, aber ich würde also Joghurt,
[52:32] Kefir, also Kefir ja ist ja gerade für das Mikrobiom
[52:35] natürlich extrem extrem gut, da schmeckt man ja auch schon ne
[52:40] das das ist ja super säuerlich. Also meine Kinder mögen das dann
[52:43] nicht mehr, ist für mich Number One Joghurt, aber ja, man kann
[52:48] dann auch Butter milchskier und und so.
[52:52] Und Molkeprotein mit Lysin, das finde ich auch noch ganz
[52:56] interessant. Ja, wobei ich halt beim beim
[53:00] Molkoprotein sehe ich halt schon, dass man da dann wieder
[53:03] auf eine Menge von Methionin und verzweigt Kritiken kommt.
[53:07] Ich meine wir wir alle wissen es, wir wir wir wissen es alle
[53:11] nicht wie die wie am Ende sich diese Grundlagen
[53:16] wissenschaftlichen Daten. Auf den komplexen Organismus
[53:20] übertragen aber so, so, so ganz ist mir das Molkepulver nicht
[53:25] geheuer. Ja, Kefir Joghurt bringt es auch
[53:31] und 1 ist jetzt in den letzten Monaten Jahren eigentlich
[53:35] deutlich geworden. Methionin steht im Verdacht,
[53:38] krebserregend zu sein. Ja genau.
[53:40] Also das ist für mich wirklich auch n da, da 2 ich überhaupt
[53:44] nicht gern das war ich, ich hab ja eine lange Phase mit Walter
[53:47] Longo zusammengearbeitet und damals waren die noch
[53:51] befreundet, jetzt sind sie nicht mehr so von Luigi Fontana und
[53:54] ne, das ist ja auch der andere sehr sehr großer Altersforscher,
[53:58] ich mein die haben, die haben ihre ihre Rago massiv schräg
[54:02] gealtert indem sie ne methyinreiche Ernährung gegeben
[54:06] haben, haben Sie methyin rausgenommen, dann sind die
[54:08] doppelt so alt, oder? 330% älter, ne 30 bis 50% älter
[54:12] geworden. Das sind einfach fuck.
[54:14] Also wie gesagt, deswegen wundere ich mich einfach nur,
[54:17] wenn Peter Attia sagt, man soll auf Methionin achten, weil dann
[54:20] krieg ich, also ich persönlich Krieg das dann nicht.
[54:23] Zusammen Walter Longo, wenn sie den erwähnen, der sagt ja zum
[54:27] Beispiel, man sollte möglichst Proteine nur einmal am Tag in
[54:31] einer größeren Menge essen und nicht über den ganzen Tag
[54:33] verteilen. Das würde ich nicht so sehen.
[54:38] Ich denke, das hat sich geändert.
[54:39] Man geht heute davon aus, dass ich glaube, die meisten
[54:42] Ernährungswissenschaftler eigentlich, dass wir einen so n
[54:45] 24 Stunden Proteinpool im Lebermuskel haben Mikrobiom, der
[54:51] sich dann zusammenfindet, also in beide Richtungen kann man da
[54:55] Entwarnung geben. Ich kenne auch noch die die
[54:57] Athleten, die Profisportler, die meinten, sie müssten 10 Minuten
[55:00] vor einer Pick Performance Protein Drink.
[55:05] Zu sich nehmen, auch das ist Quatsch, das wird, das gleicht
[55:08] sich über den Tag aus und insofern kann man den ganzen,
[55:12] ich würde fast so sagen, ist vielleicht sogar besser über den
[55:15] ganzen Tag verteilt produziert. Letzter Satz zu den fetten.
[55:19] Ich glaube, da brauchen wir tatsächlich nicht allzu viel
[55:22] loszuwerden inhaltlich, aber wichtig ist vielleicht zu
[55:26] wissen, pflanzliche Öle sind halt für uns super gut, auch
[55:31] gerade weil sich eben die. Wichtigen Polyphenole dann
[55:34] besser und vor allem Vitamine besser aufnehmen lassen.
[55:38] Was gibt es noch zu sagen zu pflanzlichen Ölen versus
[55:42] tierische Fette? Ja, ich würd schon das Olivenöl
[55:46] natürlich ganz auf das Podest stellen.
[55:48] Da haben wir einfach die meiste Evidenz.
[55:50] Da gibt es ja fantastische Studien wie die Pretty Mate
[55:53] Studie, es gibt ja wirklich, da gibt ja wenig solche ganz robust
[56:00] und knallharten Daten. Das ist nie gelungen.
[56:03] Fürs Sonnenblumenöl oder zum Maiskernöl, das ist ja auch
[56:07] weniger einfach gesättigte und weniger Omega Reifensäuren.
[56:12] Also ich würd das Olivenöl herausheben, dann das Leinöl,
[56:16] das Rapsöl ist eigentlich auch noch ganz gut, das war Lyon
[56:20] Diyatt Heart Studie die das da gibt es natürlich noch Öle, die
[56:24] man aber ja nicht so in großer Menge verzehrt, ne Walnussöl ist
[56:28] auch super, aber. Auch teuer, ja.
[56:32] Aber bashen? Wir sollten ja Sesamöl, genau,
[56:35] aber wir sollten Bashen, nämlich Kokosöl, oder?
[56:38] Jein. Also Kokos, also bashen, Palmöl
[56:42] natürlich, Palmöl ist schlimm, ne, es hat viele gesättigte
[56:45] Fette und es schadet der Erde, weil das, weil ja die
[56:49] Monokulturen da genau an den palmschen Regionen der Welt
[56:52] entstehen. Beim Kokosöl gab es ja die die
[56:56] Totalablehner und die absolut Befürworter, die.
[57:02] Ich glaube, wenn ich die ich hab es vor paar Wochen zum letzten
[57:05] Mal die Daten recherchiert, auch eine Metaanalyse, da kommt es
[57:08] neutral rüber. Ich glaube die gesättigten Fette
[57:11] die drin sind, die natürlich schlecht sind, die negative
[57:14] Wirkung, die hebt sich auf mit den Mittelkettigen Seglyceriden,
[57:18] die in kleiner Menge nicht viel, auch die in kleiner Menge drin
[57:20] sind. Also insofern sag ich wenn jetzt
[57:22] einer Thai Curry macht, kann er das Kokosöl Kokosfett da rein
[57:27] machen, aber vielleicht nicht als Hauptspeisefett verwenden.
[57:31] Vielen dank, Herr Professor Michalsen, das war jetzt
[57:33] wirklich ein Parfondsritt durch die Welt der Ernährung.
[57:37] Ich sag unseren Zuschauerinnen und Zuschauern oder Zuhörerinnen
[57:41] und Zuhörern, das ist jetzt 14:00 Uhr, haben sie schon zu
[57:44] Mittag gegessen? Ich ja leider nicht.
[57:48] Der Hunger kommt. Was werden sie essen?
[57:51] Ja gut, ich bin ja im Krankenhaus.
[57:53] Ich muss mal gucken, weil leider ist um 14:00 Uhr das Beste
[57:56] meistens schon weg, ne, insofern kann es auch sein, dass ich hier
[58:00] im Geschäft nebenan mir n Sushi wolle.
[58:03] Da ist ja wieder so viel weißer Reis drin.
[58:05] Da ist weißer Reis, Avocados. Dann hol ich mir noch irgend
[58:08] irgend irgendeine hülsenfrucht Glas und das ist dann, das ist
[58:13] dann halt so. Also ich hab 2 Dinge zu sagen.
[58:16] Danke, dass sie auf ihr Mittagessen im Krankenhaus
[58:18] verzichtet haben und zweitens. Ich habe gelernt, Sushi mit
[58:22] weißem Reis schützt mich vor Arsen.
[58:25] Vielen Dank. Herr Professor, mich heißen
[58:29] Danke fürs Zuhören. Ich hoffe, diese Folge hat dir
[58:32] gefallen. Weitere Informationen findest du
[58:35] wie immer in den Shownotes, wenn du etwas in dieser Folge gelernt
[58:39] hast und diesen Podcast unterstützen möchtest, würde ich
[58:43] mich über eine Bewertung freuen. Damit hilfst du mir und anderen
[58:46] Zuhörern, dass dieser Podcast und seine Inhalte leichter
[58:50] gefunden werden. Besuch mich auch auf meinen
[58:53] anderen Kanälen bei Instagram, tik tok, Facebook oder Youtube.
[58:59] Ich freue mich immer über Feedback und weitere Fragen von
[59:03] dir, alles wird gut, aber nicht von alleine.

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