# Omni-Biotic im Faktencheck: Nahrungsergänzung mit Prof. Anita Frauwallner & Nina Ruge

An episode of [staYoung - Der Longevity-Podcast](https://invisiblenetwork.ai/podcast/1729988637), 7 Nov 2025, 1 h 03 min.

Audio: https://traffic.megaphone.fm/APO9256581286.mp3

In dieser Folge spreche ich mit Prof. Anita Frauwallner, der Gründerin des Instituts für Mikrobiomforschung Allergosan in Graz und Kopf hinter der Marke Omni-Biotic – sowie mit Dr. Wolfgang Brysch, Arzt und Neurobiologe mit über 30 Jahren Forschungserfahrung. Gemeinsam mit Nina Ruge diskutieren sie, was Probiotika wirklich können, wie lebende Bakterien in Pulverform überleben und welchen Unterschied es macht, ob sie aus Mensch oder Tier stammen. Es geht um Studien, Wirkung und Mythen – ein spannender Faktencheck rund um lebende Mikroorganismen und ihre Bedeutung für unsere Gesundheit. In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen: - Wie unterscheiden sich lebende von toten Bakterien in ihrer Wirkung auf den Darm? - Welche Rolle spielt die Ernährung für die Wirksamkeit von Probiotika? - Überleben probiotische Bakterien tatsächlich die Magensäure? - Wie funktioniert der Gefriertrocknungsprozess (Lyophilisierung) bei Probiotika? - Was bedeutet CFU (colony forming units) und wie wird die Qualität von Probiotika gemessen? - Warum kombiniert Omni-Biotic verschiedene Bakterienstämme in einem Produkt? - Gibt es wissenschaftliche Beweise, dass bestimmte Stämme gezielt krankmachende Bakterien verdrängen oder „killen“ können? - Wie beeinflusst Stress das Mikrobiom – und können Probiotika dagegen helfen? - Welche spezifischen Effekte haben Omni-BioticProdukte wie Colonize, Metabolic oder SR9 laut Forschung? - In welchem Verhältnis stehen Mikrobiom, Ernährung und gesundes Altern? - Sind die behaupteten Wirkungen von Probiotika wissenschaftlich ausreichend belegt oder größtenteils Erfahrungswissen? Weitere Informationen zu Omni-Biotic und Prof. Anita Frauwallner findest du hier: https://shop.omni-biotic.com/de-de Du interessierst dich für Gesunde Langlebigkeit (Longevity) und möchtest ein Leben lang gesund und fit bleiben, dann folge mir auch auf den sozialen Kanälen bei Instagram, TikTok, Facebook oder YouTube. https://www.instagram.com/nina.ruge.official https://www.tiktok.com/@nina.ruge.official https://www.facebook.com/NinaRugeOffiziell https://www.youtube.com/channel/UCOe2d1hLARB60z2hg039l9g Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin. STY-213

## Transcript

[0:04] Willkommen bei Stay Young. Zu unserer Reihe Faktencheck
[0:08] Nahrungsergänzung Probiotika gute Bakterien für den Darm und
[0:13] für alles, was von dort aus gesteuert wird.
[0:16] Immer mehr wird daran geforscht und immer mehr Produkte erobern
[0:20] den Markt der Kunde. Die.
[0:23] Kundin ist verunsichert welche Bakterien können was?
[0:27] Und wie kommen die überhaupt lebend aus der Kapsel oder der
[0:30] Tüte im Darm an? Omnibiotik hat 20 verschiedene
[0:34] Bakterienmischungen im Programm, ist Marktführer im
[0:38] deutschsprachigen Raum und in rund 40 Ländern vertreten.
[0:42] Hinter dieser Marke steht das Institut für Mikrobiomforschung
[0:45] Allergosan in Graz, und sie ist die Gründerin Professor Anita
[0:49] Frau Wallner willkommen bei Stell Young.
[0:51] Hallo Frau Ruge, ich freue mich hier zu sein.
[0:54] Danke, dass Sie da sind. Und hier ist unser Experte.
[0:57] Er ist Arzt und Neurobiologe, ihr kennt ihn vielleicht auch
[1:00] schon, hat über 30 Jahre internationale Erfahrung in der
[1:04] biomedizinischen Forschung und Entwicklung pflanzenbasierter
[1:08] Nahrungsergänzungsmittel und ist Inhaber von 26 Patenten mit
[1:12] Bezug auf gesundes Altern und Entzündungsprozesse.
[1:14] Dr. Wolfgang Brüsch Willkommen bei Stay Young.
[1:20] Hallo Frau Ruge, Hallo Frau Frauenweiler.
[1:23] Hallo. Er ist schon mehrfach als
[1:25] Faktenchecker bei uns aktiv gewesen und Frau Professor Frau
[1:28] Wallner hat ja bereits ebenfalls eines der Young Podcasts
[1:32] bestritten zum Thema Mikrobiom und seine ungute Veränderung,
[1:35] wenn wir älter werden jetzt also checken wir omnibiotik ihre
[1:39] Firma und deren Angebote und jetzt komme ich gleich mal mit
[1:42] einem Angebot, das sie gar nicht haben, nämlich lebende
[1:46] Bakterien, die tot sind. Also es ist tatsächlich so.
[1:52] Es gibt ja Unternehmen, die positive gesundheitliche Effekte
[1:57] Bakterien zuschreiben, die sie tot anbieten.
[2:00] Es sind ja postbiotika, also pasteurisierte, acamansia
[2:05] Bakterien zum Beispiel, und bestimmte Moleküle in der
[2:08] Bakterienhülle stabilisieren laut Studien die Darmschleimhaut
[2:12] bei uns und wirken entzündungshemmend, obwohl die
[2:16] Bakterien tot sind. Was sagen Sie dazu?
[2:19] Warum haben Sie das nicht? Also ganz klar muss man sagen,
[2:23] das hat einen wirklich wichtigen Grund, warum wir ausschließlich
[2:27] lebende Bakterien anbieten, und der ist in ganz kurzen Sätzen
[2:31] erklärt klarerweise das, was bei den Postbiotika da ist.
[2:36] Das sind auch die Stoffwechselprodukte drinnen,
[2:39] also die toten Bakterien und deren Stoffwechselprodukte, und
[2:43] das hat durchaus einen gewissen Effekt, der ist ja auch zu
[2:46] sehen, aber. In dem Moment, wo sie aufhören,
[2:50] es zu nehmen, ist kein Effekt mehr da.
[2:54] Tot ist tot. Ich arbeite wirklich
[2:57] ausschließlich mit lebenden und vermehrungsfähigen Bakterien,
[3:02] das heißt, auch wenn ich aufhöre, bleiben diese Bakterien
[3:06] ja im Darm, produzieren ihre eigenen Metabolite und haben
[3:11] damit einen, also wirklich. So weit höheren Wert und so weit
[3:16] höhere Wichtigkeit für den menschlichen Körper, das kann
[3:19] man überhaupt nicht vergleichen. Kann man denn gleich Nachfrage
[3:23] dazu, Frau Professor Frau Wallner, kann man denn
[3:25] irgendwelche Aussagen dazu treffen, wie lange die lebenden
[3:29] Bakterien, die ich dann mit ihrem Produkt aufgenommen habe,
[3:32] wie lange die so im Darm verbleiben?
[3:35] Ja, natürlich, weil das schauen wir uns in den großen Studien
[3:39] immer an. Ja, wir schauen uns also nicht
[3:41] nur an, welche Ergebnisse haben wir während das Probiotikum
[3:45] genommen wird, sondern auch, wenn wir aufhören, zum Beispiel,
[3:50] wie viele davon sind nach 3 Monaten, nach 6 Monaten
[3:54] tatsächlich im Darm, und es kommt natürlich darauf an, wie
[3:57] lange hat man es eingenommen wegen einer Woche.
[4:00] Nicht sehr viel länger. Ja, da hast du dann vielleicht
[4:03] noch ein 2 Wochen, wo das effizient wirksam ist.
[4:06] Aber wenn ich zum Beispiel ein Probiotikum über 6 Monate
[4:10] bereits eingenommen habe, dann habe ich nicht nur diesen massiv
[4:15] erhöhten Wirkungseffekt da, sondern tatsächlich die bleiben
[4:20] dann auch Monate und damit ist wirklich die gesamte Gesundheit
[4:25] des Menschen davon beeinflusst. Das ist natürlich super für den
[4:31] Absatz ihres Ihrer Produkte, Herr DR. Brüsch.
[4:34] Was sagen Sie dazu? Bleiben Bakterien, wir werden
[4:37] auch gleich noch mal darüber sprechen, wie die überhaupt als
[4:39] Tütchenpulver dann bei uns auch ankommen im Darm, aber was haben
[4:44] sie aus ihrer Perspektive zu sagen über den Verbleib der
[4:48] Bakterien und die Dauer im Darm, wenn ich sie als Probiotikum
[4:52] nehme? Also die Studienlage, die die
[4:55] mir bekannt ist, geht eigentlich davon aus, dass.
[4:58] Dass ne Wirkung hauptsächlich dann ist, während man diese
[5:02] Probiotika zu sich nimmt, also n Verbleib über 3 bis 6 Monate
[5:08] ist. Denke ich noch nicht wirklich
[5:11] gut nachgewiesen doch. Da muss ich jetzt widersprechen.
[5:13] Es tut mir leid, Herr Doktor Brück, aber ich schicke Ihnen
[5:16] gerne die Studien, weil wir haben das nicht nur einmal
[5:19] nachgewiesen, sondern das ist wirklich extrem häufig in
[5:23] unseren Studien, dass wir auch wissen wollen, was ist Monate
[5:28] danach, und das ist überhaupt kein Problem, es kommt darauf
[5:32] an. Verwende ich wirklich
[5:34] menschliche Bakterien oder verwende ich Bakterien aus
[5:38] Tieren, also zum Beispiel aus der Kuh, aus dem Schaf, aus der
[5:42] Ziege und so weiter die überleben natürlich im Menschen
[5:46] nicht, weil sie ja nicht dorthin gehören.
[5:50] Habe ich humane also wirklich aus dem Menschen stammende und
[5:54] dorthin gehörende Bakterien? Dann können sich diese auch
[5:58] ansiedeln, wenn ich auch tatsächlich sozusagen im Darm
[6:03] die Verhältnisse umstelle, wenn ich genauso den Mist esse wie
[6:08] vorher, dann wird es nicht lang nützen, aber wenn ich auch davon
[6:13] ausgehe, dass jemand, der gesund werden will, dann stellt er
[6:17] vielleicht auch seine Ernährung um und dann sehen wir das ganz,
[6:20] ganz stark. Ok, darüber haben.
[6:23] Wir, da gebe ich Ihnen recht, ja bitte, da gebe ich Ihnen recht.
[6:25] Das ist sicherlich die Ernährungsumstellung, ist ist
[6:28] ganz wichtig, wobei die sicherlich auch, was sagen wir
[6:32] mal, zum Teil ohne Probiotika, dann zu einer Veränderung führt,
[6:36] die Studien natürlich, die sozusagen, die ich zitiere, sind
[6:39] die, wo die Nahrung, sozusagen die Nahrungszusammensetzung,
[6:44] sich nicht ändert, weil man einfach wissen will, was ist der
[6:46] net Effekt nur des Probiotikums und da ist das so.
[6:50] Und das gilt, glaube ich, für jedes Probiotikum.
[6:54] Also es ist überhaupt keine Frage, wenn ich meine
[6:57] Lebensumstände nicht verändere, dann muss ich das Probiotikum
[7:01] jeden Tag nehmen, gar keine Frage, aber ich rede davon, ich
[7:06] nehme omnibiotik jetzt seit tatsächlich 30 Jahren, also da
[7:12] ist man vielleicht nicht das richtige Testimonial dafür.
[7:16] Also das bedeutet Lebensstil. Umstellung heißt gemüsebasierte,
[7:20] ballaststoffreiche Ernährung mit löslichen und unlöslichen
[7:25] Ballaststoffen, was Nahrung ist für die Bakterien, die für die
[7:29] guten Bakterien bei uns im Darm ansonsten schwierig siedeln sich
[7:35] vielleicht Bakterien an, die wir nicht so gerne haben wollen.
[7:38] Herr Doktor brüsch, würden Sie dem so zustimmen?
[7:42] Ja, also es ist ganz wichtig, die die entsprechende Ernährung.
[7:46] Und da, um vielleicht ein bisschen provokativ zu sein,
[7:51] Frau Dr. Frohnweiler, wenn, wenn sie sich richtig ernähren,
[7:55] müssten sie eigentlich ihre Produkte nicht 30 Jahre lang
[7:58] nehmen, denn dann würde ja praktisch der Darm sozusagen,
[8:00] wie sie postulieren, sich entsprechend umgestellt.
[8:04] Doch wissen Sie warum? Weil ich einen 16 Stunden
[8:07] Arbeitstag habe, weil ich extrem viel Stress habe und ich will
[8:11] den auch gar nicht abbauen, ich freue mich darüber, dass ich mir
[8:14] so gefragt sind, aber ich. Aber das tut dem Körper
[8:17] natürlich auch nicht gut. Also 16 Stunden Stress am Tag,
[8:21] dafür braucht man dann erst recht wieder seine Probiotika.
[8:24] Kommen wir gleich dazu, Herr Dr. Brüsch, das ist das eine
[8:27] Produkt, das sie auch in Sachen Stress Probiotika anbieten.
[8:31] Kommen wir noch mal einen Schritt zurück, weil das ganz,
[8:33] ganz viele interessiert, die viele Menschen kennen, diese
[8:36] Tütchen, und sagen sich also, ist ja schon interessant, aber
[8:40] ich. Erstens, da sollen
[8:42] milliardenfach Bakterien drin sein und die sollen den Darm
[8:46] lebend erreichen und die Leben in diesem Pulver, diese diese
[8:51] Menge kürzt man ja auch ab mit diesen Buchstaben cfu, das
[8:54] sollte man sich vielleicht mal merken, weil das wundert einen
[8:56] so ein bisschen cfu ja, das heißt also diese Menge der Leben
[8:59] lebenden Bakterien und viele fragen sich jetzt natürlich,
[9:02] wie, wie kann in so einem Pulver eine Bakterie überleben?
[9:07] Also tatsächlich ist das eine der spannendsten Dinge, wusste
[9:10] ich am Anfang auch nicht. Und da steckt viel Know How
[9:13] dahinter. Das macht man tatsächlich schon
[9:16] lange, denn Bakterien leben also jetzt menschliche oder auch in
[9:20] einer Kuh vorhandene Bakterien leben nicht länger als etwa 5
[9:24] Tage, ja sie vermehren sich in dieser Zeit natürlich, aber sie
[9:28] selbst leben nicht länger, na probieren Sie mal ein
[9:31] Probiotikum in die Apotheke zu bringen, wonach 5 Tagen alle tot
[9:35] sind, das geht natürlich nicht sie.
[9:37] Das heißt, man hat herausgefunden, es gibt einen
[9:40] ganz spezifischen Prozess. Das ist der Prozess der
[9:43] sogenannten Lyophilisierung ja, und das heißt nichts anderes als
[9:48] Gefriertrocknung. Das heißt, man entzieht etwa
[9:52] 9899% des Wassers aus dem Körper der Bakterie und dann ist sie in
[10:01] einer Art Ruhezustand. Sie ist lebensfähig, aber sie
[10:06] lebt nicht, es ist sehr spannend, ich weiß nicht, ob sie
[10:09] es vor kurzem gehört haben, da haben sie, jetzt haben Sie
[10:12] Bakterien gefunden, die sind seit Millionen von Jahren und
[10:16] man sozusagen in diesem Zustand, und man konnte sie wieder
[10:19] aufwecken, also. Das heißt, das ist das, was wir
[10:21] machen und in dem Moment, wo ich sie wieder in Wasser oder in
[10:26] feuchte Umgebung bringe. Ich könnte sie auch in einen
[10:28] Joghurt einrühren, in dem Moment ziehen sie diese Flüssigkeit
[10:32] wieder an sich und werden lebend.
[10:36] Und das dauert aber ein bisschen, weil man soll das ja,
[10:38] also wenn man das Tütchen ins Wasser geschüttet hat, soll man
[10:41] sie erstmal eine Minute oder ein bisschen länger stehen lassen.
[10:44] Ja, natürlich, weil ich brauche sie wirklich vollkommen lebend,
[10:49] weil sie müssen sich ja auf die Reise machen durch den Magen,
[10:53] und da muss alles vorhanden sein, was nur irgendwie
[10:56] sozusagen an Kraft da ist. Und für uns ist es auch ganz
[11:00] wichtig. Wir machen ja nicht nur, dass
[11:02] wir Bakterien in solchen Tütchen geben, sondern es werden immer
[11:06] auch Nährstoffe reingegeben, also präbiotische Stoffe oder
[11:12] verschiedenste Enzyme und so weiter von dem die Bakterien
[11:17] sozusagen aktiviert werden. Also die Matrix macht bei
[11:20] unseren Probiotika wirklich extrem viel aus, ich sage immer,
[11:25] ist etwa 30% der Wirksamkeit. Herr Doktor brisch, gleich komme
[11:28] ich nach diesem Passagetalk komme ich auf sie zu mit der
[11:33] bitte um Bewertung. Das heißt also, diese Enzyme und
[11:36] die Präbiotika müssten dann innerhalb von ein 2 Minuten so
[11:39] stark wirken, dass sie dann sozusagen der Frischekick sind
[11:42] für diese Bakterienarten. Jetzt kommt die zweite Frage,
[11:46] Wir haben das also geschafft, die sind ihren Angaben nach in
[11:49] dem Wasserglas wieder zum Leben erweckt mit Enzymen etc.
[11:53] Und. Und jetzt müssen sie durch den
[11:54] Verdauungstrakt und da ist die Salzsäure des Magens.
[11:58] Sie überleben das alle. Nein, alle überleben es auch
[12:03] unter besten Umständen nicht. Aber wenn ich in der Lage war,
[12:09] sie außerhalb des Körpers zu aktivieren, dann haben sie eine
[12:15] Chance von ungefähr, ja guten 90%, dass tatsächlich diese, und
[12:21] jetzt muss ich wieder. Einen Schritt zurückgehen diese
[12:25] Bakterien können deshalb auch so gut überleben, weil wir
[12:29] ausschließlich humane Bakterien verwenden.
[12:33] Also wir verwenden niemals die Bakterien von einer Kuh, von
[12:36] einer Ziege oder sonst etwas, sondern es sind menschliche
[12:40] Bakterien und menschliche Bakterien sind in der Lage, die
[12:46] Säure des Magens zu überleben, das ist genetisch sind sie
[12:50] Magensäure stabil. Da sind die, das machen die das
[12:53] automatisch. Ich hatte gerade noch eine
[12:58] spontane Idee, ja, sie sagen ja immer, man sollte die Probiotika
[13:03] auf nüchternen Magen nehmen, da sind sie aber doch nun der
[13:06] Salzsäure noch mehr ausgesetzt. Jein.
[13:10] Ja und Nein. Also wenn kein Essen im Magen
[13:13] ist, wird auch nicht viel Säure produziert, aber das Spannende
[13:18] ist, sie gehen innerhalb von Minuten, also maximal haben sie
[13:24] vielleicht eine halbe Stunde passagezeit, wenn der Magen leer
[13:28] ist. Wenn der voll ist, kann das 23
[13:31] Stunden auch dauern. Nachvollziehbar.
[13:35] Jetzt sagen Sie das ein Tütchen was weiß ich 5 Milliarden ein
[13:38] Tütchen hat 7,5 Milliarden Bakterien nicht viel mehr und
[13:43] nicht viel weniger. Wie kriegen Sie in das hin
[13:45] allein Apfeltechnisch? Also ganz klar, ehrlich gesagt,
[13:51] das ist eine reine Qualitätsfrage, das ist rein
[13:55] eine Frage, dass man wirklich genau weiß, was macht und man
[14:00] darf nicht vergessen, ich mache das ja nicht zu Hause in der
[14:03] Küche, sondern da ist es tatsächlich so, wir arbeiten in
[14:08] riesengroßen Labors, wo man also ganz genau auf diese Dinge
[14:13] schaut, man macht qualitätsprüfungen vorher, man
[14:17] kann. Zieht zwischendurch Proben und
[14:21] schaut sich das an. Man sequenziert das genetisch,
[14:25] um sicher zu gehen, welche Bakterien schaut man sich an und
[14:29] diese eben koloniebildenden Einheiten, diese Cfu, die Sie
[14:34] vorhin genannt haben, das zeigt uns wie.
[14:38] Welche Mengen müssen wir drinnen haben?
[14:40] Das heißt also hier, das ist wirklich nichts anderes als ein
[14:45] Erfahrungswert, wie man diese Dinge macht, also wenn man ein
[14:49] gutes Labor hat, dann ist das ehrlich gesagt, ja, das kann bei
[14:53] uns jeder Mikrobiologe im Labor kann das.
[14:56] Man entzieht denen das Wasser, man macht so einen
[14:59] Gefriertrocknungsprozess, wiegt das wahrscheinlich, und dann
[15:02] sagt man, das sind dann mit großer Wahrscheinlichkeit 5 bis
[15:04] 7,5 Milliarden Bakterien. Und es wird gezogen.
[15:09] Es werden Proben gezogen, permanent während dieses
[15:11] Produktionsprozesses. Da kommen wir nämlich jetzt zu
[15:15] der nächsten Frage, denn manche sagen sich ja, also es gibt ja
[15:18] so wahnsinnig viele verschiedene Bakterienarten, wie kann man
[15:21] denn sicher sein, dass nur die, die wir haben wollen, da drin
[15:23] sind in der Tüte? Also weil wir wirklich also
[15:27] erstens einmal kommen, andere gar nicht in die Produktion
[15:32] hinein. Ja, das heißt, man macht ja
[15:34] nicht alles auf einmal, sondern nur.
[15:37] Man macht Produktion für Produktion, was weiß ich
[15:40] bifidobacterium bifidum, dann corvat Lactobacillus
[15:43] acetophylus, dann intracoccus oder was, also so wie man sie
[15:47] braucht, so werden die produziert, das heißt, ich weiß
[15:50] also ganz genau, was in so einem einzelnen Batch ist.
[15:55] Und dann werden diese unterschiedlichen Bakterien in
[15:59] unterschiedlicher Konzentration hineingegeben.
[16:03] In so ein Tütchen. Also das sind nicht alle von
[16:05] allen gleich viel drinnen, sondern ganz unterschiedliche
[16:08] Konzentrationen, weil, und das ist sicherlich das Spannendste,
[16:12] wenn man also nicht dauernd damit zu tun hat, Bakterien,
[16:17] also vor allem menschliche Bakterien, arbeiten Intims das.
[16:22] Das heißt, sie arbeiten miteinander besser, als sie das
[16:26] allein tun könnten. Das ist auch der Grund, warum
[16:29] wir haben ein einziges Präparat, wo nur ein Bakterienstamm
[16:32] drinnen ist, obwohl das viel leichter ist.
[16:35] Aber in allen anderen sind genau abgestimmte Teams, die dann auch
[16:41] tatsächlich das tun, was man von ihnen erwartet.
[16:45] Jetzt kommt Herr Dr. Wulsch. Das ist jetzt sozusagen der.
[16:49] Die Verfahrensbewertung Herstellungsbewertung der
[16:52] Tütchen. Ja, also zum einen diese
[16:56] Zusammenstellung auch die die entsprechende Anzahl dort
[17:01] reinzubringen ist eigentlich stand der Technik, das ist also
[17:05] man, wie sie richtig sagten, werden die in Inkubatoren
[17:09] einfach angezogen, dann werden sie gefriergetrocknet und man
[17:12] muss sich eben auch klar machen, trotz dieser hohen Anzahl von
[17:15] Bakterien sind halt mikroskopisch klein und sehr
[17:18] leicht das. Ist der der ich würde mal
[17:21] denken, der größte Anteil in so einem Tütchen sind die
[17:24] Trägerstoffe, auf denen die Bakterien aufgetragen sind und
[17:27] dann das. So macht man das auch bei
[17:29] Medikamenten letztendlich, die man im Mikrogrammbereich
[17:32] dosieren muss, man trägt das auf einen Trägerstoff auf, der dann
[17:35] sehr viel. Mehr Gewicht hat und dann kann
[17:37] man sehr genau praktisch das Zusammenwiegen sozusagen und
[17:41] weiß auch trägerstoff a ist was weiß ich sind 10 Milliarden
[17:45] Programm oder wie auch immer drauf, dann lässt sich das
[17:48] relativ gut und genau bestimmen das.
[17:50] Ist ja aber da muss ich jetzt einhaken.
[17:54] Trägerstoff. Kommt bei uns dann in die
[17:57] Bakteriengütchen keiner hinein. Also bei uns sind tatsächlich
[18:00] keine Trägerstoffe mehr drinnen, sondern rein die
[18:03] gefriergetrockneten Bakterien. Das ist für mich ganz, ganz
[18:07] wichtig, weil Sie vorhin die Medikamente genannt haben, wenn
[18:11] man das mit der nötigen Genauigkeit macht, dann kann ich
[18:17] dafür garantieren, dass nicht irgendwelche Substanzen drinnen
[18:21] sind, sondern tatsächlich nur die Bakterien, und das kann man.
[18:25] Man sehr schön dann auch sich anschauen, zum Beispiel wenn man
[18:28] sie also dann zum Beispiel auf eine feuchte Platte aufträgt,
[18:33] kann man sehen, wie die tatsächlich keinen Trägerstoff
[18:36] haben, sondern die beginnen, indem sie das Wasser aufziehen,
[18:41] tatsächlich sich zu entwickeln und zu leben.
[18:43] Also tatsächlich, ich glaube, dass hier wirklich essentiell
[18:48] ist. Wofür verwende ich die
[18:51] Bakterien? Werfe ich die in Joghurt rein,
[18:54] ist es mir egal, ob da ein Trägerstoff drinnen ist.
[18:56] Ja, verwende ich sie und bei uns wir verwenden Sie ja auch, zum
[19:01] Beispiel für schwerkranke Menschen, da musst du wirklich
[19:04] ganz genau wissen, dass nichts außer dem, was auf der Packung
[19:08] dann drauf steht, wirklich drinnen ist.
[19:11] Ob. Das meinte ich auch mit den
[19:12] Trägerstoffen, also zum Beispiel Maltodextrin.
[19:14] Haben sie drin, Sie haben Oligosaccharide drin, das sind
[19:18] ja trägerstoff, macht sich der Laie denkt, das ist irgendwas
[19:22] Schlimmes, das sind einfach auch funktionale Teile, nicht was
[19:27] weiß ich, Laktose ist ein ganz gängiger Trägerstoff, das ist ja
[19:31] nichts Schlimmes, sondern das ist einfach, hilft so was zu
[19:34] dosieren, also ich bezweifle, dass sie.
[19:37] Bakterien in Reinform Gefriergetrocknet in diesen
[19:42] Mengen genau abfüllen können, wenn sie das nicht verwünschen
[19:45] mit den anderen, da ist es pharmako pharmakotechnisch, also
[19:49] würde ich mal sagen. Ich lad Sie gerne mal ein zu uns
[19:51] ins Labor, sich das anzuschauen, weil es ist wirklich spannend,
[19:55] dass man also natürlich verwenden wir, aber wir
[19:58] verwenden zum Beispiel Dinge wie.
[20:01] Oligofuctose und so weiter weniger als Trägerstoff, weil
[20:05] sonst müsste man die ja zum Beispiel in jeder Kapsel oder
[20:08] was auch drinnen haben, sondern das verwenden wir und deswegen
[20:12] auch in den unterschiedlichen Produkten unterschiedliche
[20:16] Substanzen. Das sind präbiotische
[20:18] Substanzen, von denen sich die Bakterien dann ernähren.
[20:21] Und das ist ganz essentiell, dass du ihnen für die ersten
[20:25] Minuten etwas mit gibst, wo sie sofort in die Vermehrung gehen.
[20:30] Und da sehen wir zum Beispiel unsere Bakterien, sind ja
[20:33] hocheffizient. Nach 15 Minuten haben sich die
[20:37] bereits verdoppelt, also wenn ich da eine Milliarde rein gebe
[20:43] nach 15 Minuten, habe ich bereits 2 Milliarden Bakterien
[20:46] und. Und nach 30 Minuten habe ich 4
[20:48] Milliarden und nach 45 Minuten habe ich 8 Milliarden.
[20:51] Das ist, wenn man also es funktioniert, nicht bei jedem
[20:56] Bakterium, aber das ist das besonders tolle, wenn du
[20:59] hochqualitative menschliche Bakterien verwendest.
[21:05] Dann sagen wir in dem Pulver. Herr Dr. Brüsch, sind Enzyme
[21:11] sind Präbiotika? Damit ist gemeint, da sind eben
[21:14] dextrine oder alles mögliche, wovon sich die Bakterien
[21:17] ernähren und die Bakterien selbst.
[21:20] Sind Sie damit einverstanden? Ja.
[21:23] Ja, genau, ja, das ist das ist halt eine Definitionsfrage.
[21:26] Ich würde sagen, dass sozusagen solche Stoffe dienen.
[21:31] Eben haben mehrere Funktionen sie.
[21:32] Sie sind Zange, Nahrung für die Bakterien, sie stabilisieren die
[21:36] sicherlich auch in der Darmpassage, auch das ist
[21:39] bekannt, und sie sind sozusagen, haben auch ne Funktion als
[21:43] trägerstoff nenn ich, so kann man anders nennen, macht es
[21:47] einfach die Dosierung einfacher. Auf einen Punkt wollte ich noch
[21:50] eingehen, die Stabilität in der Darmpassage.
[21:54] Da würde ich sagen, dass nun gerade Bakterien, die sozusagen
[21:58] aus Menschen generiert würden, was ja relativ einfach ist, da
[22:01] stabiler sind. Dem würde ich, sagen wir mal,
[22:04] nicht so unbedingt zustimmen, denn man bekommt ja auch
[22:09] wirklich schlimme Krankheiten mit tierischen Bakterien, wenn
[22:12] man in Thailand oder sowas isst. Die die schaffen es auch sehr
[22:15] gut durch die Darmpassage. Also es sind gerade die, die man
[22:19] auch nicht unbedingt will. Also das ist glaube ich so, ich
[22:22] gebe Ihnen recht, die diese Bakterien schaffen es durch die
[22:25] durch den Darm, durch die Salzsäure, das ist einfach das
[22:28] schaffen aber andere auch. Ja, und wenn ich da vielleicht
[22:30] noch sagen darf, ich liebe ja Joghurt und Kefir und all das,
[22:33] das sind ja tierische Trägerstoffe in Häkchen und
[22:36] Bakterien aus der Kuh, und die kommen ja bei mir auch an.
[22:40] Nein, nein, hier, wo sie ganz stark protestieren, sie wollen
[22:44] nicht wirklich glauben, dass die lebend bei Ihnen ankommen.
[22:48] Joghurt heißt nicht, dass da alles lebende Bakterien sind,
[22:53] natürlich nicht. Das ist aber in der Definition,
[22:56] das muss ja getestet werden und drauf stehen.
[22:59] Nein, nein, nein. Da gibt es.
[23:02] Schon gute Studien, die zeigen, dass das positive Wirkung aufs
[23:06] Mikrobiom hat und dass die sich ansiedeln.
[23:08] Also das muss ich, da muss ich auch Frau Ruge recht geben.
[23:10] Ansiedeln können Sie sich im Normalfall gar nicht.
[23:13] Sie können. Eine Zeit lang im Darm leben
[23:16] ansiedeln können sie sich im menschlichen Darm nicht.
[23:19] Es gibt Bakterien, die tatsächlich auch in einem
[23:23] Joghurt vorkommen können, aber es ist ein großer Unterschied,
[23:26] zum Beispiel, das machen ja manche Joghurts, die zum Schluss
[23:30] nach der Pasteurisierung, und da kommt genau der Punkt, haben sie
[23:33] sich mal überlegt, was Pasteurisierung heißt, Na, na
[23:36] klar. Nach der Pasteurisierung.
[23:38] Na ja, das machen Sie ja nicht. Wie wäre denn dann das Joghurt
[23:40] entstanden, das Joghurt, die Säuerung passiert ja mit.
[23:44] Mit den Bakterien. Und dann werden sie
[23:47] pasteurisiert, tot hin und das und dann gibt es ein paar
[23:52] Firmen, die gehen her und setzen dann anschließend noch lebende
[23:56] zu, aber das sind 2 oder 3 Firmen auf der ganzen Welt, alle
[24:01] anderen geben sich mit dem zufrieden.
[24:04] Dass die Bakterien ja vorher was Gutes gemacht haben.
[24:08] Sie haben sich vermehrt und sie haben die Milch gesäuert, indem
[24:12] Sie Milchsäure produziert haben. Das ist ein gesundes
[24:15] Lebensmittel, aber das ist weit von dem entfernt, was echte
[24:19] humane Bakterienstämme können, weil sonst.
[24:22] Sie haben mich ja immer wieder gefragt, sie können einsetzen
[24:26] beim Krebs, Sie setzen es ein bei der Wundheilung und und und,
[24:29] ja, aber nicht mit Joghurtkeimen, das geht nicht.
[24:34] Herr Dr. Frisch ist ein schlagendes Argument, wenn sehr,
[24:37] sehr viele tatsächlich den, da bin ich produktionstechnisch
[24:39] überfragt. Das Pasteurisieren bringt alle
[24:42] Bakterien um, sprich wenn ich dann einen Joghurt haben möchte
[24:46] mit lebenden Bakterien, müssen die dann nach der
[24:48] Pasteurisierung zugesetzt worden sein, das ist, glaube ich, ein
[24:52] schlagendes Argument. Ich bin ehrlich gesagt kein
[24:58] Milchexperte oder Milchverarbeitungsexperte.
[25:00] Das überfragt mich auch ein bisschen.
[25:02] Es gibt halt große Studien, die zeigen, dass das eine positive
[25:06] Wirkung hat und die nehmen sicherlich nicht alle diese 3
[25:10] Firmen, also da wird. Sein.
[25:12] Aber vielleicht sind das die Milchsäureprodukte, die dann die
[25:15] Endprodukte des Stoffwechsels von Bakterien.
[25:18] Sind, wie auch immer. Sie ist es gesundes.
[25:21] Leben am Ende genau am Ende. Am Ende das, was hatten wir ja
[25:26] auch schon zu Anfang. Eine gesunde Ernährung sorgt
[25:29] schon per se für potenziell für ein gesundes und ausgeglichenes
[25:34] Mikrobiom, wieviel dann nötig ist, extern noch dazu zu geben,
[25:40] das muss man im Einzelfall sehen.
[25:43] Die Menschheit hat auch ohne Probiotika einige Millionen
[25:46] Jahre schon gut übernehmen, ja. Aber da kann ich Ihnen nur
[25:49] sagen, ich habe mit den Haza in Tansania gelebt.
[25:53] Das ist eines von diesen wenigen Völkern, die noch so leben wie
[25:56] wir vor 100000 Jahren mit der Stanford University, weil wir
[26:00] die untersucht haben, und da kann ich ihnen nur sagen, wenn
[26:03] sie so leben, wie die Leben, dann ist es gar kein Problem zu
[26:08] überleben, wenn sie Konservierungsmittel,
[26:11] Farbstoffe, Emulgatoren in ihren.
[26:13] Ihrer täglichen Nahrung drinnen haben und den Stress unserer
[26:17] Zeit. Da wird es sehr viel
[26:19] schwieriger. Da gebe ich Ihnen völlig recht.
[26:22] Wunderbar. Wir haben ganz viel verstanden
[26:24] und 1 müssen wir jetzt auch noch verstehen, bevor wir zu den
[26:26] einzelnen Produkten kommen. Sie haben ja auch davon
[26:28] gesprochen, sie haben 20 verschiedene Produkte, sie haben
[26:30] ganz unterschiedliche Zusammensetzung der einzelnen
[26:33] Bakterienstämme und da kommt natürlich das Fragezeichen, es
[26:38] gibt zigtausend Bakterienarten. Die wiederum haben jeweils
[26:43] Stämme, die einen haben 250, die anderen haben 70 Stämme und was
[26:48] auch immer vor allem, sie haben ja vor allem bifido Bakterien
[26:51] und laktobacillus Bakterien in ihren Produkten, sonst haben sie
[26:55] gar keine anderen mit ein 2 kleinen Ausnahmen und Bifido hat
[26:59] 70 verschiedene Arten Laktobacillus hat mehr als 250
[27:03] Arten und jede Art kann dann wieder verschiedene Stämme
[27:06] haben. So lange Rede kurzer Sinn.
[27:11] Wie haben Sie rausgekriegt, dass diese nun ganz besonderen Stämme
[27:16] von Bifido oder Lactobacillus jetzt besondere Wirkungen haben
[27:19] und warum haben sie auch nur 2? Arten also wir haben nicht nur
[27:23] 2, wir haben auch Streptokokken, entrokokken, Laktokokken, also
[27:28] wir haben sehr viel mehr. Aber in den meisten Produkten
[27:30] sieht man ja da ist. Ja, viele Lactobacillus und
[27:32] Bifidobakterien sind eben auch. Auch nicht in allen drinnen,
[27:36] sondern tatsächlich. Also wir so.
[27:39] Dafür habe ich 150 Leute im Labor stehen, ja, dass sie genau
[27:44] uns sagen, was kann, was ja und vor allem, was können Sie
[27:49] gemeinsam, dieses, dieses gemeinsame Arbeiten, das ist
[27:54] ganz, ganz essentiell, aber. Der Hauptgrund ist gar nicht
[27:59] der, dass wir jetzt nur die haben wollten, sondern es ist
[28:04] einfach so 99% aller Bakterien, die im menschlichen Körper
[28:10] leben, sind strikt an Aero. Das heißt, ich könnte nicht das
[28:15] Saché aufmachen und ins Wasser einrühren oder sonst etwas, weil
[28:20] die würden durch den Sauerstoff sterben, bevor sie überhaupt in
[28:23] uns drinnen sind. Das ist der Grund, warum eben
[28:26] zum Beispiel Akamantien Totgemacht werden, bevor sie zu
[28:30] uns kommen, weil sie leben derzeit nicht an uns verfüttert
[28:34] werden können. Die sind Aerob, die brauchen ja,
[28:36] ach nee, Moment, wenn sie aerob wären, dann ging's ja gut, sie
[28:39] sind aerob. Und das ist ganz interessant.
[28:44] Für uns ist es so, dass wir wir forschen zum Beispiel daran, es
[28:48] ist gar keine Frage, das machen derzeit, glaube ich, alle
[28:51] validen großen Probiotika Hersteller, dass wir daran
[28:56] forschen, wie können wir auch anaerobe Stämme tatsächlich den
[29:02] Menschen zuführen, ich schätze, unser erstes wird im nächsten
[29:07] Jahr kommen und. Okay also das müssen erstmal
[29:11] alles aerobe Bakterien sein. Die das spannend bringen.
[29:16] Da hätten wir gerne zum Schluss noch einen kleinen Ausblick,
[29:19] aber es müssen halt aerobe Bakterien sein, die in einer von
[29:22] Luft umgebenen Atmosphäre überleben können und das da
[29:28] haben sie halt vor allem die Lactobakterien und die
[29:30] Bifobacterien Bifidobakterien rausgesucht und haben dann jetzt
[29:34] eben für 20 Produkte sehr unterschiedliche Kombinationen
[29:37] verschiedener Stämme und Arten. Zusammengestellt.
[29:41] Das war jetzt noch mal meine Frage, wie kann man bestimmten
[29:44] Zielen, also stressreduktion, Mutter, Kind abnehmen,
[29:49] Adipositas, Diabetes, wie kann man da tatsächlich auf die
[29:54] Packung schreiben? Diese Kombination an Bakterien
[29:58] hilft jetzt wirklich da. Da.
[30:01] Das ist ganz einfach. Bakterien sind wie wir Menschen,
[30:05] man muss sich das Mal vorstellen, das heißt, so wie
[30:08] wir ja nicht nur eine Sache können, sondern viele
[30:11] verschiedene Dinge können, genauso ist es bei den Bakterien
[30:15] also ein großer Punkt ist, sie können zum Beispiel Milchsäure
[30:18] produzieren, ja, aber sie können auch verschiedenste andere
[30:23] Substanzen produzieren, und sie machen das nicht alles
[30:27] gleichzeitig. Sondern sie machen es dort, wo
[30:30] es notwendig ist. Das heißt, ihre Produktion von
[30:35] Vitaminen zum Beispiel. Sie werden nicht Vitamin K
[30:38] produzieren, wenn du genug Vitamin K hast.
[30:41] Aber sie gehen tatsächlich, und da ist es wieder entscheidend,
[30:47] die richtigen Kombinationen zu haben.
[30:50] Man kann sich das vielleicht nicht vorstellen, aber da, da
[30:52] wird man wirklich ganz begeistert davon, weil man hat
[30:57] das, was ich tatsächlich vor 30 Jahren zum ersten Mal gesagt
[31:02] habe, an der Uni in Warcheningen, weil ich dem
[31:05] Professor Rombautz gesagt habe, das gibt es doch nicht eben
[31:10] genau das, wir müssen doch Kombinationen von Bakterien
[31:14] verwenden und nicht nur einzelne Stämme, wenn im Darm so viele
[31:19] 100 vorkommen. Kommen.
[31:20] Aber es ist essentiell, die richtigen zu kombinieren und
[31:26] deswegen kann man nicht einfach irgendwelche wo zusammen sammeln
[31:29] und in ein Tütchen füllen oder in eine Kapsel geben und sagen,
[31:32] so und da habe ich jetzt 2030 40 verschiedene und das wirkt
[31:38] besser als eines, in dem Sex drinnen sind.
[31:41] Nein, es ist tatsächlich so, es kommt darauf an, ob sich
[31:46] tatsächlich hier Teams bilden. Die dann ganz spezifische
[31:51] Stoffwechselprodukte entwickeln und ganz spezifische Metabolite
[31:56] produzieren. Und dafür muss man tatsächlich,
[31:59] bei uns dauert es zur Entwicklung eines Produktes also
[32:03] am längsten am Omnibiotik Panda habe ich 8 Jahre gearbeitet,
[32:07] weil da wusste ich, das werden wir.
[32:11] Einer Schwangeren geben und dann dem Baby vom ersten Tag seines
[32:15] Lebens an. Und glauben Sie mir, das ist
[32:17] eine Herausforderung und da stecken Sie eben so viel Zeit in
[32:21] die Forschung. Ich habe jetzt noch etliche
[32:23] Fragen zu genau diesem Punkt, aber das schaffen wir heute
[32:25] nicht. Jetzt kommt erstmal der
[32:26] Kommentar von DR. Pusch. Ja, also wo ich?
[32:33] Konform gehe ist, dass natürlich diese Bakterien verschiedene
[32:35] Funktionen haben. Ich würde sagen, das ist
[32:39] marginal richtig, aber im wesentlichen ist es so, dass ein
[32:43] gesundes Darmmikrobiom unterschiedliche Funktionen
[32:48] gleichzeitig hat, das ist wie beim Sport, wenn ich jeden Tag,
[32:51] ich sag mal 5 Kilometer stramm gehe, dann ist das nicht nur gut
[32:56] für meinen. Diabetes Prophylaxe oder für
[33:00] Herz, Kreislauf oder für meine mentale Gesundheit, sondern
[33:05] gleichzeitig für alles. Und so ist es auch beim
[33:08] Darmmikrobiom, das hat einfach sehr verschiedene Funktionen und
[33:12] das so speziell auf einzelne Funktionen festzulegen ist
[33:16] glaube ich, sagen wir mal, nicht wirklich wissenschaftlich
[33:22] gedeckt das. Da muss ich jetzt natürlich
[33:24] widersprechen. Es tut mir leid, Luke, dass wir
[33:27] uns jetzt sozusagen da challengen, aber ich kann es ja
[33:31] nachweisen und ich habe also tatsächlich im Jahr 2009, die
[33:38] das geschafft, dass unsere Studien zur Unibiotik 10 von der
[33:43] World gastroenterology Organisation unter die 12 besten
[33:47] Studien der Welt geholt wurden, wo wir solche Dinge nachgewiesen
[33:51] haben. Oder im Jahr 2015 war die Studie
[33:55] zu Omnibiotiketox die beste Studie des Jahres aus 10000
[34:01] Studien ausgesucht. Also das kriegst du ja nicht,
[34:04] wenn deine Ergebnisse nicht nachweisbar sind, und da weisen
[34:08] wir genau das nach, dass ganz bestimmte Bakterien
[34:12] Populationen. Anderes machen, als wenn das
[34:16] nicht der Fall ist. Das heißt, ich muss jene
[34:19] hinbringen, die tatsächlich genau das machen können.
[34:23] Typisches Beispiel, Sie haben das vorhin gesagt, wo sie gesagt
[34:26] haben, ja, wenn man jetzt in Thailand auf Urlaub ist und so
[34:29] weiter, es gibt Menschen, die bekommen Durchfall und andere
[34:35] bekommen ihn nicht, obwohl sie dasselbe gegessen haben, und das
[34:39] kommt darauf an, welche Bakterien hast du in deinem
[34:43] Darm? Und in meinem Fall zum Beispiel
[34:45] sorge ich eben dafür, dass die Leute Bakterien haben.
[34:49] Gegen alle diese häufigen, wirklich killerkeime wie
[34:52] Salmonellen. Und da ist es wirklich
[34:56] spezifisch, dass du dir anschaust.
[34:59] Bakterienstamm für Bakterienstamm was kann er und
[35:03] er kann nicht nur eine Sache, sondern er kann zum Beispiel
[35:05] unterschiedliche Bakterien killen, aber wenn jetzt eine
[35:09] Übermacht an Salmonellen in deinen Darm kommt, dann wird.
[35:13] Machen alle genau diese Bakterizinproduktion, um
[35:18] Salmonellen zu killen? Weil da brauchst du nicht gegen
[35:20] Chigellen oder sonst etwas vorgehen.
[35:22] Also die Bakterien sind denkende Wesen und sie suchen sich das
[35:27] aus, was tatsächlich im Darm gerade gebraucht wird und das
[35:31] machen sie. Herr Dr. Frisch, Frau Wallner
[35:37] spielt jetzt gerade auf ihr neues Produkt an, das
[35:39] Reisebakterienprodukt. Und wollen wir uns jetzt auf
[35:45] Omnibiotik 10, das wir gerade schon erwähnt hatten, mal eben
[35:48] als Beispiel stürzen und dann können wir dieses, dieses, diese
[35:50] Thematik noch ein bisschen vertiefen.
[35:53] Ist das okay? Für mich.
[35:57] Ja, okay, also diese Omnibiotik 10 habe ich auch schon 100 mal
[36:01] genommen, weil ich immer mal eben Antibiotika nehmen musste.
[36:05] Und das wird ja empfohlen auch von Ärzten.
[36:08] Mach mal, wenn du Antibiotika genommen hast, omnibiotik 10 und
[36:12] das sind 7 laktobazillenstämme, 3 bifidobakterienstämme und
[36:19] warum jetzt ausgerechnet diese, weil die sich besonders gut nach
[36:24] Antibiotikatherapie neu ansiedeln können, oder warum
[36:27] haben sie jetzt diese Kombination?
[36:29] Gewählt und welche Beweise haben Sie dafür, dass es funktioniert?
[36:33] Nein, also man muss es ganz klar sagen.
[36:35] Es geht darum, dass wir wissen, welche Bakterien tatsächlich
[36:41] nach Antibiotika besonders viel im Darm vorkommen, weil sie zum
[36:46] Beispiel antibiotikaresistent sind, also generell und genau.
[36:51] Diese probiotischen Bakterien muss ich dann verwenden.
[36:55] Die, die trotzdem killen können. Und ich nehme ein Beispiel
[36:59] wieder her, weil das, glaube ich, zeigt das am besten hier in
[37:03] Graz an der Intensivstation der Neurochirurgie verwendet man
[37:08] Omnibiotik 10 seit 5 Jahren durchgehend jeder Patient mit
[37:12] Antibiotika, der auf die Intensivstation kommt, bekommt
[37:15] das Produkt und seit 2019 haben sie nicht.
[37:21] Einen einzigen Fall von Clostridium difficile, einem der
[37:25] dramatischsten Krankenhauskeime, die wirklich für den Tod vieler
[37:29] Menschen zuständig sind, keinen einzigen.
[37:32] Und glauben Sie mir, das ist eine starke Intensivstation, das
[37:36] heißt, ich Suche also genau die Problemstellungen aus, und genau
[37:42] dafür muss man sagen, klappt es und für mich geht es ja gar
[37:47] nicht so nur um diese. Durchfälle nach Antibiotika,
[37:51] sondern wir sehen das ja besonders dramatisch, zum
[37:55] Beispiel bei der Chemotherapie. Und für mich war es immer so
[37:58] schlimm, Chemotherapie bei Kindern zu sehen, die dann oft
[38:02] noch unter Kachexie leiden. Und wenn ich so etwas sehe.
[38:08] Dass die wirklich von Tag zu Tag weniger werden und du kannst das
[38:13] mit einem Probiotikum, das diese wirklich miesen Bakterienstämme
[38:18] abtötet, bevor sie diesem Kind so Schaden können, das ist mein
[38:23] Lebenswerk. Herr Dr. Frösch Frage an Sie.
[38:28] Laktobazillen und Bifidobakterien können die
[38:31] Killerbakterien sein, zum Beispiel gegen Clostridium
[38:34] difficile. Also das ist ja genau der
[38:37] Ansatz, dass man sagt, nach einem Antibiotikum sind die
[38:42] guten Bakterien tot und manche der bösen Leben noch, und jetzt
[38:45] müssen wir Bakterien dazu tun, um die Bösen zu killen.
[38:48] Was sagen Sie zu diesem Ansatz? Ja, also der sozusagen die.
[38:53] Die Zusammensetzung des Mikrobioms ist ja hauptsächlich
[38:57] ein, ich sag mal, funktioniert über einen
[38:59] Verdrängungswettbewerb nicht, wenn ich eben das ist, kann man,
[39:03] darf man sich nicht so vorstellen, dass da irgendwelche
[39:05] Killerzellen einreiten, die die anderen kalt machen, sondern
[39:10] dass einfach die positiven Bakterien über.
[39:15] Überhand nehmen, einfach zahlenmäßig Überhand nehmen und
[39:18] andere unterdrücken. So funktioniert überhaupt das
[39:21] Mikrobiom. Ich versuche halt, indem ich
[39:25] letztendlich auch mit Probiotika gute Bakterien einfach reingebe
[39:30] und praktisch, da die diese Bevölkerung so stark mache, dass
[39:35] sie die anderen verdrängen, das ist der Hauptmechanismus.
[39:39] Ja, aber also keine Killer wir. Suchen Killerbakterien und ich
[39:42] kann ja nur sagen. Pathogen Inhibition, die
[39:46] nachzuweisen, das kann ich ihnen.
[39:49] Also da gehen Tausende Stunden von uns drauf, dass wir genau
[39:52] schauen, welcher Bakterienstamm killt, welche Bakterien, und da
[39:57] gibt es die Graphen, die das ganz klar nachweisen.
[40:00] Aber das ist ja nicht so spezifisch.
[40:02] Oh ja, ganz winzig. Wirklich ganz, ganz spezifisch.
[40:05] Also diese Studien, ja. Die schicke ich Ihnen gerne.
[40:08] Das können Sie. Sie haben eine eine Einladung
[40:11] ins ins Labor von Frau Professor Frau Wallner von fassen sich das
[40:15] vorführen, wie sie sich wie die. Kennen das, sagen wir mal, diese
[40:20] Spezifität erreicht das Immunsystem aber nicht
[40:23] Bakterien, höchstens bakteriophagen, das ist wieder
[40:26] was ganz anderes, also bin. Bin ich anderer Meinung?
[40:29] Ja, das ist ja nicht von uns allein, sondern das können ja
[40:35] sehr, sehr viele nachweisen, weil sonst würden ja auch unsere
[40:39] ganzen Studien nicht ausgezeichnet werden.
[40:42] Nennen Sie mir doch mal einen konkreten Stamm und welche
[40:46] welche welche der Kirch. Eine ganz typische Geschichte
[40:50] ist, dass wir uns wirklich anschauen.
[40:53] Alle Stämme werden einzeln hergenommen und dann auf eine
[40:58] Aga Platte zum Beispiel mit Salmonellen gelegt oder mit
[41:02] Costridium difficile oder mit irgendwelchen anderen
[41:05] Pathogenen. Und dann schaut man, wie gut
[41:08] können Sie sie killen. Komplett oder nur zu 50% was was
[41:13] ist der Unterschied? Und das macht nicht nur einer,
[41:16] sondern das machen sehr, sehr viele was weiß ich
[41:20] bifidobakterium Bifidum zum Beispiel ist ein sehr guter in
[41:23] diesem Bereich, ja, aber viele, viele andere auch, wo wir das
[41:28] und wie gesagt gerne, sie können sich weil.
[41:31] Ja, viele dieser ich. Meine es muss ja einen
[41:33] Mechanismus geben, also wie wie das biochemisch funktionieren.
[41:36] Bakteriozine, die genau diesen Teil.
[41:39] Welche sind das? Ganz unterschiedliche dürfen Sie
[41:41] mich jetzt auch nicht. Ein ein Beispiel konkret.
[41:44] Was meinen Sie? Ein Beispiel konkret?
[41:46] Ja, welches Pendizid? Ist das muss ja ein Molekül
[41:49] sein. Ich kann Ihnen jetzt nicht
[41:50] sagen, welches Bakterizin auf was sie sie stehe, nicht im
[41:53] Labor. Ja, das heißt also, aber ich
[41:56] kann Ihnen diese Dinge alle gerne, dafür habe ich genau ein
[42:00] so großes Team an, wirklich. Gut ausgebildeten Leuten und wir
[42:04] arbeiten ja nicht nur wir daran, wenn Sie hier zum Beispiel an
[42:08] die Universität gehen, da ist es so, dass die Universität Graz
[42:12] eine eigene Abteilung hat, genau für diese Mikrobiomforschungen
[42:16] und unter anderem auch genau dafür, wer verdrängt, aber wer
[42:21] killt, das sind 2 verschiedene Mechanismen, sie waren
[42:25] vollkommen richtig, wir. Wie sie gesagt haben, wenn ich
[42:27] Sie vermehren kann, deswegen gebe ich ihnen ja auch Nahrung
[42:31] mit auf den Weg, dann können sie sich besser vermehren.
[42:35] Aber es gibt auch diese klaren Reaktionen des Abtötens, weil
[42:41] das natürlich das Wichtigste ist.
[42:43] In manchen Situationen, wie zum Beispiel bei einer Reise Theorie
[42:47] und ich weiß, wovon ich spreche, weil omnibiotika Reise gibt es
[42:51] deswegen, weil ich fast gestorben wäre auf den
[42:53] Philippinen, und zwar an einem Keim, der heißt Clostridium
[42:57] botulinum, und ich war innerhalb von 14 Stunden waren bereits
[43:04] meine Beine gelähmt, also ich weiß, wovon ich rede.
[43:09] Ich schlage vor, wir haben hier stehen.
[43:12] Der eine Effekt von Probiotika, die man speziell aussucht nach
[43:16] ihrer Vermehrungsfähigkeit et cetera, kann verdrängen, und
[43:20] zwar negative Bakterien verdrängen und ob mit
[43:23] Bakteriziden auch das Killen tatsächlich gezielt erfolgen
[43:28] kann, das lassen wir jetzt mal von den beiden Seiten dieser
[43:33] Diskussion so stehen. Kommen zum nächsten, Weil das
[43:37] interessiert bestimmt ganz, ganz viele, dass wir ein Paar der
[43:39] Produkte durchgehen. Omnibiotic Colonyze viele machen
[43:44] eine Darmspiegelung Koloskopie und dafür ist also omnibiotic
[43:49] Colonyze, da sind andere Bakterien drin, da braucht es
[43:53] keine Killer, sondern da ist ja vorher der Darm sauber gemacht
[43:57] worden, man trinkt dieses furchtbare Zeug und dann ist
[43:59] kommt alles raus und. Und dann muss man natürlich
[44:02] zuschauen, dass möglichst viele gute Bakterien sich wieder
[44:04] ansiedeln. Jein.
[44:07] Das müssen welche sein, die richtig gut siedeln.
[44:09] Frau Rugge, muss man 2 Dinge unterscheiden?
[44:12] Ja, das eine ist tatsächlich auch da wieder, es sind ja nicht
[44:17] alle Bakterien weg, etwa 90% der Bakterien werden ausgespült
[44:21] sind. 10% bleiben in der Darmschleimhaut, die werden
[44:25] durch diese ganzen Spülungen nicht weggegeben.
[44:28] Ist ja auch gut so, die sollen sich ja auch wieder ansiedeln,
[44:31] wenn es gute waren, das heißt, ich muss aber dafür sorgen,
[44:35] denn. Das größte Problem, warum so
[44:38] viele Leute heute die Koloskopie nicht machen wollen, ist, weil
[44:42] sie beim letzten Mal starke Durchfälle danach bekommen
[44:45] haben, weil halt da irgendwelche Bakterienarten sich schneller
[44:49] vermehrt haben als die gesunden und dann die Durchfälle gemacht
[44:53] haben. Das ist ein oder sie haben
[44:55] Schmerzen gekriegt oder sie haben wochenlang unter
[44:58] Verstopfung gelitten, weil die falschen da sind, das heißt also
[45:02] wir ein Teil. Der Bakterien, die wir für
[45:05] Omniversity Colonize verwenden. Tatsächlich sind Killer die
[45:10] anderen allerdings, da schaut es anders aus, zum Beispiel, wenn
[45:14] man den Tramnosus hernimmt. Der ist zum Beispiel ganz, ganz
[45:18] wesentlich für, um das Immunsystem wieder zu stärken,
[45:22] um sozusagen dem im Darm angesiedelten ungefähr 70% der
[45:27] Immunzellen sind im Darm, das heißt, um die wieder zu
[45:30] optimieren. Und zum Beispiel der Lactoccus
[45:33] Lactis der W 19. Das ist ein ganz besonderer, der
[45:38] die Schleimproduktion anregt von Bakterien, weil durch dieses aus
[45:45] wird ja auch die ganze Schleimhaut geschädigt, das
[45:48] heißt, damit die sich schnell wieder aufbaut und es den
[45:51] Menschen auch gefühlsmäßig gut geht, genau das also genau so
[45:56] tariert man das aus, welche kommen rein?
[46:00] Jetzt guckt Herr Dr. Brusch wieder ganz ernst.
[46:04] Nein, das ist also insgesamt kann ich sagen, dass es eine
[46:09] gute Studienlage dazu gibt, dass also diese Rekolonialisierung
[46:14] sinnvoll ist. Welche Stämme da und welche
[46:17] Kombination da ideal ist. Da würde ich auch sagen, das ist
[46:22] noch noch längst nicht erschöpfend erforscht, weil das
[46:27] auch diese solche Kombination. Zu erforschen, wer auch immer
[46:31] das Macht, das muss man einfach sagen, das ist praktisch kaum
[46:35] möglich. Wenn Sie, sagen wir mal, in so
[46:37] einem Produkt 8 oder 10 Bakterienstämme haben, dann
[46:41] müssten sie eine klinische Prüfung für jede der möglichen
[46:44] Kombinationen machen, das ist 7 hoch 2.
[46:48] Können Sie sich ausrechnen, das wird also, das werden, solche
[46:52] Studien sind undurchführbar, das heißt, all dieses Wissen ist ist
[46:55] zum Teil Erfahrungswissen, auch in anderen Studien und ist,
[47:00] sagen wir mal, hier wird eine Genauigkeit, glaube ich hier
[47:04] suggeriert, die so in der Wissenschaft nicht besteht, die
[47:08] auch gar nicht herstellbar ist, weil diese Studien gigantisch
[47:12] wären und das, das kann keiner so machen, also es ist auch viel
[47:16] Trial and Error und. Und es gibt gute Evidenz.
[47:19] Also gerade in diesem Fall gibt es gute Evidenz, das will ich
[47:22] überhaupt nicht bestreiten, dass sowas sehr sinnvoll ist und auch
[47:26] von anderen Forschern und anderen Gruppen gut nachgewiesen
[47:31] ist. Hauptsache, es wirkt für
[47:34] denjenigen, der das Problem hat. Das ist für mich eigentlich
[47:37] immer das aller Allerwichtigste, weil die Koloskopie halte ich
[47:42] für eine essentielle Untersuchung.
[47:45] Und wenn ich mich total wohl fühle und es geht mir gut, dann
[47:50] komme ich in 5 Jahren auch wieder und wenn es mir nichts
[47:54] gut geht, dann schiebe ich das auf und dann habe ich halt
[47:57] vielleicht meine Probleme mit dem Kolonkarzinom und ich
[48:01] glaube, dass es wirklich essentiell ist, dass mehr
[48:05] geforscht wird, weil und da gebe ich dem Herrn Dr. Brüsch ja
[48:09] recht. Ganz ehrlich, niemand.
[48:12] Kein Arzt lernt heute während des Studiums, was Bakterien für
[48:18] den Körper tun können. Sie wissen es nicht, woher also
[48:22] soll man dann dieses Wissen sich holen, das ist die Forschung,
[48:26] ist ja auch noch nicht in vielerlei Hinsicht noch gar
[48:28] nicht so weit, wenn wir hier kurz, ich glaube, das Wichtige
[48:31] ist gesagt, kommen wir lieber noch zu einem weiteren Produkt
[48:34] omnibiotik metabolic. Gleich an sie, Frau Professor.
[48:38] Frau Wallner, ist eines ihrer wichtigen, ja wichtigsten
[48:42] Produkte, denke ich mal. Was schreiben Sie dem zu?
[48:45] Also das ist verhältnismäßig eine einfache Sache gewesen,
[48:49] denn im Körper passiert etwas. Also es gibt 2 ganz große
[48:54] Gruppen für Mikutes und Baktoritätes, die machen den
[48:59] größten Anteil aller Bakterien aus.
[49:02] Und bei den Firmicotes ist es tatsächlich so.
[49:04] Die sind Bakterien, die können Kohlenhydrate super gut
[49:10] aufspalten. Und durch diese starke
[49:13] Aufspaltung werden mehr Kalorien aufgenommen und das kann man
[49:18] tatsächlich messen. Im Restenergiewert des Stuhls
[49:22] sieht man, wenn ich viele Firmicutes habe, dann habe ich
[49:26] höhere Restenergiewerte im Stuhl, naja, und dass du dann
[49:30] halt leichter zunimmst. Das ist bitte jedem Menschen
[49:33] klar, das heißt, man versucht dieses Verhältnis von
[49:38] Faktoritätis zu Firmicutis ganz einfach zu verändern.
[49:42] Ändern, und da muss man sagen, das geht sehr, sehr gut, das
[49:46] klappt wirklich. Allerdings muss ich jetzt auch
[49:49] ganz ehrlich sagen, ich hatte einfach Glück, ich war eine der
[49:53] ersten, die diese großen Studien aus dem Jahr 2006 kennengelernt
[49:57] hat, die mit den Professoren damals in den USA reden konnten,
[50:01] und das war schon sehr wichtig, weil ganz.
[50:06] Ich glaube, jeder von uns kennt das, selbst bei Geschwistern.
[50:09] Es gibt die eine Schwester, die kann essen, was sie will und ist
[50:13] Spargeltürr und ihre zweite Schwester, die hat das eben
[50:18] nicht, die verliert in 14 Tagen Nulldiät, Berner FX Mayer Kur 2
[50:24] Kilogramm, dies hat mit einem Ungleichgewicht zwischen
[50:28] Firmikutes und Faktoritätes zu tun.
[50:31] Auch wieder mit Laktopterien und Bifidobakterien.
[50:34] Machen Sie. Ja, natürlich.
[50:36] Und schreiben dem Produkt aber auch noch weitere Effekte in
[50:39] Sachen zum Beispiel Diabetes. Zu?
[50:40] Nein, nein. Ach, das ist das Antis Omnibiot,
[50:43] die Verspringen, die immer durcheinander okay.
[50:46] Also das ist tatsächlich so, eher Adipositas und
[50:48] Gewichtsmanagement, Herr Dr. Brüsch.
[50:51] Sicherlich spielt das Mikrobiom da auch eine Rolle, das ist
[50:56] klar. Aber das Beispiel, was Sie
[50:59] zwischen den Schwestern nannten? Es gibt natürlich andere
[51:02] hormonelle Unterschiede, die sehr viel stärker wirken als das
[51:06] Mikrobiom. Das muss man schon sagen.
[51:10] Also das sind auch Menschen, die zu zu Adipositas neigen, sind
[51:17] nicht nur praktisch, da sind andere Gründe sicherlich auch
[51:20] medizinische Gründe deutlich. Bedeutsamer als das das
[51:25] Mikrobiom alleine. Da gebe ich Ihnen recht.
[51:28] Aber und ich muss sagen, ich kann ja immer nur davon
[51:31] ausgehen, also a was meine Wissenschaftler mir sagen und b
[51:36] was ich an Patienten sehe, und wir hatten ja gerade letzte
[51:40] Woche diesen großen internationalen Kongress hier in
[51:43] Graz, und da hat mir einer der Ärzte mitgebracht, ein Foto von
[51:48] seinem Bruder, der hat. Tatsächlich, innerhalb von 45
[51:54] Tagen 11 Kilogramm abgenommen. Nur Tattoo, dass er
[51:59] zugegebenermaßen gleich 2 Portionen auf einmal gegessen
[52:02] hat, vom Antibiotikmeta Tag, Entschuldigung metabolic, aber
[52:07] das ist schon spannend, das heißt, du kannst innerhalb
[52:10] relativ kurzer Zeit wissen sie was das Spannende auch war, der
[52:14] hatte dieses Crading nicht mehr. Ja, und ich kann jetzt auch nur
[52:19] sagen, ich habe auch nur die beiden Fotos gesehen.
[52:21] Das war eindeutig dasselbe Mensch und der Arzt hat keinen
[52:24] Grund, mich anzulügen, weil er gesagt hat, sie müssen sich das
[52:28] anschauen, was möglich ist, wird nicht bei jedem Menschen
[52:32] funktionieren, möchte ich gleich ganz klar dazu sagen, aber wenn
[52:36] dieses Ungewicht da ist, dann hast du diesen Vorteil.
[52:42] Ja, hier muss man natürlich immer unterscheiden zwischen
[52:44] anekdotischen Einzelfällen, und das ist keine Wissenschaft.
[52:48] Wissenschaft ist muss eine statistische Evidenz da sein,
[52:52] also das würde ich sagen, sollte man wirklich immer klar trennen
[52:55] sagen, hier ist eine anekdotische Beobachtung, die
[52:58] medizinisch nicht wertlos sind, das wird oft sozusagen
[53:03] unterschätzt, das gebe ich gerne zu, bin ich außer meiner eigenen
[53:07] Erfahrung, aber muss immer unterscheiden,
[53:09] einzelfallbeobachtung. Wissenschaft deswegen gibt es
[53:12] bei uns 155 Studien abgeschlossen 50 on going allein
[53:15] derzeit 50 Studien gleichzeitig. Wir sind jetzt eigentlich schon
[53:22] so über die Zeit. Ich glaube das eine, was wir
[53:25] noch angesprochen hatten, nämlich das stressrepair SR 9.
[53:29] Auch bei Reizdarm soll es gut sein. 6 Lactobacillus
[53:34] Bakterienstämme und 3 bifido wieder völlig neue Effekte,
[53:38] nämlich antistress. Ja, das.
[53:41] Fragezeichen. Es ist ein sehr einfacher Punkt.
[53:45] Ich muss ja sagen hier, das wurde nicht von mir einfach so
[53:49] aus der Luft geholt, sondern da hat einer der berühmtesten
[53:53] Neurogastroenterologie der Welt, der Professor Peter Holzer, mich
[53:57] darüber informiert, dass es eindeutig über einerseits
[54:01] natürlich den Vagusnerv, aber eben auch über Bakterien aus dem
[54:05] Darm einen klaren Einfluss ins Gehirn gibt.
[54:09] Er und er hat also wirklich jahrzehntelang an dieser
[54:13] Geschichte geforscht und das, was er meinte, war, man könnte
[54:19] am allerbesten eingreifen, indem man versucht, die Inflammation,
[54:24] also die Entzündung im Darm, nach unten zu bringen.
[54:28] Weil ich dann natürlich auch weit weniger Substanzen habe,
[54:32] die dann über den Darm ins Gehirn kommen, um die
[54:35] Inflammation anzuregen. Und wir wissen das und was weiß
[54:40] ich, das hat bei der Demenz, beim Alzheimer genauso Effekte
[54:43] wie beim Stress zum Beispiel, nämlich Stress allein ist ja
[54:47] nicht das Problem, Stress ist dann das Problem, wenn du so
[54:50] viel Inflammation aufbaust, dass du dann eben den Herzinfarkt
[54:54] kriegst oder sonst etwas und das.
[54:56] Das Spannende ist, dass man heute sagen muss, und weil sie
[55:01] sagen, Evidenz, also zum Beispiel die Frau Professor Li
[55:04] Al Garfia hat gerade mit 12,2 Impact Punkten publiziert.
[55:09] Genau zu diesem Punkt, wie wirkt sich das Omnibiotik SR 9 aus?
[55:18] Auf den Vagusnerv seine Funktion, sogar auf die
[55:21] Herzratenvariabilität erwirkt sich das aus und du musst erst
[55:26] einmal so eine Publikation hinbekommen.
[55:29] Jetzt letzter letzter Kommentar. Leider Herr Dr. Brüsch.
[55:34] Ja, würde ich auch wieder noch auf meinen Spaziergang oder
[55:38] Sportbeispiel zurückkommen. Natürlich als bei Stressabbau
[55:43] hat sicherlich auch das Mikrobiom wieder einen Einfluss,
[55:46] wissen wir. Aber das ist als als Anwender
[55:49] würde ich mich fragen, wenn ich diese Produktvielfalt sehe, was
[55:52] mache ich denn, wenn ich ein gestresster Diabetiker bin, der
[55:57] jetzt zur Koloskopie soll, dann im Grunde.
[56:02] Schritt für Schritt, so wie im Leben immer.
[56:05] Alle Typen nicht. Alles auf einmal, sondern wo ist
[56:09] momentan mein Fokus, mein Schwerpunkt?
[56:12] Ja, also man sollte tatsächlich, also da gebe ich dem Herrn noch
[56:16] absolut recht, man kann nicht alles mischen, man kann wirklich
[56:21] sehr gezielt zum Beispiel 2 Probiotika am Tag sind sinnvoll,
[56:26] unterschiedliche. Also eines in der Früh, eines am
[56:28] Abend. Die haben dann tatsächlich ihre
[56:30] unterschiedlichen Wirkungen, in die sie auswirken.
[56:33] Wenn ich alle 20 jeden Tag esse, nein, das hat keinen Sinn.
[56:39] Herr Dr. Brüsch, Frau Professor, Frau Wallner ist eine
[56:42] hervorragende Werbeträgerin für ihr Unternehmen, in diesem Fall
[56:46] Herr Dr. Brüsch, haben sie auf jeden Fall viele Argumente
[56:49] akzeptiert oder für gut befunden und einiges in Frage gestellt.
[56:54] Das soll auch so bleiben, das finde ich gut, wenn.
[56:57] Ich sag jetzt nur noch kurz n paar Produkte und wir sollten
[57:00] uns dann überlegen, was wir damit machen, ob wir da so ne
[57:03] schriftliche Stellungnahme von beiden bekommen, weil ich könnt
[57:06] mir vorstellen, dass es noch ganz viele gibt, die da was
[57:08] wissen wollen. Einmal das Omnibiotik Panda für
[57:10] Mutter und Kind. Das heißt also, ab dem siebten
[57:14] Schwangerschaftsmonat, sie haben es ja vorhin schon erwähnt und
[57:16] ab dem ersten Lebenstag des Babys, also soll weniger
[57:20] Allergien, weniger Koliken, weniger Ekzeme, weniger
[57:24] Verstopfung der Schwangeren bringen, dann das Omnibiotikum
[57:27] Women, das ist auch interessant für eine natürliche
[57:31] Scheidenflora, das heißt, über den Darm kommen dann die
[57:34] Bakterien in die Scheide, wie kann denn das funktionieren und
[57:37] was bringt das? Das Omnibiotik Reiseversicherung
[57:41] für die ganze Familie. Wie kann das tatsächlich die
[57:45] bösen Bakterien in Thailand killen?
[57:48] Also. In Thailand wird sie es nicht
[57:50] schaffen, aber im Darm schon. Also es ist wirklich einiges
[57:57] noch zu diskutieren und da sollten wir uns überlegen, ob
[58:00] wir da vielleicht noch so einen kleinen Ping Pong mit ihnen
[58:02] beiden in schriftlicher Form dranhängen.
[58:05] Ich hatte auch noch die Frage, ich habe mal einen Mikrobiom
[58:08] Test gemacht und da habe ich zu wenig acamansia und dann habe
[58:12] ich dieses fäkalibacterium Prausnitzi auch zu wenig weil
[58:17] und zu wenig butyra abbildende Bakterien.
[58:20] Was mache ich denn jetzt? Ach so, da sollten Sie mir
[58:23] vielleicht kurz eine Antwort geben, ohne.
[58:25] Sehr schnell geben. Also es ist tatsächlich so, man
[58:28] weiß sehr, sehr gut, was Akamantien und F prauss
[58:33] sozusagen vermehrt, nämlich welche präbiotischen Substanzen.
[58:37] Also ich lasse Ihnen gerne zuschicken, das Omnilogic plus,
[58:42] also weil wir haben ja nicht nur Probiotika, sondern auch
[58:45] präbiotika, und das kann man wirklich ganz toll sich anschaut
[58:50] wie die, weil, wenn sie das richtige Futter haben.
[58:52] Haben, dann können Sie sich auch rascher vermehren und für mich
[58:56] war nur, sie haben mir das geschrieben.
[58:58] Ja, Sie haben mir das geschrieben mit den
[59:00] Bifidobakterien, ja und da ist es natürlich schon so, bitte
[59:05] seien Sie mir nicht böse, es ist gut wenn jetzt abgeschaltet ist,
[59:08] aber. Nein, es ist nicht abgeschaltet.
[59:12] Wir haben hier noch den Treuen drauf.
[59:14] Okay. Aber nein.
[59:15] Nein, ich habe jetzt einfach nur gesagt, das wäre eigentlich
[59:17] meine Frage gewesen, habe die Antwort bekommen.
[59:19] Nehmen Sie gute Präbiotika und die haben wir, also ich sage ja,
[59:25] wir sind Ihre geniale. Werbeträgerin bei den
[59:28] bifidobakterien Argument ist es wirklich essentiell.
[59:31] Wir haben ein Produkt entwickelt, weil mit zunehmendem
[59:34] Alter, und das meine ich jetzt ab 40 her geht das dahin, dass
[59:39] die Bifidobakterien verloren gehen.
[59:41] Und gerade die brauche ich aber unbedingt, um zum Beispiel also
[59:47] tatsächlich immunologische Reaktionen aufrecht zu erhalten.
[59:51] Und jetzt kommt Hauptthema Menopause, wir haben mit dem
[59:55] Omnibiotik aktiv mittlerweile wirklich einige Studien gemacht
[59:59] und da sieht man, dass diese vielen Bifidobakterien, die
[1:00:03] drinnen sind, tatsächlich zum Beispiel auf Hitzewallungen,
[1:00:07] Müdigkeit, Blasenschwäche. Fettiges Haar, ja, faltenbildung
[1:00:13] also auf all das haben die Auswirkungen, wenn die fehlen.
[1:00:18] Und wenn du sie wieder ansiedeln kannst, und zwar innerhalb von 8
[1:00:21] Wochen, und das ist natürlich. Frau Professor, Frau Walnacht,
[1:00:26] es ist einfach großartig. Ich glaube, dass jetzt alle, die
[1:00:29] uns zugehört und zugeschaut haben, sich 10 Tütchen am Tag
[1:00:33] reintun und das Schlusswort soll doch bitte Herr Doktor brüsch
[1:00:37] haben, was Sie in eine große. Große, große Arena hatten, um
[1:00:43] ihre Produkte zu präsentieren. Ja, ich kann nur noch mal sagen,
[1:00:47] für ein gutes Darmmikrobiom und die geschilderten Effekte gibt
[1:00:53] es überall sehr gute wissenschaftliche Evidenz, wie
[1:00:57] spezifisch das ist. Ich würde sagen, es ist ähnlich
[1:01:00] wie Sport treiben. Ein gutes Mikrobiom ist
[1:01:04] essentiell. Und wie beim Sport Treiben ist
[1:01:07] es auch hier gute Ernährung ist das ist das wichtigste und bei
[1:01:12] der Bewegung eben auch, dass sie sich überhaupt bewegen.
[1:01:15] Und solche Produkte sind letztendlich wie noch ein
[1:01:19] Sportgerät, zusätzlich irgendwelche Hanteln oder sowas,
[1:01:22] die ihnen helfen. Das primäre ist erstmal die gute
[1:01:26] Ernährung und die gute Lebensweise, das gilt für alle
[1:01:29] Nahrungsergänzungsmittel, die ja zu recht ergänzungsmittel
[1:01:32] heißen. Also auch hier und das in in
[1:01:36] vielen Fällen, kann das wirklich eine gute Ergänzung sein?
[1:01:39] Ja. Schlusswort.
[1:01:40] Ja, und wenn man älter wird, ist halt das Thema.
[1:01:43] Vieles ist nicht mehr so schick, wie es vorher war und die
[1:01:46] entzündungsfördernden Bakterien nehmen nachweislich zu, da was
[1:01:50] dagegen zu tun, auch in Form von Bakterien, das scheint ja
[1:01:54] tatsächlich auch, da gibt es gar keine Widerrede.
[1:01:57] Ich bedanke mich bei Ihnen beiden.
[1:01:59] Ich glaube auch, dass diejenigen, die jetzt bis zum
[1:02:01] Ende zugehört haben, das werden sehr viele sein, sich sagen,
[1:02:04] also Bakterien, denen habe ich jetzt nicht so viel zugetraut,
[1:02:08] ich bedanke mich der Chefin des Instituts für Mikrobiomforschung
[1:02:13] Allergosan in Graz und die Gründerin Professor Anita Frau
[1:02:17] Wallner von Omnibiotik und Herrn Doktor Wolfgang Brüsch, der
[1:02:22] unseren Faktencheck der Young wirklich sehr konsequent.
[1:02:26] Mitgetragen und durchgezogen hat vielen, vielen Dank.
[1:02:29] Alles wird gut, aber nicht von alleine.
[1:02:31] Danke. Besten Dank.
[1:02:35] Danke fürs Zuhören. Ich hoffe diese Folge hat dir
[1:02:37] gefallen. Weitere Informationen findest du
[1:02:40] wie immer in den Shownotes, wenn du etwas in dieser Folge gelernt
[1:02:45] hast und diesen Podcast unterstützen möchtest, würde ich
[1:02:48] mich über eine Bewertung freuen, damit hilfst du mir und anderen
[1:02:51] Zuhörern, dass dieser Podcast und seine Inhalte leichter
[1:02:55] gefunden werden. Besuch mich auch auf meinen
[1:02:58] anderen Kanälen bei Instagram, tik tok, Facebook oder Youtube.
[1:03:04] Ich freu mich immer über Feedback und weitere Fragen von
[1:03:08] dir. Alles wird gut, aber nicht von
[1:03:11] alleine.

Shows are listed from Apple Podcasts' charts and directory, and Podcast Index where it is used. Every show and episode belongs to its publisher and plays from the publisher's own feed; this site hosts none of them.
