# Schöne Haut durch Wissenschaft: Dr. Patricia Ogilvie über die neuesten Verjüngungstechniken

An episode of [staYoung - Der Longevity-Podcast](https://invisiblenetwork.ai/podcast/1729988637), 21 Mar 2025, 1 h 07 min.

Audio: https://traffic.megaphone.fm/APO6474604558.mp3

Heute spreche ich mit Dr. Patricia Ogilvie, einer renommierten Dermatologin und Expertin für ästhetische Medizin. In dieser zweiten Folge mit Patricia Ogilvie im staYoung Podcast tauchen wir erneut in die faszinierende Welt der Hautverjüngung ein. Nachdem wir im ersten Teil über sprechende Haut, Botox als Stimmungsaufheller und die Wirksamkeit von Anti-Aging-Cremes gesprochen haben, geht es diesmal um innovative regenerative Therapien. Dr. Ogilvie teilt ihre neuesten Erkenntnisse zu Botulinumtoxin, epigenetischen Hautalterungsuhren und modernsten Verfahren zur Hautverjüngung. Was funktioniert wirklich? Welche Methoden haben Zukunft? Und wo liegen die Grenzen der Ästhetik? Ein spannender Deep Dive in die Wissenschaft hinter der Schönheit – mit einer der führenden Expertinnen auf diesem Gebiet. In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen: Botulinumtoxin als Therapie: Kann Botox neben der Faltenreduktion auch als Antidepressivum und zur Behandlung von Migräne wirksam eingesetzt werden? Epigenetische Hautalterung: Sind epigenetische Uhren zuverlässige Indikatoren für den biologischen Hautalterungsprozess, oder sind sie lediglich ein Marketing-Tool? Regeneration durch Mikroverletzungen: Warum beruhen viele ästhetische Verjüngungsverfahren auf kontrollierter Verletzung und Wundheilungsprozessen? Polynukleotide vs. PRP: Wie unterscheiden sich Polynukleotide von PRP (Platelet-Rich Plasma) in ihrer Wirkung auf die Hautregeneration? Exosomen in der Ästhetik: Können pflanzliche Exosomen tatsächlich regenerative Prozesse in der menschlichen Haut auslösen, oder fehlt der wissenschaftliche Nachweis? Autologes Nanofett: Warum gilt körpereigenes Nanofett als eine der effektivsten regenerativen Methoden für natürliche Hautverjüngung? Fadenlifting mit Polymilchsäure: Wie nachhaltig ist die Wirkung von Fadenlifting, und warum erfordert es eine präzise Indikationsstellung? Hyaluronsäure als Anti-Aging-Standard: Welche Fehler führen dazu, dass Hyaluronsäure oft falsch eingesetzt wird und unnatürliche Ergebnisse entstehen? Preis-Leistungs-Verhältnis ästhetischer Behandlungen: Welche regenerativen Anti-Aging-Methoden bieten den besten Effekt in Relation zu ihren Kosten? Ganzheitlicher Ansatz in der Ästhetik: Warum ist eine individualisierte Kombination verschiedener Behandlungen der Schlüssel zu nachhaltigen und natürlichen Ergebnissen? Weitere Informationen zu Dr. Patricia Ogilvie findest duhier: https://www.skin-concept.de/ Du interessierst dich für Gesunde Langlebigkeit (Longevity) und möchtest ein Leben lang gesund und fit bleiben, dann folge mir auch auf den sozialen Kanälen bei Instagram, TikTok, Facebook oder Youtube. https://www.instagram.com/nina.ruge.official https://www.tiktok.com/@nina.ruge.official https://www.facebook.com/NinaRugeOffiziell https://www.youtube.com/channel/UCOe2d1hLARB60z2hg039l9g Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin. STY-188

## Transcript

[0:05] Da gibt's jetzt riesen Diskussion, die machen wir jetzt
[0:07] nicht auf. Ich wäre auch sehr dankbar
[0:09] dafür, wenn wir da mehr Transparenz hätten.
[0:11] Es ist so spannend, dir zuzuhören.
[0:12] Tatsache ist also, auf dem deutschen Markt sind Exosomen
[0:16] aus menschlichen Zellquellen nicht erlaubt.
[0:19] Also wir heben das Image des Botox massiv.
[0:22] Also eine Unverträglichkeit ist nicht vollständig
[0:24] auszuschließen. Okay noch ein Argument für
[0:27] zuckerfreie Ernährung, für die ich sehr stehe.
[0:30] Das ist mehr so ein allgemeines Fitnessprogramm für die Haut in
[0:33] all ihren Funktionen. Denn es gibt ja auch Exosomen,
[0:36] die machen Entzündung, die machen Krebs, die machen alles
[0:39] Mögliche. So ein bisschen no Pain, no
[0:41] gain. Da sieht man sicherlich länger
[0:43] auch etwas lädiert. Aus.
[0:45] Willkommen bei Stay Young. Jetzt Teil 2 meines Podcasts zum
[0:50] Thema Hautalterung und Verjüngung im Ersten teilhaben
[0:54] wir so intensiv über sprechende Haut erfahren.
[0:58] Die uns unterschwellig jede Menge Erkenntnisse über den
[1:00] anderen verrät. Wir haben über Botox als
[1:03] Antidepressivum und Stimmungsaufheller gesprochen
[1:07] und darüber, welche Verjüngungspower Hautcremes
[1:10] haben können. Meine Top Expertin hat eine
[1:13] große Praxis in München und ist als Speaker auf den
[1:16] internationalen Kongressen unterwegs, weil sie jede Menge
[1:19] klinische Forschung zusätzlich leistet.
[1:21] Ein Schwerpunkt ihrer Studien sind seit Jahren die Botox
[1:25] Wirkstoffe, aber noch viel, viel mehr.
[1:27] Dr. Patricia Oggevi danke für ein weiteres Mal bei Stay danke
[1:33] woran forschst denn du gerade? Aber wir sind immer mit
[1:37] Botulinumtoxin eigentlich befasst.
[1:40] Unterschiedlichste neue Indikationen, also
[1:44] Anwendungsbereichserweiterungen von schon bekannten.
[1:49] Aber es gibt tatsächlich auch noch mal.
[1:51] Neue Toxine, die auf den Markt kommen und dann ja immer die
[1:56] reguläre Arzneimittelzulassung durchlaufen müssen.
[1:58] Das wird ja häufig vergessen, weil das so in einem
[2:01] Werkzeugkasten mit anderen Dingen liegt.
[2:05] Botulinumtoxin ist ein klassisches Arzneimittel und
[2:08] durchläuft damit die ganzen Zulassungshürden und Wege eines
[2:13] Arzneistoffs mit relativ langwierigen und aufwendigen
[2:16] Studien. Tatsächlich, ja, wenn du.
[2:18] So ein, so ein Profi bist, dann sag uns doch Migräne und Botox,
[2:23] gell Antidepressivum. Ja, die depressive Wirkung
[2:27] gestern hat tatsächlich noch nicht offiziell als Indikation
[2:30] zugelassen. Migräne ist es in der Neurologie
[2:34] gibt es sehr viele Zulassungen im Gesichtsbereich, vor allem
[2:39] natürlich die ganzen Spastischen krampfartigen Zustände, der
[2:42] Lidkrampf ist ja einer der der allerersten.
[2:48] Beobachtung gewesen, aus dem dann auch die Entdeckung
[2:52] hervorgegangen ist. Das ist zwar quasi
[2:54] nebenbeobachtung, dass das auch gegen Falten wirkt.
[2:57] Eine Kollegin von mir und Freundin erst beschrieben und
[3:02] entdeckt Cinkarada ist mit ihrem Mann zusammen und dann auch noch
[3:08] im Gesicht Halsbereich der Spastische Halskrampf.
[3:11] Dann, wenn man weiter runter geht bei Patienten nach
[3:15] Schlaganfall die Krampfartige Verspannung der Hand und des
[3:18] Oberarms wird mit Botulinumtoxin Zulassungsgemäß behandelt.
[3:23] Es hat eine Kleinkindzulassung für kleine Kinder ab 2 Jahren
[3:26] auch in hoher Dosis bei diesen kindlichen Paresen und
[3:33] Lähmungen, die durch. Geburtsschäden auftreten also es
[3:38] ist eines der Arzneimittel mit einer wirklich extrem guten
[3:43] sicherheitsdaten zulassungslage und damit kann man es eigentlich
[3:48] auch entkräften. Für Patienten, die das zum
[3:51] ersten Mal für sich in Erwägung ziehen, in der ästhetischen
[3:54] Indikation. Also wir heben das Image des
[3:59] Botox massiv in diesem Podcast und wir wollen in diesem Podcast
[4:03] würde ich gerne mit dir besprechen.
[4:05] Was es an regenerativen also tatsächlich in Häkchen
[4:09] verjüngenden ästhetischen dermatologischen Anwendungen
[4:13] gibt und wie du sie nutzt und wie du sie einschätzt, auch in
[4:17] ihrer Wirksamkeit und Bedeutung vielleicht vorneweg.
[4:21] Wir hatten im ersten Podcast das schon mal an Getoucht, aber wir
[4:25] haben es nicht geschafft, darüber zu sprechen, man kann ja
[4:28] im Grunde nur zu Studien machen mit klaren Ergebnissen, man kann
[4:32] auch nur sagen, diese Therapie ist jetzt wirklich gut.
[4:35] Gut, wenn man es messen kann und wir hatten schon mal gesagt,
[4:39] zumindest was die Hautzellenalterung angeht, da
[4:42] kann man mit speziellen Hautalterungsuhren durchaus was
[4:46] messen. Das sind epigenetische Uhren.
[4:49] Nutzt du die? Was hältst du davon?
[4:51] Nee, also in der in der normalen so Real World Anwendung sind die
[4:56] ja in der Regel auch noch ziemlich aufwendig und nicht
[4:59] invasiv zu machen. Tatsächlich ist es so es es muss
[5:02] irgendwie immer beides zusammenkommen und ich bin über
[5:05] die vielen Jahre und die ja letztlich eigentlich aus der
[5:08] Wissenschaft kommend und sehr sehr Daten affin, auch zu dem
[5:15] Schluss gekommen, dass am Ende des Tages.
[5:19] Es ja eine Überzeugung auch an im klinischen Ergebnis geben
[5:23] muss. Ja die die schönsten Daten und
[5:28] Messergebnisse taugen nichts, wenn es nicht für den Patienten
[5:32] dann auch ein überzeugendes Erlebnis eines verbessernden
[5:36] Ergebnisses gibt. Da gibt es ein paar ganz gute
[5:39] Beispiele, wo das interessanterweise nicht immer
[5:43] deckungsgleich ist, und zwar in beide Richtungen.
[5:45] Wir haben. Ergebnisse gemessen mit
[5:48] injizierbaren Materialien, die angeblich die Hautfeuchtigkeit
[5:53] verbessern und das Messergebnis auch ziemlich überzeugend
[5:57] irgendwie darstellen können. Und die Patienten sehen
[6:00] eigentlich keinen Unterschied und spüren keinen Unterschied.
[6:02] Das reicht ja dann auch nicht aus und dann gibt es aber auch
[6:05] gerade in der klinischen Dermatologie ein paar umgekehrte
[6:08] Beispiele, wo in unseren ja immer beschränkten Messmethoden.
[6:14] Der eigentliche Unterschied gar nicht so groß ist aber die
[6:17] Patientenzufriedenheit. Überproportional viel größer,
[6:21] ein extrem gutes Beispiel ist die Behandlung von Feuermalen im
[6:26] Gesicht mit Lasern. Jeder Kollege, der das Mal
[6:29] gemacht hat, kann das bestätigen, wir dokumentieren
[6:32] und messen und sehen die Patienten zur nächsten Sitzung
[6:34] und denken, Huch, irgendwie noch nicht so viel besser und die
[6:38] sagen, ich bin schon so viel glücklicher.
[6:42] Und das muss man für sich ja auch stehen lassen.
[6:44] Ja, also gerade wenn es um so ein sichtbare äußere
[6:49] Verbesserung geht, muss ja auch am Ende die Überzeugung bei
[6:54] demjenigen da sein, der die Behandlung durchführen lassen
[6:59] hat und im Zweifel auch dafür Geld bezahlt hat.
[7:02] Also wir sind so ein bisschen dazu gekommen, diese sogenannten
[7:05] Real World Data doch deutlich stärker auch in die Behandlungs.
[7:11] Protokolle mit einzubinden und bei Real World kommt ja dann
[7:16] auch zum Tragen, dass die Patienten so unterschiedlich
[7:20] sind. Klinische Studien sind
[7:22] wahnsinnig wichtig, aber haben auch ihre Schwächen, nämlich
[7:24] dass man in der Regel sehr homogene Gruppen einschließt,
[7:29] die werden sehr eng ausgewählt vorher, das ist bei allen
[7:32] Arzneimitteln auch so, die dürfen dann bestimmte
[7:34] Vorerkrankungen oder Begleiterkrankungen zum Beispiel
[7:36] nicht haben. In der Realität haben Patienten
[7:40] das aber. Ja, und dann steht man am Ende
[7:43] in der Wirklichkeit mit einem Arzneimittel, sagt so, und jetzt
[7:46] muss ich das aber trotzdem bei dem Anwenden, obwohl der nicht
[7:50] nur Bauchschmerzen, sondern auch Kopfschmerzen hat und mal
[7:52] vereinfacht ausgedrückt, und das ist dann so die Real World und
[7:57] beides hat seine Daseinsberechtigung, ja, und
[8:00] deswegen will ich auch gar nicht in Abrede stellen, dass es
[8:02] gerade in der sogenannten ästhetischen Medizin viele
[8:05] Sachen gibt. Die, die schwappen dann meistens
[8:09] aus Asien, dann so zu uns rüber und sind dann riesen Hype und
[8:13] die Patienten sind wahnsinnig zufrieden und da muss man sagen,
[8:16] nur messen kann ich es nicht so richtig, aber die Patienten
[8:19] kommen wieder und sagen das war toll und dann?
[8:22] Also diese epigenetischen Uhren, die Hautalterungsuhren, die
[8:26] nutzt man wirklich in der Forschung, das kann man nicht.
[8:29] In der Praxis wirklich nachweisen.
[8:32] Jetzt ist deine Haut, du hast die Creme verwendet und deine
[8:35] Haut ist jetzt irgendwie 5 Jahre.
[8:36] So ist es. Macht man noch nicht, das wird
[8:38] mal kommen. Ja, und bei Epigenetik muss man
[8:40] natürlich auch sagen, das ist ja ein Aspekt von vielen und die
[8:43] Clocks haben sich wahnsinnig durchgesetzt in den letzten
[8:45] Jahren und das ist auch ein echter Durchbruch für die
[8:47] Forschung vor allem gewesen, weil sie, wir haben es beim
[8:50] letzten. Podcasts so kurz angesprochen,
[8:53] weil sie natürlich etwas messbar machen, was ansonsten in der
[8:56] Realität eines ohnehin schon langen Lebens gar nicht so ohne
[8:59] weiteres messbar ist, nämlich tatsächliche Verlängerung oder
[9:02] oder das Rückstellen der Uhr. Aber es ist ja auch nur ein
[9:06] Aspekt von ganz vielen eines multiphänomen Komplexes, der da
[9:10] heißt, altern ja, also Epigenetik ist ja auch nur nur
[9:14] eine von vielen Facetten, und witzigerweise ist dieses.
[9:18] Konzept der Hallmarks of Aging, die ja als wieso ein Rad
[9:23] dargestellt werden ja wieso eine Torte, wo jedem jedem Hallmark
[9:28] ein ein Tortenstück zugeordnet ist.
[9:31] Das nimmt ja auch ganz bewusst keine Hierarchie vor, ja,
[9:34] sondern diese diese hallmarks ich weiß gar nicht, wie man die
[9:39] auf Deutsch. Merkmale wir sagen immer
[9:42] Merkmale des. Alters umschreibt die da ist ja
[9:45] nicht eines wichtiger als das andere oder überwiegt gegenüber
[9:48] dem anderen. Jeder Forscher, der in so einem
[9:51] Gebiet sitzt, sagt natürlich, Seins ist das wichtigste, aber
[9:55] wenn man von außen drauf guckt, muss man sagen, die haben alle
[9:58] so ihre Daseinsberechtigung und deswegen muss man auch
[10:00] versuchen, das große Ganze auch nicht ganz zu kurz kommen zu
[10:04] lassen. Ja, die epigenetische Uhr wird
[10:06] halt von vielen die so. Sagen wir mal halb seriös
[10:09] arbeiten genutzt, weil das ist so n aha Effekt.
[10:12] Oh ich bin so und so viel jünger oder die meine Haut ist so und
[10:14] so viel jünger und es wird nicht relativiert, dass das natürlich
[10:17] nur ein Effekt von von ganz ganz vielen ist und diese How Marks
[10:21] of Aging, da gibt es jetzt ne riesen Diskussion, die machen
[10:24] wir jetzt nicht auf, dass es doch ne Hierarchisierung gibt.
[10:28] Machen wir jetzt nicht. Ja, das macht so nicht.
[10:30] Jetzt Interdependent sagt man ja, also die, die sind
[10:33] untereinander natürlich auch voneinander abhängig.
[10:35] Ja, ja, aber die Informationstheorie des Alterns
[10:38] sagt, Es kommt alles von der DNA und von der Epigenetik.
[10:41] Aber das machen wir jetzt nicht auf Pass.
[10:43] Auf. Weil die alle warten drauf.
[10:45] Ja, nein, nein, nein, nicht nur nicht nur singclair.
[10:49] Also was alle interessiert und worauf Sie total warten, ist
[10:54] diese Regenerationstherapien, die in der dermatologischen
[10:58] Ästhetik, in der ästhetischen Dermatologie angewendet werden,
[11:01] diese Verjüngungstherapien, und ist es richtig, dass viele eben
[11:04] das hattest du im ersten Podcast gesagt, im Grunde auf einer
[11:07] gezielten Verletzung beruhen, die dann Wundheilungs und
[11:10] Regenerationsprozesse auslösen, also eine kontrollierte
[11:13] Traumatisierung? Wenn das so ist, dann lass uns
[11:17] doch mal von oben drauf gucken, was passiert denn da
[11:20] entzündungsfaktoren Immunzellen, Stammzellen, exosomen, also all
[11:23] das wollen wir aktivieren. Ganz genau.
[11:26] Letztlich weiß es ja jeder, dass man, wenn man sich verletzt,
[11:30] darauf hoffen kann, dass sich das, wenn das nicht zu tief ist,
[11:34] auch von alleine wieder löst. Interessanterweise ist es so und
[11:39] da, da kommt eben dann der direkte Link zum Altern, wenn
[11:43] ein. Embryo im Mutterleib eine
[11:46] Verletzung an der Haut erleidet, dann kommt es ohne eine einzige,
[11:49] auch nur sichtbare Narbe auf die Welt.
[11:51] Das heißt, dieses unglaubliche regenerative Potenzial der Haut
[11:58] ist imstande, das quasi ohne eine einzige Defektheilung, was
[12:03] ne Narbe ja immer ist, vollständig wieder zu lösen.
[12:08] Das Problem? Und da kommt ja auch diese,
[12:12] dieser diese Parallelität zwischen der dem Versuch,
[12:16] Alterung zu behandeln, indem man Wundheilungsvorgänge nachahmt,
[12:21] nämlich die Körperhauteigenen Wiederherstellungskräfte gezielt
[12:27] für sich zu nutzen. Und dann kommt eben im Gegenzug
[12:30] die Idee, OK, jetzt mache ich einfach absichtlich eine kleine
[12:33] Wunde, die gerade. Verletzend genug ist damit ein
[12:37] richtiger Prozess. In die Gänge kommt, aber nicht
[12:39] so verletzt, dass am Ende keine vollständige Heilung entsteht,
[12:43] sondern eine Defektheilung in Form von Narbe.
[12:46] Und letztlich sind alle regenerativen Therapien, die wir
[12:50] machen, gehen meistens davon aus, dass man den Weg über diese
[12:54] kleine Wunde gehen muss und damit dann aber, wenn man das
[12:58] gut steuert und orchestriert und im Gleichgewicht hält, am Ende
[13:04] mit. Einem besseren, hochwertigeren,
[13:07] sich jünger verhaltenen Gewebe aus diesem Prozess wieder
[13:11] rausgeht, hat natürlich umgekehrt zur Folge, dass die
[13:14] Patienten immer durch diesen kleinen Verletzungsprozess
[13:18] durchgehen müssen und in den letzten Jahren gab es viele
[13:20] Geräte, vor allem, die natürlich erkannt haben, viele Patienten
[13:24] wollen dann auch nicht, die wollen keine Ausfallzeit,
[13:27] versuchen wir es doch mal ganz ohne Ausfallzeit, ohne
[13:30] Verletzung, und es hat sich letztlich doch, muss man sagen.
[13:34] Bestätigt, dass so ein kleines bisschen Downtime am Ende der
[13:40] bessere Weg ist, um mit einem wirklich messbaren, verbesserten
[13:44] Ergebnis rauszukommen. Dann lass uns mal die
[13:48] Behandlungsmöglichkeiten gliedern.
[13:51] Ja, zum Beispiel denke ich an Prp oder an Prf oder an die
[13:57] Polynukleotide. Da verletzt man ja eigentlich
[14:01] nichts. Ne, das ist so die eine Seite
[14:03] und dann gibt es die vielen anderen Dinge mit Needeling und
[14:07] mit Laser und mit Radiowellen und ich weiß nicht was alles da
[14:11] verletzt man, wie würdest du das die die Behandlungsmöglichkeiten
[14:16] gliedern damit man n Überblick bekommt.
[14:18] Also grundsätzlich, wir machen PRP und und und.
[14:22] Polynokleotide schon, wir spritzen das, also es gibt ja
[14:25] auch Ansätze, die das in Cremes verarbeiten, die haben.
[14:29] Den Na wirksamkeitsnachweis noch nicht so richtig erbracht.
[14:32] Also alles das was wir machen niedeln wir oder spritzen wir
[14:36] unter die Haut oder bringen es dann über Laserkanäle in die
[14:39] Haut rein, aber also um es mal so n bisschen auch für den
[14:44] Anwender oder den Line zu zu klassifizieren, kann man
[14:47] grundsätzlich unterscheiden zwischen unserem ureigenen
[14:52] individuell eigenen. Biologischen Material, und zwar
[14:57] biologischen Material, aber nicht von uns.
[14:59] Also das nennt sich Autolog, wenn es von uns selber ist und
[15:02] heterolog, wenn es nicht von uns ist.
[15:05] Das ist schon mal eine wichtige Unterscheidung.
[15:08] Autolog hat natürlich ganz offensichtliche Vorteile,
[15:11] nämlich dass es wirklich mein ureigenstes Blut zum Beispiel
[15:15] ist, was da abgenommen wird und dann durch
[15:16] Zentrifugationsschritte bestimmte Fraktionen aus dem
[15:20] Blut. Mit mehr oder weniger vielen
[15:24] Wachstumsfaktoren, Blutplättchen, stromalen
[15:28] Faktoren und so weiter gewonnen werden und mir direkt
[15:31] zurückgegeben werden. Letztlich das, was auch
[15:33] Heilpraktiker mit Eigenblut ja irgendwie machen.
[15:36] Es ist bleibt ja im im Kreislauf und dann die Härterologen das
[15:39] sind. Auch biologisch gewonnene
[15:44] Substanzen, die aber nicht von mir selber sind, da vor allem in
[15:49] der jüngeren Zeit exosomen und auch die Polynokleotide, die
[15:55] sind dann. Hyaluronsäure und Botox gehört
[15:57] dann ja auch dazu. Ja, wobei die Hyaluronsäure im
[16:03] weiteren Sinne biotechnologisch hergestellt.
[16:06] Wird Naturidentisch gemacht, aber in ja.
[16:10] Also die Unterspritzbaren Hyaluronsäuren, die wir
[16:12] verwenden, werden ja dann zu einem Gel designed, was nur noch
[16:18] teilweise biologische Eigenschaften hat.
[16:20] Das ist noch mal eine eigene Kategorie, Botulinumtoxin ist ja
[16:25] kein Stoff, den wir selber auch produzieren, das ist ja ein
[16:29] bakterielles Produkt, aber es ist ein biologisches Produkt,
[16:33] ja. Gut, aber nicht unser eigenes.
[16:37] Nein, das ist jetzt auch spitz, finde ich, aber was ich würde
[16:40] gerne mit den Polynukleotiden anfangen, weil das ist so n Hype
[16:43] auch die Exosomen beides und auch unter Dermatologen bisschen
[16:47] umstritten. Zum Beispiel Doktor Duwe, den
[16:50] ich hier auch im Podcast hatte, hat gesagt, also, er macht das
[16:53] gar nicht, weil er, weil diese, die die polynuklete müssen wir
[16:56] jetzt eben kurz erklären, das sind MRNA und DNA Bruchstücke,
[17:00] die aber gar nicht definiert sind, also es ist nicht
[17:04] besonders, wir wissen nicht, was die da alles kodieren.
[17:07] Und die sind häufig eben nicht vom Menschen, sondern auch vom
[17:09] Fisch. Nein, die sind gar nicht von
[17:11] Menschen, die, die auf dem Markt sind, sondern die sind
[17:13] tatsächlich, die sind aus Sperma geworden und Sperma deswegen,
[17:16] weil Sperma ja quasi nichts anderes enthält als DNA und
[17:20] ganz, ganz kontrolliert gezüchtet werden kann.
[17:23] Man muss dazu sagen, dass also gerade was, was polynukleotide
[17:28] sind, quasi so kleine Sequenzen von.
[17:31] Von ein Nukleotid ist ja immer ein eine eine Base aus der DNA
[17:37] entsteht mit dem mit der Daranhängenden Zuckerstruktur,
[17:44] die sind so gut. Definiert und untersucht, dass
[17:49] man da auf eine wirklich jahrzehntelange
[17:53] wissenschaftliche Evidenz zurückgreifen kann, und zwar
[17:56] deswegen. Wir müssen, wenn man ganz
[17:58] zurückgeht, vorstellen, DNA ist im Körper ja nicht nur in Zellen
[18:03] eingeschlossen, sondern innerhalb der Zelle noch mal in
[18:05] einem Zellkern deswegen, weil sie diesen wertvollen
[18:11] Informationsinhalt ja codiert und besonders.
[18:16] Geschützt wird ja durch diese Zellmembran.
[18:18] Und dann noch mal diese doppelte Kernmembran, also gut verpackt,
[18:23] sobald DNA oder auch nur kleine Bruchstücke davon außerhalb von
[18:29] Zellen auftauchen, ist es für die Zelle ein Alarmsignal, weil
[18:36] das gehört da einfach nicht hin. Und um dieses Alarmsignal
[18:40] aufnehmen zu können, haben. Alle Zellen im Körper spezielle
[18:45] und sehr gut definierte Rezeptoren für diese
[18:47] Polynokleotide und nach Bindung von einem Polynokleotid an
[18:51] diesen Rezeptor wird eine Signalkaskade in der Zelle
[18:56] ausgelöst und die stimuliert die Zelle, und das heißt, man nutzt
[18:59] im Prinzip diesen sehr präzise bekannten Mechanismus aus, um
[19:05] die Zelle künstlich. Zu aktivieren, indem man ihr
[19:09] gleich von außen quasi Bruchstücke von DNA, diese
[19:12] Polynukleotide anbietet. Der Vorteil von den Produkten,
[19:17] die auf dem Markt sind, ist, dass die eben unter
[19:19] Laborbedingungen hergestellt und Aufgereinigt sind, der Nachteil
[19:23] ist, man braucht natürlich einen vertrauenswürdigen Hersteller,
[19:29] aus dessen Quelle das gewonnen wird, die.
[19:31] Es sind im Prinzip 2 große auf dem Markt, die jeweils in Europa
[19:36] produzieren, die eine sehr transparente eigentlich
[19:41] Datenlage haben. Ich mach seit sehr vielen Jahren
[19:44] polynukleotin, ich hab es damals bei ich hab in in Korea Ärzte
[19:49] ausgebildet in Botulinotoxin und hab dort zum ersten Mal
[19:52] Ergebnisse gesehen und war sehr überzeugt und mach seit vielen
[19:55] Jahren und wir haben. Sehr gute Ergebnisse, aber was
[20:00] man immer wissen muss ist, was darf man denn davon erwarten?
[20:03] Ja, also wenn man einen Patienten behandelt, der sagt,
[20:06] Ich habe hier diese eine Falte und die hätte ich gerne weg,
[20:10] dann ist ein prolinukleotid Behandlung nicht das Mittel der
[20:14] Wahl, weil man damit nicht so ein ganz gezielte, ganz genaue
[20:18] diese Linie siehst du jetzt und danach ist sie weg, Therapie
[20:22] anbieten kann, sondern es ist mehr so ein allgemeines
[20:25] Fitnessprogramm. Für die Haut in all ihren
[20:30] Funktionen und als solches muss man es auch erklären.
[20:33] Es ist wirklich ein bisschen erklärungsbedürftiger als so
[20:37] eine direkte, ja im Prinzip letztlich passive Korrektur von
[20:41] irgend so einer umschriebenen kleinen Falte oder einem anderen
[20:44] Defizit. Also das sind kleine DNA
[20:49] Bruchstücke von Sperma. Von wem?
[20:53] Die eine Quelle verwendet. Forellen und die andere
[20:57] verwendet Lachs und ich ahne, was deine nächste Frage ist.
[21:00] Ja, die Fische müssen dafür sterben und das weiß ich ehrlich
[21:04] gesagt auch nicht, warum das technologisch nicht anders
[21:06] möglich ist. Aber das ist tatsächlich ein
[21:09] wirklich aus aus tierischem Ursprung gewonnenes Material,
[21:14] für das Tiere nicht weiterleben können.
[21:18] Das ist so, und da kann man auch volle Transparenz walten lassen.
[21:23] Ja. Wie wie kommt das dann in die
[21:26] Zellen rein? Also du musst es ja.
[21:29] Gar nicht. Das muss nicht in die Zelle
[21:30] kommen, sondern das Nukleotide sind, das sind sogenannte P Two
[21:33] Receptors auf der Oberfläche für diese purin Bruchstücke, die
[21:40] binden außen an der Zelle und sowie eben eine typische
[21:44] Rezeptorbindungssignalkaskade dann losgeht, wird dann über die
[21:50] Bindung dieses außen an der Zelle angedockten nukleotids.
[21:54] Ins Innere der Zelle eine eine Signaltransduktionskaskade
[21:59] initiiert. Wahnsinn.
[22:02] Aber wie, wie machst du das? Also tust du das auch wieder mit
[22:05] Needeling in die, also dass da ganz ganz viele aha, also doch
[22:09] auch wieder. Genau mechanisch.
[22:10] Genau deswegen hat man dann auch immer die Kombination aus beidem
[22:13] beziehungsweise wenn man zum Beispiel mit einem.
[22:18] CO 2 Laser die Haut gelasert hat und ja, kleine definierte
[22:23] Verletzungskanäle erzeugt hat, kann man auf diese dann so
[22:26] vorbereitete Haut direkt das Auftragen und das nimmt die Haut
[22:30] auf und und verwertet es dann auch entsprechend.
[22:35] Und in der Zelle wird dann, wenn wenn eben solche Bruchstücke
[22:39] erkannt werden, als die brauche ich nicht die, die müssen hier
[22:42] weg, dann werden alle möglichen. Stoffwechselwege beziehungsweise
[22:48] Dinge, produziert vom wiederum von der DNA gesteuert, die
[22:53] aufräumen. Beziehungsweise anfangen wieder
[22:55] zu reduzieren. Ja, also wir haben bei
[22:58] Ferroblasten ja dann vor allem eine Aktivierung der Ganzen der
[23:02] ganzen Stoffwechselaktivitäten in Form von Bildung, von neuem
[23:05] Kollagen und elastischen Fasern und so weiter.
[23:09] Hast du das, muss ich fragen, weil eben Doktor duve sagte, er
[23:12] hätte relativ viele Allergien erlebt bei der Behandlung, und
[23:16] deshalb nutzt das nicht. Mehr das habe ich tatsächlich
[23:18] noch nie gehabt und wir machen es wirklich ganz, ganz, ganz
[23:23] viel und bei auch unterschiedlichsten Patienten.
[23:27] Ich habe tatsächlich noch nie eine Unverträglichkeitsreaktion
[23:30] gegen Polynukleotide gehabt, aber es ist natürlich so, das
[23:34] muss man ganz klar sagen. Das Material, was von einem
[23:41] anderen Organismus in den Menschen eingebracht wird, nie
[23:45] von jedem einzelnen Menschen auf der ganzen Welt immer gut
[23:48] vertragen werden wird. Ja, es gibt also eine
[23:51] Unverträglichkeit, ist nicht vollständig auszuschließen,
[23:53] klassische allergische Reaktionen sind ja meistens
[23:56] Eiweiß vermittelt gut aufgereinigte Prodinukleotide
[24:02] sollten das eigentlich nicht enthalten.
[24:05] Aber wenn man da ein Produkt erwischt, was einfach nicht
[24:08] sauber hergestellt ist und hundertprozentige Reinheit gibt
[24:10] es auch so einem biologischen Prozess natürlich nie, ist das
[24:14] nicht auszuschließen, ja. Gut also, diese Polynokleotide
[24:20] zur Straffung der Haut und eine längerfristig laufende Kollagen
[24:27] Neubildung, weil die Kollagenstränge, die ja so schon
[24:29] verzuckert sind und verklebt sind, die kriegt man damit auch
[24:33] nicht wieder elastisch. Aber eventuell noch ein bisschen
[24:37] Neubildung. Das ist tatsächlich so, und das
[24:38] ist auch häufig in der in der Kommunikation bisschen falsch
[24:44] dargestellt. Es gibt bis zum heutigen Tag
[24:46] keine wirksame Methode, einmal verzuckertes Kollagen wieder zu
[24:52] entzuckern, also diese das rückgängig machen von.
[24:59] Gluckierung nennt, nennt man das.
[25:01] Ja, das ist bis heute nicht gelungen.
[25:03] Es gibt Wirkstoffe, die angeblichen Schutz quasi vor der
[25:08] Verzuckerung vermitteln, die Daten finde ich noch nicht so
[25:12] ganz überzeugend, aber tatsächlich, dass wieder.
[25:16] Carnosin umdrehen ja oder L carnosin.
[25:18] Ja, also in der in der Hautpflege sind die Daten noch
[25:21] so ein bisschen wackelig. Ich glaube, experimentell lässt
[25:24] sich es ganz gut zeigen, aber die.
[25:28] Die Umdrehung eines einmal stattgefundenen Prozesses ist
[25:31] bisher noch nicht wirklich gelungen.
[25:33] Und das Absurde ist ja, dass einmal verzuckertes Kollagen
[25:37] dann auch nicht mehr vom normalen Stoffwechsel abgebaut
[25:39] wird. Das heißt, es bleibt da liegen,
[25:41] und das kann man messen, weil es ja Eiweiße sind enthalten, die
[25:45] Kohlenstoffe, und das kann man mit dieser Kohlenstoffmethode
[25:48] messen, wie alt das ist. Das hat man an.
[25:50] Verstorbenen gemacht. Da liegt in der Haut Kollagen,
[25:54] das ist 4050, 60 Jahre alt, ja, also das, was normalerweise ja
[25:58] neu produziert und das alte wird weggeräumt.
[26:01] Dieser Prozess wird Absurderweise durch das
[26:04] verzögerte Kollagen dann auch noch, und das häuft sich dann
[26:08] an, daher entsteht ja dann diese Akkumulation dieser blockierten
[26:12] Endprodukte, die werden auch nicht mehr normal weggeräumt bei
[26:16] Diabetikern. Findet das ein bisschen stärker
[26:20] statt, dieser Prozess, gell? Ja, weil so viel Zucker im Blut
[26:24] angeboten, das ist so, diese diese.
[26:26] Spitzen von freier Glukose im Blut bringen dieses
[26:30] Gleichgewicht verschiedenes hinzu.
[26:31] Mehr Verzuckerung und das findet ja nicht nur in den Strukturen
[26:35] der Haut, sondern auch an anderen lebenswichtigen
[26:38] Strukturen und eben auch am Augenhintergrund statt, so dass,
[26:43] das kann man übrigens bei der Betrachtung des
[26:46] Augenhintergrunds neben der. Gefäß Gesundheit auch sehen.
[26:52] Also kein Zucker kurzkettigen Essen hat könnte einen kleinen
[26:56] Effekt haben, um diese Verzuckerung zu verhindern, aber
[26:58] sie wird sie nicht dieser Ernährung und und das.
[27:01] Profil das Zuckerprofil einfach flach zu halten.
[27:04] Nicht so diese starken, starken Schwanks, ja.
[27:09] Okay noch ein Argument für zuckerfreie Ernährung, für die
[27:12] ich ja sehr stehe. Kurzkettige Zucker, langkettige
[27:14] Kohlenhydrate sind ja super. Genauso diese schnell
[27:16] verwechsbaren Boosts einfach versuchen zu vermeiden.
[27:20] Ja gut, das Polyneukolitide haben wir glaube ich verstanden.
[27:26] Exosomen wirken ja, also sind was ganz anderes und
[27:31] interessiert mich auch sehr. Was tun die genau und wie werden
[27:34] die appliziert? Ja, also appliziert werden Sie.
[27:37] Ähnlich wie Polynoglygy sind alles im Prinzip Produkte, die,
[27:41] da gibt's, Cremes, auch der Nachweis, dass die wirklich gut
[27:45] durchgehend ist, noch bei der Wundheilung schon, aber
[27:47] Wundheilung heißt ja, dass man immer auch erst mal eine offene
[27:51] Haut hat. Ja, das ist ja dann auch der
[27:53] Vorteil. Aber Exosomen sind ein ein
[27:58] Oberbegriff und am einfachsten könnte man sagen, beschreiben
[28:02] Exosom eigentlich nur die Briefumschläge und was wirklich
[28:06] zählt ist welche Nachricht ist in diesem Briefumschlag
[28:09] eigentlich verpackt, weil es sind letztlich eine Methode, um
[28:15] Informationen zwischen Zellen auszutauschen, die sie in ja so
[28:19] Vesikel verpacken und ab ab. Schneiden und kleine Gläschen
[28:23] genau das sind so. Some heißt ja körperchen und exo
[28:28] heißt also ausgescheidene. Geschiedene sind Membran
[28:33] verpackte Bläschen, vollgepackt mit Informationen und je
[28:38] nachdem, welche Zelle man da als als Quelle hernimmt, das
[28:45] bestimmt im Prinzip, welche Nachrichten da drin sind und die
[28:50] je. Gesünder, Jugendlicher,
[28:54] multifunktionaler eine Zelle ist also, sprich zum Beispiel eine
[28:59] Stammzelle, desto desto mehr wertvolle Jung erhaltene
[29:03] Informationen enthält, im besten Fall so ein Exosom.
[29:07] Aber das Problem ist so ein bisschen, und das sehen wir in
[29:09] der ästhetischen Medizin, die ja gar kein eigene eigene Disziplin
[29:14] letztlich ist. In den letzten Jahren vermehrt,
[29:17] dass so Schlagworte auf den Markt geworfen werden, mit
[29:21] verhältnismäßig wenig seriöser Hintergrundinformation und da
[29:26] ein Markt im Prinzip schon aufgemacht wird für etwas, was
[29:31] noch gar nicht sorgfältig und reproduzierbar genug untersucht
[29:36] ist. Tatsache ist also auf dem
[29:38] deutschen Markt sind Exosomen aus menschlichen Zellquellen
[29:43] nicht erlaubt. Und das ist der große
[29:45] Unterschied zwischen exosom Therapien, wie sie zum Beispiel
[29:48] in den USA auf dem Markt sind. Und hier korrekterweise dürfen
[29:54] hier nur Exosomen in den Vertrieb gebracht werden, die
[29:58] von nicht menschlichen oder tierischen Quellen, sondern von
[30:01] pflanzlichen kommen, das heißt also, die Exosomen, die auf dem
[30:04] deutschen Markt vertrieben werden, sind, zumindest sagen es
[30:08] die Hersteller aus Stammzellen pflanzlichen Ursprungs.
[30:13] Oh Gott, aber wie kriegt man das denn dann hin, dass man aus aus
[30:17] Stammzellen pflanzlichen Ursprungs Exosomen extrahiert,
[30:21] die nur gute Botschaften haben, denn es gibt ja auch Exosomen,
[30:25] die machen Entzündung, die machen Krebs, die machen alles
[30:28] mögliche, und wie kann ich dann die Rausfiltern, die auch noch
[30:32] verjüngende? Effekte haben also wie machen.
[30:34] Ehrlicherweise finde ich ist das ne total berechtigte Frage und
[30:37] ich. Ich wäre auch sehr dankbar
[30:40] dafür, wenn wir da mehr Transparenz hätten, weil wir
[30:42] letztlich am Ende den den Anbietern trauen müssen, dass
[30:47] sie uns mit gutem Material versorgen und noch nicht mal
[30:50] wirklich nachvollziehen können, was in diesen das wird als
[30:53] Pulver vertrieben und wird dann rekonstituiert, also mit mit
[30:57] Flüssigkeit im Prinzip injizierbar gemacht.
[31:01] Wenn man ganz ehrlich ist, können wir nicht genau
[31:04] nachvollziehen, ob wirklich das drin ist, was außen drauf steht
[31:06] und. Wie man es technisch macht, ist,
[31:10] dass man natürlich in diesen Zellkulturen versucht, die
[31:13] Bedingungen so herzustellen, so zu imitieren, dass man die
[31:17] Zellen, die man da in Kultur hat, die die Explosion
[31:19] produzieren, nicht unter zu viel Stress setzt, damit sie nicht
[31:22] anfangen. Im Prinzip ein ein Profil von
[31:28] Botschaften zu verschicken, die. Quasi Stress assoziiert sind.
[31:33] Ja, also das kann man experimentell wahrscheinlich man
[31:36] in der in der Herstellung ganz gut kontrollieren, aber man muss
[31:40] wirklich sagen, das Gebiet für meinen Geschmack ist zu schnell
[31:47] in die breite Anwendung gegangen und hat.
[31:51] Hinkt mit der wirklich sauberen wissenschaftlichen Beweisführung
[31:56] noch deutlich hinterher. Das ist anders bei den
[31:58] Polynoklotiden die Polynoklotide haben doch eine deutlich längere
[32:02] und robustere wissenschaftliche Nachweishistorie, muss man
[32:08] sagen. Und 1 muss, muss man noch
[32:11] klären, was da in diesen Exosomen drin ist, sind ja
[32:14] meistens RNA Bestandteile, ne also die Strukturen die ab.
[32:20] Gebaut werden, um unsere DNA abzulesen.
[32:24] Und aus denen kann dann an unseren Eiweißfabriken auch
[32:28] Eiweiß produziert werden. Was sollen die denn da aus
[32:31] Pflanzen in meiner Zelle? Na ja, also das Interessante,
[32:36] das Spannende ist ja, wenn man sich das historisch anguckt, die
[32:39] Hoffnungen, die wir alle gehabt haben.
[32:41] Ich hab in der Zeit so in meine wissenschaftliche Zeit gehabt,
[32:47] als das menschliche Genomprojekt noch am Laufen war, das.
[32:50] Das heißt also, ich hab im Labor gearbeitet, da kannten wir noch
[32:53] nicht das gesamte menschliche Genom.
[32:55] In der Zeit waren mit dieser Entschlüsselung wahnsinnig große
[32:58] Hoffnung verbunden. Ja, wenn man das erst mal alles
[33:01] hat, dann wissen wir alles und können alles lösen, und die
[33:04] Ernüchterung kam dann eigentlich relativ schnell, als man
[33:06] festgestellt hat, dass von dem riesigen Genom ja auch nur
[33:09] kleine Anteile überhaupt ausgelesen werden und ganz viel
[33:14] DNA in unseren Zellen verpackt ist, die nicht primär.
[33:17] Übersetzt und umgeschrieben wird ja, die hat andere Funktionen,
[33:20] aber ist offensichtlich nicht direkt informationstragend.
[33:24] Je kleiner die die Stücke werden, desto desto weniger
[33:28] spezifisch ist die Information. Und RNA ist ja deutlich kleiner
[33:32] und kodiert eben damit nicht für komplexe Große, dem Menschen
[33:38] komplett nachgebaute Strukturen wie ein Protein oder so.
[33:43] Aber nichtsdestotrotz ist die Frage nach wie vor nicht für
[33:48] mich nicht überzeugend beantwortet.
[33:50] Wieviel habe ich von den Informationen, die mir eine
[33:55] Rosenstammzelle an meine Hautzellen sendet, tatsächlich?
[33:59] Ja, das ist im Augenblick n sehr sehr.
[34:04] Griffiges Verkaufsargument in einem Markt, der hungrig ist
[34:09] nach neuem und nach viel Hightech.
[34:12] Aber es ist noch nicht schlüssig überzeugend dargelegt, muss man
[34:17] ehrlicherweise. Das wäre also nicht, um das
[34:19] einfach so für sich einzuordnen. Die Exosomen mit ihren RNA
[34:23] Bruchstücken wären jetzt nicht wie die Polyneukleotide einfach
[34:27] mit DNA, die dann weggeräumt werden soll, erkannt wird,
[34:30] braucht man nicht wegräumen, Regenerationsprozess
[34:33] einschalten. Sondern es wäre eher hä die
[34:35] kodieren da was. Das könnte für mich und meine
[34:38] Zelle ganz gut sein. Ja, und RNA hat ja auch dann
[34:42] wiederum, das ist alles ja häufig mit mehreren Funktionen
[34:46] belegt. Ja, das ist in der Natur
[34:48] übrigens oft so, dass ein und dasselbe Molekül verschiedene
[34:52] Funktionen wahrnimmt. RNA hat ja auch regulatorische
[34:55] Funktion für die DNA und RNA kann dann noch mal
[34:58] unterschiedlich geschnitten und umgebaut werden, also ein und
[35:02] derselbe. Sequenzabschnitt wird dann noch
[35:06] mal, das nennt man alternatives Blicing dann noch mal
[35:09] unterschiedlich geschnitten hat dann wiederum rückwirkende
[35:11] Funktionen auf das Ablesen von jenen.
[35:14] Es ist komplex, es ist insgesamt komplex, und tatsächlich ist in
[35:19] solchen Exosomen ja auch nicht nur RNA drin, da ist ja noch
[35:22] ganz viel anderes drin. Ja, was leider auf den auf den
[35:26] Deklarationslisten auch nie wirklich vollständig
[35:29] aufgeschlüsselt ist, ja. Also das ist.
[35:33] Patricia, ich hab verstanden du du du verwendest Exosomen.
[35:37] Nicht wir haben Exosome hier. Ich bin bisschen zurückhaltend,
[35:42] wenn ich ehrlich bin. Ja, ja.
[35:44] Ja, also ich glaub wir brauchen es nicht weiter zu vertiefen.
[35:46] Ich möchte jetzt nicht, dass auch an meiner DNA rückwirkend
[35:49] von der RNA von Rosenstammzellen irgendwas passt.
[35:53] Klingt ja harmlos, aber man weiß es nicht so genau.
[35:56] Ne, dann kommt er zurück. Jetzt muss man aber auch wissen,
[36:00] anders als DNADNA ist wahnsinnig stabil ja, also DNA kann man ja.
[36:06] Auch Jahrtausende später aus Knochenfunden noch analysieren
[36:12] und daraus auch rekonstruieren. Dafür gab es ja auch.
[36:18] Wirklich tollen Medizin Nobelpreis vor ein paar Jahren,
[36:21] die diese paläontologischen Forschungen an Knochenfunden des
[36:26] Neandertalers gemacht haben und so im Gegensatz dazu ist RNA
[36:32] wahnsinnig instabil. Ja, also RNA ist innerhalb von
[36:36] Minuten komplett abgebaut, das liegt einmal an der Stabilität
[36:40] des Moleküls an sich, weil es ja auch einschränkig mal ist.
[36:43] Aber auch weil. Enzyme, die RNA verdauen.
[36:47] Überall sind ja, das heißt die Gefahr, die von solchen RNA
[36:51] Bruchstücken ausgeht, ist wahrscheinlich naturgemäß
[36:54] relativ klein, weil es von seiner zeitlichen Wirkung sehr
[36:57] limitiert ist, ja. Ja, aber dann brauche ich es
[37:01] auch gar nicht erst zu lesen. Also.
[37:03] Pass auf, lass uns, weil ich ich uns läuft schon wieder die Zeit
[37:07] weg. Es ist so spannend, dir
[37:08] zuzuhören, dass ich es einfach jetzt n bisschen Druck machen
[37:11] möchte, damit wir noch n paar der möglichen Verfahren unter
[37:16] die Lupe nehmen und du erklärst es so wahnsinnig toll.
[37:19] Was findest du denn jetzt eigentlich an diesen
[37:21] regenerativen Verfahren besonders spannend?
[37:24] Ich sag jetzt mal das eigene Nano Fett, also mein eigenes
[37:29] ganz klein gemachtes. Bauchfett zum Beispiel oder
[37:32] PRPPRF oder was ist jetzt mit niedrigen?
[37:35] Da gibt es ja ganz verschiedene Verfahren, es gibt Laser,
[37:37] Ultraschall, es gibt koreanische Fäden, es gibt so wahnsinnig
[37:40] viel, was ist aus deiner Sicht jetzt ein wirklich potentes,
[37:46] super sicheres, tolles Verfahren und regenerativ zu verjüngen?
[37:50] Also er ist ja immer eine Frage zwischen, stimmt das Aufwand,
[37:54] Effekt, Verhältnis auch für den einzelnen Patienten?
[37:57] Ja, das muss man sich. Gespräch mit seinem Arzt einfach
[38:01] in Ruhe auseinandersetzen lassen.
[38:04] Es gibt Sachen, die sind wahnsinnig aufwendig und andere,
[38:08] die sind einfach mehr so ein kleinschrittiges langfristiges
[38:10] Programm. Was ist da für mich das
[38:12] Richtige? Das Autologe Nanofet ist
[38:15] tatsächlich ein ein Gebiet, das wird nie unaufwendig zu
[38:21] applizieren sein, weil man es ja erst mal auch entnehmen muss.
[38:25] Dann muss es aufbereitet werden und dann muss es zurück
[38:28] appliziert werden. Das wird wahrscheinlich von von
[38:31] diesen regenerativen Verfahren immer das aufwändigste bleiben,
[38:36] obwohl sich da mittlerweile auch viel an Standardisierung getan
[38:39] hat. Es ist ein faszinierend
[38:43] wirksames körpereigenes Material.
[38:45] Und warum es so? Toll funktioniert ist
[38:49] tatsächlich auch noch nicht schlussendlich verstanden, weil
[38:52] diese sogenannten Nano Fettaufbereitungen enthalten
[38:55] nahezu gar keine kompletten Fettzellen mehr, sondern
[38:58] eigentlich vor allem Bruchstücke.
[39:01] Ein erheblicher Anteil des Effektes ist auch durch die.
[39:06] Farbe des Fettes vermittelt und da, das bringt mich zurück an
[39:10] den Anfang unseres vorherigen Podcasts, nämlich diese
[39:15] natürliche Beige helle Eigenfarbe.
[39:18] Von dieser Fettemulsion verändert auch die.
[39:23] Die farbliche Untertönung unserer Haut, die sich im Laufe
[39:26] des Alters ja verändert, hinzu etwas mehr fahler, grau
[39:31] gelblicher und die Transplantation von Nanofett
[39:36] stellt tatsächlich einen Teil dieser jungen, helleren
[39:39] Hautfarbe wieder her. Das ist unglaublich
[39:41] faszinierend, und dann enthält unser eigenes Fett einfach einen
[39:46] unglaublichen angereicherten Cocktail von Wachstumsfaktoren,
[39:50] Stammzellen und. Und anderen Faktoren, die
[39:56] wahrscheinlich noch gar nicht alle im Einzelnen
[39:58] aufgeschlüsselt sind, die enorm regenerativ sind, weil
[40:03] gleichzeitig eben vollständig körpereigener, weiß man genau,
[40:06] was man hat und bekommt, ja. Und du Entnimmst mit einer
[40:11] Spritze aus dem Bauch oder aus dem Hüftfett.
[40:14] Genau das ist schon mal so ne wie.
[40:15] Viele kleine Aspirationskanäle es kommt so n bisschen drauf an
[40:18] wieviel man braucht, aber es ist gar nicht so viel.
[40:20] Man muss dafür auch keine kein die Produktionspatient sein.
[40:23] Ja also es ist nicht unbedingt. Notwendig.
[40:25] Was ist das? Also liposuktion.
[40:27] Es ist diese klassische Fettabsaugung, um ästhetisch
[40:31] überschüssiges Fett zu reduzieren, das, so ist es
[40:34] früher gemacht worden. Früher wurden im Prinzip
[40:36] Patienten, die sowieso zur Fettabsaugung kamen, den deren
[40:40] Fett wurde dann transferiert, ja, und daraus hat sich dann
[40:44] einfach, es hat lange Zeit nicht wirklich gut standardisierte
[40:47] Protokolle gegeben, das hat sich deutlich verbessert, ja, da hat
[40:50] mittlerweile sehr viel. Ganz nachvollziehbare,
[40:54] transparente Protokolle haben sich da etabliert.
[40:57] Aber es bleibt natürlich immer noch ein etwas aufwendigeres
[41:00] Verfahren, das wie. Kriegt man dieses Fett, dass
[41:03] sich, dass du da Rausholst mit der Spritze aussagen wir jetzt
[41:06] mal aus dem Bauch. Wie kriegt man das so klein,
[41:09] dass es nano fett wird? Muss es da noch mal behandelt
[41:11] werden und das ist doch dann auch immer mit einer gewissen
[41:14] Infektionsgefahr. Ja, da haben sich eben
[41:16] mittlerweile es ist. Im im besten Fall gibt's da so
[41:20] wirklich geschlossene Systeme. Ja, das ist eine
[41:22] Entnahmespritze, die wird dann in eine Zentrifuge überführt, in
[41:27] der Zentrifuge wird das ganze noch mal so abgetrennt und dann
[41:30] wird es, bleibt es in diesem Behälter, mit dem man das
[41:33] gewonnen hat, sodass von außen auch nichts infiziert werden
[41:36] kann, wird dann über einen ein Verschlussverfahren in eine
[41:41] andere Spritze. Überführt und dann durch einen,
[41:45] und das ist sind Einmalartikel. Wieso ein kleines Schneidwerk
[41:51] durchgepresst und da drin sind dann und wie wie ein Fleischwolf
[41:55] kann man sich das ganz Mechanistisch vorstellen, sind
[41:59] unterschiedlich große Messer, die das zunächst mal etwas
[42:02] gröber und dann immer feiner Kleinhäckseln, sodass dann eine
[42:07] ganz helle, milchige Substanz am Ende rauskommt, in der aber
[42:10] immer noch natürlich das ganze Material drin.
[42:12] Ist und das und das. Transferrit dann Geniedelt
[42:16] wieder mit ganz, ganz, ganz viel.
[42:18] Erstaunlicherweise kann man das, man kann das Unterspritzen, aber
[42:21] man kann es auch tatsächlich durch die Haut durchniedeln ja,
[42:24] mit mit wirklich sehr überzeugenden Ergebnissen.
[42:30] Gut also, das ist eine deiner lieblings.
[42:32] Also das ist auch mal von von den von den Renaissance Methoden
[42:36] würde ich mal sagen. Eine die die mich in den letzten
[42:40] Jahren, aber ich bin in so in so Komitees drin die so Ergebnis
[42:46] urteilungen machen für so Preisverleihungen von großen
[42:49] Kongressen wo dann so Best Cases eingereicht werden, diese
[42:53] autologen fett Fälle sind die, die mich in den letzten Jahren.
[42:59] Von den nicht chirurgischen Maßnahmen mit am meisten
[43:02] überzeugt haben. Gibt es noch was von dem du
[43:06] sagst? Also das kommt ganz nah ran.
[43:09] Also das ist mein Favorit, das kannst du schon sagen ne, aber
[43:12] es kommt vielleicht doch auch ein bisschen in die Nähe.
[43:15] Also leider ist es so, dass wir über die vielen Jahre diese
[43:21] weniger aggressiven Laserverfahren beobachtet haben
[43:25] und sagen müssen, wir sind so ein bisschen in dem, in dem.
[43:29] Aggressiveren Spiel zurück also, so ganz ohne Ausfallzeit kann
[43:36] man nicht wirklich überzeugende und vor allem lang anhaltende
[43:41] Ergebnisse erzielen, also die. Neuen Protokolle von
[43:46] fraktionierten.co 2 Lasern sind sind sehr überzeugend und es hat
[43:52] sich in den USA in den letzten 2 Jahren ein neues Verfahren noch
[43:57] mal auf den Markt gewagt. Was das klingt ganz grotesk, das
[44:00] gibt es auch noch nicht in Deutschland, bei dem im Prinzip
[44:04] winzige Stänzchen von Haut aus der Haut heraus.
[44:10] Geholt werden. Im Prinzip reduziert man die
[44:13] bei. Perforiert.
[44:15] Ja, das sind wieso kleine Zylinder von Haut, mikroskopisch
[44:20] klein, dicht aneinander dazwischen bleiben Brücken
[44:22] stehen, aber das Hauptproblem ist ja, dass Patienten am Ende
[44:26] erwarten, dass Haut verdichtet wird, ja, wenn ab einem
[44:31] bestimmten fortgeschrittenen Alterungsprozess.
[44:35] Haben wir einen Überschuss an Haut?
[44:36] Das, was im chirurgischen Facelift ja dann einfach
[44:40] entfernt wird mit nicht operativen Methoden, haut quasi
[44:45] verschwinden lassen, ist nahezu unmöglich und alle anderen
[44:49] Verfahren behelfen sich ja letztlich, indem sie versuchen,
[44:52] die darunter liegenden tieferen Strukturen so zu.
[44:57] Verdichten und schrumpfen zu lassen, dass die Haut quasi so
[44:59] ein Stück mitschrumpft ja, das ist ja letztlich das, was wir
[45:03] versuchen, wenn wir Ultraschall anwenden oder radiofrequenzstrom
[45:07] oder so. Aber das geht nur bedingt.
[45:09] Und dieses Microcoring nennt sich das.
[45:11] Da werden kleine Löcher im Prinzip sowieso stanzen in die
[45:14] Haut geschossen und die Haut dann entfernt, die entfernt bis
[45:17] zu 20% Haut, das heißt, man hat dann am Ende 20% weniger Haut
[45:22] und damit natürlich auch einfach eine verkleinerte Fläche.
[45:27] Das Ganze ist entwickelt worden von dem, der auch schon
[45:31] denfraktionierten.co 2 Laser erfunden hat und auch das
[45:34] Original cool scalpting, also es ist so ein.
[45:37] So ein echtes Superhirn in unserer, in unserer Branche.
[45:41] Und es krankt auch noch an vielen Kinderkrankheiten.
[45:44] Aber es ist so eine Art Disruptives denken auf der Seite
[45:49] der der Instrumente und Geräte, die sicherlich in eine
[45:54] interessante Richtung weisen. Ich mag mir jetzt im Augenblick
[45:59] nicht vorstellen, wie man aussieht nach so einer 20% der
[46:03] Haut weg ist. Wie ist es denn, weil du sagst,
[46:06] ganz ohne man ist jetzt wieder zurückgekommen, letztlich zu
[46:09] einer dazu zu stehen, dass man was sehen wird, wenn man, wenn
[46:12] es wirklich wirken soll, dieser fraktionierte.co 2 Laser.
[46:18] Der ist jetzt stärker als manche Generationen davor, stärker
[46:22] verletzend. Na ja, die Protokolle werden
[46:24] einfach wieder ein bisschen aggressiver gefahren.
[46:26] Ja, also es sind ja dann, es sind ja so so Fraktionierte,
[46:30] nicht abtragende Lasersysteme auf den Markt gebracht worden,
[46:33] die alle irgendwie so ein bisschen sich an das Versprechen
[46:36] der der intensiveren Methoden mit drangehängt haben, aber die,
[46:40] wenn man dann wirklich direkt vergleicht, am Ende dem dem
[46:46] Wettbewerb. Gab dann nicht standhalten
[46:49] können. Ja, also so ein so ein bisschen
[46:51] no Pain, no gain, sagt man auf Englisch, also ohne ohne Fleiß,
[46:56] Schmerz, Fleiß, kein Preis ist leider so, ja das was.
[47:01] Heißt denn eigentlich fraktioniert?
[47:02] Fraktioniert heißt, dass es nicht eine eine komplette Fläche
[47:06] ist, die behandelt wird, sondern dazwischen immer kleine Brücken,
[47:10] unbehandelte Haut stehen bleiben, von denen aus dann die
[47:12] Regeneration entsprechend schneller geht.
[47:14] Ja, das hat man damals als. Als Abgrenzung zum vollständig
[47:19] abtragenden Laser entwickelt jader.co 2 Laserverfahren kann
[47:24] man ja auch Ganzflächig abtragen machen, das wird nicht mehr so
[47:27] viel gemacht. Und dann entwickelte sich das
[47:31] eben, was auch weniger Narbe macht.
[47:35] Das ist aber doch eher in der Dermis, also in der in der
[47:38] Unterhaut das oben auf der Haut wird ja nichts.
[47:41] Zerstört. Es geht von außen durch durch
[47:44] die Epidermis in die tiefe Dermis.
[47:45] Ja, es macht ja es schießt also von außen die Löcher in durch
[47:49] die Haut, durch Kanäle. Also das heißt, man hat
[47:52] hinterher auch wirklich. Man ist geschwollen, man hat so
[47:55] punktförmige Blutungen. Man ist 2 Tage, danach entsteht
[47:59] auch so eine so eine Absonderung und eine Kruste, je nachdem wie
[48:03] dicht und intensiv man das Macht, sieht man schon auch ein
[48:05] bisschen wüst aus. OK.
[48:09] Bei Ultraschall ist ist das das meine ich.
[48:12] Nicht? Nee, natürlich nicht genau da,
[48:13] da lässt man die obere Haut komplett in Ruhe und geht direkt
[48:17] gezielt in die tieferen Schichten, in der Hoffnung eben,
[48:19] dass man durch das durch das Verdichten in den tieferen
[48:22] Schichten letztlich die Haut oben mitnimmt.
[48:26] Aber das funktioniert eben auch nur bedingt.
[48:30] Mhm und macht dann wahrscheinlich tief unten auch
[48:32] ein paar Narben, was wir ja auch nicht unbedingt.
[48:33] Haben ja ist ja eine Frage was was nennt man, was nennt man
[48:37] wie. Ja also diese kleinen
[48:40] Verdichtungsinseln, wenn man böse sagen würde, sind das auch
[48:44] alles kleine Narben, ja Mhm. Und diese koreanischen Fäden,
[48:48] die ja unheimlich innen waren, ich weiß gar nicht, ob die noch
[48:51] so innen sind. Machst du das, empfiehlst du.
[48:53] Das bei uns macht's. Wir arbeiten ja zusammen und wir
[48:58] haben noch ein plastischen Gesichtschirurgen, weil ich
[49:00] denke, das ist so ein bisschen mehr in die in die chirurgische
[49:04] Denkrichtung gehört, wir machen das, ohne damit zu viel zu
[49:09] versprechen, es ist auch da ein Markt, der sich sehr auf dem
[49:13] sich sehr viel tummelt. Wir verwenden vor allem ein.
[49:18] Ein Fadensystem, was in den USA entwickelt worden ist und was
[49:21] auch eine FDA Zulassung hat, was aus Polymilchsäure gemacht ist.
[49:26] Das heißt es ist ein auch ein stimulatorisches Material was um
[49:32] den Faden herum dann eben wieso eine kleine wundheilungs Zone
[49:37] entwickelt, sodass sich das Ergebnis nicht.
[49:40] An dem Faden Aufhänge, sondern dass entlang dieser dieser
[49:45] Richtung, dieses Pfeils, der da gelegt wird, dann eine eine
[49:50] Struktur entsteht, die das Ergebnis da auch ein bisschen
[49:52] hält. Das man muss sich vorstellen,
[49:55] die werden, die werden irgendwie durch die Haut, also unterhalb
[49:58] der Haut, richtig. Weit.
[50:00] Durchgeschossen, oder? Geschossen.
[50:01] Genau da wird im Prinzip mit einer etwas größer.
[50:06] Blumigen Kanüle die wird unter die Haut geführt und dann wird
[50:11] der Faden da durchgefädelt, die Kanüle zurückgezogen und dann
[50:15] das Gewebe an diesem Faden entlang positioniert und der
[50:19] Faden hat so kleine Widerhäckchen, in denen das dann
[50:21] hält. Da sieht man sicherlich länger
[50:24] auch etwas lädiert. Aus ja, da wird man meistens
[50:29] blau und auch ein bisschen verschwollen und man kann häufig
[50:32] an den speziell an den ein und austrittsstellen auch noch mal
[50:35] so Kleine so Einkerbungen sehen. Die legen sich aber dann nach
[50:38] ein paar Tagen. Okay ganz kurz noch zu diesem
[50:42] Plate, Let Witch Plasma und diesem Prf, dem Fibrin.
[50:48] Wie berätst du deine Patienten? Damit ist sagst du, das ist so
[50:55] der erste Step. Also es gibt ja so viel und
[50:59] irgendwo musst du ja auch eine Hierarchie der Empfehlungen.
[51:02] Haben also wir haben es eine lange Zeit lang quasi ganz
[51:06] systematisch mit eingebunden, haben das jetzt so ein bisschen
[51:09] tatsächlich bei uns. Es ist weitestgehend durch
[51:12] Polynokleotide abgelöst worden, weil die Polynokleotide einfach
[51:17] charmanterweise eben in diesen fertigen Spritzen schon da sind.
[51:20] Der Schritt, das zusätzlich aufzubereiten, ist immer noch
[51:23] mal eine Schleife mehr, die die Gewinnung von von Plaidlets,
[51:31] also Blutplättchen, Thrombozyten sind es ja, ist gar nicht so
[51:36] trivial. Also die.
[51:39] Die diese primären Zellen sind wahnsinnig beladen mit mit aktiv
[51:44] Wirkstoffen, aber die sind sehr störanfällig, wenn man zum
[51:49] Beispiel das Blut durch eine etwas zu dünne Nadel gewinnt.
[51:52] Was man ja gerne macht, um die Patienten nicht so zu piesacken,
[51:56] hat man schon ein Großteil der Aktivität eigentlich verloren.
[51:59] Man muss ein bisschen. Große, große Nadel nehmen.
[52:02] Ja, so ein bisschen. Und man muss sich so ein
[52:05] bisschen mit mit Zellen auskennen und deren Biologie, um
[52:08] daraus wirklich eine gute Ernte zu gewinnen und am Ende des
[52:13] Tages weiß man, dass und der Patient sowieso natürlich gar
[52:15] nicht, man weiß es gar nicht so genau, wie gut und wie
[52:18] Hochqualitativ das Material, was man gewonnen hat, eigentlich
[52:21] war. Und deswegen sind die
[52:22] Ergebnisse, die man so so sieht, auch so wahnsinnig
[52:27] unterschiedlich. Ja, also es gibt in den Händen
[52:29] einige einfach wirklich gute und stabile Ergebnisse, bei anderen
[52:33] nicht so, was man wissen muss ist, dass das ganze ja
[52:36] eigentlich aus einem ganz anderen medizinischen Bereich
[52:38] kommt, ursprünglich ja, es wird vor allem ja in der in der
[52:43] Heilung von Geweben verwendet, die naturgemäß sehr langsam und
[52:48] schlecht heilend sind, also zum Beispiel Knorpel, sehnen.
[52:52] Diese ganzen Gelenkstrukturen es kommt aus der
[52:54] Regenerationsmedizin in der Orthopädie und auch in der
[52:59] Neurochirurgie und die Ergebnisse sind sehr
[53:02] überzeugend. Ja, also in der Veterinärmedizin
[53:05] wird es viel eingesetzt bei bei größeren Tieren mit
[53:09] Gelenkbeschwerden, die machen einem ja auch nichts vor, wenn
[53:13] ein Pferd dann wieder laufen kann, dann ist das ja schon auch
[53:17] ein. Klinischer Beweis an sich also.
[53:20] Das Potenzial ist da, die Standardisierung ist schwierig
[53:23] und und natürlich immer dann auch, die Qualität muss
[53:28] gewährleistet sein am jeweiligen Ort der Behandlung durch einfach
[53:32] ganz sauberes arbeiten, ja, der der Charme dieser Fertigprodukte
[53:36] ist, dass die eine eine eine sterile Fertigungsstraße
[53:41] verlassen und wirklich überprüft sind, und dann macht man eine
[53:44] einmal Spritze auf, die ist sauber, da ist nichts drin.
[53:47] Das reduziert schon auch das sind dann die Polynukleotin zum
[53:51] Beispiel ja, und die PRP. Das wahrscheinlich ist das der
[53:54] Hintergrund, da gibt es ja so ganz unterschiedliche Effekte,
[53:57] manche, bei manchen wirkt es ja wirklich und bei ganz vielen
[54:00] wirkt es auch überhaupt nicht und mag eben mit der Art und
[54:03] Weise der man muss Blut entnehmen, man muss
[54:06] zentrifugieren, man muss es dann unterspritzen.
[54:09] Und da kann auch einiges kaputtgehen, schiefgehen und?
[54:12] Da ist einfach Verlust auf dem auf dem ganzen Herstellungsweg.
[54:15] Es ist ja im Prinzip ein ein Produktionsvorgang, den man dann
[54:19] selber durchführt, da wird einfach auch zum Teil nicht
[54:23] nicht gleich gleich gut gearbeitet, ja.
[54:27] Und jetzt das PAF kurz dazu. Da sagte zum Beispiel Doktor
[54:31] Duwe, er hatte da viel bessere Effekte als PAF.
[54:33] Ja, das ist einfach eine Fraktion, da ist noch mehr drin.
[54:37] Ja, das das das Koaguliert dann auch schnell, das muss man ganz
[54:42] schnell verarbeiten, ja, das hat so eine hat so eine Galertige
[54:45] eigen Substanz ist. Im Prinzip kommt aus dem
[54:49] gleichen Primärmaterial wird einfach nur anders zentrifugiert
[54:52] und hat dadurch noch eine andere Fraktion aus dem Blut mit drin
[54:57] und. Das, was wir wissen, ist, das
[54:59] ist das Fibrinogen, was ja dann quasi ausfällt, sichtbar.
[55:04] Aber möglicherweise sind auch noch andere Faktoren da, einfach
[55:07] die da mitschwimmen, die wir mitgewinnen, die wir in der
[55:10] Zentrifugation des des reinen PHPS dann verlieren und
[55:14] verwerfen. Also selbes Verfahren, Blut
[55:18] entnehmen, Zentrifugieren trennen und dann wieder
[55:22] injizieren mit ganz ganz vielen Nägelchen.
[55:24] Das birgt natürlich gewisse Risiken.
[55:27] Und wenn es anders zentrifugiert wird, vielleicht ein bisschen
[55:30] effizienter mit diesem PAF. Genau.
[55:33] Dann lass uns doch kurz, weil du bist ja auch ein Fan von
[55:36] Hyaluronsäure. Von den neuen neuen
[55:39] Generationen. Mach doch jetzt mal so ein
[55:40] Ranking für uns, was für dich. Natürlich musst du mal
[55:45] personalisiert, individualisiert beraten und so.
[55:48] Aber was du so über deine große Erfahrung hinweg jetzt sagst du,
[55:52] das sind aktuell für dich die erfolgsversprechendsten
[55:55] Behandlungsmethoden und vielleicht auch noch so einen
[56:00] kleinen Sidestep Preis Leistung. Was ist denn da überhaupt noch
[56:04] einigermaßen erschwinglich? Also noch mal ganz kurz zur
[56:09] Hyaluronsäure. Hyaluronsäure ist in den letzten
[56:11] Jahren zu Unrecht. Verteufelt worden für letztlich
[56:16] Ergebnisse, die im Wesentlichen dadurch zustande gekommen sind,
[56:19] dass sie falsch angewendet worden ist.
[56:22] Sie haben also unschöne ästhetische Ergebnisse?
[56:26] Darf man in den allermeisten Fällen nicht der Hyaluronsäure
[56:30] als Substanz anlasten, sondern einfach einer unsachgemäßen, ja
[56:36] verantwortungslosen Handhabe des Materials?
[56:42] Das vorangestellt Hyaluronsäure ist ein eine körpereigene
[56:46] Substanz, die quasi körperidentisch im Labor
[56:49] nachgebaut wird und die wir wie sonst kein anderes biologisches
[56:55] Material. Das ist ein glücklicher Zufall,
[56:58] im Prinzip designen können nach Bedarf.
[57:01] Oder die Firmen, die uns das Anbieten, machen das ja, das
[57:04] heißt, es ist ein Material, was in seiner Dichtigkeit, in seinen
[57:07] Fließeigenschaften, in seiner. In seiner Mischung aus
[57:11] mechanischer Stützfunktion und noch biologischen
[57:14] Resteigenschaften, im Prinzip präzise designed werden kann und
[57:20] auf diesem Feld wird nach wie vor auch intensiv noch weiter
[57:24] geforscht, das heißt also, das ist ein Material, das wird uns
[57:28] noch sehr lange begleiten und dadurch, dass es aber auch schon
[57:30] so lange auf dem Markt ist, hat es einfach eine.
[57:33] Als Datenlage. Zudem haben wir den riesigen
[57:36] Vorteil, dass man, dass dieses vernetzte Gel wieder auflösen
[57:40] kann, weil es eben ein biologisch identisches Material
[57:43] es gibt auch Enzyme, die wir selber produzieren, die das
[57:46] Ganze auch wieder abbauen. Damit hat man ein wahnsinnig
[57:48] gutes Verhältnis aus Wirksamkeit, Steuerbarkeit und
[57:53] Sicherheit, und ich denke, es ist einfach der Verantwortung
[57:59] der Anwender überlassen. Sich in der Technik so zu
[58:02] perfektionieren, dass man damit keinen Unfug erzeugt, ja, das
[58:08] geht ja vor allem auch um diese großen Falten, ne?
[58:10] Da kann man ja dann eine ganze Menge machen mit Hyaluron.
[58:13] Ja, aber auch und es wird ja immer.
[58:15] Vergessen. Es ist ja Hyaluronsäure wird von
[58:18] Fibroblasten produziert und wird über Rezeptoren an der
[58:24] Zelloberfläche gebunden und ist ein ganz starker
[58:26] Stimulatorischer. Stimulus ja der der wenn die
[58:33] Hyaluronsäure nicht vollständig im Gel vernetzt ist, sondern
[58:36] wenn auch noch freie Hyaluronsäure mit drin ist, eine
[58:39] ganz starke, auch biologische bioaktive Wirkung erzeugen kann,
[58:43] insbesondere was die Moleküle anbelangt, die die, die den
[58:47] Wasserhaushalt der Zellen regulieren, dass das eine für
[58:53] alle anderen ausschließlich regenerativen Eigenschaften, die
[58:57] gar keine. Passive sofortige Füllfunktion
[59:02] haben und das das ist bei Exoson, bei Polynukleotiden ja
[59:07] der Fall, auch bei PHP, die korrigieren mal spontan gar
[59:11] nicht, sondern die sind im Prinzip ein Fitness wie ein
[59:16] guter Personal Trainer und dann muss die Haut jetzt mal aber
[59:19] selber hinmachen. Ja und das dauert und das
[59:23] dauert, das ist schon mal. Der erste Große.
[59:25] Nachteil, dass natürlich bei. Trotzdem einer schmerzhaften,
[59:29] zum Teil aufwendigen, zum Teil mit Downtime versehenen Therapie
[59:33] nicht der Gewinn auch so schnell sichtbar und erkennbar ist.
[59:38] Das heißt, allein schon, um auch Patienten bei der Stange zu
[59:43] halten, um sie motiviert zu halten, ist für Luronsache
[59:45] einfach ein wahnsinnig, wenn es gut angewandt ist.
[59:48] Ein wahnsinnig dankbares Instrument, auch schnelle
[59:52] Korrekturwirkung erzielen zu können.
[59:55] Was sicherlich schwierig ist, ist das zu früh zu viel und das
[1:00:02] mehr oder weniger so wie ein Stylingprodukt in die Anwendung
[1:00:06] zu bringen. So nach dem Motto, Wenn es mir
[1:00:08] nicht gefällt, kann ich es ja wieder wegmachen, weil das
[1:00:10] Gewebe vergisst am Ende nicht, was man ihm angetan hat und die
[1:00:15] die mechanischen Eigenschaften von so einem Füllstoff wie einer
[1:00:18] vernetzten Hyaluronsäure verändern das umgebende Gewebe.
[1:00:22] Und wenn man mit Anfang 20 anfängt, sich die Lippen alle 3
[1:00:28] Wochen unterspritzen zu lassen, dann werden diese Lippen
[1:00:32] irgendwann nie wieder so sein, wie sie mal waren und sich auch
[1:00:36] nicht mehr so natürlich mitbewegen, wie sie mal gewesen
[1:00:39] sind. Und das ist sehr
[1:00:43] unverantwortlich meiner Meinung nach jetzt.
[1:00:47] Das ist noch mal. Ein eigenes riesiges Feld, dass
[1:00:49] ich auch wahnsinnig spannend finde.
[1:00:51] Was bitte die Don't was sollte man bitte, was sollte vor allem
[1:00:55] Frau möglichst nicht tun? Ja mit welchen Konsequenzen und
[1:00:58] Folgen hat sie denn da zu rechnen?
[1:01:00] Aber deine deine Hitparade ich weiß, dass du dich da so
[1:01:04] zurückhalten musst, aber es ist schon so, dass du sagst, also
[1:01:08] für Frauen, Männer auch die schnell und und ein bisschen
[1:01:13] auch was machen. Da ist die Hyaluronsäure und da
[1:01:15] ist auch Botox, also mal state of the.
[1:01:18] Art also wenn du mich. Fragst auf einer.
[1:01:20] Insel nur 1 mitnehmen und damit bis ans Ende meiner Tage.
[1:01:24] Dann wäre es Botox. Aha, dann kommt Hyaluron.
[1:01:29] Kommt eine gut. Gemachte Hyaluronsäure da liegt
[1:01:32] die Betonung drauf. Es ist unglaublich viel
[1:01:36] minderwertiges Material auf dem Markt, das muss man mal ganz
[1:01:38] klar sagen. Gut gemacht, Hyaluronsäure und
[1:01:42] dann kommt ein.co 2 fraktionierter Laser, den den
[1:01:46] kann man auf der einsamen Insel wahrscheinlich nicht so leicht
[1:01:48] betreiben, aber der mit den 3 Sachen kann man sehr weit kommen
[1:01:54] und alles andere ist. Noch mal so nettes nettes
[1:01:57] Spielfeld, wenn man zusätzlich aufpolster ein bisschen
[1:02:01] schönere, gepolsterte Gesichtsfarbe zum Beispiel mit
[1:02:05] dem Nano Fett, oder? Ja, sonst innen her ein
[1:02:10] bisschen. Und wenn man.
[1:02:11] Auch so ein Langsteigsäufertyp ist ja also wenn man sagt, OK,
[1:02:15] ich fang ganz früh an und gehe auf die ganz lange Strecke mit
[1:02:18] ganz vielen kleinen Schritten, dann ist deswegen ergänzen sich
[1:02:23] die Dinger auch so gut, Mhm. Nur noch die Preisfrage zum
[1:02:28] Schluss. Botox ist ja schon ganz schön
[1:02:31] teuer, Hyaluronsäure also. Ja, ja, also hängt natürlich
[1:02:38] auch immer. So ein bisschen darauf ab, wer
[1:02:39] davon ab wer es macht. Ja, es gibt alles auch billig,
[1:02:43] dadurch entsteht ja auch so eine eigene Ästhetik, muss man sagen,
[1:02:46] ja, wir wir. Sprechen bei.
[1:02:51] Seriös hergestellten Materialien, natürlich auch
[1:02:53] immer von einem gewissen Grundpreis fürs Material.
[1:02:56] Und deswegen liegen die Verfahren von denen, die jetzt
[1:03:01] so mit kurzfristiger Wirkung sind und wiederholt werden
[1:03:04] müssen. Bei Botulinumtoxin fangen wir
[1:03:07] bei 500 550 an, aber das ist ja dann auch wirklich etwas, was
[1:03:11] wir alle 34 Monate zur Wiederholung empfehlen.
[1:03:15] Hyaluronsäure wiederhole ich deutlich seltener, also ganz
[1:03:20] niedrig vernetzte Hyaluronsäuren nur zur
[1:03:22] Hautqualitätsverbesserung alle 9 Monate, alle anderen mit
[1:03:27] deutlich größerem Abstand, damit verhindert man auch, dass die,
[1:03:30] dass man irgendwann dann in so ein etwas absurdes aussehen.
[1:03:33] Rutscht. Und da fangen die Preise so bei
[1:03:36] 7 800€ an. Ja, also in.
[1:03:40] Dieser Dimension sind dann die anderen, natürlich die anderen
[1:03:44] Behandlungen mindestens. Ja, das ist ja dann heute, da
[1:03:48] ist ja dem dem Preisschild keine Grenze gesetzt, du aber ich
[1:03:54] finde vielen. Vielen herzlichen Dank.
[1:03:56] Du hast uns einen super Überblick gegeben zu dem, was
[1:03:59] auf dem Markt ist, wie es funktioniert.
[1:04:02] Und wo auch ganz besondere Sensitivitäten sind, wo man
[1:04:07] aufpassen muss und wo es halt wirklich ganz, ganz wichtig ist.
[1:04:10] Das ist ja im Grunde bei all diesen Therapien der Fall, einen
[1:04:13] super Profi zu haben, der einen erstens berät und zweitens
[1:04:17] behandelt. Also ich glaube, für jemanden,
[1:04:19] der das für sich selber. In Erwägung zieht, ist es
[1:04:20] wichtig, dass man einfach mit einer ausgewogenen Information.
[1:04:27] Möglichst vorinformiert. In das Gespräch.
[1:04:29] Mit seinem Arzt geht und man sollte immer Verdacht schöpfen,
[1:04:32] wenn einem jemand nur eine einzige Sache anbietet, dann
[1:04:36] besteht irgendwie immer Gefahr, dass jemand nur überhaupt eine
[1:04:40] Sache anbietet und damit natürlich auch alles ein
[1:04:43] bisschen verengt auf eine Methode, ja man das Portfolio
[1:04:48] was uns zur Verfügung steht ist groß von einem.
[1:04:51] Vernünftigen Arzt erwartet man, dass er einem das Vorkuratiert
[1:04:55] und dann aber auch sagen kann, warum er das anbietet und das
[1:04:59] nicht und sollte nicht unbedingt nur ein Preis sein, sondern
[1:05:07] überzeugender. Nicht nur nicht nur nach der.
[1:05:10] Gewinnspanne empfohlen werden. Also ich danke.
[1:05:13] Dir wirklich. Sehr, sehr, sehr.
[1:05:15] Und ich sage jetzt auch ganz offen, du hast heute den ganzen
[1:05:18] Tag in der Praxis gewirbelt und hast uns einen super
[1:05:23] formulierten, unglaublich konzentrierten Podcast
[1:05:27] geliefert. Was jetzt am Abend nach
[1:05:29] Praxissende eine mega Leistung ist.
[1:05:32] Ich bedanke mich sehr und bin sehr gespannt auf die Reaktion
[1:05:36] unserer Zuhörerinnen und Zuschauer.
[1:05:37] Ich danke sehr. Vielen Dank.
[1:05:41] Danke fürs Zuhören. Ich hoffe, diese Folge hat dir
[1:05:44] gefallen. Weitere Informationen findest du
[1:05:46] wie immer in den Shownotes, wenn du etwas in dieser Folge gelernt
[1:05:51] hast und diesen Podcast unterstützen möchtest, würde ich
[1:05:54] mich über eine Bewertung freuen. Damit hilfst du mir und anderen
[1:05:58] Zuhörern, dass dieser Podcast und seine Inhalte leichter
[1:06:01] gefunden werden. Besuch mich auch auf meinen
[1:06:04] anderen Kanälen bei Instagram, tik tok, Facebook oder youtube
[1:06:10] ich freue mich immer. Über Feedback und weitere Fragen
[1:06:14] von dir. Alles wird gut, aber nicht von
[1:06:17] alleine.

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