# Wie Finn-Ole Martins (FOM) zum Dyn Handball-Moderator wurde

An episode of [Talk Nerdy to Us](https://invisiblenetwork.ai/podcast/1720638480), 19 Feb 2026, 1 h 34 min.

Audio: https://anchor.fm/s/ec773480/podcast/play/115707200/https%3A%2F%2Fd3ctxlq1ktw2nl.cloudfront.net%2Fstaging%2F2026-1-19%2F418404349-44100-2-cea9b654f64d6.mp3

In dieser Folge tauchen wir in die Welt des professionellen Handballs ein – und zwar gemeinsam mit jemandem, der sie aus nächster Nähe erlebt: Finn-Ole Martins, Spitzname FOM. Er ist Moderator und Kommentator bei Dyn und begleitet die Handballspiele nicht nur, sondern macht sie mit seiner Stimme lebendig. Wir sprechen darüber, wie er seinen Weg ans Mikrofon gefunden hat, was ihn am Handball besonders fasziniert – und wie man es schafft, in Sekundenbruchteilen das richtige Wort für die spannendsten Momente zu finden. Wir freuen uns, wenn du unseren Podcast hier auf Spotify oder auf Apple Podcasts und rezensierst. Links zur Folge: Handball Dokumentation: Grip of Glory FOMtastisch Handball Podcast Instagram von FOM Instagram vom FOMtastisch Handball-Podcast

## Transcript

[0:00] Willkommen zum Talk Nerdy Tours Podcast mit Lennart und Andy.
[0:09] Um Gottes Willen, guckt euch ein Handballspiel an.
[0:11] Es ist so unfassbar, was in einem Spiel passieren kann.
[0:13] Saß dann schon bei der WM 2006 und habe vorm Fernseher jedes
[0:16] Spiel kommentiert und auch bei der WM 2007 im Handball dann so
[0:20] rund um die Abizeit hat angefangen den Hallensprecher da
[0:22] für ein paar Jahre zu machen und habe so die Amateur Handball
[0:26] Welt noch viel besser kennengelernt.
[0:27] Medial muss man einfach sagen ist Fußball das ganz große Ding.
[0:30] Ding. Aber es gibt noch so viele
[0:31] andere geile Sportarten da draußen, so und bei deinen
[0:33] treten wir eben dafür an, das genau zu zeigen, dass man sie,
[0:36] die die Protagonisten auch sieht, das sind so geile Typen,
[0:39] die da rumlaufen. Ich gehe jetzt nicht in die
[0:40] Halle und erzähl das, was ich sehe und geh wieder nach Hause,
[0:42] sondern die Tage vorher, wo ich die Mannschaften vorbereite, wo
[0:46] ich alle Infos zusammentragen, das ist die Arbeit und in der
[0:48] Halle kommt dann nur noch die Kür, Pokal wurde quasi
[0:50] reingereicht in unser Studio Set.
[0:53] Das war fantastisch in dieser Riesen Arena vor 20000 und
[0:55] trotzdem den Leuten quasi den roten Teppich auszurollen, die
[0:59] was Tolles in dem Moment leisten.
[1:00] Also wenn diejenigen Applaus bekommen, dann hab ich es ja
[1:02] geschafft, das ist, das ist meine Aufgabe.
[1:06] Herzlich Willkommen zu Talknerty to me, dem Podcast, in dem wir
[1:09] regelmäßig die aufregenden Leidenschaften unserer Gästinnen
[1:12] kennenlernen und. In dieser Folge tauchen wir in
[1:15] eine besondere Welt ein, und zwar des professionellen
[1:18] Handballs und gemeinsam mit jemanden, der es wirklich aus
[1:21] allernächster Nähe lebt. Finn Ole Martins, Spitzname Fohm
[1:26] und er ist Moderator und Kommentator, der die Spiele
[1:28] nicht nur begleitet, sondern mit seiner Stimme lebendig macht.
[1:32] Genau. Und mit ihm sprechen wir
[1:33] darüber, wie er seinen Weg ans Mikro gefunden hat.
[1:37] Was ihn am Handball besonders fasziniert und wie man es
[1:42] eigentlich schafft, in Sekundenbruchteilen die
[1:45] richtigen Worte für eine Spielszene oder spannende
[1:48] Momente zu finden. Und ja, damit herzlich
[1:51] Willkommen vom. Vielen dank, Dankeschön.
[1:53] Ich freu mich sehr. Vom oder Forum.
[1:55] Jetzt hab ich Forum gesagt. Vom.
[1:57] Vom ja, vom Forum Sau okay. Und das ist ja nicht Finn Ole,
[2:00] wenn ich höre, Finn, Ole, das war meine.
[2:02] Mutter hat er mir noch gesagt, hab ich meine auch gesagt, da
[2:05] weiß ich ja, wir müssen ihn forum nehmen, wir müssen ihn
[2:07] forum nehmen. Ja okay das können wir gerne
[2:09] machen, wie kam's dazu? Mein Deutschlehrer ist im Grunde
[2:12] schuld. Ich hab in der lass mich lügen
[2:14] 10. Klasse ein Schülerpraktikum
[2:17] gemacht in der. Regionalredaktion der Lübecker
[2:22] Nachrichten ein Eutin und als. Als Praktikant schreibst du dann
[2:26] immer so diese ganzen kleinen Nachrichten am Rand.
[2:29] Diese kleinen Meldungen so in 3 Tagen Laterne laufen oder so
[2:33] oder was auch immer passiert so solche so kleine Mini
[2:37] Geschichten oder auch Ankündigungen und dann brauchst
[2:40] du hinten immer so n Kürzel weiß gar nicht genug Platz für dein
[2:43] Name, da hab ich immer vom Bruder geschrieben weil es das
[2:45] schnellste und beste einfachste war.
[2:47] Und hab dann die ganzen Sachen nach den 2 Wochen ausgeschnitten
[2:50] und in meinen Praktikumsbericht reingepackt.
[2:53] Und als ich den dann zurückbekam, benotet von meinem
[2:55] Deutschlehrer, sagt er hier vom für dich, sorry, das hab ich
[2:59] alles so. Coole Story, aber das leidet
[3:02] auch zur Einstiegsfrage eigentlich über kam die
[3:05] Faszination für Medien und die Moderation zuerst oder die
[3:10] Faszination für Sport. Ich glaube, das ging Hand in
[3:13] Hand. Also ich habe relativ schnell
[3:15] gewusst, dass es aus mir kein Profisportler wird, egal ob
[3:18] jetzt im Handball oder Tischtennis oder Fußball, ich
[3:21] habe alles probiert, ich habe mich als den kommenden Zehner
[3:24] gesehen im Fußball und den kommenden spielfahrer Handball,
[3:26] es hat alles nicht geholfen und war aber immer relativ
[3:31] medienbegeistert also ich saß dann schon bei der WM 2006 und
[3:34] habe vorm Fernseher jedes Spiel kommentiert und auch bei der WM
[3:37] 2007 im Handball, dann als Deutschland Weltmeister wurde
[3:40] auch. Und daher kam also da die
[3:44] Begeisterung und ich wusste relativ schnell, am liebsten
[3:46] würde ich so Sportreporter werden und habe in der Schule
[3:49] schon Schulveranstaltungen gemacht.
[3:50] Ich habe viel Musik gemacht, so, alle anderen haben dann
[3:52] Mannschaftssport betrieben und ich habe es probiert und wurde
[3:54] mal raus Komplimentiert sozusagen, und ich habe dann
[3:57] viel Musik gemacht und Konzerte mitorganisiert und da dann
[4:00] moderiert und das war immer so meine große Leidenschaft, halt
[4:03] am am Mikrofon und. Kannst du das eingrenzen, was
[4:06] genau dich daran so fasziniert hat?
[4:08] Das. Ist eine sehr gute Frage.
[4:12] Hab ich noch nie drüber nachgedacht.
[4:13] Hast du noch nie drüber nachgedacht?
[4:15] Nee, also ich, ich konnte es einfach immer gut reden und
[4:19] Leute unterhalten. Also ich mag es total gerne, mit
[4:21] jemandem mich zu unterhalten und so wie jetzt hier und jemanden
[4:25] dann auch zum Lachen zu bringen beispielsweise, und deswegen ist
[4:29] mein Publikum auch so toll, ne gewisse Reaktion dann auch zu
[4:32] bekommen, das hat dann auf der Schulbühne eben einfach so gut
[4:34] gepasst. Wenn die Leute dann gelacht
[4:35] haben, oder? Sich berührt fand, das war
[4:38] immer, immer ganz, ganz toll. Das ist jetzt natürlich beim
[4:40] Fernsehen, beim Podcast nicht, da hast du meistens dann keine
[4:43] Reaktion, weil du eine Kamera guckst.
[4:44] Also vor allem beim Fernsehen, aber dieses Informationen
[4:49] weitergeben, journalistisch arbeiten macht mir großen Spaß,
[4:51] kritische Fragen auch mal zu stellen, aber auch nicht nur
[4:54] kritische Fragen zu stellen, sondern wenn jemand was mega
[4:57] cooles macht, das auch Abzufeiern, das das fasziniert
[5:04] mich einfach. Okay also schon, was gerade
[5:08] gesagt, dann auch mit dem Publikum arbeiten, die zum
[5:10] Lachen zu bringen, das hat ja schon Charakteristiken von der
[5:14] Entertainer. Also man geht Informationen
[5:17] weiter, man schaut, wie wird darauf reagiert und darauf
[5:20] einzugehen, hast dann später noch die journalistische Arbeit,
[5:23] hast du jetzt gerade angesprochen, ist dann
[5:25] glücklicherweise natürlich jetzt auch Teil deines Lebens und
[5:28] deiner Arbeit und hat sich dann hin entwickelt okay dann
[5:31] konntest du es in der Schule, sag mal die ersten.
[5:35] Ersten Übungen machen oder die ersten Erfahrungen sammeln, dann
[5:38] hast du gerade das Praktikum angesprochen.
[5:40] Wie ist dann da der Weg weiter gegangen?
[5:43] Entertainer trifft es, glaube ich ganz gut.
[5:45] Also Leute zu unterhalten ist so das eigentlich.
[5:47] Ich glaube es ist auch jeder der irgendwie vor der Kamera oder
[5:49] überhaupt was mit Medien macht. Ich meine ihr auch ihr habt dann
[5:51] auch natürlich. Oder ihr möchtet ja auch.
[5:53] Das sind die B drin unterhalten. Aber ihr möchtet ja auch, dass
[5:56] der Podcast gut ankommt sozusagen.
[5:58] Und der Like auf Social Media oder bei bei einem Podcast gerne
[6:02] diesen Podcast übrigens folgen und liken, der ist ja auch
[6:04] gewissermaßen der Applaus online dann sozusagen und trotzdem, und
[6:11] kann ich das, kann ich wirklich aus aus vollster Seele sozusagen
[6:14] sagen, geht es mir nicht darum, dass die Leute mich abfeiern,
[6:17] sondern ich bin ja als Moderator, egal ob auf einer
[6:20] Konzertbühne oder vor der Kamera im Sport, dazu da, den Leuten
[6:26] quasi den roten Teppich auszurollen, die was Tolles in
[6:28] dem Moment leisten. Also wenn diejenigen Applaus
[6:30] bekommen, dann hab ich es ja geschafft, das ist, das ist
[6:33] meine Aufgabe, und das macht mir eigentlich am meisten Spaß.
[6:35] Es ist wie mit Geschenken, sozusagen hab ich am liebsten,
[6:37] mag ich an Weihnachten Geschenke geben, anstatt zu bekommen, um
[6:40] dann so klingt jetzt sehr pathetisch, aber ist wirklich
[6:43] find ich cool, mein Geburtstag ist cool, aber am liebsten mach
[6:46] ich den Geburtstag zum Beispiel von meiner Frau oder von meinen
[6:49] Eltern oder meinem Bruder oder so, weil das ist eigentlich das
[6:51] ist eigentlich so am Kurs. So.
[6:53] Zurück zur Frage. Ja, ist gut.
[6:55] Wie ging es weiter? Ich hab so rund um die Abizeit
[7:01] ja ganz, ganz viele Freunde von mir haben Handball gespielt und
[7:05] so rund um die Abizeit haben die einen Halssprecher gesucht und
[7:10] gefragt, ey 100 Meter weiter auf der Aula Bühne moderierst du,
[7:14] dann kannst du ja eigentlich auch zu uns und dann bin ich
[7:18] dahin und die. Diese Sporthalle, die hatte eine
[7:22] Tribüne, die war immer über den Geräteräumen.
[7:24] Das heißt, wenn du als Zuschauer reinkamst musstest, du konntest
[7:28] nie in diesen Innenraum dieser Sporthalle, sozusagen, wenn ich
[7:31] handballspiele da gesehen hab, und ich wollte so gerne auch mal
[7:34] in diesen Innenraum, und das durfte ich jetzt, das war mega
[7:36] cool, das war vierte Liga, also amateurhandball ich fand geile
[7:39] Truppe, coole Jungs und so und einfach so, sich so ein bisschen
[7:42] Teil dieser Mannschaft zu fühlen und auch mal auf Auswärtsfahrt
[7:45] mit denen zu fahren, das war echt cool und dann hab ich da.
[7:49] So rund um die Abizeit hat angefangen, kurz danach den
[7:52] Hallensprecher da für ein paar Jahre zu machen und habe so die
[7:56] Amateur Handball Welt in Hamburg und Schleswig Holstein noch viel
[8:00] besser kennengelernt und dann nach dem Abi sind halt ganz ganz
[8:04] viele ins Ausland gegangen damals, wieso viele Amerika,
[8:07] Neuseeland und habe ich gedacht, jetzt mache ich ein Podcast um
[8:13] Podcast war noch nichts Großes, aber ich hatte einfach Lust so
[8:15] ein bisschen die Leute dann noch zu interviewen, dass es nicht
[8:17] nur in der Halle bleibt, sondern auch die und.
[8:19] Die quasi die Stadt verlassen haben.
[8:21] Dass man die so n bisschen aufklärt über das, was da gerade
[8:23] so passiert. Und da ist dann am Anfang, ich
[8:25] hab da noch n Kollegen zusammengearbeitet, der Ahnung
[8:28] von Technik hat, ich hab nämlich überhaupt gar keinen, gar keinen
[8:31] Plan so von Mikrofonen und wie man das aufzieht und so n
[8:35] Podcast wie gesagt, war ja damals in den Kinderschuhen und
[8:39] da haben wir das zusammen gemacht und ich hab immer die
[8:41] Jungs interviewt, aber. Auch da gibt es so ne gewisse
[8:44] Anzahl von Spielern. Das war irgendwann inhaltlich
[8:46] sozusagen aufgebraucht und dann hab ich angefangen, aber auch
[8:49] die Gegner zu interviewen und da haben wir immer einmal heim,
[8:52] einmal auswärts und ich hab das ganze Radio vom genannt, so als
[8:55] einfach kürzeste, kürzesten Namen sozusagen und weil Podcast
[9:03] eben klein war, haben wir gesagt, wir gehen jetzt auf zu
[9:05] Facebook und youtube, filmen das Ganze einfach, Oh, machen wir
[9:09] aus dem youtube Kanal, heißt zwar Radio vom aber ist wurscht.
[9:12] Und dann haben wir uns Kameras dazu geholt und Licht und so
[9:15] weiter haben eine Theke so n bisschen wie wie man das aus dem
[9:17] Fernsehen kennt, so n bisschen am Spielfeldrand beim Fußball,
[9:20] so haben wir das denn da in den Handballhallen gemacht und dann
[9:22] sind wir plötzlich da, von Flensburg bis Hamburg, über die
[9:25] Dörfer auch getuckert, überragende kleine Hallen, die
[9:28] richtig geile Stimmung gemacht haben, kennengelernt von
[9:31] Weddingstedt, an der an der Westküste bis mönckeberg
[9:35] Schönkirchen in der Nähe von Kiel, in Aumühle mitten im Wald,
[9:38] das war alles überragend, das hat richtig Bock gemacht.
[9:40] Und das habe ich so 45 Jahre gemacht.
[9:42] Cool, krass. Und kannst du dich noch an das
[9:45] erste Spiel erinnern? Ich sag mal jetzt von der Aula
[9:47] in der Schule rüber in die große Halle Semiprofessionell
[9:53] kommentieren, das ist ja schon eine neue Erfahrung, glaube ich,
[9:57] die man auch erstmal bewerkstelligen muss.
[9:59] Ja, halssprecher sein ist noch mal eine ganz eigene Sparte für
[10:01] sich, habe ich dann festgestellt.
[10:02] Also weil du. Heutzutage ist es auch mega
[10:05] kompliziert, viele dann auch noch in.
[10:07] In dem Fall hab ich großen Respekt vor mit DJ sein und DJ
[10:10] Set und dann die Musik abfeuern, das hab ich sogar nicht gemacht,
[10:13] sondern ich bin dahin gekommen weil ich komm vom reden und dann
[10:17] hab ich halt die die Tore angesagt und die Spiele
[10:19] sozusagen. Oh Gott, ich komm vom reden.
[10:22] Ist es ist ja auch üblich, dass die dann so das Publikum
[10:25] anhalten. Ja genau so was hab ich gemacht.
[10:27] Also das war mit der Orgel. Heute ja, es war mega, aber es
[10:31] waren halt so 250 Leute in der Halle.
[10:33] Und dann ist die Stimmung gemacht haben.
[10:34] Groß Bammel dann vor dem vor dem Spiel oder gar nicht.
[10:39] Meine größte Angst war eigentlich, dass ich vom Gegner,
[10:42] den ich halt noch nicht kannte, dass ich irgendwie den Namen mal
[10:44] verwechselt und den falschen Spieler Ansage oder so.
[10:47] Aber du kriegst ja deine Spielerliste und so, das muss
[10:50] gewesen sein. Prezer TSV mein Heimteam.
[10:54] Die Schusterjungs Grüße gehen raus gegen Tu s Lübeck und das
[10:59] war mein erstes Hallensprecherspiel und.
[11:02] Um mein erstes Spiel dann als Radio vom mit Tisch war Thea
[11:09] Vikiel 2 gegen Handballsport oder damals HSV Handball 2.
[11:15] Und also würdest du dann sagen, dass du on the Job sozusagen
[11:19] gelernt hast? Oder hast du dir nebenher auch
[11:22] versucht, irgendwie kommentartechniken reinzuziehen,
[11:27] oder? Wie wie kam es, dass du dann
[11:30] immer besser geworden bist? Weil davon gehe ich mal aus.
[11:32] Wenn du das 45 Jahren. Hast ne andere beurteilen, aber
[11:35] ich hatte auf jeden Fall wahnsinnig viel Spaß und wollte
[11:37] es weitermachen. Das das steht mal außer Frage,
[11:39] deswegen haben wir erstmal die Equipments verbessert und
[11:44] tatsächlich ist es so, wenn du das so lange machst und dich
[11:48] siehst sozusagen in so einem youtube Kanal, dass du.
[11:53] Tatsächlich ist die Frage kommt nicht so gut an oder die hätte
[11:55] ich tatsächlich anders gestellt und es gucken ja nicht Millionen
[11:57] Leute jetzt zu, sondern es gucken dann 56 700 Leute zu auf
[12:00] youtube und die Handballer, die ich interviewt habe, die haben,
[12:05] muss man auch mal sagen, in der Oberliga die mediale
[12:08] Aufmerksamkeit in den sozialen Netzwerken gab es dann vor 1213
[12:11] Jahren in dem Fall noch nicht, deswegen ging es, war es so eine
[12:14] Nische, die wir bespielt haben, und deswegen war es besonders,
[12:18] und alle haben sich. Natürlich, es ging es um die die
[12:23] Leistungen der Spieler, die was ich eben meinte, Abzufeiern oder
[12:26] kritisch zu hinterfragen auf einem Niveau.
[12:28] Ich habe immer versucht, das so, so professionell wie möglich zu
[12:32] machen, natürlich ist es ein Unterschied wie Tag und Nacht,
[12:34] wenn du damit anfängst. Aber du spielst dann halt aber
[12:36] was ich sagen möchte ist so ein ein Handball Fan schaut es ja
[12:40] nicht durch die Brille mit der ich es geschaut habe, die
[12:42] schauen dann darauf wie cool es war, der hat 8 Tore heute
[12:44] geworfen und ich habe es mir dann ja danach noch mal beim
[12:46] Schneiden auch angeguckt, ich habe alle Videos selber gecuttet
[12:49] und so und. Habe ich dann mir das erstmal
[12:52] beigebracht und natürlich vor allem geschaut.
[12:54] Wie kann man die Frage anders stellen, wie geht das noch mal
[12:56] besser und so weiter und wie gesagt kein Millionenpublikum,
[13:00] das dann sofort judged, sondern ich konnte es halt nächste Woche
[13:02] einfach besser machen, sozusagen wenn ich für mich nicht nicht
[13:05] zufrieden war, das war das eine, ganz, das ist ganz cool und ich
[13:08] habe in der Zwischenzeit eine Radioausbildung angefangen in
[13:10] Kiel bei Radio POS und Radio POS ist ein Sender der nicht für den
[13:18] terrestrischen Rundfunk, also beispielsweise die Radiosender,
[13:21] die wir im Auto hören, Programm macht, sondern tatsächlich für
[13:25] Stores in Store Beschallung sozusagen, also von
[13:28] einkaufsläden über den klassischen Markt bis hinzu
[13:34] geilen großen Einkaufscentern sozusagen oder Sportgeschäften
[13:37] überall wurde dann so gebrandetes Radio da gemacht,
[13:39] die Playlisten die man da hört, kommen alle aus Kiel,
[13:42] tatsächlich also aus Deutschland und egal ob du jetzt im Markt am
[13:45] Bodensee bist oder. In Flensburg kommt alles von
[13:49] dort und es hat total Spaß gemacht, weil man konnte kreativ
[13:53] arbeiten. Ich hab gelernt, wie man
[13:54] Nachrichten schreibt und auch vertont, weil Nachrichten muss
[13:56] ich ganz anders sprechen als jetzt, ne Sportreportage
[14:00] beispielsweise und konnte auch da hab so ne Stimmausbildung
[14:06] bekommen sozusagen wie ich richtig atme wie ich weniger s
[14:09] on air sage. Das sag ich ja am Anfang auch
[14:11] unendlich viele am Anfang. Also es ist.
[14:14] Schon besser geworden, weil uns ist aufgefallen, dass wir
[14:18] einfach am Anfang weiß ich nicht, in jeder Folge Hunderte
[14:22] Male und solche Füllwörter und. 90 mal war das anders.
[14:27] Genau das mein ich halt auch mit dem mit dem youtube Kanal.
[14:30] Wenn du dich nicht selber siehst oder nicht selber hörst.
[14:33] Dann kann es ja nicht besser werden dadurch und andere sehen
[14:36] es vielleicht gar nicht in dem Moment, weil die Halt auf den
[14:38] Gesprächsgast fokussiert sind. Zum Glück sollen sie ja auch,
[14:40] weil ich kann mich halt so verbessern, das heißt, ich habe
[14:42] quasi im laufenden Betrieb für mich dazu gelernt, plus aber
[14:45] durch diese Ausbildung das Genossen und weil natürlich
[14:48] auch, muss man auch sagen, in Store Beschallung ist vor allem
[14:52] im Hintergrund natürlich eines eines Ladens, deswegen habe ich
[14:56] da ein paar Jahre gearbeitet, erst fest angestellt, mein
[15:00] Volontariat gemacht plus danach als Student weiter dort und.
[15:03] Gearbeitet und auch da konnte ich nicht ausprobieren, so, weil
[15:07] es eben nicht in dem Sinne das aufmerksame Publikum gibt, das
[15:11] sofort bei einem Versprecher den Zeigefinger hebt.
[15:14] Aber jetzt kriegt man dann da an Werbeanzeigen ein.
[15:17] Also da gibt es ja auch manchmal zum Beispiel Store, diese ja
[15:20] heute im Angebot, die. Waren mit 2099.
[15:25] Auch durch die Schule bin ich gegangen, vom Rinderfilet bis
[15:28] über die Baumarktwerte. Das schmeckt ja, das war
[15:31] überragend, aber vor allem eben auch so.
[15:33] Sportsachen konnten wir da vertonen, für Sportläden
[15:36] beispielsweise und auch mega cool war dann bei der Fußball EM
[15:41] 2016. Da haben wir dann richtig auch
[15:44] so. Redaktionell das aufgearbeitet
[15:47] und haben dann auch mal gesagt, für die Mitarbeitenden in den
[15:50] Läden, die dann bei einem Deutschlandspiel ja trotzdem ja
[15:53] auch arbeiten muss. Der Supermarkt hat ja auf, haben
[15:55] wir dann eben so Liveticker mäßig gesagt, was jetzt gerade
[15:58] passiert ist gerade n Tor gefallen und so, das war auch
[16:00] echt cool und dann kam tatsächlich dann auch später,
[16:03] wenn wir mal auf einer Messe waren und unser Programm für die
[16:06] Kette vorgestellt haben, kamen Leute zu uns, haben gesagt, EY,
[16:09] ohne euch hätten wir nicht gewusst wie Italien gegen
[16:11] Spanien gerade gespielt hat, das war echt cool.
[16:13] Schön. Und dann hast du diese die
[16:15] Ausbildung genießen dürfen. Hat es gerade die Atemtechnik
[16:19] angesprochen, wie kann man sich das Ganze vorstellen, wie muss
[16:22] man da richtig atmen, damit man perfekt kommentiert, moderiert
[16:26] und spricht? Ja, wir müssen auch noch lernen.
[16:28] Nämlich deswegen müssen wir dein Wissen anzapfen.
[16:30] Du bist heute, da, ist eigentlich ein großer Workshop
[16:32] für uns. Ganz leichtes Beispiel,
[16:34] beispielsweise wenn ihr startet. Vor der Begrüßung in der Sendung
[16:38] und. Wenn man vielleicht kennt ihr
[16:40] das auch zu Hause, wenn man aufgeregt ist von nem Referat
[16:42] oder von nem Meeting und oder ne powerpoint Präsentation halten
[16:46] soll und man startet und man atmet dann einfach noch mal aus
[16:51] um sich so n bisschen zu entspannen, dann hab ich keine
[16:54] Luft mehr, dann sag ich 3 Wörter und merke jetzt schwierig schon
[16:59] wieder mit dem sprechen, deswegen einfach mal so n
[17:01] bisschen tief Luft holen, dass man so Luft hat.
[17:04] Kann ja auch beruhigen und das dann Luft hat für die ersten so
[17:07] 23 Sätze, dann kommst du schon mal viel mehr in den Flow, so
[17:11] mit den es das wie du wie du eben gesagt hast, das musst du,
[17:14] das kriegst du erstmal nicht nie ganz raus, aber das ist bei mir
[17:17] auch wieso ein Schalter wenn ich live bin tatsächlich komme ich
[17:20] in so einen ganz anderen sprech irgendwie rein und dann sind
[17:23] diese es weg aber das geht nur indem du dich ständig immer
[17:26] wieder hörst und zum Beispiel das und.
[17:31] Wie geht es gerade? Das zieht n bisschen länger
[17:32] manchmal, wo ich sonst früher und er gesagt hätte, hab ich mir
[17:35] einfach diesen Trick angewendet, dass ich das und länger ziehe.
[17:38] In dem Moment kann ich trotzdem nachdenken, was ich gleich sagen
[17:40] will und habe das eher nicht gemacht.
[17:46] Perfekt? Ja.
[17:47] Im Grunde kann man natürlich auch dann die kurze Pause oder
[17:50] Stille auch aushalten, das ist ja.
[17:51] Genau, absolut. Hoffnungsloser Fall also.
[17:58] Hier bringt das Atmen auch nichts mehr.
[18:02] Ja find ich es aber super spannend, weil ab und an ist
[18:05] jetzt vielleicht auch noch mal n anderes Setting, aber zum
[18:07] Beispiel man schaut Markus Lanz, der hat auch bestimmte Gestiken,
[18:12] ich meine zu erkennen, dass du es auch in gewisser Art und
[18:14] Weise gerade gemacht hast. Wie Markus Lanz.
[18:16] Ja, zum Beispiel, was er macht. Wenn jetzt auf n Gast.
[18:20] Ne Frage stellt oder möchte ne Argumentation hervorbringen oder
[18:24] argumentativ argumentativen Punkt, dann nimmt er aber seine
[18:26] Hand und zeigt sozusagen zu der Person und versucht das zu
[18:29] übermitteln. Also Andy, so ist das doch und
[18:33] er nutzt in gewisser Weise gewisse Gestiken um auch
[18:36] nonverbal zu kommunizieren und. Ganz tolle Fragetechniken also.
[18:42] Ein absolutes Paradebeispiel für journalistische Interviews.
[18:44] Überragend. Ich habe.
[18:47] Auch gehört, dass er noch im Nachgang mit seinen Gästen noch
[18:50] eine weiß nicht jeden Gast eine Viertelstunde oder mindestens
[18:54] spricht, um noch mal auch außerhalb der Sendung sich
[18:58] auszutauschen, Fragen zu stellen und so weiter einfach um
[19:01] sozusagen mehr von den Personengästen zu lernen, über
[19:05] deren Standpunkt und so weiter also muss wohl also auch sehr,
[19:12] wie sagt man ambitioniert und. Interessiert ist, interessiert
[19:16] sein ja. Und das Wichtige ist ja dann
[19:18] aber auch jetzt aus Gastsicht gesprochen zu wissen, der Mann
[19:21] macht ja auch seinen Job, also die Fragen, die er stellt, sind
[19:24] ja jetzt nicht böse gemeint, nur weil sie mal kritisch sind,
[19:27] sondern weil sie einfach da gestellt werden müssen in dem
[19:30] Rahmen und die meisten Gäste wissen das ja auch
[19:32] einzuschätzen, dass es so einfach dann auch läuft, wenn
[19:35] ich da hingehe, dass ich mir auch kritische Fragen gefallen
[19:38] lassen muss, so aber. Dann kann man sich ja danach.
[19:42] Das ist wie beim Handball oder egal in welcher Sportart, nach
[19:45] 60 Minuten Kampf kannst du dir bitte wieder die Hand geben, wie
[19:48] man immer noch hier für einen Wettkampf.
[19:51] Hast du noch andere Vorbilder oder Moderatoren, Kommentatoren
[19:56] oder auch weibliche, die deine Vorbilder sind oder wo du sagst,
[20:03] sie machen das besonders gut? Es gibt einen Moderator, einen
[20:07] Kommentator, vor allem, den ich als schon als Kind eigentlich
[20:11] zugejubelt habe. So lange sind die schon dabei.
[20:13] Das ist Sebastian Hellmann im Fußball, wie der Interviews
[20:17] führt, finde ich phänomenal. Was macht ihn besonders?
[20:20] Also seine Kommentat Moderationstechnik?
[20:26] Ich fand eigentlich alles toll von dem Tisch, an dem er stand
[20:31] mit dem Experten. Wie sie die Sendung aufgebaut
[20:34] haben, wie erfragen stellt also du kannst ein Interview
[20:39] gewissermaßen auch aufbauen, wenn dann jemand kommt, und das
[20:43] ist übrigens auch bei Markus Lanzow, dann kommt die Person,
[20:45] dann kommt ja nicht sofort die Master Frage, wegen der wir
[20:48] dieses Interview führen, sondern du baust es ja erstmal auf und
[20:52] und baust dir eine Rampe sozusagen und schaust auch, was
[20:54] der Gast antwortet Kurz zusammengefasst.
[20:56] Und ich finde, da kann man sich. Da können wir eigentlich eine
[21:00] eigene Podcast Folge machen, wie dieses Interview dann dort
[21:03] aufgebaut wird, das finde ich ganz ganz klasse.
[21:04] Und welche Fragen und die Art und Weise, wie er das eben auf
[21:07] den Punkt bringt in einer Frage, das finde ich ganz ganz toll und
[21:10] woll Fuß als Kommentator seine Stimmenfarbe bis hin zur Art und
[21:15] Weise, wie er in jeglichen Momenten eines Spiels
[21:21] Begrifflichkeiten findet, auch auch Wortbilder, schafft
[21:25] eigentlich Bilder mit seinen Worten schafft ich glaube, das
[21:27] trifft es ganz gut, das fand ich.
[21:29] Fand ich schon immer ganz ganz klasse so.
[21:31] Das ist so die die Fußballseite da kommen aber dann auch eine
[21:33] Laura Wontorra, eine Esther Settler Check mit dazu, die als
[21:37] Interviewerinnen fantastische, fantastische Interviews und
[21:41] Fragen einfach stellen und im Handball, tatsächlich muss ich
[21:45] sagen, gibt es ja so ein paar Stimmen, mit denen ich
[21:49] aufgewachsen bin, sei es Florian Nass, der die Deutschland spiele
[21:52] seit jeher kommentiert, solange ich mich eigentlich erinnern
[21:55] kann, sei es ein Carsten Piccica, sei es ein Markus Götz
[21:57] und und und. Und dass ich mit denen jetzt,
[21:59] also kann ich sagen, wie es ist, wenn ich also, als ich die
[22:05] getroffen habe bei deinen, da muss ich auch was schlucken
[22:07] musste ich, musste ich schlucken, weil das war wirklich
[22:11] besonders für mich, mit diesen Menschen jetzt zusammenarbeiten
[22:14] zu dürfen, das muss man einfach sagen.
[22:15] Eine Annett Sattler, die den Handball in einer Art und Weise
[22:19] auch geprägt hat, es ist einfach besonders, wie sie auch
[22:22] Interviews führt, immer halt. Fair, das ist für mich der
[22:28] entscheidende Punkt. Interviews sind kritisch, aber
[22:31] müssen fair sein und dann geht man auseinander und kann sich
[22:34] trotzdem in die Augen schauen. Spannend.
[22:38] Und hast du das Gefühl, dass du bei der die Verhaltensweise
[22:41] deiner Vorbilder in gewisser Art auch kopierst oder kopiert hast?
[22:44] Ich. Hoffe nicht.
[22:45] Du hoffst nicht, ich. Hoffe nicht.
[22:47] Also Vorbilder sind sie, weil ich sage, dass sie einen tollen
[22:50] Job machen, weil ich auch Interviews.
[22:55] So führen möchte, dass sie auch auf den Punkt kommen
[22:57] beispielsweise. Aber jeder muss ja seinen
[23:00] eigenen Weg finden. Also ich hoffe sehr, dass ich
[23:03] sozusagen kein zweiter Wolf Fuß bin als Kommentator oder kein
[23:08] zweiter Sebastian Hellmann so, ich möchte auch so geschätzt
[23:10] sein, das müssen andere beurteilen jetzt, weil du siehst
[23:13] schon wenn Fußballer zu Sebastian Hellmann gehen, wie
[23:17] die dahin kommt, dass sie auch wissen, dass es eine große
[23:19] Persönlichkeit im im Moderatorenbereich der faire
[23:22] Fragen stellt und. Wenn sie kritisch kommen, dann
[23:25] müssen sie eben in dem Fall auch kritisch sein.
[23:27] Also er fühlt dich jetzt nicht hinters Licht oder so und dass
[23:31] ich eher für so was auch stehe, dass die Leute gerne zu mir ins
[23:33] Interview kommen, egal ob es jetzt ne kritische Phase in
[23:36] deinem Verein gerade ist oder du das Spiel gerade verloren hast
[23:39] oder auf der anderen Seite es gerade gut läuft, das möchte ich
[23:43] eigentlich sein, aber ich möchte jetzt nicht sagen, dass er, der
[23:45] kopiert jetzt irgendwen sozusagen, der hat die gleichen
[23:47] Wortspiele drauf, oder der stellt dieselbe Frage immer,
[23:50] dass das wäre nicht so, nicht so schön.
[23:53] Weil das auch kopieren jetzt nicht die richtige
[23:55] Begrifflichkeit. Also was ich mir nur gut
[23:56] vorstellen kann, ist, wenn man natürlich mit diesen
[23:58] Persönlichkeiten aufwächst und sagen wir mal, einen lang
[24:01] gehegten Traum hat, auch diese Profession nachzugehen, dann
[24:04] lässt man sich natürlich auch stark davon inspirieren, ohne
[24:07] dass es, dass das Respektierlich ist oder sag, ich bin jetzt eine
[24:11] einfache Kopie von irgendjemanden, aber ich denke
[24:14] mal, das sind ja viele Facetten dessen, wie moderiert wird, ob
[24:17] es jetzt nonverbale Technik ist oder.
[24:19] Gewisse Wortspiele, wie du es jetzt gerade tituliert hast,
[24:22] dass man das wahrscheinlich schon unterbewusst mitnimmt und
[24:24] sich denkt, Mensch gut, ich bin jetzt mit der Person
[24:26] aufgewachsen, das hat schon seine Spuren auch in gewisser
[24:29] Weise hinterlassen. Ich denke, man ist ja bei jedem,
[24:31] kann ich mir gut vorstellen, bei Dir, an die du als
[24:32] Musikproduzent unter anderem, dass man sich natürlich auch
[24:35] stark inspirieren lässt, so verschiedene Leute, ne.
[24:39] Das ich meine, das ist ja auch ganz natürlich, ich meine.
[24:44] Man hat ja jetzt auch im Rahmen von KI darüber gesprochen, dass
[24:48] da ja alles wiederverwertet wird, was sich mal irgendjemand
[24:51] ausgedacht hat. Aber vieles, was wir tagtäglich
[24:54] wiedergeben oder das wissen, was wir nutzen und so weiter, ist ja
[24:58] auch alles irgendwie von anderen schon geprägt worden oder
[25:02] entstanden. Also ich glaube.
[25:04] Das ist auch das menschliche Dasein, dass man immer irgendwie
[25:08] sich inspirieren lässt, was verändert, wiedergibt, remixed,
[25:12] wie auch immer. Total.
[25:13] Aber dadurch sich natürlich wird man schon selbst auch besonders,
[25:20] weil du ja keine exakte Kopie jetzt von einer Person bist zum
[25:23] Beispiel, sondern du ja auch Inspiration alleine wenn du die
[25:27] Inspiration von diesen ganzen Persönlichkeiten nimmst, die
[25:30] auch irgendwie zu ihrem. Sozusagen zu ihrer Art von
[25:35] Moderation zum Beispiel gekommen sind.
[25:36] Und jetzt hast du wieder andere Einflüsse und fügst das wieder,
[25:40] dann zu deiner Art zusammen. Also so, ja, ich glaube, das ist
[25:44] irgendwie ganz natürlich. Das ist eine schöne Anpassung.
[25:47] Ja, hast du völlig recht. Aber um noch mal zurückzukommen
[25:50] zu deiner Karriere, du, du hast dann da beim Radio Kurs ne wie?
[25:56] Po s Po s sale. Ja, Point of Sale.
[26:00] Ja gut, kennen wir natürlich. Als Marketing Menschen, wie bist
[26:04] du dann weiter, wie ist weiter gegangen?
[26:08] Dann ist erstmal. Also ich habe dann angefangen zu
[26:10] studieren, Öffentlichkeitsarbeit und und
[26:13] Unternehmenskommunikation. Spannend.
[26:16] Da war alles eigentlich mit dabei, also von Englisch
[26:22] Statistik bis hin halt wie man präsentiert und wie man also
[26:26] politische Kommunikation hatten wir, wir hatten Grafikdesigner
[26:29] aus allen Bereichen ganz viel mit dabei.
[26:33] Und ich habe dann angefangen, beim NDR in Kiel zu arbeiten,
[26:37] bei NDR 1 Welle Nord als Sportreporter, da dann ganz
[26:41] viele Facetten des Sports kennengelernt, noch mal eine
[26:43] ganz andere Art der Berichterstattung also, das war
[26:45] jetzt wirklich der Traum, Sportreporter zu sein, in echt
[26:48] sozusagen, und da kam mir dieses sich ständig jede Woche auf
[26:53] Youtube sozusagen selber sehen und gucken, wie kann ich mich
[26:55] verbessern, zugute sozusagen, weil ich wusste, wie ich jetzt
[26:58] Interviews so führen kann, dass sie.
[27:00] In einem gewissen Zeitrahmen passen, denn das war das
[27:03] Entscheidende, was ich lernen musste, alles so zu
[27:06] komprimieren, dass es dann eben in 45 Sekunden beispielsweise
[27:09] passt. Wenn ich jetzt einen
[27:10] Nachrichtenbeitrag machen musste über ein Spiel, dann konnte ich
[27:14] den ja vorbereiten und mir Notizen machen und aufschreiben
[27:17] und einsprechen. Oh, ein bisschen zu lang und
[27:19] muss ich noch mal nachschärfen und so was kann ich rausnehmen
[27:22] oder so, aber wenn du live bist, und du weißt jetzt, ich habe 45
[27:25] Sekunden, das ist das war krass, aber es war mega cool.
[27:30] Es war wirklich eine ganz, ganz tolle Zeit, habe ich von 2000
[27:34] anfang 2019 gemacht bis 23 und von einem Triathlon, einem
[27:41] Marathon über Leichtathletik, Springreiten habe ich gemacht,
[27:47] ich habe dann irgendwann Fußball, Regionalliga, Dritte
[27:51] Liga, Zweite Liga und und dann auch Handball, Bundesliga und
[27:56] Champions League mit 2 Highlights, 2 absoluten
[27:58] Highlights mit das Beste was ich jemals machen durfte, einmal
[28:01] nach Barcelona fahren zu einem Champions League Spiel Barcelona
[28:04] gegen Flensburg und einmal in Paris auch Viertelfinale Kiel in
[28:09] Paris, das war mega cool und ja es war einfach eine prägende
[28:14] Zeit sage ich mal, weil ich wahnsinnig viel von den
[28:18] Kollegen, ich meine die haben alle Ewigkeiten schon Radio
[28:20] gemacht, das waren absolute Ikonen und sind immer noch
[28:23] Ikonen, vor allem die. Habe ganz, ganz, ganz viel
[28:26] mitgenommen und vor allem auch dieses kritische Hinterfragen.
[28:28] Also du hast dich dann auch zusammengesetzt montags und dann
[28:30] wurde geschaut, was war an deiner Reportage am am Samstag
[28:33] gut und kann man ganz einfach sich vorstellen Augen zu machen,
[28:37] Augen zu machen und schauen macht das Sinn was ich da
[28:43] eigentlich gerade erzählt habe, kann man sich vorstellen, weil
[28:45] ich ja nicht fernsehkommentar mache, sondern radiokommentar
[28:47] ich muss ja das Auge für dich sein und ich hatte am Ende
[28:51] meiner Schulzeit. Ganz, wirklich gefühlt 10 Tage
[28:58] raus aus der Schule, in der Zeitung gelesen, dass Holstein
[29:00] Kiel Blindenreporter sucht über das Deutsche Rote Kreuz, da habe
[29:03] ich mich beworben und da bin ich hin und habe dann auch ein paar
[29:07] Jahre Blindenreportage in Kiel gemacht und da ist es ja genau
[29:10] dasselbe, da redest du ja 90 Minuten, aber du bist das Auge,
[29:12] du erzählst nicht, der Pass war jetzt aber wirklich schlecht und
[29:16] schätzt es ein wie der Fernsehkommentator, sondern dann
[29:20] versteht die Person gar nicht, warum war der Pass schlecht,
[29:22] sondern ich muss sagen ich. Er spielt einen Fehlpass, jetzt
[29:25] hat der Gegner den Ball beispielsweise jetzt ganz platt
[29:27] gesagt, dann merkt die Person ja selber und das war nicht gut,
[29:30] der hat ja schon 5 Fehlpässe heute gespielt.
[29:33] Also ich muss dann wirklich sagen, jetzt dreht er sich um
[29:35] die eigene Achse, jetzt spielt er dem Gegner durch die Beine
[29:37] raus auf die rechte Seite Richtung Grundlinie und so
[29:39] weiter also das war auch echt eine prägende Zeit, dass davon
[29:42] habe ich im Radio dann sehr, sehr viel profitiert und habe
[29:45] dann in der Zeit aber durch die radioform Zeit, die dann immer
[29:51] mehr wurde, sozusagen durch den youtube Kanal.
[29:54] Also jetzt auch geografisch mehr so.
[29:55] Aus Hamburg bin ich eher aus Schleswig Holstein bin ich nach
[29:58] Hamburg, nach Niedersachsen ging das dann und so weiter und dann
[30:00] wurde es auch in höhere Ligen mal in die dritte Liga, in die
[30:02] zweite Liga durfte ich durfte ich immer mehr zu mehr vereinen
[30:05] und dann knüpfte ja auch Kontakte und so bin ich dann zum
[30:11] HSV Handball gekommen, der 2016 einen Neustart gewagt hat oder
[30:18] wagen musste, vielmehr war insolvent gegangen und.
[30:21] Und die zweite Mannschaft, die einst bei uns in Preetz gespielt
[30:23] hat, die wurde jetzt die erste Mannschaft und hat quasi einen
[30:28] neuen Verein gegründet aus dem HSV Handball wurde der
[30:30] Handballsportverein Hamburg, der Hsvh und die haben einen
[30:35] Livestream gemacht von ihren Spielen und dann haben wir uns
[30:39] hingesetzt, ich ich war da ein paar Mal und habe mit meiner
[30:41] Theke dann da berichtet und wieso wird das Gespräch gekommen
[30:44] und dann ging es darum, dass dieser Stream bislang daraus
[30:47] besteht, dass die Kamera von links nach rechts geschwenkt
[30:50] wird und. Aber es gibt gar keinen
[30:51] Kommentator und so hab ich dann angefangen, meine ersten
[30:54] Schritte als Kommentator in Hamburg zu machen, mehrere Jahre
[30:57] und hab dann der dritte und danach zweite Liga nach dem
[30:59] Aufstieg kommentiert. Das war mega cool und hat
[31:03] richtig Laune gemacht und in der Zwischenzeit ist der der
[31:08] Hallensprecher n paar mal. Bei anderen Jobs gewesen.
[31:11] Und dann durfte ich den da vertreten und hab weil wie
[31:14] gesagt in Preetz hatte ich ja bisschen die, die die Fans schon
[31:17] angeheizt und dann hab ich das jetzt auch in Hamburg gemacht,
[31:19] in der Sporthalle Hamburg, das war natürlich sensationell mit
[31:22] dreieinhalbtausend Leuten da in der Halle, hab das n paar mal
[31:25] gemacht und dann ist so was ganz Furchtbares passiert innerhalb
[31:28] kürzester Zeit. Tatsächlich ist der Handsprecher
[31:32] viel zu früh nach kurzer Krankheit leider verstorben und
[31:35] dann ging es darum. Bei den nächsten Heimspielen, ob
[31:38] ich ihn vertreten kann und dann habe ich das natürlich gemacht,
[31:41] habe mich aber trotzdem immer noch.
[31:43] Für mich war klar, nicht so lange, ich mache es sehr gerne,
[31:45] aber ich möchte lieber oben der Kommentator sein, aber dann kann
[31:50] ich gleich beschreiben mit den Fans, das hat so geweiht, dass
[31:54] ich habe mich dann natürlich auch viel mit denen getroffen,
[31:57] so bei Fans, Stammtischen, weil ich das natürlich auch gut
[32:00] machen wollte, also im im Andenken natürlich auch und
[32:04] trotzdem. Ich muss erst mal wissen, was
[32:07] brauchen die was, was wollen die, damit die sich abgeholt
[32:09] fühlen damit, weil am Ende machen die die Stimmung und ich
[32:14] muss den quasi so auch ein dieser sind wir wieder beim
[32:16] Thema roten Teppich ausrollen, Rampe bauen, auch für die Fans
[32:19] und es hat aber so gut geklappt und wir haben uns alle so gut
[32:22] verstanden, dass ich das weitergemacht habe und dann kam
[32:26] nach einem Jahr Corona, dann war ich Hallensprecher in einer
[32:29] leeren Halle und damit für die Mannschaft zumindest.
[32:34] Ein Stück weit Normalität gibt. Und dann kamen die Fans wieder
[32:37] nach Corona, und das war so cool, machen wir in der großen
[32:39] Barclays Arena, und die war dann irgendwann wieder voll, das war
[32:41] so ein toller Moment, einfach, und dann habe ich, tatsächlich
[32:45] sind wir die Bundesliga aufgestiegen damals, und dann
[32:48] war ich Bundesliga, Hallensprecher, das war völlig
[32:50] verrückt und dann 2000 bis 2023 habe ich auch das gemacht, also
[32:56] parallel zum NDR, und dann wurde dein gegründet. 2022 kam schon
[33:04] die Anfrage, in einem Jahr gehen wir online und da habe ich dann
[33:07] auch innerlich wieder gemerkt, ey, das macht zwar gerade total
[33:10] Bock mit diesen Fans hier so eine Stimmung zu entfachen, aber
[33:13] das ist ja gar nicht die intrinsische Leidenschaft, die
[33:17] ich habe, sondern das ist ja die Berichterstattung und das
[33:20] interviewen und das Moderieren vor der Kamera, da möchte ich
[33:24] eigentlich wieder hin und deswegen gab es für mich gar
[33:27] keine Zweifel in einem Jahr leider Tschüss zu sagen,
[33:31] sozusagen so toll das war. Und ich bin jetzt immer wieder
[33:34] auch noch mal da als Reporter und ist auch schön, dann da alle
[33:36] wiederzusehen, aber auch klar abzustecken.
[33:39] Ich bin neutral und Vergangenheit mit den Fans war
[33:43] mega, aber das hat mit der heutigen Leistung 0,0 zu tun und
[33:47] das schon was eine besondere Zeit sage ich mal gewesen, aber
[33:53] in der Zeit hast du dann eben beim NDR mehrere Schritte
[33:55] gemacht oder ich war dann. Auch für die Handball Bundesliga
[33:59] bei Pokalauslosung. Der Moderator und solche Sachen
[34:01] hat nebenbei ganz viele Moderationsjobs gemacht, von
[34:05] Veranstaltungen, von Ehrungen und Sponsorenveranstaltungen,
[34:09] wirtschaftliche Meetings und so. Das war ganz, ganz, ganz, ganz
[34:13] viel dieser Beruf Moderation kann echt vielseitig sein, aber
[34:16] vor allem war es immer Handball so, das war immer so auch beim
[34:21] NDR, nachher habe ich fast nur noch handballspiele gemacht,
[34:23] weil das war einfach, das war einfach überragend.
[34:26] Ich finde es wahnsinnig cool, dass du diese Leidenschaft, also
[34:28] man merkt richtig finde ich, dass du mit jeder Faser deines
[34:31] Körpers diese Leidenschaft dafür hast, aber dass du dich dann mit
[34:34] den Fans austauschst und schaust, was brauchen die
[34:37] überhaupt und dich da so richtig reingibst?
[34:40] Ja, finde ich wahnsinnig cool, dass du das machst.
[34:42] Ja, da habe ich auch gedacht, muss man erstmal drauf kommen
[34:44] oder also überhaupt die Extrameile gehen, sozusagen,
[34:48] weil du hättest ja auch sagen können, ah nee, nach dem Spiel
[34:51] ist der Job für mich zu Ende, aber.
[34:54] Du bist noch mal zu den hin und. Man hat auch wirklich das
[34:56] Gefühl, dass ja du fast so n bisschen zum Vermittler wirst
[35:01] von Spiel. Sag mal sportliche Aktivität und
[35:04] und Fanbase. Und zwischen diesen beiden
[35:07] Themen noch mal Vermittelst, um die Experience noch wertiger zu
[35:11] gestalten, so hat man zumindest das Gefühl und.
[35:14] Wenn das gelingt, dann ist eigentlich alles erreicht.
[35:17] So ne. Also das ist, weil das stimmt
[35:21] auch. Was ihr sagt, so vermitteln
[35:24] zwischen den einzelnen Interessen?
[35:25] Weil natürlich bin ich dann dazu da gewesen, ne gute Stimmung zu
[35:27] machen, aber ich bin jetzt nicht der Marktschreier sozusagen, ich
[35:30] bin auch kein DJ. Da gab es dann auch n
[35:31] professionellen DJ, der die Musik aufgelegt hat, aber ich
[35:34] bin jetzt nicht der, der wirklich die ganze Zeit dann da
[35:37] steht und noch mal rauf geht und Come on und so ganz Hamburg,
[35:41] jetzt hab ich sicherlich auch mal gemacht, aber nicht 16
[35:44] Minuten so und da gibt es wirklich ganz andere.
[35:46] Es gibt Leute die sind für diese Hallenmoderation wirklich.
[35:48] Geboren, also 3456 es gibt so so viele tolle Hallensprecher in
[35:54] der Bundesliga, die so eine überragende Kulisse und Stimmung
[35:57] entfalten und ich hab so versucht meinen eigenen Stil da
[36:01] reinzubringen, ist halt sehr moderativ zu gestalten.
[36:03] Ne wir haben dann so Informationsblöcke vor der
[36:05] Partie gemacht und auch mit Interviews angereichert, auch
[36:07] nach der Partie und so und für mich war es eigentlich wichtig,
[36:10] dass sich dann alle so n bisschen abgeholt fühlen, aber
[36:13] dieses vermitteln geht ja jetzt auch weiter, auch wenn ich
[36:15] jetzt. Vor der Kamera stehe als
[36:17] Sportreporter und wenn kritische Fragen kommen müssen, dann
[36:20] müssen sie kommen. Aber trotzdem zeigen wir immer
[36:23] noch eine unfassbar geile Sportart mit Handball.
[36:26] Also bei deinen mache ich ja nur noch Handball und sozusagen die
[36:30] die Sportart, aus der ich dann auch ursprünglich einfach komme,
[36:33] weil damit ging ja damals dann alles los, und diese Ursprünge
[36:37] zu zu zeigen und abzufeiern, was in so einer Handballpartie
[36:42] abgeht, so wer es noch nie gesehen hat.
[36:44] Um Gottes Willen, guckt euch ein Handballspiel an.
[36:46] Es ist so unfassbar, was in einem Spiel passieren kann und
[36:50] und wie es Spannung wirklich bis in die letzte Minute gibt, dass
[36:54] wenn wir das rüberbringen, sozusagen, dann ist einfach
[36:58] schon mal ganz, ganz viel gewonnen, so weil medial muss
[37:01] man einfach sagen, ist Fußball das ganz große Ding, ja, gucke
[37:04] ich auch. Macht auch Mega Bock, aber es
[37:07] gibt noch so viele andere geile Sportarten da draußen.
[37:09] So und bei Deinen treten wir eben dafür an, das genau zu
[37:12] zeigen und da haben wir ganz tolle Leute, die beispielsweise
[37:14] Tischtennis präsentieren, mit dem Hockey, Volleyball und
[37:17] Basketball und wir im Handball sorgen eben dafür, dass Handball
[37:20] mehr gesehen wird, sozusagen im wahrsten Sinne, also nicht nur
[37:22] geguckt wird, sondern dass man sieht, die die Protagonisten
[37:25] auch sieht so, weil das sind so geile Typen, die da rumlaufen,
[37:29] die ticken halt ganz anders. Als die Fußballstars die
[37:32] bekennen, aber die sind alle, die haben alle, das heißt am
[37:33] rechten Fleck so, und das ist das Schöne jetzt auch bei
[37:36] deinen, sehe ich keinen Unterschied bei den Handballern
[37:41] in der stärksten Liga der Welt zu den Oberliga Handballern, die
[37:46] ich damals getroffen habe, weil innerlich ticken die alle gleich
[37:50] innerlich, wollen die alle im Bus auf der Auswärtsfahrt nach
[37:52] Hause einfach nur ne gute Zeit haben.
[37:54] Also das Gefühl schießt mir gleich in dein Abo ab.
[37:57] Hast du so geschwärmt? Sonst war kein Sport so richtig.
[38:01] Aber jetzt ist die Flamme entfacht, ja, ist.
[38:05] Eher sehr interessant, wieso sportdokumentationen und auch
[38:11] Netflix hat ja auch jetzt diese großen Tour de France, das sind
[38:15] ja eher edu. Nee, docutainment könnte man
[38:19] sagen, also es ist nicht mehr nur reine Dokumentation, sondern
[38:22] auch teilweise bisschen dramatisiert teilweise.
[38:26] Zumindest bei Drive to Survive von Formel 1 hab ich auch
[38:29] gehört, dass teilweise das auch n bisschen anders
[38:32] zusammengeschnitten wurde und gar nicht so, wie es wirklich
[38:35] passiert ist. Aber ja, es gibt ja immer mehr.
[38:40] Ja, Ideen, wie man sozusagen Leute für Sportarten begeistert,
[38:44] die auch teilweise sogar so im Abwärtstrend waren, also für
[38:47] Formel 1 und Tour de France trifft es glaube ich schon zu
[38:50] und die sind jetzt so richtig wieder durch diese Sport.
[38:54] Ja Formate sage ich mal wieder richtig durch die Decke
[38:58] geschossen. Ja, ist schon sehr spannend.
[39:00] Sind ja auch Marketingmaßnahmen, ne, also kommen wir nicht von
[39:03] irgendwoher auch jetzt Formel 1. Wird da gerade richtig Geld
[39:07] reingesteckt, damit auch der Sport noch mehr an Popularität
[39:10] gewinnt und aber trotzdem schöne Sportarten?
[39:15] Total. Und das war auch wirklich wie du
[39:17] sagst. Ich will jetzt nicht sagen
[39:18] überlebenswichtig, aber ein absoluter Push natürlich in ganz
[39:21] vielen, vielen Ländern. Wir haben jetzt auch im Handball
[39:24] ne neue Dokumentation, da ist die 1.
[39:25] Folge vom Lieben Kollegen Gary Pauband jetzt draußen, der den
[39:28] THW Kiel über den Sommer begleitet hat, das sind einfach
[39:30] tolle Einblicke und auch. Die Dokumentation, die du
[39:35] ansprichst, ich bekomme ja auch als Zuschauer einen Zugang, der
[39:38] diese Sportarten vielleicht gar nicht verfolgt, so intensiv, das
[39:41] ist ja auch so ein bisschen das Geheimnis, die Leute dann
[39:43] abzuholen und einzufangen, das kann eben diese diese Doku Grip
[39:46] of Glory auch beim Handball ist allerdings das Problem, dass es
[39:52] gar nicht so global ist, wie eine eine Doku über die Formel
[39:58] 1. So Formel 1 ist ein weltweiter
[40:00] Zirkus, so Handball ist dann doch relativ.
[40:03] Europäisch getrieben so, dann gibt es noch Ägypten
[40:07] beispielsweise und gab mal eine WM in Katar beispielsweise.
[40:13] Japan ist immer mal wieder am Start, dieses Jahr war es mal
[40:16] Brasilien, aber im Grunde ist es sehr, sehr europäisch natürlich
[40:21] geprägt, und das ist so ein bisschen, dass auch die Sorge,
[40:25] die viele im Handball eigentlich umtreibt, auch mit Blick auf
[40:28] Olympia, wie lange kann Handball noch olympisch sein, da werden
[40:30] jetzt ganz viele Maßnahmen auch. Getroffen beispielsweise auch in
[40:33] den USA, wo das jetzt richtig angekurbelt wird, weil auch da
[40:37] gibt es einfach nicht, da gibt es ja so viele Sportarten und
[40:41] das verstehe ich auch wirklich nicht, warum Basketball, also
[40:43] Basketball überragende Sportart, performt natürlich total, weil
[40:46] das Uramerikanisch ist, also dynamisch, schnell, spannend und
[40:50] ganz viel Entertainment ist. Aber alles Handball auch
[40:52] deswegen, was ich nicht verstehe ist, warum Handball nicht
[40:55] genauso populär ist wie Basketball in den USA und.
[40:59] Hätte unglaubliches Potenzial. Ich bin mal gespannt, wie sich
[41:01] das jetzt da dahingehend entwickelt, aber man hat es
[41:03] gerade bei der Clubweltmeisterschaft auch
[41:05] gesehen, die in Ägypten war alles leer, alle Hallen waren
[41:09] leer, so und dann hast du die europäischen Mannschaften dabei
[41:12] und die Mannschaften von den anderen Kontinenten, die
[41:14] California Eagles wurden von Magdeburg 20 zu 50 Weggehauen
[41:18] und dann? Ist natürlich die Attraktivität
[41:21] auch dieser dieses Spiels, gerade in dem Moment vielleicht
[41:23] ein Stück weit weg für den Gemeinzuschauer.
[41:25] Aber wurde nicht Basketball auch in den USA erfunden?
[41:29] Wurde erfunden und ich glaube Basketball Sportart hat auch das
[41:32] große Glück, dass die relativ zügig dann in der Popkultur
[41:35] gelandet sind. 60er 70er 80er Jahre und am Ende ist das
[41:40] natürlich der ausschlaggebende Faktor, wie attraktiv wieviel
[41:42] Marketing steckt hinter einer Sportart.
[41:44] Ich meine jetzt hat man Fußball. Ganz genauso gut Handball hast
[41:48] du ja gerade erzählt, hat man jetzt einiger Maßnahmen
[41:50] implementiert und vielleicht schafft man das ja auch über die
[41:52] nächsten 1015 Jahre, das auch Popkulturell so wertvoll zu
[41:56] machen, dass dass Handball noch cooler ist, als es ohnehin schon
[42:00] ist. Ne, die Arbeiten auf jeden Fall
[42:01] dran. Ja, arbeitet dran.
[42:02] Ja, was ich auch spannend finde bei Basketball, eigentlich sind
[42:04] so viele Unterbrechungen, also ich finde es als Zuschauer gar
[42:06] nicht, also ist meine persönliche Meinung, aber finde
[42:08] ich gar nicht so. Spannend zu.
[42:10] Gucken, ja. Ich hab mal Basketball gespielt
[42:13] deswegen. Spielen ist auch was anderes.
[42:14] Nee, aber ich schau. Es aber auch.
[42:16] Sehr gerne, muss ich sagen. Meine Eltern haben auch eine
[42:18] Dauerkarte, aber wenn ich da war, war immer schön.
[42:21] Ist auch in Oldenburg. Also ich komme aus Oldenburg,
[42:23] ist auch eine gute Mannschaft, aber da ist natürlich beim
[42:27] Fußball ja im Unfall, auch beim Handball noch mal ein anderer
[42:29] Drive da, also was finde ich die Sportdynamik zum einen angeht
[42:33] und zum anderen auch. Basketball beispielsweise
[42:38] vielleicht ähnlich wie Handball? Lebt halt davon, weil es
[42:41] unglaublich schnell ist. Man hat ja auch ein Zeitlimit,
[42:44] was man einhalten muss bei einem Angriff und es werden
[42:49] unglaublich viele Punkte gemacht.
[42:52] Und wenn du das mal vergleichst mit dem Fußballspiel, da gibt es
[42:54] ja auch viele Spiele, die 00 ausgehen beim.
[42:57] Basketball, besonders also die. Ganze Zeit Tore sozusagen tolle
[43:02] Aktionen, wo dann irgendwie zum Korb gegangen wird und so weiter
[43:06] oder irgendwie ein außergewöhnlicher Wurf passiert
[43:09] und so. Ich wollte jetzt auch keine
[43:10] ideologische Diskussion hier von.
[43:13] Ich musste dich nur mal einbremsen, weil sie hier lügen.
[43:16] Verbrennen. Ich sag nur, worauf ich hinaus
[43:17] wollte, ist es natürlich die ganze Experience drumherum, auch
[43:22] darauf einzahlt, wie eine Sportart wahrgenommen wird, denn
[43:25] sie nur die Sportart per se. Und wo wir bei den Sportarten
[43:28] sind. Was wäre denn deine
[43:30] Traumsportart oder dein Traumspiel, was du gerne mal
[43:35] moderieren würdest? Oder es kann auch was anderes
[43:37] sein. Würdest du gerne?
[43:40] Weiß nicht den ZDF Fernsehgarten mal montieren so.
[43:44] Was wird nicht passieren? Was?
[43:46] Was wäre denn? Würdest du, würdest du es nicht
[43:48] machen, wenn die dich jetzt anfragen, mal rein hypothetisch.
[43:52] Der Fernsehgarten wahrscheinlich würde ich es machen, wenn ich da
[43:57] gewohnt habe, passiert darauf auf die Idee kommt ja gar
[44:00] keiner. Ja, sag niemals nie ich mein,
[44:03] hättest du es vielleicht damals in der Aula auch nicht gedacht,
[44:05] dass wär mal die erste Liga und Champions League stimmt oder wie
[44:07] das? Da hast du völlig recht.
[44:09] Ich hätte auch niemals, das ist glaube ich, auch noch mal ein
[44:11] ganz wichtiger Punkt zu sagen, dass ich natürlich davon immer
[44:14] so geträumt habe, aber es gibt nicht den einen Masterplan, also
[44:17] viele Fragen auch immer, was kann ich machen, ich möchte auch
[44:19] mal, wo auch immer jetzt im Medienbereich arbeiten, es gibt
[44:21] nicht die Blaupause, und als ich das erste Mal da mein Radio vom
[44:24] Tisch aufgebaut habe, habe ich das in dem Moment gemacht.
[44:28] Weil ich einfach Bock drauf hatte.
[44:29] Ich wollte das machen, ich wollte Interviews machen, ich
[44:31] hab meine Nische gefunden, ich hab die Typen gefeiert, mit
[44:34] vielen hab ich heute noch Kontakt, das find ich total toll
[44:37] aus dem aus dem Oberliga Handball von damals zum Beispiel
[44:40] und muss einfach sagen, dass ich das einfach wirklich mit der
[44:44] größtmöglichen Leidenschaft gemacht habe und nicht gesagt
[44:46] hab, ich bau es jetzt auf, damit die Wahrscheinlichkeit irgendwie
[44:49] höher ist, dass ich in 5 oder 10 Jahren da bin, so wenn du das 45
[44:53] Jahre machst, dann kommt auch mehr und mehr der Ehrgeiz und
[44:55] dann sagst du, jetzt geh ich schon mal den nächsten Schritt.
[44:57] Wenn sich die Tür irgendwie ergibt, aber das war immer
[45:02] Intrinsisch in mir, in dem Moment, in dem Moment gelebt
[45:07] habe, sozusagen in dem Moment das gemacht habe, sozusagen, und
[45:10] deswegen kann man jetzt nie sagen, ich werde irgendwann mal
[45:13] das machen, sozusagen, ich möchte irgendwann, also ich sage
[45:16] jetzt nicht, ich lauf jetzt nicht, wie wer sagt, der
[45:18] Fernsehgarten ist der Fernseholymp für mich so, so
[45:22] sehr, der seine Berechtigung sicherlich hat.
[45:24] Sondern ich habe früher immer vor ein paar Jahren immer mal
[45:26] gesagt, am liebsten auch wegen Publikum würde ich mal so ein
[45:29] Sportstudio machen. Das ist aus meiner Sicht
[45:32] Samstagabend Publikum auch, vielleicht dafür zu sorgen, dass
[45:36] nicht nur Fußball dort gezeigt wird, aber das verändert sich
[45:39] auch mehr und mehr, da sind immer mehr Sportarten, das finde
[45:41] ich ganz, ganz klasse, man guckt diese Sendung einfach wahnsinnig
[45:44] gerne, weil da auch immer noch Platz ist für tolle Talks,
[45:47] deswegen habe ich immer gedacht, das wäre eigentlich, das wäre
[45:50] eigentlich mega. Finde ich voll cool und auch.
[45:53] Fast beneidenswert. Weil ich, also ich glaub ich
[45:56] würd mir das selber gar nicht zutrauen in so n sportstudio zu
[46:00] gehen, zu moderieren. Gerade ist alles übungssache,
[46:02] aber ich glaub du musst auch der Mensch dafür sein also.
[46:05] Lust haben, dich darauf einzulassen, mit den Leuten dich
[46:08] auszutauschen und ja, auch im Mittelpunkt dann zu stehen und
[46:12] das zu berühren. Also finde ich wahnsinnig cool,
[46:14] dass du das machst. Kannst du wiederholen.
[46:16] Und diese intrinsische Motivation ist, glaube ich, echt
[46:19] entscheidend und hat dich glaube ich, dann auch diesen Weg
[46:23] entlang geführt. Wir merken es auch beim Podcast.
[46:25] Also am Anfang interessiert sich da halt niemand für und man muss
[46:29] halt einfach weitermachen und es gibt glaube ich auch so Studien
[46:33] dazu, dass die meisten Podcasts die.
[46:35] Nach 10 folgen wieder aufhören weil eben dieser Erfolg, den
[46:40] sich Leute direkt zu Beginn versprechen, glaube ich,
[46:43] ausbleibt und dann die Motivation oft flöten geht.
[46:48] Deswegen braucht man halt selbst ein riesiges Interesse am Thema
[46:51] selbst. Genau das ist der Punkt.
[46:53] An der Moderation in dem Fall bei dir, dass dir das Spaß
[46:56] gemacht hat, aber auch am Inhalt wahrscheinlich.
[46:59] Das ist natürlich die perfekte Kombination.
[47:02] Also ich sage euch in dem Moment, wo ich keinen Spaß mehr
[47:04] daran habe, bin ich nicht mehr vor der Kamera weil, sondern
[47:08] dann bringe ich auch das nicht rüber, den Spaß sozusagen oder
[47:12] die Begeisterung für diese diese Sportart.
[47:14] Das hoffe ich auch, dass alle Kollegen mir das dann sagen,
[47:17] dass es jetzt das war, sozusagen, weil so funktioniert
[47:21] es einfach nicht, und das ist auch der entscheidende Punkt,
[47:23] was du gerade, dass wenn du Podcast machst.
[47:24] Also ich mache mein Podcast ehrlicherweise vor allem aus
[47:27] Spaß, weil ich weiß auch mit einem.
[47:30] News Podcast im Handball werde ich nicht mein Millionenpublikum
[47:33] erreichen, da muss man einfach die Fakten auf den Tisch packen.
[47:36] Aber ich mache es, um selbst informiert zu bleiben, mich
[47:38] selbst zu zwingen, jeden Tag was geht ab und weil ich Spaß daran
[47:44] habe. Es macht einfach total Laune und
[47:48] selbst wenn keiner zuhören würde, mache ich es aus Spaß so
[47:51] und wenn ich jetzt natürlich darauf setzt, es soll einfach
[47:53] unfassbar viele Leute hören und nach 10 folgen, merke ich sind
[47:56] immer noch 300 400, 500 Leute. Habe ich mir was ganz anderes
[47:59] vorgestellt. Es gibt halt Leute, die reden,
[48:03] es gibt halt Leute, die machen und die Leute, die nach 10
[48:06] folgen halt abbrechen ihr zum Glück nicht was sind wir Folge
[48:09] 26 oder so so wir haben die Marke also schon mitgerissen
[48:14] schon paar ja macht ja macht. Das stimmt ja, ja, aber wir
[48:20] haben uns auch die Frage aufgeschrieben, hast du uns
[48:21] quasi auch ein bisschen beantwortet, was ist wichtig an
[48:23] Leidenschaft für den Sport oder die Kommentartechnik doch mal
[48:27] für das Endergebnis. Und für mich klingt es schon
[48:30] auch sehr stark, zumindest langfristig betrachtet, dass die
[48:32] Leidenschaft ganz klar dominiert, weil du eben diesen
[48:35] Spaß darüber bringen kannst, weil es authentisch ist.
[48:38] Ich denke, der Zuschauer, die Zuschauerinnen bekommt das ja
[48:40] auch mit. Hat die Person Lust darauf?
[48:42] Ist sie da wirklich leidenschaftlich dabei?
[48:44] Auch wir merken das natürlich, wenn Leute da sind und über ihre
[48:47] Leidenschaft reden. Wie begeistert die auch sind,
[48:50] wie die Augen leuchten, wenn die über dieses Thema sprechen und
[48:52] ich glaube, das kann ich mir gut vorstellen, immer natürlich als
[48:54] Zuschauer, auch dann bei dir wahr, wenn du da stehst und
[48:57] moderierst und kommentierst oder Interviews führst, dass du da
[49:01] einfach voll drin bist in dem Thema, ne.
[49:03] Ich glaube, der Mix macht es natürlich.
[49:05] Also du musst natürlich, du kannst die größte Technik haben,
[49:08] sozusagen toll formulieren können, wenn du dabei total
[49:11] gelangweilt rüber kommst, schlecht umgekehrt.
[49:14] Du kannst die größte Begeisterung haben und nur Mist
[49:15] erzählen, wäre auch schlecht und.
[49:17] Und ein bisschen Talent haben, aber halt auch sehr viel
[49:19] arbeiten, was die Leute nicht sehen.
[49:21] Also ich gehe jetzt nicht in die Halle und erzähle das, was ich
[49:23] sehe und gehe wieder nach Hause, sondern die Tage vorher, wo ich
[49:26] die Mannschaften vorbereite, wo ich alle Infos zusammentrage das
[49:29] ist die Arbeit und in der Halle kommt dann nur noch die Kür, das
[49:32] natürlich vorzutragen sozusagen, und im richtigen Moment das
[49:35] Richtige zu sagen, aber die Arbeit ist vorher, und ich
[49:41] glaube, dann ist es der Mix. Und.
[49:46] Wen hast du denn bereits interviewt oder was war dein
[49:50] lieblings Interview oder mit welcher Person war das?
[49:57] Ist eine gute Frage. Es gibt einfach viele tolle
[50:01] Interviewgäste, weil ich habe jetzt, wir haben ja vorhin auch
[50:04] schon im Vorgespräch kurz geschnackt, ich habe jetzt noch
[50:07] nicht so, wie man das jetzt vielleicht von den ganz großen
[50:09] Champions League Finals im Fußball beispielsweise kennst du
[50:11] den ganz großen Interview, Aufreger gehabt, so, weil im
[50:14] Handball alle offen sind, wenn mit Kritik umgehen können und
[50:20] habe jetzt nicht so, dass das Interview gehabt, wo ich sage,
[50:23] das bleibt jetzt für immer in Erinnerung, sondern aus aus dem
[50:26] Grund, sondern wir haben einfach sehr, sehr viele Interviews auf
[50:29] verschiedene Arten und weisen gefallen, sei es mit unseren
[50:32] Experten, wenn man auch mal so einen Gang gehen kann, wenn man
[50:35] nicht an einer Stelle steht, sondern von einer Ecke oder
[50:37] durch den Einlauftunnel reingeht in die Halle am Anfang einer
[50:40] Sendung, das ist ganz, ganz toll.
[50:42] Aber ich möchte jetzt einfach gar keinen Interviewpartner
[50:43] hervorheben, weil es gibt so viele klasse Leute im im
[50:49] Handballbereich, die einfach auch sehr, sehr offen sind für
[50:52] tolle Interviews und auch die mediale Präsenz sehr zu schätzen
[50:56] wissen, sage ich mal. Dann gibt es auch sehr, sehr
[50:58] unterhaltsame Leute, das finde ich auch und krieg es auch
[51:01] relativ schnell raus. Wer jetzt für Interviews
[51:03] vielleicht nicht so geeignet ist.
[51:04] Und dann gibt es auf der anderen Seite Leute, die halt wirklich.
[51:08] Sehr unterhaltsam sind und mit denen das wirklich oder wo du
[51:10] eine Frage stellst. Und dann sind die angezündet und
[51:12] dann reden die ohne Punkt und Komma und auch noch
[51:15] unterhaltsam. Das ist eigentlich ganz witzig,
[51:17] aber ich bin durch eine ganz besondere Interviewschule
[51:19] gegangen beim HSV, denn der Trainer Thorsten Jansen, der
[51:26] hat, das war so ein festes Format nach den Spielen, da gab
[51:30] es keine Pressekonferenz in der dritten Liga am Anfang, sondern
[51:32] du bist dann quasi zu so einem Fan Talk gegangen, da sind dann
[51:36] alle Fans noch mal hin. Und dann gab es da so ein Mikro
[51:39] und dann habe ich den immer interviewt.
[51:41] Oder was sagst du zum Spiel und was sind die Erkenntnisse und so
[51:44] und er hat eine ganz, ich möchte aber so sagen, er hat eine
[51:49] besondere Art zu antworten und du merkst, wenn deine Frage
[51:54] wirklich gerade echt doof gestellt war oder so ja nein
[51:57] fragen, wenn ich eine ja nein frage Stelle hat er auch einfach
[51:59] nur ja geantwortet oder nein und da habe ich halt wirklich auch
[52:03] an diesem Beispiel was jede Woche gemacht haben.
[52:06] Gemerkt, wie muss ich die Frage besser formulieren, damit er ins
[52:09] Reden kommt. Das war eine super Schule und da
[52:12] habe ich jetzt letzte Woche, als ich in Hamburg war, mit ihm
[52:14] haben wir drüber gesprochen, wie das mal losging und dass ich mit
[52:16] ihm ganz, ganz viel gelernt habe, das war witzig.
[52:20] Und wird er darauf reagiert? Hat er das selber auch so
[52:22] wahrgenommen oder besser? Skaliert.
[52:26] Bist du überhaupt auch schon Star?
[52:28] Also wirst du auf der Straße erkannt und bekommst ein
[52:30] bisschen Fanpost oder so. Fanpost.
[52:34] So ist es nicht. Noch nicht.
[52:37] Und in den Handballhallen schon. Das ist dann ganz schön, wenn
[52:40] der Austausch kommt und viele Leute kommen zu dir und sagen,
[52:42] ey, wir gucken das gerne, was sie mit dem Team macht und so
[52:44] und wie Handball präsentiert und so, oder wenn es mal
[52:47] interessante News gibt, ey, wie seht ihr das?
[52:49] Und das ist ja total unfassbar, was da gerade passiert ist bei
[52:51] dem und dem Club, das ist immer, das ist immer schön, das muss
[52:55] man, das muss man. Sagen bekommt man auch viel oder
[52:57] bekommst du viel Kritik auch für Moderationen, die du machst?
[53:03] Oder hält sich das auch noch in Grenzen, weil ich könnte mir
[53:06] schon vorstellen, dass ja viele Sportfans auch sehr emotional
[53:10] involviert sind und dann nicht zufrieden damit sind, wenn man
[53:14] dann ihre, ihre Superstars oder ihre Lieblingsspieler da
[53:18] kritisiert. Ja, das stimmt.
[53:20] Allerdings, das ist ja eigentlich die Fanpost von
[53:23] heute, muss man auch mal sagen, die Instagram, die EMS, da gibt
[53:27] es dann tatsächlich auch viele Nachrichten von Leuten, die das
[53:29] mal cool finden oder was gesehen haben oder umgekehrt.
[53:32] Auch doof finden. Ja, das zähle ich auch als Fan
[53:35] der Post oder Hate Post. Und da hast du also, es ist
[53:38] jetzt zum Glück nicht so, dass ich jede Woche irgendwie so 10
[53:42] Nachrichten bekommen. Was für ein Mist du bist,
[53:44] sondern sondern immer inhaltlich.
[53:46] Das ist, wie gesagt, im Handball ganz, ganz toll und für jede
[53:49] Kritik immer zu haben und dass die Leute höchstens mal
[53:52] schreiben, ey, die Szene hab ich woanders gesehen, für mich war
[53:53] es ein klares Foul. Und dann sage ich ja oder nein
[53:57] oder sehe ich anders. Oder ich guck es mir noch mal an
[53:59] oder so. Ich versuch dann auch auf zu
[54:00] antworten, wenn es nett geschrieben ist.
[54:02] Es gibt dann auch manchmal scharfe Nachrichten, so oder
[54:05] wenn dann auch über andere Schiedsrichter ging heute gar
[54:07] nicht und so, und dann sag ich mal ey Leute, fahrt euch mal
[54:09] runter und meistens ist es so, wenn dann Leute wirklich scharfe
[54:12] Kritik äußern und ich dann antworte, dann rudern sie auch
[54:16] relativ schnell zurück und sagen sorry.
[54:18] Wie du gerade sagst, ich musste mich eigentlich erst mal
[54:20] beruhigen, weil ich so sauer bin, dass meine Mannschaft
[54:22] verloren hat. Vielleicht auch so ne
[54:23] Fehlentscheidung und ich hab dann die Mannschaft auch noch
[54:25] kritisiert und kann ich eigentlich auch nicht böse sein,
[54:29] kann ich ja total nachvollziehen, irgendwo musst
[54:31] du das auch rauslassen, das Ventil, aber wenn mir die Fragen
[54:35] zu doof sind oder die was heißt zu doof die die Nachrichten zu
[54:39] frech sind oder so, dann antworte ich auch nicht, aber
[54:42] ich lese. Alles.
[54:47] Also seid gewarnt. Gut, ich glaube, es wird Zeit
[54:51] für unser legendäres Spiel traditionsspiel und zwar
[54:55] Schlussworte, das heißt, wir beginnen einen Satz und du
[54:58] darfst ihn vollenden, darfst auch gerne, du musst es auch,
[55:03] sonst gibt es hier strafen. Vielleicht.
[55:05] Einen Quatsch und ich würde sagen Andi, Let's go.
[55:09] Genau der spannendste Moment, in den ich je live kommentiert
[55:13] habe, war es. Sind vor allem natürlich immer
[55:15] Spiele, die mit dem letzten Wurf entschieden werden.
[55:17] Das ist wirklich, das Macht am meisten Spaß und das Macht am
[55:21] meisten Eindruck, da gab es jetzt zum Glück schon ein paar
[55:24] Spiele, die dann mit dem letzten Wurf entschieden werden, weil
[55:27] Handball eben so oft bis zum letzten Wurf spannend ist.
[55:31] Das ist ja das Schöne. Handball ist schon deine größte
[55:34] Sportpassion, oder? Also eindeutig mit ab.
[55:37] Damit ging alles los. Da habe ich den.
[55:39] Und eben auch ich. Also mein Alltag ist 24 7.
[55:42] Handball so, ich beschäftige mich nichts mit nichts anderem
[55:45] so von morgens an, wenn wenn wir redaktionell arbeiten, wenn wir
[55:48] Nachrichten checken, wenn ich mich auf Spiele vorbereitet,
[55:50] also eine Spielvorbereitung ist ja nicht nur Infos aufschreiben
[55:54] und suchen und telefonieren mit Spielern oder Trainern oder
[55:57] Pressesprechern, also auch viele Spiele nachgucken, ja wenn ich
[56:01] jetzt. Nächste Woche nach Hannover
[56:03] fahre, dann muss ich die letzten 23 Spiele von Hannover noch mal
[56:06] gesehen haben. Wo stehen die gerade, wie
[56:08] spielen die gerade? Das ist einfach für die
[56:10] Interpretation wie sie spielen auch einfach extrem wichtig, es
[56:13] ist den ganzen Tag bis ich viereckige Augen hab gucke ich
[56:17] Handball und deswegen muss ich gerade auch mal überlegen, also
[56:21] was heißt der spannendste Moment den ich kommentiert habe, das
[56:25] kann von früher bei Radio vom von den Landespokalfinals, die
[56:29] bis zum Ende. Spannend waren, ich erinnere
[56:31] mich an Harrislee gegen Henstedt Ulzburg, das war sensationell
[56:34] und jetzt aber auch die letzten Jahre.
[56:36] Wenn ich dann Radio Nordderbys kommentiert habe oder ja sagen
[56:42] wir Champions League Viertelfinale 2024 Magdeburg
[56:47] gegen Kelze der letzte Wurf von Kelze und die Polen sind weiter
[56:52] geht nicht rein oder abgepfiffen, nee abgepfiffen,
[56:54] ganz komischer pfiff ich weiß bis heute nicht was gepfiffen
[56:56] wurde und dann gab es 7 Meter werfen.
[56:58] Und das hat Magdeburg dann gezogen und ist ins Final
[57:00] voreingezogen. Das war sensationelles Spiel und
[57:05] das hat richtig Laune gemacht. Da waren die Stimmbänder auch 3
[57:07] Tage mussten, die mussten die wieder 1 zu sagen, aber auf der
[57:12] anderen Seite gibt es ja auch spannende Momente, vor allem
[57:14] dann als Interviewer ja so, also klar hab ich gerade gesagt, gibt
[57:17] es diese Momente des Interviews wo du wo du.
[57:22] Als Zuschauer vielleicht jetzt sagst, das geht für immer in die
[57:24] Geschichte ein, aber für mich ist ja ein Interview vor allem
[57:27] spannend, wenn ich eine inhaltliche Erkenntnis habe, und
[57:30] da gibt es einfach ganz, ganz viele tolle Momente.
[57:33] Ich erinnere mich jetzt, dieses Jahr habe ich beim Pokalfinale
[57:36] in Köln die die Pokalsieger vom TRW Kiel interviewen dürfen, so
[57:41] mit dem Pokal. Der Pokal wurde quasi
[57:43] Reingereicht in unser Studioset, das war fantastisch in dieser
[57:46] Riesen Arena vor 20000, das war ganz Klasse, oder Interviews.
[57:51] Ich überlege gerade generell generell, ich kann, ich kann
[57:56] keinen einzelnen Moment rausnehmen, weil es zu viele
[58:00] tolle Sachen einfach gibt. Es tut mir leid.
[58:04] Was ich mich gerade gefragt habe, alles gut.
[58:06] Könntest du mit deinem Handballwissen überhaupt auch
[58:10] Trainer werden, irgendwann potenziell, weil du analysierst
[58:14] ja schon die Spiele sehr eingehend und schaust alles.
[58:19] Beschäftigt sich mit Spielern und Aufstellungen und ist ja
[58:23] schon ähnlich dem dem, was auch ein Trainer macht, zumindest
[58:27] einen Teilbereich. Aber die analysieren noch viel,
[58:30] viel tiefer und viel, viel genauer.
[58:31] Die sehen einfach auch noch ganz, ganz anders das Spiel, als
[58:34] ich jetzt von oben der Austausch mit Trainern, deswegen spreche
[58:38] ich mit mit den Trainern, wenn ich Zeit habe vor den Spielen so
[58:40] gerne, weil die immer noch einen ganz anderen Blick haben, so,
[58:43] ich kann jetzt sagen okay, da wird jetzt der siebte
[58:45] Feldspieler gebracht und das. Bringt aus meiner Sicht das und
[58:48] das taktische Mittel mit sich und das ergibt auch Sinn dem
[58:51] Moment, weil wenn du dich mit dem Trainer vorher austauscht,
[58:54] in welcher Sekunde die das machen oder in welcher Situation
[58:57] die das machen und wie sie dann die Kreisläufer aufstellen und
[58:59] wann der Ball und die Auftakthandlung herkommt, das
[59:01] ist noch zu viel, da geht mir dann das Licht auf, auch dass
[59:04] ich sage, ja klar, ist ja überragend, danke, dass ich
[59:07] diesen Input noch bekomme und. Ich beschäftige mich ja
[59:11] vielleicht auch mit anderen Faktoren.
[59:12] Ne, wenn ich dann noch mal vor dem Spiel gucke, wo hat er mal
[59:14] gespielt und wo kommt er her und ich versuch ja auch mal so ne
[59:16] lustige coole Geschichte rauszubekommen, sag ich mal.
[59:19] Ja, also dann les ich mir auch ganz ganz viele Homestories von
[59:22] den durch von den Spielern, so der Neuzugang der Füchse Berlin,
[59:26] der spielt Klavier, vielleicht kann man das in irgendeiner
[59:28] coolen Situation wo er sehr gefühlvollen Ball spielt mal
[59:32] anbringen weiß ich nicht, aber so und ich sage mal das ist
[59:35] jetzt in der Trainervorbereitung einer Partie nicht da in meiner
[59:38] Show. Und so hat jeder seine Stärken.
[59:40] Ich würde mir niemals anmaßen, auch nur annähernd irgendeine
[59:43] Mannschaft mal zu coachen, höchstens ich würde höchstens
[59:46] über die Emotion kommen und die Mannschaft mal heiß.
[59:48] Machen, das ist, das ist ja aber auch richtig geil, aber es macht
[59:51] Sinn, also dass du dann dir extra so anschaust, dass er
[59:54] Klavier spielt, um dann einen Kommentar, über den das
[59:58] Fingerspitzengefühl dann zu machen, das ist schon, ja, das
[1:00:02] ist sehr gut, cool. Dann gibt's Momente, wo du
[1:00:06] Handball nicht mehr sehen kannst.
[1:00:07] Wenn du jetzt sagst 24 7 bist du auf Handball getrimmt und saugst
[1:00:11] jede Information auf, die publiziert wird.
[1:00:14] Und was sagt Deine Frau dazu auch?
[1:00:17] Wir reden nicht nur über Handball, das ist das Gute.
[1:00:18] Es ist auch Schluss dann, das muss man auch sagen, und
[1:00:21] Handball ist nicht immer Thema, aber sagen wir so, ich hab nicht
[1:00:27] genug davon, das ist das gleiche, wenn ich keinen Spaß
[1:00:30] mehr hab, dann darf ich nicht mehr vor die Kamera und dann?
[1:00:34] Und mich interessiert ja wirklich, weil wenn du die
[1:00:36] Protagonisten auch kennst, in dem Sinne, dass du auch dich
[1:00:40] viel mit denen unterhältst und austauscht und so, das ist ja
[1:00:42] auch ganz schön, dass du auch nach Spielen noch in in den
[1:00:45] Austausch und in den Dialog kommst oder auch viel
[1:00:47] Telefonierst, dann, dann macht das noch mal.
[1:00:50] Siehst du Handballspiele plötzlich auch noch mal ganz
[1:00:52] anders und. Und macht wirklich großen Spaß.
[1:00:55] Deswegen gibt es jetzt nicht den Moment, wo ich sage, Boah, heute
[1:00:57] Abend habe ich gar keine, gar keine Lust auf das Spiel, also
[1:01:00] das ist ja auch das schöne, wenn ich Feierabend mache, irgendwann
[1:01:02] mal, wenn es vorkommt, aber abends ist auch ein Champions
[1:01:05] League Spiel, dann muss ich mir das reinziehen, weil es ja ich
[1:01:07] will ja wissen, wie Magdeburg heute Abend, das spielt gegen
[1:01:10] Barcelona oder so und deswegen gibt es das nicht auf der
[1:01:14] anderen Seite bin ich genauso happy, wenn am Ende einer Saison
[1:01:17] bist du wirklich durch und weil du wirklich in einen Tunnel auch
[1:01:21] kommst, dass du du teilweise gar nicht gar nichts von den
[1:01:25] Nachrichten oder so mitkriegst so weil die die ganze Zeit nur
[1:01:28] in deiner Sportwelt bist. Das auch total schön, wenn du so
[1:01:31] lange ich weiß, es ist wirklich nur Handball und ist eigentlich
[1:01:33] völlig unwichtig was wir machen, das ist total toll, aber am Ende
[1:01:37] des Tages weltpolitisch gesehen ist es doch völlig latte, wer am
[1:01:40] Wochenende des Nordderby gewinnt, aber es ist auch
[1:01:43] wunderschön, weil es einfach eine Ablenkung ist.
[1:01:45] Und wenn du das sozusagen weißt und das einzuschätzen weißt,
[1:01:49] dann ist es einfach. Kannst du davon eigentlich gar
[1:01:54] nicht genug bekommen und bin aber trotzdem genauso froh, wenn
[1:01:58] dann irgendwie am weiß ich nicht 20 06 der Stift fällt und du
[1:02:01] dann raus kommst und in den Urlaub fährst und so und dann
[1:02:04] vor allem auch im Urlaub abschalten kann.
[1:02:06] Es war ja nichts anderes passiert, also wenn du dann in
[1:02:08] der Länderspielpause mal in den Urlaub fährst, bist ja trotzdem
[1:02:10] mal am Handy und guckst wer hat heute was gesagt, es ist ja
[1:02:13] immer noch Saison, gibt es heute eine Transfer Verpflichtung oder
[1:02:15] so und im Sommer nicht, da kann man dann wirklich abschalten,
[1:02:20] das ist wirklich geil. Cool, du.
[1:02:22] Du gehörst doch wahrscheinlich zu den Top 20 Leuten in
[1:02:25] Deutschland, die am besten informiert sind über Handball
[1:02:27] oder? Das weiß ich nicht, stimmt ich
[1:02:31] meine, wer ist denn noch mehr informiert als als jetzt die
[1:02:35] Moderatorinnen, die da so tief drin hängen und ihre Information
[1:02:39] aufgreifen, also die. Spiele versuchen es auch die.
[1:02:41] Spiele oder wir? Versuchen es auf jeden Fall.
[1:02:44] Die Trainer sind halt stärker bei ihren Teams noch involviert.
[1:02:48] Also so ein breites Wissen, breites Wissen.
[1:02:52] Also falls ihr mir immer bei werdet ich.
[1:02:53] Sag sogar top ten schreibt. Es gerne mal rein in die
[1:02:55] Kommentare. Schreibt es in den Kommentar.
[1:02:58] Wenn eine Handball Frage kommt, rufe ich dich an, genau sehr
[1:03:02] gut. Die zweite Frage ist das beste
[1:03:05] Feedback das ich je bekommen habe lautete.
[1:03:10] Ich kann es wirklich nicht mehr wiedergeben, aber am schönsten
[1:03:12] ist es eigentlich, wenn Leute wie die, die ich vorhin genannt
[1:03:17] habe, zu denen du auch schaust, wenn die dir sagen, das was du
[1:03:20] machst. Hat Hand und Fuß und darauf
[1:03:24] kannst du aufbauen und geht dann weg weiter.
[1:03:26] Leute, die dir Mut machen sozusagen.
[1:03:28] Sei es beim NDR, sei es eigentlich das schönste
[1:03:32] Feedback. Von Beginn an waren die die
[1:03:35] Oberligaspieler damals, die das gerne geguckt haben und die dich
[1:03:39] willkommen geheißen haben und gesagt haben, kommen gerne
[1:03:41] wieder bis hin dann eben aber auch zu Reporter, Kollegen, die
[1:03:45] das cool fanden, weil das ist in der Branche auch nicht üblich,
[1:03:48] dass dass es immer nett ist, sage ich mal.
[1:03:52] Jetzt in der Medienbranche, deswegen genieße ich auch sehr,
[1:03:54] dass ich durch die Handball Welt eigentlich reingekommen bin und
[1:03:57] mit dem youtube Kanal eher von Liga zu Liga aufgestiegen bin,
[1:04:01] als wieso viele andere durch den Medienbereich direkt
[1:04:03] reingeschossen sind, sondern ich konnte mich halt ganz lange
[1:04:06] ausprobieren und deswegen war jedes einzelne Feedback wirklich
[1:04:11] sehr, sehr hilfreich und wichtig.
[1:04:13] Das stimmt so. Leute, die so einen Quereinstieg
[1:04:15] von der klassischen Fernsehmoderation dann in
[1:04:19] Richtung Sport machen, die werden oft auch kritisch
[1:04:21] gesehen. Habe ich das Gefühl.
[1:04:24] Ja, es wird sowieso sehr viel, wie soll ich sagen, sehr, sehr
[1:04:28] viel natürlich auch. Man muss sich immer
[1:04:30] hinterfragen, ist wie ein Sport und so schön man selber gerne es
[1:04:34] ist total schön jetzt gerade zurückzublicken, aber
[1:04:38] entscheidend ist es, was morgen ist und.
[1:04:43] Deswegen Punkt. Ja, dann zum nächsten mein, zum
[1:04:52] nächsten, zu den nächsten Schlussworten.
[1:04:54] Mein schönster Moment mit dem HSV Handball war.
[1:04:59] Die klassische Antwort wäre ja jetzt der Aufstieg.
[1:05:03] Muss aber auch sagen, das war in der Barclays Arena, es war das
[1:05:10] zweite Heimspiel. Nach Corona.
[1:05:15] Es waren, glaube ich, 2000 Leute da und das war gar nicht cool,
[1:05:19] das verläuft sich ja total. Es saßen noch Puppen auf der
[1:05:24] Tribüne mit Luftschläuchen drin, das war so ein Test.
[1:05:27] Ich weiß gar nicht mehr, von was von der Stadt Hamburg selber, es
[1:05:29] waren auch Wissenschaftler da, die es analysiert haben, dann
[1:05:32] wurde getestet, wie die Aerosole in der Arena, wenn Publikum da
[1:05:36] ist, verhalten und es war mega spannend, haben wir auch dann.
[1:05:39] Wir haben auch Livestream angeboten zu den Heimspielen für
[1:05:41] alle, die dann zu Hause waren. Aber, und da haben wir auch dann
[1:05:45] diese Wissenschaftler interviewt, aber es hatte halt
[1:05:50] nicht das Aroma eines Kracher Spiels, wir können ja heute
[1:05:53] aufsteigen, deswegen war zwar der Moment des Aufstehs sind
[1:06:00] brutale Erleichterung, aber eigentlich war der schönste
[1:06:05] Moment. Deutlich vorher schon, also der
[1:06:11] Aufstieg war ja Sommer 21 und das war ja so, nachdem was war
[1:06:16] denn das der zweite, der dritte Lockdown, keine Ahnung, aber
[1:06:18] eigentlich die Rückkehr der Fans nach dem ersten Lockdown
[1:06:21] überhaupt Leute zu haben, das war eigentlich das Schöne, weil
[1:06:26] ich habe es ja immer für die Fans gemacht, das muss ja
[1:06:29] einfach sein in einer, in einer Profimannschaft hast du als
[1:06:31] Handsprecher einfach nicht die Bindung, sozusagen sage ich mal,
[1:06:33] oder ich hatte sie zumindest nicht, es war mir eben auch
[1:06:35] wichtig, weil ich immer wusste, ich werde irgendwann
[1:06:37] zurückgehen. In den Journalismus sozusagen
[1:06:41] möchte darüber berichten. Deswegen war ich immer eher
[1:06:45] Richtung Fans getrieben, sozusagen die Bindung zu haben,
[1:06:48] und deswegen war das Halt für mich so, der der größte Moment,
[1:06:53] sag ich mal. Die kurioseste Szene, die ich je
[1:06:58] kommentiert habe, war. Da gab's, da gab's viele kleine
[1:07:02] Momente. In Hamburg ist es mal.
[1:07:07] Ich weiß gar nicht, was das war. War das Konfetti, da ist
[1:07:08] irgendwas runtergerieselt die ganze Zeit von einem Konzert,
[1:07:12] das vorher in der Halle war, da muss das Spiel mehrfach
[1:07:14] unterbrochen werden in Gummersbach letzte Saison war
[1:07:18] das Maskottchen Gummi mal eine Zeit lang auf dem Feld und wir
[1:07:20] fast mit dem Spieler kollidiert. Gummi ist das Maskottchen
[1:07:23] überragend, es gibt geile Maskottchen by the Way, Rollo
[1:07:26] der Handkäs in Hüttenberg, sensationell.
[1:07:31] Was noch, erzähl mir, wir brauchen mehr.
[1:07:33] In ich war jetzt am Wochenende bei GWD Minden.
[1:07:37] Da ist ein Löwe des Maskotti namens Tornado.
[1:07:44] Rollo, der Handkäse. Das stimmt sehr gut.
[1:07:46] Was ist denn gesponsert von der Firma wahrscheinlich.
[1:07:49] Hüttenberg ist der absolute Oberhammer.
[1:07:51] Also das ist auch ne geile enge Halle, das macht wirklich Spaß
[1:07:54] da und aber noch ein Maskottchen, das ist Kurioses,
[1:07:59] ne Discokugel. In Stuttgart gibt's noch, das
[1:08:01] ist Johnny. Ja, Johnny, mit Johnny könnt ihr
[1:08:04] auch chatten, als KI auf der Website das ist.
[1:08:07] Gut in Stuttgart. Kannst auch Fragen wo er wohnt.
[1:08:09] Ist das überragend, gefällt mir sehr gut, aber zurück zur Frage.
[1:08:14] Also es gibt gab jetzt nicht so den den kuriosen, also es gibt
[1:08:17] natürlich so sportlich kuriosen Momente, ne wenn Trainer.
[1:08:20] Eine Auszeit zu viel nimmt zum Beispiel jetzt oder so oder
[1:08:23] Slapstick Momente im Spiel beispielsweise gibt es ja immer
[1:08:26] wieder, aber es gibt jetzt nicht so den den Moment, der im Kopf
[1:08:30] bleibt, deswegen, das klingt jetzt relativ unspektakulär,
[1:08:33] ehrlicherweise, aber so richtig kurios.
[1:08:39] Fällt mir nichts ein. Du hast sie ja, du hast uns
[1:08:41] schon genug geliefert, glaube ich.
[1:08:43] Hast du die Denkpausen eigentlich drin?
[1:08:44] Dann wird es tatsächlich der längste.
[1:08:46] Verlängern wir immer noch? Ja, genau.
[1:08:49] Das ist der USP, der längste Podcast, der hält.
[1:08:52] Manche Leute meditieren in den Pausen Pausen.
[1:08:56] Podcast ja. Wenn im Handball etwas völlig
[1:09:03] unerwartetes passiert, sage ich meistens oder was.
[1:09:08] Was sind denn so, für welche Redewendungen hast du denn so,
[1:09:11] die du oft raushaust? Gibt es sowas?
[1:09:15] Das ist so ein signischer Spruch.
[1:09:16] Bestimmt aber nur, wenn man drauf hingewiesen wird und dann
[1:09:20] hört man sich selber zu und sagt tatsächlich, das sage ich ja
[1:09:22] wirklich oft, ich ein Kollege von mir, ganz liebe lieber Gruß
[1:09:26] Lennart sagt sehr sehr oft. Das zitieren wir auch immer,
[1:09:32] wenn ein Spieler sehr viel Verantwortung trägt im Spiel und
[1:09:35] jetzt irgendwie von 20 Toren schon 10 geworfen hat.
[1:09:38] Also wirklich die meiste Verantwortung trägt, dann sagt
[1:09:40] er immer, er trägt das Klavier alleine, das berühmte Klavier,
[1:09:43] das sagt er immer und das finde ich sehr, sehr cool, aber was,
[1:09:48] nein, ich weiß es nicht ob ich einen Signature bestimmt habe
[1:09:53] ich irgendwas, aber ich kann es euch nicht sagen.
[1:09:54] Das musst du doch wissen. Für die Autogrammkarten, die du
[1:09:57] dann für die t Shirts. Also ich habe jetzt keine
[1:09:59] Floskel, die ich immer einen anbringen möchte oder so und ich
[1:10:05] sag zum Abschied immer und Tschüss, das ist so mein mein
[1:10:09] letzter Satz oder das soll es für den Moment gewesen sein und
[1:10:11] Tschüss irgendwie so, aber es gibt jetzt nicht, also wenn es
[1:10:17] spannend wird um zum Kern der Frage zu kommen, springe ich
[1:10:20] meistens auf. Weil ich es nicht fassen kann
[1:10:24] oder so. Aber da zeige ich auch drauf.
[1:10:26] War unglaublich so was da gerade passiert.
[1:10:29] Das ist ja unglaublich, was ich. Hab manchmal für Social Media
[1:10:33] haben wir dann manchmal eine Kommentatorenkamera da stehen,
[1:10:38] so dass wenn dann so richtig heftige Momente kommen, kannst
[1:10:40] du noch mal deine live Reaktion dazu schneiden und dann sind die
[1:10:43] Leute so ein bisschen auch Behind the Scenes und.
[1:10:45] Und sich, wenn man sich das dann mal anguckt, was man so in der
[1:10:48] Zeit eigentlich macht, weil ich wirklich kann, mich da nachts im
[1:10:50] Spiel bist, du also als Kommentator bist du so durch,
[1:10:53] ich keine Ahnung, was in dem Moment dann passiert ist.
[1:10:55] Das ist ja ganz interessant, wo ich dann, ich hab neulich so ne
[1:10:58] helle Hose angehabt und bin nach Hause gefahren und war
[1:11:00] fassungslos, wie viele Striche mit dem Kugelschreiber auf den
[1:11:03] Beinen waren oder aber in der Comcam hab ich dann gesehen wo
[1:11:06] die herkam. So n Spiel.
[1:11:09] Verankert? Ja, das ist spannend, das hab
[1:11:11] ich auch gar nicht so gedacht. Ich hätte gedacht, dass du auch
[1:11:14] viel mehr so. So ne sag ich mal Distanz auch
[1:11:18] dazu war es. Aber es gibt natürlich ergibt
[1:11:20] total Sinn, dass du auch so mitfieberst, weil du ja auch n
[1:11:23] riesiger Handball Fan selbst bist.
[1:11:26] Also dich darf dieses Spiel dann nicht kalt lassen, aber es gibt
[1:11:28] 2 unterschiedliche Arbeitsaufträge sozusagen wenn
[1:11:30] ich ich ich mach so n zwitterjob sozusagen.
[1:11:34] Ich bin Kommentator, aber. Aber auch Moderator, und das ist
[1:11:37] vor allem meine Leidenschaft, Ich liebe es, dann vor der
[1:11:39] Kamera zu stehen und die Interviews zu führen.
[1:11:41] Das macht dann der Moderator der Fieldreporter sozusagen, aber
[1:11:45] wenn ich ein Spiel kommentiere, oben während des Spiels, dann
[1:11:50] bin ich so im Tunnel, Ich kriege nichts anderes mit, so wäre,
[1:11:53] wenn ich die Fragen sozusagen mache, die die Interviews führe,
[1:11:58] dann bin ich schon deutlich distanzierter zum Spiel, dann
[1:12:00] stehe ich meistens neben dem Kommentator, gucke zu und.
[1:12:04] Musst natürlich die Fragen überlegen, was passiert, wenn
[1:12:07] die Leute verlieren. Was muss ich denn gleich fragen
[1:12:09] und schreibe ein bisschen mit, aber gucke vor allem einfach
[1:12:13] neutral dieses Spiel, aber wenn du Kommentator bist, dann bist
[1:12:15] du so in dem Moment einfach ist doch mal was ganz anderes, da
[1:12:19] fühlst du das Spiel oder versuchst zumindest ein Gefühl
[1:12:22] zu entwickeln. Du fährst auch immer nach Hause
[1:12:25] und fragst dich, dann habe ich das Spiel getroffen, habe ich so
[1:12:28] erklärt wie ich es gerne erzählt hätte, fährst dann nach Hause
[1:12:31] und guckst es dir nochmal an. Gibt es für dich noch so
[1:12:33] Momente, wo du im Nachhinein denkst, ach Mensch, das habe ich
[1:12:36] blöd kommentiert oder irgend Spruch gelassen, also bist du
[1:12:41] schon sehr sehr selbstkritisch. Tatsächlich also wirklich, und
[1:12:45] das nervt mich auch ich bin ich, ich kann, glaube ich an 3
[1:12:49] Fingern abziehen, wo ich wirklich zufrieden nach Hause
[1:12:52] gefahren bin und gedacht habe, heute war richtig gut.
[1:12:54] Weil jedes Mal denke ich wieder und meistens ist es aber völlig
[1:12:57] egal, auch wieder für den Zuschauer, der die CD vielleicht
[1:12:59] ganz anders angesehen hat und den ärgert vielleicht was ganz
[1:13:02] anderes, was ich gesagt habe, weiß ich ja nicht, aber für
[1:13:04] mich, meinen eigenen Anspruch, ich fahre nach Hause und denke
[1:13:07] mir jedes mal, ich weiß nicht, ob ich das Spiel getroffen habe,
[1:13:10] ich weiß nicht ob ich den Spielfilm erklärt habe oder habe
[1:13:13] ich das taktisch da richtig getroffen und fahre dann nach
[1:13:18] Hause, dann gucke ich es mir noch mal an, ist es gar nicht so
[1:13:19] schlimm wie ich dann vom Gefühl her habe, aber ich habe erst mal
[1:13:22] in mir immer das Gefühl. Es hat zwar richtig doll Spaß
[1:13:26] gemacht, aber ich weiß jetzt nicht, ob das gut war.
[1:13:30] Aber ich glaube, das ist auch so das, was so ein Sportler ist ja
[1:13:33] auch nie zufrieden. Immer wenn ich die Frage Stelle,
[1:13:35] bist du zufrieden, sagen die auch alle, nee, können wir
[1:13:37] nicht, gehen wir weiter, das kann ich total nachvollziehen.
[1:13:42] Vor einem großen Spiel denke ich immer zuerst an.
[1:13:47] Es sind sehr gute Fragen. Woran denke ich denn da?
[1:13:51] Gibt's nur gute Fragen? Also vor einem großen Spiel
[1:13:54] denke ich schon an meine Eltern, weil ich weiß, dass sie sehr,
[1:13:56] sehr viel gucken. Und ich hoffe, dass es denen
[1:13:59] gefällt, die meistens dann auch danach sofort schreiben oder so,
[1:14:03] ob es gut war. Äußern sie auch Kritik der
[1:14:08] Eltern? Selten, höchstens so eine Form
[1:14:12] von Fragen wie das jetzt war oder was war da jetzt los oder
[1:14:16] irgendwie so, aber alles immer im Rahmen und das einfach schön
[1:14:20] zu wissen, dass die Halt auch sehr viel einschalten, aber.
[1:14:22] Ich denke jetzt nicht irgendwie so.
[1:14:24] Das ist heute ein großes Spiel, da gucken bestimmt sehr, sehr
[1:14:26] viele zu. Wenn du dir das irgendwie
[1:14:28] vorstellen würdest, glaube ich, würdest du verrückt werden,
[1:14:31] sondern ich bin eher aufgeregt ob des Spielverlaufs, dass das
[1:14:33] heute echt richtig spannend wird, sozusagen aufgrund meiner
[1:14:37] Herkunft aus Schleswig Holstein, ist für mich als Norddeutsche
[1:14:40] natürlich das Nordderby das größte Spiel, das es gibt, wenn
[1:14:43] Kiel auf Flensburg trifft, die beiden, da gibt es das Flensburg
[1:14:46] Lager, da gibt es das Kiel Lager, das ist eine Woche lang
[1:14:49] in der Stadt ist das Thema. Davor und natürlich dann auch
[1:14:52] montags beim beim Kaffee im Büro.
[1:14:53] Sicherlich auch danach, wenn ich mit den Fans darüber spreche.
[1:14:55] Das bedeutet denen wirklich sehr, sehr viel, wenn du eine
[1:14:57] schlechte Saison spielst. Aber das Derby gewinnst, kannst
[1:15:00] du die Saison retten, das wird gemacht und das letzte vorletzte
[1:15:05] Saison einmal kommentieren zu dürfen, war der absolute Hammer
[1:15:08] und da war ich richtig doll aufgeregt, weil ich dieses Spiel
[1:15:12] so sehr liebe und bin halt total gespannt was passiert sozusagen
[1:15:17] und gehe eigentlich wirklich dann rein sportlich.
[1:15:20] Sonst bist du nicht mehr so aufgeregt, wenn du vor zig 1000
[1:15:23] Leuten im Stadion sprichst. Oder du hast ja am Anfang auch
[1:15:26] erzählt, dass du verschiedene Moderationstätigkeiten auch
[1:15:29] übernimmst. Das ist für dich gar nicht mehr
[1:15:31] so ein. Sag mal ja, also natürlich musst
[1:15:34] du in gewissem Rahmen positiv aufgeregt sein, also in dem
[1:15:38] Moment, wo der Chef der Sendung, den du die ganze Zeit im Ohr
[1:15:45] hast, der dir Kommandos gibt, gibt, wenn der sagt, jetzt so
[1:15:48] eine Minute noch bis live. Dann geht schon so ein Grummeln
[1:15:51] einmal durch den Bauch und dann geht mein Bein.
[1:15:53] Grinsen wird dann ein bisschen breiter und dann habe ich
[1:15:55] einfach richtig Bock, jetzt loszulegen, das macht dann
[1:15:57] richtig Spaß und dann hoffst du, dass es eine gute Sendung wird,
[1:16:01] aber das ist ja so eine positive ich jetzt eher Vorfreude nicht
[1:16:03] aufgeregt hat, bei mir ist es mal so die Vorfreude und.
[1:16:09] Ist aber die ganze Zeit schon. Wenn du in die Halle kommst,
[1:16:11] wenn du mit den Leuten agierst, mit den Leuten redest, dann bist
[1:16:13] du die ganze Zeit schon so irgendwie im im Spielfilm und
[1:16:15] dann geht es halt irgendwann auch noch los und das ist alles
[1:16:18] so, bis du die Halle wieder verlässt, ist das die ganze Zeit
[1:16:21] wie ein Film, der sozusagen abläuft und das genieße ich
[1:16:24] eigentlich total. Und ich muss sagen, wenn ich
[1:16:26] richtig doll aufgeregt bin oder sagen wir mal nervös, das ist
[1:16:29] dann, wenn ich was Kleines in Anführungsstrichen von der
[1:16:32] Zuschauerzahl mache, wenn ich mit der Kamera rede, sehe ich ja
[1:16:35] sowieso nicht, wie viele Leute zuschauen.
[1:16:37] Und wenn du mal, wir hatten mal ein Spiel, wo die Barclays
[1:16:40] Barclays Arena komplett voll war, bis auf es war komplett
[1:16:44] ausverkauft, dann gehst du einmal rein und siehst ganz
[1:16:48] schön viele Leute, aber die sind nicht wegen mir da.
[1:16:51] Ich bin nur der ein Sprecher, die sind wegen den Spielern da,
[1:16:53] das nimmt schon mal sehr sehr viel Druck aus der Nummer und
[1:16:56] zweitens das verschwimmt auch so.
[1:16:59] Du sprichst trotzdem irgendwie ins Nichts natürlich wenn du
[1:17:02] dann vorher moderiert, da die halbe Stunde vor dem Spiel so.
[1:17:07] Siehst du das? Aber du siehst irgendwie auch
[1:17:08] gar nichts, weil das so viele Leute sind.
[1:17:11] Aber wenn du mal auf so einer kleinen Bühne stehst, von einer
[1:17:14] Talk Diskussion, was sie auch immer wieder machen oder eine
[1:17:17] Talkrunde und dann sitzen da 50 Leute, dann kriegen die
[1:17:23] plötzlich alle ein Gesicht und die sagen der ja automatisch, ob
[1:17:27] das jetzt gut, interessant, unterhaltsam ist, was du machst
[1:17:29] oder nicht, da bin ich viel aufgeregter davor ich.
[1:17:33] Insbesondere wenn es dann mal nicht um Sport geht so, sondern
[1:17:35] 23 mal durfte ich auch was für ein Unternehmen was
[1:17:38] wirtschaftliches machen. Es hat total Bock gemacht, zwar
[1:17:39] auch mal cool, kannst dann auch kreative Ideen reinbringen, aber
[1:17:44] weil du halt in einem anderen Thema bist und dann sitzen da
[1:17:49] andere Leute, die vielleicht auch für das Unternehmen ja
[1:17:51] arbeiten und voll drin sind in dem Thema und du hoffst einfach,
[1:17:56] dass es jetzt gut ankommt, dass sich die ganze Vorbereitung
[1:17:57] gelohnt hat, das ist wirklich dann, wenn ich auch.
[1:18:00] Innerlich echt angespannt bin. Krass.
[1:18:04] Aber dann gehst du auf die Bühne und eigentlich ist es dann
[1:18:05] wieder wie immer. Hast du auch sonst Taktiken, um
[1:18:09] da diese Anspannung sonst noch, oder nee, weil die Bühne
[1:18:14] regelst, dann sobald du da bist, bist du dann.
[1:18:17] Ich kann mir vorstellen, dass ich vielleicht ein bisschen
[1:18:19] ruhiger in dem Moment werde oder so, aber eigentlich nichts
[1:18:24] Spezielles. Das.
[1:18:26] Das lauteste Publikum, das ich je erlebt habe, war in und du
[1:18:29] kannst es einmal angeben, in Lautstärke pro Person und einmal
[1:18:38] oder Dezibel pro Person. Und weil es gibt ja sehr große,
[1:18:43] es gibt ja sehr große Unterschiede in den Hallengrößen
[1:18:46] und es gibt ja sicherlich eine kleine Halle, wo du gedacht
[1:18:49] hast, Alter Schwede, sind die hier crazy drauf und dann aber
[1:18:52] auch so insgesamt das Allerlauteste was du mal
[1:18:54] miterlebt hast. Da kann es nur eine Antwort
[1:18:56] geben und jeder Handball Fan zu Hause wird jetzt nicken.
[1:18:58] Zumindest in der Bundesliga aktuell.
[1:19:00] Eisenach, Eisenach ist völlig irre, dass diese Halle überhaupt
[1:19:05] noch steht bei dem leeren Pegel ist es unglaublich, die sind
[1:19:09] aufgestiegen in die Bundesliga, ich hatte sie ein paar Mal in
[1:19:12] der zweiten Liga verfolgt, aber ich war noch nicht da und alle
[1:19:16] haben schon immer gesagt, dass die werden, wenn wir von
[1:19:18] Heimvorteil sprechen, klingt ja manchmal auch nach Floskel,
[1:19:21] manche nutzen es, manche nicht. Da ist wirklich das Publikum,
[1:19:25] der achte Mann. Es ist brutal, die ist eng, die
[1:19:28] ist laut und die Kochen da alle. Es ist wirklich eine Kulisse,
[1:19:32] und zwar nicht nur während des Spiels, auch vorher der
[1:19:36] Livestream aus also oder also in der Bundesliga, bei uns beginnen
[1:19:39] die meisten Livestreams, außer das absolute Topspiel immer eine
[1:19:42] Viertelstunde vor Anwurf, das ist der Moment, wo die Spieler
[1:19:45] das Feld verlassen, in die Kabine gehen und sich die
[1:19:47] Trikots anziehen nach dem Aufwärmen, das heißt, das ist
[1:19:49] der Moment. Wo der Hallen DJ richtig
[1:19:53] auffährt, das Publikum aufsteht und dann gleich die
[1:19:55] Einlaufzeremonie beginnt. Das Licht geht aus und die
[1:19:59] Drehen alle durch. Ihr könnt euch das nicht
[1:20:01] vorstellen, wir haben wie gesagt Stöpsel.
[1:20:03] Im Ohr, als Moderatoren oder wenn du dann Kommentator bist,
[1:20:06] hast du dein Headset auf, wo du sagst, jetzt müsste es ja
[1:20:08] eigentlich ein bisschen ruhiger werden.
[1:20:09] Manchmal nehme ich den dann in Hallen auch raus, um mal richtig
[1:20:12] zu hören, wie laut ist es hier eigentlich ganz okay hier in
[1:20:15] Eisenach hilft es gar nicht, dir fliegen die Ohren trotzdem weg,
[1:20:18] obwohl du die Micky Mäuse auf hast.
[1:20:20] Es ist der absolute Oberhammer, wie das da das ist wirklich so
[1:20:24] richtig, dieser ursprüngliche Handball so, das Macht dann auch
[1:20:28] noch mal richtig Laune, weil a. Haben die eine Wucht?
[1:20:31] Es gibt sehr, sehr viele Mannschaften, die da verloren
[1:20:32] haben, weil sie das einfach noch gar nicht kannten, da zu
[1:20:34] spielen, und das hängt eben auch mit dieser Kulisse zusammen,
[1:20:38] nicht nur mit der Art und Weise, wie Eisenach gespielt hat, die
[1:20:41] haben auch Handballerisch sehr kreativ taktisch agiert, aber
[1:20:45] diese Kulisse war einfach sensationell, insgesamt, was die
[1:20:48] da aufbauen, es gibt dann, davor gibt es den Bratwurststand mit
[1:20:50] echter Thüringer Bratwurst, die sehr, sehr lecker ist in der
[1:20:53] blauen Glut, weil Eisenach ist blau und so ist oder blau weiß
[1:20:57] ist überragend und. Das ist mal so das eine, was es
[1:21:02] als Erlebnis einfach ganz besonders macht.
[1:21:05] Ich. Wollte gerade Fragen, liegt das
[1:21:07] vor allen Dingen an den Gegebenheiten der Halle oder ich
[1:21:10] glaube der starken Fankultur? Ich glaube, beides kommt
[1:21:12] zusammen. Gut, dann ist es ja sozusagen.
[1:21:13] Magdeburg macht ja eine sehr starke Konkurrenz.
[1:21:16] Die Börde Mega Halle. Ach das wollte ich sagen, dass
[1:21:21] es in Eisenach eben noch sehr, sehr ursprünglich ist mit also
[1:21:25] du hast so das Flair alte Halle. Ich sehe es gerade hier.
[1:21:30] Wie soll ich sagen oder jetzt auch GWD Minden.
[1:21:36] Gwd Minden ist aufgestiegen und spielen noch gerade, weil die
[1:21:39] eigene Halle umgebaut wird in Lübecke nebenan, das ist auch
[1:21:42] noch so eine ursprüngliche Halle, wo du dann auch noch so
[1:21:44] Katakomben hast, wo Braunschweiger Turngeräte drin
[1:21:46] stehen, wo es so richtig nach Sport riecht, das hast du
[1:21:49] natürlich in den großen Arenen nicht und das vermisse ich dann
[1:21:51] tatsächlich auch manchmal sehr, wie es halt damals in der
[1:21:53] Oberliga war, das ist einfach. Immer echt, echt cool.
[1:21:57] Aber um das noch zu sagen, Magdeburg ist auch sehr sehr
[1:21:59] laut, auch sehr eng für die Größe, obwohl da schon 6000
[1:22:02] reingehen. Also nach ist ein bisschen
[1:22:03] weniger, aber auch Flensburg berüchtigtes Publikum, weil
[1:22:09] steht Tribüne und da kommt wenn die Hochfahren eine richtige
[1:22:14] Wucht Kiel das Publikum kann genauso in den ganz großen
[1:22:20] Spielen sehr sehr laut werden, also gibt schon so einige Hallen
[1:22:23] aber. Wetzlar kann ich auch noch
[1:22:26] nennen, die jetzt bitte nicht sich auf den Schlips getreten
[1:22:28] fühlen, wenn ich eine Halle nicht genannt habe.
[1:22:30] Aber es gibt einige. Das wird auch Assmann Hölle
[1:22:33] genannt. Absolut.
[1:22:34] Wobei, das ist ein Attribut, das geben sich viele.
[1:22:36] Also Lübeck spielt auch in der Hanse, Hölle zum Beispiel.
[1:22:39] Klassisch aber ist spannend, weil Magdeburg ist ja auch im
[1:22:43] Fußball, also die Fankultur sehr ausgeprägt und.
[1:22:47] Extrem präsent, selbst sag mal in den Jugendmannschaften, da
[1:22:50] gibt es ja auch ganz spannende Videos, wie die auch in der
[1:22:52] Halle spielen, die die Jugendmannschaft von Magdeburg
[1:22:54] und die Reißen da fast die ganze Tribüne ab.
[1:22:57] Also ich habe schon immer das Gefühl, es liegt auch ein
[1:22:58] bisschen an der Stadt und wie die Fankultur da auch gepflegt
[1:23:01] wird. Da erlebt die Stadt das.
[1:23:04] Und das? Ist in Eisenach beispielsweise
[1:23:06] eben auch. Schön cool, dass es so was in
[1:23:09] der Form auch noch gibt und auch erhalten wird, ne?
[1:23:13] Der wichtigste Tipp für angehende Sportkommentatoren
[1:23:16] lautet. Machen, machen, sich selbst
[1:23:19] ausprobieren und daran lernen sozusagen und vor allem, was wir
[1:23:26] eben hatten. Nicht aufhören.
[1:23:29] Ja, guter Punkt und gegebenenfalls danach die
[1:23:33] eigenen Moderationsfähigkeiten noch mal anschauen und überlegen
[1:23:37] was man besser machen kann, weil zumindest bei dir der Fall.
[1:23:39] Wir leben in einer Zeit jetzt aus aus.
[1:23:42] Mediensicht zum selbst ausprobieren.
[1:23:45] Es gab ja nie was Besseres. So, du hattest früher 3
[1:23:48] Fernsehsender da, natürlich waren dann da die Arbeitsplätze
[1:23:52] begrenzt und dann wurde es immer ein bisschen mehr, aber heute
[1:23:54] hat ja jeder das Gerät in der Hand, jeder braucht sein Handy
[1:23:57] nur noch aufstellen und auf Aufnahme klicken und du kannst
[1:23:59] selbst damit könntest du ein Podcast aufnehmen, du kannst
[1:24:02] dein eigenes Insta Video drehen, du kannst einen Livestream alles
[1:24:05] also nie gab es so viele Möglichkeiten gesehen zu werden,
[1:24:09] das muss man auch mal sagen also.
[1:24:11] Wer weiß, ob das bei mir so geklappt hätte, wenn es diese
[1:24:13] sozialen Netzwerke nicht gegeben hat.
[1:24:15] Damals ins dann noch nicht, aber Facebook damals kann man sich
[1:24:18] heute gar nicht mehr vorstellen, hatte ein Video auf Facebook
[1:24:20] mehr als 12 Aufrufe, das hatte damals mehrere, also ich hatte
[1:24:25] mit ein 2 Videos weiß ich noch mit Interviews, 80, 90000 Klicks
[1:24:29] auf Facebook, deswegen war das nachher auch so erfolgreich und
[1:24:32] deswegen kamen immer mehr Verein und haben gesagt komm mal zu
[1:24:34] uns, weil es halt auch eine gewisse Reichweite hatte, das
[1:24:37] gibt es ja heute gar nicht mehr, wenn ich jetzt.
[1:24:39] Meine Videos aus meinem Podcast oder so, die ich mache, dann
[1:24:42] hochlade. Bin froh, wenn wir die 100 mal
[1:24:44] knacken. Die 1000 dahinter gibt es gar
[1:24:47] nicht mehr. Also auf Facebook vor allem
[1:24:50] cool. Ich bin ganz begeistert von der
[1:24:52] Halle, nur so als kleiner Einschub noch mal.
[1:24:54] In Eisenach wohnen knapp über 40000 Einwohner und in diese
[1:24:59] Halle passen 3400 Leute, das heißt fast 10% der
[1:25:04] Stadtbevölkerung ist dann da im im Stadion.
[1:25:07] Wenn du möchtest, holen wir dich mal mit dazu.
[1:25:09] Kannst du dir das mal, aber du musst dich beeilen, denn die
[1:25:11] neue Halle ist tatsächlich in den Startlöchern, weil das
[1:25:17] Interesse zu groß ist. Die.
[1:25:19] Halle ist, du hast keine Wachstumsmöglichkeit mehr, sie
[1:25:21] ist immer ausverkauft. Die Leute drehen seit dem
[1:25:23] Bundesliga aufstieg 2023 positiv durch und natürlich wenn du mehr
[1:25:29] Sponsoren ran Carmen willst, wenn du mehr Fans haben willst,
[1:25:32] irgendwann brauchst du die größere Halle.
[1:25:34] Ja, hier steht es auch, die haben nur 20 Quadratmeter LED
[1:25:37] Leinwände, das ist ja schon wenig.
[1:25:40] Aber was halt da auch wirklich besonders ist.
[1:25:43] Du hast halt in jeder Halle auf der Tribüne da.
[1:25:46] Einen Kommentatoren Platz und neben dir sitzt der Grafiker und
[1:25:50] du hast sehr viel Platz. Du hast an einen Schreibtisch,
[1:25:52] dann kommen da die Kameraleute und so weiter und sofort in
[1:25:55] Eisenach ist das anders, da gibt es die 3 Tribünen hinter den
[1:26:00] beiden Toren und die Haupttribüne und auf der
[1:26:01] Gegenseite ist gar keine Tribüne, da sind die
[1:26:05] Trainerbänke, dahinter ist der Kabinentrakt und auf diesem
[1:26:08] Kabinentrakt ist quasi so eine Empore, da sind theoretisch auch
[1:26:11] noch Sitze, von denen kannst aber da kannst du das Spiel
[1:26:13] nicht mehr sehen und da haben sie uns.
[1:26:15] Die Kommentatorenplätze hingesetzt, das heißt, du stehst
[1:26:18] eigentlich das komplette Spiel, dann sind da.
[1:26:21] Ist da so eine kleine Mauer und Pfeiler, das heißt, die Kamera
[1:26:24] muss um den Pfeiler quasi rum rumfilmen du siehst eigentlich
[1:26:28] und die Trainerbänke sind unter dir, die siehst du gar nicht,
[1:26:32] außer du stehst auf und beugst dich halt über die Balustrade
[1:26:34] rüber und das macht diese Enge der Halle halt auch aus und sind
[1:26:40] halt ganz spezielle, ganz aber trotzdem besondere Bedingungen
[1:26:44] und kein. Fan, kein Reporter, auch kein
[1:26:47] Spieler, der in diese Halle fährt, wird es vergessen, weil
[1:26:49] das einfach so. Ah, ist so cool, dass es so
[1:26:51] Charakter mit sich bringt und jetzt nicht alles schon so
[1:26:54] steril ist und genormt. Ne ist ja.
[1:26:57] Also ja, ich würde zu sagen, ich würde auf jeden Fall mal
[1:26:59] mitkommen, nur um mir das mal anzuschauen.
[1:27:02] Ja, klären wir. Geil.
[1:27:05] Gut, wenn ich nur ein Wort hätte, um ein Handballspiel zu
[1:27:11] beschreiben, wäre es. Unvergesslich.
[1:27:17] Ja, du erinnerst dich auch sehr gut an, selbst an diese uralt
[1:27:20] Spiele, die du in der Oberliga da kommentiert hast.
[1:27:22] Ist mir schon aufgefallen. Also ich könnte mir das nicht so
[1:27:26] gut merken, aber. Unvergesslich, weil es auf der
[1:27:29] einen Seite sportlich, dynamisch und spannend ist, weil aber
[1:27:32] eben, man könnte auch unterschätzt sagen, aber das
[1:27:36] klingt zu negativ, aber ganz, ganz viele Menschen waren noch
[1:27:38] nicht beim Handball, gehen dahin und sagen sich, was geht denn
[1:27:41] eigentlich hier ab. Ja, und selbst wenn du den
[1:27:45] Spielverlauf irgendwann in ein paar Jahren nicht mehr drauf
[1:27:47] hast, das Erlebnis als solches in der Halle gewesen zu sein,
[1:27:50] mit der Stimmung, mit der Spannung, du wirst immer sagen,
[1:27:53] Handball hat dich abgeholt. Eishockey auch ähnlich
[1:27:56] unterschätzt, würde ich sagen. Also da immer wenn ich da in der
[1:27:59] Halle bin. Was ich da schon erlebt habe, in
[1:28:02] Frankfurt zum Beispiel, wenn der Schiri Mist macht.
[1:28:06] Aus Sicht der Fans werfen die so Gummihühner aufs Feld und dann,
[1:28:11] wenn wenn der Schiri die wegnimmt, schreien sie immer
[1:28:13] hühnerdief dann also ich weiß auch nicht woher das kommt, aber
[1:28:17] es ist, also es ist wirklich ein Erlebnis.
[1:28:20] Wer dann vorne verkauft oder diese Hühner.
[1:28:22] Nee, die bringen die immer mit, die Schmuggeln die ins Stadion.
[1:28:25] Also, und dann werfen die so gummihühner ich hatte schon ein
[1:28:29] Spiel, da haben die 5 Gummihühner aufs Feld.
[1:28:31] Zelt nacheinander so und Wirtschaftszweig, der wurde die
[1:28:35] ganze Zeit, da der Hühnerdieb beschrieben.
[1:28:40] Ja, so, das klingt auch gut, müssen wir auch mal hin.
[1:28:43] So zu guter Letzt letzte Frage ist, wenn ich nicht Kommentator
[1:28:47] geworden wäre, würde ich heute. Möglicherweise Lokführer sein?
[1:28:53] Lokführer ja. Ist so zuginklusiv.
[1:28:56] Das ist ja eigentlich total cool.
[1:28:58] Ich fahr auch immer Zug mit der Deutschen Bahn, sofern die Bahn
[1:29:01] ist erlaubt. Das ist schon Witze.
[1:29:04] Aber ich hab früher total gerne so gerne ich Musik gemacht habe
[1:29:10] und auch dahingehend ein bisschen nerdy bin.
[1:29:13] Ich muss aber sagen, dass ich mich immer so für Märklin
[1:29:15] Eisenbahn das ist fand ich total spannend und cool, hab ich das
[1:29:17] gar nicht immer gespielt und ich fand immer Züge irgendwie
[1:29:19] faszinierend. Ich kann dir nicht sagen warum.
[1:29:21] Aber finde ich geil das. Ist eigentlich noch so ein Ding,
[1:29:23] weil bei mir im Freundeskreis, ich war auch eine Märklin zu
[1:29:25] Hause. Falls du auch eine hattest.
[1:29:27] Aber in unserer Generation war das ja schon auch noch
[1:29:30] spannendes Thema, das ist eigentlich immer noch.
[1:29:32] Ich glaube, das kommt vielleicht so in 2030 Jahren dann für uns
[1:29:34] wieder. Aber ja, ich glaube, da gibt es
[1:29:37] schon. Es gibt da so diese Communities,
[1:29:42] es. Gibt auch nichts Cooleres.
[1:29:44] Lego Communities oder so, das gibt es ja auch.
[1:29:46] Erwachsene Leute, meistens Männer, die da halt ihren.
[1:29:50] Eine Eigenschaft haben. Aber überleg mal, wenn du so
[1:29:52] eine kleine Dampflok, wo du noch so ein Mittel reinpackst, wo es
[1:29:55] dann so dampft, wenn die fährt und die fährt um den Tannenbaum,
[1:29:58] das ist ja sensationell. Genau dann.
[1:30:02] Du hast ja vorhin schon gesagt, einfach machen auch mit seinem
[1:30:05] iphone und dann auf Youtube hochladen auf Instagram und sich
[1:30:09] selbst mal als Kommentator versuchen oder Kommentatorin.
[1:30:14] Und vor allem keine Rolle spielen.
[1:30:16] Man. Man selbst sein.
[1:30:17] Genau. Aber hast du das Gefühl, dass du
[1:30:19] selber gut obviously not, wenn du es jetzt sagst, aber dass du
[1:30:22] schon auch anders agierst? In gewisser Weise schon ein
[1:30:26] Alter Ego einnimmst bis zum gewissen Grad.
[1:30:30] Sagen wir so ich, was ich eben meinte mit S.
[1:30:35] Ich habe schon zumindest eine kleine, etwas andere Sprechart
[1:30:39] sozusagen. Wenn ich dann als Moderator bin,
[1:30:41] jetzt hier, heute nicht. Deswegen ist vielleicht das ein
[1:30:42] oder andere er auch mit dabei, weil und deswegen muss ich auch
[1:30:45] manchmal länger nachdenken hier, weil ich ja gar nicht, ich bin
[1:30:47] ja gar nicht gewohnt, in dieser Antwort Situation zu sein, ich
[1:30:50] stelle ja immer die Fragen, und das ist was ganz anderes und
[1:30:55] finde aber schon, dass man man kann, wie soll ich sagen, man
[1:31:01] kann man selber sein und. Und trotzdem natürlich
[1:31:06] vielleicht ne etwas professionellere Art des
[1:31:10] Sprechens gerade einzunehmen weiß ich nicht wie, aber also
[1:31:12] schon auch n Stück weit plötzlich so n Modus angeht, das
[1:31:16] rote Licht brennt und dann sagst du herzlich willkommen schönen
[1:31:19] guten Abend. Auch n bisschen aufgedrehter
[1:31:22] sein, ne also ist ja und so. Absolut aufgedreht.
[1:31:28] Seit dem Moment, seitdem wir die Mikros an sind, geht es hier ab.
[1:31:32] Es ist. Ramba Zamba.
[1:31:35] Alle rasten aus, kocht die Lajua, oder?
[1:31:39] Genau. Und dann bleibt uns an sich nur
[1:31:41] noch Danke zu sagen. Zum einen an Carmen 4 schöne
[1:31:45] Grüße an Carmen, die uns hier die Connection hergestellt hat,
[1:31:48] vielleicht hört sie heute rein. Ja, liebe Grüße.
[1:31:50] Genau, liebe Grüße und dann natürlich auch an dich.
[1:31:54] Vielen Dank, dass du uns so einen tiefen Einblick in ja
[1:31:57] deinen Beruf, aber auch gleichzeitig deine Leidenschaft
[1:32:00] gegeben hast. Also das ist ja wunderschön,
[1:32:02] wenn Beruf und Leidenschaft übereinstimmen.
[1:32:05] Weil sie ja auch sehr viel Zeit oder alle sehr viel Zeit mit
[1:32:07] ihren Berufen verbringen. Und dann wollen wir natürlich
[1:32:11] noch auf deinen Podcast hinweisen.
[1:32:14] Fantastisch gibt es auf allen Kanälen, also Youtube, Spotify
[1:32:20] und Co. Aber auch auf Instagram dann
[1:32:24] auch auf deinen Instagram. Als Moderator Fin Ole Martins
[1:32:31] auf Instagram zum Beispiel, aber auch auf Facebook.
[1:32:34] Ich glaube, Instagram ist wahrscheinlich die beste Quelle,
[1:32:37] weil das am aktuellsten ist. Und ja, für alle, die Lust
[1:32:42] haben, dich mal live moderieren zu sehen, die müssen sich ein
[1:32:45] dein Abo holen. Auf geht's, auf geht's, hast du.
[1:32:48] Eigentlich einen Code, den du hier droppen kannst.
[1:32:50] Hast du einen Code oder einen Gewinnspiel?
[1:32:52] Was wir hier starten? Können hat sich noch nicht im
[1:32:54] Pod, manchmal im Podcast, ja manchmal im Podcast.
[1:32:56] Okay also in seinem eigenen Podcast, gibt es auch manchmal
[1:32:59] dein Gewinnspiele. Also falls ihr Lust habt,
[1:33:01] Basketball zu sehen. Tischtennis.
[1:33:04] Die Randsportarten, die bald zu den wichtigsten Sportarten
[1:33:09] werden, zu sehen? Dann sollt ihr euch ein dein Abo
[1:33:12] holen. Wir verlinken auf jeden Fall
[1:33:14] alles auf, auch in den Shownotes, genau, dass ihr da
[1:33:19] euch einfach hinklicken könnt. Und ja, vielen Dank an dich.
[1:33:23] Ich danke euch. Vielen Dank hat Christoph Spaß
[1:33:25] gemacht. Ciao, ciao, Tschüss.
[1:33:28] Das war Talk Nerdy to Us hinterlass uns gerne eine
[1:33:31] Bewertung, wenn es dir gefallen hat oder ein Abo, wenn du keine
[1:33:35] Folge mehr verpassen möchtest.

Shows are listed from Apple Podcasts' charts and directory, and Podcast Index where it is used. Every show and episode belongs to its publisher and plays from the publisher's own feed; this site hosts none of them.
