# #275 Mit dem Fahrrad durch die Dünen von Texel - Einschlafen mit Balto

An episode of [Geschichten zum Einschlafen](https://invisiblenetwork.ai/podcast/1565335566), 15 Jul 2026, 29 min.

Audio: https://ads.julephosting.de/podcasts/57-geschichten-zum-einschlafen/249464-275-mit-dem-fahrrad-durch-die-duenen-von-texel-einschlafen-mit-balto.mp3?v=2&awCollectionId=julephosting_1623853284&awEpisodeId=249464

Unsere Reise bringt uns mit dem Rad auf die niederländische Insel Texel - zwischen Wattenmeer, Dünen und Salzwiesen. Ein Ort, der vor allem zweierlei schenkt: Entspannung und Entschleunigung. Lass uns gemeinsam durch die Dünen rollen, den Wind spüren und uns daran erinnern, wie wenig es manchmal braucht, um glücklich zu sein. Wir, das sind Nale und Balto, möchten dich auf eine Reise schicken, damit du so die Sorgen des Tages hinter dir lassen kannst. Unsere Geschichten sollen dir dabei helfen, zur Ruhe zu kommen und langsam in einen verdienten und erholsamen Schlaf zu gleiten. Wir wünschen dir eine gute Nacht, schlaf schön! Konnten wir dir beim Einschlafen helfen? Hast du eine Idee, wo die nächste Reise hingehen soll? Dann schreib uns gerne an geschichtenzumeinschlafen@julep.de. Wir freuen uns sehr, von dir zu hören! ***GzE Sternwarte*** Unterstütze unseren Podcast, höre alle Episoden ohne Werbung und freu dich auf viele weitere Vorteile unter www.steadyhq.com/gze ✨ Vielen Dank für deine Unterstützung! ***Werbung*** Informationen zu unseren Werbepartner:innen findet ihr unter: https://linktr.ee/einschlafen Vielen Dank an unsere Partner:innen, die es uns ermöglichen, euch weiterhin beim Einschlafen zu helfen. Host: Nale und Balto Text: Madeleine Walther Musik: Milan Lukas Fey Produktion & Schnitt: Martin Petermann Eine Produktion der Julep Studios

## Transcript

[0:00] Geschichten zum einschlafen eine produktion der julep studios,
[0:22] Hey, du schläfst ja noch gar nicht, oder?
[0:28] Das ist nicht schlimm. Ich bin Balto und ich freue mich sehr.
[0:32] Dass du wieder dabei bist.
[0:37] Die erste Hitzewelle hat uns wie ein Feuerball überrollt.
[0:42] Nun ist es an der Zeit, durchzuatmen.
[0:47] Abkühlung zu finden und die Seele baumeln zu lassen.
[0:54] Unsere Reise bringt uns mit dem Rad auf die niederländische Insel Texel,
[1:00] zwischen Wattenmeer, Dünen und Salzwiesen.
[1:07] Ein Ort, der vor allem eines schenkt. Entspannung.
[1:15] Lass uns gemeinsam durch die Dünen rollen, den Wind spüren und uns daran erinnern,
[1:20] wie wenig es manchmal braucht, um glücklich zu sein.
[1:28] Danke an dieser Stelle an Fabienne und Jan für diesen schönen Themenvorschlag.
[1:34] Bevor wir mit der heutigen Geschichte beginnen, noch ein kleiner Hinweis in eigener Sache.
[1:39] Wie wir in der letzten Folge angekündigt haben, hat Geschichten zum Einschlafen jetzt ein neues Cover.
[1:45] Wir haben unserem Podcast eine kleine Auffrischung gegönnt. Mit helleren,
[1:49] freundlicheren Farben, die genauso gemütlich sind wie unsere Geschichten.
[1:56] Natürlich hat sich nur das Äußere verändert, alles was du an den Geschichten
[1:59] zum Einschlafen magst, ist geblieben.
[2:03] Wir hoffen, dass dir unser neues Cover genauso gut gefällt wie uns.
[2:08] Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen.
[2:14] Wenn es auch einen Ort gibt, an den du gerne mal reisen würdest oder ein Abenteuer,
[2:19] das du erleben magst, dann schau gerne mal auf www.steadyhq.com.gze vorbei.
[2:27] Dort kannst du mitbestimmen, wo es das nächste Mal hingeht und die Reisen ganz ohne Werbung genießen.
[2:35] Apropos, bevor es jetzt gleich losgeht, müssen wir einmal Werbung spielen.
[2:39] Danach geht es aber ohne Werbung in einem durch bis zum Ende.
[2:45] Danke für euer Verständnis.
[2:50] So, jetzt schließ bitte deine Augen und entspann dein Gesicht.
[3:28] Übernehme Träume.
[3:38] Hallo du, einen herrlichen guten Abend wünsche ich dir, wie schön dich so fröhlich
[3:44] und aufgeweckt wiederzutreffen.
[3:50] Warme Nächte rollen über das Land, heiße Tage lassen Körper und Geist ins Schwitzen kommen.
[3:57] Die so ersehnte Jahreszeit bringt die Gemüter zum Kochen und weckt den Wunsch
[4:02] nach Abkühlung und Ruhe.
[4:09] Wir sind reif für die Insel, reif uns endlich der Entspannung hinzugeben.
[4:16] Geht es dir nicht auch so?
[4:20] Ist es nicht an der Zeit, eine kurze Pause einzulegen, um einen Augenblick durchzuatmen.
[4:28] Mir geht es jedenfalls so.
[4:32] Lass uns dem lauten und schrillen Sommer für einen Moment entfliehen,
[4:36] die Seele baumeln lassen und uns erst später wieder in das bunte Getümmel stürzen.
[5:01] Die Tür nur einen Spalt geöffnet, strömt uns schon ein warmes Lüftchen entgegen.
[5:10] Es riecht nach Hitze und Sonne, nach Abenteuer und Fernweh.
[5:20] Es zirpt und schilpt in jeder Ecke. Die Nacht ist jung und liegt im hellen Mondlicht.
[5:27] An Schlaf ist kaum zu denken.
[5:36] Hier, sieh nur, ich habe zwei alte Drahtesel aus dem Schuppen geholt,
[5:41] die uns heute begleiten werden.
[5:44] Was gibt es auch Schöneres, als sich den frischen Wind um die Ohren wehen zu lassen?
[5:52] Lass uns über die Welt rauschen und sehen, wohin uns die Neugier führt.
[6:00] Springen wir auf und schon kann die fahrt losgehen.
[6:15] Auf einer kleinen, leicht abfallenden Straße rollen wir hinunter in die Stadt.
[6:21] Die Geschwindigkeit steigt, die Luft wird frischer.
[6:27] Mühelos bewegen wir uns über den aufgeheizten Asphalt, der sich wie schwarze
[6:31] Adern durch das urbane Zentrum schlängelt.
[6:39] Sind die Fassaden und Fenster zunächst noch klar zu erkennen,
[6:43] so verschmelzt sie bald mit der restlichen Umgebung zu einem großen Ganzen.
[6:54] Rasch bewegen wir uns durch eine Welt voller Schatten und unscheinbarer Silhouetten,
[6:58] die nur vage erahnen lassen, wo wir uns gerade befinden.
[7:06] Häuser und Mauern bleiben hinter uns zurück, mit ihnen alles,
[7:10] was wir wenigstens für eine kurze Weile vergessen wollen.
[7:18] Wir rauschen wie in Trance vorbei an Feldern und bewaldeten Flächen,
[7:23] irgendwohin, um Frieden zu finden.
[7:32] Fast schwebend und vollkommen frei treibt es uns hinaus in die Ferne.
[7:38] Nur der weiße Mond steht uns als treuer Gefährte zur Seite.
[7:45] Doch nun, zusehends, verlieren wir an Geschwindigkeit.
[7:50] Die Umgebung wird klarer, der Boden weicher. Das Treten der Pedale deutlich schwerer.
[8:01] Unter uns ist schon längst keine asphaltierte Straße mehr, sondern ein Weg aus Kieseln und Erde.
[8:17] Neben dem dünnen Pfad zeichnen sich kleine Hügel aus feinstem Sand ab,
[8:22] der hin und wieder unter dem silbernen Mondlicht schimmert.
[8:30] Lange Gräser verzieren die unbekannte Umgebung und wiegen sanft im seichten Nachtwind.
[8:40] Und hör nur,
[8:43] ein sanftes Raunen dringt aus der Ferne zu uns herüber.
[8:49] Es ist ein Lied, das uns so vertraut ist, dass es immer wieder ein herrliches
[8:54] Wohlgefühl voller Nostalgie und Freude auslöst.
[9:06] Das Rauschen der Wellen, wenn sie am Strand zerbersten.
[9:12] Der Rückzug des Meeres, kurz bevor es wieder aufbraust.
[9:20] Es ist die Symphonie, die wir so nur von der Küste kennen.
[9:25] Komm, lass uns kurz absteigen und sehen, wohin es uns getrieben hat.
[9:34] Nach wenigen Schritten durch Gras und Sand erklimmen wir den leicht erhöhten
[9:38] Dünenkamm, der uns mit einem fantastischen Blick auf die endlose See belohnt.
[9:50] Glitzernd und funkelnd zeigen sich die Wassermassen von ihrer spektakulärsten Seite.
[10:00] Hypnotisiert von der gleichmäßigen Bewegung und dem rhythmischen Tosen der Wogen,
[10:05] merken wir fast nicht, wie der Tag allmählich anbricht.
[10:14] Mit der Morgendämmerung, die uns mit einem eindrucksvollen Farbspiel in Rot,
[10:19] Orange und Gelb verzaubert, zieht sich das Meer auf einmal weiter zurück.
[10:30] Die Ebbe sitzt ein. Auf eine Art, wie wir sie nur hier erleben können.
[10:38] Zurück bleibt glitzernder Schlick, der unter der aufgehenden Sonne zum Leben erwacht.
[10:48] Es duftet nach salzigem Wind und einem neuen Tag.
[10:59] Die ersten Möwen kreisen am Himmel und der eine oder andere wagt den ersten
[11:03] Spaziergang auf dem endlosen Wattenmeer.
[11:13] Unzählige kleine Bewohner sind hier zu Hause. Schnecken, Muscheln, Würmer und Krebser.
[11:21] Einige schmackhafter als die anderen für unsere gefiederten Freunde.
[11:28] Doch im Moment ist es noch ruhig.
[11:36] Erst nach und nach erwacht der Tag und färbt die gerade noch grau-weiße Landschaft
[11:42] in die lebhaftesten Farben.
[11:48] Das tiefe Blau des Wassers ist am Horizont nur zu erahnen.
[11:56] Helle Dünen wechseln sich mit dunkelgrünem Gras und goldgelbem Strandhafer ab.
[12:07] Und da, inmitten der wunderschönsten Kulisse, ragt ein ziegelroter Leuchtturm in die Höhe.
[12:18] Einige verschlafene Häuschen runden die Idylle mit ihren gleichfarbigen roten Dächern ab.
[12:27] Wie in die Landschaft gemalt stehen sie da und warten neugierig auf das, was heute kommen mag.
[12:37] Es ist der Leuchtturm Eierland, der uns als Wahrzeichen der Insel Texel willkommen heißt.
[12:46] Mit seinen 35 Metern Höhe steht er seit über 160 Jahren am nördlichsten Punkt
[12:52] der Insel und markiert den Eingang zum Wattenmeer.
[12:59] Als letztes Schlachtfeld des Zweiten Weltkriegs in Europa erinnern seine Einschusslöcher
[13:04] noch heute an eine Epoche, die es besser nie gegeben hätte.
[13:14] Heute wacht er über ein Fleckchen Erde, das paradiesischer und friedlicher kaum sein könnte.
[13:26] Schau nur da oben. Sein Licht dreht eine letzte Runde und erlischt unter der goldenen Morgensonne.
[13:38] Der neue Tag hat offiziell begonnen.
[13:48] Komm. Lass uns zu unseren Rädern zurückkehren.
[13:52] Es gibt viel zu entdecken auf einer Insel, die zwar nur 25 Kilometer lang ist,
[13:58] aber dafür 140 Kilometer Radwege hat.
[14:02] Das wollen wir uns nicht entgehen lassen.
[14:09] Wieder auf das Rad geschwungen und unsere Tour kann weitergehen.
[14:18] Zwischen Weide und Meer lässt sich von Weitem ein beschauliches Dorf erspähen.
[14:27] Die ersten verschlafenen Schafe sind schon auf den Beinen und richten einen
[14:32] interessierten Blick auf die frühen Besucherinnen und Besucher ihrer Heimat.
[14:43] Auf der kleinen niederländischen Insel leben tatsächlich mehr wollige Gesellen als Menschen.
[14:49] Und so ist es auch kein Wunder, dass uns das Dorf de Koksdorp an diesem Morgen
[14:54] völlig menschenleer empfängt.
[15:03] Ein schlichter Kirchturm ragt über die kleinen Häuschen hinweg.
[15:10] Malerisch verträumt, ja pittoresk, zeigt sich eine Gemeinde,
[15:16] die einem Urlaubskatalog entsprungen sein könnte.
[15:22] Grüne Vorgärten, gemütliche Holzbänke, beschauliche Gassen.
[15:30] Welcher Ort könnte schöner sein, um einen neuen Tag zu begehen?
[15:39] Leise radeln wir durch diese friedliche Oase und hören gerade die morgendlichen
[15:44] Glocken, als sie hinter uns verschwindet.
[15:53] Weit weg von Verkehr und Chaos wird die Welt mit jedem Meter leiser.
[16:03] Die Hitze ist längst vergessen. Die Nordseeluft entschleunigt Körper und Geist.
[16:10] Vor uns rollen sich die Eierlandse Dünen wie ein gewaltiger Teppich aus.
[16:18] Gelbgrüne Hügel erheben sich wie ein sandiges Gebirge zu beiden Seiten.
[16:27] Bis zu 20 Meter hoch werden die Berge aus feinem Sand, die durch die bis zu
[16:32] 5 Meter langen Wurzeln des Strandhafers gestützt werden.
[16:39] Doch sie sind alles andere als unbewohnt. Wenn du genau hinschaust,
[16:45] kannst du einige der Tiere entdecken, die hier zu Hause sind.
[16:50] Kaninchen, Eidechsen, Insekten und sogar Fasane fühlen sich hier besonders wohl.
[16:59] Sag mir nur Bescheid, wenn du einen von ihnen entdeckst.
[17:05] Richten wir den Blick Richtung Ufer und Meer, lässt sich leicht erahnen,
[17:10] wie stark Ebbe und Flut das Bild der Küste ständig verändern.
[17:15] Wind und Wasser zeichnen hier jeden Tag ein neues Bild. Kunst der Natur.
[17:22] So vergänglich wie das Leben selbst und doch von einer Schönheit,
[17:26] die kaum in Worte zu fassen ist.
[17:32] Doch sieh nur einmal da vorn.
[17:36] Kannst du den Kanal sehen, der von der Brandung scheinbar ins Landesinnere fließt?
[17:44] Wie eine blaue Ader bahnt sich die Nordsee ihren Weg weit in die Insel hinein,
[17:49] und erschafft Orte, die es so nur hier gibt.
[17:55] Deslifta ist einzigartig in den Niederlanden und gehört zum Naturschutzgebiet der Insel.
[18:05] Eine Lagune, die vor allem bei Sturmfluten vollständig überflutet wird und immer
[18:11] wieder Neues hervorbringt.
[18:16] Riesige Salzwiesen mit grünem Keller und rosafarbenem Strandflieder lassen uns staunen.
[18:25] Die salztoleranten Pflanzen sehen nicht nur wunderschön aus,
[18:29] sondern schmecken auch salzig, wenn man sie probiert, da sie überschüssiges
[18:33] Salz aus dem Boden über ihre Blätter ausscheiden können.
[18:38] Verrückt, nicht wahr?
[18:42] Möchtest du es mal probieren? Gleich hier findest du auch die größte landbasierte Algenfarm Europas.
[18:52] Die Algen werden getrocknet und gelten dann als Delikatesse.
[18:58] Würdest du gern mal von ihnen naschen? Ja, ich auch.
[19:07] Statt gegen das Meer zu kämpfen, lernen einige Organismen mit ihm zu leben.
[19:13] Vielleicht steckt auch darin eine wichtige Lektion für uns.
[19:25] Doch nicht nur Pflanzen, sondern auch mehr als 300 Vogelarten,
[19:29] darunter tausende Zugvögel, machen es sich jedes Jahr hier gemütlich.
[19:35] Wer kann es ihnen verdenken?
[19:40] Endlose Wege führen hinter der Salzoase durch offene Dünen.
[19:47] Jede von ihnen anders, jede von ihnen eine Laune der Natur.
[19:55] Zeitlos und ungebunden treiben wir durch die stille Weite.
[20:00] Keine Norm, kein Zwang, keine Eile.
[20:14] Atme die frische Luft und das Lebensgefühl ein. Sieh dich nur um und lass alles los.
[20:28] Hier findest du alles, was du brauchst, um glücklich zu sein.
[20:34] Feuchte Dünentäler wechseln sich
[20:36] mit dem Heideflächen ab. Wildrosen und Orchideen duften aus der Ferne.
[20:43] Das Meer kehrt langsam zurück und blinzelt uns im dunklen Azurkleid aus der Ferne entgegen.
[20:58] Für eine Wanderung ist es auf dieser Reise zu spät, aber vielleicht schaffen
[21:02] wir es beim nächsten Mal, diesen einmaligen Lebensraum näher kennenzulernen.
[21:10] Er gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe und ist das größte zusammenhängende Gezeitengebiet
[21:16] der Welt – so faszinierend wie individuell.
[21:30] Doch sieh nur da vorn. Die Dünen gehen plötzlich in einen dichten Kiefernwald über.
[21:37] Blitzartig ändert sich alles um uns herum.
[21:41] Es duftet nach frischen Nadelbäumen und Harz. Der Ruf der Möwen wird von zwitschernden
[21:47] Vogelstimmen abgelöst und der Sand weicht einem weichen Waldboden.
[21:58] Die Luft wird spürbar kühler. Der Schatten erfrischt Körper, Seele und Geist.
[22:10] Gepflanzt zum Schutz vor Sandverwehrungen wurde so auch ein Lebensraum für Spechte,
[22:16] Eulen und Eichhörnchen geschaffen.
[22:21] Ein Mikroklima im Mikrokosmos. Unerwartet und doch so magisch.
[22:34] Doch dieses wunderbare Wäldchen verrät zugleich, dass unsere Reise bald ein Ende finden wird.
[22:41] Denn aus dem Dickicht lässt sich schon unser letzter Halt erahnen,
[22:45] der bekannteste Badeort der Insel, De Coe.
[22:56] Es sind nur noch wenige Meter, bis wir den breiten Sandstrand erreichen.
[23:03] Mittlerweile ist auch das Meer vollständig zurückgekehrt und die kleinen Strandpavillons,
[23:09] die aus der Ferne schon blau und weiß leuchten, sind ideal, um den Tag ausklingen zu lassen.
[23:22] Die Räder lassen wir am Wegrand zurück, die letzten Schritte führen uns durch
[23:27] feinen weichen Sand zu unserer Hütte.
[23:30] Eine Sonnenliege, ein kleines Picknick und die schönste Aussicht warten schon auf dich.
[23:43] Nach solch einer langen Tour hast du dir das redlich verdient.
[23:51] Mach es dir bequem und genieße den Moment.
[24:00] Erfrisch dich und gönn dir eine kleine Gautenfreude.
[24:07] Dieser Ort hätte noch viele Geschichten zu erzählen. Napoleon und seine Festung,
[24:13] die Juttas als Strandräuber, die kleine und große Schätze des Meeres an sich
[24:17] nahmen, Robben und Schweinswale und vieles mehr.
[24:26] Heute soll es hier doch genug sein.
[24:31] Ein anderes Mal erzähle ich dir
[24:32] davon und wer weiß, vielleicht kommen wir irgendwann wieder nach Texel.
[24:41] Jetzt möchte ich mich aber von dir verabschieden.
[24:46] Genieß noch ein wenig die Ruhe, bis die Traumwelt dich irgendwann einholt.
[24:56] Ich freue mich schon auf das nächste Abenteuer. Bis dahin wünsche ich dir alles
[25:01] Gute und eine wunderschöne Nachricht.

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