# Bauchfett bei Kindern, entzündliches Rheuma, Sodbrennen und ein fehlgeleitetes Immunsystem – eure Fragen

An episode of [Dr. Anne Fleck - Gesundheit und Ernährung](https://invisiblenetwork.ai/podcast/1548655626), 1 Sep 2026, 33 min.

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## Transcript

[0:04] Heute geht es um Bauchfett bei Kindern, um entzündliches Rheuma,
[0:08] Sodbrennen und ein fehlgeleitetes Immunsystem.
[0:15] Dr. Anne Fleck, Gesundheit und Ernährung. Wir sind da und die Doc Fleck-Sprechstundentür
[0:21] ist ab jetzt geöffnet. Hereinspaziert.
[0:24] Und hier, das bin ich Dr. Anne Fleck, genannt Doc Fleck, Internistin und Ärztin
[0:29] für Präventiv- und Ernährungsmedizin.
[0:32] Und Kirsten Frintrop, Redakteurin und Co-Host dieses Podcasts.
[0:36] Ich sage es noch mal am Anfang kurz, vorab die Info, dass wir alle E-Mails von
[0:40] euch gegebenenfalls etwas einkürzen, um sie hier vorlesen zu können.
[0:43] Aber, Anne, liegen eure Nachrichten natürlich immer in voller Länge vor.
[0:48] Deine erste Patientin ist Luna. Ich bin 29 Jahre alt, habe seit 15 Jahren Gelenkbeschwerden
[0:54] und wurde vor zwei Jahren endlich mit Rheumatoida Polyatritis diagnostiziert.
[0:59] Diese ist seronegativ. Ich habe aber das Gefühl, dass es vielleicht doch noch
[1:04] etwas anderes sein könnte bzw. mehr möglich ist, als mit Biologika behandelt zu werden.
[1:09] Neben den schmerzenden Gelenken habe ich starke Allergien gegen Gräser etc.,
[1:13] Probleme mit dem Darm, er ist aufgebläht, schmerzend angeschwollen und Aphten
[1:18] im Mundraum, die habe ich seit der Kindheit.
[1:20] Ich bin auch oft müde und nicht ganz so vital, kann aber trotzdem Sport machen und mich bewegen.
[1:26] Ich würde sagen, dass mein Grad der Fitness immer in Wellen kommt.
[1:29] Schuppenflechte habe ich keine, aber eine empfindliche helle Haut.
[1:33] Vielleicht gibt es eine Idee, Überlegung oder einen Tipp. Ich würde mich so
[1:37] sehr freuen. Liebste Grüße von Luna.
[1:40] Also vielen, vielen Dank, liebe Luna, für die Nachricht und das Anvertrauen der Beschwerden.
[1:47] Was mir sofort in den Gedanken kam, ist diese schmerzenden Gelenke,
[1:51] auch diese Bauchbeschwerden, chronische Affen im Mund und dieses Gesamtpaket.
[1:57] Da muss man als erstes an den Darm denken. Denn 70 bis 80 Prozent des Immunsystems sitzen im Darm.
[2:05] Und ich vermute ein Problem in der Schleimhautbarriere des Darms,
[2:10] das kann dann auch zum Beispiel die Symptome des Darms befördern,
[2:14] aber auch diese immunologische Symptomatik der Affen in der Mundhöhle.
[2:19] Und wir wissen, dass einfach jede chronische entzündliche Dynamik im Körper,
[2:24] also auch die Autoimmungeschichte mit dem Rheuma,
[2:27] Allergische Prozesse sind oft bedingt oder koassoziiert mit einer Durchlässigkeit
[2:33] der Darmschleimhaut, diesem sogenannten Leaky Gut, also Leaky G-U-T geschrieben.
[2:39] Dann gelangen also Fremdstoffe aus dem Stuhl in die Blutbahn.
[2:43] Das Immunsystem regt sich auf, denkt sich, was kommt denn hier vorbei?
[2:47] Und das triggert Entzündungen im Körper, auch in den Gelenken.
[2:51] Und hier wäre mein Tipp, unbedingt den Darm in die Pflicht zu nehmen,
[2:56] auch die Diagnostik zu schauen, gibt es Entzündungsmarker im Darm.
[3:00] Zum Beispiel Kalbprotektin kann man messen und wir müssen auch die Darmbarriere.
[3:06] In den Griff bekommen. Und das kann man über die Ernährung, also die anti-entzündliche
[3:12] Ernährung und auch hier ganz, ganz klar mein Tipp.
[3:15] Wenn sie jetzt bei mir Patientin wäre, würde ich ihr in der Praxis empfehlen,
[3:19] auf Gluten wirklich zu verzichten, weil Gluten die Darmschleimhautbarriere beeinträchtigen kann.
[3:28] Und dann finde ich es auch sehr spannend, dass sie selbst von sich aus denkt,
[3:32] irgendwie ist das jetzt wirklich Rheuma.
[3:37] Von der Definition der Symptome schiebt man das erstmal in die Schublade Rheuma.
[3:41] Aber was mich an der aktuellen medizinischen Betrachtung immer stört,
[3:45] es werden Symptome verwaltet, in dem Fall als seronegatives Rheuma.
[3:49] Was bedeutet das? Die typischen Rheumawerte, die typischen Rheumafaktoren sind
[3:54] im Blut nicht nachweisbar.
[3:56] Aber wir müssen einfach mehr in Ursachen denken. Und man sollte bei ihr grundsätzlich
[4:02] auch an andere autoimmune entzündliche Symptome und Erkrankungen denken.
[4:07] Ich würde ihr empfehlen wegen der Darmbeschwerden, sollte sie auch eine chronisch
[4:12] entzündliche Darmerkrankung ausschließen lassen über eine Darmspiegelung.
[4:18] Weil es gibt auch da Zusammenhänge. Aften im Mund können auch mit einem sogenannten
[4:23] Bechschett-Syndrom zusammenhängen. Das sieht man auch eher endemisch manchmal
[4:28] in Asien weiterverbreitet.
[4:31] Warum? Damit man einfach nochmal weiß, geht parallel noch andere Dinge ab.
[4:35] Und sie sollte unbedingt auch schauen, gibt es andere Entzündungsherde im Körper.
[4:41] Entzündung bedeutet ja immer, das Immunsystem muss arbeiten.
[4:45] Hat sie vielleicht noch eine chronische Infektion?
[4:48] Hat sie ein Problem mit dem Zahn? Steht sie unter hohem Stress?
[4:53] All das sind Faktoren, die auf sie wirken.
[4:57] Und jetzt, was kann sie am besten beeinflussen? Natürlich ihre Ernährung,
[5:01] das, was sie täglich isst und trinkt.
[5:05] Ich würde ihr dringend empfehlen, Zucker, Süßstoffe weiträumig zu umfahren.
[5:10] Ich würde ihr empfehlen, Weizen strikt zu meiden.
[5:14] Wenn sie wirklich was sehr, sehr ändern will, würde ich ihr empfehlen, glutenfrei zu leben.
[5:20] Man kann sich ja bei Doc Fleck auch auf der Seite informieren.
[5:23] Das ist ganz wichtig, der Tipp. Und alles, was Antientzündliches hochfahren.
[5:28] Also zum Beispiel ein frisch gepresstes Omega-3-Öl, was langkettige Fettsäuren
[5:34] enthält, DHA, EPA, wie Omega-3-Safe, damit wirklich die Öle,
[5:40] als starke antientzündliche Strategie gut wirken können.
[5:43] Und den Darm würde ich auch füttern, vorsichtig mit Ballaststoffen gucken,
[5:49] wie sie das verträgt und auch wahrscheinlich mit Probiotika arbeiten.
[5:56] Und was sie natürlich auch braucht, ist gutes Vitamin D, Magnesiumversorgung,
[6:02] damit Vitamin D gut wirken kann.
[6:04] Sie sollte den Spiegel messen, dass der in einem oberen Normbereich ist.
[6:08] Wir wissen, dass das einen therapeutischen Effekt auch auf die Gelenksymptome
[6:13] haben kann und mit Selen und Zink arbeiten.
[6:16] Denn wir wissen, durch diese dauerhafte Entzündung hat sie massiv oxidativen Stress.
[6:21] Und da zeigen auch wirklich starke
[6:26] Studiendaten, dass viele gerade entzündliche Rheumapatienten,
[6:30] und das kann ich aus der Praxis nur bestätigen, haben extrem niedrige Zink-
[6:35] und Selenspiegel im Blut. und wir brauchen Selen.
[6:39] Als Baustein eines Enzyms für alle, die ein bisschen tiefer tauchen wollen,
[6:45] für die sogenannte Glutathionperoxidase, die macht freie Radikale unschädlich.
[6:51] Deswegen ist die Zink- und Selensupplementation nicht nur für Menschen mit Rheuma
[6:56] wichtig, sondern auch für alle ist die Versorgung so wichtig, um gesund zu bleiben.
[7:02] Und ich hoffe, dass Sie mit diesen Tipps gut, gut, gut weiterkommt. Wir drücken die Daumen.
[7:08] Die nächste Hörerin ist Beate aus der Schweiz. Sie macht sich Sorgen um ihre
[7:12] Tochter und schreibt, liebe Frau Dr. Fleck, meine Tochter ist neun Jahre alt
[7:17] und ernährt sich überwiegend gesund. Also keine Süßgetränke,
[7:20] wenig Süßigkeiten, kein Frühstück.
[7:22] Trotz normaler Bewegung und Tanzen einmal pro Woche hat sie auffallend viel Fett am Bauch.
[7:28] Die Hormone wurden bereits mit einem Bluttest abgeklärt. An was kann das liegen
[7:32] und wie kann ich ihr helfen, damit sie nicht weiterhin unter ihrem dicken Bauch leiden muss?
[7:37] Ihre beiden Geschwister ernähren sich gleich und haben ähnlich viel Bewegung,
[7:41] sind jedoch viel schlanker. Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe und ein Feedback. Beste Grüße, Beate.
[7:47] Also vielen, vielen Dank an die liebe Hörerin Beate aus der Schweiz.
[7:51] Übrigens, ich grüße alle, die uns zuhören, auch aus Schweiz, Österreich.
[7:54] Ich weiß, dass da sehr, sehr viele Menschen uns lauschen und empfehlt diese
[7:59] Arbeit auch bei euch weiter.
[8:00] Ich schätze die Schweiz auch deswegen so sehr, weil ich einfach weiß,
[8:05] auch aus der Betreuung von Menschen, die zu mir in die Praxis aus der Schweiz kommen,
[8:10] die Schweizer haben ein großes Gespür vor Eigenverantwortung und schätzen wahnsinnig
[8:16] viel dieser ganzheitlichen Medizin und die Wissen sind sehr, sehr wissbegierig.
[8:21] Also das ist ganz, ganz toll und deswegen ein besonderer Gruß an alle aus diesen Regionen.
[8:28] Und natürlich auch hierzulande schätzen Menschen Gesundheit, das ist ja klar.
[8:32] Nur da merke ich, da kommen wirklich schon saftige Fragen. Da denke ich mir,
[8:36] tip top, die sind ja super informiert. Schön.
[8:39] Also nochmal, ich kann natürlich die Sorge der Mutter komplett verstehen.
[8:44] Vor allen Dingen, wenn man den Vergleich mit den Geschwistern hat.
[8:47] Also wenn man weiß, die haben einen identischen Lebensstil und dann auf einmal
[8:51] sieht man so eine körperliche Diskrepanz.
[8:54] Wenn hormonelle Ursachen oder bestimmte, ja...
[8:59] Andere Dinge ausgeschlossen sind im Blut, würde ich einen Blick auf eine andere
[9:05] Richtung lenken, ein oft übersehenes Feld, nämlich den Magen-Darm-Trakt und
[9:09] die Nährstoffverwertung.
[9:10] Weil, was ich mir vorstellen könnte, oft wird eine Schwellung des Bauchs bei
[9:15] Kindern fälschlicherweise als reines Fettgewebe, also Adipositas interpretiert,
[9:22] obwohl sich da in Wahrheit
[9:24] vielleicht, das kann ich jetzt nicht beurteilen, weil ich das Kind nicht untersucht habe,
[9:28] um einen chronischen Blähbauch handelt, also einen sogenannten Meteorismus.
[9:33] Und das müsste man unbedingt ausschließen. Weil was kann das zum Beispiel sein, was dahinter steckt?
[9:42] Eine Maldegestion könnte dahinter stecken oder Enzymausfälle.
[9:47] Das bedeutet, was ich sagen will, wenn die Nahrung im Dünndarm wegen eines Mangels
[9:53] an Ernährungsenzymen nicht richtig aufgespalten werden kann,
[9:57] dann hat man diese sogenannte Maldigestion.
[10:00] Mald ist ja lateinisch für schlecht.
[10:03] Dann kommen unverdaute Nahrungsbrocken in den Dickdarm und da werden sie dann
[10:08] von den Bakterien unter viel Gasbildung vergoren.
[10:12] Und das führt dann auch oft zu einem prallelastischen, nach vorne gewölbten
[10:17] Bauch. Und der kann auch wie eine Fettansammlung wirken.
[10:21] Das kann zustande kommen, dass es einen Mangel an Enzymen gibt,
[10:26] wenn die Bauchspeicheltrüse nicht so gut arbeitet oder wenn man angeborene oder
[10:31] erworbene Enzymdefekte hat,
[10:33] zum Beispiel wie eine Laktoseintoleranz, eine Fruktoseintoleranz oder eine Sorbitintoleranz.
[10:40] Die zeigen sich im Kindesalter eben oft primär durch eine isolierte Zunahme
[10:45] des Bauchumfangs, ohne jetzt überall Übergewicht zu haben.
[10:50] Also deswegen diese bauchbetonte Übergewicht, ich würde wirklich gucken,
[10:55] dass man das bei der Tochter nochmal abklärt, dass es wirklich nicht sowas ist.
[11:04] Ich würde ganz einfach, und das gilt für alle hier, die Bauchspeicheldrüse besser
[11:10] diagnostizieren mit einem simplen kostengünstigen Wert, nämlich der Pankreas-Elastase.
[11:16] Und das gibt uns Gewissheit, ob die Bauchspeicheldhüse genug Verdauungsenzyme arbeitet.
[11:22] Und das passiert über den Stuhltest? Über den Stuhltest.
[11:27] Man kann auch noch einen Atemtest machen, einen H2-Atemtest,
[11:30] um zu gucken, ob die Kohlenhydrate ein Problem sind.
[11:34] Und das Zweite, was ich auch abklären würde, wäre bei dem Kind eine Glutenunverträglichkeit.
[11:41] Ob es eine klassische, aber meist auch sehr spät diagnostizierte Problematik mit Zöliakie gibt.
[11:48] Wir wissen, dass das auch bei betroffenen Kindern zum sogenannten Froschbauch
[11:54] führt. Also die Extremitäten sind ganz, ganz dünn.
[11:58] Aber der Bauch ist durch die entzündlichen Prozesse im Dünndarm,
[12:02] durch Gase oft vorgewölbt und dann haben die Kinder oft zeitgleich einen verdeckten
[12:07] Nährstoffmangel. Also ich würde auch mal den Ferritinwert bestimmen.
[12:13] Und in dem Fall wäre es jetzt doch gut, erstmal das Kind auch mit einem Bluttest
[12:18] auf diese spezifischen Antikörper von Gluten zu testen.
[12:21] Das mache ich übrigens auch routinemäßig bei mir in der Praxis,
[12:25] obwohl ich einschränkend sagen muss, Auch solche Werte können manchmal falsch negativ sein.
[12:31] Das würde ich machen, bevor ich Gluten aus der Nahrung streiche,
[12:35] damit man den Test nicht verfälscht.
[12:38] Und wo man bei Kindern auch dran denken muss, aber übrigens nicht nur bei Kindern,
[12:43] auch bei Erwachsenen, ist ein Parasitenbefall.
[12:47] Gerade Kinder in diesem Grundschulalter oder im Kita-Alter sowieso,
[12:52] die haben engen Kontakt zu den anderen Kindern.
[12:54] Oder es gibt einen engen Kontakt zum Haustier oder im Sandkasten wird gebuddelt.
[12:58] Also man darf einen Parasitenbefall auch hier nicht unterschätzen.
[13:04] Und hier könnte man auch nochmal auf die Spur gehen, weil viele nisten sich
[13:10] ja im Dünndarm ein und das führt zu massiven Gärprozessen.
[13:14] Die Schleimhaut kann geschädigt werden und das könnte auch so imponieren wie
[13:19] eine Zunahme von Fettgewebe.
[13:22] Und deswegen würde ich auch hier schauen, dass man über eine gezielte Diagnostik,
[13:26] nicht zwingend vielleicht nur im Stuhl, aber auf jeden Fall auch an unterschiedlichen
[13:30] Tagen gezielt auf Parasiten, auf Protozonen,
[13:35] auf Wurmeier doch ein bisschen besser guckt.
[13:39] Und dann fand ich noch super spannend, das ist mir auch noch aufgefallen als letzten Punkt.
[13:44] Die Mutter schreibt so süß, dass das Kind sehr gesund lebt. Also keine Süßgetränke, tipptopp.
[13:51] Wenig Süßigkeiten, tipptopp. kein Frühstück und da habe ich gedacht, nicht gut. Genau.
[13:57] Okay. Genau. Ganz genau.
[14:01] Beim Erwachsenen machen ja viele auch Intervallfasten.
[14:05] Auch da würde ich sagen, nie aufs Frühstück verzichten, eher den Abend ein bisschen
[14:09] früher ernährungstechnisch abzuschließen.
[14:12] Kinder brauchen für ein stabiles Wachstum und die balancierte Insulinsensitivität
[14:18] regelmäßige Energiezufuhr.
[14:20] Das heißt, beim Kind im Wachstum kann das fehlende Frühstück den Stoffwechsel
[14:25] irritieren Und kann dazu führen, dass der Körper gerade mittags und abends mehr
[14:30] Insulin ausschüttet, um die Nahrung, das ist ein Riesenthema.
[14:35] Und das könnte nämlich dazu führen, dass es durch diese Irritation zum Einlagern
[14:42] von Fett kommt und insbesondere im viszeralen Bereich.
[14:46] Also das wäre eine Erklärung, dass es wirklich auch mehr Bauchfett gibt.
[14:51] Deswegen würde ich dem Kind dringend ein Frühstück in den Tag empfehlen.
[14:55] Entweder das Donkfleckfrühstück mit Eiweiß und hochwertigem,
[14:58] frischem Omega-3-Fett oder einen warmen, zuckerfreien Porridge mit Nüssen oder was das Herz begehrt.
[15:06] Aber ich rate auch natürlich ab, das Kind auf eine klassische Diät zu setzen.
[15:11] Und ich tippe darauf, es könnten alle Faktoren, die ich gerade genannt habe, sein. Mhm.
[15:19] Wir bleiben beim Thema Bauchfett, jetzt bei der Erwachsenen Jacqueline.
[15:23] Sie schreibt, liebes Doc Fleck Team, ich bin ca.
[15:26] 1,60 Meter groß, 61 Jahre jung und in meiner Ernährung sehr diszipliniert.
[15:31] Seit gut zwei Monaten praktiziere ich das 16-8-Intervallfasten mit zwei Mahlzeiten
[15:36] täglich und ich mache pro Woche einen Hafertag.
[15:40] Jetzt wissen wir natürlich nicht, lässt sie das Frühstück weg oder abends,
[15:43] das ist jetzt die Frage. Sie schreibt weiter.
[16:13] Schreibt weiter, Abnehmen gelingt mir eigentlich nur, wenn ich fast gar nichts
[16:16] esse, also beispielsweise 500 Kilokalorien am Tag, aber die Kilos habe ich natürlich
[16:21] sofort wieder drauf, wenn ich anschließend um die 1100 Kilokalorien esse.
[16:26] Welche physiologischen Mechanismen könnten eine solche Stagnation erklären und
[16:31] welche Laborparameter würden Sie in so einem Fall priorisieren?
[16:35] Kann Intervallfasten unter chronischem Stress kontraproduktiv wirken?
[16:39] Und was kann ich effektiv machen, um mein schädliches viscerales Bauchfett endlich loszuwerden?
[16:44] Ich freue mich über eine möglichst differenzierte Einschätzung und möchte den
[16:47] Mut nicht verlieren. Mit freundlichen Grüßen Jacqueline.
[16:52] Also das ist wirklich ein medizinischer Klassiker. Das sehe ich ganz,
[16:56] ganz oft in meiner Praxis.
[16:58] Diese Hörerin liefert uns das perfekte Lehrbuchbeispiel dafür,
[17:05] dass Abnehmen nicht funktioniert, Kalorien rein und Kalorien raus.
[17:11] Und ihr gesamtes System, der gesamte Metabolismus ist eigentlich in der energetischen Vollbremsung.
[17:18] Und was ich bei ihr ganz klar als dahinterstehende physiologische Mechanismen,
[17:26] vermute, die diese Stagnation erkläre, denn ihr gemessener Ruheumsatz ist ja
[17:32] drastisch tief und zeigt, der Stoffwechsel ist auf Sparflamme,
[17:37] die möchte ich jetzt kurz erläutern.
[17:39] Also zum ersten Mal glaube ich ganz stark bei ihr an eine Cortisol,
[17:43] also stressbedingte Insulinresistenz.
[17:48] Sie erzählt ja selber viel chronischer Stress.
[17:52] Das heißt, sie hat permanent vermutlich einen Cortisolüberhang und Cortisol
[17:56] blockiert die zelluläre Glucoseaufnahme und das befördert diese Insulinresistenz.
[18:04] Das erklärt übrigens auch ihre paradoxe Food-Analyse.
[18:09] Und es kommt zu der Blockierung der Fettverbrennung und das Fett wird bevorzugt
[18:14] im Bauchraum eingelagert.
[18:16] Einfach weil der Cortisol-Einfluss auch diese ganzen Mechanismen der Gluconeogenese
[18:24] in der Leber und so weiter lenkt.
[18:26] Und dann ist sie in einer Art Hungerstoffwechsel. Also das nennt man auch metabolisch,
[18:31] adaptiert sie in Hunger.
[18:33] Das heißt, wenn sie nur noch abnimmt, wenn sie fast nichts isst,
[18:37] dann hat ihr Körper von ihr über die Jahrzehnte gelernt, wenn du mehr isst,
[18:42] dann müssen wir speichern, weil du lässt uns ja sonst verhungern.
[18:45] Das heißt, jede radikale Diät in der Vergangenheit hat diesen Zustand herbeigeführt.
[18:50] Deswegen bin ich ja schon immer gegen Diäten, gegen klassische Diäten,
[18:55] sondern werbe für einen liebevollen, individuell prassenden Lebensstil, wo sich nebenbei quasi,
[19:03] wie Abfall automatisch irgendwann ein Idealgewicht,
[19:08] ergibt.
[19:11] Und dann ganz klar auch die Frage ist ja, was ist mit Intervallfasten unter chronischem Stress?
[19:19] Und Intervallfasten, vor allen Dingen auch hier, wenn sie das Frühstück auslässt, ist ein Stressor.
[19:26] Das ist ein hormonetischer Stressor. Wir wissen ja auch aus der Hormesis,
[19:30] es ist etwas, was uns stresst.
[19:33] Und wenn sie jetzt komplett entspannt wäre, dann könnte auch ein Intervallfasten
[19:39] bei ihr wahrscheinlich ganz gute Effekte erreichen.
[19:44] Aber bei ihr, wenn sie mit Schlafstörungen und hohem Stresslevel eh schon unter
[19:50] maximalem Daueralarm steht, dann signalisiert die sehr, sehr lange Nahrungskarenz am Morgen,
[19:57] vermute ich, dem Gehirn nochmal eine existenzielle Hungersnot.
[20:00] Wobei wir wissen ja nicht, ob sie das Frühstück weglässt. Ja,
[20:04] aber ich vermute, dass Sie nicht, es ist Vermutung nicht wissen,
[20:07] aber falls Sie uns, das hoffe ich natürlich, uns zuhört, würde ich ihr dringend
[20:12] empfehlen, das Frühstück nicht auszulassen,
[20:16] weil das gerade bei gestressten Menschen diese Cortisol-Ausschüttung nochmal verschärft.
[20:22] Aber das Intervallfasten könnte
[20:23] Sie weitermachen, nur dann vielleicht eher das Abendessen weglassen.
[20:26] Ich würde das Abendessen früher machen und gucken, dass sie so 13, 14 Stunden
[20:31] schafft, aber regelmäßig, so ein bisschen wie ein Schweizer Uhrwerk,
[20:35] sich entspannt in den Morgen begibt, weil das morgendliche Frühstück ist wichtig,
[20:41] weil auch die Schilddrüse Energie braucht über die Ernährung.
[20:46] Und es ist einfach für eine stabile hormonelle Balance wichtig, das Frühstück nicht.
[20:54] Zu vernachlässigen, es sei denn, man ist topfit und gesund. Das merkt man dann
[20:58] aber auch am Energielevel.
[21:00] Und jetzt fragt sie ja auch, was würde ich in so einem Fall als Laborparameter priorisieren?
[21:08] Also erstens mal würde ich bei ihr in der Praxis eine Stressmessung machen.
[21:12] Das kann man auch über ein Cortisol-Tagesprofil machen. ist ein bisschen nervig
[21:16] mit Speichel morgens, mittags und so weiter.
[21:20] Meistens sieht man ja da eine Veränderung. Man kann das aber auch in der Praxis
[21:24] auch einfach einschätzen über eine Messung des Stresslevels über die Herzfrequenzvariabilität.
[21:33] Und wichtig ist der Schildhüsenstatus, nicht nur TSH messen lassen,
[21:38] sondern zwingend die freien Schildhüsenhormone FT3 und FT4.
[21:45] Weil wir sehen, dass gerade bei chronischem Stress und bei Diäten der Körper,
[21:50] da ein Problem hat. Ich würde in Ihrem Fall wahrscheinlich auch das reverse
[21:53] T3 messen, um zu sehen, ist das T3 inaktiv.
[22:00] Dann sehe ich nämlich, oh, wir haben hier eine gezogene Handbremse für die Fettverbrennung.
[22:05] Ich würde den ganzen Zucker- und Fettstoffwechsel messen wollen über Nichterin-Insulin.
[22:12] Überhaupt einschätzen hat sie ein Problem, zum Beispiel ein erhöhtes HbA1c.
[22:18] Und ich würde auch den Homa-Index bestimmen, also ein Index,
[22:21] der auch diese Werte integriert und der das kardiovaskuläre Risiko abschätzt.
[22:27] Und ich würde Entzündungsmarker bestimmen wie das hochsensible CHP,
[22:33] denn das viszerale Fett produziert stille Entzündungen.
[22:36] Ich würde auch gucken, was macht ihr Eisenspeicher, was macht ihr Vitamin D
[22:40] und was macht ihr Vollblutmagnesium.
[22:42] Denn Magnesium wird ja unter Stress massiv vermehrt ausgeschieden.
[22:47] Wir schwitzen es aus und es wird auch manchmal da dann auch im Energiehaushalt fehlen.
[22:55] Und wenn sie mich jetzt fragt, was soll ich denn als allererstes tun.
[22:59] Ich würde ihr ganz klar empfehlen, kein Intervallfasten, Frühstück,
[23:03] Frühstück, Frühstück, zum Beispiel das Dogflake-Frühstück.
[23:06] Ich würde dann eher eine leichte Abendmahlzeit und über Nacht länger fasten,
[23:11] aber Frühstücken auf jeden Fall so zwischen 8, 9, spätestens 10 Uhr.
[23:17] Und sie braucht wirklich regelmäßig drei Mahlzeiten und zwar viel Gemüse, Protein.
[23:23] Sie kann aber auch ein bisschen Kohlenhydrate essen. Also sie muss nicht zwingend
[23:27] Kohlenhydrate frei essen.
[23:30] Der Körper braucht ein gewisses Training.
[23:34] Und ich würde ihr dringend empfehlen, den Stress.
[23:37] Den Stress muss sie angehen über Atemübungen, über Yoga, über ein Gebet,
[23:44] über Qigong, über Dankbarkeitsrituale.
[23:49] Und ich würde hochdosiert auch Magnesium einnehmen.
[23:53] Und das ist ganz, ganz wichtig, weil wenn sie eine Stresspeitsche da den ganzen
[23:58] Tag in sich hat, dann ist der Mechanismus der Gewichtsabnahme einfach zu stark blockiert.
[24:03] Und mit diesen Tipps wird sie es aber mit viel Geduld wirklich auch schaffen
[24:08] können. Sie ist selbstunständig.
[24:11] Also selbstständig ist ja, du kennst das. Ich kenne das, selbstunständig ist
[24:16] wirklich ein riesen Wopper.
[24:18] Ich muss sagen, ich bin ja auch sehr spät erst selbstständig geworden.
[24:22] Ich könnte aber nie mehr zurück, weil auch wenn selbstunständig unglaublich
[24:26] viel mehr Stress bedeutet. Man hat einfach noch das größte Maß an gestalterischer Freiheit.
[24:33] Wenn ich jetzt sagen will, ich will einen Patienten zwei Stunden in meiner Praxis
[24:37] anschauen, Dann kannst du das machen. Dann steigt mir nicht irgendein Geschäftsführer
[24:42] aufs Dach und sagt, wieso ist der Mensch jetzt bei Ihnen zwei Stunden drin?
[24:48] Also einfach, sie soll darüber nicht hadern. Wir als selbstständige Wesen müssen
[24:54] aber schon ein bisschen gucken,
[24:56] wie man so kleine Inseln in den Alltag einbaut.
[25:00] Und deswegen müssen auch Selbstständige, wie übrigens alle anderen auch,
[25:04] aber gerade wenn man auch noch Personalverantwortung hat und da noch andere
[25:08] Arbeitsplätze schafft, sollten wirklich in ihre Vorsorge investieren.
[25:13] Weil ich meine, als Chef zahlst du dir als letztes Gehalt aus und das ist schon
[25:20] in der heutigen Zeit ein riesiger Druck. Das weiß ich, ja.
[25:24] Jacqueline, die Daumen sind gedrückt. Und ich glaube, du hast gute Tipps bekommen.
[25:28] Genau, ja. Vielen Dank, Anne.
[25:30] Michaela hat folgendes Thema mitgebracht. Mein Mann leidet schon seit Jahrzehnten
[25:34] an Sodbrennen beziehungsweise Reflux Stufe 2.
[25:37] Er geht regelmäßig zur Magenspiegelung, da er auch noch an Zöliakie leidet,
[25:41] die er aber gut im Griff hat.
[25:43] Nach immer wiederkehrenden Speiseröhrenentzündungen wurde jetzt eine 2 cm lange
[25:48] Barrett-Schleimhautveränderung festgestellt.
[25:51] Er ist sportlich, trinkt wenig Alkohol, lutscht gerne Hustenbonbons,
[25:55] isst hastig und meist zu viel, trinkt sehr viel Kaffee und hat einen hohen Cholesterin.
[26:01] Wir haben gelesen, dass eine eiweißreiche Ernährung, Vitamin B und Heilerde,
[26:05] diese Veränderung wieder wegbekommen kann, da hier die Angst von Krebs besteht.
[26:10] Vielen Dank, Michaela aus Oberösterreich. Was sagst du?
[26:14] Ja, ich kann die Angst vor dieser bösartigen Veränderung vollkommen verstehen.
[26:19] Dieses Barrett-Isophagus ist ja eine Krebsvorstufe, also eine Umwandlung der
[26:24] Schleimhaut der Speiseröhre durch diesen chronischen Säurereiz.
[26:27] Das ist ein ernstzunehmender Befund, den man engmaschig überwachen muss.
[26:31] Und jetzt kommt aber eine gute Nachricht.
[26:34] Das habe ich früher gar nicht für möglich gehalten. Ich habe in meiner Praxisarbeit
[26:38] wirklich Patienten gesehen.
[26:40] Die über den Lebensstil, aber auch natürlich anfangs über Medikamente,
[26:45] aber die das komplett überwunden haben. Das hätte ich früher nicht gedacht, dass das geht.
[26:50] Aber das war, muss ich auch jemand sagen, der jetzt nicht Kaffee getrunken hat
[26:54] und nicht Hustenbonbons gelutscht hat.
[26:57] Das wären jetzt auch so ein paar Lebensstil-Tipps, die man dringend beherzigen muss.
[27:01] Und jetzt zu den Einschätzungen, dass man mal abweckt, was ist hier Mythos und
[27:06] was ist wirklich belegt.
[27:08] Es stimmt, dass eine proteinreiche Ernährung den Tonus des unteren,
[27:13] speisehöheren Schließmuskels leicht erhöhen kann.
[27:17] Das stimmt. Und dass auch Heilerde akut überschüssige Säure bindet.
[27:22] Das waren übrigens auch Dinge und sind auch Dinge, die ich in der Praxis empfehle.
[27:27] Aber bei einem manifesten Barrett, der sich ja jetzt auch schon über zwei Zentimeter
[27:32] streckt, ist das nicht alleine die komplette Lösung. Wer das jetzt verspricht,
[27:37] der würde auch nicht seriös handeln.
[27:40] Ich würde es aber trotzdem tun. Es ersetzt aber nicht eine anti-entzündliche
[27:45] Gewebepflege über Omega-3-Fettsäuren und über B-Vitamine.
[27:49] Denn weil der Mann unserer Hörerin Michaela an Zöliakie leidet,
[27:57] muss der Fokus auf B-Vitamine ganz stark gesetzt sein.
[28:02] Denn selbst bei streng glutenfreier Ernährung, die er ja halten muss,
[28:07] ist die Nährstoffaufnahme im Darm oft jahrelang kompromittiert.
[28:12] Und ein Mangel an Folsäure, an Vitamin B9 begünstigt diese Zellveränderungen,
[28:17] diese Dysplasien. Deswegen, ich würde dringend empfehlen, nach Überprüfung der
[28:23] B-Vitamine am besten bioaktiv im Blut.
[28:27] B-Vitamine zu ergänzen als Nahrungsergänzung in Reinsubstanzen und unbedingt
[28:33] zwingend auch bei Folsäure in bioaktiver Form.
[28:37] Wer auf seinem Präparat nur Folsäure stehen hat, das ist nicht die bioaktive Form.
[28:43] Und ich würde in seinem Fall auf Injektionen setzen, weil er dann sehr,
[28:48] sehr viel schneller unter Umgehung der Schleimhaut und des Magendarmtraktes,
[28:53] die diese Nährstoffe bekommt, zumindest am Anfang.
[28:57] Und dann natürlich dietetische Fehler liebevoll ein bisschen einbremsen.
[29:02] Also Kaffee ist einfach bei dieser Reflexstufe fatal, denn er enthält Röststoffe
[29:08] und Koffein und das lockert einfach den Schließmuskel der Speiseröhre.
[29:11] Und dann, zack, kommt der Reflux nach oben.
[29:15] Und außerdem regt es die Säureproduktion im Magen an über Gastrinausschüttung.
[29:20] Dann würde ich den Mann einfach mal einladen, du Schatz, ich habe uns was richtig
[29:24] Feines gekocht und man übt langsam Essen.
[29:29] Vielleicht auch mal so eine Rosinenübung, wie ich es im Buch Schlangen beschrieben
[29:33] habe. Eine Rosine mal angucken, mal betasten, mal am Ohr hören und eine Rosine
[29:38] wirklich kauen, bis sie im Mund zerfällt.
[29:41] Achtsamkeit, ja. Achtsamkeit, weil wenn er zu schnell und zu viel isst,
[29:45] dann überdehnt sich der Magen.
[29:47] Der Druck im Bauch steigt akut an und die Magensäure, die wird dann wie aus
[29:51] so einer Spritzflasche nach oben in die Speiseröhre gedrückt.
[29:56] Und dann schluckt er auch noch viel Luft und das führt zu Aufstoßen alles nicht gut.
[30:00] Und was ich als ganz relevant finde, dieses Lutschen von Hustenbonbons,
[30:07] vor allen Dingen wenn sie noch Pfefferminz und Mentholen enthalten.
[30:10] Das hat mich als Gesundheitsdetektivin doch ein bisschen aufhorchen lassen,
[30:14] denn das entspannt den Speiseröhrenmuskel aktiv.
[30:20] Und dann kann der Reflux unter Umständen dadurch getriggert werden und zudem
[30:25] enthalten sie ja oft versteckte Zucker und Zuckeraustauschstoffe,
[30:28] also alles was Reflux fördert und was dem Darm nicht gut tut.
[30:33] Und so würde ich jetzt vorgehen.
[30:38] Was ich ja auch noch empfehlen würde, ist, anstatt nur auf Heilerde zu setzen
[30:43] und natürlich, wenn er auch Medikamente braucht, sollte man die hier im Übergang unbedingt nutzen.
[30:50] Empfehle ich auch noch den Einsatz von Süßholzwurzel und auch Eibischwurzel und Kamillentee.
[30:57] Und er sollte an die Schlafposition denken, denn der Reflux passiert ja oft
[31:01] nachts im Liegen unbemerkt.
[31:04] Deswegen würde ich das Kopfteil schon so um 10, 15 Zentimeter hochstellen.
[31:09] Also nicht nur das Kissen, sondern am besten das gesamte Bettgestell,
[31:13] um einfach in eine bessere Wirkung zu kommen.
[31:16] Und ich hoffe, dass man jetzt einfach weiß, hey, ich habe hier eine Vorstufe
[31:21] von Krebs, das ist jetzt hier mein Wake-up-Call,
[31:25] und ich würde auf natürlich die ohnehin stattfindende, hoffentlich regelmäßige
[31:30] Kontrolle in der gastroenterologischen Schwerpunktpraxis,
[31:34] anfangen, den Lebensstil zu optimieren.
[31:36] Und als liebevolle und liebende Ehefrau würde ich einfach zu meinem Mann gehen
[31:41] und sagen, du, ich habe dich über alles lieb. Ich will, dass du noch lange mit
[31:45] mir in diesem Leben bist und ihn dabei unterstützen.
[31:51] Ja, und ich schicke ganz viel Energy und ganz viele gute Gedanken rüber.
[31:56] Alles, alles Gute und es kann so viel überwunden werden.
[32:01] Der Körper ist eine Selbstheilungsmaschine, will ich ihn nicht nennen.
[32:05] Es ist ein Selbstheilungswunderwerk und da geht eine ganze Menge.
[32:09] Vor allen Dingen, wenn wir an Omega-3 und B-Vitamine denken,
[32:13] alles, was der Schleimhaut gut tut.
[32:16] Ja, vielen Dank. Wieder sehr viele hilfreiche Tipps. Ich hoffe es.
[32:20] Ich sage nochmal, ja natürlich.
[32:23] Vielen Dank, Anne. Und in der nächsten Folge gehen wir ganz tief ins Thema Vitamin
[32:27] C und machen einen Deep Dive. Zum Beispiel mit der Frage, wie Vitamin C bei
[32:32] Depressionen, bei Schmerzen oder sogar Krebs zum Einsatz kommen kann.
[32:37] Bis dahin abonniert uns da, wo ihr uns hört und auf RTL Plus.
[32:40] Lasst gerne eine Bewertung da und empfehlt uns denen, die euer Interesse an
[32:44] diesem Podcast teilen. Bis nächsten Mittwoch.
[32:46] Bis nächsten Mittwoch und macht was draus.
[32:52] Dr. Anne Fleck Gesundheit und Ernährung.

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