# Highlight: Die Macht der Gedanken: Mind-Body-Medizin

An episode of [Dr. Anne Fleck - Gesundheit und Ernährung](https://invisiblenetwork.ai/podcast/1548655626), 7 Jul 2026, 34 min.

Audio: https://ais.audiorella.com/podcasts/1740-dr-anne-fleck-gesundheit-und-ernahrung/244908-new-episode.mp3?v=2&awCollectionId=julephosting_6952232841964&awEpisodeId=244908

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## Transcript

[0:00] Gesundheit ist weniger ein Zustand als eine Haltung und sie gedeiht mit der Freude am Leben.
[0:06] Das ist ein Zitat von Thomas von Aquin und ich finde, er hatte damit absolut recht.
[0:15] Dr. Anne Fleck, Gesundheit und Ernährung.
[0:19] Unter Mind-Body-Medizin, kurz MBM, fallen alle Methoden und Therapien,
[0:24] mit deren Hilfe wir unsere Ressourcen stärken.
[0:27] Also es geht dabei um mehr Achtsamkeit und Selbstfürsorge,
[0:32] weil Krankheiten eben nicht nur von außen über uns hereinbrechen,
[0:35] sondern unsere Haltung oder der Umgang mit einer Krankheit sehr darüber entscheiden,
[0:40] wie gesund oder angeschlagen wir uns tatsächlich fühlen.
[0:44] Außerdem möchten wir uns ansehen, wie sich Energiequellen in uns fördern lassen,
[0:49] damit wir bei der nächsten stressigen oder auch emotional schweren Phase resilienter,
[0:54] also besser dadurch kommen.
[0:57] Insgesamt geht es heute also um den Lebensstil, unser Denken und unser Handeln
[1:01] und wie wir das nach wissenschaftlichen Erkenntnissen am besten selbst steuern können.
[1:06] Wir gehen also auf die Suche nach allem, was uns in Richtung Wohlbefinden und
[1:10] damit auch Gesundheit pusht. Und hier, das bin ich Dr.
[1:14] Anne Fleck, genannt Doc Fleck, Internistin und Ärztin für Vorsorge und Ernährungsmedizin.
[1:20] Und Andrea Hacke, Journalistin und Redakteurin für diesen Podcast.
[1:25] An uns geht es ja heute darum, Wege zu finden, in uns Selbstheilungsprozesse
[1:30] in Gang zu setzen, um eben bei Erschöpfung,
[1:33] seelischer Belastung, Stress und sogar bei schlimmsten Erlebnissen,
[1:37] die meist ganz plötzlich und unerwartet kommen, etwas in petto zu haben,
[1:42] das uns widerstandsfähiger macht gegen all diese Stressoren.
[1:45] Denn Immunsystem, Nervensystem und Psyche hängen ja doch viel mehr zusammen
[1:50] und wirken mehr aufeinander ein, als man das erst mal so denkt.
[1:55] Absolut. Also wir wissen aus Studien und wir wissen aber auch aus Erfahrungen in der Praxis,
[2:03] wie enorm diese Zusammenhänge sind von was wir denken, was wir fühlen und wie
[2:11] der Körper funktioniert.
[2:11] Darauf reagiert. Es gab ja auch Forschungen von Nikolaus Tesla vor vielen,
[2:16] vielen Jahrzehnten, der gezeigt hat, Gedanken haben Frequenzen.
[2:20] Also wir wissen auch zum Beispiel durch die Interaktion Mutter zu Kindern,
[2:25] Väter zu Kindern, Mensch zu Tier, Tiere zu Tieren, wie wird das koordiniert?
[2:32] Also wenn man negativ oder besorgt denkt, das gab so mal eine faszinierende
[2:37] Studie, dass man die Sorge sogar in Gedanken, ohne dass man sie ausdrückt,
[2:44] auf andere übertragen kann.
[2:47] Und das kennt vielleicht der ein oder andere sicher aus eigener Erfahrung,
[2:52] wenn man jetzt quasi immer in der Sorge ist, oh Gott, hoffentlich kriege ich
[2:55] heute nicht Migräne, hoffentlich passiert nicht das, man ist schon so drin.
[3:00] Dass man dann leider oft auch...
[3:03] Das immunologische Reaktionsvermögen schwächt.
[3:08] Also wir müssen eigentlich uns hüten vor den Dingen, die wir denken.
[3:14] Weil wenn du so willst, von der Wahrnehmung bin ich ja dafür bekannt geworden,
[3:20] für einen sehr ganzheitlichen Ansatz, für innovative Vorsorge,
[3:23] für individuelle Ernährung.
[3:25] Aber in meiner Praxisarbeit mache ich extrem viel Mind-Body-Medizin,
[3:31] Weil das ist ein wirklich ganz individuelles Coaching.
[3:34] Man muss schauen, wie verhält sich der Mensch.
[3:38] Und jeder von uns kennt was, dass man sich oft in Negativität so leicht verstricken kann.
[3:44] Und das schwächt aus Lehre auch der Psychoneuroimmunologie so stark unsere Tendenz
[3:50] zu gesunden. Weil der Körper will immer unser Bestes.
[3:54] Aber wenn unser Gedankenkarussell den ganzen Tag auf Negativität dreht,
[3:59] dann schwächen wir uns selbst.
[4:01] Und deswegen ist es auch, finde ich, faszinierend, wie ich merke,
[4:05] dass sehr viele Menschen auch wie so eine gedankliche, ich nenne es jetzt mal
[4:09] gedankliche Infektion in Anführungsstrichen haben.
[4:11] Zum Beispiel, wenn man jemand sehr krank in der Familie hat,
[4:15] jemand mit einem Krebsleiden oder jemand mit Demenz oder so,
[4:19] unbewusst, ich rede hier immer auch gerne von unbewussten Prozessen,
[4:24] haben viele Menschen dann eine unbewusste Angst oder Sorge, oh Gott,
[4:27] hoffentlich kriege ich sowas nicht. Und das schlummert.
[4:31] Und auch das schlummert und auch das schwächt. Und insofern versuche ich auch
[4:35] in meiner Praxisarbeit, da sehr, sehr, sehr viel hineinzugehen.
[4:41] Wie denkt der Mensch?
[4:43] Weil wenn man zum Beispiel etwas chronisch Krankes hat oder so,
[4:48] dann ist es, finde ich, auch ganz wichtig, wie gehe ich damit um in meinem Alltag?
[4:52] Lebe ich jetzt den Weg der Krankheit oder gehe ich anders damit um und schaffe
[4:57] damit immer mehr Gesundheit?
[4:59] Also wenn man das jetzt überspitzt formuliert, würde ich immer sagen,
[5:04] wir müssen dann auch versuchen,
[5:07] ein neues Ich zu finden, einen neuen Weg, ein neuer Mensch zu werden,
[5:12] um die bestmögliche Straße der Gesundheit zu ebnen. Und das ist ganz, ganz spannend.
[5:19] Also das lehrt uns ja auch die sogenannte Forschung der sogenannten Salutogenese
[5:25] vom Soziologen Aaron Antonowski.
[5:27] Wie man sich individuell entwickeln kann, erhalten kann auf dem Weg zur Gesundheit.
[5:33] Das ist immer ein ganz fließender Prozess.
[5:35] Man ist ja auch nie nur krank oder nur gesund.
[5:38] Aber dazu möchte ich heute mit der Folge ganz, ganz doll motivieren, sich zu.
[5:44] Mal der Gedankenfrage zu stellen, die Gedanken, ja, wie so ein Steinchen,
[5:51] der im Schuh drückt beim Laufen, mal aufzuspüren.
[5:56] Man ist ja darauf gekommen, weil es eben so verschiedene Beobachtungen in der
[6:01] Geschichte gab, dass Leute plötzlich viel besser mit irgendeiner Krankheit umgehen konnten,
[6:09] wenn sie halt vorher schon schwierige Sachen erlebt hatten oder so.
[6:12] Also so, dass sie einfach dadurch stärker waren und besser mit so Einbrüchen leben konnten.
[6:20] Oder worauf fußt eigentlich diese Mind-Body-Medizin?
[6:24] Wie ist man überhaupt dazu gekommen? Ja, da gibt es ja auch diese unglaublichen Erfahrungen,
[6:32] die gezeigt haben, wenn man diese Überlebenden von den schrecklichen Verbrechen
[6:37] der Nationalsozialisten untersucht hat,
[6:40] dass dann einige nach einem anschließenden Flüchtlingsdasein als noch relativ
[6:45] gesund beurteilt wurden, nach diesem wahnsinnigen Schrecken.
[6:49] Ich glaube, das hat man jetzt leider nicht dann erfragen können,
[6:55] was diese wahnsinnige Resilienz dieser Menschen im quasi grausamsten,
[7:01] ich finde unglaublich unmenschlichen Leid, dass sie das überlebt haben und dass
[7:10] sie dann aber so damit umgehen könnten.
[7:12] Leider gibt es ja kaum noch Überlebende, die man dazu befragen kann.
[7:16] Ist es der Glauben oder ist es einfach auch...
[7:22] Dass man, wenn man das überlebt hat, im Angesicht eines so schlimmen Verbrechens
[7:29] ganz anders mit Dingen umgehen kann.
[7:32] Also das finde ich auch aus der Lebensgeschichte von Älteren.
[7:37] Ich finde es auch ganz, ganz wichtig, nur eine kleine Randbemerkung.
[7:42] Ich finde, wir sollten alle immer sehr liebevoll umgehen mit unseren Kindern
[7:46] in der Gesellschaft, aber auch mit den Älteren. Die haben sich den Buckel krumm
[7:51] gearbeitet, damit es uns heute so gut geht.
[7:53] Insofern habe ich schon immer eine unglaubliche Faszination,
[7:56] auch für ältere Menschen.
[7:58] Und da habe ich auch manchmal Dinge gehört, was die im Krieg erlebt haben.
[8:04] Unglaublich. Also das will man nicht gerade aussprechen.
[8:08] Wir wollen ja noch gut schlafen. Und ich glaube, dass das eine neue Wertung
[8:14] wahrscheinlich innerlich mit Menschen macht,
[8:16] die dann wissen, wenn die Glühbirne jetzt kaputt geht oder wenn der Stein im
[8:22] Schuh drückt, dass das nicht der Weltuntergang ist.
[8:25] Es schafft eine quasi andere, eine andere Hierarchie, was ist jetzt wirklich
[8:31] von Bedeutung und was ist existenziell essentiell und was ist hier quasi, ja, nicht von Relevanz.
[8:39] Und natürlich reagiert da jeder individuell anders, aber nur so kann man sich
[8:44] das vermutlich am besten ableiten.
[8:48] Was würdest du denn sagen, wie groß der Effekt ist, wenn ich das Leben positiv
[8:53] angehe und immer auch die positiven Dinge in einer Geschichte suche oder wenn
[9:00] ich eben eher missmutig bin, zweifle.
[9:03] Das Böse erwarte?
[9:05] Also hast du da Praxisfälle, bei denen du gesagt hast, da gab es plötzlich ein
[9:11] Vorher und Nachher, weil die Krankheit anders angegangen sind?
[9:15] Fällt dir da vielleicht irgendwas ein, was du erlebt hast?
[9:18] Also das erlebe ich wirklich Tag für Tag.
[9:21] Also das ist ganz, ganz spannend, weil ich finde, eigentlich muss sich moderne
[9:27] Medizin so verstehen, dass ich die Menschen unterstütze, gesund zu werden.
[9:31] Wir müssen wegkommen von diesem ausschließlichen Krankheitsverwalten und nur Symptome zukleistern.
[9:39] Und dann ist der Patient nach ein paar Minuten wieder draußen.
[9:43] Leider gibt das unser Gesundheitssystem ja nicht her, aber das wäre der aus
[9:48] meiner Sicht einzig gute Weg, die Eigenverantwortung stärken,
[9:52] das Engagement stärken und die medizinischen Berufungen und Berufler in diesem Handeln unterstützen,
[10:01] dass man das auch vernünftig machen kann, umsetzen kann.
[10:06] Und ich merke, dass sich die Resilienz nebenbei deutlich verbessert,
[10:10] wenn man eine gewisse Strategie fährt.
[10:15] Und da fühle ich mich sehr dem Sebastian Kneipp verbunden, weil er hat immer
[10:20] über allem die Ordnungstherapie als ganz wichtig und heilsam beschrieben.
[10:26] Also der Mensch braucht eine Struktur, der Mensch braucht Ordnung.
[10:30] Wenn wir eine Struktur im Leben haben, also nehmen wir mal so,
[10:33] wir haben einen strukturierten Ablauf, wie wir aufstehen, wir unsere Zähne putzen,
[10:38] die Härchen frisieren, wie wir zur Arbeit gehen oder was wir tun.
[10:43] Schafft das auch Sicherheit, schafft das Stärke, schafft das Vertrauen in das,
[10:48] was wir mit dem Leben schaffen und wie auch das Leben mit uns umgeht.
[10:54] Ich meine, neulich hatte ich ein wunderbares Gespräch mit einem meiner besten
[10:58] Freunde und der sagte so schön, ach ja, das Leben wieder.
[11:02] Es passiert ja immer jedem auch mal irgendwas.
[11:05] Also Ordnung ist wichtig. Und wenn man dann, und das ist jetzt eine ganz tolle
[11:09] Botschaft, finde ich, wenn man auch anfängt, sich gesünder zu ernähren,
[11:14] verändert man seinen Darm.
[11:16] Je besser der Darm, je gesünder der Darm, umso besser unsere Emotionen.
[11:21] Je besser unsere Emotionen, umso resilienter sind wir.
[11:25] Wenn wir dann noch in Bewegung kommen, auch Bewegungspsyche ist studientechnisch wunderbar belegt,
[11:32] wenn wir uns um einen idealen Schlaf sorgen und dann auch um unsere Gedankenpflege,
[11:38] also eine wirkliche Ritualisierung auch unserer Gedanken.
[11:44] Unsere Art, wie wir um uns selbst kümmern, dann ist das die perfekte Mind-Body-Medizin.
[11:52] Also man muss sich das so ein bisschen vorstellen, wie man jetzt eine Beziehung pflegt.
[11:59] Die Beziehung zum Partner zu Hause, die Beziehung, wenn man eine hat, zu Gott.
[12:04] Also das wäre so, dass man aber auch eine Beziehung zu sich selbst neu definiert.
[12:10] Also zum Beispiel morgens kann man ja kurz nach dem Aufstehen mal eine Minute
[12:16] innehalten, die Gedanken sortieren.
[12:19] Manche machen ein Morgengebet, nehmen sich aber abends dann mal zehn Minuten länger Zeit.
[12:23] Das kann ein Gebet sein, das kann ein Gedankengespräch sein,
[12:26] man kann auch mal was aussprechen.
[12:29] Und dass man auch, wie wenn man jetzt mit einem besten Freund umgeht oder mit
[12:35] einer Partnerin umgeht, dass man sich auch mal für was lobt, auch anerkennt.
[12:41] Also das ist ja auch gut für eine Beziehung.
[12:44] Man sagt ja immer, fünfmal mehr Lob als Tadel.
[12:49] Und ich glaube, dass das quasi der Schlüssel ist, wie man selbst anerkennt,
[12:56] Eine Art Mind-Body-Medizin, weil der Begriff ist ja in Deutschland kaum umgesetzt,
[13:01] deswegen habe ich den auch gar nicht anfangs, als ich jetzt öffentlich wirksam
[13:05] auf einmal aufgetaucht bin, das kam ja auch wie die Jungfrau, kam ich da zum Kinder,
[13:11] gar nicht verwenden wollen, weil das so noch damals so unpopulär war.
[13:16] Aber eigentlich ist das eine ganz wichtige Sache, um Menschen wirklich ganzheitlich zu helfen.
[13:22] Dann gehen die Türen auf. Also
[13:24] ich merke, dass viele Menschen in Selbstheilungsprozessen blockiert sind.
[13:29] Und unser Körper will eigentlich immer Gesundheit. Der will immer,
[13:33] dass das alles heil wird.
[13:34] Deswegen ist es so wichtig, unsere Beziehung zu uns selbst neu zu definieren
[13:40] und uns auch den Gedanken auf die Schliche zu kommen.
[13:44] Das ist auch ein wichtiger Tipp. Und überhaupt mal festzustellen,
[13:47] wie so ein Detektiv, was habe ich denn jetzt schon wieder gedacht?
[13:50] Das kann ja auch ein richtiger Blödsinn sein.
[13:52] Und wie ist man überhaupt so grundsätzlich gesteuert? Also mir fällt da mein
[13:56] Opa ein, der vor über 20 Jahren auf der Intensivstation lag.
[14:00] Und da sagten die Ärzte, der wird den nächsten Morgen nicht erleben.
[14:04] Und ihr als Familie dürfte also diese Nacht erleben.
[14:07] Um das Bett rumsitzen und dabei sein. Und wir hatten dann halt so Stangen und
[14:11] irgendwelche Vorhänge um uns rum, damit wir da ein bisschen abgeschieden waren.
[14:16] Dann kam also ein Pastor zur letzten Ölung.
[14:19] Und mein Opa sagte, ach wie nett, dass Sie jetzt extra wegen mir gekommen sind.
[14:24] Und gucken Sie mal, meine ganze Familie ist um mich rum. Schöner kann es ja nicht sein, oder?
[14:28] Und wir mussten halt richtig lachen, weil wir auch so dachten,
[14:30] wie kann man in der Situation das noch so sehen?
[14:33] Und der ist natürlich nicht im Morgen gestorben. Er hat also noch einige Jahre
[14:36] gelebt, weil er war total sicher, er kommt aus diesem Krankenhaus wieder raus.
[14:40] Also ich glaube, wenn man ganz, ganz, ganz will, dann kann man tatsächlich viel erreichen.
[14:45] Ja, und deswegen ist auch Mind over Medicine. Die Gedanken stehen über eine Medizin.
[14:53] Es gibt da auch ein Buch, glaube ich, das diesen Titel hat oder auch das tolle
[14:57] Buch von dem Harvard-Professor Jeffrey Rediger, Geheilt, der die Gesetzmäßigkeiten
[15:02] wissenschaftlich untersucht hat über Heilungen,
[15:07] wo man ja auch in der Medizin viel zu selten drüber spricht.
[15:11] Und der hat wirklich wissenschaftlich belegt, dass die Menschen,
[15:13] die wirklich auch eine gewisse, ich nenne es jetzt auch mal spirituelle Verankerung,
[15:18] ich sage mal Pflege des Gedankenkarussells haben, über den individuell zu wählenden
[15:23] Weg die besten Chancen haben.
[15:26] In einem anderen Buch habe ich mal vor vielen Jahren irgendwo gelesen,
[15:30] Ich weiß nicht mehr genau wo.
[15:31] Eine wundermache Geschichte von Professor Lone.
[15:35] Das war ein Kardiologe. Der hat auch die Klassifikation der Extraschläge,
[15:40] der Extrasystolen damals auf den Weg gebracht.
[15:42] Und da gab es eine Anekdote, die beschreibt, dass er bei einem Patienten am Bett stand,
[15:49] wie es an Universitäten üblich ist, das habe ich ja auch jahrzehntelang durch,
[15:53] so kommt dann so eine Chefvisite mit einem Riesenschwarm an Ärzten und den jungen Weißkitteln.
[16:00] Und dann unterhielten sich die Ärzte am Krankenbett nur unter sich.
[16:03] Das finde ich immer nicht so schön.
[16:05] Ich finde, ich habe das immer an den Uni-Zeiten so gemacht, dass ich Fachbegrifflichkeiten
[16:11] vor dem Zimmer geregelt habe und am Patientenbett möglichst beim Patienten,
[16:17] beim Menschen da zu sein.
[16:18] Und dann nuscheln die so vor sich hin und dann sagte der Professor zu den Jüngeren.
[16:25] Ja, also der Patient hier, Herr Sohnso, hat einen Galopprhythmus.
[16:31] So Galopprhythmus klingt erstmal so wie juhu, so ein richtig flottes Pferdchen,
[16:35] was ungestüm endlos galoppieren kann, ist aber aus Kardiologiesicht eine ganz
[16:44] gefährliche Situation.
[16:46] Also eigentlich kannst du da sagen, es ist jetzt wieder Zeit,
[16:49] bald einen Pastor zu bestellen.
[16:51] Es ist nicht gesund und geht ihn meistens sehr über kurz oder lang in die Hose.
[16:56] Der Patient mit einer schweren Herzinsuffizienz und dem Galopprhythmus war,
[17:02] als er das gehört hat, er hat es anders bewertet.
[17:05] Er war total begeistert. Er hat gedacht, echt jetzt?
[17:10] Wie cool ist das denn? Ich hätte gedacht, ich gehe hier bald flirten.
[17:14] Ich bin hier bald nicht mehr. unter den Lebenden. Ich habe so ein starkes Herz,
[17:18] Galopprhythmus. Das hat er wirklich geglaubt.
[17:21] Und er wurde dann beim Entlassungsgespräch beim Professor hat er ihm das auch
[17:26] gesagt. Also ich habe ja einen Galopprhythmus.
[17:30] Dann wohl von Professor Lohn verlangt, dass er ihm quasi wie auf ein Rezept
[17:36] wohl schreibt, dass er noch ein paar Jahre macht.
[17:40] Und dazu hat sich der Professor angeblich
[17:42] hinreißen lassen, hat ihm also aufgeschrieben, das wird noch was.
[17:47] Und er hat wirklich noch zehn Jahre gelebt, muss man sich mal vorstellen,
[17:50] hat noch eine Frau geheiratet, die ihn dann natürlich auch nochmal beflügelt
[17:56] hat, diese Liebe, diese unverhoffte Beziehung.
[17:58] Und dann war er angeblich noch mal zehn Jahre später noch mal beim Professor
[18:03] in der Sprechstunde und hat gesagt, jetzt noch mal zehn Jahre weiß ich nicht so ganz.
[18:07] Lange Rede, langer Sinn. Das muss man sich mal auf dem Herzen und auf der Zunge
[18:12] zergehen lassen, was das bedeutet.
[18:15] Es ist eine einzige Sache in diesem Fall gewesen, wie der Mann das bewertet hat.
[18:20] Und das sollte eigentlich uns alle von manchen Gedanken hoffentlich heilen.
[18:27] Ja, auf jeden Fall. Ja, aber jetzt sucht sich das ja nicht jeder so selbst aus,
[18:31] ob er als Optimist und total fröhlich durch die Welt geht oder eher missmutig
[18:38] und eine runtergedrückte Seele hat, sage ich mal,
[18:42] ob es nun genetisch ist oder aus Gründen der Kindheit, die vielleicht nicht ganz so leicht war.
[18:47] Oder was würdest du sagen, wenn ich jetzt, egal welche Vergangenheit ich habe,
[18:52] bewusst darauf achte, mich fortan aufs Positive zu konzentrieren?
[18:57] Kann man dann dieses Grundgefühl, was man hat, wirklich überlisten und auf Dauer fröhlicher werden?
[19:03] Also ich finde, man sollte erstmal jetzt ohne Wertung mal gucken, was man so denkt.
[19:09] Das könnte ja mal eine ganz erquickende Analyse sein.
[19:13] Und dann auch mal wirklich in sich gehen, ist das jetzt wirklich reell? oder ist das jetzt eher.
[19:21] Das ist fraglich, denn wir wissen ja auch, wenn man jetzt hier nur wie so ein
[19:25] Smiley oder so ein Quietschebär durch die Gegend läuft und so sich selber da
[19:31] eigentlich was vorspielt, das ist ja niemals gut.
[19:35] Also es gibt ja auch so eine Art Toxic Positivity,
[19:39] wenn man jetzt nur noch sich da von einer positiven Wolke umgeben will und dann
[19:46] immer wieder krampfhaft versucht negative Gefühle zu unterdrücken,
[19:52] die sind dann irgendwie wie so ein Ball, den man immer unter Wasser drückt und
[19:55] irgendwann kommt das dann einfach stärker zurück.
[19:59] Also das ist auch so inzwischen schon beforscht.
[20:05] Es gibt so eine Gratwanderung. Manchmal können ja sinnvolle negative Emotionen uns auch für was warnen.
[20:13] Also wenn wir jetzt auf einmal Angst haben, weil auf einmal ein was weiß ich,
[20:16] ein Wolf, ein Bär vor uns steht, ist das ja realistisch.
[20:21] Es geht vor allen Dingen um diese Negativität, die nicht sein müsste,
[20:27] weil sie nicht wirklich so greifbar ist.
[20:31] Während hingegen Angst, Wut, Trauer und Scham.
[20:36] Wenn sie auch adäquat sind und auch immer wie so eine Art Hinweisgeber sein
[20:42] können und auch, wie gesagt, vor Gefahren schützen können.
[20:46] Aber wenn man jetzt zum Beispiel in jeder Sache,
[20:52] oder nehmen wir mal an, jemand fährt in Urlaub und freut sich und hat ein Zimmer
[20:58] und nimmt dann als erstes gar nicht wahr, dass man Urlaub hat, sondern denkt sich,
[21:02] ach wieso gucke ich jetzt auf diese Ecke und habe nicht irgendwie einen Balkon
[21:08] und gleich ist man, wertet man eigentlich wieder gleich irgendwas ab.
[21:12] Also das sind solche, diese kleinen Dinge, die einen quasi daran hindern,
[21:20] einen glücklichen Moment zu haben.
[21:23] Und wer das für sich erkennt, der wirklich sagt, also ich merke irgendwie,
[21:27] dass ich mir doch ganz oft so ein Schienbein stelle oder mir so gar nicht so
[21:32] einen schönen Moment gönne,
[21:34] der steckt natürlich in der Gefahr, auch weniger Resilienz zu haben,
[21:38] wenn es dann doppelt dick kommt.
[21:40] Und da kann man ja heutzutage so viel tun.
[21:43] Das muss man ja nicht erst dazu kommen lassen, wenn man schwer krank ist.
[21:47] Sondern man kann auch zum Beispiel durch ambulante Therapie,
[21:52] man kann versuchen Entspannungsverfahren.
[21:56] Manchen Leuten hilft Meditation, aber auch vielleicht diese therapeutische Aufarbeitung
[22:03] oder Hypnose, da kann man wirklich einiges ausprobieren.
[22:07] Aber das Allerwichtigste, finde ich, ist das Bewusstwerden, das Unbewusste bewusst
[22:15] machen, sehen, was man denkt.
[22:17] Und dann auch gucken, ach Mensch, dieser Gedanke hat mich jetzt dazu gebracht, das zu fühlen.
[22:24] Und dann erlebt man einfach so eine Überraschung, wie wenn man jetzt so einen
[22:27] Zwilling von sich neben sich laufen hätte, der wie so ein Geheimagent neben
[22:31] einem herläuft und sagt, guck mal, ertapp dich doch mal jetzt,
[22:34] was du gerade wieder denkst.
[22:37] Also wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst.
[22:40] Es ist schon ein bisschen so.
[22:41] Ich habe auch gelesen, dass allein das Betrachten von lustigen Videos dazu führen
[22:45] kann, dass das Immunsystem vermehrt Antikörper ausschüttet, also dass man nicht
[22:51] so schnell sich erkältet im Winter zum Beispiel.
[22:54] Also das ist ja vielleicht auch eine ganz nette Unterhaltung nebenher. Ja, absolut.
[22:58] Und das gibt es sogar, das ist betrachtend von lustigen Videos,
[23:03] Sketchen, Comedys oder ich habe ja auch schon vor 20 Jahren Loriot auf Rezept
[23:08] aufgeschrieben, Loriot gucken, weil ich diesen Humor von ihm so schätze und liebe.
[23:13] Jüngere, die uns zuhören und wer noch nicht Loriot kennt, der möge bitte bei
[23:17] YouTube mal einsteigen.
[23:18] Ich könnte mich da, ich kann nicht mehr, ich darf da jetzt gar nicht dran denken,
[23:23] ich kann manches auswendig. Es gibt sogar Daten, die zeigen,
[23:27] dass es auch antidiabetisch wirkt.
[23:32] Und das macht ja total Sinn. Und deswegen solche Sachen, die dann eher früher
[23:37] belächelt wurden, wie Lach-Yoga, ist ja dann auch dasselbe Phänomen.
[23:41] Der Erfinder von Lach-Yoga war ein schwerkranker Mann mit einer schweren rheumatologischen
[23:45] Grunderkrankung meines Wissens.
[23:48] Der hat sich quasi auch durch Humor auf den Weg der Gesundheit gebracht.
[23:53] Und das ist einfach nicht zu unterschätzen.
[23:56] Wenn es hier knackt, das ist, glaube ich, mein Stuhl.
[23:59] Das ist nicht L'Oreal, der hier durch das Zimmer, der die Bilder gerade rückt.
[24:05] Da gibt es so ein Sketch, das Bild hängt schief ohne Worte. Das ist unglaublich.
[24:10] Empfohlen wird im Rahmen von MBM ja auch vor allem Yoga und Tai Chi.
[24:15] Warum sind denn diese Sportarten jetzt vielleicht eher geeignet als Joggen und
[24:20] Schwimmen oder Gewichte heben?
[24:21] Oder gibt es da gar keinen Unterschied? Naja, das hängt einfach damit zusammen,
[24:26] dass die Mind-Body-Medizin, wie der Name ja schon sagt, ganz klar die Verbindung
[24:31] von Körper zu Geist sieht,
[24:34] berücksichtigt und diese Verbindung Geist und Körper, die.
[24:41] Schafft man sehr, sehr gut über diese Sportarten, die diese Verknüpfung auch herstellen.
[24:46] Deswegen ist Tai Chi, Yoga da, Qigong sehr prädestiniert.
[24:51] Übrigens ja auch Sportarten oder Bewegungsarten, die traditionell eine jahrtausendealte
[24:58] Tradition haben und die auch wirklich sehr, sehr wichtig sind,
[25:02] um diese Lebensqualität und Energie zu verbessern.
[25:07] Also das finde ich sehr, sehr beeindruckend. Also wenn man jetzt rein joggt und schwimmt,
[25:13] dann ist das auch stark körperlich und das kann natürlich auf jeden Fall indirekt
[25:19] der Psyche auch wunderbar tun, aber gerade Entspannung und so weiter ist wichtig.
[25:27] Aber wenn man das alles so ein bisschen kombiniert, die Ernährung verbessert,
[25:30] die Bewegung reinbringt, den Schlaf berücksichtigt und eben auch,
[25:35] was denke ich, das ist das größte Tür zur Gesundheit.
[25:38] Und es kommt in der Regel immer vor, dass ich mit Patienten,
[25:42] bevor ich über Ernährungsprotokolle mich beuge.
[25:46] Bevor wir da anfangen aufzuräumen, sage ich mal,
[25:50] mache ich in der Regel immer auch erstmal wie eine Art Check-up-Untersuchung,
[25:55] wo natürlich Untersuchung und Blut dabei ist, aber einfach auch so wie so ein Spürhund,
[26:01] wie so ein Lawinenhund, dass man über den Geist und die Seele mal läuft.
[26:04] Was ist denn da eigentlich los?
[26:06] Das wird auch systematisch bei uns in der Praxis abgefragt, weil auch viele
[26:12] Menschen haben da einfach Themen und dann kann man optimal gesund werden und auch gesund bleiben.
[26:19] Mein Antrieb ist ja, die Menschen gesund zu halten und gar nicht immer erst
[26:23] das Kind im Brunnen zu suchen, ne?
[26:26] Aber gleichzeitig muss man ja wahrscheinlich schon sagen, dass dieses Verfahren
[26:30] irgendwo seine Grenzen hat.
[26:31] Also es lässt sich ja nicht jede Erkrankung so wegdenken oder wegmeditieren.
[26:36] Nein, also man muss individuell ganz klar schauen.
[26:41] Aber zum Beispiel halte ich mein Bodymedizin auch wie Psychoonkologie ein Beispiel.
[26:46] Auch ganz wichtig, wenn jemand eine schwere Erkrankung hat, dass er sich eben
[26:50] auch seelisch auffangen lässt, professionelle Hilfe lässt.
[26:54] Und natürlich, wenn man jetzt eine, wie gesagt, schwerere Grunderkrankung hat,
[27:01] bin ich immer dafür, dass man das Beste aus allen Sparten der Medizin individuell bündelt.
[27:06] Also da gibt es für mich nicht entweder oder oder man kann dann blindern nicht
[27:10] wegdenken und wegmeditieren.
[27:11] Das geht einfach nicht. Da muss der chirurgische Schnitt das Ganze regeln.
[27:18] Aber um Krankheiten vor allen Dingen am Entstehen zu hindern,
[27:23] finde ich das schon ein wunderbares Element der ganzheitlichen Medizin.
[27:28] Einfach sich um die Seele und den Geist und die Gedanken schon früh zu kümmern.
[27:34] Und glaubst du, dass es auch wichtig wäre, dass Ärzte eher dazu übergehen sollten,
[27:38] anstatt so aufzuklären, zu sagen, wir versuchen jetzt diese Therapie,
[27:42] die kann auch nicht funktionieren oder so zu sagen,
[27:46] ich habe ein gutes Gefühl, das sollten wir mal ausprobieren,
[27:49] das könnte mir vorstellen, dass ihnen das hilft, also dass man das schon gleich
[27:52] viel positiver verpackt.
[27:55] Also wenn ich jetzt zum Beispiel aus meiner Praxis spreche, wie ich mit den
[28:00] Menschen kommuniziere, da muss gar nichts verpackt werden.
[28:06] Also das kommt so gerade rüber, dass ich auch natürlich bei jedem anders weiß,
[28:14] wann ist jetzt so der richtige Zeitpunkt, um das anzusprechen.
[28:18] Das ist ja auch was Sensibles.
[28:20] Und das Spannende, was mich sehr positiv überrascht hat, war,
[28:25] dass eigentlich die Menschen das schon wissen und nur noch nicht so bewusst ausgesprochen haben.
[28:32] Ja, das stimmt manchmal, ich denke, ich kriege das nicht wieder los oder ich
[28:38] habe es jetzt geschafft, mich mal um mich zu kümmern und so.
[28:42] Und dass das dann sehr einfach ist, auch jetzt mal in der Interaktion.
[28:49] Es ist eher fast ein Befreiungsschlag.
[28:52] Und das Schönste ist natürlich, wenn ich mit sehr jungen Menschen arbeite,
[28:56] Mitte 20, Anfang Mitte 30, die sagen, ich möchte gesund bleiben.
[29:02] Und da habe ich jetzt auch einen Jungen gehabt, der ist 19, also der ist fantastisch,
[29:07] ein Riesenmensch, der kommt kaum durch die Tür und hatte Probleme mit der Haut.
[29:14] Und lustigerweise kam mir dann über die Haut auch über natürlich auf.
[29:20] Wie lebst du? Wie denkst du?
[29:21] Was steht an? Ist ja eine spannende Lebensphase und.
[29:26] Das ist schön zu sehen, wie er jetzt quasi über die Haut zu mir in die Praxis
[29:32] kam und jetzt so viel für sich mitnehmen konnte, auch in der Stressresilienz.
[29:37] Das habe ich auch einen anderen jungen Mann, der Ende 20, Anfang 30 ist,
[29:42] der sehr infektlabel ist und der immer nur im Körperlichen verharrt ist.
[29:48] Und ihm ist erst jetzt klar geworden, wie er mit Stress umgeht,
[29:52] beziehungsweise schlecht umgeht und wie psychoneuroimmunologisch er dann immer
[29:56] quasi so ein Immunschwächling wird.
[29:59] Und daran haben wir jetzt neben natürlich bestimmten Maßnahmen,
[30:02] Akupunktur, Infusionstherapie, Schlafmodulation, Ernährung, Optimierung gearbeitet.
[30:08] Und jetzt ist der, ich sage ja immer, ich hoffe, dass er mich bald gar nicht
[30:13] mehr braucht. Denn das ist ja mein Wunsch.
[30:17] Eigentlich auch sehr ungewöhnlich.
[30:21] Es ist ja genug Nachwuchs da, die alle noch kommen. Ja, dann kommen da nur noch Postkarten.
[30:26] Also ich habe eigentlich einen guten Job gemacht, wenn ich von den Menschen
[30:29] Postkarten kriege oder sage, ich war mal da oder die kommen nur alle ein,
[30:35] zwei Jahre mal zum Check-up und dann ist es das.
[30:38] Das ist eigentlich das schönste Gefühl. Ja, ja, total.
[30:43] Ja, unsere Zeit ist um leider. Das Gedanke-Karussell. Also die Folge ist für
[30:49] mich unglaublich schnell durchgerauscht.
[30:53] Und ich möchte auch nochmal motivieren, also wir wissen, dass das so viel verbessern
[30:58] kann, also jetzt nicht nur um Krankheiten vorzubeugen, auch um chronische Schmerzen
[31:03] zu verringern, das ist ganz, ganz elementar.
[31:08] Es ist ja auch so, dass MDM jetzt in den ersten Unis eingeführt wird,
[31:12] also in Düsseldorf zum Beispiel.
[31:14] Gerade bei Medizinstudenten, dass die halt sehr viel lernen müssen, sehr viel Stress haben,
[31:20] dass die solche Kurse durchlaufen und gesagt haben, sie können tatsächlich dadurch
[31:23] besser mit diesem Stress umgehen, der sich gar nicht verändert hat,
[31:27] sondern einfach nur, weil sie Methoden gelernt haben,
[31:30] wie kann ich besser da durchgehen sozusagen.
[31:32] Ja, es freut mich für den jungen Nachwuchs und dass sie das aber auch bitte
[31:37] mit ihren Patienten dann umsetzen mögen und dann auch muss man sich klar sein,
[31:44] dass man da auch selber mitmachen muss.
[31:46] Also schon Hippokrates hat die Menschen dazu aufgefordert, selbst mitzumachen.
[31:52] Das heißt, wenn jetzt jemand was Extremes hat, dann wird man jetzt auch gleich ein Wunder erschaffen.
[31:59] Aber es wird absolut die Lebensqualität sehr verändern, auch bei schwersten Leiden.
[32:05] Und wie gesagt, wer sich mit dem Thema Psychoneuroimmunologie befasst oder auch
[32:10] den Buchtipp von Jeffrey Redinger geheilt, das sollte einem zu denken geben im positivsten Sinne.
[32:19] Und das würde ich auf jeden Fall mitnehmen.
[32:22] Einen ganz großen Hoffnungsschweif. Ja, herausgekommen ist heute sicher,
[32:27] dass wir unseren Körper und Geist als eine Art Yin und Yang sehen sollten,
[32:31] die zusammengehören und sich gegenseitig beeinflussen und vor allem helfen können.
[32:35] Und ich nehme mit, wer sich selbst heilen will und für belastende Zeiten gut
[32:40] vorsorgen möchte, der sollte eben immer nach den positiven Dingen im Alltag
[32:45] Ausschau halten und ja, sich vielleicht mal zu einer Probestunde Tai Chi anmelden.
[32:50] Und ansonsten erreichen uns eure Fragen, Themenwünsche und sonstige Rückmeldungen
[32:54] am besten unter podcast.docfleck.com.
[32:58] Vielen Dank, dass ihr heute dabei wart. Bis zum nächsten Mal.
[33:01] Und ich wünsche euch eine gute Woche. Pflegt eure Gedanken, freut euch am Leben,
[33:06] genießt es und macht was draus.

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