# Asbest, Retinol, Babesien und Epilepsie - eure Fragen

An episode of [Dr. Anne Fleck - Gesundheit und Ernährung](https://invisiblenetwork.ai/podcast/1548655626), 13 Oct 2026, 34 min.

Audio: https://ais.audiorella.com/podcasts/1740-dr-anne-fleck-gesundheit-und-ernahrung/255286-new-episode.mp3?v=2&awCollectionId=julephosting_6952232841964&awEpisodeId=255286

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## Transcript

[0:02] Heute geht es um Asbest, um Infektionen mit Babesien, der sogenannten Hundemalaria
[0:09] und um Nährstoffmängel, Medikamente und Epilepsie.
[0:15] Dr. Anne Fleck, Gesundheit und Ernährung.
[0:18] Wir sind da und die DocFleck-Sprechstunde ist ab jetzt geöffnet.
[0:22] Und wir, das bin ich, Dr. Anne Fleck, genannt DocFleck, Fachärztin für Innere
[0:26] Medizin und Ärztin für personalisierte Präventiv- und Ernährungsmedizin.
[0:32] Und Kirsten Frintrop, Redakteurin und Co-Host dieses Podcasts.
[0:36] Nochmal die kurze Info vorweg, wir kürzen die E-Mails von euch gegebenenfalls
[0:40] etwas ein, um sie hier vorlesen zu können. Doc Fleck liegen Eure Nachrichten
[0:43] aber immer natürlich in voller Länge vor.
[0:47] Anne, Deine erste Patientin, begrüßen wir. Es ist Mara. Liebe Frau Fleck,
[0:51] vor ca. 10 Jahren hatte ich eine Asbest-Exposition, in Klammern Staub.
[0:57] Gibt es eine Möglichkeit, über den Lebensstil die Wahrscheinlichkeit von Spätfolgen zu verringern?
[1:02] Wenn man googelt, findet man oft den Hinweis, dass man weniger Antioxidantien, wie z.B.
[1:06] Beta-Carotin, zu sich nehmen soll, um das Lungenkrebsrisiko zu minimieren. Ist das korrekt?
[1:11] Was ist mit Retinol in Kosmetika? Über eine Rückmeldung wäre ich sehr dankbar. Liebe Grüße von Mara.
[1:18] Also vielen Dank für die Nachricht und das Vertrauen in uns.
[1:24] Auch bei diesem sehr hochemotionalen und medizinisch wichtigen Thema.
[1:27] Übrigens denke ich auch hier nicht nur an die Asbest-Exposition.
[1:31] Vor allem die Schimmelpilz-Exposition betrifft ja auch wegen des Themas Dämmen
[1:37] sehr, sehr viele Menschen.
[1:40] Was man auch noch bedenken muss, was bedeutet Exposition? Das bedeutet,
[1:44] dass unsere Hörerin einen Kontakt nachweislich mit einem Schadstoff hatte.
[1:51] Und jetzt nochmal zurück zu unserem Fall, der lieben Mara.
[1:54] Es ist völlig verständlich, dass Sie sich nach der Exposition da Sorgen machen.
[1:59] Und ich würde aber immer empfehlen, erstmal tief Luft zu holen.
[2:03] Wir schauen uns jetzt mal genau auch nach Stand der Forschung das Thema an,
[2:08] das Rätsel um Antioxidantien, Beta-Carotin und so weiter.
[2:14] Mara hat ja beim Googeln einen absolut korrekten und hochrelevanten Punkt entdeckt,
[2:18] denn die Studienlage ist ein
[2:20] Paradebeispiel, die zeigt, dass gut gedacht nicht immer gut gemacht ist.
[2:26] Und zwar sehr große klinische valide Studien haben gezeigt, dass eine hochdosierte,
[2:34] isolierte, also ausschließliche Einnahme von synthetischem Beta-Carotin,
[2:40] als Nahrungsergänzungsmittel bei Menschen mit einem stark erhöhten Lungenkrebsrisiko,
[2:45] insbesondere bei starken Rauchern und Asbestarbeitern, das Lungenkrebsrisiko
[2:52] paradoxerweise erhöht hat. Also das gilt jetzt nur...
[2:57] Bei dieser Risikogruppe und bei einer hochdosierten, isolierten Einnahme von
[3:03] synthetischem Beta-Carotin.
[3:05] Wie kommt das denn zustande?
[3:08] In einem durch Schadstoffe wie Asbest oder Tabakrauch,
[3:12] massiv unter Stress von Oxidation stehendem Lungengewebe, kann dieses hochdosierte,
[3:19] isolierte Beta-Carotin chemisch auf einmal umkippen.
[3:23] Also Umkippen in Anführungsstrichen, es wirkt dann nicht mehr als schützendes
[3:27] Antioxidant, als Ritterrüstung, sondern wird selbst zu so einer Oxidationsradikalschleuder,
[3:34] die Zellschäden fördert.
[3:37] Und deswegen muss man hier auch nochmal ganz klar unterscheiden.
[3:42] Die Warnung aus dieser Studie, die darf man nur beziehen auf eine strikte,
[3:47] isolierte, synthetische Einnahme mit Beta-Carotin und vor allen Dingen mit hochdosierten Gaben.
[3:55] Und sie gilt ausdrücklich nicht für jetzt den Verzehr von natürlichen Antioxidantien
[4:02] aus Gemüse und Obst, aus Karotten, aus Kürbis, aus Süßkartoffeln, Grün- und Blattgemüse.
[4:09] Hier ist Beta-Carotin natürlich und eingebettet in diese wunderbare Matrix mit
[4:14] Ballaststoffen, Pflanzenstoffen und anderen Vitalstoffen.
[4:18] Und das schadet nicht. Und man muss natürlich auch hier immer hinterfragen,
[4:23] wie hoch ist das Risiko und wie hoch wäre eine synthetische Einnahme,
[4:28] wie hoch ist die Dosis und wie hoch und lang ist die Zeiteinnahme.
[4:33] Also ich wurde ihr von einer hochdosierten Einnahme von Beta-Carotin vermittelt.
[4:38] Abraten und falls sie ein Präparat einnimmt, wo Beta-Carotin drin ist,
[4:44] die Dosis prüfen lassen und es auch nicht langfristig einnehmen.
[4:49] Und vor allen Dingen, es war ja eine isolierte Beta-Carotin-Gabe.
[4:53] Die Frage ist ja auch, wie wirkt sich Beta-Carotin selbst synthetisch eingenommen
[4:57] aus, wenn man es in einem anderen Kontext einbindet. Aber dazu habe ich jetzt keine Daten gefunden.
[5:04] Und was ist mit Retinol genau? Genau. Dann hat sie ja gefragt,
[5:08] was ist mit Vitamin A, Retinol und Kosmetika?
[5:11] Also hier wissen wir, dass Retinol in Hautcremes oder Seren vor allen Dingen
[5:17] lokal in diesen obersten Hautschichten wirkt, also Epidermis und Dermis und
[5:22] schiebt dort die Zellerneuerung Kollagensynthese an.
[5:27] Man muss wissen, dass die systemische Aufnahme, also die Menge an Retinol,
[5:33] die jetzt über so eine normale kosmetische Anwendung im Gesicht tatsächlich
[5:38] über die Hautbarriere in die Blutbahn und zur Lunge gelangt,
[5:42] eher verschwindend gering ist und medizinisch,
[5:46] bei einer Asbestexposition nach derzeitigem Kenntnisstand eher unbedenklich ist.
[5:52] Also sie muss jetzt nicht zwingend auf Retinol verzichten.
[5:55] Die Frage, die ich mir aber immer stelle, ist, bei allem, was man auf die Haut
[6:00] tut und auch in die Haut spritzt, Also zum Beispiel Botox kann ja auch zu einer
[6:06] Antikörperbildung führen.
[6:09] Auch immunologische Effekte haben, sollte man hinterfragen. Muss das sein,
[6:14] ja. Deswegen ist ihre Denkweise schon richtig.
[6:17] Und jetzt würde ich natürlich immer positiv an die Sache gehen.
[6:20] Es ist nie zu spät, was für die Gesundheit zu tun.
[6:23] Und sie kann sehr wohl die Lunge über den Lebensstil schützen.
[6:28] Und weil die Asbest-Exposition, liebe Mara, ja etwa doch ein Jahrzehnt zurückliegt,
[6:34] geht es jetzt primär darum, solche chronischen, unterschwelligen Entzündungen,
[6:38] dieses Silent Inflammation zu minimieren.
[6:40] Also das Thema, was ich ja schon seit Jahrzehnten auch immer wieder aufs Tablett
[6:47] hole. Anti-entzündliche, darmgesunde Ernährung.
[6:50] Ich würde in Ihrem Fall auch empfehlen, die zelluläre Müllabfuhr,
[6:53] die Autophagie zu aktivieren. Zum Beispiel durch zeitbegrenztes Essen.
[6:57] Also zum Beispiel eine Nahrungspause von 13, 14 Stunden über Nacht.
[7:03] Damit auch gestresste Zellen sich gut reparieren können oder auch mal fünf bis
[7:10] sieben Tage vielleicht auch mal leicht zu fasten.
[7:14] Und ich würde natürlich schauen, dass sie jetzt Dinge meidet,
[7:18] die schlecht für die Lunge sind.
[7:19] Also zum Beispiel die Lunge liebt jetzt nicht, wenn sie sich jeden Tag mit Haarspray
[7:23] eindieselt oder eine Staube einatmet, mit einem Trockenshampoo,
[7:27] also jetzt nicht so einatmen.
[7:30] Rauchen sollte sie unbedingt lassen, auch pastige Frauchen. Und dieses ganze
[7:34] Einatmen von chemischen Dämpfen von Putzmitteln.
[7:37] Sollte sie dringend meinen. Also ich habe zu Hause so einen Putzstein.
[7:41] Ich sage mal, den kann man fast essen.
[7:43] Aber ich denke auch immer an die Reinigungskräfte, mit was die da so täglich
[7:49] arbeiten. Weil das sind Dinge, die nicht nur schlecht für die Lunge sind,
[7:53] sondern überhaupt das Immunsystem sehr, sehr fordern.
[7:57] Und dann natürlich anti-entzündliche Ernährung mit viel, zum Beispiel Gemüse,
[8:02] Sulforafan reichen, Kreuzbrütlern wie Brokkoli,
[8:06] Omega-3-Fit in der Top-Qualität, in laborgeprüften Omega-Safe patentierten Algenölen,
[8:13] und auch zum Beispiel sowas wie Kurkuma mit schwarzem Pfeffer und etwas Öl,
[8:18] oder grüner Tee und zuckerarme Beeren sind wichtig, genauso wie frische Luft.
[8:25] Und jetzt nochmal als Fazit, sie sollte künstliche, hochdosierte Beta-Carotin-Präparate
[8:32] vor allen Dingen minderwertiger Qualität wirklich meiden.
[8:37] In der Hauthygiene generell auf Produkte achten, die ihr guttun und das alles hinterfragen.
[8:45] Und vor allen Dingen, weil auch die Dosis und die Form und der Zustand ihrer
[8:51] Hautbarriere auch mit der Schleimhautgesundheit in Zusammenhang steht.
[8:56] Also Haut und Schleimhaut sind auch wie Geschwister.
[8:59] Und sofern kann sie, wenn sie das berücksichtigt, viel, viel Gutes für die Gesundheit
[9:05] tun. Und deswegen würde ich mit dem Retinol,
[9:09] Insofern auch kritisch sein, sie sollte niemals mit Retinol,
[9:15] das gilt für alle, beginnen, wenn die Haut aktuell spannt, brennt oder schuppig ist.
[9:20] Denn das ist ein Zeichen, dass die Hautbarriere nicht intakt ist.
[9:23] Und wer dann Retinol da drauf packt, einfach weil es im Internet so cool beworben
[9:28] wird, tut man den Barriere-Lipiden kein Gefallen.
[9:34] Und das muss hier streng beachtet werden.
[9:37] Ja, Retinol ist ja nicht nur in Cremes. Also ich habe auch eine zu Hause stehen.
[9:42] Die soll man dann abends drauf machen und nächsten Tag auf jeden Fall Sonnenschutz
[9:45] benutzen. Gibt es noch irgendwas, was wir bei Retinol beachten sollten?
[9:49] Ja, das ist ganz, ganz wichtig, weil das Retinol macht die Haut lichtempfindlicher
[9:54] und die schützende Hornschicht wird auch empfindlicher.
[9:59] Und deswegen ist dieser tägliche hohe UV-Schuss, also besser 50,
[10:05] am nächsten Morgen Pflicht. Denn ohne Sonnenschutz bewirkt Retinol das exakte
[10:09] Gegenteil. Es kommt zu massiven UV-Schäden und vorzeitiger Hautalterung.
[10:14] Und was oft vergessen wird zu sagen, Retinol hat nicht nur lokale Effekte auf der Haut,
[10:20] sondern es gehört ja zur Familie der Retinoide, also der Familie der Vitamin
[10:24] A-Derivate und die greifen auch stark in die Genregulation und in die Zellentwicklung ein.
[10:31] Deswegen gibt es auch zwei Dinge, auch zwei Warnhinweise, die ich hier geben
[10:36] will, weil ich finde, wir haben als Weißkittel die Pflicht, dass die Menschen keinen Schaden nehmen.
[10:43] Man darf hochdosierte Vitamin-A-Derivate nie in der Schwangerschaft einnehmen
[10:49] und auch in der Stillzeit, weil sie nachweislich fruchtschädigend sein können.
[10:54] Also auch wenn die Aufnahme über die normale Hautpflege bei intakter Hautbarriere
[10:59] sehr gering ist, würde ich hier immer Vorsicht walten lassen.
[11:04] Und man weiß auch, wenn man die Antibabypille zur Verhütung einnimmt, dann muss man wissen,
[11:12] dass einige dieser oralen Kontrazeptiver den Vitamin A Spiegel im Blutplasma leicht erhöhen können.
[11:20] Und wenn man dann zusätzlich sehr hochdosiert kosmetische Retinolbehandlungen macht,
[11:26] vor allen Dingen dann noch medizinische Peelings oder verschreibungspflichtige
[11:31] Vitamin A Säuren, gibt es ja auch in der Therapie, dann steigt auch das Risiko
[11:36] für Hautirritation und systemische Nebenwirkungen.
[11:39] Deswegen sollte man auch eine intensive Retinol-Therapie mit Ärzten absprechen,
[11:47] auch unter Einnahme der Antibabypille.
[11:51] Gut, dass wir noch drüber gesprochen haben.
[11:53] Ich will nur einfach sagen, das Retinol kann ein Werkzeug für die Hautgesundheit sein, unbestritten.
[12:00] Aber es ist hier nicht so ein easy Wellness-Produkt, sondern es ist ein hochaktiver
[12:05] Wirkstoff, mit dem man sehr respektvoll und behutsam umgehen muss.
[12:09] Und man muss wirklich wissen, ob die Hautbarriere intakt ist.
[12:14] Und man sollte sie auch gleichzeitig immer von innen stärken durch die Einnahme
[12:17] von hochwertigen Omega-3-Verzorgen und auch durch die Einnahme von Zink.
[12:24] Denn dann kann man davon auch bedenkenloser nutzen. Das heißt.
[12:30] Ich würde das immer individuell diskutieren und nicht pauschal für alle empfehlen. Okay.
[12:37] Danke für diesen Ausflug. Das ist wieder sehr interessant gewesen.
[12:41] Ja, ich staune immer wieder an alle. Ich habe das im Internet und ich schmier mir jetzt.
[12:46] Ja, aber das und das gibt es zu beachten. Ja, die Werbung und die Produkte wollen
[12:51] verkauft werden. So ist es. Wir fallen immer wieder drauf rein.
[12:53] Aber wir werden jetzt wachsamer.
[12:55] Nee, man muss einfach wissen, die Hautbarriere gilt es zu schützen.
[13:00] Also auch aggressive Peelings und so.
[13:02] Also diese Integrität der Haut- und Schleimhautbarriere.
[13:07] Ist einer der delikatesten Dinge, an denen sich unsere Gesundheit entscheidet.
[13:12] Das habe ich übrigens, genau das habe ich auch im Buch rausgearbeitet.
[13:17] Diese Sollbruchstellen der Gesundheit und die Hautbarriere und die Darmschlammhaut
[13:21] gehören dazu. Und da muss man wissen, wie erkenne ich, ob sie intakt ist oder
[13:26] nicht? Und was kann ich dafür tun, dass sie intakt bleibt?
[13:30] Und dann hat man ganz, ganz viel Gesundheit gewonnen. Da müssen wir jetzt kurz
[13:34] dazusagen, Annes neues Buch ist jetzt vorbestellbar. Healthy heißt es.
[13:39] Richtig. Genau, ihr könnt es jetzt schon vorbestellen. Unbedingt.
[13:43] Es war jahrelange Arbeit und worum geht es da?
[13:47] Ich habe den Körper systematisch in sieben Systeme zerlegt und habe herausgearbeitet,
[13:55] wo Gesundheit versteckt ist.
[13:57] Mir war immer durch zum Beispiel eine Patientin hat in meiner Sprechstunde gesagt,
[14:02] ich bin den New York Marathon gelaufen durchs Ziel, ganz glücklich gestolpert
[14:06] und habe mich gefragt, das ist doch alles nicht selbstverständlich.
[14:10] Ich wollte einfach nicht ein neues Buch schreiben, wo man wieder viel über Krankheiten
[14:14] liest, sondern eigentlich lesen, wo kippt die Gesundheit?
[14:18] Wo gibt es so eine Sollbruchstelle und wie kann ich frühzeitig eingreifen?
[14:22] Also das Buch ist eigentlich super für junge Menschen, die gesund sind und gesund
[14:26] bleiben wollen, aber auch eine Art Longevity für die, die schon etwas haben.
[14:31] Und ich habe so viel dazugelernt. Diese versteckten Helden oder zum Beispiel
[14:35] Bauchspeicheldrüsenkrebs ist bald Krebsarzt Nummer eins.
[14:39] Aber die Werte, die einfach zu messen sind, um zu wissen, wie es der Bauchspeichelduse
[14:43] geht und ob wir sie schützen müssen durch Enzymeinnahme, die werden so oft vergessen abzunehmen.
[14:49] Insofern geht es um das Wunder des Körpers zu verstehen, uns mit dieser Faszination
[14:56] zu infizieren und dann wirklich ganz konkrete Tipps.
[15:00] Was muss ich messen und was kann ich einfach tun? Und so getreu nach dem Doc
[15:04] Fleck-Motto, was wir hier ja auch machen, kleine Hebel, große Wirkung.
[15:08] Also ich lade alle ein, Healthy vorzubestellen, zu lesen, zu kommentieren, mir Feedback zu senden.
[15:16] Es war eine unglaubliche Arbeit und ich hoffe sehr, dass es mein Beitrag ist,
[15:21] um dieses doch sehr kranke Gesundheitssystem auf neue Beine zu stellen.
[15:26] Wir dürfen nicht auf das System warten, wir müssen selbst die Gesundheit in
[15:30] die Hand nehmen. Und deswegen machen wir ja auch diesen Podcast.
[15:33] Unbedingt. Unsere nächste Hörerin wartet schon. Sie möchte anonym bleiben.
[15:38] Und sie hat eine spannende Nachfrage zu unserer Eisen-Folge,
[15:41] die wir gemacht haben. Liebe Frau Dr. Fleck, liebes Podcast-Team.
[15:44] Ich habe die Folge zum Thema Eisen sehr aufmerksam gehört und möchte mich herzlich
[15:48] dafür bedanken. Viele Punkte haben mich sehr angesprochen, da ich selbst seit
[15:52] längerer Zeit mit niedrigen Ferritin-Werten zu tun habe.
[15:56] Ich bin 36, Mutter von zwei Kindern und habe seit längerer Zeit immer wieder
[16:00] niedrige Ferritin-Werte.
[16:02] Eine orale Eiseneinnahme hat bei mir bisher nicht zu einer relevanten Steigerung geführt.
[16:07] Aufgrund ausgeprägter Müdigkeitsphasen, Infektanfälligkeit und Kurzatmigkeit
[16:12] hat meine Hausärztin mir über etwa ein halbes Jahr verteilt,
[16:15] Eiseninfusionen mit Vitamin C verabreicht.
[16:18] Dadurch stieg der Ferritin-Wert zunächst an, aber innerhalb weniger Wochen fiel er wieder ab.
[16:23] Und die Beschwerden kamen zurück. Nach den Infusionen habe ich außerdem Gelenkschmerzen entwickelt.
[16:29] Vor allem in Fingern, Knien und Zehen. Rheuma wurde dabei nicht bestätigt.
[16:33] Durch ihre Podcast-Folge habe ich jetzt erfahren, dass eine Eisenzufuhr möglicherweise
[16:38] nachteilig sein kann, wenn bestimmte Erreger oder Parasiten vorliegen.
[16:42] Bei mir wurde mit 20 Jahren eine Borrelien-Infektion festgestellt,
[16:45] die damals mit Antibiotika behandelt wurde.
[16:48] Aufgrund der schlecht ansteigenden Ferritin-Werte wurde ich nun positiv auf
[16:52] Barbäsien getestet und mir wurde eine mehrwöchige Therapie empfohlen. Meine Fragen.
[16:58] Gibt es aus Ihrer Sicht eine sinnvolle Möglichkeit, die Eisenwerte bzw.
[17:02] Den Ferritinwert schon vor einer Babesian-Therapie zu verbessern?
[17:06] Welches Vorgehen und welche Therapie würden Sie bei positiven Babesian-Tests empfehlen?
[17:12] Also da muss ich ganz, ganz ehrlich sagen, ich kann jetzt unsere liebe Hörerin
[17:16] nicht ansprechen mit Namen, aber das ist für mich einer der,
[17:20] relevantesten und wichtigsten Fälle für alle, die uns zuhören und auch natürlich
[17:26] für die liebe Hörerin, weil wir hier so viel lernen können medizinisch.
[17:32] Und eins vorweg, sie hat mir auch gemailt, was man mit ihr vorhat.
[17:39] Ich würde unsere Hörerin bitten, ich hoffe, sie hört uns zu,
[17:43] dass sie uns gerne an unsere Podcast, E-Mail podcast.dogfleck.com,
[17:48] den Kontakt ihrer behandelnden ärztlichen Praxis schickt.
[17:54] Weil mich sehr interessieren würde, in Austausch zu treten, wenn sie das möchte.
[18:00] Weil mir das sehr, sehr klug erscheint und ich erst mal dankbar bin,
[18:04] dass da jemand so in der Art geholfen wird und dass man das überhaupt herausgefunden
[18:10] hat, weil das ist keine Seltenheit.
[18:12] Also noch mal so, dass ihr Ferritin, ihr Eisenspeicherwert, nach den Infusionen
[18:18] innerhalb von wenigen Wochen wieder abgestürzt wird und sie Gelenkschmerzen entwickelt haben.
[18:24] Unsere liebe Hörerin spreche ich jetzt direkt an. Das war kein Zufall,
[18:27] Denn es war einfach ein Hilferuf des Körpers.
[18:30] Und deswegen wäre es aus meiner Sicht absolut kontraproduktiv.
[18:37] Jetzt, bevor sie Medikamente nimmt, um diese Babesien, das ist übrigens ein
[18:42] malariaähnlicher Erreger,
[18:45] ein intraeritrozyterer Parasit, der lebt in den roten Blutkörperchen,
[18:49] nistet der sich ein und ernährt sich quasi vom Hämoglobin und dem darmgebundenen Eisen.
[18:55] Ist auch bekannt als Hundemalaria.
[18:58] Ist aber auch bei Menschen leider gar nicht selten. Es wird nur einfach nicht
[19:03] getestet. Und jetzt nochmal zurück.
[19:06] Wenn sie jetzt Eisen, bevor sie die aktive Barbesien-Infektion behandelt,
[19:13] nochmal Eisen zuführt, hochdosiert, vor allen Dingen per Infusion,
[19:18] dann tut sie dem Erreger einen riesigen Gefallen.
[19:21] Denn sie füttert die Parasitenpopulation richtig an.
[19:25] Und das genau auch erklärt, warum ihr Ferritinwert sofort wieder kollabiert ist.
[19:31] Denn die Barbesien, das machen übrigens nicht nur Barbesien,
[19:34] die Eisen futtern, haben das gefuttert und sich rasant vermehrt.
[19:38] Deswegen, Eiseninfusionen können einen fantastischen Nutzen sein.
[19:43] Aber auch hier müssen wir und alle, die in medizinischen Berufen arbeiten,
[19:47] auch eigentlich die Patientinnen und Patienten immer nach wenigen Wochen kritisch
[19:53] befragen, wie geht es ihnen.
[19:56] Weil in den ersten Tagen nach einer Eiseninfusion fühlen sich die meisten gut
[20:00] und haben rosiges Gesicht und haben Energie.
[20:03] Wer es aber nicht verträgt, da muss hinterfragt werden, hat da jemand eine chronische
[20:07] Borreliose, hat da jemand eine andere parasitäre Last und das muss dann geprüft werden.
[20:15] Und die Gelenkschmerzen kamen nämlich dadurch zustande, dass das Immunsystem reagiert hat.
[20:22] Das erklärt auch diese rheumatischen Beschwerden bei negativen Rheumaserologien.
[20:27] Das sind dann auch manchmal Patienten, ich bin ja internistisch ausgebildete,
[20:31] Rheumatologin sogar mit Schwerpunkt.
[20:34] Du findest im Labor nichts, das ist dann ein seronegatives Befundbild,
[20:39] dann werden die Patienten oft nach Hause geschickt, wir haben nichts gefunden.
[20:44] Nein, das ist das Problem, es wird hier etwas übersehen.
[20:49] Und erst muss der Erreger effektiv bekämpft werden und geschrumpft werden.
[20:53] Und erst wenn dann die Barbesienlast sinkt, dann kann der Körper auch das Eisen
[20:58] wieder für sich selbst behalten und den Ferritin wird nachhaltig aufbauen.
[21:03] Und die Therapie, deswegen würde ich mich gerne, dass sie uns auch den Namen
[21:08] der behandelnden Praxis schreibt, weil die Therapie, die sie uns ja gemailt
[21:13] hat, halte ich für bemerkenswert gut durchdacht.
[21:16] Das hat mich richtig gefreut, dass sich da jemand sehr gut Gedanken gemacht hat.
[21:21] Das war quasi die moderne evidenzbasierte pharmakologische Seite kombiniert
[21:26] mit den stärksten Mitteln der wissenschaftlich fundierten Naturheilkunde.
[21:31] Und auch Untergabe von hochdosiertem Vitamin C oder Artemisia etc.
[21:39] Und medikamentös antibiotischer Leitlinienkonformer Therapie.
[21:45] Das würde jetzt hier zu weit führen, aber das wäre ganz, ganz,
[21:49] ganz wichtig, dass sie diese Therapie, die man ihr vorgeschlagen hat, auch macht.
[21:55] Und dass man sie auch nicht zu kurz macht, etwa von sechs Wochen,
[22:01] würde ich da ausgehen, weil gerade bei chronischen Verläufen oder bei hartnäckigen
[22:06] Co-Infektionen, manchmal haben die Leute ja noch andere Sachen,
[22:10] Rückfälle sonst sein können.
[22:13] Und was mir noch am Herzen liegt, ihr zu sagen, ich würde diese Therapie sehr
[22:18] konsequent genauso angehen, weil es die Ursache des Eisenmangels an der Wurzel packt.
[22:24] Und ich würde drei wichtige Dinge für die Therapie beachten.
[22:29] Wenn diese Erreger massenhaft dann unter Antibiotika-Medikamenten absterben,
[22:35] dann kann das eine Erstverschlimmerung auslösen.
[22:38] Auch hier sollte sie sich beraten lassen, wie man die Symptome ein bisschen abfedern kann.
[22:44] Und ich würde auch immer eine Probiotika-Präbiotika-Strategie fahren,
[22:51] damit die Einnahme der Antibiotika nicht den Darm massiv schädigt.
[22:58] Und dann, wenn das vorbei ist, dann wird sie auch die Eisensubstitution normal
[23:05] speichern können und dann würde ich ihr eine sanfte, gut verträgliche,
[23:08] orale, also nicht über Infusion
[23:12] gegebene Eisensubstitution empfehlen in Kombination mit Vitamin C.
[23:19] Ja. Wahnsinn. Ja, es ist super spannend. Ja, total.
[23:26] Julia hat folgendes Thema mitgebracht. Unsere nächste Hörerin,
[23:29] deine nächste Patientin, Anne. Liebe Dr. Fleck, zunächst einmal vielen Dank
[23:33] für Ihren Podcast. Sie haben mich in den letzten Jahren sehr dazu motiviert,
[23:35] meine Gesundheit aktiv in die Hand zu nehmen.
[23:38] Die Liste der Dinge, die ich geändert habe, ist lang. Die Liste all der positiven
[23:42] Veränderungen dreimal so lang mit einem dicken Smiley dahinter. Genau.
[23:47] Sie schreibt, ich bin 34 und lebe seit 16 Jahren mit Epilepsie.
[23:51] Seit acht Jahren bin ich bis auf einmal anfallsfrei und nehme täglich 300 Milligramm Lamotrigin.
[23:58] Da ich im Außendienst arbeite und viel Auto fahre, ist die Anfallsfreiheit für
[24:02] mich besonders wichtig.
[24:03] Vor etwa anderthalb Jahren habe ich meinen Lebensstil nochmal deutlich optimiert.
[24:08] Natürliche vegetarische Ernährung, regelmäßiger Ausdauersport und Krafttraining,
[24:12] Ausreichender Schlaf sowie die Ergänzung von Omega-3, Magnesium,
[24:16] Eisen, Zink, B-Vitamin sowie einem Bitterspray.
[24:19] Meine jährlichen Blutkontrollen von Leber und Niere sind bisher unauffällig.
[24:23] Meine Frage lautet, gibt es aus Ihrer Sicht Hinweise darauf,
[24:27] dass Lamotrigin langfristig bestimmte Nährstoffe beeinträchtigen oder den Darm belasten kann?
[24:33] Würden Sie Menschen mit einer langjährigen Lamotrigin-Therapie bestimmte Laborwerte
[24:38] oder Nährstoffe besonders ans Herz legen?
[24:40] Und gibt es aus Ihrer Sicht Möglichkeiten, die langfristige Einnahme bestmöglich zu begleiten?
[24:45] Vielen Dank für Ihre Einschätzung und Ihre wertvolle Arbeit.
[24:48] Danke, dass es Sie gibt. Liebe Grüße von Julia. Wie schön.
[24:52] Ja, also vielen Dank, liebe Julia, für Ihre liebsten Zeilen und dieses riesige
[24:57] Lob und auch das Vertrauen.
[24:59] Und dann möchte ich natürlich Ihnen auch einen herzlichsten Glückwunsch sagen
[25:03] zu diesem doch sehr großartigen gesundheitlichen Erfolg.
[25:06] Also das finde ich ganz toll, wie sie den Lebensstil so konsequent optimiert
[25:12] haben. Und das ist echt vorbildlich. Das ist echt gelebte Ganzheitsmedizin.
[25:18] Und was ich nochmal, bevor ich jetzt die Frage konkret beantworten möchte,
[25:23] vorweg schicken möchte.
[25:24] Man muss auch immer hinterfragen, warum ist die Epilepsie gekommen?
[25:29] Und auch hier würde ich jedem Betroffenen empfehlen, grundsätzlich mit einer
[25:33] Autoimmunerkrankung, zum Beispiel Mundhöhle aufzusuchen, also aufzusuchen,
[25:40] die Mundhöhle. Was meine ich damit? Ein Zahnarzt.
[25:44] Zahnärztliche Praxisbesuchen mit biologischem Schwerpunkt.
[25:49] Oft habe ich erlebt, dass bei Epileptikern besonders auch solche entzündliche
[25:55] Knochenherde das Ganze angestachelt haben.
[26:00] Und auch hier können oft übersehende chronische Infektionen,
[26:04] zum Beispiel auch Epstein-Barr, wo man ja naturheilkundig etc.
[26:08] Doch ein paar Pfeile im Köcher hat, das Ganze anschieben. Übrigens habe ich
[26:12] auch eine Patientin, die häufige Anfälle hatte mit regelmäßigen Fastenphasen.
[26:20] Und einer Medikation und natürlich anti-entzündlicher Darmgesunde Ernährung,
[26:25] hochwertigen Omega-3, kein Zucker und so weiter.
[26:29] Das macht unsere liebe Hörerin Julia schon in eine dauerhafte Anfallsfreiheit
[26:34] bekommen, wo quasi die Epilepsie ausgebrannt ist.
[26:38] Die ist irgendwann in Rente gegangen und irgendwann boten sie auch die Medikamente
[26:42] los. Und das hat sich gehalten.
[26:46] Und dann natürlich konsequenter Lebensstilveränderung.
[26:52] Und jetzt zum Lamotrigin und der Frage,
[26:55] wie ist das als Nährstoffräuber zu beurteilen, ist es das überhaupt?
[26:59] Im Vergleich zu alten Antileptika gilt das als relativ stoffwechselneutrales Medikament.
[27:06] Und es gibt auch Aspekte, dass es eher darmfreundlicher ist,
[27:10] weil es nicht so stark über die Leber geht. Das muss man ja auch berücksichtigen,
[27:14] welche Medikamente werden wo verstoffwechselt.
[27:17] Das muss man zum Beispiel auch wissen, wenn man Kurkuma als Nahrungsergänzung
[27:22] schluckt, dass das massiv in den Leberstoffwechsel eingreift.
[27:26] Auch das wird in manchen Social-Media-Videos nicht unbedingt erzählt.
[27:30] Aber man weiß aus der Evidenz und gerade auch Erfahrung, dass eine jahrzehntelange
[27:38] Einnahme doch zu Engpässen führen kann und die sollte man kennen.
[27:43] Also vor allen Dingen greift das Medikament, wie viele übrigens,
[27:47] subtil in den B-Vitamin und den Folsorgestoffwechsel ein.
[27:51] Das heißt, es könnte zu einem Mangel an Folsorre, Vitamin B12 kommen und das
[27:57] kann den Anstieg von Homozystein zünden.
[28:00] Das ist ein toxisches Stoffwechsel-Zwischenprodukt, das die Gefäße belastet.
[28:04] Übrigens ein Wert, den ich in allen Check-up-Untersuchungen empfehle zu prüfen.
[28:10] Auch etwas, was Krankenkassen und auch Unternehmen im innerbetrieblichen Gesundheitsmanagement,
[28:16] wer da Bedarf hat, sich gerne melden mit Rückfragen, wirklich testen sollten.
[28:21] Weil man diesen Wert dann über eine Ergänzung von B-Vitamin,
[28:25] aber bioaktiv, verändern kann.
[28:29] Und weil aber unsere liebe Hörerin Julia jetzt schon Vitamin B ergänzt,
[28:34] hat sie eigentlich schon den Körper hier sehr schützend aufgestellt.
[28:39] Dann muss man wissen, fast alle Antiepileptika können, wenn man sie jahrelang
[28:43] einnimmt, den Knochenstoffwechsel beeinträchtigen, weil sie den Abbau von Vitamin
[28:48] D beschleunigen. Also sie braucht wichtig Vitamin D-Versorgung.
[28:53] Dazu gehört auch Calcium und Magnesium.
[28:56] Vor allen Dingen auch ein wichtiger Faktor, sie ist eine Frau ab Mitte 30.
[29:01] Und dann, was ganz wichtig ist, diese Medikamente, also alle Antiepileptika,
[29:06] aber auch Statine, Auch Protonpumpenhemmer belasten in der Regel die Mitochondrien.
[29:14] Mehr oder weniger. Das heißt, es kommt in der Regel zu einem deutlich erhöhten
[29:18] Verbrauch von Coenzym-Q10.
[29:21] Und das brauchen wir für die Energieproduktion aller Zellen im Körper.
[29:25] Ob das der Herzmuskel ist, ob das der Nervenzelle ist, die Muskelzelle.
[29:30] Und weil das Gehirn und Nervensystem bei MS ja besonders.
[29:36] Schützenswert ist und das ist eines der energieverbrauchendsten Organe,
[29:40] würde ich eine Coenzym-Co10-Substitution zum Beispiel in Sprayform unbedingt ans Herz legen.
[29:49] So und dann würde ich noch sagen, was würde ich jetzt ihr empfehlen oder Menschen,
[29:55] die ähnliche Situationen haben, zu testen.
[29:59] Ich finde es ganz toll, dass die Routineblutwerte geprüft wurden von Leber und
[30:05] Nier und dass die unauffällig sind.
[30:07] Und um langfristig diese Einnahme des Medikaments perfekt zu spiegeln im Labor,
[30:14] würde ich aber noch ein paar andere Werte spezifisch dazu packen,
[30:19] wie schon genannt das Homocystein.
[30:22] Dann würde ich das Vitamin D kontrollieren, wenn möglich vielleicht auch das
[30:26] freie Vitamin D und eine Vollblutanalyse für die Nährstoffe Magnesium, Zink und Selen.
[30:33] Aber bitte, bitte im Vollblut, weil nur so sieht man den echten Speicherzustand in der Zelle.
[30:39] Und da Sie vegetarisch leben, liebe Hörerin Julia, ist der Zinkversorgung und
[30:47] auch Selen hier doppelt, doppelt wichtig, Weil hier sehe ich auch oft Mängel.
[30:51] Und sie sollten auch Ferritin, den Eisenspeicher und die aktiven B-Vitamine,
[30:57] vor allen Dingen aktives B12, den Holotranscobalwert prüfen.
[31:03] Weil als vegetarisch lebender Mensch und auch noch Frau im gebärfähigen Alter,
[31:09] sind diese B-Vitamine und Eisen absolute Pflichtmarker.
[31:13] Auch um eine Erschöpfung, also es ist ja auch oft manchmal müde,
[31:17] die MS-Betroffenen und Nervenschäden vorzubeugen.
[31:22] Und dann habe ich mir noch überlegt, sie kann natürlich auch die Einnahme des
[31:26] Medikaments bestmöglich begleiten, indem sie die Bitterstoffe weiter nutzt.
[31:32] Das ist fantastisch, am besten alkoholfrei und glycerinfrei.
[31:37] Die stärken nämlich die Entgiftungsleistung der Leber, stärken das Darmmikrobiom.
[31:42] Und probiotische Lebensmittel wie zum Beispiel fermentierte Lebensmittel wie
[31:49] Kefir, milchsauer vergorenes Gemüse.
[31:52] Und weiter mit ihren Ergänzungen machen und regelmäßig auch auf Ausdauer- und Krafttraining achten.
[32:00] Das ist wichtig, damit sie langfristig gut dabei ist mit den Knochen und auch
[32:06] ihren Stress gut reguliert kriegt. Also ich finde, sie macht instinktiv,
[32:11] Julia, machen sie so viel, sie machen es so toll.
[32:15] Es gibt hier überhaupt keinen Grund zur größeren Sorge.
[32:19] Und wenn Sie diese Kofaktoren, die B-Vitamine, Folsäure, Vitamin D und die Mineralien
[32:25] im Blick halten und Ihr Lebensstil weiter und Omega.
[32:30] Dann sind Sie so optimal flankiert und dann positiv in das Leben gehen und unsere
[32:36] wichtige Arbeit weiterempfehlen.
[32:38] Ja, das wird Sie bestimmt tun.
[32:40] Vielen Dank, Anne. Und in der nächsten Folge wollen wir uns um das Thema Immunsystem
[32:45] kümmern und wie wir das Richtung Herbst und Winter so richtig gut boostern können.
[32:50] Bis dahin, abonniert uns da, wo ihr uns hört und auf RTL Plus.
[32:53] Lasst gerne eine Bewertung da
[32:55] und empfehlt uns denen, die euer Interesse teilen. Bis nächsten Mittwoch.
[32:59] Bis nächsten Mittwoch. Macht was draus.
[33:23] Liebe Freunde, mir fällt noch was ganz, ganz Wichtiges ein, was ich so oft vergesse zu sagen.
[33:29] Wer von euch signierte Exemplare von meinem neuen Buch Healthy vorbestellen
[33:35] möchte, für sich selbst, für die Liebsten, als Geschenkidee zum Geburtstag oder
[33:40] Weihnachten kommt ja auch bald wieder,
[33:43] dann lade ich euch ein, bis zum 1.
[33:46] November 2026 läuft eine Aktion.
[33:50] Da könnt ihr Healthy signiert von mir vorbestellen.
[33:55] Und zwar im Internet auf der Seite der Autorenwelt.
[33:59] Und wir setzen den Link dazu in unsere Shownotes.
[34:03] Ich lade euch wirklich ein. Das Buch ist wunderschön geworden.
[34:07] So viel Arbeit und Liebe steckt darin.
[34:09] Und ich freue mich, euch auch auf diese Weise was zurückzugeben.
[34:13] Es ist liebevoll signiert und macht was draus.

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