# Highlight: Kraft tanken, Energie ankurbeln: Müde war gestern

An episode of [Dr. Anne Fleck - Gesundheit und Ernährung](https://invisiblenetwork.ai/podcast/1548655626), 9 Jun 2026, 21 min.

Audio: https://ais.audiorella.com/podcasts/1740-dr-anne-fleck-gesundheit-und-ernahrung/244900-new-episode.mp3?v=2&awCollectionId=julephosting_6952232841964&awEpisodeId=244900

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## Transcript

[0:22] Diese ewige Erschöpfung, die häufigen Infektionen und die Laune ist auch nicht
[0:26] die beste, kennt ihr wahrscheinlich.
[0:28] Wir erklären heute, wie wir Körper und Psyche auf ganz natürliche Weise stabil
[0:32] halten können. Und wir, das bin ich, Dr.
[0:35] Anna Fleck, genannt Doc Fleck. Und Maike Dinklage von der Brigitte.
[0:39] Und den Podcast hört ihr bei RTL Plus und auf allen anderen Plattformen.
[0:44] Bevor wir heute zu den Energiefragen kommen, möchten wir gern noch eine Info
[0:48] aufgreifen, die gerade kursiert.
[0:49] Und zwar geht es darum, dass offenbar
[0:53] ein Zusammenhang besteht zwischen Vorhofflimmern und Omega-3-Fett.
[0:59] Speziell
[1:00] bei Omega-3-fetthaltigen Arzneimitteln. Anne, das verunsichert gerade einige
[1:05] Hörerinnen und Hörer. Und zu dir ist es auch schon gekommen.
[1:08] Auch in Fachkreisen wird es diskutiert.
[1:10] Vielleicht kannst du uns kurz aufklären, was es damit auf sich hat und einfach
[1:14] diese Studie, um die es da geht, einordnen.
[1:17] Genau. Also erstens gab es diesen sogenannten Rute-Hand-Brief.
[1:21] Das ist in Fachkreisen ein gelesener Brief, der immer auf potenzielle Risiken
[1:26] in der Verwendung, im Einsatz von Medikamenten hinweist.
[1:30] Und in diesem sogenannten Brief wurde auf ein dosisabhängiges erhöhtes Risiko
[1:35] für das Auftreten von Vorhofflimmern, das ist die häufigste Herzrhythmusstörung
[1:39] vor allen Dingen bei älteren Menschen.
[1:41] Bei Menschen mit etablierten, das heißt vorbestehenden kardiovaskulären Erkrankungen
[1:47] oder vielen Risikofaktoren hingewiesen.
[1:49] Das heißt, von der Patientenauswahl gibt es ein potenzielles Risiko für Menschen,
[1:54] die schon strukturell Herzprobleme haben und die älter sind.
[1:59] Ich bin sehr besorgt gewesen und viele Menschen auch in den medizinischen Fachkreisen,
[2:04] weil wir wirklich Sorge haben, dass durch diesen rote Handbrief viele Menschen
[2:08] verunsichert wurden von eigentlich einer guten Sache und dann vielleicht denken,
[2:13] ich muss jetzt Omega-3 nur kritisch sehen. Das wäre nämlich fatal.
[2:17] Deswegen auch heute nochmal die Lupe ausgepackt und auf diesem Wege fachliche
[2:21] Hinweise an alle, um etwaige Sicherheitsbedingungen einschätzen zu können.
[2:27] Erstens mal, alle Publikationen rund um das Thema Omega-3 und rund um das Thema Vorhofflimmern,
[2:33] sind in der Tat sehr inkonsistent. Also wir haben sehr, sehr viele Widersprüchlichkeiten.
[2:39] Und die Daten, die Studien, die als Grundlage bei diesem roten Handbrief zitiert
[2:44] wurden, deuten zwar auf ein erhöhtes Risiko hin, aber es gibt andere große Studien,
[2:50] die genau das Gegenteil zeigen.
[2:52] Also eine Stabilisierung des Herzrhythmus, das macht einen auch schon mal stutzig.
[2:57] Dann gibt es erhebliche Mängel in der Beurteilung der Studien,
[3:00] Denn schauen wir uns noch mal genauer hin.
[3:04] Es wurde keine Dosisabhängigkeit gemessen. Also es wurde auch kein Omega-3-Spiegel
[3:10] in dieser Studie gemessen.
[3:12] Das heißt, jemand, der vielleicht einen sehr, sehr hohen Omega-3-Spiegel schon
[3:16] hatte, ist ja anders zu bewerten unter einer Einnahme als jemand, der nichts einnimmt.
[3:21] Und das empfiehlt sich grundsätzlich bei jeder Einnahme von Omega-3,
[3:25] den Omega-3-Spiegel zu beachten, denn man will wenig Wissen,
[3:29] vermeiden und zu viel natürlich auch. Dann gibt es bereits schon im Jahr 2014 einen klar,
[3:36] sehr solide nachgewiesenen Zusammenhang von Fokoflimmern mit den Spiegeln von
[3:42] DHA und EPH, also diesen langkettigen, wichtigen Omega-3-Fettsäuren.
[3:47] Und da hat sich nämlich eindeutig gezeigt, Menschen, die zu wenig Omega-3 haben,
[3:52] sind eher gefährdet als die, die einen gesunden Spiegel haben.
[3:55] Und da sagt man, dass der so zwischen 9 und 10 Prozent liegen sollte,
[4:01] also dem Bereich, der therapeutisch empfohlen wird.
[4:04] Wie gesagt, es gibt eine breite Studienlage, die wirklich zeigt,
[4:08] Menschen profitieren, vor allem, wenn sie noch keine Risikofaktoren haben.
[4:13] Wer eine schwere Herzerkrankung hat, wer ein gesichertes Vorflimmern hat,
[4:19] wer auch Risikofaktoren hat,
[4:21] dem empfehle ich immer, den Omega-3-Spiegel engmaschiger zu kontrollieren.
[4:24] Und übrigens, wenn man sich andere Studien anschaut, die gucken,
[4:28] welche Krankheiten fördern Vorhofflimmern, zum Beispiel Übergewicht,
[4:32] Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankung, dann betrifft.
[4:36] Weiß man, dass eine Omega-3-Annahme diese Zündschnur für Vorhofflimmern abkürzt.
[4:42] Und ein ganz wichtiger Punkt ist auch der, nicht nur Omega-3 allein ist eben
[4:48] wichtig, auch nicht die Quantität, möglichst viel in den Körper reinzugießen,
[4:52] sondern die Qualität ist entscheidend, also wirklich frisch gepresste Omega-Safe
[4:57] patentierte Qualitäten.
[4:59] Und was auch ein wichtiger Punkt ist, die moderne Medizin empfiehlt auch wirklich
[5:04] nur solche Dinge Und was man auch sagen muss, in der modernen Vorsorge werden
[5:09] ausdrücklich nur solche frisch patentierten Omega-3-Produkte empfohlen.
[5:14] Und die im Brief bezogene Meldung, das ist auch wichtig, bezieht sich auf ausdrücklich
[5:19] genannte auch Arzneimittel, die auf der Basis von Omega-3-haltigen Methyl-Estern,
[5:25] also Konzentraten, bestehen.
[5:28] Und das ist biochemisch betrachtet ein riesiger Unterschied.
[5:31] Lange Rede, langer Sinn.
[5:33] Omega-3 macht Sinn, aber gerade auch, wenn man sich besonders gut aufgestellt
[5:39] wissen will, bei vorbestehenden Risikofaktoren am Herzen, bei höherem Alter.
[5:44] Auch immer gerne eine Omega-3-Spiegelkontrolle und auf die Qualität achten, nicht die Quantität.
[5:50] Es war uns einfach wichtig, das Thema nochmal aufzugreifen, eben weil viele
[5:54] Fragen dazu kommen und weil wir auch häufig über Öl, gutes Öl und die Wichtigkeit
[6:00] und auch die Heilwirkung desselben sprechen.
[6:03] Insofern glaube ich, weiß jetzt jede Hörerin und jeder Hörer,
[6:06] wie er das einzuordnen hat. Genau, und wir haben das sehr, sehr breit diskutiert.
[6:09] Also ich hatte gerade einen Tag später eine wirklich der besten Ernährungswissenschaftlerin,
[6:14] die wirklich alles liest, was ja auch unter die Hände kommt,
[6:16] die ist Patientin bei mir, diskutiert.
[6:18] Und wir waren wirklich in Sorge, dass durch so eine Alarmstimmung,
[6:23] die wird dann auch immer wieder weiter verbreitet, anstatt dass man sich mal
[6:26] wirklich auch die zugrunde legenden Studien im Detail durchliest und Stärken
[6:31] und Schwächen analysiert.
[6:32] Und wie gesagt, es gibt genauso einen ganzen Berg an Studiendaten,
[6:35] die genau das Gegenteil erzählen.
[6:37] Aber die Dosis-Kontrolle, die halte ich für sehr, sehr wichtig.
[6:41] Insofern muss man auch in manchmal schlechten Dingen das Gute versuchen zu sehen.
[6:45] Es hat also die Debatte angestoßen und eine Kontrolle des Omega-3-Spiegels bei
[6:50] basierten Kollegen macht Sinn.
[6:53] Und weil gutes Öl auch den Energiemotor hochtreiben kann, steigen wir jetzt
[6:58] ein in unser eigentliches Thema der Folge für heute.
[7:01] So machen wir das. Anne, was tue ich denn, wenn ich morgens nicht energievoll,
[7:07] wie ich es eigentlich hoffe, sondern müde und erschöpft aufwache?
[7:10] Und wie lange sollte ich den Zustand hinnehmen?
[7:14] Also das ist ja eins meiner großen Lieblingsthemen, weil ich ja so ein Fan des
[7:19] menschlichen Körpers bin.
[7:21] Und er schickt uns eigentlich immer nur liebevolle Botschaften.
[7:25] Das heißt, alle Symptome oder Zimperleien oder Beschwerden, die er uns schickt
[7:31] und die eben länger dauern, die muss man ernst nehmen.
[7:35] Und wenn man jetzt mal ein paar Tage hat, wo man schlecht geschlafen hat,
[7:38] man hatte Stress in der Arbeit, in der Familie, ist jemand krank,
[7:41] man macht sich Sorgen um Pflegefall, dann ist das alles im Rahmen des normalen
[7:45] Wahnsinns, in Anführungsstrichen.
[7:47] Wenn man jetzt aber reproduzierbar merkt, man hat starke Müdigkeit,
[7:52] steht morgens Pleiern auf, war vorher aber anders drauf, man fühlt sich wirklich
[7:57] komplett ausgelaugt, dann sollte man da auf die Spur gehen.
[8:01] Und auf zwei Spuren sollte man gehen, sowohl körperlich als auch seelisch und die geistige Ebene.
[8:09] Soll ich denn immer einem Energieloch nachgeben? Oder würdest du sagen,
[8:14] irgendwann muss man auch mal versuchen, ein bisschen da wieder rauszukommen?
[8:17] Weil je weiter ich ja runtergehe mit meiner Energie und mit meinen Aktivitäten,
[8:21] je tiefer regelt sich der Körper ja auch runter. Also wenn ich immer sage,
[8:24] nee, heute Abend mache ich nichts mehr, irgendwann...
[8:27] Es ist so selbstverständlich geworden, dass ich abends Schluff vorm Fernseher hänge.
[8:31] Also wichtig ist natürlich vorausgeschickt, dass man wirklich auf Spurensuche
[8:36] geht, körperliche Ursachen abklärt.
[8:38] Tickt die Schildhüse nicht ganz richtig?
[8:40] Wie ist meine vielleicht Matratze zu Hause?
[8:44] Habe ich riesen Elektrikgeräte neben meinem Kopfkissen stehen?
[8:49] Das kann ja auch zum Beispiel Schlafqualität beeinträchtigen und das macht auch müde.
[8:54] Man sollte wirklich versuchen, wie du so schön sagst, trotzdem nicht sich nur
[8:59] zurückzuziehen in die Höhle, weil dann baut ja auch der Körper automatisch ab.
[9:05] Also dann versuchen trotzdem in die Bewegung vielleicht zu kommen,
[9:08] einen sanften kleinen Spaziergang einzubauen und gucken, was macht das.
[9:12] An die frische Luft, Muskeln werden bewegt, Muskeln produzieren anti-entzündliche
[9:17] Botenstoffe, selbst leichtes Spazierengehen ist so, so, so gesund.
[9:21] Und dann einfach so versuchen, den Körper liebevoll zu aktivieren.
[9:28] Es kann aber auch zum Beispiel sein, dass es jemand hilft,
[9:31] Mit einer Atemübung in die Energie zu kommen oder auch mal vielleicht auch ein
[9:36] schönes warmes Bad, nicht zu lange.
[9:39] Also wir wissen ja, es gibt ja Studien, die gezeigt haben, wenn man anderthalb
[9:42] Stunden vorm Schlafen gehen.
[9:44] Ein warmes, nicht ganz heißes Bad nimmt, so etwa 15 Minuten,
[9:49] kann das auch richtig vitalisierend wirken und gleichzeitig die Schlafqualität verbessern.
[9:55] Wer keine Badewanne hat, ist auch eine heiße, schöne, warme Dusche mal gut.
[10:01] Also ich würde mal versuchen, auf verschiedenen Ebenen zu arbeiten.
[10:04] Man kann da natürlich auch mal solche Sachen machen wie den guten alten Sebastian
[10:08] Kneipp auferstehen lassen.
[10:10] Kalte Armbäder, finde ich, sind immer ein schöner Energiekick.
[10:14] Für mich am Morgen immer.
[10:17] Wenn wir über dieses Thema gesprochen haben, in den vergangenen,
[10:20] immerhin auch schon drei Jahren, fiel immer wieder das Stichwort Nebennierenschwäche.
[10:25] Auch das kann eine Ursache sein für Energieverlust oder Energiemangel.
[10:31] Würdest du sagen, das ist ganz häufig eine verkannte Ursache von Energieproblematiken?
[10:37] Ja, da ist ja so die klassische Medizin.
[10:40] Sieht jetzt diese, ich sage es jetzt mal, Nebennierenschwäche,
[10:43] so diese kleinen Grautöne, die es dazwischen gibt, nicht so wirklich mit großer Akzeptanz.
[10:50] Man spricht da eher von einer klassischen Nebenniereninsuffizienz,
[10:54] die aus verschiedenen Gründen zustande kommen kann, zum Beispiel durch Autoimmunprozesse
[10:59] oder wenn Menschen operativ ihre Nebenniere einbüßen, die entfernt wird,
[11:04] weil die Nebenniere produziert ja ganz, ganz essentielle, wichtige Hormone.
[11:10] Aus der Ganzheitsmedizin wissen wir jedoch,
[11:14] dass es eine gewisse Dynamik zu erkennen ist, wenn Menschen sehr,
[11:21] sehr müde morgens aufwachen und wenn Menschen abends total so eher fit sind.
[11:26] Und das ist so ein Vorbote, dass über chronische Stresshormon-Achsenaktivierungen.
[11:32] Wahrscheinlich die Nebenniere doch etwas in Mitleidenschaft gezogen ist.
[11:36] Da wird man, wenn man die Ultraschall, oder die sieht man ja eher auch in anderen
[11:39] Bildern, Die wird immer gesund aussehen. Aber das gibt es.
[11:43] Und die schwerste Form der Nebenniereninsuffizienz, die selten vorkommt,
[11:49] aber ich glaube, sie wird oft übersehen.
[11:51] Also ich habe das schon ein paar Mal bei Menschen diagnostiziert.
[11:54] Das ist die Form des sogenannten Morbus Addison.
[11:57] Die wird nach Thomas Addison, dem englischen Arzt, der sie erstmals beschrieben hat, bezeichnet.
[12:02] Das ist dann auch etwas, wo man auch wirklich gucken sollte,
[12:07] was machen die Mineral-Kortikoide, die Glucokortikoide, die Hormone der Nebennierenrinde.
[12:14] Und die Menschen müssen dann auch richtig mit einer Art Hormonersatztherapie geführt werden.
[12:19] Das sind allerdings wenige Fälle. Aber wenn jemand extrem müde ist, extrem adynam ist,
[12:27] manche Leute haben auch so ein bisschen braune Zeichnungen der Haut in den Handinnenflächen
[12:32] und im Mund oder haben auch unspezifische Gastrointestinale,
[12:37] also Bauchbeschwerden, Bauchsymptome, dann sollte man das internistisch abklären lassen.
[12:42] Ich hatte wirklich eine Patientin, die musste so extrem dafür kämpfen und hat
[12:47] es dann wirklich geschafft, dass die Diagnose letzten Endes gestellt wurde.
[12:50] Aber nochmal auch positiv gesagt, selbst wenn man jetzt so eine Tendenz zu einer
[12:55] ausgebrannten, sage ich mal, Nebenniere hätte, man kann die naturheilkundlich
[13:00] auch wieder ein bisschen auf die Beine stellen.
[13:05] Zucker gibt ja Energie. Das ist ja oft das erste Mittel der Wahl,
[13:08] wenn man sich gerade schlapp fühlt oder wenn man sein 16 Uhr tief im Büro hat.
[13:13] Aber Zucker raubt eben auch Energie.
[13:16] Kannst du den Zusammenhang nochmal erklären?
[13:19] Also Zucker macht ja einen massiven...
[13:24] Blutzuckeranstieg und das provoziert eine Insulinantwort. Die Insulinantwort
[13:29] senkt den Blutzuckerspiegel und dieses Phänomen des Blutzuckerrasens nach unten,
[13:35] das kann auch richtig, richtig müde machen.
[13:38] Wenn man das Ganze jetzt mal auf der biochemischen Seite betrachtet,
[13:42] dann haben wir Einfachzucker, Zwei-Mehrfachzucker, Viefachzucker.
[13:46] Zum Beispiel der Einfachzucker, das ist Glucose wie Traubenzucker oder Fruktose
[13:51] aus Zucker, reichen Obstsorten oder Honig.
[13:55] Wir müssen einfach wissen, je komplexer der Zucker ist, also ein Vielfachzucker,
[14:01] umso langsamer wird er im Körper verarbeitet.
[14:04] Also umso länger liefert diese Zuckerart Energie.
[14:08] Deswegen ist ja interessant, deswegen liefert ein Vollkornbrot,
[14:11] was ja auch Zucker hat, mehr Energie, länger Energie und macht nicht so einen
[14:17] Blutzuckerabfall wie jetzt ein Einfachzuckerglucose.
[14:22] Was ganz interessant ist, ist Folgendes. Es gibt ja auch viele Autoimmunkranke,
[14:27] zum Beispiel MS, die unter einem massiven Energiemangel leiden im Gehirn.
[14:33] Und die Patientengruppe profitiert wirklich aus Erfahrung, wenn man ihnen zum
[14:38] Beispiel Zuckerformen verordnet wie Deribose und Degalactose.
[14:44] Gab es auch Arbeiten zu, weil dann einfach das Gehirn mehr Energie zur Verfügung hat.
[14:51] Wenn die Erschöpfung Folge einer Infektion ist, zum Beispiel nach einer Grippe,
[14:55] was bringt uns denn dann schnell wieder nach vorn?
[14:58] Also erstens mal Geduld, weil auch aus Erfahrung manche schweren Infekte oder
[15:03] auch nach einer Corona-Infektion, nach schweren Grippe, dann kann es wirklich
[15:08] sein, dass der Körper wirklich länger braucht.
[15:10] Man weiß aber auch, wahrscheinlich sind da auch viele mit durchschäunigeren
[15:14] Energiekraftwerke sehr gefordert.
[15:16] Deswegen ist die Verbesserung der Energie des Körpers enorm abhängig von der
[15:22] guten Versorgung mit wichtigen Nährstoffen, Also die auch das Immunsystem dann wieder boostern.
[15:27] Also Mikronährstoffe, Vitamin D, Vitamin C, Zink und vor allen Dingen auch B-Vitamine.
[15:33] Und ich finde es auch gut, wenn man dann einfach auch wirklich sich Zeit nimmt.
[15:38] Auch zum Beispiel, was ich dann sehr schön finde, sind T-Therapien.
[15:43] Weil der Körper hat ja nach einer Infektion auch viel Zellschrott abzubauen.
[15:48] Alte Viruskapseln, Hüllen, die da im Körper zirkulieren.
[15:52] Also Tee trinken, Löwenzahntee, die Leber ein bisschen entlasten,
[15:56] Brennnesseltee, die Niere entlasten.
[15:58] Vielleicht Zystustee trinken, um noch letzte Viren, die vielleicht einen auch
[16:03] noch ein bisschen piksen, ein bisschen abzudämpfen.
[16:06] Und da kommt es auch auf die Menge an wahrscheinlich. Ja. Also es geht doch
[16:10] eher um ein Durchspülen. Um ein Durchspülen.
[16:13] Aber wie gesagt, das Phänomen Ruhe und aber auch an die Organe denken,
[16:18] die einfach den Heilprozess unterstützen.
[16:20] Das ist einfach auch die Leber und natürlich auch ein Darm.
[16:24] Deswegen manche Menschen profitieren auch, wenn sie nochmal ein bisschen mehr
[16:28] auf den Darm achtgeben oder wenn sie auch ein Adibiotikum schlucken mussten,
[16:32] dann wirklich auch eine Probiotika-Einnahme anstreben.
[16:37] Es gibt ja einen Unterschied zwischen körperlicher und emotionaler Erschöpfung,
[16:41] auch wenn die Grenzen ja oft fließend sind.
[16:43] Was sind die Warnsignale bei so einer emotionalen Erschöpfung und wie kann ich
[16:48] mich dann mental wieder aufbauen?
[16:51] Also über die Frage habe ich mir auch viele Gedanken gemacht und ich denke,
[16:55] man kann typische Symptome schon so ein bisschen eingreisen.
[16:59] Das sind nicht selten Beschwerden, vor allen Dingen des Bewegungsapparats.
[17:03] Also merkt man ja auch, schwerer Stress, der Nacken tut weh,
[17:07] Schulterschmerz, Rückenschmerz. Man merkt, dass vielleicht die Verdauung stottert.
[17:12] Nicht nur, dass man sich müde und energielos fühlt, aber auch eine höhere Infektanfälligkeit.
[17:18] Der Schlaf ist schlechter, man kann sich schwieriger konzentrieren.
[17:22] Viele haben auch manchmal so kleine Schwindelsymptome. Und klassisch ist natürlich
[17:27] auch Zähneknirschen oder ein Tinnitus.
[17:29] Also wer sich jetzt hier erkennt, der sollte schon merken, euer Körper,
[17:34] der schickt gerade massiv Warnsignale.
[17:36] Und das ist einfach ein Warnsignal, dass der Körper wirklich dringend Erholung braucht,
[17:43] emotionaler Stress da wirklich sehr nagt und einfach das Risiko langfristig
[17:47] körperlich-seelische Schäden mitzutragen dann doch gegeben ist.
[17:52] Und was ich natürlich immer sehe, dass Menschen, die diese chronische Erschöpfung und Müdigkeit haben,
[17:58] ich denke natürlich hier auch immer an die Menschen, die unter dem klassischen
[18:02] oft verkannten Chronik-Fatigue-Syndrom leiden, was ja eine nachweisliche Autoimmunerkrankung
[18:08] ist, was eine Mytochondopathie ist.
[18:11] Da sollte man aber auch immer diesen Spagat wahrnehmen.
[18:16] Man darf nicht alles nur auf seelische Erschöpfung führen. Bitte, bitte nicht.
[18:20] Sondern ich erlebe es ja eher, dass ich die Menschen aus der Psychokiste wieder
[18:24] raushole, dass wir gucken, was steckt dahinter.
[18:27] Also aber wer sich jetzt wirklich erkennt und merkt, ich habe hier gerade im
[18:32] Leben so viele Baustellen und die Zeit ist ja auch wirklich belastend,
[18:37] dann sollte man wirklich versuchen, Ressourcen aufzubauen.
[18:41] Und mein großer Tipp ist dann wirklich, streut euch kleine Atemübungen in den Alltag.
[18:48] Fünf Minuten nach dem Aufwachen, fünf Minuten vor dem Zu-Bett-Gehen,
[18:52] nutzt die Kraft der Spiritualität, wer sich da wiedererkennt.
[18:56] Es gibt ja so wahnsinnig tolle Bücher und Studien von Harvard-Professoren,
[19:00] wie Jeffrey Rediger, die quasi Parallelen der besten Heilerfolge waren.
[19:06] Immer Menschen, die auch spirituell verwurzelt sind. Ob es das Gute-Nacht-Gebet
[19:10] ist, ob es eine Meditation ist, das kann man selbst in der UNS-Bahn oder im Bus machen.
[19:16] So was brauchst du immer, um gesund zu werden und zu bleiben.
[19:20] Zum Schluss noch ein ganz persönlicher Tipp von dir.
[19:23] Was machst du am häufigsten oder was machst du am liebsten, wenn du merkst,
[19:26] deine Energie lässt nach?
[19:28] Also ich mache das so ein bisschen abhängig von der Situation, wo ich gerade bin.
[19:32] Also auch am Nachmittag in der Praxis merke ich manchmal, oh,
[19:36] jetzt wird es anstrengend.
[19:38] Ich lüfte dann, ich gehe auch mal eine Minute raus. Jetzt ist es immer so eiskalt gewesen.
[19:44] Dann so die frische Box aus der Lehre der Hormesis, dass der Körper durch quasi
[19:50] was uns quält, macht uns stärker.
[19:52] Die Kälte hat mir immer gut getan. Ich mache kleine Atempausen.
[19:56] Ich gucke, dass ich, wenn ich müder werde, immer auch gucke,
[19:59] habe ich genug getrunken und versuche mich auch immer noch mal ein bisschen zu bewegen.
[20:04] Also ich stehe dann auf oder strecke mal die Arme oder mache einfach mal fünf Kniebeugen.
[20:10] Und für mich ist, wie gesagt, auch der Atem ein ganz, ganz wichtiger Bringer.
[20:15] Alles Liebe an alle da draußen. Macht was draus und empfiehlt bitte unsere wichtige
[20:20] Arbeit weiter. Tschüss, vielen Dank.

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