# Nagelpilz, immer wiederkehrende Divertikulitis und Augeninnendruck - eure Fragen

An episode of [Dr. Anne Fleck - Gesundheit und Ernährung](https://invisiblenetwork.ai/podcast/1548655626), 22 Sep 2026, 34 min.

Audio: https://ais.audiorella.com/podcasts/1740-dr-anne-fleck-gesundheit-und-ernahrung/251801-new-episode.mp3?v=2&awCollectionId=julephosting_6952232841964&awEpisodeId=251801

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## Transcript

[0:05] Heute geht es um Nagelpilz, um eine immer wiederkehrende hartnäckige Divertikulitis,
[0:12] also eine entzündliche Krankheit des Darms und den Augeninnendruck.
[0:20] Dr. Anne Fleck, Gesundheit und Ernährung.
[0:24] Wir sind wieder da und die Doc Fleck Sprechstundentür ist ab jetzt geöffnet.
[0:29] Und wir, das bin ich, Dr. Anne Fleck, genannt Doc Fleck, Fachärztin für Innere
[0:33] Medizin und Ärztin für personalisierte Präventiv- und Ernährungsmedizin.
[0:39] Und Kirsten Frindrop, Redakteurin und Co-Host dieses Podcasts.
[0:42] So, und auch hier vorab nochmal die Info, dass wir die E-Mails von euch,
[0:46] von Ihnen, gegebenenfalls etwas einkürzen, um sie hier vorlesen zu können.
[0:50] Doc Fleck liegen die Nachrichten aber selbstverständlich immer in voller Länge vor.
[0:55] Deine erste Patientin ist Uschi. Sie schreibt, immer wieder kommt bei mir Divertikulitis,
[1:01] obwohl bei einer Darmspiegelung vor drei Jahren alles unauffällig gewesen ist
[1:04] und auch keinerlei Polypen gefunden wurden.
[1:07] Vor zwei Wochen war es so schlimm, mit Schleim und leichtem Blut,
[1:11] dass ich drei Tage im Krankenhaus war.
[1:13] Nun ist die Entzündung abgeklungen, der Entzündungswert liegt bei 2,7.
[1:17] Ich möchte diese Schübe endlich loswerden.
[1:20] Jetzt habe ich gehört, ich hoffe original und kein Fake von Ihnen,
[1:24] dass Buttersäure helfen könnte.
[1:26] Es gibt ein Präparat, wie ich googelte. Dabei stieß ich auch auf die Aussage
[1:29] einer kanadischen oder amerikanischen Ärztin, die behauptete,
[1:33] Buttersäure wirke nicht und sei manchmal sogar gegenteilig.
[1:36] Ich war total entschlossen, die Buttersäure zu versuchen, aber eine gegenteilige
[1:40] Wirkung könnte meine angegriffene Psyche momentan wirklich nicht mehr vertragen.
[1:45] Danke für eine Antwort, aber bitte eine, die mich entschlossen in eine Richtung
[1:49] gehen lässt. Mit freundlichen Grüßen, Uschi. Ja, das können wir verstehen.
[1:53] Absolut. Und zwar, das klingt nach einem wirklich extremen Leidensweg und dass
[1:58] so ein chronisches Auf und Ab auf die Psyche schlägt, das kann ich absolut verstehen.
[2:02] Wir wissen ja auch, dass Darm und Gehirn über die Darm-Hirn-Achse ganz eng zusammenhängen.
[2:09] Und ich möchte da nochmal strukturiert Licht ins Dunkel bringen. Bitte.
[2:15] Zuerst mal diese Darmspiegelung. Dass da 2023 keine Polypen da waren,
[2:21] ist erstmal eine gute Sache.
[2:23] Man muss wissen, dass diese kleinen Ausstürpungen der Darmschleimhaut,
[2:27] die Divertikel, die können sich bei einer Spiegelung im entzündungsfreien Intervall
[2:32] manchmal sogar ganz gut verstecken.
[2:36] Und deswegen trotzdem auch verstopfen.
[2:40] Und ein CHP-Wert, der beschrieben wurde, zeigt, dass die ganz akute systemische
[2:46] Entzündung zum Glück erstmal rückläufig ist.
[2:49] Und nun zu der brennenden Frage mit der Buttersäure. Buttersäure,
[2:54] Butyrat, ist ein absolut genialer Stoff.
[2:57] Und die Empfehlungen dazu sind auch kein Fake. Das möchte ich ganz kurz noch mal einwenden.
[3:03] Ich finde es ganz, ganz, ganz verstörend, wie viele Deepfake-Videos nicht nur
[3:09] von mir im Internet kursieren mit abstrusen Empfehlungen.
[3:15] Also da werden Produkte gezeigt in Plastikverpackungen.
[3:19] Unglaublich. Deswegen alle, die hier den Podcast verfolgen.
[3:24] Das, was ich empfehle, gibt es nur bei mir auf der Webseite www.docfleck.de,
[3:32] bei mir auf den Social-Media-Kanälen und hier im Podcast.
[3:35] Alles andere kann man nicht ernst nehmen. Das ist nochmal ganz, ganz wichtig.
[3:40] Und dass man auch weiß, als Transparenzhinweis, eben weil Menschen auch darauf
[3:45] reingefallen sind und weil ich selbst so qualitätsbesessen bin und einfach wissen
[3:49] wollte, ich will wissen, was ich konsumiere, habe ich ja vor
[3:53] einigen Monaten ein Ergänzungsunternehmen mitgegründet, Seven Pura, und das ist kein Fake.
[4:01] Das ist kein Fake und das ist dann wirklich absolut transparent und sauber.
[4:06] Und das ist mir so unbegreiflich, weil ich habe nicht nur einen Brief,
[4:11] wunderbare handschriftliche Briefe, wo Leute so traurig sind und beklagen,
[4:14] dass sie auf diese Deepfake-Videos reingefallen sind. Ganz gruselig.
[4:18] Das ist echt schlimm, ja.
[4:20] Kommen wir zurück zur Buttersäure. Zurück zur Buttersäure. Das ist die kurzkettige
[4:24] Fettsäure, die normal von den guten Darmbakterien im Dickdarm produziert wird.
[4:29] Und die wird dann produziert, wenn wir Ballaststoffe essen.
[4:32] Und sie ist die Hauptenergiequelle für die Darmwandzellen.
[4:36] Und Studien zeigen, dass die Buttersäure die Darmwand stärkt,
[4:41] Entzündungen hemmt und die Schlammhaut regeneriert.
[4:45] Jetzt ist interessant, warum hat die Kollegin gewarnt,
[4:50] wenn man oral, also normal über den Mund, ungeschützte Buttersäure einnimmt,
[4:57] dann wird sie meist schon im Magen oder Dünndarm aufgenommen.
[5:01] Und kommt sie unphysiologisch zu hoch dosiert an einer falschen Stelle im Magen-Darm-Trakt
[5:06] an, dann kann sie auch das empfindliche Mikrobiom irritieren.
[5:11] Und übrigens schmeckt und riecht die reine Buttersäure auch extrem ranzig.
[5:17] Deswegen, wenn sie diesen Ansatz versucht, dann sollte sie ein verkapseltes Produkt nehmen.
[5:24] Und diese Kapseln sind dann magensaftresistent und sie setzen den Wirkstoff
[5:28] erst dort frei, wo auch die Divertikel sitzen im Dickdarm.
[5:33] Und ich finde auch sehr elegant und auch sehr nachhaltig ist der Weg,
[5:38] über Präbiotika zu arbeiten.
[5:39] Denn wenn wir die Buttersäurebildner in unserem Körper stärken,
[5:44] also die Bakterien wie zum Beispiel Fecali-Bacterium-Braus-Nizii,
[5:48] die teste ich übrigens in der Praxis bei einigen Patienten.
[5:52] Wenn wir die füttern mit leichtlöslichen Ballaststoffen oder resistenter Stärke,
[5:57] wie zum Beispiel abgekühlten Kartoffeln in Akazienfasern oder Flohsamenschalen
[6:02] oder Ballaststoffpulvern,
[6:04] das wird gut vertragen und das verträgt auch die Psyche.
[6:08] Und dann noch ein Zusatztipp. Bei der Divertikulitis galt oft über Jahrzehnte
[6:14] die Lehre keine Körner essen. Das ist medizinisch alter, alter Kaffee.
[6:20] Wir wissen, dass eine ballaststoffreiche Ernährung im entzündungsfreien Intervall wichtig ist.
[6:27] Man sollte aber schleichend damit beginnen und extrem viel trinken.
[6:31] Und in der Akutphase, da gilt natürlich die Schonkost.
[6:35] Und was Sie auch dringend ernst nehmen sollte, damit die Darmschleimhaut heilen
[6:40] kann und sich beruhigen kann, sollte Sie hochwertige Omega-3-Fettsäuren täglich zu sich führen.
[6:47] In Algenöl Omega Safe, am besten frisch gepresst.
[6:51] Und solche Sachen, die Schleimstoffdrogen nenne ich das manchmal,
[6:55] wie Kamillentee oder Eichenrindentee oder Albischwurzel als Tee.
[7:01] Also, liebe Uschi, Geduld.
[7:05] Ihr Darm kommt wieder zur Ruhe und mit den Tipps sehr, sehr sicher.
[7:10] Und was ich ihr eigentlich auch sehr ans Herz legen würde, ist den therapeutischen
[7:15] Versuch mit glutenfreier Ernährung.
[7:18] Weil wir wissen, dass oft ein Problem mit Gluten zu einem Leaky Gut führt.
[7:23] Das hat jetzt mit den Divertikeln nichts zu tun, aber generell mit der Darmschleimhaut.
[7:28] Da kann sie auch bei docfleck.de Hinweise finden im Kursbereich.
[7:34] Das ist ganz, ganz wichtig. Jeder mit einem Leaky Gut Syndrom kann diesen Tipp
[7:39] wirklich beherzigen. Ja.
[7:42] Anne, jetzt nochmal eine kurze Rückfrage. Buttersäure, wo ist die drin?
[7:45] Die Buttersäure ist ein Produkt der Buttersäuren bildenden Bakterien im Darm.
[7:53] Und diese Bakterien bilden diese Buttersäure. Man kann die als Kapseln ergänzen,
[7:58] aber noch charmander finde ich natürlich, diese Bakterien zu päppeln,
[8:04] die diese Buttersäure bilden.
[8:05] Also mit resistenter Stärke, mit Präbiotikan, also Akazienfasern,
[8:11] Flohsamenschalen, resistente Stärke.
[8:14] So hoffe ich ist das gut verständlich. Und natürlich kann man auch Butyrat als
[8:20] Nahrungsergänzung einsetzen.
[8:21] Ich arbeite aber immer erstmal mit klassischen Präbiotika, weil das hat viele, viele, viele Punkte.
[8:29] Und dann auch grundsätzlich mit dem therapeutischen Versuch einer glutenfreien
[8:35] Ernährung. Hier muss natürlich noch viel mehr beforscht werden.
[8:38] Aber bei entzündlichen Darmerkrankungen oder überhaupt Autoimmunerkrankungen,
[8:44] Müdigkeit, bei Migräne, bei Gelenkschmerz, bei Autoimmunerkrankungen ist das unbedingt
[8:50] ein Puzzlestück, was man nie vernachlässigen sollte.
[8:54] Also gerne mal bei dogfleck.de reinschauen.
[8:57] Ich habe da auch einen extra Kurs entwickelt, weil ich das so phänomenal finde,
[9:01] wie eine glutenfreie Ernährung die Gesundheit beeinflusst.
[9:06] Und das hängt eben über das Immunsystem zusammen, über das darmassoziierte Immunsystem.
[9:12] Ja. Dann sagen wir die nächste Bitte. Stefanie hat uns geschrieben.
[9:17] Liebe Frau Dr. Fleck, ich habe eine Frage zu Autoimmunerkrankungen und würde
[9:22] mich freuen, wenn Sie mir antworten.
[9:24] Ich leide an der Darmerkrankung Enteropathie zusammen mit dem variablen Immundefekt-Syndrom.
[9:30] Ich nehme verschiedene Medikamente und meine Beschwerden, vor allem Durchfälle
[9:33] und Gewichtsverlust, haben sich daraufhin wesentlich gebessert.
[9:36] Aber der Interleukin-2-Rezeptor ist immer noch sehr hoch.
[9:40] Können Sie etwas darüber sagen, ob Naturheilmittel wie Zistrosentee oder Ashwagandha
[9:45] in so einem Fall empfehlenswert sind oder lieber darauf verzichtet werden sollte,
[9:49] um ein fehlgeleitetes Immunsystem nicht noch weiter anzufeuern?
[9:53] Haben Sie neben der anti-entzündlichen Ernährungsweise, die ich schon berücksichtige,
[9:57] Applaus in Klammern, weitere Tipps, um das Immunsystem wieder in die richtigen Bahnen zu lenken?
[10:03] Vielen Dank und beste Grüße, Stefanie.
[10:06] Also erstmal vielen lieben Dank auch an diese liebe Hörerin Stefanie für das
[10:10] Vertrauen. Und es freut mich einfach auch zu hören, dass ihre Ausgangsbeschwerden
[10:17] sich schon gebessert haben.
[10:19] Das zeigt, sie ist auf einem guten Weg.
[10:21] Aber diese Konstellation der Darmentzündung und ein Immundefekt-Syndrom mit
[10:29] einer autoimmunähnlichen Darmentzündung ist sehr komplex.
[10:33] Und sie spricht exakt einen Kern des Problems an. Und alle, die ein Autoimmun-Thema
[10:38] haben, sollten jetzt die Öhrchen spitzen.
[10:41] Wie reguliert man ein Immunsystem, das einerseits geschwächt ist,
[10:45] also durch diesen angeborenen Immundefekt, aber andererseits an falschen Stellen
[10:51] überaktiv reagiert und Entzündungen befeuert?
[10:54] Weil Entzündungsarbeit ist ja quasi der Job des Immunsystems.
[10:58] Kritisch wird es, wenn die nicht mehr abflaut.
[11:01] Deswegen wollte ich mir diese Fragen aus Sicht der modernen Forschung und auch
[11:06] im Sinne der DocFleck-Methode wissenschaftlich fundiert mal anschauen.
[11:10] Dass dieser lösliche Interleukin-2-Rezeptor erhöht ist, das wird vielen jetzt nicht sagen.
[11:17] Was bedeutet das? Das ist ein Labormarker, der nach aktueller Evidenz schwarz
[11:23] auf weiß zeigt, das Immunsystem, in dem Fall genauer gesagt die T-Lymphozyten,
[11:29] sind nach wie vor in einem Zustand einer starken Aktivierung.
[11:33] Also die führen da Krieg.
[11:35] Der Körper versucht chronisch, diese Fehlregulation im Darm zu regulieren und dagegen anzukämpfen.
[11:43] Deswegen muss das Ziel sein, diese überschießende Antwort der T-Lymphozyten
[11:48] sanft zu modulieren, ohne jetzt die Immunabwehr komplett lahmzulegen.
[11:54] Also ich möchte diese übereifrigen Kämpfer ein bisschen aus dem Rennen nehmen,
[11:59] aber nicht das Immunsystem gesamt schwächen.
[12:04] Und jetzt kommen wir zu einem ganz wichtigen Thema. Ich erlebe ganz viele Menschen,
[12:08] die ohne seriöse Beratung irgendwelche Sachen einnehmen.
[12:16] Und ich bin, das weiß man, eine große Verfechterin der validen Naturheilverfahren,
[12:23] der Kneippmedizin und so weiter und so fort.
[12:26] Aber das sind machtvolle Instrumente. Und die Intuition unserer Hörerin ist
[12:32] goldrichtig, denn man muss auch bei pflanzlichen Mitteln vorsichtig sein,
[12:35] gerade um ein fehlgeleitetes Immunsystem nicht noch weiter anzustacheln.
[12:41] Deswegen die Zistrose, bin ich auch ein großer Fan von, die ist sehr reich an Polyphenolen.
[12:47] In der Corona-Zeit habe ich Zistrosentee getrunken und verschenkt,
[12:51] weil das hat ja eine stark antivirale, antioxidative, immunmodulierende Eigenschaft.
[12:58] Und man muss sagen, der Zistrosentee gilt nach aktueller Evidenz als relativ
[13:03] sicher in der Einnahme, da er sehr unspezifisch gegen Erreger auf den Schleimhäuten
[13:08] wirkt und entzündungshemmend ist.
[13:09] Aber weil er das Immunsystem stimulieren kann, sollte er bei dieser floriden,
[13:18] Autoimmunreaktion, also dieser hohe Interleukin-2, nicht literweise getrunken werden.
[13:25] Ich habe nichts dagegen, hier mal eine Tasse milden Tee am Tag oder mehrmals
[13:29] die Woche, aber nicht als starker, intensiv gezogener Tee und dann literweise.
[13:36] Und jetzt komme ich noch zu der Ashwagandha-Einnahme. Das Ashwagandha wird ja
[13:41] auch im Moment sehr gehypt im Internet.
[13:43] Also wie gesagt, bitte alle, die uns zuhören, hinterfragen Sie auch immer die
[13:50] Expertise der sogenannten Expertisen.
[13:53] Sind das Menschen, die ein medizinisches Studium haben, die Patienten behandeln,
[13:59] weil es wird da manchmal einfach sowas erzählt und die Menschen vertrauen und
[14:05] das könnte hier auch von Nachteil sein.
[14:07] Die Schlafbeere Ashwagandha ist ein klassisches Adaptogen.
[14:12] Das wird auch genutzt, um die Stressachse zu regulieren. Und aus Sicht der aktuellen
[14:17] Evidenz wäre in ihrem Fall hier höchste Vorsicht geboten.
[14:21] Denn die Studien zeigen nachweislich, dass Ashwagandha die Aktivität von T-Helferzellen und die Produktion.
[14:29] Von entzündlichen Botenstoffen wie Interleukin-2 stimulieren kann.
[14:35] Und weil ihr Interleukin-2-Rezeptor ohnehin schon stark erhöht ist,
[14:39] macht potenziell Ashwagandha genau das, was sie befürchtet, nämlich das Immunsystem weiter anheizen.
[14:46] Das heißt, zum jetzigen Zeitpunkt, das ist nicht langfristig,
[14:50] aber solange diese Autoimmunreaktion am Köcheln ist, sollte sie aktuell auf
[14:56] Ashwagandha verzichten.
[14:58] Und dann wäre natürlich noch mein Tipp, was sie auch gefragt hat,
[15:01] neben der anti-entzündlich-darmgesunden Ernährung, wie sie ja Teil der Doc-Fleck-Methode ist.
[15:07] Bei einer Enteropathie ist oft die Darmbarriere geschädigt, das Legigat.
[15:13] Und das ist ein Riesenzhema. Und deswegen würde ich ihr in dem Fall eigentlich
[15:17] auch eine glutenfreie Ernährung probatorisch empfehlen.
[15:22] Und sie sollte außerdem achten auf eine optimale Versorgung mit Vitamin D.
[15:27] Auf eine Top-Versorgung mit Omega-3. Man kann auch die Versorgung im Labor messen
[15:33] als Omega-3-Index und die Versorgung mit bioaktiven B-Vitaminen, mit Zink und mit Selen.
[15:40] Weil zum Beispiel auch Zink und Selen essentiell sind, um die T-Zellen des Immunsystems zu regulieren.
[15:48] Und natürlich dann auch noch Entspannungsmaßnahmen, Atemübungen,
[15:52] sanftes Yoga, um einfach das Immunsystem auf allen Ebenen zu regulieren.
[15:58] Wir wollen es nicht per se nur stärken, das ist der falsche Ausdruck.
[16:02] Wir wollen ein entspanntes, ausgeglichenes Immunsystem und kein durchgeknalltes,
[16:06] was dann auf der anderen Seite autoaggressiv wirkt.
[16:10] Und auch wenn diese Frage erstmal sehr komplex wirkt und auch kompliziert ist,
[16:15] kann durch die Antwort, hoffe ich, jeder, der ein autoimmunes Thema hat,
[16:19] daraus Schlüsse für sich ableiten.
[16:21] Übrigens, was mich auch gefreut hat, Kirsten, in dieser Woche kamen allein schon
[16:26] zwei auch Vorstände von Krankenkassen jetzt auf mich zu.
[16:30] Ich glaube, wir haben so eine leichte Gesundheitsdämmerung in diesem Land. Das wäre ja toll.
[16:36] Ja, auch hier mein Appell, also innerbetriebliches Gesundheitsmanagement und
[16:41] auch das, wir müssen Gesundheit hier neu denken und dass die Menschen wirklich
[16:46] seriöse Informationen bekommen.
[16:48] Ja, unterschreibe ich sofort, ja.
[16:51] Deine nächste Patientin ist Vanessa. Liebes Podcast-Team, ich würde mich sehr
[16:56] freuen, wenn Sie das Thema Nagelpilz, Übertragungswege und Hygienemaßnahmen behandeln könnten.
[17:02] Ich leide an Ängsten vor Keimen und habe seit über sieben Monaten Nagelpilz
[17:06] an beiden großen Fußnägeln.
[17:08] Betroffen ist der gesamte Nagel auch dort, wo er nachwächst.
[17:11] Ich habe einen Monat lang Tabletten bekommen, allerdings haben die noch keine Besserung gebracht.
[17:16] Aufgrund meiner Angststörung mache ich mir sehr viele Gedanken darum,
[17:19] dass ich den Pilz auf Flächen übertrage, Familienmitglieder anstecke oder mich
[17:24] selbst an anderen Körperzonen infiziere.
[17:27] Ich schlafe mit Socken, um nicht in Berührung mit der Bettwäsche zu kommen.
[17:30] Meine Füße zu waschen ist eine unglaubliche Herausforderung und kostet mich
[17:34] sehr viel Zeit und Energie.
[17:35] Ich benutze sehr viel Desinfektionsmittel, was ich reduzieren möchte.
[17:39] Der Hausarzt wollte mich beruhigen, aber ich glaube, er hätte alles gesagt,
[17:43] um mir die Angst zu nehmen.
[17:44] Natürlich ist mir klar, dass Fußpilz eigentlich keine große Sache ist und ich
[17:48] bin eigentlich ein sachlicher Mensch.
[17:50] Meinen überwältigenden Ekel und meine Angst mit körperlichen Symptomen kann
[17:54] ich allerdings nicht kontrollieren.
[17:56] Ich würde gerne wissen, wie sich Fußpilz übertragen kann, ob ich damit duschen
[18:01] kann, weil ich Angst habe, dass der Pilz sich durch spritzendes Wasser auf meinen Körper verteilt.
[18:06] Ich möchte wissen, ob der Pilz am Nagel bei Tabletteneinnahme weiterhin ansteckend
[18:10] ist und ob Tabletten nur in Kombination mit dem Lack gegen Nagelpilz wirken.
[18:15] Mittlerweile ekele ich mich sogar, wenn meine Socken beim Ausziehen so ein bisschen
[18:18] stauben und mache mir Sorgen, dass der Staub sich mit den Pilzsporen verbindet und auf mir landet.
[18:24] Auf einen Psychotherapieplatz warte ich gerade. Ich würde mich sehr freuen,
[18:28] wenn Sie das Thema behandeln könnten und sorry für die Hysterie,
[18:32] aber ich kriege diese bis zur Psychotherapie einfach nicht in den Griff.
[18:35] Viele Grüße von Vanessa.
[18:38] Das tut mir total leid. Man sieht hier, wie massiv ein medizinisches Problem,
[18:44] das rein rational betrachtet nur ein Nagelpilz ist, die Lebensqualität dieser
[18:51] Hörerinnen und die Psyche belastet.
[18:53] Und hier muss man ganz klar sagen, aus Sicht der Psychoneuroimmunologie,
[18:58] also der Wissenschaft, die das Zusammenspiel zwischen Psyche,
[19:02] Nervensystem und Immunsystem akribisch untersucht, Übrigens einer meiner Lieblingsforschungsfächer,
[19:08] steckt die Hörerin in einem klassischen Teufelskreis und deswegen möchte ich
[19:13] das jetzt mal aufschlüsseln.
[19:15] Die Angst steht dem Immunsystem und der Heilung im Weg.
[19:20] Mehr noch als der Pilz, weil der chronische Stress, dieser starke Ekel,
[19:26] das ist jetzt auch nicht nur reine Kopfsache, sondern ein biochemischer Prozess. Was meine ich damit?
[19:32] Wenn sie, wie diese Hörerin, unter akuter Angst oder auch vielleicht einem Waschzwang
[19:37] leidet, schüttet der Körper permanent Stresshormone aus.
[19:41] Dieser dauerhaft erhöhte Stresshormon, zum Beispiel Kortisonspiegel,
[19:45] wirkt dann immunsuppressiv.
[19:48] Er drosselt die lokale Immunabwehr von Haut und Schlamhäuten.
[19:52] Und die Folge ist, die Zellen, die den Nagelpilz eigentlich von innen heraus
[19:56] bekämpfen sollen, wie die T-Zellen, die haben wir eben schon mal gehört,
[20:01] werden durch die Angst blockiert.
[20:03] Und dann hat sie noch das Problem, diese exzessive Nutzung von Desinfektionsmitteln
[20:09] führt dazu, dass das gesunde Hautmikrobiom leidet und zerstört wird.
[20:12] Und die Pilze haben es dann ironischerweise noch viel, viel leichter,
[20:15] sich da zu tummeln, weil die natürliche Schutzbarriere fehlt.
[20:20] Das heißt, um den Pilz wirklich erfolgreich zu besiegen, müssen wir nicht den
[20:25] Nagel behandeln, sondern auch das Nervensystem aus diesem Alarmmodus rausholen,
[20:30] damit die Immunzellen wieder entspannt handlungsfähig sind.
[20:35] Das heißt, das ist ein Albtraum. Das warten auf Therapieplätze.
[20:40] Die Psychotherapeuten hecheln.
[20:44] Das ist ja auch katastrophal, Was da gerade auch gesundheitspolitisch mit dieser Zunft gemacht wird.
[20:51] Deswegen sollte sie unabhängig davon alles nutzen, was ihr seelisch hilft.
[20:56] Ob das Atemübungen ist, ob das Meditation ist, Qigong ist, ob das ein Gebet ist.
[21:03] Sie muss da was tun.
[21:07] Und vielleicht auch mit dem Hausarzt, der Hausärztin, daran arbeiten,
[21:11] dass sie jetzt eine Beschleunigung für die Therapie bekommt.
[21:17] Ja, und da gibt es ja auch die Hotlines, wo man sich bei akuten Beschwerden
[21:22] auch um einen schnelleren Platz bewerben kann.
[21:27] Jetzt zu Ihrer Frage, wie sich der Nagelfußpilz wirklich überträgt. Hier noch ein Appell.
[21:33] Oft sehe ich ja, dass ältere Menschen Fußpilz haben. Das liegt einfach daran,
[21:37] viele mit Diabetes neigen zu Fußpilz.
[21:41] Da ist für mich ganz gruselig diese Fußabdretermatte vor der Dusche oder der Badewanne.
[21:49] Und da steht dann der Fußpilzpatient oder der ältere Mensch mit Fußpilz auf
[21:55] der Matte und der kleine Enkel geht da drauf.
[21:59] Das ist der Moment, wo man sich anstecken kann.
[22:02] Und natürlich auch, wenn man sich nicht ordentlich dann die Füße auch abtrocknet.
[22:08] Also die Trockenheit ist einfach wichtig am Fuß, damit auch falls da die Pilzsporen,
[22:15] die infizierten Hautschüppchen auf der Fußmatte liegen, damit sie einfach nicht
[22:20] in ein feuchtes Milieu eindringen.
[22:22] Denn Pilze lieben es einfach warm und feucht.
[22:25] Und die Übertragung erfolgt fast ausschließlich über diese infizierten Hautschüppchen, also,
[22:30] Einfach an Orten, wo viele Menschen barfuß laufen, jetzt nicht nur zu Hause
[22:34] auf dem Teppich, aber in Hotelteppichen, Gemeinschaftsduschen und Schwimmbädern.
[22:39] Deswegen in Hotels laufe ich nie mit den Füßen barfuß über den Hotelteppich.
[22:46] Das mache ich nicht. Auch im Zimmer, immer Schlappen anziehen.
[22:48] Immer Schlappen an oder Socken an.
[22:52] Man weiß nie, wer vorher da war. Ja, da waren ja schon einige da.
[22:55] Ja, aber damit der Pilz überhaupt da andocken kann, reicht der reine Kontakt gar nicht aus.
[23:03] Das ist auch wichtig für unsere Hörerinnen. Er braucht immer eine Eintrittspforte,
[23:07] also eine kleine Verletzung oder ein geschädigtes Nagelbett oder ein geschwächtes
[23:12] lokales Hautimmunsystem, deswegen weniger Desinfektion oder keine Desinfektion.
[23:16] Auf gesunder, trockener Haut hat der Pilz eigentlich keine Chance.
[23:21] Und sie kann sich absolut unbesorgt normal duschen, denn der Pilz wird durch
[23:26] das fließende Wasser und Duschgel nicht aktiviert oder auf den restlichen Körper katapultiert.
[23:33] Deswegen mein Tipp auch für Ihren Kopf, Sie sollen sich bitte ganz normal duschen.
[23:38] Das Einzige, worauf man achten sollte, ist die Füße danach gründlichst abzutrocknen
[23:43] und gerne mit einem separaten kleinen Handtuch.
[23:46] Und das würde ich dann auch immer wechseln und danach richtig schön bei 60,
[23:50] 90 Grad noch besser waschen. Das ist dann der Tipp.
[23:54] Und bitte auf keinen Fall...
[23:56] Das ist absolut kontraproduktiv. Und dann war ja auch die Frage,
[24:01] wie ist der Nagel unter Tablettenannahme ansteckend. Also die systemische Therapie,
[24:06] die Tablettentherapie wirkt von innen heraus.
[24:10] Sie sorgt dafür, dass der neu nachwachsende Nagel pilzfrei bleibt.
[24:15] Weil aber der Nagel am Fuß extrem langsam wächst, so circa ein Millimeter pro
[24:19] Monat, dauert es oft viele Monate, oft sechs bis zwölf, bis der alte infizierte
[24:24] Nagel dann komplett rausgewachsen ist.
[24:27] Und solange dieser infizierte Pröselteil noch da ist, befinden sich dort auch
[24:34] noch theoretisch Pilzsporen.
[24:36] Aber dass die liebe Hörerin jetzt mit Socken schläft, ist bereits eine perfekte
[24:42] und völlig ausreichende Schutzmaßnahme. Denn dadurch können keine Schüppchen ins Bett gelangen.
[24:47] Und auch ihre Familie ist absolut sicher, solange jetzt niemand barfuß ihre
[24:52] Schuhe anzieht oder direkt nach ihr barfuß auf dieselbe Badematte steigt.
[24:59] Also ich würde auch empfehlen, wenn man jetzt gemeinschaftlich das Bad nutzt,
[25:03] dass sie ein eigenes kleines Handtuch als Matte nutzt.
[25:06] Und deswegen mein ganzheitlicher Rat, sie soll sich Zeit geben,
[25:10] sie soll auf die Seele achten.
[25:13] Und mit diesen Tipps bin ich sicher, dass Ihr Körper die Kraft gewinnen kann,
[25:19] das alles zu bewältigen. Und dann natürlich der wichtige Tipp noch zum Schluss,
[25:24] Pilzfasten von innen. Pilze lieben Zucker.
[25:29] Zucker füttert die Pilze. Also
[25:33] anti-entzündlich, darmgesund, keinen Zucker und auch möglichst keine Weißmehlprodukte,
[25:38] helles Brot, Pasta, Reis, Haushaltszucker, Süßigkeiten, zu viel Säfte,
[25:45] auch zu viel Obst.
[25:46] Also wenn man jetzt jeden Tag mehrere Bananen isst oder Weintrauben,
[25:49] das liefert den Pilzen schnelle Energie und.
[25:52] Und deswegen lieber viel Grünzeug, viel Knoblauch, Zwiebeln,
[25:59] also solche natürlichen Antipilzmittel,
[26:03] Ingwer, Kurkuma, hochwertige Kräuter und hochwertiges Öl, Algenöl,
[26:09] hochwertiges Olivenöl. Und dann wird das was.
[26:12] Und übrigens gute Fette helfen auch der Seele.
[26:15] Genauso wie B-Vitamine, Magnesium und Vitamin C, die auch wichtig sind.
[26:21] Übrigens auch Vitamin C wirkt ja nachweislich antidepressiv,
[26:26] um von allen Seiten diesem Problem Herr zu werden. Und ich wünsche ihr von ganzem
[26:30] Herzen, dass das gelingt.
[26:32] Und das wird es auch. Das wird es auch.
[26:35] Sie muss auch ein bisschen dran glauben. Liebe Grüße, Vanessa.
[26:38] Ja, und jetzt auch an der Angst arbeiten. Aber jetzt hat sie ja die Tipps und
[26:42] weiß genau, wie sie damit umgehen kann.
[26:45] Deine letzte Patientin ist Marie. Sie schreibt, liebe Doc Fleck,
[26:49] ich habe alle ihre Bücher gelesen. höre Ihren Podcast mit Begeisterung und schätze
[26:53] Ihre Arbeit sehr. Vielen Dank.
[26:56] Eine Ärztin wie Sie hätte sicher nicht nur ich gerne.
[26:59] Nun zu meiner Frage. Ich bin 55 und habe seit Jahren einen Augeninnendruck von 19.
[27:05] Meine Augenärztin hat nie Bedenken geäußert. Nun ist sie leider nicht mehr da.
[27:09] Und der neue Arzt sagte mir, dass es bei der heutigen Messung 20 waren und möchte
[27:13] nun weitere Untersuchungen machen.
[27:15] Er sprach sofort davon, dass man durch einen grünen Starr blind werden könnte
[27:19] und man muss jeden Tag tropfen und so weiter.
[27:22] Ich habe sehr große Angst, eines Tages zu erblinden. Nun zu meiner Frage.
[27:26] Kann der Druck erblich bedingt sein und kann man etwas tun, um ihn zu verringern?
[27:30] Ist ein Wert von 20 wirklich so schlimm?
[27:33] Zu mir. Ich bin leider Angstpatientin, begleitet von massiver innerer Unruhe.
[27:37] Ich nehme keine Medikamente, aber Omega-Safe-Öle und diverse Nahrungsergänzungen.
[27:42] In meiner Familie ist mir ein Fall von grünem Star nicht bekannt.
[27:46] Mit besonders herzlichen Grüßen, Ihre Marie.
[27:49] Also vielen, vielen lieben Dank, Marie, für diese wunderbare Wertschätzung.
[27:54] Und jetzt möchte ich ihr natürlich ähnlich wie der vorherigen Hörerin entgegenrufen.
[28:02] Wenn man Angstpatient ist, dann hat natürlich so eine unbedacht drastische Formulierung
[28:07] eines Arztes so eine Art Schockwirkung.
[28:11] Und genau dieser Stress, der treibt dann auch über das sympathische Nervensystem
[28:17] Blutdruck und Augeninnendruck erst recht in die Höhe.
[28:20] Und jetzt nochmal zu diesem Augeninnendruckwert.
[28:25] Das ist kein Wert, der schlimm ist.
[28:28] Der statistische Normbereich eines Augeninnendrucks, der übrigens auch lohnt,
[28:34] um die Augen gesund zu halten, mal frühzeitig zu messen, Der liegt so zwischen 10 und 21 Millimeter Hg.
[28:40] Das heißt, sie bewegt sich mit den Werten im oberen Normalbereich.
[28:45] Und dass der Wert, liebe Marie, auch von 19 auf 20 mal schwanken kann,
[28:51] auch das ist völlig normal, weil der Augeninnendruck, der hat tageszeitliche
[28:55] Schwankungen, ist morgens übrigens höher als abends.
[28:59] Das heißt, er reagiert auch auf Stress, er reagiert auf Kaffee und er reagiert
[29:04] auch, wie stark man bei der Messung die Augen aufreißt oder wenn man die Luft anhält.
[29:10] Das heißt, ein erhöhter Druck ist alleine noch kein grüner Starr oder Glaukommacher.
[29:17] Man kann sogar einen Druck von 23 haben und völlig gesunde Sehnerven besitzen.
[29:24] Erst wenn der Sehnerv nachweislich Schaden nimmt, dann spricht man vom Klaukom.
[29:30] Und deswegen sind die weiteren Untersuchungen zum Beispiel die dicke Messung
[29:35] der Hornhaut, weil eine dicke Hornhaut den Messwert künstlich erhöht, völlig richtig.
[29:41] Aber sie sollte wirklich keinen Grund zur Panik haben. Und sie hat ja auch gefragt,
[29:47] liebe Marie, ob der Druck erblich bedingt sein kann.
[29:50] Ja, eine genetische Komponente spielt beim grünen Starr eine Rolle.
[29:54] Aber sie schreiben ja selbst, dass in ihrer Familie kein Fall von grünem Starr bekannt ist.
[30:00] Und das ist auch für mich eine hervorragende Nachricht. Und das senkt auch das
[30:03] statistische Risiko enorm.
[30:06] Und dann hat sie ja noch geschrieben, da kann man nichts tun.
[30:11] Stimmt denn das überhaupt? Und hier möchte ich vehement widersprechen.
[30:16] Das Problem ist, die klassische Medizin greift bei echtem Glaukom zurecht auf
[30:21] senkende Augentropfen zurück.
[30:24] Aber die moderne Epigenetik und die Ernährungsmedizin zeigen uns,
[30:29] dass wir die Mikrozirkulation im Auge, den Abfluss des Kammerwassers und auch
[30:35] den Schutz des Seennervs massiv unterstützen können.
[30:40] Und das geht zum Beispiel natürlich über die Stressreduktion,
[30:43] über die Psychoneuroimmunologie, durch tiefes Atmen, geführte Meditationen.
[30:49] Das ist, finde ich, eine richtige Augenmedizin.
[30:52] Ich stehe da auch im Austausch mit Forschern der University San Diego,
[30:58] die auch die Forschungsarbeiten von Dr. Judith Penzer intensiv betreuen.
[31:02] Ich sehe, was allein die Kraft der Meditation erreichen kann.
[31:07] Dann weiter am Omega-3-Fettsäure-Optimierungsniveau arbeiten.
[31:14] Das ist großartig, dass Sie bereits Omega-Safe haben.
[31:18] Algenöle nehmen. Man kann auch mal den Omega-3-Index messen,
[31:23] um zu wissen, ist man ausreichend besorgt.
[31:25] Und dann wissen wir, dass der Sehnerv exzellent außerdem geschützt werden kann,
[31:31] zum Beispiel durch Heidelbeerextrakte, die verbessern die endotheliale Mikrozirkulisation und Magnesium.
[31:40] Und deswegen, sie sollte keine Angst haben, dass sie jetzt irgendwie kurz vorm Ablinden steht.
[31:45] Sie sollte weiter regelmäßig die routinemäßigen Untersuchungen machen.
[31:50] Und das ist hier keine Bedrohung dieser Wert. Und noch was, nicht nur für die Marie, sondern an alle.
[31:56] Ich kann ja mit großer Freude sagen, dass mein neues Buch Healthy heißt es.
[32:02] Ich darf es ja jetzt auch mittlerweile zum Glück nennen. Ja.
[32:07] Gesund und fit ein Leben lang jetzt überall vorbestellbar ist.
[32:12] Und warum ich das jetzt an dieser Stelle sage und es mir gerade einfällt,
[32:16] Da habe ich ein explizites Kapitel auch über das Augenimmunsystem geschrieben.
[32:22] Unser Auge hat sogar wie das Gehirn ein eigenes Immunsystem.
[32:26] Und wenn wir das besser verstehen, dann können wir auch solchen Erkrankungen
[32:30] vorbeugen und übrigens auch das Entstehen von Demenz verstehen und auch das
[32:35] Entstehen von Demenz verhindern.
[32:37] Weil wir wissen inzwischen, dass Demenz sogar darauf zurückgeht,
[32:42] dass das Immunsystem des Gehirns außer Rand und Band gerät.
[32:47] Und in dem Buch Healthy wollte ich ja die Sollbruchstellen der Gesundheit entdecken.
[32:51] Ich wollte den Körper durchleuchten, wo entsteht Gesundheit, wo wird sie geopfert.
[32:57] Und da spielt eben auch zum Beispiel das Auge wie viele andere geheime Helden eine besondere Rolle.
[33:04] Und da lade ich nicht nur die Marie ein, gerne in das Buch einzutauchen.
[33:09] Es war eine Heidenarbeit die letzten fünf Jahre. Du hast das ja auch mitbekommen.
[33:16] Ja, prima. Vielen Dank, Anne. Herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Buch,
[33:19] das wir jetzt vorbestellen können. Und in der nächsten Folge kümmern wir uns
[33:23] dann um das Thema Stress und wie der uns daran hindert, lange gesund zu leben.
[33:28] Das wird nämlich eine weitere Longevity-Folge. Ich freue mich schon.
[33:31] Bis dahin abonniert uns da, wo ihr uns hört und auf RTL Plus.
[33:35] Lasst gerne eine Bewertung da und empfehlt uns denen, die euer Interesse teilen
[33:39] an diesem Podcast. Bis nächsten Mittwoch.
[33:41] Bis nächsten Mittwoch und macht was draus.
[33:46] Dr. Anne Fleck.

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